-Kowa-Film bis och, nes! nder und g FIIm! ag 10 n an- Gisela ler bisher zugelassen vom Osten ertewöhn- Filmes en: .00.45 eee e nd Einzel- n. Stärken rte Cam- len. enschoner. paekungs- handel ach Nr. 39 Jr 2285 Heft- 5 anler und Erſcheint wöchentl. 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl. 1,70 M. u. 80 PI Trägerl., in unf. Geſchäftsſt. abgeh..70., dch. d. Poſt 2,00 M. einſchl. Poſtbef.⸗ Geb. zuzügl. 42 Pf. Beſtellg. Abholſt. Waldhofſtr. 12, Kronprinzenſtr. 42, Schwet⸗ zinger Str. 44, Meerfeldſtr. 18, Negiſcherſtr. 1, FeHauptſtr. 55, WOppauer Str. 8. Se Freiburger Str. 1. Abbeſtell. müſſen bis ſpäteſt. 25. f. d. folgend. Monat erfolgen Mannheimer Neues Tageblatt Anzeigenpreiſe: 22 am breite Millimeterzelle 12 Pfg., 79 mm breite Textmillimeter⸗ zeile 68 Pg Füller iſt die einerlei Nachlaß gewährt. beſtimmten Plätzen u. für fernmündlich erteilte Aufträge. N 1 75 Familien- und Kleinanzeigen ermäßigte Grundpreiſe. Allgemein nzeigen⸗Preisliſte Nr. 12 i en od Konkurſen wird Keine chewähr für Anze gen in beſtimmten Ausgaben, an Gerichtsſtand Mannheim. Sols lug, 5. Jul/ Jonulag. ö. Jul 1941 Verlag, Schriftleitung und Hauptgeſchäftsſtelle R 1.—8. Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Rummer 175 90— Drahtanſchrift: RNemazelt Mannheim 152. Jahrgang— Nummer 181 Der Dnjepr erreicht! Auth unſere finniſchen und ungarischen Verbündeten im siegreichen Vordringen Auflöſungserſcheinungen⸗Cowjel⸗Armee Weitere Zerſchlagung der ſowjetruſſiſchen Zentralarmee 0 (Funkmeldung der NM.) Aus dem Führerhauptquartier, 5. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ kannt: Im Oſten verlaufen unſere Ope⸗ rationen plau mäßig. Südlich der Pri⸗ pet⸗Sümpfe wurden an mehreren Stellen ver⸗ ſprengte Teile des Feindes hinter unſerer Front durch Reſerven zum Kampf geſtellt und vernichtet. Mehrere Tauſend Gefangene fielen dabei in unſere Hand. Unſere ungariſchen Verbündeten haben geſtern Kolomea und Stanislau ge⸗ nommen. i Von den bei Minſk eingeſchloſſenen Sowjet⸗ verbänden ſind am 4. Juli, wie ſchon durch Sondermeldung bekanntgegeben, 20 000 Mann übergelaufen, nachdem ſie ihre Kommiſſare er⸗ ſchoſſen hatten. a Oſtwärts Minſk iſt der Dujepr erreicht. Im Baltenland wird die Verfolgung des geſchlagenen Feindes fortgeſetzt. Die aus Finuland vorgehenden deutſchen und finniſchen Verbände machten trotz ſchwie⸗ rigſter Geländeverhältniſſe und bei ſtellenweiſe zähem Widerſtand weitere Fortſchritte. Kampfzerſtörer und Jagdfliegerverbände zerſprengten feindliche Truppenanſammlungen am Oberlauf der Düna und in der westlichen Ukraine, vernichteten zahlreiche Panzer und Laſtkraftwagen, bombardierten mit guter Wir⸗ kung Artillerie⸗Stellungen und zerſtörten wich⸗ tige Bahnanlagen weit im Rücken der Sowjet⸗ ruſſen. In Luftkämpfen erlitt die feindliche Fliegertruppe weitere ſchwere Verluſte. Im Kampfgegen Großbritannien bombardierten ſtarke Verbände der Luftwaffe in der letzten Nacht das Rüſtungszentrum Bir⸗ mäingham, den Kriegshafen Plymouth ſowie andere Häfen an der Südoſtküſte Eng⸗ lands. Große Brandfelder und Exploſionen ließen den Erfolg dieſer Angriffe erkennen. Auf einem Flugplatz an der Weſtküſte Englands be⸗ legten Kampfflugzeuge Hallen und Unterkünfte wirkſam mit Bomben ſchweren Kalibers. Im Anerſetzliche Materialverluſte e Sowjets Immer oͤringendere Schreie nach Hilfe- England ſtellt aber nur Erfahrungen zur Verfügung Drahtberichtunſeres Korreſpon denten — Liſſabon, 5. Juli. In engliſchen unterrichteten Kreiſen bezeichnet man den Verluſt von wertvollſtem Material als die ernſteſte Seite der bisherigen Niederlagen der So⸗ wietarmee. Gbenſo ſchlimm aber wie die völlige Vernichtung von großen Teilen der einſaczfähigen Luftwaffe der Sowjets ſei die Beſchädigung von Flugzeugen. Das gleiche gelte ebenſo für Tanks und ſonſtiges Kriegsmaterial. Infolge des Man⸗ gels an Werkzeugmaſchinen und Einzelbeſtandteilen könnten Reparaturen nur noch unter größten Schwie⸗ rigkeiten und mit viel Zeitverluſt durchgeführt wer⸗ den. Die Lage ſei von der in England grundver⸗ ſchieden. In Uebereinſtimmung damit wird von der oherſten Heeresleitung der Sowjets in Aufrufen der Truppe und der Bevölkerung zur Pflicht gemacht, im Falle eines erzwungenen Rückzuges alles Material, por allem aber das rollende Material, unter allen Umſtänden in Sicherheit zu bringen. Der Nachdruck, der dabei auf das rollende Material gelegt wird, das heißt auf Maſchinen, Wagen uſw., beweiſt, wie ſtark das Verkehrsweſen der Sowjets ſchon heute beeinträchtigt iſt. Die von England verſprochene Hilfe dagegen liegt noch im weiten Felde. Im britiſchen Un⸗ terhaus wurde auf Anfrage mitgeteilt, es liege bisher noch kein bis ins einzelne ausgearbeite⸗ ter Plan für eine Unterſtützung der Sowjet⸗ union durch Flugzeugmaterial vor. In Moskau dagegen blickt man immer ſehnſüchti⸗ ger nach einer ſolchen Hilfe aus und der ſtellvertre⸗ tende Volkskommiſſar des Aeußeren, drückte nach einer Reutermeldung auf einer Preſſe⸗ konferenz den Regierungen der Vereinigten Staa⸗ ten und Englands in geradezu überſchwenglichen Worten ſeinen tiefgefühlten Dank dafür aus. Faſt komiſch wirkt angeſichts der kritiſchen Lage der Sowjetunion, daß aus London heute feierlich gemeldet wird, England wolle als Teil ſeiner Rußlandhilfe der Sowjetunion zunächſt einmal— Mitteilungen ü ber die geheimen Kampfmethoden der britiſchen Luft⸗ waffe überlaſſen, um der Sowjetluftwaffe zum Siege über die deutſchen Flieger zu verhelfen. Ein bißchen ſpät! Was man in London nicht alles entdeckt! dnb. Genf, 4. Juli. Der ſogenannte Luftfahrtkorreſpondent des „Daily Telegraph“ ſchreibt u..,„die deutſche Mel⸗ dung, wonach über 4000 ſowjetiſche Flugzeuge zer⸗ ſtört wären, ſei in London einer genauen„Prü⸗ fung“() unterzogen worden. Man habe dabei dieſe Zahlenangaben mit den vom deutſchen Oberkommando veröffentlichten eige⸗ nen Verluſtziffern verglichen und ſei zu dem Ergeb⸗ nis gekommen, daß die deutſchen Meldungen eine gewaltige Verdrehung der Tatſachen„darſtellten“. Dieſe Londoner Methode iſt zwar ſehr bequem, aber durchaus kein Geheimnis mehr. Es iſt darum ſehr fraglich, ob es jemanden gibt, der ſich mit dieſem abgenutzten Schwindel noch hereinlegen läßt. Moskau ſchickt britiſche Militärkommiſion zurück Drahtbericht unſeres Korreſpondenten — Bern, 5. Juli. Wie Renter aus Ankara meldet, ſtiea dort am Donnerstag ein Flugzeng auf um fünf weitere Loſobſki, Mitglieder der eugliſchen Militär- und Wirtſchafts⸗ delegation nach Moskan zu bringen, kehrte aber bereits nach einer Stunde zu ſeinem Startplatz zu⸗ rück, da es von Moskau die Weiſung er⸗ halten hatte, ſeinen Flua nicht fort⸗ zuſetßen. Das eungliſche Nachrichtenbüro zeigt ſich ſehr erſtaunt über dieſes ſowſetruſſiſche Rätſel, da es natürlich ſeinen Leſern nicht gut den wahren Sachverhalt mitteilen kaun, nämlich den, daß man ſich in Moskau jetzt im Zuſtand des Debakel nicht allzutief in die Karten ſehen laſſen will. Groteskes Spiel der Gottloſen adnb. Stockholm, 4. Juli. Nach einer in einer ſchwediſchen Zeitung wie⸗ dergegebenen United⸗Preß⸗Meldung aus Mos⸗ kan ſoll ſich die neue„lebendige orthodoxe Kirche“ mit der alten ruſſiſchen Kirche verbündet und einen großen Agitationsfeldzug begonnen haben. In dieſem Agitationsfeldzug werden alle Chriſten aufgefordert, fürddas Vater land zu kämpfen. Eine diesbezügliche Botſchaft ſoll vom Primas Vi⸗ taly unterzeichnet ſein. Der Erzbiſchof Alexander Vedenſky forderte dieſer United⸗Preß⸗Meldung zu⸗ folge, angeblich alle Mitglieder der Kirche auf,„zur Waffe zu greifen, um den Kampf, den das Vaterland gegen„den böſen Hitler, der den Weltkrieg begon⸗ nen habe“, führe, zu unterſtützen.“ Mit unter Gewalt expreßten Unterſchriften ver⸗ ſuchen die Kreml⸗Machthaber das Theater fortzu⸗ ſetzen, das ſie mit ihren„Bittgottesdienſten“ er⸗ öffneten. Briſtol⸗Kanal wurde ein Frachter von 5000 BR verſenkt. e e der Kriegsmarine be⸗ ſchoſſen einen feindlichen Geleitzug im Kanal. Angriffs verſuche bri tiſcher Flug⸗ zeuge führten am geſtrigen Tage an der Kanalküſte abermals zu einer Niederlage für den Feind. In Luftkämpfen wurden neun Jagdflugzeuge, durch Flakartillerie drei Kampf⸗ und ein ego gene abgeſchoſſen. Zwei eigene aeg werden vermißt. urch Bombenabwürfe britiſcher Flugzenge auf die Stadt Breſt wurde ein Denkmal der kanadiſchen Truppen aus dem Weltkriege zer⸗ ſtört. Mfilitäriſcher Schaden richtete dieſer Angriff nicht an. 5 Einzelne britiſche Kampfflugzeuge warfen in der letzten Nacht eine geringe Zahl von Spreungbomben in Weſtdeutſchlan d. Die Schäden ſind unerheblich. Nachtjäger und Flak⸗ Artillerie ſchoſſen fünf der angreifenden Kampf⸗ flugzeuge ab. 5 Hauptmann Streib errang in der Nacht zum 4. Juli ſeinen 15. Nachtjagdſieg. In den Kämpfen im Oſten zeichneten ſich Oberſt Buck und Oberſtleutnant Thum, Kom⸗ mandeure von Infanterie⸗Regimentern ſowie die Oberleutnants Pelikan in einer Sturm⸗Ge⸗ ſchütz⸗Abteilung, Heine in einer Radfahr⸗Kom⸗ panie und Kanke in einem Infanterie⸗Regiment durch beſondere Tapferkeit aus. Rooſevelt fordert die Einſührung der Sommer⸗ zeit. Wie in Kongreßkreiſen verlautet, wird Prä⸗ ſident Rooſevelt in der kommenden Woche die Ein⸗ führung der Sommerzeit in dem geſamten Bereich der USA aus Lichterſparnisgründen fordern. SA⸗Obergruppeuführer von Jagow deutſcher Geſandter in Budapeſt. Der Führer hat auf Vor⸗ ſchlag des Reichsminiſters des Auswärtigen von Ribbentroy den SA⸗Obergruppenführer Dietrich von Jagow zum deutſchen Geſandten in Busdapeſt ernannt. Feiger Mord an deutſchen Soldaten Britiſcher Aboot-Kommandant erſchießt ſchiffbrüchige Deulſche dnb. Berlin, 4. Juli. In dem nordgriechiſchen Hafen Kavalla lief Mitte Mai das Rettungsboot eines griechiſchen Motorſeglers ein, deſſen Beſatzung unter dem Eindruck eines grauenhaften Erlebniſſes ſtand. Die geretteten griechiſchen Seeleute berichten, daß ihr kleiner ffiſchkutter von einem britiſchen Unterſeeboot verſenkt wurde. Während die griechiſche Beſatzung zuſammen mit den griechi⸗ ſchen Paſſagieren ſich in das Beiboot des Motor⸗ ſeglers haben retten dürfen. wurde die dentſche Beſatzung im Waſſer ſchwimmend, von den bri⸗ riſchen Matroſen mit Maſchinengewehren er⸗ ſchoſſen. Ehe von deutſcher Seite eine Veröffentlichung dieſes Vorgangs vorgenommen wurde, der an die Fälle„King Stephan“,„Baralong“ und„Coſſack“ er⸗ inenrt, wurde eine eidliche Vernehmung des Kapitäns und der Beſatzung des griechiſchen Motorſeglers in Anweſenheit neutraler Ausländer durchgeführt. Die PAPPPPPP———— c———————— Die Sowietruſſen verlaſſen Japan Drahtbericht unſeres Korreſpon denten — Stockholm, 5. Juli. Wie der finniſche Sender Lathi aus Tokio er⸗ fahren haben will, verlaſſen in dieſen Tagen die ſowjetruſſiſchen Frauen und Kinder Japan. Es han⸗ delt ſich um ungefähr 300 Perſonen. von dem griechiſchen Kapitän und ſämtlichen fünf Mitgliedern ſeiner Beſatzung unterſchriebene eid⸗ liche Ausſage lautet„Der 35 Tonnen große Motor⸗ ſegler„Oſia Paraſkovi“ wurde am 20. Mai 1941 um 12 Uhr auf der Fahrt von der Inſel Lemnos nach Kavalla 20 Seemeilen nordweſtlich von Kaſtron von einem britiſchen Unterſeeboot aus 1000 Meter Ent⸗ fernung durch vier Schüſſe über das Schiff angehal⸗ ten. An Bord befanden ſich außer der griechiſchen Beſatzung ein deutſcher Offizier, ein Unteroffizier und zwei Mann. Das Schiff ſtoppte ſofort, und ein griechiſcher Matroſe winkte mit einem weißen Tuche. Trotzdem wurde der deutſche Offizier vom Turm des inzwiſchen längsſeits gegangenen Unterſeebvo⸗ tes aus mit der Piſtole beſchoſſen. Ein Offizier des britiſchen Unterſeebootes forderte die griechiſche Be⸗ ſatzung auf, in das Rettungsboot zu gehen. Die deutſchen Soldaten wurden ſodann mit einem Ma⸗ ſchinengewehr bedroht und gezwungen, ſich unter Deck zu begeben. Darauf eröffnete das Unterſee⸗ bvot aus nächſter Entfernung das Geſchützfeuer auf den Motorſegler, der ſofort in Brand geriet und ſchnell, ſank. Mit teilweiſe brennenden Uniformen ſprangen die deutſchen Soldaten ins Waſſer und wurden, im Waſſer ſchwimmend, ſolange mit Ma⸗ ſchinengewehren beſchoſſen. bis alle getroffen und untergegangen waren. Die griechiſche Beſatzung war in einer Entfernung von 30 Meter Zeuge die⸗ ſes grauſigen Vorganges von Anfaug bis zu Ende. Deutſchland wird aus dem rohen und unmenſch⸗ lichen Verhalten der britiſchen Kriegsmarine die entſprechenden Folgerungen ziehen. 8 Der erloſchene Sowjetſtern * Mannheim, 5. Juli. Auf dem Kreml in Moskau iſt das Wahrzeichen des bolſchewiſtiſchen Rußland: der weithin durch die Nacht leuchtende Sowjetſtern gelöſcht worden. Das ſcheint mehr als eine durch die Angſt vor den deutſchen Fliegern bedingte Vorſichtsmaßnahme: das mutet an wie ein Symbol. Das Zeichen des Bolſchewismus, das ſeit 23 Jahren über dem großen Volke im Oſten geſtanden hat, ein Zeichen des Triumphes über das alte mächtige Rußland ſelbſt und eine blutigrote Drohung für die ganze Menſchheit, wird von der Geſchichte ſelbſt herunter⸗ geholt. Im Erlöſchen des Sternes über den hohen Türmen des Kreml erliſcht auch die Flamme des Bolſchewismus, die gierig über die Mauern dieſes Kreml und über die Grenzen des ruſſiſchen Landes hinweg nach dem Frieden und der Sicherheit der ganzen Welt gezüngelt hatte. Die Größe dieſes hiſtoriſchen Vorganges iſt all⸗ mählich von allen Völkern Europas be⸗ griffen worden. Man hat erkannt, daß der neue Feldzug im Oſten ſich grundſätzlich von allen anderen Feldzügen unterſcheidet, die in dieſem Kriege von Deutſchland geführt worden ſind. In allen öieſen Feldzügen ging es wohl uns Deutſchen auch um ein ideologiſches Ziel: um die Durchſetzung unſeres neuen Sozialismus gegen den Kapitalismus der alten vergreiſten Welt, um die Durchfetzung unſeres Glaubens an die geſchichtsbildende Kraft der autoritätsgeführten Gemeinſchaft gegenüber den auf⸗ löſenden Elementen der deſtrüktiven parlamentari⸗ ſchen Demokratie, um die Sicherung und Veranke⸗ rung unſeres europätſchen Gemeinſchaftsbewußtſeins gegen das europafremde inſulare engliſche Denken und Mißbrauchen. Aber dieſe Ideologie war zu ſehr an Deutſchland, an den politiſchen Anſpruch Deutſch⸗ lands gegen das engliſche Imperium gebunden, ſie ſtand zu ſehr im Schatten der Zeit und ihrer Kämpfe, als daß die anderen europäiſchen Nationen ſie leicht hätten verſtehen, übernehmen oder gar für ſie ſich hätten begeiſtern können. Sie konnte ſich jedenfalls nur mühſam den Weg zum Verſtändnis der anderen europäiſchen Völker bahnen. Jetzt iſt es anders. Zwiſchen dem Bolſche⸗ wismus und Europa ziehen ſich ganz andere Gräben als zwiſchen dem Großteil dieſes Europas und dem engliſchen Imperium. Der ruſſiſche Bolſchewismus war für alle Nationen immer fremd und unheim⸗ lich, ein laſtender Schatten geweſen, der als ewige Drohung und Gefahr über ihnen lag. Alle Nationen hatten den Griff dieſer Drohung ſchon einmal ge⸗ ſpürt, viele unter ihnen hatten ihn nur nach ver⸗ zweifeltem Kampfe und unter blutigſten Opfern ab⸗ gewehrt. Der Kampf Deutſchlands gegen dieſe ewige Bedrohung europäiſchen Lebens, europäiſchen Geiſtes und europäiſcher Kultur rührt ganz anders an die Seele Europas als der Kampf, den wir ge⸗ zwungenermaßen gegen das engliſche Imperium zu ihren haben. In dieſem Kampf gegen England ſtand für das übrige Europa Macht gegen Macht: und Eu ropa ſah ihm zu, wie es immer den unzähli⸗ gen Kriegen derer, die darum kämpften, wer in ihm und über ihm befehlen ſollte, zugeſehen hatte: es ſchlug ſich mit ſeinen Intereſſen auf die eine oder andere Seite, aber es blieb in ſeinem Herzen gleich⸗ gültig. In dieſem Kampf Deutſchlands gegen das bolſchewiſtiſche Rußland ſiecht Europa ſich ſelbſt mit allen Faſern ſeiner Seele engagiert: es iſt ſeine eigene Geſchichte und ſein eigenes Leben, das hier gegen den Moskauer Bolſchewismus aufſteht. Und ſo ſtark iſt dieſes Gefühl im Unterbewußtſein aller Nationen, die ſich zur europäiſchen Völker⸗ und Kul⸗ turgemeinſchaft zählen, daß es ſich auch in England und in Amerika nicht ganz verleugnen kann. Auch dort, wo man unſere Niederlage wünſcht, weiß man nicht, ob man nicht vor dieſer Niederlage unſeren Sieg über den Bolſchewismus wünſchen ſoll! Auch dort iſt das Gewiſſen, wenn nicht der Staatsmänner, die ſich von dem Fluch, an den ſie ſich einmal gebun den haben, nicht mehr löſen können, ſo doch weiteſter Teile der Völker, noch ſo lebendig geblieben, daß ſelbſt in ihrem Kampf auf Leben und Tod gegen Deutſchland das Zuſammengehen mit dem Bolſche⸗ wismus ihnen die Haut leicht fröſteln macht. Nur ſo iſt es zu erklären, daß die Londoner Regierung es ängſtlich vermeidet, Sowjetrußland zum„Ver⸗ bündeten“ zu erklären, ſondern dafür die neutralere Form„cooperation“,„Zuſammenarbeit“ als neue Formel in den diplomatiſchen Sprachgebrauch einge⸗ führt hat. Nun gehört England nicht zu Europa. Es iſt nicht nur räumlich, ſondern auch geiſtig vom Kontinent ge⸗ trennt, hat Zeit ſeiner Geſchichte nur gegen Europa gedacht und gehandelt und in dieſem Europa, von dem es alle ſeine kulturellen Impulſe empfangen hatte, nie etwas anderes als die Rückendeckung ſeines europa⸗ jernen und europafremden politiſchen Imperiums ge⸗ ſehen. Wenn man in England ſchon zögert, die Hand dem Bolſchewismus zum Bunde zu reichen— iſt es dann ein Wunder, wenn dieſes Europa, das den Bol⸗ ſchewismus ganz anders kennengelernt hat, das ſchon räumlich zu einer unlösbaren Schickſalsgemeinſchaft zuſammengeſchloſſen iſt, das ſich ein Gefühl für ſeine hiſtoriſche Miſſion als Schöpferin und damit auch als Hüterin aller menſchlichen Werte bewahrt hat, die ſchickſalshafte Bedeutung des deutſchen Kampfes gegen den Bolſchewismus mit dem ganzen Reſt des ihm trotz allem noch verbliebenen europäiſchen Gemein⸗ ſchaftsbewußtſeins aufnimmt? In der Tat ſteht heute ganz Europa hinter Deutſchland geeint gegen die hn Oſten aufgeſtandene Bedrohung. Nicht weniger als fünf europäiſche Staaten haben mit Deutſchland zuſammen dem bolſchewiſtiſchen Rußland den Krieg erklärt: Italien, Finnland, Ru⸗ mänien, Ungarn und die Slowakei. Ueberall in Europa bilden ſich Freikorps, teils von den Regie⸗ rungen ſebbſt aufgeſtellt, wie in Spanien, Kroatien, Dänemark und Norwegen, teils in ſpontaner Reak⸗ tivn aus dem Volke heraus gebildet, wie in Schwe⸗ den, Holland, Belgien und Frankreich. Zum erſtenmal ſeit mehr als hundert Jahren iſt ſo ganz Europa in einer gemeinſchaftlichen Idee und zu einem gemeinſchaftlichen Ziel in Bewegung ge⸗ kommen. Zum erſtenmal ſammelt es ſich unter einer Führung, in der Erkenntnis, daß dieſe Führung dies hiſtoriſche Verantwortung für das Schickſal aller übernommen hat. Die Folgen dieſer ebenſo über raſchenden wie er⸗ hebenden Regeneration europäiſchen Gemeinſchafts⸗ bewußtſeins ſind heute noch nicht abzuſehen, ſie wer⸗ den aber außerordentliche ſein. Das große Ziel, das Deutſchland in ſeinem Kampfe gegen England von Anfang an verfolgt hat, i ſt ja die Einigung Europas, die Bildung einer neuen, auf einer gleichgerichteten ideologiſchen Grund⸗ lage aufgebauten, in den natürlichen geographiſchen und geſchichtlichen Schwerpunkten ſicher gelagerten, die Rechte wie die Intereſſen aller zu einer harmoni⸗ ſchen Einheit zuſammenführenden neuen europäiſchen Vebensgemeinſchaft. England hat dieſes Ziel Deutſch⸗ lands verſpottet und es als Tarnung des deutſchen Imperialismus erklärt— und ſicherlich gab es im europäiſchen Raum nicht wenige, die trotz der offen⸗ kundigen Beweiſe deutſcher Selbſtbeſcheidung in der Ordnung des unter unſerer Führung ſtehenden euro⸗ päiſchen Raumes aus dieſer engliſchen Theſe ihr eige⸗ nes Mißtrauen nährten. Der deutſche Kampf gegen den Bolſchewismus wird ſich auch für dieſe Kreiſe von zwingender bekehrender Kraft erweiſen. Was viel⸗ leicht nur mühſam gelungen wäre gegenüber dem Weſten, das gelingt Deutſchland mühelos gegenüber dem Oſten: die Einigung Europas. Einmal in ſich geeint wird dieſes Europa aber ſchnell erkennen, daß dieſe Einigung in jeder Bezie⸗ hung eine totale ſein muß: nach Weſten ſo gut wie nach Oſten, den außereuropfi⸗ ſchen Elementen des engliſchen Weltimperialismus gegenüber ſo gut wie gegenüber den europazerſtören⸗ den Elementen der bolſchewiſtiſchen Weltrevolution. Nur in ſolcher Selbſtbehauptung gegenüber allen Seiten wird Europa ſeine Zukunft und ſeine beherr⸗ schende Stellung in dieſer Zukunft retten können. Die Stunde dieſer Erkenntnis wird dann auch die Stunde Englands: die Stunde des endgültigen eurv⸗ päiſchen Sieges über dieſes eurxopafremde und euro⸗ pafeindliche England ſein! Dr., A. W. Die Lage 5 (Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung) 5— Berlin. 5. Juli. Die Folgen der erſten großen Siege wirken ſich weiter aus. Die Widerſtandskraft der aufmarſchierten Sowjetheere zeigt ſich immer mehr als gebrochen. Ueberall erweitern ſich die Durch⸗ bruchsſtellen. Die Hoffnung auf die ſogenannte „Stalin⸗Linie“ iſt in der neutralen Preſſe äußerſt gering. So ſchreibt die Kopenhagener„Politiken“: „Wenn man auf Widerſtand in der Stalin⸗Linie hofft, dann hofft man nur auf ein Wunder,„Stock⸗ holms Dagens Nyheter“ ſchreibt:„Der Luftkrieg heute und die abſolute Ueberlegenheit der deutſchen Luftwaffe haben der Stalinlinte das Todesurteil zuvor geſprochen, genau wie vor einem Jahr in Frankreich der Maginot⸗Linie.“ Wie weit es den Sowfettruppen gelingt, in dieſen Tagen noch Be⸗ feſtigungen an der Stalinlinie oder dahinter aus⸗ zubauen, muß dahingeſtellt bleiben. Die Initiative liegt einzig und allein bei der deutſchen Wehrmacht. Neben der deutſchen Wehrmacht ſtehen nun auch bereits Finnen, Rumänen, Slowaken und Ungarn inn Kampf. 1 Während die Sowjets nach London ihr Hilfegeſuch geſandt haben, vollziehen ſich vor und hinter der Front Ereigniſſe, die mehr als nur eine Niederlage find. Es iſt bereits gemeldet worden, daß große ſowjetiſche Heeresteile übergelaufen fimd, welche felbſt ihre politiſchen Kommiſſare erſchoſ⸗ ſen hatten. Die Erſchießung der politiſchen Kom⸗ miſſare hellt blitzartig die innere Sowfjetſttuation auf. In dieſem Verzweiflungsakt entlädt ſich der ſolange angeſtaute Druck einer Pjährigen Zwangs⸗ Herrſchaft der bolſchewiſtiſchen Machthaber. Ne „Daily Herald“ ſchreibt:„Wo bleibt unſere große Offenſive gegen Deutſchland? Wo ſtehen die Sowjetheere und wo fällt der nüchſte Schlag Hitlers? Auf den Straßen und im Volk frägt alles und erhält in den Regierungserklärun⸗ gen keine Antwort.“ Aehnlich harte Worte ſpricht „News Chronicle“ aus:„Aus dem ruſſiſchen Millio⸗ neuheer erwächſt kein Sieg, darüber iſt ſich in Eng⸗ land heute ſchon jeder klar. Es bleibt betrüblich, Haß ſolche Feſtſtellungen im Augenblick der bevor⸗ ſtehenden Entſcheidungen gemacht werden müſſen.“ 5 Ueber Iſtanbul bringen ſchwediſche Zeitungen ſchon ſeit Donnerstag Berichte über ſeltſame Vorgänge im ſowjetiſchen Heer und im ſowjetiſchen Volk, die alles andere als die Kampfverbundenheit mit den Moskauer Kriegstrei⸗ bern bedeuten. So meldet„Stockholm Dagbladet“ von ſeltſamen Vorgängen im Schwarzen Meer, von Bauernunruhen in der Krim und anderen Unruhen des von Moskau in den Krxiea gehetzten Volkes. „Stockholms Tidningen“ bringt ein Telegramm ihres nach Ankarg übergeſiedelten Moskauer Korre⸗ ſpondenten. In ihm heißt es, daß die ruſſiſche Mo⸗ hiliſation Anfang April bereits vollſtändig war, allerdings ſeien in vielen Landgebieten die Militärpflichtigen ſehr oft nur zum Teil eingerückt, viele hätten ſich in die Wälder und Sümpfe geſchlagen. Der Krieg gegen Deutſchland, von dem ſchon im April alles ſprach, ſei unpopulär geweſen, man hatte noch zu viel Erinnerungen an die Tage des Weltkrieges und was ihm nachfolgte. Der Korreſpondent ſieht für das Sowjetregime eine ernſte Gefahr, wenn die atemberaubenden Sie⸗ gesmärſche der Deutſchen, die dem Lande nicht ver⸗ borgen bleiben, ſich weiter fortſetzen. Die letzten Umſiedler kehren heim. Der letzte DTvansport von deutſchen Umſiedlern ins Reich veiſt am 8. Juli aus Rumänien ab. i eee eee ee Sie holten ſich das Ritterkreuz Als Belohnung für tapferen Einſatz in den Balkan und Afrika-Kämpfen dnb. Berlin, 4. Juli. Der Führer und Oberſte Befehlshaber der Wehr⸗ macht verlieh auf Vorſchlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Generalſeldmarſchall von Brauchitſch, das Ritterkreuz des Eiſernen Kreuzes an: Leutnant Grabert, Führer eines Sonderkommandos, Leutnant Droſte, Stoßtruppführer in einem Infanterieregiment, Oberjäger Sandner, Gruppenführer in einem Gebirgsjägerregiment, Gefreiter Valtiner, 5 Spähtruppführer in einem Gebrigsjägerregiment. Oberleutnant Mickley, Kompaniechef in einem Schützeuregiment, Leutnant Toll, Zugführer in einem Pionier⸗Bataillvn. Leutnant Siegfried! Grabert wurde am 11. 1. 1916 in Schorndorf in Württemberg geboren. Leutnant Grabert hat ſich bereits im Weſten durch Tapferkeit und beſonders geſchickte Führung aus⸗ gezeichnet. Er wurde dafür mit dem En II und EK el ausgezeichnet. Beim Vormarſch in Nordgrie⸗ chenland iſt es unter ſeiner Führung und durch ſeinen todesmutigen Einſatz gelungen, im letzten Augenblick die Sprengung der 400 Meter langen Straßenbrücke über den Vardar⸗Fluß öſtlich Axiu⸗ polis zu verhindern. Er ſelbſt nahm die Engländer gefangen, die ſich in einem Panzerſpähwagen auf der anderen Seite der Brücke befanden und den Auftrag hatten, die Brücke in die Luft zu ſpren⸗ gen. Damit war die einzige zur Verfügung ſtehende Vardar⸗Brücke in deutſche Hand gefallen. Es war nunmehr möglich, die Verfolgung des zurückgehen⸗ den Geaners ohne Zeitverluſt aufzunehmen und die neuſeeländiſchen Truppen am planmäßigen Aufbau einer neuen Verteidigungsfront am Aliakmon zu hindern. a Leutnant Haus Droſte wurde am 29. 3. 15 in Wuppertal⸗Barmen geboren. Der inzwiſchen wegen Tapferkeit vor dem Feind zum Leutnanf be⸗ förderte Oberfeldwebel Droſte hatte ſich beim Ein⸗ ſatz am Weſtwall als Stützpunkt⸗ und Spähtrupp⸗ führer beſonders hervorgetan. Beim Einbruch in die Metaxas⸗Linie in Nordgriechenland iſt Droſte in ſicherem Entſchluß über das befohlene Angriffs⸗ ziel hinausgeſtoßen und hat durch ſeine perſönliche Tapferkeit ſeine Männer durch das ſchwierige, ſtark befeſtigte und zäh verteidigte Gebirgsgelände mit⸗ geriſſen. Der örtliche Kampferfolg ſeines Späh⸗ trupps und der zu ihm geſtoßenen Teile anderer Einheiten hat dem Bataillon das Durchſtoßen der Flanke der Befeſtigung am Malianga ermöglicht. Ober jäger Johann Sandner wurde am 15. 10. 1921 in Oſterhofen(Nö) geboren. Er öffnete aus eigener Entſchlußkraft als erſter der Kompanie den einzigen möglichen Annäherungs⸗ weg zu der aus mehr als 10 Bunkern beſtehenden griechiſchen Werkgruppe Kelkajia, was für deren Erſtürmung und für den Durchbruch durch die Me⸗ taxas⸗Linie an dieſer Stelle von entſcheidender Be⸗ deutung war. Hervorzuheben iſt nicht nur ſeine große perſönliche Tapferkeit, ſondern auch ſeine außergewöhnliche Umſicht, die er ſchon während des Frankreich⸗Feldzuges mehrmals unter Beweis ſtel⸗ len konnte. f Gefreiter Helmut Valtiner wurde am 18. 4. 1916 in Lana geboren. Gefreiter Valtiner hat ſich bereits in den Vogeſenkämpfen hervor⸗ ragend eingeſetzt und wurde durch das EK II aus⸗ gezeichnet. Beim Durchbruch durch die Bunkerſtel⸗ lung durch die Metaxas⸗Linie am Südrand des Kruſia⸗Oros⸗Gebirges hielt er trotz ſtarken Feuers die Verbindung zu ſeinem Stoßtrupp aufrecht und beteiligte ſich am Bunkerkampf. Seine kampfent⸗ ſcheidende Tat führte er bei dem gewaltſamen Flußübergang über den Pinios zur Eröffnung der Enge von Tempi durch. Er dürchſchwamm ait den erſten Gebirgsjägern in voller Ausrüſtung den Fluß, ſtellte die günſtige Uebergangsſtelle feſt, und erkämpfte durch rückſichtsloſen perſönlichen Einſatz in heftigem Artillerie⸗ und MG⸗Feuer die erſten Stellen am feindlichen Flußufer, wobei er ſeine Kameraden mitriß. Gefreiter Valtiner hat durch rückſichtsloſen Einſatz ſeiner Perſon und unter Ausnützung der ſchnell erkannten Ueberraſchung beim Gegner einen Brückenkopf bilden können, der es der Kompanie und dem Bataillon ermöglichte, den Fluß zu durchſchreiten, den Gegner aus den Stellungen zu werfen und damit der Divpiſion den Wega Furch die Tempi⸗Schlucht zu öffnen. Oberleutnant Mickley hat ſich bereits als Kompaniechef in den Kämpfen um die Magtnoklinie hervorgetan. Beim Angriff über die jugoſlawiſch⸗ griechiſche Grenze an der Südſpitze des Doiranſees nahm er mit ſeiner Kompanie in ſchneidigem An⸗ griff die vom Feind beſetzten Höhen. Beim weiteren Vorſtoß ſetzte er mit ſeiner Kompanie auf Schlauch⸗ booten über die Pinies mit dem Befehl, auf Tempi vorzuſtoßen. Mit nur einem Zug griff er den Ort Tempi an und nahm ihn ſowie die vom Feinde zäh verteidigten Höhen zwiſchen Tempi und Evangelis⸗ mos. Durch den Entſchluß, mit dem einen ihm zur Verfügung ſtehenden Zug ſofort anzugreifen und durch ſeinen perſönlichen Einſatz hat Oberleutnant Mickley an der Oeffnung des Tempi⸗Paſſes entſchei⸗ denden Anteil, wodurch das Nachſtoßen der Diviſion auf Lariſſa ermöglicht wurde. Leutnanf Toll hat beim Angriff auf Tocruk am 30. 4. 41 im ſchwerſten feindlichen Abwehrfener mit ſeinem Pionienzug das Drahthindernis des äußerſten Befeſtigungsgürtels durchſchnitten und nahm darauf im nächtlichen Kampf mit ſeinen Män⸗ nern mehrere engliſche Bunker im Nahkampf, wobei er ſebbſt ſchwer verwundet wurde. Der große Ein⸗ bruchserfolg der Diviſion in den Feſtungsgürtel von Tobruk iſt allein auf die entſchloſſene und erfolg⸗ reiche Tat des Leutnants Toll zurückzuführen. Ritterkreuz für-Voot-Kommanbant dub. Berlin, 5. Juli. Der Führer und Oberſte Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorſchlag des Ober⸗ befehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Raeder, das Ritterkreuz des Eiſernen Kreuzes Oberleutnant zur See Topp. Oberleutnant zur See To pp hat als Komman⸗ dant eines Unterſeebootes als Geſamtergebnis bis Mitte Juni 1941 108 970 Bc feindlichen Handels⸗ ſchiffsraum verſenkt, darunter einen Bewacher⸗ Oberleutnant zur See Topp hat all ſeine Angrißße ſtets kühl und ſachlich geplant und mit Schneid und Zähigkeit durchgeführt. Trotz ſtärkſter Bewachung iſt er an den Feind herangegangen und hat durch geſchickte Führung ſeines Bootes dieſen glänzenden Erfolg erzielt. Wird Stalin die Drohung wahrmachen? „Alles zu vernichten, was den Deutſchen dienlich ſein könne Drahtbericht unſeres Korreſpondenten 0— Nom, 5. Juli. Die Radio⸗Ausführungen Stalins, daß die Sowjetarmee alles vernichten wird, was dem deutſchen Vormarſch nützlich ſein könnte, und daß ſie einen„Krieg im Leeren“ führen werde, hat in Rom ſtärkſte Empörung hervorgerufen. Die Lage in Syrien ſpitzt ſich zu Nach dem Fall von Palmyra wird die Situation für die franzöſiſchen Verteidiger kritijch nb. Geuf, 4. Juli. Auch Vichy wird gemeldet: Zu der Einnahme von Palmyra durch britiſche Streitkräfte erklärt man in hieſigen militäriſchen Kreiſen, daß die nur von 300 Mann und 20 Fliegern 13 Tage lang gehaltene Stadt am 3. Julf morgens fiel, nachdem vorher der Berg Kalaad, der weſtlich von Palmyra liegt, in die Hände der Engländer ge⸗ fallen war. Die Eroberung des Berges Kalaad er⸗ möglichte es der britiſchen Artillerie, die tiefer ge⸗ legene franzöſiſche Kaſerne in Palmyra direkt zu be⸗ ſchießen. Die Verteidiger der Stadt beſchloſſen dar⸗ auf, die Stadt zu übergeben. Inzwiſchen iſt die engliſche Kolonne, die Palmyra genommen hat, von dort aus in Richtung Homs weiter vorge⸗ rückt. Homs iſt ein wichtiger Knotenpunkt und liegt etwa 150 Kilometer nordweſtlich von Palmyra. Von allen übrigen Fronten in Syrien werden lokale Angriffe berichtet. Beirut wurde in der vergangenen Nacht von der britiſchen Luftwaffe wie⸗ der bombardiert, wobei das Gebäude der Handels⸗ kammer völlig vernichtet wurde. Wie bereits geſtern gemeldet, hat eine neue vom Irak kommende Truppe im äußerſten Nordoſten Syrſens die Grenze über⸗ ſchritten. Die franzöſiſchen Streitkräfte, die dieſer Kolonne gegenüberſtehen, ſind ſehr gering und ver⸗ fügen über keine ausreichende Ausrüſtung. Die Lage in dieſem Abſchnitt wird daher in den hieſigen ntilitäriſchen Kreiſen als wenig ermutigend bezeichnet. Anläßlich der Einnahme von Palmyra durch die britiſchen Streitkräfte hat der franzöſiſche Staats⸗ chef Marſchall Pétain an den Oberkommiſſar von 17 1 5 General Dentz folgendes Telegramm ge⸗ richtet: a „Sagen Sie allen, die an Ihrer Seite kämpfen, daß ganz Frankreich ihren Kampf mit Anteilnahme i verfctgl J feine br der le Schar der Verteidiger von Palmyra, die erſt nach einem 13⸗ tägigen vepzweifelten Widerſtand gegen zahlenmäßig und materiell weit überlegene Streitkräfte unter⸗ legen iſt. Ihr Opfer wird eine Quelle der Stärke für Frankreich bleiben. gez. Philipp Pétain.“ Demonſtrationen in Paläſtina Drahtberichtunſeres Korreſpondenten — Nom, 5. Juli. Wie aus Aleppo gemeldet wird, ſind in einer Stadt in Paläſtina, deren Namen nicht genannt wird, antiengliſche Demonſtrationen veranſtaltet worden. Engliſche und auſtraliſche Soldaten ſollten die Kundgebung auseinandertreiben, wobei ſie 20 Pexſonen getötef und 25 verwundet ha⸗ ben. Die erbitterten Demonſtranten machten dar⸗ aufhin auch ihrerſeits von der Waffe Gebrauch. In ganz Paläſtina haben daraufhin Maffenverhaftungen eingeſetzt. —..———————— London überlegte es ſich: „Die Beziehungen zu Schweden bleiben normal“ Drahtbericht unſeres Korreſpondenten — Stockholm, 5. Juli. Nach dem Entſchluß der ſchwediſchen Regierung, eine deutſche Diviſton ſchwediſches Gebiet auf dem Wege nach Finnland paſſieren zu laſſen, waren die Beziehungen Englands zu Schweden eine gewiſſe Zeit im unklaren geweſen. Der britiſche Geſandte in Stockholm, Mallet, hatte damals von ſich aus ſofort bei der ſchwediſchen Regierung proteſtiert, und kurz darauf war auch der ſchwediſche Geſandte in London von Eden empfangen wopden. Geſtern erklärte nun Eden im Unterhaus, daß er dem münd⸗ lichen Proteſt Mallets und ſeinen eigenen gegen⸗ über dem ſchwediſchen Geſandten nichts mehr hinzu⸗ zufügen habe außer, daß die Beziehungen zu Schweden normal blieben. Auf eine wei⸗ tere Anfrage erklärte Eden, daß England„im Au⸗ genblick“ die diplomatiſchen Beziehungen zu Finn⸗ land aufrecht erhalte. Vichys Bruch mit Moskau Die Abſchiebung des Sowjetbotſchafters aus Frankreich EP. Vichy, 3. Juli. Nachdem ſeit Abbruch der diplomatiſchen Be⸗ ziehungen zur Sowjetunion eine große Anzahl von Ruſſen verhaftet worden war, hat nunmehr der ſowjetiſche Botſchafter die Stadt Vichy ſehr raſch verlaſſen müſſen. Er wurde mitſamt dem Botſchaf⸗ terperſonal in nächtlicher Stunde mit einem Sonder⸗ zug abtransportiert. Nach den Berichten einiger weniger franzöſiſcher Augenzeugen, die am Bahnhof anweſend waren, befanden ſich der Botſchafter Bo⸗ gomolow und die übrigen ſowjetiſchen Botſchafts⸗ mitglieder in ſehr nervöſer Stimmung. Ueber den Ort, wohin ſich der ruſſiſche Diplomatenzug begibt, wind von der franzöſiſchen Regierung zunüchſt noch Stillſchweigen gewahrt. Die moraliſche Verurteilung der Sowjetpolitik kommt in faſt allen Blättern ſtark zum Ausdruck. So ſchreibt die Zeitung„Eſſort“ u..:„Faſt alle Franzoſen betrachten es als gerecht, daß Sowjietruß⸗ 7 7 Kataſtrophe erleidet, die es ſelbſt ent⸗ eſſe 8 Die in Vichy erſcheinende Zeitung„Progrès“ ſchreibt, der Krieg Deutſchlands gegen die Somjet⸗ union ſei kein Krieg gegen ein Land ſondern viel⸗ mehr ein Krieg gegen eine Staatsform, gegen den Herd der Grauſamkeit und gegen die mo raliſche. Korruption. Frankreich erinnert ſich an Mers el Kebir EP. Vichu, 4. Juli. Am Donnerstag fand in der St.⸗Lpuis⸗Kirche von Vichy in Anweſenheit des franzöſiſchen Staats⸗ chefs Marſchall Pétain, des Admirals Darlan, des Generals Laure, des Kolonialminiſters Platon, des Kriegsminiſters Huntziger ſowie einiger ande⸗ rer Mitglieder der franzöſiſchen Regierung ein Gottesdienſt zum Gedenken der vor genau einem Jahre anläßlich des feigen britiſchen Ueberfalls auf Mers⸗el⸗tebir für Frankreich gefallenen 1200 Ma⸗ troſen ſtaſttt. In Toulon wurde aus gleichem An⸗ laß ein Gottesdienſt unter freiem Himmel abgehal⸗ ten, während in Nizza franzöſiſche Matroſen Blu⸗ men in das Meer verſenkten. Der finniſche Heeresbericht Die Aalandsinſeln beſetzt anb, Helſinkf, 4. Juli. Am Freitag gab das finniſche Hauptquartier ſei⸗ nen erſten Heeresbericht heraus. Er hat folgenden Wortlaut: An den Landesgrenzen gab es kleinere Kämpfe an mehreren Stellen im Zuſammenhang mit Auf⸗ klärungstätigkeit, wobei der Verſuch des Feindes, über unſere Grenzen zu dringen, überall zurück⸗ gewieſen wurde. An einigen Stellen haben ſich unſere Truppen wichtiger Punkte in dem Gebiet jenſeits der Grenze bemächtigt. Seitdem die deut⸗ ſchen und finniſchen Truppen die Oſtarenze im nördlichen Finnkand überſchritten haben, iſt das Vorrücken planmäßig vor ſich gegangen. In der Gegend von Hanko gab es ſtändige beiderſeitige Artillerietätigkeit. An der Südfront handelt es ſich vorzugsweiſe um Minierung, Patrouillen⸗ und Erkundungstätig⸗ keit. Um die Verteidigung der Aalandsinſeln durchzuführen, wurde die Inſelgruppe be⸗ letzt. Ein feindliches Unterfeeboot iſt in unſerer Minenzone aeſunken. Unſere Luftſtreitkräfte haben die Eiſenbahnlinien und Wohnzentren geſichert und feindliche Trans⸗ portzüge, Flugplätze und Knotenpunkte bombar⸗ diert. Unſere Jäger und Juftabwehr haben bis zum Abend des 2. Juli 48 Maſchinen abgeſchoſſen. Herausgeber 8 Man erklärt hier, daß auch ſolche barbariſchen Methoden den deutſchen Sieg nicht aufhalten könn⸗ ten, ſondern lediglich die ruſſiſche Zivilbevölkerung aushungern würden. Daß die ſowjfetiſchen Macht⸗ haber in zyniſchſter Weiſe mit dem Leben von Mil⸗ lionen Menſchen wahllos umſpringen, iſt, wie man in Rom feſtſtellt, nichts Neues; daß aber die eng⸗ liſche Preſſe der Ankündigung Stalins lauten Bef⸗ fall ſpendet, ſtellt, wie„Meſſaggerv“ erklärt, den Gipfel dar. Spanien hat ſeine Erfahrungen EP. Mabrid, 5. Juli. Die Stalinrede hat in Spanien die trüben Er⸗ innerungen an den Bürgerkrieg wachgerufen. „ABC“ erklärt, es handle ſich um die gleiche Sprache, die ſchon in Rotſpanien geführt worden ſei. 5 „Arriba“ fügt hinzu, es ſei eine Rede, die ahnen laſſe, daß der Juni 1941 für Sowfetrußland die gleiche Bedeutung habe, wie der März 1989 ſitr Rotſpanien. Damals ſeien im roten Madrid die gleichen Reden gehalten worden. Vor allem ſei es die Parole von der Zerſtörung, die in ganz 11 nien an gleiche Parolen aus dem kgerkrieg mahnte. 55 Auch damals, ſo ſchreibt„AB“, hätten die Machthaber der Roten die Zerſtörung angeordnet für alle Gebiete, die den Nationalen überlaſſen werden mußten. Auf dieſe Weiſe ſeien ungeheure Werte in Spanien verloren gegangen. „Ein Verzweiflungsakt“ dnb, Boſton, 5. Juli. Der Befehl Stalins an die Bevölkerung der Sowjets, alle Getreidevorräte und Gebäude bei An⸗ näherung dex deutſchen Truppen in Brand zu ſetzen, hat in Kreiſen der nordenerikaniſchen Oeffentlich⸗ keit ungeheures Aufſehen erregt. Dieſe Methode der Kriegführung wird als ein Verzweif⸗ lungsakt ausgelegt, die die totale Hungersnot für die ruſſiſche Bevölkerung zur Folge haben muß. Weite Kreiſe der USA ſprechen die Ueberzeugung aus, daß es ſich hier um Vernichtungsmaß⸗ nahmen handelt. die feder demokratiſchen und hu⸗ manen Auffaſſung Hohn ſprechen. n 8 Sprach Knor im Auftrag? Kopfzerbrechen in Washington über die provo⸗ katoriſche Rede des Marineminiſters Drahtberichtunſeres Korreſpondenten — Liſſabon, 4. Juli. Auf einer Preſſekonferenz des Kriegsminiſte⸗ riums in Waſhington erklärte Marineſekretär Knox geſtern, als er von Journaliſten über die Bedeutung ſeiner letzten provokatoriſchen Rede ge⸗ fragt wurde, ziemlich unwirſch, er habe da zu nichts zu ſagen, ſtehe aber zu ſein en Worten. zerbricht man ſich den Kopf, ob Knor gegen den Wil⸗ len des Präsidenten vorgebreſcht ſei oder o eine ge⸗ heime Verabredung zwiſchen beiden beſtehe und ob die Rede von Oberſt Knox nicht lediglich als ein Verſuchsballon des Weißen Hauſes zur Exkundung der Stimmung aufzufaſſen ſei. Im übrigen erklärte Knox, kein einziges Schiff im Atlantik tue, ſei zu Konvoizwecken benutzt worden. der USA das augenblicklich Patrouillendienſt Auch Herr Knudsen hat verſagt“ Drahtberichtunſeres Korreſpondenten 2 — Neuyork,. Juli. Die Angriffe auf das Produktionsamt für Aus⸗ rüſtung, das unter Leitung des Großinduſtriellen Knudſen und des Gewerkſchaftsſekretärs Hillman zſteht, nehmen in der amertkaniſchen Oeffentlichkeit einen immer ſtärkeren Umfang an. Man macht das Proddufktionsamt für das Durcheinander und die ſchweren Verſäumniſſe in der amerikauiſchen Rü⸗ ſtungsinduſtrie verantwortlich und wirft dem Pro⸗ duktionsamt vor, es habe bei der Abſchätzung des militäriſchen Bedarfes an Leichtmetallen, vor allem an Aluminium für den Flugzeugbau, völlig ver⸗ ſagt. Das gleiche gelte für die Verſorgung der Induſtrie mit Strom und Oel. In einem Sonder⸗ bericht des Juſtizamtes an den Senat wird erklärt, die Lage der Aluminiuminduſtrie ſei ein geradezu tragiſches Beiſpiel für den Mangel an Cpordination bei der Aufrüſtung. Hauptſchriftleiter und verantwortlich für Politik: Dr. Alois Win baue Druder und Verleger; Neue r. Fritz Bode& Co. Mannheim L. 4% Zur geit Preisliſte Nr. 12 allitig 5 8 In der amerikaniſchen Oeffentlichkeit Mannheimer geitung 8 1888 u re Aus Welt und Leben eeeeeenndmdcdaddaadadddddddadadaddaddadocdmdamdmdmamadddwddamwdamwdaomdamwammawom Berliner Brief Kuchen⸗Kaiſer jubiliert. Ein Konditor mit Blick.— Ausſteuer für Kuchenkrümel⸗Sechſer. — Der gute Ton im Verkehr.—„Wie die Alten ſungen Berlin, Anfang Juli. Es gibt nur wenig Berliner Handwerksbetriebe, die in ihrem Weſen ſo tuypiſch veichshauptſtädtiſch ſind, wie der berühmte Berliner Kuchenladen von Kaiſer am Oranienplatz. In dieſen Tagen hat er ſein 75jähriges Beſtehen feiern können, und die Aufmerkſamkeiten, die ihm dabei zuteil wurden, überſchritten bei weitem das normale Maß. Das hat ſeinen guten Grund, nicht umſonſt ſahen wir unter den Gratulanten Namen ſehr hoher Perſön⸗ lichkeiten und die von Berlinern, die nicht weniger populär ſind wie die Konditoreierzeugniſſe dieſes Kuchenladens Was Sacher für Wien. Gerbaut für Budapeſt, das bedeutet in vielem Kuchen⸗Kaiſer für die Spree. Der Laden kann nicht von ſich behaup⸗ ten, daß er etwa exkluſiv geführt wird. Im Gegen⸗ teil, er iſt durchaus volkstümlich. Das iſt aber wie derum auch nicht ohne Berechtigung. Vielleicht verſteht man außerhalb Berlins nicht einmal die Urſache dafür. Es ſind nämlich die— Kuchen⸗ krümel! Damit hat es wiederum ſeine ganz eigene Bewandtnis. Eine Konditorei vom Range Kaiſers, die ihren Ruhm zum Teil durch Stadtver⸗ ſand begründete, konnte es in früheren Zeiten be⸗ ſtimmt nicht wagen. beſchädigte Torten oder ange⸗ brochenes Gebäck an die Kundſchaft zu liefern. Solche Ware gina zurück. Man preßte ſie durch Siebe und ſchüttete die Maſſe zu den übrigen Krü⸗ meln und Kuchenabfällen, Tortenrändern, Baum⸗ kuchenreſten uſw. Alles zuſammen wurde ver⸗ wengt und an jedem Morgen um 7 Uhr freihändig — immer 100 Gramm für fünf Pfennige— an die Berliner Schuljugend verkauft. Das war natürlich „ein Fraß“ für die Kinder. Die Liebe zu den Ku⸗ chenkrümeln war ſo gewaltig, daß ſpäter auch die Erwachſenen Gefallen daran fanden. Und wenn ſie einmal keine bekamen, kauften ſie ſich im ſelben Laden eben die angeſtoßenen Kuchen oder ganze Torten. In dieſer Weiſe bildete ſich bei den Be⸗ wohnern des Berliner Südens und Südoſtens(be⸗ vorzugt) eine Tradition der Käuferſchaft heraus, die auch in trüberen Tagen nie erloſch. * Der Begründer der Firma hieß Konrad Kaiſer. Er eröffnete im Jahre 1866 einen kleinen Laden mit acht Arbeitern und Angeſtellten am Oranienplas. Vater und Bruder waren ebenfalls ſchon berühmte Männer dieſes Faches. Sie graſten nämlich die norddeutſchen Märkte und Meſſen ab, wo ſie ihre Spezialität, Spritzkuchen und Pfannkuchen, verkauf⸗ ten. Dabei verdienten ſie eine ordentliche Fuhre Gold. Ihr größtes Rennen machten ſie alljährlich auf dem Bremer Freimarkt. Als Otto Reu⸗ ter noch nicht ſo berühmt war wie an der Jahrhun⸗ dertwende, hat er indirekt das Kaiſerſche Geſchäft literariſch gemacht und zwar mit dem Gedicht„Jahr⸗ marktsrummel“. Der Schmalzkuchenbäcker Kaiſer war außerdem eine beliebte Erſcheinung auf dem alten Berliner Weihnachtsmarkt unterm Berliner Schloß am Dom. In ſpäterer Zeit hat vor allem Max Kretzer in ſeinen Romanen und Erzählun⸗ gen dieſem Kuchenbetrieb ein dichteriſches Denkmal geſetzt.— Ein Neffe und Namensträger des Grün⸗ ders, Kaiſer⸗Eric, hat ſich einen Namen als Kom⸗ poniſt gemacht, nachdem er zuvor— Vertreter war. Die„Korſiſche Suite“,„Sonntags am Kärtnerring“ und viele Charakterſtücke ſtammen von ihm. Als Kaiſer am Oranienplatz begann, war das Ge⸗ ſchäft äußerlich eigentlich recht beſcheiden. Es ent⸗ wickelte ſich erſt ſo recht, als er nach W Jahren ſei⸗ nem Nachfolger Eugen Fluß den Betrieb über⸗ gab. Dieſer Mann war nicht nur ein weitſichtiger Organiſator, ſondern auch ein tüchtiger Berliner Bürger. Er ſtammte aus Solingen, wo er Kauf⸗ mann in einer Eiſenwaren handlung ge⸗ lernt hatte. Nach der Wanderſchaft landete er in Berlin, wo er kurzerhand zu Hilbrich ging und das feine Zuckerbäckerhandwerk erlernte.(Später gab Hilbrich übrigens ſeinen Sohn zu Fluß in die Lehre.) Sein eigenes Geſchäft organiſterte er nach modernſten Geſichtspunkten. Für den Stadttrans⸗ port führte er zuerſt die Dreiradwagen ein, die bald eine bekannte Erſcheinung im Berliner Stadt⸗ bilde waren. 1904 kaufte er für dieſen Zweck das erſte Auto. Das war aber gleich ein Verſager, denn der Wagen ſauſte direkt in einen Bauzaun hinein. Auch mit der erſten Eismaſchine hatte Fluß Pech, denn das Ding explodierte. Das alles hin⸗ derte den trefflichen Mann(der im Alter von 80 Jahren verſtarb) nicht, auch in. anderer Hinſicht auf ſein Geſchäft bedacht zu ſein. Als die Oranien⸗Brücke über den damals noch mit Waſſer gefüllten Luiſen⸗ Kanal gelegt wurde, ſcheute er kein finanzielles Opfer, um die Brücke in Sandſtein aufführen und den angrenzenden Platz gut ausſtatten zu laſſen. So ſorgte er dafür, daß die Umgebung ſeines Geſchäftes ein würdiges Aus ſehen erlangte. * Eugen Fluß heiratete in Berlin eine Tochter des ehemaligen Hoſſchmiedemeiſters Unrath aus der Wilhelmſtraße 2. Das wvar ein anſehnlicher Betrieb, denn er beſchäftigte 23 Geſellen. Fräulein Unrath war fünf Jahre im Geſchäft ihres ſpäteren Mannes tätig, bis ſie die Ehe ſchloß. Während dieſer Zeit hat ſie treu alle Sechſer auf die hoßhe Kante gelegt, die ſie aus dem Verkauf der Kuchenkrümel an die Berliner Jugend einnahm. Das war manchmal nicht wenig, denn an Montagen kam gewöhnlich eine große Kiſte zum Verkauf, die für 20 Mark Krümel enthielt. Die heute noch ſehr rüſtige Dame erzählt, daß ſie aus dieſem Krümel beträgen ihre Ausſteuer und die Hochzeits reiſe bezahlt habe. Wie man ſieht, ſoll man auch Krümel nicht verachten. Frau Fluß war auch ſonſt ziemlich kuragiert. Als im Jahre 1912 auf der Straße ein Fuhrwerk durch⸗ ging, landete das wildgewordene Roß mitten im Kuchenladen, bis es durch die energiſche Schmiede⸗ meiſterstochter wieder heraußgeführt werden konnte. An der Ecke„bei Kuchen⸗Kaiſer“(wie heute Berlin dazu ſagt) iſt übrigens viel paſſiert. Was ſich dar⸗ über in der Familienchronik nicht erhalten hat, kann man ſich bei Meiſter Paul Lincke erfragen, der in der Nähe ſeine Wohnung hat und dem Geſchäft nun auch bald ein halbes Jahrhundert die Treue be⸗ wahrte. Eine Eigenart des baulich zweimal erwei⸗ terten Geſchäftes ſind ſeine drei Eingänge. Da iſt es in der Tat vorgekommen, daß man einen an⸗ gezechten Mann durch die eine Tür auf die Straße ſchickte. Nach ein paar Minuten kam er durch die Mitteltür wieder herein und beſchwerte ſich, daß er „nebenan“ rausgeſchmiſſen worden ſei. Zur Vor⸗ Der Füllhalter fürs Leben Au ο 2s lohnt, Guf ihn bisweilen zu Warten ſicht und um ihn über die topographiſchen Verhält⸗ niſſe bei Kuchen⸗Kaſſer gleich völlig zu orientieren, ſchob man den unerwünſchten Zeitgenoſſen nunmehr Durch en dretren Euagang uo. Kuchen⸗Kaiſer iſt heute nicht der größte Berliner Betrieb, obwohl er zeitweiſe 85 Arbeitskräfte beſchäf⸗ tigte. Immerhin iſt ſeine Leiſtung aber doch beacht⸗ lich. Man ſtelle ſich vor, daß dieſes Haus in normalen Zeiten nicht weniger als 120 verſchiedene bunte Schüſſeln und Torten ſowie über hundert Arten ver⸗ ſchiedenes Teegebäck bereithalten konnte. In jüngerer Zeit erlangte das Haus dadurch eine europäiſche' Be⸗ rühmtheit, daß es garnierte Eisbomben mit Schlag⸗ ſahne, Baiſerböden, Früchte und Mandelblättergar⸗ nierung per Flugzeug bis nach Schottland, Sbandi navien und anderen Ländern exportierte. Die Auf⸗ traggeber waren ehemalige Berliner, die ſich dieſe Spezialität zu Feiertagen ſchicken ließen. Und das alles in Erinnerung an die einſtige Freude über den Kuchenkrümelſegen. ae Zu dieſem Dhema kann man auch einen Wett⸗ bewerb rechten, den die Berliner Verkehrsgeſellſchaft ſpeben abgeſchloſſen hat. Ueber 2200 Schüler aller Altersklaſſen waren einem Aufruf der BVcg gefolgt, ſich zum Problem Höflichkeit und Hilfsbereitſchaft im Berliner Verkehrs leben“ zu äußern. Das war nicht die rito Veranſta n ö 98 ſchon die vierte. Von dem Ergebnis verſpricht ſich der Urheber des Wettbewerbs ſehr viel. Man könnte ihm beipflichten, wenn man den Fleiß betrachtet und das beiße Bemuhen, mit dem die Schüler da zu Werke gingen. Sie ſchrieben 500 Auffätze, machten Gedichte in großer Zahl, fertigten Muſikſtücke und Theaterſpiele an. Klebarbeiten. Kalender uſw. Den erſten Preis erhielt eine Klaſſe des Franzöſiſchen Gymnaſiums für eine 81 tSarbeit. Sie ſt und unter dem Motto:„Biſt fröhlich du und hilfs⸗ bereit. ſo ernteſt du ſtets Dankbarkeit“. Die BVG. wird die preisgekrönten Arbeiten durch eine Wanderausſtellung allen Berliner Stadtbezir⸗ ken zugänglich machen, denn ſonſt würde vermutlich die fromme Abſicht des ga n Wetthemerbs auf die Teilnehmer beſchränkt bleiben und nicht die breite Maſſe erfaſſen. Die beſten Sprſche aber dürften wir in kürzeſter Zeit an den Scheiben und an den Halte⸗ ſtellen der Berliner Verkehrsfahrzeuge leſen kön⸗ nen. Sie ſollen uns einpauken, was den Jungen ſchon geläufig iſt, die ſich an dieſom Wettſtreit um die öffentliche Höflichkeit beteiligt haben. Gen f Die Jugend iſt überhaupt auf dem Kien. Das ſtellt ſie jetzt ſogar am Varieté wieder einmal unter Beweis. Der Berliner Wintergarten hat dem jun⸗ gen Nachwuchs in ſeinem Juli⸗Programm freimütig ein Betätigungsfeld eingerichtet. Carl Walter Popp führt die„Kleinen“ ein und gibt jedem ze⸗ wiſſermaßen einen ermunternden Klaps auf die Hinterſeite. Allerdings iſt bei den kleinen Artiſten von Lampenfieber kaum etwas zu merken, ſie agie⸗ ren ſo ſicher auf der Bül wie die Großen. In der Parade dieſes Nachwuchſes lernt man die„kleine Lotty“ kennen, eine ſchon ſehr tüchtige Trapez⸗ künſtlerin; Helgina produziert ſich in beachtlichem Springkönnen, die kleine Chriſtjana in Muſik und, Tanz, während die drei kleinen Noacks am Drahtſeil verraten, daß ihre Eltern alte, erfahrene Gemeinſam mit der Infanterie ſäubern unſere Panzer Straßen und Häuſer einer Stadt. (P. Gvimm, Preſſe⸗Hoffmann, Zander⸗Multiplex⸗K.) a 5 f Nach dem Panzerangriff der Sowjets, der jedoch blutig und mik ſchweren Verluſten für den Feind zurückgeſchlagen wurde, geht der Vormarſch unſe⸗ rer Truppen, an den noch rauchen den Sowjetpanzern vorbei, weiter. (PK. v. d. Piepen, Scherl, Zander⸗Multiplex⸗K.) Reihenuweiſe hingemäht Das war einmal ein Feldflugplatz der Sowjetarmee, der an einer der deutſchen Vormarſchſtraßen lag. (Pik. Hufſtzky, Atlantic, Zander⸗Multiplex⸗K.) General Rommel daukt ſeinen tapferen Panzertruppen K. Moos müller, Preſſe⸗Hoffmann, Zander⸗Multiplex..) Artiſten ſind. Und endlich ſtellt ſich in Wolfgang W. Weber Deutſchlands füngſter Magier vor. Er iſt ganze zehn Jahre alt, arbeitet aber bereits wie der gewiegteſte Manipulator. Da das erfolgreiche Zau⸗ bern mehr oder weniger auch eine Sache der Er⸗ fahrung iſt, könnte ſich aus dem kleinen Mann viel⸗ leicht wirklich mal ein großer Zauberer entwickeln. Aus dem übrigen Programm, in deſſen Mittelpunkt eine große Ausſtattungsſchau mit Muſik(23 Alberti⸗ Mädel) geſtellt iſt, ragen wegen ihres grotesken Humors die beiden F. und W. Lind heraus,. die tolle Sachen mit einem Koffer anſtellen und zeigen, daß auch die Excentriker den Humor noch nicht verloren haben. Der Berliner Bär. Nu uub vb vull u M — Carl Krones beſter Arbeitselefant„Marn“ fand kürzlich bei der Ankunft des Zirkus in Chem⸗ nitz ein trauriges Ende. Auf der Reiſe von Mün⸗ chen nach Chemnitz, wo Krone ſeine diesjährige Sommerſpielzeit begann, erkrankte„Mary“ ſchwer. Bei der Ankunft am Beſtimmungsort fand man den Dickhäuter hilflos am Boden ſeines Transportwa⸗ gens liegen. Quer über dem gewaltigen Tierkörper ſtand der Elefant„Charly“, der ſeine Stahlfeſſeln geſprengt hatte, um ſeine alte Freundin in Schutz nehmen zu können. Er ſchien ſtumme Zwieſprache mit dem todkranken Dickhäuter zu halten, wie man dies bei Arbeitselefanten ſo oft beobachten kann, die, ohne einen Laut von ſich zu geben, die mäch⸗ tigen Schädel aneinander halten, um dann gleich darauf irgendeine gemeinſchaftliche Handlung Furch⸗ zuführen. Mit einem langgezogenen, ſchmerzlichen Trompetenſtoß gab„Mary“ ihrer Dankbarkeit für dieſe Teilnahme und ihrem Kummer Ausdruck. Nach langen Bemühungen gelang es Carl Krone ſelbſt, „Charly“ in eine Ecke des Eiſenbahnwagens zu locken, wo er wieder angekettet wurde Dann be⸗ mühten ſich vierzig Mann, die man ſchnell herbei⸗ geholt hatte, den ungeheuren Körper„Marys“ mit Tauen auf die Verladerämpe herauszuziehen. Der Elefant„Aſſam“ unterſtützte dieſes Manöver ver⸗ ſtändnisvoll, indem er dabei mit Rüſſel und Schädel nachhalf. Eine große Menſchenmenge— ganz Chem⸗ nitz ſchien auf den Beinen zu ſein— wohnte dieſem aufregenden Schauſpiel bei.„Charly“ aber gehär⸗ dete ſich in den nächſten Stunden noch wie ein Ra⸗ ſender und war unter keinen Umſtänden zum Zir⸗ kusplatz zu bringen. Erſt mit Hilfe von„Aſſam“ konnte er durch Carl Krone allmählich beruhigt und ſchließlich abgeführt werden.„Mary“ die frſther ſchon bei einem Eiſenbahnunfall verletzt worden war, konnte leider nicht mehr geholfen werden. Zum größten Schmerz aller zwei⸗ und vierbeinigen Ar⸗ beitskameraden ging der brave, noch verhältnis⸗ mäßig junge Dickhäuter in den Elefantenhimmel ein, wo es wohl nur noch rieſige Heubündel und Berge pon Mohrrüben, aber keine Dreſſur, kein Laſtenſchieben und keine Manegenkünſte mehr gibt — Das ſeltene Erlebnis einer Kaffeetafel mit Donner und Doria erlebte in einem nordſfftiſchen Bauernhofe eine verſammelte Geſellſchaft Leidtra⸗ gender nach der Heimkehr vom Friedhof. Während eines ſchweren Gewitters, das über der Gegend her⸗ aufzog, ſchlug der Blitz in die Stube ein und ver⸗ brannte einer Bäuerin das Kleid, einer anderen die Strümpfe, machte ein drittes Opfer für Stunden bewußtlos, warf das vierte hart zu Boden und brannte dem letzten eine lange feurige Narbe ins Fleiſch. 2 ** — Eine Rund unkreportage mit ſenſationellem Einſchlag erlebte Dänemark in den letzten Juni⸗ tagen, ohne es zu wiſſen.. Beim Beſuch einiger Funkreporter in dem neu errichteten Hochſpannungs⸗ laboratorium von Aarhus zerriß eine ſtromführende Leitung, deren kugelförmigen Endpole zur Erzeu⸗ gung ungeheurer elektriſcher Entladungen dienen. Da die Zeit fehlte, den zu ſpät entdeckten Fehler zu berichtigen, mußte die Funkſendung ihren Anfang nehmen, doch verſuchte man währenddeſſen eifrig, durch Zeichenſprache ſich gegenſeitig zur Behebung des Schadens anzufeuern. Unvermeidliche Mißver⸗ ſtändniſſe hierunter brachten mit ſich. daß der Funk⸗ reporter ſich der angeblich entladenen Leitung näherte, aus der ſofort lange Funken ſprangen. Er erklärte nach Beendigung der Reportage, daß han während der Sekunden bis zur raſch vorgenomme⸗ nen Ausſchaltung des Stromes der Verſtand ſtill⸗ ſtand und nur ſeine Zunge mechaniſch den bereits geformten Satz vollendet habe. Die Leitung war mit 30 000 Volt geladen. 1 — Einzig daſtehend in der Kriminalgeſchichte iſt ein Fall, der ſich kürzlich in Rio ereignet hat. Dort hatte ein Rentner einen Papagei gekauft. Der Vo⸗ gel, der in den erſten Tagen ganz normal geplau⸗ dert hatte, ſtieß plötzlich immer wieder den Ruf „Hilfe“ aus. Dem Rentner kam die Sache verdäch⸗ tig vor; er ging zum Vogelhändler, dieſer gab ihm die Adreſſe des Mannes, der ihm den Papagei ver⸗ kauft hatte. Hier forſchte die Polizei weiter, und ſie bekam heraus, daß die Frau des Papageiverkäu⸗ fers vor einem Jahr verſchwunden war. Als die Beamten dem Manne vorhielten, der Papagei habe die Mordtat„geſchildert“(), verlor er ſeine Ner⸗ ven und geſtand, ſeine Frau vor einem Jahr in Gegenwart des Vogels ermordet zu haben. ** Im Krankenhaus in Tabor bei Prag unterzog ſich dieſer Tage die Tochter eines Gutsbeſitzers einer ungewöhnlichen Operation, infolge derer ſie nach kurzer Zeit das Krankenhaus als Mann verließ. Der friſch gebackene junge Mann ließ ſich gleich die Haare ſchneiden und will bei einem Taborer Hand⸗ werker in die Lehre gehen. Die Operation wurde vom Oberarzt des Tagorer Krankenhauſes durch⸗ geführt, dem mehrere Aerzte einer Prager Klinik, die ſich für den Fall intereſſiert hatten, aſſiſtierten. — Vor wenigen Jahren hat in Prag ein ähnlicher Fall großes Aufſehen erregt, da es ſich damals um eine der beſten tſchechiſchen Sportlerinnen, Fräulein Koubek, handelte, die das Krankenhaus als Herr Koubek verlaſſen hatte. * 5—. Wie ſo manches ſchätzenswerte Brauchtum iſt in Dänemark auch die alte Sitte in Vergeſſenheit ge⸗ raten, dem Orgelbauer für den Um⸗ und Neubau eines Inſtruments als Geſchenk die größte Pfeife mit Wein zu füllen. So mußte man ſich bei der Re⸗ ſtaurierung der Orgel in der Kirche von Sönder⸗ borg damit begnügen, mathematiſch zu errechnen, wieviele Flaſchen Wein der fünfeinhalb Meter hohe Sub⸗Baß im Orgelgehäuſe zu faſſen vermag, Es wurden 1300 Flaſchen errechnet. de — Ein Luftkampf zwiſchen einem Flugzeug und einem Adler hat ſich über einem Golfplatz nahe bei Liſſabon zugetragen. Man konnte vom Erdboden aus beobachten, wie ein Adler mit eiter Flügelweite von drei Metern das Flugzeug angriff. Der Pflot ſah ſich in eruſter Gefahr und verfuchte durch Loo⸗ pin es ſeinen Apparat in Sicherheit zu bringen. Der wütende Vogel aber ſolgte ihm mit aller Geſchick⸗ lichkeit, ſo daß der Flugzeugführer es nicht verhin⸗ dern konnte, daß der Adler ſich mit aller Kraft gegen die Windſchutzſcheiben ſchleuderte. Der Pilot wurde dabei tödlich verletzt. Dbox Fl . ae: 187 * Maunheim, 5. Juli. Wir verdunkeln: 5. Juli von 21 Uhr 35 bis 5 Uhr 27 Juli von 21 Uhr 34 bis 5 Uhr 28 5 6. „Das waren noch Jeiten So ſagen die alten Leute, wenn ſie von früher ſprechen. Das waren noch Zeiten! Damals waren die Menſchen noch anders, das Wetter beſſer, die Sonne ſchien häufiger u. der Mond ſtimmungsvoller. Damals, damals. Das wax aber auch die gute alte Zeit Alte Geſchichte, daß die Vergangenheit immer ſchön iſt und daß ſich die Gegenwart keinesfalls mit ihr vergleichen kann. Immer wurde von der guten alten Zeit geſprochen— in. er lag ſie zurück. lauge die ſo verhimmelte Vergangenheit Gegenwart war, und das muß ſie ja auch einmal geweſen ſein, empfand ſie kaum einer als beſonders ſchön oder an⸗ genehm. Eine alte Mücke: der Abſtand iſt es, dar alles in roſigem Licht erſcheinen läßt. Eine ganz alte Mücke: die gute alte Zeit war tatſächlich noch nie da. Sie wurde erſt nachträglich im guten Glau⸗ ben konſtruiert. Aber viel gemütlicher war es doch vor einigen Jahrzehnten. Oder? Werfen wir uns einmal auf die Gemütlichkeit. Wir Zeitungsleute ſind ja noch im Beſitz der alten Blätter, in deren Spalten ſich die vergangene Zeit niedergeſchlagen hat. Und was man ſchwarz auf weiß beſitzt S So ⸗ Schlagen wir einmal ſpaſſeshalber einen Zei⸗ tungsband von 1901 auf. In Sachen Gemütlichkeit. Beſtimmt war das Tempo damals meniger ſcharf und ſicher lebte man gemächlicher. Aber die„Ge⸗ mütlichkelt“!! Darüber geben die Polizei⸗ und Ge⸗ richtsberichte hinreichend Auskunft. Was wimmelt es da von Schlägereien und Zuſammenſtößen. Kein Tag ohne, die meiſten mit ſehr viel. Es reißt buch⸗ ſtäblich das ganze Jahr über nicht ab. Noch nicht einmal der Heiligabend verlief ſtörungsfrei. Die Gerichtsberichte kann man nur mit Ge⸗ ſchmunzel leſen. Damals wurden nämlich auch bei Bagatellſachen die Namen der Beſchuldigten ge⸗ nannt. Und die der maßgeblichen Zeugen mit dazu. Alſo hinein in die Zeitungsſpalten mit dem, der mit dem Maßkruag draufſchlug und gleichermaßen hinein mit dem, der den Krug auf den Schädel be⸗ kam. Ohne Gnade und ohne Beſchwerderecht. Wie human wird dagegen bei uns berichtet. Damals naunte man auch den Namen des Richters, des Staatsanwalts und des Verteidigers. Hatte ſein Gutes, gewiß, aber wäre es eine Empfehlung für einen Rechtswahrer von heute, wenn er in der Zei⸗ tung leſen müßte: der Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Sowieſo, hatte mit ſeinen Darlegungen kein Glück? Häufen ſich die Feſtſtellungen dieſer Art, dann würde ſich das ſicher bald ungünſtig für die Praxis des Herrn Doktor auswirken. Damals, ja damals. Jetzt noch ein Nachſatz von den harmloſen Ver⸗ gnügungen unſerer Altvorderen. Da gab es doch im damaligen Apollo⸗Theater— glaubt es, oder glaubt es nicht— einen ganzen Monat lang Da⸗ menringkämpfe. Jawohl Damenringkämpfe. Solche Scherze bannten wir nur in der wüſteten Infla⸗ ttonszeit.. Gemütlich und harmlos ſoll es vor vierzig Jahren geweſen ſein. Warum nicht, aber ſicher gab es auch beträchtliche Ausnahmen. De * Ihren 80. Geburtstag kann am Sonntag, dem 6. Juli, Frau Kath. Lehmann Wwe., Secken⸗ heimer Straße 26, feiern. Wir gratulieren! 5 * Seinen 65. Geburtstag feiert am heutigen Samstag Herr Chriſtian Bechtel, R 6, 10. Wir gratulieren! k Das Feſt der ſilbernen Hochzeit begehen am mopgigen Sonntag, 6. Juli, die Eheleute Gg. Heß und Frau Eliſabeth, geb. Judith, Pumpewerkſtr. 44, part. Unſere Glückwünſche! rung der Spielzeit Verdis Neues auf der Filmleinwand Schauburg:„Venus vor Gericht“ Eine Statue im Stil der griechiſchen Antife wird in einem Acker gefunden, von„Sachverſtändigen“ für alt und echt erachtet, von einem Kunſthändler gekauft und mit einem enormen Gewinn dem Staat angedreht. Die Welt bewundert ein Kunſtwerk— und iſt entſetzt, als ein junger Bildhauer ſich mel⸗ det, der die Statue geſchaſſen haben will. Der Staat, der Kunſthandel, die Experten ſind blamiert, wenn der junge Mann die Wahrheit ſpricht. Folglich darf er vielleicht zwar recht haben, aber niemals recht behalten, und damit beginnt ein Kampf; der weitere Kreiſe zieht. Aus einem Streich, aus einer Demonſtrationn, wird eine ſenſationelle An⸗ gelegenheit, die Lichter über eine hinter uns lie⸗ gende Zeit wirft,— ſcharfe Lichter, die ein gefälli⸗ ger Humor mildernd umſpielt. i 0 Hans H. Zerlett, verantwortlich für Buch und Spielleitung, hat es verſtanden, die privaten und die in die Oeffentlichkeit hinein wirkenden Sei⸗ ten der Angelegenheit mit gleicher Liebe zu ent⸗ wickeln. Es ſind ihm dabei pſychologiſche Studien von bemerkenswerter Eindringlichkeit gelungen. Von beſonderem Intereſſe ſind dabei einige uner⸗ freuliche Typen: der Spießer Gottlieb Böller(Paul Dahlke), der füdiſche Kunſthändler(Siegfried — — Breuer), die„Sachverſtändigen“(Juſtus Paris und in der Maske Alfred Kerrs— Hubert von Meyerink), der Reporter(Hini Handſchumgcher) und ſchließlich der mit Geiſt und Charakter durch⸗ aus nicht übermäßig geſegnete Kultusminiſter(Er⸗ hand Siedel). Hannes Stelzer iſt der auf der ganzen Linie gewinnende junge Bildhauer, der den Streich egen ein verrottetes kulturelles Leben führt. Vor Gericht hat er keinen leichten Stand, aber da erſcheint in letzter Minute die Frau, das Urbild der Statue, um für ſein Werk zu zeugen. Hanſi Kno⸗ teick ſpielt dieſe Rolle mit einer Zurückhaltung, die auf das feinſte abſticht von dem ſenſationslüſternen Betrieb, der um ihre Perſon und ihr künſtleriſches Abbild in Szene geſetzt wird. F. W. Ko e h. Ufa⸗Palaſt: Das leichte Mädchen Dieſes Mädchen, eine junge Schauſpielerin, liebt Dietz, den Sohn aus achtbarem Hauſe und wird wiedergeliebt— zur hellen Empörung der ganzen ſpießbürgerlichen Verwandtſchaft. Das war ſchon etliche Male da, wenn auch noch ſelten in einem ſo reizenden, beglückend lebendigen Biedermeierrahmen wie hier. Ganz ſicher hat Meiſter Spitzweg hier Pate ſtehen müſſen, aber er braucht ſich ſeiner Patenkinder im Geiſte nicht zu ſchämen. Wie nun dieſes angeb⸗ lich ſo leichte Mädchen der ganzen Sippſchaft gar nicht mehr leicht genug ſein kann, wenn es um ihren, nämlich der Sippſchaft, Vorteil geht, das macht den Hauptteil des Films aus. Um einen einzigen Ge⸗ danken werden die Geſchehniſſe herumgerankt, breit und ausführlich. Dafür hört die gute Laune nim⸗ mer auf und die Schauſpieler, von Fritz Peter Buch ſtilſicher geführt, dürfen aus dem Vollen ſchöpfen. Friedel Ezepa iſt das liebenswerte, charakterfeſte Mädel, das nur der ſpießbürgerliche Hochmut„leicht“ nennen kann, Willy Fritſch, der forſche junge Mann, der weiß, was er an dieſem Mädchen hat. Paul Kemp als entfernt zur Familie gehörendes Faktotum iſt diskret wie ſelten und doch reißen die Lacher über ihn nicht ab. In der eigentlichen Spie⸗ ßerzunft machen Lina Carſtens, Olga Lim ⸗ burg, Elſe Ehſer, Max Gülſtorff, Jakob Tiedtke und Erich Fiedler köſtliche Typen. Claire Winter bleibt unter Doofheit reizend, René Deltgen gibt ſeinem Studentenführer echte Vitali⸗ tät und Robert Taube, den man hoffentlich bald in einer bedeutenden Rolle ſieht, gibt dem Bruder Außenſeiter weltmänniſche Züge. Werner Boch⸗ mann ſchrieb die Muſik mit großer Einfühlungs⸗ gabe. Franz Schmitt. eee— Jagdzeiten vorverlegt Wegen der Einberufung von Jägern Im Hinblick darauf, daß durch die vielen Ein⸗ berufungen auch aus Kreiſen der Jäger die vor⸗ geſehenen Abſchüſſe von den in der Heimat geblie⸗ benen Jägern in der ſonſt üblichen Zeit nicht erfüllt werden können, hat der Reichsjäermeiſter die Aen⸗ derung von Jagdzeiten im Jagdjahr 1941/2 verfügt. Für das geſamte Reichsgebiet wird danach der Be⸗ ginn der Jagdzeit für Nichtfüh rendes weibliches Rot⸗ und Damwild ſowie Rot⸗ und Damſpießer auf den 16. Juli 1941, für Ringeltauben ebenfalls auf den 16. Juli 1941 vorverlegt. Die Jagdzeit für Droſſeln wird bis zum 31. Januar 1942 verlänegrt. u Standkonzert am Waſſerturm. Am Sonntag, dem 6. Juli, ſpielt von 11.30—12.30 Uhr am Waſſer⸗ turm der Muſikzug der SA⸗Standarte 171 unter Lei⸗ tung von H uptſturmführer Homann⸗Webau. Die Spielfolge: J. Einzug der Tribunen, Marſch von H. Aibbout; 2. Ouvertüre zur Oper„Wilhelm Tell“ von G. Roſſini; 3.„O du lieber Auguſtin“, Humoreske von O. Homann⸗Webau; Thema. Nordiſch. Wiene⸗ riſch. Ruſſiſch. Orientaliſch. Italieniſch. Ungariſch. Spaniſch. Schweizeriſch. Holländiſch. Militärmarſch. 4. Doolchtanz von F v. Blor; 5. Accelerationen. Walzer von Joh. Strauß; 7 Märkiſche Heide. Marſch von P. Linke. „ Nationaltheater Mannheim. Am Dienstag, dem 8. Juli, erſcheint als letzte Opern⸗Neuinſzenie⸗ „Die Macht des Schickſals“ im Spielplan des Nationaltheaters. Die muſikaliſche Leitung hat Werner Ellinger, die Regie Erich Kronen. Es wirken mit: Glarka Zwin⸗ genberg(Leonore), Irene Ziegler, Helene Schmuck, Georg Faßnacht(Alvaro), Hans Schweska(Don Carlos), Max Baltruſchat, Fritz Bartling, Franz Gotſchika, Heinrich Hölzlin, Hans Paweletz, Wilhelm Trieloff. Die Bühnenbilder entwarf Friedrich Kalb⸗ fuß— Das neue Schauſpiel von Hans Schwanz „Cäſar“ wurde von Intendant Friedrich Branden⸗ burg zur Uraufführung am Nationaltheater Mann⸗ heim angenommen. N Steriliſieren? Fruchtſafbereitung? Jetzt iſt es Zeit, die leeren Einmachgläſer wieder zu füllen. Nichts darf in dieſem Jahre von der Fülle des Sommers verloren gehen! Mehr denn je gilt die Parole:„Kampf dem Verderb“. Leider ſcheitern viele Verſuche auf dem Gebiete der Haltbarmachung an einer gewiſſen Unkenntnis. Dieſe ſoll in den Vorträgen der Lehrküche der Stadtwerke Mannheim beſeitigt werden. Neben dem beliebten Steriliſieren im Gas⸗ oder Elektrobackofen wird eine Entſaftung unſerer Früchte mit den in jedem Haushalt vorhan⸗ denen Hilfsmitteln gezeigt. Wer ſchätzt nicht an hei⸗ ßen Tagen ein Glas küclen Obſtſaft, der nicht nur eine Eyfriſchung, ſondern für Kinder und C⸗ wachſene auch geſundheitlich wertvoll iſt? Es, iſt heute jeder Hausfrau möglich, ohne viel Mühe mit den einfach⸗ ſten Mitteln, Fruchtſäfte zu gewinnen, die ein köſt⸗ liches Aroma haben. Die Hepſtellung iſt billig, zu⸗ mal aus dem ſogenannten Rückſtand, den man frü⸗ her kaum beachtet hat, bei richtiger Saftbereitung eine wohlſchmeckende Marmelade hergeſtellt werden kann. Es geht alſo wirklich nichts verloren. Die praktiſchen Vorführungen, die neue Wege der Vor⸗ ratswirtſchaft zeigen, ſind koſtenlos und finden täg⸗ lich mit Ausnahme der Samstage um 15 Uhr in K 7 ſtatt. Ananeldungen in den Bevatungsſtellen der Stadtwerke K 7 und Rathausbogen 21, auch telepho⸗ niſch Nr. 35 631, ſind des ſtarken Andranges wegen und um allen Teilnehmern Plätze zu ſichern, er⸗ wünſcht. e Veranſtaltungen im Planetarium So un⸗ tag, 6. Juli, 16 und 17 Uhr: Der Stern⸗ himmel im Juli“(Vorführung des Sternpro⸗ jektors mit Vortrag).— Dienstag, 8. Juli, 16 Uhr. Mittwoch, 9. Juli, 16 Uhr, Donners⸗ tag, 10. Juli, 16 Uhr, Freitag, 11. Juli, 16 Uhr: Vorführung des Sternprofektors.— Sonn⸗ tag, 18. Juli, 17 Uhr: Im Flug durch das Weltall!“(Lichtbildervortrag mit Vorführung des Sternprojektors).— Dienstag, 16. Juli, 16 Uhr: Vorführung des Sternprofektors. Blick auf eudwias hafen Wie werden Brandbomben bekämpft? Die Ortsgruppe Ludwigshafen des Reichsluftſchutzbumdes ſetzt auch in den nächſten Tagen ihre große Auſklärungsaktion über die Bekämpfung von engliſchen Brandbomben fort. Dieſe 55 fentlichen Vorführungen der wirßſamen Brandbombenbe⸗ kämpfung, mit denen der Reichsluftſchutzbund ſchon in den letzten Wochen wertvolle Aufklärungsarbeit geleiſtet hat, werden am.,., 10., 11., 12. und 14. Juli in den ver⸗ ſchiedenen Ludwigshaſener Stadtteilen fortgeſetzt. Die Vorführungen finden jeweils abends in der Zeit zwiſchen 19.30 umd 21.30 Uhr: ſtatt. Ein notoriſcher Betrüger. Ein immer wieder ſtwaffäns⸗ lig werdender Zeitgenoſſe iſt der 30 Jahre alte geschiedene Karl Leibfrbed ans Ludwigshafen. Wiederholte Vorſtrafen machten nicht den geringſten Eindruck auf ihn. Diesmal ſtand er vor dem Amtsgericht in Ludwigshafen, weil er die Frau eines Arbeitskameraden und einen Bäcker ge⸗ prellt und außerdem als Einzieher ſtädtiſcher Gebühren aufgetreten war. Nur die Tatſache, daß es ſich in allen Föllen um geringe Geldbeträge gehandelt hatte, bewahrte Leibfried vor dem Zuchthaus; er wurde zu elf Monaten Gefängnis verurteilt. 5 Verloren und nicht abgeholt. Auf dem Poltzelpräfſotum in Ludwigshafen lagert eine Menge von Fundgegenſtän⸗ den, Geld und alle möglichen Sachen, die verloren gegan⸗ gen ſind, aber bis jetzt noch nicht wieder zu ihren Beſttzern zurückgefunden haben. Trotzdem die Polizei ſchon un⸗ längſt auf dieſe Fundgegenſtände aufmerkſam gemacht und erſucht hatte, ſie abzuholen, hat ſich noch immer eine Menge von Beſitzern nicht gemeldet. Es wird deshalb nochmals an die Ludwigshafener und Mannheimer Bevölkerung appelliert, ſich nach dem Verbleib verlorener Gegenſtände zu erkundigen und dieſe bei der Polizei wieder in Emp⸗ ſang zu nehmen. Schwerer Verkehrsunfall. Zu einem ſchweren Verßehrs⸗ unfall kam es in den Nachmittagsſtunden des Freitags in der Bleichſtraße im Stadteil Süd, Als ein Laſtkvaftwa⸗ gen, der ein großes Förderband ſchleppte, von der Bleich⸗ ſtraße in eine Seitenſtraße einbiegen wollte, wurde ein die Bleichſtraße paſſierender Straßenbahnwagen von dem Förderband geſtreift und dabei erheblich beſchädigt, Vier Straßenbahnfahrgäſte trugen dabei Verletzungen davon. Die Verletzungen einer Frau waren ſo ſchwer, daß ſie ins Krankenhaus transportiert werden mußte. Heidelberger Juerſchuft Heidelberger im Rundfunk. Dr. H. Haag ſpielt am morgigen Sonntag(.30 bis 9 Uhr) aus dem Dom zu Metz ein Orgelkonzert mit Werken von Bach und Reger als Reichsſendung. Die für 22. Juni angekündigte Sen⸗ dung aus dem Straßburger Münſter findet vorausſichtlich am 20. Juli(8 bis.30 Uhr ſtatt. Meiſterhausfrauen wurden die Diplome überreicht Im Rahmen einer Kundgebung der Abteilung Hauswirtſchaft⸗ Volkswirltſchaft im Deutſchen Frauenwerk wunden durch Gauabteilungsleiterin Frau Egle(Karlsruhe) den erſten 13 Heidelbergern Meiſter⸗Hausfrauen die Diplome über⸗ reicht. Im September beginnt ein neuer Meiſterhaus⸗ frauenkurſus. Sommerſingen der Jugendmuſikſchule. Im Garten des Kurpfälziſchen Muſeums findet heute um 20.15 Uhr(bei ſchbechtem Wetter am morgigen Sonntag um 20.15 Uhr) im Rahmen der Geſellſchaft zur Pflege der Heimatkunde ein Sommerſingen der Abteilung Sing⸗ ſchule der Stödt. Jugendmuſükſchule unter dem Motto:„Geh aus mein Herz und ſuche Freud“ ſtatt. Fortbildungskurſe und Madrigalchor der Singſchule ſowie Mitglieder des Städt. Orcheſters muſiezieren unter Lei⸗ tung von Fritz Reuther. N Die Bayrenther Feſtſpiele werden auch verſchiedene Ge⸗ folgſchaftsmitglieder aus hieſigen Betrieben als Teilneh⸗ mer an dem Sonderzug von Koc miterleben. 1 Bei der Abendmuſik in der Peterskirche am heutigen Samstag(20 Uhr) gelangen unter Mitwirkung von Lud⸗ wig Mayer Mannheim(Orgel) u. Liſa Hoffman n⸗ Mannheim(Sopran) Werke von Muffat, Stradellg, Bux⸗ tehude und Friedemann Bach zu Gehör. 9 Tageswanderung von Kö. Dieſen Sonntag(Treff⸗ punkt Heidelberg Höf.20 Uhr, Abfahrt 8. Uhr) führt die Abteilung Wandern von Kö unter Kreiswanderwart Raäithle eine Tageswanderung Hirſchhorn— Pleuters⸗ bach— Schönbrunn— Hirſchhorner Steige— Neckaralm — Hirſchhorn durch. Seinen 75. Geburtstag feierte Schuhmachermeiſter umd Güteraufſeher L. Wittmann.. N GERDA UHL 8 Das Fräulein von Modewil Ole Geschichte eines seltsamen Frauenschickssis Unſere gnädige Frau iſt auf den Reiſepaß der Minna Brennicken und ihres Kindes mit der klei⸗ den Godila auf dem Landweg, in der Eiſenbahn, nach Oſtpreußen gefahren, wohin Harmoſers, von Riga aus zu Schiff reiſten. Die Brennicken aber iſt in Rußland geblieben. Mit Geld, das ihr die gnädige Frau geſchenkt hat, gründete ſie ſich in Reval ein Geſchäft. In Reval, verſtehen Sie! Herr Rittmei⸗ ſter? Riga war zu nah. In Riga gab e Mög⸗ lichkeiten, Bekannte zu treffen. Ihren Reiſepaß hat ſie nicht gebraucht. Sie hat ihn fortgegeben an eine, deren Signalement dem ihren in 1 5 entſprach, ſo verſchieden auch, wie geſagt, das Endergebnis ſich darſtellte. Das Bildp Dieſe Paßbilder ſind meiſt ſehr perſchwommen. Und wer weiß, ob man es überhaupt ſo genau angeſehen hat. 5 Es iſt anzunehmen, daß die gnädige Frau in Deutſchland wieder ihren eigenen Namen führt. Ich glaube nicht, daß ſie ſich ihren bayriſchen Verwand⸗ ten— pon der Großmutter her, erinnern Sie ſich? — genähert hat. Die würden auf Scheidung gedrun⸗ gen haben. Die gnädige Frau wollte auch wohl ganz ſtill und ganz verborgen leben. Möglicherweiſe iſt ſie mit den Harmoſers nach München gezogen. Auf alle Fälle wird es nicht ſchwer ſein, die Leute aufzufin⸗ den und von ihnen zu erfahren, was man wiſſen müßte.“ „Wenn ſie reden wollen und dürfen!“ MRittmeiſter ein. „Darf ich Ihnen raten, Herr Baron?“ „Ich wünſche ja nichts ſehnlicher!“ „Fahren Sie nach München! Und wenn Sie die Harmoſerg gefunden haben und haben den Eindruck, die Leute wollen nichts ſagen, dann“— Kriſtmann drehte ſein goldenes Zigarrenetui zwiſchen den Fin⸗ ger hin und her—„beſtellen Sie ihnen einen Gruß von mir, vom Inſpektor Priſtmann und ſagen Sie warf der ihnen, ich ließe ſie bitten, Ihnen über die gnädige Frau Auskunft zu geben. Vom Herrn Gemahl hätte die gnädige Frau nichts mehr zu fürchten. Ich glaube, das wird genügen!“. „Herr Kriſtmann“, ſagte Merkenſtein impulſiv, „ich glaube. Sie wiſſen doch mehr?“ Der Inſpektor ſah ſeinem jungen Gaſt feſt und grade, aber ſehr gelaſſen in die Augen. „So wahr ich in meinem ganzen Leben keiner anderen Frau ſo ganz ergeben geweſen bin wie der, die Sie ſuchen wollen: Nein!“ ſagte er feierlich. „Herr Kriſtmann, möge ein gütiges Geſchick geben, daß ich ſie finde!“ ſagte er herzlich. „Das walte Gott!“ erwiderte Kriſtmann ernſt und aus tiefſter Seele. 2 75 Der Boy des großen Handelshauſes in München wandelte mit aller gebotenen Diskretion, zugleich aber auch mit der ſeiner Wichtigkeit und Bedeutung entſprechenden Würde durch den langen, verhältnis⸗ mäßig ſchmalen Raum, in dem eine ſtattliche Anzahl Bürobeamtinnen arbeiteten. Er machte halt bei Fräulein Klaxiſſa Harmoſer, die eben dabei war, einen engliſchen Brief ſorgfältig zu kopieren. 82855 „Da wär ein Herr draußen, der mit Ihnen zu ſprechen hätt'!“ flüſterte er vernehmlich. Das junge Mädchen errötete über und über. „Ich hab keine Zeit jetzt— Dienſtſtundem!“ wies ſte etwas herb ab. Der Boy ſchwebte fort, kam aber nach wenigen Augenblicken ſchon wieder zurück. Auf ſeinem Buben⸗ geſicht lag der Ausdruck ſchlechten Gewiſſens. Aber in ſeiner Rocktaſche brannte ein Goldſtück im Wert von zehn Reichsmark. Eine ſolche Summe iſt geeig⸗ net, Bubenherzen höher ſchlagen zu laſſen und ſie zu jedem Wagnis bereit zu halten. Der Herr ließ es ſich etwas koſten, zu Fräulein Harmoſer durchzudringen. „s wär nur für fünf Minuten!“ noch lauter flü⸗ ſternd als vorhin und mit der mahnenden Eindring⸗ lichkeit im Ton, mit der Großmütter Enkelinnen zur Tugend zu ermahnen pflegen. Fräulein Harmoſer ſchütttelte ärgerlich den Kopf. Aber der Vorſteher war anderer Meinung, Er war ein noch junger Mann mit nettem, menſchen⸗ freundlichem Geſicht. „Na, Fräulein Harmoſer, wieder jemand, der in Ihrem Herzche Wohnung nehmen möchte? Gehen S' hinaus und ſagen S' ihm ſelbſt, daß der Raum zwar leer, aber nicht zu vermieten ſei!“. Klariſſa Harmoſer warf ärgerlich den Kopf in den Nacken— das galt der Störung—, lächelte dann aber zurückhaltend⸗freundlich und dankbar⸗anerken⸗ errn Bürovorſtand. Der ſah ie Reihen zur Ausgangstür nend— das galt dem ihr nach, wie ſie durch ſchritt. Die Sonne deg frühlingshaften Apriltages— der Monat ſchickte ſich bereits an, in den Mai unterzu⸗ tauchen, wie ein Nebenfluß in einem Hauptſtrom ſtreichelte mit ſanftem Strahl den Haarknoten, der ſchwer im Nacken der Schreitenden lag. Kaſtanien⸗ braune Reflexe leuchteten auf. Klariſſa Harmoſer trug das Haar tief geſcheitelt— Cléo de Mérode- Scheitel nannte man damals dieſe Tracht. Das ſchwarze Kleid, ſo einfach es war, ſchien eben dadurch die Reize ſeiner Trägerin zu betonen, daß es ſo völlig anſpruchslos war. Klariſſa Harmoſers Antlitz war nichts als Abwehr und Zurückhaltung, als ſie dem Herrn, der draußen im Korridor auf⸗ und abging, jetzt entgegenſchritt. Sie ſaßh kaum hin nach ihm. Flüchtig nur be⸗ merkte ſie: ſchlank, groß, jung, ſehr gut gekleidet. Es war die Art Feen die ihren Spuren zu fol⸗ gen pflegten. Durchaus nicht alle ſuchten Spiel. Viele, beinahe die meiſten meinten es ernſt. Sehr ernſt ſogar hatten es einige gemeint; aber Klariſſa Har⸗ moſer hielt ihr Herz feſt in den Händen. Sie konnte vor ſich ſelbſt nicht leugnen; einige Male hatte es ſchon bedenklich gezuckt. Sie hatte das närriſche Ding jedoch zur Ruhe gewieſen. Sie wußte warum. Es war ihr von klein auf beigebracht worden, daß ſie ein Weſen von hohem Wert ſei und daß ſie zu warten habe mit allen eingehenden Entſchlüſſen in bezug auf ihre Lebensgeſtaltung big Baron Merkenſteins Augen waren größer und größer geworden, je näher das junge Mädchen auf ihn zukam. 8 Hatte ihn anfangs nur der ſchwebende Gang ge⸗ feſſelt, ſo erkannte er jetzt erſtaunt ein vollendetes Meiſterwerk der Natur, deſſen Reize an Formen und Farben, an Linien und Zeichnung, durch eine aus tiefſtem Inern kommende Beſeelung wundervoll un⸗ terſtrichen wurden. 8 Auf den zarten Wangen von vollendetem Oval ſenkten ſich die langen, ſeidigen Wimpern. Jetzt hob ſie die Lider. 5 Ernſte, nußbraune Augen ſahen vorwurfsvoll und zurechtweiſend in ſeine dunkelblauen. „Sie haben mich von meiner Arbeit abrufen laſ⸗ ſen?“ ſagte ſie mit einer ſchönen Stimme, der man den reinen Alt, den ſie zu ſingen vermochte, auch im Reden anhörte. „Ich nehme an, ſehr wichtige Gründe veranlaßten Sie dazu?“ Merkenſtein verneigte ſich. Beſtimmt keine leichtfertigen, gnädiges Fräulein!“ Wahrhaftig, er ſagte„anädiges Fräulein“ zu die⸗ C= Totel-Verksufsbüro: Maunhel s, B 1, 10 Raf 21878 FHrwankenthal- hals, Westl. Ringstraße 1 Ruf 3878 ſem kleinen Bürgermädchen, das aufzufinden ihn einige Mühe gekoſtet hatte und das er ſich, nach dem, was er von ihrer Herkunft wußte, weſentlich anders vorgeſtellt hatte. „Ich darf mich bekannt machen: Baron Merken⸗ ſtein, Rittmeiſter im Reiterregiment Großfürſt Niko⸗ laus zu Dorpat. Ich möchte Sie bitten, mis eine Zeit namhaft zu machen und einen Ort, wann und mo ich Sie ungeſtört und ohne Eile ſprechen kann. Nicht in eigener Angelegenheit. Ich komme im Auf⸗ trag Seiner Exzellenz des Herrn General a. D. Ba⸗ 155 von Godewil auf Garruleit bei Mitau in Kur⸗ g 5 0 Merkenſtein ſprach mit Abſicht ſo umſtändlich. Er 8 wollte Zeit gewinnen.. g 2 Seine gelaſſene, ganz aufs Sachliche eingeſtellte Gemütsverfaſſung war durch den unerwarteten An⸗ blick, der ſich ihm bot, völlig aus dem Gleichgewicht gekommen, als ob ein Erdbeben des Gefühls, 0 aus der Tiefe heraus, die Oberflächenempfindung ſeines Herzens plötzlich völlig durcheinandergewor⸗ ſen habe. Denn es geſchah noch etwas viel Unerwar⸗ tetereg und Verwirrenderes als bisher. 0 Die Züge des jungen Mädchens, gewappnet mit Unnahbarkeit, entſpannten ſich plötzlich. ö Wie Licht von innen ein Transparent, ſo erhellte Freude— keineswegs Bewunderung— das ſchöne Geſicht und ſteigerte ſeinen Liebreiz. (Fortſetzung folgt) mae, e Es genügt nicht allein, gute Heilmiſte! zu erzeugen, sie müssen auch schnell. stens zur Stelle sein, wenn man ihrer bedarf. Für diese stete Bereifschaft sorgt die„agel“ Organisation mit eigenem Flugzeug, wenn andere rans- Ses porimittel nicht genügen e NaN r EUERTLOSschER E Tag BARE Los cHGER RTE 8 ROSS FEUER loschjzMa u e ee Gen e Zur Raſſehundeausſtellung 1941: Wegbereiter des Mannheimer Hundeſports Ein Streifzug durch namhafte einheimiſche Zuchtſtätten Eine reizende u. berühmte junge Dame: ſchwarze Zwergſpitzhündin Thea von der Schulenburg, ſie den Siegertitel und erhielt trägt bereits viermal die Wert⸗ note„Vorzüglich 1“(Züch⸗ ter u. Beſ. Gg. Bender) N Raſſehundeausſtellung— und die morgige in der Reithalle des Mannheimer Schloſ⸗ ſes wird auf der Ausſteller⸗ wie auf der Beſucher⸗ ſeite dieſen Satz von neuem beweiſen— iſt in ihren Urſachen und in ihren Wirkungen unbeſchadet alles erſolgverheißenden Zuſtroms von auswärts in erſter Linie doch immer ein getreues Spiegelbild der am Orte wirkſamen Kräfte. Iſt dort, wie erfreulicher⸗ weiſe nun ſchon ſeit Jahrzehnten bei uns hier in Mannheim, ein Stamm guter oder gar erleſener Hundezüchter beieinander, ſo beſitzt eine ſolche Ka⸗ meradſchaft ganz von ſelbſt ſchon aus ſich heraus ge⸗ nug Antrieb und Ehrgeig, um immer wieder zu ſportlichem Wettſtreit und züchteriſcher Ausleſe zu drängen. Daher kommt es denn auch nicht von un⸗ gefähr, daß unſere Stadt trotz mancher behördlichen Hundeunfreundlichkeit mit Steuern und„Straßen⸗ kampf“ im einzelnen, vom Geſichtspunkt des Hunde⸗ ſportes aus betrachtet in einem ganz ausgezeichneten Lichte daſteht, und daß Maunheimer Raſſehundeausſtellungen allüberall wegen ihres hohen Standes der ge⸗ zeigten Tiere berühmt ſind. Geht man nämlich einmal die Reihe der hier oft ſchon ſeit lange vor dem Weltkrieg anſäſſigen Züch⸗ ter durch, und ſchaut man ſich in einer der ſtets gut beſuchten hundeſportlichen Verſammlungen auch den Züchternachwuchs an, ſo iſt es immer wieder erſtaun⸗ lich, welche Fülle nationaler und ſogar großer inter⸗ nationaler Berühmtheiten an RNaſſehundezüchtern wie an Raſſehunden Mannheim in ſeinen Mauern birgt. Es würde weit über den Rahmen eines ſolchen, für das am Hundeweſen nur mittelbar intereſſierte Publikum beſtimmten Berichtes hinausgehen, wenn wir ſie alle aufzählen wollten. Alſo begnügen wir uns für heute mit einigen auch an der Ausſtellung des 6. Juli tatkräftig beteiligten„Kanonen“, unter denen nach Dauer und Ruhm ſeiner züchteriſchen Tätigkeit der„Spitzerheß“ an erſter Stelle zu nennen iſt. Das war eigentlich der alte Adam Heß, Bäckermeiſter zu Lampertheim, der dort ſchon im Jahre 1898 ſeinen heute noch in ganz Deutſchland führenden Wolfsſpitzzwinger„Von der Aue“ gründete. Von der erſten Mannheimer Hundeausſtellung des Jahres 1901, auf der Vater Heß ſeine erſten Zuchtergebniſſe im Richtering vor⸗ führte, bis auf den heutigen Tag. da länaſt der Sohn Fritz Heß— ſeit über Jahresfriſt auch Orts⸗ verbandsleiter der Mannheimer Kynologenſchaft— das Erbe des mit ungewöhnlichem züchteriſchen Feingefühl begabten Vaters angetreten hat, reicht die nur durch den Weltkrieg auf einige Jahre unter⸗ brochene Kette der Ausſtellungsſiege. Zwei Welt⸗ ſieger, deren Ehrenplaketten wir im Bilde wieder⸗ geben, 16 Reichsſteger und einige Dutzend Fach⸗ ſchaftsſteger hat der Zwinger von der Aue allein 5 Der Airedaleterrier, Reichsſteger u. Sieger Ethel.Rheinwaloſtern, beſter deutſcher Leiſtungszuchtrüde ſeiner Raſſe(Züchter Albert Hellmer) im letzten Jahrzehnt hervorgebracht. Zahllos ſind die Silberbecher und ſonſtigen Schmuckgeräte, die Plaketten und Medaillen, die aroßen Ehrenſchilde des Reichs verbandes für Hundeweſen, mit denen die Siegerhunde in der Einzelbewertung wie im Zucht⸗ gruppenwettſtreit der Ausſtellungen bedacht wur⸗ den. Doch das koſtbarſte und für die ſtetige planvolle Familienzucht bezeichnendſte Stück dieſer erſtaun⸗ lichen Trophäenſammlung iſt wohl der„Van⸗der⸗ Blom⸗Zucht⸗Wanderehrenpreis für deutſche Spitze aller Größen. Farben und Geſchlechter“: ein 50 Zentimeter hoher Goldpokal, der im Jahre 1914 ge⸗ ſtiftet wurde und nach einem runden Dutzend von Zwiſchenſtationen endgültig im Jahre 1936 vom Zwinger„Von der Aue“ errungen ward. Neben dieſem an Tradition und Erinnerungen reichen Gralsbecher der Wolfsſpitze muß dann aber als zweite Koſtbarkeit gleich noch der alte Andreas ge⸗ nannt werden:„dem Spitzerheß ſein Altgeſell“, wie die Leute ſagen. Ein Mann, der alle Stammbäume ſeit vierzig Jahren vorwärts und rückwärts im Kopfe hat, der für ſeine Verdienſte um den be⸗ rühmten Zwinger der ſchönen, wahrhaft raſſigen 85 Zeinstein Fragen Sie Ihren Arztl prospekte kostenlos von der Mineraibrunden a6 Bad Oderkiagen sss Tiere erſt unlängſt mit der goldenen Ehrenplakette des Reichsverbandes für Hundeweſen ausgezeichnet wurde und als Familienfaktotum in der Secken⸗ heimer Straße 54 unentbehrlich iſt. Gibt es heute in Deutſchland kaum einen ein⸗ zigen Wolfsſpitz, der nicht das Blut von der Aue führt, ſo muß man wahrſcheinlich auch einen ſchwarzen Rieſeuſchnauzer ohne Glücks⸗ burger Einſchlaa mit der Laterne ſuchen gehen. Denn was der alte Heß für die Spitze war, das hat — ſogar mit ausgeſprochen ſchöpferiſchen Fähig⸗ keiten— in dem Jahrzehnt von 1913 ab u. dann wei ter bis in die Gegenwart hinein Franz Schips mit ſeinem Zwinger„Von der Glücksburg“ für die prächtigen ſchwarzen Rieſenſchnauzer gelei⸗ ſtet. Sie ſind— das wiſſen ſelbſt beſcheidene Hunde⸗ kenner— eine der jüngſten deutſchen Raſſen. Ge⸗ ſchaffen aus dem Beſtreben, die hervorragenden Eigenſchaften des Hngbekannten Mittelſchlagſchnau⸗ K 2 85 8 5 Nee Sowas ſieht man nicht alle Tage: fünf mächtige Neufundländer aus dem Zwinger Hundeweſen, für das Bernhard Porſtein ſich als Lei⸗ ter einer Hundeerſatzſtaffel auch bei Kriegsausbruch 1939 ſogleich wieder mit all' ſeinen reichen züchteri⸗ ſchen und ausbilderiſchen Erfahrungen einſetzte. Der vierte im Bunde unſerer„agnz großen“ Mannheimer Züchter dürfte wohl Albert Hell⸗ mer in Neckarau ſein, aus deſſen Airedale⸗ Zwinger„Vom Rheinwaldſtern“ unter vielen edlen und hochprämiierten Hunden vor allem der mehrfache Sieger und Reichsſieger Etzel vom Rhein waldſtern hervorging. Dieſem wirklich einzigartigen Tier, das übrigens auch als beſter Leiſtungszuchtrüde ſeiner Raſſe aner⸗ kannt iſt, wurde vor etwa Jahresfriſt die beſondere Ehre einer„Einberufung zur Wehrmacht zu Studienzwecken“ zuteil. Etzel mußte da ſo etwas wie einen Kurſus durch⸗ machen und eine Reihe von Aufaaben löſen, die grundſätzlich einmal den Umſang der einem Ge⸗ 8 „Von Mannheim“ und Dienſthundzwecke vereinen. Unter ſeinerzeit im zers in einem für Polizei⸗ verwendbaren Gebrauchshund zu den drei deutſchen Züchtern, die ſich Gedanken an eine ſolche Neuzüchtung fanden. war Franz Schipgs mit der aktipſte. Auf der erſten badi⸗ ſchen Nachkriegs⸗Hundeausſtellung in Karlsruhe 1919 konnte er auch ſeine erſten ſchwarzen Rieſen⸗ ſchnauzer präſentieren, was damals keine geringe Senſation bedeutete. Auch er nannte in dem be⸗ rühmten und als großer Vererber ſeiner hervor⸗ ragenden Leiſtungseigenſchaften immer wieder be⸗ währten Ruß von der Glücksburg auf der Frankfurter Welthundeausſtellung 1935 einen Welt⸗ ſieger ſein eigen, während deſſen Sohn Erko von der Glücksburg den Ruhm ſeines bärtigen ſchwarzen Va⸗ ters inzwiſchen durch immer neue Würden und Titel bis zum Internationlen Schönheitschampionat faſt noch überboten hat und auch morgen wieder das Mannheimer Publikum durch den Adel ſeiner Er⸗ ſcheinung für ſich einnehmen wird. „Ich hab' jetzt das AB ſchon zum zweiten⸗ mal bis U durchgezüchtet,“ vertraut uns Bernhard Porſtein an, als wir ihn nach der Geſchichte ſeines ebenfalls weitberühmten Deutſchen Schäferhundzwin gers„Vom Auſeld“ fragen. Das will freilich etwas heißen, da der durchſchnittliche Allerweltszüchter meiſt über ein F oder G, allenfalls aber ein L oder M in der Na⸗ mengebung ſeiner Würfe nicht hinauskommt. Wenn man 35 züchten beginnt, gibt man nämlich nach al⸗ tem Brauch den Welpen des erſten Wurfes Namen, die ſämtlich mit A anfangen. Die Welpen des zwei⸗ ten Wurfes heißen dann alle mit B und ſo fort, bis man im Laufe der Jahre auch mal beim ſelten er⸗ reichten 3⸗ Wurf anlangt. Aber das AB dann wieder von worn bis zum U durchzumachen,— frei⸗ lich, da ſind auch bei dem alten Schäferhundler Por⸗ ſtein nun rund 30 Jahre drüberhingegangen. Ent⸗ ſprechend waren aber auch die Ehren, mit denen ſolche Zuchterfolge in Schönheit und Leiſtung ſich immer wieder lohnten. Sie gipfelten in der 1940 verliehenen Medaille des Obrkommandos der Wehrmacht für Verdienſte um das deutſche (Züchter u. Beſ. Johann Schürle) brauchshund möglichen praktiſchen Arbeiten ermit⸗ teln ſollten. Da er im Beſitz von nicht weniger als vier Abrichte kennzeichen iſt, konnte man freilich auch höchſte Anforderungen an ihn ſtellen, die er ſämtlich glänzend bewältigt hat. Auf der Raſſehundeausſtellung Mannheim 1941 iſt der Ar 0 N noi 7 70 f 1 N f Zwinger„Vom Rheinwaldſtern“ wie im Vorfahr wieder mit nicht weniger als zehn ſeiner tempera⸗ mentvollen und ſchönen Inſaſſen vertreten. Auch ſie verkörpern in Schönheit und Leiſtung eine nun faſt 30jährige züchteriſche Aufbauarbeit. Aus der alten Garde unſerer„Mannemer Hund⸗ ler“ nennen wir ferner Georg Bender, in deſſen Zmei Wolfsſpitze aus dem Zwinger „Von der Aue“ (Züchter u. Beſ. Fritz Heß) errangen in ihren Klaſſen auf der Weltſiegerausſtellung Frankfurt 1935 den bisher höchſten Titel eines Weltſiegers. Fotos: Schubert(), privat(). zen Zwergſpitzchen heranwuchſen, den Vor⸗ ſitzer der einheimiſchen Schnauzergilde Karl We⸗ ber, der mit ſeinem Zwinger„Von Schön⸗ hardt“ als Meiſterzüchter ſchwarzer Zwerg⸗ ſchnauzer einen Namen hat, und den gewiegten Drahthaarfox⸗Mann Adam Heiß, von dem die Kenner anerkennend murmeln, er habe in ſeinem Zwinger„Vom Mönchsberg“ ſei vor dem Weltkrieg immer nur„die ſchönſchte Sache“ gehabt. In den letzten fünf, ſechs Jahren machen auch Heinrich Habers Greyhoundzwinger„Vom Bad⸗ nerland“ und die in Neckarau beheimateten Neu⸗ fundländer des Zwingers„Von Mannheim“ im Be⸗ ſitz von Johann Schürle viel von ſich reden, da beide Züchter mit dem unermüdlichen Idealismus des echten Sportlers um die Belange ihrer Raſſen bemüht ſind, während als ausgeſprochener Lieb⸗ haberzüchter Wilhelm Stoffel den Zwinger„Vom Angelwald“ zu einer geruhſamen Pflegeſtätte der edlen Jriſh Setter gemacht hat. Damit aber das Bild ſchöner Vielfalt unſe⸗ rer Mannheimer Raſſehundezucht ſich vol⸗ leuds runde, ſeien ſchließlich noch einige unſerer fähigſten Jungzüchter genannt, die teilweiſe morgen erſtmals mit eigenem Mate⸗ rial im Richterring erſcheinen werden. Hierher ge⸗ hört vor allem der Käfertäler Johann Wankerl, der ſich den ſeltenen weißſchwarzen Land ⸗ ſeern verſchrieben hat; hierher gehört auch der Barſo züchter Leyer und der Neckarauer Wilfried Dauth, von deſſen Airedales man zukünftig ebenfalls einiges erwarten zu können glaubt. Ihnen allen wie den vielen, die als Züchter und begeiſterte„Hundler“ diesmal ungenannt blei⸗ ben mußten, eignet dies: daß ſie mit echt deut⸗ ſcher Gründlichkeit zu ihrer Sache ſtehen und ftr dieſe gute Sache durchs Feuer gehen. Zum Be⸗ weis kommt und ſchaut euch morgen Kamerad Hund Zwinger„Von der Schulenburg“ ſeit 1902 in allen Variationen auf der Ausſtellung an zahlreiche Geſchlechter von entzückenden ſchwar⸗ M. 8. ieee eee Wirtschafts- Meldungen Neuregelung in der Belieferung mit Bienen⸗ zucker Die Belieferung der Bienenzüchter mit Zucker für die Auffütterung im nächſten Frühjahr, die in den letzten Jahren getrennt erfolgte, wird in Zu⸗ kunft in einer einmaligen Lieferung vor ſich gehen, und zwar wird dieſe bereits im Auguſt erfolgen, da⸗ mit diejenigen Imker, die keine Spättracht haben, rechtzeitig mit der Herbſtreizfütterung beginnen können, daß die Bienenvölker alſo in der für das Frithjahr notwendigen Zuſammenſetzung, d. h. mit möglichſt viel Jungbienen in den Winter gehen können. Nur für das Heidegebiet iſt die Zweitei⸗ lung der Belieferung beibehalten, da dort die Hauptreizfütterung im Frühjahr liegt. Das hängt mit der anders egarteten Betriebsweiſe und Trachtlage im Heidegebiet zuſammen. Im übrigen aber geht die Durchführung der Belieferung in der⸗ ſelben Weiſe wie bisher vor ſich; ſie erfolgt alſo durch die Ortsfachgruppen, denen die einzelnen Imker angeſchloſſen ſind und denen ſie auch ihre Völkerzahl melden müſſen. Auch die heute noch nicht organiſterten Imker werden nur von den Ortsfachgruppen, in deren Brieſſtasten Die Schriftleitung übernimmt für die erteilten Auskünfte nur die preßgeſetzliche Verantwortung. W. 3. Bezugsſcheine gibt es für das Notwendigſte gegenſtände werden erſetzt. Natürlich erſt Die nachweisbaren Schäden werden voll bezahlt. Auch Lurus⸗ nach genauem Nachweis. A. F.„Kann ein Arbeiter mit ſeinem Fahrrad(alte Bereifung) während ſeinem Urlaub eine Fahrt machen; ohne Beanſtandung oder Schwierigkeiten durch Behörden?“ —— Der Arbeiter kann ruhig eine Ferienfahrt unter⸗ nehmen. M. Sch.„Muß ein junger Mann von 26 Jahren, der noch bei der Mutter zu Hauſe iſt und monatlich 16 Mark Fürſorgeunterſtützung bekommt und jetzt bei einem Unter⸗ nehmen wöchentlich 15 Mark verdient dies beim Fürſorge⸗ amt melden?“—— Dem Fürſorgeamt muß von dieſer Einnahme Meldung gemacht werden. N. M. Die Kaſerne wurde am 19. Oktober 1936 ein⸗ geweiht. Unterſtellgebühr können Sie verlangen, wenn Sie damals eine ſolche ausgemacht haben. Ob die Höhe der Unterſtellgebühr, die heute über 400 Mark zuſammen aus⸗ machen würde, berechtigt iſt, können Sie durch die NS⸗ Rechtsberatungsſtelle beim Amtsgericht erfahren. A. Z. 47.„Ich habe beſtritten, daß einem Feldwebel, der neun Monate kinderlos verheiratet iſt und deſſen Frau als Hausgehilfin bei ihrem Arbeitgeber wohnt(das Ehe⸗ puar hat alſo keine eigene Wohnung) der Wonungsgeld⸗ zuſchuß von der Militärbehörde zuſteht“.—— Der Feld⸗ webel erhält ſeinen Wohnungsgeldzuſchuß, da er ihm ge⸗ ſetzlich zuſteht. G. R.„Können Sie mir nähere Angaben über die Perſonalien des Oberleutnants Roedel, Staſſelkapitän in einem Jagogeſchmader, über den letzten Wohnſitz des Ge⸗ nannten, ſowie über den Wohnſitz ſeiner Eltern beſchaffen? Oberleutnant Roedel wurde dieſer Tage mit dem Ritter⸗ kreuz ausgezeichnet“.—— Oberleutnant Roedel wurde am 24. Oktober 1915 in Merſeburg als Sohn eines Schloſſers geboren. Vielleicht wenden Sie ſich einmal an das Melde⸗ amt in Merſeburg. 5 O. Sch.„Seit einigen Jahren muß ich in meiner Kir⸗ chengemeinde außer Kirchenſteuer noch Kirchgeld in Höhe von 3 Mark im Jahr bezahlen. Die Zahlung erfolgte bis vor 3 Jahren über das Finanzamt, jetzt wird das Kirchgeld von der Kanzel gefordert zur direkten Zahlung an den Kirchen rechner. Bin ich zur Zahlung dieſes Kirchgeldes außer meiner Kirchenſteuer verpflichtet? Kann bei Nicht⸗ zahlung eine ⸗wangsweiſe Beitreibung veranlaßt werden? Beſteht ein derartiges Geſetz noch?“—— Das Kirchgeld muß bezahlt werden. Es kann genau wie die Steuer ein⸗ geblagt werden. W. L. Sie erhalten Antwort, ſobald wir genauen Be⸗ ſcheid haben. G. B.„Wohin muß man ſich wegen Zuteilung von franzöſiſchem Rotwein wenden?“—— Wenden Sie ſich an die Hauptvereinigung der Deutſchen Weinbauwirtſchaft in Berlin NW. 40, Schlieffen⸗lÜfer 21. J. K.„Meine Frau hat ein Bett und verſchiedene an⸗ dere Sachen gekauft. Sie nennt mix jedoch den Kaufpreis nicht. Ich erhielt nur eine Quittung mit der Bemerkung, es iſt alles bezahlt. Die Quittung enthielt keinen Betrag ſondern nur die Unterſchrift Kann ich dine richtige Quit⸗ tung mit Angabe der Summe verlangen?“ Sie können eine richtige Quittung verlangen Wette.„Aus welcher Oper oder Choral ſtammen die ſeierlichen Fanfarenklänge, die vor jeder Sondermeldung des Oſtenfeldzuges geſpielt werden?“—— Das Thema der neuen Siegesſanfare entſtammt einem ſymphoniſchen Werk von Franz Liſzt und ſoll das Kraftbewußtſein und die Sie⸗ geszuverſicht des für die rechte Sache kämpfenden Maunes verſinnbilölichen. Der Komponiſt ſelber nannte dieſes Hauptthema ſeiner Tondichtung„der Drommete Sturm⸗ ſignal“, und als ſolches wirkt es heute in einer Zeit welt⸗ entſcheidender Bedeutung auf ungezählte Rundfunkhörer mit un verminderter Klangfülle und Tongewalt ein. Aus faſt allen Ländern Europas ſtrömen die Freiwilligen an den Schauplatz der endgültigen Auseinanderſetzung mit dem Bolſchewismus, und ihre Välker vernehmen im Zei⸗ chen des neuen Fanfarenruſes die Meldungen von den immer größer werdenden Siegen, die das dertſche Volks⸗ heer und ſeine Waffengefährten in den Weften des Oſtens erkümpfen. Bereich ſie wohnen, beliefert. Sie müſſen ſich abo an dieſe wenden und ihre Völkerzahl mitteilen, da ſie ſonſt Gefahr laufen, bei der Belieferung über⸗ gangen zu werden, und zwar hat dieſe Meldung möglichſt umgehend zu erfolgen, da die Vorarbeiten bei den Ortsfachgruppen bereits im Gange ſind. Das gilt natürlich auch für die Frauen aller zum Heeresdienſt einberufenen organiſierten wie nicht or⸗ ganiſierten Imker, die die Bienenſtände ihrer Män⸗ ner betreuen. Nachmeldungen können unter den heutigen Umſtänden nicht mehr berückſichtigt werden. Bezug von Textil⸗ und Induſtrieſeife Durch eine Aenderungsanordnung vom 29. Juni 1941 werden neue Vorſchriften über den Bezug von Textil⸗ und Induſtrieſeife erlaſſen. Gewerbliche Verbraucher dürfen ſolche Seife nur dann beziehen, wenn ſie im Beſitz einer Verbrauchs⸗ oder Verar⸗ beitungsgenehmigung der Reichsſtelle für induſtrielle Fettverſorgung ſind und ſich ſchriftlich verpflichten, derartige Seifen beſtimmungsgemäß zu verwenden. Anträge auf Erteilung einer Verbrauchs⸗ oder Ver⸗ arbeftungsgenehmigung ſind ausſchließlich über die zuſtändigen Fach⸗ und Wirtſchaftsgruppen oder den Reichsinnungsverband der Reichsſtelle für indu⸗ ſtrielle Fettverſorgung zuzuleiten. Ankauf von Wollabgängen bei den Ankaufs⸗ ſtellen Für den Ankauf von Zugaberiſſen und Wickel bedarf es künftig in allen Fällen der Einreichung eines Freigabeantrages von Fall zu Fall. Eine ge⸗ nerelle Genehmigung zum Einkauf bei den indu⸗ ſtriellen Anfallſtellen mit Ausnahme der Kämme⸗ reien und Kammgarnſpinnereien können nurmehr Aufkäufer erhalten, die auf einen über ihre Fach⸗ untergruppe zu ſtellenden Antrag von der Reichs⸗ ſtelle für Wolle und andere Tierhaare zugelaſſen werden und hierüber einen Ausweis beſitzen. Der Erwerb aller Wollabgänge mit Ausnahme der Zu⸗ gaberiſſe und Wickel bei den induſtriellen Aufall⸗ ſtellen ſowie den zugelaſſenen Auſkäufern bleibt, ohne beſondere Genehmigung jenen Abgangsver⸗ edlern geſtattet, die hierzu von der Reichsſtelle für Wolle und andere Tierhaare zugelaſſen ſind und einen nunmehr zu erneuernden Ausweis beſitzen, Die neue Anordnung tritt einen Monat nach ihrer Veröffentlichung in Kraft [Weitere Meldungen Seite 9) Hinweiſe Barnabas von Geczy wieder in Mannheim! Da Hunderte von Beſuchern für das erſte Barnabas von⸗Geezy⸗Gaſtſpiel in dieſem Jahre im vergange⸗ nen Moni wegen des ausverkauften Hauſes keinen Einlaß mehr erhalten konnten. findet eine Wieder⸗ holung dieſes Abends am Feitag, dem. 11. Juli 1941 im Muſenſaal des Roſengartens ſtatt. Selilisieten! Fauchtsaflbeseltung Ja- Aber nach dem Helen Verfahren das in den kostenlosen praktischen Vorführungen, cis täglich 15 Uhr mit Ausnahme der Samstage in K 7 stattfinden, gezeigt wird. 201 Kadtwerke Mannheim- Wasser-, Gas- U. Flektriztats-Roiriebe- K 7 und Rathausbogen 21— Fernsprecher Nr. 386 31 15. „„ 19515 5 Am 28. Juni 1941 verschied nach kurzer Krankheit unser langjahriges Gefolgschaftsmitglied Ludwig Lacombe Schlosser im Alter von 46 Jahren, Seit 32 Jahren ist er bei uns tätig gewesen und durch seinen Eleiß ung seinen lauteren Charakter hat er sich die Sympathien aller seiner Mitarbeiter erworben, Sein Tod bedeutet für uns einen schmerzlichen Verlust, und wir werden seiner stets in Ehren gedenken. Mannheim, den 1. Juli 1941. Belriebs führung und Gefolgschelf der Spiegelmanufakiur Waldhof 55 Statt Kaxten! DANKSAGUNG Für die vielen Beweise herzlicher Teinahme beim Hinscheiden meines lieben, unvergeßlichen Mannes, unseres Bruders, Schwagers und Onkels sagen wir allen Freunden und Bekannten unseren aufrichtigen Dank. Besonderen Dank Herrn Stadtpfarrer Schäfer, Herrn Dr. Bläser, Daimler-Benz und der Gefolgschaft sowie den Sängern Mannheim Käfertal. Mannbheim-Kifertal(Geusere Querstraße), 5. Juli 1841 Marie Bitsch Wwe. geb. Wasser 81875 DANK SAGUNG Fur die uns anlässlich des Heimgangs meiner guten Mutter, unserer lieben Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Angelika Müller Woe. bekundete Teilnahme, sagen wir herzlichen Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Jundt, dem Kirchenchor der Lutherkirehe kür seine Lieder und den Hausbewohnern für ihre Kranzspende. Mannheim(Aphornstraße 47), den 5. quli 1941. Hans Müller Familie Bohlend Fahrradbeſtandserhebung Bet der letzten Lebensmittelkartenausgabe ſind Fragebogen zur Feſtſtellung der in den einzelnen Haushaltungen vorhandenen Fahr⸗ räder ausgegeben worden. Wir erſuchen dringend, dieſe Fragebogen alsbald ausgefüllt der Zweigſtelle unſeres Amtes, die den Fragebogen ausgegeben hat, zurückzugeben. 197 Städt. Ernährungs⸗ und Wirtſchaftsamt. aber nur wit„ Obropax l- Gadewolle. Sie verhindert das kiggringen ven Wasser ins Ohr und gibt grössere Sicherhalf heim Schwimmen, Schachtel mit s Paar hyg. rap. Bd uschchen RN 0. 50, in Apoth., Orog. u. Sanſtötsgesch. M Neger, Apoth., Potsdam Biido-Luxus Schuhereme Büdo- Steinbock Lederfett 2 Der Name B 6 D O verbürgt Qualität Büdo-Werk Wolfgang Schott Chem. Fabrik, Schwenningen /N 155 55 Lebenskünsfler sein heißt, die kleinen Freuden des Alltags“ richtig genießen. Das kann ein guter Wein oder eine schõ- ne Blume sein; eine H 5 mi jhrem vollaromafischen, wür- zigen Geschmack istes immer. ZEDONIS In Rampf far Führer, Völk und Vaterland gab seln junges Leben bei den Kämpfen um Kreta unser Gelolgschaſtsmitigſied Karl Morat Obergekreiter in einem Fallschirm-Regiment Trots seiner kurzen Zugehörigkeit zu unserer Betriebs- gemeinschaft baben wir ihn als treuen und pflichtbe⸗ wußten Kameraden kennen und schätzen gelernt. Sein Andenken wird bei uns in guter Erinnerung bleiben. Beirlebsiührung und Gelolgschafi der Sunlicht Gesellschaff A. G. Werk Mennbhelm 14371 NACHRUF Am 4. Julf 1941 verschied nach kürzer Krankheit unser langjähriges Gefolgschaftsmitglied Wilbelm Die isdn Kassenbote im Alter von 61 Jahren. Seit 20 Jahren ist er bei uns tätig ge wesen und durch seinen Fleiß und seinen lauteren Charakter hat er sich die Sympathien aller seiner Mitarbeſter erworben. Sein Tod bedeutet für uns einen schmerzlichen Verlust, und wir werden seiner stets in Ehren gedenken. Mannheim, den 5. Juli 1941. Betriebsführung und Isfolsschaft der Fettsäure und Glycerln-Fabrik, Zweigniederlassung der Scheſdemandel-Metard-Werke,.- G. Mannheim Stall Karten! TLODES- ANZEIGE Am Freitagfruh um ½2 Uhr verschied nach langem, schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden, meine liebe, unermud llehe und treubesorgte Frau. unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante und Großtante, Frau Anna Hanlch geb. Mezger um Alter von 59 Jahren 8 Monaten. Mannheim(N 8, 18), den 4. Juli 1941. Max Hankh, Friseurmeister und Angehörige Die Feuerbestattung findet am Montag, dem 7. Juli 1941. nachmittags 15 Uhr, im hiesigen Krematorium, statt. 12222 15 Familien-Anzeigen eisekörbe Nl. 14.80, 17.40 20.79, 23.80 Fahrradsitze für Kinder.30 Versteigerung in meinen Auktionsräumen p 7, 6 Montag, 7. Juli 1941, um 410 und 15 Uhr Schlafzimmer, gefl. Birke mit Roßhaarmatr., Doppel⸗Bett⸗Couch, Einzelmöbel: Büfett, Ausziehtiſch, Sofa, Schränke, Küchenmöbel uſw., Oelgemülde u. andere Bilder, Teppiche, Waſchbecken, Beleuchtungen, diverſe Koffer, Daunen⸗ u. Federbetten, Speiſe⸗ u. Kaffee⸗ Seryfce, Kriſtalle u. Gläſer, Gebrauchs⸗ und Küchengeſchirre, Beſtecke, Aufſtellſachen, Pelz⸗ jacke, Garderobe, Wäſche uſw.(1217 in behördl. Auftrag, gebraucht, meiſtbietend Versteigerer: Alfons Roy Mannheim, P 7. 6, Ruf: Nr. 258 10 Klara Bettſtelle 1 Klavier ſchwarz, poliert, 2 weiße Bett. m. Federbett., 1 Klubfeſſel, plomatentiſche u. 1 Divan, 1 Spie⸗ gel, pol. 1 Waſch⸗ tiſch pol., weiße Marmorplatte u. Spiegel. Ang. u. Nr. 14879 Geſchſt. Kleider- schrank Sichen, ſack., tür. 1 gr. Fliegen⸗ u. Vorratsſchrank, 1 kl. 2tür. Wäſche⸗ ſchrank elfenb. lack. neuw., zu verk. 14881 T 3, 4, parterre. Zu verkaufen: 1 Hohner Kl. 1, 1 Geige u. Knaben⸗Fahrtad für—12 Jahre. inkbeiner, Iphornſtraße 18. Stsgo1 Gebrauchter größ. billig zu verkauf. Beethovenſtraße 3 Kraft. St8872 pol., breit u. ſehr ſtark, m. Polſter⸗ roſt, gut erh. und groß. Wäſchekorb, 90/5 em preisw. u verk. Stegs eckenheimer Str. Nr. 112, 2 Kr. k. Peißes Bell m. Matr. u. Schon. zu verk. Lauren⸗ Hiusſtr. 26, II r. Stög52 finden in der Neuen Mannheimer Zeitg. große Verbreitung! TODES- ANZEIGE Meine liebe, gute Mutter und Schwiegermutter Christiane Schmitt Wwe. geb. Felger ist nach sehwerem mit großer Geduld ertrage- nen Leiden im Alter von 61 Jahren fur immer von uns gegangen. Mannheim, den 4. Jul 1941 Heinrich-Lanz-Straße 14. In tiefer Trauer: Lulse Schwab geb. Schmitt Oskar Schwab z. Zt. wehrmach! Keln Feuer im prägnieren lassen. lAssigsten Mittel St 6888 nehmen noch Auf verbindlicher Karte a Beerdigung am Montag, 7. Juli 1941, 18 Uhr Jann alone wenn Sie denselben dureh uns im- Zeit hier gröblere Impragnierungen mit dem zuver- den I. G. Farbenwerken durch und strie und Beherden entgegen. Un- Vertreter- Besuch. J. Feyrer, Stutigari-N. Kronprinzenstraße 30, Dachstock! Wir führen zur Feuerschutz- Intravan“ von Rentables ee Ailch-Ausfahrgeschäft mit Auto zu verlaufen. Näheres: Lagerſtraße Nr. 7. träge von Indu- enü gt. (es⁰ gut fonstefreinigung Wer reinigt Büro- Fenster von Otto Zickendraht, G Schreib maſchinen gepflegte Markenmaſchinen, verleiht günſtig Schlosserei und Mech.-Werkstälte weg. Todesfalls zu verkaufen. (14 255 Stsg3 Fernſpr. 521 67. 4, 4 ff 20180 Fabriken in Neckarau und Rheinau? De ſt die An- und werkauf N M1 von Herren- Anzügen, Angebote unter Nr. 14364 an die Ge. achäftsstelle dieses Blattes erbeten 8 Sanatorium Dr. Amelun KönigstelnTaunut 0 innere Krankneſten Nervennfancheiten Ganzjährig geöffnet! 1080 4 MANNHEIM. 5 2. 15 Tabletten“ 5 Hracf in def 4 Scfengegend 2 ist nur ein halber Mensch. Alle Energie ist nutzlos vertan. sollten Sie sich gleich der„Spalt- Möntel, Hosen, Wäsche Ankauf on Pfandschelnen aller Art Photos, Rarmoniks, Nadios, Plattenspleler Helene Rioll Mannheim, G6 6, 7 Leere Heine Kisten 1 Schließ körbchen eich. Tiſchlampe kleines Tiſchchen Leiter 5 neuer mittelgroßer Ueberſeekoffer Blumenküſten Kokosteppfch 272, Meter. 90 breiter Haar⸗ große und 142⁴⁰ Naunienen I. Tiſchuhr und gerlan Bilder zu verkaufen. Leiblſtrage Nr. 35 Reuoſtheim. Nur vormitt. o. xillant- Ringe Britlant-Sehmuek aus Privat- besitz kaufen Sie bil lis bei(41 Uhren-Burger Heldelbers am Bismarekgarten. g IAH! Suſes Glas für gutes Geld SGERRIX- Einkechgls ser sind keineswegs ſeu- rer als andere. Aber Sie haben bei ihnen die Ge- wWôhr, daß Sie für iht gutes Geld auch gute, kochfeste und zuverlässig schlie- hende Gläser erhahen. GERR IX Einkochglser L hygienisch einwandifr.. e Federn. obe Foto lange Lebensdauer. Muster los, Christi Nchf. Chem-Opf. reitis 320 Es fiel ein Rel in der Frühllnzsnacht Auf's Hühneraus' am Zeh. Hätt' er an„Lebewohl“e gedacht. Dann tät's jetzt nicht so weh. Lebewohl gegen Hühneraugen u. Horn- haut, Lebewohl-Fußbad gegen empfind- liche Füße in Apotheken u. Drogerien. 11-8 Uhr, oder abds. nach 7 Uhr. Verſchled. ſchwarze Kleider Sröße 40 und Mädchenkleider f. Mädel v.—12 8. zu verkf. Ferner Mandoline mit Schule und Regu⸗ lator. St. H 7, 19 a, amal läuten. Tisch-Blllard mit verſtellbarem Tiſch Ia Ausführung, neu⸗ wertig, zu verkaufen. Fernſprecher 438 64 14811) Dabei. Eissohranb 5 erinnern.„Spalt- Ta- 77 85 Stegs Feldpost bletten“ sind ein bekanntes Spezial- 0 e Küchen Und Briefe Präparat gegen Kopfschmerzen, Anrichtſchrauß Zahnschmerzen, Migräne, rheuma- komplett, weiß elfend., lackterk, Zu verkaufen: sind wertvolle Er- tische Schmerzen usw. Die Zu- 1 e ältere m f innerungen an die sammensetzung ist so getroffen, 1 Klelderſchrank zu verk. 5 leiderſchranß e 5 daß auch die spastisch bedingten 1 Berilile Feen 35. Venen Stes04 leserlich, wenn mit Kopfschmerzen bekämpft werden. 13 7 poliert, mit RNoſt einem kintenfuller Zu haben in allen Kupfer Stesge! Züchenſchrank Küchenschrank geschrieben wurde. e dpotkelen n Bett mit Roſt Küchentiſch Gute, billige Füller gut erhalten, bill. 1 Garderobenſtänder 2 Stühle bei 6 zu verlaufen 1 So ⸗Etr.⸗Weinfaß ederdeckbett 1 7,5 a dere nerkauſen. chwetzinger Str. Fahlbusch„ a, parterte.] Köfertal⸗Sild, Nr. 157, parterre. Anzuſehen Mont. Ruppertsberger Str. Anzuſeßen Mont im Rathaus. 18 bis 20 Uhr.] Nr. 34. Stessa! 2 bis 124 Uhr. Gebrauchter 115,470½50 mit 3 Fachen für 28% zu verkaufen, D 4, 13, 1 Treppe Geballte Kraft ö von 500 000 Verſicherten ſchafft Schutz für kranke Tage Günſtige Riſikomiſchung, da alle Berufe vertreten. Beitrags⸗ rückvergütung an geſund geblle⸗ bene Mitglieder. Ebepaar nur RM.10 mtl., jedes Kind bis zum vollendeten 20. Lebensfahr RM 0,50. Eine Anfrage durfte ſich auch für Sie lohnen. Deutſche Mittelſtandskrankenkaſſe Volkswohl Dortmund 2 Hier ausschneiden! Ich habe Ihre Mitteilung geleſen und wäre nicht abgeneigt, Ihre neue ſten ein rüfen. Tarife einmal ju v. Name Anſchrift Bitte deullich schreiben u. enden an: Bezirks direktion: 10¹⁰ Kiefer, Karlsruhe Karlſtraße 121, Ruf; Nr. 3955 geht * Der Sport am Sonntag Leichta Schwimmen, Tennis, Nadſport und der In Straßburg wird der elſöſſiſche Mannſchaftsmeiſter im Waſſerſport nehmen im ſportlichen Programm dieſes Mo⸗ Gewichtheben ermittelt. Straßburg und Mülhauſen ſind nats einen ders breiten Raum während Fuß die Gegner.— Im ball, Handball und Hockey etwas in den Hintergrund tre⸗ Tennis ten. In der Leichtathletik werden am Sonntag die erſten ſind diesmal nur die Bereichsmeiſterſchaft von Südweſt Titel vergeben, und zwar in den Mehrkämpfen für Män⸗ im Frankfurter Palmengarten zu neunen.— Die ner 88 Frauen in Erfurt. portler ermitteln Kegler Stehermeiſter n rgermiſt die Rad⸗ J 3 5; 3 7 1 Pau nc ii der lee beſchließen ihre diesjährigen deutſchen Meiſterſchaftskämpfe tung. eitere deutſche Meiſterſchaftskän fimden in Halle gale) ſtatt, wo die Kegler Meiſter auf der Asphaltbahn ermitteln. Im Fußball mit den Titelkämpfen auf der Asphaltbahn in Halle. Eine halbe Million Jungſchützen Ergebnis des Reichsſchießwettkampfes der 3 iſt am erſten Juli⸗Sonntag nicht allzu viel den gibt es neben einige Im Sü⸗ rückſtän⸗ los. n Freundſchaftsſpielen dige Kämpſe um den Aufſtieg und um den Dſchammer⸗ pokal. Baden: Aufſtiegsſpiele: Südſtern Karlsruhe FV Weingarten; TS Plankſtadt— Vfn Pforzheim; Tſcham⸗ merpokal: Vc Knielingen— 8 Schweighauſen. In der Leichtathletik gibt es die erſten Titelkämpfe: in Erfurt werden die deutſchen Mehrkampfmeiſter ermittelt. Die Männer beſtreiten Fünf⸗ und Zehnkampf, die Frauen nur einen Fünfkampf. Gemeldet haben 56 Männer und 21 Frauen.— In Augsburg iſt ein Vergleichskampf zwiſchen Bayern und Württemberg vorgeſehen, außerdem bringt der Sonntag weitere Verſuche im Kampf um die DVM. Im RNadſport ſteht der Kampf um die deutſche Berufs flaeger⸗ Meiſterſchaft in Braunſchweig im Vordergrunde der Ereigniſſe.— Bahnrennen gibt es weiter in Saarbrücken (u. a. Schindler, Kraus), Köln(u. a. Lohmann, Merkens), Ludwigsburg, Ludwigshafen ⸗Frieſenheim und Freiburg (Baden).— Die Schwimmer tpeffen die letzten Vorbereitungen für die am 12. und 13. Juli in Wien ſtattfindenden deutſchen Meiſterſchaften. In Der Reichsſchießwettkampf des Deutſchen Jungvolkes mit dem Luftgewehr und der Hitlerjugend mit dem Hlein⸗ kalibergewehr konnte auch im Jah ve 1941 mit hervorragen⸗ den Ergebniſſen durchgeführt werden. Rund 500 000 Pimpfe und Hitlerjungen beteiligten ſich im Frühjahr an den Ausſcheidungskämpfen zur Ermittlung der bannbeſben Gefolgſchaften umd Fähnlein. Der Reichsſteger der Hitler⸗ jugend, die Gefolgſchaft 3/621 des Gebietes Sudetenland, erreichte mit einer Mannſchaft von 20 Jungen, die einer Gefolgſchaft angehören müſſen, im Anſchlag liegend mit zehn Schuß 2182 Ringe, das bedeutet 10,66 Durchſchnitt von 12 möglichen Ringen! Der beſte Einzelſchütze war der Hitlerjunge Karl Hein vom Bann 608 des Gebietes Su⸗ detenland mit der abſoluten Beſtleiſtung von 120 Ringen. Die beſte Mannſchaft des Deutſchen Jungvolbes, beſte⸗ hend aus 10 Pimpfen eines Fähnleins, war mit dem Luft⸗ gewehr das Fähnlein 9/611 des Gebietes Sudentenland mit 1185 Ringen und einem Durchſchnitt von 11,85. Die acht beſten Einzelſchützen des HJ ſchoſſen je 120 Ringe. Nachſtehend die beſten Mannſchaften und Einzelſchützen der Ich und des De: HJ: KK⸗Gewehr: 1. Sudetenland(8/621) 2192 R.(10,66); 2. Schwaben(492) 2091 R.(10,45); 3. Sachſen(3/212) 2067 0,34); 4. Oſtlamd(16/1) 2048(10,24); 5. Franken(18/898) 2048(10,24), 6. Mittelland(21/480) 2045(10,23); 7. Ruhr⸗ Linz wird im Turnier zwiſchen EWA Sc Wien, Linzer SC und München 99 der vierte Endrundenteilnehmer der deut⸗ ſchen Waſſerballmeiſterſchaft ermittelt.— Der 1986(0,93); Einzelſchützen: 1. Waſſerſport 120, 2. Häfner(Baden) 119, 3. venzeichnet diesmal im Rudern die internationale Wie⸗ 4. Wunderling(Mittellan ner Regatta. in Hanau(Main).— GJ) zu nennen.— Der Pferdeſport bringt Galopprennen zu Samstag ſowie Hoppegarten, Danzig am Sonntag.— Bei den Schwerathleten fällt die Entſchebdung in der ſüddeutſchen Ringer⸗Mann⸗ Ka rl sshorſt Hannover, und Eine gut beſetzte Jugemdregatta gibt es Von den Kanuregatten Veranſtaltungen in Starnberg, Bamberg ſi md Karlsruhe 2. und München Dortmund und 1 Niederrhein 117 Ringe. die Doi: Luftgewehr: 1. Kurheſſen(21/393) 1168(11,68), 4. (109/235) 2035(10,18); 8. Baden(1/405) 2027 (10,14); 9. Weſtfalen(1/143) 1989(9,95); 10. Nopdſee(383) Karl Hein(Sudetenland) Kanzber(Mittelland) 118, d) 117, Fritz Hein(Sudetenland) Sudetenland(9/11) 1185 R.(11,85), 1174(11.70), Sudetenland(1/615) 1157(d, 57), 5. Baye⸗ 3. Sudetenland(8/620) riſche Oſtmark(20/07) 1153(11,53), 9. Baden(1/404) 1141 am(11,41) R. land), 8. Anders(Sudeten ſchaftsmeiſterſchaft. TS Stuttgart⸗Münſter und Sieg⸗ fröed Ludwigshafen liefern ſich in Stuttgart Rück⸗ 4 fred Ludwigshafen lief h in Stuttgo 8 5 Eröffnung ber kampf; im erſten Gang ſiegte Ludwigshafen mit 5: 7 2 Herrenschnelderei e Vaio kür alle Truppenteile Uniformmützen- Militäreffekten Scharnagl a Horr. P 7. 19 An den Planken- Tel. 202 49 55 Karlsruhe Einzelſchützen: Leenen(Ruhr⸗Niederrhein), 3. Hendricks(Ruhr⸗Nieder⸗ rhein), 4. Heiſter mann donau), 6. Allezoun(Sudetenland), 7. 1. Rudolf(Rußhr⸗ Niederrhein), (Kurheſſen), 5. Höfer(Ober⸗ 7. Hillebrand(Sudeten⸗ land) alle je 120 Ringe. Sommerkampfſpiele der oberrheiniſchen Hitlerjugend Eine Großkundgebung in der ſinnvoll geſchmück⸗ ten Feſthalle bildete am Donnerstagabend den wür⸗ digen Auftakt der Sommerkampfſpiele rheiniſchen Hitlerfugend, die vom 3. bis 6. Juli 1941 ſtattfinden. der ober⸗ Nach dem Fanfarenruf klang im Lied begeiſtert das Bekenntnis„Nur der b 3, 12 fenize Feldpostpakete 4 far re Soldaten im Felde duk 245 b7 80) bestellen Sie bei 12 3 ſie Karlsruhe als Ort Freiheit gehört unſer Leben“, worauf der Oberbür⸗ germeiſter der Stadt Karlsruhe Hüſſy dex Ge⸗ bietsführung und den Obergauen dafür dankte, daß der Wettkampfſpiele gewählt haben. Er hieß die große Schar der Wettkämpfer und Kämpferinnen willkommen. Insbeſondere be grüßte er die Kameraden und Kameradinnen aus dem Elſaß, die zum erſten Male dieſen Tag des Frohſinns miterleben. Der Oberbürgermeiſter lwünſchte der Jugend weiterhin erſolgreiche Arbeit, immer im Blick auf das leuchtende Vorbild Adolf Hitlers. Nach einem Vortrag der Bann⸗Kapelle ergriff.⸗ Gebietsführer Baur das Wort. Er überbrachte zunächſt die Grüße des wieder zur Wehrmacht zu vückgekehrten Obergebietsführer Kemper. In ſei⸗ nen weiteren Darlegungen zeichnete der Redner das Bild der einſtigen Zerriſſenheit unſerer Jugend und das Gemeinſchaftsleben von heute. Der Glaube, ſo führte der.⸗Gebietsführer aus, macht uns ſtark, taupfer, mutig und opferbereit. Die Jugend iſt er füllt vom Gebot der harten Arbeit und treueſter Pflichterfüllung. Die Anſprache klang aus in einem begeiſterten Bekenntnis zu den im Nationalſotzialismus veran⸗ kerten Ideen. Auch bei dieſen Wettkampfſpielen werde die oberheiniſche Jugend beweiſen was ſie in eiſerner Zucht und vorbildlicher Haltung fähig iſt. Gleichſam als heiliges Gelöbnis durchhallte das Lied „Unſer Volk ſteht auf zum Sturm bereit“ den Saal. Anſchließend folgte die Verpflichtung der Wettkämp⸗ fer und Wettkämpferinnen mit dem Gruß an den Führer. Mit dem Geſang der nationalen Lieder wurde die eindrucksvolle Kundgebung beendet. Binder ſchoß örei Treffer Rapid Wien— Gradjaufki Agram 411(:1) In ſeinem erſten Spiel als deutſcher Fußballmeiſter feierte Rapid Wien am Dienstag zu Hauſe vor 10 000 Zu⸗ ſchauern einen ſchönen Sieg über den krvatiſchen Landes meiſter Gradjanſki Agram. Damit haben die Wiener in dem zu Weihnachten begonnenen Lokalturnier der drei Lan. desmeiſter mit:2 Punkten die Führung vor Ferenevaros Budapeſt und Gradfanſki, die je vier Verluſtpunkte auf⸗ weiſen. Das noch ausſtehende Rückſpiel in Agram ſoll ſpäter nachgeholt werden. In Hütteldorf zeigte der neue deutſche Meiſter eine prachtvolle Leiſtung. Der Angriff vor allem ſpielte beſtechend, wobei Binder mit drei Treffern (das erſte Tor hatte Fitz erzielt) meiſt nur der Vollſtrecker der feinen Geſamtangriffe war. Dabei war der Gegner ſogar vorzüglich in Fahrt; in der Agramer Elf ſtanden acht Spieler der kroatiſchen Nationalmannſchaft und der bril⸗ lante Läufer Lechner beoͤeutete eine weſentliche Verſtärkung. Stuttgart mit Conen Das große Fußballtreffen Stuttgart— Barcelona In der Stuttgarter Adolf⸗Hitler⸗Kampfbahn ſteigt am Sonntag das Rückſpiel zwiſchen den Fußballmannſchaften von Stuttgart und Barcelona, die ſich Ende des vergan⸗ genen Jahres in der katalaniſchen Hauptſtadt unemtſchieden :3, trennten. Stuttgart hat ſich auf dieſe Begegnung recht ſorgfältig vorbereitet und ſtellt eine ſehr ſtarke Elf, in der auch wieder Edmund Conen mitwirkt. Die Spanier haben am Donnerstag Barcelona mit dem Flugzeug verlaſſen und inzwiſchen bereits ihr Ziel erveicht Das Aufgebot bei⸗ der Stödte lautet: Stuttgart: Keller(SC); Fritſcht)— Immig(Kik⸗ kers); Kraft(Vi)— Kindl(Kickers)— Kneer(Bf); Frey(Kickers)— Koch(Bf)— Fiſcher(Zuffenhauſen)— Conen— Sing(beide Kickers). Barcelona: Torhüter: Martorell, Nogues; Verteidiger: Texrwel, Perez; Läuſer: Araſa, Rovira, Llimos, Franco; Stürmer: Soſpadra, Gracia, Cchas, Escola, Mas, Jorge. Schiedsrichter iſt Fink(Franbfurt⸗Mafn). Magdeburg 96 und LS Berlin haben ſich neben dem Titelverteidiger Duisburg 98 für die Endrundenſpiele um die deutſche Waſſerballmeiſterſchaft am 12. und 18. Juli in Wien qualifigiert. Der Sieger der Gruppe Süd wird erſt am kommenden Sonntag ermittelt. Frankens H⸗Boxer gewannen in Erlangen einen Ver⸗ gleichspampf gegen das Gebiet Bayeriſche Oſtmark mit 12:8 Punkten. Deutſchland vor Jialien und ungarn Segler⸗Länderkampf in Olympia⸗Jollen Mit f der Fel icden 17 Der deutbſchen er en dem P 8 jeweils op[Hamburg) vor Kova bzw. N li(8 ſieg.Er ſtellte d a Punkten vor Italien den Kämpfen in (19) Trieſt und nach Deutſchland mit 54 P Ungarn mit fällt bei letzten dre auf dem Wanpſee. Auch in dem gleſchzeitig Deutſchland Ungarn es einen deutſchen Si erſte Wettfahrt vor gab es in eiden U ſiege. Bei Trewitz Pu nu den umd wieder Gebietsſlalom⸗Regatta der., Gebiet 21 auf dem Neckar Am kommenden onntag warten mit einem beſonderen Ereignis auf. Zum erſten Male wird in Mannheim Slalomregatta im Kajak und Faltboot du und zwar auf dem Neckar beim Boo Mannheimer Kanuſport„Oft“ in Neuof dem Flugplatz). Das Mieldeergebnis iſt gut, ſo daß ſpannende Kämpfe zu erwarten ſind. Auch der anſpruüchsvollſte Beſucher bei dieſer für Mannheim neuartigen Ver⸗ anſtaltung wird auf ſeine Rechnung kommen. Der Slalom der Kanuten hat im ganzen Reich begeiſterte Anhänger gefunden und er wird ſich auch hier durchſetzen, nachdem am Sonntag der Anfang gemacht wird. die Kanuten n(hinter Bezirksmeiſterſchaften der Schwimmer in Ladenburg Im ſchönen Ladenburger Schwimmbad werden am morgigen Sonntagnachmittag die Bezirksmeiſter⸗ ſchaften der Schwimmer der Bezirke UI und III aus⸗ getragen. Obwohl der Großteil der Aktiven an der Front weilt, iſt das Meldeergebnis gut ausgefallen, ſo daß es ſowohl bei den Männern wie auch bei den Frauen zu heißumſtrittenen Kämpfen kommen wird, Waldhofjugend kämpft um den Titel Anläßlich der zur Zeit in Karlsruhe ſtattfinden⸗ den Gebietsmeiſterſchaften der H J tritt die Fuß⸗ balljugend des Altmeiſters SV Waldhof, betreut von ihrem unermüdlichen Jugendleiter Harl Lidy, zum dritten Male zu den Endkämpfen um die ba⸗ diſche Landesmeiſterſchaft an. Sie findet in dem 1. Fc Pforzheim, SC Freiburg und in Straßburg oder Mülhauſen ſtarke Gegner, die aber von den techniſch wohlverſterten und ein⸗ ſatzfreudigen Waldhofjungens geſchlagen werden ſoll⸗ ten, die in guter Zuverſicht auf ihr Können in dieſe ſchweren Spiele gehen. gs. FDbggolg fetzt cena am Wäscſig Wäscse- eck Wok TTEMEENGISscUES Staat SBA IIdbad im Sehibarztwald bel Folgen v. Verlehungen u. Unfällen TMENAALoum TEN 333700 Schriften duroh die Badverwalluno Heel 91e s Sclecls? Hilcder d. Alben Bilderdienst 5 85 — Allgem. Ortskraukenkaſſe Mannheim Zahlungs⸗ Aufforderung! Die Beiträge zur Krankenverſicherung und zum Reichsſtock für Arbeitseinſatz(Arbeits loſenver iche rung] find von den Betkieben, die die Beiträge nach dem wirklichen Arbeitsverdienſt berechnen, am zweiten Tage nach jeder Lohn⸗ und Gehaltszahlung zu ent⸗ richten. Soweit dieſe Betriebe die Zahlung der Bei, träge für den Monat Juni 1941 bis heute nicht vorgenommen haben, ergeht hiermit die Aufforde⸗ rung, die Beitragsentrichtung innerhalb einer Woche nachzuholen. Von allen übrigen Arbeitgebern ſind die Beiträge innerhalb 7 Tagen nach Zuſtellung der Beitrags⸗ rechnung einzuzahlen. Bei Zahlungsverzug muß ein ein⸗ maliger Säumniszuſchlag in Höhe von 2 v. H. der rückſtändigen Schuld erhoben ohne weitere Mahnung die Anordnung der 23 1 werben, auch erfolgt vollſtreckung. Mannheim, den 5. Juli 1941. Der Vollſtreckungsbeamte. Ihre Anzeige in die NNIZ Einfuhrberechfigie Importeure Gotteadienſt⸗Orduung Wochengottesdienſte: Konkordienkirche: Samstag 20 Uhr Wochenſchlußandacht. Evang. Gottesdienſtanzeiger Sonntag, den 6. Juli 1941: Trinitatiskirche: 10 Grimm; 11.15 KG.; 14.30 Taubſtummengottes⸗ dienſt: 20.00 Abendmuſik, E. Hei⸗ degger. Neckarſpitze: 10.00 Scharnberger; 11.00 KG., Scharnberger. Konkordienkirche: 10 Füller: 11.18 KG., Füller; 18.00 Betz. Ehriſtuskirche: 10 Uhr Dr. Weber; 11.15 KG. Neuoſtheim: 10.00 Dr. Hauck; 11.00 KG., Dr. Hauck. Friedenskirche: 10.00 Preuß; 11.15 KG. Johanniskirche: 10 Emlein; 11.15 KG., Emlein. Markuskirche: 10 Speck: 11 Kd. Speck; 20.00 hl. Abendmahl, Speck Matthäuskirche: 10.00 Bühler; 11.00 KG., Bühler. Eggenſtraße:.00 Walter. Auferſtehungskirche: 10 Bodemer; 11.30 KG., Bodemer. Zellerſtraße: 10 Heſſig; 41.15 KG. Heſſig. Pauluskirche:.00 Glitſcher; 10.00 Clormann; 11.15 KG., Clormann. Sandhofen: 10 Uhr Bartholomae, 11.30 KG. Städt. Krankenhaus:.00 Haas Diakoniſſenhaus: 10.90 Uhr, Scheel. Lutherkirche: 10 Walter; 11.15 4. Friedenskirche: Mittwoch 19.30 Uhr Bibelſtunde.— Uhr, Kriegsandacht. Johanniskirche: Donnerstag 19.00 Uhr, Emlein. Markuskirche: Donnerstag 20 Speck Matthäuskirche: Mittwoch.30 Uhr Morgenandacht, Gänger. Lutherkirche: Samstag 19.00 Uhr, Wochenſchlußandacht. Auferſtehungstirche; Montag bis Samstag 8 Uhr Morgenandacht. Mittwoch, 20 Uhr, Bibelſtunde. Sandhofen: Mittwoch 20.00 Uhr, Bibelſtunde.— Feudenheim: Donnerstag.30 Uhr, Morgenandacht, Kammerer, Friedrichsfeld: Dienstag und Frei⸗ tag, 20 Uhr, Andacht. Evaug.⸗Iluth. Gemeinde (Diakoniſſenhaus, F 7, 29) Sonntag 8 Uhr, Fritze. Kollekte. Alt⸗Katholiſche Kirche: Schloßkirche:.30 Uhr a Selbe(Gartenſtadt): 8 Uhr. 0 Breireligibſe Gemeinde: Sonntag, vorm. 10 Uhr, Pred.: Dr. Karl Weiß über„Die Flucht aus dem Alltag“, im N L 8, 9. erhoffen die beim Samstag 19.30 für Landesprodukte Italiens Tomatenkonserven aller Art Obst- vulde/ Gemüsekonserven/ Trocken- gemüse u. Trockenobst/ Sirupfrüchte Feuden heim: Schäfer. 5 Friedrichsfeld: 10.00 Uhr Schönthal. 1100 KG., Schönthal: 13.00 Chrl., Mannheim waren bzw. werden KG., Amtl. Bekanntmachungen 11.15 a Oeffentliche Erinnerung. Zur Zahlung an die Stadtkaſſe 10.00 Schäfer; Gemüse in Salzlake/ Fischkonserzan Hersteller: Loremo Ia Rocca, Bari wenden sich an die Generalvertreter für Deutschland: Ratpe a Paschen, Namburg 36 Jungfernstieg 51 Noch einine Unter vertretungen zu vertzeben. 142a⁰⁵ Schönthal. Käfertal:.00 Chrl. für männl. u. weibl. Jug., Schäfer; 10.00 Kam⸗ merer; 11.15 KG., Kammerer. Käfertal⸗Süd; 10 Betz: 11.15 KG. Betz. Rheinau: Samstag: 20.00 Chrl⸗ Sonntag: 10.00 1 5 Pfingſtberg:.00 Lohr. Seckenheim: 10 Dr. Duhm; 11 KG. Dr. Duhm. 5 Wallſtadt: 10.00 Münzel; 11.15 KG. Münzel. 8 clas ie Au 8 Que feu ff dad vleder gibt * fällig ſpäteſtens am: 203 1. 7. 1941: Gebäudeverſicherungs⸗ umlage, 2. Hälfte für das Ge⸗ ſchäftsjahr 1940; 3. 7, 1941: Schulgeld der Höheren Lehranſtalten für Juli 1941; 3 7. 1041: Schulgeld der Höheren Lehranſtalten und der Mittel⸗ ſchule[Luiſenſchule) für Juli 41; 10. 7. 1941: die bis dahin fällig werdende Vergnügungsſteuer; 10. 7. 1941: die auf Grund von Stundungen, hin zahlungen u. Säumniszuſchläge. An dieſe Zahlungen wird erinnert. Wird eine Zahlung nicht recht⸗ zeitig entrichtet, ſo iſt nach den Vorſchriften des Steuerſäumnis⸗ eſetzes mit dem Ablauf des Fällig⸗ eitstages ein einmaliger Zuſchlag (Säumniszuſchlag bzw. Verſäum⸗ nisgebühr) in Höhe von 2 v. H. des rückſtändigen Betrages ver⸗ wirkt. Der Schuldner hat außerdem die mit hohen Koſten verbundene Zwangsvollſtreckung zu erwarten. Eine beſondere Mahnung fedes einzelnen Säumigen erfolgt nicht 203) Stabtraßze. Steuerbeſcheiden und Forderungszetteln bis da⸗ fällig werdenden Steuer⸗ 7 N alten Büte. e zu haben, dafur aber nur in der iſt der alte geblieben! —ů—' —— 1 8 5 8 D EAN sucht Zeichner u. Zeichnerinnen auch Hiltszeichner und Hitfszeichnerinnen fur die Abteilungen Weikzeugbeu- Febrike nyichtungen und Werksplenunę zum sofortigen Eintritt Praktische Erfahrungen sind nicht in jedem Fall Vorbedin- zung. wohl aber gute, schulm e Kenntnisse im Maschinen- Freihand- oder kuns werblichen Zeichnen. Bewerbungen mit Lebenslauf. Lichtbild. Zeunanisabschriften und Gehalts- ansprüchen sind zu richten an(61032 nennen ANAT anne Aktien gesellschaft Personalabteiluve— . n e eee e een eee ee eee ef- As Für Organisation und Werbung in der Lebens-, Kranken- und Sachversicherung suehen wir arbeits freudige und zielbe wußte Inspektoren zur Besetzung freier Bezirke mit vorhandener Organisation. Wir bieten Gehalt, Spesen, Ab- schluß. und Beteiligungsprovision. Ausführliche Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschrif- ten, Erfolgsnachweisen und Lichtbild erbeten. Deutscher Ring Lersleherun gs Ges e/ Js e h/ een Bezlrksdirektion Nordbaden/ pfalz Mannheim, Dl, 778 Offene Stellen Vir suchen für unser Verpackungsmagazin Mehrere junge NMôidels Chemiewerkerin C F. Boehringer& Soehne 55 NMäannheim-Weldhof G. m. b. Pers 14312 onal- Abteilung —2 halbe Tage Für unsete Konsttuctionsbũros suchen d. Woche. Wagner 5 Lortzingſtr. 4, 2 2 Wir noch ö Sts 780 1 3 Tüchtiges St6s20 technche Zeichner I gllemmagchen 3 3 das ſelbſtänd. ko⸗ DZ,. Zeichnerirmen chen kann, zum (auch Umschulkräfte) Schriftliche Angebote mit Lichtbild. Zeuanis- abschriften sowie mit Angahe des frühesten Eintrittstermines sind zu richten an doseph Vögele.-., Mannheim Puafrau gesucht 1. Auguſt geſucht. Frau H. Fleiſchmann Bachſtraße Nr. 2, Fernſprech. 428 76. Achlgges Mädchen in guten Haus⸗ halt geſucht. Fernſprech. 287 74. 14258 (236 Füf unsere Betriebs krankenkasse suchen wir eine Mönnliche oder weibliche Krôft mit guten Fachkenntnissen, zur selbständigen Erledigung eller votkommenden Arbeiten Schriftliche Bewerbungen mit Zeugnisebschriften, Licht- biſd und Angabe des frühesten Eintrittstermins sind zu kichten an Joseph Vögele.-., Mannheim — Sekreterlet— SECRET mit guter Schufvorbildung, flott in Aufnehme und Wiedergabe von Dikteten, für den Leſter einer technischen Abtellung zum möglichst sofoftlgen Einteltt gesucht Angebote erbeten unter Nr. 14285 an die Geschöfts- stelle dieses Blattes. Wir suchen ISchmiede-Lehfling Einem ſtrebſamen, kräftigen Jungen, mit guten Schulzeugniſſen, der Luſt und Liebe zu werkerberuf hat, wäre Gelegenheit geboten, in un⸗ eine i (81 ſerer Schmiede ſowie Werkſchule Ausbildung zu erhalten. Rheinische Gummi- und Celluloid- Fabrik Mannheim-Neckarau Tuchlges Tagesmädchen oder Irau bis nachmittags 3 Ahr in Haushalt geſucht. Lindenhof Adreſſe in d. Ge⸗ ſchäftsſtelle dieſes Blattes oder Fernſprech. 287 74 dieſem Hand⸗ zum HReinigen U, lein. Füro Neckarſtadt⸗Oſt, 2mal in d. Woche geſucht. Gewandte Kontoristinpen für ſofort od. ſpäter geſucht Angebote mit Lebenslauf, Lichtbild und Gehaltsanſprüchen erbeten an A Boehringer& Soehne petsonel- Abteilung NMennheim- Waldhof Adreſſe in d. Ge⸗ ſchäftsſtelle dieſes Blattes. 14260 Aeltere Frau zur Führung ein. frauenloſ. Haus⸗ haltes geſucht. ng. u. St 6868 an die Geſchäfts⸗ ſtelle dieſes Bl. Tüchtig. Alleinmadchen ſelbſt. in Küche u. Hausarbeit, in ut. Privathaus⸗ alt ſofort oder ſpäter geſucht. 1 Dipl.⸗Ing. 14 806 G. m. b. H. igniez, L 11, 15 Perfekter Registrator(in) nur tüchtige, eingearbeitete Kreft, für umfangreiche Neglstretur zum bald möglichen Eintritt Bewefbungen mit Zeugnis-Abschtift., Lebens- auf und Seheltsensprüchen unter Nr. 145 14 on die Geschöftsstelſe ds. Blattes erbeten. Saubere zuverl. Frau für Hausarbeit, tägl. von 9 bis 11 Uhr vormitt. deſuch! Bismarckplatz 3, 2. Stock. Stss73 gesucht. OFFER T. BRIEFE die nicht die rich- tigen Zeichen und — BBC Für unser Werk Mannheim-Käfertalsuchen vir zun sofortigen oder späterer Eintritt mehrere Stenotypistinnen für Dauerstellungen. Es kommen Damen mit Berufserfahrung und auch jüngere Kräfte(An- ktangerinnen) in Betracht. 1425 Brown, Boveri& Cie..-G. Mannheim 2, Schliesfach 1040— Personalbüro 3 . Wir auc hen zum für Neuleder-A Verlangt vird rasche, beits leistung. evtl. Persönliche Vorstellung erwünscht.— Adresse: Mannheim. L 12. 1. sofortigen Eintritt: 12 bis 15 Sortiererinnen Halbtass beschäftigung. Geboten wird: Tariflohn u. Akkord mit Gerhard Flehler, Lederabfall-Großhandlung Telephon 234 97. Nummern der be- treflenden Anzeige enthalten, erschwe⸗ ren die Weiter- leitung od. machen sie direkt unmôg- lich. Es liegt des- halb im Interesse der Einsender von Angeboten Zeichen u. Nummer genau zu beachten. damit unliebsame Verwechslungen vermieden werden Die Geschäftsstelle der Neuen Mhm. Ztg. bfälle exakte Ar- Unterlagen .- Und.-Schwelger . Tüchtige Fliekerin Taglenngen 8 geſucht. Wüſche⸗ u. Kleiderfabril Max Berk, Mannheim, D 7. 1, (14 150 Säugling schwester zum 15. 7. oder 1. 8. 41 geſucht. Bewerbungen erbeten an Frau Irma Fuchs, Richard⸗Wagner⸗Straße 65 oder Fernſprecher 516 51/52.(14377 Zu ſofort tüchtige, gut empfohlene ebenſo füngere Frau zum Waſchen und Putzen geſuch t. Stes79 Foerſter, Nietzſcheſtr. Nr. 32 Vorſtellung 9 ſofort geſucht. St6851 Flaſchenbierhandlung Spang, T 4a, 5 Sauberes Mädchen oder unabhängige jge. Fraun d. etwas kochen., für Geſchäftshaus⸗ halt ſof. geſucht. Vorzuſtell. ab 17 Ahr JI, 6, Café Rheinland. St6850 Austandlges, sauberes Mädchen für Privathaushalt zum 1. Aug. ge⸗ ſuſch t.— Zu erfr. bei(Stess47 Sattig, Dammſtraße Nr. 51. Zuverlässio e saubere Putzfrau N für einige Stunden in der Woche geſucht.(14 261 Held⸗Garage, Mannheim, J 7, 24/25 Milchhandlung Tüchtig. Tagesmädchen od. Verkäuferin od. Pflichtjahrmädchen zum 1. Auguſt geſucht. 14 262 Herm. Schell, Mannheim, Mittelſtraße 77, Fernſprecher 51177. Tüchfig. Alleinmädopen welches kochen., für frauenl. Haus⸗ halt zum 1. Aug. od. ſpät. geſucht. Bach, Langerötterſtraße Nr. 18, Fernſprecher 536 23.(14 263 Tüchüges Mädenen für Haushalt, welches kochen kann, zum 1. Au⸗ guſt oder früher geſucht. Metzgerei Fröſcher, U 1, 4 114 264) putzfrau f. nachmittags ſofort geſucht. runs bey hein Lig.-Fabr... Rheindammſtraße 750 * 4318 Zuverlässige Putzfrau ſofort geſucht. 337 5 Vorzuſtellen: D 6, 3(Laden) Neue oder g Sohlenpr kaufen geſu mit einwandfreiem Kiſſen, Größe beliebig, ſofort gegen bar z u ebranchte SSSE ch t. 14315 Heiraten Bammeister ſelbſtänd., 30., led., männl., ſymp., Kunſtfreund. lebensfroh, ſucht warm⸗ herz., kameradſchaftl. Ehegefährtin a. gut. Famil. Da hoh. Einkomm., Ver⸗ mögen u. moderne Wohng. vorhd., iſt nicht Vermög., ſond. Neig. allein entk⸗ ſcheidend.— Näh. unt. Nr. 3860 börch. maschine D Marten flavler zu kaufen geſucht. Ang. u. St 6844 an d. Geſchäftsſt. Neuer bzw. neu⸗ wertiger ſchwarz. Complet⸗Seiden⸗ od. Wollgeorgette⸗ Mantel, Gr. 48, zu kfn. geſ. Ang. u. mit lebensfroh., ge unt. Nr. 3960 dch. Stahlwerk Mannheim.-G. Erich Möller, Wiesbaden, Hellmundſtr. Nr. 5.(Ehemittler) 1053 t. deb Henennosen] fahacht gebrauch gr. ſt. Figur, 1,78 Kleinbildkamera gr., Herxenſchuhe(24,386), evtl. im Or 43 zu kaufen Tauſch geg.„Tro⸗ D Am E geſucht Poſtk. an pen⸗Sonnet“(Pl. 5 8 Hinsky, 4,56) m. Teſſar hier fremd, berufstät. mittelgroß, Ludwigshafen, 4,5. Angeb. unt. ſchlank, wünſcht die Bekanntſchaft m. Roter Kreuzweg 2 St 6884 an Geſch. gebildetem Herrn ab 40., zwecks St6818— gemeinſam. Ausflüge, Theater⸗ und ——— Konzertbeſuche und ſpät. Heirat. ö. Bildzuſchr. unt. H M 6317 an An⸗ 1 ö 4 zeigen ⸗Frenz, 0 4, 5.(14 254 u kaufen geſucht. Rollfilm 6509 Maurer, Steg56 zu kaufen geſucht. Rheinvillenſtr. 3. Ang u. Nr. 14865 MfHomndlime 5—— an die Seſchäfts⸗ blauäug. 21., a. gut. Fam., ſehr Gebrauchtes, gut⸗ ſtelle dieſes Blatt. ſymp. Neuß. mit ſchön. Vermög. u. erhaltenes—— ninduſtriell. Beſitz, ſonnig, warmherz. Mädel, häuslich, kinderlieb, Sport-, Kunſt⸗, Naturfreund, erſehnt Neig.⸗Ehe bild. Dame. Näher. Erich Möller, Wies⸗ baden, Hellmundſtraße 5.(Ehemittler) (⁰⁵8 Bolbs⸗ Empfänger gut erhalten zu kaufen geſucht. Preisangabe an Krems, 0 7, 11. St6846 Rehgebörne u. hirſchgeweihe St 6881 an Geſch. gledderſchrant dreitürig Prismenfeldſtecher zu kaufen geſucht. Ang. u. St 6907 an d. SGeſchäftsſt. Auto- L kauft 14800 N d Max Dölling, a 0 Wohlhauſen gebraucht od. neu (Vogtland). zu kaufen geſucht. Ang. u. Nr. 14268 an die Geſchäfts⸗ ſtelle dieſes Blatt. Roohen- 1 Paar gut erh. Damen-zchuhe Gr. 40/41 zu kauf. neu od. gebraucht gut erhalten, 5 kaufen geſucht. ng. u. Nr. 14269 geſucht. Ang. unt an die Geſchäfts. St 6905 an die ſtelle dieſes Blatt.] Geſchäftsſtelle. . 2 5 Verkäufe Gebrauchter emanlel neu, hellgrau, Seehund, Gr. 44, zu verk. Angebote unter St 6908 an die Geſchäftsſtelle. 1 Brecheshoſe f. kl. ſchlk. Figur, 2 P. gebr. Dam. ⸗ Schuhe, Gr. 38/89 1 P. gebr. Hrn.⸗ Arbeitsſchuhe. Gr. 48, 1 P. Led.⸗Ga⸗ maſchen zu verkf. UB, 2, 1 Tr. lks. Stg879 Uintermankel für 18jähr. Knab. zu. großes St6s65 Velgemälde billig zu verkauf. Staßner, G 5, 24. Schwarz. Juchauzug Gr. 1,70, bereits neu, zu verkaufen Schwarzwaldſtr. 22, ußmann. St6869 Blauer Sts888 Arbeitsanzu r. 44, zu verkf. E 3, 5, 3. Stock. Gut erhaltener Straßen- und ee e Zweirädriger eisw. zu 4 F Handwagen K 2, 25, 3. St. billig zu verkauf. Stes78 F 4, 13. Stés80 Verlobung hat wieder durch mich ſtattgefunden, kom⸗ men auch Sie zu mir! Laufend gute reelle Partien! Fräulein, 52., kath., geſchäfts⸗ tücht., m. Aus⸗ ſteuer, ſucht Ehe⸗ partner. Witwe. 38., evgl., mit ſchö⸗ nem Haushalt, kathol., 58., gute Erſcheing., mit ſchön. Heim, lac Cbepa rer Staatlich Ange⸗ ſtellter, ſehr mu⸗ ſikaliſch, kathol., 28 Jahre, ſucht Ehepartnerin. Gutes Haus. Fräulein, 24., evgl., beruflich 8 5 1 tätig, mit Ver⸗ 11 855 mög. ſucht Ehe[W. Mohrmann partner. Mannheim, M 3, 98 Höh. Staatsbeam⸗ ter, 30 Ihr., ſehr gute Erſchg., ſucht geb., nette Dame zw. bald. Heirat. Näheres unter A B 584 D. E. B. Betr.⸗Ingenieur, 36., m. ſehr gt. Einkom., vermög., ſolide, nett. Weſen, ſucht baldige Ehe⸗ ſchließg. Näh. u. A B 585 D. E. B. Joh. Beamter, 45 ., ſtattl. Erſchg., charakterv. Perſön⸗ lichkeit, ſucht liebe Lebenskameradin. Näheres unter A B 586 D. E. B. Fabrikant, Anf. 50, groß, göte. Erſchg., ſehr gut. Einkom., ſucht idealdenkende Lebenskameradin. Näheres unter A B 367 D. E. B. Fräulein, 34., evangel., ſchöne Ausſteuer, ſucht Kaufmann Schloſſer, Wit⸗ wer, 47 Jahre, kath. Vermög., ſucht Hausfrau. Fräulein, 28., evang., kaufm. tätig, mit Aus⸗ ſteuer, ſucht Ghe⸗ partner. 398 Telephon 277 68. Die erfolgreiche Ehe-Anbahnung. Haus⸗ und Ge⸗ ſchäftsfrau, Anfg. 50, in gut. Ver⸗ obne eig. Heim, chöne 1 wünſcht Herrn in ſicherer Stellung, zwecks ſpäterer eit kennenzulernen. S unter t 8822 Köhler Mannheim, Hauptgeſchäft e,, . Liebe und Treue einer sorgfätti, Wahl sind Fundamente gel Ehen. tanden sich über 20 Jahre erprobte diskrete D Eingtchtong. Ausfeunkt kostenlos. NMeuland-Brlef-Bund F MHannhelm Schlienfach 602 E * 7 Erfahrenes Mädchen für Haushalt in Dauerſtellung zum 1. September geſucht. 14 873 Katzenberger, Schlageterſtr. 92, Fernſprecher 448 97. Stellengesuche der Rechts⸗ und Sozialabteilung eines größeren induſtriellen Anter⸗ nehmens, in ungekündigter Stellung, ſucht entſprechende Tätigkeit in Mannheim oder Ludwigshafen, da ſeine Familie in Mannheim wohnt. Schriftl. Angeb. unter St 6652 an die Geſchäftsſtelle d. Blattes erbeten. ohr loſſe 8 92155 ale ſofort geſucht. Bewerbg. an 14 241 Maſch.⸗Fabr. Beck, Waune⸗Eickel. 2 Jüngete Stenotypistin und Anföngetin per sofort gesucht. Mannheimer Maschinenfabrik Mohr& Federhaff.-G. per sofort oder bald gesucht 1 Partiekoch Stenotypistin leytl. auch Anfängerin) mit leichteren Büro⸗ arbeiten vertraut, z. bald⸗ möglichen Eintritt geſucht. Angebote unter Nr. 14 256 an die Geſchäftsſtelle dieſes Blattes erbeten. Vollkaufmann verſtert in Buchhaltung, Rechnungs⸗ weſen, Mahn⸗ u. Klageweſen, ſucht f. d. Dauer v..—26 Juli einſchl., Halb⸗ tagsbeſchäftigung von 8 bis 12 Ahr.— Angeb. u. St 6870 an d. Geſchſt. d. Bl. Kriegsbeſchädigter ſucht Stellg. als Packer od. dergl. Kaution kann geſtellt werden.— Angeb. u. St 6899 an die Geſchſt. d. Blattes. Porfectie Kaltmamsell Hausbufschen Angebote erbeten: Haus„Stadtschänke“ p 6. 2021 1 (34¹ IL 1 3 8 7 7 rr halhtagswels e Beschäftigung enen U Damon g„ 0 werden bei uns 1 für Vertretung 2 5 geſucht. Fra nen un d Madchen f fee i 1 1 roviſtonsabrechnung. . N Bel Eignung Feſtanſtellung dachte,. 115 w. 1 oder nachmittags„ 14—19„. l. Anmeldungen im Verwaltungsgebäude Gummis trage 3 Abteilung Verwaltung. 5 mheinische Gummi- und Ceflulold-Fabrik Fachmann gesucht MANNHEIM NECKARAU. zur Einrichtung von Konten⸗ Wir können nur solche Frauen und Madchen 5 3 8. 11 sich zur Zeit in keinem anderen Arbeitsverhaältnis befinden I eschaftsſtele dieses Wldte rn Gewandte Verkäuferin für Lebensmittel⸗Spezialgeſchäft mit guter Kundſchaft(ev. auch halbtags) geſucht. Angebote mit Angabe ſeith. Tätig⸗ keit erbeten unt. Nr. 14 100 an die Geſchäftsſtelle dieſes Blattes. Rüchenmädchen und Büfellmädchen ſofort geſucht.(14 163 Mangold's Weinſchenke P 2, 3. fal der ffädlei für ruhigen Haushalt geſucht.— Näheres Guſtav Kannewurf, Mannheim Schwetzinger Str. 94.(14125 Gebildetes Fràulein 81., beſte Umgangsformen, ſucht Wir⸗ kungskreis in frauenloſ. Haushalt oder bei berufstät, Dame, am liebſten mit Kindern.— Zuſchr. unt. St 6848 an die Geſchäftsſtelle dieſes Blattes erbet. aal Mit Jute Hagcochit lange auf Lohnbüro tätig geweſen, ſucht nachm. leichte Büroarbeit. Angeb. u. St 6871 an d. Geſchſt. d. Bl. Wahres Eheglück finden Sie dureh un- sere vornehme. seit Jahren bestempfoh- lene Vereinigung des Sichfindens. Aufklä- rungsschrift u. Hei- rats vorschläge ko- stenlos dureh die Geschäftsstelle es Ehebundes Mannheim M 3. ba Ruf 277 66 Detektiv- Auskunftei KAISER& CO. Mannheim 1. 15, 13 am Hauptbahnhof. Ruf 27 66 Heirats- Auskünatte Ermittlungen. Feststellungen Alle Vertrauens angelegenheiten etc. 277 Da me, umfaſſende Allgemeinbildung, kaufm. geſchult, 20., blond, vermög! wünſcht glückl. Ehe mit gebildet. Herrn. Nur Zuneigung entſcheldet. Näh. u. I 91 durch Briefbund 1015 zwecks f 8 Heirat ., u. St 6892 Geſch. heital Heirat Fernſpr. 265 42 Dame, 33 Jahre, nette Erſcheinung, fm. Beruf, häus⸗ ach; wünſcht mit geb. groß. Herrn in ſicherer Stell., b. 42., Freund⸗ ſchaft zw. ſpäterer heital. Verm. nicht erw. uſchriften unter St 6893 an die Geſchäftsſtelle. 27jähr. kfm. An⸗ geſt.,.75 m, w. Mädel aus guter 9 5 aus Mann⸗ eim od. Umgeg., 20-27., k. zu J. Bild, Fräulein, 49 8. alt, angen. Aeuß. berufl. tätig ſucht. zur 1 tung und ſpäterer netten Kameraden Erbitte Zuſchriften unter St 6889 an die Geſchäftsſtelle dieſes Blattes, 5 Junggeſelle, Handwerker, ſucht einf. Frau oder Witwe, ohne Anhang, über 45 Jahre kennenzul., zwecks ſpäterer Zuſchriften unter P St 5902 an die Geſchäftsſt. d. Bl. An 2 Seſchäftsſt. d. Bl. Manschen zie elgungzebe mit od ohne Ver⸗ mögen? Wir ſen⸗ den Ihnen unver⸗ bindli diskret, dei Einſendung v. 1 R. als Ar⸗ beitsprobe 1 5 reiche Vorſchl ge u. ca. 100 Bilder 8 Tage z. Anſicht. Es- Bnefbund Bremen Peftfſach Rr. 791. 1187 Junger Arbeiter, 32 Jahre, alt, m. utem Charakter, ſucht die Bekannt⸗ ſchaft einer Haus⸗ angeſtellten zwecks ſpnler. heirat 9 Witwe m. k. Mädchen nicht 8 5 u. t 6781 lch. Suche Heigungsehel Groß iſt die Zahl der Ehen, die durch eine Zei⸗ tungs Anzeige geſchloſſen werden. Wenn Sie eine Kleine Anzeige in der„Neuen Mann ⸗ heimer Zeitung“ veröffentlichen, dann wiſſen Sie, daß dieſe bei vie⸗ len tauſend Leſern Beachtung findet. IRFEUH ELF Seschöftsstelle München 51. Postfach 37 Sebild., berufst. Dame, 31., 1,68 Mtr. gr., dunkelbl. gute Erſchg., wünſcht m. gebild., charakterv. Herrn in ſicher, gehob. Stellg., bis 45., Si eas Mera in Verbindung zu treten.— Zuſchr. m. Bild. unk. P St 6749 an die Geſchäftsſtelle dieſes Blattes erbeten. Diskret. Ehrenſache, anonym zweckl. Lobensfr. Rpeinländerin 88., 1,70 gr., angen. Aeußere, geiſtig rege, anpaſſungsfäh. Charakter, mit ſehr viel Sinn f. eine gemütl. Häuslichkeit, Staubsauger Frotos. Progreß. Vampyr. Elektro- lux. auch reparaturbedürftige. kauft (nach Vereinbarune unter Nach- nahme).(13198 Elektrokarax Berlin W 30. Fürther Straße 3. Klavier zu kaufen geſucht. Angeb. nur wirkl. Wäſche⸗ u. Möbelausſteuer porh', ſedoch kein Vermögen, ſucht auf dieſem Wege mit einem paſſend. Herrn zwecks ſpät. Heirat bekannkzuwerden.— Zuſchr. erb. u. P St 5748 a. d. Geſchſt. d. Bf. Kaufmann Ende 40., in gut. Poſit., m. mod. Eigenheim, ſolid u. fleißig, wünſcht Anſchluß an kath., nettes, geſundes, im Haushalt vollkommen erfahrenes Fräulein, entſpr. Alters. od. Witwe, mit Luſt u. Liebe f. ſchönen Haush., gut erhalt., konſchöner Inſtrumente mit Angabe von Fabrikat u. Preis unter Nr. 14 182 an die Geſchäftsſt. d. Blatt. zw. ſpät. Heir a t.— Nur Zuſchr. mit Bild u. Nr. 14 239 an die Ge⸗ ſchäftsſt. d. Bl. erb. unt. voll. Diskr. drückende bin- Stodin) haben Kopfschmerze wenn die Ursachen der Schmerzen Sofort befcampft Werden. Webers Jabietten gegen Schmerzen Meer- ren beiquatenden Koptschmerzen. Srlppe, Zahnschmerzen und Schmsten nerveser und rheuma- uscher Art ais beraus Wirtes arm erwiesen. Am besten Sie verlangen In der Apotheke einach Webers Tabletten gegen Schmerzen denn clese packen das Uebel an der Wurzeſ u. bringen die gewunschte Erlelchterung. Achten Sie aber immer aut das H im Oreleck. Jetzt 10 Tabletten 20 Tablotten 30 Tebtetten Herbin· Ciodin Webers Tabtette gegen Schmerzen H. O. A. WESER. . seh set 18 Jan. N.8 „.81 * Adam Opel AG., Rüſſelsheim Das Rüſſelsheimer Werk konnte ſchnell auf die Erforder⸗ niſſe der rwirtſchaft umgeſtellt werden. Die reichen burg weiſt einen Geſamtertrag von Wahnungsbau Ach Fre l 0,180(0,129) aus, dem 0,907 Wirtschafts- Meile An gen Millionen Mark) in gaben und 0,030(0,030) Anlageabſchrei⸗ 4) Perſonol We Kurssieigerungen am Wochenschluß e t w e 8 45 Berli 5 Erfahrungen der geſamten Organiſation auf dem Gebiet igen, 0,065(0,066) Schuldenzinſen und 0,01(0,011) ſymp. 25 erlin, 3. Juli. der Groß⸗Serienerzeugung konnten auch bei den neuen Steuern gegenüberſtehen. Aus der Bilanz Aktipſeite: warm⸗ Zum Wochenſchluß traten bei Feſtſetzung der erſten Aufgaben erfolgreich angewandt werden und voll zur Aus⸗ Anlagevermögen 1,64(1,65), Imlaufvermögen 0,017(0,015), Frankfurt Ae H. 1 Kupſe überwiegemd Kursſteigerungen ein, da nach wie wirkung kommen. Das Laſtwagenwerk in Brandenburg er⸗ dagegen bei einem unv. An von 0,16 Rückſtellungen 0,002 Deutsche testverzinsliche Werte ., iſt vor ein gewiſſer Materialmangel vorhanden iſt. Abgeſe 5 bohen Lieferungsanforderungen in jeder Weiſe.(0,008), Wertberichtigung 0,003(0,003), Verbindlichkeiten. 5 975 hen von wenigen Ausnahmen blieben die Steigerungen 11 e e wurde Anfang des ee 144(4,52).— Einſchließlich Vortrag aus 1989 in Höhe von DbEUrscHE STAATSANLEIREN Eichbaum Wergen 5 5 aber verhältnismäßig klein. Erwähnenswerte Rückgänge Jahl von ne, 88 W 1 25 702.— ergibt ſich im Berichtsjahr ein Gewinn von 4 Schatz D R. 98. 101.8 Elektr. Licht u. Kraft 5 5. o e 5 Ma, a 8 8 Le ſtänden dem Expor 1 22 J 4 Baden 1927 102.5 10 En- Unen 1058 wapen indeſſen nur vereinzelt zu verzeichnen. Am Mon zugeführ 3 55755 2. 0. Baden 1927 102.5 n. a l 75 225 1 2 22 7 geführt werden konnte. Der Kundendienſt⸗ und Erſatz⸗ 2 8 1 Altt Reick 160.7 160,8 l. tanmarkt b ieben Kl ckner, Vereinigte Stahlwerke und teile⸗Organiſation wurde den erhöhten Affen derungen 15* GEiſenwerk Kaiſerslautern, Kaiſerslautern/ Weſtmark. idee de 8 eee Stolberger Zink unverändert. Buderus ſtiegen um 0,25, ſprechend ausgebaut. Die Werkſtätten der Opel⸗Händler Das Geſchäftsjahr 1940 des Eiſenwerk Kaiſerslautern 5„Stab raNL EINEN 5. Rheinſtahl um 0,50, Höſch um 1,25 v. H. Mannesmann und ⸗Filialbetriebe vollbrachten in der Inſtandſetzung und ſtand im Zeichen einer ſtarken Auftrags⸗ und Beſchäfti⸗ 403 1. Ae bertes 2859. büßten 1 v. H. ein. Bei den Braunkohlenwerten erhöhten in der Verſorgung mit Erſatzteilen anerkannte Leiſtungen. gungslage. Die Leiſtungen find mengen⸗ und wertmäßig 4 Pforzheim 26 0 roß, ſich Deutſche 1 8 um 1,25, bei den Autewerten Daimler 18 Betriebe konnten im allgemeinen ohne Verluſte ab⸗ etwa mit denen des Vorjahres zu vergleichen. Die lau⸗ pPANDRRIEP E t m. um 1 v. H. Von Kabel⸗ und D 0 ſtie Vogel ſchließen. i Reine 0 Al RIEFE 2 1. 0 D 1 ſtiegen Vogel De e 8 5 fenden Verbeſſerungen der betrieblichen Anlagen wurden 4% Frank Hyp Gt aner 125 Draht um 2,30, von Kaliwerten Salzdetfurth um 1,50 v. H. 3 e beſchloß in Anerkennung der hohen Lei auch im Berichtsjahre weitergeführt. Im letzten Jahre iſt RI 088 1085 Werne 3 5 Am Markt der chemiſchen Papiere notferten Farben 222 e der i der Adam⸗Opel⸗Gedächtnisſtiftung die überwiegende Aktienmehrheit in die Hände des Mit⸗(½ Nein. Hyp. Bank abr NG Ius.75 Fübaers bofetder 0 1 zur Verwirklichung des 0 en Aus 8 0 ünfti f aN 2 8 0. 515 1 2 2 103,5 106.5 1a 257 de e 1 15 al%0 v. H. Elektro. allährlich den e de e d 101 Wa Perg an inhabers der Bauunternehmung 5. Gehlen ch Kaiſers⸗ Pale W s 25 und 3 guns rte hatte herhältnis mäß ruhiges 775 ie 1 Ang 83 lauter Dr. H. W. Gehle übergegange Bei ei N Ges i 88 Vn ruhiges ſtellen. Das Kapital der Tochtergeſellſchaft der Frigidaire 70 5 en, übergegangen. Dei einem 426 K-9 We! und Kraft wurde die Nolfz vorerſt Gmbsi., Berlin, wurde voll einbezahlt. Der Umſatz dieſer Rohertrag(alles in Mill. 4) von 2,70(2,51) und 0,034 1% Rh. Hyp.-B. 44 u. 45 48 8 53„ 1 5 r 3 85 5„ as Wr N 2— 3 1 5 n 5 ausg da nur Kaufordres vorlagen. Geſfürel und Geſellſchaft war befriedigend. In Verbindung mit dem(0,05) ao ⸗Erträgen ergibt ſich einſchließlich 4 11280 Ge⸗ 4 Ah. Hvp.e Bank 47 8 0 Bekula ſtiegen je um 1 v.., REW winnvortrag aus 1939 ein Reingewinn von 62 258. INDUSTRIE-OBLIGATIONEN — gewannen 1,25 und Aufbau der Gefrierwirtſchaft und der Einfühung der Ge⸗ ehr Siemens 1,0 p. 9. Ries riger lagen Ach um 9,75, Lah⸗ frierkonſerven wurde der Bau von Tiefkühltruhen und— Der am 8. Juli 1941 ſtattfindenden oc wird vorge⸗ 1 27 9. 103% ög. u. meyer um i und Ed Schleſien um 4/0 v. H. Bei den anlagen neu aufgenommen. Die Opel⸗Automobil⸗Verſiche⸗ ſchlagen, hieraus eine Diyidende von 6 Prozent zu Seen nen 36 103•5 Sa mherz Maſchinenbaufabriken ſind Rheinmetall Borſig mit plus rungs⸗AG lonnte auch das zweite Abwicklungsfahr noch mit verteilen.(Im Vorjahre fand keine Dividendenverteilung 4% Krupp v. 36 102.5 1(Woltt) 28 1,75 v.., bei den Zellſtoffwerten Aſchaffenburger mit einem verhältnismäßig beachtlichen Gewinn abſchließen. ſtatt). Ferner ſteht auf der Tagesordnung der oüV die 4755 er. Stahlperke, 198.8 Siemens u. Halske. Näher plus 3 v. H. hervorzuheben. Im letztgenannten Ausmaß Der Bruttoertrag iſt von 15,2 auf 125,83. Mill. zu: Beſchlußfaſſung über die Erhöhung des, Grundkapitals um Ie Farb Butan 28 löst Jüddeutsche Zueker Wies⸗ feſter lagen ferner Conti⸗Gummi, die damit einen Stand fan Der Aufwand an Löhnen und Gehältern bis zu/ 500 000 auf bis zu I 1 000 000. AKTIEN ollie Welabek ittler) von 308 erreichten. Beachtung fa md e ſank um rund 20 v. H. von 80,83 auf 64,20 Mill. J, Nach 3 i 8* Ada-Ada Schuhfabrik K H N (1058 enn Metall. Abzug der Unkoſten und 19,95(24,82) Mill./ Aulage⸗„ Hberrhein, Kraftwerke Ach, Mülhauſen i. Elſ. Der dallerwerke lerer e 2 Erk, 8 denen Deutſcher Eiſenbandel und Metallgeſell. abſchreibungen verbleibt ein Reingewinn von 5,24(7,58) kommiſſariſche Leiter der Geſellſchaft, U. Fiſcher, gibt be⸗ act. Gebr. 5 5 N ſchaft„2⁵ w. H. gewannen. Bei den Teptilwerten ſtiegen Mill., der ſich um den Vortrag auf 28,59 23,15] Mill! 1 kannt, daß die beſtimmungsgemäß am 1. 7 1941 zurück⸗ c ſehr Bemberg, bei den Brauerelaktien Dortmunder Union und erhöht. Die Höhe der Dividende 0175 pine e San zuzahlenden 10000 Bons 5½ 27 Ausgabe 1934 ausgeloſt Aechaltenb. eiten ſucht Engelhardt je um( v. H. Außerdem ſind noch Gebr. Jung⸗ verſammlung feſtgeſetzt. 5 5 worden ſind. Die Rückzahlung erfolgt ab 1. 7. 1941 zum N 98150 e Zucker mit je plus 1,50 und Reichsbank⸗ Die Bilanz weist ein Anlagevermögen von 152,57(147,25) Nennwert von 1000 Fr. 50 je Bon. Brown. Bovert& Cie, eirat. anteile mit plus 0,75 v. H. zu erwähnen. Niedriger lagen Mill./ auf dem ein Wertberichtigungskonto von 117,76* Genehmi Spfli für Steink i 5 1 Contin. Gummi 855 n D bön erwüß 8 bag e ü ö 8 gung. 1 gungspflicht für Steinkohlenbrikett⸗Fabrilen. 53 8 775 50 ter Zellſtoff Waldhof um 1, Julius Berger um 1,50 und Allg.(03,76) Mill.„ gegenüberſteht. Das Umlaufvermögen Der Reichswirtſchafts miniſter bat beſtimmt. daß die Er⸗ W ee E. B. Lokal und Kraft um 2 v. H. Am Markt der variablen e auf 150,20(141,83) Mill. 1 erhöht. Die Barmittel richtung, Erweiterung und Wiederinbetriebnahme von Waſſerſtandsbeybachtungen im Monat Juli. 7 Renten gab die Reichsalibeſitzanleihe auf 160,75 gegen 151 e mit 49,30 69550 Mill.„ ausgewieſen. Auf der Steinkohlen⸗Brikett⸗Fabriken ſeiner Einwilligung bedarf. f 8. f 15 g. nach. f Paſſiyſeite ſind die Rückſtellungen für ungewiſſe Schulden Durch die Anordnung ſoll ſichergeſtellt werden, daß der Ineinpegel 23 5, Rheinnesel 2, 3 14 55 5 auf 65,00(42.93) Mill.& weſentlich erhöht. Ausbau der deutſchen Steinkohlenbriketterzeugung nach Mannheim 4,70 4,.45 mög., Geld · und Devisenmark! 3 2. 1 5 1 g 9 5 HRheinfeldet.88 3,283 Kaub 3 3,14 zeſen, 5 8 a volkswirtſchaftlichen Geſichtspunkten erfolgt. Preinen 917,3 ein•7 3008 155 5 5 Am Geldmarkt notierte von Valuten Freiburger Wohnungsban Ach„Freiwag“ Freiburg* Großmarkthalle Handſchuhsheim. Erdbeeren 28 bis e 560 Neckarpe ge! ö . B. Schw vanken wetterhin 88.00. i. Br. Die Gewinn⸗ und Verluſtrechnung der Freiburger 4; Johannisbeeren 20; Stachelbeeren 20; Rhabarber 6 bis Maxau Nannhelim.60.52 4,49.40 1, 45— n 1— 2 ſchg., 8 5— 5 5 rſön⸗ 0 1 272 5 5 8 6 9 p 5 Möbl, Zimmer Eins, näht J. NIE re e Fespnen sagen din J ga, 35, 2 Trepp. zu verm. Stsg98 Verkaufe ſchwere.52 Liter, in nur gutem Zuſtand ter 9 b. Haller. Stssé7 K 3, 22, 1 Tr. Its. le de gef uch t.— Preisangeb. u. St 6826 E. B. 8 Ihr Haus Juchlenten Dreira»Le wagen an bie Geſchaſtsſtelle dieſes Blaktes⸗ f. 50, 75 w. Lgh.⸗Hähne, 3.—„—— ſchg., Icon Mohl. Möbl. Iimmer verwellel sor gigi du 8 1 gebraucht, zu kaufengeſucht. kom. mit 1 od. 2 Bett. Stess7 Angebote unter P St 6843 an die Ge⸗ Kerr! ö kende Zimmer Re Immobilien- Büro Geisel 8 Se ſchäftsſtelle dieſes Blattes erbeten. Unterricht bin. zu verm. eptl. m. 8 6, 18, 4 St. r. Monsheim. M 7. 7. l. Aisterteus 3. Ste, links. 8 85 2 Betten. 14308 St6s9/ Feruruf 208 09 345 5 Engusen- Französisch„ Sohwedlsen 22 5 Tausch 5 Russſsch- Italſonisen- RHoffändiseh 1755 e öbl. Zimmer Alleinst. Fra od. Mann femme Dreirad kur Aalünger, Bor esebeittess 2 2 8 4 ittellaeh ist die runst„Rad— und Kaufleute Jchön mbl 31 zu verm, Stego aus d. Le bensmittelfaeh ist die günst. erken 8 a Spantsch in Zi in ** Pachtübern. e. Gesch. in Stadt a, der Steg(ſteuer 7 r ei) 48* ann 1 1 5. 7* ſtraße 40, Bergstr. gebot. Verl. Sie u. Ang. Ihrer en N.5 PS, zum Taxwert zu verkaufen zelunterricht u, Deberetzungen 3. 98 U 1, 18, 8 8 5 g. berufl. Verh schriftl. Auskunft von Damen- Rad Beſichtigung: Samstag von—11 BERLIITZ INSTITUT 8 8 Stes7e 5 7 Immobilien Büro. u tauſch. geſucht. werktags von 16 Uhr an.(14816 The Berlitz School ot Languages 66. Cle möbl 1 W. Weeber Bensheim- Auerbach Theod. Bopp Ca bich 5 Lehrgänge in allen Weltsprachen che 5„J. 7 8 uuabichſtraße Nr. 11. 5 NN 5 5 n 557 7 Gut Möbl. JI. mik ſep. Eing. ſo⸗ Heidelbergerstr. 12(neben Hotel Weigold) hm. ⸗Käfertal, Nur Friedrichsring 23 Fernruf 416 00 — 4 750 zu, W Bäckerweg 74.(Wasserturm). 85 „, 2 Trepp., 1 5 wür. 7 5 2 5 inks. Stegos! 14266 Automarkt 10 3 nen Ul 7 8 Ver⸗ 5 3 Sei* 5 0 15 Mietgesuche eee f T ö EN nung, als AnwWesen 1105 eee Relchsklasse i Unterricht u. Uebersetzungen 925 Von Verwaltung f. Bürozwecke Größe 5000 am, viele Obstbäume, i 5 s u verkaufen. 14 389 5 Id, eig. Quelle, Plantſch⸗ exeit, 5 5 1d 0505 f 5 been ſolides Honshu vat 8 Sich, erbalt, z. Scat] Anto-Moſer, Ludwigshafen, A re ene en. mer, Küche, Bad, unterkellert. Preis preis zu verkauf] Oggersheimer Straße Nr. 36, 5 2 5 R Mk. 15 000.— Näheres 69 Mühldorferſtr. 12, Fernſprecher 625 46 04 7(Strohmarkt). Ruf 244 01 51 a 1 Tr. hoch, links, Jernſprecher 686 46. eie 21. bald möglich u cht Ed. Platz. Immobilien, Mo. nach is Ahr. Aeltestes Sprachinstitut am Platze. 1. 0 ald möglichſt geſucht. Heidelberg, Kaiſerſtr. La Angeb. unt. Nr. 14 38 an die Geſchäftsſtelle d. Blattes erbet. dSachänes Anwesen 3 8 Nähe Heidelberg VILLA 5 5 Bahnſtation 10 Zim., Küche, Bad, Wintergarten, Ter⸗ raſſe, Zentralhzg., Autogarage, m. ſchön. Suche zum 1. September 1941 eine J- Zimmer-Wohnung Ver⸗ 9 ſen⸗ Afggarkene 5 e 7915 Wen 8 N. 1 müſegarten, 1 Ar groß, 4 Zim., Küche alter mit Zubehör, im Zentrum d. Stab. bei Kauf beziehb., dazu gehörend 1 Wohn⸗ g v. Angeb. u. St 6886 an die Ges haus mit 5 mal 2 Zim. u. K. u. 4 Zim. Ar⸗ ſchäftsſtelle dieſes Blattes erbeten. ul.., Preis 50 000 RMk., Anzahl. 25 000 IL RM., bei guter Rendite zu verkaufen. 2 Angeb. u. Nr. 14288 an d. Geſchſt. d. Bl. r 2 88.li 22. Ammel-Mohnung Realgaftwirſcaft bei Heidelberg, ſehr gutes Geſchäft, mit Bad, mögl. e per ſofort od. ſpäter geſuch t.(Ruhige 5 Mieter.) Miete bis zu RMk. 100.—, entl. Tauſch . Wirtschafts Heco e Ash deb cer dead Faue gegen ⸗Zimmer⸗ 9 28 000.—, bei nur 5* U in Frankfurt a. M. Anzahlung, ub verkaufen; 9 mit 1185 2 Lokal Anode unter 6 M 6316 an An⸗ 15 beziehbar. f 891 „ 5 5 a ng 85* ne 750 dee ee 125 zeigen Frenz, 0 4, 5. 4— Immobilien Knauber 5. f reite Str., U 1, 12, Ruf 230 02 wee Verwaltung Rich. Karmann, Oberwachtmeiſter ſucht ſofort od. ſpäter 8 Str., U 1, 12, Ruf kal N 5, 7, Fernſprecher 258 83. für ſeine Frau und Kind Gelegen heit! 3 3 much Planken, Nähe Hauptpoſt.— 1 bis-Zimmer-Wohnung Beſond. Umſtände wegen verkaufe 95 ebote unt. St 8805 an die Ge- ich mein gutgehend., aufwärtsſtreb. und iſchr 2 An, f 5 galge gen 5e ch. 9 3 Wuguſt 5 E Seher 4 5 ſchäftsſtelle dieſes Blattes erbeten. weiter aufbaufähiges —— J im dritten Obergeſcho.9 2 i 25 1 1 95 im Alſte rg 15 10 n(Rent⸗ 00 11 1 N Be In 5 mit Zentralheizg“, Perſon.⸗Aufz., zu⸗ ner) ſu 0 Aungs: Ust din un. Kap 1 90 5 1* pitalnachweis etwa 15 000 el 5 15 2 55 auf 1 95 ſofort zu 7979 Heim int Ponsſon Mek. erforderlich.— Angeb. erbeten n. 1 8** 27 tene Näheres 0 bei einzeln. Frau Schöne St 8877 an die Geſchäftsſt. d. Blattes. 7 8 i 1 od. Familie, mög⸗ 3, die* 1 Geifel N r 7 9 975 od. 2. 81.•31.-Bohng. Für vorgemerkte Käufer 4 Fernſprecher 208 09 Ang. unt. P St. m. Küche, einger. ei. etwa 182 qm, mit Zentralheizung, Preis Ar. 6859 Geſchſt. Bad, Beſen⸗ und Vill 8 zeige pro Mon. R. 220.—, ausſchl. Heizung. Zn fr. Schloßlage ist in Heidelberg in 8 e U Sn Un 5 a 5 ete* 2 1 85 Angebote erbeten unter Nr. 14 293 an die Se⸗ 2⸗Jamil.⸗Haus wenig ſchräge, mittelgr. e gegen 2 Zimmer, Rentenhäuser 82 ſchäftsſtelle bieſes Blattes erbeten.. i t. Hauſe, Wald- Küche, Bab, Bal⸗ a e in 3 bis 91 mmer-Wohnung gäbe weng auch 9 1 1 zu kaufen geſucht durch 0289 . dee n e e A gen S e Hatry 8 Schön mob. vermieten.— Angeb. unt. P St 6881 t 6858 an Seſch. Geſchäftsſt. d. Bl. Fernsprecher 409 12 Geſpenſtererſcheinung 815 Schönes—— ſunberes Iim. an die Geſchäftsſtelle d. Blatt. erbeten. Möbl. Zimmer 1 8 N ingen Wel. Tauſchwohn ung Herrſchaftlicher bei 8 7 „ mögl. m. v. Penſ. ſern L A D E N- Sté703 Villen-Wohnung 4 90 55 8 1. 0 3 ux. Iimmer L d 1 t eim Wäſchewaſchen 8 N 15 5 e Lanz geſ. idet. lümumnummuntummunmmmuimnnn Elegante 3⸗Zimmer⸗Wohnun Ang. u. 8 0 an., Küche. einger. A Nn 8 2 iert „ Bad, Wintergarten, Garten, Zentral⸗ D. Schürmann, Bad, Sarage am im Neckartal 5 heizg., Warmwaſſerverſorg.(150 Mk. Anz.⸗Mittler, Haus, 5 LO KA L mit Bad ſofortſ] fee ober 1 zu Hermle. Düffelderf. 14281 gegen 4 Zimmer e. zu vermieten. p eten. Miete bis 90.—, Chauffeür-Wohnung, Garage, Staf⸗ Frau Müller erſchrickt. Plötzlich ſteht da eſn Mann ohne kum 46 qm. Fensterfront fünk Meter. mit od. ohne Woh- ohne Garage. Fernſprech. 518 42 von 1115 Uhr. Kaiſerring Nr. 24 2 Treppen. Stösss lungen, etwa 2½ hes Obſtgarten u. Wald, Preis RMk. 75 000.—. Bar⸗ zahlung.— Näheres durch(385 Näheres: Fernſprecher 258 17 1 15 n nin f. Waſſ., mögl. Tel., Kopf. Er hat auch keine richtigen Arme. Plötzlich merkt nung. i kehrsreicher 7 8— ä—-— 8 g; VTV 2 2 N exufst. ſo 5 1 1 5 1 15 5 5 K— g f Verne oz Zane feng, eins Laß dal ne ee, dee e aden zern ae Fernſprecher 718. ſie, was es iſt. Der Arbeitsanzug ihres Mannes ſſt ſo zu verm. K 2, 16 IV, rechts, Ring. Steg d zum 1. 8. 41 zu vermieten. Mletpreis etwa 130 RM. ohne Heizung.— Zu⸗ ſchriften unt. St 6896 an die Geſchäfts⸗ Josef Rieder- Ruf 22309 —ſſtelle dieſes Blattes erbeten. Mohnang:) immer, Hüche, Diete g 8 fund Hohpen Jappenchtäbn Ae Speiſe⸗ und Beſen⸗ Hell. heim. amme 1 mer, mit Etagenheizung, e Adreſſe zu erfrag. 0 ene e 5 ul, s 6, 2ʃ, II. 14876 die Geſchäftsſtelle. .3 ofs. in Mannheim. Geſucht: Gleich⸗ wertige in Schwet⸗ Moöhnupgs⸗ Lausch zingen od. Amgeb. Ang. u. St 6906 Mahnungtanoch] beg: See 3 JI. U. Küche 5. Stock, neu her⸗ Neuostheim verktuſtet von Schmuß, daß die Hoſen go ſtehen, als Leibistrage 39 Ale diele ien Finfam.⸗Haus 2 Iim., Küche 5 Zimmer, Küche, einger. Bad, u. Bad zu kauſch. Manſarden, Heizg., Garten, wären zwei lebendige Beine drin. Wie ſoll man denn zu vermieten. 14317 in der Geſchäftsſt. Adr. in der Geſchäftsſtelle d. Blattes. St6827 ſo einen Anzug ſauber kriegen? Es gibt dafür ein ganz 4 0 einfaches Mittel: Man tut abends den Anzug in eine Haus, gegen 2 21. 10 Garage, im Alleinauftrag zu 3 30 1 Küche 5. U. uche verkaufen durch 299 . 11 520 Mark. 8 1 2 g genes L g e ee ö heiße Mi. Lauge und läßt ihn darin über Nacht liegen, äheres Sts754 an die Geſchäftsſt. Karl-Ludwig Str. 23 Hatry Langerötterſtr. 56, 1 Treppe links. Wopnungstausch fernspiecher 409 12 r e Am Morgen ſpült man gut durch. Dann wird der An⸗ 1110 qm eingebaut. zug in friſcher Mi⸗Lauge eine Viertelſtunde gekocht und Geboten; 4 im., Garten 3 a Küche u. Bab, in] abzugeben. Nähe dunge Rauhaardacke— i. 7. Seluche? Fim, pole aer 2 S1, ll Machen al ud 04 288 8 wieder gründlich geſpült. Seife und Waſchpulver iſt dabel CTCCCCTCC ö 5 5 Lage, Angeb. unt. Se a 3 St 6828 an Heſch ſesſ Blakes 88 a* 35 8, Bafa ge.* nicht nötig, der Anzug wird kabellos ſauber. an heute eiceit Upd- Ne Seckenbeimer Str. 13 Am Meßplatz Samstag Sybille Schmitz Vorstellung N Ein großer film-Erfolg! C 1. ZaRAH IEAMDbER II I. C lle Flad fue en e eneenbei Jugend nicht zugel. Siegfried 8 g 9 Nieste Hochienschau Mational-Iheater WOCHEN Breuer J MXNNHEINx— eee in unn 5 1 ber ges, ber siegreich vorpärte!! — 2 S b heute de dee DEUISchE Musik von August Pepöc Anfang 19 Uhr Ende gegen 21.30 Uhr Nachmittags-Vorstellung Das Unmöglichste von Allen! 811 Der Führer in seinem Hauptquartier ustspiel in drei Aufzügen(11 Bildern) Ute Flim Mus ens asl 5 1 5 10 on e e ber feige Ueberfall der Sowietls auf Finn- 5 Deutsche Nachdichtung von H. Schlegel land im Jahre 1939 5 f . 5. i Wiederhol 85 Der Weg Ins Freie agwgluns ene 5700 U.— Ende 16.0 Uhr“ i rinnlands Söhne Seite an Seite mit 1 8 tag, 6. Juli 19 955 unseren Soldaten 8 Ab heute: Die neue Wochenschau dann 0 in e 5 1 8 1. Sondermiete 6 Nr. 15 4 8 ber zweite Bericht vom Kampf im osten Zug lte lee Jotmarmch im Raum um Bistestok über 1000 Meter lang Der feige Ueberkall der 5 1 5 Vorwärts über Grodno nach Minsk Sowiets auf Finnland 1939 Der Kampf um Kowno Schneider Wibbel 7 Sturm auf Brest-Litowsk und Dünabura Vormarsch im Raum von Bialystok * debt Us 5 utsche Page ten Die deuts eckenschütle un 5 1 Freltag in dem 8 mit seinen Solisten Vorwärts über Grodno und Minsk Sturm auf 8775 2 22 Heitere 9 15 vier Akten FSiegreicher Vorstoß über den San Brest-Litonske. Siegrelcher Vorstoß über den San. 5 1 8 Ie e e ei Unsere Flieger haben die Luftherrschaft J 1 i veranstalter: Die Deutsc F 8 5 5 Unsere Fliener haben die Luftherrschaft erkämpft. 5. 9 Anfang 19.00 Uhr Ende. 21.45 Uhr erkämpft Jugendliche nicht zugelassen! f 8 98 g e Meute im Haupt- Programm: Gloria: Sa..40.05..45 2 1 8 5 3 5. 45 20 Capitol.50.00.55 889 100 2 f.45 So.:.30.50.00.55 Hptf.:.00.25.45.20 3. 2 0 5 d ö Karten RM..50 bis Fernrut 275 os. trüner argus Liebe, List und lautes Lachen um Jas leichtehMädchen .— in den bekannten 8 Verkaufsstellen N mittlung., Spezialauskünfte usw. „V Gehweg⸗ Ein fröhlicher Ufa- Fim mit grobe S8. fiat Relnigung Willy Fritsch— Frledl Czepa 1 abernimm Paul Kemp— fené Deltgen 4 te I Heute.00.18.48. S0. 10.48.18.00.48 renz Nicht für Jüsendlichel 85 0 Lenaustr. 42 g Betl. chi a Fernspr. 528 11 Morgen Sonnfag, vorm. 10.43 Uhr 9 deslacuene 8 1 I 55 Früh- vorstellung — Model Trano f K s ese 0 NEUESTEWOOGHEN SCHAU Umzüge, Lagerung 0 Prommersberger,* 5 B 6, 18, 66 2 Fernſpr. 239 12. Wir bitten davon Kenntnis zu nhehmen, daß Sprech- stunden., die dle Fragen der eweſteften, Kindetlend- verschickung betreffen nur N re 1 e 5 e — 8 Leſt die N. M. Z. ( kunt Hebt gend Täglich ab 20.15 Uhr wenn Sie ibn im Sommer mit 1 5 160 7 5 tohe oder gekochte 1 U 5. Lehen e 1 N Früchte mit oder en nenne! eee eee Vorsprachen außerhalb dieser Zeiten sind zwecklos 1 85. Dazu ein reichhaltig. Prauramm Auch Bürsten, Rämme und. 8 montags von 2 bis 12 Uhr mittwochs von 15 bis 17 Uhr freitags von 15 bis 17 Uhr eee 7 und-gefäße i Eintritt frei! Seiten etc. 5 23 5 80 e— Lrrogt etc 3 N ———— Neu:„TREFF. NSDAP Krxeisleitung Amt für Volkswohltahrt 5 5 3 Seutel 25 tg. die desinfizierende Hunde wäsche 92. Eekert, Kleisemtsleſter ene neh„Friko-Auslieferungslager“ Karl Böhler * Viele gute Anker- 850*: 3 Mannheim, L S, 1, Postfach 249, Ruf 227 44 Henen- Aumband-Uhren Sadtocliculce 51 Sle Anzeigen 9 — 2 im preis von 30. bis 60. Na„Dürlaclier Hos wenden Sie sich en Hersteller: Friko: Dortmund, Postfach 225 Ruf 34/52 Natfionaltieater Mannfieim 8 nden Sie bei 415 Spielplan vom 6. Juli bis 14. Juli 1941 gesteütant, Bierkeller 4 Unren- B Flanzstube, Automet Anzelgenmittler en- Burger im Nationaltheater: Donnerstag. 10, Jul: Iliete P d e 4,5„ Tel. 20097 (eideiberg am 3 8 2 N„und 1. Sondermiete D 15 10 i onntag, 6. Juli: Nachmittags Zum letzt. Male:„Das Unmög- r ledermann für die NSG Kd: Kulturge- lichste von Allen“. Komödie 5 7 1 1 meinde Ludwisshafen, Abt. von Lope de Veda. deutsche HANNH EIN, p 6 an den plenken eee e 8 1118. 4649 101105. 111 Nachdlichtung von ans— bis 115. Jugenduruppe Nr. Schlegel, Anfang 19.00. Ende 210 3011500. Gruppe F Nr, 815 21.30 Uhr dene e Freitag. 11. Juli: Iliete F 29 Die Sonne brennt... Sie brennt Weiter! 2 Wollen Sie heute ausgehen? von Lope de Veda. deutsche 1 9 1 58 t EON SPP. 27GOſ O. Gute Vorſchläge finden Sie unter den Theater⸗, Ver⸗ Ne 0 5 NSG 5: Kulturge- 5 1 1. 3 Schlage en meinde Ludwigshafen. Ab. eine woftot— ein fedefleſchtet Some 5 Mam uz in Adnügungs- und Saſtſtätten- empfeblungen in der Nectg. 16.00 Uhr.— Abends: Miete teilung 409:„Drei Wochen im Sommer .29 u. 1. Sondermiete G 15 Sonne“ Operette von Auaust vom großen Huthaus 42⁵ 0 Zum letzten Male:„Schnei- Pepok 2 Anfang 19.00 Ende 1 9. ohne Stechen 5 der Wibbel“, heitere Oper gegen 21.30 Uhr 2 von Mark Lothar, Anfang CLAUS DETLEV SIERCR in dem Victor- de- Kowa- Film der Tobis Lichtspielhaus MöllER Kopf hoch, Johanne: Ein spannender und reizvoller Film! Untersuchung und Beratung in allen Fragen 5 27 Bergmann& Mahland Optiker E I, 15 MANNHEIM E. 1. 15 DIE NEU ESTE WOCGCHENSCHAU moderne, auf wissenschaft- 5 mit weniger Zuckeß licher Grundlage aufgebaute e e een 1 0 Onalka- Methode 5 i und gelees durch individuelle, abgestimmte Behandlungen. 5 . Sani i 20 2 2 ohne Schneiden mecht mancher Muffer Kopfret- 19.00. Ende 21.45 Uhr,(Ein- 11 5. Sonde e N 1, 6 in def Steiten straße* 1, 7 76 55 3 brechen. Wie leicht stellen sich tausch von Gutscheinen auf. für die NSG Kd: Kultur-— d g 9 8 5 darantler t ede an heißen ſagen e 8 gemeinde Mannheim. Platz. 4 7 daß Dermksterth und andere Stö- 5 1 arubpe 1012:„Die Macht 2 2 2 2 A Muttermale. Leberflech Blutschwa Koh- 5 1 Montag. 7. Juli: Miete A 29 e er von g tungen ein! Kleinkind- Hafer- u. 1, Sonde ne. 19 iind 5 8 e 1 5 Tr 1 N itati S K 1 T C H 2 1 e 4 S.. Grieskörner. Warzen, Hühneraugen, grleß Thalysls beugt solchen für die NSG Kd: Kultur- etwa 21 30 Uhr 8. Auswahl 22 Sommersprossen und andere Hautfehler un Erscheſnungen vor, Er dient zur gemeinde Mannheim. Platz- 8 8 915 3 3 Nachmitt Sonntag. den 6. Juli 1941. 20.00 Uhr Methode Frauenhofer. 0 f f Uni 2 362— 366. 5 Sonntag. 13. Juli: Nachmittags 1 7 7 8 2 1 1 5 Bereſfung einer. gruppe 362 5 9805 Zum letzten für die NSG Kate: Kultur Feierliche Abendmusik N Arnold Spreehstunden: Dienstag. 8. Juli. nur im vollwertigen Säuglingsnahrung Male:»Das Nachtlager in 1 NI 2 1 Mannheim. Tel. 209 78. von 10—20 Uhr unc ist bei Zyemiſch-ErnAhrung a Oper von Konra- 5 1 1* 5 5 5 2 1 n N 2, 12 Union-Hotel 5 f 115 110 p 80 5 10 1 1 Fre 2 L— 19, 92. 2 20 . 0 8 Ende 21.0 br.. 261266. 391392. 521529. 9 qaͤnn e astian de 5. wdealistn P. sensnua Jebege. 500 u 1.. 250 U 55. 573576. 591.599. Jugend- zum Abschied des Organisten Eberhard Heidegger. Des„Flaschen ix! mit genauen Dienstad. 8. Juli: Miete B 29 gruppe Nr. 1701 1950. Gr. Mitwirkende: Hans Kohl. Baß 1 Anleltungen und Rezepten er- u. 1. Sondermiete B 15 und D Nr.-600. Gruppe E Nr Leonore Godeck-Fuchs. Violine N halfen Ste bel uns kostenfrel. für die NSd Kd: Kultur- 601900:„Das Land des Eberhard Heidedger. Orgel gemeinde Mannheim, Platz- Lächelns“ Operette von Fr 1 ini ritt ei PrO. am m 30 Pf. 4— 7 10 „ VI uruppe 361. In neuer Insze- e 58 5 f ie ng:„Di M h d 8 1.5 J— Abends: Miete L F ebe Oi eee rr t een. Allelnverkauf Anfang 18.30. Ende etwa Letzte Opern-Vorstellung der Karoline Ober änder 2 Uhr. 155 3„Don N 2 Kramer n Eis- Roma Ne Mannheim, O 2, 2(am Pa- N gell Arkan 40.30 Uhr, Bade Färberei e, Mittelstr. 36 Tel. 827 41 ee U f radeplatz) Fernspr. 262 37 Mittwoch. 9. Jull: Für die 21.30 Uhr Eintausch von cb 78-77; CI. 7; SI. 7: G. Io, Mittetsir. 5* Me 4 NSG Raf: Nultur gemeinde Gesche 0 A lauegeustrufe l, Alas. ſsef Stabe; Secbeg eee e, N tHleidelberg a1 eee e. 2 zutscheinen aufgehoben. ee ee afireichs Annahmestellen 8 Hauptstr. 121, Fernspr. 4083 159. 221226. 233—235. 248 Montag. 14. Jul: Riete E 30 Necharan: F tdlichetf. 10- Ruf Werk: 41427 Nad bis 259. 304310. 521844. und 2. Sondermiete E 15: nut Heupiladen: 402 10 401 2 356359. Gruppe b Nr. 1 bis zum ersten Rlale:„Junger MANNAHEIM NAT UN 9 2 600. Gruppe E Nr. 301600: Wein in alten Schläuchen“ ö A E. ſesichishaare„Die Zauberin“. Oper von P. Volksstück von Heinz Steau- J. Tschaikowsky. Anfang 19. weit. Anfang 19.30 Uhr. Ende 5 5 und Warzen entfernt unter Ende 22.15 Uhr. etwa 21.30 Uhr. e 1 in nsturreines, Apfel produlct. 5. Garantie für dauernd und 8 e den ohne Narben 4 schön werden 5 ee vod 90 ant! 5 ung bleiben! 1 93 a0 Bertl Blum- Enrler Aceuute n e sb Mannheim, S 6. 37/ Tel. 215 37 ALBRECHT SchoEN HALS boROTHEA Wiz ck Diesen Wunsch erfüllt Ihnen die Vehigen Ninüten, der Schönheitspflege unverbindlich tür Sie! f 0 diele Suede A. SCHLIOSSER Abt. Kosmetik Vertreter: G. SIG MUND 0 Beg..55.00.30. So..50 Uhr- Jugendl. zugel. Städt. Hellended— Ruf 21207 0 Heidelbergs. Landhausstraße 2 Telephon Nr. 221 79. 78 eithelle im Schloß: 5 i 2 8 N . landesausstellung für Hunde aller Rassen S ö 5 5 85 4 101 1941 e tlochsgortliche Zuüchterwettstreite— Diensthundevortührungen des Polizeipràsidiums Ludwigshafen am Rh. Volkstümliche Eintrittspreise 1122