eue eimer Jeil Einzelpreis 10 Y ende ignis ella 5 einungsweiſe: Täglich 2mal außer Sonntag Bez: 2 Töhlich 1 monatlich.08 Mk und 62 Pfg. Tragerlobz 1 7 Anzeigenpreise: 32 mm brekte Kolonelselle 40 Pie. mm bret belhäftsſtellen abgeboln.25 Mk., durch die Post.70 Mk. einſchl. enela 2 II El eL Reklameszeile.50 Mk. Für tm Voraus du bezahlende Familien- und 5e Voſtbeſ.⸗Geb. Hierzu 72 Pfg. Beſtelgeld. Abbolſtellen: Wald⸗. 0 e 178. f eee 0 12 Kronprinzenſtr. 42 Schwetzinger Stt 4. 1 2 2 5 Vergleichen oder Zahlungsverzug wird keinerlei Nachlaß gewährt, LI ob rose 1 e A e Verlag, Schriftleitung u. Hauptgeſchäftsſtelle: R 1,-6. Fernſprecher: Sammel⸗Rummer 24951 Keine Gewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, au beſonderen U 98. ger Straße 1 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 17590— Drahtanſchrift: Nemazeit Mannheim Plätzen u. für fernmündlich erteilte Aufträge. Gerichtsſtand Mannheim bend⸗Ausgabe— . be 8 Montag, 11. Dezember 1933 144. Jahrgang— Nr. 574 — f Woche achlti 2 72* 74 ade Hatz 5 N N 8 1 6 5 1 N der ö ö 8 1 8 0 8 A. On. 8 5 4 . — N 550 70 1 tiſche Red rammatiſche 4 1 i a I Veldewirſſcaate miner Köpfe vom Tage e ene Reichswirtſchaftsminiſters* Mannheim, Il. Dez, — Meldung des Wolff⸗Büros 5 In der Nacht zum heutigen Montag kehrte der — Berlin, 11. Dez. 5 8 Kreuzer„Köln“ von ſeiner 12 monatigen ö 1 3 9 i 18landsreiſe Wilhelm zurück. Das 5 der Rieihswirkſchaftsminiſter Dr. Schmitt ſorac 8 b ich 25 dei d ee e beute vormittag vor der in⸗ und ausländiſchen 9 85 e. 1 gieſe. Der Miniſter führte u. a. aus: Als ich bei hat, während es die fremden Gewäſſer des Auslandes f N 18. 5 55 0. 8 der Fer die e Wend it⸗ Antritt meines Amtes zum erſtenmal zur Preſſe e 75 lter Ad eile 9 9915 prach, erklärte ich als meine vordringlichſte Aufgabe, ſpaniſchen Hafen Vigo 99 ſic für das Ein⸗ 90 i 5 g Bech 0 85 5 r 85 e eiiien in Beſchäf tigung du treffen in der Heimat durch eine gründliche Ueber⸗ a durch die Durchführung. holung ſchön machte. Wenn von dieſem Schulkreuzer . eee eee 15 0 915 der lange Heimatwimpel flattert, dann hat das einen 5 e. e ganz beſonders tiefen Sinn, denn eine ſolche Heim⸗ ſhaftsbelebung. Gleichzeitig wurde im Einvernehmen in die Hei die inzwiſchen im Zeiche g 1 1 255 b kehr in die Heimat, die inzwiſchen im Zeichen nit dem Führer die Parole ausgegeben, daß bis auf. j NI 9 B b ines nelleres die Durchführung des ſtä n d chen der nationalen Wiedergeburt ſteht, hat noch keiner dier, lufbaues. zu rü cgeſt 21kt ede 8911 die unſerer Auslandskreuzer erleben können. Zwiſchen ſelen. N R he kän 5 e Abſchied und Wiederſehen liegt für die junge Mann⸗ enen Wirtſchaft zur Ruhe käme und Vertrauen in die Zu⸗ ſchaft an Bord der„Köln“ eine deutſche Schick⸗ dier, 3 gewänne. Ich war mir dabei durchaus be⸗ ſals wende. 1 a 3 hafft pußt, daß ich damit zwar die Zuſtimmung vieler 55 l„„ o ft n Erwerbsleben tätiger Menſchen finden würde, In der Hauptſache hat die„Köln“ Kadetten an lut⸗ laß ich aber auch manchem, der eine große ſeeliſche, Beneſch, Dr. Kurt Schmitt. Titulesen, Bord, wie es ſtets bei dieſen zu Schulungszwecken iter geſtige und faktiſche Abkehr von der bisherigen der tſchechiſche Außenminiſter. Reichswirtſchaftsminiſter. Rumäniens Außenminiſter, unternommenen Fahrten der Fall, ittel. Airſſchaft und insbeſondere deren Form erwartet der Welt lernt man am beſten See und u Leben batte, zunächſt eine Enttäuſchung bereiten mußte. a deshalb muß jeder Jahrgang des Offiziersnachwuch⸗ lvertrleh. 4 ſes eine große Auslandsreiſe mitmachen. Die„Köln“ pr. 431 K. Wo ſtehen wir nun heute? Ich glaube heute 2 hat auf großer Fahrt in zwölf Monaten eine große nehr denn je an unſeren wirtſchaftlichen Er⸗ er II ung von ex un er an Schleife gefahren, über Indien, Auſtralien, Südſee, . 0 55785 8 Japan, China und Celebes nach dem Roten Meer, — 0.1 lung in den letzten onaten zeigt eine f g 5— 8 88 dem Suezkanal, dann durch das Mittelmeer mit Be⸗ — finde ſelige, wenn auch noch nicht alle Gebiete um⸗ Der Reichswirtſchaftsminiſter über den neuen Geiſt der Wirtſchaft ſuthen in Italien und Spanien und ſchließlich von 14 uhr ſaſende Beſſerung. Entſcheidend iſt, daß im a 28 8. 8 dort heim nach„Wihaven“, wie es in der Reichs⸗ r Pfändg Ganzen genommen ein unverkennbarer Fort⸗— Jena, 10. Dezember. Stück eigenes Land, einen Garten oder ein Häuschen marine heißt. Die Kadetten der„Köln“ haben in tel, Weſß, ſchritt zu verzeichnen iſt. 95 Wie bereits kurz gemeldet, veranſtaltete hier der[zu erwerben. Aus dieſer Zeit weiß ich, Vigo den ſchriftliczen Teil ihrer Fähnrichsprüfung ung ſtatt, a. ſelbſt w un man in notwendiger Selbſtkritik eichsverband der Deutſchen Verſicherungs⸗General⸗ welch ungeheure, ja, einzigartige Kraft in abgelegt, und nun machen ſich allmählich alle an Bord eihamt. dirft Muwiewel die Belebung auf agenten(RVG) und der Reichsbund der Deutſchen dieſem Arbeits⸗ und Tätigkeitswillen, in die⸗„landfein“ für die deutſche Heimat. fentliche Maßnahmen zurückzuführen iſt, kann man is(RB eine gemeinſame Tae ſem 1 15 einzelnen Menſchen Der Kreuzer„Köln“ hat damit ſeine erſte öh erkreulicherweiſe feſtſtellen, daß dieſe gewiß mit⸗ gung auf der ſie ſich zum ae serkend des Bere 1„%%„ bee e„Examens⸗ rungs⸗Außendienſtes(RBA) zuſammenſchloſſen. Im Ich weiß auch, daß gerade in dieſem Punkt der deutſche ſchiff“ abſolviert. Das Schiff lief 1928 in Wil⸗ — rende echte Beſſerung vorliegt. euer Glaube, neue Hoffnung Platz greifen. rechen und daß vielleicht auch die Beſſerung zu ewg einem Drittel durch ſie hervorgerufen iſt, daß aber in der Hauptſache eine wirklich weitverbreitete, ius vielen Aederchen ſtrömende und, was entſchei⸗ bend iſt, aus der Wirtſchaft ſelbſt kom⸗ Für das uſcheidenſte aber halte ich, daß überall im Lande her Kleinmut zurückgegangen iſt 2 ie Mitſchaſtsfront iſt in Bewegung gekommen. Auf dieſer mühſam errungenen Baſis muß nun weitergebaut werden. Was ſind dabei die entſcheidenden Geſichtspunkte? Zunächſt haben wir auch für die Zukunft, und zwar ncht nur für den bevorſtehenden Winter, aufgrund let bereits beſchloſſenen Arbeitsbeſchaffungsmaß⸗ nahmen eine poſitive Unterſtützung im Kampf gegen die Wirtſchaftskriſe zu erwarten. Mehr und mehr muß nun aber in den Vordergrund treten, daß unfere Airtſchaft von ſich aus eingeſchaltet wird. Hier hielt die von mir wiederholt hervorgehobene Frage her Wirtſchaftlichkeit, der Kalkulation und Rentabi⸗ ät eine entſcheidende Rolle. 5 Es wäre eine völlige Verkennung nationalſozia⸗ ischen Geiſtes, von ihm eine Droſſelung. Schemati⸗ ſerung oder gar Nivellierung zu erwarten. Wir gollen zwar eines Geiſtes ſein und das Intereſſe für Folk und Vaterland über alles ſtellen; wir wollen ter ebenſo durch Leiſtungen, und zwar urch Heraus holen der jedem einzelnen (ion Gott gegebenen Fähigkeiten reale 0 ſchaffen und dadurch unſer Volk und ſeine lrtſchaft wieder vorwärts bringen. Mit dieſen Ge⸗ genden verträgt es ſich nicht, wenn man vom fieichswiriſchaftsminiſter erwartet, daß er die ein⸗ kalnen Wirtſchaftszweige in Feſſeln ſchlägt, und daß er ſie bevormundet. Sicherlich gibt es Fälle, in denen let Staat in die Wirtſchaft eingreifen muß. So haben wir erſt in dieſen Tagen gegen die Gefahr beltverbreiteter Preiserhöhungen ein energi⸗ ſhes Veto eingelegt und wir werden dies immer tun, 9 Wohl der Nation es erfordert. Im übri⸗ . ſtehe ich auf dem Standpunkt, daß wir uns darauf beſchränken müſſen, der Wirtſchaft eine Organiſation zu geben. in der ſie in eigener Verantwortung und unter möglich⸗ ſter Aufrechterhaltung der individuellen Lei⸗ ſtungsfähigkeit ſich ſelbſt verwaltet. bil dau es die Möglichkeit gegeben werden. Ich Sie daß wir ſchon Anfang nächſten Jahres wichtige chritte in dieſer Richtung tun können. Wenn ich auch heute darüber noch keine näheren Angaben nen kann, ſo darf ich doch zwei Richtpunkte her⸗ orheben: Wir werden unter allen Umſtänden ſo an 4 uufbauen, daß e vorhandenen Einrichtungen anſchließen und ſie keine Beunruhigung in die lutſchaft kommen kann, ſondern vielmehr, was ja * Sinn des Ganzen iſt, Schritt für Schritt Maß⸗ Dazu wird ihr im Rahmen des ſtändiſchen Rahmen dieſer Veranſtaltung fand eine öffentliche Kundgebung ſtatt, bei der Reichswirtſchafts⸗ miniſter Dr. Schmitt eine Anſprache über die Tagesfragen des Verſicherungsgewerbes hielt. Der Miniſter führte aus: i: Nach der kurzen Zeit meiner Tätigkeit habe ich heute die Gewißheit, daß es nicht die ſchlechteſte Vor⸗ bereitung war, in der praktiſchen Wirtſchaft geſtanden zu haben und dort von der Picke auf in zwei Jahr⸗ zehnten gearbeitet zu haben. Ich bin ſtolz darauf, daß mich der Anfang meiner wirtſchaftlichen Tätigkeit nicht nur als Beamter in großen Arbeitsſälen bei der einfachſten Korreſpondenz und Regiſterarbeit, ſbeidern auch als Schadenregulierungsbeamter draußen auf den kleinſten Dörfern in Zuſammenarbeit mit dem Agenten und Inſpektor geſehen hat. Mit mehr als einem ſtehe ich aus jenen Tagen noch heute in per⸗ ſöerlicher Verbindung. Was aber das Wertvollſte iſt: Aus dieſer Zeit ſtammt meine Kenntnis des Lebens, der Sorgen und Freuden der Kleiuſten und Schwächſten unſerer Volksgemeinſchaft. Mich führte mein Beruf vom Bauernhof in die Werkſtatt des Handwerkers, in die Gaſtſtube auf dem Land und in die Fabrik der Großſtadt. Ich ſah, wie unſere Vertreter mühſam in nicht nach Stunden be⸗ meſſener Kleinarbeit und durch viele Enttäuſchungen hindurch ohne irgendwelche Sicherung ihre Exiſtenz ſich aufbauten und nichts ſcheuten, um ihre wirtſchaft⸗ liche Lage zu verbeſſern, für ihre Kinder zu ſorgen, für ihre alten Tage ſich etwas zurückzulegen, ein Menſch ſich mit den Beſten der Erde meſſen kann. Sein Fleiß, ſein Streben, ſeine Fähigkeit, ſich anzu⸗ paſſen, ſeine Beweglichkeit, ſind in der ganzen Welt bekannt. Sie haben mit dazu beigetragen, daß die deutſche Ware um ihrer Qualität willen anerkannt wurde und— was ebenſo wichtig iſt— durch einen betriebſamen Handel ihren Weg überallhin gefunden hat. Und weil ich das alles weiß, darum trete ich ſo mit voller Ueberzeugung dafür ein, daß die Leiſtung und das Können des einzelnen und— was davon nicht zu tren⸗ nen iſt— die ihm dafür zukommende An⸗ erkennung und angemeſſene Gegenleiſtung nicht nur gewährt, ſondern von Herzen ge⸗ gönnt werden. Wer aber das Glück hatte, wie ich in einem kleinen Städtchen von 2000 Einwohnern aufzuwachſen, der weiß, wie in allem und jedem der Menſch und ſeine Leiſtung entſcheidet, ganz gleich⸗ gültig, ob es ſich um einen großen Fabrikherrn oder um einen kleinen Bauern, um den Inhaber eines Welthauſes oder um den Beſitzer eines kleinen Krä⸗ merladens handelt. Die Auswirkungen ſind ver⸗ ſchieden, aber die Probleme die gleichen. Tüchtigkeit, Fleiß, Ehrlichkeit, Pflichtbewußt⸗ ſein, geſunder Ehrgeiz werden immer Gutes, Unfähigkeit, Trägheit, Falſchheit, Neid und Pflichtvergeſſenheit werden ſtets Böſes zur Folge haben. In klarer Erkenntnis dieſer Dinge iſt der natio⸗ nalſozialiſtiſche Staat ja auch zu dem Leiſtungs⸗ — P. ̃ĩ⅛ PPP]³ pp ˙... ̃˙¼—6wtũö₄?j nahmen treffen, die eine vernünftige Zuſammen⸗ arbeit der örtlichen und fachlichen Gruppen gewähr⸗ leiſten. Wir werden ferner dafür Sorge tragen, daß die Betätigung und Entſchlußfreiheit des Einzelnen nicht mehr eingeſchränkt wird, als es das Intereſſe der Geſamtheit gebietet. Wir müſſen alles tun, um die Ertragsfähigkeit unſerer Wirtſchaftseinheit von der Staatsſeite her ſo groß wie möglich zu machen. Der Staat muß immer darauf bedacht ſein, ſeine Verwaltung ſo billig wie möglich zu geſtalten, um die auf dem einzelnen liegenden öffentlichen Laſten mög⸗ lichchſt niedrig zu halen. Dies gilt aber nicht nur für den Stat, ſondern auch für alle die Inſtitutionen, die ihre Koſten nicht aus eigener Arbeit, ſondern aus der anderer decken. Die Reichsregierung, die unter der ſtarken Führung Adolf Hitlers gradlinig und ziel⸗ bewußt die politiſche Einheit ſichergeſtellt hat, wird auch wirtſchaftlich den geraden, wenn auch oft dornigen Weg des geſunden, wirk⸗ lichen Aufſtieges und nicht den kurzfriſtiger Scheinerfolge gehen. Wir ſehen eine ſtändige Steigerung der Kurſe, vor allen Dingen für die feſtverzinslichen, lang⸗ friſtigen Anlagen. Iſt ſchon dieſe Erſcheinung, für ſich betrachtet, für den bevorſtehenden Bilanzſtichtag auf unabſehbare Zeit mich darüber ganz beſonders im Hinblick auf unſere Zinspolitik. Wir werden alles tun, um dieſe Ent⸗ wicklung zu fördern. Jeder deutſche Volksgenoſſe muß wieder daran glauben und darf wieder daran glau⸗ ben, daß wir nichk nur die Leiſtung eines jeden einzelnen ſchätzen, ſondern daß wir auch ebenſo den Erfolg ſeiner Arbeit ihm erhalten und ihm ſeine Werte ſichern werden. Mit ihrer ganzen Autorität wird die Regierung ſchützen, was der einzelne Volksgenoſſe in einem Leben voll Arbeit ſich für ſein Alter und ſeine Kinder geſchaffen hat. In dieſem Vertrauen wird das deutſche Volk z um Sparen und zur Bildung neuen mögens angeregt werden. Das iſt das beſte und in Wahrheit einzige Mittel, um der deutſchen Volkswirtſchaft aus eigener Kraft das für die Zu⸗ kunft benötigte Kapital zur Verfügung zu ſtellen und im übrigen auch der einzige Weg, um den Preis es weitergehen wird und daß wir alle nicht für Leihkapital, den Zinsſatz, natürlich zu ſenken. Je mehr es uns gelingen wird, wirklich national⸗ ſozialiſtiſch denkende Menſchen in unſerer Wirtſchaft zu haben, deſto ſchneller und ſtärker wird Deutſch⸗ lands Wirtſchaft wieder aufſteigen. Vor allem an⸗ deren die Nation, über alles das Wohl der Geſamt⸗ von nicht zu unterſchätzender Bedeutung, ſo freue ich heit! ſchaftsleben. Ver⸗ Schritt überwunden werden. Aber ebenſo wiſſen wir helmshaven vom Stapel, es iſt 6000 Tonnen groß und hat 32 Seemeilen Geſchwindigkeit. Die Beſtük⸗ kung beſteht aus neun 15⸗Zentimeter⸗Geſchützen in drei Drillingstürmen und aus zwölf Torpedorohren in Drillingsaufſtellung. Die Länge des ſehr ſchnit⸗ tigen Schiffes beträgt 169 Meter bei einer Breite von nur 15 Metern und nur 5,4 Meter Tiefgang. Kom⸗ mandant iſt Fregattenkapitän Schniewind und Erſter Offizier Korvettenkapitän Bruch. Leitender In⸗ genieur iſt Korvettenkapitän(Ing.) Zieb. Es iſt bekannt, daß ſich, während die„Köln“ zu⸗ rückkehrt, um danach längere Zeit in den heimiſchen Gewäſſern Dienſt zu tun, zur Zeit der Kreuzer „Karlsruhe“ mit dem diesjährigen Jahrgang der Kadetten auf Auslandsreiſe befindet. und Führerprinzig gekommen, zu dem großen Suchen nach dem deutſchen Menſchen. Dies gilt nicht nur für die Politik, ſondern ebenſo für das Wirt⸗ Das große Problem der national⸗ ſozialiſtiſchen Wirtſchaft iſt nicht nur eine neue Kon⸗ ſtruktion des Wirtſchaftsgebäudes, ſondern die Schaf⸗ fung und Erneuerung des wirtſchaftenden Menſchen. Wir alle ſtehen noch unter dem überwältigenden Ein⸗ druck, daß ein Mann, als unbekannter Soldat aus dem Kriege heimkehrend, in jahrelangem Streit, von allen Mächten des Staates bekämpft, das ganze deut⸗ ſche Volk mit einem, mit ſeinem Geiſt erfüllt hat. Und dieſer Geiſt hat auch unſer Wirtſchaftsleben er⸗ griffen. Meine vornehmſte Aufgabe ſehe ich darin, dieſen Geiſt zupflegen und zu vertiefen. Dazu brauchen wir vor allen Dingen Män⸗ ner, charaktervolle Männer, die den großen Sinn der hentigen Zeit innerlich erfaßt haben. Weniger auf die Mitgliedskarte, ſondern auf das Herz kommt es an. Dieſe Männer müſſen aber auch aus der prakti⸗ ſchen Schule des Wirtſchaftslebens zum Führer her⸗ angereift ſein, denn nur die Verbindung von Herz und Verſtand läßt eine glück⸗ liche Löſung wirtſchaftlicher Aufgaben er warten. Die Not des deutſchen Volkes kann nicht für den einzelnen, ſondern nur gleichzeitig für alle, auch nicht von heute auf morgen, ſondern nur Schritt für das eine, daß durch die große Bewegung unſerer Tage auch die ſchwer darniederliegende Wirtſchaft in Bewegung gekommen iſt, aus ihrer eiſi⸗ gen Erſtarrung herausgeriſſen wurde, daß die erſten Erfolge erzielt worden ſin d, daß ruhen und raſten werden, bis wir die große Not von unſerem Volk abgewandt haben. Dabei werden wir uns aber nicht gegenſeitig beſchimpfen, den Rang ab⸗ zulaufen ſuchen und neidiſch darüber wachen ob es dem anderen am Ende gar ſchon beſſer geht, wir werden vielmehr im Geiſte unſeres Führers Adolf „TTPTCTCTTTTTT 1 2. Seite/ Nummer 574 Hitler, nur aun de Ganze denkend, u gegenſeitig helfen und über jeden Erfol; freuen, der erzielt wird. Nur dieſer Geiſt ſchafft das Vertrauen, das wir im In⸗ und Ausland brau⸗ chen für Deutſchlands wirtſchaftliche Geſundung. Morgen Reichslag Meldung des Wolff⸗ Büros Berlin, 11. Dezember. 2 züro meldet, iſt die erſte Sitzung der neuen Reichstagsfraktion der NSDAp nunmehr für morgen abend 6 Uhr einberufen worden. Sie fin⸗ det in dem feſtlich geſchmückten Sitzungsſaal des ehe⸗ maligen Preußiſchen Landtages ſtatt. In dieſer Sit⸗ zung werden die neuen Reichstagsabgeordneten durch Handſchlag verpflichtet.— Wie weiter gemeldet wird, ſteht nunmehr auch feſt, daß der neue Reichstag ſich nach ſeiner morgigen Sitzung ſofort vertagen wird. a Die erſte Sitzung, die nachmittags um 3 Uhr be⸗ ginnt, dient nur der Konſtituierung, der Wahl des Präſidiums und des Büros und der Einſetzung der wichtigſten Ausſchüſſ Die Verhandlungen werden von dem Präſidenten des vorigen Reichstages, Mi⸗ niſterpräſidenten Göring, geleitet, der auch zum Präſidenten des neuen Reichstages gewählt werden 9 Wie das V wird. Die Fraktionsführung der NSDAP bleibt in den Händen Dr. Fricks. Nach Erledigung der For⸗ malien wird ſich der Reichstag über Weihnachten, vor⸗ aus ſichtlich b zum Januar. vertagen. Der Reichstagsſitzung gehen wiederum Feſtgot⸗ tesdienſte für die neugewählten Abgeordneten vor⸗ aus. Der katholiſche Gottesdienſt beginnt bereits um 11 Uhr im St.⸗Hedwigsdom. Der evangeliſche Gottes⸗ dienſt findet um 12 Uhr im Berliner Dom ſtatt, die Feſtpredigt hält Hof⸗ und Domprediger Dr. Döh⸗ ring. Reichspräſtdent von Hindenburg und Reichsinnenminiſter Dr. Frick werden an dem evan⸗ geliſchen Gottesdienſt teilnehmen. Perſonenſchmuggel nach Dänemark Meldung des Wolff⸗ Büros Schleswig, 11. Dez. Wie von der Regierung amtlich mitgeteilt wird, iſt es der Hamburger und der Flensburger Krimi⸗ nalpolizei gelungen, einem umfangreichen Perſonen⸗ ſchmuggel von deutſchen„Flüchtlingen“ nach Däne⸗ mark auf die Spur zu kommen. Volksfeindliche Ele⸗ mente in Hamburg und in anderen deutſchen Städten hatten ein Verfahren ausgeklügelt, mit dem ſie jeder⸗ zeit Flüchtlinge aus Deutſchland über die ſogenannte grüne Grenze nach Dänemark ſchaffen konnten. Die Flüchtlinge wurden von Hamburger Funk⸗ tionären an beſtimmte Perſonen nach Flensburg überwieſen, wo ſie ſich unter Angabe des geltenden Stichwortes meldeten. In Flensburg gelangten die Flüchtlinge dann an die Leute, die das eigentliche Hinüberſchaſſen über die däniſche Grenze bei Nacht beſorgten. Es konnte einwandfrei feſtgeſtellt werden, daß die Flensburger Bande in der letzten Zeit 16 Perſonen über die Grenze gebracht hat, dar⸗ unter auchmehrere Kommuntiſten. Zwei da⸗ von hatten große Summen veruntreut. Die in Flensburg beteiligten Perſonen ſind ausnahmslos feſtgeſtellt und in Haft genommen worden. SS⸗ Reichsführer Himmler Kommandeur der würktembergiſchen politiſchen Polizei Stuttgart, 11. Dez. Reichsſtatthalter Murr hat den Reichsführer der SS, Himmler, zum Komman⸗ deur der württembergiſchen politiſchen Polizei er⸗ nannt. Die Sanierungspläue Chautemps angenommen — Paris, 11. Dez. Die Kammer hat heute in den frühen Morgenſtunden die Durchberatung des Finanzſanierungsgeſetzentwurſes des Kabinetts Ehautemps beendet und den Geſetzentwurf in ſeiner Geſamtheit mit 280 gegen 175 Stimmen ang e⸗ nommen. Die Regierung hat ſomit bei dieſer Ab⸗ ſtimmung, für die die Vertrauensfrage einge⸗ ſetzt wurde, eine Stimmenmehrheit von 105 Stimmen erhalten. Der Geſetzentwurf muß nun an den Senat gehen. — 7. Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe Reviſion bedeutet Krieg Scharfe Erklärungen Titulestus und Veneſchs gegen die Reviſionsbeſtrebungen Meldung des Wolff⸗ Büros — Kaſcha u, 11. Dez. am Sonntag in Kaſchau ein. Auf dem Bahnhof wurde er vom tſchechofſlomakiſchen Außenminiſter Dr. Beneſch begrüßt. Miniſter Tituleſcu erklärte, er ſei gekommen, um mit Miniſter Dr. Beneſch den Wirtſchaftsplan der Kleinen Entente zu behandeln. Zu den Reviſionsbeſtrebungen ſagte er, es kann uns niemand verübeln, wenn ich in meinem Namen und im Namen Miniſter Dr. Beneſch's erkläre, Reviſion bedentet Der Hetfeldzug deutſcher Krieg. Ich will nicht den Krieg, aber eben des⸗ wegen will ich auch nicht die Reviſion. Wenn je⸗ [mand die Reviſion und den Krieg will, Der rumäniſche Außenminiſter Tituleſou traf werden wir uns nicht fürchten und ſtark genug ſein, dieſen Angriff abzuſchla⸗ gen. Vorher erklärte Miniſter Tituleſen in der Grenzſtadt Kralovo⸗a⸗Tiſou, er werde alles tun, was in ſeiner Macht ſtehe, um mit friedlichen Mit⸗ teln die Verträge und ihre Einhaltung zu vertei⸗ digen. In Tſchop äußerte Miniſter Tituleſen: Die⸗ jenigen, die den Willen der Kleinen Entente, näm⸗ lich bie Wahrung der Unauntaſtbarkeit der waffnete Aufſtand unbedingt gefördert Verträge, nicht achten, bereiten den Krieg vor. Narkiſten Mitteilungen von einer Pariſer Sozialiſtenkonſerenz über deutſche Fragen Meldung des Wolff⸗ Büros — Saarbrücken, 10. Dezemner. Die„Saarbrücker Zeitung“ veröffentlicht einen ihr übermittelten Bericht, der die gegen Deutſchland von ehemaligen deutſchen Marxiſten entfeſſelte Hetze in ihrer ganzen Niedertracht enthüllt. Es handelt ſich um eine Niederſchrift über die Ausſchußſitzung der Erſten Internationalen Sozia⸗ liſtenkonferenz über deutſche Fragen in Paris vom 21. bis 26. Auguſt 1933. Das Referat erſtattete in dieſer Sitzung Wels; er führte u. a. aus: Unſere Organiſation iſt in Deutſchland in vollem Aufbau begriffen. Unſere leitenden Funktionäre ſind alle mit neutralen Päſſen verſehen. Und wenn auch einige Tauſende einmal abgefangen werden, ſo ſteht doch feſt, daß wöchentlich der„Vorwärts“ mindeſtens eine Auflage von zirka einer Million im Kleinformat nach Deutſchland ſendet. Allen Berichten zufolge werden die SPD⸗ Schriften begeiſtert empfangen und weitergegeben. Demgegenüber macht ſich ſchon jetzt unter den NSDAP ⸗Anhängern die Unzufriedenheit breit. Für den Winter ſei mit einer großen Teuerung und Un⸗ ruhen ſowie mit einem großen Anſchwellen des Ar⸗ beitsloſenheeres zu rechnen. Hier müſſen die Maß⸗ Meldung des Wolff⸗ Büros — Wien, 10. Dezember. Prinz und Prinzeſſin Bernhard von Sachſen⸗Mei⸗ ningen ſind von Schloß Pützelſtetten bei Klagenfurt, nach Italien geflüchtet. Prinz Bernhard war wegen nalionalſozialiſtiſcher Betätigung zu einer Arreſt⸗ ſtrafe von ſechs Wochen verurteilt worden, die er abgebüßt hat. Nach Abbüßung der Strafe ſollte er ins Konzentrationslager Wöllersdorf überführt wer⸗ den, wurde aber zunächſt auf ſein Schloß, das unter Bewachung ſtand, enklaſſen. Auf Einwirken der Deutſchen Geſandtſchaft hin, wurde ihm zweimal, wie halbamtlich mitgeteilt wird, zur Ordnung ſeiner Pri⸗ vatangelegenheiten ein Au ſchub der Ueberführung zugebilligt. Der Leiter des Polizeikom miſſariats in Klagenfurt, dem die Ueberwachung des Schloſſes ob⸗ lag, iſt vom Dienſt enthoben worden. Die Judenfrage in Oeſterreich Meldung des Wolff⸗Büros — Wien, 10. Dez. Am Sonntag wurde die Führertagung der Katholiſchen Aktion in Oeſterreich unter An⸗ weſenheit des Kardinal⸗Erzbiſchofs Innitzer und des Weihbiſchofs Dr. Kamprath abgeſchloſſen. In Prinz Bernhard von Cathſen Meiningen geflüchtet nahmen der Internationale einſetzen. Hier⸗ bei müßten die Genoſſen im Auslande helſen. Um die Lage in Deutſchland verſchärfen zu helſen, muß der Boykott ganz ſtreng durchgeführt werden. Alle Zeitungen, die uns zur Verfügung ſtehen, müßten tägliche Meldungen über die Greuel der Konzentrationslager be⸗ richten. Weſentlich iſt es, auf die Regierungen einzu⸗ wirken, daß man Deutſchland außenpolitiſch ſo viel Schwierigkeiten als möglich macht. Zuſammenfaſſend könne geſagt werden, daß für die Nazi⸗Regierung ſich innen⸗ und außen politiſch bie Lage kataſtrophal zuſpitze und der Zuſammenbruch im Winter zu erwarten ſei. Nächſter Redner war Breitſcheid. Er ſchloß ſich den Ausführungen von Wels an, und betonte aber, daß der Boykott viel ſchärfer durchgeführt werden müſſe. Es müſſe zur Transportſperre kom⸗ men. Höltermann äußerte, nach der Diktatur Hit⸗ lers kbune nur die Diktatur der Arbeiter⸗ klaſſe folgen. Der Anfang dazu ſei gemacht. For⸗ mationen ſeien im ganzen Reiche in Fünfergruppen ohne Unterſchied der ehemaligen Parteizugehörigkeit unter neuen Führern, die früher nicht hervorgetre⸗ dieſer Sitzung berichtete im Auftrage der Arbeits⸗ gemeinſchaft der Katholiſchen Aktion„Volk“ Uni⸗ verſitätsprofeſſor Schmidt über die Judenfrage. Er ſprach den Wunſch aus, daß die Löſung der Juden⸗ frage in einer der öſterreichiſchen Eigenart an⸗ genaßten Art ſehr bald exfolgen möge. Eine Auf⸗ schiebung berge große Gefahren in ſich, denn dis öſter⸗ reichiſche Jugend finde viele Berufe in unverhältnis⸗ mäßig hohem Maße von Juden beſetzt und ſehe das Beiſpiel des Dritten Reiches in der Behandlung der Judenfrage vor Augen. Die Aerzteſchaft, das Ad⸗ vokatentum und der Lehrberuf ſeien von Juden über⸗ füllt. Der jüdiſche Einfluß auf Kino, Theater und Preſſe ſei im Verhältnis zur jüdiſchen Bevölke⸗ rungszahl übermächtig. . In Schutzhaft genommen — Breslau, 11. Dez. Das Oberpräſidium teilt mit: Im Verfolg einer vom Oberpräſidenten ange⸗ ordneten Unterſuchung über verſchiedene Vorgänge innerhalb der Betriebszellenorganiſa⸗ tion Breslau⸗Stadt ſind der bisher beurlaubte Kreisbetriebszellenleiter Neugebauer und der frühere Rechtsſchutzberater der NSBO Breslau⸗ Stadt, Alfred Zalewſki in Schutzhaft genommen worden. Montag, 11. Dezember 193; ten ſind, neu gebildet. Ein ernſtes Kapitel ſel die Frage der Bewaffnung. Die SPD müſſe auch lu Lage ſein, im Ernſtfalle nicht nur deutſche Formatlo. nen über die Grenze zu werfen, ſondern es müf möglich ſein, auch die Arbeiterſchaft 2 Grenzländer zu bewaffnen und über gie Grenze zu werſen.. In der Konferenz wurden dann u. a. es folgende Beſchlüſſe gefaßt Die Internationale verhängt den Boykott über ſämtliche deutſchen Erzeugniſſe⸗ Der Reichstagsbrandprozeß ſoll dazu benutzt werden eine umfaſſende Propaganda gegen Deutſch⸗ land zu entfeſſeln. Die Transportſperre ſoll ſoſort von den Landeszentralen vorbereitet werden. Die Zweite Internationale erkennt an, daß zur Erobe⸗ rutig der Macht durch die Arbeiterklaſſe der he und organiſiert werden müſſe. Die Durchführung der vorbereitenden Maßnahmen wird in die Hände von Höltermann, Wels, überhaupt der deutſchen Partei gelegt. Schließlich wurde die Aufmerkſamkeit darauf ge⸗ lenkt, daß man ſich der ausländiſchen Rlieſen⸗ ſender, die bis weit in Deutſchland auch durch den Volksempfänger gehört werden, bedienen müſſe. Gs habe ſich in Brüſſel ein Ausſchuß gebildet, der Ver⸗ handlungen mit den in Frage kommenden Regierup⸗ gen und Rundfunkgeſellſchaften eingeleitet habe, Fir die Aufgabe der Erfaſſung der deutſchen Hörerſchgſſt kämen allerdings nur wenige Großſender in Frage, die ihre Sendungen ganz oder teilweiſe in deulſcher Sprache ſenden. Dies ſeien die Sender Oeſterreichs, dte ſchweizeriſchen Landesſender, die Sendeſtelleg Prag, Hilverſum, Luxemburg und Straßburg. Außerdem ſei man aber an die engliſchen, ruſſiſchen, belgiſchen und polniſchen Regierungen und Sende⸗ ſtellen mit entſprechenden Anträgen herangetreten Bereits abgelehnt hätten Belgien und Moskau, das nur kommuniſtiſche Propaganda mache. Frankreich, England und die Schweiz lehnten es aß, offizielle Verhandlungen zu führen. Es beſtehe aber noch die Möglichkeit, etwas durch Verhandlungen mit den in Frage kommenden Rundfunkgeſellſchaften zu et⸗ reichen. Mit den Sendeleitungen Straßburg, Hilver⸗ ſum Luxemburg ſei man auf gutem Wege Vexkräge abzuſchließen. Die öſterreichiſche Regierung habe bis⸗ her nicht geantwortet. Die polniſchen und iſchechk⸗ ſchen Sender verbreiten ſchon heute alle ihnen auf geeignetem Wege zugeſtellten Nachrichten, Dreiköpfige Familie vergiftet ſich aus 1 60 itiſchaftlicher Not — Berlin, 11. Dez. Eig. Mldg.) In einem Haut im Nordoſten Berlins wurden geſtern abend der 28jährige erwerbsloſe Geſchäftsführer Julius Ut ban, ſeine 27 Jahre alte Ehefrau und deren drei⸗ jähriges Töchterchen mit Gas vergiftet tot aufgefunden. Nach den kriminal polizeilichen Erxmil lungen darf angenommen werden, daß die Fami aus wirtſchaſtlicher Not gemeinſam den Tod geſuch hat. Arbeitsſpende des Auswärtigen Amis — Berlin, 10. Dez. Das Preſſeamt Gruß⸗Berlin der NSDAP teilt mit: Von den Beamten und Ale geſtellten des Auswärtigen Dienſtes ſind zahlreiche Beträge als Spende zur Förderung der nationalen Arbeit gezeichnet worden, ſo daß im Boreich des Auswärtigen Dienſtes unter Führung der Ne Beamten ⸗Jachſchaftsgruppen dieſes Amtes dle Spende nunmehr den Betrag von 200 000 Mark er⸗ reicht habe⸗ Verhaftung General O' Duffys angeordnet — London, 11. Dez. Laut„Daily Mail⸗ hat De Valera die Verhaftung des Führers der Blauhem⸗ den, General O' Duffy, angeordnet. Dieſer hal 4 1 Nontag, 1 Dieſe ti ſungenen 9 ier Nacht z 5 06 Gre eleſen w E Temper Fafrierpun! us zwar e u im Au Augen, da hüngen m ugen. Unter de ih die Lage Whlechter a der Sch etellt zu n der frke? t und der en es users auf er u! Fand be gößte Vorf ſchren zu ren über gach den vo ebiglich v o Aöln meldet larken E Aegünſtigt d Nagel unter Neckar fe nählich i Niedesheim Sonntag gals die E ind brach! kblldet he elnzelne St Jetzt damit en Schiffe 1 hat Neiſt gelin. is zu breck thein, Indu lüſen müſſe ſuch friere! fark zu, da duch der 2 mit einer den tegen e len kann. ebenfalls n kückchen ve ber Den Die De gehr ein fe Alla. 3 ier wu geſſter Re ſelmeien Nu. ihr Nach de geſtern nachmittag die Grenze Nordirlande bers 790 n ſchritten und ſich dadurch der Gerichtsbarkeit des iriſchen Freiſtaates entzogen. Polizeibeamte ſind in einer bekannten Tuchfabrik in Dublin erſchtenen und haben mit Strafanzeige gedroht, falls die Firma den Jungirland⸗Verband Blauhemden lieſere. Max von Schenlkendorff Zu ſeinem 150. Geburtstag am 11. Dezember 1933. Nächſt den Stätten der Grenzmark im Oſten, Weſten und Südweſten des Reiches, mit denen das Lebensſchickſal Max von Schenkendorffs un⸗ mittelbar verknüpft iſt, hat auch Mannheim be. rechtigten Anlaß, dem Gedenken an ſeinen 1 5 0. G e⸗ burtstag, der zugleich auch das Datum ſeines Todes iſt, eine gewiſſe perſönliche Note zu geben. Hat doch die Witwe des Frühverſtorbenen lange Zeit in Mannheim gelebt und von 1821—1834 als Nachfolgerin von Karoline, als Vorgängerin von Amalie Jung die Leitung des Großherzoglichen Inſtituts in I. 3, 1 innegehabt. Der Name des zärt⸗ lich geliebten, um zehn Jahre jüngeren Gatten, mit deſſen großem Freundeskreis die würdige Frau in regem Briefwechſel blieb, mag alſo oft genug in den Räumen des alten Karmeliterkloſters genannt wor⸗ den ſein, zumal die beiden Töchter Jung ⸗Stil⸗ längs im Karlsruher Vaterhauſe ſo manche fröhlich⸗ ernſte Familienfeier und manchen der geiſtlichen Er⸗ bauungszirkel miterlebt haben mochten, zu denen ſich während ihres mehrjährigen Aufenthaltes in Karls⸗ ruhe auch das Ehepaar von Schenkendorff regelmäßig einzufinden pflegte. Doch weder die menſchlichen Schickſale noch das in vielen herrlichen Liedern zu echtem Volkegut ge⸗ wordene dichteriſche Werk Max von Schenkendorffs ſind es, die für uns heute den Rückblick auf dieſe reine und edle Geſtalt ſo bedeutungsvoll machen. Un⸗ ſere Bewunderung und unſer dankbares Erinnern hat vielmehr der politiſchen Perſönlichkeit zu gelten, als die uns der Singer der Freih' itskriege aus den ſpärlichen Verlautbarungen unzulänglicher Biographen, vor allem aber aus den Zeugniſſen ſeiner eignen Feder und den Urteilen der Zeitge⸗ noſſen entgegenleuchtet. „Das war ein treuer, biederer Menſch. der ſeinen deutſchen Namen und ſein Vaterland fühlte,“— mit dieſen Worten hat Ernſt Moritz Arndt vielleicht treffender noch als in ſeiner ergreifenden Totenklage um den„Rheinhüter“ das entſcheidende Weſensmerk⸗ mal Schenkendorffs umriſſen. Er, der echte Preuße aus dem äußerſten Nordoſten, mußte wahrlich ſein Vaterland als die große Verpflichtung ſeines Lebens im Herzen fühlen, um im Bewußtſein engſter Verbundenheit der vom gleichen Grenzland. ſchickſal betroffenen Oſt⸗ und Weſtmark am Rhein, zum unermüdlichen Künder der deutſchen Einheit werden zu können. In Tilſit iſt er geboren; ſein Vater, der Leut⸗ nant von Schenkendorff, und die in merkwürdigen ſchöngeiſtigen Phantaſtereien befangene Mutter haben ihm durch unverſtändige Erziehungsmethoden Kindheit und Jugend nicht gerade leicht gemacht. Aber ſchon der zwanzigjährige Königsberger Student, der ſich mit unerhörter Begeiſterung in der Berliner Zeitung„Der Freimütige“ zum beredeten Anwalt der in ihrem baulichen Beſtand bedrohten Marien⸗ burg aufwirft und das Hochmeiſterſchloß tatſächlich vor der„Zerſtörungsſucht in Preußen“ rettet, iſt ſich im Innerſten ſeiner Berufung bewußt. Zwar hat er kaum ſattzueſſen und muß„enge in den Heften ſchreiben, damit er ſich eine Semmel abſparen kann“,— aber zugleich mit den Sorgen des ſtudenti⸗ ſchen Alltags wird ihm in der Königsberger Luft: Kants kategoriſcher Imperativ in die Seele ge⸗ hämmert und formt ſich ihm ſpäter zu einer lebendi⸗ gen Metaphyſik der Vaterlandsliebe: „Du ſollſt an Deutſchlands Zukunft glauben, An deines Volkes Auferſtehn. Laß dieſen Glauben dir nicht rauben, Trotz allem, allem, was geſchehn. Und handeln ſollſt du ſo, als hinge Von dir und deinem Tun allein Das Schickſal ab der deutſchen Dinge, Und die Verantwortung wär' dein.“ Wie aber kam Schenkendorff von Königsberg in die ferne Südweſtecke? Private Wünſche und ein Verzweifeln an Preußens Zukunft beim Herannahen der nach Rußland ziehenden franzöſiſchen Armeen haben ihn aus der Heimat getrieben. Er ging„dem Rhein die Not zu klagen“,— er ging aber auch, der gemeinſam mit Juliane von Krüdener an den badiſchen Hof nach Karlsruhe verzogenen Herzensfreundin Henritte Barkley, der ſchwärmeriſch verehrten„Frau im Witwenſchleier“ endlich die Hand zum Ehebunde zu reichen. Jung⸗Stilling und Kirchen⸗ rat Ewald waren die Trauzeugen dieſer von myſtiſch⸗ romantiſchen Vorſtellungen getragenen Heirat, die der zarten Träumernatur Schenkendorffs und ſeinem Hang zu„ritterlicher Minne“ durchaus entſprach. Max von Schenkendorff Die Erhebung in Preußen läßt ihn aus dem ſtillen Wanderer im badiſchen Land, der den Dur⸗ lacher Turm, das alte Schloß zu Baden, die Heidelberger Ruine, die Dome zu Worms und Speyer in empfindungsreichen Gedichten feiert, zum ſtürmiſchen Kriegsfreiwilligen werden. Trotz ſeiner lahmen Hand, dem traurigen Ergebnis eines dummen Duellhandels mit einem ſonderbaren alten Königsberger General, zieht er ins Feld. In Schleſien ſtößt er zur preußiſchen Armee, die Völker- ſchlacht bei Leipzig kann er aus nächſter Nähe mit⸗ erleben. So ſehr er in dieſen Monaten oft bitterſte: Entbehrungen und Strapazen mit der Tat das Wort beſchämte,— damals entſtanden zu allem die ſchön⸗ ſten ſeiner ſchlicht⸗ kommen Kriegswelſen; das innige Abendlied der lagernden Soldaten„So zündet dein die Feuer in Gottes Namen an“, deſſen bekanntetes Gegenſtück„Erhebt euch von der Erde, ihr Schlafe, aus der Ruh“, wir heute noch ebenſo häufig fingen wie den urſprünglich dem Turnvater Jahn ge widmeten„Treueſchwur“:„Wenn alle untreu werden, ſo bleiben wir doch treu“, der übrigens einem der innigſten geiſtlichen Lieder von Novalis nachge⸗ dichtet iſt. i 7 Doch das Vaterland hat jetzt größere Auſgaben für Schenkendorff, als in einer nur aus Mili är mütze und dem über den Zivilmantel geſchnallten Säbel beſtehenden Kriegsrüſtung bei der Trupne zu ſtehen. Die Völkerſchlacht iſt geſchlagen: Baden hal ſich den Preußen angeſchloſſen: der Freihert don Stein, dem Schenkendorff ſeit den traurigen Zeiten des Könkasberger Exils der königlichen Familie bet ſönlich bekannt iſt, beruft ihn zunächſt als Agenten einer Kommiiſton beim Großherzog von Baden da auf in das Zentralkommitee für die deutſche Volksbewaffnung am Oberrhein, wo er bis zum erſten Pariſer Frieden in wichtiger poll ſcher Miſſton tätig iſt. Nach kurzer Raſt in Karlsruhe beginnen dann allerdings die an Enttäuſchungen und ſchmerzlichen Eindrücken reichen Stationen elner Tätigkeit bei der Verwaltung der neuen preußlſchen Regierungsbezirke Köln und Koblenz, wo er die letzton zwei Jahre ſeines Lebens zugehracht und im Kreiſe gleichgeſinnter Freunde wie Gnei 1 Görres, der alten Militärs Clauſewitz 15 Gröben, des jüngeren Jork wenigſtens perſon einiges Genüge findet. Wie ſich ihm mit faſt ſeheriſcher Gewißheit aus dem Blutbad der Schlachtfelder die unauflösliche Ver bindung von Volkstum und Ehriſtentum en Lebensideal geformt hatte,— wie ihm das ene Freiheitsgefühl nur im Verein mit der Freibe eines Chriſtenmenſchen die Ganzßeit eines vollkom⸗ menen Nationalgefühls zu gewäsrleiſten ſchien, 1 hat er in ſenen Jahren einer von Todesahnungen el, füllten großen menſchlichen Reife unermüdlich na der Geſchloſſenseit des Voltstums, nach einer el heitlichen, lebendig geordneten, aus dem Volke ke norgewachſenen Kirche gerufen; ſo hat er von elt Erneuerung des Adels und der Bürgerſchaft aus den Aufgabe r stellte i laſiſchen Träger eir Ales Lebe — kelſchen L hon ange Nener Kr rat des eren une nächte. „Von d nuch Wien, die beſſere ren und ſcht die Ze lis nicht damen au lluſchlafen Als Sch l. Dezem eines Ja lügen für ae f hre ſpät ſihtiges 9 gelt werde Ein At wurde kebrich ſehagen g kinlich erk den, mit hmückt; müſſe t der erdie ykott niſſe. verden, u tſch⸗ 1 ſoſort N. Die Erobe⸗ r bes rdert ung der ide von Partei, auf ge⸗ teſen⸗ urch den üſſe. Es r Ver- gierun⸗ be. Für erſchafſt Frage, eutſcher erreichs, deſtellen aßburg, iſſiſchen, Sende⸗ getreten, au, das inkreich, ftzielle toch dle t den in zu er⸗ Hilver⸗ zerträge abe bis⸗ ſchecht⸗ nen auf zus u Hause eng der us Ut; en drei et tot Er mitt Familie geſucht e t. Nontag, 11. Dezember 193 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe g. Seite/ Nummer 574 beer Mannheim, den 11. Dezember 11,6 Grad Celſius dieſe tiefſten Temperaturen zeigte in der ner⸗ iugenen Nacht und heute früh das Wettergtas. In In Nacht zum Sonntag betrug die tiefſte Tempera⸗ 1 06 Grad., während geſtern früh 7,4 Grad C. igeleſen wurden. Im Verlaufe des Sonntags ſtieg Temperatur mit 0, Grad ganz wenig über den Farierpunkt. Der neueſte Wetterbericht verheißt b zwar eine Froſtmilderung, aber das kann a eim Augenblick nicht über die Tatſache hinweg⸗ gangen, daß der Ofen große Mengen Kohlen ver⸗ ngen muß, um die erforderliche Wärme zu er⸗ fungen. unter der Einwirkung des ſtrengen Froſtes hat ih die Lage für die Schiffahrt noch etwas ver⸗ N Erfreulicherweiſe brauchte aber bei as der Schiffsverkehr auf dem Rhein noch nicht ein⸗ elt zu werden, da der Strom kein Treibeis führt. der terke Temperaturunterſchied zwiſchen dem Waſ⸗ h und der Luft verurſachte heute früh ein Damp⸗ en des Waſſers, ſo daß die Oberſchicht des zuſers auf eine Höhe von etwa zwei Meter mit er undurchſichtigen nebelartigen Fand bedeckt war. Die Schiffsführer mußten nützte Vorſicht anwenden, um ihre Fahrt glatt durch⸗ hren zu können. Die Radkaſten der Raddampfer ren über und über mit dicken Eiszapfen behangen. kiglich von Mainz ab leichtes Treibeis. Jän meldet mittleres Treibeis, während die Moſel larken Eisgang hat. Der fallende Waſſerſtand kchünſtigt die Eisbildung. Iſt doch der Mannheimer Agel unter die Zwei⸗Meter⸗Grenze gegangen. Der Near friert von oben herunter all⸗ nählich überall zu. Die Schiffsbrücke bei Redesheim mußte ausgefahren werden. Sonntag nachmittag fuhr der Eisbrecher noch⸗ gals die Strecke bis zur Feudenheimer Schleuſe ab id brach das Eis, das ſich auf dem offenen Neckar klldet hatte. In der vergangenen Nacht froren zelne Stellen wieder zu. Mit Hochdruck iſt man etzt damit beſchäftigt,'» im Fluß vor Anker liegen⸗ len Schiffe in die Häfen zu ſchleppen. In den Häfen Tab hat der Eisbrecher ſchwere Arbeit zu leiſten. Neiſt gelingt es ihm nicht, auf den erſten Anhieb das is zu brechen, ſo daß er mit Anlauf rammen muß. Alt⸗ klein, Induſtriehafen, Binnenhafen und die Rheinau⸗ lien müſſen jeden Tag durchfahren werden. Den⸗ ſuch frieren über Nacht die Fahrrinnen wieder ſo ſrk zu, daß der Dampfer kaum vorwärts kommt. uch der Mühlauhafen beginnt ſich allmählich lt einer Eisſchicht zu überziehen, die ſich aber durch is Beklin ind An ahlreiche tionalen eich des er NS. es dle ark er⸗ rduet hat De lauhem⸗ eſer hal d über keit bes ſind in nen und ma den ee ie ſchön⸗ 8 innige het dent innteres Schläfer, 9 ſingen hn ge⸗ werden, nem der nachge⸗ ufgaben Milktür⸗ chnallten uppe zu den hal r von u Zeiten r politi⸗ lsruhe gen und feiner uß lichen 9 er die und im e nau, h und erſönlic heit aus gen tegen Schiffsverkehr noch nicht hemmend auswir⸗ len kann. Der Verbindungskanal braucht ebenfals nicht mehr lange, bis das letzte freie Waſſer⸗ lückchen verſchwunden iſt. Einweihung iir Deutſchen Schule für Volksbildung Die Deutſche Schule für Volksbildung hat nun⸗ kehr ein feſtes Heim erhalten: die frühere Reiß⸗ Alla. In einer feſtlich geſtalteten Morgen⸗ eier wurden in Anweſenheit von Oberbükger⸗ neſſter Renninger, Landeskommiſſär Dr. Schef⸗ ſelmejer und Stadtoberſchulrat Lohrer die Räume ihrer Beſtimmung übergeben. Nach den Begrüßungsworten des Leiters Dr. „Thoms ſprach Stadtpfarrer Kölli über die lufgaben einer deutſchen Bildung Ai ſtellte ihre Aufgaben gegenüber dem Ideal eines laſiſchen Idealismus, der im Einzelmenſchen den züger einer Idee ſah, die er zu geſtalten hätte. les Leben wird auf den Einzelmenſchen bezogen, geülſchen Bauernſtand geſprochen; ſo hat er ſchließlich, on angeſichts der traurigen Geſchehniſſe auf dem ener Kongreß, ſeine Lehre von der politiſchen guat des Volkstums in Sätze zuſammengefaßt, vor 0 unerhörter Hellſichtigkeit man faſt erſchrecken e. „Von der Wurzel,“ ſo heißt es in einem Brief auch Wien,„vom Volk aus entwickelt ſich naturgemäß e beſſere Zeit. Darum ſoll man das Volksmäßige ken und pflegen nud ihm Bahn machen. Es iſt hl die Zeit der Sichtung und Scheidung. Wir wollen lis nicht einbilden, wir köunten uns in Gottes damen auf die andre Seite kehren und von neuem lͤſchlafen..“ Als Schenkendorff an ſeinem 34. Geburtstage, dem l Dezember 1817, nach plötzlicher Verſchlimmerung (ines Jahre alten Herz⸗ und Bruſtleidens die ſugen für immer ſchloß, mag er vielleicht ſchon in lerirdiſcher Entrücktheit geahnt haben, daß hundert ſuhre ſpäter all' ſein tiefes Wiſſen, all' ſein ſehn⸗ ſchtiges Ringen um„das ganze Deutſchland“ Wahr⸗ t werden und ſich erfüllen würde. M. S. —— Ein neuer Goldfund aus der älteren Bronze⸗ Al wurde kürzlich auf dem Acker des Altſitzers tiebrich Semmel bei Roderbeck im Kreiſe Grei⸗ hagen gemacht. Der Fund beſteht aus ſechs vor⸗ Ulich erhaltenen goldenen Spiralarmrin⸗ * mit feinen Strich⸗ und Kerbverzierungen ge⸗ ſmückt, ihr Geſamtgewicht beträgt etwa 90 g. Die 150 Untinge befanden ſich in einer Bronzedoſe, deren Atenwand von drei erhabenen, rundherum laufen⸗ u Rippen, die von feinen Einſtichen begleitet ſind, riert iſt. Der Boden trägt ein Sternmuſter, das beute ausgeſpart iſt; früher waren aber die Vertie⸗ üngen, wie andere Funde uns lehren, mit einer uuklen Harzmaſſe ausgefüllt, die ſich von dem blank lerten Bronzegrund wirkungsvoll abhob. Dieſe den wurden von den Frauen am Gürtel getragen. Lederriemen wurde dabei durch zwei Oeſen am zſenrand und eine Oeſe in der Mitte des Deckels necgeſchoben. Die Schmuckdoſe und die Gold⸗ alen ſind Erzeugniſſe des germaniſchen Kunſtge⸗ Thirbes. Sie gehören in die dritte Periode der nor⸗ 1 Bronzezeit, d. h. in die Zeit um 1500 vor riſti Geburt. ſchen Propaganda leichter gach den vorliegenden Meldungen führt der Rhein 722 855 um fonte IONAGEEEHICHF NACH POLTTISCHEN DOKUMENTEN UNO GERICHTSAK TEN VON GISELHER MUM Die Hand der 6pPU In den Räumen des Hauſes an der Ljubljanka in Moskau herrſchte ſeit einigen Monaten eine fieber⸗ hafte Tätigkeit. In den Geheimbüros des zweiten Stockwerkes, Abteilung für Auslandsſpionage und ⸗vropaganda, waren einige Sachverſtändige Tag und Nacht damit beſchäftigt, großzügige Pläne auszuar⸗ beiten, die den Zweck hatten, Afghaniſtan, Perſien und Indien für eine bolſchewiſtiſche Revolution reif zu machen. Da man in den europäiſchen Ländern mit dieſen Ideen nicht durchdringen konnte, verſuchte man jetzt, das Schwergewicht der Propaganda unter die Millionenmaſſen des nahen Orients zu verlegen in der Meinung, daß die durch Deſpoten ausgeſoge⸗ nen und unterfochten Völker Aſtens der bolſchewiſti⸗ zugänglich ſein würden. Man hatte ſich die Aufgabe geſtellt dieſe Länder revolutionsreif zu machen, um dann den von Aſien ſehr abhängigen europäiſchen Staaten ihren Willen aufzuzwingen. Da Aſien nicht von Europa, Europa aber von Aſien durch Abſchnürung des Exportes und Importes ſchwer in der Exiſtenz bedroht wird, ſo war wohl nicht zu leugnen, daß man auf dieſem Wege eher an die europäiſchen Staaten herankommen würde. Sachverſtändige, politiſche Abenteurer aller Herren Länder, die ſich der Sowjetregierung zur Ver⸗ fügung ſtellten, hatten die Aufgabe, mit allen Mitteln dieſe Aktionen in die Wege zu leiten. Die Agenten der GPu, die in Afghaniſtan, Perſien und vor allem in Indien ihre Wühlarbeit verrichteten, wurden von hier aus zu ſtärkerer Tätigkeit angehalten. Täglich liefen wertvolle Berichte dieſer Agenten in der Zen⸗ trale ein; aus den Hafenvierteln von Bombay, Ka⸗ ratſchi, Kalkutta und Madras, aus den Baſaren der großen Städte, von den Gebirgsſtämmen des wilden Hindukuſch. Junge Kommuniſtinnen, von der Idee Lenins, die Verbrüderung aller Arbeiter der Welt, ohne Unterſchied der Raſſe, überzeugt, waren die her⸗ vorragendſten Helfer der Zentrale in Moskau. Die Sonder⸗Abteilung Orient unterſtand einem überaus ſchlauen, geriſſenen Kaukaſter, Jla Raſoff, ein ausgeſprochener Aſiate, der ſich wohl wie kein anderer für dieſen Poſten eignete. Sergey Ruſchuloff, ehemaliger Offizier des letzten Zaren von Rußland, jetzt Beamter der Abteilung für Auslandsſpionage im Hauſe an der Ljubljanka, eilte elaſtiſchen Schrittes die Treppen des zweiten Stock⸗ werkes hinauf. Trotz ſeines abgetragenen Anzuges und ſeiner ſchlechten Fußbekleidung ſah man ihm wohl an, daß er einſtmals beſſere Tage geſehen hatte. Als Sohn einer wolgadeutſchen Mutter und eines hohen ruſſiſchen Beamten des Zarenreiches war er einer der wenigen Offiziere der alten ruſſiſchen der in ſich eine Scheinwelt aufbaut, dem daher der leidenſchaftliche Wille zur Umgeſtaltung der wirk⸗ lichen Welt fehlt. Er kennt nicht das tatſächliche Leben und die Volksgemeinſchaft. Die Bildung iſt ein Vorrecht eines kleinen gebildeten Kreiſes, wäh⸗ rend der größere nach Bildung hungernde Volksteil abſeits ſteht.« Daneben kam das Ideal der libera⸗ liſtiſchen Bildung auf, die Bildung mit Verſtandes⸗ bildung gleichſetzte. Das Wiſſen wurde zu einer eee eee ee eee eee——————— eee eee Nanny Larſén-Todſen als Iſolde Operngaſtſpiel im Nationaltheater Das erſte Gaſtſpiel Nanny Larſén⸗Todſens zeigte ein faſt ausverkauftes Haus. Der Name der Sängerin iſt mit den Bayreuther Feſtſpielen ver⸗ knüpft, und ſo hatte denn auch ihre Iſolde das ſtark ins Heroiſche zielende Bayreuther Jormat. Frau Larſen⸗Todſen, eine imponierende Primadonnen⸗ geſtalt, iſt eine dem großen Pathos ergebene Kraft⸗ natur. Sie hat Sinn für Linie und Aufbau, ſie weiß um das Geheimnis ſtarker theatraliſcher Wirkung und geſtaltet in allem ſehr bewußt. In dem Streben nach möglichſter Werktreue gibt ſie gelegentlich ein Zuviel an mimiſch⸗geſtiſcher Muſikausdeutung. Wohl ſoll der Wagnerſänger aus dem Geiſt der Muſik heraus formen, aber die Technik ſolcher Geſtaltungs⸗ art darf dem Zuſchauer nicht bemerkbar werden, um ihn nicht zu verſtimmen. Im übrigen verfügt die Künſtlerin über imponierende ſtimmliche Mittel, die zwar nicht mehr die kernhafte Friſche unver⸗ brauchter Jugendlichkeit beſitzen, aber doch zeitlichen Einwirkungen ſieghaften Widerſtand entgegengeſetzt haben und mit ſoviel kluger Erkenntnis und künſt⸗ leriſchem Vermögen eingeſetzt werden, daß die Ge⸗ ſamtleiſtung der Sängerin immerhin Großformat erhält. Stark war die Wirkung dieſer Stimme in den Haßausbrüchen des erſten Aktes und an ein⸗ zelnen außerordentlich beſtrickenden Piano⸗Stellen. Die feine Ironie einer Phraſe wie dieſe:„Was würde König Marke ſagen, erſchlüg ich ihm den beſten Knecht!“ trat vorbildlich in Erſcheinung. An⸗ lage und Aufbau des muſikaliſchen Großgemäldes von Iſoldens Liebestod ließen ebenfalls eine ſtarke und zielbewußte nachſchöpferiſche Kraft erkennen. Neben dem Gaſt behaupteten ſich die einheimiſchen Sänger mit allen Ehren. allſtroems Triſtan, Irene Zieglers Brangäne und Hölzlins König Marke vor allem. Die Begeiſterung des Publikums brach ſich am Schluß in endloſem Jubel Bahn. Mit den Darſtellern wurde Generalmuſik direktor Wü ſt mit Recht unzählige ee e Armee, welchen die Revolutionäre verſchont hatten, um ſich ſein hervorragendes Wiſſen auf allen kriegs⸗ techniſchen Gebieten dienſtbar zu machen. „Guten Abend, Genoſſe.“ Mit dieſen Worten trat Ruſchuloff in das Geheim⸗ kabinett Ila Raſoffs, der damit beſchäftigt war, einige ſoeben eingelaufene Telegramme zu entziffern. „Du ließeſt mich rufen, Genoſſe!“ „Ja, du mußt mir bei der Entzifferung der Te⸗ legramme behilflich ſein.“ Mars, die Besſie Mißmutig reichte Raſoff ihm ein Telegramm hin, mit welchem er ſich bereits ſeit einer Stunde vergeb⸗ lich beſchäftigt hatte. „Wieder von Mars, betont er,„weiß der Teufel, daß dieſer Kerl ſeine Berichte nicht deutlicher durch⸗ geben kann; aber ſeine Nachrichten waren bisher im⸗ mer ausgezeichnet. Wenn alle dort draußen ſo gute Arbeit leiſten würden, hätten wir beſſere Erfolge zu verzeichnen.“ „Das ſchon, Genoſſe Raſoff,“ erwiderte Ruſchuloff, „aber unſere Agenten dort draußen ſind noch nicht alle ſo vertiert, um mit ſolch fürchterlichen Mitteln zu arbeiten, wie ſie dieſer Mars verwendet; das iſt unmenſchlich. Sind wir ſchon ſo weit gekommen, daß wir auf die Mitarbeit ſolcher Beſtien angewieſen ſind?“ Raſoff legte die Telegramme beiſeite und ſtellte ſich vor Ruſchuloff auf; ſeine liſtigen heimtückiſchen Augen gruben ſich in die ſeines Gegenübers. „Genoſſe, du weißt, daß wir ſelbſt ſchon vor einigen Jahren, als Mars zum erſtenmale von dieſen„beſon⸗ deren“ Mitteln Gebrauch machte, ihn warnten und ihm anheimſtellten, dieſe Art der Unſchädlichmachung ſeiner Gegner zu unterlaſſen; du weißt, daß es nichts geholfen hat. Wir haben ihn nach Moskau gerufen, er kam nicht. Seine Mitarbeit iſt für uns jedoch ron größter Wichtigkeit, wir brauchen ihn! Höhniſch lächelnd fügte er hinzu:„Und, Brüderchen, wenn es dir nicht paßt, mit dieſem Menſchen zuſammenzuar⸗ beiten, dann könnnen wir dich ja wieder nach Sa⸗ lowſki, den Todesinſeln, wie ihr ſie genannt habt, ſchicken. Hoffentlich iſt dir der ſchöne Ort noch im Gedächtnis geblieben; von dort wirſt du beſtimmt nicht noch ein zweites Mal von uns geholt werden. Einen guten Nachwuchs, auch in deiner Intelligenz⸗ ſtufe, haben wir uns ja nun im Laufe der Jahre her⸗ angezogen.“ 5 Ruſchuloff ſchwieg. Ein Grauen packte ihn, wenn er an die Todesinſel dachte, wo die Gebeine vieler ſeiner Kameraden in den Felſenklippen vermoderten. Er war der einzige, der nach einigen Wochen, als eine neue Gruppe Deportierter auf die Inſel gebracht wurde, dieſe als Lebender verließ, denn man brauchte ihn„für beſondere Zwecke“ beim Aufbau des neuen Rußlands. Ständig unter Aufſicht, verſah er hier ſeinen Dienſt im Hauſe an der Ljubljanka. Widerſpruchslos ſetzte er ſich an einen Tiſch und machte ſich an die ihm aufgezwungene Arbeit. Eine halbe Stunde ſpäter lag das entzifferte Telegramm von Mars vor ihm: 5 „Vorſicht engliſcher agent moskau ſtopp agenten für indien in bombay bekannt ſtopp agentin vier genia verhaftet ſtopp nachricht bleibt kabul mars.“ Eine zweite Depeſche die ihm Raſoff reichte, war ein aufgefangener Funkſpruch durch Mars, gerichtet an einen engliſchen Agenten in Rußland. Er lautete: „kabul gehört mars ſtopp john, ſechzehnten ſeptember achtzehn uhr am grabe tamerlans ſtopp ſamarkand geld und order. reginald.“ Fürwahr, dieſer Mars leiſtete ganze Arbeit. Wer er war, wußte niemand. Nach der Handſchrift der Briefe zu urteilen, die gelegentlich von Mars in engliſcher Sprache einliefen, ſollte man annehmen, daß ſich hinter dem Namen Mars eine Frau verbarg. Selbſt der Chef hatte Mars noch nie zu Geſicht be⸗ kommen; in Rußland war Mars noch nie geweſen. Aus Kabul, der Hauptſtadt Afghaniſtans, kamen eines Tages einige Berichte über engliſche Truppenbewe⸗ gungen in Indien. Man prüfte die Nachrichten und es ſtellte ſich heraus, daß alles auf Wahrheit beruhte. Im Laufe der letzten Jahre kamen ſtändig wertvolle Berichte, die der Zentrale in Moskau von größtem Nutzen waren. Auf eine Anfrage bei Mars, wer er wäre und warum er für Moskau arbeite, lief die kurze Antwort ein: „lch übe Rache und Vergelſung! Mars.“ Die Handſchrift glich der einer intelligenten Frau. Jahre hindurch arbeitete Mars nun ſchon unaufge⸗ fordert für Ila Raſoff, der aber Mars gegenüber im⸗ mer ein gewiſſes Mißtrauen hegte. Sergey Ruſchuloff ſtarrte entgeiſtert auf den In⸗ halt des zweiten Telegraremes. Er hatte das Schick⸗ ſal eines Menſchen in der Hand, der das zerſetzende Syſtem ſeines ruſſiſchen Vaterlandes bekämpfte. Sollte er dieſen Menſchen dem Schurken Raſoff ans Meſſer liefern? (Fortſetzung folgt) Kenntnis techniſcher Fertigkeiten, die der Verwirk⸗ lichung des Machtſtrebens dienten ohne Rückſicht auf die dem Leben innewohnenden Geſetze. Das Ergeb⸗ nis war die Kultur einer blutloſen Geiſtigkeit. Dieſen beiden Bildungsidealen gegenüber hat die echte deutſche Bildung die Aufgabe, den Einzelnen wieder zur bewußten Bindung an die Volksgemein⸗ ſchaft zu führen und ihm zum Bewußtſein zu bringen, daß ſein eigenes Bildungsgebiet nur ein Teil des ganzen geiſtigen Lebens des Volkes iſt. Dahinter ſteht als innere Nötigung der rerpflichtende Glaube an die weſensgemäße Zuſammengehörigkeit der um ſich und das Leben wiſſenden Bildung des einzelnen und der geiſtigen Artung des Volks⸗ ganzen. Es kann ſich daher echte deutſche Bildung nur entfalten, wo es eine Einheit deutſchen Volks⸗ tums gibt. Dann kann ſie ſein, was ſie eigentlich ſein ſoll: Dienſt am Volke aus innerſter Verant⸗ wortung. i Die der Arbeit der Deutſchen Schule für Volks⸗ bildung den Weg weiſenden tiefgründigen Ausfüh⸗ rungen wurden mit herzlichem Beifall aufgenommen. Fräulein Stieler vom Nationaltheater bot mit ihrer beſeelten Kunſt Dichtungen von G. von le Fort und von Lützel, die unmittelbar zu den Herzen der Hörer ſprachen. Die muſikaliſche Umrahmung und Verbindung wurde geſchaffen von einem Trio(Frau A. Klavehn, Prof. Dr. Anton, Gritzer) und dem Hauschor unter Leitung von Herrn Pfautz. Trio und Chor zuſammen boten als Schluß einen für die Feier von K. Anton komponierten Deut⸗ ſchen Spruch von Schiller, der einen tiefen Eindruck Unterließ. Möge die ernſte und weihevolle Morgen⸗ feier das Sinnbild einer ernſten, verantwortungs⸗ bewußten und fruchtbaren Volksbildungsarbeit zum Segen unſeres deutſchen Volkstums ſein. B. Polizeibericht rom 11. Dezember Verkehrsunfall. In vergangener Nacht ſtieß auf der Käfertaler Straße ein Radfahrer mit einem Perſonenkraftwagen zuſammen. Der Radfahrer, der ſtürzte und bewußtlos liegen blieb, erlitt eine er⸗ hebliche Wunde am Kopf und Prellungen am linken Arm. Der Verunglückte mußte in das Allgemei Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr beſteht vorerſt nicht. Wegen Ruheſtörung und groben Unſugs mußten in den beiden letzten Nächten 19 Perſonen zur An zeige gebracht werden. 5 Naub. Am 22. September wurde, wie ſ. Z. mit⸗ geteilt, vor G 7 einem Kaſſen boten die Gel d⸗ taſche mit 1960 Mk. Inhalt entriſſen. Die Täter benutzten eine dunkelblau lackierte Buicklimou⸗ ſine, die das polizeiliche Kennzeichen 1 T getragen hat. Die geſchädigte Firma hat für die Ermittlung der Täter und Wiederbeibringung des Geldes eine Belohnung von 10 v. H. ausgeſetzt. Karnevaliſtiſche Sitzung Zu ungewöhnlicher Zeit hielt die Große Kar⸗ nevalgeſellſchaft Lindenhof ihre diesjäh⸗ rige Eröffnungsſitzung im„Aſchaffenburger Hof“ ab. Präſident Knauff hielt die Eröffnungs⸗ anſprache, die in einem Hoch auf den Karneval 1934 gipfelte. Nachdem Till Eulenſpiegel Colliſy einen Vorſpruch vorgetragen und die Geſamtheit das erſte gemeinſchaftliche Lied geſungen hatte, ſtieg Herr Helffenſtein als Bauer in die Bütte, um ver⸗ ſchiedene Mannheimer Ereigniſſe durchzuhecheln. Als Sportfiſcher ſtellte ſich Herr Ruckteſchler vor, der für ſeine zündenden Witze ebenfalls ſtarken Beifall entgegennehmen durfte. Etwas für das Auge war das Auftreten der beiden jugendlichen Tänzerinnen Gertrud Friedrich und Gertrud Dürr. Als Mundharmonikakünſtler bewährte ſich Herr Heb⸗ linger. In der Bütte ſtellten weiterhin Herr Schwendemann und der Vieruheimer Martin ihren Mann, während Herr Helffenſtein und Frau Neber⸗ Riedl als Lorenz und Stadtbas zeigten, wie ſie ſich ein„ideales“ Familienleben vor⸗ ſtellen. Die Kapelle Hahn ſorgte für den muſikali⸗ ſchen Rahmen und begleitete auch die gemeinſamen Lieder recht flott. * Entwendet wurde: Aus einem Perſonenkraft⸗ wagen vor Qs eine ſilbergraue Wollplüſchdecke mit dunkelbraunen Streifen; von einem Fahrrad am Kaufhaus ein Paket, enthaltend 2620 Stück Zigar⸗ retten verſchiedener Marken in ſogenannten Weih⸗ nachtspackungen; aus einem Perſonenkraftwagen auf dem Parkplatz O 6 ein braunlederner Handkoffer, enthaltend ein kleines braunes Kofferchen, verſchie⸗ dene Toilettenartikel, 5 ſeidene Damenhemden, 68 Damennachthemden, 2 wollene Nachtjacken, 3 Paar ſeidene Hoſen, weiß⸗ und roſafarbig, 3 Wolljäckchen, einen Bademantel braun und gelb mit rötlichen Streifen, ein Paar grauſeidene Damenſtrümpfe, 4 Damaſthandtücher, gez. M.., 6 Taſchentücher, ein Paar Lederpantoffeln, einen ſchwarzgraukarierten Rock, ferner ein Damen⸗Regenſchirm mit gläſernem Adlerknopf als Griff und ein Gebetbuch mit Titel: „Mein Begleiter“. e Nac eee eee e e ——— eee een e Ho zausgabe am Holzlagerplatz des Winterhilfswerkes, Kurzes Becken, Landzungen⸗Straße 10 N S⸗Volkswohlfahrt, Gruppe Rhein⸗ tor: am Dienstag von halb 9— halb 5 Uhr Gruppe A und B, Gruppe C1— 200; am Mittwoch von halb 9 halb 5 Uhr Gruppe C 201 bis Schluß, Gruppe D 1— 100; am Donnerstag von halb 9 halb 5 Uhr Gruppe D 101 483 am itag von h 9— halb 5 Uhr Gruppe E 1— 400; tstag von halb 9— 1 Uhr Gruppe E 401 630 e Empfangsberechtigten haben gen und die Empfangsberechtigungskarte mitzubringen. Volkswohlfahr N S t, Gruppe Wald⸗ hof: Ab Diens ta Ib 9 Uhr im Käfertaler Wald. Die Empfangsberechtigten haben die Holzgutſcheine auf dem Büro des Bezirks Waldhof in der Waldhof⸗ Schule vorher in Empfang zu nehmen. Winterbekämpfung der Hausſchnaken Durch den kräftig einſetzenden Froſt hat der Win⸗ ter die ganze Natur in ſeine Feſſeln geſchlagen. Tier⸗ und Pflanzenreich halten Winterruhe. Die Haupt⸗ maſſe der befruchteten Weibchen unſerer Hausſchnaken ſitzt nun regungslos an kühlen, halbdunklen, froſt⸗ und zuggeſchützten feuchten Stellen der Wände und Decken in Kellern, Ställen, Schuppen und Pfuhlgru⸗ hen, um die Nachkommenſchaft in das kommende Jahr hinüberzuretten. Jetzt iſt die Zeit gekommen, wo je⸗ dermann mit Leichtigkeit der Vermehrung dieſer blut⸗ gierigen Inſekten Einhalt gebieten kann. Nach der Bekanntmachung des Oberbürgermeiſters iſt der Hauseigentümer verpflichtet, die in ſei⸗ nen Gebäulichkeiten überwinternden Hausſchnaken bis ſpäteſtens 18. Dezember zu vernichten. Ge⸗ druckte Anleitungen werden in den Gemeindeſekre⸗ tariaten der Vororte und in der Schularztſtelle F 1 unentgeltlich verabfolgt. Am 18. Dezember beginnt die Nachſchau. Die Arbeitskolonnen, beſtehend aus je zwei Mann, mit Ausweiſen der Schularztſtelle verſehen, haben Auf⸗ trag, noch vorhandene Schnaken auf Koſten der Ei⸗ gentümer ſofort zu vernichten. Auf Grund der be⸗ zirkspolizeilichen Vorſchrift iſt ihnen der Zutritt zu den zu unterſuchenden Räumen zu geſtalten. Im Weigerungsfalle muß polizeiliche Hilfe in Anſpruch genommen werden. Für etwa vorzunehmende Be⸗ kämpfungsarbeiten wird, wie bekannt, eine geringe Gehühr durch die Erheber der ſtädtiſchen Werke im kommenden Frühjahr erhoben. Unter keinen Um⸗ ſtänden darf das Arbeitsperſonal ſolche Gebühren verlangen oder in Empfang nehmen, wie auch kein Privatunternehmen ſeitens der Stadt ermächligt iſt, Bekämpfungsmaßnahmen vorzunehmen. Durch die in Manuheim bisher durchgeführte Be⸗ kämpfung iſt die Schnakenplage in den Häuſern kaum noch merkbar. s iſt wohl auch die Urſache, daß nur wenige Bewohner, es ſind immer dieſelben lutd an den Fingern herzuzählen, das Arbeitsperſo⸗ nal unfreundlich empfangen und Schwierigkeiten machen wollen. Vielleicht ſind auch ſie jetzt erfaßt von der Erkenntnis, daß dieſe ſcheinbar geringfügige Leiſtung nötig iſt, der Allgemeinheit nur Vorteile bringt und Arbeitſuchenden Arbeit und Brot ver⸗ ſchafft. F. G. Sithermeiſter Grünwald ſpielt Für das uralte Saitenſpiel der„Kithara“ warb der deutſche Zithermeiſter Richard Grünwald ge⸗ ſtern in Mannheim. Am Vormittag zeigte er ſeine Kunſt als ein nicht zu unterſchätzendes Mittel der Kunſterziehung vor Vertretern der Lehrerſchaft von Mannheim und Ludwigshafen, am Nachmittag bei Einweihung der Schule für Volksbildung im Reiß⸗ e gleichfalls vor Berufenen. Abends hielt dann der Reichsbund deutſcher Zither⸗ ſpieler zu Ehren des Gaſtes einen„Appell“ ab, wie der Vereinsführer, Mafor a. D. Tüchert, das Konzert im Kolpinghaus launig nannte. Da es unvermutet anberaumt war, ließ der Beſuch zu wün⸗ ſchen übrig. Grünwald hätte einen vollen Saal ver⸗ dient. Er iſt nicht nur ein eckter Künſtler. Seine Bearbeitung der Mozartſchen-Dur⸗Klavierſonate ſtellte das urſprüngliche Klangbild überraſchend und berückend wieder her. Mozart horchte ja„auf den Klang der Zither“, da die damalige Zeit noch das Spinett mit ſeinem von einem Dorn geritzten Ton hanntfächlich im Ohr hatte. Auf dem heutigen Ham⸗ merklavier, zumal wenn es wie als„Schlaginſtru⸗ ment“ behandelt wird, geht das Serenadenhafte, Sefinfüchtige des ADur⸗Themas, eines Liedes ohne Worte aus dem ſterbenden Rokoko, großenteils ver⸗ loren. Es war bewundernswert, wie ihm Richard Grünwald das Ziervolle, Duftige des Spinetts wie⸗ dergab und ins Aetheriſche verklärte; in den Varia⸗ tionen veränderte er die Klangſärbung durch Ver⸗ ſchiebung der Tonanſatzſtellen dergeſtalt, daß man au die Regiſtri⸗rung bei der Orgel denken mochte. Und wie der Reichtum, ſo ſprach die Fülle des Ausdrucks zum Herzen, denn die von dem Soliſten gebrauchte und erfundene Volltonzither verſtärkt die Schallkraft durch mitſchwingende Reſonanzzungen bedeutend. Meiſterleiſtungen waren weiter die Uebertragung des Thovinſchen„Minutenwalzers“ und Phantaſien über Volksweiſen. Das Spiel des Meiſters umrahmten einige tüchtige Voreinsmitglieder mit Duos und Trios, wobei ſich Adam Riehl und Anni Metzger durch Spielfertigkeit hervortaten. * Erfolgreiche Feudeuhe mer Kaninchenzüchter. Der Süddeutſche Rieſenzüchterklub. Sitz Mannheim beteiligte ſich an der mit einer Pelz chau verbundenen Kaninchen⸗Kreisausſtellung in Groß⸗ Rohrheim, bei der die Feudenheimer Züchter hervor⸗ ragend abſchnitten. Den Siegerpreis für Rammler erhielt Jakob Hook, für Häſtunen Fritz Spreng, einen Ehrenpreis Mar Sprengel erſte Preiſe Johann Bauer, Fritz Spreng, Max Spren⸗ gel, Joh. Baumgartner, zweite Preiſe Johann Bauer, Fritz Spreng, Mar Sprengel, Joh. Baum⸗ gartner, Jakob Hook und Karl Egner. Neue Mannheimer Zeitung Abend⸗ Ausgabe Der Beamle als Trüger der Staatsgewalt Große Beamienkundgebung im Nibelungenſaal Der Reichs bund deutſcher hatte auf geſtern abend die Mannheimer Beamten⸗ ſchaft in den Nibelungenſaal eingeladen, um durch den Leiter des Amtes für Beamte, Pg. Rau, Mün⸗ chen, Ausführungen über Pflichten und Auf⸗ gaben der Beamtenſchaft machen zu laſſen. Der Redner führte u. a. aus, daß es kein Zufall iſt, wenn ſich nur zehn Tage ſpäter, nachdem am 12. No⸗ vember durch die Wahl die Geſamtheit des Staates zum Ausdruck kam, die Beamten in einer geſchloſſe⸗ nen Vereinigung zuſammenfanden. Vor einem Jahre gab es noch 900 Beamten verbände. Die erſte Zuſammenfaſſung verſchiedener Verbände unter der neuen Regierung zu einem Deutſchen Beamtenbund war nur ein Uebergang. Der Reichsbund deutſcher Beamten als einzige Standesvertretung wird am 1. Januar 1934 ſtehen. Charakteriſtiſch für den Bund ſind die Grundſätze, daß Führer nur Parteigenoſſen ſein können und daß keine Handlungen geduldet werden, die ſich gegen Staat und Staatsgewalt rich⸗ ten. Mit einem Gewerkſchaftsgedanken verträgt ſich Beamten das Berufsbeamtentum nicht, denn wir zerſtören nicht, ſondern bauen auf. Der Beamte muß von oben her geſehen Träger und von unten her Vollzieher der Staatsgewalt ſein! Zum Amt für Beamte gehören heute nur alte Par⸗ teigenoſſen, wie auch in Führerſtellen nur Partei⸗ genoſſen berufen werden können, die vor dem 30. Januar Mitglied waren. Wer ſpäter eingetreten iſt, kann Amtswalteranwärter werden. Es ſteht Berufe⸗ nen frei, mitzuarbeiten, doch können ihnen keiner⸗ lei politiſche Befugniſſe eingeräumt werden. Aufge⸗ baut iſt der in 14 Fachſchaften gegliederte Bund ſelbſtverſtändlich auf dem Führerprinzip. Die Aufgaben ſind in fünf Punkten umriſſen. Zu⸗ nächſt muß der Beamte in nationalſozialiſtiſchem Geiſte erzogen und zu einem wirklichen Natfonal⸗ ſozialiſten gemacht werden. Es gilt das. was der Führer will, ſeeliſch zu erleben und in die Tat umzu⸗ ſetzen, denn nur dadurch wird der Beamte zu einem wirklichen Vollzieher der Staatsgewalt. Des weite⸗ ren muß von den Beamten verlangt werden, daß ſie ſich bedingungslos hinter den Staat ſtellen und ſich für den Staat einſetzen. Jederzeit hat der Beamte der Regierung zur Seite zu ſtehen, beſonders wenn es gilt, Geſetze in beamtenpolitiſcher Beziehung kurch⸗ zuführen. Als vierter Punkt iſt Erhaltung und Neu⸗ geſtaltung der Maßnahmen vorgeſehen, die auf dem Wege der Selbſtilfe notwendig ſind. Schließlich gilt 3 für die Erhaltung der für die Ausbildung erfor⸗ erlichen Bildungseinrichtungen zu ſorgen. Der Berufsbeamte muß ſich durch Berufs treue und Ehrlichkeit auszeichnen. Es muß feſtgeſtellt werden, daß der Beamte von Natur aus kein Materialiſt iſt, und daß er ſolange zufrieden war, bis man ihn auf⸗ gehetzt hat. Wohl gibt es heute noch manchen Beam⸗ ten, der nicht den geraden und ehrlichen Weg zu gehen gewillt iſt und der dem neuen Staat Ratſchläge geben möchte, ohne von dem nationalſozialiſtiſchen Gedan⸗ kengut durchdrungen zu ſein. Es gibt in Zukunft nnr ein klares„Ja“ oder ein„Nein“. e d Wenn die Frage aufgeworfen werden ſollte, daß ein Maun auf ſeinem ihm entgegengehalten werden, daß nur ein Mann in Pflichtgefühl aufbringen. oſten unerſetzlich iſt, dann muß Deutſchland nicht zu erſetzen iſt: unſer Führer Adolf Hitler. Von dem Beamten muß verlangt werdens, daß er ſich wieder die Eigenſchaften aneignet, die früher das Berufsbeamtentum ausgezeichnet haben. Nicht weniger wichtig iſt die Forderung, daß der Be⸗ amte verläßlich und unbeſtechlich ſein muß. Der Be⸗ amte muß eine beſondere Art von Pflichttreue und Er kann nur Diener des Volkes ſein, muß aber auch ſein der Soldat Adolf Hillers in Zivil. Wichtig iſt es weiterhin, daß der Beamte aus ſeinem oft zu beobachtenden Neid her⸗ auskommt, denn er hat am allerwenigſten Grund da⸗ zu. Der Kameradſchaftsgeiſt wird ein guter Helfer ſein. Wir wollen geloben, Kameraden 31 von denen jeder einzelne bereit iſt, für den anderen einzutreten. In allen Gruppen muß der Kameradſchafts⸗ geiſt durchgeſetzt werden. Der Vorgeſetzte hat den kleinſten Beamten als gleichwertigen Volksgenoſſen zu achten. Es kommt nicht darauf an, auf welchem Poſten man ſteht, ſon⸗ dern wie man auf ſeinem Poſten ſeine Pflicht er⸗ füllt. Als Berufsbeamte und deutſche Staatsbürger geloben wir, ſtets unſere Pflicht zu erfüllen. Der Propagandaleiter des Amtes für Beamte, Gau Baden, Pg. Schuhmacher, bat, die Worte des Pg. Rau zu beherzigen und unterſtrich die Feſt⸗ ſtellung daß der Beamte kein Verpflichteter irgend⸗ eines Mannes ſondern Beamter des deutſchen Vol⸗ kes iſt. Ein„Sieg Heil!“ auf den Reichskanzler, das Deutſchlandlied und das Horſt⸗Weſſel⸗Lied ließen die Kundgebung ausklingen. die durch flotte Märſche, geſpielt von dem NS⸗Muſikzug der Amtswalter unter Leitung von Muſikzugführer Fath, um rahmt wurde. eee Weihnachten in den Vereinen Kin erweihnachtsfeier bei den ehem. Reſerve 40 ern Der Verein der ehemaligen Reſerve 40 er, der alljährlich den Kindern ſeiner Mitglieder eine Weihnachtsſreude bereitet, hatte zu der dies⸗ jährigen Weihnachtsfeier außer den Kindern der Mitglieder weitere 50 Kinder eingeladen, die vom Winterhilfswerk ausgewählt wurden. Das war eine Freude, als die jugendliche Schar ins Kolpinghaus angerückt kam und gedeckte Kaffeetiſche vorfand, auf denen Teller mit Bergen von Kuchen ſtanden. Viel geſprochen wurde in der erſten halben Stunde nicht, denn man durfte nach Herzonsluſt zugreifen. Rund 100 Kuchen waren von den Kameraden geſtiftet wor⸗ den. Die 200 Kinder vertilgten reſtlos die Kuchen⸗ berge. Die Kameraden ſelbſt gingen unabläſſig zwi⸗ ſchen den Tiſchreihen durch und ſorgten dafür, daß keines der Kinder zu kurz kam. Als der erſte Hunger geſtillt war, hekümmerte man ſich auch um die Erwachſenen, die ſich dann auch gütlich tun konnten! Allerdings nicht umſonſt! Gleichzeitig begann man eine Vortragsfolge abzu⸗ wickeln, für die der unermüdlich tätige Kamerad Herbert Zahn verantwortlich zeichnete. Vereins⸗ führer Paul Stahl ſprach die Begrüßungsworte und hieß beſonders von der Frauenſchaft Fräulein Schäfer als Vertreterin von Frau Roth will⸗ kommen. Den Kindern erzählte Herr Stahl von der Kameradſchaft der Soldaten, die der Jugend gegen⸗ ther gute Freunde ſein wollen und die ſie daher zu einer frohen Weihnachtsſtunde eingeladen haben. Die Kinder ſelbſt durften dann mithelfen, die Feier zu verſchönern. Freiwillige, die Gedichte aufſagen wollten, meldeten ſich genug. Und ſo konnte man die Feſtſtellung machen, daß die Jungens durchweg vaterländiſche Gedichte gelernt hatten, während die Mädchen ihrer Art entſprechend ausſchließlich weih⸗ nachtliche Verſe gewählt hatten. Bereichert wurde die Vortragsfolge durch Kamerad Adolf Weber, der Lieder für Tenor ſang, ſowie durch Zitherror⸗ träge der Geſchwiſter Dietlinger und des Herrn Grünwal! Weihnachtslieder und andere Muſik⸗ ſtücke ſpielten eine Abteilung des Philharmoniſchen Orcheſters. Große Freude löſte das luſtige Märchen⸗ ſpiel„Weihnachten im Puppenhaus“ aus. Unter der Leitung von Herbert Zahn wurde das für Kinder vorzüglich geeignete Stück ſo nett geſpielt, daß der Jubel kein Ende nehmen wollte. Schließlich kam noch der Weihnachtsmann mit der Rute und händigte jedem der Kinder eine große Düte mit ſchmackhaftem Jnthalt aus. Was durch das Liebeswerk des Vereins auf⸗ gebracht worden war, geht aus einigen Zahlen her⸗ vor. Außer den 100 Kuchen hatte man 75 Pfund Kleingebäck, einen halben Zentner Nüſſe und 155 Zentner Mandarinen geſammelt. In ſeinem Schluß⸗ wort dankte Herr Stahl den Frauen Gebhardt und Hartmann, die die Vorarbeiten geleiſtet hatten und mit großem Eifer darum beſorgt waren, daß auch von der materiellen Seite her die Kinder⸗ weihnachtsfeier zu einem Erfolg wurde. t· Bei den Landwehr 40 ern In don Germania⸗Sälen fand am Sonntag nach⸗ mittag die ſtark beſuchte Weihnachtsfeier der Vereinigung ehemal. Landwehr 40er ſtatt. Vereinsführer Jakob Schmitt begrüßte die Kameraden und die Abordnungen der befreundeten Vereine, ſowie den Führer des Rhein⸗Neckar⸗Mill⸗ tärgauverbandes Dr. Hieke. Erinnerungen an die Soldatenzeit werden gerade zur Weihnachtszeit wie⸗ der wach, wenn die alten Kameraden an ihren erſten Urlaub in der Rekrutenzeit, an das Weihnachtsfeſt im Felde und in den ſchweren Jahren nach dem Krieg denken. Schließlich gedachte der Redner noch der Toten des Weltkrieges und der im abgelaufe⸗ nen Jahr verſtorbenen Vereinskameraden, zu deren ehrendem Andenken ſich die Anweſenden erhoben. Die Kapelle ſpielte das Lied vom guten Kameraden und auf der Bühne wurde ein paſſendes lebendes Bild ſichtbar, das einen ſterbenden Feldg rauen dar⸗ ſtellte. Nach dem gemeinſamen Geſang des Liedes „Stille Nacht“ erſchien im Hintergrund Knecht Rupp⸗ recht, der zunächſt einmal an Groß und Klein ſeine wohlgemeinten Rutenſtreiche austeilte, dann aber auf der Bühne alle Kinder um ſich verſammelte. Einige von ihnen ſagten einen Vers oder ein Ge⸗ dicht auf. Dann öffnete ſich der geheimnisvolle Sack des Weihnachtsmannes und jedes Kind erhielt ſein Geſchenkpäckchen. Das Theaterſtück„Des blinden Kriegers Heimkehr“ beendete in eindrucksvoller Weiſe den ernſten Teil der Vortragsfolge. Nach der Pauſe ſah man einen Reigen von Kin⸗ dern der Vereinskameraden. Fräulein Annelieſe Hettergott ſtellte ſich mit zwei Solotänzen vor. Ein Schwarzkünſtler und ein Humoriſt entpuppten ſich als Mitglieder. Auch Kamerad Fritz Appel brachte ſeine beliebten Soloſzenen zu Gehör. Das heitere Soldatenſtück„Strafexerzieren mit Wurſtbe⸗ ſcherung“ wurde mit großer Heiterkeit und verſtänd⸗ nis inniger Zuſtimmung aufgenommen. Um die ge⸗ ſangliche Umrahmung der Veranſtaltung machte ſich der Benzſche Männerchor verdient, der unter Leitung ſeines Chormeiſters Michel eine Reihe paſſender Lieder zum Vortrag brachte. Die Standartenkapelle ſteuerte unter Muſikzugführer Homann⸗We⸗ baus Leitung den muſikaliſchen Teil bei. Die Ge⸗ ſamtleitung der Weihnachtsfeier lag in den Händen von Kamerad Ad. Kempf, der mit bewährtem Ge⸗ ſchick die Vortragsfolge zuſammengeſtellt hatte. Ein beſonderes Lob gebührt auch den Mitwirkenden an beiden Theaterſtücken. Hinweis Comediau⸗Harmoniſts heute in Maunheim! Heute, Montag abend findet das einzige Kon⸗ zert im Muſenſaal des Roſengartens ſtatt, das die Comedian⸗Harmoniſts in dieſem Jahre in Mann⸗ heim veranſtalten. Das Mannheimer Konzert findet unmittelbar im Anſchluß an eine große Tournee durch Mitteldeutſchland ſtatt, wo man die 5 ſympa⸗ thiſchen Künſtler ungewöhnlich feierte. Beſonders groß iſt ihr Erfolg z. Z. mit den ſchlichten Volkslie⸗ dern„In einem kühlen Grunde“,„Sah ein Knab ein Röslein ſtehn“, dem köſtlichen Wiegenlied von Mozart„Schlafe mein Prinzchen ſchlaf ein“ Die Kar⸗ ten nachfrage iſt außerordentlich rege. Es empfiehlt ſich möglichſt im Vorverkauf heute noch Karten zu beſorgen. Waſſerſtands⸗ Beobachtungen im Monat Dezember. Rhern⸗ Menge 9. 10. 11 Nerkar⸗ Mee Kcheinfel en 4,802.87.70. Breiſuch.88 0,82.680] Mannheim Kehl.„162. Iaaſtfeld Maxon 50.44.41 Seicbronn Mannheim 072 elf Riochingen Raub 171.1417 diedesheim. Kön„800,730, 8 ſein, ember 1933 — — NSDAP-Miffeilungen Aus pertelamtlichen Bekhennimachungen enmonthen 5 Die Amtswalter⸗Ausweiſe Der Stabsleiter der Oberſten Leitung der po hat eing Anordnung betr. die Ausſtellung der A mts wa ter⸗Ausweiſe erlaſſen mmt war. 1 1 5 ür Antragſcheine ſind grundſe ch die Perso hen Organiſation. Die Antrag, den gleichen Dienſtſtellen ausgegehen ſcheine werden von Der Amtswalter füllt den ihm vom Perſonalamt zugen ſtellten Antragſchein aus und ſendet ihn mit den verlangten Unterlagen an die Dienſtſtelle, we che den Antragſcheln ein verlangt, zurück. Der ausgefüllte Antragſchein muß mit 58 Unterſchrift des den Amtswalter beſtä nden Hoheitzirz, gers verſehen ſein und deſſen Dlenſtſtempel tragen. Ste gelten zugleich als Ernennungsbeſtätigung des betreſſenen Amtswalters. Die Amtswalterausweiſe ſind im ganzen Reſch eiuheit, lich Materfal: weißes Leinen mit Karton verſteiſt. Der Stabsleiter der PO Dr. Ley hat eine Verfügung exlaſſen, nach der die Amtswalter der PO im Dlenſt(bez Kundgebungen, Verſammlungen, Tagungen uſw) nur mit den parteiamtlichen Dienſtrangbezeic nungen anzuſprechen und anzukündigen ſind. 5 Die nächſten Lehrgänge an den Füßrerſchulen der pg Die nächſten Lehrgänge an der Führerſchule Bern der PO und den Landesführerſchulen 1 bis 4 beginnen am Dienstag, dem 8. Januar 1934, und enden am Sonntag, den 4. Februar 1934. Deutſche Arbeitsfront Das Sozialamt der Deutſchen Arbeitsfront teilt mit Unter Hinweis auf die Anordnung des Pg. Selzner Nr. 19/1933 und die Anordnung Nr. 1/1988 des Soziaß⸗ amtes der Deutſchen Arbeitsfront wird nochmals erklär, daß die Uebernahme ber Geſchäftsſtellen der Arbeitgeber, verbände zur Errichtung von Rechtsberatungsſtellen i die Deutſche Arbeitsfront zwiſchen der Liquſdationsſtelle der Arbeitgeberverbände und dem Sozialamt geregell wird; infolgedeſſen ſind gewaltſame Maßnahmen irgend. welcher Dienſtſtellen unſtatthaft. gez.: Peppler. Der Leiter des Sozialamtes der Deutſchen Arheitsſton gibt bekannt: Auf Grund der Umbildung des Sozialamtes ber Denz ſchen Arbeitsfront und der ergangenen Anordnung dez Führers der Deutſchen Arbeitsfront, Staatsrat Dr. deg, des Leiters des Organiſationsamtes, Pg Claus Selzner, M. d.., und des Leiters des Sozialamtes, Pg. Peppler, laufen zahlreiche Bewerbungsſchreiben mit der Bitte um Einſtellung in die Rechtsberatungsſtellen der Deutſchen Arbeitsfront beim Sozialamt ein. Da in erſſer Linie die in den bisherigen Arbeitgeber⸗ und Arbeltneß merverbänden vorhandenen Rechtsberater für die Täg; 0 keit in den finden müſſen, iſt es vorderhand zwecklos, Einſtellung an das Sozialamt zu richten. Die Rechtsberatungsſtellen können nur im Zuſammen⸗ hange mit der Liquidation der Arbeitgeberverbände un der Umſtellung der Arbeitnehmerverbände eingerichteh werden, und es iſt zur Zeit noch nicht möglich, abzuſehes, inwieweit Antragſteller Berückſichtigung finden könges, Es iſt daher dringend geboten, von der Einſendung voz Bewerbungsſchreiben mit Lichtbildern und Zeugnisabechriſ ten abzuſehen, vielmehr die damit verbundenen Koſten zu neuen Rechtsberatungsſtellen Verwendung Geſuche un 2 ſparen. gez: Peppler Leiter des Sozialamtes der D. A. F. Wettertarte der Frankfurter Univerſ.⸗Wetterwarke on 10. esenshher add,& lur 7 5—. C770 ö. Sonn tag, e 24* 4 4. . . 0 5 2. —— eee— 7— N 49 8 8 3 4 n 1% 2 torn 1 1 2 e 05 Scihy — 9 2 Früucl. e 2 N Rock N20 0 ou 15 — Svomenios O gener o nam dececst oni bedeckt e degen & Schnee& droben u nebel K Sen undi. O- e teſchter 9 mössiger zuesudwest Sturmscher gercvesk die biene egen mit gem winde die or gen Stauonen stehengen ler ten geben die femperstur an bie Uineß ver dingen orie cut glesckecz auf Reertsnweau umgerechneten Loltaruck Bericht der Oeffeutlichen Wetterdienſtſtelle Fran furt a. M. vom 11. Dezember: Von England übel Mitteldeutſchland hinweg erſtreckt ſich immer 10 ein Hochdruckrücken. An ſeiner Nordſeite hat eil Weſtſtrömung auch in Deutſchland bereits ſtarke Be wölkung und Froſtmilderung gebracht. An ſeinet Südſeite iſt aber in der vergangenen Nacht allgemen wieder ſehr kräftiger Froſt eingetreten. Die We; ſtrömung wird ſich auch bei uns noch ſtärker bewer bar machen, ohne daß der Froſt jedoch zunächſt gan beſeitigt wird. Die Großwetterlage ſcheint ſich abet jetzt in einer entſcheidenden Umgeſtaltung zu befinden. Vorausſage für Dienstag. 12. Dez mb Vielfach dunſtig oder neblig und meiſt be⸗ wüölkt, doch nur ſtrichweiſe auch leichler Nie derſchlag. Froſtmilderung. Weſtliche und nö liche Winde N Hochtemperatur in Mannheim am 10 8e + 0,6 Grad, tieſſte Temperatur in der Nacht 11. Dez.— 11/6 Grad; heute früh 8 Uhr 116 Gr. hauſen u. delbe: u der 2 liegen, 1 te, wurk erfaßt u Die auf Wegen Straße Akademi denen d Einige liegt ſch Verletzte ſachſen. Eiſig. 9 Tri herrſcher läufer Dadurch Advents Er war Pinter war im gingen e gaben Gra d. Wolken⸗ unterſtü. Das aber im ſilles N ſühlbar Eis la! Schwimr Schneede zurückge; 2 Einer merie im Auft lung der H. aus Am 9. 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Geſtern nachmittag ein Laſtkraftwagen mit Anhänger, der die ußballſpieler des Weinheimer Fuß⸗ ſall⸗ Vereins 1909 von einem Spiel in Sand⸗ hanſen nach Weinheim zurückbefördern ſollte, in Hei⸗ ſelberg verunglückt. Der Laſtwagen wollte u der Bergheimer Straße in eine Seitenſtraße ein⸗ hegen, um über die Hindenburg⸗Brücke weiterzufah⸗ de wurde aber dabei von einem Fernzug der Oc. erfaßt und der Anhänger auf die Seite geſchlendert. Die auf dem offenen, mit einer Plaue überdachten Degen ſitzenden Leute wurden größtenteils auf die Straße geſchleudert. Acht Verletzte mußten dem Akademiſchen Krankenhaus zugeführt werden, von genen drei bald wieder entlaſſen werden konnten. Einige der Verunglückten ſind ſchwer verletzt, doch liegt ſcheinbar bei keinem Lebensgefahr vor. Die Verletzten ſtammen alle aus Weinheim und Lützel⸗ ſachſen. ö 9 Triberg, 11. Dez. Eiſiges Wochenende im Schwarzwald Die in öſtlichen Gebieten herrſchende Kälte hat einen kräftigen Aus⸗ län fer nach dem deutſchen Südweſten befördert. Dadurch wurde uns über das Wochenende des zweiten Wvents ein ausgeſprochen kalter Sonntag beſchert. Er war der kälteſte Tag, der bisher in dieſem Winter verzeichnet wurde. Kälte in dieſem Ausmaß war im Vorwinter eigentlich ſelten. Die Meſſungen gingen erheblich in die zweite Dekade hinein und er⸗ ſaben Fröſte von zwölf bis vierzehn rad. Die nächtliche Ausſtrahlung, durch keine Volken⸗ oder Hochnebelbildung mehr behindert, unterſtützt natürlich die Kältewirkung. Das Wetter war trotz dieſer erheblichen Fröſte aher im Gebirge durchaus erträglich, weil wind⸗ fülles Wetter herrſchte, ſo daß die Kälte weniger fühlbar wurde. Der Sport kam vor allem beim Eislauf auf ſeine Rechnung, wo im ganzen Land Schwimm⸗ und Kunſtbahnen in Betrieb genommen ſind. Dagegen fand der Schilauf nicht das, was it ſucht und was er geben ſoll und will. Die Schneedecke war bis in die Hochlagen auf 10—15 Ztm. zurückgegangen, vielfach auch lückenhaft geworden, Einen üblen Willkomm fand der Gen dar⸗ Merieoberwachtmeiſter Landwehr, der im Auftrag einer Mannheimer Amtsgerichtsabtei⸗ lung den 37jährigen verheirateten Steinbrenner G. H. aus Schriesheim nach Mannheim bringen ſollte. Am g. Oktober, morgens 6 Uhr, erſchien der Beamte in der Wohnung der Familie., wurde aber von ger die Türe öffnenden Frau empfangen. Sie ſuchte den Beamten zu bewegen, die Feſtnahme hinaus⸗ ſuſchieben, da Bürgermeiſter Urban am ſelben Tage Schritte beim Juſtizminiſterium in Karlsruhe un⸗ lernehmen wollte, um einen eventuellen Erlaß der Strafe, die ihr Mann wegen Beleidigung eines Forſtbeamten am 15. Januar 1927 erhalten hatte, zu erreichen. Während des Geſprächs kam der Geſuchte, halbangekleidet, im höchſten Zorne heraus. Er achte nicht viel Worte, ſprang iin den Gang und lam mit einer Axt zurück. Mit den Worten: Gehſchte fort, gehſchte noch nit“, ſchlug erdem Gendarmen mit dem Inſtrument der⸗ ark wuchtig auf den Kopf, daß dieſer trotz ſei⸗ ler Mütze eine bis auf den Schädelknochen gehende tleße Wunde erhielt. Seit dieſem Vorgange ſitzt H. nun im Gefängnis, wo er zunächſt ſeine Strafe abbüßte. Es war ein heute nicht mehr üblicher Lauf der Vorgänge, die den auffallenden Verzug der Strafvollziehung verurſach⸗ ten, Es folgten Gnadengeſuche, Ablehnungen und wieder Gnadengeſuche. Strafausſetzungsgeſuche, Um⸗ wandlung dex Strafe in Geloſtrafe, Widerruf, weil die Geldſtrafe nicht bezahlt wurde, Schreiben des Hürgermeiſters, des Amtsgerichts durch ſechs Jahre hindurch. Zuletzt verſuchte der Angeklagte bei der neuen Regierung ſein Glück in einem Geſuch. Noch⸗ mals hatte Bürgermeiſter Urban am 6. Oktober, em Tage ſeiner Verhaftung einen Verſuch in Karls⸗ tuhe machen wollen und daher rührte die Erregung des Angeklagten, der nun ſeine Hoffnung durch die Verhaftung ſcheitern ſah. Der Mann iſt Vater von 10 Kindern, aber darum hätte er es ſich umſomehr 9 9 80 ſollen, daß der Gendarm nur ſeiner Pflicht enügte. Mit der Ark auf den Gendarmeriebeamten Ein wilder Mann vor dem Mannheimer Einzelrichter Schiffahrtsweg und Autobahn Ein gewaltiger, neuer Wirtſchaftsplan für Badens Grenzgebiet * Schopfheim, 11. Dezember. In einer von der hieſigen Handelskammer ein⸗ berufenen Verſammlung von Vertretern der In⸗ duſtrie und Landwirtſchaft, der Behörden, des Ver⸗ kehrs und des Erziehungsweſens wurde ein um⸗ faſſender Wirtſchaftsplan für die ober⸗ badiſchen Grenzgebiete vorgelegt, der Mit⸗ tel und Wege aufzeigen ſoll, durch die die Erwerbs⸗ loſen des Bezirks Schopfheim wieder einer Beſchäf⸗ tigung zugeführt werden können. 18 Dr. Lais Schopfheim ſchälten ſich als die künfti⸗ Aufgaben Oberbadens folgende Pläne Zunächſt der Ausbau der Rheinſchiffahrt von Rheinfelden bis Waldshut. Die guten Erfahrungen, die man mit der Weiter⸗ führung der Schiffahrt von Baſel bis Rheinfelden gemacht hat, befürworten dieſen Ausbau. Der Se⸗ kretär der Rheinſchiffahrtsverbandes Konſtanz, von Kaula, ſprach über dieſe Pläne. Weiter kommt hinzu die Verwirklichung der Rheinumſchlags⸗ ſtelle in Weil a. Rh., für die im Januar vor⸗ ausſichtlich eine GmbH. nach dem Muſter der Grün⸗ dung in Breiſach errichtet werden dürfte. Auswär⸗ tige Induſtrie, vor allem aus dem Rheinland, Nach einem Vortrag von delskammer gen großen heraus: von der Han⸗ 1 N 2 tereſſiert ſich bereits für eine Anſiedlung in Weil am Rhein. Einen weiteren großen Plau ſtellt die Hafraba, die von Baſel aus nordwärts eine Autobahn⸗ ſtraße in Angriff nehmen will. Ihre oberbadiſche Linienführung wird gegenwärtig in Freiburg ſtudiert. Zur landwirtſchaftlichen Umſchulung, zur Schaf⸗ fung neuer Betriebe, für Stadtrand⸗ und Gartenſied⸗ lung werden Meliorationen im Rheinvorland und die Rückwandlung der in den weiter zugenommenen Forſtwirtſchaft in landwirt⸗ ſchaftliches Nutzland vorgeſchlagen. Große Treib⸗ häuſer, geſpeiſt mit dem von den Kraftwerken und letzten Jahren der Großinduſtrie abfallenden überſchüſſigen Strom, ſollen mit ihren Produkten weiter vom Ausland un⸗ abhängig machen. Die Waldwirtſchaft bringt lung in Vorſchlag und die Verfahren der Zucker⸗ gewinnung durch Zelluloſe. Weitere Pläne beſtehen hinſichtlich des Fremdenverkehrs und der Textilindu⸗ ſtrie und hinſichtlich des zweigleiſigen Ausbaus der Wieſentalbahn und der Uebernahme der Kleinbahn in⸗ Zell Todtnau in den Betrieb der Reichsbahn. eee eee und wo noch Schnee lag, ließ die Beſchaffenheit zu wünſchen übrig. Landſchaftlich waren die ſchönen Raureifbildungen aus den Nebeltagen wieder unter der Sonnenwirkung dahingegangen. Im übrigen waren aber Sonnenbäder an geſchützter Stelle etwas Ideales. Ueber dem Schwarzwald leuchtete die Sonne von St. Moritz. Der Verkehr war, wie meiſt an den Sonntagen vor Weihnachten, nicht allzu ſtark. Oe « Donaueſchingen, 11. Dez. Prinzeſſin Antonie zu Fürſtenberg, Tochter des Prinzen Karl Emil zu Fürſtenberg, hat ſich mit dem Fürſten Karl zu Schwarzenberg verlobt. Auch in der Verhandlung kam ſeine choleriſche Natur wieder zum Vorſchein, von Einſicht war nichts zu merken. Der Vertreter der Anklage beantragte eine Gefängnisſtrafe von acht Monaten. Die ausfüh⸗ renden Organe des Staates müßten unter allen Umſtänden geſchützt werden. Verteidiger Dr. Wein⸗ del kennzeichnete die Tat als eine Affekthandlung, die man nicht ſo ſchwer nehmen dürfe. Einzelrich⸗ ter Weis ſprach eine Gefängnisſtrafe von ſechs Monaten gegen den Angeklagten aus und unterſtrich in der Begründung, daß der Beamte unter allen Umſtänden geſchützt werden müſſe. Die Verfehlungen eines Poſtſchaffners Wirſchaftliche Not waren die Urſache, durch die der verheiratete Poſtſchaffner Wilhelm A. auf Abwege geriet. Nun gelangte ſein Amtsvergehen vor die Große Strafkammer. Der bisher unbe⸗ ſtrafte Angeklagte hat vier Kinder und dazu kamen Schulden, namentlich für Möbel und Krankheit in der Familie. Von der Reichswehr war er zur Mann⸗ heimer Poſt gekommen. Sein Schwiegervater war ſelbſt ohne Vermögen. So nahm das Verhängnis ſeinen Lauf: Unterſchlagung einer Poſtanweiſung mit 445 Mk., Urkundenfälſchung... Dem Ange⸗ klagten ſtehen gute Zeugniſſe von ſeiner vorgeſetzten Behörde zur Seite. Er macht einen guten Eindruck, der erhöht wird durch ein offenes Geſtändnis. Sein Gehalt betrug 216 Mk. monatlich, mit dem er wohl hätte auskommen können. Der Vertreter der An⸗ klage zog eine Parallele zwiſchen ihm und den tau⸗ ſenden Familien in gleicher Lage. Das Gericht ſchloß ſich ſeinem Antrage an und verurteilte ihn zu einem Jahre Zuchthaus und 50 Mk. Geld⸗ ſtrafe. E Herr Jofef Domayer, Schuhmacher, wohnhaft in Mannheim, Lange Rötter⸗Straße 76, legt Wert auf die Feſtſtellung, daß ſein Sohn Heinrich Domayer mit dem in Nr. 550 genannten Heinrich Domeyer nicht identiſch iſt und mit dem Verſicherungsſchwindel nichts zu tun hat. 3 2 Fleig Mannheim Qu 4, 18 8 Telephon 231 87 erung salt! in- und ausländischen orden u. Ehrenzeichen 1bnstion von Abzeichen aller Art! 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Die beiden Fäſſer waren reich geſchmückt und trugen die Inſchrift:„Dank⸗ und Treuemarſch zu unſerem Führer, Herbſt 1933“. Die Strecke, die die beiden Winzer zu Fuß zurückgelegt haben, be⸗ trägt rund 1000 Kilometer, die ſie in 39 Tagen be⸗ wältigten. Perſonalveränderungen im Miniſterium des Innern * Karlsruhe, 11. Dez. Oberregierungsrat Dr. Roderich Straub im Miniſterium des Innern wurde zum Miniſterialrat ernannt. Landrat Dr. Julius Vierneiſel in Adelsheim wurde unter Zurücknahme ſeiner Verſetzung an das Bezirksamt Raſtatt und unter Beibehaltung ſeiner bisherigen Amtsbezeichnung an das Bezirksamt Offenburg ver⸗ ſetzt. Landrat Karl Billmaier in Bühl und An⸗ ſtaltsoberarzt Medizinalrat Dr. Franz Weiſen⸗ horn an der Heil⸗ und Pflegeanſtalt Illenau wur⸗ den unter Anerkennung des nationalen Opferſinnes auf Anſuchen in den Ruheſtand verſetzt. Senatspräſi⸗ dent Dr. Engelhardt beim Oberlandesgericht in Karlsruhe wurde zum weiteren ſtellvertretenden Vorſttzenden des Dienſtſtrafhofes für nichtrichterliche Beamte mit einer Amtszeit bis 30. Juni 1936 er⸗ nannt. Die Juſtizräte Severin Kern in Grießen wurden nach Müllheim und Leo Frank in Pfullen⸗ dorf nach Grießen verſetzt. ö Baben⸗Baden, 11. Dez. Die Vorſchläge zur Neuregelung der Bürgermeiſterfrage ſind von den beiden Bürgermeiſtern zuſammen mit dem Frak⸗ tionsführer der NS DA ſorgfältig durchberaten worden und haben bereits die Zuſtimmung des Reichsſtatthalters und der badiſchen Regierung er⸗ halten. Die„Merkur⸗Rundſchau“ berichtet darüber: Die Stelle des Oberbürgermeiſters wird nicht neu beſetzt. An die Spitze der Verwaltung tritt ein Bür⸗ germeiſter, Pg. Schwedhel m, der in anerken⸗ nenswerter Weiſe auf eine Gehaltserhöhung ver⸗ zichtet. Als ſein Vertreter fungiert ein beſoldeter Stadtrat. Da die badiſche Gemeindeordnung vor⸗ ſchreibt, daß einer der Bürgermeiſter Juriſt ſein muß, tritt als Dritter Stadtoberrechtsrat Dr. Beck hinzu. Etteuheimweiler, 10. Dez. Im Verlauf der wei⸗ teren Unterſuchung der Brandurſache beim Brand des Anweſens der Geſchwiſter Jäger wurde eine zweite Perſon unter dem öͤringenden Verdacht der Brandſtiftung verhaftet, nachdem der zuerſt feſtgenommene Neffe des Brandgeſchädigten ſein Alibi nachweiſen konnte. preiswerter Damenpullover SKrapezlerföhige Qualität, 125 farbige Passe und Knopf- garnſfur, viele Farben(Ab. unten) Herrenweste, frapezlerfänig dus elostischem, gestriektem Mqgteriel in gedeckten fatben, 28 olle Weiten[Abb. unten Damen-Sportiacke regulär gestrickt, farbige Schol⸗ gornitur, in allen Woßten 155 208 15⁸ 37⁸ 400 „„„„„6 Hausschuhe Orig nal Lammfell 37 25 innen ungeschoren 0 4% K en f ee„ nN 4 ο N Kette u H A d die Holzverkoh⸗ Aus der Pfalz Pfälzer Werbeſchau in Verlin Berlin, 11. Dezember. Am heutigen Montag iſt in Berlin im Europa⸗ haus am Anhalter Bahnhof eine Pfälzer Werbeſchau eröffnet worden. Zum Auftakt für die Ausſtellung, die in der Reichshauptſtadt für die Pfälzer Erzeugniſſe werben ſoll, hatten der Ver⸗ treter Bayerns und der Verein der Pfälzer in Ber⸗ lin in die ſchönen Räume der Bayeriſchen Geſandt⸗ ſchaft zu einem Pfälzer Abend geladen. Zu den Ehrengäſten zählten als gebürtige Pfälzer Reichs⸗ innenminiſter Dr. Frick und der Leiter des Orga⸗ niſationsamtes der Deutſchen Arbeitsfront Selz⸗ ner. Miniſter Sperr begrüßte in herzlichen Wor⸗ ten die Gäſte. Der Vorſitzende des Vereins der Pfälzer, Flickinger, charakteriſierte in einer kur⸗ zen Anſprache Abſicht und Sinn des Abends. Ein frohes Beiſammenſein gab Gelegenheit, die Pfälzer Erzeugniſſe, ſoweit ſie auf den Gaumen wirken, kennen und würdigen zu lernen. Man koſtete die prächtigen Pfälzer Würſte, probierte Jahrgang um Jahrgang, Gewächs auf Gewächs von den köſtlichen Pfälzer Weinen, ſchmauſte Pfälzer Brezeln und er⸗ freute ſich bei alledem an den Volkstänzen der Pfälzer Burſchen und Mädchen in Landestracht. Die Küfer, die mit Kennermiene ud Kennerſpruch den edlen Traubenſaft kredenzten, ſteuerten mit man⸗ chem friſchen und kernigen Pfälzer Gedicht zur Un⸗ terhaltung bei. Doch bei allem Frohſinn ging die ernſte Erinnerung und das Bewußtſein nicht ver⸗ loren, das in den ſchweren Tagen der Beſatzung die Pfalz leiden und kämpfen mußte und daß ſie noch heute als Grenzland des neuen Deutſchland ein ſchweres Wirtſchaftsgeſchick mit ſtarker und froher Zuverſicht trägt. Dieſe Erinnerung und in Dankbar⸗ keit dieſe Einſicht zu beleben, wird auch eine wich⸗ tige Aufgabe der kommenden Ausſtellung ſein. ee Der Reichskanzler als Pate * Neuſtadt a. d. Hdt., 11. Dezember. Reichskauz⸗ ler Adolf Hitler hat die Patenſchaft für den am 9. Auguſt d. J. geborenen Sohn des Bürgers Karl Stein übernommen. Das Patenkind iſt der ſechſte Sohn und das neunte lebende Kind der Familie Stein. * Waldfiſchbach, 11. Dez. Eine Kinder miß⸗ handlung hat hier große Erregung ausge⸗ löſt. Es handelt ſich um das Kind einer Familie aus Vinningen, das hier in Pflege iſt. Nachbarn wurden auf die Mißhandlungen durch die Pflege⸗ eltern aufmerkſam. Der Schularzt ſtellte eine beſtia⸗ liſche Behandlung ſeſt und erſtattete Anzeige bei der Gendarmerie. Was hören wir? Dienstag, 12. Dezember Sendergruppe Weſt (Stuttgart— Fraulfurt— Köln) .05: Morgenkonzert(Schallplatten.— 718; Früh⸗ konzert(Schallplatten).— 10.10: Schulfunk. Das deutſche Weihnachtslied.— 10.40: Klavierkonzert.— 11.10: Was man in den Bergen ſingt und ſpielt(Schallplatten).— 12.00: Mittagskongert. Ruſſiſche Komponiſten(Schalpl.) — 13.98: Aus Hamburg: Hör⸗ Mittagskonzert.— 14.20: bericht von der Rücktehr des Schulkreuzers„Köln“ der beut⸗ ſchen Reichsmarine.— 15.00: öffnungsſitzung des neuen Reichstages.— 16.00: Nach⸗ mittagskonzert.— 18.00: Italieniſch.— 18.20: Radio zu Weihnachten.— 18.35: Kulturaufbau im Dritten Reich. 19.00: Stunde der Nation aus Frankfurt: Humor in der deutſchen Oper.— 20.00: Reichsſendung: Die Börſe und der Kampf um die Gleichberechtigung. 20.10: Vogel⸗ ſchutz und ſeine praktiſche Anwendung.— 20.35: Klauter⸗ Quartett C⸗Moll von Brahms.— 21.15: Lied und Wein in der ſonnigen Pfalz.— 22.20: Du mußt wiſſen.— 22.45: Schallplatten.— 23.00: Volksmuſik.— 24.00: Rhein⸗Mak⸗ niſches Land. München .45: Schallplatten.—.25: Frühkonzert.—.00: Für die Hausfrau.— 12.00: Mittagskonzert.— 13.25: Muſik für jedermann(Schallplatten).— 16.00: Konzert.— 17.50: Japans Seele einſt und jetzt.— 17.50: Deutſches und ita⸗ lieniſches Frühbarock i. d. Muſik.— 18.10: Braunhemd und Couleurband. Ein Geſpräch.— 18.30: Virtuoſen auf volkstüml. Inſtrumenten(Schallplatten).— 20.20; Auf⸗ ruhr im Funkhaus.— 22.80: Nachtmuſtk. Deutiſchlandſender .43: Frühkonzert.— 19.10: Schulfunk.— 10.50: Fröhl. Kindergarten.— 11.30: 10 5 die Frau.— 11.45: Der Tier⸗ arzt in der Volksgemeinſchaft. 12.00: Mittagskonzert (Schallplatten).— 14.00: Schallplatten.— 14.35: Lebendige Werkgemeinſchaft als Erlebnis.— 15.15: Winterabend in der Familie.— 15.45: Lügner auf Reiſen.— 17.00: Tech⸗ niſche Bauſtunde der Jugend.— 17.20: Muftk unferer Zeit.— 18.00: Deutſche Volksgebräuche im Advent. Uebertragung von der Er⸗ 18.25: Pol. Zeitungsſchau.— 20.10: Großes Wohltätig⸗ keitskonzert. Das Rice ür denwW²interspori Schi- Socken 27s Föustel deze possen ed 10s Striedchandschuhe reine Wolle les „ Stulpenh huh i N 3 225 8 eee v m A ο A H Ü e 6. Seite gen tag waren unter dem Ja Fiſcher⸗Karlsruhe am Sonntag die K a Badiſchen Turngaues zu einer Arbeitstagung den verſammelt, um ſich mit allen Fragen ver⸗ t her und organiſatoriſcher Art zu orſitz von G 0 2 ef ˖ gab der Gauführer einen Rückblick über die Ar vergangenen Monate, wobe erfreulicher⸗ weiſe ſef ſtͤrkung der Ein werden konnte, eine E entlit it für die Leibesübungen, die gewaltige Arbeit der Turnerſchaft und ih en beim Deutſchen Turn ſeſt in Stu Ausdruck kommen. So ſtand auch die in den Monaten des nationalen Aufgaben, denen ſie auch in der ihre Kraft widmet, um am Aufbau des 2 Platze mitzuarbeiten. ſtellung nicht zu In o tung auf wirkung auf den Gau Baden einteilung n Rückſicht auf die Reiches unter Umſtänden Die neue Kreis rlitiſche Reſorm des vorübergehender Natur. nur Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Aus N Montag, 11. Dezember 193 Klar herausgeſtellt wurden die großen Auf ſt in nationaler und völkiſcher cht und be auch die Frage s groß angelegten Planes einer des Deutſchen Ti ſſeweſens erläutert. Einen Raum nahmen des weiteren die Verhandlungen ein, innere Arbeit der Vereine betreſſen. In ſtärkerem Maße wird es Aufgabe der Zukunft ſein müſſen, auf di Werbung innerhalb der Vereine Gewicht zu lezen und ſonders auch die Pflege und den Aus! das ältere Geſchlecht hinzuweiſen. de 1 ſtehen,. ul U und die hrreich geſt t der Bad. Vereinen, das . t ie Ausſprache über Vereine, die ſich aus den neuen lin lamen die Wirtſchaſts⸗ fragen des Gaues, im Zuſammenhang mit den Beiträden zur Beſprechun Weiterhin iſt der Zuſammenſchluß von kleineren Ver n zu erſtreben. Auch wurden Einzel⸗ 1 Abführung 3 Sportoroſchens für den Rei ndelt. Es iſt ein nen Staate, ührern der 2 erfreuli 1 für Hi daß ſich wie rall, auch hier bei den i Bad. Turnerſchaſt ein ſtarler Auſbauwille ze Der Jührerrat der ZS lagle Olnmpia- Vorbereitungen in der Führerſchule der Leichtathleten in Ettlingen Ueber die Sitzung des Führerrates am Wochenende in Berlin gibt die DSB. folgenden amtlichen Bericht heraus: „Entſcheidungen von größter Tragweite machen die Fühlungnahme mit den in einer Front mit der DSB ſtehenden Führer notwendig.“ Das war der eigentliche Grund der Führer⸗Tagung, die von Dr. Ritter von Halt geleitet wurde. Sämtliche Gauführer des Deutſchen Leichtathletik⸗Verbandes ſowie der Führer des Deutſchen Fußball⸗Bundes Linnemann mit ſeinen engſten Mitarbeitern waren vertreten. Dr. Rit⸗ ter von Halt gab zunächſt ſeine Richtlinien für die Anwen⸗ dung der Handball- und Leichtathletikordnung bekaunt. Im übrigen ſtanden die Olympiavorbereitungen auf der Tagesordnung, die für den Deutſchen Leichtathletik⸗ Verband, als Hauptträger der Olympiſchen Spiele von beſonderer Bedeutung ſind. Die gewaltige Vorbereitungs⸗ arbeit iſt in die Hand des DSB⸗Sportwartes Bu ſch ge⸗ legt, dem der Frauenſportwart der DSB, Voß, der Volksturnwart der DT, Schmidt ſowie die Sportlehrer Waitzer und Brechen macher und der Zehnkampf⸗ meiſter Slevert zur Verfügung ſtehen. Das Hauptquartier der Olympiavorbereitungen im Verbandsheim Ettlingen liegen, das zu einer Führerſchule des Deutſchen Leicht⸗ athletik⸗ Verbandes ausgebaut iſt. Von hier aus⸗ gehend werden in allen Teilen des Reiches in der nächſten Zeit Olympia⸗Vorbereitungskurſe veranſtaltet werden und damit die gewaltige Arbeit, die dem Deutſchen Leicht⸗ athletik⸗Verband in den nächſten Jahren ihren Stempel aufdrücken werden, auf der ganzen Linie in Angriff ge⸗ nommen worden. Schwimmer⸗Olympia-Prüfung in Göppingen Leiſtungsſteigerung auf der ganzen Linie Die zweite Olympia⸗Prüſung, die unter der Leitung des württembergiſchen Gauſchwimmwarts Wartmann u⸗Höp⸗ pingen durchgeführt wurde, wickelte ſich in flotter Weiſe ab, ſo daß die zahlreichen Zuſchauer recht befriedigt wurden. Eine Ueberraſchung brachte das Rennen über 400 Meter Kraul, hier gelang es dem Stuttgarter Kienzle, den Ludwigsburger Schrag auf den zweiten Platz zu ver⸗ weiſen. Ein hervorragendes Rennen gab es in der kurzen Strecke über 100 Meter Kraul, das der Heilbronner Treuer erſt beim Anſchlag ganz knapp vor dem jugend⸗ ich Schreck⸗Göppingen für ſich entſcheiden konnte. Im ſeter-Bruſtſchwimmen war Paul Schwarz⸗Göppingen Klaſſe für ſich. Es gelang im ſogar, im 200⸗Meter⸗ Fußball Preußen Danzig— Vikt. Elbing 814. Gau Pommern: Stettiner SC V Stettin abgeſ.; Biktoria Stralſund— Preußen Stettin abgeſetzt; Polizei Stettin— Greifswalder SC:1; Germania Stolp— Phönix Köslin:2; Vikt. Kolberg— Sturm Lauenburg :0; Vikt. Stolp— Preußen Köslin 312. Gau Brandeuburg: Viktoria 89— Hertha BSC 510; Cottbus Süd— Tennts⸗Boruſſia:7; Minerva— VfB Pankow:1; Union Oberſchöneweide— Spandauer SV :1; Berliner SV 92— Blauweiß:83; Wacker 04— BV Luckenwalde 111. Gau Sachſen: Wacker Leipzig— VfB Leipzig 011; 1. Vogtl. FC Plauen— SuBé Plauen:4; SC Planitz— VfB Glauchau 512. Endſpiel um den Mutſchmann⸗Pokal: Dresdener SC Sportſr. 01 Dresden 611. Gan Mitte: Vfè Bitterfeld— Preußen Magdeburg 611; Merſeburg 99— Wacker Halle 213. Gan Nordmark: Hamburger SV— Eimsbüttel 32; Polizei Lübeck— Union Altona:7; Schwerin 03— Po⸗ lizei Hamburg:7; Holſtein Kiel— Vikt. Wilhelms⸗ burg 418. Gau Niederſachſen: Arminia Hannover— Hildesheim 08 554; Werder Bremen— Bremer SW:1; BfB Peine— Hannover:2. Gan Weſtfalen: SV Höntrop— Arminta Bielefeld 318. Gau Niederrhein: Fortuna Düſſelderf— Rheydter SV :2; Alemannia Aachen Duisburg 08:2; Duisburg 99 wird eine Gan Oſtpreußen: Schwarzweiß Eſſen 310; Hamborn 07— Ves Preußen Bit⸗ terſeld 310; SC Bor. Gladbach— Schwarzweiß Barmen :2; Vſe Benrath— BW Preußen Eſſen 20. Gan Mittelrhein: Spvog Köln⸗Sülz 07— Weſtmark Trier:0; Mülheimer SV— Kölner SC 99:2; Bonner IV— Rhenania Köln:1; FV Neuendorf— VfR Köln :4; Eintracht Trier— Fortuna Kottenheim:2. Gau Nordheſſen: Chattia Kaſſel— Boruſſia Fulda:6; Heſſen Hersfeld— Kurheſſen Kaſſel:0; VfB Friedberg— Spielverein Kaſſel:1; Kurheſſen Marburg— SC 08 Kaſſel 279. Ein glücklicher Sieg Boruſſia Neunkirchen— VfL Neckaran 418(:2) Die Mannſchaften lieferten ſich einen packenden Freund⸗ ſchofts kampf. Es war dos Spiel zweier cbenbürtiger Gegner, das Boruſſia als glücklichere Mannſchaft gewann. Neckarau hinterließ einen ſehr guten Eindruck und war in der Geſamtleiſtung etwas beſſer, vor allem gefiel das ſchöne Zuſammenſpiel des Sturmes, in dem Striehl und Wenzelburger hervorſtachen. g Borufſig lämpfte mit großem Einſotz, der Sturm war jedoch reichlich ſchußſchwach, Hintexrmannſchaft und Tor⸗ wart dagegen gut. In der erſten Viertelſtunde lagen die Boruſſen im Angriff, oann lam Neckarau ſtark auf und erzielte im Anſchluß an eine Ecke durch feinen Kopfball Zeilielders die Führung, dem ſchon eine Minute ſpäter der Mittelſtürmer Nr. 2 onreihte. Der linle Boruſſen⸗ läuſer Theobald verwandelte einen Straſſtoß zum erſten Gegentreſſer zwei Minuten ſpäter holte Petri den Aus⸗ gleich und noch vor der Pauſe fiel aus einem Gedränge der Führungstreffer für die Saarmannſchaft. Nach dem Wechſel wurde von beiden Mannſchaften mit letzter Hingabe gekämpft. Eine Kombination Striehl— Zeilfelder ſtellte dos Reſultat auf:3. Kurz vor Schluß fiel durch den Lin saußen Fuhrmann der Siegestrefſer für Boruſſta. 500 Zuſchauer wohnten dem intereſſanten Tref⸗ ſen bei. Im Endkampf um den Fußball⸗Pokol des ſächſiſchen Reichsſtatthalters Mutſchmann ſiegte in Dresden der Dresdener Sc über die Sportfreunde Dresden vor 8000 Zuſchauern mit:1(:). Bruſtſchwimmen eine neue verblüffende Bahnleiſtung mit :39,4 aufzuſtellen. Ebenſo war bei den Damen Eiſe Pfſau⸗ Göppingen allen Gegnerinnen we'taus überlegen. Sie beherrſcht jetzt den württembergiſchen Damenſchwimm⸗ ſport in allen Lagen und Strecken. Die Ergebniſſe: Herren⸗Kraul, 100 Meter, Gruppe 1: 1. Tretner⸗Schwim⸗ merbund Heilbronn 103,3; 2. Schreck⸗Göppingen 103,4; 3. Müller⸗Waſſer freunde Heilbronn:03,14. Gruppe 2: 1. Claus⸗Eßlingen:06,4. Herren⸗Bruſtſchwimmen, 200 Meter: Gruppe 1: 1. Paul Schwarz⸗Göypingen 239,4; 2. Gruppe 2: 1. Schöllhammer⸗SV Cannſtatt:58,83. Herren⸗Kraul. 400 Meter: 1. Kienzle⸗Schwaben Stuttgart:15,83. Tunſt⸗ ſpringen, Herren: 1. Tamperter⸗Göppingen 120,8.; Wunderlich⸗Waſſerſreurde Heilbronn 254,6. 2. Jaiſir⸗Tbo Cannſtatt 112,8 P. Damen⸗Rücken, 100 Meter: 2. Buttkus⸗Cannſtatt 138. Neue Welthöchſtleiſtung von Ismayer Der bekannte Welthöchſtleiſtungsinhaber im Gewicht⸗ heben, Rudolf Is mayer(Roland München), Olympia⸗ ſieger von Los Angeles, konnte am Samstag anläßdich eines Kraftſportabends in Freiſing eine neue Welthöchſt⸗ leiſtung im beidarmigen Drücken erreichen Der oſſiziell angemeldete Welthöchſtleiſtungsverſuch Ismayers war von Erfolg begleitet. Ismayer drückte zuerſt 180, dann 205 und ſchließlich 216 Pfund, womit er die im Herbſt von dem Aegypter Araſa aufgeſtellte Welthöchſtleiſtung von 215 Pfund um ein Pfund verbeſſern konnte. Im Rahmen dieſer Welthöchſtleiſtungsverſuche gab es im Ringen der Meiſterklaſſe ein 19:19 zwiſchen den Mann⸗ ſchaften von der Spog Freiſing und 1860 München, wäh⸗ rend in München der AK Bad Reichenhall zu dem Bom⸗ ſieg von 36:8 über Apollo München kam. Goldene Ankerp alete erſtmals ver iehen Ueber die erſte Verleihung der erſt vor ſchafſenen Golde Deutſchen Waſſe 1. Pfau⸗Göppingen 132,8; kurzem ge⸗ nen Anker⸗Plakette iſt ſich der Führer des rſportverbandes ſehr ſchnell ſchlüſſig gewor den. Kapitänleutnant a. D. Jaſper zeichnete in beſon⸗ ders herzlicher Weiſe bei der Siegesſeier des Deutſchen Outbord⸗Clubs in Treptow den Weltrekordmann Klemens Baatz zum erſten Mal mit der Platette aus. Dieſer erſte Träger der Goldenen Aulerplakette, ein ſunger SA⸗Mann, hat am 18. und 22. Oltober auf dem Wörnsdorſer Kanal zwei Schuelligkeitswelthöchſtleiſtungen in den Outbord⸗ Klaſſen A und B aufgeſtellt. Dieſe Leiſtung ſteht tatzäch! im Jahre 1938 an der Spitze des deutſchen Waſſerſports. im Reich Holland— Seſterreich:1(:0) Nach den Gaſtſpielen in England trug Oeſterre tionalmannſchaft auf der Heimreiſe am Sonntag in Amſter⸗ dam noch einen Fußballänderkampf gegen Holland aus. Wegen des ſtarken Froſtes waren alle Meiſterſchaftsſpiele in Holland abgeſagt und aus dieſem Grunde hatte das Länderſpiel im Amſterdamer Stadion mit 80 000 Perſenen einen ausgezeichneten Beſuch. Das Spielfeld war durch Strohmatten gegen den Einfluß der großen Kälte geſchützt worden und präſentierte ſich in auter Verfaſſung. Die Hol⸗ länder lieferten den öſterreichiſchen Berufsſpielern einen ausgezeichneten Kampf, waren ſogar in der erſten Viertel⸗ ſtunde leicht überlegen und ließen in den erſten 45 Min. die Gäſte kaum zur richtigen Entfaltung kommen. Erſt nach dem Wechſel ſetzte ſich das techniſche reifere Können der Oeſterreicher beſſer durch. Es reichte auch zu einem Treſſer, den nach einem ſchönen Vorſtoß des rechten Flügels der Halbrechte Bican bald nach Wiederbeginn er⸗ zielte. Beim Stande von 110 für Oeſterreich blieb es bis zum Schlußpfiff, da die Holländer mit ihren gutgemeinten heftigen Angriffen gegen Spielende keinen Erſolg hatten. Oeſterreich hat den knappen Sieg dank der beſſeren tech⸗ niſchen Fertigkeiten ſeiner Spieler verdient. Bei den Hol⸗ ländern war der Torhüter nan der Meulen, der ſich mit dieſem Spiele vom aktiven Fußballſport verabſchledete, der beſte Mann. Schön⸗Göbel, die Sechstageſieger von Köln, gewannen am Sonntag in Münſter ein Dreiſtunden⸗Mannſchafts⸗ rennen mit Rundenvorſprung vor Ehmer⸗Funda und Kilian⸗Vopel. — Spiele der Vezirksklaſſe 5 u 62 Weinheim in Staffel 2 allein in Front Polizei— 07 Mannheim 16:1 MiG— Das Linbenhof:4 Jahn Neckarau Poſt Raunheim:5 TB Rheinan— SpVg Sandhofen 5: l 0 T V 486 ausſetzte, gab es lich den Während der um den zweiten beitrugen. e He die Polizei über 07 Mannheim errungen Darnach muß die 07er⸗Mannſchaft nach der eren klaren Niederlage ſtark zurückse sangen ſein. Auch M T G hat ihre Ausſichten gewahrt: urd der Din Lindenhof das Nachfehen gegeben. In den beiden anderen Treſſen cab es 7 5 ü bniſſe. Mit einem Tor Unterſchied behielt die 0 f eckar au die Oberhand. Auch der u ei Erſolg und läßt San n am Tabellen⸗ ende. Polizei ſchlägt Neuoſtheim 16:1(:1) In Polizei und Spog 07 ſtonden ſich zwei Mannſchaf⸗ ten der oberen Tabellenhälfte Beide Gegner hatten erſt vier Verluſtpunkte ſo daß man auf den Aus geſpannt war. Unter entwickelte ſich ein ſchönes, ich ausgegliche⸗ nem Spiel bis nd dieſen klaren Ausgang erwarten ließ. Aber ſchon das Führungstor der Poltzei brachte den Goſt aus dem Konzept, der donn nach und nach immer mehr auseinanderſiel, ſo daß das Debarel nicht ausblieb und in der 16:1⸗Nicderlage zum Ausdruck kam. MTG— Dag Lindenhof:4(:2 Der badiſche DiͤK⸗Meiſter war mit der MTG gepaart. Das Spiel wurde auf Wunſch der MTG, die im nahen Schützenhaus den internen Schütenkönig herausſchoß, auf deren Platz verlegt. Das Spiel begann intereſſant. Mit⸗ tels vier Strafwürfen kam ſede Partei nacheinander zu vier Treſſern. Treiber und Andräs waren für die MTG, Lell für die Dic erfolgreich geweſen. Bis zur Pauſe kann Jemann nach ſchöner Kombination auf:3 für Mich ſtellen. Noch der Pauſe erhüht Lorenz auf:2; donn bekommt Lindenhof weden Regelverſtüßen zwei Tore annulliert. Im weiteren Verlauf des Spieles, dem Schuhmacher⸗Weinheim ein guter Leiter war, erzielen Treiber und Andräs noch drei Tore, denen Dick nur noch zwei von Lell entgegen⸗ ſetzen konnte, ſo daß MT mit 714 Sieg und Punkte errang. T Jahn Neckaran— Poſt⸗SpV 415(:83) Der Poſtſportverein hat am grünen Tiſch einen Punkt gewonnen und damit auch in der Tabelle einen günſtigeren Platz. Heute Kaſtierte die Elf in Neckarau bei Jahn und hatte da einen ſehr ſchweren Stand, bits beide Punkte unter Dach und Fach waren. Stalf brachte die Turner durch Straſwurf in Führung. Hotter Poſtſportverein aleicht aus und holt auch nach geolückter Kombination die Führung; aber diesmal gleicht Stalf aus. Nachdem Hof⸗ mann die Poſtler nochmals in Führung gebracht hatte, kann Stalf wiederum remiſieren. Dann geht es in die Pauſe. Nach Wiederanſpiel erzielt Wibmeier für Poſt 478. Als die Poſt nun wegen hartem Spiel einen 13 Meter zu⸗ geſprochen bekommt, hat Hofmann gerade Glück, daß der Ball von der Latte ins Tor ſpringt. Noch im Schluß⸗ kompf kann Stalf ein Tor aufholen und damit auf:4 ſtellen, aber zum nicht ganz unverdienten Unentſchieden reicht es den Turnern nicht mehr. Gegen unſporlliches Verhalten Das Verhalten eines Teiles der Zuſchauer beim Gaäu⸗ ligaſpiel des KV. gegen Vs. Maunheim auf dem Kö.⸗ Platz am 10. Dezember gibt mir Veranlaſſung, darauf hin⸗ zuweiſen, daß Beleidigungen oder gar Tätlichkeiten gegen Schiedsrichter ſportlicher Veranſtaltungen im neuen Staat der Autorität und Diſzivlin unter gar keinen Umſtänden mehr geduldet werden können. Ich bitte die zuſtändigen Behörden, gegen ſolche„Sportleute“ rückſichtslos ein⸗ zuſchreiten und ſpreche den Polizeibeamten und SS⸗Leu⸗ ten, die den Schiedsrichter des Spieles ſoſort unter ihren Schutz genommen haben, den beſonderen Dank aller wah⸗ ren Sportfreunde aus. gez. Herbert Kraft, Landesbeauftragter des Reichsſportführers, Karlsruhe. W. Körbel Beauftragter für Nordbaden Der Reichsſportkührer von Stürmführer W. Körbel Bezirk N mit dem La W. Körbel gleichzeitig die Führung des Kreiſes Mannheim und damit des Ortsausſchuſſes Mannheim. Zum Stell⸗ vertreter im Ortsausſchuß wurde Ludwig Stalf⸗Nek⸗ karau und zum Geſchäftsführer Karl Crezeli ernannt. Städleborkampf Saarbrücken— Frankfurt:7 Max Schmeling unter den 2000 Zuſchauern Die Werbeſahrt der Frankfurter Amateurboxer nach Saarbrücken hatte einen ungeahnt großen Erfolg. Es muß allerdings geſagt werden, daß daran in erſter Linie unſer ehemalige Weltmeiſter Max Schmeling ein Verdienſt hatte. Seinetwegen war wohl der größte Teil der 2000 Zuſchauer gekommen, die den Städtiſchen Saalbau bis auf den letzten Platz füllten. Vor Beginn der Kämpfe be⸗ grüßte der Beauftragte des Reichsſportführers, Theo Schlemmer, den ehemaligen Weltmeiſter und die Frankfurter Stadtmannſchaft. Das Erſcheinen dieſer Sportleute werde in Saarbrücken als ein neues Zeichen der engſten Verbundenheit zwiſchen Saar und Reich an⸗ geſehen. Nach der Pauſe verlangten die Zuſchauer ſtür⸗ miſch das Erſcheinen Schmelings im Ring. Der Ex⸗Welt⸗ meiſter, der eigens im Flugzeug von Berlin an die Saar Tſchammer⸗Oſten hat den zum Beauftraßten für den berufen. Im Einverſtändnis Gauligakampf im Ringen Slegfried Ludwigshafen gegen Stugi Ludwigshafen 10:8 Der am Sonntagvormittag ausgetragene Gauligakampf zwiſchen den beiden Ludwigshafener Lokalrivalen endete inſoſern mit einer kleinen Ueberraſchung, als die bisher ſo erfolgreich geweſene Mannſchaft vom Sportverein Siegfried alles brauchte, um über den Tabellenletzten Stemm⸗ und Ringklub Herr zu werden. Mit dem beſcheldenen 10:8⸗Sieg konnte Siegſrieds Sieben recht froh ſein, daß ſie noch ſo günſtig davongekommen iſt. Die Gäſtemannſchaft hätte nur etwas Glück haben dürfen, dann würde das Reſuktat an⸗ ders lauten. Es war jedenfalls von Siegfried ſehr gewagt, ohne Von dung, Th. Stahl und Gehring einer Mannſchaft gegenüberzutreten, die ſich immer mehr vor der drohenden Gefahr des Abſtieos zu wehren hat. Beim Stemm⸗ und Ringklub vermißte man Hofſmann, der durch Langknecht erfetzt war. Von der Gäſtemannſchaft mußte Schlerle wegen Verletzung aufgeben und Kreuz aus gleichem Grunde auf den Kampf verzichten, ſo daß Siegfried ſchon dadurch 6 billige Punkte buchen konnte. Impertro zeichnete durch ſeinen erwarteten Schulter⸗ ſieg für 8 weitere Punkte verantwortlich, während Meix⸗ ner durch ein Unentſchieden gegen Dietz⸗StuRc noch ein Punkt rettete. Vom Stemm⸗ und Ringklub waren Stei⸗ nel, Abel und Blomeier mit zuſammen 7 Punkten erfoloreich. Das beiderſeits hart, aber itets fair durch⸗ geführte Treffen hatte in Biun d o⸗SpB 06 Mannheim den gewohnt guten Kampfrichter. Die Ergebniſſe: Bantamgewicht: Impertro⸗ Siegfried— Langknecht⸗ Stu Rt. Nach einem Hüftſchwung von Impertro kann ſich der Gaſt befreien, um dann gleich darauf mit einer Soubleſſe bedroht zu werden, die Impertro nur Punkte bringt. Mit einem ſeitlichen Ueberwurf erhöht Impertro einen Vorſprung. Nach Hammerlock und Armſchlüſſel des Siegſriedlers kann ſich Langlnecht aus der Brücke retten. Das intereſſante Treffen endet mit einem Armzug am Boden, mit dem Impertro ſeinen Gegner in 7,15 Minuten auf die Schultern legt. Federgewicht: Babelotzki⸗Siegfried gegen Steinel⸗Stum g. Ein heftiger Standkampf, bei dem Babelotzli mit Rumreißer zuerſt in die Bodenlage gebracht wird und nacheinander durch Armdurchzüge in Gefahr kommt. In den Stand zurückgekehrt, fällt nichts mehr von Bedeutung. Steinel wird hoher Punktſieger. Leichtgewicht: K. Stahl⸗Siegfried— Abel⸗Stung. Beide erreichen im Standkampf bis zur. Halbzeit nichts Poſitives. In der ausgeloſten Bodenrunde geht Stahl mit Armzug in Führung, während Abel in der Brücke überträgt und auf⸗ holt. Mit Hammerlock geht Stahl erneut in Führung, aber ſein Gegner holt nicht nur auf, ſondern er verſchafft ſich noch einen weiteren Vorteil und wird damit Punktſieger. Weltergewicht: Sturm⸗Siegfried— Blomeier⸗Stugk. Sturm wirft ſich im Angriff auf eine Schulter und wird von ſeinem Gegner in.15 Minuten durch Abfangen auf beide Schultern gelegt. Mittelgewicht: Kreimes⸗ Siegfried gegen Schierle⸗StuRͤK. Der Gaſt wird von Kreimes in der g. Minute mit Schulterſchwung am Mattenrand herunter⸗ geholt und gibt nach.40 Minuten wegen Verletzung den Kampf auf. Halbſchwergewicht: Meirner⸗ Siegfried— Dietz⸗ Stud. Beiderſeitige Angriffe ſcheitern im Stand der erſten Halbzeit ſowohl, als auch in der wechſelſeitig angeordneten Bodenrunde an der gegenfeitig guten Abwehr und da auch im reſtlichen Standrampf nichts erzielt wird, gibt es ein für beide Teile berechtes Unentſchicden. Schwer⸗ gewicht: Ehret⸗Siegfried ſiegt kampflos, da ſein Gegner Kreuz⸗Stu gc wegen Verletzung verzichten muß. TV Rheinau— SpBg Sandhofen 528(222 Der Tabellenletzte gaſtierte beim T Rheingu, de einen guten Mittelplatz in der Tabelle einnimmt und ſonders zu Hauſe ſehr gefürchtet iſt. Um ſo anerk kine a werter iſt das knappe Ergebnis der Spielverein 1 Wa leute, die bis zur Pauſe die Partie noch remis hallen ham konnten. Vielleicht iſt es gerade den Sandhöfern bor belt behalten, in dieſer Staſſel noch für Ueberraſchungen 11 75 zu ſorgen. 5 5 en an gn im G Staffel 5 1 Tod Hockenheim— Jahn Weinheim 37„e tägl. Tgde Heidelberg— Polizei Heidelberg 476 ngen Germania Neulußheim— Tgde Ziegelhanſen 338 ſerve⸗Bauk TV 62 Weinheim— Tgde St. Leon 11:0 eben we TW Handſchuhsheim— TV Rot 714 12 15 Nun hat 62 Weinheim auch die an zweiter Stelle lie 10 f gende Tade St. Leon ſicher abgefertigt und ſich mit 4 Punk, damen f ten Vorſprung allein an die Spitze der Staffel 2 geſetz gucteil de Man kann heute ſchon ſagen, daß Weinheim, wenn La! 1 Mannſchaft weiterhin dieſe Leiſtungen zeigt, kaum mehr Sieuerzahl vom erſten Platz zu verdrängen iſt. Während die Sy duelle den in Heidelberg und Handſchuhsheim erwartungsgemäß eh lurch wel deten, wartet Jahn Weinheim mit einem unerwarkeleg lelannt ge Sieg in Hockenheim auf, gegen den allerdings mit 4 rſatz ſeſe Quel leuten angetretenen Tbo Hockenheim. Auch das g2g⸗Ergeh⸗ 55850 täglic nis, das Ziegelhauſen in Neulußheim erzielen konnte,% zinanzmin deutet für die Gäſte ein Erſolg, denn bekanntlich iſt esu 1 1 Bai dieſer Staſſel ſe, daß ein Punktgewinn auf den Plätzen dez karly 8 Geoner nur ſehr ſchwer möglich iſt. elezt. J. Im mittelbadiſchen Bezirk 2 ſind Turnerſchg Skandal v. Beiertheim und Karlsruher TV 46 wieder zur Tabellen Belb ſpitze vorgeſtoßen, ſo daß neuerdings dieſelbe von 4 punl⸗ gleichen Mannſchaſten gehalten wird. Am weiteſten zurück iſt in einigen Staffeln noch der Bezirk 1, Südbaden. Die Stafſel 2 ſah im Lore racher Lokaltrefſen den Tod diesmal als Sieger, ausgleich In der Staffel 3 ſchlug die Tgde Offenburg dez kertreten TV Sulz. Das Spiel TV Lahr— TW Schutterwal 4 Reiche wurde verlegt. f 5 Die Ergebniſſe: ie Bezirk 2: TV Durlach— Turnerſchaft Beſertheim a deiere 6 TW 46 Karlsruhe— Tbd Pforzheim 816 die 525 Bezirk 1, Staffel 2: TV Lörrach— Tod Lörrach 1 8 2 Staffel 3: TV Lahr— TW Schutterwald verlegt, Tah darauf zur Offenburg— TV Sulz 715. 10 Die Spiele der Kreisklaſſe Auge Dieſe Treffen brachten im allgemeinen die zu erwarken⸗ Die Ur den Ergebniſſe. Recht deutlich hat in Staſſel 4 der kungsentw T B Secken heim ſeine führende Stellung dokumenſſent anerike und dieſelbe ausgebaut. Für die Reichsbahn ſpricht zes natur das unentſchiedene Ergebnis gegen Badenia Feudeß⸗ bar heim. Weiter iſt DJ Grün⸗ Weiß erfolgreich ge 5 0 blieben. In der Staffel G ſind nun alle Vor ruten ß in de ſpiele erledigt. Im letzten Treflen behauptete Dig 93A Neckarhauſen den zweiten Platz. In der Staffel daß bie Be konnte ſich Din Schwe 5 ingen vom vorletzten Plaß gehr ihre losmachen, während der TV Brühl als Tabellen führen J bunen. 3 weiterhin ohne Verluſtpunkt und an der Spitze bleibt, gerllſtet, u. Die Ergebniſſe: ö Bron Staffel A: Badenia Feudenheim— Reichsbahn 6176, T8 Seckenheim— Pfe Neckarau:1, D Grün⸗Weiß— 17 Schwetzingen 1214. abel Staffel C: Dae Neckarhauſen— Dag Edingen c n Staffel D: TW Altlußheim— Da Schwetzingen ze, 1 TV Brühl— Tbd Germania Reilingen:2.% 1. 1 Fihun a wobel die J Ober 1. Dez. ſhäftsſahre gekommen war, folgte unter größtem Jubel den Sy fre, Flamabſa chören der Zuſchauer. In einer kurzen Anſprache dau 10 00 Schmeling für die Beweiſe der Zuneigung, die man ihm 1790 Ar und damit dem deutſchen Sport entgegengebracht habe. g ind durch Im Städtekampf konnte Saarbrücken, das durch den z des Vokit Schwergewichtler Leis aus Mittelbexbach verſtärkt wa, es Gewin ein ehrenvolles Unentſchieden von:7 erzielen. Di son 43 822 Kämpfe wurden recht lebhaft geführt, wenn auch das ech 03* niſche Können teilweiſe noch zu wünſchen übrig ließ. 85 Die Ergebniſſe: Ingend⸗ Fliegengewicht: Weyrich⸗Saarbrücken— Bolz 406 Zwiſc Frankfurt unentſchieden. Bantamgewicht: Olig⸗Saarbrüce berauntlic unterliegt gegen Rappſilber⸗ Frankfurt nach Punkleg, trag gelan Federgewicht: Staub⸗Saarbrücken ſchlägt Proske⸗Frank Carl furt nach Punkten. Leichtgewicht: Schöneberger⸗Fraukfun Ferne k beſiegt den ſehr unſauber kämpfenden Braun⸗Sgarbriickeß. durch Abbruch des Kampfes. Weltergewicht: O. Brau Saarbrücken gegen Röder⸗Frankfurt unentſchieden. Mit telgewicht: Goldſchmidt⸗Saarbrücken— Meder⸗Frankfut unentſchieden. Halbſchwergewicht: Sauſen⸗ Saarbrücken B ſchlägt Gelsheimer⸗Frankſurt nach Punkten. Im Scpwer⸗ gewicht gab es zwiſchen Leis⸗Mittelbexbach und Baum⸗ aufheb, dos Grun von 600 00 hammel⸗Frankfurt einen Schaukampf. Der Frankfurter 1 gab ſchon nach zwei Minuten auf. fen 155 2 ende a Radländerkampf Deutſchland⸗Frankreich e don 100 0 Unter ungewöhnlich großem Zuſchauerandrang wutde 9100 am Sonntag auf der Pariſer Winterbahn der 8. Radlätz⸗ Fechnung derkampf Deutſchland— Frankreich ausgetragen, den die Iufolg Franzoſen mit 2120 überlegen gewanneg, un, und Weder unſere Flieger Engel und Richter noch die ee Steher Möller, Metze und Schindler vermochten 555 ſich gegen das franzöſiſche Aufgebot durchzuſetzen. Bel den Rur. Fliegern lautete das Geſamtergebnis 14,5:17:5 und bei 8 den Stebern 11:5. Die deutſche Kolonie war äußerſt ark Rann vertreten und unter den Zuſchauern bemerkte mon 1. 8. auch den deutſchen Botſchaſter Dr. Köſter. Richte! Nabad et gewann ledielich ſeinen Zweier lauf gegen Miche eg ae und teilte ſich mit Gͤrardin im Zeitfahren in det 1 Sieg, während die drei Läufe der Dauerrennen von Well 7% Fhafe meiſter Lacquehay(2) und Wambſt gewonnen wurden. 5 7050 0 8 . 5 5 eſfarbenb Geſchäftiiche Mitteilungen ee Ein Geſchenk für die Mutter 0 1 Was man der Mutter zum Weihnachtsfeſte oder zun e 0 Geburtstage ſchenken ſoll, das bereitet ſehr vielen einige“ 800 rd Kopfzerbrechen. Es ſoll doch eine ganz beſonders liche 1 0 Gabe ſein, die ein Geſchenk iſt für all die ſtille Arbeit, die benindr ſie täglich für jeden ihrer Angehörigen leiſtet. Eine Mule rkr. M. verbringt den größten Teil des Tages in der Wohnung ale n 5 und iſt, wenn die Kinder erwachſen find, faſt ſtets allen. 7. 5. Kubrr Nur der Rundfunk leiſtet ihr Geſellſchaft. Der Em fran! fänger und Lautſprecher befindet ſich in der Regel Zimmer, während der Mutter ihr Haupttätigkeitsſeld Festverz der Küche iſt. Will ſie nun Rundfunk hören, damit iht 1 Wed. die eintönige Housarbeit leichter von der Hand geht, F Reichse muß ſie die Küchen⸗ und Stubentür oſſen laſſen. Abet 1 8 25 das tut ſie nicht gern. Denn einmal zieht dann der Ee ee geruch durch die ganze Wohnung und zum anderen würde, Hou wohl im Winter die Stube abends nicht mehr warm seln Wee Sie läßt alſo die Türen zu und verzichtet auf die au% Schugg genehme Zerſtreuung. Hätte ſie nun in der Küche einen Zebtürken Lautſprecher, dann, ſa donn. Alſo, do hätten wit ei. deen nettes Weihnachtsgeſchenk für die Mutter: Einen Lauf% dei [precher für die Küche. Das it dann nur i% Wen! Lautſprecher. Viel Geld koſtet ein Lautſprecher ſetzt 5 Faden 58 mehr, denn die Preiſe ſind ſehr zurückgegangen: ſo F Grkr N es ſchon, um nur ein Beiſpiel zu nennen, für 80 Mk. 9991 Mom z guten Telefunlen⸗Lautſprecher. 8 enden 10 N. Zarte Sachen waſchen, iſt keine Kunſt, wenn Perſil dag 0 genommen wird. Ein gehäufter Eßlöffel Perſil auf e Fest Hm 2 Liter kaltes Waſſer, darin die Sachen leicht ausdrücte e grtr. und ſchon ſind ſie wie neu. Deshalb für zarte 580 M. immer Perſil nehmen! a. PÜp; vv 8 Haupiſchriftielter: H. A. Melbne. Felge Berantwortlich für holitit§ A. Meißner ⸗ Hande s steil: Kurt Ehmet 8% b Feuilleton: C. D. Eiſenbart- Lolaler Teil: hi, Schönfelder Wr. 3. Sport: W. Mü len- Sudweſtdeutſche Um chau, Gericht und den übe? n or Teil: C. W. Fennel Anzeigen und geſchüftliche Mitteilungen 1 5 Jaude, fämttich in Mannheim Herausgeber, Drucker und Werle g 1 Drucktrei Dr. Haas, Neue Mannbelmer Leitung. Man beim g. Wa ein Jür unperlangte Beiträcr leine Gemäh fückſenden n bel Rückrent 29 nau, det mund be. rken ern vor⸗ onnte, be, iſt es in lätzen det trnerſchaſ Tabellen. 1 4 punkt. noch der im L5. Is Sieger. urg den zutterwall theim 4 zrrach 10g legt, Tobe erwarten⸗ el A der umentſett af ſeld zten Plaß lenführet bleibt, n 616, T8 aiß— n Syke che dankt man ihm habe. urch den ärkt war, len. Die das iech⸗ ließ. — Bolz; zarbrücken Punkten. ke-Frank⸗ Frankfurt larbrücken . Braun: en. Mit⸗ Frankfurt larbrücken t Scſwer⸗ id Baum. rankfurker nkreich in wurde Radlän⸗ „den die an neh. noch die ermochten Bel den und bei zerſt fark ion u. 9. Richte! Michard n in den on Well urden. — oder zum n einiges ers liebe rbeit, die e Mutter Wohnung ts allein. der Emp⸗ tegel in tsſeld in a 1 5 Abet er Eſſen⸗ en würde arm ſein. die an⸗ e einen 99 ein Laut nur iht etzt nicht 0 gibt k. einen 1. F erſil daz auf ſe W Sohe S 20 1 Ehmer elde? en übrigen kteilune 5 Werlegel f 1 4 Rückront⸗ N AN DELVS- UNpD Montag. II. Dezember 1933 Ainanzminiſter 3— ſeſellſchat den . n, 11. Dez. trag gelangte. zen 60 100 l. Bad. St.⸗A. 27 10% 9. Kom. Gd een Sr. ehm. Gold ib. Oy cidd 80 Tee em. Beſigh. Oel brown, Lover 1 entw. Heidelb almler⸗Benz Tulſche Linol. * kurlacher Hof. 2 kichbaum, Bergen zin er Union übeninduſtrie er A el. ale n Hdlog. b. 55 2 5 1 Zoltürken 5 55 ie täglichen gondon, mitgeteilt werden. bbmmen die europäſſchen Goldländer guchteil der Vereinigten Staaten und des amerikanſſchen zituerzahlers Unſummen zu verdienen. duelle den Goldpreis den eurvpäiſchen Börſen verrät und ſuch welche Kanäle die Mitteilung geht, Das Schaßamt iſt verzweifelt bemüht, ſeſe Quelle der Indiskretion zu entdecken. Der Goldpreis uit täglich gegen 9,30 Uhr mündlich oder telephoniſch von Morgenthau, deſſen karly Bailie und dem Präſtdentlen der Ry O, Jones, feſt⸗ amerikaniſchen Oeffentlichkeit Fat bieſer Staubal viel Staub aufgewirbelt. BIZ Verwalfungsratssiffung Beibehalfung der 6prozenſigen Dividende J Baſel, 11. Dezember.(Eig. Meld) kngsratsſitzung der Bank für internationalen Zahlungs⸗ ksgleich waren die Zentralbankenpräſidenten vollſtändig getreten. Die deutſche Abordnung beſtand diesmal nur us Reichsbankpräſident Dr. Schacht. ler erſtattete den Bericht über die Geſchäftstätigkeit im Wember, deſſen Umſätz e gegenüber dem Oktober um zurückgegangen ſtind. gelaunt geblieben. ſeleßzt. In der geitere 6,4 Mill. Schw. Fr. Dies wird auf bie allgemeine finanzielle Lage drauf zurückgeführt, daß die wichtigen Goldſtandardländer Frankreich und die Schweiz ihre Gelbmittel auf kunzentrieren, um alle Angriffe auf die Währung abwehren zu können. amerikaniſchen Wäß⸗ kungsentwicklung hat die Beſtellung eines neuen Verwaltungratsmitglie⸗ Die deshalb mit der Federal die eigenen Bedürfniſſe Die Unſicherheit bezüglich ber anerikaniſchen des naturgemäß verzögert. Mſervebank in Neuyork geführten Verhandlungen Zur Kursentwicklung der 3⸗Aktien wird in Verwaltungsratskreiſen betont, daß die Be genügend Rücklagen beſitze, um auch für dieſes ahr ihre 6 v. H. Dividende Uunen. Die B73 ſei zuch in der Schwebe. hung des 7,9 Mill. 4 bobel die Santerungs trage noch offen bleibt. J Oberſchwäbiſche Elektrizi ätswerke in Vieberach a. Nh. Die in der erſten Hälfte des Ge⸗ rückläufige Bewegung Skowabſatz des Bezirtsverbandes in der zweiten Jahres⸗ ö Tronkdem iſt der Geſamtſtromahſgtz in Berichtsjahr von 185 Mill. Kwſt. in 1932 auf 145,7 Mill. Die Einnahmen aus verkauftem Strom Ind durch die Strompreisherabſetzung um 78 d. H. es Boriähr zurückgegangen. Der unter Berückſichtisung es Gewinnvortrages von 54 651„ verbleibende Gewinn on 43 322„ mird vorgetragen. (J v. H. Dividende bei der Borſigwer de AG. (Eig. Meld.) Bei einem Reingewinn N in der o. GV. der Vorſchlag einer Tpldendenausſchüttung in Höhe von 3 v. H. ir 102% g auf das Ask, von 15 Mill. 4 angenommen. Für bas Zwiſchengeſchäftsjahr Januar bis Junt 1932 ergab ſich anntlich ein Reingewinn von 323 000, der zum Vor⸗ U. Dez.(Eig. Meld.) ſchaltsſabres 1992 lite zum Stillſtand. Kt, geſunlen. zun 972 000/ wurde Kapital von 600 000 auf gufheben soll. e Ff⸗oy fdb 38, Nen. Labenz 20 udwigsh. % Nüm 90 25 90 27 baden Eine Außersi lukrafive Goldspekulaſlon Nlesenskandal in Amerika Waſhington, 10. ghahamt iſt ſeit einiger Zeit lebhaft bemüht, hinter die binzelheiten einer rieſen haften Golbſpelula⸗ lion zu kommen, die zwiſchen Amerika und Lon⸗ jon im Gange iſt, um einen Skandal nach Möglichkeit zu nlerbrücken. Es handelt ſich darum, daß ſeit einiger Zeit amerikaniſchen Goldanotie⸗ lungen mehrere Minuten, bevor ſie an die freberal Re⸗ kerve⸗Bauk ausgegeben und ſobaun an die Preſſe bekannt⸗ heben werden, durch eine bisher nicht ermittelte Stelle in bie enropäiſchen Börſen, insbeſondere nach Durch dieſe Machenſchaften Dezember. Brown, Boveri u. Co., Mannheim. herigen AR⸗Vorſitzenden Dr. Fritz echweiz! hat Direktor Fritz Belitz von der Reichskredit⸗ im AR übernommen. laglet, ſind die Abichlußarbeiten 1992 ſoweit gediehen, daß (ide kommender Woche vorausſichtlich die Bilanzſitzung des Aq ſtattfinden dürfte. Man rechnet mit einer Er⸗ betragenden Verluſtbetrages, Carl Fisgen Ach), Worms. Die Carl Hisgen Ac, Ferms beruit auf 30. Dez. eine ao. G ein, die den Beſchluß der GV vom 17. Auguſt d.., nach dem das 600 000„ herabeeſetzt Die Verwaltung ſchlägt vor, ſodann des Grundkapital zur Anpaſſung an den Vermögensſtand don 600 000 auf 200 000, zu vermindern. Badische Maschinenfabrik und Eisengießerei Durlach Nach Abfegung der Geſomtunkoſten ſchließt das Ge⸗ Hättsſahr 1932/8 mit einem Reingewinn von 368 690 ark, der wie folat verteilt werden ſoll: 6 v. H, Diyi⸗ ende auf die Va und Sta, 3 v. H. Bonus auf die EA aus einer freiſewordenen Mückſtellung früherer Jahre zen 100 000„ ſowie 6 v. H. Zinſen auf die Genußrechte Die verbleibenden 70 284 4 ſollen auf neue echnung vorgetragen werden. Infolge der unklaren wirtſchaftlichen Verhällniſſe im u und Auslande war es in dem obeelauſenen Geſchärts⸗ Rurszetiel der Neuen M Hennheimer Ettektenbörse Nonſerven Braun Ludwigs. Walzm. Pfälz. Mühlenw. Pfälz. Preßheſe Rh. Elektr..⸗G. Hildebr.⸗Rheinm. Solgw. Heilbronn Seilind. Wolff Südd. Zucker Zellſtoff Waldhof Sank- Aktien Bank f. Brau. Frankf. Bank. Vereinsbk.Hamb Württ. Notenb Allian Kords 3 Zorbd. Lloyp. Das amerikaniſche iſt bisher un⸗ Unterſtaatsſekretär In der Verwal⸗ Präſident Fra⸗ beibehalten zu 1 mit genügenden Reſerven 3 um auch in der Kriſenzeit beſtehen zu können. An Stelle des Funk ⸗Baden der Neuen Mannheimer Zeitung jahr nicht müglich, den Umſatz des Vorjahres zu erreichen. Insbefandere iſt in dem 9 ndsgeſe die immer wer⸗ ter um ſich greiſende Abe f es Auslan⸗ des gegen den Bezug deutſcher Waren ſo fühlbar gewor⸗ meddlich wor. tte mit dieſem Umatzrückgang Durch die Stabiliſierung der Be derkehr des Vertrauens im In neuen Geſchäftsjahr eine Belebung getreten. Die Bemühungen nac und Berbilligung der Geſtehung Schritt halten. Itniſſe und die Wie⸗ d Auslonde iſt im sloſten werden ſortgeſetzt. der Erfolgs⸗ ſellſchaft wer⸗ en mit 36 905 Gebr. Himmelsbach Ac, Freiburg. J rechnung für das Geſchäbtsjahr die den die Einnahmen aus verſchi (37 868)/ ausgewieſen. A orderten Un⸗ koſten, Steuern und Abſchreihungen 36 905(87 819] 4, ſo daß ein lleiner Gewinn von 405(9„ verbleibt. O Noch keine Beſſerung bei der Deutſchen Grammo⸗ phon⸗AG. Berlin, 9. Dez.(Eig. Tel.) Unter Berück⸗ ſichtigung von 3839 000 4 außerordentlichen Erträgen und 208 00%„ Reſerveentnahme trägt die Geſellſchaft aus 1932 insgeſamt 42,026 Mill. 4 Verluſt vor, nachdem im Vor⸗ jahr bereits 9,43 Mill. zum Bilanzausgleich dem Reſerve⸗ fonds entnommen worden waren Die Frage der San ſe⸗ rung wird zurückgeſtellt, bis die weitere Ent⸗ wicklung bes Induſtriezweigs ſich ſtberblicken läßt. Das laufende Geſchäftsjahr hat eine Befferung der Preisver⸗ hältniſſe nicht gebracht. Der Abſatz iſt weiter zurückgegan⸗ gen. Ungeachtet weiterer Unkoſtenfenkung ſind daher nene, —— Heſitz und gegenſeitigen Konten der deutſchen Ge IR TSCHAFTS-ZETITUNG Abend-Ausgabe Nr. 574 allerdings verminderte Verluſte eingetreten. Die Ver⸗ änderung der wirtſchaftlichen Verhältniſſe ließ es zweck⸗ mäßig erſcheinen, die Kapitalverflechtung mit der zur Aus⸗ dehnung des Auslandsgeſchäfts gegründeten Polydor⸗ Holding in Baſel aufz en und an deren Stelle Vereinbarungen über eine Abgrenzung der Betätigungs⸗ gebiete zu ſetzen. Die bei der Verrechnung von Aktien⸗ ſchaft Be⸗ Fulfließenden Beträge bedeuten eine Stärkung ihre ktrtebsmittel. Brauerei Henninger-Kempfi-Sfern AG. Erhöhung der Dividende auf 6(4 WI. I) Frankfurt a.., 11. Dez.(Eig. Dr.) fahnen, beſchloß der AR. der GV. eine erhöh 0 dende von 6(4) v. H. zur Verteilung vorzuſchlagen. Im abgelaufenen Geſchäftsjahr iſt eine Beſſerung in den Ab⸗ ſatzverchältniſſen eingetreten. Der Akſatz konnte um 18 v. H. neſteigert werden. Immerhin iſt bei den exreich⸗ ten Zahlen gegen das Geſchüitsjahr 1928⸗29 eine Abſatz⸗ mirderuung von noch 55 v. H. feſtzuſtellen. Die früher zur Verteilaug gelangende 7proz. Dividende mußte infolge des Abſatzrültanges im Geſchäftsjahr 1931⸗32 auf 4 v. H. er⸗ mäßigt werden. Nachdem nunmehr im laufenden Jahre ſſch durch den Mehrabſatz eine Ertre beſſerung einſtellte und außerdem auch eine Gutſchrift zuvielgezahlter Steuern erdolote. e ſich der Betriebsüberſchuß des ad⸗ geſchloſſenen Geſch jahres erhöhen, ſo daß ſich die Ver⸗ waltung im Fntere der zahlreichen kleinen Aktionäre zu der Dividendenerhöhung entſchloß. Der Termin für die GV. ſteht noch ni 0 t feſt. Geringe Umsaßiäſigkeif am Wochenbeginn publikum und Kulisse halien we ſer zurück/ Grundstimmung aber freundlich Schluß unter Anfang/ Reichsbankanieile gaben 4, H. nach/ Nachhörse freundlich Mannheim ſtill Auch in der neuen Woche waren öte Umfätze recht be⸗ ſcheiden, die Tendenz kann als behauptet bezeichnet werden. Farben notierten unverändert 1207, Waldhof: v. H. ſeſter 44, dagegen Rheinelectra niedriger 88. Von Brauereien waren Eichbaum mit 64 v. H. gefragt. Bank⸗ aktien z. T. eine Kleinigkeit ſchwächer. Am Verſicherungs⸗ marlt waren Ahekuronz mit 42 Mannh. Verſicherung mit 20 offeriert. Der Rentenmarkt war behauptet. Alt⸗ und Neubeſttz waren etwas feſter. Frankfurt zurückhaltend a Die Zurückhaltung der letzten Tage dürfte noch einige Zelt anhalten. Orders lagen auch heute kaum vor, die Fu⸗ ſiſſe betätigte ſich nur in geringem Maße und ſo wurden die Kurs veränderungen non bis zu 1 v. H. nach beiden Seiten überwiegend durch Zufälligkeiten bedingt. Zu he⸗ merken iſt allerdings, daß die Büörſe nach wie vor in ſich feſt iſt. Der Rentenmarkt konnte von anfänglichen Kauforders profitieren, beſenders Altbeſitz newannen zu⸗ nächſt 15 v.., gaben allerdings dann 1 v. H. wieder her. Im Verlaufe gaben Altbeſitz und ſpäte Reichsſchuld⸗ buchtorderungen je 7 v. H. nach, Neubeſitz cingen eine Klei⸗ nigkeit unter Samstagsniveau zurück. Am Pfandbrie J markt lagen Goldpfandbriefe meiſt unverändert, Frank⸗ furter und Pfälziſche Ligufdationspfandbrieſe bis% v. H. gedrückt. Der weitere Verlauf zeigte die Aktien⸗ märkte ziemlich einheitlich ſchwäche r. Die Verluſte gin⸗ gen im allgemeinen von ½ bis 1 v.., auch Reichsbank verloren, angeblich auf ausländiſche Abgaben, neuerlich 3 v. H. Bemerkenswert waren ferner neue Verluſte der großen Schiffahrtsgeſellſchaften von ſe etwa i v. H. Ta⸗ gesgeld war geſucht, ber Satz wurde auf 3,50 v. H. erhöht. 5 Berlin geſchäftslos i Nachdem ſchon gegen Schluß des Samstagsbörſenver⸗ kehrs auf der abgeſchwächten Kursbaſis eine w derſtands⸗ fähigere Haltung ſeſtzuſtellen war, ſetzten ſich zu Beginn der neuen Woche trotz weiterer Order⸗ und Ge⸗ ſchäftslofig keit die Kursrückgänge nur in unbedeu⸗ tendem Um ange fort. Unter dem Eindruck der ſeſteren Newyorker Börſe, den weiteren 30 Millionen Arbeits⸗ beſchaffungskrediten, den Ausführungen des Reichswirt⸗ ſchaftsminiſters Schmitt ſetzte ſich eine freundlichere Gru ndſtimmung durch, zumal die Abraben zum Steuertermin aufhörten und auch die techniſche Poſttion ber Märlte nach den letzttägigen Glattſtellungen der Kuliſſe eher hauſſegünſtig ſchten... Ven den einzelnen Märkten iſt gemeinſchaftlich die ge⸗ ringe Um ſatztätigkeit hervorzuheben. Montan⸗ werte eröffneten überwiegend etwas feſter. Braunkohlen⸗ werte und Elektroaktien waren meiſt bis zu 1 v. H. ge⸗ drückt. Autp⸗Werte eröffneten dagegen bis zu 1 v. H. ge⸗ beſſert, Holzmann um 1,75 v. H. Schifſahrtsaftien waren abermals bis zu s p. H. nach⸗ebend, Reichsbank⸗Anteile büßten 1 v. H. ein. Soweit zweite Kurſe zuſtandekamen, zetaten diefe vorwiegend kleine Er holungen. Das Intereſſe der Kuliſſe war auf den feſtverzinslichen Markt beſchränkt, an dem Altbeſitz bei größeren Umſätzen anfangs 7 v. H. und ſpäter nochmals 4 v. H. anzog. Neußbeſitz und Schutzeebiete waren bis zu 15 Pfg. gebeſſert. Reichsſchuld⸗ buchkorderungen gewannen etwa 7 v. H. Am Gel d⸗ markte war die Situation eher leichter. Der Kaſſamarkt lag meiſt etwas ſchwächer. Von Reichsbankanteilen ausgehend, gab die Tendenz auf den Aktienmärkten in der zweiten Börſenſtunde allgemein etwas nach. Eine kurz vor Schluß einſetzende Er⸗ holung war nicht von Dauer, die Kurſe lagen meiſt noch etwas unter Anfangs niveau. Reichsbank⸗Anteile büßten insgeſamt 4% u.& ein. Farben ſchloſſen 2 v. H. unter Vortag. Die deutſchen Anleihen waren per Saldo feſter. Nachbörſe freu mb lich. Altbeſitz 904, Reubeſitz 15,95 bis 16, J. G. Farben 118% Br., Gelſenkirchen 52 Geld, Vereinigte Stahlwerk 34% Geld. ſtidwüers minz 15—8 Fſſſiſtßqe ſſſiſtßen ſiſtßen ſtßeanſtenn 2 Sienergutſcheine vom 11. Dez.(Eig. Dr.) Berlin und Frankfurt, Fälligkeit 18934 102; 1935 98,25: 1936 95,25; 1937 92,25; 1908 89; Verrechnungskurs 95,40. Berliner Devisen biskontsatz: flelchshank 4, Lombard 3, Prat 37% v. fl. Amtlich in u Dis; Da tei 5 dee er II. Deſember für bent M. Geld J Brief 3995 8 Duends⸗Aires 1Welo 7.7802.748 0,752] 0,6 702 Ranado tan. Dollar.188.6 7.693] 28 7 2,633 Jovan en 3,85 2909 90,25.2/0].61.821 Nairo. lägyvt. Bid. 20.983 14.0) 14.12 14,015 14,055 Türkei„ ürt Pfd.“— 18.45.73.78 173.983 London. Ster. 2 20.429) 13,70 13,74 13.635[13 675 New Nork. iDollar 2%.193.85 Rio deJaneirolMillkz..502] 0,227 0,229] 0226.223 Uruguay.[Goldpeſe ö 5.43.329.41.399.401 vlland 100 Gulden 3 739 la 6 169. 2 16„33 168.92 4 5 10 Drochmen. 25 5 2..400 Arüſſel 100 B- 58.81 Bukareſt. 100 Lei 2,492 Ungarn 100 Peng.— Danzig 100 Gulden 81.65 belſingfors 100 FM 5%.048 Italien 100 Lire 22.00 Jugoſtanien i Dinar 5,455 omno, 100 Litas 41,63 fRopentgagen 100 Kr. 61,01 Aiſſabon„10 Eskudo Dslio. 10 Kr. Paris. 100 Fr. Prag.. 10 Kr. Schweiz.„ 100 Fr. Softa 10 Leto Spanien, tohbeieien Stockbolm do Rr. Eſtland. 100 Eſtm. Wien 100 Schilling Tage Gele: 4½% und darüber Dollar und Pfund etwas leichter 9% 112,50 75,%%7 8 3 48.15 40.05 48,15 Monats geld 5 7% Im internationalen Deviſenverkechr traten auch heute nennenswerte Veränderungen nicht eün. Das eng⸗ liſche Pfund und auch der Dollar lagen widerum etwas leichter, erſterer wurde in Amſterdam mit 8,11 bis 1274 (gegen 8,18% am Samstag) genannt, in Zürſch mit 19,92 bis 16,85 ſogar eine Kleinigkeit ſeſter notiert. Der Dol⸗ lar lam in London noch anfänglich 5,17 etwa, ſmter mit 5,16Ketwas feſter zur Notiz. In Amſterdam nannte man ihn mit 1,56% bis 57, in Zürich mit 3,4. In den Gold ⸗ deviſen traten laum Veränderungen ein. Der franz. Framken zeigte wetter Tendenz nach oben, die nor⸗ öiſchen Deviſen ſtonden etwas unter Druck, auch Am⸗ ſterdam lag geringfügig ſchwächer. „ Großmar't für Getreide und Futtermittel Mann⸗ heim vom 11. Dez.[Vorbericht!.. Am Großmarkt für Ge⸗ treide und Futtermittel machte ſich im heutigen Voxmit⸗ tagsverkehr eine freundlichere Stimmung be⸗ merkbar; da die Schiffahrt durch das Froſtwetter nunmehr unterbunden iſt, ſo zeigte ſich beſonders für eſſektipes Brotgetreide wie auch für Woggonware beſſere Nachfrage. Gerſte und Hafer lonen bei unveränderten Preiſen ſteti⸗ ger. Futtermittel weiter feſt infolge des kleinen Angebots. von Mühlen nachprodulten. Ruhiges Geireidegeschäff Berliner Großmarkt für Getreide und Futtermittel vom 11. Dez.(Eig. Dr.) Am Getreidegroßmarkte vermochte ſich auch zu B un der neuen Woche keine Erholung durch⸗ zuſetzen. Das In landsangebot war für die Nach⸗ frage ausreichend, das Geſchäfſt bewegte ſich aber mangels Anregungen in ruhigen Bahnen, zumal Waggonware nach Berlin nur von den näher gelegenen Stationen rentiert. Die Gebote für Weizen und Roggen lauteten hier eher wieder niedriger als am Wochenſchluß ieſer Preis⸗ blieb die und auch die amtlichen Notierungen dürften di bewegung Rechnung tragen. Für Küſtenwe Tendenz weiter ziemlich ſtetig. W̃ und Roggen⸗ mehle hatten laufendes Bedorfs unveränder⸗ ten Forderungen. Hafer wurde reichlicher offerkert und lag ſchwächer, Forderungen und Gebote waren aber nicht immer in Einklang zu bringen. Induſtrie⸗Gerſten wurden vereinzelt zur Waggonverladung zu ſtetigen Prei⸗ ſen aufgenommen. Exportſcheine: Weizen per Dez. 971 Jau. 146,50 Br.; Roggen per Dez. 123,50; Jan, 124,50 K Amtlich notiert wurden: Märk. Weizen 190—191 ruhig: dto. Roggen 158 ruhig; Gerſte: Brau, gute frei Berlin 181186(ab märk, Station 172177); Sommer, mittl. Art und Güte 173—179(164170); Winter, zweiz. 172—181(183 bis 172); to. vierz. 163169(157160) ruhig; märk. Haſer ugs 31,40 bis bis 30,40 ſtetig; Roggenmehl 21,60. Kleie zen 12,90— 12,60; Roggen 10,50 80 feſt; Erbſen: toria 40—45; kl. Speiſe 32—86; Futter 19—22; Peluſchken 1718,50; Ackerbehnen 17—18. Ausſchließ 25 ſchlag notierten: Leinkuchen 12,70—12 11,60—11,70; Eroͤnußkuchenmehl 10 11 1010,10; Extr. Sofabohnenſchrot ab Hamburg 9; Stettin 9,40; Kartofſelflocken 14,30; dto. freie Ware 14,80; Speiſekartoffeln weiße 1,35—1,45; rote 1,40—1,50; gelbil. außer Nieren 1,65—1,80; Fabrikkartoffeln wegen des Fro⸗ ſtes geringes Geſchäft; allg. Tendenz ruhig.— Handels⸗ rechtliches Lieferungsgeſchäft: Weizen(Feſtpreiſe) We 2 ge. Erzeugerpr. 179; W 3 182; W Roggen R 2 145; R 3 148(Handelspr. 1501? R 4 150(152); Haſer nicht notiert. O Frankfurter Produktenbörſe vom 11. Dez.(Eig. Dr. Weizen 195196: Roggen 170; Sommergerſte für Brau⸗ zwecke 181—188,50? Hafer ful. 146— 147,50: Weizenmeßzt ſüüdd. Spez. 0 mit Austauſch 28,75—29,65; dtv. ohne Aus⸗ tauſch 27,25 28,25; Roggenmehl—60proz. Ausmahlung 29,50—24; dtv. ſüdd. Spez. 0 24,00; Weizenkleie 11; Rog⸗ genkleie 10,60—10,75; Sojaſchrat 15,50—16: Palmkuchen 15,60— 15,75; Erdönußkuchen 16,55—17; Heu füdd. 6,20, ac Weizen⸗ und Roggenſtroh ͤrahtgepreßt 2,10—2,25; Stg. gebündelt 1,80—2; Treber getrocknet 17,40—17,0 alles für die 100 Kilo? Tendenz feſt. * Rotterdamer Getreidekurſe nom 11. Dez.(Eig. Dr) Anfang: Weizen(in Hfl. per 100 Kilo) Jan. 3,10; März 9,17½; Mai 3,20.— Mais(in Hfl. per Laſt 2000 Kklof Jan. 60,25: März 59,25; Mai 38,25.. * Liverpooler Getreidefurſe vom 11. Dez.(Eig. Dr. Anfang: Weizen(100 lb.) Tendenz ruhig: Dez.— 4 12): März 4,5(4,48); Mai 4,6(4,6%: Juli 48 8 (4,786).— Mitte: Tendenz ſtetig; Dez. 4,24(4,128) März 4,5(4,46); Mai 4,6(4⸗6 76); Juli 4,84(4,798 * Magdeburger Zucker⸗Notierungen vom 11. Dez.(Eig. Dr.) Dez. 4,00 B 3,70 G; Jan.(34) 4,10 B 3,80 G,; Fehr. 4,20 B 3,90 G; März 4,30 B 4,00 G, Mai 4,40 B 4,20 G Auguſt 4,70 B 4,50 G; Tendenz ruhig.— Gemahl. Mehlis per Dez. 21,50; Jan. 31,65 Tendenz ruhig; Wetter kalt. * Bremer Baumwolle vom 11. Dez.(Eig. Dr.) Amerik. Univerſal Stond. Middl.(Schluß) 11,49. * Liverpooler Baumwollkurſe vom 11. Dez.(Eig. Dr.) Amerik. Univerſal Stand. Middl. Anfang: Jan.(84) 503; März 504—505: Mat 508, Juli 3087 Tagestmport 300; Tendenz ſtetig.— Mitte: Dez. 505, Jan. März 506: Mai 508; Juli 510; Okt. 513, Jan.(832 März 521: Majzeg; Juli 527; Okt. 580, Loc 525; Tendenz ruhig und ſtetig. Berliner Metallbörse vom 11. Dezember Rupf.] np ſtupft f Wer Plex Bere int inf Jin beg. Brier eld beg. rer Gele dez. Brief Geld Januar, 39 0 80— 16. 15 50—.— 19.28 19 28 Februar]— 3978 8925„16.— 1 50—— 20.— 1980 März.—.— 40.25 39.50—.— 16— 15.70, 20 258 19.80 Aprii 1 8 Mat—. 40.75 40.25, 16 25 18.75]„ 2075 20, Junt 49.78 41. 40,7, 18 50 16. 21 20.50 Juli—.— 41.25 41- 160 16.—, 21.25 20.75 Auguſt— 4150 41,25—— 160 18283— 41.50 21.— S ptr.—— 42.— 4180.— 1675 1628. 21 75 215 Oktober—,— 42.— 42,.—.—17.— 16 25]„ 22,25 21 88 Novembſ-— 42 0 43.——— 17.— 16 50—.— 22.50.7 Dez. 39.25 32.— 15 80 15.75[ 15 50 19.5019 28 * Berliner Metall⸗Notiernngen vom 11. Dez.(Erg. Dr.] Amtlich: Elertrolytlupfer(waresars! prompt 4% 5 Mork für 100 Kilo; R nadekupfer loeb 43—44; Stan⸗ dardkupſer loc 38,5059; Standard⸗Blei per Dez. 15,50 bis 16; Originalhüttenrohzink ab nordd. Stationen 19,75 bis 20,25; Originalhüttenaluminfum 98—9gpruz. im Blüß⸗ ren 160 desſtl. in Walz oder Drahtbarren 104) Banka Straits⸗, Auſtralzinn 316 Reinnickel 98—goproz. 305 Antimon⸗Regulus 30—41; Silber tu Barren etwa 1000 ſein per Kilo 37,75—40,75. Londoner Mefallbörse vom 11. Dezember Metalle& per To latin„Ever 20 Ounces) Silber(Pence pei Ounec) Kupfer, Standard 80 65 Zinn Staudaro 2288 Aluminum 109,0 3 Monate 0 Monate. 2288 Antimon 39. Settl. Preis 30. Settl. Prets 23 5 Aueckſilber. 950 Elektrolyt 33.50 Banka 2330 Platin.59 beft ſeſer ed 32.50 Straits„ 2335 Wolframerz 26 80 ſtrong ſteets.)— Blei, ausländ.3 Nickel 22870 El'wirenars 34- in arwinulſch 14.75] Weißblech 16.50 industrie- Aktien Ludwigsh..⸗Br. 7 Schwarß Storch. 77 8 e Miag, Müßlb. Verein Btſch. Oelf.„Buntpap. Weſtereg, Alkali. Baſt Nürnberg Badiſche Bank Diſch. Bk. u. Dise. Pfälz. Hypoth. B. Rh Hypoth. Bk. Baß. Aſſecurang Mannh. Verſich. frankfurter Börse Festverzinsliche Wert. 2. Werib(Gold. 4% Neichsanl. Cement Heures 75 9 80 5½0% Rhein. gig. 5% Südb e. Lig. 7 D. Tredit. Anf. t 0 iſche Bank. A e 2 5 Dread. Schnellpt. 7.— 27.— Aer. deuſch elf.—.— 1%„goflobl. 1911 Doerd. 4 Wide. 1565 5. El. Och u. Kraft. 88. Boigt& Häffner—-—.% Ung. Sir. 18 aner. e ei el e r n oe 5 165 4450 2 . Barmer Bankver. Bayr. Hyp. u. Wb. Berl. Handelsges. Com, u. Privatb. Deutſche bisconlo .⸗Aſtatiſche Bk. D. Effekten⸗Bank D. Hp u. Wok. 76. D. Ueberſee⸗Bank Dresdner Bank 5 v. 136.0 138,3 4056 3 leere 1242 1245„ Waldhef 4 50 43 50 7% Te, Mat. Rall. Frankf. Hyp ⸗Bk. 8 2 8 4 Reichsbank—* 0 f„ Geſfürel. 61, 5025 Abein Hur-r. Goldschmidt 25. 20. Puderne Eiſen An e Grizner N. url. 15. Eſchwell. Berg. Gren Bilfinger Gelſenk. Bergw Maunß. Ber B. Transport-Aktien AG. f. Wertebrew. d„.82 95 u. Kraft 35. Dt. Reichs b. Vorz, 9 5 lſe Gen 5 ufwerk. Füſſen 23.50.1[e 8. E Geßß.⸗ 8 5 e—.—. Kali uſchersleben ag. 47. 21. Mansfelder bond K. Schantun Eiſent 2 S Gienbhehn Rheinſtall, 81 60 0 50 50 Lahmeger Nez Sühne . St. 4150 39,75 Rheinmetall. 88.— 87.50 1 1 2 8 Hel 5 9. Roeder, Gebr. B. Sc...% be. dong 617 82.— Brown Boveri. 12 50 18.— Kütgerswerke 49 10 69.75 e 4 24 92.— „100 9 13% ScuuckertRürnbg. 84. 64.— „ 1830 188,2] Seilinduſt. Wolff%% Goldrenie 10 0 48 25 5 f„ 5 ... 30.6 89.25 Stemens u. Halse 1373 1370 9 7„ Kronen 970.20 K. 1010 ,. Süd. Zucker. 2 1760%% eng, Mende. 98.65 5 5 6 8 1½%„ Siib.⸗R. Z: a Thür. gef. Gotha 73.— 74. 15750 D 4420 Eee Seel 1. 1 de 2 i e De. Linoleum cot. m 12.— 12.1% Türk. Ad. Anl. 5 9%„ Bagd.⸗e E — 1118888 88 Ver. Chem. Ind. Z. T.%“, unif. Anl. „2 Ver. Zellſt. Berlin——. z, woeffreeen S W. Wolff.. . Jeilſtoff 11„ 31,50 4% . o 119.5 119.60 Uta(Freivert.7 20 40— 5 Se 108. 1070 Naſtafter Waaa. 4 6 Transport- Aktien 5 AC. f. Verkehr. 52, 88.50 Felnmech. Jetter Felt. Guilleaume—— 1845 9 Allg. Lok u Kraft 85.50 85 50 des Montan- Aktien Süß d. Eisenbahn 5 f 28. I — 5 2 rpener Bergw — 2 2 8 — 14 e e„ Sant- Auen 8 indrichs⸗.—, all Salzdetfurth ant f. el. Werle 82. 1 5 rn Webern 2 Bank f. Brauerei. 861 8818 i 4 255 9750 66 25 Klöckner* 17 27 2 1855 15 85 7 5 Eemann bil 61— 60 50 Mannesm. Röhr 51, 27,[Berl. Handelegeſ. 6. Foam n bb.1 24 Com, 1. Bis b. 4450 44 50 . 28. 7. Seren, e e een.. N. M Zarſtabt Rud,.. Otavi⸗Minen. 1145 f—— 47.— Klein, Sch.& Bet. 42.— 62. n Bergbau 49 75 41. Aſchaff. Actienor 3. Fnort Heilbronn 1750 178.0 Kbein, Br Dortm. Ritterbr.„ Konfernen Braun— enninger St. K. 54 88. drang 2 Ce. Bock. 62.— 62.5. 8 a 2280 1920.— Berliner Börs Schöſſerh. Bindg. 1540 55 1—. 0 8 e Feswerzinsliche Werte ——.— 0 Wo—.. Kuurrei. 68. 80 Naintraftwerke..—. Fi eichen. 2 3 80.55 ue, 64.— 4 8 Natadg, Janik....20 disch nel seng 18.80 .— Te ſdeschußgebiete..50.58 22.80 1 55 Moenus St. N. 50.80 39, 0 5% Bad. Kohlen—— 26 0 20 00 Nontecntin...—.— 38.% eirkr Mb. K.—.——.— Bd. Maſch. Durl. 7 075 Rein. Gebh. Sch..—. 5% Noggenwert.—., 1 40 80 Rheinelektra B. A. 22 50 82.— bel, Roggenrentb. 850.40 5 5 A. 88 25 86.—%% P ir. Bb.. 89.— aunkohl.— 1875 50 Ber. Stahlwerke 34,25, Elttr Licht u. —Sachtt denn 20 80.— 88.— 67. 87. 5„ „ 5 schnellpr. Frkthl.—.—, e Mexikaner 835.10 .— 40.— 2 o Meß Chemiſche Albert Schramm Lackf.. 20.— 18.%% Dell. Schag. 14.1 11.7. Baltimore Ohis.——.— 0 Canada Abliefer„ e Hapag 5 93„ llbamerlig 22.80—— 55 5 nſa Diſchiff 14.50 13.15 , Norbd. Llond 29.50 25.35 .50] Deuiſche Einol,— 64 — 2. Aktien und Ausfendsanlsihen in Prozenten 1. annheimer Zeitung. eden in Men Ie Stüc n ,, Sar dau e Ppune 1.— 9. 11 9. 11. Dyckerhoff k Wid 16—. ingel Schuhfahr⸗ 25 f 0 Dortm. Aetienbr.—.— 8 9 5 65 23 185.0 Dortm. Unionbr.. BR u. Laurahütte 18— 15.75 Elektr. 1 68.25 68.25 Mannesmann Veutſdhe Disch, 10 47.25 47 bib, Liſt e Co.. e Mes Söhne „ 85.— 58.— Fardenind, J. G. jd o 118 2 wiag mübten Heiningerhupbk. 75.— 78,78 Felten& Guill. 46.50 44.— Oeſterr. Credilbk..— 7.. ix& Geneſt 164 8 l8i 0]„erb Motoren., 86 Müihlbeim Verz⸗ 7 325 Niedertauf Kohle 18 5 7 Rordd. Eiswerke Gelſenk. Bergwk. 48.50 40.20 Jberſchl. E. Bed. 4 Reichsbdant Allianz Allg... 2140 214% Gebhard Teptil. Allianz Leben 215,5 210%] Gehe& Co. Industrie- Aktien 8. 44 „erumulgtoren 17% Ferm. Portid. 3. 44.— 44. Alu„„„„ 36.23 38.25 Gerresheim. Glas Allg. Elektr.⸗G.. 23.25 22 t Gef. f. elektr. Unt. 46 501 Ammendorf Pap. 85.— f zoedhardt Gebr. 60.— 59, goinp Gentchow 8 Co. Ja Masch. 92 35 30.50 Gritzner Maſch Augsb N. Maſch. 48.— 4 80 Balt ſchi 5 1855 1 Jauer Moietenne L260 120 5 Jaerte. 51 75 bebt Baur. Spiegelglas. 5 Dekula 1 ergmann Elekt.. 1280 Hammer Spinu.—.——,— fütgerswerte Berlin⸗Gubener 101,0—— Hann. M. Egeſt—.— 55 Zert. Karls. In. 2 J 01.200 Barburgch u 508 2128 2% Sanden Berliner Maſchb' 88.7 58.7 Harkort St Ur... agrotii Braunk. u. Briten 157 5 159 0] Harpener Beigb. 83225 83,65 Schi. El u ga Fraunſchw. A. G. 9 7 N 3 8 Br.⸗ Beſigb. Oelf. 3 N 3 7„ chöfferhof Brau. 2 N 75.25—.— Pinbrichs& Auff.—.— 43.— Fa Jremer Bremer Wolle—.—. Pirſch GKupſe:.. ſchuckert& 2 Sieſchberg deder—.— 9 2 Brown, Bors& g. 12.50 13.— Pirſchberg 5 Schultheiß, 5 80. 90.— Elektrizitäts-.. 85/5 88, Stöhr, Kammg. 9.—— Buderus Eiſenw. 67.— 6750 1115 Elſen. 88 75 89.75 Stemens“ Halske Charlott. Waſſer 78— 17. Hohenlohe⸗Werke— 14.0 Sinner A G. 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