W zeit Mittel ſtrengung Hühner. und dit n gibt ez m ſchnel ig zu et⸗ dell den 6 * edchse, „ hohen 1 Wagen teilen R. Katt Nadlerſt, rhörle 7 ö — 5 1 5 ſich die Fahnen der dete dem Stabschef Meldung, der dann unter den Klängen Eiſcheinungsweiſe: Täglich 2mal außer Sonntag. Bezugspreiſe: Frei Haus monatlich.08 Mk. und 62 Pfg. Trägerlohn, in unſeren Geſchäftsſtellen abgeholt.25 Mk., durch die Poſt.70 Mk. einſchl. 60 Pfg. Poſtbef.⸗Geb. Hierzu 72 Pfg. Beſtellgeld. Abholſtellen: Wald⸗ hofſtr. 12, Kronprinzenſtr. 42. Schwetzinger Str. 44, Meerfeldſtr. 13, Mannheimer General-Anzeiger Verlag, Schriftleitung u. Hauptgeſchäftsſtelle: N 1,-6. Fernſprecher: Sammel⸗Rummer 24951 Keine Gewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, au beſonderen Einzelpreis 10* Anzeigenpreiſe: 32 mm breite Colonelzeile 40 Pfg., 79 mm breite Reklamezeile.50 Mk. Für im Voraus zu bezahlende Famtlien⸗ und Gelegenheits⸗Anzeigen beſondere Preiſe. 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Die nationale Begeiſterung hat alle erfaßt und kommt häufig zu ſpontanem und rührendem Aus⸗ bruch, beſonders, wenn alte Kriegskamera⸗ den ſich treffen und wackere Freikorpskämpfer ſich unvermittelt wiederſehen. Faſt die ganze Bevölke⸗ rung trägt das Feſtzeichen des 9. November, und immer noch wird an der Ausſchmückung der Häuſer⸗ ſronten und der Geſchäftsauslagen gearbeitet. Alle Mundarten der deutſchen Gaue wirbeln durcheinan⸗ der, und es kommt zu förmlichen Verbrüderungs⸗ szenen zwiſchen der Münchener Einwohnerſchaft und den in gehobener Stimmung in Bayerns Landes⸗ hauptſtadt weilenden Gäſten. Der Verkehr in der Stadt nahm nachgergde lebensgefährliche Formen an. Hitler bei ſeinem Stoßtrupp Nach ſeiner Ankunft in München beſichtigte der Führer in Begleitung des Reichsſchatzmeiſters und der Miniſter Wagner und Eſſer die Fundamente des Paxteihausneubaues. Inzwiſchen hatte ſich vor dem Braunen Haus der Stoßtrupp Hitler 1923 aufgeſtellt. Der Führer begrüßte jeden einzelnen der 30 Mitkämpfer durch Handſchlag und unterhielt ſich mit ihnen. Dann kehrte er in ſeine Arbeitsräume zurück, nachdem ſich ſeine alten Kameraden mit einem donnernden„Heil“ von ihm verabſchiedet hatten. Jahnen-Aebergabe Auf dem Königsplatz fand um 12 Uhr ein ein⸗ drucksvoller feierlicher Akt ſtatt, bei dem die Fah⸗ nen der ehemaligen Freikorps an die SA übergeben wurden. Mit der Fahnenüber⸗ nahme ſoll auch äußerlich zum Ausdruck gebracht werden, daß nunmehr alle geſchloſſenen Formatio⸗ nen, die in der Zeit des Kampfes um die nationale Erhebung jede für ſich dem Vaterland dienten, ſich der Führung Adolf Hitlers unterſtellt haben. Das Kommando führte Obergruppenführer Kühne. Unter ihren erprobten Führern ſtanden hier die Angehö⸗ rigen der früheren Freikorps v. Aulock, Hauenſtein, . Heydebreck, Oberland, Pfeffer, Roßbach, Kühne, Lauterbach und Heinz. In den Reihen der Roß⸗ bacher ſtand auch der jetzige Obergruppenführer Edmund Heines im einfachen braunen Hemd mit dem Stahlhelm und der Roßbach⸗Armbinde. In den Reihen des Bundes Oberland ſtanden General Lechter und Dr. Weber. Am rechten Flügel der Sal 1 der Stab der SA⸗Führung Aufſtellung genom⸗ Anſprache von Stabschef Röhm Als Stabschef Röhm im Kraftwagen eintraf, alten Freikorps und der A zum Gruße. Obergruppenführer Kühne erſtat⸗ n des Präſentiermarſches, begleitet vom eichsſtatthalter Ritter von Epp und Innenminiſter i aner die Front abſchritt. Jedem einzelnen Frei⸗ orpsführer drückte der Stabschef die Hand. Dann lichtete er an die Freikorps und an die SA eine uſprache, in der er unter anderem ausführte: In ihrer Hilflofigkeit, Zielloſigkeit und Feigheit 1 ſich anmaßende Führer von 1918 an die Sol⸗ de en von 1919 wenden müſſen, um Deutſchland wie⸗ r zu retlen. Dieſe Soldaten ſind hier mit ihren 1 0 und Abzeichen wieder erſchienen. Sie haben 15 Nflicht erfüllt, haben gekämpft für Deutſchland, ſiſche erreicht, daß über Deutſchland die bolſchewi⸗ be e Welle nicht hereinbrechen konnte und haben m deutſchen Volke wieder Ruhe erkämpft. Ihr e in der Geſchichte feſt. Ihr Werk wird von 11 oldaten für alle Zeiten hochgehalten, geehrt . werden. Die Männer freilich, die ſie da⸗ 105 eriefen und die ihnen dann wieder den Lauf⸗ e wullten nicht, daß Deutſchland frei und „ ſondern nur ihre wankenden Throne 1 5 das Schickſal der Kämpfer damals vorüber⸗ 90. den Hintergrund gedrängt worden, 0 udere politiſche Soldaten auf die Bühne deutſchen hens getreten ſind, das Wort und auch die Tat Donnerstag, 9. November 1933 144. Jahrgang— Nr. 510 zedenkfeier in Ehrenmal für die Blutopfer des 9. November 1923 In der Münchener Feldherrnhalle, vor der am 9. November 1923 die 16 Todesopfer der erſten national⸗ ſozialiſtiſchen Erhebung fielen, iſt jetzt ein Ehrenmal errichtet worden, das am 10. Jahrestag von Adolf Hitler ſelbſt geweiht wird. . d ãã ͥͤͥ c ff c an ſich riſſen und daran gearbeitet haben, daß ganz Deutſchland wieder mit einem richtigen guten Soldatengeiſt erfüllt wurde. Darunter ver⸗ ſtehen wir das, was heute der politiſche Soldat als Nationalſozialiſt kündet, die Gemeinſchaft aller Stände, aller Klaſſen, die Zu⸗ ſammengehörigkeit Aller, die der gleichen Sprache, des gleichen Blutes ſind, die Zuſammen⸗ gehörigkeit in guten und in ſchlechten Tagen, die Kameradſchaft aller Gutgeſinnten bis 8 um Tode. Dieſe wahre Soldateneigenſchaft iſt dann, im gan⸗ zen geſehen, von der SA Adolf Hitlers übernommen worden. Heute, meine Kameraden aus dem Frei⸗ korps, iſt das, für was auch Sie gekämpft haben, und für was wir alten Soldaten draußen im Felde ſtrit⸗ ten, Wirklichkeit geworden: Wir haben wieder ein Deutſchland, in dem es ſich lohnt, zu leben und zu kämpfen, ein Deutſchland, in dem es ſich auch lohnt, für das Vaterland zu ſterben, da dieſe Opfer dem ganzen Volke, dem ganzen Vaterlande zunutze kom⸗ men. Wir werden dafür ſorgen, daß dieſer Geiſt der Geiſt Deutſchlands iſt und bleibt. Der Führer Deutſchlands kann ſich darauf verlaſſen, daß ſeine po⸗ litiſchen Soldaten den Weg, den er uns leitet, zu Deutſchlands Ehre und Frommen nimmer verlaſſen werden. Deutſchland, das liebe Deutſchland, mag ruhig ſein, wir wachen und kämpfen. In dieſem Sinne ge⸗ denken wir unſeres Führers und unſeres Vater⸗ landes:„Sieg Heil!“ Anſchließend erklang das Deutſchland⸗ und das Horſt⸗Weſſel⸗Lied. Stabschef Röm trat dann mit Reichsſtatthalter General von Epp und Innenmini⸗ ſter Adolf Wagner zu den einzelnen Freikorps, deren Führer jeweils mit einer kurzen Meldung die Fah⸗ nen übergaben. Der Stabschef Röhm nahm ſie entgegen, reichte den einzelnen Fahnenträgern die Hand und übergab die Fahnen wieder mit Handſchlag der SA. Dabei ſprach Obergruppenführer Kühne als Führer des gleichnamigen Freikorps dem Stabschef den Dank aus für die anerkennenden Worte, die er der Arbeit der Freikorps gewidmet habe. Der Führer des Bundes Oberland, Dr. Weber, erinnerte in ſeiner Anſprache den Stabschef daran, daß 61 Oberlän⸗ der gefallen ſind und daß dreimal ſo viele ver⸗ wundet wurden. Stabschef Röhm erwiderte:„Du wirſt mit mir der Ueberzeugung ſein, daß Deine Toten nicht umſonſt gefallen ſind.“ Freikorps⸗Führer Roß hach erinnerte bei Ueber⸗ gabe ſeiner Fahne daran, daß es die Fahne ſei, die das Bataillon Heines am 9. November 1923 an der Spitze des Zuges getragen hat. Nachdem ſämtliche Fahnen übergeben und über⸗ nommen waren, reihten ſich die neuen Träger am rechten Flügel der SA ein. Stabschef Röhm er⸗ klärte, daß die SA die übernommenen Fahnen in Ehren halten werde, und brachte ein dreifaches„Sieg Heil!“ auf die neu beſiegelte Kameradſchaft aus, das Obergruppenführer Kühne mit einem dreifachen „Sieg Heil!“ auf Stabschef Röhm erwiderte. Da⸗ mit erreichte der denkwürdige Akt ſein Ende. Die Fahnen wurden dann, von der Menge ehrfurchtsvoll gegrüßt, ins Braune Haus gebracht, wo ſie neben den Fahnen der SA Aufſtellung finden werden. Die Führerrede im hiftoriſchen Bürgerbräukeller — München, 8. November. In ſeiner Anſprache im Bürgerbräukeller führte der Kanzler u. a. aus: „Meine Kameraden! Meine deutſchen Volks⸗ genoſſen und Genoſſinnen! Als heute vor zehn Jahren zum zweiten Male in Deutſchland verſucht wurde, den Staat der Schande, den Staat des deutſchen Elends zu äberwinden, da geſchah dieſer Verſuch nicht leichtfertig. Wenn er⸗ wachſene Männer bereit ſind, ihr Leben aus freiem Willen für ein Ziel einzuſetzen und wenn notwendig, hinzugeben, dann geſchieht dies nicht aus Leichtſiun heraus. Es iſt geſchehen unter dem Zwang der bit⸗ terſten deutſchen Not in der Hoffnung, dieſe Not viel⸗ leicht wenden zu können. Wir waſſen, daß dieſe Er⸗ hebung unſeres Volkes damals mißlang. Wenige Stunden ſpäter waren die Vorausſetzungen, auf denen ſie aufgebaut war, nicht mehr gegeben, denn was ich damals im Prozeß ſagte, das kann ich heute genau ſo wiederholen. Nie dachten wir daran eine Erhebung durchzuführen gegen die Wehrmacht unſeres Volkes. Mit ihr, glaubten wir, müßte es gelingen. Tragik des Schickſals bezeichnen die einen den damaligen Zuſammenbruch; Vorſehung und Weisheit der Vorſehung müßten wir ihn heute nennen. Heute, zehn Jahre ſpäter, wiſſen wir, daß wir damals zwar mit reinem Herzen, unerhörter Geſchloſſenheit und auch mit perſönlichem Mut an unſere Aufgabe herangingen. Aber wir wiſſen heute auch beſſer als damals, daß die Zeit dafür noch nicht reif war und doch bin ich überzeugt, daß alle, die damals ſo handelten, im Auftrage einer höheren Gewalt ſo handeln mußten und nicht anders. Wir, die wir da⸗ mals entſchloſſen waren dieſeſs Regiment der Schande zu brechen und als die anderen, die damals glaubten, aus Gründen einer fiktiven Staatserhal⸗ tung ſich dagegen ſtellen zu müſſen, wir haben der jungen Bewegung damals mit dieſem Abend hier an dieſer Stelle und mit dem nächſten Tage das Ohr der Nation erſchloſſen. Wir haben dem ganzen deut⸗ ſchen Volke die Augen geöffnet und wir haben der Bewegung den Heroismus in die Wiege gelegt, den ſie ſpäter brauchte und vor allem: Dieſer Abend und dieſer Tag, ſie haben es uns möglich gemacht, ſpäter zehn Jahre lang legal zu kämpfen. Denn täuſchen Sie ſich nicht: Wenn wir damals nicht gehandelt hätten, hätte ich niemals eine revolutionäre Bewe⸗ gung gründen, ſie bilden und halten und da⸗ bei doch legal bleiben können. (Beifall), Man hätte mir mit Recht geſagt: Du redeſt wie die anderen und handeln wirſt Du genau ſo wenig wie die anderen.(Fortſetzung auf Seite.) Der Sinn der Zehnjahresfeier Der 9. November in München (Von unſerem Mitarbeiter in München) Welch eine Veränderung aller Dinge innerhalb eines Jahrzehntes! Bei jenem denkwürdigen Zug vom 9. November 1923 beherrſchte alle das zornige Bewußtſein, verlaſſen und verraten zu ſein und nur noch die Ehre der Bewegung retten zu müſſen, Heute iſt es das frohe Wiſſen darum, daß die Toten des 9. November 1923 nicht umſonſt gefallen ſind, daß die zahlreichen Verwundeten nicht vergeblich ihr Blut und ihre Geſundheit geopfert haben. Auf den Stufen zur Feldherrnhalle liegt ſeit dem März dieſes Jahres ein rieſengroßer Kranz des Führers, auf deſſen Schleife die Widmung ſteht: Und Ihr habt doch geſiegt!“, eine Inſchrift, die auch das Erinne⸗ rungszeichen an die Feſttage des 8. und g. November 1933 in München trägt. Vor dieſem Ehrenkreuz des Führers, an jener Stelle, wo Adolf Hitler auf die Stunde und Minute vor zehn Jahren im Schnell⸗ feuer um ſich herum ſeine Treueſten, darunter Her⸗ mann Göring, zuſammenſinken ſah, nimmt er jetzt die Ehrenparade ſeiner alten Kämpfer ab. Ein ſolcher Augenblick muß die gewaltige Größe des Sieges der nationalſozialiſtiſchen Bewegung über alle ihre Gegner klar zum Bewußtſein bringen. Aber dennoch und gerade deshalb ſollen dieſe Tage nach dem ausdrücklichen Wunſch und Willen des Führers nicht ſo ſehr der Feier des Sieges gewid⸗ met ſein, als der Verſöhnung mit allen jenen, die damals in einem anderen Lager ſtandem. Dieſe Auffaſſung legt Zeugnis ab von der menſchlichen und politiſchen Größe Adolf Hitlers. Den niedergekämpften Gegner gewinnt man für ſeine Sache, indem man ihm die Hand reicht und ihm die innere Möglichkeit einer freiwil⸗ ligen Mitarbeit einräumt. Gerade in alten nationalſozialiſtiſchen Kreiſen konnte man die Auf⸗ faſſung hören, der Hitlerprozeß des Frühjahrs 1924 dürfte wohl im neuen Reiche noch einmal aufgerollt werden, um Klarheit in der Richtung zu ſchaffen, in der bie Ergebniſſe der Prozeßführung unbefrie⸗ digend verliefen, mit anderen Worten, es könnte in einem neuen Verfahren feſtgeſtellt werden, warum im Laufe der Nacht vom 8, zum 9. Nov. 1923 Kahr, Loffow und Seißer umgefallen und von Hit⸗ ler⸗Ludendorff abgefallen ſind trotz des feierlich ge⸗ gebenen Ehrenwortes, und wo die Hintergründe dieſer hiſtoriſchen Geſinnungswandlung zu ſuchen ſind. Der Führer will dieſe Feſtſtellungen, die die Prozeßführung des Hitlerprozeſſes peinlichſt ver⸗ mied, offenbar den Hiſtorikern überlaſſen und nicht einem neuen Gerichtsverfahren. Adolf Hitler hat ſelbſt ſchon im Jahre 1925 am Schluſſe des zweiten Bandes ſeines Werkes„Mein Kampf“ dieſe Auffaſſung bekundet, indem er ſagte: „Ich will an dieſer Stelle nicht eine Schilderung jener Ereigniſſe folgen laſſen, die zum 8. November 1923 führten und die ihn beſchloſſen. Ich will es des⸗ halb nicht, weil ich mir für die Zukunft nichts Nütz⸗ liches davon verſpreche, und weil es vor allem zweck⸗ los iſt, Wunden aufzureißen, die heute kaum ver⸗ narbt erſcheinen; weil es überdies zwecklos i ſt, über Schuld zu reden, bei Menſchen, die viel⸗ leicht im tiefſten Grunde ihres Herzens doch alle mit gleicher Liebe an ihrem Volke hingen und die Die nach zur Tür Landsberger Gefängniszelle, in der Adolf Hitler der mißglückten Erhebung von 1923 ſaß, wird jetzt öffentlichen Beſichtigung freigegeben. Ueber der iſt eine ſchlichte Tafel angebracht, die die Daten der Haft des Führers aufweiſt. e 75 3 4 0 2. Sefte Nummer 519 nur den gemeinſamen Weg verfehlten oder ſich nicht auf ihn verſtanden. Angeſichts des großen gemein⸗ ſamen Unglücks unſeres Vaterlandes möchte ich heute auch nicht mehr diejenigen kränken und da⸗ durch vielleicht trennen, die eines Tages in der Zu⸗ kunft doch die große Einheitsfront der im Herzen treuen Deutſchen zu bilden haben werden gegenüber der gemeinſamen Front der Feinde unſeres Volkes. Denn ich weiß, daß einſt die Zeit kommen wird, da ſelbſt die, die uns damals feindlich gegenüberſtanden, in Ehrfurcht derer gedenken werden, die für ihr deut⸗ ſches Volk den bitteren Weg des Todes gegangen ſind“ 5 Mit dieſen prophetiſchen Worten hat Adolf Hit⸗ ler im Glauben an den Sieg ſeiner Idee in der Fe⸗ ſtungshaft in Landsberg bereits die heutige Ein⸗ heitsfront aller guten Deutſchen vorausgeſagt. Und der Schlußſatz ſeiner letzten Rede im Hitlerprozeß 1924 lautete:„Die Richter dieſes Staates mögen uns ruhig ob unſeres damaligen Handelns verurtei⸗ len, die Geſchichte als Göttin einer höheren Wahrheit und eines beſſeren Rechtes, ſie wird dennoch dereinſt dieſes Urteil lächelnd zerreißen, um uns alle freizu⸗ ſprechen von Schuld und Fehle.“ Der Erfolg hat inzwiſchen zum Beſten unſeres Volkes in wunderbarer Weiſe dieſen Worten des An⸗ geklagten und Verurteilten vom Frühjahr 1924 recht gegeben. Inzwiſchen aber ſind längſt die Gegner des 9. November 1923 für den neuen Staat gewonnen, und die Feiern des 8. und 9. November 1933 in München ſollen das Werk der Verſöhnung vollenden und krönen. In dieſem hochherzigen Sinne wächſt die Bedeutung dieſer Münchener Feſttage über ihren allgemeinen großartigen Rahmen nochmals weit hinaus. Sie werden zu einem ſtaatspolitiſchen Akt der Feſtigung unſerer innenpolitiſchen unzerſtörbaren Einheit und Stärke. Dr. A. D. Aus der Reoͤe Dr. Goebbels Meldung des Wolff⸗ Büros München, 8. Nov. Reichsminiſter Dr. Goebbels ſchickte in der großen Kundgebung im Zirkus Krone einige Ausführungen über das Weſen von Revolutionen voraus. Die Re⸗ volution, die wir gemacht haben, iſt deshalb eine echte Revolution, weil ſie aus dem Volke emporgeſtiegen iſt und die Männer dieſer Revolution waren ſich von vornherein darüber im klaren, daß es ſchwer iſt, auf den Bajonetten zu ſitzen und daß es ſich beſſer ruhen läßt in der Liebe und Sympathie eines erwackten Volkes.(Lebhafte Bravorufe.)] Die Revolution, die wir gemacht haben, iſt eine totale, d. h. ſie ſah ihr Ziel darin, die ganze Macht zu erobern, denn die Männer dieſer Revolution wußten, daß Ideen ſo lange Theorien bleiben, als ſie nicht die Macht be⸗ ſitzen und daß echte Revolutionen keine Kompromiſſe kennen, ſondern die ganze Macht beſitzen müſſen, um ihre Ideen zu realiſieren. Darum haben wir die anderen Parteien vernichtet.(Lebhafter Beifall.) Der Parlamentarismus hatte ſich in Deutſchland überlebt. Er war vollkommen erſtarrt. Er hatte nicht mehr die Biegſamkeit und die Elaſti⸗ zität, um überhaupt die großen Probleme, die unſer Volk beſchäftigen, zu erkennen, geſchweige ſie zu löſen, Ein VBubenſtück Das Grab von Frau Karin Göring geſchändet — Stockholm, 8. November. In der vergangenen Nacht wurde„Afton⸗Bladet“ zufolge das Grab von Frau Karin Göring auf dem Kirchhof von Lovö bei Stockholm von Bu⸗ benhand geſchändet. Die Gattin des Miniſterpräſi⸗ denten Göring war bekanntlich ſchwediſcher Herkunft. Die Kränze und Blumen und insbeſondere ein aus GEſen bestehendes Hakenkreuz wurden vom Grabe weggeriſſen. Auf dem Grab wurde ein Schreiben gefunden, das einen Proteſt gegen den National⸗ ſogialismus darſtellen ſoll. Der deutſche Geſchäftsträger hat im ſchwediſchen Außenminiſterium den Vorfall zur Sprache gebracht. Von zuſtändiger Stelle wurde Neue Mannheimer Zeitung/ Mittag⸗Ausgabe tag, 9. November 193 Hitlers Rede in München (Fortſetzung von Seite 1) Was dann folgte, war nur die Erfüllung, war nur das Aufgehen der Saat. So können wir heute ohne Bitternis und ohne Leid zurückblicken in dieſe Tage, wenn wir davon abſehen, daß ſie uns eine große Zahl lieber, treuer und teurer Kampfgenoſſen genommen haben. Allein die Kämpfer, die damals fielen, waren Vorbilder für die, die ſpäter gefallen ſind. Hätten ſie damals nicht dieſes Opfer gebracht, dann würde ſpäter keiner für uns gefallen ſein. So iſt dieſes Opfer in Wirklichkeit der Same geweſen, aus dem die ſpätere Saat aufging. Zum erſten Male hat damals unſere Bewegung Blutzeugen geſtellt, zum erſten Male hat ſie tapfer und mutig dem alten Staat die Stirn gezeigt, nicht hinterher irgend etwas bereuend oder widerrufend, ſondern auch hinterher ſich zur Tat bekennend. Wir haben damals die Vor⸗ ausſetzung geſchaffen für den endgültigen ſpäteren Sieg und ſo wollen wir darauf nicht nur in Treue und Dankbarkeit zurückblicken, ſondern auch das Glück empfinden, daß das in Erfüllung ging, was ich in meiner Rede im großen Prozeß dem Gericht er⸗ klärte, daß es unſere Ueberzeugung ſei, daß unſere Stunde kommen würde, daß dann der große Zu⸗ ſammenſchluß in Deutſchland ſich vollziehen werde, daß ſelbſt die, die damals auf uns geſchoſſen, in unſe⸗ ren Reihen mitmarſchieren würden, und daß beſon⸗ ders das Heer, das ja nicht beteiligt war an der blutigen Tat, uns die Hand reichen würde, daß wir und die Armee gemeinſam das neue Deutſchland ſchaffen werden. Mit Stolz und Freude können wir heute nach zehn Jahren feſtſtellen: Es iſt gelungen und damit iſt das Jahr 1923 für uns eine der teuerſten Erinnerungen unſeres ganzen Le⸗ bens geworden, eine Erinnerung, die uns tief ergreift, die uns die Wege des Schickſals, aber auch die Weisheit der Vorſehung zeigt und die uns daher glauben machen kann, daß auch in der Zukunft das alles nicht vergeblich geweſen ſein kann, was wir bisher an Opfern brachten und was wir bisher an Erfolgen für uns buchen konnten. Ich glaube, daß die Vor⸗ ſehung uns das nicht hätte erleben laſſen, wenn ſie die Abſicht beſäße, uns am Ende doch zu vernichten. Wir ſtehen nun wieder in einem ſchweren Kampf. Am 12. Nopember muß die deutſche Nation antreten vor der ganzen Welt und eindeutig Stellung nehmen zu Fragen, ob ſie ihre Ehre bewahren, ob ſie in Zu⸗ eine gründliche Unterſuchung des Vorfalls und bei Habhoftwerden der Täter ſtreunge Beſtrafung ver⸗ ſprochen. Die Stockholmer Abendpreſſe gibt ihrem Bedauern über die rohe Tat deutlich Ausdruck. Wahrſcheinlich handelt es ſich um das Bubenſtück eines Kommuniſten. Das feige und erbärmliche Bubenſtück muß jeden geſitteten Menſchen mit Abſcheu erfüllen. Es ſpricht zu ſehr für ſich, als daß es eines weiteren Kommen⸗ tars bedürfe. Wie verlautet, hat ſich Miniſterpräſi⸗ dent Göring entſchloſſen, den Sarg ſeiner Gattin von Schweden nach Deutſchland überfüh⸗ ren zu laſſen. 3 2 Sir Simon geht nicht nach Genf London, 8. November. Wie verlautet, haben Außenminiſter Simon und Unterſtaatsſekretär Eden aus bisher noch nicht bekannten Gründen vorläufig ihre Reiſe nach Genf aufgegeben. Damit entfällt auch die für morgen angekündigte Ausſprache der engliſchen Miniſter mit Paul⸗Boncour in Poris. An Stelle Simons und Edens fährt das Mitglied des britiſchen Auswärtigen Amtes, Cadogan, nach Genf. kunft Verträge nicht mehr unterſchreiben wird, die nicht gehalten werden können, ob ſie den Frieden will, aber auch die Ehre nicht preiszugeben beabſichtigt. Dazu muß unſer deutſches Volk am 12. November feierlich vor der Welt Stellung nehmen. Ich will der Welt die Möglichkeit nehmen, zu behaupten, daß nur ein Staatsmann den Mut beſitzt, einmal ein„Nein“ zu ſagen, daß nur ein Staatsmann allein den Frie⸗ den will; ich will der Welt zeigen, daß das ganze deutſche Volk ſo denkt!(Stürmiſcher Beifall und Bravorufe). Unſer Entſchluß iſt feſt und unerſchütterlich. Nicht um die Stimmabgabe handelt es ſich, ſondern um ein Bekenntnis, um ein eindeu⸗ tiges und ganz klares Bekenntnis, nicht nur für die Gegenwart, ſondern auch für die deutſche Zukunft. Es iſt auf die Dauer keiner Staatsführung möglich, große politiſche Erfolge zu erzielen, wenn nicht das Volk ſelbſt hinter ſeinem Willen ſteht. Das Volk ſelbſt muß vor der Welt dokumen⸗ tieren, der Staatsmann kaun nur der Spre⸗ cher, der Führer des Volkes, die Kraft muß im Volk ſelbſt verankert ſein, und an dieſe Kraft des deutſchen Volkes, die ſich in Jahr⸗ tauſenden bewährt hat, appellieren. Der Führer wies mit aller Entſchiedenheit die Be⸗ ſchuldigungen der Gegner und der berufsmäßigen Hetzer zurück und fuhr dann im Hinblick auf das Jahr 1923 fort: Damals waren wir ein zerriſſenes Volk— heute ſind wir eine feſt zuſammengeſchloſſene Nation. Damals waren es ſchwache Regierungen, heute iſt es ein unerſchütterliches Regiment. Da⸗ mals, da konnte man Deutſchland zum Prügelknaben und Schuldigen der Welt degradieren. Heute iſt das unmöglich. Wenn dieſe Welt ihrer Differenzen nicht Herr wird, dann ſoll ſie nicht glauben, daß ſie die Schuld auf Deutſchland abladen kann(starker Bei⸗ fall). Uns zur Unterſchrift unter ein Diktat zu zwingen, wird ihnen nicht mehr gelingen.(Toſen⸗ der Beifall.) Hier wird die deutſche Regierung in aller Zukunft immer nur einen Standpunkt einneh⸗ men: Unter Konferenzen verſtehen wir Zuſammen⸗ künfte gleichberechtigter Nationen(Bravorufe) und unter Beſchlüſſen von Konferenzen verſtehen wir Beſchlüſſe freier und gleichberechtigter Nationen. Lebhafte Zurufe: Sehr gut!) Der Völkerbund ſieht uns nicht eher wieder, als bis die letzte Diskrimi⸗ nierung unſeres Volkes beſeitigt iſt(beſonders ſtar⸗ ker Beifall). Das deutſche Volk will keinen Krieg. Das deutſche Volk will Ruhe, es will arbeiten, nach ſeiner Facon ſelig werden.(Langanhaltender ſtürmi⸗ ſcher Beifall.) Schreckensnacht in Havanna — Havanna, 8. Nov. Der heutigen Revolte ſind 12 Perſonen zum Opfer gefallen. Die Aufſtändiſchen ſollen bei ihrem Vorgehen auch das Palais des Staatspräſidenten angegriffen haben, ohne jedoch einen Erfolg zu erzielen. Sie hatten, wie es heißt, die Abſicht, den Präſidenten Grau ⸗San Martin abzuſetzen und durch den früheren Präſidenten Ces⸗ pedes zu erſetzen. * Wie weiter gedrahtet wird, hat der Präſident den Kriegszuſtand über ganz Kuba erklärt. In Havanna dauerten die Straßenkämpfe die ganze Nacht über an. Bisher wurden 70 Tote und 250 Verwundete gezählt. 400 Aufſtändiſche ſind ge⸗ fangen genommen worden. Die Aufſtändiſchen ſetzten ſich zuſammen aus Anhängern der Organiſation ABC, meuternden Soldaten und Poliziſten. Sie halten drei Forts in der Umgebung der Stadt be⸗ ſetzt. Oberſt Batiſta leitete perſönlich von einem Panzerkraftwagen aus den Angriff auf das Fort San Ambroſia. Die Kanonenboote„Patria“ und „Kuba“ unterſtützten den Angriff von der Seeſeite her, wurden jedoch durch Artilleriefeuer abgeſchlagen und mußten ſich mit mehreren Treffern aus dem Feuerbereich zurückziehen. Ame rikanſſche der ſtörer dampften gleichfalls mit Volldampf aug der Feuerlinie. Die Aufſtändiſchen haben ſtarken Zula zu verzeichnen, doch herrſcht bei ihnen Waffen, m Munitionsmangel. Ermoroͤung des Königs von Afghaniſtan Meldung des Wolff⸗ Büros — London, 9. Nyy. Der Geſandte von Afghaniſtan hat Mittwog abend die Nachricht erhalten, daß der König vy Afghaniſtan am Morgen ermordet worden i. Der Sohn des ermordeten Königs iſt Mittwoch nach⸗ mittag zum König ausgerufen worden. König Nadir Khan von Afghauiſtan Der ermordete König Nadi Khan, der früher Kriegsminiſter Aman Ullahs, hatte ſich am 27. Mai 1929 zum Emir ausgerufen und ſeine Rivalen alle beſiegt und erſchießen laſſen. Seit Anfang 1980 ſchlen ſich eine ruhige Entwicklung des Landes anzubahneß, die nun vielleicht jäh unterbrochen wird. Branoͤſtiſterprozeß — Berlin, 9. November, Im weiteren Verlauf der Verhandlungen an Mittwochnachmittag erklären auch die Kellner Koch, Geßler und Winkel ſowie der Geſchäftsführer Münk ner vom„Bayernhof“, daß van der Lubbe nie im „Bayernhof“ geweſen ſei. Hierauf wird als Zeuge der Kriminalaſſiſtent Gaſt vernommen, der zuſam⸗ men mit Kriminalaſſiſtent Holzhäuſer die Verhaftung der drei Bulgaren im Bayernhof vorgenommen hat, Er ſchildert die Vorgänge in derſelben Weiſe, wie vorgeſtern der Kriminalaſſiſtent Holzhäuſer⸗ Als letzter der Zeugen aus dem Bayernhof at dann der Kellner Rehbaum aus, er habe den An⸗ geklagten van der Lubbe niemals geſehen. Rechtsanwalt Dr. Teichert: Der Zeuge Helmer hat in der Vorunterſuchung geſagt: er habe Tanef nur einmal geſehen. Rehbaum habe ihm aber er⸗ zählt, daß er Taneff ſchon öfters als Gaſt bedient habe. Zeuge Rehbaum: Das möchte ich wider⸗ legen, das habe ich Helmer nicht geſagt⸗ Rechtsanwalt Dr. Teichert ſtellt daun einen Gventualbeweisantrag für den Fall, daß über die Ortsverhältniſſe im„Bayernhof“ Unklarheiten he⸗ ſtehen ſollten, eine Ortsbeſichtigung vorzunehmen. Der Vorſitzende erklärt, daß der Antrag geprif werde. a Die Verhandlung wird auf Donnerstag verkag⸗ der Freitag ſoll ſitzungsfrei bleiben. Die ſchwarzen Ritter Erzählung aus Siebenbürgen von Adolf Meſchendörfer Am 21. April des Jahres 1689, da lagerte am lärm brach los, wie wenn der Feind nachts in die Waldesrande ein ſächſiſcher Handwerksburſch, der nach jahrelanger Wanderſchaft die Heimat glücklich wieder erreicht hatte. In den grellen Strahlen der Mittagsſonne ſah er vor ſich die Zinnen und Türme der doppelt umgürteten Stadt funkeln, und heiß ſtieg es ihm im Herzen auf, als er den goldenen Knopf der Stadtpfarrkirche erblickte. Von der Wieſe ſtiegen ununterbrochen Wölkchen von warmem, ſüßem Thymianduft zu ihm empor, die Grillen zirpten wie beſeſſen, er ſchlief ein. Da ſah er rechts und links vor ſich zwei ſchwarz⸗ gepanzerte Ritter. Jeder, auf ſeinen Lanzenſchaft geſtützt, ſpähte nieder auf die ſtolze Stadt. Und der eine Jüngling, dem volles ſchwarzes Haar bis auf die Schulter fiel, öffnete den ſtrengen Mund und ſagte wie erwachend: Dieſe Stadt gehört mir. Alles, was hier Jahrhunderte in Arbeit, Schmerz und Sehnſucht ſchufen, iſt morgen ein Trümmer⸗ haufen. Keine Hand ſoll ſich mehr regen, keine Frau gebären, kein Kind ſich freuen, kein Prieſter ſegnen; dieſer Fleck ich morgen wüſt und erſtorben.“ Da hob der andere Jüngling, dem gelbes Haar aus dem Helm quoll, die gepanzerte Rechte: Dieſe Stadt gehört mir. Alles, was hier Jahrhunderte in Arbeit, Schmerz und Sehnſucht ſchuf, erwacht mor⸗ gen durch dich zum wirklichen Leben. Auf, rüttle die ſatten Schläfer, vernichte ihre Schätze, und jede Hand wird ſich verdoppeln, tauſend Opferquellen werden ſpringen und die Prieſter werden unabläſſig ſegnen. Bruder, dein Fluch macht ſie unſterblich. Da ertönte ein dumpfer Kanonenſchuß, der Schlä⸗ fer ſchrak auf, die Ritter waren verſchwunden. Doch der Handwerksburſch eilte nicht hinunter zur ge⸗ liebten Stadt, wie feſtgewurzelt verſagten ihm ſeine Füße: Da unten, am Ende der Schwarzgaſſe und Burg⸗ gaſſe, ſtiegen knallend und knatternd zwei Feuer⸗ ſäulen auf und verſtreuten inmitten des Sturmes, der ſich erhoben hatte, wie zwei rieſige Spring⸗ brunnen Millionen von Goldfunken. Ein Höllen⸗ Stadt eindringt: alle Glocken heulten Sturm, vom Schloßberg dröhnten unabläſſig die Geſchütze, die Gaſſen wimmelten ſchwarz von Menſchen. Doch wo es auch gelang, einen Kopf der feurigen Schlange niederzuhalten, da brachen in anderen Gaſſen, oft weite Plätze überſpringend, drei neue Häupter der Hydra hervor, ſtürzten mit raſender Gefräßigkeit die Häuſerzeilen entlang, faßten den Prunkbau des Rei⸗ chen wie das Schindeldach des Armen, die ungeheuren Lager der Zünfte und Kaufleute, die Vorratskam⸗ mern für den halben Orient. Da flammten köſtliche Gewänder und Spezereien, da erglühten zum letzten Male uralte Familienſchätze, da ſchmorten in den verſtopften Gaſſen Menſchen bei lebendigem Leibe, da erſchlugen die krachenden Gewölbe Hunderte, die wahnſinnig vor Entſetzen in den Kellern hockten. Von allen Seiten wälzten ſich die Flammen vom Sturm gepeitſcht nach dem Herzen der Stadt: da wankte das ſtolze Kaufhaus, da ſtürzte das ſtolze Rathaus mit dem koſtbaren Uhrwerk, da brannten lichterloh Stadtpfarrhof und Predigerwohnungen, die Stadtwage und das Gymnaſium mit der vom Reformator Honterus angelegten weltberühmten Bibliothek. Und als ringsum alle in Aſche lag und die wülenden Flammen in der Vorſtadt bis tief in die Berge hinein geraſt waren, da ſaß am Abend der rote Hahn auch auf dem koſtbarſten Schatz, der großen Stadtpfarrkirche, und ſchlug die Flügel: Turm und Dach brannten, das Gewölbe barſt, die fünf harmoniſch geſtimmten Glocken fielen halb zer⸗ ſchmolzen herunter, die berühmte Orgel aus der Zeit der Reformation, die koſtbaren Teppiche, deren einen der Apoſtel Paulus verfertigt haben ſoll, die Kanzel des Honterus, der goldene Altar, die ſchim⸗ mernden Epitaphien und hundert andere Koſtbar⸗ keiten waren in wenigen Stunden vernichtet. Als ſich am nächſten Morgen die Rauchwolken langſam ver⸗ zogen, wölbie ſich über den geſchwärzten Mauern nur der blaue Himmel. Kronſtadt, einſt die größte und reichſte Stadt Un⸗ garns, war nicht mehr; gleich Troja und Karthago ſchien es ausgetilgt für alle Zeiten. Alles hatten ſeine Bewohner verloren! Alles? Nein, das Wichtigſte hatten ſie gerettet: den un⸗ beugſamen Willen zum Leben und zur Erhaltung der Gemeinſchaft. Noch ungeheuerlicher als dies größte ſächſiſche Unglück iſt der Mut und iſt die Kraft, mit der unſere Väter in böſeſter Zeit dieſe Stadt noch einmal erbauten. Der Fluch ward uns zum Segen, und wir wiſſen ſeit dieſer größten Feuer⸗ probe des Jahres 1689: hier ſtirbt der Deutſche nicht! Von der Heidelberger Univerſität. Der Reichs⸗ ſtatthalter hat den Regierungsrat a. D. Dr. Zint⸗ graff in Heidelberg zum ordentlichen Honorar⸗ profefſſor an der Univerſität Heidelberg ernannt.— Der ord. Prof. der Orthopädie Dr. Ritter Hans von Bayer an der Univerſität Heidelberg iſt in den Ruheſtand verſetzt worden.— Der Präſident der Miſſouri⸗Staats⸗Univerſität Profeſſor Walter Williams, weilte dieſer Tage in Heidelberg zum Beſuch der Univerſität. In der Univerſität fand eine kleine Begrüßungsfeier zu Ehren des Gaſtes ſtatt, der in ſeinen Dankesworten die Bedeutung des Augenblicks ſeiner Deutſchlandreiſe herausſtellte. Das Erleben des neuen deutſchen Werdens bleibe einer der ſtärkſten Eindrücke ſeines Lebens Hans Grimm in Ludwigshafen. In einem von den Mannheim⸗Ludwigshafener Ortsgruppen des Kampfbundes für deutſche Kultur und der Deut⸗ ſchen Arbeitsfront veranſtalteten literariſchen Vortragsabend ſprach der bekannte Verfaſſer des deutſchen Schickſalsromans„Volk ohne Raum“, Hans Grimm, vor einer großen und aufmerk⸗ ſamen Zuhörerſchaft im Konzertſaale des Pfalz⸗ baues. Hans Grimm las zuerſt eine ſeiner zahl⸗ reichen in Afrika handelnden Erzählungen. Dann erzählte der Schriftſteller ſeinen bewegten eigenen Lebensweg. Beherzigenswerte Worte fand der Red⸗ ner zum Schluß noch zu dem kommenden Volksent⸗ ſcheid und zur Reichstagswahl. Seine mit ſehr ſtar⸗ kem Beifall aufgenommenen Ausfüthrungen gipfelten in den Worten:„Das Ziel iſt Deutſchland und ſonſt nichts.“ 5 Uraufführung in Frankfurt a. d. O. Das Stadttheater in Frankfurt a. d.., das ſich unter der Leitung von Robert Bürkner zu einer ſehr akti⸗ — Ein neuer Filmſtern geht auf Heidede, das Töchterchen Marlene Dietrichs hat jetzt in Hollywood ihre erſte Filmrolle bekommen. In einem Film, der das Leben der Koiſerin Katharina II. ſchildert, ſpielt ſie die Zarin in ihren Kinderjahren. Die erwachſene Katharina ſtellt Marlene Dietrich ſelbſt dat, nen Uraufführungsbühne entwickelt hat, brachte 5 Komödie„Der Meiſterdieb“ von 11 Geucke heraus Zur Grundlage zeiner Hand 75 nahm Geucke das bekannte Grimmſche Märchen, die Bewältigung der ihm geſtellten Aufgaben 1 . 8 terhin dieſen Vorwurf zu einem ſozialen Thema, 1 ſpann er die Liebeshandlung breit aus, Die 1 0 tendant Brückner inſzenierte Aufführung er 1 in Gegenwart Kurt Geuckes einen ſtarken Erfolg. Fran, pflicht ſtunde könne deutſc leichte ziehen 1 W. * ten un Wahls 4 ohne W gehen entzie ebenfe und 2 Kr hört! ein un 2 Die uns m . Be * traten yrten auf, di fäſſige dieſes Wahl Stimu Aus durch! der au ſeſtzuf Stimn Ke Wi teilt, ümter, tion Die 2 außen. rung weit wird. rung d größer ahre e 7 merh den Meiſterdieb ſchildert. Der Verfaſſer verbreitete ———— 1 ö 1939 — Zer⸗ us der Zulauf IE un Noy. ittwoch von en it. 0 nach; frühere 7. Mai en alle 0 ſchleu bahnen, mber. en am r Koch, Münk⸗ nie im Zeuge zuſam⸗ haftung ien hat. ſe, wie hof ſagt den An⸗ Helmer Taneff aber er⸗ bedient jüdet⸗ 1 einen iber die ten he⸗ men. geprüft verlag . Neue Maunheimer Zeitung“ Mittag⸗Ausgabe 25 3. Seite Nummer 519 Donnerstag, 9. November 1933 Mannheim, den 9. November 1933. Aufruf zum 12. November Hiermit fordern wir die Wählerſchaft Mannheims auf, ihrer Wahlpflicht am 12. November bis ſpäteſtens 12 Uhr nachzukommen. Im Inter⸗ eſſe des Erfolges der Wahl iſt es nicht nur Pflicht eines jeden deutſchen Mannes und jeder deutſchen Fran, zu wählen, ſondern rechtzeitig dieſer Ver⸗ pflichtung nachzukommen, damit in den Nachmittags⸗ ſtunden die Säumigen reſtlos herangeholt werden können. Kein deutſchbewußter Mann und keine deutſchbewußte Frau wird ſich im Intereſſe der Er⸗ leichterung des Wahlkampfes dieſer Anordnung ent⸗ ziehen. Weiterhin erſuchen wir, Ausflüge, Sonntagsfahr⸗ ten und Reiſen erſt daun zu unternehmen, wenn der Wahlpflicht Genüge geleiſtet iſt. Jeder Staatsbürger ohne Ausnahme muß ſein Wahlrecht ausüben. Wer ſeiner Wahlpflicht nicht nach⸗ kommt, verſün digt ſich am deut⸗ ſchen Volk. Die Stimmſchelne werden ausgeſtellt, damit ſie auch benutzt werden. Wer einen Stimmſchein un⸗ ler dem Vorwand nimmt, in einen andern Ort zu gehen und trotzdem ſein Stimmrecht nicht ausübt, entzieht ſich damit ſeiner Verpflichtung und muß ebenfalls das Odium einer Verſündigung am Volk und Vaterland auf ſich nehmen. Kriegsbeſchädigten, Invaliden und Greiſen hört bei der Abſtimmung das Vorrecht, um dieſen ein unnötiges Warten zu erſparen. ö Heil Hitler! Der Kreisleiter: Dr. A. Roth. Auswertung von Slimmſcheinen Die Kreisleitung der NSDAp Maunheim teilt uns mit: Bei den Ergebniſſen der Wahlen der letzten Jahre traten beſonders in Großſtädten, Kur⸗ und Ausflugs⸗ orten Schwankungen hinſichtlich der Wahlbeteiligung auf, die falſche Rückſchlüſſe auf die Teilnahme der an⸗ ſäſſigen Bevölkerung an der Wahl nach ſich zogen. Um dieſes falſche Bild zu vermeiden, werden bei dieſer Wahl die Stimmſcheine von dem Ort, wo der Stimmzettel für die Wahl abgegeben wurde, an den Ausſtellungsort zurückgeſandt. Es iſt durch dieſe Maßnahme ermöglicht, die Wahlbeteiligung der anſäſſigen Bevölkerung eines jeden Ortes genau ſeſtzuſtellen und ebenſo zu überprüfen, inwieweit die Stimmſcheine reſtlos benutzt wurden. Keine ablenkenden Veranſtaltungen am Wahltag Wie die Preſſeſtelle beim Staatsminiſterium mit⸗ teilt, hat der Miniſter des Innern an die Bezirks⸗ ümter, die Polizeipräſidien und die Polizei⸗Direk⸗ tion Baden⸗Baden folgende Anordnung erlaſſen: Die Bedeutung der Reichstagswahl in innen⸗ und außenpolitiſcher Hinſicht erfordert, daß die Bevölke⸗ kung am Wahlſonntag ſelbſt nicht durch ander⸗ weſtige Veranſtaltungen abgelenkt wird,. Ich erſuche deshalb, alle nicht der Propagie⸗ tung der Wahl dienenden Veranſtaltungen, durch die größere Teile der Bevölkerung von ihrer Pflicht, hre Stimme abzugeben, abgehalten werden könnten, — 4 imerhalb der Wahlzeit polizeilich zu verhindern. 5 Dem Winterhilfswerk ſpenden, heißt, Adolf hitler und dem neuen Dentſchland treu ſein. Spenden⸗Einzahlungen auf Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 16122 oder Konto 3386 der Städti⸗ ſchen Sparkaſſe Mannheim. FCC Erinnerungs⸗Plakette Für die Wählerſchaft wird, wie bereits gemeldet, am 12. November nach Ausübung ihrer Wahlpflicht eine von der Reichspropagandaleitung entworfene Plakette als Erinnerungszeichen herausgegeben. Ae Auslieferung dieſer Plakette erfolgt im Amts⸗ Gl. koſtenlos nach Ausübung der Icht. 8 Aoͤolf Hitler ſpricht zum deutſchen Volke „Sämtliche Wahlkampfleiter, Blockwarte und Haus⸗ Wbarte werden von der Kreisleitung dafür verant⸗ wortlich gemacht, daß alle Bewohner Mann⸗ zeims am Freitag, 10. November von—2 Uhr die gede Adolf Hitlers durch Rundfunk hören können. Es darf kein Haus geben, in welchem 15 Rundfunkgerät nicht in Betrieb iſt und in wel⸗ hen nicht die geſamten Bewohner an dem Rund⸗ unkgerät irgend eines Hausgenoſſen die Rede an⸗ ge⸗ Mannheim erlebt hat. Gewaltige Wahl kundgebung in Neckarau Kreisleiter Dr. Roth ſprach vor 20 000 Zuhörern Für die Ortsgruppen Neckarau, Lin⸗ denhof und Sch wetzingerſtadt fand geſtern abend in Mannheim⸗Neckarau eine Wa hlkund⸗ gebung ſtatt, wohl eine der größten, die man in Schon eine Stunde vor Be⸗ ginn war die große, mehrere tauſend Menſchen faſ⸗ ſende Halle 2 der AG für Seilinduſtrie an der Caſter⸗ feldſtraße(früher Keſſelſchmiede Stahl) überfüllt und mußte geſperrt werden. Um dieſe Zeit marſchierten in ununterbrochener Folge die Kolönnen aus der Schwetzingerſtadt, die mit der Spitze gerade Neckarau erreicht hatten, als bei der Schillerſchule die Teil⸗ nehmer vom Lindenhof ſich anreihten. Tauſende ſtanden in der Halle Kopf an Kopf, Tauſende ſtellten ſich vor der Halle auf, Tauſende hörten auf dem Turnerplatz die Lautſprecherübertragung. Kreisleiter Dr. Roth ſprach über das Thema: Nicht Klaſſenkampf, ſondern Volksverſöhnung! Nicht Weltkrieg, ſondern Weltfrieden! Nationalſozialiſten mit Adolf Hitler an der Spitze haben der Welt ein Beiſpiel gegeben, wie man den Sieg auzunützen hat und wie man gegen⸗ über dem Beſiegten zu handeln hat. Als Adolf Hitler an die Macht kam und die Hälfte des deut⸗ ſchen Volkes ſich offen zu ihm bekannte, hat er die andere Hälfte nicht unterdrückt, ſondern ſie mit ſei⸗ ner Bewegung emporgeriſſen, um die bisher noch Zögernden als vollwertige Volksgenoſſen aufzuneh⸗ men. Er hat ſeinen großen Sieg nicht ausgenützt, um ſeinen Rachedurſt zu befriedigen, ſondern mit den Unterlegenen gemeinſam zum Segen des deut⸗ Die ſchen Volkes zu arbeiten. Wir könnten unſeren Friedenswillen niemals durchdrücken, wenn wir nicht im Innern die Friedensbereitſchaft aller Volks⸗ genoſſen hergeſtellt hätten. Der Klaſſenkampf muß einem vergangenen Zeitabſchnitt angehören. Die nationalſozialiſtiſche Bewegung iſt nur noch in dem Sinne Partei, daß ſie Partei ergreift für das ge⸗ ſamte deutſche Volk. Im Hinblick auf die im Ausland verbreitete An⸗ ſicht, das nationalſozialiſtiſche Deutſchland wolle den Krieg, betonte der Kreisleiter mit Nachdruck, daß das deutſche Volk überhaupt nicht imſtande wäre, einen Krieg zu führen— und ſelbſt wenn es könnte, würde es keinen Krieg führen, denn die Menſchen ſind mehr wert als alles Gold und alle Provinzen der Erde. Eine der größten inneren Aufgaben iſt es, dafür zu ſorgen, daß das deutſche Volk, der deutſche Menſch niemals mehr als Objekt betrachtet wird. Niemand in der Welt hat über das deutſche Volk zu richten. Jeder in Deutſchland hat die Pflicht, ſeinem Volke zu dienen. Unſere verfloſſenen Staatsmänner waren nicht nur Diener, ſondern Knechte, aber nicht des deutſchen Volkes, ſondern des Auslandes und der internationalen Hochfinanz. Das Ausland kann gegen die überlegene Politik unſeres Kanzlers nichts mehr ſagen. Er beeinflußt bereits die Politik in der Welt. Seine Politik führt zur Rettung der deut⸗ ſchen Nation und der geſamten Welt, denn ſie geht den Weg der klaren Erkenntnis der Friedensnotwendigkeit. Der Redner begründete kurz und eindringlich die Forderung nach Gleichberechtigung, ſowie das Aus⸗ ſcheiden Deutſchlands aus dem Völkerbund und der Abrüſtungskonferenz. Die ſogenannte öffentliche Meinung des Auslandes ſei nicht mehr die Meinung der Völker. Am kommenden Sonntag wird ein 60 Millionen⸗Volk den anderthalb Milliarden Men⸗ ſchen der Welt ſeine Meinung von Völkerverſöhnung und Weltfrieden beibringen. Dieſe Aufgabe wird uns gelingen, denn das deutſche Recht iſt ſtärker als alle Geſchütze der Welt. Das deutſche Volk marſchiert an der Spitze der Friedensbewegung! Deutſchland und du, deutſcher Arbeiter, gehören zuſammen. Ohne dich kaun das Vaterland nicht beſtehen und ohne Deutſchland brichſt du zuſammen. Deutſcher, ſtimme für dein Volk, gib Adolf Hitler deine Stimme, da⸗ mit Deutſchland gerettet wird und das deutſche Volk zum Wiederaufbau ſchreiten kann für Arbeit und Brot, Freiheit und ſoziale Gerechtigkeit. Nach dieſem mit begeiſternden Worten ausge⸗ ſprochenen Appell an die verſammelten Zuhörer in und vor der Halle dankte dem Redner ſtürmiſcher Beifall. Das Deutſchlandlied und das Horſt⸗Weſſel⸗ Lied erklangen, weithin hörbar, in die Nacht. Dann ſetzten ſich die Maſſen zu geordnetem Abmanyſch in Bewegung. Wohl eine Stunde lang dauerte der Marſch der Teilnehmer vom Lindenhof und von der Schwetzingerſtadt, die den Heimweg durch die Neckarauerſtraße nahmen, während die Beſucher von Neckarau den Vorteil hatten, gleich zu Hauſe zu ſein. Die Straßenbahn hatte Sonderwagen bis zum Stadtinnern bereitgeſtellt. Bei dieſer Gelegenheit konnten wir feſtſtellen, daß an der langen Neckarauer⸗ ſtraße kein Fabrikgebäude ohne eine auf die Wahl und Volksabſtimmung bezügliche Inſchrift iſt, wie auch z. B. in der Schwetzingerſtraße faſt jedes Haus ein großes Schild trägt. Beſonders groß iſt in dieſem Stadtteil auch die Zahl der Transparente, die über die Straßen geſpannt ſind. el. —————.———-——.—ͤ— hören können. Es empfiehlt ſich unter Umſtänden den Apparat in den Vorplatz oder in das Treppen⸗ haus zu ſtellen. Möglichkeiten, allen Mannheimer Bewohnern die Rede Adolf Hitlers zugängig zu machen, gibt es auf jeden Fall. Die Amtswalter der NSDAP ſowie jedes Mitglied haben auf korrekte Durchführung der Beſtimmungen zu achten. An ſämtliche Induſtriebetriebe, Firmen und Geſchäfte! Jeder Arbeitgeber, ganz gleich, wieviel An⸗ geſtellte und Arbeiter er beſchäftigt, iſt verpflichtet, dafür zu ſorgen, daß jeder ſeiner Beſchäf⸗ tigten von—2 Uhr die Rede Adolf Hitlers hören kann. Alle Maſchinen, die die Ueber⸗ tragung der Rede ſtören könnten, müſſen in dieſer Zeit abgeſtellt werden. Die Kreisleitung der NSDAP. Dr. R. Roth. Aufforderung des Haus⸗ und Grundbeſitzer⸗ vereins Alle Hausbeſitzer, welche Rundfunkgeräte beſitzen, fordert der Haus⸗ und Grundbeſitzerverein Mannheim auf Anordnung der Kreisleitung auf, ihren Hausgenoſſen Gelegenheit zum Anhören der Rede des Führers am Freitag, 10. November von 12.50 Uhr ab zu geben, Ladet Euere Mieter zum Mithören ein! Feierſtunde im Nibelungenſaal Alle ſtädtiſchen Verwaltungen, Betriebe und Au⸗ ſtalten mit geteilter Arbeitszeit verlegen morgen, ſo⸗ weit es der Dienſt zuläßt, die Tiſchzeit auf 11 bis 13 Uhr. Die Bedienſteten der Betriebe mit ungeteilter Arbeitszeit werden vom Dienſt befreit und zwar ſo rechtzeitig, daß ſie um 13 Uhr geſchloſſen im Roſen⸗ garten ſein können, wo im Nibelungenſaal die Rede des Reichskanzlers angehört wird, Die Alhambra⸗Lichtſpiele ſtellen ihren Theaterraum am Freitag von—2 Uhr zur Wiedergabe der Rede des Reichskanzlers zur Verfügung. Einlaß um halb 1 Uhr. Eintritt frei. 2 2 Kein Aufmarſch der militäriſchen Vereine Der geplante Aufmarſch der militäri⸗ chen Vereine fällt aus, da unſer Führer Adolf Hitler nicht, wie rorgeſehen, am Freitag abend zum deutſchen Volke ſpricht, ſondern am Frei⸗ tag mittag von 1 bis 2 Uhr eine Feierſtunde in ſämt⸗ lichen Betrieben eingelegt wird, um den Ausfüh⸗ rungen unſeres Volkskanzlers in allen Volksſchichten folgen zu können. 1 Begründetes Vertrauen Seit der Machtergreifung des Nationalſozialis⸗ mus ſetzt deutlich ſichtbar die wirtſchaftliche Beſſerung in Deutſchland ein. Vor allem wirkt ſich auch im Wirtſchaftsleben die Tatſache aus, daß nun Ruhe und Ordnung eingekehrt ſind und eine ſtarke und ſtabile Staatsgewalt die Wirtſchaft vor Erſchütterun⸗ gen bewahrt. Dieſe Vertrauensrückkehr breiteſter Bevölkerungskreiſe kommt z. B. deutlich zum Aus⸗ druck in der Entwicklung der von den deutſchen Spar⸗ kaſſen verwalteten Spareinlagen. Vom Fe⸗ bruar bis Auguſt d. J. haben ſich die Spareinlagen um 180 Millionen auf 10,55 Milliarden erhöht. Hiebei wird man daran erinnert, daß vor der Machtergreifung politiſche Gegner ſich nicht ſcheuten, die deutſche Bevölkerung dadurch zu beeinfluſſen, daß ſie immer wieder Währungsbeunruhigungen aus⸗ ſtreuten, und das Geſpenſt der Inflation an die Wand malten. Nichts davon iſt eingetreten, und wird jemals eintreten. Der Sparer kann, wie mehr⸗ mals von den höchſten und verantwortlichen Stellen zum Ausdruck gebracht worden iſt, beruhigt ſeine Spargroſchen den berufenen Kreditinſtituten, z. B. den Sparkaſſen, anvertrauen. Wie der National⸗ ſozialismus wirklich— im Gegenſatz zu den früheren Unterſtellungen der politiſchen Gegner— über die Inflation denkt, das hat Miniſterpräſident Göring erneut auf einer Wahlverſammlung in Kiel vor eini⸗ gen Tagen wie folgt ausgedrückt: „In den vergangenen Zeiten ſahen wir als letzte Groteske der wirtſchaftlichen Notlage das größte Verbrechen, das je eine Regierung an einem Volke begangen hat: die Inflation, die den Wohlſtand des ganzen Volkes vernichtet hat. Wenn man ſagt, die Inflation ſei ein Naturgeſetz, ſo ſage ich: nein, ſie war ein gemeiner Gaunertrick.“ Der deutſche Sparer weiß ſeiner Regierung Dank für dieſe klaren Worte und wird dieſen Dank prak⸗ tiſch dadurch betätigen, daß er mit dazu beiträgt, die heimiſche Kapitalbildung zu ſtärken und den Gene⸗ ralangriff gegen die Arbeitsloſigkeit zum ſiegreichen Ende zu bringen. * Polizeibericht vom 9. November. Verkehrsunfälle. Um die geſtrige Mittagszeit geriet in der Riedfeldſtraße ein Fußgänger in die Fahrbahn eines Kraftradfahrer. Beide kamen zu Fall. Hierbei erlitt der Fußgänger eine Geſichts⸗ verletzung und eine Knieverletzung.— Geſtern mit⸗ tag fuhr auf der Kreuzung der Neckarauer⸗ und Merchfeldſtraße ein Kraftradfahrer gegen einen Lie⸗ ferkraftwagen. Durch den Sturz erlitt der Kraft⸗ radfahrer einen komplizierten Unterſchenkel⸗ bruch. Der Verunglückte wurde nach Anlegung eines Notverbandes mit dem Sanitätskraftwagen in das Städtiſche Krankenhaus gebracht. Verkehsüberwachung. Eine Prüfung der 5 Be laſtung von Kraftfahrzeugen auf der Seckenheimer Anlage, führte geſtern abend zur Be⸗ anſtandung von 30 Perſonenkraftwagen, 5 Laſtkraft⸗ wagen und 3 Krafträdern. * Anträge auf Herſtellung, Verlegung, Umwand⸗ lung, Uebertragung und ſonſtige Aenderungen von Fernſprechanſchlüſſen ſowie die Kündigung von Anſchlüſſen ſind ſchriftlich und freigemacht an das Telegraphenamt Mannheim, Carolaſtraße 18, zu richten(vergl. Seit XI unter 1 der Vorbemerkungen zum amtlichen Fernſprechbuch). Eine große Anzahl derartiger Anträge wird immer wieder irrtüm⸗ licherweiſe an das Telegraphen⸗Bauamt(Meerfeld⸗ ſtraße 1) gerichtet. Hierdurch entſtehen oft geſchäf ſchädigende, unliebſame Verzögerungen, beſonders wenn es ſich um eilige Anträge handelt. * Zur Annahme von Poſtpaketen an Sonn⸗ und Feiertagen in Landorten zwiſchen 8 und 13 Uhr ſind die Oberpoſtdirektionen vom Reichspoſtminiſter er⸗ mächtigt worden. In Betracht kommen gewöhnliche Pakete ohne Erhebung einer beſonderen Einliefe⸗ rungsgebühr, wenn ein Verkehrsbedürfnis beſteht und die Pakete ſpäteſtens am nächſten Vormittag abbefördert werden können. Maſſenauflieferungen ſind ausgeſchloſſen. Die bereits ſeit April verſuchs⸗ weiſe zugelaſſene Annahme gewöhnlicher Pakete ohne Einlieferungsgebühr an Sonn⸗ und Feiertagen bei Bahnhofspoſtanſtalten mit ununterbroche⸗ nem Paketannahmedienſt hat ſich bewährt. Die Ein richtung wird dauernd beibehalten. 2 Gillwoch,. Hen G. See bef., 2. T 8 2 7 1 2 79 1— 5 2 8 1 2 Aan Myen 5 —— Torsde 2 5. N νν e e 1 chr, N. O0 1 Regen & Schnee a Caupeln edel R de wittert, Owiaastille. O sehr Owolxegſos,& nenet. O nam degecxt G wolkig bedeckt teſchter 05 mässiger Sugsdaves! Stürmtzeher Norqwest ie plelſe ue gen mn gem umqae die der gen Staunen stenengen Lan- ten gebe gie lemperatur an. Die Cinlen verdingen dete mit gleichem, auf Reeresnivweau umgerechneten Cuttaruck Bericht der Oeffentlichen Wetterdienſtſtelle Frauk⸗ furt a. M. vom 9. November: Während ſich bei be⸗ decktem Himmel und Weſtwinden in den nördlichen und mittleren Teilen Deutſchlands milderes Wetter halten konnte, ſind in Aufheiterungsgebieten des weſt⸗ lichen und ſüdlichen Deutſchlands wieder Strah⸗ lungsfröſte eingetreten. Sie nahmen in ungün⸗ ſtigen Lagen ſchon beträchtliche Ausmaße an. So mel⸗ det z. B. Fürth heute früh— 7, Hof— 7 Grad. Eine raſche Umgeſtaltung der Witterung iſt gerade im ſüd⸗ lichen Deutſchland vorerſt noch nicht zu erwarten, wenn ſich auch teilweiſe eine Hochnebeldecke bilden wird. Vorausſage für Freitag, 10. November Abgeſehen von Nebel⸗ und Hochnebelbildung noch trocken und auch vielfach heiter. Bei nächtlichem Aufklären Froſt. Schwache, meiſt noch öſtliche Winde. Höchſttemperatur in Mannheim am 8. Nov. . 9, Grad, tiefſte Temperatur in der Nacht zum 9. Nov.— 2,0 Grad; heute früh%8 Uhr— 1,6 Grad. Waſſerſtands⸗Beobachtungen im Monat November Abein⸗Begel 5. 6. 7. 8..]JNedar⸗Pegel 6. 1 2— 1 Rheinfelden 2,43 2,322.29 2,21 2,19 ö ö i 7103,37 1 Mannheim. 3,22 10 762,732,610 Jagſtfeld. 0˙50 ö 25 4,21 4,100] Heilbronn 1,20 05.89.78] Plochingen. 0,12 18 227 1,92] Diedesheim. 0,74 35 2,214,905 5 Mild, leicht schãumend. wundervoll im Geschmack. Auserlesene Rohstoffe; daher ist sie so wirksdm. Vorbeugen! Allabendlich Gesicht und Hände gründlich mit Nived-Creme einreiben. Das genügt! Ihre Haut wird dodurch widerstandsfähig und bleibt auch bei rauher Witterung sammetweich und geschmeidig. Denken Sie gleich heute abend daran Dosen 15 Pf. RM I.—, Tuben 40 u. 60 Pf. . e Nummer 319 Nene Mannheimer Zeitung Mittag⸗Ausgabe Donnerstag, 9. November 10 Aus Baden Wie Heidelberg Arbeit ſchafft * Heidelberg, 9. Nov. idelherg, das unter och am ſtärkſten unter der Arbeitsloſigkeit leidet, zählte nach den letzten Berichten noch 6286 Arbeits loſe. Alle Ener⸗ gie wird darauf verwendet, zunächſt durch öffentliche Arbeitsbeſchaffung den gegen die Arbeits⸗ loſigkeit zu führen. waltung hat Für⸗ ſorgear beiten in großem Umfang aus⸗ führen laſſen. Die Wohlfah werbsloſen haben dabei 252 000 Tagewerke geleiſte Ende Oktober waren 1122 erwerbsloſe Volksgenoſſen mit öffent⸗ lichen Arbeiten, die von der ausgeführt wer⸗ den oder vermittelt wurden, jäftigt. Im frei⸗ willigen Arbeitsdienſt werden 286 jugendliche Ar⸗ beiter beſchäftigt. Dieſe haben bis jetzt 66 300 Tage⸗ werke geleiſtet. Die Stadt ſelbſt beſchäftigt bei Ar⸗ heiten des Tiefbauamtes und des Forſtamts augen⸗ blicklich 672 Mann. Für den Winter und das Früh⸗ jahr bereitet die Stadt Heidelberg eine Anzahl arößerer Pläne, die ebenfalls in öffent⸗ licher Arbeitsfürſorge durchgeführt werden ſollen, vor. Darunter iſt beſonders der große Sammelkanal zwiſchen Heidelberg und Rohrbach zu nennen, der dazu dienen ſoll, das große und neue in Plan gelegte Baugebiet zwiſchen Heidelberg und Rohrbach zu erſchließen und die Bautätigkeit zu för⸗ dern. Aus den Reichszuſchüſſen für Inſtandſetzung der Häuſer und unter Zurechnung der vom Haus⸗ beſitzer ſelbſt aufgebrachten Mittel ſind bis jetzt dem hieſigen Baugewerbe etwa 1,8 Millionen Mark Auf⸗ träge von privaten Hausbeſitzern erteilt worden. Bereits jetzt ſind 1700 Heidelberger Gebäude inſtand⸗ geſetzt bzw. umgebaut. Es liegen zur Zeit noch etwa 300 Anträge vor, die täglich einen Neuzugang erfahren. Die Stadtv Karlsruhe, 8. Nov. Wie bereits gemeldet, iſt Miniſterialdirektor Dr. Fuchs zum 1. November unter Anerkennung des nationalen Opferſinnes in den Ruheſtand verſetzt worden. Er ſteht im 60. Lebensjahre, wurde 1873 in Heidelberg geboren und trat nach vollendetem Studium der Ingenieur⸗ wiſſenſchaften in den Staatsdienſt ein. Seine er⸗ folgreiche Laufbahn begann Dr. Fuchs 1898 als Re⸗ gierungsbaumeiſter. Am 1. Oktober 1924 wurde ihm die Leitung der Waſſer⸗ und Straßenbaudirektion übertragen, die er bis heute innehatte. An großen Arbeiten wurden unter ihm ausgeführt vor allem verſchiedene Kraftwerke in Baden und am Ober⸗ rhein. Miniſterialdirektor Dr. Fuchs, der auf ſei⸗ nem Gebiete den Ruf einer Kapazität genoß, war Vertreter Badens in der Internationalen Schiff⸗ fahrtskommiſſion. * Heidelberg, 8. Nov. Nachdem Paul Braus den Gauführerpoſten ablehnte, wurde der bisherige ſtell⸗ vertretende Gauführer Käſer endgültig zum Ga u⸗ Führer des Pfalzgaues ernannt. * Eberbach, 8. Nov. In den Mittagſtunden fiel das am Neckar ſpielende 7jährige Töchterchen de Schuhmachers Roos in den Neckar und wurde auch gleich von den Wellen fortgetragen. Zwei heherzte Männer ſprangen ins Waſſer und retteten das Kind vor dem ſicheren Untergange. Das Kind war bereits bewußtlos geworden und mußte durch künſtliche Atembewegungen zum Leben gebracht werden. * Freiburg, 9. Nov. Wie bereits gemeldet, wurde in der Oſtſchweiz und in Teilen Oberbadens ein Erdbeben wahrgenom⸗ men. Beſonders ſtark war die Erſchütterung im Ge⸗ biet von Waldshut und im Hegau. Im Bezirk von Engen wurden faſt ſämtliche Bewoh⸗ ner aus dem Schlafe geſchreckt. Die Häu⸗ ſer zitterten merklich, das Gebälk krachte. Irgendwelcher Schaden iſt bisher nicht gemeldet wor⸗ den. 91 Auch in Singen wurden zwei Erdſtöße wahrgenommen, von denen der zweite ſo heftig war, daß die Bewohner aus dem Schlaf geſchreckt wurden. Ferner wurden nachts etwas fünf Minuten vor zwei Uhr in Meßkirch und Umgebung zwei hef⸗ tige Erbdſtöße verſpürt. Der zweite ſtärkere Erdſtoß dauerte ein paar Sekunden. Die Erſchütterung war ſo ſtark, daß viele Leute aufwachten, Fenſterſcheiben klirrten und Balken knarrten. Das Beben war von einem unterirdiſchen Rollen begleitet. . Wieder ein lektoniſches Beben Es handelt ſich, wie aus den bisher vorliegenden Berichten erkennbar wird, wieder einmal um ein tektoniſches Erdbeben, das ſeine Urſache den plötzlichen Veränderungen des Baues der feſten Erdkruſte und Verlagerungen und Verſchiebungen ihrer Schichten verdankt. Das letzte ſtarke Erdbeben ereignete ſich bekanntlich am Morgen des 8. Februar 1933 im Ge⸗ biet von Raſtatt, wo es erhebliche Schäden ſo⸗ wohl hier, wie in der Umgebung der Stadt angerich⸗ tet hatte. Auch damals wurde das Beben als ein rein tektoniſches erkannt. Bereits vor wenigen Tagen wurde in Raſtatt ein neuer, leichter Erdſtoß verſpürt, der bewies, daß die ſeismiſche Ruhe am Auslaufe der Murg in den Rhein noch nicht vollends wiedergekehrt iſt. Bemer⸗ kenswert ſind die neuen Erdſtöße, die ihren Herd in der Gegend der Allgäuer und Tiroler Berge zu haben ſcheinen. Dort ſind übrigens in den letzten Tagen ziemliche ergiebige Niederſchläge, zumeiſt viel Neuſchnee, in den Berg⸗ regionen und ausgiebiger Regen in den Tälern nie⸗ dergegangen. Es hat daher den Anſchein, als ob Das Erdbeben in Oberbaden Heftige Erdſtöße verzeichnet— Der Vebenherd wahrſcheinlich im Allgän wiederum meteorologiſche Einflüſſe die jüngſten Erd⸗ beben ausgelöſt haben. Bekanntlich ereigneten ſich im November 1911 Erdbeben in großen Teilen Süd⸗ deutſchlands und der Schweiz, und zwar nach dem Eintritt ergiebiger Niederſchläge, die einem un⸗ gewöhnlich trockenen Sommer folgten. Der vergangene Sommer und Herbſt war gleich⸗ falls überall ſehr trocken, die Grundwaſſerſtände la⸗ Ein Mittelpunkt des Bebengebliets: Der vielbesungene Hohentwiel bei Singen gen allerwärts außerordentlich tief. Es iſt daher nicht von der Hand zu weiſen, daß durch allgemein in großen Mengen in die Erdkruſte einſickerndes Re⸗ gen⸗ und Schmelzwaſſer die Verſchiebungen und Ver⸗ lagerungen unterhalb der Erdoberfläche in den Ge⸗ birgsgegenden zumindeſt mit ausgelöſt wurden und die ſeismiſche Unruhe noch nicht abgeſchloſſen iſt. Brief aus Lampertheim A Lampertheim, 8. Nov. Vorgeſtern fand die dies⸗ jährige Feuerwehr⸗Inſpektion der Freiw. Feuerwehr durch den Kreisfeuerwehr⸗Inſpektor Breunig, Bensheim ſtatt. Bei der Beſichtigung der Geräte wurde alles in beſter Ordnung vorge⸗ funden, wie auch die Geräteübungen den Beweis er⸗ brachten, daß die Wehrleute von echtem Feuerwehr⸗ geiſt beſeelt ſind. Ein Brandangriff legte beſtes Zeug⸗ nis ab von der Schlagfertigkeit der Wehr.— Feſtge⸗ nommen wurde ein junger Mann aus Viernheim, weil er in einer hieſigen Wirtſchaft„Rotfront“ rief und ſich offen als Kommuniſt bekannte, — Die Zahl der Arbeitsloſen hat ſich zwar im vergangenen Monat etwas vermindert, doch wurde dieſe Zahl wieder dadurch aufgewogen, daß ſich Per⸗ ſonen, die ſeither ohne Beſchäftigung waren, dem eee Arbeitsamt zur Verfügung ſtellten. Zu Notſtands⸗ arbeiten werden noch 83 Perſonen verwandt. * Bruchſal, 9. November. Dienstag nachmitag traf unſer Ehrenbürger, Miniſterpräſident Köh⸗ ler, hier zum Beſuch der Eiſenbahn⸗Signalwerke ein. Direktor Berblinger begrüßte den Mi⸗ niſterpräſidenten und entwarf einen kurzen Ueber⸗ blick über die Entwicklung des Werkes, das vor dem Kriege rund 1000 Arbeiter beſchäftigte, heute aber nur noch 300 Arbeiter und 83 Beamte und An⸗ geſtellte. Miniſterpräſident Köhler verſprach in einer längeren Anſprache, dafür ſorgen zu wollen, daß eine Beſſerung gerade für dieſes Werk eintrete. Er ging dann auf die großen Erfolge der Regierung Hitler in der Bekämpfung der Arbeitsloſigkeit ein. Zum Schluß erinnerte der Miniſter daran, daß je⸗ der am 12. November ſeine Pflicht erfülle. . Nachbargebiete Vor 10 Jahren Lambrecht, 9. November. Aus Anlaß der 1 Wiederkehr des Tages, an dem ſeparg⸗ tiſtiſches Mordgeſindel in Lambrecht einfiel und drei achtbare Bürger nie derſchoß, fand am Mittwoch eine würdige Gedenkſtun de ſtatt. Punkt 4 Uhr ertönten die Fabrik- und Feuer ſirenen und in den Betrieben wurde die Ar beit auf zwei Minuten unterbrochen In den Schulen wurde auf die Bedeutung dez Tages hingewieſen. Der geſamte Stadtrat begab sc nach dem Friedhof, um an den Gräbern der Ott des Separatiſtenüberfalls Kränze niederzulegen Beim Bürgermeiſteramt lief folgendes Tele gramm ein:„An die Einwohner der Stadt Lam. brecht! Der Gauleiter der Pfalz und der Brigahe⸗ führer der SA als Bevollmächtigter der Obersten SA⸗Führung bei der Regierung der Pfalz grüßen in dieſer Stunde das arbeitſame Waldſtädtchen Jan, brecht. Sie gedenken des Tages der 10jährigen Ml derkehr des Separatiſtenüberfalls der tapferen de völkerung und der toten Männer, die in ſchwerer Zeit ihrem Vaterland ein leuchtendes Vorblld 91 Treue waren. Möge aus ihrem Opfer der Sezen der Kameradſchaft aller Schaffenden über 00 neues Deutſchland der Arbeit, Ehre und des irie dens kommen. Der Stellvertreter des Sonderbenn tragten des oberſten SA⸗Führers bei der Regierung in Speyer. gez. Röhrig.“ 5 Bayerns Kultusminiſter in Speyer * Speyer, 8. November. In der Großen Flug zeughalle in Speyer ſprach geſtern abend eiter Maſſenverſammlung der bayeriſche Kulinz⸗ miniſter, Gauleiter Hans Schemm⸗ Bayreuth. De Rieſenhalle, die gut 12 000 Perſonen faßt, war ii auf den letzten Platz von einer begeiſterten Menſchen⸗ menge beſetzt. Kultusminiſter Schemm hob in ſeinen zu Herzen gehenden Appell an die Bevölkerung die große Bedeutung des 12. November für die deutſch Nation, wie auch für die ganze Welt, hervor und ſetzte ſich ausführlich mit den drei Begriffen, Familſe Chriſtentum und Vaterland auseinander, von denen eines nicht ohne das andere zu denken ſei. Die über zeugende Rede des Miniſters wurde oft von tosenden Beifall unterbrochen. Am Schluß der Kundgebung fuhr der Miniſter nach Neuſtadt, um auch dort i einer großangelegten Verſammlung zu ſprechen, Schmuggler⸗Auto mit doppeltem Boden * Zweibrücken, 9. November. Durch die Zollſtelt Bruchhof wurde ein Saarkraftwagen der an der Pfalz kam, unterſucht und feſtgeſtellt, daß et einen doppelten Boden beſaß. Bei der Koy⸗ trolle der aus Luiſenthal und Wadgaſſen ſtammendeg Fahrer wurde feſtgeſtellt, daß es ſich um Schmuggler handelte, die Waren nach der Pfalz verſchoben hallen, Das Auto wurde daraufhin beſchlagnahmt und dis Fahrer feſtgenommen und nach Zweibrücken einge⸗ liefert. Auf Grund der beſchlagnahmten Korreſpog⸗ denzen konnte noch ein Helfershelfer in Ludwigs hafen verhaftet werden. * Ludwigsburg, 8. Nov. Die Bauſparkaſſe„Oe, meinſchaft der Freunde“ in Wüſtenrot nahm heute feierlicher Weiſe die Sonder zuteilung voz 25 Millionen Mk. Bauſpargeldern bor Es entfallen davon auf: Baden: 917 Verträge mit 2 675000 Mk.; Bayern und Rheinpfalz: Verträge mit 2770 000 Mk.; Preußen: 415 Verträge mit 5 620 000 Mk.; Sachſen: 122 Verträge mit 1655 0% Mk. Württemberg 804 Verträge mit 10 886 900 Mk) übrige Länder: 108 Verträge mit 1460 000 Mk, NSDAP-Miffeilungen Anordnungen der NSDAP Anordnungen der Kreisleitung Parole⸗Ausgabe Achtung, Ortsgruppenleiter! Am Donnerstag, 9. November, 14 Uhr im Schlageter⸗ raum der Kreisleitung in L 12, 2, wichtige Beſprechung. Die Ortsgruppenleiter des Stadtgebietes haben unbedingt perſönlich zu erſcheinen. Achtung, Wahlvorſteher! Die von der Stadtverwaltung zu Wahlvorſtehern be⸗ ſtimmten Parteigenoſſen werden hiermit auf Freitag, den 10. November, pünktlich 17 Uhr, in den Sitzungsſaal der Handelskammer in I. 1, 2, zu einer wichtigen Beſprechung eingeladen. Perſönlicheg Erſcheinen jedes einzelnen Wahl⸗ vorſtehers iſt unter allen Umſtänden erforderlich. Ge⸗ ſchäftliche oder dienstliche Verhinderung gibt es nicht. Für die Wählerſchaft wird am 12. November nach Aus⸗ Übung ihrer Wahlpflicht eine von der Reichspropaganda⸗ leitung entworfene Plakette als Erinnerungszeichen herausgegeben. Die 3 dieſer Plakette erfolgt im Amtsbezirk Mannheim koſteulos nach Ausübung der Wahlpflicht e Der Kreisleiter: Dr. R. Roth. Achtung! Sämtliche Parteigenoſſen und Parteigenoſſtunen, die Mitglieder der Sonderorganiſationen der NSA und der natfonglen Verbände ſind, werden hiermit angewieſen, ihre Wahlpflicht am 12. November zwiſchen 9 und 10 Uhr auszu⸗ üben, um dann reſtlos für den Wahlakt zur Verfügung zu ſtehen. Dieſe Zeit iſt einzuhalten. Ich mache ſämtliche Führer und Amtswalter der NS DAN für die Durchführung dieſer Auorbnung verantwortlich. Meldungen über Sänmige find au die Kreisleitung zu richten. Jeder Parteigenoſſe und jedes Mitglied der Sonder⸗ organiſationen der N DA iſt verpflichtet, am 12. Novem⸗ ber ſeine Wohnung zu beflaggen. Es darf keinen Angehöri⸗ gen der NS Da geben, der nicht im Beſitze einer Haken⸗ krenzfahne iſt. Ebenſo wird die geſamte Bevölkerung auf⸗ gefordert, für den 12. November zu flaggen. PO. Deutſches Eck. Zuſammenkunft ſämtlicher Amtswalter am Donnerstag, 9. November, pünktlich 8 Uhr, im Großen . Qu 2. dae Alle Körperbehinderten und Kranken laſſen ſoſort ihre Anſchriſt an die Parteileitung, Meerfeloſtr. 9, zwecks Abßolung durch Auto zur Wahl am 12. November zugehen. Ortsgruppe Humboldt: Samstag, 11. November, 19 Uhr, haben ſämtliche Wahlvorſtände, Hauptwahlkampfleiter, und die ernannten Schriftführer, ſowie Helfer im Orts⸗ gruppenheim, Humboldtſtr. 8, zu erſcheinen. Sandhofen. Donnerstag abend, 19.30 Uhr, Blockver⸗ ſammlung Zelle 2, Block 6, Lokal„zum Wiener Hof“. Neckarau. Donnerstag, 18.30 Uhr, im Lamm“ Appell aller Wahlvorſtände, deren Stellvertreter und Beiſtitzer, ſowie Wahlkampfleiter, Liſtenführer, Block⸗ und Hilfsblock⸗ warte. Rheinan. Sämtliche Einwohner, einſchließlich Vereine beteiligen ſich an der am Donnerstag, 9. Nov., 20.30 Uhr, ſtattfindenden Kundgebung auf dem SA⸗Sportplatz. Kreis⸗ leiter Dr. Roth wird ſprechen. Bund Deutſcher Mädel Am 18. und 19. November findet in Weinheim, Jugend⸗ herberge, ein Jungmädelführerinnenſchulungskurs ſtatt. Anmeldungen bis ſpäteſtens Montag, den 13. Novemebr, in N 2, 4. Die Zeitſchrift„Die Volksjugend“ iſt gekommen und kann in N 2, 4, abgeholt werden. Kinoſammlung für BoM. und Jungſchar erſt ab näch⸗ ſter Woche. Näheres in der Parole⸗Ausgabe. Schnitte für die reichseinheitliche Kleidung ſind gekom⸗ men und können von den Gruppenführerinnen in N 2, 4, abgeholt werden. NSBO Sämtliche Ortsgruppenbetriebsobleute und Betriebs⸗ zellenobleute ſprechen bis zur Wahl täglich auf der Kreisbetriebszellenabteilung der NS DA in I. 12, 2, vor. Die 2. Wahlſchrift iſt eingetroffen. Humboldt. Sämtliche Amtswalter der NSBO haben bis zum 12. November täglich im Humboldtheim 19 Uhr, zum Appell zu erſcheinen. 2 Neckarhauſen. Um 20 Uhr Sitzung im„Zähringer Hof“. Kampfbund für Deutſche Kultur E. V. Dienstag, 14. Nov., 20 Uhr Kunſthalle, letzter Vortrag von Herrn Dr E. Zeh Heppenheim:„Vom Oſeberger Totenſchiff bis zur Gegenwart. Eine Kunſtſchau zur Wek⸗ kung nordiſch⸗deutſchen Geiſtes“. Dieſer Vortrag iſt ab⸗ geſchloſſen und jedem zugänglich. Karten auf unſerer Ge⸗ ſchäftsſtelle und an der Abenskaſſe. Tage der Hansmuſik. Dauerkarten ſind ab Freitag, 10, November, auf unſerer Geſchäftsſtelle zu haben. Preis 1 4 und 1,50. Die Karten berechtigten zum Beſuch der ſechs Konzerte. Donnerstag, 9. Nov., Lehrgang für Laienſpiel und Feſt⸗ geſtaltung, Peſtalozziſchule, abends 7 Uhr. Es werden alle ſchon feſtgelegten Szenen geprobt! Hitlerjugend, Jung⸗ volk, Bo M und Einzelſpieler erſcheinen! Turnſchuhe mit⸗ bringen. N SKK. An alle Korpswarte und Bereitſchaftsführer! Am Samstag, 11. November, treten die Bereitſchaften des ganzen Bezirks Rhein⸗Neckar in Zivil mit ſämtlichen Fahrzeugen auf ihren Sammelplätzen an und fahren ge⸗ ſchloſſen zu den Rhein⸗Neckar⸗Hallen, wo ſie um 13.50 Uhr einzutrefſſen haben. Altive und fördernde Mitglieder haben an dieſer Auffohrt mit ihren Fohrzeugen teilzunehmen. Die Korpswarte ſind für die rechtzeitige Benachrichti⸗ gung ſämtlicher Beteiligter verantwortlich. In Uniform erſcheinen nur Bereitſchafts⸗, Zug⸗ und Gruppenführer. Die Stärkemeldungen ſind durch die Bereitſchaftsführer ſchriftlich abzugeben und müſſen die Anzahl ber angetre⸗ tenen Mannſchaften ſowie der PaW, Lc und Krafträder enthalten. NS. ⸗H AGO. Wallſtadt. Mitglieder, benutzt die angelegte Bibliothek! Dieſe vermittelt euch aus guten nationalſozialiſtiſchen Werken den Geiſt des Nattonalſoziglismus. Pg. Zimmermann, Buchenerſtraße 40, gibt die Bücher aus NS⸗Volkswohlfahrt Waldhof verteilt an nachfolgenden Tagen Lebensmittel: Donnerstag, vorm.—12 Uhr, Gruppe A—70 und Gruppe B 1190. Donnerstag, nachmittags—5 Uhr: Gruppe C 1— 450. Freitag, vormittags—12 Uhr: Gruppe D 1420. 8 nachmittags—5 Uhr: Gruppe E—310. Gruppe F ſcheidet vorläufig aus. Sandhofen. Heute, Donnerstag, werden von 8 Uhr ab am Bahnhof Kartoffeln für die Gruppen 4A, B, C und E ausgegeben. D und F fallen aus. NSKOV Feudenheim. Am Samstag, 11. November, abends 20 Uhr, findet im Gaſthaus„Zum Stern“ elne General⸗ Pflichtmitgliederverſammlung ſtatt. Der Reichsſchatzmeiſter: Der Reichsſchatzmeiſter gibt bekannt: Im Einvernehmen mit dem Stabsletter der po wird durch den Unterzeichneten hiermit folgendes angeordnet: Sämtliche Kaſſen⸗ und Buchführungen bei allen der Oberſten Leitung der PO unterſtellten Organiſationen werden einer eingehenden Reorganiſation unterzogen. Die oberſte Finanzaufſicht wird unmittelbar durch den Reichsſchatzmeiſter ausgeübt. Mit der praktiſchen Durchführung der Reorganiſation find anweiſungsgemäß die Reichsreviſoren beauftragt. Ihren Anordnungen iſt gemäß ihren Vollmachten unbe⸗ dingt Folge zu leiſten. Die Ausführungsbeſtimmungen und Dienſtanweiſungen gehen den einzelnen Organiſationen noch geſondert zn. München, den 2. November 1933. gez.: Schwarz 8 Der Reichsſchatzmeiſter gibt bekannt: Betreff: Verleihung von Ehrenzeiche der NSDAP. Unter Bezugnahme auf meine Bekanntgabe den 25. Oktober 1933, erſchienen in der NSg, Folge 28 don 25. Oktober, beſteht Veranlaſſung, darauf hinzu weises, daß bei der Entſcheidung über Verleihung des Ehren, zeichens die Mitgliedſchaft zur„alten NS DAP“, die an 9. November 1923 durch den ſeinerzeitigen Generalflaalk⸗ kommiſſar verboten worden iſt, ſchon aus techniſchen Grün, den nicht mehr berückſichtigt werden kaun. Das Ehrenzeichen erhalten alle jene Parteigenoſſen, welche nach Neugründung der NS Daß am 27. Febr. n eine Mitgliedsnummer zwiſchen 1 bis 100 000 zugewiesen erhielten und vom Tage des Eintritts in die Bewegung an gerechnet, ihre Mitgliedſchaft niemals unterbrochen haben. Geſuche um Verleihung des Ehrenzeichens m Mitglieber, welche dieſe Bedingungen für die 1 des Ehrenzeichens nicht erfüllt haben, ſind zwecklos bleiben unbeantwortet. Anträge von Mitgliedern um Verleihung bes 1 15 zeichens, die dieſe Bedingungen erfüllt haben, find her die Ortsgruppen und Gauleitungen der Reichs leltang vorzulegen. Geſuche, welche direkt an werden, erfahren eine nicht die Reichsleitung gerichte uuerhebliche Verzbge, rung, da dieſe Geſuche zwecks ordnungsgemäßer Vorlage an die Gauleitungen bzw. Ortsgruppen wieder du geleitet werden. M u 2. ber 193g. uche n, den 2. November geb: S wetz Parteiamtliche Bekanntgaben Wahlabzeichen der Reichspropagandaleltung Die Reichspropagandaleitung teilt mit: 6 Die Reichspropagandaleitung gibt für alle Lag ſen, die am Sonntag, den 12. November, ihrer W 1 genügen, für das geſamte Reichsgebiet Wablabzenge 5 aus. Der Verkauf oder die Verbreitung irgen 1 20 anderer Plaketten oder Abzeichen, die auf die llag ben zun nehmen, iſt aus dieſem Grunde für den Wah oten. gez.: Dr. Goebbels, Meichspropabasbate MAGGls Suppen sind nahrhaft o ĩe ve eh de RG MN Wen Nalurtope i deichtuec do e τοιιν Kurze Kochzeit» Mehr als 30 Sorten» Würfel für 2 Teller nur 10 Pfg. 5 W * N geſſen, lbes ecken Rhein; Hebde⸗ Neckar Kurpf Eding Neckar Brühl Leuter 7 18 Laden ſchieße geiſter vier 6 1000 det 1 para. brecht r nie: Feuer die At o chen ing bez egab ſic * Opfer egen. Tele⸗ dt Lam, Briggbe⸗ Oberſten grüßen en Lam en Me ren Be⸗ ſchwerez Vild ber r Segen her eln es Frie⸗ herbeauf⸗ eg ierung Flug, bend in Kultus th. Die war bis kenſchey⸗ n ſeinem ung die deulſche vor und Famil n denen ie über⸗ oſenden gebung dort in hen. 55 Zollſtelt der au daß et er Kon⸗ nmenden muggler n hatten, und die einge⸗ rreſpog⸗ udwigs⸗ iſſe„Oe; heute in g vo en bor räge mit z: 20 Verträge 1655 000 00 Mk. tk. eiſungen ert zu. barg. erleihung los und N W. * * * 17 5 2 Arthur Hoffmann 155 Ringe; 8. Ludwig Frank burgiſchen Herbſtwaldlauf ebenſo überraſchend wie über⸗ 5 1 5 hieß 0 ec 1 18115 e den favoriſterten Berliner Spezialiſten Göhrt ö eſem Schießen wird jedoch der früher übliche] und Klos. i ber 1115 e d Wpdern Is Tralning geßt Die ene, bie berge im 5 41855 uch in der kalten Zeit weiter, denn gerade die ideale von Kozo Kuſonoki in der hervorragenden Zeit von:31. Schießonlage der Mannheimer Schützengeſellſchaft mit über Stunden gewonnen. 1. ——— „Waldvöglein, erſchrick nicht, wenn du mich nachher ſiehſt, und laufe auch nicht ſchon vorher i weg, ich hole dich ab. Helmut, der Verſchollene.“ Linde ſtarrt auf die ſteile, feſte Schrift. Iſt es die Möglichkeit? Die anderen beiden müſſen gehört 2 1. ROMAN VON SRUNN H TL D E HOF MAN N haben, was ſie vor ſich hingemurmelt ha 9 85„Was iſt denn los“ fragt Ruth ſchnell. 5 Rt ound ER VERLAG BERLIN W e 2„Helmut!“ Linde hebt das weiße Papier andeu⸗ 13 tend hoch und ſchüttelt den Kopf.„Er muß im Thea⸗ 3 7. Da wird die Tü faeri 55 ter ſein.“ s g herein, im Ae 5„„Faktiſch? Helmut? Hier? Donnerwetter—“ ruft „Linde, Mädel— ich 155 lie 5 Einen Wald⸗ Hans. Selne ſchwarzen Augen bohren ſich geradezu Wel haf zu auf den Tiſch gel 1 18 mit dem Regi. in Lindes Geſicht, wirken beinahe ſchielend. Er iſt ſeur zu reden 5 1 FVV giſe grünlich blaß geworden und zerrt mit unſicheren Sie faßt Linde e den Hals. Der kommt Fingern an dem kleinen ſchwarzen Bärtchen unter ihre Lebhaftigkeit. 955 3557 der etwas degenerierten Naſe. Seine Verblüffung iſt Ruth hat ja cen Kole, 5: echt, und ſeine Enttäuſchung anſcheinend überwäl⸗ 1 N.. 1 d J Hlötzlich aber ſteht Griller in der Tür 1 1 3 7 a f 1 5 4 at on davon gehört, daß er zurück ſein 1„Verzeihe Ste, wwann ich ſchtöre, meine Dame“, 1 2 Du 12 0 5 en 5 näher, um Linde mächtig die Hand zu„Reine Spur. Keine Ahnung, daß er überhaupt iſc des n 4 75„ o noch lebt. Na, das wäre alſo nne Ueberraschung! „Ich habe 908 39 115 e 5 f e Donnerwetter, ja. Du freuſt dich hoffentlich? hnen doch zu verdanken, Herr„Doch“, ſagt Linde.„Ja, ich freue mich. Und vor 1 9 15 ihres Kleide 1 ungen beg ſchlag auf. 4— 5 N 4 7„„ 7 1, 57 recht einige gemeiner Spe Sonntag wegen d undener allen. De ielfrei, weil die des deutſchen 19. Nove 1 vier Spiele ebenfalls wieder hren iſt in ielverbot. So wird noch nicht einmal eihnachten t hoben. Aus den elen der erſten Kreisklaſſe ſind folgende Ergebniſſe zu vermerken: Ladenburg— Leutershauſen 411 Kurpfalz Neckarau 8 Brühl:2 Neckarſtadt— Heddesheim 90:2 abgebrochen 72 ger haben ſich endlich einmal auf⸗ Die Laden b ſt u r e geraift Sieg iſt do. Gegen die Nachbarn aus Leuters at man ſich gleich mächtig ins Zeug gelegt. De macht den denburgern Ehre. Die Leulersha weit von er früheren Form ent⸗ fernt. Wenn das ſo weit ht, dann wird ſich dieſer Klub, der doch vor zwei Jahren eine ſo glänzende Rolle gespielt hat, mit Abſtiegsſorgen abgeben müſſen. Auch die Brühler haben ſich aufgerafft und melden ihren erſten Stieg aus dem Spiel gegen Din Kur⸗ pfalz Neckarau. Noch iſt es Zeit für die Brühler. Heſinnt man ſich vielleicht doch noch auf ſeine vorjährigen Leitungen und knüpft on dieſe großen Tage an. Bedauerlicherweiſe müſſen wir aus dem Spiel Neckar⸗ ſtadt— Heddesheim einen Spielabbruch melden. Nicht weniger als drei Spieler, zwei von Neckorſtadt und einer von Heodesheim wurden herausgeſtellt. Mehrere Spieler blieben als Verletzte auf der Kampfſtätte. Das at mit Sport nichts mehr zu tun. Man wird abwarten müſſen, was die Unterſuchung der Sache ergibt. Wenn das Spiel auch für die Meiſterſchaft eine ganz beſondere Bedeutung hatte, ſo durfte man ſich doch nicht ſoweit ver⸗ geſſen, doß man jeden ſportlichen Anſtand vermiſſen läßt. Vereine Spiele gew. unentſch. verl. Tore Punkte Aves hem 4 2 0 0 22•1.0 Seckenheim— 4 3 1 0.1 71 Rheinan 5 3 1 1 223.7 728 Heddesheim 5 8 1 1 14.5 7·8 Neckarſtabt. 5 3 0 2 17.10 624 Kurpfalz Neckarau, 6 8 0 3 1412 626 Edingen 5 2 0 1913 4·6 Neckarhauſen 5 1 2 2:10:6 Dll 6 1 2 3 618 4¹8 Leutershauſen 5 1 1 8.20 327 o Ladenburg 5 1 0 4 7224•8 Kleinkaliber-Schießen Am 5. November 1933 fand bei herrlichem Herbſtwetter der vierte Kampf um die Stadtmeiſterſchaft der Hauptſtadt Mannheim ſtatt. Dieſer Kampf wurde auf der größten und modernſten Schießanlage Mannheims der Schützengeſellſchaft Mannheim, gegr. 1744, ausgetragen. Die erzielten Ergebniſſe waren äußerſt knapp: Schützen⸗ eſellſchaft Rheinau 808 Ringe; Schützengeſellſchaft Mann⸗ 05 gegr. 1744, 808 Ringe; Polizeiſchützenverein 807 Ringe; Schützenluſt Käfertal 784 Ringe; Schützenverein Sandhoſen 734 Ringe. Die goſtgebende Geſellſchaft hatte anläßlich dieſes Schie⸗ ens zur Unterhaltung ihrer Sportkameraden ein Jagd⸗ ſchießen auf laufende Keiler veranſtaltet, was reſtloſe Be⸗ geiſterung auslöſte. Der Androng hierzu war ſo groß, daß bier Keiler laufen mußten, und auch hierbei zeugten die Etgebniſſe vom großen Können der Schützen. Die aus⸗ geſetzten Preiſe errangen ſich: 1. Kenk; 2. Dr. Jander; „ Hausmann; 4. R. Müller; 5. A. Hoffmann. Das gleichzeitig ſtattfindende Abſchießen der gaſt⸗ gebenden Geſellſchaft, wozu ſchöne Ehrenpreiſe zur Ver⸗ keilung gelangten, ſah folgende Schützen als Preisträger: 1 Frank 88 Ringe; 2. Schmidt 85 Ringe; 3. Huge 84 Minze; 4. F. Müller 84 Ringe; 5. H. Fauth 82 Ringe. Nach Einbruch der Dunkelheit blieb man in den ge⸗ mütlichen Räumen des Schützenhauſes kameradſchaftlich beiſammen und überraſchend ſchnell konnte man zur Preisverteilung ſchreiten. Bei derſelben wurden auch die Sieger im Vereins meiſterſchafts kampf be⸗ blanntgegeben: 1. Friederich Müller 157 Ringe mit 15 Neue Mannheimer Zeitung/ Mittags Ausgabe Nummer 519 5. Seite 7 10⁰ Ständen, bietet hierzu beſte Gelegenheit. Wir hoffen, daß noch recht viele ſich dem edlen Schießſport zuwenden, um damit Körper und Geiſt zu ſtählen. Vadiſche Amateurboxmeiſterſchaſten „Der Gau 14(Baden) im Deutſchen Amateur⸗Boxverband wird ſeine Gaumeiſterſchaft im Februar in Mannheim zur Durchführung bringen, und zwar wurde ſchon jetzt die Box abteilung des R Mannheim mit der Ausrichtung betraut. Zu ſſen zu den Endkämpfen um die Gaumetſterſchaft we Bezirksmeiſter und Be⸗ zirkszweiten jeder Gew Die Bezirke ermit⸗ und zwar der Gauligakampf im Ringen Vs. 86 Mannheim— Siegfried Ludwigshafen Am Samstag abend begegnen ſich in der Turnhalle der Moll⸗ Realſchule Bf. 86 Mannheim und Sportverein Siegfried Ludwigshafen zum fälligen Verbandskampf um die Bezirksmeiſterſchaft. Für Siegfried gilt es, ſeine Spitzenſtellung in der Tabelle zu feſtigen, während anderer⸗ ſeits der Vf. 86 beſtrebt ſein wird, ſeine Poſition zu ver⸗ beſſern. Bis jetzt hat Siegfried ſeine beiden erſten Kämpfe gegen ASV. Ladenburg und Stemm⸗ und Ringklub Lud⸗ wigshafen hoch gewonnen, Vf. 86 dagegen mußte gegen Vf. Schifferſtadt und Eiche Sandhofen Niederlagen ein⸗ ſtecken. Die Mannheimer werden auch am kommenden Samstag gegen die körperlich ftärkere Mannſchaft von Ludwigshafen wohl kaum zu ihrem erſten Sieg kommen. Der Papierform nach müßten die Ueberrheiner diefen Kampf für ſich entſcheiden. Sie werden ſich allerdings ganz gewaltig anſtrengen müſſen, wenn es keine Ueberraſchung geben ſoll, die man der techniſch beſſeren Mannſchaft des Bf. 86 durchaus zutrauen kann. Auf den Ausgang dieſes wichtigen Gauligakampfes, von dem für beide Vereine viel abhängt, iſt man naturgemäß ſehr geſpannt. Der augen⸗ blickliche Stand der Kämpfe iſt folgender: Kämpfe gew. verl. Kampf⸗ Mannſch.“ punkte punkte Siegfried'hafen 2 2—:0 30:6 Eiche Sandhofen 2 2—:0 27:8 Bf. Schifferſtadt 2 2—:0 277 VfK. 86 Mannheim 2— 2 04:25 St. u. R. K.'hafen 2— 2 0·˙4 720 ASV. Ladenburg 2— 2 024:29 Mitteilung des Reich sſportführers Die Preſſeſtelle des Reichsſportführers teilt mit: In der Wiedergabe der Mitteilung über die Bildung des Deutſchen Wander⸗Verbandes iſt teilweiſe ein ſinnentſtel⸗ lender Druckfehler aufgetreten. Es muß richtig heißen: „Gruppe 3, Führer Karl Bückmann, M. d.., Deſſau, Haus des Reichsſtatthalters. Dazu gehören auch die Vereinigungen der Jugendbewegung hinſichtlich der über 18 Jahre alten Mitglieder, der Zeltlagerbewegung uſw. und der Freikörperkultur.“ Um die von der aufgetretenen Unklarheit betroffenen Aelteren⸗Gruppen der Jugendbewegung nicht zu beeinträch⸗ tigen, wird der Meldeſchluß für dieſe bis zum 25. Novem⸗ ber 1933 verlängert. Unplaciert blieb Meiſter Richter bei den Fliegerrennen um den„Großen Preis von Algier“, den Weltmeiſter Scherens im Geſamtergebnis gewann. Richter wurde nur Letzter. Schön⸗Buſchenhagen, die Italiener Piemonteſi⸗Dinale und die Franzoſen Mouton⸗ Boucheron wurden als weitere Teilnehmer für dos am 15. November beginnende 29. Ber⸗ Miner Sechstagerennen verpflichtet. Vor ſeiner Auflöſung ſteht der Deutſche Fußball⸗Club Prag, nachdem ihm am Sonntag die Bruttoeinnahme aus ſeinem Spiele gegen Kolin gepfändet wurde und er ſich außerſtande ſieht, ſeine Verpflichtungen zu erfüllen. Eine Generalverſammlung ſoll über die Auflöſung des Klubs beſchließen. Hornemann, der bekannte Berliner Polizeiboxer, zwang in Kopenhagen den däntſchen Mittelgewichtsmeiſter Knud Jenſen in der zweiten Runde zur Aufgabe. Der Darmſtädter Langſtreckenläufer Schilgen, der in die Reichshauptſtadt übergeſiedelt iſt, gewann den Branden⸗ „Auf geht's... nun zeigt, was Ihr könnt und was in Euch ſteckt, denn heute— da gilt's,“ ſo ſprach ich zu Euch, Ihr Männer von der Motor⸗SA, Ss und dem NS, als Ihr im Juli des Jahres an den Start der „2000 Km. durch Deutſchland“ gingt! Und Ihr habt es gezeigt, wo immer es war, was echter S A⸗Geiſt zu leiſten vermag! Wiederum laſſe ich heute meinen Ruf an Euch erſchallen „Auf geht'“, aber heute gilt er nicht wie ſonſt dem friſchen fröhlichen Sportkampf. Heute geht es um mehr, es geht um alles, um Deutſchland! Und darum geht mein Ruf, Ihr Männer von der Motor⸗ SA, SS und dem NScͤc auch heute nicht allein an Euch und er macht auch nicht bei den im DDAc nunmehr zu⸗ ſammengeſchloſſenen deutſchen Kraftfahrern halt, ſondern mein Ruf gilt heute der Geſamtheit der deutſchen Kraft⸗ fahrer. Du, deutſcher Kraftfahrer, der Dir ſeit 15 Jahren die Schmach des 9. November im Herzen brennt, der Du Dein Vaterland liebſt und keinen anderen Wunſch kennſt, als ihm zu dienen und in einem freien Deutſchland in Frieden Deiner Arbeit nachzugehen, ſei Dir Deiner Pflicht Deinem Volke gegenüber bewußt und trage auch Du an Deiner Stelle dazu bei, daß der Schickſalstag des deutſchen Volkes, der 12. November 1933, zum Tag der deut⸗ ſchen Ehre wird! Wenn am Mittag des 10. November in allen deutſchen Gauen die Glocken läuten und die Fabrikſirenen aufheulen werden, dann ſtoppe den Lauf Deines Motors, verharre eine Minute in ſchweigender Sammlung, laſſe die heilige Flamme des SA⸗Geiſtes in Deinem Herzen auflodern und ſchwöre Dir zu: Wir wollen kein Volk minderen Rechtes ſein, wir wollen den Frieden, aber einen Frieden der Ehre und Gleichberechtigung und niemals werden wir einen Pakt unterzeichnen, der unſere Ehre ſchändet! Der Führer iſt unſer und wir ſind des Führers! Und von dieſem Geiſt beſeelt, Ihr deutſchen Kraftfahrer, geht heran an den Tag der Wahl, den 12. November! Auf Euch kommt es an, daß keiner an der Wahlurne fehlt! Darum ſeid zur Stelle, das letzte Kraftfahrzeug hinaus in Stadt und Land und bringt den letzten Mann zur Wahl heran! Mit Adolf Hitler in die deutſche Freiheit! Der Chef des Kraftfahrweſens der SA und Führer des NSgag gez. Hühnlein, Obergruppenführex. Zwiſchenfälle in Strausberg Die Mittwochs⸗Rennen in Strausberg hatten wieder einmal ihre Senſatſon. zm Anmarſch⸗Jogdrennen zahlte der Totaliſator für den Sieg von Maronita unter E. Bieſſey die Rieſenguote von 1748:10. Die Stute des früheren Jockeys und jetzigen Troiners W. Michael hätte wohl kaum gewonnen, wenn ihr nicht die vielen Zwiſchenſälle während des Rennens zugute gekommen wären. Gleich beim erſten Sprung liefen in dieſem Drei⸗ jährigen⸗Ausgleich Ritterbonk, Exploſion und Steinbraut vorbei, am Waſſergraben ſtürzte Carxita und für Loretto wurde der Tribünenſprung zum Verhängnis. Sein Reiter erlitt bei dem Sturz eine leichte Gehirnerſchütterung. Im Graf⸗Jſolani⸗Rennen kam Rogau auf flacher Bahn zu Fall und mußte mit gebrochenem linken Vorder⸗ bein erſchoſſen werden. Die Ergebniſſe: 1. Siſyphus⸗ Rennen. Zweijährige, 1850 /, 1250 Meter: 1. H. Hopes Frauenfreund(H. Blume): 2. Amalgam; 3. Gleißner; 4. Lebensleid. Toto: 32; Platz: 35, 17, 18, 38. Ferner: Bitternis, Reſeda, Darius, Walmery, Coſa, Si⸗ cambria, Erdwall, Narhalla, Luffa, Flauſe, Jidutta. 2. Aumarſch⸗Jagdrennen. Dreijährige, Ausgleich 3, 1850 Mark, 3200 Meter: 1. W. Michaels Maronita(Bieſſey); 2. Schumi Mariza; 3. Fernſeherin; 4. Gardekommondeur. Toto: 1748; Platz: 70, 14, 19, 20. Ferner: Ritterbank, Hono⸗ rius, Exploſion, Steinbraut, Carita, Freytag, Voretto, Mary, Monſum. 3. Landſtürmer⸗Rennen. Lehrlingsreiten, 1850 4, 1800 Meter: 1. A. v. Borckes Grollenur(Lacina]; 2. Cornelia; 3. Wunderblume. Toto: 15: Platz: 11, 14, 13. Ferner: Radetzki, Sternkarte, Pelagon, Ypſilanti, Ilos. 4. Soldau⸗Jagdrennen. Verkaufsrennen, 1850 1, 8800 Meter: 1. C. Panſes Hebe(W. Hauſer); 2. Corox und Frag Papa im toten Rennen. Toto: 24, Platz: 11, 12, 11. Ferner: Liberius, Lockvogel, Inſtructor, Els, Palaſtwache, Sergeant. 5. Graf⸗Iſolani⸗Rennen. Ausgleich 3, 1850, 2000 Me⸗ ter: 1. E. Clauſes Rhodeſia(Streit); 2. Chinafeuer; 8. Kerner; 4. Fiametta. Toto: 105; Platz: 23, 19, 13, 17. Ferner: Lampos Sohn, Rogau, Eroica, Nomos, Nebukod⸗ nezar, Silbermöve, Melampos, Conſtable, Elch, Roxana. 6. Laland⸗Hürden rennen. 1850, 2800 Meter: 1. Frau Ch. Butzkes Beluga(W. Hauſer); 2. Rodrigo; 3. Kamerad⸗ ſchaft; 4. Matador. Toto: 99; Platz: 14, 23, 16, 17. Ferner: Paroli, Himmelfahrt, Corviglia, Terpſichore, Geſelle, Win⸗ termärchen, Kummer, Vigna. 7. Abentenrer⸗Rennen. Ausgleich 3, 1850 /, 1500 Meter: Frau J. v. Opels Anlaſſer(Narr); 2. Musketier; ö Deutſche Kraftfahrer heraus! o: 127; Platz Lachter Vergiß 3. Livius; 4. Tasmania. Tot Ferner: Ginſterblüte, Dianthus, lind, Dominikaner, Maiflieder, Mascotte, Oranier, Illo. Siegdoppelwette: Hebe— Rhedeſia 472:10. Neuß(8. November) 1. Lorbeer⸗Rennen. Zweijährige. 1800 Mk. 1. A. Weber⸗Nonnehofs Aigan(Janzen); 2. Hiſar. Toto: 24; Platz: 11, 88, Fe Falcade, Kaſtanienblüte, Ma Clochette. 2. Verkaufs⸗Rennen. 1600 Mk. 1600 Meter: meiun 1000 Meter: E 1. A. Stocks fr. Gaſſenjunge( Schmidt); 2. Medinus; 3. Mauſer. Toto: 29; Platz: 13, 35, 14. Ferner: Selim, Fortis, Mi⸗ ſtinguette, Loſung, Leitſtern, Heruler, Jungmanne. 3. Abenteurer⸗Rennen. 1800 Mk. 1200 Meter: 1. L. Klaps Milotti(Dreiskämper); 2. Bacchantin; 3. Edelweiß. Toto: 321; Platz: 42, 19, 13. Ferner: Gemſe, Blumen⸗ könig, Blackberry, Krokus. 4. Neußer⸗Jagdrennen. 4000 Mk. 4000 Meter: 1. Gebr. Röslers Liebeszauber(Pinter); 2. Roſenkrieg; 3. Stroh⸗ feuer. Toto: 18, Platz: 14, 16, 22. Ferner: Fino, Cham⸗ pagner, Georgia, Porto Flip, Spitzweg, Daband. 5. Kirſchblüte⸗Hürbenrennen. Ausgleich 3. 8000 Meter: 1. Frau A. Keims Hunding(W̃ 2. Fantaſta; 3. Sauſewind. Toto: 26; Platz: Ferner: Schwerthiel, Hatz, Jan von Werth, Fahrewohl, Stilet, Freude. 6. Prunus⸗ Ausgleich. Ausgleich 8. 1600 Mk. 2400 Meter: 1. Frl. M. Jacobs Franziskus(Pinter); 2. Reichsmark; 3. Nemrod. Toto: 25; Platz: 14, 24, 30. Ferner: Hen⸗ vill, Ilſenburg, Mauerbrecher, Weltmeiſter. 7. Lycaon⸗Ausgleich. Ausgleich 3. 1600 Mk. 1400 Meter: 1. H. Pudenz Heli(Knoche); 2. Schloßfrau; 3. Pieta. Toto: 63; Platz: 25, 10, 17. l Nebögj, Onega, Pfſennig⸗ kommſchnell, Maekubee, Modeſta, Droſtei, Mafant. Sieg⸗Doppelwette: Liebeszauber— Hunding: 41:10. Af Mannheim Sportverein Waldhof tige Be⸗ 1600 Mk. iedemann);: 13, 18, 15. Avitus, Der kommende Samstag bringt eine ſehr wich gegnung. Es treſſen ſich nachmittags auf dem BfR⸗Platz bei der Eichbaumbrauerei die beiden Tab. lenführer, Sportverein Waldhof(Deutſcher Handballmeiſter der DSB) und VfR Mannheim. Beide Mannſchaften haben bis jetzt nur je einen Punktverluſt zu verzeichnen. Für Waldhof wird es ſich darum handeln, den in Nußloch verlorenen Punkt wieder gutzumachen, während der Bf alles daranſetzen muß, gerade gegen den deutſchen Meiſter gut abzuſchneiden. Seit dem letzten Verbandsſpiel am 15. Januar 1938 iſt dies wieder die erſtmalige Begegnung. Schwimm-Europameiſterſchaften Frankreich beſchickt Magdeburg Der franzöſiſche Schwimm⸗Verband hat auf ſeiner letz⸗ ten Sitzung im Prinzip beſchloſſen, zu den Europameiſter⸗ ſchaften 1934 in Magdeburg ein ſtarke Mannſchaft zu ent⸗ ſenden. Frankreichs Schwimmer werden im nächſten Jahre oͤrei Länderkämpfe im Auslande austragen. Am 22. Juli treten ſie gegen Deutſchland an; für dieſen Kampf ſucht der Deutſche Schwimm⸗Verband bekanntlich noch einen Ver⸗ anſtalten. Am 29. Juli iſt Holland und am 5. Auguſt Bel⸗ gien der Gegner der Franzoſen. Dr. Otio Peltzer ſtartet beim III. Feſt der Sportpreſſe in Frankfurt a. M. am 25. November in einem 1000 Meter⸗ Einladungslauf. Für den Sprinterkampf dieſes Feſtes hat auch der Pirmaſenſer Hornberger gemeldet. 28 Spiele zugunſten der Winterhilfe werden am 3. De⸗ zember im Gau VII(Nordmark) des Deutſchen Fußball⸗ Bundes ausgetragen. Am Berliner Sechstagerennen vom 15. bis 21. November wird vorausſichtlich Steher⸗Weltmeiſter Lagquehay⸗Frank⸗ reich als Partner von Oskar Tietz teilnehmen. Hans Nüßlein, der deutſche Tennis⸗Weltmeiſter der Be⸗ rufsſpieler, hat ſich jetzt an die Verhältniſſe in Chile ge⸗ wöhnt; in Valparaiſo konnte er an Pilo Facondi ganz über⸗ legen mit:1,:4 Revanche nehmen. Ein Tennisduell Plaa— Cochet gab es in Beziers (Fronkreich). Martin Plaa blieb dabei nach einem ſehr ſchönen Kampfe mit:6,:4,:5,:5 ſiegreich. Richter und Möller nehmen am Samstag an den Rad⸗ rennen in Paris teil. Richter trifft auf die europäiſche Fliegerelite mit Scherens, Michard und Graſſin, Möller ſtartet gegen Giorgetti, Patllard und Graß. Geſchäflliche Mitteilungen „Wie das Brezelbacken“ pflegt man zu ſagen, wenn etwas raſch vonſtatten geht. Im Nu kann man ſich auch aus einem Maggi⸗Fleiſchbrühwürfel durch einfaches Auf⸗ löſen in 4 Liter kochendem Waſſer eine trinkfertige, gold⸗ klare und reinſchmeckende Fleiſchbrühe bereiten. Dieſe Fleiſchbrühe ſteht einer hausgemachten im Geſchmack nicht nach; ſie iſt ebenſo appetitanregend und allgemein be⸗ lebend. S450 Voktor“ meint Linde ehrlich. „Ihrer Schtimm habet S 1 38 1 8 0 e s zu verdanke, die, wo oll Ihrer Kehl drin habet“, wehrt Griller ab.„J Ihne bloß d' Hand ſchüttle, i muß weiter.“ 9 0 macht vor Ruth eine betont förmliche Verbeu⸗ 100 und geht trottenden Schrittes mit hängenden 115 a an denen wie immer die Manſchetten weit ſüs dem Anzug ragen, wieder hinaus. 115 bedeutet denn das?“ fragt Linde beſtürzt. 8 du was mit Griller gehabt, Ruth?“ 955 zuckt die Achſeln. bos einbildat noch nicht ſeine Mucken? Was der ſic S1 uhildet! Iſt er vielleicht mein Vormund?“ le bleibt in ihrer rätſelhaften Frageſtellung als abermals geklopft wird. Hans Hochkirch ber ihm 55 Garderobe, und der Logendiener, der hin⸗ lng e Tür ſchließt, überreicht Linde einen Um⸗ „Nett, daß du hier biſt, Sie ſchü 1 kita Hans, guten Tag.“ ttelt ihm die Hand, ſtellt mit flüchtigem ſeſt, daß Ruth bis in den Ausſchnitt s leicht errötet, während er ſie etwas be⸗ rüßt, und reißt dann ſchnell den Um⸗ allem bin ich furchtbar neugierig auf ihn.“ „Alſo, da will ich heute abend nicht weiter ſtören. Ich nehme an, du erwarteſt den Onkel nach der Vor⸗ ſtellung?“ „Ja, aber er iſt doch ſchließlich auch dein Onkel, Hans. Willſt du nicht dabei ſein?“ „Ich werde ſpäter Gelegenheit nehmen, mich ihm vorzuſtellen, dieſem bemerkenswerten Mitglied un⸗ ſerer Familie, auf die er bisher keinen geſteigerten Wert gelegt hat“, verſetzt Hans Hochkirch biſſig und markiert ſeine Beſtürzung mit betont gleichmütigem Lächeln.„Sie wollen der Vorſtellung weiter bei⸗ wohnen, gnädiges Fräulein?“ wendet er ſich ſodann an Ruth Geisler.„Ich nehme wenigſtens an—?“ Er ſtreift ihre Aufmachung mit kurzem, aber an⸗ erkennendem Seitenblick.„Wenn Sie mir geſtatten wollen, begleite ich Sie zurück.“ ö „Ich habe gar keine Eile“, ſagt Ruth ſchnell. „Unſereiner hat ja Vorſtellungen genug zu genießen. Außerdem fehlt mir für Wagner das höhere Ver⸗ ſtändnis. Ich bin nur Lindes wegen hier.“ „Im Gegenteil, ich fühle mich geehrt.“ Es liegt etwas in der Luft, das ſie nicht zu deuten weiß, aber mit leiſem Unbehagen fühlt. Als die Klingel ſchrillt, verabſchiedet ſich der Vet⸗ ter, verſichert wiederholt, daß er ihr„Debut“ fabel⸗ haft und„hervorragend“ gefunden habe und ihr ohne Riſiko eine glänzende Kritik vorausſagen könne. Ruth ſchließt ſich ihm an; Linde hat das eigentlich auch er⸗ wartet. „Ich komme morgen mal vorbei“, ſagt ſie mit ver⸗ ſtohlenem Händedruck, der ſich heiß und heftig anfühlt Linde atmet auf. Marion haßt jedes Gedränge. Darum wartet ſie, bis ſich der Anſturm auf die Garderoben gelegt hat. Iſt es ihr eigentlich ſchon vorgekommen, daß ſie ſich ſelbſt um ihren Pelz zu kümmern hatte? Kaum. Sie denkt darüber nach, während ſie abſeits ſteht und wartet. Faſt unbewußt ſchießen ihr ſolche Gedanken durch den Kopf. Unzuſammenhängend. Helmut— Linde—. War er gekommen, um ſie zu hören? Wahrſcheinlich. Würde er ſie aufſuchen? Vermutlich. Hatte er ſie ſelbſt, Marion, geſehen? Wohl nicht. Ihr Blick fällt auf den Spiegel am Pfeiler gegen⸗ über. Man müßte etwas Rot auflegen, denkt ſte. Vergißt es aber. Jetzt kommt ſie an die Reihe. Es iſt ſo kalt hier. Das Foyer iſt auch ſchon halbleer. Zugluft kommt vom Bühnenhaus her. Ob Linde nun wirklich eine Zukunft als Sängerin hatte? Vielleicht. Es geſchah der Tochter zuliebe, daß ſie hergegangen war. Und es war ganz gut geweſen. Sie wickelte ihre zierliche Geſtalt eng in den wei⸗ chen, ſchwarzen Seal. Er bewahrt das zarte Aroma mancher Abende, die für ſie ſtrahlender geweſen waren als dieſer. Man wurde alt. Mußte wohl mit Grazie zurücktreten. Komiſch eigentlich! Als letzte verläßt ſie das Veſtibül, ſteht etwas hilflos und verloren vor dem Portal. Es regnet müde und gleichmäßig. Wer war denn das? Da ſtand ein Mann in Leder⸗ joppe und Mütze, ſeine langen dunklen Hoſenbeine mit tadelloſer Bügelfalte ſtechen merkwürdig davon ab. Eigentümliche Aufmachung. Und worauf wartet er? Jetzt ſieht er ſich um, erkennt ſie, grüßt. „Ach Gott, Herr Block, nicht wahr? Waren Sie im Theater? Ja? Hm.— Warten Sie noch auf je⸗ manden? Nein? So. Unangenehmes Wetter—“ „Das geht mir tatſächlich genau 0“ lacht Hochkirch erleichtert.„Du nimmſt es doch hoffentlich nicht übel, Linde?“ Während ſie das ſo vor ſich hinſpricht, hängen ihre Augen prüfend an ſeinem Geſicht. Grotesk! Irgend „Ich warte auf einen Fahrgaſt“, erklärt Block plötz⸗ lich verbiſſen.„Ich muß nämlich noch etwas ein⸗ bringen in dieſer Nacht.“ „Haben Sie denn Ihren Wagen hier?“ fragt Ma⸗ rion mit dem Unterton einer kleinen Hoffnung. „Würden Sie vielleicht— ſo freundlich ſein? Ich weiß nämlich nicht— ob meine Tochter— ich möchte jedenfalls nach Hauſe.“ „Selbſtverſtändlich gern.“ Block geleitet Lindes Mutter zu ſeiner Droſchke, die feucht glänzend an der Ecke ſteht, und kurbelt an. Worauf wartet er hier eigentlich noch? Als Linde allein geblieben war, hatte ſie ſich auf die Chaiſelongue gelegt und in der„Muſikwelt“ ge⸗ blättert. Aber ſie iſt nicht ſo ganz bei der Sache. Drau⸗ ßen ſang jetzt die Müller⸗Neuſtadt Brünhildes Er⸗ wachen. Sie hatte eine„fabelhafte“ Stimme, in die⸗ ſem Falle wäre das von Hans bevorzugte Adjektiv am Platze geweſen. Wie eine Orgel. Aber etwas korpulent war ſie ſchon mit ihren gut fünfzig Jahren, Ob man es auch mal ſo weit bringen würde? Zu ſolcher Künſtlerſchaft? Linde würde die Korpulenz gern in Kauf nehmen. Sie blättert weiter. Abbildungen von den bevor⸗ ſtehenden diesjährigen Feſtſpielen in Bayreuth. Ste betrachtet die einzelnen Darſteller heute mit einem ganz anderen Gefühl, das man etwa mit hoffnungs⸗ voller Zugehörigkeit bezeichnen könnte. Was Wolf ſich wohl denken mochte. Welchen Ein⸗ druck er gehabt hatte? Er verſtand eigentlich nichts davon, aber er hatte immer ein geſundes Urteil. Ste hätte es gern gewußt. Dann iſt ſie wohl ein bißchen hinübergedämmert, kommt plötzlich zu ſich, als ſie Stimmen au der Tür hört. Schritte, die anhalten. Sie ſpringt raſch auf. Hatte es nicht geklopft? f „Herein!“ Das iſt alſo Helmut! Die Bewegung, die beim Anblick des Mannes ſeines gebräunten, ſcharf geſchnittenen Geſichtes mit den hellen Augen, unmittelbar und unbegreiflich ihr Inneres ergreift, muß ſich ganz deutlich auf ihrem noch etwas ſchlafbefangenen Geſicht ſpiegeln. Helmut zögert, faßt ſie ins Auge. Es fährt wie ein kurzer Blick durch das klare Grau. Betroffenheit, von ſchneller Selbſtironie überholt. Gleichzeitig gehen ſie aufeinander zu, reichen ſich die Hände. etwas in ihrem Blick ſcheint ihn zu irritieren. (Fortſetzung folgt) 5 6. Seite/ Nummer 519 Neue Mannheimer Zeitung/ Mittag⸗Ausgabe Donnerstag, 9. November 109) 25 g———————. eee e— äèœ:ͤꝛnᷓ ü ᷑æę́ ᷑ʃẽ.kü— ³ĩÆ?dkkü ³ sen geen 5— 0 7 0 77 2. Filmrundſchau Me-&Mulse Huch æntadtselt ̃ 2 g 5 Univerſum Mannheim i 0 Ein Spionageroman aus der Wirklichkeit Nur noch heute läuft der ſchöne Film„Die oon e Berlins ſonderbarſtes Gebirge macht zur Zeit„„. 255 5. l 550 Niederrhein“. Ab morgen der große Heiterkets, von ſich reden. Es ſind nicht die Müggelberge und Marie⸗Louiſe iſt gelöſt, die] Leutnantsaffären hat ſchließlich jede Meiſter⸗ erfolg, das Volksſtück aus den bayeriſchen Berna peul f e. rſpionin enträtſelt. In ſpionin, deren Abenteuer eines Tages in der Ver⸗ 5 Wolfgangſee“ mit den beli 7 a guch der Grunewald. Denn ſo ſehr dieſe Höhen ee,. me ieh Marken i Solln 9 end 9875„Hochzeit am Wolfgangſee“ mit den beliebten Mün⸗ Die züge beſſer Hügellandſchaften in der ſchönen 1%% ᷑ VT ee durch r e en wers] chener Darſtellern Roſe Stradner, Hugo Schraher am 90 1 e g 3 80 5 5 g mit, daß ſie eben die ſiebenundzwan⸗ den. Die ſiebenundzwanzigjährige Marie⸗Louiſe Mar⸗ und Hanſi Nieſe, Elſe Elſter, Max Gülſtorff Oel— 80 Jahreszeit Tagesgeſpräch bilden, bei den Ver⸗ die⸗Louiſe Martin, geſchieden, tin, geſchieden, ohne Beruf, hätte dieſe Affären aber Sim 7 Guſtl b eee G Ritterba. Aal Gebüh abredungen zu den beliebten Berliner„Partien ins 1 zt hätte. Die Verhaftete war im doch nicht ſo anhäufen ſollen. Mit dem Leutnant Es 15 Ein fröhliches Spiel 1 5 der schönen Ber ene Irüne“— jetzt im Spätherbſt ſind ſie ungaſtlich, und Beſitze eines kanadiſchen Paſſes, zu dem ſie aber[Vilho Pentikainen, als„photographiſcher Fachmann“ ſelbſtverſtändlich mit wunderbaren Aufnahmer 90 110 man kümmert ſich nicht weiter um ſie. In der Ber⸗ offenkundig auf unrechtmäßigem Wege gekommen dem finniſchen Generalſtab zugeteilt, hätte ſie zweifel⸗ ausgelaſſene Darſteller und eine reizende Scha 5 ein N liner Oeffentlichkeit wird zur Zeit vielmehr von den War. Denn ſie ſpricht nur gebrochen engliſch, deutſch los ein bißchen vorſichtiger ſein müſſen. Denn an muſik. age wieder ſogenannten Schweſelbergen im Oſten der Reichs und franzöſiſch dagegen ganz fließend. Ihre wahre der Geſchichte mit dieſem Leutnant iſt ſie nun ſelbſt 4 Fier ptſtadt geſproche i eine 8 1 Identität iſt bis zur Stunde noch nicht aufgeklärt, geſcheitert— entgegen allen Geſetzen der Abenteuer⸗ 5 tadt geſprochen, weil eine ſorgſame Kommunal⸗ es ſteht aber feſt, daß es ſich um jene Frau handelt literatur, nach denen die Leutnants Selbſtmord zu Scala⸗Theater 1 politik es ſich endlich angelegen ſein läßt, dieſe Er⸗ Af die die Nach nſte 1 8 515 ge 1. 95 chen haben d 0 die kleid ten Tänzeri*** S 01 Lei hebungen des Geländes forkzuſchaffe Es is 9 75 5 die Die Nachrich iſte und Spionageabwehr⸗ begehen haben, indes die verk eideten Tänzerinnen Nur bis einſchließlich Sonntag„Die ſchbuen 118 0 bungen des N 90 ändes fortzuſchaffen. Ss iſt näm organiſationen in ganz Europa, ja ſelbſt in Amerika zigarettenrauchend in den Luxuszug ſteigen, dem Tage in Aranjuez“ mit Brigitte Helm Guſtan bahn lich ein künſtliches Hügelgebiet, klein nur, aber den⸗ und Aſien Jagd gemacht haben: um die geriſſene nächſten Abentener entgegen. Gründgens, Wolfgang Liebeneiner Veſpernam* noch auffallend durch ſeinen ſonderbaren Charakter. ſowjetruſſiſche Emiſſärin, die unter dem etwas ſenti⸗ 5 Tiedtke Die Pyrenäen Biarritz und San Sebastian f In einer Ausdehnung von mehr als 100 Meter Länge mentalen treudeutſchen Namen Marie⸗Louiſe reiſt. Was nun den Leutnant Vilho Pentikainen betrifft, Südſpanien mit den maleriſchen Trachten ſteigen bis zu 25 Meter Höhe die Abraummaſſen der[Am berühmteſten iſt dieſer Name vor einigen Mo⸗ ſo dachte er aber keineswegs an Selbſtmord um rigen Tänzen, mit dem mitreißenden Rhythmus e Chemiſchen Fabrik in Köpenick auf, in einer naten geweſen, als Baillie Stewart, Leutnant der Marie⸗Louiſes ſtrahlender Augen willen. Monate⸗ ner Melodien, bilden den Rahmen dieſes ſchbng Mächtigkeit von einer halben Million Kubikmeter. ſchottiſchen Hochländer, vom Kriegsgericht zu 5 Jah⸗ lang— ſo ſtellt die finniſche Staatspolizei nun feſt— Fflms. 1 Viele Wenig machen ein Viel: das beſagte Fabrik- gen Tower verurteilt wurde. Er ſoll in Verlin mit war er mit ihr im Bunde. Ahr ubergab er alle ſeine werk hat vor etwa dreißig Jahren hier karrenweiſe Marie⸗Louiſe in Beziehungen geſtanden haben, in ge⸗ e eon Plänen und Modellen. Oh, 15 1 5 ſtark ſchwefelhaltige Abraummaſſen ablagern laſſen. e 1 05. 1 e daß die e„ 5 77. e ee 5 umtant Nun ſtellt 95 Köpenicker Unterneh ert ft ſeit neueſten Karabinermodelle der ſchottiſchen Regimen⸗ ſors, und die ganze Welt war himmelb au. Is aber 10 Ealeucleꝛ del doch e das Köpeni ſchon fei ter„im Beſitze einer fremden Macht“ auftauchten. der Horizont ſich umdüſterte, da eines Tages ein Vor⸗ Ages zinge längerer Zeit kein Nitrit mehr her, und nur noch die geſetzter den Leutnant Pentikainen ſo nebenbei fragte, zahn u mächtige Halde der Abräume erinnert an die frühere 5 woher er denn die Mittel nehme, um ſeinen Aufwand Donnerstag, 9. November 100 Fabrikation. Der Schwefelberg liegt verlaſſen und e e i mit der ſtadtbekannten ſchönen„Kanadierin“ zu be⸗ W„Prinz Fr Denen Schu. Derzeit häßlich da, und er verunſtaltet das Stadtbild der ein- land. Berlin“ eee A 1 ſtreiten, da griff der Leutnant keineswegs nach dem aſen ogg Nörn 0 von Kleit, Deutſche Bühne Laßt 1 1 5 tigen Wendenſieblung zwiſchen Dahme und Spree. 1 11 5 e e e e ſtandesgemäßen Revolver. Er ſtieg vielmehr in 8 Pfalzban Ludwigshafen:„Cavalleria ruſticang“ von Piet erleichte Schon verſchiedentlich iſt verſucht worden, dieſen läſti⸗ 967 1 z 555 1 85 17 5. Zug, nicht gerade in einen filmbaften Nordexpreß, Mascagni,„Der Bajazzo“ von Ruggiero Leoncavalt, gramme 1 Veig fortauſchaffen aber 5 hat nicht 9e 0 50 9 wie 5 F 1 1 ſondern ſchlicht in die Lokalbahn, die zur ruſſiſchen Deutſche Bühne, 20 Uhr. g lr ein F e N ang Jonden Leutnant Seiner Majzeſtät des King, einer Grenze führt, dieſe überſchritt er bei Nacht und Nebel Städtische Hochſchule für Muſik und Theater: Von ch eg ſten Wert, und niemand kauft die Abraummaſſen. Handlung, nebenbei bemerkt, die bis heute nicht ganz und, drüben angelangt, ſchrieb er eine Grußkarte an bis 19.50 Uhr Univ.⸗Prof. Dr. Hch. Beſſeler⸗ Heidelberg 0 Das Köpenicker Bezirksamt kann es ſich nun nicht aufgeklärt iſt. Selbſt nach ſeiner Verurteilung, auch Maxie⸗Louiſe: ob er ſie nicht bald in Moskau erwar⸗„Muſikgeſchichte von Bach bis Mozart. 4 1 9 leiſten, die Koſten für die Abtragung der ſchwefligen heute noch, beteuert Baillie Stewart ſeine Unſchuld. ten dürfe. Weißt du, was das heißt: Sehnſucht... Städtiſche Kunſthalle: Lichtbilder⸗Vortrag von Prof, dr 555 174 Abräume, die inzwiſchen ſteinhart geworden ſind, ſo Er beſtreitet entſchieden, daß ſeine Verbindung mit 1 eie über„Deutſche Klöſter des Mi 50 daß ſtie auseinandergehauen werden müſſen, auf- 15 e in welcher Rolle die Emiſſärin Was das heißt, wenn ein flüchtiger Hochverräter Piansiart 15 uhr Vorführung g 19 0 zubringen. Deshalb ſind die Köpenicker Stadtväter 1 8 9 85 e 885 irgendwie eine ebenſo ſchöne wie geheimnisvolle Ausländerin Kleinkunſtbühne Libelle: 10 Uhr Lach nachm 20.45% 40066), auf den Gedanken gekommen, den Berg zu verſchen⸗ ware e. in Moskau erwartet— das zumindeſt wiſſen die Gaſtſptel Enſemble Emil Reimers. N 1 ken. Wer ihn haben will, zu irgendwelchen Zwecken, e e e een 9 1 0 Herren auf der Staatspolizei ganz genau.. Palaſt⸗Hotel Mannheimer Hof: Konzerk und Tanz. Neu er kann ihn bekommen— er muß ſich nur verpflichten, 1 Armee 15 5 Gentlemen 0 5 Lebenden 9215 91 5 Grußkarte iſt niemals in„den Beſitz der Adreſſatin Ringkaffee: Venezioniſcher Abend. Beſchaff ihn auf alle Fälle wegzuſchaffen. Und jetzt iſt ganz Zeugenausſage Marie⸗Louſſes 1 ätte el könne gelangt. Statt des Briefträgers erſchienen die De⸗ Friedrichspark: 15 und 20 Uhr Kaffeeſtunde der Südbent⸗ eſpummt wer iich in Köpenick einfinden wird% 155 4 5 ſen 1 15 5 tektive in der Wohnung, wo gerade eine heitere Ge⸗ ſchen Hausfrau. . 25 1555 5 8 2 e V reizvolle„ begreiflicherweiſe ſellſchaft verſammelt war. Der Polizeibericht nennt Lichtſpiele: UAniverſum:„Die vom Niederrhein“, 0 U um ſich das herrenloſe Schwefelgebirge zum Geſchenk vor, engliſchen Boden nicht zu betreten. Jetzt ge⸗ nicht alle Teilnehmer mit Namen: aus einem ſehr Alhambra:„Der Tunnel“.— Roxy:„Ein Unfſche über di machen zu laſſen. winnt der Senſationsprozeß um den Offizier im einfachen Grund. Die Namen der Teilnehmer an barer geht durch die Stadt“.— Scola:„Die ſchü 0001 g 5 Tower einen ganz neuen Aſpekt. Da man Marie⸗JMarie⸗Louiſes Abendgeſellſchaft haben ſich noch nicht e ee e„ dbuſchan — Eine merkwürdige kleine Geſchichte hat ſich un⸗'] Louiſe im befreundeten Finnland feſtgeſetzt hat, be⸗ feſtſtellen laffen. Die Verhafteten verweigern jede Wund ſchl längſt zwiſchen einem ſerbiſchen Landſtädtchen und ſteht vielleicht eine Möglichkeit, ſie zwangsweiſe zum Ausſage, man erkennt deutlich die gute Schule des 78 7 9 0 der Reichshauptſtadt Berlin abgeſpielt. In der Bel⸗ Erſcheinen vor dem Kriegsgericht in London zu bolſchewiſtiſchen Nachrichtendienſtes. Bei Lungenleiden, chron. Huſten, Bron⸗ Aiſenez grader„Politika“ iſt darüber eine kleine Plauderei bringen. Kann ſein, daß ihre Zeugenausſage tatſäch⸗ Niemand beſtreitet, auch der Mitverteidiger nicht, chial-Aſth Blut t, all em Sch üch Aa geſchrieben worden. Der Titel heißt„Der verfluchte lich einen verhängnisvollen Juſtizirrtum aufzuklä⸗ daß der finniſchen Staatspolizei ein Fang gelungen 0 5 ae 8 8 n 1 9175 15 15 g 72 77 Sahwaber Pabel mus man dic oer Auger belten. den vermüche, Der ſehr ehrenwerte hier mae i ür ben r gang Euronn fantbar fein mugze, kur ehre gegen e daß in Serbien auf dem flachen Lande von den[Govern, Mitglied des Unterhauſes, hat bereits einen] Marie⸗Louiſes heitere Abendgeſellſchaft— ſo erklärt Sungengewebes, wirkt ſchleimlöſend, blutbildend, appetit Umwan Deutſchen vielfach ſchlechthin als von den„Schwa- parlamentariſchen Antrag in dieſer Richtung ein⸗ der Polizeipräſident perſönlich— iſt eine der gefähr⸗ anregend und nervenberühigend.— Giftfrei und unſchä, Veſter ben“ geſprochen wird. Dieſer Sprachgebrauch kommt gebracht. Ob aus der Affäre Baillie Stewart ſchließ⸗lichſten internationalen Spionggebanden in ruſſiſchem 1 ſbe Viele 1. e 1 1 1 1 11 offenbar daher, daß ſeit Jahrhunderten in den Ge⸗ lich ein engliſcher Fall Dreyfuß wird? Solde geweſen, der nun das Handwerk gelegt iſt. in allen Apotheken. Aufk rn 6 von 4% eine we bieten des heutigen Serbiens ausgewanderte Schwa⸗ osten und derb llerfirma Carl um 10 ö ben anſäſſig ſind, vor allem in der Batſchka. In unſe⸗ 8 g g.—. 5* Bühler, Konſtanz a. B. Sl! lch, abg rer Geſchichte iſt nicht an dieſe dort angeſiedelten]beamten, von denen einer ſogar mit dem Millionär J Zeit. Die Reichtümer, die der Neureiche um ſich auf⸗ 5 1 5 Schwaben, ſondern an die Reichsdeutſchen gedacht, die Grenze überſchritt. March ſollte wegen Hochver⸗ zuhäufen verſtand, zogen bald die Aufmerkſamkeit a wert der wenn von„Schwaben“ die Rede iſt. Die„Politika“ rats belangt werden, ferner war er des Betruges am der Regierung auf ſich, die mit March in Unterhand⸗ ö werks berichtet alſo, daß ein kleines ſerbiſches Städtchen vor Staate und anderer ſchwerer Verbrechen angeklagt. lung eintrat wegen des Tabakmonopols. Im Zu⸗ 11 11 einiger Zeit telephoniſche Verbindung mit Deutſch⸗ March war als armer Teufel nach Spanien gekom⸗ ſammenhang mit den Pacht⸗ und Garantieſummen 1 86 land erhielt, und es verſteht ſich, daß man auf dieſen men, hatte alle Straßenberufe durchgemacht, bis er für dieſe Monopoleinrichtungen ſollen ſchon die erſten g. Fand zur freie techn iſchen Fortſchritt außerordentlich ſtolz war. Die ſchließlich beim Tabakhandel hängen blieb. Er war Betrügereien vorgekommen 1 Druckerei Dr. b daß eig Telephonverbindung wurde durch ein amtliches Ge⸗ eine Fabelfigur der ſpaniſchen vorrevolutionären 8 Für unverlangle Beiträge keine Gewähr 1 75 ſpräch mit Berlin eingeleitet, das der Be⸗ 0 zirksvorſteher als Vertreter der Behörden 1 und zugleich in ſeiner Eigenſchaft als„Sach⸗ 8 n verſtändiger“ für die deutſche Sprache zu führen hatte. Mit ſeinem deutſchen Wort⸗ ſchatz ſcheint es nun aber nicht weit her ge⸗ 5 N Wernger Geschäffszus dm EBD 5 f 4 m Monatsdurchschritt Wurden qe zählt, Jöſchreil 8 9 5 0 0 22 55 a 8 7 2. 5. N 1 Lerkerhe weſen zu 25 denn in der 1 des ee. e eee e 0 E E II W 1*. 2 1 i W lerſtan. Berliner Fernſprechamtes wurde man aus i eee N! 75 592 inn ſeinem zwar redlichen, aber verzweifelten. 5 g s 9 1H A Nemiiße deutſche Ausdrucksweiſe nicht Ii beschäftigten j f i 2 wut Bemüßen e ſche 1 55 795 be eee Neun Monate ſind ſeit der Machtübernahme des ane recht klug. Die tüchtige Telephoniſtin ver⸗ e Natipnalſo ialismus N 9 1 Gi meugenn d ihn deshalb mit einer anderen Berliner 9 1 7 1 8 ef zuntcgel band ihn 5 5 1 1. 8 9 05 45 kurge Spanne Zeit im Vergleich zu den vorangegangenen Ausnutzi Stelle. von der ſie wußte, daß dor reinſtes A Ae 14 Jahren des Niederganges und der Zerſetzung. Noch. bewerb Serbiſch geſprochen wurde, und ſobald das nicht einmal ein Fünftel der vier Aufbaujahre, die, 5 das Bile Ferngeſpräch umgelegt worden war, hörte Adolf 1 1 5 55 90,. ene 1 5 8 dave Bezirksvorſteher zu ſeiner maß⸗ ind doch i ehr el erreicht worden. uch 5 VERGLEICHS VER.. eien ͤ ene 9 65 auf wirtſchaftlichem Gebiet. Manchem Volksgenoſſen iſt ,, ,, aulaert loſen Verwunderung, wie jemand in gewähl⸗ das allerdings noch nicht ſo bewußt. Er ſieht, daß, 5, Jumpent ten ſerbiſchen 1 und außerordentlich 177 85 Deutſchland politiſch ganz neu geſtaltet iſt; er ſteht unter 4585 2., 4 9 1100 höflich ſeine Zufriedenheit darüber aus⸗ a 7 57 a dem ſtarken Eindruck eines einzigartig ſiegreichen Anſturms 1355 24785212805 387.2082 len Mor drückte, daß das beſagte Provinzſtädtchen in 8 K elt Jon 1035 nen enges! gegen das überalterte und unfähige politiſche Syſtem. In der 1980 1951 982„ 0. 4930 1931 952 a og, neue 6 Serbien nun direkte telephoniſche Verbin⸗ e it 3 Politik hat die nationalſozialiſtiſche Revolution in wenigen 5 3 e N machen, dung mit dem Deutſchen Reiche erhalten. 3 1 f„ dn, Monaten erreicht. wozu ſonſt Jahrzehnte nötig ge⸗ Das Ende der Wirtſchaftskriſe! Aalen — 2* 0 1 1 11 3— 2— 72 2 2—— habe. Da der Bezirksvorſteher glaubte, es weſen wären. und in der. Wirktſchaft? Wer über den engen Kreis poſt werfen rund 387 Millionen für Arbeiksbeſchaffung aus: Steuererleichterungen 178 e,) ſeines Alltags nicht hinausblickt und nur an das glaubt, was ihm ſelbſt mit einem Vertreter der Jugofſlaviſchen Ge⸗ unmittelbar Vorteile bringt, wird freilich Gelegenheit zum Nörgeln ſuchen ſandtſchaft in Berlin zu tun zu haben, war und finden. Ein richtiges Urteil aber gewinnt nur, wer erkennt: Deines er nach dem erſten Erſtaunen auf das auge⸗ Volkes Schickſal iſt Dein Schickſal; alle Berufsſtände und Erwerbszweige ſind großem Umfang ſorgen für Enklaſtung und Ankurbelung der privaten Wirkſchaſt Eheſtandsdarlehn führen Frauen zu Haushalt und Familie und ſchaffen Raum für N Männer: änder, Gemeinden und breite Volksſchichten helfen 00 a 4 5 85 5 5 900 1 5„ id Kräften mit. Das bisherige Ergebnis: die Zahl der gemeldeten Erwerbslosen ſall nehmſte davon berührt, daß er ſich nun auf Gedeih und weren ee. es kommt alſo auf die bis Ende September auf 9985 Millionen. Als 10 Ono men die Arbeitsloſigkeit in mundgerecht ſerbiſch über den gewaltigen Ni der volkswirtſchaftlichen Entwicklung und die großen Zuſammen⸗ e bereits um 17.2% abgenommen hatte, belief ſich der Rückgang in England techniſchen Fortſchritt des Städtchens aus⸗ Stell 5 3 0 8 0„ erſt auf 14,1% in Italien auf 11,5%, in Frankreich auf 8,700. „ 5 a Stellen wir un einmal vor, Anfang Januar 1933 hätte jemand Weta 715 5 15 8 85. 3 laſſen konnte. Bald aber wurde ihm eine vor aller Oeffentlichkeit erklärt: im Herbſt haben wir 2½ Millionen Er. Weitgehender Vollſtreckungsſchutz und ein Entſchuldungsberfahren ſtützen das e 8„„ lle Oeffentlichke erklärt: n Herbſt h i an illtonen Er, Bauerntu m. Der Reichsnährſtand bildet ein neues Fundament für geſunde Bauern neue Ueberraſchung zuteil, als er nämlich werbsloſe weniger: Erzeugung, Maſſenkaufkraft, Umſatz und Verkehr ſind weſentlich politik und das Erbhofrecht ſchafft wurzelfeſſte Bauerngeſchlechter und Bauerntradition, erfuhr, daß er mit dem Reichsaußenminiſte⸗ geſtiegen; es gibt wieder Hoffnung und Vertrauen. Und wenn er weiter geſagt hätte, Eine zielklare Mittelſtandspolitik ſchützt ſelbſtändige Gewerbetreibende rium verbunden ſei. Weil er zunächſt deutſch daß Deutſchland im Vergleich zu anderen Ländern Europas 1 beſonders ſtarke vor Aufſaugung und Vernichtung; dem Ueberwuchern der Konkurrenz iſt durch eine zu ſprechen verſucht habe, ſei er von dem Wir ſſchaft bslebung verzeichnen wird,— was hätte man dieſem Mann wohl darauf Sperre für Errichtung neuer Verkaufsſtelken und Filialen begegnet worden d erwidert? Damals, als Deutſchland verelendete, ſich in innerer Zwietracht auf⸗ Vordringen der Warenhäuſer wird abgedämmt. 8 ö „Fräulein vom Amt“ wohlmeinend mit dem Ne 1 efichts e de F 50. der 5 Miniſterium, und zwar mit der jugoſlaviſchen löſte, verzweifelte; damals, angeſichts untrüglicher Zeichen völliger wirtſchaft Für die Geſundung der völlig zerrütteten Gemeindewirtſchaft borgen Di .⸗St einem ve benden⸗ geh hat, wil kam 6, Oktol Siandpu⸗ nichts, d berkünde et n 0 1. 1 unwiſſenden Laien oder Phantaſten bei⸗. 180 N 8 5 licher Erſchlaffung, mangelnden Abſatzes, Umſchuldung und finanzielle Entlaf Abteilung, verbunden worden. Das Geſpräch Wert der deutschen Jndustrieerzeuquſq erſchwerten Exports, größter Kredithemm⸗ 0 Sehen dieser Maßnahme d GUferbefofderunq in NH ging in den höflichſten Formen immer auf in illercen dp niſſe— was wirs diesem anne geane verspüren, der mi Heſorgnis die a REICH SBAHN ſerbiſch noch ein Weilchen weiter, und dann i 8 wortet worden? Man hätte ihn als wachſenden Zahlungsſchwierigkeiten ſeine 448.1932 N45 A849 „ 1 Zahlungsſch 9 ſeinerr. 4232 2 0 ſchied man voneinander, beiderſeits überzeugt von dem hiſtoriſchen Gewicht der Stunde, die dem ſerbiſchen Städtchen die Telephonver⸗ bindung mit Deutſchland beſcherte. Der Herr Bezirksvorſteher hat die Schickſale mit dieſem erſten Ferngeſpräch mit Berlin erſt ſpäter ganz verwunden, als er ſich im Kaffeehaus darüber ausſprechen konnte. Und er hatte nur eine Erklärung für die Tatſache, daß je⸗ mand in Berlin die ſerbiſche Sprache be⸗ herrſchte:„Dieſe verfluchten Schwaben“, ſagte er kopfſchüttelnd,„nun haben ſie endlich n d. 0 N Heimatſtadt beobachtete. und was alle ſeite geſchoben, vielleicht ſogar verlacht. Nrbeiter und Angeſtellte angeht: . Und dabei iſt das alles heute Wirklich⸗ auch die Sozialverſicherung bleibt vor dem keit geworden. Dem Nationalſozialismus Ruin bewahrt iſt es nicht nur gelungen, weiteren Ab⸗ 81 e. 5 1 n ſchäftlichen e 292 A 0 0 * Wenn 5901 ein 1 1 195 iſt eingetreten. Klaſſenkampf⸗Organiſatio⸗ Gi 90 5 en e en fig Ane ed zerſplitterte Kräfte 5 Die Wirtſchaftspolitik der national⸗ ran e die Deutſche Arbeits⸗ ſozialiſtiſchen Regierung dient keiner 8: 285 5 Partei, ſondern dem ganzen Volke. Sie 5 Wohin man auch blickt— überall, in wird von verantwortungsbewußten Staats⸗ Skadt und Land reges Schaffen am fried⸗ männern nach geradem Kurs geführt, nicht, lichen Aufbau. Unter Adolf Hitler wurde Tefe. 5 8 51 1 wie einſt, im Parlament zwiſchen Partei⸗ das Werk begonnen, unter ſeiner r 9 5 7 1 gleich 208— vertretern, Bonzen und N 55 ühru ng wird es unbeirrt fort⸗ haben ſie auch unſere Sprache gelernt! SEPT. 1932 300 Rl N beſtimmter Intereſſenwünſche nach Bedarf geſetzt und vollendet werden. 8 5 * JAN. 1933 ausgehandelt. Kein Augenblickserfſolg wird Das ſind Erfolge. Das gauze deut⸗ g— erſtrebt, ſondern dauernde Geſundung. 2 8 Das allerdings braucht Zeit. Was ſche Volk ſteht deshalb zu ſeinem Führer in 1½ Jahrzehnten zu Bruch ging, kann und wird zi er in ſei nicht in wenigen Monaten aufgebaut. 1 e November in ſeiner . 14 55 1.„ Geſamtheit geſchloſſen zu der Politik bakmonopols, Juan March, iſt aus ſeinem.9 Eine Arbeits ſchlacht wird ge⸗ des friedlichen Aufbaus unter Wahrung Gefängnis entflohen und über die Grenze nach l 4 8 ſchlagen. Der Aufmarſch der Kräfte iſt ge⸗ 5. 5. g 1 8 5 f deut g Portugal entkommen. Die Flucht war mög⸗ SET. 1933 waltig. Das Reich ſtellt Milliardenbeträge deutſchen Anſehens und deutſcher Ehre lich durch die Beihilfe von zwei Gefängnis⸗ Neue Arbeit in der Induſtrie! zur Berfügung; Reichsbahn und Reichs⸗ bekennen. — Ganz Spanien ſteht im Zeichen eines aufſehenerregenden Ereigniſſes. Der Multi⸗ Millionär und ſpaniſche Monarchiſt, der Schöpfer und Nutznießer des ſpaniſchen Ta⸗ Dee N 85 5 8 3988 .4035 Güterverkehr wächſt 1939 öchrader Oskar rgwelf u, dazu chlager⸗ buen Guſtay man, haſtiah, nd ſeu⸗ tus ſei⸗ ſchönen Schau⸗ ud wigz⸗ 1 Pielre icavalle, on 18,00 delberg! ſonderz raft des ö Leitung Mittag-Ausgabe Nr. 519 peuische Verkehrs-Kredii-Bank AG. Berlin Die Deutſche Verkehrs⸗Kredit gi am 00. 6. 33 abgelaufenen Gef von 2,54(2,01), Proviſionseinnab Gebühren aus Frachtſtundungen zenen Handlungsunkoſten von 3,17 und Steuern von 0,80 i. B. zuſammen 2,37) Mill. erſtanden. Einſchl. 180 120/(186 010 4] Vorja ö g ergibt ſich ein Reingewinn von 8 5(829 129) 4. woraus wieder 7 v. H. Dividende ausge chüttet und 216 545/ vor⸗ getragen werden ſellen. Die Geſellſchaft wurde in den Dienſt des Arbeitsbe ums geſtellt, das die bis zur Höhe von Reichsbahn durch u 80 Mill. ührung wurde im ober 195 Bank die Reichs⸗ Zeſcha al von 10 Mill. ahltv wurde. Die Mark gegründet, d. a gengegründete Geſellſch ptiert die von eſtellten Wechſel, die bei ntiert werden. den lieſernder der Verkehrs⸗ Unternehmern Krebit⸗Bank dis Die Reichsbank hat ſich bereit erklärt, ͤieſe Wechſel zu kediskontieren. Auch für die Durchführung des nach der nationalen Revolution eingeleiteten weiteren Ar⸗ heltsbeſchaffungsprogramms der Reichsbahn den 580 Mill.„ wird jenes Wechſelverfahren angewendet. Benn auch die Frachteinnahmen und damit die Inanſpruch⸗ Fgahme der Frachtſtundung bei weitem nicht mehr in dem Umfange wie in den Vorjahren zurückgegangen ſeien, ſo ſel doch immerhin auch im Berichtsfahr eine Ver⸗ kingerung der Frachteinnahmen der Reichs⸗ Jahn um 10,24 v. H. feſtzuſtellen Der Anteil des vom Hankſtundungsverfahren erfaßten ſeboch zum erſten Male ſeit 1924 ed Derzeit würden 53,92 v. H. der Reichsbahngütereinnahmen durch das Bankſtundungs verfahren erfaßt. Die Anzahl der Frachtkunden ſei von 17 714 auf 17 302 zurückgegangen. Zur erleichterten Durchführung der Arbeitsbeſchaffungspro⸗ gramme habe ſich die Bank bereit erklärt, erhebliche Mittel ir ein verlängertes Frachtſtundungsverfahren zur Ver⸗ kügung zu ſtellen, das bereits im neuen Geſchäftsjahr einen kecht erheblichen Umfang angenommen habe. Hierbei wür⸗ den den Verfrachtern, ſoweit ſie am Arbeitsbeſchaffungspro⸗ gtamm beteiligt ſetien, die Frachten über die übliche Zeit bon 1% Monat auf 6 Monatshälften geſtundet. Aus der Pllanz(in Mill.): AK. unv. 20,0, Gläubiger 592,14 (86,4, Akzepte 102,31(60,0), ſonſtige Paſſiva 5,18(9,85); gagegen Schecks, Wechſel und Schatzanweiſungen 208,47 460,06), Bankguthaben 285,87(209,86), Lombards 12,0, Kontokorrentſchuldner 173,35, ſonſtige Aktiva 5,21(gedeckte und ungedeckte Schuldner 71,26), Wertpapiere 45,88(64,17). Mu erſcheint der Poſten Beteiligung an der Reichsbahn⸗ Heſchaffungs⸗Gmbcß, mit 2,50. GV. 10. 11. Frachtaufkommens dei bieder angeſtiegen. 6 Gelſenkirchener Bergwerks⸗A, Eſſen. Die GB, die über die Ausgliederung der Wertsanlagen in die mit einem Anlagekapital von 70 Mill. 1 neu zu gründende Eſener Steinkohlenbergwerks⸗AG, ferner über das Um⸗ „ büſchangebot an die Inhaber der Notes⸗Anleihen aus 1928 upd ſchließlich über die Fuſion mit der Vereinigte Stahl⸗ werke AG, der Phönix für Bergbau und Hüttenbetriebe und die Vereinigten Stahlwerke von der Zypen und Miſſener Eiſenhütken, über die Aenderung der Firmen in „Bexeinigte Stahlwerke AG“ und die Sitzverlegung nach Düſſeldorf Beſchluß faſſen und die Bilanz für 1932/3 genehmigen soll, wird nun auf den 29. November noch Eſſen einberufen. Wie ſchon angekündigt, wird die Umwandlung der 13 Mill.„ VA in StA vorgeſchlagen. Peiter wird die Erhöhung des An von 268 Mill. um g70 369 00%„ zwecks Durchführung der Fuſion bzw. des Altlenumtauſchs vorgeſchlogen. Danach erfolgt eine weitere Erhöhung des Aktienkapitals von 633 469 000 um 10 531 000 /. Von dem künftigen Geſamtkapital würde ich, abgeſehen von den erwähnten 10 531000„/ Attien, heren Verwendung noch nicht bekannt iſt, rd. 84 Mill. 4 im eigenen Beſitz der Geſellſchaft befinden, die den Gegen⸗ wert der für die Notes⸗Anleihe der Gelſenkirchener Berg⸗ werks Ach hinterlegten 126 Mill./ Vereinigte Stahl⸗ werks⸗Aktien darſtellen und die einſtweilen weiter für dieſe Auleihe verpfändet bleiben, demnächſt aber, nach Abſchluß der Verhandlungen mit den Amerika⸗ Gläubigern, wohl zur freien Verfügung der Geſellſchaft ſtehen werden, ſo daß daß eigentliche Aktienkapital der Gelſenkirchener Berg⸗ werks⸗ Ac ſich tatfächlich auf nur 560 Mill.„ belaufen wird. Maſchinenbau⸗Ac. vorm. Ehrhardt u. Sehmer, Saar⸗ bücken. Die Maſchinenbau⸗A G. vorm. Ehrhardt u. Sehmer in Saarbrücken erzielte in dem am 30. Juni 1933 be⸗ endeten Geſchäftsſahr einen Rohgewinn von 14,25(19,54) Mil, Franken, dem Geſchäftsuntoſten von 12,88(15,02), Aöſchreibungen von 1,19(1,83) und Uebertrag auf das 5 Verkerhaltungskonto von 0,14(0,42) Mill. Franken gegen⸗ lerſtanden. Einſchließlich 351.341 Franken Vorfahrs⸗ innvortrag ergibt ſich ein Reingewinn von 394 331 200g 428) Franken, der auf neue Rechnung vorgetragen kerden ſoll(i. B. 6 v. H. Dividende). Nach dem Geſchäfts⸗ richt iſt der Umſatz der Geſellſchaft ſowohl wert⸗ als auch kengenmäßig gegenüber dem Vorjahr um rund ein Drittel zuküückgeblſeben. Die ſich hterdurch ergebende unzureichende Aüsnützung der Fabrikeinrichtungen und der ſcharie Wett⸗ bewerb auf allen Abſatzgebieten hätten ſich ungünſtig auf das Bilanzergebnis ausgewirkt. Die verſchiedenen Ab⸗ Allungen, wie Großgasmaſchinen, Kompreſſoren, Kalt⸗ walzwerke und Walzwerk⸗Hilfsmaſchinen, ſeien an dem Auſatzrückgang ziemlich gleichmäßig beteiligt. Lediglich der zumpenbau ſtelle eine Ausnahme dar, infolge des wachſen⸗ zen Zedarfs von in⸗ und ausländiſchen Kommunen habe der Auftragseingang in dieſer Abteilung auch in den letz⸗ len Monaten ſteigende Tendenz beibehalten. Ueber das nene Geſchäftsfahr ließen ſich noch keine Vorausſagen machen, da der Großmaſthinenbau in der Geſamtinduſtrie en elne beſondere Stellung einnehme, als ſich eine anjunkturbelebung in dieſem Zweige erſt nach geraumer gelt und ganz allmählich auszuwirken pflege. 900 Dividenden⸗Garantje auf Sachſenwerk⸗Stammaktien. Alhdeslandpuukt anerkannt. 8 Nov.(Eig. Meld.) In 9 von einem Sachſenwerk⸗Altionär wegen der Divi⸗ lenden⸗Garankie der AE gegen dieſe angeſtrengten Pro⸗ eh hat, wie bereits früher von uns mitgeteilt, die 12. n des Landgerichts Berlin durch Urteil vom 70 Aan 1933 der Klage ſtattgegeben. Den gegenteiligen ute hünkt hat aber eine andere Kammer des gleichen Ge⸗ 1299 die erſte Kammer für Handelsſachen, nach einem g deten Urteil angenommen. Nach dem Urteil der einer Für Handelsſachen iſt die Acc nur verpflichtet, 1 55 95 auf den neuen im Verhältnis 41 zuſammen⸗ Ai ent Rominalbetrag zu zahlen. Das letztgenannte Ur⸗ Falch doricht übrigens dem Standpunkt, den das Land⸗ 5 h Dresden bereits in der Begründung dieſes Urteils 8. November 1932 bekannt gegeben hat. * Mannheim, 8. November. Nachdem ſchon die Einſchrei⸗ . auf nordbabiſches Sandblatt in Schwetzingen eine 0 bs der Preiſe um durchſchnittlich etwa 20„ unter uns 5 zag mgegangenen Einſchreibungen gebracht hatte, eil as Minderangebot von wirklich hochfarbigem Ma⸗ funkiczufüpren war, brachte die gestrige Einſchrei⸗ . es Landesverbandes bayerischer Tabakbauvereine in mala dat einem Angebot von 19 980 Ztr. Haurtgut, 288 aul aus Obergut aus der Vorderpfalz und 720 Ztr. Haupt⸗ ter Unterfranken, davon 130 Ztr. verhagelt, trotz ſehr Kerial chandlung der Tabake, recht unterſchiedliches Ma⸗ en e und hochfarbige Schneidegut⸗Tabake wechſel⸗ aulit rüftigem und mißfarbigem Material mittlerer ie keshant„ole erdtelten Freiſe von 52 50. 678 4 wer. ueblich von ſachverſtändiger landwirtſchaftlicher Seite er im m auf die Qualität der Tabake als für die Pflan⸗ fig auf 8 noch aus kömm lich bezeichnet. Der Um⸗ 1 e Einſchreibung betrug rund 1 000 000.— 5 worden. dige Verkäufe ſind nur wenig bekaunt⸗ 4 0— 0 verkauften u. a. die Tabakpflanzer in Hagen⸗ in diene Oruapen IX und V ihren Tabar freihändia an 1 ma in Kaiſerslautern für 63,30 4. Die Ver Die wirtschaffliche In ſeinem neueſten ſtitut für Konjunkturſor Ausführungen iſt folgendes Im Jahr 1930-31 haben die Staater 20 Mrd. J für ihre Rüſtungen ausg ſtungsausgaben haben ſich in den letzten Jahren Völker ſicht auf die wirtſchaftlic Jahr 1929 bis 1932 hat Welt, in Werten gerechnet, Die Rüſtungsausgaben ſind ſtiegen. Im Verhältnis hat ſich die Laſt der Rüſt le Sachgüte S gaben ſeit dem Jahr 1929 alſo verdoppelt. Gegenwärtig werden faſt v. H. de der internationalen Sach⸗ güterproduktion für 9 gegeben trag, der etwa ebenſo groß iſt bedarf der Weltin Maſchinen, reparaturb Die Rüſtungsaus genen Jahr ſchätzun Vorkriegsjahr. An ind uſtriellen uch wieder ebenſoviel 9 gewaltig geſtiegenen Ausgab ſten Fällen dazu verwen ern. Sie dienten viel Reſerve geſ a! höher als ir e tſchaftliche n wurde aber 1 wie 1913. Dieſe 1 nu n d Schlagkraft rütſtung der niſierung e zentrieren ſich auf einige be mächte. So betragen die R Bevölkerung in Frankreich zöſiſchen Regierung nähernd 50 ,, w der Welt kon⸗ gerüſtete Groß⸗ en je Kopf der . 1 Rüſtun gsausg aben 0 1 von nur eine Ausgabe 10 Auf die fünf Länder mit den höchſten Rü⸗ ſtungsausgaben, Vereinigte Staaten von Amerika, UdSSR (Rußland), Großbritannien, Frankreich, Italien mit den höchſten Rüſtungsausgaben entfallen etwa 55 v. H. der Weltausgaben für Landſtreibkräfte, 70 v. H. der Weltausgaben für Seeſtreitkräfte und 80 v. H. der Weltausgaben für Luftſtreitkräfte. Die hochgerüſteten Groß⸗ mächte verfügen zugleich über die am beſten aus⸗ gebildeten Rüſtungsinduſtrien. Seile der Well-Rüsſungen tungen, die einer Blüte der iten entgegenſtehen, kann die ien in den letzten Jahren f n wer⸗ ange dieſen telen Lände trotz der Kr eine Reihe der küſtungsfirmen nach wie günſtige D 1 hlt. Dies iſt umſo bemerkenswerter, als d gegliedert und die ˖ N n ſich ihne zukti m privater. Firma Vickers bi enzahlungen aufrechte t hat, von jeder Kriſi er die gleiche Dividende von 0 25 v. H. hlt. Gle ig ſind die Aktienkurſe ſeit Mitte 197 edeutend geſtiegen. Das gilt vor allem für Aktien der Firma chneider⸗Creuzot, aber auch für , Vickers uſw. kttionsbelebung in der Rüſtungsinduſtrie ſpie⸗ gelt ſich auch darin wider, daß der Welthandel in Waffen und Munition im Gegenſatz zum all⸗ gemeinen Welthandel von 1931 auf 19832 geſtiegen iſt. Im letzten Jahr hat die Weltausfuhr von Waſſen und Munition% betragen gegenüber nur 147 Die Ausfuhr Frankreichs tähernd vervierfacht; auch iſt ſtark geſtiegen. des V ler Vertrags die Ausfuhr der 9 J 7 Auf Grund der Beſtimmungen r iſt Deutſchland die Schaffung gerade der mo⸗ dernſten Waffengattungen unterſagt wor⸗ den. So iſt es für Deutſchland z. B. verboten, zu fabri⸗ zieren oder in Dienſt zu ſtellen 1) Kampfwagen und Pan⸗ zerwagen, 2) jegliche Mtlitärflugzeuge, 3) Unterſeebote, 4) Schwere Artillerie. Ein⸗ und Ausfuhr von Waffen, Munition und Kriegsmaterial iſt unterſagt. Während die Welt ihre Rüſtungs ausgaben von 1913 bis 1980⸗31 um rd. 6 ſtet gerte, hat Deutſch⸗ land ſeine Militärausgaben im gleichen Zeit⸗ raum um mehr als: vermindert. Dazu iſt an die Stelle des Wehrpflichtheeres eine Armee mit Berufs⸗ ſoldaten getreten, die unvergleichlich höhere Perſonalaus⸗ gaben notwendig macht. Hätten die übrigen Sbaa⸗ ten ebenſo wie Deutſchland gehandelt, ſo hätte die Welt jährlich über 15 Mrd. I. an Rü ſtungsaufwanderſparen können. Lofhringen-Sanierung in Gefahr Für die Sanierung der Bergbau A G. Lothrin⸗ gen iſt unter Mitwirkung der zuſtändigen Stellen des Reiches ein Sanierungsprogramm aufgeſtellt worden, das für die Aktionäre der Ge haft ſowie für die Großgläu⸗ biger und auch die Banken große Opfer vorſieht. Eine ein⸗ zige Kategorie von Intereſſenten war, wie der Wirtſchafts⸗ berater des Gaues Weſtſalen⸗Süd der NS DA in einer Erklärung betont, bevorzugt worden, nämlich die Aktionäre der Eiſen⸗ und Hüttenwerke A G. in Bochum, oͤte als Tochtergeſellſchaft von Lothringen anzuſprechen iſt. Da Lothringen für Fieſe Geſellſchaft eine Dividenden⸗ garantie in Höhe von 7 v. H. gegeben und ſich außerdem bereit erklärt hatte, die Aktien im Jahre 1935 zu 115 v. H. zurückzukaufen, war dieſe Bevorzugung an ſich gerechtſer⸗ tigt. Das Sanierungsprogramm nor, daß die Ak⸗ tionäre von Eiſen⸗Hütten für jed l im Betrage von 1000„4 500„ in bar und 500 4 in Aktien der ſanterten Lothringen⸗Geſellſchaft erhalten. E iſt ſchwer, einen Kurswert der ſanierten Lethringen⸗Aktien zu errechnen, aber da die Giſen⸗ und Hüttenwerke im Verhältnis 20: ſaniert werden ſollen, ſtellt allein ſchon die Baärabfindung den zehnfachen N der Aktien dar. Unter dieſen Umſtänden mußte man erwarten, daß die Eiſen⸗Hütten⸗Aktionäre auf das wirtlich großzügige Angebot bereitwilligſt eingehen würden. Nach einer ſoeben erlaſſenen Betanntmachung der Verwaltung, bie in ernſteſten Worten gehalten iſt, hat aber eine Anzahl von Aktionären ſich in der bis Ende Oktober bemeſſenen Umtauſchfriſt wicht gemeldet. Da der reſtloſe Umtauſch der Eiſen⸗ Hütten⸗Artien für das Sanierungswert unumgänglich not⸗ wendig iſt, rückt damit plötzlich die Geſahr in die Nähe, daß das Sanierungswerk nicht gelingt. Das würe darüber haben alle beteiligten Inſt gelaſſen, daß die Lothringen⸗Geſellſch⸗ u würde. Die Aktionäre der Eiſen⸗ und Hüttenwerke die ungeſicherte Gläubiger ſind, würden dann prabtiſch ohne jeden Pfennig ausgehen. Das iſt aber unweſentlich gegenüber der Tatſache, daß mit dem Erliegen der Geſellſchaft 9000 Arbeiter brotlos gemacht werden wurden. Wenn bisher einige Eiſen⸗Hütten⸗Aktivnäre ihre Aktien nicht zum Umtauſch angemeldet haben, ſo ſperulieren ſie darauf, daß die Stel⸗ lung, die ſie innehaben, die Großgläubiger veraulaſſen werde, ihr Angebot noch zu erhöhen. Das iſt eine Speku⸗ lation, die ſich auf die Exiſtenz von 9000 Arbeitern aufbaut. Die Opfer, die die Gläubiger gebracht haben, ſind, wie es in der Erklärung weiter heißt, ſo groß, daß man ſchlechter⸗ dings nicht mehr von ihnen verlangen kaun. Unter dieſen Umſtänden bann man die Spekulation der Eiſen⸗Hütten⸗ Aktionäre nur verwerflich und wirtſchaftsſchädigend nennen. Man wird deshall' erwarten müſſen, daß das Umtauſch⸗ angebot innerhalb der bis zum 20, November 1998 verlängerten Friſt reſtlos angenommen wird. * Berliner Maſchinenbau⸗Ach. vorm. L. Schwartzkupff. Die Geſellſchaft erzielte im Geſchäftsjahr 1939/98 einen Bruttogewinn von 3,98 Mill. /, Erträge aus Betellkgungen und Zinseinnahmen brachten 0,30 und ao. Erträge 90,25 Mill.. Demgegenüber beanſpruchten Löhne und Gehälter ſowie ſoztale Abgaben 2,72, Steuern 0,04 und ſonſtige Auf⸗ wendungen 0,47 Mill./(i. V. ſtanden einem Rohgewinn von 0,98 und Zinseinnahmen von 0,18 Mill.„ General⸗ unkoſten mit 0,22 und Steuern mit 0,68 Mill.„ gegen⸗ über). Für Abſchreibungen werden 6,66(0,74) Mill., verwandt. Infolge günſtiger Auswirkung der auf der vorigen GV. beſchloſſenen Kapitalherabſetzung kann trotz Umſatzrückgangs ein Gewinn non 30 865, ausgewieſen werden, aus dem 6 v. H. Dividende auf die Vorzugs⸗ aktten für das Geſchäftsjahr 1929/0 nachgezahlt und 10 165 vorgetragen werden ſolleu.(Der vorfährige Ver⸗ luſt von 977 445% wurde durch Sanierung gedeckt.) Die Geſellſchaft ſtehe unter dem Eindruck, daß der Tief punkt im Umſatz überwunden ſei. Vom Umſatz des Berichtsjahres waren nur 16,4 v. H. ins Ausland ge⸗ gangen gegenüber einem Höchſtanteil von 75 v. H. an dem Süddeufscher Tabakmarkf Letzie Einschreibungsergebnisse: leichfe Senkung/ Günsſige Verwiegungen Ruhe in alien, Nachfrage nach neuen Tabaken wiegungen und die dabei feſtgeſtellten Zuſchläge ver⸗ liefen befriedigend. Bei einer Sandblattverwiegung in Eggenſtein(Kreis Karlsruhe) wurde der Zuſchlag auf 14 v. H. feſtgeſetzt; der Tabakbauverein Plankſtadt J erhielt für ſein Sandblatt Qualitätszuſchläge bis 5,15 v. H.— Größere Geſchäfte in alten Tabaken ſind nicht bekannt geworden. Es zeigt ſich nur wenig Angebot, wobei für 1932er Pfälzer Einlagen bisherige Preiſe, für hellfarbige Rundblatt⸗Grum⸗ pen 82 und für Uckermärker Grumpen 85„ je Ztr. gefor⸗ dert wurden.— Obwohl die Fabrikation das Ende der erſten Fermentation abwarten will, zeigte ſich beim Handel doch bereits Nachfrage nach neuen aualitativ hoch⸗ ſtehenden Sandblättern. Im allgemeinen will man fedoch auch die Ergebniſſe der nächſten deutſchen Ein⸗ ſchreibungen abwarten. Solche finden ſtatt am 10. No⸗ vember für das Sandblatt aus dem Hanauer Land und Ried, Mittelbaden und Bruhrain, am 13. November für das Hauptgut der badiſchen Hardt und des Schwetzinger An⸗ baugebtetes, beides vom Landesverband badiſcher Ta⸗ bakbauvereine ausgehend, und am 17. November in Maun⸗ heim auf das Hauptgut aus dem Anbaugebiet He ſſen, ausgehend vom Heſſiſchen Tabakbauverband.— mehr als doppelt ſo großen Umſatz des Geſchäftsjahres 1930/31. Die Vermeidung verluſtbringender Auslands⸗ geſchäfte habe nicht unweſentlich zur Verbeſſerung der Bilanz beigetragen. Ein lohnendes Auslandsgeſchäft ſei 3. Z. nur in Sonderkonſtruktionen möglich, in denen kein oder wenig Wettbewerb beſtehe. Im laufenden Jahre habe der Beſchäftigungsgrad der Werke etwas angezogen, die Liquidität der Bilanz halte an. * Preiskonvention in der Fahrradinduſtrie perſekt. Der reſtloſe Zuſammenſchluß der Fahrradfabriken zu einer Preiskonvention iſt nunmehr nach jahrelangen Be⸗ mühungen geglückt. Sämtliche bisher abſeits ſtehenden Werke treten dem Verein deutſcher Fahrradinduſtrieller bei, auch die F adrahmen⸗ un behörteilefabriken dieſem Verein gliedern. Die Mitglieder ſind, wie et, zur Einhaltung von ſeſten Preiſen für Groffiſten⸗ im Kleinhandel ichtet. Die Verträge Dezember 1934. und verpf Schoru⸗ ene Kapitalherabſetzung. ft, die ſa g vom 12 1932 eine Kapitalherabſetzung i. e. F. von 0,5 auf 0, durch Einziehung von 0,1 Mill./ eigenen mund durch Zufſammenlegung der verbliebenen Aktien im Verhältnis :1 vornahm, deren Buchgewinn nach Deckung des Ver⸗ luſtes zu ordentlichen und außererdentlichen Abſchreibungen verwendet wurde, ſchlägt der zum 24. November ein⸗ berufenen ordentlichen Generalverſammlung abermals eine Kapitalherabſetzung vor. Zwecks teilweiſer Rückzahlung des Grundkapitals und zur Vornahme von außerordent⸗ lichen Abſchreibungen und Rücklagen ſoll das Grundkapital durch Herabſetzung des Nennwerts der Aktien von 100, auf 50„ herabgeſetzt werden. * Wieder Verluſtabſchluß der Porzellanfabrik Lorenz Hutſchenrenther AG, Selb i. B. Der A der Geſellſchaft verabſchiedete in ſeiner Sitzung am Dienstag die Bilanz für das Geſchäſtsjahr 1932/38(30 Juni], Die Bilanz ſchließt nach Abſchreibungen von 292 292(289 707)% mit einem Verluſt von 385 021(489 627) 4 ab. Dieſer ſoll aus dem geſetzlichen Reſervefonds, der dann noch 429 402 4 betragen wird, abgedeckt werden. Der Abſchluß zeigt eine unverändert gute Liquidität. Die derzeitige Beſchäftigung hat ſich gegenüber dem Vorjahr weſentlich gebeſſert. Die GW findet am 12. Dezember 1033 ſtatt. 1 Bedeuiende Belegschafis vermehrung im NRuhrbergbhau Die Belegſchaftsziffer im Ruhrbergbau, die im Oktober wiederum um 2096 Mann geſtiegen iſt, hat Ende Okt. einen Stand Be ig erreicht. Das be⸗ Tiefſtand im Mai d. J. von 206 057 Mann. Für die Entwicklung der Be⸗ bſt und Winter iſt die Tatſache von der tariflich beurlaubten Arbeiter monaten. ch geringer iſt. 0 und September ein Mehr von 8360 ſchaftsziffer im H ung, daß die! gegenüber den Sommer den Monat So waren in 1 N vorigen Jahres arbei mitt noch rund 10 800 Arbeiter beurlar Oktober, November und 2 von rund 4800 und für die Monate Januar, Februar und März d. J. ein ſolcher von nur rund 3400 ergab. Aus den Zahlen läßt ſich entnehmen, wieviel Arbeitskräfte im Herbſt und Winter ſowieſo infolge geringerer Beurlaubung für rbeit mehr zur Verfügung ſtehen. * * Neuneinſtellungen aber noch keine Dividende bei Chri⸗ ſtoph u. Unmack. Die Chriſtoph u. Unmack AG in die! Nieſky/ Oberlauſitz konnte im Geſchäftsjahr 1932/33 infolge einer Umſatzſteigerung von etwa 16 v. H. rund 500 Arbeiter in den Abteilungen Holzbau und Laſt⸗ anhängerbau neueinſtellen. Auch für den Winter iſt durch die bedeutend größere Zahl der Aufträge die Wei⸗ Teils der Belegſchaft geſichert. können noch nicht mit⸗ für dieſes Jahr, trotz geteilt werden. Es eines weſentlich beſſeren Ergebniſſes, noch nicht mit einer Dividende zu rechnen. Im Vorjahr ſchloß die Geſellſchaft bekanntlich mit einem Verluſt von 4 1, der durch Aus die Aktieneinziehung von 450 000% und Entnahmen einen dem Reſervefonds in Höhe von 45 000„ bis auf Verluſtvortrag von 972, gedeckt werden konnte. GV. der Hafenmühle in Frankfurt⸗Main AG. In der GV. wurden die Regularien erledigt und einer Ver⸗ teilung von wieder 4,5 v. H. Dividende aus 122 000% (117 000%] Reingewinn zugeſtimmt. In den AR. 1 und Heinrich Thermann(Frankfurter Mühlenwerke) Direktor Rudolf Neumeier(Commerz⸗ und Privat⸗ Bank), beide in Frankfurt a.., neu hinzugewählt. * Erhöhte Umſätze bei der„Nordſee“. Laut BT dürfte die Aufſichtsratsſitzung bei der„Nordſee“ Deutſche Hochſee⸗ fiſcherei Bremen⸗Curxhaven AG. in Hamburg⸗Bremen, der der Abſchluß für 1932⸗33 vorgelegt werden wird, voraus⸗ ſichtlich noch im Laufe dieſes Monats, die GV. vermutlich noch vor Weihnachten ſtattfinden. Es ſoll der Geſellſchaft möglich geweſen ſein, nach Vornahme von Abſchreibungen und Zinszahlungen einen kleinen Ueberſchuß zu erzielen, der zu Sonderrückſtellungen Verwendung finden dürfte. J. V. iſt bekanntlich ein Verluſtfaldo von 6,19 Mill.„ bei einem AK. von 20 Mill./ vorgetragen wor⸗ den. Die Frage einer Bilanzbereinigung iſt im Augen⸗ blick nicht atut. Im laufenden Jahr hat ſich die Geſchäfts⸗ lage gebeſſert, da der He isjang größer war als im Vor⸗ jahr und eine nennenswerte Verminderung der Unkoſten bei der Flotte zu verzeichnen iſt. Unter dieſen Umſtänden iſt bisher eine Steigerung des Geſamtumſatzes gegenüber der gleichen Zeit 19 3 zu verzeichnen. Die beiden neuen Dampfer ſind berei mit Erfolg bei den Herin verwendet worden. Eine weitere Erweiterung des Sch parkes iſt vorläufig nicht in Ausſicht genommen. Vom süddeufschen Eisenmarkf 14 ck auf die vergangenen Wochen kann ſtſtellung machen, daß im Gegenſatz jetzt keinen Ge⸗ man die erf 0 zum Vorjahr die Herbſtmonate 18 ſchäftsrückgang racht haben. Der herankemmende Bedarf hat ſich in der Höhe des Vormonats gehalten und entſprach im allgemeinen den Erwartungen. Die zur Ver en ſich vor allem auf uten auch für Grob⸗ hkeiten gehalten gung größerer Ab⸗ chlüſſe, f i n prompt eingehen. Auch das Geſchäft in Bandeiſen ließ ſich gut an. Die Lie⸗ fſerungs möglichkeiten ab Werk ſind nach wie vor gute, wo⸗ durch dem Lagergeſchäft manche Chance entging. Trotzdem geſtaltete ſich das Lagergeſchäft zufriedenſtellend, zumal auch die Preiſe für Mengen unter 15 To. durchweg gehalten wurden. Für Werkslieſerungen gelten Termine von 1 bis 2 Wochen für Formeiſen,—4 Wochen für glatte Eintei⸗ lungen in Stabeiſen, Blechen und Bandeiſen, ſo daß nur in ſehr eiligen Fällen Ladungsbezug ab Lager vor⸗ genommen werden mußte. Die Marktbewegung wurde etwas gehemmt durch die mangelnden Finanzierungsmög⸗ lichkeiten mancher Projekte. Der Geldeingang iſt gegen das Vorjahr zwar nicht unweſentlich beſſer geworden, doch hört man vielfach noch Klagen über Zielüberſchreitungen. Die Ausſichten für die nächſten Wochen werden gütnſtig beurteilt. Zwar iſt kaum zu erwarten, daß die Wintermonate einen geſteigerten Bedarf an Eiſen brin⸗ gen werden, doch deuten alle Anzeichen auf eine Markt⸗ ſtabiliſterung hin. Darnach kann damit gerechnet werden, daß das Geſchäft am Inlandsmarkt in der derzeitigen Höhe in Fluß gehalten werden kann, bis das Frühjahr neuen ſaiſonmäßigen Auftrieb bringt. enden Objekte erſtrec iſen, doch kon he die Abf Neigung zur gebung ge Form und bleche und Es Waren und Märkfe * Karlsruher Produkteubörſe vom 8. Nov. Die Stim⸗ mung iſt unverändert ruhig. Es notierten: Inlandswei⸗ zen 19,50 19,75; Inlandsroggen 16,25 16,50 Sommer⸗ gerſte für Brauzwecke 18,50—20; Futter⸗ und Sortiergerſte 15,75—17,50; deutſcher Haſer 14,25—14,507 Weizenmehl Spezial 0 füdd. mit Austauſchw. per Nov. 29,40; dto. ohne Austauſch 27,90; Roggenmehl Baſis etwa 65 v. H. 22,0 bis 23; Weizenbollmehl 10,75—11; Weizenkleie fein 9,75, grob 10,25— 10,50) Biertreher 16,50; Trockenſchnitzel 8,75—9; Malzkeime 14,50—12: Erdnußkuchen 16,25? Palmkuchen f weißfl. 4,50—4,75; Wieſenheu 6,75: Luzerne 7, Stroh drahtgepr. 2,80— 2,50; tterſtroh 2,40 2,60; alles per 100 Kilo. * Frankfurter Produktenbörſe vom 8. Nov. Es notierten Weizen 19,30: Roggen 16,10—18,20 Sommergerſte für Brauzwecke 18,10—18,35; Hafer inl. 13,75; Weizenmehl ſſtdd. Spezial 0 mit Austauſch 28,75 29,65; dto. ohne Austauſch 27,25—28,25; Roggenmehl—60proz. 21,5023: ſüdd. Spezial 0 23,50; Weizenkleie 9,90; Roggenkleie 9,25% per 100 Kilo; Tendenz ruhig. * Weinheimer Krautmarkt vom 8. Nov. Zufuhr nicht ſo ſtark wie im Vorfahr, Nachfrage konnte nicht befriedigt 9 Preis pro Zentner 280„ lim Vorjahre nur 0,80). * Schifferſtadter Gemüſeauktion vom 8. Nov. Es koſte⸗ ten: Tomaten 4,5—12; Weißkraut—2,5; Rotkraut 5,5: Zwiebeln 4,5; Wirſing 2; Feldſalgt 14—17; Spinat 5; Weißrüben 2,5. Blumenkohl 1. S. 1522, 2. S.—14; 3. S.—.5; Kopffalot—2,25; Endivienſalat—5; Sellerie 3— 7; Lauch—3 Pfg. * Münchener Großmarkt für den Nährſtand vom 8. Nov. Roggen Handelsprets 7,90 ruhig; Weizen Handelspreis u 9,20—9,30 ruhig; Braugerſte feinſte Oberbayern 99,30 ruhig; Oberpfalz 8,80—9 ruhig; gute Oberbayern⸗Nieder⸗ bayern 8,40—8,80 Oberpfalz 8,50—8,80; Mittelfranken⸗ Unterfranken 8,50—8,75 ruhig; Schwaben 8,508,890 ruhig; Futtergerſte Oberbayern⸗Niederbayern 7,00 ſtetig; Hafer Oberbayern⸗Niederbayern 5,906,20 ruhig; Weizen⸗ kleie 4,40 feſt; Rogenkleie 3,70—3,90 beſeſtigt. Rauh⸗ futter: Heu 1,75—2 ſtetig; dto. 2. Qual. 101,70 ſtetig; Stroh geb. 0,50—0,60 ruhig; Stroh gepr. 0,70—0,80 ruhig; Feld kartoffeln Niederbayern⸗Oberpfalz 1,30—1,50: Ober⸗ bayern 1,40—1,60; Speiſekartoffeln rote, weiße Niederb.⸗ Oberpfalz 1,75 1,95; dto. Oberbayern 185—2,05; dto. gelbe Niederbayern⸗Oberpfalz 1,85—2,05: dto. Oberbayern 1,95 bis 2,18 feſt. Weizenmehl 29,15— 31,75: Roggenmehl 24,15 bis 26,80 ruhig. * Handſchuhsheimer Obſtgroßmarkt vom 8. Nov. Es koſteten bei guter Nachfrage: Birnen—11; Aepfel—18; Tomaten—10. Anſuhr mäßig. * Freinsheimer Obſtgroßmarkt vom 8. Nov. Anſuhr 110 Zentner, Nochfrage und Abſatz flott. Preiſe: Tomaten 1. S. 610,5, 2. S.—5; Birnen—19; Aepfel—14; Quitten 5 Pfg. pro Pfund. * Schwetzinger Schweinemarkt vom 8. Nov. Zum heuti⸗ gen Schweinemarkt wurden 147 Milchſchweine und 55 Läu⸗ fer angefahren. Für Milchſchweine wurden 10—22/ und für Läufer 2838„ pro Paar bezahlt. Marktverlauf leb⸗ haft. Ein Fünftel blieb Ueberſtand. * Kirchheimbolander Ferkelmarkt vom 8. Novy. Anfuhr 183 Ferkel. Preiſe: Milchſerkel 810;—6 Wochen alte Ferkel, 10—14, ältere bis 18& pro Stück. Handel lebhaft. Für einige Läufer wurden 42. pro Paar bezahlt. Näch⸗ ſter Markt 20. November. Frankfurier Abendbörse geschäfislos Das Geſchäft au der Abendbörſe hatte wiederum nur minimalen Umfang. Die Zurückhaltung der Kultſſe blieb weiteſtgehend beſtehen. Auch das Publikum war kaum mit Orders vertreten. Indeſſen blieben die Berliner Schlußkurſe meiſt unverändert. Einiges Matertal kam wieder in deutſchen Anleihen heraus, von denen Altbeſitz A v. H. und Neubeſitz etwa is v. H. nachgaben. Späte Reichsſchuldbuchſorderungen nannte man mit 90 his 4 Y. H. Neubeſitz 13,05; Altbeſitz 79; Reichsbank 155,50; Far⸗ ben 113,75; Junghans 22, Lahmeier 105. vorausgeſetz werden darf. 8 hließend murde über die Mitwirkung der Geſellſchaft beim Kampf zen Not und Arbeitsloſigkeit mitgeteilt, wobei nicht nur die Maßnahmen der Geſellſchaft zur Steigerung der Beſchäftigtenziffer Erwähnung fanden, ſondern auch die erheblichen Aufwendungen, die ſeit langen Jahren im Intereſſe der ehemaligen Akbettnehmer er⸗ folgen. Der AR hat oͤen Vorſtond ermächtigt, falls nicht unerwartete Ereigniſſe eintreten, die derzeitige Beleg⸗ ſchaftsziffer in voller Höhe über die Wintermangte— ab⸗ geſehen von einer kurzen Pauſe während der Feiertage= durchzuhalten, ohne daß hierdurch ein notwendig werden⸗ der Austauſch in den Beſchäftigten ausgeſchloffen wird. Der AR erklärte ſich grundfätzlich auch damit einverſtan⸗ den, daß im Johre. 1934 über die zur Zeit in Betrieb befindlichen Werke Groſchowitz, Oppelnhafen, Saale, Unter⸗ welleuborn hinaus, die Werke Rüdersdorf und Oöſchwitz bei Jena zufätzlich in Betrieb genommen werden ollen. Eine Reihe größerer Inveſtitionen, die ſich vornehmlich in Aufträgen an die Maſchineninduſtrie auswirken, wurde mit dem Vorbehalt genehmigt, daß eine entſprechende Be⸗ ſchüftigung der von dieſen Inyeſtitionen betroffenen Werke auch für die Zukunft gewährleiſtet iſt. 1932 trugen die drei Gefellſchaften 15 85 Verluſtſalden vor, und zwar die Schleſiſche Portlond⸗Zement⸗Induſtrie 116 810 /, die Säch⸗ ſiſch⸗Thüringiſche Portland⸗Cement⸗Fabrik 14766„ und oͤie„Adler“ Deutſche Portland⸗Cement⸗Fabrik 12 759. 8. Seite Nummer 519 Neue Mannheimer Zeitung/ Mittag⸗Ausgabe Donnerstag, 9. November 1005 Aaadeutsche Ulauffübrung Vorgen Premiere Ein e Film mit 4— em König der Tenörs- 2 4 dam gtößten Fänger ſallens elt Lag 80 derrlloste. Landschaften Musik: Dr. Be Se Hervorragende deutsche Besetzung F National-Theater Mannheim Donnerstag, den 9. November 1938 Vorstellung Nr. 80 Deutsche Bühne— Ortsgruppe Ludwigshafen Abt.: 401 434, 451-492, 501-502, 905909 und Gruppe B und F Abt.: 815-817 8 0 0* Nulog Fvieclxicl uon Hombeug Ein Schauspiel von Heinrich von Kleist Regie: Richard Dornseiff Anfang 20 Uhr Ende nach 22,18 Uhr Mitwirkende: Karl Marx- Elisabeth Stieler- Anne matie Schradiek Ernst Langheinz Fritz Schmiedel— Erwin Linder Hans Finochrt— Klaus W. Krause Hans Simshäuser- Karl Vogt- Bum Krüger— Willy Birgel— Karl Hartmann joseph Renkert- Bum Krüger— Armin Hegge— Walter Knaus— Fritz Walter— Joseph Offenbach— Paul Paulschmidt Morgen:„Luther“ Anfang: 20 Uhr (ale eee von Wittenberg) Beteiligungen Pfäleisches Weingut (Nähe Bad Dürkheim) mit gutgehender, 155 eingeführter Weinhandlung* 4952 sucht Teilhaber bei Einlagemöglichkeit von etwa 20 Mille.— Komplette neuzeitliche Einrichtung vorhanden. Sehr guter Umſatz mit entſprechendem Nutzen nachweisbar. Gefl. Angebote unter A 0 90 an die Geſchäftsſtelle dieſes Blattes. 1 Empfehle: ölsardinen bose 20, 30, 40, 45.55 3 Heringsfilet un anstentose. 008 29 Fettheringe n unnensose. 086 35 Bratheringe llerdose 60 Bismarckheringe, Rollmops und ü Heringe n de. terte 68 J 705 Holl. Bückinge stuck 10 Wöchentlich zweimal frisch vom Seeplatz: Süßbücklinge zerzuchen. pund 327 Heringssalat, Fleischsalat-/ pu. 20% Holl. 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