5 erſcheinungsweiiſe: Täglich 2mal außer Sonntag. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl. RM..08 und 62 Pfg. Trägerlohn, in unſeren Geſchäftsſtellen abgeholt RM..25, durch die Poſt RM..70 einſchl. 60 Pfg. Poſtbef.⸗Geb. Hierzu 72 Pfg. Beſtellgeld. Abholſtellen: Wald⸗ boſſtr, 12, Kronprinzenſtr. 42, Schwetzinger Str. 48, Meerfeldſtr. 18, de Fiſcherſtr. 1, Te Hauptſtr. 68, W Oppauer Str. 8, Se Luiſenſtr.. Mannheimer General-Anzeiger Verlag, Redaktion und Hauptgeſchäftsſtelle: R 1, 46.— Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 175 90.— Telegramm ⸗Adreſſe: Nemazeit Mannheim Einzelpreis 10. 8 il Anzeigenpreiſe: 92 mm breite Colonelzeile RM. 40, 79 mm breite Reklamezeile RM..50. Für im Voraus zu bezahlende Familien⸗ und Gelegenheits⸗Anzeigen beſondere Preiſe. Bei Konkurſen, Ver⸗ gleichen oder Zahlungsverzug keinerlei Rabattgewährung. Keine Gewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an beſonderen Plätzen und für telefoniſche Aufträge. Gerichtsſtand Mannheim. e bend⸗Ausgabe Außenpolitiſche Del Programmatiſche Rede des Außenminiſters Simon über die Fragen der Gleichberechtigung, Abrüſtung und Sicherheit Simon lobt Hitler Telegraphiſche Mel dung — London. 26. Mai. Im Unterhaus eröffnete Außenminiſter Sir John Simon die heutige außenpolitiſche Debatte. Er gab ſeiner großen Genugtuung darüber Ausdruck, daß Deutſchland, Frankreich, Italien und die Ver⸗ einigten Staaten den engliſchen Konventionsentwurf als Diskuſſionsgrundlage angenommen haben. Simon wies auf die außerordentliche Bedeutung hin, die der neuen Haltung der Vereinigten Staaten in der Frage der Neutralität zukomme. Sir John Simon wies eindringlich auf die Be⸗ hentung hin, die der Erklärung Norman Davis' über die Neutralitätsfrage zukomme. Man könne von einem wirklichen Fortſchritt in Genf ſprechen. Zu gleicher Zeit hätten aber gewiſſe Erklärungen und Artikel ſchwerſte Zweifel und Beſorgniſſe bei den friedliebenden Völkern her⸗ borgerufen. Was derartigen Erklärungen ihre außerordentlich ernſte Bedeutung verſchaffe, ſei die Tatſache, daß ihnen das verſtändliche und gerechte Verlangen eines ganzen Volkes nach Gleichberechtigung zugrunde liege. Darum ſchätze die britiſche Regierung ſich glücklich, Verhandlungen veranlaßt zu haben, die mit der An⸗ erkennung der Gleichberechtigung in einem Syſtem er Sicherheit geendet hätten. England er⸗ kenne mit größter Befriedigung die ſtagtsmänniſchen Qualitäten und die Mäßigung an, die das Kennzeichen der bekannten Reichstagsrede des Reichs⸗ lanzlers geweſen ſeien. Es wäre aller⸗ bings, ſo fügte Simon hinzu, ſehr unvernünftig, wolle man nicht erkennen, daß in dieſen Fragen der inkerationalen Politik Worte nicht die gleiche Bedeu⸗ tung wie Handlungen hätten. Sir John Simon hob in ſeiner außenpolitiſchen Unterhausrede weiter die Bedeutung hervor, die die hitiſche Regierung der Tatſache beimeſſe, daß der beutſche Vertreter in Genf im Namen ſei⸗ ner Regierung die deutſchen Zuſatzanträge zum bri⸗ tiſchen Konventionsentwurf zurückgezogen habe, die nach engliſcher Anſicht die Ausſichten einer Ab⸗ küſtungskonvention ſehr gefährdet hätten. Unbegrün⸗ beten Hoffnungen gegenüber, wonach man ſich kurz bor Abſchluß einer endgültigen Konvention befinde, müſſe man betonen, daß im gegenwärtigen Zeitpunkt ſich unver⸗ meidliche Komplikationen ergeben hätten. Doch ſei er, fügte Simon hinzu, der Anſicht, daß der augenblicklich unternommene Vorſtoß auf der Abrüſtungskonferenz von einem ausgezeichneten Geiſt getragen ſei. Simon gab dann einen kurzen Ueberblick über die Abrüſtungspolitik Großbritanniens und legte die Verpflichtungen dar, die England auf Grund des Völkerbunds⸗ und des Locarnopaktes bereits über⸗ nommen habe. Unſere Freunde auf dem Kontinent werden, ſo führte der Außenminiſter weiter aus, es berſtehen, und es kann nicht klar genug ausgeſpro⸗ chen werden, daß es nicht an Großbritannien iſt, heue Verpflichtungen dieſer Art zu übernehmen. Wir meſſen den uns obliegenden Verpflichtungen eine zu große Bedeutung bei, als daß wir geneigt ſein könnten, ſie leichthin weiter auszudehnen. Eng⸗ land ſei der Ueberzeugung, daß die internationale Abrüſtung von der . politiſchen Entwicklung abhänge. Das Uebermaß der Rüstungen iſt nur ein Symptom. Les Symptom beſeitigen heißt, vorher der Krank⸗ heit zu Leibe zu gehen. Die notwendige Voraus⸗ ſekung einer Abrüſtung iſt daher eine Beſſerung der zuropaiſchen politiſchen Beziehungen, die Wiederher⸗ en des Vertrauens und die Erſetzung ſtarker Lgenſätze und gegenſeitigen Mißtrauens durch internationale Kooperation. Deutſche Erklärungen im Völkerbundsrat — Genf, 26. Mai. 5 Der Völkerbundsrat behandelte heute ohne Aus⸗ brache drei kleinere Petitionen der deut⸗ hen Minderheit in Polniſch⸗Ober⸗ lelelten, darunter den ſeit langem ſtrittigen Fall Julius⸗Hoſpitals in Rybnik. Für dieſe Frage dat der Rat heute ein Juriſtenkomitee eingeſetzt, das ker die Rechtslage dem Völkerbundsrat bis zum f ember einen Bericht einreichen ſoll. Gleichfalls 0 Rahmen der Oberſchleſten⸗Minderheitskonvention Gein denn noch die Petition Bernheim behandelt. gab der deutſche Vertreter, Geſandter von Keller, folgende Erklärung ab: Die internationalen Verträge des Deutſchen Reiches werden ſelbſtverſtändlich durch innerdeulſche Geſetze Freitag, 26. Mai 1933 144. Jahrgang— Nr. 240 England als Schuloͤner Amerikas Die Juni⸗Rate der Kriegsſchulden ſoll noch einmal gezahlt werden Drahtbericht unſ. Londoner Vertreters § London, 26. Inni. Kaum mehr als zwei Wochen trennen uns von dem Tage, an dem die nächſte Rate der engliſchen Kriegsſchulden an Amerika fällig iſt. Ob⸗ wohl von der Zahlung oder Nichtzahlung dieſes Be⸗ trags das Schickſal der Weltwirtſchaftskon⸗ ferenz zum großen Teil abhängt, iſt bisher, ſoweit die Oeffentlichkeit unterrichtet iſt, noch keine Ent⸗ ſcheidung über die Rate gefällt worden. Seit der Nachricht über ein bevorſtehendes amerikaniſches Moratorium für die Dauer der Weltwirtſchaftskon⸗ ferenz, die ſich als falſch herausſtellte, hat ſich ein tiefes Schweigen über das ganze Problem geſenkt. Ein Tag um den andern vergeht, und während po⸗ litiſche und finanzielle Kreiſe Englands, zum min⸗ deſten hier, immer unruhiger werden, ſcheinen die Verhandlungen über die Schuldenfrage entweder eingeſtellt zu ſein oder keine Fortſchritte zu machen. In der City wird vielfach behauptet, die Re⸗ gierung habe bereits beſchloſſen, die Junirate der Kriegsſchulden zu zahlen und die Banken hätten bereits einen Wink erhalten, ihre Kreditpolitik auf dieſe Zahlung einzuſtellen. Ob die Dinge bereits ſoweit gediehen ſind, läßt ſich nicht nachprüfen. Es iſt aber durchaus denkbar, daß die Regierung ſich auf den Standpunkt ſtellt, daß der Erfolg der Weltwirtſchaſtskonferenz den Preis einer letzten Schuldenrate wert iſt. Macdonald, der ſich perſönlich ſehr ſtark für das Zuſtandekom⸗ men der Konferenz einſetzt, und deſſen politiſches Preſtige eng mit ihrem Schickſal verbunden iſt, dürfte ſeinen Einfluß gegen eine Zahlungs ver⸗ weigerung einſetzen, die die mühſam gewonnene amerikaniſche Mitarbeit an der Weltwirtſchaftskon⸗ ferenz wieder in Frage ſtellen würde. Andererſeits iſt ſicher, daß große Kreiſe des Parlaments und der Oeffentlichkeit geradezu entſetzt wären, wenn noch einmal ein Millionenbetrag zur Kriegs⸗ ſchuldenzahlung über den Atlantik geſchickt würde. In jenem Fall würde dann in der enttäuſchten Oeffentlichkeit die Forderung auftreten, daß England auch die Wiederaufnahme der Zahlungen durch die europäiſchen Alliierten und Deutſchland ver⸗ langen müßte. Die Regierung iſt ſich der politiſchen Möglichkeit einer ſolchen Wiederaufrollung des ganzen Lauſanner Fragenkomplexes bewußt. Es iſt daher felbſtverſtändlich, daß ſie nach wie vor die größten Anſtrengungen macht, doch noch ein ameri⸗ kaniſches Moratorium für die Dauer der Konferenz herbeizuführen, womit die beſte zur Zeit erreichbare Löſung geſchaffen wäre. 5 Maedonald ſelbſt vertraut offenbar darauf, daß es möglich ſein wird, auf der Abrüſtungskon⸗ ferenz noch vor dem 12. Juni zu einem poſitiven Ergebnis zu kommen, das es dem Präſidenten Rooſe⸗ velt ermöglichen würde, mit dem Vorſchlag eines Kriegsſchuldenmoratoriums vor den Kongreß zu treten. In breiteren politiſchen Kreiſen iſt der Optimismus jedoch nicht ſo groß, und je näher der 12. Juni heranrückt, deſto ſtärker iſt die Unruhe und die Sorge. Pariſer Agitation gegen den Viermächtepakt Drahtbericht unſ. Pariſer Vertreters V Paris. 26. Mai. Einige Pariſer Morgenblätter veröffentlichen heute den angeblichen Text des Vier mächte⸗ paktes, der in den Beſprechungen der Großmächte in Genf und Rom als Grundlage gedient haben ſoll. Dieſe Verhandlungen, ſo heißt es in den Genfer Meldungen, ſeien nun praktiſch abgeſchloſſen und die Delegierten hätten ſich ihre endgültige Stellung⸗ nahme für die in der kommenden Woche ſtattfindende Konferenz vorbehalten. Dann hoffen ſie auch im Beſitz des endgültigen Vertragstextes zu ſein. Die ſechs Paragraphen des vorläufigen Textes hätten folgenden Wortlaut: Im 8 1 wird beſtimmt, daß die Großmächte ſich über die verſchiedenen Spezialfragen einig ſind und ihre Politik im Rahmen des Völkerbundes führen wollen. Alle Vorſchläge hinſichtlich der Völkerbunds⸗ artikel 10, 16 und 19 ſollen geprüft werden mit dem Vorbehalt, daß die Schlußentſcheidung dem Völker⸗ bund zukommt. Der Artikel 2 bezieht ſich auf die Erklärungen vom Dezember 1932 über den Grundſatz der deut⸗ ſchen Gleichberechtigung. Die Signatar⸗ mächte des Viererpaktes betrachten den britiſchen Abrüſtungsplan als eine Diskuſſionsgrundlage, die der Abrüſtungskonferenz die Ausarbeitung einer Konvention zur Begrenzung und Herabſetzung der Rüſtungen mit der Möglichkeit von Abänderungen für die Zukunft erleichtern könnte. Im Artikels erkennt Deutſchland an, daß die Rechtsgleichheit nur in einem wirkſamen Syſtem der Sicherheit, im Sinne des Artikels 8 des Völker⸗ bundsvertrages und entſprechend den neuen Ab⸗ rüſtungsvorſchlägen durchgeführt werden könnte. Die Großmächte verpflichten ſich andererſeits, auf Grund des Artikels 4 ſich gegenſeitig zu beraten, falls Fragen von europäiſchem Intereſſe, die ins⸗ beſondere die wirtſchaftliche Wiederaufrichtung be⸗ treffen, zur Debatte ſtehen. Derartige Fälle könn⸗ ten durch das Organiſationskomitee für die europäiſche Union behandelt werden. Artikel ö beſagt, daß der Viermächteplan eine Dauer von vier Jahren hat, und der Artikel 6 regelt die Regiſtrierung des Paktes nach ſeiner Ratifizierung beim Völkerbund. Die franzöſiſchen Kritiker weiſen mit Recht darauf hin, daß der angebliche Entwurf für den Viermächtepakt in großen Teilen mit dem Inhalt des franzöſiſchen Gegenvor⸗ ſchlags auf den urſprünglichen Viermächte⸗ plan Muſſolinis übereinſtimmt. Soweit die Oeffentlichkeit Stellung nimmt, geſchieht dies in teils ablehnender, teils in etwas mißtraui⸗ ſcher Form. Die Linkspreſſe meint, man habe die Oeffentlichkeit mit der Veröffentlichung dieſes Paktprojektes beruhigen wollen, während Pertinax im„Echo de Paris“ den Entwurf Artikel für Artikel zerpflückt und zu dem Schluß kommt, es wäre beſſer, wenn der Viermächteplan überhaupt nicht unter⸗ zeichnet würde. Bereits überholt Drahtbericht unſeres Berliner Büros E! Berlin, 26. Mai. Ein Berliner Mitttagsblatt veröffentlicht heute den angeblichen fran zöſiſchen Textdes Vier⸗ mächte⸗Paktes. Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, handelt es ſich dabei aber keines⸗ wegs um die letzte Faſſung. Durch die jüngſten diplomatiſchen Verhandlungen iſt der Inhalt des Muſſolini⸗Plans, wie er hier von franzöſiſcher Seite ſkizziert wird, bereits überholt, ſo daß er keine Aktualität mehr beſttzt. C y y PPpGbGbPbGbPbpbGbGpGbPpbpbGbGbPpPGGbGTPPPPPhGGThTTGhGTbTſTbTVTTVTPTVTVFVTVTVTFTVTVTVTVTVTTVTVTVTVTWTWTVVTTVTV nicht berührt. Wenn in Deutſch⸗Oberſchleſien Zuwi⸗ derhandlungen gegen die Beſtimmungen der Genfer Konvention erfolgt ſein ſollten, ſo könne es ſich nur um irrtümliche Maßnahmen nachgeordneter Organe auf Grund einer falſchen Auslegung der Geſetze han⸗ deln. Der Berichterſtatter des Rates für Minderheits⸗ fragen, Leſtor, erklärte hierzu, er werde zur Rege⸗ lung der Frage einen Bericht ausarbeiten, der— wie er hoffe— dem Rat bereits am Samstag vor⸗ liegen werde. Die gleichfalls heute auf der Tagesordnung ſte⸗ hende Frage der Lage der Beamten des Saar⸗ gebietes nach der Abſtimmung wurde auf eine ſpätere Sitzung vertagt. Danziger Poſtens iſt Von Danzig nach Genf Telegraphiſche Meldung — Genf, 26. Mai. Der jetzige Völkerbundskom⸗ miſſar in Danzig, Roſting, verläßt demnächſt ſeinen Poſten, um wieder in das Völkerbundsſekre⸗ tariat zurückzukehren, wo er die Leitung der Minder⸗ heitenabteilung übernimmt. Der Spanier Aska⸗ rate, der bis jetzt dieſe Abteilung leitete, iſt zum ſtellvertretenden Generalſekretär des Völkerbundes ernannt worden. Ueber die endgültige Beſetzung des eine Entſcheidung noch nicht getroffen. halte im Unterhaus Statthalter-Vereidigung Telegraphiſche Meldung 1 — Berlin, 28. Mak, Reichspräſident v. Hindenburg empfing heute in Gegenwart des Reichskanzlers Hitler und des Reichsminiſters des Innern Dr. Frick die bisher ernannten Reichsſtatthalter: v. Epp⸗Bayern, Mutſch⸗ mann⸗Sachſen, Murr⸗Württemberg, Wagner ⸗Ba⸗ den, Sauckel⸗ Thüringen, Sprenger⸗Heſſen, Kauf⸗ mann⸗Hamburg, Röver⸗Oldenburg und Bremen, Loeper⸗Braunſchweig und Anhalt, Dr. Alfred Meyer⸗ Lippe und Schaumburg⸗Lippe, zur Vereidigung. Reichspräſident v. Hindenburg begrüßte die Herren in einer kurzen Anſprache, in der er darauf hinwies, daß die Einrichtung der Reichsſtatthalter eine neue Klammer zwiſchen dem Reich und den Ländern bilden ſolle; ſie ſoll eine ein⸗ heitliche Reichspolitik ermöglichen und ſo die Einheit des Reiches ſtärken; er bitte die Reichsſtatthalter, in dieſem Sinne ihr Amt aufzufaſſen und zu führen, und wünſchte ihnen für ihre Arbeit reichen Erfolg zum Beſten ihres Vaterlandes. Die Reichsſtatthalter leiſteten hierauf den im Reichsminiſtergeſetz für den Reichskanzler und die Reichsminiſter vorgeſchriebenen, ihnen von dem Herrn Reichspräſidenten vorgeſprochenen Eid, der folgenden Wortlaut hat: „Ich ſchwöre: Ich werde meine Kraft für das Wohl des deutſchen Volkes einſetzen, die Verfaſſung und die Geſetze des Reiches wahren, die mir oblie⸗ genden Pflichten gewiſſenhaft erfüllen und meine Geſchäfte unparteiiſch und gerecht gegen jedermann führen. So wahr mir Gott hekfe.“ Der AS A- Votſchafter für Berlin Drahtbericht unſ. Pariſer Vertreters Paris, 26. Mai. Die in Paris erſcheinenden amerikaniſchen Zei⸗ tungen berichten aus Washington, daß Präſident Rooſevelt den amerikaniſchen Diplomaten und Ge⸗ ſandten für Litauen, Lettland und Eſtland, Oberſt Peet⸗Skinner, für den Berliner Bot⸗ ſchafterpoſten in Ausſicht genommen hat. Skinner befindet ſich zur Zeit in Waſhington und hat mit dem Präſidenten Rooſevelt häufig über die europäiſchen Angelegenheiten geſprochen. Seine Er⸗ nennung für den Botſchafterpoſten in Berlin ſcheint geſichert zu ſein. Bevor Skinner im Jahre 1932 Ge⸗ ſandter in den öſtlichen Randſtaaten wurde, war er Geſandter in Griechenland. Er iſt 67 Jahre alt. Die Tatſache, daß er trotz ſeines Alters mit dem wich⸗ tigen Berliner Poſten betraut wird, gilt, wie die amerikaniſchen Blätter feſtſtellen, als ein Beweis des hohen Vertrauens, das man in Amerika dem Diplomaten entgegenbringt. Skinner war ſchon vorher als Generalkonſul der Vereinigten Staaten in Hamburg und Berlin tätig. Oedͤland-Kultivierung Drahtbericht unſeres Berliner Büros Berlin, 26. Mal. Heute vormittag iſt im Reichsernährungsminiſte⸗ rium der Reichsausſchuß für Moor⸗ und Oedland⸗ kultivierung gemeinſam mit den zuſtändigen Stellen für den Arbeitsdienſt zu einer Beſprechung zuſam⸗ mengetreten. Es handelt ſich um die Aufgabe der Kultivierung von—3, Tauſend Hektar von Moor und Oedland, deren Endzweck ſein würde, die Unabhängigkeit in der Fett⸗ wirtſchaft zu erreichen. Zur Debatte ſtehen vier Fragen, nämlich die der Organiſation der Meliorationsarbeiten, zweitens die Einſetzung der einzelnen Arbeitsdienſtlager bei dieſer Aufgabe, drittens die Schaffung der geſetzlichen Vor⸗ ausſetzungen und endlich die Frage der Fin an⸗ zierung, die wohl die wichtigſte iſt. Romreiſe Goebbels Drahtbericht unſeres Berliner Büros [I Berlin, 26. Mai. Dr. Goebbels wird morgen abend um 21 Uhr vom Anhalter Bahnhof aus die ſchon vor längerer Zeit geplante Romreiſe antreten. In ſeiner Begleitung werden ſich ſeine Gattin und der Leiter der Deutſchen Arbeiterfront, Dr. Ley, befinden. Empfang des Reichskanzlers beim Reichs⸗ präſidenten — Berlin, 26. Maf. Reichspräſident v. Hinden⸗ burg empfing heute den Reichskanzler Hitler zum Vortrag. i 2. Seite/ Nummer 240 ————ͤ—.—=˖pZ—b— Gereke-Prozeß Telegraphiſche Meldung — Berlin, 26. Mai. Zu Beginn der heutigen Verhandlung im Gereke⸗ Prozeß richtete der Anklagevertreter an den Vertei⸗ diger die Frage, an welche am Prozeß beteiligte Perſonen die Schutzſchrift der Verteidigung gegangen ſei. Der idiger erwiderte, er könne das nicht genau angeben 0 aber, daß der frühere Miniſter Treviranus ſie auf ſeinen Wunſch er⸗ halten habe. Der Vorſitzende erklärte, er werde künftig jeden Zeugen fragen, ob er die Schutz ist bekommen Als erſter Zeuge wurde der Gemeindevorſteher a. D. Zimmer vernommen, der im Landgemeinde⸗ verband eine Induſtriegemeinde vertrat und den Antrag auf Ausſchreibung der Umlage für Dr. Gereke geſtellt hat, die in der Anklage eine große Rolle ſpielt. Während die Anklage annimmt, daß Veranlaſſung zu der Umlage Gerekes Behauptung war, er habe überhaupt noch keine Entſchädigung für ſeine Tätigkeit bekommen, erklärte der Zeuge Zimmer, er ſei zu ſeinem Antrag durch den Bericht der Kaſſenprüfer veranlaßt worden, daß Dr. Gereke h der Inflation, alſo ſeit der Stabiliſterung der ſeine Aufwandsentſchädigung nicht abge⸗ ertei n, erinnere n. habe. zereke habe dieſen Antrag zunächſt durch⸗ aus nicht begrüßt. Vor allen Dingen habe er An⸗ ſtoß daran genommen, daß er eine Abfindungs⸗ erklärung abgeben ſollte. Auf Fragen der Ver⸗ teidigung wiederholte der Zeuge, daß der Bericht der Kaſſenprüfer ſich nur auf die Zeit nach der Wäh⸗ rungsſtabiliſterung bezog, daß alſo darin von einem früheren Geheimverzicht Dr. Gerekes nicht die Rede zende bedauerte, daß die Be⸗ war.— Der Vor richte der Kaſſenprüfer nicht bei den Akten ſeten.— Miniſterialrat Schellen erklärte ſich bereit, dieſe Be⸗ richte herbeizuſchaffen. Juſammenſtöße zwiſchen Heimwehr und Nationalſozialiſten Telegraphiſche Meldung — Innsbruck, 28. Mai Die Heimwehr hatte geſtern die Parole ausge⸗ geben, mehrere Verſammlungen der Nationalſozia⸗ Itſten zu verhindern, die in einigen Dörfern bei Innsbruck ſtattfinden ſollten. Daraufhin wurden 15 SA⸗Männer zum Schutze der Verſammlung nach Götzens beordnert. Bei der Durchfahrt durch Agſams wurden ſie von etwa 60 Heimwehr⸗ leuten angegriffen. Es entwickelte ſich eine Schlägerei, in deren Verlauf zwei National⸗ ſozitaliſten ſchwer verletzt wurden. Die Nationalſozialiſten holten aus Innsbruck Verſtärkung herbei. Um den Durchzug der Natio⸗ nalſozialiſten zu verhindern, errichteten die Heim⸗ wehrleute Hinderniſſe und brachten ein Maſchi⸗ nengewehr in Stellung. Daraufhin mußten die Nationalſozialiſten ſich auf einem Umwege in die beiden Dörfer begeben, in denen die Verſammlun⸗ gen abgehalten wurden. Als im Verlaufe des abends das Auto des Gauleiters Stadtrat Hofer aus Innsbruck Agſams paſſieren wollte, wurde es von Heimwehrleuten mit Steinen bewor⸗ fen. Es entwickelte ſich eine Schlägerei, in deren Verlauf ein Heimwehrmann erheblich verletzt wurde. Eine dritte Verſammlung der National⸗ ſozialiſten wurde verboten, weil die Heimwehr an⸗ gedroht hatte, ſie mit Waffengewalt zu verhindern. Verbot der VDA.⸗Tagung im Saargebiet — Saarbrücken, 26. Mai. Die Regierungskom⸗ miſſion hat der hieſigen Leitung des Vereins für das Deutſchtum im Auslande mitgeteilt, daß ſie die für Pfingſten 1934 geplante große Tagung des VDA. in Saarbrücken nicht genehmigen könne. Neue Mannheimer Zeitung Abend⸗Ausgabe Dent che leben in 25 Sfaaten Euro Freitag, 28. Mai 1989 At 1933 ls Vizekanzler von Papen über den volksdentſchen Gedanken Telegraphiſche Meldung — Iburg, 28. Mai. Grenzlandtagung zu Him⸗ Iburg im Teutoburger zekanzler v. Papen in groß⸗ angelegter Weiſe, anknüpfend an die Rede des Reichs⸗ kanzlers, ein neues eindrucksvolles Bild des deut⸗ ſchen Geſamtvolkes in Europa und wies damit voll⸗ kommen neue Wege zur Ueberwindung der gegen⸗ wärtigen Zerriſſenheit Europas. Bismarcks Reichs⸗ gründung und die kleindeutſche Löſung hinterließen das deutſche Volk in einer Zerſplitterung, die nach dem Vertrage von Verſailles noch zunahm, ſo daß heute die Deutſchen Europas auf nicht weniger als 25 Staaten verteilt ſind. Ein Drittel des deutſchen Volkes lebt außerhalb der Reichsgrenzen. Anläßlich der melfahrt Wald entwickelte 2 auf der — Wilſon wußte nichts vom oſteuropäiſchen Völker⸗ gemiſchgürtel, der Unmöglichkeit, Staats⸗ und Volks⸗ zur Deckung zu bringen, als er für Europa bſtbeſtimmungsrecht der Völker proklamierte. Die nationaldemokratiſche Einſtellung des 19. Jahr- hunderts hat der organiſchen Natur der Volksperſön⸗ lichkeit, dem eigenſtändigen Volkstum keinen Raum gegeben, kein Verſtändnis entgegengebracht. Mecha⸗ niſche Herrſchaftsmehrheit auf Koſten der Minderheit hat der Außenpolitik der Nationaldemokratie die Sünde der Aſſimilation und die Gefahr der Irre⸗ denta gebracht. Nicht die Lebensintereſſen der Volks⸗ tümer ſtehen im Vordergrund, ſondern die der Staa⸗ ten. Bald verlangen ſie den Schutz des Volkstums, bald ſeine Vernichtung, je nachdem es ſich um eigenes oder fremdes handelt. Die Pariſer Vorortsverträge haben die Balk a⸗ niſierung Europas beſchleunigt, die Unruhe⸗ herde vermehrt, die Aufſplitterung der Völker ge⸗ fördert. Der Minderheitenſchutz des Völkerbundes und des Haager Gerichtshofes hat den dauernd Ma⸗ joriſierten, den Staatsbürgern minderen Rechts, keine wirkliche Hilfe geboten. as paſſive recht verſagte, ein aktives Volksrecht fehlt. heitenrecht iſt zu einem leeren Wortidealismus worden. 0 5 2 Schutz⸗ ge⸗ Wo liegt der Fehler? Der Staat ſaugt das Volkstum auf, läßt nichts Eigenes mehr am Leben. Der kraftvolle Staat braucht aber einen lebendigen Gegenſpieler, das Volkstum, das aus Blut und Boden geiſtiges Leben gebiert. Staaten entſtehen und vergehen. Geſchichts⸗ perioden und Aufſplitterung in Vielſtaaterei werden abgelöſt durch großſtaatliche Entwicklungen. Das Volkstum aber iſt etwas Lebendiges und Ewiges. Die geſchichtliche Einheit von Körper und Seele, von Sprache und Sitte, die ihrem Weſen nach außer⸗ ſtaatlich iſt, macht die Eigenſtändigkeit des Volkes aus. Das ahnte die Jugend, als ſie den längſt ver⸗ ſchütteten Quell des Volkstums wieder freilegte. Dies iſt auch 2 E 1 1 der geſunde Zug an der richtig verſtandenen Raſſenidee: Das Denken in Bodenſtändigkeit, in Familie, Geſchlechterfolge und Erbſtämmen. — Daß gerade wir Deutſchen zu einer neuen Staats⸗ auffaſſung und zu einem neuen volkheitlichen Den⸗ ken vorſtoßen, iſt kein Zufall. Die europäiſche Lage und die Aufteilung unſeres Volkstums in zahlreiche Staaten— ein Schickſal, das wir mit allen oſtmit⸗ teleuropäiſchen Völkern teilen— zwingt uns zu unabläſſiger Betrachtung des Problems, an deſſen mangelhafter Löſung das balkaniſterte Europa krankt. Verkehr, Arbeitsteilung, wirtſchaftliches Raumdenken, Unhaltbarkeit der Zollmauern und der deutlich, rechtlichen Auseinanderentwicklung zeigen Vodelſchwingh oder Wehrkreispfarrer Müller? Meldung des Wolff⸗Büros — Berlin, 26. Mai. Wie das VöZ⸗Büro meldet, ſind die Landes⸗ kirchenführer der evangeliſchen Kirchen heute in Berlin verſammelt, um das Ergebnis der Verhand⸗ lungen der Bevollmächtigten über die bevorſtehende Ernennung eines Reichs biſchofs für die evangeliſche Kirche entgegenzunehmen. In gutunterrichteten Kreiſen wird uns erklärt, daß zur Stunde eine Entſcheidung darüber noch nicht gefallen ſei, ob Pfarrer Bodelſchwingh oder Wehrkreispfarrer Müller oder welche andere Perſönlichkeit zum evangeliſchen Reichsbiſchof er⸗ nannt werden wird. Die Bevollmächtigten der Kirchen hatten ſich zwar auf Pfarrer Bodel⸗ ſchwingh geeinigt, und es war auch bereits für vergangenen Mittwoch abend ein Empfang der Bevollmächtigten beim Herrn Reichskanzler ange⸗ ſetzt. Wegen der inzwiſchen aufgetretenen Schwie⸗ rigkeiten kam dieſer Empfang jedoch nicht zuſtande. Die(laubensbewegung„Deutſche Chriſten“, die dem Nationalſozialismus eng verbunden iſt, will anſtelle von Pfarrer Bodelſchwingh den Wehrkreispfarrer M üller zum evangeliſchen Reichsbiſchof ernannt haben. Die Glaubensbewegung veröffentlicht eine neue Erklärung ihrer Reichsleitung. Darin heißt es, daß über die Ernennung des deutſchen Reichsbiſchofs der evangeliſchen Kirchen die endgültige Entſcheidung noch nicht gefallen ſei, wie es nach Zeitungsmel⸗ dungen habe ſcheinen können. Der Reichsbiſchof be⸗ dürfe des Vertrauens des ganzen deutſchen evange⸗ liſchen Kirchenvolkes. Der Mann, dem der Führer und Kanzler Adolf Hitler ſein Vertrauen gegeben hat, ſei Wehrkreispfarrer Müller. Die Stunde der Neugeburt unſerer Kirche ſei da. Der Führer Adolf Hitler habe den kirchenfeindlichen Marxismus zerſchlagen. Die deutſchen Menſchen, die die Feſſeln des Marxismus abgeſchüttelt haben, warteten jetzt auf den Ruf der Kirche. Das Kirchenvolk ſehe in Wehrkreispfarrer Müller den Mann, der dieſen Ruf ſo erheben kann, daß er gehört wird. Die deut⸗ ſchen Chriſten wollten Wehrkreispfarrer Müller als Reichsbiſchof haben, der zugleich ein Seelſorger ſei, der zu ſ lichten, deutſchen Menſchen zu ſprechen ver⸗ möge. Die Führer der Glaubensbewegung aus allen deutſchen Gauen hätten ſich einmütig zu dieſem Manne bekannt.„Wehrkreispfarrer Müller“, ſo ſchließt die Erklärung,„wird der erſte deutſche Reichsbiſchof ſein.“ Ergänzend hört das Vög⸗Büro, daß wohl im Hinblick auf die aufgetauchten Schwierigkeiten Pfar⸗ rer Bobdelſchwingh bisher ſein Einverſtändnis zu ſeiner Ernennung zum Reichsbiſchof nicht bekundet habe. Jür Nominierung Vodelſchwinghs Telegraphiſche Meldung — Berlin, 26. Mai. Zu Aufſtellung der Kandidatur Friedrich von Bodelſchwinghs als Reichsbiſchof wird von der Jungreformatoriſchen Bewegung in einem Schreiben Stellung genommen, in dem es heißt, ein tauſendfältiges Echo aus allen Teilen des Reiches habe bekundet, daß die Nennung dieſes Namens weithin befreiend gewirkt hat und daß mit dieſem Mann der wahre Reichsbiſchof gefunden ſei. Gaſtſpiel im Nationaltheater Willy Domgraf⸗Faßbaender als Rigoletto Es iſt ein unbegreifliches, ſtets ſich wieder er⸗ neuerndes Wunder: dieſes Wunder der menſchlichen Stimme. Der von einer gottbegnadeten Stimme erzeugte Ton vermag eben doch in einer Weiſe jede Schwingung des Gefühls zum Ausdruck zu bringen, vermag in einer Weiſe zu dem Hörer zu ſprechen, wie es in dieſer Unmittelbarkeit auch der edelſten Amati⸗ oder Stradivarigeige kaum gelingt. Und dieſe Stimmen ſind es auch wiederum, die das immer wieder auftauchende Problem„Oper“ ohne weiteres in bejahendem Sinne löſen. Zu ſolchen Gedankengängen kam man in der geſtrigen Rigoletto⸗ Aufführung. die den Ber⸗ liner Meiſterſänger Willy Domgraf⸗Faßbaen⸗ der zu einem einmaligen Gaſtſpiel nach Mannheim brachte. Vor Beginn der Vorſtellung richtete Inten⸗ dant Brandenburg wiederum eindringliche und von Zuverſicht getragene Worte an das Publikum und ſchloß mit dem Appell, nicht nachzulaſſen in der Mie⸗ terwerbung, da nur ein ſtarker Stamm von Mietern es ermöglichen werde, unſere Bühne im Sinne ihrer ſtylzen Tradition weiterzuführen. Die Vorſtellung ſelbſt war die beſte Werbung. Das ausverkaufte Haus wurde von Domgraf nicht enttäuſcht. Iſt man auch zunächſt überraſcht, wie wenig er das Dämoniſche in der Figur des Rigoletto betont, ſo wirkt doch ſeine einfache Dar⸗ ſtellung, die ſtets die Tragik des unterdrückten, ge⸗ knebelten Menſchen in den Vordergrund ſtellt, mit äußerſter Eindruckskraft. Bei dieſer Stimme weiß man nicht, was man mehr bewundern ſoll: Die ſtolze Leuchtkraft eines heldiſch gefärbten Organs in den dramatiſchen Momenten oder die überaus zarte ein⸗ ſchmeichelnde Tongebung in der erſten Ausſprache mit ſeiner Tochter. Und nicht zuletzt den erſchüt⸗ ternden Ausdruck der Verzweiflung, wenn er am Schluß über Gildas Leiche zuſammenbricht. Ein e Meiſterleiſtung! An der Gilda von Ellice Flliard hatte er eine hervorragende Partnerin. Auch die übrigen bekann⸗ ten Kräfte unſeres Enſembles mit Kuppinger als Herzog an der Spitze wetteiferten, um die Vor⸗ ſtellung, die von Dr. Cremer mit Sicherheit und Schwung geleitet wurde, zu einem feſtlichen Höhe⸗ punkt der Werbewoche zu geſtalten. Stürmiſcher Beifall rief die Mitwirkenden und beſonders den berühmten Gaſt immer wieder vor die Rampe. Vom Nationaltheater Der Dramatiker Walter Erich Schäfer, deſſen Schauſpiel„Der 18. Oktober“ demnächſt hier zur Erſtaufführung gelangt, hat auf Anregung von In⸗ tendant Brandenburg zum Schlageter⸗Ge⸗ denktag einen Vorſpruch zu Hanns Johſt's Schauſpiel gedichtet. Die heute ſtattfindende Gedenk⸗ aufführung wird mit dieſem Vorſpruch eingeleitet. Als Abſchluß der Aufführung wird durch ein Streich⸗ quartett das Lied„Ich hatt einen Kameraden“ zu Gehör gebracht. Es wird daher gebeten, von Bei⸗ fallskundgebungen unmittelbar nach Fallen des Schlußvorhangs abzuſehen. Beſetzung des Egmont Am Sonntag erſcheint als Abſchluß der Werbe⸗ woche Goethes„Egmont“ in neuer Inſzenierung im Spielplan. Die Regie führt Friedrich Branden⸗ burg. Die Beethovenſche Muſik wird von Ernſt Cremer dirigiert. Den Egmont ſpielt Erwin Lin⸗ der, das Klärchen Eliſabeth Stieler, Karl Marx (Oranien), Willy Birgel(Alba), Fritz Schmiedel (Ferdinand), Lene Blankenfeld(Klärchens Mutter), Bum Krüger(Brackenburg), Ernſt Langheinz, Haus Simshäuſer, Joſeph Offenbach⸗Ziegler, Fritz Linn, Joſef Renkert, Hans Finohr, Georg Köhler als Genter Bürger, Guſtl Römer⸗Hahn(Richard), Hans Godeck(Silva) und Carl Raddatz(Gomez) ſind die Träger der weiteren Rollen. * Margarete Bäumer vom Mannheimer Natio⸗ naltheater wurde von der Brüſſeler Oper, dem Théatre de la monnaie, zu einem Gaſtſpiel als Jſolde zuſammen mit Lauritz Melchior und Alexander Kipnis eingeladen. Ferner wurde ſie er⸗ neut für vier große Wagner⸗Feſtkonzerte mit dem Pas de loup-Orcheſter in Paris verpflichtet Schlageter⸗Gebächtnisfeſer in der Chriſtuskirche. Zu Ehren Leo Schlageters verauſtaltet Kirchen muſik⸗ direktor Arno Landmann heute abend von 8 bis 9 Uhr eine Gedächtnisfeier mit Werken von Bach, Händel, Beethoven und Haydn, Der Eintritt iſt frei. Mieider⸗ daß alle in Euror an der n Tuba an der in dem eigen 5. 28 en⸗ ſtandiget ehen können, daher auch nicht lutonomie und einen 5 neuen Föderalismus. Wenn der deutſche Reichskanzler in außenpolitiſchen Rede davon ſprach, daß das teu, lutionäre Deutſchland jede Germanifferun verwerfe und eine beſondere Achtung vor den ſeiner großen Volkstümern, gere er kleinen, hege, ſo hat er auch auf außenpolitiſchem Gebiet als europz Revolutionär im Geiſtigen gezeigt. Der Gedanke der Eigenſtändigkeit der Völker wird einer der großen revolutionären Er⸗ rungenſchaften des Nachkriegsdeutſchlands werden. Er weiſt den Weg zur europäiſchen Zuſammenarbeſt und zur Ueberwindung einer unheilvollen Zerſpltt terung und eines Gegeneinander der Krüſte die Europas Weltſtellung gefährden. Es darf nicht bei einem völkertrennenden Nationalismus bleiben, ſon⸗ dern muß zu einer völkerverbindenden der Volkstümer kommen. Deutſchland ſieht Pflicht, dieſe Wandlung einzuleiten. Dieſe Pflicht geht aus der Friedens ſehnſucht des deulſchen Volkes und ſeiner Verantwortlichkeit für Euroyn hervor und aus der Notwendigkeit, Mittel⸗ europa neu zu oroͤnen— ohne es in kriege⸗ riſche Experimente zu verwickeln, für die das nato, nalſtaatliche Denken einen großen Anreiz bietet, Das liberalwe tliche Staatsdenken muß durch eine Neuordnung abgelöſt werden, die das Nebenein⸗ anderleben der Völker in unſerem gequälten Erbteil ſicherſtellen wird. Sicherung die + 2 5* 2 1 E Feiern an Schlageters Grabſtän Telegraphiſche Meldung — Schönau⸗Wieſenthal, 28. Mai. Die Grabſtätte Albert Leo Schlageters, deſſen Todestag ſich heute zum zehnten Male jährt, iſt felt Tagen zu einem nationalen Wallfahrtsort gewor⸗ den. Das Grab ſelbſt hat für dieſen Tag eine wür⸗ dige Ausſtattung erfahren. Der Platz um die Grab⸗ ſtätte wurde erweitert. Hinter dem Grabmal be⸗ findet ſich jetzt ein kleiner Hain. Zahlreiche Kränze, die bisher niedergelegt wurden, geben Zeugnis von der Verehrung, die man dem toten Helden zollt. Donnerstag abend veranſtaltete die Heimatortzs⸗ gruppe der NSDAP. eine würdige Ehrung ihres Kameraden. Gauinſpektor und Kreisleiter Blank⸗ Fahrnau ſowie Ortsgruppenleiter Dr. Gem⸗ mecker hielten Anſprachen. Am Freitag vormittag verſammelten ſich die Volks⸗, Bürger⸗, Handels⸗ und Gewerbeſchulen von Zell und Schönau am Grabe Schlageters zu einer Feier, bei der Vertreter der ſtädtiſchen Behörden an⸗ weſend waren. Freitod eines Fabrikdirektor⸗ Ehepaares — Mainz, 26. Mai. Der 62jährige Fabrikdirektor Fritz Wagner und ſeine 57jährige Frau wurden geſtern von dem verheirateten Sohn, der mit Ge⸗ walt in die verſchloſſene Wohnung in Mainz⸗Koſt⸗ heim eindrang, im Badezimmer mit Gas ver⸗ giftet bewußtlos aufgefunden. Sie ſtarben im Krankenhaus. Die Urſache für die Tat ſoll in einen ſchweren Leiden der Frau liegen. Einbrecher bei General v. Linſingen — Berlin. 26. Maß Die Wohnung des bekannten Heerführers aus dem Weltkriege General von Linſingen wurbe geſtern nachmittag von einer Diebesbande heim⸗ geſucht, der es gelang, Werte in Höhe von 80 bis 100 000 Mark zu erbeuten. Die Wohnung, dis ſich in der Regensburger Straße befindet, war in der Zeit von 5 bis.30 Uhr abends ohne Aufſicht, ſo daß die Diebe genug Zeit fanden, gründliche Arbeit zu leiſten. U. a. fanden dieſe eine Perlenkette mit 99 Perlen, die allein einen Wert von etwa 15 000„ hat, Neue Chormuſik Gegen gewiſſe Auswüchſe des heutigen Muſik⸗ lebens erfolgte ein entſchiedener Vorſtoß von Seiten der Jugendmuſikbewegung. Er entſprang einer neuen Einſtellung der Welt gegenüber. Der Zu⸗ ſammenſchluß der Jugend zu gemeinſamem Wandern, gemeinſamer Arbeit, gemeinſamem Tun und Leben bedeutete eine Abkehr von der Ichkultur, zu der ſich der Individualismus der vergangenen Jahrhunderte geſteigert hatte und ein Hinwenden zur Gemeinſam⸗ keit im Streben nach einem über dem Ich liegenden Ziele. Damit vollzog ſich die Abkehr von der Roman⸗ tik, die die Muſik zum Spiegelbild der eigenen Seele machte, und ein Hinwenden zu einer Muſik, die letzten Endes im Kosmiſchen verankert war. Das trifft in vollem Maße für die Muſik des Mittelalters zu. Mit dieſer Muſtk trat auch ein Stilwandel ein, nach der produktiven und reproduktiven Seite, eine Abkehr vom Vertikalen(Homophonie) und ein Hin⸗ wenden zum Horizontalen(Polyphonte). Dieſer Bewegung verdankt auch das Lobeda⸗ Singebuch ſeine Entſtehung, deſſen 1. Band vor eiingen Jahren durch Hannemann, Lendvai und Rein herausgegeben wurde.(Lobeda iſt eine dem DHV gehörige Burg in Thüringen, die der körperlichen und geiſtigen Ertüchtigung ſeiner Jugend dient.) Es enthält 100 Volkslieder und volkstümliche Geſänge, ältere und neuere, in Bearbeitungen unſerer beſten zeitgenöſſiſchen Komponiſten. Darin iſt mit Erfolg verſucht worden, Volkslieder zu bearbeiten, ohne im Stil einſeitig zu werden. Je die Hälfte davon iſt polyphon und homophon; aber auch in den letztern blieb das oberſte Geſetz der Volkskunſt gewahrt: die melodiſche Führung aller Stimmen. Mit dem Lobeda. buch wurden beſonders die kleinen Vereine be⸗ dacht; es gab dem L lke ſeine vielen, ſchönen, ver⸗ geſſenen Weiſen wieder. Im Sinne der Lobedabewegung liegt bie Veran⸗ ſtaltung offener Singſtunden nach dem Beiſpiel Jödes in der Weiſe, daß der Chor bei jeder ſich bie. tenden Gelegenheit aus dem Buch einſtimmige Volks⸗ lieder oder Kanons vorſingt, um die Hörer zum Mit⸗ und Nachſingen zu veranlaſſen, um hernach dasſelbe Lied in einem zwei⸗ oder mehrſtimmigen Satz vorzu⸗ tragen. Das Lobedabuch hat weit über den Kreis der Lobedachöre hinaus den Kreis derer erweitert, die nach einer ſinnvollen Geſtaltung des Lebens ſuchen und dem urſprünglichen Sinn des Männerchorſin⸗ gens, wie er in Zelters Liedertafel lebendig war, verwirklicht. Dieſem tiefſten Sinn der Muſik, dem Aufbau einer Gemeinſchaft der Singenden, dient auc der ſpeben erſchienene 2. Band des Lobeda⸗ buch s, von denſelben Männern herausgegeben. Er enthält nur Originalkompoſitionen, ältere und neuere in dem neugewonnenen Stil. Der Inhalt gliedert ſich in: Geiſtliche Lieder, Lieder zu des Vaterlandes Ehr und Wehr, über den Alltag, Froh⸗ ſinn und Standeslieder. Dem Gemeinſchaftsſinn ent⸗ ſprechen die aufgenommenen Kanons, Tiſchgebete, Rundgeſänge. Die neuen Texte ſtammen z. T. von Emil Gött, Hermann Stehr, Franz P. Kürten, R. M. Rilke, Max Geißler, Chr. Morgenſtern, Hermann Burte, Martin Lang. Von neuern Komponiſten ſeien u. a. genannt: Lendvai, Rein, A. nab, Ludwig, Weber, Hermann Erdlen, Hermann Erpf, Mar Meier 7, Ernſt Lothar v. Knorr, Ottmar Gerſter, Karl Marx, Adolf Pfanner, Hans Lang. Die Ausſtattung des Buches iſt gediegen. Es er. ſcheint nur in Partiturform(Linienſyſtem) einmal um den Sängern das Mitſingen mit allen Stimmen zu ermöglichen, zum andern damit das Buch zur Pflege der Hausmuſik— mit oder ohne Inſtrumente — verwendet werden kann; denn alle Sätze laſſen ſich aufs Einfachſte kantatenmäßig ausgeſtalten.(Verlag; Deutſch⸗Nationaler Handlungsgehilfen⸗ Verband, Hamburg). 5 Gemeinſam iſt allen Sätzen die Einfachheit der Mittel und die Klarheit der Form. In dem von einem geiſtig gebundenen Geſtaltungswillen geform ten Kunſtwerk erleben wir die Wiedergeburt einer Vokalmuſik im Geiſte einer Volksmuſtk. Manches wird wohl zeitgebunden ſein und von einer ſpätern Zeit abgelehnt werden, jedoch die Grundhaltung, der Wille zu einer gemeinſchaftsbildenden Volkskunſt, wird von Beſtand ſein. O. B. e Ein Wirhelm⸗Raabe⸗Denkmal. Aus Anlaß bes 100. Geburtstages des Dichters Wilhelm Raabe am 9. September 1931 war von der„Geſellſchaft ber Freunde Wilhelm Raabes“ vor der Johann kirche in Gera eine Raabe⸗Eiche gepflanzt wor⸗ den. Der Verein hat nun, unterſtützt durch freiwi⸗ lige Spenden, einen Gedenkſtein unter der Eiche er richtet. Dieſes Denkmal wurde der Stadt Gera von dem Verein als Eigentum übergeben. . E reer e e..„ * A„* e nee t 1939 Europa eigen⸗ „ daher einen . r großez as revo, tenarheit Jerſplit, ifte, die nicht hei ben, ſon⸗ cherung ieht die e Pflicht deutſchen Europa tittel⸗ u kriege⸗ 8 natio⸗ ietet, urch eine ebenein⸗ i Eroͤteil täte Mai. „ deſſen , iſt ſeit gewor⸗ ne wür⸗ e Grab⸗ mal be⸗ Kränze, nis von en zollt. torts⸗ ng ihres 8 lank⸗ Gem⸗ ſich die len von ju einer den an⸗ res direktor wurden mit Ge⸗ nz⸗Koſt⸗ s ver⸗ hen im n einem Es er⸗ einmal immen ich zut umente ſen ſich Zerlag: erband, eit det m von eform⸗ einer anches pätern ig, der skunſt, ö B. * aß des be am t der unts⸗ wor eiwil⸗ che er⸗ a von *. — Ma 102882 Mat 1933 Freitag, 26. ie Stadiseiſe 3 2 Mannheim ehrt Schlageter Unſere Stadt fügte ſich in den Rahmen der Schlageterfeiern, die heute in ganz Deutſchland ver⸗ auftaltet wurden, in durchaus würdiger Weiſe. Für die Schuljugend wurden auf Anordnung des Badiſchen Kultusmini⸗ ſteriums am Vormittag ſchulweiſe Feiern veranſtal⸗ let. Für die Mannheimer Volksſchulen war, ſoweit Radioapparate zur Verfügung ſtanden, beſtimmt worden, daß das Hörſpiel, das um 10,10 uhr von Berlin aus über alle deutſchen Sender ging, angehört wurde. Im Anſchluß daran fanden Gebächtnis feiern entweder in der Turnhalle uber, wo eine ſolche nicht vorhanden iſt, auf dem Schulhofe ſtatt. Durch eine kurze Anſprache des Rek⸗ lors wurde die Bedeutung des Tages gewürdigt. Die Kinder durften dann nach Hauſe gehen. Die Höheren Schulen veranſtalteten die gleichen Gedächt⸗ nisfeiern. Ein beſonderes Lob muß der Mannheimer Be⸗ pölkerung gezollt werden. Der Aufforderung, zu Ehren des Nationalhelden Schlageter zu beflag⸗ geu, wurde ſo zahlreich Folge geleiſtet, daß man behaupten darf: reicher war das Fahnenmeer nicht am 1. Mai. Drei Minuten Verkehrsſtille Als punkt 12 Uhr die Glocken ſämtlicher Mann⸗ heimer Kirchen zu läuten begannen, ſtockte mit einem Schlage der Verkehr. Wer in Unkenntnis dieſer Schlageter⸗Ehrung auf dem Rad oder im Auto wei⸗ ter fahren wollte, wurde durch die überall aufgeſtell⸗ len Schutzleute angehalten. Aber nicht nur die Fahr⸗ zeuge ſtanden ſtill. Auch die Paſſanten hemmten ihre Schritte. Die männliche Bevölkerung nahm, soweit ſie nicht die Kopfbedeckung daheim gelaſſen hatte, den Hut oder die Mütze vom Kopfe und hob die rechte Hand zum Nationalgruß. Wer an einem der Brennpunkte des Verkehrs dieſe unvergeßlichen drei Minuten erlebte, konnte feſtſtellen, daß das Publikum eine durchaus würdige Haltung einnahm. Ein ungewöhnlicher Andrang herrſchte am Parade⸗ platz. Hier war auch die Schuljugend in Maſſen verſammelt. Der Uebergang von dem lebhaften Verkehr zur völligen Stille war ebenſo eindrucks⸗ voll, wie die Wiederaufnahme des Betriebes. An der Kreuzung Planken—Breiteſtraße hatten ſich ſo niele Autos und Fahrräder angeſammelt, daß man diesmal die Verkehrspolizei nicht entbehren konnte. Aber es dauerte nur einige Minuten, bis der Ver⸗ kehr wieder normale Formen angenommen 8 C. zum Wiesbadener Flugzeugunglück Die Ueberführung der beiden toten Flieger iſt im Laufe des heutigen Nachmittags durch einen Kraftwagen erfolgt, der von Freunden des Flugſportes zur Verfügung geſtellt wurde. Wie wir ſoeben aus Wiesbaden erfahren, hat ſich das Befinden des Piloten Herr gebeſſert. Der Verletzte iſt wieder bei Bewußtſein und hat auch ſchon wieder Nahrung zu ſich genommen. Er er⸗ kundigte ſich ſofort nach ſeinen beiden Kameraden und verlangte nach ihnen. Mit Rückſicht auf den ſchweren Schädelbruch und um Aufregungen zu ver⸗ meiden, hat man Herrn Herr den wirklichen Sach⸗ verhalt nicht mitgeteilt, ſondern ihm eine einiger⸗ maßen beruhigende Auskunft gegeben. Politiſche Vorkommniſſe Am Mittwoch vormittag wurde ein Perſonen⸗ kraftwagen, der dem Verlag der früheren„Ar⸗ beiterzeitung“ gehörte und in einer Inſtandſetzungs⸗ werkſtatt verborgen gehalten wurde, beſchlag⸗ nahmt. Auf dem Hauptbahnhof wurde geſtern vormittag ein Mann, der Mitglied der verbotenen„Roten Hilfe“ iſt, feſtgenommen und in das Bezirks⸗ gefängnis eingeliefert. In ſeinem Beſitz fand man Piſtolenmunition und einen Kurierbrief, den er in das Saargebiet bringen wollte. Ein Mann, der unwahre Gerüchte über die Reichsregierung verbreitet hatte, wurde in Schutz⸗ haft genommen. Verkehrsunfälle Ecke Gärtner⸗ und Mittelſtraße ſtieß am Mittwoch vormittag ein Kraftradfahrer mit einem Stra⸗ ßenhahnwagen zuſammen. Der Kraftfahrer wurde on dem Straßenbahnwagen einige Meter weit ge⸗ ſchleift und erlitt dabei einen linksſeitigen Unter⸗ ſchenkelbruch ſowie erhebliche Verletzungen am Kopf. Der Verunglückte fand Aufnahme im Städtiſchen Krankenhaus. Beim Verſuch eines mit großer Geſchwindigkeit fahrenden Laſtkraftwagens, beim weſtlichen Eingang der Diffenebrücke einen Han dwagenfahrer, der dort die Straße überquerte, zu überholen, wurde dieſer vom Laſtkraftwagen erfaßt, zu Boden geworfen und an den Händen ſowie am Kopf verletzt. Der Lastkraftwagen rannte darauf gegen einen Straßen⸗ kahnmaſt und wurde ſchwer beſchädigt. b Lundung einer Kindesleiche. Am Mittwoch vor⸗ mittag wurde aus dem Verbindungskanal die Leiche eines neugeborenen weiblichen Kindes gelandet. Die Leiche trug noch die Reſte eines Stückes Stoff um den Hals, mit dem das Kind ver⸗ mutlich erdroſſelt wurde. Anhaltspunkte über die udesmutter wollen der Kriminalpolizei mitgeteilt werden. gessefen Diten enſgegen Neue Mannheimer Zeitung Abend ⸗Ausgabe 3. Seite Nummer 240 Ausgang des 2 Bandertreſfens Die Wandervereine werben für den vaterländiſchen Gedanken Als nach der verlegten Schloßplatz⸗Kundgebung die Spitzen der Behörden, unter denen man den ſtellvertretenden Landrat, Regierungsrat Neu⸗ N den ſtellvertretenden Poltzeipräſidenten, Regierungsrat Sackſofſky, Beigeordneter Dr. Bartſch und Polizei⸗Oberſtleutnant Demoll be⸗ merkte, im Friedrichspark eingetroffen waren, er⸗ öffnete Herr Teickner die Kundgebung mit der Bitte, den Feſtausſchuß nicht für die Launen des Wetters verantwortlich zu machen, zumal auch die an ſolche Dinge gewöhnten Wandersleute bedauern würden, daß die vielen Zuſchauer naß geworden ſeien. Nachdem die Bexbacher Bergwerkskapelle das Niederländiſche Dankgebet intoniert hatte, ſprach Oberbürgermeiſter Müller⸗Darmſtadt, der Vorſitzende des Odenwaldklubs, einige ſchmei⸗ chelhafte Worte über die Stadt Mannheim, die Hü⸗ terin deutſchen Weſens in der Südweſtmark. Wir bewundern, ſo führte er aus, die Stadt, die durch ihre ſtarke Kraft ſich emporgeſchwungen hat, und verehren ſte als eine Stätte deutſcher Kultur. Wir Wanderer freuen uns, daß die Vertreter der Regie⸗ rung und der Stadt durch ihr Erſcheinen zum Aus⸗ ruck gebracht haben, welche Bedeutung ſie der Kund⸗ gebung beimeſſen. Viele Worte ſollen nicht gemacht werden, denn für den Wanderer ſtand ſchon immer die Tat an erſter Stelle. Wir werben auch für den vaterländiſchen Gedanken durch die Tat, wie auch wir Wanderer nicht entbehrlich zu ſein glauben beim Wiederaufbau des Vaterlandes. Die Jugend und das gereifte Alter müſſen zuſammenwirken, wenn das Werk ein voller Erfolg werden ſoll. Unſer Glaube iſt der Sieg, der die Welt überwindet. Regierungsrat Neumayer überbrachte die Grüße der badiſchen Regierung. Er betonte, daß das Ziel und Streben der Wanderver⸗ eine, den Sinn und die Liebe für die Heimat in weite Volkskreiſe zu tragen, Dienſt am Vaterland iſt. Noch lange nicht iſt die Pionierarbeit zu Ende. Wandern iſt nicht nur ſchön, ſondern auch geſund. Daher lautet die Bitte der Regierung; weiter zu werben, denn die Liebe zur Natur, zur Heimat iſt ein Grundpfeiler der großen nationalen Einigung. Die Liebe zum deut⸗ ſchen Volk, zur Heimat, zum Vaterland über alles. Nachdem das begeiſtert geſungene Deutſchlandlied verklungen war, begrüßte Beigeordneter Dr. Bartſch im Namen des Oberbürgermeiſters und im Namen der Stadtverwaltung die Gäſte. Er führte u. a. aus, daß es Aufgabe des deutſchen Menſchen im neuen Staate iſt, nach neuen und doch alten Idealen und verinnerlichter Lebensauffaſſung zu ſtreben. Nur draußen in der Natur wird man neue Kraft und neue Ehrfurcht gewinnen vor der Allmacht und wird be⸗ wahrt vor dem Verſinken in Materialismus und überſpitzter Geiſtigkeit. Im Auftrag des Vorſtandes des Reichs⸗ verbandes deutſcher Gebirgs⸗ und Wander⸗ vereine grüßte Dr. Götz die Wanderer. An zwanzig Orten des deutſchen Vaterlandes mar⸗ ſchieren, ſo führte der Reoͤner u. a. aus, zu gleicher Zeit die Wanderer auf, um für ihre Ideale zu zeu⸗ gen. Den diesjährigen Sternwanderungen kommt eine ganz beſondere Bedeutung zu. Das deutſche Volk iſt einig geworden und hat entſchloſſen den Marſch nach vorwärts und aufwärts angetreten. In der geſchloſſenen Front aller Deutſchen ſtehen auch die deutſchen Wanderer, die Vorkämpfer der deut⸗ ſchen Volksgemeinſchaft und des deutſchen Einheits⸗ ſtaates ſind. Wir haben in unſeren Reihen immer gekämpft gegen den Klaſſengeiſt und Standesdünkel, gegen alles Trennende, das Partei, Stand und Kon⸗ feſſion in unſer Volk trugen. Wir ſind eingetreten für Ueberbrückung des unſeligen Riſſes zwiſchen Stadt und Land und haben immer wieder die Ach⸗ tung des Arbeiters vor dem harten Tagwerk der Bauern verlangt und umgekehrt. In dieſem Sinn wollen wir auch in Zukunft hoffnungsfroh und zielbewußt an die Arbeit gehen und den deutſchen Wandergedanken hinaustragen in unſer Volk. Die deutſche Heimat iſt das Schönſte und Wertvollſte, was wir haben. Hier haben wir eine unverſiegbare Quelle deutſcher Kraft, einen ewig ſprudelnden Jungborn deutſchen Lebenswillens. Ehe der Redner ſeine Anſprache mit einem drei⸗ fachen„Friſch auf!“ beendete und nochmals ein Be⸗ kenntnis zum neuen Staat ablegte, brachte er eine Eutſchließung zur Verleſung, die bei allen Sternwanderungen im Deutſchen Reich zur gleichen Zeit bekannt gegeben wurde. In der Entſchließung heißt es: Der Reichsverband deutſcher Gebirgs⸗ und Wandervereine, dem über eine Viertelmillion deutſche Männer und Frauen angehören, veran⸗ ſtaltet heute in ganz Deutſchland 20 Stern⸗ wan derungen. An den verſchiedenſten Orten unſeres großen deutſchen Vaterlandes treffen ſich rüſtige Wandersleute, um durch ihren Aufmarſch die deutſchen Volksgenoſſen auf die Schönheiten und Wunder von Natur und Heimat hinzulenken, auf die Koſtbarkeiten, die uns trotz aller wirt⸗ ſchaftlichen Zeitnöte unverfälſcht und rein in ſtrah⸗ lender Pracht als immer ſprudelnde Lebens⸗ und Kraftquelle zur Verfügung ſtehen. Die deutſchen Gebirgs⸗ und Wandervereine wollen die Menſchen aus kleinlichem Denken her⸗ ausreißen und durch die Liebe zur Natur zu einem Geſchlecht heranziehen, das feſte Wurzeln in dem Boden der Heimat hat und aus ihm die lebendige Kraft ſaugt, die es befähigt, allen Stürmen zu trotzen. Deshalb heraus aus dem dumpfen Häuſermeer der Großſtadt, heraus aus der Werkſtatt und Fa⸗ briken, hinaus in die herrliche Gottesnatur, mit gleichgeſinnten Wanderfreunden, zum Nutzen jedes Einzelnen und zum Segen für Volk und Heimat! Helft alle mit in dieſem Sinne, das Deutſche Reich neu aufzubauen. „Deutſcher: Vaterland!“ Das Deutſchlandlied und das Horſt⸗Weſſel⸗Lied beendeten den offiziellen Teil der Kundgebung. Die Bexbacher Bergwerkskapelle ſorgte durch fleißiges Muſizieren dafür, daß die Gäſte angenehm unter⸗ halten wurden. Da ſich inzwiſchen das Gewitter ver⸗ zogen hatte und die Sonne den Spätnachmittag ver⸗ goldete, entfaltete ſich auch im Park ein buntes Trei⸗ ben. Die auswärtigen Trachtengruppen und Tanz⸗ kreiſe boten Volkstänze, und die Jugend machte auf ihren Klampfen flotte Muſik. Es war ein richtiges Wanderertreffen: ungezwungen und voller Natür⸗ lichkeit. Weitere Darbietungen, wie Chorgeſänge uſw., ließen die Stunden wie im Fluge verſtreichen und ſorgten dafür, daß das regneriſche Intermezzo des Nachmittags raſch vergeſſen wurde. er wandere Dir Dein Zur Frage der Butterpreiſe Die Preſſeſtelle beim Staats miniſterium teilt mit: Bei den Veröffentlichungen, die ſich bisher mit der Verteuerung der Butter in der jüngſten Zeit be⸗ faßt haben, hat man zumeiſt außer Acht gelaſſen, daß es ſich hierbei in erſter Linie um die Auswirkung der Maßnahmen handelt, die von ſeiten der natio⸗ nalen Regierung im Intereſſe der deutſchen Land⸗ wirtſchaft als dringend notwendig durchgeführt wur⸗ den. Die verhänignisvollen Auswirkungen des Zu⸗ ſammenbruchs der Werkmilchpreiſe für die Landwirt⸗ ſchaft(6 Pfennig je Liter Milch) waren Anlaß für die nationale Regierung, die Fettwirtſchaft von Grund aus neu zu regeln mit dem Ziele, durch Er⸗ höhung der Butterpreiſe der Landwirtſchaft wieder eine Rentabilität zu gewährleiſten. Während die Berliner Butterpreiſe im Jahre 1913 127 Mk. je Zentner im Durchſchnitt betrugen, iſt die Butternotierung im Monat Februar und März 1933 auf einen Tiefſtand von 84 Mk. je Zentner Berliner und 81 Mk. je Zentner Kemptener Notierung zurück⸗ gegangen. Das Abſinken der Butterpreiſe hatte zur Folge, daß damit die Werkmilchpreiſe für den Landwirt auf—4 Pfg. unter den Vorkriegspreis zurückgingen und die deutſche Milchwirtſchaft der Gefahr des Zuſammenbruchs nahe brachte. Bei den gegenwärtigen Notierungen von 120 Mk. je Zentner iſt ſomit keineswegs der Preis⸗ ſtand der Vorkriegszeit erreicht. Um die Folgen gegenüber den ſchwächeren Gruppen der deutſchen Verbraucherſchaft zu mil⸗ dern, wurde von ſeiten der Reichsregierung die Zuteilung von Fettbezugsſcheinen einge⸗ führt, die eine Verbilligung der Preiſe für die be⸗ zogenen Fette ungefähr in der Höhe der Preisſtei⸗ gerung bringen ſoll. Es iſt ſomit nicht angängig, für die eingetretene Preisſteigerung ohne weiteres die Molkereien oder den Butter⸗Groß⸗ und Kleinhandel verantwortlich zu machen, da ſie dieſer Entwicklung gegenüber ohne Einfluß ſind. Es muß nur gefordert werden, daß die augenblickliche Marktlage nicht An⸗ laß zu un gerechtfertigten Ueberhöhun⸗ gen der Verdienſtſpanne ſowohl im Groß⸗ als auch im Kleinhandel gibt. In gleicher Weiſe muß M 9. 1 deo auch Vorſorge getroffen werden, daß die Mehrerlöſe aus der Verarbeitung der Milch durch die Molke⸗ reien reſtlos der Landwirtſchaft zugute kommen. Da die Erhöhung der Notierungen in der Hauptſache erſt in der zweiten Hälfte des Monats Mai 1933 von 90„ auf 120 /, d. h. um 30 /, eingetreten iſt, ſo kann mit einer Aufhöhung der Erzeugerpreiſe fſtr Werkmilch um etwa 2 Pfg, im Monat Mai 1933 ge⸗ rechnet werden. Im Allgemeinen dürfte eine Ueberſetzung der Verkaufspreiſe dann nicht vorliegen, wenn ſolche nicht mehr geſtiegen ſind, als die Notierung, d. h. im Laufe des Monats Mai 1933 um 30 Pfg. je Pfund. Bei Betrachtung dieſer Frage möge jeder Betei⸗ ligte an das Wort unſeres Führers Adolf Hitler in ſeiner Regierungserklärung vom 23. März 1933 denken:„Die Wiederherſtellung der Rentabilität der landwirtſchaftlichen Betriebe mag für den Kon⸗ ſumenten hart ſein, das Schickſal aber, das das ganze Volk träfe, wenn der Bauer zugrunde ginge, wäre mit dieſer Härte nicht zu vergleichen.“ Stellungnahme des Mannheimer Butterhandels Wie uns vom Verband des Einzelhandels e. V. Mannheim mitgeteilt wird, haben ſich die Vertreter des Einzelhandels, des Großhandels und des Kampf⸗ bundes für den gewerblichen Mittelſtand in einer Sitzung, die am Mittwoch in der Handelskammer ſtattfand, bereit erklärt, ohne Rückſicht auf die zur Erhaltung des Geſchäfts erforderliche Kalkulation die vom Reichspreiskommiſſar feſtgeſetzten Butterpreiſe einzuhalten. Der Börſen⸗ preis für Butter iſt nach den amtlichen Notierungen innerhalb nicht ganz eines Monats um 36/ für den Zentner geſtiegen. Die Verbraucherpreiſe ſind nicht in demſelben Umfange geſtiegen, weil der Handel mit Rückſicht auf die Notlage weiteſter Verbraucher⸗ kreiſe dieſe Aufwärtsbewegung nicht mitmachen zu können glaubte. Der Mannheimer Groß⸗ und Ein⸗ zelhandel fühlt ſich daher von den Vorwürfen, die ganz allgemein und zum Teil ohne Prüfung der wirtſchaftlichen Vorgänge erhoben werden, nicht be⸗ troffen. 565% Auf zum Stahlhelmtag in Konſtanz! Der„Stahlhelm“ B. d. F. veranſtaltet am 27. und Mai in Konſtanz einen großen Aufmarſch der ſüddeutſchen Landesver⸗ bände in Anweſenheit des Bundesführers Franz Seldte und ſämtlicher Landesführer. Auch Mann⸗ heim entſendet zu dieſer machtvollen Kundgebung für den Wehrgedanken und die nationale Regierung mehrere hundert Stahlhelmer. Zu dem Sonder⸗ zug, der am Samstag früh etwa 2 Uhr hier abfährt, ſind zu dem ermäßigten Preis von 10,40% hin und zurück auch alle Kameraden in Zivil nebſt Angehöri⸗ gen, ſowie die Mitglieder des König⸗Luiſe⸗Bundes zugelaſſen. Die Fahrkarten ſind vor der Abfahrt im Bahnhof erhältlich. Rückfahrt ab Konſtanz Sonntag gegen Abend. Nähere Auskunft im Stahlhelmheim, Karl⸗Ludwigſtr. 38, Fernruf 446 36. i Neuaufnahmen in den Deutſchen Sängerbund Die Leitung des Deutſchen Sängerbundes hat jetzt nach Verhandlungen mit dem Kampfbund für deutſche Kultur die bereits auf dem Dortmunder Sängertag angekündigten Richtlinien betr. Aufnahme bundes⸗ fremder Vereine erlaſſen. Als oberſter Grundſatz gilt: Neu aufzunehmende Vereine müſſen die Ge⸗ währ bieten, daß ſie ſich freiwillig und überzeugt zu den nationalen Grundſätzen des DSB bekennen wollen. Ihre Vorſtandſchaft muß der NS DA ange⸗ hören oder ihr naheſtehen. Auf keinen Fall darf in der Leitung jemand geduldet werden, der die natio⸗ nalſozialiſtiſche Bewegung bekämpft oder bekämpft hat. Vereine, die früher dem Arbeiter⸗Sän⸗ gerbund angehört haben, ſind auch geſchloſſen auf⸗ zunnehmen, wenn ihre Vorſtandſchaft den obigen Richtlinien gemäß neu gebildet wird. Irgendwelche politiſche Betätigung oder Gruppenbildung innerhalb der neu aufgenommenen Vereine darf nicht geſtattet werden. Vor der Aufnahme von Vereinen, die bisher keiner Organiſation angehörten, iſt in Zweifelsfällen die Billigung der örtlichen Leitung der NSDAP einzuholen. Im allgemeinen wird die Einſetzung einer Aufnahmekommiſſion, beſtehend aus zwei Mitglie⸗ dern eines Bundesvereins und einem Mitglied der örtlichen Parteileitung, empfohlen. Das Beſtrel en des DSB muß dahin gehen, die bisher außenſtehen⸗ den Vereine nicht abzuſtoßen, ſondern heranzuziehen. Aber ſelbſtverſtändlich darf für Leute, die ſich eom⸗ muniſtiſch betätigt haben, oder die noch heute Organi⸗ ſationen angehören, die im Gegenſatz zur nationalen Regierung ſtehen, kein Platz in einem Bundesverein ſein. SBR. 28. * Zum Weggang von Stadtpfarrer Dr. Hoff. Dem Scheidenden ging von Oberbürgermeiſter Ren⸗ ninger ein Schreiben zu, in dem er ihm für ſeine faſt 25jährige erſprießliche Tätigkeit in Maunheim auch namens der Stadtverwaltung dankt und ihn bittet, die überſandten Bücher über Mannheim als Erinnerungsgabe entgegenzunehmen. * Schafft Arbeit für die alten Kämpfer! Unter dieſer Ueberſchrift ſendet uns die Mannheimer Kreis⸗ leitung der NSDAP(gez. Otto Wetzel) folgenden Aufruf mit der Bitte um Abdruck: „Nachdem die Verankerung der Macht im Staat, den Ländern und Gemeinden durchgeführt iſt und die ſachlichen Arbeiten des Aufbaus in Angriff genom⸗ men werden können, iſt es eine unſerer erſten Pflichten, die nicht zu vergeſſen, durch deren Einſatz dieſes Werk ermöglicht worden iſt. Die Kreisleitung der NSDAP hat es ſich zur Aufgabe geſetzt, die erſten 1500 Mitglieder, die bis Novem⸗ ber 1930 in die Partei eingetreten ſin d. in Arbeit zu bringen. Unter dieſen befinden ſich eine Reihe von Parteigenoſſen, die ſeit Jahr und Tag trotz Arbeitsloſigkeit und Not ſich immer für unſere Sache einſetzten und ihren Kopf hinhalten mußten. Wenn wieder Arbeit geſchaffen wird, dann heißt es zu allererſt unſere Pflicht gegenüber dieſen Kämpfern erfüllen. Ich rufe daher als Kreisleiter alle Arbeitgeber, alle Verbände und alle Behörden auf, die Kreisleitung in dieſem Wollen zu unterſtützen. Wenn irgendwo eine Stelle, gleich welcher Art zu be⸗ ſetzen iſt, dann iſt es Pflicht, zuerſt bei der Kreis⸗ leitung der NSDAP, Abteilung Arbeitsvermittlung anzufragen. Dieſe Kämpfer haben zuerſt ein Au⸗ recht darauf, wieder Arbeit und Brot zu bekommen und erſt dann, wenn ſich für beſondere Aufgaben unter dieſen keine geeigneten Kräfte finden, können andere untergebracht werden. Darum ſchafft Arbeit für die Kämpfer der Freiheit!“ * Warnung vor einem Darlehensſchwindler. Ba⸗ diſche Sicherheitsſtellen warnen eindringlich vor einem berüchtigten Darlehensſchwindler. Es handelt ſich um einen gewiſſen Karl Geigger, geboren am 7. September 1876 in Raithasbach, der das Dar⸗ lehensvermittlungsgewerbe im Umherziehen aus⸗ übt und zwiſchenzeitlich vom Bezirksamt Lörrach bereits zweimal beſtraft wurde. G. ſetzt den Wahr⸗ nehmungen nach ſein Unweſen immer noch fort. Er nimmt Darlehensanträge für unreelle Firmen an und läßt ſich Bearbeitungsgebühren bezahlen. Die Auftraggeber ſind jedoch regelmäßig die Betrogenen. * Das Feſt der ſilbernen Hochzeit feiert heute Herr Oskar Inhaber des Weinreſtaurants mit dem 25jährigen Geſchäftsjubiläum. Denkt an die Stiftung für Opfer der Arbeit! Einzahlungen an Reichskreditgeſellſchaft Ag., Berlin W 8, Behrenſtraße 21/2, ſowie auf deren Reichsbankgirokonto und deren Pyſtſcheckkonto 120 Berlin unter Angabe der Kontobezeichnung:„Stif⸗ tung für Opfer der Arbeit“ ſſqehoff isk die Zig dkekke der Erfolge * 0 9— 5 * 2 2 2 —. 2 21 9 1 8 1 38 Neue Mannheimer Zeitung Abend⸗Ausgabe 1. Nationale Kleinautoſchau in Schwetzingen Ein voller Erfolg— 70 Die Erſte nationale Kleinautoſchau mit Schönheits⸗ wettbewerb, die der Automobilklub Kurpfalz, Sektion Heidelberg des Babiſchen Automobilklubs Av., im Schwetzinger Schloßgarten veranſtaltete, war ein voller Erfolg. Nicht weniger als 70 Wagen waren ausgeſtellt, darunter ein Elite⸗Team Mercedes⸗Benz mit 27 Wagen, Adler mit 14, Opel mit 9, Hanomag und Wan⸗ derer mit je 4, ein Team der kleinen Goliat⸗Pioniere uſw. Es war eine einzigartige Schau in einem wunder⸗ baren Rahmen. Die ganze nördliche Hälfte d Schloßgartens ſtand für die Ausſtellung zur Verfügung. Die langen Wege des Zirkels und die prächtigen Allee⸗ wege boten Gelegenheit zu großartigen Korſofahrten, wie ſte an anderen Plätzen kaum veranſtaltet werden können. Die Veranſtaltung war offen für deutſche Perſonen⸗ wagen, deren regulärer Verkaufspreis 6500/ nicht über⸗ ſteigt. Die Wagen der großen Klaſſe(Mercedes⸗Benz) be⸗ teiligten ſich außer Konkurrenz. Die Bewertung erfolgte unter ganz beſonderer Berückſichtigung der Preiswürdig⸗ keit nach dem äußeren Geſamteindruck, harmoniſcher Form⸗ und Farbengebung, bei größtmöglichſter Bequemlichkeit und Fahrannehmlichkeit. Verteilt wurden 16 erſte Preiſe, darunter ein Team⸗ preis, 9 zweite Preiſe, darunter ebenfalls ein Teampreis und 1 dritter Preis. Als Sonderbewertung wurde das„Goldene Band der Kurpfalz“ ausgefahren, das fünfmal verteilt wurde, ferner je 2 ſilberne und blaue Bänder. Die Preisverteilung wurde vom badiſchen Innenmink⸗ ſter Pflaumer vorgenommen, der Ehrenſchirmherr der 1. Nationalen Kleinautoſchau in Schwetzingen war.— Die Ausſtellung erlitt durch einen wolkenbruchartigen Gewtt⸗ terregen am Nachmittag eine längere Unterbrechung. Gegen Abend hellte ſich das Wetter wieder auf. Die Schwetzinger nationalen Verbände veranſtalteten zu Ehren des babiſchen Innenminiſters einen Aufmarſch im Schloß⸗ garten, mit dem die Veranſtaltung abgeſchloſſen wurde. Die Ergebniſſe: des Klaſſe 4(Verkaufspreis bis zu 2500): 1. Preiſe: dunkelrote Open ⸗Limouſine 1 Liter; Hanomag⸗Limouſine 18 PS, Gebr. Mappes, Heidelberg. 2. Preiſe: Opel⸗ Sonnenſchein⸗Limouſine 1,2 Liter, Aöam Opel AG; Team⸗ preis: Goliath⸗Pionier, roter Sportwagen, weiße Strom⸗ Unten⸗Limouſine, ſchwarzes Kabriolett. Wagen waren Klaſſe B( 1) 1. Preiſe: dunkelrotes O 2 Adam Opel AG; Honomag⸗Kab Gebr. appes, Heidelberg; 5 Limouſine, 6/0 PS, Neue Röhr⸗ 2. Preiſe: ſchwarze Opel⸗ Acc; blaue Hanomag⸗ e Opel⸗Limouſine. 14: 1. Preiſe: eam, drei Adler⸗ weiß und rot, 36/80 PS, „ graues Kabriolett, U. Adler⸗Trumpf, ſchwarze Li⸗ Spezial⸗ Regent⸗ Wiskott, AG; graues ö Liter, Dr. zenz Innenlenker, 1,7 Litex, Adͤler⸗Trumpf Kabrio⸗ rke. 2. Preiſe: dunkelblaue Ada Opel AGG; Adler⸗ dlerwerke; Mer⸗ Daimler⸗Benz AG; Kabriolett, 6/30 PS, Adler⸗ B N 8 Trumpf, werke. N* Liter, Ad -grünes 1) 1. Preiſe: Adler⸗ 8,7 erwerke; Mereedes⸗ Liter, Daimler⸗Benz A; Mer⸗ 6-Kabriolett, 2 Liter, Daimler⸗ Benz Acc; Wanderer, taubengraues Kabriolett, 8/40 PS, Alfred S t, Pforzheim. 2. Preif Mercedes-Benz, graues-Kobriolett, 2 Liter, Daimler⸗Benz A; Woan⸗ derer, graue Limouſine, PS, Wolf u. Diefenbach, Mannheim. i Als S R 7735 18 iderbewertung wurde das„Goldene Band der Kurpfalz“ ausgefahren. Teilnahmeberechtigt waren alle Wagen, die in den 4 Klaſſen einen erſten Preis erhalten hatten. Klaſſe A und B und Klaſſe O und D wur⸗ den zu zwei Gruppen zuſammengefaßt. Gruppe 1: Goldenes Band der Kurpfalz: dunkelrote Opel⸗Limouſine 1,0 Liter Adam Opel AGG.— Silbernes Band: Hanomag⸗Limouſine 18 PS., Gebrüder Mappes Heidelberg. Blaues Band: Röhr„Junior“, graue Li⸗ mouſine 6/30 PS, Neue Röhrwerke Oberramſtadt. Gruppe 2: Goldenes Band der Kurpfalz: Schwarz⸗ Weiß⸗Rotes Adler⸗Trumpf⸗Team, Adͤlerwerke; Regent⸗Spe⸗ ztal⸗Cabriolet, Dr. Wiskott, Frankfurt a..; Mercedes⸗ Benz, hellgraues O⸗Cabriolet, Daimler⸗Benz AG.; Wan⸗ derer Cabriolet, taubengrau, Alfred Schütt, Pforzheim.— Silbernes Band: Aoͤler⸗Trumpf, beige Cabriolet, 3/0 PS, Adlerwerke.— Blaues Band: NA Voran, Cabriolet 6/90 PS, U. Kautt u. Sohn, Karlsruhe. Deutſche Vorprüfung für Henley Die Olympiavorbereitungen der deutſchen Ruderer ſetzen bereits am 11. Juni ein. An dieſem Tage wird erſtmalig nach den Beſchlüſſen des Ausſchuſſes des Deut⸗ ſchen Ruder⸗Verbandes in die offizielle Prüfung der erſten deutſchen Klaſſe im Vierer mit und ohne Steuermann ein⸗ getreten. gelegentlich der Hengſteyſee⸗Regatta des Mheiniſch⸗Weſtfäliſchen Regatta⸗Verbandes ſtattfindenden entſprechenden erſtklaſſigen Rennen werden als Prüfungs⸗ wettbewerbe durchgeführt. Der Verbandsausſchuß wird nach dem Verlauf und dem Ausgang der Wettbewerbe den entſprechenden Mannſchaften den weiteren Weg weiſen und ſie auch für die Teilnahme an ausländiſchen Wett⸗ bewerben abordnen. In erſter Linie iſt hierbei an die vom.—8. Juli ſtattfindende engliſche Henley⸗Regatta ge⸗ dacht, bei der im Vorjahre die Abgeſandten des Berliner Nuderelubs mit größtem Erfolge kämpften. Da der Henley⸗Meldeſchluß aber vor der Hengſteyſee⸗Regatta liegt, iſt damit zu rechnen, daß mehrere Meldungen für Henley abgegeben werden, von denen nachher, je nach dem Ver⸗ lauf der in Hengſteyſee ſtattfindenden Prüfungsrennen nur eine erfüllt wird. Nationale Sportkundgebung in Worms Wormatia von SV. Waldhof:1(:1) geſchlagen! Im Rahnten einer großen nationalen Sportkundgebung, in deren Verlauf das Wormatia⸗Stadion den Namen „Adolf⸗Hitler⸗Stadion“ erhielt, wurde auch ein Freund⸗ ſchaſtsſpiel zwiſchen dem Rheinmeiſter und dem Heſſen⸗ zweiten durchgeführt, das mit dem mehr als verdienten Siege der Gäſte endete. Die Walödhöfer waren in allen Reihen beſſer und auch faſt während des ganzen Spielver⸗ laufs im Angriff. Allerdings war die Mannſchaft im Schuß allzu unproduktiv. Das einzige Tor der erſten Halbzeit flel in der 37. Minute, als der Wormatia⸗Mittel⸗ ſtürmer Riemenſchneider einen Fehler der Waldhofvertei⸗ digung bei einer Ballrückgabe ausnutzte. Gleich nach der Pauſe ſchoß Hermann unhaltbar den Ausgleich und in der 25. Minute konnte Weidinger den Siegtreffer anbringen. Wormatia hatte wieder zahlreichen Erſatz, arbeitete außerdem in der Verteidigung recht glück⸗ 21 Die lich und verdankte das ehrenvolle Ergebnis hauptſächlich der vorzüglichen Arbeit Giſperts im Tor. Müller⸗ Griesheim leitete korrekt. Der Beſuch war wegen des Regenwetters mäßig. Union Heidelberg— Sportv. Waldhof komb.:7 Am Mittwoch abend lieferte der Rheinbezirksmeiſter hier auf dem Felde der Fc. Union ein Propagandaſpiel, bei dem ſich der reichliche Erſatz wenig bemerkbar machte. Das Spiel hatte nur mäßigen Beſuch aufzuweiſen. Die Waldhöfer lagen bei der Pauſe mit 210 Toren im Vorteil. Der Platzbeſitzer glich gleich nach Wiederanſpiel durch zwei Tore von Peter aus, der auch ſpäter noch ein drittes Tor erzielte. In der Folgezeit kamen die Gäſte infolge ihrer beſſeren Technik ſtark auf. Ihre Ueberlegenheit fand in weiteren fünf Toren ihren Ausdruck. Den Hauptanteil an den Erfolgen hatte Siffling. F. Rohrbach— FV. Frankenthal:6. AsKlaſſe Repräſentativſpiel in Leimen Kreis Neckar— Kreis Unterbaden:2 In Leimen mußte geſtern das A⸗Klaſſe Repräſentativ⸗ ſpiel zwiſchen den Kreiſen Nackar und Unterbaden wegen des ſtarken Regens bereits nach 20 Minuten Spiel beim Stande von:2 für Unterbaden abgebrochen werden. Es erttbrigt ſich daher eine Kritik des Spiels, dem die Kreis⸗ vorſitzenden Hüter ⸗ Mannheim und Olbert⸗Doſſen⸗ heim beiwohnten. Das Spiel ſoll wiederholt werden. 1. VfR Bürſtadt— Amicitia Viernheim:2(:0) Das Spiel litt ſehr unter dem Regen und hatte nur einen ſchwachen Beſuch zu verzeichnen. Der Sieg war nach den gezeigten Leiſtungen für Bürſtadt recht glücklich, ein unentſchiedenes Ergebnis hätte dem Spielverlauf eher ent⸗ ſprochen. In der 27. und 28. Minute kam Bürſtadt durch den Halblinken Kleber zu zwei Toren. In der 7. und 11. Minute der zweiten Halbzeit erhöhte der Halbrechte Bauſch auf:0. Dann kam Viernheim durch den Halblinken Schmidt und den Halbrechten Koob zweimal zu Torehren. Schönmehl⸗Worms leitete gut. Sportwerbewoche in Ilvesheim Die Fuß ballgeſellſchaft„Alemannia“ Ilves⸗ heim, die am vergangenen Samstag, anläßlich ihres 255 fährigen Beſtehens ein wohlgelungenes Feſtbankett ver⸗ anſtaltete und am Sonntag die Sportwerbewoche mit ver⸗ ſchiedenen ſchönen Spielen einleitete, ſetzte am Himmel⸗ fahrtstag die Werbewoche mit einer Reihe von Spielen fort. Das unſichere Wetter hielt manchen vom Beſuch der Spiele ab. Heddesheim konnte in einem ſpannenden, ausge⸗ glichenen Spiel Wallſtadt knapp:0 beſiegen. Im zweiten Spiel wurde Doſſenheim vom Fe Neckarſtadt Mannheim b0t:s geſchlagen. Neckarſtadt war während des ganzen Spiels überlegen. Die neue D V. Mannſchaft für das Dresdener Spiel gegen Glasgow Rangers Der ſchottiſche Fußballmeiſter Glasgow Rangers trägt ſein viertes Lehrſpiel am 28 Mai in Dresden aus. Für Hieſes Treffen hat der Deutſche Fußball⸗Bund nun die fol⸗ gende Mannſchaft geſtellt: Jakob (Jahn Regensburg) Haringer Munkert (Bayern München)(1. FC Nürnberg) May Münzenberg Bergmann (FS Frankfurt)(Aachen)(Dresdener Sc) Schlöſſer Helmchen Leupold R Hofmann Heuſel (DS)(Pol. Chemn.)(Fürth)(DSc)(FSV Frankf.) Mannheimer Firmenſport Am vergangenen Sonntag fanden die Spiele bei herr⸗ lichſtem Maiwetter ſtatt. Stadt 1 ſpielte gegen Eſtol,:2 war der gerechte Ausgang. Standart gelang es Werner u. Nicola:1 zu ſchlagen. Mit dem gleichen Reſultat fer⸗ tigte Lanz ſeinen Gegner, die Eiſenbahnſportler, ab. Die Bad Komm. Landesbank erzielte in Feudenheim gegen die 3. Mannſchaft des VfTuſt Feudenheim ein Unentſchie⸗ den 318. Am Samstag ſpielt Lanz gegen Eſtol auf der Schäfers⸗ wieſe(Lindenhof). Stadt 2 ſpielt hinter den Kaſernen gegen Rheingold(Mandolinenorcheſter). Neuer deutſcher Schwimmrekord Die junge Magdeburger Kraulſchwimmerin Gerda Stegemann konnte am Samstag abend einen neuen deutſchen Rekord aufſtellen. Im Madeburger Wilhelmsbad führte ſie ihren angekündigten Rekordverſuch über 500 Meter Kraul mit Erfolg oͤurch und verbeſſerte mit ihrer Zeit von:49,2 Minuten die alte Höchſtleiſtung von Dorle Schoenemann⸗Dresden um 1,9 Sekunden. Großkampftag im Ringen und Fin FJitſu Am Samstag abend wartet der V. f. K. 868 Man n⸗ heim im Zähringer Löwenſaal, Schwetzingerſtr. 103, mit einer ſportlichen Veranſtaltung auf, die weiteſte Beachtung verdient. Zunächſt tritt er mit zwei Ringermannſchaften dem Stemm⸗ u. Ringklub Lampertheim gegen⸗ über, der bekanntlich über ſehr gute Einzelkräfte verfügt und in Mannſchaftskämpfen ſchon manche Ueberraſchung gebracht hat. Die VfK.⸗Ringer ſtehen daher vor einer kei⸗ neswegs leichten Aufgabe, obwohl ſie gerade bei ihren ver⸗ ſchiedenen Starts, beſonders in letzter Zeit, eine auf⸗ ſteigende Form bewieſen und ſich hervorragend geſchlagen haben. Gehen die Kontrahenten aus Lampertheim aufs Ganze, was man von den techniſch überragenden Ringern des VfK. 86 ohne weiteres zu erwarten hat, dann wird es wie am letzten Sonntag in Heidelberg, erſtklaſſige und bis zuletzt ſpannende Kämpfe geben. g Die Veranſtaltung gewinnt dadurch noch an Bedeutung, als an dieſem Abend der vom Vf. 86 kurz nach dem Krieg in Mannheim eingeführte Jiu Jitſu⸗Sport ſeit Jahren erſtmals wieder zur Geltung kommt. Der Verein verfügt heute wieder über eine ſehr gute Jin Jitſu⸗Abtei⸗ lung, die ihr Können an dieſem Abend durch Vorführun⸗ gen aller An⸗ und Abwehrgriffe und Kämpfen unter Be⸗ weis ſtellen wird. Kleine Nachrichten Ein Länderſpiel mit 1320 Toren bürfte es wohl noch ſelten gegeben haben. Mit dieſem Ergebnis beſiegte Spanien in Madrid die„Nationalmannſchaft“ von Bulgarien. Erich Seelig, der in Paris lebende Berliner Mittelgewichtler und ehemalige deutſche Meiſter, ſtand am Montag in der Seineſtadt dem franzöſiſchen Weltmeiſter Marcel Thil gegenüber und verlor nach Punkten. Für die Vorrunde um die Deutſche Waſ⸗ ſerball⸗Meiſterſchaft am 11. und 25. Juni wur⸗ den folgende Paarungen ausgeloſt: Weißenſee 98— Kö⸗ nigsberger SC, Waſſerfreunde Hannover— Schwimm⸗ ſportfreunde Barmen, Hannvver⸗Linden— Waſſerfreunde Spandau, Poſeidon Leipzig— Bayern 07 Nürnberg, Arnſtädter— SV Magdeburg 96. Zum Rittmeiſter befördert wurde Oberleut⸗ nant Sohla, der auf„Wotan“ beim Reitturnier in Rom ſo ausgezeichnet abſchnitt. Grober ertrauens Freitag, 28. Mai 19 brauc Verhandlungen vor dem Mannheimer Schöffengericht Im Jahre 1928 übernahm die Angeklagte Frau R. die Leitung eines katholiſchen Heims mit ziemlich ſtarker Belaſtung. Rechnungen im Betrag von 52000 Mark ſtanden ſeit 2 Jahren offen. Buchführung war keine vorhanden, ſo daß es ſehr ſchwer war, über die wirkliche Lage des Heims einen genauen Ueberblick zu bekommen. Die Angeklagte übernahm ehrenamtlich die Aufgabe, die Finan« zen des Heims in Ordnung zu bringen. Da aber dieſes zu einem großen Teil nur auf Wohltätigkeit angewieſen war, konnte eine weſentliche Senkung der Schulden nicht erreicht werden. Von 1930 ab bezog Frau R. größere Mengen Lebensmittel auf die Rechnung des Heimes, um ſie im eigenen Haushalt zu verwenden. Sie ſtellte Wechſel aus, die dann ohne Wiſſen des erſten Vorſitzenden wieder eingelöſt wurden. Auf dieſe Weiſe ſoll ſte für 1000 Mark Lebensmittel für ſich verbraucht haben. Im Jahre 1931 bezog ſie über das Heim für 164 Mark Kohlen für den eigenen Haushalt und zahlte den Betrag mit dem Geld des Heims. Im Jahre 1930 ſchaffte ſie ſich Möbel an, die das Heim gleichfalls mit 187,95 Mark bezahlen mußte. Im Februar 1932 ließ ſie ſich von der Köchin des Heims das Sparkaſſenbuch geben, um einen Betrag von 80 Mark abzuheben. der drin⸗ gend gebraucht wurde. Sie gab aber das Sparkaſſen. buch nicht zurück, ſondern hob noch einmal 350 Mark und 90 Mark ab. Dieſe Beträge verwendete ſie zur Bezahlung von Rechnungen für das Heim. Im Jahre 1931 änderte Frau R. eine ganze Reihe von Rechnungen, die Lieferungen für ihren Haus⸗ halt enthielten, ab und ließ ſie durch den Sohn des Händlers entſprechend quittieren. Als im April 1932 zum erſten Male Verdacht in die Richtigkeit der Rech⸗ nungen auftauchte, warf die Angeklagte zwei Kaſſen bücher ins Feuer und machte ſo die Feſtellung nach dem wirklichen Stand der Finanzen unmöglich. Die Angeklagte, die drei Wochen in Unterſuchungs⸗ haft war, wurde kommiſſariſch vernommen und wohnte der Verhandlung nicht bei. In ihren ausführlichen Ausſagen gab ſie einen Ueberblick über ihre Tätigkeit in dem Heim. Sie habe wohl die an⸗ geführten Beträge für ſich verwendet, ſie habe aber vorher noch viel größere Beträge dem Heim vorge⸗ ſchoſſen. Durch Neuanſchaffungen ſeien dem Heim weitere Schulden erwachſen. Man habe immer Dar⸗ lehen verſprgchen, es ſei aber kein Geld zu erhalten geweſen. Die Rechnungen habe ſie deshalb umge⸗ ſchrieben, damit ihr Mann nicht merken ſollte, daß ſie eigenes Geld für das Heim verwendete. In dieſem Falle habe ſie unüberlegt gehandelt. Die Möbel habe ſtie von vornherein auf ihren eigenen Namen gekauft, die Rechnung aber nur deshalb auf das Heim ausſtellen laſſen, weil ſie das Geld für die Möbel vorher für das Heim verwendet hal Das Geld der Köchin ſei nur für Zwecke des Heim, mit ihrer ausdrücklichen Genehmigung, benutzt den. Die Bücher habe ſie deshalb vernichtet, wei der Uebernahme der Leitung durch ſie auch k Bücher dageweſen ſeien. 5 Aus den verſchiedenen Zeugenausſagen man den Eindruck, daß die Angeklas den beſten Willen hatte, die Schulden des verringern. Später ging ſie dann auf ihren e Vorteil aus. Das Gericht(Vorſttzender Amtsgerichts, direktor Dr. Wolfhard) ſchloß ſich dem Antrag dez erſten Staatsanwalts Dr. Gerard an und verur⸗ teilte Frau R. wegen fortgeſetzter Untreue und Ur⸗ kundenunterdrückung zu 6 Monaten G efäng⸗ nis abzüglich 3 Wochen Unterſuchungshaft. 5 Politiſches Vergehen Unter Ausſchluß der Oeffentlichkeit wurde gegen drei Angeklagte wegen Vergehens gegen die Verord, nung des Reichspräſidenten zur Erhaltung des inne⸗ ren Friedens vom 19. Dezember 1932 verhandelt Nach Auflöſung des Roten Frontkämpferbundes ſchloſſen ſich die Angeklagten dem roten Maſſenſelbſt⸗ ſchutz an, der als Erſatzorganiſation für den verhote⸗ nen Bund zu betrachten iſt. Alle drei waren geſtän⸗ dig. Einer der Angeklagten bezeichnete den roten Maſſenſelbſtſchutz nur als Bewegung und nicht als Organiſation. Dieſe Anſicht wurde aber durch die Mitgliedskarte des anderen Angeklagten widerlegt. Erſter Staatsanwalt Dr. Gerard hatte Strafen von 1 Monat bis zu 1 Jahr beantragt. Das Gericht ſprach Strafen von 1 Monat bis zu 10 Monaten Gefängnis aus. Schwerer Diebſtahl im Rückfall Der 34 Jahre alte Hilfsarbeiter A. W. kann das Stehlen nicht laſſen, obwohl er ſchon recht beträchtliche Vorſtrafen wegen Diebſtahls erhalten hat, darunter eine ſolche von 3 Jahren Gefängnis. Am 23. Noyem⸗ ber 1932 ſtahl er aus einem verſchloſſenen Haſenſtall in Weinheim 6 Haſen, die er dann bis auf zwe verzehrte. Am 21. Februar 1933 ſtahl er einem Bau⸗ arbeiter in Weinheim ein Fahrrad im Werte von 25 Mark und fuhr damit nach der Heimat ſeines Vaters, der ſchwer krank war. Unterwegs brach ihm das Rad zuſammen, er ließ das Rad liegen und ſtahl ſich ein anderes. Nach ſeiner Rückkehr ſtahl er in Weinheim von einem Fahrrad einen neuen Sattel und kurz darauf aus einem Hühnerſtall Truthennen, Zuchthennen und Hühner im Geſamtwert von 100 Mark. Der Angeklagte gibt mit ſtoiſcher Gleichgültigkeit die Diebſtähle zu, er will aus Not gehandelt haben, Seine Frau habe von den Diebſtählen nichts gewußt, Das Urteil lautete wegen mehrfachen Diebſtahls auf 1 Jahr 4 Monate Gefängnis, abzüglich 1 Monat 1 Woche Unterſuchungshaft. zü⸗ 8 genen Pferderennen in Haßloch Das Haßlocher Pferderennen nahm bei ſtarkem Beſuch einen guten Verlauf. Außer zwei ungefährlichen Stür⸗ zen ereigneten ſich keine beſonderen Zwiſchenfälle. Die Rennen ſelbſt erhielten durch die Teilnahme unifor⸗ mierter Reiter der S A, SS, Hitler⸗Jugend, Stahlhelm, Reichswehr und Schutzpolizei einen beſonderen Reiz. Auch ſonſt leuchteten aus dem buntbewegten Bild der Zuſchauer zahlreiche Uniformen vorteilhaft hervor und gaben ſo der Veranſtaltung ein ganz eigenes Gepräge. Unter den Ehrengäſten befanden ſich Gauleiter Bürckel und SA⸗Oberführer Schwitz⸗ gebel. Der während der erſten Rennen niedergehende Regen tat der allgemeinen Stimmung keinen Abbruch. Die Organiſation, von SA durchgeführt, wies keinen Mangel auf. Die Ergebniſſe: 1. SA⸗Eröffnungsrennen. 1200 Meter, Ehrenpreiſe für die erſten fünf Reiter: 1. A. Rufs Glorioſon(Schlat⸗ ter), 2. Höfles Maidi(Beſ.), 3. E. Mayers Felska Schornick), 4. Schufaus Perlenkrone(Beſ.). Ferner liefen: Roland, Diva, Fritz, Georg, Lieſel, Roſa, Hallo, Inge. 2. Preis vom Rhein. Herrenreiten. 1800 Meter, 950 JI. 1. Frau J. Regiers Onkel Karl(tn. v. Both), 2. Laute, 3 Good Boy. Ferner liefen: Bajuwarin, Hausvogt. Tot. 15:10; Pl. 10, 10:10. 3. Rehbach⸗Jagdreunen. 3200 Meter, 525. 1. Buch⸗ müllers Nonne(Vaas), 2. Minos, 3. Käthe. Tot. 18:10. 4. Preis vom Weinbiet. 1600 Meter, 525. 1. Zim⸗ mermanns Miſtinguette(Polender), 2. Generaliſſimus, 3. Sagia. Ferner liefen: Pirenäus, Reichsmark, Fichten⸗ nadel, Adelbert, Vialte, Metis, Neinrod. Tot. 140:10; Pl. 19, 13, 15:10. 5. Preis von der Haardt. Herrenreiten, Jagörennen. 3600 Meter, 950 4. 1. Völls Enthuſiaſt(Itn. v. Both), 2. Strom, 3. Reichsmark. Tot. 19:10. 6. Preis von Haßloch. 1600 Meter, 375. 1. Witz⸗ lebens Wendelflagge(Obltn. Sachenbacher), 2. Dompfaff, 3. Gloriſon. Ferner liefen: Käthe, Inge. Tot. 20:10; Pl. 10, 1010. 7. Speyerbach⸗Jagdreunen. 3000 Meter. 1. Ciſaine, 2. Frei's Good Boy, 3. Kuntz' Eichenkrone. ben Pferde am Start. Tot. 18:10; Pl. 11, 14, 14:10. Polizei Darmſtadt Turnierſieger im Kreuznacher Handball⸗Turnier Das traditionelle Himmelfahrts⸗Handball⸗Turnter der Sportgemeinde Eintracht Kreuznach hatte in dieſem Jahre etwas unter der Ungunſt der Witterung zu leiden. Es hatten ſich aber doch etwa 400 Zuſchauer eingefunden, die zum Teil recht ſchöne und ſpannende Kämpfe zu ſehen be⸗ kamen. Turnierſteger wurde, wie nicht anders zu er⸗ warten war, Polizei Darmſtadt sor Mannheim 08, J S Frankfurt, Eintracht Kreuznoch und Mainz 05. Mannheimer Keglerverband Beendigung der Winterſaiſon Der Mannheimer Keglerverband veranſtaltete am Sonn⸗ tag in den Räumlichkeiten des Rhein⸗Cafés ſeine letzten Kämpfe. Trotz des geradezu ſchlechten Wetters hatten ſich eine große Zahl Kegler und ſehr viele Intereſſenten einge⸗ funden. Zuerſt ſtanden ſich die 3 Klubs der Ligaklaſſe: Roland, Präziſe Acht und Feudenheim 26 in einem Treffen gegenüber. Je 8 Mann der beteiligten Klubs mußten ihre 50 Kugeln abwerfen und derjenige Kluß, der am ungünſtigſten abſchneidet, muß die Liga verlaſſen. Die Klubs Roland und Präziſe Acht waren vom Glück be⸗ günſtigt, was man von den Feudenheimern nicht ſagen konnte, ſie waren reichlich vom Pech verfolgt. Roland er⸗ Kurtzes Sie⸗ rang 2181 Holz, Präziſe Acht erzielte 2168 Holz, während Feudenheim 26 nur 2052 Holz für ſich buchen konnte, und ſomit in die A⸗Klaſſe eintritt. Nebenher warſen die 20 Beſten des Mannheimer Ver⸗ bandes im Trainingkegeln je 60 Kugeln ab. Hier erreichte Weingärtner ⸗ 1. Kc Waldhof die ſchöne Holzzahl von 350. Ihm folgte Braun(Einarmiger) mit 342, dann Maier mit 339, Eiſenhauer 338, Brixner mit 334, ebenſo viel erzielte Behle. Dieſes Trainingskegeln war eine Vorprobe für die Gaumeiſterſchaftskämpfe in Karlsruhe, die am kommenden Sonntag beginnen, um die Beſten zur Deutſchen Bundesmeiſterſchaft feſtzuſtellen. Nach Schluß der Kämpfe nahm der Keglerverband die Ehrung ſeiner Beſten vor. Der Vorſitzende Köhler hieß alle willkommen und gab ſeiner Freude Ausdruck, daß zur Ehrung der Sieger die Kegler ſo zahlreich erſchienen waren. Die eigentliche Ehrung nahm nun Sportwart Deißlet in altgewohnter Weiſe vor. Er hob hervor, daß die ein⸗ zelnen Kämpfe gerade in dieſem Jahre trotz ſchlechteſter Wirtſchaftsverhältniſſe der Einzelnen eine gute Freguenz auſzuweiſen hatten. Die Meiſter Verbandseinzelmeiſter auf Aſphalt: Klub Neckar⸗Perle(B⸗Klaſſe). Einzelmeiſterin: Frau Amalie Stier le. Senior: Jakob Ham m, Goldene Sieben(78 Jahre alt) Einzelmeiſter auf J⸗Bahn: Karl Segler, Klub Gol⸗ dene Sieben. Klaſſenmeiſter der Liga⸗Klaſſe und zugleich Stadtmeiſter; Klub Goldene Sieben, zum 2. Male. Meiſter der A⸗Klaſſe: Klub Fidele 1928. Meiſter der B⸗Klaſſe: Klub Neckarperle⸗ Als einzigſter Klub ungeſchlagener Matadorenkönig wurde Karl Voit ⸗ Klub Feudenheim 26, der die Matadoren⸗ Wanderkette des Keglerverbandes erhielt. Die nüchſten Fünf wurden je mit einer Medaille ausgezeichnet: A. Wolf, Präziſe Acht, Hans Brückl, Um e Hoor⸗Waldhof, Jof. Behle, Klub Edelweiß, Gg, Zorn, Eintracht Feudenheim und K. Farrenkopf⸗Fidele Brüder 21. Karl Beiſel, Rennen„um den goldenen Helm von Deutſchland“ verſchoben Das für den Himmelſahrtstag auf der Trobrennbahn München⸗Daglfing angeſetzte Motorradrennen um den vom Reichskonzler geſtifteten„Goldenen Helm vo Deutſchland“ mußte, da die Sandbahn infolge der ſtarken Regenfälle der letzten Tage unbefohrbar war, auf un⸗ beſtimmte Zeit verſchohen werden. 1 205 K555 wei M berrascſiungen au, einmal l Elida Shampoo für nur 20 Pfennig gibt Ihnen nicht nur schönes, glänzendes Haar... es bringt ele noch mehr: einen Reisegutschein und Samme i0 1 macht sich m Kreis steht; 00 jeden einen Vers daraus? Freitag ein anderes Wort. IDA SHAMP O9 MIT FN Frie im f nale SA inge mer Stat Regi als und Mitt arhei den; und be Wel. EnA⸗ g 1 lag! att, rag des berur⸗ ind Ur⸗ fäng⸗ gegen Verord⸗ 8 inne⸗ handelt. bundes nſelbſt⸗ ſerbote⸗ geſtän⸗ t roten icht als irch die rlegt. Strafen Gerich z u 10 un das ichtliche zrunter Novem- ſenſtall if zwel n Bau⸗ rte von ſeines ach ihm en und r ſtahl teuen nerſtall ihnet tigkeit haben, zewußt, bſtahls züglich züü⸗ vährend ite, und er Ver⸗ erreichte ahl von „ dann er mit is kegeln mpfe in um die len. and die er hieß daß zur waren. iß ler die ein⸗ echteſter requenz eiſel, re alt), tb Gol⸗ meiſter! wurde adoren⸗ nächſten l. Woll, Behle, und K. 5155.80 2 933 CCC Aus Vaden Amtliche Perſonal veränderungen gur Ruhe geſetzt auf Anſuchen wegen lebender Geſundheit: Straßenoberbaumei⸗ ſer Ludwig Pfeifer in Wertheim und Straßenwärter Anton Kunz in Malſch. Planmäßig angeſtellt: Kanzleigehilfe ggon Braun beim Bezirksamt Sinsheim als Kanz⸗ kelaftſtent, Bitrogehilfe Otto Goerlitz beim Bezirks⸗ amt Karlsruhe als Verwaltungsaſſiſtent, die Ver⸗ waltungspraktikanten Burkhard Behringer beim Be⸗ geksamt Pforzheim, Ernſt Steiert beim Bezirksamt Halbkirch als Verwaltungsoberſekretäre und Ver⸗ I ungktungspraktikant Karl Heuchemer beim Bezirks⸗ 4 ant Waldshut als Oberreviſor. Zwei Scheunen niedergebrannt 8 Weiher, 26. Mai. Bei dem geſtern nachmittag über den Bezirk Bruchſal niedergegangenen Gewit⸗ ler ſchlug der Blitz in die Scheune der Roſa Schmidt Ww. ein. Die Scheune brannte ſofort lichter⸗ oh, ſo daß das Feuer auch auf die Scheune des daudwirts Hermann Bel m übergriff. Beide Scheu⸗ gen, die ziemlich mit Stroh und Heu angefüllt waren, ſind bis auf den Grund nieder⸗ gebrannt. Das Vieh konnte gerettet werden. Die Frandgeſchädigten ſind verſichert. Nächtliche Weiheſtunde für Albert Leo Schlageter Schönau, 25. Mai. Aus Anlaß des Todestages don Albert Leo Schlageter findet auf Anordnung her Reichsregierung in der Heimat des Helden in Schönau i. Schw. in der Nacht zum 28. Mai um A Uhr eine nächtliche Weiheſtunde ſtatt, die haburch ihre beſondere Bedeutung erhält, daß je ein Vertreter der Reichsregierung und der badiſchen Regierung ſprechen werden. Die SͤA begibt ſich im Fackelzug vom Denkmal zum Grabe Schlageters, o der Vertreter der Reichsregierung, Kultusmini⸗ er Ruſt, die Gedächtnisrede hält. Nachdem das dieb vom guten Kameraden verklungen ſein wird, 1 ſogt eine Anſprache des badiſchen Miniſters Dr. Backer. Mit dem Horſt⸗Weſſel⸗ und dem Deutſch⸗ land⸗Lieb findet die Feier ihren Abſchluß, während beten das Denkmal beleuchtet wird und Höhenfeuer alfflammen werden. Mit der Durchführung der Kundgebung iſt die Gauleitung der NS Dol be⸗ auftragt. Enthüllung eines Grabmals für Paul Billet Lahr, 25. Mai. Heute wurde auf dem Lahrer gtiebhof das Grabmal für den am 25. Mai 1991 Karlsruhe von Kommuniſten ermordeten Natio⸗ nalſozialiſten Paul Billet enthüllt. Ueber 5000 SA und SS⸗Leute ſowie Hitler⸗Jugend hatten ſich kiugefunden. Der badiſche Innenminiſter Pflau⸗ ne hielt eine Anſprache und legte im Namen des Slatthalters Robert Wagner und der badiſchen Regierung einen Kranz nieder. Er betonte, daß er als badiſcher Innenminiſter hinter dem 20 000 S und SS⸗Leute ſtünden, entſchloſſen ſei, mit allen Mitteln gegen diejenigen vorzugehen, die die Aufbau⸗ arbeit am Vaterlande ſabotieren wollten. Es wur⸗ den zahlreiche Kränze niedergelegt. u. a. von der SA und Ss durch Polizeikommiſſar Wagenbauer⸗Karls⸗ Laube von den Standarten 109, 111. 132 und 113. Zum Schluß nahm Gruppenführer Ludin eine Parade der Sl und SS⸗Leute ab. Laubestagung der badiſchen Fleiſchermeiſter Lörrach, 24. Mai. Hier fand die Landes⸗ lagung der badiſchen Fleiſchermeiſter late die aus dem ganzen Lande gut beſucht war. Antag begann die eigentliche Bezirkstagung des Rleiſcherverbandes. Der Vorſitzende, Obermeiſter Ullrich⸗Baden⸗Baden, eröffnete die Verſamm⸗ lung, Die Verleſung von Jahres⸗ und Kaſſenbericht we die Feſtſtellung des neuen Haushalts des Ver⸗ es wurde einſtimmig genehmigt. Die Wahlen, de im Zeichen der Gleichſchaltung ſtanden, ergaben wiederum Obermeiſter Ulkrich als 1. Vorſitzenden. A8 Ort für die nächſtjährige Tagung warde Emmen⸗ düngen gewählt. * Neckargemünd, 24. Mai. Hier fand eine Be⸗ lürksverfſammlung des Neuhausbeſitzes Hei⸗ güberg⸗Land ſtatt, bei der der Landesvorſitzende, W. onhardt, ein Referat über die Nöte des Ba⸗ ichen Neuhausbeſitzes und die bisherigen Erfolge * Organiſation hielt, desgleichen ſprach Rechts⸗ awalt Dr. Waerther⸗Karlsruhe, der zweite endesvorſtzende, über die Frage der Schulden⸗ T Am Schluſſe der Verſammlung wurde be Ortsgruppe Neckargemünd des Badiſchen Neu⸗ kausbeſitzes gegründet ſowie eine Bezirksgruppe eibelberg⸗Land. 2 Jubiläums⸗Jundeſchau in Schwetzingen st. Schwetzingen, 26. Mai. Der Verein der Hundefreunde Schwet⸗ zingen veranſtaltete, wie mitgeteilt, am Himmel⸗ fahrtstag im ſüdlichen Schloßzirkel in Schwetzingen ſeine ſeit 30 Jahren traditionelle Hundeſcha u, die aus Anlaß der Jahrhundertfeier der Stadt Schwetzingen in dieſem Jahr als Katalogſchau auf⸗ gezogen war. Beſchickt war die Ausſtellung mit 178 Hunden aus allen Gegenden Deutſchlands. Der Landesverband der Pinſcher⸗Schnau⸗ zer, Leonberger⸗ und Pudelklubs hielt Spezialſchauen ab. Es waren in der Haupt⸗ ſache vertreten Schäferhunde mit 25, Pinſcher⸗ Schnauzer mit 38, Leonberger mit 10, Pudel mit 8, Rottweiler mit 10, Jagdhunde mit 19, Dobermann⸗ Pinſcher mit 15, Doggen und Bernhardiner mit 14, Terriers mit 18 Exemplaren. Der Reſt verteilte ſich auf die übrigen Raſſen. Die Sieger Sieger waren bei den Schäferhunden„Arie von Grollenberg“(Beſitzer: Karl Weiß ⸗ Weingarten) und„Hidda vom Hotzheimerwald“(Beſitzer: J. Rie⸗ dinger⸗Bürſtadt), bei Pinſcher⸗Schnauzer: Sieger „Baldur von Wallberg“(Beſitzer: Held ⸗Neckar⸗ gemünd),„Bosko von der Stadt Bergheim“(Beſitzer: Georg Wollmershäuſer⸗ Mannheim), Berg⸗ ſchnauzer: Jahresſieger„Aſſo von Himmelburg“ und „Irma von der Fallerburg“(beide im Beſitz ihres Züchters Ludwig Dietz ⸗ Schwetzingen). Dieſe bei⸗ deen Tiere haben auf allen in dieſem Jahr veranſtal⸗ teten Ausſtellungen, z. B. Stuttgart, Darmſtadt, Leipzig, jeweils vorzügliche erſte Preiſe davongetra⸗ gen. In der Rottweilerraſſe war Sieger„Bella vom Felſenmeer“(Beſitzer: Heinrich Heckmann ⸗Karls⸗ ruhe), bei den Leonbergern„Achill von der Düne“ (Beſitzer Fritz Köth⸗Landhauſen), bei den Dober⸗ mann⸗Pinſchern„Gudrun von der Riedburg“(Be⸗ ſitzer: Georg Hammersdorf⸗Mundenheim) und „Erda von Bad Heidelberg“(Beſitzer: Dr. Breit⸗ haupt ⸗ Heidelberg). Der weiße Pudel„Zero von Atzelhof“(Beſitzer: Dr. Gramer⸗ Heidelberg) er⸗ hielt den Ehrenpreis für den beſten Rüden der Aus⸗ ſtellung. Dieſes Tier iſt in ſeiner Klaſſe Deutſcher Sieger und zum internationalen Championat für Schönheitskonkurrenz zugelaſſen. Die beſte Hündin der Ausſtellung war die Jriſh⸗Setter⸗Hündin„Aidy Greenly⸗Island“ aus der Zucht von Frau Hanſel Schubert⸗Frankfurt a.., die in der Gruppe der Jagdhunde den erſten Ehren⸗Preis erhielt. Bei den Foxterriers wurden Sieger„Ariſtokrat vom Rhein⸗ gau“(Beſitzer: Frau Direktor Nuber⸗ Pforzheim) und der Doppelſieger„Wildfang aus dem Winkel“ (Beſitzer: Karl Gräf ⸗ Saarlouis). Die großen Preiſe erhielten: Für die beſte Zuchtgruppe der Po⸗ lizeihunderaſſen die Rottweilergruppe„vom Felſen⸗ meer“(Beſitzer: Adolf Wagner ⸗Ziegelhauſen), für Jagdhunde die Settergruppe„von der Brauer⸗ burg“(Beſitzer: Frau Hanſel Schubert ⸗ Frankfurt a..), für Nutz⸗ und Wachhunde die Zwergpudel⸗ gruppe„Sirius“(Beſitzer: Frl. Flora Kalender⸗ Eberſteinburg). Den Ehrenpreis für den beſten Hund urdeutſcher Raſſe erhielt der Rieſenſchnauzer„Bal⸗ dur von Wallberg“(Beſitzer: Heinrich Held⸗ Neckargemünd). Badiſche Erfolge auf der OeG⸗Ausſtellung * Karlsruhe, 25. Mai. Der Badiſche Molkereiverband teilt mit: Der Badiſche Molkereiverband, welcher auf der DoeG⸗Ausſtellung in Berlin drei Sammelgruppen badiſcher Milcherzeugniſſe aufzog, konnte trotz ſchärf⸗ ſter Richterbedingungen im Preiswettbewerb fol⸗ gende Auszeichnungen erringen: Von 37 beſchickten Milchproben konnten 29 1. Preiſe, davon fünf Sie⸗ gerpreiſe, und fünf 2. Preiſe errungen werden. Die prozentuale Auszeichnung in Milch iſt faſt 92 v. H. und hat ſomit die meiſten Auszeichnungen in Milch von dem ganzen Preiswettbewerb erhal⸗ ten. In Butter konnten von 16 eingeſandten Proben 12 ausgezeichnet werden, das ſind 75 v. H. Von dieſen Auszeichnungen ſind zwei 1. Preiſe, da⸗ von ein Siegerpreis, ſieben 2. Preiſe und drei 3. Preiſe. In Käſe waren die Ergebniſſe folgende: Vier 1. Preiſe, darunter ein Siegerpreis, ſechs 2. Preiſe, fünf 3. Preiſe, das ſind im Ganzen 15 Preiſe von 18 eingeſandten Proben oder über 8s v. H. Dieſe Erfolge ſind wieder einmal ein einwand⸗ freier Beweis dafür, daß die Badiſchen Molkereier⸗ zeugniſſe jede Konkurrenz aushalten können. Es wäre zu wünſchen, daß beſonders die Verbraucher in den Verkaufsläden möglichſt badiſche Molkerei⸗ erzeugniſſe verlangen. Dann würden auch die In⸗ haber dieſer Läden auf badiſche Waren zurückgreifen im Intereſſe der badiſchen Milch⸗ und Landwirtſchaft. Badiſche Waldbeſitzer tagten I Oberflockenbach, 24. Mai. Hier wurde im Rathaus eine Verſammlung des Badiſchen Waldbeſitzerverbandes abgehalten, an der die ſtaatliche Forſtbehörde, der ſtellvertretende Bür⸗ germeiſter und zahlreiche Waldbeſitzer teilnahmen. Es wurde eine Ortsgruppe des Badiſchen Wald⸗ beſitzerverbandes gegründet. Der Geſchäftsführer der Mosbacher Zweigſtelle des Verbandes, Forſtaſſeſſor Nücker, hielt einen Vortrag über die derzeitige Lage auf dem Eichenrindenmarkt und ſtreifte die allgemeinen Fragen der Wald wirtſchaft. Die anweſenden Waldbeſitzer ſchloſſen ſich der neuen Ortsgruppe an, die die Gemeinden Oberflockenbach, Waldmichelbach, Steinklingen, Rippenweier, Ritſch⸗ weier, Rittenweier und Urſenbach umfaßt. Als Obmann der neuen Ortsgruppe wurde Forſtwart Sauer ⸗Steinklingen gewählt. Gemeinderatsſitzung in Lampertheim h. Lampertheim, 26. Mai. Unter dem Vorſitz des neuen kommiſſariſchen Bür⸗ germeiſters Dr. Köhler, fand am Freitag abend im Rathausſaale eine dringende Gemeinderats⸗ ſitzung ſtatt. Zunächſt erbat Gemeinderat Brems vom Gemeinderat Degen(.) eine ehrenwörtliche Erklärung, ob die Gerüchte auf Wahrheit beruhten, daß er bei der Beigeordnetenwahl die Wahl des kom⸗ muniſtiſchen Kandidaten Kretſchmar gefördert habe. Degen verneinte dies, womit man ſich vorerſt zufrie⸗ den gab. Es erfolgte ſodann die Verpflichtung des erſten Beigeordneten Zöller durch den Bür⸗ germeiſter. Durch die Gleichſchaltung iſt auch eine neue Zu⸗ ſammenſetzung der Kommiſſionen der evangeltſchen und katholiſchen Volksſchule, ferner der Knaben⸗ und Mädchenberufsſchule erforderlich. Die vorgeſchlage⸗ nen Herren wurden einſtimmig beſtätigt. Senkung der Waſſerpreiſe. Ein Vorſchlag wünſcht die Senkung der Waſſer⸗ und Meſſermieten. Hierdurch iſt ein Ennahmeausfall von etwa 8000% zu erwarten. Der bisherige Ueberſchuß betrug 7730 J. Die Finanzkommiſſion hält dieſen Antrag als zu weit⸗ gehend und empfiehlt nur die Senkung der Mindeſt⸗ taxe von.80 auf.60/ für je 4 ebm Waſſer. Aus⸗ fall 6240 /. Der Gemeinderat ſtimmte dem Antrage zu.— Da die Mieten in den Gemeinde⸗ häuſern zum Teil über den Mietſätzen in Privat⸗ häuſern lagen und die Not ſehr groß iſt, werden die Mieten in dem Neubauwohnungen um durchſchnittlich 20 v. H. geſenkt. Es ſollen, um beſtehende Streitig⸗ keiten zu beſeitigen, Hausordnungen eingeführt werden.— Dem Kaninchenzuchtverein„Gut Zucht“ und dem Geflügel⸗ und Vogelzuchtverein werden Grasloſe zum Taxpreiſe überlaſſen.— Die An⸗ ſchlagsſäulen der Gemeinde ſollen zur Ver⸗ pachtung erneut ausgeſchrieben werden.— Das Kon⸗ zeſſtonsgeſuch der Frau Laut für die Wirtſchaft„zum Saalbau“ wurde auch diesmal abgelehnt, da ein Be⸗ dürfnis nicht vorhanden iſt. Ein Antrag der„Euterpia“ auf Stiftung eines Pokals ſeitens der Gemeinde für ihren Geſangswett⸗ ſtreit wird wegen Geldmangel abgelehnt. Dagegen ſoll dem Verein für ſein Jubtläum der Sedan⸗ platz koſtenlos überlaſſen werden.— Ein Antrag des Herrn Marokko auf eine Zuwendung— ſein Sohn iſt beim Freiw. Arbeitsdienſt in Hüttenfeld tödlich verunglückt— ſoll befürwortend an das Kuratorium für die Opfer der Arbeit nach Berlin weitergeleitet werden. Es ſchließt ſich eine ausgedehnte Finanzdebatte an, wobei Beig. Zöller eine Ueberſicht über die Finanzlage der Gemeinde gibt. Es wurde in letzter Zeit eine Eingabe an das Kreisamt Bens⸗ heim gerichtet, worin mitgeteilt wird, daß ſich unſere Gemeinde in einer ſo ſchwierigen Finanzlage be⸗ findet, daß ihr unbedingt Hilfe zuteil werden muß. 144. Jah Nummer 240 255. D Durch den Zuſammenbruch dreier Bankinſtitute und die beſonders hohen Laſten durch die Erwerbsloſen iſt die Steuerkraft der Einwohner faſt aufgebraucht. Jede Woche müſſen 11600/ für Erwerbsloſe auf⸗ gebracht werden. Hiervon muß die Gemeinde 30 v. H. decken. Eine Zuwendung von 10 000% war ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Zahlungs⸗ verpflichtungen der Gemeinde lunbe⸗ zahlte Rechnungen) hatten am 1. Mai die ungeheure Summe von 652 054/ erreicht. Die Außenſtände betragen 303 712, von denen die Hälfte unein⸗ bringlich iſt. Eine Hilfe, um den Zuſammenbruch abzuwehren, müßte in Form einer Reichshilfe im Betrage von 300 000/ erfolgen. Die Wohlfahrts⸗ laſten kann die Gemeinde nicht mehr beſtreiten. An ſonſtigen Laſten(Bankſchulden uſw.) ſind noch etwa 2 Millionen aufgelaufen. Man will die ſchädig Urſachen feſtſtellen und die Schuldigen zur Verant⸗ wortung ziehen. Eine lange Debatte ſchloß ſich an. Gemeinderat Foullon verlangte genaue ſtellung der Geſamtſchulden und evtl. Vermögens, ſo⸗ weit man davon überhaupt noch ſprechen kann. Man werde hineinleuchten in jeden Winkel und die Schul⸗ digen zur Verantwortung ziehen. Feſt⸗ 8 Trauerfeier für Oberſtudienoͤirektor Or. Wilhelm —o0— Ludwigshafen, 25. Mai. Auf dem Haupt⸗ friedhof fand geſtern in der Mittagsſtunde eine Trauerfeier für den an den Folgen einer Operation plötzlich verſtorbenen Direktor des Gym⸗ naſiums und Realgymnaſiums Dr. Wilhelm ſtatt. In der Leichenhalle nahm Prälat Walzer nach einem ergreifenden Muſikvortrag des Schulorche⸗ ſters die Einſegnung der Leiche vor. Dann ſetzte ſich ein großer Leichenzug, in dem auch der Biſchof von Speyer hinter dem Sarge ſchritt, nach dem neuen Teil des Friedhofs in Bewegung, wo die Leiche auf⸗ gebahrt wurde. Die Kapelle der Schutzpolizei und der Schülerchor eröffneten eine lange Reihe von Trauerreden und Kranzſpenden. Zuerſt widmete der Geiſtliche dem nach erſt dreijähriger Tätigkeit noch vor Erreichung des 50. Lebensjahrs dahingeſchiede⸗ nen ausgezeichneten Schulmann und beliebten Leh⸗ rer einen tiefempfundenen Nachruf. Weiter erwieſen Schüler und Lehrer des Gymnaſiums und Real⸗ gymnaſiums, Oberbürgermeiſter Dr. Ecarius, namens der Stadtverwaltung, Lehrkräfte der übri⸗ gen höheren Bildungsanſtalten von Ludwigshafen, Prof. Metzger⸗Mannheim für den KV. der kath. Studenten verbindungen, ein Vertreter des Alther⸗ renverbands des Gymnaſiums u. a. dem allbe⸗ trauerten Oberſtudiendirektor die letzte Ehre. Die ſterblichen Ueberreſte werden nach München über⸗ geführt. Neuer Vorſitzender des Pfälziſchen Schachbundes * Ludwigshafen, 26. Mai. Der Reichskommiſſar des Großdeutſchen Schachbundes hat den Redakteur Fritz Eckrich mit ſofortiger Wirkung zum kommif⸗ ſariſchen Vorſitzenden des Pfälziſchen Schachbundes ernannt. Führerwechſel bei der Pfälzer Schutzpolizei nd. Speyer, 25. Mai. Zum 1. Juni tritt bei der hieſigen Schutzpolizei ein Führerwechſel ein. Major Prager wird zum genannten Zeitpunkt nach München verſetzt. Er hat ſich inn anerkennenswerter Weiſe um Verbeſſerungen der jetzigen Schupokaſerne, früheren Pionierkaſerne verdient gemacht und er⸗ freute ſich nicht nur bei ſeinen Untergebenen, ſon⸗ dern auch bei der Bevölkerung beſonderer Beliebt⸗ heit. Zu ſeinem Nachfolger wurde Hauptmann Hartmann von der Landespolizei Nürnberg⸗ Fürth ernannt. Zum 1. Juni wird auch Hauptmann Kinds müller aus Speyer ſcheiden, der als Hundertſchaftsführer ebenfalls nach München be⸗ rufen iſt. Geringere Obſternte in Sicht * Bad Dürkheim, 28. Mai. Die diesjährige Obſternte ſtellt nach ſachverſtändigem Urteil einen geringeren Ertrag als 1932 in Ausſicht. Die Obſtkulturen haben unter der Einwirkung der Nachtfröſte und der langanhaltenden naßkalten Wit⸗ terung außerordentlich ſtark gelitten. Die Frucht⸗ anſätze blieben faſt allgemein ſtark zurück. Auf die Vegetation der Frühobſtanlagen wirkte der Froſt beſonders ungünſtig. Welche Obſtarten am ſtärkſten mitgenommen ſind, kann noch nicht geſagt werden, da die amtlichen Erhebungen noch nicht abgeſchloſſen ſind. Die Einwirkungen der kalten Witterung blei⸗ ben durchweg die Urſache eines mengenmäßig und qualitativ unbefriedigenden Ertrages. Ueber die Ge⸗ ſamtauswirkung der Froſtſchädigungen wird ſich erſt während der Weiterentwicklung der Kulturen ein klareres Bild ergeben, da erfahrungsgemäß Kulturen guten Wachstums ſpäter doch noch durch Froſt be⸗ einträchtigt wurden. uchtvoll /i der qungt uus Rote Backen, strahlende Augen, ein„Glüdecsklee- Junge! durch und durch. Wie dem Kerlchen die Milch schmeckt! Aber ist das ein Wunder? Seit seiner frühesten jugend ist er gerade an diese Milch gewöhnt, nie hat sie sich verändert, immer war sie gleich gehaltvoll und bekömmlich, gleich frisch, sauber und gut- immer hat sie nach mehr geschmedect Wie heißt die Milch? Glücksklee, die ungezuckerte, konzentrierte Naturmilch. Lesen Sie die Gebrauchsanleitung auf der Dose. G buckskx rer Mitcnossstrtrs cena M. D. H. NEUSTADT IN ROrSsT EIN Gb VEREDELTE Vvol Luchs VON EDLEN HOL STEINER 1 Freitag, 20. Mai 1933 9 18 Jahrgang/ Nr. 240 l 5 5 — 1 Gewerkſchaftsbund der Angeſtellten verbandes, Hondelsgerichtsrat Georg Charlet, wur dom Die Ortsgruppe Mannheim des Gewerk⸗ ſchaftsbundes der Angeſtellten(GD) ermög⸗ lichte ihren Mitgliedern eine Beſichtigung des Man n⸗ heimer Schloßmuſeums. Unter ſachkundiger Füh⸗ rung des Prof. Dr. Walter wurden zunächſt die einzelnen Räume einer eingehenden Beſichtigung unterzogen. Das Intereſſe konzentrierte ſich auf die in mehreren Räumen des Schloſſes untergebrachte Ausſtellung„Entwick⸗ lungsformen des Spielzeugs“. Für die Teil⸗ nehmer war es außerordentlich intereſſant, zu ſehen, wie die einzelnen Völker Tiere und Menſchen aus den ver⸗ ſchtedenſten Materialien formten und wie ſich insbeſondere aus den urſprünglich unbeweglichen Puppen und Tieren im Laufe der Zeit das bewegliche Spielzeug bis zur heu⸗ tigen Vollendung herausentwickelte. Profeſſor Dr. Walter ſei an dieſer Stelle für ſeine aufſchlußreiche Führung noch⸗ mals der herzlichſte Dank geſagt. Schleſier⸗Verein Mannheim Ludwigshafen Vor einigen Tagen hielt ber Schleſier⸗Verein Mann⸗ heim⸗Fudwigshafen ſeine monatliche Zuſammen⸗ kunft im Vereinslokal„Liedertafel“, K 2, 32, ab. Leider konnte der angekündigte Lichtbildervortrag von Lands⸗ mann Weinert über das Thema„Meine Wanderung an den beiden Rivieren Venedig“ infolge Verhinderung des Vortragenden nicht ſtottfinden. Nach Begrüßung ducch den nach ſeiner Wiederherſtellung wieder in der Mitte der Londsleute weilenden 1. Vorſitzenden Bauch wurden elnige Eingänge bekanntgegeben, darunter auch ein Schrei⸗ ben des Schleſier⸗Vereins Marburg, in dem dazu auſ⸗ gefordert wird, armen Kindern aus Oberſchleſien einen Ferienaufenthalt zu gewähren. Es wurden die Mitglieder, die nur irgend dazu in der Lage ſind, gebeten, dem Beiſpiel der Marburger Landsleute zu ſolgen, denn abgeſehen von dem ſozialen Werk würde auch polttiſch eine Tal vollbracht durch die Aufnahme dieſer Kinder aus dem gefährdeten Grenzgebiet. Weiter wurde aufgefordert, durch Ueberlaſſen von Büchern der deutſchen Sache in Oberſchle⸗ ſten zu dienen. Von einem Mitgliede wurde angefragt, ob der Verein nicht Schritte unternehmen könne, das Los der bedrängten Landsleute in Polniſch⸗Oberſchleſien zu erleichtern. Wie dazu vom Vorſtande mitgeteilt wurde, iſt bereits ein Pro⸗ teſt vom Reichsbund der Schleſier an die deutſche Regie⸗ rung geleitet worden. Am Sonntag, 11. Juni peranſtaltet der Verein einen Ausflug nach Brühl. Wie immer, werſpricht man ſich auch diesmal, wieder einige angenehme Stunden im Kreiſe der Landsleute verleben zu können. Nach Schluß des geſchäftlichen Teiles blieb man noch einige Zeit gemütlich beiſoemmen. Die Herren Hoff ⸗ mann jr und Fay jr. erfreuten mit muſikoliſchen Där⸗ bietungen, ebenſo wie ſich Landsmann Karaſek vom Nationaltheater in den Dienſt der Sache ſtellte. Der Abend verlief ſehr anregend und bewies, daß auch im Schleſter⸗Verein friſches Leben herrſcht. KleingartenvereinMannheim⸗Lindenhof Dem Geſetz der Gleichſchaltung Rechnung tragend, fand dieſer Tage im Lokal„Rheinpark eine außerordent⸗ liche Houptverſammlung mit dem Ziel ſtatt, dem Verein einen Vorſtand zu geben, der die Gewähr dafür bietet, daß die Vereinsgeſchäfte im Sinne des nationalen Aufbaues geführt werden. Wenn man bedenkt, daß in un⸗ ſerem deutſchen Vaterland etwa 1,5 Millionen Kleingärtner am Werke ſind, dann beweiſt ſich damit klar, daß hier ein wertvoller Faktor des nationalen Aufbaues verankert iſt. Mit der Führung der maßgeblichen Vereinigungen können aber wiederum nur ſolche Perſonen betraut werden, die gewillt ſind, im Sinne des nationalen Aufbaues mitzu⸗ arbeiten. Unter ſeltener Einmütigkeit wurde denn auch in der Verſammlung unter der Leitung des Kommiſſars für das Badiſch⸗Pfälziſche Kleingartenweſen Lauppe die Wahl des geſchäftsführenden Vorſtandes des Vereins vor⸗ genommen, der ſich wie folgt zuſammenſetzt: 1. Vorſitzender Obering. Stelzer,.“ Schriftführer Philipp Bock, 1. Kaſſierer Studienrat a. D. Heuſer, 2. Vorſitzender Martin Knapp, 2. Schriftführer und Obmann der Vertrauens⸗ leute Cornelius Jung. Die Wahl ſämtlicher Herren er⸗ folgte einſtimmig. Unter reger Anteilnahme der Mitgliedſchaft übergab der kommiſſariſche Vorſtand den Kinderſpielplatz des Vereins zur diesjährigen Benützung. Durch die Spiel⸗ freudigkeit der Jugend angeregt, beteiligten ſich auch ältere und älteſte Semeſter an den Lauf⸗ und Springkonkurrenzen. Auch das leibliche Wohl der Kinder hatte die Vereins⸗ leitung nicht vergeſſen, denn es gab unentgeltlich Milch und Gebäck, das ſich die Kinder, die ſich den ganzen Nach⸗ mittag im Freien tummelten, ſchmecken ließen. Zum Schluſſe bekam jedes Kind auf den Heimweg ein Fähnchen in den nationalen Farben mit. Ph. B. Vereinigtes Mannheimer Vandoneon-Orcheſter Die gutbeſuchte General⸗Verſammlung wurde am vergangenen Dienstag im neuen Heim Dammſtraße 10 (Lutz) abgehalten. Dem vom Vorſitzenden verleſenen Jahresbericht war zu entnehmen, daß die Vereinigung außer den anſtrengenden Proben auch geſellige Abende zu schätzen weiß. Der Erfolg der Konzerte iſt vor allem dem Dirigenten Karl Lanz gutzuſchreiben. Dem Geſamtvor⸗ ſtand wurde Entlaſtung erteilt. HKaſſierer Senz ſtellte feſt, daß der geringe Rückgang der Mitgliederzahl in der heutigen Arbeitsloſigkeit zu ſuchen iſt. Als unter Punkt „Veyſchiedenes“ Sitzungen, Tagungen, Ausflüge und Kon⸗ gerte feſtgelegt waren, richtet Dirigent Karl Lanz noch Kreiſen des Publikums der Glaube beſtanden hatte, daß Sympathien, ſo führte er aus, ſich die Volksmuſik in der Bevölkerung erfreue, hätten die mit den Brudervereinen Ludwigshafen, Speyer uſw. gemeinſam ausgeführten Kon⸗ derte bewieſen, die die ſtattliche Zahl von über 100 Mu⸗ ſikern aufzuweiſen hatten. Wenn bisher noch in manchen Kreiſen des Publikum der Glaube beſtanden hatte, daß Bandoneonmuſik nur als Straßenmuſik für ſo⸗ genannte Gaſſenhauer ein Wort mitzuſprechen hätte, ſo wurde man durch die Konzerte beſtimmt ganz anderer Anſicht. Der 1. Vorſitzende dankte Herrn Lanz für ſeine lehrreichen Worte und ſchloß die Verſammlung mit dem Wunſche, die Vereinigung möge im neuen Vereinsjahr ebenſo erfolgreich wie im verfloſſenen ſein. Allgemeiner Deutſcher Lehrerinnen-Verein In ber dieſer Tage in Erfurt abgehaltenen Mit⸗ glieder⸗Verſammlung wurde beſchloſſen, den Reichs fachverbänden zu empfehlen, ſich in die in der Grün⸗ bung begriffene Allgemeine Deutſche Erzieherorganiſa⸗ tion einzugliedern. In den anſchließend ſtattfindenden Sitzungen der Reichsfachverbände iſt dieſe Eingliederung beſchloſſen worden. Damit fügen ſich alle im Allgemeinen Deutſchen Lehrerinnen⸗Verein zuſammengeſchloſſenen ca. 40 000 Lehrerinnen aller Fachgruppen und aller deutſchen Länder in die neue( zieherorganiſation ein. Durch Neu⸗ wahlen der Vorſtände iſt die für die Ueberführung der Verbände in die neue Organiſation vorgeſehene Umſchal⸗ tung erfolgt. In der neuen Organiſation iſt die Glie⸗ derung der Lehrerſchaft in Fachſchaften vorgeſehen. Damit iſt die beſondere Zuſammenfaſſung der weiblichen Lehr⸗ kräfte im Allgemeinen Deutſchen Lehrerinnen⸗Verein hin⸗ fällig geworden. Der ſeit 1890 beſtehende Allgemeine Deutſche Lehrerinnen ⸗Verein hat ſich daher aufgelöſt. Der BH im oͤritten Reich In der außerordentlichen Monats ver⸗ ſammlung der Ortsgruppe Ludwigshafen i 7 ſprachen Kreisgeſchäftsführer Dr. Funke⸗ m und Stodtrat Beißwenger⸗Ludwigs⸗ er dieſes äußerſt aktuelle Thema. Die ungewöhn⸗ lich ſtark beſuchte Verſammlung wurde vom Führer des Ringes der jungen Mannſchaft mit dem Liede:„Der Gott der Eiſen wachſen ließ“ eröffnet. Donn ſprach Vertrauens⸗ mann Schnitzlein einige Begrüßungsworte. Kreisgeſchäftsführer Dr. Funke ſchilderte in 1 ſtündigem Vortrog in großen Zügen die Stellung des Verbandes im Staate der Vor⸗ und Nach⸗ kriegszeit. Beſonders eingehend erörterte er die durch die neue Reichsführung geſchaffene Datſache. Für den Di komme eine Gleichſchaltung nicht in Frage. Die Grundlogen des neuen gates ſind nach den Worten des Reichskanzlers Adolf Hitler chriſtlich, national, ſozial. Das iſt auch das Fundament, auf dem der DHB, der aus der völkiſchen Bewegung der der Jahre hervorging, nor nunmehr 40 Jahren gegründet wurde. Als einziger Berufsverband in Deutſchland hat der D ſeinen be⸗ kannten Arierparagraphen und die Farben Schwarz⸗Weiß⸗ Rot vom erſten Tag der Verbandsgründung unbeirrt durch alle Wirrniſſe der Zeit beibehalten. Auch in den Tagen des Zuſammenbruchs trat hierin keine Aenderung ein. Im Gegenteil. Der Da wurde zum Eckſtein in der deutſchen Entwicklung, an dem ſich die Geiſter ſcheiden mußten. Der Kaufmanns⸗ gehilfe im DHV hat in allen Lagern, Parteien und Bün⸗ den vom erſten Tag des Zuſammenbruchs 1918 unermüd⸗ lich für das völkiſche Ideal, für den wahrhaft nationalen und ſozialen Staat gewirkt. Deshalb begrüßen ſie es auch mit Genugtuung, daß die von ihnen ausgeſtreute Saat jetzt endlich der Reiſe entgegenwächſt. Bei der kommenden Neuordnung der Berufsorganiſa⸗ tionen fallen dem DH beſondere Aufgaben zu. Das Weimarer Syſtem brach nicht zuletzt deshalb zuſammen, weil dem Staat immer neue Aufgaben kleinlicher Tages⸗ arbeit aufgebürdet wurden, die es ihm unmöglich machten, über der Materie zu bleiben und Kontrollinſtanz zu wer⸗ den. Der neue Staat wird die Organiſationen zu über⸗ wachen haben, damit die berechtigte Intereſſenvertretung der einzelnen Stände nicht zum Schaden der Volksgemein⸗ ſchaft ausgeübt wird. Der Stand der Kaufmannsgehil⸗ fen wird der Eckpfeiler für die berufsſtändiſche Entwick⸗ lung im dritten Reich werden und das Vorbild abgeben für andere Berufsgruppen. Der Redner baute daun den Vortrag zu einer großen weltgeſchichtlichen Schau aus und zeigte, wie das Prinzip autoritärer Führerſchaft ſich in vielen Staaten(Rußland, Italien, Spanien) bereits vor längerer Zeit verwirklichte. Jetzt ſetze ſich die Autori⸗ tät des vom Volksglauben getragenen Führers und Her⸗ zogs nicht nur in Deutſchland, ſondern auch in Oeſter⸗ reich und der Schweiz ter mehr durch. Das chriſtlich⸗ nationale und ſoziale ollen gerade der deutſchen Nation muß der Auftakt werden für eine neue Weltordnung. Das Zeitalter des Liberalismus, es„Laiſſez faire, laiſſez aller“ iſt überwunden. dnung muß ge⸗ ſchaffen werden nach der L ers:„Gemein⸗ nutz geht vor Eigennutz“. all dankte dem Redner. Die Verſammlung ſang ſtehend das Lied„Wir treten zum Beten“. Stadtrat Beißwenger, der anſchließend ſprach, a, aus: Allüberall bei der Neuordnung ſehen dieſen Tagen Di Vler in führenden Stellungen mitwirken. Das iſt ein Beweis dafür, daß alle Menſchen, die durch die Schule des Ver⸗ bandes gingen, innerlich auf das große nationale Ziel vom Verbande ausgerichtet worden ſind. Die DoHler tun ihre Pflicht nicht als kurzſichtige Parteimenſchen, ſon⸗ dern als Helfer der kommenden großen deutſchen Volks⸗ gemeinſchaft. Die heutige Regierung iſt ſtolz darauf, im DV ein ſo außerordentlich ſſchlagkräftiges und brauch⸗ bares Werkzeug für den neuen Aufbau zu beſitzen. Die berufsſtändiſche Ordnung, wie ſie vom DH ſeit Jahren verlangt wird, muß die Grundlage der kommenden Selbſt⸗ verwatlung bilden. Es iſt nicht Aufgabe der Betriebs⸗ zellen, in erſter Linie Gewe chaftsarbeit zu leiſten, ſon⸗ dern ſie haben nach dem W unſeres Führers Adolf Hitler die politiſche Intereſſenvertretung der Arbeitneh⸗ ner wahrzunehmen. Die berufsſtändiſchen Organiſationen, allen voran der DH, ſind dazu da, die wirtſchaftlichen Belange der Arbeitnehmer zu vertreten. Betriebszelle und Gewerkſchaften ſind deshalb nicht Gegen⸗ ſatz, ſondern ſie hab ſich zu ergänzen. Wir brauchen Menſchen im öffentlichen und auch im Berufsleben, die mit gonzem Herzen bei der E ſind, deren Inneres ge⸗ bietet mitzuarbeiten beim au. So ſind auch in den neuen Stadtrat wieder einige ThVler von der NSDAP berufen worden. Wir bedauern nur, daß das Zentrum in Ludwigshafen nicht auch einen Do Vler als Stadtrat heruusſtellte. Wer richtiger DcHVler iſt, wer ganz auf dem Boden dieſer einzigartigen, in 40 Jahren gewachſenen völkiſchen Bewegung ſteht ud mitarbeitet, der iſt ein vollwertiges Glied der deutſchen Nation. So haben wir DoHVler es immer gehalten. Wir bleiben die Alten! Lebhafter und herzlicher Beifall dankte. Die Verſamm⸗ lung ſaug begeiſtert das Trutzlied des Verbandes„Auf deutſche Brüder, auf zum Streite“. Noch ein öreifaches Heil auf den Reichspräſidenten, den Reichskanzler, auf Volk und Vaterland. Dann ſchloß Vertrauensmann Schnitzlein die erhebende Verſammlung. G. A. 2 7 2 Bund Königin Luiſe Am ſonntäglichen Morgen des 14. Mat erfüllten die Frauen im blauen Dienſtkleid des B. K. L. das Stadtbild Berlin. Ueberall traf man große und kleine Gruppen, die ſich am Mauſoleum in Charlottenburg und am Denk⸗ mal der Königin Luiſe, im Luſtgarten und vor dem Dom die unüberſehbaren Mengen verdichteten.„Bund Königin Luiſe ſteht 10 Jahre im Freiheitskampf“ l grüßte es in künſtleriſch ausgeführten Plakaten von den Auſchlags⸗ fäulen. Gegen 12 Uhr rief eine Weiheſtunde, die Domprediger D. Doehring unter das Philipperwort ſtellte:„Gott iſt es, der in Euch wirket, beides das Wollen und das Vollbringen!“ den Bundesvorſtand und einen Teil der Kameradinnen im Dom zuſammen. Dann zog ein nicht endenwollender Strom zum Sport⸗ palaſt, in dem ebenſo wie in den Parallelverſammlungen, im Clou und in der Kroll⸗Oper die feſtliche Kundgebung um 3 Uhr ihren Anfang nahm. Ueberwältigend war der Anblick des überfüllten Sportpalaſtes. In der Saalmitte, auf den Tribünen, den Emporen, auf Treppen, Stufen und hoch bis zu den oberſten Rängen leuchtete das blaue Kleid der weit über 20 000 Teilnehmerinnen. Der Ein⸗ zug der Frau Kronprinzeſſin als Schirmherrin des Bun⸗ des und der Führerinnen, gefolgt von der unendlichen Reihe der Wimpel, löſten einen Jubel aus, der nicht Aus⸗ druck der Leidenſchaft einer hingeriſſenen Maſſe war, ſon⸗ dern der Jubel im Tiefſten ergriffener Herzen. Auch wer große und eindrucksvolle Kundgebungen in den Jahren des Kampfes kritiſch zu erleben gewöhnt war, muß beken⸗ nen, daß hier etwas Außergewöhnliches, etwas durchaus Beſonderes ſich ereignete. Eine Gemeinſchaft trat in die Oeffentlichkeit, die nicht allein durch das einheitliche blaue Bundeskeib, ſondern vor allem durch die innere Verbun⸗ denheit eines gleichgerichteten Willens ſich führen läßt als eine Kampfgruppe in der großen Freiheitsfront. Kämp⸗ feriſch und doch nicht die Linie des Fraulichen verlaſſend, in ſtraffer Diſziplin, getragen von der leidenſchaftlichen Liebe zum Volk. Dieſe Liebe klang durch die Anſprachen. Bundesführerin Freifrau von Hadeln ent⸗ wickelte in ihrer programmatiſchen Rede die Aufgaben und Ziele der Bundesarbeit im Rahmen der deutſchen Revolution. Der B. K. L. ſtellt ſich die Aufgabe, die neue deutſche Frau zu bilden. Es gilt für den Bund, der deutſchen Frauen⸗ welt den tiefen Sinn der Begriffe„Volk, Kultur und Raſſe“ einzuhämmern in Gedanken an einen leiblich und ſtttlich hochwertigen Nachwuchs. Der Bund hat ſchon eine große Anzahl ſo durchgebildeter Frauen und Mädchen. Deshalb können ſte die Opferbereitſchaft, die im Bunde lebt, auch in praktiſcher Hinſicht in die Aufbauarbeit des neuen nationalen Staates einfügen. Der Bund hat das in feierlicher Weiſe dem Herrn Reichskanzler bekannt ge⸗ geben und ſich offiziell und geſchloſſen hinter den Führer Adolf Hitler und unter ſeinen Schutz geſtellt. Frau Elſe Sennewald, Gründerin des Bundes, begrüßte die Frau Kronprinzeſſin, die Vertreter der Be⸗ hörden, der Wehrverbände, des Stahlhelms, die Vertreter⸗ innen der Nattonalſoztaliſtiſchen Frauenſchaft und der Finniſchen Frauenbewegung, die Ehrengäſte, die 30 000 Bundeskameradinnen dieſer und der gleichlaufenden Ver⸗ ſammlungen und darüber hinaus alle, die Anteil nehmen am B... Ste gab ein lebendiges Bild von der viel⸗ fältigen Arbeit, die in zehn Jahren geleiſtet worden iſt. Acht Kameradinnen begannen das Werk. Heute ſind mehr als 150 000 Frauen und Mädchen im Bunde zuſammen⸗ geſchloſſen. Dann betrat, jubelnd begrüßt, die allverehrte frühere Führerin, Frau Marie Netz, das Rednerpult. Sie ſprach vom dreifachen Glauben des B. K..: An das Volk, an den gütigen Gott und ſeine Hilfe; vom Ziel: Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutſche Vaterland; vom Wege zu dieſem Ziel, der zehn Jahre Kampf bedeutete. Als ſie mit warmen Worten dem Stahlhelm und ganz be⸗ ſonders Oberſtleutnant Dueſter berg für ſeine ſo oft bewieſene Verbundenheit mit dem B. K. L. dankte, erhob ſich jubelnder Beifall. Ergreifend war der Augenblick, als die Frau Kronprinzeſſion das Rednerpult betrat. Der Jubel, der ſie umbrauſte, war urſprünglich, war von Liebe und Verehrung getragen. Begeiſterte Zuſtimmung fand die Frau Kronprinzeſſin, als ſie ſprach:„Wenn wir den heutigen Jubiläumstag in freudiger und zuverſicht⸗ licher Stimmung begehen dürfen, ſo bringen wir nationale Frauen, die ſich von nun an in breiter Front zuſammen⸗ geſchloſſen haben, dem Herrn Reichskanzler Adolf Httler unſeren von Herzen kommenden Dank dar dafür, daß wir unter ſeinem Schutz unſere vaterländiſche Aufgabe un⸗ gehemmt erfüllten können.“ Freiherr von Medem, Reichspreſſechef des Stahl⸗ Helms, brachte Grüße und Glückwünſche des B. d. F. Eine Vertreterin von Frl. Gottſchweſky, der Führerin der deut⸗ ſchen Frauenfront, übermittelte Wunſchgrüße der in der NSA vereinigten Frauenſchaften. Oberbürgermeiſter Dr. Sahm brachte Grüße der Stadt Berlin. Nicht enden⸗ wollender Jubel begleitete die Schirmherrin und die Füh⸗ rung beim Verlaſſen des Sportpalaſtes. Entwicklungsgeſchichte der Himmelskörper Ueber das Thema„Entwicklungsgeſchichte der Himmelskörper nach neueren Anſchau⸗ ungen“ ſprach im Verein für Naturkunde Pro⸗ feſſor Dr. Feurſtein, der zunächſt darlegte, wie die Entwicklungsgeſchichte der Himmelskörper mit einem Zeit⸗ begriff verbunden iſt. Daß wir nicht alles wiſſen und daß wir noch lange nicht alles erforſcht haben, iſt durchaus be⸗ greiflich, wenn wir in Betracht ziehen, wie kurz unſer Leben im Verhältnis zum Alter der Erde iſt. Zwei Mil⸗ lionen Jahre iſt unſere Erde alt. Die am Himmel krei⸗ ſenden Sonnen dürſten ſogar ein Alter von 5 bis 10 Bil⸗ lionen Jahre haben. Der hochentwickelte Apparatebau der letzten Jahre er⸗ möglichte neue Erkenntniſſe und wertvolle Forſchungen. Profeſſor Dr. Feurſtein ſetzte ſich im einzelnen mit den neueren Forſchungen auseinander und berichtete von den heutigen Anſchauungen über die Entſtehung der Himmels⸗ körper, wie ſich aus losgelöſter Materie Sterne bilden, über Störungen, über den Lebensgang eines Sternes, der als roter Rieſenſtern„zur Welt kommt“, durch Strahlung immer mehr an Maſſe verliert, ſich zuſammenzieht, die Farbe verändert und als Zwergſtern wetterläuft. Wir wiſſen heute genau, daß die Spiralnebel die Geburts⸗ ſtätten der Sonnen ſind. Es iſt wenig wahrſcheinlich, daß wir noch einen zehnten Planeten zu erwarten haben. Sollte es allerdings unſerer Sonne einfallen, ein neuer Stern zu werden, dann hätten uns ihre Gaſe, die eine Temperatur von—8000 Grad haben, in ſechs Tagen er⸗ reicht. Die neueren Erforſchungen haben auch gezeigt, welche Kräfte von den Himmelskörpern ausgehen, wie wenig wir wiſſen und wie wenig wir ſie uns nutzbar machen können. Wenn es möglich wäre, die Strahlenleiſtung unſerer Sonne zu ſammeln und ſie in Energie umzuſetzen, dann würde man 28 Trillionen PS in einer Sekunde erzeugen können. Die Amerikaner wiſſen genau, warum ſie un⸗ geheure Summen in den Bau aſtronomiſcher Inſtrumente ſtecken, denn ſie glauben beſtimmt, geſtützt auf die bisheri⸗ gen Forſchungsergebniſſe, wichtige„Rezepte vom Himmel holen zu können“. Atomaufbau und Atomzertrümmerung ſind Probleme, die auf dieſe Weiſe reſtlos gelöſt werden ſollen. Wenn wir erſt wiſſen, wie die Vorgänge bei der Sonne ſind, die jede Sekunde 4 Milliarben Tonnen durch Strahlung hinausfagt, und wenn wir dieſes„Verfahren“ in die Laboratorien übertragen können, dann wird vieles anders ſein. Die Pläne der Amerikaner haben einen ſehr realen Hintergrund. Wir Deutſche müſſen unſere natur⸗ wiſſenſchaftlichen Leiſtungen ſteigern, um uns nicht allzu⸗ ſehr von den Amerikanern überflügeln zu laſſen. Gleichſchaltung auch im Reichsverband Deutſcher Makler Auf der außerordentlichen Maklertogung, die dieſer Tage in Berlin unter ſtarker Beteiligung der Delegierten des ganzen Reiches ſtattfand, wurde die Gleichſchaltung des Vorſtandes nach den Reichsrichtlinien vollzogen. Der neue Vorſtand konſtituierte ſich wie folgt Friedrich Wilhelm Sohn, Berlin, 1. Vorſitzender (NSDAP), Hermann Schaffrath, Köln a. Rh., 2. Vorſitzender(NSDAP), Carl A. Schmidt, Berlin, Schatzmeiſter(NSDAP), Hubert Schumann, Berlin, Schriftführer(Dutl. Kampffront). Beiſttzer: Ludwig Ernſtes, Kaſſel(NS DA), Robert Knörnſchild, Dresden, Wilhelm Marx, Eſſen(RS DA), Carl Müller⸗Kreiſer, Frankfurt a. M.(NS DA), Werner Schröder, Hamburg (NS DA), Theodor Schuler, Mannheim(Kampfbund des gewerbl. Mittelſtondes], Ludwig Vögeli, München (NS DA cp). Syndikus: Stadtverordn. Rechtsanw. Dr. Bohne, Berlin. Der langjährige 1. Vorſitzende des Reichs⸗ zum Ehren ⸗Vorſitze ernannt. Vorſitzender Friedr. 1 Sohn führte die mit elementarer Macht hereingebrochene Erhebung, r ſeelfſche Auſſchwung und der Glaube an die Regierung mit ihren es nationalen Zufammen⸗ guſſes, des wirtſchaftlichen Aufbaues und der Löſung de ſozialen und Arbeitsloſen⸗Problems auch die Ma Organiſation zur ſtärkſten Mitarbeit zwinge. Die hero Leiſtung der Reichsregierung, binnen wenigen M oͤas ſeit Jahrhunderten erträumte, einheitlich ge D zu ſchaffen, Ationgle he ongten Deutſche Reich geheiligte F eis wieder zum Symbol zu erheben, Partei⸗Zerſplitterung und Bekämp 15 zu beenden, müſſe jedem Klarblickenden und Einſichtigen jo ſelbſt die bisher Abſeitsſtehenden veranlaſſen, der Reichs. Heth und erſtrebe und erhoffe, vom Standpunkt ſeiner Sonderintereſſen ge⸗ ſehen, die baldige Löſung der Konzeſſion ierungz⸗ frage, und zwar möglichſt in Verbindung mit ber be⸗ rufsſtändiſchen Gliederung. Dieſe Löſung der Konzeſſions⸗ frage ſei für den Maklerſtand von vitalſter Bedentun⸗ zumal die Umſchichtung in den verſchiedenſten Ber 15 gruppen den Anſturm auf den Vermittlerberuf beängfts gend vermehre. Juſtizminiſter Kerrl habe bereits mit ſeiner kürzlichen Anweiſung an die Staotsanwaltſchoſten, den Darlehus⸗ und Hypothekenſchwindel ſtärker zu bekämp, fen, die Zeichen der Zeit erkannt und damit den Finger i 1 eine lang eiternde Wunde am Körper des ehrſamen Mak, Ur lergewerbes gelegt. bert In der Ortsgruppe Mannheim iſt ehenfalhz 2 die Gleichſchaltung vollzogen worden. Der neue Ausſchuß* ſetzt ſich wie folgt zuſammen: Erſter Vorſitzender Dr würd Alfred Gutjahr, zweiter Vorſitzender Jakob Pahſ, ten erſter Schriftführer Joſef Hornung, zweiter Schriſt⸗ ſhick führer Georg Röſer, Kaſſier Ernſt Bauman n, Bei⸗ 17 ſitzer Theodor Schuler und Friedrich Rihm. 8 0 * Deutſcher Hochſeeſporwerband Hau Unter dem Vorſitz von Admiral von Trotha fand i Hflich Berlin die neunte ordentliche Mitglieber⸗ 8 555 verſammlung im Flugverbandhauſe ſtatt. Nach dem erſtatteten Jahresbericht hat der Verband im Be⸗ richtsjahre einen Reinzuwachs von 600 Mitgliedern zu ver zeichnen gehabt. Die Zahl der Lehrgangsteilnehmer der Hanſeatiſchen Jachtſchule Neuſtadt(Holſtein) und ber Bayeriſchen Jachtſchule Prien am Chiemſee iſt im Jahre 1932 zum erſten Male ſeit Beſtehen des Verbandes auf über 1100(im Vorjahre 800) geſtiegen. Auf mehr glz 50 Ausbildungsreiſen in die ſkandinavtſchen Gewäſſer mt den großen ſeegehenden Jachten der Hanſeatiſchen Jacht, ſchule haben die Jachtſchüler Gelegenheit gehabt, ein Sil Aub land kennen zu lernen. Froher, ſtraff geleiteter Sport bei freiwilliger, aber unbedingter Unterordnung, Pflicht, bewußtſein und Kameradſchaftlichkeit ſind die bewährlen Richtlinien, nach denen ſich auch im Berichtsfahre die prak⸗ tiſche Jugendarbeit des Hochſeeſportverbandes geregelt hal Dieſem Ziel iſt auch die große Fahrt der Jacht„Ham; burg“ ins Mittelmeer untergeordnet, die der frühere ruhm⸗ volle Weltumſegler des bekannten Kapitän Kircheiß⸗Ham⸗ burg am 4. Dezember 1932 von ſeinem Heimathafen Neu; ſtadt(Holſtein) aus, angetreten hat. Mit Jachtſchliler⸗ Beſatzung an Bord und unter Führung von zwei erfahrenen Lehrern der Jachtſchule hat die„Hamburg“ die Ueberfüh⸗ rungsfahrt unter teilweiſe ſchwierigſten Verhältniſſen pleu⸗ mäßig erledigt und iſt am 24. Februar wohlbehalten in Trieſt eingelaufen. Eine ſeemänniſche und ſportliche Lei ſtung, die hohe Anerkennung verdient und auch im Alz, lande ſtärkſte Beachtung gefunden hat. Seit Gründung des Reichskuratoriums für Jugend. ertüchtigung wurde mit dieſem enge Fühlung gehalten, Die neue Bodenſee⸗Station des Hochſeeſportverbandes in See, moos bei Friedrichshafen wird in der einen Hälfte ber Ausbildungszeit dem Reichskuratorium zur Durchführung ſeiner ſüddeutſchen Lehrgänge zur Verfügung ſtehen. Die Inbetriebnahme dieſer neuen Schule an dem verkehrsteh⸗ niſch beſonders günſtig gelegenen Bodenſee hat eine Un ſtellung der Bayeriſchen Jachtſchule Prien am Chiemſee jut Folge. Dieſe wird in Zukunft— abgeſehen von der wehr ſportlich orientierten Erziehungsarbeit— ausſchließlic Lehrgänge im Segel⸗ und Motorfjachtſport für die weibliche Jugend durchführen. Große Beliebtheit hat ſich die get zwei Jahren beſtehende Einrichtung der ſogenannten All herren⸗Lehrgänge erworben, durch die auch älteren Iu⸗ tereſſenten in der durch die regulären Lehrgänge nicht vol beſetzten Zeit Gelegenheit geboten wird, von den einzig, artigen Einrichtungen der Jachtſchulen zu ihrer Erholung und ſportlichen Ausbildung Gebrauch zu machen. Zum erſten Male iſt im Berichts jahre mit der Ketſch„Hamburg dem ehemaligen Weltumſegler, von Neuſtadt(Holſteinſ aus eine Reihe von Jachtreiſen durchgeführt worden, auf deten neben der Jachtſchüler⸗Beſatzung ſtets eine Anzahl vuß Plätzen für Freunde und Förderer des Hochſeeſportverbar⸗ des zur Verfügung gehalten wurde. Auch dieſe Einrſch tung hat ſich regen Zuſpruchs erfreut und ſoll beſbehallet werden. Den wirtſchaftlichen Verhältniſſen entſprechen ſind die Lehrgangskoſten weſentlich geſenkt worden. Au begründeten Antrag werden darüber hinaus noch Kosten ermäßigungen gewährt. Druckſchriften und alle näheren Auskünfte durch die Verbandsgeſchäftsſtelle: Berlin W. UN, Winterfeldtſtraße 6. 2 EFF Verantwortlich: Richard Schönfelder preis 50 egg. 6 Uberall zu haben Kleines Kursbuch e für Baden, pfalz und Hessel f mit Anschlũssen nach ale. lchtungen 7 wWhuge Kraftpostlinien in Baden, Hessen und Fat Flugplan der Lufthansz 5 bampfechlflahrts · Pahrpln sommer-Ausgabe 1252 heroische Monaten egliederte ichtfelberg 1 Symbol kämpfung nſichtigen, er Reichs, der Neu⸗ r Makler- ueraß⸗ erſtrehe reſſen ge⸗ rungs. t der be⸗ nzeſſions, edeutung, Berufß⸗ Heängſtf⸗ reits mit ltſchaſten, 1 bekämp, Finger iy nen Mak⸗ ebenſallz Ausſchuß nder Dr. Pabſt, e Schriſt⸗ nn, Bei⸗ Jans; a faub in [tedet⸗ Nach dem im Be⸗ n zu ver⸗ mer det und ber im Jahre 1 ndes auf mehr alz bäſſer mit en Jacht⸗ ein Stich ter Sport 3, Pflicht, bewährten die prak⸗ regelt hal, cht„Ham⸗ ere ruhm⸗ heiß⸗Ham⸗ ifen Neu⸗ chtſchſtler⸗ rfahrenen Ueberfüh⸗ ſſen plen⸗ halten in liche Lel⸗ im Aus⸗ Jugend⸗ Uten. Die in See⸗ älfte der chführung hen. Die kehrstech⸗ eine Un emſee zut der wehr⸗ schließlich weibliche die ſeit nten All eren In⸗ nicht vol 1 einzig⸗ Erholung en. Zum ſamburg tein) aus auf denen zahl voß rtwerbay⸗ Einrſch⸗ eibehalten tſprechend den. Auf h Koſten⸗ näheren in W 57, — * — Freitag, 26. Mai 1933 ber Rechtsschut⸗: utsche Roman denz Lelprig C! e Lerespon doman aus historischer Zelt von Johannes Hollstein Neue Mannheimer Zei en KONG/ 81 N en 3 Und jetzt will ſte der Bauer dem Ebeneder, dem buchen Schleicher, dem Schmierigen, den ſie förmlich gaht. 6 geben. 0 een, nur das nicht! In aller Eile läuft ſie zur Chriſtl. Sie ſtolpert ltlich über die Schwelle und ſtößt hervor:„Groß⸗ lt mutter der Herr will mich verheiraten! Den Ebeneder ſoll ich zum Manne nehmen!“ Ganz atemlos ſtößt f ie es hervor. Mutter Chriſtl ſtarrt ſie an. Noch grauer, verfal⸗ euer als ſonſt, ſieht ſie in dem Augenblick aus. In nen Greiſenaugen flammt Wut auf. „Den Ebeneder. den Jud'?“ * „Ja, Großmutter!“ Magſt du ihn denn, Marie?“ „Rein, nein, Großmutter! Nimmer mag ich ihn! 90 kann ihn nicht hen! In in erblick.. der iſt ſchlecht. (echt! Weiß nicht, ob ich ihm Unrecht tu“. f nag ihn nicht leiden! ausſtehen! Immer denk' ich, wenn der iſt ſpott⸗ Naber 1 7⁴ Die Worte hetzen gleichſam aus ihrem Munde. Kenn ihn nicht, den Herrn Ebeneder habe ihn noch nimmer geſehen! Aber ob er gut oder ſchlecht heiraten, wenn man nicht mag, iſt immer gleich ſchlimm wie ſterben!“ a g „Großmutter, kann mich der Herr dazu zwingen?“ Unſagbar bitter ſpricht die Alte:„Was kann ein bert nicht, Marie!“ „Dann laufe ich fort, Großmutter!“ „Das Fortlaufen iſt nicht ſo leicht, Marie! Da gürben deine Füße wund werden, ehe du zum näch⸗ en Hof kommſt, und dort wird man dich zurück⸗ ſhicken, denn man will dem Geſinde kein ſchlechtes Dann ſinnt ſte nach. Ganz still iſt's im Raume. Marke wartet auf ein helfendes, erlöſendes Wort. 2„Ich will mit dem Bauern ſprechen! In meiner Sterbeſtund'... die bald kommt, da will ich ihn bit⸗ ten.. und die Bitte für dich, Marie. die. die kann er nicht verweigern!“ Da küßt Marie weinend die Hände der Kranken. „Großmutter, du ſollſt mich nicht verlaſſen! Ich hab doch nur dich auf der Welt!“ i Ein ſchmerzlicher Zug geht über das welke Antlitz. „Steht ſchon an der Tür, Marie.. kannſt ihm nicht wehren.. dem Herrn Tod!“ Ne Abend liegt ſtill und friedlich über dem Bartenhof. Unter den zwei hohen Eichen, die ſich über das Hoftor ſpannen, ſitzen Knechte und Mägde. Sie ſind ehrlich müde von der Arbeit und wenig wird ge⸗ ſprochen. Der Großknecht Franke Laukner raucht aus der Pfeife und denkt an das Mädchen, das ihn einſt ver⸗ ließ. Die Einſamkeit der Heide, ihre Abgeſchloſſeuheit iſt ſo groß, daß der Kreis ihrer Gedanken ganz klein iſt. Die kleinſten Dinge, die außerhalb des alltäglichen Geſchehens liegen, ſind Ereigniſſe, und ſo iſt es auch ein Ereignis, als abends um die achte Stunde die Hoftür aufgeht und durch die ſchmale Pforte die drei Geſtalten treten, denen der Bauer auf der Straße begegnet iſt. Das Geſinde Vlies. Die Strahlen der untergehenden Sonne funkeln in ſeinem hellen Lockenhaar, und die ernſten blauen Augen leuchten in Schönheit, als ſei Baldur, der Gott des Frühlings, über die Schwelle getreten. Die einfachen Naturkinder ſind ganz verwirrt, ſie ſchauen nur auf Helge Blies, ſie ſehen ſeinen zier⸗ lichen Bruder, ſehen die alte Muhme kaum. Erſt als Helge grüßt:„Gelobt ſei Jeſus Chriſtus!“ fahren ſie aus ihrer Verwirrung empor und ſtam⸗ ſtarrt wie weltentrückt auf Helge Hild geben!“ „Großmutter, dann.. ſpring' ich in den Teich!“ „Marie.. nicht verſündigen! Hat uns der Herrgott geſcenkt unſer armſelig Leben! Hflächt“, entgegnet die alte Frau ſtreng. müde, Wanderer? und ein Nachtquartier?“ „Um beides bitten wir! Müſſen's leben, iſt des Schäfers zu geben!“ meln:„In alle Ewigkeit Amen!“ Der Großknecht erhebt ſich und ſagt:„Seid ihr Begehrt ihr Speiſe und Trank a Und ich bitte dich, führe mich zu dem Herrn. Er hat verſprochen, mir die Stelle Alle ſehen den Ankömmling erfreut an. tung/ Abend⸗Ausgabe 4 7. Seite Nummer 240 Der neue Schäfer! Ah.. das iſt fein! Der Großknecht reicht ihm die Hand:„Komm' mit! Ich bin Franke, der Großknecht! Wer biſt du?“ „Ich bin Helge Vlies und das iſt mein Bruder und das iſt unſere Muhme!“ Durch Händedruck werden ſie alle begrüßt, und Franke geht mit dem neuen Schäfer zum Herrn. Otto Klaas Bült, der Bauer, ſitzt über einem gro⸗ ßen Buch mit vielen Zahlen und ſchaut nicht un⸗ freundlich auf, als der Großknecht mit Helge Vlies über die Schwelle tritt. „Ah, da biſt dͤu ja!“ „Jawohl, Herr! Die Beine brauchen länger als die Hufe der Pferde!“ „Glaub's wohl! Hör' zu! Ich will's mit dir pro⸗ bieren! Du übernimmſt des zweiten Schäfers Dienſt. Du und die Deinen erhalten alles, was ihr braucht, um des Lebens Notdurft zu ſtillen. An Eſſen und Trinken mangelt es nicht, Ich gebe ein gutes Depu⸗ tat. In der Heide braucht keiner zu hungern. Oſtern gebe ich ein neues Kleid, Weihnachten neue Stiefel und ſonſt noch was! Im Jahre gebe ich dir 10 Taler Lohn und deinen Helfern je 5 Taler! Willſt du mir dafür dienen?“ „Ich will's, Herr!“ Sie reichen ſich die Hände. Der Großkuecht ſteht ſtumm dabei. Er wundert ſich, wie mild der Herr mit dem neuen Schäfer ſpricht, ahnt nicht, daß es auch hier eines Menſchen Schönheit und Perſönlichkeit iſt, die dem anderen Milde auf⸗ zwingt. „Gut, wie iſt dein Name?“ „Helge Vlies!“ „Helge Vlies, geh' mit Franke! Man ſoll dir Quartier geben und Eſſen und Trinken dazu, und hier iſt dein Dienſttaler! Morgen will ich dich ſelber mit deinen Leuten zur Herde bringen und Bötjes ab⸗ löſen, der nur ein ſchlechter Schäfer iſt. Die Herde iſt zwei deutſche Meilen von hier. Du wirſt meiſt Einſamkeit um dich haben, Schäfer!“ „Ich bin's gewohnt, Herr!“ „Wirſt ſelten den Bartenhof ſehen „Ich habe die Herde, Herr! Habt Ihr gute Hunde, 74 Herr?“ „Hunde.. und was für Hunde! Einen habe ich dabei! Keiner wird ſeiner Herr, und einen Knecht hat er zerfleiſcht. Seit der Schäfer tot iſt, ſoll er rein toll ſein. Der Tolke iſt groß wie ein Kalb. Eine Beſtie!“ der vornehme Schuh für den Kenner Ada-Ada-Schuhe Relzende Modelle für Nia der und Damen —— rr. Auserdem in reichster Auswahl: Herren-Halb-Schuhe in schwarz, braun und Lack Neueste Modelle MAN Edd Lalendeden In ab morgen lührende deutſche e, e e (Heidelbergerstrage) Jatod der bevorzugte Schuh der eleganten Dame „Ich fürcht' mich nicht, Herr! Wie ein Lamm wird an meiner Seite gehen!“ „Du trauſt dir viel zu, Schäfer!“ „Ich weiß, was ich kann, Heber!“ Vlies kurz und ſicher. er entgegnet Helge Helge iſt mit Bruder und Muhme in der Ge⸗ ſindeſtube... Sie haben alle drei einen guten Hunger und laſſer ſich nicht nötigen. Man umſorgt ſie förmlich, die beſten Biſſen werden ihnen geboten, und alle ſind be⸗ gierig, etwas zu hören. 1 Aber die drei ſind ſehr müde und zeitig gehen ſie zur Ruhe. Am andern Morgen früh um 6 Uhr kommt auch Marie in die Geſindeſtube und ſieht die fremden Gäſte⸗ Als ſie Helge ins Antlitz ſchaut, da iſt's ihr, als müſſe ſie vor ſo viel Schönheit geblendet zurück⸗ weichen. Mit leiſem Gruße ſetzt ſie ſich an den Tiſch. Es gibt eine fette Suppe von Buchweizenmehl mit geröſteten Brotſtücken, dazu Schnuckenfleiſch, Brot mit Butter und Schwarzfleiſch. Alles wartet, bis Helge ſpricht, aber er iſt einſtlbig. Bis der Großknecht zu fragen beginnt:„Woher biſt du gekommen, Helge Vlies?“ „Von Uelzen! Ich hoffte dort in der Nähe dienen zu können, aber es zerſchlug ſich wieder.“ „Was biſt du für ein Landsmann?“ „Ich ſtamm' aus Friesland. Dort hatten meine Eltern eine kleine Wirtſchaft, aber ſie haben ſte ver⸗ loren durch den Krieg! Sind bettelarm geworden!“ „Mußt nun auch ſchaffen und dachteſt als freier Bauer auf dem Hofe zu ſitzen?“ „Frei bin ich immer... und auch im Knechts⸗ gewand, aber.. die Eltern, die ich liebte, nahm mir dieſer unſelige Krieg. Das beklage ich! Nicht Gut und Geld!“ 7 „Ja, ja.. iſt manchem ſo gegangen! Auch unſern Nachbarn Eckeloh haben die ſchwediſchen Horden überfallen und ſeinen Hof niedergebrannt. Dabei iſt der Bauer mit Frau und Kindern im Feuer umge⸗ kommen. Unſer Herr hat Eckeloh heut vom Fürſten von Lüneburg zugeſprochen erhalten. Tauſend Taler hat er zahlen müſſen. Iſt jetzt ſo groß, wie kein an⸗ derer Bauer in der Heide.“ „Man hat mir erzählt, daß man ihn den König der Heide nennt! Iſt's ſo?“ (Fortſetzung ſe S Sommer- Schuhe und Opanken Neueste Modeschöpfungen m Tattersall Cafe Odeon 1 Tel. 449594 Aut und Samstag Verlangerung Elrene Konditorei- Tägl. Künstlerkonzert 4 Herabſetzung der Beiträge zur Invaliden⸗ Verſicherung für Hausgehilfinnen betr. Durch Verordnung des Reichsarbeitsminiſters vom 16. Mai 1933(Deutſcher Reichsanzeige aennnnnmmmnmmunm m Ia brikneue Tastatur- Klein- Schreibmaschine Markenfabrikat m. Garautie, Monat⸗ Uu flir f. 0 J au ürklich guten Stotten mit Anprobe. aräntie für erstklassigen Sitz. einha 32. 4 Heute Verlängerung liche Raten RM..—. Kontektioniert) 885 58. aus mitgebrachten Stoff ab e bre STARE kestr. Laden) im H. Palast- Kino. 30. us„Weißes Röß'!“ uli. Alte Maſchinen in Zahlung. ngeb. unt. K M 168 an die Geſchäftsſt. een Anzug nach Mag vom 17. 5. 38, Nr. 114) ſind für Hausgehilfinnen die Beiträge zur Invalidenverſicherung vom 1. Mai 1933 ab nach Lohnklaſſe II(60 3) und, wenn der Barentgelt 50 R. monatlich über⸗ ſteigt, nach Lohnklaſſe III(90 3) zu entrichten. Die Verordnung erſtreckt ſich ausſchließlich auf Hausgehilfinnen. Für männliche Hausgehilfen und weibliches Perſonal, das nicht zu den Haus⸗ gehilfinnen zählt, bleiben die bisherigen Be⸗ ſtimmungen in Kraft. 6474 Mannheim, den 24. Mai 1933. Kontrollamt Mannheim der Landesverſicherungsanſtalt Baden. Den Verkehr mit Milch. Nachſtehend wird eine Anordnung des Beauf⸗ tragten des Herrn Miniſters des Innern für den Milchwirtſchaftlichen Zuſammenſchluß Nord⸗ baden bekannt gegeben. a Mannheim, den 24. Mai 1933. Bad. Bezirksamt, Abt. II. Der Verkaufspreis für Milch in der Stadt Mannheim beträgt:. a) für offene Milch R./.26 pro Liter b) für Flaſchenmilch R/.30 pro ½ Flaſche 1 Dieſe Preiſe ſind zugleich Höchſtpreiſe und Mindeſtpreiſe und müſſen unbedingt eingehalten werden. 5 Für Großabnehmer(Konditoreien, Kaffees etc.) gelten dieſe Preiſe frei Haus. Milchhändler, die gegen dieſe Anordnung ver⸗ ſtoßen, haben neben ſtrafendem Einſchreiten die B 2 4 Erſte Rate ab Lad. Milchg umſtändehalber z u ve ca..“ 6000.—, durch: Rechtskonſ. Ludwig, 8 6 Nr. 1. 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Mai 1 hat ſich in der verfloſſenen 0 te Kapitalanlage der Bank chſeln und Schecks, Lombards und Efſekten um 65,7 7 Mill. verringert. Im einzel lnen haben nde an Handels wechſeln und ⸗ N auf 28422 Mill. I und die Lombardb est tände Mill./ abgenommen, die Beſtände an eln dagegen um 15,5 auf 27,0 % zugenommen. Die Effektenbeſtände mit 317,1 Mill. 4 nahezu unverändert. Reichsbanknoten und entenbankſcheinen men ſind 97,4 Mill.„ in die r Rei floſſen, und zwar ch der Umlauf toten um 90,9 auf 3245, ill. nkſcheinen um 6,5 auf 3787,7 Mill./ ver⸗ er Umlauf an Scheidemünzen nahm um 1344,0 Mill. J ab. Dementſprechend haben ſich ände der Reichsbank an Rentenbankſcheinen auf , diejenigen an Scheidemünzen unter Berück- ng von 075 Mill. 4. Neugusprägungen auf 332,5 5 t. Die fremden Gelder zeigen mit ill. eine Zunahme um 1290 Mill.. Beſtände an Gold und deckungs⸗ den Deviſen haben ſich um 13,7 auf 458,9 Mill. vermindert. Im einzelnen haben die Gol d⸗ 5 nde um 12,7 auf 972,4 Mill.„ und die Beſtände an deckur ugsfähigen Deviſen um 1,0 auf 86,5 Mill. 1 ab⸗ genommen. Nach Abzug der noch beſtehenden kurzfriſtigen Deviſ 755 Verpflichtungen in Höhe von 45 Mill. Dollar ſtellt ſich d Notenbeckung auf 6,3 v. H. gegen 8,5 v. H. am Ende der Vorwoche. um 6,1 Reich sſcha tz wech Mill. eben li an , derjenige OProviſoriſche Regelung der Reichsbahnaufträge für die Eiſeninduſtrie. Eſſen, 26. Mai.(Eig. Tel.) Die Ver⸗ hondlungen zwiſchen Stahlwerksverband und Reichsbahn⸗ zentrolamt wegen weiterer Lieferungen von Oberbaumate⸗ rial ſind lt. DH nunmehr abgeſchloſſen. Nachdem das letzte große Arbeitsbeſchaffungsprogramm, das ſich von Oktober bis Mai erſtreckte und eine Menge von 300 000 Tonnen Wal lzwerkserzeugniſſen umfaßt, abgewickelt wor⸗ den iſt, wurde für Juni ein Proviſorium vereinbort, bei dem es bei der in Ausſicht genommenen Beſtellungs⸗ menge von 400000 Tonnen bleibt, ſo daß die ee in bisherigem Umſonge gewährleiſtet iſt. te Verhandlungen wegen eines großen Beſchaffungspro⸗ eis für einen längeren Zeitraum ſchweben noch. Berlin-Karlsruher Indusirie werke Der AR beſchloß eine Dividende nicht zu ver⸗ teilen und von dem Reingewinn einſchl. Vortrag(0,53 Mill.) von 1,087 Mill.„ den Betrag von 0,46 Mill. dem Fonds für Penſtonsverpflichtungen zu überweif en und 0,625 Mill. vorzutragen(i. V. war die Bilanzbereini⸗ gung erfolgt). Der Geſchäftsgang zeigt 1088 eine gewiſſe Belebung gegenüber dem Vorjahr. Die Mauſer⸗ Werke AG., Oberndorf a.., deren Kapital ſich im Be⸗ ſitz von Berlin⸗Karlsruhe befindet, weiſen einen kleinen Fabrikationsgewinn aus(i. B 0,138 Mill./ Gewinn, um den ſich der Verluſtvortrag auf 0,79 Mill.„ verminderte). Es wurde beſchloſſen, zur Bereinigung einiger Bilanz⸗ poſten das Grundkapital in erleichterter Form von 10 auf 8 Mill. 4 hearabzuſetzen. O Kalichemie AG.— 90 000„ Gewinnvortrag. Berlin, 26. Mai.(Eig. Tel.) Der Abſchluß für 1932 weiſt einen Rohüberſchuß von 3,98(4,37) Mill.& aus. Nach 3,84(4,29) Mill./ Abſchreibungen ſollen 90 000 gegen 257 000, Gewinnreſt vorgetragen werden. (O Neueinſtellungen bei Robert Boſch AG., Stuttgart. Stuttgart, 26. Mai.(Eig. Tel.) Seit Her bſt vorigen Jahres konnte die Geſellſchaft 1200 Leute ein⸗ ſtellen, ſo daß die Belegſchaft in Stuttgart und Feuerbach heute über 9000 Arbeiter und Angeſtellte zählt. Im Ver⸗ lauf der nächſten Monate werden auch etwa 400 Doppel⸗ ver dienerinnen Arbeitsloſen Platz machen. In der erſten Maiwoche hat die Geſellſchaft über den ſai⸗ ſenmäßigen Bedarf hinaus umfangreiche Material⸗ und aſchinenbeſtellungen für recht erhebliche Beträge hinaus⸗ Außerdem hat ſich die Robert Boſch AG. ent⸗ ſchloff ſen, einen Neubau zu erſtellen, der vor allem ihr Verkaufsbüro Stuttgart und noch heute zerſtreut lie⸗ gende Fabrikationswerkſtätten aufnehmen ſoll. Es han⸗ delt ſich um einen Bauauftrag in Höhe von etwa 1 Mill.. Preß⸗, Stanz⸗ und Ziehwerke Rudolf Chillingworth. Nürnberg, 26. Mai.(Eig. Tel.) Die vo. GV. geneh⸗ migte den Abſchluß für 1932. Der ſich nach Berütckſich⸗ tigung der 146 900(182 166)/ Abſchreibungen und des Gewinnvortrages von 6 180/ ergebende Verluſt von 203 144% wird vorgetragen. Dieſer Verluſt war trotz faſt völliger Anpaſſung der Unkoſten an den ſtark verminder⸗ ten Umſatz nicht zu vermeiden. Durch die mangelnden Abſatzmöglichkeiten infolge der ſchlechten Lage in der Automobilinduſtrie im Berichtsjahr konnten die Werk⸗ anlagen nicht in genügendem Ausmaß beſchäftigt werden. Die Preisbildung ließ wegen des verſchärften Wett⸗ bewerbs ſehr zu wünſchen übrig. Die Ausſichten für das laufende Geſchäftsjahr müſſen zurückhaltend beurteilt werden, obwohl mit einer Belebung der Automobilindu⸗ ſtrie durch die unterſtützenden und fördernden Maßnahmen der Regierung gerechnet werden kann. In den erſten Mo⸗ naten des neuen Jahres hat ſich eine unverkennbare Beſſerung des Abſatzes eingeſtellt. O Proteſt in der GV. bei Dynamit AG. vorm. Alfred Nobel u. Co., Troisdorf, Bez. Köln. Hamburg, 26. Mai. (Eig. Tel.) In der o. GV., in der 36 Mill./ AK. mit 510 000 Stimmen vertreten waren, er hob der Vertreter einer Minderheit, RA Dr. Hallier⸗ Hamburg, wiederum Proteſt gegen die 8 hmigung unter Hinweis auf die i. V. ſchon e Bilanzbemängelungen, nach Sgültigkeit des Vertrages mit denen die Recht der J. G. Farbeninduſtrie vom Jahre 1926 angezweifelt und daher angefochten wird. Dr. Hallier gab daher Proteſt zu Protokoll gegen die Gewinn⸗ und Verluſtrechnung und Bilanz und verweigerte Ent⸗ laſtung des Vorſtandes und AR. Dieſem P ſi eine N erheit der Aktionäre an. gegen 500 Stimmen der Oppo AR. wurden Generaldirektor Gelſenkirchen und Geheimrat gewählt. Coninmenfale Linoleum-Union O Berlin, 3. ſtatus der durch Linoleum⸗Unternehm Bruttoerträgn Der ndenen Konzern un ungen die Vornahme 0 gen ermöglicht, eine Er i gung des Ver um 1,6 auf 14,99 Mill. J. hab alle beteiligten Geſ ſell⸗ TSCHAFT S- der Neuen Mannheimer Zeitung ſchaften beigetragen. Umſatzrückgang von zu verzeichnen. von 13,8 v. H. wertmä 95 die Gegenüber dem Vorfahr ßig 88,7 mengenmäßig geſamte iſt ein Selige Produkienbörse * Berliner Produktenbörſe vom 26. Mai 7 ö Bei ruhigem Geſchäft zeigte die Produkt 00 8⁰ 1 rod u leiheſchuld des Konzern ſich von 91,) um 7,89 M ill.. ber need 1 i verminderte, konnte ſich der Saldo der Lü f igen 0 n e 1 Mittel, nämlich Koſſe, Wechſel, Schecks und Bankgut⸗ dine wur em. 9 9110 hab ach Abzug der Bankſchulden um 2,8 Mt ll. auf VS eholten, onde ha 5 9 71 9 zug. Mühlen infole 5 ruhigen Mehle VVV 8 Materiol auf. Roggen allerdings war 1 Bei der Deutſchen Linoleumwerke Ach iſt etwas leichter abzuſetzen Weizen, und die Pr 125 eine Verminderung des. um 0,5.5% ptmarkte auch beſſer behaupt 18585 i We Mill. J eingetreten. Hier beträgt der 1 5 gsgeſchäft ergaben ſich nach eaten Lief e · ſatzrückgang 38,1, der 1 27 U. verkehr Pr gerungen u 4 bis n Vorm tig 37 dität der Geſellſchaft iſt befriedigend. Auch der 0 blieb. W tzen⸗ 1 ſatztätigk gen o. GV 1 5 5 noch keine B umſtellung unterbreitet. Genera Direktor Richter werden zum Jahresende kaum ſtand ausſcheiden. ert wurden: N 90. Ronge 1 56 ruhig; Fut ter⸗ 190 Ind Habermann u Guckes 3 nach 5 v. H. Der AR. dieſer 9 1 15 Hafer 8 s ſtetig; Weizenmehl Baufirma beſchloß, eine Dividende von 3(5) v. H. 4750. rubig. 0 1 2¹ 87 Vift Weizenkleie 15e Der bei der vorjährigen Einziehung len eise 1 15 5 Viktorigerbſen 92 von nom. 625 000/ eigenen Aktien erzielte Buchge win n 5 lein e 0 5 uttererbſen 13—15 von 0,137 Mill.“ ſoll auf Veranlaſſung der Börſen⸗ Hellen 11 15 890 40 5 14; W Wicken 115 zulaſſfungsſtelle nicht, wie in der vorjährigen GB. be⸗ d 1 1 5 185 9 7 1 5 591 ſchloſſen, zum Ausgleich von Wertminderungen der Ver⸗ e 5B tonope mögensgegenſtände der Geſellſchaft verwendet, ſondern dem Leinkuchen 10,60 40 70 E* Reſerveſonds zugeführt merden. Die Geſell⸗[ nußkuch ab 1 9 85 ſchaft hofft, im Laufe des Jahres weit luftré auf 991 Grund des gramm) z A rbeitsbeſchaffungsprogram: ms t erhalten. Börsen fasf geschäffslos Nealisafionsneigung der Spekulafion/ Vollkommene Zurüchalſung des Publikums Auch Nachbörse geschäffslos Mannheim nicht einheitlich Nach der Feiertagsunterbrechung war die Börſe wie⸗ der zurückhaltend und ſtill, die Tendenz uneinheitlich. Far⸗ ben notierten 132, Dailer, Weſteregeln etwas ſchwächer 30 bzw. 192. Bankaktien lagen ganz unverändert. Von Verſicherungswerten waren Mannh. Verſicherung mit 23 geſucht. Der Rentenmarkt lag ebenfalls ſtill. Altbeſitz notierte 76., Neubeſitz 12,5. Von Golopfandbriefen lagen die Emiſſionen der Rhein. Hypothekenbank etwas ſchwächer. Frankfurt luſtlos Börſe eröffnete nach der und eher Feiertagsunterbre⸗ abbröckelnder Die chung in luſtloſer Tendenz. Die Geſchäftsſtille, hervorgerufen durch voll⸗ kommenen Ordermangel, war kaum noch zu überbieten. Do auch die Genfer Verhandlungen nur ſchleppend von ſtatten gehen, zeigte die Kuliſſe jer Neigung z u Realiſationen. Die E zung öder Newyorker Diskontrote blieb ohne Wirkung, ebenſo die angeſchwächte Haltung Wallſtreets. Gegenüber den Abendbörſenkurſen vom Mittwoch zeigten die wenigen erſten Notierungen überwiegend Rückgänge von 1 v. H. In erſter Linie Mont ſtanden dabei die Werte de tes in Nachwir⸗ kung des Verluſtobſchli 0 mann. Am Rentenmarkt lag Altbeſitz und ſpäte Reichsſchulöbuchſorderungen mit 7 bzw. 79½ v. H. un⸗ verändert, wogegen Neubeſitz um 0,20% und Stahlverein⸗ Bonds ½ v. H. verloren. Unter dem Druck der Geſchäfts⸗ ſtille lagen die Kurſe im Verlauſe meiſt erneut um 21 v. H. niedriger. Altbeſitz gaben ſpäter nach, Pfandbriefe ſtill. Tagesgeld blieb leicht und zum Satz von 3 v. H. unverändert. Berlin abbröckelnd Ganz abgeſehen von allem anderen mußte die Feier⸗ tagsunterbrechung die Umſatztätigkeit an den Aktienmärk⸗ ten ſtörend beeinfluſſen. Aber nicht allein die geſtrige Un⸗ terbrechung, ſondern auch noch andere Momente waren für die Tendenzgeſtaltung der heutigen Börſe maßgebend. So verſtimmte, daß die Genfer Verhandlungen keine nennenswerten Fortſchritte machen, daß der Reichsbank⸗ ausweis einen neuen Rückgang der Gold⸗ und Deypiſen⸗ beſtände verzeichnet, daß verſchiedene enttäuſchende Ab⸗ ſchlüſſe vorlagen, vor allem aber, daß die Publikums⸗ beteiligung und die bei den Banken vorliegenden Orders nur ſehr gering waren. Die Spekula⸗ tion bekundete daher meiſt Realiſationsnei⸗ gung, und die Kurſe büßten faſt allgemein etwas ein. Im Verlaufe konnten dann die Papiere mit ſtär⸗ keren Anfangsverluſten zwar kleine Erholungen erzielen, die Allgemeintendenz blieb aber unregelmäßig. Auch der Rentenmarkt hatte eher nachlaſſende Tendenz. Die deutſchen Anleihen büßten bis zu ½ v. H. ca. ein, Altbeſitz ging allerdings im Verlaufe dann nochmals um „ v. H. zurück, auch Induſtrieobligationen waren bis zu 7 v. H. niedriger, während Reichsſchuldbuchforderungen verhältnismäßig beſſer gehalten waren. Trotz des näher rückenden Ultimo war auch der Geldmarkt noch nicht we⸗ ſentlich angeſpannter. Später ſetzte ſich für Conti⸗Lino⸗ leum ein gewiſſes Sonderintereſſe durch, während ſonſt, abgeſehen von den Erhöhungen nach den Anfangsabſchwä⸗ chungen, überwiegend weiter Kursrückgänge eintraten, die erneut bis zu 1 v. H. betrugen. Die Kurſe des Kaſſamarktes waren meiſt nie⸗ öriger. Vorübergehend waren am variablen Markt ſpäter⸗ hin Akkumulatoren, angeblich auf Zwangsdeckungen, bis auf 183 v. H. erhöht, ſchloſſen dann aber nur 2 v. H. über Anfang. Sonſt ergaben ſchiedentlich Kursrückgänge von—2 lich entwickelte ſich in Aku eine ein Preis von 4 bis 1 v. wurde. Sonſt war die Nachbörſe geſchä * Steuergutſchein⸗ Notierungen vom 2 1935 9095 kurs 85,40. 1936 8467 1 Alg. Tendenz uneinhe erur ngsgeſchäft⸗ 0 ch. Mai Weizen 2„25; Br.; Roggen Mai 167,25—167,50 Juli 10 81687 Hafer Mai; Juli 155 * Berliner Börſen⸗Roggenpreis. Der durchſchnittliche Berliner Börſen⸗Roggenpreis für 1000 Kilo betrug in der Woche vom 8. 5. bis 18. 5. 1993 ab märkiſcher Stutſon 155 Al. * Rotterdamer Getreidekurſe vom 26. Mai.(Eig. Tel) ſich bei kleinſten Umſätzen ver- Anfang; Weizen(in Hfl. per 100 Kg.) Mat 447% v. H. Nachbörs⸗ Juli 4,17 Sept 478— Mais(in Oft, Sonderbewegung, wobei per Laſt 2000 Kg.) Juli 5994; Sept. 6154, Nov, H. ſtber lußnotiz bezahlt 647,1. slos.* Liverpooler Getreidekurſe vom 26. Mai.(Eig. Tel) 6. Mai.(Eig. Anfang: W̃ deizen(400.) Tendenz 15220 5 2 Tel.) Berlin und Frankfurt, Fälligkeit 1994 99,50; 45 11700; Juli 5,0% 6 92005 drr 5274 65,25 987 70,50; 1988 7656 Verrechnungs⸗ e. Mitte: Tendenz Aelig Mat 55 9050 Juli 5,1(5,024); Okt. 5,3%(5, 25405 Dez. 5,486 * Nürnberger Hopfenbericht vom 24. Mai 90 5 Berliner Devisen fuhr, 10 Ballen Umſatz, Hallertauer 285 J. Tendenz; 2 f 4 5 hig, fes Diskontsatz: Reichsbank 4 1 5, Privat 37/ v. H. Ruhig, feſt. . e 2 5.—* Magdeburger Zucker⸗Notierungen vom 26. Mai.(Eig. e Rm. Dise Paatät 1518. 5 5 Mar 5 Tel.) Mai 5,40 B 5,00 G; Juni 5,50 B 5,90 Gz Juli 500 5 Duenps⸗ tres ige 1% 858 948, 98 88 8,0 G. August 0 B 500 G; Sept. 9 70 3 50 G Dit 0 Ranada ikan. Dollar.198.187.198.187 3,198 8580 B 5,0 G; Nov. 5,80 B 5,60 G; Dez. 5,90 8 5, 70 G5 75 apan.„1Hen 6,57 2,092] 0,674 0,8760 0,874.876 Tendenz ſtetig.— Gemahl. Mehl prompt per 10 Tag ebe e 19456 2033 2042 2036 2042 25, Mai 32,20 u. 32,28, Juni 9,40 Tendenz kuh 1 1 8 5 20.429 14.27 1481 14.28 14,32 10 Bremer Baummolle vom 26. Mai.(Eig. Tel.) Amerik. New Vork. I Dollar 3 5 1 755 923 9290 9225 Univerſal. Stand. Mil.(Schluß) 9,86. a1 Rio de FaneirotMillr. 502.289.2 230 0.* L 1 Mengudg- 1 elde— 442 16548 162 1646 1552 p Holland 100 Gulden 3 18,730 170,08 170,2 170,8 170.47 Ame rik. Uẽtv 55 Middl. Anf a ng: Mai 5, 107 Athen 100 Drachmen 9 5,45 2,428 2432.428 2,482 Juli 573; Okt. 73, Dez. 575; Jan.(34) 5 90 esimpor f Brülſſel 100-500 b 3½ 58,37 58,4 588 88.92 58,94 4500; Tendenz ſtelig.— Mitte: Mai uli 505.. Bukareſt... 100 Lei 4 92 8 5 2,468 2,492 2,488 2,492 Okt. 579; Dez. 581; Jon.(84) 589; März 5 5 die 0 8 der 1 100 Pengs 4% 5„ Juli 59 5. Pagel 100 Gulden 5 19857 82,52 231 82.82 24 e 1(35) 600; März 60387 Loco. 10 elſingfors„100 FM 6 ö 6,304 6,316].309 6,3 855 7 Jae. 100Cire 1 1 75 7 15 1 055* Maunheimer Viehmarkt vom 26 Mai. Dem heut au ugoſlavien!00 Dinar 7½ b 195 5,„195 52 gen Viehmarkt waren 47 Kälber, 9 Schafe und 13 Schweine dur Kowno. 100 Litas N 11 3885. 90 2 zugefahren. Infolge völliger Geſchäftsſtille kam eine No⸗ sol Soden db e 80% 453,57 13,02 1304 1302 13.04 tierung nicht zuſtande. 60 Oslo.. 100 Kr. 3½ 112,50 72,43 72.57 7248 72.57 90 Paris.. 100 Fr. 2½ 1544 1859s 186838 1861 18655 Berliner Melallbörse vom 26. Mal die Prag. 100 Kr. 4½ 12,488 12,61 12,63 12.61 12.63 Kupf. Nupf. Kupf. Blei] Blei] Blei Zink Zink din 1 Schwei 100 Fr. 2 1,00 81,37[ 61,53 81,52 91,68 bez. Brief Geld] bez. Brief Geld] bez. Brief Gad In 0 5.053 7 53 5 100 Lewa 8½.033.047 5 8,04.0 5— 1 5 Seinen. 100 peleen 8 8100 300 3805 800 gels Faru.— 19 50 1880 4%% Stockholm„100 Kr. 3½ 112,24 73.8.42 78.38 78.27 März.—.— 19.75 18.50—— 24.75 5 5 Eſtland.. 100 Eſtm. 5½ 112.50 110,39 110,61 110,89 110,61 April—.— 19.7 18.50—— 25— fel Wien 100 Schilling! 5 59,07[45,95 46,05[ 46,20 48.30 Mall—— 17.75 17 25—.— 42.50 2 an Tägl. Geld: 4¾8% und darüber, vereinzelt 4½¼%.. Monatsgeld 5— 7% Juni—.— 18.— 17.25 22.— 22 25 22. En N 1 5 05 405 1—.— 18.25 1 5—.— 22.75 777 a0 nkun Auguſt 18,50 50—— 28. 2 e WVyorker Disk 8e 9 Septr.—— 18.75 17.7528— 28 5 daf * Newyork, 26. Mai. Die Federal⸗Reſervebank of Oktober—.— 19.— 17.75, 22.28 22% den 7 8 Newyork ermäßigte ihren Diskontſatz von drei auf N. 1 8 25 8 5 118 2 z weinhalb v. H. Die letzte Diskontermäßigung er⸗ Teude 2 Kup i 5 1 i folgte am 6. April d.., als gleichfalls eine Ermäßigung endenz: Kupfer, Zink feſt; Blei befeſtigt 9 um einhalb v. H. vorgenommen wurde.* Berliner Metall⸗Notierungen vom 26. Maf.(Eig. 5 ** Tel.) Amtlich: Elektrolytkupfer(wirebars) prompt 99 Im Mittelpunkt der Erörterungen an den internatido⸗ Mark für 100 Kilo; Raffinadekupfer loco e nalen Deviſenmärkten ſteht natürlich die Dis kont⸗ e ee 105 f 2 2 2 5 7517,25 7 2 ermäßigung d 5 5 5 wyorker Bundes⸗ Blöcken 1605 desgl. in Wolz⸗ oder Drahtbarren 10h reſervebank um auf 276 v.., die als ein weiterer Bonka⸗, Straits“, Auſtralzinn 296; Reinnickel 98—Hohrch Schritt des Kreditausweitungsprogramms zu werten iſt.] 330; Antimon⸗ Regulus 39—41; Silber in Barren ca. 1000 Der Goldbeſtand in USA. hat ſich fortgeſetzt beſſern können und überſchritt den in den letzten 19 Jahren bisher ver⸗ zeichneten Höchſtſtand um 13 Mill. Dollar mit 3499 Mill. Dollar. Der Dollar ſtellte ſich gegen das Pfund auf 3,92, in Paris ſchwächte er ſich von 21,94 auf 21,80 ab. engliſche Pfund tendierte etwas leichter und ging gegen Paris auf 85,84, gegen Zürich auf 17,51 und gegen Amſter⸗ dam auf 8,39½ zurück. Die Reichsmark war in Lon⸗ don mit 14,4394, 121,20 und in Paris mit 595 zu hören. Franken ſtellte ſich etwas höher, die übrigen Deviſen behaupteten ſich. in Amſterdam mit 58,15, in Zürich mit Der fein per Kilo 39,50—42,50 J. Londoner Meiallbörse vom 26. Mal Metalle Eper To. Platin(2 per 20 Ounces) Silber(Pence per Dune Kupfer, Standard 85 45 Zinn, Standaro 191,0 Aluminium 3 Monate 35 9 Monate 190,9 Antimon. Das Settl. Preis 2525 Settl. Preis 191.0] Queckſilber. 8. a Elektrolyt. 40.50 Banka. 209.0 Platin 4 beſt ſelectied 39. Straits„ 210,0 Wolframerz ſtrong ſheets—.— Blei, ausländ.. 12,35 Nickel El'wirebars 4050 Zink gewöhnlich 15,85 Weißblech. 47 & Teudenz: Kupfer feſt; Zinn k. ſtetig; Blei, Zinn ſtellg C. H. Knorr AG, Heilbronn a. N.— Wieder 10 5. f. Der A beſchloß, der GV am 29. 6. die Verteilung eint Dividende von wieder 10 v. H. vorzuſchlagen franzöſtſche —————— Kurszettel der Neuen Mannheimer Teitung 2 26. 24. Mannheimer Effektenbörse 8 1 1 Berliner Sörse 24. 26. Industrie- Aktien Secu:. 24. 26. 24 9% Bad. St.- AH. 27 5 50 Ronſerven Braun 25.— 25.— Dortm. Ritterbr.-——.— Ludwigsh. Walz. 81.— 81.— Darmft. u..⸗B.—.— 8060% W. Rom. Gd. 89.50 83,50 Ludwigsh..⸗Br. 74.— 74.— Henninger St. K. 98.— 92.— Mainkraftwerke, 68. 68.— Festverzinsliche Werte Dt. A atiſche Bk. 200.0 870% 88.50 83.50 Ludwigs. Walzm. 80.— 89.— 3 München 2010 199.00 Metallg. Frankf. 36.— 85,18 60% Reichsanl. 27 88.— 83.25 Deutſche disconto 53.— 5060% Ghafen St. 72,— 72.— Pfälz. Mühlenw. 73.— 73.— Mainzer Brauer. 74. 78.50 Mez Söhne... t= Diſch. Ablöſgſch.! 789.25 75.50 Otſch.lieberſee Bk. 24.— 96% Gold 77.— 77.— Flfälz, Preßhefe. 82.— 82.— Schöfferh. Bindg. 180,0 180,0] Miag, Mühl....—.—„„ ohne 12.98 12,0 Dresdner Bank. 58,— 9085/% Pf. y Pfdb 6750 87.50 Nh. Elektr..⸗G. 96,— 96,.— Schwartz Storchen 88.50 84,— Moenus St. A—.— 24.— D. Schutzgebiele..70 7,85 Meiningerhypbk. 75.— 0% Rh. Hycfdb 35.— 84.50 Hildebr.⸗Rheinm.—.——.— See e 98,.— 81,.— Rein. Gebh.Kcdch,—.—. 50% Bad Kohlen—.— Deſterr. Eredlibk. 0. 5% Farbenbds. 28 115,0 114.0 Salzw. Heilbronn 200.0 200.0 Werger D beinelektran. 98.— 82, 5% Grkr. Mh. K.—.——.— Reichsbank. 128, Urem.⸗Beſigh. Del 78.— 76.— Seſliud Wolffs. 22— 23. A E. G... 2400 28,35 Kceder„Gebr. O. 50.— 80 5% Roggenwert.—.——— Altan ang... 32 —.————*** 2— 0% n 925 4 Süd. Zucker. 1580 155.0 1 W Rütgerswerke. 57.75 58,50 5% Roggenrentb..— 698] Allians Leben„212.0 Daimler-Benz. 1,78 80.— Verein Fiſch Delf. 54 88.—- Bast Nürnberg.—.——.— Sa Faß.„.„— 6j% scan 8078 90 2 Industrie- Aletien Deulſche Linol.. 49.50 49.50 Weſtereg, Alkan 1340 1820 Brem.⸗Beſig. Dei.— 11.— Schramm Nack. 20.— 20.— 8% bo. Com. 1 8378 70.— Dülrlacher Hof 82— 52.— Zellſtoff Waldhof 53.75 53,50 Brown Bovert 268.— 25.— Schuckertgrürndg. 1000 1070 0% B. Ad. fdb. 19 83.75 83.50 Accumulatoren 179.0 Eichbaum Werger—.——.— Badiſche Bank. 1070 107,0 Cement Heidelbg. 50.75 78.50 Seilinduſt. Wolff—.%„„ 2 77 88.25 Aku.„„.25 Enzinger Union 79.— 79.— Dtſch. Bk. u. Dise. 53.— 83,— Karſtabt———.— Siemens u. Halste 50, 1„.20 77.— Allg. Elektr.⸗G. 25,25 Jarbeninduſtrie 132.2 1320 Pfälz. Hypoth. B. 71.— 71.— Chemische Albert 57.— 58.— Südd. Jucker Mexikaner. 70,50 70 Ammendorf Pap 72.50 10% Grkr M. Bel. 107.0 106.0 Rh. Hypoth. Bk. 98.— 99. 7 0.. Txleot.“ 1 5 4½j% Oeſt. S 1750 17.25 Anhalt Koh tent. 9. Klelnlein Hdlbg. 51.— 51. Dad. Aſſecuranz.—.——.— Daimler. Thür Lief Gotha 1 See—— 1 Ace. Zellſt. 23.88 E. Klon. 168.0 1800 Manb. Bericch.“ 22.— 28.— 2 Giſeneden 50 ger. 192 9 5 55 3 Kronen..35.30 Augsb. N. Maſch. 72,28 Frankfurter Sörse d. Erbe oe N82 Tric ger gell dee 2% b Sid K. 48.25 Cale Maſchmen Festverzinsliche Werte] Bank-Aktien. 0 1 85 Cell u 4e, Pap. 80—.— Lege Spiegels 41.— 2 t. Li 01 0 eil. u 8 80 gla 2 D. Wertb.(Gold) 84.75 95.— Allg. D. Credit 50,50 30.50 Sb. 5 80. 8 4 Freitag 4% Türk. Ad. Anl..25 42508 J.. 8 Bemberg ed Reichsanl.“ 85, 84.45] Babiſche Bank. 108, 310,0 Dresd. Schnellpr. olff 40%„ Bagd.⸗E. lll.80 8,45 8 Elekt. 18,75 — ß e ene e e eee W„en e e. er m. emel 1„Zollo.„ Ablöſungſch. U 76,88 78.65 ee— 71.50 El. Licht u. Kraft 5 Waldhof„7200 ⸗Fr. Los.— 7. Berliner Maſchb 41,50 erl. Hande e. 8 1 %, Sube 14. 560 780 Com. i. Pedal. 80,28 50,28 Ema Fregaſurt We 50 3% ung. Str:———.— Praun A. 6 1989 70% Heidelbg. 26 65 63.— Darmſt. u. Nat.—.—. Enzinger⸗Union 2 Golde.—.— Br. Beſigb. Delf—.— 8% Lubre e 58, Eßlinger Maſch. Montan-Aktlen 4%„ Kronenr.25.28 deemer ülran 7780 8% Mhm. Gd. 26 78.— 78.— D 5 0 Bk..— 200.9 Ettlinger Spinn. 3% Anat. S, 1. f 80.— 30.50 Bremer Wolle 160.0 9%„„ 7 14. 7850 5 p 72.— 72,50 G 4 29.— 80,— Buderus Eiſen 2725 1878 4½0% 1 30.— 30.50 Srown, Bop Kc 24.75 3. m Kohl e. e ene e ee ee ee one e de n Hate, gerad 57.— 88 Charlott. Wasser 79.25 50 fälz. up. 24 280 250 resdner Bank. 53,.— 52.— Fat G Jetter—.——.— Haxpener Bergw. 97. 85 1 8 er 5% Rhein. 5p. 24 230 230 1 8155 Bank. 89.— 89.— Fal Guiuleaume 67.75 68.75 Ilſe Genuß.. 115,0 115,5 Transport-Aktlen N Chemie Baſel 155,0 Edd Fend 20 ie Fer ee 8 585 Gelten. die der. 81. u.——— ac. perkehrm..80 8 15 Chem Hear 70. 69% Fft.Hyp. Gf. 68,25 82.60 3 Goldschmidt Tt deo 88.— gali Chemie, 212 1285 Allg. Lok u. Kraft 85.— 92— f 898 Alb 5 1 5,;. Hyp.⸗Br. 70. 68 Grit 28.— 28.— Kali Aſchersleben 181.2 128.5 Südd. Ei„ ert 58, 60% Grkr. M. abg—.——.— Reichsbank 128.7 128.0 Griener R. Durl. 28. a 183,0 1780 Ba 3 ki.(Cbade! 174.9 80% n 5 g 5.— 2100 Kali Salzbetfurtb 1885 Baltimore 85 5 4 2 9 fJVl! l „„„ 0 6 85 Wien 1 5 100.60 9 5 Fuſſen 53.— 38,— Flbaner. n% Hapag 19.85 19.— 2 0 „%%% ũ ///. 95 1 9 205 4 Hir. u.. ansfelder dana 75—.—„ Atlant.⸗. 8% Pfälzer--9 87.50 87.50 Haun Verf 25.— 55 ochtief A.-G 101.5 1005 Oberbedarf.. 11.— 11.— Nordd Slond 20,65 20,.— Deſſauer Gas.. 11.7 55 1 8 5 5 ann. 15 50 Phil 8 57.75 5 17,80 18.— 5 F 8 850 „ 4 5. nag Erlangen ee ee n ſergbau—— 25 1 eutſche Kabelw 2 5 f f— 6 ban Hort fle 1 bang Gren 88.28 2250 Ndein rauntohl 1960 1800 Sank-Alien Deuiſche Lol? 43888 8%„„ 10.11 85.— 64.25 Hapag 19.25 19.— Jarſtadt Rud..—.— Rheinſtahl. 9225 88,25 Bank. f. el. Werte 70, 69,— Oiſche. 7 5 75 81.25 %„„ 1218 83.— 84. eidelb Straßend 2.——.— Klein. Sch.& Beck 45.— 48.— Salzw. Heilbr. 210.0 210,0 Bank f Braueret. 91,50 81.— 4 Eiſenhdi 84,50 6%% Meint 88.50 83,50 Nordd Lloyd. 50 20.8 Knorr Heilbronn 1880 185 0 Tellus ſergbau———— Barmer Bankver.—.——.— Dresd Schnellpr 19.25 44% bthein ig. 85.50 86.— Schantungetſenb 88.— 83,— Konſerpen Braun 25.50 25.50 OK u. Laurahütte 20.75 20.50 Berl. Handelsgeſ. 94.25 94.— Dürener Meiall 4½% Südbo, ig...50 Südd Eiſenbahn 49.50 49,50 Kaus a C deck 88.— 66,[Ver Stahlwerke 42,50 41, Com, u, Peſvibk. 50,75 50,750 Dürkopzwerke Aktlen und Auslandsanlelhen in Frozenten bel Stücke-Notlerungen in Mark je Stöck Dynamit Truſt Dortm. Actienbr. Dortm. Unionbr. Elektr. e Elktr. Licht u. K Engelhardt Enzinger Union Eſchw. Bergwerk Fahlb, Liſt& Co. arbenind. J. feldmühle p elten& Gui ord Motoren Gebhard Textil Gehe& Co. Gelſenk. Bergwk. Gentchow& Co. Germ. Portld.⸗3 Gerresheim. Glas Geſ. f. elektr. Unt. Gpedhardt Gebr Goldſchmidt. Th ier —Gritzner Maſch. Gebr. Großmann Grün& Bilfinger Gruſchwitz Textil Guano⸗Werke Hackethall alleſche Maſch dan 1 Hann. Harburg G 8 00 Harkort St. Pr Harpener Bergb. Hedwigshntte Hilpert Maſch. Hindrichs& Auff dirſch Kupſer Hirſchberg Leder 112 Eiſen. olzmann. Phil. 25 5 Bergbau ⸗ ebr. Junghans Kahla Porzellan Kaliwk. Aſchersl. Karſtadt 5 Klbcknerwerke 0 C 5 Knorr Kollmar&Jourd Kölſch Fölzer⸗We Kötitzer Kunſtled Krauß& Cie. Lok Kronprinz Met. Kyffhäuſer Hütte Lahmeyer& Co, Laurahütte Einde'scismaſch. 24. 99.— Dyckerhoff& Bid 17.— 1005 11500 78.80 ohenlohe⸗Werke—.— 59,75 82.— 120 0 80.75 188,0 14,25 82.75 1245 2175 28. 68.50 5 58 82,75 88,25 24. B, Fart Iimdſtröm Frelverkehrs · Kurse Vogel 1 Lingel Schuhfabr. Magirus.⸗G. Mannesmann Mansfelder Akt. Maſchin.⸗Untern. Markt⸗ u. Kühlh. Maſch Buckau⸗W. Maximil.⸗Hütte Merkur Wollw. Mez Söhne Miag⸗Mühlen Mimoſa Mix& Geneſt Mühlheim Berg. Niederlauſ. Kohle Oberſchl. E. Bed. Oberſchl. Koksw. Orenſt& Koppel Polyphon 5 Phönis Bergbau Rathgeber Wagg. Rheinfelden gra Rhein. Braunk Rhein. Elektrizit. Rheinſta hl. Rhein.⸗W. Kalk. Roſitzer Zucker Rückforth. Ferd. Rütgerswerke Sachſenwerk Salzdetfurth Sarotti: Schl. El. u Gas ugo Schneider ſchöfferhof Brau. Schubertck Salzer Schuckert& Co. Schultheiß Siemens Halske Sinner AG. Stettiner Cham. Stoehr Kammg. Stolberger Zin Südd. Nee ucker 5 örl's ver. Oele Tletz, Leonhard Transradio 7 iner Papier em. Charlott B. Oarz Portl.⸗Z. V. Schuhf. B.& Ver. Stahlwerke V. Stahl. v. d. Zyp. Ver. Ultramarin. Nordd. Eiswerke 68 Vogtländ. Maſch. Voigt& Haeffner Wanderer Werke Weſteregeln Alkal Weſtf. Eiſen Wiſſener Metall. 50 Neupeff Verein. ellſtoff Waldhof Deutſch⸗Oſtafrika Neu-Guinea 89.— Otavi Minen fortlaufende Notlerungen(Sehlulß) Ab „Elektr. Gef. a affenb. Zell Bayer. Mot.⸗W. Bemberg. 49 ul. Ber er Tleſp. Berlin⸗Karlsr. Berliner Maß. Braunk. u. Brik. Bremer Woll⸗Kä. Buderus Eiſenw. Charlott. Waſſer Comp. Hiſpano Con: Gummi⸗W. Continentalesin. 44 Daimler Benz Deutſch. Atlant. Deſſauer Gas Deutſche Erdöl. Deutſche Kabelw⸗ Deutſche Linol. Deutſcher Eiſenh Dortm. Union. ⸗B Eintracht Braunk. Elektrizitäts⸗L. El. Licht u. Kraft Engelh Brauerei J. G. Farben ſeldm Felten& Guill 1 Bergwe Geffü Goldschmidt 5 Sambg Elet. Harpen. Bergbau Hoeſch Köln 50 P. otelbetriebsgeſ. 5 Bergbau lſe Genußſch. ſebr. Junghans Kalt Chemie Kalt Aſchersleben 1 Klöckner Werke le Pap. 70. 17.80 17,80 176.7 180,5 88,75 25.— Petersb. J. Habk. Ruſſenbank Deutſche Petrol. Burbach Kall e** ochfrqeuenz eckarſulm. Fahrz Sloman Salpeter — Südſee Phosphat Ufa⸗Fim Lahmeyer& Co. Laurahſttte.„ Leopoldgrube Mannesmanurh. Mansfeld.⸗G. case emenben⸗. Maximilians. Metallgeſellſ aft „Montecatini“ Oberſchl. Kolsw. 20] Orenſtein& Kopp Phönix Bergbau Polyphonwerke⸗ Rh. Braunk. u. Br. Rhein. Elektr.. R N Nil ⸗Weſtf. Elektr, Schleſ. El. u. Gas 80S e Schuckert& C. 8 Ha Stöhr m Stolberger 1 ink Südd. cker Thür. Gas„ Leonhard 955 Falte el Te Weſteregel al Zelt Mace Bank elektr. Werte Bank für 1„ Reichsbank A. G. für Verkehr Allgem.. 5 D. Reichsbahn B 15 Sud. d. anſa Bare orddd. Lion Otavi Minen 80.50 60,15 ee 2 9 itgerswerke.., 56 5 Salzdetfurth Kali 8910 6 8 2 Schulth. eee 1 1240 5 50 2075 47.— 4850 15 28 5 die Um⸗ tehle hot, 0 ſich auf ie Forde 5 10 sgeſchäft: Roggen Juli 145 chnittliche ſetrug in t Station Lig. Tel) n 4,1775 in fl. 747 cov. Eig. Tel) Mai dch esimport Juli 5p, Moi 380; Loco 607 88. Freitag, 26. Mat 15 ——— A. 5 Starke Abschreibungen der Commerzbank % Mill. Nm. Ueherschuß für 1952 zurũcdgesielli/ Erhehliche inierne Abbuchungen Der Abſchluß der Commerz und Pri G. für 1932 beſtätigt die vorherige ble Entwicklung bei dem Inſtitut we vatbank Annahme, daß ſich gehend ähnlich ge niger, von 356 609 auf 817 102. Daß die Zahl der darin enthaltenen reinen Sparkonten von 63 441 auf 68 788 an⸗ gewachſen iſt, ſpricht zwar für die Erfolge bei der Heran⸗ liet hat, wie„ Wank und Disconto⸗e ziehung von Sparereinlagen, ſollte aber in ſt. Als Fitta„Großbank wurde die Commerzbank der Richtung der relativen Koſtenerhöhung mitgewirkt im verfloſſenen Je noch verſchärften Wirt⸗ haben. Auf ſolchen Konten ſind ja in der Regel die Um⸗ haſtskriſe naturgem 1 n, ſo daß ſich ſätze wie auch die unterha n Guthaben erheblich klei⸗ meut die ner als auf ſogenannten Geſchäfts 0 s 5 b Notwendigkeit bedeutender Abſchreibungen Im einzelnen eig die i nung ergeben hat. Die Verwaltung betont 5 die deflatoriſchen 775 Ve ich zu den beiden Vorfahren folgendes Bild:(in golgen der früheren Wirtſchaltspolitik noch manchem Mill. 5 Schuldner die Erfüllung ſeiner Verpflichtungen unmöglich Einnahmen: gentacht hat. In welchem Umfange infolgedeſſen Abſchrei⸗ trag 1930 1931 1932 kungen und Rückſtellun⸗ ch waren oder vor⸗ ee. 5 nerweiſe für wünſcher geſehen wurden, darüber Fſen, Wechſel ete. 29,64 ſichtigerweiſe ür wunſe 9 dart Proviſionen 31,15 ethült man allerdings einen genauen Aufſchluß. Sie A 31,15 kurden vor Feſtſtellung des Betriebsüberſchuſſes] Handlungs⸗Unkoſten 5 5 46,87 nach An des Berichte„erheblichem“ Aus Steuern und Abgaben 6767 g 7 re ſind Zinſen und Pro⸗ Verluſt a. Wertpap. u. Konſ.⸗Beteil. 2 viſſonen zweif n der Gewinn⸗Rechnung Ueberſchr 8 5. nicht vereinnahmt wor peteiligi 35„Wertpapier und Kon a Einen Teil der Abſchreibungserforderniſſe hat man, Dehio 1 1 r e ee plederum entſprechend dem Verfahren bei der DD⸗Bank, Kapitalherabſetzung und 405 Mi e eee ee für den vorliegenden Abſchluß dadurch vermieden, daß zwetfelh afte Forderungen auf die Til ⸗. Die B i lanz zeigt naturgemäß nicht mehr ſo ein⸗ gungs ka ſſe für gewer iche Kredite über ⸗ ſchneidende Veränderungen, wie ſie die vorjährige infolge tragen find, wodurch ihre auf eine läugere der durchgreifenden Sanierungsaktion aufwies. Außer⸗ feihe von Jahren vert in Frage kommende dem iſt ja im verfloſſenen Jahre die Entwicklung der Bank⸗ umme nennt das Inſtit ekt aber, ſie ſel Dilanzen allgemein ruhiger geworden. Namentlich der Kreditorenſchwund hat nachgelaſſen. Er beträgt bei der Commerzbank 68 Mill. /, obwohl in dieſem Jahre die ſeitens der Kundſchaft bei Dritten be⸗ nutzten Kredite eine Zunahme um 24 auf 250 Mill./ auf⸗ weiſen. Auch die Guthaben von Banken, Sparkaſſen ete. zeigen mit 156,2 Mill.& eine Steigerung, und zwar von 45 Mill.. Der Rückgang der Geſamt⸗Kreditorenſumme iſt alſo allein durch die ſonſtigen Kreditoren verurſacht, die zem Geſamtbetrage und auck ichen Tilgungs⸗ muote nach unbedenklich. Schließlich wird auch hier auf die Fertellung einer Dividende verzichtet zie Verwaltung halte es für ſelbſtverſtändlich, daß man ſe nicht in Erwägung ziehe— um ben Betriebsüberſchuß von 7,74 Mill./ zu wei⸗ teren Rückſtellungen zu verwenden. Die Commerzbank glaubt, mit dieſen Maßnahmen, ſoweit eule ein Urteil möglich ſei, ausreichend für Bereinigung ſich von 971,8 auf 895, Mill.„ vermindert haben. Im zer Bilanz geſorgt zu haben. Dabei iſt zu berückſichtigen, übrigen wird auf der Paſſipſeite eine Abnahme der daß ja im Vorjahre im Zuſammenhang mit der Sa⸗ 4 kzept e um rd. 25 auf 154,7 Mill.„ ausgewieſen. lerung ſchon nicht weniger als 106,7 Milt.„ Ferner erſcheinen die eigenen Indoſſementver⸗ bind lichkeiten ſehr erheblich niedriger mit 154,9 ür Abbuchungen Verwendung fanden. Hierunter waren 13,66 Mill./ Abſchreibungen auf Wert⸗ hapiere und Konſortialbetetligungen, die diesmal nicht er⸗ wähnt find. Man darf wohl auch annehmen, daß ſie in⸗ ſolge der, namentlich gegen Ende 1932, eingetretenen Kurs⸗ heſſerung nicht mehr oder wenigſtens nicht mehr in we⸗ ſenllichem Umfange notwendig waren. Die Höhe des genannten Ueberſchuſſes, der noch etwas größer iſt als der für 1930 ausgewieſene Gewinn von 7% Mill.„ zeigt bereits, daß ſich bei der Commerzbank kbenſo wie bei anderen Kreditbanken das laufende Geſchäft trotz der ſchwierigen Wirt⸗ ſchaftsverhältniſſe nicht ungünſtig entwickelt hat. Die Einnahmen ſind allerdings recht erheblich zurück⸗ gegangen, und zwar insgeſamt um 20,5 Mill. /, wobei aber bie intern gemachten Abſchretbungen zu beachten ſind. Auf der anderen Seite konnten jedoch durch Verbeſſerung (262,0) Mill. ,. des Jahres 1932 Hierin drückt ſich deutlich die im Laufe erreichte Liguiditätsverbeſſe⸗ rung aus. Sie hat es auch ermöglicht, wie es entſpre⸗ chend bei anderen Banken geſchehen iſt, die Barmittel niedriger zu halten und für ſie beſſer verzinsliche Anlagen zu ſuchen. Damit erklärt ſich zweifellos die Steigerung des Wechſelporteſeuilles um über 40 Mill. gegenüber einer Verminderung von Kaſſenbeſtänden, Notenbank⸗Guthaben und Noſtro⸗Guthaben. Zu berück⸗ ſichtigen iſt auch, daß ſich im Vorjahre eine außergewöhn⸗ liche Höhe der Noten bank⸗ Guthaben durch die Wiedererhöhung des Aktienkapitals ergab, da ſie ſchon in die Bilanz eingebucht wurde, praktiſch aber erſt ſpäter zur Durchführung kam. Die Bilanz hat im einzelnen folgendes Ausſehen: (in Mill.): Aktiva: her Organiſation und Vereinfachung des Verwaltungs⸗ 1990 1991 1932 appargtes Erſparniſſe erzielt werden. Hier dürfte ſich auch Faſſe, fremde Geldſorten etc. 20,0 10,9 14.9 e Fuſton mit dem Barmer⸗ Bankverein mae boneGntbaben 2075 90,4 18.õ4 ausgewirkt haben, die ja erſt im Laufe des Jahres 1932 EE 7040 29% 1 zur Durchführung kam; ſeine Ziffern ſind in der nach Reports und Lombords 6 ſolgenden Aufſtellung bei Einnahmen und Unkoſten den Fommerzbank⸗Zahlen für 1931 zugerechnet. Wenn die Handlungsunkoſten um rd. 9 auf 46,37 Mill. /, die Steuern und Abgaben um 2,1 auf 6,67 Mill.& ver⸗ Warenvorſchüſſe Eigene Wertpapiere HKonſortialbeteiligungen Dauernde Beteiligungen Ager ſind, ſo drückt das alſo das tatſächliche Verhältnis Debtkoren wiſchen den Aufwendungen der beiden letzten Jahre aus. See 55 Sonſt! Immobi I den organiſatoriſchen Verbilligungsmaßnahmen gehörte Verrechnun — Techn! klber bei dem Inſtitut ebenfalls ein Abbau an Be⸗ Paſſiva: amen; ihre Zahl hat ſich von 8 114 Ende 1931 auf 6 617 Aktienkapital 5 75,0 Fude des Berichtsjahres vermindert. Eine gewiſſe relative Reſervefonds 40,5 Koſtenſteigerung dürfte hingegen daraus entſtanden ſein, Kreditoren 1488, daß offenbar die Ein zelumſätze geringer gewor⸗ Akzepte 109, den ſind. Langfriſtige Verpflichtungen 84,0 Gewinn 7,4 5 Auf der Aktiyſeite iſt über die vorgenommenen Abſchreibungen nichts zu erſehen, zumal auch die Verwen⸗ dung des Ueberſchuſſes zu Rückſtellungen in den veröffent⸗ Der erzielte Geſamtumſatz ging recht beträchtlich von 116 auf 86 Mrd.„ zurück, die gahl der Konten ſank hingegen prozentual we⸗ 1 fern bereits lichten bmimen wie ge„ annehme 8 ſich u m A ˖ den ich mit den hresabſchluß, d. ergibt ſich im übrig recht erhebliche Umbuchungen ſind. So zeigen gegenüber dieſem n Wertpapiere eine Steigern Mill., öde Konſortialbete 9 eine Verminderung von 39,8 auf 18,8 ſonſtigen Tmmoblien, die im Ver Vorfahre um über 8 Mill.„ unb im Vergleich wähnten Monatsbilanz um rd. 5,3 Mill. 1 nen, verweiſt der Bericht ſelbſt auf erfolgte Zu den dauernden Beteiligungen, auf Banken und Bankfirmen beziehen, werden au Aufzählung der Firmennamen keine 41 ern vor dem November v. J. erfolgt eigene auf 87,8 hingegen Bei den ichen tlichen merkungen gemacht. Die Beteiligungen an ſellſchaften, die teilr unter Konſortial teilweiſe unter eigenen Wertpapieren aus werden überhaupt nur namentlich aufgez In den allgemeinen Ausführun bringt die Bank die druck, daß es gelingen ſtarken Auftriebskräfte in der deutſchen durch eine geeignete Wirtſchafts⸗ politik wieder zu voller Entfaltung zu b Sie betont auch, ausgebaut ſei und entwickelt werden die berechtigten Bedürfniſſe innerhalb e tereſſengebietes der k befrie Beſſerung der wirtſchaftlichen tragen, die Beſtrebungen in dieſer und Klas heute vielfach gen, die den gen Ueberzeugung zum werde, die außerork rden ihre Organtiſation Samstag, 27. Mai Frankfurt .10: Choral.—.15: Konzert.— 12.50 Volkslieder.— 18.00: Die evangeliſche K neue Staat.— 21.45: Buntes Brettl. Heilsberg .35: Konzert.—.35: Frauenturnſtunde..05: Schulfunk.— 11.30: Konzert.— 13.05: Schallplatten. 15.30: Baſtelſtunde. 16.00: Konzert.— 20.10: Militär muſik. Langenberg .15: Morgenruf.—.20: Konzert.—.08:& ten.—.45: Frauengymnaſtik.— 10.15: Gemein empfang für Arbeitsloſe.— 11.25: Schulfunk. t. 13.00: Konzerte.— 15.00: Kinderſtunde.— 16.30: Konzert. 18.10: G. Schroer: Wir laſſen uns nicht unterkriegen. — 20.065: Blasmuſik.— 20.35: Rheiniſches Volksſtück. 22.40: Nachtmuſik. Mituchen .00: Schallplatten.— 10.00: Frauengymnaſtik.— 12.00: Konzert.— 13.15: Schallplatten.— 14.30: Unter⸗ haltungsſtunde.— 15.25: Tauſend Jahre pfälziſches Schrift⸗ tum.— 16.35: Liederſtunde.— 17.00: Konzert.— 18.15: Jungmäsdchenſtunde.— 20.00: Schrammeltrib. Südfunk .10: Schallplattenkonzert.— 10.10: Lieder und Bal⸗ laden.— 10.40: Stehe Mannheim. 12.20: Volks lieder mit Zitherbegleitung.— 12.50: Lotte Lehmann f — 13.30: Konzert.— 14.30: Hörbericht von der Deutſchen Luftſportausſtellung in der Gewerbehalle Stuttgart. 15.15: Anekdoten.— 15.30: Jugendſtunde.— 16.30: Kon⸗ zert.— 17.15: Schwäbiſche Volksweiſen.— 18.25: Als Badegaſt bei der Reichsmarine.— 19.00: Stunde ger Nation: Der Schwarzwald.— 20.00: Alte und neue würt⸗ tembergiſche Militärmärſche.— 20.30: Der Vetter aus Dingsdo.— 22.45: Nachtmuſik.— 24.00: Reichsſendung: Am Grade Leo 16.45: Konzert.— 19.10: Klaviervorträge.— 20.00: „22.15: Zigeunermuſik. Aus Mannheim 10.40—11.10: Violtn⸗Duo: Ausführende: Hans Bender. Hellmuth Schuhmacher. Aus dem Ausland Beromünſter: 20.30: Arien und Lieder. Hörſpiel. Prag: 18.30: Deutſche Sendung. Straßburg: 20.90: Das Land des Lächelns.— 22. Tanzmuſik. Monſterkonzert. 21.10: — 30: Ir 4 lag, 2 5 Vorausſage für Samst der veränderlichen Wittern Regenſchanern, höchſtens mäß De vormittags 1 Wetter In den letzten Tagen hat ſich eine völlige Um⸗ bildung der Wetterlage vol n. Das öſt⸗ liche Ti Tief hat eine Reihe kleinerer rungen zu einem großen efdruckſyſtem unter ſe Führung bereinigt. Auf dem Weſtatlanttk reicht buck⸗ gebiet ſehr weit nach Norden, ſo daß eine kräftige Nordweſtſtrömung über Weſt⸗ und Mitteleuropa im Gange iſt. Bei uns brachen am Mittwoch abend unter Ge⸗ vitterbegleitung maritime Luftmaſſen ein. Die Temperaturen ſind ſoweit zurückgegan⸗ gen, daß heute morgen auf dem Hochſchwarz⸗ wald Schnee fällt.(Der Feldberg meldet Zentimeter Schneehöhe.) Die Höchſttemperaturen rſchritten geſtern auch in der Ebene nicht mehr Grad. Die Zufuhr kalter Luft wird in den näch⸗ ſten Tagen anhalten. — Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat Ma Rheln⸗Pegel 20. 22. 23. 24. 26. Neckar- Rheinfelden 3,01 2,91 2,842.81 2,80„„ Breifach 0 2142,07 2,03 205 Mannheim. Zeh..115505, 590 2,56 Jagſtfeld 92 402 4,172 Feitbronn 95 11.90.77 3,64] Plochingen 0, 80 2,08 2562.38 9402.75 2,50 2,30 Geſchäftliche Mitteilungen * Pfingſten im neuen Kleide iſt eigentlich eine Selbſt⸗ verſtändlichkeft. Da trifft es ſich ausgezeichnet, daß das altbekannte Schuhhaus Altſchüler morgen feine herige Verkaufsſtelle P 7 Nr. 20, in der Hetdelberger traße nach vollendetem Umbau in neuer moderner Auf⸗ machung eröffnet. Ganz beſonders hervorgehoben zu wer⸗ den verdient aber die damit verbundene Umſtellung, öie ſich dadurch kennzeichnet, daß insbeſondere erſte führende tſche Marken wie„Edox“,„Angulus“ und„Patos“ im Alleinverkauf gebracht werden. Marken, die den ver⸗ wöhnteſten Geſchmack befriedigen. Jeder Kaufluſtige wird ſeine Freude daran haben, wenn er all die reizenden neuen Moseſchöpfungen, die in reichſter Auswahl gezeigt werden, beſichtigt. 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RM Auf die nach den Gewinnplanen des Nordstern abge- schlossenen Versicherungen werden den Versicherten im Jahre 1933 die gleichen Dividendensätze wie in den Vor- 0 „ 5, Mill. RM 22/6 Mill. RM 957 Mil. RM 3,7 Mill. RM 3,2 Mifl. R 8 Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme beim Heimgang unseres lieben verstorbenen Kindes Naben Sle Sioff? Sie erh. ein- schließt. sätutl. Zutaten auf Roßhaar eleg. Anzug ode: Mantel nach Nenate sagen wir unseren allerherzl. Dank. Besonderen Dank den Schwestern des Allgemeinen Krankenhauses so- Wie Schwester Luise, Mannbeim-Wallstadt und allen denen, die ihr die letzte Ehre erwiesen haben. Mannheim Wallstadt, 26. Mal 1933 Str Bierwurs e Mettwurs se Wurst Waren 5511119 kleisehwurst, Sewela. krackꝛrer, Sehwellenngen * . Pfd. 30 J Pfd. 28 % Pid. 28 / Pfd. 154 mren Maßen zur nur 20 Pil enge. Schmeleappon Im Namen der Hinterbliebenen: Pfd. nur 69 — tigt. Garanttert e. 1 Unsere 48. 58. 69, 19.8 3, 1 fai Marktplatz) LVetlangen Sie Referens. Heinrich Waller u. 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