kärz 193 — on! en Geſchäf geſcheinungsweiſe: Täglich mal außer Sonntag. Bezugspreise: n drel Haus monatl. RM..08 und 62 Pfg. Trägerlohn, in unſeren exttg tsſtellen abgeholt RM..25, durch die Poſt RM..70 einſchl. o fg Poſtbef.⸗Geb. Hierzu 72 Pfg. Beſtellgeld. Abholſtellen: Wald⸗ hoftr. 12, Kronprinzenſtr. 42, Schwetzinger Str. 43, Meerfeldſtr. 18, Je Fiſcherſtr. 1, Fe Hauptſtr. 63, W Oppauer Str. 8, Se Luiſenſtr. 1. Mannheimer General-Anzeiger Verlag, Redaktion und Hauptgeſchäftsſtelle: R 1,—6.— Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 17590.— Telegramm⸗Adreſſe: Nemazeit Mannheim Anzeigenpreiſe: 32 mm breite Colonelzeile RM. 40, 79 mm breite Reklamezeile RM..50. Für im Voraus zu bezahlende Familien⸗ und Gelegenheits⸗Anzeigen beſondere Preiſe. Bei Konkurſen, Ver⸗ gleichen oder Zahlungsverzug keinerlei Rabattgewährung. Keine Gewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an beſonderen Plätzen und für telefoniſche Aufträge. Gerichtsſtand Mannheim. N Aittag⸗Ausgabe Dienstag, 7. März 1933 144. Jahrgang— Nr. 1 9 0 9 15 noeh elne n e uns 1 eiten, Erelg. 1 9 8 321 ner-Haldaue it 11—1 und 10-8 Uhr. — 1 Fricks Eingreifen Up ee draßtbericht unſeres Berliner Büros — 2 nachm. 2 U J Berlin, 7. März. 75 2** 2 N Der Reichsminiſter des Innern hat geſtern wie ii Hamburg auch in Heſſen, Bremen und beck die Polizeigewalt auf Grund der Verord⸗ ung zum Schutze des deutſchen Volkes übernommen id Polizeikommiſſare eingeſetzt. Der euhau Bremer Senat, der ſich auf eine Koalition von der Preis u deutſchen Volkspartei bis zu den Sozialdemokraten 180 1 litt und der Lübecker Senat, der aus Sozial⸗ 10 emokraten und Staatsparteilern beſtand, haben ben Rücktritt erklärt. 1 Die Reichsaktion erfolgte auf Grund des 8 2 der Geichie Jetverordnung vom 28. Februar, wonach die Reichs⸗ legierung die Befugniſſe der oberſten Landesbehörde markt Pvbrübergehend wahrnehmen kaun, ſoweit ſie zur Wiederherſtellung der öffentlichen Sicherheit und D Ordnung nötig ſind. 2 1 Daß die Reichsregierung ſofort Schritte unter⸗ reis 600% zehnten würde, um die Verhältniſſe in den Ländern, 5 4 5 in denen bislang noch Linksparteien am Ruder waren, 285 alf der Grundlage der neuen Wahlziffern zu revi⸗ imefuſg hieren, war bereits angekündigt worden. Das Ein⸗ fahrer. In greifen in Heſſen und in den Hanſeſtädten * kommt alſo inſofern nicht überraſchend. In 5 heſſen hat die Regierung verſucht, den Reichsmaß⸗ 95 pg. gohmen durch die Initiative zur Landtagsauflöſung rchr., fahtde uud zu Neuwahlen zuvorzukommen. Indes ohne neu ber e Erfolg. Der Reichsinnenminiſter Frick hat hier wie c in Lübeck und Bremen vollendete Tatſachen geſchaffen. fen. Abreſt i 8 i —9— Die Aktion in Heſſen ö Aus Darmſtadt meldet dazu das halbamtliche 11 Wolff⸗Büro: 5 Andctet Junerhalb weniger Stunden wurde heute nacht L 65 an dl über die politiſche Geſtaltung Heſſens entſchieden. elle. Nach der raſchen Beſeitigung eines Mißverſtänd⸗ das zwiſchen dem vom Reichsinnenminiſter dr Frick eingeſetzten Polizeikommiſſar für Heſſen 7 Regierungsrat Dr. Müller und dem bis⸗ K herigen ſozialdemokratiſchen Staatspräſidenten Ade⸗ lung vorgekommen war, wurde von Dr. Müller auf Grund der ihm übertragenen Vollmachten die 9 Polizeigewalt übernommen. 2 In Begleitung des nationalſozialiſtiſchen Gau⸗ Angeboles ſührers Sprenger und einiger engerer Mit⸗ 5 arbeiter beſetzte Polizeikommiſſar Dr. Müller met unter Mitwirkung der Standarte 115, die durch 4 auswärtige SA aus dem Odenwald und den 1 werben benachbarten Bezirken verſtärkt war, das Inuenminiſterium das ſozialdemokratiſche Ge⸗ werkſchaflshaus, die Wohnung des Staatspräſi⸗ denten Adelung und des Innenminiſters Leuſchner ſowie das Verlagsgebäude des ſozial⸗ demokratiſchen„Volksfreund“ Die Maßnahmen gingen ohne jeglichen Widerſtand vor ſich. Junerhalb weniger Stunden war die ganze Aktion Müllers durchgeführt. Die zahlreichen Schutzpolizei⸗ beamten im Junenminiſterium und in einigen an⸗ heren Gebäuden übergaben ohne Widerſtand ihre Waffen der SA⸗Führung. Der Polizeikommiſſar des Reiches Dr. Müller hat ſeine Aufgabe bereits über⸗ kommen. Dr. Müller hat gegen Mitternacht folgende Jekauntmachung an die Bevölkerung Heſſens ceclaſſen: N Der Reichsminiſter des Inneren hat die Polizei⸗ gewalt des Volksſtaates Heſſen auf mich übertragen. Ih habe heute den 6. März 1933, 23.30 Uhr, die ge⸗ Ante Polizeigewalt in Heſſen übernommen. Zur Aurchführung meiner Aufgabe habe ich den Landtagsabgeordneten Dr. Werner Beſt zum Sonderkommiſſar für das heſſiſche 5 Polizeiweſen kit der Befugnis, mich zu vertreten, und den Poli⸗ 5 lt keioberſtleutnant Fendel⸗Sartorius(bisher en Uhrer der Bereitſchaftspoltzei in Mainz) zum hrer der geſamten uniformierten Polizei ſowie Gendarmerie Heſſens ernannt. Zur Unter⸗ lüzung der ſtaatlichen Polizei beſtelle ich gemäß noch kchehender Anordnungen Hilfs polizei, die aus der hinter der Reichsregierung ſtehenden Verbän⸗ lle en entnommen werden ſoll. Ich ermahne die ge⸗ ie ſunte Bevölkerung, in dieſen Tagen des Ueber⸗ 12 Langes ſtrengſte Disziplin und höchſte Beſonnenheit n, wahren, um den Organen des Staates, bei denen Hüsſchließlich die Ausübung öffentlicher Gewalt liegt, re Aufgabe, die Ordnung und Sicherheit des Lan⸗ g 5 aufrecht zu erhalten, nicht zu erſchweren. Der heſſiſche Polizeikommiſſar Dr. Müller war Naher Regierungsrat am Finanzamt in Alsfeld⸗ Dberheſſen. (Fortſetzung auf Seite 2) 'saktion gegen Heſſen und Bren Die Reichsregierung ſetzte im Laufe des Montags in Heſſen, Bremen und Lübeck Polizeikommiſſare ein Das Geſicht des neuen Reichstags . 50 c 37K 52 f 3 epd 7 8900 8 arsch. p EAspo 43 332% 420 bp 22 4 2 5 Ac 80 U 87 08 88 0 ELAN NR Vp 1 t Ar scgien N. 30 WM. 32d. 32 U. 33 N. 30 h. 32.32 H. 33 22 Doo 4375755 (KAMPF FRONT 30770 4 crx WIr 144 5 Es 07 23005 268 260 1„[LUUNK R 7 7 4 Meldung des Wolff⸗ Büros 1 .— Altona, 7. März. In der„Freiheit“ an der Stadtgrenze von Ham⸗ burg nach Altona iſt es geſtern gegen 22 Uhr zu ſchweren Schießereien gekommen, die bis Mitternacht andauerten. Bisher ſind drei Tote und 14 Schwerverletzte feſtgeſtellt. Nach den polizeilichen Ermittlungen wurden durch Kommuniſten plan⸗ Schießereien in Altona Kommuniſten überfielen Polizei und SA— Drei Tote und 14 Schwerverletzte ausgeſetzt worden. Eckert gehörte der SA an und tat als Hilfspoliziſt in Lichtenberg Dienſt. Wie die Mordkommiſſion feſtſtellte, müſſen etwa —3 Täter dem jungen Manne aufgelauert haben. Sie verſteckten ſich hinter einem Sandkaſten, der un⸗ weit der Wohnung des jungen Mannes hing. Als Eckert in Schußnähe kam, feuerten die Mörder aus ihrem Verſteck und gaben acht Schüſſe ab. Zwei trafen Eckert. mäßig Ueberfälle auf Polizei und SA. Kolonnen unternommen. Die Polizei hat zur Ab⸗ wehr der Angreifer ſchließlich Panzerwagen ein⸗ ſetzen müſſen. Die Kämpfe zogen ſich durch mehrere Straßen im Gebiet der Stadtgrenze hin. Die Polizei iſt mit ſtarken Kräften unter Einſatz aller verfüg⸗ baren Schnellwagen unterwegs und hält die Grenze zwiſchen Hamburg und Altona abgeriegelt. Die Schießerei war gegen Mitternacht zu Ende. Vereinzelt fielen aber immer noch Schüſſe von den Dächern. Die Patrouillen der Polizei ſind mit Karabinern und Stahlhelm ausgerüſtet. Nach⸗ dem SA.⸗Abteilungen die Abſperrungen übernom⸗ men hatten, nahm die Polizei ſyſtematiſche Durch⸗ ſuchungen der Häuſer vor, wobei zahlreiche Verdäch⸗ 315 feſtgenommen wurden. Dann trat völlige Ruhe ein. Nach Mitteilung der Hamburger Polizei wurden in der Gegend des Groß⸗Neumarktes National⸗ ſozialiſten von Kommuniſten beſchoſſen. Ein Kind wurde leicht verletzt. Elf Perſonen wurden feſt⸗ genommen, und bei anſchließenden Hausſuchungen mehrfach Schlagwaffen beſchlagnahmt. Das kommu⸗ niſtiſche Verkehrslokal„Internationale Seemanns⸗ hilfe“ iſt bis auf weiteres geſchloſſen und polizeilich beſetzt. Mord an einem Hilfspoliziſten Meldung des Wolff⸗ Büros — Berlin, 7. März. Ein Feuerüberfall wurde auf den 25 Jahre alten Hilfspoliziſten und Sü⸗Mann Kurt Eckert aus Berlin⸗Hohenſchönhauſen verübt. Durch zwei Bauch⸗ ſchüſſe wurde Eckert ſchwer verletzt. Im Kran⸗ kenhaus am Friedrichshain iſt er den Verletzungen erlegen. Auf die Ergreifung der Mörder iſt vom Polizeipräſidenten eine Belohnung von 1000%¼ Einwohnerwehren in Schleſien Meldung des Wolff⸗ Büros — Berlin, 7. März. Nach einer Meldung des„Berliner Lokalanzei⸗ gers“ ſind jetzt im Landkreis Breslau die erſten Einwohnerwehren gebildet worden. Die Grün⸗ dung dieſer Selbſtſchutzorganiſationen entſpricht einer Anregung des Reichsminiſters Göring. Die Einwohnerwehren haben die Aufgabe, die Ueberwachung des Dorfes freiwillig zu übernehmen und das Eigentum der Dorfbewohner zu ſchützen. *. 2 Die Domäne Wellingerode bei Sontra im Kreiſe Eſchwege wurde eingeäſchert. Es liegt Brand⸗ ſtiftung vor. Nach einer Mitteilung der Regierung in Kaſſel ſind linksradikale Elemente der Brand⸗ ſtiftung verdächtig. Drei Kommuniſten wurden bereits unter ſchwerem Tatverdacht verhaftet. Neuwahlen in Baden? Telegraphiſche Meldung — Karlsruhe, 7. März. Wie wir erfahren, finden zwiſchen Nationalſozia⸗ liſten und Zentrum im Laufe des heutigen Tages Verhandlungen wegen einer Regierungsbildung ſtatt. Die Nationalſozialiſten verfolgen dabei das Ziel einer alsbaldigen Neuwahl des Landtages. Der Gauleiter der NS DA P Badens und Führer der nationalſozialiſtiſchen Landtagsfrak⸗ tion, Abg. Köhler, hat an die badiſche Staatsregie⸗ rung einen Brief gerichtet, in dem angeſichts der durch die Wahlen neugeſchaffenen Situation im Reich der ſofortige Rücktritt der badiſchen Regierung und die Bildung einer neuen Regierung unter national⸗ ſozialiſtiſcher Führung gefordert wird. Am Nachmittag wurde von SͤA⸗Leuten auf dem Landtagsgebäude eine Hakenkreuzfahne ge⸗ hißt, desgleichen auf dem Gebäude der Oberpoſt⸗ direktion Karlsruhe. Zu den Flaggenhiſſungen wird von der Preſſe⸗ ſtelle beim Staatsminiſterium mitgeteilt: Im Laufe des Montags ſind, ohne daß dies ir⸗ gendwie vorauszuſehen war, von der Volksmenge auf einigen ſtaatlichen Gebäuden Parteifahnen ge⸗ hißt worden. Die Regierung iſt dieſen Aktionen des⸗ halb nicht mit Gewalt entgegengetreten, weil ihr be⸗ kannt war, daß unter der Bevölkerung das irrige Gerücht verbreitet war, die Reichsregierung habe das Hiſſen dieſer Flaggen angeordnet und die badiſche Regierung ſei gegen die Durchführung. Um die Wie⸗ derherſtellung geordneter Zuſtände ohne Blut⸗ vergießen zu erreichen, habe die badiſche Regierung ſich einerſeits an Staatsſekretär Dr. Meißner beim Herrn Reichspräſidenten gewandt, andererſeits natio⸗ nalſozialiſtiſche Mitglieder der Reichsregierung ge⸗ beten, die Nationalſozialiſtiſche Partei in Baden und ihre Anhänger über die Unrichtigkeit dieſer Gerüchte aufzuklären und dann die Gauleitung der National⸗ ſozialiſten in Baden zu veranlaſſen, darauf hinzuwir⸗ ken, daß weitere Parteifahnen nicht mehr gehißt und die gehißten noch am gleichen Tage entfernt werden. Die örtlichen Polizeibehörden werden in den nächſten Tagen, ſoweit die Vorausſetzungen des Artikels 123, Abſatz 2 der Reichsverfaſſung gegeben ſind, Verſamm⸗ lungen unter freiem Himmel und Umzüge nicht ge⸗ ſtatten. Ein Moroͤplan gegen Hitler? Meldung des Wolff⸗Büros — München, 7. März. Der Polizeibericht meldet: Im Arbeitsamt München wurden zwei Kellner, die ſich über die Möglichkeit der Ermordung des Reichskanzlers unterhielten und diesbezüglich Verabredungen ge⸗ troffen hatten, verhaftet. Sie wurden dem Amts⸗ gericht übergeben. Nach Blättermeldungen hat der eine geſtanden, den Plan mit ſeinem Kollegen be⸗ ſprochen zu haben. Der andere leugnet noch, daß eine derartige Verabredung beſtände. Die Unter⸗ ſuchung hat bisher ergeben, daß irgendwelche Vor⸗ bereitung zur Ausführung der Tat noch nicht getroffen waren. Auch wurde bei der Unterſuchung der Wohnungen der beiden Feſtgenom⸗ menen nichts Belaſtendes gefunden. Hakenkreuz auf Amtsgebäuden Meldung des Wolff⸗Büros — Berlin, 7. März. In Deſſau wurden geſtern auf dem Regie⸗ rungsgebäude in Gegenwart von Miniſterpräſident Freyberg, Staatsminiſter Dr. Knorr und des Stahl⸗ helmführers vom Gau Anhalt die ſchwarz⸗ weiß ⸗ rote Flagge und die Hakenkreuzfahne ge⸗ hißt. Dem feierlichen Akt wohnte eine vieltauſend⸗ köpfige Menge bei. Auf dem Regierungsgebäude kn Aurich wehen ſeit geſtern abenfalls die ſchwarz⸗weiß⸗rote und die Hakenkreuzfahne. Auf den Rathäuſern in Lennep und Rem⸗ ſcheid wurde in der Nacht von Nationalſozialiſten die Hakenkreuzfahne gehißt, ebenſo auf dem Duis⸗ burger und Harpener Rathaus. In Oppeln hat Oberpräſtdent Dr. Lukaſchek die Hakenkreuzfahne und gleichzeitig auch die ſchwarz⸗ weiß⸗rote Fahne auf dem Regierungsgebäude hiſſen laſſen. Auch auf kommunalen Gebäuden der Städte Oberſchleſtens weht heute die Hakenkreuzfahne. In Münſter hißten SA⸗, SS⸗ und Stahlhelm⸗ gruppen auf dem Rathaus eine Hakenkreuz⸗ und eine ſchwarz⸗weiß⸗rote Fahne. Nach Hiſſung der Flaggen teilte der Kreisleiter der NSDAP, Aſchoff, der vor dem Rathaus verſammelten Menge mit, daß der Schlüſſel zum Rathaus erſt mit Gewalt vo m Oberbürgermeiſter habe geholt werden müſſen. g a 880 — 91 uz⸗ und ſchwar Flaggen auf Gebäuden auch in inghauſen, Pforzheim, Bruchſal, Heidel⸗ berg, Schwetzingen und Mvers gehißt. In den pfälziſchen Städten Landau und Pir⸗ maſens ſowie in der Gemeinde Haß lo ch wurde im Laufe des geſtrigen Tages auf den Stadt⸗ und Gemeindehäuſern die Hitlerfahne gehißt. In Haßloch erhob der ſtaatsparteiliche Bürgermeiſter Utlich en Prot eſt. die Hitlerfahne wurde durch den ſozial⸗ demokratiſch Polizeikommiſſar Reber nach zwei Stunden wieder entfernt. Reichsminiſter Göring hat an die Oberpräſi⸗ denten und Regierungspräſtdenten in Preußen das Erſuchen gerichtet, dem Hiſſen von Hakenkreuzfahnen und ſchwarz⸗weiß⸗roten Flaggen auf den öffentlichen Gebäuden in dieſen Tagen keinen Widerſtand ent⸗ gegenzuſetzen. Nach Velgien, nach Finnland Drahtbericht unſeres Berliner Büros JJ Berlin, 7. März. D politiſche Filiale im Ausland errichten zu wollen, bei der ſich dann wohl auch die aus Deutſchland geflüch⸗ teten Sozialdemokraten zuſammenfinden werden. Wie der„Lokal⸗Anzeiger“ behauptet, ſoll der ſozial⸗ demokratiſche Abg. Dr. Breitſcheid in Brüſſel, wo die Kommuniſtiſche Partei bereits ſo etwas wie eine Kommandoſtelle aufgetan hat, eingetroffen ſein, um hier aus angeblich eine Preſſekampagne der 2. Internationale gegen das in Deutſchland herr⸗ ſchende Regime einzuleiten. Der ehemalige Finanzminiſter Klepper ſoll nach einer Meldung des„Völkiſchen Beobachters“ zu Schiff über Stettin nach Finnland abgereiſt ſein. Die Aktion in Heſſen (Fortſetzung von Seite.) In Darmſtabt war es am Montag morgen wie in vielen anderen deutſchen Städten zu großen Anſammlungen in der Nähe der Miniſterien gekommen. Vor dem Landtag wurde eine ſchwarz⸗ rot⸗goldene Fahne verbrannt und auf dem Laundtags⸗ gebäude ſelbſt die Hakenkreuzfahne gehißt. Die Menge wollte zu dem Innenminiſter vor⸗ dringen, wurde aber von der Polizei daran gehiu⸗ dert. Im Laufe des Tages ſteigerte ſich die Erre⸗ gung unter der Menſchenmenge immer mehr. Ber Einbruch der Dunkelheit marſchierten die Maſſen vor den Miniſterien und dem Landtag auf. Unter ſtür⸗ miſchen Heilrufen wurde auf dem Innenminiſterium das Hakenkreuz gehißt. Gegen Abend hatte der Staatspräſident angeordnet, daß die Schutzpolizei keine Waffen anwenden und jedes Blutvergießen vermeiden ſolle. Schließlich gab die Regierung durch Extrablätter bekannt, daß ſie die ſofortige Einberufung des Landtags zum Zweck der Selbſtauflöſung und der Anberaumung von Neuwahlen beantragt habe. Die Menge verſammelte ſich baraufhin wieder am Landtagsgebäude. Nattonalſozialiſtiſche Führer hiel⸗ ten Anſprachen. Das Horſt⸗Weſſel⸗Lied wurde ge⸗ ſungen, auf allen öffentlichen Gebäuden die Haken⸗ kreuzfahne gehißt. Polizei im Stahlhelm verſah den Ordnungsdienſt, bis ſchließlich, als die Einſetzung des Polizeikommiſſars bekannt wurde, die Menge ſich beruhigte. Dampferkataſtrophe vor China Meldung des Wolffbüros — Hongkong, 7. März. Der engliſche Dampfer„Antung“ iſt auf der Höhe der Landſpitze von Mofn geſcheitert. Das Schiff gilt als verloren. 286 Reiſende und 30 Mann der Beſatzung ſind von dem Dampfer„Anhui“ an Bord genommen worden. 114 Paſſagiere und 55 Beſat⸗ zungs mitglieder der„Antung“ haben ſich in Ret⸗ tungsboote begeben. hie Sozialdemokratiſche Partei ſcheint eine Art Das Auslandsecho der 2 Neue Mannheimer Zeitung Mittag ⸗Ausgabe ahl Römiſche Blätter begrüßen die neue Zeit in Deutſchland“ Drahtb. unſ. römiſch. Korreſpondenten — Rom, 7. März. Die geſamte italieniſche Preſſe ſteht im Zeichen des Wahlſieges der deutſchen Rechtsparteien. Seit Monaten verfolgt das fafſziſtiſche Italien mit ſteigender Spannung den Kampf um die Macht in Deutſchland und ganz beſonders den Kampf Hitlers. Im Gegenſatz zu der früher verbreiteten Auffaſſung, daß der italieniſche Faſzismus kein Ex⸗ portartikel ſei, wird hier ſeit einiger Zeit immer wieder erklärt, daß vielen Grundgedanken des faſziſtiſchen Syſtems univerſelle Bedeutung zu⸗ komme, vor allem ſeiner ſcharf antibolſche wi ſt i⸗ ſchen Ka pfeinſtellung und dem Gedanken der autoritären Staatsführung, den man im heutigen Deutſchland nicht nur im Programm der National⸗ ſozialiſten, ſondern auch in den Reden Papens wiederfinde. Die italieniſchen Blätter unterſtreichen daher in ihren Kommentaren den Einfluß des Faſzis⸗ mus auf das politiſche Syſtem der deutſchen Rechts⸗ parteien. Unter der Ueberſch„Das Plebiſzit des neuen Deutſchland für Hitler“ ſchreiht das offizibſe „Giornale d' Italia“:„Die Politik von Weimar iſt endgültig vorbei. Die Front, die ihr gegenüberſteht, gebildet der Nationalſozialiſti⸗ ſchen Partei und der Kampffront Schwarz⸗Weiß⸗Rot mit dem ſtark organiſierten Frontkämpfertum des Stahlhelm, iſt ihr nicht nur der Zahl nach überlegen, ſondern vor allem durch ihre Geſchloſſenheit. Die Oppoſttion iſt uneinig. Dagegen wird vermutlich bald die Wiederannäherung zwiſchen dem Zentrum und Hitler beginnen. Wir grüßen die neue Zeit in Deutſchland als Faſziſten und als Europäer. Die deutſch⸗italieniſche Freundſchaft und Zuſammenarbeit ziehen Gewinn aus dieſer neu be⸗ tonten Annäherung und werden immer entſcheiden⸗ dere Faktoren in dieſem Europa, das ſich nach Einig⸗ keit und Gerechtigkeit ſehnt.“ Die„Tribuna“ erklärt, daß der National⸗ ſozialismus heute die deutſche Politik poſitiv be⸗ herrſche. Auch das alte Deutſchland von Potsdam müſſe das anerkennen.„Lavoro Faſziſt a“ ſchreibt:„Ohne im geringſten die Originalität der Hitlerbewegung vermindern zu wollen, können wit doch getroſt behaupten: Es iſt ein Triumph der faſziſtiſchen Idee“. Ruhige Beurteilung in Paris Drahtbericht unſ. Pariſer Vertreters März. In der franzöſiſchen Oeffentlichkeit iſt wegen dem nationalſozialiſtiſchen Sieg keinerlei Ueberraſchung zu ſpüren. Dawesanleihe verzeichnete einen Gewinn von 200 Punkten und auch die NDounganleihe lag bemerkenswert feſt. Die politiſchen Kreiſe ſtellen ſich ſtreng realpolitiſch ein und beurteilen die Sachlage durchaus ruhig. In zahlreichen Leitartikeln iſt ſogar ein deutliches Aufatmen ſpürbar, denn nunmehr, ſo behaupten die Leitartikler, könne Frankreich mit einer ſtabilen Mehrheits regierung über die wichtigſten Probleme verhandeln, ohne Gefahr zu laufen, daß irgendwelche Beſchlüſſe von einer machtvollen Oppoſition ange⸗ zweifelt werden könnten. Unter dieſem Geſichtswinkel betrachtet wird eine Reiſe des Reichskanzlers Hitler nach Genf durchaus poſttiv und ernſthaft diskutiert. Während die meiſten franzöſiſchen Berichterſtatter aus Berlin heute in Tönen beſonderer Hochachtung von Hitler und ſeinem Werk reden, fallen in Paris einige Leitartikler aus der Rolle und verunglimpfen das deutſche Volk, an der Spitze das nationaliſtiſche „Journal des Debats“ und die„Liberté“. Der offi⸗ ziöſe„Temps“ erklärt dagegen, daß Reichskanzler Hitler von einer rieſigen Welle der Volkstümlichkeit emporgetragen ſei und das Spiel in der Hand habe. Beſonders ruhig und ſachlich beurteilt das Wirt⸗ y Paris, 7. Die ſchaftsblatt„Information“ die Lage. Frankreich Was plant Polen gegen Danzig? Meldung des Wolff Büros — Danzig, 7. März. Unter dem pöllig unbegründeten Vorwand, daß Danziger umſtürzleriſche Elemente einen Anſchlag auf das poluiſche Munitions⸗ und Kriegsgeräte⸗ lager auf der Weſterplatte planten, hat die polniſche Regierung die dortige polniſche Militärwache ver⸗ ſtärkt, um das auf der Weſterplatte befindliche pol⸗ niſche Kriegsmaterial zu„ſichern“. Die polniſche Regierung hat durch ihren Danziger diplomatiſchen Vertreter den Völkerbundskommiſſar von dieſer Maßnahme verſtändigt. Die Danziger Regierung teilt dazu mit: Nachdem die polniſche Regierung die Wachmanuſchaft auf der Weſternplatte, deren Stärke vertraglich feſtgeſetzt iſt, über die feſtgeſetzte Zahl hinaus verſtärkt hat, hat die Danziger Regierung bei dem Kommiſſar des Völker, bundes in Danzig unverzüglich gegen den Vertrags⸗ bruch Einſpruch eingelegt und den Kommiſſar er⸗ ſucht, alle Schritte zu unternehmen, um den Ver⸗ tragszuſtand wiederherzuſtellen. Franzöſiſche Milliarden Anleihe Drahtbericht unſ. Ppariſer Vertreters Paris, 7. März Die franzöſiſche Preſſe meldet übereinſtimmend, daß Finanzmintſter Bonnet die Abſicht hat, im Einvernehmen mit dem Haushaltsminiſter bin⸗ nen kurzem dem Kabinett den Plan einer Konſo⸗ Kultur des Briefmarkenſammelns Von Dr. H. W. Gewande Ueberall in der Welt ſitzen ſeit dem Siegeszuge des winzigen Stückchens Papier, das man vor nun⸗ mehr zweiundneunzig Jahren zum erſtenmal in England auf einen Brief aufklebte, die Anhänger der Freimarke und jagen eifrig nach jedem Poſt⸗ wertzeichen, das ſte erreichen können. Ueberall in der Welt ſitzen aber auch die überzeugten Gegner dez Briefmarkenſammelns und ſuchen zu beweiſen, daß die Philatelie ein Unſinn ſei, daß dem Sammeln von Papfierſchnitzeln ſelbſt der geringſte Wert ideel⸗ lex Natur abgehe, daß die Zeit, die man mit der An⸗ häufung von Marken in mehr oder weniger umfang⸗ reichen Alben verbringe, nutzlos vertan ſei. Sie be⸗ ſtreiten mit Entſchiedenheit, daß in der liebevollen Beſchäftigung mit der Briefmarke ein erzieheriſcher Nutzen liege. Betrachtet man einmal ganz unvoreingenommen die Standpunkte der beiden ſich befehdenden Par⸗ teten, ſo iſt es durchaus nicht ſo leicht, ſich ein ge⸗ rechtes Urteil darüber zu bilden, auf welcher Seite das Recht liegt. Blickt man auf den Durchſchnitts⸗ ſammler, der von ſeiner Beſchäftigung als von einem„Sport“ ſpricht, obwohl gerade dieſe Be⸗ zeichnung für eine Sammlung völlig unverſtändlich iſt, da ſie ſich von dem Weſen des Sports grundſätz⸗ lich unterſcheidet, ſo iſt man meiſtens ſchon geneigt, den Gegnern ber Phllatelie ſich zuzugeſellen. Denn 0 in der Tat iſt dieſer Durchſchnittsſammler nicht viel mehr als ein gedankenloſer Kleber, der ſtumpfſinnig eine Marke nach der andern einreiht und höchſtens von Zeit zu Zeit einmal ſich mit der Feſtſtellung begnügt, daß ſeine Sammlung an Umfang und auch an Wert gewachſen ſei. Sieht man ferner, wie oft es vorkommt, daß einſt ganz begeiſterte Sammler plötzlich ihre Alben in der finſterſten Ecke ihres Schrankes verſtecken und nie wieder einen Blick in ſie tun, weil ſie die Luſt verloren haben, bei der Uferloftgkeit des vor ihnen liegenden Gebietes wei⸗ ter zu ſammeln, ſo iſt man ſchon recht gern bereit, die geſamte Philatelie in Grund und Boden zu ver⸗ dammen. Wie ſoll man nun zu einer Kultur des Brief⸗ markenſammelns kommen? 5 Die Freiheit, die jeder andre Liebhaber von Kunſtgegenſtänden für ſich in Anſpruch nimmt, zu ſammeln, was er will, darf dem Philateliſten nicht verwehrt werden. Daher hat er ſich vielfach ſchon ein kleines, feſtumriſſenes Gebiet aus dem großen Ganzen herausgeſucht und bemüht ſich hier, Vorbild⸗ liches zu letſten. Ein Blick auf die Ausſtellungen der Freunde des Poſtwertzeichens in letzter Zeit zeigt, daß etwas Neues im Werden iſt. Der„Kleber“ beginnt langſam zu verſchwinden. Beſonders zwei Gruppen von neueren Marken ſind es, die hier von dieſen Sammlern bevorzugt werden: die. Wohltätiakeitsmarken und die Poſtwert⸗ Swubvee Sruckner, Johann Strauß und Hugo Wolf. Kaum hatte ſich das Erſtaunen der Kunſtfreunde über das Erſcheinen der Muſikerbilder gelegt, da ließ Oeſterreich bereits eine zweite Reihe von Wert⸗ zeichen zum Beſten notleidender Künſtler folgen, diesmal mit Anſichten ſeiner Städte. Der ſymbo⸗ liſchen Serie vom Jahre 1924 folgten dann die Ver⸗ herrlichung des Nibelungenliedes, in dem Oeſterreich ſeinem rein deutſchen Gefühl beredten Ausdruck ver⸗ lieh, die Köpfe der beiden Präſtdenten Hainiſch und Miklas und ſchließlich die Porträte ſeiner Dichter Raimund, Grillparzer, Neſtroy, Stifter, Anzen⸗ gruber und Roſegger zum Gedächtnis des 175jäh⸗ rigen Geburtstages ſeines unſterblich gewordenen Wolfgang Amadeus Mozart. Deutſchland ſchmückte eine Markenfolge mit dem Bildnis ſeines Präſiden⸗ ten von Hindenburg. Daneben erſchienen hier jähr⸗ lich die Nothilfemarken mit den Wappenzeichnungen der Bundesſtaaten in Eirund, nachdem eine Serie von Großformatmarken mit Motiven aus dem Ge⸗ lidierungsanletihe vorzulegen, die dem fran⸗ zöſiſchen Staatshaushalt ſeine Bewegungsfreiheit wiedergeben ſoll. Die Anleihe ſoll möglichſt raſch aufgelegt werden. Die Hauptſorgen der maßgeben⸗ den Perſönlichkeiten des Finanzminiſteriums gehen dahin, weder durch die Anleihemodalitäten noch durch den Anleihebetrag der geplanten Emiſſion die vor einigen Monaten durchgeführte Konvertierungs⸗ aktion zu ſchädigen. Bekanntlich wurde dieſe An⸗ leihekonvertierung zu einem Zinsſatz von 4% v. H. durchgeführt. An der Börſe waren geſtern Gerüchte im Umlauf, daß der neue Anleihebetrag etwa 10 Milliarden ausmachen würde und mit 3½ v. H. zu ver⸗ zinſen wäre. Dabei ſollen die Anleihezeichner weitgehende Steuerfreiheit genießen. Das Finanzminiſte⸗ rium will die 10 Milliarden Franken in zwei Emiſ⸗ ſtonstranchen auflegen, während es noch nicht feſt⸗ ſteht, ob es ſich um kurz⸗ oder langfriſtige Papiere handeln ſoll. Die„Kinderreichen“ beim Reichskanzler — Berlin, 7. März. Reichskanzler Hitler emp⸗ fing die Leitung Reichsbundes der Kinder⸗ reichen. Er erklärte, er werde ſich gern zu gegebener Zeit der Mitarbeit des Reichsbundes bedienen, um auf den verſchiedenſten Gebieten grundlegende Aen⸗ derungen herbeizuführen, die die Erhaltung der Familie und damit des ganzen Volkes ſicherſtellen. des mäldezyklus des romantiſchen Malers Moritz von Schwind vom Eliſabethgang der Wartburg, mit Darſtellungen aus dem Leben der Heiligen, voran⸗ gegangen war. Seit dem Jahre 1930 ſtellte man die Landſchaft in den Vordergrund. Da ſah auch der, der Nichtſammler war, die Marienburg und den Zwinger in Dresden, das Breslauer Rathaus und das Schloß von Marburg. Von den Marken der Niederlande ſind die mit dem Landeswappen eben⸗ Tfalls als kleine Kunſtwerke anzuſprechen. Jünger iſt die Flugpoſt, die ſich erſt im Welt⸗ kriege ſchüchtern zu entwickeln begann. Nach der noch inoffiziellen deutſchen Marke für die Flugpoſt am Main und am Rhein im Jahre 1912, die einen Vogel mit einem Brief im Schnabel darſtellt, wie er der Sonne entgegenfliegt, ergoß ſtch von 1917 an ein mit jedem neuen Jahre ſtärker werdender Schwall von Marken über die Sammlerwelt. Wenngleich dieſe Poſtwertzeichen an Schönheit nicht immer die Wohltätigkeitsmarken erreichen, ſo finden ſich doch auch unter ihnen»erſchiedene recht hübſche Bilder, ſo der Vogel unter der Flugmaſchine auf Marken von Oeſterreich, der ſich in die Lüfte erhebende Ikarus der Schweiz, der übermoderne Aeroplan über dem mit Geſpann pflügenden Bauern von Dänemark oder die für den Transozeanflug unſeres jüngſten Luftrieſen„Graf Zeppelin“ geſchaffenen Luftſchiff⸗ marken des Deutſchen Reiches, die mit verſchiedenen Aufdrucken für ſpätere Fahrten wiederkehren. Während aber die Wohltätigkeitsmarken gern un⸗ geſtempelt geſammelt werden, legt man bei den Wert⸗ zeichen der Luftpoſt auf wirklich„echt geflogene“ Briefſchaften großen Wert und nimmt daher mit Vorliebe Ganzſachen, die durch ihre mannigfal⸗ tigen, vielfach buntfarbig en Stempel und durch ſelt⸗ ſam fremdländiſche Aufſchriften und Klebezettel der Phantaſie Nahrung geben. Deshalb ſtammt auch der größere Teil der Poſtſachen, die unſer Zeppelin auf ſeinen kleineren Reiſen und ſpäter auf dem Welt⸗ fluge an Bord nahm und über Meere und Länder beförderte, aus Sammlerkreiſen.——— * Vorſtehende Abhandlung entnehmen wir in gekürzter Faſſung Weſtermanns Monatsheften. Das Heft iſt in jeder Buchhandlung zu haben und enthält noch viele andere wert⸗ volle Beiträge. Ein Film der großen Starbeſetzung läuft von heute an im Mannheimer Alhambratheater. Die bedeutendſten amerikaniſchen Schauſpieler und 7. März 1939 — dem Wege friedlicher gen und Mängel zu regeln, die bei der Anwendung des Friedensvertrag feſtgeſtellt ſeien. Reichskanzler Hitler habe z geſtern eine ungeheure Verantwortung übernommen Abwartende Haltung in London Drahtung unſ. Londoner Vertreter bitte Deu Verhandlu 7 8 London, 7. März Mit vorſichtiger Zurückhaltung nimmt die eng⸗ liſche Preſſe heute zu dem Ergebnis der Reichstags, wahlen Stellung. Faſt einſtimmig überſchreihen die Blätter ihre Leitartikel über die Wahlen mit der Frage: Wie wird Hitler ſeine Macht benutzen? Ruhiges Abwarten iſt das Leitmotiv. Die„Morning; poſt“ ſchreibt nach Ausfällen gegen das Bismarckreich⸗ „Wie Muſſolini die Faſziſten mobiliſierte, um Ita⸗ lien vor einer kommuniſtiſchen Tyrannei zu retten, ſo hat Hitler die Unterſtützung einer großen Maſſe der deutſchen Bevölkerung, weil er das rote che. ſpenſt an der Kehle gepackt hat. Berlin will nicht von Moskau regiert werden, ebenſo will der Deutſche nicht die Oberherrſchaft der Slawen anerkennen. Soweit dieſes Kapitel in Frage kommt, können wir Deutſchland von Herzen gratulieren.“ Das Blatt führt dann die Parallele zwiſchen Hitler und Muf⸗ ſolini weiter und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß Hitler Deutſchland den Frieden gebe, den es für ſeine wirtſchaftliche Geſundung braucht, und es zum guten Nachbarn in Europa mache. Die„Times“ erklären, man müſſe abwarten, wie der Reichskanzler die verfaſſungsmäßige Macht des Wahlſieges benutzen werde und ob„Herr Hitler Deutſchlands Stellung als guter Nachbar in Europa aufrecht erhalten kann, die Streſemann und Brſt⸗ ning in den letzten Jahren mit ſoviel echtem Patrio⸗ tismus aufbauten.“ Die„Dail Mail“ ſtellt fes, daß mit dem Wahlergebnis eine Entſpannung in Deutſchland eingetreten ſei. Wenn Hitler vorſichtig und friedfertig arbeite, werde in England niemand über das Verſchwinden der deutſchen De⸗ mokratie Tränen vergießen. Der„Daily Tele⸗ graph“ meint, Hitlers alter Ausſpruch ſei wahr ge, worden, der Parlamentarismus werde ſein eigenes Todesurteil unterzeichnen.„In gewiſſem Siane habe das Wahlergebnis wenig geändert. Das Kabinett ſei entſchloſſen geweſen, in jedem Fall an der Macht zu bleiben. Aber die moraliſche Wirkung ſei überaus wichtig. Der Kurs der deutſchen Dawesanleihe iſt geſtern an der Londoner Börſe geſtiegen, D Der„Financial News“ zufolge kommt darin die Be⸗ riedigung der engliſchen Finanzkreiſe über den Aus⸗ gang der deutſchen Wahlen zum Ausdruck. Nachdem Hitler jetzt die Möglichkeit erhielt, innerhalb der Verfaſſung zu regieren, ſeien politiſche Ueberraſchun⸗ gen unwahrſcheinlich geworden. Damit ſei ein großer Teil der Unſtcherheit hinſichtlich der deutſchen Ent⸗ wicklung beſeitigt. Volſchafter von Höſch vor dem Londoner Rotary-Club London, 7. März, Der deutſche Botſchafter v. Höſch betonte in einer Rede auf einem Frühſtück des Londoner Rotary⸗Clubs Deutſchlands Wunſch nach Weltfrieden. Die deutſche Nation wolle ihre Ziele auf friedlichem Wege verfolgen. Im Mittel punkt ſtünde die Forderung, auf der Grundlage der Gleichberechtigung behandelt zu werden, Wenn ich ſehe, ſo ſagte er, daß trotz des ſchrecklichen Krieges die Blutsverwandtſchaft zwiſchen unſereg Nationen unzerſtört blieb, ſo bin ich ſicher, daß die Schrecken, die unſere Nationen durchgemacht haben, ſich niemals wieder ereignen können. Die Rotaryer ſeien kräftige Stützen guter Beziehungen zwiſchen Deutſchland und England. 9 5 5—.—— Schauſpielerinnen des Tonfilms ſind die Träger der Hauptrollen: Greta Garbo, Joan Crawforh, John und Lionel Barrymore, Lewis Stone und Wallace Beery treten gemeinſam in dem Film„Menſchen im Hotel“ auf. Dieſer Ton⸗ film, der in deutſcher Sprache gehalten i, bildet durch die Beſetzung und den großen Aufwand bei der Herſtellung eine Senſation, die bei der Ber⸗ liner Erſtaufführung ein ſtarkes Echo hervorrlef. 4 Hente Akademie⸗Konzert mit Poldi Mildner, Als zweite Brahmsfeier der Muſtkaliſchen Aka⸗ demie des Nationaltheater⸗Orcheſters findet heute Dienstag das 6. Akademie⸗Konzert ſtatt. Poldt Mildner, die junge, ſo raſch berühmt gewordene Pianiſtin, ſpielt das Klavier⸗Konzert amol opus 15; ferner gelangen zum Vortrag die Aka⸗ demiſche Feſtouvertüre opus 80 und die 1. Sinfonie moll opus 68 unter Leitung von Generalmuſtk⸗ direktor Joſeph Roſenſtock. Das National- theaterorcheſtor iſt durch das Pfalb⸗ orcheſter auf über 100 Muſiker verſtärkt worden, Der badiſche Miniſter des Kultus und Unterricht hat auf Vorſchlag der philoſophiſchen Fakultät ber Univerſität Heidelberg, den Redakteur Dr. Han? Hermann Adler von der„Schleſiſchen Zeitung in Breslau als fachwiſſenſchaftlichen Leiter an ba Inſtitut berufen. Dr. Adler hat den Ruf ange nommen und wird ſeine Tätigkeit, mit der ein Lehr⸗ auftrag für praktiſche Zeitungskunde verbunden i, bereits im Sommerſemeſter 1933 ausüben.— 5 phil. Hans Hermann Abler iſt am 7. April 1801 f Eger in Böhmen als Sohn des dortigen Schuldirel⸗ tors geboren. Er abſolvierte das Staatsgymnaſſum in Eger und beſuchte die deutſche Univerſität in Prag und die Univerſität Berlin und Innsbruck. Er diente dann ununterbrochen bis Sommer 1918 als Reſerve⸗ offizier bei der öſterreichiſchen Armee. Im Frühjaht 1920 ging Adler nach Leipzig, volontierte bei einem Verlag, beſuchte die Buchhändlerlehranſtalt und arbeitete gleichzeitig bei Kromayer im Seminar für alte Geſchichte. Vom November 1920 ab war er in einem vorwiegend muſtkwiſſenſchaftlichen Verlag tätig, war von 1923 ab Redakteur der„Oderzeitung ſeit 1926 Leiter des Feuilletons der„Schleſiſchen Zeitung“ in Breslau. Die Berufung Dr. Adlers ſchließt im Lehrkörper des Inſtituts die Lücke,. durch die Erkrankung und den Rücktritt von Ch redakteur Scheel ſeinerzeit entſtanden war. Berufung an das Jnſtitut für Zeitungsweſen. Das 16. Nor der in einzeln die Nat 51 habe B Sitz niſten e würden Peränd Nati Sozi Kom Zen Deu Deu Euvat Deu Wirt Kam gaben, Reichsz bewillig Sa rats ver. Evan nere ver ba eine d nis erte Baden e eine Ge Plätzen lungser der Un (Frank: —— — 7 t 2 — Die Rere, ſeit He Brunne den Me Stets n der Reg eine H. eutſtellt, duch zäl ſeines 9 lein bes Iſccirmt. über den zen. Ei berzaub Mit herheira 13 1933 friedlicher Mängel zu vertrag habe rnommen nöon reterz März die eng⸗ eichstags, eiben hie mit der benutzen Morning, jarckreich; um Ita⸗ qu retten, en Maſſe rote Ge⸗ vill nicht „Deutſche erkennen. inen wir Blatt nd Muſ⸗ ruck, daß n es für d es zum abwarten, e Macht er Hitler t Europa id Brit 1 Patrio⸗ ſtellt fes, nnung n Hitler England chen De⸗ Tele⸗ wahr ge⸗ eigenes une habe Kabinett an der kung ſel e iſt egen. die Be⸗ den Aus⸗ Nachdem halb det rraſchun⸗ in großer )en Ent⸗ dem März, tonte in zondoner h nach le ihre Mittel⸗ lage der werden, recklichen unſeren daß die t haben, Rotarher zwiſchen äger der wford, Stone in dem er Ton⸗ ten itt, lufwand her Ber⸗ orrlef. 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Nalionalſozialiſten 14 31 Sozialdemokraten 25 19 Kommumiſten 14 16 Zentrum 14 12 eutſche Volkspartei 4 f Deutſche Staatspartei 4 2 Fvangeliſcher Volksdienſt 4 Deutſchnationale Volkspartei 1 0 Wirtſchaftspartei 4 0 Kampfblock Schwarz⸗weiß⸗rot 2 84 Sitze 84 Sitze Lehnlich iſt das Verhältnis bei den Stadträten: Nationalſozialtſten 4 10 Sozialdemokraten 7 6 Kommuniſten 4 5 Zentrum 4 8 Deutſche Volkspartei 15 0 Deutſche Staatspa tei 1 0 Evangeliſcher Volksdienſt 1 0 Deutſchnattonale Volkspartei 0 0 Wirtſchaftspartei 2 0 Kampfblock Schwarz⸗weiß⸗rot 0 0 24 Sitze 24 Sitze * Zur Ruhe geſetzt wurde auf Anſuchen bis zur Miederherſtellung der Geſundheit Fortbildungsſchul⸗ hauptlehrer Rudolf Keſſelring in Mannheim. * Aumeldung zum Schulbeſuch. Wir machen auch an dieſer Stelle darauf aufmerkſam, daß am Sams⸗ dag, 11. März die Anmeldungen für die Klaſſen O der höheren Lehranſtalten ſtattfinden. * Wohnungsbau in Mannheim. Der Reinzugang an Wohnungen betrug im Monat Februar 28(Zu⸗ gang durch Neubau 21, durch Umbau). Von den neu geſchaffenen Wohnungen ſind 2 Wohnungen mit Zimmern, 26 Wohnungen mit—6 Zimmern. Es wurden 13 neue Wohngebäude von privaten Bauherren erſtellt. Darunter ſind 9 Kleinhäuſer mit—2 Vollgeſchoſſen und höchſtens 4 Wohnungen. Für 2 Neubauten, die zuſammen 3 Wohnungen er⸗ gaben, wurde eine Baukoſtenbeihilfe bewilligt. Reichszuſchuß wurde für 2 Wohnungen durch Umbau bewilligt. * Sammlungserlaubniſſe. Auf Grund der Bundes⸗ katsverordnung vom 15. Februar 1917 wurde dem Evangeliſchen Frauen verband für In⸗ lere Miſſion in Baden und dem Diözeſan⸗ berhand der Katholiſchen Mütterver⸗ eine der Erzdiözeſe Freiburg die Erlaub⸗ As erteilt, zu Gunſten der Mütterfürſorge im Lande Haden gemeinſam am Sonntag, 14. Mai(Muttertag), eine Geldſammlung auf öffentlichen Straßen und plätzen und in der Zeit vom 15. bis einſchließlich . Mai eine Sammlung von Haus zu Haus zu ver⸗ anſtalten. Ferner wurde der Kameradſchaft der badiſchen Leibgrenadiere die Samm⸗ lüngserlaubnis erteilt zu Gunſten des Ausbaues und der Unterhaltung des Kriegerfriedhofes in Lens [Frankreich) am Sonntag, 3. September. Hakenkreuzfahne am Rathaus eingeholt Kunoͤgebung der Nationalſozialiften und des Stahlhelms Die Mannheimer Nationalſozialiſten haben geſtern abend in der gleichen feierlichen Weiſe wie am Morgen bei der Hiſſung am Rathausturm, das Hakenkreuzbanner und die ſchwarz⸗weiß⸗rote Fahne, die während des geſtrigen Tages ungezählte Tau⸗ ſende herbeilockten, wieder eingeholt. Sämtliche Mann⸗ heimer SA⸗ und SS⸗Abteilungen marſchierten gegen 8 Uhr an und nahmen im Halbkreis auf dem Pa⸗ radeplatz vor dem Brunnen und auf den Seiten⸗ wegen mit der Front gegen das Rathaus Aufſtellung, während eine ſtarke Abteilung Stahlhelms neben dem Mittelportal des Rathauſes antrat. Auf dem Mittelbalkon hatte ſich die Führung der Mannheimer Nationalſozialiſten verſammelt. Meh⸗ des rere Fackeln erhellten das abendliche Dunkel. Ein Kranz von Fackelträgern umgab den Parade⸗ platzbrunnen. Eine unüberſehbare Menſchenmenge drängte ſich hinter der Abſperrung bis weit in die Straßen der Umgebung des Platzes hinein. SA⸗Führer Feit betonte in einer kurzen An⸗ ſprache, daß für den Entſchluß, die beiden Fahnen Dr. Orth, der Leiter der Kreispreſſe⸗Ab⸗ teilung, ſprach vom Balkon aus. Er ſtellte feſt, daß anläßlich des grandioſen Wahlſieges auf wei ⸗ teren 28 Rathäuſern des Bezirks die Fahne der Befreiung gehißt worden ſei. Der Redner richtete an die Rieſenmenge die Aufforderung, mit der nationalen Front an die Arbeit zu gehen, um einen neuen ſauberen Staat aufzubauen. Brauſend erſcholl das oͤreimalige Sieg Heil! über den Platz, mit dem der Redner auf das deutſche Volk und Vaterland ſchloß. Der Spielmannszug der SA, der mit Fanfaren⸗ klängen die Feier eröffnet hatte, ſpielte nunmehr mit der inzwiſchen eingetroffenen Stahlhelmkapelle den allen alten Soldaten vertrauten Zapfenſtreich mit Gebet. Als Feuerwerker Buſch auf dem Raſen neben dem Wetterhäuschen den erſten Böllerſchuß zum Sternenhimmel geſandt hatte, ſang die Rieſen⸗ menge das Deutſchlandlied. Noch mehrere Böller und Raketen wurden gelöſt. Dazwiſchen erklang das Lied„O Deutſchland hoch in Ehren“. Im Scheine der Fackeln marſchierten dann gegen 9 Uhr bie SA⸗ und SS⸗Abteilungen nach Ludwigshafen ab, um ſich wieder zu entfernen, die Einſtellung des Ober an dem Fackelzug der Ludwigshafener National⸗ bürgermeiſters maßgebend geweſen ſei. ſozialiſten zu beteiligen. eee Pfälzer Abend der Schwarzkragen Der Kanonterverein Mannheim, in dem die Kameradſchaft und Wafſenbrüderſchaft jeder⸗ zeit hoch in Ehren ſteht, veranſtaltet alljährlich für die Vereins damen ein Kaffeekränzchen, dem ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm zu⸗ grunde liegt. Mit dieſer Verauſtaltung verbinden die Kanoniere ihren Dank und ihre Anerkennung gegenüber den Vereinsdamen, die ebenſo wie ihre Männer dem Verein die Treue halten. Die Feier erhielt in dieſem Jahre ihre beſondere Bedeutung durch die Ehrung eines verdienten Mannes, der Jahrzehnte hindurch die Geſchicke des Vereins in vorbildlicher Weiſe geleitet hat und dem keine Arbeit zu viel war. Als am Sonntag nach⸗ mittag der Pfälzer Abend im Wartburghoſpiz mit dem Deutſchmeiſtermarſch von dem Schwanentrio (Elſe Hahn, Teya Liebenwein und Richard Schwan) eröffnet wurde, war der große Saal dicht beſetzt. Die bekannte Büttenrednerin Frau Hahn erfreute die Anweſenden mit ihrem Humor und Frl. Hofmann durch ihre herrliche Sopranſtimme. Frau Scherer erwies ſich auch bei dieſer Ver⸗ anſtaltung als eine Pianiſtin von künſtleriſchem Empfinden. Das bekannte Mitglied des Floraquar⸗ tetts, Herr Rhein, erhöhte die fröhliche Stimmung durch prächtige Lieder und Zithervorträge. Der erſte Vorſitzende Kirrſtetter begrüßte alle Damen, die Gäſte und Kameraden und betonte, daß ſich der Kanonierverein verpflichtet fühle, einmal im Jahre allen Vereinsdamen für ihre Opferwilligkeit eine beſondere Freude zu machen. Hoffentlich bringe die Reichstagswahl dem deutſchen Volke die langerſehnte Ruhe und Ordnung, damit Haß, Zwietracht und Brudermord endlich im deut⸗ ſchen Lande aufhören. Nachdem Redner noch dem Wunſche Ausdruck gegeben, daß recht bald eine Frauengruppe des Kanoniervereins gegründet werden könne, ſchloß er ſeine begeiſtert aufgenom⸗ menen Ausführungen mit einem Hoch auf die Damen. Der Vorſitzende des Rhein⸗Neckar⸗Militär⸗ gau verbandes, Dr. Hieke, gedachte einleitend der Sorgen und Nöte der deut⸗ ſchen Frauen und Mütter, deren Männer und Söhne f draußen im Felde ſtanden, um den Einbruch des Feindes ins Vaterland zu verhindern. Die alten Soldaten geloben, auch weiterhin an dem Aufbau des Reiches mitzuarbeiten, damit das Deutſche Reich wieder geachtet in der Welt daſtehe. Der Tag der Reichstagswahl erfülle alle vaterländiſch geſinnten Menſchen mit neuem Mut und neuer Hoffnung für des Reiches Wohlfahrt. Dieſer Tag ſei auch zu einer Ehrung geeignet, die einzig daſtehe in der Geſchichte des Kanoniervereins und des Rhein⸗Neckar⸗Militär⸗ gauverbandes. Der Waffenring ehemaliger deut⸗ ſcher Feldartillerie habe beſchloſſen, dem erſten Vor⸗ ſitzenden des Kanoniervereins, Kamerad Kirr⸗ ſtetter, angeſichts ſeiner vorbildlichen Verdienſte um den Verein das goldene Ehrenkreuz der ehemaligen deutſchen Feldartillerie zu verleihen. Unter dem Jubel der Anweſenden heftete der Redner dem Kameraden Kirrſtetter das Kreuz an die Bruſt mit dem Wunſche, daß er noch recht lange an der Spitze des Kanoniervereins ſtehen möge. Der zweite Vorſitzende, Wilh. Bergdolt, der an der Ausgeſtaltung des Pfälzerabend hervor⸗ ragenden Anteil hatte, verwies auf die alte Tradition des Kanoniervereins, auf die Hochhaltung der Kame⸗ radſchaft, der Heimat⸗ und der Vaterlandsliebe und verſicherte, daß die Männer vom ſchwarzen Kragen ihrem erſten Vorſitzenden nach wie vor ſtets treue Geſolgſchaft leiſten werden. Durch die Verleihung des goldenen Ehrenkreuzes der ehemaligen deutſchen Feldartillerte, der erſten ſolchen Auszeichnung in Mannheim, fühle ſich der Verein hoch geehrt. Sein Wunſch gehe dahin, daß der Kanonierverein auch weiterhin vorwärts und aufwärts geführt werde und die Bande der Freundſchaft und Kameradſchaft ſich immer enger um Vorſtandſchaft und Mitglied- ſchaft ſchließen.(Lebhafter Beifall.) Nachdem Herr Kirrſtetter in bewegten Worten für die ihn hoch ehrende Auszeichnung gedankt und verſichert hatte, auch weiterhin ſeine ganze Kraft dem Kanonierverein zu widmen, folgte noch eine Reihe Darbietungen, die mit großem Beifall aufgenommen wurden. ch. 111 ite Nummer Veſtattung von Dr. Groß-Albenhauſen hieſigen Friedhofs konnte am Montag nachmittag die Trauer n nicht faſſen, die von dem Prokuriſten der Rheiniſchen Elektrizi⸗ tätsgeſellſchaft, Dr. Otto Groß⸗Albenhauſen, Abſchied nahmen. Neben dem Stahlhelm, der durch eine Fahnenabordnung und eine Ehrenwache ver⸗ treten war, hatte auch eine Fahnenabordnung des hieſigen Marinevereins Aufſtellung genommen. Den Sarg hüllte die deutſche Kriegsflagge ein. Der Stahl⸗ helm des Verſtorbenen, ſeine zahlreichen Orden und Ehrenzeichen wurden mitgeführt. Nach dem Har⸗ moniumſpiel von Muſikdirektor Leutz„Gebet vor der Schlacht“ ſegnete Pfarrkurat Kaltenbrunn von der St. Peter⸗Pfarrei den Verſtorbenen. Unter den Klängen des Niederländiſchen Dankgebets be⸗ wegte ſich ein langer Trauerzug zum Grabe. Für die Katholiſche Deutſche Studenten verbindung „Moenania“, deren Chargierte gleichfalls mit einer Fahnenabordnung erſchienen waren, legte Herr Eſſer mit Worten des Dankes und der Anerken⸗ nung einen Kranz nieder. Der Marineverein Mannheim verabſchiedete ſich durch Vorſtand Grathwohl von dem Heimgegangenen, der im 3. Marineinfanterie⸗Regiment gekämpft hatte und mit einer ſchweren Verwundung heimkehrte. Viele Kameraden hat Dr. Groß⸗Albenhauſen als Gerichts⸗ offizier beraten. Immer hatte er ein offenes Herz und eine offene Hand, wenn es galt, die Kameraden zu Unterſtützen. Die Rheinelektra ließ durch Direktor Baurat Schöberl dem hervorragenden Manne danken, der Die Trauerhalle des während mehr als zehn Jahren ſein außerordent⸗ liches Fachwiſſen der Geſellſchaft zur Verfügung ſtellte. Der Redner würdigte den heroiſchen Cha⸗ rakter des Verſtorbenen, der niemals über ſeine Verwundung klagte. Die Rheinelektra verliert einen hochgeſchätzten, ſchier unerſetzbaren Mitarbeiter und Freund. Namens der Mitarbeiter legte Dr. Bauer einen Kranz nieder. Der Redner gedachte des Ver⸗ ſtorbenen als eines Mannes von vorbildlicher Humanität, der auch im Getriebe modernen Wirtſchaftslebens ſtets ſich ſein Ethos bewahrt hatte. Die Ortsgruppe Mannheim des Deutſchen Offizier⸗ Bundes, in der der Heimgegangene ſeit drei Jahren als Kaſſenwart tätig geweſen war, ließ durch ihr Vorſtandsmitglied Limprecht einen Lorbeerkranz niederlegen. Herr Limprecht erinnerte an den jungen Referendar, der ſich zum 1. Seebataillon als Kriegsfreiwilliger meldete, im November 1914 be⸗ reits an der Front war und 1915 zum Offizier avancierte. Durch ſeine Tapferkeit erwarb ſich der Verſtorbene ſchon früh das E. K. II und 1 ſowie ver⸗ ſchiedene Tapferkeitsmedaillen. Eine ſchwere Ver⸗ wundung, an deren Folgen nun Dr. Groß⸗Alben⸗ hauſen verſtorben iſt, hielt ihn faſt ein ganzes Jahr im Lazarett. Die Ortsgruppe Mannheim des D. O. B. verliert ein hervorragendes Mitglied, das ſeit 1920 in der Ortsgruppe tätig geweſen war. Für das.⸗V.⸗Philiſterium Mannheim legte Bau⸗ rat Plank einen Kranz nieder. Er dankte dem pflichttreuen Menſchen, der die Ideale, die er als Student beſchworen hatte, ſtets zu verwirklichen ſtrebte. des * Preußiſch⸗Süddeutſche Klaſſenlotterie. In der Montag⸗Vormittagsziehung wurden von größeren Gewinnen ausgeloſt: 4 Gewinne zu e 25000 auf die Nrn. 252 038, 322 502; 2 Gewinne zu je 10 000/ auf die Nr. 357 573; 12 Gewinne zu je 5000„ auf die Nrn. 15 681, 38 575, 55 489, 89 750, 210 232, 266773) 14 Gewinne zu je 3000/ auf die Nrn. 3 851, 31147, 125 669, 154 502, 260 570, 299 886, 356 140; in der Nachmittags ziehung 4 Ge⸗ winne zu je 10 000% auf die Nrn. 31 740, 124 559 2 Gewinne zu je 5000/ auf die Nr. 253 939; 12 Ge⸗ winne zu je 3000 Mark auf die Nrn. 104 672, 168 926, 275 226, 314 573, 333 760, 399 013.(Ohne Gewähr.) PFC ⁵²oXůll r f x Das verſchenkte Leben Von Richard Billinger 5 Die Menſchen und die Tiere liebte Florian. Die Kere, mit denen er die Stummheit teilte, füllten ein Herz mit dem Mitleide wie die Quellen einen Brunnen nähren. Florian ſchenkte alle Liebeskräfte ben Menſchen und allen anderen Geſchöpfen Gottes. Stets mußte er ſich opfern wie der Wind auch oder ber Regen oder der Sonnenſtrahl. Griff einmal eine Hand nach einem Beſitze, gleich fühlte er ſich külſtellt, von überall den Pfeilen preisgegeben. Er war froh, ſchlug ihn das Nichts wieder mit ſeinem bornenen Beſen. Florians Haare leuchteten wie der Schnee. Und zac zählte Florian erſt zwanzig Jahre! Die Haut feines Antlitzes war wie die eines Greiſes mit Fält⸗ lein beſtreut und beſternt, mit den Runzeln be⸗ ſchirmt. Florians Mutter verbarg den Schrecken über den wie totgeborenen Sprößling in ihrem Her⸗ zen. Eine böſe Macht, ſo glaubte ſie, habe ihr Kind herzaubert und der Sprache beraubt. Mit einem ſchönen Weibe war Florians Bruder berheiratet. Das Weib nun gar fürchtete Florian, s füllte das Ohr des Gatten mit den heimlichen Akten, Florian in ein Haus für Uebelbehäufte ſper⸗ ten zu laſſen. So beſchloſſen Florians Mutter und Bruder, den Seltſamen und Leutegemiedenen in das Siechenhaus zu führen. Da erkrankte jäh das junge Weib, die ſchöne Gat⸗ in des Bruders Florians. Sie mochte ſich in den gelen Hausſtuben, in denen ſie gerne mit ihren Aerſchätzen und Bettſchragen, gefüllten Linnen⸗ uuhen prahlte, erkältet haben. Es ſaß ja der Win⸗ bt vor dem Haufe, die Fenſterſcheiben zeigten die kisblumen. Der Arzt ſagte, eine ſchwere Entzün⸗ bung der Lungenflügel bedrohe das Leben der Jun⸗ den. Es lief der Prieſter herbei, er ſpendete der Sabtranten die heilige Wegzehrung und die letzte nuig. Das Mitleid marterte Florian. Er betete die vie⸗ en Notworte und heiligen Seufzer, den Himmel für e Verlöſchende aufzurufen. Im Oſen der Kranken⸗ Nette. praſſelte das Feuer, die Glut der harzenen Sgeiter reinigte die Luft. Alle Fenſter ſtanden an⸗ kloffen, den Odem Gottes, den Balſam der Luft her ſich verzehrenden Lunge zu ſchenken. Die Fußes⸗ ſhlen der Sterbenden wurden mit dem kühlenden Gärteige, dem„Urer“, den man vom Bäcker holte, beſtrichen. Kräutlein glühten verbrannt. Immerfort läutete die Dachglocke des Hauſes, rief die Nachbarn zum Gebete herbei. Florian floh aus dem Hauſe. Er ſuchte den Bru⸗ der. Im Stalle kämmte und bürſtete Florians Bru⸗ der ſeine Röſſer, als wolle er ſie zu einem Hochzeits⸗ zuge rüſten. Die hellen Bäche der Tränen rannen aus des Bruders Augen. Florian verließ ihn. Der Bruder hörte ja nicht die ſtummen Laute ſeines Her⸗ zens. Florian ging in den Wald. Die Tannenzapfen leuchteten an den Baumwipfeln. Auf zarten, blüten⸗ weißen Wölklein lagen die Windkrönlein. Die Wärme einer Bettſtube füllte den Wald. Gott ſchützte die Tiere. Es trat jetzt aus der dicken Waldeiche der Tod. Florian erſchrak gar nicht. Er kannte ja den Tod aus gar vielen Begegnungen, er ſprach, ſcherzte, lachte oft mit ihm. Alle ſeine ſtummen Worte ver⸗ ſtand der dürre Gräberkönig. Heute aber ſchaute der Tod gar ernſt auf ſeinen Waldesfreund.„Florian,“ ſagte er,„ich weiß, du willſt wieder deine Lebens⸗ zeit für eine, die gerade das Sterben lernen ſoll, mir anbieten. Als ich deine Mutter einmal holen wollte, gabſt du mir die Hälfte deiner Lebensjahre. Für eine Bauernmagd, der eine Schlange das Gift geſchenkt hatte, nahm ich zehn Jahre von dir, Florian, an. Als du einmal am Siechenhauſe vorbeigingſt, ſchenkteſt du mir für die Elenden in den Kranken⸗ pfühlen wieder zehn Jahre deines Lebens. Ein Jahr gehört noch dir. Willſt du dieſes eine Jahr dem Weibe deines Bruders geben? Es trägt ein Kind⸗ lein im Leibe. Schenkſt du das eine Jahr mir, ge⸗ winnt die Kranke wieder ihr Leben, und das Kind⸗ lein kann geboren werden.“ Ohne zu zögern, ſagte Florian„Ja!“ Da nahm der Tod das Leben dem guten Florian ab. Das Weib des Bruders aber gewann von dem Augenblick an wieder die Kraft des Atems, ſchnell löſchte die Geneſung die Fieberbrände aus. Als man Florian überall ſuchte, fand man ihn tot unter einer knorrigen Waldeiche liegen. Ein mor⸗ ſcher Baumaſt hatte ihm das Genick zertrümmert. Florian wurde begraben, und die Leute erinnern heute noch ſich ſeiner. Berliner Theaterverbot. Der Polizeipräſtdent hat die Weiteraufführung des Stücks„Wer iſt der Dümmſte“, das von der kommuniſtiſchen„Truppe 1931“ im Kleinen Theater Unter den Linden geſpielt wurde, verboten. Im Frühjahrs⸗Regen Von Haus Leifhelm Unterm Holzdach hocken, Wenn die Waſſer rauſchen, wenn die Regenfrauen Murmelnd wandeln durch die naſſen Auen, Triefend wehen ihre Waſſerlocken— Unterm Holzdach iſt es gut zu warten, Einmal wieder wohl Pfeift der Goldpirol Und die Roſen leuchten heiß im Garten. Hör die Tropfen fallen, hör die Tropfen hallen, Rings im Kreiſe ſingt das Regenlied, Abwärts geht die Waſſerflut mit Schallen. Die die Erde ſaugend niederzieht, Hier im Regenwebſtuhl ſitzen wir gefangen, Näſſe ſteht in Fäden ſteil und ſchwer, Näſſe flackert wie der Einſchuß quer, Den die Regenweberſchifflein ſchwangen. Aber müder wehen ſchon die Strähnen, Aber ferner wird ſchon der Geſang, Wie ein leiſes Echo nur zu wähnen, Von des talwärts ziehnden Waſſers Gang. Warten noch und lauſchen, Letzte Tropfen fallen, leiſe durch die Ruhe Geht ſchon wieder Takt der Wanderſchuh, Und die regenſchweren Wipfel rauſchen, Unterm Holzdach warten wir noch gerne, Dampfend liegt das Tal— Da, mit einem Mal Leuchtet hoch am Paſſe blau die Ferne. Das Nationaltheater teilt mit: Neben d Alberts Oper„Tiefland“ wird vor Oſtern noch Lortzings komiſche Oper„Der Wildſchütz“ zur Neueinſtu⸗ dierung kommen. Das Schauſpiel ſtudiert neben der Probenarbeit für die zu Oſtern erfolgende Neuinſze⸗ nierung von„Peer Gynt“ zunächſt Fodors Luſt⸗ ſpiel„Roulette“ und ſpäterhin Leſſings klaſſiſches Luſtſpiel Minna von Barnhelm“ ein. Dazu kommen noch die Proben für das Kinderſtück„Mar und Moritz“ nach Wilhelm Buſch. Shakeſpeares „König Lear“ kommt heute, Dienstag, in der neuen Inszenierung zum erſtenmal zur Wieder⸗ holung.— Das Neue Theater Frankfurt am Main hat für die dortige Inſzenierung der„Marne⸗ ſchlacht“(Erſtaufführung am 12. März) Karl Zi⸗ ſtig für die Rolle des Moltke gaſtweiſe verpflichtet. Schülervorſpiel des Tonkünſtlerverbandes. Der R. D. T. M. Ortsgruppe Mannheim, Heidelberg, Lud⸗ wigshafen veranſtaltet Mittwoch, den 8. und Freitag, den 10. März, nachm. 18 Uhr im Palaſthotel(Silber⸗ ſaal) Schülervorſpiele der Elementar⸗, Mittel⸗ und Oberſtufe mit Werken von Bach, Beethoven und Brahms. O Ein Aufruf von Richard Strauß zum Urheber⸗ rechtsgeſetz. In ſeiner Eigenſchaft als Ehrenvor⸗ ſitzender der Genoſſenſchaft deutſcher Tonſetzer ver⸗ öffentlicht Dr. Richard Strauß in den Mitteilungs⸗ blättern der Gema an alle deutſchen Künſtler einen Appell, im Kampf um das Recht des Urhebers zu⸗ ſammen zu halten, und an der Verfechtung der Ur⸗ heberrechte und Werte denſelben Idealismus zu be⸗ weiſen, der die Quelle jeden künſtleriſchen Schaffens geweſen iſt, ſolange die Welt beſteht.„Es genügt nicht,“ ſagt Richard Strauß,„der im Entwurf vor⸗ geſehene Schutz der berechtigten perſönlichen Inter⸗ eſſen des Urhebers am Werk, ſondern wir verlangen über die Dauer jeglicher Schutzfriſt hin ⸗ aus in Rückſicht auf die Erhaltung der geiſtigen Güter unſeres Volkes die Unverletzlichkeit des Kunſt⸗ werkes überhaupt. Dieſe Forderung erſtreckt ſich auf den Schutz gegen entſtellende Bearbeitung, gegen irgendeine andere Verſtümmelung, gegen Ent⸗ lehnung und Beraubung zum Zwecke einer geſchäft⸗ lichen Ausbeutung. Ausbeutung freier Kunſtwerke iſt Diebſtahl an den Gütern der Nation und muß als ſolcher ſtrafrechtlich verfolgt werden.“(Hoffentlich hat dieſer Vorſchlag des Meiſters Erfolg, damtt die Kulturſchande eines„Dreimäderlhauſes“ in Zukunft der Welt erſpart bleibt! Schriftl.) Die Notlage des öſterreichiſchen Kunſtgewerbes. Nachdem ſchon vor einiger Zeit die Wiener Kunſt⸗ werkſtätten geſchloſſen worden ſind, iſt jetzt auch die Verkaufsorganiſation des öſterreichiſchen Werkbundes in Wien der Wirtſchaftskriſe zum Opfer gefallen. Der Grund für die Einſtellung der Verkaufsorgani⸗ ſation des öſterreichiſchen Werkbundes iſt in erſter Reihe darin zu ſehen, daß die Zweigorganiſation des öſterreichiſchen Werkbundes in Amerika, die vor einigen Jahren von Wien aus in Newyork gegrün⸗ det worden iſt, und mehrere Verkaufsſtätten in den Vereinigten Staaten unterhält, gleichfalls den Be⸗ trieb hat ſchließen müſſen. Bisher war die Wiener Muttergeſellſchaft von den amerikaniſchen Filial⸗ Gründungen finanziert worden. 4. Seite Nummer 111 Neue Mannheimer Zeitung/ Mittag⸗Ausgabe Aus Mannheimer Gerichtsſälen In der geſtern abend beendeten außeror dent⸗ lichen Schöffengerichtsſitzun g gegen den Schneider., der wegen umfan greicher Be⸗ trſtgereien und Unterſchlagungen auf der Anklagebank ſaß, wurde ein Geſamturteil von 17 Monaten Gefängnis ausgeſprochen. Dieſer 26jährige, wenig intelligent ausſehende Meriſch hat es verſtanden, mit ganz billigen und durchſichtigen Manövern Kapital aus der Gutgläu⸗ higkeit ſeiner Mitmenſchen zu ſchlagen. Er betrog und belog alle Welt. Er prellte kleine Geſchäftsleute um Geld oder um die Anzüge, die er ihnen für Be⸗ leuchtungskörper, Radivapparate, Stoffe, Gardinen oder für Lebensmittel verſprochen hatte. Auch eine junge Kellnerin aus einem Mannheimer Wein⸗ haus hat er um größere Zechgelder betrogen. 27 Zeugen waren übrigens aufgeboten worden, 27 Betrogene, die gegen ihn au Der Staatsanwalt bezeichnete die Betrügereien des B. als ein klaſſiſches Schul⸗ und Lehr⸗ beiſpiel dafür, wie ein Menſch auf Koſten ſeiner Mitmenſchen eſſen, trinken, ſich Wohnungen und Ra⸗ divapparate auf imaginäre Anzüge hin verſchaffen könne. Er hatte gegen B. eine Strafe von einem Jahr Gefängnis beantragt. Der Verteidiger hatte verſucht, die Handlungen des Angeklagten in einem milderen Licht erſcheinen zu laſſen. In Anbetracht der frechen Gaunereien des B. auf Koſten anderer, muß das Urteil noch als recht milde bezeichnet wer⸗ den. Aus Baden Errichtung eines Kriegerdenkmals in Schwetzingen c Schwetzingen, 6. März. Die militäriſchen Vereine Schwetzingens haben es ſich zur Aufgabe gemacht, zu Ehren der im Weltkriege gefallenen Kameraden in Schwetzingen ein Kriegerdenk⸗ mal zu errichten. Zum Zwecke der Werbung um die noch notwendigen Geldmittel hat ſich ein Denk ⸗ malausſchuß unter der Leitung von Apotheker Hohn hier gebildet. Es ſind mehrere Veranſtal⸗ tungen geplant, deren Erlös dem Denkmalfonds zu⸗ geführt werden ſoll. Der erſte Konzert⸗ und Theaterabend war ein voller Erfolg. Der Falkenſaal war trotz des Wahl⸗ tages und der damit verbundenen Ablenkung bis zum letzten Platz gefüllt. Mitwirkende waren u. a. Friedel Sinn von Wimpfen(Altſtimme), Richard Maier von Schwetzingen(Bariton), Heinz Mayer von Mannheim(Pianiſt) und der Geſangverein „Liederkranz“ Schwetzingen unter Leitung ſeines Chormeiſters Kille, ſowie die Stadtkapelle Schwetzingen unter der Stabführung des Kapell⸗ meiſters Bremer. Von den Mitwirkenden wurde Kaun's Ziklus„Vom deutſchen Rhein“ meiſterhaft zu Gehör gebracht. Der zweite Teil der Veranſtal⸗ tung war unter der Regie von Dr. Ernſt Stoffel hier, dem Humor gewidmet. Der Geſamterlös des Abends wurde dem Denkmalfonds überwieſen. Brand in Welſchneurent * Welſchneurent(Amt Karlsruhe), 6. März. Ge⸗ ſtern morgen brach im Anweſen der Witwe Karo⸗ line Häfele ein Großfeuer aus, welches das Wohnhaus und zwei Scheunen in Aſche legte. Der Umſtand, daß verſchiedene Brandherde feſtgeſtellt wurden, läßt mit Sicherheit auf Brandſtiftung ſchließen. Durch die Aufopferung der Feuerwehr und der Einwohnerſchaft wurde ein Uebergreifen des Brandes verhindert. Die Polizei nahm ſieben Verhaftungen vor. Die Verhafteten gehören aus⸗ nahmslos der kommuniſtiſchen Partei an. Wie hierzu noch verlautet, handelt es ſich bei dem abgebrannten Gebäudekompler um ein großes Bauerngehöft, das einſchließlich der Dekono⸗ miegebäude dem Feuer zum Opfer fiel. Die Waſ⸗ ſerbeſchaffung geſtaltete ſich außerordentlich ſchwierig, da die Waſſerſtelle etwa ein Kilometer vom Brandplatz entfernt und ziemlich unzureichend war. Deshalb konnte die große Motorſpritze der Karlsruher Feuerwehr, die etwas ſpät alarmiert worden war, nicht ihre volle Wirkſamkeit entfalten. Zur Zeit des Brandes war das ganze Dorf in Be⸗ wegung. Aus Karlsruhe waren führende Perſönlich⸗ keiten der Polizei und ein Teil der Einſatzbereit⸗ ſchaft erſchienen, da von Anfang an der Verdacht auf Brandſtiftung beſtand. Der Sohn der Brandgeſchädigten iſt SA⸗Mann und der Verdacht, die Brandſtiftung aus politiſchen Motiven verübt zu haben, richtete ſich auf verſchte⸗ dene Kommuniſten. Die Verhafteten wurden auf freien Fuß geſetzt, da kein Beweismaterial gegen ſie vorlag. Selbſtmord eines Waiſenknaben * Wilferdingen,(Amt Durlach), 6. März. fanden Arbeiter während den arbeiten oberhalb der Pfinzbrücke die Leiche eines 18jährigen Knaben. Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, handelt es ſich um ein Waiſenkind, das von der Fürſorge aus in Singen in Pflege war. Der Knabe wurde ſeit vier Wochen vermißt. Es wird vermutet, daß der Ju⸗ gendliche in ſelbſtmörderiſcher Abſicht in den Tod gegangen iſt. Hier Entwäſſerungs⸗ Claus Zorn v. Bulach 7 * Kehl, 6. März. In Straßburg ſtarb geſtern im Alter von 45 Jahren nach längerer, ſchmerzvoller Krankheit, Baron Claus Zorn von Bulach, der älteſte Sohn des früheren Staatsſekretärs von Elſaß⸗Lothringen Freiherr Zorn von Bulach. Von Bulach gründete das Wochenblatt„Die Wahrheit“, das mit Rückſicht auf ſeine Heftigkeit bei der fran⸗ zöſtſchen Regierung nichts weniger als Gegenliebe fand, dafür aber um ſo mehr reißenden Abſatz in autonomiſtiſchen Kreiſen. Mehrmals hatte ſich Claus Zorn von Bulach vor Gericht zu verantworten. Wiederaufbau der Todtnauner Hütte * Todtnau, 7. März. Der Wiederaufbau der Todtnauer Hütte auf dem Feldberg iſt nunmehr beſchloſſen. Die Hütte wird von der Ge⸗ meinde Todtnau erbaut und wird die ungefähre Größe der alten Hütte wieder bekommen. Der Neu⸗ Bau ſoll den Charakter eines Schwarzwaldhauſes er⸗ halten und durch ſolide Bauweiſe gegen Witterungs⸗ einflüſſe geſchützt werden. Mit dem Neubau wird in Bälde begonnen, f ollſa Wie die ZToſf- Nriminulnoſisei an der pfäfziscfi-saarländisen Srenze arßeitet Dem unſcheinbaren Haus in Ludwigshafen ſieht man es gar nicht an, daß es die Zentrale beherbergt, von der die Netze auslaufen, in denen ſich auch die geriſſenſten Schmuggler verfangen. Von hier aus wird ein rieſiges Gebiet, deſſen Grenzen identiſch ſind mit denen der Bayeriſchen Pfalz, beobachtet. Von hier aus wird zum Schlag ausgeholt, wenn irgend⸗ wo an der pfälziſch⸗ſaarländiſchen Grenze verdächtige Aktionen gewiſſer„Geſchäftsleute“ ruchbar geworden ſind, oder wenn Telephon und Telegraph mitteilen, daß ein großer Vorſtoß einer Schmugglerbande an der„grünen Grenze“ zwiſchen Zweibrücken und Homburg geplant iſt. Dann gibt es heiße Stunden kriminaliſtiſcher Arbeit für die Beamten des Zoll⸗ fahndungs⸗Dienſtes.„Kriminaliſtiſche Arbeit?“ frage ich mein liebenswürdiges Gegenüber, Zollober⸗ inſpektor N. Der lächelt. Und ich höre, daß der Fahndungsdienſt eigentlich die gleiche ſchwierige Ar⸗ beit leiſtet, wie die Kriminalbeamten. Nur mit dem Unterſchied, daß die Zollfahndungsſtelle nicht einer Polizeibehörde, ſondern dem Landesfinanzamt in Würzburg unterſtellt iſt. Jeder Beamte ein Sherlock Holmes! Jeder Beamte muß ein Sherlock Holmes ſein, der mit Raffinement ans Werk geht, wenn eine Schmugglerjagd beginnt. Jeder iſt Spezialiſt auf beſonderem Gebiet. Daher iſt auch die⸗ ſer Apparat, der Kriminal⸗ und Fahndungsdienſt einſchließt, von den Schmugglern, die ſich mit Kaffee, Tabak, Zigarettenblättchen und Deviſen befaſſen, von den„ſchwarzen“ Spritbrennern ſo gefürchtet. Die Konjunktur hat im Schmuggel noch keine Flaute erfahren. Im Gegenteil: Durch die ſeit zwei Jahren an⸗ dauernde Wirtſchaftskriſe haben ſich zahlloſe„große“ und„kleine“ Leute mit dieſem ebenſo gefährlichen, wie oft auch einträgliche e befaßt. Noch immer ſind die„Schlager“ der Schmuggler Tabak un d Der Schmuggel Gewer Zigarettenblättchen. mit Likören iſt ſtark zurückgegangen, weil die An⸗ ſchaffungskoſten für Henneſſy, Chartreux, Benedik⸗ tiner, Cordial Médoc und wie all die edlen Süffig⸗ keiten franzöſiſcher Provenienz heißen, zu hoch für einen profeſſionellen Schmuggler mit ſchmaler Brief⸗ taſche ſind. Es bedarf ſchon einer gewiſſen finan⸗ ziellen Stärke, um das Schmuggelgeſchäft zu be⸗ treiben. Daß eine ſehr hohe Verdienſtſpanne gerade bei dieſem Alkoholſchmuggel beſteht, iſt für manche zweifelhaften Geſchäftemacher immer wieder ein ſtarker Aureiz dazu geweſen. Fraſtliken der Saimuggler Die Praktiken und Methoden der Schmuggler wechſeln dauernd, ebenſo wie immer wieder neue Geſichter in den von geriſſenen Burſchen und ihren Hintermännern zuſammengeſtellten Stoßkolonnen auftauchen. Wie wird am häufigſten und erfolgreichſten geſchmuggelt? Das iſt wohl die Frage, die jeder Interviewer ſtellen wird. Es gibt vielerlei Verſtecke, die die Be⸗ amten des Zollfahndungsdienſtes aufzuſpüren haben und auch aufzuſpüren verſtehen. Da iſt z. B. der Hohlraum im Fenſterverſchluß eines Etiſenbahnwagens, aus dem der aus Gummi beſtehende Stoßdämpfer entfernt worden iſt. Ein ausgezeichnetes Verſteck, das häufig benutzt wird, um darin ein paar Hundert Zigarettenblättchen über die deutſch⸗franzöſiſche oder deutſch⸗ſaarländiſche Grenze zu befördern. Große Mengen von ausländiſchem Tabak wurden von den Zolldetektiven ſchon aus regulären Kohlentransportwagen herausgeholt, die vom Saargebiet nach Südweſtdeutſchland rollten. Oder: Ein paar verwegene Jungens aus Saar⸗ brücken nehmen ein paar Säcke Tabak und einige Pakete von Zigarettenpapier, Marke„Job“, in den Zug, der nachts die deutſche Grenze paſſiert und werfen ihre„Ware“ in der Dunkelheit auf freier Strecke an beſtimmten Punkten ab, wo Motorradfahrer der gleichen Schmugglerorganiſation, die über das Eintreffen ihrer Komplizen genau unterrichtet waren, bereits lauern, die Ballen auf ihre Maſchinen anſchnallen und losjagen in die Finſternis, die ſie ſchnell ver⸗ ſchluckt. Oft aber haben ſie nicht damit gerechnet, daß der Zollfahndungsdienſt Wind von ihrem Vor⸗ haben bekommen hat und Beamte und hinzugezogene Gendarmen ebenfalls auf ſchnellen Motorrädern die Verfolgung aufnehmen und die Schmuggler ſtellen. Daß der Krieg an der„grünen Grenze“ bereits in der Pfalz die gleichen gefährlichen Formen an⸗ genommen hat, wie im Rheinland, kann glücklicher⸗ weiſe noch nicht berichtet werden. Aber trotzdem verſucht man auch ähnlich wie an der holländiſch⸗ und belgiſch⸗deutſchen Grenze mit Laſtautos in wildem Tempo an den deut⸗ ſchen Grenzpfählen und den deutſchen Zoll⸗ beamten vorbeizuraſen und ihre wertvolle Ladung im Hinterland in Sicherheit zu bringen. So wurde kürzlich nach aufregender einer Pirmaſenſer Straße ein Jagd in ſchweres Laſtauto geſtellt, an deſſen Wandflächen und dem Kühler überall die Spuren von Kugelein⸗ Der Ludwigs⸗ nahm Verhaftun⸗ ſchlägen bemerkt worden waren. hafener Zollfahndungsdienſt Erſt Maximiliansau, dann Speyer Die bayeriſche Regierung zu den Brückenbauten über den Rhein * Ludwigshafen, 7. März. Die nationalſozialiſti⸗ ſche Fraktion des bayeriſchen Landtages hatte an die Staatsregierung eine Anfrage über die Arbeiten für den Rheinbrücken bau bei Maximi⸗ ltansbau und Speyer gerichtet, da Baden alle Vorbereitungen zum umgehenden Beginn des Brücken baues getroffen habe. Das bayeriſche Staatsminiſterium des Innern nimmt dazu nunmehr wie folgt Stellung: Im Ver⸗ trag über den Bau der drei Rheinbrücken iſt vor⸗ geſehen, daß nach der Rheinbrücke bei Ludwigs⸗ hafen die Rheinbrücke Maximilians au Maxau gebaut wird und dann erſt die Rheinbrücke bei Speyer. Wenn bisher die Zuſtimmung der baye⸗ riſchen Staatsregierung zum Beginn der Arbeiten für die Maxauer Brücke noch nicht erklärt werden konnte, ſo liegt dies einmal daran, daß das weit⸗ gehend abgeänderte Projekt für dieſe Brücke als Einzelentwurf der bayeriſchen Regierung noch nicht zur Kenntnis gebracht worden iſt, dann aber auch in dem Beſtreben, feſtzulegen, daß zugleich mit dem Maxauer Brücken bau wenig⸗ ſtens auch die Erdarbeiten für die Speyerer Brücke in Angriff genommen werden. Hierwegen ſchweben noch Verhandlungen mit dem Reich. Es iſt auch bereits Antrag geſtellt, die Durchführung der Erdarbeiten bei Speyer im Rahmen des Sofortprogramms zu erreichen. * nd. Bad Dürkheim, 7. März. Mit Unterſtützung der Stadtverwaltung wurde hier im Schulhof der Realſchule ein Ehrenmal für die gefallenen Gymna⸗ ſiums⸗Abſolventen, d. h. die ehemaligen Lehrer und Schüler des Progymnaſtums und der Realſchule er⸗ richtet. Das Gedenkmal wird ſeine offizielle Weihe bereits am Sonntag, den 12. März erhalten. Das Monument beſteht aus einem Steinblock, der in 2 Meter Höhe und 1,4 Meter Breite über die Ab⸗ ſchlußmauer hervorragt. * Speyerdorf, 7. März. Der Eiſenbahner Johann Scholler aus Speyerdorf und der Schreiner⸗ meiſter Schneider aus dem benachbarten Lachen wurden am 2. Februar zuſammen beerdigt, nachdem ſie am gleichen Tag und zur gleichen Stunde geſtor⸗ ben waren. Die beiden Freunde hatten auch am gleichen Tag ihre Hochzeit gefeiert. Im Wahlamt der Pfalz J. Ludwigshafen, 6. März. Das Wahlamt der Pfalz in der Wredeſtraße in Ludwigshafen konnte auch geſtern abend wieder den Rekord halten und das erſte Geſamtergebnis eines Wahl⸗ kreiſes dem Reichswahlletter nach Berlin mel⸗ den. Dieſes vorzügliche Funktionieren der Organi⸗ ſation iſt umſo bemerkenswerter, als man nahezu 20 Minuten mit Additionsfehler verſäumte, die ſich bei der Zuſammenſtellung des Ergebniſſes von Kai⸗ ſrslautern⸗Stadt herausſtellten. Bereits um.50 Uhr lag das Geſamtergebnis für die Pfalz als erſtes im Reiche vor. Außer Kaiſerslautern⸗Stadt hatte das Bezirksamt Germersheim die Verzögerung ver⸗ Urſacht. Als erſte Stadt in der Pfalz erſchien das Ergeb⸗ nis aus Zweibrücken, das bereits um halb acht Uhr im pfälziſchen Wahlamt eintraf, vorher waren zwanzig Bezirke von Ludwigshafen zuſammengeſtellt worden. Das Ludwigshafener Geſamtergebnis konnte ſchon um 20.30 Uhr mitgeteilt werden; hier hatten ſich in den 63 Stimmbezirken keinerlei Ver⸗ zögerungen ergeben. Gegen halb neun Uhr kam die Hochflut der Meldungen, die alle nachkontrol⸗ liert und nachgerechnet wurden, bevor ſie der Oeffent⸗ lichkeit weitergegeben wurden. Die Pfalz kann mit ihrem Wahlapparat ſehr zufrieden ſein; ſie hat den Rekord der erſten Meldung an den Reichswalleiter gehalten. In der Reviſionsinſtanz freigeſprochen * Frankenthal, 7. März. In eintägiger Sitzung verhandelte die Strafkammer Frankenthal als Revi⸗ ſionsinſtanz gegen den 1876 geborenen Zivilingenieur F. W. aus Ludwigshafen, der unter der Anklage des fahrläſſigen Falſcheids ſtand. Der Angeſchuldigte war am 26. Auguſt 1932 vor der Strafkammer Frankenthal als Sachverſtändiger in einem Auto⸗Unfallprozeß geladen. Dabei hatte W. neben verſchiedenen anderen Ausſagen über die Fahrtſpur des Anhängers ausgeſagt, wenn der Motorwagen in richtigem großen Bogen gefahren wäre, wäre trotzdem der Anhänger an die linke Ecke der Kreuzung gekommen. In der erſten Inſtanz wurde W. am 18. Oktober letzten Jahres wegen fahrläſſigen Falſcheides zu einer Gefängnisſtrafe von zwei Monaten verurteilt. Die gegen dieſes Urteil eingelegte Reviſion des Verurteilten hatte den Erfolg, daß die Sache noch einmal an die Strafkammer zurückverwieſen wurde. Bei ſeiner diesmaligen Vernehmung er⸗ klärte der Angeklagte, daß er am Tage vor der Ver⸗ Handlung von dem Autofahrer erſt den Auftrag er⸗ halten hatte, als Sachverſtändiger zu fungieren und daß er ſehr wahrſcheinlich falſch informiert worden war. Der Angeklagte erklärte, daß er ſein Gutachten nach beſtem Wiſſen erſtattet habe. Die vier Sachverſtändigen erklärten, daß das Gutachten des Angeklagten objektiv unrichtig war. Der Staatsanwalt hielt den Angeklagten für voll überführt und beantragte gegen ihn eine Gefängnis⸗ ſtrafe von zwei Monaten. Der Verteidiger Rechts⸗ anwalt Dr. Rotſchild⸗Ludwigshafen plädierte auf Freiſpruch, worauf auch das Gericht nach länge⸗ rer Beratung erkannte. Der Vorſitzende betonte in ſeiner Begründung, daß das Gutachten objektiv falſch erſtattet worden war. Der Angeklagte ſei vor die Frage ganz plötzlich geſtellt worden und hätte erſt nähere Erhebungen machen müſſen. Das Ge⸗ richt hielt die Fahrläſſigkeit des Angeklagten für nicht genügend feſtgeſtellt gen von 20 Perſonen vor, die Tabak und Ziga⸗ rettenpapier mit dieſem und anderen Kraftfahr⸗ zeugen geſchmuggelt 9 Volkswirtſchaft ſcht längere Zeit hinter ſchwediſche Gardinen wandern mußten. Das geſtellte La war auf einer tollen Fahrt über die Grenze l von deutſchen Zollbeamten, nachdem der Chauffeur nicht ſtoppte, beſchoſſen worden. atten und die für dieſe unſere er ſchädigenden Vergehen auf Solche und ähnliche Fälle ſpielen ſich bereits er⸗ ſchreckend häufig ab. Mit welcher unerhörten Frechheit die Schmuggler ans Werk gehen, be⸗ weiſen die„Touren“ mancher Gruppen. Da wird ein großes Auto gemietet, in den Tabakgeſchäften in Homburg im Saargebiet billig Tabak und Büchel, chen von Zigarettenpapier eingekauft und los geht die Fahrt. Im Schutze der Nacht wird die Grenze paſſiert und dann beginnt der Turnus. Die betref⸗ fende Organiſation hat an vorher beſtimmte Orte in der Pfalz, bei Ludwigshafen, Mannheim und ſelhſt an der Bergſtraße Frauen beſtellt, die als Abhole⸗ rinnen der Ware fungieren. Einen rieſigen Bezirk fährt der Wagen ab,„löſcht“ ſeine Ladung und ver⸗ ſchwindet wieder über die Saargrenze. In den großen Zentren des ſüdweſtdeutſchen Wirtſchaftsgebietes ſitzen— weitab vom Schuß— die Hintermänner und Auftraggeber der Schmuggler. Sie rauchen ſchwere Importen, Henneſſy und„organiſieren“. Sie organiſteren die Gänge der Stoßtrupps, die tauſende von Zigarettenpapier⸗Büchelchen und Tabak in ihren Ruckſäcken mit ſich führen und in dunklen Nächten durch die nur ſchwer kontrollierbaren Wälder des Saargebiets auf pfälziſchen Boden gelangen. Sie organiſieren die Touren mit Eiſenbahn und Auto⸗ mobil und ſie haben endlich in den großen Städten, in Ludwigshafen, Mannheim, Karlsruhe und Franuk⸗ furt ein Verkaufsnetz eingerichtet, das bis ins Kleinſte ausgebaut und durchorganiſiert iſt. Bis in die Fabriken hinein arbeitet der Schmuggel! Da ſind Schmuggler, die irgendwo in Ludwigshafen wohnen. Sie empfangen ihre Ware — Tabak, oder die„berühmten“ Job⸗Zigaretten⸗ büchelchen(ſedes Büchelchen enthält 80 Blatt Papier] und verteilen die Ware. in beſtimmten Quanten an eine meiſt aus—15 Mann(meiſt Arbeitslosen) beſtehende Verkäuferkolonne. Dieſe Kolonne aber verſtreut ſich über die Stadt. Steht an den Toren der Fabriken. beſonders an den Tagen, wo Lohnauszahlungen fällig ſind, und offeriert ihre Büchelchen zu billigen Preiſen an die Arbeiter, die faſt immer gute Abnehmer ſind. trinken eblen Der Faſimndlungsdienstf Daft zu! Hier greift der Zollfahndungsdienſt zu. Er ver anſtaltet Razzien nach den Schmugglern und ihren Depots und hat ihnen wiederholt gründlich daz Handwerk gelegt. Zahllos ſind die Anzeigen, die Tag für Tag im Haus der Zollfahndungsſtelle ein⸗ laufen. Meiſt ſind ſie anonym, ſind Racheakte irgend eines Schmugglers gegen einen Komplizen und fast immer wertlos, weil der Angezeigte längſt das ihm drohende Unheil witterte und vorher alle Schmuggel⸗ ware beiſeite geſchafft hat. Die oft kaum erkenn⸗ baren Spuren jedoch, die zur Entdeckung einer Bande führen, aber werden mit der Zähigkeit, die eines Sherlock Holmes würdig wäre, verfolgt, bis die Ein⸗ kreiſung der Schmuggler gelungen iſt. Dann können die Zeitungen wieder einmal von einem„Großen Coup der Zollfahndungsſtelle“ berichten und ein paar profeſſionelle Schmuggler zieren dann in Bälde die Anklagebank. cw. Wohltätigkeitsveranſtaltungen des Evang. Gemeindevereins in Neckarau Das geräumige Gemeindehaus vermochte am Sonntag kaum die Beſucher zu faſſen. Und das trotz des Wahltages, Wie Pfarrer Fehn bei ſeinem herzlichen Willkommens. gruß betonte, hat ſich die Gemeinde unter größten Opfern wieder reſtlos in den Dienſt der guten Sache geſtellt. Durch die Veranſtaltungen ſollten neben der Pflege des Gemeinde⸗ lebens insbeſondere die Mittel für die bitter notwendigen gemeindlichen Wohltätigkeitsaufgaben für die nächſte Zu⸗ kunft beſchafft werden. Die Harmonie der über zweitauſend Beſucher war ein erhebendes und verheißungsvolles Zei chen, verheißungsvoll inſofern, als bei dem in jeder Be⸗ ziehung geradezu erſtaunlichen Erfolg ein anſprechenber Reingewinn übrig bleiben wird. Der Nachmittag hatte Neckaraus älteſte und füngſte Ge⸗ neration, die Großeltern und Enkel, zu Kaffe und Torte vereinigt. Dabei wurde auch den Darbietungen die ge⸗ bührende Beachtung geſchenkt. Ein Kinderballett geftel ganz Volkstänzen auf und die Mädchenjungſchar zauberte mit ihren Sommerkleidern und friſch⸗fröhlichen Fahrtenllebern das Wandern auf die Bühne. Mehr Neckarauer als Pfälzer Mundartgedichte wechſelten mit dem pauſenfüllenden Radio⸗ konzert und ſchließlich verblüfften noch virtuoſe Jongleyr⸗ künſte. 0. T. Frühvorſtellung in der„Alhambra“ Ueber die Notwendigkeit und die Bedeutung von Aus, lands reiſen deutſcher Kriegsſchiffe hat erſt kürflich der Kapitän des Kreuzers„Karlsruhe“ in anſchaulicher Weise berichtet. Der am Sonntag in einer Vormittagsveranſtal⸗ tung in der„Alhambra“ gezeigte Film„Deutſch⸗ lands Flotte im Mittelmeer“ bildete eine wert volle Ergänzung, denn der an der Geſchwaderfahrt der dent⸗ ſchen Kriegs ſchiffe im Mittelmeer teilnehmende Kamerd⸗ mann brachte eine Reihe ſchöner und intereſſanter Bilber mit, die nun in bunter Folge abrollen. Naturgemäß nah⸗ men die Aufnahmen von der fahrenden Flotte, von den Gefechtsübungen und allem, was damit zuſammenhängh einen ſehr breiten Raum ein. Dabei hat man erfreuliche weiſe nicht vergeſſen, die landſchaftlichen Schönheiten det von den Schiffen berührten Gegenden und Hafenſtädten d zeigen. Bilder von beſonderen Veranſtaltungen zu Chren der Flotte, Beſichtigungen uſw. ſind geſchickt in den Bilh⸗ ſtreifen eingefügt. Der Kabarett⸗slbend von Alice Droller wird an Samstag, den 11. März, 20.30 Uhr, im Silberſaal d Palaſthotels mit erweitertem Programm wiederholt. beſonders. Der Tanzkreis wartete mit einigen anmutſgen 9 J har erſt rech nicht ſag lt, erörtert. Verhält! deutſcher erwie⸗ lich unf rück. Hing Aten, im ö von der ſönderen gen) im Verband ſern des daß unk Man ſie legien a Der die Erri Ausbau weltbew einen V ſt i m m ſamment in wiede bandes 1 haben, a es ohn ſteht zur bandes 1 Selbf Zwölfer⸗ die Ann menzahl reichende 2 zurückge ſtarker zeigen, daß ſie bringen ter Zu Fußball nur dur Siegt als Sell Aufwärt er Rüc e Din gen des müſſen, man der tert, daß Mannſch 0 4 Neben Laufe di begehen heim a Aus An im Juni Die 71 Für Hund ui änderke f 1 ful. Morge. Anfang⸗z 1 ae erde i bare 80 verſteiger td Ziga⸗ raftfahr⸗ e unſere hen auf vanderg Er tollen beamten, zeſchoſſen reits er. hörten hen, hee da wird zäften in Büchel⸗ los geht Grenze e betref⸗ Orte in nd ſelbſt Abhole⸗ 1 Bezirk und yer⸗ deutſchen huß— der 1 edlen aniſieren ide von n ihren Nächten loͤer des en. 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März 1933 Neue Mannheimer Zeitung/ Mittag⸗Ausgabe rück. ſern des Profeſſio die Errichtung weltbewerbes vor. jammentritt, notw die Annahme eins zeigen, daß bringen wird. ter Zwang Siegt aber der der Rückgang Mannſchaften Laufe Hieles Jahr begehen können, Auderkampf erörterten Forderungen, Berhältniſſe in den letzten Jahren, zeutſchen Fußballs ergeben haben. 13 beſteht allenthalben en hat die Verbandsführung für ihre radikalen Ideen eine Minorität um ſich verſammeln können. htung, daß die Nachteile die mageren Vorteile erheblich wiegen könnten, ſchreckt überall vor dem in wirtſchaft⸗ lich unſicheren Zeiten doppelt gefährlichen Experiment zu⸗ in wiederholten Fällen gezeigt, bandes meiſt auch den Segen des Verbandstages bekommen haben, aber diesmal gibt es Grund zu der Annahme, daß es ohne Kampf nicht abgehen wird. ſteht zur Zeit noch die Gefahr, daß der Vorſchlag des Ver⸗ bandes nicht die zur Annahme nötige Mehrheit finden wird. Selbſtverſtändlich werden die 12 Vereine, Jwölfer⸗Verbandsliga in Frage kommen, ſich mit Eifer für mit ihren Stim⸗ menzahlen eine zwar qualitätvolle, aber trotzdem nicht aus⸗ Aus der Maſſe der Vereine, die ſich 2 zurückgeſetzt, womöglich„deklaſſiert“ vorkommen, wird ein ſtarker Widerſtand kommen. keichende Minderheit. daß ſie auf die Dauer als Selbſterhaltungstrieb iſt Aufwärtsentwicklung zur Verbandsliga kann auch der eim auf ſein 30 jähriges Beſtehen zurückblicken. Aus Anloß dieſes Jubiläums im Juni eine Reihe intereſſanter Spiele vorgeſehen. Die Frankfurter D B- Generalprobe Für dos Uebungs Hund unter Leitung von Otto Nerz als Vorbereitung zum gegen Mittwochngchmittag Vorerſt nur ein Vorſchlag Das neue Südoeutſche Spielſyſtem Der Vorſchlag für ein neues ſüddeutſches zuf den ſich Spielſyſtem⸗Kommiſſion ſtand geeinigt haben, hat weit über die Grenzen des bandes hinaus— und innerhalb des Verbandes natürlich ert recht— eine ſehr ſtarke Beachtung gefunden. Man kann agen, daß diefer Vorſchlag beſonders neuartige Ideen t, er vereinigt vielmehr in ſich die ſchon ſeit langem die ſich aus der Entwicklung der aus der Notlage des Für den Profeſſiona⸗ wenig Neigung; nalismus entgegen, laſſen wird. endig. etzen. Aber ſie bilden Dieſer Egoismus der Maſſe beſchleunigteres als es ihr 40, 30 oder U ot Sſpiel, das vom Fronkreich am vorliegt. dann iſt unmöglich gemacht, noch ein jährlich zwei die und Verbands⸗Vor⸗ Hingegen iſt nicht nur im Süden, ſondern auch im We⸗ ten, im Norden und in Mitteldeutſchland die Erkenntnis ö bon der Notwendigkeit einer kleinen Spitzenklaſſe mit be⸗ ſönderen Privilegien(Lockerung der Amateur⸗Beſtimmun⸗ gen) im Vormarſch. erbandsliga erhalten haben, Dieſe Spitzenklaſſen, die den Namen kommen ſelbſt den Vorkämp⸗ denn man daß ſich aus dieſen Verbandsligen viel leichter und ſchmerzloſer ein Berufsſpielertum entwickeln Man ſieht, kurz geſagt, die Verbandsliga mit ihren Privi⸗ legien als ein Uebergangsſtadium an. Der Vorſchlag der ſüddeutſchen Verbandsleitung einer Zwölfer⸗Verbandsliga, Ausbau der unteren Klaſſen und eine Reform des Pokal⸗ Es handelt ſich zunächſt einen Vorſchlag, zu ſeiner Verwirklichung iſt die Zu⸗ timmung des Verbandstages, der im Mai zu⸗ Nun hat zwar die Vergangenheit daß Vorſchläge Maſſe gilt es nun zu die neue Verbandsliga nicht etwa nur ein Geſchenk für die„oberen Zwölf“ iſt, ſondern daß die Reform des Spielſyſtems im Jutereſſe der Geſamtheit liegt, für alle Vereine Vorteile Man muß erkennen, daß ein un beding⸗ zu dieſer Reform aßballſport befindet ſich zur Zeit in einer Zer nur durch entſchloſſene Maßnahmen aufzuhalten iſt. -der alles andere nicht nur eine vielmehr wird Temo annehmen. Die Dinge liegen heute ſo, daß ſelbſt weſentliche Aender gen des neuen Vorſchlages en, es ſei denn vielleicht mit der einen Ausnahme, daß an den Aufſtieg zur Verbandsliga dadurch etwas erleich⸗ tert, daß man ſtatt nur einen, unerträglich ges R Vereinsleitung Deutſchen 40 Uhr auf dem Eintracht⸗Platz am Riederwald veran⸗ laltet wird, iſt die folgende Mannſchaft als Gegner der ſowie hier nur um Ja, die für die Der ſetzung, die oder gar drei auf⸗ und abſteigen läßt. Noch ein Fußball-Jubiläum Neben den vielen ſüddeutſchen Fußballvereinen, die im 5jähri BI T u. Feuden⸗ und Kron ſelbſt im Nach Die Be⸗ deutſche erkennt, Zum Elſäſſer C. ſchlagen. des Ver⸗ es be⸗ d. füddeutſche Dittmar 8 mit ſich deutſche friedigen. uUn⸗ erſcheinen Grebe(Offenbacher Kickers). noch vorgeſehen: Mannſchaft, (Mannheim)(Ke) doch die am 16. gutzumachen. Einladung beſchleunigt. öſterreichiſche Fürther, 8(Darmſtadt (Dormſtadt 98), b Speng r (Spa Fürth), Feick(Darmſtadt 98). Damen-Schwimmkllubkampf im Herſchelbas Nach zweijähriger, Er ſte Damen nen Mitgliedern bereits mehrfach Starxtmöglichkeiten, doch dürfte keine ſo hoch zu bewerten ſein, wie das Lokaltreffſen vom Montag abend gegen die Schwimm Verein Die ſportliche Ausbeute kann heimer Leiſtungsniveau Damen des (Eintracht). Spielſyſtem, J Nationalelf aufgeſtellt worden: Tor: Wolf; Verteidi⸗ gung: Schreiber, Nadler; Läuferreihe: Knöpfle Ver⸗(alle FS Frankkurt), Leis, Dietrich; Sturm: Trump⸗ ler(alle Eintracht Fronkfurt), Müller(Karlsruher FV), Leichter(Union Niederrad), Henſel(FSV Frankfurt), er Als Aus wechſelf pieler ſind Weiß(Neu⸗Iſenburg), D Dietzel(Rot⸗Weiß) Süddeutſchlanoͤs Elf für Stuttgart Einige Umſtellungen die am 12. Schiedsrichter des S einigen erwarteten Aenderungen hat jetzt die ſüd⸗ März in Stuttgart gegen Schweiz B ſpielen ſoll, folgendes Ausſehen: Jakob (Jahn Regensburg) Huber Dienert (Karlsruher FV)(Viſch Karlsruhe) Seibold Link Dürr (VfB Stuttgart)(Stuttgarter Kickers)(Feuerbach) Langenbein Müller Förſchler Rühr Fath (Feuerbach)(Schweinfurt)(Wormatia) Das Spiel beginnt um 3 Uhr nachmittags auf dem BſB⸗ Platz am Cannſtatter Waſen. 17 Spieles wurde der Kiſſenberger beſtimmt. Verband einen am kommenden Spielausſchuß folgende Dänzer, Dölfel 98), Paps dorf(VfR (beide S V on „Moi 1991 in Wien erl 8 Der Erſolg Oeſterreichs in London hat die In den nächſten Wochen wird der geei Sonntag ball⸗Pokal d (alle Gebhardt Schwanheim), Oeſterreich nach Schottland eingeladen Dem Oeſte rreichiſchen Fußball⸗Verband iſt jetzt eine . des ottiſchen Verbandes zu einem Län⸗ ſieht 1 chen Schottland und Deſter⸗ 1 reich auf chem Boden zugegongen. Dieſe Ein⸗ lodung wurde längſt erwartet, die Schotten ittene:5⸗Niederlage neten Termin vor⸗ Süoddeutſchlands Handball-Pokalelf Für dos dende Enoͤſpiel um den Hand Leipzig ſtattfin⸗ er DS hat der aufgeſtellt: in M aun t drei SpVg Fürth), (Spyg Fürth), Delp Engel Walö hof), Zacherl Zum Faltboot, rechte Waſſerwanderer. Waſſerfahren den B unſeres Vaterlandes, griffen begeiſterte Stapel gelaſſen! Das 15. Deutſche erſten Male die geſtalten. Schon jetzt warte und alle Oble aus allen Gauen des denſten Wegen Main und Donau lichkeiten, die Fe Dafür bieten ſich den keiten, um auf allen Flüſſen unternehmen. mit und Vaterland unter dem 70 mach uns frei!“ in edr Turnerwaſſerfa Kommen! und der Neuangekommenen Waſſerfahrer⸗Bewegung in der D Dort in Köln wuchs um ein neues, herrliches Uebungsgebiet zu erweitern. der Gewaltigkeit dieſes kleine unentwegte Schar zuſam Veg in der in der 1929 wurde das Waſſerfahren in und alle Turnkreiſe wetteifern, dieſes großartigen Kundgebung für die ſind di Für die meiſten Kreiſe liegt S Auf dem Waſſerwege, 5. h. a Boot der Feſtſtadt näherzu Fällen möglich. So werder zum Teil außerhalb des bewerkſtelli ſtadt auf dem nach Beendig und fällt ihnen die Aufgabe heimzukehren und zu k deutſchen Turnerinnen un Geläut der die B die Waſſerfahrer mit ihrer ge hrer herrſcht reges Immer neue Gruppen treffen ein, ſreudigem Gut Heil! empfangen. entſprechenden Zuruſen der Wimpel oder die 15. Deutſches Turnfeſt in Stultg Die Waſſerfahrer in Stuttgart Turnfeſt 1928 zog eine kleine, beſcheidene Turnersleuten rheinabwärts gen Köln am Rhein! Kajak und Kanadier erreichten ſie ihr So wurden ſie die Vie der Gedanke, das Turnfeſtes beſchwingt, zu bereiten. ten Hanſeſtadt 8 nach Stuttgart in die Wege zu letten! e kräftig o k, um 7828 Anmarſch ten Landsmannſchaften wird der Sprecher der St tuttgart„auf der Höhe“. klingt bei ſinkendem Feuer 10 ſo mittels Sternfahrten Jugend Ideale noch das Lebe deutſ en zaterxlandes 11 nken N iſt n in gen ber 2 E nde mit i fs ſahrern Aber J g des Turnfeſtes Strömen von Wenn der gewaltige Akkord des verklungen iſt, wenn die W̃ auf der Feſtwieſe das Ut b nau den Stuttgorter Tagen neue Kraft für die Zukunft ſchöpfen. Im großen Zeltlager eben. Ei am Lagermaſt empor. 1. Damen-S Mannheim verliert gegen SW Mannheim:12 ſtiller, angepaßt Das vielſeitige Programm brachte Bruſtſtaffeln Schwimmklub als einzige die nen einwandfrei allerdings billigen Sieg konnte Frl. beim Kunſtſpringen im Alleingang für ihre Klub⸗ von denen intenſiver Arbeit Sch wimmklu b der heimſchwimmen konnte. der ſei⸗ erfolgreiche gab Mannheim eil zum T Mannheim e. V. dem heutigen Mann⸗ vorerſt vollauf be⸗ in der Hauptſache Er ſtie Damen⸗ über 3 mal 6 Bah⸗ Den zweiten, Johanna Greiff farben landen, da ihre mehrfache Vezwingerin, Frl. G. Schmidt vom SVM nicht am Start war. Frl. Greiff hat Jubiläum gewonnen. Fußball⸗ ebenfalls gut beſtellt. auch hier nach anfänglichem Kampf den letzten Platz zu Meunhet n Bruſtſtaffel, geſtalten konnten. Bet den Jugendkämpſen Vertreterinnen des In der die die SV⸗Damen Mannheim Lammarſch, SVM e ſehr gutes Können. ten ihren tapferen Gegnerinnen erbitterte Kämpfe. inzwiſchen gute Fortſchritte gemacht. Unerwartet erfolgreich traten die Damen des Schwimm Vereins den Damen Kretzſchmar, ſchwommene Kraul⸗Staffel wurde bereits vom Rückenlage Zwei Mannſchaften ſtellten ſich, um auf. Die von Imbach, Korneff ge⸗ Start weg iſt es beim SVM die 1. Damen⸗SC auf Aehnlich verlief die große zu einem weiteren Sieg die kleinen Sie liefer⸗ zeigten eutſchen Turnerſchaft. deutſche n, um zu beraten ellen, Hie ihren Ar nmarſch auf den verſchie bieten 1 Nebenflüſſen einige Waſſerwege zu e ta uſen 0 art Dann werden Immer lichen Mundorten ſind hörbar ſſſteifen Leute von der W Zahl von Hummel“⸗Leuten von der Elbmündung, hi Im den Aſtpreußen und dort ſteht Berlin Ziel als ſchönſter Eintracht beieinander. orreiter der Glücklich die Waſſerfahrer! mit, und auf gehts zum 7 b wände auseinandergelegt, ur Turnen Von Seinewar id erſteht bald Has tat ſich eine Zelte ſtehen ſchön gerade in 10 8 itze weht luſtig der 8 dem de Itſp 9 rückwand Abend wird es. attert die Heima 5 . Eine r Turner dieſe Anregung auf, 0 platz im Zeltlager lodern he der D amtlich vom f Feſt des Wiederſehens. derſchaft innerhalb der DT. in Turnfeſt in Stuttgart wird zum nehmer von der Deutſchen Tur Waſſerf a 9 1 er verſammeln, Skilaufen, von gemeinſamen 8 Treffen zu 1 treffen ſich als ein luſtiges Deutſche Turner fc aft Mund hobel, Schtfferklavier, Schi tümliche N In ſtrumente wirken Prügelei beim G zishocken Toronto Nationals ſiegen in Bic nur:0 rhin Einen wenig ſchönen Abſchluß nah der Toronto Nationals aus Kanada i tag trafen ſich die Kanadier im Län Schweizer National⸗M a durch Regen weich gewordenen E ſchende Weltmeiſter nur zu e Sieg tber die Eiogeno ö hönen, äußerſt hart und unf hrten Kampf, der gewaltige zun Schluß noch in eine S Der Ka⸗ heißem Herzen berändet habe nadier Kane verabfolgte einem Schw nach einer zu, auf den Flüſſen und Rempelei einen Schlag, worauf ſich ein Prü⸗ en, wie die zweihunderttauſend gelei entſpann, an der ſich auch die igten. Turner mit er ten Händen Erſt nach längerer Zeit gelang es, die Ruhe her⸗ ihr„Herr zuſtellen. der agroßen, uner ch u terlichen Gemein 7 ſchaft der Deutſchen—ß So ageoh esd 2 wird der Oſtpreuße, der leſier, der Pf älzer, der Rhein⸗ länder und Schleswi ſteiner ſeinen Landsleuten be⸗ ons Mär i f 1 ö 1: richten von dem gewaltigen Erleben des deutsch en aller Dien tag, 7. de Feſte. So werden die Brüder in den Grenzgebieten aus Nationaltheater:„König Lear“, von Shakeſpeare, Miete&, Anf fang 19.30 Uhr. Muſikaliſche Akademie: 20 Uhr Brahmsfeier im Muſenſaal, Mlauetarinm: 16 Uhr Vorführung. Vortrag des Charakterologen E. lin über„Praktiſche Menſchenkenntnis im kleinen Caſinoſaol. Ißberner⸗Haldane, Ber⸗ in ſtändiges er⸗He 5 im Alltagsleben“ mit Ha oh ſtel at mit Heim atflagge Pfalzbau⸗Kaffee: 17 Uhr Tanztee, 20 Uhr Konzert, 21 Uhr Alle heimat⸗ Tanz. Lichtſpiele: Alhambra:„Meuf im Hotel““, Unkverſum:„Wenn die Liebe Mode 5 T heoter:„Der iſt Arf ene Lup Bühnenſchau. Scola⸗ Roxy⸗ Theater:„Wer Palaſt⸗Theater„Luana“.— hauburg: „Wer iſt Arſene Lupin?“.— Glo 1 i a⸗Palaſt: „Ich bin ja ſo verliebt“.— Capitol:„Scampolo“, Eine beſonders willkommene Einlage brachte Herr Sehenswürdigkeiten Scherrer vom S Mannheim mit ſeinem Figuren⸗ Schloßmuſenm: Sondergusſtellung:„Hondzeichnungen von legen. Paul und Auguſtin Egell“. Geöffnet 1013 u. 1817 Uhr. Eine nette Ueberraſchung brachte der 1. Damen⸗SC Muſeum für Natur⸗ und Völkerkunde Biologiſche Tier⸗ ſchließlich mit ſeiner mutigen 5ßjährige n Annelieſe gruppen und ethnographiſche Sammlungen, 11—13 und von 15—17 Uhr. tädtiſche Kunſthalle: geöffnet von Roth, die mit ihren Sprüngen vom 3⸗Meterbrett ver⸗ 1 1d 3 dienten Beifall erhielt. Sonderausſtellungen:„Deutſche Provinz“, Gemälde, Agug⸗ relle, Zeichnungen und Graphik, ferner„Werbegusſtellung Die Ergebniſſe: für junge Kunſt“. Aquarelle, Zeichnungen und Radierun⸗ — 70 5 f A 5 gen des Monnheimer Künſtlers 8 Alber f Damenſtaffel Zmal 6 Bahnen Bruſtſchwimmen(über Gebffnet von 1018 und von 15—17 18 Jahren): 1. DS 600,2(Appler, Immetsberger,); Kunſtverein, L 1, 1: Ausſtellung„Pfälzer 2. SVM 614,4. Damenſtaffel 4 mal 18 Jahren): bach, Horneff); 2. Mäbchenſtaffel, ſchwimmen: 1. SBM 2. DS:56; bis 14 ſchwimmen: 1. SBM 2. DSK 2102. Damen ⸗Kunſtſpringen: 1. Jugendſtaffel, 3 17 Jahre: 1. 2 Bähnen Kraulſchwimmen(über 1. SVM 218,4(Kretzſchmar, DSK 232,2. bis 12 Jahre, 3 mal 2 Wehner; 2. DS 416,4. Damenſtaffel, 3 mal 4 SVM 1. 18 N 1. 2. SVM 2. 403,2; 3. alle Altersklaſſen: 51 Bahnmayer. Wohner, SV 610 22.2 7225. 4(Hunold, Lammarſch, Günther, Blank); 2. DS 620,4. NMerwheitri Mittelstr. 77 Sset Selce Nerf Geer Seb. Stock Vermshltfe der 7. Marz 1055 7556 NMerrheirn H 5, 4 7 Zurück Dr. med. R. Ruoff Frafrelsfraße 5 V9 . k, Leröpanlie bungen fer Falk Narben Auſrten früh auf der Freihank ee An fang⸗Nr. 1 Mittw Ranke ich im bare 1 ern: kae longue, 1 Legere 1 ann 5 eim, Zwangs- Versteigerung och, den 8. März 1938, nachm..00 Uhr hieſigen Pfandlokal Qu 6. 2 gegen 1 im Vollſtreckungswege öffentlich 2 Zimmer⸗Büfetts mit Glasaufſatz, 4 Lederſtühle, 1 Ausziehtiſch, 1 Eß⸗ 1 Schreibtiſch mit Stuhl, 1 Chaiſe⸗ 1 Nähmaſchine, verſenkb., Pfaff⸗Decker, eee Adler mit Tiſch 1 Rollſchrank, odenteppich, 1 Brücke, 1 Schnell waage, eine ierzipfel und Sonſtiges. den 6. März 1933. 3098 Bindert, Gerichtsvollzieher. Kauf-Gesuche dum geſucht. Gebe Fache. Maſchine in Fal— Angeb. u. neue aus Privat, geg. zu kf. geſucht. An⸗ gebote u. F d 55 an bar A 142 an die Ge. die Geſchäftsſt. 7685 s telle. 900 cht zu kin. geſ. 5 1 zu kaufen geſucht. F 5 54 an die G 5 eſch. Angeb. u. E& 15 an die Geſchſt. ds. Blatt. Zwängsversteigerung Mittwoch, d. 8. März 1933, nachm..00 Uhr werde ich im hieſigen Pfandlokal. 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Neckar⸗Pegel 3 1 6. 7 125,4(Rau, A. Stoll, Wehner); Vaſer 0535„„ n 5. Beal 0 5 1,922,183, 3,35 20 5 Kehl.78 108101 2 0,60.30 1767 157 Johanna Greiff 74,9 Punkte. Maxau.37 3,34.554,12 4,09 5 elbtonn 1,12 1,3 1,52 1,46 mal 4 Bahnen Bruſtſchwimmen, 14 bis Mannheim, 1,95 195 2,08 2,01 3,15] Plochingen. 0,18 dne 5 8 5 3„ Caub...231,21, 204 2,30 0 SBM 476,3(E. Meier, L. Bahnmayer, Th. Chi 3 —————————— Chefredakteur: H. A. Me 1 ß ner Verantwortlich für Politik: Dr. W. Reinhardt ⸗Handelsteil: K. Ehmer Feullleton: Dr. St. Kas ſer⸗- Lokaler Teil: R. Schönfelder Sport und Vermiſchtes: W. Müller-Südweſtdeutſche Umſchau, Gericht u. en übrigen Teil: F. Kircher— Anzeigen u. geſchäftliche Mitt hungen J. Faude jämtlich in Mannheim. Herausgeber, Drucker und Verleger: Druckerei Dr. Haas, Neue Mannheimer Zeitung G. m. b.., Mannheim, fe 1, 46 Für unverlangte Beitrüge keine Gewähr- Rückſendung nur bei Rückporto Horneff); für Horneff, Billige Quelle in neuen und gebrauchten Möbel Klelderschränke von 10.— an I Waschkommoden von 12. an Kompl. Küchen von 28. an sche v3.50, Stühle v.. 50 an Spiegelſchr,Chaiſel., Bü⸗ fetts, Bett., Schreibtiſche u. piele and. Möbel ſpottb. Scheps, 8 3, 7 im kot 1785 Hage Polstermöbel gteil. Seegrasmatrat⸗ zen 12, Wollmatr., 16, 19 und 22 /, Kapokmatratzen mit pr. Java ⸗Kapok 28, 35 und 40 /, Couch 40, 50 /, Betteouch und Bettchaiſelongue heſonders billig. Steinbock, P 3, 4 pf. Kein Laden, da⸗ er ſo billig, eigene Aufarbei⸗ 1791 olſterei, ten prompt. Waschtisch m. Spiegelaufſ. etc. z. verk. Rheinhäuſer⸗ ſtraße 22, 1 Tr.., won 2 Uhr ab. 7814 Schöner Schreibsskretär pol. Kleiderſchrank, Waſchkommode und Nachttiſche 7865 Wa zu verkaufen. U Nr. 29, Hof. 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Eintritt: 50 Pfg., Res, Platz 1 Mk, Arbeitslose frei(Ausweis), Mitgl. v. Kneipp- Bio- Homo. Felkebund 20 Pfg.(Ausweis). Verein für Gesundheitspflege E. V. Dienstag, 7. März 1933 NDELSS- u WIRTSOC der Neuen Mannheimer Zeitung Volksbank Schweßingen 4 H. Dividende Vorſtandsbericht für 1932 der Volksbank e tzingen e Gmbh ſtellt erſtmals einen Still⸗ 2 Rückwärtsentwicklung des Geſchäftsverkehrs im Oktober f Im Monat November waren die igen höher als die Abhebungen, auch der Dezem⸗ tuar zeigte eine weitere Beſſerung. Der Um⸗ Seite gerechnet, welcher im Vorjahre noch 1 betrug, iſt in dieſem J auf 24,5 zurückgegangen, desgleichen hat ſich Bilanz ⸗ um 1 Geſchäfts⸗ d mit 8 dem nach Berückſichtigung n für Handlungunkoſten uſw. verbleiben⸗ rſchuß in Höhe von 14657/ ſollen chreibungen verwendet und 1000„/ dem zugewieſen werden. Für die Ausſchüttung Dividende finden Verwendung. * Kölner Kaſſenverein AG.— Wiederaufnahme der Dividendenzahlung. Der Abſchluß für das Geſchäftsjahr 1 weiß bei 15 122(i. V. 25 752)/ Abſchreibungen einen 9 ewinn von 14 137(2 283)/ aus, aus dem eine ende von 4(0) v. H. auf das unverändert 0,5 Mill.% betragende AK., gon dem 371250/ noch nicht eingezahlt ſind, ausgeſchüttet werden. * Ungariſche Allgemeine Creditbank.— Wieder dividen⸗ denlos? Wie in Budapeſt verlautet, dürfte das In⸗ ſtitut die Dividende für 1932 wiederum ausfallen laſſen und den erzielten Gewinn zur Stärkung der Reſerven verwenden. * Banco die Roma, Rom.— Wieder 3 v. H. Dividende. Die Banco di Roma wird für das Geſchäftsjahr 1932 eine proz. Dividende auf das Ac von 200 Mill. einem unverändert 13,5 Mill. Lire betragenden vinn, zur Verteilung vorſchlagen. * * Alliauz und Stuttgarter Lebensverſicherungsbank AG, Berlin. Bei der Geſellſchaft wurden im Februar in der roßen Lebensverſicherung 13 Mill./ Verſicherungsſumme tar d. J. 15 Mill.) beantragt, in der Klein⸗ he mit monatlicher Beitragzoahlung 7(7) icherungsſumme, ſo daß der Antragszugang 5 insgeſamt über 20(22) Mill., Verſiche⸗ rungsſumme beträgt. * 10 v. H. Dividende der Union Allgemeine Deutſche Hagel⸗Verſicherungsgeſellſchaft, Weimar. Die zum Al Iltanz⸗ Konzern gehörende„Union“ ſchließt das Ge⸗ hr 1932 nach 9702(200 322)/ Abſchreibungen mit Reingewinn von 112 785(1087)/ ab, aus dem V. 0 nach 10) v. H. Dividende auf das eingezahlte Kapital von 900 000%(Geſamtkapital 3,6 Mill. /) ver⸗ teilt werde Noch Anſicht der Verwaltung muß im lau⸗ fenden Geſ sjahr mit einem verſtärkten Rückgang an 2 herungsſumme und Prämie gerechnet werden. Der vorſtehende Abſchluß wurde von der GW genehmigt. * Magdeburger Hagelverſicherungs⸗Geſellſchaft, Magde⸗ burg. Die GV. beſchloß eine Dividende von 10 v. H. (0) zu verteilen, nachdem ein Vorſchlag eines Aktionärs, eine ſolche von 12 v. H. auszuſchütten, abgelehnt worden Die Verwaltungsorgane wurden entlaſtet. ) Favagklage vertagt. Frankfurt ga.., 6. März. Tel.) Der Termin zu einer Nichtigkeitsklage eines furter Rechtsanwalts für einen Schweizer Aktionär zeſchlüſſe der Favag⸗GV vom März 1930 iſt auf z vertagt worden. Neue Nussenauffräge haben bereits mehrere ndliche Vorbeſprechungen zwiſchen Vertretern des wer ks verbandes und der ruſſiſchen [s vertretung ſtattgefunden. Es foll ſich do⸗ Tonnen Walzerzeugniſſe Tonnen QAualitätsmate⸗ Immerhin ſtehen dieſe Mengen noch nicht 1 n ſind auch noch die Fragen der Lieſerfriſten, Finanzierung, der Reichsausfallbürgſchaft uſw. Im übrigen ſtehen auch die Verhandlungen über Finanzie⸗ rungs d ruſſiſchen Röhrenauſtrog auf Liefe⸗ rung rund 70000 Tonnen Röhren mit Zubehör kurz vor dem Abſchluß, nachdem das Reich ſich zur Uebernahme einer 60prozentigen Ausfallbürgſchaft bereit erklärt hat. 5 Mill./ Neunkirchener Geſamtſchaden für den Ger⸗ lingkonzern. Saarbrücken, 6. März.(Eig. Tel.) Wäh⸗ rend bisher lediglich davon die Rede war, daß der Gerling⸗ konzern für das Neunkirchener Unglück mit 1,6 Mill. 1— die Gasfabrik war mit 0,6 Mill./ und die Benzolfabrik nit 1 Mill./ bei Gerling verſichert— betroffen worden war, hören wir aus Saarbrücken, daß der in genauer Höhe noch nicht feſtſtehende Geſamtſchaden, den Gerling zu decken hat, ſich auf a ſt 5 Mil l. 1 belaufen dürfte, da die Neunkirchener Eiſenwerke gegen Haftpflicht beim Haft⸗ 5 verſicherungsverband der deutſchen Eiſen⸗ und Stahl⸗ werke in Hannover verſichert waren, deſſen einzige Rück⸗ perſicherungsverbindung wieder der Gerlingkonzern iſt. ar. Nach unſeren Informationen Sta h Stützungskredife für den Dollar Die amerikanischen Goldreserven/ Europas Inferesse am Goldsſandard Die Frage, wie die amerikaniſche Kriſe gelöſt wird, be⸗ ſchäftigt Europa ſehr ſtark. Dabei iſt zu unterſcheiden zwiſchen den Maßnahmen, die der Wiederaufnahme des inneramerikaniſchen Zahlungsverkehrs dienen, und den Maßnahmen, die den Zahlungs ver⸗ kehr mit dem Ausland in Ordnung bringen wollen. Jene ſind eine mehr banktechniſche Angelegenheit, wofür man ungefähr nach deutſchem Vorbild Hilfseinrichtungen ſchafft, wie die unbeſchränkte Verfügung über neue Bank⸗ einlagen, die Ausgabe von neuem Geld mit Hilfe einer „Akzeptbank“, im übrigen mit dem Schutz alter Einlagen. Entſcheidend für die künftige Währungspolitik Amerikas und für Europa iſt aber die Regelung des inter natio⸗ nalen Zahlungsverkehrs. Vorläufig hat Amerika die Goldkernwährung. Würde das Verbot der Goldausfuhr aufrechterhalten, ſo müßte es durch eine De⸗ viſenzwangswirtſchaft ergänzt werden. Man bezweifelt in den europäiſchen Hauptſtädten, die einen grö⸗ ßeren Verkehr mit Amerika haben, daß eine Deviſen⸗ zwangswirtſchaft in Amerika durchführbar iſt. Sie würde in dem verwaltungstechniſch ſchlecht ausgerüſteten Amerika tatſüchlich anders als in Deutſchland den Aufbau eines ungeheueren Kontroll⸗ und Verwaltungs⸗ a pp-parats erfordern. Dazu, glaubt man, fehlen Erfahrungen und Zeit. Die Zeit könnte man gewinnen. Die Erfahrungen müßte man durch organiſatoriſches Ge⸗ ſchick erſetzen. Jedenfalls wäre es ein großes Riſiko für Amerika, ohne weiteres die Goldausfuhr wieder freizugeben und zu ver⸗ ſuchen, die Bewertung des Dollars auf dieſe Weiſe ſtabil zu halten. In Newyorker Finanzkreiſen wird erklärt, daß die Vereinigten Staaten noch etwa 4 300 Millionen Dollar in Gold beſitzen, was mehr als einem Drittel der geſamten Goldreſerven der Welt entſpreche. In dieſem Zuſammen⸗ hang betont man, daß die.S. A. über genügend Gold ver⸗ fügten, um wie bisher die internationale Goldbaſis dar⸗ zuſtellen, wenn erſt wieder das Vertrauen zurückgekehrt ſei. Hält aber das Mißtrauen an, dann bieten die Gold⸗ rücklagen keinen Schutz. Würde man aber dann den Dollar ſich ſelbſt überlaſſen, ſo könnte der Goldſtandard ernſtlich in Gefahr kommen. An einer Dollarentwertung hat aber, wie die K. Z. ſchreibt, weder England In⸗ tereſſe, das ſich bisher ſchon mit Händen und Füßen gegen eine„Pfundaufwertung“ gegenüber dem Dollar gewehrt hat, noch weniger wünſchen ſie natürlich die Goldländer Frankreich, Schweiz, Holland, Belgien. Man befürchtet in dieſen Ländern von einer Dollar⸗ entwertung eine Entwertung des Goldes. So iſt ſowohl die Schwäche der Goldvaluten zu begreifen wie die Sorge, die man ſich in den Goldländern um das Schickſal des Dollars macht. So iſt auch die Meldung zu würdigen, wonach die Goldländer Amerika Stützungs⸗ kredite anbieten wollen.„Journal of Commerce“(New⸗ hork) berichtet nämlich, daß die Zentralbanken von Frankreich, Holland, Belgien n. der Schweiz bereit ſein ſollen, der Federal Reſerve Bank of Newyork Kredit in gleicher Höhe zu gewähren, wie ſie in der Lage waren, auf Koſten der Vereinigten Staaten Goldgewinne zu realiſieren, ſo daß keine Gefähr⸗ dung der Goldreſerven des Newyorker No⸗ teninſtituts durch Goldabzüge für ausländiſche Rech⸗ nung oder Kapitalflucht zu befürchten ſei. Das Blatt fügt hinzu, die Bank von England ſolle ein Hilfsangebot gemacht haben, insbeſondere im Hinblick auf die demorali⸗ ſierende Wirkung einer Geldentwertung in den Vereinig⸗ ten Staaten auf den Welthandel. Die Bank von England hat es abgelehnt, zu dieſer Meldung Stellung zu nehmen. Mag dieſes Angebot er⸗ funden oder wahr ſein. Die Dollarkriſe müßte unüberſehbare Folgen haben, wenn ſie zur Goldkriſe würde. Sie müßte zu einer völligen Zerrüttung und Demoraliſie⸗ rung der Weltwirtſchaft führen. Denn entweder würde man ſich mit der Entwertung der Voluta gegenſeitia unter⸗ bieten oder völlig voneinander abſchließen. Bezeichnend iſt, daß auch Japan ſchon Angſt darum hat, ſeinen„Vor⸗ ſprung“ mit der Jenabwertung zu verlieren. Es iſt ein Glück, daß an einem ſolchen Kampf kein Land In⸗ tereſſe hoben konn und daß gerade aus dem, kraſſe⸗ ſten Egoismus heraus die internationale Wäh⸗ rungslage zur Verſtändigung drängt, zur Soli⸗ darität zwingt. Die einſeitige Goldverteilung und Goldbewegung iſt mit der Dollarkriſe auch den goldreichen Ländern mit allen gefährlichen Folgen deutlich demon⸗ ſtriert. Ob die erwähnte Meldung ſtimmt oder nicht, wir ſind überzeugt, daß die europäiſchen Länder heute nicht mehr wünſchen, Gold zu gewinnen. Das Murmel⸗ ſpiel mit dem Gold iſt zu Ende, wenn der Die Verhandlungen über den Jaeger-Plan Von Dr. Neinig- Dulsburg- Ruhrori Wir geben nachſtehend dem Geſchäftsführer des Paxtikulterſchiffer⸗Verbandes„Jus et Juſtitia“ das Wort, um den in den letzten Verhandlungen in Maunheim eingenommenen Standpunkt der Partikuliere zu dem Jaegerplan näher darzulegen. Die über die Verhandlungen der Inter natioma⸗ len Studien kommiſſion in Mannheim er⸗ ſchtenenen Berichte bedürfen in vielen Punkten einer Klarſtellung. Was die Stillegung anbelangt, Reedereivertreter zunüchſt vor, daß die Partikuliere 1 Million Tonnen vorweg ſtillegen ſollten. Das, was über dieſe Tonnage hinaus ſtillgelegt werden müſſe, ſolle dann paritätiſch aufgeteilt werden. Die Reedereien wollten das Recht eingeräumt haben, den von ihnen ſtillzulegenden Raum zu den in dem ur⸗ ſprünglichen Plan enthaltenen Stilliegeſätzen zurück ⸗ zu mieten. Die Partikuliervertreter lehnten dieſen Vorſchlag als indiskutabel ab und hielten an der paritäti⸗ ſſchen Stillegung ohne Vorleiſtung der Partikulierſchiffer feſt. Sie kamen jedoch im Verlauf der Verhandlungen aus rein praktiſchen Gründen hinſichtlich der Berechnung des Prozentverhältniſſes etwas entgegen. Das Zurückmieten des ſtillzulegenden Reederei⸗ raums wurde von den Partikuliervertretern abge⸗ lehnt. Denn das würde dazu führen, daß die Parttiku⸗ lierſchiffer praktiſch doch allein ſtillegen, während die ganze Reedereiflotte in Fahrt gehalten würde; denn für jedes zurückgemietete Reedereiſchiff müßte ein Partikulierkahn stillgelegt werden. Für die Reedereien würde dies ein außerordentlich gutes Geſchäft bedeuten. Mit der Kapitalbeteiligung der Partikulier⸗ ſchiffer erklärten ſich die Reedereivertreter einverſtanden; ſie wollten aber nicht anerkennen, daß den Schiffern unter dieſer Vorausſetzung auch das Recht eingeräumt werden muß, als ſelbſtändige Gruppe aufzutreten. Von der Errichtung einer Schiffergilde, die ſpäter mit den Reedereien verhandeln ſollte, iſt in den ganzen Ver⸗ handlungen nicht geſprochen worden. Die Organiſation iſt von den Partikulierver⸗ kretern vielmehr in der Weiſe vorgeſchlagen worden, daß an Stelle des Mietvertrages, durch den die Partikulter⸗ ſchäfſer von der Treuhandgeſellſchaft einzeln gemietet wer⸗ den ſollen, ſ ein Statut für eine ſelbſtändige Gruppe der Partikulierſchiffer ausgearbeitet wird. Dieſes Statut müßte u. a. die Bedingungen enthalten, zu welchen die Partikulierfahrzeuge zur Verfügung zu ſo ſchlugen die ſtellen ſind; auf dieſe Weiſe würde der Mietvertrag voll und ganz und mit der gleichen praktiſchen Wirkung erſetzt werden. Das Statut wäre gleichzeitig mit dem ganzen, fertig ausgearbeiteten Plan aufzulegen und müßte von den Partikulierſchiffern unterzeichnet werden. Durch die Unter⸗ zeichnung des Statuts würde die Gruppe der Partikulier⸗ ſchiffer ohne weiteres ins Leben gerufen. Das Verhältnis zwiſchen der Reederei ⸗ gruppe und der Partikuliergruppe wäre ebenfalls von vornherein ſeſtzulegen, und zwar— durch Vertrag oder durch eine Treuhandgeſellſchaft— in der Weiſe, daß durch die Einzeichnung der Reedereien einer⸗ ſeits und der Partikulierſchiffer andererſeits die feſtgeleg ⸗ ten Grundſätze über die wechſelſeitigen Verpflichtungen und die Durchführung des Sankerungswerkes von beiden Gruppen als verbindlich anerkannt werden. Ein Zeitverluſt würde dadurch nicht eintreten. Jedenfalls würde nicht mehr Zeit in Anſpruch genommen werden, als ſte durch die Unterzeichnung der Mietverträge benötigt würde. Der Unterſchied läge danach nur im formellen oder organiſatoriſchen Aufbau, nicht aber in der praktiſchen Geſtaltung des Sanierungswerkes. Vor⸗ ausſetzung hierfür wäre natürlich, daß über die gegen⸗ ſeitigen Verpflichtungen, wie ſte bisher Gegenſtand der Verhandlungen geweſen ſind, Uebereinſtimmung erzielt wird. Dieſen Vorſchlägen ſtimmten die Reedereivertre⸗ ter nicht zu; ſie erklärten ſich daraufhin aber mit der paritätiſchen Stillegung ein verſtanden. Auf das Recht der Zurückmietung des von ihnen ſtill⸗ zulegenden Raumes wollten ſie jedoch nicht verzichten, ob⸗ gleich durch eine ſolche Maßnahme die paritätiſche Still⸗ legung im weſentlichen wieder illuſoriſch gemacht würde. Ueber den Punkt Feſtlegung der Frachten und Mieten durch Bildung eines paritätiſchen Frach⸗ tenausſchuſſes iſt nicht verhandelt worden, weil hierüber bereits in der letzten Duisburger Sitzung Uebereinſtim⸗ mung erzielt worden iſt. In der Frage der Vermietung von Schiffsraum auf längere Dauer und des Austauſches der Ree⸗ bereiten untereinander konnte wiederum eine Einigung nicht erzielt werden; ſie iſt alſo noch offen. Die Sonntags⸗ und Nachtruhe wurde von Neuem behandelt. Trotz der erheblichen Vorzüge, die die Regelung dieſer Angelegenheit auch für die Reedereien hätte, war eine Einigung leider nicht zu erzielen. Aus⸗ drücklich iſt aber feſtzuſtellen, daß ſich die Partikultervertre⸗ ter mit der ablehnenden Haltung der Reedereivertreter keineswegs abgefunden haben. reichſte Mitſpieler ausſcheidet. Es hätte wenig Sinn, ihm die Goldgewinne zurückzugeben, damit er bei der Stange bleibt. Man muß ſchon die politiſchen und wirtſchaftspolitiſchen Urſachen der un⸗ ſinnigen Goldbewegung beſeitigen, wenn man endlich wie⸗ der zu einem vernünftigen Ausgleich kommen will. Voraussichilich keine Verlängerung des Bankenmorajoriums Waſhington, 6. März.(Reuter.) Finanzminiſter Woodins erklärte heute, er glaube nicht, daß es not⸗ wendig ſein werde, das Bankenmoratorium über den feſt⸗ geſetzten Termin hinaus zu verlängern. Ein ſolcher Schritt könnte höchſtens durch außerordentliche und unvor⸗ hergeſehene Umſtände erzwungen werden. Er erklärte ferner, daß Löhne und Gehälter im ganzen Lande gezahlt werden müßten, ſelbſt unter der Bedingung, daß erforderlichenfalls die behördlichen Beſchränkungsmaßnah⸗ men ſuſpendiert werden müßten.— Im großen und gan⸗ zen nimmt die Bevölkerung alle Berichte über die Finanz⸗ kriſe ſowie die behördlichen Anoroͤnungen gefaßt auf. In Newyork iſt der Druck von Claering⸗ Certifikation in vollem Gange. Ste werden aber erſt dem Verkehr übergeben werden, wenn die Regierung einen entſprechenden Plan ausgearbeitet haben wird. Der Vorſtand der Newyork Stock Exchange hielt eine Konferenz über die durch das Bankenmorato⸗ rium und die Börſenſchließung geſchaffene Lage ab. Es wurde ein Sonderausſchuß, ausgeſtattet mit allen Vollmachten, eingeſetzt, der jede Maßnahme ergreifen ſoll, die er zur Behebung der gegenwärtigen Lage für not⸗ wendig erachtet. Die Beurſeilung der Krise in Holland Amſterdam, 6. März. Der Präſident der Niederli diſchen Bank Dr. Trip, erklärte, daß die Ban durch die Exeigniſſe in den Vereinigten Staaten zu keinen beſonderen Maßnahmen veranlaßt werde. Sie werde wie bisher ihre Politik der Aufrechterhaltung des Goldſtandards fortſetzen. Die Lage Hollands werde durch die amerika Kriſe nicht gefährdet. Es handle ſich öͤort um rigkeiten des nationalen Finonzſyſtems paſſung des Bankſyſte an die Ver letzten Jahren entwickelt haben, führen müßten. Wie ſch Amerika iterhin zum Goldſtandard ſtellen werde, werde ſich erſt r Beendigung des Moratoriums ergeben. Trip hat jedoch den Eindruck, daß Amerika nicht dem eng, läſchen Beiſpiel zu folgen gedenke, ſondern gie Lage gewiſſermaßen auf eine ähnliche Weiſe zu regeln trachten werde, wie das in Deutſchland geſchehen iſt. Der Amſterdamer Börſenvorſtand teilt mit daß er durch die Ereigniſſe in Amerika zu keinen be ſonderen Maßnahmen hinſichtlich der Notierung der Wertpapiere an der Amſterdamer Börſe veranlaßt werde. Der Handel in Dollar wurde ſchon am Samstag der Schließung der amerikaniſchen Banken ein⸗ a ſich der heutige Kurs des franzöſiſchen Franken cht über dem Goldausfuhrpunkt hielt, gab die . 3 Die⸗ die zu einer An⸗ die ſich in den W (ſiehe die Amſterdamer Deviſenkurſe an andrer Stelle) Freie Goldausfuhr aus der Schweiz Zürich, 6. März. Die Schweizeriſche Natio nah bank teilt mit: Entgegen einer Meldung aus Amerika vom 6. März iſt die Goldausfuhr aus der Schweiz voll⸗ ſtändig frei. Die Schweizeriſche Nationalbank iſt nach dem Bankgeſetz verpflichtet, ihre Noten in Gold oder Golddeviſen einzulöſen, wobei ſie dieſe Gold⸗ deviſen nicht höher als zum Grade des Exportpunktes be⸗ rechnet. Für den Augenblick kommt als Golödeyiſe für die Schweiz in erſter Linie der fran zöſiſche Franken in Betracht. Mannheimer Hafenverkehr im Februar Der Waſſerſt and des Rheins wie des Neckars war im Berichtsmonat größeren Schwankungen unter⸗ worfen. Der Rheinpegel bewegte ſich zwiſchen 144 und 339 Zentimeter und der des Neckars zwiſchen 153 und 335 Zentimeter. Das zu Monatsbeginn einſetzende Tauwetter brachte auch eine erhbliche Verbeſſerung des Waſſerſtandes, der aber von der zweiten Monatshälfte an öurch erneutes Froſtwetter wieder ſtetig abfiel. Es mußten daher die nach dem Oberrhein beſtimmten Fahrzeuge, abgeſehen von einer kurzen Unterbrechung, während der eine beſſere Aus⸗ laſtung möglich war, geleichtert werden. Stillgelegte Fahrzeuge wurden Ende Fe⸗ bruar 46 mit einer Tragfähigkeit von 38 895 To. gezählt. Der Geſamtumſchlag betrug im Berichtsmonat 387 095 To.(i. V. Vorjahr 347 550 To.) gegenüber dem Vormonat 44374 To. weniger. Rheinverkehr Amkunft: Fahrzeuge mit eigener Triebkraft 247 und 776 Schleppkähne mit 264372 To.; Abgang: Fohrzeuge mit eigener Triebkraft 252 und 835 Schleppkähne mit 58 095 Tonnen. Neckarverkehr Ankunft: Fahrzeuge mit eigener Triebkraft 3 und 81 Schleppkähne mit 13 204 To.; Abgang: Fahrzeuge mit eigener Triebkraft 5 und 75 Schleppkähne mit 6424 To. Auf den Handels hafen entfallen: Ankunft 146 612 Do., Abgang 50 546 To.; Induſtrie hafen Ankunft 59 410 To., Abgang 7117 To.; Rheinauhafen An⸗ kunft 71554 To., Abgang 1856 To. Der in den obigen Zahlen enthaltene Umſchlag vom Hauptſchiff zu Hauptſchiff beträgt auf dem Rhein 46 804 To., auf dem Neckar 19 488 To. Auf dem Neckar ſind 21 Fernſchleppzüge abgegangen. An Gülterwagen wurden während des Berichts⸗ monats geſtellt: im Handelshafen 8445 10⸗To.⸗Wagen; im Induſtriehafen 6863 10⸗To.⸗Wagen, im Rheinauhafen 10 279 10⸗To.⸗Wagen. Ungeklärfe Lage bei Burbach-Kali Wie von der Verwaltung des Konzerns auf Anfrage mitgeteilt wird, handelt es ſich bei in den letzten Tagen verbreiteten Nachrichten um reine Kombinationen. Die Verwaltung ſei nach wie vor mit den Möglichkeiten einer weiteren Schuldenentlaſtung der Burbach⸗ Kaliwerke beſchäftigt. Ueber die im Gang befindlichen Er⸗ wägungen und Bemühungen könnten jedoch nähere An⸗ gaben noch nicht gemacht werden. Auch zu dem u.., aufgetauchten Gerücht, daß man in Verwaltungskrei⸗ ſen mit einem neuen Kapitalſchnitt rechne(Akrien⸗ kapital z. Zt. 20 Mill.), verlautet nichts Definitives. Die bisherigen Maßnahmen, der Vertrag mit der Preußag über den Verkauf der Beteiligung an den badiſchen Kali⸗Ge⸗ werkſchaften und die Veräußerung von deren Kaliquoten, bildeten nur einen Teil der geplanten Entlaſtungsmaßnah⸗ men. Zu den weiteren Schritten, mit denen man ſich be⸗ ſchäftigt, u. a. die etwa 10 Mill./ betragenden Aus ⸗ lanösguthaben flüſſig zu machen, könne End⸗ gültiges ebenfalls noch nicht mitgeteilt werden. Zum Jahresabſchluß für 1932 wird erklärt, daß aus dem Rohgewinn ſowohl die Unkoſten als auch die ſehr erheblichen Zinſen voll gedeckt werden konn⸗ ten, indeſſen nicht die Abſchreibungen(i. V. auf Anlagen 4,28 Mill.). Von der Höhe der vorzunehmenden Abſchreibungen, insbeſondere auf Beteiligungen und Wert⸗ papiere(i. V. 8,10 Mill.) dürfte es abhängen, welcher endgültige Verluſt für das Geſchäftsjahr 1932 ausgewieſen werden wird. * Schieß⸗Defries Ac, Düſſeldorf.— Wieder 7 v. H. Dividende. Der AR beſchloß, der GV am 27. März für das Geſchäftsjahr 1932 die Ausſchüttung von wieder 7 v. H. auf das AK von 8 Mill./ vorzuſchlagen. * Nürnberger Herkules⸗Werke AG., Nürnberg.— Kapi⸗ talherabſetzung genehmigt. Die GV. beſchloß die Herab⸗ ſetzung des Kapitals i. e. F. um 200 000 J. Der hier⸗ durch entſtehende Buchgewinn von 163 120% wird zur Deckung des Verluſtes aus 1930/1 mit 163 735/ verwandt. Im Geſchäftsjahr 1931/32 konnte der mengenmäßige Umſatz zu allerdings ſehr gedrückten Preiſen erhöht werden. Das Auslandsgeſchäft wurde durch Zoll⸗ und Deviſenmaßnah⸗ men unmöglich gemacht. Nach Abſchreibungen von 38 370 88 714) A ergibt ſich ein Ver lu ſt von 211 443(168 735) A, der vorgetragen wird. Die Ausſichten für das lau⸗ fende Geſchäftsjahr können noch nicht beurteilt werden. * Vergleich mit den Schweizern der Berlin⸗Ilſenburger Metallwerke Ach, Finow(Hirſch, Kupfer⸗ und Meſſiag⸗ werke AGG). Der gegen die Firma vom Schweizeri⸗ ſ chen Bonkverein angeſtrengte Anfechtungs⸗ prozeß gegen die GB⸗Beſchlüſſe vom 2. 8. 32 iſt durch einen Vergleich erledigt worden. In Ausführung des auf der GB beſchloſſenen Reorgantſationsplanes bietet die Firma ihren Aktionären die in ihrem Beſitz be⸗ findlichen 12,5 Mil l./ Aktien der neu gegründeten Hirſch, Kupfer⸗ und Meſſingwerke Ach zum Kauf zu 102 v. H. an. Die Umſätze bei der neuen Geſellſchaft haben ſich, wie wir hören, nicht unbefriedigend entwickelt. Tro ſtark gedrückter Preiſe gelang es, einen Betriebsüberſchuß i der 11 75 e Anlagen und Rück⸗ ſtellungen verwandt werden ſoll. ie Finonzla Ge⸗ ſellſchaft iſt liquide.. * Elektrizitätswerk Eiſenach.— Wieder 10 v. H. Divi⸗ dende und 5 v. H. Bonus. Der AR des zum Thürin⸗ gen werks Konzern gehörenden Unternehmens bveſchloß, der GV am 27. März die Verteilung einer Dividende von 10 v. H. und eines Bonus von 5 v. H.(wie i..) für 1982 vorzuſchlagen(AK 0,5 Mill.&). * Divpidendenrückgaug bei der Sofina, Briſſel. Der AR beſchloß, der am 27. April ſtattfindenden HW eine Divi⸗ dende von 400(500) fr. vorzuſchlagen. * Carl Käſtner AG, Leipzig.— Kapitalzuſammenlegung :1. Wie bereits gemeldet, wird der GV am 25. März auch eine Herabſetzung des A K von bisher 380 00 Mark vorgeſch n; und zwar iſt eine Zuſammenlegung im Verhältnis 51:1 auf 76000 4 vorgeſehen.. * Eduard Rheinberger AG., Pirmaſens.— Gewinr⸗ ſteigerung. Dieſe mit 2 Mill./ Aktienkapital ausgeſtattete Schuhfabrik ſchloß zum 30. Juni 1932 mit einem Gewinn von 151 012/(i. V. verminderte ſich der Gewinn vortrgg von 121 494/ auf 47 230%). * Deutſche Jurgenswerke AG, Hamburg.— Wieder 0 v. H. Dividende. Das Unternehmen(Untlever⸗Gruppe wird der GV am 24. März ebenſo wie in den Vorfahren die Verteilung einer Dividende von 6 v. H. auf die 7 Mill. J VA und von 10 v. H. auf die ebenfalls 7 Mill Mark Sta vorſchlagen. OF. Thörl's Verein. Harburger Oelfabriken A. 6(5 v. H. Dividende.(Eig. Tel.) Der AR. der zum Un, lever konzern gehörenden Geſellſchaft ſchlägt für 1093 6 v. H. Dividende auf 15 Mill./ Grundkapital aus einem Reingewinn von 1½ Mill.„ vor. Im Vorjahr wur⸗ den aus 863 000„ Gewinn 5 v. H. verteilt. * Bremer Oelfabrik in Harburg⸗Wilhelmsburg.— Wie⸗ der dividendenlos. Für das abgelaufene Geſchäftsſahr kommt wieder keine Dividende zur Verteilung. Im Vor⸗ jahr wurden vom Ueberſchuß von 2057/ 255 der Re⸗ ſerve zugeführt und der Reſt vorgetragen.(Unilever Gruppe.) Frankfurfer Abendbörse fesi An der Abendbörſe ſetzten ſich die Kursſteigerun⸗ gen, wenn auch in einem etwas langſameren Tempo fort, Von der Kundſchaft waren wieder einige Aufträge ein⸗ getroffen, daneben ſchritt aber auch die Kuliſſe zu neuen Käufen, ſo daß das Geſchäft im ganzen ziemlich lebhaft war. Gegenüber dem Berliner Schluß betrugen die kursmäßigen Beſſerungen 7 bis 74 v. H. Bevorzugt blieben J. G. Farben und Montanwerte. Auch im Ver⸗ laufe hielt die feſte Stimmung an. Am Renten⸗ markt lagen deutſche Reichsſchuldforderungen bei eg. 79 v. H. feſt, während Neubeſitz, allerdings bei größeren Umſätzen, nur knapp behauptet war, Altbeſitz notierte 56 v. H. höher, Goloͤpfandbriefe blieben auf dem Mittags⸗ niveau gefragt. U. a. notierten: Neubeſitz 9,55 bis 9,00, Altbeſitz 7096, Berliner Handel 96, Reichsbank Kaſſa 152%, Nachbörſe 152, Farben 119 bis, Nachbörſe 119%, Junz⸗ hans 24 und Lahmeyer 124. * Günſtige Ergebniſſe der Leipziger Frühfahrsmeſe, Auf der Meſſe herrſchte geſtern eine zuverſichtliche Stim⸗ mung. Das Wahlergebnis feſtigt allgemein die Auſſoſſung, daß die Zeit der Unruhen vorüber iſt und daß alle Kräfte zufammenarbeiten werden. Die Meſſe nimmt einen durch⸗ aus normalen ſtörungsfreien Verlauf und wird bis zum feſtgeſetzten Schlußtage durchgeführt werden, * Die Preisgeſtaltung für Möbel. Eine Verſammlung der Möbelfabrikanten in Leipzig befaßte ſich ein⸗ gehend mit den zur Rettung und Geſundung des Möbel⸗ gewerbes notwendigen Maßnahmen. Das ſtarke Abſinken der Preiſe bringe der Möbelbrauche laufend große Verluste, öͤte Liſtenpreiſe liegen 43 v. H. unter dem Stande von 1990 die tatſächlichen Ver kaufspreiſe vielfach noch weit tiefer, etwa 30 v. H. unter Vorkriegsſtand. Da⸗ gegen ſtehe das Anziehen der Holzpreiſe, deſſen Anhalten infolge der Zollerhöhungen für Rund⸗ und Schnittholz zu erwarten ſei. Es wurde daher beſchloſſen, gemäß dem von der Vereinigung der Engros⸗Möbelfabrikanten Deutſch⸗ lands e. V. ergangenen Aufruf die Preiſe angemeſ⸗ ſen zu erhöhen. Auch die Organiſationen des Einzel⸗ handels haben dieſer Maßnahme zugeſtimmt, die ſchon bei den Meſſeverkäufen durchgeführt wird. Gleichzeitig wur den Abwehrmaßnahmen gegen die Preisſchlenderei be⸗ ſchloſſen. 5 Mannheimer Produkſenbörse/ 6. März Weizen, ink., 76—77 K Wieſenheun. 4005 gut, geſund, 8 21 88/½2,10 Ratte 2 58050 Roggen, inl... 17.80/7.75 Luzernkleehen. 85890 Hafer, inländiſch!.. 14.80/18.— Preßſtroh, Rogg, Weiz 2500 Sommergerſte, inl... 19.—½0,25 Hafer, Gerſte 20700 Juttergerſte 17.75/18.— Geb. Stroh, Rogg, Weiz. 2,40 Mais, auf Bezugſchein 20.59/21. afer, Gerſte 2. fe Saatmais 285 Weizenmehl, Spezial 0 7680.5 Erdnußkuchen. 11,78/½12.— m. Austauſchw. 30, 125 Sonaſchro 10.25 e 60/70%„ 2379 25 Biertreber 12.— 12.25 Weſzenkleie mit Sack. 8. Tzockenſchnitzel, loſe.— Mannheimer Großviehmarkfi 6. März Amtlicher Preis für je 50 ug Lebendgewicht— Zufuhr 3788 Stück 189 Oebhsen 248 Kühe 684 Külber 2225 Schweine junge vollfl. 28/31 junge vollfl. 22/5 Doppelender( ältete„. 21½5 ſonſtige. 18/1 beſte Maſt 42/4 ſonſtige. 24/6 fleiſchige 13/17 mittlere. 381 117 Bullen 338 Färsen geringe 937 junge vollfl. 2½0 ausgemäſtet 28/32 geringſte 27/30 ſonſtige. 20% vollfleiſchig 2/0 16 Schafe fleiſchige„18/21 fleiſchig.. 21½4 mittlere. 18/25 Frachfenmarkſ Duisburg-Nuhrori/ 6. Mar Das Geſchäft an der heutigen Börſe war außergemoh⸗ lich ſtill. Es waren nur ganz vereinzelt Reiſen am 9 Die Talfrocht blieb mit 60 Pfg. per Tonne ab e Rotterdam einſchließlich Schleppen unverändert. Die Fra g nach Antwerpen⸗Gent wurde mit 1 bis 1,15„ je 5 ab hier böw. ab Kanal einſchlleßlich Schleppen bezahlk 5 Fracht nach Amſterdam beträgt 4555 Eis, eluſchlteſe Schleppen. Bergreiſen waren nicht am Markt. Es wu. demnach auch keine Bergſracht notiert. Der Bergſchleß lohn beträgt 90 Pfg. bis 1% nach Mainz⸗Mannbeim. e Talſchlepplohn notiert unverändert 5 Pfg. für größere ladene Kähne ab hier nach Rotterdam. 120100„ 3785 unter 120„ 3481 Sauen ziſche Bonk heute bereits Gold nach Frankreich aß * ö Oerillche 1 Apeltsanze — abzügl. 10 — ——— für 2 der Mi tretung haben größte artikel. melden Vartre welcher Verkeh⸗ lohnen an die Führen ſucht den Pi Vorzuf Royal öl. mit nu Nähken Glucks Kaub Zeichne junger Ausbil! Verbau geſu c Nähere, Tanzerin od. vo fängeri altf Re geſucht. woch me h. Hart Aae Jg. Friſe dern u. lern. n gebote an die Fl ibi ehm für C. 57672 u ff zum P wöchent Kenzler 1 NN 5 hon mit füdbeut ullage abonnie In ihre und B. ſe and Münch leſen. 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