int wöchentl. mal. Bezugspreiſe: ar Heſchilsſt abgeh..70 u. doch. d. ret Haus monatl..70 M. u. 30 Pf. Trägerl. 5 oſt.00 M. ohne Zlluſtr.,.80 M. mit Illuſtr einſchf. Poſtbef.⸗Geb. zuzügl. 42 Pf Beſtellg. Abholſt.: Waldhofſtr. 12. Kronprinzenſtr. 42 Schwetzinger Str. 44. Meerfeldſtr. 18, Necßtiſcherſtt 1 Fegauptſtr. 58. W Oppauer Str. 8. Secreiburger Str. 1. Abbeſtell müſſen bis ſpäteſt. 25. f. d. folgenden Monat erfolgen. Mannheimer Neues Tageblat. zeile 66 Pfg. gültig iſt die Anzeigen⸗Preisliſte Nr 12 Bei Zwangsvergleich en od Konkurſen wird keinerlei Nachlaß gewährt. 3 beſtimmten Plätzen u für fernmündlich erteilte Aufträge eimelprels 0 Pia Für Familien⸗ und Kleinanzeigen ermäßigte Grundpreiſe Allgemein 1 1 8 7 1 1 Keine Gewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben an Serichtsſtand Mannheim Neal. 3. Aanunt 1341 Verlag. Schriftleitung und Hauptgeſchäftsſtelle R 1.—86. Fernſprecher: Sammel⸗Rummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Rummer 175 90— Drahtanſchrift: Nemazelt Maunheim lolze Bilanz des Die wuchtigen deulſchen Schläge auf England im letzten Halbjahr Leber 43 Millionen Kilogramm Sprengbomben 190000 Tonnen britiſche Kriegsſchiffe und faſt 4 Millionen BR verſenkt nb. Berlin, 2. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ kannt: Das Kriegsjahr 1940 war ein Jahr deut⸗ ſcher Siege. In knapp drei Monaten wur⸗ den die Engländer aus Norwegen ver⸗ ſrieben, Holland und Belgien zur Kapi⸗ tulation gezwungen, Frankreich nach hartem Kampf zu Boden gerungen, das engliſche Expeditionsheer in Flandern ge⸗ ſchlagen, ſeiner Bewaffnung und Ausrüſtung beraubt und auf die Schiffe gejagt. Da die engliſche Propaganda verſuchte, dieſe einzigartigen Erfolge der deutſchen Wehrmacht zunächſt abzuleugnen und dann zu verkleinern, hat ſie jede Glaubwürdigkeit verloren. Letzten Endes mußte ſie ſich aber doch der Tatſache beugen, daß Deutſchland die blockadegefährdete enge Nordſeebaſis geſprengt und ſie auf einen Raum erweitert hat, der vom Nordkap bis zur ſpaniſchen Grenze reicht und der es ermöglicht, tödliche Schläge gegen England ſelbſt zu führen. Das Oberkommando der Wehrmacht hat in zuſammenfaſſenden Berichten dem deutſchen Volke die Kampfereigniſſe zum Abſchluß des Waffenſtillſtandes mit Frankreich dargelegt. Die Vorbereitung zum Kampf gegen England: Seit Eintritt der Waffenruhe mit Frankreich be⸗ gannen die Vorbereitungen für dean Kampf gegen England. Während Diviſionen des Heeres die franzöſiſche Atlantikküſte bis zur ſpaniſchen Grenze beſetzten, die keſtlichen Stützpunkte der Maginot⸗Linie fäuberten und die unüberſehbare Beüte ſichteten, rüſteten ich Kriegsmarine und Luftwaffe, um den Kampf gegen England aufzuneh⸗ men. Die italieniſche Wehrmacht feſſelte inzwiſchen immer ſtärkere britiſche Kräfte. 5 Die Kriegsmarine löſte in kurzer Zeit die ſchwie⸗ rige Aufgabe, alle in Beſitz genommenen feind⸗ lichen Küſtengebiete vom Nordmeer bis zur Biskaya beſchleunigt zu ſichern, die vorhandenen, tellweiſe völlig zerſtörten Hafenanlagen wieder ge⸗ brauchsfähig zu machen die vorgefundenen Küſten⸗ ſchutzanlagen in Verteidigungszuſtand zu ſetzen, wo nötig, neue Kampfbatterien einzubauen. Nach der gefahrvollen Säuberung und Sicherung des weiterreichenden Küſtenvorfeldes griffen un⸗ verzüglich leichte Seeſtreitkräfte in den Kampf ein. Ihre mit beſonderer Kühnbeit durchgekühr⸗ ten Vorſtöie wurden immer wieder bis weit in das engliſche Küſtenvorfeld hineingetragen. Beſonders erfolgreich war der Einſatz von Seeſtreit⸗ kräften in überſeeiſchen Gewäſſern. Wo immer der Feind die Tätigkeit der deutſchen Han⸗ Hdelszerſtörer zu unterbinden verſuchte, lieferten ihm deutſche Kriegsſchiffe Seegefechte aus denen ſte ſelbſt erfolgreich und voll einſatzfähia hervorgingen, während der Gegner mit Beſchädigungen und Ver⸗ luſten den Kampfplatz räumen und den nöch'tgelege⸗ nen Hafen aufſuchen mußte. So ſah ſich die feind⸗ liche Seekrieasführung ſtändig vor neue Ueber⸗ raſchungen geſtellt. Die Verluſte der britiſchen Kriegs- und Handels flotte Dieſen Kampfhandlungen der Krfegsmrine im Verein mit den Angriffen der Luftwaffe fiel eine be⸗ trächtliche Anzahl britiſcher Kriegsſchiffe zum Opfer. Durch die Kriegsmarine wurden 12 Zerſtörer, 8 Unterſeeboote, 9 Hilfskrenzer, 3 Kinonenboote, 63 kleine Kriegsfahrzenge, durch die Zuftwaffe insgeſamt 32 verſchie⸗ dene Einheiten der britiſchen Kriegsmarine verſenkt. Die Geſamttonnage dieſer verſenkten Kriegsſchiffe beträgt rund 190 000 Tonnen. In noch weit höherem Maße bekam die bri⸗ tiſche Handelsſchiffahrt die Folgen der neu⸗ erkämpften breiten und englandnahen Baſis zu ſpü⸗ ren. Im Zuſammen wirken mit Unter⸗ ſeebobten der ialleniſchen Kriegs⸗ marine haben deutſche Unterſee boote ihre Erfolge immer mehr geſteigert. Die wich⸗ ſenden Verſenkungsziffern rühren an den Lebens⸗ nerv der britiſchen Inſel. Erſtmalig konnten auch durch Handelszerſtörer in überſeeiſchen Gewäſſern feindliche Schiffe zu Priſen gemacht und in deutſche Häfen eingebracht werden. Gleſchzeitig brachten deutſche Kampf⸗ und Sturzkampffeieger durch unermüdliche Angriffe auf britiſche Geleit⸗ z üg e u. einzeln fahrende Handelsſchiffe dem Gmner ſchwere Verluſte bei. Von Island bis zur Nord⸗ küſte Afrikag überwachte die bewaffnete Luftaufflä⸗ rung den atlantiſchen Luftraum und erleichterte auf größte Entfernung hin durch ihren Meldedienſt den deutſchen Unterſeebvoten ihre ſchwere Arbeit. Seit dem 25. Juni bis zum Jahresſchlun verlor England an eigenem oder nutzbarem Haudelsſchiffs⸗ raum: Durch Kampfhandlungen der deutſchen Kriegs⸗ marine 3 200 000 BRT. Durch Kampfhandlungen der deutſchen Luftwaffe über 700 000 BRT. Jusgeſamt: über 3 900 000 BRT. Geringe deutſche Verluſte Dabei ſind die Ergebniſſe des Mineneinſatzes, der ſich bis in die fernſten Meere erſtreckte, bisher nur zu einem kleinen Teil erfaßt. Ein weiterer Ausfall entſtand für den Feind durch die Beſchädigung von wenigſtens 264 Handelsſchiffen mit über 2000 000 BRT. Dieſe Erfolge wurden mit nur geringen Verluſten der Kriegsmarine errungen. Sie betragen ſeit dem 25. Juni 3 Torpedoooote, 5 Minenſuchboote, 8 Unterſeeboote und 12 kleinere Kriegsfahrzeuge. Ein Teil der in Verluſt geratenen Schiffe konnte gehoben und wieder in Dienſt geſtellt werden. Im ſtbrigen ſind die Verluſte im Rahmen des Auf⸗ klärungsprogramms der Kriegsmarine, das ein⸗ ſchließlich der ſchwerſten Schlachtſchiffe reibungslos fortgeführt wurde, nicht nur ausgeglichen, die Kriegsmarine konnte vielmehr insgeſamt in ihrer Schlagkraft erheblich verſtärkt werden. 43 Millionen Kilo Vomben auf England: Mit Aufbietung aller zur Verfügung ſtehenden itteln vollzog die deutſche Luftwaffe nach Beendi⸗ gung des Feldzuges in Frankreich in wenigen Wo⸗ chen den Aufmarſch zum konzentriſchen Angriff auf die britiſchen Inſeln. Seit Mai hat die britiſche Luftwaffe in nächtlichen Einflügen deutſches Reichsgebiet angegriffen und da⸗ bei 705 ausſchließlich nichtmilitäriſche Ziele ge⸗ NR troff Am 8. Auguſt begann die deutſche Vergeltung für eine Form des Luftkrieges, die Deutſchland weder gewollt noch begonnen hat, obwohl alle Vorteile auf deutſcher Seite lagen. Seitdem haben deut⸗ ſche Kampffliegerverbände in über 190 Großein⸗ ſätzen jeweils zwiſchen 100 000 und 700 000 Kilo⸗ gramm Bomben abgeworfen. i f Obwohl ſchon eine Reihe von feindlichen Angrif⸗ en gegen Berlin vorausgegangen war, wurde der erſte Vergeltungsſchlaa gegen die britiſche auptſtadt erſt am 6. September geführt. Seit⸗ dem hat London erlebt, was den deutſchen Städten zugedacht war. Ueber 450 Luftalarme und über Jog deutſche Angri fe, darunter eini 5 . 5 ge von ge⸗ ſpal atem Ausmaß, baten das normale Leben die⸗ er Stadt zerſtört, Hafenanlagen. Docks und Vor⸗ ratslager vernichtet. Seit dem 15. November erſtreckten ſich die deut⸗ — ſchen Luftangriffe auch auf andere Zentren der bri⸗ tiſchen Kriegswirtſchaft. In 80 Großangriffen und 325 weiteren Angriffen gegen wich⸗ tige Induſtrieanlagen wurde die britiſche Rüſtung, insbeſondere im mittelengliſchen Induſtrie⸗ gebiet, ſo ſchwer getroffen daß der Produk⸗ tionsausfall für England bedrohliche Ausmaße annimmt. Daneben wurde aber auch durch 350 Angriffe gegen die wichtigſten Hafenanlagen der britiſchen Einfuhr und der Leiſtungsfähigkeit dieſer Einfuhrhäfen ſchwerſter Schaden zugefügt. Weit über 1000 kleine Angriffsunter⸗ nehmungen richteten ſich gegen militäriſche Ziele wie Flugplätze, Truppenlager, Kaſernen und Flak⸗ ſtellungen, gegen Verſorgungsanlagen, Tanklager, Speicher, Kraftwerke ſowie gegen Verkehrseinrich⸗ tungen. Während dieſer faſt ununterbrochenen Bomben⸗ angriffe forderten Jagd⸗ und Zerſtörungsverbände den Gegner zu Luftkämpfen heraus und brachten ihm ſchwere Verluſte bei. Sie ſicherten durch ihren Begleitſchutz den An⸗ und Ab⸗ flug der Kampffliegerverbände. Seit dem 25. Juni verlor der Feind etwa das Dreifache an Flugzeugen wie die deutſche Luftwaffe. 5 Seit dem 24. Oktober flogen auch Staffeln der ttalieniſchen Luftwaffe Seite an Seite mit den deutſchen Verbänden erfolgreich gegen England. Fernkampfbatterien des Heeres und der Kriegsmarine gelang es wiederholt, Geleitzüg e, die den Kanal zu durchfahren verſuchten, unter Ver⸗ luſten für den Gegner zu zerſprengen. Mit gutem Erfolg wurden militäriſche Ziele auch im Raum von Dover und ſüdlich London bekämpft. Die keindliche Fernartillerie erwiderte das Feuer nur gelegentlich und ohne jede Wirkung. In der Heimat und im beſetzten Gebiet wehrten Jagd⸗ und Flakverbände de Angriffe des Gegners, der faſt nur bei Dunkelheit, bei günſtiger Wetterlage und mit kleinen Einheiten einflog, ab. 5 Während von der deutſchen Luftwaffe ſeit dem 8. Auguſt ſtber 43 000 000 Kilo Sprengbomben und über 1 690 000 Brand⸗ bomben auf kriegswichtige Ziele in mehr als 2000 Angriffsunternehmungen auf die britiſchen Juſeln abgeworfen wurden, be⸗ trug die vom Feind abgeworſene Bomben⸗ laſt nur rund s dieſer Mengen. Die Mehrzahl der feindlichen Bomben fiel auf Wohnbezirke, darunter auf 30 Kranken häuſer und Lazarette, ſowie auf 40 Kirchen und Friod⸗ höfe. Der angerichtete militäriſche und wirtſchaft⸗ liche Schaden iſt dagegen geringfügig. Die deut ⸗ ſche Kriegswirtſchaft iſt durch ihn in ihrer Geſamtheit überhaupt nicht beeinträchtigt. Dank der vorbildlichen Haltung der Zivilbevöl⸗ kerung und aller Orgauiſationen des Luftſchutzes ſcheiterten alle Verſuche des Feindes, der Heimat größeren Schaden aun Gut und Blut zuzufügen. Britiſche Lügentaknk Im Gegenſatz zur ſtrengen engliſchen Zenſur er⸗ hielten neutrale Preſſevertreter in Deutſchland Ge⸗ legenheit, ſich von der Wirkung der feindlichen An⸗ griffe in den nach den amtlichen engliſchen Berich⸗ len beſonders ſchwer getroffenen deutſchen Städten zu überzeugen. Von Woche zu Woche wurden in engliſchen Berichten ſchwere Angriffe auf deutſche Städte gemeldet, auf die keine Bombe gefal⸗ len iſt— ja die nicht einmal überflogen worden waren. Der Kampf gegen Euglaud nimmt ſeinen Fort⸗ gang, ſeine bisherige Wirkung iſt weit größer als von außen erkennbar. Das Jahr 1941 wird den Beweis dafür erbringen. Sieggewohnt und kampfgeſtählt blickt die Wehr⸗ macht zurück auf ein Jahr ſtolzeſter Erfolge. Sie⸗ gesgewiß, ſtärker und beſſer gerüſtet denn fe blickt ſie vorwärts auf das kommende Jahr. Vomben aller Kaliber auf Cardiff Vergellung für Bremen- Tagangriffe gegen Ziele an der Oſtküſte [(Funkmeldung der NM zZ.) + Berlin, 3. Jauuar. f Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ aunt: Im Laufe des Tages führte die Luftwaffe Angriffe gegen Ziele au der Oſtküſte Euglands durch. Ein Vorpoſtenboot wurde im Sturzflug mit Bomben belegt und verſenkt. In der Nacht zum 3. Januar warfen ſtär⸗ kere Kampffliegerverbände als Vergeltung für die gegen Bremen gerichteten t A. auf Hafen und Stabt Car diff Bomben aller Kaliber. Zahlreiche Brände konnten zum Teil bis zu einer Entfernung von 100 Km. beobachtet werden. i Britiſche Flugzeuge warfen auf zwei nord⸗ deutſche Ortſchaften Bomben, wobei wiederum ein Krankenhaus und mehrere Häuſer, meiſt innerhalb ausgeſprochener Wohnviertel, getroffen wurden. In einigen Lageräumen und Fabrikanlagen entſtandene Brände konnten aber durch den Werkluftſchutz gelöſcht werden, ohne daß nou⸗ nenswerter wehrwirtſchaftlicher oder militäri⸗ ſcher Schaden entſtand. Es ſind insgeſamt acht Tote und 20 Verletzte zu beklagen. Zwei britiſche Flugzeuge wurden abgeſchoſ⸗ ſen. Ein deutſches Flugzeug wird vermißt. Feindlicher Kreuzer bombardiert Erfolgreiche Angriffe ttalteniſer Bomber Deulſche Flieger im a.lleimeergebiet emgeſetzt [Funkmeldung der N MZ.) . + Ro m, 3. Jauuar. Der italieniſche Wehrmachtsbericht hat fol⸗ genden Wortlaut: b 5 Hauptquartier der Wehrmacht gibt be⸗ annt: Im Grenzgebiet der Cyrenaika hat unſere Artillerie feindliche motoriſterte Formationen und Schiffseinheiten beſchoſſen. Unſere Bom⸗ ber haben einen feindlichen vorgeſcho⸗ benen Stützpunkt und Schiffe in der Nähe der Küſte wiederholt angegriffen und dabei einen Kreuzer getroffen. Weitere Flugzeuge haben motoriſierte Formationen an der Front von Bardia und in der Wüſte bombardiert und mit MG⸗Feuer belegt. Alle unſere Flugzenge ſind zurückgekehrt. An der griechiſchen Front ſind An⸗ griffe lokalen Charakters in einigen Abſchnit⸗ ten entſchloſſen zurückgeſchlagen worden. Bei einem eigenen kühnen Hand⸗ ſtreich wurden feindliche Elemente in die Flucht geſchlagen und Gefangene eingebracht. Feindliche Flugzeuge haben Elbaſſan bombardiert, wodurch einige Verluſte unter der Zivilbevölkerung hervorgerufen wurden. In Oſtafrika nicht beſonderes zu melden. Deuiſche Flieger im Mittelmeergebiet Einſatz kampferprobter deutſcher Abteilungen. (Funkmeldung der NM.) n 5 Rom, 3. Januar. Anläßlich der Entſenduna von Abteilun⸗ gen der deutſchen Luftwaffe nach Ita⸗ lien hat der Generalſtabschef der italieniſchen Luft⸗ waffe, Geſchwadergeneral Pricolo, folgenden Ta⸗ gesbefehl erlaſſen: „In dieſen Tagen ſind Abteilungen der kampferprobten deutſchen Luftwaffe, die ſich bereits im Norden mit Ruhm bedeckten, im Begriff, nach einigen unſerer Stützpunkte zu kom⸗ men. um am harten Luft und Seekrieg teilzunehmen, der augenblicklich im Mittel⸗ meer ſtattfindet, wo in dieſem Zeitabſchnitt der ge⸗ meinſame Feind ſeine Hauptſtreitkräfte zuſammen⸗ gezogen hat. Das deutſche Fliegerkorps muß als eine große italieniſche Einheit betrachtet werden, und deshalb müſſen die Kommandanten der großen Einheiten, der Stürme und der Flughäfen, die direkt oder indixelt dazu berufen ſind, mit den deutſchen Fliegern zu⸗ ſammenzuarbeiten, ſich aktiv für die Unterſtützung der in unſer Land konmenden Kameraden einſetzen und ihnen die reſtloſe Zuſammenarbeit ſo⸗ wohl in bezug auf Unterkunſt wie hinſichtlich der Operationen zuteil werden laſſen. Die gemeinſame Arbeit wird die ſchon bei den vergangenen Kämpfen geſtählten Geiſter immer mehr verbinden und ſie in der enugſten Waffen⸗ brüderſchift zuſammenzuſchweißen, die aus dem Eiufatz italieniſcher und deutſcher Abteilungen zur gleichen Aktion wird hervorgehen können. In der Gewißheit, den Gedanken und die Gefühle aller Flieger Italiens zum Ausdruck zu bringen, ent⸗ biete ich den tapſeren verbündeten Kameraden den herzlichſten Gruß, während ſie ſich anſchicken, auf unſeren Kriegsſchauplätzen an unſeren Kämpfen teil⸗ zunehmen mit dem Ziel des unausbleiblichen gemein⸗ ſamen Sieges. Anläßlich der Neujahrsernennungen in der bul⸗ gari chen Armee ſind drei Oberſte zum Generalmajor befördert worden. Auch der in Deutſchland bekannte Chef des bulgariſchen Arbeitsdienſtes Oberſt Anton Ganeff iſt zum Generalmajor ernannt worden. Der rumäniſche Aus ſchuß zur Ueberprü ung der Verwendung der Geheim onds durch die Regierun⸗ 7210 zwiſchen 1930 und 1940 ſtellte feſt, daß der rühere Miniſtervräſident Arman Calinescu, der bekanntlich im September 1939 erſchoſſen wurde, einen Betrag von 31 Millionen Lei ungerecht fertigt ausgegeben hat. Die Lage Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleftung) — Berltu, 3. Januar. Die erſten Auslandsurtelle zum deutſchen Sechs monatsbericht liegen aus Italien und Dänemark vor.„Berlinske Tidende“ nennt den Be⸗ richt des deutſchen Oberkommandos die„bezwin⸗ gende Wiedergabe einer Reihe von Tat⸗ fachen, die ganz Europa mit Staunen und Bewunderung erfüllt haben“.„Polittken“ ſchreibt:„In den nüchternen Angaben des deutſchen Berichts liegt mehr als nur ein Reſume über die Vergangenheit, über die Monate voll Sieg und Er⸗ f n. In ihm liegt bereits die Zuverſicht deg Sieges.“„Nationaltidende“ rühmt in dem Bericht die Fernhaltung von allen Prophege zugen und von jedem Ueberſchwang. Durch ſeine nüchterne und konſeguente Kriegsführung ſei Deutſchland dahin gekommen, wo es heute ſtehe, vor den Toren Eng⸗ lands. — Immer mehr Einzelberichte über die Zerſtö⸗ rungen in der Londoner City häufen ſich in den Berichten der neutralen Korreſpondenten aus London. Der Londoner Korreſpondent des„Stock⸗ 2 ladet“ hat insgeſamt 18 S raßen durch⸗ ö in denen noch am Mittwoch die zu Bergen hoch lagen. Der Madrider ſich melden, man könne die zerſtörten Häuſer ſchon ohne Uebertreibung mit über 690 an⸗ geben. Evakuſerte Einwohner erzählten dem Kor⸗ Teſpondenten, derartiges habe London noch niemals erlebt und wenn es noch weitere Steigerungen der deutſchen Angriffe geben ſollte, dann werde London am Ende ſeiner Widerſtandskraft ſein. * Wie„Iriſh Preß“ meldet, kreuzen vor iri⸗ ſchen Häfen einige fremde Schiffe, die eng⸗ liſche Kriegsſchiffe ſein könnten. Die iriſche Regierung habe jede Einfahrt in ihre Häfen von der vorherigen Zuſtimmung des Hafenkommandanten abhängig gemacht. Der Bericht des„Iriſh Preß“ ſchließt genau wie die Berichte der roraufgegangonen Tage mit den Worten:„Irland iſt abwehrbereit.“ N. Ueber die Lage in Aegypten meldet die Ma⸗ örider zLa Nacion“: Am Donnerstag fand ein aber⸗ maliger Miniſterrat in Kairo ſtatt. Es verlautet, daß ein neuer Antrag des engliſchen Militärkom⸗ mandanten zur Beratung ſtand. Die Beſchlußfaſſung wurde auf Sonntag ausgeſetzt, doch laſſen alle Preſſe⸗ verlautbarungen erkennen, daß Aegypten auch t die Kriegs beteiligung ablehnt. „Der Sieg der Achſe bringt Europa Frieden“ Ein Jnterviem mit Horia Sima dnb Mabrid, 2. Januar. Das Falangeorgan„Arriba“ veröffentlicht am Donnerstag ein Interview, das der Führer der rumäniſchen Legionäre Horja Sima, einem Vertreter der ſpaniſchen amtlichen Preſſeagentur gewährte. Die Erklärungen Horia Simas be⸗ ziehen ſich in erſter Linie auf die Organiſation und das Programm der rumäniſchen Legionäre. Zur Außenpolitik ſagte Horia Sima, er ſage nichts neues, wenn er betone, daß Rumäntlen mit der Ache gehe. Nur die Achſe ſei in der Lage, die Neuordnung die unſerem Kontinent Frieden, Eintracht und Moral bringen werde, zu ſchaffen. Nur der Sieg der Achſenmächte könne den rechtmäßi⸗ gen Europäern, den Arfern, zum Sieg verhelfen gegen all die Juden und Freimauerer, die ſtändig Zwietracht auf dieſem Kontinent geſät hätten. An⸗ ſtatt der veralteten Idee einer Genfer Liga mit anti⸗ nationalen Formeln müſſe es zu einem Zuſammen⸗ gehen der Nationalitäten, das ſich ausſchließlich auf die Gerechtigkeit ſtütze, kommen. Die rumäniſche Legton werde mit der Achſe leben oder ſterben. Horia Sima wandte ſich dann beſonders an Spa⸗ nien und betonte, daß Rumänien Spanien liebe, weil es falangiſtiſch ſei, weil in Spanſen wie in Ita⸗ lien. Deutſchland und Rumänien die Jugend um eine neue Ordnung kämpfe. In Spanien ſeien außer⸗ dem zwei der erſten Männer der rumäniſchen Legion gefallen, deren Blut für immer die beiderſeitige Freundſchaft beſiegelte. Ober ſileulnant a. D. Ribbentrop Drahtbericht unſeres Korreſpondenten — Berlin, 2. Januar. Am Neufahrstag verſtarb in Berlin der Partei⸗ genoſſe Oberſtleutnant a. D. Richard Ribben⸗ trop, der Vater des Reichsaußenminiſters, im 82. Lebensjahre. Oberſtleutnant a. D. Ribbentrop trat im Jahre 1879 in das Magdeburgiſche Feldartillerie⸗ regiment Nr. 4 ein und war in ſeiner letzten aktiven Dienſtſtellung Abteilungskommandeur im Feld⸗ arkillerieregiment 34 in Metz. Zu Beginn des Welt⸗ krieges ſtellte er ſich erneut zur Verfügung. Als Abteilungskommandeur im Reſerveartillerieregi⸗ ment 40 war er an der Durchbruchsſchlacht von Brzezini hervorragend beteiligt. Der Tod Oberſtleutnant Ribbentrops beendete das Leben eines Soldaten, der ein leidenſchaftlicher Kämpfer für die Idee des Führers war. Telegrammwechſel zwichen Führer und Duce Austaujch von Neujahrsglück wünſchen zwiſchen dem Führer und zahlreichen Staalsoberhauplern dnb. Berlin, 2. Januar. Aus Anlaß des Jahreswechſels hal zwiſchen dem Führer und zahlreichen Staatsober⸗ häuptern und Regierungschefs des Aus⸗ landes ein telegraphiſcher Austauſch von Neujahrs⸗ glückwünſchen ſtattgefunden. Zwiſchen dem Führer und dem König von Italien und Albanien, Kaiſer von Aethiopien, wurden herzliche Glückwunſchtele⸗ gramme gewechſelt. An den Duce Italiens hat der Führer nach⸗ ſtehendes Telegramm geſandt: Beim Eintritt in das neue Jahr gedenke ich Ihrer, Duce, in herzlicher Verbundenheit. Das kommende Jahr wird das nationalſozialiſtiſche Deutſchland und das faſchiſtiſche Italien in unerſchüt⸗ terlichem Glauben und eiſerner Entſchloſſenheit bis zur endgültigen Niederringung des Feindes kämpfen ſehen. In dieſem Sinne grüße ich Sie, Duce. Adolf Hitler. Muſſolini antwortete mit folgendem Tele⸗ gramm: Ich dauke Ihnen für die Grüße und Wünſche bie Sie mir aeſandt haben, und die ich mit gleicher Herz⸗ lichkeit erwidere. Auch im Jahre 1941 werden unſere Revolutionen und unſere Völker nach wie vor in bewährter brüderlicher Kameradechaft gemeinſam bis zum Sieg marſchieren und kämpfen Muſſo lin i. Infolge des Krieges wurde auch in dieſem Jahr von dem großen Neufahrsempfana des geſam⸗ ten Diplomatiſchen Korps ebenſo wie von ſonſtigen feierlichen Neufahrsempfängen abgeſehen. Durch Eintragung in das in der Präſidialkanzlei des Füh⸗ rers ausliegende Beſuchsbuch brachten die in Ber⸗ lin anweſenden Botſchafter. Geſandten un) Geſchifts⸗ träger, als erſter der Königlich Ftalieniſche Botſchaf⸗ ter Alfieri mit ſeinem Stabe, dem Führer die Glückwünſche der von ihnen vertretenen Staats⸗ oberhäupter, Regierungen und Völker zum Aus⸗ druck. 5 Der Glückwunſchauskauſch des Reiche außenminiſters dnb. Berlin, 2. Januar. Der Reichsminiſter des Auswärtigen v. Rib ⸗ bentrop hat anläßlich des Jahreswecheels tele⸗ graphiſche Grüße und Glückwünſche an den Duc e. an den japaniſchen Miniſterpräſidenten Fürſt Ko⸗ noye, an den italien! ſen Außenminiſter Graf Ciano und den japaniſchen Außenminiſter Ma⸗ tſuokg gerichtet. Ferner hat der Reich außen mini⸗ ſter Glückwünſche des rumäniſchen Staatsführers General Antones cu, des flowakiſchen Miniſter⸗ präſtidenten Dr. Tuka und des ungariſchen Außen⸗ miniſters Graf Cſaky herzlich erwidert. Der awantiſche Miniſteepräſident an den Zute dnb Rom, 2. Januar. Der albaniſche Miniſterpräſident Shevket ſandte folgendes Telegramm an den Duce: „Das albaniſche Volk, einiger denn je un⸗ ter dem Zeichen des Liktorenbündels und ſtol z darauf, an der Seite ſeiner italieniſchen Brüder an dieſem Kriege teilnehmen zu dürfen, der den Triumph der von Ihnen verkün⸗ deten Neuordnung bringen wird, hat den Wunſch, Ihnen, Duce, zu Beginn des neuen Jahres erneut zu verſichern, daß es Ihnen unwandelbar treu ergeben iſt und den Willen hat, mit ſeinem Blut und mit allen nur möglichen Opfern zu dem ſicheren Endſieg beizutragen, der die Verwirklichung ſeiner heiligen Veſtrebungen bringen und das von Ihnen gegründete Imperium noch größer machen wird.“ 5 7 4— 1 23 8 N Ein Opferſonntag: 22,3 Millonen dnb Berlin, 2. Januar. Die engliſche Königin ſtiftete für die Obdachloſen und Bedürftigen der ſchwer heimgeſuchten Stadt Birmingham den Betrag von 200 Pfund— etwa 2000 Mark. Das iſt ein Ertrag, den bei uns ein armes Dorf im Erzgebirge als freiwiuige Leiſtung an einem Opferſonntag im Kriegswinterhilfswerk ſpendet. n 5 Im gleichen Monat, in dem die engliſche Queen ihre königliche Gabe für Birmingham ſtiftete, brachte das deutſche Volk am vierten Opſerſonn⸗ tan des zweiten Kriegswinterhilfswerkes 22 534 024,84 Mark auf. Gegenüber dem Dezem⸗ ber⸗Opferſountag des Vorjahres hat ſich das Ex⸗ gebnis um 8 680 913,03 Mark, gleich rund 63 v. H. erhöht. l Der durchſchnittliche Betrag je Haushalt ſtieg von rund 60 Pfennig auf 97 Pfennige. Dieſes Ergebnis zeigt den feſten Siegeswillen unſeres Voltes und iſt ein überzeugendes Dokument ſeines Vertrauens zum Führer. In Temesburg(Rumänien) wurde im Rahmen einer Kundgebung die Nationalſozialiſtiſche Lehrer⸗ ſchaft der deulſchen Volesgruppe in Rumänken ge⸗ gründet. Der Leiter des Schulamtes der Volks⸗ gruppe Heckl erklärte, daß die Volksgruppe, dem ſie kürzlich vom rumäniſchen Staat als Rechts⸗ perſönlichkeit anerkannt wurde, nunmehr auch ihr Hoheitsrecht über die deutſche Schule ausübe. Das gehemme Rüßungstemro in ASA Es fehlt au Arbeiterwohnungen (Funk meldung der NM.) . Neuyork, 3. Januar. In maßgebenden amerikaniſchen Wirtſchaftskrei⸗ ſen beurteilt man die Ausſichten auf Beſchleuni⸗ gung des amerikaniſchen Rüſtungstempos be⸗ deutend weniger optimiſtiſch als in den Redaktionen der führenden US A⸗Blätter und unterſtreicht die vielen Schwierigkeiten, die ſich eine Ausweitung des Rüſtungsprogramms entgegenſtellen und ſeine Durchfſthrung ſtark verlangſamen müſſen. Zu dieſen Schwierigkeiten gehört, wie„Neunork Times“ be⸗ richtet, vor allem auch die Wohnungsfrage. In den Induſtrieſtädten der USA iſt die Wohnungsnot ſchon jetzt außergewöhnlich groß. Die Folge iſt eine außergewöhnliche Stei⸗ gerung der Mieten für Arbeiterwoß⸗ nungen. Die Werflen von Portsmouth bonn⸗ ten ihr Ausdehnungsprogramm nicht ausführen, da keine Wohnungen für neue Arbeiter zur Verfügung waren. An anderen Orten, wie 3. B. in Bridgeport haben die Arbeiter eine An⸗ fahrtszeit von 4 Stunden zur Arbeitsſtätte. In Das Echo ze Nelljahrsbotſchaft e Führers Das Ausland von der deuiſchen Siegeszuverſicht ſtark bee nöruckt Boklemmung Drahtbericht unſeres Korreſpondenten — Stockholm, 3. Januar. Adolf Hitlers ſiegesbewußte Botſchaft an das deut che Valk und an die deutſche Wehr⸗ macht, ganz beſonders die Worte, daß„das Jahr 1941 die Vollendung des größten deutſchen Steges der Geſchichte bringen werde“, haben owohl im neu⸗ tralen wie im feindlichen Ausland großes Auf⸗ ſe hen erregt. Da des Führers frühere Voraus⸗ ſagen bisher immer eingetroffen ſind, macht ſelbſt⸗ verſtändlich dieſe Vorausſage einen ungeheuren Enn⸗ druck. Die bündige Erklärung Adolf Hitlers ſcheint aber auch den Feinden Deutſchlands in die Quere gekommen zu ſein. Sie haben ſich ihre Jahres⸗ überſichten auf das Grundthema„Steigende Aus⸗ ſichten für England, den Krieg zu gewinnen oder wenigſtens den deutſchen Angriff abzuwehren“, ſo ſchön zurechtgelegt. Die neutralen Bevbach er in London, denen es nur tellweiſe erlaubt worden iſt, über den letzten verheerenden Angriff auf die Lon⸗ doner 28 ausführlicher zu berichten, bringen ſpaltenlange Berichte über die„ſteigende Silegeszuverſicht Englands an der Jah⸗ res wende“. Nach genauer Durchſicht der langen Meldungen kommt man aber zu dem Schlußergebnis, daß die engliſche Zuverſicht auf recht ſchwachen Füßen ruht. Sie wird begründet erſtens mit der Tatſache, daß es im vergangenen Jahr der deutſchen Luftwafſe gelungen iſt, die großen eng⸗ liſchen Rüſtungszentren in Schutt und Aſche zu legen, was die Engländer als einen großen„Sieg“ und eine„Wende des Krſeges“ hingeſtellt haben. Die Befürchtung, daß der Reſt der engliſchen Rüſtungsinduſtrie im neuen Jahr ver⸗ nichtet werden kann, die man in den Neujahrs⸗ betrachtungen nicht ganz zu unterdrücken vermag, wird mit der Bemerkung beiſeite geſchoben. daß die engliſche Rüſtungsinduſtrie nach der geſteigerten Der unsichere Stille Ozean Britiſche Sorgen über die deutſchen Operalonen im Paz fik Drahtbericht unſeres Korreſpondenten — Liſſabon. 3. Januar. Das Auftreten deutſcher Kriegsſchiffe im Pazifik und die Beſchießung vgn Nauru haben die maßgebenden engliſchen Stellen und vor allem die eugliſchen Handelskreiſe in große Unruhe verſetzt. Galt doch der Stille Ozean bisher als der große Zufluchtsort der vielgeplagten britiſchen Ree⸗ der, deren Schiffe auf dem Atlantik eines nach dem andern den deutſchen Angriffen zum Opfer ſallen. Wo bleibt der letzte Reſt britiſcher Seeherrſchalt, wenn der Union Jack nicht einmal mehr die Tauſende non Seemeilen entfernten Gewäſſer des Stillen Ozeans ſichern könnte? Das britiſche Informationsminiſterium hat des⸗ halb den Oberkommandierenden der britiſchen Flot⸗ tenſtation in China Vizeadmiral Layton perſön⸗ lich bemüht, damit er durch das Gewicht ſeiner Stimme beruhigend einwirke. Die Lage iſt beun⸗ ruhtgen d. Der Admiral konnte nicht umhin, dieſe Tatſache offen zuzugeben, aber— ſo fügte er ſofort beruhlgend zu—„ſie ſei nicht ſo beunruhi⸗ gend wie ſie ausſieht“. Es ſind, auch das väumte der Admiral ein, 500 Beſatzungs mitglieder engliſcher Handelsſchiffe von den Deutſchen gelandet worden, was auf eine immerhin beträchtliche Reihe torpedierter Schiffe ſchließen Läßt, aber, ſo erklärte Layton beſchwichtigend, die Torpedierungen ſind natürlich nicht alle in der letz⸗ ten Woche erfolgt. Das hatte angeſichts der rieſtaen Entfernungen des Stillen Ozeans auch niemand be⸗ hauptet. Der Admlral wendet lediglich den alten Trick an, Gipstüren außzurichten und ſie nachher mit Donnergepolter einzuſtoßen. Natürlich ſind die britiſchen Behörden durch die deutſche Tätigkeit im Pazifik auch„nicht im gering⸗ ſten überraſcht“ worden(Behörden werden nie über⸗ raſcht), ſie wüßten vielmehr ganz genau über die Tätigkeit 1„Piraten“ Beſcheid. Nur haben ſie eben— das ſagte der Admiral nicht— bisher gegen ſie nichts ausrichten können. Aber ſie haben, wie der Admiral erklärt, ſchon das getan, was engliſche Behörden, wenn ſie Niederlagen oder Vernichtungs⸗ ſchläge zugeſtehen müſſen, immer tun, nämlich„Maß⸗ nahmen vorbereitet, dieſer neuen Gefahr Herr zu werden“. Allerdings warnt der Admiral ſofort im nächſten Satz wieder vor allzu großen Hoff⸗ nungen und verweiſt ſorgenvoll auf die Größe des Stillen Ozeans, weswegen die Militärbehörden ein beſtimmtes Maß von Zeit brauchen würden, um die geplanten Maßnahmen in die Wirklichkeit zu über⸗ führen. Aber— nun kommt die große heroiſche Schlußgeſte—„einmal werden wir ſchon abrechnen mit dieſen Piraten“. Piraten ſind für die Engländer alle deutſchen Kriegsſchiſſe, die es wagen. auch heute noch, trotz der von England verkündeten Blockade, auf den Meeren herumzufahren und engliſche Schiffe verſenken Das iſt zwar eine völlig legale Art der Kriegsführung, ein britiſcher Marineoffizier kann ſich aber immer noch nicht mit der Vorſtellung befreunden, daß den Deut⸗ ſchen ganz einfach das erlaubt ſein ſoll, was die Eng länder ſeit einigen Jahrhunderten mit der größten Sebbſtverſtändlichkeit tun. Die Tatſache aber, daß jetzt nicht einmal mehr der Schiffahrtsweg im Pazifik frei von Gefahren für England iſt kann auch durch die forſchen Redensarten des in China ſowieſo ſchon auf verlorenem Poſten ſttzenden aus der Welt geſchafft werden. igeadmirals nicht in England Hilfe aus Amerika nicht mehr von ausſchlag⸗ gebender Bedeutung ſei() Zweitens gründet man ſeine Siegeszuverſicht auf die für England ſehr problematiſche Lage in Afrika. Eine große Sorge vermag allerdings auch der zuverſichtlichſte Londoner Bericht nicht zu ver⸗ bergen, nämlich die Sorge um die Aufrecht⸗ erhaltung ber engliſchen Schiffahrts verbindung mit Amerika, die natürlich von jedermann in England als der wunde Punkt des Laudes empfunden wird. Die harten Schläge der deutſchen Luftwaffe kön⸗ nen als unvermeidbare Schickſalsſchläge hingenom⸗ men werden und zur Not durch die Propaganda als engliſche Abwehrerfolge hingeſtellt werden. aber von dem Gedanken, daß die Schiffahrts verbindungen von der deutſchen U⸗Bootwaffe lahmgelegt oder unter⸗ brochen werden könnten, erſchauert doch ſeder Inſel⸗ bewohner. Schon fetzt wird durch die ſtändigen Mahnungen der Behörden mit L bensmitteln zu ſpa⸗ ren, das Hungergeſpenſt täglich an die Wand gemalt. Die letzte Mahnung dieſer Art gilt auch der Sparſamkeit mit Konſerven, die damit in England auch zu Ende gehen. Es iſt leicht verſtändlich, daß die gekünſtelte engliſche Zuverſicht durch die rubige Selbſtſicherheit des deutſchen Führers ſtark erſchüttert worden iſt und man hält eifrig Ausſchau, von wo oder in welcher Richtung die deutſchen Vernichtungsſchläge wohl kommen wer⸗ den. Man bedauert. daß meder Hitlers Aufruf an das Volk noch die Tagesbefehle irgendwelche Andeutun⸗ gen über die künftigen Pläne Deutſchlands enhalten. „Dokument der Geſchichte einer neuen Epoche“ anb. Budapeſt, 3. Januar. Die Zuverſicht und Siegesgewißheit des Neufahrs⸗ aufrufs des Führers hat in UAngarn tiefen Ein⸗ druck gemacht. 9 an bevorzugter Stelle. Sie unterſtreichen die Feſt⸗ ſtellung, daß das Jahr 1941 die für Deutſchland und die Achſe ſtegreiche Entſcheidunga des Krieges brin⸗ gen wird. Das Regierungsblatt„Eſti Ufſag“ nennf den Neu⸗ jahrsaufruf des Führers ein Dokument der Ge⸗ ſchichte einer neuen Epoche. Menſchlicher und wahe⸗ hafter habe niemals jemand den Frieden gewollt als Adolf Hitler, dem zu allen Zeiten die grandioſen Pläne eines friedlichen Reichsaufbaues vor Augen ſchwebten. Der jetzige Krieg ſei der Kampf zweſer elten gegeneinander: Der Kampf der talmudiſti⸗ ſchen Ideologie gegen die geiſtige Haltung des an⸗ ſtändigen Soldaten. Wenn jener Talmudgeiſt ſiegen ſollte, was völlig unmöglich ſei, ſo werde das gleich⸗ bedeutend ſein mit dem Raub aller bisher erzielten ſoztalen Rechte, der Wiederaufrichtung aller alten Ungerechtigkejten. Dies müſſe jeder anerkennen, in erſter Linie aber auch Ungarn. „Lein Zeichen der Schwä he“ dnb. Oslo, 3. Januar. Der Neufahrsaufruf des Führers ſteht im Mittelpunkt des Intereſſes der norwegiſchen Preſſe.„Dagbladet“ hebt die zahlreichen deul⸗ ſchen Borſchläge zur Rüſtungsbegren⸗ zung hervor. deren fortlaufende Ablehnung durch England ein wichtiges Faktum darſtelle. Nationen“ ſchreibt in dieſem Zuſammenhang der Führer habe die Weſtmächte„mit vollem Recht“ an den Pranger geſtellt. Nachdem dieſe Mächte alle frü⸗ heren Vorſchläge ſyſtematiſch abgewieſen hätten ſei etzt keinerlei Kompromiß denkbar. Man wiſſe heute o ſchreibt das Osloer Blatt daß die deulſchen Bor ſchläge nicht ein Zeichen der Schwäche waren ſonder Zusſchließlich dem Willen des Führers entſprachen die Schrecken des Krieges zu begrenzen.—„Tidens Tagn“ hebt in Balkenüberſchriften die Worke des 1 5 hervor, daß in dieſem Krieg nicht das Glück, ondern endlich einmal das Recht ſtegen wird. Sämtliche Blätter veröfentlichen ihn Seattle müſſen Arbeiter auf den Straßen übernachten. In Hartefort, einem weicht egen Zentrum der Flugmolorenerzeugung, werden in dieſem Jahr 15 000 neue Arbeiter benötigt. Die Be⸗ mübungen der Regierung, den Bau von Maſſen⸗ wohnungen zu beſchleunigen, ſtehen dagegen noch in den erſten Anfängen. Südengland hat kaum noch Fleiſch Der Schiffsraummangel wirkt ſich aus dnb Berlin, 2. Januar. Ueber die Nahrungsmitteleinſchrän⸗ kung in England, die durch den Mangel an Kühlſchiffsraum bedingt ſind, teilt der In⸗ haber einer großen Fiſcheinfuhrgeſellſchaft in einer Zuſchrift an den„Daily Telegraph“ eine bezeich⸗ nende Einzelheit mit: Früher— ſchreibt dieſer Fach⸗ mann— habe ſeine Ferma aus Neuſchottland fähr⸗ lich mehr als 2500 000 Pfund Fiſchfilets nach Eng⸗ land eingeführt. etzt ſeien ſeiner Firma als Kontingent insgeſamt 200 Doſen() Fiſchfilets zur Verfügung geſtellt wor⸗ den, mit denen ſte alle ihre Kunden zufriedenſtellen ſoll.„Dies iſt einer der Gründe. warum die Haus⸗ frau vergeblich nach Fiſchfilets herumlaufen muß, für die man von ſeiten der Regierung ſo aus⸗ gedehnte Reklame gemacht hat“— ſchließt der Leſer, Aehnlich große Schwierigkeiten liegen auch auf dem Gebiet der Fleiſchverſorgung vor. So herrſcht in den Häfen der Südküſte von Suſſer, wie Brighton und Worthing laut„Neuyork Herald Tribune“ ausgeſprochener Fleiſchmangel. In Worthing gebe es wöchentlich pro Kopf nur Fleisch im Werte von ſieben Pence(28 Pfennig), was bei der in England herrſchenden Teuerung bedeutet, daß die Bevölkerung praktiſch überhaupt kein Fleiſch be⸗ kommt. Auch in anderen Bezirken Südengland ſei bereits ſeit einigen Wochen kaum noch Fleiſch zu haben. Die Ffleiſcher ſeien bereits am Vormfttag ausverkauft und Fleſſchgerichte ſeien von der Speiſe⸗ karte der Reſtaurants z. B. in Brighton gang ver ſchwunden. Slabschef Lutze dankt dnb. Berlin, 2. Januar. Der Stabschef der SA Viktor Lutze teilt mit: Die Fülle der anläßlich meines Geburts⸗ tages eingegangenen Glückwünſche iſt ſo groß, daß ich leider nicht jedem Einzelnen dafür danken kann. Ich bitte deshalb auf dieſem Wege meine aufrichtigen Dank entgegenzunehmen, womit ich beta die beſten Wünſche für das Neue Jahr verbinde. 777... Orkanarliger Sturm in Spanien anb Madrid, 3. Jauuar, aunzen Spauien tobt ſeit den frühe Donnerstag ein heftiger Im Morgenſtunden des Sturm, begleitet von ſtarken Regenfällen. Das Zeutrum des Sturmes liegt au der Mittelmeerküſte Aus zahlreichen Ortſchaften werden beträchtliche chäden gemeldet. Au der kanutabriſchen Küſte herrſcht grobe See, ſo daß die Fiſcherfahrzeuge nicht auslauſen konnten. Durch die grimmige Kälte iſt der Schnee auf den Straßen ſofort vereiſt, daß große Verkehrsſtockungen eingetreten ſind. Auch mehrere Züge ſind auf der Strecke lie gen geblieben.— In Algeciras und Umgebung hat der orkanartige Sturm große Schäden per⸗ urſacht. Zahlreiche Bäume wurden entwurgelt, Licht⸗ maſten geknickt und die Dächer und Schoruſteine beſchädigt. In der Bucht von e liegende Schiffe mußten Notanker werfen, andere ſuchten hin⸗ ter der Hafenmole Schutz. In der Meerenge von Gibraltar zwang der Sturm alle Schiffe im Haſen von Gibraltar, ihte Verankerungen zu verſtärken. Das britiſche Hilfs⸗ kriegsfahrzeug„Auk“ riß von den Ankern los uud lief auf. Bergungsſchiſſe wurden eingeſetzt, um baß Schiff wieder flott zu machen, was jedoch infolge de Unwetters und des ſchweren Lecks, das die„Auk' davongetragen hat, ſehr ſchwierig ſein dürfte Argentinien von A wetter heimgeſuch dnb. Buenos Aires, 3. Jan. Während im Süden Argentiniens, insbeſomdek in den Territorien Rio Negro und Santa Cruz, eile anhaltende Dürre die Ernte und den Viehbeſtand ge⸗ ſährdet. werden die nördlichen Provinzen immer mie der von neuen Unwettern heimgeſucht. In det Provinz Cordoba verurſachte das Uebertreten dez Fluſſes Tedua neue große Ueberſchwemmun gen. Etwa 10 000 Hektar Getreideland ſteſen uniet Waſſer, rund 30 000 Tonnen Hauf ſowie 5000 Ton gen Weizen ſind als verloren anduſehen. Am ſchwerſten wurde die Ortſchaft San Marcos betroffen, von der nur Hausdächer und Baumkronen aus ber ſtel⸗ genden Flut hervorragen. Die Einwohner konnte ſich in ein Nachbardorf retten, jedoch iſt der arößl Teil des Viehs ertrunken. n AAT Hauplſchrifttefter: Dr Alols Windaue: Stellnertreter des Haupfſchriftieitets und verantwortlich für Kulluß volitik, Theater ufd Unkerbaftung Carl Onno Eiſenbar 1 7755 8 en 1 8 Tell, 1 B Dr Seen b. Kunſt. m un erich. Dr. F. W K o 75 5 Willy Müller.— Südweſtdeutſche Undgen und deren . B de ß W Koch ſüͤmttiche ſu Mannheim 1 erausgeber, Drucker und Verſeger: Reue Mannheimer geln dee gde n anden f., 48,„ dera 0. Anzeigen und Geſchäftliche Mitteilungen: Jaſot Fau de, Mann Zur Zeit Preisliſte Rr. 12 gültig. Ne 0 EAD re — ir err e. n K De... 2 Dae ec Aus ſiieesnsanneanlnadadgandndadgagammgdmsaig gadnansendadgtagatggggtgtggatgaggtgatgatggsadaddaggeggedgdgeee Was heißt Deuljche Nhilolophie“? Von Theodor Haering, Tübingen Zu den Fragen. wie ſie für jede deutſche Wiſſen⸗ ſchaft heute an vorderſter Stelle ſtehen. gehört vor allem auch die Gewiſſensfrage, ob und wieweit ſie wirklich beanſpruchen darf, ihr Gegenſtandsgebiet in einer ſpezifiſch deutſchen, d. h. deutſchem Ceiſte ent⸗ ſprechenden Weiſe zu bearbeiten und zu burchdrengen; ja womöglich ſogar auf, ihm und zu ihm einen Bei⸗ trag zu leiſten, der in dieſer beſonderen Art vielleicht nur deutſchem Ceiſte möglich, dann aber auch als Pflicht aufgetragen wäre. i 1 In ganz beſonderer Weiſe aber wind dieſe Frage, was deutſch an ihr iſt, ſich der deutſchen Philoſophie als Gewiſſensfrage nahelegen, ſofern ja doch gerade die Philoſophie eines jeden Volkes von jeher in ganz beſonderem Sinn nichts anderes war und ſein kann, als ein beſonderes deutliches zum Bewußtſeinerhe ben und Zuſichſelbſtkommen des für ihr Volk typi⸗ ſchen Geiſtes, der— ſonſt meiſt unbewußt— all ſein Denken und Tun durchwirkt und treibt. Und wenn gerade heute das Zumbewußtſeinerheben der. eben⸗ falls meiſt unbewußt und unerkannt. in allem Sein und Gehaben des Volkes wirkenden raſſiſchen Kräfte und Anlagen ein beſonderes Anliegen und ein beſonderer Ruhm des deutſchen Volkes iſt. ſo wird eine ebenſolche Beſinnung auch auf das geiſtige Ahnenerbe. d. h. auf die beſonderen. in allem einzelnen bit faſt unbewußt wirkſamen geiſtigen Kräfte und Anlagen gerade der deutſchen Philo⸗ ſopbie ein beſonderes Anliegen ſein müſſen. Die Anbahnung auch eines„geiſtigen Raſſenbewußtſeins“ in dieſem Sinne wird immer mehr ſtch als eine nicht minder dringliche Pflicht und Notwendigkeit im heulſchen Volke herausſtellen und einprägen müſſen. Es iſt ſomit nur natürlich und entſpricht nur einer fachlichen Notwendigkeit. wenn innerhalb des ubm Reichswiſſenſchaftsminiſterium angeregten „Kriegseinſatzes der Geiſteswiſſenſchaften“ die deut⸗ ſche Philoſophie unter anderen Gemeinſchaftsarbeiten vor allem auch einen Sammelband über die Frage: „Was iſt deulſch an der deutſchen Philoſophie?“ vor⸗ bereitet, in dem eine Reihe philoſophiſcher Hochſchul⸗ lehrer jeweils gegenüber einem auch ſonſt ſchon von ihnen in anerkannten Arbeiten behandelten aroßen deutſchen Philoſophen ſich oͤie Frage vorlegen ſo ben, was ihnen an dieſem Großen in beſonderem Sinne als deutſch ſcheine. bzw. was dieſer ſelbſt. ausdrück⸗ lich oder unausdrücklich, über deutſche Art kundgetan habe. Die Reihe der in dieſer Weiſe behandelten Philoſophen wird von Albert dem Großen über Ecke⸗ hart, Nikolaus von Cues, Paracelſus Böhme. Leib⸗ niz, Chr. Wolf, Kant, Herder, Goethe. Schiller, Fichte. Schelling, Hegel, Schopenhauer bis zu Nietzſche gehen. Es iſt erſtaunlich, wie einheitlich in den mir bis⸗ her als Herausgeber zugegangenen Beiträgen— trotz aller bekannten Verſchiedenheiten der behandel⸗ ten Philoſophen nach ſtammlichen. charakterlichen. zeitbedingten Umſtänden und beſonders auch nach ihrer äußeren Form und Sprache— der Geiſt iſt, der ſie doch alle zutiefſt beſeelt und der ſie insbeſon⸗ dere von den in den Nachbarvölkern dominierenden Geiſteshaltungen abhebt und deutlich unterſch' del. Auch bei aller ſcheinbar oft vorhandenen äußeren Ueberfremdung in Form wie Inhalt, iſt es doch nirgends eine ſklaviſche Abhängigkeit und Nach⸗ betevei fremden Importes— wäre es das, ſo hätten ſte ja ohnehin den Namen und Ruhmestitel eines deutſchen Denkers und vor allem eines Großen unter ihnen verwirkt, wie dies in der Tat bei man⸗ chen bloßen geiſtigen Söldlingen etwa weſtlichen Denkens, in gewiſſen Ertremen, z. B. des Matera⸗ lismus, Poſitivismus, Rationalismus uſw., der Fall geweſen ſein mag. Bei allen wirklich Großen, d. h. im Leben ihres Volkes epochemachenden eigen⸗ ständigen deutſchen Denkern dagegen läßt ſich durch⸗ weg und ohne Ausnahme zeigen, wie ſelbſt ſtarke Anlehen bei fremden Geiſtern und Gedankengebilden — von ſprachlichen Anlehnungen ganz abgeſehen— doch immer eine ſpezifiſch deutſche Verarbeitung, Durchdringung, ja Umgeſtaltung erfahren haben; wie es denn ja überhaupt immer den Ruhm deut⸗ chen Weſens ausgemacht hat, die ganze Fülle er Welt in ſich aufnehmen und dem eigenen Weſen einverleiben zu können, ohne ſich dadurch verkremden zu laſſen. Eben darum kann es aber auch nicht wunder⸗ nehmen, wenn in der deutſchen Philoſophie, als dem Selbſtbewußtſein dieſes deutſchen Geiſtes, gerade Hieſer univerſaliſtiſche Zug ſich, gegenüber den Phi⸗ Ioſophien anderer Völker und vor allem ſeiner Nach⸗ barn, ganz beſonders deutlich zeigt; ſa wenn dieſer, man darf wohl ſagen. geradezu zum Inhalt der deutſchen Philoſophie geworden iſt. Schon immer nämlich iſt mit Recht bemerkt worden, daß deutſche Philoſophie ſich vor allem gerade durch die Univer⸗ ſalität der Zuſammenſchau der von ande⸗ ren oft als unvereinbar empfundenen Unterſchiede und Gegenſätze der Welt. der Seinsarten wie der Sollensarten(Ideale) immer ausgezeichnet hat. Während unſere weſtlichen Nachbarn faſt in allen ihren aroßen Vertretern mehr dem Zuge folgten und auch unterlagen, die Welt auf eine möglichſt ein⸗ fache Formel zu bringen und(wie z. B. in den Ex⸗ tremen des Materialismus, Emplrismus oder Ra⸗ tiomalismus) von einem ein; Prinziplſei es Seins⸗ gebiet oder Ideal) aus zu konſtruieren bzw. zu len⸗ ken, finden wir bei allen großen deutſchen Philoſo⸗ phen der oben angegebenen Reihe ohne Ausnahme den Zug bzw. die Sehnſucht, die Grundgegen⸗ ſätze des Seins oder des Sollens möglicht in eine lebendige Einheit zuſammenzuſchauen: alſo z. B. Materie und Geiſt, Empirismus und Ra⸗ Endliches und Unendliches. Welt und Gott, Ab. gigkeit und Freiheit. Immanenz und Tranſzendenz. Nicht nur da, wo dies Prinzip ausgeſprochen her⸗ vortritt und das Zentrum einer ganzen Philoſophie darſtellt, wie in des Cuſaners„coineidentia opposi- torum“, Schellings„Polarität“ oder Hegels„dialek⸗ tiſcher Einbeit“ iſt dies der Fall, auch nicht etava bloß bei Myſtikern wie Eckehart und Böhme oder in der Paracelſus Einheit von Mikro und Makro⸗ kosmos. Auch bei allen anderen zeigt ſich vielmeh⸗ dem tiefer Lauſchenden dieſer Kampf gegen alle Ein⸗ ſeitigkeit; ja ſelbſt wo gelegentlich ſcheinbar ſogar eine beſonders betonte Einſeitigkeit, etwa bei einem Kant oder Nietzſche vorliegt, erweiſt ſie ſich bei näherer Betrachtung nur als polemiſche, zeit⸗ gebotene Zuſpitzung, d. h. nur als Einſatz für eine andere, bisher vernachläſſigte Seite des Ganzen, nicht als bloße neue Ein⸗ ſeitigkeit gegenüber der alten. So mündet dieſer Kampf aller großen Deutſchen ſchließlich unmittelbar auch in den Kampf unſerer Tage, wo der Deutſche etwa der Einſeitigkeit eines bloß individualiſtiſchen ibe ralismus die überindividuelle Gemeinſchaſt, der des Materialismus der marxiſtiſchen Vergangenheit die „Idee“, aber ebenſo auch umgekehrt einer allzu dies⸗ ſeitsflüchtigen, z. B. die materiellen Grundlagen alles Seins in Körper und Raſſe allzuſehr vernach⸗ läſſigenden Geiſteshaltung der Vergangenheit deren ſtarke Betonung gegenüberſtellt; nicht etwa nur in neuer Einſeitigkeit, ſondern indem er jeweils beide auch hier zu lebendiger Ganzheit und'nheit zu⸗ ſammenzuſchließen unternimmt—: getreu dem geiſtigen Ahnenerbe, wie es ſich in den großen deut⸗ ſchen Philoſophen mit beſonderer Deutlichkeit offen⸗ bart. Oberrheiniſche Gedenklage 1941 Sein 75. Lebensjahr vollendet im neuen Jahr der Dichter Emil Strauß, Träger des Erwin⸗von⸗ Steinbach⸗Preiſes. Er wurde am 31. Januar 1866 zu Pforzheim geboren. 65 Jahre alt wird am 20.„ a⸗ nuar der aus Bonndorf im Schwarz vald ſtammende alemanniſche Mundartdichter Paul Körber. neben Burte einer unſerer bedeutendſten Mundartdichter. Ebenfalls wird der Schriftſteller und Maler Heinrich E. Kromer— am 26. Sept.— ſein 65. Lebens⸗ jahr vollenden. Gebürtig aus Riedern bei Walds⸗ hut, wohnht ex ſeit Jahren in Konſtanz. 60. Jahre alt wird am 14. September der Maler Profeſſor Adolf Hildenbrand in Pforzheim, 50 Jahre(am 9. Mai) der Dichler Hermann Eris Buſſe. Seit der Geburt der Konſtanzer Malerin Maria Ellen⸗ rieder ſind am 20. März 150 Jahre verfloſſen, wäh⸗ rend die Malerin Angelika Kauffmann vor 200 Jahren am 31. Oltober 1741, zur Welt kam. Auch Ludwig Finckh und Heſſelbacher gehören zu den Jubilaren des Jahres, erſterer wird 65, letzterer 70 Jahfte alt. O Badiſche Fundberichte 1940. In den von Prof. Dr. Kraft im Au trag des Landesamts für Ur- und Frühgeſchichte herausgegebenen„Badiſchen Fund⸗ berichten 1910“ berichtet u. a. Dr. Rolf Nierhans über den„Münſterberg von Breiſach“. Nierhans er⸗ ſchließt erſtmals für einen Platz am Oberrhein ein alle Epochen— von der Altſteinzeit uis zur aleman⸗ niſchen Landnahme— umfaſſendes Profil. P. H. Stemmermann und C. Koch tragen unſer geſamtes bisheriges Wiſſen über den Heiligenberg bei Heidelberg zuſammen. Es wird gezeigt, wie ſich aus der urtümlich bäuerlichen Stammeskultur Ehrung für Generalfeldmarſchall Liſt in Krakau Die 1866 von den hielt den Namen Jolauthe als Fliegerkamerad und Glücksſymbol für das neue Jahr. g (PK. Trapp, Atlantic, Zander⸗Multiplex⸗K.) Oeſterreichern erbaute Feſtung oberhalb Krakaus wurde Pionierunterkunft und er⸗ „Generolfelsmarſchall⸗Liſt⸗Kaſerne“. (P. Kintſcher, Atlantie, Zander⸗Multiplex⸗K.) Der„König der Könige“ empfängt Von England aus der berühmten Mottenkiſte wieder hervorgeholt, läßt ſich Haile Selaſſie irgenswo im britiſchen Sudan photog raphieren, während einige ſei⸗ ner Diener ihm auf ehemals abeſſiniſche Weiſe ihren Gruß entbicten. Aſſociated Preß, Zander⸗Multiplex⸗K.) Deutſches U⸗Boot verſenkte Britendampfer Der 12 823 BRT. große bewaffnete britiſche Handelsdampfer„Waiottra“, der nach dem Otte. Bericht vom 28. Dezember von einem deutſchen Unterſeeboot vernichtet wurde. (Aſſociated Preß, Zander⸗Multiplex⸗K.) .. VPPDUV5BBDVB5Iñꝶ. dd unſerer Heimat die Reichskultur der Karolinger ent⸗ wickelte. Am Heiligenberg wurde der Kult des eim⸗ briſchen Merkur(des germaniſchen Wodan) geſun⸗ den. Dr. H. Stoll berichtet vom Alemannenfriedbof bei Lienheim, wo ein freier Mann und ſein Geſinde beſtattet war. während der Totenacker von Lörrach⸗ Stetten mit hörigen Leuten belegt war. Akuſtik Wir waren geſtern zum Konzert in der neuen Tonhalle. „Die Akuſtik war herrlich!“ „Was hat ſie denn geſungen?“ Aber Herr Profeſſor Wenn das Sprechen nicht aufhört, werde ich den Betreffenden, oder, wenn ich ihn nicht ermittle, die um ihn Herumſitzenden beſtrafen. 1 „Künſtig ſollen ſich die Fehlenden jedesmal in die erſte Bank ſetzen, damit ich glelch ſehe. wer ſehlt. * Alexander wurde in Auweſenheit ſeiner Eltern geboren. * Dieſe ungenügende Arbeit hier fängt gleich damit an, daß am Ende kein Punkt itt. Amma, die Verleugnete ROMAN VON P. G. 2 EIO LE R 5 Am Kopfende des Tiſches ſaß der Ratsbaumeiſter, ein wenig gealtert, aber ſonſt noch an Kraft und Wil⸗ len ungebrochen. Zu ſeiner Rechten hielt ſich die Hausfrau, dann folgte der älteſte Sohn, Oberleutnant bei den Dan⸗ ziger Huſaren, zu Beſuch bei den Eltern. Zwei Töchter, eine an einen Arzt, die andere an einen Anwalt verheiratet, waren ebenfalls auf Be⸗ ſuch da Wohl ehemals ſehr hübſch, waren ſie in platter Alltagsehe verblüht. Ihre Kinder, vier Jungen und ſechs Mädel, aßen an einem Nebentiſch, deſſen 1 ſich in Nichts von der Mitteltafel unter⸗ led. Der Anwalt hatte geſicht. Der Arzt wirkte plump und bäueriſch, trotz der guten Kleidung. Nur ſein Geſicht zeigte einen gut⸗ mütigen Ausdruck. Als Anna hinter Eliſe auftauchte, Hausherr ſie zu ſich. „Alſo, du biſt Anna? Wir wollen es mit dir ver⸗ ſuchen! Bleibe brav und ſei fleißig! Achte gut auf alles was man dir ſagt, verſtanden?“ „Zu Befehl Herr Ratsbaumeiſter!“ Der Oberleutnant aus Danzig gühnte verſtohlen. Der alte Herr wurde verwunderlich. War es nötig, die Dienſtboten hier am Speiſetiſch ein⸗ zuexerzieren? Die zwei Töchter blickten ſchweigend auf ihre Tel⸗ ler. Es war ihren Geſichtern nicht anzumerken, ob ſie wußten, wer Anna Kraft ſei „Komm mal her und binde mir meinen Schuh wieder feſt!“ Anna erſchrak, merkte dann, daß der Zuruf ihr galt und eilte an den Kindertiſch. Schnell kniete ſie nieder und band das Stiefelchen zu. Ohne Anna auch nur mit einem Blick zu ſtreifen, zog das Kind den Fuß zurück und aß weiter. Anna wurde von allen Dingen um ſte her über⸗ wältigt. Die reichen Zimmer, das ſchöne Treppen⸗ ein welkgewordenes Fuchs⸗ winkte der haus mit dem weißen, marmornen Hausflur, das ſchön geſchnitzte Treppengeländer, die dicken Teppiche — welche Pracht, welchen Reichtum verriet das alles! „Wenn ihr die Küche ſauber habt, meldeſt du dich und führſt öͤie Kinder ins Bernewäldchen. Achte aber gut auf ſie. Ihr nehmt den großen Sport⸗ wagen; darin ſitzen die vier Kleinſten. Ballnetz nicht vergeſſen! Wenn ihr zurückkommt, werden die Kin⸗ der zum Kaffee geſäubert! Laß dir das Badezimmer zeigen, hörſt du? Nach dem Kaffee beaufſichtigſt du die Kinder im Garten bis zum Abendbrot. Dadurch haſt du eg heute leichter. Morgen ſind die jungen Herrſchaften wieder fort, dann geht dein Leben erſt richtig mit allen Pflichten an! Nun geh ſelbſt eſſen!“ Des Hausherrn Stimme klang ſtets kalt und be⸗ ſtimmend. Anna ſaß dann den Mägden gegenüber. Sie aß und wußte nicht, was ſie aß. Mit hämmerndem Kopf und müden Gliedern hätte ſie ſich nur einmal hin⸗ ſtrecken mögen. Jedoch wie immer ſtand ein fremder Wille über ihr. Sie hatte nur zu gehorchen, nichts weiter Die Köchin aß ungeheure Mengen Fleiſch und Ge⸗ müſe, dazwiſchen ſchluckte ſie mit Genuß an ihrem Glas Wein. Anna ſah rieſige Schüſſeln Fleiſch, Kartoffeln Gemüſe und dabei war ſtie nach der Ochſenſchwanz⸗ ſuppe ſchon ſatt. Ein großer Topf mit Würfelzucker ſtand auch da. Anna ſah ſtaunend, wie alle lebhaft hineingriffen. „Das mußt du auch machen, Anna! Zucker gibt Kraft! Iß, ſoviel du magſt, dagegen hat die Herr⸗ ſchaft nichts! Ueberhaupt eſſen und trinken 3 la bonheur! Da haben wir's gut; müſſen ja auch an⸗ ſtändig ſchuften! Hier gehörte noch ein kräftiger Die ner hin. Was meinſt du, wie das iſt im Frühjahr und Herbſt, der Hausputz? Da ſpürſt du acht Tage lang die Knochen nicht mehr! Gewiß, dann rücken noch vier Arbeitsfrauen an— dennoch die Arbeit iſt unheimlich! Wenn wir uns da nicht ſtärken wür⸗ den, dann wäre es nicht zu bewältigen, na, du wirſt ja ſehen Auna Kraft ſahl In den erſten Wochen ſank ſie abends wie tot ins Bett, im ausgehöhlten brennenden Kopf keinen Ge⸗ danken mehr. Dabei war nicht einer irgendwie ſchlecht zu ihr, nur gleichgültig. „Das kann Anna machen, die hat Kraft!“ Dieſer Ausſpruch wurde Gewohnheit. Alle un⸗ angenehme Arbeit blieb für Anna. Sie hatte nicht eine Minute Zeit am Tage, ſelbſt die Freiſtunde vor dem Kaffee wurde bald gekürzt. In dieſer Tretmühle entwickelte ſich Anna körper⸗ lich und geiſtig ungewöhnlich ſchnell und völlig an⸗ ders, als man erwarten durfte. Ihre Geſtalt ſtraffte ſich, ſie war nun groß, kräftig, mit breiten Schultern und breiten Hüften. Ihre Haut wurde rvoſig, ihr eckiges Geſicht formte ſich weich. Ihr Haar, in glatten Zöpfen an den Hinterkopf geſteckt, wurde dunkel, ſeidig. Hämiſch blickten die Mägde ſie an. „Du wirſt bald einen Schatz finden! Paß mal auf, ſicher einen, der dir was feines ſpendiert!“ Die Köchin polterte los: s „Laßt ſie, ihr Neidhammel! Denkt an euch ſelbſt. Die Anna iſt fleißig und hat guten Willen! Ihr ſeid nur zu gebrauchen, wenn die Herrſchaft in der Nähe iſt!“ Anna hörte ſtets nur ſchweigend zu, niemals ant⸗ wortete ſie. Das erbitterte die Mägde und bele digte ſtie. Auch, daß Anna niemals über die Herrſchaft redete, war doch ein Wunder. * Im Gleichmaß zogen die Monate vorüber. Nie⸗ mals ſchien Anng etwas zu entbehren. Ste blieb geſund, gleichmütig immer adrett, und ſo wurde ſie bald als„Perle“ gerühmt. Die Töchter des Hauſes, oft bei den Eltern zu Beſuch waren von ihr begeiſtert. Ja, das war noch eine Magd im beſten Sinne. Die hatte den Be⸗ Friff:„Ich diene“ erfaßt. Und Anna, die erſt von ihren Pflichten betäubt vurde, lernte raſch dieſe Pflichten ordnen. Sy blieb ſie gelaſſen, ſchien nicht erdrückt, war morgens die Erſte und abends die Letzte. Als ſie ſiebzehn Jahre alt geworden war, ließ der Hausherr ſie zu ſich rufen. Er ſaß mit langer Pfeife im Sofawinkel, im Seſſel vor ihm verharrte ſchweigend die Frau des Hauſes. „Du biſt nun drei Jahre bei uns, Anna!“ Es könnte möglich ſein, du wollteſt dich mal verändern. Haſt du einen Wunſch betreffs deines Lohnes? Du erhieltſt in drei Jahren einhundertundzwanzig Taler Lohn. Eine nette Summe! Du biſt ſparſam— rich⸗ tig! Laß das Geld auf der Kaſſe! Wenn du es erſt ſchätzeſt, dann wirſt du ſehen, Geld gibt dir Freiheit und Sicherheit! Alſo willſt du bleiben?“ Anna hatte es nun gelernt, nichts weiter zu ver⸗ langen als gutes Eſſen und ein gutes Bett. Zwei Urbegriffe, nur in ihnen wurzelnd, hing ſie nicht au dem Heute und erſehnte kein Morgen. Ihr Gefühls⸗ leben wurde abgebunden. Was brauchte ſie als Magd Gefühle? Es blieben ein wacher Inſtinkt zu⸗ rück und eine klare Intelligenz, nicht mehr vom Leben zu verlangen, als es bereit war, zu geben „Du biſt kräftig genug, auch die Wäſche allein zu übernehmen; das heißt beim Spülen, Rollen und Bügeln helfen dir die Mägde. Wie du weißt, iſt die Grundbedingung für jede anſtändige Wäſche die Vorbereitung und die Bleiche! Die Hüyſſens Wieſe iſt ideal! Laß Eliſe dir helfen. die Wäſche zur Bleſche zu bringen, ſind ja knapp zehn Minuten bis dahin, und das andere erledigſt du allein. Natürlich ſo lange wie möglich bleichen. Wenn ihr erſt abends um zwölf Uhr die Wäſche von der Bleiche holt. deſto beſſer! Setzt euch die Laternen bereit. Und daß ſte ſauber geputzt ſind! Geſtern ſah ich bei einem Licht einen unſauberen Docht! Solch eine Schlamperei dulde ich nicht! Sag's auch den übrigen Frauen⸗ zimmern! Dann noch eins: Willſt du deinen Bruder mal wieder ſehen? Er muß bald Soldat werden, dann ſeht ihr euch nicht mehr!“ „Zu Befehl, Herr Ratsbaumeiſter, Fritz ſehen!“ „Wie oft haſt du ihn bis fetzt geſehen?“ „Fünfmal, Herr Ratsbaumeiſter!“ [Fortſetzung tolgt.) ich möchte N N 8 N N N 8 VELVETA ist mehr als käse, isi eine hochfeine All- gäuer Kösezubereifung, enihälf zussfzlich Milch- zucker, Albumine, Vita- mine! Bererste der echte! * Maunheim, 3. Januar. Sonnenuntergang z. 17.39 8* Monbanfgaug 3. 1. 12.02 Sonnenaufgang 1. 1..22 Monduntergang.00 Fuß oòer Ros? Die totale Verdunkelung hat uns über zwei menſchliche Typen und ihre eigentümlichen Verhal⸗ tungs weiſen ein helles Licht aufgeſteckt. Früher, als wir noch im Lichte wandelten, haben wir von ihnen gar nichts gewußt. Erſt die Dunkelheit brachte ſie au Tage. Jedem, der lange vor dem Morgengrauen an ſeine Aubeitsſtätte zu wandern pflegt, wird die vollkom⸗ mene Abweſenheit von Licht, die man mit dem Aus⸗ druck„ſackdunkel!“ erſchöpfend zu bezeichnen pflegt, ſchon einmal aufgefallen ſein. Im Getriebe der morgendlichen Binnenwanderung hilft kein mit Licht aufgeſäugter Leuchtknopf, und ſich mit einer brennenden Zigarre oder Zigarette bemerkbar zu machen, iſt nicht jedermanns Sache, um von den Frauen einmal ausnahmsweiſe ganz abzuſehen. (Die Morgenraucher haben jetzt die feinſten Aus⸗ reden. Nicht um ſchnöden Genuſſes willen, nein, um ernſtliche Verkehrsgefahren von ſich abzuwenden, ſetzen ſie ſich unter Dampf.) Holzbeſohlte und Na⸗ gelbeſchuhte ſind fein heraus. Wo ſie auftreten, geht ihnen alles gern aus dem Weg. Leiſetreter auf Gummi haben es 5 ſchwer. Sie ſchleichen unhörbar auf ſchallgedämpften Sohlen durch die Nacht und rempeln gegen andere, die auch leiſe durch die Nacht ſchleichen. 8 Diefenigen. die ganz auf der Höhe der Zivili⸗ ſation ſind, und kein rechtes Vertrauen in ihren Aus⸗ weichinſtinkt ſetzen können, haben eine Taſchen⸗ lampe, eine Taſchenlampe nebſt einſchlägigem Zu⸗ hehör, die leuchtet. Damit jagen ſie lichte Intervalle in des Daſeins Dunkel. Nichts dagegen einzuwen⸗ den, im Grunde genommen. Aber es kommt dabet ſehr auf die Einzelausführung an. Zwiſchen Leuchter umd Leuchter albt es große Unterſchiede. Aus dem reichen Schatz meiner ſelbſt gemachten Erfahrungen ſchöpfend, ſchlage ich vor, alle mit einer Taſchen⸗ lampe Verſehenen in Fußleuchter und Kopf⸗ leuchter einzuteilen. Ich verſtehe darunter ſolche morgendliche und abendliche Binnenwanderer, die im Nahverkehr dem Entgegenkommenden entweder auf den Fuß oder auf den Kopf leuchten. Es gibt darüber zwar noch keine exakte Statiſtik. aber die⸗ jenigen, die dem andern unwillkürlich auf Koyf oder Fuß zu leuchten pflegen, ſind derart in der Ueber⸗ gahl, daß dagegen z. B. die paar Armleuchter über⸗ haupt nicht in Betracht kommen. Von dem ſo oder ſo Angeleuchteten wird das Ber⸗ halten der Lichtträger verſchieden empfunden. So⸗ hald einer Licht auf ſein Laufwerk fallen ſieht, emp⸗ findet er das als eine durchaus ſinnvolle und zweck⸗ mäßige Veranſtaltung. aus der beide Teile Nuhen ziehen. Anders dagegen, wenn man ſo einen Licht⸗ kegel an den verſchlafenen Kopf geworfen kriegt. Un⸗ willkürlich bangt man um ſeine Balance. Dieſes un⸗ verhoffte Licht zeugt dunkle Zorneswolken ſelbſt in einem ſauft temperierten Morgengemüt. 3 Wiederum ſchöpfe ich aus dem reichen Schatz ſelbſt⸗ gemachter Erkahrungen, wenn ich feſtſtelle. daß mir mehr Fußleuchter unter den Männern. mehr Koyf⸗ leuchter unter den Frauen aufgefallen ſind. Die Männer ſind auf unperſönliche Weiſe ſachlich inter⸗ eſſtert. Ihnen genügt es, wenn ſie einen Blick auf andere Leute Schritte werfen können. Dann blenden ſie wieder ab. Für den andern iſt das wie ein Schuß vor den Bug, daraufhin verändert er den Kurs. Frauen ſind nicht ganz ſo ſachlich. Sie wol⸗ len genau wiſſen, wer ihren Weg kreuzt. Sie muſtern uns von Kopf bis Fuß. Sie ſtrahlen uns an, daß wir faſt wehrlos weitertaumeln. eine unterdrückte Wut im Herzen. Damit ſoll beileibe nichts geſagt ſein gegen weib⸗ liche Weſen, die uns auf Morgenwegen en gegenſtrah⸗ len. Nur mit der Taſchenlampe, meine ich beſchei⸗ den vorſchlagen zu müſſen, ſollten ſie es nie und nimmer tun! Zwiebelfisch. * Auf eine 40jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienſt konnte am 1. Januar 1941 ber Dozent an der Stäbtiſchen Ingenieurſchule Mannheim Herr Oskar Scholl zurückblicken. Herr Scholl war nach Be⸗ endigung ſeiner Studien zunächſt als Mathematiker beim Statiſtiſchen Amt der Stadt der Bewegung München tätig, um am 1. April 1902 ſeine Lehrtätig⸗ keit an der Städtiſchen Ingenteurſchule Mannheim aufzunehmen n dieſer langen Zeitſpanne entfaltete Scholl als Mathematiker bei der Heranbildung der jungen Ingenieure eine erſprießliche Lehrtätigkeit, und viele Abſolventen der Anſtalt gedenken noch heute in Dankbarkeit ihres einſtigen Lehrers. Ab⸗ geſehen von anderen Ehrungen, wurde der Jubilar mit dem vom Führer geſtifteten goldenen Treudienſt⸗ ehrenzeichen ausgezeichnet. a Sein 40 jähriges Dienſtjubiläum bei der Firma Grün& Bilfinger feiert am 3. Januar Herr Jalob Müll, Herzogenriedſtraße 17. Die Lehrgemeinſchaften beginnen früher! Ein Auftuf vom Berufserziehungswerk der Deuſchen Arbeitsfront Andie Herren Betriebsführer des Kreiſes Maunheim! Der Beſuch der Lehrgemeinſchaften im Berufserziehungswerk war im Jahre 1940 gut. Trotz des Krieges iſt es elungen, die Berufsausbildung weiter zu fördern. auch im Jahre 1941 kein Stillſtand oder gar ein Rückſchritt eintreten. Hier darf nun Die Mehrarbeit muß und kaun von den Arbeitskameraden und Arbeitskameradinnen nur gemeiſtert werden, wenn jedem einzelnen die Möglichkeit gegeben wird, ſich die notwendigen Unterlagen dazu im Be⸗ rufserziehungswerk zu erarbeiten. Die laufend eingehenden Anmeldungen beweiſen, daß die „ der Deutſchen Arbeitsfront dringend notwendig iſt. Um dieſe Aufbauarbeit a nicht ſtören zu ſſen, iſt es erforderlich, daß der Beginn der Lehrgemeinſchaften um 1, Stun⸗ den vorverlegt wird. Die Lehrgemeinſchaften, die ſeither um 19 Uhr mit ihrer Arbeit be⸗ gannen, kommen jetzt um 17.30 Uhr. Dementiſprechend iſt die Vorverlegung der Lehrgemein⸗ chaften, die ſeither um 20.30 Uhr begonnen haben. a Dadurch iſt die Gelegenheit geboten, daß die Arbeitsabende reibungslos und regelmäßig durchgeführt werden können. Die Lehrgemeinſchaften beginnen 6. Januar 1941. ſind, wird die alte Zeit wieder eingeſetzt. wieder am Sobald die Vorausſetzungen für die bisherige Durchführung gegeben Wir bitten Sie, den Gefolgſchaftsmitgliedern Ihres Betriebes, die Lehrgemelnſchaften beſuchen, ſo frühzeitig freizugeben, daß dieſe regelmäßig und pünktlich erſcheinen können. Das gleiche gilt ſelbſtverſtändlich für unſere Uebungsleiter, die bei Ihnen tätig ſind. 5 Leiſtungsbereitſchaft, Leiſtungswille und Opfer, das ſeien die Leitſterne unſeres Tuns und Denkens in dieſer Zeit. Der momentan erſcheinende Arbeitsausfall kann und wird nach Beendigung einer Berufs⸗ erziehungsmaßnahme durch Mehrleiſtung jedes einzelnen wieder ausgeglichen. Heil Hitler! Wipfinger, i. V. Kreisamtsleiter der NS DA Kreisobmaun der Daß Schneider, Kreisleiter der NSDAP. Gauſtraßenſammlung am 4. und 3. Januar: Stauferlöwe und Reichsadler Sinnbilder der Reichstreue im alldeulſchen Oberrheinraum In allen Städten und Dorfgemeinden des Gaues Basen und des Elſaß, vom alten Wertheim bis Kon⸗ ſtanz, der einſt freien Stadt am See, vom liehlſchen Weißenburg dem Tor zum Reich, bis hin nach Alt⸗ kirch, dem Wächter des Sundgau, werben augenblick⸗ lich Plakate zur 1. Gauſtraßenſammlung am Ober⸗ rhein am 4. und 5. Januar. Zwanzig Stadtwappen aus dem Land diesſeits und jenſeits des Stroms künden von der Geſchechte dieſer Landſchaſt, künden vom Kampf um die Deutſch⸗ heit des Landes. Stauferlöwe und Reichsadler, ſie beſtimmen für immer die Reichstradttion des Ober⸗ rheinlandes. Durch Hochzeitsgut ſetzt der erſte Staufer ſeinen Fuß in elſäſſiſches Land. Auf den Hängen der Vogeſen bauen ſie das„castrum estufin“, die Hoh⸗ königsburg. Friedrich I. genannt Rotbart, gibt ſei⸗ ner Stadt Schlettſtadt Mauer und Türme und den roten Stauflöwen in das Wapyvenzeichen. Auch der pfälziſche Löwe der Stadt Heidelberg geht auf die Staufer zurück. denn 1153 belehnt Friedrich J. ſeinen Stiefbruder Konrad mit der„kayſerlichen Pfalz am Rhein“. Der Stauferlöwe wird zum Ahnhern des pfälziſchen Löwen. Mit den zeitweife mit der Pfalz belehnten Welfen wandert er nach Brau ſchweig und 1217, nach dem Tod Heinrichs des Löwen, werd der ſtaufiſch⸗ufälziſche Löwe ſogar zum bayeriſchen Löwen der Wittelsbacher, die ihrem Rautenwappen damit eine Bereicherung ſchenkten. Mit den Habsburgern erſcheint am Oberrßein der Adler des Reiches. Aus der Anarchie der In er⸗ regnums wird der neue König Rudolf. Das Ober⸗ rheinland, das Land am Rheinknie bei Beſel, wird wiederum Ausgang der neuen Reichsgeſtaltung. Viele freie Städte bieten dem neuen Kinig den Rück⸗ halt des Reiches. Alle hüben und drüben im Land führen als ſtolzes Zeſchen den Adler des Reiches in ihren Wappen, im Elſaß ſolange, bis um 1690 die Krone Frankreichs den Städten das Führen und Verwenden ihrer bisherigen Siegel und'ppen verbot. Daneben führen Konſtanz und Freiburg ihre Balkenkreuze im Kampf gegen die Eidgenoſſen. Neben dem Reichsadler der Habsburger flattern 1386 bei Sempach die Fähnlein der Fre burger im un⸗ glücklichen Kampf. Es liegt ſoviel Geſchich e um die Reichstraditton in dieſem Lande.. Aber auch andere Städtewappen erzählen von der Leiſtung für das Reich. Auf dem Seßretſiegel dex Stadt Zabern im Nordelſaß findet ſich erſt⸗ mals 1349 das Einhorn. Es will Zeugnis ſein für die unbeſiegbare Kraft dieſer dreiteiligen Vogeſen⸗ ſperre. Alle Einfälle des Weſtens im 14. und 15. Jahrhundert wehrt Zabern erfolgreich ab. Der alte Stauferſitz Hagenau führt ſeit Jahrhunderten die weiße Roſe im blauen Feld. akeich den Eberſteinern, die genau gegenüber auf den Schwarzwalöbergen ihre Burgſpitze erbauten. Die Streitkeule als mit⸗ telalterliche Hiebwafſe kommt zur Geltung im Kol⸗ marer Stadtwappen. Es iſt die Keule des Her⸗ kules. Streitkeulen führten auch die Bauern einſt im Kampf um ihre Freiheit gegen Ritter und Aebte. Das Wappenzeichen der Stadt Mannheim, die Wolfsangel, iſt vielleicht urſprünalich Sivvenzeichen einer bäuerlichen Hofgemeinſchaft. ffenburg und Weißenburg, beides einſt reichsfreie Städte, Im Treppenhaus muß es hell genug ſein Schadenerſotzyflicht bei grober Verletzung der Sorgſalispflichten Die Eigentümerin von etwa 70 Häuſern in Köln hatte zum Zweck der Verdunklung in den Treppen⸗ häuſern Transformatoren einbauen laſſen, durch die Her elektriſche Strom ſo ſtark vermindert wurde, daß in manchen Fällen Anfang und Ende der Treppe nicht mehr vom Llchtſchein er⸗ reicht werden konnten. In einem ſoölchen Hauſe kam ein Mieter zu Fall und verletzte ſich er⸗ heblich. Seiner Schadenerſatzſorderung gegenüber herief ſich die Hauseigentümerin darauf, der Trans⸗ ſormator ſei ihr von Luftſchutzfeite emnfoßlen wor⸗ den. Zudem habe der Verletzte, der ſeit 20 Jahren 1uxuosA 15 pts. sohb ERK las 5E 12 210. im Hauſe wohne und daher die Treppe kenne, den Unfall ſelber durch Unachtſamkeit verſchuldet. Das Amtsgericht Köln verurteilte die Hauseigen⸗ tümerin zum Erfatz des vollen Schadens. In den Entſcheidungsgründen wurde dargelegt, beſtimmte Induſtrieerzeugniſſe zu Luftſchutzzwecken würden von den Luftſchutzbehörden nicht empfohlen, ſondern höchſtens zugelaſſen. Die Benutzung eines ſol⸗ chen genehmigten Geräts befreie den Hauseigen⸗ tümer aber noch nicht von weiteren Vor⸗ ſichts maßnahmen; vielmehr ſei im Einzelfall zu prüfen, ob das Ziel der Verdunkelung, daß näm⸗ lich einerſeits kein Lichtſtrahl nach außen dringe und andererſeits die Verkehrsſicherhett im Innern des Hauſes gewährleiſtet wird, auf dieſe Weiſe er⸗ reicht werde. Sei dies nicht der Fall, ſo müßten weitere oder anders geeignete Maßnahmen getrof⸗ ſen werden. Jeder Hausbeſitzer oder Hauswart habe Gelegenheit, ſich über den erforderlichen Um⸗ fang der Verdunkelungsmaßnahmen in den laufen⸗ den Ausbildungslehrgängen auf den Revieren Kenntnis zu verſchaffen. Auch der Mieter ſei, wie jeder Verkehrsteilnetmer bei Verdunkelung 7 erhöhter Vorſicht verpflichtet. Mit Rückſicht darauf, daß durch die nicht verdunkelten Fenſter aber ein Lichtſchein nach außen dringe, ſei ihm aber nicht zuzumuten, ſelbſt mit Hilfe elner Taſchenlampe oder gar von Streichhölzern für Licht zu ſorgen. Jedenfalls falle ſein etwaiges Verſchulden enüber der groben Verletzung der Sorg⸗ f. licht N die Hauseigentümerin, d gerade wegen der Verdunkelungspflicht der Beleuchtung des Treppenhauſes ihre beſon⸗ dere Anfmerkſamkeit zu ſchenken habe, nicht führen eine offene Burg, rot auf weiß, bzw. weiß auf rot. Karlsruhe und Straßbura zeigen örei⸗ geteilte Schrägbalken, Karlsruhe mit der Inſchrift „Fidelitas“, d. h. Treue, eine Inſchrift, die der ganze Gau Baden für ſich in Anſpruch nehmen darf. Treue, das war auch das tapfere Aushalten der Wehrbauern des Weſtwalls, die auch dann nicht mutlos wurden, als das Artilleriefeuer aus der Maginotlinie auf ihren Gemarkungen lag. Wie eine rote Blutbahn geht der Mittelbalken des Straßburger Wappens durch das weiße Feld. Wieviel deutſches Blut iſt in den vergangenen Jahrhunderten im Kampf um dieſe deutſche Stadt gefloſſen! Das oberelſäſſiſche Müſhauſen zeigt ſeit Jahrhun⸗ derten ein achtzackiges Mühlrad. Waldshut hat ſein „Waldschuter Mänuli“ in ſein Wappen aufgenom⸗ men, das gleichzeitig auch als Skulptur am unteren Tor der Stadt zu ſehen iſt. Gebweiler zeigt den mittelalterlichen Wenden⸗ oder Albanerhut, Rap⸗ poltsweiler eine Schwurhand und die drei roten Schilde, wie ſie das gegenüberliegende Schiltach führt oder wie ſie das deutſche Kunſthandwerk in ſeinem Wappen zeigt. „Frey leben oder ſterben!“ dieſen Spruch fanden wir an einem der bberelſäſſiſchen Münster. 117 leben oder ſterben war zu allen Zeiten der Kampfruf der Deutſchen. Er heißt auch fetzt wieder ſo im Ringen wider die Feindmächte, im Kampf ge⸗ 5 die Plutokratien, im Kampf gegen den Erzfeind England. Ein Teif dieſes Ringens ſpielt ſich an der inneren Front ab. auch im Kriegs⸗Winterhilfswerk, das fetzt und fernerhin im Zeichen der Leiſtung für das Reich und deſſen Unvergänglichkeit ſtehen ſoll. Deutſcher am Oberrhein, dies bedenke zur Gau⸗ ſtraßenſammlung, opfere und handle danach! Das Neujahre- Programm in cer L belle“ Gar nicht unpaſſend, für das erſte Programm des Jahres Willi Mehler als Anſager zu verpflichten. In der Nähe dleſes gemütlichen Fraukfurters, der ſich nicht ſcheut. höchſtperſönlich herzhaft in die Ge⸗ gend zu lachen, muß der Optimismus hörbar wach⸗ ſen. Wollen wir uns damit beanügen, den lebens⸗ bejabhenden Willi Mehler aleichfalls zu beſahen. Man kann aber auch mit der komiſchen Geſpreiztheit das Publikum auf die heitere Seite legen. wie es zum Beiſpiel Joſchit Neck, der Gaſtſpieler unter ſeinen Kameraden, tut. Ein ſonderbarer Kauz, der die Welt aus kurzſichtigen Augen und darum ein wenig ſchief ſieht. Er läßt den Unſinn ſinnvoll werden, umge⸗ kehrt gelingt es ihm auch— die größeren Verwand⸗ ten Morgenſtern und Ringelnatz aucken ihm verzei⸗ hend auf die Frackſchulter. In der Hauptſache iſt er Humoriſt am Flügel und läßt ſich den Aufwand nicht verdrießen. Weil wir gerade beim Aufwand ſind, ſei das„Greta⸗Vino⸗ Ballett“ beſonders her⸗ gusgeklaubt, ſteben Mädels und ein Mann! Sie haben Puppentanz, Step. kubaniſch und Walzer auf der Platte. gefällig einſtudtert, wenn auch unter ſtrikter Vermeidung aller kniffligen Figuren. Ein anderes Teilgebiet des Tanzes haben ſich„Toto und Dixie“ auserwählt. Sie kommen unentwegt grotesk, um ſich ſchließlich mit einem blitzſauberen Step zu verabſchieden.„Manyſer Bentos, Storm& Co.“1 Hinter dleſem umfangreichen Na⸗ men verbtrat ſich ein Clown⸗Trio von der Art, die man die gute alte zu nennen gewoßnt iſt. Ein biß⸗ chen Flachs, laute Muſik und eine Borkampfparopdie, eweils arrangiert von einer Dame, die auf ſeriöſe eiſe den Flitterelown vertritt. Uebrigens ſind dieſe Leute auch an dem ſoliden Equilibriſtik⸗Akt be⸗ teiligt, der unter der Firma„Los Roſarios“ den Abend eröffnet. Und ein gelehriger Foxel iſt auch dabei. Mannem ganz weit vorne! Dieſe kühne Be⸗ hauptung läßt ſich leicht dadurch ſtützen, daß man den Namen„2 Braſellos“ nennt. Bei dieſen Artisten iſt alles da: der höchſte Schwieriakeitsgrad, die Eleganz und die vornehme Selbſtverſtändlichkeit mit der ſie ihr Penſum auf dem Schlappdraht bewältigen Mehr Worte darüber zu verlieren, hieße Herrn Braſello bei ſeinen enormen Schwüngen das Gleichgewicht halten. Mannem vorne. Frans Sehmttt. e Deu 70. Geburtstag feiert heute Herr Ludwig Freiſing. Kobellſtraße 23. Dem langjährigen Be⸗ ee Zeitung unſeren herzlichen Glück⸗ wun 1 * Notizen aus Sandhofen. Noch am letzten Tag im alten Jahre wurden drei Sandhoſer auf dem Friedhof unter ſtarker Anteilnahme der Bevölkerung. zur letzten Ruhe gebracht. Es iſt dies Werkmeiſter . R. Ludwig Laub, Kaſſenbote Friedrich Johann Wäſſerer und der im Alter von 37 Jahren ver⸗ ſtorhene Landwirt Rudolf Herbel. Hier nahmen Uu. a. letzten Abſchied die Ortsbauernſchaft und die Schulkameraden.— Zum Beſten des zweiten Kriegs⸗ Wi findet am kommenden Sonntag in Sandßofen im Morgenſternſgaf ein Konzert ſtakt. Silberhoch⸗ zeit feſerten die Ehelente Philivp Wetzel, Sand- hofen, Karlſtraße 73. Wir gratulieren! Am ode Verleilung von Aepfeln! Beſtellfriſt bis zum 7. Jaunar verlängert Bor einigen Tagen hat das Städtiſche Exe nährungsamt in einer ausfüßrlichen Bekannt⸗ machung die reichseinheitlich erlaſſenen Richtlinien über die Bewirtſchaflung von Aepfeln veröffentlicht, Aber die Erfahrung lehrt immer wieder, daß keine amtliche Bekannimachung ausführlich genug ſeln kann, um wirklich auch den Wiſſensdurſt(oder auch die Einfalt!) aller Volksgenoſſen zu befriedigen. Es gibt halt hinterher immer noch ganz Geſcheite, die weiterer Aufklärung bedürfen. Ihnen ſei alſo ge ſagt, daß die lediglich ans Gründen einer vorbeugenden gesundheitlichen Betreuung der Kinder, werdenden Mütter und Kranken in der vitaminärmſten Winterzeit erfolgte Maß⸗ nahme ſich nur auf die jetzt laufende 18. und die ab 12. Ja nuar folgende 19. Kartenperiode erſtreckt. Im Rah⸗ men der 18. Periode werden auf Grund der nun⸗ mehr bis zum 7. Januar verlängerten Beſtel⸗ lung in den durch Plakate kenntlich gemachten Ge⸗ ſchäften je 1 Kilo Aepfel für Jugendliche bis zu 18 Jahren und je 2 Kilo Aepfel an Krante und wer⸗ dende Mütter geliefert. Weitere 4 Kilo für Jugend⸗ liche und 8 Kilo für Kranke und werdende Mütter kommen dann wiederum nach dem Beſtellſcheinper⸗ fahren während der 19. Kartenperiode ab 12. Ja⸗ nuar zur Verteilung. Solange dieſe beiden Sonder⸗ zuteilungen laufen, durch die man vor allem die ſonſt vobſtfremden“ Verbraucher der genannten drei Gruppen erfaſſen möchte, iſt ſelbſtverſtändlich feder freie Verkauf von Aepfeln— auch wenn es ſich um alte Beſtände handelt. unterſagt. Nach Abſchluß der Apfelaktion jedoch wird der freie Verkauf genau wieder ſo ungehindert ſein, wie wir es vor Weihnachten nach Ab⸗ ſchluß der 17. Kartenperiode mit den Süßig⸗ keiten erlebt haben. Auch die Beſchrän kung der Verkaufsſtel⸗ len auf eine im Stadtgebiet Mannheim weit über 500 Geſchäfte und ambulante Händler umfaſſende Anzahl von Bezugsquellen hat ihren wohldurchdach⸗ ten Grund, da mit ſoſcher weſentlich vereinfachten Anlieferung größerer Mengen von Aepfeln nicht nur viel Arbeit, ſondern auch Benzin eingeſpar wird. Wenn man der Aepfel wegen nun alſo wirklich auch mal eine Straße weiter ins nächſte Obſtgeſchäft gehen muß, um dort mit vielen anderen Beſtellern zuſammen ſeine rote Näßhrmittelkarte für Jugend⸗ liche oder die anderen Berechtiaunasſchein⸗ vorzule⸗ gen, dann lohnt dieſe kleine perſönliche Mühe ſchon deshalb, weil mancher Kilometer Fahrweg für die Lieferautos durch ſolche Planung entſprechend der bisherigen Umſatzquote überflüſſig wird. rt. Hils munm maile: Ein Tauſender war auch dabei In ganz kurzer Zeit nach der? 1 des bereitz gemeldeten 50ers und einer größeren Anzahl mitt⸗ lerer und kleinerer Gewinne ereignete ſich kurz vor Schluß des alten Jahres der Glücksfall— ein Tau⸗ fender wurde gezögen. Vier bel der Bauabteilung der Straßenbahn beſchäftigte Arbeiter hatten ſich in der Kantine nach des Tages Laſt und Mühen zu einem Feierabendſchoppen zuſammen gefunden, als der graue Glücksmann ihnen ſeine Loſe anbot. Sie verſuchten ihr Glück und ſchon war der Erfolg in un, geahnter Weiſe eingetreten.„Fin Tauſender“ darüber große Freude und heller Jubel. Es handelt ſich durchweg um Familienväter mit großer Kinder zahl leiner von ihnen hat deren 111). Es war dies ein ſchöner Ausklang des alten Jahres, denn der ſchöne Anteil wird den Leuten beſtimmt ſehr will kommen ſein. Kaum gehörte der Glücksfall mit dem Tauſender 24 Stunden der Vergangenheit an, wurde in einer Gaſtſtätte der Oberſtadt von der Wirtin ein 500 er gezogen. Auch hier war die Freude groß Blick auf Luswigshafen Ein aſogialer Minderjähriger. Von der Kriminalpolizel⸗ ſtelle Ludwigshafen wurde der 18 Jahre alte Arbeiter Heinz Ohlig aus Eppſtein in ein polizeiliches Jugendlager ein⸗ geliefert, weil er trotz ſeiner Jugend mit dem Geſetz ſchon mehrſach in Konflikt geraten war. Bei Oßlig handelt es ſich um einen Burſchen, der aller Arbeit aus dem Wege ging und der ſich auch ſchon wegen Körperverletzung un Sittlichkeitsverbrechens vor Gericht zu verantworten hatte. Verleihung von Luftſchutzehrenzeichen. Mehreren Amkz⸗ trägern der Ortsgruppe Ludwigshafen des Reichsluftſchußz⸗ bundes iſt vom Führer das Luftſchutzehrenzeichen 2. Stufe verliehen worden. Die Ueberreichung der Auszeichnung an den Stabsluftſchutzführer Eſſer und an die Lufiſchutz führer Käufer und Fiſcher wurde von Generalleutnant Mütler⸗Michels, dem Führer der Gruppe Heſſen, Rhein, land⸗Stto perſönlich vorgenommen. Im Rahmen elne Appells der Reviergruppenſührer wurde die Auszeichnung auch an mehrere 8S⸗Führer, Obertruppmeiſter und Sach bearbeiterinnen für ihre Einſatzbereitſchaft im Dienſte um den Luftſchutz überreicht. Wichtig für Vermieter! Mit Zuſtimmung bes Reichs kon, miſſors hat der Sudwigshafener Oberbürgermeiſter ein Anordnung getroſſen, die für alle Vermieter non größte Wichtigkeit iſt. Nach dieſer Anordnung kſt leder Vermiete verpflichtet, bet ſedem Wohnungswechſel innerhalb einer Woche nach Abſchluß des Mietvertrages der nom Oberbür germeiſter beſtimmten Dieuſtſtelle den alten und den neuen Mietzins mitzuteilen. Der bisherige und der neue Mieter ſind verpflichtet, dieſe Angaben durch ihre Unterſchriſt zu beſtätigen. „Aus Italien“ ſtatt„Alpenſamphonie“. Symphonieabend der Stadt Ludwigshafen am Donnerstag 9. Januar, ſollte die ſelten gehörte„Alpenſympho le op. 64 von Richard Strauß, die von vielen Muſikfreundet mit Spannung erwartet wurde, zur Aufführung gelangen. Aus techniſchen Gründen mußte die Aufführung des „Alpenſymphonke“ auf einen ſpäteren Zeitpunkt verſchoben werden. Das Sgarpfalzorcheſter unter Karl Friederich Leitung wird ſtattdeſſen Richard Strauß inte reſſante Jugendwerk„Aus Italien“, eine ſymphoniſche Phautaſte, dine volkstümliche italleniſche Melodlen in farbenprächtigen Stimmungsbildern verwendet, ſpielen. Heike'berner Querschnitt „ Das Sofahrige Arbeitsfubttäum bonnte des Ge folg „ der Fa. P. J. Landfried Abr Rimmler feiern. ei einem Betriebsappell wurde ihm das Tren dienſtehrenzeichen überreicht. ö Die Bergſtraße in Farblich wildern zeigten mit prä, tigen Frühlings⸗ und Winteraufnahmen Herr Graf und. Frau Hefft in der vierten Farblichtbilder⸗Vorfücrung der Bergwacht Odenwald. Den 70. Geburtstag feierte Frieor. Schmitt. Ruhr Sande ebenſo Auna S ahn Wide, Heidelberg Kirchheim. Der letzte Handſchuhsheimer Altwpeteran des Krieges 1870%½1, Fritz Kör bel, der die Schlacht dei Nutls mit, machte, ſtarb in Menn geit genden ben wo er die letzte Zeit bei ſeinem Sohn verbracht hatte wirkt schmerzstihlend- ö A e e 1. erfrischend- belebend Amel Kermeihergelst ah 80 Rpl. in alten Apstheken u. roger Beim vierten nn Aug ſind ſchaft weil betei iſt e nen. und Hocke Man SC Tref Man werd ſterſe Eish⸗ zur Hocke. Eſſen Drei ſteht vetat Skil deut bei d den ſein. ote e zarte, bring Ama tag tung den kämp (Ital ſind l Meiſt * * Der Sport am Sonntag Das erſte Spork⸗Wochenende im neuen Jahr läßt ſich recht vielverſprechend an. Fußball und Winter port ſtehen natürlich im Vordergrund, aber auch bei den Turnern und Boxern ſind einige größere Veranſtaltungen vorgeſehen. Im Fußbal wird in allen ſüddeutſchen Bereichen um die Punkte ge⸗ kämpft, auch in Südweſt, Baden und im Elſaß, die„zwi⸗ ſchen den Jahren“ eine kleine Pauſe eingelegt hatten. Der Spielplan für den 5. Januar lautet: Südwest: Rotweiß Frankfurt— SV Wiesbaden; FS Frankfurt— Kickers Offenbach; Wormatio Worms— Ein⸗ tracht Frankfurt; SpVgg Mundenheim— 1. FC Kaiſers⸗ lautern; 8 Saarbrücken— SG Burbach. Baden: SV Waldhof— Karlsruher F; Phönix Karls⸗ ruhe— 1. C Pfordheim; 1. Fc Birkenfeld— SpVgg Sa öͤhofen. 0 Sc Schlettſtadt— Rec Straßburg Straß⸗ burg— Mars Biſchheim; FC Hagenau— Fe Biſchweiler; Sc Schiltigheim— S Straßburg; Fc Mülhauſen— SV Wittelsheim; SV Wittenheim— SVgg Kolmar; SW Dor⸗ nach— ASV Mülhauſen. Württemberg: Sportfr. Stuttgart— SW Feuerbach; ih Stuttgart— SVog Cannſtatt; SpVgg Untertürk⸗ heim— SSV Ulm; TS 46 Ulm— Bſg Aalen; Union Böckingen— Stuttgarter SC; Stuttgarter Kickers gegen Marine Wilhelmshewen(Geſ.⸗Spiel). Bayern: 1. Fc Nürnberg— Schwaben Augsburg; BC Augsburg— Pſot Schweinfurt; Schweinfurt 05— Bayern München; Würzburger Kickers— Jahn Regensburg: Wacker München— Neumeyer Nürnberg. Im Bereich Südweſt iſt man beſonders auf das Abſchnei⸗ den der noch unbeſiegten Kickers Offenbach beim 88 Frankfurt geſpannt. In der anderen Gruppe ſteht der füh⸗ rende V Saarbrücken vor einem neuen Sieg. In Baden pauſteren Mühlburg und Neckarau weiter, in Württemberg wird der VfB Stuttgart ſeine Spitzenſtellung weiter aus⸗ bauen und in Bayern dorf man nach den Spielen des Sonntegs den„Club“ als Tabellenführer erwarten, da 180 München ſpielfrei iſt. Im Elſaß iſt der Kampf zwi⸗ ſchen Wittenheim und SVgg Kolmar hervorzuheben.— Im Handball ſind in verſchiedenen Bereichen, ſo in Südweſt, Meiſter⸗ ſchaftsſpiele angeſetzt. Die Elf des Polizei⸗SV Berlin weilt in Schweden, wo ſie ſich an einigen Hallenturnteren beteiligt.— Im Lager der Eisſportler iſt ein recht reichhaltiges Wochenendprogramm zu verzeich⸗ nen. Im Rahmen der großen Eisſportſeſte in München und Düſſeldorf nehmen die Kämpfe um die Deutſche Eis⸗ hockeymeiſterſchaft mit den Treffen SC Rießer See gegen Mannheimer ERC und Düſſeldorfer Ech gegen Berliner Sc ſihren Fortgang Auf den Ausgang des Münchner Treffens darf man beſonders geſpannt ſein, ſtellt doch Mannheim eine ſtarke Mannſchaft ins Feld. In München werden am Wochenende auch die bayeriſchen Kunſtloufmei⸗ ſterxſchaften durchgeführt, ferner findet in Oberſtdorf ein Eishockehkampf zwiſchen Oberſtdorf und Füſſen ſtatt der zur bayeriſchen Meiſterſchaft zählt.— Hamburger Eis⸗ hockeyſpieler und das Weltmeiſterpaar Baier gaſtieren in Eſſen. In Budapeſt ſteigt der erſte Teil des Eisſport⸗ Dreſſtädtekampfes zwiſchen Budapeſt, Wien und Berlin. Im 5 Skiſport ſteht der erſte Januarſonntag im Zeichen großer Werbe⸗ veranſtaltungen und man dorf annehmen, daß der„Tog des Skflaufs“ in feder Hinſicht zu einem Erſolg wird. Die deutſche Springerelite gibt ſich auf der Berg⸗Iſel⸗Schanze bei Junshruck ein Stelldichein, u. a. werden auch die bei⸗ den Weltmeiſter Sepp Bradl und Guſtl Berauer beteiligt ſein. Schwarzwalds Skiläufer kämpfen in Hinterzarten um die Staffelmeiſterſchaft des Bereichs, die der Sc Hinter⸗ zarten zu verteidigen hat.— Der 35 Boxsport bringt in Schweinfurt die Endekämpfe der bayeriſchen Amateurmeiſterſchaften. Badens Meiſter ſollen am Sonn⸗ tag in Karlsruhe ermittelt werden. An dieſer Veranſtal⸗ tung nehmen auch elſäſſiſche Boxer teil. In München fin⸗ den die bereits für Dezember vorgeſehenen Berufsbox⸗ kämpfe mit dem Treffen zwiſchen Lazek[Wien) und Merlo (Italien) als Hauptnummer ſtatt.— Im Turnen ſind öte Bereichsmeiſterſchaften von Baden in Lahr und die Meiſterſchaften von Heſſen in Bod Nauheim zu erwähnen. Am die deutſche Eishockenmeiſterſchaſt Das erſte Spiel der Mannheimer Mannſchaft. Zum erſten Male beſtreitet eine Mannheimer Eishockey⸗ 8. ein Spiel um die Deutſche Eishockey⸗Meiſter⸗ Die hervorragenden Epfolge der jungen Mannhei⸗ mer Mannſchaft haben das Fachamt veranlaßt, die Eis⸗ hockey⸗Abteilung des Mannheimer Eis⸗ und Rollſchuchſport⸗ elubs M Eck in den Kreis der Bewerber um den Meiſter⸗ ſchaftstitel zuzulaſſen. Bekanntlich wird die Meiſterſchaft in 4 Gruppen ausgetragen. Die uns am meiſten inter⸗ eſſierende Gruppe iſt die Gruppe 4 mit dem deutſchen Alt⸗ meiſter Sportelub Rießer⸗See, dem ſpielſtarken EV Füßen und dem MERcc. Man darf mit ruhigem Gewiſſen be⸗ haupten, daß dieſe Gruppe mit die ſpielſtärkſte aller Grup⸗ pen iſt. In zahlreichen Freundſchaftsſpielen gegen leich⸗ ters und ſchwerere Gegner hat der MEdict ſchöne Erfolge errungen und geht bis jetzt unbeſtegt mit dem glänzenden Torverhältnis von 5319 in das ſchwere Spiel gegen SC Rießer⸗Soe. In dem wunderbaren Olympiaſtadlon in Garmiſch wird am Sonntag der Megict ſeinen ſchwerſten Kampf beſtehen müſſen, dies umſomehr als für den Sport⸗ club Rießer⸗See das Olympiaſtadion die vertraute Umge⸗ bung bildet. Die Mannheimer Mannſchaft wird vorausſichtlich nach langer Zeit erſtmals wieder vollſtändig das Spiel beſtrei⸗ ten können, nachdem der internationale Verteidiger Liut⸗ ner einigermaßen wieder hergeſtellt und es auch gelungen iſt, die beim Militär befindlichen Spieler freizubekommen. Die Auſſtellung lautet: Tor: Benkert; Verteidigung: Lint⸗ ner, Goebl; 1. Sturm: Abele, Demmer, Feiſtritzer; 2. Sturm: Ufer, Zafjie, Rödiger; Erſatz: Sohl, Herbſthofer, Sönning, Schleicher. Großfampf der Mannheimer Schwimmer Pforzheim, Karlsruhe, Heidelberg, Worms, Frankenthal und Mannheim geben ſich am kommenden Sonntagnachmittag im Mannheimer Hallenbad das ſo lange erwartete Stelldichein in raſſigen Staffelkämpfen. Mannheims Schwimmſportler, die immer im Verborgenen und hinter den Kuliſſen der Oeffentlich⸗ keit aktiv der Verwirklichung des Gedankens der Leibes⸗ ertüchtigung dienen, treten nun vor das Forum der brei⸗ ten Maſſe und wollen bewelſen, daß ſte wirklich noch da ſind. Groß waren die Anſtrengungen bis es wirklich ſo weit war und glücklich war Bezirksfachwart Klein, als endlich die einzelnen Zuſagen kamen. Die Programmaufſtellung war mit beſonderen Schwte⸗ rigkeiten verbunden, doch nun iſt es ſoweit, daß Badens Spitzenſchwimmer und die Angehörigen der Reichsjugend⸗ klaſſe in Mannheim au den Start kommen, d. h. es ſind heißumſtrittene Rennen zu erwarten. Gewürzt wird die⸗ ſer Nachmittag durch den Start der im ganzen Reich be⸗ kannten Nikarmädels aus Heidelberg, die durch ihr beſte⸗ chendes Kunſtſchwimmen alle Sportanhönger in helle Be⸗ geiſterung verſetzen werden. Außerdem tritt noch die Ju⸗ gend beiderlei Geſchlechts in Tätigkeit. Weiter wird Schau⸗ ſpringen und Waſſerball gezeigt werden. Bradl ſiegte in Reit im Winkel Auf der Franz ⸗ Haſelberger ⸗Gedächtnisſchanze in Reit i. W. traten unter den 30 Teilnehmern auch einige unſever beſten Springer zu einem Eröffnungsſpringen an. Erneut zeigte ſich hier Weltmeiſter Sepp Bradl(Mühlbach) mit Weiten von 60 und 61 Meter allen überlegen und ſtellbe bei einem weiteren Sprung außer Wettbewerb den von Toni Eisgruber(Partenkirchen) gehaltenen Schanzen⸗ rekord mit 65 Meter ein. Um die weiteren vorderen Plätze gab es einen ſcharfen Kampf, in den auch einige Nachwuchs⸗ beute eingrifſen. 5 Ergebniſſe: 1. Bradl(Wehrmacht/ Se Mühlbach 146,7(60. 61 Meter), 2. Palme(PSV Innsbruck) 138,9(58. 58), g. Weiler(Oberſtdorf) 137,8(56. 50 Meter); 4. Fridel (RAD Aſchberg) 198,3 G7. 56), 5. Wein(Ordensburg Sonthofen) 104,8 57 + 56 Meter), 6. Marr(Oberhof/ Wehrmacht) 184,4(59 + 58). Klaſſe 2: 1. Beer(Wehrmacht) 185,1(86,5. 59). Klaſſe 8: 1. Guggenbichler(Sc Berch⸗ tesgaden) 190,(57. 55). Altersklaſſe 1: 1. Aigner (Wehrmacht/ Reit i..) 120,8(61,51 Meter). Trabrennjahr 1911 geſtartet Die Traber gönnen ſich kelne Pauſe. Schon zwei Tage nach dem Abſchluß des alten Rennfahres be⸗ gannen ſie am Neufahrstag in Ruhleben die neue Rennzeit 1941. In Abwefenheit des vorjähr gon Meiſters J. Frömming und von Ch. Mills beherr⸗ ſchte G. Jauß jr. dieſen Tag und hatte mit drei Er⸗ folgen einen ſchönen Start. Der junge Bayer ſteverte Ludwig Ford, Autari und Michel zum Siege. Lud⸗ wig Ford gewann den über 2400 Meter führenden Neufahrspreis trotz ſeiner bis zu 140 Meter betra⸗ genden Vorgaben noch leicht in einer Kilometerzeit von 124,6 Min. In der zweiten Runde hatte er die Spitzenoruype erreicht und behauptete ſich dann ohne große Mühe gegen Cordoba. * Für Führer, Vo und Vaterland ist unser Gefolgschafts- mitglied losel Angert am 17, Dezember 1840 an den Folgen einer Verwundung in Frankreich gestorben. Wir verlieren in ihm einen pflichtbewufjten. guten Ka- meraden. Seiner werden wir allzeit chrend gedenken. getriehsführer und Sefo gschaft der fhelnisch-Westfä ischen Elektrizitätswerke .-G. Betriebsstelle Mannheim Rheinau geb Diehm in die ewige Heimat abberufen. 5 Mannheim(B 6, 1a), den 1. Januar 1941. nebsi El ern Nach Cottes unerforschlichem Ratschluf wurde meine liebe Frau. unsere gute Mutter, liebe Tochter. Schwester u. Schwägerin Maria Schrede nach kurzer Krankheit. versehen mit den hlg. Sterbesakramenten. Intiofer Trauer: Peſer Schieck u. Kinder werner u. Inge Karl Galßma er u. Frau E sbeſh geb. Diehm Franz Diehm, und Verwandie. HAN ff Lc nunmmnmmemeeſſunſunasenſeeeeeneeſeſt Weilere Aufwärtsbewegung an den Aklienmärk en Berlin, 3. Januar. Die bereits am Vortage zu beobachtende Auſwärtsbewe⸗ gung an den Aktienmärkten ſetzte ſich am Freitag unver⸗ öndert ſort. Den rovliegenden Kaufaufträgen ſtand kaum Abgabeneigung gegenüber, wodurch erneut kräftige Kurs⸗ ſteigerungen elntraten. Am Montanmarkt gewannen Hoeſch und Klöckner je 11, Rheinſtahl 1, Mannesmann, Buderus% und Ver⸗ einigte Stahlwerke„ v. H. Bei den Braunkohlenwerten wurden Leopoldgrube um 1 und Deutſche Erdöl um 1 v. H. heraufgeſetzt. Am Kaliakllenmarkt ſtanden Wintershall mit& v. H. höher im Vordergrund. Von chemiſchen Pa⸗ pieren erreichben Farben einen Stand von 204%(). Rütgers erhöhten ſich um 1 und Schering um 1½ v. H. Sehr foſt lagen Gummi⸗ und Linoleumwerte, von denen Deulſche Linoleum 352 und Conti Gummi 4 v. H. ge⸗ wannen. Von Elektro⸗ und Verſorgungswerten ſind Geſfürel u. Siemens ſowie Rheag mit je plus 1, N We mit plus 1 25, Charlotte Waſſer mit plus 2, Elektr. Lleſeru gen mit plus 276. EW Sch eſien mit plus 3 und Betula mit plugs 4,50 v. H. zu erwähnen. Siemens⸗Vorzüge wurden um 2 v. H. heraufgeſetzt. Autowerte gewannen 2,50 v. H. Bel den Maſchinenbaufabrifen ſtiegen Deutſche Waſſen um 1,50, Demag und Pahnbedarf um je 2 v. H Von Metall verten befeſtigten ſich Deutſcher Eiſenhandel um 1,75 von Textil⸗ werten Bemberg um 1,50 v. H. Süßdeutſche Zucker, Weſtdeutſche Kau ho und Allgemeine Lokal und Kraftf mit fe vlus 2 v.., Holzmann und Feld⸗ mühle mit je plus 250. Dortmunder Union und Schultheiß mit je flus 175 ſowie Reichsbank die bei großem Umdatz 1,5 v. H. auf 125.50 annogen. Am Markt der variablen Renten notierten Reichsoltbeſitz 156,75 gegen 156,25. Steuergutſcheine 1 nannte man 166,25 gegen 106,50. Geld- und Devisenmarkt 2. Januar 1941 Diskont: Relehsbank.3. Lombard.3. Privat.2 e. H. Amtlich in Rl fur] S] Celd] Eriel] Amtlich in RN für Z Celdſ Brier Aegypten 1 ag. Pfid'- 9,890 9,910 Jugoslaw 100 Din 5 504 Afghanistan Af— 18,79 18.83 Kanada 1 kan Boll“—.099 2,102 Argentin. 1.-Peso 0,586 0,59[Lettland 100 Lats 5½ 48,75 48,85 Austral. 1 aust. Pd“ 75.12 79.28 Litauen 100 Litas— 4284 42.52 Belgien 100 Belaa 4 39,56 40,04 Luxemb 100 lux Fr 8,810 10,01 Brasilien 1 Milreis— 0,180 0,182] Neuseel. 1 neus. PId— 79,12 79,28 Br. Indien 100 Rup'- 76,18 76.32 Norwegen 100 Kr 3½¼ 56,76 56,88 Bulgarien 100 Lexa 6 3,047.0530 Portus 10% Escudo 4½ 10,04 10,06 Dänemark 100 Kr. 4 4881 4891 Bumänien 100 Lei 3u2•⸗ͤ«„„ England 1 eng. PId' 2 9890 f. 910 Schweden 100 Kr 2½ 59.46 59,56 Estland 100 est. Kr 4½ 62,44 62,56 Schwelz 100 Fr 132 5789 58,1 Einnland 10% fin. N 4 5060.070 SloWakei 100 sl. Kr 5 8,591 8,609 Erankreich 100 Fr 2 5,59 5,611 Sganſen fohpeseten 29.58 28,60 Griechenl. 1% Dra 6 2,058.062 Sadatr Un. 1s Pd—.890 9,10 Holland 1% Gulden 2 182.83 182.87 Türkei f türke. Pid 4.979.982 lran 100 Rials 14,52 14,10 Ungarn ic Penas.. Island 100 isl. Kr 5% 39,42 39,50 Urnguav 1.beso 0,974 0976 Italien 10% Lare 4% 1801 18,110.8. K 1 bollar 2458.50 Japan 1 ven 3%.58.587 Die mit einem versehenen Kurse finden nur im innerdeutsche Verrechnungsverkehr amtlichen Gebrauch Berlin, 3. Januar. Am Geldmarkt waren zuverräſſige Sätze noch nicht zu hören. Von Valuten errechnete ſich der Schweizer Franken nach Bepliner Parität auf 88,02. 8 Mannheimer Geireidegroßmarkt Die Treiftage zwiſchen Weihnachten und Neufahr wa⸗ ren nur ſchwach beſucht. Größere Umſätze ſind nicht be⸗ kannt geworden. Bei den Mühlen beſteht weiterhin Be⸗ darf an Weizen, der zum überwlegenden Teil von der Reichsgetreideſtelle befriedigt wurde. Verſchiedentlich hört man allerdings auch, daß ſich gewiſſe Einkaufs möglichkeiten in Mitteldeulſchland ergeben, doch iſt noch nichts Poſitives darüber bekannt, ob dieſe auch ausgenützt werden. Roggen war noch wenig angeboten. Die hieſigen Müh⸗ len reichen im Durchſchnitt mit ihren Vorräten noch bis etwa pier Wochen. Ob man bis dahin norddeutſche Ware bekommen kann oder auf Lieferungen der Reichsgetreide⸗ ſtelle angewieſen iſt, läßt ſich jetzt noch nicht beurteilen. Am Gerſtenmarkt war es ſehr ſtill. Zweifellos wird noch Braugerſte gekauft werden, auch für Induſtriegerſte iſt noch ungedeckter Bedarf vorhanden. Juduſtriehafer war kaum vorhanden; die Aufnahme⸗ eignung der Nährmittelwerke iſt unverändert. yutter⸗ hafer wurde faſt ausſchließlich von der Wehrmacht auf⸗ genommen. Die Nachfrage nach Weizenmehl hat in den letzten Ta⸗ gen etwas abgenommen. Die Verringerung der Vermah⸗ lungsqudte dürfte dem augenblicklichen Bedarf entipre⸗ chen. Ebenſo iſt bei Roggen, beſſen Vermahlungsquote ja ebenfalls herabgeſetzt worden iſt, eine Verkleinerung der Nachfrage feſtzuſtellen. Am Futtermittelmarkt geht die Verſorgung durch die verſchiedenen Zuteilungsakttonen weiter. Heu und Stroh waren nur in beſcheidenen Mengen zu haben. 5 Preisbildung für Spinnſtoffe und Spinnſtoff⸗ waren Der Reichskommiſſar für die Preisbildung hat eine Durchführungsvekordnung zur Verordnung über die Preisbildung für Spinnſtoſſfe und Spinnſtoſfwaren im Einzelhandel erlaſſen. Danach ſind die nach der Anlage El- Und WIgISCHAFIS-ZEl Hervorzuheben ſind noch IUNe Atsma 1 Atta imunuuh zur Verordnung über die Preisbildung für Sp und Spinnſtoſſwaren vom 17. September 193) höchſtzule ſtgen Handelsgufſchläge um jeweils 10 Pun te, alſo Stelle von Leiſpielsweiſe 50 o. H. ant, 40 v. H, fedoch höch⸗ ſtens bis auf 80 v. H. des tatſächlichen Ein aufspr iſes zu kürzen. Die Handelsgufſchläge von 30 v. H. des Ein aufs⸗ preiſes und darunter bleiſen von der Kürzung unberächrt. Eine weitere Kürzung der Handelsaſt f. lüge um 58 muß vorgenommen werden, wenn die Waren bei einem Mitglied der Wirtſchaftsgruppe Groß⸗ Ein⸗ und Ausfuhrhande ein⸗ gekauft worden ſind, ebenſo um beim Cin lauf der Waren bei einem Mitglied der Wirlſchaſtsgruppe Gemein⸗ ſchaftseinbauf. Der Reichslommiſſar für die Preisbildung behält ſich vor, beſtimmte Waren von der Veroönung aus- zunehmen oder andere Waren in ſie einzube iehen. Die erorönung tritt am 1. Februar 1941 in Kraft. Die Altersverſorgung für das deutſche Hendwerk Der Reichsarbeitsminiſter verkſſentlichte eine Verord⸗ nung, in der au Grund des Geſetzes über He Alkerswer⸗ ſorgung für Sas deutſche Han! werk vom 31. 12. 1988 im Einvernehmen mit dem Reichswirtſchaftsminiſter der 8 1 der erſten Veror nung zur D führund und Ergänzung des erwihnten Geſetzes vom 91. 7. 1999 der Satz 2 durch folgenden Halbſatz ergänzt wird:„Der Handwerker hat cher, toweit er neben ſelbſtändiger Tätigbelt auch in einem Beſchäftigungsverhällnis bei einem Unternehmer ſteht gegen Hieſen einen Anſpruch auf die Unternehmerfüälfte des erſparten Plichtbeitrags, und zwar auch dann, wenn er auf Grund eines Lebensverſſcherungsvertrages Ver⸗ ſichcrungsfreiheit oder Halbverſicherung geltend macht“ Dieſe Verordnune tritt am 1. Dezember in Krat. Sie betrifft nicht die Gane Oſtmark, den Gau Sudetenſond und die Gebiete Eupen, Me medy und Moresnet. Frankfur! a0 I. Golden Sülber. 9005 30 56.0 deutsche estverzinsliche Werle eutsche Steinzeug 310.0 2 8 Durlacher Hof 115 Eichbaum: Werger.5 „DkurschE STAATSANLEAHEN lerne Lieht u Kran 1680 4 Schatz D R. 88 101.5 101,5 Enzinger Union 5 75 Bac 1927. 101.0 101.0 L. G. Farben 19 0 Aitdes Dt Rech. 136.0 157.0 e 228 SADTANLHREN. e Bergbau 1505 d 25 ͤ ii eldelberder Zement 89.0 4% Nannen 8 010 MMM 4% Pforzheim 25 10 101.0 Kalker Breuer! 3 70.— EEANDRRIEEE Klein. schanzl. Becker 47 Klöckner- Werke 158.5 16105 110 885 r e 1022 102 7 Lanz 4„ 285.0 6% Mein Hyp Bank Lud wiashaf Akt. Br. 5 3 Und 8 1005 1025 Cudwisshal Walzm 149.6 2 4% Plaz typ Bank Nannesmanp 156.7 15758 24—26 15—9 1015 102.0 Aae 10 5 178.0 . eln Elektr Mann e DUS TRIE. OBE TI NEN Rhein Westt Elektr 1955 1555 1 2.8 Rütgers 1 N 5 1% Dr do Bent ß. 1024 Lazer 280 2285 Gelsenkirchen v 26 103.8 108.7 Selzwerk Heilbronn 1 130 4% Krupp v 86 103.0„„ Schwartz-Storchen, 162.0 8. (% Ver Slahlwerke 101.7 102,2 Seilindustrie(Wolck) 18800 6 16. Fard RM. Ani 28 158.8 Siemens u Halske 288.0 286.0 i 18 55 Süddeutsche Zucker 267.0 AKILIEN. Zellstoff Waldhof 184,5 184.8 Ada-Ada Schuhlabrik 174.5 176.0 B A N K E N Adlerwerke Klever. 155.0 128.5— Adt. Gebr.. 99. 99, Bayr. Hyp u W- Bank 1800 A. E G 1 8„ Commerzbank 146,5 146.0 Aschaflenb Zellstoff 159.6 161, Deutsche Bank 15,5 150 Augsb Nürnb Masch 195[Deutsche Reichsbank 128.2 Barr digtorenwerke 218, 224,“[Dresdner Bank 144 1440 Brown Hoverie&(ie.. 165.7[ Plalz Hxp.- Bank. 13555 Contin Gummi 312.5 319.0 Rhein Hep Bank„ 168.5 Daimler-Benz: 187.0. Deutsche Erdöl.„. 177,5 179.0 1% Zwischenkurs. Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat Januar. Ahelnkegel. 30 31. 1 f 2 3 Rhelnnesel 51 1 2 Mannheim 2 003. 3 0 85 Bheinfelde 1,90 2 002.) 3 1803.18 Kaub.8802 38 3023 00 grelsaceh.55 3,5528.1556 Köln 19 7/2 80.61.0 Keh!.10 208 2 30.70365 Strahburs.01.92 7 24.5035 Neckar gene“ l Maxau 3,4.75.90.515,59] Mannheim.60.756. 8 5,15 9 e 8 0 Dieſe Frage durch die Kleinanzeige in der„Neuen Mang⸗ heimer Zeitg.“„an alle“ richten 6 Reb. Messmann Renxstraßde 7 trledhof Mannheim. Unser lieber. guter Vater Beerdigung: Samstag. den 4. Januar 1941, um 14.00 Uhr. Haupt- Mre Veimählung geben bekennt Heinz floffnenn Lin. in einem Schützenregiment Trudel Hoffmenn Mannheim. den 4. Januar 1941 Trauung: 15.00 Uhr, Christuskirche 5 ere rem 9 A een, E e dlzinal- Verband Gegr. 18 ç MANNHEIM x 2. 16 vers: chert Familien u. Einzelpersonen een A ee Sterbegeld bis Mk. 100., Wochen- hilfe bis Mk. 50.—, Verpflegung und Rupprechtstraſle 3 . Operation in Krankenanstalten, 21¹8 Amtſ. Bekanntmachungen Oeffentliche Erinnerung. 1 erinnere hierdurch an die Zahlung folgender Steuern: 1. Lohnſteuer, die Umſatzſteuer, Einkommen⸗ ſteuer nebſt Lanbe Wehrſteuer, Einkommenſteuer, ſteuer und Vermögenſteuer. Eine Einzelmahnung der Zahnbehandlung. Heilmittel, Bader. Monatsbeiträge: 1 Pers. Mä..30, 2 Pers. Mk. 6 50,—4 Pers. Mk. 7 50, 5 und mehr Personen Mark.50. Aulnahmebüro: J 2, 16, und in den Fillalen der Vororte.(8 85 irchenſtener, Krlegszuſchlag zur Körperſchaft⸗ oben endank ang fold aus Papier zum Selbſtaufrollen prompt lieferbar Twele Karl Städtler Werkmeisfer a. D. ist plötzlich und unerwartet gestorben. Mannheim- Waldhof. 2. Jan. 1931. Waldfrieden 58. Unser lieber, treusorgender Vater und Großvater, Df. Wilhelm pfofferle Rechtsanwalt Die trauernden Hinterbliebenen: Jule Siädhier Eriiz Siädiler und Frau ist heute Vormi 1 1 1 nebst Enkelkind 5. Lohnſteuer, Kriegszuſchlag zur 1 Vormittag in Frieden heimgegangen. 4 2, 1 e lle t 1 518 10 75 2 n. Die Beerdigung findet 8 tag. 4. 1. 1941.* parte Lohnteile für 1. bis 15. Ja⸗ nheim(Werderplatz), 2. Januar 1941 r 0 e ee Mann- Feruruf 229 13, nuar 1941, ſoweit der einbehaltene heim statt. Nse Schwoerer, geborene Pfefferle Wilhelm Pfefferle, Anwaltsassessor 2. Zt. Feldwebel Gerhard Schwoerer, Rechtsanwalt Annelise Pfefferle, geborene Einstmann Titus, Verona und Anne-Lotte — 5 und NSV⸗ 0 Anoronungen der Nip Ortsamtslelter wollen mir birekt Sämtliche Gefolgſchaſtsführer, melden, wer von den genannten 8¹² füßrerinnen n. Nungmädelführerin⸗ Samstag nachmittag 12 Uhr nicht zeu ſetzen ſich ſofort mit ihren zue ene hat. ſtändigen Ortsgruppenleitern der Der Standortbeauftragte [NSA ſowie den RSB Orts⸗ Karl Müller, Hanptgefolgſchafts⸗ amtsleitern in Verbindung. 0 führer und K⸗Auführer. Iiinäscherung am 6. Jan. 1941, 12 Uhr, in Mannheim S Fabnleinführer BDM Grurpen⸗ Führern und Führerfunen ſich bis 7 Ich erinnere ferner an die Zaß⸗ 2 3. Umſatzſteuer der Landwirte für 4. Tilgungsraten für Cheſtandsdar⸗ Vohnſteuer, Webhrſteuer und er⸗ ſparte Lohnteile einbehalten im Monat Dezember 1940 bzw. im 4. Kalendervlertelfahr 1940, fällig am 6. Januar 1941; Umſatzſteuer für Dezember 1940 bzw. für das 4. Kalenderpiertel⸗ 1015 1940, fällig am 10. Januar 19417 das 1. Kalenderviertelfahr 1941, fällig am 10. Januar 1941; J lehen, fällig am 15. Januar 1941; Geſamtbetrag 200/ Überſteigt, fällig am 0. Januar 1941: Kriegszuſchlag zum Klein⸗ bandelspreis für Bier, Tabak⸗ waren und Schaumwein für den Monat Dezemſer 1940. fällig am 90. Januar 1941: Ana der im Laute des Monats Januar 1041 auf Grund der zu, geſtellten Steuerbeſcheide geweſenen Artegsgzuſchlag zur aufgeführten Steuern erfolgt nicht mehr. Rückſtände werden ohne wei⸗ teres unter Berechnung der ent⸗ ſtehenden Säumniszuſchläge, Ge⸗ und Vollſtreckungsverfahren gezogen. Mannheim, den 3. Januar 1941. Finanzamt Manuheim⸗Stabdt, Poſtſchecklonto Kart sruhe Nr. 1460 Girokonto 52/112 Reſchsbank Mannheim, Finanzamt Mannheim Netkarſtadt Poſtſcheckkonto Korlsruhe Nr. 78845 Strokonto 52/111 Reichsbank Mannheim Finanzamt Schwetzingen, Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 1433 Girokonto 52/113 Reichsbank Mannheim, Finanzamt Weinheim. Poſtſcheckkonip Karlsruße Nr 1881 Stirokonto 521% 111 Reſchsbanknebenſteſle Weinheim. ein⸗ 77 bühren und Koſten im Nachnahme⸗ tiſdlienst! Lagerungen- Auslleferung Jtumsporte Lie derwald& Paul Fernruf 43932 4 velephen repariert 27281 teil, Mechaniker, T 6, 33 485 5 Kaufe ſte tg 0 Wer hat 510 FF Anfertigung auch bel zugebrachten HF RHIHR ANN lach Samstag ü 8. JI Uhr Kunlleisen. Anlangs-Nummern 14011800.(202 ö 0 denden Abſchlußzahlungen auf 1 e E rreibenk· Mr. ie e eln Plelseh wvarabreleht Helene 4 901 1 Tuchlager Ankauf v. Pfans⸗ Stollen 47 inen, Uhren. 15. en ge armonlkas. d lerer= Etemgitr An, und Vertaal] Rerrenschneideref 5 5. 13 Tel 283 25 eee 6 Nr. 7. * Ide Wüst. 2. Woche! ALHanBRa won Albach-Retty 180 Nolzmann, Clata Tabody Oscar Sima Lachstürme in al en Stärkegraden Für Jugend zugelass. 23. Buf 239 02 .00.10 Sonntag vom. 11 Uhr letzte Wiederhig. „Mchelangelo“ Ein Bildwerk von erschüfterndet Realistik künstlerisch vollendet Briginte Horneg Wilng e in de m e Film der Bavaria Filmkunst mit van petropich New. Wange Nikolas Koelin Prädikat: Staatspolitisch u. künst lerisch wertvoll! DIE NEUESTE DEUTSCHE WO C UE NSU HAU Presse: Das Zusammen- spiel u Gesenspiel der drei Hauptdarsteller ist einfach mitreißend. Ab heute eln füm aus unseren Tagen Freitag, 7 Eine Sensa Juger und Sonntag! [Derewige Filmge Neueste Wochenschau Zutr it! Samstag üude tion der aktuellen staltung! ad hat 8 bis Montag, 8 den 6. Jenu r 894 Albr. Schönhais Anneliese Uhlig Heimat ö Die eutsche Wochenscha“ Jugend verbo. Beginn: 3 .05 .10 H: 1 Joschi Jugendl. und zuge- Sonderklasse. lassen! 13.30 8 Samstag, cats Karl Ineodor 9.2 Mittwochs Samstags TANZ Paul Hörbiger als verliebfer, schüchterner Musikus Karin Hardt als süßes Konsulstöchterchen Sybille Schmitz als temperamentvolle Ungarin Ida Wüst als resoluto Frau Mama und noch resolutere Schwiegermama Hubertv.Meyerinck als Hochstapler der Musik und der Lebe in dem großen Lustspielfilm .(.!xXx machmiffe gs Surt Hammerschlag und seine n anschließend Samstag und Son das volle Pro z Wisch. denPro Sou uta g. Sonntags Familien v mit dem vollen o he Tanz * .05 Heute 194 uur: Das rote Aanuar-Programm 7 At t r a Varietié 15.30 Reck ktlonen der Uhr 17.00 Uhr: Saum. ntag. 18.30 Uhr: gramm mit Tanz gramm Nummern ) Uhr: orstellung Abendprogramm e — deglun b. U. 9. Januar — Steuerberater an Kurs HELM inrelstunden n jeden Rut 289 1. 2,155 Amtlich zugelaſſener von Kolonialwaren⸗ Angebote d. 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Der Arbeitgeber We ile die An⸗ nur die dringendſten Anforderungen In allen Fällen iſt die alte Bereifung in den Ge⸗ ſchäftsräumen der Reifenſtelle Mannheim, L 2 Nr. ga, abzugeben Für die Abgabe von Erſtbereifungen, d. h. für den Erwerb von neuen mit Gummibereifung verſebenen werden die vorſtehenden Beſtimmungen für Erſatzbereifung ſiungemäß angewendet. Die Abgabe von Erſatzbereifungen wird wie folgt Die Bezugſcheine werden in den Geſchäfts⸗ räumen der Treibſtoff⸗ und Neiſenſtelle Mannheim, an Wochentagen in der Zeit von 912 und 14.30— 16.30 Uhr an Antragſteller, bei denen geforderten Beſcheinigungen können, mit den eee den 9. den 10. den 13. den 14. den 15. den 16. den 17. den 20. den 21. den 22 den den den 27. den 28. den 29. 28. 24. An Samstagen bleibt die Reifenſtelle geſchloſſen. ihr Weg zur Arbeits⸗ und kein öffent⸗ vorgelegt 22. Jannar 1941 die Ent⸗ über werden Jaunar 1941 Jaunnar 1941 Januar 194 Januar 1941 Januar 1941 Jauuar 1941 Januar 1941 Jauuar 1941 Jaunar 1941 Jauuar 1941 Januar 1941 Jaunar 1941 Jaunar 1941 Jauuar 1941 Stadl. M eiſcha samt Treibſtoff⸗ und Reifenſtelle. e 555 1 1 Donnerstag, Adr. i. d. Geſch. B Freitag, —— CG Montag, 5 8 E- Dienstag, Gul möbl. 31. 8 Mittwoch, zu vermiet. Stas 8 Donnerstag, Adelmann, Länge⸗ 3 Freitag, rötterſtr. Nr. 8 Montag. M Dienstag, Nöbl 5 N— 0—P— 2 Mittwoch, Iimmer 5„ Freitag, zu mieten geſucht. S— St Montag, — Sehen Sie. u Tu Dienstag, Sie haben eins zu.—3 Mittwoch. vermieten, aber keiner weiß es. Durch eine Kleine Anzeige in der„Neuen Mannh. Zei tung“ hätten Sie Ihr Zimmer ſicher längſt vermietet. 222C0ßͤðÄ—tĩ?dßuu S „„ 5 JJC r