—̃ bruck, den das franzöſiſche Zaudern, Muſſolinis Plan lle annh ei. Erſcheinungsweiſe: Täglich zmaf zußer Sonntag. Bezugspreiſe: drei Haus monatl. RM..08 und 62 Pfg. Trägerlohn, in unſeren Geſchäftsſtellen abgeholt RM..25, durch die Poſt RM..70 einſchl. 0 Pfg. Poſtbef.⸗Geb. Hierzu 72 Pfg. Beſtellgeld. Abholſtellen: Wald⸗ hoſſtr. 12, Kronprinzenſtr. 42, Schwetzinger Str. 48, Meerfeloſtr. 13, Je Fiſcherſtr. 1, Te Hauptſtr. 68, W Oppauer Str. 8, Se Luiſenſtr. 1. Mannheimer General- Amzeiger Verlag, Redaktion und Hauptgeſchäftsſtelle: R 1,—6.— Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 175 90.— Telegramm⸗Adreſſe: Nemazeit Mannheim ier d Anzeigenpreise: 32 mm breite Colonelzeile RM. 40, 79 mm breite Reklamezeile RM..50. Für im Voraus zu bezahlende Familten⸗ und Gelegenheits⸗Anzeigen beſondere Preiſe. Bei Konkurſen, Ver⸗ gleichen oder Zahlungsverzug keinerlei Rabattgewährung. Gewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an beſonderen Plätzen und für telefoniſche Aufträge. Einzelpreis 10 Y Keine Gerichtsſtand Mannheim. Abend⸗Ausgabe Die Auffaſſung in Verlin Drahtbericht unſeres Berliner Büros E Berlin, 6. Juni. Nachdem in den letzten Tagen die Dinge rund um den Viererpakt ſehr ins Stocken geraten waren durch das ſtändige franzöſiſche Widerſtreben, ſich den in Muſſolinis Plan enthaltenen Gedankengängen unbe⸗ sungen anzuſchließen, verfolgt man jetzt in Paris eine andere Taktik um die weitere Ausſprache beim Viererpakt rein franzöſiſch zu beein⸗ fluſſen. Eine Havasmeldung ſpricht heute mittag davon, daß morgens ein Miniſterrat im Ely⸗ ſee den Beſchluß gefaßt habe, den franzöſiſchen Bot⸗ ſcafter in Rom zur Paraphierung des abgeänderten Viermächtepaktes zu ermächtigen. Das ſoll offenbar in der Weltmeinung den Eindruck erwecken, als ginge Frankreich nunmehr mit vollen Segeln zur Paraphierung des Paktvorſchlages Muſſolinis über. In Wirklichkeit aber arbeitet der Quai d' Orſay wie⸗ der einmal mit einem Fälſchertrick, indem näm⸗ lich was in der Havasmeldung über den Beſchluß des Miniſterrates nur ganz nebenher erwähnt wird) ber fran zöſiſche Abänderungsvorſchlag zum Viererpakt gemeint iſt. Frankreich erklärt ſich alſo durchaus nicht zur Annahme des Nuſſolini⸗Paktes bereit, vielmehr geht die Ermächtigung an den frauzöſiſchen Botſchafter in Rom nur dahin, die Paraphierung dann vorzuneh⸗ nen, wenn der Paktplan die Faſſung erhält, die die Franzoſen unter Hineinredigierung ihrer Abände⸗ kungswünſche aufgeſtellt haben. Bisher iſt in Berlin, wo dieſe franzöſiſchen Ab⸗ änderungen erſt um die Mittagszeit an amtlicher Stelle eingetroffen ſind, noch nichts bekannt darüber, haß etwa die anderen in Frage kommenden Mächte, alſo Jtalien und England, den franzöſiſchen Münſchen zuſtimmen. In der Wilhelmſtraße werden zur Zeit die franzöſiſchen Abänderungen geprüft. Eine amtliche Stellungnahme iſt noch nicht zu erhalten. Man wird jedoch ſicher gehen mit der Annahme, daß die deutſche Regierung keinerlei Ver⸗ fälſchung des urſprünglichen Muſſolini⸗ Planes, die eine Verſchlechterung der von Muſſo⸗ lini gewollten Wirkung bedeuten würde, gutheißen wir d. Die plötzlich einſetzende franzöſiſche Initiative iſt offenſichtlich darauf berechnet, den ſchlechten Ein⸗ zuzuſtimmen, verurſacht hat, zu verwiſchen. Aber gleichzeitig bemüht der Quai'Orſay ſich, nun⸗ nehr die Debatte in einem für Frankreich günſtigen Sinne zum Abſchluß zu bringen. Deutſche Aufmerk⸗ ſamkeit iſt alſo das Gebot der Stunde. Große Aufmerkſamkeit mißt man in Berlin der für den heutigen Nachmittag in Ausſicht geſtellten Rede Muſſolinis zu, die vermutlich auf die aktuelle Situation beim Viererpakt eingehen wird. Der Fall Vernheim Drahtbericht unſeres Berliner Büros Berlin, 6. Juni. Der Völkerbundsrat hat ſich heute wieder mit der Jetition des oberſchleſiſchen Juden Bernheim beſchäftigt. Dieſe Petition verſuchte, im Hinblick auf die Umwälzung in Deutſchland das Minder⸗ leitenrecht für Juden in Deutſchland in Anſpruch zu nehmen, und behauptete, daß Juden in Oberſchle⸗ len beim Umſturz in Deutſchland geſchädigt worden eien. Die Reichsregierung erklärte bei der erſten Verhaerdlung in Genf, daß Bernheim als Einzel⸗ ö Aperſon nicht berechtigt ſei, eine derartige Petition an den Völkerbund zu richten, zumal da er ſelbſt nicht geſchädigt worden ſei. Die Angelegenheit wurde einem Juriſtenkomits übergeben, das jetzt dahin ent⸗ ſchied, daß Beſchwerden auch von Perſonen vor den Völ⸗ bundsrat gebracht werden können, die per⸗ ſönlich nicht geſchädigt ſind. An den Berliner zuſtändigen Stellen bemerkt man hierzu, daß dieſe Interpretation praktiſch, h. alſo in ihrer Anwendung auf den Fall Bern⸗ heim, keine Bedeutung haben wird. Der deutſche Vertreter, Geſandter von Keller, hat von vorn⸗ herein erklärt, daß die Reichsregierung ſich an die internationalen Verträge und ſomit auch an die Genfer Konvention gebunden hält, und daß etwaige aßnahmen nachgeordneter Behörden, die mit dem Abkommen nicht in Einklang ſtehen, korrigiert wür⸗ den, Nach einer verhältnismäßig kurzen Debatte wurde der Bericht bei Stimmenthaltung Deutſch⸗ nos und Italiens angenommen. In rechtlicher Hinſicht kommt dem Spruch des Juriſtenkomitees große Bedeutung zu. Bisher lagen die Dinge ſo, daß Vertreter der deutſchen Minderheiten in anderen Staaten es oft unterlaſſen haben, berechtigte Beſchwer⸗ den anzumelden, weil ſie damit leicht ihre perſönliche und wirtſchaftliche Exiſtenz aufs Dienstag, 6. Juni 193 144. Jahrgang— Nr. 255 Ein neuer franzöſiſcher Fälſchertrick Falſchmeloͤungen über Frankreichs Zuſtimmung zum Viermächtepakt— Vor wichtigen außenpolitiſchen Erklärungen Muſſolinis in Rom Englands Schuldennöte Die Schuldenrate an Amerika Weltwirtſchaſtskonferenz und Transferproblem Drahtbericht unſ. Londoner Vertreters § London, 6. Juni. Die Vorbereitungen für die Welt⸗ wirtſchaftskonferenz, die am kommenden Montag in London eröffnet werden wird, ſind be⸗ reits in vollem Gange. Die Konferenz wird be⸗ kanntlich nicht von der engliſchen Regierung, ſondern vom Völkerbund veranſtaltet, und der zweite Sekre⸗ tär des Völkerbundes, Avenol, befindet ſich ſchon ſeit einigen Tagen in London, um die organiſatori⸗ ſchen Vorarbeiten zu leiten. Das engliſche Pro⸗ gramm für die Konferenz wird im Laufe der Woche geklärt werden. Vorerſt weiß man nur aus der Rede des Schatzkanzlers Chamberlain, daß England die Hebung der Preiſe durch internationale Einſchränkung der Produktion als wichtigſte Auf⸗ gabe betrachtet und daß es bereit iſt, Verabredungen mit anderen Ländern über die vorläufige Feſt⸗ legung beſtimmter Verhältniſſe zwiſchen den Valuta⸗ kurſen zu treffen, alſo die ſogenannte de facto⸗ Stabiliſierung. Dagegen wird England be⸗ züglich der Wiederherſtellung des Goldſtandards ebenſo zögernd und vorſichtig vorgehen, wie hinſicht⸗ lich der von Waſhington aus geplanten internatio⸗ nalen Abreden über Kreditausweitungen, Notſtands⸗ arbeiten und Beendigung der Deflation. Bevor alle dieſe Dinge ernſtlich zur Debatte kom⸗ men, drängen ſich zwei große Probleme in den Vor⸗ dergrund, nämlich der Transfer der deut⸗ ſchen Auslandsverpflichtungen und die Zahlung der alliierten Kriegsſchulden an Amerika. Die Erklärung des Reichsbankpräſi⸗ denten Dr. Schacht wird nach einſtimmigem eng⸗ liſchem Urteil die Weltwirtſchaftskonferenz zwingen, die Frage des deutſchen Transfer gleich am Anfang mit aller Deutlichkeit zur Sprache zu bringen. Die Kriegsſchulden ſind von der Erörterung auf der Konferenz ausdrücklich ausgeſchloſſen worden, doch wird die Frage, ob die Delegierten die am 15. Juni fällige Kriegsſchuldenrate zahlen oder nicht, naturgemäß großen Einfluß auf die Konferenz aus⸗ üben. In London iſt noch immer keine Eutſcheidung über dieſe Frage getroffen worden. Man erwartet hier in den nächſten Tagen eine Mitteilung aus Waſhington über dieſes Thema. Das Kabinett wird dann am Donnerstag oder Freitag zuſammentreten und den endgültigen Be⸗ ſchluß faſſen. Im Parlament wird die Regierung keine ernſten Schwierigkeiten haben, gleichgültig, nach welcher Seite ihr Ausweg ausfällt. Die Meinungen hinſichtlich der Zahlung oder Nichtzahlung ſind in parlamentariſchen Kreiſen geteilt. Während bei den Jüngeren der Wunſch vorherrſcht, den gordiſchen Knoten der Kriegsſchulden durch Zahlungs verweige⸗ rung zu durchhauen, ſchreibt beiſpielsweiſe Lor Snowden heute in der„Daily Mail“, daß„die Ehre Englands zwölf Millionen Pfund wert iſt“. ane Revolverattentat auf den afghaniſchen Geſandten Drahtbericht unſeres Berliner Büros Berlin, 6. Juni. Auf den afghaniſchen Geſandten Sidii Khan in Berlin wurde am Dienstag in den erſten Nach⸗ mittagsſtunden ein Revolveranſchlag verübt. Der Ge⸗ ſandte wurde ſchwer verletzt und ſtarb bald darnach. Der Täter, ein 33jähriger Afghane namens Kamal Sind, hatte ſich in die Geſandtſchaft in der Leſſing⸗ ſtraße am Tiergarten eingeſchlichen. Als der Geſandte in Begleitung eines afghaniſchen Studenten die Ge⸗ ſandtſchaft verlaſſen wollte, gab der ihm auflauernde Kamal Siyd einen Revolverſchuß auf den Geſandten ab, durch den dieſer ſchwer verletzt wurde. Der Student ſuchte den Attentäter unſchädlich zu machen, jedoch gab dieſer vier weitere Schüſſe ab, von denen drei in die Decke gingen, während der vierte den Studenten an der Schulter traf. Inzwiſchen waren mehrere Angeſtellte der Geſandtſchaft hinzu⸗ gekommen, die den ſich wild gebärdenden Revolver⸗ ſchützen der Polizei übergaben. Der Attentäter wurde ſofort in das Polizeipräſi⸗ dium gebracht. Bis zur Stunde verweigert er jede Ausſage über die Beweggründe ſeiner Tat. Der Tod auf der Lokomotive Meldung des Wolffbüros — Paris, 6. Juni Nachdem ſich am erſten Feiertag das große Eiſenbahnunglück bei Nantes ereignet hat, wäre es am Abend des zweiten Feiertages infolge eines ganz ungewöhnlichen Vorkommniſſes beinahe wie⸗ der zu einem Eiſenbahnunglück gekommen. Der Vor⸗ fall hat ſich folgendermaßen abgeſpielt: Auf einem Vorortzug, der von Paris nach Montereau fuhr, gerieten die Kleider des Lokomotivführers in Brand. Von Schmer⸗ zen gepeinigt ſprang er von der Lokomotive ab und wurde von einem entgegenkommenden Zuge über⸗ fahren und verſtümmelt. Der Heizer übernahm dar⸗ auf die Führung der Lokomotive. Aber auch ſeine Kleider gerieten in Brand, ſo daß es ihm nicht mehr möglich war, den Zug zum Halten zu bringen. Glücklicherweiſe war der Zugbegleiter auf⸗ merkſam geworden. Er arbeitete ſich zur Lokomotive vor und konnte auf Grund der Winke, die ihm der faſt ohnmächtige Heizer gab, den Zug mit den erfor⸗ derlichen Hebelgriffen tatſächlich anhalten. Noch vor der Einlieferung ins Krankenhaus iſt auch der Heizer ſeinen Brandwunden erlegen. Schweres Autounglück bei Paſewalk Meldung des Wolff⸗ Büros — Paſewalk, 6. Juni. Auf der Chauſſee Berlin— Paſewalk ereig⸗ nete ſich am erſten Pfingſttage ein ſchweres Verkehrs⸗ unglück, das zwei Todesopfer forderte. Ein Berliner Auto mit fünf Inſaſſen überſchlug ſich beim Ueberholen zweier Motorradfahrer. Alle fünf In⸗ ſaſſen wurden herausgeſchleudert. Zwei Perſonen kamen zu Tode, zwei wurden ſchwer verletzt. Einer der überholten Motorradfahrer fuhr eine Frau am, und raſte dann gegen einen Baum. Der Mo⸗ torradfahrer und die angefahrene Frau mußten ſich ins Krankenhaus begeben. Großfeuer vernichtet elf Gehöfte Meldung des Wolff⸗Büros — Stade(Hannover), 6. Juni. Das Dorf Ahauſen bei Scheeſſel wurde am Pfingſt⸗ montag von einem Großfeuer heimgeſucht, das durch ſpielende Kinder verurſacht wurde. Unter den elf eingeäſcherten Gehöften befindet ſich auch der „Ahauſener Hof“, in dem am Pfingſtſonntag das große Schützenfeſt des Dorfes abgehalten wurde. Die raſche Verbreitung des Feuers iſt darauf zurückzu⸗ führen, daß brennende Speckſeiten, die von dem Sturm Hunderte von Metern in der Umgebung ſort⸗ getragen wurden, dem Feuer reichliche Nahrung gaben. Die Löſchungsarbeiten wurden durch Waſſer⸗ mangel ſtark behindert. PPP!!! ydßddßddßdßãéã⁵ ã ĩͤddwddwdßßdßGßdßdGßGßGßuGGvdõuGßGõſGdßwdGdGdwGꝙʒd.... 8 Spiel ſetzen müſſen. Jetzt haben ſie aber die Möglichkeit, ihre Angelegenheiten von dritter Seite vor die Genfer Inſtitution bringen zu laſſen und ſelbſt 1 sllig unbeteiligt zu bleiben, ein Faktum, dem im Rahmen der deutſchen Minderheitenpolitik großer Wert beizu⸗ meſſen iſt. Praktiſch hat das Gutachten für die Erledigung des Falles Bernheim aber keine Bedeutung. Ganz ab⸗ geſehen davon, daß damit in der Sache ſelbſt noch keine Entſcheidung des Völkerbundsrates getroffen iſt, hat der deutſche Vertreter bereits zum Ausdruck gebracht, daß hinſichtlich der Anwendung der Geſetze in Oberſchleſien überhaupt noch keine vollendeten Tatſachen beſtehen. Die Vorgeſchichte des„Falles Bernheim“ gehört in das Kapitel der Greuelhetze gegen Deutſchland. Bernheim iſt Iſraelit und in Glei⸗ witz im Regierungsbezirk Oppeln anſäſſig. Vor einigen Wochen reichte Bernheim beim Völkerbund in Genf namens der polniſchen Minderheiten Deutſch⸗ Oberſchleſtens eine Beſchwerde ein, in der er Be⸗ hauptungen aufſtellte, die ſchon als Lügenhetze bezeich⸗ net werden müſſen. Er will in Genf weismachen, daß in Deutſch⸗Oberſchleſien eine Kampagne gegen die polniſchen Minderheiten im Gange ſei, wobei hinzugefügt werden muß, daß Bernheim nicht ſo ſehr an die Polen in Oberſchleſien, als vielmehr an den kleinen jüdiſchen Bevölkerungsteil denkt. Deutſche Pfingſten in Paſſau (Von unſerem E..⸗Sonderberichterſtatter) 8. Paſſau, 5. Juni. „Sie dachten es böſe zu machen, und es iſt ein Segen daraus geworden.“ Dieſes alt Wort iſt auch an uns, die wir nach Klagenfurt aufbrechen wollten, und unter der argen Zeiten Ungunſt nicht dorthin gelangen konnten, wieder zur Wahrheit geworden. Gewiß, es war ein unendlich ſchmerzliches Gefühl, als es hieß, daß Oeſterreich uns die Tür zugeſchloſ⸗ ſen und die große Kundgebung nationaler Einheit, die dort geplant war, in letzter Stunde aus eng⸗ herziger Verkennung der großen Gebote der geſamt⸗ deutſchen Verpflichtung verhindert hat. Wieder ein⸗ mal hatte der Lindwurm, der auf dem Platz in Kla⸗ genfurt als Symbol vernichteter Zwietracht ſeine ungeſchlachten Glieder ausſtreckt, ſein giftiges Haupt erhoben, wieder einmal hat Loki zur Freude des Auslandes ſein Werk getan. Aber die Drachenſaat ſollte nicht aufgehen: In leuchtender Kraft hat ſich der Gedanke ſchickſalsverbundener deutſcher Einheit emporgerungen und über alles Trennende hinweg ſich das Bewußtſein, ein einzig Volk von Brüdern zu ſein, ſiegreich über die Sorgen des Alltags erhoben. Denn unvergeſſen wird es alle Zeit bleiben, wie ſich den ſchier unüberwindlichen Hemmniſſen gegen⸗ über die Verpflichtung der naturgebotenen Einheit — allen Gewalten zum Trotz— in dem Entſchluß Verkörperung fand, die Pfingſttagung des V. D. A. an den verſchloſſenen Pforten des Brudervolkes, in der alten Biſchofsſtadt Paſſau, deren Geſchichte ſo ganz mit der Deutſchwerdung des Donaulandes ver⸗ bunden iſt, und ſo wunderbar an die Städte des öſterreichiſchen Südens gemahnt. Daß der Entſchluß gefaßt wurde, war eine Tat, wie er ausgeführt wor⸗ den iſt, mit welcher hingebenden Liebe er von der alten deutſchen Biſchofsſtadt in die Wirklichkeit um⸗ geſetzt worden iſt, das wird für immer in dankbarer Erinnerung behalten werden. Die Gedanken gingen immer und immer wieder über die Grenzen ins ſonnendurchleuchtete, ſeenerfüllte Land, an deſſen Südgrenze die Karawanken Wacht halten, aber alle waren darin einig, daß es einen beſſern Platz für die Tagung nicht habe geben können, als Paſſau, wo einſt die Nibelungen ins Heunenland gezogen, von wo die Chriſtianiſierung des Südoſtens und Böhmens ihren Ausgang genommen und wo der Sammelplatz für das Reichsheer geweſen war, das auszog, um Wien von den Türken zu befreien. Und nun prangte die alte ſonnige Stadt mit dem prächtigen Dom in grandioſem Barock und mit der wuchtigen Feſte Oberhaus in einem Meer von Fahnen und Wimpeln. Und in den Straßen wogte es von jungen Menſchen mit blitzenden Augen, die in feſtem Marſchtritt unter dem blauen Wimpel des V. D. A. ſingend durch die Gaſſen zogen, mit Heilruf begrüßt— kurz ein Jubilieren und Klingen, an dem Auge und Herz gleichfreudigen Anteil nahmen. Von allen Gauen des deutſchen Vaterlandes waren ſie auch heuer gekommen, um ſich am Jungbrunnen deutſchen Pfingſtgeiſtes die Seelen geſund zu baden. Und zu den Jungen, die ſeit Jahren programmäßig der VDaA.⸗Tagung das Gepräge gaben, haben ſich all die Getreuen geſellt, die ſich alljährlich einmal zur Pfingſttagung die Hand reichen, Erfahrungen austauſchen und an dem Fortſchritt des deutſchen Gedankens durch die Welt neuen Anſporn finden. Das Programm der Klagenfurter Tagung in Paſſau war nicht nur mit wenigen Aenderungen, die die bekannten Umſtände mit ſich brachten, dasſelbe, wie es für Klagenfurt vorgeſehen war, ſondern es ähnelte auch naturgemäß, wenigſtens äußerlich, dem Rahmen, in dem ſich die letzten frühe⸗ ren Tagungen abgeſpielt hatten: Siedlung und Bauernfrage, die akademiſche Jugend als Mitarbei⸗ ter am nationalen Aufbruch der Nation, Grenzland⸗ probleme, Nationalitätenfragen in neuer Umſtellung — das alles iſt in vorbildlicher Weiſe in Vorträgen prominenter Fachleute lebendig und eindringlich an⸗ ſchaulich gemacht worden. Warmes deutſches Leben pulſierte und reiche Saat wird aus ihm aufgehen. Und doch hat die Paſſauer Tagung unverkennbar auch ein ganz neues Geſicht getragen. Die Zeit des Aufbruchs der Nation hat der VDA, den ſie vor neue Aufgaben geſtellt hat, umgewandelt, äußer⸗ lich und innerlich. Und wenn man von der Paſſauer Pfingſttagung reden wird, wird man immer mit ihr eine Wende im VDA. verbinden. Schon die Tatſache, daß hier in Paſſau der Verein für das Deutſchtum im Ausland einen neuen Namen erhalten hat, indem er aus dem Verein herausgewachſen und zum Volksbund für das Deutſchtum im Aus⸗ land geworden iſt, trägt der tiefgreifenden Wende Rechnung. Der Weg falſcher Kompromißpolitik iſt verlaſſen; die Parteien ſind hinweggefegt, das Blut ſpricht die entſcheidende Sprache, der Arierparagraph gilt auch für den Volksbund, und für Marxiſten iſt in ſeinen Reihen kein Platz mehr. Und unlöslich damit hängt weiter die ſtraffe Umgeſtaltung der Ver⸗ 2. Seite/ Nummer 255 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe Dienstag, 6. Juni 1939 DA. im Sinne des Führerprinzips zu⸗ ſich in der Perſönlichkeit des neuen Dr. Steinacher für alle ſichtlich as er iſt und was er will iſt denen, die V mit dem Leben und Wirken des Grenz⸗ und Ausland⸗ deutſchtums, mit dem heroiſchen Abwehrkampf der Kärntner einigermaßen vertraut ſind, kein Geheim⸗ nis und daß er und nur er der Mann ſein konnte, ber den VDA. zu neuen Ufern als berufener Führer ſteuern wird, nicht minder. Der Volksbund für das Deutſchtum im Ausland ſteht naturgemäß in engſter Verbindung mit der nationalen Revolution und der Regierung. Auch ohne„Gleichſchaltung“ ſchöpft er ſeine Kraft und ſeine Verpflichtung aus ſeinem unerſchütterlichen Vertrauen zum Aufbruch der Nation, an dem zu ſeinem Teil mitzuwirken, er als ſeine vornehmſte und ſelbſtverſtändliche Pflicht anſieht. Aus der Tat⸗ ſat aß die Reichsregierung in corpore und der richtsminiſter Ruſt in Sonderheit die geſamt⸗ e Auslandsarbeit des V. D. A. in treue Obhut en haben, wird die enge Verbundenheit für Die Teilnahme von einer großen Anzahl retern der Reichsregierung und der bayer. gierung, die vielen Glückwunſchtelegramme esregierungen bekundeten das auf die Weiſe. Unvergeſſen wird allen die große Rede Reichsſtatthalters von Epp bleiben, der ſich feurig werbender Herold des Schutz⸗ gedankens des Auslanddeutſchtums und als heimat⸗ verbundener Künder der nationalen Pflicht erwies. Ein weiteres Moment ſymptomatiſcher Bedeutung muß hier noch feſtgelegt werden: es iſt das die be⸗ ſtimmte und würdige Einſtellung der Tagung gegen⸗ über den Provokationen von jenſeits der Grenze. Immer wieder iſt von den berufenen Rednern zum Ausdruck gebracht worden, daß wir im Gefühl un⸗ ſeres guten Rechts und im feſten Vertrauen auf den gefunden Geiſt unſeres Volkes uns nicht zu Unbe⸗ ſonnenheiten provozieren laſſen.“ Wir miſchen uns nicht in die Amtsgewalt Oeſterreichs ein— ſagte General von Epp. Wir können warten, denn ein geſchichtlicher Widerſinn kann nicht beſtehen bleiben. Man kann eine geſchichtliche Entwicklung von mehr als tauſend Jahren nicht plötzlich um⸗ kehren. Wer dieſen Verſuch macht, wird ſcheitern, weil er am deutſchen Volkstum ſelbſt ſcheitern muß. Am erſten am Deutſchtum Oeſterreichs.“ Und Dr. Steinacher hat das Wort geprägt:„Wir gehen doch nach Klagenfurt.“ Jubelnd wurden die Worte aufgenommen. 3 1 ſtärk Und ſchließlich noch eine Tatſache von beſtimmen⸗ der Bedeutung: die bewußte Abkehr von der Ein⸗ ſtellung, daß der V. D. A. ein Sammelbecken von Spenden iſt, die wie eine Art Almoſen ohne innere Verpflichtung,„Vereine“, mehr oder weniger frei⸗ willig gegeben werden. An Stelle dieſer unperſön⸗ lichen Art ſoll von nun an die bewußt ſelbſtverſtänd⸗ liche Opferwilligkeit aller im Gefühl der Volksver⸗ bundenheit geeinten Deutſchen treten: ein ſichtbares Zeichen dieſer geiſtig⸗völkiſchen Umſtellung iſt der Beſchluß der Hauptverſammlung ein nationales Ehrenopfer 1933 in die Wege zu leiten. Die laufenden Mittel des V. D. A. reichen nicht einmal für die dringendſten Aufgaben aus, ohne nur im ent⸗ ſernteſten dem zu entſprechen, was die geſteigerte Not unſerer Volksgenoſſen jenſeits der Grenzen fordern darf.„Neben dem Groſchenopfer der Millionen, aus denen bisher im weſentlichen die Mittel des V. D. A. ſtammten, muß daher ein beſonderes Pflicht⸗ und Ehrenopfer der Kreiſe treten, die durch Einſicht, Weitblick, geſamtdeutſche Verantwortung und Ver⸗ mögen berufen ſind, dort deutſche Hilfe zu bringen, wo es jetzt am dringendſten nötig iſt.“ Nach dem Vorbilde Peter Roſſeggers ſollen im Jahre 193g 1000 Spender— Private oder Korporationen— je 2000 Mark ſtiften. Das würde eine Summe von 2000 000 Mark ergeben. Der Reichspräſident Gene⸗ ralfeldmarſchall von Hindenburg hat den erſten Bauſtein geſtiftet, der Herr Miniſter Frick den zwei⸗ ten, dretzehn weitere ſind am erſten Tage in Paſſau gezeichnet worden. Deutſches Volk gedenke der Brüder und Schwe⸗ ſtern da drüben in Not und Sorge und tue deine Pflicht! Richtlinien für die Juſtizbeamten Ein neuer Erlaß des badiſchen Juſtizminiſters Meldung des Wolff⸗Büros — Karlsruhe, 6. Juni. Juſtizminiſter Dr. Wacker hat durch einen Erlaß die Vorſtände der Gerichte und ſonſtigen Juſtizbehörden angewieſen, bei allen ihm unterſtell⸗ ten Beamten zu prüfen, in welchen Fällen gemäß den Vorſchriften des Geſetzes zur Wiederher⸗ ſtellung des Berufsbeamtentums An⸗ laß zum Vorgehen zwecks Entfernung aus dem Dienſt gegeben iſt. Die Beamten müſſen eine Er⸗ klärung über ihre unzweifelhaft ari⸗ ſche Abſtimmung abgeben. In erſter Linie iſt das Verhalten der Beamten in leitender Stellung zu prüfen. Bei den Beamten in mittlerer und unterer Stellung ſollgroßmütig verfahren wer⸗ den. Es wird betont, daß je gedrückter die wirt⸗ ſchaftliche Lage eines Beamten, oder je jünger er ge⸗ weſen ſei, er um ſo eher an ihn von außen herange⸗ tretenen Einflüſſen erlegen ſei. Gerade von dieſen Beamten ſei anzunehmen, daß ſie jetzt der nationa⸗ len Regierung um ſo treuer dienen werden. Der Juſtizminiſter hat die bei Juſtizbehörden und Rechtsanwälten beſchäftigten Referendare nichtariſcher Abſtammung, ſoweit nicht die Ausnahmevorſchrift des§ 3 Abſ. 2 des Geſetzes Platz greift, mit ſofortiger Wirkung aus dem Vorberei⸗ tungsdienſt entlaſſen. Nur für diejenigen nicht⸗ ariſchen Referendare, die ſich zur Zeit der 2. juriſti⸗ Das Vollwerk gegen Meldung des Wolff⸗ Büros — Montreux, 6. Juni Auf dem Kongreß des Weltverbandes der Völ⸗ kerbundsgeſellſchaften ſprach der Führer der deut⸗ ſchen Delegation, Gouverneur z. D. Exzellenz Dr. Schnee. In ſeiner vom Kongreß mit Beifall aufgenommenen Rede erklärte Dr. Schnee, daß die nationale Erhebung unter der Führung des Reichs⸗ kanzlers Adolf Hitler zur Bildung eines einheit⸗ lichen deutſchen Volkswillens und zu einer ein⸗ heitlichen Haltung Deutſchlands in der Außenpolitik geführt habe. Damit ſei Deutſchland in ganz anderem Maße als früher in der Lage zu einer praktiſchen und poſitiven internationalen Zuſam⸗ menarbeit. Die Mißachtung der deutſchen Gleich⸗ berechtigung, vor allem auf dem Gebiete der Wehr⸗ fähigkeit und Verteidigungsmöglichkeit, die Auf⸗ erlegung untragbarer Laſten, die Ausſchließung Deutſchlands vom Kolonialbeſitz und andere im Verſailler Vertrag getroffene Feſtſetzungen haben ihre Wirkung auf das deutſche Volksempfinden nicht verfehlt. Die nationale Einigung des deutſchen Volkes hat eine Verſtändigung der Völker nicht er⸗ ſchwert, ſondern erleichtert. Darüber hinaus aber hat die nationale Erhebung die Schrecken des Kommunismus von dem übrigen Europa abgewandt. Deutſchland iſt das Bollwerk gegen den Kommunismus. Dr. Schneee ſchloß ſeine Rede mit einer ein⸗ dringlichen Mahnung an die Vertreter des Auslandes. Machen Sie den Weltverband der Völ⸗ kerbundsliga zu einem wirklichen Inſtrument für den Weltfrieden! Rechnen Ste auf den Friedens⸗ willen des neuen Deutſchlands. Jetzt iſt der Augenblick da, wo die anderen Nationen ver⸗ ſuchen müſſen, das Neue im deutſchen Volke zu ver⸗ ſtehen. Nehmen Sie das Gewicht der Verzweiflung von den Schultern der jungen Generation, zeigen Sie ihr den Weg, zeigen Sie ihr das Licht der Hoffnung. Dann wird ein neues in ſich gefeſtigtes Europa entſtehen, das den die Sicherheit garantiert. Frieden und der Welt Max Halbes Heinrich von Plauen Uraufführung in Marienburg ([Von unſerem eigenen Vertreter) Die Marienburg⸗Feſtſpiele, unter des Reichspräſidenten Schirmherrſchaft, brachten am Pfingſtfreitag die Uraufführung von M a x Halbes neueſtem Bühnenwerk„Heinrich von Plauen“, in Gegenwart des Dichters, der in der Nähe der Stadt geboren und ihr Ehren⸗ bürger iſt. Der geradezu ideal gelegene Feſtſpielplatz erſtreckt ſich in der Längsachſe des weiten Marktes, einer⸗ ſetts von den maleriſchen Laubenhäuſern begrenzt, ihnen gegenüber von dem alten Backſteinbau der katholiſchen Kirche; rückwärtig durch eine hohe Holz⸗ paliſade gegen den Markt abgeſchloſſen: ein groß⸗ räumiges Zuſchauergehege.— Außerordentlich wir⸗ kungsvoll iſt das getreppte Bühnenpodium erſtellt, ganz beſonders aber ſeine Kuliſſe, an den Seiten von blühenden Kaſtanien überhangen: der Wehrgang mit Zinnen und Schießſcharten, in der Mitte ein ſpitz⸗ türmiger Torbau; alles derartig täuſchend nach⸗ gebildet, daß man allen Ernſtes Schein für Wirklich⸗ leit nimmt. Im Hintergrund aber ragt gewaltig und ſtolz das Hochſchloß der Marienburg rot ſchim⸗ mernd zu dem langſam verblaſſenden Abendhimmel empor: ein Bild von bezwingender Schönheit und Wucht; ein großartiger Rahmen für das hiſtoriſche Bühnenwerk, das hier auf geſchichtlich geweihtem Boden ſeine Weihe empfangen ſoll.— Mam weiß, daß die Geſtalt Heinrichs von Plauen Dichter und Schriftſteller gar oft in ihren Bann ge⸗ zogen; daß Hauff, Kotzebue, Ernſt Wiechert und andere ſie mit mehr oder minder Gelingen literariſch umworben haben. Doch bis auf Wiecherts Roman hat ſich nichts davon erhalten; ſelbſt Eichendorffs Trauerſpiel„Der letzte Held der Marienburg“ iſt kaum bekannt geworden, wenngleich es zweifellos viele Merkmale wahrer Dichtung in ſich trägt. Vielleicht war der Charakter des Hochmeiſters, ſo⸗ weit er uns durch die Geſchichte überliefert iſt, zu groß, aber auch allzu zwieſpältig, um ihn im Epos oder Drama annähernd erfaſſen und verlebendigen zu können. Vielleicht bedarf es einer zu weitläufi⸗ gen Schilderung der mittelalterlichen Umwelt, um ihn aus ihr plaſtiſch hervortreten zu laſſen.— Kurz⸗ ſchen Staatsprüfung unterziehen, iſt die Friſt für die Entlaſſung bis zur Beendigung des Prüfu ver⸗ fahrens erſtreckt worden. Nach einer vorläufigen Feſtſtellung befinden ſich 30 Referendare nichtariſcher Abſtammung im juriſtiſchen Vorbereitungsdienſt. Den nichtariſchen Rechtskandidaten, die ſich im Früh⸗ jahr d. J. der erſten juriſtiſchen Staatsprüfung mit Erfolg unterzogen haben, mit Rückſicht auf die be⸗ vorſtehende reichsgeſetzliche Regelung aber vorläufig zum Vorbereitungsdienſt nicht zugelaſſen worden ſind, iſt dieſe Zulaſſung auf Grund der neuen reichs⸗ rechtlichen Vorſchriften nunmehr endgültig verſagt worden. Zur erſten juriſtiſchen Staatsprüfung künftig nur noch Rechts kandidaten art⸗ ſcher Abſtammung zugelaſſen. In ihrem Zulaſſungsgeſuch haben ſie auch Ruf⸗ und Familien⸗ namen der Eltern und Großeltern anzugeben und eine Erklärung folgenden Inhalts abzugeben: Ich verſichere hiermit pflichtgemäß:„Mir ſind trotz ſorg⸗ fältiger Prüfung keine Umſtände bekannt, welche die Annahme rechtfertigen könnten, daß ich nicht ariſcher Abſtammung ſei; insbeſondere waren keine meiner Eltern oder Großelternteile jüdiſcher Raſſe oder hat zu irgendeiner Zeit der jüdiſchen Religion angehört. Ich bin mir bewußt, daß ich mich dem Ausſchluß von der Prüfung oder ſpäter der Anfechtung meiner Er⸗ nennung zum Beamten ausſetze, wenn dieſe Erklä⸗ rung der Wahrheit nicht entſpricht.“ den Kommunismus Die Rede Dr. Schnees fandgroßen Anklang. In der öffentlichen Sitzung des Kongreſſes ſelbſt be⸗ tonte der Vorſitznde Lord Robert Cecil, daß es das unveräußerliche Recht jedes Landes ſei, ſich ſeine eigene Regierungsform zu wählen. Ein Verſuch des polniſchen Delegier⸗ ten, den Jahresbericht der polniſchen Delegation zu propagandiſtiſchen Zwecken auszunutzen, endete er⸗ freulicherweiſe damit, daß Lord Robert Cecil dieſen zurecht wies, ſo daß er ſeine Ausführungen einſtellte. Durchführung des ſtändiſchen Aufbaues Meldung des Wolffbüros — München, 6. Juni. Der„Völkiſche Beobachter“ veröffentlicht folgende Anordnung der oberſten Leitung der Partei⸗ organiſation, gez. Dr. R. Ley: „Für die Durchführung des ſtändiſchen Aufbaues iſt, wie für alle politiſchen Fragen, der Gauleiter für ſeinen Bereich zuſtändig und verantwortlich. Wegen der außerordentlichen politiſchen Bedeutung des ſtän⸗ diſchen Aufbaues iſt das Amt für ſt an diſchen Aufbau der Deutſchen Arbeitsfront der oberſten Leitung der P. O. eingegliedert worden. Die Gauleiter berufen von ſich aus in ihren Stab einen Fachberater für„Ständiſchen Auf⸗ bau“. Außer dieſem Amt für ſtändiſchen Aufbau in der oberſten Leitung der P. O. gibt es keine offi⸗ ziellen Inſtitute uſw. für den ſtändiſchen Aufbau. Alle übrigen ins Leben gerufenen Einrichtungen dieſer Art ſind als Privatunternehmun gen anzuſehen und tragen keinerlei amtlichen Charakter. werden Dollfuß aus Rom abgereiſt — Rom, 6. Juni. Bundeskanzler Dr. Dollfuß iſt heute früh zum Rückflug nach Wien geſtartet. Das Konkordat zwiſchen dem Vatikan und Oeſterreich wurde am Montag abend vom Bundeskanzler Doll⸗ fuß und Kardinalſtagatsſekretär Pacelli Unterzeichnet. Es ſieht die Schaffung einer Dibzeſe Innsbruck vor und ſetzt feſt, daß die kirchliche Trauung auch zivil⸗ rechtliche Wirkſamkeit haben ſoll. — — 2 3 a Nationalſozialiſten und Bie Meldung des Wolff⸗Büros — Paſſau, 6. Juni. Rudolf Heß, Stellvertreter des Führers der NSDAP, Adolf Hitler, hat in einem Schreiben an den Reichsführer des VDA, Dr. Steinacher dem er ſein Bedauern über die Behinde VDA⸗Tagung teilzunehmen, zum A unter anderem folgendes mitgeteilt: Ich wünſche Ihrer Tagung um ſo mehr recht großen Erfolg, als ich— ſelbſt Auslandsdent⸗ ſcher— die Bedeutung der Arbeit des VDal unſer Volkstum jenſeits der Grenze beſonde einſchätze. Ich weiß auch darüber hinaus daß die Wirkungsmöglichkeit des Verb größer iſt, je mehr er ſich nach wie vor verſteht von Einflüſſen des offiziellen Deutſchland, gleichgültig, ob dieſes ſich in Regierungen oder in Parteigebilden verkörpert, und ſei es ſelbſt in einer Bewegung, die im Grunde ſo wenig. nor⸗ malen Sinne iſt, wie die nationalſozi Ich darf ausdrücklich betonen, daß dieſe meine Auffaſſung ſich durchaus deckt mit der Auffaſſung des Führers ſelbſt, verſchiedentlich Vertretern des VDA gege Ausdruck brachte und an der ſich, wie ich wei weniger denn je etwas geändert hat. Goebbels bei Hiller Drahtbericht unſeres Berliner Büros Berlin, 6. Juni. Der Reichskanzler hat die Pfingſten in Ober⸗ ſalzberg bei Berchtesgaden verbracht. Dr. Goeß⸗ bels weilte bei ihm zu Beſuch und hatte ausgiebig Gelegenheit, über die Romreiſe zu berichten. Nationalſozialiſtiſcher Gautag Meldung des Wolffbüros — Regensburg, 6. Juni. Die nationalſozialiſtiſchen Kämpfer aus Ober⸗ franken, Oberpfalz und Niederbayern haben unter Beteiligung von etwa 30000 Menſchen am Samstag und Sonntag den erſten Gautag des Groß⸗ gaues Oſtmark abgehalten. Die Tagung begann am Samstag mit einer von 6000 Amtswaltern be⸗ ſuchten Geſamtführertagung, wobei Kultus mini⸗ ſter Schemm ſprach. Pfingſtſonntag ſand zunächſt in Regensburg in Gegenwart von Reichsſtatt⸗ halter von Epp eine Rieſenkundgebung ſtatt, an die ſich auf der Walhalla eine öffentliche Kundgebung mit einer Rede von Kultusminiſter Schemm anſchloß. Aeber eine Million Aufnahmegeſuche in die NS DAN Meldung des Wolff⸗ Büros — München, 6. Juni. Reichsſchatzmeiſter Schwarz erläßt im„Völki⸗ ſchen Beobachter“ folgende Bekanntmachung: Kurz wor der Mitgliederſperre ſind bei der Beichs⸗ leitung derartige Maſſen von Aufnahmegeſuchen ein⸗ gegangen(weit über eine Million), daß die Erledi⸗ gung dieſer Aufnahmen Monate in Anspruch nimmt Reklamationen hinſichtlich dieſer Anmeldungen ſind daher zwecklos und vermehren nur unnötigerweiſe die Arbeit bei der Zentrale. in n der tsdruck bringt, im N eute 60 Kommuniſten feſtgenommen Meldung des Wolff ⸗ Büros — Kattowitz, 6. Juni. Der Kattowitzer Polizei gelang es am Pfingſt⸗ montag, in einem bekannten Ausflugslokal in Pa⸗ newnik eine geheime kommuniſtiſche Verſammlung auszuheben. Deckmantel eines„Ausfluges“ einberufen, an der über 100 Perſonen der Kommuniſtiſchen Partei Schleſiens, Krakaus und Lodzs teilnahmen. Die Po⸗ lizei nahm 60 Perſonen feſt; der überwiegende Teil der Anweſenden waren Juden. um: es erwächſt eine Fülle von Schwierigkeiten, die alle jene, denen ſie ſich entgegenſtellten, nicht zu meiſtern vermochten. Auch Eichendorff nicht! Iſt er übrigens Vorbild geweſen für das, was wir nun von Halbe zu ſehen und hören bekommen? Teilweiſe ſicherlich; das ſcheint unverkennbar, wenig⸗ ſtens hinſichtlich mancher Hauptmomente des Büh⸗ nengeſchehens, das ja allerdings wiederum geſchicht⸗ lich gebunden iſt.— Eichendorff ſchildert Aufſtieg und Niedergang des Helden; Halbe dagegen zeigt allein den aufgehenden Stern. Und dadurch iſt er in beſ⸗ ſerer Lage, als er ſein Werk gedrungener, überſicht⸗ licher, klarer geſtalten, in knappere Szenenfolge zwängen konnte, während Eichendorffs Dispoſition und Konzeption in eine Unzahl von Einzelheiten zerfällt. Daher der geringe Erfolg ſeiner Tragödie. Wird Halbe darin glücklicher ſein?— Nun: er packt feſt zu, gibt eine gut orientierende Einleitung und führt den erſten Akt in ſtändiger Spannung zu Ende. Sehr eindrucksvoll iſt die Szene mit des ehe⸗ maligen Bürgermeiſters uralter Witwe, die in ſehe⸗ riſcher Ekſtaſe Heinrich von Plauen als den Erwähl⸗ ten des Herrn begrüßt.— Der zweite Akt mit ſei⸗ nen langen Dialogen retardiert zuweilen; doch iſt er immerhin von Wichtigkeit für den Gang der Hand⸗ lung und zur Charakt riſierung des Helden und ſeiner ſich allmählich vorbereitenden Schickſals⸗ ſchwere. Prachtvoll gibt ſich der nun folgende Akt: die Begegnung Plauens mit dem polniſchen König Ja⸗ giello und dem litauiſchen Großfürſten Witwrod.— Hier iſt wuchtendes Schreiten der Geſchichte; man fühlt ihr Wehen durch die Kämpfe der Deutſch⸗ ordensritter mit den Polen. Auf der einen Seite Graf von Plauen, der Kluge, Starke, Mannhafte; auf der anderen der ihm an Klugheit ebenbürtige König, den es in rohem Uebermut gelüſtet, das ganze Ordensland Preußen als Siegesbeute zu for⸗ dern.— In hinreißender Steigerung gehen Rede und Gegenrede, durchflutet von manch geſchliffenem Wort und ſcharfem Witz; in Gegenſätzlichkeiten ſchwelgend und doch die dramatiſche Einheitlichkeit nicht außer acht laſſend.— Und auch ſzeniſch wurde hier ein großer Aufwand trefflich genützt; ein pomp⸗ hafter Aufwand an Volksmaſſen, an Rittern und einem Heerbann hoch zu Roß. war— das ſei wiederholt— vollauf gelungen; des⸗ Der vierte Akt ſinkt beträchtlich ab, ebenſo ein Teil des fünften, der erſt gegen den Schluß hin neuen Anlauf nimmt und mit der Krönung des zum Ordensſtatthalter erkürten Plauen ausklingt.— Der Dichter hat manche Parallelen zur deutſchen Gegenwart gezogen; das offenbart ſich vielfältig. Iſt das Tendenz, die der künſtleriſchen Qualität wo⸗ möglich ſchaden könnte?— Teilweiſe ſcheint es ſaſt ſo: an allen jenen Stellen, wo etwas wie eine ge⸗ wiſſe Gelegenheitsmache hervorguckt.— Doch Ein⸗ zelheiten von dichteriſcher Kraft ſind unverkennbar, und vielleicht bedürfte es nur der Ausſchaltung einiger Ueberſteigerungen, um dem Ganzen zu dienen, das übrigens in lebendiger Sprache ge⸗ an!! Die Aufführung bewies viel Fleiß und Ver⸗ ſtändnis unter der Regie von Hermann Merz, dem bekannten Leiter der Zoppoter Waldoper. Die Szene gleichen Drum und Dran der gewaltigen Kom⸗ parſerie.— Die Darſteller insgeſamt vorzügliche Sprecher. Obenan ſeien genannt: Karl Wüſten⸗ hagen vom Hamburger Deutſchen Schauſpielhaus, ein prachtvoller, heldiſcher Plauen; Armand Za e p⸗ fel vom Nationaltheater München, der den Jagiello in unheimlicher Natürlichkeit ſchuf; und Heinz Biede, Danzig als derber Witorod.— Annelieſe Halbe(Berliner Künſtlertheater) gelang nicht durchweg die Judith. Im übrigen gedenken wir noch der Danziger? Frieda Regnald, Brücke l, Nord, Kliewer, Pilat, Armand, Klur. Sie erſpielten dem Stück einen ſchönen Erfolg. Und als zum Schluß die ragende Marienburg in tiefrotem Flammenſchein erglomm, davor der hell beleuchtete Schauplatz des Spiels mit ſeiner Farben⸗ pracht— als die Glocken vom Hochſchloß herüber⸗ klangen und über allem das Mondlicht geiſterte—: da erſtand eine wunderſam gegenwartsnahe Roman⸗ tik voller Geheimnis und raunendem Zauber.—— Am erſten Pfingſtfeiertag folgte ein Muſikfeſt im Großen Remter der Burg; am zweiten die Weihe des Denkmals für Ferdinand Schulz, dem großen Segelflieger, der hier vor einigen Jahren abſtürzte. Volkstänze und Spiele beſchloſſen die Feſttage am Ufer der Nogat, hart an der Grenze des berüchtigten „Korridors“, zu Füßen der ſtolzen Ordensburg, des hehren Wahrzeichens deutſcher, ewig deutſcher Kultur auf einer Hühnerfarm Steinplatten gefunden, und Großtaten im deutſchen Oſten! Münchner Araufführung Das Bayeriſche Staatsſchauſpiel brachte im Reſidenztheater eine romantiſche Bauern⸗ Komödie„Die Pfingſtorgel“ von dem im Münchener Rundfunk tätigen Alois Johannes Lippl zur Uraufführung. Der Verfaſſer nennt ſein Werk eine Moritat. Dieſe Bezeichnung erſcheint einerſeits etwas zu ſenſationsmäßig, denn die Hand⸗ lung iſt einfach genug: neben dem zum Ziel ſtreben⸗ den Liebespaar ſchenken alle landfahrenden Leute des Gäus, einem beſonders geizigen Dorf, eine Orgel; andererſeits iſt ſie zu beſcheiden, denn Lippl gibt, was er zu geben hat, in gepflegter und künſtleriſcher Form. Er folgt gelegentlich den Spuren Eichen⸗ dorffs, zeichnet ſeine Bauern jedoch mit der ſicheren Hand eines Anzengruber. Das hübſche Stück wurde von Walther Brügmann ganz hervorragend in⸗ ſzeniert und wird aller Vorausſicht nach— zumal bel den prächtigen Bühnenbildern Ludwig Horn⸗ ſteiners— der Münchener Sommerſchlager wer⸗ den, den weder ein Einheimiſcher noch ein Fremder verſäumen ſollte. Ernſt Martens, Angelika Salleker, Guſtav Waldau, Konſtantin Del⸗ eroix waren in den tragenden Rollen ausge⸗ zeichnet. Der Abend wurde ein Erfolg, wie man ihn in München oft erlebt, Lippl konnte ſich am Schluß ungezählte Male zeigen. 25 O Dietrich⸗Eckart⸗Feſtſpiele in Verchtesgaden. Der in München gegründete Verein„Vaterländiſche Freilichtſpiele Dietrich⸗Eckart⸗Bühne“ wird bereits in dieſem Sommer in Berchtesgaden ſein Freilicht⸗ theater eröffnen. Das Theater, für das ein ſehr ſchön gelegenes Grundſtück zur Verfügung geſtellt worden iſt, ſoll mit Dietrich Eckarts Drama„Hein⸗ rich, der Hohenſtaufe“ eingeweiht werden. ( Steinzeit⸗ Zeichnungen bei Pyrmont In der Nähe von Bad Pyrmont wurden bei e Zeichnungen von Mammut, Höhlenbär und Wils⸗ pferd aufwieſen. Die Zeichnungen waren in dem⸗ ſelben Stil gehalten wie die von La Madeleine und Altamira. Das Alter wird auf zir la 20 00 Jahre geſchätzt. Der Fundort liegt auf der nörd⸗ lichen Seite der Pyrmonter Berge. Die Verſammlung wurde unter dem ö und ihr Dien Wie Linien d über der Felertag jungen der ſonſt Ausflug glich nu guter W der Vet Großflu Bergſtre Heidelbe Ausfall Auf der Pfir Jahres. Am der Mit hafen r Der Kr Arzt in Becken 1 Am ger, de burg⸗St einem h von ein ßenbahn Mehrere Polizein gelegt. Am! vormitte ſtraße i die Fah rabfahre fahre: lung de unterlai ietrin Hautabſ menſtoß gegen wagen, guſamn wagen legung 1 letzten d rufsfeur haus ge 8 Eine dungs po den Ko auf die die ſich Hauſes verſteckt, verdank. wurden kleinere. ſtiges N terzeitut tigt wan Reit Unte: trat in schuß Inter de klärung treter d miniſter der Fi des Rei poſtmini außerde! tung d Bund 2 Deutſche ſche Luf! tag, der werbes werden rung ur Führun ſchuß ausſchuf Jan die gung ge und von renden heim 9 Außerde nahmen ſung de ſamte 9 * 1. heim. SA au mit 100 * 1 tage w niſtiſche — einen deut⸗ einer nor⸗ zum heute 1908 mi. Ober⸗ ve b⸗ iebig ni. Ober⸗ unter am 5 roß⸗ gann t be⸗ in i⸗ tächſt att⸗ t, an bung bloß. iche nt. ölki⸗ ichs⸗ ein⸗ ledi⸗ mit ſind veiſe — Dienstag, 6. Juni 1933 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe 3. Seite Nummer 255 Der Pfingſtverkehr Wie uns die OEch mitteilt, blieb auf ihren ginten der Pfingſtverkehr um etwa 22 Prozent gegen⸗ über dem Vorjahr zurück. Der Verkehr am erſten ßelertag war, wenn er auch nicht ganz den Erwar⸗ lungen entſprach, befriedigend. Der Pfingſtmontag, ber ſonſt in früheren Jahren als Hauptverkehrs⸗ und Ausflugstag gegolten hat, enttäuſchte. Der Verkehr glich nur dem eines gewöhnlichen Sonntags bei guter Witterung. Ausſchlaggebend für den Rückgang her Verkehrs mag neben der Wirtſchaftskriſe der Großflugtag geweſen ſein, der den Verkehr nach der Bergſtraße uſw. aufgehalten hat. Das Mehr der von beidelberg her beförderten Perſonen konnte den Ausfall nicht einholen. Auf der Rhein⸗Haardt⸗Bahn erreichte ber Pfingſtverkehr ungefähr den Umfang des letzten Jahres. Verkehrsunfälle Am Rheinbrückenvorplatz wurde am Sonntag in der Mittagszeit ein Bauamtmann aus Ludwigs⸗ hafen von einem Perſonenkraftwagen angefahren. Der Kraftfahrer brachte den Verunglückten zu einem Arzt in Ludwigshafen, der mehrere Blutergüße am Becken und andere Verletzungen feſtſtellte. Am Sonntag nachmittag wurde ein Fußgän⸗ ger, der an der Straßenbahnhalteſtelle Karl⸗Laden⸗ burg⸗Straße die Dürer⸗Straße unmittelbar hinter einem haltenden Straßenbahnzug überqueren wollte, von einem auf dem anderen Gleis fahrenden Stra⸗ ſenbahnzug angefahren und zur Seite geſchleudert. Nehrere Verletzungen waren die Folge. Auf der Polizeiwache wurde dem Mann ein Notverband an⸗ gelegt. Am Weſtausgang von Seckenheim ſtießen geſtern vormittag ein Kraftradfahrer und ein die Haupt⸗ ſtraße überquerender Radfahrer zuſammen, wobei die Fahrzeuglenker und die Begleiterin des Kraft⸗ rbfahrers zu Boden ſtürzten. Der Kraftrad⸗ fahrer erlitt eine Gehirnerſchütterung, eine Prel⸗ lung des rechten Oberſchenkels und mehrere blut⸗ unterlaufene Stellen im Geſicht, ſeine Beglei⸗ ierin eine Prellung der rechten Beckenſeite und Hautabſchürrungen. Unmittelbar mit dem Zuſam⸗ menſtoß mit dem Radfahrer ſtieß der Kraftradfahrer gegen einen entgegenkommenden Perſonenkraft⸗ wagen, deſſen Führer auf den Gehweg fuhr, um den guſammenſtoß zu verhindern. Durch den Perſonen⸗ wagen wurde ein Gartenzaun beſchädigt. Nach An⸗ legung von Notverbänden, wurden die beiden Ver⸗ letzten durch den Krankentransportwagen der Be⸗ tufsfeurwehr Neckarau in das Allgemeine Kranken⸗ haus gebracht. Geheimoͤruckerei im Jungbuſch Eine Hausſuchung, die durch Beamte der Fahn⸗ bungspolizei bei einem im Jungbuſchgebiet wohnen⸗ den Kommuniſten vorgenommen wurde, führte auf die Fährte einer geheimen Druckerei, die ſich der Verdächtige im Keller des betreffenden Hauſes eingerichtet hatte. Die Druckerei war ſo gut verſteckt, daß es nur dem Spürſinn der Beamten zu verdanken iſt, daß ſie entdeckt wurde. Beſchlagnahmt wurden eine Druckmaſchine, die zur Herſtellung von kleineren Druckſachen ausreicht, Setzkäſten und ſon⸗ ſtiges Material, das aus der Druckerei der„Arbei⸗ terzeitung“ ſtammte, in der der Kommuniſt beſchäf⸗ tigt war. Die Geheimdruckerei wurde beſchlagnahmt und ihr Beſitzer feſtgenommen. Reichsausſchuß für Fremoͤenverkehr Unter dem Vorſitz des Staatsſekretärs Funk rat in Berlin der neugebildete Reichsaus⸗ ſchuß für Fremdenverkehr zuſammen, dem unter dem Vorſitz des Reichsminiſters für Volksauf⸗ klärung und Propaganda angehören: je ein Ver⸗ lreter des Reichs verkehrsminiſteriums, des Reichs⸗ miniſteriums des Innern, des Reichsminiſteriums der Finanzen, des Reichswirtſchaftsminiſteriums, des Reichsminiſteriums für Luftfahrt, des Reichs⸗ hoſtminiſteriums und des Auswärtigen Amtes, außerdem Vertreter der Länder, die Hauptverwal⸗ tung der Deutſchen Reichsbahn⸗Geſellſchaft, der Bund Deutſcher Verkehrsverbände und Bäder, der Deutſche Städtetag, die Schiffahrtslinten, die Deut⸗ ſche Lufthanſa, der Deutſche Induſtrie⸗ und Handels⸗ tag, der Reichseinheitsverband des Gaſtſtättenge⸗ werbes uſw. Die Mitglieder des Reichsausſchuſſes werden von dem Reichsminiſter für Volksaufklä⸗ rung und Propaganda für drei Jahre berufen. Zur Führung der Geſchäfte wird ein Arbeitsaus⸗ ſchuß gebildet. Mit der Bildung dieſes Reichs⸗ ausſchuſſes iſt zum erſten Mal die Reichsregierung zan die Spitze der deutſchen Fremdenverkehrsbewe⸗ gung getreten. Die von den Fremdenverkehrsorten und von den Landesverkehrsverbänden durchzufüh⸗ renden Werbemaßnahmen werden ihre Begutachtung heim Reichsausſchuß für Fremdenverkehr finden. Außerdem wird der Reichsausſchuß über dieſe Maß⸗ nahmen hinaus die Förderung und Zuſammenfaſ⸗ ſung der deutſchen Verkehrswerbung für das ge⸗ ſamte Reichsgebiet durchführen. * 1. Nationalſozialiſtiſcher Großflugtag in Maun⸗ heim. Bei der Abſperrung war außer der SS und 'A auch eine Kompagnie vom Stahlhelm mit 100 Mann beteiligt. * In Schutzhaft genommen. Während der Feier⸗ lage wurden drei Perſonen wegen kommu⸗ niſtiſchen Umtriebe in Schutzhaft genommen. Erklärung Dem Präſidium des Vereins Dentſcher Zeitungs⸗Verleger ſind in letzter Zeit zahlreiche Berichte und Beſchwerden über Mißſtände zugegangen, die ſich auf dem Gebiet des Wettbewerbes der Zeitungen untereinander herausgebildet haben. ö 4 B. D..⸗V. hat ſtets den Grundſatz vertreten, daß ein geſun der Wettbewerb im 36 5 u ugs weſen notwendig iſt, weil damit zugleich eine Leiſtungsſteigerung und Hebung der geiſtigen Werte der Zeitungen verbunden iſt. Das Präſtdium des V. D..⸗V. hält an dieſem Grundſatz auch weiterhin feſt. Die Methoden, die in letzter Zeit— wie aus den eingegangenen Berichten hervorgeht— im Wett⸗ bewerb der Zeitungen untereinander in großem Umfange angewendet werden, haben aber mit einem Keen Leiſtungs wettbewerb nichts mehr zu tun. Sie ſind vielmehr der Ausfluß eines überſteigerten und damit ungeſunden Konkurrenzkampfes, der ſich auf die Dauer für alle Beteiligten wirtſchaftlich nachteilig auswirken muß. Auf dem Gebiete der Abonnements⸗ und Anzeigenwerbung ſind vielfach von Werbern, insbeſondere von Kolonnen, Mittel angewandt worden, die ſowohl gegen die guten Sitten wie gegen die geſetzlichen Beſtimmungen verſtoßen und daher aufs ſchärfſte zu mißbilligen ſind. Das Präſibium bes V. D..⸗V. hat ſich mit den vorliegenden Beſchwerden eingehend befaßt. Es fordert hiermit alle Mitgliebsverlage auf, die vor handenen Mißbräuche auf dem Gebiete des Wett⸗ bewerbes unverzüglich abzuſtellen. Für den freien Wettbewerb im Zeitungsweſen können nur folgende Richtlinien maßgebend ſein: Die Werbung ſoll ſtets die eigene Leiſtung der Zeitung im redaktionellen Teil und den be⸗ ſonderen Werbewert ihres Anzeigenteils in den Vordergrund ſtellen. Die Verächtlichmachung und Verunglimpfung von Konkurrenzzeitun⸗ gen oder Konkurrenzverlagen iſt unzuläſſig. Auch die ſchärfſten Propaganda⸗Maßnahmen dürfen die Grenzen nicht überſchreiten, die durch geſetzliche Beſtimmungen(Geſetz gegen den unlauteren Wettbewerb) und durch die gewerbeübliche Verkehrsſitte gezogen ſind. Ebenſo unzuläſſig iſt die Werbung mit Mitteln, die gegen die guten Sitten verſtoßen, z. B. Androhung von geſchäftlichem oder beruflichem Boykott, An⸗ drohung von wirtſchaftlichen Nachteilen, Aufſtellen von ſchwarzen Liſten und Anwendung ähnlicher Druckmittel. 5 Das Präſidium des V. D..⸗V. erwartet, daß die Mitgliedsverlage bei ihren Werbemaßnahmen die obigen Geſichtspunkte berückſichtigen und daß die Verlage zur Durchſetzung dieſer Richtlinien ſchärfſte Kontrolle über ihre Werber ausüben und ungeeignete Elemente aus der Werbung entfernen. Fälle von Verſtößen gegen dieſe Richtlinien ſind dem V. D..⸗V. unverzüglich zur Kenntnis zu bringen. Verein Deutſcher Zeitungs⸗Verleger (Herausgeber der deutſchen Tageszeitungen) E. V. Das Präſidinm: Amann, Dr. Jänecke, Jahr, Dr. Knittel, v. Zweck. Die vorſtehende Erklärung des neugebildeten Präsidiums des Vereins Deutſcher Zeitungs⸗ Verleger, dem nach dem Beitritt der nationalſozialiſtiſchen Preſſe als Führer der Verlagsleiter des „Völkiſchen Beobachters“, Amann, und ferner der Verlagsleiter des„Angriff“, Jahr, angehören, rügt mit Recht die ſtarken Auswüchſe, die in den letzten Wochen bei der Abonnenten⸗ und Anzeigenwerbung gewiſſer Zeitungen(leider auch in Mannheim) feſtzuſtellen waren. Die Richtlinien des Präſibinums gehen auf die vorauftegangenen Erklärungen des Reichskanzlers und des Reichspropagandaminiſters zurück, die— ebenſo wie noch vor kurzer Zeit der badiſche Miniſter⸗ präſident— ſich dagegen ausſprechen, daß der nationalen Preſſe ihre bereitwillige Mitarbeit im neuen Staat durch unqualifizierbare Angriffe erſchwert wird. Fünfzig Jahre tren dem deulſchen Lied Goloͤenes Jubiläum der„Germania“ Mannheim⸗Wallſtadt Die Feier der 50. Wiederkehr des Grün⸗ dungstages des Geſangvereins„Ger⸗ mania“ Mannheim⸗Wallſtadt hatte lebhaf⸗ teſtes Echo bei der ganzen Einwohnerſchaft des Vor⸗ ortes gefunden, denn ſchon am Vorabend des Feſtes war kein Haus ohne Flaggenſchmuck. An allen Häu⸗ ſern entlang und über die Straßen ſchwangen ſich Girlanden. Den Auftakt der Jubelfeier bildete am Samstag abend ein Feſtbankett im geſchmückten Saale der„Krone“. Das Preisſingen Welch freudigen Widerhall das goldene Jubiläum des Geſangvereins„Germania“ innerhalb und außer⸗ halb Wallſtadts gefunden hatte, bewieſen auch die wertvollen Preiſe, die für den geſanglichen Wettſtreit geſtiftet worden waren, nicht nur von Ehrenmitgliedern und ſonſtigen Freunden des jubi⸗ lierenden Vereins. Auch die Stadt Mannheim be⸗ kundete durch Ausſetzung eines Preiſes ihre Teil⸗ nahme an dem Feſt. Beſonderes Aufſehen erregte der Pokal, der die Widmung des Reichskanzlers Adolf Hitler trug und neben den anderen Preiſen, ſowie Ehrenzeichen des Vereins aus früheren Siegen in den Schaufenſtern der Conditorei und Kaffee Maierhöfer ausgeſtellt waren und zahlreiche Schau⸗ luſtige anlockte. ö Der Einladung des feſtgebenden Vereins, ſich an dem Preisſingen als Schwerpunkt der muſikaliſchen Veranſtaltungen zu beteiligen, waren elf Vereine ge⸗ folgt. Während der Sonnenſchein ins Freie lockte, unterzogen ſich die Sänger am Vormittag gerne der nicht leichten Aufgabe, bei faſt lähmender Hitze ihr in ausdauernder Arbeit erworbenes Können zu zeigen. Die Einteilung nach Klaſſen, derzufolge diesmal mit dem erſchwerten Volksgeſang eingeſetzt und über den einfachen zum erſchwerten Kunſtgeſang fort⸗ geſchritten und der einfache Volksgeſang an den Schluß geſtellt wurde, hatte, mit den tatſächlich ge⸗ botenen Leiſtungen verglichen, nicht viel zu bedeuten, zumal ſchon in der 2. Klaſſe ſo gute Leiſtungen ge⸗ boten wurden, daß ſich die Grenzen verwiſchten, wenn nicht verſchoben. So traten die in die 2. Klaſſe eingereihten Vereine außer mit volkstümlichen Chören auch mit durchkomponierten Balladen auf, die durch ihren Modulationsreichtum und durch die Häufung von tonmaleriſchen Momenten an das Können der Sänger hinſichtlich reiner Intonation und ſorgfältiger Nuancierung, wie deutlicher Aus⸗ ſprache die höchſten Anforderungen ſtellten. Es ver⸗ dient hervorgehoben zu werden, daß trotz der ange⸗ führten ungünſtigen Faktoren ſich Trübungen der Stimmung nur vereinzelt bemerkbar machten. Die Pianiſſimo⸗Wirkungen in den erſten Tenbren, die der Geſangveren„Arion“ in der Liebesklage von Matth. Neumann bot, machten direkt Aufſehen, wie auch die ſorgfältige Schattierung, die der Sänger⸗ bund Käfertal hören ließ, angenehm auffiel. Ebenſo war die ſonſt bemerkbare Neigung zum Schleppen faſt durchwegs vermieden. Das Preisſingen wurde von folgenden Vereinen beſtritten: In Klaſſe II„Er⸗ ſchwerter Volksgeſang“: Aurelia Ilvesheim(Diri⸗ gent: Viktor Din and); Sängerbund Heddesheim (Theo Schmidt); Sängerbund Viernheim(Guſtin Lamberth). Klaſſe III„Einfacher Kunſtgeſang“: Sängerbund Mannheim⸗Sandhofen(Guſtin Lam⸗ berth); Liederkranz Schriesheim(Ludwig Trei⸗ ber). Klaſſe IV:„Erſchwerter Kunſtgeſang“: Arion Mannheim(Viktor Din and); Sängerbund Mann⸗ heim⸗Käfertal(Max Adam); Sängerkreis Mann⸗ heim⸗Wallſtadt(Dr. Enkrich); Liederkranz Wall⸗ ſtadt(Fritz Müller). Klaſſe I:„Einfacher Volks⸗ geſang“: Liederkrang Rippenweier(Adolf Pfrang); Germania Feudenheim(Fritz Leon⸗ bar dt. Der Festzug Nach der Tiſchzeit ſetzte ſich der Feſtzug, der von Vorreitern in den grün⸗weiß⸗roten Farben der jubi⸗ lierenden„Germania“, der Feudenheimer SA⸗Amts⸗ walterkapelle und Ehrenjungfrauen eröffnet wurde, in Bewegung. Die Wagen mit den Vereinsgründern ſowie dem Feſt⸗ und Ehrenausſchuß folgten. Daran reihte ſich die ſtattliche Kolonne der Vereine: zuerſt die elf Chöre des Badiſchen Pfalzgaubundes und der Sängervereinigung Mannheim, die am Preisſingen teilgenommen hatten, hierauf die Gaſtvereine: Kon⸗ kordia, Benzſcher Männerchor und 1858 Mannheim, Eintracht und Frohſinn⸗Käfertal, Teutonia und Frohſinn⸗Feudenheim, Germania⸗ Ilvesheim und Sängereinheit Ladenburg. Den Schluß bildeten die übrigen Vereine von Wallſtadt und die feſtgebende „Germania“. Als der Zug in den Feſtplatz eingerückt war, konnte das weiträumige Zelt die Menge kaum faſſen. Vorſitzender Annamaſer hatte Mühe, inmitten der raſch anſchwellenden Woge echt kurpfälziſcher Fröhlichkeit Gehör zu ſchaffen. Anſtelle des zuerſt vorgeſehenen Maſſenchors ſpielte einleitend die S A⸗ Kapelle unter Muſikzugführer Fath einen ſchnei⸗ Mit- und ohne in allen f Haus 1 digen Marſch. Dann ſprach Frl. Lydia Sieg ⸗ fried einen Prolog, der das deutſche Lied und die deutſche Einheit feierte. Anſchließend daran krönten Vereinsdamen das Banner der„Germania“ mit einem die Zahl 50 umrahmenden goldenen Medaillon. In ſeiner ſchwungvollen Feſtrede gab das langfährige Vereinsmitglied Georg Bauder⸗Rheinau der Freude des Jubelvereins darüber Ausdruck, daß ſeine Halbjahrhundertfeier mit der deutſchen Volks⸗ erhebung zuſammenfällt. Dem Reichskanzler Adolf Hitler, dem wir der Stadt Mannheim für die geſtif⸗ teten Ehrenpreiſe herzlich gedankt wurde, übermittelt die„Germania“ treue Sängergrüße und das Ver⸗ ſprechen, durch Pflege des zum Volksgut gewordenen deutſchen Lieds, an der Wiederaufrichtung der Nation mitzuarbeiten. In dieſem Sinn ſtimmte die Ver⸗ ſammlung begeiſtert in das Deutſchlandlied ein. Ein Wett⸗ und Werbeſingen der Gaſt⸗ vereine, abwechſelnd mit Vorträgen der Muſik⸗ kapelle, füllte den Reſt des Programms. Die Preisverteilung Das Preisgericht, das ſich aus den Herren Karl Kern, Muſikdirektor, Frankfurt a. M. und Albert Günth, Muſikdirektor, Pforzheim, nebſt drei Bei⸗ ſitzern zuſammenſetzte, war zu folgendem Ergebnis gelangt: 230 Punkte und höchſte Tagesleiſtung: Sängerbund Käfertal im erſchwerten Kunſt⸗ geſang(Pokal des Reichskanzlers Hitler). 227 Punkte und J. Preis: Arion Mannheim, er⸗ ſchwerter Kunſtgeſang,(Pokal der Wirte⸗Vereinigung Mannheim⸗Wallſtadt). Bei 222,5 Punkten ſtellte ſich Punktgleichheit heraus im Volksgeſang und Kunſt⸗ geſang bei den Geſangvereinen Sängerkreis und Liederkranz, beide Wallſtadt. Die Ehren⸗ gaben wurden verloſt. 221 Punkte: Liederkranz Schriesheim(Preis der Stadt Mannheim). 220,5 Punkte Sängerbund Sandhofen(Preis der Familien Rud, und Theodor Annamaier). 220,5 Punkte Aurelia Ilvesheim(Preis des Lokal⸗ wirtes„zur Krone“). 217,5 Punkte Sängerbund Heddesheim(Ehrenpreis der Brauerei Sinner, Karlsruhe). 215 Punkte Sängebund Viern⸗ heim(Preis der Brauerei Durlacher Hof). 207 Punkte Germania Feudenheim(Preis von Tünchermeiſter Kilthau). 204,5 Punkte Lieder ⸗ kranz Rippenweier(Ehrengabe des Feſtaus⸗ ſchuſſes). In jeder Klaſſe waren erſte Preiſe ver⸗ treten, wie auch die hohe Punktzahl der beſte Beweis für die hohe Bewertung der geſanglichen Leiſtungen ſpricht. Mit lebhafter Befriedigung nahmen die Vor⸗ ſtände der betreffenden Vereine die Urkunden und Ehrengaben entgegen, freudig akklamiert von den zahlreichen Beſuchern der Feſtwieſe. Neuwahl in den Spitzenverbänden der badiſchen Wirtſchaft Der Bund badiſcher Arbeitgeberver⸗ bände hat in ſeiner am 2. Juni in Karlsruhe ſtattgefundenen Jahresverſammlung etn⸗ ſtimmig Dr. Fritz Reuther⸗Mannheim(NSDAP) zum 1. Vorſitzenden gewählt. Da Dr. Fritz Reuther gleichzeitig auch zum Vorſitzenden des Verbandes ſüdweſtdeutſcher Induſtrieller gewählt wurde und die Geſchäftsführung dieſes Verbandes vor wenigen Tagen dem Geſchäftsführer des Bundes badiſcher Arbeitgeberverbände, Korvettenkapitän a. D. El⸗ ſäßer(Stahlhelm), übertrug, iſt ſomit in dieſen beiden wichtigen Spitzenverbänden der badiſchen Wirtſchaft die Perſonalunion im Vorſitz und der Ge⸗ ſchäftsführung hergeſtellt. Der Verband Südweſtdeutſcher Induſtrieller wird ſeinen Namen ändern in„Verband Badiſcher In duſtrieller“ um die beſondere Verbunden⸗ heit mit unſerer badiſchen Heimat auch äußerlich zum Ausdruck zu bringen. * Schwerer Sturz. Sonntag mittag ſtürzte ein Volksſchüler auf der Neckarwieſe und brach ſich den linken Oberarm. Der Verunglückte fand Aufnahme im Allg. Krankenhaus. Pfingſten im Frieoͤrichspark Lenzesfreude iſt nun auch im Friedrichspark eingekehrt. Während langer, troſtlos kalter und regneriſcher Wochen lagen die wohlgepflegten Anlagen verödet. Die feſte⸗ feiernden Vereine mußten ſich in die Säle flüchten. Juſt zu Pfingſten konnte aber Mannheims ſchönſte Erholungs⸗ ſtätte endlich den ſommerlichen Betrieb eröffnen. Akazien⸗ blüten verſtrömen ſüßen Duft und aus den Büſchen leuch⸗ ten die weißen Sterne des Hollunders. Vor der Gaſt⸗ terraſſe weiſen die Zeiger der berühmt gewordenen Blu⸗ menuhr über einem aus weißgrauen Katzenpfötchen zu⸗ ſammengefügten Zifferblatt mit Zahlen aus zartgelber Spergula, wie die Stunden hier angenehm verrinnen. Wenn die Sonne am ſpäten Nachmittag all ihr Gold zwi⸗ ſchen den hochwüchſigen Bäumen verſtreut hat und hernach das Mondlicht den Weiher und die Turmhauben der Sternwarte und Jeſuitenkirche mit bleichem Schimmer verklärt, nimmt unſere Sinne ein Sommernachtstraum aus Oberons Reich gefangen Leichtfüßig tanzende Geiſter beſchwört das Philhar⸗ moniſche Orcheſter herauf.„Operettenmuſik aus den letzten drei Jahrzehnten“ wurde uns am Pfingſtſonntag beſchert: Melodienperlen aus den be⸗ liebteſten Schöpfungen von Lehar, Linke, Fall, Kalman, Jeſſel, Eysler und Oskar Strauß. Abends errang ſich Opernſänger Alfred Färbach mit ſeinem einſchmeicheln⸗ den Tenor wieder die Gunſt der Hörer. Er mußte nach zwei Operettenſchlagern aus dem„Vogelhändler“ und Eyslers„Lachendem Ehemann“ und nach je einem Rhein⸗ und einem Weinlied ein Dacapo ſpenden. Am zweiten Feiertag ſchwang Johann Strauß das Szepter des Froh⸗ ſinns. Nach einer Ouvertüre ſeines Zeitgenoſſen Franz von Supps vernahm man die bekannten Weiſen aus „Fledermaus“ und„Zigeunerbaron“, dann Walzer, Polka⸗ Mazurkas und Märſche. Die Rhythmen der Wiener Operette regten nach dem Konzert die Jugend zum Tanz im Gartenſaal an. In den vier Gartenkonzerten bewährte Kapellmeiſter L. Becker mit dem hingebend ſpielenden Orcheſter ſeinen alten Ruf als Muſiker von Können und Geſchmack. X. Das Feſt der ſilbernen Hochzeit begeht heute Lackierer⸗ meiſter Leopold Kober mit ſeiner Gattin Babette geb. Kohl, Emil⸗Heckelſtraße 91. Bergmann Zgaretten Mondstöck ackungen: Stickefeie n und Bunte gildet tabrik R · G Dresden * N Seite/ Nummer 255 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe Dienstag, 6. Juni 1993 Volkszählung Gleichzeitig Zählung der Durch Reichsgeſetz vom 12. April iſt eine neue Volks- Berufs⸗, landwirtſchaftliche und gewerbliche Betriebszählung angeordnet worden. Stichtag der neuen volkswirtſchaftlichen Inventur, die im ganzen Reich mit Ausnahme des Saargebiets durchgeführt wird, iſt der 16. Juni 1933. Die Volkszählung er⸗ faßt die geſamte deutſche Bevölkerung. Sie ſtellt feſt, wieviel Menſchen im Deutſchen Reich leben und gliedert ſie nach Geſchlecht, Alter, Familienſtand, Religion, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Mut⸗ terſprache. Allein ſchon die nackten Einwohnerzah⸗ len haben eine hervorragend praktiſche Bedeutung, 3. B. als Schlüſſel für den Finanz⸗Ausgleich, die Steuerverteilung, die Pauſchalierung der Verwal⸗ tungskoſtenzuſchüſſe uſw. Darüber hinaus aber bil⸗ det die Volkszählung die wichtigſte Grundlage der geſamten Bevölkerungs⸗Statiſtik und der Volks⸗ kunde, wie ſie für die verſchiedenſten Bedürfniſſe der Innenpolitik, der Schulpolitik uſw. unerläßlich iſt. Auch die Berufszählung erfaßt die geſamte Bevölkerung und gliedert ſie nach Erwerbs⸗ tätigen und Nichterwerbstätigen. Neben den Erwerbstätigen werden die Arbeits⸗ loſen jedes Wirtſchaftszweigs und Berufs nachge⸗ wieſen. Damit werden— im Zuſammenhalt mit den Angaben der Betriebszählung wichtige Unter⸗ lagen gewonnen, um zu unterſuchen, wie weit mit der Wiedereingliederung der Arbeitsloſen in das Erwerbsleben bzw. in ihren früheren Beruf gerech⸗ net werden kann. Die beiden Betriebszählungen geben nähere Aufſchlüſſe über die landwirtſchaft⸗ lichen und gewerblichen Betriebe, ſie zeigen uns die Größe und Gliederung des Produktions⸗ und Ver⸗ teilungsapparates der deutſchen Wirtſchaft. Das Ur⸗ material für das Zählungswerk wird durch drei Fragebogen: die Haushaltungsliſte, die Land und Forſtwirt⸗ ſchaftskarte und die Gewerbekarte gewonnen. Die Haushaltungsliſte iſt von jedem Haushaltungsvorſtand auszufüllen. Sie enthält alle für die Volks⸗ und Berufszählung benötigten Fra⸗ gen, desgleichen auch die Fragen für die kleineren Betriebe in der Landwirtſchaft und im Gewerbe. Das Material für die übrigen Betriebe wird durch die Land⸗ und Forſtwirtſchaftskarte bzw. durch die Gewerbekarte gewonnen, die von den Betriebslei⸗ tern auszufüllen ſind. In den größeren Gemeinden kommt zu dieſen Fragebogen noch die Grundſtücks⸗ liſte, die von den Grundſtückseigentümern auszu⸗ füllen iſt; mit ihrer Hilfe wird gleichzeitig eine Zählung der leerſtehenden Wohnun⸗ gen vorgenommen. Jede Gemeinde iſt in Zählbezirke einzuteilen, für die je ein Zähler zu beſtellen iſt. Um den Gemein⸗ Starker Veſuch Das Strandbad, das am Pfingſtſonntag nicht ein⸗ mal 10 000 Badegäſte beherbergte, erfreute ſich am Nachmittag des zweiten Feiertags eines Beſuches, der nach dem ruhigen Vormittag ganz überraſchend ſtark war. Kurz nach der Mittagsſtunde ſetzte der Zuſtrom ein. Die Fußgänger rückten in ſolchen Scharen an, daß die auf dem Landweg das Bad ver⸗ laſſenden Beſucher ſich nur mühſam durch die Men⸗ ſchenmaſſen ihren Weg bahnen konnten. Auch der Anſturm auf die Bäderdampfer war beträchtlich. Nach vorſichtigen Schätzungen dürften am Montag 20 000 Badegäſte in Sonne, Luft und Waſſer Erholung ge⸗ ſucht und gefunden haben. Wie zu beobachten war, iſt die Schar der Fuß⸗ gänger im Verhältnis zu den die übrigen Transport⸗ mittel benützenden Strandbadbeſuchern im Steigen begriffen. Wurden doch am Sonntag nur 2600 Fahr⸗ rüder und am Montag nur 4000 Räder in Verwah⸗ rung gegeben, eine Zahl, die zu der Geſamtbeſucher⸗ zahl auf Grund der früheren Feſtellungen in keinem Verhältnis ſteht. Der neue Nadabſtellplatz„Ohne Gewähr“ iſt jetzt in der Gabelung der alten Fahrſtraße vor dem Eingang zum Parkplatz angelegt worden. Allerdings ſcheint er ſich nicht der Beliebtheit des früheren Abſtellplatzes„Ohne Gewähr“ zu erfreuen, denn er liegt doch ziemlich weit ab von jeder Auf⸗ ſicht! Am Montag wurden von dieſem Platz auch ſchon zwei Räder geſtohlen, ſo daß Vorſicht unbedingt geboten iſt. Allerdings waren die Beſtitzer der beiden Räder mit Schuld an dem Diebſtahl, denn ſte hatten es verſäumt, ihre Räder anzuſchließen. Vorübergehend hatte am erſten Feiertag die Fahr⸗ radbewachung die Vergünſtigung für Erwerbsloſe aufgehoben, da bei einem Andrang die Kontrolle der Ausweiſe zu große Verzögerungen erwarten ließ. Dieſe Maßnahme, die nur für Sonn⸗ und Feier⸗ tage gelten ſollte, mußte aber wieder rückgängig ge⸗ macht werden da die geſetzliche Handhabe fehlte. Die Oech trug ebenfalls zur Beförderung der Strandbadbeſucher bei. In den Vormittagsſtunden lief ein Wagen und am Nachmittag wurde jeweils der Pendelverkehr mit zwei Wagen durchgeführt. Gefahren wurde jedoch nicht nach einem Fahrplan, ſondern jeweils nach Bedarf. Zahlreiche Unfälle Entſprechend der Beſucherzahl war auch eine ganze Reihe von Unfällen zu verzeichnen. Die beiden Sanitätsſtationen mußten am erſten Tag 41 und am zweiten Tag 111 Fälle behandeln. Die Lebensretter mußten am Montag um halb 5 Uhr helfend eingrei⸗ fen, als eine Schwimmerin in der Nähe der nördlichen Badegrenze um Hilfe rief, da ſie ihre Kräfte zu verlaſſen drohten. Durch einen Rettungs⸗ ſchwimmer und einen weiteren jungen Mann gelang es. die erſchöpfte Frau, die in Neckarau wohnt, aus Ufer zu bringen. Der zufällig anweſende Polizei⸗ arzt Dr. Schwarz nahm die Behandlung in der Sanitätsſtation„Nord“ vor, ſo daß die Frau nach einer Stunde entlaſſen werden konnte.— Am Sonn⸗ tag mittag kam ein junger Mann beim Ueberſpringen der Einfriedigung zur Spielwieſe zu Fall. Ein Bruch des rechten Unterarms war die Folge. Der Sanitätskraftwagen des Roten Kreuzes brachte den Verunglückten in das Allgemeine Krau kenhaus. in Mannheim leerſtehenden Wohnungen den die Gewinnung von geeigneten Perſonen für die Uebernahme dieſes Ehrenamtes zu erleichtern und um den ehrenamtlichen Zählern eine ordnungs⸗ gemäße Durchführung ihrer wichtigen Aufgaben zu ermöglichen, wurden von der Reichsregierung und den zuſtändigen Landesregterungen nähere Beſtim⸗ mungen über den Ausfall des Schulunterrichts über Dienſt⸗ befreiung bzw. die Abhaltung von Sonntags⸗ dienſt bei Behörden getroffen. Es iſt zu erwarten, daß aus den Kreiſen der Beamtenſchaft, der Lehrerſchaft, der Studieren⸗ den uſw., aber auch aus anderen Berufen ſich eine ausreichende Zahl von geeigneten Perſonen für die Uebernahme dieſes wichtigen Ehrenamts den Ge⸗ meindebehörden zur Verfügung ſtellen wird. Die von den Zählern eingeſammelten und ge⸗ prüften Zählpapiere werden durch die Gemeinden den Statiſtiſchen Landesämtern überſandt, bei denen die Aufbereitung des Urmaterials erfolgt. Aus der rieſigen Menge ſind die vorgeſehenen Tabellen zu gewinnen. Um eine Vorſtellung davon zu geben, welche Unmenge von Arbeit hierzu notwendig iſt, ſei erwähnt, daß z. B. bei der Aufbereitung der Volks⸗ und Berufszählung für jede einzelne Perſon eine Zählkarte hergeſtellt werden muß, die alle benötigten Angaben in abgekürzter Form ent⸗ hält, d. ſ. insgeſamt 65 Millionen Zählkarten allein für die Volks⸗ und Berufszählung. Es iſt augenſcheinlich, daß die Koſten eines ſol⸗ chen Zählungswerkes recht beträchtlich ſein müſſen. Doch iſt es dadurch, daß man ſich auf die Gewin⸗ nung der am dringendſten benötigten Angaben be⸗ ſchränken wird, gelungen, gegenüber der großen Zählung von 1925 die Höhe der erforderlichen Mittel erheblich zu vermindern. Während das Zählungs⸗ werk von 1925, das als erſtes nach dem Weltkrieg beſonders eingehend und umfaſſend war, einen Auf⸗ wand von rund 20 Millionen Mark verurſachte, werden für die kommende kleinere Erhebung nur 9 bis 97 Millionen Mark benötigt. Der weitaus größte Teil dieſes Aufwandes entfällt auf Löhne und Gehälter; die Zählung bietet— auf ein Jahr umgerechnet Arbeitsgelegenheit für rund 3000 Arbeitskräfte, die ſich auf die verſchiedenen ſtatiſtiſchen Aemter im Reich vertetlen. Beſonders erwähnt ſei noch, daß die Behörden verpflichtet ſind, über alle bei der Zählung gewonnenen Angaben das Amtsgeheimnis zu wahren. Die Angaben dürfen laut Geſetz nur zu ſtatiſtiſchen Zuſammenſtel⸗ lungen, nicht zu anderen Zwecken, insbeſondere nicht zu Steuerzwecken verwendet werden. des Slrandbades Grober Unfug Einen groben Unfug, der nicht ſcharf genug be⸗ ſtraft werden kann, verübten zwei junge Leute, die am Montag abend um halb 7 Uhr während des Schwimmens laut um Hilfe riefen. Die Le⸗ bensretter ſtürzten ſich ſofort ins Waſſer, mußten aber erkennen, daß man ſich einen„Scherz“ erlaubt hatte, denn die beiden jungen Leute ſchwammen ſehr flott weiter. Die Rettungsſchwimmer ſorgten dafür, daß die beiden Rufer ans Land kamen und dort Re⸗ chenſchaft über ihr Verhalten ablegen mußten. Na⸗ türlich wollten ſie es nicht geweſen ſein. Sie be⸗ haupteten nicht„Hilfe“, ſondern„Lilo“ gerufen zu haben. Es ſind aber genügend Zeugen vorhanden, die deutlich den Hilferuf gehört haben und die zwei⸗ felsfrei beſtätigen können, daß man nicht den Mäd⸗ chennamen aus dem Waſſer heraus rief. Nach poli⸗ zeilicher Feſtſtellung der Tatſachen wurden die bei⸗ den Sünder entlaſſen. Sie dürfen aber ſicher ſein, daß ihre Tat nicht ungeſühnt bleibt, zumal ein ſolch übler Scherz nicht ſcharf genug verurteilt werden kann. Selbſtverſtändlich hatte der Zwiſchenfall einen großen Menſchenauflauf zur Folge und es blieb verbreitet nicht aus, daß die tollſten Gerüchte wurden. Meldung der Landeswefferwarie Karlsruhe Vorausſage für Mittwoch, 7. Juni Sehr warm, am Nachmittag und Abend Gewitter⸗ bildungen. Beobachtungen der Laudeswetterſtellen.26 Uhr vormittags See„83 Wind Stationen höhe 79 5 58 28 8. Wetter m mm e Ss 8s micht. Stärke Wertheim 151— 11 2 810 leicht wolkenlos Königsſtuhl 563 702,1 18 21 14 N leicht heiter Karlsruhe 120 762,8 10 25 11 ON leicht[heiter Bad. ⸗Baden 213 762,3 15 26 9 80 leicht halbbedeckt Willingen 112 704,2 11 22 5 80 leicht heiter Bad. Dürrh 701— 9 22 4 ſtill— heiter St. Blaſtien 780— 12 21 4* leicht heiter Badenweiler 422 762.2 14 25 12 fin— balbbedeck Schauinsld 1208 651.8 16 21 12 leicht balbbedeckt Feldberg Hofſf1275 630,0 14 16 9 0 ſchwach heiter Das heitere, ſtörungsfreie Wetter hielt ſich auch während der Feiertage und ergab in der Ebene Höchſttemperaturen bis 27 Grad. Heute morgen haben die während der letzten Tage beſonders in der Hochlage ſehr heftigen Oſtwinde abgeflaut und eine erhebliche Verflachung des Druckfeldes über Mitteleuropa iſt eingetreten. Das warme Wetter wird anhalten, jedoch iſt mit einſetzender Gewitter⸗ täsigkeit zu rechnen. Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat Juni Nheſn⸗ Hegel 5 5 1 6. Neckar-Penelf 3 4. 6 1 5 07 2,98 2,88 2,80 . 245 5 5.28.12.05 Mannheim. 4,07 4,06 3,90 3,07 Vebl..32 3,37 3,20.13 3,06] Jagſtfeld 450—.75 Marau..23 5,24 5,16 4,98.80 Heilbronn 0—— 925 Mannheim.20.7.20.03 3,78]] ochingen of 02 aub.90.842.74.73260 Diede heim. 1,191,060, 9s 0,93 Alm 24427/202780 22 Vaterländiſche W — Viele Tauſende verſammelten ſich zur Schlageter-Ehrung in Schönau i. W. * Schönau i.., 6. Juni. Die von der NSDAP am erſten Pfingſtfeiertag veranſtaltete Vaterländiſche Weiheſtunde zum Gedenken Albert Leo Schlageters hatte nicht nur etwa 10 000 SA⸗ und SS⸗Leute, ſowie Angehörige der Hitlerjugend des Stahlhelms zahl⸗ reicher Krieger⸗ u. Militärvereine, des Jundgutſchen Ordens uſw., nach Schönau gebracht, ſondern auch eine nach Tauſenden zählende Menſchenmenge, die das Wieſental⸗Städtchen Schönau zum Mittelpunkt eines großen Geſchehens machte. Die Vorbereitun⸗ gen waren in wochenlanger Arbeit von der Stan⸗ darte 142(Lörach), ihrem Führer Meyer und dem Sturmbannführr Schmidt⸗Steinen i. W. in muſter⸗ gültiger Weiſe durchgeführt. Das Städtchen Schö⸗ nau, einſt wenig bekannt, jetzt im Mittelpunkt natio⸗ nalen Empfindens, zeigte ſich im Schmuck einer Ueberfülle von Fahnen der nationalen Erhebung, beſonders die Talſtraße mit dem Rathaus. Das Haus der Familie Schlageter war beſonders reich ge⸗ ſchmückt. Liebevolle Hände hatten das ihre getan, um die Geburtsſtätte des Nationalhelden Albert Leo Schlageter wirkſam hervortreten zu laſſen. Schon am Pfingſtſamstag ſetzte der Anmarſch der NSDaApP⸗ Formationen ein. In den Abendſtunden muſizierte die Schlageter⸗Kapelle vor dem Rathaus. Die Geſangvereine der Gemeinde Schönau trugen verſchiedene Chöre vor. Eine große Menſchenmenge lauſchte dem Großen Zapfenſtreich. Von den Höhen loderten bis in die ſpäten Nachtſtunden die Flammen der Scheiter⸗ haufen als Signal des nationalen Erwachens. Am Grabe Schlageters flackerten die ganze Nacht hindurch Opferflammen. SA⸗Leute hielten de Ehrenwache. Der erſte Pfingſtfeiertag brachte einen unüberſeh⸗ baren Zuſtrom von Teilnehmern nicht nur aus der näheren, ſondern auch aus der weiteren Umgebung. Selbſt aus dem Norden der badiſchen Heimat, aus Württemberg und aus der Schweiz, ſtrömten un⸗ unterbrochen die Teilnehmer herzu. Eine unendliche Fülle von Kränzen wurde am Grabe auf dem klei⸗ nen Friedhof und am Denkmal Schlageters nieder⸗ gelegt. Der große Sportplatz war beſetzt von den Formationen der NSDap, des Stahlhelms, die Hänge des Ochſenberges von der Hitlerfugend und den Tauſenden von Teilnehmern. Es war ein wun⸗ derbares Bild, überſtrahlt von einer nach den langen Regentagen umſo dankbarer empfundenen Sonne. Auf einer gedeckten Tribüne hatten die Angehörigen Schlageters, darunter der greiſe Vater des Helden mit vielen anderen geladenen Gäſten Platz genom⸗ men. Auf der gegenüberliegenden Seite wohnten der Gedenkſtunde für die badiſche Regierung Mini⸗ ſterpräſtdent Köhler, für die Reichsregierung SA⸗ Oberführer Prinz Auguſt Wilhelm bei, fer⸗ ner SA⸗Oberführer Ludin, Oberbürgermeiſter Dr. Kerber⸗ Freiburg in feiner Eigenſchaft als Kreisleiter der NS DA P⸗Freiburg, die Herren der Kreisleitung Lörrach, Kommiſſar Boos, der Rek⸗ tor der Univerſität Freiburg, der Gaujugendführer Kemper⸗Karlsruhg, Gruppenführer Wagen⸗ bauer, Polizeipräſident von Karlsruhe, der Füh⸗ rer der ſchweizeriſchen Nationalſozialiſten Fiſcher⸗ Zürich uſw. 5 Anſprachen Böllerſchüſſe verkündeten den Beginn der Weihe⸗ ſtunde, das Niederländiſche Dankgebet hallte feierlich über den weiten Platz, nachdem Kreisleiter Blank⸗ Fahrnau Worte der Begrüßung und des Dankes an die Erſchienenen geſprochen hatte. Er gedachte Schla⸗ geters als des erſten Soldaten, der ſein Leben für die nationale Erhebung hingegeben habe. Sein Ruf Heil Hitler!“ wurde von der Menge mit Begeiſte⸗ rung aufgenommen. Für die katholiſche Konfeſſion ſprach Pfarrer Mohr⸗Freiburg. Der Redner ge⸗ dachte insbeſondere auch der Mutter des Helden. Für die evangeliſche Konfeſſion ſprach, nachdem die 7 Geſangvereine das„Sanctus“ von Schubert vorge⸗ tragen hatten, Pfarrer Altenſtei n⸗Todtmoos ein alter Vorkämpfer der nationalen Bewegung. Der heutige Tag gehöre dem ganzen deutſchen Volke genau ſo, wie jetzt dieſer Name Gemeingut des gan⸗ zen deutſchen Volkes geworden ſei. Für alle, die ſich zum deutſchen Volke bekennen, ſei er in den Toß gegangen. Er, aufgewachſen in der Schweigſamkeit der Schwarzwaloͤberge, habe in Einſamkeit und Verlaſſenheit ſein Leben beſchloſſen. Darin liege die Größe Schlageters, und dieſe Größe würden wir alle erſt dann erreichen, wenn wir bereit ſeien, auch unſer Kreuz zu tragen, in der Einſamkeit des täg⸗ lichen Einſatzes. 5 Als Vertreter der Reichsregierung ſprach in kurzen markigen Worten SA⸗Oberführer Prinz Auguſt Wilhelm. Er knüpfte an die Feier in der Golzheimer Heide an. Die Stelle, an der Schlageter ſein Leben ausge⸗ haucht, ſei zum Ehrenmal des deutſchen Volkes ge⸗ worden, ebenſo wie die Heimatgemeinde Schlageters, die heute ein Wallfahrtsort für alle national geſinn⸗ ten Männer und Frauen Deutſchlands ſei. Die badiſche Regierung, ſo führte Miniſterpräſt⸗ dent Köhler aus, ſei ſtolz darauf, daß der erſte Soldat der nationalen Erhebung ein Badener ge⸗ weſen ſei. Schlageter ſei für das deutſche Volk nicht geſtorben. ſein Geiſt ſei unter uns und werde weiter im deutſchen Volke wirken. Die ſchweren Aufgaben, die die Zukunft für das deutſche Volk berge, würden und müßten im Geiſte Schlageters ihre Erfüllung finden. Die badiſche Regierung grüße den Helden der nationalen Erhebung und gedenke der Opfer, die die Vorkämpfer der nationalen Erhebung, Dr. Win⸗ ter und Albert Schöni ⸗Steinen, gebracht hätten. Wir wollen in dieſer Stunde geloben, daß wir die nationalſozialiſtiſche Revolution zum guten Ende führen und wir können dies am beſten dadurch, in⸗ dem wir unſerem Führer Adolf Hitler ein dreifaches Sieg Heil bringen. In dieſen Ruf ſtimmten alle be⸗ geiſtert ein. Feierlich erklang das Lied vom Kame⸗ raden, das von den Geſangvereinen vorgetragen wurde, die Fahnen ſenkten ſich und ſtills Minuten des Gedenkens wanderten zu dem Grab auf dem Friedhof. Es ſprach noch ein Mitglied der Kameradſchaft Schill, Herr Hügenell⸗Elberfeld, der die Ueber⸗ führung der ſterblichen Ueberreſte Schlageters in die Heimat leitete. Er lenkte die Gedanken der deutſchen Mütter auf die nicht mehr unter den Lebenden wei⸗ lende Mutter Schlageters, deren einziger Wunſch ge⸗ weſen ſei, daß das Leben ihres Sohnes nicht umſonſt dahingegangen ſei. Dieſe Hoffnung ſei ihr letzter Troſt geweſen. Er ſprach den Wunſch aus, daß alle deutſchen Mütter ihre Kinder im gleichen Geiſte der Opferbreitſchatf für das Vaterland erziehen möchten. Mit dem Horſt⸗Weſſel⸗Lied war die Feier beendet. Ein Vorbeimarſch der Formationen vor dem SA⸗Oberführer Ludin, Miniſterpräſident Köhler und den anderen Führern der NSDAß. brachte den Abſchluß der Veranſtaltung. Unter flotten Marſchweiſen defilierten die Hitlerjugend, die Stan⸗ darte 113, der Stahlhelm, der Jungdeutſche Orden, die Standarte 142(Lörrach) in Sturmkolonne uſw. Zu erwähnen iſt noch das Gedenken getreuer Mit⸗ kämpfer Schlageters. Für das Freikorps v. Medem, dem Schlageter angehört hatte, legte Herr Allgeier von Tiengen(Waldshut) einen Kranz nieder, die baltiſche Landeswehr durch Dipl.⸗Ing. Hch. Waſſer aus Gutach i. Br. Mit dieſen beiden Formationen hat Schlageter die ruhmreiche Erſtürmung von Riga durchgeführt. Vangſam erfolgte der Abtransport der ungeheuren Menſchenmaſſen. In vorbildlicher Weiſe war für eine glatte Abwicklung des Abmarſches Sorge getragen. Vor ſeiner Abfahrt hörte Miniſterpräſident Köhler vor dem Gaſthaus„zum Ochſen“ Vorträge des Ge⸗ ſangvereins Schönau und Umgebung. Aus Baden Hagelſchlag im Amt Säckingen * Beuggen(Amt Säckingen), 6. Juni. Starker Hagelſchlag hat an den Feldfrüchten und Obſt⸗ bäumen großen Schaden angerichtet. Die jungen Früchte wurden von den Hagelkörnern von den Bäumen geſchlagen. Schwerer Unfall eines Hitlerjungen * Schönau i.., 6. Juni. Einen recht unglück⸗ lichen Verlauf nahm für einen Hitlerjungen die Fahrt nach Schönau zur Schlageter⸗Feier. Wäh⸗ rend er ſich mit anderen Kameraden in der Nacht zum Sonntag auf dem Marſch nach Schönau befand, wurde er durch einen Piſtolenſchuß der durch un⸗ vorſichtiges Hantieren mit der Waffe eines Beglei⸗ ters gelöſt wurde, erheblich verletzt. Es han⸗ delt ſich um den elfjährigen Hitlerſungen Beha aus Eiſenbach bei Neuſtadt i. Schw. Beha liegt im Krankenhaus Schopfheim mit Verletzungen am Ma⸗ gen und Darm ſchwer darnieder. Doch hoffen die Aerzte, den Jungen am Leben erhalten zu können. * * Weinheim, 6. Junk. Im Mannheimer Kran⸗ kenhaus ſtarb in der letzten Nacht im Alter von erſt 37 Jahren an den Folgen einer vor Wochen bei ihm aufgetretenen heimtückiſchen Krankheit, Dr. Karl Ehret, der einzige Sohn des hieſigen Gaſtwirts „Zum Schwanen“, Chriſtoph Ehret. Der Verſtorbene war Berufsberater beim Arbeitsamt Bruchſal und erfreute ſich in allen Kreiſen allgemeiner Wertſchät⸗ zung. Auch bei ſeinen Mitarbeitern und Untergebe⸗ nen ſtand er in hohem Anſehen und genoß vollſtes Vertrauen. Anfang dieſes Jahres wurde er als ſtellvertretender Direktor an das Arbeitsamt Ulm berufen. Seine militäriſche Ausbildung erhielt er beim 14. Fußartillerie⸗Regiment in Straßburg. Aus dem Weltkriege kehrte er geſund mit hohen militärt⸗ ſchen Auszeichnungen heim. Die Beerdigung Ehrets findet in der Vaterſtadt Weinheim ſtatt. Das Hin⸗ ſcheiden dieſes echt deutſchen Mannes wird in Wein⸗ heim allgemein tief beauert. Aus der Pfalz Die Pfingſtfeiertage in Ludwigshafen -o Ludwigshafen, 6. Juni. Die Pfingſtfeiertage ſind, abgeſehen von einigen kleineren Verkehrs⸗ unſällen, ereignislos verlaufen. Der Hindenburg⸗ park war das Ziel vieler Einheimiſcher und Frem⸗ der, doch läßt ſich von einem eigentlichen Maſſen⸗ beſuch nicht reden. Am erſten Feiertag wurde das Tanzkaffee(das frühere Sternkaffee) wieder in Betrieb genommen; es bleibt an Samstagen und Sonntagen geöffnet. Der Ausflugs verkehr auf den pfälziſchen Eiſenbahnen war in dieſem Jahre zwar lebhaft, aber doch ſchwächer als in den ver⸗ gangenen Jahren. Auf den acht größten Bahnhöfen des Reichsbahndirektionsbezirks Ludwigshafen wur⸗ den rund 83 000 Fahrkarten verkauft. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von etwa 9 v. H. Die Fahrgeldeinnahmen machten etwa 6 v. H. weniger aus als im Vorjahr. Am ſtärkſten war der Verkehr am Pfingſtſonntag vormittag. Die Aus⸗ flügler wurden von 78 Sonderzügen aufge⸗ nommen. 5 Großfeuer in Gimmeldingen * Gimmeldingen, 6. Juni. In der Nacht zum Pfingsſonntag brannten die Fabrikanlagen der Eſ⸗ ſigſiederei und Spiritushandlung Heinrich Arn dorff bis auf das Wohnhaus und die Siedeanlagen nieder. Durch die Feuerwehren konnten die Spiri ⸗ tusvorräte, deren Exploſion furchtbare Folgen ge⸗ habt hätte, ferner die leeren Fäſſer und ſonſtiges Material ſowie die wertvollen Pferde des Beſitzers in Sicherheit gebracht werden. Das Feuer, welches ſich mit raſender Geſchwindigkeit auf dem ſehr lan⸗ gen Bau ausgebreitet hatte, fand auf den ausgedehn⸗ ten Speichern des Arndorffſchen Anweſens reiche Nahrung. Die Brandurſache iſt noch völlig unge⸗ klärt. Der Geſchäftsbetrieb erleidet keine Unter- brechung. bb. Bad Dürkheim, 6. Juni. Der frühere erſte Bürgermeiſter der Gemeinde Gönnheim wurde we: gen beleidigender Aeußerungen über Gauleiter Bürckel in Schutzhaft genommen. Es handelt ſich um den Landwirt Kveth, der in das hieſige Amts⸗ gerichtsgefängnis gebracht wurde. „ Die 2 Die den in einem gen, na Spiele minen Die 31 gab den Kreisfe der Akt Aus all dem Oz aktiv kommen Gewicht gewichte am Sa; Raſenkr die be! Mannhe rer⸗ P und he Dreikan NS DS wichtheb Am ſen und bei der das Bef ragend dle des ruhe, de heim, d. tuhe, und de hafen, b holte ſic KSV. 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Seite/ Nummer 255 Die badiſch⸗pfälziſchen Kraftſport⸗Meiſterſchaften wur⸗ zen in dieſem Jahre wieder über die Pfingſtfeiertage an einem Platz, und zwar in Karlsruhe⸗Daxlanden ausgetra⸗ gen, nachdem ſie im vorigen Jahr— durch die olympiſchen Spiele bedingt—, ausnahmsweiſe an verſchiedenen Ter⸗ minen und Plätzen geteilt zur Durchführung gelangten. Die Zuſammenfaſſung aller kraftſportlichen Diſziplinen gab den Meiſterſchaften wieder das Gepräge der früheren Kreisfeſte, die ſich ſtets einer großen Beteiligung ſeitens der Aktivität und Schlachtenbummler erfreuen konnten.— Aus allen Gauen Badens, aus dem oberſten Schwarzwald, hem Odenwald und der fröhlichen Pfalz waren 350 aktive Teilnehmer nach Karlsruhe⸗Daxlanden ge⸗ kommen, um im friedlichen Wettkampf um die Titel im Gewichtheben, Ringen, ſenkraftſport, in den Rund⸗ gewichtsriegen und der Leichtathletik zu ſtreiten. Bereits nachmittag und in fielen die Entſcheidungen den Altersklaſſen. Rekordwerfer im Hier waren Echelbach⸗ Pol. Sp. V. am Samstag Raſenkraftſport bekannten N die Mannheim, Bur kart⸗ Germania Karlsruhe und Bu h rer⸗Pol. Sp. V. Karlsruhe ihren Rivalen weit voraus und holten ſich erneut die Titel im raſenkraftſportlichen Dreikampf. In den Altersklaſſen überragte Oeſterlin⸗ NSS Karlsruhe mit ſehr guten Leiſtungen im Ge⸗ wichtheben die anderen Konkurrenten. Am Sonntag kamen die Gewichtheber der aktiven Klaſ⸗ ſen und die Jugend zu Wort. Die Jugend war mit Eifer bei der Sache und bot teilweiſe ausgezeichneten Sport, der das Beſte für die Zukunft erwarten läßt. Ganz hervor⸗ tagend waren die Leiſtungen im Gewichtheben, von denen die des Schwergewichtlers Neubauer ⸗Germania Karls⸗ ruhe, des Halbſchweren Fahrnbach⸗ Germania Oggers⸗ heim, des Mittelgewichtlers Bührer ⸗ Pol. Sp. V. Karls⸗ tuhe, des Leichtgewichtlers E. Kolb Vf. Schifferſtadt und des Bantamlers Renfer⸗ St. u. R. K. Ludwigs⸗ hafen, beſondere Erwähnung verdienen. Im Federgewicht holte ſich K. Wunſch⸗Sp. V. 06 Mannheim hinter Ker n⸗ KSB. Lörrach einen guten zweiten Platz. Den Höhepunkt bildete die neue deutſche Höchſtleiſtung, die Gei⸗ ger⸗S p. Kl. 1910 Käfertal mit 201 Pfund im beid⸗ armigen Drücken im Leichtgewicht ſchuf. Der bisherige Rekord mit 200 Pfund wurde ſeit Jahren von dem Olym⸗ pioniken Wiölpert⸗ München gehalten. Einen ſchönen Erſolg erzielte Ganter ⸗VfK. 86 Mannheim, der ſich im Jugendringen⸗Schwergewicht den erſten Preis holte. Am Nachmittag bewegte ſich ein ſtattlicher Feſtzug mit dem Protektor der Meiſterſchaften, dem badiſchen Landes⸗ beauftragten, Herrn Roth, M. d.., Karlsruhe, an der Spitze, durch die feſtlich geſchmückten Straßen von Dax⸗ landen nach dem Kampſplatz, wo der am Abend zuvor in einer Kreisausſchußſitzung zum Führer des zukünftigen Gaues Baden⸗Pfalz gewählte bisherige Kreisſportwart Schopf⸗ Mannheim die Begrüßungsanſprache hielt. Herr Roth würdigte in ſeiner Anſprache den Kampfſport, der weit mehr als bisher ſeitens des Staates Beachtung und Unterſtützung finden wird. Der feierliche Akt wurde mit dem Abſingen des Deutſchland⸗ und Horſt⸗Weſſel⸗Liedes heſchloſſen. Alsdann ſetzte der Wettbewerb der Rund⸗ gewichtsriege ein, die mit ihren kunſtvollen Uebungen reichen Beifall ernteten. Pfingſtmontag war den Ringkämpfern vorbehalten. Mit Ausnahme von Gehring Ludwigshafen und eini⸗ gen anderen Erfolgreichen war ſo ziemlich die Elite von Gaben und Pfalz vertreten. Kein Wunder, wenn erſt nach neunſtündigem Ringen auf 6 Matten die Meiſter ermittelt waren. Es wurden harte, aber auch ganz hervorragende Kämpfe geliefert. Ueberraſchend groß iſt der Erfolg der Ringer vom Rhein⸗Neckar⸗Gau, die nicht nur ſämtliche Titel holten, ſondern auch auf eine Reihe 2. und 3. Plätze Heſchlag legten. Von Eiche Sandhofen wurde Rupp im Schwer⸗ und Litters im Halbſchwergewicht Meiſter. Bic. Schifferſtadt ſtellt in Heiß ler den Mittelgewichts⸗ und in Schäfer den Weltergewichts⸗Meiſter. Der neue Verein Eiche Frieſenheim kam durch Freund im Leicht⸗ und Gehring im Federgewicht zu Meiſterehren, wäh⸗ tend Siegfried Ludwigshafen in Impertro den Mei⸗ ſter im Bantamgewicht hat. . * Alles in allem war den diesjährigen Meiſterſchaften ein N voller Erfolg beſchieden, zu dem nicht nur ein herrliches Wetter, ſondern auch die tadelloſe Vorbereitung und Or⸗ ganiſation des Ausrichters, Kraftſportverein„Deutſche Eiche“ Karlsruhe⸗Daxlanden, beigetragen hat. Die Ergebniſſe: Gewichtheben(aktiv): Fünfkampf: Einarmig geißen und Stoßen, beidarmig Reißen, Drücken u. Ste ßen. Bantamgewicht: 1. J. Renfer⸗Stugiekl Ludwigshaſen 07 2. K. Stephan⸗Germania Obrigheim 705; 3. A. Eid⸗ Germonia Oggersheim 695 Pfund. Febergewicht: 1. A. Ker n⸗KS Lörrach 755, 2. K. Bunſch⸗Spv 06 Mannheim 740 3. F. Maſt⸗AS Schiltach 730 Pfund. „Leichtgewicht; 1. E. Kol b⸗Vfe Schifferſtadt 895, 2. J. Stiebig⸗ Germania Offenburg 810; 3. F. Vieſer⸗A SV Lahr 0 Pfund. Mittelgewicht: 1. A. Bührer⸗PolSp Karlsruhe 945; 2. M. Büchin⸗K S Lörrach 905 3. A. Egner⸗A SV Baden⸗ Baden 845 Pfund. Halbſchwergewicht: 1. K. Fahrn bach Germania ggersheim 950; 2. K. Tremmel⸗Germania Oggersheim 8. E. Hecht⸗l. Al Pforzheim 870 Pfund. Schwergewicht: 1. A. Neubauer⸗Germanig Karls⸗ zuhe 1080) 2. R. Groß⸗A S Wieſentol 860) 8. H. Höfle⸗ Germania Karlsruhe 810 Pfund. 2 Ringen laktiv]: Bantamgewicht: F. Impertro⸗ Siegfried Ludwigshafen; 2. Babelotzki⸗Siegfried Ludwigs⸗ afen; 3. Hofſmann⸗Stu gl Ludwigshafen. Federgewicht: 1. J. Gehring⸗Eiche Frieſenheim; 2. Aae Heidelberg; 3. W. Keller⸗Sps Freiburg⸗ Slach. 5 a Leichtgewicht: 1. Freund⸗Eiche Frieſenheim; 2. K. Nee 86 Mannheim; 3. F. Konrad⸗Germania ruchſal. Weltergewicht: 1. F. Schäfer⸗Vſce Schifſerſtadt; 2. H. Bacher⸗Germanig Weingarten; 3. L. Bacher⸗Germanla eingarten. Mittelgewicht: 1. O. Heiß le rBict Schifferſtabdt: 2. J. wiah e Elche Frieſenheim; 3. W. Kreimes⸗Siegfried Lud⸗ ais haſen. Halbſchwergewicht: 1. J. Litter s⸗Eiche Sandhofen: . Meere Wieſental; 3. A Hecht⸗Vick Schifferſtadt. Schwergewicht: 1. R. Ru p p⸗Eiche Sondhofen; 2. H. Börſig⸗K S Durlach; 3. K. Dannenberger⸗K SW Baſel. Raſenkraftſport(Dreikampf: Hammer werfen, Gewichtwerfen, Steinſtoßen): e 1. E. Burkart⸗ ermonia Karksruhe 192; 2. F. Maſt⸗A S Schiltach 150; d. K. Wunſch⸗Sp 06 Monnheim 137 Punkte. 5 Leichtgewicht: 1. A. Bührer⸗Pol.⸗Sp Karlscuhe 2555 F. Haberer⸗ aS Schiltach 189; 3. G. Benzler⸗Sp 5 142 Punkte. 6 85 ittelgewicht: K. Wolf⸗Germania Karlsruhe 174. 2. 8. Reinbold⸗Pol Sp Karlsruhe 164; g. K. Marzluff⸗Sp arlen 151 Punkte. Vaoͤiſch-pfälziſche Kraſtſport⸗Meiſterſchaſten Geitzer-Kafertal erzielt neue deutſche Höchſtleiſtung 5% Schwergewicht: 1. O. Eſchelbach⸗Pol.⸗Spö Mannheim 202, 2. L. Kärcher⸗Sp Weingarten 190; 8. A. Aſal⸗Pol.⸗ Sp Mannheim 176 Punkte. 85 Leichte Altersklaſſe(über 40 Jahre): 1. Pol.⸗Spo Karlsruhe 115, 2. J. Brunner⸗Germania Og⸗ gersheim 108; 3. K. Steiert⸗Lahr 94 Punkte. „Schwere Altersklaſſe: 1. K. Roſtock⸗Germania Karlsruhe 162, 2. A. Bölling⸗Pol.⸗Spy Karlsruhe 149, 3. O. Oeſter⸗ lin⸗KS Sp 144 Punkte. Gewichtheben Altersklaſſen, Leichtgewicht(35 bis 40 Jahre): 1. W. Oſche⸗Bfer Schifferſtadt 134; 2. K. Kolb⸗ Schifferſtadt 130 Punkte. „Schwere Altersklaſſe(35 bis 40 Johre): 1. K. Bechtel⸗ KS Lörrach 165, 2. W. Böhm⸗Germanja Karlsruhe 160; 3. J. Hahl St u. Rel Rheingönheim 158 Punkte. Leichte Altersklaſſe(40 bis 50 Jahre): 1. O. Oeſterlin⸗ NS De 189, 2. H. Stahl⸗A S Ladenburg 167; 38. M. Streitherger⸗St u. Rl Ludwigshofen 138 Punkte Aelteſtenklaſſe(über 50 Jahre]: 1. L. Ohneſorg⸗SpV 06 Mannheim 154; 2. K. Vogel⸗St u. Rel Ludwigshafen 142; 3. J. Huber⸗Pol.⸗SpV Karlsruhe 120 Punkte Ringen Altersklaſſen, Leichtgewicht(35 bis 40 Johre): 1. E. Mößner⸗Sp Brötzingen; 2. R. Hunn⸗Germania Karlsruhe; 3. Leckinger⸗Vſck Schifferſtadt. Schwergewicht(35 bis 40 Jahre): 1. K. Ghret⸗Freiburg⸗ Haslach; 2. K. Becht SV Lörrach. Leichtgewicht(40 bis 50 Jahre): 1. K. Steier⸗A SW Lahr; 2. M. Magin⸗Vſch Schifferſtadt; 3. K. Berthold⸗A SW La⸗ denburg. Schwergewicht(40 bis 50 Jahre): 1. K. Roſtock⸗Germanio Tarlsruhe; 2. E. Schwarz⸗ASc Pforzheim; 3. G. Lauth⸗ AS Pforzheim.. Ningen(Jugend), Bantamgewicht: 1. E. Lindauer⸗ O. Walter⸗A S Grötzingen. Federgewicht: 1. O. Schneider⸗Eiche Dax⸗ landen. Leichtgewicht: 1. A. Auer⸗Vick Oftersheim. Welter⸗ gewicht: 1. E. Schäfer⸗Germonig Karlsruhe. Mittelgewicht: 1. H. Reichert⸗Germania Weingarten. Halbſchwergewicht: 1. P. Schuſter⸗Siegfried Ludwigshafen. Schwergewicht: 1. F. Ganter⸗VfK 86 Mannheim. Rundgewichtsriegen, Oberſtufe: 1. Deutſche Eiche Daxlanden. Unterſtufe: 1. AV Germania Ziegel⸗ hauſen 499; 2. Sp 06 Mannheim 479; 3. KS Daxlanden 454; 4. ASW Germania Bruchſol 450 Punkte. Für die beſte Geſamtleiſtung: 1. SpVg Germania Karlsruhe 84; 2. Sp Germania Weingarten 89 Punkte. Schülerſtaffel 4 mal 50 Meter: 1. Po.⸗ SV Karls ⸗ ruhe 32 Sekunden. Hockey-Turnier in Bruchfal Wie alljährlich, ſo veranſtaltete auch in dieſem Jahre der Tod Bruchſal über die Pfingſttage ſein traditionelles Hockey⸗Turnier, das ſich bei der guten ſüddeutſchen Klaſſe ſteigender Beliebtheit erfreut. Die Beteiligung war denn auch in dieſem Jahre eine ausgezeichnete, 14 auswärtige und die Herren⸗ und Juniorenmannſchaft des Veranſtal⸗ ters kreuzten die Schläger. Der erfolgreichſte Klub war der TV Sachſenhauſen, während die kombinierte Mannſchaft des TV Jahn⸗München am gefälligſten ſpielte. Das Intereſſe der Zuſchauer erreichte, wohl infolge des allzu ſchönen Wetters, nicht ganz die vorjährige Stärke, immerhin waren durchſchnittlich etwa 1000 Perſonen Zeu⸗ gen der Spiele. Die Ergebniſſe: Samstag: Univerſität Heidelberg— Jahn (komb.):2; RV Offenbach— TB Bruchſal 012. Sonntag: Normannia Gmünd Univerſttät Heidelberg (komb.):0; RV Offenbach— Weißblau Speyer:1; T V 46 Mannheim— SC Stuttgart:2; Paſing (Jun.)— Normannia Gmünd:5; Eintracht Frankfurt— TB Bruchſal:2; Sachſenhauſen— Jahn München 511; Weißblau Speyer— SC München:1; Paſing— Sachſen⸗ hauſen 1b 41; RV Offenburg— Sc Stuttgart 20. Montag: Paſing(Jun.)— Bruchſal:3; Univ. Heidel⸗ berg— Eintracht Frankfurt:0; SC München— 16 München Mannheim 01; Sachſenhauſen 1b— Speyer:1; SC München— Univ. Heidelberg 21; RV Offenburg— Paſing:2; Sachfenhauſen— Sc Stuttgart:1; Norm. Gmünd— Bor. Neunkirchen(Jun.):0; Eintracht Frank⸗ furt— Jahn München:0; Sachſen 1— Jahn Münch. 911. Im Rahmen des Hockeyturniers fand ein Volks ⸗ turnkampf zwiſchen TB Bruchſal und TV 46 Mannheim ſtatt, den Mannheim mit 68:50 P. gewann. Dabei ſtellte W. Gottſchick(TB Bruchſal) über 1000 Meter in:39,09 einen neuen badiſchen Rekord auf. Trierer Ruder-Megalta Ueberraſchungen am zweiten Tag Am zweiten Tag der Trierer Ruderregatta wieſen die Kämpfe nicht jene Schärfe auf, die die Rennen des erſten Tages auszeichnete. Die glühende Hitze wirkte ſich nach⸗ teilig auf die Leiſtungen aus, ſie beeintr ite aber auch den Publikumsbeſuch, der an dieſem recht ſchwach war. Es gab einige Ueberraſchungen, ſo der gegen Waſ⸗ ſerſport Köln hart erkämpfte Sieg von Etuf Eſſen. Das Meiſterpaar Leo und Georg Arenz vom WSV Godesberg zeigte ſich ſeinen Gegnern, die nicht in dieſe hohe Klaſſe gehören, weit überlegen. Den von der RG Trier neu⸗ geſtifteten Jubiläums⸗Wanderpreis für den erfolgreichſten Verein der Regatta ſicherte ſich mit 32 Punkten der Kölner Deutſche Junioren⸗Tennismeiſterſchaften Die Teilnehmer an den Auch am zweiten Tage der in Frankfurt/ Main bei an⸗ haltend ſchönem Wetter durchgeführten Deutſchen Junioren⸗ Tennismeiſterſchaften konnte das vorgeſehene Programm abgewickelt werden. Nach dem Ausſcheiden der ſchwächeren Teilnehmer in den erſten Runden gab es an dieſem Tage vielfach weit härtere Kämpfe, ein beſſeres Tennis und auch ein ſtärkeres Publikumsintereſſe. In allen Wett⸗ bewerben konnten die Teilnehmer an den Schlußrunden ermittelt werden. Das geſchah zuerſt im Herren⸗ Doppel. Hier werden am Dienstag die Berliner Paare Wilhelmi Henkel und Göpfert Uhl das Endſpiel austra⸗ gen. In der Vorſchlußrunde fertigten Wilhelmiſ Henkel die Frankfurter Bäumer/ Dohnal leicht:1, 614 ab, während Göpfert/ Uhl ſich doch mehr ſtrecken mußten, um Menzel/ Bauer:4,:6,:2 zu ſchlagen. Im Herren⸗Einzel ſah man bei der dritten Runde nur in der unteren Hälfte härtere Kämpfe. Oben ſtegte Henkel über den Dresdener Bauer leicht:2,:2 und noch müheloſer gewann Göpfert gegen Sottorf⸗Harveſte⸗ hude mit:1, 61. Unten fertigte Wilhelmi⸗Berlin den Mannheimer Hildebrandt:6,:4,:4 ab und Bäumer⸗ Frankfurt errang durch ſeinen:2,:6,:2⸗Sieg über den Düſſeldorfſer Drexler einen beachtenswerten Erfolg. In der Vorſchlußrunde kam Henkel nach Kampf im erſten Satz zu einem:6,:0, 63⸗Sieg über Göpfert, während Wil⸗ helmi über Bäumer:5,:1 ſiegte. Das Endſpiel iſt hier ebenſo wie im Herren⸗Doppel eine rein Berliner An⸗ gelegenheit. Beim Herren⸗ Doppel ergab nämlich die Vor⸗ ſchlußrunde die folgenden Reſultate: Wilhelmi/ Henkel gegen Bäumer Dohnal:1,:4, Göpfert/ Uhl— Menzel/ Bauer:4,:6,:2. Frl. Trede⸗Hamburg und Frl. Ull⸗ ſtein⸗Leipzig werden die Schlußrunde im Damen⸗ Einzel austragen. Die dritte Runde brachte hier zu⸗ nächſt folgende Ergebniſſe: Buderus— Heidtmann 614, :6,:5, Trede— Schwarzloſe:6,:1, Ullſtein— Bergen⸗ gruen:2,:1, Buja— Heine ohne Spiel. In der Vor⸗ ſchlußrunde ſiegte dann die Hamburgerin Trede über Bu⸗ derus⸗ Zehlendorf mit:5,:1, während Frl. Ullſtein⸗ Leipzig über Frl. Buja⸗Berlin:1,:2 erfolgreich war. Im Damen⸗ Doppel brachte die öritte Runde die nachſtehenden Ergebniſſe: Buja/ Kaſt— Antrecht/ Graetz 316, :1, 614, Bergengruen/ Schwarzloſe— Ernſt/ Schlie:2, 618, Buderus/ Neumann— Hamel Lauenſtein:7,:2,:3, Ull⸗ ſtein/ Breitfeldt— Beisner/ Külz:1,:2. Für die Schluß⸗ runde qualifizierten ſich zuerſt Bufa/ Kaſt nach einem 715, 611⸗Sieg über Bergengruen/ Schwarzloſe. In der unteren Schlußrunden ermittelt Hälfte fertigten Buderus/ Neumann die Damen Ullſtein/ Breitfeldt 316, 715,:0 ab. Die Schlußſpiele kommen am Dienstag nachmittag auf den Plätzen des SC. 80 Frankfurt an der Adickesallee zum Austrag. v. Eramm und Hilde Krahwinkel die Sieger im Internationalen Rot⸗Weiß⸗Turnſer Bei faſt zu heißem Sommerwetter und ſehr ſtarkem Publikumsandrang fielen am Montag im Internationalen Berliner Rot⸗Weiß⸗Tennisturnier die Entſcheidungen in den Einzel⸗Konkurrenzen. Schon im Damen ⸗ Einzel gab es einen ſehr intereſſanten Kampf, den ſchließlich Hilde Krahwinkel⸗Eſſen gegen Marielouiſe Horn⸗Wiesbaden dank ihrer großen Routine mit:6,:4,:2 gewann. Im erſten Satz führte die Eſſenerin bereits 31, dann kam aber Frl. Horn mit ſchönen Leiſtungen nicht unr zum Ausgleich, ſon⸗ dern ſogar noch zum Satzgewinn. In den beiden nächſten Sätzen war ſie dann allerdings ihrer großen Gegnerin nicht mehr ganz gewachſen. Geradezu mörderiſch war das Endſpiel im Herren ⸗ Einzel. Unſer junger Spitzen⸗ ſpieler Gottfried v. Cramm konnte hier ſeine ſchöne Er⸗ folgsſerte fortſetzen. Nach 216,:2, 15:13 für den Deut⸗ ſchen gab der Deutſchböhme Roderich Menzel, einer der ſtärkſten europäiſchen Spieler, in der Pauſe völlig erſchöpft auf. v. Cramm ſtellte in dieſem Kampf nicht nur allein erneut ſein hohes Können unter Beweis, er zeigte auch, daß er ein harter Kämpfer ſein kann. Eine weitere Entſcheidung fiel an dieſem Tage noch im Gemiſchten Doppel. Das engliſch⸗italieniſche Paar Miß Ingram⸗Sertor io beſiegte hintereinander Frau Rau⸗del Bond:8,:5, Cilly Auſſem⸗v. Kehrling 614, :6,:8, und dann im Schlußſpiel auch Frl. Horn⸗Artens :4,:6,:8. Im„offenen“ Herren ⸗ Doppel, der einzigen Konkurrenz, die noch nicht entſchieden iſt, kam man bis zur Ermittlung der Enöͤſpielteilnehmer. Die Paare v. Kehrling⸗R. Menzel und Jan Kozeluh⸗Malecek einigten ſich mit Rückſicht auf die vorgeſchrittene Zeit darauf, das Finale erſt am Dienstagnachmittag auszutragen. v. Kehr⸗ ling⸗R. Menzel ſchlugen zunächſt die Japaner Miki⸗Itoh leicht:2, 64 und dann in der Vorſchlußrunde auch v. Cramm⸗Lund mit 10:8, 613. In der anderen Hälfte qualifizierten ſich die Tſchechen Jan Kozeluh⸗Malecek durch einen:8,:5 Sieg über die Italiener del Bono⸗Sertorio für die Schlußrunde. Abſchluß des Wiesbadener Reitturniers Derby mit Oblin. Haſſe ſiegt im Varrierenſpringen Das vorzügliche ſportliche Programm und auch der Be⸗ ſuch des Minkſterpräſidenten Göring hatten am Pfingſt⸗ montag dem fünften Wiesbadener Reitturnier einen bis jetzt in Wiesbaden noch niemals zu verzeichnenden Maſſen⸗ beſuch gebracht. Infolge der erſtklaſſigen Beſetzung waren die Konkurrenzen wieder ſcharf umſtritten. Bei dem Zi⸗ viljagöſpringen erreichten Frou Franke und Herr Holſt gleiche Punktzahl. Im Barriereſpringen blieb Oberleut⸗ nant Haſſe mit ſeinem Derby wiederum erfolgreich. Pol. ⸗ Offz.⸗Anwärter Pollay⸗Berlin wurde für ſeine vorzüglichen Leiſtungen zum Pol.⸗Leutnant befördert. Beſonderen Gruß entbot der Miniſterpräſident Göring den Romſiegern, die den Beweis erbracht hätten, daß deutſche Pferde unter deut⸗ ſchen Reitern ſich auch im Ausland Achtung verſchaffen könnten. Reichs⸗ und Staatsregierung würden alles daranſetzen, die Beſtrebungen der Pferdezucht treibenden und Reitervereine zu fördern, damit ſich Deutſchland auf dieſem Gebiete wieder an die Spitze der Nationen ſetzen könne. 5 225 Die Ergebniſſe: Dreſſurprifung für Reitpferde Kl. A:(15 Bewerber): 5. e Koralle(Oblt. Schmidt); 2. Schutz⸗ pol. Frankfurt Quitte(Pol.⸗Wachtm. Gretz); 3. Pol. Ver⸗ waltung Wiesbaden Prärie(Pol.⸗Wachtm. Pape). Jagd⸗ ſpringen kl. 4: Abt. Stadtklaſſe(7 Teilnehmer): 1. iſchers Bandit(Beſ.); lo(K. Kron); 2. J. e eber). Abt. B Land⸗ 3. Takterſall Weiß Grasmücke(8. er kü, ae, rens mier eerst In allen Apotheken erhältlich zum Preise von RM..93 U..88. klaſſe:(14 Teiln.): 1. Giebermanns Tarzan(Bes.); 2. Aug. Dreßlers Hans(Kurt Dreßler); 3. J. Veltens Max (Beſ.). ielſeitigkeitsprüfung(Mannſchaftswettbewerb): Stadtklaſſe: 1. Pol.⸗Verwaltung Wiesbaden; 2. Rei⸗ tergruppe Wiesbaden; 3. Stahlhelm⸗Reitergruppe Wies⸗ baden. B⸗Klaſſe:(Land): 1. SA⸗Reitertruppe Limbach; 2. SS-⸗Reitertruppe Erbenheim. Dreſſurprüfung für Damen⸗ Reitpferde Kl. L(7 Teiln.): 1. Stall Rheinlands Oſter⸗ haaſe(Fr. Schulte⸗Stemmerk); 2. Pol.⸗Hptm. Winkels Preußenſtolz 55 Schulte⸗Stemmerk! und A. Heckmanns Kafſermantel(Fr. Heckmann). Zivil⸗Jagdſpringen Kl. M: (20 Teiln.): 1. Frau Frankes Hartherz(Beſ.] und Stall Georgens Egly(A. Holſt); 3. Oblt. a. D. Betzels Jäger (K. P. Röckling). Dreſſurprüfung für Reitpferde Kl. N: (21 Teiln.): 1. Stall Sachſens Anzeiger(Hptm. a. D. Schuſter]; 2. Franz Gömöris Lausbub(Frau Gömöri); 3. Stall 5 Seidlitz(Staeck). Eignungsprüfung für Jagbpferde Kl. Sa. Abt. A leichte Pferde: 4. Stall Weſtens Tegetthoff(Frau Franke); 2. Pol.⸗Oblt. Pothmanns Qua⸗ drille(Pol.⸗Major Heunert). Abt. B ſchwere Pferde: 1. A. Heckmonns nag(Linneweber) und Deutſches Olym⸗ piade⸗Komitees Matentag(Oblt. Ploetz). arrieren⸗ ſpringen(Jogoſpringen Kl. Sa.): 1. Oblt. Haſſes Derby ef. 2. Stall Georgens Egly(A. Holſt) und Rittm. a. D. v. Salviatis Faktotum(Beſ.) e K. K 1. Schutzpol. Frankfurts Oberon(Pol.⸗Oberwachtm. Pietz und Schutzpol. Frankfurts Quäfer(Pol.⸗Oberwachtm. Oetzel); 3. Landespol. Darmſtadts Winter(Oberwachtm. Kraus). Cl. f. W. An zweiter Stelle rangierte Mainz⸗Kaſtel mis 22 Punkten vor Bayer⸗Leverkuſen und Etuf Eſſen. Die Ergebniſſe des zweiten Tages Junior⸗Achter: 1. Kölner Waſſerſport 6249,09: 2. Köln 1931; 3. Saarbrücken:54. Erſter Vierer ohne Steuermann:. ler RG 71734,4; 2. Waſſerſport Godes Innior⸗Einer: 1. Kaidel⸗Schwe ken:27; 2. Hahn⸗Düſſeldorfer RW:5 Waſſerſport aufgegeben. 5 Erſter Einer: 1. Schneider ⸗ Köln Waſſerſport ohne Zeit; Hoff⸗Sagr Saarbrücken aufgegeben. g Vierer: 1. RG Trier:42,4; 2. Treviris⸗Trier:51,5. Zweiter Vierer: 1. Saar Saarbrücken 7115; 2. RV Bad Ems:22,38; 3. Köln 1931:41. Erſter Jungmann⸗Vierer: 1. Saar Saarbrücken :44; Köln 1931 aufgegeben. Erſter Vierer: 1. Etuf Eſſen 7148; Mainz⸗Kaſteler Ro aufgegeben. Zweiter Jungmann⸗Vierer: 1. kuſen 7149; 2. RG Trier:55, :55, 4. Doppelzweier: 1. Mainz ⸗Kaſte⸗ erg 754,4. irter RE Fran⸗ Sabelberg⸗Köln . Bayer⸗Lever⸗ 3. Traben⸗Trarbach Georg und Leo Arenz⸗Waſſer ſportverein Godesberg:29,22; 2. Bähr⸗Tettinger⸗Köln 91 743; 3. Roth⸗Zahr⸗Rhenania Koblenz 755,4. Dritter Achter: Saar Saarbrücken wird der Preis zugeſprochen, da Köln Waſſerſport wegen Sieg nicht mehr ſtartberechtigt in dieſem Rennen. Erſter Achter: 1. Etuf Eſſen 618 ſport:34; 3. Mainz⸗Kaſteler RG:42 Ermunterungs⸗ Vierer: l. Saar S Treviris⸗Trier; 3. Cochemer RG. FJußball-Ergebniſſe vom Pfingſtmontag Vis Neu⸗Iſenburg— Kick. Offenbach:8; Sportfrde. Frankfurt— VfB Friedberg:2; Pol. Frankfurt— Linien⸗ ſchiff„Deutſchland“ 672; Spog Oberſtein— Kreuzer„Schles⸗ wig⸗Holſtein“:5; Fe Singen— Karlsruher FV:5: Stuttgarter Sportelub— F C Mannheim 08 (Rückſp.):6; Sportfroe. Stuttgart— Sportfrde. Eßlingen :2 FBV⸗SW 05 Saarbrücken— Saar⸗Spfrö. Saarbrücken :3; Germania Friedrichsfeld— 03 Ludwigshafen 221 Neckarau— SV Waldhof:8; Boruſſia Neunkirchen Union Recklinghauſen:1; Germania Brötzingen— Hön⸗ trop:2; Weinheim— 07 Mannheim:2; Feudenheim Olympia Lampertheim:8. Süddeutſche Vereine auf Reiſen Hamborn 07— 1. c Nürnberg:2; Arminia Han⸗ nover— 1860 München:4; Thüringen Weida— Bayern München 111; Sportſrde. Freiberg— Union Niederrad :2; RB Lüttringhauſen— Phönix Karlsruhe:7; Germ. ⸗ Weſtf. Herne— Kickers Würzburg 311. 33000 Zuſchauer beim Enoſpiel Für das Endſpiel um die Deutſche Fußball⸗Meiſterſchaft zwiſchen Schalke 04 und Fortuna Düſſeldorf am 11. Juni im Kölner Stadion ſind keine Eintritts- karten mehr zu haben. Bereits am Tage nach dem Beginn des Vorverkaufs waren ſämtliche Karten vergriffen. Zur Ausgabe gelangten 53 000 Karten. Damit iſt die Auf⸗ nahmefähigkeit des Kölner Stadions erſchöpft, wenn die ganze Veranſtaltung reibungslos vonſtatten gehen foll. Der geſamten deutſchen Preſſe konnten nur 60 Karten zur Verfügung geſtellt werden. Kleine Nachrichten Willie den Ouden, die holländiſche Schwimmerin, hat ſchon wieder einen neuen Weltrekord an ſich geriſſen, diesmal über 100 Meter Crawl mit:06,4 Min. Ein Stundenmittel von 705 Km. erzielte der Weltrekordmann im Schnelligkeitsflug, Lt. Agello, im Mit⸗ telmeer auf ſeinem Waſſerflugzeug⸗Spezialapparat. Stella Walſh, die polniſche Olympfaſiegerin, wurde bei den Maſaryk⸗Spielen in Prag von der Tſchechin Koup⸗ kowa über 100 Meter in der mäßigen Zeit von 12,6 Sek. geſchlagen. Im Fußball⸗Länderkampf Polen— Belgten in Warſchau ſiegte Belgien knapp mit:0. Bei den franzöſiſchen Tennis⸗Meiſter⸗ ſchaften in Paris ſtegte der Auſtralter Crawford im Eudſpiel des Herren⸗Einzels über den Franzoſen Cochet :6,:1,:3, während im Damen⸗Endſpiel Peggy Seriven⸗ England Frau Mathieu⸗Frankreich 62, 416,:4 ſchlug. Was hören wir? Miltwoch. 7. Juni Fraukfurt .10: Choral.—.15: Schallplatten.— 11.00: Für die Hausfrau.— 15.90: Jugendſtunde.— 18.00: Die Brücke zur neuen Erziehung.— 21.00: Die hohe Rhön.— 21.48: Max⸗Reger⸗ Konzert. Heilsberg .20: Schallplatten.—.95: Turnſtunde.— 11.90: Kon⸗ zert.— 18.05: Schallplatten.— 15.20: Für die Hausfrau. — 15.30: Kinderfunk.— 16.30: Unterhaltungsmuſtk. 18.20: Die Kunſt des Klavierſpielens.— 20.05: Tanz⸗ abend.— 21.10: Galliſche Hörner.— Etwa 22.35: Konzert. Langenberg .16: Morgenruf.—.20 n..03: Konzert.—.05: Kin⸗ derſtubeuſorgen.—.45: Frauengymnaſtik.— 10.15: Ge⸗ meinſchaftsempfang für Arbeitsloſe.— 13.00: Konzert.— 15.10: Das Potsdam der deutſchen ee— 15.50 Jugendfunk.— 16.30: Konzert.— 17.50: utter und Kind.— 18.10: Gedichte.— 20.05: Stimme der Zett. 5 Köln Waſſer⸗ Köln 1931:02. aarbrücken;: 2 20.15: Militärkonzert.— 22.20: Kammermuſik.— 28.25: Nachtmuſik. München .30: Schallplatten.— 10.15: Fortbildungsſtunde. 12.00: Konzert.— 13.00: Schallplatten.— 15.10: Jugend⸗ ſtunde.— 16.05: Kriegsflieger und Sportflieger.— 20.00: — 21.00: Altmünchen im Mat.— 21.55: Sſtdfunk .10: Schallplatten.— 10.10: Kinderſtunde.— 16.55: Konzert.— 18.25: Militärkonzert. Lieder zur Laute, ieder vom Wandern.— 10.40: Kammermuſik.— 12.00 u. 13.30: Konzerte.— 15.00: Lieder.— 15.30: Kinderſtunde.— 16.30: Konzert.— 18.00: Heitere Schallplatten.— 19.00: Stunde der Nation.— 20.00: Zu Fr. Hölderlins 90. Todestage.— 20.45: Was gefällt Euch?— 22.30: Lieder.— 22.50: Tanzkapelle.— Wien 15.45: Aus Tonfilmen.— 19.00: Wiener Weiſen. 20.25: Sinfoniekonzert.— 22.10: Abendkonzert. Aus dem Ausland Beromünſter: 20.00: Luſtige Leut aus Steiermark in Muſik, Geſang und Worten. Mailand: 20.30: Die Tochter des Tambourmafors. Prag: 18.90: Deutſche Sendung. Rom: 20.30: Die Kavaliere von Ekeby. Straßburg: 17.00: Jazzmuſik.— 18.00, 20.45 u. 22.90 Konzerte. D r rr Chefredakteur: H. A. Meißner Verantwortlich für Politik und 1 Dr. W. Reinhardt ⸗ Handels⸗ teil; K. Ehmer-Lokaler Teil: R. Schönfelder Sport und Vermiſchtes W. Müller Südweſtdeutſche Umſchau, Gericht und den übrigen Teil: 1..: R. Schönfeld er Anzeigen u. geſchäftliche Mitteilungen: J. Fau de, ſämtlich in Mannheim. Herausgeber, Drucker und Verleger; ckerei Dr. Haas, Neue Mannheimer Zeitung G. m. ö. 5. Mannheim K= Für unverlangte Beiträge keine Gewähr Rückſendung nut bei Milckporta Dienstag, 6. Juni 1933 Verwalſungsraissißung der BIZ O Baſel, 6. Juni.(Eig. Tel.) Der Verwaltun g 8. rat der Bank für Internationalen Zah⸗ In ngsausgleich hat in ſeiner geſtrigen ordentl ichen Sitzung en der Erledigung bankmäßiger Geſchäfte von den Vork ungen Kenntnis genommen, welche die Leitung der Bank zur Wahrung der r Rechte der Gläubi⸗ ger in der Frage der Zinſenzahlung für die No ungan leihe bereits ergriffen hat. Für die Weltwirtſchaftskonf erenz in London wurde zieller Delegierter der Bank deren Präſident, Leon zeſtimmt. Er wird mit den übrigen Verwal⸗ itgliedern der Bz, die in der Hauptſache als rer Regierungen an der Konferenz teilnehmen werden laufender enger Verbindung bleiben. 0 5 billigte der Verwaltungsrat die wiederholt erört der Bank ichtlinien für die Vertretung der der Konferenz. Nl Mai-Ausweis der BIZ 8 Baſel, e Juni.(Eig. Tel.) Der Ausweis der BJ den M not Mai weiſt eine Bilanzſumme vol Mill. aus gegenüber 752,2 Mill. im April und noch Intereſſen au 938,7 Mill. Ende März H. J. Urſache der neuen Verminde⸗ rung iſt die weitere Zurückziehung von Gut⸗ haben ber Zentralbanken, deren Einlagen ſich 19 8 auf 235,1 Mil. ermäßigten. Dies kommt auf te in einer Vermin nderung des Wech⸗ feuille von 472,2 auf 405,5 Mill. zum Aus⸗ Rückgang rührt 2 1 von der Annahme 151 rte Der 5 jſel von 334,0 auf 267,3 Mill. her. Die Drei monats an l agen zeigten eine kleine Erböhung von 95,2 auf 110, 7 Mill., die Sichtan lagen eine Erhöhung von 23,6 auf 43,9 Mill. Auf der Paſſipſeite erſcheint diesmal noch ein Betrag von 9,7 Mill., enth altend den zur Vertei 1g Sur teeſten en Gewinn an die Aktionäre und 5 Durch die am Ende des dritten hres g Neuzuweiſungen an die Re⸗ 1 erhöht ſich deren Geſamtſumme von 9,4 auf 13,7 Poriland-Cemenſwerke Heidelberg-Mannheim-Siufigari In der Erfolgsrechnung 1932 ſtehen(in Mill. Ertrag ch Abzug der Aufwendungen für Roh⸗, Hilfs⸗ und Bet oſſe von 5,04, Erträgen aus Beteiligungen von 0,11, aus 1 von 0,16 und ao. Erträgen von 0,25 (i. V. Erträgni 5,07) gegenüber: Löhne und Gehälter 1,82, ſozigle Abgaben 0,19, Penſionen und Unterſtützungen 07 6 ſtige Aufwendungen 1,16(i. V. Generalunkoſten 1,20(0,84), Noch Abſchreibungen von 1,13 einem Uern 05 50) ergibt ſich bekanntlich ein Ver luſt von 99 558 4 Reingewinn 986 772), der aus dem vorjährigen . von 117 013. gedeckt wird. Der verblei⸗ bende Gewinnſoldo von 117 455/ iſt vorzutragen. Ein Gewinnabſchluß wurde unmöglich gemacht durch i Laſt en der ſtillſtehenden Betriebe, durch willige Fürſorge, ganz beſonders aber durch die Aus⸗ irkungen des Abſatzrückgoanges. Von den neuen erken waren drei vollkommen geſchloſſen. Gegen⸗ ößter Sorge war die Entwicklung der Außen ⸗ rfrage im Gebiete des Weſtverbandes, die den t ſtändig beunruhigte und ſchwächte. Erſt in 1933 kum es zu einer vorläufigen Bereinigung. In den erſten Monaten 1933 trat eine merkliche Abſatzbeſſe⸗ 1 ein, die großen Arbeitsbeſchaffungspläne der gierung laſſen einen geſteigerten enaſſberbrauch er⸗ ten. In Verfolg der Regierungsrichtlinien wurde der in einigen Werken ſchon früher aufgenommen, dies in Anbetrocht der vorhandenen Vorräte nicht erlich geweſen wäre. der Bilanz(in Mill.): Anlagevermögen 11,08 Beteiligungen 13,20(13,31); Vorräte 4,44(4,52); rtpapiere 0,55 leinſchl. Wechſel 0,11); Hypotheken und ehen 0,20(0,09); Wechſel und Schecks 0,05(); For⸗ Verkaufs verbände 0,56, ſonſtige Forderungen a. Geſellſchaften und Konzernunter⸗ Ga e 2,81; Feſtgelöguthaben bei u 1,04(i. V.[ſd. Guthaben 6,78; Banken i 4,97; Tochtergeſellſchaften 0,53); denen bei und 1,88 Rücklage(beides unverändert) gegen⸗ Warenverbindlichkeiten 0,50; Verbindlichkeiten Verkaufsverbänden 0,37; gegenüber abhängigen ten u Konzernunternehmungen 1,098(i. V. rbindlichkeiten 1,66; Tochtergeſellſchaften 0,98); k 9,402(0,40 495 Stiftungen 0,18(0,124). Bi⸗ 34,51(86,28). * AH. Georg Egeſtorff's Salzwerke und Chemiſche Fa⸗ briken, Berlin.— Gewinnabſchluß. Der diesjährigen, auf Juni einberufenen o. GV., wird die Einziehung nom. 7000% VA. vorgeſchlagen. Aus der Tagesord⸗ hervor, daß die Geſellſchaft 1932 einen Gewinn, e noch nicht bekannt iſt, erzielt hat. J. V. wurde das StA. von 4,5 Mill.„ im Verhältnis von zuſammengelegt. * Chemiſche Werke vorm. H. u. E. Albert in Amöne⸗ burg b. Mainz.— Dividendenlos. Der Abſchluß für 1992 n nach angemeſſenen Abſchreibungen(i. V..83 Mill., reguläre Abſchreibungen und 1,07 Mill.“ durch Inanſpruch⸗ nahme der Reſerven ermöglichte Sonderabſchreibungen) 0 Einſchluß des Gewinnvortrages aus 1981 von 251 400 Nark einen Ueberſchuß von 292 266/ 1 9925 auf 27. der der neu RNohbaung vorgetragen werden ſoll. GV. * Fr. Aug. Jahn Werkzeug⸗ und e AG, Gera. deren Aktien⸗ — Sanierung 1011. Die Ge E Kurszettel der Neuen Nannheimer zeltuns Berliner Sörse Mennneimer Effektenbörse 1 2. 26.— 74.— 80.— 70.— 2 100,5 200.0 83.— 23.— 158.0 83.— 88 143.0 53.— 1¹⁰.0 53, 67.— 60 192.5 24,50 9% Bad. St.⸗U. 27 88% B. Rom. Gd Ronſerven Braun Ludwigsh..⸗Br. Ludwigs. Walzm. Pfälz. Mühlenw. -[Pfälz. Preßhefe. Rh, Elektr..⸗G. 0 Hildebr Rheinm. Salzw. Heilbronn Schwarß Storch. Seilind. Wolff Südd. Zucker Verein Stſch. Oelf. Weſtereg. Alkali. Zellſtoff Waldhof Badiſche Bank Dtſch. Bk. u. Disc. Pfälz. Hypoth. B. Rh. Hypoth. Bk. 1 lein Hdlbg. k Bad. Aſſecuranz. C. H. Hnorr.. 186.0 186.0 Mannh. Verſich. Frankfurter Börse Festverzinsliche Werte Bank-Aktien D. Wertb.(Gold) Allg, D. Credit, 8% Reichsanl. Badiſche Bank 7⁰ Bank f. Brau. Barmer Vankver. Bayr. Hyp. u. Wb. Berl. Handelsgeſ. Com. u. Privatb, Darmſt. u. Nat.—.— Deutſchebisconto .-Aſtatiſche Bk.—.— D. Effekten⸗Bank D. Hup. u. Wbk. D. Ueberſee⸗Bank Dresdner Bank 30 Frankf. Bank Frankf. Hyp.⸗Bk. —eſt. Ered.⸗Anſt, Pfälz. Hyp.⸗Bk. Reichsbank Rhein Hyp.⸗Bk. Südd. Boden.⸗C.—.— Wiener Bankver.—. [Württ. Notenbk. Allianz Mas Ber. Transport Aktien 5 Hapag 18.85 Heidelb Straßen d h zordd Lloyd. 20. 580 Schantungeiſend 38.50 Südd Eiſenbahn 54.— Werger Brown, Cementw. ae Daimler⸗Benz. Deutſche Linol. 35 Durlacher Hof Eichbaum Werger. Enzinger Union Farbeninduſtrie Jo rkr. M. BA. Brem.⸗Beſig. Dt. 89.25 55 91,25 4% D. Schatzanw..—- Ablöſungſch. U. 7 ohne 1 4ů—— Schug. 3 80 72˙⁰ b og. 28 89% Ludwigs. 26 8% Mhm. Gd 28—.——.— %„„ 27 8% Hear Mh. 23 1 Kohl. 11 arben. 995 50% Süd 60% ft. Hyp. G 5% Grkr. 5% Nh. 2% Bad. Ko 790 30 8%„„Aus! 679 Pfälzer--9 4½% Pfälz. Lig. 6½% Br..J. Lig. 7% Rh. Hop.9 10„ 10.11 8%„„ 12-13 6¼% Meining. 4½ 0% Rhein. Lig 4% Südbo. ela. 80.— 5 8 920 8& Neu unghans Aſchaff. Buntpap. Bd. Maſch. Durxl. Baſt Nürnber Brown Boveri Cement Heidelbg. Karſtadt—, S Albert hade Daimler 9 Atlant.⸗T. Dit Eiſenhandel.—,. Dit. Erdöl D. Gold. u. S. Anſt Dt. Linoleum Dit. Verlag. Dresd. Schnellpr. Dürrwerke Dyckerh. Kc Widm. El. Rich, u. Kraft Elektr. Lieferung Emag Frankfurt Enzinger⸗Union Eßlinger Maſch Ettlinger Spinn.—. ..0& Schleich. „ Bonds 28 155 Jetter elt. Guilleaume Geſfüre!l Goldſchmidt T Gritzner M. Durl. Grün& Bilfinger anfwerk. Füſſen . Armatur irſch Kupf. u. M Hochtief.⸗ G Holzmann Phi! nag Erlangen 1. A arſtadt Rud. Klein. Sch.& Beck Knorr Heilbronn— Konſerven Braun— raus& Co Lock 80.— majorität bekanntlich Siegen⸗Solinger Gußſtahl⸗Actien⸗Vereins in andere K übergegangen iſt, ſchlägt der GV ledigung der ſetzung des 0,275 und gleichzeitiger Wiedererhöhung auf 90 000 Jahresverluſtes auf 27 Mark zwecks 500 im Deckung des Rezulart en per ler Jah Mill. von Wertberichtigungen vor. Schloemann AG., Düſſeldorf. dende. Das von hyoͤrau Aktienmehrhe hütte (12186 20 v. DH D H. 4 + (i. * 57,4 5 gefu das Geſchäftsj Dollar, um ermäßigt. Mill. D * Wanderer⸗Werke vorm. Schönau bei Chemnitz.— Guter Beſchäftigungsgrad. wir erfahren, Beſchäftigungsgrad nach wie Insbeſondere der vor gut. zn der A., ſich im 71 863 .). einſchl. V. 5 v. kt wird, den ſich der Im Vorjahre ollar ausgewieſen. iſt der vorgenommen. * Bayeriſche Fürth wird vorgeſchlagen, erzielten Gewinn von 174 704 ſaldo von 45 644 ſchreibungen i. alſo dividendenlos. Lederfabrik vorm. H. Deninger u. Co. AG., Lorsbach im Taunus.— 8 240 HGB. Unternehmen, da Beſitz Oberhauſen, Geſchäftsjahr 1932 aus einem Reingewinn von 292 964 Vortrag eine Surplus wurde iſt Mitteilung gemäß 8 2⁴⁰ HG als Neue Meinungskäufe/ Auch der Renfenmarki lebhaff und fesſer/ Gegen Schluß Nach oͤreitägiger Pfingſtpauſe feſter Haltung. der 1 älfte des gemacht werden. 520 000 NDELS- v WIRTS0)I AFTS- leuen Mannheimer Zeitung 8s ſich der Dollar Ford⸗Verluſt in 1932. ſchließt die Ford Motor Co., jahr 1932 mit einem Verluſt von 57 401 Mill. 928 Mill. Dollar von 53,586 0 2 Winklhofer u. 1932 4 wurde vorgetragen) 124795 zu verwenden, wieder auszuſchütten und den Reſt vorzutragen. Der GV. von befindet, der uf 66. in Verluſt einſchl. (der Vorjah 6 H. v. auf dem 20(5) v. H. mit der Konſtruktion hen und Wal zwerksanlogen befaßt, und deſſen Gute hofſnungs⸗ verteilt für das Wie Der GV am Gewinn re 1930 aus dem Beſitz des Hände am 28. Juni neben Er⸗ 30. Juni 1932 die Herab⸗ betragenden St AK und Vornahme Dividende von Jänicke AG, Fahrrad⸗Umſatz iſt ſehr heblich und beträgt das Mehrfache des Vorjahres, doch auch Continental⸗Büromaſchinen⸗ Abteilung und Werkzeugmaſchinen⸗Betrieb In dieſem Jahre wurden rd. Spiegelglasfabriken Bechmann⸗Kupfer As, B.— Dividendenloſe Stel. aus dem 3U die am 20. Juni wird Verluſt von mehr betragenden Aktienkapitals Divi⸗ dem Detroit, Wie dem Abſatz befriedigend. 400 Neueinſtellungen 28. vortrag VA Die StA bleiben 1 er⸗ 8 6. * Baumwollinduſtrie Erlangen⸗Bamberg AG, Erlangen. Umſatz mengen⸗ Im Berichtsjahr war mäßig auf er! ös weiſt e jreibungen 0,32 Mill. neue Gef i. Schleſ. neue Rechnu 1 414 278(329 93 inen von 5 Na ch ng der Höhe des Rückgong von 10„, 1 Reingewinn , der vorgetragen werden ſoll. Zurückhaltung der 92 60,92 Gewinnvortrag angemeſſenen ein Reingewinn von 41110 verbleibt Kapitalzuſommenlegun auf 2,8 Mill. jahr hat ſich durch die * 2(½) v. H. Papierfabriken AG., Produktion 1932 die wertmäßig er wurde die G bungen von winn von 31274 gegen 51833 Div 15 ende von wieder 8 v. .) auf die 1,36 Mill. J 3 v * Kunſtmühle Klinck AG, Godramſtein(Rheinpfalz). — Wieder 6 v. H. Für das abgelaufene Geſchäftsjahr wird ein Reingewinn von 29 202(24039) 4 aus⸗ gewieſen, aus dem wiederum 6 v. H. Dividende zur Verteilung gelangen. Auf neue Rechnung werden 5207/ vorgetragen. Für Abſchreibungen wurden 16 961 (19 226)/ verwendet. Leonh. Tietz AG ohne Verluſt. Köln, 6. Juni.(Eig. Tel) Die Verwaltung beſtätigt uns, daß die Bilonz⸗ arbeiten für das am 31. Januar 1933 abgelaufene Ge⸗ reich eſcha ſchäftsjahr bereits mögensrechnung Mi aus 2,51 dende v ſcheiden. ll. die bei Verluſt nicht ergibt. 1 teilt und 0,22 Mill. Bilanzſitzung, Geſch Dividende der Knöckel, Schmidt u. Cie., Das Unternehmen konnte mengen⸗ abgeſchloſſen ſind und dusreichenden in Lambrecht. des Vorjahres Insbeſondere im slage immer ſchwieriger. Jahr iſt die Situation nicht beſſer geworden. 0,16 gegen 0,17 Mill. „, der zur Verteilung einer H. auf die VA. St A. dient. es unmöglich, Vorjahres Mill. ein (0,62) tsjahr habe mit verſtärkter Abnehmerkreiſe begonnen. * Meyer Kauffmann Textilwerke AG, Wüſtegiersdorf Abſchreibungen er zum Vortrag auf bekanntlich 10:4 ve GV 10. 6. A, U. B. Im hrt). ts 10 einigen 0 wurde Verhältnis Im laufenden Geſch gebeſſert. zu halten, der Geſamt⸗ den H. auf. ergibt von weder verbleibt daß Abſchreibungen einen Wie erinnerlich, wurden für 1981/32 Reingewinn noch 6 v. H. zum Vortrag gebracht. Die Wochen ſtattfindet, über eine Bilanzbereinigung vorausſichtlich noch nicht ent⸗ Weiler befesſigie Efflekfenmärkfe gelegenflich Nealisaſionen/ Nachbörse aber weifer zuversichilich Mannheim feſt Neue ſchaftlich wie politiſch lagen die Feſtigkeit der geſtrigen Newyorker Börſe. ben kamen ſchließlich mit 1967 nach 194 v. konnten 3 v. H. gewinnen, Südd. Zucker Auch am Kaſſamarkt waren und Verſiche⸗ Dt. Linoleum ebenfalls um 3 v. H. erhöht. E nicht durchweg höhere Kurſe zu hören. rungswerte ſich der Kl um zu höheren Kurſen geſragt. Frankfurt weiter befeſtigt Die Kurs befeſtigung machte auch nach der drei⸗ tägigen Pfingſtpauſe weitere Fortſchritte, da von der Kundſchaft neue kleine Kauforders vorlagen und auch die Kuliſſe in Weiterwirkung der letzten Kabinettsbeſchlüſſe Die Umſatztätigkeit er⸗ des letzten Börſen⸗ neue folge der Marktleere, gen von 1 v. H. Meinungskäufe reichte jedoch führungen Heidelberg(plus Dr. 2 und Conti⸗Gummi(plus Reichsbank 3 Scheideanſtalt 11, Schuckert 174 v. Recht lebhaft ging es in deutſchen Anleihen zu, beſonders Altbeſitz ſtanden im Mittelpunkt. Sie eröffneten ½ v. H. höher und gewannen nach Ablauf der erſten hal⸗ Reichsſchuldbuchfor⸗ Stahlverein⸗Bonds ben Stunde derungen, Reichsbahn⸗Vorzugsaktien u. von 1 bis ½ v. H. Bei gewannen blieb die wobei markt tendierte des Intereſſes 76 v. H. Satz blieb unverändert 4 v. H. Berlin erneut anziehend Nach den Feiertagen hat ſich das Geſchäft an der Börſe ſtärker belebt, als man für den heutigen zumal der Ordereingang am Vormittag bei den Banken noch recht gering war. doch et Tag vermutete, 22 Industrie-Aktien Dortm. Ritterbr. enninger St. K. öwen München Mainzer Brauer. S Bindg. Schwartzstorchen Tucher Brauerei. 88.— 205.0 153.5 83.50 88.— 68 50 25,50 45.— el 75.— 25.— 31.85 was v.., H. feſter. erneut Farben v N v. vornahm. nicht die Lebhaftigkeit tages vor den Feiertagen, immerhin ergaben ſich, auch in⸗ neuerliche Durchſchnittsbefeſtigun⸗ waren auch die Aus⸗ H. einigkeiten gebeſſert. Aufwärtsbewegung an. Von Anregungen Schachts auf der Harpener 17, Au Stimmung auch im Verlaufe feſt, konnten ſich größtenteils beſonders um weitere 7 beachtet auf der ganzen Linie Von deutſchen Anleihen ſtanden Altbeſitz im Mittelpunkt mit plus 1½ v.., Tagesgeld zeigte noch keine Erleichterung, der röffnete die vor. Bank⸗ ch kleinen A v. H. waren. Der Börſe Anhaltspunkte hierfür Beachtet wurde H. zur Notiz. Renten ſchloſſen Speziell Goldpfandbriefe Transferkonferenz. blieben vor allem die Werte beachtet, die von der Arbeits⸗ beſchaffung den meiſten Nuten ziehen dürften, alſo Zement Dit. Linoleum(plus 1½ v..) 31 v..). U. a. eröffneten noch Daimler 1% v.., Farben und Ilſe Genüſſe 2 v.., Umſätzen die Kurſe erhöhen, Renten⸗ in ſeſter Haltung. Neubeſitz gewannen Die vorliegenden wirt⸗ in ar- ES Nachrichten waren tion zu beleb in 4 v. H. Montane. gewannen ten markt, lichen Werte, zog anfangs um N, Geldmarkt war weiter erleichtert. hielt die freundliche Stimmung an, er ergaben ſich auf faſt allen Marktgebieten neue Kursbeſſerungen von 7—1 v.., en. erſter Linie profittierenden der Elektropapiere, gewannen, Im allgemeinen konnte man rungen von ½ bis 2 v. vornehmlich aber für die niedrig verzins⸗ zeigte ſich durchweg Kaufintereſſe; Altbeſitz ſpäter weiter um. v. aber auch faſt durchweg dazu angetan, die Unternehmungsluſt der Kundſchaft und der Spekula⸗ In der Hauptſache beſtand wieder für die dem Arbeitsbeſchaffungsprogramm ſo für den größten Teil für Eiſenbahnverkehrsmittel, zraunkohlenpapiere Kursſteige⸗ feſtſtellen, darüber hinaus Spezialwerte bis zu 4 v. H. von Werte Intereſſe, ferner für 2 H. Siemens ſogar 27 v. H. höher. Mit ſchiedentlich konnten ſich bie höchſten ungen gegen den Schlußnotier ten zu 2% v. weiter bis z börſe geſchäſts 186 und An den wenigen An 1 u 4 Ausnahmen ein recht feſtes Ausſehen bei Beſſerungen von—4 v. An den variablen Märkten wurde das Geſchäft im weiteren Verlaufe der Börſe war fang v. H. zeigte en bis zu 1 v. verändert, beſeſtiat. Kaliwerte H. ſchwächer, dagegen waren Braunkohlenpapiere 0 Die Grundſtimmung konnte jedoch als zuverſichtlich bezeichnet werden. o 5 4 aber zuverſichtlich. Reichsbank 132,7 Für Im der Kaſ ſehr ruhig, und da ver⸗ Realiſotionen vorgenommen Tageskurſe nicht behaupten. nach beiden Sei⸗ ſchloſſen H. Nur kleines Deviſengeſchäft internationalen der Notenbanken, Weltwirtſchaftsverhandlungen. am 15. Juli fälligen Zahlungen an Amerika iſt noch immer reichlich ungeklärt, und in dieſem Zuſammenhang verdient beſondere Beachtung, der eine Zahlungsverweigerung Englands mit der Ehre des Landes die Erklärung Snowdens für unvereinbar hält. Das Geſchäft an ten war am heutigen ring, auch die Kursveränderungen hielten ſich natürlich weiter im allerengſten Rahmen. 4,015 gut behauptet. Tage den eine eher Deviſen märkten ſchäftigt man ſich mit den Baſler Beſprechungen der Leiter ſowie mit den bevorſtehenden Londoner Die Situation internationalen Deviſenmärk⸗ natürlich weiter Das Pfund zeigte mit gegen Dollar, 8,39 gegen Amſterdam, 85,84 gegen Paris und 17,48 gegen Zürich Haltung; der Dollar tendierte gleichfalls etwas ſchwä⸗ cher, die übrigen Deviſen waren recht gut gehalten. Reichsmark naunte man in London 14,49, in Amſter⸗ dam 58,10, in Zürich 120,60 und in Paris 592; ſi etw letzten Auch im Id. Nach Abſchrei⸗ Stammdivi⸗ H. Verlaufe Ich Farben Nach Ab⸗ ſich einſchl. von Das verbleibt eine äfts⸗ noch Halbjahr ein Ge⸗ und 2(i. V. die Ver⸗ wird die faſt und den Ren⸗ an. Der ſamarkt H. wurden, Die bis Nach ⸗ be⸗ über bie ſehr ge⸗ as leichtere Die ie war alſo Berliner Devisen Uiskontsatz: fechsbank 4, Lombard 5, Privat 37%.. Umtlich in Rm. Buenvs⸗Aires 1Peſo 7 fanada kan. Douar 2 ee 6,57 Rairo. 2 Türkei 4 111 28 1 3 2 New York. 2 Rio de Janeirol Mi— Uruguay 1Goldpeſ— 5 Holland. 100 Gulden 3 Athen 100 Drachmen 9 Brüſſel 1 30 Bukareſt. 6 Ungarn. 400 08 4% Danzig 100 Gulden 4 elſingfors 00 JM 6 Italien... 100 Lire 4 Fugoflavienſob Dinar 7¹/ Kowno. 100 Litas 7 Kopenhagen 100 Rr. 3 Liſſabon 100 Eskudo 6“ Oslo 100 8¹ Paris.. 100 Prag. 100 K Schweiz Sofia Spanien 100Peſeten Stockholm.. 100 Kr. Eſtland.. 100 Eſtm. Wien. 100 Schilling Tägl. Geld: 4¼ und darüber, vereinzelt 4% für Dis⸗ kont Paritä 1 2. Juni 5 N 05 5 1 1466 148 2088 2042 14.20 1434 .5601] 385869 0,20 0041 1648.657 170,3 170,77 2,4838 2442 58,92 39,03 2,488.492 92% 87 85 8,304.816 2200 2204 5,195 55205 42.46 42,54 63,79 53.01 13.01 12665 72,33.47 16,61 18665 12.64 1206 81,67 81.83 .047 30053 36,16 30,24 78.33 7847 110,39 11081 46.95 405 Monatsgeld 51% * Steuergutſchein⸗Notierungen vom 6. Juni.(Eig. Tel.) Be r 90 854. Berliner Rauhfutternotierungen vom 6. Inni. Rauhfutter, per 50 Kg. Tel.) lin 1936 und Frankfurt, Fälligkeit 1984 90935 1935 84%; 1937 79%: 1088 763 Verrechnungskurz Waren-Nofierungen vom 6. Juni * Berliner Produktenbörſe heute noch geſchloſſen. Die Berliner Produktenbörſe bleibt heute, wie bereits gemeldet, noch geſchloſſen. Stationen bis 0 gutes Heu bis 2,80; oͤrahtgepr. ſtill bzw. angeregt. 55; Häckſel 1,35— drahtgepreßtes Weizenſtroh 0,40 0,55; ſtenſtroh 0,40 d 0,55; 1702,10; to. gebund. 1,50; 155 Roggenſtroh Haferſtroh 0,40 (Eig, Waggon ab märkiſcher 0500 0,55; 70% to, dto. Ger⸗ Roggenlangſtroh 0,7010, bindfgdengepr. Roggenſtroh 0,450,707 dto. Weizenſtroh 0,0 handelsübl. Luzerne 2,30— 2,60; Heu in Pfg. über Notiz 40; Tendenz Heu 1 „10180, Thymotee 2/50 *. Rotterdamer Getreidekurſe vom 6. Juni.(Eig. Tel) Anfang: Weizen lin Hfl, per 100 Kilo) 4,25; Sept. 4,32%; Nov. 4,405 Jan. 4,47%.— Mais 925 Hl. per Last 2000 Kilo) Juli 58943 Sept. 61; Nov. 64%; Jon. 66. * Liverpooler Getreidekurſe vom 6. 1 8(Eig. Tel) Anfang: Weizen(100.) Tendenz ſtetig; W 5,171 (5,28); Okt. 5,4(5,48); Dez. 5,5%(5,570.— Mitte! Tendenz ruhig; Juli 5,176(5,28); Okt. 5,4(5,4%); Dez. 5,5% * Magdeburger Zucker⸗Notierungen vom 6. Jani. Juli 5,70 B 5,45 G: A 5,95 G; Okt. B 6,15 Tel.) Juni B 5,85 6,15 B (5,576). 5 G; 6,0 G; 5,60 B 5,35 G; Sept. 6,05 B Dez. 6,25 6,5 B 6,00 G: Gemahl. Mehlis per Juni 32,40; Tendenz ſtetig. * Bremer Baumwolle vom 6. Juni. (Schluß) 10,69. Univerſal. * Liverpooler Baumwollkurſe vom 6. Juni. Stand. 2 70 1 50 Amer Okt. ik. Univerſol. 614—15; Dez. Juli 627628; Jan. Stand. 618; 6050 4 Middl. (34) 618619; Tendenz ſtetig. (Eig. Tel.) Anfang: (Eig. uguſt 5,05 G; Nov, Tendenz feſt.— Amerik, (Eig. Tel. Juli 615, März 621; — Mitte: Slandardtupfer loco 57-58; 528 Hütten⸗ Aluminium 98—99proz. 160; 20 5 89 Slratts⸗ Auſtralz Antimon⸗Regulus W̃ alz⸗ inn gl. in 50 per Kilo 44,25—44,75 Londoner Meiallbörse vom 6. Juni oder 925 5041; Silber in Barren ca. Standard Drahtbarren 164; Reinnickel 9899 proz. 990 1000 fein Juli 610; Okt. 609; Dez. 612; Jan.(34) 613; März 615, Mai 619; Juli 6223 Okt. 625; Jan.(35) 630; März 699 Mai 6367, Loco 627; Tendenz ruhig. Berliner Meiallhörse vom 6. Juni Kupf. Kupf. Kupf. Blei Blei Blei] Zink Zink aint bez. Brief] Geld] bez. Brief Geld] bez. Brief Ge Januar.] 61.75 61,75 61 50—.— 22.50 21.50, 28. 2808 Februar]—.— 62.25 62.—.—.— 22.50 21.50]—.— 26,25 25.50 März..—.— 62.75 62.25 22.75 21.76—.— 26.28 25,% April—,— 683,25 62.25 22,75 21.75, 26.75 2% Mai 389 8 23.— 21.75 8„ Juni 58— 98.25 58. 5 5 75 Juli—.— 88.75 58, g 5 5 Auguſt. 58.75 39,.— 88,75 21.— 20.25—.— 24.25 24. Septr. 5978 9,75 39 50 21.— 20,75 24,50 24.50 24.25 Oktober]—.— 60.25 59.78—.— 21.50 21.——— 2475 40 Novemb 60.75 60.75 60,50—.— 21.75 21.—— 25, 230 Dez.. 61,25 61.50 61,—.— 22.— 21,25 28,50 25, 0 2,5 * Tendenz: Alles feſt. * Berliner Metall⸗Notierungen vom 6. Juni.(Eig. Tel.) Amtlich: Elektrolytkupfer(wirebors) prompß 64,75/ für 100 Kilo; Rafſinadekupfer loco 6001 Banka⸗ 880,7 Metalle C per To. 3 Monate Settl. Preis 38,50 Elektrolyt beſt ſelected ſtrong ſheets Platin(E per 20 Dunces) Kupfer, Standard 36, 55 Zinn, Standard 215,5 Aluminium 85 3 Monate 215,2] Antimon. Settl. Preis 215.5 Queckſilber. 44.25 Banka. 233.5 Platin 42.25 Straits. 2845 Wolframerz 68— Blei, ausländ.. 18,5 Nickel El'wirebars 44,25] Zink gewöhnlich. 16,85] Weißblech Tendenz: Kupfer, Blei ſeſt; Lahme ger. Sechwerjʒte Ludwigsh. Waiz. Mainkraftwerke — Metallg. Frankf. Mez Söhne Miag, Mühlb. Moenus St. A Rein. Gebh. Sch. Rl. 15 Roeder, Gebr. 9. Rütgerswerke Schnellpr. 8 Schramm Lackf. SchuckertRürnbg. Seilinduſt. Wol Siemens u. Halske Südd. Zucker Tricot. Beſigheim Thür. Lief. Golha Ver. Chem. Ind. Ver. deutſch. Oelf. Ver. Zellſt. Berlin Voigt& Häffner Volth. Seil. u. K. Wayß& Freitag W. Wolff Zellſtoff Aſchffbg. „ Memel „ Waldhof Ufa(Freiverk.) Raſtatter Wagg 3 52.50 .50 Montan-Aktlen Buderus Eiſen Eſchweil, Bergw Gelſenk. Bergw Harpener Bergw. lſe Genuß Ilſe Bgb. St. A. Kali Chemie Kali Aſchersleben Kali Salzdetfurth Kali Weſteregeln flöckner Mannesm. Röhr Mansfelder Oberbedarf Otavi⸗Minen Phönix Bergbau Rhein Braunkohl Rheinſtahl Salzw Heilbr. Tellus Bergbau BK u. Laurahütte Ver Stahlwerke —* 19.— 43.50 Diſch. Ablöſgſch. I 5„ ohne D. Schutzgebiete 5% Bad. Kohlen 80 5% Grkr Mh. K. 5% Roggenwert. 5% Roggenrentb 6¼ö% P Cir. Bd.! 6½0% do. Com. 1 00% f. Od. Jöfdb. 19 50„ 21 905 20 4e Mexikane 8 0% Oeſt. Schag 40%„ Goldrenie 4%„ Kronen 4%„conv, Rente 4¾80%„ Silb.⸗R. 4½9%„ Pap.⸗R. 4% Türk. Ad. Anl. 4%„ Bagd.⸗E. ll 4%„ unif. Anl. 4%„Zoll obl. 1911 . Ir ⸗Los %% Ung. Str. 13 5/50%** 4% Ung. Goldr. 4%„ Nronenr, 4% ana I. 1 5 50% 5. Nör Halt 7 Transport-Aktien Ach. f. Verkehrw. Allg. Lok u. Kraft Südd. Eiſendahn Baltimore Ohio Canada 8 apag 5 5 anſa chi Nerds Lloyd Bank- Aktien Bank. f. el Werte Bank Braueret Barmer Bantver. Berl. Handelsgeſ. Jom. u. Prlotbt 30, 2. 82.75 77.80 2 54.15 97.— 59.— 18. 90.— 27.— 19,75 6. 5 Festverzinsliche Werte 56% Reichsanl. 27 Darmſt. u. N. ⸗B. Dt. Aſiatiſche Bk. Deutſche Disconto Dtſch. Ueberſee Bk, Dresdner Bank. Meininger pypbk. DOeſterr. Creditbk. Reichsbank Allianz Allg. Allianz Leben 25 195,0— 54.— 25.— 51.50 .57 129.8 202 0 209,0 Industrie-Aktien e e Aru, Allg. Elektr. 68. Animendorf Pap Anhalt. Koh lenw. Aſchaffb ellſt. Augsb. N. M Raſch Bälte Maſchinen 1 Motorenw ayr. Spiegelglas .. Bemberg ergmann Elekt. Berlin⸗Gubener Bert. Karls. Ind. Berliner Maſchb Braunk. u. Brikett Braunſchw. A. G Br.⸗Beſigh. Oelf Bremer Vulkan Bremer Wolle Brown, Bop.& C Zuderus Eiſenw. Charlott. Waſſer J Ehemie Baſel Ehem. Heyden Chem Geiſenk Chem Albert Co. Hiſp.(Shade) Conti⸗Gummi Tontt Linoleum Daimler Motoren Dtſch.⸗Atlant.⸗T Deſſauer Gas Deutſche Erdöl Deutſche Kabelw Deutſche Linol. Dtſche. Steinzeug Deutſch Eiſenhdl Dresd Schnellpr Dürener Metall Dürkoppwerke Aktien und Auslendsanleihen in Prozenten bel Stücke-Notlerungen in Mark je Stück 6, 55.— 26.50 91,50 .85 133,2 205.5 214,0 Dynamit Truſt. Dyckerhoff& Wid Dortm. Aetienbr. Dortm. Unionbr. Elektr. Lieferung. Elktr. Licht u. Engelhardt Enzinger Union Eſchw. Bergwerk Jan„Liſt& Co. arbenind J. G. Feldmüßle Papier Felten& Guill. Ford Motoren 1 7 5 51 Gehe& Co. Gelſenk. Sergwi. Gentchow& Co. Germ. Portld.⸗3 Gerresheim. Glas 85 Geſ. f. elektr. Unt. Goedhardt Gebr. Goldſchmidt. Th Gritzner Maſch. Gebr. Großmann Grün& Bilfinger Gruſchwitz Textil Guand⸗Werke ackethal alleſche Maſch ammerſ. Spinn arburg Gu. Phö arkort St.⸗Pr 5 Bergb. 73 5 M. Egeſt— edwigshütte ilpert Maſch. indri 8& Huff Hir upſer Hirſchberg Leder Hoeſch Eiſen Hohenlohe⸗Werke Holzmann, Phil. 805 Bergbau ebr. Junghans Kahla Porzellan 5 iwk. Aſchersl. Karſtadt 1 Klöcknerwerte 1 C o Knorr Kollmar K Jourd Kötitzer Kunſtled Krauß& Cie. Lok Kronprinz Met. Kyffhäuſer Hütte Lahmeyer& Co. Inde elsweich. 82 Kölſch Fölzer⸗We 72 0 66.— 68,28 17.— 18.— 98.— 95.— 118.2 119,0 116,5 117, 7 78.— 1850 18608 72.28 72, 42.25 42.75 30 32.75 28, 105,8 10,1 .85 11.— 125,0 129.0 73,25 78.75 17850 19.25 81.— 82.85 —= 1840 97.75 88,15 14.— 18.— 140,2 138.0 61.88 62.35 — 195, 22 25 73.— 88,75 24.50 1270 1269 18.85 19,50 82,25 83.— Tarl Sindſtröm Lingel Schuhfabr. Magirus.⸗G. Mannesmann Maſchin.⸗Untern. Markt- u. Kühlh. Maſch Buckau⸗W. Maximil.⸗Hütte Merkur Wollw. Mez Söhne 1 1 Mühlen Mimoſa Mix ck Geneſt. Mühlheim Berg. Niederlauſ. Kohle Oberſchl. E. Bed. Oberſchl. Koksw. Orenſt& Koppel Polgphoenn 8 Phönix Bergbau n graf t in ein. Braunk. Rhein. Elektrizit. Rheinſtahll!. Rhein.⸗W. Kalk. Roſitzer Zucker Rückforth. Ferd. —Rütgerswerke Sachſenwerk Salzdetfurth. Saroti Schl. El. u Gas ugo Schneider ſchöfferhof Brau. Schu erte Salzer Schuckert 4 Co. Schultheiß. Siemensck Halske Sinner A ⸗ G. Stettiner Cham. Stoehr Kammg. Stolberger Zinkd. Südd. Immoblil. 5 Zucker Thörl's ver. Oele Tieg, Leonhard Transradio Varziner Papier B. Chem. Charlott B. Diſch Nickelw V Glanzſt. Elbf. V. Harz Portl.⸗Z. V. Schuhf. B.& W Ber. Stahlwerke V. Stahl. v. d. Zyp Ver. Ultramarin Mansfelder Akt, 2 Nordd. Eiswerke 7 Vogel Telegra⸗ Vogtländ. Rasch 5. Voſgt& 8 Wanderer Werke Weft V ie Wiener Metall. Jeu Verein ellſtoff Waldhof Deutſch⸗Oſtafrika „[Neu⸗ Guinea Otavi Minen Aen. Aku Allg. Elektr. Ges. Aſchaffenb. Zell. 1 Mot.⸗W. Jul. Berger Tiefb. Berlin⸗Karlsr. J. Berliner Maſch. Braunk. u. Brik. Bremer Woll⸗Kä. Buderus Eiſenw. Charlott. Waſſer Comp. Hiſpano Conn Gümmi⸗W. Datmler Benz Deutſch. Atlan. 80 Deſſauer Gas. Deutſche Erdöl. Deutſche Kabelw. Dortm. Union. ⸗ EintrachtBraunt J. Licht u. Kraft Engelh. Brauerei J. G. Farben 1 2 Pap. elten& Guill Gelſenk. Bergwk. Geffürel Goldſchmidi b pambg Elek. Harpen. 5 Hoeſch Köln olzmann Ph e 15 Bergbau lſe Genußſch. ebr. Junghans Kali Chemie Kalt Aſchersleben Klöckner Werke J. P. Bemberg 5 Continentaledin. 5 El. Lic täts⸗L.. 96. 2. 92.25 141, rn 19 85 181.0 Deutſche Linol., 34.50 Deutſcher 1 8 56, Silber(Pence per 15 40. 2 — 115 52 * Zinn ſtramm; Zink unrglm, 19,35 183.0 42.25 26,5 24,25 2 Phöni Petersb. J. Habk. Ruſſenbank Deutſche Petrol. 5 e Kalt Diamond. ee 2 fare ahrz Sloman Sal peter Südſee Phosphat ufa⸗Film —** Lahmeyer& Co Laurahltte Leopoldgrube Mannesmannrö. Mansfeld.⸗G. Maſchinenbau⸗ ll. Maximiliansh. Metallgeſellſchaſt „Montecatini“ Oberſchl. Koksw. Orenſtein& Kopp 8 Bergbau Polyphonwerke, Rh. Braunk. u. Br. Rhein. Elektr... R e Rh.⸗We Salzdetfurth Kali les. El. u. Gas Schu é 8 gal ae ulth.⸗Pa Siemens Tan Stöhr, Kammg Stolberger Zin Südd. Thür. Gas Leonhard Tietz 12 55 8 ogel Telegr. Weſteregeln Alta Bank elektr-Werte Hicks han. e ank. A. G. für Verkehr Allgem. Lokalb. e Süd. d. Fart Dampſſch. orddd. Lloyd Otapi Minen if. Elektr. 9 0 Rütgerswerke leſ. Bergb. u.. 27 ſucker 88 gelftofß Waldhof 55 ur Brau. 95 D. Reichsbahn V. 1 Fortlaufende NMotlerungen(Schluß) 270 1280 13— 1265 47. 6. 72.— 1083 26.— 27 5— 1 los. Lünebur ſchein vo 1000 Tal Heller g falſch Pe „Mag nicht!. hat uns hei dem hat dem Mörder ler dem weil ſie herrn „Das Bracke a „War und die Magd. Würde i „0 if Aus fi 2 d⸗Blei per Juni 10% in Blöcken der Bad. Bühl u. 1 Rurh Ruhe Vochene wrunge württhg. dolle Pe Proſpekt —— 22 33 Dienstag, 6. Juni 1933 bER KGNG/ Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe ich ihm mein Kind nicht gab, als er's begehrte. mals, als er noch Knecht auf meinem Hofe war. Eckeloh hat er an ſich geriſſen.. iſt der größte Bauer geworden in der Heide. Jetzt giert er nach KN Da⸗ Nummer 255 „Dag habe!“ „Ja, das wird er ſagen!“ ich die alte Chriſtl zu Tod, gewürgt Er weiß, nach Ebeneder ſpricht E. 0 ach iutzlos. Er hat ſich dieſem Blick iſt je in den Gedanken verbiſſen. „Ich werde es tun, Herr!“ 9 i Mag er's ſagen! Am Ende glaubſt du es a htsschutz 8 8 5 3 05 787 2* 5 15„Mag er's ſagen! m nde glaub u es 5. 1 85 5 55 Wdebtsene omen. DER HEIDE ib a 820 ich ohne Erben ſterbe auch?“„Wann legſt du mir die Schriften vor?“. 5 entesvondenz Celgzo G1 a einſt haben! Alles will er an ſich reißen 0 V5 g 1 4.„Morgen, Herr! Ich will's heute ausarbeiten un — 5 eee ee ee a, und recht iſt ihm jedes Mittel.. dem Werwolf.“ Der Ebeneder lächelt niederträchtig verborgen. ſchreiben!“ goman aus historischer Zeit von Johannes Hollstein Der alte Bauer iſt außer ſich. Er faßt nach Frankes Händen. 1 7⁴ „Vielleicht, Herr Hund „Gut, will doch ſehen, ob ich noch der Herr bin!“ Da ſetzt ſich Ebeneder an dieſem Tage hin und 11 85. 5 3 5 8 5 5 5 8. Blei 5 5. 3 Seid ruhig, Herr! Meiner ſeid Ihr ſicher! Ich D. 9 5 9850 „Weiß nit, ob er ein Jud iſt! Aber ich denk im⸗ Se mir, Franke Laukner„ ſei ein ßin an Euch gebn en 0 Schuld! f Die 55 verfaßt die beiden Anklageſchriften. 5„ daß er ſchlimm iſt. Hat ungute Augen! f meinem Hofe!“ FFVͤꝙ DUV N 8 5 5 5 f mer, daß er ſe e gute Augen! Aber i Chriſtl hat gute Augen gehabt, Herr und ſie 55 895 der Bartenhofbauer ſchätzt ihn und er iſt ſein Rat⸗„Brackenbauer. er wird mich anklagen bei dem 10. 33 180 ee 80„ 8 1. der 5 5 1 4 555 8 5 h e ee 8 wußte viel, was hier vorgegangen war. Sonntag iſt gekommen, und die Heidebauern kom⸗ 081 geber, der Ebeneder. Sagt man, daß er den Eckeloh⸗ 90 hen Gericht und harte Strafe wird mich treffen, Schweig'!“ gegank Sonntag if 58 omen ut d 8 31015 177 115 25 hof durch ſeine Spitzfindigkeit hat kaufen können!“ weil ich den Herrn ſchlug.“„Sol ich ſchreiben Herr?“ kleir e e 7 1 8 a 1555 9805 0 5 2 5= f—— i S* 7 leine e Kirche um eß zuſamme den 158„Durch Lug und Trug!“ wettert der greiſe Bauer e meinem Schutz! Keiner wird dich Otto Klaas Bült ſinnt finſter vor ſich hin 6. 1 1 an laue 17 8 5 9500 Weiß ja, wie es zu iß 7 5 antaſten! Einſam liegt der Br f ehe di 51. e 155 i f, 040 los.„Weiß fa, wie es zugegangen iſt! Hat drin in einer fan em liegt der Brackenhof, und ehe dich]„Warte. ich will noch einmal drüber nachdenken!“ Auch der Bültbauer iſt gekommen! 110 7 Hüneburg ein Schriftſtück vorgewieſen, einen Schuld⸗ 58 ugen 9 kannſt du dich in der Heide ver⸗ 5 5 Sein Geſicht iſt wie ein Stein, es iſt das erſte 1 ei einem Eidam! Meinem Eid bergen. Sag' nicht ja und nein, warte ab, was ge⸗.. der eee e 155 2442 ſchein von meinen M idam wollt er; 8 5 ab, was g 5 Mal, daß er ſich mit der Narbe, die ihm Frauke, der 0 4000 Taler geborgt haben. Nie hat er ihm einen 1 Ich denk', er wird ſich hüten, etwas wider Ebeneder hat nicht an das hohe Gericht in Lüne⸗ Ku cht ee en öffentlich zeigt. 128 beller geborgt. Erlogen und erſtunken iſt's. Ein 1 85 tun, daß ſeine Verruchtheit nicht offenbar burg geſchrieben. Man grüßt ihn, aber es iſt ein unwilliges Grüßen, 2: 16 gewieſen!“ rd. Ser 17 8 7 ift Arz gafig 3 2.„ 3 1 e 5 15 ſalſch Papier hat er gewieſen! 8 e 1 25 Der Bartenbauer iſt plötzlich auf längere Zeit ver⸗-das nicht aus dem Herzen kommt. Der 2 2200„Nag wohl ſo ſein, Bauer! Ich weiß das dir ei. haſt recht! Ich bleibe bei dir und will reiſt und hat ſeinen Hof in der Obhut Ebeneders zu⸗ fühlt es und es wurmt ihn. Er weiß, daß 4255 nichtl... Geſtern war Polterabend, und der Bauer Ibre Hunde far. 8 8 rückgelaſſen. Keiner wußte, daß er nach Hannover alle haſſen, daß er für ſie der Fremde, der Ein 62 81 hat uns zu einem Gelage eingeladen, und da brach's VHF; Geloben, ging, um einen berühmten Arzt zu konſultieren, der ling iſt und daß ſie ſich zäh wehren, daß er hier f 19 0 lei dem armen Mädel los. Sie hat ſich gewehrt und 5 die Spuren des furchtbaren Peitſchenhiebes beſeitigen] der Heide Fuß faßt. 8 hat dem Bauern ins Geſicht geſchrien, daß er ein Währenddeſſen liegt der Bauer Otto Klaas Bült ſollte. 5 1 a Er iſt nicht von ihrem Schlage. 3 8165 Mörder iſt, daß er die alte Chriſtl erwürgt hat, daß] von wahnſinnigen Schmerzen geplagt auf ſeinem Es iſt nicht möglich geweſen. Er kommt auch am Brackenhofbauern vorbei, der 9025 er dem alten Weibl die Hände um den Hals legte, Lager. Der Hieb iſt den Hals herum, hinter dem Seitdem ſind Wochen vergangen, und der Sommer mit dem Schultheiß von Ottersloh im Geſpräch ſteht. 1 weil ſie verraten wollte, was ſie wußt'!... dem Ohr hinaufgegangen. Mit voller Wucht geführt, hat ging über die Heide, lockte die Farben, ſchuf neues Er grüßt. Der Schultheiß erwidert den Gruß, n. Dit 1 herrn Pfarrer beichten „Das hat der Bült⸗Bauer getan?“ Bracke außer ſich dazwiſchen. wirft der „War keiner dabei, als die Chriſtl und die Marie, und die Chriſtl iſt tot. Magd. 3 Würde ihr doch kein Menſch glauben!“ Und die Marie iſt eine die kann nicht wider den Herrn zeugen. er ein blutrotes Mal, das ſich wie eine flammende Linie ſchlängelt, hinterlaſſen. Ebeneder weiß, daß ſein Herr dieſes Mal immer tragen wird. Die Großmagd hat aus verſchiedenen Kräutern einen mildernden Extrakt gekocht, dauernd wechſeln die Umſchläge. Früh gegen 10 Uhr hat der Schmerz nachgelaſſen, Leben, das über die Blumen und Blätter ſummte. Auf dem Bartenhofe ging alles ruhig ſeinen Gang. Otto Klaas Bült war noch finſterer als je! Die Schmach brannte in ſeinem Geſicht. Blutrot zog ſich der Peitſchenriemen von der linken Schläfe herunter, am linken Ohr vorbei und ringelte ſich um den Hals. Im erſten Augenblick fiel es nicht ſo ſchlimm auf, der reckenhafte Brackenbauer, der wie ein trotziger Eichbaum ſteht, ſchaut an ihm vorbei. „Warum grüßt du mich nicht?“ ſpricht Otto Klaas Bült. Erregung iſt in ſeiner Stimme und es ſieht aus, als wollten ſeine Fäuſte jeden Augenblick nach des Alten Kehle fahren. „Iſt meine Sache!“ ſagte der Bracke finſter.„Laß mich in Frieden!“ Bo iſt die Marie? Die mußt du zu mi i 5 5 1 1 5. 8 5 meldet, 80 15 ber 9 785 5 5 6 1185 N 111 55 daß Bült eines vernünftigen Gedankens fähig ge⸗ aber wer genauer hinſah, der erſchauerte, und dem„Du...“ knirrſcht der Bartenhofbauer.„Du „Die ha„König der Heide geholt! Der worden ſchi inſt Heideb a 5 Stolzer.. H wart' nur ab, dich hol' ich noch runter 8. 5 erſchien der finſtere Heidebauer wie ein Gezeich⸗ 0.. 8 f Räuber, der jeden Schweden, d 5 S ine Schr ſchien finſtere Heide* i ede ich i e 5 0 110 lühne wiſchen nel 10 b en 15 auf der 0„Setze eine Schrift auf an das hohe Gericht nach neter. aus deiner ſtolzen Höh', in die du dich ſelber ſtellſt, 6 15 ben faßt 85 lündert.“ g und auf an⸗ Lüüneburg, daß man einen Steckbrief hinter dieſem Ebeneder hatte einen ſchweren Stand bei ſeinem ohne Verdienſt!“ 4. 5 3 95 58 deren 80 N 8 p. Hund erläßt und ihn, wo man ihn findet, vors Ge⸗ Herrn.„Mein Verdienſt war Rechtſchaffenheit, laß mich 00 0 bat ds on ben Shlag mit, der kiel eibegeneber e 1 Immer bitterer und härter wird er und iſt nichts in Frteden!“ 0 ich Schl 2. 8. zugänglich Hohnvoll lacht der Bartenhofbauer auf. 110.; 75 5 dug. 5 22 zeiſhe den er wider den Herrn tat in ſeiner Be⸗„Herr, ſagt er nachdenklich.„Ich denke, der„Franke iſt bei dem Brackenbauer?“ fragt Bült.„Hahaha.. das iſt ein ſchinales Verdienſt, renden brängnis.. Franke wird über alle Berge ſein, keiner wird ihn Er hat das wohl ſchon kauſendmal gefragt. Bracke! Haſt den Hof übernommen vom Vater, haſt „Den Hund den Schuft. ah.. haſt ihn ge⸗ mehr, finden, irgendwo verdingt er ſich, weitab von„Ja, Herr! Er dient ihm als Großknecht!“ dich in ein gemacht Bett gelegt.. das iſt ein Ver⸗ Tel) geichnet.. haſt ein Schandmal in ſein Geſicht ge⸗ hier.“„„ f„Und die Marie iſt in den Dienſten des Fräuleins dienſt, auf das ich ſpeien möcht'!“ 1 feachnet! Franke... daß du das getan hast.. ihm„Setze eine Schrift auf!“ ſchreit der Bauer wütend. von Lauffenburg!“„Laß mich in Frieden!“ ſpricht der Bracke mit 65.„ihm.. dem. der ſchlimmer iſt als ein Wer⸗ Ebeneder bleibt ruhig.„In Lüneburg! Ja, Herr!“ Würde.„Kümmer dich nicht um mich! Dort iſt der Tel) nolf! Der die Schwedenhorden mit Geld beſtach und„Herr, es iſt nicht gut! Stellt man dieſen„Ich will, daß du eine Schrift aufſetzeſt an das Brackenhof. da ſteht der Bartenhof.. und nichts 1 5,1% de auf Eckeloh hetzte, daß ſie meine Tochter und Halunken vor das hohe Gericht, dann wird er nach⸗ Gericht in Lüneburg, eine Klage wider Franke, den iſt, was ſie bindet.“ itte! keinen Eidam umbrachten„ und die Kinder dazu. ſchwatzen, was dieſe.. Marie, dieſe erbärmliche] Hund, und gegen Marie, die Dirne, die ſich von„Haſt's wohl nicht verwunden, daß der Knecht, der den Bert und die Edda! All meine Kinder. ſind Magd geſagt hat, und das wird nicht gut ſein!“ dieſem Straßenräuber fortſchleppen ließ!“ einſt bei dir diente, Herr geworden iſt und größer „(ei t Durch ihn tot.. aus Haß... aus Rache, weil Bült richtet ſich jäh hoch. Derr wurde als du?“(Fortſetzung folgt.) uſt 5,05 8 eee re 50 5 5 No— 55— 5. 1 feſt.— Ia. Weiß wein 65 Pig p. Erſtkl. Obstwein 28 Pfg. Amerik. p. L.(Großabn. billiger) Nozy⸗ Automat . Tel] P 6. 23 Enge Planken 1 6155 I rige 5 i 2 5 9 5 9955 11 e am Samstag Stephpdeen S6. 51 abend Nr rasch und unerwartet mein treubesorgter Daunendedten r 10 Gatte, unser guter Vater in gr. Aus w. zu Fabrik. r 689, pr Sch. Burk,'hafen 2 Hagenſtraße, Halteſtelle Jakob Widmann. F Ait. Wäſcherei 8892 ef Gad f Alter von 69 jahren. 5 55 8 0 b e zucht Aumahmesteſlen 8 275 Mannheim(J 5,), den 6. Juni 1933. Angeb. unt. U E 24 8 2 8 8 an die Geſchäftsſtelle. 8. 5 8 In tiefer Trauer: 1 eee 5 Bee— 5 erta M idmann geb. 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