2 else), u Musenssze 1 * Tom Nations ſeate Ms. Hor ü, Vene 12416 Orstand 1er 1a⁰⁰ 4, 10 Nr. N hme ten und ab heute 6 5,10 u. Keller 170 ahn 1 Hahn ä reren zarlen U 6, 10 zonen u. r einige ergeben, kiſcheinungsweiſe: Täglich 2mal außer Sonnkag. Bezugspreiſe: Frei H Geſchäf 00 Pfg. hofſtr. 12, Kronprinzenſtr. 42, Schwetzinger Str. 44, Meerſeldſtr. 13, Ne Fri aus monatlich.08 Mk. und 62 Pfg. Trägerlohn, in unſeren tsſtellen abgeholt.25 Mk., durch die Poſt.70 Mk. einſchl. Poſtbef.⸗Geb. Hierzu 72 Pfg. Beſtellgeld. Abholſtellen: Wald⸗ edrichſtraße 4, W Oppauer Straße 8, Se Freiburger Straße 1 Wannheimer General-Anzeiger Verlag, Schriftleitung u. Hauptgeſchäftsſtelle: R 1, 46. Fernſprecher: Sammel⸗Rummer 24951 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 17590— Drahtanſchrift: Nemazeit Mannheim Einzelpreis 10 Y Seil Anzeigenpreiſe: 32 mm breite Colonelzeile 40 Pfg., 79 mm breſte Reklamezeile.50 Mk. Für im Voraus zu bezahlende Familien⸗ und Gelegenheits⸗Anzeigen beſondere Preiſe. Bei Zahlungseinſtellung, Vergleichen oder Zahlungsverzug wird keinerlei Nachlaß gewährt, Keine Gewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an beſonderen Plätzen u. für fernmündlich erteilte Aufträge. Gerichtsſtand Mannheim Pro Amtlich wird mitgeteilt: Der deutſche Botſchafter in Pa gierung auf die verleu m deriſchen Behauptun⸗ gen, Pari ſchädli Erfindungen auf die zwiſchenſtaatlichen Beziehungen haben ſicht auf einen engliſchen Vorfall in der Londoner Preſſe den W wird der vorausſichtlich noch am heutigen Tage erfolgen. 0 * Brunnenvergiflung auch in England Na hentig Artile ter de Deutſchlan d werden in dieſem Artikel, wie bereits kurz gemeldet, A g. Behauptungen aufgeſtellt, die den Stempel einer grob Reichsminister die Redaktion gangenen Nacht folgendes Telegramm geſchickt: „Erfahre ſoeben, daß einen tex der Ueberſchrift:„Deutſchlands Ziele land verlangt mehr Gebiete“ bringen, in dem u. a. Behauptungen heſtrebungen zum Zwecke der Gebietserweite⸗ rung Jabſichten aufgeſtellt werden. Erkläre hiermit in aller Form, daß ich einen Auſſatz dieſes oder auch ähn⸗ lichen andere Zeitſchrift jemals geſchrieben habe. Sie kön⸗ nen a zum Opfer gefallen ſein. neß, daß Sie in Frage ſtehende Auflage ſofort ab⸗ toppen, wenn nicht mehr möglich, Dementi vor⸗ genannten Inhalts engliſcher Kenntnis bringen. Wir überlaſſen es der öffentlichen Weltmeinung, ſich ſelbſt ein Urteil zu bilden über dieſe plumpen Fälſchungsmethoden, die nur dazu erdacht ſind, die ehrliche dentſche Friedenspolitik in Mißkredit zu bringen und die ohnehin ſchwierige Lage Europas durch noch mehr zu verwirren. Simon und Paul-Vontour in Genf De 1 0 des Staatsſekretärs Eden in Genf einge⸗ zuſſen. Mit dem gleichen Zuge trafen Paul⸗ Boncour ene Aufmerkſamkeit richtet ſich auf die Stel⸗ ungnahme der lautet, auf der ſejt gegen Preſſe-Vorleumder Meldung des Wolff⸗Büros — Berlin. 18. Nov. ris iſt angewieſen worden, die franzöſiſche Re⸗ die von der franzöſiſchen Zeitung„Petit ſien“ veröffentlicht worden ſind und auf die chen Auswirkungen, die derartige böswillige müſſen, nachdrücklichſt hinzuweiſen. Mit Rück⸗ iſt auch der dortige Botſchafter mit entſprechen⸗ geiſungen verſehen worden. Wie wir hören, deutſche Schritt in London und in Paris Meldung des Wolff⸗ Büros Berlin, 18. November. ch hier eingelauſenen Meldungen bringt die e Ausgabe der„Saturday Review“ einen „der mit Dr. Goebbels gezeichnet iſt. Un⸗ 1 Ueberſchrift„Deutſchlands Ziele— verlaugt mehr Gebiete“ en Fälſchung an der Stirne tragen. Dr. Goebbels hat daraufhin an der„Saturday Review“ in der ver⸗ Sie in morgiger Nummer angeblich von mir geſchriebenen Aufſatz un⸗ —Deutſch⸗ über angebliche deutſche Bündnis⸗ und über deutſche Aufrüſtungs⸗ allen Inhalts weder für Sie noch für irgendeine 8 groß lſo nur einer bös willigen Fälſchung 8 S we Erwarte von Ihrer Fair⸗ di durch haben Oeffentlichkeit zur dieſe gez. Reichsminiſter Dr. Goebbels.“ * gewiſſenloſe Brun nenvergiftungen In Botſch Meldung des Wolff⸗ Büros terred — Geuf, 18. Nov. * engliſche Außenminiſter Simon iſt in Be⸗ und Maſſigli in Geuf ein.— Die italieniſchen Regierung. Wie ver⸗ will die italieniſche Regierung ihren Vertreter Abrüſtungskonferenz, Marquis Soragna WI Das Blatt Rußland mit wirken. Samstag, 18. November/ Sonntag, 19. November 1933 144. Jahrgang— Nr. 536 Es muß ſein! * Mannheim, 18. November Die Zeit arbeitet für uns. Mit froher Zuverſicht können wir das heute feſtſtellen. Einſtmals, während des Weltkrieges, war das ein Wort, mit dem ſich unſere Feinde gegenſeitig Mut machten. Alle Welt wußte damals, daß die Reſerven und Vorräte des blockierten Deutſchlands immer knapper und knapper wurden, während den Armeen der zwei Dutzend gegen uns kriegführenden Staaten immer neue Er⸗ gänzungen an Menſchenkraft, Kriegsmaterial und hochwertigen Lebensmitteln zufloſſen. So arbeitete die Zeit damals gegen uns. Doch die Welt von Fein den und der Verrat in den eigenen Reihen, wodurch wir damals in die Knie gezwungen wurden, hat ſich⸗ inzwiſchen erwieſen als„ein Teil von jener Kraft, die ſtets das Böſe will und ſtets das Gute ſchafft“. Wie ſchon öfters in unſerer Geſchichte haben ſich die feinoͤlichen Unterdrücker wieder einmal als die Zwingherrn zur Deutſchheit gezeigt. Die beiſpielloſe Entwicklung der nationalſozialiſtiſchen Bewegung, der wir die Geſundung Deutſchlands verdanken, wäre nicht möglich geweſen, wenn die ſogenannten Sieger des Weltkrieges uns nicht all oͤie langen Jahre hin⸗ durch ſo ſchmachvoll gedemütigt und ausgebeutet hätten, wie ſie es tatſächlich getan haben. An dem Widerſtand gegen das Diktat von Verſailles ſtärkte Litwinow(rechts) bei ſeinem Beſuch im Weißen Haus. Siegesfreude in Moskau Man erwartet„Rückwirkungen auf die geſamte politiſche Einſtellung Rußlands“ Meldung des Wolff Büros Moskau, 18. November. Die„Prawda“ ſagt zur Anerkennung der Sow⸗ jet⸗Union durch die Vereinigten Staaten, daß Ruß⸗ land durch dieſen Schritt einen großen Erfolg erzielt hebe. hätten ſich über verſchiedene politiſche Fragen einigt, Die Vereinigten Staaten und Rußland ge⸗ ſo hauptſächlich darüber, daß der Friede unter Umſtänden gewahrt werden müſſe. Die Aus⸗ baumöglichkeiten des ruſſiſch⸗amerikaniſchen Handels beurteilt das Blatt ſehr günſtig und meint, daß der amerikaniſche Handel in Rußland eine e Zukunft hat. der Roten Armee„Kras naja 8 da“ ſchreibt, daß die Anerkennung Rußlands die USA Rückwirkungen auf die ge⸗ ſamte politiſche Einſtellung Rußlands werde. Beſonders im Fernen Oſten werde Schritt Rooſevelts auf die Länder, die heute einem Kriege drohen, beruhigend Japan wünſcht entmilitariſierte Zone Meldung des Wolff⸗ Büros Tokio, 17. November. einer Unterredung zwiſchen dem japaniſchen Außenminiſter Hirota und dem ſowfetruſſiſchen after Jurenew wurde der Plan der Schaf⸗ fung einer entmilitariſierten Zone zwiſchen Rußland und Mandſchuk uo erörtert. Die Un⸗ ung fand auf Veranlaſſung Hirotas ſtatt. Aus⸗ gangspunkt der Ausſprache war die Verletzung der ruſſiſchen Grenze durch japaniſche Flugzeuge, die be⸗ Einheitsorganiſation der Beamten Berlin, 18. November. e die Zeitung„Das Dritte Reich“ mitteilt, gibt das Zentralpreſſeamt des Amtes für Beamte fol⸗ eulſenden. Man ſteht daran einen Hinweis daß die gendes Rundſchreiben des Leiters des Amtes für nalieniſche Regierung auf der Einleitung direkter[Beamte der Reichsleitung der NS DA p, Hermann nelprechung zwiſchen den Großmächten beſtehen Neef, bekannt: 0 alte. Die Einberufung einer Vier mächte⸗ München, 17. November 1933. bon ferenz ſteht in Vordergrund des allgemeinen An alle Organiſationsgliederungen! utereſes. Auf engliſcher Seite hält man direkte In meiner Eigenſchaft als ſtellvertretender Verhandlungen zwiſchen den vier Großmächten für[Reichskommiſſar für Beamtenorganiſationen war den ei zuſiſcher Seite keine grundſätzliche Abneigung für den egin geford Vi allen Sprache kommt. Bergen Beſprechungen die Tagesordgnung einer nächtekonferenz ſeſtgelegt wird, und daß vor in entſche 5. eniſcheidendes Stadium eintreten werden. nzigen Ausweg. Wie verlautet, ſoll auf fran⸗ n der Viermächtebeſprechungen beſtehen, jedoch ert werden, daß in den vorbereitenden diplo⸗ liche Dingen die Reviſionsfrage nicht zur 1 den Samstag ind eine Reihe von Eingelbe⸗ f Goncourt en zwiſchen Henderſon. Simon und Paul- worde J befſen der neſeben, die jedoch erſt nach dem Ein⸗ ein en der Vertreter der italieniſchen Regierung in]amten der Beamtenſchaft im Reiche umfaßt. bilde iſt der Reichsbund der deutſchen Be⸗ amten, deſſen Satzung vom Herrn Reichsminiſter des Innern mit Erlaß vom 9. November genehmigt mir die Aufgabe geſtellt worden, aus den mehr als 900 verſchiedenen Beamtenorgani⸗ ſationen der Vergangenheit ein der Stellung der Beamten im Dritten Reich entſprechendes einheit⸗ s Gebilde zu ſchaffen, das die Geſamtheit Dieſes Ge⸗ n iſt. Durch den in der Satzung feſtgelegten Aufgabenkreis iſt der Reichsbund der deutſchen Be⸗ als mittelbares Organ der Reichsregierung anzusprechen. Durch die Beſetzung aller Führerſtel⸗ ſich unſer elementarer Lebenswille, unſer Kampf um Gleichberechtigung, Ehre und Freiheit immer wieder gufs neue. So wurden wir unter den Hammerſchlä⸗ gen des Schickſals über viele Mißerfolge hinweg zu dem fugenloſen Volksblock geſchmiedet, der wir heute ſind. Wie die Eutſcheidung des vorigen Sonntags uns ſelbſt und aller Welt bewieſen hat, iſt das la Zeit politiſch ſo zerriſſene und unmündige deutf Volk nun reif geworden und zu einer Einheit ſammengeſchweißt, wie noch nie zuvor. * nahm bei dieſer Gelegenheit Bezug auf eine aus Moskau ſtammende Nachricht, wonach ſechs der angeblich japaniſchen Flugzeuge von ſowjetruſſiſchen Greuzwachen am 3. Novbr. abgeſchoſſen worden und zwei japaniſche Kriegsſchiffe auf der Höhe von Kamtſchatka in die Luft geſprengt wor⸗ den ſeien. Der japaniſche Außenminiſter ſagte dem Botſchafter, daß dieſe Nachricht nicht nur geeignet ſei, einen ungünſtigen Eindruck auf das japaniſche Volk zu machen, ſondern auch eine unerwünſchte Rück⸗ wirkung auf die Beziehungen zwiſchen Rußland und Japan habe. Der Botſchafter fragte hierauf, inwieweit die Nachricht über die Schaf⸗ fung einer entmilitariſiereten Zone zwiſchen Ruß⸗ land u. Mandſchukuo begründet ſei. Hirota erwiderte, er hoffe, die ruſſiſch⸗japaniſchen Beziehungen würden in einem Maße verbeſſert werden, daß der Entmili⸗ tariſierungsplan verwirklicht werden könne. ö kanntlich von den Japanern beſtritten wird. Hirota 5 D 2 aß dieſes Wunder möglich war, ſtärkt unſeren Glauben an die eigene Kraft und unſere Zuverſicht auf einen Um ſchwung auch in unſerer agußenpolitiſchen Stellung. Wie mit einem Ruck hat ſich daher das deutſche Geſicht nach aluß en gewandt. Mit Genugtuung ſtellt das ge⸗ einte deutſche Volk feſt, daß der Austritt aus dem Völkerbund, wozu es durch die Volksabſtimmung am letzten Sonntag ausdrücklich ſeine Zuſtimmung ge⸗ geben hat, durchaus den Anfangserfolg ergab, den wir uns davon verſprachen. Dieſer von der Welt⸗ preſſe ſo heftig kritiſierte„Eklat“ hat ſich als ein Mittel erwieſen, die Feinde zur Beſinnung zu brin⸗ gen. Die Erſtarrung und Verfilzung der europäi⸗ ſchen Politik iſt wie mit einem Schlage aufgelockert worden. Man weiß jetzt in der Welt, daß Adolf Hitler und das deutſche Volk eine untrennbare Einheit und damit ein Machtfaktor ſind, mit dem die internatio⸗ nale Politik als gegebene Größe zu rechnen hat. Bei den Regierungen der anderen Völker hat man endlich erkannt, daß man in der Politik gegenüber Deutſch⸗ land ſchwere Fehler gemacht hat, daß man uns nicht vernichten kann, ſich alſo irgendwie mit uns verſtän⸗ digen muß. In London werden dem Außenminiſter Simon Vorwürfe gemacht, daß er in Genf zu ſehr im Schlepptau der franzöſiſchen Politik geſegelt und Deutſchland nicht genügend entgegengekommen ſei, in Paris aber meint man mit kritiſchem Hinweis auf eine Verſtändigungsrede des engliſchen Miniſter⸗ präſidenten Macdonald gerade umgekehrt, daß durch die Politik Englands den Deutſchen der Rücken ge⸗ ſtärkt werde. Immerhin hat Frankreich unter den N 60 „Auch formell anerkannt Meldung des Wolff⸗ Büros — Waſhington, 18 Nov. Durch das Ergebnis der Verhandlungen zwiſchen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion iſt es einwandfrei ſichergeſtellt, daß die Vereinigten Staa⸗ ten die Sowjetunion auch for mell anerkennen. Das Staatsdepartement hat dem ehemaligen Fi⸗ nanzattaché des ruſſiſchen Kabinetts Kerenſki und drei ruſſiſchen Konſuln aus der Zarenzeit amtlich mitgeteilt, daß die Vereinigten Staaten ſie nicht mehr als Beamte Rußlands betrachten veränderten Umſtänden doch nicht anders gekonnt, in könnten. dieſer Woche durch den Mund ſeines Miniſterpröſi⸗ denten Sarraut ſeine Verhandlungsbereit⸗ ſchaft zu erklären. Die Bedingungen, die man daran knüpft, ſollen uns nicht abhalten. Fraglich iſt nur, ob Sarraut überhaupt noch Gelegenheit erhält, ſeinen durch verſchiedene Wenn und Aber ein⸗ geſchränkten Verhandlungswillen in die Tat umzu⸗ ſetzen, da bereits davon geredet wird, daß ſeine Stel⸗ lung infolge ſeiner Finanzpolitik ſtark erſchüttert iſt. * i Wie aber auch die Männer heißen mögen, die in nächſter Zeit für die Politik Englands und Frank⸗ reichs verantwortlich ſind, ſie werden nicht umhin können, mit dem geeinten Deutſchland auf der Grundlage völliger Gleichberechtigung zu verkehren und in die Hand einzuſchlagen, die wir ihnen zur ehrlichen Verſtändigung über einen dauer⸗ haften Frieden hinſtrecken. Auf alle Fälle haben wir dafür geſorgt, daß mit dem böswilligen Gerede von Kriegsbegeiſterung in Deutſchand nicht länger mehr dunkle Geſchäfte zu machen ſind. Während viele Feinde Deutſchlands aus Angſt ihres ſchlechten Ge⸗ CCC ³˙· A Die vorliegende Ausgabe umfasst 20 Seifen len durch das Amt für Beamte der NSDAP iſt weiterhin gewährleiſtet, daß die Durchführung der Aufgabe des Reichsbundes ſtets im Einklang ſteht mit dem Willen der Parteileitung. Aus dieſer Stel⸗ lung des Reichsbundes ergibt ſich, daß für andere Beamtenorganiſationen neben ihm in Zukunft kein Raum mehr iſt. Ueber das Verhältnis der bisheri⸗ gen Beamtenorganiſationen zu den Behörden hat der Reichsminiſter des Innern bereits durch einen Erlaß vom 17. Juli 1933 entſchieden. Der Organiſa⸗ tionsweg für die deutſche Begmtenſchaft iſt damit eindeutig vorgezeichnet. Die Beamtenſchaft ſelbſt wird nunmehr zu be⸗ weiſen haben, daß ſie bereit iſt, in ihrer EGinheits⸗ organiſation den Zielen der Partei ſowohl zu dienen, als auch an der Wiederaufbauarbeit der Reichsregie⸗ rung in Treue und Verbundenheit zur Staatsfüh⸗ rung nach beſten Kräften mitzuarbeiten. Jede Sonderbeſtrebung, ſoweit ſie auch in Zukunft noch einen Zuſammenſchluß in den früheren Be⸗ amtenorganiſationen bezweckt, ſteht hinfort dem ein⸗ deutig bekundeten Willen der Reichsregierung und den Zielen der Partei entgegen. Heil Hitler! gez. Hermann Neef. 5 9 27 ee D eee e 1 1 1 1 r erſte Schritt Attätige„Expan⸗ würde, war Hit⸗ che Handlung nach ſeinem bei⸗ 1 eine Kundgebung der deut⸗ ſchen Friedenspolitik. Die deutſche Ver⸗ ſtändigungspolitik mit Polen hat denn auch überall in der Welt großes Aufſehen erregt. Die alte Feindſchaft ſoll allmählich aus der Welt geſchafft werden. Haß und Feindſchaft zerſtören nur und wir aber und mit uns ganz Europa [bauen. Was aber in unſeren politi⸗ ungen zu Polen recht iſt, muß für unſere ng mit dem franzöſiſchen Nachbarn billig icht bietet ſich fetzt durch eine Viermächte⸗ om eine Möglichkeit, die in Geuf ab⸗ Brücken wiederherzuſtellen. * alle gefühlsmäßigen Erwägungen und Gegenſätzlichkeiten hinweg muß endlich die untnis ſiegen, daß die Völker Europas aufeinander angewieſen ſind und daß mit jeder Nation auch politiſch digen muß, die man nicht ver⸗ un. Die heute aus Waſhington vor⸗ t ichte l liegende Meldung, daß es jetzt zwiſchen Amerika und Rußland zu einer Einigung gekom⸗ men iſt, muß den Staatsmännern Europas in ver⸗ ſchtiedener Hinſicht eine Rückenſtärkung und Mahnung f Zwiſchen den Völkern und Regierungsſyſtemen s gibt es nirgends ſolche Gegenſätze wie zwi⸗ den hochkapitaliſtiſchen Vereinigten Staaten von 1 und dem kommuniſtiſchen Räterußland. dem haben ſich die beiden Staaten verſtändigt, weil ſte aufeinander angewieſen waren. In ver⸗ ſtärktem Maße gilt das für alle Völker Europas. Seine Staatsmänner haben die Pflicht, jetzt endlich die logiſchen Folgerungen aus dieſer Erkenntnis zu ziehen. H. A. Meissner. ein. 1 Der Anſchlag auf Dollfuß vor Gericht Meldung des Wolffbüros Wien, 18. November. Am Samstag um 9 Uhr begann im Landgericht Wien J der Prozeß gegen den Attentäter auf den Bundeskanzler Dr. Dollfuß. Die zum Prozeß zugelaſſenen Perſonen wurden vor dem Betreten des kleinen Schwurgerichtsſaales genau nach Waffen durchſucht. Trotzdem der Saal nur klein iſt, ſind die Bänke nicht voll beſetzt. Nach der Verleſung der Anklageſchriſt begann das Verhör des Angeklagten. Er bekennt ſich ſchuldig, daß er ſchießen wollte umd geſchoſſen habe, beſtreitet aber die Tötungsab⸗ ſicht. Der Vorſitzende ſtellt nun eine Reihe von Fra⸗ gen, die mit der Tat nicht zuſammenhängen, und ffenbe die Abſicht verfolgen, nachzuweiſen, daß mit Nationalſozialiſten verkehrt habe. Es kommt dann die Sprache auf das Buch ſei⸗ Nes iefbaters Günther:„Diktatur oder Unter⸗ gang?“, das der Angeklagte nach ſeinen Angaben im Jahre 1930 geleſen hat. Für ihn ſei die leitende Idee dieſes Buches geweſen, daß das Parteiſyſtem beſei⸗ tigt werden ſoll. Auf die Frage, wann ihm die Idee zum Anſchlag gekommen ſei, erklärt der Angeklagte: Schon vor längerer Zeit. Noch bevor der ganze Prozeßbericht hier vorliegt, erhalten wir Kenntnis non dem Urteil: Rudolf Dertil wurde wegen verſuchten Mordes zu 5 Jahren ſchwereu Kerkers mit einem Faſt⸗ tag vierteljährlich und mit Dunkelarreſt an jedem 3. Oktober verurteilt. Japaniſches Frachtſchiff geſunken— 29 Per⸗ ſonen ertrunken Tokio, 18. Nov. Mit einer Beſatzung von 30 Mann an Bord, iſt das japaniſche Frachtſchiff„Seiten Maru“(1200 Tonnen) in einem verheerenden Sturm auf der Höhe von Lutſchu untergegangen. Bisher konnte nur ein Mann der Beſatzung gerettet werden. Die Miderſpriche des 8. Nene Mannheimer Zeitung Sonutags⸗Aus abe gen Grothe Die letzte Verliner Verhandlung des Vranodſtiſterprozeſſes [(Meldung des Wolf⸗Büro) Berlin, 18. November. Zu Beginn der heutigen Sitzung wird der Be⸗ ſchluß über die zahlreichen neuen Beweisanträge ver⸗ kündet. Auf Antrag des Rechtsanwaltes Dr. Sack ſollen zahlreiche neue Zeugen vernommen werden, u. a. über die Frage, wann und mit welchem Ziele der ſozialdemokratiſche Abgeordnete Dr. Hertz in den letzten Februartagen von Berlin fortgereiſt iſt, über das Funktionieren der Hausanſchlüſſe im Reichs⸗ tagsgebäude, über die Anweſenheit des Abgeordneten Torgler im Reichstage am Brandtag uſw. Schließ⸗ lich ſollen die über den Zeugen Grothe vorhandenen Akten herangezogen werden. Eine Reihe weiterer Beweisanträge wurde abgelehnt, u. a. der Antrag Dimitroffs, ihm Akteneinſicht zu gewähren und die ſtenographiſchen Protokolle direkt zuzuleiten. Es folgt dann die Vernehmung des Zeugen Paul Kempner, der aus der Unterſuchungshaft vorgeführt und unter Ausſetzung der Vereidigung vernommen wird. Er erklärt auf Befragen, daß er Mitglied der Kommu⸗ niſtiſchen Partei ſei, und zwar ſeit Anfang 1926. Der Vorſitzende ſtellt daraufhin feſt, daß der Zeuge bei ſeinen erſten Vernehmungen der Wahrheit zuwider ſeine Zugehörigkeit zur Kommunfiſtiſchen Par⸗ tei abgeleugnet habe. Der Zeuge Kempner erwi⸗ dert, er habe ſeinerzeit die Frage ſo verſtanden, ob er ſich kommuniſtiſch betätigt habe, und das ſei nicht der Fall geweſen. Darauf wird dem Zeugen die Ausſage des geſtern vernommenen Zeugen Grothe vorgehalten, der behauptet hat, er habe mit Kempner am 5. oder 6. April 1933 auf der Straße ein Ge⸗ ſpräch gehabt, bei dem Kempner ihm die erſten Mitteilungen über die Beteiligung der Kommuniſten an der Reichstagsbrandſtiftung gemacht habe. Der Zeuge Kempner erklärt, er habe Grothe ſeit Beginn des Jahres 1932 nicht mehr geſprochen, ja nicht einmal zufällig auf der Straße getroffen. Er ſei auch nie⸗ mals im Büro der Roten Hilfe geweſen. Von der Exiſtenz des Bulgaren Popoff habe er erſt im Verlaufe der Unterſuchung erfahren. Der Vorſitzende weiſt auf die Ausſage Grothes hin, daß 14 Tage nach dem erſten Geſpräch eine zweite Unterredung zwiſchen Grothe und Kempner ſtatt⸗ gefunden habe, bei der Kempner nähere Einzelheiten über die Reichstagsbrandſtiftung mitgeteilt habe. Der Zeuge Kempner erwidert, daß er bereits am 8. April aus dem Bett heraus verhaftet worden und ſeit dieſer Zeit nicht wieder auf freiem Fuß ge⸗ weſen ſei. Damit ſei die Unmöglichkeit der Behaup⸗ tung Grothes erwieſen. Auf Fragen des Reichsanwaltes Parriſius ant⸗ wortet der Zeuge, er habe in der Partei keine Funktion innegehabt; nur in der Zeit, als er mietefrei bei Grothe gewohnt habe, habe er im Dienſte Grothes bei einigen Kommuniſten die Beiträge kaſſtert und Flugblätter verteilt. Der Angeklagte van der Lubbe wird vorgeführt, ſieht den Zeugen Kempner an und erklärt, daß er ihn nicht kenne. Es wird dann der Zeuge Grothe noch einmal aufgerufen, um den Zeitpunkt der ver⸗ ſchiedenen Beſprechungen zu klären. Grothe ſagt, daß die Beſprechung bei Bartz dann wohl nicht am 3. April, ſondern acht Tage früher gelegen habe. Sein Anhaltspunkt ſei nur, daß er Montags immer ſtempeln gehe und daß es an einem Montag war. Bei der Erörterung dieſer Frage ergeben ſich immer neue Widerſprüche, die zunächſt unentwirr⸗ bar erſcheinen. Schließlich ſtellt der Oberreichs⸗ anwalt feſt, daß Grothe ſeine erſte Ausſage nicht, wie bisher in der Verhandlung geſagt wurde, erſt am 19. April gemacht hat, ſondern er habe ſeine erſte anonyme Bekundung vor der Polizei ſchon am 5. April gemacht. Vernehmung Grothes ſei tatſäc dem worden. rſitzende ſofern alſo doch kein Widerſprr Als Zeugen werden dann die Reichstagsbeamten Jankowſki und Kaſten vernommen. Beide haben am Brandtage von 8 Uhr früh bis 2 Uhr nachmittags am Portal 2 in der Gar⸗ derobe und in der Pförtnerloge Dienſt gehabt. Sie erklären mit großer Beſtimmtheit, daß in dieſer Zeit Am 7. April habe eine zweite ſtatte feſtgenommen „daß in⸗ Der Bo der Angeklagte Torgler den Reichstag nicht ver⸗ laſſen habe, ſie hätten es ſonſt bemerken müſſen. Auf Fragen der Verteidigung erklären beide Zeugen, daß ſie den Angeklagten van der Lubbe Reichstage geſehen hätten. Der aus dem Lager Sonnenburg als Zeuge vorgeführte Sekretär Dittbender von der Roten Hilfe erklärt mit großer Beſtimmtheit, es ſei ganz ausgeſchloſſen, daß Dimitroff, Popoff oder Taneff jemals ſeit 1927 in der Roten Hilfe geweſen ſeien. Den Zeugen Kempner will Dittbender nicht kennen, dagegen gibt er an, daß Kämpfer zu den Quartierwirten für die Emigranten gehörte. Auf Vorhaltungen des Oberreichsanwal⸗ tes erwidert der Zeuge, es ſei einmal ein Theodor D der Betreuung der Roten Hilfe ge⸗ Di mitroff in weſen, der ſechs Sprachen ſprach und aus Oeſterreich ausgewieſen war. Die Rote Hilfe hatte mit dieſem Manne viel zu tun, er war polizeilich gemeldet. Grothe wird dem Zeugen Dittbender vorge⸗ ſtellt. Dittbender erklärt, daß er ihn nicht kenne, auch Grothe ſagt, daß er mit Dittbender nichts zu tun hatte, daß er ihn aber von Anſehen aus der Roten Hilfe kenne. Nach einer kurzen Verhandlungspauſe wird auf Erſuchen des RA. Dr. Teichert der Zeuge Grothe noch einmal in den Saal gerufen. Er gibt jetzt auf Vorhalt des Verteidigers an, daß die Sitzung bei Bartz am 27. März geweſen ſei, daß er einige Tage ſpäter Kempner auf der Straße getroffen habe und ungefähr wieder acht Tage ſpäter nochmals mit Kempner zuſammengetroffen ſei. NA. Dr. Teichert hält dann dem Zeugen weitere Widerſprüche in ſeinen Ausſagen vor und weiſt u. a. darauf hin, daß Grothe geſtern geſagt habe, Popoff habe beim Reichstagsbrand die Aufgabe gehabt, den Rückzug der Brandſtifter zu decken, wäh⸗ rend er in der Vernehmung am 5. April bekundet habe, daß Torgler dieſe Aufgabe zugefallen ſei. Der Zeuge Grothe erwidert darauf, Kempner habe ganz klar geſagt, Torgler habe die Leute mit dem Brandmaterial in den Reichstag gelaſſen und ge⸗ deckt. Die Brandſtiftung ſelbſt hahe Popoff gelei⸗ tet und er hene auch die Brandſtifter gedeckt. Der Vertreter Dr. Sacks, RA Pelkmaunn, regt bei der Reichsanwaltſchaft an, gegen den Zeugen Grothe ebenſo einzuſchreiten wie ſeinerzeit gegen den Zeugen Sönke(der, wie exinnerlich, im Ge⸗ richtsſaal unter dem Verdacht des Meineides verhaftet worden iſt). Der Oberreichsauwalt erklärt dazu, er beabſichtige nicht, dieſer Anregung des Ver⸗ teidigers ſtattzugeben, da bisher noch kein Verdacht eines Meineides vorliege. Der Oberreichsauwalt beantragt daun, den Kriminalkom⸗ miſſar Heiſig darüber zu vernehmen, wie die erſten Bekundungen des Zeugen Grothe zuſtandegekom⸗ men ſind. Der nächſte Zeuge, der kommuniſtiſche Angeſtellte Koch, der von 1929 bis 1933 Kaſſierer im Berliner Büro der Roten Hilfe war, erklärt mit Beſtimmtheit, er kenne keinen der drei bulgariſchen Angeklagten. Darauf wird die Verhandlung geſchloſſen. Der Vorſitzende ſtellt feſt, daß bis auf wenige Zeugenver⸗ nehmungen, die in Leipzig erfolgen können, der für Berlin vorgeſehene Teil der Verhandlung erledigt ſei. Der Prozeß wird am Donnerstag 10 Uhr in Leipzig fortgeſetzt. niemals im Samskag, 18. Nov. b Sonntag, 10. Nov. 100 D. Zug fährt auf Arbeitszug Meldung des Wolff⸗Büros — Hannover, 18. November Bei einem Eiſenbahnzuſammeuſtoß bei Stenz find drei Perſonen ums Leben gekon. men. Der amtliche Bericht der Preſſeſtele pe Reichsbahndirektion Hannover beſagt folgendes. 1 Am 18. November,.50 Uhr vormittags, fuhr am ſchen Vinzelburg und Uchtſpringe der Strecke Ser, dal Hannover der kD⸗ Zug 26 auf eine At, beitszug auf. Dabei fielen die Lokomotive 5 der Packwagen des PD⸗Zuges um. Ein Perſonen wagen wurde gleichfalls aus ſeiner Lage gebrat Bei dem Unfall wurden drei Arbeiter dez Arbeitz zuges tödlich verletzt. Von dem kD⸗Zug wurden zer Lokomotivführer, der Heizer und ein Poſtbedienſe, ter, ſowie fünf Reiſende leicht perlen Zwei Perſonen werden noch vermißt. Die beſſen Gleiſe ſind geſperrt. Der Betrieb wird durch Um: ſteigen aufrecht erhalten. Der Präſident der Reiche, bahndirektion Hannover begab ſich ſofort nach Ber kanntwerden des Unglücks an die Unfallſtelle Raubmord in einer Stuttgarter Bank Stuttgart, 18. November. Hente pyrmt tag draugen zwei Räuber in eine Filiale der Siutt garter Bank im Vorort Gablenberg ein und ſorden ten unter Vorhalten von Piſtolen vom Bankleitez Feuerſtein Geld. Der Eingeſchüchterte händigt ihnen auch eine Summe aus. Als ſich im Nebeg⸗ raum ein Angeſtellter bemerkbar machte, gaben die Räuber zahlreiche Schüſſe ab. Der Bank leiter wurde durch einen Schuß in den Kopf getötet. Die Täter flüchteten mit den en haltenen 12000 Mark in einem Kraftwagen den ſie am Vorabend geſtohlen hatten. Angeklagter überfällt einen Zeugen Flensburg, 17. Nov. Ein aufregender Zul ſchenfall ereignete ſich in einer Gerichtsverhandlun gegen den Fahrraddieb Wilhelm Dethlefſen Während der Beweisaufnahme ſprang der Ange⸗ klagte, ohne daß ihn der Juſtizwachtmeiſter daran hin, dern konnte, über die Barriere der Anklagebank un! überfiel einen Zeugen, den er mit Füßen und Fäuſten bearbeitete, bis er am Boden liegen blieb. Einige Juſtizbeamte und Kriminalpoliziſten nahmen den Wütenden feſt und feſſelten ihn. g wurde vom Amtsgericht im Schnellverfahren sofort zu ſechs Monaten Zuchthaus verurteilt. Das Urteil wegen des Fahrraddiebſtahls lautete auf ein Jahr Zuchthaus. Schneeſturm über Turin — Mailand, 18. Nov. Außergewöhnlich ſtarker Schneefall hat in Turin und Umgebung große Schi⸗ den angerichtet und zu Verkehrs⸗ und Betrjehz, ſtörungen geführt. Die Züge aus Frank xeich erlitten große Verſpätungen. In der Stadt ſelbſt wurden viele Telephon⸗ und Stromleitungen unterbrochen, Flüchtling aus Deutſchland in der Tſchechg⸗ ſlowakei verhaftet — Zuaim(Mähren), 18. Nov. Die Znaimer Poli zei verhaftete auf Anſuchen der Staatsanwaltſchaſt Kiel den Landrat Theodor Steltzer qauz Rendsburg und übergab ihn dem Kreisgericht. Der ſeit Anfang November bei einem Znaimer Rechts anwalt wohnende Verhaftete ſoll Amtsgeldet unterſchlagen haben. Er behauptet jedoch, aus politiſchen Gründen Deutſchland verlaſſen zu haben, Verkehrsſtreik in Barcelona — Barcelona, 18. Nov. Die Straßenbahner und die Untergrundbahn⸗ und Autobusſchaffner haben beſchloſſen, heute in den Streik zu treten. Der Gon. verneur von Barcelona, der den Streik für ille⸗ gal erklärt, hat Arbeiterkolonnen des Heeres zut Aufrechterhaltung des Verkehrs bereitgeſtellt. Durch verſchiedene Bombenexploſionen die mit der Streikbewegung der Elektrizitäts⸗ un Gaswerke in Verbindung gebracht werden, wurhe großer Sachſchaden angerichtet. Die Frage an das Schickſal/ snze von Wild Weill „Ich liebe Sie, Annabella“, ſagte Jochen nachdrück⸗ lich. Annabella goß den braungoldnen Tee in die dün⸗ nen Porzellanſchalen, ſchob die chineſiſche Schüſſel mit den Sandwiches über den Lacktiſch hinüber und beugte ſich erwartungsvoll vor.„Und, Jochen? Hof⸗ ſentlich wollen Sie mich deswegen nicht gleich hei⸗ raten?“ „Doch!“ Er rückte näher und nahm die ſchmale, weiße Hand der jungen Frau behutſam zwiſchen ſeine braunen Fäuſte.„Ich habe bisher geſchwiegen, weil meine Vermögensverhältniſſe es mir nicht ge⸗ ſtatteten, Ihnen den Luxus zu bieten, der zu Ihnen gehört. Jetzt haben ſich die Verhältniſſe geändert. Heute mittag ſoll in der Aufſichtsrats⸗Sitzung unſerer Geſellſchaft meine Ernennung zum Generaldirektor unſerer ſüddeutſchen Werke beſtätigt werden. „Und nun muß ich alſo Ja und Amen ſagen? Wo⸗ her wiſſen Sie, daß ich Sie auch liebe?“ „Ich glaube es zu wiſſen. Oder irre ich mich?“ Eine leichte Röte ſtieg in Annabellas Wangen. „Ich werde kaum ein zweites Mal heiraten“, er⸗ widerte ſie leiſe.„Nicht nur meine erſte, unglück⸗ liche Ehe, auch noch ein anderer Grund warnen mich, eine neue Verbindung einzugehen.“ „Lieben Sie einen anderen?“ frug er ängſtlich. „Nein“. Sie entzog ihre Rechte ſeinen Händen und wies auf den ſchlankbeinigen Schreibtiſch, der vor dem Fenſter des Teezimmers ſtand.„Aber ich muß Ihnen geſtehen, daß ich abergläubiſch bin und Augſt vor der Zukunft habe.“ „Augſt?“ „Ich wußle, daß Sie doch einmal die entſcheidende Frage an mich richten würden. Ich habe immer und immer wieder die Karten befragt. Auch vorhin noch, als Sie ſich ſo plötzlich zum Tee anmeldeten. Aber ſtets ſagen ſie mir eine unglückliche Zukunft an Ihrer Seite voraus.“ Erregt ſprang Jochen auf:„Wie können Sie nur das Glück zweier Menſchen von einem Aberglauben und von dieſen törichten Karten abhängig machen wollen! Iſt das wirklich der einzige Grund, weshalb Sie meine Werbung ablehnen?“ ö N 1 ö ö ö „Aber ich lehne ſie ja gar nicht ab. Ich nehme ſie an, unter einer Bedingung: Laſſen Sie ſelbſt jetzt das Schickſal entſcheiden. Ziehen Sie eine verdeckte Karte hier aus dieſen Spielen! Schwarz ſoll„Nein“ bedeuten,„Rot“ heißt e e „Niemals!“ Sie ſah eine Welle von Blut ſein Geſicht durchſtrömen. Ueber ſeinen Augenbrauen hatte ſich eine kleine, zornige Falte gebildet.„Ich laſſe nicht mit mir ſpielen! Ich gebe mich und meine Liebe nicht zu ſolchen Scherzen her! Wenn. Ein leiſes Klopfen an der Tür unterbrach ihn. Die Zofe ſteckte den Kopf mit dem weißen Häubchen durch die Spalte und meldete:„Herr von Werther wird am Telephon verlangt!“ Jochen verbeugte ſich vor der jungen Frau, die an das Fenſter getreten war:„Wollen Sie mich bitte einen Augenblick entſchuldigen.“ Als er zurückkehrte, ſtand Annabella immer noch in der gleichen Haltung am Fenſter und ſtarrte auf die Baumwikfel des Parks hinunter. Er trat hinter ſie und nahm ihre Hand:„Meine Ernennung iſt durchgegangen. Wollen Sie mir jetzt die Antwort auf meine Frage geben?“ „Jochen!“ Mit einer bittenden Gebärde drehte ſie ſich zu ihm, nahm die Karten von der Schreib⸗ tiſchplatte und hielt ſie ihm hin.„Ich habe noch nie etwas von Ihnen verlangt. Heute tue ich es. Ziehen Sie eine Karte!“ Verärgert ſtarrte er auf die Karten, die ſie fächerförmig vor ihm auf den Tiſch gebreitet hatte. Sollte er ſich wirklich zu dieſem Unſinn, dieſer „Frage an das Schickſal“, hergeben? Nur, um ihre Laune zu erfüllen? Oder war es doch für ſie mehr als eine Laune? Ach was! Wenn er Rot zog, war ja alles erledigt, und bei Schwarz würde er ſie ein⸗ ſach in die Arme nehmen und ſie ſo lange küſſen, bis alle ihre Bedenken zerſtreut wären. Trotzdem zögerte ex einen Augenblick, bevor er mit geſchloſſe⸗ nen Augen und mit kurzem Ruck eine Karte aus dem Spiel zog. Herz⸗Neun! Die übrigen Karten wurden vom Schreibtiſch gefegt und flatterten wie große, bunte Schmetterlinge über den Boden. Sie waren ſehr, ſehr glücklich, die zwei. Als am dritten Tage ihrer Hochzeitsreiſe die Morgenſonne auf ihren Balkon ſchien, zog der junge Gatte ſeine Frau auf ſeine Knie und ſagte lächelnd:„Siehſt du, Schäſchen, was das für ein Unſinn iſt, an Karten zu glauben? Wenn das Schickſal gegen mich entſchieden, hätte, hätte ich dich ja doch in mein Auto verpackt, entführt und dich irgendwo ſo lange gefangen ge⸗ halten, bis du mich ſelber gebeten hättſt, dich zu hei⸗ raten! Aber zum Glück habe ich es ja viel einfacher gehabt und gar keine ſchwarze Karte erwiſcht!“ „Ach, ſagte Annabella zärtlich und ſtrich mit ihren weißen Fingern durch ſeine braunen Haar⸗ ſträhnen.„Du Dummer! Während Du am Telefon warſt, habe ich doch alle ſchwarzen Karten heraus⸗ geſucht und ganz hinten in der Schreibtiſchlade ver⸗ ſteckt. In deinem Spiel waren nur rote Karten!“ „ Mannheimer Künſtler auswärts. Vera Weiß, die ihre Bühnenlaufbahn am Mannheimer Nationaltheater begonnen hat, konnte an ihrer neuen Wirkungsſtätte in Konſtanz einen großen Er⸗ folg als Muſette in Puceinis„Boheme“ erringen. Die Konſtanzer Blätter äußern ſich ſehr anerkennend über die geſangliche und darſtelleriſche Leiſtung der Künſtlerin. Von der Univerſttät Freiburg. Mit Beginn des gegenwärtigen Semeſters hat der Geh. Hofrat Oberrealdirektor a. D. Dr. h. c. K. Seith, der Ehrenpräſident des Schwarzwaldvereins, ſeine Tä⸗ tigkeit an der Univerſität eingeſtellt. Seith iſt einer der bekannteſten Schulmänner Badens, dem viele Generationen ihre Ausbildung in der Mathematik verdanken. Bis zu feiner Vevabſchiedung war er lange Jahre Direktor der Röttek⸗Oberrealſchule. An der Univerſität hatte Seith ſeit 31 Jahren einen Lehrauftrag für Elementarmathematik. Das Kuratorium der Univerſität Köln hat im Zuge der geſamten Neuformung des Hochſchul⸗ weſens den Hauptſchriftleiter Martin Schwaebe, Mitglied der Gauleitung der NSDAP, als Direktor des Forſchungsinſtitutes für internationales Preſſe⸗ weſen berufen. „Das Spiel von Job dem Deutſchen“ In Gegenwart von Miniſterialrat Laubinger, dem Prä⸗ ſidenten der Reichstheaterkammer, wurde in der Meſſehalle in Köln von der Rheiniſchen Spiel⸗ gemeinſchaft für nationale Feſtgeſtaltung„Das Spiel von Job dem Deutſchen“ von Kurt in ſeiner Gemeinſchaft und Geſamtheit, iſt von Satan begehrt, von Gott erfüllt und gehalten. Dung die ſchwerſten Schickſalslaſten, durch Krieg und g beit und Höllentanz bewahrt er ſich ſeinen Glauben an Gott, an ſeine Kraft und Ewigkeit und rettet ſch und damit die Welt vor der Hölle. In eindringliche, gelungener Sprache wird das Schickſal unſeres Vol kes dargeſtellt. Job der Deuteche und ſein Weil, von Eugen Klöpfer und Melitta Leithnet dargeſtellt, zeigten ein Künſtlerpaar von höchſter Vollendung, um das ſich eine Meiſterleiſtung det Choreographie rankte. Nach Schluß der mit kiel Ergriffenheit aufgenommenen Aufführung dankte Miniſterialrat Laubinger dem Dichter und ale Darſtellern. Der neue Leiter der Nationalgalerie. A Direktor der Berliner Nationalgalerie und de Kronprinzenpalais wurde, wie der„Völkiſche Bell achter“ meldet, der Leiter der Städtiſchen Kull ſammlungen in München, Dr. Eberhard Han ſtaengl, berufen. Eine Greuzmark⸗Kunſtſchau in Aachen, be meinſam mit dem Muſeums verein Aachen Düren veranſtaltet der Kampfbund für Deuſhe Kultur— Ortsgruppe Aachen— im Laufe des Deze ber eine große Grenzmark⸗Kunſtſchie Dieſe Kunſtſchau, die ſich aus Werken der Platt Malerei und des Kunſtgewerbes zuſammenſetzt, det ſowohl in Düren als auch im Sour mond Muſeum in Aachen ſtatt. Die Ausſtellung ſoll eien Ueberblick über das künſtleriſche Schaffen der the niſchen Grenzmark bieten und gewiſſermaßen 15 Erſab für die Ausstellung„Westfront 0 ine ſein, wo dieſer Grenzbezirk nicht reichlich vertrel war. O Deutſche Künſtler in Italien. In den Mint 1 ten Dezember und Januar werden in ben eine Reihe großer Orcheſterkonzerte vera Für dieſe Konzerte ſind in erſter Linie deutſche 1 liſten gewonnen worden. Edwin Flſcher, 9 Gieſeking, Wilhelm Backhaus und 90 Fleſch. Eines dieſer Konzerte wird von 0 Wiesbadener Muſikdirektor Karl Ermende und ein anderes von Hermann Scherchen! leitet werden. opember. i Stendal 9 el Im: eſtelle det gendes: q fuhr zwi ecke Sten: nen Ar; totixe zn Peisten, e gebracht 8 Arheilz. durden bet ſtbedienſte verle die bebe durch Um: er Reihe nach Bez elle. Bank te vormih der Stuttt ud fordern Bankleitet händigte im Nehen⸗ gaben die r Bg nk: g in den it den ert vagen, den en nder Z handlung hlefſen der Ange⸗ daran hin, ſebank und nit Füßen den liegen Upoliziſten 1 ihn. Gr ren ſofort das Urteil ein Jahr lich ſtarker roße Schü. Betriebs; ich erlitten ſt wurden rhrochen, Tſchecho⸗ mer Poli⸗ nwaltſchaſt tzer au richt. Der er Rechts 8 geldet jedoch, aus zu haben, ahner und er haben Der Gou⸗ für ille⸗ deeres zur alt. ſionen itäts⸗ und en, wurbe —— e als Voll iſt von ten. Durch und Ar 1 Glauben rettet ſic ringlicher, ſexes Vol⸗ ein Weib, eithnet nu hüchſtet iſtung het mit kiefer ig dank ind alles erie. Al und des ſche gal, jen Kun d. Hauf⸗ „Deulſche es Deze b ſtſchal 1 Plaftl, nſetzt, f hurmondl⸗ ſoll Linen der rhei ßen eine in Eſen vertrete 11 Mons alla 1 ranſtalte ulſche S, 5 Walter ind Call von den che n de * Etriſchen Bahn 1 Sonntag, 19. Nov. 1933 Spun Samstag, 18.9 Neue Maunheimer Zeitung Sonntags⸗Ausgabe — ismitglied E. W. Fennel unter⸗ nmer eine Reiſe im Kraftwagen Oberitalien, von der er uns derung der kleinen Apennin⸗ mitbrachte. Schriftleitung Mein ungariſcher Zimmernachbar im Palace⸗ Holel in Rimini ſchmunzelte, als ich ihm bei der ymengde am Strand der ſchimmernd blauen Adria eren Plan entwickelte, nach San Marino zu fah⸗ ten:„Großartige Idee, müſſen Sie unbedingt machen. Ich war vorige Woche mit der neuen elek⸗ mal in die niedliche Felſen republik J gefahren und dort ein beklagenswertes Opfer der Unſer Red nahm im über die iz n dieſe intereſſante S Republik San Marino Die San karineſiſchen Fremdenführer geworden. Sie schleppten mich kreuz und quer durch die Liliput Hauptſtadt und über den Berg, auf dem die Ober⸗ häuptlinge des Landes reſidieren. Sie erklärten mir jeden Prellſtein und jeden Briefkaſten, zeigten mir ältere und auf neu gearbeitete Ritterburgen und ließen mich nach gutem alten Brauch erſt entrinnen, als ſch ihnen ein anſehnliches Trinkgeld gegeben hatte, Ich warne Sie vor dieſen Herrſchaften. Sie ſurd liſten reicher, denn zehn Armenier. Und ſie lie⸗ gen an jedem Stadttor im Hinterhalt. Wenn Sie Das Regierungsgebäude ber ſchon einen Fremdenführer wünſchen, dann neh⸗ den Sie nur einen, der italieniſch ſpricht, denn das Aanzöſiſch und Deutſch der übrigen beſitzt mehr afri⸗ kaniſche als europäiſche Akzente.“ Die ſioſſe Staatsregierung „Wir ſtarteten morgens um 9 Uhr und hatten die ſeſte Absicht, nicht in die Netze der Fremdenführer Au fallen. Die Straße war glänzend geſchottert und führte ſchnell in eine weite, unendlich ſcheinende zandſchaft, über der die Sonne glühte.„San 1 0 17 Kilometer“, hieß es auf dem Ausweißen Schild, das der Italieniſche Touring⸗ Aub liebenswürdig an die Straße gepflanzt hatte. am Sonnenglaſ ſtiegen aus der Ebene, durch die ain aft gänzlich ausgetrockneter Fluß kroch, die fan⸗ laſtiſch geformten Berge San Marinos auf. 8 arino, die Cilipui-Nepußliſ Ejne italienische Ferien- Erinnerung Kühn gezackte Berge, von hohen Kaſtellen ge⸗ krönt, von Mauern umſchloſſen, Berge wie ſie der abenteuerlichſte Ritterroman nicht großartiger ge⸗ ſtalten konnte. Rieſen, dunkel, drohend über den tau⸗ ſend Gärten des grünen Vorlandes ſtehend. Gebilde aus einer Zeit, die wir nüchternen Menſchen des 20. Jahrhunderts nicht mehr verſtehen. Der erſte Kraft⸗ wagen, der uns entgegenkam, ſah zwar ebenſo euro⸗ päiſch und modern aus wie die Fahrzeuge im ita lieniſchen Rimini, aber was war denn das für eine Nummer, die er trug? Kein ſchwarzes Schild mit weißen Buchſtaben und Ziffern— nein, da ſtand rot auf weiß D war Republica di San Marino 234. Das kein Witz. Es war Wirklichkeit. Der Chauffeur, der unſere erſtaunten Geſichter bemerkte, tippte im Vor⸗ überfahren an die Mütze und lachte über das ganze ſonnengebräunte Geſicht.„Ungläubige Ausländer!“ Ich ſpähte angeſtrengt nach einer Grenz⸗ ſchranke oder einem Gren zpfahl.. Ich er⸗ wartete, daß irgendwo hinter einem Olivenbaum die Zöllner der Republik ſtanden, um Schmugglern, die hier vorüberraſten, aufzulauern. Aber nichts ge⸗ ſchah! Die Bauern arbeiteten auf ihren Feldern und Sämtliche Hausbewohner rannten auf ſeinen Ruf hin alarmiert zu⸗ ſammen. Alle verſammelten ſich um unſer Fahrzeug, während der Haus vater ſelbſt eine große Waſſerkanne über unſerem Kühler theatraliſch ſchwenkend erklärte, daß wir Deut⸗ ſche und die San Marineſen be⸗ .. Und dann lach⸗ Germania freundet wären ten wir alle herzlich...„ grande, San Marino piccolo!“ rief er aus. Ich aber erwiderte dar⸗ auf:„San Marino bello!“ Da hatte ich alle Herzen gewonnen. Zu gerne hören es dieſe braven Bauern und Winzer aus dem Mund der Aus länder, daß ihr Vaterland ſo ſchön ſei. Die Fremdenführer, vor deren Sirenengeſang ich ſo eindringlich in Rimini gewarnt worden war, erwarteten uns ſeltſamer Weiſe nicht an den Toren der Citta. Der Baedecker ſollte unrecht behalten und mit ihm mein ungariſcher Zimmernachbar im Strandhotel. Die Hitze war bleiern und durch die aus den Bauernhöfen ſcholl Geſang, Gitarren⸗ Luft ging ein Flimmern wie in der afrikaniſchſten Die Burgen auf dem Monte Titano geklimper und manchmal auch heiſeres Grammo⸗ Wüſte. Unter uns 743 Meter tief lag anmutig die phongeſchrei zu uns herüber. Wieder Automobile Adria. Dunſt breitete ſich über ihren Waſſern aus. in Wolken von weißem Staub daherfegend. Wieder trugen ſie die San Marineſiſche Nummer. Kein Zweifel: Wir fuhren jetzt auf den Straßen der kleinſten Republik der Welt. Wein⸗ berge tauchten auf, üppige Gärten, zwiſchen deren Obſtbäumen ſchöne dunkelhaarige Frauen ſtanden und zu uns hinunterwinkten. Die Bauernhäuſer hatten wohlhabendere Geſichter als die in der Landſchaft Romagna, wo eine Gardine bereits als Zeichen des Luxus galt. Endlich ein Ortsſchild: Serravalle— Republica di San Marino, Gleich am Eingang des Dorfes wurde eine Benzintankſtelle angelegt. Die Jugend von Serravalle, hübſche lebhafte Bengels und dunkelhaarige Mädels, folgten intereſſiert den Inſtallationsarbeiten, im Schatten Café Re- publicana ſaßen die Gäſte beim Chianti und beob⸗ achteten jede Katze, die über den Weg ſchlich, und verrenkten ſich natürlich die Hälſe, als ein deutſcher Wagen vorüberſauſte. des Im Borgo Maggiore Dreimal kochte das Waſſer im Kühler, ehe wir die ſteilen Serpentinen, die nach der Vorſtadt Borgo Maggiore führten, bezwangen. Das„Borgo“ iſt das Geſchäfts⸗ und Handelszentrum der Republik, das um 300 Meter von der patriziſchen Citta überragt wird, die auf dem wild gezackten Felſen des Monte Titano aufgebaut iſt. 2000 Einwohner zählt die Vor⸗ ſtadt und dieſe 2000 repräſentieren Handel und Ge⸗ werbe des Staates. Auch die beiden Banken der Republik, die„Caſſa di Riſparmio“ und die„Banca popolare“ liegen hier, ebenſo einige Kaffeehäuſer, drei oder vier Reſtoranti und endlich das Haupt⸗ guartier der Gendarmerie. unheimliche Drohung ſtand der Monte Titano über dem Städtchen. Faſt ſenk⸗ recht ſchoſſen die Sonnenſtrahlen jetzt herab und ließen jedes Metallſtück unſeres Wagens erglühen. „Un poco'acqua, Signor!“ rief ich einem biederen Landwirt zu, der vor ſeiner Tür döſte. „Ah tedescil“ Wie eine unfaßbare Kleine helle Punkte in der Ferne, die Hotelkoloſſe von Rimini. Auf dem mattſchimmernden Meer, wie Inſekten ſo winzig, ein paar Dampfer, die nach Brindiſſi oder Venedig wollten. Im Südweſten wuchs der Apennin hervor zerfallene Kaſtelle dräu⸗ ten von manchen Bergkuppen herüber. Kaſtelle der Raubritter, die einſt die Geißel dieſer berauſchend ſchönen Landſchaft geweſen ſein mögen. Und über allem: Rein von einer lichten Bläue, wie ihn der Nordländer in ſeinen Italienträumen erſehnt, der Himmel. Die Fiita Hart am Abhang des Monte Titano erhebt ſich auf der Piazza del Pianello das in Florentiner Gotik erbaute Regierungsgebäude. Davor die Mar⸗ morſtatue der Freiheitsgöttin, die 1876 Frau Ottilia Heyroth⸗Wagener der Republik ſchenkte, wofür man ſie dann auch aus Dankbarkeit in den Rang einer Her⸗ zogin von Acquariva erhoben hat. Uebrigens ſoll Titelgeſchäft der Republik, das mit bemer⸗ kenswerten Schwung betrieben wird, ſehr einträglich ſein. Und beſonders in Deutſchland leben auch heute noch viele in San Marino gegrafte und gefürſtete Leute, die bei ihrer Geburt auch nicht den geringſten Tropfen blauen Blutes aufzuweiſen hatten. Gegen⸗ über dem Palazzo del Governo präſentiert ſich fun⸗ kelnagelneu— ein geſchmackvoller heller Bau: das Hauptpoſtgebäude der Republik, wo es die prachtvoll bunten Markenſerien zu kaufen gibt, für die dem Vernehmen nach die Philateliſten in den USA. ngö⸗ tigenfalls ihr Seelenheil opfern würden.— In der im laſſiziſtiſchen Stil errichteten Kathedrale ruhen die Gebeine des Heiligen Marinus, der der Schutz⸗ heilige des Staates iſt. Die Sonne brannte in den engen Gaſſen und auf den Felsvorſprüngen, auf die der Wagemut verſtor⸗ bener und lebender San Mariniſiſcher Architekten glitzernde Ritterburgen in einer Miſchung von italie⸗ niſchen und ſarazeniſchem Stil geſetzt hat. Die eine dieſer Burgen iſt die Rocca, die zugleich als Staatsgefängnis dient und an Tagen, an denen das das Reiſebüro Thos. Cook einen beſonder Transport von kamerabewaffneten Angelſachf anderen Fremden ankündigt, den Renommierge⸗ fangen en aufzunehmen hat. Die auderen Burgen führen die ſtolzen Namen San Leo und Gradara. Sie ſehen in ihrem Stilmiſchmaſch und mit ihren feudalen Mauern nur zu einem kleinen Teil ſo aus, als ob ſie das Licht des ſpäten Mittelalters noch erblickt hätten. Jedenfalls ſcheinen die ſtaatlichen Baube⸗ hörden der alten Ritterromantik gütig nachzuhelfen und neben zerfallene Kaſtelle prächtige Burgen, die auf Hochglanz gearbeitet ſind, zum höheren Ruhm der Republik und zu Nutz und Frommen ihres Touriſtenverkehrs zu ſetzen. o ist der Srenapfafil Die beiden Capilani reggenti, die zuſammen mit einem 60 Mitglieder ſtarken Großen und einem 12 Köpfe zählenden Kleinen Rat die Geſchicke Staatsweſens leiten, ſowie ihre beiden Staatsſekre⸗ täre, die die Reſſorts„Inneres“ und„Aeußeres“ ver⸗ walten, bekamen wir leider nicht zu Geſicht. Auch die „Guardia'onore della reggenza“, die ziemlich ope⸗ rettenmäßig ausſtaffierte Staatsrats⸗Garde, trat an⸗ läßlich der Anweſenheit eines deutſchen Journaliſten nicht zuſammen. Nur ein Dutzend Carabinieris in grün⸗grauen Uniformen mit leuchtend roſa Kragen, ſaß in der kühlen Albergo di Pitano und ließ ſich bei Muskatellerwein eine Anzahl knuſpriger Hühner gut ſchmecken. Daß es in San Marini auch eine Zeitung gibt:„II litano“, eigenes Geld, eigene Briefmarken, konſulariſche Vertretungen Italiens, Columbias, Großbritanniens und der Niederlande, daß in dem von 13000 Menſchen bewohnten Staat ein wahrer. Kult mit der nationalen Freiheit getrieben wird, und daß das ſymboliſche Wort„Libertas“ auf der blau⸗ weißen Landesfahne auf allen Staatsemblemen und ſelbſt auf Heiligenſäulen zu finden iſt, daß dort d des die Basilika des heiligen Marinus Todesſtrafe abgeſchafft und ſämtliche Schulen ſich in Laienhänden befinden, daß es in Borgo Maggiore ein hübſches modernes Bahnhofsgebäude gibt— das alles ſei noch erwähnt. — Das 61 Quadratkilometer große Territorium von San Marino ſteht heute unter dem Protek⸗ torat des Königreichs Italien, das wie Napoleon J. ſeine Unabhängigkeit nicht anzutaſten gewagt hat. Die Republik wurde 1848 das Aſyl des großen italieniſchen Freiheitshelden Garibaldi und es mag das Gefühl nationaler Dankbarkeit mit⸗ ſprechen, wenn ein jeder italieniſcher Staatsmann es ablehnt, eines Tages San Marino von der Land⸗ karte zu wiſchen und Europa eines einzigartigen politiſchen Kurioſums zu berauben, das höchſtens in dem Freiſtaat Andorra in den ſpaniſchen Py⸗ renäen ſeinesgleichen hat. C. W. Fennel. —— UVnvermeiòbar ſind Alter und Tod. Lebensverſicherung iſt daher nötiger als irgendeine an⸗ dere verſicherung. Die volle Summe wird ſoſort bei vorzeitigem Tode ausge⸗ zahlt ſpäteſtens aber im vereinbarten Alter. Lebensverſicherung iſt der beſte Familienſchutz, den jeder nehmen ſollte und den kein Gewiſſenhaſter aufgibt! ä Semeinſchaſt zur pflege des Lebensverſicherungsgedankens mmer 53 Maunheim, den 18. November. Vor dem„Deutſchen Luthertag“ Der„Deutſche Luthertag 1933“! Morgen wird Ereignis werden und Geſtalt annehmen, was in den zurückliegenden Wochen an Fleiß und Opferbereit⸗ ſchaft eingeſetzt wurde. Es wird ein Tag des Vol⸗ kes werden. Das der Kirche im neuen Staate wird mit dieſem Feſt eine lebendige Bekun⸗ dung erfahren. Alles iſt darauf angelegt, daß aus dieſem Feſt zugleich eine Durchbruchsſchlacht zum Volke wird, zu dem Teil des Volkes vor allem, das bisher gleichgültig oder gar ablehnend dem Geſchehen in der Kirche gegenüber ſtand. Der Kampf der Parteien auch in der Kirche, deren Ein⸗ zelziele in keinem Verhältnis zur ewigen Botſchaft und zu den überall aufgebrochenen Fragen des heu⸗ tigen Menſchen ſtanden, hat viele und nicht die ſchlechteſten Chri der Ki entfremdet. Die⸗ erer beginnt: der Wollen N t ſer Kampf iſt beendet und ein größ Kampf um die Seele des Volkes. Dieſe Aufgabe wird über dem großen Lutherfeſt auch in Mannheim richtunggebend ſtehen. Im Ni⸗ belungen⸗ und Muſenſaal des Roſengartens, in der Chriſtuskirche und, da nach dem Ergebnis des Kar⸗ tenvorverkaufes ſich die Notwendigkeit ergeben hat, ein weiteres Gotteshaus zu öffnen, in der Konkordien⸗ kirche wird den herbeiſtrömenden Menſchen zum Be⸗ wußtſein gebracht werden: es geht nicht um eine Kein Nagel darf fehlen auf dem Jugend! Opfert für den Kampf gegen Hunger und Kälte! Schild der politiſche Machtſtellung der Kirche, ſondern um das Heil jedes einzelnen von uns. Wo iſt dafür ein glücklicherer Anlaß gegeben, als die Gedächtnisfeier unſeres großen Reformators? Was war ſein Kampf anderes, als ein Ringen um die Seele unſeres Volkes? Und wenn nun morgen das evangeliſche Kirchen⸗ polk ſeines großen Vorkämpfers und Wegbereiters gedenkt, ſo kann das nicht anders geſchehen, als daß zuerſt und vor allem Gott dankbar die Ehre ge⸗ geben wird. So wird am Feſtabend in Kirchen und Sälen das Lied erklingen„Allein Gott in der Höh' ſei Ehr.“ Denzelben Dank werden die Chöre aufnehmen in dem Choral von J. S. Bach„Herr Gott, dich loben wir.“ Daß Luther den Ruf Gottes als eine Aufgabe an ſeine Zeit begriffen hat, daß er als Deutſcher ſich in die Not ſeines Volkes dienend ſtellte, daß er dieſe zeitliche Verpflichtung als Chriſt und auf dem Hintergrunde der gött⸗ lichen Offenbarung einlöſte und ſomit unter Wah⸗ rung des Nationalen und Eigenſtändigen das über greifende Weſen der wahren Kirche uns wieder ſchenkte, werden die Redner des Abends in volkstümlicher Deutung verlebendigen. Der Sprechchor wird uns die Worte Luthers an ſeine „lieben“ Deutſchen in die Seele rufen. Der 150. Pfalm wird noch einmal mahnen und jubelnd be⸗ kennen:„Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“. Otto Richters Wechſelgeſang zwiſchen Chor und Gemeinde„Die ſtreitende Kirche Chriſti“ ſoll den machtvollen Ausklang bilden und alle daran erin⸗ nern, daß uns in Luther ein heiliges Vermächtnis als Aufgabe geſetzt iſt. Wenn nun am Feſttag abends die Kirchenglocken über das Häuſermeer unſerer Großſtadt klingen und läuten, wenn die Chriſtuskirche leuchtend gegen den nächtlichen Himmel ſich türmt, wird ein gemeinſames Band alle evangelischen Volksgenoſſen umſchlingen: Dank unſerm Gott, der uns die Re⸗ formation und Martin Luther geſchenkt hat. Ig. Prokuriſt Friedrich Ruf 7 Völlig unerwartet iſt ein bekannter und beliebter Feudenheimer, Prokuriſt Friedrich Ruf, im Alter von 52 Jahren aus dem Leben geſchieden. Wie alljährlich nahm er vor etwa vier Wochen einen dreiwöchigen Urlaub, um ihn bei ſeiner hochbetagten Mutter in Engen zu verbringen. Von dort kommt mun die Trauerkunde, daß ein Schlaganfall ſeinem Leben jäh ein Ende bereitet hat. Ruf hatte im Welt⸗ krieg im Oſten eine ſchwere Rückgratverletzung er⸗ litten, die ihm ſehr zu ſchaffen machte, ohne ihm aber den Humor zu rauben, durch den er im Freun⸗ IAlegi die guie deuisaſie Nausmusift Johanna Pfäffle Kurf Hoyer Kunstwerkstätte für Lauten- U. Geigenbau F I, 1, 2 Treppen Große Musikinstrumenten- Ausstellung in eigen. Räumen Besichtigung ohne Kauf- 2 Wang erbeten. Johanna Haldenwang Honorar mäßig. Neue Mannheimer Zeitung/ Sonntags⸗Ausgade 2 Samstag, 18. Nov.“ Sonntag, 19. Non 199 Spendet für die Wir machen darauf aufmerkſam, daß mit dieſer Pfundſammlung der Mannheimer Haus⸗ frauenbund beauftragt wurde, dem ſich der Bund Königin Luiſe angeſchloſſen hat. Ge⸗ ſammelt wird alſo nur von Mitgliedern dieſer bei⸗ den Verbände. Die Sammlung der NS⸗Frauenſchaft wird übernommen von den neuen Sammlerinnen, die mit einem vom Mannheimer Hausfrauenbund unterzeichneten Ausweis verſehen ſind. Die Aus⸗ weiſe der Mitglieder des Bundes Königin Luiſe tragen außerdem den Stempel dieſes Verbandes. Wir haben Veranlaſſung, darauf hinzuweiſen, daß die kirchlichen Pfundſammlungen nicht an Bedürf⸗ tige, ſondern nur an Diakoniſſen⸗ und Schweſtern⸗ häuſer abgeführt werden. Von Dezember ab wird die Pfundſpende in der erſten Woche jeden Monats abgeholt. Diejenigen, die an den Sammelſtellen ab⸗ geben, werden gebeten, dieſe Zeitſpanne nach Mög⸗ lichkeit einzuhalten. Jedoch nimmt die Sammelſtelle jederzeit Spenden von Nahrungsmitteln(möglichſt nicht leicht verderblichen)— auch einmalige— an. Die Annahmeſtellen ſind: Zentralannahme⸗ ſtelle E 6,—5(ehemaliges Heim der Neuen Mann⸗ heimer Zeitung), Innenſtadt, Geſchäftsſtelle des Mannheimer Hausfrauenbundes N 2, 4(geöffnet von 10—12 und—5 Uhr), Schwetzingerſtadt Milchgeſchäft Franz Wagner, Traitteurſtraße 2, Oſtſtadt Milchge⸗ ſchäft Peter Disdorn, Eliſabethſtraße 7, Lindenhof Milchgeſchäft Dörr, Meerfeldſtr. 44, Almenſiedlung Milchgeſchäft A. Körner, Streuberſtraße 51, Neckar⸗ ſtadt die Milchgeſchäfte Krug, Kronprinzenſtraße 30, Karl Dietrich, Riedfeldſtraße 36 und Wilh. Gries⸗ haber, Eichendorffſtraße 16, Feudenheim Feinkoſt⸗ geſchäft Ph. Förſter, Hauptſtraße 120, Waldhof⸗Gar⸗ tenſtadt Milchgeſchäft Ad. Schickenberg, Freyaplatz 2, Neuoſtheim Metzgerei Eug. Puſter, Dürerſtraße 22, Neckarau Milchgeſchäft Franz Benner, Maxſtraße 30 und Photohandlung Hch. Arnold, Katharinenſtr. 68, Rheinau Kraftwerk Rheinau, Simon und Waſſer⸗ werk Rheinau, Kamp. g ! VVVVVVVVVVFwwdſ„/!. deskreiſe ein gern geſehener Geſellſchafter war. Einen großen Verluſt erleidet durch Rufs viel zu frühes Hinſcheiden die Firma Luſchka u. Wagen⸗ mann, in die der Verſtorbene im Herbſt 1905 ein⸗ trat. Die Tatſache, daß er ſich vom kaufmänniſchen Angeſtellten bis zum Prokuriſten und Leiter der Ab⸗ teilung Buchhaltung emporarbeitete, ſpricht am beſten für ſein berufliches Können. Die Firma ſchätzte nicht nur ſeine reichen Kenntniſſe, ſondern auch ſeine unbedingte Zuverläſſigkeit und nie ver⸗ ſagende Gewiſſenhaftigkeit. Ruf, der noch vor kur⸗ zem ſeine ſilberne Hochzeit feiern konnte, hinterläßt außer der treubeſorgten Lebensgefährtin zwei Töch⸗ ter, von denen die eine ſich vor einigen Monaten nach Hohenzollern verheiratete. Mit dieſen nächſten Angehörigen trauert ein ungewöhnlich großer Freundes⸗ und Bekanntenkreis um einen Mithür⸗ ger, der infolge ſeiner hervorragenden Charakter⸗ eigenſchaften überall hochgeſchätzt war und ſich in⸗ folgedeſſen ein dauerndes ehrendes Andenken ge⸗ ſichert hat. „Das 40jährige Ehejubiläum begeht morgen Kunſtglaſer Joſef Jagſchitz mit ſeiner Gattin Roſa geb. Weber, K 3, 28. Wir beglückwünſchen herzlich das Ehepaar, das ſchon viele Jahre die NM. lieſt. * Ihren 60. Geburtstag feiert am Montag Frau Amna Seidel geb. Schwippert, Jungbuſchſtraße 15, in voller Geſundheit. Frau Seidel iſt auch ſeit 20 Jah⸗ ren Bezieherin unſeres Blattes. * Ueber Nervenkrankheiten ſprach am Donners⸗ tag abend in der Harmonie der auf dieſem Gebiete als Vortragsredner bekannte hieſige Heilpraktiker E. Moritz und zwar— wie ber Vortrag zeigte Anna Schneider staatlich anerkennie Klavier- staatlich anerk. Musiklehrerin fü pädogogin und Planisſin nn Hlauter. Unterricht jar alle Stufen Sorgfältiger Unterricht von Erst- e VVV beginn Schüler Staatsexamen Diplom, Staatl. Anerkennung Klavier. Theorte und Genörbndung erfolgreich bestanden. N 3, 18 Fernspr. 32070 Pfundſammlung! Büchſenſammlungen denen vember folgende Spenden eingegangen: Alhambra 67.15 Mk. Roxy 43.88 Mk. Palaſt 12.60 Mk. Schauburg 17.12 Mk. Skala.45 Mk. Gloria.91 Mk. Lichtſpielhaus Müller 19.92 Mk. Capitol 20.88 Mik. Univerſum 148.19 Mk. Volkskino.87 Mk. Odeon.20 Mk. Feudenheimer Kino 18.18 Mk. Gſamtſumme 359.80 Mk. Schmidkonz⸗Weinlein, Tanzſchule 36.42 Mk. Nationaltheater 442.— Mk. Roſengarten 99.96 Mk. Tanzſchule Lamade.24 Mk. Geſamtſumme 525.92 Mk. ein: Sportverein 07 Fußballplatz Waldhof 14.93 Mk. Skiklub Mannheim 32.87 Mk. Gymnaſtikſchule Hilde Daube.33 Mk. Schmitt, Wallſtadt(Haſeneſſen).88 Mk. Geſamtſumme 53.01 Mk. lich für ihre Opferbereitſchaft. chend, ſo daß viele dichtgedrängt ſtehen über das Nervenſyſtem an Hand zahlreicher Licht⸗ krankungen, wie Nervenmüdigkeit, Nervenſchwäche faßlichen Form über das große Heer der in dieſes ſpannte Aufmerkſamkeit der Zuhörer zeigte das große Intereſſe, das dieſen Ausführungen entgegen⸗ gebracht wurde. kurz nach 12 Uhr in Feudenheim an der Ecke, an der die Jlvesheimer und Wallſtadter Straße in die Hinterräder eines Laſtkraftwagens, der aus Richtung Mannheim kam. Obwohl der Führer den Wagen ſofort zum Stehen brachte, kam der Knabe unter die Räder und erlitt innere Verletzungen, die ſeine Ueberführüng ins Krankenhaus notwendig machten. * Ein Balkenbrand entſtand heute früh im Hauſe Sophienſtraße 8. Schuld war ein Bügeleiſen, das unter Strom belaſſen worden war. Die um.03 Uhr gerufene Berufsfeuerwehr benötigte zum Löſchen 17 Stunden. Während dieſer Zeit wurde die Berufs⸗ feuerwehr nach F 2, ga gerufen, wo ein Kamin⸗ brand entſtanden war, der mit Spezialgerät gelöſcht wurde. Zeltgemäßes Honorar B 6, 29 Bei der Büchſenſammblung in den verſchie⸗ Mannheimer Lichtſpielen, Thea⸗ tern uſw. ſind in der Woche vom 6. bis 12. No⸗ Bei folgenden anderen Veranſtaltungen gingen Wir danken der Mannheimer Bevölkerung hers⸗ in ganz uneigennütziger Weiſe. Der Vortragsſaal erwies ſich als viel zu klein, ſo daß die Verwaltung der Harmonie in dankenswerter Weiſe den großen Saal zur Verfügung ſtellte. Aber auch dieſer Saal, der von den vielen Beſuchern geradezu geſtürmt wurde, erwies ſich ſamt den Galerien als unzurei⸗ mußten. Einleitend gab der Redner einen kurzen Ueberblick bilder, um dann auf das große Heer der Nerven⸗ krankheiten einzugehen. Von den bekannteſten Er⸗ ausgehend, verbreitete ſich der Reoͤner in einer leicht Gebiet fallenden krankhaften Erſcheinungen. Die ge⸗ * Ein ſchwerer Unfall ereignete ſich heute mittag Hauptſtraße einmünden. Ein vierjähriger Knabe, der mit einem Hund ſpielte, lief rückwärts gegen die F 2 9 2 Tr. 8 A Kleiner Setzerſtift, was nun? Eine Fülle von Löſungen des N. M..⸗Preig⸗ ausſchreibens harrt ihrer Sichtung. Das Malheur, das der Setzerſtift der N. M. beim Setzen der Anzeigen von Man nheime Geſchäftsleuten angerichtet hatte, ſollte i unſere Leſer ja alle wiſſen, auf dem Wege einer ſchnel angeregten Preisfrage wieder gutgemacht wer den. Und zwar hatte die N. M. Z. ihre jungen 10 alten Freunde in der Stadt und auf dem Lande 96 beten, die völlig durcheinander gewürfelten Anzeigen 5 5. 97 5 zeigen wieder in Reih und Glied zu bringen und zu 5 niedlich kleinen Bildern die netten Zweizeiler zu ſtellen. Die NMz3. rief und zahlreiche Löſungen bie alsbald eingingen, zeugten vom Eifer unſerer Leser Viele ſattelten ſogar ihren Pegaſus, feuerten ihre Phantaſie zu anmutigen Sprüngen an und erhiellen nachdem ſie ſich die poeſiebegabten Köpfe nach allen Regeln der Kunſt zerbrochen hatten, allerlei Verse mit denen ſie ihre Löſungen humorvoll garnierten Jetzt, da eine Lawine von Einſendun⸗ gen zu unſerem Preisausſchreiben ſich über 111 Redaktionsſtube ergoſſen hat, überſieht man erſt, wie. hiel Meiſter vom Himmel gefallen waren Es ſind die flotteſten humorvollſten Löſungen unter dieſen Einſendungen. Gar mancher und gar manche haben Schere, Pappe und Leimtopf aus den Bildern, die ſerienweiſe an verſchiedenen Sonntagen in unſerem Blatt erſchienen, kunſtvolle Gebilde und Gemälde allerliebſte kleine Bücher zu verfertigen, die hellen Beifall fanden. Nun iſt das Kopfßerbrechen bei der Redaktion der N. M. Z. Wir alle ſitzen am Fuß eines rieſigen Berges von buntem Papier und von allerlei kunft⸗ voll Geklebtem und ſichten und ſichten. Die Mühe unſerer Leſer iſt fürwahr des Schweißes der Edlen wert, wenn man dies Zitat in der Uebertragung an⸗ wenden kann. Und es wird noch einige Tage dauern, bis wir Preisrichter uns durch die Fülle der Löſun⸗ gen hindurchgearbeitet haben und die Namen der Gewinner feſtgeſtellt worden ſind. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld. Techniſche Filme 5 In einer Abendveranſtaltung des Reichs⸗ bundes deutſcher Technik, Ortsgruppe Mannheim⸗ Ludwigshafen, wurden geſtern im Kolpinghaus Spitzenleiſtungen deutſcher Technik im Film gezeigt. Der erſte Film ſchilderte eingehend den Bau der Zugſpitzbahn, die 1930 vollendet wurde und ein techniſches Meiſterwerk darſtellt von Garmiſch⸗Partenkirchen bis Grainau, dann den Bau der Zahnradſtrecke bis zum Schneeferner⸗Platt, von wo aus die Seilbahn zum Gipfel führt. Die außerordentliche Schwierigkeit des Unternehmens zeigte ſich ſchon in dem gefahrvollen und anſtrengen⸗ den Heraufſchaffen der Bauſtoffe in Nebel und Schnee. Oft mußten für dieſe Transporte beſondere Schneetunnels angelegt werden zum Schutze gegen Steinſchlag und Lawinen. Nur geübte Bergſteiger kamen für all dieſe Arbeiten in Betracht. Der Film hatte den Vorteil, daß er neben vielen techniſchen Einzelheiten auch Abſchweifungen in die herrliche Landſchaft nicht vermiſſen ließ. Faſt zu ſachlich wirkte dagegen der Werkfilm, der den Bau großer Dampfturbinen und Turbo⸗Genera⸗ toren veranſchaulichte. Er vermittelte einen Ein⸗ blick in den rieſtgen Betrieb der Thyſſen⸗Werke in Mülheim a. d. Ruhr und ließ den ganzen Arbeits⸗ gang bis zur fertigen Maſchine verfolgen. Die Ar⸗ beit der neuzeitlichen Großwerkzeugmaſchinen iſt für den Laien geradezu verblüffend und gibt ihm einen Begriff von der Leiſtungsfähigkeit der deut⸗ ſchen Induſtrie. Ein kurzer Trickfilm führte die Annehmlichkeit elektriſcher Hausgeräte vor Augen, die als„moderne Heinzelmännchen“ der Hausfrau die Arbeit erleichtern. Der Film⸗Abend, an dem auch die Abſolventen⸗Vereinigung der te niſchen Fachſchaft Mannheim teilgenommen hat, war gut beſucht; er hat auch dem Nichttechniker gezeigt, was deutſcher Fleiß und deutſche Arbeit bei fried⸗ licher Entwicklung zu leiſten vermögen. Schnupfen Grippe, Katarrh Regelmäßiges Gurgeln mit Chinese 8 vorleiht einen zuverlässiges ut gegen Ertälngstrantheen 4 2 el⸗ Chinosol-fabfetten 75 Stück RM. l a0 Zur Unterstützung Chinomint. Oblno sol- Schgupfenpohher Mundtabletten 488 tück RM. 20 0 50f'fg. in Apotheken u. Drogefen —— Georg Seiz Klavieriechniker Stimmen und Reparieren Jon Flügel, Pianos u. Harmoniums Fachmännische Ausführung die Mühe nicht geſcheut, mit Farbe und Tuſche, mit Man ſieht zunächſt das Entſtehen der Reibungsbahn E Gröhtes Lager alter und neuer Meister- Instrumente Saiten und Bestandteile. 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Klauter-behrerin Mäßige Preise Beste Reierensen 0 3, 7 Heidelberger Straße erlellt gründlichen Unterricht im Violinsplel Fernsprecher 25993 B 7. 11 Alberi Beuck Staatl. anerkannter VDiolinpsdagoge wohnt jetzt E 3, 7 Hongertmeister Johannes Stegmann Staallich anerk. für Harfe u. Hlabter Große Merzelstr. 11 Fernspr. 41330 Hans Immeisberger H 3, 8a Pianist, Dipl. Musiklehrer ertellt Hlablerunterricht Friiz Frũh Geigenunſerrichf 5 e des Zusammenspiels Zeltgemäße Honorare Emll-Heckelstr. 95 rernspr 4207 1939 N. M. mer e wie ſchnell t wer⸗ en und nde ge⸗ zeigen zu den ler zu en, die e Leſer. n ihre hielten, h allen Verſe, nierten. 1dun⸗ r eine t, wie, 8 find dieſen haben he, mit rn, die neren emälbe, hellen daktion rieſtgen kunſt⸗ Mühe Edlen ing an⸗ dauern, Löſun⸗ en der bitten eichs⸗ uppe geſtern Technik gehend endet arſtellt, gsbahn un den ⸗Platt, t. Die chmens rengen⸗ und ſondere gegen gſteiger r Film niſchen errliche wirkte roßer ne ra⸗ n Ein⸗ erke in rbeits⸗ die Ar⸗ en iſt bt ihm r deut⸗ rte die te vor “ der Abend, r te it, war zezeigt, fried⸗ Del. 9 ede Samstag, 18. Nov./ Sonntag, 19. Nov. 1938 Neue Mannheimer Zeitung/ Sonntags⸗Ausgabe 5. Seite/ ummer 80 — Der SO NDER BEILAGE DER NEUEN MANNHEIMER ZEITUNG Franz Liszt besucht Karl Loewe Nach den Aufzeichnungen von Loewes Tochter julie „Alſo der Liſzt wird denn nun beſtimmt morgen iu Stettin erwartet“, ſagte Papa heiter bei Tiſch,„un⸗ ſere Muſikenthuſiaſten ſind in keiner geringen Be⸗ wegung, wie ich heute vormittag gehört habe. Der Bayer ſche Hof“ mit Saal iſt für ihn gemietet wor⸗ den und das Podium in der Mitte des Saales be⸗ keits aufgeſchlagen. Drei köſtliche Flügel ſtehen be⸗ reit für feinen Angriff; und wie ſich von ſelbſt ver⸗ ſteht, wird alle Welt ins Konzert ſtrömen von nah und fern.“ In dieſem Augenblick wurde der Konzertdiener Wetzel gemeldet. „Kommen Sie näher, Wetzel“. ſate Papa. bringen Sie Gutes?“ „Was Antoine Watteau: Lautenspielerin „Das Komitee des Liſzt⸗Konzertes hat den Auf⸗ trag erhalten, dem Herrn Direktor Loewe und ſei⸗ ner Familie die Orcheſterloge des Saales zu offe⸗ rieren, und zu gleicher Zeit läßt der berühmte Herr onzertgeber zu morgen vormittag ſich zu einem Be⸗ Fſuche beim Herrn Direktor anſagen.“ „Die Ueberweiſung der Loge, lieber Wetzel, iſt ene Artigkeit, die ich gerne annehme, und für die ich ſehr höflich danken laſſe; der Beſuch von Liſzt ſel⸗ ber macht mir außerordentliche Freude. Machen Sie meine Empfehlung an die Herren vom Komitee. Was ſagt man denn noch ſonſt im Städtchen über das Erſcheinen dieſes neuen Kometen?“ Es iſt alles in Erwartung und Bewegung über ihn. Man erzählt ſich von ſeinem Auftreten überall Wundergeſchichten; er ſoll ja unter anderem ſtets in Begleitung von vielen Verehrern reiſen, die ihn gar nicht verlaſſen.“ „Ein Komet muß einen Schweif haben“, ſagte ele,„das hätte alſo ſeine Richtigkeit.“ f 5 „Mein teurer Herr,“ ſagte Papa erfreut, als Liſzt eintrat. Aist ſtreckte beide Hände aus— „Das iſt der Balladenmeiſter!“ ech grüße Sie und heiße Sie willkommen an unſerem nordiſchen Himmel. Sie hoher Stern! Ma⸗ machen, das iſt der Liſzt!— Meine Töchter Julie und Adele!“ „Wo hahen Sie denn Ihr Gefolge?“ fragte Mama lächelnd. Ich bin erſtaunt, Sie allein zu ſehen!“ e Ach Laſſen Sie die nur, wo ſie ſind!“ antwortete Ait,„ich bin davon gegangen, um hier eine ganz glückliche Stunde zu verleben], Zärtlich legte er leine Hände um Papa. 1 werden mir doch eine Ballade mit auf den eg geben?“ Es iſt alles für Sie bereit,“ antwortete ug, auf den geöffneten Flügel deutend,„aber Sie, mein teurer Liszt, was werden Sie mit mir machen?“ Soll ich denn durchaus ſpielen? dele legte die kleinere k⸗Moll⸗Sonate von Beet⸗ r Haydn dediziert, auf's Pult und Liſzt ſetzte ſich ort zum Spielen nieder. lic un elbibs! Mit welcher Einfachheit, wie ritter⸗ und elegant! Aber nur den erſten Satz,— dann brang er auf! ö 1 5 warte nicht länger, nun Sie, maestro!“ Mut un denn, ich ſinge Ihnen meine Ballade„Der 0 Geiſt“, gedichtet von meiner Schwägerin el Der Stoff iſt aus dem Altgotiſchen.“ Seite nahm Platz. Liſzt ſetzte ſich an ſeine linke „Ohne Vorſpiel begann die Ballade. Herr Dyring ritt wohl durch das Land, 5 freit eines zwiten Weibes Hand apa hatte geendet; er erhob ſich. Liſzt blieb ſitzen 1 noch zu lauſchen. Dann ſtand auch er auf n ganz anderer Stimmung als vordem. Er 10 inſilbig, zerſtreut; und ſchließlich grüßte er nach Seiten und empfahl ſich.— Papa geleitete ihn und raſch hörten wir ſeinen Wagen abfahren. Die Stunde des Konzertes war herangerückt. Die beau-monde von Stettin hatte ſich ſchon um das inter⸗ eſſante Podium verſammelt. Wir ſaßen in unſerer Loge. Die Spannung der Gemüter konzentrierte ſich ſo ganz um die markante Erſcheinung von Liſzt. Ein vauſchendes Händeklatſchen empfing ihn. Liſzt kam langſam näher. Das Haupt geſenkt, ſtieg er wie in tiefe Gedanken verloren auf's Podium. 90 55 nahm, ohne ſich umzuſehen, vor ſeinem Flügel atz. Jetzt berührte er aphoriſtiſch zart— wie hinge⸗ haucht— die Taſten. Ein Wehklagen ging durch die Saiten und legte ſich auf die Herzen der Zuhörer. In dieſem Augenblick bog ſich Papa über den Rand der Loge und ſah ihn forſchend an. Das leiſe Wehklagen ging über in angſtvolles, dringendes Flehen, bis es ſich, getrieben von erescendo, in ein furchtbares Fortissimo verwandelte, welches ſchauer⸗ lich den Saal erfüllte. Das war„Der Mutter Geiſt“, der den Grabſtein durchbrochen und über Hügel und Kränze in den nahen Schloßhof ſchwebte. Immer weiter wob der Künſtler den Faden der Sage, auf Grund der Kompoſition mit ſeiner Phan⸗ taſie ſich aufſchwingend. Zum Schluß ſtand Papa bewegt auf, um tief grüßend zu danken. Auch Liſzt erhob ſich, und ſeine Hände über der Bruſt kreuzend, dankte er innig nach der Loge hinauf. Ein Beifallsſturm des Publikums begleitete dieſe Szene, bis Liſgt, ſich hoch aufrichtend, nack allen Sei⸗ ten hin grüßte und das Konzert ſeinen Anfang nahm. Die Original⸗Aufzeichnungen aus der Sammlung Anton befinden ſich in der Schloßausſtellung„Vier Jahr⸗ hunderte Hausmuſik“. Martin Luther und die Hausmusik Von Prol. Dr. Karl Anton Der fröhlich ſingende, die Laute ſpielende Luther im Kreiſe der Familie und Freunde— er bildet ein herrliches Gegenſtück zum ernſten mit der Ge⸗ walt und Glut des gottberufenen Propheten wir⸗ kenden Reformators der Kirche und des geſamten Volkslebens. Daß Luther bei all ſeiner Gelehrſamkeit ſich einer ſo beiſpielloſen Volkstümlichkeit erfreute, kommt daher, daß er ſo gar nichts von der Verſchrobenheit hatte, die den Gelehrten jener Zeit anhaftete. Seine Liebe und ſein nahes Verhältnis zur Na⸗ tur bewahrte ihn davor. Und die tiefe Erfaſſung der Muſik in ihrem eigentlichſten Weſen und deren rege Pflege verbanden ſeine Perſon wie ſein Schaf⸗ fen mit dem Leben, mit dem Volke. Von daher iſt auch ſeine Vorliebe für Volks⸗ muſtk zu verſtehen, d. h. zu den damaligen Weiſen, wie ſie geſungen, geſpielt oder— noch von den Hir⸗ ten— geblaſen wurden. Es war alſo gar nicht etwa nur geiſtliche Muſik, die Luther pflegte und liebte, ſondern es war die Muſik an ſich, in welcher Form ſie auch auftrat in urſprünglicher Fülle und Friſche. Ihr gab er ſich gang hin. War Luther aber erſt einmal beim Schlagen der Laute und führte mit ſeiner(wie er beſcheiden ſagt) „kleinen und tumperen Stimme“ den Hauschor, ſo wurde er bald ſo fröhlich, daß er(wie uns Walther erzählt)„des Singens ſchier nicht konnte müde und ſatt werden“. Ueber all dieſem Frohſinn lag der Schimmer der Gottesgnade, wie denn auch Luther ſelber ſagt:„Gott hat unſer Herz und Mut fröhlich gemacht oͤurch ſeinen lieben Sohn, welchen er für eee Kein deutsches Haus ohne Musik Von Dr. Fritz Stege Wenn wir diesmal wie alljährlich unſere Ge⸗ danken der deutſchen Hausmuſik zuwenden— ge⸗ meinſam mit Millionen von Volksgenoſſen— ſo verknüpfen ſich unſere Betrachtungen mit dem anderen Volksgedenktag dieſes Monats, der dem Weſen und Wirken unſeres Martin Luther gilt. Und wir entſinnen uns, daß er ja eigentlich als der„Vater der deutſchen Hausmuſik“ anzuſprechen iſt. In ſeinem Hauſe beſaß die Muſtk ein Heimats⸗ recht, in ſeinem Familienkreiſe finden wir den Aus⸗ gangspunkt der ſchönſten, wahrhaft volkstümlichen Oteder, und die tö⸗ nende Kunſt ver⸗ verhärtetſte Gemüt, ſie beſiegen den Widerſtand auch der kälteſten und nüchternſten Naturen. Weihnachten iſt ein wahres Feſt der Hausmuſik. Wie leicht iſt es, mit ein paar ſchlichten, hübſch geſpielten Liedchen zur Erhöhung der Feſtſtimmung beizutragen! Aber— warum nur zu Weihnachten? Warum be⸗ reiten wir uns nicht öfter ſolche kleinen Feierſtun⸗ den, die von den Klängen der tönenden Kunſt er⸗ füllt ſind? Einmal in der Woche finden wir auch im aufreibenſten Arbeitsgetriebe einen Augenblick, der uns über die Schwere des Alltags hinaus⸗ heben ſoll. Dann nehmen wir heim⸗ einte die Angehö⸗ lich ein Inſtru⸗ rigen zu ſeeliſchen Ahendli E dusmu 1 ment zur Hand Feierſtunden, die die Geige wird aus der Quell unver⸗ ihrem Winkel ge⸗ gänglicher Freu⸗ Von Fr. W. Jachariä(1755) holt und geſtimmt. den ſind. die Laute geſellt In Amerika iſt Wenn der Abend lang dich ſchon an den einſamen Schreibkiſch ſich hinzu, der einmal das Worr Oder auch an das lehrende Buch bezaubernd gefeſſelt, Deckel des Kla⸗ geprägt worden: „Das reichſte Kind iſt arm ohne Mu⸗ Dann erheitre den Geiſt, der anfängt matter zu denken, Durch die mächtige muſik. Auf einer Skainerſchen Geige Zeig entweder die Kunſt in langſam ſeufzenden Noten, viers öffnet ſich. In der dunklen Ecke des Zimmers neh⸗ ſik!“ Es iſt arm an Die wie Farben in Farben ſich ineinander verlieren! Plat 1 55 0 1 ber e 52 Oder ergreif die gaukelnde Flöle. Harmoniſche Sprünge, 8 ampe umfließt die glückenden Einfluß Schnelle Triller, und hüpfende Töne, wie rieſelnde Wellen Tochter am Kla⸗ der Muſik nur aus Schallen im S aal und reizen von fern den horchenden Nachhall. vier, den Vater, zweiter Hand er⸗ Aber vor allem ſetze dich hin zum hohen Klaviere: der eben die Geige hält, wenn es Mu⸗ Denn hier biſt du allein dir ſelber ein ganzes Orcheſter; anſetzt. Deutſche ſik nur aus dem Auch erwähle vor allem die Schöne den ſilbernen Flügel, Klänge, Weiſen, die Lautſprecher be⸗ Menn ſie es will, ſo ertönt die Ouvertüre der Oper Gott ſelbſt den zieht und zur Ge⸗ Durch ihr ſchallend Gemach in ganzer, voller Begleitung. 1 1 wohnheit werden And dann rauſchet der Vorhang hervor; die Arie ſinget 9 6 5 5 läßt, was eigent⸗ lich einer ſeeliſchen Feierſtunde vorbe⸗ halten bleiben ſoll. Wenn doch die El⸗ tern es verſtehen würden, in die Herzen der Kin⸗ der die Sehnſucht nach eigener muſikaliſcher Betäti⸗ gung einzupflanzen, wenn ſie den Ehrgeiz der Ju⸗ gend wecken würden mit dem Hinweis darauf, daß Begabung und Fleiß jedem einzelnen die Löſung muſikaliſcher Aufgaben geſtattet! Wir brauchen im häuslichen Kreiſe keine Künſtler, keine Virtuoſen. Was uns aber nottut, iſt die freudenſpen⸗ dende Wirkung des eigenen Muſizie⸗ rens— ein ewiger Freudenquell für den Spieler ſelbſt, ein Freudenſpender für die Angehörigen! Die langen Winterabende ſind gekommen, Weih⸗ nachten ſteht vor der Tür. Die Gemütlichkeit und Traulichkeit des häuslichen Heims wird erhöht durch den Zauber der Muſik. Was wäre ein Weihnachts⸗ feſt ohne Weihnachtslieder, ſelbſt auf dem Klavier geſpielt, gemeinſam von allen Familienmitgliedern geſungen? Die Töne dringen zum Herzen, ſie fallen wie Perlen auf den Urgrund der Seele, ſie löſen das 8 Durch die ſilbernen Falten. And hal ſie ſelber gelernt, Ihre Stimme zu biegen und von den Wälſchen zu borgen, So wird unſer Vergnügen durch zärkliche Worte vermehrek, Wenn der bezaubernde Mund mit Empfindung ſie ſingek; Ihre Fertigkeit wird ein Kreis von Bewunderung preiſen. legt hat, ſchwingen ſich durch die trau⸗ liche Stube, wäh⸗ rend draußen der Schnee unter den Schritten der Vor⸗ übergehenden kni⸗ ſtert. Und manch einer bleibt lauſchend ſtehen und horcht zu den Fenſtern hinauf, aus denen leiſe Töne in die Nacht hinein vertropfen Hausmuſik— deutſche Hausmuſik! Wer nicht ſelbſt einmal das Inſtrument zur Hand genommen hat, um die Macht der Muſik bei eigener Ausübung zu er⸗ proben, wer ſich nicht ſelbſt einmal den Schwingen der Erinnerung anvertraut hat, um halb vergeſſene Weiſen aus glücklicher Jugendzeit wieder zu tönen⸗ dem Leben zu erwecken— der iſt wahrhaft arm— und möge er noch ſo reich mit materiellen Glücks⸗ gütern geſegnet ſein! Eltern und Erzieher: Ihr ſchenkt euren Kindern mit ein paar Muſikſtunden den ſchönſten und un⸗ vergänglichſten Schatz. Muſik iſt ein nie verſagen⸗ der Tröſter in ſchweren Lebensſtunden, ein hilf⸗ reicher Gefährte in allen Lebenslagen! Und darum Kein deutſches Haus ohne deutſche Muſik! uns gegeben hat zur Erlöſung von Sünden, Tod und Teufel. Wer ſolches mit Ernſt glaubt, der kann's nicht laſſen, er muß fröhlich und mit Luſt davon ſingen und ſagen, daß es andere auch hören und herzukommen.“ Die mediziniſchen Fakultäten verleihen heutzu⸗ tage an Muſiker den Dr. h. c. in Anerkennung der Tatſache, daß die Tonkunſt dazu angetan iſt, auch zu heilen, zu löſen, zu lindern. Ganz im gleichen Sinne wandte Luther die Muſik bei ſich ſelbſt an, beiſpielsweiſe bei ſeinem ſchweren Fieberanfall auf der Fahrt gen Worms. Wir ſehen ihn Laute ſpie⸗ lend und ſingend inmitten der Peſt, vor der er nicht Lukas Cranach: Martin Luther flieht. Gleich Orpheus bannt er das Schreckgeſpenſt und ſtärkt die Seelen durch Geſang. Er verordnet, auf Befragen hin, dem Fürſten von Anhalt Muſik gegen Trübſinn. Er ſchickt ihm keinen Medikus noch einen Theologen, ſondern bezeichnen⸗ derweiſe einen gut ſingenden und muſtzierenden jungen Mann und ſchreibt dazu: „Ich ſchicke Euch hier einen jungen, aber wackeren Kapellan, der die Muſikam rerſteht. Und wenn nun Eure Traurigkeit will überhandnehmen, ſo greift ſelbſt zu und ſprecht: Auf, ich muß unſerm HErrn Chriſto ein Lied ſchlagen auf dem Regal(Orgel)— es ſei te deum oder benedictus, denn die Schrift lehret mich, er höre gern fröhlichen Geſang und Sai⸗ tenſpiel. Und greift friſch in die Klaves und ſinget drein, bis die Gedanken vergehen, wie David und Eliſäus täten. Kommt der Teufel wieder, ſo wehret Euch friſch und ſprecht: Aus, Teufel, ich muß jetzt meinem HErrn Chriſto ſingen und ſpielen, alſo greift ins Regal, oder nehmet um Euch gute Geſellen, wie ich auch tue, bis Ihr lernet ſein ſpotten.“ Als einmal Joachimsthaler Rats⸗ und Bergleute bei ihm zu Tiſch waren, fragte Luther ſte beſonders nach den„Geſängen des Tales“, ſang wohl auch ſolche mit ihnen. Jedenfalls ging es luſtig her bei Sang und Klang. Und wenn Kegelſpiel oder ſonſtige harmlos⸗heitere Spiele den Reformator und ſeine Schüler zuſammenhielten, wenn Scherz und phan⸗ taſtiſche Geſchichten die Unterhaltung ausmachten, da war einzig und allein das„weltliche“ Volkslied an ſeinem Platze, dem Luther— auch hier ein Re⸗ formator deutſch⸗ehrlicher Geſinnung, die keine Scheinheiligkeit kennt!— zu ſeinem Rechte verhalf. Ja, er benutzte es manchmal in höchſt genialer Weiſe als Merkwort für eine Wahrheit, die die Hörer ſich einprägen ſollten. Das alles geſchah mit feinem Humor, hinter dem bei Luther ſtets ein großer Ernſt ſteht. Ins ganze Leben ſollte nach Luther die Muſit eindringen undalle Volkskreiſe erfaſſen, in freier Entfaltung aller in ihr liegen⸗ den Kräfte. Aus dieſer, in der Pflege der„Musika vulgaris“ ſich dokumentierenden Anerkennung der Selbſtändigkeit und des Wertes der Muſik auch außerhalb der Kirche entſtand dann das große Muſik⸗ leben; aus der Laute wurde das Klavier, aus der häuslichen Stube der Saal, aus dem kleinen Kreis ein großer. Gleichgeſinnte fanden ſich zuſammen in Zünften und Vereinen, beſonders Begabte widmeten ſich ganz der Muſika. Hieraus hat ſich der Muſiker⸗ der Künſtlerberuf entwickelt. So ſteht der Reformator, auch von der muſika⸗ iſchen Seite her betrachtet, groß vor uns. Dieſe Seite ſeines Weſens wird oft unterſchätzt oder gar ver⸗ kannt. In Wirklichkeit war ſie von größter kultu⸗ reller Bedeutung und ſie wirkt bis in unſere Gegen⸗ wart hinein. Seite/ Nummer 536 Neue Mannheimer Zeitung/ Sonntags⸗Ausgabe Samstag, 18. Nov. Sonntag, 19. Ny, 100 Der ſaardeutſche Kumpel“ auf der Fahrt ins Reich Am Montag, 20. November, wird ſich die Natio⸗ nalſozialiſtiſche Spielſchar des Saar⸗ gebietes unter Leitung des Pg. H. Gg. Mat⸗ thies mit dem ſaardeutſchen Heimwerk„Der Kumpel“ den Mannheimern im Roſengarten vor⸗ ſtellen. Der Kampf an der Saar, der um die ewigen Rechte der deutſchen Bevölkerung geht, iſt in den letzten Wochen, beeinflußt von der deutſchen Revolu⸗ tion, in ſein entſcheidendes Stadium getreten. Auf der vorderſten Barrikade im finden wir den dieſes Mal läßt er es ſich nicht nehmen, in der erſten Linie zu ſein, wenn es gilt, für Deutſchlands Ehre einzutreten. Pg. H. Gg. Matthies hat in ſeinem ſaarländiſchen Heimatwerk„Der Kumpel“ dem Saarbergknappen, der um Ehre, Arbeit, Brot und nackte Exiſtenz kämpft, ein ewiges Mal geſetzt. Unter Protektion amtlicher reichsdeutſcher Stellen, auch des Kampfbundes für deutſche Kultur Weſtmark, ebenſo der des preußiſchen Staatsrates und Landesführers der NSDAP. Saargebiet, Spaniol, iſt das Gaſt⸗ ſpiel im Reich ermöglicht worden. Im Laufe eines Jahres wird die Schar ebenſo wie in Mannheim in vielen Städten des Reiches zur Feſtigung der Ver⸗ bindung zwiſchen Heimat und abgetrennter Weſtmark weſentlich beitragen. Die reichsdeutſchen Volks⸗ genoſſen, von denen ein großer Teil von der Saar und ihren Menſchen bedauerlicherweiſe gar nichts oder nur wenig weiß, werden Gelegenheit haben, das heroiſche Ringen des Saarvolkes um ſeine deutſche Ehre mitzuerleben. Wir Reichsdeutſchen haben gegen⸗ über unſeren Volksgenoſſen fenſeits der Grenzen die Pflicht, uns um ihre Lage, ihren Kampf zu küm⸗ mern. Wir werden die Saarländer nicht im Stich laſſen. Weitere Vorſtellungen ſind am 21. und 23. November. Emil greift ein Die luſtige ſächſiſche Type im Libelle⸗Programm Auch in der zweiten Hälfte des Novembers iſt Emil Reimers, die urkomiſche ſächſiſche Type, der Libelle treugeblieben. Ihm allein gelten die Lach⸗ ſtiirme des Publikums. Er iſt der Retter des Abends, der ohne ihn troſtlos werden müßte. Aber Emil greift ein, gewinnt die von ſeinem En⸗ ſemble faſt verlorene Schlacht und läßt die auf ziem⸗ lich ſchwachen Füßen tänzelnden„Geſchehniſſe“ noch recht amüſant erſcheinen. Reimers iſt ein wahr⸗ hafter Komiker vom Scheitel bis zur Sohle. Er ſtrahlt den vielen Sachſen eigentümlichen Humor ſo kräftig aus, daß man es ſchwer hat, ihm zu wider⸗ ſtehen. Der Schlager des Programms iſt eine Courths⸗Mahler⸗Parodie, die Reimers auf der Höhe ſeiner fröhlichen Kunſt zeigt. Als Ritter von der Dorffeuerwehr, als paſſionierter Herzensknacker und wetterharter Verführer iſt er ſchlechthin unübertreff⸗ lich. Auch in dem Einakter„Emil als Lebensretter“ und in dem Militärſchwank vom„ſalſchen Leutnant“ läßt er alle Mienen ſeines ulkigen Talents ſpringen. Reimers ſpielt alle übrigen Darſteller völlig in den Hintergrund. Und das iſt gut ſo, denn ſonſt wäre der Abend wirklich kein Genuß. SWI, Der Jugend gehört die Zukunft D nationalſozialiſti⸗ in die Tat umſetzte, in dem es der 1 an ſich zu feſſeln. ſchen Führung gelang, die Jugend Als die Jugend in den Reihen des Nationalſozialis⸗ mus ſtand, war die Macht des Marxismus ge⸗ brochen. Während der Marxismus der Jugend die Freiheit gab und ſie als„vollgültige“ Mitglieder der menſchlichen Gemeinſchaft anſah, indem er ihr den Nimbus des unerſchöpflichen Lebens raubte und die Freiheit des Genießens proklamierte, forderte der Nationalſozialismus von ſeiner Jugend Pflich⸗ ten durch Disziplin, Kampf und Opfermut. In der Folge ergab ſich, daß ſich die Jugend auf die Seite des persönlichen Opfers und der Selbſterziehung ſtellte, getreu dem Grundſatz, daß die Jugend ge⸗ führt werden will. Alle Aufgaben der Staatsfüh⸗ rung müſſen bewußt bei der Einwirkung beginnen, die die Zukunft des Volkes ſchöpferiſch geſtaltet. In dieſem Rahmen erhält auch die Jugend ihre Aufgaben. Die kommende Woche ſteht im Zeichen der Mitarbeit der Jugend im Kampf gegen Hunger und Kälte. Ueberall werden morgen die Wappen⸗ ſchklder der Hitler⸗Jugend öffentlich genagelt. So, wie es im Kriege war, als jeder Ort ſein Ehrenzeichen nagelte, ſo wird jetzt die ge⸗ ſamte deutſche Jugend aufgerufen, um das Abzeichen der Hitler⸗Jugend öffentlich und in den Schulen nageln zu laſſen. Jeder Hammerſchlag bedeutet einen Schlag gegen Hunger und Kälte. Und jeder Nagel, der für fünf Pfennige in das Holz der Wappenſchil⸗ der getrieben wird, iſt ein Helfer in der Zeit und ein Wegbereiter der deutſchen Zukunft, Es wird keinen Jungen und kein Mädchen geben, die nicht gern und gepackt von der Größe der Idee, die dieſes Werk ſchafft, auf dieſes Zeichen der pflichterfüllten Jugend blicken werden. In jeder Schule ſoll das genagelte Schild einen Ehrenplatz erhalten, für alle Zeiten ein Denkmal der aufbauwilligen Geſinnung junger Menſchen. Der Erlös kommt dem Winter⸗ Hilfswerk des deutſchen Volkes zu, in der Geſamtheit aller erworbenen Opfernägel ein koſtbarer Beitrag zur Ueberwindung der Wintersnot! 17 5 2 Abſtimmungskampf Saarbergknappen, den Kumpel. Auch Weſtmark eingeſetzt hat. Es gilt mehr denn je für loben, treue Schildknappen des Führers zu ſein, oͤa⸗ Das war das Wort, das ſich in dem Augenblick. 4+ eſtafrika als deut Vortrag des Gouverneurs a. D. Mit einem ſtark beſuchten Vortragsabend eröff⸗ Veranſte nete geſtern im Saal des Friedrichsparks der Ortsverband Mannheim⸗ Ludwigshafen den dene Vereine geſchloſſen eingegliedert ſind, ſeine diesjährige Winterarbeit. Der hatten 0 Perſönlichkeiten geleiſtet. So ſah man Dr. Veſen⸗ beckh, Landgerichtspräſident Dr. Hane mann, Kraft, Profeſſor Dr. Hebel, Direktor Dyck, Frau Schräder, P Fort ⸗ ner, Ludwigshafen. Der Einmarſch der in Uniform erſchienenen Mitglieder des Kolontal⸗Militärver⸗ Utung Auftakt, zumal der ſelmannszug de Ludwigshafen eine ſchneidige Muſik hierzu machte. Oberbürgermeiſter Dr. Ecarius verlieh in ſeiner Begrüßungsanſprache ſeiner heim und Ludwishafen Ausdruck und betonte, daß mit dem Vortragsabend eine großzügige Wer⸗ des Reichskolonialbundes, in d verſchie⸗ Einladung auch eine Folge Landrat Dr. Oberſchulrat Lohrer, Ortsgruppenführer Polizeioberſtleutnant eins gab der altt einen eindrucksvollen es Stahlhelms Der erſte Vorſitzende des Ortsverbandes, Freude über die Zuſammenarbeit der Städte Mann⸗ bung für den Kolonialgedanken in der den Gedanken zu arbeiten, daß Deutſchland Kolo⸗ nien braucht, wenn es leben will. Ein glücklicher Gedanke iſt es, daß ſich alle Kolonialvereine zuſam⸗ mengeſchloſſen haben, um den geſteckten Zielen zu dienen. Dem Führer ſagen wir Dank, daß es ihm gelungen iſt, die einige Nation zu ſchaffen und da⸗ durch auch den Kampf um die Wiedergewinnung der Kolonien aufzunehmen. Es iſt nicht vorſtellbar, daß Deutſchland gleichberechtigt iſt, wenn es keine Kolonien hat Wir werden mit friedlichen Mitteln einen Kampf führen und die im Verſailler Ver⸗ trag verankerten Mandatsrechte nicht aufgeben. Daß Deutſchland fähig und würdig iſt, ein Mandats⸗ gebiet im Intereſſe der Welt und der Eingeborenen zu verwalten, hat es hinreichend bewieſen. Wir ge⸗ mit das Ziel erreicht wird. Nach dieſen überaus bemerkenswerten rungen ergriff der letzte Gouverneur von Südweſtafrikg, berneur a. D. Dr. Seitz, Ausfüh⸗ Deutſch⸗ Wort zu ſeinem Vortrag über„Weſtafrika deutſches Kolonialgebiet“. Der Red⸗ Stk. Eliſabeth Am morgigen Sonntag iſt der kirchliche Gedenktag der Heiligen Eliſabeth. Sie ſteht vor uns als Ver⸗ körperung der chriſtlichen Charitas. Dieſe Frau, deren Leben im Leiden und Helfen beſtand, iſt im tiefſten, deutſchen Sinne zeitnah, denn auch heute be⸗ darf es des Geiſtes von ihrem Geiſte. Hundertfach und tauſendfach ertönt aus der Not unſerer Tage der Ruf nach Hilfe und Barmherzigkeit, nach Erbar⸗ men und Mlildtätigkeit. 8 Blühende Legenden haben ſich um das Leben der Heiligen gewoben. Sie iſt eine der ſchönſten deutſchen Frauengeſtalten, die wir kennen. Sie findet ihr Glück im Wohltun und im frommen Gebet. Brot, den Armen zugedacht, verwandelte ſich in ihrem Korbe in blühende Roſen, damit ihr Gemahl nicht erfahre, daß Eliſabeth in den Hütten der Armen Leid und Kummer ſtillen wollte. Nach dem Tode ihres Gatten wurde die edle Frau von Haus und Hof ver⸗ trieben. 24 Jahre alt, iſt ſie geſtorben. So ſchlicht und fromm dieſes Frauenleben war, es genügte dank ſeiner Güte und Opferbereitſchaft, niemals der Vergeſſenheit anheimzufallen. Das gläubige Volk brieigt der großen Heiligen eine tiefe und andachtsvolle Verehrung entgegen. Die Kran⸗ ken, Siechen und Hilfsbedürftigen wenden ſich in ihrer Bedrängnis vertrauensvoll an die Fürſtin der Armut. Was liegt näher, als gerade am Tage der Heiligen Eliſabeth uns ganz beſonders unſerer Pflicht zu erinnern, die wir gegenüber unſeren notleidenden Volksgenoſſen zu erfüllen haben. Hervorragende Ergebniſſe des Eintopffonntags Die Landesführung des Winterhilfswerks des deutſchen Volkes 1933/34 Gau Baden hat nunmehr die Sammelergebniſſe des Eintopfgericht⸗ ſonntags vom 1. Oktober und des Blumentags vom 8. Oktober zuſammengeſtellt. Die Zuſammen⸗ ſtellung ergibt für die 40 badiſchen Amtsbezirke eine Geſamtſumme von 112 887,633 Mk. Auch die Kar⸗ toffelſammlung im Gau Baden iſt nunmehr beendet. 35 Amtsbezirke haben bereits eine Geſamt⸗ ſpende von 63 764 Zentner Kartoffeln gemeldet. Von fünf Amtsbezirken ſtehen die Meldungen noch aus. Als beſonders erfreulich kann das bis jetzt vor⸗ liegende Ergebnis die Eintopfgerichtſamm⸗ lung vom 5. November betrachtet werden. Soweit ſich bis jetzt überſehen läßt, hat ſich das Ergebnis gegenüber dem erſten Eintopfgerichtſonntag am 1. Oktober nahezu verdoppelt. An dieſem erſten fel Dr. Seitz im Reichskolonialbund ng der Entwick⸗ aus, wie den ner gab eine überſichtliche lung der Kolonialpolitik. ö Germanen ſchon der zeite eigen geweſen iſt. Waren doch di er! 1 größten Koloni⸗ ſatoren des Oſtens 2 ben ch Kolonien iſt in allen Jahrhi 0 Einſt war aber das Reich zu ſch 1 Koloni itik zu treiben und die nicht hierzu in d den allgemeinen Betrachtungen j Entwicklung Afrikas und geſchloſſenes Bild der kulturellen und wirtſch it Verhältniſſe unſerer Kolonien. In jeder Kolonie lagen die Dinge anders, ſo daß die Arbeit nicht leicht war. Deutſch⸗ Südweſtafrika iſt d Schmerzenskind unter den deutſchen Kolonien geweſen. Es kann kein Zwei⸗ fel darüber beſtehen, daß ie Koloniſation von Deutſchland ausgegangen iſt. Die Buren haben nichts getan. Nach der Nie rfung Herero⸗Auf⸗ ſtandes ſetzte ein großer Aufſchwung ein. Die Zahl der in Deutſch⸗Südweſtafrika lebenden Deutſchen be⸗ trug 1707 nur 3000 und war 1914 bereits auf 13 000 geſtiegen. Unter unſerer Herrſchaft iſt das Land in beſter Entwicklung geweſen. er Lage U den 3 zer ge des Wir dürfen heute bei unſerem Streben nach der Wiedergewinnung unſerer Kolonien nicht außer acht laſſen, daß die Tätigkeit in einer jungen auf⸗ ſtrebenden Kolonie die beſte politiſche Schulung iſt. Bei ſtärkſter Verantwortung muß man mitarbeiten an dem Aufbau eines neuen Staates. Wir dürfen in dieſer Zeit unſere Brüder in Ueberſee nicht vergeſſen. Wie wir im Mutterland um unſere Gleichberechti⸗ Wie gung kämpfen, kämpfen in unſeren ehemaligen Ko⸗ eutſche um ihr Daſein und ˖ ionien jeden Tag 13000 D um ihr Deutſchtum. Wir müſſen aber auch der Welt zeigen, daß wir mit unſerem Deutſchtum nicht Halt machen an den Staatsgrenzen. Nachdem der für dieſe beachtenswerten Ausfüh⸗ rungen geſpendete Beifall verrauſcht war, ſprach Oberbürgermeiſter Dr. Ecarius dem Redner, der ſich als führender Kolonialpolitiker große Verdienſte erworben habe, ſeinen Dank aus und bat gleichzeitig die Anweſenden, tatkräftig für die Kolonialpolitik zu werben. Zum Abſchluß des Abends wurde Gouver⸗ neur a. D. Dr. Seitz zum Ehrenmitglied des Ortsverbandes Maunheim⸗ Ludwigshafen des Reichs⸗ kolonialbundes ernannt. j Novemberſonntag gingen nicht weniger als rund 130 000 Mk. Spenden aus den Erſparniſſen des Ein⸗ topfgerichts ein. Dies hervorragende Ergebnis zeugt von der wunderbaren Geſchloſſenheit, zu der ſich das deutſche Volk im Zeichen des Kampfes gegen Hunger und Kälte in ſteigendem Maße hindurch⸗ ringt. Die nationale Gewohnheiten Verzicht lei lichem Opferſinn für das Winterhilfswerk betätigen. Noch iſt die Winterſchlacht nicht g gen, noch gilt es, große Mittol aufzubringen, aber der bisherige Erfolg zeigt, daß dieſe geling wird. 3 1 Hinweis Gloria⸗ und Palaſt⸗Lichtſpiele Am heutigen Samstag findet die Erſtaufführung des deutſchſprachigen Toufilmes„Madame Bul⸗ terfly“ im Gloria⸗Palaſt und in den Palaſt⸗Licht⸗ ſpielen ſtatt. Die Oper Puceinis beruht auf einer wahren Begebenheit. John Luther Long, ein eng⸗ liſcher Journaliſt, lerute die unglückliche Heldin Cho⸗Cho⸗San in ihrem Heim in Obama bei Naga⸗ 3 ſaki kennen und wurde ſo zum Chroniſten einer ein⸗ zigartigen Liebesgeſchichte, die erſt als Buch dann als Schauſpiel und ſpäter in Puceinis Oper Millio⸗ nen von Menſchen entzückte.„Madame Butterfly“ wurde nunmehr als Tonfilm gedreht, und die Muſik Puceinis iſt nur Hintergrund und Rahmen für den bitter⸗ſüßen Liebestraum der kleinen Geiſha Cho⸗ Cho⸗San. Sylyia Sidney mit ihrer eigenarti⸗ gen, exotiſchen Schönheit, ihrem rührenden Charme, verkörpert die Titelrolle. recht Solidarität, die der Führer des deutſchen Volkes verkündete, läßt viele auf alte n und ſich in vorbild⸗ r Hinweis Der dritte Erwerbsloſenabend im Planetarin wird am Sonntag wiederholt. Die Planetariums⸗ abende haben bisher immer großen Anklang in der Mannheimer Bevölkerung gefunden. Auch diesmal iſt das Programm dazu angetan, ſeine Anziehungs⸗ kraft auf diejenigen auszuüben, für die es in erſter Linie zuſammengeſtellt iſt: unſere erwerbsloſen Mit⸗ bürger. Aber auch die übrige Mannheimer Bepölke⸗ rung iſt herzlich eingeladen, an dieſem Abend teil⸗ zunehmen. Für muſikaliſche Unterhaltung iſt dur das Orcheſter des Mandolinen⸗Quartetts Rheingold das ſich in ſelbſtloſer Weiſ in den Dienſt der Suche ſtellt, beſtens geſorgt. Sehenswerte Filme(Dr. Filchners Expedition nach Tibet, Bilder aus Perſſen und Tierakrobaten) vermitteln den Beſuchern nen⸗ artige Eindrücke. Der Beſuch der Veranſtaltung die um 8 Uhr abends beginnt und gegen 10 Uhr beendet ſein wird, kann jedermann nur empfohlen werden, zumal als Eintrittspreiſe lediglich zur Be⸗ ſtreitung der Selbſtkoſten für Erwachſene 80 pg für Schüler 15 Pfg. und für Erwerbsloſe 10 Pfg. erhoben werden. 1 Was hören wir? Sonntag, 19. November Sendergruppe Weſt (Stuttgart— Frankfurt— Köln) .35: Hafenkonzert aus Hamburg.—.45: Katholiſche Morgenſeier.—.30: Feierſtunde der Schaffenden.— 955 Feſtgottesdienſt aus dem Berliner Dam aus Anlaß des 450. Geburtstages Dr. Martin Luthers.— 11.00: Enrico Caruſo.— 11.30: Reichsſendung aus Leipzig: Bach⸗Kantole. — 12.00: Unterhaltungskonzert.— 13.00: Kleines Kapftel der Zeit.— 13.15: Die Meiſterſinger von Nürnberg (Schallpl.).— 13.45: Symphonie in(⸗Dur von Mozart.— 14.15: Stunde des Londwirts.— 14.30: Schwäbiſche Anek⸗ doten.— 15.00: Kinderſtunde.— 16.00: Nachmittags konzert, — 18.13: Jußball⸗Länderkampf Deutſchland— Schwei, Hörbericht von der 2. Halbzeit(Schallpl.).— 19.00: Reichs ſendung: Wende in Worms. Ein Luther⸗Hörſpiel.— 2030: Konzert.— 22.20: Du muß wiſſen.— 22.45: Schallplatten, 29.00: Zur Unterhaltung.— 24.00: Nachtmuſik. München .15: Kammermuſik.—.50:. Sonntagsvorleſung. .10: Evang. Morgenſeier.— 10.00: Kath. Morgenfeier.— 12.00: Standmuſik an der Feldherrnhalle.— 18.30: Natur⸗ bilder(Schallpl.).— 15.00: Zitherkonzert.— 15.40: Unſere Kinder geben ein Konzert.— 16.10: Martin Luther in det dentſchen Dichtung.— 16.25: Fußball⸗Länderkampf Deutſch⸗ land— Schweiz, 2. Halbzeit.— 17.10: Konzert.— 18.08: Songtenſtunde.— 20.30: Volks⸗ und Geſellſchoftstänze aus Luthers Zeit.— 21.15: Motettenkunſt der Lutherzeit, — 23.00: Nachtmuſik. Deutſchlandſender .45: Lutherlieder in Sätzen alter Meiſter.— 8000: Stunde der Scholle.—.55: Morgenſeier.— 12.00: Mit⸗ tagsſtändchen.— 13.00: Konzert.— 14.00: Zum Tag der deulſchen Jugend.— 14.30: Kindermärchenſtunde.— 15.00: Unterbaltungsmuſik— 16.00: Alfred Hein lieſt aus ſeinem Roman„Sturmtrupp Brooks“.— 17.10: Ausſchnitt aus dem Feſtakt der deutſche⸗evang. Kirche anläßlich des 450. Geburtstages Dr. Martin Luthers.— 18.00: Berühmie Koloraturarien.— 18.30: Schallplatten.— 20.30: Abend⸗ muſik aus der Marienkirche.— 21.30: Lamond ſpielt Schu⸗ mann.— 22.30: Kulturaufbau und Kamera.— 23.00: Hör⸗ bericht vom Sechstagerennen. Wien e 17.00: Blasmuſik.— 19.00: Chorkonzert.— 20.00; Volks⸗ muſik aus Oeſterreich.— 21.30: Lieder und Arien.— 2240; Abendkonzert. g Tages baleacles Sonntag, 19. November Nationaltheater:„Maria Stuart“, Trauerſpiel von Schil⸗ ler, 14.30 Uhr.—„Arabella“, Oper von Richard Strauß, Miete C, 19.90 Uhr. Friedrichspark: 16 Uhr Kinderfeſt und Kaffeeſtunde; Uhr Maunheim kocht! Mit Fritz Fegbeutel. Anſchließend Tanz. 5 Roſengarten— Muſenſaal: 15 Uhr Konzert des Sänger⸗ kreiſes Mannheim.— Nibelungenſaal und Muſenſaal: 20 Uhr Evangeliſche Kirchengemeinde: Reſormationsſeſt (Lutherfeier). 1 Planetarium: 10 Uhr Vorführung, 17 Uhr Vorführung mit Lichtbildervortrag„Die Sternenbilder des Tier⸗ kreifes“. Arbeiter⸗Bildungsverein: 19.30 Uhr im Vereinsheim J 3, 3, Vortrag von Geheimrot Prof. Dr. Luckenha⸗ Heidelberg über„Das deutſche Reich früher und jetzt“ Kleinkunſtbühne Libelle: 16 Uhr Lachnachmittag; 20.15 Uhr Gaſtſpiel Enſemble Emil Reimers. 38 Schloß— Gobelinſaal: Tage der Hausmuſik: Muſtkaliſche Morgenfeier, 11.30 Uhr.—„Feſtgeſtaltung im eigenen Heim“, eine Anregung für Weihnachten und ühnliche Feſte, 17.30 Uhr. 0 Lichtſpiele: Aniverſum:„Ihre Durchlaucht die Ver. käuferin“.— Alhambra:„Skandal in Budapeſt, 5 Schauburg:„Fräulein Hoffmanns Erzählungen“ Roxy:„Zwei im Sonnenſchein“,— Glorſa und Pablaſt:„Madame Butterfly“. Ständige Darbietungen Städtiſches Schloßmuſenm: Sonderausſtellung„Gelege heitsgraphik aus alter und neuer Zeit“, Geöffnet von 11 bis 16 Uhr. Naturalienkabinett im Schloß: und von 15 bis 17 Uhr 5 Städtiſche Kunſthalle: Geöffnet von 11 bis 16 Uhr. 5 Maunheimer Kunſtverein L 1, 1: Ausſtellung der Meute Kunſtgeſellſchaft Dresden:„Deutſche Kunſt“. Gebffnek von 11 bis 13 und von 14 bis 16 Uhr. 1705 Muſeum für Natur⸗ und Völkerkunde im Zeughaus: Get öffnet von 11 bis 18 und von 15 bis 17 Uhr. 7 Geöffnet von 11 bis 18 — . Husten — Nervos 989 rium lums⸗ n der eSmal Ungs⸗ erſter Mit⸗ völke⸗ teil⸗ durch ngold, Sathe (Dr. erſten neu⸗ ltung, Uhr ohlen r Be⸗ Pfg, Pfg. oliſche 9555: b des nrieo intate. apitel nberg rt.— Anek⸗ nzert, hweiz. leichs⸗ 20.30: latten ig.— er tatur⸗ Inſere in det eutſch⸗ 18.055 stänze erzeit, .00. Mit⸗ g der 15.00 einem t aus 450. ühmie bend⸗ Schu⸗ Hör⸗ Bolks⸗ 22.10; Schil⸗ trauß, 5 eßend inger⸗ nſaal: nsfeſt hrung Tier⸗ 5 und N 1 r „ Sonntag, 19. Samstag, 18. Nov. Brieffkaste Wette:„Wie entſtehen Meteoritenkrater?“—— Reteoritenkrater ſind kraterartige Vertiefungen auf der Erdoberfläche, die durch den Aufſchlag von rieſi⸗ gen Meteoriten erzeugt worden ſind. Die nunmehr ſchergeſtellte Erkenntnis, daß Krater von großer Ausdehnung durch auffallende Meteoriten heraus⸗ geſchlagen werden können, hat inſofern allgemeinere Bedeutung, als der Niedergang eines ſolchen Rieſen⸗ metebriten in einer dicht beſiedelten Gegend zu einer gataſtrophe von ungeahntem Ausmaße führen würde. Bisher zehn ſolcher Krater gefunden wor⸗ den, für die meteoritiſche Entſtehung zum Teil ſicher⸗ geſtellt iſt, zum Teil vermutet wird. Sie liegen in wüſtenartigen, auch jetzt nicht oder nur ſehr dünn be⸗ ſſedelten Gegenden oder ſte ſind zu Zeiten entſtanden, als die betreffenden Gegenden noch nicht von Men⸗ ſchen beſiedelt waren.— Zuerſt als Meteoritenkrater angeſprochen wurde der Krater von Chanon Diablo in Arizong. Er iſt zugleich Gebilde. Sein Durch⸗ meſſer beträgt 1220 Meter, auf dem ebenen Krater⸗ poden hat faſt die ganze Stadt Jena Platz. Ueber eine Million Mk. wurde zu ſeiner Unterſuchung aus⸗ gegeben. 1927 wurde ein viel kleinerer Krater in Texas entdeckt und 1931 ein ganzes Kraterfeld im Zentrum von Auſtralien; hier finden ſich 13 Krater, hon denen der größte 200 Meter Durchmeſſer hat. Ein ähnliches Kraterfeld von fünf Kratern fand 1932 der engliſche Reiſende Philby in der ſüdarabiſchen Wüſte, als er nach der ſagenhaften Stadt Warbar, dem Sodom und Gomorra der Araber, ſuchte. Er und ſehr reichlich Kieſelglas, das durch Einſchmelzen des Wüſtenſandes beim Aufſchlagen des Meteoriten enkſtanden iſt. Dieſe vier Krater ſind ſicher meteori⸗ liſcher Herkunft, bei den übrigen ſechs iſt es zum Teil wenigstens ſehr wahrſcheinlich. Schon ſeit 1827 iſt das Kraterfeld auf der Inſel Oeſel im Rigaiſchen Meerbuſen bekannt, mit einem Hauptkrater von 110 Meter Durchmeſſer. 1908 ging in der Tundra nahe ber ſteinigen Tunguska in Sibirien ein rieſiger Me⸗ keorit nieder, der große Verheerungen anrichtete, aber anſcheinend keine Menſchen tötete. 1927 gelang es dem ruſſiſchen Forſcher Kulik, eine Stelle zu fin⸗ den, die wahrſcheinlich die Einſchlagſtelle iſt. Zehn Krater, der größte von 50 Meter Durchmeſſer finden ic dort Für ein Kraterfeld im Campo del Cielo, Gran Chaco, Argentinien, wird ebenfalls metebri⸗ liſche Entſtehung angenommen, neuerdings auch für ein ſolches an der Küſte von Nord⸗ und Sübdkarolina, AA. Das großartigſte Beiſpiel würde der Krater des Boſumtiw⸗Sees an der Goldküſte in Afrika dar⸗ ſtellen, falls ſich die Annahme ſeiner metebritiſchen Natur beſtätigen würde. Sein Durchmeſſer beträgt über zehn Kilometer. Ein weiterer Einzelkrater fin⸗ det ich noch bei Gwarkuh in Belutſchiſtan. 5. B..:„Ueber den Begriff„Erbbaurecht“ ſind in der Oeffentlichkeit verſchiedene Auffaſſungen ver⸗ breitet; wie iſt es nun: wird der Betreffende nach 60 Jahren Eigentümer des Grund und Bodens oder nicht?— Wenn nun jemand den Grund und Boden im Erbbaurecht mit Ankaufsrecht erwirbt, werden ihm die von ihm im Laufe der Jahre, ſagen wir ein⸗ mal fünf Jahre, gezahlten Erbbauzinſen auf die Kauſſumme angerechnet oder nicht? Was iſt für ein Unterſchied zwiſchen Erbbaurecht und Erbbaupacht? — Ich bin Gläubiger einer Aufwertungshypothek, Schuldner iſt ein Vetter von mir. Die Hypothek iſt gekündigt und wird zum 1. 1. 34 fällig, da kein Ein⸗ bruch gegen die Kündigung erhoben worden iſt. Der Schuldner will aber, wie mir mitgeteilt worden iſt, nicht gutwillig zahlen. Um als Verwandter mit ihm nicht bor Gericht herumziehen zu müſſen, habe ich vor, meine Forderung an Bauhandwerker, die an meinem Wauſe Inſtandſetzungen vorgenommen haben, abzu⸗ (keten. Muß ich nun die Abtretung der Forderung mut Inanſpruchnahme des Gerichts vornehmen, oder genügt eine Erklärung meinerſeits an die fraglichen Maubandwerker? Wie müßte dann die Erklärung abgefaßt werden? Wie hoch belaufen ſich die geſetz⸗ lichen Zinſen für Aufwertungshpotheken ſeit dem . Januar 19339“—— Das Gebäude wird nicht Ei⸗ gentum des Erbauers. Als Entſchädigung iſt dem Erbbguberechtigten der Aufwand für das erſtellte und noch benutzbar vorhandene Bauwerk aach einer Lschreibung von 1 v. H. der Bauſumme für jedes Aütgefangene Jahr nach baupolizeilicher Abnahme des übernommenen Bauwerks, höchſtens aber zwei Drit⸗ tel des gemeinen Wertes, zu zahlen, den das Bau⸗ werk bei Ablauf des Erbbaurechtes hat. Der Wert 1 durch eine Sachverſtändigenkommiſſion aus drei ditgliedern feſtgeſetzt, von denen die Stadt und der . je eines ernennen, während das dritte von 15 beiden anderen gewählt, jedoch, falls dieſe ſich ücht innerhalb eines Monats nach ihrer Beſtallung ſeelligt haben, von dem oberſten ſtaatlichen Juſtiz⸗ deünten, der in Mannheim ſeinen Sitz hat, ernannt . Im Falle einer Erwerbung werden die bisher zahlten Erbbauzinſen nicht auf die Kaufſumme an⸗ e der Erwerber muß 1 v. H. nachzahlen. Erb⸗ mutet iſt das veräußerliche und vererbliche Recht, 1 oder unter der Oberfläche eines fremden Grund⸗ ſücks ein Bauwerk zu errichten ſſ Erbbaupacht iſt ſo iu berſtehen, daß Sie das Haus, das Sie im Erbbau⸗ zecht erſtellt haben, wieder verpachten.— Die Abtre⸗ lung der Hypothekenforderung m. en Sie notariell beglaubigen laſſen. Die Hypothekenzinſen betragen in dieſem Falle 6 v. H. — — nung, gehören Sie in die Nur wenn Si Neue Mannheimer Zeitung/ Sonntagz⸗Ausgabe Alter Abonnent E..:„1. Da ich meinen Beruf als Handwerker in einem kaufmänniſchen Betrieb bei monatlicher Gehaltszahlung ausübte, möchte ich fra⸗ gen, ob ich in die Angeſtellten⸗ oder Invaliden⸗Ver⸗ ſicherung gehöre? 2. Der Gehaltsregelung ſowie ſonſtigem liegt der Reichstarif für die Angeſtellten des Geſchäftszweiges der Firma zugrunde. Befinde ich mich dadurch in einem Angeſtelltenverhältnis zur Firma? 3. Iſt die Firma verpflichtet, mich der Reichs⸗ Verſicherung anzugliedern, oder kann ſie nach eige⸗ nem Ermeſſen handeln? 4. Wenn ich unter die Be⸗ ſtimmungen der Reichsverſicherung falle, iſt die Firma dann verpflichtet, den mir entſtandenen Nachteil wieder gut zu machen?“—— Wenn Sie nur als Handwerker tätig ſind, trotz der monatlichen Entloh⸗ Invalidenverſicherung. ie kaufmänniſche oder techniſche Tätig⸗ keit haben, gehören Sie in die Angeſtelltenverſiche⸗ rung. Erkundigen Sie ſich bei der Auskunftſtelle der Reichsverſicherungsanſtalt für Angeſtellte in C 2, 11. H. Sch.:„Mein Sohn iſt 3 Jahre arbeitslos; da ich vollbeſchäftigt bin, bezieht er keine Unterſtützung. Er muß jetzt heiraten. Hat er, wenn er verheiratet iſt, Anſpruch auf irgendeine Unterſtützung? Kommt für ihn das Eheſtandsdarlehen in Frage?“—— Ihr Sohn hat bei der Verheiratung Anſpruch auf Unter⸗ ſtützung. Er muß ſich in dieſem Falle an das Finanz⸗ amt wenden. Bei Ihrem Sohn kommt das Eheſtands⸗ darlehen in Frage, wenn ſeine Braut in der Zeit zwiſchen dem 1. Juni 1928 und dem 31. Mai 1993 mindeſtens ſechs Monate lang im Inland in einem Arbeitnehmerverhältnis geſtanden hat. Den Antrag auf Gewährung eines Eheſtandsdarlehens müſſen Sie beim Oberbürgermeiſter ſtellen. J..:„Ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und 40 v. H. kriegsbeſchädigt mit einer Monatsrente von 25 Mark. Vor zwei Jahren wurde ich als Prokuriſt ab⸗ gebaut und machte mich ſelbſtändig. Ich betreibe ſeit 1. 10. 31 eine Kohlenhandlung(Kleinhandel mit La⸗ ger). Ich benötige zum Ausbau meines Geſchäftes ein Darlehen von etwa 2000 Mark. Wo kann ich dieſes Darlehen bekommen unter evtl. Verpfändung meiner Kriegsbeſchädigtenrente?“— Wegen Ge⸗ währung eines Darlehens zum Ausbau Ihres Ge⸗ ſchäftes wenden Sie ſich an das Wohlfahrtsamt, das zur Entgegennahme der Anträge berechtigt iſt. Als Darlehensnehmer kommen über 40 Jahre alte An⸗ geſtellte in Betracht, die ohne ausreichenden Erwerb ſind und nach Lage des Arbeitsmarktes bis auf weiteres keine Ausſicht auf Unterbringung in einer geeigneten Arbeitnehmerſtellung haben. Die Dar⸗ lehen werden gewährt, um dem Darlehensnehmer die Möglichkeit zur Errichtung einer ſelbſtändigen Exiſtenz oder zum Ausbau einer zum Lebensunter⸗ halt bisher nicht ausreichenden Exiſtenz zu geben. Der Umſchuldung dürfen Darlehen nicht dienen. C. 705:„Wie lange kann ich wegen Beleidigung Die Verfolgung eine Privatklage einreichen?“—— einer Privatklage wegen Beleidigung verjährt in drei Monaten. Die Friſt beginnt mit dem Tage, ſeit welchem der zum Antrage Berechtigte von der Handlung und der Perſon des Täters Kenntnis ge⸗ habt hat. Für die Angelegenheit iſt die vorgeſetzte Behörde zuſtändig. Ohne daß Sie Ihre Behörde in Kenntnis ſetzen, können Sie gegen Ihren Kollegen nicht im Wege der Privatklage vorgehen, da Sie ſonſt Weiterungen zu erwarten haben. F. Sch.:„Wie und wo erfahre ich, wohin ſich ein Verwandter von mir nach ſeiner Auswanderung in den Vereinigten Staaten gewandt hat?“—— Sie müſſen zunächſt die Schiffahrtslinie ausfindig machen, die Ihr Verwandter zur Ueberfahrt benutzt hat. Dann wenden Sie ſich an das Schiffahrtsbüro und laſſen feſtſtellen, wann Ihr Verwandter in Quarantäne gekommen iſt. Hierauf verſuchen Sie von der Quarantäneſtation zu erfahren, wohin er ſich nach Verlaſſen der Quarantäne gewandt hat. Dann müſſen Sie ſich an das entſprechende deutſche Konſulat wenden. Deutſche Generalkonſulate befin⸗ den ſich in Chicago, Neuyork, San Franzisco, Kon⸗ ſulate in Atlanta, Baltimore, Boſton, Charleſton, Eineinnati, Cleveland, Galveſton, Penſacola, Porto Rico, Portland, San Antonio, San Juan, Savannay, Seattle, St. Louis; Vize⸗Konſulate in Newport, News, St. Paul, Philadelphia. L. H. Lu.:„1. Wer iſt der Unternehmer des Mak⸗ ler⸗Verbandes 2 Kann gegen einen Makler vorgegan⸗ gen werden, wenn er ſeine Forderungen überſchreitet, obwohl vorher ſchriftliche Vereinbarungen vorla⸗ gen?“—— Der Reichsverband Deutſcher Makler hat ſein Lokal in U 5, 13. Gegen einen Makler, der ſeine Forderungen überſchreitet, können Sie jederzeit vor⸗ gehen. Wir empfehlen Ihnen, ſich mit dem Reichs verband Deutſcher Makler in Verbindung zu ſetzen. G. U:„Wie reinigt man Stuhlrohr?“—— Das Stuhlgeflecht wird mit einer Miſchung von Petro⸗ leum, Schmierſeife und einem halben Eßlöffel auf⸗ gelöſtem Chlorkalk gründlich gewaſchen. Danach leicht abſpülen und gründlich trockenreiben. Wohnung:„Ich möchte anfragen, ob ein Arbeit⸗ geber einen Teil ſeines Ladens, der nicht zum Lüf⸗ ten iſt und Steinboden hat, an ſeine Angeſtellte als 25„ 2 5 l 2 5 1 Uniformbüdep- eite/ Nummer 536 4 GR Wohnraum vermieten darf und dafür 40 Mk. an Gehalt in Anrechnung bringen kann, trotzdem der Raum nur notdürftig möbliert iſt und die Ange⸗ ſtellte die Bettwäſche und den Kaffee ſelbſt ſtellen muß. Die Angeſtellte hat Angſt, dieſe Sache zu melden, da ſie glaubt, ihre Stellung zu verlieren. ſchon ihre Geſundheit eingebüßt und war erſt vor Wochen in der Klinik wegen Rheumatismus und Knieſcheibenentzündung, ſte kann heute noch kaum laufen. Ich bitte nun um Antwort, wo ich mich hin⸗ wenden muß, um hier Abhilfe zu ſchaffen?“—— Laſſen Sie den Raum durch die Baupolizei(Polizei⸗ präſidium) nachſehen, ob er überhaupt zu Wohn⸗ zwecken benutzt werden darf. Dann können Sie durch das Mieteinigungsamt feſtſtellen laſſen, ob der Preis für den Raum nicht zu hoch iſt. U. 14:„Bin ich verpflichtet, Erwerbsloſenverſiche⸗ rung zu zahlen, die mir vom Arbeitgeber von mei⸗ nem Gehalt abgezogen wird, obwohl mein Einkom⸗ men mehr als 8400 Mark beträgt und ich als Pen⸗ ſionsempfänger(kein Doppelverdiener) niemals Er⸗ werbsloſenunterſtützung beziehen kann? Nach wel⸗ chem Paragraph— und wie lautet dieſer— iſt die⸗ ſer Abzug berechtigt?“—— Nach dem Arbeitsloſen⸗ Verſicherungsgeſetz iſt jede Perſon, die gegen Ent⸗ gelt in einem Dienſtverhältnis beſchäftigt iſt und deren Jahresarbeitsverdienſt den Betrag von 8400 Mark nicht überſteigt, verſicherungspflichtig. Da Ihre Penſion mit dem Gehalt nichts zu tun hat, ſind Sie verſicherungspflichtig. Ellen:„Wie heißt der Akkuſativ von Prokuriſt? Wie wird dieſes Wort bei Briefanſchriften dekli⸗ niert? Müßte es alſo heißen: An den Herrn Pro⸗ kuriſt, oder an den Herrn Prokuriſten? Sind viel⸗ leicht beide Formen gebräuchlich oder iſt eine Form grammatiſch unbedingt falſch?“—— Der Akkuſativ von Prokuriſt heiſtt„den Prokuriſten“. Es müßte richtig heißen„An den Herrn Prokuriſten“. Da man aber den Titel nicht dekliniert, heißt die Anſchrift „Herrn Prokuriſt“. Kriegsorden:„Ein Bekannter von mir trägt neben verſchiedenen Kriegsorden und Kriegs⸗ Erinnerungsmedaillen auch das„Eiſerne Kreuz J. Kl.“ und weiſt ſich über den Beſitz mit einer Be⸗ ſcheinigung aus, deren Vordruck mit Schreib⸗ maſchine und einer handſchriftlichen Unterſchrift unterzeichnet iſt. Muß nun dieſe, für einen Gefrei⸗ ten ſehr hohe Kriegsauszeichnung, nicht auch im Militärpaß eingetragen ſein? Während meiner Tätigkeit als Kompanieſchreiber, die ich ausübte, nachdem ich durch Verwundung nicht mehr k. v. war, wurde vom Bataillon großer Wert auf dieſe Ein⸗ tragungen gelegt. Iſt es möglich, daß ein derartig wichtiger Vermerk verpaßt werden konnte oder iſt hierauf kein Wert zu legen? Wo kann man zuver⸗ läſſige amtliche Auskunft erhalten, daß der Betref⸗ fende rechtmäßig im Beſitz des E. K. I iſt? Iſt un⸗ berechtigtes Tragen ſtrafbar? Möchte noch bemerken, daß der in Frage kommende Träger des E. K. I ſchon 1917 aus dem Heeresdienſt entlaſſen wurde und auch der Militärpaß in dieſem Jahr ausgeſtellt iſt. Ein Verſäumnis durch die Wirren des Um⸗ ſturzes kann alſo nicht in Frage kommen.“— Wenn die Beſcheinigung von der zuſtändigen Mili⸗ tärbehörde ausgeſtellt und echt iſt, würde ſie als Ausweis genügen. Im Militärpaß muß der Ein⸗ trag enthalten ſein, an welchem Tag die Auszeich⸗ nung verliehen wurde, ohne Rückſicht auf Ausweis oder Beſitzzeugnis. Das unbefugte Tragen von Orden und Ehrenzeichen iſt ſtrafbar. Auskunft über dieſe Fragen kann Ihnen das Reichsarchiv in Span⸗ dau geben. H..:„Ich bitte um Angabe näherer Adreſſen der bekannteſten deutſchen Spielwarenfabriken, die Geſchäftliche Mitteilungen Wirklich fabelhaft! Das kann man jetzt in der Bera⸗ tungsſtelle U 3, 11 der Firma Henkel u. Cie..⸗G., Düſſeldorf, in der z. Zt. praktiſche Perſil⸗Waſchvorführun⸗ gen ſtattfinden, täglich von Dutzenden von begeiſterten Hausfrauen hören. Man muß ſagen, es iſt wirklich fabel⸗ haft zu ſehen, in welch wundervoller Friſche und welchem Glanz farbige kunſtſeidene und wollene Wäſcheſtücke dem kalten Perſilbad entſteigen, wie ſauber und gepflegt ſie nach dem Trocknen(das Trocknen geſchieht durch Einſchlagen in weiße Tücher und iſt vielen Hausfrauen etwas ganz Neues!) ihren beglückten Beſitzerinnen zurückgegeben wer⸗ den. Man kann die Firma Henkel zu der Idee, der⸗ artige praktiſche Waſchvorführungen zu veranſtalten, nur beglückwünſchen, und keine Hausfrau unſerer Stadt ſollte es ſich entgehen laſſen, einmal dieſen Waſchvorführungen beizuwohnen. 840 Was den Autofahrer intereſſiert: Das Automobil mit Schwingachſen hat ſich allgemein eingeführt. Zu ſeiner richtigen Behandlung braucht der Händler und Reparateur Zuſotzeinrichtungen in ſeinem Betriebe. Deren wichtigſte dürfte wohl eine Hebebühne ſpeziell für Schwingachſer ſein. Der Kunde läßt ſich mit Recht ſeinen Wagen nicht mehr auf dem Boden oder in einer Grube abſchmieren, denn er weiß, daß dann nur halbe Arbeit geleiſtet werden kann. Der Wagen muß gehoben werden. Erſt dann ſind alle Schmierſtellen gut zugänglich. Weiſt die Hebebühne nur zwei Längsträger auf, ſo muß der Wagen an den Achſen gefaßt und gehoben werden. Haben Sie ſchon daran gedacht, daß die eoͤlen Schwingochs⸗ Sie hat aber durch dieſen ungeſunden Wohnraum ſich teils in Nürnberg, teils in dem Thüringer Walz befinden. Da es ſich bei mir um Auslandsvertretun⸗ gen für derartige Firmen handelt, würden mich die Ausfuhr⸗ und Zollbedingungen für derartige Waren beſonders intereſſieren. Wo kann ich hierüber ge⸗ naue Auskunft erhalten?“—— Bei der Mann⸗ heimer Handelskammer können Sie alle Unterlagen erhalten. Stammtiſch: Die Gehälter betragen jeweils 1000 Mark. A. Z. 100:„Sind die Kartenſpiele Romms und Rommsé⸗Bridge verboten?“—— Dieſe Kartenſpiele ſind nicht verboten. Sportfreunde! Verlangen Sie jeden Sonntag abend bei allen Zeitungsverkàufern nur die Neue Mannheimer Zeitung mit der grogen die als 9 beliebte und umfangreiche Sportbeilage in Mannheim anerkannt ist Schnelle und umfassende Berichte über alle nennenswerten Sportereignisse. Im Straßen handel Sonntag abend 8 Uhr Verkaufspreis nur 10 Pig. E..: 2 v. H. bezahlen, Habe ein Fri⸗ „Muß ich Umſatzſteuer wenn ich immer mit Verluſt arbeite! ſeurgeſchäft und beſchäftige einen Gehilfen und eine Friſeuſe. Muß für die beiden in einer Woche Lohn und ſoziale Abgaben in Höhe von 58 Mark bezahlen. Nun kommen aber monatlich noch Strom, Zeitungen, oder gar Vorderradantriebsteile leicht dabei beſchädigt Kohlen uſw. dazu. Die Ausgaben überſteigen jeden Monat im Durchſchnitt die Einnahmen um 30 bis 60 Mark, ohne Miete und Verdienſt für mich. Ich ver⸗ ſuche das Geſchäft zu halten, um meine Angeſtellten nicht entlaſſen zu müſſen. Ich hoffe, daß es jetzt etwas beſſer wird, ſo daß ich das Geld, das ich bis jetzt zugeſetzt habe, wieder herausholen kann. Jetzt ver⸗ langt das Finanzamt zu meinem Verluſt vierteljähr⸗ lich noch 15 Mark Umſatzſteuer. Wie kann ich davon befreit werden?“ 2 v. H. Umſatzſteuer Die müſſen bezahlt werden, eine Befreiung davon gibt es nicht. (00G ã ͥã ͤAdddddddddã/ãũãũã ͤdddddd/ͥͥã ãã yy 0 ↄ ã⁊ 0 werden können? Des weiteren, daß der Wagen ſehr un⸗ ſicher ſteht? Drittens, daß ein Nachſehen oder Reparieren an dieſen Teklen in gehobenem Zuſtond unmöglich gemacht wird? Sie werden dieſe Argumente als nicht ſo weſenk⸗ lich bezeichnen. Doch der Fachmann weiß es beſſer, wieviel Beſchädigungen ſchon on Fahrzeugen vorgekommen ſind. Laſſen Sie deshalb Ihren Schwingachſer oder Vorder⸗ radantriebswagen an den Rädern heben, ſei es zum Ab⸗ ſchmierdienſt oder ſonſtigen auf der Hebebühne auszufüh⸗ renden Arbeiten und dies bet einer Firma mit einer ſolchen Spezialeinrichtung. Siehe Anzeige der Firma Wolf & Diefenbach, Mannheim, Friedrichsfelder Straße Nr. 51. 12 428 Beilagen-Heinweis Anſehen verboten! Wer ihn aber trotzdem auſteht— den Proſpekt des Induſtrieverloges Spaeth& Linde, Berlin 'ü35, Genthinerſtraße 42, nämlich—, der macht die hoch⸗ erfreuliche und ſehr einträgliche Bekanntſchaft des Kurz⸗ berichterſtatters,„des Schirmherrn aller Optimiſten“, Der Proſpekt liegt dieſer Ausgabe bei. S482 DD———— 2.—————— Hauptſchriftleiter H. A. Meißner Verantwortlich far Politit: H. A. Meißner Handelsteil: Kurt Ehmer Jeuſlleton:&. Eiſenbart- Lokaler Teil: R. Schönfelder ⸗ Sport: W. Müller—Südweſtdeutſche Umſchau, Gericht und den übrigen Teil: C. W. Fennel Anzeigen und geſchäftliche Mitteilungen: J. Faude, ſämtlich in Mannheim. Herausgeber, Drucker und Verleger Druckereſ Dr. Haas, Neue Mannheimer Zeitung, Mannheim, R 1, 6 Für unverlangte Beiträge leine Gewähr Rückſendung nur bei Rückvorly Der Sport am Sonntag Fußballſport häufen ſich. Neben und ſpannender werdenden Pflicht⸗ tliga hält faſt alle zwei Wochen e deutſche Fußballgemeinde im Bann. gen die Schweiz und damit gegen den hir am meiſten die Klingen im fried⸗ jekr zt haben. Zum 18. Male treffer in Zürich mit den Eidgenoſſen zuſammen. Diesmal ge G egner, lichen 2 wir am Neben is gibt es im deutſchen Sport des Sonnt wichtige Veranſtaltungen. Im Fußball ſind neben der Fortſetzung der Pflichtſpiele in den meiſt Gauen noch die Städteſpiele zwiſchen Ham⸗ burg bwie Danzig und Warſchau zu nennen, im Hock treffen ſich Weſt⸗ und Süddeutſchland in einem we V indenkampf um den Silberſchild, in der tradittonelle Kunſtturn⸗Städtekampf zwiſe Hamburg und Berlin ſtatt und im Ber⸗ liner iſt das). Berliner Sechstagerennen, die erſte dieswinterliche 145⸗Stundenfahrt Europas, im Gange. Fußball Den 18. Länderkampf gegen die Schweiz in Züri beſtreitet der Dy B. mit einer vorwiegend ſüddeutſchen Mannſchaft. Jakob⸗Regensburg; Haringer⸗ Bayern München, Wendl⸗1860 München; Gramlich⸗Eintr. Frankfurt, Goldbrunner⸗Bayern München, Eiberle⸗ 1860 München; Lehner⸗Schwaben Augsburg, Lachner ⸗1860 Mün⸗ chen, Hohmann⸗Benrath, Raſſelnberg⸗Benrath und Heide⸗ mann⸗Bonn vertreten die deutſchen Farben. Die Bilanz der bisher gegen die Schweiz ausgetragenen Treffen iſt eine ſehr erfreuliche. Elfmal blieben deutſche National- mannſchaften gegen die Schweizer ſiegreich, zweimal en⸗ deten die Kämpfe unentſchieden und nur viermal fiel der Sieg an die Eidgenoſſen. Unſere Ausſichten für den ſonn⸗ täglichen Kampf ſind nicht die beſten. Die Schweizer haben ſich in letzter Zeit wieder ſehr gut entwickelt, während wir die Enttäuſchung des Kampfes gegen Norwegen noch nicht verwunden haben. Wir hoffen auf den zwölften Steg, leicht wird dieſer unſeren Vertretern aber nicht fallen. Die ſüdöeutſche Gauliga ſetzt mit beſchränk⸗ tem Programm ihre Pflichtſpiele fort. Es ſpielen: Gau Baden: Karlsruher FV.— Phönix Karlsruhe, F. Pforzheim— Freiburger FC., VfL. Neckarau— SV. Wald⸗ hof. Gau Südweſt: Bor. Neunkirchen— SV. Wies⸗ baden, FSV. Frankfurt Spfr. Saarbrücken, FSW. Mainz 05— FK. Pirmaſens, Al.) Ol. Worms Eintracht Frankfurt, FC. Kaiſerslautern— Kickers Offenbach. Gau Württemberg: Stuttgarter Kickers— VfB. Stutt⸗ gart, FC. Birkenfeld VfR. Heilbronn, Ulmer JV. 94 gegen Union Bi gen. Gau Bayern: ASV. Nürn⸗ berg— Wacker München, Würzburger FV.— 1. FC. Nürn⸗ berg. Gau Nordheſſen: Hermannia SC. 03 Kaſ⸗ ſel, Boruſſia Fulda— Kurheſſen Kaſſel, Kurheſſen Mar⸗ burg Hanau 93, VfB. Friedberg— Heſſen Hersfeld, Sport— Spielberein Kaſſel. Gau Mittelrhein: Fort, Kottenheim— Bonner FV., Kölner SC. 99— V. Neuendorf, Rhenania Köln— Mülheimer SV., Eintracht Trier— Kölner C. f. R. Aus dem Reich verdienen zwei große Städtekämpfe Erwähnung. In Hamburg wird zum 38. Mal der Städte⸗ kampf Hamburg— Berlin ausgetragen und in Danzig findet ein Städteſpiel gegen Warſchau ſtatt, das angeſichts des bevorſtehenden erſten Länderſpieles Deutſchlands gegen Polen beſonderes Intereſſe verdient. Handball Die fſüdweſtdeutſchen Gaue warten am Sonntag mit folgendent Programm auf: Gau Baden: TV. Hocken⸗ heim— TV. Nußloch, SV. Waldhof— Mannheim 08, TV. Ettlingen— Tgm. Ketſch, Tbd. Durlach— Phönix Mann⸗ heim. Gau Südweſt: BfR. Schwanheim baden, Pfalz Ludwigshafen— TV. Frieſenheim, SV. Wies⸗ TV. 61 Kaiſerslautern— Tgm. Neunkirchen, Spog. Merzig gegen TV. Oggersheim, TV. Malſtatt VfR. Kaiſerslautern. Gau Bayern: TV. 1860 Fürth— Spog. Fürth, TV. Leonh.⸗Sondersbühl Polizei Nürnberg, Tbd. Mögel⸗ dorf— MTV. Fürth, FC. Bamberg— 1. FC. Nürnberg. Gan Württemberg: Tgſ. Stuttgart— Pol. Stutt⸗ gart, Stuttgarter TV.— Tbd. Cannſtatt, TV. Cannſtatt gegen VB. Stuttgart, Eßlinger TSV.— Kickers Stutt⸗ gart, Tam. Geislingen Tbd. Ulm, Tbd. Ravensburg gegen TV. Altenſtadt, Tam. Göppingen— Ulmer JV. 94, Tod. Tailfingen— SSV. Ulm. Gau Mittelrhein: TV. Urmitz— Weſtmark Trier, SSV. Mülheim— TV. Tiefenſtein, Poſt Trier TV. Mülheim, TV. Algenrodt gegen Eintracht Kreuznach. Gau Nordheſſen: Kaſſe⸗ ler Turngemeinde— Kurh. Kaſſel, Kaſſel 8— TV. Eſch⸗ wege 61, Heſſen/ preußen— TV. Henſchelwerke Kaſſel. Rugby Das ſüddeutſche Pflichtſpielprogramm verzeichnet nur wei Spiele, und zwar im Bezirk Heſſen⸗Heſſen/ Naſſau zwiſchen Sportelub 1880 und Eintracht Frankfurt und. im Gau Baden⸗Württemberg zwiſchen dem Heidelberger BC. und dem Heidelberger RK. In Lyon wird eine deutſche Auswahlfünfzehn, vorwiegend aus Norddeutſchland rekru⸗ tiert, mit dem franzöſiſchen Meiſter Stade Lyon ein Spiel austragen. Hockey Köln iſt der Schauplatz der Silberſchild Vor⸗ rundenſpiele zwiſchen Weſtdeutſchland und Süd⸗ deutſchland. Beide Gaugruppen haben ihre Auswahlmann⸗ ſchaften ſorg in Uebungsſpielen erprobt und treten gfältig in ſtärkſten Aufſtellungen an. Die in Leipzig vorgeſehenen Vorrundenſpiele ſind auf einen ſpäteren Termin verlegt worden. Die Ausſichten für die Kölner Spiele ſind offen. Radſport Sportpalaſt rollt das am Mittwoch be⸗ gonnene 29. Berliner Sechstagerennen, mit dem die europäiſche Sechstageſaiſon eröffnet wird. In der Dortmunder Weſtfalenhalle finden Dauerrennen um das„Goldene Rad“ in internationaler Beſetzung ſtatt; u. a. geht Weltmeiſter Lacquehay an den Start. Die Sport⸗ halle in Münſter öffnet am Sonntag mit einem 100⸗Km⸗. Mannſchaftsrennen ihre Pforten. Das Ausland meldet Sonntagsrennen aus Paris und Antwerpen. Pferdeſport deutſche Galopprennzeit iſt noch immer nicht be⸗ endet. Am Sonntag warten wieder die Bahnen in Berlin⸗ Strausberg und Mülheim⸗Duisburg mit Rennen auf. Das franzöſiſche Rennen des Tages wird in Auteuil gelaufen. Schwimmen Groß iſt das Programm im deutſchen Schwimmſport. Das hervorſtechendſte Ereignis iſt der Klubkampf zwiſchen den Magdeburger Vereinen Hellas und„96“. In Berlin vereint das Gefallenen⸗Gedenkſchwimmen die deutſche Elite am Start. Verbandsoffene Schwimmen gibt es noch in Heidelberg, Neuſtadt(Haardt) und Breslau und zahl⸗ reiche weſtdeutſche Klubkämpfe vervollſtändigen das Pro⸗ gramm. Im Berliner Die Verſchiedenes 0 Der alljährliche Kunſtturn⸗Dreiſtäödtekampf Hamburg⸗Leipzig⸗Berlin wird zum 26. Male ausgetragen; diesmal iſt Leipzig der Austragungsort. Von den bisherigen 25 Treffen gewann Hamburg 10, Leipzig acht und Berlin nur ſieben. In Aſchaffenburg findet der „Dr. Hellmuth⸗Gepäckmarſch“ ſtatt. Schiller verliert in Zürich nach Punkten Deutſchlands Meiſter im Federgewichtsboxen, Hans Schiller⸗Hannover, ging am Freitagabend bei einer Bopxveranſtaltung in Zürich in den Ring, wo er den ſtarken Franzoſen Trevidſie zum Gegner hatte. In einem leb⸗ haften Zehnrundengefecht mußte Schiller die Ueberlegem⸗ heit des Franzoſen anerkennen und eine Punktniederlage hinnehmen. Zu einem ſchnellen Siege kam bei dieſer Ver⸗ anſtaltung der einheimiſche Halbſchwergewichtler Scha ad, der den Italiener Veeſato bereits in der erſten Runde für die Zeit zu Boden ſchickte. Neue Mannheimer Zeitung/ Sonntags⸗Ausgabe Samstag, 18. Nov./ Die Toten des Motorſports im Jahre 1933 Tagen, die den nahen Winter ſchon unſere Gedanken einmal zurück. Stunde einmal derer, die der von unſerer Seite riß. Aber ge⸗ Gerade in dieſen ſpüren laſſen, wandern Wir gedenken in einer ſtillen Tod unerwa und plötzlich Gefahrenr es überall im Sport. rade da, wo ſich der ſch zur Ausübung ſeines Sports der Maſchine bedient, iſt dieſes Moment noch in geſteiger⸗ tem Maße vorhanden. Auch in dieſem Jahre iſt es im Motorſport wieder eine recht große Zahl von tüchtigen Männern, die der Tod mitten aus einem tatenreichen Leben nahm. Als Troſt mag es gelten, daß die Mehrzahl von ihnen nicht den rennſportlichen Veranſtaltungen zugeſchrie⸗ ben werden darf. Verkettung unglücklicher Umſtände auch Krankhei waren fach die Urſache zahlreicher Todesfälle. In 60 großen Wettbewerben, an denen ſich rund 5000 Aktive beteiligten, gab es nur fünf Todesfälle und auch der ſchär gner des Motorſports muß zu⸗ geben, daß manch andere Sportart erheb mehr Opfer forderte! Sehr ge Verluſte res 1939 Otto Mer mit ſeinem kam, gegen ei und viel lich g, doch außerordentlich ſchwer ſind wieder die deutſchen Kraftfahrſports des Jah⸗ betrauern vor allem den Tod des Altmeiſters er am 18. Mai beim Ueben zum Avusrennen . auf regennaſſer Bahn ins Rutſchen lometerſtein flog, ſich mehrmals über⸗ ſchlug und mit weren Verletzungen tot vom Platz getra⸗ Sonntag, 19. No. 1995 r— . 4 in memoriam 6 ging er in Front, holte ſich mit einer Zehntelſekunde vor ſeinem Landsmann Giggenbach den Sieg, die Beſtzeit dez Tages und neue Eibſee⸗Höchſtleiſtung... aber im alu he lauf kam ſeine Maſchine ins Schleudern und prallte m 5 unheimlicher Wucht gegen den Eiſenpfoſten eines Seeſtegg let wo ſich der Unglückliche das Genick brach. Beim eben wi zum Eilenriede⸗Rennen im Stadtwald zu Hannover ſtürzte der Einheimiſche Herbert Haupt tödlich und im Rennen 9 ſelbſt am 26. März machte der Berliner Fritz Weber m einen Todesſturz. Am 9. Mai kam durch einen Verkehtz⸗ 52 unfall der Münchener Böhm, ein langjähriger bewährter an Beifahrer von Europameiſter Mori ums Leben. 0 der Erfurter Hans Stoltze, ein talentierter, A alter Ausweisfahrer, wurde am 9. 8 w vom Gabelbachrennen das Opfer eines 8 Ein weiterer junger Nachwuchsfahrer, der 8 Udesheimer 8 Hartmann, tat beim Schleizer Dreiecksrennen ſeinen Todesſturz. a 50 Gegenüber dieſen, verhältnismäßig wenigen Tos 11 opfern, die der deutſche Motorſport dieſes Jahr zu belle fr gen hat, iſt die Liſte der Sportleute, die das Aus la 1 verlor, außergewöhnlich groß. Von den zahlreichen Ao an mobiliſten, die ihr Leben laſſen mußten, 15 gen Nizzaer Sportmannes Frédéric Toſelli ge der dacht, der am 5. Mai ſeinen ſchweren Verletzungen erlag, 3 ab die er ſich durch einen Sturz beim Ueben zum Vale W Cluech⸗Rennen zugezogen hatte. Zwei weitere Franzoſe, gen werden muß Merz, der ſchon als Siebzehnjähriger im Jahre 1906 zu Daimler⸗Benz gekommen war, wurde nach dem Kriege durch internationale Sporterfolge weltbekannt, die Krönung ſeiner großen Siege bildete die Rekordfahrt beim Großen Preis von Deutſchland 1927 auf dem Nür⸗ burg⸗Ring. Seine Teilnahme am Avusrennen 1933 ſollte ihm die Erfüllung ſeines ſehnlichen Wunſches bringen, wieder einmal ſelbſt am Steuer zu ſitzen und gegen eine Uebermacht von Ausländern zu beſtehen. Aber es ſollte nicht ſein... Einen weiteren alten Kämpen des Motor⸗ ſports verloren wir am 21. März, dem großen Tag der deutſchen Nation, in Willy Scheling⸗Mainz, der einſt in unzähligen Wettbewerben um den Siegeslorbeer gekämpft hatte und an den Folgen einer Krankheit ſtarb, deren letzte Urſache ein ſchwerer Sturz beim letzten Taubenſuhl⸗ Rennen 1929 war. Im Herbſt verlor außerdem der jetzige DDA das Gründungsmitglied des früheren ADAC, Carl Schwarz ⸗Stuttgart, der ſich hohe Verdienſte um den deutſchen Kraftſahrſport erworben hat. Im Lager der deutſchen Motorradfahrer verloren wir gleich zu Beginn der Rennzeit einen unſerer Beſten: den Münchener Georg Gſchwilm, Bergmeiſter von 1932, der am 5. Februar beim Eibſee⸗Rennen auf tra⸗ giſche Weiſe ums Leben kam. Unmittelbar vor dem Ziel Deutſche Ruderſiege im Ausland Dem Deutſchen Ruder⸗Verband ſind bekanntlich auch ahlreiche ausländiſche deutſche Rudervereine angeſchloſſen, nie ſich ſeit ihrem Beſtehen ſtets tatkräftig und in beſtem Sinne für eine würdige Vertretung des Deutſchtums im Die ſportliche Leiſtungsfähig⸗ 2 N Auslande eingeſetzt haben. keit ſteht auch bei dieſen Vereinen auf einer bedeutenden Stufe. Davon legen die vielen Erfolge Zeugnis ab, die von unſeren Landsleuten regelmäßig errungen werden. Neben dem Ruderklub Wiking Neuyork ſind es vor allem die ſüdamerikaniſchen Vereine, die ſportlich auf der Höhe ſind, und bei denen das Deutſchtum ein wertvolle Pflegeſtätte gefunden hat. Der Ruderklub Teutonia⸗ Buenos Aires, der ſich im vergangenen Frühjahr ein ſehr ſchönes, neues Bootshaus erbauen konnte, er⸗ öffnete ͤͤie argentiniſche Ruderzeit mit zwei prächtigen Siegen im Kadetten⸗Einer und Vierer. Der Deutſche Ruderverein Montevideo kannte kürzlich auf ein zehnjähriges Beſtehen zurückblicken. Obwohl ſein erſtes Bootshaus durch einen Orkan reſtlos zerſtört wurde, konnte der Verein nach Erbauung eines neuen Hauſes in dieſem Jahre wieder vier Siege er⸗ ringen. Auch in Mexiko ſpielen die deutſchen Ruderer eine maßgebende Rolle. Auf der letzten internationalen Regatta, bei der Deutſche, Spanier und Engländer mit den Einheimiſchen in Wettbewerb traten, waren die Deut⸗ ſchen am weitaus erfolgreichſten. Von den acht durch⸗ geführten Rennen konnten unſere Landsleute nicht weniger als ſechs ſiegreich beenden. 0 Deutſchland— Polen in Vorbereitung Das erſte Fußboll⸗Länderſpiel zwiſchen Deutſchland und Polen ſindet bekanntlich am 3. Dezember in Berlin ſtatt. Die Vorbereitungen für den graßen Kampf werden vom Di bereits getroſſen. Schauplatz des Länderkampfes iſt das Berliner Poſtſtodion, das eine würdige Aus⸗ ſchmückung erhalten wird. Der Beginn des Spieles iſt für 2 Uhr angeſetzt worden. Vom Bund werden der Hitler⸗ Jugend 1000 und den erwerbsloſen Jugendlichen der im Gau Brandenburg zuſoammengeſchloſſenen Vereine 2000 Eintrittskarten unentgeltlich überlaſſen. Der Vorverkauf der Eintrittskarten beginnt am 17. November und endet am 1. Dezember. Die Preiſe betragen: Logen 4,20 /, Tribüne Mitte 3,20 /, Tribüne Seite 2,70 J, Arena⸗Sitz⸗ platz 1,60 /, Tribünen⸗Stehplatz 1 /, Arena⸗Stehplatz 1,60/(fämtlich einſchließlich des Sportgroſchens). Eishockey-National-Mannſchaft aufgeſtellt Erfolgreiches Trainingsſpiel in Berlin Nach einem letzten Trainingsſpiel in -Kombination gegen die B⸗Mannſchaft mit:1(:1,:0,:0) gewann, wurde jetzt die deutſche Eishockey⸗Nattonal⸗Mannſchaft für das am Wochenende ſtattfindende Gaſtſpiel in Prag wie folgt aufgeſtellt: Tor: Egginger; Verteidiger: von Bethmann⸗Hollweg, Schröttle(Rieſſerſeef; 1. Sturm: Dawydor, Jaenecke (beide Berlin), Heximer(Kanada); 2. Sturm: Lang, Berlin, das eine knapp aber ſicher Internationaler Boxring Neuſel gefällt in USA Der Bochumer Schwergewichtsboxer Walter Neuſel, der vor einigen Wochen ſein Tätigkeitsfeld nach den Ver⸗ einigten Staaten verlegte, hat in Neuyork außerordentlich gefallen. In ſeinem erſten Kampf, den er gegen den Kali⸗ fornier Les Kennedy in der ſechſten Runde durch Ab⸗ bruch gewann, zeigte er ſich im Riögewood⸗Grove⸗Ring, in dem früher auch Gühring eine Reihe von Erfolgen er⸗ rang, als pauſenloſer Schläger und unermüdlicher Drauf⸗ gänger. Die amerikaniſchen Blätter bezeichnen ihn als Fighter, der in der Minute 60 Sekunden lang unaufhörlich kämpft. Der gute Eindruck Neufels hat bewirkt, daß er mit Kampfangeboten nahezu überhäuft wird. Der Weſtdeutſche hat alle Angebote ausgeſchlagen und wird am 21. November noch einmal an der Stätte ſeines erſten Erfolges gegen Stanley Poreda antreten. Nach ſeinem Siege äußerte ſich Neuſel in ſeiner beſchei⸗ demen Art, daß er ſich ſchämen müſſe, ſo ſchlecht geboxt zu haben, er führte ſeine teilweiſe Ungenauigkeit guf die drei⸗ monatige Ringpauſe und das nur kurze Training zurück. Sein Kampfſtil ſtempelt ihn zum Publikumsfavoriten und wir dürfen uns freuen, daß mit Neuſel wieder ein wür⸗ diger Vertreter des deutſchen Boxſportes in amexikaniſchen Ringen kämpft. Max Baer Filmſtar Der Schmeling⸗Bezwinger Max Baer hab jetzt als Film⸗ ſchauſpieler in ſeinem erſten Film„the prize fighter and the lady“ einen Erfolg davongetragen, der vielleicht noch größer iſt als ſein ko.⸗Sieg über Schmeling. Der Kalifor⸗ nier wird in den Kritiken nicht als„Boxer“, der ſchau⸗ ſpielert, ſondern als Schauſpieler, der auch boxt“ bezeichnet. Das Filmtolent Baers ſoll ſo groß ſein, daß er vielleicht den Boxſport ganz an den Nagel hängt und ſich in Zukunft nur noch vor der Linſe und dem Mikrophon betätigt, zu⸗ mal er vorläufig doch kaum Carnera kommen Hürſte. Boxgroßkampftag in Berlin Das Programm um das Treffen Eder— Auneet Ein ausgezeichnetes Programm hat Hans Breitenſträ⸗ ter für den erſten dieswinterlichen Großkampftag am 1. Dezember im Berliner Sportpalaſt zuſammengeſtellt. Im Mittelpunkt der Veranſtaltung ſteht das Zuſammen⸗ treffen des deutſchen Weltergewichtsmeiſters Guſtav Eder mit dem belgiſchen Europameiſter Adrian An neet. In der gleiche Gewichtsklaſſe kämpfen Seyfried und der Holländer Donnars und im Halbſchwergewicht ſtehen ſich de Boer ⸗Holland und der Berliner Helmut Hart⸗ kopp gegenüber. Zwei weitere nationale Kämpfe ver⸗ vollſtändigen die Karte. zu einem Titelkampf mit Piſtulla— Eggert in Hamburg Der frühere deutſche Europameiſter im Halbſchwer⸗ gewicht, Ernſt Piſtulla, wird nach ſeiner erfolgreichen Rück⸗ kehr in den Ring richtig aufgebaut und vor immer ſchwe⸗ rere Aufgaben geſtellt. Nach ſeinen beiden k..⸗Siegen Hülſebuſch und Hintemann, kämpft er am 3. Dezember in Hamburg gegen den Spandauer Karl Eggert, der noch kürzlich deutſcher Titelanwärter war. Stegemann boxt in Kopenhagen Der Berliner Leichtgewichtsboxer Richard Stege⸗ mann, der in Kopenhagen ſchon wiederholt ſchöne Erfolge hatte, kämpft am 24. November abermals in der däniſchen Hauptſtadt. Sein Gegner iſt Karl Jenſen. Strobl(beide Rieſſerſee), Diedemann(Füſſen). Die gleiche Mann ft trägt vorausſichtlich auch am 25. und 26. No⸗ vember im Pariſer Sportpalaſt zwei Spiele aus. SDAcC-Gau-Organiſation Wie wir erfahren, wurde nunmehr doch beſchloſſen, die mitgliederſtarken Gaugebiete Baden und Württemberg micht zu einem Einheitsgau zu verſchweißen, ſondern ſie, wie bisher beim ADA, ſo auch in Zukunft beim DDAC als ſelbſtändige Gaue beſtehen laſſen. Gauvorſitzender des DDaAc⸗Gaues Baden bleibt Direktor Hauſer(Frei⸗ burg), bekannt als Organiſator der Schauinsland⸗Rennen und Sportreferent des ADAC. Gaugeſchäſtsführer wird Herr Schäfer. Die Leitung des DDAC⸗Gaues Würt⸗ temberg wird einer Perſönlichkeit des Wiesbadener AC übertragen werden. Zuſammenſchluß im Villaröſport Laut Anweiſung des Reichsſportführers von Tſchammer urnd Oſten ſoll eine neue Organiſation des geſamten Bil⸗ lardſportes herbeigeführt werden. Ich benötige hierzu umgehend Meldung und ſpäteſtens bis 5. Dez. 33 die An⸗ ſchriften der beſtehenden Vereine durch ihre Leiter. Ich weiſe darauf hin, daß auch die ſogenannten wilden Vereine ihre Anſchrift zu melden haben, widrigenfalls ihre Auf⸗ löſung erfolgen wird. Dr. Otto Bund ſchu h, Mannheim, Friedrich⸗Karl⸗Straße 6, Gauleiter des Gaues 14 des DA BV. 52 25 Tiſchtennis verboten Aus Budapeſt kommt die überraſchende Meldung, daß in Ungarn das Tiſch⸗Tennis verboten wurde. Dieſes Verbot richtet ſich jedoch zunächſt auf die zahlreichen„Pingpong⸗Salons“, die allerorts, nach den vielen internationalen Erfolgen der ungariſchen Tiſch⸗ tennisſpieler, wie Pilze aus der Erde ſchoſſen und, wie es in dem Verbot heißt, die Moral aufs ſchwerſte gefährden. Fünf Nationen beim Europaflug Die Beteiligung an dem Europa⸗ Rundflug 1934 iſt mit fünf Nationen bedauerlicherweiſe etwas ſchwach ausgefallen. Bis zum endgültigen Nennungsſchluß iſt nur noch die Mel⸗ dung von Frankreich eingegangen. Die» weiteren Teil⸗ nehmer ſind bekanntlich Polen, Deutſchland, Italien und die Tſchechoſlowakei. 0— 5 29. Berliner Sechstagerennen Am Freitagabend gegen 11 Uhr gaben die Gebrüder Nickel das Zeichen zu einer Jagd. Schnell entſtand das bekannte Durcheinander. In dem Gejage erwieſen ſich Tietz⸗Charlier, die vorübergehend mit zwei Runden Vorſprung führten, und die Franzoſen Mouton⸗Boucheron, die immer mit dabei waren und viel Boden gutmachten, als die ſtärkſten Paare. Als die Jagd kurz vor Mitternacht zu Ende war, lagen Tietz⸗Charlier mit Rundenvorſprung allein an der Spitze, aber nicht lange. Nach und nach ſchloſſen Schön⸗Buſchenhagen. Buyſſe⸗Deneef, Mouton⸗ Boucheron, Rieger⸗Preuß und ſchließlich auch noch Ehmer⸗ Funda zu ihnen auf. Die ſchwächeren Paare hatten indeſſen viel Boden verloren. In den Morgenſtunden verlief alles ruhig, nur gelegentlich der zweiten Nachtwertung, von der Buſchenhagen zwei, Göbel, Schön, Rieger und Nickel je einen Spurt gewannen, flackerte die Stimmung noch ein⸗ mal auf. Stand des Rennens nach 54 Stunden, in denen 1434,320 Km. zurückgelegt waren: 1. Schön⸗Buſchen⸗ hagen 183 Punkte; Tietz⸗Charlier 163; 3. Buyſſe⸗De⸗ neef 128; 4. Ehmer⸗Funda 113; 5. ton⸗Boucheron 86; 6. Rieger⸗Preuß 76. 1 Runde zurück: 7. Siegel⸗ Thierbach 97. 2 Runden zurück: 8. Gebrüder Nickel 37; 9. Pützfeld⸗Maczynſki 30. 8 Runden zu rück: 10. R. Wolke⸗Dorn 50. 9 Runden zurück: 11. Kroll⸗ Göbel 34. 11 Runden zurück: 12. Lehmann⸗Umben⸗ hauer 28 Punkte. Winterhilfe der Zellſtoff⸗Feuerwehr Um zu dem großen Winterhilfswerk des deutſchen Vol⸗ kes beizutragen, veranſtaltet die Sportobteilung der Freiwilligen Feuer wehr der Zell⸗ ſtofffabrik Waldhof auf ihrem Sportplatz an der Straße noch Sandhofen am kommenden Sonntag zwei Propagandaſpiele. Um 13 Uhr tritt die AH⸗Mannſchaft der Zellſtofffabrik gegen die AH ⸗Monnſchaft der Papyrus an, während um 14.30 Uhr die 1. Mannſchaft der Zellſtofffabrik gegen die 1. Monnſchaft der Papyrus ſpielt. Während des Spieles werden Sammlerinnen an die Zuſchouer her⸗ antreten und um Spenden für das Winterhilfswerk bit⸗ ten. Im Jutereſſe des wohltätigen Zwecks wäre den bei⸗ den Spielen eine große Zuſchauermenge zu wünſchen. Reggie Meen ſtand in Leiceſter dem franzöſiſchen Ex⸗ meiſter Maurice Griſelle gegenüber. Der Engländer kam in der 7. Runde zu einem billigen Erfolg, weil Griſelle auf Geheiß des Ringrichters wegen einer in der 5 Runde erlittenen Augenverletzung gegen den Proteſt des Publi⸗ kums den Kampf aufgeben mußte. Trintignant und Bouriat, verunglückten am 21. Mai beim Rennen um den Großen Preis der Picardie 3 bei Pöéronne tödlich. Nicht weniger vier Todesopfer forderte das amerikaniſche Indianapolis⸗Rennen, das am 1 30. Mai zum 21. Male ausgefahren wurde. Hier kamen Bill Denver und ſein Mechaniker Mare Bilmgan und der Mechaniker des Rennfahrers Fox ums Leben Das Opfer einer Blutvergiftung wurde Mitte Juni der bekannte engliſche Autorennfahrer Sir Henry Birkin, Um die gleiche Zeit kam auch der bekannte Franzoſt Pierre de Viscaya, der von 1921 bis 1924 der Fabrik⸗Mannſchaft von Bugatti angehörte, ums Leb Ein weiteres Todesopfer war beim Großen Sommerpreis von Schweden am 6. Auguſt zu beklagen, bei dem der Me⸗ chaniker des Fahrers Dalin tödlich verletzt wurde, Auch beim Großen Preis von Marſeille, der am 27. Auguſt auf der Bahn von Miramas zum Austrag kam, ereignete ſich ein Todesſturz, deſſen Opfer der erſt 26jährige Schweizer Herrenfahrer Horſt von Waldthauſen war, Wohl das furchtbarſte Unglück, das der ausländiſche Kraftſahr⸗ ſport in der vergangenen Saiſon erleben mußte, ereignet ſich beim Großen Preis von Monza am 10. September, bei welchem Rennen gleich drei der beſten europäischen Rennfahrer die Opfer ihrer Leidenſchaft wurden: der Zi liener Guiſeppe Campari, ſein Landsmann Bot⸗ zaecchini und der Franzoſe Graf Czatkowſkß, ler in Deutſchland durch ſeine Weltrekordfahrt auf der Ap im Mai 1933 kein Unbekannter war. Das letzte Opſet des Wagenſports im Ausland war ſch der Italiener. d' Ippolito, der am 15. September beim Straßenreß⸗ * nen Neapel—Bari—Neapel bei Alta Muri gegen die Deich F ſel eines Fuhrwerks rannte und tödliche Verletzungen 5 davontrug. K g Im Motorradſport treibenden Aus land hat un die Schweiz einen Todesſturz zu beklagen, der ſich am 4 2. April beim Großen Preis der Muſtermeſſe in Baſeſ er⸗ hö! eignete und deſſen Opfer Tan ner⸗Birsfelden war. I Al fang April verlor auch Frankreich in dem Rennfahrer De⸗ 111 baiſieux, der an den Folgen einer Krankheit ſtarb, 5 einen guten Sportmann. Wohl den ſchwerſten Verluſt er⸗ litt die internationale Motorradſportgemeinde durch den det Todesſturz des Engländers Frank A. Longman, Be der auch in Deutſchland beſteng bekannt war, beim Rennes Ue um dite Leichtgewichts⸗Touriſt⸗Trophy auf der Inſel Man 110 Bei weiteren Rennunfällen, die ſich anläßlich des Gro 9 0 Preiſes von Europa für Motorräder auf der Sactorp⸗Bahn kei in Südſchweden ereigneten, mußten der Düne Biol den kerud und der Schwede Lundberg ihr Leben laſſen, e Gedenken wir ſchließlich noch jener Männer, die in 0 Ausland als Induſtrielle oder Förderer des Kraftfahr⸗ S weſens einen Namen hatten und ebenfalls von uns gingen; gel Belgien betrauerte im März das Ableben des bekonntes gef Reifenfabrikanten Oskar Englebert, Frankreich ver⸗ ber lor im April in M. Lamblbin, den Erbauer der welk de bekannten Montlhorybahn bei Paris, Amerika beklagt de 5 Tod von Heury Royce, dem Konſtrukteur der Rol 6 Royce⸗Wagen, und in Oeſterreich ſchloß Markgraf Pall— vicini, einer der älteſten Sportmäcene für immer dit G1 Augen. a 0 Ehren wir das Andenken Sieſer Menſchen und guet Kameraden, indem wir ſtets daran denken, was ſie ſür die große Idee geleiſtet haben. N Sportgerecht ausgerüstet durch uns! Jedem Skilsufet Ist dle Besſchtigung unserer groß- züglgen Sport- Abteilung eſne Freude; kein Spoſt⸗ 5 Kleidungsstuck odef Spoſt- ort Artikel, dle er nicht bei uns 55 findet, sel es für Herfen, 1 bemen oder Kinder, Effeh- um tene Fachleute befsten Sſe 5 und passen Ihre Bindung eln. 5 depetstuten schnell und billisst lie Spor-abfeilung 4 Mannßeim 0 5, 4. * nde vor ſtzeit dez im Aus. allte mit Seeſtegs, m Ueben er ſtürzte Rennen Weber Verkehrz.⸗ bewährter en. uch 29 Jahre Heimfahrt unglücks. hesheimer en ſeinen n Tobes⸗ zu hekle us lan) n Aufo⸗ des jun⸗ Fb ge⸗ gen erlag, m Val de tranzoſen ten am Picardie 'odesopſer das am er kamen Jilman us Leben. Juni der 5 trkin. Franzoſe 1924 der 18 Leben. imerpreis der Me⸗ rde. Auch uguſt auf ignete ſich Schweizer r. Wohl Kraftfahr⸗ ereignele eptember, ropäiſchen der In in Bot⸗ ki, her der Anz zte Opſet Italiener. raßenren⸗ die Deich⸗ rletzungen and hat ſich an Baſel er⸗ var. An⸗ hrer De⸗ eit ſtarb, erluſt er⸗ durch den ug man, m. Rennen tſel Man, 8 Großen orp⸗Bahn Biel en laſſen. „die im Eraftfahr⸗ 8 gingen: bekonnten reich ver⸗ der welt klagt den der Rolls Palle mmer d nd gutt ie für die hon 18 reine meteorologiſche Wintertage. Samstag, 18. Nov.“ Sonntag, 19. Nov. 1933 —— Aus Baden 7 Scheunen eingeäſchert „Neuhauſen(Amt Pforzheim), 18. Nov. In hen Abendstunden brach hier ein gefährlicher Brand aus, dem ſieben Scheunen zum Opfer fie⸗ len. Kurz nach 9 Uhr bemerkten Vorübergehende, pie in der Scheune des Gaſthauſes„Zur Krone“, in der noch Licht brannte, helle Fla m⸗ nen heraus ſchlugen. Als die Feuerwehr am Brandplatz eintraf, hatte das Feuer bereits auf die angrenzenden Scheunen übergegriffen, ſowie auf den Anbau des Gaſthauſes„Zur Krone“. Die Feuer⸗ wehr ging ſofort energiſch und umſichtig gegen den Brand vor, konnte aber nicht verhindern, daß das gener ſich in die Reihen der angren⸗ zenden Scheunen, die eng zuſammengebaut und nicht durch Feuergiebel getrennt waren, weiter⸗ iraß. So wurden in kurzer Zeit ſieben Scheu⸗ zen in Aſche gelegt, mit denen die Vorräte an Hen und Stroh ſowie Maſchinen vernichtet wur⸗ den. Der Schaden beträgt etwa 35 000 Mark, dürfte aber größtenteils durch Verſicherung gedeckt ſein. Regen des Verdachts der Brandſtiftung purbe noch in der Nacht der Kronen wirt Eugen Ziegler feſtgenommen. Hausſuchungen in verdächtigem Ort Pforzheim, 18. Nov. Wie der Polizeibericht meldet, wurden morgens in Dietlingen unter Einsatz ſtarker Polizei⸗ und Gendarmeriekräfte zu⸗ ammen mit einer SA⸗Abteilung überraſchend etwa 140 Durchſuchungen bei früheren Ange⸗ hörigen der marxiſtiſchen Parteien vorgenommen, die noch im Verdacht ſtaatsfeindlicher Umtriebe ſtehen. Dabei wurden beſchlagnahmt: Ein Karabinerſchloß, einige Settengewehre, zwei Saalräder, die einem aufgelöſten marxiſtiſchen Rabfahrerverein gehörten und der Beſchlagnahme entzogen worden waren, ein Bücherſchrank der auf⸗ gelöſten SPD, eine größere Anzahl verbotener Hücher und Broſchüren und ſonſtiges Eigentum auf⸗ gelöster marxiſtiſcher Vereine, außerdem drei gewil⸗ derte Feldhaſen. Schließlich wurden im Anſchluß an die Polizeimaßnahmen in Dietlingen zwei Arbeiter wegen Jagdvergehens und unerlaubtem Waffen⸗ Jeſtes feſtgenommen. Sie wurden in das Bezirks⸗ gefängnis gebracht. Winter regiert im Hochſchwarzwald * Frendenſtadt, 18. Nov. Der Oktoberſchnee und der reichliche Neuſchnee, der auf den Kamm⸗ höhen und in der Gipfelregion unmittelbar mach Allerheiligen niederging, behauptet ſich mit ungewöhnlicher Hartwäckigkeit. Gegen⸗ über Anfang November iſt allerdings die Schnee⸗ decke im Feldberggebiet um faſt zwei Drittel ihres Beſtandes zuſammengeſchrumpft oder verdunſtet. Ueber das Maſſiv des Feldbergs breitet ſich eine gute geſchloſſene Decke von 20 Zentimeter Mächtig⸗ keit. In etwa gleicher Stärke liegt der Schnee auf dem gegenüberliegenden„Horn“ und in etwa 25 Zentimeter im Grafenmattgebiet, dem bevorzugten Schneelaufgebiet der Feldbergſchifahrer. Faſt nir⸗ gends decken mehr als 18—20 Zentimeter den gut⸗ gefrorenen Erdboden. Inzwiſchen verharſcht und berkruſtet der Bergſchnee mehr und mehr, da es auf der Höhe ſehr kalt geworden iſt. In 1500 Meter Höhe, am Felöbergturm, mißt man täglich—6 bis — Grad in der Frühe und mittags—2 bis—3 Grab, So verzeichnet das Feldoͤbergmaſſiv bisher Auch die übrigen Bergzonen melden ziemlich ſtrammen Froſt, jedoch Milderung am Tage. In den Berg⸗ lälern wurden in den letzten Nächten bis—8 Grad Kälte feſtgeſtellt. Ausbau der badiſchen Milchwirtſchaft Bretten, 18. Nov. Hier fand die Eröffnung ber neuen Milchzentrale ſtatt, zu der ſich auch Miniſterpräſident Köhler und zahlreiche füh⸗ zende Perfönlichkeiten der mittelbadiſchen Landwirt⸗ ſchaft eingefunden hatten. Die neuerbaute Milch⸗ zentrale, exrichtet von der Karlsruher Milchzentrale, wird ab nächſter Woche aus dem Bezirk Bretten be⸗ reits 9000 Liter Milch aufnehmen. Die Eröffnungs⸗ ſeler begann mit einem Rundgang durch das Ge⸗ bäude, woran ſich ein Begrüßungsakt ſchloß, bei dem Präſident Mayer⸗Großſachſen den Miniſter⸗ präſtdenten herzlich willkommen hieß. Zum Schluß ſprach auch der Miniſterpräſident. Reger Gedanken⸗ austauſch hielt die Landwirtſchaftsführer und Vor⸗ 6 55 des Nationalſozialismus noch lange zu⸗ mmen. ' beddesheim bei Weinheim, 18. Nov. Der 1g⸗ ührige Sohn Wilhelm der Familie Georg Jöſt hatte ch am Fuß eine kleine Wunde zugezogen, die er nicht weiter beachtete. Nun iſt er im Krankenhaus in Heidelberg an einer Blutvergiftung geſtorben. a Bensheim, 18. Nov. Weil ſie am Sonntag nicht gewählt haben, demonſtrierte jetzt eine große enſchenmenge vor den Wohnungen des frü⸗ heren Krankenkaſſengeſchäftsführers Franz Fertig und des Arbeiters Ettling, ſo daß beide in Schutz ⸗ ſt genommen werden mußten. Rot, Amt Wiesloch, 18. Nov. Nachts brannte ber Dreſchſchuppen des Dreſchmaſchinenbeſitzers dae Billmaier nieder. Da tags zuvor ge⸗ . wurde, befanden ſich in demſelben die keſchmaſchine ſamt Preſſer ſowie einige Wagen mit kücht und gedroſchenes Stroh. Da die Dreſchhalle ade des Ortes ſteht und der Brand ſehr ſchnell 15 griff, konnte lediglich die Lokomobile gerettet Tab 85 Ebenſo verbrannten etwa zehn Zentner lie N. der in der Halle aufbewahrt worden war. Da 1 öglichkeit einer Selbſtentzündung nicht vor⸗ ent, vermutet man Brandſtiftung. * Pfeil theim, 18. Nov. Als der 39jährige Karl ele von hier heute morgen zu ſeiner Arbeits⸗ 5 fahren wollte, wurde er an der Sperre beim den Bahnhofe vom Herzſchlag getroffen, ſo bez er kurz darauf ſtarb. Der ſo plötzlich Berſtor⸗ war Kriegsbeſchädigter und bei der Firma Lapp u. Reuther, Waldhof beſchäftigt. Beiſpiel von Landau nach Ludwigshafen ohne Regie⸗ „ Nummer 538 9. Seite Univerſttätsſtadt, Fremdenſtadt, Radiumbad, her⸗ vorragende Lage u uſw.— trotzdem die unlieb⸗ ſame Feſtſtellung, daß der Rückgang des Frem⸗ denverkehrs prozentu⸗ 0 er iſt, als der anderer ſüddeutſchen Städte. Die Auswirkung auf das Geſchäftsleben iſt unausbleiblich, aber trotzdem wäre es verfehlt, jetzt ſchon einen ungünſtigen Schluß uuf den Fremdenverkehr des nächſten Jahres 3¹¹ ziehen und die Ausſichten als„recht trübe“ zu be⸗ zeichnen. Man wartet beſſer ab und gedenkt des alt⸗ römiſchen Wortes von den Zeiten die ſich ändern und ſchließlich ſich ändern müſſen. i Einſtweilen mag man dem Verkehrsverein beſten Erfolg wünſchen mit ſeinen Maßnahmen und Plänen zur Hebu ug des Fremden ver⸗ kehhrs. Und dieſe Pläne ſind recht mannigfaltiger Art: Ausbau des zwei zu kleiner Stadtgar⸗ tens, Errichtung eines Kurhauſes mit verſchiedenen Unterhaltungsſtätten, Schwimmbad und waſſerſchwimmbad, Wiederaufnahme der Feſtſpiele, Ausbau des Bandhauſes,„ſo daß Heidelberg in der Lage ſein wird, ſich den Namen der füddeutſchen Kongreßſtadt zu erwerben, um ſo mehr, als die Hei⸗ delberger Hotels und Gaſtſtätten ſich dazu bereit er⸗ klärt haben, allen Fremden die möglichſt billigen Preiſe einzuräumen“. Ein vielſeitiges Programm, zu deſſen Ausführung allerdings ſehr erhebliche Mit⸗ tel nötig ſind. Die Hoffnung auf katkräftige Unter⸗ ſtützung durch die Bürgerſchaft dürfte wohl bei dem Verſtändnis des Heidelbergers für die Ziele des Verkehrsvereins nicht unbegründet ſein, wobei aller⸗ dings, vorläufig wenigſtens, die allgemeine Wirt⸗ ſchaftslage berückſichtigt werden muß, beſonders und vielleicht ausſchlaggebend der Stand der ſtädtiſchen Finanzen. Als einigermaßen geſichert kann einſt⸗ weilen nur der Ausbau des Bandhausſaales bezeich⸗ net werden. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß auch die Erhaltung der Denkmäler nicht vernachläſſigt wer⸗ den darf. Zur Zeit ſteht die Erhaltung des etwas pompöſen Madonnenſtandbildes auf dem Kornmarkt im Vordergrund der Erörterung. Die Reſtaurierungsarbeiten der letzten Wochen ha⸗ ben zweifesfrei ergeben, daß— laut Mitteilung der ſtädtiſchen Preſſeſtelle— die Verwitterungen erheb⸗ lich weiter vorgeſchritten ſind, als der äußere An⸗ ſchein erkennen ließ, und an manchen Stellen ſchon ſehhr tief in das Innere vorgedrungen ſind. Ins⸗ E dba ou Vorleoibiiſlo ß in chouorů u ſahinepun Thermal⸗ beſondere iſt die Kugel, die die Marienfigur trägt, ſehr ſtark angegriffen, Man denkt an die Auffſtel⸗ lung des Standbildes an einem gegen die Witte⸗ rung mehr geſchützten Ort und an eine genaue Nach⸗ bildung. Seitens der Stadt will man die Landesſtelle für Denkmalspflege für den Fall intereſſieren. Es geht— namentlich heute— mit der Ausfüh⸗ rung von Projekten nicht ſo raſch, wie man wün⸗ ſchen möchte. So ſchreiten auch die Arbeiten für den Heldenhain auf dem Ameiſenbuckel nur ſchrittweiſe weiter. Im Frühjahr glaubte man ſich zu der Hoffnung berechtigt, daß im Spätherbſt ſchon die hier beſtatteten Krieger aus dem Weltkrieg exhumiert und im Heldenhain dauernd gebettet werden könnten. Dieſe Hoffnung war etwas zu ſanguiniſch. Gut Ding will eben Weile haben. E An der Univerſität und an der Handelshochſchule hat ſeit 14 Tagen das Winterſemeſter wieder be⸗ gonnen. Die erſte Immatrikulation iſt bereits er⸗ ledigt; erſt nach der letzten wird ſich die Geſamtzahl der Studierenden feſtſtellen laſſen. Wenn gerade von der Univerſität die Rede iſt, kann man eine Frage anſchneiden, die in akademiſchen Kreiſen viel beſprochen wird und in Stuttgart ſchon praktiſch in Fluß gekommen iſt Dort haben die Vertreter der Studentenſchaft oer Techniſchen Hochſchule bei maß⸗ gebender Stelle den Antrag auf Reviſion der Liſte der Ehrendoktoren und Ehrenſenato⸗ ren geſtellt mit dem Ziel der Streichung aller der Leute, die in den Jahren nach den Novemberver⸗ brechen von 1918 aus rein politiſchen Gründen zu dieſer hohen akademiſchen Würde aufſteigen konnten, ohne auch nur ſich irgendwelche wiſſenſchaftliche Ver⸗ dienſte— die Vorausſetzung für den Dr h. c.— er⸗ worben zu haben. Auch die beiden badiſchen Univer⸗ ſttäten haben unter dem Druck von Kräften, die heute— Gott ſei Dank— ausgeſchaltet ſind, eine Reihe derartiger Ehrenpromationen ausgeſprochen. U. a. wurden— von der Univerſität Freiburg— ein Remmele und ein Marum zum Dr. med. h. c. er⸗ nannt und auch Heidelberg hat ſeinen Teil zu dieſen un verdienten Promotionen beigetragen. Wir glau⸗ ben, zu wiſſen, daß ſich namentlich in den akademi⸗ ſchen Kreiſen, die ſich den Dr. rite erworben und verdient haben, Beſtrebungen zu einem entſprechen⸗ den Vorgehen geltend machen. F. M. 1 444. 7 eee ee * 2*— 2 4 8 Bur Kix f. Inmitten eines herrlichen Parks liegt in Donaueschingen das Barocksehloß des Fürsten von Fürstenberg, qas reiche Kunstschätze birgt Aus der Pfalz Eine lebende Fackel * Herxheim bei Landau, 18. Nov. Glut⸗ ſt ü cke, die aus dem Ofen fielen, verurſachten einen ſchweren Unfall. Die 18jährige Thereſe Mül⸗ ler war mit dem Wachſen des Zimmerbodens be⸗ ſchäftigt, dabei fielen einige Glutſtücke auf die Wachsſchicht und entzündete ſie. Bei Löſchverſuchen wurden die Kleider des Mädchens vom Feuer erfaßt. Unter wahnſinnigen Schmerzens⸗ ſchreien eilte die Unglückliche, die einer lebenden Fackel glich, auf die Straße, wo ſie gerettet werden konnte. Ein Bauersmann nahm eine Pferdedecke und erſtickte damit die Flammen. Mit ſchweren Brandwunden wurde das Mädchen in das Landauer Krankenhaus eingeliefert. Das trübe Kapitel Regiebahn § Neuſtadt a.., 17. November. Vor nunmehr zehn Jahren erfolgte in der Pfalz der Ab⸗ wehrk ampfgegen die franzöſiſche Re⸗ giebahn. Die Pfälzer machten damals große Umwege und nutzte alle erdenklichen Mittel, um die Benutzung der Regiebahn zu vermeiden. Das ein⸗ fache Bauernfuhrwerk wurde damals zum meiſt benutzten Verkehrsmittel. Wer zum bahn kommen wollte, nahm folgenden Weg: mit der Oberlandbahn von Landau über Edenkoben nach Neuſtadt, dann von Neuſtadt zu Fuß nach Dürkheim, dann mit der Rhein⸗Haardtbahn von Dürkheim nach Ludwigshafen. Endlos war die Zahl der Fuhr⸗ werke, die von oder nach Ludwigshafen und Maxau fuhr. Die Speyerer Schiffbrücke war abgefahren, nur die Rheinhauſener Fähre war noch in Betrieb. Nur mit Pferdefuhrwerken konnten Perſonen beför⸗ dert werden. Die Laſtkraftwagen durften lediglich beſtimmten Aufgaben dienen. So durfte beiſpiels⸗ weiſe ein Müller mit ſeinem Laſtkraftwagen nur Mehl fahren, keine anderen Waren und auch keine Perſonen durfte er befördern. Auch die ausgewie⸗ ſenen Beamten benutzten auf dem Weg nach Maxau oder Ludwigshafen die Pferdefuhrwerke. Der Maxauer Brückenbau * Wörth a. Rh., 18. Nov. Eine Reihe von Vor⸗ arbeiten zum Bau der Maxauer Rheinbrücke konnten bereits zu Ende geführt wenden biw. ſtehen vor ihrem Abſchluß. Noch in dieſer Woche wird vorausſichtlich mit dem Bau der Albbrücke im Knielinger Gewann Burgau begonnen werden. Es handelt ſich dabei um das bedeutendſte Bauwerk im Rahmen der Vorarbeiten. Die Erſtellung der Brücke, die nach ihrer Fertigſtellung ein Eiſenbetongewölbe von etwa 19 Meter Spannweite darſtellen wird, dürfte etwa 10 Wochen in Anſpruch nehmen. Inwelenſchmuggler wurde gefaßt * Saarbrücken, 17. Nov. Kriminaliſten der Zoll⸗ fahndungsſtelle Saarbrücken haben einen Ober⸗ ſtei ner Edelſtein händler fe ſtgenom⸗ men, der ſpäter beim Verhör zugab, ſeit über ſechs Monaten in regelmäßigen Fahrten für mehr als 100 000 Franken Edelſteine unverzollt über die Saargrenze geſchmuggelt zu haben. Bei ſeiner Feſtnahme führte er zufällig keine Schmuggel⸗ ware mit ſich, doch war er den Grenzbeamten bereits früher als verdächtig aufgefallen. Wenn eine Bettflaſche explodiert * Hallgarten(Nordpfalz), 18. Nov. In der Woh⸗ nung von Jakob Kohl explodierte eine auf den Zimmerofen geſtellte Bettflaſche, die an die Zimmer⸗ decke geſchleudert wurde und dort ein tiefes Loch verurſachte. Durch den Druck wurde gleichzeitig ein Fenſter auf die Straße geworfen. Perſonen wurden glücklicherweiſe nicht verletzt. * Frankenthal, 18. Nov. Von der JG. Siedlungs⸗ genoſſenſchaft werden 19 Doppelhäuſer mit 38 Ein⸗ familien wohnungen erſtellt. Der Grund und Boden iſt den Siedlern im Erbbaurecht überlaſſen. Die Bauarbeiten werden von den Siedlern ſelbſt durchgeführt. Mit den Bauten ſoll im Frühjahr be⸗ gönnen werden. * Herxheim, 18. Nov. Die Genehmigung zur Herrichtung der Rennbahn als Notſtands⸗ arbeit iſt jetzt eingetroffen. Dadurch werden 30 bis 40 Arbeitsloſe über den Winter Arbeit und Brot haben. In der Hauptſache werden dabei Ro⸗ dungen ausgeführt. Nummer 536 Johannes Berger 4 Am 20. Oktober hat der Nestor des Schachs— Johannes Berger— nach 88 Jahren eines arbeits- und erfolgreichen Lebens seine geschlossen. Mit ihm ist eine der vielseitigsten Schachbegabungen dahingegangen. Schauen wir kurz auf sein schachliches Lebenswerk zurück. Berger war hauptsächlich im letzten Viertel des vorigen Jahrhunderts eifriger Teilnehmer schen und österreichischen War kein zu schla an deut- Meisterturnieren. Er überragender Meister, aber ein schwer gender Gegner. Die Tabelle seiner Leistun- gen mit ihrem hohen Prozentsatz an unentschiede- nen Partien beweist es: Turnier N— Platz 1880 Graz 3 2 V- VI 1881 Berlin 3 8 6 IX—X 1883 Nürnberg 2 9 IV 1885 Hamburg 1 2 14 XI-XII 1887 Frankfurt 6 2 12 VYUů—VI 1889 Breslau 4 4 9 1894 Leipzig 3 ̃%» 1898 Köln 5 4 6 VIII 1900 München 5 3 5 VII—X 1904 Koburg 4 8 4 VI VII 1905 Barmen 4 3 8 VI 1907 Wien 4 4 5 VII 1907 Karlsbad 22 II 1908 Wien 33 8 8 XV Seine Hauptkraft lag in seinen analytischen Fähigkeiten; einen glänzenden Beweis davon legte er im zweiten Fernturnier der„Monde illustré“ Richtige Ernährung und Sesundheitspflege dureh Thalysia-Reform Alleln verkauf für Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg Tu Hyglene-Reformhaus— Karoline Oberländer Mannheim, O 2, 2[paradeplatzl, Fernspr. 25237 Flillale Heidelberg, Hauptstraße 61— Fernsprecher 4688 Augen für immer Nene Mannheimer Zeitung/ Sonuntags⸗Ausgabe Samstag, 18. Nov 5. der praktischen und theoretischen Erforschung der ein und die als lästig empfundenen Fesseln 1 ö Partie galt seine besondere Liebe von jeher der„Gesetze wurden abgestreift. Aber mögen seine 1 Kunst im Schach, dem Schachproblem. Große und Formulierungen auch allzu starr gewesen sein, ma 17 größte Triumphe hat er auch hierin auf prak- wirklich manches an seinen Forderungen übertrie f tischem Gebiete erzielt(z. B. der 1. Preis im Pa- ben klingen— der Kern Seiner Gedanken ist gutz riser Problemturnier von 1877 vor Lloyd, Bayer unangebrachter Willkür der Komponisten muß eine usw.). Aber noch fruchtbarer als seine eigenen heilsame Schranke gezogen werden. Zwar braucht problemschöpfunge n wurde das Werk, in dessen Kunst keine Gesetze, aber auch Bergers unglück⸗ 188941892 ab: er erstritt ganz überlegen den ersten] Gewand er sie im Jahre 1884 dem kritischen Auge licher Ausdruck„Kunstgesetze“ darf nicht gepreßt Preis mit 45 Gewinnen und drei Remisen, ohne ger Problemwelt vorsetzte:„Das Schachproblem werden; denn Berger sagt selbst(a. a. O. 8. 43): in einer einzigen Partie zu unterliegen! Kein Wun- und seine kunstgerechte Darstellung“. Machen wir„Die wahre e 5 15 Voraus. daß der der ist es daher, daß Berger auch in der Eröff- hierbei einen Augenblick halt! Berger hat in diesem„ 1 5 En Geist nungstheorie Bleibendes geschaffen hat. Sein er- Werke seine Anschauungen über die Problemkunst ahpsolute Wert eines Problems beruht 0 8 11 70 17 klärter Liebling war aber das Endspiel. Viel Fleiß und den Leitfaden seiner Kompositionsweise nieder- selben zugrunde gelegten Idee, welche. im G und viel Wissen hat er zur Förderung seiner ana- gelegt in der Erwartung ihrer allgemeinen Anerken- j satze zu den mehr auf gleichartige Geste altung Rin. lytischen Untersuchung und Weiterbildung nutzbar nung. Etwa ein Vierteljahrhundert haben sich seine strebenden For menregeln jedes einzelne 2 5 ugnis gemacht. Mit seinem 1890 erschienenen grundlegen- Gedanken behauptet. Mit Kohtz und Kockelkorn individualisiert“ wird sicherlich auch heute noch den Werke„Theorie und Praxis des Endspieles“ setzte zu Anfang unseres Jahrhunderts die Reaktion] den Beifall jedes Problemtheoretikers finden. hat er sich auf diesem Gebiete ein Denkmal gesetzt, das seinen Namen in der Schachgeschichte unsterb- ä 1„. C Se erden Zum Abschluß unserer Ausführungen lassen wir Problem Nr. 39 Wer hat nicht schon einmal nach Abbruch einer dem Komponisten Berger selbst das Wort in zwei Johannes Berger 7 Turnierpartie in seinen Nöten vertrauensvoll seine Zweizügern. Zuflucht zu ihm genommen! Erst vor Kurzem konn- Problem Nr. 38 ten wir unseren Lesern die erfreuliche Mitteilung Johannes Berger f machen, daß Altmeister Berger sein Standardwerk 1 des Endspiels durch den Nachtrag 1933 wieder auf 8 N* die Höhe der neuesten Forschungen und Erkennt- 1 e nisse erhoben hat; sein Abschiedsgeschenk an die,, Schachwelt! Daß ein Mann wie Berger seine reichen, Erfahrungen und Kenntnisse auch literarisch nutz- bar machte, ist selbstverständlich. Viele Jahrgänge der„Deutschen Schachzeitung“ legen Zeugnis von dieser Tätigkeit ab. Auch an Bilguers„Handbuch des Schachspiels“ hat seine Hand ordnend und er- gänzend mitgewirkt. Ein Lehrbuch und ein Werk über sein eigenes Schaffen von 18621912 vervoll- ständigen das Bild Bergers als Lehrmeister des praktischen Schachs. Aber der Meister und Analytiker ist nur ein Teil von Bergers umfassender Persönlichkeit. Neben deleuchtungsvötper/ Jchwer pereilberte Geschenk- Ihe/ Poelan/ Nistal/ dlas/ Keramit ce, 6 + 9= 15 dsschenkhaus den Planken (Plankeuecke)— Nitzsche& Reimer P 3, 12 5 Dhestands darlehen Soviele gute Schuhe aber doch nur ein cchon von RM.50 on 0 4, 7 M AN N HEN M 0 4, 7 und LUDWIGSHAFEN. Ludwigstraße 48 NI be 1 Günstige Angebote bei: Dietrich, E35, 11 Filialen: Schweizingen und Lampertheim Kachelofenbau-, Lufthelzungs- ll. Wandplatten- Geschäft Friedr. Holl Gegründet 17— Fernspr. 227 28 K 1, 15 MANNHEIM K 1, 15 efern u. Aufsetzen altdeutscher u. moderner Hachelöfen. klenmine sowie Pufthetsungs- Anlagen f. Binfamiltenhäuser. Ausführung sämtlieher etuschlägtgen Reparaturen 998 Bernauer& co. Ges. m. b. H. 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Zimmermann Geſchäftsinhaber Friedrich Lipp— Emma Weber Friſeur Otto Böhler— Berta Pfeuffer Polizeibeamter Emil Schlichter— Ottilie Weiß Fabrikarbeiter Franz Heß— Maria Röder Kaufmann Ernſt Höhner— Beatrice Hoffmann Schloſſer Theodor Kammerer— Maria Stahl Maler Peter Bereiter— Anna Wald Mechaniker Karl Kranz— Ilſe Söhns Elektromonteur Walter Mangold— Barbara Löffler Aſſeſſor f. d. künſtl. Lehranſtalt Eduard Böckh— Maria Vetter Autoſchloſſer Wilhelm Weißling— Anna Feuchter Tüncher Friedrich Setzer— Eliſe Wunder Schuhmacher Peter Müller— Emma Volz Schiffer Karl Herrwerth— Kätchen Stumpf Schreinermeiſter O. Zimmermann— Barbara Maßholder Metzger Karl Auer— Erika Weitzel Ingenieur Herbert Wartenberg— Johanna Buxbaum Friſeur Auguſt Brenner— Hilda Seifert Bodenleger Joſef Herber— Franziska Bulling Fabrikarbeiter Michael Scherb— Kätchen Jakob Metzger Adolf Bolz— Herta Ernſt Kaufman Edgar Emmert— Elſa Hemberger Getraute: November 1938 Schloſſer Arthur Reubold— Eliſe Botz Rottenmeiſter Otto Preiß— Eliſabetha Sauter Schloſſer Eugen Laux— Sofie Baumbuſch Feinmechan. L. Winnewiſſer— Gertrud Mildenberger Buchbinder Joh. Wahl— Auguſta Grün Mech. Heinrich Trenkle— Anna Schäufler Arbeiter Rudolf Illmer— Ella Böhm KTraftwogenführer Joh. Geldner— Eliſe Exner Former Karl Schuhmacher— Erna Dittberner Metzgermeiſter Georg Bader— Eliſabeth Keppner Maurer Friedr. Barth— Luiſe Barth geb. Odenbach Fuhrmann Guſtoav Emil Blum— Roſa Steinle Konditor Georg Bartel— Yponne Romy Kraftwagenführer Wilh. Mechler— Eliſabeth Müller Polizeiwachtmſtr. Albert Dinger— Wilhelma Seyfert Schmied Willy Hüttner— Elif. Keiper Kaufmann Kurt Schönleber— Elſe Schnitzer Maurer Kurt Rauſcher— Emilie Engelhardt Kaufmann Friedrich Landes— Luiſo Tſchierſchky Kraftwagenführer W. Maltry— Roſalia Schifferſtein Graph. Hilfsarbeiter Karl Storck— Lina Schmidt Oberpoſtſchaffner Ludwig Frieß— Magdalena Heckmann Matroſe F. Metzger— Luiſe Wagner geb. Furtwängler Kraftwagenführer K. Mühl häuſer— Emma Weſtermann Kfm. Edmund Schreiweis— Irene Schurer Maſch.⸗Arb. K. Ohrnberger— Barb. Meffert geb. Traub Arbeiter Karl Hubert— Joſefina Kühlwein Kaufmann Willi Kaufmann— Hedwig Schneider Metzger Wilhelm Reichert— Lieſelotte Kurz Sparkaſſenangeſtellter Wilh. Mafer— Eugenia Müller Arbeiter Karl Schadt— Hilda Walz Schauſteller Johann Frank— Anna Bauſch Schloſſer Wilhelm Kühn— Anna Hettinger Küfermeiſter Wilh. Kunzmann— Mathilde König Kaufmann Albert Eiſert— Dorothea Gruber Schreiner Richard Arnold— Suſanna Adam Geborene: Oktober⸗November 1933 Verzinker Johann Hellack 1 S. Hans Georg Zeichner Anton Otto Ewald 1 S. Günther Adam Ferd. Schloſſer Herm. Katzenmaier 1 S. Manfred Rud. Herm. Schloſſer Paul Heinrich Widenmeyer 1 S. Walter Karl Mechaniker Hermann Eder 1 S. Gerhard Philipp Dipl.⸗Ing. W. Franz Bender 1 S. Armin Paul Friedr. Schweißer Wilh. Karl Hch. Reuß 1 S. Egon Heinrich Schuhmacher Philipp e 1 S. Hans Oskar Gottlieb Drogiſt Alois Dehoff 1 T. Helga Franziska Maria Elektromonteur Jakob Heß 1 S. Werner Jakob Kaufmann Hans Wilh. Sattler 1 T Liſelotte Eleonore Zimmermeiſter Ernſt Vögele 1 S. Ernſt Joſef Friedr. Monteur Georg Jakob Winkler 1 S. Jakob Karl Konditor Wilhelm Merz 1 S. Reinhard Joſef Heinrich Schreiner Georg Gleißner 1 T. Helga Lehrer Florian Gaier 1 T. Gertrud Thereſia Anna Polſterer Heinrich Ludwig Benz 1 S. Heinrich Mechaniker Heinrich Decker 1 S. Heini Maurer Adolf Weick 1 T. Hildegard Eiſenbohrer Karl Leippe 1 T. Trude Iſolde Kraftwagenführer W. Maltry 1 T. Margot Cäcilia Anna Eliſabeth Schloſſer Hans Arno Schaarſchmidt 1 S. Kaufmann Peter Stürzl 1 S. Peter Rechtsanw. Dr. Heinrich Mayer 1 S. Hans Otto Albrecht Bleilöter Theodor Augſtein 1 T. Doris Margarete Wagenführer Franz Moritz 1 S. Herbert Spengler Karl Gräf 1 S. Simon Franz Former Albert Saller 1 T. Irma e Sparkaſſenangeſt. F. All. Dekoſter Ingeb. Sophie Arbeiter Edmund Boulanger 1 T. 1 Giſela Grete Maurer Hch. Valentin Knobloch 1 T. Hatharina Maria Bauarbeiter Karl Kuppinger 1 S. Günter Karl Schloſſer Robert Goldbach 1 T. Eliſabeth Irma Metzgerm. Ernſt Wieder 1 S. Alfred Ernſt Bote Otto Willy Steinmayer 1 T. Giſela Marianne Dekor.⸗Maler Wilhelm Piechulleck 1 S. Manfred Geſtorbene: Oktober⸗November 1998 Karoline geb.. Witwe des Oberlehrers Heinrich Geier, 87 J. 5 M Fuhrmann Johannes Ullrich, 71 J. 6 M. Kaufmann Heinrich Knieriem, 70 J. 1 M. 7555 Georg Schneider, 8 M. 17 T. abine geb. 8 Ehefrau des Privatmannes Sam. Blum, 67 J. 4 N Hedwig geb. Arnold, Ehefrau des Hauptlehrers Friedrich Dietſche, 30 J. Metzgermeiſter Bernhard Vierling, 68 J. 1 M. Berta geb. 0 Witwe des Oberlehrers Chriſtian Götz, 80 J. 1 M Malermeiſter Joh. Sud wig Blochmann, 78 J. 7 M. Karl Frank, 22 T. Roſe Katharina geb. Winkler, Ehefrau des Arbeiters Karl Nieden, 48 J. 10 M. Anna geb. Schüßler, Witwe Seel, 41 J. Joſephine geb. Kahn, Ehefrau des prakt. 1 80 Dr. med. Eduard Maximil. Roſenſtiel, 62 J. 2 M Bäckermeiſter Joh. Thomas Diehm, 71 J. 8 M. Ruth Maria Sonjo Wollenſchläger, 8 M. 21 T. Franziska geb. Fiſcher, 1 8 des Rentenempfängers Joſ. Auguſtin Gerth, 50 J. 7 M. 998 geb. Werre, Witwe des Maſchintſten Guſtav 5 ee Philipp Friedrich 1 81 J. 8 M. Studienrat Joſeph Rothermel, 60 J. 8 M. Oberzugsſchaffner Joſef Emilian Kempf, 59 J. 8 M. Thereſe geb. Hertweck, Witwe des Prokuriſten Karl Meurer, 75 J. 4 M. Ingeborg Gudrun Hauk, 1 J. Kaufmann Auguſt Dexheimer 63 J. 8 M Schneidermeiſter Johannes iar 70 F. 8 M. Maſchiniſt Julius Fickert, 64 J. 4 M Rentenempfänger Anton Stempfle, 70 0 F. 3 M. Druckereibeſitzer Wilhelm Friedrich König, 58 J. 9 M. Led. Vorſteherin Louiſa Regina Danecker, 70 J. 11 M. Emilie Wilhelmine geb. Kriegel, Witwe des Kaufmanns Carl Aug. Wilh. Thonig, 76 J. 1 M. Erich Hans des Vorarbeiters Georg , 2 a b d e 1 2 h 10 + 4= 14 Matt in 3 Zügen Briefkasten Besten Dank für Problemsendungen an H. M, W.., L. R. und L. K. Elegantlehamenhüte FIO fle Miüftz en in jeder Preislage, im Spezielgeschäfl Käthe Niſüller/ N 2, 7 Auswahl in M Trauerhüfen bereitwilligst auf telephonischen Anruf: 284 86 dedes Mädel, jeder Bu' Lobt und preist den„Surri'““.-Schuh. anz Spezialhaus f. Kinder- u. Jugendschuhe zorn Klug 8 2. 2 5 2. 2 Für Zuckerkranke empfehle ich Germe- Bret und Dr. Senfiner- Brot. Es sind die einzigen Brote, die den Kranken Wirkliche Heilung bringen. Bäckerei 1. Eisinger, Mannheim Tel. 21347 8 2, 16 Tel. 21347 Erhältlich in allen einschlägigen Geschäften. MHauſdbi Dauerßrenner für jſede Hohlenart. vermindern bel ein. ſeachster Bedtenung hre Hetshosten und schmücken mr Hemm J. 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gogo goa gun feg von kene jens us FF, Suddvatgeog geuse us eggu vlog ud ne zog zobunz chu daa on F Dunz g a2 mog uu v 2c 11 2 1 9 26 4 9 0 11 v1= 9 bun os .—— graphieren lernt, alſo ein armes Mädel, Du ſelbſt beſitzeſt keinen Pfennig. Woraufhin willſt Du mit einer unbemittelten Frau ein Daſein begründen? Du mußt reich heiraten, um Dir eine ſelb⸗ ſtändige Praxis ſchaffen zu können. Du haſt das ſchon hundertmal durchdacht und haſt es doch bisher nicht fertig gebracht, kalten Herzens an ſolche Möglichkeiten heranzugehen. Lene iſt kein Hindernis mehr, das iſt vorbei. Du wirſt ihr ohnehin eines Tages den Schmerz antun, Schluß zu machen.“ Jetzt packte es ihn an der verwundbarſten Stelle. Würde er Lütti nur ſelten ſehen, wenn er ſich von Lene gelöſt hatte? Oder überhaupt nicht mehr? Würde er nur noch von fern für das Kind ſorgen dürfen? Wolken verſchoben ſich. Der Mond ſchwamm frei und blank in ſeiner Höhe. Die Burg bekam Umriß, Schatten fielen tief. Dort oben in der alten Vogtei ſchlief ſie wohl ſchon, das herbe Mädchen mit den Augen, die wie ſtrenge Wächter vor einem Tor ſtanden, das zu öffnen eines ganzen Lebens Inhalt ſein würde, denn ein tiefer Menſch lebte einſam hinter dem Tor und wartete auf die Einheit mit einem zweiten Menſchen. „Schlag Deine Sehnſucht tot, Nils, Du alberner Tor! Du taugſt nicht für dieſes Leben, richteſt nur Unheil an. Damals in Deiner inneren Einſamkeit vor vier Jahren biſt Du wie ein närriſcher Junge in die Liebelei mit einem niedlichen Laden⸗ mädel hineingerannt. Schämſt Dich heute, wenn Du daran denkſt, was Du davon hoffteſt in einem blöden Idealismus. Willſt Du Dich jetzt in eine Verlobung ſtürzen ohne Ausſicht auf baldige Heiratsmöglichkeit? Und hernach eine Ehe in drückenden Ver⸗ hältniſſen mit ſtändigen Geldſorgen. Keine Ausſicht mehr, beruf⸗ lich etwas Bedeutendes zu erreichen?“ Ehrgeiz, das Bewußtſein eigenen ſtarken Könnens, flammte auf.„Es iſt nun mal ſo, daß nur Geld oder glänzende Be⸗ ziehungen die Wege ebnen. Ich habe keins von beiden. Freie Bahn dem Tüchtigen! Das iſt eine leere Redensart in unſerem Konkurrenzkampf, in unſeren wirtſchaftlichen Nöten. Reklame koſtet Geld, ohne Reklame erreicht der Tüchtigſte nichts. Laß dieſe Liebe nicht groß werden in Dir, verzichte! Mach Deinem Urlaub ein ſchnelles Ende, reiſe ab und vergiß dieſe Tage und vergiß die Frauenaugen am Tor eines erhofften Glücks. Sei ein Streber, pack den Unſinn ein, der Dich hemmt im Vorwärts⸗ kommen.“ Nils Holleſparre ſtand ſtill. Es rüttelte ihn um und um. Weil er ſich zutiefſt kannte und wußte, daß er nie ein Streber werden konnte von innen heraus, darum ſchrie er ſich ſelber an, und es kam ihm angeſichts der Thüringer Berge das Märlein vom ſanften Landgrafen, den der Schmied zu Ruhla mit jedem Ham⸗ merſchlag traf:„Landgraf, werde hart!“ Da war der Landgraf der Sage ein harter, böſer Mann geworden, weil er ſeine Natur, ſo Gott ihm verliehen, vergewaltigt und in ihr Gegenſpiel ver⸗ dorben. Die Härte der Zeit, in die Nils Holleſparre geſtellt war, drückte ihn ſchier. Er ſtöhnte unter der Unlösbarkeit, die Weſen und die Forderungen des heutigen Lebens bildeten.—— ** Ein Brief von Großa lag auf dem Frühſtückstiſch. Großa ſchrieb in ihrer peinlich genauen Schrift, der kein leiſeſtes Zittern der fünfundachtzigjährigen Hand anzumerken war, daß ſie den drin⸗ genden Wunſch hege, Severa nach Weihnachten in Eſcheloh zu be⸗ halten, und dann ſchrieb ſie ohne Umſchweife(denn jedes Drum⸗ herum war bei Großa eine Unmöglichkeit) von Ehrhardt Ohlen⸗ kamps erſichtlichen Bemühungen um eine Annäherung. Der Brief ſchloß:„Ueberlege in Ruhe! Einen tüchtigeren Mann wirſt Du ſchwerlich finden, und das Tauſendſchönſche Geld ſpielt nicht mit. Mit Mutter geht es nicht zum beſten. Du weißt, Nebelwetter, Herbſt uſw. Ich war geſtern bei ihr und auch unten in der Apo⸗ theke. Ohm Matthias huſtet und ſieht ein bißchen klapperig aus. Komm bald und bring uns Deine Jugend mit. Bei uns fängt es an zu dunkeln.“ Dieſer letzte Satz ſchuf Severa einen Schreck. Das klang ja faſt, als trage ſich Großa ſelber mit Todesgedanken. Seltſam! Severa hatte noch nie erwogen, daß Großa einmal ſterben könne. Großa hatte Severas Großeltern Kühlemann begraben, ſie lenkte die Geſchicke der Familie und der Apotheke ſeit Jahrzehnten. Eſcheloh, die Goldene Waage, waren für Severa ohne Großa undenkbar. Sie ſchaute die kleinen Buchſtaben an. Die ſtanden noch ſtramm in Reih und Glied wie Soldaten bei einer Parade, alſo war Großa noch voll auf dem Poſten, bereit, Severas Leben jetzt zu regeln. Nun mußte Severa lachen, laut in das ſtille Bieder⸗ meierzimmer hinauslachen, ein glückliches, wahrhaft junges Lachen. „Brauchſt Dich nicht mehr nach einem paſſenden Mann für mich umzuſehen, Großa. Ich werde ihn Dir bringen, und Du wirſt zufrieden ſein.“ Sie prüfte ernſthaft. Wenn dieſe Burgtage nicht geweſen wären, vielleicht würde Großas Brief dann tatſächlich den Grund⸗ ſtein legen zu ihrem künftigen Leben. Sie ſchätzte Ehrhardt Ohlen⸗ kamp. Vor einer Woche hätte ſie ſich mit moderner Sachlichkeit geſagt:„Worauf willſt Du warten? Die ſogenannte große Liebe kommt nicht zu Dir. Bau Dir eine Zukunft auf ſicheren Fun⸗ damenten. Ehrhardt Ohlenkamp iſt ein ſehr ſicheres Fundament. Er hat das Junggeſellenleben mit allem, was dazu W ſatt und wird ein vortrefflicher Ehemann ſein.“ Jählings ſprangen ihre Gedanken ab. Nils Sl Wi war ſein Junggeſellenleben verlaufen bis heute? Soeben 9 ſie kühl in Rechnung gezogen, daß Ohlenkamp, den Großa ihr zum Mann wünſchte, ſicherlich manche Erfahrung hatte auf dem Gebiet Frauen, und das wäre für ſie, Severa, kein Hindernis, ihn zu heiraten, ihm in Zukunft volles Vertrauen entgegenzu⸗ bringen. Jetzt mit Nils Holleſparre empfand ſie anders. Sie blickte über Kaffeetaſſe und Brotkorb durch das Fenſter voll weißer Mullgardinen und blühender Martinroſen hinaus in die heute milchig⸗umſchleierten Berge, und Unruhe ſchlich ſie an, etwas wie Eiferſucht auf ein vielleicht gar nicht Vorhandenes oder nur in der Vergangenheit Geweſenes. Hieran erkannte ſie die Heftigkeit ihres Gefühls voll Entzücken und leiſer Furcht. Das Servierfräulein trat ein.„Der Herr Doktor aus dem Dorf läßt fragen, ob er zu der gnädigen Frau hinaufgehen könnte?“ Severa trat in den Flur. Da ſtand er und ſagte ein wenig haſtig:„Ich muß früher nach Berlin zurück, als ich dachte, Da will ich verabredungsgemäß noch einmal als Arzt zu Ihrer Freundin.“ Er ſprach unperſönlich, unfrei wie jemand, der nur noch kör⸗ perlich anweſend iſt. Ein ſeltſam verwandelter Menſch ſtand vor Severa. Ihr Geſicht überzog ſich mit einer bräunlichen Bläſſe, die ſie älter und kälter machte. Sie wollte fragen:„Laufen wir heute noch Schneeſchuh?“ oder„Wollen wir uns in Berlin wie⸗ derſehen?“ Aber ſie brachte die Fragen nicht heraus. Sie war wie gelähmt, ging ſchuell zu Lela⸗Eta hinauf, hielt Großas Brief in ſehr kalten Fingern. Es war ihr, als ſähe ſie die Goldene Waage über dem heimatlichen Haustor vor ſich ſchweben, als lägen in den beiden Schalen zwei Namen. Ehrhardt Ohlenkamp, ein belangloſer Name. Nils Holleſparre, ein Name, der ſchwer wog, der ſeine goldene Schale tief herunterzog. Ohm Matthias ſtand unter dem Haustor und blickte mit ſtillen Augen empor zu der Goldenen Waage. Severa wartete in ihrem Zimmer, während der Doktor bei Lela⸗Eta weilte. Nun hörte ſie ihn fortgehen. Würde er ſie nicht zum Abſchiednehmen hinunterbitten laſſen oder würde er nach⸗ mittags noch einmal wiederkommen? Da ſtürzte Lela zu ihr herein. „Liebe, er ſagt, es ſteht ganz feſt, und er hat mir geradezu eine Standpauke gehalten, als ich zu heulen anfing. Ich ſolle glücklich ſein und an das Kind denken und ihm Freude mitgeben. Du, er hat wunderbar geſprochen. Zuerſt war ich wütend, weil er mich richtiggehend abgekanzelt hat, aber dann hat er von den tauſend Kindern geredet, die er ſtieht und beobachtet, darum hat er ſich ja auf Kinderkrankheiten umgeſtellt, weil er Kinder ſo lieb hat. Und er hat mir erklärt, daß ein Kind, das von der Mutter mit Freude erwartet wird, viel beſſer ausgerüſtet iſt für den ſpäteren Lebenskampf, aber ungewollte Kinder tragen einen Widerwillen gegen das Leben und eine Mattigkeit in ſich. Du hätteſt hören ſollen, wie er das ſagte mit Augen wie blitzendes Eiſen. Ich bin ganz hin von ihm. Er hat mich geſtärkt und mir Mut gemacht. Paß auf, Severa, der wird noch mal ein berühmter fre.. Nils Holleſparre aber, von dem Lela⸗ Ela begeiſtert ſchwärmte in ihrer flachen Art, lief wie ein wilder froher Junge hinab ins Dorf und pfiff vor ſich hin, als habe er ſoeben das große Los gewonnen. Herrgott noch mal, viel mehr als das große Los, denn die junge Frau, der er erſt mal tüchtig den hübſchen Kopf gewaſchen, die hatte ihm geſagt, ſie wolle jetzt ſchnell zu ihrem Mann nach Berlin zurück und die Gaſtfreundſchaft ihrer Freundin nicht länger in Anſpruch nehmen, und dann ſo gans nebenbei erläuternd:„Meine Freundin hatte mich hierher eingeladen, weil ich mit den Nerven ſo herunter war. Sie iſt ſo vermögend, daß ſie ſich ſolchen Luxus erlauben kann.“——— Sonntags⸗Blatt der Neuen Mannheimer Zeitung Severa hatte ſich die Schlüſſel erbeten und war allein in die Burg hinübergegangen. Sie wollte allein ſein. Die alten Mauern und ſtummen Gegenſtände ſollten ihr helfen in dem Sturm, der ſie zerzauſte. Draußen hatte ein feiner Nebelregen eingeſetzt, der den frühen Novemberſchnee zerfraß, Wolken zogen tief, wickelten die Berge in graue Lappen. Talnebel ſtiegen und würden als Regen wieder herabkommen Severa klomm die Spindeltreppe durch drei Stockwerke hinan. Ihr Fuß ſchmiegte ſich in die Mulden der Steinſtufen, ausgetreten von den Füßen Tauſender. Sie betrat den Beetſaal, blickte mit leeren Augen die Freskomalereien an, die man als Arbeiten eines Lukas⸗Schülers bezeichnete, war heute reſtlos gleichgültig gegen alles Künſtleriſche oder Geſchichtliche, fröſtelte in der kühlen Pracht des Sbllerſaales mit ſeinen wuchtigen Barockmöbeln und ſtrebte empor in das kleine Turmgemach, das ihr vor drei Tagen — ja, es waren tatſächlich nur drei kurze Tage—— eine neue Welt erſchloſſen hatte. Da war es, das ſeltſame Stübchen im Treppenturm mit der Barocktreppe zum Oberraum im ſechſten Stockwerk, der runden Wandelgalerie und den ſechs Fenſtern, an denen heute die dunkelgoldenen Vorhänge geſchloſſen hingen, das graue Tageslicht ausſchließend, eine Kapellenbeleuchtung ſchaffend. Beklemmung ſenkte ſich nieder, Abergläubiſches, Bannendes. Sie hatte die Glückskette unterbrochen, den Zettel in kleine Fetzen zerriſſen, und das Zimmermädchen Margret hatte geſagt, alle Liebesleut, die ſich hier auf der Burg im ſiebenten Jahr der Karinta um die Allerſeelenzeit zuſammenfänden, müßten in 8 Liebe viel Unglück erleiden. i Ein Geräuſch vom mauerumengten Eingang! Wie ſtark war doch die Stimmung ſolcher Räume! Severa hatte eine Welle des Grauens im Nacken, blickte geradeaus durchs Fenſter, wen⸗ dete nicht den Kopf in einer törichten Beklemmung. Da war Nils Holleſparre ſchon neben ihr.„Ich ſuchte Se vergebens in der Vogtei, man ſagte mir, Sie ſtöberten allein Mer. in der Burg umher, da bin ich herübergekommen.“ t Das waren belangloſe Worte. Etwas viel Wichtigeres, 85 Grund ſeines Kommens, das ſprach zu Severa. Auch ſie ſagte ein paar Worte, etwas Fragendes bezüglich ſeines Abreiſetages, das eigentlich keine Antwort erwartete. Hemmungen ſanken zwi⸗ ſchen ihnen ganz leicht, ganz ſelbſtverſtändlich. Inmitten der froſt⸗ erfüllten Mauern des kalten Turmzimmers, in dem kirchengolde⸗ nen Licht hielten ſie ſich umſchlungen und küßten ſich feierlich, innig und ſtill. (Fortſetzung folgt.) ieee eren bebe 5 Solide Röpfe V. von Ludwig Thoma Im Hausflure des Amtsgerichtes hängt an der Wand eine große ſchwarze Tafel, und auf derſelben iſt ein Bogen Papier mit roten Oblaten angepappt. Wir können im Augenblicke nicht leſen, was darauf geſchrieben ſteht, deen ſo ein Stücker fünfzehn Bauernburſchen ſtehen davor und probieren, ob ſie das Hackelwerk nicht herausbuchſtabieren können. Der Vitus vom Lenzbauern in Huglfing bringt es fertig, und wie er mit dem Stecken Zeile für Zeile nachfährt, tut er ums und ſeinen Gefreunden den Ge⸗ fallen und lieſt es mit lauter und ſehr vernehmlicher Stimme vor. „Sützung— halt a wengl— des Schäfengerüchtes— druckt's net ſo eina— vom 8. Januari. Vitus Kreuzpointner— aha!— und, und— dös kann i net leſen— Gä— G.— Gänoſſen hoaßt's— wägen Körperverletzung Auweh Zwick! Dös bin i, und die Genoſſen ſeid's ös! Paßt's auf, Buam, heunt derleb'n wir was, und nix Guats. Heunt geht der ſchlecht Wind!“ „Mir'fallt's aa ſcho lang nimmer,“ ſagt der Oberknecht Haus⸗ girgl,„ſitter, daß ich wvoaß, daß dö Kraglfinger Zeugen macha därfen. Dö wer'n an abſcheulichs Zeugnis ablegen. „Ja, und die erſten ſan mer aa,“ ruft der„Genoſſe“ Anderl, „dös is allamol ſchlecht. Da iſt der Herr Landrichter no friſch 'laden.“ „Der letzte hat no net'ſchoben,“ meint jetzt bedächtig dem Hofbauern ſein Aelteſter;„dös woll ma ſeg'n, ob s' uns was macha kinnen; mir ſan in einer offenbarigen Notwehr befunden geweſen; mei Vata kennt dö'ſchicht von frühender her und hat'ſagt: ſo lang mir nix beſtehen, is überhaupt nix beſtanden, und dö Zeugen wer'n ganz boafach verworfa, denen werd nix glabt und außerdem wer'n s' überhaupt's meineidig g' macht.“ — Dieſe rechtlichen Ausführungen des Hofbauern⸗Peterl machten viel Eindruck auf die Umſtehenden; ſie ſchreiten tapfer in den Sitzungsſaal, umgeben von einer dicht gedrängten Schar getreuer Anhänger. Die Nachhut bildet ein buntſcheckiger Haufe Frauenzimmmer; ſchreiten mit zu Boden geſenkten Köpfen hinter den Burſchen in den Gerichtsſaal und ſchieben ſich in dem übervollen Zu⸗ ſchauerraume möglichſt weit vor. Geduldig ſtehen ſie auf ihren Plätzen und ſchauen verwundert aus ihren Kopftücheln heraus auf die ungewohnte Umgebung. Ihre Geſichter verraten ſo eine gruſelige Neugierde; aber man ſieht jeder an, daß ſie viel lieber wieder draußen wäre, recht weit weg von dieſer unheimlichen e und den bär⸗ beißigen Gendarmen. Sie halten jedoch tapfer aus, und das iſt recht, denn Freud und Leid ſoll ein liebendes Paar gemeinſam haben; wenn er heute dem geſtrengen Herrn Landrichter Red und Antwort geben muß, ſo iſt es billig, daß ſie in ſeiner Nähe weilt und des Anblickes genießt, wie der Geliebte vorne beim Gerichtstiſche ſteht und verwegen ſchaut, eingedenk ſeiner Heldentaten. Der geneigte Leſer weiß wohl bereits, woran er iſt, und daß er einer von den vielen Gerichtsverhandlungen beiwohnen kann, wie ſie ſich allwöchentlich als Nachſpiele der ſonntäglichen Ver⸗ gnügungen abwickeln. Ich will aber nicht nach bekannten Muſtern Bericht erſtatten, was der Vitus, der Anderl, der Peterl und die ſämtlichen Hinter⸗ ſaſſen auf die vielen unangenehmen Fragen geantwortet haben; ich will keine Muſterkarte der unzähligen und mannigfaltigen Ausdrücke geben, durch welche ſtändige Uebung und uraltes Her⸗ kommen die Sprache bereicherten, und die alle miteinander nur den an ſich ſo einfachen Vorgang des Prügelns und Geprügelt⸗ werdens bezeichnen wollen. 5 995 Ich verzichte darauf, den wundervollen Bilderreichtum, den hierin unſere Sprache beſitzt, zu ſchildern und darzutun, woher es denn eigentlich kommt, daß meine Landsleute für jeden Teil des menſchlichen Körpers ebenſowohl eine eigene Art der Ver⸗ letzung, als eine draſtiſche Bezeichnung hierfür kennen. Alſo davon will ich nicht reden, ſondern von etwas anderem, was gewiß erwähnenswerter iſt, und was von Rechts wegen ſchon längſt in der Naturgeſchichte mit Auszeichnung hätte erwähnt werden müſſen. 2 5 Ich meine die merkwürdige Beſchaffenheit der Köpfe unſerer Dorfjugend.. Es gibt heute noch viele geſcheite Leute, z. B. Profeſſoren, welche glauben, daß Holz oder Eiſen widerſtandsfähiger, härter iſt als die menſchliche Schädeldecke. Das iſt nicht richtig, Wenig⸗ ſtens nicht in den geſegneten Gefilden Ober⸗ und Niederbayerns. Für einen, der hieran zweifeln wollte, iſt dieſe Verhandlung lehrreich; er wird zugeben, daß er hier den ſtärkſten Köpfen un⸗ ſeres Jahrhunderts begegnet iſt. Der Vorſitzende hat ſoeben den Schöffen erklä irt, daß die n beſtrafenden Körperverletzungen mit„gefährlichen Werkzeugen“ verübt wurden, und befiehlt dem Gerichtsdiener, dieſe Werkzeuge herbeizuſchaffen. Jetzt beginnt im Hausgange ein Poltern und Klirren und Raſſeln, daß man vermeinen könnte, nebenan würde eine Folterkammer oder ein alter Eiſenladen ausgeräumt. Schwe⸗ ren Schrittes erſcheint hochbepackt der Gerichtsdiener, und 17 7 5 ihm ſchleift und zerrt ſein Gehilfe noch verſchiedene Gegenſtände die offenbar einer Oekonomieeinrichtung angehören und ſo ziem⸗ lich die geſamte„Baumannsfahrnis“ eines mäßig begüterten Häuslers darſtellen. Die Dinger werden ſchön gruppiert vor dem Gerichtstiſche niedergelegt, und wenn vielleicht jemand im Zu⸗ hörerraume der Meinung war, daß eine Verſteigerung oder ſo etwas erfolgen werde, ſo befand er ſich in einem Irrtum. Dies ſind nämlich die„Werkzeuge“, welche unſer Vitus, Peterl, Anderl in ihrer offenbaren Notwehr benü tzen, um ſich nur einiger⸗ maßen gegen unvorhergeſehene Angriffe zu ſchützen. Es verlohnt ſich wirklich, ſie näher zu betrachten. Da iſt zunächſt der Hälftetefl eines Schubkarrengeſtells, nebendran liegen zwei oder drei Wag⸗ tag, 18. Nov. Sonntag, 19. Nov. 1933 90 Holtesdienſi-Orbnung Evangeliſche Gemeinde Sonntag, den 19. November 1933(Deutſcher Luthertag) sdienſten Kollekte für Luthers Bibel für die In allen Gotte evangeliſchen Deutſchen im In⸗ Aufruf des Reichsbiſchofs zur Kollekte. Au dem heutigen Tage ruft die Deutſche Eva nen Deutſche wohnen im Ausland; Auslanddeutſcher; in mehr als 20 deutſchtum eingeordnet. Die na und Auslande. e deutſche evangeliſche Chriſtenheit zu einem großen für das geſamte evangeliſche Auslanddeutſchtum auf. nale Erhebung wurde von den Deutſchen jen⸗ Mittwoch vor 1 1 rgenande Konkordienkire Donne Stag 8 An dacht, Vikar Thien! 1 ſeits der Grenzen als eine Erfüllung ihrer Kämpfe und Chriſtusk irche: Mittwoch abd. 8 Andacht, Vikar Zei 155 an Erwartungen miterlebt. Aber gerade dieſe Tatſache ried che: Mittwoch ab 5 ihrer Bed 1 Friedenskirche: Mittwoch ahd. Bibelſtn nde, Pfr G tte: hat die Bedränger und. erneut auf den Plan ge⸗ Johanniskirche; Mittwoch vor Schü rg dienſ 1 Mie deutſchen Volksgenoſſen an den Vorpoſten 8 5 85 ee e Die deutf 9 0 f der rpoſte Donnerstag abend 8 Andacht, 1 1 mitten im Feuer. che. Die wirtſchaftliche Armut 8 eigener Kraft unmöglich. lichen Ei inri tungen verkümmern, S Die evangeliſche Kirche V des B en im Ausland. teſtantismus zu einer Deutſchen überall in evangelt 81 a uon men worden. Dieſe Tatſache verpflichtet. ngeliſche Chriſt iſt 5 deutſchen evangeliſchen Gemeinden, Synoden und Gemeinde fin t: Mittw in ihrem Kampf beſtehen können. Das evangeliſche. dienſt, Vikar He detta erec e ſoll wiſſen, daß die neue Deutſche Sheen, 2 abend 8 Evangelische Kirche hinter ihm ſteht in entſchloſſener und„e omä. 8 illiger e 5. 1 Mittw T initatiskir e Frühgottesdienſt, Vikar Heußler; 10 trman I, Pfa 5 eben, Pfr. Speck(Kirchenchor); 11.15 Kinder⸗ Waldſchule Gartenſtadt: J gottesdienſt, Vikar Heußler. gonkordienkirche: 10 Hauptgottesdienſt, (Verein für klaſſiſche Kirchenmuſik); dienſt, Vikar Barner; Pfarrer Horch; 12 Ehriſtenlehre für Mädchen, Pfr 5 Volkstum iſt gleichzeitig ein Kampf und cht in weiten Teilen die Erhaltung der Kirche Wo die Kirche und die kirch⸗ verkümmert zugleich die e iſt Hort tz für die Seele der deutſchen Volksgruppen und Ge⸗ 8 1 Begeiſterung iſt die Einigung des deutſchen Pro⸗ Evangeliſchen Kirche den deutſchen evangeliſchen Auslandsgruppen dafür verantwortlich, daß Kirchenrat Maler 11.15 Kindergottes⸗ 11.15 Chriſtenlehre für Knaben, Lutherkirche: Melanchthon Rothenhö Feudenhein haus, Pfarr Käfertal: Mit Donnerstag Mat häu Rahe gatte enſt, Gemeindehaus gottesdienſt, Rheinan: Don! Henninger. d 8 Aus⸗ und Jeder Clormann. (Inſpektor Stöckle): r. Horch. tag.15 Bibelſtunde. Ehriſtuskirche: 10 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Dr. Weber Sonntag.00 V b (Bachchor); 11.15 Kindergottesdienſt, Vikar Zeilinger. See e eee Neuoſtheim: 10 Hauptgottesdienſt, Vikar Hegel; 11 Kinder⸗(Stadtmiſſtonar Welk): gottesdienſt, Vikar Hegel. Friedenskirche: 10 Hauutgottesdienſt. Pfr. Bach(Kirchen⸗ 1 7 chor); 11.15 Kindergottesdienſt, Vikar Weber; 11 Chriſten⸗ Kbeinan,. 55 lehre, Pfarrer Bach. 8 555 5 Bibelſtunde.— Bellenſtr. 52: gohanniskirche: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Staubitz Pfingſtberg, Herrenſand 42: (Rirchen⸗ u. Bläſerchor); 11.15 Kindergottesdienſt, Vikar Bibelſtunde.— Sandhofen Stauhitz. Verſammlung: 5 Lutherkirche: 10 Hauptgottesdienſt, Pfr. Walter(Kirchen⸗ 3 g chor); 11.15 Kindergottesdienſt, Vikar Boeckh; 11.15 Chri⸗ ine e ſlenlehre, Pfarrer Frantzmann. Melauchthonkirche: 10 Hauptgottesdienſt, (Kirchenchor); 11.15 Kindergottesdienſt, Pfarrer Diakoniſſenhaus: Kein Gottesdienſt. .Lanz⸗Krankenhaus: chor); 145 Chriſtenlehre f. Mädchen, .30 Lutherfeier des Kindergottesdienſtes, Friedrichsfeld: Vikar Vikar Kehr; 11 Kinderagottesdienſt, Vikar Kehr. Vik. Wallenwein. Neues Städt. Krankenhaus: 10.30 Gottesdienſt, Pfr. Renz. 10.30 Gottesdienſt, Pfr. Rothenhöfer. Feudenheim: 10 Hauptgottesdienſt, Pfr. Kammerer(Kirchen⸗ Pfarrer Kammerer; .30 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Schönthal; tag 8, Dienstag.15 Bibelſtun Heſſig tungen(Sonntagsſchulen, tagſchule; Mittwoch abend 8 Gebetſtunde. Frauen⸗Miſſionsverein; abds. Köhler. och abend 8 Vereinigte evangeliſche N Verein für innere Miſſion A. 3 Sonntag 3 Verſamml lung. — K 2. 105(Stadtmiſſionar Keidel): — Schwetzingerſtraße 90 5 05 3 Donnerstag.15 Bibelſtunde.— D Dienstag.15 Bibelſtunde.— Sonntag 3 Verſamml. Freitag.15 Bibelſtunde. Donnerstag alle 14 Tage.15 Kinderſchule: Mittwoch.00 Bibelſtunde: unte re Kinderſchule: haus: Sonntag 8 We 1 0 C. V. j.., ſind bei jeder Station zu erfahren. Evangeliſche Gemeinſchaft, Mannheim, U 3, 23. Sonntag vorm..0 Predigt, Prediger Sautter; nachm..30 Lutherfeier mit Detl. u. — Donnerstag nachm. 4 8. Jugendverein. tag nachm..30 Jungſchar der Mädchen, 4 der Knaben. er Walter ſtunde, Pfarrer * elſtunde im Schiveſte Abendgottes⸗ Wochengottesdienſt, Pfr. in Gemeinſchaften Donners⸗ Dienstag 8 C. V. j.., Uhr Verſammlung. Neckarau, Fiſcherſtr. 31: Mittwoch.15 71 Sonntag.00 Freitag.00 Sonn⸗ — Käfertal, Gemeinde⸗ — Weitere Veranſtal⸗ Jungfrauenvereine! Das „Das 10.45 Sonn⸗ Geſängen. — Sams⸗ ttesdienſt. Sonntag nachm. 3 — Mannheim ⸗Seckenheim, onntag Lg udeskirchliche Gemein ſchaft Haus Sa Männer; Donnerstag 8 Freundeskreis f. j. Sandhofen Landes kirchl. Gemeinfchaft u. Ingendbund für entſchiedenes Dienstag abend.15; * Jungſchar: Samstag.30 für Knaben von—14 J. 8 Stamitzſtraße ke Neckarſtadt, Holzbauerſtr. 7: Donnerstag 3 Frauenſtunde. des Ev. Gemeinde glänbig⸗getaufter Chriſten(Baptiſten] Mann⸗ heim, Max⸗ Joſeph⸗Straße 12. Gottesdienſt; 11 Taufe und Abendmahl. 8 Deutſche Glaubenswoche“. evangeliſt Joh. 998 Gotterleben— ein Wunder“. „Zum Generalappell des himmliſchen Führers“. nerstag abend 8: Freitag abend 8: „Durch Opfer zum Sieg“; dungsſtunde— der letzte Ruf“. Jungſchar. Buben und Mädels. Adventgemeinde, J 1. 14. Reich Gottes in „Volksaufklärung in Glaubensfragen“. ö finden?“— Mittwoch abend 8 Bibelſtunde.— abend 8 Jugendſtunde. W 10 Predigt: M ittwoch abend 8 He ilsverſammlung, hkow⸗Lottich aus Ludwigshafen. Mannh.⸗ Friedrichsfeld, Neudorfſtr. 68: Gottesdienſt. Mittwoch abend 8 Gottes⸗ Kloppenheimerſtr. 37: zgegung zur religiöſen Ernenerung. 10 Menſchenweihehandlung mit Predigt; sfeier für Kinder.— Mittwoch vorm. 9 Uhr Ken abends.15 Uhr: Gedanken zu em, K 4. 10. Sonn⸗ 1 7 t in S Sonntagsſchule;.30 Jugendbd. f. E. C.(junge 9 e 4 Jugendbund f. E. C.(ig. Mädchen); 8 Evan⸗ amt in Stag abend.45 Wochen⸗ geliſationsvortrag; 2 Kinderſtunde; 3 Verſammlung in 5 5 ö Käfertal, Sonnenſchein 25.— Dienstag 8 Gebetſtunde; 3 Mittwoch abd 8 Wochen 8 Jugendbund für E. C.(ig. Männer); 8 Evangeliſation A 5 5 Almenhof Streuberſtr. 46. Mittwoch 6 Kinderbund für Kommun Abendgottesdienſt, Vikar] Mädchen; 8 Jugendbund für E. C.(j. Mädchen); 8 Bibel⸗ mit ſtunde f. für 8 Verſammlung an den Kaſernen 12. 4 Uhr Frauenſtunde; 8 Blaukreuzſtunde; N Mädchen. Freitag 8 Verſammlung bei Niebel. b) Jungfrauen: Donnerstag abd. 8. 5 9 Amt 1 .30 Uhr 9 55 abends 8 Urchriſtliche 5 „Diontag, 20. bis Sonntag, 26.: Sieben Vorträge v. Bundes⸗ Berlin. Montag abend 8:„Das b. Dienstag abend 8:. Mittwoch abd. 8: Don⸗ „Geiſtesrevolution im Menſchenherzen.“ „Die letzte Nacht“. Sonutag vorm..30: abends 8:„Die Weltentſchei⸗ Samstag nachm. 2 Uhr Sonntag vorm. Sonntagsſchule; Rehr⸗ Son der tag abend 8 Uhr Vortrag: Gegenwart— wo iſt es zu Freitag 9 Sabbatſchule; S Samstag vorm. 38 Kindergottesdienſt. 15. Sonntag vorm. .30 Heiligungs⸗ ung: 11 Kinderverſammlung: abends 8 Luther⸗ Kapitäne Donnerstag abd. 8 10 Preb Singe meſ Mädchen;.30 Herz 2 a St. Jakobu Predigt; * St. Laurentiusk Steilung der hl. Pred Mädchen St. Franziskr meſſe mit Frühpredigt; 8 Gartenſtadt;.15 Amt Spiegelfabrik; Kath. 2 Predigt. en von 7 bis tau, Hafengebiet; Andacht und St. Peter und Paul Komm Hauptgotte lehre für Mäd ſammlung St. Barthol rühmeſſe hülergot zriſtenlehre für zerſtorbenen. t. Bonifatiuskirche N aul, Almenhof n 20 Feſtgottesdienſt, pfarrer Bar Methodiſten⸗ 0 eme inde(Evangelische Freikirche) au ban ſch 1 888055 Nu 5 im 2 dugenene 5 Eben⸗Ezer⸗Kapelle, Augartenſtraße 26. Sonntag vorm 5 l 5 55 ießend Pflanzen einer Luthereiche au Predigt, Prediger F. W. Müller; 11.00 Sonntagsſchule; 57 e 5 Waldhof:.45 C hriſtenlehre Südpfarrei, Pfr e, len 8005 1 8 a1 57 Lemme;.30 Haupt aottesdtenſt Pfr. Eid rnan(Kirchen Mittwoch abend 8 Vortrag von In ſpektor Pal m.. ee Frebigt chor); 11 Kindergottes 8 Piarrer n)en heim Schwarzenberg. Donnerstag 3 Frauenmiſſionsver..30 Herze 5 Waldſchule Gartenſtadt:.30 Frühgottesdienſt, Pfarrer Neu⸗Apoſtoliſche Kirche Liebfranen⸗Pfarrei Clormann. Mannheim⸗Stadt, Kirche Ecke Langerötter⸗ u. Moſelſtraße. meſſe; mit Prebt ngeliſche Wallſtadt:.80 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Mün 10.30 Sonntag vorm..30 u. nachm..30 Gottesdienſt. Freitag 11 Singmeſſe mit Predigt; nachm. 0 Chriſtenlehre, Pfarrer Münzel 11 Kindergottesdienſt, abd. 8 Jugendabend. Mih.⸗Sandhofen, Zwerchgaſſe 16: Mädchen Andacht Pfarrer Münzel. onntag vorm..30 u. nachm. 3 Gottesdienſt. Mittwoch Kathol. 5 ſpital: 8 jeder dritte Wochengottesdienſte: ö end 8 Gott dtenſt.— Maunh.⸗Neckarau, Gießenſtr. 1: 10. G1 gottesdienſt. Staaten iſt Trinitatiskirche: Dienstag abend 8 Andacht, Pfarrer Speck. Founkag nachm. 290, Gute dent. Mittroch abend 7s 10 Gag ö 71 1 Am 11 Cl Pre Imtt enandacht. Spfarrei Neckarau: 7 .15 Chriſtenlehr 11.15 mit Predigt; idacht irche it Segen. Käfertal: Kom munior Armenſeelena kirche Waldhof: Sin mit Feſtpre Feſtgo rbeitervereins; 1 ions ⸗ Mi 10.15—11 für die Be nachm..30.30 Segen. ionmeſſe 11 Sch 105 2 Allerſe der Frauen u. täuskirche Sandhof uſt mit 1 algen Zeſu, in Zeiten großer abends Maria Bruderſch aft 5 Singmeſſe 11 Schülergolkesdienſt;.30 Cl und P .30 Predigt un Spiegelfab ch Allerſeelenandach Betſtunden 12 Uhr: 8 ſeudenheim:.9 0 Kommunion Ketenaichn Mütter mit Predigt u. Hauptgottesdienſt Predigt die Mädchen, . Fr 11 5 Pfingſtberg: 30 Amt mit Predigt; ndacht mit Segen. liturgiſche Gemeinſchaftsmeſſe; für die 15 Bedr 6 elegenheit, 9 Kinde Herz⸗Jeſu 2 nd ur Beichtgelegenh.; 78 e; d e.30 Hochamt mit 11 redigt; nachm. 2 Ebriſtenle hre für Mädch Frühme e für M mit .30 Beich tgelege: theit 1 Anſprgchez 9 H dacht. 2 700 7 Ko gmeſſe redigt in d Amt; 11 Singmeſſe; Cl 17 hl. Beichte; 7 ttesdienſt u. 1 Schülergottesdienſt vor ausgeſetztem 9 für die vohner des Sten Miſſions⸗Betſtunde end 7 N„ zu 2 3 7 N lie 1 aneſle 4 abentz.90 Andacht im Chriſtenlum, Lindenhofſtraße 34. Sonntag nachm. 3 Uhr Homilie in der 18 5155 5 2 Evangeliſatiom. Montag abend 8 Frauenſtunde. Mitt⸗ 1 mit Predigt, und d 7 Andacht. Pfr. woch abend 8 Bibelbeſprechung. Samstag.15 Männer⸗ leh 11 190 d ene bibelſtunde. Jugendbund für E.., a) junge Männer:„Sountagabendandacht mit Segen. a 8„ung Antoniuskirche Rheinau: 6 0 hl. Beichte: Singmeſſe; dienſt;.3 .30 kirchl. 2 1 ungfr Aue Sing⸗ ugm lung der nachm. 2 entlichen ing⸗ enn Bei ichtgele genhe it; für 11.30 Gottesdienſt. Mittwoch abend.00 St. Bonifatinskirche: 6 Frühme und. 7 hl. Meſſe; 8 Singmeſſe mit Predigt; 9. Hocham t mit Die Chriſtengemeinſchaft, L 2, 11 Predigt; 11 S jeſſe mit Predigt: 2 Chriſtenlehre 1 Predigt; abend 7 iſtenlehre inn iunion⸗ und priſten⸗ Frühmeſſe: Bannerwetihe mit Allex⸗ Bewohner der gelhofs u. mit .45 .20 9 Chriſten⸗ Ver⸗ S Segen. en:.30 Lebe gelegenzel und Singmeſſe; hernach Andacht für .30 Predigt, inen 920 ten. mit Predigt und Amt 30 die 30 Beichtgelegenheit; Amt, .30 Hauptgoktes⸗ 67.90 Beichte; .30 An⸗ 80 40%0 Kindergottesdienſt, Pfarrer Schönthal; 1 Chriſten⸗ Landeskirchliche Gemeinſchaft„Bethesda⸗ Heim“, L 11. 4. Beimbund. Freitag abend 8 Heiligungsverſammlung⸗ ameſſe mit Predigt; 11 Singmeſſe mit Predigt; nach⸗ lehre, Pfarrer Schönthal. 38 Sonntag 2 Kinderſtunde; 4 e abends.00 Katholiſche Gemeinde mittags 2 Aud Käfer J: 10 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Schäfer; nachm. 2 Gemiſchte Verſammlung.— Dienstag abends 8 Männer⸗ Sonutag. den 19. Nanember 1993 Pf 6 Beichtgelegenheit; 7 Früh⸗ 0 ümguden⸗Gottesdienſt. Pfarrer Schäfer. a ſtunde, zugleich 8 Cpange fifa ton ser krag Schiller ai 8 Pfarref(Jeſnite: irche!: Von 6 an Beichtgelegenßh.; 5 e enſt mit Predigt(in St Agnes Matthäuskirche Neckarau:.45 Feſtgottesdienſt, Pfarrer Almenhof.— Mittwoch abends 8 Gebetſtunde; zugleich 8 6 Frühmeſſe;.45 hl. Meſſe;.80 Singmeſſe mit Predigt:. ttelſtr. 30, Beginn des Einkehrtages für Mädchen 11 Hänger(Kirchenchor); 10.15 Ehriſtenlehre Nordpfarrei, Evangeliſationsvortrag Neckarau, Lutſenſtr. 42. Donners⸗.30 Kindergottesdienſt m. Predigt,.0 Hauntgotlesdienſt Jurafrauen, gehalten durch H. H. Pfarr glarrer Gänger; 11.15 Kindergottesdienſt Nordpfarrei, tag nachm. 4 Frauenſtunde; abends 8„Evangeliſations⸗ mit Predigt u. Amt; li hl. Meſſe mit Predigt; nachm. 2 Hau Predigt; Fflarrer Gänger. 5 5 5. vortrag Pfingſtberg, Oſterſtraße 30.— Freitag abends 8 Chriſtenlehre;.50 Herz. Jefu⸗Bruderſchaftsandacht mit„Segen: abends Gemeindehaus Sucherer Straße 28: 10 Feſtgottesdienſt, Jungmännerverein, zugleich 8 Evangeliſationsvortrag Segen; 3380 Predigt und Andacht mit Segen für die.70 Tee e 5. Krankenhaus: 6. kan: 10 Hauptgottesdienſt, zur Lutherfeier auf d. Hof des Gemeindehauſes u. Gemeindehaus Pfiugſtberg: 9 Frühgottesdienſt, Bath, abends 8 gemeinſame Feier in Mannheim. Seckenheim: 9 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Fichtl; Aindergott adienſt, 1 Fichtl; Pfarrer Vath: 11 Abmarſch Pfingſtberg; 11.30 Lutherfeier im Pflanzen ein. Lutherbaumes. Pfarrer 1 Chriſtenlehre für Scharhof, Schulhaus. Kirche Jeſu Chrif Sonntagsſchule(f. Kinder u. Predigtverſammlung. nerein. Mannheim, L 4. 4, Blaukreugzverein Mannheim J. abend 8 Bibel⸗ u. ee nungsbund 12.30 Wir erküllen Hinscheiden unseres getreuen Fr den Mannheim, die schmerzliche Pflicht, November i, der Heiligen der letzten Erwachſene) vorm. Mittwoch 19.30 Fortbildungs⸗ 2. 3 teerſeldſtraße 14 Mittwoch na abends 8 Blaukreuzſtunde. Tage 10.3012; Be ef für 1 Montag 4. 4 Haff. gelegen Marian. S. Sebaſtiannskirche der Beich mit Predigt,. 85 Bung ginn ädche;* Herz⸗Jeſn⸗ Predigt 5 cler Kenntmis zu geben uf Pflichterfüllung Mitarbeiters Hern Prokurist je dridh Mit upermüdlichem Fleiß Verschiedene über 30 Jahre in unserem Hause tätig und wird sein Andenken unvergehlich von uns bewahrt. 7 5 und in gelreuer 1933 Luschka& Wagenmann, Komm.-Ges. Sſklett Karſen! unvergeßlicher Sohn Scheßfelsir. 3 Jodes-Anzeige Mein lieber Mann, unser guter Vater und Schwiegervater, Frĩedridi Ruß Prokurisi ist ugerwartet im Alter von 52 Jahren von uns geschieden Mannbeim-Feudenheim, Krauchenwies, Engen, 6. Nov. 93 Frau Elise Rul geb. 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Nov./ Sonntag, 19. Nov. ANDELS- w 1933 RTSCHAFTS-ZEI Sonntags-Ausgabe Nr Zweimal November Von der sfabilen Reichs währu Vor zehn Jahren endete mit der Stillegung der deutſchen Notenpreſſen am 16. November 1923 eines der dunkelſten Kapitel der deutſchen Geſchichte. Der Wirtſchaft ward damals das Fundament einer ſtabilen Währung wiedergegeben und dem Volke in wirtſchaftlicher Beziehung Ruhe und Zuverſicht. Daß dieſe Hoffnungen ſich nicht erfüllen konnten, lag an der falſchen amtlichen und auch da und dort der privaten Wirtſchaftspolitik, Immerhin ſtützte die ſtabile Währung die wankenden Pfeiler des deut⸗ ſchen Wirtſchaftsgebäudes derart, daß es auch die ſchweren Stöße der nachfolgenden Weltwirtſchafts⸗ kriſe aushalten konnte. Am 12. November 1933 nun hat ſich das deutſche Volk und mit ihm die geſamte deutſche Wirtſchaft vorbehaltlos zur völligen Einheit Deutſchlands bekannt und ſich damit ge⸗ ſchloſſen hinter die Politik ſeines Volkskanzlers Hit⸗ ler geſtellt. Endete vor zehn Jahren im November 1923 der Irrſinn der Inflation, ſo endete der 12. November 1933 den Fluch der deutſchen Uneinigkeit. Gab der denkwürdige Tag vor zehn Jahren Deutschland den Segen einer ſtabilen Währung wieder, ſo ſanktionierte und bekräftigte der vergangene Sonntag den Willen zur ſt a bilen und vom verantwortlichen Führergedanken getrage⸗ nen Staats politik. Was die ſtabile Währung allein nicht erreichen konnte, weil es die Jahre her an einer zielklaren und beſtändigen politiſchen Führung mangelte, wird heute oder morgen durch die ſo einzigartig bekun⸗ dete Vol ksgemeinſchaft zur Erfüllung kommen. Die Wandlung des deutſchen Menſchen wird auch die Formen ſeiner Wirtſchaft umprägen. Sie aber wird dann auch die Befreiung der in ihr woh⸗ nenden ſchöpferiſchen Kräfte bringen, durch deren Wirken die Kriſe überwunden und der Neuaufbau von Reich und Wirtſchaft zur glücklichen Vollendung gelangen wird. Es war nicht ſchwer für den wirtſchaftenden Men⸗ ſchen, ſich freudig und ſtols zur Politik der nationa⸗ len Regierung zu bekennen. Nicht allein die deutſche Idee und das wachgerüttelte Bewußtſein der Volks⸗ gemeinſchaft haben die Wirtſchaft ſich vor den Kanz⸗ ler ſtellen laſſen, ſondern die Beweiſe des unbeirr⸗ bar und tatkräftig zugreifenden Führerwillens in den erſten neun Monaten der Regierungstätigkeit Adolf Hitlers zwangen auch den verſtockteſten Wirt⸗ ſchaftsliberaliſten zur Bejahung des neuen Staates und ſeiner neuen Wirtſchaftsgeſinnung. Denn noch nie wurde der Wirtſchaft die Freiheit eigener verantwortungs voller Tätig⸗ keit in ſo großem Maße übertragen, und noch nie hat eine Regierung die ſtaatliche Führung ſo allum⸗ faſſend in allen Gebieten der Wirtſchaft ergriffen wie im neuen Deutſchen Reiche. Freilich, dieſe Führung beſteht nicht nur darin, Arbeit zu beſchaffen, denn das bleibt eben im letzten die Aufgabe der Wirtſchaft ſelbſt. Weſentlich iſt indeſſen, daß der Staat die Ur⸗ ſachen der Wirtſchaftskriſe und der Arbeitsloſigkeit bheſeitigt, daß, wie Reichswirtſchaftsminiſter Dr. Schmitt kürzlich ausführte, die Fehler ausgeräumt werden, die in der Novemberrepublik zum Schaden der Wirtſchaft und der Arbeiter gemacht worden ſind. Die Fehler dieſer Wirtſchaftspolitik beſtehen zum Teil in der Belaſtung der Wirtſchaft durch Steuern, die ſich nicht nach der Tragfähigkeit richte⸗ ng zur siabilen Siaafsführung abzuziehen, ſondern auch dem Staate die Steuer⸗ quellen zur Verfügung zu ſtellen, deren Ausſchöp⸗ fung oder Gebrauch für die Wirtſchaft nicht von Nach⸗ teil iſt. Wirtſchaft im neuen Staat ſetzt voraus, daß das wirtſchaftliche Tun und Laſſen zunächſt einmal der Volksgemeinſchaft gilt, alſo dem Staats⸗ wohl zu dienen hat. Darum muß auch die Wirt⸗ ſchaft mithelfen, durch eine geſicherte Lohn⸗ un d Preispolitik für den Wiederaufſtieg zu ſorgen. Zunächſt hat die Staatsgewalt die Führung in dem Kampf gegen die Arbeitsloſigkeit übernommen. hat mit allen erdenklichen Mitteln auf allen Gebie⸗ ten den Kampf ſoweit vorangetrieben, daß ſich heute ſchon, wie Generaldirektor Walter Vögler jüngſt ausführte, mit gutem Gewiſſen ſagen läßt, „Deutſchland iſt im Begriffe, die Kriſe z u überwinden. Es befindet ſich in langſamer aber ſtetiger Fortentwicklung“. Welch überraſchen⸗ den Erfolg die ſach⸗ und planmäßig durchgeführten Maßnahmen des Reiches und der Länder aufzuwei⸗ ſen haben, das iſt nicht allein an der wahrlich er⸗ ſtaunlichen Wiedereingliederung von 3,5 Millionen bisher feiernder Volksgenoſſen in die wirtſchaftende Tätigkeit im weiteſten Sinne abzuleſen, ſondern an den Auswirkungen der Arbeitsbeſchaffungs⸗ maßnahmen, die trotz des eigentlich um dieſe Zeit ſaiſonüblichen Stillſtandes der Wirtſchaft Die Sl ein weiteres Fortſchreiten in der Ent⸗ laſtung des Arbeitsmarktes verzeichnet und auch für die Folgezeit erwarten läßt. Die Aus⸗ wirkungen dieſer Arbeitsbeſchaffung ſetzen ſich eben wellenmäßig immer weiter fort, ſo daß trotz der ſaiſonmäßigen Ungunſt immer weitere Neueinſtel⸗ lungen möglich ſind. Die geleiſteten Arbeitsſtunden liegen jetzt um über 20 v. H. über denen des Vorjahres. Der Kohlenabſatz hat von neuem zugenommen, Koh⸗ lenbeſtände und Feierſchichten haben ſich verringert. Die Steigerung der deutſchen Roh ſt a hlerzeu⸗ gung bewegt ſich auf geſunder und ſtetiger Baſts und ſelbſt die Porzellaninduſtrie berichtet über bedeutende Umſatzbeſſerung. Dank der offenen Marktpolitik der Reichsbank lockert ſich der Kapitalmarkt zuſehends und die feſtverzins⸗ lichen Papiere nähern ſich der Konverſionsreife, ſo daß in abſehbarer Zeit mit billigeren und ausreichen⸗ den Krediten gerechnet werden kann. Bereits jetzt Lazard-Speyer-Ellissen Kom.-Ges. a. A. 14 Mill. Verlusf bei 20 Mill. Kapiial Das Jahr 1932, für das erſt jetzt die Berichtsvorlage erfolgt, hat auch dieſer Bank neue ſchwere Ver luſte gebracht. Die Einnahmen von 0,6 Mill.„ werden von den Handlungsunkoſten im Betrage von 1/03(1,70) Mill. Mark übertroſſen. Abſchreibungen und Rück ⸗ ſtel lungen haben ſich, nachdem ſchon im vorigen Jahr mindeſtens 7,15 Mill. davon abgeſetzt werden mußten, noch im Betrag von 4,29 Mill. als notwendig erwieſen. Dazu kommt noch, daß die im vorigen Jahr geſtellte Rück⸗ loge von 1,5 Mill. aufgebraucht worden iſt. Danach er⸗ höht ſich bei 20 Mill. An der Ver lu ſt auf 13,51 Mill. A. Vorſchläge für eine Neuordnung des Unternehmens werden auch heute noch nicht gemacht. Die Verzögerung der Berichtsvorlage iſt zum Teil auf eine gewiſſe Unſicherheit über die weitere Eutwicklung zu⸗ rückzuftthren, die durch den Tod der beiden Herren Speyer entſtanden war. Man habe, ſo heißt es im Geſchäftsbericht, ten, ſondern einfach davon ausgingen, aus der Wirt⸗ ſchaft an Steuern und Abgaben herauszuholen, was ſich nur herausholen ließ. Ausgaben und Einnahmen aber müſſen in einem Deckungsverhältnis zueinan⸗ der ſtehen, ſo daß, wenn die Steuerlaſt überhöht iſt, die Ausgaben unbedingt einzuſchränken ſind. Das zwangsläufig übernommene alte Finanz⸗ und Steuer- ſyſtem iſt im Grundriß und Aufbau völlig verfehlt, ſo daß ein Neubau erfolgen muß, der die Steuern der Tragfähigkeit anpaßt. Gerade deshalb iſt es wichtig, daß die Wirtſchaft aus ſich heraus Kräfte gewinnt, um durch Ausweitung der Er⸗ zeugung nicht nur die Kriſenopfer vom Arbeitsmarkt die Erkenntnis gewonnen, daß die Geſchäftspolitik zunächſt auf eine weitere Einſchränkung des Betriebes und auf eine Bereitſtellung der Mittel für dos lebende Bankgeſchäft ge⸗ richtet ſein müſſe. Man prüfe unter Beobachtung der Ent⸗ weklung der allgemeinen wirtſchaftlichen Verhältniſſe und der ſich hieraus für den deutſchen Privatbankier ergeben⸗ den Möglichkeiten, wie weit zur Erreichung des geſteckten Ziels Organiſationsänderungen notwendig ſeien. Die vor⸗ genommenen großen Abſchreibungen fänden meben Ver⸗ luſten u. Rückſtellungen auf Debitoren ihre hauptſächlichſte Begründung in der Entwicklung der Grund ſt ü cks⸗ gefellſchaften Bellevue Immobilien A., Märkiſche Ban⸗ und Grundſtücksverwer⸗ tungs⸗A G. und Berlin ⸗Weſten Grund⸗ ſt ü ck 3 ⸗ A G. Nach der Bilanz betragen die Verpflichtungen noch politik auf dem richtigen Wege iſt, und die Landwirt⸗ g ä—— 7,24 Mill.; davon entfallen 1,62 Mill. auf Guthaben deut⸗ ſchon läßt ſich erkennen, daß die neue deutſche Agrar⸗ ſchaft aus der Kriſenzone herausführt. Die Feſtigung unſeres Binnenmar ktes iſt zereits ſoweit gediehen, daß der Binnenmarkt dem Reiche bei den gegenwärtigen und künftigen han⸗ delspolitiſchen Beſpreungen eine ſtarke Stütze bieten kann. Das iſt nicht unweſentlich, denn die Neuordnung der geſamten internationalen Handelsbeziehungen, der die Tendenz der Beſeiti⸗ gung der Meiſtbegünſtigungsklauſel zugunſten der Gegenſeitigkeit innewohnt, fordert für eine Wirt⸗ ſchaft wie die deutſche einen ſtarken aufnahmefähigen Binnenmarkt, wenn nicht Deutſchland bei dieſen Ver⸗ einbarungen ins Hintertreffen geraten ſoll. Der deutſche Außenhandel im Oktober be⸗ weiſt, daß die Einfuhrerſchwerungen⸗ denen die deutſche Ausfuhr ausgeſetzt iſt, ſich nicht verrin⸗ gert, ſondern eher ver ſt ä kt haben. Darüber darf auch die erhöhte Aktivität unſerer Handelsbilanz nicht hinwegtäuſchen. Trotz der mengenmäßig höhe⸗ ren Ausfuhr blieb das wertmäßige Ergebnis doch ſtark hinter der Vorjahresbewegung zurück. Wäh⸗ rend ſich im Vorjahre die Fertigwarena us fuhr vom September zum Oktober um rund 40 auf 482 Millionen erhöhte, ſtieg ſie in dieſem Jahre nur um rund 13 auf 445 Mill. Mark. In der amtlichen Beſprechung dieſes Außen⸗ handelsergebniſſes wurde daher durchaus mit Recht und vollem Nachdruck darauf hingewieſen, daß es für Deutſchland ſchwierig, wenn nicht un⸗ möglich ſein wird, unter dieſen Vorausſetzungen in der Zukunft die für den normalen Schulden⸗ dienſt notwendigen Beträge aufzubringen, da ein Teil des Gegenwertes unſeres Ausfuhrüberſchuſſes eingefroren, ein anderer durch das ſog. Skripsver⸗ fahren gedeckt wird. Deutſchland hat die größte Mühe, jetzt ſchon ſeinen eingegangenen Verpflich⸗ tungen nachzukommen, und das iſt der Grund, wes⸗ halb die Reichsbank die Auslandsgläubiger zu einer Beſprechung über eine Verlängerung des Transfermoratoriums zum 5. Dezbr. nach Berlin eingeladen hat. Wenn es auch an unſeren Auslandsgläubigern liegt, hier die zweifellos vorhandene Einſicht in die deutſche Wirtſchaftslage durch entſprechende Beſchlüſſe praktiſcher Natur zu bekunden, ſo bleibt der deut⸗ ſchen Wirtſchaft aber als Aufgabe und Verpflich⸗ tung nach wie vor, die Geſundung aus eigener Kraft ſoweit voranzutreiben, bis jener Zuſtand in der übrigen Welt eingetreten ſein wird, der die inter⸗ nationalen Wirtſchaftsbeziehungen nach neuen Ge⸗ danken regeln läßt. Kurt Hhmer. ſcher Banken und 5,61 Mill. auf ſonſtige Gläubiger. Inner⸗ halb ſieben Tage ſind fällig 4,78 Mill., bis zu drei Monaten 0,81 und darüber hinaus 1,70 Mill. Akzeptverbindlichkeiten 1,61(2,05) Mill. Andererſeits betragen die flüſſigen Mittel 3,87 Mill., einſchließlich 0,47(0,39) Mill. Wechſel und er⸗ heblich vermehrten Bankguthaben von 2,62 Mill.. Eigne Wertpapiere werden mit 1,84 und Gemeinſchaftsbeteiligun⸗ gen mit 1,20 Mill. aufgezeigt, Schuldner mit 6,89 Mill.. Den Guthaben von Organen und Angeſtellten der Geſell⸗ 0,25(0,37) Mill, ſtehen Forderungen von 0,89(2,24) Mill.“ gegenüber, davon 0,18 Mill. durch börſengängige Wertpapiere und 0,68 Mill. durch ſonſtige Sicherheiten gedeckt. Bankgebäude ſind mit 0,83 Mill. und fonſtige Immobilien mit 0,20 Mill. aktiviert, im Vortrag zuſammen 0,92 Mill. /. Die Valutaverbindlichkeiten be⸗ kaufen ſich unverändert auf etwa 1,20 Mill. A. Anzeige vom Verluſt der Hälfte des Aktien⸗ kapitals wurde bereits einer im September abgehal⸗ tenen ab. HV. der Geſellſchaft gemacht, die nach Uebernahme der erwähnten Aktien im weſentlichen wieder eine Fa⸗ miliengeſellſchaft darſtellt. — ſchaft im Betrage von O BVerluſtabſchluß der AG. Düſſeldorfer Eiſenbahn⸗ bedarf. Berlin, 18. Nov.(Eig. Dr.) Wie wir er⸗ fahren, wird die Ach. Düſſeldorfer Eiſenbahn⸗ bedarf vorm. Carl Weyer u. Co., Düſſeldorf, die nach der Uebertragung der Waggonfabrikation auf die Ver⸗ einigten Weſtdeutſchen Waggonfabriken lediglich noch eine Holding⸗Geſellſchaft darſtellt, das Geſchäftsjahr 1932⸗93 (80..) mit Verluſt abſchließen. Nach Verrechnung des Ge⸗ winnvortrags aus dem Vorjahr von 12 828, wird noch ein geringer Verluſtreſt auf neue Rechnung vor⸗ getragen. Dieſer Verluſt ſei dadurch entſtanden, daß mit der Verwaltung einige Koſten verbunden ſeien ſowie noch Steuern aus rückliegender Zeit nachzuzahlen wären, an⸗ dererſeits die Beteiligung an den verſchiedenen weſtdeut⸗ ſchen Waggonfabriken kein Erträgnis gebracht habe. Zwischenkrediſe der Badischen Landesbausparkasse zu Neubauzwecken 5 Zur Arbeits beſchaffung und Belebung des Baumarktes haben die zuſtändigen Reichsſtellen den Bauſparkazen ge⸗ ſtattet, ſich im Wege des Wechſelkredits Mittel zu beſchaffen en, aus denen Bauſparer Vorwegzuteilungen(Zwi⸗ ſchenkredite) erhalten ſollen. Bedingung iſt, daß d 1 5 5 1 geteilte Summe nur zu Neubauz wecken verwendet und mit dem Bau ſpäteſtens bis zum 15. März 1994 be⸗ gonnen wird. Auch Um⸗ und Erweiterungsbauten die den Arbeitsmarkt entlaſten, können berückſichtigt werden Für die Badiſche Landesbouſparkaſſe in Mannheim kommt der Betrag von 340 000 1 1 Betracht. Die Kaſſe beabſichti die Neubauſparer zu 55 rückſichtigen, die auf i parvertrag ſchon einen erheblichen Hundertſatz ein haben und deren Ver⸗ träge ohnedies im Laufe der nächſten 4 bis 5 Jahre ab⸗ laufen. Eine Benachteiligung der übrigen, bel dieſer Aktion nicht berückſichtigten Bauſparer in ihren vertra 8⸗ mäßigen Rechten tritt nicht ein. 9 Die Zuteilungen ſollen res erfolgen. Die in Betracht kommenden Bauſparer er⸗ halten in nächſter Zeit noch beſondere Mitteilung und genauen Aufſchluß über die Bedingungen der Inanſpruch⸗ nahme dieſes Zwiſchenkredits. Nheinschiflahri und Frachfen Die von den Regenfällen der letzten gene Beſſerung des Rheinwaſſerſtandes zwiſchen eingetretenen trockenen 8 noch im Laufe dieſes Jah⸗ Wochen ausgegan⸗ s hat infolge der in⸗ rbſtwitterung wieder einem Fallen der Waſſerſtände Platz gemacht Der Kauber⸗Pegel z.., der am 5. d. M. noch bei 220 Meter Meter ſtand, iſt inzwiſchen auf etwa 150 Meter zurück 9 25 833 An gegangen und dementſprechend mußte auch die i 5 Abladungstiefe jür die Schiffe er mä ßigt werden. Sie beträgt z. Z. nan Mannheim 1,80—1,90 Meter, nach Kehl 1,80 und naß Straßburg 1,70 Meter. Die Frachtſätze haben eine weſentliche Aende nicht erfahren und ſtellten ſich noch für die 8 1 Ruhr nach Mannheim auf 1,40 /, nach Karlsruhe guf 1,60 Mark, nach Straßburg 1,90 /; nach Frankfurt werden 155 Mark berechnet. Auf der Fahrt zu Tal beträgt der Fracht⸗ ſatz von der Ruhr nach Rotterdam 0,85—0,90 /, mach Ant⸗ werpen 130 l. Die durchgehende Getreide fracht, Baſis Schwerfrucht, ſtellte ſich von Rotterdam nach Mannheim bei Partien unter 200 To. auf 1,40 hl. über 200 To. 1,35 hfl., mit 5 Cents Zuſchlag nach Frank⸗ furt a. M. Als Schiffsmiete werden pro To. und Tag vom den Meldeſtellen in Mannheim—4,50 Pfg. gefordert. Von den Meldeſtellen der Partikuliere in Hol⸗ land, die für den Beitritt gefordert hatten, daß ihr Kahn⸗ raum vollſtändig eingeſchaltet würde und die, als ſich dies als unmöglich erwies, zunächſt die Zuſtimmung ihrer Re⸗ gierung einholen wollten, iſt eine ſolche Zuſtimmung noch nicht gemeldet worden. Da wegen des rapide wegfallenden Waſſerſtandes und des Nebels der Schiffsraum nur lang⸗ ſam ausgetauſcht werden kann, iſt bei einem Anhalten der jetzigen Witterung mit einem Steigen der Frachten zu rechnen. Wippermann AG., Hagen in Weſtfalen. Berlin, 18. Nov.(Eig. Meld.) Das Geſchäftsfahr 1932 hat bei dieſer Geſellſchaft, einem der größten Privatunternehmen für Fahrrad⸗ und Automobilteile, einen Bruttoertrag von 3 122 479(3 719 600)„/ erbracht. Davon erforderten Löhne 1116 639%(1 868 737), Betriebsunkoſten 1150 903% 1156 745), ſo daß nach Abzug von unverändert 15 519% Abſchreibungen ein Reingewinn von 752(74 607) verbleibt.(AK. 100 000, geſetzliche Reſerve 100 000%, außerordentliche Reſerven 2 123 985). 5 Berliner Devisen Ulskontsatz: Reichsbank 4, Lombard 8, Privat 37% v. ff. Umtlich in im. Dis-] Pacttätſ 7 Novemder] Ig November für kont M. Geld Brief Geld] Brief Duenos⸗Aires 1Peſo 7 1,782 0,963 0,887] 0,963.987 Ranada ian, Dollar 4,198.677 2,683.642 2,848 Jupann ien.65 2092.739.781 0,7 0788 Nafro„„ lägypt. Pfd.“ 20.953 13.90 13,94 13.89 1393 Türkei. Itürk. Pfd. 18.456 1,077.981.977.981 London.. 1Sterl. 2 20,429 13,52 18,58 18,51 19.55 New Pork. 1 Dollar 2½ 3193.532 2,538.562 2509 Rio de JaneirotMillr.—.502.224.226 0,224.225 Uruguay 1Goldpeſo— 4ů, 43.899.401].899 1401 Holland 100 Gulden 3¼ 169,739 169,08 169,42 189,08 169,42 Athen 100 Drachmen 7/ 5,45.396 2,400 2,398.5 Brüſſel 100-50% 0 W 3½ 58,87 58,40 58,82 58,88 58,50 Bukareſt. 100 Lei 8 2,511].488 2,492 2,488 2,492 Ungarn. 100 Pengd 4% 78,421.—.——.——.— Danzig„100 Gulden 3 81,72 81,47 81,63 81,47 81.63 elſingfors 100 fm. 5½ 10,537.984 5,996.979 5,991 talien... 100 Lire 4 22.094 22,12 22,16 22,10 22.14 ugoftavien ioo Dinar 7½ 81,00 5,295 5,305 5, 295 55 Kowno, 100 Litas 7 41.98 41,58 41.84 41.56 41.64 Ropenhagen 100 Kr. 3 112,50 60,39 69,51 60,34 60.88 Liſſabon 100 Eskudo 6 453.57 12,8„ 1,9 fe 0 Dslo 100 Kr. 3½ 112,50 6/93 68.07 67,83 65.02 Paris.. 100 Fr. 2½ 16,441.40 16,44 16.40 16% Sch„ 100 Fr. 8 12,488 12,42 12,44 12,425 12.445 chweiz. 100 Fr. 2.00 81,14 81,30 81,16 81.82 Sofia. 100 Lewa 8 8,038 3,047.059 3,047 3005 Spanien 100Peſeten 8 81,00 34.07 34,13 34,07 84,18 Stockholm.. 100 fr. 3 112,24 60,73 69,87 89,68 69.82 Estland. 100 Cm. 8½ 112,50 73.3 730 430(405 Wien„100 Schilling 5 59,07 48,05 4,15[ 48,05 49,5 Tägt Gelo: 41%% bezw. 4¼% Monatsgeld 8 7% * Berliner Metall⸗Notierungen vom 18. Nov.(Eig. Dr.) Freiverkehr: Elektrolytkupfer(wirebars) prompt 40, Mark für 100 Kilo; Raffinodekupfer loco 44457 Stan⸗ daroͤkupfer loco 39—39, 50; Standard⸗Blei per Nov. 15, bis 15,75, Originalhüttenrohzink ab nordd. Stattonen 19,75—2 Banka⸗, Straits⸗, Auſtralzinn 313. 5 en r 2—— e 55 e 5 Aktien und Auslandsanleſhen in Prozenten 17. 18 Nurszettel der Neuen Mannheimer Zeitung eee, n de, J Sten e be eo gane,. e de g. 8 1. t 1. 8 ee e ee oge* 5 A 7 Mannheimer Effektenbörse 1 18. 1 i S een 12.50 18,35 Lingel Schuhfabr.———. Vogtland. 112 N Freiverkehrs- Kurse 17. 18. 17. 18. industrie-Aktien Karſtadt Rud..—. Otavi⸗Minen 10.—— Salzw. Heilbr.. 186.0 186,5 5 1 2 Magirus.⸗G.—.——— Voigt& Haeffner—.—-. Felersb. In—. 0% J 91.50 91. 40——— 89.—„Sch.. 45. 35 Bergba— 38.— Tellus Bergbau 0 5 5 84, anderer Werke 79.— ank. 60% Pad. St.⸗A. 27 91.80 91. Konſerven Braun 40.— Uſchaff. Aktienbr. 28.— 90 Klein, Sch.& Beck. 48. 45.— Phöniß Bergbau 37.— 88.— Tellus Bergbo. nionbr.—.——— Nannesmann 5435 5e 95 Nanderer Werke Je.. 0% Kuſſenbaue 98 0 ed cd. 85.— Lubſpigeh Meer. 15.— 18—. dor Riterbr. 3— 82— Knort Heilbronn 1758—.— Rhein Hraunkohl. 185,0 188.0 Bu gaurahſtte e 7. Elektr. gieferung. 88.25 8. Ransfelder Akt. 32.50 24.J5 WeſteregeinAlkal 1100 114,5] Deutſche Petrol 5 46 0 9%„.— 88.— Ludwigs Walzm. 65.— 88.— Henninger St. K. 32.— 82.— Konſerven Braun 49.50 41.— Rheinſtahl 78.25 81,80 Ver. Stahlwerke 32,25 33,25 Elktr. Licht 11 55 98.75 86.50 Maſchin.⸗Untern. 36,75 88.28 Weſtf. Eiſen=„ Surbach Kall. 365 1025 60809/% Spafen St. 88.— 83.— Pfalz. Mühlen. 75.— 75.— Jen München 287,0 Keito grace, Lol.———.— g 5 Segeln: 0 0 e 0 ee e e e ee eee e,—— 608% weh. Gold 82.— 82.— Ffälg. Preßhefe. 100.0 1000 Mainzer Brauer. 50,— 51.— Jahmever....— 5875 Berliner Börse Enzinger Union—.— 71.25 8—.— 1155 Jeuftof Verein.—.— Hochfrgeuenz.. 608% Pf. Hy Pidd 62.— 92.—(h. Elektr... 88.— 86,50 Schöfferh. Bindg. 1520 157 0 Sechwerke 73.— 75% Pestverzinsliche Werte] Dt. Aſtafiſche Bk.. 75. Eſchw. Bergwerk. 1910 ertur Wolw.— 7] Zellſtoff Waldhof 35,50 37.50 Neckarſulm Fahrz.— 80% Rh. Hycßfob 90.— 91.— Hildebr.Rheinm.. Schwartz Storchen 75.— 78.— udwigsh. Walz. 88.——.— Deutſche d 41,80 42.— a e:— 64.— Deutſch⸗Oſtafrika 80.— 32.— Sloman Salpetek—— G%% Farbenbds. 28 106,0 1070 Sal ib 1960 108.0 Tucher Braerei. i 18.— menen rene 5 000g Reichsanl. 2) 90.7 91. Deſch llederſee Bt. 20.— 20.— Fabtb List e E. 1175 118.2 Miez Sühne.. Nen⸗Guinea.. 98. 96.95 Südſee Phosphat—e. e. Brem Beſigh Oel 76.— 78. Schwung Sieh, 8 eee Wee ee een e eee e Wich Bee 1900 505 Diſcdoner Bank 3080 5080 ae de 1875 ri!!! 3 rasen, Doperl. 12.88 12 65 Seilind. Wolff 18.— i. Au.. 199 19/5 Miag, Mühl...—.— D. Schu gebiete..15 3,40 Deiningerdope. 2345.28 enn 42.50 44.50. 8 5 Gementw. Heldeld 79.— 79,— Südd. Zucker. 136,0 188.0 A E. 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Zell. 22.— 28.5 8 3 5 e da. 155 1080 f 5. e 109 4058 Bron big dei———.— fatder gen d. 27 88 ee d 10.— 0— genere dete dae Gerede ge 40 50 50.— bent r Koppel 28.50 80.45 Paper, Mot. 28. 100 131.8 Mansfeld N 218 „Grkr M. BA. 10 5 k. 102.— 2 5 85„ 69% P. Sd. gefdb. 19 89. 80, 8 VTV g. n W. 4025 89 5 sfeld en e Kahlen Hblbg. 1 5 5055 G bd. Aſfeelranz 24— 92— Cement Kae 25— 72 0 1 9 2 155 2858 55 12— 5 8 Alg. Plettr-G.. 17.48 1885 Gef felektr Unt. 78.— 5 555500. 8 Jul e 4410 1448 Na 3 Cle Knorr.. 17570 175.0 Mannh. Berſich., 19.— 18. en dartebt.——.— Schnenpr. Frkehl..— 5% Weritel 20 88.— 89.50 Ammendorf Pap.. 5 88 Foeddardt Gebr. 350 45,25 Nathgeder Wagg..——.— 5 line Karls. B. 38. 365 Melallgeſel cat J 88 N„ hemi lbert—— NV 0% Mexikaner.—.—.85 1 i 4850 45.25 Nathgeber Wagg. I.—. Ferlin⸗Karſer J. 28 62. WMetallgeſeihat N Frankfurter Börse o 1810—.— Schramm Lackf. 17,—. 18.— 7055— 10 25 10455 ee 72.— 75.58 Sn dae 15.25 17,50 Uheinfeldengkraft 75.— 80,75 Berliner Maſch. 98,25 62.— Montecatini 150 Conti Gummi 132.2 185.7 SchuckertRücnbg. 88,50 98.— 400 40 e. 1350 15930. act 25.— 28.59 Gebe Großmann—— Rhein. Draunk. 1877 137.5 Braunk u. Brik.—— 187,5 Oßerſchl. Koks.. 7 ee f,,. . Lia, 9.— 91. Dt. Atlant. T. 99,50 8600 Südd. Zuck e 1986 4%„eonv. Rente 018 0,20 1 128 05 Gruſchwitz Textil 79,75 80.— nge 9 pon 5 G Werd gcld, 90.50 80.25 Bank- Aktien Dt. Cb 4878 8 Tou dier Goch 2%„ Sid. A. 9e 060 Hape Spieheele 245 2845 Guane⸗ Were. 81.15—.— Rheins an: 850 8175] Cgarkott Waſſer 1350 1320 Poly 15 1 69% Reichsanl.. 80,. 98.80. 1770 178.7 Thür. Lief. otha—.—.% R..20.25 Bayr. Spiegelglas 2, 25 Rhein.⸗W. Kalk.—— 51,— Comp. Hiſ 132.0 132.0 Polophe 0 1590 60% 20 98,75 69,50 Allg. D. Eredit. 1150 1150 e 40.25 40.50 Tietz, Leonhard 14 50 15,25 6 0 Pap.⸗R. 8 Bekula... 16, 1170 Hacethal.. 34.50 87.— Noſitzer Zucker 64.50 64.75 Eönt un 132.2 137,2 Rh. Braunk. u. Br. 5 1 30%, Haza 985 8050 e 62.—.75 5 h. Tricot. Beſigheim—— 10.— 40% Ade 2— 5 8 P. an t 9 2185 Halleſche 8 48.— 48,— Rune 185. 51. 49,75 Continenkalesin. 40.30 40.25 1 8 1 9845 92— 170.. 5 N—„„.. 5 ergma t. 10,— 11. Hammer. Spinn.—.——.— Rü 3 57 0„Stah. Abibhubgſch 15 9 670 1255 1 Bankoer. 750—.—. 9 985 3 955 12 71 5 12 55 8 40 Anif. 00 5,15 120 Berlin⸗Gubener. r Hann. M. Egeln— 1 1. 4 a Benz 1 99 5 Rh. Westf Glelte 595 9905 *„ 83 1. 95. e 1 3 5 2 5—— 3 5 1 1. 5 5 2 1 8 7 40% Schutzg. 5 620 955 Verl. undes 81.— 8750 Dyckerh.& Wibm. 12,28 12.50 Ber Hlanztaff———.— e 285 460 1 5 8855 2 5 e.—. Sasdefferh 365 2 dis Nee e 09.2 118, S 1400 615 Zolttürken.65 465 1 1 e 50 1320 5 15 5 99.— 89. Volg. 2 125 4½% Ung. Str. 13——.45 Braunk. u. 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B 1610 J885 Schult ⸗Pagenh. 6289 1835 JJC! ˙Ü5ĩ—]ꝛ[, ̃ ̃ ↄ. e Hh heir auß. 5 2378 12.28 Frantz Bank. 18— 29 J, G. Faden„ 117 1959 Un Je e e, ß Sehnde galsk: 1815 188,0 El. Achten Kraft 9025 98 J8 Stolberger Fink. 8 1100 e. ra Hyp.⸗Br. 72.— 75.25 5 l 107.1 N 0 Rastatter Wagg..—.— Transport-Aktien e 1800 130.0 e 1 85 1 05 Sinner A⸗G. 98 75 1 Engelh. Brauerei 81,50 86.5 Sildd. Zu cb. 1880 1700 o fäsz. Hob. 2———.— älz. 5 71 80 75,.— Feinmech. Jetter 20 9. 48,25 52.50.75 60.75„„ 59, Stoehr Kammg. 98. 5 8 9——— 50% Rhein. Hyp. 24—, 50 fälg. Hyp.⸗Bl. f elt, Gut aue 44.85 AG. f. Verkehrw. 44 30 Chem. Heyden 57,75 60. 5 Seele ee G. Farben.. 117 1180 Thür. Gas„ 18.28 155 0% Sid Feſtwb..35.35 Reichsbank e 156,0 1600 Felt.— 8 Allg. Lok u Kraft 64.— 88.50] Chem. Geiſenk..— 75. Ilſe Bergbau.. 182, 384.) Stottern 8„ Feildmühle Pap. 86.50 57.50 8 d Tietz 15.28 9 Fit do 975 69.75 Mbeln. Spb..“ 101.8 1041 eure. 2 4880 Montan. Aptien S d. Eiſendahn. e Chen Albert. 59.— 40— Weer. Nugbans 20 0 Sade t.. 4 Felten& Guill. 42,35 44.85 A 2240 57 e b„ Suüdd. Boden.⸗C.—.— 70,50 Goldſchmidt Th. 49,— 40,90] Buderus Eiſen 68,50 69.75 Baltimore Ohio—. Co. Hiſp.(Chade) 13.) ll. Kahla Porzellan 12.85 1, Subd. un? 188.0 9,18 Gelſenk. Bergwk. 47,89 49.50 Vogel Telegr.. 200 5068 8/0 Urkr. M. abg.———.—; Vereinsbe Hambg 91.— 82.— Geſzner a Dur. 18.— 17,29 Eſchwefl. Bergw. 7. Canada Ablieſer..50 28.75 Conti⸗Gummi 131.5 136, Kaliiok. Aſchersl. 168,5 1165 Zucker 0 110.0 Geffürel 7150 80,80 Westeregeln Alkalf 1100 1 90 1 05 81— Wel. Rbtenbf 9e,— 85.— Saen de 8 48.50 49,28 Hapag. 310 1065 Conti Linoleum 40,18 40.25 9.. 5 8 18.50 Goldſchmidi Th. 44 25 48.20 Zellstoff Waldhof 85,75 0 er taßlw Dol— Allianz... 1820—.— Hal 1 Harpener 5.„. Südamerika 71.0.— Daimler Motoren 2788 28.50 erte 1800 Ttanendf. N bg. El 103.2 1080 60 75 655 5% Bad. Kom. Gd. 86,— 67, 1 5 Hald& Neu 10.— pener Bergw. 0. 5— Daimler Motoren—.— 1800 L d 83.— 83.50 Hambg. Elek.. 0 Bank elektr. Werte 0 88.—.— Mannh. 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Lok... i Glanzſt Elo. 49.50 48, Ilſe Bergbau 132.5 134.2 D. Reichsbahn B. . Ur. Z. B. Lig. 89.— 69.25 Dt. Reichs b. Borg. 105 5 103.7 Pirsch Kupf. M. 7——— Kall Westeregeln 109.0 1120 Bank f. Branetei. 31.50 86.25 Diſche Steinzeug e 0— Kranpnin Met. 68. 67.80 P. Harz Portl.⸗Z. 70.—.— Ille Geuußſch 1080 1048. 1 60% Rh. Hyp..9 90.50 91.— Hapag 10.— 10.85 Hochtief.⸗G.„94,——.—[Klöckner„ 55,— 86,35 Barmer Bankver.—,——,— Deutſch. Eiſenhdl. 38.25 40.— Kyfſhäuſer Hütte r B. Schuh. B.& W.—.——.— eb nghans 26.9 50, Hane Sid. d. 7 2. Hang 81 90 b 81.— Porbb. ton.: 2000 150 Lenmean Au. S878 588. Fange Rübe s 5 en de fe. 89 79 83.— Dresb. Sch gelpk. 16,25—.— Lahmener& Co. 1105 1127 Ver Stahlwerke 8235 38.48 ae urbane ze 50 8 dec ö„ 12.13 80.— 21.— Schantangcklſens 30.— 20.— Inaa Grlengen: ders dee Daene e e 288 Sen en Betudb f. 30.75 40.— Dürener Meral 32,— 83.— Lalrahiltte. 28,50 17,— J. Staten d Zor.. Fa Lede 100 A Nerger N meining. B. 90 28 50.75 Süd Eſſenbabhn 45— 4 Innabans St. de 8,89 26 28 Sperbederf,„ 8e dee Harmiſt n wie ie, e Srkoppwerke« Linde sismaſch. 88 28 Wer. itramerin“ ä 5— 3 Meinel e ene 3 1 A 1 0 0 8 8 5 2 1 8 2 d 5 0 f 0 1 2 racht⸗ Ant⸗ d e⸗ nach Hl., rank⸗ g von Hol⸗ Nahn⸗ dies r Re⸗ noch enden lang⸗ n der hten Ein; it bei ehmen g von Löhne 03* 519 77 4 00% 67 9 nn. r bre ROMAN VON SRUNNNHITL DE HOFMANN eee Samstag, 18. Nov. Sonntag, 19. Neue Maunheimer Zeitung/ Sonntags⸗Ausgabe — Di ge und lan, beverbot worden. Der P ren ug, roffen lebe! 1 praktiſchen Löſun Die Ur erſorgu noch Zu dieſer Klärung geniger ein abſoluter zie bisher hoben Kreditkoſten keiten machen. Unzweifelhaft führt Abwehrkampf gegen Ausſchaltungsverſuche fe einer reichlichen Kreditgewährung Tin ieſes Kredits halten aber ger falkulterenden Einzelhändler davon ab, dieſe Kredi lichkeiten voll aus D e der Banken und Bankiers(gege tig 8 eg an ſich niedriger als die K der Lie kredite, die nicht ellen 20—24 v. H. erreichen. Das Bankgewerbe hat ſich aber von der Gewährung von Perſonalkrediten an den C zelhandel in den letzten Jahren mehr und mehr zurück⸗ gehalten. Die Ueberſchätzung dinglicher Sicherheiten als Kreditunterlage hat weſentlich dazu beigetragen. Dabei wird oft überſehen, daß die vorhandenen Sachwerte des Einzel⸗ handels, insbeſondere ſein Warenlager, oft keine ge⸗ nügende Sicherheit, keinesfalls aber ein Maßſtab für das Ausmaß vertretbarer Kredite ſind. Kredite an den Einzel⸗ handel ſind ihrer Natur nach Perſonaolkredite, dle auf Grund der Verdienſtkraft des Unternehmens, nicht auf Grund eines großen, aber vielleicht unzweckmäßig zuſam⸗ mengeſetzten und ſchwer verkäuflichen Warenlagers gegeben werden ſollten. Eine stärkere Einſchaltung des Bankgewerbes in die Kreöltverſorgung des Einzelhandels ſetzt allerdings voraus, daß den Banken Maßſtäbe an die Hand gegeben werden, die ihnen die Prüfung von Kreditgeſuchen erleichtern. Solche Maßſtäbe ſucht die genannte Forſchungsſtelle zu zutwickeln. Der Einzelhandel braucht kurzfriſtige Kredite insbeſondere zur Finanzierung großer Teile ſeines Waren⸗ logers und des von ihm gewährten Kundenkredits. Aus der Lagerdauer der Ware, die in den einzelnen Zweigen und Belriebsformen des Einzelhandels zwiſchen 1 und 9 Monaten ſchwankt, ergeben ſich Unterſchiede des Kapi⸗ ſal⸗ und Kreditbedarfs. Die Hurchſchnittliche Lagerdauer 1 im Jahre 1992 in einigen Einzelhandelszweigen war de: 1 Monate Konſumuereine 1,5 Einheitspreisunternehmungen 1,419 Lebensmittel 2 Rund ſunkgerätes).2 Waren⸗ und Kaufhäuſer 2,„7 Tapeten„2 Drogen 465,0 Möbel 5,%0 Textilwaren 8,5 Schuhe 6 Bauartikel 6 Popier⸗ und Schreibworen 6,6 Kleineiſenwaren, Haus⸗ und Küchengeräte„1 Porzellan, Haus⸗ und Küchengeräte 7,5 Glas und Kriſtall 8 Uhren, Gold⸗ und Silberwaren 20 Aehnliche Anhaltspunkte liefert das Ausmaß des ge⸗ währten Kundendkredits, der in einigen Zweigen für den größten Teil des Umſatzes unentbehrlich iſt, in anderen bis zu ganz geringen Beträgen herabgeht. Der Anteil der reöltoerkäufe am Geſamtumſatz war in einzelnen Zwei⸗ gen folgender: ichſen für den Einzelhandel Zahl der 8 Belriebe ahr 2 ö Motorräder 7 e Klavie 19 1980 n 48 1981 7 13 1980 Bauart 25 1932 Kleineiſenwaren, Haus⸗ und Küchengeräte Der Umfang der einzelnen Branchen Kreditgewähr Au Bauartikel Kleineiſenwaren, Haus⸗ und Küchengeräte Glas und Kriſtall Porzellan, Haus⸗ und Küchengeräte Die Beachtung dieſer Maßſtäbe zuſammen mit einer ung der Rentabilität der kreditbeanſpruchenden Be⸗ triebe wirb das Riſiko einer Gewährung von Perſonal⸗ krediten an den Einzelhandel erheblich herabſetzen können. Es wird weiter herabgeſetzt werden, wenn eine laufende Kontrolle der Kreditverwendung erztelt werden kann. Durch Ueberwachung des Lagerumſchlags ſoll verhindert werden, daß der Händler Kredite zu einer übermäßigen Auffüllung des Warenlagers und damit Verringerung der Umſchlagsgeſchwindigkeit benutzt. Aehnlich müſſen bei der Finanzterung von Kundenkredit durch Fremdkapital das Ausmaß und die Sorgfalt dieſer Kreditgewährung und die Höhe der Kreditverluſte des Einzelhandels überwacht werden. Das Endziel einer billigeren Kreditverſorgung des Einzelhandels ſieht die Forſchungsſtelle in der Erzielung von Zinserſparniſſen, die auf lange Sicht zu einer Til⸗ gung des in den Betrieben arbeitenden Fremdkapitals Frankfurt lebhaft und feſt Auch die Wochenſchlußbörſe eröffnete in feſter Haltung, da von der Kundſchaft auf faſt allen Marktgebteten größere Betetlligung feſtzuſtellen war und auch die Spekulation ſich mit weiteren Mein ungs⸗ käufen anſchloß. Die Umſatztätigkeit war lebhaft. Alt⸗ beſitz ſetzten ihre Aufwärtsbewegung um 7 auf 881 v. H. fort, ferner lagen ſpäte Reichsſchuldbuchforderungen bei großen Umſätzen um 1 v. H.(92) feſter. Am Aktie n⸗ markt ſtanden heute Elektroaktien im Vordergrund, bei denen Kursbeſſerungen bis zu 3 v. H. eintraten. Lahy⸗ meyer etwa 6 v. H. Im Verlaufe hielt die feſte Tendenz, und auch die Umſätze blieben relativ lebhaft. Gegen den Anfang er⸗ gaben ſich neue Kursſteigerungen bis zu 1 v. H. Sehr feſt kamen noch Südd. Zucker mit plus 376 v. H. zur Notiz. Renten lagen ebenfalls ſehr feſt. Altbeſitz bis 89(plus 5% v..), Neubeſitz bis 14,10(plus 30 Pfg.). Die Er⸗ höhungen am Pfandbriefmarkt für Stadt⸗, Staats⸗ und Länberanleihen betrugen meiſt t v. O. Tagesgeld 3% v. H. Berlin abermals befeſtigt Das Publikum beteiligte ſich trotz des Wochenſchluſſes weiter recht lebhaft am Geſchäft, auch die Kuliſſe hielt ſich nicht zurück. Montan⸗ und Elektropapiere waren gefragt, Allg. Lokal u. Kraft erneut um 577 v. H. geſteigert, wobei die ſchon geäußerten Abſchlußerwartungen ſtimulkerend wirkten. Aber auch an den übrigen Märkten waren mit wenigen Ausnahmen gegenüber dem Vortag zum Teil ve⸗ achtliche Beſſerungen(bis—5 v..) feſtzuſtellen. Am Renten markte Altbeſitz weiter anziehend.— Am Geld markt trat in den Tagesgeldſätzen eine Verände⸗ rung zwar nicht ein, doch ſcheint ſich eine gewiſſe Verſtet⸗ fung bemerkbar zu machen, ſo daß zu dem geſtern äußerſt J Beſonders kurz, weil in vielen Fällen ein großer Teil bes Lagers aus Kommiſſionsware beſteht. RI DGD uno KER VERLAG SERLIN We 2 21 Das Waldweben ihrer Kindheit. Wächter kommt fragend zurückgelaufen. So gehen ſie weiter bis an die Lichtung. Ja, es muß ſchon Veilchen geben. Man riecht es.— Aber du lieber Gott, was iſt denn das? Quer über die Lichtung, die nach Nordweſten, der Betterſeite, offen iſt, hebt ſich eine Unmenge parallel laufender Fäden gegen den Himmel ab. Hat die Ueberlandzentrale hier eine neue Leitung gelegt? Davon wußte ſie gar nichts. Aber auch dann brauchte man doch nicht eine ſo unheimliche Zahl von Dräh⸗ ten] Oder ſollte Wolf etwa dies Drahtgeſpinſt ange⸗ legt haben, das im Winde ein feines, fernes Sum⸗ men wie von Grillenflügeln von ſich gibt. Argwöhniſch ſpäht ſie zu der Holzfällerhütte hin⸗ Aker, aus deren kleinen Fenſtern der helle Strahl ener elektriſchen Birne ſtrahlt. Nanu? Elektriſches Licht hier oben? Da ſitzt alſo Wolf in der grandioſen Ruhe dieſes ſernen Waldwinkels. Hier kann ihn freilich niemand ſüören, denn Hochkirch unterhält ſeit dem Tode des alten Vaters Block keinen Waloͤhüter mehr. Im Be⸗ burfsfalle wurde in leichter zugänglichen Revieren geſchlagen. a Mit einem Male ſchlägt Wächter an. Sein grol⸗ 155 Baß geht aber augenblicklich in laute Freu⸗ zen ndgebung über. Linde ſieht ihn nicht, hört aber eine galoppierenden Sprünge, und dann taucht er 9 Waldes rand auf, gefolgt von einer Geſtalt, die ig auf Linde zuſtrebt. Es iſt Wolf. 9„Rein Himmel— Linde, dul Mitten acht—“ begrüßt er ſie ganz aufgeregt. Wieſo? Es iſt höchſtens eben acht Uhr. Ich hatte 105 geſagt, daß ich komme. Du mußt doch morgen in er Frühe fort. Aber ſage mir um alles in der 15. denn das?“ Sie weiſt mit der auf di feht; 5 fündnislos. und ſieht ihn dabei ver e Wolf ſteht breitbeinig neben ihr, ſchiebt ft Hände in die Taſchen und erklärt gelaſſen:„Das mein Elektrizitätswerk.“ 5 in der genannten Satz von 4 v. H. ſchon nicht mehr anzukommen war. Im Verlaufe wurde es zunächſt etwas ruhiger, „Ja, der Verſuch einer neuen Methode, Elektri⸗ zität aus der Luft zu erzeugen, aus ihrer Bewegung zu gewinnen. Es funktioniert, du wirſt gleich ſehen. Ich arbeite ſchon bei ſelbſt erzeugtem Licht. Ja, ſiehſt du, das iſt alſo mein Geheimnis.“ „Wolf! Das grenzt ja ans Wunderbare! Wie biſt du bloß darauf gekommen? Oder darfſt du mir nichts verraten?“ „Ich darf ſchon. Die Sache iſt im Grunde ganz einfach. Erinnerſt du dich, wie wir als Kinder oft das Ohr an die Telegraphenmaſten gehalten haben und wunder welche Geheimniſſe in dem Summen und Brummen darin vermuteten?“ „Oh, ich weiß! Und das hat dich darauf gebracht? Iſt denn dieſes Summen der Strom?“ „Nein, Kind“, lachte Block,„direkt nicht. Paß mal auf: Aus der Phyſikſtunde weißt du ſicher noch, daß durch Bewegung eines Magneten in einer Drahtſpule Strom erzeugt werden kann. Dieſe vielen Drähte hier, die zwiſchen den beiden Maſten geſpannt ſind, münden bei ihren gefederten Aufhängeſpulen in Drahtſpulen und ſind innerhalb dieſer Spulen als Magnet ausgebildet. Durch die federnde Aufhän⸗ gung wird ekreicht, daß ſelbſt die kleinſten Luft⸗ ſchwingungen, die ſonſt gar nicht fühlbar ſind, in den Spulen einen elektriſchen Strom erzeugen. Dieſer Strom wird hier in dieſen blanken Sammelſchienen, die an den beiden Maſten herunterlaufen geſammelt und dann durch den Transformator hier in einen brauchbaren Gleichſtrom umgewandelt. Kapiert?“ „Aber Wolf, wie haſt du das bloß angeſchafft?“ „Ja, das ging natürlich nicht von heute auf mor⸗ gen. Um den Transformator anſchaffen zu können, bin ich allein ein halbes Jahr Taxe gefahren und war jedem Fahrgaſt dankbar, daß er mich ein Stück⸗ chen weiterbrachte.“ „Und du brennſt da in der Hütte wirklich hier er⸗ zeugtes Licht?“ „Klar. Sieh hier: Von jedem Maſt aus führt ein Kabel zur Hütte. Verbinde ich beide durch den Hebel an dieſem Maſt, ſo iſt der Stromkreis geſchloſſen und das Licht brennt.“ „Wo bleibt dann aber der Strom, wenn du die Woche über in der Stadt biſt?“ „Der geht nicht verloren. Mein Elektrizitätswerk, die Natur, arbeitet Tag und Nacht. Sobald ich den Hebel an den anderen dort umlege, ſo wird der dau⸗ ernd erzeugte Strom aufgeſpeichert.“ Linde iſt begeiſtert.„Stehſt du, ich habe es doch neulich erſt geſagt“, ruft ſie triumphierend,„daß aus deinen Plänen noch was wird. Läßt ſich das nun zuch in die Praxis umſetzen? Und welche Vorteile Seite“ Nummer 536 S darauf hin, daß weit⸗ e weiſt 8 on die Rentabilitäts⸗ dels erhöht nz ſteigert. und finanziell gut fundierten del ſehen deshalb Möglichkeiten zu einer Beſſer r Lage weniger in der Inanſpruch⸗ von Krediten als in der Wahrnehmung aller Bar⸗ 1+ t Teil— wie die Mit⸗ ˖ der Verfügung einem Umfang, der ihnen auch die er Großhandelsfunktionen aus eigener 1 Ein zer in über Eigenkapital in Uebernahme gewiſſ Kapitalkraft 5 Die A Einzelhandels, Bankkredite zu er⸗ langen t die Forſchungsſtelle für die Zukunft günſtiger an bisher. Ein einheitlicher Kontenrahmen für den geſamten E elhandel ſowie Einheitsbuchführungen für einzelne Iszweige verbunden mit dem monatlichen 2 der allmählich zu einer Betriebskon⸗ t werden ſoll, werden d Rechnungsweſen ls durchſichtiger geſtalten, die Maßſtäbe für das K 8 2 einer vertretbaren beſſern und T i den Trägern des Be ung von Kreditgeſuchen ern cheidung der Banken, die als Träger des Riſikos ſtets 1 Wort haben müſſen, nicht vorgegriffen werden. wird jedoch möglich ſein, ſie von der überflüſſigen und koſtenerhöhenden Verwaltungsarbeit zu entlaſten, die ing einer Fülle von ungenügend fundierten entſtehen Es wird ferner möglich ei den Banken das Riſiko der tatſächlich gewährten Kredite in engeren Grenzen als bisher zu halten. Bei der Gewährung kleiner und kleinſter Einzelhan⸗ delskredite, bei denen die Verwaltungskoſten am ſtärkſten ins Gewicht fallen, hat allerdings der Großhandel vor dem Bankgewerbe einen natürlichen Vorſprung, der aus ſeiner ohne Betriebsprüfung vorhandenen Kenntnis der Kreditfähigkeit der Einzelhandelsbetriebe erwächſt. Ge⸗ rade bei den kleinſten Betrieben und Kreditbeträgen wer⸗ den die Banken dem Großhandel ſeine natürliche Funktion editgewährung ver⸗ ergleichs eine Vor⸗ hen. Damit ſoll der ES te. Lebhaffer und fesfer Wochenschlug als Bankier auch in Zukunft kaum ſtreitig machen können. da vermutlich einige Glattſtellungen vorgenommen wur⸗ den, doch traten nach beren Erledigung bald wieder weitere Steigerungen ein. Am Kaſſamarkte überwogen heute ebenfalls wie⸗ der die Beſſerungen. An den varlablen Effekten⸗ märkten hielt die freundliche und lebhafte Grundtendenz bis zum Schluß an, ſo baß gegen den Anfang durch⸗ ſchnittlich Beſſerungen von—2 v. H. feſtzuſtellen waren. Allerdings gaben auch verſchiedene Werte auf Glattſtel⸗ lungen hin Teile ihres Tagesgewinnes wieder her, ſo Schuckert und Reichsbank(ſe minus), Geffürel(minus ). Ver. Stahl(minus 14). Nachbörſe freundlich. Man hörte Schlußkurſe eher wieder Geld. * Steuergutſcheine vom 18. Nov.(Eig. Dr.) Berlin und Frankfurt, Fälligkeit 1984 102; 1995 95,75; 1996 69,50; 1997 84,25; 1938 81; Verrechnungskurs 90,50. Nuhlges Gefreidegeschäff HBerliner Großmarkt für Getreide und Futtermittel vom 18. Nov.(Eig. Dr.) Wie zumeiſt am Wochenſchluß war das Geſchäft im Getreideverkehr heute ruhtger. Die Marktlage wies weiter einen ſtetigen Grundton auf. Das Angebot in Roggen war gering, die Forderungen lauteten erneut höher, wurden aber kaum bewilligt; auf geſtriger Baſis beſtand weiter Kaufluſt. Die Nachfroge nach Weizen hatte ſich nicht nennenswert beleben können, die Preiſe waren aber ziemlich gehalten. Roggenexport⸗ ſcheine wurden wieder höher bewertet. Am Mehl⸗ markte hatten ſich die Preisverhältniſſe für Roggen⸗ mehl etwas gebeſſert, Weizenmehl war vereinzelt für ſpä⸗ tere Lieferung gefragt. Das Geſchäft in Hafer und Gerſte hielt ſich in engen Grenzen. Die Preiſe waren kaum verändert. Weizenexportſcheine Nov. 148,25 Br., Dez. 148,75 Br., Jan. 150 Br. Roggenexportſcheine Nov. 124,25 Br., Dez. 124,25 Wert, Jan. 125 Geld. Amtlich notiert wurden: Märk. Weizen 190 ſtet.; dto. Roggen 157 ſtet.; Gerſte: Brau, feinſte neue frei Berlin gute 182—187 (168170); 189—195(ab 78—178) nmehl: 1 Bäcker 25,1526, 1 bis 22,20 ſtet.; Kleie: Weizen 11,50 bis 10,30 ſtet.; Erbſen: k Futter 19—22; Peluſchken 17—1 Ausſchl. Monopol⸗Zuſchlag notier Erdnußkuchen 10,30; Trockenſchnitzel 9,80— 9,90; Ertr. 8,40; dto. ab Stettin 8,60; 414,20; allg. 48 31 57 W 45 kl. Acker Leink 8 bohnen 17—18. 11 555. Ausſe ichen 12,20 bis 3,50 — Handels vecht⸗ liches Lief ſchäft: Feſtpreiſe) W 2 ges. Erzeugerpreis 178;'ö 3 181; W 4 183; Roggen N 2 143; R 9 146(Handel eis 148); R 4 148(150); Hafer, nicht notiert. * Rotterdamer Getreidekurſe vom 18. Nov.(Cg. Dr. Schu nß: Weizen lin Hfl. per 10, Kilo) Nov. 2,08, Jan, März 3,07%; Mai 3,15.— Mais(in Hfl. per Laſt Nov. 70,50; Jan. 58,25; März 58, Mei 57,50. * Liverpooler Getreidekurſe vom 18. Nov.(Eig. Dr.) Anfang: Weizen(100 lb.) Tendenz ſtetig; Dez. 4,5 ); März 2 Mai 4, 1 4,4786 (4,894); Mat 4,976(4,10%. * Magdeburger Zucker⸗Notierungen vom 18. Nov.(Eig. Dr.) Nov. 4,00 B 3,70 G; Dez. 3,90 B 8 4,10 B 3,80 G; Febr. 4,10 B 3,90 G; 3„20 B 4,00 G; Mai 4,30 B 4,20 G; Auguſt 4,70 B 4, Tendenz ruhig. Gemahl. Mehlis per Nov.⸗Dez. 31,40 u. 31,45 u. 91,50; Tendenz ruhig; Wetter regneriſch. * Bremer Baumwolle vom 18. Nov.(Eig. Dr.) Amerik. Univerſal Stand. Middl.(Schluß) 11,44. rpoboler Baumwollkurſe vom 18. Nov. Univer tand. Middl. An ang: 70 G; Jan.(34) .20 März 49 97; Mat 500; Okt. 505, Te por udenz ſtetig.—: Noy. 493; Dez. 402; (34) 493; Febr. 404; April 497; Mai 498; Juni 499; Juli 501; 8; Okt. 504; Jan. (35) 505; März 5; Okt. 518; Loco 513; Tagesimport! endenz ruhig und ſtetig. keiden, Nervenſchwäche, Schlafloſigzkeit uſw arig- Nerven räntertee Nr. 80 iſt don Tauſenden mit Erfolg gebraucht worden Anſtelle anderer aufregenden Ge (tränke morgens und abends kegelmäßig trinken. Erhält⸗ lich in der Apotheke zum Preiſe von.50 das Paget. Wenn nicht vorrätig, bitte ſchreiben Sie direkt an uns. an gleicher Zusammensetzung: Eilschseft vobi(200 75 E51..50 dle Fl. 1.— die pg Ktũuternatmule Philippsburg N 581(Baden) „Das iſt eben der ſpringende Punkt bei der ganzen Geſchichte. Billige Herſtellung iſt Trumpf. Stelle dir vor, dein Theater zum Beiſpiel wollte ſich ein⸗ Elek⸗ trizitätswerk der jetzt gebräuchlichen Art bauen, um ſeinen Strom ſelbſt zu erzeugen. Na, mit hundert⸗ tauſend Mark würden ſie da nicht auskommen. Auch mit zweien nicht. Da haſt du eine ganz primitive, aber klare Rentabilitätsberechnung. Um feſtzuſtellen, wie weit ich hier mit meiner primitiven Anlage gehen kann habe, ich da hinten eine ganz ſtarke Bogenlampe von tauſend Watt montiert. Nun, ſie könnte, von einem Elektrizitätswerk geſpeiſt, nicht beſſer brennen.“ „Das leuchtet mir ſelbſt ein“, verſichert Linde hochbefriedigt.„Wenn das was wird, Wolf— wenn es dir gelingt dieſe Anlage praktiſch auszuwerten—“ Wie ſie noch immer auf der nächtlichen Wieſe ſtehen, läßt der Werkſtudent ſeinen Blick von den mit ſeinen tiefſten Hoffnungen geladenen Drähten zu dem Mädchen an ſeiner Seite hinwandern. „Ja—“ meint er aufhorchend.„Was alſo dann?“ „Dann?“ Sie hebt den Kopf und vollendet zu⸗ ee„Dann biſt du ein gemachter Mann, Volf.“ Er lacht kurz auf, verſetzt einem Maulwurfshügel einen gedankenvollen Tritt und erwidert verbiſſen: „So? Macht der Erfolg den Mann? Er gibt ihm Geld in die Hand. Meinetwegen auch Ruhm in Geſtalt von Zeitungsartikeln und photographierenden Reportern. Macht das den Mann anders? Macht es ihn wertvoller? Beſtenfalls nicht übler. Ein Mann iſt und bleibt der, der er war.“ Es iſt nicht das erſtemal, daß ſie Wolf Block in dieſer Art ſprechen hört. Aber was er ſagt, bewegt ſie eigentlich ſeltſam in dieſer Minute. Sie ſieht zu ihm hin. Scharf umriſſen hebt ſich ſein Kopf von dem Fahlgrau des Himmels ab, eine ſchwarze Silhouette mit trotzig vorgeſchobenem Kinn, markant gebogener Naſe. „Warum ſtarrſt du mich ſo an? „Ich möchte wiſſen, wer du biſt.“ „Ich ſelbſt. Wer ſonſt?“ Er hatte recht. Ganz und nur er ſelbſt war er geweſen, ſolange ſie ihn kennt. Seit ſeinen Knaben⸗ jahren. Damals war es ein Knabe, der ſeine eigenen Wege ging; dann wurde der Jüngling, der ſie aus den Bahnen kindlichen Spiels in ſeine Gedanken und Ideen einführte. Und heute ſtand er mit ſeinen fünfundzwanzig Jahren vor ihr als Mann. Er ſelbſt. Mehr nicht. Keinesfalls weniger. Tapfer, ſtolz, Es iſt ſchon ſo.“ ehrlich, lehnte er eine eventuelle Wertſteigerung „Ja, das iſt ſo.“ Wie zur nachträglichen Beſtäti⸗ gung legt ſte die Hand auf ſeinen Arm.„Weißt du noch? Als man damals unſere beiden Braunen ausnahmsweiſe vor die Kaleſche ſpannte, mit blan⸗ ken Hufen und ſilberbeſchlagenem Geſchirr— er⸗ innerſt du dich?— ich hatte ſie bis dahin nur auf dem Acker geſehen— da fand ich, es wären doch ſehr ſchöne Pferde. Damals ſagteſt du: müſſen ſie erſt vor der Kutſche gehen, damit du das ſiehſt?“ „Das haſt du behalten?“ fragte er lächelnd. „Ja, ſo was habe ich immer behalten. Obwohl ich erſt öreizehn war. Gute Raſſe verleugnet ſich niemals, ſagteſt du.“ „Ich weiß nicht mehr. Aber wahr iſt's ſchon.“ „Das habe ich damals eingeſehen. Es hat mich beſchämt, weißt du. Und ich habe es niemals ver⸗ geſſen.“ Wolf nimmt die Mütze ab und ſtreicht mit der flachen Hand über den Scheitel. „Na ja“, macht er tiefſinnig. Ich dachte neulich noch daran, als Ruth, meine Freundin— oder doch gute Bekannte— zu mir ſagte, uns Frauen fehle es mitunter an innerem Augen⸗ maß. Wir urteilen zumeiſt nach dem Aeußeren und ich ſei in manchem überhaupt keine Frau.“ „Sie quatſcht. Aber von ihrem Standpunkt aus mag was Wahres dran ſein. Ich denke, jeder weiß von ſich, was er iſt. Kommſt du noch einen Augen⸗ blick mit hinein?“ Sie gehen auf die Hütte zu. „Mein Wochenend⸗Biwak“, ſtellte er ihr den Raum vor. So ſieht er auch aus. Eine Pritſche mit Woll⸗ decken, ein Tiſch, über dem die elektriſche Birne brennt und Bücher, Zeitungen und beſchriebene Bo⸗ gen beſcheint. Wolf rafft ſie ſorglos zuſammen und bietet ihr den Stuhl an. „Ich wollte ſowieſo Abendbrot eſſen. Darf ich dich dazu bitten?“ fragte er und lachte vor ſich hin. „Ja bitte. Ich habe regelrechten Hunger.“ Sie drückt ſich ſo primitiv aus, wie es in dieſer urwald⸗ mäßigen Situation richtig iſt. Es gibt Schwarzbrot und Eier, die er auf dem kleinen Kanonenofen brät. ich konnte mir vorſtellen“, meinte die roman⸗ tiſche Sängerin, während ſie ihm nachdenklich zuſieht, „wenn man hier ſo lebt— ganz allein oben im Wald, ohne Bühne, ohne Schminke, alles einfach, echt und wahr— daß das wohl ſchön ſein könnte.“ „Om“, meinte Wolf, und ſchüttelte ſeine Pfanne „Aber nur, wenn man gezeigt hat, daß man auch an⸗ 5 kann. Jedenfalls müßteſt du dann die Eier raten. ſeiner Perſon durch den Erfolg ſeines Denkens ent⸗ hat die Anlage gegenüber den Elektrizitätswerken?“ ableiten e! N 5 eee, b 58 8% Bulli Age undfsgen beschwerden ſchieden ab. „Denkſt du, ich kann das nicht?“ (Fortſetzung folgt) Hoch fe def Mahgeit N og ner betten uf O 16. Seite Nummer 536 Reue Mannheimer Zeitung/ Sountags⸗Ansgabe Samstag, 18. Nov. Sonntag, 19. Nov. 1939 Zur Arheitshes fachmann und nicht Pfuscher Bei den meiſten Störungen am Automobil wird nur der erfahrene Fachmann die Urſachen zu dem vorliegenden Schaden feſtſtellen können. Es iſt von ausſchlaggebender Wichtigkeit, die Urſache einer Stö⸗ rung zu finden, denn nur dann kann deren Wieder⸗ holung ſicher verhindert werden. Dem Auto⸗Fach⸗ mann ſtehen die notwendigen Behelfe, die erforder⸗ lichen Spezialwerkzeuge u. Apparate zur Verfügung, um eine ſachgemäße Reparaturarbeit durchführen zu können. Man iſt in der Lage, die Ausgaben für Reparaturen ganz bedeutend zu reduzieren, wenn man ſchon beim Beginn eines Schadens dieſen be⸗ heben läßt und nicht wartet, bis der Defekt größeren Umfang angenommen und auch andere benachbarte Teile in Mitleidenſchaft gezogen hat. Viele Wagenbeſitzer ſuchen größere Ausgaben da⸗ durch zu umgehen, daß ſie die Inſtandſetzungsarbei⸗ ten einem ſtellenloſen Monteur oder Chauffeur über⸗ geben. Haſt du, lieber Leſer, in einem ſolchen Fall irgendwelche Garantie, daß dein Arbeitnehmer auch die notwendigen Kenntniſſe beſitzt, die zu einer Auto⸗ reparatur erforderlich ſind? Und biſt du dir bewußt, daß du durch ein ſolches Vorgehen, mit dem du doch lediglich einige Mark ſparen willſt, die Schwarzarbeit unterſtützeſt und dem ſteuerzahlenden Handwerk den Verdienſt entziehſt? Haſt du dir ſchon einmal über⸗ legt, welchen Gefahren du dich mit deinem Sparen ausſetzeſt? Das Kraftfahrzeug ſtellt ein kompliziertes Ma⸗ ſchinengetriebe dar, das immer wieder kontrolliert und geprüft werden muß, um unerwartet auftretende Reparaturen zu vermeiden. Man überwacht ſonſt jede maſchinelle Anlage, wie Kraftanlagen, Gas⸗ und Elektrizitätserzeuger, Pumpwerke uſw. und man fin⸗ det es ſelbſtverſtändlich, daß man Uhren, Telephon, Radio uſw. bei der geringſten Störung fachmänniſch prüft, nur das Auto, das noch einen verhältnismäßig hohen Wert beſitzt, glaubt man ungeſtraft vernach⸗ läſſigen zu dürfen. Die verantwortungsbewußte Autodienſtſtation wird z. B. auch dem Luftdruck und der Federung ihre volle Aufmerkſamkeit ſchenken und dadurch einer vor⸗ zeitigen Abnützung aller Wagenteile die Spitze bie⸗ ten. Durch Kontrolle des geeigneten Luftdruckes er⸗ reicht man allein ſchon einen verhältnismäßig ruhigen Gang des Fahrzeuges; die kleinen Stöße, die ſich in Form von Schwingungen auf das Fahrgeſtell über⸗ tragen, können zum größten Teil von den Gummi⸗ reifen aufgenommen werden. Das übrige hat eine Dei prorppfer, fechrner misch richtig gewählte Federung und der doppelt wirkende Stoßdämpfer zu übernehmen. Aufgabe der Auto⸗ dienſtſtationen iſt es, für eine ſachgemäße Federung und für eine richtige und gleichmäßige Einſtellung der Stoßdämpfer zu ſorgen. Die gewiſſenhafte Werk⸗ ſtätte wird auch die Karoſſerie ſtändig kontrollieren, die von den meiſten Fahrern vollſtändig vernach⸗ läſſigt wird. Man glaubt vielfach, daß die Karoſſerie lediglich zu waſchen und abzuledern iſt. Aber der Kurbelmechanismus der verſenkbaren Fenſter, die Windſchutzſcheibe, die Türſcharniere, die Türſchlöſſer uſw. müſſen ebenfalls ſtändig geprüft werden. Mögen dieſe wenigen Zeilen dazu beitragen, daß die Kraftfahrer ihre Fahrzeuge immer wieder einer fachmänniſchen Prüfung und Inſtandſetzung unter⸗ ziehen laſſen und dabei nur zum bodenſtändigen Handwerker gehen. im Kraftfahrzeug-Gien Geh nur in eine gut geleitete Reparaturwerkstatt 1 Boxe oder Sammelraum! Der Autobeſitzer, der ſeinen Kraftwagen in einer Garage unterſtellt, gibt nach ſeiner Anſicht das Fahrzeug dem Inhaber der Garage in Verwahrung. Dieſe Anſicht iſt, ſoweit es ſich um eine Verwah⸗ rungspflicht des Vermieters handelt, aber nur für wenige Ausnahmefälle zutreffend. Bei Großgaragen muß der Mieter einer Boxe in der Regel ſchon bei der Einlieferung eines Kraft⸗ wagens einen Revers unterſchreiben, demzufolge der Vermieter ſede Haftung für Feuerſchäden u. dgl. ablehnt. Der Garageninhaber vermietet le⸗ diglich dem Kraftfahrzeugeinlieferer zu einmaligem oder längerem Gebrauche einen verſchließbaren Unterſtellraum. Es iſt dabei belanglos, ob dem Mie⸗ ter die Schlüſſel dieſes Raumes ausgehändigt werden Kranke Wagen im Operationssaal Zr Ausftirrurig Sôrnflicher Reperefurerbeifer r personen- und Lastwagen aller Fabrikaie Sr, inciwvidueller Pedier um uud Pilligsfer Zeitgern äber Perechrwurig errpfiepuf sich Ferhsprecher Nr. 542 21— HpfSilun Grobreperafur Wer ksfStfe Garage 5 oder ob das Verſchließen und Oeffnen der Boxe von einer Bedienungsperſon vorgenommen wird. Ehenſo ſpielt es keine Rolle, ob bei Auslieferung des Ga⸗ ragenſchlüſſels an den Mieter der Vermieter noch über einen Reſerveſchlüſſel verfügt, der ihm das Betre⸗ ten des vermieteten Raumes zwecks Reinigung oder im Falle der Gefahr zwecks Sicherſtellung des unter⸗ geſtellten Wagens ermöglicht. Auch die in den Ga⸗ ragen⸗Vertrag eingeſchloſſenen Nebenleiſtungen, wie Beleuchtung des Raumes, die Abgabe von Waſſer zur Raum⸗ und Fahrzeugreinigung und endlich die Raumheizung ändern in keiner Weiſe den. Miet⸗ charakter. Als geſchloſſener Einzelraum iſt auch ein mit Drahtgitter umzäunter Platz in einer Halle anzu⸗ ſehen, der durch eine Gittertüre verſchließbar iſt. Dieſer Umſtand bedarf beſonderer Hervorhebung, weil durch das Drahtgitter hindurch Beſchädigungen am Wagen vorkommen können und bei ausbrechen⸗ dem Schadenfeuer die Gitterwände keinerlei Schutz bieten. Der Autoeinlieferer mietet alſo in jedem der gekennzeichneten Fälle nur eine beſtimmte, ab⸗ geſchloſſene Fläche. Jedes weitere Riſiko geht zu ſeinen Laſten. Die Sachlage ändert ſich dagegen, wenn bei vor⸗ ütbergehender Unterſtellung eines Kraftwagens die⸗ ſer in einem dem Garagenbeſitzer gehörenden Sam⸗ melraum, in welchem die einzelnen Wagen alſo ohne trennende Wände nebeneinander parken, eingeſtellt werden. Hierbei trifft den Garagenbeſitzer, der auch allein die Schlüſſel des Raumes verwahrt, eine ge⸗ ſteigerte Ueberwachungspflicht. Seine Aufgabe iſt es, dafür zu ſorgen, daß die in dem Sammelraum ein⸗ geſtellten Fahrzeuge durch neu hinzukommende, ran⸗ gierende oder ausfahrende Wagen nicht beſchädigt werden, ferner muß er darauf achten, daß unbefugte Entnahme, unbefugte Inbetriebſetzung, überhaupt jede Veränderung an dem eingeſtellten Wagen un⸗ terbleibt. Die reine Raummiete erweitert ſich in dieſem Falle zu einer Verwahrungsgebühr. Der Vermieter iſt berechtigt, die Unterſtellgebüh⸗ ren von dem Eigentümer des Kraftwagens zu for⸗ dern und er iſt berechtigt, die Herausgabe des Wa⸗ gens von der Bezahlung abhängig zu machen. Ne⸗ benfächlich iſt dabei, ob das Fahrzeug von dem Eigentümer ſelbſt oder von einem Dritten unter⸗ geſtellt wurde. Ing. J. Vorteile die wir bieten: „Schmlerdlenst nach Vorschriftstatlon“ der Vacuum-Ol Comp. Spe- ſal-Abschmlergeräte Spezlalwagenheber fer Schwingachser. 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W. rbe . 46 von nſo Ga⸗ ber tre⸗ der ter⸗ Ga⸗ wie zur die iet⸗ mit tzu⸗ iſt. ing, igen hen⸗ Hutz dem ab⸗ zu 17 . e Samstag, 18 — Das Vorfahrtsrecht noch zeitgemäß! Vorschläge zur Beseitigung von Zweifelsfällen Auch die Verkehrsvorſchriften können auf die Dauer nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn ſie den ſtändig wachſenden Erforderniſſen der Praxis immer erneut angepaßt werden. Außerdem müſſen Ver⸗ kehrsvorſchriften einfach ſein. Sie dür⸗ fen zu ihrer Befolgung kein Spezialſtudium erfor⸗ dern. Die Zahl der Zweifelsfälle muß auf ein Mi⸗ nimum beſchränkt bleiben. Wenn man ſich daraufhin das zur Zeit geltende Vorfahrtrecht näher anſieht, ſo kommt man nicht umhin, feſtzuſtellen, daß dieſes gerade in bezug auf Zwiſchenfälle mancherlei zu wünſchen übrig läßt. Die Beſtimmungen über das Vorfahrtrecht lauten nämlich: „An Kreuzungen und Einmündungen von Wegen hat das von rechts kommende Fahrzeug die Vor⸗ fahrt; das auf einem Hauptverkehrswege ſich be⸗ wegende Fahrzeug hat die Vorfahrt gegenüber dem aus einem Seitwege kommenden Fahrzeug. gilt nicht, wenn durch einen Polizeibeamten im Ein⸗ zelfall eine andere Regelung getroffen wird. : Dies Hauptverkehrswege ſind: a) die als Fernuverkehrsſtraßen bezeichneten Wege. p) die Wege mit Gleiſen für Schienenfahrzeuge, () diejenigen Wege, die von den Polizeibehörden als Hauptverkehrswege oder als Verkehrs⸗ ſtraßen erſter Oroͤnung beſtimmt und die als ſolche gekennzeichnet ſind, d) außerhalb geſchloſſener Ortsteile auch diejeni⸗ gen Wege, die nach den tatſächlichen Verkehrs⸗ veshältniſſen als Hauptverkehrswege anzu⸗ ſehen ſind. Alle übrigen Wege ſind Seitenwege. Der Grundgedanke dieſer Vorfahrt⸗Beſtimmun⸗ gen iſt zweifellos richtig. Das aus einer Haupt⸗ ſtraße ſich bewegende Fahrzeug ſoll nicht durch jedes von rechts aus einer Nebenſtraße einbiegende oder kreuzende Fahrzeug zum Abſtoppen gezwungen oder in Gefahr gebracht werden. Was ſind Hauptſtraßen bzw. Hauptverkehrswege? Die Kennzeichnung als Fernverkehrsſtraße iſt nicht immer ſofort erkennbar oder eindeutig. Das Vorhandenſein von Gleiſen, die vielleicht gar nicht benutzt werden, kann auch eine Nebenſtraße gegen die Abſicht des Geſetzgebers zu einem Hauptverkehrs⸗ weg machen. Durch dieſe Beſtimmung kann in Großſtädten die Zahl der Hauptverkehrswege ſo groß werden, daß ein Vorfahrtrecht praktiſch. illu⸗ ſoriſch wird. Die Kennzeichnung als Haupt⸗ vexkehrsweg bzw. ⸗ſtraße erſter Oroͤnung kann nicht immer ſo ins Auge fallend angebracht werden, daß jeder Fahrer die betreffenden Zeichen unbedingt ge⸗ ſehen haben muß. Zahlreich ſind infolgedeſſen die Fälle, in denen ein Zweifel beſteht, ob die kreuzende Straße übergeordnet iſt oder nicht. — Wagen dieses Iyps wurden Nr Fernsprecher 424 33 und 43715 Selten hett ein neuer Kraftwyagen- yp schon vom ersten Tag seines Erscheinens an so großes Auf. schen erregt, so einmüiige Be- wunderung gefunden wie die WANDERER- Sechszvlinder mit Schwingachse. Tausende von wenigen Mondten im In- und Ausland zum Verkehr zugelassen und zeugen durch ihre einzig- artigen Fahr eigenschaften. ihre Zuverlässigkeit und vor- bildliche Schönheilf für die un- bestriftene Uberlegenheit bester deutscher Werlarbeitl ab RM 4660. „ Bb Wer k Woſt& Diefenbach. Mannheim, Friedrichsfelder Stiage 81 Hier alſo muß Klarheit geſchaffen werden. Es darf nicht erſt eine Ueberlegung notwendig ſein, wenn zwei Fahrzeuge zu gleicher Zeit eine Straßen⸗ kreuzung erreichen. In den Vereinigten Staaten gibt es ein Verkehrsſchild, das uns noch fehlt. iſt ein Stoppzeichen, das dem Fahrer befiehlt, an der nächſten Straßenkreuzung einen kurzen Mo⸗ ment zu halten. Ein ſolches Zeichen wirkt ſich in zahlreichen Fällen, in denen eine Nebenſtraße un⸗ erwartet von einer Hauptſtraße gekreuzt wird, un⸗ fallverhütend aus; desgleichen in den Fällen, wo die Frage, ob Haupt⸗ oder Nebenſtraße, nicht ſofort zu erkennen iſt. Man braucht aber nicht in allen Zwei⸗ felsfällen ſoweit zu gehen, daß man von dem aus der Nebenſtraße kommenden Fahrzeug verlangt, zu halten. Ein Strich— quer über den Fahrdamm der Nebenſtraße und zwar unmit r an der Kreuzung gezogen— oder ſonſt ein ohne weiteres erkennbares Straßenzeichen, würde jeden Fahrer ſofort darüber aufklären, daß er an dieſer Stelle kein Vorfahrts⸗ recht beſitzt und würde ebenſo wie das Stopp⸗ zeichen— erreichen, daß Zweifel und Irrtümer erſt gar nicht aufkommen können. Dies Unbeſorgt kann jetzt der auf einer Hauptſtraße oder ſonſt einem Hauptverkehrswege befindliche Fahrzeuglenker ſein Tempo beibehalten, ohne an je⸗ der unüberſichtlichen Kreuzung trotz aller Beſtim⸗ mungen über das ihm zuſtehende Vorfahrtrecht vor⸗ ſichtshalber doch lieber abzuſtoppen und trotz alledem einen Zuſammenſtoß doch noch befürchten zu müſſen. Neue Mannheimer Zeitung Sonntags⸗Ausgabe 17. Seite/ Nummer 5368 Schwarzarbeit 1. Schwarzarbeit im Sinne des Handwerks und der Induſtrie bedeutet die Ausführung von gewerb⸗ lichen Leiſtungen durch Perſonen, die ihr Gewerbe nicht ordnungsmäßig angemeldet haben. 2. Schwarzarbeit im Sinne der Sozialverſicherung und der öffentlichen Fürſorge iſt die Uebernahme bezahlter Arbeit bei gleichzeitiger mißbräuchlicher Inanſpruchnahme öffentlicher Unterſtützung. 3. Schwarzarbeit tritt ſowohl allein als auch zu⸗ ſammen in beiden Erſcheinungsformen auf; im letzteren Fall ſind die damit verbundenen Schäden und Nachteile beſonders groß. Schwarzarbeit hat zur Folge: 4. Gefährdung der Exiſtenz des Handwerks und der Induſtrie durch völlige Verſchiebung der Wett⸗ bewerbsgrundlagen, Schädigung der Sozialverſiche⸗ rung und der öffentlichen Fürſorge durch Beitrags⸗ ausfall und ungerechtfertigte Leiſtungen, Minderung des Steueraufkommens durch Steuerhinterziehung, Vergiftung der öffentlichen Moral, denn ſie iſt Be⸗ trug, geboren aus ſchnödem Eigennutz oder Gedan⸗ kenloſigkeit, verbunden mit einem falſch verſtande⸗ nen ſozialen Mitgefühl. 5. Wer Schwarzarbeit vergibt oder ausführt, ver⸗ ſündigt ſich gegen die Allgemeinheit, denn er nimmt Menſchen Verdienſt und Brot, die auf ihrer Hände Arbeit unbedingt angewieſen ſind. 6. Schwarzarbeit unterwühlt mit das Gefüge des Staates, ihre zielbewußte Bekämpfung iſt daher eine ſtaatspolitiſche Notwendigkeit. 7. Schwarzarbeit iſt Sabotage am Wiederaufbau⸗ programm der deutſchen Reichsregierung, denn ſie Der Chirurg an der Arbeit Kolben. 2 — für Automobil- u. Motorrad-Zxinder-Sonlelferef und Kolbenfabrikation, Kurbelwellenschleſfen. Zum Einbau von Kolben findet nur erstklassiges Material Verwendung wie. Nelson-Honalite-Kolben, Alusil-K..-Kolben, Nüral-Kolben, Guß In amerikanische Wagen werden nur Original- Amerikanische Grau- gu-, Lynite und Nelson Bonalite- Kolben eingebaut. Spezialmaschinen. Ventilkegel. Kolbenringe, Lager. Sämtliche auto- mechanische Reparaturen wie Schleifen von unrund gelaufenen Wellen aller Art, Neuanfertigung von Lagern usw. werden bei mir ausgeführt. Neinrieh Abend, Ludwigshafen 3. Rh., Bismarckstraße 23/ Tol, 601 92. Ventilbearbeitung auf N W Spezial⸗Reparaturwerkstãtte in Garage Bif Zz Karosserie- und Wagenbau Auto- Frischſuſtheizung Robert BifZ Auſo- u. Nioforrad zubehör nur im führenden Spezlalheaus kaufen Kolbenringen Kolbenbolzen Lamellenringe Schneekeſſen, Kühlerhauben, Aufoheizungen bedeutet Fortbeſtand, nicht Bekämpfung und Beſein tigung der Arbeitsloſigkeit. 8. Bekämpfung der Schwarzarbeit iſt Arbeitsbe⸗ ſchaffung, denn ſie wandelt geſetzwidrige in geſetz⸗ mäßige Arbeit um. 9. Gemeinnutz geht vor Eigennutz! Nur aus die⸗ ſer Grundeinſtellung heraus kann und wird die Schwarzarbeit endgültig überwunden werden. 10. Deutſcher, denke daran! Sei auch du Mitarbei⸗ ter in dieſem Kampf! Auto- Kleinigkeiten Das erſte Auto mit Steinkohlenfenerung Durch Chikago iſt kürzlich das erſte Perſonen⸗ auto der Welt mit Steinkohlenfeuerung gefahren. Im Gegenſatz zu den Erwartungen wurden die Paſſanten durch üblen Geruch oder durch Qualm nicht beläſtigt. Bei einer Probefahrt des Erfinders John L. Cerichen aus Virden im Staat Illindis wurde eine Geſchwindigkeit von 93,5 Kilometer per Stunde erreicht. Verbot gefährlicher Kühlerfiguren in Dänemark Nach einer neuen Verordnung dürfen an Kraft⸗ wagen keine Kühlerfiguren mehr angebracht ſein, die durch ihre Form, Anbringungsweiſe oder infolge ihres Materials im Fall eines Unfalls eine beſon⸗ dere Gefahr bedeuten. Fahnenſtangen dürfen nicht zum Schmuck des Kühlers benutzt oder ſo angebracht werden, daß hierdurch bei Unfällen ein erhöhtes Ge⸗ fahrenmoment entſteht. Es iſt aber zuläſſtg, Fahnen⸗ ſtangen aufzuſtellen, jedoch nur dann, wenn ihr fref⸗ ſtehendes Ende mit einem Schutzknopf ausreichender Größe verſehen iſt. Autotreibſtoff aus Kartoffeln Wie aus Dublin verlautet, iſt es gelungen, aus Kartoffeln einen brauchbaren Auto⸗Treibſtoff herzu⸗ ſtellen. Die Regierung beabſichtigt, dieſen neuen In⸗ duſtriezweig zum Monopol zu erklären. Die Her⸗ ſtellungskoſten ſollen ſich auf nur etwa 7 Pfg. je iter ſtellen. Autobrille mit Scheibenwiſcher Eine engliſche Motorrad⸗Rennfahrerin hat ſich eine Autobrille zugelegt, oͤeren Gläſer mit je einem kleinen Scheibenwiſcher verſehen ſind. Der Antrieb der beiden Wiſcher erfolgt durch ein Propellerchen, das durch den Gegenwind in Bewegung geſetzt wird. Neue Maßnahmen zur Förderung der franzöſiſchen Autbausfuhr Es verlautet, daß die franzöſiſche Regierung zur Förderung der heimiſchen Automobilinduſtrie beab⸗ ſichtigt, die nach dem Ausland verkauften Wagen von allen direkten und indirekten Steuern zu befreien. Dadurch würde es möglich ſein, die Exportpreiſe ganz erheblich zu ſenken. Ju Vorteil wenn Sie 0 Große Fabriklager in: Bremsbeläge Venfilkegel Hardyscheiben Zylinderkopf- Zahnkefſen dichiungen Glysanfin-Dixol 4000 Arxlikel sowie alle andern Winferarfikel AIO, u. Bauspenglerei Automobilzubehör Maefele 172 27⁰ 74 Alles für Opel-Zenim dienst Amerikanersfr. 33 04. 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