g gegen ir reelle ftsſtelle — m Nah- 2 be an ö 2857 — Sſichtzr 5 M 100 1050 beſchelnnngsweiſe: Täglich 2mal außer Sonntag. Bezugspreiſe: tel Haus monatlich.08 Mk. und 62 Pfg. Trägerlohn, in unſeren Heſchäftsſtellen abgeholt.25 Mk., durch die Poſt.70 Mk. einſchl. 90 Pfg. Poſtbef.⸗Geb. Hierzu 72 Pfg. Beſtellgeld. Abholſtellen: Wald⸗ ſofftr. 12, Kronprinzenſtr. 42, Schwetzinger Str. 43, Meerfeldſtr. 13, Mannheimer General- Anzeiger 5 r. löſtr Verlag, Schriftleitung u. Hauptgeſchäftsſtelle: N 1,-6. Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 24951 Je rtebrichſtr. 4, Fe Hauptſtr. 8, Wo Oppauer Str. 8, Se Luiſenſtr. 1 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 175 90— Drahtanſchrift: Nemazeit Mannheim Anzeigenpreise: 8 mm breite Colonelzeile 40 Pfg., 7 mm breite Reklamezeile.50 Mk. Für im Voraus zu bezahlende Familien⸗ unb Gelegenheits⸗Anzeigen beſondere Preiſe. Bet Zahlungs einſtellung, Vergleichen oder Zahlungsverzug wird keinerlei Nachlaß gewährt. Keine Gewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an beſonderen Plätzen u. für fernmündlich erteilte Aufträge. Gerichtsſtand Mannheim Aittag⸗Ausgabe Starhemberg-Methoden Meldung des Wolffbüros — Stuttgart, 12. Auguſt. Unter der Ueberſchrift„Skandalöſer Grenzzwi⸗ ſchenfall“ berichtet der„NS⸗Kurier“ von einem Vor⸗ lommnis in der Nähe von Traunſtein, wo der würt⸗ lembergiſche Reichsſtatthalter Murr ſei⸗ gen Urlaub verbringt. Der Reichsſtatthalter kam in Begleitung mehrerer Herren bei einem Ausflug an bie bayeriſch⸗öſterreichſiche Grenze bei Kloben⸗ ſtein. Als man an die dort errichtete Gedenktafel zur Erinnerung an die Anſchlußabſtim⸗ mung kam, bemerkte man, daß dieſe entfernt worden war. Darauf winkte die Geſellſchaft einen Aerreichiſchen Heimwehrmann herbei und fragte ihn, warum die Tafel entfernt worden ſei. Er gab ur Antwort, daß dies auf höheren Befehl geſchehen ei. Nach der genauen Grenzlinie befragt, gab er 7 lieſe an und forderte merkwürdigerweiſe einen Herrn der Geſellſchaft auf, ſein Parteiabzeichen ab⸗ zulegen. Die Geſellſchaft entfernte ſich darauf in der Richtung des bayeriſchen Hoheitszeichens. Nach etwa 20 Meter Entfernung rief ein Schüler aus München, der ſich bei der Geſell⸗ ſchaft befand, dem Heimwehrmann zu:„Ser⸗ vns, Heil Hitler!“, worauf der Heimwehr⸗ mann in Anſchlag ging und einen ſcharfen Schuß in der Richtung des ihn beobachtenden SS⸗Mannes Benk abgab. Als die Geſell⸗ ſchaft die nächſte Krümmung des Weges er⸗ reichte, ſtellte ſie feſt, daß der Heimwehrmann noch immer im Anſchlag ſtand. Um jede Weiterung zu vermeiden, bemühte ſich die Geſellſchaft, dem Heimwehrmann nicht mehr in die Nähe zu kommen. Zum Glück wurde durch den Schuß niemand verletzt. Der„NS⸗Kurier“ bemerkt han:„Wenn auch die Kugel fehlging, ſo beweiſt doch der Zwiſchenfall in einwandfreier Weiſe, welche ver⸗ Mecheriſche Geſinnung die Starhemberg⸗Söldlinge gegen alles Deutſche an den Tag legen.“ zu dem Grenzzwiſchenfall in der Nähe von —aunſtein erfahren wir noch, daß es ſich bei dem nen Herrn aus der Geſellſchaft des Reichsſtatthal⸗ lers von Württemberg, den der Heimwehrmann auf⸗ forderte, ſein Parteiabzeichen abzulegen, um Dr. Menzel aus Stuttgart handelt, während ſich wei⸗ der Begleitung befand. Reiſeverbot für ausländiſche Journaliſten in Rußland Drahtbericht unſeres Berliner Büros E Berlin, 12. Auguſt In Moskau iſt es jetzt den aus ländiſchen Journaliſten verboten worden, innerhalb Ruß⸗ lands zu reiſen. Das bedeutet natürlich eine ſtarke Einſchränkung der journaliſtiſchen Arbeitsmöglich⸗ let in Rußland, und man fragt ſich in Berliner po⸗ litiſchen Kreiſen, welches die Gründe für ein der⸗ arliges Vorgehen ſein können. Die Schlußfolgerung liegt auf der Hand: Rußland ſcheut das Licht ber Heffentlichkeit, ſonſt würde es wohl den Freſevertretern ermöglichen, Einblick in die inner⸗ züſſiſchen Verhältniſſe zu nehmen. Die maßgebenden Moskauer Stellen beurteilen offenbar die Verhält⸗ e in Rußland ſelbſt außerordentlich ſchlecht, ſonſt ble es ihnen jetzt nicht darum zu tun, ſich vor der Beltpreſſe einzunebeln. Uebrigens ſind nicht nur die heutſchen, ſondern die Journaliſten aller Staa⸗ ten in Rußland von dem Reiſeverbot betroffen norden Deshalb beſteht, wie wir aus gut unterrich⸗ beter Quelle hören, kein Anlaß für Deutſchland, in ber Angelegenheit bei Rußland vorſtellig zu werden und ſich dadurch zum Sprachrohr für die Weltpreſſe i machen. Es find ja, wie geſagt, nicht nur die deut⸗ chen, ſondern auch die auslänidſchen Preſſeinter⸗ ſen in Rußland betroffen worden. Wie es mit der innerruſſiſchen Lage beſtellt ſein nuß kann man aus den neueſten Mitteilungen aus e ükraine ſchließen, wo die Bauern ſich wei⸗ . die Ernte in die Scheunen zu bringen, weil ſie 8 rund ſchlechter Erfahrungen wiſſen, daß ſie 5 ſt doch keinen Nutzen davon haben, ſondern daß 5 abliefern müſſen. Es iſt bereits ruſſiſches r tür aufgeboten worden, um zwangsweiſe die ute in der Ukraine zu ſichern. 10 Hatenntng vormittag 11 Uhr ſpricht Reichswirt⸗ e unniſter Schmitt auf einer Veranſtaltung, 3 15 dem Treuhänder der Arbeit, Staatsrat Nun e einberufen iſt, im Großen Gürzenich in ö diese 9„Arbeit am deutſchen Rhein“. klagen. ede wird von allen deutſchen Sendern über⸗ ter Herr Reiſchle vom Südfunk in Stuttgart in Samstag, 12. Auguſt 1033 144. Jahrgang— Nr. 368 Badens Kampf gegen die KPD Zahlreiche Verhaftungen und Beſchlagnahmen Meldung des Wolff⸗ Büros * Karlsruhe, 12. Auguſt. Wie der„Führer“ meldet, hat die badiſche Poli⸗ zei in letzter Zeit große Erfolge in der Be⸗ kämpfung ſtaats feindlicher Elemente, insbeſondere in der Auffindung von illegalem Hetz⸗ material zu verzeichnen. Die einheitlich durchge⸗ führte Aktion hatte den Erfolg, daß die Verbreitung von illegalem Hetzmaterial weſentlich nachgelaſſen hat. In Pforzheim wurden zehn Perſonen, die der KPD angehörten oder ihr naheſtehen, wegen Ver⸗ gehens gegen das Sprengſtoffgeſetz zur Anzeige ge⸗ bracht. Am ſchwerſten belaſtet iſt der Uhrmacher Leib Leo Ehrzonſtowſki, der Sprengkapſeln und Spreugpulver in ſeinem Beſitz hatte. Alle Be⸗ teiligten, mit Ausnahme des ins Ausland geflüchte⸗ ten polniſchen Juden, wuren feſtgenommen. In Freiburg wurde ein früherer Staffelleiter der KPꝰ feſtgenommen, der die verbotene Baſeler „Arbeiter⸗Zeitung“ nach Deutſchland eingeſchmuggelt hat und ſie an andere Perſonen weitergab. Der kom⸗ muniſtiſche Funktionär ſowie mehrere Perſonen wurden ſeſtgenommen. In Mannheim wurde eine große Anzahl Per⸗ ſonen in Schutzhaft genommen, bei denen Rundſchrei⸗ ben gefunden wurden, aus denen hervorgeht, daß von den Verhafteten verſucht worden war, die„Freie Arbeiter⸗Union Deutſchlands. Syndikaliſten, Orts⸗ gruppe Mannheim“ illegal weiterzuführen. In Philippsburg wurden zwei Perſonen feſtgenommen, bei denen Schriften hochverräteriſchen Inhalts beſchlagnahmt wurden. In Konſtanz konnte ein Paket der kommu⸗ niſtiſchen Druckſchrift„Der rote Sportler“ auf der Poſt beſchlagnahmt werden, das aus Stuttgart ſtammte. In Lörrach wurden bei einer Durchſuchung zahlreiche Mitgliedsbücher der Roten Hilfe Deutſch⸗ lands und der Kampfgemeinſchaft für rote Sport⸗ einheit und Abrechnungen dieſer Organiſation be⸗ ſchlagnahmt, die darauf hindeuten, daß es ſich um eine illegale Fortführung der Roten Hilfe handelt. Eine Perſon wurde verhaftet. In Karlsruhe wurden Exemplare der„Roten Fahne“, die anſcheinend aus Berlin ſtammen, be⸗ ſchlagnahmt. Es wurde eine Verhaftung vorgenom⸗ men. Ferner wurden zahlreiche Perſonen in Karls⸗ ruhe verhaftet wegen Hochverrats. Verbreitung von Greuelnachrichten und Beherbergung eines ſteckbrief⸗ lich geſuchten Kommuniſten. Kommuniſtiſche Geheimorganiſation aufgedeckt Meldung des Wolff⸗ Büros — Stuttgart, 12. Auguſt. Den Verſuchen der Kommuniſtiſchen Partei, auch in Württemberg ihre illegale Tätigkeit wieder aufzunehmen, wurde jetzt durch das Zugreifen der politiſchen Polizei ſchlagartig ein Ende geſetzt. Die Polizei hatte in Erfahrung gebracht, daß ein zu⸗ reiſender kommuniſtiſcher Funktionär in Cann⸗ ſtatt ein umfangreiches Büro eingerichtet hatte und nahm 40 Perſonen feſt. Der größte Teil dieſer Perſonen arbeitete auf württembergiſchem Gebiet. Wichtige Fäden gingen auch in norddeutſche Großſtädte, wo ebenfalls auf Erſuchen der würt⸗ tembergiſchen politiſchen Polizei Feſtnahmen durch⸗ geführt wurden. Damit verbundene Durchſuchungen förderten in Stuttgart umfangreiches, belaſtendes Material zutage wie Schriftverkehr, geheime Schrif⸗ ten, Chiffrierſchlüſſel, Kurierpläne, Stempel, Deck⸗ adreſſen uſw. Die Geheimorganiſation hatte ſich ins⸗ beſondere zum Ziel gefetzt, zerſetzend auf die nationale Jugend, auf den Freiwilligen Ar⸗ beitsdienſt und auf das Reichskuratorium für Jugendertüchtigung einzuwirken. Im weiteren Verlauf der Bekämpfung der kom⸗ muniſtiſchen Wühlarbeit wurde vor einigen Tagen die geſamte kommuniſtiſche Leitung für Württemberg überraſcht und feſtgenommen, als ſie in den frühen Morgenſtunden in den Wilhelma⸗Gewächshäuſern zu einer Beratung zuſammen kommen wollte. Die Potsdamer Kriminalpolizei be⸗ ſchlagnahmte am Freitag vormittag an der Glie⸗ nicker⸗Brücke einen Berliner Perſonenkraftwagen mit großen Mengen kommuniſtiſcher Flug⸗ blätter, die von Berlin aus ins Reich gebracht werden ſollten. Die Begleiter des Transportes, führende Berliner Kommuniſten, wurden verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Irlands Faſchiſtenmarſch nach Verbot abgeblaſen Meldung des Wolff⸗Büros — Dublin, 12. Auguſt. Die Regierung de Valera hat, wie am Sams⸗ tag kurz vor 1 Uhr amtlich mitgeteilt wurde, be⸗ ſchloſſen, den Aufmarſch der„Blauhemden“ am Sonn⸗ tag unter dem Anti⸗Terrorgeſetz zu verbieten. Kurz darauf beſchloß der Führer der Blauhemden, General O' Dufſy, wider Erwarten, den Auf⸗ marſch abzublaſen, nachdem er noch am Frei⸗ tag erklärt hatte, dieſen auf alle Fälle durchführen zu wollen. Statt deſſen ſollen am Sonntag in einer Woche in allen iriſchen Städten und Dörfern Er⸗ innerungsfeiern an die Gründer des iriſchen Frei⸗ ſtaates abgehalten werden. Angeſichts des Beſchluſſes O' Duffys, die Parole abzublaſen, wird die Lage nunmehr bedeutend ruhi⸗ ger beurteilt. In einer Unterredung erklärte Gene⸗ ral'Duffy: Die Nationalgarde kann von keiner Regierung unterdrückt werden. Kein Zwang wird uns treffen. Die Nationalgarde geht weiter vor⸗ wärts. Jeder von den 40 000 Mann ihrer Mitglie⸗ der iſt bereit, jedes Opfer für unſer Land zu bringen. Militärdiktatur auf Kuba Meldung des Wolff⸗Büros — Havanna, 12. Auguſt. In Havanna iſt jetzt eine Entſcheidung gefallen. Der bisherige Kriegsminiſter Herrera wurde, nachdem er mit Machado verhandelt hatte, zunächſt für 72 Stunden zum Militärdiktator beſtellt. Während dieſer Zeit verbleibt Machado auf ſeinem Präſidentenpoſten, um weitere Verhandlungen zur endlichen Löſung der Kriſe zu führen. Ausnahmezuſtand in Eſtland Meldung des Wolffbüros — Reval. 12. Aug. Im Hinblick auf eine unverantwortliche Aktion und die Verbreitung beunruhigender Nachrichten, die die öffentliche Ordnung bedrohen, hat die Regierung den Ausnahmezuſtaud angeordnet. Alle Vereinigun⸗ gen ehemaliger Frontkämpfer, die Vereinigung der ſozialiſtiſchen Jugend und zwei andere Uniform tragende Vereinigungen ſind verboten worden. Es wurden Maßnahmen getroffen, um die Preſſe und öffentlichen Verſammlungen zu überwachen. Die Zeitung„Ehemalige Frontkümpfer“ iſt geſtern be⸗ ſchlagnahmt worden. Arbeitsfront⸗Jugend formiert ſich Telegraphiſche Mel dung — Berlin, 12. Auguſt. Das Jugendamt der Deutſchen Arbeitsfront teilt mit: Dr. Ley, der Führer der Deutſchen Arbeits⸗ front, hat für die in der DAF organiſierten Jugend(DA) ein beſonderes Abzeichen genehmigt, welches einen halben Zahnkranz mit einem in der Mitte überragenden Hammer und auf der Grundbaſis ein aufſteigendes Hakenkreuz zeigt, mit der Inſchrift DA J. Damit hat Heinz Otto, der Leiter des Jugend⸗ amtes in der Deutſchen Arbeitsfront, einen weiteren Schritt zur Zuſammenfaſſung der arbei⸗ tenden Jugend getan. Die Neuaufnahme von Jungarbeitern in den einzelnen Verbänden beweiſt, daß die werktätige Jugend für den Neuaufbau des Staates gewonnen wird. Da Heinz Otto vom Jugendführer des Deutſchen Reiches von Baldur von Schirach als berufsſtän⸗ diſcher Vertreter in ſeinen Führerrat berufen iſt, iſt zum erſtenmal die Organiſation und Betreuung der arbeitenden Jugend in eine Hand gegeben. Gleichzeitig wurde Heinz Otto auch vom Reichs⸗ lehrerbund die Mitgliedſchaft im Reichsfachbeirat angeboten im Hinblick auf die Umgeſtaltung der Be⸗ rufsſchulungsarbeit und ihres Einfluſſes auf die ar⸗ beitende Jugend durch Heinz Otto. General Balbo iſt mit ſeinem Fluggeſchwader heute früh.10 Uhr zu ſeiner letzten Flugſtrecke di⸗ rekt nach dem Hafen Oſtig bei Rom geſtartet. Reichsſtatthalter Murr wird mit ſeiner Begleitung auf einem Ausflug von Heimwehrmann beſchoſſen Der Nürnberger Parteitag Drahtbericht unſeres Berliner Büros J Berlin, 12. Auguſt. Ohne daß davon beſonberes Aufheben nach außen hin gemacht wird, wird man gerade in der ſoeben zu Ende gehenden Woche noch einmal die tiefgret⸗ fende Wirkung des Umſchwungs der Zeit ermeſſen können, den die nationale Welle gebracht hat. Buchſtäblich ſang⸗ und klanglos iſt ber 11. Auguſt verſtrichen, der doch noch vor Jahresfriſt als ein politiſcher Feiertag, den das vergangene Regime unter der Deviſe„Verfaſſungstag“ befohlen hatte, ein beſon⸗ deres Kalenderdatum darſtellte. Weil ehedem an dieſem Tag und zwar oft ſehr umfängliche Feſtſtim⸗ mung„verlangt“ wurde, was in einem nicht über⸗ brückbaren Gegenſatz zur wahren Volksmeinung über das politiſche Regiment ſtand, gerade deshalb wurde dieſer Tag nicht populär, und deshalb iſt er nun ſo ſchnell vergeſſen. Heute ſteht Deutſchland unter anderen Vor⸗ zeichen. Der Zufall hat es gewollt, daß gerade am Abend des diesjährigen 11. Auguſt das offiztelle Programm für den kommenden Reichspartei⸗ tag der NS D AP erſchienen iſt, der vom 30. Auguſt bis 3. September eine halbe Woche in Nürn⸗ berg füllen wird. Ein Blick auf dos Programm und ſeine Ein⸗ zelheiten genügt, um jedem Deutſchen klar zu machen, welche politiſche Wirkung dieſen Tagen von Nürnberg zukommt. Man kann von vornherein ſagen, daß das ganze deutſche Volk und darüber hinaus die Polttiker der Welt den Nürnberger Verhandlungen größte Aufmerkſamkeit zuwenden werden, denn der Geſamtumfang der politiſchen, wirtſchaftlichen, ſozia⸗ len und kulturellen Probleme, deren Meiſterung ſeit dem 30. Januar auf der Tagesordnung Deutſch⸗ lands ſteht, wird auf dieſem 1. Reichsparteitag der NS DaAqp nach der' Machtergreifung zur Sprache kommen. Außerdem tritt im Programm die einzig⸗ artige politiſche Bedeutung von Nürnberg bereits jetzt und vor allem darin in Erſcheinung, daß der Reichskanzler und Führer Adolf Hitler mehrfach zu wichtigen Kundgebungen das Wort ergreifen wird, ſo zunächſt bei der großen Frauentagung, dann bet einem Vortrag über die Außenpolitik, weiter auf der Kulturtagung und ſchließlich auch bei der Haupt⸗ rede über den großen Parteikongreß. Die ferner angekündigte Proklamation des Führers dürfte in ihrem Inhalt an die Nationalſozialiſtiſche Partei, an Volk und Staat und an die Welt ge⸗ ſammelt das zum Ausdruck bringen, was unter die⸗ ſen Nürnberger Tagen verſtanden werden muß: das Bekenntnis der endlich ſeeliſch als deut⸗ ſches Volk im Deutſchen Reich geeinten Na⸗ tion zur nationalen Wende auf dem national⸗ ſozialiſtiſchen Fundamente. Hier wird der Marſchtritt der neuen Zeit mit ge⸗ ſchichtlicher Wucht zu vernehmen ſein. Für die NSDAP als Partei bedeuten dieſe Tage erſtmalig parteioffiziell die Beſtätigung dafür, aßd dieſe größte und letzte Partei nicht mehr im alten Sinne „Partei“ iſt, ſondern daß ſie ſich als poli⸗ tiſche Sonderorganiſation auf gerade⸗ zu hiſtoriſcher Weiſe ſelbſt erfüllt hat, indem ſie zum Staat geworden iſt. Somit werden die Nürnberger Tage nicht nur wichtige Seiten der nationalſozialiſtiſchen Parteigeſchichte füllen, ſondern ſie werden deutſche Geſchichte ſchreiben. Die NSDAP iſt in eine neue Etappe ihrer Sendung eingetreten. Ehedem eine kämpferiſche Or⸗ ganiſation im parteipolitiſchen Sinne, iſt ſie heute die wichtigſte Trägerin des neuen Syſtems und eine Funktion des Staates ſelbſt. Drei Millionen für die Kleinſchiffahrt Meldung des Wolff⸗Büros — Berlin, 12. Auguſt. Die Eingabe des Deutſchen Schiffer⸗Schutzverban⸗ des, die vor einiger Zeit dem Reichskanzler über⸗ reicht wurde, ſcheint zu einem weiteren Erfolge ge⸗ führt zu haben. Wie man hört, haben die Verhand⸗ lungen zwiſchen dem Reichsverkehrs⸗, dem Finanz⸗ und dem Arbeitsminiſterium inſofern zu einer Eini⸗ gung geführt, als der Kleinſchiffahrt Darlehen bis insgeſamt drei Millionen Mark in kürzeſter Zeit zur Verfügung geſtellt werden ſollen. Dieſes Geld ſoll ſolchen Schiffs⸗ und Dampfer⸗Eignern gegeben werden, die damit wieder fahrfähig werden. Es wird jedoch gewarnt, ſchon jetzt an irgendeine Be⸗ hörde Anträge zu ſtellen, da die zuſtändigen Stellen in Kürze noch bekanntgemacht werden. 2. Seite/ Nummer 368 Samstag, 12. Auguſt 109; Neuregelung der Sonntagsruhe in der Rheinſchiffahrt Meldung bes Wolffbüres E Duisburg, 12. Auguſt. In Düſſeldorf fand am Freitag unter dem Vorſitz des Treuhänders der Arbeit für das Wirt⸗ ſchaftsgebiet Weſtfalen eine Beſprechung über die Sonnt⸗ und Nachtruhe in der Rheinſchiffahrt ſtatt, an der alle beteiligten Kreiſe der Rheinſchiffahrt teilnahmen. Es wurde eine Vereinbarung getroffen, wonach in Abänderung des id des Tarifvertrages für die Rhein⸗ ſchiffahrt innerhalb eines Kalender⸗ fahres 52 Freitage gewährt werden, von denen mindeſtens 26 Sonntage ſein müſſen. Die Freitage ſind an das Fahrzeug ge⸗ bunden. Oſtern, Pfingſten und Weihnachten ſind beide Tage frei, werden jedoch auf die vereinbarte Freizeit angerechnet. Hinſichtlich der Nachtruhe ſag⸗ ten die Vertreter der Arbeitgeber zu, daß die im Tarifvertrag bereits feſtgelegte Nachtruhe auch tat⸗ ſächlich eingehalten werden ſoll. Beſchwerden über Verſtöße gegen die Vereinbarungen ſollen die be⸗ teiligten Verbände unter ſich ausmachen. Die Neu⸗ regelung ſoll ſofort in Kraft treten. Schaffung des deutſchen Rechts Telegraphiſche Melbung — München, 12. Auguſt. Von der„Akademie für deutſches Recht“ wird uns mitgeteilt, daß der Aufruf des Reichsjuſtiz⸗ kommiſſars und bayeriſchen Juſtizminiſters Dr. Frank an alle intereſſterten Kreiſe, ſich an der Neu⸗ geſtaltung des Rechts zu beteiligen, ungeheuren An⸗ klang, beſonders in den Kreiſen der Wiſſenſchaft und Wirtſchaft gefunden hat. Die Akademie für deutſches Recht als geiſtige Trägerin dieſer Beſtrebungen hat in den wenigen Wochen ſeit ihrer Gründung einen ungeheuren Aufſchwung zu verzeichnen. Im ganzen Reich wird an der Geſtaltung des Rechtslebens ge⸗ arbeitet. Wiſſenſchaft und Wirtſchaft haben ſich zuſammengefunden, um die ſchwierigen allgemeinen und die vielen einzelnen Probleme des Rechts und der Wirtſchaft gemeinſam zu löſen. Neben hervorragenden Mitgliedern der deutſchen Wirtſchaft ſind nun nach den Univerſitäten München und Würzburg auch die rechts⸗ und ſtaatswiſſenſchaftlichen Fakultäten der größten deut⸗ ſchen Univerſitäten Berlin und Leipzig ge⸗ ſchloſſen in die Front der Akademie für deutſches Recht eingetreten. In Kürze werden die erſten grundlegenden Arbeiten dieſes Inſtituts der Oeffent⸗ lichkeit übergeben werden und von da ab laufend die Aufklärungsarbeit im deutſchen Volk über alle Dinge des Rechts und der Wirtſchaft beginnen. Neuer ſächſiſcher Landesbiſchof Meldung des Wolff⸗ Büros — Dresden, 12. Auguſt Im Landtagsgebäude fand geſtern nachmittag die feierliche Eröffnung der neuen Landes⸗ ſynode ſtatt. Zum Präſidenten der Landesſynode wurde einſtimmig Rechtsanwalt Dr. Schreiter be⸗ ſtellt, der ſein Amt ſofort übernahm. Auf Vorſchlag des Oberkirchenrats Dr. Lehmann wurde Pfarrer Koch einuſtimmig zum Landesbiſchof von Sachſen gewählt. Dieſer nahm die Wahl mit Dankesworten an. Zum Schluß verabſchiedete die Synode einſtimmig das Ermächtigungsgeſetz für den neuen Landesbiſchof. Wie aus Schwerin gemeldet wird, empfing Miniſterpräſtdent Engell am Freitag den Landes⸗ biſchof D. Rendtorff. Er teilte ihm mit, es ſet dem Staatsminiſterium nicht möglch, mit ihm in dem Vertrauensverhältuts zuſammenzuarbeiten, wie es für die Intereſſen der Kirche erforderlich wäre und dem Wunſche des Staatsminiſteriums durchaus entſprechen würde. Der Reichsſtatthalter hat den Landesbiſchof wiſſen laſſen, daß er die Stellung- nahme des Staatsminiſteriums billige. Der Landes⸗ biſchof hat darauf eine Sitzung des Oberkirchenrates einberufen und ſeine Beurlaubung beantragt. Berliner Brief Die achtzehn Zimmer Alfred Brauns— Der neue Elub der Bühnen⸗ und Filmkünſtler— Die Hitze in Berlin— SA⸗Aufmarſch auf dem Tempelhofer Felde— Vorbereitungen für die neue Spielzeit. Berlin im Auguſt Zwiſchen dem Neuaufbau des deutſchen Kultur⸗ werkes gehen die Aufräumungsarbeiten des Gewe⸗ ſenen vonſtatten. Jetzt haben ſich die früheren Führer des Rund⸗ funks zu verantworten. Es hat ſich herausgeſtellt, daß ſte ſich märchenhaft hohe Verdienſte zugeſchanzt haben. Sie befanden ſich alle in einem Zahlenrauſch. Als in Berlin der Unterhaltungsrundfunk begrün⸗ det wurde, gründete man eine gemiſchte Geſellſchaft aus amtlichen Stellen und aus der Privat⸗Induſtrie. Es war ungefähr wie bei der Einführung des Fern⸗ ſprechers.„Wiſſen Sie, wie viele Leute in Berlin den Fernſprecher beſtellen werden?“ hatte der Poſt⸗ meiſter Stefan zu dem alten Rathenau geſagt, als der mit dem Plan des Fernſprechers zu ihm kam. „Keine Zwanzig!“ Auch von der Ausdehnung, die das Netz der Rundfunkhörer nehmen würde, hatte man nicht die entfernteſte Ahnung. Als die Hörer⸗ zahl in wenigen Monaten in die Hunderttauſende anſtieg, erfaßte die erſten Mitarbeiter des Rund⸗ funks ein Zahlenwahnſinn. Und niemand wehrte ihnen als ſie ſich entſprechend Vergütungen bewil⸗ ligten. Der Rundfunkſprecher Alfred Braun war ein mittlerer Schauſpieler am Schillertheater geweſen— über Nacht wurde er der bekannteſte Mann Berlins. Aber ſein junger Ruhm umnebelte ihn. Bald mußte er eine Villa, Kraftwagen, Luxusbedürfniſſe haben. Den tſchechiſchen Kohlenkönigen Petſchek war das Berliner Klima nicht mehr bekömmlich, da gaben ſie ihre ſchöne Villa am Wannſee mit dem großen Park und den weiten Raſenflächen billig an Alfred Braun ah. Er richtete ſich die achtzehn Zimmer jeweils in anderem Stile ein. In einem Zimmer konnte er als Japaner leben, in einem anderen träumte er bieder⸗ meieriſch, im dritten empfing er ſeine Freunde am eichenen Tiſch wie ein Ritter des Mittelalters. Die Theater mieteten ſich ſeine Volkstümlichkeit für ihre Zugſtücke, das brachte neue große Nebeneinnahmen. Da ließ ſich gut leben in der Villa am Wannſee, die Alfred Braun wie eine Feſtung umgab. —— Weitere Arbeitsbeſchaffungsmaßnahmen 1 Million erhält Württemberg— Wegebauten in Nieberſchleſien Meldung des Wolff⸗Büros — Berlin, 12. Auguſt. Wie das Reichsarbeitsminiſterium mitteilt, hat der Kreditausſchuß der Deutſchen Renten⸗ bankkreditanſtalt am Donnerstag grundſätz⸗ lich— vorbehaltlich der Klärung einiger Einzel⸗ fragen einer großen Arbeitsbeſchaf⸗ fungs maßnahme des Landes Württem⸗ berg zugeſtimmt, die im Rahmen des neuen Arbeitsbeſchaffungsprogrammes ausgeführt werden ſoll. Es handelt ſich um einen Neckardurchſtich zwiſchen Eßlingen und Plochingen, deſ⸗ ſen Geſamtkoſten auf rund eine Million Mark ver⸗ anſchlagt ſind. Die Maßnahme dient dem Hoch⸗ waſſerſchutz und gleichzeitig der Entwäſſerung der am Flußufer gelegenen Flächen. Sie iſt auch ar⸗ beitsmarktpolitiſch von Beoͤeutung, denn die Zahl der anfallenden Tagewerke wird etwa 100 000 bis 115 000 betragen. Dieſe Arbeitsbeſchaffungsmaß⸗ nahme tritt zu der bereits gemeldeten Kreditgewäh⸗ rung von einer Million Mark durch die Deutſche Ge⸗ ſellſchaft für öffentliche Arbeiten A⸗G.(Oeffa) an die Reichsbahn zum Zwecke der Elektrifizierung der 49 Kilometer langen zweigleiſigen Strecke Plochin⸗ gen— Tübingen. Die Vergebung der Reſte aus dem Sofort⸗Pro⸗ gramm nähert ſich übrigens auch bei der Ra A nun⸗ mehr ihrem Abſchluß. Der Kreditausſchuß der An⸗ ſtalt hat in ſeinen beiden letzten Sitzungen wieder Arbeitsbeſchaffungsdarlehen von über 8 Millio⸗ nen Reichsmark aus dieſem Programm bewil⸗ ligt. Darunter befinden ſich Wegebau dar⸗ lehen von rund 400 000 Reichsmark für eine Reihe von Gemeinden des Kreiſes Liegnitz, deren Bewilligung durch ein ſchönes Beiſpiel gemeinnützi⸗ ger Zuſammenarbeit ermöglicht wurde. Um nämlich auch dieſe, meiſt ſehr armen Gemeinden in die Lage zu verſetzen, ſich durch Aufnahme von Krediten an der Arbeitsbeſchaffung zu beteiligen, hat ſich der Landkreis Liegnitz bereiterklärt, einen großen Teil der den Gemeinden erwachſenden Laſten aus eige⸗ nen Mitteln zu tragen. In das Arbeitsbeſchaffungsprogramm der Reichs⸗ bahn iſt nunmehr auch die Nordſüd⸗S⸗Bahn 933 Anhalter Bahnhof— Stettiner Bahn⸗ hof aufgenommen worden und mit dieſem Projekt ſieht die Reichshauptſtadt hinſichtlich der innerſtädtt⸗ ſchen Verkehrsläufe der Verwirklichung eines Planes von weittragender Bedeutung entgegen. Schon läeigſt hatte ſich die Einführung der ſüdlichen und nördlichen Vorortlinien in die Geſchäftsſtadt als notwenbig er⸗ wieſen. Die Entfernung von Mitte Anhalter Bahnhof bis Mitte Stettiner Bahnhof berägt 4,3 Kilometer. Der Bau iſt einſchließlich der allgemeinen Unkoſten und der Fahrzeuge auf 140 Millionen Reichsmark zu ſchätzen, etwa 60 v. H. dieſer Koſten werden auf das Hoch⸗ und Tiefbaugewerbe und die Eiſenbahnarbeiten fallen. Die Bauzeit wird auf vier bis fünf Jahre veranſchlagt. Vorbiloͤliche Maßnahmen Meldung des Wolff⸗Büros — Bremen, 12. Auguſt. Die amtliche Preſſeſtelle teilt im Auftrag des Treuhänders der Arbeit für den Regierungsbezirk Niederſachſen, Bürgermeiſter Markert, mit, auf Grund von Verhandlungen ſind zwiſchen der Firma Martin Brinkmann.G. und dem Deutſchen Tabakarbeiterverband zur Bekämpfung der Arbeitsloſigkeit eine Reihe Maß⸗ nahmen getroffen worden, die u. a. folgendes vor⸗ ſehen: Sämtliche verheirateten Arbeiterinnen werden durch ihre arbeitsloſen Männer erſetzt. Die im Be⸗ triebe beſchäftigten unverheirateten Arbeiterinnen, die einen Hausſtand gründen wollen, werden dazu in die Lage verſetzt werden, daß der Verlobte, falls er arbeitslos iſt, an Stelle der betreffenden Arbeiterin in der Fabrik beſchäftigt wird. Um dieſen Martin⸗ Brinkmann⸗Bräuten die Gründung eines Hausſtan⸗ des zu erleichtern, hat die Firma ſich bereit erklärt, verſuchsweiſe im Tabakbetrieb denjenigen Arbei⸗ terinnen, die mindeſtens ein Jahr ununterbrochen im Betrieb tätig geweſen ſind und bis zum 31. Dezember 1933 heiraten, eine Eheſtandsbeihilfe von 500 Mark zu gewähren. eke eee. Hohe Gefängnisſtrafen im Meldung des Wolff⸗Büros 1 Köln. 12. Aug. Im Görreshaus⸗Prozeß gab nach einem ausführ⸗ lichen Plaidoyer Staatsanwaltſchaftsrat Thomas folgende Strafanträge bekannt: gegen den Angeklagten Mans wegen Betruges, unrichtiger Angaben zum Regiſter, Untreue, ein⸗ fachen Bankerotts, verſpäteter Konkursanmeldung eine Geſamtſtrafe von 5 Jahren Gefängnis und 5 Jahren Ehrverluſt; gegen den Angeklagten Stocky wegen der glei⸗ chen Vergehen eine Geſamtſtrafe von 4 Jahren Ge⸗ fängnis und 5 Jahren Ehrverluſt; gegen den Angeklagten Mönnig 9* wegen Be⸗ trugs, falſcher Angaben zum Regiſter, Untrene, Nicht⸗ ziehung der Bilanz und verſpäteter Konkursanmel⸗ dung 2 Jahre Gefängnis; gegen den Angeklagten Dr. Brüning ebenfalls wegen Betruges, falſcher Angaben zum Regiſter und Untreue, u. a. Untreue gegenüber der Deutſchen Bank, 5 Jahre Gefäugnis und 5 Jahre Ehrverluſt; gegen den Angeklagten Dr. Konrad wegen Bei⸗ hilfe in zwei Fällen eine Geſamtſtrafe von 10 Mona⸗ ten Gefängnis. In den Ausführungen des Staatsanwaltſchafts⸗ rats Thomas, die er ſeinen Strafanträgen zu⸗ grunde legte, wies er auf die bodenlos leicht ⸗ innige Kreditaufnahme und die Aufbau⸗ ſachen der Täuſchung Beſcheid gewußt. der Drahtzieher geweſen, dem jedes Mittel recht ge⸗ Görreshaus-Prozeß ſchung des Betriebs in den Görreshaus⸗Geſellſchaf⸗ ten hin, die in den Jahren 1926 bis 1932 einen Ge⸗ ſamtverluſt von 6,53 Millionen Mk. verurſacht hätten, ſo daß der Konkursverwalter ſchließlich vor einem Trümmerfeld geſtanden habe. Bezüglich der Geſchäftsführung ſei feſtzu⸗ ſtellen, daß die Angeklagten Maus, Mönnig und Stocky ohne Kapidal in das Unternehmen eintraten, dort mit fremden Geldern arbeiteten und die früheren Inhaber hinausdrängten. Sie hätten ſich trotz der ſchlechten Geſchäftslage jeder jährlich 42000 Mek. Einkünfte zugeſchanzt und zwar auch noch zu einer Zeit, als ſie zum Nachteil ihrer Angeſtellten Soziallaſten in Höhe von 50000 Mk. ſchuldig blieben. Schon 1929 hätte ein Sehender dem Unter⸗ nehmen keinen Pfennig mehr gegeben. Was ſo nicht möglich geweſen wäre, hätte auch nicht auf dem Umweg über die Aktiengeſellſchaft ge⸗ ſchehen dürfen. Die Aktionäre ſeien daher durch die Behauptung, es handle ſich um eine Bargrün⸗ duerg, ſowie auch durch die Verſchleierung über die wahre Lage gröblich getäuſcht worden. So hätten ſie die Aktionäre um vier Millionen betrogen und alle hätten über die bekannten Tat⸗ Maus ſei weſen ſei und der in dem Angeklagten Brüning einen Gegenſpieler gefunden habe, mit dem er ſich Dort wurde er unnahbar für Anregungen, Wünſche, Forderungen der kleineren Leute. Dieſe Wandlung hat ihm dann viel Feindſchaft eingetragen und das büßt er heute. Es iſt keiner glücklich ge⸗ blieben, der vergeſſen hat, daß die Goldſtröme des Rundfunks aus den Taſchen der Aermſten floſſen. . In dem„Haus der deutſchen Preſſe“ in der Tier⸗ gartenſtraße tagt jetzt auch der neue Klub der Büh⸗ nen⸗ uend Filmkünſtler. Theaterleute haben immer das Klubleben gern. Schon früher hatte Berlin viele Bühnenklubs. Aber ſie dienten meiſt dem Spiel. Wenn die Darſteller gegen drei Uhr die Probe verließen und ſchon gegen ſechs Uhr wieder in ihren Ankleideräumen ſein mußten, um ſich für die Abendvorſtellung vorzubereiten und ſich zu ſchmin⸗ ken, lohnte es ſich meiſtens nicht, erſt nach Hauſe zu gehen. Man ſpazierte von der Oper Unter den Lin⸗ den zum Bühnenklub, der ebenfalls Unter den Lin⸗ den lag und machte ein Spielchen. In der wilden Inflationszeit beteiligten ſich ſogar die Frauen am Spiel. In dem Klub„Bühne und Film, verloren viele berühmte Filmdarſtellerinnen die hohen Ge⸗ hälter wieder, die ſie ſich in heißen Ateliers ſchwer verdient hatten. In dem neuen Bühnenklub wird natürlich nicht mehr geſpielt. Es gibt Vorträge und künſtleriſche Darbietungen, manchmal wird auch getanzt. Und die Politiker, die in den Regierungsſtellen arbeiten, die ſich mit künſtleriſchen Fragen befaſſen, erſcheinen gern an den Klubabenden, um ſich mit den Vertre⸗ tern des lebenden Theaters über die Fragen der Praxis zu unterhalten, die ihnen noch ferner liegen. Solche Ausſprache klärt die Politiker künſtleriſch und die Künſtler politiſch auf. Vom Garten des Hauſes der Preſſe ſieht man in einen anderen Garten, der vielen Bühnenkünſtlern wohlvertraut war. Er gehörte zu der Villa des gro⸗ ßen Kriegs⸗ und Inflationsgewinners Hugo von Luſtig, der auf ſeinen großen Geſellſchaften oft „Künſtler“ bei ſich ſah. Wurden ſie aufgefordert, etwas„zum beſten“ zu geben, ſo wurde ihnen dafür von dem Sekretär des Herrn von Luſtig ein Umſchlag mit 500 Mark in die Hand gedrückt.. oft für ein einziges Lied. Als man neulich auf dem einen Abend des neuen Bühnenklubs von fenen Zeiten ſprach, benutzte Staatskommiſſar Hinkel den Anlaß, um den Büh⸗ auch ohne ausbrückliche Vereinbarungen her hätte. Auch Stocky habe genug Schlauhett h um zu erkennen was geſpielt wurde und habe durch keinerlei auch wußte, um was es ſich handelte, im Schlepp von Maus und Stocky befunden.. Das Vuch der Kanzler-Reben Drahtbericht unſeres Berliner Bürgz Die grundlegenden Reden des Adolf Hitler nach der Machtübernahme durch die nationalſozialiſtiſche Bewegung ſind— wie ſchon 11 der letzten Ausgabe mitgeteilt— jetzt in Buchform Reichsminiſter Dr. Goebbels hal dazu ein Vorwort geſchrieben, dem wir folgendes erſchienen. entnehmen: „Die Regierung Hitler hat in einem groß ange⸗ legten Plan der Arbeitsloſigkeit den Krſeg Sie hat ſich entſchloſſen, auf ihre Art und durch eigene Initiative des Uebels Herr zu Zwei Millionen Menſchen, wieder zurck angeſagt. werden. Hemmungen der Geſchäftsmoral 10 rückhalten laſſen. Mönig habe ſich dagegen, oßſchun eraten de eſeſſe f ſchon er —— Berlin, 12. Auguſ Reichskanzler gekehrt an ihre Arbeitsplätze, zeugen dafür, daß der Verſuch Adolf Hitlers, die Arbeitsloſigkeit zu bannen, Deutſchland Arbeit will, ſo will es Frieden unbewaffnet ſteht es der Welt gegenüber und kein anderes Ueberzeugungsmittel zur Verfügh 95 als das ſeines Fleißes und ſeiner Betriebſamkeit Die Welt wird für das gewaltige Geſchehen der inneren deutſchen Umwälzung dann erſt ein offenes Auge und Ohr haben, groß geworden iſt, daß man überall einzuſehen he⸗ ohne Nationen füreinander und untereinander der Frie⸗ den der Welt nicht gedeihen kann und die Geißel der Arbeitsloſigkeit weiter auf alle Völker nieder Die Reden Adolf Hitlers ſeit dem 30. Jan. 1933 ſind ſprechende Dokumente für Deutſch⸗ lands Willen zur Arbeit und zum Frieden. Moe die Welt daraus nur das eine deutſche Volk bei anderen Völkern wieder die Achtung verdient, die es heute auch wieder vor ſeinem eigenen nicht ohne Erfolg geblieben iſt. So wie dieſes 100 ginnt, daß ſauſen wird. Wert beſitzt!“ Hilfe für die oſtpreußiſche Landwirtſchaft wenn die Not Europas Verſtändnis und Achtung ber lernen: daß bas Meldung des Wolff⸗ Büros — Königsberg, 12. Auguſt, Die Notlage der oſtpreußiſchen Landwirtſchaft und die zu ihrer Einladung Getreide ſoll. des Behebung waren Gegenſtand einer Beſprechung, oſtpreußiſchen Landesbauernführers Otto u. a. der ſtellvertretende Präſident des Deu ſchen Landhandelsbundes Reichskommiſſar Daß let der Verbandsdirektor der landwirtſchaftlichen Geno ſenſchaften Mey, der Direktor der Reichsſtelle fiir in Berlin Mittelpunkt der Beſprechungen ſtand die Frage det Getreidepreiſe, deren jetziger Tiefſtand unter Aus ſchöpfung aller Möglichkeiten Angeſichts der dem Vorjahre entgegengeſetzten Getreidebilanz wurden aus Geſichtspunkten, die fir die Erzielung einer möglichſt günſtigen Erntevermel tung zu beachten ſind, beſonders betont: 1. Die Wahrung einer unbedingten Verkaufs diſziplin ſeitens der Bauern; 2. die Innehaltung einer äußerſten Gäubigerdiſziplin, wobei die Gläubiger ſich der großen Verantwortung bewußt ſein ſollen, die ſie der Geſamtheit gegenüber tragen, Die fällig werdenden Zahlungen der o, preußiſchen Landwirtſchaft ſollen planvoll ü ber dez Winter verteilt werden. Getreide wird jederzeit fut Verfügung ſtehen, ſoweit die Ausfuhr in Roggen nicht an der auf Meisner teilnahmen, In überwunden werde Die Reichsſtelle ft zum Spitzenausgleich zit erforderlichen Maßnahmen häu ſt i Ra hin, Sp: bis Fe läſſ 8 U völl Spi Lau kon Ru mal hab Ru Sd loſt auf va: erhebliche Beſtandteile der oſtpreußiſchen Ernte d ziehen wird. Dieſe Pläne ſollen den oſtpreußiſchen Bauern dee Gewißheit geben, daß nichts unterlaſſen wird, um Ostpreußen im Ringen um einen gefunden Beſtant des deutſchen Volkes voranzuſtellen. nenkünſtlern den Unterſchied zwiſchen damals und heute klar zu machen.„Dieſe Leute benutzten ſie doch nur als die Affen ihrer Salons“, ſagte der Staats⸗ kommiſſar,„der neue Staat aber ruft ſie dazu auf und gibt ihnen die Gelegenheit dazu, für das Volk ſelber zu wirken.“ * Wie findet ſich Berlin mit der Hitze ab? Die Männer ſchonen die Jacken und ſitzen hemoͤs⸗ ärmlig an den Schreibtiſchen, die Frauen tragen längſt kurze Aermel, die Eisdielen werden reich und nach fünf Uhr lagert ſich alles an den Ufern der 59 Seen, die Berlins nächſte Umgebung ſcheinbar mit Kühlung laben. Und dann haben wir heimiſches Nationalgetränk, die„Weiße mit nem Schuß“, die mit ihrem leiſe ſäuerlichen Geſchmack das Innere erfriſcht. Im Som⸗ mer iſt es eben immer heiß, das wiſſen wir ja längſt, darauf ſind wir längſt eingeübt. Am Sonntag mar⸗ ſchierte die ganze SA von Berlin und Brandenburg auf dem Tempelhofer Felde auf, ſie waren von früh ſechs Uhr auf den Beinen, um fünf Uhr nachmittags zogen die letzten nach Schluß des großen Appells wieder ab, die Sonne glühte äquatorial, aber es iſt keiner umgefallen, die Märker ſind auch im Auguſt aus Eiſen und aus Eis. Ein berühmter Rechtsan⸗ walt hat während der Hitzewelle ſeine Sprechſtunde einfach auf die Zeit von abends 11 Uhr bis 2 Uhr nachts verlegt. Tagsüber gibt er ſeinem Perſonal frei.„Und dann hat die nächtliche Sprechſtunde das Gute,“ ſo ſagt er ſchmunzelnd,„da klingeln nicht ſo viel Leute an, die Haupttätigkeit eines Rechtsan⸗ walts in heutiger Zeit beſtehk' doch darin, ſeinen Kunden am Fernſprecher mitzuteilen, daß der Geg⸗ ner noch nicht gezahlt hat..“ Mit einer Verzögerung, aber mit doppelter Kraft rüſtet ſich Berlin für die Winterſpielzeit. Die Film⸗ ateliers ſind voll! Vom frühen Morgen bis in die ſpäte Nacht wird gedreht. Schon beginnen die Vor⸗ ſchläge, die wie immer in dieſen Wochen, in dieſer Jahreszeit, durch die Luft wie Mückenſchwärme ſchwirrten, feſtere Geſtalt anzunehmen. Schon ſind einige die erſten Größen der Bretter, die die Welt bedeuten, aus der Sommerfriſche zurückgekehrt. In ſtrahlender Friſche wandelt Werner Krauß, begleitet von ſeiner Gattin Maria Bard, durch die abendlichen Straßen des Berliner Weſtens. Lange war er fort von uns. Jetzt wird er ſich mit doppeltem Eifer in große Goering ihn keine irrſinnigen Gehaltsforderungen geſtellt. Be⸗ ein Soldat Miniſterpräſidenten, zuſetzen, die er zahlen wolle. g jeden Betrag zu ſpielen. Dieſer Mann weiß, wit man in dieſer Zeit, in der noch Millionen von Volk, genoſſen ihr Brot nicht verdienen können, ſich zu be, ſcheiden, halten hat. Schon packt Max Hanſen die Koffer, um wfehet Theater zu ſpielen. Schon beginnen die Operetten; Sängerinnen mit ihren Geſangsſtudien und f Direktioszimmern werden große Pläne ausgehecl. die Arbeit ſtürzen. Unvergeſſen wird Werner Krauß die Art ſein, mit der er ſich dem Kulturleben de neuen Deutſchlands zur Verfügung ſtellte. Schauſpieler für n Dieſer hat, als Miniſterpräſtden das Staatstheater verpflichtet, ſeiner Arbeit, bat er de ſelbſt die Bezahlung fes Er wäre bereſt, lt in den Das künſtleriſche Berlin iſt in voller Arbeit und wenn die letzten Sommerfriſchler zurückgekehrt ſein wen e den, kann das Spiel beginnen, der Vorhang ui? Schaubühne, el Oper und Tonfilm können wieder den großen Mel kampf um die Gunſt der Menge aufnehmen. der Sieger ſein wird, iſt ſo ungewiß, wie bei tt einem großen vielbeachteten Pferde⸗Rennen. 10 Held der Spielzeit, wer kennt ihn heute ſchon 1 Menſch! Vielleicht iſt es ein Unbekannter, ein Außen ſeiter, der ſelbſt von ſeinem kommenden Ruhm ne hochgehen. nichts ahnt. OKampfbundtagung in Danzig. 1 gehend, daß Deutſchlands Zukunft im Oſten liel hier große Aufgaben zu erfüllen ſind, und daher nötig iſt, weite Kreiſe des weſtlichen lands das Weſen des deutſchen Oſtens kennen 5 zu laſſen, wird der Kampfbund für Deutſche Kull ſeine Tagung vom 18.— 20. Auguſt in Danzig 15 anſtalten. Bedeutende Führer des Nationalſozial Staatskommiſſar Alfred Roſenberg und Staatsſekretär 5 Feder haben Vorträge auf der Tagung zugeſagl, 1 unter dem Leitwort„Kulturarbeit iſt Dienſt mus wie Volke“ ſteht. Mein Heimatland. 20. Jahrgong, Heft 5/ 1059. für Volkskunde, Heitmat⸗ und Naturſchutz, pflege, Familienſorſchung, i. Badiſche Heimat herausgegeben von Hermann Buſſe, Freiburg im Breisgau. Kleinkunſt, Ueberhreil Wer gend Der Berliner Bit Davon ans daß ez Deutſch⸗ lernen Reichsleilek inkel 1 Gottftieh Landes A. des Erl zurück⸗ daß der ind hat fügung, ſamkeit, en der offenes pas hen be⸗ ig der r Frie⸗ Geißel nieder⸗ it dem Deutſch⸗ Möge ß das Achtung eigenen guſt. aft und nahmen er auf fühters „Denlk⸗ aßlet, Genoſ⸗ lle flir , In ge det 1 Aus⸗ werden eſetzten die für herwel, aufs⸗ haltung bei die bewußt tragen, her oſt⸗ rn die rd, um Bestand Kraus en des Dieſer äſtdent lichtete, Be⸗ wieber retten⸗ in den geheck, wenn f wer⸗ ö J wird rbrettl, Welt⸗ Wet irgend Del — kein lußen⸗ n noch än. alls Liegt, aß es eutſch⸗ lernen Tultut ver⸗ gal leite ſſtieb gt, die 1933 Samstag, 12. Auguſt g. Seite Nummer 368 — Y— Mannheim, den 12. Auguſt 1933 Rorddeutſche Jugend in Mannheim Heute mittag 12.30 Uhr treffen in einem Flug⸗ fed, das das Luftfahrtminiſterium zur Verfügung geſtelt hat, 15 Berliner Jungens im Mann⸗ leimer Flughafen ein. Wie wir mitteilten, iſt der Beſuch der Berliner Jugend, der bald andere Grup⸗ pen folgen ſollen, der Anregung unſeres Oberbür⸗ germeiſters zu verdanken, der damit eine großzügige Perbung für den Fremdenverkehr in unſerm Hei⸗ matland im Auge hat. Gleichzeitig iſt die Förde⸗ zung nicht zu unterſchätzen, die das Reichsluftfahrt⸗ ministerium dem heimiſchen Luftverkehr durch die Hereitſtellung des Großflugzeuges zuteil werden lit. Die beſten Werber werden die noroͤdeutſchen zungens ſein, wenn ſie wieder in ihre Vaterſtadt urückkehren. Daß dadurch feſte Brücken zwiſchen ford und Süd geſchlagen werden, iſt ſehr zu be⸗ grüßen. Wie wir der Tageseinteilung entnehmen, lernen gie Berliner Gäſte bei ihrem einwöchigen Aufenr⸗ halt in Mannheim nicht nur unſere Stadt, ſondern auch die weitere Umgebung gründlich kennen. Nach ber Ankunft in Mannheim treten die Berliner um Uhr zum Baden im Rhein an. Nach dem Abend⸗ eſen in der Unterkunft— ſämtliche 15 Jungens ſind in der Oſtſtadt untergebracht— wohnen die Gäſte dem Staffellauf rund um Mannheim am Waſſer⸗ turm und dem Feuerwerk und großen Zapfenſtreich guf dem Platze des Turnvereins Mannheim von 1840 bei. Am Sonntag erfolgt um 6,53 Uhr im Hauplbahnhof die Abfahrt nach Weinheim, wo der Marſch über die Windeck und Wachenburg nach Hirſchhorn angetreten wird. Nach dem Mittageſſen wird die Burg Hirſchhorn beſichtigt. Um 4 Uhr ſolgt eine Neckarfahrt nach Neckarſteinach. In der Jugendherberge auf dem Dilsberg wird übernachtet, ſofern genügend Schlafſtellen frei ſind. Sollte dies nicht der Fall ſein, ſo erfolgt die Rückkehr nach Mannheim. Ueber die Zeiteinteilung in der kom⸗ menden Woche werden wir noch berichten. Mehr Rücksicht beim Radioſpiel! Vom Polizeipräſidium wird uns geſchrieben: Es häufen ſich in letzter Zeit die Klagen über Ruhe⸗ ſtörungen und Beläſtigungen durch Radio⸗Geräuſche. Es wird wiederholt darauf hingewieſen, daß das Spielenlaſſen von Radio⸗ Sprech⸗ und Muſtkapparaten von 10 Uhr abends bis8 Uhr morgens nur beigeſchloſſenem Fenſter und mit Zimmerlautſtärke zu⸗ läſſig iſt. Aber auch in den übrigen Zeiten von Uhr morgens bis 10 Uhr abends beſteht keineswegs völlige Freiheit. Auch in dieſer Zeit kann das Spielenlaſſen von Radio⸗Apparaten mit erheblicher Hautſtärke bei und an offenen Fenſtern, Türen, Bal⸗ konen, Terraſſen und in Gärten von Wohngebieten Ruheſtörung ſein. Da die bisherigen gütlichen Er⸗ mahnungen nichts oder nur ganz wenig genützt haben, wird von jetzt ab gegen die obengenannten Ruheſtörer, hauptſächlich gegen nächtliche, mit aller Schärfe vorgegangen werden, damit die Rückſichts⸗ loſen nun endlich einmal merken, daß ſie nicht allein auf der Welt ſind. Hohe Strafen ſind zu er⸗ barten, * Miniſter Pflaumer traf mit dem planmäßigen Berkehrsflugzeug D 1102 Merkur, von München kommend, geſtern im Mannheimer Flughafen ein. Der Miniſter weilte am frühen Morgen noch an der Abria und ſtartete in Rom, um auf dem Luftweg bis Mannheim zu kommen. Nach kurzem Aufenthalt fuhr er mit dem Kraftwagen nach Karlsruhe weiter. Ein Kranz wird am morgigen 20. Jahrestage des Todes des Oberbürgermeiſters Martin von der Stadt am Grabe niedergelegt. * Aus dem Dienſt entlaſſen wurde auf Grund des Geſetzes zur Wiederherſtellung des Berufsbeamten⸗ tums Verwaltungs⸗Amtmann Widder, zuletzt beim Arbeitsamt Mannheim. Das goldene Ehrenzeichen des Kyffhäuſerver⸗ haundes der Kriegsbeſchädigten und Kriegerhinter⸗ bliebenen wurde in Anerkennung der treuen und er⸗ ſolgreſchen Arbeit, die er dem Kyffhäuſerverband lange Zeit hindurch im Intereſſe der Vereinigung der ihm anvertrauten einzelnen Mitglieder geleiſtet halte Pg. Auguſt Geller, jetzt Geſchäftsführer der Landeszweiggeſchäftsſtelle der N. S. Kriegsopferver⸗ brgung Mannheim, verliehen. Polizeibericht vom 12. Auguſt. 1 Vermißt. Seit dem 8. Auguſt wird der am . 1022 zu Heidelberg geborene Volksſchüler konrad Brecht, zuletzt wohnhaft bei ſeiner Mutter n Mannheim, Amerikanerſtraße 42, vermißt. Der Junge iſt 1,30 groß, kräftig gebaut, hat halbblonden iſtenkopf und iſt bekleidet mit ſchwarzer Sporthoſe, grau getupftm abgewaſchenem Pullover, der auf der Ala be deſtopſt und mit Reißveſrchluß verſehen i. 85 beſonderes Kennzeichen hat er am Kopfe, Mitle dual e, eine etwa 5 Ztm. lange und 3 Ztm. 15 Narbe. Perſonen, die über den Aufenthalt 0 Jungen ſachdienliche Mitteilungen machen kön⸗ 11 werden erſucht, dies bei der nächſten Polizei⸗ er Gendarmerieſtation zu tun. Uhr r iſt der Tote? Am 11. Auguſt gegen 21,15 1 5 ein bis jetzt noch unbekannter Mann 155 dem Hauſe K 1, 5, hier einen Anfall erlitten b 1 23 Uhr im Allgemeinen Krankenhaus alt 115 en. Der Unbekannte iſt etwa 40 Jahre leidet war nur mit Hoſe, Schuhe und Hemd be⸗ die Kite ente Mitteilungen erbitten wir an . Polizeiſtation. i elaisſt hr unfall. Geſtern vormittag wurde in der 1 5 9 95 der fünſjährige Sohn eines Lager⸗ N 159 5 ters von einem Perſonenkraftwagen an⸗ hemmen Sund zur Seite geſchleudert. Das Kind, das 0 ie c davontrug, wurde mit dem führt raftwagen ins allg. Krankenhaus über⸗ Es beſteht Lebensgefahr. Neue Mannheimer Zeitung/ Mittag ⸗Ausgabe Jochenendfahrt in den Schwarzwald Diesmal keine Fahrt ins Blaue“ Das Reiſeziel der Geſellſchaftsſahrt, die die 101 2*—— 7 3 Reichsbahn am 2. und 3. September unternimmt, kann jetzt ſchon bekannt gegeben werden. Freu⸗ den ſtadt, der von den Mannheimern ſo gern auf⸗ geſuchte Höhenluftkurort, iſt der Endpunkt der Bahn⸗ fahrt. Von hier wird am Sonntag, 3. September, mit Ausſichtswagen der Reichspoſt ein mehrſtündiger Ausflug in den nördlichen Schwarzwald unternommen. In einer geſtern nachmittag im Ver⸗ kehrsbüro abgehaltenen Preſſebeſprechung wurden die Einzelheiten dieſer„Fahrt ins Gewiſſe“ mitge⸗ teilt. Die Ankunft in Freudenſtadt am Samstag, 2. September, iſt gegen 6 Uhr vorgeſehen. Nach der Beſichtigung des Kurortes wird in den Hotels, in die die Ausflügler verteilt werden, das Abendeſſen eingenommen. Im Kurſaal vereinigen ſich dann ſämtliche Teilnehmer zu Tanz und Unterhaltung. Sonntag früh 8 Uhr beginnt die Kraftwagenfahrt zum Kniebis und zur Alexanderſchanze über die Zuflucht nach Oppenau. Durch das herrliche Lier⸗ bachtal werden die Allerheiligen⸗Waſſerfälle erreicht. Beim Hotel beginnt ein kurzer Fußmarſch an den Waſſerfällen vorbei zur Höhe, von wo aus die Fahrt zum Ruhſtein fortgeſetzt wird. Ein weiterer kurzer Fußmarſch führt zum Wildſee. Um 1 Uhr treffen die Ausflügler, die im Kraftwagen 80 Kilometer zurückgelegt haben, wieder in Freudenſtadt ein. Nach dem Mittageſſen kann der Nachmittag beliebig ver⸗ wendet werden. Wer ſich Freudenſtadt am Sams⸗ tag abend noch nicht genau angeſehen hat, wird nun⸗ mehr das Verſäumte nachholen. Auf der Rückfahrt, die um 5 Uhr angetreten wird, haben die Ausflügles nochmals Gelegenheit, das romantiſche Murgtal zu bewundern. Ein kurzer Aufenthalt in Gernsbach kann zu einer Stärkung benutzt werden. Zwiſchen 10 und 11 Uhr läuft der Sonderzug wieder in den Mannheimer Hauptbahnhof ein. Mau wird fragen, warum dieſer Fahrt der Reiz des Ungewiſſen genommen worden iſt. Darauf iſt zu antworten, daß man den Schleier, der die erſten beiden„Fahrten ins Blaue“ umgab, jetzt ſchon lüftete, weil es der Wunſch vieler Freunde dieſer Ausflüge war, für wenig Geld einen Teil unſeres Schwarzwaldes zu ſehen. Gar mancher Teil⸗ nehmer an der Fahrt wird Freudenſtadt und die Punkte, die auf der Kraftwagenfahrt berührt wer⸗ den, ſchon kennen. Aber die überwiegende Mehrzahl iſt ſicherlich zum erſten Male in der Lage, die Schön⸗ heiten dieſes Teiles d nördlichen Schwarzwaldes des des zu bewundern. Es iſt ſehr zu begrüßen, daß die Reichsbahn und ihr Mitveranſtalter, der Verkehrs⸗ Verein Mannheim, durch eingehende Verhandlungen den Teilnehmern die Sorge für gute Unterkunft und beſte Verpflegung abgenommen haben. Trotz der 300 Kilometer langen Bahnſtrecke und der großen Kraft⸗ wagenrundfahrt liegt der Geſamtpreis einſchließlich Beſichtigungsgebühren, Abendeſſen, Uebernachten, Frühſtück, Mittageſſen und Bedienungsgeld in Freu⸗ denſtadt noch unter 10 Mk. Leider iſt die Reichsbahn nicht in der Lage, wie das letztemal bei dem Ausflug nach Wertheim und Miltenberg drei Sonderzüge laufen zu laſſen, weil Freudenſtadt ſo viele Gäſte nicht beherbergen könnte. Nur rund 600 Perſonen können an der herrlichen Schwarzwaldfahrt teil⸗ nehmen. Die Reichsbahn beabſichtigt aber den Aus⸗ flug acht Tage ſpäter zu wiederholen. Die Zutei⸗ lung zu den Zügen erfolgt nach den eingehenden Anmeldungen. Jetzt ſchon liegen Anmeldungen vor. Alles weitere wird durch Anzeigen und Druckſchrif⸗ ten bekanntgegeben. Heute ſchon wird die Loſung aller unentwegten„Blaufahrer“ ſein:„Auf zur Fahrt mit dem„Volkszug“ der Reichsbahn in den ſchönen Schwarzwald!“ Die erſte„Fahrt ins Blaue“ nach Manuheim Die Orte, die als Reiſeziele bei den Mannheimer „Fahrten ins Blaue“ gewählt werden, müſſen ſich verpflichten, einen Gegenzug nach Mannheim laufen zu laſſen. Am Sonntag, 27. Auguſt, wird der erſte derartige Zug mit 800 Perſonen hier eintreffen. Um dieſer„Fahrt ins Blaue“ nicht den Reiz zu nehmen, ſoll nur verraten ſein, daß er aus der Gegend zu uns kommt, die die Mannheimer und Heidelberger auf der Fahrt nach Wertheim und Miltenberg be⸗ rührt haben. Der Zug wird über Heidelberg nach Speyer geleitet. Hier beſteigen die Ausflügler einen Rheindampfer zur Fahrt nach Mannheim. Nach der Landung begeben ſich die Gäſte in acht Abteilungen in die ihnen zugewieſenen Gaſtſtätten zum Mittag⸗ eſſen. Der Beſichtigung der Sehens würdigkeiten folgt um halb 6 Uhr die Weiterfahrt nach Heidel⸗ berg. Die Nachricht, daß die Mannheimer nicht nur aus der Stadt entführt, ſondern auch Gäſte in großer Zahl zugeführt werden, dürfte große Genugtuung auslöſen. Sch. eee. Das Moltkedenkmal hat ſeine Kanonen wieder Als auf Veranlaſſung der früheren Machthaber die das Moltkedenkmal auf dem Zeughausplatz ſchmückenden Kanonen entfernt wurden, ging eine Welle der Empörung durch alle nationalgeſinnten Kreiſe. Die entſtandenen Lücken fielen um ſo mehr auf, als die beiden aus dem Krieg 1870/1 ſtammen⸗ ben franzöſiſchen Geſchütze einen weſentlichen Be⸗ ſtandteil des Denkmals bildeten. Auf Anoroͤnung von Oberbürgermeiſter Renninger, der unter dem 27. Juni an den Rhein⸗Neckar⸗Militärgauver⸗ band ſchrieb: „Ich habe das Hochbauamt beauftragt, die Kanonen nach Inſtandſetzung der Holzteile beim Moltkedenkmal wieder aufzuſtellen“, wurde das begangene Unrecht wieder gutgemacht. Es war nur ſchade, daß keine Zeit verblieb, um die entſprechenden Vorbereitungen für eine würdige Ueberführung in die Wege zu leiten. Um 5 Uhr ſetzte ſich geſtern in der Amerikaner⸗ ſtraße der Zug in Bewegung, der durch fünf SA⸗ Reiter unter Führung von Reiterſturmführer Meng, einem Sohn des verſtorbenen Polizeirats Meng, eröffnet wurde. Der SA⸗Spielmannszug marſchierte vor der erſten Kanone her, die vier⸗ ſpännig gefahren wurde und der man die Protze des Ludwigshafener Kanoniervereins beigegeben hatte. Mannſchaften vom S A⸗Reiterſturm begleiteten das Geſchütz, ebenſo die zweite Kanone, die ohne Protze geſahren wurde. In dem Zuge marſchierten die Mitglieder des Kanoniervereins und des Vereins der ehemaligen badiſchen Fußartilleriſten 14 mit ihren Fahnen. Elf Reiter des Reiterſturms bildeten den Schluß. Beſonders auf den Planken, die bei der Ueberführung der Geſchütze berührt wurden, hatte ſich eine große Menſchenmenge eingefunden, während die Zugangsſtraßen zum Zeughausplatz und der Platz ſelbſt dicht umlagert waren. Nach der Auffahrt der Geſchütze ergriff der Vorſitzende des Rhein⸗Neckar⸗Militärgau⸗ verbandes, Dr. Hieke, das Wort, um auszuführen, wie ſehr man erſtaunt geweſen ſei, als die Beuteſtücke aus dem Kriege 1870/71 entfernt wurden. Der Oberbürgermeiſter habe das Unrecht wieder gutgemacht. Es müſſe ihm Dank dafür ge⸗ ſagt werden, daß er die Geſchütze wieder auf den Platz ſtellen ließ, auf den ſie hingehören. Beim An⸗ blick dieſer Kanonen würde man ſich an den glor⸗ reichen Krieg von 1870/71 wieder erinnern, der uns bei Friedensſchluß ein Land zurückbrachte, das von jeher urdeutſch geweſen: Elſaß⸗Lothringen. Wer bie Kämpfe 1914 im Elſaß mitgemacht hat, wird geſehen haben, wie deutſch dieſes Land iſt. Dr. Hieke ſprach dann noch über den Verluſt der anderen Gebietstetle durch den Verſailler Vertrag und hob beſonders die verloren gegangenen Kolonien hervor. Die Regie⸗ rung müſſe mit allen Mitteln erreichen, daß das be⸗ gangene Unrecht wieder gutgemacht wird und wir das zurückerhalten, was uns zuſteht. Wir dürften überzeugt ſein, daß Reichspräſident von Hindenburg und Reichskanzler Adolf Hitler nichts unverſucht laſſen würden. Mit einem dreifachen Sieg Heil! auf Reichspräſident und Reichskanzler klang die Anſprache aus. Als der SA⸗Reiterſturm abgerückt war, begannen die Handwerker ihre Arbeit. Unter Leitung von Herrn Kuchenmeiſter zerlegten ſie die Geſchütze, ſchafften die einzelnen Teile über die Einfriedigung des Denkmals und ſetzten die Kanonen auf dem alten Standplatz wieder zuſammen. Das nun wie⸗ der vollſtändige Denkmal bildete in den geſtrigen Abendſtundͤen das Ziel vieler Neugieriger. 35 Unfall. Beim Spiel auf der Neckarwieſe wurde geſtern abend ein 29 Jahre alter verheirateter Kaufmann von einem anderen Mitſpieler getre⸗ teu. Da ſich bei dem Getroffenen innere Schmerzen einſtellten, wurde er mit dem Sanitätswagen ins Krankenhaus überführt.— In Käfertal fiel geſtern nachmittag der 9 Jahre alte Sohn eines Tag⸗ löhners von einem Karuſſellpferd und brach ſich den rechten Unterarm. Der Verunglückte wurde von einem Privatkraftwagen in das Krankenhaus ver⸗ bracht. In Schutzhaft wurden vier Perſonen aus poli⸗ tiſchen Gründen genommen. * Die Beſucherzahl des Strandbades war geſtern etwas geringer als am Donnerstag. Immerhin wurden 18 000 Badegäſte feſtgeſtellt, die ſich aber meiſt im Waſſer aufhielten, das bei 22 Grad die Tropenhitze leichter überſtehen ließ. In 77 leich⸗ teren Fällen wurden die Sanitäter in Anſpruch ge⸗ nommen, während die Rettungsſchwimmer einen ruhigeren Tag hatten. Dennoch ging es nicht ohne eine Lebensrettung ab, die aber nicht allzu ſchwierig war. Eine nicht beſonders tüchtige, 24 Jahre alte Schwimmerin war bei Km. 249,8 an die tiefe Stelle des Strandbades geraten und ver⸗ fügte nicht mehr über ſo viel Kräfte, um das Ufer zu gewinnen. Ihre Hilferuſe wurden rechtzeitig gehört und ſo konnte der 54 Jahre alte Retter dafür ſorgen, daß ſie wieder feſten Boden unter die Füße bekam. In der Sanitätswache Nord erholte ſich das Mädchen von ſeinem Schreck und war dann in der Lage, nach einer halben Stunde den Weg fortzuſetzen. * Beim 31. Badiſchen Landes⸗Feuerwehrtag in Pforzheim wird die Freiwillige Feuerwehr Mannheim ihrer Bedeutung entſprechend ver⸗ treten ſein. Von den beiden Stadtbataillonen fahren am Sonntag früh 90 Mann mit Kraftwagen nach der Schwarzwaldſtadt. Die Offiziere mit Komman⸗ dant Wolf an der Spitze haben bereits heute vor⸗ mittag.52 Uhr die Reiſe angetreten. Sie werden am Sonntag früh in der Hauptſitzung der Pforz⸗ heimer Wehr das Landes banner überrei⸗ chen, das ſeit dem Landesfeuerwehrtag 1931 in Mannheim in treuer Obhut war. Jede der neun Vorortswehren wird ebenfalls eine Vertre⸗ tung nach Pforzheim entſenden, ſo daß Groß⸗Mann⸗ heim elf Stimmen bei der Tagung hat. In früheren Jahren, als die Stadtbataillone und die Vororts⸗ wehren geſchloſſen erſchienen, war Mannheim nur mit drei Stimmen vertreten und konnte deshalb oft vom Oberland überſtimmt werden. Durch die neue Regelung entfällt auf jede Vorortswehr ein Dele⸗ gierter. * Seinen 60. Geburtstag begeht morgen Herr Jean Decker, J 2, 20 wohnhaft. Herr Decker iſt als ehemaliger Wirt eine bekannte Perſönlichkeit. Er hatte die Wirtſchaften„Zum Württemberger Hof“ in G 5,„Zum goldenen Falken“ in 8 1, 17,„Zu den drei Sternen“ in der Schanzenſtraße,„Zum weißen Bären“ in L 6 und„Zu den drei Kronen“ in J 2 inne. * Ein Spiel mit dem Leben iſt der Sprung von der Brücke in Rhein und Neckar. Geſtern früh wur⸗ den wieder zwei junge Leute beobachtet, die in voller Bekleidung von der Rheinbrücke in den Strom ſprangen. Während der eine ohne Schaden davonkam, ſcheint ſich der zweite innere Ver⸗ letzungen zugezogen zu haben. Ein vorbeikom⸗ mender Strandbad⸗Dampfer konnte den um Hilfe Rufenden retten. Jilmrundſchau Alhambra:„Tauſend für eine Nacht“ Tauſend Mark für eine Nacht muß der Schuh⸗ fabrikant aus Berlin zahlen, der mit Fräulein Toch⸗ ter nach Marienbad gereiſt war und dort beinahe ein kleines Abenteuer erlebt hätte, wenn er nicht herein⸗ gelegt worden wäre. Während ſich der alte Herr um eine reizende Tanzſoubrette bemüht, verliebt ſich gegen alle Abmachungen die Tockter in einen Jazs⸗ ſänger und ſucht mit dieſem das Weite. Schließlich gibt es noch einige Verwechſlungen und Verirrun⸗ gen, ſo daß die unverhofft in Erſcheinung tretende Gattin und Mutter eine unangenehme Sachlage vor⸗ findet, in der ſich eigentlich nur der Kinobeſucher auskennt. Das Ganze iſt ein recht gelungenes Stück aus der Gattung der Familienluſtſpiele, in dem ſo gut wie alle Luſtſpielfiguren vertreten ſind. Der Erfolg des Films iſt in erſter Linie auf die ausgezeichnete Darſtellung zurückzuführen. Jakob Tiedtke ſpielt mit unverwüſtlicher Komik den treuſorgenden Vater einer hübſchen Tochter, der be⸗ reit iſt, ſelbſt ein Seitenſprünglein zu riskieren. Claire Rommer als ſeine Tochter kommt mit geſchmeidiger innerer und äußerer Beweglichkeit ihrer Aufgabe nach und bewältigt ebenſo das Ge⸗ ſangliche wie auch das Tänzeriſche der Rolle. Der liebenswürdige Harald Paulſen hat Gelegen⸗ heit, ſich von ſeiner beſten Seite zu zeigen, ein ent⸗ ſchloſſener, ſorgenloſer, junger Mann, wie man ihn ſich wünſcht. Ein kleines Luderchen iſt Trude Ber⸗ liner, die mit jedem Manne fertig wird, die ſich in jeder Lage zu helſen weiß und die ſich ſchließlich auch durchſetzt. Der Spielleiter Max Mack hat die ganze Geſchichte recht ſchwungvoll aufgezogen und ſichert ihr nochmals durch das letzte Bild einen gu⸗ ten Abgang. Die leicht ins Ohr gehenden Schla⸗ ger ſchrieb der verſtorbene Otto Stranſky; für die geſchickte muſtkaliſche Untermalung der ſchönen Außenaufnahmen von Marienbad und Prag wurden Strauß und Smetana herangezogen.—. Hinweiſe „Fraueuliſt“, ſowie„Lotte macht alles“, löſen all⸗ abendlich toſende Beifallsſtürme in der Libelle aus. Die Luſtſpielſchlager bleiben nur noch bis zum 15. Auguſt auf dem Spielplan. Auf den Tanztee mit auserleſenen Darbietungen am heutigen und morgigen Nachmittag ſei beſonders hingewieſen. Das preisgekrönte Orcheſter Haſeke wurde auch für die zweite Auguſthälfte verpflichtet. * Einen idealen Aufenthalt bietet jetzt der Fried⸗ richspark. Durch ſeine günſtige Lage, ſeinen alten Baumbeſtand, der den ſengenden Sonnenſtrahlen gut Widerſtand leiſtet, bietet der Park den angenehmſten Aufenthalt in unſerer Stadt bei niedrigſtem Ein⸗ trittspreis.(Siehe Anzeige.) DDD Wetterkarte der Frankfurter Univerſ.⸗Wetterwarte I och O wolkenlos. Snenet, O halb degeckt ꝙ wolkig,& bedeckt Regen * Schnee A raupein. S edel K sewitter. nstille.⸗O= sehr richter 051 nössiget 5Udsug west 5 Störmtzener gorawest die eue megen mit gem winge, die dei gen Stauonen engen Tah ten geden die femperatur ag. bie Uinien verbinden Octe mit gleichem zuf Kerresnwesu umgerechnsten Cuftaruck Bericht der Badiſchen Landeswetterwarte vom 12. Auguſt: Die Erhitzung des Landes iſt ſo weit fortgeſchritten, daß nun auch die Baar geſtern über 30 Grad Höchſttemperatur erreichte. Die Gewitter⸗ neigung wird ſich verſtärken. Norausſage für Sonntag, 13. Aug ft Schwül und gewitterig. Höchſttemperatur in Maunheim am 11. Aug. + 33,3 Grad, tiefſte Temperatur in der Nacht zum 65. f + 17,8 Grad; heute früh 28 Uhr. 20,9 rad. In den Rheinbädern wurden geſtern nach⸗ mittag 4 Uhr + 21 Grad Waſſer⸗ und. 32 Grad Luftwärme gemeſſen; heute vormittag 29 Uhr 217 Grad Waſſer⸗ und 23 Grad Luftwärme. Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat Auguſt Ahein⸗Begel 8. 9. 10. 11. 12. 9 10. 11. 12 Waldshut 3,13 3,306 27910289 02.91 1 1 8 2 10 2,00 ee Rheinfelden.88 2,81— 2,4.65% Near bene, 1 2208 2,03 1,94 1,841,840 Maunheim..53 3,46.343,23 8 1 0 2 F. 7 12 5 Maraun..88 4,8 4,73 4,584.55 Selle enn 4224.481244 Mannheim.723 63.55.423,28 en.09 0,08 0,0 97 Kaub. 2,48 2,38 2 29] 2, 242,15 Diedesheim, 0,610,570 00,58 0,57 4. Seite 7 Nummer 368 Neue Mannheimer Zeitung Mittag⸗Ausgabe Samstag, 12. Auguſt 100 Aus Vaden Schach oem wilden Schach! Karlsruhe, 12. Auguſt. Der erſte Vorſttzende des Landesverbandes Baden des Großdeutſchen Schachbundes, Miniſterialrat Pg. Prof. Kraft, hat, laut„Führer“ an die Leiter der angeſchloſſenen Vereine ein Rundſchreiben gerichtet, in dem er anordnet, daß die Gleichſchaltung unbe⸗ dingt und ſogleich durchzuführen iſt, und zwar ſo, daß die erſten Vorſitzenden möglichſt alte und bewährte Parteimitglieder ſind; Nichtparteimit⸗ glieder als erſte Vorſitzende bedürfen der beſonderen Beſtätigung durch Pg. Kraft. Die übrigen Vorſtands⸗ mitglieder müſſen mindeſtens bis zur Hälfte einge⸗ ſchrtebene Parteigenoſſen ſein.— Sämtliche Mit⸗ glieder und Schachfreunde werden aufgefordert, alle ihnen bekannten ſog. wilden Vereinigungen, Klubs oder ſonſtige Schachgeſellſchaften, die bisher noch nicht dem Landesverband angeſchloſſen waren, unverzüglich mit möglichſt genauen Angaben über die Mitglieder und deren Leitung ſowie über die ſonſtigen Klubverhältniſſe bekanntzugeben. Dieſe wilden Schachvereinigungen können nicht weiter ge⸗ duldet werden, wenn ſie ſich nicht dem Landesver⸗ band anſchließen, da ſonſt die Gefahr beſteht, daß ſie, ohne Aufſicht und ſich ſelbſt überlaſſen, zu Zentren und Keimzellen marxiſtiſcher und ſonſtiger ſtaats⸗ feindlicher Ideen werden. * Schriesheim, 12. August. Aus der letzten Ge⸗ meinderatsſitzung iſt folgendes zu berichten: Landwirt Ad. H. Ringelſpacher und Schloſſer Sch. Lorenz wurden auf Antrag zum angeborenen Bür⸗ gerrecht zugelaſſen. Landwirt Ph. W. Treiber wurde zum Sachverſtändigen bei der diesjährigen Tabak⸗ felderaufnahme beſtimmt. Die Pflaſterarbeiten an der neuen Brückenwaage ſind Pflaſtermeiſter A. Enders übertragen worden. Weiter wurde an Eliſabeth Bunth⸗Mannheim 1 Ar 33 QOm. Bau⸗ gelände im Pranich zu 80 Pfg. pro QAm. abgetreten. Die völlig unbrauchbar gewordene Brückenwaage mit ihren 80 Zentnern Tragkraft iſt durch eine neue mit 900 Zentner Tragkraft erſetzt worden. Die Lieferung derſelben erfolgte durch die bekannte Maſchinen⸗ und Waagenfabrik Butz u. Leitz⸗Mann⸗ heim. a Leutershauſen, 12. Aug. In das Anweſen von Adam Bitzel, der mit ſeinen Angehörigen auf dem Feld weilte, wurde eingebrochen. Der Dieb durchſuchte die Wohnung, brach verſchiedene Schränke auf und entwendete eine ſilberne Uhr, einen kleinen Geldbetrag, ſowie Lebensmittel. Die Verfolgung des Diebes wurde von dem plötzlich zurückkommenden Hausbeſttzer aufgenommen. Kurz vor Ladenburg konnte der Einbrecher feſtgenommen werden. Es han⸗ delt ſich um einen 26 Jahre alten Schloſſer aus Mannheim, der in das dortige Gefängnis überführt wurde. Heddesheim, 19. Auguſt. In der letzten Ge⸗ meinderatsſitzung gab Bürgermeiſter Lin⸗ ſin bekannt, daß er laut Beſchluß des Miniſters des Innern zum kommiſſariſchen Bürger⸗ meiſter der Gemeinde Heddesheim beſtellt ſei. Er richtete an die Gemeinderäte die Bitte, nach beſten Kräften mitzuarbeiten, um wieder Ordnung im Rat⸗ hauſe herzuſtellen.— Der Vereinigung der Allge⸗ meinen Ortskrankenkaſſe Großſachſen mit derjenigen in Weinheim wird unter beſonderen Bedingungen zugeſtimmt.— Der Antrag der Ortsgruppe Heddes⸗ heim der NS DA p über die gegen Rektor Lerch zu ergreifenden Maßnahmen wird zum Beſchluß er⸗ hoben. * Neckargemünd, 12. Auguſt. Die Stadtverwal⸗ tung Neckargemünd veranſtaltet zuſammen mit dem rührigen Verkehrsverein am Sonntag im Strandbad ein Schwimm und Strandfeſt. Die Teilnehmer an den ſportlichen Wettkämpfen marſchieren morgens am Strandbad auf, anſchließend beginnen die Wettkämpfe. Der Nachmittag iſt dem unterhaltenden Teil vorbehalten. Abends wird das Strandbadgelände magiſch beleuchtet. Den Höhe⸗ punkt am Abend bildet das vorgeſehene Feuerwerk 155 der Beleuchtung der Felswände des Reuter⸗ erges. Die Hochschule für Feuerwehrleute Landesfeuerwehrfachſchule kommt nach Schwetzingen Schwetzingen, 12. Auguſt. Der techniſche Aus⸗ ſchuß des Badiſchen Landes⸗Feuerwehrverbandes hat beſchloſſen, die Badiſche Landesfeuerwehr⸗ Fachſchule verſuchsweiſe in Schwetzingen zu errichten. Um dieſe Fachſchule hatten ſich außerdem Durlach und Ettlingen beworben. Maßgebend für die Wahl Schwetzingens waren die günſtige Ver⸗ kehrslage dieſer Stadt, die guten Unterkunftsmög⸗ lichkeiten, die zur Verfügung ſtehenden Lehrſäle im Schloß, das günſtige Uebungsgelände in der ſog. Wildnis des Schloßgartens und die unmittelbare Nähe beim Wohnſitz des Präſidenten des Badiſchen Landesfeuerwehrverbandes, der in Heidelberg wohnt. Die Errichtung dieſer Schule iſt der perſönlichen Initiative des Branddirektors Müller in Heidelberg zu danken, der damit nach dem Vorbild anderer Fachſchulen in Bayern, Thüringen, Heſſen und in einigen preußiſchen Provinzen einen Bildungs ⸗ plan auf weite Sicht aufgreift. In der Feuerwehrfachſchule ſollen vor allem Wehrmänner mit Führereigenſchaſten aus⸗ gebildet werden und ſich den Befähigungsnachweis erwerben, einen Kommandantenpoſten ausfüllen zu können. In dieſer Hinſicht hat der neue Präſident des Badi⸗ ſchen Landesfeuerwehrverbandes weitgehende Pläne, dite vorerſt noch nicht näher erörtert werden können. Es kann aber ſchon angedeutet werden, daß die Feuerwehrfachſchule vor allem auch dazu beſtimmt iſt, in Baden einen Führer nachwuchs zu er⸗ ziehen, der die nötige techniſche und theoretiſche Be⸗ fähigung für das verantwortungsreiche Amt eines Feuerwehr⸗Kommandanten mitbringt. So wird der Arbeits⸗ und Lehrplan der badiſchen Feuerwehr⸗Fachſchule den praktiſchen Erforderniſſen des Feuerlöſchweſens angepaßt ſein. Darüber hinaus iſt eine ſorgfältige theoretiſche Ausbildung und die Einführung in die geſamte Brandpraxis vor⸗ geſehen. Auch Leibesübungen, vor allem die für Feuer⸗ wehrleute ſehr wichtigen Fußübungen, ſind im Lehrplan vorgeſehen. Für die Leitung der Fachſchule werden geeignete Lehrkräfte gewonnen werden, u. a. die Branddirek⸗ toren der badiſchen Städte und führende Fachleute. Der Präſident des Badiſchen Landesfeuerwehrver⸗ bandes, Herr Branddirektor Müller, wird der neuen Fachſchule ſeine beſondere Aufmerkſamkeit zuwenden. Der Unterricht erfolgt nicht ganzjährig, ſondern in je drei Herbſt⸗ und Frühjahrskurſen. Für kleinere und ländliche Wehren ſind im Herbſt und Frühjahr je zwei Kurſe von achttägiger Dauer vorgeſehen, für größere Wehren und für Stadt⸗ wehren je ein Herbſt⸗ und Frühjahrskurs von 14⸗ tägiger Dauer. Für jeden Kurs wird die Teil⸗ nehmerzahl auf 25 Mann feſtgelegt, ſo daß im Rahmen eines Jahresprogramms 150 Feuerwehr⸗ leute fachmänniſch als Führer ausgebildet werden. Hierdurch wird auf Jahre hinaus die Grundlage für eine weitgehende fachliche Reform des badiſchen Feuerlöſchweſens gelegt werden. Alle Teilnehmer müſſen ſich nach Abſchluß der Kurſe einer eingehen⸗ den Schlußprüfung unterziehen, deren Bedeu⸗ tung durch Anweſenheit von Regierungsvertretern beſonders unterſtrichen werden ſoll. Die Badiſche Gebäudeverſicherungsanſtalt hat in Würdigung der großen Wichtigkeit dieſer Fachſchule zugeſichert, einen großen Betrag des zur Finanzie⸗ rung erforderlichen Aufwandes zu übernehmen. Es iſt ferner ſehr zu begrüßen, daß auch die einſchlägige Fachinduſtrie die neue Anſtalt durch Zuweiſung von Lehrmitteln unterſtützt. Der badiſche Staat ſtellt die Lehrräume im Schloß zur Verfügung, die Stadt⸗ gemeinde Schwetzingen wird auf dem Uebungs⸗ gelände einen hölzernen Steigturm erſtellen. So iſt dank des harmoniſchen Zuſammenarbeitens aller in Frage kommenden Stellen die Durchführung dieſes wichtigen Projektes geſichert, das am kom⸗ menden Sonntag ohne Zweifel auch die Zuſtimmung der in Pforzheim tagenden Landes verſammlung fin⸗ den wird. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!UW!!!!!WU!!!!!!!!!!!!!!!„„„WW...õövWw? ͤ Mee Der Vollzug des Gaſtſtättengeſetzes * Karlsruhe, 12. Auguſt. Die Preſſeſtelle beim Staatsminiſterium teilt mit: Durch das Reichsgeſetz zur Ergänzung des Geſetzes zum Schutze des Einzelhandels vom 15. Juli 1933 wurden die oberſten Landesbehörden ermächtigt, eine Erlaubnis, die vor dem Inkrafttreten dieſes Geſetzes zum Be⸗ trieb einer Schankwirtſchaft in einem Warenhaus, Kaufhaus oder einer anderen Verkaufsſtelle des Einzelhandels erteilt worden iſt, ganz oder teilweiſe zurückzunehmen ſowie die Abgabe zubereiteter Spei⸗ ſen zum Genuß auf der Stelle in einem Warenhaus, Kaufhaus, Verkaufshäuschen oder einer anderen Stelle des Einzelhandels ganz oder teilweiſe zu ver⸗ bieten, ſofern ein Bedürfnis für den Betrieb der Schankwirtſchaft oder die Abgabe zubereiteter, zum Genuß auf der Stelle beſtimmter Speiſen nicht mehr vorhanden iſt und durch den Wegfall des Schank⸗ oder Speiſewirtſchaftsbetriebes die Wirtſchaftlichkeit des Geſamtunternehmens nicht gefährdet wird. Der Miniſter des Innern hat ſich die Entſcheidung dar⸗ über, ob und in welchem Umfange von dieſer Er⸗ mächtigung im Einzelfalle Gebrauch gemacht werden ſoll, ſelbſt vorbehalten. Zur weiteren Vorbereitung der hiernach zu treffenden Entſcheidungen hat er die Bezirksämter(Polizeipräſidten, Polizeidirektionen) angewieſen, alle für die Entſchließung wichtigen Vor⸗ erhebungen im Benehmen mit den ſonſt noch zuſtän⸗ digen Behörden umgehend zu veranlaſſen. * Walldürn, 10. Auguſt. Im Schwimmbad fand ein Realſchüler aus Mannheim, der hier zu Beſuch weilte, den naſſen Tod. Es wird vermutet, daß der Junge beim Baden einem Herzſchlag erlegen iſt. Lampertheimer Allerlei * Lampertheim, 11. Auguſt. In dieſen Tagen kann der Turnverein Lampertheim auf ſein 50⸗ fähriges Beſtehen zurückblicken. Das Feſt beginnt am kommenden Sonntag mit einem Gottes⸗ dienſt in beiden Kirchen, hierauf findet die Weihe eines Ehrenmals für die auf dem Felde der Ehre gefallenen Turner ſtatt. Am Sonntag nachmittag wird ein großes Kreisſchwimmfeſt an der Waſſer⸗ ſportanlage des Vereins am Altrhein abgehalten. Eine Turn⸗ und Sport⸗Werbewoche ſchließt ſich an. Die eigentliche Jubiläumsfeier findet am 19. und 20. Auguſt ſtatt.— In zwei Sitzungen wurde dieſer Tage die Verſchmelzung der beiden ſeitherigen Krieger⸗ und Soldatenvereine vollzogen. Beide wurden zuſammengelegt unter dem Namen „Krieger⸗ und Soldatenveroine voll⸗ zogen. Beide wurden zuſammengelegt unter dem Namen„Krieger⸗ und Soldaten⸗Kameradſchaft Haſ⸗ ſia, Limpertheim.“ Führer wurde Kamerad Herweck, 2. Franz Illius, Re hner Jakob Klotz, Schriftführer Jak. Griesheimer, Beiſitzer Kamerad Haas, Lutz und Sauerwein. — Darmſtabt, 9. Auguſt. Unter dem Rektorat ihres ordentlichen Profeſſors Dipl.⸗Ing. Dr. Thum hat die Techniſche Hochſchule zu Darmſtadt auf einſtim⸗ migen Antrag der Abteilung für Maſchinenbau durch Beſchluß von Rektor und Großem Senat Herrn Wilhelm Kiſſel, Direktor der Daimler ⸗ Benz⸗Werke in Stuttgart⸗Untertürkheim, in An⸗ erkennung ſeiner umfaſſenden organiſatoriſchen Ar⸗ beiten und ſeiner hervorragenden Verdienſte um die techniſche Förderung des deutſchen Kraftwagenbaues die Würde eines Doktor⸗Ingenieurs Ehrenhalber verliehen. A Aus der Pfalz Reichsbahnpräſident Happ in Ruheſtah Ludwigshafen, 12. Auguſt. Der Präſident her Reichsbahndirektion Ludwigshafen, Happ, tritt 1 1. September nach Erreichung der Altersgrenze den Ruheſtand. Als Bahnbevollmächtigter der ian riſchen Regierung bewährte er ſich im Weltkrieg 118 die Leitung des Truppenaufmarſches im rechtsrhe niſchen Bayern. Während der ſchwerſten Zelt der Geſchichte des pfälziſchen Eiſenbahnweſens wur der damalige Miniſterialrat Happ am 1. April ihn an die Spitze der Verwaltung geſtellt. Mit der 00 wandtheit, die den geborenen Frankfurter auszeſg, net, hielt Happ von Mannheim, dem zeitweiligen 80 der pfälziſchen Reichs bahndirektion, die Verbinhun mit dem während des paſſiven Widerſtandes fi rungsloſen Perſonal aufrecht, unterſtützte die Be amten mit Rat und Geld und ſorgte für Unter, bringung der Ausgewieſenen. Als ſchließlich die Direktion wieder nach Ludwigshafen zurückkehren durfte, beſeitigte der neue Präſident tatkräftig dye Schäden. Die Verdienſte Happs belohnte die Tech niſche Hochſchule in München durch Ernennung zum Ehrenſenator. Vorbildlich wurde die RBD Ludugs⸗ hafen durch die Einführung verſchiedener techniſcher Neuerungen. An größeren Baumaßnahmen fielen g die Zeit ſeiner Amtstätigkeit die umfangreichen Sta tionsumbauten in Kaiſerslautern und Neuſtabdt, der Neubau des Reich bahnbetriebswerkes in Kaſſerz lautern, der Neubau der Güterſtation in Neuſtabt der Bau der Bahn von Eiſenberg nach Enkenbaß der Neubau der Eiſenbahnbrücke bei Ludwigshafg und der Umbau der dortigen vormaligen Eiſenbahn⸗ brücke zur Straßenbrücke, ferner die Vorarbeiten fe die neuen Rheinbücken bei Speyer und Map liansau. Ludwigshafen, 11. Auguſt. Der 36 jährige ved heiratete Friſeur Heinrich Mathey, Vater bon drei Kindern, hatte ſich im Frühjahr und Ju d. J. gegenüber je einem hieſigen und Mannheimer Dienſtmädchen als Heiratsſchwindler beta und dabei die Mädchen ſowohl gelblich geſchädigt al auch in anderer Beziehung ausgenutzt. Der wegen Betrugs mehrfach vorbeſtrafte M. erhielt vom hies, gen Schöffengericht wegen fortgeſetzten Betruges 1 Jahr 6 Monate Zuchthaus zudiktiert. * Neuſtadt a. d.., 11. Auguſt. Nach einer Belann⸗ machung des Gauleiters Bürckel treten in der Or⸗ ganiſation des Gaues in Anbetracht der wachſenden Zahl von Aufgaben auf wirtſchaftlichem Gebiete ſol⸗ gende Aenderungen ein: 1. Pg. W. Böſing hehllt das Amt des Wirtſchaftsberaters und des Gaufach⸗ beraters für den ſtändiſchen Aufbau. 2. Mit der Füß⸗ rung der Nationalſozialiſtiſchen Handwerks⸗, Ham, dels⸗ und Gewerbeorganiſation im Rahmen der Deutſchen Arbeitsfront(früher Kampfbund des ge⸗ werblichen Mittelſtandes) wird Pg. Leo Wacker Kaiſerslautern beauftragt. :: Zweibrücken, 11. Auguſt. Das Schöffengerich verurteilte den 25jährigen Schriftſteller Franz Booz, der nach zweijährigem Dienſt bei der Reichswehr deſertierte, in Glanmünchweiler mit einem Komoll⸗ zen aus dem unverſchloſſenen Zimmer eines Gafß⸗ hauſes eine Kaſſette mit 80 Mk. und 20 Dollar en wendete und ſchließlich im Saargebiet einem fta, zöſiſchen Agenten Material über die Reichswehr lieferte, wegen ſchweren Diebſtahls im Rückfall Tateinheit mit einem Verbrechen des Verrats mil täriſcher Geheimniſſe zu 2 Jahren Zuchthaus an 5 Jahren Ehrverluſt. * Heidesheim, Rheinheſſen, 11. Auguſt. Nachben in den letzten Wochen verſchiedentlich von Unbekam, ten Schüſſe auf die Wohnung des Otto Swidorflkh abgegeben worden ſind, hat er jest die Polizei ge beten, ihn in Schutzhaft zu nehmen. Swidoyſky wut derfenige, der während der l4tägigen Separatiſten⸗ herrſchaft, umgeben von einer Horde von Verbre⸗ chern, in Heidesheim als Bürgermeiſter fungiert un den Ort terroriſiert hat. Jetzt wurde er ius ko zentrationslager nach Oſthofen eingeliefert Hauptſchriftleiter: H. A. Melß ner(im Urlaub) Verantwortlich für Politik: i. V. K. Ehmer- Handelsteilt f. Ehn Lokaler Teil: R. Schönfelder Sport und Feuilleton M. Müll Südweſtdeutſche Umſchau, Gericht und den übrigen Teil: C. W. denne Anzeigen und geſchäftliche Mittellungen: J. Faude, ſämtlich in Mann heim. Herausgeber, Drucker und Verleger! Druckerel Dr. Haat, Net Mannheimer Zeitung, Mannheim, R 1,—6 5 Für unverlangte Beiträge keine Gewühr Rückſendung nur del Mücke hhCCFFCFCCCCCCCCCCCCCCbCbTbCTbCbCTbTbTPTPbTPTPTPTPTGTCTGTCTGTCTGTCß(TFWͤWGVVVbVVVVVVVVVVVVVVGVVVVVVVVVGV(((VV(VVTTVw[[[[PPPWV+VPV[TVV[TVPVPVTVTVTVTVTVTVTCT(TͤFw..'.....!.'.'.'..'.''ꝛꝛꝛ'''' vbv—v2v—0vkv——0ꝓ——ꝓ2ꝓꝓꝓꝓ—ꝓ1ꝓ27212—2ꝓ1ꝓꝓꝓꝓꝓꝛꝛ:WꝓW——WWWͤ—— Gottesbdienſt- Ordnung Evangeliſche Gemeinde Sonntag, den 13. Auguſt 1983. Trinitatiskirche:.30 Frühgottesdienſt, Pfarrer Köllt; 10 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Kölli; 11.15 Kindergottesdienſt, Pfarrer Kölli. Konkordienkirche: 10 Hauptgottesdienſt, Vikar Thienhaus; 6 Abendgottesdienſt, Vikar Hoeniger. Ehriſtuskirche: 8 Frühgottesdienſt, Vikar Zeilinger; 10 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Dr. Weber; 11.15 Kinder⸗ gottesdienſt, Pfarrer Dr. Weber.. Nen ⸗Oſtheim: 10 Hauptgottesdienſt, Vikar Zeilinger; 11 Kindergottesdienſt, Vikar Zeilinger. Friedenskirche:.30 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Zahn; 10.45 Kindergottesdienſt, Pfarrer Zahn. Johanniskirche: 10 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Emlein; 11.15 Kindergottesdienſt, Pfarrer Emlein. Lutherkirche: 10 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Walter. Melauchthonkirche: 10 Hauptgottesdienſt, Vikar Hoeniger, hl. Abendmahl. Neues Städt. Krankenhaus:.30 abends Gottesdienſt, Vikar Boeckh. 5 Diakoniſſenhaus: Kein Gottesdienſt. Fendenheim:.30 Hauptgottesdienſt, Vikar Köhler; 10.45 Kindergottesdienſt, Vikar Köhler. Käfertal: 10 Hauptgottesdienſt, Pfr. Luger; 11.15 Kinder⸗ gottesdienſt, Pfarrer Luger. Matthäuskirche Neckarau: 10 Hauptgottesdienſt, Vikar Kehr; 11 Kindergottesdienſt Nordpfarrei, Vikar Kehr. Gemeindehaus Speyerer Straße 28:.90 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Fehn; 10.30 Kindergottesdienſt. Rheinau: 10 Hauptgottesdienſt, Vikar Bruchmüller. Gemeindehaus Pfingſtberg:.00 Hauptgottesdtenſt, Vikar Bruchmüller. Sandhofen:.30 Hauptgottesdienſt, Vikar Roth; 11 Kinder⸗ gottesdienſt, Vikar Roth. Seckenheim:.90 Hauptgottesdienſt, Vikar Wiederkehr; 12.90 Kindergottesdienſt, Bikar Wiederkehr; 1 Chriſtenlehre für Knaben, Vikar Wiederkehr. Pauluskirche Waldhof:.80 Hauptgottesdienſt, Lemme; 11 Kindergottesdienſt, Pfarrer Lemme. Wallſtadt:.30 Hauptgottesdienſt, pfarrer Münzel: 10.80 Chriſtenlehre, Pfarrer Münzel; 11 Kindergottesdienſt, Pfarrer Münzel. Wochen ⸗Gottesdienſte: Feudenheim: Donnerstag vormittag.15 Morgenandacht, Vikar Köhler. Evang. ⸗luth. Gemeinde [Diakoniſſenhauskapelle, F 7. 29). Sonntag nachm. 5 Uhr Predigt, Pfarrer Müller von Erbach. Pfarrer Vereinigte evangeliſche Gemeinſchaften Evangl. Verein für innere Miſſion A.., Stamitzſtraße 18 (Inſpektor Stöckle): Sonntag 8 Verſammlung. Donners⸗ tag.15 Bibelſtunde.— K 2. 10(Stadtmiſſtonar Keidel): Sonntag.00 Verſammlung. Dienstag 8 C. V. j.., Donnerstag.00 Bibelſtunde.— Schwetzingerſtraße 90 (Stadtmiſſionar Welk): Sonntag 3 Uhr Verſammlung. Donnerstag.15 Bibelſtunde.— Neckarau, Fiſcherſtr. 31: Sonntag 8 Verſammlung. Dienstag.15 Bibelſtunde.— Rheinau, Dän. Tiſch: Sonntag 3 Verſamml. Mittwoch.15 Bibelſtunde.— Bellenſtr. 52: Freitag.15 Bibelſtunde. Pfingſtberg, Herrenſand 42: Donnerstag alle 14 Tage.15 Bibelſtunde.— Sandhofen, Kinderſchule: Sonntag.00 Verſammlung; Mittwoch.15 Bibelſtunde; Freitag.00 Waldhof.— Feudenheim, untere Kinderſchule: Sonn⸗ tag 8, Dienstag.15 Bibelſtunde.— Käfertal, Gemeinde⸗ haus: Sonntag 8 Verſammlung.— Weitere Veranſtal⸗ tungen(Sonntagsſchulen, C. V. j.., Jungfrauenvereine) ſind bei jeder Station zu erfahren. Landeskirchliche Gemeinſchaft„Bethesda⸗ Heim“, L 11. 4. Sonntag 10 Kinderſtunde; 4 Jugendverein; abends.15 Gemiſchte Verſammlung. Dienstag abend.15 Männer⸗ ſtunde, zugleich 8 Evangeliſationsvortrag Schillerſchule Almenhof. Mittwoch abend.15 Gebetſtunde, zugl..15 Evangeliſationsvortrag Neckarau, Luiſenſtr. 42. Donners⸗ tag nachm. 4 Frauenſtunde; abends.15 Evangeliſations⸗ vortrag Pfingſtberg, Oſterſtraße 80. Freitag abend.15 Jungmännerverein. Landeskirchliche Gemeinſchaft Haus Salem, K 4. 10. Sonn⸗ tag 2 Sonntagsſchule.30 Jungmännerverſammlung; 4 Verein für junge Mädchen; 8 Evangeliſationsvortrag. 2 Kinderſtd.; 8 Verſammlg. in Käfertal, Sonnenſchein 88. Dienstag 8 Gebetſtunde; 8 Evangeliſationsverſammlung Almenhof, Streuberſtr. 43. Mittwoch 8 Kinderbund für Mädchen; 8 Verein für jg. Mädchen; 8 Bibelſtunde für Männer; 8 Verſammlung an den Kaſernen 12, Donners⸗ tag 4 Frauenſtunde; 8 Blaukreuzſtunde; 8 Freundeskreis für junge Mädchen. Freitag 8 Jungvolk⸗Abend; 8 Ver⸗ ſammlung in Sandhofen bei Niebel. Adventgemeinde, J 1. 14. Sonntag abend 8 Uhr Vortrag: „Der erſte Welterſchaffungstag und die im Marxismus verirrte Menſchheit“,— Mittwoch abend 8 Bibelſtunde. Freitag abend 8 Jugendſtunde.— Samstag vormittag 9 Sabbatſchule; 10 Predigt. Blaukreuzverein Mannheim I. Meerfeldſtraße 44. Montag abend 8 Bibel⸗ u. Gebetſtunde. Mittwoch nachm. 4 Hoff⸗ nungsbund; abends 8 Blaukreuzſtunde.— Donnerstag nachm. 3 Frauenſtunde. Evangeliſche Gemeinſchaft, U 8. 28. Sonntag vorm..90 Predigt, Prediger W. Gähr: 10.45 Sonntagsſchule; abds. .80 Predigt, Prediger W. Gähr. Mittwoch abd. 8 Bibel⸗ ſtunde. Donnerstag nachmitt. 4 Frauenmiſſionsverein; abends 8 Jugendverein. Samstag nachm..80 Jungſchar der Mädchen,.30 Jungſchar der Knaben. Ev. Gemeinde gläubig⸗getaufter Chriſten(Baptiſten), Max⸗ Joſef⸗Straße 12. Sonntag vorm..30 Predigt; 11 Sonn⸗ tagsſchule; nachm. 4 Predigt; 6 Jugendverein. Mittwoch abends 8 Bibel⸗ u. Gebetſtunde. Donnerstag nachm. 8 Frauenverein. Samstag 4 Jungſchar Buben u. Mädels. Kirche Jeſu Chriſti, der Heiligen der letzten Tage Sonntagsſchule(f. Kinder u. Erwachſene) vorm. 10.30—12; 19: Predigtverſammlung. Mittwoch 19.30 Fortbildungs⸗ verein, Mannheim, L 4. 4, 2. Stock. Neu⸗Apoſtoliſche Kirche im Freiſtaat Baden Mannheim⸗Stadt, Kirche Ecke Lange Rötter⸗ und Moſelſtr. Sonntag vormittag.30 Uhr Gottesdienſt; nachmittags .00 Uhr: Gottesdienſt. Mittwoch abend.00 Uhr: Gottesdienſt.— Mannheim⸗Saudhofen, Zwerchgaſſe 16: Sonntag vorm..90 Gottesdienſt. Mittwoch abend.00 Gottesdienſt.— Mannheim Neckarau, Gießenſtraße 1: Mittwoch abend.45 Gottesdienſt.— Maunh.⸗Friedrichs⸗ eld, Neudorfſtraße 68: Mittwoch abend 8 Gottesdienſt.— annheim⸗Seckenheim, Kloppenheimerſtraße 37: Mitt⸗ woch abend 8 Gottesdienſt. Die anz O1. 15. Sonntag vorm..30 Heiligungs⸗ verſammlung; 11 Kinderverſammlung; 4 Stephanien⸗ ufer; abends 7 Paradeplatz; 8 Heilsverſamml. im Saal. Montag— Samstag jed. Morgen.30 Früh⸗Gebetſtunden. Mittwoch nachm. 4 Kinderverſ.; abends 8 Heilsverſamml. Donnerstag abend 8 Heimbund für Frauen und Töchter. Freitag abend 8 Heiligungsverſammlung. Methodiſten⸗ Gemeinde Eben⸗Ezer⸗Kapelle,. 20. Sonntag vorm..80 Predigt, Prediger F. W. Müller; 11 Sonntagsſchule; abends 8 Predigt, Prediger F. W. Müller.— Mittwoch abend 3 Pibel⸗ und Gebetsverſammlung. Katholiſche Gemeinde Sonntag, den 13. Auguſt 1938. Obere Pfarrei(Jeſnitenkirche: 5 Frühmeſſe; von 8 an en 6 hl. Meſſe;.30 Singmeſſe;.80 Sin meſſe;.30 Hauptgottesdienſt mit Predigt und Amt; 11 bl. Meſſe mit Predigt; nachm..30 Corp.⸗Ehriſti⸗Bruder⸗ ſchaft mit Segen. St. Sebaſtiannskirche— Untere Pfarrei: 6 Frühmeſſe und Beginn der Beichtgelegenheit; 7 hl. Meſſe; 8 Singmeſſe m. Predigt;.30 Hauptgottesdienſt mit Predigt u. Sing⸗ meſſe; 11.15 Singmeſſe ohne Predigt; nachm..80 Anda in Zeiten ile Nee Bedrängnis. Herz⸗Jeſu⸗Kirche, Neckarſtadt⸗Meſt: 6 Frühmeſſe u. Beicht⸗ gelegenheit; 7 hl. Meſſe: 8 Singmeſſe mit Predigt:.30 Amt mit Predigt; 11 Schülergottesdienſt mit Predigt; abends 7 Herz⸗Jeſu⸗ Andacht. 1 8 Heilig⸗Geiſt⸗Rirche: 6 Beichte, dl. Meſſe; 7 Früßmeſ Singe mit Predigt;.30 Predigt u. Amt; 1 meſſe;.30 Andacht in allgemeinen Nöten und Anlteg mit Segen. Liebfrauen⸗Kirche: Von 6 an Beichtgelegenheit; 8 15 meſſe: 8 Singmeſſe mit Predigt;.30 Predigt un ö 11 Singmeſſe;.30 Andacht in eee Katholiſches Bürgerſpital:.30 Singmeſſe. 1 St. Joſeph, Lindenhof: 6 Beichtgelegenh. hl. Meſſe; 105 60 meſſe mit Arc 10 Amt; 11.30 Singmeſſe; abends Herz⸗Jeſu⸗Andacht. St. Bonifatiuskirche: 6 Frühmeſſe und Beibigelegenen 7 hl. Meſfe; 8 Singmeſſe mit Predigt;.80 Locanda Predigt; 11 Singmeſſe mit Pred.;.30 Herz⸗Jeſu⸗ net St. Jakobus⸗Pfarrei Neckarau:.45 Frühmeſſe, 8 0 ö mit Predigt;.30 Hochamt mit Prebigt; 11 Sing 8 5 abends 8 Corporis⸗Chriſti⸗Bruderſchaft mit S Ant n St. Franziskus, Waldhof: 7 Kommunionmeſſe;.15 colgte der Kapelle der Spiegelfabrik,.30 Hochamt m. 71 10 um 11 je eine hl. Meſſe in der Pfarrkirche und fu e Kapelle der Spiegelfabrik mit Predigt; 2 Herz⸗ e dacht;.90 Abendandacht mit Segen. it und St. Laurentiuskirche Käfertal:.30 Beichtgelegenhete e Austeilung der bl. Fommunion; 215 Früpmee nen predigt und levit. Hochamt; 11 Schülergottesdien Predigt; abends s feierliche Andacht mit Segen. St. Antonins, Rheinan: 6 hl. Beichte; 7 Frühes 110 Amt mit Predigt(kein Schülergottesdienſt); abend Andacht in allgemeinen Nöten u. Anliegen mit 9% St. Peter und Haul, Feudenheim:.30 hl. e 90 hl. Meſſe; 11 Schülergottesdienſt; 2 Andacht du haltung der Feldfrüchte. lte: 7 4 St. Bartholomäuskirche Sandhofen:.30 Beichte, Haut teilung der hl. Kommunion, keine Frühmeſſe: gesblert gottesdienſt mit Predigt u. Amt; 11 Schülern 50 mit Prebigt u. Singmeſſe; abds..30 Herz⸗Jeſu⸗ enheil St. Bonifatinskirche Friedrichsfeld:.90 Beichtgelegee 7 hl. Kommunion;.30 Frühmeſſe;.30 Predigt. nachm..30 Veſper. 5 St. Aegidinskirche Seckenheim:.15 Beichte;.15 Nag .30 Hauptgottesdienſt mit Predigt; nachm..80 11 b E. Paul, Almenhof:? Frühmeſſe:.30 Stngmeſſe nn digt; 11 Singmeſſe mit Predigt, nachm. 2 Andach Beige St. Thereſia vom Kinde Jeſu, Pfingſtberg: 6 5 Au 7 Austeilung der hl. Kommunkon; 9 Predigt un nachm..80 Andacht;.90 Sonntagsabendanfachg 5 Pfarrkuratie St. Nikolaus: 6 Beichtgelegenheit 40 meſſe; 10 Hauptgottesdienſt; abends.30 Herz Andacht mit Segen. inam Neues Thereſien⸗Krankenhaus:.80 hl. Meſſe; 8 Sing mit Predigt. Alt⸗Katholiſche Gemeinde(Schloßkiuge Sonntag vormittag 10 Uhr Deutſches Amt mit Prebl eſtang dent her renze z der bay. ieg durt chtsrhei⸗ Zeit iy 8 wurhe eril 10 der Ge⸗ auszeig⸗ gen Sig bindung es fih, die Be Unter. lich gie ickkehren iſtig die ie Tech⸗ ing zum ubwigs⸗ ichuſcher fielen in hen Sta⸗ tabt, der Kaſſerz. Leuſtabl, tkenbach igshafen ſenbahn, eiten fe Maxim ige ven ter von td Junt nheimer betätigt digt als r wegen m hieſs Jetruges Jekannt⸗ der Or⸗ Main-Gas werke AG. 3(G) YH. Dividende Ole Main⸗Gaswerke AG., Frankfurt a.., ſchließt das Beſchäfts jahr 1932 einſchl. 85 082/ Vortrag mit einem Reingewinn von 2 099 395(1 667 141) 4 ab, woraus 6 00 v. H. Dividende auf 30 Mill. 4 AK. verteilt, 940(008) Mill.“ der geſetzlichen Rücklage zugeführt und 64070(685 ö˙2) vorgetragen werden ſollen. Vertrags- gemäß werden an die Stadt Frankfurt a. M. 104 000%, ür die Jahre 1931 und 1932 ausgeſchüttet. In der Er⸗ lolgsrechnung ſind ausgewieſen(in Mill.): Einnahmen aus Gasabſatz 12,04(13,21), aus Nebenprodukten 3,74 000, verſchiedene Einnahmen nach Abzug der Aufwen⸗ bungen 0,19(0,34). Für Koſten der Erzeugung wurden aufgewandt 6,56 bah, für Koſten der Verteilung 0,94(1,10), Gehälter, kühne und Bürokoſten erforderten 0,70(0,80), Zinſen 0,69 000), Steuern 0,66(0,58), Hebedienſtkoſten 0,862(0,74), genſtonen 0, 58(0,66), Konzeſſionsabgabe 1,05(1,13). Ab⸗ k* auf Anlagen wurden in Höhe von 1,47, andere 4 ſſchreibungen mit 0,33(i. V. insgeſamt 2,15) vorgenom⸗ en, auf die Beteiligung bei der Frankfurter Gasgeſell⸗ haft k. 8. wurden 2,0 abgeſchrieben und zu dieſem Zwecke ie Umſtellungsreſerve aufgelöſt. Die Gasabgabe ging auf 76 833 922 Küm. um 5. 98 v. H. gegen 1931, um ro. 20 v. H. gegen 1929 zurück. Der Rückgang des Gasabſatzes an gewerbliche Abnehmer belrug 10,2 v. H. Das Abſinken wird im Vergleich zu anderen Großſtäbten als normal bezeichnet. Der Durch⸗ hnlitserlös pro Kbm. Gas betrug 15,42(15,45) Pfg., blieb alſo fast gleich. Der Kokserlös hat ſich um 5,50 4 pro Tonne(1d. 20 v..) ermäßigt, der Erlös pro Tonne Teer bunte zwar auf Vorjahrshöhe gehalten werden, die Ein⸗ zahmen aus Teer ermäßigten ſich jedoch infolge geringeren Aufalls um faſt 10 v. H. Das Rohrnetz wurde um 1,5 % auf 897,755 Km. erweitert. Die Beteiligung an der Frankfurter Gasgeſellſchaft i. L. verminderte ſich durch die erwähnte Auflöſung der Umſtellungsreſerve um 2,0 und zurch eine Teilausſchüttung des Liquibationsvermögens jener Geſellſchaft um 1,2 auf 6,24(9,46) Mill. Die Son⸗ herabſchreibung wurde für notwendig gehalten, um einer leberbewertung des Kohlenfelderbeſitzes zu begegnen. Die Hetelligungsverhältniſſe haben ſich nicht geändert. Auch in laufenden Geſchäfts fahr halte der Ver⸗ brauchs ückgang zur Zeit noch an, und deshalb mußten weitere Einſchränkungen in der Erzeugung vorgenommen werden. Dagegen ſeien im Werke Oſt größere Erweite⸗ kungsbauten im Geſamtwert von rd. 500 000& vorgeſehen, um die Arbeitsbeſchaffung zu unterſtützen. Der AR. iſt chſenden +* Grund des Gleichſchaltungsgeſetzes umgebildet worden. iete fol⸗ Aus der Bilanz(in Mill.): Geſetzliche Reſerve g behält 659415, andere Reſervefonds 0,35(i. V. Reſervefonds 0,06), Baufach⸗ er Füh⸗ 1 Han en ber des ge⸗ acker⸗ gericht Bobs, chswehr Komoll⸗ 8 Gaſt⸗ lar en m ftan⸗ chswehr ckfall f ts mill zus un tachbem hekaup⸗ orfkg zei ge⸗ ſky wir ratiſten⸗ N. Chun . Müllez a 8 Getreidebörſen Nullen einen Mückſtellungen für Kursunterſchiede 0,86(t. V. Währungs⸗ keſerve 0,91), für Dubioſe 0,21(0,08), für ſonſtige Zwecke 910(—), Warenkreditoren 0,36, Konzernkreditoren 0,19 (0, Bankſchulden 8,71(12,04), dagegen Bankguthaben 085(6,16)— 0,30 Schuldverſchreibungen und erhaltene Darlehen erſcheinen nicht wieder. Andererſeits erſcheint daß Anlagevermögen mit 29,32(29,30), Aktienbeſitz Frank⸗ furter Gasgeſellſchaft 6,28(9,46), andere Beteiligungen nv, 2,19, Vorräte 0,57(1,03), Warendebitoren 1,50, Kon⸗ erndebitoren 2,19(i. V. Debitoren 3,94). GV. 9. d, Der Abschluß der VEW Bel der Vereinigte Elektrizitätswerke Weſtfalen A, Dortmund, ergibt ſich im Geſchäfts⸗ Johr 1932 nach 8,37(9,97 Mill.% Abſchreibungen auf Anlagen und 3,55(3,75) Mill./ anderer Abſchreibungen ein neuer Verluſt von 2,24 Mill., der ſich um den Verluſtvortrag des Vorjohrs auf 3,02 Mill./ erhöht und vorgetragen wird(t. V. noch Entnahme von 5,93 Mill. dus der Rücklage und Verrechnung von 0,39 Mill. Gewinnvortrag.78 Mill. Verluſt). Die Belebung der Wirtſchaft hat im laufenden Jahr angehalten und eine letige Zunahme der Abgabe von Elektrizität, Gas und Veſſer gebracht. Die GV genehmigte den Abſchluß. Im louſenden Jahr beträgt die Steigerung des Stromabſatzes nüber der gleichen Vorjahrszeit bis jetzt 7,5 v. H. Ralle Induſtriegruppen ſind an dieſer, Steigerung e Abſchluß Optima Male ener AGB., Sindelfingen. e mit 1 Mill/ Aktienkapital ausgeſtattete Geſellſchaft ließt das Geſchäftsjahr 1992 bei 117 500(109 002)/ Ab⸗ ſchreſbungen auf Aulagen und 56 500(173 562) 4 ſonſtigen Abſchreibungen mit einem Ver luſt von 20404(334 206) , um den ſich der Verluſtvorbrag von 584 161(240 805) 4 enkſprechend erhöht. Gesellschaff für Spinnerei und weberei Efilingen Der Bruttogewinn nach Abzug der Aufwendungen für Koh, Hilfg. und Betriebsſtoffe beträgt 2 931 955 /, hinzu kommen noch 278 729% aus ausgelöſten Rückſtellungen. Aererleits erforderten Löhne und Gehälter 2059 150 Nork, Soziallaſten 139 984„, Abſchreibungen auf An⸗ 1785 125 698, Zinſen 168 401, Beſitzſteuern 97 402 ark und fonſtige Aufwendungen 370 865 /. Sonach er⸗ d ſich ein Verluſt von 348 842„, der auf neue kun ung vorgetragen wird. Im Vorjahr wurden be⸗ ntlich aus den Buchgewinnen noch 1875 000/ zu Aüſchreibungen verwendet, 280 000/ gingen an eine geſetz⸗ Reſerve, 9,47 Mill./ Verlustvortrag und 0,2 Mill. Jahrezverluſt wurden getilgt. 5 Bilanz verzeichnet u. a. Vorräte 204(2,00), Wakenforderungen 6,95, ſonſtige Forderungen und Anzah⸗ euen Mannheimer Zeitung TSCHAFTS-ZETIT UI 38 — Mittag-Ausgabe Nr. 368 Der Generalappell des deuischen Handwerks auf der Braunen Großmesse Leipzig Die Braune Großmeſſe, die als eine Sonderſchau rein deutſcher Waren im Rahmen der diesjährigen Letp⸗ ziger Herbſtmeſſe vom 27. bis einſchließ⸗ lich 81. Auguſt durchgeführt den Intereſſen des gewerblichen Mittelſtandes. Die Braune Großmeſſe iſt ſo aufgebaut, daß nicht nur eine Hebung des Abſatzes, ſondern ebenſo eine Förderung der berufsſtän⸗ diſchen Erzeugung und Werbearbeit erreicht wird. Eine ganz beſonders wichtige Rolle ſpielt in dieſem Rahmen das deutſche Handwerk. wird, dient ganz beſonders In der Rieſenhalle 7, die ſchon zah gebungen geſehen hat, werden in den Tagen der Leipziger Herbſtmeſſe je ein Generalappell und eine Amtswaltertagung des Handwerks und des Handels ſtattfinden. Die tptkundgebung des Hand⸗ werks iſt für Dienstag, den 29. Auguſt, 17 Uhr, vorgeſehen, während die Amtswaltertagung am Mittwoch, 30. Auguſt, 10,30 Uhr, ſtattfindet. Außerdem werden Fachtagungen der verſchiedenen Handwerkszweige abgehalten werden. eiche Maſſenkund⸗ Ein Umzug mit Schauwagen wird ein beſonders eindrucksvolles Bild der Vielgeſtaltigkeit des deutſchen handwerklichen Lebens geben. Die einzelnen Wagen wer⸗ den teils von Städten, in denen beſondere Zweige des Handwerks anſäſſig ſind, geſtellt, teils von den Reichsver⸗ chiedenen Handwerkszweige. bänden der ve Die Tatſache, daß Qualitätsarbeit und Fortſchritt mit zem gewerblichen Mittelſtand engſtens verbunden ſind, ſoll des Han d⸗ in einer großangelegten Ausſtellung werks gezeigt werden, die in Halle 20 des Ausſtellungs⸗ geländes ihren Platz finden wird. Hier werden die Tra⸗ dition des Handwerks in gleicher Weiſe wie die Zeugniſſe der gegenwärtigen Leiſtunigsfähigkeit zum Beſchauer ſpre⸗ chen. Neben den Fahnen, Zeichen, Truhen uſw. der Hand⸗ werksinnungen werden hervorragende Meiſter⸗, Geſellen⸗ und Lehrlingsarbeiten ausgeſtellt. Die Darſtellungen des Deutſchen Handwerksinſtituts, des deutſchen Genoſſen⸗ ſchaftsverbandes, des Verbandes der Verſicherungsanſtal⸗ ten, des Verbandes der Innungskrankenkaſſen uſw. wer⸗ den Organiſationsformen des Handwerks, die Arbeiten für die Erhöhung der Leiſtungsfähigkeit und des Abſatzes und öte ſozialen Einrichtungen veranſchaulichen. Der Be⸗ ſucher wird hier eine einzigartige Gelegenheit finden, die Höchſtleiſtungen des gewerblichen Mittelſtandes umfaſſend, kennen zu lernen. Beſondere Aufmerkſamkeit wird hierbei auch den Arbeiten zu wioͤmen ſein, die der Erziehung des Nachwuchſes dienen. Die Sorge für die Jugend kommt auch darin zum Ausdruck, daß ein beſonderes Jugendtref⸗ fen für Donnerstag, den 31. Auguſt vorgeſehen iſt, bei dem die Handwerkerfugend in einzelnen Gruppen von den Be⸗ zirksſtellenleitern des Deutſchen Hand werksinſtituts durch die Meſſe geführt wird. Weitgehende Fahrpreisermäßigungen ſowie die Bereit⸗ ſtellung billiger Maſſenquartiere und preiswerter Einzel⸗ zimmer machen einen Beſuch der diesjährigen Herbſtmeſſe, die eine gewaltige Kundgebung der Lebenskraft und der Leiſtungsfähigkeit des deutſchen Handwerks wird, wei⸗ teſten Kreiſen möglich. lungen 0,02(i. V. Debitoren 0,87), langfriſtige Darlehen 1,45(unv.), Guthaben aus Stiftungen 0,24(unv.), Ver⸗ bindlichkeiten a. Woren uſw. 0,07, ſonſtige 0,05, Bank⸗ ſchulden 0,83(t. VB, zuſ. 0,04) Mill.. Die anhaltende Wirtſchaftskriſe führte zu einer ſtarken Zurückholtung der Kundſchaft. Erſt im Auguſt 1932 trat im Einklang mit den ſteigenden Baumwollpretſen eine gewiſſe Belebung der Nachfrage ein, die aber nur von urzer Dauer war. Trotz Betriebsumſtellungen und ver⸗ ſchärften Unkoſtenabbaues war es nicht möglich, die Aus⸗ gaben den verminderten Umſätzen entſprechend zu ſenken. In der geſtern in Karlsruhe abgehaltenen o. GV wur⸗ den Bilanz und Gewinn⸗ und Verluſtrechnung einſtimmi genehmigt. Die ſatzungsgemäß aus Vorſtand und Ad ausſchetdenden Herren wurden wiedergewühlt. Im neuen Geſchäftsjahr ſind oͤte Umſätze geſtiegen, auch gewähren die vorliegenden Aufträge eine Beſchäfti⸗ gung für die nächſten dret Monate ungefähr im gleichen Umfang wie im Juli dieſes Jahres. Gegenwärtig werden 1500 Arbeiter und Angeſtellte im Werk beſchäftigt. Auch die Herabſetzung des Kapitals durch Zuſammenlegung der noch im Umlauf befindlichen Aktien wurde angenommen. Abſchluß Zwirnerei und Nähfadenfabrik Rhenania AG., Dülken(Rheinland). Die Geſellſchaft, deren Ak⸗ tienkapital von 500 000/ ſich größtenteils im Beſitz der Gruſchwitz Textilwerke AG. in Neuſalz/ Oder befindet, ſchließt das Geſchäftsjahr 1932 bei 29 355/ Abſchreibun⸗ gen auf Anlagen und 36 414/ anderen Abſchreibungen (i. V. 81 463/ Abſchreibungen insgeſamt) mit einem Rein⸗ gewinn von 31 466/ ab, der ſich um den Vortrag von 688„ erhöht(i. V. wurde nach Aboͤeckung des Verluſtes von 18 511 // ein Reingewinn von 30 663/ erzielt, aus dem 5 v. H. Dividende ausgeſchüttet wurden). Didier⸗Werke AG., Berlin. Die Didier⸗Werke AG., Berlin(früher Stettiner Chamotte⸗Fabrik AG. vorm. Didier) teilt mit, daß ſich die Zahl der in ihren Betrieben 5b Arbeiter von 1444 im Vorjahre auf 2177 er ⸗ öht hat. Kienzle Taxameter und Apparate A.., Villingen (Schwarzwald). Der Ertrag aus Lieferungen nach Abzug der Aufwendungen für Roh⸗, Hilfs⸗ und Betriebsſtoffe für das abgelaufene Geſchäftsjahr 1932 dieſer Geſellſchaft be⸗ trägt einſchl. 100 000% Buchgewinn aus Kapitalherab⸗ ſetzung(AK von 0,5 auf 0,4 Mill./ herabgeſetzt) 3899 411 (t. V. 474 820) /, hinzu treten noch 54417/ außerordent⸗ liche Erträge. Nach Berückſichtigung der Betriebs⸗ und Handlungsunkoſten ſowie Neuzuweifung für Duhfoſenre⸗ ſerve u. Sonderrückſtellungen in Höhe von 40 684 1 und der mit 28 228(i. V. Abſchreibungen und Rückſtellungen 82 151) vorgenommenen Abſchreibungen, ergibt ſich ein Ver ⸗ u ſſt von 3 183(2 625), um dieſen Betrag ſich der Ge⸗ winnvortrag auf 2635% ermäßigt. In der 1. werden u. a. ausgewieſen: Warenvorräte 220 106(280 628 , greifbare Mittel 98 761(107 047), Außenſtände 140 790 (Schuldner 213 592), geſ. Reſerve unv. 20 000, Rück⸗ ſtellungen 8 500 /, Delkredererrückſtellung 53 000(Rück⸗ lagen für Dubioſenreſerven und Sonderrückſtellungen 72 020) 4, Verbindlichkeiten gegenüber Banken 89 313 84 171 2 g 1. Zeſammenſchluß der weſtdeutſchen Dachpappenfabri⸗ kauten. In einer Verſammlung der rheiniſch⸗weſtfäliſchen Dachpappenfabrikanten wurde die Gründung einer Fach⸗ gruppe Rheinland und Weſtfalen innerhalb des Reichs⸗ verbandes Deutſcher Dachpappenfabꝛikanten beſchloſſen. Bis zur einheitlichen Regelung der Dachappenpreiſe im Reich ſollen Zwiſchenpreiſe feſtgeſetzt werden. München Dachauer Papierfabriken AG. Verlusfabschluß Der Umſatz hat ſich im abgelaufenen Geſchäftsjahr mengenmäßig auf der Höhe von 1931 gehalten, wertmäßig iſt aber ein Rückgang um etwa 20 v. H. zu verzeichnen. Nach Abschreibungen von J.25 Mill.(0,25) Mill. wird ein Ausnahmeſarif für süddeufsche Gersfe Förderung des Gersienabsaßes in den norddeuischen Schwelnemasigebleſen e 12. Auguſt.(Eig. Meld.) Während die für Rog⸗ 9 gewährte Frachtermäßigung zum 31. Juli außer Kraft worden iſt, wurde, wie wir von gutunterrichteter eſetzt 1 5 ören, die Geltungsdauer des Aus nahmetarifs bubel rſte bis zum 31. Juli 1934 verlängert, begl Alerbings ein evtl. früherer Widerruf dieſer Fracht⸗ Aultenng vorgesehen itt. gar eſe Begünstigung der Gerſte iſt im Herbſt vorigen fuse! geſchaffen worden, um den Abſatz der Ernteüber⸗ 5 in denfenigen Gebieten Nor d⸗ und Nord weſt⸗ wenig! dd auszugleichen, wo die Schweinemaſt eine wie Rolle ſpielt. In dieſen Gebeten beſteht nach Sawein ein dringender Zuſchußbedarf an Ahlanog erntteln, und auch die Ernteüberſchüſſe Süd⸗ man 9 in Gerſte ſind noch wie vor vorhanden, ſo daß galgoſen be nfrechterbalkung dieſer Frachtbegünſtigung . Thema der ſüddeutſchen Gerſtenernte veröient auch 2 ganz beſondere Aufmerkſamkeit, weil ſich Hol⸗ Lür einge ſeine Ausfälle im Gemüſeexport auszugleichen, Lultu s dend mit der Frage der Anlage eigener ſen Gebiet e r Braugerſte beschäftige Jul die⸗ entliche 103 bat bisher die ſüddeutſche Ausfuhr eine we⸗ agen 5 g u8 gelptelt, wenn auch die holländiſchen Beſtre⸗ a 8 heüte über Verſuchskulturen noch nicht hin⸗ 5 0 iind, ſo werden doch die Arbeiten von pflan⸗ ſebetrtchl en und brauſachverſtändigen Fachleuten inten⸗ lehrmöglich ſo daß mit einem völligen Ausfall dieſer Aus⸗ muß. chkeiten in abſehbarer Zeit gerechnet wenden de Neuordnung r amerikanischen Gefreidebörsen ington, 10. Aug.(Eig. Dr.) Die Vertreter der 5 den zuſtändigen Regterungs⸗ utwurf der endgültigen Satzungen für die e des Getreidehandels. Der Entwurf enthält in vam lache die Empfehlungen, die bereits Ende Jul geworden ſind, es handelt ſich hierbel um die Be⸗ ſchränkung der Preisſchwankungen ſowie die Einſtellung des Prämiengeſchäftes im Getreideterminhandel. Ferner ſollen Mindeſteinſchüſſe für ſpekulative Geſchäfte eingeführt werden und zwar in Höhe von 10 v. H. des Marktwertes bei offenen Kontrakten bis zu 250 000 Buſhels. Bei Kon⸗ trakten bis zu 2 Mill. Bufhels beträgt der Mindeſteinſchuß 10 v. H. für die erſten 250 000 Buſhels und 15 v. H. für das Reſtauantum. Für Kontrakte, die über 2 Mill. Bufhels hinausgehen; wird eine Einſchußzahlung von 20 v. H. des Marktwertes gefordert. Die Beſtimmungen werden 10 Tage, nachdem ſie durch den Präſidenten Rooſevelt und den Landwirtſchaftsminiſter Wallace gebilligt worden ſind, in Kraft treten, jedoch behalten ſich Rooſevelt und Wallace Abänderungen vor. „Reichs wirtſchaftsminiſterium verbürgt Schutz der Einkaufsgenoſſenſchaften. Das RWM hat am 10. 8. fol⸗ gende Verlautbarung an die Hauptgemeinſchaft des deut⸗ ſchen Einzelhandels gerichtet: Auf dus gefällige Schreiben vom 22. 7. d. N. erwidere ich ergebenſt, daß von ſeiten der Reichsregierung keinerlei Maßnahmen beabſichtigt ſind, die ſich gegen den Beſtand der Einkaufsgenoſ⸗ ſenſchaften richten. Gegen ſolche Maßnahmen würde ich auch erhebliche Bedenken geltend machen müſſen, weil ſich die Einkaufsgenoſſenſchaften in der gegenwärti⸗ en Kriſe, nicht zuletzt durch die von ihnen geförderte rziehung ihrer Mitglieder, gerade für den mittelſtän⸗ diſchen Einzelhandel als eine wertvolle Stütze erwieſen haben. Dazu kommt dos Bedenken, daß durch Zerſtüörung oder Minderung der nicht unbeachtlichen Werte, die in den von den Einkaufsgenoſſenſchaften geſchaffenen Unter⸗ nehmungen, beſonders in den Einrichtungen des„Edeka⸗ Verbandes“ enthalten ſind, neue Unruhe in weite Wirtſchaftskreiſe getragen werden würde. Schon deshalb bin ich der Meinung, daß alle Maßnahmen unterbleiben müſſen, die eine unmittelbore Beſtandsgeſährdung der Einkaufsgenoſſenſchoften des Einzelhandels bedeuten. Verluſt von 1 217 768(171 981) ausgewieſen. Durch Heranziehung der geſetzlichen Reſerve werden davon/ 80 520 abgedeckt, während der Reſt auf neue Rechnung vor⸗ etragen werden ſoll. Bei einem Rohertrag von/ 3,16 3,30) Mill. beanſpruchten Zinſen 0,4(0,45) Mill. Löhne und Gehälter 4.20(.68) Mill., ſonſtige Unkoſten 1.20 (.52) Mill. In der Bilanz erſcheinen u. a. Waren mit 0,63(0,72) Mill. /, Außenſtände mit 1,19(1,22) Mill., dagegen Warenverbindlichkeiten mit J.51(0,69) Mill., Akzeptverbindlichkeiten mit/ 90.42(.52) Mill., Bankver⸗ pflichtungen mit 4 2,15(.16) Mill. und langfriſtige Dar⸗ lehensverpflichtungen mit 4 0,17(.20) Mill. Im laufenden Geſchäftsjohr ſei eine geſteigerte Nachfrage zu verzeichnen. Man glaube auch mit einer Re⸗ gelung der Produktion und Preiſe rechnen zu können, ſo doß eine allmähliche Konſolidierung möglich erſcheint. In bezug auf die ſeinerzeit vorgeſchlagene Kapitalherab⸗ ſetzung will man auch diesmal die weitere Entwicklung abwarten, ehe neue Vorſchläge gemacht werden. Börsen-Kennzahlen Die vom Stat. Reichsamt ſtellen ſich in der Woche vom 31. 7. bis 3. zur Vorwoche wie folgt: Aktienkurſe(Index 1924/26 100): Geſamt 68,16 (Vorwoche 68,49); im einzelnen Bergbau und Schwerindu⸗ ſtrie 75,95(76,07), verarbeitende Induſtrie 62,89(63,24), Handel und Verkehr 70,19(70,66). Kursniveau der 6proz. feſt verzinslichen Wertpapiere: Durchſchnitt 79,01(78,89) v..; Pfand⸗ briefe der Hypothekenaktienbanken 82,51(82,58), Pfand⸗ briefe der öffentlich⸗rechtlichen Kreditanſtalten 77,47(76,81), Kommunalobligationen 70,78(71,06), öffentliche Anleihen 81,02(80,73), Induſtrieoblügationen 75,6(75,13) v. H. Im Monotsdurchſchnitt Juli betragen die Indices im Vergleich zum Juni⸗Durchſchnitt: Aktienkurſe 65,46(71,57), Bergbau und Schwer⸗ induſtrie 75,9(78,47), verarbeitende Induſtrie 69,37(66,17), Handel und Verkehr 71,06(74,69). Kursniveau der 6proz. ſeſtverzinslichen Wertpapiere: Durchſchnitt 78,29(80,14) v..; Pfond⸗ briefe der Hypothekenaktienbanken 81,46(82,92), Pfand⸗ briefe der öffentlich⸗rechtlichen Kreöitanſtalten 76,31(78,86), Kommunalobligationen 71,11(74,46), öffentliche Anleihen 80,10(81,00), Induſtrieobligationen 74,91(77/74). errechneten Börſenindices 8. im Vergleich Aufo-Prämiensenkung ausreichend? Der Reichsausſchuß der. Kraftverkehrswirtſchaft teilk mit: Der neue Prämientartf für Kraftfahrzeug ⸗ verſicherung hat bet ben Verſicherungsnehmern man⸗ chen Widerſpruch ausgelöſt, weil dieſe der Auffaſſung waren, daß die Prämien keine genügende Senkung, ſon⸗ dern ſogar eine Erhöhung erfahren hätten. Sowett letz⸗ teres zutrifft, iſt es darauf zurückzufſthren, daß in den letz⸗ ten Jahren eine ſtarke gegenſeitige Unterbtetung der Prä⸗ mien eingetreten iſt, die ſo weit ging, daß die niedrigſten die ſog. Schleuderprämien nicht mehr die Gewähr dafür boten, daß die Verſicherungsgeſellſchaft in der Lage war, den Verſicherungsnehmern im Schadenfalle die Schaden⸗ ſumme auch wirklich auszuzahlen. Bekanntlich ſind ja auch infolge der ſtarken Prämien⸗ unterbietungen in letzter Zeit mehrere Verſicherungsgeſell⸗ ſchaften zuſammengebrochen. Mußte ſo einerſeits vom Verſicherungsnehmer ein gewiſſes Verſtändnis bafftr er⸗ wartet werden, daß nicht die niedrigſten Kampfprämten in dem neuen Tarif verewigt wurden, ſo hat ſich doch anderer⸗ ſeits herausgeſtellt, daß die Verſicherungsgeſellſchaften gleichzeitig mit dem Inkrafttreten des neuen Prämten⸗ tarifs ihre Unkoſten durch Fortfall von Verſicherungs⸗ koſten und Herabſetzung der Proviſionen nicht erheblich vermindert haben. Der Reichsausſchuß hat ſich mit dieſer Sachlage beſchäftigt und darauf eine Eingabe an den Reichsverkehrsminiſter gerichtet, in der er zum Ausdruck bringt, daß die in dem neuen Tarif feſtgeſetzten Prämien mit Rückſicht auf die Verminderung der Unkoſten, welche die Verſicherungsgeſellſchaften auf verſchiedenen Gebieten hätten eintreten laſſen, eine weitere Senkung erfahren müßten. Die zuletzt erhobenen Kampfprämten müßten die Höchſtgrenze deſſen darſtellen, was nach Lage der Dinge von den Verſicherungsnehmern verlangt werden dürfe. Vergleichsverfahren und Konkurse im Handelskammerbezirk Mannheim Eingeſtelltes Konkursverfahren mangels einer den Koſten des Verfahrens entſprechenden Konkursmaſſe: Firmo Treuhand A Rhein in Mannheim.— Aufgehobene KV(nach Schlußverteilung): Nachlaß des am 7. Dezember 1931 in Mannheim verſtorbenen, zuletzt hier wohnhaft geweſenen, Joſef Theodor Hefen.— Firma Georg Keſten, Ausſtattungsgeſchäft, Alleininhaber Georg Keſten in Mannheim, G 8, 14. * Vom Hanfmarkt(81. Juli bis 6. Auguſt 1933). Der Verband der Deutſchen Hanfinduſtrie berichtet: Ita⸗ lien: In der Berichtswoche fehlten wegen mangelnden Umſatzes die amtlichen Notierungen. Die Erntearbeiten ſind beſonders in Unteritalien in vollem Gange. Speziell das unteritalieniſche Ernteergebnis wird quantktativ als gut bezeichnet. Jugoflawien: Infolge fehlender Zufuhren vollkommen ſtilles Geſchäft. Hamburger Freihafenlagerhans⸗Geſellſchaft, Hamburg. —(%) v. H. Dividende. Die Geſamteinnahmen be⸗ trugen im Jahre 1932 3,60 Mill. Mk. gegen 5,47 Mill. Mk. im Jahre 1931. Beſonders ſtark war der Rückgang auf dem Betriebseinnahmenkonto von 2,04 auf 1,68 Mill, Mk. Mieteeinnohmen gingen von 2,42 auf 1,83 Mill. Mk. zu⸗ rück. Nach einer Ueberweiſung von 70000 Mk.(wle i. an den Erneuerungsfonds für Gebäude und von 25 000 (60 000) Mk. an die Unterſtützungskaſſe bleibt ein Rein⸗ gewinn von 327 105 gegen 1 009 788 Mk. im Vorjah züglich Vortrag in Höhe von 56 455 Mk ſtehen;! zur Verteilung zur Verfügung. Hiervon fallen an Staat lt. Geſellſchaftsvertrag 216 667 Mk. an die Aktio⸗ näre werden 2(5½) v. H. Dividende ausgeſchüttet und 36893 Mk. vorgetragen. In der Bilanz erſcheinen lalles in Mill. Mk.) Gebäudekonto unv. mit 19,61, Effekten⸗ konto mit 1,44(1,34), Debotkonto(ausgeliehene Gelder) mit 0,5(1,0), Bankguthaben mit 109 889(222 904), Debitoren mit 322 180(425 563), auf der Paſſivſeite unverändert Ak⸗ tienkapital mit 6,5 und Reſerveſonds mit 0,92, Erneue⸗ rungsfonds für Gebäude mit 10,61(10,34), Erneuerungs⸗ fonds für maſchinelle Anlagen unv. mit 0,51, Kreditoren mit 0,26(0,88). Waren und Märkfe Obsf- und Gemüse-Groſßmärkie Weinheim, 11. Auguſt. Zum heutigen Obſtgroßmarkt waren etwa 200 Zentner angefahren. Es erzielten: Pflau⸗ men—8; etſchgen—11; Birnen 1. Sorte 10—17, 2. Sorte—11; Aepfel 1. Sorte 12—18, 2. Sorte 610; Falläpfel—4; Pfirſiche 10—24; Bohnen—18; Mirabellen 10-20; Türkiſche Kirſchen—7; Brombeeren 19—22; Tomaten—8 Pfg. Abſatz und Nachfrage gut. * e 11. Auguſt. In der Handſchuhshei⸗ mer Großmarkthalle wurden nachſtehende Preiſe notiert: Brombeeren 22—24; Pfirſiche 18—20; Birnen 1. Sorte 12 bis 17, 2. Sorte—10; Aepfel 1. Sorte 12—17, 2. Sorte 711; Reineclauden—14; Mirabellen 12—15; Bühler Zwetſchgen—11; Tomaten 1. Sorte—10, 2. Sorte 6 bis 7; Stangenbohnen 1. Sorte 10—14, 2. Sorte-9; Falläpſel 56—6 Pfg. Anſuhr ſehr gut. Abſatz und Nach⸗ frage gut. Schifferſtabter Gemüſeauktion. 11. Auguſt. Auf der heutigen Gemüſeauktion wurden folgende Preiſe notiert: Tomaten 10—12; Rotkohl—6; Weißkohl 4,5—6; Wirſing⸗ kohl 5,5—6,5; Buſchbohnen—9; Stangenbohnen 1416; Erbſen 18—15; Zwiebeln 9,25—9,75; Kartoffeln 225; Karotten—6; Blumenkohl—15, Einleggurken pro 100 70—110, Stückgurken 12—20, Kopfſalat—4, Endivienſalat 3 Kohlrabi—2,5; Rettiche—2,5; Grünes Bündel * Freinsheim, 11. Auguſt. Auf dem heutigen Obſtgroß⸗ markt koſteten: Birnen 1. Sorte 14—18(durchſchnittrtch 15); Birnen 2. Sorte—13(10); Aepfel 1. Sorte 1916 (15), 2. Sorte—12(10); Zwetſchgen—12(10); Mira⸗ bellen 12—18(18); Pertriko und Reineclauden 710(8) Tomaten 1. Sorte 10—12(10), 2. Sorte—9(), Pfirſtche 15—22(18); Pflaumen 5; Türkiſche Kirſchen 10 Pfg. per Pfund. Die Anfuhr betrug 630 Zentner. Der Abfatz wor flott, die Nachfrage ſehr gut. Bad Dürkheim(Auktion). Anſuhr 300 Zentner, Ab⸗ ſatz flott. Tomaten—11; Pfirſiche 1223; Frühzwetſchgen —12; Mirabellen 18—20; Reineclauden 8; Birnen 1. S. 1416 2. S.—13; Aepfel—17.(Freier Markt). An⸗ fuhr 250 Zentner. Tomaten—11; Pfirſiche 10—22; Früh⸗ zwetſchgen—12; Mirabellen—20; Reineclauden—10; Birnen 1. S. 18—16; Aepfel—15. Ellerſtadt, 11. Auguſt. Anfuhr 160 Zentner, Nachfrage gut, Abſatz flott, Zwetſchgen 9; Aepfel—15; Mirabellen 11—13; Tomaten 8; Pfirſiche 1822. Weiſenheim a.., 11. Auguſt. Bei einer Anufuhr von 450 Zentner wurden folgende Preiſe notiert: Zwetſchgen 10—12; Aprikoſen 20—0, Aepfel 15—18; Birnen 1016; Ontarlo 10—15; Pfirſiche 18—30; Tomaten—12; Bohnen 12—16. Kleinbockenheim, 11. 5 Aepfel—16; Birnen 615; Mirabellen—16; Reineclauden—6, Pflaumen—9 Aprikoſen 10—11; Tomaten 12,5; Türk Kirſchen 4; Zwetſch⸗ gen—11 7 pro Pfund. Die Anfuhr betrug etwa 8 Zentner. Abſatz und Nachfrage waren gut. Nürnberger Hopfenmarkf 8. Nürnberg, 11. Auguſt(Eigenbecicht) Das Hopfengeſchiſt wor in diefer Weche ungemein ruhig und foſt bedeutungslos Die Produktions⸗ gebiete ſind vollkommen geräumt, ſo daß überhaupt keine Zufuhren mehr hereinkommen und auch die Kommiſſions⸗ lager am Markte haben keine Vorräte mehr; alles er⸗ wortet die neue Ernte. Nachfrage kam in der Berichts⸗ woche nur von einigen Kleinbrauern und es kam auch tatſüchlich nur ein Umſatz von 20 Ballen zuſtande; es handelte ſich dabei durchweg um Hallertauer von 230 bis 240% je Zentner. Die Woche ſchließt in ſehr ruhiger Stimmung bei abgeſchwächten Preiſen. Die Hopfenpflanzungen ſtehen in voller Blüte und gehen teilweiſe ſchon zur Doldenbildung über Regen wäre dringend zur Ausbildung der Dolden erwünſcht. Ueberall werden die Anlagen noch einmal gründlich durch⸗ geſpritzt, und zwar ſowohl gegen Peronoſpora wie auch gegen Blattläuſe. Am Sagzer Markte herrſcht entſprechend der vor⸗ gerückten Satſon gleichfalls größte Ruhe. Bei unbedeu⸗ denten Umſätzen Notierungen von 17001950 Kronen.— Auch an den weſtlichen Märkten iſt die Marktlage unverändert ruhig. Als nominelle Preiſe werden 1000 bis 1100 Franes genannt, Wormser Produkienbörse * Worms, 11. Auguſt. Es notierten in& per 100 Kilo bahnfrei Worms: Weizen 19; Roggen 15,50; Gerſte rhein⸗ heſſiſche, Ried, pfälz. und Ausſtich 1818,75; Wintergerſte 15,50—16 Futtergerſte ohne Umfatz; Weizenmehl Spez. 0 2929,50; Roggenmehl 60proz. 23, to. 70proz. 22; Weizen⸗ futtermehl und Nachmehl 10,50— 15,50; Roggenfuttermehl und Nachmehl 10,75— 15,50; Weizenkleie grob 8,25—8,50; Weizenkleie fein 7,758, Roggenkleie 8,25 9/25; Bier⸗ treber 13—14; Malzkeime 10,75— 11,50, Erönußkuchen 15,25 Sofaſchrot 15—15,25; Trockenſchnitzel loſe ab Fabrik 7,78 Kartoſſeln Holländer⸗Erſtlinge 3,80—4; öto. Böhms Frühe 3,50—4; Luzernheu loſe 4,60; öto. gebündelt 57 Wieſenhen loſe 3,60—4, Wieſenheu gebündelt 44,30; Roggen⸗Weizen⸗ ſtroh bindfadengepr. 11,10; Gerſten⸗Haferſtroh bind ſaden⸗ gepreßt 0,80, die zwei letzten Notierungen ſind unverkäuf⸗ lich. Tendenz: Getreide geſchäftslos, Brotgetreide und Mehl ſchwer verkäuflich. * Wertheimer Viehmarkt vom 11. Auguſt. Der hieſige Viehmarkt hatte infolge der Ernteorbeiten einen nur müßigen Verkehr aufzuweiſen. Dem Schweinemarkt waren zugeführt: 300 Ferkel, Preis pro Paar 20—42%, mitt⸗ lerer Preis 36 /, 25 Läuſer, Preis 50—60 /. Marktver⸗ lauf: Ferkel Ueberſtand, Läufer ausverkauft. Auf dem Großviehmarkt waren zugetrieben: 30 Kühe(verkauft 24 mit Kalb 250280, ohne Kalb 180280), 19 Rinder (verkauft 10 zu 76180), 2 Kalbinnen, ausverkauft, Preis 220250. Mtuchner Schlachtviehmarkt. 11. Auguſt. Die amtliche Auftriebsziffer betrug insgeſamt 2372 Tiere und zwar: 89 Ochſen, 119 Bullen, 70 Kühe, 21 Kalbinnen, 922 lebende und 85 geſchl. Kälber, 413 lebende und 579 geſchl. Schweine, 56 geſchl. Schafe, 11 geſchl. Lämmer und 7 geſchl. Spon⸗ ferkel. Preiſe: Großvieh wurde wegen geringen Um⸗ ſatzes nicht notiert. Kälber 25—40 Pfg. per Pfund Lebend⸗ gewicht. Fettſchweine 4782, Ladenſchweine 5060 Pfg. per Pfund Schlachtgewicht. Alles andere nicht notiert. Marktverlauf: Großvieh langſam, Kälber ſchleppend, Schweine mäßig belebt, Schafe langſam. Frankfurier Abendbörse gehalfen An der Abendbörſe entwickelte ſich bei Beginn nur un⸗ bedeutendes Geſchäft, da es allgemein an Anregungen fehlte. Die Stimmung war jedoch nicht un freu nd lich, und lediglich die herrſchende Geſchäftsſtille führte hie und da zu leichten Abbröckelungen gegenüber dem Berliner Schluß. Im großen und ganzen blieben die Mittagskurſe ziemlich gehalten. „Am Rentenmarkt erhielt ſich kleines Intereſſe für. zu 11,10, Altbeſitz nonnte mon mit 77% und ſpäte eichsſchulöbuchforderungen mit unverändert 774. Im Verlauſe konnten ſich Farben bei kleinſtem Umſatz um 4 v. H. erholen, im übrigen traten kaum Veränderungen ein. An der Nachbörſe nannte man J Farben mit 1314192, Stahlverein mit 36 G und ſpäte Reichsſchulbbuchforderungen mit 77% 8. U. a. notierten: Houngankeihe 84 Neubeſitz 1110 bez. Geld Altbeſitz 77 Geld; Reichsbank 152, Ich Farben 131 bis 181; Holzmonn 49%; Siemens 154. 7 B. Seite/ Nummer 08 175 Neue Mannheimer Zeitung/ Mittag⸗Ausgabe Samstag, 12. Auguſt 19 Same, 12. Auguſt 1939 Der Lieblingsmarſch des Reichskanzlers Adolf Hitler, der„Badenweiler Marſch“, hat hente Geburts⸗ tag. Es iſt einer der meiſtgeſpielten Märſche des neuen Deutſchland. Als Hitler ihn vor Jahren zum erſten Male hörte, hat er ſofort erklärt:„Das iſt der ſchönſte deutſche Marſch!“ Seitdem iſt der Marſch mit der nationalſozialiſtiſchen Bewegung und dadurch mit dem neuen Deutſchland auf das engſte verbun⸗ den. Heute vor 19 Jahren, am 12. Auguſt 1914, wurde er komponiert. Es war der Tag der Feuertaufe des Kgl. Bayeriſchen Infanterie ⸗Leibregiments, alſo der„Leiber“. Eine Offizierspatrouille des Regiments n durch die Franzoſen feſtgeſtellt. Der Führer der 6. Kompanie, Hauptmann Graf von Bothmer, entſchloß ſich zum Angriff. Der ſich entwickelnde Kampf gegen die bedeutend ſtärkeren franzöſiſchen Streitkräfte veranlaßte den damaligen Major Franz von Epp, jetzt General Ritter von Epp und Reichs⸗ ſtatthalter in Bayern, ſein ganzes Bataillon einzu⸗ ſetzen und ſchließlich wurde das ganze Regiment in die Schlacht geworfen. Nach heißem Ringen, bei dem die„Leiber“ ſchwere Verluſte erlitten, wurden die Franzoſen trotz ihrer beträchtlichen Uebermacht in die Flucht geſchlagen. Alsbald nach der Schlacht, beim ſinkenden Abend, komponierte der jetzige Obermuſik⸗ meiſter Fürſt an dieſem erſten Sieg des Leibregi⸗ ments im Weltkrieg ſeinen„Badonviller Marſch“, der in Bayern bald beliebt und mit dem beſonders„der Epp“ bei paſſenden Gelegenheiten geehrt wurde. Hierbei hat ihn auch Hitler einmal gehört und ſoſort lteb gewonnen. Und ſeither heißt er„Hitlers Lieb⸗ lingsmarſch“. Badonviller hieß früher einmal Ba⸗ denweiler und ſo führt der Marſch auch beſonders die Bezeichnung„Badenweiler Marſch“. Mit dem badi⸗ ſchen Kurort Badenweiler hat er entgegen ber allge⸗ meinen Annahme nichts zu tun. * — Bei der Aufgabe eines Koffers am Anhalter Bahnhof in Berlin nach Zürich benahm ſich der Ab⸗ ſender ſo beſorgt, daß der Bahnbeamte Vergacht ſchöpfte. Der Koffer wurde daraufhin geöffnet, man fand unter harmloſen Wäſcheſtücken auch eine Thermosflaſche. Bei der Nachprüfung wurde feſt⸗ geſtellt, daß im Innern der Flaſche 360 Hun⸗ dertmarkſcheine eingerollt waren. Bei dem findigen Herrn wurde eine Hausſuchung vorge⸗ nommen und ſiehe da, er ſchien im Begriff, weitere Sendungen auf dieſe Weiſe fertig zu machen. Eine zweite Thermosflaſche und ein weiterer Koffer fan⸗ den ſich neben ſeinem Schreibtiſch vor. Auch ſonſt hatte ſich der Mann, ein öſterreichiſcher Staatsange⸗ höriger, ſchon wiederholt mit dem Deviſenſchmuggel beſchäftigt. Er war aus Oeſterreich geflüchtet, weil er ein Paket Deviſen nach der Schweiz geſchmuggelt hatte und in Zürich, wo er ſeinen Wohnſitz nahm, war er auch nicht geblieben:„weil es ihm zu teuer war.“ Von Zürich zog der geſchäftstüchtige Herr nach Berlin, wo er ſich in der Zwiſchenzeit, wie er vor dem Berliner Schnellſchöffengericht angab, mit dem Handel polniſcher und ſüdſlawiſcher Eier er⸗ nähert haben will. Er wurde auf 5 Jahre, die er im Zuchthaus verbringen muß, ſeiner Beſchäftigung ent⸗ zogen. * — Auf der Landſtraße zwiſchen Buir und Ton⸗ dorf bei Münſtereifel fand ein Motorradfahrer im Straßengraben eine umfangreiche Ledertaſche. Bei näherer Unterſuchung ſtellte er feſt, daß dieſe Taſche neben einem anſehnlichen Geldbetrag in holländi⸗ ſchen Banknoten, Wertpapiere, Wertſachen einen Photoapparat ſowie mannigfache Gebrauchsgegen⸗ ſtände für die Reiſe enthielt. Die in der Taſche gleichfalls vorgefundenen Päſſe ließen erkennen, daß der Verlierer ein holländiſcher Kaufmann aus Haag war. Auf Grund der gefundenen Ausweiſe beobach⸗ tete der Finder auf ſeiner weiteren Fahrt alle Kraft⸗ fahrzeuge mit holländiſchen Erkennungszeichen, ohne daß es ihm jedoch gelang, den Verlierer ausfindig zu machen. Nach ſtundenlangem Suchen bemerkte er endlich auf der Straße von Münſtereifel nach Euskirchen ein Motorrad mit der von ihm geſuchten holländiſchen Nummer. Die beiden Holländer, die im Straßengraben ſaßen, über den Verluſt ihrer wert⸗ vollen Taſche ſcheinbar völlig verzweifelt, gerieten in einen Freudentaumel, als der Deutſche ihnen die Taſche überreichte. Ohne auch nur ein Dankeswort abzuwarten, entfernte ſich der Finder ſchnell, in dem Bewußtſein, dem jetzt im Auslande verſpotteten und verhöhnten Vaterland einen kleinen Dienſt erwie⸗ ſen und den holländiſchen Nachbarn gezeigt zu haben, daß Ehrlichkeit in Deutſchland noch immer einen guten Klang beſitzt! Die Holländer jedoch ruhten nicht her, bis es ihnen gelungen war, den Deutſchen wiederzufinden. Mit— einer Kiſte Zigarren belohn⸗ ten ſie ſeine Ehrlichkeit. — Eine Wilhelmshavener Abwrackwerft hatte von der Marine zwei alte Torpedoboote zum Ab⸗ wracken erworben. Dieſe ſollten nun an Land geſetzt werden. Der große Schwimmkran, auch un⸗ ter dem Namen„Langer Heinrich“ bekannt, der größte Deutſchlands, der nach Kriegsende nur des⸗ halb der Auslieferung entging, weil die Entente ihn nicht über die Nordſee nach England oder Frankreich zu befördern wagte, trat mit einer Gewaltleiſtung in Tätigkeit. Er kann 250 Tonnen heben, und gerade ſo viel wog das Torpedoboot„Blitz“, bekannt als jenes Fernlenkboot, das dem Zielſchiff„Zähringen“ drahtloſe Befehle gab, bis es von einem modernen Boot abgelöſt wurde. Dieſes Torpedoboot wurde alſo vom Schwimmkran ſpielend aus dem Waſſer des Hafens gehoben und dann an Land geſetzt. Ein ganzes Torpedoboot flog durch die Luft, bis nach der Sehwenkung das Land erreicht war und das Schiff zu Boden geſetzt werden konnte, ebenſo ein zweites. Eine rieſige Menſchenmenge ſah dieſem nicht alltäg⸗ lichen Schauſpiel aufmerkſam zu. * — Cholera und Ueberſchwemmungen haben in dem Gebiet von Oriſſa bei Cuttack in Indien eine große Auzahl Todesopfer gefordert. Die ganze Ge⸗ gend ſteht unter Waſſer. Der Sindarfluß iſt über ſeine Ufer getreten. Ganze Dörfer in der Nähe des Deltas ſind verſchwunden. In verſchiedenen Ge⸗ genden ſind die Bewohner vor den Fluten auf die Bäume geflüchtet und ſind nun völlig abgeſchnit⸗ ten und vom Hungertode bedroht. Man verſucht, ihnen mit Booten zu Hilfe zu kommen. Kurz nach der Ueberſchwemmung brach Cholera aus. Jie Etellung dle Ein großer heller Raum, Licht bis in den letzten Winkel, ein Orcheſterkaſten, eine kleine Bühne: das iſt der Ziehungsſaal der Preußiſch⸗Süddeutſchen Klaſſenlotterie in Berlin. Er muß hell ſein. Denn hier geſchehen Dinge, die geſehen ſein wollen, die das Licht der Oeffentlichkeit nicht ſcheuen, ſondern gerade ſuchen. Vor allem an einem großen Tag, wo die Schlußziehung beginnt. Unter den nicht allzu zahl⸗ reichen Zuſchauern— Lytterieeinnehmer, ein paar Preſſeleute und ein paar Losbeſitzer— herrſcht ſo etwas wie Erſtaufführungſtimmung. Die Ziehung iſt bekanntlich öffentlich. Vor dem Einſchütten der Loſe kann jeder Losbeſitzer herkommen und ſich davon überzeugen, daß ſein Los auch wirklich vorhanden iſt. Aber offenbar machen nur Wenige davon Ge⸗ brauch, das Vertrauen in die Lotterieverwaltung iſt ſo groß, daß den meiſten jede Nachfrage überflüſſig ſcheint. So ſitzen in dem ziemlich großen Zuſchauer⸗ raum höchſtens fünfzig Menſchen. Wenn der Gong⸗ Schlag ertönt und den Beginn der Ziehung ankün⸗ digt, iſt im Saal alles mäuschenſtill. Die Liſtenfüh⸗ rer, die in ihrem verſenkten Orcheſterkaſten vor gro⸗ ßen Tabellen ſitzen, ſpitzen aufmerkſam die Ohren. Dieſer Orcheſterkaſten liegt vertieft, damit der Blick auf die Ziehungsbühne vollkommen frei iſt und die Zuſchauer jede Einzelheit der Handlung verfolgen können. Die„Ausſtattung“ dieſer Vorſtellung iſt ziemlich einfach. Ein langer Tiſch. Zu beiden Sei⸗ ten zwei drehbare Trommeln aus Glas und Meſſing, die wie große Prismen aus einem phiſikaliſchen Ka⸗ binett ausſehen. In der größeren liegen die Num⸗ mernröllchen. In der kleineren die Gewinnröllchen. Hinter dem Tiſch ſitzen drei Ziehungskommiſſare und hinter dieſen auf erhöhten Sitzen drei Aufſichtskom⸗ miſſare, während ein vierter Aufſichtskommiſſar vor dem Tiſche Platz nimmt. Sie ſind alle in ſchwarze talarartige Kittel gekleidet. Der Kommiſſar am Nummernrad läßt die Ziehungsräder öffnen und entnimmt dem Nummernrad ein Röllchen, ſtreift den Röllchenring in eine vor ihm ſtehende Glasſchale ab, entfaltet den Zettel, lieſt die ausgedruckte Nummer laut und deutlich vor und gibt den Zettel an den Kommiſſar in der Mitte. Gleichzeitig entnimmt der Kommiſſar am Gewinnrad dieſem ebenfalls ein Röll⸗ chen, lieſt nach Aufruf der Losnummer den auf⸗ gedruckten Gewinn laut und deutlich vor,— aber nur wenn dieſer Gewinn den kleinſten Gewinn der Klaſſe überſteigt, etwa 300 oder 500 oder 1000 oder noch mehr Mark ausmacht. Die kleinſten Gewinne kündigt er nämlich nur„durch einen beſtimmten Laut“ an(wie es in der Ziehungsordnung heißt), und zwar durch ein deutliches„Om!“ In jedem Fall legt er den Gewinnzettel hinter den Nummernzettel und reiht beide auf eine mit einem Faden verſehene vor ihm ſtehenden Holz⸗ Nadel auf, die in einem — Der in Brüſſel geplante Stratoſphärenflug Pro⸗ feſſor Piccards hat geſtern ein raſches Ende ge⸗ funden. Bei dem zuletzt vorgenommenen Verſuch auf dem Prüfſtand war Luft in das Innere der Gondel gedrungen, was auf die falſche Bauweiſe der Ein⸗ laßtür zurückgeführt wurde. Gegen dieſe Behaup⸗ tung wandte ſich die Baufirma mit aller Entſchieden⸗ heit. Um ihre Behauptung unter Beweis zu ſtellen, wurde die Kugelgondel von der Fabrik heute erneut einer Belaſtungsprobe unterzogen, bei der ein außer⸗ ordentlich ſtarker Luftdruck in Anwendung kam. Die überſteigerte Belaſtung der verhältnismäßig dünnen Metallwände führte plötzlich zu einem Springen der Kugel. Durch die umherfliegenden Metallteile wurde ein Arbeiter getötet, während eine Anzahl anderer Perſonen mehr oder weniger ſchwer verletzt wurde. Coſyns, der den Aufſtieg durchführen wollte, blieb unverletzt. „ *. — In der Nähe der Leuchtboote bei Borkenhagen im Kleinen Haff, ſo wird aus Stettin gemeldet, wurde von Schiffern ein gekentertes Segelboot ge⸗ borgen. An Bord fand man mehrere Koffer und einige Damenkleider. Von den Inſaſſen fehlt jede Spur. Es kann mit Beſtimmtheit angenommen werden, daß ſie den Tod im Waſſer gefunden haben. Nach dem Ziehen von je hundert Nummern und Gewinnen werden die aufgeteilten Zettel mit ihrem Faden verſiegelt und die Räder zum weiteren Miſchen der Röllchen umgedreht. Und nun purzeln in den mächtigen Glasgehäuſen die Röllchen in fließendem Strom durcheinander, Glück und Pech, große Loſe und Nieten. Schon dieſe Drehung der Räder zeigt ſehr deutlich, mit welcher Sorgfalt hier gearbeitet wird, um jedes Verſehen unmöglich zu machen. Ueber dieſe Sicherheitsmaß⸗ nahmen hat uns der neue Präſident der Lotterie, Dr. Schlange, den wir anläßlich des Beginnes der Schlußlotterie aufgeſucht haben, noch folgende in⸗ tereſſante Einzelheiten mitgeteilt.„Das Einſchütten und die Ziehung,“ ſo erzählte Dr. Schlange,„führen ſtaatliche Ziehungskommiſſare aus, denen ſtaatliche Aufſichtsbeamten beigegeben ſind. Die Ziehungs⸗ kommiſſare und die Aufſichtsbeamten werden nicht aus der Zahl der Beamten der Generaldirektion der Preußiſch⸗Süddeutſchen Staatslotterie, ſondern von anderen Behörden geſtellt. Ziehungskommiſſaren und Aufſichtsbeamten überliefert die Lotteriever⸗ waltung vor dem Einſchütten das Ziehungsmaterial, die Nummern⸗ und Gewinnröllchen zur Prüfung und weiteren Verwendung. Die Nummern⸗ und Ge⸗ winnröllchen werden unter beſonderer amtlicher Aufſicht gerollt und in Gitterkäſten untergebracht, in denen jedes Röllchen ſeinen beſonderen Platz hat. Der Druck der Nummern⸗ und Gewinnzettel, aus denen Röllchen für die Ziehung hergeſtellt werden, iſt der Reichsdruckerei übertragen. An der Einſchüt⸗ tung haben außer den Ziehungskommiſſaren und den Aufſichtsbeamten noch zwei ſtaatliche Lotterte⸗ einnehmer teilzunehmen, die insbeſondere die Be⸗ lange der Spieler wahrzunehmen haben. Vor Be⸗ ginn der Ziehung jeder Klaſſe werden die Gewinn⸗ röllchen mit den aufgedruckten Gewinnbeträgen, wie ſie der Lotterieplan aufweiſt, in das Gewinnrad ein⸗ geſchüttet. Das Einſchütten der Nummern⸗ und Ge⸗ winnröllchen in die Räder wird im größtmöglichen Wechſel der einzelnen Gitterkäſtchen vorgenommen, damit ſchon hierdurch ein gründliches Miſchen der Röllchen erreicht wird. Dem Einſchütten ſchließt ſich die Ziehung in der Regel ſofort an. Kann die Zie⸗ hung aus beſonderen Gründen nicht ſofort beginnen, ſo werden die Räder bis zum Ziehungsanfang ſorg⸗ fältig verſchloſſen und verſiegelt. Die Schlüſſel, mit denen das Nummernrad und das Gewinnrad ver⸗ ſchloſſen werden, ſowie das Kommiſſionsſiegel, mit dem die beiden Ziehungsräder unter Siegel gelegt werden, werden unmittelbar nach dem Einſchütten, falls die Ziehung nicht ſofort folgt, ſowie nach Schluß jeder täglichen Ziehung unter Treſorverſchluß ge⸗ legt, der nur von zwei Beamten gemeinſam zu öffnen iſt, von denen ein Beamter an den Ziehungen nicht beteiligt iſt. geſtell befeſtigt iſt. Nach den vorgefundenen Gepäckſtücken zu urteilen, müſſen ſich drei bis vier Perſonen an Bord befun⸗ den haben. Auf dem Haff herrſcht ſtarker Wind und Wellengang. — Veröffentlicht da dieſer Tage ein Berliner Lo⸗ kalblatt eine kurze Mitteilung. von der man nicht weiß, ob ihre Veröffentlichung nun auf eine Abſicht zurückzuführen iſt oder ob ſie ungewollt war. Man las:„Ein Reſtaurationspächter, Herr Heinrich, mit ſeiner Frau ſind geſtern abend das Opfer eines Kraftwagenzuſammenſtoßes geworden. Während Herr Heinrich mit Kratzwunden im Geſicht davon⸗ kam, ſtellte der Arzt bei Frau Heinrich ſchmerzhafte Blutunterlaufungen auf dem Rücken feſt. Die Ehe⸗ ſcheidung iſt bereits eingeleitet.“— Darüber lacht man heute herzlich in Berlin. E 7 — Die kochſalzene,„ungeſalzene“ Koſt iſt in letz⸗ ter Zeit verſchiedentlich zur Heilung mancher Krank⸗ heiten empfohlen worden. So hat man z. B. bei der Behandlung von Lungenkrankheiten damit eine Beſſerung erzielt. Doch iſt die Wirkung dieſer Diät noch ſtark umſtritten. Auf Grund neuer Unter⸗ ſuchungen wird ihre Bedeutung von Prof. Unverricht in der„Deutſchen Mediziniſchen Wochenſchrift“ her⸗ vorgehoben. Für ihre Wirkſamkeit iſt es notwendig, daß ſie längere Zeit gegeben wird, wenn auch weni⸗ Nr. 32 . Röſſelſprung Unſere Rätſelecke. ein lich be ren ſam gen Kreuzworträtſel herz tri! und] ſei] op zu ih deug feſt 1 2 83 4 5 6 f gen ſcheu männ] fer ſtrei dar ob und 81 ſei flam chendes ſelbſt gen de in un ö 10 1 72 e man brand! de und ſie ſchwert heil' ren 15 16 men im ſich feind wil] in bar freun das te 05 nes mer] die dem che 0 de 17 18 19 20 5 ſchi] bie den hand ra fen ſie re 55 24 e freu e e ef ſch os fad ne 25 F re dig der der der ob N 27 B e Silbenrätſel ehtst eis g l— gel— i in W„ fesche 1 la mi ne ni nie per p a) von links nach rechts: 1 Erfriſchung, 15 185— 5 2 25 5 11 8— 2— r0— 10— ros se 4 plötzliche Lufterſchütterung, 7 Stadt in Holland,% 9 Himmelsbote, 11 Provinz und Stadt in Italien, 13 Nebenfluß der Donau, 15 Waffe, 16 Teil des Hauſes, 17 Pferdegeſchirr, 20 Mittelmeerinſel, 23 euro päiſche Hauptſtadt, 24 regelmäßige Geldzahlung, 25 kurze Abhandlung, 26 Spitzſäule, 27 Waffe, 28 duftende Blume; 8 8 b) von oben nach unten: 1 Haufe, 2 Figur aus dem Buch Ruth, 3 künſtlicher Waſſerlauf, 4 Ge⸗ wand, 5 weiblicher Vorname, 6 Unterweiſung, 8 feines Leder, 10 weiblicher Vorname, 12 moderner Tondichter, 14 Paſallengut, 17 Zapfen zum Verſchließen, 18 Zunei⸗ gung, 19 Stadt im Rheinland, 20 ehemaliges öſterrei⸗ Hiſches Kronland, 21 Ortsveränderung, 22 Blütenſtand. Aus vorſtehenden 30 Silben ſind 10 Wörter zu bilden, deren Anfangsbuchſtaben von oben nach unten, und deren Endbuchſtaben von unten nach oben geleſen, ein Wort von Goethe ergeben(eh ein Buchſtabe). Bedeutung der einzelnen Wörter: 1. volkstüm⸗ licher Generalfeldmarſchall, 2. Spöttelei, 3. italie⸗ niſcher Opernkomponiſt, 4. Steigerungsform, 5. Hochebene, 6. Ehrfurchtserweiſung, 7. bunter Vogel, 8. Weihnachtsblume, 9. Name eines Sonn- togs, 10. Kehrbild. 24067 ͤöß»!/ e . Ein Todesopfer beim Abflug des Balke Geſchwaders von den Azoren Fliegerleutnant Squaglta verunglückte mit elner Maſchine beim Abflug des Balbo⸗Geſchwaderz von Punta Delgada auf den Azoren ſo ſchwer, daß er den erlittenen Verletzungen im Krankenhaus erlag. 1 eee e ger ſtrenge Tage eingeſchaltet werden können. Bez gründet iſt die Anwendung bei vielen Krankheſtz⸗ formen durch die Tatſache, daß ſie eine entwäffernde Wirkung ausübt. Dagegen werden hauptſächlich zwei Gründe angeführt, nämlich die Gefahr einer Uebertreibung und Verallgemeinerung und die Be⸗ obachtung, daß die ungeſalzene Koſt ſchlecht vertrg⸗ gen wird, Widerwillen und Mangel an Appetit er, zeugt. Demgegenüber aber betont der Verfaſſer, daß es die Aufgabe des Arztes iſt, jede Uebertreibung zu verhindern und daß die ungeſalzene Koſt gut per, tragen und gern genommen wird, wenn ſie nur küchentechniſch und geſchmacklich richtig zubereſtet wird. Es genügt dabei nicht, Gemüſe⸗ und Obſt⸗ Dit zu verſchreiben, ſondern man muß auch berückſich, tigen, daß eine Menge pflanzlicher Nahrungsmittel verhältnismäßig viel Kochſalz enthalten, ſo z 8, Sauerkraut, Weiß⸗ und Schwarzbrot, Sellerie, Sp, nat, Haferflocken, Bananen, Linſen, Tomaten, auß Schokolade, ungeſalzene Butter und Eier. Diese Nahrungsmittel ſind zu vermeiden oder nur in ge⸗ ringer Menge zu geben. Die ungeſalzene Koſt muß ſo zuſammengeſtellt werden, daß die Kochſalz⸗Zufuhr 0,51, Gramm am Tag nicht überſchreitet. Sie he⸗ ſteht hauptſächlich aus Rohkoſt und Vegetabilien, ge⸗ legentlich auch aus 1 bis 2 Eiern am Tag. Die But⸗ ter kann durch Olivenöl, Milch und verdünnte Sahne erſetzt werden. Geeignete Würzſtoffe, um die Spei⸗ ſen ſchmackhaft und abwechſelnd zu geſtalten, finden ſich in reicher Menge in rohen Zwiebeln, Dill, Peter⸗ ſilie, Majoran, Paprika, Zitrone, Pfeffer, Senf uſw, Eine ſo angeordnete Diät wurde von den meſſten Perſonen, Geſunden und Kranken, gut vertragen und auch gern genommen. Da die ungeſalzene Koſt den Organismus entſalzt, kommt es zu einer Vermin⸗ derung der Körperflüſſigkeit und zur Entlaſtung des Herzens, weshalb ſie ſich für Herzkrankheiten eignet, ebenſo auch bei Formen der Fettſucht und bei ge⸗ wiſſen Hautkrankheiten. Wenn auch Vieles dabei noch der wiſſenſchaftlichen Klärung bedarf, ſo iſt hoch ſchon jetzt ihre Verwendung gerechtfertigt, zumal der höhere Preis dieſer Koſt durch den Nutzen aufgewo⸗ gen wird, der in der geringeren Verwendung voz nicht immer harmloſen Medikamenten beſteht. . — Frankreich ſoll angeblich in oͤen nächſten Tagen eine der jüngſten Ehepaare Europas innerhalb ſeiner Grenzen haben. Der Präſident der Republik will, f meldet man aus Paris, die Erlaubnis zur Heirgk eines 17jährigen Jungen mit ſeiner 12 jährige Braut geben. Beide ſind Bauernkinder aus eine kleinen Dorf bei Clermont im Departement Oiſe. — Eine neue Gasmaske wurde von englicheh Wiſſenſchaftlern hergeſtellt. Die Gasmaske ſoll eine Stunde lang gegen das neueſte und tödlichſte Gift gas, das ſogenannte„Pfeffergas“ Schutz gewähren, Die Maſſenherſtellung der Gasmasken habe begon⸗ nen. Chemikern anderer Länder ſei es bisher nit gelungen, die Träger ihrer Gasmasken auf fünf Minuten gegen die Wirkungen des Pfeffergaſes i ſchützen. Geographiſches Silbenrötſel an— au— ba— brus— de— e — gau— ger— ger— kar— lar— leh Ii— mün— ne— oog— ra ri— sam— an — schlett— stadt— stra— tow— trep= u— us— Wan Aus vorſtehenden 30 Silben ſind 10 Wörter zu bilden, deren Anſfangsbuchſtaben von oben na unten, und deren Endbuchſtaben von unten nach oben geleſen, ein Wort von Logau ergeben. Bedeutung der einzelnen Wörter: 1. Erdteil, 0 2. Stadt in Hannover, 3. Stadt an der Netze, 0 4. oſtfrieſiſche Inſel, 5. Stadt in der Mark Bran: denburg, 6. Stadt im Unterelſaß, 7. Berg im Himalaja, 8. Landſchaft im früheren Deutſch⸗Oft⸗ afrika, 9. Stadt in Hinterpommern, 10. Beige Nordkauſaſus. 5 2 Auflöfungen aus voriger Nummer., 0 Kreuzworträtſel: a) 1 Tratte, 5 Riß, dee 10 Kante, 11 Elbe, 12 Laurin, 13 Ale 15 Inn i de 19 Trapper, 22 Aloe, 24 Boe, 26 Bob, 28 Arnold, 1 1 31 Lethe, 32 Varel, 33 Eber, 34 Spital; N 1 2 Ralle, 3 Arbeit, 4 Tee, 5 Rau, 6 1 20 30 8 Senner, 12 Leopold, 14 Gral, 17 Oper, 18 Kaba 0 f bert, 21 Horeb, 23 Korea, 25 Ente, 27 Ball, 29 Ohr, 8 5 d Lie; Röfſelſprung: Wenn nicht hinter tauſend fen, Die 1 5 1 Herz durchdrang, June un ler 5 Draus geheime Lockung klang 9 9 1115 nach dem heißen Sehnen, Das die Tore mir erbrae 5 neu belebtes Wähnen Mich gehetzt durch Tag un uin dl. Wenn nicht hinter allem Weſen Andres Sein mon z ewußt.— Stiller wär' dies Herz geweſen, l. Spien Früchte reifer Leſen Wohnten nicht in dieſer Bruſt. 13 Silbenrätſel: Das Ich iſt haſſenswerk e 1. Domina, 2. Amfortas, 3. Sokrates, 4. 3 genpl. deron, 6. Herodes, 7. Interview, 8. Schnecke, 9. herr, 10. Hochzeit. Im Orcheſter: Panke— Pauke. 900 Magiſche Figur: a) 1. Schelling, 2. e 3. e 4. Gneisenau;— b) 1. t, 2. Gas, 5 4. See, 5. r. ſonbtz Tul loc ſelner rs von er ben lag. 7 „ Bee? kheits⸗ ſſernde ſächlich einer ie Be⸗ vertra⸗ tit er⸗ er, daß ung zu tt ver⸗ ſie nut ereitet ſt⸗Diät ückſich⸗ smittel z. B. „ Spi⸗ , auch Diese in ge⸗ ſt muß Zufuht Sie he⸗ en, ge⸗ e But⸗ Sahne Spei⸗ 1 finden Peter⸗ if usw. neiſten en und oſt den ermin⸗ ng des eignet, hei ge⸗ dabei ſt doch tal der fgewo⸗ ig von Tagen ſeinet vill, fo Heirat hrigen einen iſe. lichen l eine Giſt⸗ zähren, begon⸗ r nut fünf ſes zu 8 kampf ſtatt, an dem Mannſchaften Ii, Rupp, Kehl, Büchler, Keller, Volz, Weiſe). Neue Maunheimer Zei tung/ Mittag⸗Ausgabe 7. Seite/ Nummer 368 Der ägyptiſche Jußball-Meiſter in Mannheim SV Waldhof—Olympit⸗Athletik⸗Club Alexandria:0 Der Aegyptiſche Meiſter, der für einen ungünſtigen Bochentag und bei alles abdroſſelnder Hitze einen verhält⸗ nismäß guten Beſuch auf dem Platz zuſtande brachte, bat ungefähr die Leiſtung ge ein Landes neiſter erotiſcher Prägung und v ig ſpäter Entwick⸗ lung ehen zu zeigen verm g. theinmeiſter Waldhof um dieſes knappe Ergebnis hera n und wenn Weidinger in einem großen Augenl hat alles gebraucht, das 1 l nach dem Ausgang zwei elhaft. Die Meiſtermannſchaft aus Aegypten, hatte die ſich 3 durch ihren boriginellen ißungsart gewonnen, und Mannſchaft einen glänzenden Ein⸗ lauter prächtige, dur Sympathie der Zu lufmarſch und ſch ach ſpteleriſch hätte d kuck gemacht, wenn kürlige, ja vereinzelt die ſehr gute Feldarbeit s dem Waldhof durchaus eben⸗ erlegene techniſche Rüſtzeug und ihre abſchließende Krönung durch den Sturm gefunden hätte; denn hier lag die eigentliche Achillesverſe der Mannſchaft. Das Spiel im Strafraum par viel zu zaudernd und weich und entbehrte vor allem bes ſicheren und friſchgewagten Schuſſes. Lediglich zwei, drei ſcharfe Strafbälle aus dem Stand heraus zwan⸗ gen Rihm zu voller Tätigkeit, im übrigen war die Sache vorne harmlos. Dagegen glänzte die Mannſchaft im Stoppen, Kopfſpiel und ſchnellem Abſpiel, dem nur die abſolute Präziſion fehlte. Ganz hervorragend war der Torwart, der allerdings meiſt unplazierte Bälle zu halten kekam, aber bezeichnend für ſeine Leiſtung iſt doch, daß eben der einzige plaziert und unmittelbar aufs Netz ge⸗ gebene Ball das Ziel fand. Die Verteidigung war taktiſch und techniſch recht gut, wenn auch die vielen Steilbälle das Hild etwas verwiſchten. Auch die Läuferreihe verſtand den Sinn ihrer Aufgabe recht gut, ſtützte vorne und hinten, wechſelte famos und gab auch einzelne Saftſchüſſe ab. glänzend war der linke Läufer und Olympfaſpleler Rabaa b, der für ſein techniſch hochſtehendes, ruhiges, falres und elegantes Spiel häufig den Beifall ſpontan her⸗ gusforserte. Er dürfte neidlos als der beſte Mann im Sportwoche der Im Rahmen des großen SA⸗Sportfeſtes findet, wie wir bereits veröffentlicht haben, ein Mannſchafts⸗Mehr⸗ der Stürme der Standarte 171, ſowie je eine Mannſchaft des Arbeits⸗ dienſtes, ſowie des Jungſtahlhelms teilnehmen. Zwei Wettbewerbe der 25⸗Kilometermarſch, ſowie das Schießen, wurben bereits am vergangenen Samstag und Sonntag gusgetragen, während am Freitag abend der 3. Wett⸗ bewerb, das Schwimmen, erledigt wurde. Die reſt⸗ lichen Wettbewerbe werden am Sonntag vormittag ab Uhr im Mannheimer Stadion abgewickelt. Bei dem 25⸗Km.⸗Marſch erreichte Schleihauf (Sturm 13) nach 3 Stunden 1 Min. ganz friſch das Ziel, gefolgt von Weiſe(Sturm 16) und Bauer ſowie Haff, leide wieder vom Sturm 13. Mannſchaftsſieger bei dem Marſch wurde jedoch der Sturm 16. Eine ausgezeichnete Heiſtung bot Büchler(Sturm 16) beim Schießen. Mit Schuß erreichte er nicht weniger als 33 Ringe und be⸗ legte damit mit ſicherem Vorſprung den 1. Platz. Mit Ringen folgten die Nächſten, Sturm(Sturm 14), Heinz Müller(Sturm 17) und Flury(Sturm 19). Den Geſamt⸗ lieg errang in dieſem Wettbewerb der Sturm 14. Im Ge⸗ ſamtergebnis führt allerdings nach Beendigung der bei⸗ den erſten Wettbewerb immer noch knapp Sturm 16 mit ih Punkten vor Sturm 14 mit 290 Punkten. Die Ergebniſſe Beckllometermarſch: GEinzelſieger: J. Schlei⸗ hauf(Sturm 18):01; 2. Weiſe(Sturm 16) 9204; 3. Bauer(Sturm 13) und Haaf(Sturm 18):05; J Reezua(Sturm 19):08; 6. Schmitt(Sturm 11):09. r MRannſchaftsſieger: Sturm 16(Graf, Pfiſte⸗ Kleinkaliberſchießen: 1. Büchler(Strm 16) 36 Ringe; 2. Sturm(Sturm 14), Heinz Müller(Sturm 17) und Flury(Sturm 19) 28 Ringe; 5. Rupp(Sturm 17) 26 Ringe. 5 Mannſchaftsſieger: Sturm 14(Schwäbel, Sturm, Sauer, Gattung, Lang, Spatz, Stierle, Bohrmann)! Geſamtergebnis nach 2 Wettbewerben: 1. Sturm 16 Felde bezeichnet werden können. Auch ſportlich machten die Gäſte einen guten Eindruck, wenn auch die Körperüber⸗ legenheit öfters in großer Härte ihren Ausdruck fand. Der Rheinmeiſter hat in ſeiner diesmaligen Aufſtellung nach, die Form noch nicht für die kommenden Verbandsſpiele. Rihm machte ſich zu ſehr in ſeinem Traineramt durch lautes Dirigieren be⸗ merkbar, ſtellte aber ſpieleriſch voll ſeinen Mann. ihm war Leiſt in der Verteidigung der beſſere. In der t recht in Fahrt kommen, wohntes Spiel zeigte, Haber aber Vor Läuferreihe konnte Model nich während Kieſer ſein der wirkſamſte Zuſpiel. des Der ich die hat nat ennig⸗ häfer und Hermann ſpielten nicht immer mann⸗ g, und auch das ſonſt große Arbeitspenſum Hermanns litt unter zu vielem Zurückhängen. Walz gab manchen guten Ball, aber Unſicherheit und Kopfloſigkeit innen, verdarb— beſonders in der nachlaſſenden zweiten Hälfte— die beſten Gelegenheiten. Weidinger hatte eben⸗ falls nur den einen Glanzmoment und verſchoß ſpäter viel. Stffling konnte wieder mit ſeinen durchdachten Zügen wirkſam ſein, abe auch er verſagte oft glatt in klarſten Stellungen. f Der recht temperamentvolle Beginn des Spiels, zeigt den Rheinmeiſter reichlich nervös, doch werden vereinzelte ſcharfe, aber nicht recht plazterte Bälle abgelaſſen, bis dann Weidinger in der zehnten Minute einen Flankenball Siff⸗ lings aus der Luft abfaßt und unhaltbar 110 ſchießt. Der weitere Spielverlauf ſieht Waldhof ſpäter zeitweiſe über⸗ legen, aber die Klaſſe der gegneriſchen Tordeckung und das mitunter tatſächliche glatte Verſagen des Sturms, laſſen einen weiteren Erfolg nicht zu, im Gegenteil gelingt es einmal Rihm, den gefährlichſten Augenblick des örohenden Ausgleiches durch Herauslaufen noch zu ſtoppen. Hitze und einbrechende Dämmerung beeinfluſſen das Ende bes recht intereſſanten Treffens ſehr ſtark. Frltz⸗ Oggersheim amtierte als Schiedsrichter zufriedenſtellend. A. M. Standarte 171 307 Punkte; 2. Sturm 14 290.; 3. Sturm 11 282.; 4. Sturm 13 281.; 5. Sturm 15 258.; 6. Sturm 12 238.; 7. Arbeitsdienſt 218.; 8. Sturm 19 213.; 9. Stahlhelm 193.; 10. Sturm 17 159 P. Einzel: 1. Büchler(Sturm 16) 55.; 2. Sturm (Sturm 14) 50.; 3. Bauer und Schleihauf(Sturm 13) 49.; 5. Bohrmann(Sturm 14) 47.; 6. Plank(Sturm 11) 44.; 7. Weiſe(Sturm 16) 42.; 8. Pfiſterer Sturm 16) 41.; 9. Hehl(Sturm 16) 40 P. Das Schwimmen, der 3. Wettbewerb des Mann⸗ ſchaftskampfes wurde am Freitag abend im Neckarkanal ausgetragen. Jeder Teilnehmer hatte den Kanal einmal zu durchſchwimmen, wobei wieder ſchöne Leiſtungen erzielt wurden. Grün(Sturm 11) uns Hein(Sturm 19) be⸗ wältigten die Strecke in genau 60 Sekunden und belegten damit den erſten Platz. Mit 10 Sekunden Abſtand folgten die nächſten Leute, wobei zwiſchen den nächſten 5 Schwim⸗ mern kein großer Abſtand beſtand. Dritter wurde Pfiſterer (Sturm 16) in 1110 vor Hehl, gleichfalls Sturm 16 und Heß(Sturm 12). Die Ergebniſſe: 1. Grün(Sturm 11) und Hein(Sturm 19) 60 Sek; 3. Pfiſterer(Sturm 16):10; 4. Hehl(Sturm 16):12, 5 Heß(Sturm 12) 112,3, 6. Schmidt(Sturm 18) 1218; 7. Keller(Sturm 12) 113,4. E EI — Der weſtdeutſche Fußballmeiſter, Fc Schalke 04, war am Mittwoch bei Tura Bonn zu Gaſt und landete einen verdienten Sieg mit:1(:). Die Kanu⸗Meiſterſchaften für die langen Strecken wer⸗ den am Wochenende auf der 1s Km. langen Strecke zwi⸗ ſchen Pirna und Dresden ausgetragen. Ausgeſchrieben ind 15 Rennen, zu denen 100 Boote mit insgeſamt 125 Teilnehmern gemeldet wurden. Das Meiſterſchaftspro⸗ gramm beſchränkt ſich auf ͤdie Rennen im Einer und Zweier. 27 Nationen, darunter auch Deutſchland, haben zu den Internationolen Studenden⸗Spielen vom 1. bis 10. Sep⸗ tember in Turin Meldungen abgegeben. 0 e Bei den Internationalen Tennismeiſterſchaften von Deutſchland in Hamburg waren am Freitag nachmittag bei gutem Wetter etwa 2500 Zuſchauer erſchienen. Unter ihnen befand ſich auch Reichsſportführer von Tſchammer⸗Oſten. Außerdem wohnten Hamburgs regierender Bürgermeiſter Krogmann ſowie Bürgermeiſter Borchardt den Kämpfen bet. Wieder von Cramm— Roderich Menzel Im erſten Spiele des Nachmittags ſtanden ſich Gottfried von Cramm und der Japaner Nun oi gegenüber. Die beiden erſten Sätze gingen verhältnismäßig leicht an den Deutſchen, der nach anfänglicher Nervoſität ſchnell in ben Schlag kam und bei Nunoi einen unerwartet geringen Wi⸗ derſtand fand. Im dritten Satz erwachte dann erſt der Kampfgeiſt des Japaners. Nunoi hatte Aufſchlag und lag ſchnell:0 in Führung. Dann hieß es:2,:2,:2, 318, :4:4,:4,:5 und:5 für Nunbi nach hartumkämpftem Spiel. Dann hatte von Cramm Aufſchlag und führte 40:15. Trotzdem gelang Nundi noch der Ausgleich mit 616 und, nachdem ihm von Cramm den Aufſchlag genommen hatte, glich der Japaner auf:7 nochmals aus. von Cramm ge⸗ wann dann ſeinen Aufſchlag und nahm Nunoi ſeinen ab, ſa daß er ſchließlich den Satz gewann und im Geſamtergebnts mit:38,:8,:7 ſtegte. Eine Ueberraſchung gab es im zwei⸗ ten Spiele, wo Japans beſter Spieler, Sat oh, gegen den Deutſchböhmen Roderich Menzel ausſchied. Menzel lieferte ein hinreißendes Spiel. Alle Sätze waren denkbar hart umſtritten und über zweieinhalb Stunden währte der Kampf. Im entſcheidenden vierten Satz hatte Menzel Heute abend 6 Uhr beginnen bereits die erſten Kämpfe des Großſtaffellaufſes„Rund u m Mannheim“ auf dem Platze des Turnvereins von 1846. Um dieſe Zeit werden die Vorläufe in der Damenklaſſe, den Jugendklaſſen A und R und der Schülerklaſſe ausgetragen. Um.90 Uhr fällt der Startſchuß für die Klaſſe 4 am Start in L 11, 14(Bismarckſtraße), wo nicht weniger wie 15 Mannſchaften der Schwerathletik⸗, Waſſerſport⸗ uſw. Vereine die Reiſe antreten. Ihr Weg führt über den Kaiſerring, Friedrichsplatz, durch die Auguſta⸗Anlage, Otte⸗Beck⸗Straße nach dem TV⸗1846⸗Platz..85 Uhr ſteigt die Klaſſe 3 mit 19 und.40 Uhr die Klaſſe 2 mit 12 Mannſchoften. Start, Strecke und Ziel der Klaſſe 3 ſind ͤͤie gleichen wie die der Kloſſe 4. Die Klaſſe 2 ſtartet am Parkring 31. Dieſer Louf führt an der Rheinluſt vorbei über oͤen Schloßgartendamm, an der Vorderſeite des Schloſſes vorbei durch die Bismarckſtraße bis zum 1 7 1 be dee. L . pelssthotel Weiser ing — 38 L 13 1 L . 31. N * 7 Musik: Otto Stransky 7 SFr falich heit! Einheitspreis bis.30= 70 Pfg. Nur bis einschließlich Sonniag Ein wilder Afrikafilm Der Nerr des Urwalds In deutscher Sprache! Dazu: Diek une Deer „Die musifta fische iste Beginn: Wochentags.00, Sonntags.00 Uhr. 2 Troiz Griickender Hifze, Kühlsfe Theaterräum ALH AN BRA 125 Und wieder ein Spielplan, der restlos begeistert!. Gaire Rommer— Trude Berliner— Harald Paulsen— Willy Sfeſiner in der neuen entzückenden Film- Operette Tausend für eine Nacht Meiterfreit! „Müller reist zum Winferspori““— Lusisplel— Neuesſe FOX-Tonwoche Beginn: Wo.00,.50,.40,.80. TARZ AN Regie: Max Mack NMurrnor! So 200,.00,.00..30 SCHAUBURG Aus vollem Halse lachen ermöglicht nur Busfer Keafon in „er andern Vene liebe göunt.“ (Das Duell mit Hindernissen) „Harte Eler und Nüsse“ a mit DIrkK und B 1. Beg.:.00, So.00. Erwerbsl. WOo 40 Pfg. zum sch imm- und Skrandfesl in Neckargemünd am 13. Rugusl 1933 laden Staalgemeinde u- Verkehrsverein höflichst ein. Urlauber— dpaxlergänger vergeßt nicht den 7874 Karlsfern im Käferialer Wald zu besuchen. Drucksachen cher get stet billiest f 1. 46 ĩð0 ont Volksbelusfigung Iiallenische Nach ba 1 a f Druckerei Dr. Haas 5 Neue Mannheimer Zeſtung tabrten von 8 bis 1 Uhr in's Aligsu! Jeder kennt es. deder braucht es Alonbogt, Stela Maris Ad. Hitlerbrücke Sonntag, 13 Aug. 2 Uhr Worms(I Mk.) Rund und morgen 6239 Wer fährt mit b. 4 Perſ., off. W. Koſten gering. 86484 Näh. Fernſpr. 320 77. Apfelwein per Liter 23 Pf. zu veraufon. 464538 Leutershauſen, n Bahnhofſtr. Nr. 349. Fotomodell blond oder brünett, ſchlank, geſucht. Adr. ⸗ Ang. eytl. Bild unt. M H 2462 an Ala Frankfurt/ Main. 208 ¹ il 35 einer Hlostersehwester Deulſche Tennis⸗Meiſterſchaſten v. Eramm und Frl. Krahwinkel in den Enoſpielen— Die letzten vier im Doppel von:5 und Vorteil drei Matchbälle, die Schließlich konnte aber Menzel und mit:5 den 25. beim Stande Satoh abwehren konnte. ſeinen Bombenaufſchlag doch ausnutzen Satz gewinnen. Das Ergebnis lautete:7, 618, 8: Wie im vergangenen Jahre ſtehen ſich alſo auch diesmal wieder Gottfried von Cramm und Roderich Menzel im Finale gegenüber. Hilde Krahwinkel und Fraun Henrotin find bie Endſpieltetlnehmer bei den Damen. Hilde Krah⸗ winkel gewann gegen Frau Stuck 612, 7: Während der erſte Satz verhältnismäßig leicht an die Eſſenerin ging, hatte ſie im zweiten Satz, in dem Frau Stuck:0 in Füh⸗ rung lag, ſchwer zu kümpfen. Sie gewann aber doch auf Grund ihrer beſſeren Laufarbeit ſicher. Im zwei⸗ ten Vorſchlußſpiel ſtegte die Franzöſin Frau Henrotin über Frau Schomburgk:2,:9. Frau Schom⸗ verlor weſent⸗ :6 burgk leiſtete ſehr ſtarken Widerſtand und lich knapper als es das Ergebnis beſagt. 7 en Doppel Doppel aualk⸗ Cramm, Dear⸗ Payot/ Satoh. Frl. Krahwinkel/ v. Cra mm ſchalteten Lyle/ Tuckey :6,:2 aus, Dearman Ritchie ſiegten über Cou⸗ querque/ Dr. Deſſart:4,:4, Frl. Stammers/ Tin k⸗ ler ſchalteten Frau Dros⸗Canter/ Stedman:1,:1 aus und Frl. Payot/ Satoßh beſiegten Frau Roſt/ Gichner :4, 61:8. Die„letzten Vier“ im gemif Für die Vorſchlußrunde im Gemiſchten fizierten ſich die Paare Frl. Krahwinkel/ von man/ Ritchie, Stammers/ Tinkler und Frl. Großſtaffel-Lauf„Rund um Mannheim“ TV. 1846⸗Platz in der gleichen Weiſe, wie die Läufe ber Klaſſen 8 und 4. Der Hauptlauf um den Wanderpreis der Neuen Mannheimer Zeitung und der Lauf der Klaſſe SA, Stahl⸗ helm und Arbeitsdienſt mit insgeſamt 8 Mannſchaften beginnt 18.55 Uhr auf dem Platze des TV 46 und führt durch die Gutenbergſtraße über Luiſenring, Parkring und nimmt von hier ab den gleichen Weg wie der Lauf der Klaſſe 2. Die Mannſchoaften der Klaſſe 1(Hauptlouf) beſtehen aus je 25, der Klaſſe 2 aus je 15 und der Klaſſe g und 4 aus je 10 Läufern. Der jeweilige Stand der Läufe wird auf dem TV. 1846⸗Platz durch Lautſprecher bekanntgegeben. Mit der SA, dem Stahlhelm und Ar⸗ beitsdienſt ſind es nunmehr insgeſamt 84 Mannſzaften mit 960 Läufern, die am Staffellauf„Rund um Mann⸗ heim“ teilnehmen. Pferdeſport Hoppegarten(11. Auguſt) 1. Poppegartener Ehrenpreis. Ehrenpreis und 9900 l, 1600 Meter: 1. Hauptgeſtüt Graditz' Lord Nelſon (Grabſch); 2. Schwede. Zwei Pferde liefen. Toto: 10. 2. Zama⸗Renuen. 2800 /, 1800 Meter: 1. A. Wagners Roſenfürſt(Tarrs) und G. Ziegenbeins Herzog(Spehla); g. Faland. Toto: 6, 87; Platz: 10, 13. . 3. Trachtenberg⸗Rennen, 2200 /, 1000 Meter: 1. Graf H. Arnims Mon Plaiſir(Ludwig); 2. Goldrubin; 8. Fuchsjdgd; 4. Marquis. Toto: 43; Platz: 12, 26, 12, 15. Ferner: Conte, Kohinboor, Chianti, Inländer, Cythera, Prahlerei, Arabba, Sicambria.. 4. Flibuſtier⸗Rennen. 2200 /, 2000 Meter: 1. Geſt. Ehrlenhofs Marcus Antonius(Hiller); 2. Lyſias; 3. At⸗ taché. v: 33; Platz: 14, 27, 20. Ferner: Luſtklappe, Melampos, Meiſterpolter, Elverone, Cusco, T Pontifex, N Ilos. 5. Renard⸗Rennen. 5500 /, 1000 Meter: 1. Haupt⸗ geſtü zroditz' Legation(Grabſch); 2. Agaolire; 3. Vocke⸗ rode. Toto: 15; Platz: 12, 28, 15. Ferner: Nemeſis, Cor⸗ tina, Inland, 8 . varzlieſel, Siſt 6. Gulliver⸗2⸗Rennen. 2800 1, 1800 Meter: 1. Frfr. von Oppenheims Schwadroneur(Saydik); 2. Liberto; 8. Oſtermädel. Toto: 28; Platz: 15, 16. Ferner: Sextus, Bittſteller. 7. Sieger⸗Rennen. 2200 /, 1400 Meter: 1. Stall Binks Feliciter(Ludwig); 2. Carra; 9. Fundus; 4. Yvorne. Toto: 50, Platz: 25, 23, 20, 22. Ferner: Dominikaner, Kamerad ſchaft, Helmbuſch, Wally, Atmon, Pythia, Rigo⸗ letto, Kerner, Roman, Island, Exploſion. Doppelwette: 4. und 5. Rennen 47:10. Nach Amerika will der Jure in Paris lebende deutſche Schwergewichtler Walter Neuſel das Feld ſeiner Tä⸗ tigkeit verlegen, da aus ſeinem Kampf gegen Englands Metſter Peterſen vorerſt kaum etwas wird. Vor ſeiner Abreiſe nach den USA geht Neuſel am 21. Auguſt nochmals in Leiceſter gegen den alten Harry Croßley in den Ring. Ungarns Vertretung für die Schwimm⸗ Wettbewerbe beim Länderkampf gegen Deutſchland ſind: Cſik(100 Mtr. Kraul), Lengyel(400 Mtr. Kraul), Halaſſy(1590 Mtr.), Szegely, Lengyel, Wannie 2, Alby⸗Nemes(Staffel), Bit⸗ Kiepur in dem großen UF A- Film* 5 ende Stadl Rhwester Maris Der Biebes- und Pebensromen Anf.:.33.10.20.10 Un singt Joseph Schmidißg in dem herrlichen Schlagerfilm ein lied geht ſum die Well lautet das Urteil des Publikums. 5 Versäumen Sie nfoht desen Wunder film! key(Rücken), Hild(Bruſt), Kovacs(Kunſtſpringen), Vafda(Turmſpringen). g Ein fröhllehes Wechen⸗ ö Aufenthalt im UF-UNER SUN Unser großes Ufa-Lustspiel mit der Bombenbesetzung e ars or. Georg er badet) ide Hildebrand Rose Golf Ae. mit KATHE HAAEK MAX GULS Toff SPAR 81M A OSCAR SABU Lächen, Spannung, Begelstefung und eine reizende Schlagefmusſk. deder Kauft es. Daus Verlängert bis einschl. Sonntag! anf..80,.00,.30 So..00 f Jugend hat Zutritt Dazu àusgesuchtes Beipfogramm, dle UFA-TOn Woche und die ahnen sens ee Nleine Nurspb ue Besuchen Sie den fl. Waſſer, gute reichl. Verpfleg..50 Mk. mit Nachm.⸗K.(Autogarage), Tel. Neckargerach 51. 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