* 2 88 2 2 2 8 — u kaufen b. unlet die Ge⸗ B9550 8e 39 2 Handelsvertrag ſind aus dieſem Geiſte Ungarn und Hezugspreiſe: Durch Träger frei Haus monatlich RM..—, in Mannh 4 f 1. 2 . eimer General Anzeiger Verlag, Redaktion und Hauptgeſchäftsſtelle: R 1, 46.— Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 175 90.— Telegramm⸗Adreſſe: Nemazeit Mannheim unſeren Geſchäftsſtellen abgeholt RM. zuzüglich Zuſtellgebühr. A b ho Kronprinzenſtr Schwetzingerſtr de Friedrichſtraße 4, Be Hauptſtraße 86 Luiſenſtraße 1. 50, durch die Poft ſtellen: W̃ ze 19/0, Me 3, W Or Erſcheinungsweiſe wöche al 2 1 Einzelpreis 7 0 Pf. Anzeigenpreiſe: Im Anzeigenteil RM.—.40 die 32 breite Colonelzeile; im Reklameteil RM..— die 79 mm breite Zeile. Für im voraus zu bezahlende Familien⸗ u. Gelegen nzeigen beſondere Preiſe.— Rabatt nach Tarif.— Für das Erf ten von Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an beſonderen Plätzen und für telephoniſche Aufträge keine Gewähr.— Gerichtsſtand Mannheim, Abend⸗Ausgabe Senſationelle Rede des franzöſiſchen Handelsminiſters Wunderbare Worte, 0 0 wo bleiben die Taten? Drahtung unſeres eigenen Vertreters = Genf, 17. Sept. Was wir in Briands Rede vor der Vollver⸗ ſammlung des Völkerbundes vermißten— die klare Stellungnahme zur ſchweren europäiſchen Kriſe, das Bekenntnis Frankreichs, an der Linde⸗ kung dieſer Kriſe werktätig mitzuarbeiten— ſprach leute vormittag in der Wirtſchaftskommiſ⸗ sion des Völkerbundes der franzöſiſche Handels⸗ miniſter Rollin aus. Die Erklärungen des franzöſiſchen Handelsmini⸗ ters ſind kein ſchlechtes Vorzeichen für den Verlauf und die günſtigen Ergebniſſe der deutſch⸗franzöſiſchen Miniſterausſprache. Der franzöſiſche Handelsmini⸗ ler erklärte unumwunden, daß Frankreich nicht daran denke, ſich zu iſolieren, ſondern entſchloſſen ſei, ſo raſch wie möglich tatkräftig an der Linderung der europäiſchen Kriſe mit⸗ zuarbeiten, alles zu tun, um die furchtbare Gefahr ſteigender Arbeitsloſigkeit wirkſam zu bekämpfen, die Kaufkraft zun ſteigern und durch eine breite Finanzierung nach Maßgabe ſeiner Krüfte an der Verwirklichung großer Ifentlicher Arbeiten, die von allgemeinem Intereſſe ſud mitzuwirken. Der Grundgedanke der Ausfüh⸗ tüngen des franzöſiſchen Handelsminiſters war ſolgender: Es hat keinen Sinn, die Wahrheit zu verheimlichen. Europa befindet ſich in größter Gefahr. Wir können nicht mehr warten. Wenn wir zögern, wird es zu ſpät ſein. Ueberall lauert das Ge⸗ ſpenſt der Revolution, überall ſehen wir zunehmende Beſchäftigungsloſig⸗ keit und chaotiſche Zuſtände. Wir müſ⸗ ſen darauf hinwirken, daß die Ordnung wiederhergeſtellt wird. Rollin fuhr fort: Für den Augenblick können wir kur Mittel auwenden, die dazu dienen, die allmäh⸗ liche Stabiliſierung der Verhältniſſe zu ſchaffen. Da⸗ zu gehört vor allem, daß wir die zentral⸗ und oſt⸗ küropäiſchen Staaten in die Lage verſetzen, ihre Kaufkraft zu ſteigern, ihre Agrarprodukte abzuſetzen und dafttr Induſtrieerzeugniſſe einzuführen. Nicht hier in Geuf können dieſe Abſichten durchgeführt werden, aber ich appelliere an die hier auweſenden Vertreter, an die verantwortlichen Männer Euro⸗ bas, ſich ſo raſch wie möglich dafür einzuſetzen, das Vorzugszollſyſtem, für deſſen prak⸗ tiſche Durchführung Frankreich jetzt eintritt, in die Tat umzuſetzen. Ich begrüße es als Mitglied der franzöſiſchen Regierung ganz beſonders warm, daß Deutſch⸗ land auf dieſem Wege ſchon vorangegangen iſt. Der deutſch⸗rumäuiſche und der deutſch⸗ungariſche entſtanden. Frankreich wird auf dieſem Wege gleichfalls weiter ſortſchreiten, nachdem der Handelsvertrag zwiſchen Frankreich mit den Beſtrebungen Deutſchlands parallel verläuft. Nachdem Rollin die Notwendigkeit einer raſchen Durchführung von Prä⸗ ſerenzzollverträgen und tarifmäßiger Begünſtigung notleiden der Staaten Europas hervorgehoben hatte, kam er auch auf 5 die Frage der Induſtrie⸗Ententen zu ſprechen. Er betonte, daß die Ueberproduk⸗ kion gleichfalls eine Gefährdung der europäiſchen Wirtschaft bedeute. Eine Stabfliſierung der Produktion und eine Anpaſſung an die tonſumperhältniſſe müſſe unverzüg⸗ lich durchgeführt werden. Aus dieſen Er⸗ wägungen heraus befürworte Frankreich den A b⸗ ghluß von iduſtriellen Perſtändigun⸗ gen, die bereits auf verſchiedenen Gebieten(Zucker) glänzende Reſultate gezeitigt hätten. Außerdem wür⸗ den durch den Abſchluß von Induſtrie⸗Ententen die Dumvingbeſtrebungen ausgeſchaltet und das Soli⸗ aritätsempfinden zwiſchen den europäiſchen Staaten auf wirtſchaftlichem Gebiete gefördert. Schließlich katwickelte Rollin die bereits bekannten Gedanken Durchführung größerer öffentlicher Ar⸗ beiten von allgemeinem Intereſſe. Er verſprach die finanzielle Mitwirkung Frankreichs und brachte dieſe Vorſchläge in en⸗ 0 Mollin 1931 142. Jahrgang— Nr. 450 ——— n Genf Erkennt Frankreich jetzt endlich, um was es geht? Oben: Der engliſche Schlachtkreuzer'„Repulſe“, Unten: Die Atlantikflotte in Kiellinie, von Bord der„Rodney“ aus geſehen, Telegraphiſche Meldung London, 17. Sept, Die Preſſe veröffentlicht eine von der Admirali⸗ tät ausgegebene Tabelle über Aenderungen in der Löhnung der Seeleute, aus der hervorgeht, daß die Abſtriche nicht 20 bis 25 v.., ſondern nur 10 bis 13 v. H. betragen. Soweit die Blätter zu den Vorgängen in der Atlantiſchen Flotte Stellung nehmen, äußern ſie Be⸗ dauern über die„Unbeſonnenheit der jugendlichen Seeleute“. 5 „Morning Poſt“ ſagt, die Vorgänge hätten Unruhe und Enttäuſchung verurſacht. Wenn man ſie deutlich charakteriſieren wolle, was heute nicht mehr Mode ſei, dann müſſe man von Meuterei ſpre⸗ chen. Im übrigen glaubt das Blatt, daß eine der Haupturfachen für die Vorgänge darin beſtanden habe, daß es bei der Kürze der Zeit nicht möglich Admiral, Sir Michael Hodges, der Oberbefehlshaber der engliſchen Atlantikflotte. war, den Mannſchaften die Un veirmeidlichkeit der Verminderung der Löhnung klar zu machen. Etwas ſchärfer äußert ſich„Daily Mail“, die in einem Leitartikel von einem Zaſtündigen Streik der Flotte des Königs ſpricht und mit den Worten ſchlteßt: Ungehorſam gegenüber den Befehlen der Regierung in einer Zeit wie der jetzigen iſt ein eben⸗ ſo eruſtes Vergehen wie in Kriegszeiten. Ein Schreiben der britiſchen Matroſen an die Admiralität — London, 17. Sept. In einem im Namen der Seeleute an die Admiralität gerichteten Schreiben wird eine Milderung der drakoniſchen Lohn⸗ kürzungen verlangt, die die am niedrigſten bezahlten Matroſen erleiden würden. Die Seeleute, die ſich als gehorſame Untertanen des Königs bezeichnen, erklären, ſie ſeien mit einer ver⸗ nünftigen Lohnſenkung einverſtanden. CCC ãĩðâ2ddddbGbGbGßGbCwã ũãwVVVVVTVfTVTVVVVVVVTVCTCTCTCTCPCFPFCFPTCPTTPTCPPGPGPCGPCPGPGPGPGPCGPTPGPGTGPTGPGPGPGPGVGPVPGPTGPGPGPTPVVGVTVGTVTVTbGTVGVTVTGTGTGVGVGTGVTVTVVVTVGGVGVVTVTVTTTTVTVTVTTTTTTWTTTwTwccc gen Zuſammenhaug mit dem Abſchluß von induſtriel⸗ len Vereinbarungen. 5 Die ſehr eindrucksvollen Darlegungen des fran zöſiſchen Handelsminiſters gipfelten in den Worten, Frankreich wiſſe, daß es durch eine Verſchärfung der europäiſchen Wirt⸗ ſchaftskriſe ſchwer getroffen würde. Frankreich gibt ſich nicht der Wahnvor⸗ ſtellung hin, daß es bei dem Zuſam⸗ menbruch der europäiſchen Wirtſchaft verſchont bleibt. Ohne den Wiederaufſtieg der notleidenden Staaten würde auch Frankreich ſchließlich niederbrechen müſſen.„Es gibt alſo auch für uns, ſo ſchloß Nol⸗ lin ſeine Rede, keine Iſolierung, kein on Egoismus und keine autarkiſche Ein⸗ ſtellung.“ Es iſt intereſſant, daß in der Rede des franzöſiſchen Handelsminiſters der Hinweis auf den künftigen Ausbau einer europäiſchen Zollunion mehrfach wiederkehrte. Eine deulſche Erwiderung Für Deutſchland antwortete Miniſterial⸗ direktor Poſſe auf die Ausführungen des fran⸗ zöſiſchen Handelsminiſters Rollin. Er ſchloß ſich ſeinen Ausführungen in ſachlicher Hinſicht vollkom⸗ men au und erklärte, daß die deutſche Regierung in der Förderung des Vorzugszollſyſtems mit Frauk⸗ reich übereinſtimme und die Entwicklung in du⸗ ſtrieller Entente begünſtigen wolle. Auch der Plan großer öffentlicher Arbeiten werde durch die deutſche Regierung als ein Mittel betrachtet, um die Arbeitsloſigkeit zu lindern. Miniſterialdirektor Poſſe beantragt auch die Gründung einer Bank für In duſtriekredite. Der Schluß ſeiner Ausführungen, die Poſſe der künftigen deutſch⸗franzöſiſchen Zuſammenarbeit auf wirtſchaftlichem Gebiet widmete, wurde lebhaft applaudiert. Curtius nächſte Woche wieder in Berlin Drahtung unſeres eigenen Vartreters — Genf, 17. Sept. Reichsaußenminiſter Dr. Curtius beabſfichtigt, am nächten Mitt wo ch, noch vor dem Ende der Völkerbundstagung, in Berlin einzutreffen. Eine, Sitzung des Reichskabinetts iſt vorgeſehen, in der Dr. Eurtius über das Ergebnis der Genfer Ver⸗ handlungen Bericht erſtatten wird. Von der Billi⸗ gung dieſer Erklärung durch das Reichskabinett hängt es ab, ob Dr. Curtius auf ſeinem Poſten bleiben wird. Eine Klärung der Situation iſt umſo dringlicher, da der Reichsaußenminiſter eventuell vor die Aufgabe geſtellt werden ſoll, in Berlin die Ver⸗ handlungen mit den franzöſiſchen Miniſtern als ver⸗ autwortlicher Leiter des Auswärtigen Amtes zu führen. Die Peſt der Eiſenbahnattentate — Roſenheim, 17. Sept. Auf der Bahnſtrecke Ro⸗ ſenheim Salzburg wurden, wie erſt jetzt bekannt wird, Ende vergangener Woche von einem Strecken⸗ wärter eine Anzahl großer Steine auf dem Gleis gefunden. Der Wärter verſtändigte ſofort ſeine Dienſtſtelle und die zuſtändige Gendarmerie, die eifrig auf der Suche nach den Attentätern iſt. Im Tagesſpiegel Den hier neben abgedruckten Bericht Genfer Berichterſtatters über die heutige R 8 franzöſiſchen Handelsminiſters Rollin wollen wir unſeren Leſern nicht vorſetzen, ohne noch raſch ein paar ehrliche deutſche Worte hinzuzufügen, obwohl uns in dieſem Augenblick, 15 Minuten vor Redak⸗ tionsſchluß, die Zeit auf den Nägeln brennt. Wenn wir doch nur irgend ein Mittel wüßten, um Worte in Taten umzu münzen. Wenn möglich wäre, dann würden wir jetzt mit einem age aus allem Jammer und Elend heraus ſein oder doch mit froher Zuverſicht in eine beſſere Zukunft Europas und der ganzen Menſchheit blicken. Leider muß man jedoch befürchten, daß auch dieſe herrliche Rede ebenſo wenig praktiſche Auswir⸗ kungen haben wird, wie die vielen wundervollen Manifeſtationen, die wir von der Genfer Weltbühne aus ſchon gehört haben. Man kann es ſich nicht mehr anders erklären, als daß ſeit dem Weltkriege ein Fluch auf ganz Europa laſtet, der die Völker des Kontinents immer wieder an einer Ver⸗ ſtändigung hindert, obwohl ſelbſt die Franzoſen mit einer Hellſichtigkeit, wie ſie gar nicht beſſer ſein könnte, klar erkennen, daß der oft zitierte„Unter⸗ gang des Abendlandes“ jetzt wirk in furchtbare Nähe gerückt iſt, wenn nicht alle Völker, die guten Willens ſind, zu gemeinſa mer Abwehr der allen gemeinſam drohenden Gefahr ſich zuſammenſchließen. Schade nur, ewig ſchade, daß auf die ſo erkennt⸗ nisreiche Rede Rollins von deutſcher Seite nur ein Miniſterialdirektor antworten konnte und daß nicht der Reichsaußenminiſter Dr. Curtius ſelbſt in dieſer Kommiſſion zugegen war, um dem Franzoſen einen Spiegel vorzuhalten, aus dem alle Welt hätte erkennen müſſen, daß ein ſehr großer Teil des Uebels und Jammers, unter dem jetzt Europa leidet, auf die Schuld der Franzoſen zurückzuführen iſt. Jetzt, wo es faſt ſchon zu ſpät ſcheint zur Ret⸗ tung, bieten ſie auf einmal ihre Hilfe an und all die langen bitteren Jahre vorher haben ſie trotz aller Mahnungen und Warnungen auch ihrer alten Kriegsfreunde immer wieder und wieder eine wahre Befriedung Europas und damit die unumgängliche Vorausſetzung für eine gedeihliche Entwicklung der Wirtſchaft verhindert. Waren es nicht allein die Franzoſen, die ſich unlängſt erſt dem hochherzigen Plane Hpovers entgegenſtemmten und durch Widerſtände aller Art verhinderten, daß diefer ſo großzügig gedachte Hilfs⸗ plan des amerikaniſchen Präſidenten ſich voll aus⸗ wirken konnke? Waren es nicht die Franzoſen, die aus politiſchen Gründen das ihnen in gewiſſer Hinſicht widerſtrebende England durch einen plan⸗ mäßigen Angriff auf die engliſche Währung ſchwer ſchädigten? Und waren es nicht wieder die Franzoſen, die das arme kreditbedürftige Oeſterreich jetzt fortwährend ſchikanieren und de⸗ mütigen, ohne von dem Golde, in dem ſie ſelber ſchwimmen, bis heute auch nur das geringſte heraus⸗ gerückt zu haben? Das alles und noch viel viel mehr hätte Poſſe oder noch viel beſſer Curtius, der ja doch ſelber Reichswirtſchaftsminiſter war, den Franzoſen er⸗ widern können. Doch vielleicht geſchieht es noch. Wir hoffen es ebenſo ſehr, wie wir darauf brennen, daß auch nur ein winziger Bruchteil der herrlichen Verſprechungen des franzöſiſchen Handelsminiſters Rollin in ſichtbare Taten ausgemünzt wird. H. A. M. Abſlurz eines deutſchen Flugzeuges in Schweden Vier Tote Stockholm, 17. Sept. Ein deutſches Flugzeug mit der Zulaſſungs⸗ nummer D 1812 der Bayeriſchen Flugzeugwerke ſtürzte heute um 12.45 Uhr einen Kilometer nördlich des Viereſees im Bezirk Jöngöping in Mittelſchwe⸗ den ab. Das Flugzeug zerſchmetterte auf dem Bo⸗ den, ſeine vier Inſaſſen kamen ums Leben. Da die Leichen bis zur Unkenntlichkeit verſtümmelt ſind, ist es ſchwer, ſie zu identifizieren. Zeugen haben das Unglück nicht geſehen, doch war das Krachen weithin hörbar. Bei zwei der Getöteten wurden Papiere gefun⸗ den, aus denen hervorgeht, daß es ſich um Johann Wirtz und Franz Paul, beide aus Bayern, handelte.- f ö f 1 1 9 Nummer 430 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend ⸗Ausgabe Donnerstag, 17. September 1931 1922 5 25 Miniſterrat in Paris Telegraphiſche Meldung — Paris, 17. Sept. Unter dem Vorſitz des Präſidenten der Republik fand heute ein Miniſterrat ſtatt, in dem Miniſter⸗ Laval ſeine Kollegen über die bevor⸗ Berliner Reiſe unterrichtete. Außen⸗ riand erſtattete einen Bericht über die anzöſiſchen Delegation in Genf. Bud⸗ tri brachte zur Kenntnis, daß der 1932/33 der Kammer zur üblichen hen werde. Aus ſeinem Bericht ergab ſich, da ß f die Staats einnahmen für die erſten fünf Monate des laufenden Etatsjahres den Vor⸗ chlag um 200 Millionen Franken überſchritten haben.(!) Gandhi⸗Rede f vor der Arbeiterpartei London, 17. Sept. 95 7 twurf Eine große Verſammlung der Arbeiterpartei, an der viele frühere Miniſter teilnahmen, hatte ſich geſtern abend zu einer Ausſprache Gandhis im Un⸗ rhaus eingefunden. Der Mahatma ſah müde und eſtrengt aus. Er begrüßte es beſonders, vor der Arbeiterpartei zu ſprechen, hoffe aber, ſo ſagte er, auch die Konſervativen und Liberalen von ſeiner Sache überzeugen zu können. Er ſei, ſagte er, ein offe⸗ ner Rebell gegen die britiſche Herr⸗ ſchaft und Macht; Tauſende ſeiner Landsleute 8 im geheimen. Wenn Indien das britiſche ſchütteln und ſeine Unabhängigkeit erreichen wolle, ſo geſchehe dies, weil es nicht verhungern wolle. An dem Hunger in den Dörfern ſei die britiſche Herrſchaft ſchul d. Die gegen⸗ wärtige milttäriſche Macht in Indien ſei nicht zur Verteidigung nach außen da; ſie ſei eine reine Okku⸗ pationsarmee. Ein künftiger Kampf werde, wenn er komme, anders und heftiger ſein. Wir ſtehen, ſo ſchloß Gandhi, mit dem Rücken zur Wandt eut⸗ weder durchſetzen oder untergehen— und davor will ich Indien behüten. Als der frühere Bergwerksminiſter Shin well darauf hinwies, daß die indiſchen Bergarbeiter von indiſchen Grubenbeſitzern weit ſchlechter be⸗ handelt würden als von engliſchen, erklärte Gandhi, daß er nicht für die wenigen tauſend Arbei⸗ ter in Bergwerken oder Fabriken ſpreche, ſondern für die Landbevölkerung Indiens. Zum Bäumwollboykott mit ſeinen Rückwirkungen auf die e Induſtrie erklärte Gandhi: Lancaſhire iſt aus den Ruinen der indiſchen Hausinduſtrie ent⸗ ſtanden. Er wolle Indien von den Maſchi⸗ nen abbringen. Indien hätte Millionen, die dieſe Arbeit mit den Händen leiſten könnten und es wäre Selbſtmord der Inder, ſie durch ein paar tauſend Arbeiter mit Maſchinen machen zu laſſen. Landgerichtsdirektor Arndt Berlin, 17. Sept. Senatspräſidenten beim Schönfeld, im Auftrage des Kam⸗ mergerichtspräſtdenten im Dienſktweg geführten Er⸗ mittlu 1 hat der Generalſtaatsanwalt beim Kam⸗ mergericht die Eröffnung des förmlichen Diſzi⸗ plinarverfahren gegen den Landgerichtsdirektor Arndt und gleichzeitig die Amtsſuspenſion bei dem Diſziplinarſenat des Kammergerichtes be⸗ antragt. Der Diſziplinarſenat des Kammergerichtes hat auftragsgemäß das förmliche Diſziplinarverfahren gegen Landgerichtsdirektor Dr. Arndt eröffnet und gleichzeitig die Amtsſuspenſion ange⸗ ordnet. Dem Landgerichtsdirektor Dr. Arndt wird fahr⸗ läſſiges Verhalten als Vorſitzender des Stinnes⸗Prozeſſes zur Laſt gelegt. Als Unterſuchungskommiſſar in dem förmlichen Diſzi⸗ plinarverfahren hat der Kammergerichtspräſident den mit der Angelegenheit bereits vertrauten Senatspräſidenten Schönfeld beſtimmt. Aufgrund der vom Kammergericht, 4 Verlängerung des Hosver⸗ M Der Zuſammenhang zwiſchen Kriegsſchulden⸗ und Abrüſtungsfrage Drahtung unſ. Londoner Vertreters S London, 17. Sept. Die Ankündigung, daß die amerikaniſche Regie⸗ rung ſich mit dem Gedanken trage, das Moratorium für die Kriegsſchulden auf 4 bis 5 Jahre zu ver⸗ längern, iſt durch das gewohnte Dementi aus Waſhington beantwortet worden. Die heute hier vorliegenden Informationen laufen darauf hin⸗ aus, daß Präſident Hoover zweifellos die Ausdehnung des Moratoriums be⸗ abſichtigt, aber den Zuſammentritt des Kon⸗ greſſes abwarten will, um die Ratifizierung des be⸗ ſtehenden einjährigen Moratoriums nicht zu gefähr⸗ den. Der Waſhingtoner Korreſpondent der„Times“ erklärt, daß Hoover nur dann vor dem Zuſammen⸗ tritt des Kongreſſes zur Aktion ſchreiten werde, wenn eine neue Kriſe dazu zwingen sollte. Offenbar iſt der Schatzkanzler Mellon über⸗ zeugt, daß eine Verlängerung des Moratoriums für mindeſtens zwei Jahre notwendig ſei, während die Bankiers die Ausdehnung um weitere drei oder vier Jahre anraten. Perſonen, die in der letzten Zeit mit dem Präſtdenten geſprochen haben, ſind aber über⸗ zeugt, daß er die Ausdehnung des Moratoriums für eine weitere Periode von mindeſtens zwei Jahren für unvermeidlich anſieht und zu gegebener Zeit in die⸗ ſem Sinne eingreifen werde. Die amerikaniſche In⸗ nenpolitik wird den richtigen Zeitpunkt für dieſe Aktion diktieren. Die Schwierigkeit liegt jedoch nicht nur in der Hal⸗ tung des Kongreſſes, vielmehr finden ſich auch in der öffentlichen Meinung der Vereinigten Staaten zahl⸗ reiche Stimmen, die darauf hinweiſen, daß Amerika keinerlei Garantie dafür habe, daß ſein großes Opfer in der Stundung der Kriegsſchulden wirklich für die wirtſchaftliche Rehabilitierung Europas benutzt werde. Solange noch Millionen für Rüſtungen aus⸗ gegeben würden, hätte der amerikaniſche Steuerzahler keine Veranlaſſung, aus ſeiner Taſche Europa zu helfen. Dieſe Idee dürfte wohl in der Vorbereitung der Ab⸗ rüſtungskonferenz eine bedeutende Rolle ſpielen und man kann ſich denken, daß Präſident Hoover ſich den Trumpf einer Verlängerung des Moratoriums auf⸗ heben möchte, um damit einen entſcheiden den Einfluß auf die Abrüſtungsverhand⸗ lungen ausüben zu können. Am die Einfuhr deutſcher Weine in die Schweiz Telegraphiſche Meldung — Berlin, 17. Sept. In der geſtrigen Sitzung des Nationalrates wies ein Interpellant auf den Schaden hin, der den Wein⸗ bauern und den Konſumenten aus der Einfuhr fremder Weine erwachſe, die, wie die deutſchen und die elſäſſiſchen Weine, den Vorſchriften der ſchwei⸗ zeriſchen Lebensmittelverſorgung nicht entſprächen. Der Interpellant fragte, ob nicht Maßnahmen er⸗ griffen werden müßten, um dieſemunlauteren „Wettbewerb“ vor der nächſten Ernte ein Ende zu machen. Der Leiter des Departements des Innern, Bun⸗ desrat Meyer, antwortete, es ſei dem Bundesrat bekannt, daß die deutſche Geſetzgebung die Galli⸗ ſtierung der Weine bis auf 25 Prozent geſtatte. Dieſe Beſtimmung gelte auch für das El.⸗ ſaß, nach deſſen Uebergang an Frankreich. Man habe die Anſtalt für Lebensmittelunterſuchungen angewieſen, die Sendungen zu unterſuchen. Im Jahre 1930 konnten aber nur vier Weinſendungen beanſtandet werden. Es ſei Weiſung erteilt worden, dieſe Unterſuchungen in verſchärfter Weiſe weiter zuführen. Die Bedeutung der Einfuhr deutſcher und elſäſſiſcher Weine dürfe jedoch nicht übertrieben werden. Kündigung des deulſch⸗ſchweizeriſchen Handelsvertrags? Drahtung unſeres eigenen Vertreters = Genf, 17. Sept. tach einer bisher noch nicht beſtätigten Mittei⸗ lung aus Schweizer Kreiſen ſoll der ſchweizeriſche Hauptdelegierte, Motta, den Reichsaußenminiſter Dr. Curtius auf die Eventualität der Kündi⸗ gung des deutſch⸗ſchweizeriſchen Hau⸗ dels vertrages aufmerkſam gemacht haben. Kredithilfe für Oeſterreich Drahtung unſeres eigenen Vertreters = Genf, 17. Sept. Das Finanzkomitee drängt die öſterreicht⸗ ſche Regierung zur Eile. Es ſieht ſo aus, als ob es nicht mehr Zeit hätte, ſich mit der Prüfung der öſterreichiſchen Finanzlage weiter zu beſchäftigen, denn es verlangt die Annahme der dem Bundes⸗ kanzler am Dienstag übermittelten Wünſche. Heute kommenen Abſchluß führen. vormittag erklärten mehrere Mitglieder des Finanz⸗ komitees, daß es ſchwierig ſein werde, die Verhand⸗ lungen am Freitag noch fortzuſetzen. Die heikelſten Punkte ſind nach wie vor Abänderung der Kollektiv⸗ verträge, Ueberwachung der durchzuführenden Spar⸗ maßnahmen, verſchärfte Kontrolle der Budgets der Länder und Gemeinden, Herab⸗ ſetzung der Perſonalausgaben. Der Bundeskanzler lieferte in der heutigen Vor⸗ mittagsſitzung ein ausführliches Expoſé. Es iſt mög⸗ lich, daß die Verhandlungen nicht zu einem voll⸗ Trotzdem ſoll ein in allgemeinen Ausdrücken gehaltenes Gutachten des Finanzkomitees ſowie eine Empfehlung einer Kredithilfe für Oeſterreich unter ge⸗ wiſſen Vorausſetzungen zuſtandekommen. Tod in der Arktis Telegraphiſche Meldung — Kopenhagen, 17. Sept. Der Führer des Expeditionsſchiffes„Sökon⸗ gen II“, Kapitän Peterſen, das von ſeiner Suche⸗ expedition nach dem verſchwundenen däniſchen Geo⸗ logen Agne Roſe Bjare und ſeinem Begleiter, dem Deutſchen Dr. Krüger, geſtern nach Kopen⸗ hagen zurückgekehrt iſt, erklärte einem Vertreter des „Ekſtrabladet“: Es war im Sommer 1929, als die beiden Forſcher nach Grönland veiſten, um dort eine Expedition nach Ellesmerland im arktiſchen Kanada zu unternehmen. Den erſtent Winter verlebten ſie in Thule. Von hier brachen ſtie im Februar 1930 auf, indem ſie beabſich⸗ tigten, im Auguſt des gleichen Jahres zurückzu⸗ kehren. Wir ſollten ſie im vorigen Jahr von Thule abholen. Sie trafen jedoch nicht ein und wir mußten ohne ſie abreiſen. Seitdem ſie Thule verließen, hat man nichts mehr von ihnen gehört. und man fing nun an, um ihr Schickſal beſorgt zu ſein. Auf Ver⸗ anlaſſung des Leiters der Cap⸗York⸗Station, Hans Nielſen, wurde im letzten Frühjahr eine Such⸗ expedition ausgeſandt, beſtehend aus Eskimos und kanadiſchen Polizeiſoldaten. Die Expedition durchſuchte ſyſtematiſch das ganze Gebiet, das die beiden Forſcher bereiſen wollten, mußte jedoch ohne Reſultat zurückkehren. Es wurde nicht die geringſte Spur gefunden und es kann nunmehr kein Zweifel darüber herrſchen, daß Krüger und Bjare umgekommen find— auf welche Art, das kann man nur raten. l —— Waffenfund in Karlsruhe Bei einem kommuniſtiſchen Fu nktio nt in Karlsruhe-Rüppurr, der früher Waffenhändler war, wurden am Mittwoch 13 Revolver und zwei Piſtolen, neun zum Teil abgeänderte Militär⸗ gewehre verſchiedener Syſteme, fünf Jagdgewehre, vier Kleinkalibergewehre, mehrere tauſend Schuß Munition und acht Kilo Schwarzpulver gefunden Der Beſitzer wurde verhaftet. Dampferzuſammenſtoß im Nebel Telegraphiſche Meldung — Hamburg, 17. Sept. In dem Nebel, der ſich auf der Unterelbe in der vergangenen Nacht bis zu den frühen Morgenſtunden bemerkbar machte, kam es bei Brunsbüttel nachts zwiſchen dem deutſchen Dampfer„Dalaelven“ der Hamburger Reederei Bolten und dem von Hamburg nach New Caſtle ausgehenden norwegiſchen Vergnü⸗ gungsdampfer„Meteor“ zu einem Zuſammenſtoß, wobei beide Schiffe erhebliche Beſchädi⸗ gungen erlitten. An dem auf einer Reiſe von Leningrad nach Hyl⸗ land begriffenen deutſchen 1439 Brutto⸗Tonnen großen Dampfer wurde der Steven verbogen und Teile des Vorſchiffes eingedrückt, ſodaß Waſſer ein⸗ drang. Das Schiff konnte aber nach kurzem Aufenk⸗ halt die Reiſe nach ſeinem Beſtimmungsort fortſetzen Das norwegiſche Schiff„Meteor“ wurde anſchei⸗ nend mittſchiffs getroffen. Ihm wurde daz Promenadendeck eingedrückt. Es konnte aber gleichfalls die Reiſe fortſetzen. Menſchenleben ſind nicht zu Schaden gekommen. Letzte Meldungen Spanien„Arbeiterrepublik“ — Paris, 17. Sept. Wie Havas aus Madrid berichtet, hat das ſpaniſche Parlament geſtern nach einer Rede des Sozialiſten Araquiſtain mit 170 gegen 152 Stimmen beſchloſſen, Spanien zu einer„Arbei terrepublik“ zu erklären. Unterhaus⸗Aufrage über die Zollunion — London, 16. Sept. Im Unterhaus richtete heute ein Abgeordneter an die Regierung die Frage, ob es wahr ſei, daß die öſterreichiſch⸗deutſche Zoll⸗ union nur unter dem Druck der aus län diſchen Finanzmächte geſcheitert ſei. Der Unterſtaatsſekretär im Foreign office erklärte namens der Regierung, er lehne es ab, zu dieſem Gegenſtande Stellung zu nehmen. Gute Nachricht von Allen und Moyle — Seattle, 16. Sept. Bei der hieſigen Küſtenwache lief heute eine Meldung ein, daß die in Japan vor eine Woche geſtarteten Flieger Allen und Moyle, die bisher als vermißt galten, ſich wohlbehalten auf den Aleuten befinden. et g „Gdiſons Geſundheitszuſtand bedenklich — Weſtorange(New Jerſey), 17. Sept. Wie der Ediſon behandelnde Arzt mitteilt, verſchlechtert ſich der Geſundheitszuſtand Ediſons ſeit etwa einer Woche von Tag zu Tag. Orkan über Veracruz und Sauta Roſalia Etwa 50 Tote — Mexiko, 17. Sept. Nach einer Meldung aus Veracruz wütete dort geſtern vormittag ein Or⸗ kan, der Schaden an den Gebäuden anrichtete und die Verſorgung der Stadt mit elektriſchem Strom unterbrach. Eine Anzahl kleiner Schiffe im Ha⸗ fen kenterte und ging unter. Wie erſt jetzt bekannt wird, fegte vergangenen Samstag und Sonntag ein Wirbelſturm über die Gegend von Santa Roſalia in Niederkaltfornſen dahin. Etwa 50 Menſchen ſind ums Lebes gekommen. 5 Mannheimer Theaterfragen vor 60 Jahren Zum Beginn der Werbewoche des Nationaltheaters In dieſen Tagen, in denen das Mannheimer Na⸗ tionaltheater um Abonnenten und Beſucher wirbt, fällt uns eine kleine Broſchüre mit gewichtigem In⸗ Halt in die Hände, betitelt„Die Theaterfrage, Betrachtungen über die Mannheimer Bühne.“ Der Verfaſſer iſt anonym geblieben, die Jahreszahl der Drucklegung mit 1871 angegeben. Manches darin intereſſiert nicht mehr, ſo die An⸗ griffe guf die Mitglieder des Hoftheaterkomités, die ſich der Situation nicht gewachſen zeigten. Zunächſt wird in der Flugſchrift die Feſtſtellung gemacht, daß das„Mannheimer Theater“ ſich des Rufes einer guten Bühne erfreue, welche zwar die Glanzperiode ihres Ruhmes hinter ſich habe, aber den beſſeren deutſchen Bühnen mitgezählt zu werden verdient. Alſo müſſe ſein Ruf gewahrt werden. Dann werden die— damaligen!— Mißſtände auf⸗ gezählt: „Das Repertoire des Schauſpiels ſpricht von einer endſchieden zu mißbilligenden Wahl des Aufzu⸗ führenden. Der Novitäten iſt zum größten Teil durchaus nicht rühmlich zu gedenken. Wenn wir auch die Armut der gegenwärtigen Zeit in der Pro⸗ duktion wertvoller Bereicherungen der dramatiſchen Literatur in Rückſicht nehmen, ſo ſind uns doch auch ſpeziell hier Fälle entgegengetreten, wo abſolut gar keine Rückſicht entſchuldigend eintreten kann.“ Daun wirft der unbekannte Kritiker einen Blick auf die Oper, um auch hier die„größten Schatten⸗ ſeiten bloß zu legen.“ Der Chor kann auch den be⸗ ſcheidenſten Anſprüchen nicht genügen. Die Mitglie⸗ der des Chores ſind auf Nebenverdienſte angewieſen, bei denen ſie nicht wähleriſch ſind. Was das Or⸗ cheſterr betrifft, ſo muß der Pamphletiſt dem Be⸗ dauern Ausdruck geben, mit dem er das Herabſinken der Leiſtungsfähigkeit desſelben konſtatiert. Herr Hofkapellmeiſter Lachner ſei zwar ein guter Diri⸗ gent, aber es finden zu wenig Proben ſtatt und er habe auch keinen Sporn zu friſcherer Tätigkeit. Man folle verſuchen, Herrn Lachner eine jüngere Kraft von entſchiedener Tatkraft mit gleicher Be⸗ rechtigung zur Seite zu ſtellen. Der bier übliche häufige Wechſel im Opernperſonale verfehle ſeinen Einfluß auf das Repertoire der Bühne. Man finde mit wenigen Ausnahmen meiſt Opern leichten Gen⸗ res und eine Maſſe italieniſcher Opern, deren Auf⸗ führung für die Richtung der Opernbühne ein un⸗ günſtiges Zeugnis bilde. Der Verfaſſer machte auch Vorſchläge zur Abhilfe. Vor allem will er einen Präſidenten für das Hoftheaterkomits und eine Erhöhung der Logen⸗ und Tagespreiſe. Glückliche Zei⸗ ten, die das noch wagen konnten! Das Monopol auf die Logenplätze ſoll durch ein zweites Jahres⸗ abonnement aufgehoben werden. Das Bedürf⸗ nis nach Logen ſei ſo allgemein, daß ſich für dieſes zweite Abonnement ſofort die erforderliche Zahl von Uebernehmen der Logenplätze finden werde,„ſind doch Familien auf Logen im 2. und 3. Rang beim Hoftheaterbüro auf Jahre hinaus vor⸗ gemerkt und müſſen ſich tatſächlich Familien, die ſich mit der Zeit vergrößert haben, mit einer einzigen Loge begnügen.“ Eine bewegliche Klage vor 60 Jahren, die heute nur hiſtoriſches Intereſſe hat. Aber mit den Schlußworten des krttiſchen Theaterfreundes der 70er Jahre können wir uns umſo mehr einverſtanden erklären: „In der hervorgerufenen Neubelobung ſehen wir die wirkſamſten Garantien für ein geſichertes und die rühmlichſten Erfolge verſprechendes Fort⸗ beſtehen des Mannheimer Hoftheaters.“ O Hoffnung als Zeichen der Zeit Von Ernſt Löns⸗Hannover Der Nordweſt brauſt über kahle Stoppelfelder, heult durch die Gaſſen und pfeift um die Hausecken. Mit rauher Hand fährt er durch die Wälder, ſchüttelt die Bäume, daß ſie vor Weh aufſtöhnen, und treibt gelbe Blätter im tollen Wirbel vor ſich her. Mit jedem ſinkenden Blatt ſtirbt ein Leben, verflattert eine Hoffnung. Unter den grauen jagenden Wolken⸗ bergen rudern die Kraniche in gebrochener Linie nach dem Süden, Licht und Wärme entgegen. Mit ihnen ſonnige Tage, wandert das buntbefiederte kleine Volk, das uns durch Singen und Zwitſchern erfreute. Buſch und Wald werden ſtill, und nur der Wind und die ſchwar⸗ zen Krähen haben dort das große Wort. Einen langen wehmütigen Blick werfen wir auf das hinter uns liegende Halbjahr zurück. In ſehn⸗ ſüchtigem Verlangen drängte unſer Herz nach Licht und Sonne, nach ſproſſendem Grün und bunten Blü⸗ ten. Damals, als der Winter nicht weichen wollte, bis die Sonne doch durch dunkle Wolken brach. Mit dem friſchen Grün zog neue Hoffnung in unſere See⸗ len und führte ſie aus den Niederungen dieſer ſorgen⸗ vollen Zeit auf die lichten Höhen froher Erwartung. Wir glaubten wieder, glaubten an eine beſſere Zeit, an neues Schaffen, an uns. Der Mai und der Juni ſchienen unſerm Hoffen recht zu geben. Frohe Bil⸗ der gaukelten uns vor von Erholungstagen an der See, den Bergen oder in der ſtillen Heide. Aber der Juli türmte Gewitterwolken. Wie das Mahnen einer ſchweren Zeit zuckten Blitze, rollte der Donner, kalte Regenſchauer und eiſige Schloßen fielen in die Saat unſerer frohen Erwartungen. Gleichſam, als müſſe er das Wüten in der Natur begleiten, fegte zur ſel⸗ ben Zeit der Sturm durch unſer Wirtſchaftsleben, riß uns das dürftige Mäntelchen, mit dem wir unſere Blöße deckten, von den Schultern und enthüllte mit grauſamer Deutlichkeit, wie das deutſche Volk daſtand in bitterſter Armut, in⸗Hilfloſigkeit, Not und Elend. Manches andere Volk wäre dem Wüten dieſes Schick⸗ ſalsſturmes erlegen, doch der uns trotz allem ver⸗ bliebene Lebenswille ließ uns weiter atmen in ver⸗ biſſenem Kampfe. Sturm und Unwetter brachten den Hoffnungsfunken in unſerer Volksſeele nicht zum Er⸗ löſchen. Nichts kennzeichnet die Stimmung des deut⸗ ſchen Volkes in dieſen unheilvollen Sommermonaten beſſer, als das Wort Friedrich Rückerts: „Hoffnung auf Hoffnung geht zu Scheiter, Aber das Herz hofft immer weiter.“ Wie wir uns über den verregneten Sommer mit der Ausſicht auf einen ſonnenklaren, ſommerlichen Herbſt tröſteten, ſo glaubten wir mit zäher Beharr⸗ lichkeit an eine Beſſerung der Politik im Völker⸗ leben. Aber auch der September brachte nur wenige Nur ſelten war es uns vergönnt, aus den Nöten und Sorgen der Zeit in die Natur hinaus zu fliehen, um dort wenigſtens etwas Troſt zu finden. Sturm und Regen verſperrten die Wege ins Freie und ließen uns in der kalten Stubenluft allein mit den Sorgen und Zweifeln. Woche auf Woche verging in regentrüben Tagen. Hoffnung auf Hoffnung verzitterte in ergebnisloſen Tagungen. Chequers, Paris, London, Genf waren die ſpärlichen Sonnenſtrahlen, die unſer politiſches Leben zu er⸗ hellen ſchienen, aber jedesmal türmten ſich neue Ge⸗ witterwolken, die unter Stürmen über unſer Land fegten. 5 So ging der Sommer dahin, ein Sommer enk⸗ täuſchter Erwartungen. Um ein Dutzend Hoffnun⸗ gen ärmer, um hundert Enttäuſchungen reicher ſtehen wir im Herbſt, der ſchneller ins Land kam, als wor erwartet hatten. Auf den Wegen und Matten blüht ſchon die blaſſe Herbſtzeitloſe, die in ihrer mattblauen Blüte ein böſes Gift birgt. Auch wir, das deutſche Volk ſtehen abſeits am Wegesrand, fortgedrängt von der breiten Straße, auf der Handel und Verkehr ztehen. Zeitlos ſtehen wir im Herbſt. Schüchtern falten. Aber ſie ſchimmert nur in matten Farben, und tief im Innern ſitzt das Gift des Zweifels und des getäuſchten Vertrauens. Mit falſchen Worten und nicht gehaltenen Verſprechungen wurde unter grauſamer Rachſucht dieſes Gift in die Blüte unſereg gläubigen Vertrauens geträufelt. 12 Mit ſorgenvollen Augen blicken wir auf ſieben lange Monate voll Dunkelheit und Kälte. Und doch leuchtet noch ein Lichtfunken durch dunkle Nach Mag die Erde vergraben liegen unter dem Leichen⸗ tuch des Winters, wir wiſſen, daß darunter de Leben nur ſchlummert, um dereinſt wieder kraftyo zu erwachen. Und wenn die Winternacht noch 0 ſchwer auf uns laſtet, an einem Tage wird die boff⸗ nungsgrüne Tanne in unſerem Heim ſtehen. Und ſind es auch nur wenige und ſchwache Lichtpünkt⸗ chen, die einen matten Schimmer in das Dunkel werfen, ſo werden ſie uns doch an die ſtrahlende Sonne erinnern, die einſt uns wieder leuchten wird. In kalter Winternacht wollen wir auch die Hoffnung wieder erſtehen laſſen. Nicht Verzweiflung darf bas Zeichen dieſer Zeit ſein, ſondern die Hoffnung Wenn der Winter vergeht, wenn die Frühlings ſtürme die Natur aus dem Schlaf erwecken, ſoll und muß auch unſerem politiſchen Leben der Frühling werden. Das muß unſer aller feſter ſein, wenn wir erlöſt werden wollen aus Finſternts Not und Erniedrigung, denn:„Wer immer ſtrebend ſich bemüht, den können wir erlöfen“. 1—— verſuchen wir die blaue Blüte des Glaubens zu ent⸗ Ob Aus über ei in dieſe Obſthär nicht ut ernte in gut an⸗ aller O gilt ſel das Ge kreiſen Feuchti⸗ hatten, tät be hat. V das Au in den nender! Obſtbar in dieſe führen Obſtanl durchgr ſeits ab auf Gr. Es Abfal die inte Ver w hafte O die Ve hier in dieſem dieſe 2 35 v. K zur Ve früchte Deſtilla S. Die ſchlechte heute u gerechn überdie war gu in eine Dem K eine in Die kle noch ni scheint zugehen bei Es wa ſchäftsg der Pr der näl den Pr und Zi ſorten, ſchied ek ſtaffelu ſtark vi 95 Pfg. annehn zwiſche Preis hatten Tomat Butt geſtalti * 0 Donnerstag, 17. September 1931 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe Obſternte und Obſtverwertung Aus allen Teilen des Deutſchen Reiches wird über eine außerordentlich gute Obſternte in dieſem Jahre berichtet. Das trifft, wie uns aus Obſthändler⸗ und Obſtzüchterkreiſen mitgeteilt wird, nicht unbedingt zu. Mengenmäßig zwar iſt die Obſt⸗ ernte in beinahe allen Gebieten als außerordentlich gut anzuſprechen, jedoch ſoll die Qualität nabezu aller Obſtſorten viel zu wünſchen übrig laſſen. Das gilt ſelbſt für eine ausgeſprochene Obſtgegend wie das Gebiet um den Bodenſee. Aus Obſtzüchter⸗ kreiſen wird uns dazu mitgeteilt, daß die große Feuchtigkeit, die wir in dieſem Jahre zu verzeichnen batten, ihren nachhaltigen Einfluß auf die Quali⸗ ät beſonders der Pflaumen und Birnen ausgeübt hat. Vor allem iſt es die Stammfäule, die durch das Aufſteigen des Waſſers durch Stamm und Aeſte in den Früchten Schädigungen hervorruft. Bezeich⸗ genderweiſe wurden entſprechende Beobachtungen im Obſtbau des Auslandes, vor allem des überſeeiſchen, in dieſem Jahre nicht gemacht. Unſere Obſtzüchter führen das einmal auf die zweckmäßigeren größeren Obſtanlagen in jenen Gebieten zurück, die eine zurchgreifendere Abwäſſerung ermöglichen, anderer⸗ ſeits aber auf die Schädlingsbekämpfung, die bei uns auf Grund der hohen Löhne noch ſehr im argen liegt. Es iſt alſo in dieſem Jahre auch mit ſehr viel Abfallobſt zu rechnen. Aus dieſem Grunde ſind die intereſſierten Kreiſe genötigt, umfangreichere Perwertungs maßnahmen für das ſchad⸗ hafte Obſt in die Wege zu leiten. Vor allem iſt es die Verwertung zu alkoholfreiem Obſtwein, die hier in Betracht kommt. Wie wir hören, ſind in geſem Jahre eine ganze Reihe von Fabriken für dieſe Art Verwertung eingerichtet worden. Etwa 25 v. H. unſerer geſamten Obſternte kommen dort zur Verarbeitung und weitere 35 v. H.— die Beeren⸗ früchte mit eingerchnet— finden in alkoholhaltigen Deſtillaten Verwendung. Schlechte Zeilen auf dem Markt Die Händler ſcheinen mit dem Wettergott einen ſchlechten Pakt geſchloſſen zu haben. Der Himmel war heute wieder einmal grau und undurchdringlich. Aus⸗ gerechnet während der Hauptkaufſtunden fing es überdies zu rieſeln an. Die Beſchickung des Marktes war gut, aber zu der Reichhaltigkeit ſtand der Verkauf in einem direkt beſorgniserregenden Mißverhältnis. Dem Kaufwillen weiter Kreiſe der Bevölkerung ſteht eine immer mehr abnehmende Kaufkraft gegenüber. Die kleineren Händler klagen darüber, daß der Abſatz noch nicht einmal die Speſen trage. Dieſer Zuſtand ſcheint jedoch nicht allein von den Käufern aus⸗ zugehen. Fallen doch gerade in letzter Zeit bei faſt allen Waren große Preisdifferenzen auf. Es wäre daher im Intereſſe eines gehobeneren Ge⸗ ſchäftsganges wünſchenswert, daß die Händler wegen der Preisgeſtaltung etwas mehr Fühlung miteinan⸗ der nähmen. So brachte der Obſtmarkt Trauben für den Preis von 25—35 Pfg., Pfirſiche von 25—40 Pfg. und Zwetſchgen von 15—20 Pfg. Das ſind doch Obſt⸗ sorten, die qualitativ zu einem ſolchen Preisunter⸗ ſchied kaum berechtigen. Etwas anderes iſt die Preis⸗ ſtaffelung bei Birnen und Aepfeln, die in der Art ſtark voneinander abweichen. Die Preiſe von 18 bis 5 Pfg. für Birnen und 12—20 Pfg. für Aepfel waren annehmbar. Selbſt bei Nüſſen pendelte der Preis zwiſchen 25—35 Pfg. für das Pfund. Erträglich im Preis waren Quitten(15 Pfg.) und Kürbiſſe(8 Pfg.). Auf dem Gemüſemarkt halten die abgehenden Produkte, wie Bohnen und Tomaten, einen ſtarken Preisaufſchlag. Eier und Butter rücken langſam in ihre winterliche Preis⸗ geſtaltung auf. Der Fiſchmarkt brachte Schleie und Hechte für.60 Mk., Barben für 1 Mk., Karpfen für.20—.30 Mk. und Aale für.40 Mk. Das Ge⸗ ſchäft ging einigermaßen zufriedenſtellend. Der Blumenmarkk iſt noch reich an Dahlien, Gladiolen und Aſtern. Vom Stäsdtiſchen Büro für Preisſtatiſtik wurden fol⸗ gende Verbraucherpreiſe für ein Pfund in Pfg. ermittelt: eln, neue—3,5; Salatkartoffeln 12; Wirſing 7 bis 10% Weißkrautb—8; Rotkraut—10; Blumenkohl, Stück 10 1 40, Karotten, Bſchl.—7; Gelbe Rüben 810, Rote n 812; Spinat 1520; Mangold—10; Zwiebeln 6 dis 8 Grüne Bohnen 20— 90; Grüne Erbſen 2530; Kopf⸗ das Stück 10—12; Endivienſalat, das Stück 7 1 10 Oberkohlraben, das Stück—6; Rhabarber : Tomaten 10—15; Radieschen, Bſchl.—6, Rettich, Stück—8; Meerrettich, Stück 20—40; Schl. Gurken(groß Stlick 30—95 Einmachgurken, Stück 1,4— 2,00; Suppengrünes Aſchl.—5; Peterſilie, Bſchl.—6 Schnittlauch, Bſchl. 4 Ii 5; Lauch, Stück—7; Aepfel 8— 20; Birnen 825; Trauben 15—95, Pfirſiche 15— 30; Zwetſchgen 12—15; Zi⸗ könen, Stück 48; Bananen, Stück—12; Süß rahmbutter 59180; Landbutter 130150; Weißer Käſe 4050. Eier, Stück—14; Aale 140, Hechte 160; Barben 100; Karpfen 120, Schleien 160; Breſem 80— 100; Kabeljau 6070 Gold⸗ durſch 50, Seelachs 50; Seehecht 80, Stockfiſche 25, Hahn, Heſchlachtet, Stück 200—500; Huhn, geſchlachtet, Stück 250 bis n, Enten, geſchlachtet, Stück 40000, Tauben, geſchlachtet Stück 80— 100; Gänſe, geſchlachtet, Stück 900.1700; Gänſe, ſeſchlachtet, 150160; Rindfleiſch 100; Kuhfleiſch 80; Kalb⸗ lleiſch 100; Schweinefleiſch 100. i * * Oberſekretärprüfung. Nach dem Ergebnis der rſekretärprüfung wurden die nachgenannten Ver⸗ waltungsanwärter als für den gehobenen mittleren Dienſt der inneren Verwaltung befähigt erklärt: Alfons Barth aus Steinsfurt, Fritz Eiſenmann aus Freiburg, Fritz Engelin aus Neu⸗Deſcherin, Anna cht aus Zürich, Walter Feger aus Masmünſter 4. Elf, Hans Grandt aus Bruchſal, Marta Günder aus Karlsruhe, Anton Haas aus Hannover, Walter kern aus Straßburg, Emil Keßler aus Breitenfeld, Georg Korter aus Mannheim, Auguſt Krail aus Königsbach, Rudolf Kratt aus Mönchweiler, Rudolf ng aus Durlach, Max Liebermann aus Karlsruhe, Gustav Lutz aus Bruchſal, Waldemar Philipp aus Arrach, Walter Schmich aus Mannheim, Hans Schnerr aus Oppenau, Joſ. Spönlein aus Wertheim, Joſef Uttenthaler aus Renneröd, Hans Weißer aus ſorzheim, Eugen Wittmeier aus Mannheim, Richard Wölfle aus Mannheim. Erinnerungen an ſuguſt Göller Von F. Schweikert⸗Berlin In einer badiſchen Zeitung, die ich zufällig hier zu Geſicht bekam, las ich, daß Auguſt Göller ge⸗ ſtorben iſt. Ich hatte ihn nicht mehr unter die Le⸗ benden gerechnet. Erinnerungen ſtiegen auf. Vor über ſechzig Jahren war er auch mein Lehrer ge⸗ weſen. An der Volksſchule in Karlsruhe. Die Muſik hatte mich zu ihm in ein näheres Verhältnis gebracht, das über die Schule hinaus⸗ reichte. Gehörte ich ſowieſo zu den Eliteſchülern auf der erſten Bank, aus deren Reihe das häufig wech⸗ ſelnde Primat der Klaſſe hervorging, ſo genoß ich noch den beſonderen Vorzug, beim Geſangs⸗ unterricht mit einem großen Stab die Noten an der Schultafel rhythmiſch an⸗ ſchlagen zu dürfen. Daß er mich auch zum Vorſpieler ernannt hätte, ſo wie es ſein Vorgänger getan, hielt er wohl im Hinblick auf das Verhältnis zwiſchen Leh⸗ rer und Schüler nicht für angebracht, zumal der Elfjährige dem Fünfundzwanzigjährigen auf der Geige weſentlich überlegen war. Dafür lud er mich ein, ihn zu beſuchen. Als Junglehrer wohnte er in den höchſten Regionen des Schulhauſes. Sein Zim⸗ mer beherbergte ein gutes Klavier, auf dem er ſich gewandt tummelte. Man merkte alsbald, daß er mehr konnte, als was er vom Seminar empfangen hatte. Wir ſpielten zuſammen kleine Sonaten und Kir variés, damals beliebte Kompoſitionen über Opern⸗ melodien, die der Violine zu glänzen Gelegenheit gaben. Offenbar hatte er von ſeinem muſikaliſch be⸗ gabten Schüler in Lehrerkreiſen geſprochen und ſo kam es, daß ich mich in einer Verſammlung von Lehrern produzieren durfte. Trotzdem ich einen Stein bei ihm im Brett hatte, hat er mir einmal recht weh getan. Vor Beginn des Unterrichts ſtudierte ich mit einigen Kameraden die Wandkarte. Es mag dabei etwas laut zugegan⸗ gen ſein, als er gerade in das Schulzimmer eintrat, mich ohne weiteres als den Schuldigen ſaßte und mir auf meine noch vom Froſt erſtarrten Hände— es war ein ſehr kalter Wintertag— zwei Tatzen hieb. Dieſe für mich ſehr harte Strafe empfand ich als ungerecht und habe ſie nie vergeſſen können. Den Bakel, ein damals noch beliebtes Erziehungs⸗ inſtrument, führte er recht kräftig. Was aber ſeiner Beliebtheit keinen Abbruch tat. Sie zeigte ſich am ſchönſten an ſeinem Namenstag. Alle wetteiferten, den Katheder und deſſen Umgebung mit Pflanzen und Blumen zu ſchmücken, inmitten deren das be⸗ ſcheidene Geſchenk aufgeſtellt war. Sobald Herr Göller im Türrahmen des verdunkelten Schulzim⸗ mers erſchien, praſſelten Knallerbſen auf den Boden und aus fünfzig kräftigen Jungen⸗ kehlen erſcholl es „Vivat Auguſt“. Dieſer Spektakel dauerte ſo lange, bis die letzte Knallerbſe verſchoſſen war. Dann erſt wurden die Fenſterläden aufgemacht, um das Tageslicht herein⸗ und den Pulverdunſt hinauszulaſſen. An ſeinem Ehrentage war der Lehrer beſonders nachſichtig. Bei ſchönem Wetter wurde der feſtliche Tag durch einen Schulausflug. gekrönt. Lebendig ſteht mir, dem Dreiundſiebzigjährigen, das Bild des liebſten aller Lehrer aus meiner Volksſchulzeit vor Augen. Es wird niemals verblaſſen. Der Streifdienſt der Bahnpolizei verſchärft Seit einigen Jahren gibt es bei der deutſchen Reichsbahn die Bahnpolizei, die eingerichtet wurde, um die Verkehrsſicherheit auf den Strecken des deut⸗ ſchen Eiſenbahnnetzes in beſonderem Maße und auch unter ungünſtigen Verhältniſſen zu gewährleiſten. Es bedurfte alſo nicht erſt der Auswirkungen der jüngſten Eiſenbahnattentate, um einen ſolchen Bahn⸗ ſchutz zu organiſteren. Die Reichsbahnverwaltung hat nun in dieſen Tagen ihre Direktionen angewieſen, Vorſchläge zu machen, wie dieſer Streckenſchutz noch dichter und wirkſamer ausgeſtaltet werden könnte, Auch die Mannheimer Verwaltung iſt dieſem Erſuchen nachgekommen und hat Vorſchläge eingereicht, um das Streckennetz in ihrem Bereich nor jedem lebensgefährdenden und wertvernichtenden Anſchlag zu ſchützen. Es braucht, wie ſchon betont, deswegen kein neuer Streifendienſt eingerichtet zu werden. Die Abtei⸗ lungen ſind ausgerüſtet mit Kraftfahrzeugen, um die Beamten auf dem ſchnellſten Wege an eine be⸗ ſtimmte Stelle zu bringen. Spürhunde werden un⸗ terhalten, um bei verdächtigen Spuren auf der Strecke die Fährte aufnehmen zu können. Es iſt die beſondere Aufgabe dieſer ſpeziell ausgebildeten Be⸗ amten, auch die kleinſten Anzeichen einer Beſchädi⸗ gung am Bahnkörper zu beachten, die von Attentäter vielleicht zur Unterbringung von Sprengſtoff be⸗ nutzt werden könnte. Daß aufgelockerte Beſtandteile der Schienenbe⸗ feſtigung beachtet werden müſſen, iſt ſelbſtverſtändlich. Die Eiſenbahnübergänge und Brücken wer⸗ den natürlich einer beſonderen Kontrolle und Beaufſichtigung unterzogen. Gerade nach dem Budapeſter Attentat iſt das ſchon aus pſychologiſchen Gründen in erhöhtem Maße not⸗ wendig. Die Aktionsfähigkeit der Abteilungen wird geprüft durch plötzlichen nächtlichen Alarm und Be gehung einer Teilſtrecke, etwa Mannheim⸗Hocken⸗ heim, oder anderer im Mannheimer Bezirk liegen⸗ den Strecken. Die Streckenbegehung an ſich ghört ja ſchon im⸗ mer zu den dienſtlichen Obliegenheiten der Strecken⸗ wärter. Dieſer beſondere Streifendienſt ſoll eben in der Lage ſein, über den normalen Sicherheits⸗ dienſt hinaus plötzlich und unvermutet eine genaue Streckenkontrolle durchzuführen und beim gemelde⸗ ten Auftauchen verdächtiger Perſonen am Bahn⸗ körper ſofort in Aktion treten zu können. Daneben arbeitet die Bahnpolizei ſelbſtverſtändlich mit der Schutzpolizei und der Kriminalpolizei eng zuſammen und begrüßt es auch, wenn ſie vom Publikum auf verdächtige Perſonen an Bahnſtrecken aufmerkſam gemacht wird, um geplante Verbrechen rechtzeitig verhindern zu können. Ein Grund zur Beunruhigung liegt nicht vor, weil die Eiſenbahnattentate in Deutſchland ſchon im⸗ mer zu den größten Seltenheiten gehörten. Der verſchärfte Streifdienſt, wie er von der Reichsbahn⸗ verwaltung beabſichtigt iſt, wird ſicherlich mit dazu beitragen, daß die Anſchläge den Charakter der Aus⸗ nahmeerſcheinungen nicht verlieren. 0 BBBCPCPC⁰ã TVVVVVCVwcCcCCwCCC/õãꝗð W( DDDwDdFFFFFFFFFFFFPFFCwFCFbCFGbCbGbwFbwbGGwGbGGbPwbbbbbo c Meinen Vater kenn ich nicht Ununterbrochen dudelt die Drehorgel die gleiche Melodie. Immer wieder ertönt der Refrain„Mei⸗ nen Vater kenn ich nicht...“ Vor Jahren wurde dieſes Lied mehr oder weniger ſchön überall geſungen. Es war einmal ein„Schlager“, der im Laufe der Zeit in Vergeſſenheit geraten iſt. Nur bei Volksfeſten taucht er wieder auf und da nur, wenn es eine recht alte Drehorgel iſt, die ihn in die Ohren der Beſucher hämmert. So ganz unbekannt ſcheint das Lied aber doch nicht zu ſein, denn plötzlich hört man auf dem Dürkheimer Wurſtmarkt von einer Kinderſtimme recht kräftig den Text mitſingen. Man forſcht nach und ſieht in nicht allzuweiter Entfernung den angehenden Caruſo an der Hand ſeines Papas. Willig läßt er ſich führen, während er immer wieder, ſo oft die Melodie auf der Drehorgel einſetzt, hinausſchmettert:„Meinen Vater kenn ich nicht“. Das Intereſſe der Wurſtmarktbeſucher für den Jungen, der ſeinen Vater verleugnet, wird immer ſtärker. Schließlich wird der Herr Papa gefragt, ob das nicht ſein Sprößling wäre, der immer wieder be⸗ tonen würde, ſeinen Vater nicht zu kennen.„Hajoh bin ich ſein Vadder. Loſſe ſe doch den Lauſer ſinge, was'r will. Im iwwerige kann Ihne des worſcht ſein, ob ich ſein Vadder bin odder ob ich bloß mit ihm uff de Worſchtmarkt gegange bin, um ihm helfe, ſein Vadder zu ſuche. So, Schorſchel, jetzt ſingſcht des Lied erſcht recht noch emool, weils die annere nit höre wolle, unn ich helf'r debei. Mir iß's ſchun egal, ob die Leit vun mir glaawe, daß ich aach noch mein Vad⸗ der ſuche mißt“. 5 Aus dem geplanten zweiſtimmigen Kantus wird aber nichts, denn der Drehorgelmann bringt plötzlich ſein Inſtrument zum Schweigen und ohne Anleitung können die beiden nicht ſingen. Iſt ſchließlich auch beſſer ſo, denn die Umſtehenden können kaum noch das Lachen verbeißen. 8 * Ihren 75. Geburtstag feierte geſtern Frau Luiſe Hamberger. * Macht Eheverträge. Wichtiger denn je iſt es in dieſer Zeit der wirtſchaftlichen Not, Eheverträge zu machen. Das eingebrachte Gut der Frau muß ge⸗ ſchützt werden, ſowohl das eingebrachte als auch das zu erwartende. Iſt kein Ehevertrag vorhanden, muß die Frau, falls der Mann in geſchäftliche Schwie⸗ rigkeiten gerät, mit ihrem Vermögen einſpringen und läuft nur zu oft Gefahr, dadurch ihr Hab und Gut zu verlieren. Darum ſollen Eheverträge gemacht wer⸗ den! Die Rechtsſchutzſtelle für Frauen und Mädchen E. V. iſt zu jeder diesbezüglichen Auskunft bereit. Sprechſtunden Montags und Freitags von—6 Uhr in N 2, 4. * Jäher Tod. Die Stadtgemeinde Mosbach hat den Kirchenrat Peter Fiedler, der nach faſt 40jähriger Tätigkeit in Mosbach zum 1. Oktober in den Ruheſtand tritt, zum Ehrenbürger ernannt. Kirchenrat Fiedler verbringt ſeinen Lebensabend in Freiburg i. Br. Bei einer zu Ehren Fiedlers ver⸗ anſtalteten Abſchiedsfeier der Evang. Geiſtlichen des Kirchenbezirks wurde Kirchenrat Klenk, der ſeit einem Jahre mit Gattin in Mosbach im Ruheſtand lebt, vom Herzſchlage getroffen, als er eine Rede gehalten hatte. Er ſank tot vom Stuhle. Kirchenrat Klenk amtierte über 30 Jahre als Pfarrer in der Mannheimer Vorſtadtgemeinde Sand⸗ hofen und dann noch ſechs Jahre in ſeiner Heimat⸗ gemeinde Sindolsheim. Er ſtand im ganzen über 50 Jahre im Dienſte der evangeliſchen Landeskirche. Der Wertheimer Voranſchlag genehmigt * Wertheim, 16. Sept. Der Bürgerausſchuß hat den Voranſchlag mit 31 gegen 18 Stimmen angenommen. Die Ausgaben betragen 524633 Mark und die Einnahmen 122 928 Mark. Durch die Gemeindebierſteuer und Bürgerſteuer, ferner Ge⸗ tränkeſteuer werden 14400 Mk. gedeckt. An Um⸗ lagen kommen zur Erhebung vom Grundvermögen 106 Pfg., vom Betriebsvermögen 27 Pfg. und vom Gewerbeertrag 505 Pfg. Die Steuerſenkung beträgt Vorausſage für Freitag, 18. Seplember: Kühl und trüb mit zeitweiſen Niederſchlägen. Schwache Luftbewegung. Wetter⸗Nachrichten der Vadiſchen Landeswelterwarte Karlsruhe Beobachtungen der Landeswetterſtellen.36 Uhr vormittags ———— 85 Wind — 8 Wetter 8 Richt, Stärke Wertheim n ſtill— bedeckt igsſt 33 7 1 14 11 ſtill— dunſtig 1 17 8 SW leicht bedeckt 117 5 NO leicht Nebel 8 14 8 NJleicht bedeckt 8 15 3 ſtill]— bedeckt 3 5 til— bedeckt 422 7669 11 15 9 NO leicht bedeckt 1275 640.2 4 8 8ſt]— f bedeckt Während des geſtrigen Tages dauerte das heitere Hochdruckwetter an, ſo daß die niederen Lagen des Landes 17 Grad und der Hochſchwarzwald noch 8 Grad Höchſtwärme erreichten. Eine Störung, die geſtern noch über der Adria lag, iſt überraſchend nach Norden gezogen und hat im Laufe der Nacht Bewölkung und heute morgen ſchon Regen gebracht. Da auch die Randwellen der atlantiſchen Zyklone weit nach Süden ausgrei⸗ fen, iſt die Weiterentwicklung der Wetterlage noch ſehr unbeſtimmt. Reiſewetter Nordſee: 13 bis 15 Grad, mäßiger Südweſt, bedeckt. Geſtern: mäßig warm und bedeckt. Oſtſee: 12 bis 13 Grad, leichter Weſt, bedeckt. Geſtern: kühl und bedeckt. Harz und Thüringer Wald: 11 bis 13 Grad, ſehr leichter Nord, neblig mit einzelnen Regenfällen. Geſtern: mäßig warm und meiſt bedeckt. Rhein⸗ und Weſergebiet: 12 bis 15 Grad, ſehr ſchwa⸗ cher Wind, bedeckt, am Mittel⸗ und Oberrhein Regen. Geſtern: kühl und meiſt trüb. Fichtelgebirge, Erzgebirge und Sudeten: 8 bis 11 Grad, Windſtille, bedeckt. Geſtern: kühl und zeitweiſe heiter. Alpen: 8 bis 9 Grad, ſehr leichter Wind, bedeckt, ein⸗ zelne Regenfälle. Geſtern: kühl und meiſt wolkig. Flugwetter Sehr raſch iſt es über dem ganzen Reich zu Be⸗ wölkung gekommen; in Süddeutſchland und in den Mittelgebirgen regnet es, ebenſo in Oſtpreußen. Die Bewölkung iſt meiſt niedrig. Vereinzelte Nebel⸗ und Dunſtgebiete verurſachen im Süden, Tei⸗ len der Mittelgebirge und entlang der Küſte ſchlechte Sicht. Was hören wir? Freitag, 18. September Frankfurt: Frühkonzert auf Schallplatten. Langenberg: Morgenkonzert. Südſunk: Schallplattenkonzert. Frankfurt: Schallplattenkonzert. München: Mittagskonzert. Südfunk: Mittagskonzert. Langenberg: Mittagskonzert. Heilsberg: Unterhaltungsmuſtik. München: Stunde der Frau. Langenberg: Kinderſtunde. Wien: Nachmittagskonzert. Heilsberg: Frauenſtunde. Heilsberg: Blasmuſik. Frankfurt: Nachmittagskonzert. Langenberg: Veſperkonzert. Langenberg: Feſtakt anläßlich des 100jährigen Be⸗ ſtehens der Induſtrie⸗ und Handelskammer Duis⸗ .00: .05: 10.00: 12.05: 12.30: 12.35: 13.05: 13.30: 15.65: 15.50: 16.00: 16.10: 16.635: 17.00: 17.00: 17.30: 18.30: 18.40: 19.05: 19.40: 19.45: 20.00: 20.15: 20.35: 21.15: 22.05: urg. Heilsberg: Lieder von Robert Schumann. Südfunk: Dr. Agnes Herkommer ſpricht Kinderängſte. Frankfurt: Der Himmel im September und Oktober, Wien: Volkstümliches Konzert. Südfunk: Schweizer Jodler. Königswuſterhauſen: Aus Newyork:„Worüber man in Amerika ſpricht“. Konſul Kurt G. Sell. Südfunk: Aus Baden⸗Baden: Konzert des Städt. Orcheſters. Heilsberg: Orcheſterkonzert. Wien: Beethovens Klavierkompoſitionen zu vier Händen. Wien: Abend konzert. Aus Mannheim 19.05: Aerztevortrag:„Krankheiten, die von unſeren ein⸗ heimiſchen Pflanzen übertragen werden“. 19.35 19.45: Dr. J. P. Buß gibt Informationen über die Lage am ſüdweſtdeutſchen Landesproduktenmarkt. Aus dem Ausland: Beromünſter: Konzert. Straßburg: Bunte Muſik. Rom, Neapel: Orcheſterkonzert. Straßburg: Opern⸗ und Operettenmuſik. Prag: Deutſche Sendung: W. Stötzner: Bei Hoch⸗ waſſer durch mandſchuriſche Wildnis. Straßburg: Leichte Muſik. Mailand: Konzert. Beromünſter: Volkslieder⸗Konzert. Beromünſter: Kammermuſik. London⸗Daventry: Orcheſterkonzert. Wir hören Dr. Eckener ſpricht am kommenden Freitag(18. Sep⸗ tember) von 22.30 bis 22.50 Uhr aus Friedrichshafen über 5 deutſche Luftſchiffohrt und ihre Auf⸗ gaben“. Radio Zentrale am Strohmarkt die neuesten Radio-Apparate p 4. 13 Telephon 22394 tber: 12.40: 17.00: 17.30: 18.00: 18.30: 19.00: 19.00: 20.00: 21.10: 22.15: ks gibt viele Büftermilch-Seffen, aber nur eine eee 1 0 89 R 1 4— 5 8. 5 73 5 85 Achten Sie 2 303, tück 1 gensusuf 4 bezw. 2 und 44 Pfg. U 8 7 3 9** IEA f 90 1 11 a unus Geiger, Mannheim, M3, 9 Vertretung und Fabriklager: Telephon 33040 — Donnerstag N September 1031 Aus Baden Unterſtützungsmißbrauch.— Das Geld im Bett * Pforzheim, 16. Sept. Vor wenigen Tagen bekam laut„Pforzheimer Anzeiger“ das Städt. Für⸗ ſorgeamt Pforzheim davon Kenntnis, daß ein ſeit langem Unterſtützung beziehender Erwerbs⸗ loſer im Beſitze bedeutender Geldmittel ſei. Sofort wurde auf Antrag des Fürſorgeamtes von der Stadtverwaltung eine Entſcheidung dahin ge⸗ fällt, die den Unterſtützten zum Rückerſatz der bis⸗ her gewährten Geldbezüge verpflichtete. Da die Entſcheidung ſofort vollſtreckbar war, konnten noch an dem gleichen Vormittag in der Wohnung des Verurteilten die Geloͤbeträge ſicher geſtellt und an die Stadtkaſſe abgeführt werden. Dabei wurden mehrere tauſend Mark in 50⸗Markſcheinen gebündelt in einem Bett vorgefunden. So konnte die Stadtverwaltung ihren Anſpruch auf Rück⸗ erſtattung in allerkürzeſter Zeit verwirklichen. Schiffsunglück auf dem Rhein * Kehl, 16. Sept. Dienstag nachmittag kollidierte der auf der Talfahrt befindliche Dampfer„Matthias Stinnes 2“ mit der Schiffsbrücke in Ottenheim und heſchädigte dieſe erheblich. Beim Anlegen in Kehl wollten drei Mann der Beſatzung mit dem Nachen an Land fahren. Das Boot kam mit dem Drahtſeil eines anderen Schiffes in Kolliſton und kenterte, wobei die drei Inſaſſen ins Waſſer ſtürzten. Wäh⸗ rend zwei durch Schwimmen das nahe Ufer errei⸗ chen konnten, verſank der Menagemann in den Fluten und wurde abgetrieben, ohne daß es gelang, ihn vor dem Ertrinken zu retten. Unfälle * Ohlsbach bei Offenburg, 16. Sept. Innerhalb drei Wochen haben wir den dritten Unfall zu ver⸗ zeichnen. Vor genau drei Wochen wurde Viktor Mellert tödlich überfahren. Geſtern wollte der 10 jährige Sohn des hieſigen Bahnaſſiſtenten Stephan Huber mit einem Leiterwägelchen die Straße beim Rebſtock überqueren. In demgleichen Augen⸗ blick kam ein Auto von Richtung Gengenbach her. Der Knabe wurde erfaßt und eine kurze Strecke geſchletft. Durch das raſche Ausweichen fuhr das Auto einen Gartenzaun um. Zum Glück ſind die Verletzungen des Knaben nicht erheblich. Er wurde ſofort ins Spital nach Gengenbach gebracht. Das Auto blieb unbeſchädigt. Den Autolenker trifft keine Schuld. * Hundsbach bei Forbach, 16. Sept. Am Sonntag ſtürzte der zehn Jahre alte Volksſchüler Herbert Enzmann aus Stuttgart, der im Kurhaus Hunds⸗ bach⸗Biberach zur Erholung weilte, aus dem Fenſter des dritten Stockwerkes etwa 15 Meter tief ab und mußte mit ſchweren Verletzungen in das Kranken⸗ haus Forbach gebracht werden. Die Verletzungen ſind lebensgefährlich. * Tr. Ladenburg, 16. Sept. Anläßlich ſeines 65. Ge⸗ burtstages durfte der in mannigfacher Hinſicht ver⸗ diente Jubilar A. Bechtold, der ſeit 28 Jahren Inhaber des bekannnten Bahnhof⸗ Hotels iſt, verſchiedene Ehrungen erfahren. Die Wirtevereini⸗ gung, deren 1. Vorſitzender der Jubilar iſt, ent⸗ ſandte eine Vertretung, die dem ſehr rüſtigen Ge⸗ burtstagskind ein Blumenangebinde überreichte. Auch die 110er Kameradſchaft, deren Gründer Herr Bechtold iſt, beglückwünſchte den Jubilar. UI Weinheim, 16. Sept. Gelegentlich einer in der hieſigen Großmarkth ille bei volleme Betriebe abgehaltenen örtlichen Preſſe⸗ Beſprechungen, mit der eine Beſichtigung des Verſtei⸗ gerungsſyſtems nach holländiſchem Muſter verbun⸗ den war, gab Rechnungsrat Simon Aufſchluß über den Großobſtmarkt Weinheim im Jahre 1931. In einem obſtreichen Jahre, wie es das Jahr 1931 iſt, kommt es naturgemäß vor, daß in einzelnen Obſt⸗ arten die Anfuhr größer iſt als die Nachfrage. Daun genügt die Verſteigerung allein nicht, um das Obſt unterzubringen, ſondern dann hat der freihändige Verkauf durch die Marktleitung einzuſetzen. Zu die⸗ ſem Zweck hat ſich der Obſtgroßmarkt einen Kun⸗ denkreis in den Großſtädten Norddeutſchlands und des Rheinlandes geſchaffen. Jnfolgedeſſen konnte in den verfloſſenen Monaten die angelie⸗ ferte Ware glatt abgeſetzt werden. Schwierigkeiten des Abſatzes entſtanden im Jahre 1931 lediglich bei den Frühkirſchen und bei den Bleibirnen. In beiden Fällen handelt es ſich aber nicht um ein fehlerhaftes Funktionieren des Marktes, ſondern um Witterungseinflüſſe. Die Früh⸗ kirſchen waren durch Hagelſchlag und ſchwere Régen⸗ güſſe, denen unmittelbarer Sonnenbrand folgte, zum Verſand ungeeignet. Die benachbarten Märkte (Mannheim, Darmſtadt, Frankfurt a..) konn⸗ ten die Ueberfülle der leicht verderblichen Ware zeit⸗ weiſe nicht aufnehmen. Bei den Bleibirnen war es der Schorf, der einen großen Teil der Ware unan⸗ ſehnlich machte und die Verkaufs möglichkeit be⸗ ſchränkte, ſowie den Preis drückte. In allen übrigen Die Straftaten der Kolonne Krams Umfangreiche Raubzüge mit Kraftwagenbetrieb * Frankfurt a.., 17. Sept. Ein abgerundetes Bild über die kriminelle Tätig⸗ keit der Kolonne Krams bietet die ſoeben erſchie⸗ nene Anklage, die ſich gegen nicht weniger als 25 Perſonen richtet. Von den Beſchuldigten befinden ſich 19 Perſonen in Haft. Die Angeklagten werden des Bandendiebſtahls bw. ſchweren Dieb⸗ ſtahls im Rückfall und der Hehlerei beſchuldigt. Als Triebfeder zu den Straftaten erblickt die Anklage den vielfach vorbeſtraften Krams, der eifrigſt von ſeiner Ghefrau in der Organiſakion von Die⸗ bes fahrten unterſtützt worden ſein ſoll. Die Diebesfahrten erſtreckten ſich bis in die Heidel⸗ berger und Schwetzinger Gegend; dort ſind Tankſtellen und Waſſerhäuschen erbrochen worden. In Mannheim ſtahl man dem Ford⸗Vertreter die Reſerveräder vom Auto. Im Mai ds. Js. unternahmen mehrere der Haupt⸗ beſchuldigten noch eine große Autoreiſe, auf der in Regensburg eine Tankſtelle um 70 Liter Be⸗ triebsſtoff geplündert wurde. In Kellmünz hatten ſie einen regelrechten Schaufenſterdiebſtahl ausgeführt. Hier ließ man das Auto vor einem Stoffgeſchaft nachts anhalten und drehte den Mo⸗ tor an, deſſen Geräuſch dazu diente, das Ein⸗ ſchlagen der Schaufenſterſcheiben unhör⸗ bar zu machen. Die Fahrt ging dann nach Nürn⸗ berg und Chemnitz. Unterwegs wurden mehrere 10 9 pobſtmarkt [Frühſorten war bis jetzt der reſtloſe Abſatz möglich geweſen, wenn auch hie und da zu gedrückten Preiſen. Bei der reichen Ernte an Birnen und Aepfeln werden die Erzeuger einen Teil der Ernte auf Lager nehmen, um nicht alles vom Baum weg auf den Markt zu bringen, da in dieſem Falle das Angebot zu ſehr die Nachfrage überſteige. Demzufolge beabſich⸗ tigt die Marktleitung ausnahmsweiſe im November und Dezember 1931 an ein oder zwei Tagen Ver⸗ ſteigerungen des gelagerten Winterobſtes abzuhalten, womit den Intereſſen der Erzeuger und Verbraucher gleichermaßen gedient iſt. Durch aus⸗ reichende Lieferung guten, preiswerten Obſtes hofft die Marktleitung dazu beizutragen, die Einfuhr aus⸗ ländiſchen Obſtes wenigſtens einigermaßen einzu⸗ dämmen. Bis jetzt wurden im Jahre 1931 Obſtmengen für über eine viertel Mill ion Mark durch den Großobſtmarkt Weinheim verkauft. Seit einigen Wochen beträgt die hieſige Anlieferung durchſchnitt⸗ lich täglich 400—- 500 Zentner Obſt. Es ſind aber auch ſchon Tageslieferungen von 800 Zentnern zu verzeichnen geweſen. Wenn der Geldumſatz in einem gewiſſen Miß⸗ verhältnis zu dem Mengenumſatz ſteht, ſo liegt dies in der Hauptſache daran, daß infolge der außer⸗ ordentlich reichen Obſternte die Preiſe allgemein niedriger ſind als im Vorjahre und daß im übrigen die Kaufkraft allgemein geſchwächt iſt. Der am Groß⸗ obſtmarkt Weinheim intereſſierte Käuferpreis iſt im N l 2 ſt än digen Wa chſen begriffen. Tankſtellen erbrochen. In Chemnitz ſtahl man einen Adlerwagen von der Straße. Dann gings in die Thüringer Wälder. Hier ließ man das eine Auto ſtehen und beſtieg den in Chemnitz geſtohlenen Wa⸗ gen, mit dem man die Reiſe nach Wiesbaden fortſetzte. Man bemühte ſich nun, den in Kellmünz geſohlenen Stof! zu verkaufen, wobei Meurer ver⸗ haftet wurde. Rahner und Kleeſpieß ſind dann mit dem geſtohlenen Adlerwagen über Mannheim nach Stuttgart gefahren. In Kornweſtheim plünder⸗ ten ſie wiederum eine Tankſtelle. Hierauf konn⸗ ten ſie verhaftet werden. Die Verhandlung gegen die Mitglieder der Ko⸗ lonne Krams wird vorausſichtlich in einigen Wochen ſtattfinden. Forderungen der mittelbadiſchen Kleinbrenner * Bühl, 16. Sept. Am Sonntag traten die Ver⸗ treter der Klein⸗ und Obſtbrenner zu einer Tagung zuſammen. Es wurde eine Entſchließung an den Reichsfinanzminiſter angenommen, in der die wirtſchaftliche Not der auf Kleinbrennerei angewie⸗ ſenen Landwirte zum Ausdruck gebracht wurde. Es heißt darin, daß Geldmittel für Steuer vor⸗ us zahlungen nicht mehr vorhanden ſind. Eine längere Steuerſtundung ſei unbedingt vonnöten. Gegenüber der zunehmenden Verfälſchung ſei ein ſchärferer Schutz notwendig. Für die Gebirgs⸗ gemeinden müſſe unbedingt eine vereinfachte An⸗ meldung der Brennerei geſchaffen werden. eimer Zeitung Die Taufe des„Neuen“ beim Pfälz. Weinleſefeſt * Neuſtadt a. d. Hdt., 16. Sept. Kaum hat die Weinleſe begonnen, ſo gibt der Pfälzer in ſeinem ur 9. nor auch ſchon dem„Neuen“ allerlez 9 und witzige Beinamen. Unter den vielen Namen, man auch dieſes Jahr ſicher wieder für ö finden wird, wird durch eine beſondere on beim Pfälz. Weinleſefeſt am Sonntag, Aus der alg auf 163,7 gert, der 12ů4 fän den 4. Oktober, der beſte und treffendſte Name aus⸗ gewählt und damit der„Neue“, allerdings unter Ausſchaltung von Waſſer, feierlich getauft. Beim vorjährigen Pfälziſchen Weinleſefeſt gingen für die Taufe des 1930er über 300 originelle Namens⸗Neu⸗ nungen ein. Der Verkehrsverein bittet auch dieſez Jahr wieder alle Pfälzer und Freunde des Pfälzer Weines ſich durch Einſen dung guter Namen an der Taufe des 1931er zu beteiligen. Brandſtiftung im eigenen Hauſe * Lachen ⸗Speyerdorf, 17. Sept. Durch Schaden⸗ Arnold eingeäſchert. Der Beſitzer hat bei feiner Vernehmung durch die Gendarmerie nun zugegeben, das Haus wegen Zerwürfniſſen innerhalb del Familie ſelbſt in Brand geſteckt zu haben. Ehrung eines Veteranen * Bergzabern, 17. Sept. Altveteran Anton Erh, der den Feldzug 1870/71 mitgemacht hatte, erhielt anläßlich ſeines 83. Geburtstages Glückwünſche und kameradſchaftliche Grüße des Reichspräfiden⸗ ten und deſſen Bild mit eigenhändiger Unterſchriſt Dem Jubilar wurden darüber hinaus von verſchle⸗ denen Seiten zahlreiche Ehrungen zuteil. haben ſic nen habe zugenom um 44,3 Die fähige D Vorwoche 0 G. kontro. fütt a. kae AG Nord feuer wurde das Anweſen des Landwirts Heinrich 100 die ſatzu Verlhu bornehme daß inzu werden ind. Ba geſchloſſen 1. Sohn kurzüriſti ſormation tonen iſt geſellſchaf Hirsch Ku liegt, mi bisch K. leine Vo genomme ſigurtert mit dem Reichswehrſoldat vermißt * Zweibrücken, 16. Sept. von hier, der jüngſt drei Wochen ſeines Urlaubs bei ſeinen Angehörigen hier verbrachte, wollte die vierte Woche ſeines Urlaubs auf Einladung ſeiner Tante in Saarbrücken zubringen. Seit ſeiner Ab⸗ reiſe von hier iſt der Urlauber ſpurlos verſchwun⸗ den. Er iſt weder bei ſeiner Tante in Saarbrücken noch bei ſeinem Truppenteil eingetroffen. Seine Angehörigen ſind in begreiflicher Sorge um den ſpurlos Verſchwundenen. * * Landſtuhl, 16. Sept Geſtern nachmittag wurbe bei dem prot. Pfarrer Dauber ein Diebstahl verübt. Zwei Handwerksburſchen benutzten einen günſtigen Augenblick um aus einem Koffer eite Gelöbörſe mit 20 Mark Inhalt zu ſtehlen. Die Burſchen entkamen unerkannt. Wenn Ihr Blondhaar immer dunkler wird, dann waſchen Sie es regelmäßig mit dem neuen Spezial⸗ Shampoo: Schwarzkopf„Extra⸗Blond“ mit Haar⸗ glanz und Schaumbrille. Schwarzkopf„Extra⸗Blond“ reinigt das Haar und gibt ihm allmählich den alten 15 8 Blondton zurück, Nachſpülen mit„Haar⸗ glanz“ n 50 glanz. 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Dann hört er ein klingendes Gelächter. Als er entſetzt aufblickt, ſteht er in die lachenden Augen ſeiner Sekretärin. Mit einem Ruck reißt der lange Junge ſich hoch, ſteht vor ihr. Agnes Sooſter krümmt ſich im Lachen. nimmt ſie ſeinen Arm zum Auto. „Hoffentlich haben Sie ſich nichts verknaxt, Herr Rauch das wäre ſchlimm...“ „Nichts.. nichts.. nur einige Hautabſchürfun⸗ gen. Aber ſagen Sie mir endlich, was“ Rauch wirft den Wagen an.„Bitte, nehmen Sie ſchnell Platz, Fräulein Sooſter. Wir müſſen fort!“ Im Fahren erzählt er ihr von dem Waldläufer. Ihr Gelächter will kein Ende nehmen. Man erreicht ein kleines Waldlokal. „Wollen mal frühſtücken,“ ſagt Rauch mürriſch. „Bin ein wenig benommen. Und dann müſſen Sie mir erzählen, warum Sie ſich nicht ausſchlafen, Dann und führt den Humpelnden Fräulein Sooſter. Oder wollten Sie mich ſtber⸗ wachen..“ Man nimmt im Vorgarten Platz, es iſt ſehr ge⸗ mütlich, ein wundervoller Morgen. Der Wirt naht ſich ſchmunzelnd und händereibend. Nachdem man die Beſtellung aufgegeben, erſtattet Agnes ihren Bericht. „Denken Sie: als ich heute nacht von Ihnen fortging, legte ich meinen kurzen Heimweg zu Fuß zurück. In der Joachimsthaler Straße kommt ein Menſch aus einem Haus heraus, tritt auf mich zu. Iſt ein alter Bekannter, ein ſchrecklich verbummelter Menſch. Ich frage ihn, was er in dieſem Hauſe ge⸗ macht habe. ne Spielhölle, ſagt er. Ich ſchelte ihn tüchtig und will mich verabſchieden. Plötzlich denke ich daran, daß ich mich bei jedem Menſchen erkundi⸗ gen muß, ob er Jens Krogger kennt. Kennen Sie den Bildhauer Jens Krogger? Und denken Sie, Herr Rauch er kannte ihn, dieſer Junge, war eben noch mit ihm zuſammengeweſen.“ „Was, im Spielklub? Jens Krogger ein Spieler?“ „Nette Neuigkeit, was? Aber beruhigen Sie ſich: Krogger iſt kein Spieler, leider kein Spieler. Man hätte ihn ſo ſchön beobachten können, wenn es der Fall geweſen wäre. Krogger hat da oben nicht einen einzigen Satz gemacht. Die Clubinhaber ſind in ihn gedrungen, er hat ſich aber keinesfalls breit ſchlagen laſſen. Er iſt in Spielerkreiſen auch ganz unbekannt, ſagte mir mein Bekannter.“ „Aber was wollte er bei dieſen Leuten? Können Ste ſich einen Vers darauf machen?“ „Vielleicht. ich nehme an, daß er jemand be⸗ obachtet, jemand, dem er etwas abnehmen will verſtehen Sie?“ „Möglich, dann iſt es nötig, dieſer Spielhölle heute nacht einen Beſuch abzuſtatten. Das Schlafen werden wir uns inzwiſchen vollkommen abgewöhnen In dieſem Augenblick öffnet Agnes ihre Hand⸗ taſche und überreicht Rauch ein Telegramm. Sie lächelt voller Gleichmut. „Wollen Sie ſich das Telegramm bitte zu Gemüte ziehen, Herr Rauch. Ich fand es heute nacht auf meinem Schreibtiſch.“ 5 Chriſtian Eduard lieſt folgendes: „Agnes Sooster, Stubenrauchstraße. Vorsicht liebes Kind“ Nichts weiter, keinerlei Unterſchrift. Der Kaffee wird gebracht. Rauch nimmt einen großen Schluck, um ſein Herz zu ſtärken. Dann wandern ſeine Blicke in die grüne Wölbung der Linde über ihm. Er ſagt nur ein einziges haßerfüll⸗ tes Wort:„Die Nebelkrähe.“ „Ich finde es wundervoll“, antwortet Agnes. „Was ſoll man davon halten? Verſtehen Sie nun, daß ich Sie ſchon am frühen Morgen aufſuchte?“ Man frühſtückt, atmet, genießeriſch den ſüßen Duft. Die Blicke ſchweifen in den Wald. Irgendwo blinkt ein See. Rauch hat plötzlich Sehnſucht nach einem Bad. Doch dann ſchiebt ſich der Gedanke an den Ein⸗ bruch in die Kroggerſche Villa vor.„Die Sache wird mir mit der Zeit unheimlich“, ſagt er,„ich fühle mich auf Schritt und Tritt belauert. Wenn ich daran denke, daß ich heute mittag einen glatten Einbruch verüben foll, läuft mir eine Gänſehaut über den Rücken.“ Sie lächelt ſtill und verſonnen, antwortet nicht. Rauch fährt deshalb in ſeiner Anſprache fort:„Fräu⸗ lein Sooſter, ich bin ein Menſch, der gewiß vor nichts zurückſchreckt, um ſein Ziel zu erreichen. Das können Sie mir ruhig glauben. Aber dieſes Huſarenſtück⸗ chen geht über meine Kräfte. Bedenken Sie die eventuellen Folgen!“ „Aber Fräulein Sooſter!“ poltert Chriſtian Edu⸗ ard dann heraus,„warum antworten Sie mir nicht!“ Jetzt blickt ſie ihm— ſcheinbar erſchreckt— in die Augen.„Schade, Herr Rauch: erſtens würde uns die Sache ein großes Stück weiter bringen; ich habe das im Gefühl. Und zweitens gibt es ein großartiges Kapitel in unſerem Roman; das dürfen Sie nicht vergeſſen. Und ſelbſt wenn man Sie faßt. wäre es glänzend..“. Rauch zieht die Stirn in Falten, ſchlägt ärgerlich mit der Hand durch die Luft. „Sie machen ſich ganz hübſch luſtig über mich, Fräulein Sooſter! Was ſoll ich nur von Ihnen den⸗ ken „Nun. wenn Sie nicht wollen, dann müſſen wir eben verzichten..“ 5 „Hören Sie mal, Fräulein Sovoſter, vielleicht jagen wir harmloſe Menſchen wer kann das wiſſen. vielleicht machen wir, uns unſterblich lächer⸗ lich.. die Rolle des Don Quichote liegt mir noch Endlich brechen ſie auf, finden irgendwo an den Seen eine kleine Badeanſtalt, die Sonne brennt heiß. Sie beſorgen ſich Badeanzüge, jagen über den weißen Strand, veranſtalten ein Wettſpringen, beſpritzen ſich lachend, gleiten über die Rutſchbahn ins Waſſer, ſpringen vom Turm, freuen ſich der Gewandtheit ihrer Körper. Einer begeiſtert ſich am andern. Als ſie wieder im Wagen ſitzen, erklärt er ſeine Bereitſchaft, das Wagnis auszuführen. Sie antwortet mit folgenden wohlgeſetzten Wor⸗ ten: „Lieber Herr Rauch, verehrter und hoher Chef: ich werde mir ganz ergebenſt erlauben, heute mittag Schmiere zu ſtehen. Und wenn Gefahr lauert, dann — Ein Reichswehrſoldat orgt für Geſundheit und ſchimmernden Gold⸗ 1 gen Jah der mit war, geſt ſichtlich Sitzung Vorſtand. gegen. C 228 Mil 241, St! Abſchreib Reing auf den tung eine Ligniditä den Mitt Achtsjahr Da in di fümwied Auswert! vergrößen gemeinen geigten, k entwicklu digendes peſſimiſtif D Kur Manr A Bad. St. Ihnen, falls die Sache einen ſchlimmen Ausgang nehmen ſollte, voll für Sie einzutreten. Wie ich das machen werde, das laſſen Sie meine Sorge ſein. Sis können ſich auf mich verlaſſen.“ a Den Vormittag ſchlafen beide bei Rauch. Agnes Sooſter auf dem Balkon, Chriſtian Eduard auf ber Ottomane im Arbeitszimmer. Um ein Uhr bringt Frau Matuſcheit ein Frühſtück. Und um zwei Uhr liegen die beiden Indianer auf der Lauer. Das heißt: 5 Agnes Sooſter promeniert in einem ſehr feſchen Kleid über die einſame Villenſtraße im Grunewald. Anſcheinend eine junge Dame, die ihren Freund er⸗ wartet. 5 Und hinter dem Kroggerſchen Anweſen lugt Chri⸗ ſtian über den Hügel. Es iſt ihm zwar nicht ſehr be⸗ haglich zumute— hin und wieder klopft das Herz zum Zerſpringen— aber trotzdem hat er ſich mit dem danken, irgendwo einzuſteigen, abgefunden. Seine einzige Hoffnung iſt die, daß es ihm gelingen wird ein offenes Fenſter oder eine unverſchloſſene Tür zu finden. Sein„Einbruchswerkzeug“ beſteht aus einem dünnen Draht. g Um halb drei Uhr vernimmt er Motorengeräuſch, ſieht einen Wagen vorfahren. Einige Minuten voller Spannung vergehen.. dann heult ein Kompreſſor auf. Er ſieht nach kurzem Aufenthalt vor dem Krog⸗ gerſchen Hauſe das Ungetüm in Richtung Haleuſer verſchwinden. Deutlich hat er zwei Männer im Wa⸗ gen wahrgenommen. nicht. in meinem Alter (Fortſetzung folgt.) werden Sie einen klaren Pfiff vernehmen. Hören* Sie: dieſen Pfiff... Im übrigen verſpreche ich J 0. 5 2* 4 Ve Farben Nezische B. e „Hypo Ach. Bk. u. Aurlacher Aichbaum 5 Ludwigs. z. Preß warz S Aacbaum id. Aſſekun aun 5 Fran Festyerz 0 Reichs e, Mäeſangſch N Wertö. 0 2 Schazan U Schug 9 Heidelb 30 Ludwig 6% Mhm. G e Ale Grer. 99 195 58 d. F. 931 Don 5 nerst N SLA 128 1 Reich 3 2 0 b 7. 8 Lei 5 5 5 i 51 8 5 5 8 285 em 7 lage 880 2 1595 5. 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Seite/ Nummer 430 Ein Rundgang durch die Injernafionale Büroaussfellung in Berlin Nach dreijähriger Pauſe veranſtaltete der Rei ch s⸗ verband der deutſchen Büroin duſtrie zuſammen mit dem Reichsverband der Büro⸗ maſchinen und Büromittelhandels und dem Reichsverband des Papier⸗ und Schreibwarenhandels die ſchon traditionell gewordene„Iba“— Internationale Büro⸗ ausſtellung. Zahlreiche Staaten waren auf der „Iba“ vertreten. Außer Deutſchland hatten Firmen aus Amerika, England, Frankreich, Italien, Schweden, Oeſterreich und der Schweiz ausgeſtellt. Die Große Autohalle, in der die„Iba“ vor ſich ging, machte mit den Fahnen der beteiligten Länder, die auf den beiden Längsſeiten lang herabwallten, einen überaus ſchmucken Eindruck. Die⸗ ſer Eindruck wurde noch dadurch verſtärkt, daß das viele Material, das im Büro Verwendung findet, in friſch geputztem Glanz erſchien. Offenſichtlich war— abgeſehen von den maſchinellen Einrichtungen— das Beſtreben feſtzuſtellen, auch im Büro die moderne Linie zu pflegen und alles, was an Staubfänger früherer Zeit erinnert, zu vermeiden. Außerdem dominierten Stahlmöbel anſtelle der Holz⸗ möbel, die dauerhafter und billiger ſind. Der Laie, der die„Iba“ beſuchte, war kaum in zu erfaſſen, wieviel Erfindergeiſt nötig war, um die Büromaſchinen zu einer ſcheinbar nicht mehr zu überbietenden techniſchen Vollendung zu bringen. Er ſah die Schreibmaſchinen, Rechenmaſchi⸗ nen, Buchungsmaſchinen und die Adreſſtermaſchinen. Er ſagte vielleicht ſogar, wenn das jetzt alles nicht auf maſchinellem Weg erledigt werden kann, könnten mehrere tauſend Angeſtellte Arbeit und Lohn finden. Aber Entwicklungen ſind nicht rückgängig zu machen, und es wird einmal eine Zeit kommen, wo jeder⸗ mann auch die maſchinellen Kunſtwerke, die es heute für den Bürobetrieb gibt, uneingeſchränkt bewundern kann. Sie vermögen tatſächlich unſer Gehirn zu ent⸗ laſten, vor allem aber arbeiten die Maſchinen mit einer Präziſion und Schnelligkeit, der ſelbſt der fähigſte Buchhalter nicht zu folgen vermag. Die Entwicklung der Schreibmaſchine geht nur noch ſehr langſam vor ſich, nachdem ſie zwei⸗ fellos den techniſchen Höchſtſtand ſchon faſt erreicht hat. In ſteigendem Maße legt man auf den völlig geräuſchloſen Taſtenanſchlag Wert. Allerdings ſind dieſe Schreibmaſchinen noch verhältnismäßig teuer. Intereſſant ſind Schreibmaſchinen, bei denen die Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe Donnerstag, 17. September 1991 Typenhebel auf Kugellager laufen. Um zu demonſtrieren, wie leicht durch dieſe Aenderung der Typenhebel geht, läßt der Propagandachef der Firma einen Typenhebel ununterbrochen kreiſen. Vielleicht, denkt er wohl, kommt damit auch das große Geſchäft ins Rollen, etwas, worauf natürlich alle auf der„Iba“ vertreten geweſenen 250 Firmen mit Sehnſucht warten. Da wir gerade bei der Schreibmaſchine ſind, ſei die neueſte Methode des Schreibmaſchinenunter⸗ richts mit Muſikbegleitung erwähnt. Die Elevinnen, von denen zehn in kleidſamem Dreß auf der„Iba“ übten, ſchrieben im Takt eines Muſikſtückes, das auf einem Grammophon abgeſpielt wurde. Der Oben links: Blick in einen Schreibmaſchinen⸗ ſaal mit verdeckten Taſtaturen. Während der Arbeit ertönt Muſik, um eine Abſtumpung der Schreibenden zu verhindern. Unten links: Diktiermaſchine für die Auf⸗ nahme und Wiedergabe von Texten weiſungen. Einige Neuheiſen von der Aussfellung und An⸗ die Takt war ſo gewählt, daß genau 75 Anſchläge in der Minute gemacht wurden. Wenn dieſe Leiſtung von allen Schülerinnen beherrſcht wurde, kam die nächſte Platte mit 90 Anſchlägen, und ſchließlich endeten dieſe muſikaliſchen Darbietungen mit einem flotten Galopp gleich 250 Anſchlägen Sehr intereſſant war eine Ausſtellung von Prä⸗ ziſions waagen, die das Zählen der verſchie⸗ denſten Gegenſtände durch Wiegen erſetzen. Dieſe Methode kann ebenſo beim Geldzählen angewandt werden und bei der Auszählung beſtimmter Mate⸗ rialien, deren einzelne Stücke gleiches Gewicht haben. Es werden beiſpielsweiſe 1000 Zahnräder glei⸗ cher Größe geliefert. Dann wiegt man zuerſt eine Rechts: Komplizierte Rechenmaſchine von klein⸗ ſtem Format. Rechts: Eine neuartige Fakturiermaſchine, auf der mit Hilfe endloſer Formularbänder 5 verſchie⸗ dene Arbeitsgänge in Einem erledigt werden können. BA beſtimmte Einheit, vielleicht zwei Zahnräder, genag aus. Eine große Grammſkala läßt auch die kleinsten Gewichtsunterſchiede genau erkennen. Auf Grund dieſes Ergebniſſes wird ein beſonderer Hebelarm eingeſtellt, der mit einer anderen Waagſchale in Ver⸗ bindung ſteht. Auf dieſe Waagſchale wirft man nun die ganze Maſſe der auszuzählenden Stücke. Der vorher auf das Einheitsgewicht einer oder zweſer Stücke eingeſtellte Hebelarm geht nun wie bei jeder anderen Waage an einer Skala vorbei, die nun aber nicht einzelne Gramm angibt, ſondern vielmehr die Stückzahl. Beim Geldnachzählen verfährt man genau ſo. Allerdings iſt Vorausſetzung, daß Geldſtücke der⸗ ſelben Sorte gewogen werden. Ueberaus reichhaltig war natürlich auf der„Iba“ das Material für die modernſten Regiſtra⸗ turen⸗ Karteien, unter Schnellſichtkartei wegen ihrer niedrigen Preislage auffiel. Daneben fand man aber auch zahl⸗ reiche kleine, ſehr praktiſche Gegenſtände, die den Bürobetrieb vereinfachen. So z. B. einen kleinen Apparat, der das Heften mit Heftnadeln überflüſſig macht. Statt deſſen werden zwei bis zehn Bogen da⸗ durch feſt aneinandergepreßt und ſo geheftet, daß ein Rädchen in das Papier eine Kerbe eingräbt. Bewun⸗ derung erregten wiederum die gewaltigen Zähl⸗ maſchinen nach dem Lochkartenſyſtem, die bei Volkszählungen und anderen Maſſenzählungen An⸗ wendung finden. Die„Iba“ bewies, daß der Büro⸗ betrieb immer überſichtlicher, immer einfacher aus⸗ zugeſtalten iſt und daß ein unordentliches Büro dem⸗ nächſt in das Reich der Fabel gehören wird. E. D. Die Olympia- Schreibmaschine Die Europa Schreibmaſchinen AG., Tochtergeſell⸗ ſchaft der ACG, zeigte auf geſchmackvoll angeordneten Stande die allſeitig als prima Fabrikat anerkannte Olympia ⸗Schreibmaſchinen in verſchiedenen Wagen⸗ breiten= 24 em, 32 em, 47 em und 69 em. Als neu wurden gezeigt: Schreibmaſchinen mit automati⸗ ſchen Bogenſchluß⸗Signalen und mit praktiſchem Datum⸗Anzeiger. Allſeitig Intereſſe fand die Neu⸗ konſtruktion des Kreis⸗Tabulators, der auch die automatiſche Einſtellung der Schrifthöhe geſtattet, Namentlich bei Beſchriftung von Formularen bringt dieſer Kreis⸗Tabulator weſentliche Zeiterſparniſſe Der automatiſch, von vorne bedienbare Setztabulator mit der total und partiell wirkenden Löſchtaſte und die automatiſche Papiereinführung ſind konſtruktive Verbeſſerungen, die beim Fachmann und bei der Stenotypiſtin als beſonders angenehm empfunden werden. EK AHA Schnellsicht-Martei mit losen Katten. Kostet den vierten eil. Beansprucht den helben dum. Das Tagesgespräch oje vollendete 1 duf der BA. Verlangen Sie Prospekte und Angebote A. 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Bubi⸗Preis: ene Veranſtaltung beendet. konzert und Tanz blieb Bie Ortsgruppen Nannheim dürfen auf den her Fuchsjagd, bei beſtem N Jührerausbildung im ZV 46 Mannheim Ohne eine gut ausgebildete techniſche Führerſchaft iſt der heitverzweigte Uebungsbetrieb Klondere der eines großen Vereines, ſchlecht oder garnicht Deshalb iſt in einem Turnverein, die Vorturnerſchaft Seele für die Durchführung des Vereinsbetriebes. ganz beſonderes Augenmerk ſammen. burchführbar. letem Sinne geſprochen, ncht nur die Deutſche ſeiſe und ⸗Gaue und betein 1846 Mannheim ſelligen Riegenbetrieb den einzelnen Turnabenden. i ſtets für lich der Turnfeſte an die Notwendig jedoch iſt es, ſtets dieſer Vorturnerſchaft neue beitsfreudige Kräfte zuzuführen. Wuate wiederum ein erweiterter Ausbildungs⸗Lehrgang A Borturner⸗Anwärter und ein Weiter bildungs tätige Vorturner im Lohkgang für bereits m, 37,5 Sek, ek. 4. Bitttn er⸗Mainz.— 2 ſky⸗M Max Hofſmeiſter⸗D Mit der Preisverteilung war die ausgezeichnet verlau⸗ In froher Underhaltung, bei einige Stunden zu⸗ Ludwigshafen und Klalten und ſchönen Verlauf nicht zuletzt Ausbildung ihrer techniſchen Unterführer. iſt es die Vorturnerſchaft, börbehalten bleibt, an bevorzugter Stelle für die Durchfüh⸗ kung der Vereinsarbeit beſorgt zu ſein. katürlich iſt dieſe Körperſchaft verantwortlich für den viel⸗ der verſchiedenen Abteilungen Ein ſchlagkräftiger Beweis der Aufgabe das wenn er mit ſeiner 1. die richtige Durchführung keweflige Abſchneiden des Vereins, Fereinsriege bei den verſchiedenſten Gelegenheiten anläß⸗ der Fuchs nie eter; 2. menpre Rückwärtsfahr en: 1. Barth ⸗Darmſtadt, ann he 1 m, 32 Sek.; . 3. Rein ha Nannheim, N man noch Darmſtadt, Wetter, ſtolz ſein. richten aus Oeffentlichkeit tritt. 1. b ꝓ pe Mann⸗ 5 Teilnehmer. Ro 8 man e 12 warme 2. Frau Martinau de Geſchloſſene Kurt Bode⸗D Offene Wagen: a r 92 M a n n. 34 Sek. armſtadt, 68 Sek. eines Turnvereins, dieſem Grunde Turnerſchaft, ſondern auch die Turn⸗ die Vereine auf die Auch im Turn⸗ In erſter Linie So iſt für die Winter⸗ techniſcher gd, an Tätigen Kursabende ſatz eines tiſche in die zu erhalten. urkundet Im Frau 36 Sek.; Darm⸗ 2. Ignatz ins⸗ in wei⸗ die Ein ſchauern. der es an wärts Gig(Frl. verein Vorwärts. TW 1846 Führer an beherrſchen muß. der Teilnahme an dem Lehrgange zu geben, wurde derſelbe in die Wintermonate auf die Samstag Abende gelegt. daß Regelmäßigkeit im Beſuche der und ſtrenges Pflichtbewußtſein oberſter Grund⸗ Teilnehmers ſein muß. Vorausſetzungen wird es möglich ſein, umfaſſende Lehren zu geben und alle Zuſammenhänge verſtändlich zu machen, denn ein ſolcher Vorturner⸗Lehrgang umfaßt nicht nur prak⸗ auch notwendig, Einblicke Turngeſchichte, in die turneriſche Organiſation uſw. Nach Abſchluß des Lehrganges können ſich die Teilnehmer der Vorturner⸗Prüfung unterziehen, wird. Zuſammenhang mit der Ausbildung der Anwärter werden auch die aktiven Vorturner weitergebildet und da⸗ rſchule verbunden, da die Vor⸗ turnerſchaft eine gewiſſenhafte Kampfrichterausbildung als ihre vornehmſte Aufgabe abend im Turnverein 1846 trachtet werden. allem wird verlangt, jeder Arbeit, vie mit eine Kampfrichte den Geräten uſw. behandelt. in einer beſonderen Riege wart Endreß Rennen 1, Einer: 1. H. Rennen 2, Jungmannvierer: 1. Lang, Groß, Kraft, 3. Blaues Gig.— Reunen 3, Faltboot⸗Zweier: 1. Waſſer⸗ ſportverein Vorwärts(Bittmann, Rößler); 2. Waſſerſportv. Waſſerſportv. Vorwärts Mann⸗ heim.— Rennen 4, Anfänger⸗Vierer: 1. Rotes Gig(Pfi⸗ Lenz, Greiner, St. Haiſch); Rennen 5, Vereins⸗Vierer: 1. Blaues Gig(Rudolf, Gaiſer, Trotz alledem; 8. Rotes Gig.— Rennen 6, dpa B 1. Waſſ erſportv. Vor⸗ Mannheim Mannheim⸗Sandhofen. Club⸗Achter(Mattern, 1 Böhles, Burkhard, Wagner, St. — Rennen 8, Damen⸗Vierer: 1. Blaues Mannheim⸗Sandhofen; 3. ſter, Welker, Schwind, Ohneſorg, St. Löſel⸗Achter. Wiederhold, Meier, Wagner, 2. Trotz alledem.— Rennen 9, Paddelboote: 15 (Mirſche⸗Herrwerth); 2. — Rennen 10, Vereinsachter: 1. (Kreidel, Wagner, Bertram, 5110 Diehl, Ohneſorg, Herrwerth, St. Kraft); 2 Vorwärts vorgeſehen, der am letzten Samstag ſeinen Anfang genom⸗ men hat, und der alles das umfaßt, was ein Vorturner und körperlichem und geiſtigem Turnen Um den Intereſſenten und arbeitsfreudig einzelnen Abteilungen mehr noch iſt es Querpferd Interne Regatta des Waſſerſportvereins Vorwärts Bei guten Waſſerverhältniſſen fand genannte Veranſtal⸗ tung als Abſchluß der offiziellen Ruder⸗Satſon am vergan⸗ genen Sonntag nachmittag auf dem Altrhein ſtatt. gezeigten ſportlichen Leiſtungen und fonden lebhaften Beifall bei den ſehr zahlreichen Die Ergebniſſe: Bertram; 2. Kirſchemann. Rotes Gig(Niederſtraßer, St. Kraft); (Steinle⸗O mitbetrachtet. darf als ein voller Erfolg be⸗ Neben den aktiven Vorturnern hatten ſich nicht weniger als 17 Anwärter eingefunden, die mit lebhaf⸗ tem Intereſſe den lehrreichen Ausführungen folgten. der Hauptſache wurden am erſten Lehrabend allſeitige Be⸗ wegung, Hoch⸗ und Weitſprung, praktiſche Hilfeſtellung an 14 aktive Vorturner turnten unter der Leitung von Turn⸗ mit Pauſchen. Sprünge über das quer geſtellte Pferd und den Bock Im Anſchluß an die praktiſche Arbeit kleiner Vortrag aus dem Leben des Turnvaters Jahn. Mit einigen Turnerliedern klang der erſte Lehrabend aus, von dem die Teilnehmer reſtlos befriedigt waren, ſodaß heute ſchon dem begonnenen Lehrgang ein voller Erfolg voraus⸗ geſagt werden kann. ſtanden auf guter Stufe Breitwieſer); hneſong); Rennen 7, Jungmann⸗Achter: Griesheimer, die Möglichkeit zur Vor Nur unter dieſen die be⸗ Der erſte Lehr⸗ In Anſchließend folgte ein Gr. Die Zu⸗ 2. Trotz alledem; 2. Blaues Gig.— 2. Waſſerſportv. Welker, Lang, G. Weiheßther]; Doll, St. Kraft); Waſſerſport⸗ Waſſerſportv. Club⸗Achter Kirſchemann, TLöſel⸗Achter. Meiſterſchaft der Tennislehrer Bei regneriſchem Wetter begannen am Mittwoch in Ber⸗ lin die letzten internationalen Tennismeiſterſchaften der Berufslehrer, die mit 57 Teilnehmern im Einzel ſehr gut beſetzt ſind. Geſetzt wurden folgende Spitzenſpieler: Plaa⸗ Frankreich, F. Schmidt⸗Budapeſt, R. Najuch⸗Berlin, Mas⸗ kell⸗England, Ramillon⸗Fraukreich. Nüßlein⸗Berlir In den erſten Kämpfen konnten ſich die Favoriten ſämtlich leicht durchſetzen und für die Fortſetzung am Freitag quali⸗ fizieren. Die Entſcheidung im Einzel und Doppel wird in einer beſonderen Runde zwiſchen„den letzten Vier“ durch⸗ geführt, wobei jeder gegen jeden zu ſpielen hat. Die wich⸗ tigſten Spielergebniſſe der erſten Runden waren: Nüßlein⸗ Laube:2,:2,:1, F. Schmidt⸗Kopitzke:3,:4,:1, Mas⸗ kell⸗Kinow:0,:1,:2, Meſſerſchmidt⸗Reſſin:1,:0,.2. Najuch⸗Ehrlich:1,:2,:1, Plaa⸗Szalda 85:0,:4, O. 5 Köln 917, i:2, H. Richter⸗ Leſſig:1,:2, 6 Maskell⸗Sobbianſky 61. 6: 610,:2, M. Hophenheit⸗Fr. 5:2,:4, 628, Stubbe Warſchau⸗ Poulſen⸗England 628,:4, 4:4, F. Schmit Rich⸗ ter:0,6:1,:1, Najuch⸗ 560 820. rſchmidt⸗ Mardas 611, Ramillon⸗Benz:0, 6˙2, :2,:1, e Syring⸗Wittenberg ſtellte deim 10 000 Meterlauf, den der Finne Nurmi gewann, einen neuen deutſchen Rekord mit 81:26, Minuten auf Keglerverband Mannheim Der Keglerverband Mannheim hielt in dieſem Jahre in der Woche vom 6. bis 13. September ſeine Sportwoche ab. Die Beteiligung, auch von auswärts, war ausge ezeichnet. Der 1. Vorſitzende Köhler wies in ſeinem Willkommen⸗ gruß beſonders auf das gute Einvernehmen zwiſchen Baden und der Pfalz hin. Die Siegerehrung nahm Verbands⸗ ſportwart Deißler vor. Die Ergebniſſe: Goldpokal: 1.„Um e Hoor“ 1465 Holz; 2.„Präziſe Acht“ 1481 Holz; 3 Sieben“ 1427 Holz. N icht ver⸗ band b vereine:„Harzer“ 814 Holz; 2.„Club der Harmloſen“ 791 Holz. Stierle⸗Wanderpokal: 1. Club„Roland“; 2. Kurpfalz. Bei der ſtarken Beteiligung konnten 27 goldene und 113 ſilberne Medaillen vergeben werden. Der jugendliche Heckmann erhielt die ſilberne und goldene Medaille. Ninger⸗Großkampftag in Sandhofen Zum letzten Probegalopp, zu der am 4. Oktober 1931 in allen Ligaklaſſen des DAS von 1891 beginnenden Verbandsrunde hat der Ring⸗ und Stemm⸗Club„Eiche“ Sandhofen eine der führenden Spitzenmannſchaften des 2. Kreiſes, den Kraftſport⸗ Verein 1898 Neu⸗ Fſenburg zum Klubkampfe verpflichtet. Daß dieſer Mannſchaft ein guter Ruf vorausgeht, beweiſt, daß auch der der Oberligaklaſſe angehörende Bf Schifferſtadt dieſe Mannſchaft für den 20. September verpflichtet hat. Der kommende Samstag ſteht daher in Sandhofen im Zeichen des Ringer⸗Großkampfes Sandhofen— Neu⸗Iſenburg. Robert Rupp, Sandhofens erfſolgreichſter Ringer, einer der erſten Anwärter im DAS für die Olympiade in Los Angeles, wird gegen den im Schwergewicht ſtartendes 2. Sieger der Verfaſfungskämpfe 1931 Ernſt Malſy er⸗ neut ſeine anſteigende Form unter Beweis ſtellen. Mit Litters, Emering, Sommer, Wehe, Metz und Kleparz hat Sandhofen eine ſtarke, techniſch gut durchgebildete Maun⸗ ſchaft, die der Maunſchaft aus Nen⸗Iſenburg ſicherlich den Sieg nicht leicht machen wird. Die Gäſtemannſchaft aus Neu⸗Iſenburg, mit Streb, Fiſcher, Seipp, Waider, Guckels⸗ berger, Büttner und Malſy iſt in ausgezeichneter Verfaſ⸗ ſung. H. W. Amerikas Steher⸗Meiſterſchaſt Dülberg an der Spitze Der Dortmunder Franz Dülberg hat ſich im Kampf um die amerikaniſche Steher⸗ Meiſterſchaft in den letzten Läufen ſtark nach vorn gebracht und behauptet fetzt mit dem Ame⸗ rikaner Jaeger zuſammen mit je 81 Punkten die Spitze. Giorgetti folgt mit 80 P. und der Verteidiger Letourneur mit. ebenfalls 80 P. erſt an vierter Stelle. Dieſe Reihenfolge ergab ſich wach dem am Mondag in Coney Island ausgetragenen weiteren 40 Meiſen⸗ lauf, den Jaeger vor Dülberg gewann. Auf den weiteren Plätzen folgten Giorgettt, Letourneur, G. Debaets und J. Walthonr Bei den Fliegern führt der Amerikaner Walker mit 59 Punkten überlegen vor ſeinem Lands maum Horder mit 42 Punkten. Chefredakteur: Kurt Fiſcher Verantwortlich für Politik: H. A. Meißner Feuilleton: Dr. Stefan 15 Kommunalpolitik u. Lokales: Rich ard Schönfelder Spurt Vermiſchtes: Willy Müller Handelsteil: i. B. Franz Kircher ⸗ Gericht u. alles übrige: Franz Kircher ⸗ Anzeigen u. geſchäftl. Mitteilungen: Jakob Faude, fämtlich in Mannheim— Herausgeber. Drucker und Verleger: Druckerei Dr. Haas, Neue Mannheimer Zeitung G. m. b.., Mannheim, R 1,—6 Für unverlangte Beiträge keine 400— Rückſendung erfolgt nur bei porto Geſchäftliche Mitteilungen Bürotechniſche Neuerungen von der„JB“ Die Mercedes Büromaſchinen⸗Werke AG., Zella-Mehlis 2, welche als größtes Unternehmen in der Bütrromaſchinen⸗ Branche des Kontinents gilt und in dieſem Jahre das 25jährige Jubiläum feiern konnte, brachte als ganz beſon⸗ dere Neuheit die kleine elektriſche Pult⸗Rechen⸗ maſchine Mercedes Euklid auf den Markt, welche als einzige Maſchine der Welt die elektriſche Löſchung be⸗ ſitzt. Die Maſchine arbeitet mit 400 Umdrehungen in der Minute und führt ſämtliche Rechenarbetten vollkommen automatiſch aus. Der Preis iſt dabei nicht viel höher als für eine Handrechenmaſchine und dürfte dieſe Maſchine ſich ſehr bald den Markt erobern. Ferner wurden die bewäßr⸗ ten Modelle wie Summiermaſchinen mit Vollautomatik die Maſchine mit dreifacher automatiſcher Repetiereinrichtung für Multiplikation gezeigt. Die neue Mercedes ⸗Schreibmaſchine, ein weiteres Fabrikat der Mercedes⸗Büromaſchinen⸗Werke, hat einen angenehmen, leichten Anſchlag, kann individuell ein⸗ geſtellt werden und ermöglicht müheloſes Schreiben der Maſchine ſowohl als normale Korreſpondenz⸗Maſchine, wie auch als Langwagenmaſchine für Sonderzwecke. Der gus⸗ wechſelbare Typenkorb ermöglicht das Schreiben verſchie⸗ dener Schriftarten und Sprachen auf der gleichen Maſchine. Die neuen Abler⸗Fabrikate Neben ihren ſeit Jahrzehnten bekonnten Schreibmaſchl⸗ nen der Stoßtypen⸗Konſtruktion zeigten die Aolerwerke vorm. Heinrich Kleyer AGG. Frankfurt a. 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