5 8 80 5 1. „ e 6 N — N keſcheinungsweiſe: Täglich 2mal außer Sonntag. Bezugspreiſe: Frei Haus monatlich.08 Mk. und 62 Pfg Trägerlohn, in unſeren Geſchäftsſtellen abgeholn.25 Mk., durch die Poſt.70 Mk. einſchl. 50 Pfg. Poſtbef.⸗Geb. Hierzu 72 Pig Beſtellgeld. Abholſtellen: Wald⸗ ſofſtr 12. Kronprinzenſtr 42 Schwetzinger Str. 44. Meerfeldſtr. 18, lannheimer s Mannheimer General-Anzeiger a a Verlag, Schriftleitung u. Hauptgeſchäftsſtelle: N 1, 46. Fernſprecher: Sammel⸗Rummer 24951 Ne Friedrichſtraße 4. W Oppauer Straße 8. Se Freiburger Straße 1 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 17590— Drahtanſchrift: RNemazeit Mannheim Einzelpreis 1 0 Y Anzeigenpreiſe: 32 mm breite Colonelzeile 40 Pfg., 79 mm breite Reklamezetle.50 Mk. Für im Voraus zu bezahlende Famtilien⸗ und Gelegenhetts⸗Anzeigen beſondere Preiſe. Bet Zahlungseinſtellung, Vergleichen oder Zahlungsverzug wird keinerlet Nachlaß gewährt Keine Gewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, ay beſonderen Plätzen u. für ſernmündlicherteilte Aufträge. Gerichtsſtand Mannheim Abend⸗Ausgabe Dienstag, 19. Dezember 1033 144. Jahrgang— Nr. 588 Neuwahl der Saar-Regierung Meldung des Wolff⸗ Büros Geuf, 19. Dezember. Die vom Völkerbundsſekretariat veröffentlichte amtliche Tagesorönung der am 15. Januar begin⸗ nenden ordentlichen Tagung des Völkerbundsrates ſteht als beſonderen Punkt vorbereitende Maßnah⸗ men des Rates für die Volksabſtimmung im Saargebiet vor. Zu dieſem Punkt enthält die Tagesoröͤnung die Bemerkung, daß nach Artikel 50 des Verſailler Vertrages die Bevölkerung des Saargebietes nach Ablauf einer 15jährigen Friſt nach der Unterzeichnung des Verfailler Vertrages ihren Willen über das weitere Schickſal des Landes entſprechend den im Vertrage vorgeſehenen Beſtim⸗ mungen kund zu tun hat. Die Tagesorönung ſieht ferner die Neuwahl der geſamten Saar⸗ regierung vor, deren Mandat noch im März des nächſten Jahres abläuft. 1 Weiter ſtehen auf der Tagesordnung fünf ein⸗ zelne Beſchwerden der deutſchen Minderheit aus Oberſchleſien, die bereits ſeit Jahren vor dem Völkerbundsrat ohne fachliche Erledigung behandelt worden ſind. Ferner ein Schreiben des Danziger Völkerbundskommiſſars vom 4. November, in dem die Aufmerkſamkeit des Rates auf gewiſſe Maßnah⸗ men des Danziger Senats gegen Danziger Zeitungen gelenkt wird. 5 Berichterſtatter für die Saarfrage iſt im Völker⸗ Fündsrat der Vertreter Italiens, für die Minderheitenfragen der Vertreter Spaniens. Tagesordnung umfaßt im übrigen eine Reihe der üb⸗ lichen Ausſchußberichte und Ernennungen, die Rege⸗ lung des Konflikts zwiſchen Bolivien und Paraguay, ſowie die Unterbringung der Aſſyrer im Irak. Deutſchland wird auf der Jannartagung des Völkerbundsrates zum erſten Male ſeit dem Aus⸗ tritt aus dem Vötkerbund nicht mehr vertreten ſein. Engliſche Sehnſucht nach Genf Telegraphiſche Meldung — London, 19. Dezember. Aus Anlaß der heutigen Sitzung des Abrüſtungs⸗ ausſchuſſes des britiſchen Kabinetts ſchreibt der par⸗ lamentariſche Korreſpondent der„Times“, der bri⸗ liſche Botſchafter in Berlin, Sir Erie Phipps, habe bereits der Regierung viele wertvolle Nachrich⸗ ten über die Stimmung in Deutſchland und den Standpunkt der deutſchen Regierung geben können. In allen Erörterungen, die ſeit Deutſchlands Weggang von Genf geführt worden ſeien, habe die britiſche Regierung es klargemacht, daß ihrer Meinung nach kein Plan be⸗ friedigend ſein könne, der nicht ſchließlich nach Genf zurückführe. Nach Anhörung der Anſichten von Sir Erie Phipps und des britiſchen Botſchafters in Paris, Lord Tyrrell, wollten die Miniſter nicht daran glau⸗ ben, daß keine Ausſicht auf eine Rückkehr Deutſchlands zum Konferenztiſch beſtehe, borausgeſetzt, daß Deutſchland die Ueberzeugung t daß ſeine Vorſchläge eingehende Erwägung inden. Der Korreſpondent berichtet ferner, die britiſche Regierung münſcht zugleich dringend zu wiſſen, welche Vorſchläge Italien für die Reorga⸗ niſterung des Völkerbundes zu machen gedenkt. Hierauf iſt der Beſchluß zurückzuführen, eine Reihe non Fragen zur Unterbreitung au die italieniſche Regierung aufzuzeigen. Es iſt klar, daß die britiſche Regierung keinen Plan annehmen wird, der die An⸗ gelegenheit des Völkerbundes unter Aus ſchluß der kleineren Mächte völlig in die Hände der größeren Mächte geben würde. Der Korreſpondent ſchließt: Das Kabinett wird morgen in ſeiner üblichen WVochenſitzung die Abrüſtungsfrage erwägen. Sir ohn Simon hofft nach wie vor, am Donnerstag 70 Reiſe nach Frankreich und Italien antreten zu önnen. In England fehlt ein Muſſolini und Hitler — London, 19. Dez. Der engliſche Außenminiſter Simon erklärte im Verlaufe einer Rede, es gebe Leute in England, die angeſichts des anſcheinend großen Erfolges gewaltiger Perſönlichkeiten in aus⸗ ländiſchen Staaten vorſchlagen wollen, daß man ſie in England nachahmen ſolle. Dieſe Leute könnten aber nicht angeben, wer die ſtarken Perſön⸗ lichk ten in England ſein ſollten und wer die Rolle uſſolinis oder Hitlers in England zu ppielen habe. Seiner Anſicht nach ſei die demokratiſche Regierung in England gefeſtigt. Die Rhein-Hochwaſſer bei der Loreley Die Eisblöcke bei Oberweſel ſind bis zu 8 Meter aufeinandergetürmt Telegraphiſche Meldung — Oberweſel, 19. Dezember. Die Bewohner der Stadt wurden geſtern abend durch die neuerdings in Bewegung geratenen Eis⸗ maſſen und ihr Getöſe aus dem Schlafe geweckt. An⸗ geſtaute Waſſermaſſen ſtiegen in kurzer Zeit mehrere Meter hoch und ſchoben die dicke Eisdecke über die Ufer hinweg und in den Sicherheits ⸗ hafen hinein. Durch die Gewalt der Eisſchollen wurden die Schiffe von ihren Tauen losgeriſſen und auf das Land geſetzt. Mehrere Schiffe erlitten ſchwere Beſchädigungen. Die Eismaſſen ſind inzwiſchen wie⸗ der etwas zur Ruhe gekommen. Für die Nächte wurde Alarmbereitſchaft und eine Eis ⸗ wache eingerichtet, die bei geladenen Böllern im Gefahrsfalle die Einwohner wecken und zur Hilfe⸗ leiſtung herbeirufen ſoll, da das Waſſer bei weiterem Steigen in die Stadt eindringen würde. Die Feuer⸗ wehr und die geſamte SA ſind an der Bereitſchaft beteiligt. Rieſige Holzſtapel am Hafenufer ſind durch die Eismaſſen kreuz und quer durcheinandergewor⸗ ſen. * Die Verſchiebung der Eisſtauung an der Loreley hat— wie heute morgen feſtgeſtellt werden konnte— eine Ausdehnung von etwa 800 Metern. Dadurch hat ſich der Beginn der Eisſtauung bis nach Kilo⸗ meter 52,2 verſchoben. Es beſteht die Gefahr, daß die ganze etwa 13 Kilometer lange Eisdecke, die von der Loreley bis an Rheinbiebach reicht, in Bewegung gerät. Die Rhein⸗Strombauverwaltung macht da⸗ her bekannt, daß mit einem Eisabgang zu rechnen iſt und fordert die Beſitzer von Landebrücken auf, für die Sicherheit dieſer Schwimmkörper zu ſorgen. d Durch die neue Eisbewegung in der letzten Nacht iſt das Eis bei Oberweſel ſtellenweiſe bis zu ocht Meter aufeinandergetürmt. Die nied⸗ rigen Teile der Uferpromenade ſind von den Eis⸗ maſſen verſperrt. Auf den höhergelegenen Ufer⸗ ſtraßen ragt das Eis gerade über die Ufermauern. Als ein großes Glück iſt es zu bezeichnen, daß das Waſſer zurückgeht. Bis heute früh war der Spiegel erheblich gefallen. Die Bevölkerung, die das Ein⸗ dringen des Hochwaſſers in die Stadt befürchtete, hat ſich beruhigt. Eine am Hafenende ſtehende Werk⸗ ſtatt der Strombauverwaltung iſt von den Eismaſſen eingedrückt worden. der Famillen-gaushalt im Mittelpunkt der Wirtithaft Meldung des Wolff⸗ Büros — Berlin, 19. Dezember. Zur Frage des Rentabilitätsbegriffes für die Wirtſchaft nimmt in den amtlichen Veröffentlichun⸗ gen der Deutſchen Arbeitsfront E. Walther Stel⸗ lung. Es wird dabei hervorgehoben, daß auch der Nationalſozialismus ſehr wohl die Notwendigkeit der Rentabilität der Betriebe anerkenne. Die National⸗ ſozialiſten müßten verlangen, daß Theorie und Pra⸗ xis der Wirtſchaft endlich aufhörten, über der Sorge um die Betriebe den wichtigſten Faktor für Volk und Staat und Wirtſchaft zu vergeſſen: den Haushalt der Millionen und Abermillionen von Volksgenoſſen mit ihren Familien, die die Grundzellen der national⸗ ſozialiſtiſchen Volksgemeinſchaft darſtellten. Wenn der Haushalt als wichtigſter, eigent⸗ lich lebenſpendender„Betrieb“ in den Mittel⸗ punkt der wirtſchaftlichen Betrachtungen ge⸗ ſtellt werde, wie er es verdiene, daun voll⸗ ziehe ſich damit nicht nur eine geiſtige, ſon⸗ dern zugleich eine fachliche Revolution von unüberſehbarer Tragweite. Daß der deutſche Volksgenoſſe, der ſeine Pflicht gegenüber ſeinem Volk erfüllt, eine geſunde, wohn⸗ liche und ausreichende Behaufung beauſpruchen dürfte, ſei unbeſtritten. Wenn man prüfe, wo dieſes Heim beſtehe und wo es fehle, dann ergebe ſich ein ungeheurer Bedarf an neuem Wohn⸗ raum mit allem, was drum und dran hängt. Für die Wohnungseinrichtung, Wäſche, Schuhe, Kleider uſw. gelte dasſelbe. Wenn die deut⸗ ſche Familie wirklich gedeihen ſolle, daun müßten Millionen und Aber millionen deut⸗ ſcher Haushalte neu aufgebaut oder er⸗ weitert und auf geſündere Grundlagen geſtellt werden. Denn nur ſo ſei die Renta⸗ bilität des Haushaltes zu ſichern, wie ſie der Natio⸗ nalſozialismus verlangen müſſe. Nur ſo ſei die ge⸗ ſunde, ſtarke, deutſche Volksgemeinſchaft Familie zu ſchaffen, aus der allein ſich die geſunde, ſtarke, deut⸗ ſche Volksgemeinſchaft aufbauen könne. Dann ſtän⸗ den wir aber zugleich auch vor umfangreichen Men⸗ gen von Bedarf, Beſchäftigungsmöglichkeit, Arbeit und Abſatz. So bedeute die„Rentabilität des Haus⸗ halts“ im nateonalſozialiſtiſchen Sinne zugleich die Rentabilität der Betriebe. Ueber alle anderen Ren⸗ tahilttäten aber müſſe die„Rentabilität des Haus⸗ halts“ ſtehen. Alle andere Rentabilität folge aus dieſer einen. neee. Engliſthe Unzufriedenheit mit der neuen Sransferguste Meldung des Wolff⸗ Büros — London, 19. Dez. Die engliſche Preſſe beſchäftigt ſich ziemlich ein⸗ gehend in Leitartikeln und Kommentaren mit der ge⸗ ſtern im Zentralausſchuß der Reichsbank bekanntge⸗ gebenen neuen Trausferquote, die mit ziemlicher A b⸗ lehnung aufgenommen wird. Das Vorgehen des Reichsbankpräſidenten, ſo ſchreiben„Times“ u.., hinterlaſſe keinen günſtigeren Geſamteindruck. Das Blatt gelangt zu dieſem Urteil, weil es, ohne auf die Begründung des Reichsbankpräſidenten einzugehen, behauptet, daß Deutſchland ſehr wohl imſtande ſei, ſeine Zahlungen zum mindeſten in der bisherigen Höhe fortzuſetzen,„ohne ſeiner Bevölkerung irgend⸗ welchen Schaden zuzufügen“, wenn es nur den Willen dazu habe. Im übrigen wird Dr. Schacht beſchuldigt, die ſchweizeriſchen und holländiſchen Anſprüche begün⸗ ſtigt und ſomit eine unterſchiedliche Behand⸗ lung in die ganze Angelegenheit hineingetragen zu haben. Das Blatt gibt in dieſem Zuſammenhang allerdings zu, daß man es nicht vollkommen auf Deutſchlands Konto ſchreiben könne, wenn es ſeine Auslandsgläubiger nicht voll habe bezahlen können. Das ändere aber nichts an der Tatſache, daß ein ehr⸗ licher Schuldner ſein äußerſtes tun müſſe, um zah⸗ lungsfähig zu werden, und daß er ſeine Gläubiger nicht verſchieden behandeln dürfe. Aehnlich lauten auch die Argumente, die die übri⸗ gen Blätter zur Beurteilung des deutſchen Schrittes anführen. Beſonders ſcharf glaubt„Financial News“ ſich äußern zu müſſen. Das Blatt geht ſogar ſoweit, daß es ein Eingreifen der britiſchen Re⸗ gierung fordert. Dazu ſeien zwei Wege offen, nämlich die Schaffung von Sonder⸗Zolltarifen und die Einführung eines Deviſenelearing⸗Syſtems. Nach Anſicht des Blattes habe das letzte Mittel aber zur Folge, daß den amerikaniſchen Gläubigern die Haupt⸗ laſt aufgebürdet würde. Das könne aber vermieden werden, wenn ſich alle intereſſierten Länder an einem ſolchen Deviſenelearing⸗Syſtem beteiligen würden, da ſomit das Nettoergebnis eine gerechtere Vertei⸗ lung erfahre. Angeſichts dieſes Echos verlohnt es ſich vielleicht, noch einmal darauf hinzuweiſen, daß der Reichsbank⸗ präſident ſelbſt es in ſeinen geſtrigen Ausführungen borausgeſagt hat. Das ändert nichts an der Gewich⸗ tigkeit der Gründe, die er für ſeine Maßnahmen ins Treffen führen konnte. Dieſe Gründe ſind von der engliſchen Preſſe allerdings kurzerhand beiſeite ge⸗ ſchoben worden. Jus Saarreferat berufen — Berlin, 19. Dez. Der ſtellvertretende Leiter der Preſſeſtelle des preußiſchen Staatsminiſteriums, Regierungsrat Dr. Kunckel, iſt mit dem heutigen Tage in das Saarreferat beim Saarbevollmächtigten der Reichsregierung, Vizekanzler von Papen, einge⸗ treten. 1 Die Saarfrage vor dem Völkerbundsrat * +. Opferappell an die Beamtenſthaft Meldung des Wolff⸗ Büros — Berlin, 18. Dezember. Der Leiter des Amtes für Beamte bei der oberſten Leitung der PO und Führer des Reichsbundes der deutſchen Beamten, Hermann Reef, richtet einen Aufruf an die Beamtenſchaft, anläßlich des bevor ſtehenden Weihnachtsfeſtes in verſtärktem Maße zu Opfern für die notleidenden Volksge⸗ noſſen bereit zu ſein. Das Weihnachtsfeſt müſſe gerade in dieſem Jahre des ſiegreichen Durchbruchs der nationalſozialiſtiſchen Revolution ein Feſt aller deutſchen Volksgenoſſen ſein. Niemand, auch der ärmſte Erwerbsloſe nicht, dürfe ſich von der Weih⸗ nachtsfeier ausgeſchloſſen fühlen. Es ſei der Wunſch des Führers, daß dieſes Weihnachtsfeſt eine Feier des ganzen deutſchen Volkes ſein ſolle. Wenn dies wahr werden olle, dann müßten alle, denen es wirtſchaft⸗ lich beſſer geht als den Erwerbsloſen, jede Anſtreu⸗ gung machen, ihren notleidenden Brüdern und Schweſtern zu helfen. Diejenigen, die ſich in Stellung und ausreichender wirtſchaftlicher Sicherung befin⸗ den, müßten dieſe Weihnachten ein beſon⸗ deres Opfer bringen und auch innerlich von ſich aus darbringen wollen, damit der Gabentiſch der ſechs Millionen bedürftigen Volksgenoſſen gedeckt werden könne. Der Leiter des Winterhilfswerks, Pg. Hilgenfeldt, wende ſich durch den Führer der Beamten, Neef, an die deutſchen Beamten mit der Aufforderung, den Weihnachtstiſch der Erwerbsloſen decken zu helfen. Nicht Spenden, ſon dern Opfer ſeien nö tig. Jeder deutſche Mann, jede Frau und Kind follen außer den Gaben, die für die Verwandten und Freunde beſtimmt ſind, wenigſtens auch nochein Paket mit Liebe und Sorgfalt für einen bedürftigen Volksgenoſſen zurecht machen und unter Beifügung von Worten volksgenoſſenſchaftlicher Ver⸗ bundenheit für den unbekannten Empfänger zur nächſten Sammelſtelle des Winterhilfswerkes bringen. Beamtenführer Neef ermahnt die Beamten, Sozig⸗ liſten der Tat, Nationalſozialiſten zu ſein. Erweiterungsbau des Propagandaminiſteriums — Berlin, 19. Dezember. In Anweſenheit des Reichspropagandaminiſters und einer Reihe von Behörden vertretern fand geſtern das Richtfeſt für den Erweiterungsbau des Reichs⸗ propagandaminiſteriums ſtatt. Das Feſt wurde nach altem Brauch mit einer Richtkrone begangen, an der bunte Tücher befeſtigt waren, die dann an die Feſt⸗ teilnehmer verteilt wurden. Der Muſtkzug der SA⸗Standarte III ſpielte den Präſentiermarſch. Anſchließend ſprach der Zimmer⸗ polier einen alten Zunftſpruch, der mit einem„Sieg Heil!“ endete. Darauf ſangen die Verſammelten das Deutſchlandlied und Reichsminiſter Dr. Goebbels richtete kurze Worte des Dankes an die Bauleute. Das Horſt⸗Weſſel⸗Lied bildete den Abſchluß der Feier, jedes Miniſterpräſident Göring beim Reichspräſidenten 3 Berlin, 19. Dez. Reichspräſident von Hinden⸗ burg empfing heute vormittag den preußiſchen Mi⸗ niſterpräſidenten General der Infanterie Göring, zum Vortrag. f Stand der ſchwebenden Reichsſchuld — Berlin, 19. Dez. Am 30. November 1933 beé⸗ trug die Summe der ſchwebenden Schuld des Deut⸗ ſchen Reiches 205 1,9 Mill. Mk. gegen 2005 Mill. Mark am 31. Oktober 1933. Von dem Geſamtbetrag der ausgegebenen Steuergutſcheine waren 1148, Mill. Mk. gegen 1078/7 Mill. Mk. am 31. Oktober in Umlauf befindlich. Der Reichsbank waren für Zwecke der öffentlichen Arbeitsbeſchaffung 600(600) Mill. Mk. als Sicherheit überlaſſen. Eröffnung des Außenhandelsrates — Berlin, 10. Dez. Der Außenhandelsrat heute vormittag um 11.30 Uhr zu ſeiner trat erſten 15 5 zuſammen. Reichswirtſchaftsminiſter Schmidt Un grundſätzliche Ausführungen. Hierauf ſprachen Mit⸗ glieder des Außenhandelsrates. trat der Arbeitsausſchuß unter Staatsſekretär Dr. „Förderung des Außenhandels“ zufammen, Reichsaußenminiſter von Neurath machten Im Anſchluß darau dem Vorſitz von Poſſe mit der Tagesordnung, Der deutſch⸗niederländiſche Vertrag über die Regelung des Warenverkehrs — Berlin, 19. Dez. Der Wortlaut des am 15. Dezember im Haag unterzeichneten deutſch⸗nieder⸗ ländiſchen Vertrages über die Regelung des Waren⸗ verkehrs wird in der heute erſcheinenden des Deutſchen Reichsanzeigers Staatsanzeigers veröffentlicht. a Nummer und Preußiſchen eee, eee e eee Nummer 388 2, Seite Der Prozeß gegen Hirtſiefer Meldung des Wolff⸗ Büros Bochum, 19. Dezember. Vor dem Bochumer Gericht beginnt morgen der Prozeß gegen den ehemaligen preußiſchen Wohl⸗ fahrtsminiſter Hirtſiefer und drei Mitangeklagte, und zwar Geſchäftsführer Karl Mock, Berlin, Architekt Franz Albert Bergmann, Bochum, und Geſchäfts⸗ führer Konrad Becker, Bochum. Mock iſt wegen handelsrechtlicher Untreue, Bergmann, Becker und Hirtſtefer wegen Beihilfe dazu, Hirtſiefer außerden noch wegen paſſiver Beamtenbeſtechung angeklagt. Man rechnet mit einer Verhandlungsdauer von drei Tagen. Etwa 20 Zeugen und Sachverſtändige dürf⸗ ten gehört werden. Es handelt ſich bei dieſem Prozeß bekanntlich darum, daß Hirtſiefer die von den Mitangeklagten vertretenen Baugenoſſenſchaften bei der Vergebung von Mitteln aus dem Hauszinsſteueraufkommen des Preußiſchen Staates bevorzugt haben ſoll und ſich da⸗ für ein noch nicht bezahltes Wochenendhaus habe er⸗ richten laſſen. Neu-Einſtellung beim Arbeitsdienſt Da piele AD⸗Männer, die bisher in den Arbeits⸗ lagern tätig waren, durch ihre Arbeit im Arbeitsdienſt von der Induſtrie und vom Handwerk in die Wirtſchaft zurückgeführt wurden auf Grund des Umſtandes, daß die Geſchäftsinhaber eher diejeni⸗ gen einſtellen, die den Arbeitsdienſt durchlaufen haben, ſind Neueinſtellungen im Arbeits⸗ dienſt notwendig. Die vielen tauſend Jugend⸗ lichen, die im Laufe der letzten Monate ſich bei den Arbeitslagern zwecks Einſtellung meldeten und da⸗ mals infolge der Einſtellungsſperre nicht angenom⸗ men werden konnten, haben nunmehr Gelegenheit, ſofort in den Arbeitsdienſt einzutreten. Der Weg zur Eingliederung in den Arbeitsdienſt iſt einfach, denn derjenige, der eintreten will, braucht ſich lediglich beim nächſten Arbeitslager zu mel⸗ den. Oder er geht zum nächſten Arbeitsamt und wird von dort aus einem geeigneten Dager zu⸗ gewieſen. Dieſe Einſtellungsmöglichkeit iſt die letzte, bevor die Einſtellungen durch die jetzt neu eingerich⸗ teten Meldeämter gehen. Eine Neuerung für die AD⸗Männer iſt inſofern eingetreten, als der badiſche Arbeitsdienſt in dieſen Tagen völlig neu eingekleidet wird mit braunen Einheitstrachten, die nunmehr die end⸗ gültige Bekleidung des Arbeitsdienſtes darſtellt. Für jeden jungen Deutſchen wird es nicht nur arbeits⸗ und ideenmäßig, ſondern auch rein äußerlich eine Freude ſein, in der ſchmucken braunen Arbeitstracht ſich in der Oeffentlichkeit zeigen zu können. Mitgliederſperre beim Nationalſozialiſtiſchen Deutſchen Studentenbund — Berlin, 19. Dez. Der Reichsführer des Natio⸗ nalſozialiſtiſchen Deutſchen Studenten⸗Bundes, Dr. Oskar Stäbel, hat eine Mitgliederſperre des NSS für die Zeit vom 15. Januar bis 1. April 1984 verfügt. 5 40 000 Mark für die Opfer der Arbeit Berlin, 19. Dez. Der„Reichstreubund ehe⸗ maliger Berufsſoldaten“ hat durch ſeinen Präſt⸗ denten Schwede, dem Oberbürgermeiſter von Co⸗ burg, dem Führer den Betrag von 40 000 Mk. für die Opfer der Arbeit zur Verfügung geſtellt. Der Führer hat als Zeichen ſeines Dankes dem Reichs⸗ treubund ſein Bild in ſilbernem Rahmen geſtiftet. * * Keine Steuerpflicht von Weihnachtsgratifikatio⸗ nen. In einer Verlautbarung aus amtlichen Kreiſen wird darauf hingewieſen, daß Weihnachtsgratiftka⸗ tionen nicht nur ſteuerfrei, ſondern auch von allen ſozialen Abgaben wie Angeſtelltenverſicherung, Ar⸗ beitsloſenhilfe uſw. befreit ſind. — Neue Mannheimer Zeitung/ Abend ⸗Ausgade 8 19. Dezember 1035 Aeberall Kredit für Arbeitsbeſchaffung Ein Runoͤſchreiben des Reichsarbeitsminiſters Meldung des Wolff⸗ Büros — Berlin, 19. Dez. Der Reichsarbeitsminiſter hat an die Wohnungs⸗ reſſorts der Länderregierungen ein Rundſchreiben gerichtet, worin er ſeiner lebhaften Befriedigung dar⸗ über Ausdruck gibt, daß die Inſtandſetzungs⸗ aktion für den Hausbeſitz, die eine ſehr weſentliche Arbeitsbeſchaffung dar⸗ ſtellt, ſich gut eingeſpielt habe. Faſt überall ſeien Anträge in großer Zahl bei den Bewilligungsſtellen eingegangen und Inſtandſetzungs⸗, Teilungs⸗ und Umbauarbeiten praktiſch in Angriff genommen. Auch die Finanzierung des vom Hausbeſitzer aufzubringen⸗ den Anteils an den Koſten werde nicht auf unüber⸗ windliche Schwierigkeiten ſtoßen. Der Miniſter verweiſt auf die Zins vergü⸗ tungsſcheine und auf die Steuervergünſtigungen und bezeichnet es als zweckmäßig, nochmals die Fi⸗ nanzierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Er betont, daß in Beſprechungen des Reichsarbeitsminiſteriums mit ſämtlichen in Frage kommenden Spitzenverbänden des organiſterten Kredits dieſe durchweg ihre Bereit⸗ willigkeit erklärt hätten, im Rahmen des irgend Mög⸗ lichen Kredite für die Inſtandſetzungs⸗ uſw. arbeiten herzugeben. Die Verbände hätten ihrerſeits in Rund⸗ ſchreiben den ihnen angeſchloſſenen Inſtituten drin⸗ gend nahegelegt, den Inſtandſetzungskrediten die größte Aufmerkſamkeit zu widmen. Hinſichtlich der Sparkaſſen habe der Reichs⸗ wirtſchaftsminiſter an die Länder appelliert. Danach ſei zu hoffen, daß gerade auch die Sparkaſſen Inſtandſetzungskredite hergeben werden. Ebenſo würden die privaten deutſchen Hypotheken⸗ banken in erheblichem Umfange zur Finanzierung des Selbſtaufbringungsbetrages beitragen, vor allem bei Gründſtücken, die bereits von ihnen be⸗ liehen ſeien. Die Hypothekenbanken hätten einen entſprechenden Beſchluß kürzlich in einer Vollver⸗ ſammlung gefaßt. Dankenswerterweiſe hätten Golddtskontbank und die Reichsbank es den pri⸗ vaten Hypothekenbanken ermöglicht, zur Refinanzie⸗ rung von Inſtandſetzungshypotheken gegen Hinter⸗ legung von Pfandbriefen und Kommunalobligativ⸗ nen einen größeren Lombardkredit aufzunehmen. Die auf dieſe Weiſe verfügbaren Gelder würden von den privaten deutſchen Hypothekenbanken einheitlich zu einem an den Lombardſatz der Reichsbank ge⸗ bundenen Zinsſatz von zur Zeit 5,5 v. H. bei einer Auszahlung zu pari abzüglich 1 v. H. für Unkoſten gegeben. Die öffentlich⸗rechtlichen Kreditanſtalten ſtellten ſich gleichfalls in den Dienſt der ebenſo das öffentlich⸗rechtliche und private Verſiche⸗ rungsweſen. Privatverſicherungsgeſellſchaften wollten evtl. auch durch Zinsſtundungen, Policebeleihun⸗ gen uſw. dem Hausbeſitzer helſen. Neben dem Realkredit beſtehe überall die Möglich⸗ keit des Perſonalkredits. Der Miniſter erklärt, er wäre dankbar, wenn die Länderregierungen die mit der Bewilligung der Reichszuſchüſſe beauftragten Stellen beſchleunigt von dem Inhalt ſeines Rundſchreibens verſtändigen wür⸗ den, damit dieſe in der Lage ſeien, ihrerſeits den Hausbeſitzern bzw. den Handwerkern Rat und Aus⸗ kunft zu erteilen. Der Miniſter verweiſt auch auf die Kreditbereitſchaft der Hauptgenoſſenſchaftsbank und der gewerblichen Kreditgenoſſenſchaften. r yy ði e Jührerprinziv an den höheren Schulen Wie der Amtliche Preußiſche Preſſedienſt mitteilt, bringt der preußiſche Miniſter für Wiſſenſchaft, Kunſt und Volksbildung, Ruſt, in einem Erlaß, der ſich mit der Konferenzordnung für höhere Schulen beſchäftigt, zum Ausdruck, daß es nicht angeht, wenn die von den Schuld zrektoren für notwendig erachteten Maßnahmen— wie bisher— zum großen Teil von wechſelnden Mehrheitsbeſchlüſſen der Lehrerſchaft ab⸗ hängig gemacht werden. Die Direktoren ſeien ihrer vorgeſetzten Behörde für den nationalſozialiſtiſchen Geiſt und die Leiſtungen ihrer Schulen verantwort⸗ lich. Der Miniſter ordnet daher unter Aufhebung aller entgegenſtehenden oder darüber hinausgehenden Beſtimmungen an. daß ſämtliche Konferen zen in Zukunft nur noch beratende Be⸗ fugniſſe haben und daß die bisher den Konferen⸗ zen zugewieſenen Entſcheidungen fortan der Direktor trifft, ſoweit nicht rechtliche Bedenken dem entgegen⸗ ſtehen. 1 Geheimrat Ernſt von Romberg geſtorben — München, 19. Dezember. Der Direktor der exſten Mediziniſchen Klinik in München, Geheimrat Ernſt von Romberg, iſt am Montag nachmittag nach kurzer, ſchwerer Krankheit geſtorben. Raubmord wegen 100 Mark Leipzig, 19. Dez. Wie erſt jetzt bekannt wird, wurde am Sonntag in Benndorf, das etwa 35 Kilo⸗ meter von Leipzig entfernt liegt, der 56 Jahre alte Plantagenbeſitzer Karte tot aufgefunden. Die Leiche wies ſchwere Schädelverletzungen und Brandwunden auf. Nach den Ermittlungen der Polizei iſt Karte ermordet worden. Um ſeine Tat zu vertuſchen, hat der Mörder den Toten mit Petroleumüber⸗ goſſen und angezündet. Hundert Reichsmark, die Karte in ſeiner Wohnung außge bert hatte, ſind geraubt worden. Der Schuß ins Weinglas Hiſtoriſche Skizze von Herm. Ulbrich Hannibal Ein Reitertroß ſtob durch Felder und Wälder da⸗ hin. Der Schlag der Hufe wirbelte Staubwolken auf, die der Wind weit über die Aecker wehte. Der Anführer flog im Sattel des ſchäumenden Pferdes hin und her. Die Schweißtropfen perlten unter dem Helm hervor. Der Reiter wußte, warum er es eilig hatte, von Böhmen an die Oſtküſte zu kommen. Es war der kaiſerliche Generaliſſimus Albrecht Wenzel Euſebius von Wallenſtein, der Herzog von Friedland, den der Kaiſer wegen ſeiner Tapferkeit, ſeines unbeugſamen Mutes und ſeiner Unbeſtegbar⸗ keit zum Herzog von Mecklenburg und zum Admiral des ozeaniſchen und baltiſchen Meeres ernannt hatte. Unermüdlich ging der Ritt nordwärts, mitleidlos wurden den Pferden die Sporen an den Leib geſetzt, denn es galt ſo ſchnell wie möglich das Söldnerheer zu erreichen, das die Stadt Stralſund, den Brücken⸗ kopf der Oſtſee, belagert hielt. Nach einſgen Tagen kam die turmreiche Stadt am Strelaſund in Sicht. Vor ihren Toren im Hainholz lag das Heer des unbeſiegbaren Wallenſtein, geführt non ſeinem Vertreter Arnim, und wartete gerade ſo auf die Uebergabe Stralſunds wie damals, als Wal⸗ lenſtein die Truppe zum Ritt nach Böhmen verlaſſen gatte. Die Stadt trotzte der Belagerung noch immer und brachte den Wallenſteinern viele Verluſte bei. Der kaiſerliche Generaliſſimus ſah die Lücken, die der Verteidigungskampf der Stralſunder in ſeine Armee geriſſen hatte. Er kochte vor Wut. Wie konnte es eine Stadt wagen, ſich gegen ihn zur Wehr zu ſetzen, entgegenzuſtellen, der noch nie das Schlacht⸗ feld ohne Sieg verlaſſen hatte! In den Mauern Stralfunds wurde die Not im⸗ mer größer. Die verzweifelten Bürger baten ihren Bürgermeiſter, dem feindlichen Heere die Tore zu öffnen. Aber der, in deſſen Händen das Geſchick der Stadt lag, hatte einen klaren Kopf und auch dem unbeſiegbaren Feldherrn gegenüber einen mutigen Willen. So ſehr Wallenſteins Kanonen Fröhnten und ihre Geſchoſſe gegen die Mauern Stralſunds ſchleu⸗ derten, ſo wenig ließ der Bürgermeiſter Lambert Steinwich ſich einſchüchtern. Er wußte, was er wollte. E, ſchloß mit Guſtav Adolf von Schweden einen Vertrag, der ſeiner Stadt Lebensmittel, Munition und Truppen ſicherte. Die Wochen wurden zu Monaten. Stralſund hatte viel zu erdulden, aber die Verluſte der Wallenſtein⸗ ſchen Truppen waren größer. Immer geringer wurde die Zahl der kaiſerlichen Soldaten und im⸗ mer mutloſer ihre Stimmung. Da kam ein Kurier aus Wien mit dem Befehl, die Belagerung aufzugeben, weil ſie nutzlos erſcheine und zuviel Blut koſte. Das war eine Forderung, die der Generaliſſimus nicht erfüllen konnte. Wie wenn helle Flammenzungen in dunkler Nacht einen Scheiterhaufen lechzend umſchlingen, ſo lohte in ihm der Siegerwille auf.„Und wenn Stralſund mit Ketten am Himmel befeſtigt wäre, ſo muß die Stadt doch herunter“, trotzte er zähneknirſchend dem Befehl des Kaiſers. Die Belagerung ging weiter. Die Ausfälle der Stralſunder wurden zahlreicher. Der gereizte Gene⸗ raliſſimus verlegte ſich nun mit Siegermanier auf Verhandlungen mit den Stralſundern. Er forderte Geld. „Dat hemmen wi nich“, war die Antwort. Er forderte Stralſund auf, die kaiſerliche Be⸗ ſatzung in ſeinen Mauern aufzunehmen und ihr die Tore zu öffnen. „Dat don wi nich“, lautete die Entgegnung. Wutentbrannt ſchimpfte er ſie Spitzbuben. Aber die Stralſunder gaben ihm lakoniſch zur Antwort: „Dat fünd wi nich“. So ging der Kampf weiter. Nach ſechsmonatiger⸗ Belagerungsdauer kam der 23. Juli des Jahres 1628 heran. Im Hainholz vor Stralſund inmitten ſeiner Truppen ſaß in ſeinem Zelte der kaiſerliche Gene⸗ raliſſimus, das Geſicht von Kummer und Sorgen zermürbt. Aber es galt neuen Mut zu ſaſſen. Wallenſtein goß Wein in den gläſernen Pokal, um ſich mit dem feurigen Trank zu ſtärken. Aber als er den Becher an den Mund ſetzen wollte, ſprang er in ſeiner Hand auseinander. Der Wein rann zur Erde, die Splitter des Glaſes flogen nack allen Seiten. Eine Kugel der Stralſunder hatte die Wand des Zel⸗ tes durchlöchert und dem Feldherrn das Glas in der Hand zerſchoſſen. Leichenblaß fiel der Generaliſſimus in ſeinen Feld⸗ ſtuhl zurück. War das eine Warnung aus einer an⸗ deren Welt? Zur landwirtſchaftlichen Schuldenregelung — Berlin, 19. Dez. In einer amtlichen Verlaut⸗ barung wird darauf hingewieſen, daß die Durchfüh⸗ rung der landwirtſchaftlichen Schuldenregelung nach dem Geſetz vom 1. Juni 1933 den Entſchuldungs⸗ ſtellen und den Amtsgerichten obliegt. Bei dieſen Stellen ſowie bei landwirtſchaftlichen Berufsvertre⸗ tungen werde in ausreichendem Umfange für die einzelnen Beteiligten Aufklärung in Zweifelsfragen zu erhalten ſein. Es ſei nicht die Aufgabe des Reichsminiſters für Ernährung und Landwirtſchaft, Rechtsauskünfte und Ratſchläge in einzelnen Ent⸗ ſchuldungsfällen zu erteilen, ja das ſei bei der gro⸗ ßen Belaſtung des Miniſteriums geradezu unmöglich. Auszeichnung eines deutſchen Kapitäns — Berlin, 19. Dez. D Reichsrerkehrsmini⸗ ſterium teilt mit: Wie ſeinerzeit berichtet, wurde am 18 18 4. Juli d. J. der Kapitän Niemann des Dampfers „Charlotte Schröder“ im Brüſſel⸗ Kanal von einer mehrhundertköpfigen Menſchenmenge auf das ſchwerſte bedroht, weil er die Hakenkreuzflagge zeigte. Stundenlang mußte das Schiff durch den Kanal und unter den von der aufgeregten Maſſe beſetzten Brücken herfahren; es wurde mit einer Unzahl von Steinen beworfen.— Die Reichsregierung hat Kapitän Niemann für Schutz der nationalen Symbole des neuen Deutſch⸗ ſein zähes Eintreten zum lands eine goldene Uhr mit entſprechender Widmung verliehen. Die Uhr iſt ihm im Auftrage der Reichs⸗ regierung durch den Roſtocker Oberbürgermeiſter ausgehändigt worden. Waffenſtillſtand zwiſchen Bolivien und Paraguay — Montevideo, 19. Dezember. Die Zeitung„El Pueblo“ meldet, daß Bolivien den Waffenſtillſtand, den Paraguay durch Vermittlung des Völkerbunds⸗ ausſchuſſes hat unterbreiten laſſen, angenommen habe. Wallenſtein ſprang auf, ließ ſeine Offiziere rufen und gab ihnen den Befehl, gegen deſſen Beſchluß er ſich immergeſträubt, gegen den er ſelbſt dem Kaiſer getrotzt hatte, die Belagerung aufzugeben und den Rückmarſch anzutreten. Am nächſten Tage kehrte die Armee Wallenſteins der Stadt den Rücken. Hans Vaihinger 7 Wie ein Telegramm aus Halle meldet iſt dort der als Begründer der Philoſophie des „Als ob“ bekannte Geheimrat Prof Dr. Dr. h. c. Haus Vaihinger, 82 Jahre alt, ge⸗ ſtorben. * * Vaihinger war gebürtiger Tübinger. Er ſtudierte in Tübingen, Leipzig und Berlin Philoſophie. Im Jahre 1877 ließ er ſich als Privatdozent an der Univerſität Straßburg nieder, wo er 1883 Profeſſor wurde. Schon Ende der ſiebziger Jahre entwarf er in Straßburg die Grundzüge ſeiner Philoſophie des „Als ob“, die ſeinen Namen ſpäter in aller Welt bekannt gemacht hat. Doch behielt er das Manufkript, unabläſſig am Ausbau feiner Lehre arbeitend, 35 Jahre lang im Schreibtiſch und wirkte während dieſer Zeit in Halle als Philoſophieprofeſſor. Er erwarb ſich dort als Kantforſcher einen großen wiſ⸗ ſenſchaftlichen Ruf. Ein ſchweres Augenleiden, das ſchließlich zur völligen Erblindung führte, zwang ihn ſchließlich, ſeine Lehrtätigkeit aufzugeben, und nun konnte er ſich endlich der Herausgabe ſeines Le⸗ benswerkes, der Philoſophie des„Als ob“ widmen, die 1911 erſchien und jetzt auch in einer Volksausgabe (Verlag Felix Meiner, Leipzig) vorliegt. Seine Lehre iſt, daß unſer geſamtes Denken fiktiv, unſere Vorſtellungswelt nur eine„Als⸗Ob⸗ Welt“ iſt. Die während des Krieges gewonnene Ein⸗ ſicht von der Relativität aller menſchlichen Begriffe bereitete Vaihingers Werk einen beſonders günſtigen Boden, ſo daß es immer größere Bedeutung und Verbreitung fand und jetzt bereits in 10. Auflage erſchienen iſt.. Vom Nationaltheater. In der Aufführung „Cavalleria ruſticana“ am Freitag ſingt Vally Brückl vom Staatstheater Stutkgart wie⸗ der die Santuzza.— Der mit ſtürmiſcher Heiterkeit die Aktion, Reichswirtſchaftsminiſter Dr. Kurt Schmitt(links) als Trauzeuge bei der Hochzeit ſeiner Baſe, 8 Das 29. Kind — Wien, 19. Dez. In der Univerſttätsklinik haf nach Berichten der Mittagsblätter eine 45jährige Fran, die Gattin eines Kutſchers, ihr 29. Kindge⸗ boren. Von dieſen 29 Kindern waren 28 Knaben und 6 Mädchen, von denen 16 noch am Leben find und zwar 12 Knaben und 4 Mädchen. Die Fran könne die einzelnen Geburtsdaten ihrer Kinder nicht genau angeben, da ſie begreiflicherweiſe dieſe per⸗ wechſle. Die meiſten Kinder hat die Frau ohne ärzt⸗ lichen Beiſtand zur Welt gebracht. Eiſenbahnunglück— 24 Verletzte — Warnsdorf(Tſchechoflowakei), 18. Dez. Auf der Station Niedergrund fuhr infolge fal ſcher Signalſtellung ein Perſonenzug in einen auf dem gleichen Gleis ſtehenden Güterzug hinein. Der Anprall war ſo ſtark, daß fünf Wagen des Güter⸗ zuges und ein Wagen des Perſonenzuges ſchwer be⸗ ſchädigt wurden. 23 Perſonen wurden leicht und eine ſchwer verletzt. Gegen den dienſthabenden Beamten der Station iſt eine Unterſuchung eingeleitet worden. Die afghaniſchen Königsmörder hingerichtet — London, 18. Dez. Aus Kabul wird amtlich mitgeteilt: Abdul Khalig, der Mörder des afgha⸗ niſchen Königs Nadir Schah und ſein Helfershelfer Mahmud, die am Samstag nach dreiſtündigem Prp⸗ zeß vom afghaniſchen höchſten Gerichtshof einſtim⸗ mig zum Tode verurteilt wurden, ſind unmittelbar darauf hingerichtet worden. Zwei weitere Ange⸗ klagte, erhielten lebenslängliches Gefängnis.% Schreckenstat eines polniſchen Bauerg * Warſchau, 19. Dez. Ju der Ortſchaft Sul lezd bei Rzeſzow in Weſtgalizien wurden in eigem brennenden Hauſe vier Leichen gefunden. Man nimmt an, daß der Familienvater ſeine Frau und ſeine zwei Kinder ermordet und dann Selbf⸗ mord begangen hat, indem er ſich mit Petroleum begoſſen und angezündet hat. 8 Warmes Wetter in der Krim — Moskau, 19. Dez. In der Krim iſt die ſtrenge Kälte der letzten Tage durch warmes Wetter abgelöſt worden. Die ſtarke Schneeſchmelze bedroht die an den Flüſſen gelegenen Orte. An mehreren Stellen iſt infolge des Hochwaſſers der Eiſenbahnverkehr unterbrochen. aufgenommene Schwank„Die Metzelſuppe“ wird erſtmals an den beiden Weißhnachtsfeiertagen wiederholt. 5 Kommiſſariſche Landesſtelleuleiter der Reichs kammer für bildende Künſte. Der Präſident der Reichskammer der bildenden Künſte hat zu kommif ſariſchen Landesſtellenleitern ernannt: für Württ temberg: Prof. Arnold Waldſchmidt, Stuttgart, fl Baden⸗Pfalz: Regierungsbaumeiſter Brut niſch, Karlsruhe, für Heſſen⸗Naſſau: Architekt Plattner, Frankfurt a. Main, für Mitteldeutſchland⸗ Prof. Hans Bauer, Weimar, für Sachſen: Malek Mühler, Dresden, für Schleſten: Prof, Zimbaß Breslau, für Oſtpreußen: Architekt Prof. Frick Königsberg, für Norddeutſchland: Prof. Makctzig Hamburg, für Niederſachſen: Walther Schacht, Hawe nover, für Weſtfalen⸗Ruhr: Maler Kelter, Eſſen, für Rheinland: Architekt Prof. Grund, Düſſeldorf. Erne. ang der Grabeskirche in Jeruſalem, Das Departement für öffentliche Arbeiten wird, näch⸗ dem jetzt die Unterſuchungen au der heiligen Grabes kirche in Jeruſalem abgeſchloſſen worden ſind, mit den dringendſten Erneuerungsarbeiten an dem Batz der Kirche beginnen müſſen. Die dazu erforderliche Summe wird mit annähernd 75 000 engl. Pfund in Rechnung geſtellt. Dieſelbe Unterſuchungskommiſſſon hat auch die hohe Dringlichkeit von Reparaturarhei⸗ ten an der Geburtskirche in Bethlehem feſtſtelen müf⸗ ſen. Auch hier werden die Arbeiten ſo bald wie mög⸗ lich in Angriff genommen werden. Gleichzeitig hat die in Paläſtina arbeitende amerikaniſche archäolo⸗ giſche Expedition unter Leitung von Prof. Kirſopp Lake von der Havard⸗Univerſität die Grundmaltern des bei Samaria befindlichen Turmes der Iſe⸗ bel freigelegt. Die Mauern beſtehen aus Granit⸗ blöcken, die eine Breite von 18 Zoll erreichen. Neue Bücher Der Kurpälzer Reider. Pfälzer Gedichte von K. Münnich. Heidelberger Verlagsauſtalt und rei Friedrich Schulze, Heidelberg. 5 Ich habe gelacht. Satiren gegen die Linke Europas, von Wlodimir v. Hartlieb. Paul Neff Verlag, Bonn. 5 55 Das hohe Spiel. Roman von Aug uſt Frank(G. J. Manz Verlag, Regensburg]. 5 1 8 Trommeln und Sirenen. Rundfunkbilder von olittifter Soldaten und Arbeitern. Von Heinz Franke (Fra. Eher Verlag, München.) 23 Sea —— 3 Wa; mußte anſtieg ein. G Queck zogen Eisſe Stadtv aus rück ſetzt. ders Rutſche der Wi froren die die Den R taten der. G. Gehwet etwas blieb a wirklich anſteigt Das Akri dieſem Mädel, recht u und hei beiten mit m tempo. liche K mann wie me geſehen dieſer Auch ſe belt, v Anſage. Mit vie beſonde reich fr ſons gebliebe ben. 3 riette ſchem O fen un Sängen schnell der Hat Die Als geſtern Schule geſchmü warmen durch die goldener ringsum und in weihnack heimnis innerun Unter d. 50 Bube die Hort und Gä des Wei Lied„Il leiteten dern gar Freude, Taktſtock Kamera! Einſätze man ſpa echter de Feier, d nen ließ waren, 5 wittchen chens M ſehr nett und Gel mit dem ihren b Freude! neten ur mit hübf waren. En wagen i enthalte: Goldleiſ den, ein taſche mi tüch 5 Herren⸗! einem mehrere mit dem der Hauskapelle. 3. Seite/ Nummer 588 Mannheim, den 19. Dezember. Tauwetter und Glatteis Was man nach den Wettervorausſagen befürchten mußte und was man nach dem ſtarken Temperatur⸗ anſtieg annehmen konnte, trat heute früh um 9 Uhr ein. Ganz leicht begann es zu regnen. Da das Queckfilber eine Kleinigkeit unter Null ſtand, über⸗ zogen ſich ſofort die Straßen mit einer glatten Eisſchicht, die den Verkehr ſtark hemmte. Die Stadtverwaltung ließ ſofort ihre Streukolonnen ausrücken. Auch die Sandſtreuwagen wurden einge⸗ ſetzt. Dennoch mußten die Kraftfahrer beſon⸗ ders aufpaſſen, da ihre Fahrzeuge ſtändig ins Rutſchen kamen. Schlimmer noch war die Vereiſung der Winoöſchutzſcheiben, denn die Regentropfen ge⸗ froren ſofort und verurſachten eine Eisſchicht, gegen die die Scheibenwiſcher nicht aufkommen konnten. Den Radfahrern erging es nicht anders. Manche taten das einzig Vernünftige und ſchoben ihre Rä⸗ der. Gegen Mittag begannen viele Hausbeſitzer ihre Gehwege zu beſtreuen, o daß auch die Fußgänger etwas leichter vorwärtskamen. In den Vorſtädten blieb allerdings mancher Wunſch offen. Man kann wirklich nur wünſchen, daß die Temperatur etwas anſteigt und die Niederſchläge aufhören. Das Weihnachtsprogramm der Libelle Akrobatik und Tanz beherrſchen das Feld auch in dieſem neuen Programm. Da iſt zuerſt ein blondes Mädel, nennt ſich„Tanzſtar“ und macht ihre Sache recht nett. Sie kommt teils grotesk, teils ſpaniſch und heißt Hella Orla n.— Elegant und flott ar⸗ beiten die beiden Helliopias. Eine ſchlanke Frau mit muskelſtarkem Partner. Akrobatik im Höchſt⸗ tempo. Alle Hände rühren ſich zum Applaus. Sport⸗ liche Kunſt auf rollenden Kugeln bringen Her⸗ mann& Co.— Rix Ohli iſt ein Exzentriktänzer, wie man ihn ſchon lange in der Libelle nicht mehr geſehen hat. Von angelſächſiſchen Ausmaßen ſteppt dieſer Künſtler vorbildlich im Rhythmus der Muſik. Auf den Weihnachtstiſch gehören deutſche Gaben PPP... ͤ T ͤ——————————— Auch ſein Walzerſtepp, den er über die Bretter wir⸗ belt, vermag zu gefallen. Lebhafter Beifall. Als Anſager amtiert diesmal Wilfried Wilden, der mit vielen alten und neuen Kalauern aufwartet und beſonders mit ſeinen Geſchichten aus Dollfuß⸗Oeſter⸗ reich freundlichen Beifall findet. Die beiden Edi⸗ ſons aus dem letzten Programm ſind auch diesmal geblieben, zwei Künſtler, die immer ſympathiſch blei⸗ ben. Zum Schluß eine keſſe Ueberraſchung: Ma⸗ riette Lenz eine Berliner Range mit Waldoff⸗ ſchem Organ, die mit ſchmetternder Stimme aus Hö⸗ fen und Gaſſen Spree⸗Athens berichtet und mit ihren Sängen aus ſolchen Zillemilieus das Publikum ſchnell erwärmt. Darauf: Tanz zu den Rhythmen wf. Die Kinderhorte feiern Weihnachten Als erſter der Mannheimer Kinderhorte beging geſtern der„Sickingerhort“ in der Sickinger⸗ Schule ſeine Weihnachtsfeier. Feſtlich war der Naum geſchmückt, in dem ein hoher Weihnachtsbaum einen warmen Schimmer verbreitete. Gedämpftes Licht fiel durch die mit blauem Papier, mit Tannenzweigen und goldenen Sternen verkleideten Fenſter, während ringsum in Leuchtern, auf holzgeſchnitzten Bäumchen und in Krippen viele Lichter brannten. Hinter einer weihnachtlich geſchmückten Wand waren die Dinge ge⸗ heimnisvoll verborgen, die den Kindern zur Er⸗ innerung an die Weihnachtsfeier beſchert wurden. Unter den Klängen eines Kinderliedermarſches zogen 50 Buben und Mädels in den Raum, nachdem zuvor die Hortleiterin, Fräulein von Hagen, den Eltern und Gäſten etwas über die Herkunft und den Sinn des Weihnachtsfeſtes erzählt hatte. Das gemeinſame Lied„Ihr Kinderlein kommet“ und ein Engelsgedicht leiteten über zu der Kindermuſtk, die von den Kin⸗ dern ganz reizend durchgeführt wurde. Es war eine Freude, zu ſehen, wie der kleine Karl Scipio den Taktſtock ſchwang und mit größter Sicherheit ſeinen Kameraden für den Militärmarſch von Schubert die Einſätze gab. In der gleich vollendeten Weiſe hörte man ſpäter die Kinderſymphonie von Haydn. Ein echter deutſcher Weihnachtsgeiſt lag über der ſchlichten Feier, die unendlich viel Schönes brachte und erken⸗ nen ließ, mit welchem Eifer die Hortkinder beſtrebt waren, ihr Beſtes zu geben. Rotkäppchen und Schnee⸗ wittchen wurden lebendig, eine Szene aus„Peter⸗ chens Mondfahrt“ ſpielten und ſangen die Kleinen ſehr nett. Zwerge trieben ihr neckiſches Spiel, Lieder und Gedichte wechſelten in bunter Folge, bis dann mit dem Lied von der ſtillen Nacht, die Feierſtunde ren beſinnlichen Ausklang fand.— Beſondere Freude hatten die Kinder den Gäſten mit den gezeich⸗ neten und geſchriebenen Vortragsfolgen gemacht, die mit hübſchen weihnachtlichen Zeichnungen verſehen waren. * Entwendet wurde: Aus einem Perſonenkraft⸗ wagen in der Hafenſtraße ein brauner Lederkoffer, enthaltend 5 Kommiſſionsbücher mit Aufträgen der Goldleiſtenfabrik Spaichingen, 2 Herren⸗Oberhem⸗ den, ein Nachthemd, ein Reiſeneceſſaire, eine Brief⸗ che mit Papieren, verſchiedene Kragen und Taſchen⸗ tüch r, ſowie ein Paket mit einem Paar brauner Herren⸗Halbſchuhe, Gr. 42; von einem Fahrrad in einem Hofraum in P 1 ein Muſterkoffer, enthaltend mehrere Sorten Bleiſtifte in verſchiedenen Farben mit dem Aufdruck„Patent Hack“ und„Stenoſpar.“ 1 een NS EIN SPIONAGEBERICHT NACH POLIIISCHEN BOCUNENTEN UNO GERICHTSAKTEN VON GISELHER MUM N 9 Eine halbe Stunde ſpäter ſtellte der Beamte feſt, daß der Verdacht des Chefs nicht unberechtigt war, konnte aber den genauen Text auch nicht vorlegen. „Laß nur, Genoſſe“, ſagte Raſoff gelaſſen,„ich werde mit dem Täubchen morgen abrechnen. Die letzten Telegramme waren auch falſch überſetzt, ſonſt würden die Engländer nicht ſo ſchlagfertig dort unten rorgehen können!“ Mit dem denkbar liebenswür⸗ digſten Geſicht trat Raſoff wieder in ſein Arbeits⸗ zimmer. Sein eben noch ſo freundliches Geſicht verzerrte ſich zu einer grimmigen Fratze. Das Bauer war leer, der Vogel war ausgeflogen. In fliegender Eile raſte er die Treppen hinunter und ſchrie den Doppel⸗ poſten an: „Wo iſt der Hund?“ „Wer?“ „Ruſchuloff!“ „Iſt hier nicht paſſiert, Genoſſe!“ „Aber er muß fortgegangen ſein!“ „Du weißt, Genoſſe“, erwiderte einer der Rot⸗ armiſten,„daß Genoſſe Ruſchuloff nur in Begleitung das Haus verlaſſen darf. Hier iſt niemand mit ihm herausgekommen.“ „Meine Siunde isi gekommen“ Ruſchuloff eilte raſchen Schrittes durch die regen⸗ ſchwarzen Straßen Moskaus, dem Vorort Premja zu. Auf dem Kremlplatz verlangſamte er ſeine Schritte, um bei dem Poſten vor dem Grabe Lenins keinen Verdacht zu erregen. Bei einem ihm ergebe⸗ nen Freunde lieh er ſich einige Sachen aus und nahm das dort aufbewahrte mühſam erſparte Geld an ſich. Dann ging er zu Fuß vor die Stadt und beſtieg auf der zweiten Bahnſtativn vor Moskau als Fabrik⸗ arbeiter den erſten Morgenzug, der nach Süden fuhr. Erſt als er im Zuge ſaß und die unendliche, teilweiſe troſtloſe ruſſiſche Landſchaft vorübereilte, wurde er wieder ruhiger und dachte über die vergangenen zwölf Stunden nach, die für ſein Schickſal beſtimmend geweſen waren. Er hatte ſich gut vorbereitet. Schon lange hatte er bemerkt, daß Raſoff ihm mehr und mehr Miß⸗ trauen entgegenbrachte. Da aber ſeine Telegramme von niemand aufs genaueſte nachgeprüft werden konnten, ſo hatte er ſich noch eine Zeitlang ſicher ge⸗ fühlt. Papiere hatte er ſich leicht verſchaffen können, da Raſoff das Material ſelbſt verwaltete. So hatte er jedesmal die Augenblicke, wo Raſoff ins Neben⸗ zimmer ging, benutzt, um ſich von ſeinem Schreibtiſch das Nötigſte anzueignen. Ein langer Strick, den er ſchon ſeit Wochen unter ſeinem Schreibtiſch verborgen hatte, bahnte ihm durch ein Bürofenſter den Weg in die Freiheit. „Ja, Raſoff, ich habe die Telegramme falſch dechiffriert. Glaubteſt du, daß ich dir noch mehr Menſchen ans Meſſer liefern würde? In Samar⸗ kand ſtarb dein letztes Opfer, zu dem ihr mich ge⸗ zwungen habt, meine Hand zu reichen. Glauſt du denn, daß ich dich nicht beobachtet habe, wie du geſtern abend das Telegramm mißtrauiſch in der Hand hiel⸗ teſt und wie du dich dann hinausgeſchlichen haſt? Haha, Raſoff, da wußte ich, daß meine Stunde gekom⸗ men war. Früher oder ſpäter hättet ihr mich ja doch erſchoſſen, weil ich zu viel wußte, aber jetzt werde ich mich ſo teuer wie möglich verkaufen.“ Ruſchuloff ſchrak auf; er wußte nicht, ob er jetzt vielleicht laut geſprochen hatte, doch die Mitreiſen⸗ den ſchienen von ihm keine Notiz zu nehmen. Bald beruhigte er ſich wieder und verfiel in einen feſten Schlaf. Konirolle der GPU Kurz vor Mitternacht wurden alle Reiſenden aus dem erſten Schlaf gerüttelt. Kontrolle der Gp auf einer größeren Station. Scharf wurde ein jeder Reiſende ins Verhör genommen. Ruſchuloff reichte ſeine Papiere. „Wohin, Genoſſe?“ „Nach Taſchkent! Zur Baumwollernte!“ „Woher kommſt du?“ „Von Niſchnowitz!“ Um weiteren Fragen aus dem Wege zu gehen, ließ Ruſchuloff ein Papier fallen, welches man nicht verlangt hatte. „Eutſchuldige,“ er nahm das Papier wieder auf, „meine Mitgliedskarte der Kommuniſtiſchen Partei.“ „Danke Genoſſe.“ Als die Beamten das Abteil verlaſſen lehnte ſich Ruſchuloff ſcheinbar gleichgültig in die Ecke und ſchloß wieder die Augen. Doch er konnte nicht mehr einſchlafen. Seine Papiere waren gut, ſie hatten ihre Taufe erhalten. Er ſaß mit geſchloſſe⸗ nen Augen und legte ſich ſeine weiteren Pläne im Kopfe zurecht. Schier endloſe Steppen durchraſte kaſpiſche Expreß Moskaen— Taſchkent. Saratow, Orenburg, Samara flogen vorüber, und während dieſer Tage durchträumte ein einſamer Reiſender in einem Abteil dritter Klaſſe noch einmal ſeine ganze Jugendzeit und ſchmiedete neue Pläne, wenn ihm nun dort unten im Süden die goldene Freiheit zu⸗ fubelte. Taſchkent gemahnte ihn an die rauhe Wirklich⸗ keit. Unangefochten gelangte er von dort 24 Stunden ſpäter in Buchara an. Nun kam das letzte, aber auch das ſchwerſte Stück ſeiner Reiſe. Er wußte, wo die afghaniſche Grenze minder ſtark beſetzt war. Es war eine unwirtliche, rauhe Gegend, aber er mußte hinüber; hinter ihm lauerte der ſichere Tod. Ru⸗ ſchuloff ging zu Fuß immer in ſüdlicher Richtung. In jedem Ort, den er paſſierte, ging er zur GPU und fragte, ob es Arbeit gebe. Die Gegend wurde immer ſchlechter, kaum daß er noch das nötige Trink⸗ waſſer bekommen konnte. Am fünften Tage gelangte er hart an der Grenze vollkommen erſchöpft bei einem Bauernhof an. Zufluchſ beim Bauern Eine Bäuerin erbarmte ſich ſeiner und holte ihn ins Haus. Stumm ließ er ſich auf einen Seſſel nie⸗ der. Einige Minuten ſpäter trat der Bauer ins Zimmer. „Guten Abend, wohin führt dich dein Weg?“ Reſigniert antwortete er:„Ich ſuche Arbeit, gehe von Dorf zu Dorf!“ „So—— biſt du hungrig?“ Ruſchuloff gab keine Antwort. Die Bäuerin ging und brachte allerlei Eßbares.„So, nun iß und trink; man ſieht es dir an, daß du nicht verwöhnt biſt.“ Der Bauer ließ ſeinen Beſucher ruhig zu Ende eſſen; dann begann er aufs neue:„Sag mir, du willſt hier Arbeit ſuchen?“ „Ja!“ „Hier— wo die Grenze am nächſten iſt?“ Ein ſeltſamer Blick traf Ruſchuloff, jedoch ein Blick, der nur Gutes wollte. „Du biſt nicht der erſte, der hier— hart an der Grenze— Arbeit ſucht. Ich verſtehe dich.“ Der alſo Angeredete ſah ihn groß an. War er durch dieſen einſachen Bauern erkannt? Oder waren hier ſchon andere vor ihm denſelben Weg gegangen? Ein Wuſt von Fragen zermarterte ſein Hirn. Sollte er dieſe beiden Zeugen ſeiner Flucht mund⸗ tot machen? Es ging um Tod oder Freiheit! Ach, wenn er doch bloß töten könnte. Schwer ſtützte Ruſchuloff ſeinen Kopf in beide Arme, er war zu erſchöpft und auch nicht fähig, dem Bauern eine Widerrede zu geben. Dieſer trat dicht an ihn heran, legte eine ſchwere, derbe Fauſt auf die die Schulter des ſo ſchwer Geprüften und ſprach, in⸗ dem er mit der anderen Hand auf das Gebirge zeigte: „Schau dorthin, dort drüben iſt die Grenze. Wenn du den kleinen Höhenrücken dort überſtiegen haſt, kommſt du an einen halb ausgetrockneten Flußlauf. In der Mitte dieſes Fluſſes iſt die Grenze!“ Ruſchuloff war bei den erſten Worten dieſes Mannes raſch aufgeſprungen. Erſt hatte er ihm mißtrauiſch zugehört, als er aber in die Augen die⸗ ſes einfachen Bauern ſchaute, wußte er, daß ſie die Wahrheit ſprachen. Worte konnten ſeinen Dank nicht ausdrücken; er nahm die ſchwieligen Hände des Bauern und hielt ſie lange in den ſeinen. „Sag,“ begann Ruſchuloff nach einer Weile,„du ſprichſt mit einem eigenartigen Akzent ruſſiſch; aus welcher Gegend biſt du?“ „Der Bauer lachte:„Ich bin früherer deutſcher Kriegsgefangener. Hier in der Republik Trans⸗ kaſpien wohnen viele Deutſche. Wir verheirateten uns hier und gründeten eine Familie. Doch wenn ich keine Frau und Kinder hätte, wäre ich ſchon lange dieſen Weg gegangen. Die Pflichten halten mich zurück. Nun komm, ich werde dich dorthin bringen, wohin ich ſchon viele gebracht habe.“ hatten, der trans⸗ Eine bildschöne Frau In einem der europäiſchen Häuſer von Kabul in Afghaniſtan ſaß Sergey Ruſchuloff im Kreiſe einiger ruſſiſcher Emigranten und erzählte dieſen von ihrer verlorenen Heimat. Sergey Ruſchuloff war für einige Tage bei einem früheren Regimentskamerad, der jetzt beim Gouvernement als Sachverſtändiger für Feſtungsbau tätig war, untergekommen. Er hatte die Flucht über die Grenze ohne jeden Zwi⸗ ſchenfall durchführen können und ſich nach Kabul ge⸗ wandt, nicht etwa, um ſich niederzulaſſen, ſondern um die Welt von einem teufliſchen Weibe, einer Beſtie, zu befreien. Längſt hatte Ruſchuloff bei der Durchſicht ver⸗ ſchiedener Briefe und Telegramme in Moskau, die er unterſchlagen hatte, erkannt, daß ſich hinter dem Decknamen Mars ein Weib verbarg. Machte er dieſes Weib unſchädlich, ſo wußte er, daß er ſeinem Todfeinde Raſoff damit einen ſchweren Schlag ver⸗ ſetzen konnte. Ruſchuloff langweilte ſich. Immer und immer wieder, Abend für Abend, beſtürmte man ihn mit Fragen über Rußland, wohin er nicht zurückdenken wollte. Bald ſtand er auf, ging durch den nächtlichen Gar⸗ ten zum Tore und lenkte ſeine Schritte einem Vor⸗ orte zu; es reizte ihn, doch einmal die nähere Um⸗ gebung des Mars kennenzulernen; er wollte ſich all⸗ mählich an ſeine Arbeit machen. Im Scheine einer Oellampe, die man an einer Straßenkreuzung auf⸗ gehängt hatte, überflog Ruſchuloff nochmals die Adreſſe, wohin von Moskau aus ſämtliche Poſt, die in die Hände von Mars gelangen ſollte, geſchickt wurde. Einen Kuli, der auf einem Eſel an ihm vor⸗ überritt, hielt er an und fragte ihn nach der Straße. Er war auf dem rechten Weg. Bald ſtand er vor dem geſuchten Hauſe. Unauffällig ging er vorüber; eine einfache nur aus Lehm hergeſtellte Mauer, wie man ſie hier faſt um jedes Haus herum ſieht, Ru⸗ ſchuloff verſuchte, rings um die Mauer herumzugehen, aber bald ſtellte er ſein Vorhaben ein, denn ſie um⸗ faßte einen rieſigen Komplex; ſcheinbar war das Haus von einem großen Garten umgeben. Unwillig ging er zurück und nahm im Torrahmen des Nach⸗ barhauſes Aufſtellung. Ruſchuloff lächelte über ſich ſelbſt; er wußte nicht, weshalb er ſich hier zu ſo ſpäter Stunde verſteckte. Inſtinktiv hatte es ihn hierhergezogen, er konnte nicht ſagen, weshalb und warum— doch ſoas war das? Dort drüben kam jemand durch den Garten dem Tore zu. Zwei Frauen ſchienen ſich zu unterhalten. Es dauerte nicht lange, da wurde das Tor auf⸗ geſchloſſen, und es erſchien eine ſtattliche, junge, blonde, bilöͤhübſche Dame, die ſich ein paar Sekunden ſpäter von einer ebenſolchen Dame in engliſcher Sprache verabſchiedete. Schnellen Schrittes ging das junge Mädchen an Ruſchuloff vorbei, ohne ihn zu bemerken. Er war ſehr froh darüber, vielleicht hätte ſie im erſten Schreck laut aufgeſchrien, und dies hätte für ihn ſehr unangenehm werden können. Ruſchuloff ging vorſichtig nach. Wer konnte dieſe bilöſchöne Frau ſein? War er vielleicht an die falſche Tür geraten?— Oder war ſie etwa gar der fürch⸗ terliche Mars?— Er machte ſich ſelbſt über ſeine Gedanken luſtig. Aber Donnerwetter, hübſch iſt ſie, das muß man ſagen; ob es ſich nicht verlohnte, ihre Bekanntſchaft zu machen? Ruſchuloff beſchloß, die Blondine nicht aus den Augen zu laſſen und feſtzuſtellen, wo ſie wohnte. Vielleicht würde ihm dieſes zur weiteren Ermitt⸗ lung in ſeinen Arbeiten ſehr nützlich ſein. Das junge Mädchen ſchien bemerkt zu haben, daß man es verfolgte und verdoppelte ſeine Schritte. In ge⸗ meſſenem Abſtand folgte Ruſchuloff, bis die Dame vor ihm in einem der neuen europäiſchen Häuſer an der Peripherie der Stadt verſchwand. Ruſchuloff war zufrieden; für heute genügten ihm ſeine Beobachtungen. Er ging in das Haus ſeines Freundes zurück und ſtieg auf den Dachgarten, wo man während der größten Hitzezeit in dieſen Län⸗ dern zu ſchlafen pflegt. Sein Bett ſtand bereit; bald kroch er unter das Moskitonetz und ſchlief Fum erſtenmal ſeit langen Jahren zufrieden und mit einem leiſen Lächeln auf den Lippen ein. (Fortſetzung folgt) ... DD ffffhfBP!!!!!'!!!... D ddddddddddddßõõꝗdõwddddũ Finanzierung von Inſtandſetzungs⸗ arbeiten an Gebäuden Der Miniſter des Innern hatte dieſer Tage zu einer Beſprechung darüber eingeladen, wie im Inter⸗ eſſe der Bekämpfung der Arbeitsloſigkeit dem Haus⸗ beſitz die Aufbringung des durch die Reichszuſchüſſe für Inſtandſetzungs⸗, Ergänzungs⸗ und Umbauarbei⸗ ten an Gebäuden nicht gedeckten Anteils an den Bau⸗ koſten in den Fällen erleichtert werden kann, in denen die Finanzierung dieſes ſogenannten Selbſtaufbrin⸗ gungsbetrages Schwierigkeiten begegnet. An der Be⸗ ſprechung haben unter dem Vorſitz von Miniſterialrat Dr. Imhoff neben den Vertretern des Alt⸗ und Neuhausbeſitzes Vertreter des öffentlichen und pri⸗ vaten Kredits(Sparkaſſen, Hypothekenbanken, kammer und der Handwerkskammer teilgenommen. Ver⸗ ſicherungsanſtalten, Privatbanken und Kreditgenoſſen⸗ ſchaften) ſowie Vertreter der Induſtrie⸗ und Handels⸗ Die Vertreter des Alt⸗ und Neuhaus beſitzes leg⸗ ten ihre Wünſche nach einer möglichſt entgegenkom⸗ menden Behandlung von Kreditanträgen durch die Kreditinſtitute dar und verwieſen gleichzeitig auf den im Rhein⸗Mainiſchen Wirtſchaftsgebiet gebildeten Garantieverband, der als G. m. b. H. zwiſchen Ge⸗ meinden, Gemeindeverbänden, öffentlich⸗ rechtlichen Körperſchaften, Banken, Genoſſenſchaften, Sparkaſſen und größeren Firmen in Form von Wechſelkrediten die Finanzierung von Aufträgen zur Beſchaffung von Arbeit übernimmt. Von allen Vertretern der Kreditinſtitute erfolgten entgegenkommende Erklä⸗ rungen zu einer weiteſtgehenden Unterſtützung des Arbeitsbeſchaffungsprogramms der Reichsregierung durch Gewährung der erforderlichen Kredite an die Hausbeſitzer, naturgemäß unter Beachtung der Grundſätze einer ordentlichen Geſchäftsführung. Um alle Möglichkeiten der Kreditgebung auszu⸗ ſchöpfen, wurde auf Anregung eines Vertreters des privaten Kredits beſchloſſen, nach Bedürfnis in den größeren Städten und erforderlichenfalls auch bei Wohnungsverbänden eine Art„Kreditausſchuß“ in Ausſicht zu nehmen, dem unter dem Vorſitz der Stadtverwaltung oder des Bezirksamts je ein Ver⸗ treter des Kreditinſtituts, des örtlich organiſierten Hausbeſitzes, der Handwerks⸗ oder Handelskammer angehören ſollen und dem die Aufgabe zufalle, eine begutachtende, beratende und vermittelnde Tätigkeit in den Fällen, in denen ein Hausbeſttzer ſich den er⸗ forderlichen Kredit nicht ſelbſt beſchaffen konnte, aus⸗ zuüben. Das Miniſterjum wird auch den Vorſchlag der Bildung eines Garantieverbandes nach der Art des Rhein⸗Mainiſchen, deſſen Bildung aber wohl eine längere Zeit in Anſpruch nehmen würde als bei der Dringlichkeit der jetzt zu löſenden Aufgaben zur Verfügung ſteht, weiter verfolgen, um auch auf die⸗ ſem Wege einem möglichſt großen Kreiſe von Haus⸗ beſitzern die Vorteile der Reichszuſchüſſe und damit 125 möglichſt zahlreichen Volksgenoſſen Arbeit zu ichern. 4. Seite Nummer 3588 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe 8 5 9. ee. 1 3—— Di 5— 45 8 5: ö f 3 5 g Wiſſe, wäge, wolle und ſchweige! 8 2 2 1 Der Jäger aus Kurpfalz 4 Die Kommunalpolitiſche Abteilung Juwelenräuber und 5 re 2 ex des Gaues Baden erläßt an die Unterführer der Bewegung im Lande ein Rund ſchrei t 8 ſich 5— „Vo/fH Arnoldt, Lehne und Genoſſen vor der Mannheimer Strafkammer a d 1 58 375 in Sgeführ 8 1 5 2 2 5 bei 5 1 e 10. Die Verhandlung vor der Mannheimer Stra ſ⸗ Lehne telephonierte nach Berlin au Arnoldt, 85 daß Partei- und Vo 88 n en wegen irgend einer kammer„bei der ſich die gelährlichen Diebe und daß die Luft rein ſei, und daraufhin kam 7 Bemerkung denunziert würden. Alle Gauabtei⸗ d 1855 Fehler ans dem Einbruch in das Mann⸗ ine gangen win enen wee nen lungen würden in Bewegung geſetzt. Aktenbündel beimer Juweliergeſchäft Cäſar n Nach der Angabe Arnoldts wurde das Einbruchs⸗ plätz wüchſen an, koſtbare Zeit, die nutzbringender zum meyer zu Wrankwurten haben. 3 unter belonde⸗ werkzeug(u. a. eine Zange von etwa 4 m Länge) Wan Pufbau zu verwenden ſei, würde den Sachbearbeitern 5. rungsvorkebhrungen durchgeführt. ſchon am ſpäten Nachmittag in den Tanzſaal ge⸗ pwiſc entzogen. Familien würden unglücklich gemacht. 7 e ſind 5 a 1 bracht. Arnoldt ſchildert dann die Ausführung des Die Meiſtens handle es ſich um Gehöſſigkeiten und e 5 1 e der 55. ſitzen die 75 Einbruchs(worüber wir ſchon eingehend berichteten! 5 5 8 5 Hauptangeklagten Arnoldt, Lehne und W Weſentlich iſt, daß die beiden Einbrecher bei der Tat Rachſucht perſönlichen Feinden gegenüber; letzki ſowie Schapir o, der alte Schleſinger Waffen mitführten. Arnoldt will aber, als er vom 0 häufig ſei der Beweggrund der, daß einzelne und Friedmann. Gegenüber haben Frau Ren an ee 5 na ſtron ſich wii machen wollten. Eine große Anzahl Schleſinger mit Sohn und Tochter und Nachbarhaus floh, die Waffe abſichtlich in dem Laden Eisg ſtrafrechtlicher Verurteilungen ſei gegen dieſe[Frau Schapiro Platz genommen. Unter die An⸗ zurückgelaſſen haben. Ueber die Verwertung der har übelſte Sorte von Menſchen erwirkt worden. gaeklagten ſind fünf Polizeibeamte verteilt, außer⸗ Beute ſagt Arnoldt:„Die Beute hätte wohl Waletzki tagen Es werde weiterhin mit derſelben Schärfe gegen die dem ſind noch weitere drei Schutzleute im Saale an⸗ bekommen.“ Er verbeſſert ſich dann:„Waletzki ſollte reicht Stänkerer vorgegangen werden, die die ſicherlich nicht 1 5 beſonderen Tiſch vor den Richtern ſie bekommen.“ zuger leichte Aufbauarbeit, beſonders unſerer Bürger⸗ ürmen ſich die Akten zu Bergen. 5 5 3 ie mete: meiſter, zu ſabotieren verſuchten. Für die gewählten Nach der Verleſung der Anklageſchrift werden Lehne beſtätigt, Haß zie enen Arnoldts„im 12 U er Ke e g die Vorſtrafen der Angeklagten erörtert. Ar oldt und großen und ganzen“ ſtimmten. Lehne will jedoch 6 1 von der„ Abtellung einge⸗ 1 5 5 f. e 1 8 ag 5 5 1 58 einmal geſehen baben, wie Waletzt! dem Arnoldt 515 4 en Kürgermeiſter und Gemeimdevertreter ſtehe Sebne geben die ver der guter und er une Zögern mindeſtens 1000 Mark gab; Lehne ſagt aus, ex habe b a 8 f 1 die Abteilung voll ein, und ſei in der Lage, falls ſie zu, Waletzki, Schleſinger Vater und Schapirv ſtreiten nach der Entlaſſung ſeit Weihnachten 1932 wieder bei ſachlich gerechtfertigte Bedenken gegen deren Amts⸗ zunächſt ab oder können ſich nicht mehr„beſinnen“. 1 1 Se 1775 5 17 ſich 1930 halte ſchei⸗ Hans Adalbert v. Schlettom ö führung ergäben, jederzeit das nationalſozialiſtiſche Die Verhandlung wendet ſich ſodann der Vor⸗ 1 laſſen Er 9 in dieſer Zeit von der Fürſorge ſpielt die Titelrolle in dem neuen Heimatftlm„Der* Streben durch enkſprechende Maßregeln gegenüber geſchichte der Tat zu. gelebt Dann sei er die auch Arnoldt) in das ſchon Jäger aus 68 urpfalz“, ber in den nächſten gung Pflichtvergeſſenen durchzuſetzen. Dazu brauche Zunächſt wird Arnoldt vernommen. genannte Verſicherungsbüro eingetreten. Seit April 1005 155 Süirauffürung werde, tiſchen i;.))). habe wegen ſeiner Vorſtrafen keine 1933 babe er nicht mehr gearbeitet. Ein Erſuchen Albano eichtfoſele mitteſlen, die Faunchonfteler hafen f Das Rundſchreiben ſchließt wie folgt: Der Natio Arbeit mehr bekommen können. Aus dem Verkauf Waletzkis, in Zürich zein Ding zu e e Waller Nille ſewie Ilfe onen ene e Obe V 5 1 von Schmuckſachen, die er noch beſeſſen habe, habe er vort ſoll es angeregt haben), will Lehne abgeſchlagen darſtellerin, in Mannheim anweſend ſein. ſtatt. nalſozlalismus bedingt nach dem Zerbrechen der 1800 Mark erlöſt. D hab ein 3 haben, weil er noch nicht wieder ſo weit geweſen ſei f lh iſtiſch⸗materialiſtiſch geſtalteten Erſcheinungsform gun en el dann babe er ein Verſichernnas⸗ 3 e 111 1075 ab! mich getan. büro zuſammen mit einem anderen aufgemacht, das wieder ſtraffällig werden zu wollen. Lehne behauptet,— ſowie des Parlamentarismus mit ſeinen Auswüchſen und aber nicht gi 25 3 Verpziſns er ſei auf Veranlaff Arnoldts nach Mannbei 8; 5 5 5.. 0 t ging. Es kommt dann das Verhältnis er ſei auf Veranlaſſung Arnoldts nach Mannheim ge⸗. 55; regim mit der Umkehr zu wahrhaftem Führertum auch eine Arnoldts zu ſeiner Braut zur Sprache, die in Ber⸗ fahren; das Fahrgeld habe er von Waletzki bekom⸗ vollkommener Satztechnik kontrapunktiſch verflocht Welch Wandlung des Innenmenſchen. Kurz umriſſen, läßt kin au een Fuß lebt Der 1 055 5 5 t 55 men. Seine Aufgabe ſei geweſen, feſtzuſtellen, ob ſich und harmoniſch wechſelreich beleuchtete. Weiter lernte ſeine ſich dieſe auf den Nenner bringen:„Wiſſe, wäge, Ai 515 0 5 275 will 0 9 70 1 0 das Objekt loßnen»ürde. Dann keien er und Arnoſöt man drei aufſtrebende Talente kennen: den mit be⸗ ae wolle und ſchweigel!“ ſtanden haben, um es mit Gewinn weiter zu verkau⸗ noch zweimal nach Mannheim gefahren, um das Ter⸗ ſeeltem, ausdrucksſtarkem Ton Stücke von Kreisler, Komm fen 5 d rain zu ſondieren; n 8 e 8 Duf⸗ lin, EEEEEETCTCCãͥͤͥũ 55 3„ f ek, den Baſſiſten Otto Scharffen berge Ii Die Antiative aum Mannheimer Einbruch die Fahrten ſeien ſtets von Waletzki finan⸗ Iſchtlarger Siefe bie heilige Hallen“ Arie woa 8 3 8 5 ging nach Ausſage Arnoldts von Lehne aus.(Die iert 5. 8. 8 lichen Schenkt Wohlfahrtsbriefmarken beiden hatten ſich in der Strafhaft kennen gelernt.] Die* gemeſſen war, und den e Hein Jürgen Ra me⸗ dungs zu Weihnachten! entſcheidende Ausſprache ſand in der Wohnung Wa- Lehne ſchildert dann den Einbruch und das Eingrei⸗ 1 ee and ic ige Jäger letzkis ſtatt. Arnoldt fuhr daraufhin nach Mannheim fen des Ueberfallkommandos. Als er ſich am Sonn⸗ 5 1 e N Mine und betrachtete ſich das Objekt vom Nachbarhaus aus. tag allein im Laden befand, habe er gedicht, es ſchade der Bewegung wie durch ebennsige Erſcheinung he; des J ———0C0——0c Er übernachlete unter falſchem Namen in einem Ho⸗ dem Geſchäftsinhaber nichts, wenn er(Lehne) etwas furl e allgemeines Wohlgefallen. Echte prächt 8 4 5 f tel. Bei einem zweiten Beſuch drang Arnoldt zu- mitnelme, da die Verſicherung dafür aufkomme. Des⸗ Weihnachtsſtimmung atmeten der von Dora Wind Grabe Pflichtchöre für die Vereine des ſammen mit Lehne unter Zuhilfenahme eines Diet⸗ halb habe er die Beute mitgenommen und ſie nach ſchwungvoll gedichtete und„„Weih⸗ gen d Deutſchen Sängerbundes richs in den Tanzſaal des Nachbarhauſes ein. Er Berlin gebracht. Am Dienstag 15. Auguſt) wurden nachtsgruß und ein 2 Ho m ee zwei 5 unterſuchte damals auch das Fenſtergitter daraufhin, die Wertſachen von Lehne an Waletzkſ abgeliefert, ſehr hübſch eingeübter Kinserreigen. Alme Geer gräbn Die außerordentlich guten Erfahrungen, die der ot es ſich um Stahl oder Eiſen handelte. Bei beiden der dafür etwa 4000 Mark zahlte. 1000 Mark davon Hoffmann,. ſich als eine mit klang roller 5 das 0 Deutſche Sängerbund mit ſogenannten„Pflichtchören“Beſuchen führte man den Einbruch aber noch nicht erhielt Lehne ſofort. Stimme gate Vortragskünſtlerin in ernſten und Zemacht bat, haben den Muſikausſchuß des DSB ver⸗ aus. Am Freitag, 11. Auguſt, fuhr dann Lehne nach Die Verhandlung geht bei Redaktionsſchl heiteren Dichtungen auszeſchnete, wandte ſich mit 5 12 2 70 8 1 5 e 5 55 1 1 9 geht bei Redaktionsſchluß noch einem Denk⸗ und Dankesſpruch, verfaßt von Her⸗ anlaßt, auch für das Jahr 1934 mehrere Chöre zu be⸗ Mannheim, um ſich zu vergewiſſern, ob man gemerkt weiter. Vorausſichtlich wird die Urteilsverkündung ee e 8 e N e ſolger zeichnen, die von allen Mitgliedsvereinen eingeübt hatte, daß ein Stab angeſchnitten war.. erſt am ſpäten Abend 7 0 Annen 3 mann H o fherr, an die Vorſtandſchaft des Frauen⸗ Sende werden müſſen. Man hat diesmal zwei zeitgenöſſiſche. 5 8 vereins. In deren Namen hielt Amtmann d. D. abend Chöre ausgewählt, und zwar von Erdlen„Lied des besckkens-. Eckhard eine zu Bergen gehende Ar“ prache, die Geſpr Volkes“ und von Henſel die. 1 5 1 ace d 95 15 8 Freib „Jetzt kommt die Zeit, daß ich wandern muß“. Die W̃ 0 cht i 8 V/ n Süd . von Pflichtchören verfolgt den Zweck, alle el na en N en ereinen abintanten bewährten ſich Homann Wehen Freib Vereine allmählich mit einem Schatz gleicher Lieder 5 5 Elſe Loui 3 Hertel und Siegfr. Harniſth welle vertraut zu machen und damit den Zuſammenhang Sliftungsfeſt der Leibgrenadiere Bei der Mandolinata 85 1 8 3 8 3 5 5 e 5 8 811 0 1 Im vollbeſetzten Ballhausſaal hielt der Ver⸗ Ein frohes Völkchen hatte ſich am Samstag abend e r ee ee Bender ein ehemaliger Badiſcher Leibgrena⸗ im großen Saale des Jugendheims in der Schwet⸗ . ee ſehr gering war. Dieſem dtere ſein 8 4. Stift u ngsfeſt ab, das er zu⸗ zinger Straße eingeſunden, um das Weihnachtsfeſt im 1 Uebelſtand 1 5 nunmehr abgeholfen. Daneben ver- gleich mit einer Weibhna chtsfeter verband. Kreiſe der Mandolinata Mannheim 1920 Hinweis folgen die Pflich'chöre auch lehrhafte Zwecke, nämllch Vereinsführer Schön hieß die Erſchienenen willkom⸗ zu feiern. Leider ließ der Beſuch der Feier durch Die Kreisleit der NS Ap auſtaltet 6 8 die Bere ü een e ee ee und begrüßte beſonders die Herren Ficht, die zahlreichen anderweitigen Feſtabende etwas zu 8 die Kreisleitung 5 5 ver uſte am 3 die Vereine 5 15 N Erdlen hat der DSB Oertel, Friſch und Bachmann vom Haupt⸗ wünſchen übrig. Die Feier nahm einen ſehr ſtim. Januar 1934 einen Deutſchen Oper nabend, gen Liedgut. In dem Khon 1 105 5 4 ewon⸗ ausſchuß der Leibgrenadiere aus Karlsruhe, Ober⸗ mungsvollen Verlauf. Das Ave Maria aus der zu dem erſte Soliſten verpflichtet werden. Speben Küch 3 0 85 8 Sei üppig voſtdirektor Becker, Direktor Dr. Rieger und Oper„Stradella Aleſandro“, geſpielt vom Mando⸗ kiff aus London die Zuſage der weltberühmten Ten nen, der aus der Hroßen 8 5 1. die Vertreter der Mannheimer Militärvereine. In linata⸗Orcheſter, das unter der Leitung des Gau⸗ Sopraniſtin Eliſabeth Schumann, die mi griff wuchernden Mittelmasie W Ucür 7 111 1 ſeiner Anſprache erinnerte Herr Schön daran, daß leiters Herrmann wieder große Leiſtungen bot, ganz außergewöhnlich großem Erfolg in Pari geſcho ſchen Chöre wohltuend e 9 5 28 hen: man es vor zehn Jahren zum erſtenmal nach dem war ein verheißungsvoller Auftakt. Fantaſien aus gaſtierte und die kommende Woche ſich auf einer ſtreckt Sor e e ene 8 972 15 Krieg trotz eines Verbotes wagte, gemeinſam zu den Opern„Der Freiſchütz“ und„La Traviata“, in Konzertreiſe in England befindet, zur Mltwirkung meer. Henſel„Die wee e. einem Stiftungsfeſt und einer Weihnachtsfeier zu: der Mandolinenmuſtk gern geſplelte und erprobte an dieſem Abend ein. ren, kes,“ Mießner e ſammenzukommen. Der Verein ſelbſt wurde, ſo Werke, ernteten reichen Beifall. Der ron Elli 9 Georg a 5 1 55 führte er weiter aus, am 18. Dezember gegründet, Grambo w, dem Töchterchen des Vereinsführers, Stockr * Die Weihnachtszengniſſe wurden nach einer An⸗ da dieſer Tag im Jahre 1870 ein Ruhmestag für die anmutig vorgetragene Vorſpruch„Weihnachtsroſe“ Amtlicher Schneebericht 30 ordnung des Unterrichtsminiſteriums an den hö⸗ Leibgrenadiere geweſen iſt, die in der Schlacht bei leitete über zu einer Gabe der Sängerabteilung des 98 8 heren Lehra n ſtalte n bereits heute den Nuits ihren Mann ſtellten. Die treue Kameradſchaft, Eiſenbahn⸗Vereins Mannheim. vom Dienstag, den 19. Dezember Vor! Schülern und Schülerinnen ausgehändigt. Dieſen die bisher zuſammengehalten hat, ſoll die ehemaligen Nun ergriff der Vereinsführer Ludwig Gam⸗(Mitgeteilt vom Badiſchen Vertehrsverband! Lage Zeugniſſen kommt inſosern eine beſondere Beden. Leibgrenadiere auch in Zukunft beiſammen finden. bom zur Begrüßung der Gäſte das Wort, wobei er Schwarz wal d: des tung zu, als bei denjenigen Schülern, bei denen es Ehrenpflicht wird es ſtets ſein, den armen Kamera⸗ auch auf den Sinn und die Bedeutung der Weih⸗ Altglashütten: bewölkt. s Grad, Schneehöhe 5 untere infolge unbefriedigender Leiſtungen zweifelhaft er⸗ den zu helfen, ſoweit es in unſeren Kräften ſteht. nachtsfeier beſonders in dieſem Jahre der nationalen Zentimeter, lückenhaft. 5 schaden ſcheint, ob ſie in die folgende Klaſſe gelangen kön⸗ Das geeinte Deutſchland, das immer unſer Ziel war Einigung hinwies. Für dreijährigen ununter⸗ Baiersbronn: bewölkt,— 3 Grad, Schneehöhe 810 ſchnell nen, in des Zeugnis bineingeſchrieben werden muß, nnd das letzt von Adolf Hitler geſchaffen worden iſt, brochenen Beſuch der Spielproben wurde dann das 5 ꝛ 5 N lichtet Lack vr daß die Verſetzung gefährdet iſt. iſt ein Deutſchland der Ehre. Die Geſchicke des Mitglied Karl Bach geehrt, während weitere Ehrun⸗ beschränkt. N 3 bus Sponge. 71 Gocß⸗Eigenheime in Mannheim⸗Stadt und Volkes liegen bei ihm in beſten Händen. Die Fahne, gen für zweijährigen pünktlichen Probebeſuch den Breitnau⸗Steig⸗Turner: bewölkt,— 10 Grad, verweht, lcherr Amt. Die Bauſparkaſſe Gemeinſchaft unter der wir geſtritten haben, iſt wieder unſer. Mitgliedern Karl Leonhardt, Hermann Honi⸗ e 5 be 7 1a l der Freunde Wüſtenrot in Ludwigsburg iſt Ein drelſaches Sieg Heil!, das Deutſchlandlied und kel, Ludwig Grambow und Gauleiter Oskar Jene Se ſſen, die erſte und älteſte Bauſparkaſſe in Deutſchland.] das Horſt⸗Weſſel⸗Lied beendeten die mit großem Bei⸗ Herrmann zuteil wurden. Nach einem gemein⸗ Feldberg(Schwarzwalds: trockener Nebel,— 11 Grad, lährde Für unſere engere Heimat iſt das Werk der Gemein⸗ fall aufgenommene Anſprache. ſam geſungenen Weihnachtslied folgte die Auffüh⸗ Sch zecbohe is Jenkimeler, perharſcht, Schi ziemlich get. 15 ſhatz ſchaft der Freunde Wüſtenrot von größter Bedeu⸗ Gauführer Dr. Hieke vom Rhein⸗Neckar⸗Mili⸗ rung des deutſchen Weihnachtsſpiels in einem Auf⸗ 46 h ene mezee Mille be lache tung; denn dieſe Bauſparkaſſe verſchafft unſeren tärgauverband dankte Vereinsführer Schön für die zug„Wie das Ehriſtkind den Weihnachtsbaum holt“ ſehr guk. 25 8 f 5 Fabri Landsleuten ſtets neue Arbeit. Hat doch die Goc Aufrechterhaltung der Tradition und überreichte 36 von Thum, das von Mitgliedern des Vereins in Hlute garten; bewölkt,— 16 Grad, Schneehöhe 8 Zenti⸗ und a bis beute allein in Mannheim Stadt und Kameraden die Kyffhäuſer⸗Gedenkmünze. Kamerad bingebender Weiſe vorgeführt wurde. Nachdem der meier,„ i. Brant Amt 71 Häuſer finanziert. Erſt durch ihre Ficht vom Hauptverein der Leibgrenadiere ſtreifte wohlverdiente Beifall verklungen war, ließ ſich Paul VV ene Sport, ſchwer Gründung und Erfolge wurde der Bauſpargedanke die Entwicklung der Kameradſchaft in der 109er Keßler mit ſeinem warmen und vollen Bariton möglichkeit beſchränkt. 8 g in alle deutſchen Lande getragen. Kürzlich hat ſie 25] Familie. Die Kameradſchaft aus Friedenszeiten, die bören. Seine Darbietungen, die Ernſtes und Hei⸗ Kaltenbrunu⸗Hohloh: bewölkt.— 5 Gvad, Schneehöhe is— Millionen Reichsmark an 1850 Bauſparer der Goß ſich beſonders im Felde bewährt habe, würde auch teres brachten, wurden freudig aufgenommen. Sehr e eee e— 7 Grad, Schnee⸗ zutkklen können. Jetzt wurden ſchon wieder weitere dafür ſorgen, daß der verräteriſche Geiſt der letzten nett waren auch Bauerntänze, getanzt von Frl. Anny höbe 10 Zentimeter, Pulverschnee Schi Redel ziemlich gut, 43 Millionen Reichsmark zugeteilt und im Januar Jahre ſich niemals wieder ausbreiten kann. Aus Dörſam und Frau J. Honickel. Albert Schad, Eislauf ſehr gut— Am Sonntag den 31. Dezember, nach⸗ und März 1934 werden neue Millionen⸗Zuteilungen dem Erfolg des erſten 109er Treffens im Jahre 1922, der die Geſamtleitung des Abends innehatte, und der mittags um 13.30 uhr, großes tt folgen. Bis jetzt hat die Gemeinſchaft der Freunde auf dem erneut die Grundlage für die Kameradſchaft als Anſager gleich von Anfang an die richtige Ver⸗. dem Protektorat S. K. H. f Wüſtenrot über 240 Mill. Mark Baugelder zugeteilt gelegt worden ſei, habe ſich der ſtarke Verband ent⸗ bindung mit den Zuhörern herzuſtellen verſtand, Ruheſtein: bewölkt,— 6 Grad, an 1520 Zen und mehr als 17000 Eigenheime finanziert. Eine wickelt. Aufgabe würde es ſein, ſich noch enger zu. wartete mit ſächſiſchen und ſchwäbiſchen Mundart⸗ meter, Pulverſchwee, berweht, Scht aut Touren beſchgan wahrhaft vaterländiſche Tat, wenn man überlegt, ſammenzuſchließen, vorwärtszuſchauen und mitzu⸗ bichtungen auf, die wahre Lachſalven hervorriefen. e 1 5 1 10 Zen wieviel Familien und namentlich Kindern der Weg] kämpfen in unerſchütterlicher Treue. Der ſchneidig geſpielte Schlußmarſch„Frei weg“, den. Blaſee, Schneeboöbe 8 Zenti⸗ zur deutſchen Muttererde damit erſchloſſen wurde! Verſchönt wurde die Feier durch die Mitwirkung das Vereinsorcheſter im Verein mit den Eiſenbah⸗ meter. Pulverſchnee, Schi, Rodel beſchränkt, Eistauf aut Mehr als 90 000 Handwerker und Arbeiter werdendes Flora⸗ Quartetts, das für die vollendete nerſängern in ganz hervorragender Weiſe wiedergab, St. Georgen(Schwarzwald: heiter,— 9 8 97 dadurch ins Brot geſetzt. Tauſende von Familien Wiedergabe verſchiedener Lieder ſtärkſten Beifall] war das Zeichen des Abſchluſſes der wohlgelungenen ee ee ee Zenti⸗ verlaſſen die muffigen Mietskaſernen und ziehen in entgegennehmen durfte. Beſonders gefiel das zum] Weihnachtsfeier. Scha. meter, Pulverschnee, Schi gut, 5 ein Eigenheim mit eigenem Garten. ende von Schluß geſungene Marſchlied, für das Kamerad W 1 10 Gros, Schneehöhe 18 . e 5 3 52 2 2 n ehr 5 Aindern erwartet ein Leben in Geſundheit, Licht und Karl Ziegler ein originelles Bühnenbild geſchaffen Beim Badiſchen Frauenverein Schönwald⸗ Schonach: beiti,— u Grad, Schneeßöhe Sonne. hatte. Hans Karaſek erfreute mit mehreren Lie⸗ 5 25 Zentimeter, Pulverſchnee, Schi und Rodel ſehr gut. “ Warnung. Die nakionalſozialiſtiſche Kriegs. dern für Tenor, während Lieſfl Böhm und Part⸗ Die Teilnehmer am Mittagstiſch des Badi⸗ kilſee: bewölkt.— o grad, Schneeh he id Zentimene opferverſorgung e.., Karlsruhe, teilt mit: Ein ge⸗ nerin reizende Tänze zur Aufführung brachten und ſchen Frauen vereins vom Roten Kreuz. verharſcht, Eislauf und Rodel ſehr gut, wiſſer Adolf Eitenbenz, vor dem ſchon vor Jah⸗ damit ſtarke tänzeriſche Begabung bewieſen. Ein waren im Feſtſaal ſeines Damenheims wie Ange⸗ Todtnau⸗Schönau: bewölkt,— 7 Grad. 5 ren gewarnt wurde, ſoll ſeinen Wohnſitz von Mün⸗ Zauberkünſtler verſtand es, die Stimmung zu heben börige einer großen Familie zur Weihnachtsfeier Triberg: heiter,— 5 Grad, Schneehöhe 10 Zentimeter, chen, Sedanſtraße 17, nach Baden verlegt baben. und ſchließlich zeigte noch ein Bauchredner ſeine versammelt. Die künſtleriſch anregende Vortrags⸗ eee und Rodel gut, Eis auf ſehr beeßabe 20 Eitenbenz iſt geboren am 18. 6. 1886 in Möhringen in] Künſte. Erinnerungen an ſchwere Tage weckte die folge eröffnete eine Corelli⸗Sonate, in beſtem Ein. e e 72 Rodel an Baden, von Beruf Koch, betätigt ſich auch als Ver-] Schützengrabenſzene„So war das Leben“, bei der klang von Marianne Zeiner und Paul Duffek Odenwald: 5 treter. Unter allen möglichen Angaben verſucht er, auch nicht der Soldatenhumor zu kurz kam. Zum(1. und 2. Violine) mit Otto Homann⸗Webau Königsſtuhl(Heidelberg): bewölkt,— 8 Grad. kleinere und größere Beträge von Privatperſonen Abſchluß der wohlgelungenen Veranſtaltung ſpielte](Klavier) ausgeführt. Leonore Homann Weban i und auch von Organiſationen. Fürſorgeſtellen uſw. die Schützenkapelle Seezer, die auch die Pauſen ſang die Ozean⸗Arie muſikaliſch ſicher und geſchmack⸗ Hauptſchriftleiter: H. A. Meißner zu erſchwindeln. Durch ſein ſicheres Auftreten iſt es] mit Muſikſtücken ausgefüllt hatte, zum Tanze auf. voll, ſpäter noch zwei warmblütige Lieder„Grüße“„ e e ihm in vielen Fällen gelungen, das verlangte Geld] In einem Schlußwort dankte der Vereinsſührer und„Nachtlied“) ihres Gatten. Kapellmeiſter Ho⸗ Spott: W. Mel„Südweſtdentſche Umſchan, Gericht und den übrigen zu erhalten. Bet ſainem Auftauchen iſt ſofort An. Schön dem Kameraden Brunn, der ſick mit gro-] mann Webau zeigte ſich als Meiſter in der fel e e n ee ee e zeige an die Polizeibehörde zu erſtatten, damit dem[ßem Geſchſck um das Zuſtandekommen des Abends ten gewordenen Kunſt freien Tondichtens, indem er Druckerei dr. Haas, Neue Mannbeiſen Zeuung. Mannbeint fe l.— Schwindler das Handwerk gelegt wird. bekümmert hatte. 4 zwei von den Zuhörern geſtellte Liederthemen mit l Fur unverlangt Beiträge keine Gew r⸗Rückſendung nur bei Rücpolt⸗ Dienstag, 19. Dezember 1933 Neue Mannheimer Zeitung/ Abeud⸗Ausgabe 588 5. Seite“ Nummer Aus Baden Eis, Eis! SHfningen, 19. Dez. Vereiſt liegt— der neue erweiterte Kanalhafen von Großhüningen. In wil⸗ der Haſt beeilten ſich in den letzten Tagen die belade⸗ nen Kähne, ihre Fracht zu löſchen und ihre Winter⸗ plätze in Straßburg und Mülhauſen zu erreichen, was aber nicht allen gelang. Mehrere Schiffe ſitzen gzwiſchen Kembs und der Napoleonsinſel im Eiſe feſt. Die Umbauarbeiten am Hüninger Hafen mußten eingeſtellt werden. ** Koblenz, 19. Dez. Die Eiswachſtelle der Rhein⸗ ſtrombauverwaltung teilte abends mit: Noch ſtarker Eisgang abwärts Mannheim; unterhalb der Eis⸗ barriere iſt er etwas geringer als an den Vor⸗ tagen. Die Eisverſetzung oberhalb der Loreley er⸗ reichte Rheindiebach. Die Schollenſtärke hat etwas zugenommen und ſchwankt zwiſchen 10 und 25 Zenti⸗ metern. Pegel Bacharach geſtern 12 Uhr 363, heute 12 Uhr 454, 16 Uhr 500 Zentimeter. Pegel St. Goar unterhalb der Eisbarriere geſtern 12 Uhr 200, heute 12 Uhr und 16 Uhr 172 Zentimeter. Ein guter Kamerad ging davon * Freiburg i. Br., 19. Dez. Unter großer Beteili⸗ gung von hier und auswärts, fand auf dem Städ⸗ tiſchen Hauptfriedhof die Beiſetzung des im Flug⸗ hafen von Fuhlsbüttel bei Hamburg verunglückten Oberleutnants a. D. Schnarrenberger ſtatt. Erſchienen waren der SA⸗Sturm 1/113, Wehr⸗ ſtahlhelm, SA⸗Reſerve 1/Stahlhelm und Hitlerjugend ſowie einzelne Angehörige des Reichswehrinfanterie⸗ regiments 14, dem der Verſtorbene früher angehörte. Welch großer Beliebtheit ſich der Heimgegangene bei ſeinen ehemaligen Vorgeſetzten und Regimentskame⸗ raden erfreute, das zeigten die ehrenden Worte des Kommandeurs des Regiments 14, Oberſt Sieg⸗ lin, der den Dahingeſchiedenen als echten Führer in allen Lagen, als treuen Kameraden und fürſorg⸗ lichen Vorgeſetzten bezeichnete. Auch das Ausbil⸗ dungsbataillon Donaueſchingen und Villingen, das Jägerbataillon, die 12. Maſchinengewehrkompanie und Minenwerferkompanie Konſtanz, ſowie das Perſonal des Poſtmtes Neuſtadt und Donaueſchingen legten prächtige Kränze nieder. Als der Trauerzug am Grabe angelangt war und der Sarg unter den Klän⸗ Von„heim“ bis„bach“ Ortsnamen an der Vergſtraße— Alemanniſche und fränkiſche Sieolungen Jedem aufmerkſamen Beſucher der daß neben den Frankenorten auf„heim“,„hau⸗ fen“ und bach“(Handſchuhsheim, Doſſenheim Schriesheim, Leutershauſen, Sachſendörfer, heim, Sulzbach, Hemsbach, Laudenbach, Heppenheim, 7 Wein⸗ Bensheim), hinter Großſachſen in dem freundlichen Waldtal des vorderen Odenwaldes auf einmal Orte mit„weier“ kommen: Rippenweter, Rittenweier und Heiligkreuz— alte Schreibweiſe: Blättert man in alten Urkunden, ſo hat man bald die Löſung. In der Erneuerung der Burg Windeck, Gefällen vom Jahre 1599 heißt es:„Zu dieſer Burg gehören Atzmoswyler(Heiligkreuz), Ridenweiler (Rittenweier), Ruppenweier(Rippenweier), Ritz⸗ vyler(Ritſchweier). Geſchichtlich bekannt iſt ferner, daß die Frankenkönige kriegsgefangene Sachſen in Sahßenheim major(Großſachſen), in Sahßenheim ſuperior(Hohenſachſen, in Sahßenheim minore (Lützelſachſen oder Kleinſachſen anſi⸗delten. Wie aber Funde bekunden, waren dieſe Sachſendörfer be⸗ reits vor den Franken beſiedelt. Alemannen wohnten nämlich hier. 9 Die eindringenden Franken ſpielten ſich an der Bergſtraße, wie in ganz Nordbaden als die Sieger auf. Teils duldeten ſie die Urbevölkerung weiter, tauften aber die Ortsnamen der Einſäſſigen auf „hauſen“ und„heim“ um(die Orte auf„bach“ grün⸗ deten die Franken wahrſcheinlich ſelbſt), oder aber die Alemannen zogen es vor, ſich neue Wohnſitze in der Umgebung zu ſchaffen. Die ſüdlich von Wein⸗ heim anſäſſigen alemanniſchen Hofbeſitzer zogen ſich in die Vorberge des Odenwaldes zurück und benann⸗ ten ihre neugegründeten Siedlungen auf alemanni⸗ ſche Art mit den ihnen geläufigen Namen mit den Endungen„wyler“, Siedlungen, wie wir ſie heute noch genug im ſüdlichen Baden, in Württemberg und Elſaß finden. Eine andere Löſung wäre die: Die Weilerorte waren bereits beim Frankeneinbruch vor⸗ handen und wurden durch die Sieger nicht weiter beläſtigt. Die alemanniſchen Siedler blieben abſeits der Bergſtraße beſtehen. Das müßte aber durch Bo⸗ denfunde bewieſen werden. Bekanntlich war die Be⸗ n badiſchen Bergſtraße wird die Tatſache ſchon aufgefallen ſein, Atzmannswiler. genen Mühlen und Höfen Nordbadens. Jahrhundert gehören ſie zur Burg Windeck und ſpä⸗ ter zur Schriesheimer Zent. Weiler 43 Familien mit 227 Häuſern und einer Mühle. In Aßmannsweller ſtand 1784 zählten die vier Seelen, einer Kapelle, 35 die erwähnte Kapelle„Zum heiligen Kreuz“, und um die Mitte des 18. Jahrhunderts hat das Dorf den Namen Heiligkreuz angenommen, welcher aller⸗ dings mit ſeiner alemanniſchen Gründung nichts mehr zu tun hat. Wir haben nun hier an der Bergſtraße das inter⸗ eſſante Beiſpiel, daß die Weilerorte nur abſeits der Heerſtraße ſich haben halten können. ſpiele könnten noch angeführt werden in abſeits gele⸗ In dem ſüd⸗ lichen Teil unſeres Heimatlandes iſt das anders. Hier wurden die Alemannen nie vertrieben. Doch Badenweiler) zur Stadt hat entwickeln können. In Baden gibt es nach Dr. Kriegers Topographiſchem Wörterbuch 88 ſelbſtändige Dorfgemeinden, 87 kleine, abgetrennt liegende Gruppen von Gehöften, 8 in anderen Ortſchaften aufgegangene Siedlungen, 53 Oedungen und über 40 Flurnamen(dieſe Zahl iſt aber noch lange nicht feſtſtehend)b mit dem Namen „weiler“. Um noch kurz auf die oben genannten drei Sachſendörfer bei Weinheim zurückzukommen, ſei erwähnt, daß ähnliche Niederlaſſungen. beſiegter Völ⸗ kerſchaften Dürkheim in der Pfalz, Türkheim im Elſaß, Sachſenflur bei Mosbach, Sachſenhauſen bei Frankfurt a. M. und Schwabenheim bei Heidelberg ſind. Ph. Pflästerer. Seer neder wen. Heidelberger Notizen * Heidelberg, 19. Dez. Nach langer Krankheit ſtarb Zahnarzt Dr. Wilhelm Hinterskirch. Er gehörte ſeit 1930 als einer der erſten Nationalſozia⸗ liſten dem Heidelberger Stadtparlament als Mit⸗ glied an und iſt als Verſammlungsreoͤner in den vergangenen Jahren häufiger hervorgetreten.— Die Eisdecke auf dem Neckar hat jetzt eine Dicke von 25 bis 30 Zentimeter erreicht, an manchen Stellen noch mehr. Sie iſt dadurch tragſicher gewor⸗ Aehnliche Bei⸗ auch dort iſt es auffallend, daß ſich kein Weilerort(außer Aus der Pfalz Wegen fahrläſſiger Tötung verurteilt * Frankenthal, 19. Dez. Im Werk Oppau der JG Farben arbeitete am 29. September der Arbei⸗ ter Jakob Ballweber aus Ludwigshafen in einem Säurekeſſel ohne Gasmaske und zog ſich dadurch eine ſchwere Gas vergiftung zu, an deren Folgen er zwei Tage ſpäter ſtarb. Nunmehr hatte ſich der 1879 geborene Fabrikmeiſter Jakob Heintz aus Ludwigshafen, dem der betreffende Bau unter ſtand, vor dem Schöffengericht Frankenthal wegen fahrläſſiger Tötung zu verantworten, weil er das Arbeiten ohne Gasmaske geduldet hatte. Der ſchon ſtber 20 Jahre als Meiſter in der JG tätige Ange⸗ klagte gab an, er habe nicht geſehen, daß Ballweber ohne Gasmaske gearbeitet habe. Nach längerer Ver handlung verurteilte das Gericht den Angeklagten wegen Vergehens der fahrläſſigen Tötung zu 75 Mark Geldſtrafe. Der 1893 geborene Ziegelei⸗Werkmeiſter Paul Funk aus Offſtein hatte am 8. Auguſt 1933 den in der Zuckerfabrik Nieder⸗Offſtein mit Reparaturar⸗ beiten beſchäftigten Obermonteur Faltermann aus Viernheim mit ſeinem Perſonenauto nach Grünſtadt gefahren. Auf dem Rückweg bremſte er wegen eines vorherſahrenden Fuhrwerkes ſo ſtark, daß ſich der Perſonenwagen überſchlug und der mitfahrende Faltermann gegen einen Baum geſchleudert wurde, wobei er den Tod fand. Der Angeklagte wurde nach eingehender Verhandlung zu zwei Mo⸗ naten Gefängnis verurteilt. Die ebenfalls an⸗ geklagten Inſaſſen des Fuhrwerks, der 1911 geborene Landwirt Friedrich Bahrdt aus Groß⸗ Bockenheim und der 1910 geborene Student Herbert Bühler aus Edingen bei Heidelberg wurden freigeſprochen. Was der Draht erzählt Anläßlich ſeines 65. Geburtstages wurde dem Statthalter von Bayern, Ritter Franz von Epp, das Ehrenbürgerrecht von Mutterſtadt verliehen. In einem Schreiben an die Gemeinde dankte er für die Gratulation und Ehrung.— Die als Zeugen ge⸗ ladenen Karl Stucky und Heinrich Nuß fun. wurden, da ſie in einer Strafverhandlung vor dem Amtsge⸗ richt in Kandel allem Anſchein nach falſche Ausſagen machten, verhaftet und in das Amtsgerichtsgefängnis — gen des Kameradenliedes in die Tiefe ſank, kreuzten ſtattungsweiſe der Alemannen eine ganz andere wie den. Geſtern ſah man neben vielen Schlittſchuhläu⸗ eingeliefert.— Wegen Abhaltens verbotener Ver⸗ zwei Flugzeuge mit Trauerwimpeln über der Be⸗ die der Franken und die Grabbeigaben waren auch fern auch Krafträder auf dem Fluß fahren. ſammlungen und Fortführung verbotener Organk⸗ gräbnisſtätte und drei Ehrenſalven dröhnten über andere. Alſo muß in dieſen Orten auf Funde ge⸗ Zur Zeit iſt das Neckarbauamt dabei, das Eis dicht ſationen wurde der 33jährige Dreher Willibald das Grab. achtet werden, die der Frühgeſchichtler allein beur⸗ oberhalb und unterhalb der Stauwehre aufzubrechen, Krebs in Zweibrücken feſtgenommen und in das mit 1 5 a. 5 teilen kann. wodurch eisfreie Flächen entſtehen, die größte Vor⸗ Unterſuchungsgefängnis eingeliefert.— Bei einem 845 Freiburg 1. Br. 19. Dez. Am Dienstag und die. 5 5 95 0 7 ſicht erfordern, wenn man auf dem Eis in die Nähe ſchweren Kraftradunglück auf der Mainzerlandſtraße 5 ſolgenden Tage wird das über den alten Freiburger Die Weilerorte im heutigen Amtsbezirk Weinheim der Wehre kommt. in Frankfurt war, wie berichtet, der 33jährige Sa 8 Sender auf Welle 569 gehende Programm täglich waren alſo urſprünglich größere oder kleinere Bau⸗ Sturmführer Hans Fiſcher aus Kiedrich ſo ſchwer N 5 abends 22.30 Uhr unterbrochen für ein 10⸗Minuten⸗ ernhöfe. Mit den verſchiedenen Wirtſchaftsgebäuden verletzt worden daß er kurz nach der Einlieferung 5 FV mene n en en eee, ee enen* Schwetzingen, 10. Dez. Ein 18fähriger Burſche ins Krankenhaus ſtarb. f Freiburger Sender. Während dieſer Zeit iſt das liegende Gruppe von Häuſern. Allmählich ſiedelten auz Schwetzingen wurde vom Darmſtädter Bezirks⸗ igel Südweſt⸗Programm auch weiter zu hören durch den ſich hier noch einige Bauern an und ſo entſtanden hier ſchößfengericht l Jahren Gef nan 0 Freiburger Sender auf Welle 259.8, alſo im Gleich⸗ dieſe vier kleinen Ortſchaften, die im ganzen Mittel⸗ hberurteilt. Der Fpffann gs 50 lle junge Mann der be⸗* Ludwigshafen, 18. Dezember. Hier ſtießen Ecke 1 wellenbetrieb mit Frankfurt a. M. alter den Namen Weiler beibehielten. Bis zum 16. reits ſchon einmal wegen Dieb ſtahls verurteilt Welſer⸗ und Blücherſtraße ein 5 erſonenkraf t. wurde, machte ſich in dieſem Sommer aus dem Staube wagen und ein Kraftöreirad zuſammen. Das Kraftrad wurde umgeworfen, wobei etwa 30900 Feuersbrunſt in einer Freiburger Fabrik Freiburg i. Br., 19. Dez. Geſtern abend gegen 8 Uhr entſtand im Vor bau der Haus⸗ und Küchenartikelfabrik Hollmann ein Jeuner, das ſehr raſch auf das Hauptgebäude über⸗ griff und dort den ganzen Dachſtuhl und das Ober⸗ geſchoß vernichtete. Die ganze Front des laugge⸗ ſtreckten Gebäudes bildete ein einziges Feuer⸗ meer. Die geſamten Bemühungen der Feuerweh⸗ ren, unter denen ſich auch die Feuerwehr von St. Georgen befand, richteten ſich darauf, die unteren Stockwerke zu retten. Erſt gegen 12 Uhr nachts war das Feuer eingedämm. Vernichtet ſind der Vorbau mit dem Maſchinen raum und dem Lager, ſowie der Dachſtuhl und der obere Teil des Hauptfabrikatiopusgebändes. Die unteren Teile erlitten außerordentlich hohen Waſſer⸗ ſchaben. Der Brand nahm dadurch eine große und ſchnelle Ausdehnunug an, weil im Gebäude gro ze Lackvorräte und Teer für die Fabrikation lagerten, an denen das Feuer reiche Nahrung fand. Glück⸗ licherweiſe hat der Oſtwind der letzten Tage nachge⸗ laſſen, ſodaß der ſtarke Funkenwind nicht ſo ſehr ge⸗ fährden konnte. Der Schaden, der noch nicht abge⸗ ſchätzt werden konnte, iſt ſehr groß. Ueber die Ur⸗ ſache des Brandes läßt ſich noch nichts ſagen. Die Fabrik ſtellte früher hauptſächlich Iſoliergriffe her und arbeitete in dem Artikel ſehr gut, ſodaß der Brand neben dem Beſitzer auch etwa 30 Beſchäſtigte ſchwer trifft. Rälſel um den Brand in Kandern * Kandern, 19. Dez. Die Urſache des Bran⸗ des in den Ton werken Kandern iſt nach wie nor geheimnisvoll. Die Staatsanwaltſchaft hat auch am Montag ihre Erhebungen fortgeſetzt. Bis jetzt haben ſich noch keine Anhaltspunkte ergeben, die den genauen Sachverhalt aufklären können. Wie eine Beſichtigung der Brandſtelle ergibt, wurde glück⸗ licherweiſe die Ringofenanlage nur wenig beſchädigt, ſo daß ſie in kurzer Zeit wieder inſtandgeſetzt wer⸗ den kann. Das wichtigſte Produktionsmittel vom Werk J iſt dadurch nicht zerſtört. Die Firma beſitzt übrigens in den ſo begehrten Chamotte⸗Steinen genügend Vorräte, um allen Lieferungsanſprüchen gerecht zu werden. * Feuer in einem Schwarzwalddorf * St. Blaſien, 19. Dez. In dem 1 Stunden von dem Kurort St. Blaſien entfernt gelegenen Schwarz⸗ walddorf Blaſiwald brach früh gegen 7 Uhr in dem dem Landwirt Chriſtian Morath gehörenden Bauernhöfe ein Brand aus, der in kürzeſter Zeit das ganze Gebäude zerſtörte. Bei Eintreffen der Dorfwehr war das Anweſen bereits nicht mehr zu retten, da außer der ſpärlichen Brunnenleitung Waſſer nich herbeigeſchafft werden konnte und die große Kälte und der ſtarke Wind jede Rettungsmög⸗ lichkeit ausſchloß. Der Gebäudeſchaden wird auf über 15 000 Mk. geſchätzt. heit ſtieg er am hellichten Tage zu und verübte in Mannheim, Neckarau, Darmſtadt und Mit der größten Frech⸗ den Fenſtern hinein und hatte auch manches Mal Glück dabei. Er ſcheute ſich auch nicht davor, Manſarden aufzubrechen. Bei ſeinem letzten Einſteingverſuch in Darmſtadt wurde er geſchnappt. * Plankſtadt, 18. Dez. Im Adoͤlerſaale ſand hier eine von den hieſigen Landwirten ſtark beſuchte Ver⸗ ſammlung ſtatt, in welcher der Leiter der Winter⸗ ſchule Hockenheim über das„Reichserbhofgeſetz“ ge⸗ ſprochen hat. eröffnete die Verſammlung, begrüßte den Redner des Abends Dr. Wißweſſer, ſowie Bürgermeiſter und Kreisbauernführer Valentin Treiber, der die Gelegenheit wahrnahm um den Leiter der Winter⸗ ſchule den hieſigen Landwirten vorzuſtellen. Der Schulvorſtand der neuen Hockenheimer Winterſchule wies auf die Bedeutung und Wichtigkeit einer Schu⸗ lung der bäuerlichen Jugend hin und ſprach dann über die mannigfaltigen Auswirkungen des Reichs⸗ erbhofgeſetzes. * Oetigheim(Amt Raſtatt), 19. Dez. Der Leiter der Volksſchauſpiele Oetigheim, Pfarrer Joſeph Safer, wurde lt.„Raſtatter Zeitung“, vom Leiter Frankfurt neue Untaten. der Theaterabteilung des Reichsminiſteriums für Volksaufklärung und Propaganda, Miniſterialrat Otto Laubinger, in den Bundesausſchuß des Reichs⸗ bundes der deutſchen Freilicht⸗ und Volksſchauſpiele e. V. berufen. * Kirchardt(Amt Sinsheim), 19. Dez. Dieſer Tage wollte der 72 Jahre alte Georg Wein zap aruf dem Felde eine Rübenmiete öffnen. Hierbei ſcheint es ihm übel geworden zu ſein, denn ſein Sohn, der nach ihm ſäh, fand den Vater ſpäter er⸗ froren auf. Ortsbauernführer Georg Treiber Gier auf den Boden fielen und zum größten Teil zerbrachen. Beide Fahrzeuge wurden leicht beſchädigt. Was hören wir? Mittwoch, 20. Dezember Sendergruppe Weſt (Stuttgart— Franlfurt— Köln) .05: Morgenkonzert(Schallpl.).— 715: Frühkonzerk (Schallpl.J.— 10.10: Frauenſtunde.— 10.40; Liebes frelrd und Leid.— 12.00: Die Opernſzene(Schallpl.).— 18.98: Mittagstonzert.— 14.30: Jugendſtunde.— 15.30: Almwin⸗ ter.— 16.00: Nachmittagskonzert.— 18.00: Deutſch f Deutſche.— 18.20: Raſſe iſt entſcheidend.— 18.45: Lebende Vergangenheit.— 19.00: Stunde der Nation aus Berlin: Anton Bruckners Vierte Symphonie Es⸗Dur(romantiſche). — 20.00: Tetlübertragung aus dem Frankfurter Opern haus: Rigoletto. Oper von Verdi.— 23.20: Welkpolktiſcher Monatsbericht.— 23.00: Heiteres Nachtkonzert. 24.00: Nachtmuſik. München .45: Schallplakten.—.25: Frühkonzerk.—.00: Gym naſtik.— 12.00: Fanktaſtiſche Tinze.— 13.35: Muſikaliſche Höhepunkte aus Opern(Schallpl.).— 14.30: Kinder fliegen mit dem Weihnachtsmann.— 15.00: Kinderſtunde.— 15.30: Naturbeobachtungen im Dezember.— 16.00: Konzert. 17.00: Sport⸗ und Reiſeabenteuer.— 17.30: Das altgerma⸗ niſche Recht.— 17.50: Konzertſtunde.— 18.30: Schallplat ten.— 20.10: Speziglitätenthegter und Abnormitätenſcha — 21.00: Weltpolitiſcher Monatsbericht.—.20: Po vourri aus La Boheme.— 22.95: Heiteres Nachtkonzert. Deutſchlandlender .95: Frühkonzert.—.00: Schulfunk.— 10.10: Ehri⸗ ſtuslegenden des 16. und 17. Jahrhunderts.— 11.00: Wenn es im Dorf weihnachtet.— 11.30: Hausfrauenſtunde. 11.45: Schallplatten.— 14.00: Zum Feſt der Freude (Schallpl.).— 14.50: Kinderſtunde.— 15.45: Weihnachts⸗ geſchichten.— 16.00: Konzert.— 17.30: Deutſche Voll s lie⸗ der.— 18.05: Was uns bewegt.— 18.30: Deutſch für Deutſche.— 20.00: Großes Orcheſterkonzert. 22.80: Funktechnik.— 23.00: Heiteres Nachtlonzert. . 4 1 LA Ver Salamaudets 1 O0 3,-11 Enge Planken 5 HANDELS- h WIRTSCHAFT Dienstag. 19. Dezember 1933 Hüflenkoks gegen Erze Ein Abkommen zwischen Alpine Noniagesellschaff und Vereinigie Stahlwerke OEſſen, 19. Dez.(Eig. Meld.) Auf Grund eines ſo⸗ eben abgeſchloſſenen Abkommens wird die Oeſter reichiſche Alpine Montangeſellſchaft an die Vereinigte Stahlwerke in Düſſeldorf Erz⸗ liefe runge aufnehmen, die ſich in einem G eſamtumfang von 60000 Tonnen halten werden. Im Gegengeſchäft nimmt die Alpine Montangeſellſchaft Hüttenkoks herein. Die von ihr zu liefernde Erzmenge beträgt ein Sechſtel der allerdings nunmehr ſehr ſtark geſunkenen Erzproduk⸗ non der Alpinen Montangeſellſchaft, während die Koks⸗ menge 30 v. H. ihres Bedarfs darſtellt. Süddeuische Drahi Mannheim- Waldhof Die zum de Wendel ⸗ Kon zern gehörende Geſell⸗ ſchaft beantragt in der GV. am 20. Dezember wie bereits tzemeldet, eine Kapitalherabſetzun g um 300 000% auf 600 000 4. Die Beſchäft igung war, wie dem Geſthäftsbericht 1932/33 zu entnehmen iſt, weiterhin un⸗ genügend, doch war eine beſſere Abſa tzeintei⸗ lung zu verzeichnen. Von den Debitoren wurde ein nennenswerter Verluſt aus Rückſtellungen gedeckt. Nach 48 941(38 668)„ Abſchreibungen auf Anlagen u. 12.387(— Mark anderen Abſchreibungen wird ein Jahres ver⸗ I ſt von 16 288(188 524) 4 ausgewieſen, wodurch der Ge⸗ ſamtverluſt auf 210 556(194 328) ſteigt. Er wird durch den Buchgewinn aus der Zuſammenlegung gedeckt, ſo daß 119 525 Reſtbuchgewinn als Rückſtellung ins neue Jahr übernommen werden. Aus der Bilauz: Allgemeine Rückſtellungen. neu, 16 183, geſetzliche Reſerve 60 000(90 000), Verbindlichkelten 587 003(621 536), darunter 294 018 Bankſchulden und 178 591& Warenverbindlichkeiten, Akzepte 145 273(134 800), andererſeits Debitoren 215 268(273 084), Vorräte 268 698 240 200). O Abſtoßung der Mittelſtahl⸗ Beteiligung durch die Ver⸗ einigten Stahlwerke. Berlin, 19. Dez.(Etg. Meld.) Wie dem DD. beſtätigt wird, iſt die reſtliche Beteiligung der Vereinigten Stahlwerke AG. in Höhe von 12,5 Mil⸗ lionen(an A K. der Mitteldeutſchen Stahl ⸗ weer ke A G. vor einiger Zeit an den Konzern der Char⸗ Lotten hütte übergegangen. Durch die neue Trans⸗ Aktion wird die bevorſtehende Umgruppierung in der Flick⸗Gruppe die in den morgen ſtattfindenden AR⸗ Sitzungen der Charlottenhütte und der Mittelſtahl beſchloft ſen werden ſoll, weſentlich erleichtert. O Stickſtoffwerke Waldenberg AG in Konkurs.— Nund 25 v. H. in der Maſſe. 19. Dez.(Eig. Dr.) Am Samstag fand eine Gläubigerausſchußſitzung ſtatt, der der vorläufige Konkursſchlußbericht vorgelegen hat. Nach unſeren Infor⸗ mationen ſind von 42 Mil l. 4 angemeldeten Forderungen rund 9 Mill./ Forderungen aner kannt. Nachdem bei Konkurseröffnung nichts in der Maſſe lag, ſind jetzt durch die Einzahlungen des Pleß⸗ Konzerns aus dem bekannten Prozeßvergleich et wo 25 U. H. in der Maſſe. Bisher ſind 1 v. H. an die Gläu⸗ Higer ausgeſchüttet. Ueber den endgültigen Abſchluß des Konkurſes wird eine neue Verſammlung Ende Februar in Waldenberg beſchließen. Belegſchaftszunahme im Wintershall⸗Konzern. Die geſamte Belegſchaft der Kalimiſchdünger⸗ und Erdölbetriebe der Wintershall⸗Unternehmungen zeigte Anfang Dezember gegenüber Anfang Oktober d. J. eine Steigerung um 20 Angeſtellte und 336 Arbeiter. Im ganzen ſind ſeit dem 1. Juli d. J. bis 7. Dezember d. J. die eigenen Belegſchaf⸗ ten der Werke und Betriebe um We Angeſtellte und 518 Ar⸗ beiter erhöht worden. Mit Einſchluß der im Wintershall⸗ Kenzern außer den für Bauten und andere beſondere Zwecke tätigen Unternehmerarbeiter iſt die Jahl der An⸗ fang Dezember beſchäſtigten Perſonen ſogar um 661 Mann Höher als am 1. Juli d. J. Das bedeutet eine Zunahme um über 14 v. H. 2 Eleftriſche Licht⸗ und Kraftaulagen AG.— Jetzt auch gebeſſerter Induſtrieſtromabſatz. Berlin, 19. Dez.(Eig. Dr.) In der o. GV, die die Dividende für 1992/83 auf 6 U. H. feſtſetzte, wurde berichtet, daß die langſa me, aber ſte tige Aufwärtsentwicklun g anhalte, wenn guch die Entwicklung bei den einzelnen Werken unterſchied⸗ lich ſei. Allmählich zeige ſich auch eine Beſſerung des Stromabſatzes bei den Induſtrie firmen, der zuerſt etwas zurückgeblieben war. * Elektrowerte Baſel AG, Baſel. Die GVgeneh⸗ mig te ohne Diskuſſion die Regularien und ſetzte eine Dividende von 3 v. H. feſt, 1830 607 ffr. werden auf neue Rechnung vorgetragen. Drei ſtatutengemäß in Austritt befindliche Verwaltungsräte und die Kontrollſtelle wurden in ihrem Amte beſtätigt. Zschocke AG. Kaiserslaufern In der GV waren 365 540„ Aktien mit 18 277 Stim⸗ men vertreten. Bilanz und Gewinn⸗ und Vexluſtrechnung per 30. Juni 1933 wurden einſtimmig genehmigt und der Verluſt von 13 802(i. V. 44 515)„ auf neue Rechnung vorgetragen. Im abgelaufenen Geſchäfts⸗ jahr wurde vor allem eine Reorganiſation des ge⸗ ſamten Unternehmens durchgeführt. Die dadurch erzielten Unkyſtenerſparniſſe von entſcheldender Bedeutung ließen den nur kleinen Verluſt erreichen. Seit Frühfahr 1933 hat das Werk einen weſentlich höheren Auftragseingang und iſt für die nächſten drei Monate ausreichend be⸗ ſchäſtigt. und Hilfsſtoffe betrug 307 547(i. V. Bruttoüberſchuß der Neuen Mannheimer Zeitung 334 686), wozu 47 424 Erträge aus Beteiligungen, Ver mietung, Verpachtung uſw. und 8000„ Eninahme aus Rückſtellungskonto treten(i. V. 65 000% Entnahme aus Reſervekonto). Löhne und Gehälter erforderten 313 181, ſo⸗ 5608 ziale Abgaben 20 908, Zinſen 16 894, Beſitzſteuern ſonſtige Aufwendungen 90 802, Ti konto 5000, Abſchreibungen 24 Der i. luſt erhöht ſich demgemäß weiter um 13 810 auf 58 325, Aus der Bilanz: Liegenſchaften 219 bäude(284 000), Maſchinen, Geräte 163 Entwertungskonto 20 000(25 000), Beteiligungen (unv.)., Roh⸗, Hilfs⸗ und Betriebsſtoffe 82336(101 90 Rund⸗ und Schnitthol niſſe 1 157 Wertpapiere), Forderungen aus Warenlieferungen uſw. 254 491 17 821), Wechſel, Kaſſe rd. 500(rd. 1300), an⸗ dererſeits Ax 4 0, Reſerve 45000, Darlehen 2 252 950), Hypotheken 270 684), Bankſchulden 110 421(182 278) 90), Warenverbindlichkeiten 128 431(150 293), Akzeptver⸗ bindlichkeiten 79 673(109 684), Ban'ſchulden 110 421(182 278) Mark die Verminderung dieſes Kontos ſteht wohl in Zuſammenhang mit der Erhöhung der Darlehensſchuld—, Rückſtellungen 18 463(67 47. Die Giroverpflichtungen aus begebenen Wechſeln der Kundſchaft betrugen am 30. 179 000 79 Juni 1933 435 074,(i. V. 781 266], worunter 401 420 (757 415)„/ Akzepte der Ruſſiſchen Hondelsvertretung, von Geschäffssfille an den Börsen Feieriagseinfiũisse Grundion freundlich Sonderbewegung in Neubesiß/ Schluß fesſer Im Grunde hat ſich aber an der und die Entwicklung bleibt Pfunde⸗Kabel ſtellten ſich auf zirka 5,15, Mannheim behauptet Auf dem ermäßigten Niveau der geſtrigen Schlußkurſe war die Tendenz an der heutigen Börſe behauptet. Far⸗ ben notierten 12096. Von Nebenwerten waren Eichbaum ſchwächer, dagegen Kleinlein Heidelberg auf die Divi⸗ dendenerklärung von wieder 4 v. H. höher. Bankaktien waren überw ſchwächer. Am Verſicherungs⸗ markt wurden h. Verſicherung mit 20% p. St. ge⸗ handelt. Der? markt bag ſtill bei knapp behaupteten Kurſen. Frankfurt ſtill. Die Börſe zeigte heute vielleicht noch größere Ge⸗ ſchäftsſtille als geſtern. Die Kurſe, die am Montan⸗ markt häufig rein nominell angeſchrieben wurden, diffe⸗ rierten um etwa 1 v. H. nach beiden Seiten. Renten tendierten allgemein etwas nach oben und Reichsanleihe verzeichneten meiſt kleine Gewinne bis zu 7 v. H. Auch Stahlverein⸗Bonds lagen„ v. H. über geſtern abend. Dollarbonds waren auf das enttäuſchende Umtauſchangebot von Harpener etwas ſchwächer. Im Verlaufe waren die variablen Reichsanleihen gut behauptet, Pfandbriefe uneinheitlich unter Abweichungen von 7—½ v. H. nach beiden Seiten. An den Aktienmärkten war der Verlauf vollkommen geſchäftslos bei eher leicht ab⸗ bröckelnden Kurſen. Feſter kamen noch Ilſe Genuß mit plus 1% v. H. zur Notiz, andererſeits Bemberg minus 1 v. H. Tagesgeld 374 v. H. Berlin ruhig, aber freundlich Zu Beginn der Börſe konnte ſich ein freundlicher Grundton durchſetzen, zumal nach der geſtern erfolgten Neuregelung des Transferſatzes ein vorher etwas ver⸗ ſtimmendes Unſicherheitsmoment aus dem Markt genom⸗ men worden iſt. Auch aus der Wirtſchaft lagen wieder eine ganze Reihe erfreulicher Mittellungen vor, Jadurch war für das Publikum ein gewiſſer Anreiz zu Kaufaufträgen ge⸗ geben. Wenn dieſe ſich trotzdem nur in ſehr engem Rah⸗ men hielten, ſo dürfte das wohl darauf zurückzuführen ſein, daß man ſich vor den Feiertagen nicht ſtärker zu enga⸗ gteren wünſcht. Das Kursniveau zeigte überwiegend Beſſerungen bis zu 1 v.., in vereinzelten Fällen auch darüber. Am Renten markte hielt ſich das Geſchäft zumeiſt in ſehr engen Grenzen. Von den variabel gehandelten deut⸗ ſchen Renten kamen Altbeſitzanleihe 1 v.., Neubeſitz⸗ 15 Pig. und Schutzgebiete 10 Pfg. über Vortagsſchluß zur Notiz. Stahlvereinsbonds waren mit minus 16 v. H. knapp behauptet. Auch Dollarbonds lagen eher ſchwächer, wobei man auf das den Erwartungen nicht ent⸗ ſprechende Konvertierungsangebot der Harpener AG. hin⸗ wies. Im Verlaufe blieb es an den Aktienmärkten zwar weiter ſehr ruhig, trotzdem vermochten ſich aber über⸗ wiegend leichte Beſſerungen von etwa 1 v. H. durchzuſetzen. Eine Sonderbewegung entwickelte ſich in Neubeſitzanleihe, die bis auf 163% v. H. anzogen und dadurch auch andere Gebiete günſtig beeinflußten. An den varjablen Märkten trat geben Schluß der Börſe faſt auf der ganzen Linie eine Beſſerung ein, ſo daß die Tagestiefkurſe meiſt nach obenhin überſchritten wurden. Das gilt insbeſondere von Reichsbankanteilen, die bis auf 159, erholt waren. Farben gewannen gegen Anfang ½ v.., Niederlauſitzer Kohle und Ilſe Genuß⸗ ſcheine ſe 2. H. Die Umfätze blieben allerdings ſehr»e⸗ ring. Nachbörſe ruhig. Schlußkurſe eher wieder Geld. Aku 37 Geld, JG. Farben 121 Geld, Gelſenkirchen 54% Geld, Ver. Stahlwerke 3636 Brief. 5 * Steuergutſchein⸗Notierungen vom 19. Dez.(Eig. Dr.) Berlin und Frankfurt, Fälligkeit 1934 102; 1985 98,50; 1936 95,25 1987 92,25; 1938 89; Verrechnungskurs 95,40. Pfund und Dollar leicht abbröckelnd Bei wieder äußerſt ſtillem Geſchäft zeigten die angel⸗ ſächſiſchen Deyöſen heute international leicht a b⸗ ilgung aus Entwertungs⸗ 2(i. V. Generalunkloſten reibungen 36 337, Vorräteabwertung 2 168 wurden als Entwertungskonto akti⸗ V. von 44 302 auf 44515 4 geſtiegene Ver⸗ 000(unv.), Ge⸗ 06 ), 3 51 415(51 622), halbſertige Erzeug⸗ „ Fertigerzeugniſſe 98 150(115 768), 133 denen wiederum gelöſt waren. 176 996„ bis Tage der GW ein » Münchener Export⸗Malzfabrik München AG., Mün⸗ chen. Die auf den 8 Januar 1934 einberufene o. GV., der der Abſchluß für 193 33 vorgelegt wird, wird über den An⸗ trag eines Aktionärs auf Abberufung von Vorſtandsmit⸗ gliedern und Beſtellung von Prüfern zur Prüfung der Vor⸗ gänge bei der Geſchäftsführung Beſchluß zu ſaſſen haben. II. a. ſollen Neuwahlen zum Aufſichtsrat erfolgen. O Dollarbonds⸗Umtauſchangebot Bergbau. Eſſen, 19. Dez. Harpener (Eig. Dr.) Die Harpener Berg⸗ bau Ach unterbreitet den Anleihebeſitzern ihrer 1949 fällt⸗ gen 6 v. H. Dollarbonds ein Angebot für den Um⸗ tauſch in neu auszugebende 47 proz. Reichsmark⸗ ſchuldverſchreibungen, Dollar Bonds nur währt werden. jedoch für 1000 2800„ Teilſchuldverſchreibungen ge⸗ Die umzutauſchenden Stücke ſind bis ſpä⸗ teſtens 30. Dezember einzureichen. * Deutſcher Sparkaſſen⸗ und Giro⸗Verband. Der Ver⸗ band der Deutſchen Sparkaſſen⸗ und Giro⸗ Verbände hat den Sonderbeauftragten des Reichswirtſchaftsminiſteriums für Sparkaſſenfragen, RA. Dr. Max Wein, einſtimmig zum erſten ſtellvertretenden Präſidenten des Deutſchen Sparkaſſen⸗ und Giro⸗ Verbandes berufen. Die Verbandsleitung ſetzt ſich alſo in Präſidenten, zwei ſtellvert! 8 ſtellvertretenden Geſchäftsführer zuſammen. bröckelnde Tendenz. Geſamtlage nichts geändert weiter unſicher. ſtellvertretenden Zukunft aus dem Präſidenten und dem das Pfund in Paris auf 83, in Zürich auf 16,84% und in Amſterdam auf 8,11. der Dollar wurde aus Zürich mit.36% lend aus Amſterdam mit 1,57 gemeldet. Die Reichsmark kann 5 eher eine Befeſtigung auf⸗ weiſen. Die Züricher Meldung lautete 123,35, die Amſter⸗ damer 59,33. Berliner Devisen Diskontsatz: Reichsbank 4, Lombard 5, privat 37% v. H. Amtlich in Nm. für Duenos⸗Aires 1Reſo Kanada tan. Dollar Japan Den Rairs. lägypt. Pid. Türkei. Itürl. Pfd. London... 1Sterl. New Hork. I Dollar Rio deJaneirolMillr. Uruauan. 1 Goldpeſo olland. 100 Gulden then. 10 Drachmen Arüſſei 100-5% n Bukareſt. 100 Lei Ungarn 100 Peng Danzig 100 Gulden elfingfors 100 JM Italien... 190 Lire ugoſlapten 100 Dinar owno. 100 Litas Ropenhagen 100 Kr. Siſſabon, 10 Eskudo Oslo. 00 Kr. Paris.. 100 Fr. Prag.. 100 Kr. Schweiz... 100 Fr. Sofia... 100 Leide Spanien 100 Reſeten Stockbolm 100 fer. Eſtland.. 100 Eſtm. Wien 100 Schilling 59,07 J 43005 Täg Gelo: 4¾% teſp, 4½% Berliner Meiellbörse vom Palit it 18. Dezember M. M Geld .782.648 4,198.877 2,092.873 20.953 14.05 20,429 13,67 4,198.657 .502 90228 .43.399 169.739 16 63 .45.896 58,37 358,29 7511].488 73.4211—.— 81.72[81.49 10,587.044 22.094 22,03 81.00 5,634 41.93 41.51 112,50 61.01 453,57 12,47 112,50 63.63 16,44 16.40 12.439 12.41 19. Dezember .643.627 .687.878 .353 0825 1408 14.07 56.26 58,36 .438.492 8140 61.85 .3944.056 2201 22.0 5661.676 41.46 41.53 81.02 81.18 3,047 3,053 34,27 34.83 70.18 70,62 15,27 75548 Monatsgeld 57% 19. Dezember — 44.25 48.75 —.— 44,50 44.25 —.— 45,— 44 50 —.— 425 44.75 Stpt r. 44.50 45. Oktober]—.— 45.75 45,25 Nove nf 4575 46— 45,50 Dez 42 80 42.7542 50 * Berliner Metall⸗Notierungen vom 19. Amtlich: Elertrolyt.upſer(wirebars] prompt 50 Kilo; Raffinadelupſer loco 46,50—47,50; loco 42,25 42,75 Ociginalhüttenrohzink Kupf. ep, tupf.] Blei Blei bez. Brier Geld veg. Brie Januar 42,75 43.— 42 758—.—16.— — 43.2543—— 16.25 5 38. 43,25 70 16 25 —— 375 43.50 5 7 Standard⸗Blei ab nordd. Standardkur 15,7516, 19,7520 [Imt Zin Brief Geld 29.— 19 50 20,25 19.75 20 80 20.— 75⁵ 5 3.(Eig. Dr.) für 100 Originalhüttenaluminium 98—99proz. in Blöcken 160; des⸗ gleichen in Walz⸗ oder Drahtbarren 164; Banka⸗, Straits⸗, Auſtralzinn 317; Reinnickel 98—99proz. Antimon⸗ Regulus 89—41; Silber in Barren etwa 1000 fein per Kilo 38—41 Al. Londoner Mefallbörse vom 19. Dezember Metalle& per To. Kupfer, Standard 88 25 3 Monate 33 3 Settl. Preis 33.28 Elektrolgt. 37.— beſt ſelected 35.25 ſtrong ſheets 62— El'wirebars Zinn, Standaro 3 Monate 22.1 Settl. Preis 228 Banka 232 Straits 233 90 Blei, ausländ Zint nemühn ————— 0 57 0 Aktl 0 A 4. Kurszettel der Neuen Mannheimer Zeitung u Nute, terne, in n 18. 19. Mannheimer Etektenbörso 19. 1„. 27 92.50 92.50 25— 48.— Aſchaff. Aktienor.—.——.— f 5 . 82— e 76.— 78. 9 5 Ritterbr. S. 83.26 Knort Peildrann 1750 1750 88. Ludwigs. Walzm. 68.— 68.— Hemm St. K. 91.— 91. 88% Bom. Gd. 88.— 83 . f 608% Chafen St. 85.— 85.— Pfälz. Mühlenw. 75.— 75.— Ab„nhm. Gold 83.— 88.— Ffälz. Preßhefe, 104 0 104.0 Mainzer Brauer. 58,— 90% By Pd 98.25 83,25 Rh. Elektr..⸗G. 89.— 89.— Schöfferh. Bindg..—. Sa 15 10 55 8 5 Hildebr.⸗Rheinm.—.——— Schwartz Storchen—.——.— wigsh. Walz. 65.5 0 8 n Brauerei 70 25 70.— Mainkraftwerke. 67.— 67.—-% Reichsanl. 27 83.— 170 63.50 64— Metallg. Frankf. 59.25 59.— Diſch. Ablöfgſch. 1 13 5 10 45 880% Rh. Hychfdb 91.— 90.50 9% Farbenbds. 28 109.0 109,0 Salzw. Heilbronn 188.0 186. Tucher Brem.⸗Beſigb. Oel 84.— 84.— Brown, Boperi. 12,25 12— Se Cementw. Heidelb 78.10 28.25 Südd. Zucker.. 175,0 175,0 A. E. G. Industrle-Aktien Schwarz Storch. 77.— 77. Werger„ Seilind. Wolff. 18— 18, uku... 9 34.— Miag, Müblb.. 31.—. D. Schutzgebiete. 8,75 8,75 4 ein in F. 18. 19 18 19 Mez Söhne—— 25. 28.— Moenns St A. 55,50—.— 9% Bad. Kohlen——.— Daimler⸗Bengz. 32.55 82.25 Vereincdtſch Oelf. 84. 84— Aſchaff Buntpap. 29.— 28, Montecatinf... 38.— 33. 5% Grkr Mh. K.—.— Deutſche Linol. 44,25 21 25 Weſtereg Alkali. 118.0 113, Bd. Maſch. Durl.. 7. Rein. Geb Sch.—.— 30.— Durlacher Hof 50.— 80.— Zellſtoff Waldhof 45 50 45.50 Baſt Nürnberg 170.0 171.0 Rheinelettra.—— 91— Eichbaumlderget 64.— 83.— Badiſche Bank. 120,0 1200 Bekula.... 115.8 118.5 5% Roggenwert..% „ St. A.—.— d 35 0 ö 5.50 ge- 5½ P Cir. Od. 88. Enzinder Union 71.— 71. Diſch. Bk. u. Disc. 48.50 48 50 Bemberg.... 4450 43.50 Ryeinmetall. 8g 25 88 0 5 85.50 55,— F dne 8 170 5 55 bene a. ie 16 Fre ug Fei 6s.— eee feeede Gepe d. 54 de. fd. fd 10 d— 89. iche W. Ba. 130 112.5 fd. Hupe. Ar. 1700 10 0 Feomn Boer„ 50 80.— iltgerswerte. 40 28 69 76% d. 92.— 92.— KFleinlein Holbg. 57.— 88.— Bad. Affecuranz. 40.— 40. Cement Heidelbg. 78.50 80.— Sachtl ben— 2 8.. M.. 20.— 20.—„ Kearſtadt 90. 90.— B n . H. Knorr 178.0 178.0 Manny. Berſich.. 20.— 20. Sena Albert 1555 41.50 Sch ran Fach 9 85 7. 1 5 8 0 5 ade. 139.5 8 f 55 7. ½/ Oeſt. Schag. 12.. 3110 Sellinduſt. Wolf. 5 2 1%„ Goldrente 16.80 16 40 Frankfurter görse D. Wert 2. 8 1 e 92.68 82.75 Bank-Aktien 8 96 20 101.7 101.3 Ang. D. Credit. 38,— 36. Conti Gummi 140.5 5½% Rhein. Lig. 91.— 91.— 1 23 2 j 5 8 0%— Festverzinsliche Werte 8% 2 5 Daimler.. 31,75 81 Siemens u. Halske 39.7%„Kronen.. F 1007 Sudd.. 170% ee. 70 . 100.0 400, Thür. Lief. Gotha—— Dt. Erdöl D. Gold... Anſt. 168.5 18:0 Tietz, Leonhard.—.— 147(%% Pap.⸗R.—— 025 60„ 21¹ 5— 3% 20 89,— 89.— Schnellpr. Frkt %%„Silb.⸗R.—.—.42 27% e, 16—.—. N 44— 44. i l 0% Til.— %. 8„= Badiſche Bank„Dt. Linoleum—— Tricot. Beſigheim—.——. 4% Türk. Ad. Anl..00 8, 8777 Hong gan 89.50 89.50 Bank f. Brau.—— 84.75 Dt. Verlag...——%, Bagd.⸗E EM. . 21.00 a Ablöfungſch. 1 8. en Darmer Jandver. 5.— 89.7 Dlerdoeseenellpr..50 27.00 Ver. deuiſch. Delf.—.— 88.— 0% „ 10.18 16. Bayr. Hyp. u. WH. 00.— 89.25 Dürrwerke 1 ohn 5.70.75 Berl. delsgef. 84.— 84 50 Duckerd.& Widm F 1 3% Schung. 14. Com. k. Privat. 41.88 41.85 El. Licht u. Kraft 100.2 101.7] Ver. Zelt Berlin——— 4%% Ung. Str. 18 485.55 Zolltürken.—.— Ber. Chem. Ind. unif. Anl.—.— 122 3 4%„ 5.18 505 15.75 16.— Ver Glanzſtoff 52.70 58,% 9 45 450 Boigt& Häffner—.— —. Deutſchedisconte 48.75 48.— Flekir. Lieferung 90.50.0 Poltb. Seil. u. K. 28.— 28.%%„„ 1 470, 9% Heidelbg. 20*.⸗Aſtatiſche Bt. % Mhm Gd 26 88.50. D. Hu, u. Wok. 78,70 76 Saen 20 2—.— 58 95 ne 5450 54 9 88„ 5 8 8 6% Grkr. Mh. 29. e 0 3.&. Farben 5 6% Mom. Kohl 23 12.80 12.80 15 Bank.. 80.50 8% Pfälz. Hop. 27—.—. rankf. Hyp.⸗Fr. 74.78 77.86 c. fälz. Hyp.⸗Bkl., 77. 77 5 5 i„Sk.. 109.0 109. ae e eee e 6% Grkr. M. abg—.— 88. 8. 5 i 8% Judwigsh. 28 65.— 85.— D. Effekten⸗Bank 78.75 78.75. 25.— 25.— W. Wolff..„ ö 5 5 5.—] Zellſtoff Aſchffog. 35,— 84.38 4½% nat. S 111 25 J. S Chem Baſ v. 137.0 138.2„ Memel—.— 30— 4½% 25 leeres 125 7 120 g„ Waldhof 45.— 46.— 5% Teh. Nat. Rail.——. %„ Bonds 26 109.5 109,8 Raſtatter Wagg..— 6. Transport-Aktien 8% Rhein. Hyp 24 5 Fa enen 8 % Rhein. Hyp 26, f f uilleaume 48.——— S dd Jener des a0 feen ou ö: 1098 108 Self 825 Montan- Aktien VereinsblHamdg 87.— 87.— Griener N. Dur. 19.25—.— Eſchweil. Dergw. 200.0—.— Canada Abliefer. „ 111 „ 120.6 121, Ufa(Freivert.)—.——.— Acg. J. Vertehrw. 28.25 58.95 Allg. Lok u Kraft 87 15 85.25 92.78 Südd. Eiſendahn 50 25 49 2. T9. 48.0.— Huderus Eiſen 8850 69,28 Baltimore Ohio 8— 1185 8% Mh.⸗M.⸗Don 88— 70.— Ve 2.. Srun a nlifinger—.——.— Gelen e Ber Staßlw, Ol. 57.18 67.25 uin,. end. 2100 200 0 Pafengüßle... e. en a 80.— 87.— H. Südamerika 5 157 83% Bad. Rom. Gd d8.— 88.— Manz Verf.⸗G. 20— 20.— Hald 4 Neu.. e Ilſe Genuß 1090.5 1030 Hanſa Dſchiff 2 35 3 8. Hanfwerk. Jüſſen 28.— 28.— Ilſe Bgb. St J 122.0 131.5 Nordd. Slovd 27.— 26.50 9*— 3 ali Chemie e e 2„Aus 1 9% Pfälzer--9 88.20 93.50.75 36.75 81½0% Pfalz. Lig 92.2 AG. f. Uerkehrsw. . Ir.. B. Lig 58.50 87 85% Rh. Oup.-5 91. 90 apag.. 29.15 24“ Hochtief 2. 0 11 6080 90.5“ Ferdd. Slo. 2710 28 75 %„„ 12-1 47 5 1 55 ee Weining. S. 90 49 50 Jungbdaus „FTranspott-Aktien„Naſſau Gas. dilber ene 50 S 70 28 dal ichen gd 1188 Sank-Auilen Alg. Lota u. Kraft 87.— 85.75 Hindrichs⸗Auſſer—.— 4 Kall Salzdetfurth 148.0 1470 vank f. el. Werte—— 83.— Dt. Reichs b. Borz. 106.7 1087 Nen 8 Saane Phil. 85 77 Mang 25 19 5 5 Scha iſent 31 50——Inag Erlangen 27.— 27. Mansfelder. 28.38 28.75 Com. u. aha 48 5 GA..— Dari 5 Kalt Weſteregeln 112/ 1130 Band f. Brauerei. 86.50 85 25 608 20 85 80 Klöcner Mannesm. Röhr. 55.75 55 5% Barmer Bantver.—.——— 89.75 Verl. Handelsgeſ. 84,50 4 25 25 75 Oberbedarf.. 725 u. N. B... Dt. Aſiatiſche Bk. Deutſchedisconn0 Diſch. Ueberſee Bt. Dresdner Bank. Meininger Hypbk. Oeſterr. Creditbl. 2 Reichsbank. 161.3 158.7 1 17 5 8 3 Kia eben. 50% Roggenrentb. 6 30.42 5 18. Karſtadt Rud..—.—, Otavi⸗Minen. 10 50 10.57 Salzw. Heilbr.-. Klein, Sch.& Beck. 42.——.— Rb Bergbau 22.15 40 78 Tellus Bergbau hein. Braunkohl. 194.5 1940 BK u. Laurahütte Konſerven Vraun—.— 43.— Rheinſtall. 86.25 67,251 Ber. Stahlwerke 3 f ſtraus& Co. Lock. 62.— 62.— 2 wen München 8 1 55 Lahme ner. Berliner Börse Festverzinsliche Werte Industrie-Aktien ccumulataren 1/7. A 89 Allg. Elektr.⸗G.. 23.— Ammendorf Pap. 87 85 Anhalt. Kohlenw. 78.— Alge 7. 275 34.45 Augsb. N. 5 Balte Maſchinen 25. Bap Spier 1 ayr. Spiegelglas 328 Heute.. 51 J. P. Bemberg 23,.— Bergmann Elekt.—. Berlin⸗ Gubener 103 0 Berl. Karls. Ind. 88.2 Berliner Maſchb. 87.50 Braunk. u. Brikett 158.0 Braunſchw. A. G. 103 0 Br.⸗ 3 Oelf.—.— Bremer Bremer Wolle 8 Brown, Bop.&.-. Buderus Eiſenw. 88. Charlott. Waſſer 78.— Chemie Baſel 137.7 hem. 2 aſch. 47.— ulkan Conti⸗Gummi 141.5 Conti Linoleum 42.50 * 82 25 „Attant.⸗T. Deſſauer Gas.. 109 5 Deutſche Erdöl. 89 Deutſche Kabelw. 6,75 Deutſche Linol 44.— Dtſche Steinzeug. Deutſch. Eiſenhdi. 43.— Dres d. Schnellpr— Dürener Metall 81.— Dilrkoppwerke.— r e Stück 35.50 35,50 48.75 48.— 26.— 26 25 54.50 84 50 74,75 76.— 212.0 210.9 Dynamit Truſt Elktr. Licht u. dedwigshütte Hirſch Kupſer Karſtadt Kollmar ck Jourd. fölſch Fölzer⸗We Kötitzer Kunſtled. Kruuß& Cie., Lok. Kronprinz Met. Kuffhäuſer Hütte Lahmener& Co. Laurahütte 228 1 Queckſilber Wolframerz 1 27— e ieee 5 15.35 Rlatin( per 20 Ounces) Silber(Pence per Ounec! Aluminium 100, 153 Ochsen junge vollfl. 30/32 junge voufl. 229 Doppelender- ub. 300 7d 305 alle e„ 2325 fonſti e. 2% beſte Maſt 40 44 9 0 fonſtige. 25/20 fleiſchige. 17,20 mittlere, 35/39 200 240 5 80.85 189 Bullen f 5 junge vollfl 28/30 ausgemäſter 30/33 geringſte 22/7 10-0 ſonſtige. 24/7 vollfleiſchig 26/20 47 Schafe fleiſchig.. 22/4 fleiſchi n.. 2/5 mittlere.. 22/7[ S nen 5 Geringe Kaullusi am Geireidemarki * Berliner Großmarkt für Getreide und Futtermittel vom 19. Dez.(Eig. Dr.) Dem Getreidegroßmarkre fehlte es als ſolchem an Anregungen und die bevorſteheude pfer⸗ tägige Verkehrs unterbrechung machte ſich bereits in ſehr geringer Unternehmungsluſt der Käuſer gel⸗ tend. Das Angebot war allgemein ausreichend, zumal vereinzelt Material aus der Auflöſung von Lombard⸗ verträgen herauskam und das Mehlgeſchäft weiter zu wungchten übrig läßt. Bei der Enge des Marktes Her⸗ mochten ſich die Preiſe nur knapp zu behaupten., Das Tauwetter muß waturgemäß erſt noch einige Zeit an⸗ halten, um zu Erleichterungen in der Warenbewegung lühren zu können. Auch das Intereſſe für Exporte ſcheine hatte nachgelaſſen, die Gebote lauteten niedriger, Weizonuexportſcheine per Dez. 144% Br., Jan. 145 Br, Febr. 146 Brief. Roggenexportſcheine Dez. 124 Br., Jan. 124% Br., Febr. 125 Brief. Weizen⸗ und Roggen mehle lagen ſehr ruhig, auch für Kleie zeigte ſich weniger In⸗ tereſſe. Hafer und Ger ſſte waren namentlich an der Küſte weiter ſchwer abzufetzen. Amtlich notiert wurden: Märk. Weizen 190—191 u. Br. ruhig; dto. Roggen 158 ruhig; Gerſte: Brau, feinſte neue frei Berlin 187—191t(ab märk. Ktation 178182); dto gute 180185(171176); Semmer, mittl. Art und Güte 169175 (160166) ruhig; Märk. Hafer 148—154(139145) til Weizenmehl: Auszugs 31,40—32,40; Vorzugs 30,4010, Bäckermehl 25,40— 20,40; Voll 29,40— 80,40 ſtetig; Roggen⸗ mehl 21,60 22,60 ſtetig; Kleie: Weizen 12,20—12,60 ſtetig; Roggen 10,50— 10,80 ſtetig; Erbſen: Viktoria 40—45; kl. Speiſe 32—96; Futter 19—22; Peluſchken 17—18; Acker⸗ kohnen 16,50—18; Lupinen blaue 11,50—12,50. Ausſchließl. Monopol⸗Zuſchlag notierten: Leinkuchen 12,70; Erdnuß⸗ kuchen 10,60; Eroͤnußkuchenmehl 11; Trockenſchnitzel 10,20, Extr. Sojabehnenſchrot ab Hamburg 8,80;§to. ab Stettin 9,10—9,20; Kartoſſelſlocken 14,0; dto. freie Ware 14.80 Nauhfuttermittel ruhig: drahtgepr. Roggenſtroh fr. Bl 0,90—0,95(ab Station 0,50—0,70); dto Weizenſtroh 0,0 bis 0,75(0,35—0,50); dto. Haſer⸗ und Gerſtenſtroh 0,00 bis 0,5(0,50—0,70); gebund. Roggen lanoſtrech 1,05—1,10(065 bis 0,85); bindfadengepr. Roggenſtroh 0,85—0,90(0,400,650); dto. Weizenſtroh 0,790,890(0,35—0,50); Häckfel 1,554, (1,25—1,45); handelsübl. Heu, geſ. trocken 2,10—2,30(1,40 bis 1,70); gutes Heu(2. Schnitt) 3,10—3,20(2,40— 2,80); Ju⸗ gerne, loſe 3,80—3,90(3,10—3,50); Thymotee loſe 440 (8,20—3,60); Kleeheu loſe 3,80—3,90(3,10— 3,50); Mielitzhen loſe(Warthe) 2,70—2,80(22,35); öto.(Havel)(175205) drahtgepr. Heu in Pfg. über Netiz 40(40).— Die nächſte Notierung für Rauhfuttermittel am 2. Januar nächſten Jahres. Allsemeine Tendenz ſtetig.— Hondelsrechtliches Lieferungsgeſchäft: Weizen(Feſtpreiſe) We 2 geſ. Erzeuger⸗ preis) 179; We 3 182; W' 4 184; Roggen R 2 145 R g 188. (Handelspreis 150); R 4 150(152). * * Rotterdamer Getreidekurſe vom 19. Dez.(Eig. Di.) Anfang: Weizen(in Hfl. per 100 Kilo) Jan. 289 März 2,95; Mai 3,02%.— Mais lin Hfl. per Laſt 2000 Kilo) Jan. 58,75; März 56,50; Mai 55,50. * Liverpopler Getreidekurſe vom 19. Dez.(Eig. Di) Anfang: Weizen(100 lb.) Tendenz ſtetig; Dez.—(4, März 4,3%(4,37%); Mai 4,5%(4,574); Juli 4,(4,676 — Mitte: Tendenz ruhig; Dez. 4,0(4,1): März 4% (4,376); Mai 4,5%(4,54); Juli 4%(4,6%). * Magdeburger Zucker⸗Notierungen vom 19. Dez.(Eig. Dr.) Dez. 4,00 B 3,70 G; Jon.(34) 4,00 B 3,70 G; Febr. 4,10 B 3,80 G; März 4,20 B 3,90 G; Mai 4,40 B 4,20 G, Auguſt 4,60 B 4,40 G; Tendenz ruhig.— Gemahl. Mehliz prompt per 10 Tage 31,25—31,50; Dez. 31,40 31,50; Jan. 31,65; Tendenz ruhig; Wetter trübe und regneriſch. * Bremer Baumwolle vom 19. Dez.(Eig. Dr.) Amerik. Univerſal Stand. Middl.(Schluß) 11,41. * Liverpooler Baumwollfurſe vom 19. Dez.(Eig. Dia Amerik. Univerſal Stand. Middl. Anfang: Jon. 0 503: März 505; Mai 507508; Okt. 513; Tagesimpoert 14 600; Tendenz ſtetig.— Mitte: Dez. 502; Jan. 502; März 504; Mai 506; Juli 508; Okt. 511: Jan.% 515; März 519; Mai 522; Juli 525; Okt. 528; Loco Tendenz ruhig, behauptet. Mannheimer Groſßviehmarki 19. Dez Amtlicher Preis für je 50 ug Lebendpewicht— Zufuhr 4173 Sit 384 Kühe 1033 Kälber 2 75 Schweine 442 Fürsen geringe 2834 160 00. 4852 unter 120„ Zum heutigen Mannheimer Großvtkehmarkt wo⸗ ren zum Verlauf zugelaſſen: 199 Farren, 153 Ochſen, 442 Rinder, 884 Kühe, zuſommen 1118 Tiere. Trotz, dieſes aroßen Angebots war das Geſchäft mittelmäßig bei ziemlich gleichbleibenden Preiſen in allen Gattungen. Durch Alls⸗ gabe von Gutſcheinen durch die Winterhilſe wirkte ſich die ſtär tere Nachfrage nach Fleiſch auch hier auf dem Markt aus. Söchſtnotiz für Ochſen 30—32 Pfg., für Rinder 90—39 Pfg. bei kleinem Ueberſtand.— Am war der ſtarke Auftrieb von 1033 Tieren ſaiſonbedingt durch die Feiertage. Das Geſchäft wor anfangs lebhaft, flaute 3 ſpäter merklich ab. Es trat eine Preisſteigerung von 2 Pfg. ein des Marktes.— Am Schweinemarkkt zeigte ſich das gleiche Bild. Starkes Angebot infolge der eiertage, an⸗ ſangs lebhaftes Geſchäft, das ſpäter in einen mittelmäßigen Markt überging. Das Angebot betrug 2075 Tiere. Auf Grund der Schlußſcheine konnte die Höchnotiz für die Klaf⸗ ſen A, B und C auf 50—58 Pfg. feſtgelegt werden. Der Markt wurde geräumt. Der nächſte Markt findet am Mitt⸗ woch, den 27. Dezember 1938 ſtatt. Kälbermarkt Höchſtnotiz 40—44 Pfg. bei langſamer Räumung Dyckerhoff& Wid Dortm. Actienbr. Dortm. Unionbr. Elektr. 8 Eugelhardt Enzinger Union Eſchw. Bergwerk Fahlb., Liſt& Co. Farbenind. J. G. 1 Feldmühle Papier Felten& Guill. Jord Motoren Gebhard Textil. Gehe& Co. Gelſenk. Bergwk. Gentchow& Co. Germ. Portld.⸗Z. Gerresheim. Glas Geſ. f. elektr. Unt. noedhardt Gebr. 58 Goldſchmidt. Th. Gritzner Maſch. 1 gebr. Großmann Grün& Bilfinger Gruſchwitz Textil Guando⸗Werke Hackethal. Halleſche Maſch. Hammers. Spinn. Hann. M. Egeſt Hardurg Gu Phö Harkort St Pr. Harpener Bergb. Rhein. Hilpert Maſch. Hindrichs& Auff, Hirſchberg Leder 25 Hoeſch Eiſen ohenlohe⸗Werke olzmann, Phil. Ilſe Bergbau„ Gebr. Junghans Kahla Porzellan 1. Kaliwk. Aſchersl. 11 ..25 indes Eismaſch 72. Sarl Lindſtröm Zingel Schuhfabr. Magirus.⸗G. Mannesmann INansfelder Akt. Maſchin.⸗Untern. Markt- u. Kühlh. Maſch Buckau⸗W. Naximil.⸗Hütte Merkur Wollw. Mez Söhne Niag Mühlen Rimoſa Nix& Geneſt 50 Mühlheim Berg. Niederlauſ Kohle Nordd. Eiswerke Iberſchl. E. Bed. Oberſchl. Kotsw. Drenſt.& Koppel Ahönix Bergbau Bolpphon Ratgeber Wagg. kpeinfeldengraff Braunk. hein. Elektrizit heinſtahlt hein. W. Kalk, Roſitzer Zucker Rückforth. Rütgerswerle Sachſenwerk Salzdetfurth e Schl. El. u Gas Hugo Schneider Schöfferhof Brau. Schubertck Salzer Schuckert& Co. Schultheiß Siemensck Halske Sinner A⸗G. Stoehr Kamm Stolberger Zinkh.— Stettiner Cham. Südd. Immobil. ucter Thörl's ver. Oele Tietz. Leonhard Transradio Varziner Papier VB. Chem. Charlott B. Diſch Nickelw. V Glanzſt. Elbf. B. Harz Portl.⸗ V. Schuhf. B.& Ver. Stahlwerke B. Stohl. v. d. Zyp. Ver. Ultramarin —.— 66 1 8 125.0 126.0 Zellſtoff Waldhof 44.75 45.15 Neckarſulm. f ahr; T TD Deutſch⸗Oſtafrika—.— 35. 5 i Neu-Guinea.. 105,0 103,0] Südſee Phosphat— 5150 1850 Otavi Minen 10.35—,— Ufa⸗ Film—— Ferd. 148.5 55 eſſauer Gas. 109 0 103.0 178,5 178.9 Gib f 478 47 . 2. Goldſchmidi Ty.—Zellſtoff Waldhof 45,50 14.— 14.65 Hambg. Elek. 8865 6 65 Hoeſch Köln. ——.— Holzmann PB. 805.——.— A. G. für Verkehr 86 25 86,25 . 78.25 Hotelbetriebsgeſ. 42 50—.— Allgem. Lokalb. 87.— 85.7 „„ Iſe Bergbau .—.— Ilie Genußſch ——= Gebr Junghans 28 75 28.7 386.15 86,25 Kali Chemie 8d.— —.—. Kali Aſchersleden—.—. Norbdd. Lloyd Dr Klöckner Werke 55.75 55.75 Otapt Minen 18. 19. 18. 19. 19 J. —.——.— Vogel Tel 83.15 63 15 3 b —— Vegan. lac.. n Freiyerkehts· Kurse = S Boigt& Haeffner.—.— eber. e,. 56 25 58.2. Wanderer Werke 82.50 82, fuſſenbank„ 24.— 28.50 WeſteregeinAlkal 114.7 112.5 Deutſch trol. 69.— 70 3575 8 Westf in e et 0„Burbach Kali.. 1180 Wiſſener Metall. 80.— 80.— Diamond 2350 2850 Hoc frgeuenz —.— Sloman Salpeter—— 88. Fortlaufende Notierungen(Schluß) 158.9 188.7 Accu. 76.5 178.5 Lahmener& Co n —.— 55.50 Aku „„„.85 37.2. Laurahütte. 1075 .59.50 Allg. Elektr. Gef. 28.— 28.15 me 26.50 25480 Aſchaffenb. Zell. 88.50 8165 Mannes manmtö. 8825 88 27.50 54.— Baper. Mot.⸗W. 151.0 130.5] Mansfeld A. G. 23 75 29,5 J. B. Bemberg. 42 48 9 Maſchinendau⸗ U. 35.— 80— 22.65 Jace 4420 141.0 Maximilians). erlin⸗Karlsr. J. 89.25 86 75 Metallgeſellſchaft 92 78. 34 59 33.50 Berliner Maſch. 62,50 62.7„Montecatini“ 34.50 Braunk. u. Brik.—-—. Bremer Woll⸗ztä.———. Oberſchl. Koksw.—.— 7 e Suderus Eiſenw. 6778—.— Drenſtein& Rouv 24 80 25 86.25 86 65 e Waſſer 1207 5 —.— 89. Comp. Hiſ 95 5 1750 69.50 67.— Cont. Gummi- W. 14% 146 No. Sraunk u. Br. 1882 19 53.— 81.— Continentalesmn...65 Rhein Elektr. 86.65 6785 49.65 40 25 Daimter Henz. 32.85 32.— Rg. Westf. Cette. 81.75 955 öni 7⁵ Phönig Bergbau 42.50 42.75 Belp e— 14.25 2 30 50 Deutſch. Atlant.. Rütgerswerte.. 496. 8 0. 1 8655 Deutſche Erdöl: 200 100.2, Salzderfurtd Rau ½—— 155,0 105.0 Deutſche Kabelw. 87.. Schleſ-Bergbeu. g. 105.0 1012 5 Deuiſche. 44.25 44.— Schleſ. El 1 Gas 181.0 .. Deuiſcher Eiſenh. 3 5 8 95e . Eintrachthraunk.—.— 165.5 Si 0 90.15 9075 Eletirizitäts L. 88.80 88.— SiögreKameg. 18 dale 141. 0 5 El. Lich u Kraft 101,0 101,7 Stolberger Zind 28 70— 70. Engelh. Brauerei 65,——, Südd. Zucker.. 1780 1½5 1,75 101.5 J. G. Farben 2504 7610 Spur, Sus. 5.— 5 Schuberts Salzer 7545 .20 5 Schucert& Co. 0 5 1 i 1 405 1407 7. Jeldmübie Pap 70.— Leonhard Ließ. 1468 145 12.75 12.85 Felten& Gfl. 43.7 40 Ver. Stahlwerte 3025 9950 64 Gelſenk. Bergwk. 54.25.75 Nogel Telegr. 13 84, 70 61.65 Weſtere eln ita 1132 . 103.9 103.8 Bank elektr. Werte 63 50 Harpen. Bergbau 9/25 88. Bank für Brau. 66 80 86, Se.75 68 50 i 1613 15942 181.5 13.5] B. Reichsbahn B. 16.5 185 102 0 105,0 Papag. 24Ä— ane e— anſa Dampfſch 2715 2550 10.1 1085 8 e bad iſche lich de: wuürtter Be Landes Be Landes beauftr Reichs! des B. Reichs Die At folgend 1. 2 Jände k ſte lau 2. Den und Hie zu bear geſamte und 15 träge durchzu genheit. unterri Verwal dem Un ſtigen beauftr. wie Au von de miſchun auch an unterbl die Bee innenm Die örtliche. keute b dere B. ſollen l gänge Beauftr leuten Nach 16. Jun beguftr⸗ Die N. ö. J geführt Verbän⸗ treter d. ganzen Neue Maunheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe Nummer 388 55 7 Seite rmittel fehlte e pier⸗ ſehr r gel⸗ aumal mhard⸗ er zu 8 Her⸗ p ten. eit an⸗ vegung bor t⸗ 80 9 5 55 5 8 Gliederung des Gaues IV(Baden) und Dienſtanweiſung für den Sportgau Baden teilt Der Landesbeauftragte 5 Bekanntmachung 1 Auf Grund der Erlaſſe des Reichsſportführers iſt der Gau 14 in drei Bezirke eingeteilt: Bezirk 1: Mannheim, umfaſſend den geſamten badiſchen Landeskommiſſariatsbeziek Mann lich der heſſiſchen Entlave im Bezirt Sinsheim und der württembergiſchen Entlave im Bezirk Tauberbiſchofsheim. Bezirk 2: Karlsruhe, umfaſſend den badiſchen Landestommiſſariatsbezirk Karlsruhe. Bezirk Freibur f Landestommiſſar Entlave des 1 Die vom Reich ſe drei Bezirke ſi Bezirk 1: Pg. SA⸗Sturmführer Körbel(Mann⸗ heim), L 6, 14(Fernſprecher 208 30). Bezirk 2: Pg. SA⸗Rottenſührer Stie ruhe), Techniſche Hochſchule(Fernſprecher 35440 Bezirk 3: Pg. SA⸗Truppführer Meiſer(Freiburg 1. Br.), Schützenallee 31(Feruſprecher 3838). Dieſe drei Bezirksbeauftragten unterſtehen den beauftragten, über den auch der Schriftverkehr Reichsſportführer zu gehen hat. Die amtliche Bez des Bezirksbeauftragten lautet:„Der Beauftragte des Reichsſportführers für den Bezirk(Gau 14 Baden)“. Die Aufgaben der Bezirksbeauftragten ſind hauptſächlich folgende: 1. Die Intereſſen der Sportbewegung und ihrer Ver⸗ bände bei ſämtlichen Behörden ihres Gebietes. mit denen ie laufend Verbindung zu halten haben, wahrzunehmen. 2 Den Ring der Verbandsführer ihres Bezirks zu führen und die gemeinſamen Angelegenheiten der Sportverbände zu bearbeiten. 3. Die Vereine und die Verbände in ihrer geſamten Tätigkeit zu überwachen, Mißſtände feſtzuſtellen und ihre Abſtellung zu veranlaſſen. 4. Beſondere Auf⸗ träge des Gaubeauftragten und des Reichsſportführers durchzuführen. 5. Den Gaubeauftragten über alle Angele⸗ genheiten des von ihnen betrauten Gebietes fortlaufend zu unterrichten. 6. In den Sportbetrieb eder in die innere Verwaltung der Vereine und Verbände Eingriffe nur in dem Umfange vorzunehmen, den die Richtlinien und ſon⸗ tigen Anweiſungen des Reichsſportführers und des Gau⸗ beauftragten zulaſſen. Rein ſporttechniſche Angelegenheiten wie Aufſtellung von Mannſchaften uſw., werden dagegen von den Führern der Fachverbände geregelt. Eine Ein⸗ miſchung der Beauftragten in ſachliche Angelegenheiten hat auch aus Gründen der Autorität und Unparteilichkeit zu unterbleiben. 7. Bei jedem Aufenthalt in Berlin haben ſich die Beauftragten im Büro des Reichsſportführers, Reichs⸗ innenminiſterium, zu melden. Die Bezirksbeauftragten ſind berechtigt, ſich bei Bedarf 1 örtlicher Vertrauensleute zu bedienen. Dieſe Vertrauens⸗ end die badiſfe eiburg und Konſtanz und Regierungsbezirks Sigmaring rtführer ernannten Beauftragten f die fel(Karls⸗ Gau⸗ it dem eichnung wird leute bedürſen keiner Beſtätigung; ſie haben keine beſon⸗ dere Vollmacht oder Beſugniſſe irgendwelcher Art, ſondern ſollen lediglich die Bezirksbeauftragten über örtliche Vor⸗ gänge laufend unterrichten. Oefſentliches Auftreten als Beauftragte und ſelbſtändige Eingriffe ſind den Vertrauens⸗ leuten unterſagt. Nach dem Erlaß des Reichsminiſters des Innern vom 16. Juni 1933 haben alle weiteren Sportkommiſſare(Kreis- beauftragte uſw.] ihre Tätigkeit überall ſofort einzuſtellen. Herbert Kraft, Landesbeauftragter. Bekanntmachung 2 1. Gleichſchaltung Die Bezirks beauftragten des Gaues 14 melden bis zum N. ö,., daß die Gleichſchaltung in ihrem Bezirk durch⸗ geführt iſt. Grundſätzlich joll die Führung der Vereine und Verbände nur in Händen bewährter und zuverläſſiger Ver⸗ treter der neuen Zeit liegen. Leute, die ſich nicht mit ihrem ganzen He zum nationalen und ſozialen Staat be⸗ kennen, ſind rückſichtslos aus der Führung auszuſchließen. Es kemmt ferner nicht darauf an, nur gute Redner und ſogenannte Vertreter der beſſeren und vornehmen Geſellſchaft ohne ſportliche Eig⸗ nung, ſowie Leute mit politiſcher Belaſtung ſind als Führer heute untragbar. Das braune Hemd des erwerbs⸗ loſen Kämpfers iſt im neuen Deutſchland vernehmer der Frack des ehemaligen Vertreters füdiſch⸗liberaliſtiſcher Weltanſchauung. Bei der Beſetzung von Vorſtands⸗ und ſonſtigen Vereins⸗ poſten müſſen ferner die Anſorderungen des Geſetzes zur ſordert. Vereins bonzen, geſetzt. Jodes anzeige Nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden wurde mein herzensguter Mann, unser guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel, Her- Karl Mast Gasiwiri am Sonntagabend im Alter von 55 Jahren in die Ewigkeit abberufen. Mannheim, den 18. Dezember 1933 Eichelsheimerstr 20 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Barbara Kast geb. Krieger und Söhne Kael und Emil Die Beerdigung findet am Mittwoch, nachm. 2 Ubr, von der Leichenhalle aus statt. Von Beileids- besuchen bitten wir gütigst Abstand zu nehmen. — Plötzlich und unerwartet verschied infolge eines Herzschlages am Sonntag vormittag mein langiähriger Vertreter Herr Emil Miiller Durch seine treue Pflichterfüllung und seinen unermüdlichen Fleiß war er mir ein wertvoller Mitarbeiter, dem ich stets ein ehrendes Andenken bewahren werde. August Wilhelm Meuthen Kohlen handlung. F 7, la. derherſtellung des Beru auch von den männern oder Söhnen e heim einſch eß⸗ Dieſe Anordnung gleichmäßig glieder derungen anerkannter Vereinsämter irgendw Deutſche d: Die Preſſe mit, daß die bereits für die Renn deutſchen Sechste liche Bedeutu . Art der Ab grundlegend geändert. Zur Morgenſtunden von nen ganz. zur Erho die 2 Lüftung der? Fahrer vergütung in gleicher ihrer Borauslagen für Reiſen und Tronsporte. Tagesabſchnitt des Renu nens wird für ſich gewertet. beſtimmter Höhe ausgeſetzt und verteilt. gelegt. aus der 18620 1 Der Hutmacher Nathaus 9885 S. 1 5) und der dazu 3 dieſes Anwend lcher Art e des Deutſchen 0 wicklung wird t 9 Fahre Die einer ſo 1 beziehe Für jeden Tages Für das ⸗Beamtentt Werden. Jer länder vereine ſein, d rennen mit Rückſicht a h zur Durchfüh H ö he vom 7. ergangenen Ausführungs⸗ vorgeſeh die entſprechenden Anfor- ern oder Brüdern bzw. Ehe⸗ alle deutſchen gatsbürger können g Mi jedoch 1 nicht inneh Neuregelung es teilt 533/84 genehmigten ihre wirtſchaft⸗ ung kommen ſollen. Die in verſchiedenen Punlten ruht einmal in den 18 12 Radfohrer⸗Verband zeit 1 genügend Zeit die S ſtͤ Reinigung und rgſfältigen 7 keiten gewonnen. Außerdem erhalten die Anordnungen für die in dieſer Rennzeit noch zur Durchführung Sechstagerennen(Dortmund und Berlin) folgende Aende⸗ rungen: Alle kommenden deutſchen neine feſte Tages ſowie etnen Erſatz Jeder abſchnitt werden Preiſe in Dadurch erhalten I D — bürgen dafür, daß nach dieſen [tung erfolgt. 2. Aufnahme ehemaliger Marxiſten in Sporivereine Das Ergebnis der Wahl vom 12. November hat den Reichsſportführ bänlaßt, die Vorſchriften über die Auf⸗ nahme ehemaliger Marxiſten in anerkannte Turn⸗ und Sportvereine zu erleichtern. Der Anteil ehemaliger Marxiſten an der Geſamtmit⸗ gltederzahl eines Vereins wird von 20 v. H. auf 33,50 v. H. heraufgeſetzt. Weiterhin kann auch bei denen, die erſt nach dem 30. Januar 1933 einer Organiſatien der NS DA p beigetreten ſind, auf die Beibringung von Bürcgſchaften und Führunpszeugniſſen verzichtet falls ſie eine ord⸗ nungsmäßige Unbedenklichkeits Partei⸗ organiſation einreichen. 3. Aufnahme nichtariſcher Mitglieder Der Erlaß von Vorſchriften über die Aufnahme nicht⸗ ariſcher Mitglieder in anerkannte Turn⸗ und Sportvereine bleibt nach einer Verfügung des Reichsſportſührers den Fachverbänden und, ſoweit von dieſen keine bindenden Vorſchriften ergehen, den einzelnen Vereinen überlaſſen. Karlsruhe, 16. Dezember 1933. 1 H. Kraft, Landesbeauftragter. der Sechstagerennen rennen eines Tages ganz verſchwinden. Bei den vorliegen⸗ den Anregungen kann es ſich augenſcheinlich nur um den Verſuch einer Zwiſchenlöſung handeln, die lediglich für die beiden in dieſer Rennzeit noch ausſtehen⸗ den Rennen in Dortmund und Berlin in Betrocht lommen ſoll. Die Einzelheiten der Anderungen ſind übrigens nicht neu, ſie waren in Fachkreiſen ſchon vor einem Jahr zur Debatte geſtellt worden. Damals konnte man ſich aber zu einem entſcheidenden Schritt noch nicht entſchließen und heute dürften die Aenderungen— wenigſtens für Deutſch⸗ land— wahrſcheinlich ſchon zu ſpät kommen. Im übrigen iſt es durchaus möglich, daß man die deutſchen Vorſchläge auch im Auslande aufnimmt. Es wäre ja nicht das erſte⸗ mal, daß die Durchführung der Sechstagerennen von Deutſchland aus geändert würde. So iſt beiſpielsweiſe die Punktwertung erſtmals bei einem Berliner Rennen zur Anwendung gebracht worden. Die Frage, ob es auch nach Abſchluß dieſer Rennzeit in Deutſchland Sechstagerennen geben wird oder nicht, wird von den Neuregelungen kaum weſentlich berührt. Wenn der Deutſche Radſahrer⸗Verband in ſeiner Veröffentlichung Fußball-Länderfpiel ad- Ungarn am 14. Jauuar im Frankfurter Stadion haben wir für unſere Leſer wieder eine Anzahl Karten geſichert. Von Frankfurt aus wurden uns 50 Sitzplätze zu je.10 Mk. und 200 Stehplätze zu je.80 Mk. einſchl. Olympiagroſchen zur Verfügung geſtellt. In unſerer Geſchäftsſtelle, Juſeraten⸗Schalter, ſind Einzeichnungsliſten auf⸗ zelnen Abſchnitten des Rennens hervorzutun und größeren Verdienſt zu erreichen. Das Endergebnis des Rennens ergibt ſich Zuſammenzählung der und Punktezahlen für die einzelnen Tagesgbſchnitte. Für die Endſieger des Rennens we 6 * Die Sechstagerennen befinden einer beſonderen Kriſe. Die G auch die kleineren Paore die Gelegenheit, ſich in den ein⸗ einen zurückgelegten Strecken rden erhöhte Preiſe aus⸗ Ueber die Bedeutung der Reformen ſich in Deutſchlond in egnerſchaft dieſer Art von Sportlämpfen iſt gerade in letzter Zeit ſtark gewachſen und es iſt ſehr gut möglich, doß bei uns die Sechstage⸗ Der Betrag für die Karten iſt bei der Einzeichnung zu zahlen. Neue Maun heimer Zeitung. das wirtſchaftliche Moment hervorhebt, ſo kann dies nur ſo verſtanden werden, daß der Beſtand der für den Amateurſport ſo notwendigen Sportſtätten in irgendeiner Form geſichert werden muß. In der Vergangenheit war es nun allerdings bei faſt allen größeren Sporthellen ſo, daß ſie in der Haupt⸗ ſache vom Gewinn der Sechtstagerennen finanziert wurden. Wie wir hören, will man jetzt in Deutſchland den Ver⸗ ſuch machen, durch eine Zuſammenfoſſung lommunaler und privatwirtſchaftlicher Intereſſen in den einzelnen Städten eine neue Grundlage für die Erhaltung der Sporthallen zu ſchaffen. Natürlich wird es für den Deutſchen Radfohrer⸗Verband nicht leicht ſein, anſtelle der bisherigen Sechstagerennen neue zuglrätige Wett⸗ bewerbe zu finden. Das ändert aber nichts an der Tat⸗ Trauerhülte erhelten Sle Trauerkleidung sofort füt jede figut in aller Preisſagen zu Auswahl — Trauerschleler del Antuf Nr 2785 geschmackvoll und 8 8 Kübler Irauerkleidung Kleider bon un 16.80 an be. billig in großer Auswahl Qu 1, 12 N 8 Sonderpreise ür Spielwaren Lampen jeder Eisenbahnen v.- an Dynamo v 2. an Dampfulasch. v. 3. an- Motore v.20 an Kino., Filme, Baukasten, Puppenlampen Lampen Jäger. 93.1 Raten über Gaswerk Alt auf 20 monatliche Füchse in allen Pre slagen zu kleinen Monatsraten Zum bevor- Mhm.-Neckarstadt, Spelzensti, 15 aft lg nur dann auf die Dauer als geſichert betrachtet werden kann, un er auf reeller ſportlicher Leiſtung ruht und eine ſo Leiſtung kann nur unter geſunden und wirklich ſportlichen Vorausſetzunges vollbracht werden. Die obigen n kommen erſtmalig in Januar beim chstagerennen zur Anwen⸗ dung. Den E mmungen wird man in mit ſtärkſter Anteilnahme erwarten. weiten Kreiſe Fußball im Vezirk Südheſſen Bürſtadt— Heppenheim:0 5 Olympia Lampertheim— Arheilgen 471 Beusheim— Dieburg 111 98 Darmſtadt— Pfungſtadt 12:1 Urberach— Polizei Darmſtadt 90:3 Das Ergebnis von Bürſtadt ſpiegelt nich deſen Ueberlegenheit wieder, war doch der Platzt 80 Minuten klar überlegen. ſtar heim kämpfte trotz vieler Erſotzleute ſchade für die Heppenheimer Elf, daß kommt, und wenn ſie ſich in der E rafft, iſt die Bezirkstlaſſe verloren. Lampertheim überraäſchte beſtew s Es will f ht in nicht u einmal nach der en, gege Ire zu f dlich hat ſich t Trotzdem dauerte e Minuten, Tor ſiel, dem ſich aber gleich z eitere hrentor der Gäſte gegen Ende des S Erſtmalig wirkte bei Bensheim wieder der Tor⸗ wächter Wörtge mit, der ſ. Zt. im Spiel gegen Ur be⸗ rach verletzt wurde. Seine Leiſtungen ſind noch die glei⸗ chen. Dieburg mußte ſich gewaltig anſtrengen, um nicht unter die Räder zu kommen. Halbzeit ſtand die Pak: tie noch:0. Dieburg geht in Ein Straſſtoß erbringt für Bensheim den Au 98 Darmſtadt brachte d fertig, gegen den Tabellenvorletzten Pfungſtadt auf eigenem Platze nur:1 zu ſpielen. Das Ergebnis ſtond bis zur Pauſe ſchon feſt. Polizei Dormſtaddt ſitzt den Bürſtädtern ſchwer im Nacken. Es war diesmal ein harter Gang nach Urbe⸗ rach. Aber die Spieler nahmen das Spiel bitter ernſt und konnten nach ſpannendem Kampfe gewinnen. 5 In der Tabelle hat ſich Sieg auf den zweiten 9 Lorſch und Dieburg. Di heim, 98 Dormſtadt und 1 Hernach folgen A. gen, Bensheim und Pfungſtadt, während Heppenheim das Tobellenende ziert. Die Kreisklaſſe Starkenburg meldet als Ueberraſchung die Niederlage des F V Hof heim in Gernsheim. Allerdings fiel dieſe mit:4 recht knapp aus, reicht aber dennoch, um vorerſt als Fa⸗ vorit auszuſcheiden. Biebesheim errang gegen Großrahr⸗ heim einen begchtlichen:2⸗Sieg. Bobſtodt verlor auf dem Di K⸗Platz in Lorſch:6. 1. Neues aus der Kraftfahrt Im Sinne der Arbeitsbeſchaffung iſt der Stiegesgug eines wertvollen Autozubehörs ebenſo freudig zu begrüßen wie im Sinne der Bequemlichkeit für den Autofahrer oder die Dame am Steuer. Vigot, der feſteingebaute Wagen heber(Voigt u. Co., Bremen) wird in Lizenz eingebaut it England und den britiſchen Kolonien, Frankreich lemien, Itallen und Kolonien, Oſterreich, Tſcheck In Deutſchland bauen DW, BMW, Daimler⸗ ˖ Horch Vigot⸗Wagenheber ſerienmäßig ein. Adler, Stoewer und Wanderer werden die nächſten Serien mit Vigots aus rüſten. Ausländiſche Fabrikate, die ſerienmäßig Vigots einbauen ſind Steyr in Oeſterreich und Triumph und Hum⸗ ber⸗Hillmann in England.. Der engliſche Verkehrsminiſter hat angeordnet, die Wege weiſer und Verkehrsſchilder an den Landſtraßen in Augen⸗ höhe des Automobiliſten und Kraftſahrers anzubringen. Die— bisher für die Sicht vom Pferdefuhrwerk aus ein⸗ gerichteten— Wegweiſer werden daraufhin ſtherall verkürzt und tiefer angebracht. Als Termin für den bewerb Oberſtaufen(Erſatz für 19. Febrmar 1984, und als Termin für die Winterſahrt Garmiſch⸗ Partenkirchen der 17. und 18. Februar vorgeſahen. Am 18. Februar wird auf dem Eiſe des Eibſees ein Anto⸗ mrbil⸗Rennen ſtattfinden. Im„Motor“(London) wird das Problem beſprochen Welthöchſtleiſtungs⸗Wagen ſo zu bauen, daß ſie auf der Bahn bleiben, wenn ſie in Höchſtgeſchwindigkeit gefahren werden. Bei dem von Sir Malcolm Campbell gs⸗ fahrenen„Blue Bird“ habe ſich ergeben, daß die Adhä⸗ ſionsgrenze des mit Hinterachſenantrieb verſehenen Wa ens bei einer Geſchwindigkeit von 272,1 m. p. H. erreicht war. Der bauer des„Blue Bird“, Mr Reid, A. Railtom führte aus: Vierrad⸗Antrieb würde die Adhäſiem des We⸗ gens vergrößern können, ebenſo würde das Beſchleuni⸗ gungsvermößen geſteigert, das Bremſen erleichtert warden. Eine andere Möglichkeit ſei, einen Sechsrad⸗Waden zu bauen, wie er bereits von Bryan de Grineau entworfen worden ſet. Entſcheidend ſei für dieſe Verſuche auch das Durchhalten der Reiſen. Sir Malcolm Campbell hat die Abſicht, neue Höchſtleiſtungen aufzuſtellen. DDAC⸗Winterſahrbarkeitswetk⸗ Dorf Kreuth) iſt der 6. bis 555 stehenden Weihnachts feste 5 empfehle Frisch geschossene Has Een ganz uud zerlegt. Re Keulen und n 5 5 Rücken 52 von.00 Mk an 8 5 Bugbraten. Pfd. 75 Pfg Fæsanen- Wildenten Bestgemästete, junge Fleisch- Gänse Feitgänse, auch zerlegt. G Anselebern —— Truthahnen, in jed. Größe Junge Unten, Ponlarden, Capaunen. Jg. Tauben, Hahnen. Suppen- u. Ragouthühner; Holl. Austern, 3 Leb. Hummer Est. Malossol- 5 Kaviar Frische Weinbergsehneeken. Lebende Forellen Schlelen Karpfen Feinste Holl. Winter-Rheinsalm See- zungen Steilnbutte und Rotzungen Haffzander. 1361˙ Spezialität: Weinnachts-präsentkörhe in jeder Preislage und Zusammenstellung J. KNAB, Q 1, 14 fFelephon 30269 Mannseim ah. 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