3 Erſcheinungswelſe: 11 müſſen bis ſpäteſtens 25 gspreiſe: Frei Haus monatl. 1. 70 M. n. 30 Pfg. 4 .70„durch d. Poſt.00 M. einſchl. Poſt⸗ hoſſtr. 12, Kronprinzenſtr. 42 auptſtr. 55, WOppauer Str. 8, ir den folgenden Monat erfolgen. ageblatt Eimzelpres 10 Pfg.: Berlag, Schriftleitung und Hauptgeſchäftsſtelle R 1, 46. Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 175 90— Drahtauſchrift: Nemazeit Maun heim :. 2 Freitad, 1. März 1930 deltſame„Touriſten.. Auf dieſe Weiſe hofft man, die ſchwediſche Neutralität durchbrechen zu können [(Drahtbericht unſ. Korreſpondenten) — Amſterdam, 1. März. Die erſten engliſchen Freiwilligen für Finnland ſind nach einer amtlichen Londoner Mitteilung un⸗ terwegs. Die Route wird geheim gehalten. Die Frei⸗ willigen reiſen als„private Touriſten“. Mit dem gleichen Trausport iſt Gepäck für weitere Freiwillige abgegangen. die in England auf ihren Abtransport warten. Weiterer finniſcher Rückzug dub Helſinki, 1. März. Wie der finniſche Heeresbericht vom 29. 2. be⸗ tont, hält der Druck der Sowjetruſſen auf der kareli⸗ ſchen Landenge zwiſchen der Wiborger Bucht und den Vuokſen an. Die finniſchen Truppen hätten ſich ſtel⸗ lenweiſe in ihre neuen Stellungen zu rück⸗ gezogen. Bei Taipale und nordoſtwärts des Vadoga ſei es den Finnen gelungen, ruſſiſche An⸗ griffe abzuweiſen. Von den anderen Frontabſchnitten wird Artillerie- und Patrouillentätigkeit gemeldet, während von Kuhmo die Beſetzung eines ruſſiſchen Stützpunktes durch die Finnen mitgeteilt wird. An der Petſamo⸗Front dauern die Kämpfe bei Nautſi an. Die finniſchen Luftſtreitkräfte melden keine be⸗ ſonderen Ereigniſſe. Glückwunſch des Führers an Reichsverweſer von Horthy. Der Führer hat Admiral von Horthy zur heutigen 20. Wiederkehr des Tages ſeiner Wahl zum Reichsverweſer des Königreiches Ungarn herzliche Wünſche für ſein ferneres perſönliches Wohlergehen wie für das weitere Gedeihen Ungarns telegvaphiſch übermittelt. Muſſolini empfing Armeegeneral Baiſtrocchi. Der Duce hat Armeegeneral Baiſtrocchi empfangen umd ſich mit ihm längere Zeit über militäriſche Fra⸗ gen unterhalten. Sie hatten ausländiſche Sender gehört. Schwere Zuchthausſtrafen wegen Abhötrens feindlicher Rundfunknachrichten [Funkmeldung der NM.) + Berlin. 1. März. Die deutſchen Sondergerichte mußten ſich wieder wit Volksſchädlingen befaſſen, die noch nicht begrif⸗ fen häben, daß das Abhören ausländiſcher Rund⸗ ſutmßſemder im jetzigen Lebenskampf unſeres Volkes nicht ein„Kawaliersvergehen“, ſondern ein Verbre⸗ chen ist. i * Das Sondergericht in Hamburg beſtrafte den 57 Jahre alten Ferdinand Reimers und den 50 Jahre alben Ernſt Reimevs mit 5 Jahren Zucht⸗ haus und 5 Jahren Ehrenrechtsverluſt und den 50 Jahre alten Ernſt Behn mit 1 Jahr 6 Mo⸗ naten Zuchthaus und 2 Jahren Ehrenrechtswer⸗ luſt. Die Angeklagten hatten wochenlang die Nach⸗ richten des engliſchen Senders abgehört und ſich ſtändig darüber unterhalten. * Das Sondergericht Frankfurt a. M. verurteilte den 37jährigen Paul Krieger aus Frankfurt am Main zu einer Zuchthausſtrafe von vier Jahren. Es wurden ihm außerdem die bürger⸗ lichen Ehrenrechte für die Dauer von vier Jahren aberkannt. Krieger hatte im vorigen Herbſt wieder⸗ Holt abſichtlich ausländiſche Sender eingeſtellt und ihre Nachrichten in deutſcher Sprache abgehört, ob⸗ wohl er von ſeiner Schwägerin gewarnt worden war. Krieger war früher bereits wegen ſtaatsfeind⸗ licher Betätigung mit Zuchthaus beſtraft worden. E Das Sondergericht in Klagenfurt verur⸗ teilte den 59 Jahre alten Gregor Bizail und den 44 Jahre alten Alexander Klukker zu 3% Jah⸗ ren bzw. 18 Monaten Zuchthaus. Bizail hatte Klukker in deſſen Wohnung angeſtiftet, den Straß⸗ burger Sender einzuſtellen und mit Klukker zu⸗ ſammen abgehört. Bizail hat die gehörten Nach⸗ richten ſpäter mit Genugtuung weitererzählt. Das Sondergericht in Danzig verurteilte wegen mehrfachen gemeinſchaftlichen Abhörens ausländiſcher Sender Otto Jakobſon, Fritz Jakobſon und Willi Jakobſon zu je anderthalb Jahren Zucht⸗ haus, Johann Jakobſon, der ſeinen Rundfunkappa⸗ rat zur Verfügung geſtellt, ſowie Frau Martha Jakobſon, die die abgehörten Nachrichten weiter ver⸗ breitet hatte, zu je zweieinhalb Jahren Zuchthaus. Allen Angeklagten wurden die bür⸗ gerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jah⸗ ren aberkannt. 4 Das Sondergericht in Weimar verurkeilte den Artur Nennſtiel aus Wangenheim, der Nach⸗ richten des Luxemburger und Straßburger Senders in deutſcher Sprache abgehört und an Arbeitskame⸗ aden weiterverbreitet hatte, zu einer Zuchthaus⸗ ſtprafe von 272 Jahren und zürm Verluſt der bür⸗ gerlichen Ehren rechte auf die Dauer von 5 Jahren. Anſere Flieger klären auf (Funkmeldung der N MZ.) + Berlin, 1. März. 5 Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ anut: Im Weſten örtliche Artillerie- und Späh⸗ trupptätigkeit. ie durch Sondermeldung bereits bekannt⸗ gegeben, hat ein von Fernfahrt zurückgekehrtes, unter dem Kommando von Korvettenkapitän Werner Hartmann ſtehendes U⸗Boot, die Ver⸗ ſenkung von 45 000 BRT. gemeldet. Das U⸗Boot hat damit in zwei 1 die F er von 80 000 BRT. erreicht. Die Luftwaffe führte am 29. Februar erneut, trotz ungünſtiger Wetterlage, Aufklä⸗ 5 über Oſtfrankreich und der Nordſee urch. Das Sondergericht in Kiel beſtrafte den 30 Jahre alten Karl Kunter wegen Abhörens aus⸗ ländiſcher Sender und Vergehen gegen das Heim⸗ tückegeſetz zu zweieinhalb Jahren Zucht⸗ haus und drei Jahren Ehrverluſt. Kunter hatte ausländiſche Sender abgehört und darüber hinaus hetzeriſche Redensarten geführt. Sumner Welles in Berlin Erſte Unterredung mit Außenminiſter v. Ribbentrop (Funkmeldung der N M.) +E Berlin, 1. März. Der Unterſtaatsſekretär des Miniſteriums des Auswärtigen der Vereinigten Staaten von Amerika, Sumner Welles traf Freitag vormittag zu einem mehrtägigen Aufenthalt in Berlin ein. Er wird vom Leiter der Europa⸗Abteilung des Außenminiſteriums Kay Pierrepont Moffat begleitet. Im Auftrage des Reichsminiſters des Auswärtigen von Ribbentrop hatten ſich der Staatsſekretär des Auswärtigen Am⸗ tes von Weizſäcker und der Chef des Protokolls Ge⸗ ſandter von Dörnberg zur Begrüßung am Anhalter Bahnhof eingefunden. Auch der amerikaniſche Ge⸗ ſchäftsträger in Berlin Botſchaftsrat Kirk war mit Mitgliedern der amerikaniſchen Botſchaft auf dem Bahnhof erſchienen. Nach ſeiner Ankunft wurde Sumner Welles vom Reichsminiſter des Auswärtigen von Ribbentrop um 12 Uhr im Auswärtigen Amt empfangen. Der Geſchäſtsträger der Vereinigten Staaten von Amerika, Botſchaftsrat Kirk, wohnte der Unter⸗ redung bei. England ſperrt Jtaliens Kohlenzufuhr (Drahtbericht unſ. Korreſpondenten) — Amſterdam, 1. März. Seite heute iſt England dazu übergegangen, Koh⸗ leutransporte von Rotterdam nach Italien ebenfalls der Exportblockade zu unterwerfen. Bisher wurden dieſe Transporte durchgelaſſen, obwohl die Kohlen aus Deutſchland ſtammten. Der Hauptleidtragende der neuen engliſchen Willkürmaßnahme iſt, wie der „Telegraaf“ hervorhebt, in der Hauptſache der Rot⸗ terdamer Hafen, deſſen Hauptgeſchäft nach dem kata⸗ ſtrophalen Rückgang des Umſchlages im allgemeinen die Verſchiffung der deutſchen Kohlen für Italien ge⸗ weſen iſt. Tagesbefehl Görings an die Luftwaffe Zum 3. Jahrestag ihrer Gründung als adnb Berlin, 29. Februar. Generalfeldmarſchall Göring hat aus Anlaß der Wiederkehr des Gründungstages der Luftwaffe am 1. März folgenden Tagesbefehl erlaſſen: Tagesbefehl zum 1. März 1940 Soldaten der Luftwaffe! Kameraden! Die fünfte Wiederkehr des Gründungstages un⸗ ſerer ſtolzen Waffe findet uns angetreten und kämp⸗ fend nach dem Geſetz des unſerem Vaterland auf⸗ gezwungenen Krieges. Vor fünf Jahren erfuhr die Welt, daß es wieder eine deutſche Luftwaffe gibt. Die Zeit, die uns von jenem beglückenden Tage trennt, war erfüllt von härteſter Arbeit, reſtloſem Einſatz und bedingungs⸗ loſer Hingabe jedes einzelnen, der mitſchuf an unſe⸗ rem großen Werk. Kameraden! Ihr habt in den Jahren des Auf⸗ baues, vor allem aber als Euch der Führer und Oberſte Befehlshaber zum Schutz der Heimat aufrief, gezeigt, welcher Geiſt Euch erfüllt. Ihr habt im Frieden und im Krieg bewieſen, daß in Euch die großen Fliegerhelden des Weltkrieges ebenſo fort⸗ leben wie die Blutzeugen der nationalſozialiſtiſchen eine der ſtärkſten Waffen des Reiches Bewegung. Das deutſche Volk weiß, daß Ihr ſein Schutz und Schirm gegen jeden Angriff aus der Luft ſeid. Aber auch eine vernichtende Waffe gegen alle, die den Frieden verbrecheriſch ſtörten, weil der Aufſtieg unſeres Volkes aus der Verſkla⸗ vung von Verſailles zur geachteten Großmacht die Neider auf den Plan rief, um das Reich, das unſer Führer aufgebaut hat, zu zerſchlagen. Euch, meine Kameraden, die Ihr in der Luft und am Boden als Angehörige der Fliegertruppe, der Flakartillerie und der Luftnachrichtentruppe tapfer und treu Eure Pflicht gegenüber Eurem Führer und Eurem Volk erfüllt, ſpreche ich heute am Gründungstage unſerer jungen Waffe meinen Dank und meine Anerkennung aus. In beſonderer Verbundenheit gedenken wir an dieſem Tage unſe⸗ rer Kameraden, die ihre Treue mit dem Einſatz ihres Lebens beſiegelten. Sie ſind uns Mahnung und Verpflichtung zugleich, ihrem Heldentum nach⸗ zueifern und in ihrem Geiſt weiterzukämpfen, bis der endgültige Sieg unſer iſt. Heil unſerem Führer! Hermann Göring. Die Lage (Drahtbericht unſerer Berliner Schriſtleitung) — Berlin, 1. Mänz. Schlag auf Schlag folgen ſich die Großtaten u nſe rer U⸗ Boote. Kaum war die gewaltige Ernte des U⸗Boot⸗Kommandanten Schultze durch das Oberkommando der Wehrmacht bekanntgegeben worden, ſo erhielten wir 24 Stunden ſpäter ſchon wieder Kenntnis von der Verſenkung weiterer 45 000 BRT durch ein deutſches U⸗Boot auf einer Fern⸗ fahrt unter dem Kommando des Korvettenkapitäns Werner Hartmann. Auch dieſe neue Meldung und die glückliche Rückkehr dieſes-Bootes ſind eine wirkſame Illuſtrierung zm den Behauptungen Chu r⸗ chills, daß die U⸗Boot⸗Gefahr für England gemeiſtert ſei. Wenn man allein die Zahlen der letzten vier Wochen, die über die Verſenkungen der Tonnage nach England bekanntgegeben wurden, rückſchauend überblickt, wird auch den unvoreingenommenen Augen der Neutralen die immer ſtärkere Wirkſamkeit des Seekrieges für England erkennbar. Die Kopenhagener„Nationaltidende“ ſchreibt obfektiv, die von Deutſchland veröffentlichten und von England nach und nach zugegebenen deutſchen Verſenkungsziffern ließen Englands immer ſtär⸗ kere und utchdrücklichere Frage nach neutralem Schiffsraum begreifen, aber es wird nicht zu be⸗ greifen ſein, wenn Neutrale darauf eingehen wollten. Man muß an die Sprache der engliſchen Staats⸗ männer im Unterhaus Anfang September erinnern. Damals ſprach Churchill. England hielte einen Krieg von unbeſchränkter Dauer aus und Herr Chamberlain, der alte Greis an der Schwelle des Todes, verſtieg ſich zu den Worten, er hoffe bald den Tag zu erleben, an dem das Nazitum erledigt ſei. Heute ſteht man in England keinen Sieg durch eigene Kraft mehr, ſondern nur einen Sieg durch die ſo dringend verlangte Hilfe der Neutralen. Wie man in England die wirkliche Sachlage richtig ein⸗ zuſchäzen beginnt. beſagt Lloyd Georges Rede am Mittwochabend: Englands Ernährungslage ſei viel ſchlechter als 1914 und die Blockſerung Deutſchlands ſo wie im Weltkrieg ſei heute ſchwer möglich, weil Deutſchland der oſteuropäiſche und der ſüdeuropäiſche Raum zur Verſorgung offen ſtehe. Lloyd George wandte ſich eindrucksvoll gegen die Leute in Eng⸗ land, die heute noch auf einen inneren Zerfall Deutſchlands hofften und damit in ſehr gefährliche Trugſchlüſſe hineinrennten. *. Am Fortgang unſerer U⸗Boot⸗Waffenſiege gegen Englands Lebensraum wird auch dadurch nichts ge⸗ ändert, daß Herr Eden am gleichen Tage erneut den Krieg bis zur Vernichtung des Deut⸗ ſchen Reiches gefordert hat, derſelbe Herr Eden, der den Negus von Abeſſinien durch ſeine Verſpre⸗ chungen und durch die von ihm, Eden, veranlaßten Blockademaßnahmen gegen Italien dem Untergang zutrieb. Und ebenſo wird ſich nichts daran mehr ändern durch Englands verbrecheriſchen Zwang auf die Neutralen, und auch nicht durch die geſtrige Er⸗ klärung der britiſchen Admiralität, daß ſie von 3120 britiſchen Handelsſchiffen über 500 Tonnen zur Zeit 1920 bewaffnet habe. In dieſem Krieg haben unſere Feinde das Wollen, aber Deutſchland das ſchnelle und entſchloſſene Handeln zum oberſten Geſetz er⸗ koren. f* Der engliſch⸗norwegiſche Streitfall kommt in der Londoner Preſſe nicht zur Ruhe. Die „Times“ richtete an die norwegiſche Adreſſe geſtern die Mahnung, ſich nicht neuen irrigen Kombina⸗ tionen hinzugeben, deun mit der Antwort des nor⸗ wegiſchen Außenminiſters ſei Englands Intereſſen noch keineswegs Genüge geſchehen.„Daily Mail“ meint, dieſe Antwort, die das britiſche Kabinett prüfe, werde kaum genügen und England habe nach wie vor das Recht, Norwegen zur Rechenſchaft zu ziehen. Man erſieht aus dem Fortgang der engliſchen Preſſehetze gegen Norwegen, daß der Außenminiſter Koht auf das falſche Pferd geſetzt hatte, als er vor Lord Halifax antrat und damit alles aufhob, was er vorher an Feſtigkeit gegenüber engliſchen Unverſchämtheiten gezeigt hatte. So geht es jedem, der den engliſchen Lockrufen folgt. Nur eiſerne, ſtahlharte Entſchloſſenheit gegenüber der erſten eng⸗ (Fortſetzung auf Seite 2) Frontgeiſt Von Walther Hadlich Alls wir diefer Tage auf verſchneiten und vereiſten Pfaden der Front entlang gingen und unſere Sol⸗ daten bei ihrem harten, gefährlichen Dienſt, wenige hundert Meter vom Feinde entfernt, beobachteten, erinnerten wir uns daran, zu Hauſe wiederholt Aeußerungen gehört zu haben, dte glauben machen ſollten, daß unſere Männer da draußen ein recht ge⸗ mütliches Leben führten, das ſich tagsüber auf fröh⸗ liches Spiel, nachts auf ſanften, unangetaſteten Schlaf erſtrecken würde. Nichts iſt alberner und herausfordernder als ein ſolches Gerede, das über Tatſachen hinwegtäuſchen will, die mit ſoldatiſchen Augen geſehen, als bitter ernſt und hart anzuſprechen ſind. Die allgemeine Ruhe an der Front kann vielleicht eine ſolche Meinung auf⸗ kommen laſſen und es mag auch ſchwer ſein, dem Laien verſtändlich zu machen, daß ein Krieg ſich nicht nur aus Schlachten und Kämpfen zuſammenſetzt, ſon⸗ dern auch aus ruhigeren Zeiten, die deswegen keineswegs Zeiten der Erholung zu ſein brauchen. Wer jetzt da vorne, oder im Weltkrieg monatelang in den Erdlöchern und Bunkern ſitzen mußte, weiß, welche ſeeliſche und nervliche Belaſtung ein ſoſches Warten mit ſich bringt. Ein friſches Drauflos⸗ ſchlagen käme Vielen als eine Erlöſung aus dieſem oft bedrückenden Einerlei eines Alltags, der meiſt ſo gleichmäßig wie die Uhr abläuft. Allein, das muß auch einmal deutlich geſagt wer⸗ den, daß wir uns in einem Krieg befinden, der wachr⸗ lich nichts mit Spielerei zu tun hat. Die heſten Heere der Welt und die beſten Feldherren der Welt ſtehen ſich gegenüber in entſcheidendem Waffengang. Hinzu kommt, daß der weſtliche Feind an ſeiner Grenze ein Bollwerk zog, das einer einzigen Feſtung gleicht, dem gegenüber ein uneinnehmbarer Wall ſteht, der auch einem großangelegten, mit unerhörtem Einſatz durchgeführten Angriff ſtandhalten wird. Daraus aber, daß dieſe Befeſtigungswerke einmal, und das mag für beide Teile zutreffen, gebaut wur⸗ den, um einem plötzlichen Ueberfall zu begegnen, daß zum anderen aber der Weſtwall imſtande iſt, auch dem ſataniſchſten Trommeln unſerer von einem einzigen Vernichtungswillen beſeelten Feinde die Stirn zt bieten, mag erhellen, daß eine andere Technik erſt über dieſe zur höchſten Stufe entwickelte Technik des Feſtungsbaues triumphieren muß, um den Weg zum Erfolg frei zu machen. Deshalb kann nicht wundernehmen, wenn an ſol⸗ chen Fronten für vielleicht lange Zeit ſich die Kämpfe auf das Abtasten des Gegners erſtrecken, und beide Heere in höchſter Wachſamkeit jede Veränderung wahrnehmen möchten, die Aufſchluß über Stärke, Gliederung und Kampfweiſe gehen kann. Es ſind „Vorarbeiten“, die in zäher, beharrlicher Klein⸗ arbeit beſtehen, die aber nicht minder hoch sinzu⸗ ſchätzen ſind, als ein ſich darauf aufbauender Schlag, mit dem Ziel, eine Entſcheidung herbeizuführen. So iſt die Lage zur Zeit an der Weſtrfont. Im Vopfeld ſpielen ſich Kämpfe ab, die der Heeresbericht ſoldatiſch ſchlicht mit den Worten:„Vereinzelt Spüh⸗ trupptätigkeit“ kennzeichnet, die aber von einem ſtillen Heldentum umſtrahlt ſind. Es ſind Auseinan⸗ derſetzungen Mann gegen Mann, bei denen oftmals nur wenige Schüſſe gewechſelt werden, die ſich in der ſchweigenden Nacht verlieren, als ſei nichts geſchehen. Es ſind Gefechte, die Männer von ſtarkem Herz und freudiger Entſchlußkraft erfordern. Denn von ihrem Einſatz und ihrem Erfolg hängen oft weittragende Entſchlüſſe der Führung ab. Wer einmal Einblick nehmen durfte in ſolches Tun, der wird mit ſtiller Freude feſtgeſtellt haben, welche Begeiſterung ein derartiger Auftvag bei un⸗ ſeren jungen Offizieren auslöſt! Mit welchem Eifer werden die Vorbereitungen dazu getroffen, mit wel⸗ cher Hingabe wird er ausgeführt! Neidvoll hören die einen, daß dieſer oder jener Kamerad mit der Aus⸗ führung beauftragt wurde. Warum fiel die Wahl nicht auf ſie? In den Nächten aber, da dieſe ihren Gang an den Feind antreten, kreiſen ihre Gedanken und guten Wünſche um die Männer, die das Wagnis unternehmen durften. Denn ein Wagnis bedeutet es immer, auf ſich geſtellt, mit ein paar Getreuen Tuch⸗ fühlung mit dem Feind zu nehmen.: Die Stellung einer feindlichen Feldwache iſt ſeit Tagen bekannt. Mit dem Scherenfernror wird ſte unabläſſig beobachtet. Zu beſtimmter Stunde kommt die Ablöſung. Ihr Weg führt durch ein Waldſtück, dann durch einen Laufgraben zum MG⸗Neſt. Wäre es nicht ein guter Gedanke, der Ablöſung im Walde den Weg zu verlegen, ſie alſo überraſchend zu ſtellen und abzuſchnappen? Der Plan wird in allen Einzel⸗ heiten erwogen, dann zur Durchführung gebracht. Der Bataillonskommandeur geht mit zur eyſten Linie, beobachtet ſeine losſtürmenden Soldaten, bis die Dämmerung ſie aufnimmt. Im Scherenfernrohr ſieht er noch den letzten im Waldſtück verſchwinden. Alle Nerven ſind geſpannt. Unſere Männer haben ſich in dem Wäldchen aufgebaut, ſie beobachten in die Richtung, aus der der Feind kommen muß. Aeſte knacken, Schritte nähern ſich, in der Dunkelheit wer⸗ den ſechs Mann ſichtbar, an der Spitze ein fran⸗ zöſiſcher Offizier. Der junge deutſche Leutnant ver⸗ tritt ihm plötzlich den Weg, im Nu haben ſeine Män⸗ ner die Franzoſen umringt. Sie wehren ſich nicht, laſſen ſich entwaffnen und treten den Weg in die Gefangenſchaft an. Stiller Jubel liegt auf allen Ge⸗ ö rgetrie⸗ ner khakibraunen u Stahlhelm, wie ſtung erkannt zu wird am gl hen Offizier gefangen⸗ wirklich Engländer ft iſt, muß auf⸗ t los. Er verſucht, en, wird vorzeitig Dorf gleicht ur⸗ haufen. Fvan⸗ Feuer ge d vielleicht angene zu machen, lag einen nicht an das Pech, einen wach⸗ amen en gegen ſich zu haben. Dafür kann k ännern, die in den Nächten rechen, liegen, ange⸗ und die Nacht mit hter des Niemand⸗ chirmer deutſchen Bodens. den dieſigen Tag, in die iſt ein Maſchinengewehr, eiſiger Kälte ausharrt, nitwachend über ſeine Ka⸗ heißen landes Ein s helle, ſter 0 hinter dem ein wachend übe meraden, t Poſten ſtehen, ſchützend die Männer, entfernt von ihm in einer Erdhöhle mmerten Holzhütte einen kurzen in wieder an ſeine oder an die Stel 1 treten. Wer we von ob er den Tag, die Nacht ſtherlebt? K ſamkeit, ein schnappen ſchon auf eine Ja laufen. We Streufeuer 0 In vielerlei Geſtal manch einer iſt auch f Wege abgekommen, ſtarb eit illen To Wir ſaßen dieſer Bataillon Jes. Es geweſen ſein, als h, bei aller Aufmerk⸗ zähtrupp auftauchen, ſie ? Wer weiß, ob nicht hlöſung der Gegner ihnen hat, in die ſie ahnungslos hinein⸗ 3, ob nicht eine verirrte Kugel, beim on in dunkler Nacht vom geriet auf ein Minenfeld und Tage in der Unterkunft eines mag um die elfte Abendſtunde e fernſprecher ſurrte. Der Ad⸗ jutant nimmt das Geſpräch ab. Ein Arzt wird ge⸗ rufen, da ein Pionier auf eine Mine getreten iſt und verletzt im Vorfeld liegt. Wenige Sekunden ſpäter befindet ſich der Arzt auf dem Wege zur angegebenen Stelle, wenige Minuten darauf ſteht er vor dem Schwerverletzten. Unverzüglich erfolgt ſeine Ueber⸗ führung in das Feldlazarett. Am nächſten Tag er⸗ halten wir die Nachricht, daß er geſtöorben ſei. Das iſt die Front, und wer ſie anders zeichnet, ſieht nur ihre freundlichere Seite, die wohl auch da iſt, da ſein muß, ſonſt wäre ſie unerträglich. Aber weiter hinten wird man fragen, da ſei doch keine Gefahr, und was wohl die braven Soldaten anders machen wollten, als Skatkloppen, Kd⸗ Abende und Kinos beſuchen. Gemach! Die Diſziplin und Schlagfertigkeit eines Heeres kann nur aufrecht erhalten werden durch einen immerwährenden ſtrammen Dienſt, in Uebungen größeren und klei⸗ neren Stils, in harter Zucht und Selbſtzucht. Wo „ſie fehlt, ſetzt die Zerſetzung ein. Wir ſahen an einem hellen Sonntagmorgen, gleich hinter der erſten Frontlinie, unſere Männer beim Fußdſenſt auf ver⸗ eiſter Straße. Die Beine wurden geworfen wie auf dem Kaſernenhof. Eine andere Gruppe machte Lok⸗ kerungsübungen, eine dritte war zum Appell ange⸗ treten. Es mag Menſchen geben, die meinen, das ſei doch wahrhaftig nicht notwendig und ſähe einer „Strietzerei“ verdammt ähnlich. Sie mögen hören. aß ſolches den Männern ſogar Spaß macht. Sie ſeh⸗ wen ſich nach Bewegung, und wer ſtunden⸗ oder gar tagelang im engen Bunker, im kargen Erdloch ge⸗ legen hat, wird begreifen, daß ſolches notwendig iſt und wird es vergnügt, ohne zu murren, mitmachen. Und etwas Wunderbares erlebt man dabei, immer und immer wieder. es formt ſich, je weiter man nach hinten kommt, zu einem immer heißeren Wunſch, zu einem einzigen großen Sehnen und Hoffen. An den Abenden in engen Stuben, auf dem Marſch durch Dörfer und Städte, auf der Raſt in ſtillen Wäldern, kreiſt immer nur die eine Frage: wann wer⸗ den wir wieder an der Front eingeſetzt?! Es iſt die Frage, die tauſendfältig alles an⸗ dere Überlodert, die alle kleinen Sorgen und Nöte vergeſſen läßt, die das Blut in Wallung bringt, die die Augen ſtrahlen macht. Es iſt die Frage, die unſichtbar über allen grauen Zügen ſchwebt, die den Männern Lieder auf die Lippen zwingt, die ſie em⸗ porreißt, wenn ſich die Müdigkeit einſtellt— ſie iſt wie eine helle Freude auf Erfüllung eines Traumes, der in abſehbarer Zeit wieder Wirklichkeit werden wird. 5 Auch dieſer Krieg wird ſeine Dichter haben, die den Frontgeiſt und die Frontkameradſchaft beſingen werden. Sie finden einen Born vor, aus dem ſie in vollen Zügen ſchöpſen können, einen Born von kriſtallklarem Waſſer, unverſiegbar, ewig Leben und Kraft ſpendend. „Keine Mobilmachung“ Der türkiſche Miniſterpräſident über das Geſetz zum Schutz der nationalen Wirtſchaft dnb. Iſtaubul, 1. März. Der türkiſche Miniſterpräſident Refik Saydam hiell über den türkiſchen Rundfunk eine Rede. in der er zunächſt über das neue Geſetz zum Schutz der nationglen Wirtſchaft ſprach, das im Inland fälſch⸗ ſich als Mobilmachung ausgelegt wurde und das vom Ausland als bevorſtehender Eintritt der Türkei in den Krieg aufgezogen wurde. Das Geſetz bedeute weder den Beginn einer Mo⸗ bilmachung, noch eine Vorbereitung für einen Krieg. Der Miniſterpräſident wandte ſich in dieſem Zuſam⸗ menhang ganz entſchieden gegen eine gewiſſe auslän⸗ diſche Stimmungsmache und forderte ſeine Lands⸗ leute auf, ihr keinen Glauben zu 8 Ausführlich behandelte der Miniſterpräſident die Beziehungen der Türkei zu Sowjetruß⸗ land und erklärte, in den letzten ſechs Monaten hätten ſich darin keine Aenderungen vollzogen. Niemals habe die Türkei Angriffsabſichten gegen Rußland vertreten und auch von ruſſiſcher Seite lägen für den Augenblick keinerlei Anzeichen für einen Angriff auf die Türkei vor. Die türkiſche Außenpolitik ſei klar und aufrichtig. Ihre Berpflichtungen nach außen ſeien durch die geſchloſſenen Verträge genau umriſſen. Ein L (Drahtbericht Das von gegebene einen Sti poſition b antrag einzi Antrag als ihre Anhä ſtimmen. zum Se verſtändli der Ge Bezeickh Es heißt dort wände ſich nicht beſtimmungen, ſon der engliſchen po ern auf tiſchen rund ſätze tützten. Es widerſpreche allen eng einer Bevölkerungs i das Staatsbürgern neuen Maßnahmen tzung, daß ſie nur Hiermit gibt d zu, daß es nur dare ſtig zu ſtimmen, dauert. Nach Kriee erleben wie nach dem 5 den Bruch aller den Arabern nen Verſprechungen. abgekarteten S der Regierung der Offenheit ie Araber gün⸗ der Krieg an⸗ das gleiche Ift nkt gar nicht da ran zu machen. giten keiten Auch Birma will ſeine Freiheit! (Funkmeldung 1. März. Die„Prawda“ behandelt in e ſolution der gef benden Birma, in der gef der Demokratie und des Minderheiten“ unverzügli wandt würden, un ger Staat anerk Birma, ſo ſtellt kanntlich für den ſomders wichtiges ſei das erſte Reisau ter Gloſſe die Re⸗ Verſammlung von daß die„Grundſätze t nationalen ts der ch auch auf Birma ange⸗ t w ſolle. U 0 ſt, ſei be⸗ Imperialismus ein be⸗ der Ausbeutung. Birma hrland der Erde. Es beſitze reiche Fleiſch⸗ und Teelager, ferner große Vorräte an beſten Nutzhölzern. Birma werde nunmehr nach dem engliſchen Krieg Wirtſchaft in den Di ſeine ganze ingen. Krieges zu ſtellen. In weiterer Pe chnet England natürlich auch mit den von„Kanonen⸗ futter“, über die Birma In Anbetracht dieſer Lage ſei, ſo ſchreibt die„J reben der Völker von Birma nach A hüttelung des briti⸗ ſchen Jochs allerdings begreiflich. 4 9 r Der weſlindiſche Skandal dnb. Amſterdam, 1. März. Der Bericht der Unterſuchungskommiſſion über die ſozjalen Zuſtände in Britiſch⸗Weſtindien ſteht e e er dumm machen! ina und ſein araberfreund licher“ Hintergrund ſeit langer 3 Er wurde öffentlicht, eit aus. her nicht ver⸗ hem Beſitzungen ſehr ſch Mißſtände 0 12 Es w in dem Dokument ausgesprochen, daß die Unternehmer in W a den letzten Jaß⸗ ren einer un Gewinne ein eiter in vö n mußten. Weite ten Unvuhen, die z. waren, auf Verſuche, den Le tenden Bevölkerung noch w. rückzuflühren ſind. njunktur rieſige end die farbigen en Verhältniſſen daß die ern⸗ ausgebrochen rd der arbei⸗ zudrücken, zu⸗ te britiſche fund kön auch entlichung in der Welt höchſt Ytig ede, ſind die Kommiſſionsmitglieder, die zu den Regierungspar⸗ teien gehören, jetzt an ihre Kollegen von der Labour⸗ Party, den Generalſekretär des britiſchen Gewerk⸗ ſchaftskongreſſes Sir Walther Citrine und den Ab⸗ rdneten John Jagger, mit dem Erſuchen heran⸗ reten, ihre Zuſtimmung zu einer Aenderung des Berichtes zu geben. Frankreich fil Drahtberichtunſeres Korreſpondenten — Bern, 1. März. Geſtern hat im Elyſee ein franzöſiſcher Miniſter⸗ rat ſtattgefunden, deſſen Beſchlüſſe eine Wende in der Geſchichte der Innen⸗ und Kriegspolitik bedeu⸗ ten. Man hat nämlich eine ganze Reihe von Maß⸗ nahmen erlaſſen, die zum Teil wenigſtens nach deut⸗ ſchem Muſter gemacht wurden. Es handelt ſich um dieſelben Maßnahmen, die man bisher in der ge⸗ ſamten franzöſiſchen Preſſe und im Rundfunk, ſo⸗ lange nur Deutſchland ſolche, und zwar nicht aus Not, ſondern nur fürſorglich eingeführt hatte, glaubte verſpotten zu können. Der Senator Hachette hatte ſchon in dieſen Tagen darauf hingewieſen, daß es eine der größten Torheiten der Innenpolitik ge⸗ weſen wäre, Deutſchlands vorſorgliche Maßnahmen wie er ſich ſorglich ausdrückte, ins Lächerliche gezo⸗ gen zu haben. Eine ſeltſame Art, Beſ Drahtbericht unſere Ein Mann, der mit einem und mit Pfeil und Bogen war, ging geſtern or das Haus et 10, dem A mtsſitz 0 engliſe iniſterpräſi⸗ denten, und ſchoß einen N Zettel mit ei Beſchwerde Vor dem P dauern aus, ſtreet habe in Tät verurteilte ihn und wegen mut Pfeil ab, an dem ein feſtigt war. 5 8 Gericht Betragens ter Fenſter⸗ ſcheibe, die einen Dies iſt der dritte Fal gen⸗ heiten wurd in die Fenſter des Miniſterpräſidiums geworfen. Federzoni beim Candillo. Der Caudillo empfing am Donnerstag den Präſi ten der italieniſchen Akademie, Federzoni, mit dem er eine längere Unter⸗ haltung hatte. lte Italiener gehörige Ribi e angeklagt tärgericht in Eliabo, der wegen ang war wurde von dem Oran zum Tode verurteilt. rt Lebensmittelkarlen ein Auch ſonſt macht man die verſpottete deutſche Kriegswirtſchafts politik nach Nun beſchloß der franzöſiſche Miniſterrat endlich die Einführung von Lebensmittel⸗ karten. Die Gaſtwirtſchaften werden weniger Gerichte au führen dürfen, das Brotmehl muß mit Bohnenmehl gemiſcht werden, Benzin wird rationiert, die Landwirtſchaft erhält Notverord⸗ nungen über die Frühliugsausſaat und die Kul⸗ tivierung von Land in der Armeezone. Es wur⸗ den Maßnahmen zur Förderung der Ausfuhr, zur Verwendung der weiblichen Arbeitskräfte und zur Preiskontrolle erlaſſen. Schließlich mußte ſich eine Verordnung auch gegen die anſcheinend uferloſe Verſchleuderung von Ma⸗ terial in den Militär⸗ und Zivilverwaltungen wen⸗ den, und eine ſogenannte Konvention mit der Bank von Frankreich mußte dazu dienen, den Staatsſchul⸗ den, die durch Anleihen nicht mehr zu decken ſind, mit Sondermaßnahmen beizukommen. (Fortſetzung von Seite 1) liſchen Anmaßung macht in London Eindruck und Wirkung und ſichert den anderen Freiheit der Ent⸗ ſchließung gegenüber den britiſchen Wellherven. Das werden auch die Norweger hald einſehen und zu fühlen bekommen. Der Londoner„Daily Herald“ bringt es ſogar fertig, Norwegen an die Inter⸗ nationalität der Arbeiterklaſſe zu mahnen. Ob das der Ausdruck einer Verwirrung aller Begriffe iſt oder der ſchnell ſchwindende Glaube an Englands Alleinmacht gegeniiber dem meuen jugendlichen Eu ropa, ſei hier nicht erörtert, wahrſcheinlich aber iſt es beides. * So lebten die„Altmark“ Gefangenen Umſer Bild zeigt die Aufenthaltsräume der von der „Altmark“ aufgenommenen Gefangenen, von denen die engliſche Lügenpreſſe behauptet, ſie wären in Oelfta ks eingeſpervt geweſen umd hätten keine Bewegungs- freiheit gehabt. Denn entgegen zeigt de Aufnahme einen proviſoviſch gut hergerichteten Raum, in dem aus Smyrnateppichen hergeſtellte Schlafgeleemheiten geſchaſſſen wurden. Die Gefangenen konnten ſich in dieſem Naum frei bewegen. 0 (Aſſoctated Preß, Zander⸗Multiplex⸗K.) je Kriegstagung der deutſchen Preſſe Die Preſſe als wichtigſtes Verbindungsglied zwiſchen Heimat und Front dnb Wiesbaden, 29. Februar. Der zweite Tag der großen Kriegstagung der deutſchen Schriftleiter verſammelte zahlreiche Ver⸗ treter der Wehrmacht, vor allem Führer und Berich⸗ ter der Propagandakompanien mit den Hauptſchrift⸗ leitern der deutſchen Preſſe in einer Sitzung, in der in einer Reihe von grundſätzlichen Referaten die Zu⸗ ſammenarbeit zwiſchen Wehrmacht, Partei und Preſſe im gegenwärtigen Kriege erörtert wurde. unächſt erörterte der Stabsleiter des Reichs⸗ 1 Reichshauptamtsleiter Sündermann, die Aufgaben der deutſchen Preſſe und der deutſchen Schriftleiter. Die Wehrmacht, ſo führte er aus, ſchlägt den Feind, die Partei aber mobiliſiert die ge⸗ ſamten Kräfte der Nation. In dieſem großen Auf⸗ gabenbereich liegt auch die Arbeit der Preſſe 1. an der Bereitſ ellung der Lebensbedürfniſſe und der Kampfbedürfniſſe der Nation durch organiſato⸗ riſche Bereitſtellung, 1 an der Weckung der Willenskräfte der Nation 1 3. in der Entwicklung einer großen Seelenſtärke unſeres Volkes in einer Zeit, die Opfer von ihm verlangt. 8 In ſeinen weiteren Ausführungen brachte Reichs⸗ hauptamtsleiter Sündermann die leidenſchaft⸗ liche Bereitſtellung des deutſchen Jou r⸗ nalismus zum Ausdruck, in dieſer großen Zeit eine ſtolze Bewährungsprobe abzulegen. Im weiteren Verlauf der Tagunz ſprachen Füh⸗ rer von Propagandakompanien, und zwar Haupt⸗ mann Kattermann vom Heer, Korvettenkapitän Hinſch von der Marine und Major Cranz von der Luftwaffe über die Arbeit und den Einſatz der deutſchen Kriegsberichter. Ihr Referat ergab ein eindrucksvolles Bild von dem Umfang der Arbeit der Propagandakompanien ſeit Beginn des Krieges. Oberſtleutnant i. G. v. Wedel vom Oberkom⸗ mando der Wehrmacht ſprach dann ausführlich über das Verhältnis zwiſchen Wehrmacht und Preſſe. Die Wehrmacht erkenne ſchon aus den Lehren des Weltkrieges heraus, welche Bedeutung im jetzigen großen Ringen der Propaganda und vor allem der Preſſe zukomme. Dieſe Bedeutung ſehe die Wehr⸗ macht zunächſt darin. daß die Preſſe einen Aktivpoſten im Kampfe gegen unſere Feinde darſtelle, alſo im Kampfe an der äußeren Front ſtehe. Weiter ſei die Wehrmacht nur bei einem reſtlos einſatzbereiten Volk überhaupt in der Lage, den Krieg ſo zu führen, wie es der Führer von ihr verlange. Auch dabei falle den deutſchen Zeitungen eine große Aufgabe zu. Außer⸗ dem müſſe ſich die Zuſammenarbeit zwiſchen Wehr⸗ macht und Preſſe auch darauf erſtrecken, zwiſchen der Front und der Heimat einen ſtarken und engen Kon⸗ takt zu ſchaffen. 5 Reichspreſſechef Dr. Dietrich übermittelte die Grüße des Reichsminiſters Dr. Goebbels, der im letzten Augenblick verhindert worden war, nach Wies⸗ baden zu kommen. In ſeinem Schlußwort verwies Reichspreſſechef Dr. Dietrich darauf, daß die Tagung in Wiesbaden in ihrer Gemeinſamkeit von Wehrmacht und Partei ein Spiegelbild der Einheit des ganzen deutſchen Volkes geweden dei. »Läſtin a Die offiziöſe Belgrader„Vreme“ ſchreibt geſtern, die einzigartige Chance des Südoſtens in dieſem Krieg zwiſchen den Weſtmächten und Deutſchland ſei es, die größte Friedenszone auf dem europäiſchen Kontinent zu ſein und zu bleiben. Daß das ſo bleibt, ſei nicht nur das glückliche Ergebnis der Hal⸗ tung der Balkanſtaaten bei Kriegsausbruch, ſondern auch das Verdienſt der jugoflawiſchen Politik. Jugo⸗ ſlawien ſtelle ſeine guten Dienſte für dieſe poſitive Entwicklung im Donauraum zur Verfügung, die Be⸗ ruhigung und Verſtändigung an die Stelle jeder Panikſtimmung oder Spekulation auf fragwürdige Vorteile aus einem allgemeinen Konflikt ſetze. Der geſunde Realismus, in deſſen Zeichen dieſe Auslaſſungen des Belgrader Regierungsblattes ſtehen, entſprechen durchaus den Auffaſſungen von Realpolitik, zu denen ſich Deutſchland vom erſten Tag des Krieges an bekannt hat. Die Balkanlän⸗ der können mit vollem Recht ihren Vorteil nur in der Pflege ihrer natürlichen Wirtſchaftsverbindun⸗ gen ſuchen. * a Die Todesurteile einer Woche in Pa⸗ bringt der Mailänder„Corriere della Sera“ unter der Ueberſchrift„Englands Gewaltherr⸗ ſchaft in Paläſtina“. Im Laufe der letzten Woche wurden folgende Urteile gefällt: 7 Todesurteile wegen Waffenbeſitzes, 8 andere Todesurteile wegen ſtaatsfeindlicher Organiſation. Die zivilen Zeugen ſeien in allen Fällen nur Juden geweſen. Die Blut⸗ herrſchaft Englands gegen das Arabertum in Pa⸗ läſttwa wird auch dadurch zu keinem Stillſtand und keiner Milderung kommen, daß die engliſche Regie⸗ vung für Paläſtina nach einer Reutermeldung die jüdiſchen Landkäufe für den Augenblick eingeſchränkt hat. Dem„Corriere della Sera“ zufolge iſt dieſe Verordnung in Paläſtina überhaupt nicht bekannt⸗ gegeben worden und es ſei deshalb wohl anzuneh⸗ men, daß die Reuternachricht lediglich eine außen⸗ politiſche Zweckmeldung. Die Regierung des Freiſtaates Ir⸗ land hat, däniſchen Berichten zufolge, die von England geforderte Verhaftung von namentlich be⸗ zeichneten angeblichen Mittätern der letzten Atten⸗ tate in Birmingham und Liverpool abgelehnt. Die iriſche Ablehnung habe eine neue Angriffswelle in der engliſchen Preſſe gegen Irland im allgemeinen und gegen de Valera im beſonderen ausgelöſt. Der „Star“ allein ſieht die Wirklichkeit der Dinge und ſchreibt:„Wir können nicht gegen die ganze Welt Krieg führen und deshlüb auch nicht gegen Irland. Wir gebrauchen unſere Menſchen, unſere Waffen und unſere Schiffe ausſchließlich in dem ſchweren Kampf gegen Deutſchland.“ „Man muß die weitere Entwicklung des iriſchen 8 mit größter Sorge betrachten“, meint erzu die Kopenhagener„Politiken“. Aus Eisnot gerellet dnb. Kopenhagen, 1. März. Die 20 Fiſcher, die am Samstagabend auf dem Marſch mit einem Eisboot zwiſchen Fünen und Seeland mit einer großen Eisſcholle nach Norden getrieben wurden, konnten von einem Eisbrecher geborgen werden. Großfeuer im Pariſer Filmatelier (Funkmeldung der NM.) + Genf, 1. März. Nach Meldungen aus Paris iſt in der Filmſtadt Joinville⸗le⸗Pont in den Filmateliers der Pathé⸗Geſellſchaft ein Rieſenbrand ausgebrochen, der mit ungeheurer Geſchwindigkeit alle ſieben Drehhänuſer erfaßte. Die Flammen fanden au den zahlreichen Vorräten an Filmen reiche Nahrung. Trotz Eingreiſens der Feuerwehren von den umlie⸗ genden Orten an der Marne und ſogar von Paris konnte das Feuer nicht eingedämmt werden, und u wenigen Stunden waren die leichten Gebäude reſtlo niedergebraunt. Menſchenleben ſollen nicht zu be⸗ klagen ſein. Ein Feuerwehrmann wurde verletzt. Der Schaden wird auf über 20 Millis⸗ neun Franken geſchätzt. Die Direktion der 323200000 maßnahmen um einen techn handelt, der das Fener verurſacht habe. Haupfſchriftlelter Dr. Alois Win bauer Herausgeber, Drucker und Verleger: Neue Mannheimer i b Be. Fels Sede 4 Ee, teenbee l. 4— DR nn TS Sg SSS S 2 e 8 SSS 2 2 r eee iS E Über⸗ 3 die n zwar, t, einen nicht zu reitet in demn ne allein im Len⸗ mehr mit nfang zum ht. und die n unrucig. Sie ſcheue auf den Augen⸗ blick, wo ſie a ten. Das iſt ja in dieſem J ig. Wir müſſen en En. unſer alle, ſoweit ch bacht Gemüſegärtchen ſtelle Und in den März, wenn er nicht gerade Schlackerſchn die bewährten Los⸗ tage wirft. Der wicht dieſer Kalendertage iſt der 17. März, der Gertrudistag. Von ihm heißt es in der Bauernregel: f An Sankt Gertrudis iſt es gut. wenn in die Erde die Bohnen man kuk. Und mit den Bohnen wartet alles andere Früh⸗ gemitſe auf ſeine Beſtellung. Möge die Sonne ihm diesmal die Wartezeit verkürzen, damit uns ſelbſt die Zeit bis zur erſten grünen Ernte nicht zu lang wird. Der Mämz iſt in dieſem Jah auch der Oſter⸗ momat. Das Oſterfeſt fällt auf den früheſten Termin, den 24. und 25. März. Schon aus dem Grunde wol⸗ len wir uns wünſchen, daß der Frühling es gut mit uns meint. Aber da wir in dieſem Winter das Weihnachtsfeſt vorſchriſtsmäßig im Schnee ge⸗ feiert haben, ſbeht zu erwarten, daß wir Oſtern im Klee werleben dürfen. Dann werden bei den Frauen und Mädchen die Punkte fallen, ſie ſelbſt werden als die ſchönſten Attribute des ühlings duftia und einreihen Fri leicht beſchwingt einherwandeln und in den Ernſt der Zeit, der ja dieſen Frühling begleitet, die Note W. der Hoffnung und Zuverſicht tragen! L. Oſterferien vom 20. bis 27. März bekannt, Zeit vom 20. bis 2 en. Der 20. März ag. Die Vier⸗ kürzung der Oſterferien iſt Einſchränkun⸗ gem und Unterbrechungen des Unterrichts im laufen⸗ den Schulfahr erforderlich geworden. a Hohes Alter. Am Samstag, dem 2. März, feiert Frau Franziska Bittiger, wohnhaft Gögg⸗ ſtraße 15, ihren 84. Geburtstag bei noch guter Ge⸗ fundheit und geiſtiger Friſche. Wir gratulieren. n Seinen 80. Geburtstag kann heute Herr Karl Ghmann, Lindenhofſtraße 102, feiern. Unſeren herzlichen Glückwunſch! ** 65. Geburtstag. Frau Anna Jäger, geb. Helbach, Inhaberin des goldenen Mutterkreuzes, feiert heute(1. März) ihren 65. Geburtstag, wohn⸗ haft Verſchaffeltſtraße 7. eis Das Fßeſt der ſilbernen Hochzeit feiern Sams⸗ kag, 2. März, Herr Karl Henn und Frau Johanna, geborene Gremm, Langerötterſtraße 98. Wir gra⸗ tulieren. a Geſchäftsjubilaum. Das Damen⸗ und Her⸗ renfriſeurgeſchäft Friedrich Schiller, Meerfeld⸗ ſtraße 88, kann heute auf ſein dreißigjähriges Be⸗ ſtehen zurückblicken. Wir gratulieren. n Ehrung für treue Arbeit. Der Führer und Reichskanzler hat die nachſtehend aufgeführten Ge⸗ folgſchaftsmitglieder mit dem Treudienſt⸗Ehrenzei⸗ chen für 50jährige treue Dienſtleiſtung ausgezeich⸗ net: Bei der Mannheimer Lagerhaus⸗Geſellſchaft in Mannheim: Bernhard Verfürden, Steuer⸗ mann; bei der Firma Th. Goloſchmidt.⸗G. in Mannheim⸗Rheinau: Philipp Burkart, Betriebs⸗ meiſter. Der Bad. Finanz⸗ und Wirtſchaftsminiſter hat den Bauführer Georg Göckel für 40jährige ununterbrochene Tätigkeit bei der Firma F.& A. Ludwig.⸗G., Mannheim, mit dem Ehrendiplom für treue Arbeit ausgezeichnet. * Verkehrsunfälle. Durch Nichtbeachtung der Verkehrsvorſchriften ereigneten ſich geſtern hier 2 Verkehrsunfälle, wobei 4 Kraftfahrzeuge beſchädigt wurden. Am Donnerstag im Harmonieſaale: cl um den Jongteicii Zur S. Relchsstragßensammlung am 2. und 3. März Der Frühling kommt ins Land. Nach den bitter⸗ kalten Tagen des Winters atmet jung und alt auf, wenn die erſten lauen Lüf Der Großſtädter Natur, 5 Feld, nach wie er ſeine f leben kann. In Ge⸗ den kleinen Häuschen dort es kreucht und fleucht. den Steinmauern der danken m entlang zum Aber noch lä großen Stadt. Doch was iſt das? Hier eine 2 Dort eine Biene? Heuſchrecke? Eine Ameiſe? Eine Eidechſe? Und da der Weidenbock? Schon eine Mücke und ein Marien⸗ käfer, eine Libelle? Und da ſchwimmen Stichling und Augen ihm ſeine Wunſch⸗ ſeinen Gedanken geriſſen. Eine Büchſe klappert t an ſeinem Ohr. und das ganze Getier präſentiert ſich vor ſeinen Augen. Ein⸗ gefangen iſt es in klares weißes Glas, das als ge⸗ Karpfen? Gaukeln die bilder vor? Er wird f ſchliffene Plakette Männer der NS⸗Kriegsopferver⸗ ſorgung, des Reichsbundes der Kinderreichen und des Reichsluftſchutzbundes den Volksgenoſſen auf den Straßen anbieten. Sypmboliſch bringen ſie uns den Sommer nah, ſymboliſch aber auch die Verbundenheit zwi⸗ ſchen Stadt und Land, die in dieſen ſchick⸗ ſalsſchweren Zeiten noch inniger geworden iſt. Und dann wandern unſere Gedanken in jenes Fleckchen Erde um Gablonz, wo Tauſende fleißige Hände in monatelanger Arbeit dieſe kleinen Kunſtwerke ſcharßen. Bei 1200 Grad Hitze werden aus Qxarzſand, Soda, Kohle, Kalk und den jeweiligen Zutaten die Glasmaſſen hergeſtellt, welche die Glasarbeiter aus den auf 700—800 Grad herabgeküblten Schmels⸗ öfen als ſeilförmige Glasgebilde mit langen Stan⸗ gen herausholen. Dieſes Glas wird in einen Me⸗ ter lange Stücke geteilt und in Kühlöfen gehärtet. Von hier aus wandert es in viele, viele Kleinbe⸗ triebe, wo es, wiederum erhitzt bis zur Weichheit, mit zangenartigen Handpreſſen in Form und Muſter geprägt wird. Wiederum in anderen Be⸗ trieben werden die Glasplättchen mit Florſäure ge⸗ ätzt und die eingepreßten Muſter treten weiß her⸗ vor. Jetzt erhalten die runden, einſeitig gewölbten Glasplättchen den letzten Schliff. Und nun ziehen 35 Millionen dieſer Schmuckſtückchen in Stadt und Land aller deutſchen Gaue. Wieder gilt es, eine Schlacht zu ſchlagen. der ruft das Kriegs⸗WHW euns alle zu Mitſtreitern auf. Wie endgültig der Frühling über den Winter ſiegen wird, ſo bannt die millionenfache Hilfsbereit⸗ ſchaft des deutſchen Volkes alle Widerwärtigkeiten, die das Leben dem einzelnen und dem ganzen Volke entgegenſtellt. Wie⸗ Die Jugend tritt unter die Jahne! Aufruf des Gauleiters Robert Wagner zum Eintritt des Jahrgangs 1929/30 in die 5. Wie alljährlich, ſo wird auch in dieſem Jahr der neue Jahrgang zum Eintritt in die Jugend Adolf Hitlers aufgerufen, getreu dem Wort des Führers, a deutſche Went 50 ſeinem zehnten Lebensjahre an Dienſt an ſeinem Volk zu tun hat. Die Jungen und Mädel, an die in dieſen Kriegsjahr der Ruf des Führers ergeht, werden ſich in ſtolzer Freude zum Dienſt in der Hitler⸗Jugend melden, ſie werden ſich damit zu ihrem Führer und ſeinem Kampf um Deutſchlands Recht und Ehre bekennen. Es mag für ſie der ſchö u ſt e Tag ihres jungen Lebens ſein, wenn ſie am Geburtstag des Füh⸗ rer s eingegliedert werden in die Reihen der deutſchen Jugend. Auch wir wollen dann dem Führer melden können: Der geſamte Jahrgang 1929/30 unſeres Greuzgaues Heil Hitler! Robert Wagner, Gauleiter und Reichsſtatthalter. Baden iſt au getreten! Urſel Meyer zum Gottesberge, Obergauführerin. Karl Eſchle, K. Gebietsführer. e eee Venus regiert am Sternenhimmel im März Am 20. März erreicht die Sonne gegen 19.30 Uhr auf ihrer aufwärts gerichteten Bahn den Himmels⸗ äquator, den ſie nunmehr überſchreitet und dabei ling: Die nne ſteht es iſt Frühlings⸗ crſt onto miſcher 7 im ſogenannten Frühlingspunkt, anfang! Regentin der Märzabende iſt die helle und lieb⸗ liche Venus, die den geſamten weſtlichen Himmel mit ihrem ſtändig zunehmenden Glanz umfängt und überſtrahlt. Gegen Ende des Monats geht ſie erſt um 23 Uhr unter. Das ſchon vor mehreren Wochen begonnene, anziehende Bewegungsſpiel der Planeten hat ſich indeſſen immer noch nicht entſchieden. Sahen wir im Januar den Mars am Jupiter und im Februar am Saturn vorüberziehen und kürzlich erſt Venus und Jupiter ſich ein Stilldichein geben, ſy nähert ſich Venus bis zum 10. März dem blaſſen Saturn in ſo auffälliger Weiſe, daß dieſer gleich Erſte Verleihung des Volkspflege⸗ Ehrenzeichens 9¹ rteigenoſſen und Parteigenoſſinnen wurden als Pioniere natſonalſozialiſtiſcher 8 Tatgemeinſchaft geehrt. Harmonieſaal fand am Donnerstagna mittag die erſte Verleihung des Volkspflege⸗ Ehrenzeichens durch den mit der Wahrnehmung der Geſchäfte des Kreisleiters betrauten Pg. Schnerr au 91 Parteigenoſſen und Parteigenoſſiunen ſtatt. Da nur ein Teil der Anträge erledigt werden konnte, wird die zweite Verleihung in Bälde nachfolgen. Als das Trio Kötſcher mit dem erſten Satz des Klaviertrios op. 11 von Beethoven die ſchlichte Feier⸗ ſtunde erhebend eingeleitet hatte, trug Pg. Lorch ausdrucksvoll einen Führerſpruch vor. Pg. Schnerr, der alsdann das Wort ergriff be⸗ merkte, daß das im Auftrage des Führers geschaffene Ehrenzeichen für Deutſche Volkspflege die Träger als Pioniere nationalſoßzialiſtiſcher Tatgemeinſchaft kenntlich mache. Diejenigen, die noch nicht ausgeczeichnet werden könnten, müßten ſich bis zur Erledigung der Anträge gedulden. Es komme auch nicht auf den Vorrang der Verleihung, ſondern darauf an, daß diejenigen, die aus- erſehen ſind, das Abzeichen ſichtbar zu tragen, ſich auch weiterhin an die Spitze der Parteigenoſſen und Parteigenoſſinnen ſtellen, die ſich die ganzen Jahre 5085 für die NSW oder NS Frauenſchaft eingeſetz! alben. 5 Nach einem Vergleich der Wohltätigkeit nor dem Umbruch mit dem Tatſozialismus der NS und NS⸗Frauenſchaft verwies der Redner auf die Ur⸗ ſachen der kriegeriſchen Auseinanderſetzung mit Eng⸗ land und Frankreich, die darin zu ſuchen find, daß es Adolf Hitler gelungen iſt, das Millionenheer der Arbeitsloſen gu beſeitigen, den Klaſſenkampfgedanken auszumerzen und ſoztiale Einrichtungen zu ſchaffen, die in der ganzen Welt unerreicht dastehen. Deutſchland werde den ihm durch Haß und Neid aufgezwungenen Kampf ſiegreich beſtehen, weil es das beſſere Volk, die ſtärkeren Waffen und Adolf Hitler beſitze. Wenn man bedenke, was das Kriegs⸗ Winterhilfswerk im Kreiſe Mannheim leiste, dann dürfe man ſtolz darauf ſein, für Adolf Hitler zu kämpfen. 8 5 Wenn man die gegenwärtige wirtſchaftliche Lage mit det des Weltkrieges wergleiche, dann werde man begreifen, daß die voramsſchauende Politik des Füh⸗ rers in den letzten Jahren dem deutſchen Volke ge⸗ wiſſe Einſchränkungen auferlegen mußte. Wohl habe der Frontſoldat die Hauptlaſt des Kampfes zu tragen, aber ebenſo klar ſei man ſich darüber, daß jeder in der Heimat anſeinem Platze ſeine Pflicht erfüllen müſſſe. Nur das Volk, das bereit ſei, das letzte Opfer zu bringen, ſei wert, als Volk wei⸗ ter zu beſtehen. Und ſo ſei auch dieſe Feierſtunde ein Appell an die Opferbereitſchaft. Als Pg. Schnerr ſeine ebenſo aufeuernden wie mah⸗ nenden Ausführungen beendet hatte, überreichte er jedem Mann und jeder Frau mit Handſchbag die Auszeichnung mit Verleihungsurkunde. Pg. Domik, der Vertreter des NSV⸗Kreisamtsleiters. brachte das„Sieg Heil!“ auf den Führer aus. Und dann beſchloſſen die Nationallieder die eindrucksvolle Feter⸗ Jupiter das Spiel zu verlieren ſcheint und fortan vor Venus im Weſten verſinkt. Die Venus hat damit endgültig ihre beherrſchende Stellung am abendlichen Märzhimmel erklommen. Am 12. März bietet ſich ein beſonders ſchönes Bild dar, da ſich an dieſem Tage die noch zarte Sichel des Mondes zwi⸗ ſchen Saturn und Venus aufhält. Jupiter, anfangs noch gegen 20.30 Uhr untergehend, nimmt zuletzt be⸗ reits in der Dämmerung Abſchied von der Bühne der Gestirne. Saturn kann zu Beginn des Monats bis nach 22 Uhr und Ende März nur bis 20 Uhr beobachtet werden, während der ſehr lichtſchwach gewordene Mars gleichbleibend erſt nach 23 Uhr verſchwindet. Im März bietet ſich Gelegenheit, nach beendeter Dämmerung über der Untergangsſtelle der Sonne im Weſten die nach Süden geneigte zarte Licht⸗ pyramide des Tierkreislichtes aufzuſuchen, die ſich bei klarer Sicht bis zum Siebengeſtirn hinauf ver⸗ folgen läßt. Am Fixſternhimmel weiſen die Sternbilder gegen 22 Ühr(ſiehe die beiſtehende Sternkarte) folgende Anordnung auf: Hoch im Süden grüßen Kaſtor und Pollux in den Zwillingen. Links daneben ſteht die Sternkette des Krebſes, weiter oſtwärts folgt das Trapez des Löwen mit dem hellen Regulus, wäh⸗ rend die Jungfrau mit Spica den tieferen Süd⸗ oſten ſchmückt. Im mittleren Süden erkennt man das kleine Viereck vom Kopf der Waſſerſchlange, deren langgeſtreckter Ringelleib bis tief zum ſüdöſt⸗ lichen Horizont herniederreicht. Unterhalb der Zwillinge ſtrahlt Prokyon im Kleinen Hund, und etwas tiefer, rechts von der Milchſtraße, funkelt un⸗ ruhig der Sirius. Im Sücweſten neigt ſich der Rieſe Orion niederwärts, deſſen Fußſtern Rigel ſchon die Dunſtzone berührt. Die weſtliche Scheitel zone ziert Kapella im Fuhrmann, und tiefer nach Weſten hinab finden wir den Stier mit dem roten Aldebaren und dem Siebengeſtirn(Plejaden). Dar⸗ unter ſchicken ſich Mars und Venus zum Abſchied⸗ nehmen an. Folgen wir dem Zuge der Milchſtraße nord⸗ wärts, ſo treffen wir rechts vom Fuhrmann, doch etwas tiefer als Kapella, die Sternenkette des Per⸗ ſeus, die aus der Milchſtraße herausragt. Weiter nach Norden ſteht im Lichtſchleier der Milchſtraße das lateiniſche W der Kaſſiopela. Tief über dem Nordpunkt iſt noch Deneb im Schwan und rechts davon im NNO. Wega in der Leier ſichtbar. Der Große Bär hat die öſtliche Scheitelgegend erreicht. Ueber dem Oſtpunkt leuchtet Arktur im Bootes, und im NO. iſt der Herkules eben aufgegangen. Der Mond wechſelt im März fünfmal ſeine Phaſe. Das letzte Viertel fällt auf den 1. der Neumond auf den., das erſte Viertel auf den 17., der Vollmond auf den 23. und abermals ein letztes Viertel auf den 30. März. N 1 emberg. * Verkehrsüberwachung. 28 Verkehrsteilnehmer wurden wegen verſchiedenen Uebertretungen der Straßenverkehrsordnung gebührenpflichtia ver⸗ warnt. Außerdem wurden an 5 Kraftfahrzeugführer, deren Fahrzeuge techniſche Mängel aufwieſen, Vor⸗ fahrtsſcheine ausgehändigt. z Wegen Nuheſtörunga mußten 2 Perſonen zur Anzeige e Ein einſchaftskonzert zugunſten des Kriegs⸗WHW everanſtaltet die Betriebszelle 5 & Reuther in Verbindung mit der Ortsgruppe Wald⸗ hof am Samstagabend, 2) Uhr, im Robert⸗Ley⸗Saal, Eingang Alte Frankfurter Straße. u Liederabend zugunſten der Soldaten. In der „Harmonie“ findet morgen Samstag pünktlich 20 Uhr zugunſten der im Felde ſtehenden Sängerkame⸗ raden ein Liederabend unſeres einheimiſchen blin⸗ den Künſtlers Hans Tohl(Bariton) ſtatt. Am Flügel Karl Rin n. Zu Gehör kommen Lieder aus der Winterreiſe von Franz Schubert. * Die„Geſellſchaft für Erd⸗ und Völkerkunde“, Mannheim, veranſtaltet mit dem„Verein für Naturkunde“ am Sonntag, dem 3. März 1940, vormittags pünktlich 11.15 Uhr, im Aulagebäude X 4, 1, einen Lichtbildervortrag, den Herr Profeſſor Dr. Kraus von der Univerſität Köln über „Das niederländiſche Kolonialreich in Indien, Be⸗ obachtungen auf einer Reiſe durch Java, Bali und Sumatra“, halten wird. 0 1 8 2 * 2. 2 welcher Nachtſtunde man mit kann. Die Tabelle zeigt links daten, oben und unten die gendermaßen zu lef Ji 1 März geht der Mond kurz ſteht die übrige Nacht am Him Aoteb- gouigianes F 2. 8 am Nerktplas Mittelstraße 1 Sänger Einheit E. B. Am Sonntag hielt der Männergeſangwverein Sänger⸗Einheit im Lokal„Arche Noah“ ſei d dſtes⸗ 0 jährige Jahres⸗Hauptverſammlung ab. Vereinsſängerſpruch begrüßte Vereinsfi Wolf die zahlreich erſchienenen akt Mitglieder. Vor Eintritt im die dachte man des im vergangenen Jahre ve Mitgliedes Willy Eggers. Sodann gab der führer f Jahresbericht, einen umfaſſenden man entnehmen konnte, daß der Verein im nen Jahre eine rege Tätigkeit und ar ſchaftlichen Arbeiten ſich ſehr aktiy bete Veränderung innerhalb des Führerrin eingetreten. Die beabſichtigten Veranſtalt kommenden Jahre, in dem die Sänger⸗Einlk 90jähr. Beſtehen feiert, werden der Zeit entſc durchgeführt. Zum Schluſſe wurde Herrn Karl für ſeine bisherige Tätigkeit, die er ſeit 25 3 als Vereinsführer ausübt, herzlichſt gedankt. Nach dem Anruf unſeres Führers und dem Gedenken ar unſere im Felde ſtehenden Sängerkameraden e g das Lied„O Schutzgeiſt“, das von Vize⸗Dirige Guſtav Eiſenmann ſicher dirigiert wurde. Harmonie e. B. Lindenhof Am Sonntag hielt der Geſangverein Harmonte e. V. Mannheim⸗Lindenhof ſeine diesjährige Haupt⸗ verſammlung ab. Der Führer des Vereins, J. Flöthe, ſtreifte in einem Rückblick die haupt⸗ ſächlichſten Ereigniſſe und erteilte dann dem erſten Kaſſier H. G. Bauer zu ſeinem Kaſſenbericht das Wort. Mit Genugtuung und Freude konnte feſt⸗ geſtellt werden, daß die Kaſſenverhältniſſe abermals aktiv geworden waren. Es iſt dies ein beſonderes Verdienſt des Kaſſiers und nicht zuletzt der umſich⸗ tigen Leitung des Vereins. Ebenſo zeigte der an⸗ ſchließende interne Bericht, daß die Harmonie Lin⸗ denhof noch ihren Platz an der Sonne behauptet und ſich mit Rieſenſchritten aus dem Dilemma löſt. Wie ſagte anſchließend ſo ſchön der Ehren⸗Vorſitzende, daß er vor zehn Jahren ſchon an den Wiederauf⸗ ſtieg der Harmonie Lindenhof genau wie an die Wiedergeburt des deutſchen Volkes glaubte. Eine Führerwahl wurde nicht notwendig, da fich der bisherige Lenker der Vereinsgeſchicke nebſt ſei⸗ nem Stab bereit erklärte, für die Dauer des Krie⸗ ges weiterhin im Amt zu bleiben. Zum Schluß dankte Herr Jul. Flöthe auch ſeiner Aktivität fir ſo manches gebrachte Opfer und ſchloß mit dem Wunſche einer baldigen ſiegreichen Beendigung des Krieges. Aus Mannheimer Gerichtsſälen: Wer ſich drückt, Der Zaährige Franz K. aus Viernheim hatte ſich wegen Vergehens gegen die 2. Verordnung zur Durchführung des Vierjahresplanes zu verant⸗ worten. Der Angeklagte war zu Arbeiten an der Reichsautobahn auserſehen worden, ſtellte ſich aber nicht. Seine Auffaſſung erhellt aus ſeinen Aeuße⸗ rungen: die Arbeit bei der Reichsautobahn ſei nur für Dumme; er verdiene ſein Geld durch Gelegen⸗ heitsarbeit(damit deutete er auf Aushilfen bei einem Landwirt, Kohlenſchippen u. dergl.!). Angeb⸗ lich wegen ſeiner Beinverletzung habe er nicht auf der Reichsautobahn arbeiten können. In der Fa⸗ brir fand er dann wohl deswegen keine Arbeit. weil er eben anderweitig angefordert war und keine Pa⸗ piere erhalten konnte. Das Urteil lautete auf vier Monate Gefängnis; der Haftbefehl wurde ſofort er⸗ laſſen. dr. f. H. * Fflora im Thereſtenkrankenhaus. In einer ſchlichten Chorfeierſtunde wurden die Verwundeten im eſervelazarett II durch Geſangsvorträge des MG„Ilora“ und des Quartetts erfreut. Muſik⸗ direktor Fr. Gellert dirigierte ſeinen ſtattlichen Chor, der vaterländiſche Chöre ſang, im weiteren Verlauf Heimatlieder und volkstümliche Lieder zu Gehör brachte. Einen Sondererfolg hatten die Spielmauns⸗ und Soldatenlieder von Fr. Gellert und Herms Niel⸗ Das Quartett hatte Volksliederpotpourris und ſpä⸗ ter heitere Liedchen geſungen. Sie ernteten begei⸗ ſterten Beifall. * Kleintierzucht⸗Werbeſchau. Die Landesgruppe Baden im Reichsverband Deutſcher Kleintierzüchter veranſtaltet in Verbindung mit der Landesbauern⸗ ſchaft Baden am Samstag. 2. und Sonntag, 3. März, in der Turnhalle in Mann heim⸗Wald hof eine Kleintier⸗Werbeſchau. Die wirtſchaftlichſten Ge⸗ flügel⸗ und Kaninchenraffſen ſind unter beſonderer Berückſichtigung der anerkannten Wirtſchaftsraſſen mit gusgeſuchtem Material vertreten. Aber auch über Ziegenzucht, Bienenzucht und Seidenbau iſt wert⸗ volles Aufklärungsmaterial zu ſehen. An Hand der ausgeſtellten Tiere, Muſterſtallungen, Stalleinrich⸗ tungen. Modelle Aufzuchtgeräte. Anſchauungstafein ſowie öͤurch mündliche Beratung erhalten die neuen Kleintierhalter jede Aufklärung. Auch den langfäh⸗ rigen Kleintierzüchtern werden alle Möglichkeiten aufgezeigt, durch beſſere Haltung Fütterung und Pflege die Leiſtung ihrer Tiere zu ihrem eigenen und zum Nutzen der ganzen Volkswirtſchaft zu för⸗ dern. Mit der Ausſtellung ſind Filmvorführungen und Lichtbildervorträge verbunden. e RNamge Tauch dion keine daß der wir auch zufallen Spvg Sandhofen— Vid Nec Bezirksklaſſe. Staffel 1: Feudenheim— Weinheim, Käfertal— 8 10. 3. 40: kichsfeld, Edingen— Seckenhei im, Ilvesheim,— 07 Mann⸗ heim, Neckarhauſen— Phönix. 17. 3. 40: 08 Mannheim— 07 Mannheim, Käfertal Gdingen, Feudenheim— Seckenheim, 2 heim— Ilves⸗ Heim. 24. 3. 40: 08 Mannheim— Käfertal, Phönix— 07 Mann⸗ heim, Gdingen— Feudenheim, Neckarhauſen— Weinheim, Seckenheim— Friedrichsſelld. W. Altfelix. Italien mit der alten Garde! Fußballänderkampf Italien— Schweiz in Turin Ein weit über die an der beiden beteiligten der intereſſierendes Fußballereignis iſt der Kampf zwi Italien und der Schweiz, der am ko enden Län⸗ tag in Turin ſteigt. Die Eidgenoſſen waren es bekanntlich, die im Herbſt des vergangenen Jahres dem Weltmeiſter in Zürich mit:3 die erſte Niederlage ſeit Jahren beibrach⸗ ten, und wenige Wochen ſpäter unterlagen die Italiener auch im Berliner Olympiaſtadion gegen die den e National man ft.(:). Im Lande des Weltmeiſters brennt man . darauf, dieſe beiden Niederlagen wettzu machen. Die Eidge noſſen ſtellen ſich bereits am 1 Son 321„Adsurri“, während die deutſche Nat f ſpäter die Reiſe über die Alpen a treten. 1 So ſieht man auch in Deutſchland mit größtem Intereſſe dem Turiner Ereignis entgegen. Die Schweizer haben ſchon vor einigen Wochen ihre Mannſchaft bekanntgegeben; es ſſt faſt die gleiche, die im Herbſt den großen Sieg über den Weltmeiſter errang. Die Italiener haben ſich mehr Zeit mit ihrer Auswahl gelaſſen. zur Stunde ſtehen immer noch 15 Spieler in der engeren Wahl und wal wid ſich Vittorio Pozzo, Italiens Verbandsk kurz vor dem Spiel endgültig entſcheiden, wem! er ſein Vertrauen ſchenkt. Feſt ſteht allerdings ſchon jetzt, daß wieder eine ganze Reihe der altbewährten Kräfte, die im 70 acht Wochen pitän, Gemein Auch hier war der 8 ns k⸗Abend der Quartette Hochſchule er Lehrer⸗ e man mit ind Jagd erk als erhaupt. ſetzung mit t Erſatz des Innigen, träu⸗ dann wieder die Toten⸗ ob ſeines ) und des gs und von B al! z ge⸗ or Jul ius Frank. 1(Cello) er beglückte henes, wohl⸗ gen, Satz nders r deubſchen Süd⸗ er a⸗Moll⸗Ballade Dvorakſche Es⸗ B, gewann ſich enden Künſtler F Zurück⸗ Streichern unein⸗ ließ dadurch die reſſante Verarbeitung klar zutage treten. itz Haubold. Heidelberger Querſchnitt * Am Heldengedenktag, allſo am Sonntag, dem 10. März, findet in Heidelberg auf dem Ehren riedhof vormittags um 9 Uhr eine Ge d kfe ier ſtatt. dem Vorſitz von d am Dienstag die r 1940 ſtatt. Auf der Tages⸗ roͤnung ſta über den Rechnungs⸗ * Be abb ſch lu ß owie über den durch den Krieg bedingten — e über die Luft⸗ Nachtrags haushalt 1939 Frage der 5 Heidelb 0 ſch, 1 me ge Blick auf Ludt * Dichterabend in Ludwigs haf in Verbindung 8 dem Se ſellſchaft und dem Saar dwerk e. V. i abends 2 für Kunſt und al n M i ech Ludwigs Stahl e Dichter n aus eigenen? Hinweis Ein zweites Wunſch⸗Konzert fin Sonn⸗ tag im Muſenſaal ſtatt. großes Aufgebot erſter Kräfte ö Strie n z, der bekannte Baß⸗Bariton, der bereits ſeine nde gefunden große Ge 0 Wiener K ompon Jge Ihoff, der be e Melodien teler popul und Tonfi 8 viel 8 Reiche zſendungen bekannt iſt die n Ruth Herell; ſpeziell vom Stuttga Sender kennen wir die 8 M a drigals e mit thren ſch dürfte die Verpflichtung al Revue lnton io Bazzanel la aus M kalland werden. D Das Deutſch⸗ Italieniſche Orcheſter mit hervorragenden Soliſten und Sinnen befindet ſich ſeit einiger Zeit auf einer großen Deutſchland⸗Tournee u. hat überall, wo es bisher gaſtierte, ſtürmiſche Erfolge feiern können. Außer dfeſem Orcheſter Orcheſter waffe Arft. 2 vom 2 üuttgart Text ſprechen. 0 Wünſche ſind geſchloſſenem Briefumſchlag unter dem Kennwort „Wunſch⸗Konzert“ an die G Kraft durch Freude, Kreis⸗ dienſtſtelle, Rheinſtraße 3, zu ſenden. td!) m wird den i in tiſationen d enen 5 i ie dient * Vom Weinbau in Rheinheſſen Währewd die Arbeit i den Wein ruht. geht das Geſchäft in Wei f Gang t dauernd Nachf rage und 2 d zuſtande, auch wird irften die Keller ar Wein bald geräu mt ſein. Auch die Wi 1 en große Poſten, 0 von 1939, bereits eſetzt. Im übrigen kann man r Entwicklung des 1989er Weines zufrieden ſein. Er hat ſich gut ausgebaut, ſeine Saure 100 ein reh Teil verloren und gibt ſich wein. Die Naturweine, die in den gebracht wurden, werden den Ruf des 19g39e fertigen. Der Gothaer Fener⸗Verſicherungsbank a. G. Genehmigung zur Aufnahme des Geſchäftsbetriebes in d eingegliederten Gebieten des Oſtens erteilt. Gleichzei wunde ihr für den Warthegau die treuhänderiſche Verwal⸗ tung der Poſen⸗Warſchauer übertragen. men fortm wurde die en Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat März 0 26. 6. 25 25 29. 1. hein⸗Pegel 27. 28209* .502,29 2,37 2,532.61 Kaub.60 3,52.66 4,00 25 28.10.10 2,28.36 Köln 4,25 4,2.244,46 .902,78 2,70 2,80.08 ear Meran..844..57 488.71 3 Mannheim 3 37 45 12 437 55 561 Mannheim.52 4,40 4,955.10 u vom 1. März Schwarzwald Feldber rg: Schneehöhe 50 em, Sti und Rodel gut. Schauinsland: Schneehöhe 40 em, Ski und Rodel gut. Hornisgrinde,, Bühlerhöhe⸗Hunbsak: Schneehöhe 10 em, Ski und Rodel mäßig. Roman von Eeust Zahn fd uſenòjahrige Stralfle Fauſtina war nach dem Kontor gegangen. Sie ſprach dort mit dem Buchhalter und dem Korxe⸗ ſpondenten, und ſie redete nachher mit dem Weiß⸗ bart, dem Schinzjakob, den ſie den heiligen Samik⸗ laus hießen, weil er einem Weihnachtsmann glich, und der der Vorarbeiter der Packer war. Er hatte Tränen in den Augen und meinte:„Es iſt wie ein Erdbeben. Wer hätte gedacht, daß es einmal dazu kommen könnte?“ Sie ſtrich ihm mit der kleinen Hand über ſeine große Pratze und erwiderte:„Wir haben auch ge⸗ dacht und geplant, wir andern, aber wir denken und planen manchmal vorbei, wir Menſchen.“ Noch immer war die merkwürdige Hellſichtigkeit zan ihr. Nichts in ihr lehnte ſich mehr gegen die Niederlage auf, die die Gebrüder Walker jetzt vor der Welt erfuhren, und die vor allem ihre eigene Niederlage war.— War ſie dieſem Leben nicht ein Spielball geweſen, wie ſie zu Bellenz gelebt und einem Irrlicht hier nachgezogen an den See? In naher Zeit aber konnte ſie wieder auf die Wander⸗ ſchaft gehen, heim, dorthin, von wo ſie gekommen! Ein Grab blieb zurück. An dem ſtand auch Candida, geſchlagen wie ſie ſelbſt, arm wie ſie, obwohl ſie den Sieg erſtritten hatte! So ſehr war ſie jetzt von ihren Gedanken und Empfindungen wieder eingeſponnen, daß ſie den alten Mann mit dem gütigen Geſicht, der vor ihr ſtand, einen Augenblick vergaß. Dann ermannte ſie ſich und ſprach ihm zu:„Ihr müßt euch darein fin⸗ den, ihr alle, wie wir auch. Und es wird ſchon noch ein Pöſtlein geben für Euch.“ Aber ſie war nur halb 31 wach, als ſte ſprach. Und dann ging ſie Schinzjakob vorbei und trat ins Freie. Sie gelangte in den Hof hinab und hatte ver⸗ geſſen, wohin ſie eigentlich wollte. Einen Augenblick ſtand ſie an einer Hausecke ſtill. 1 hörte ſie 8 0 den Staldenbach rauſchen. Das weckte ſie. s fiel ihr ein, daß dort die Lebens 85 von Stalden 2 5 und daß man daran war, ſie zu unterbinden. Unwillkürlich zog es ſie hinüber, als könne ſie dort ſehen, wie die Ader ſtockte. Auf dieſer Seite lagen nur kleine Magazine mit Sägemehlſäcken und Werkzeugregalen. Ein ſchmaler Weg führte hinter ihnen vorbei. Ihn begrenzte jen⸗ ſeits die Böſchung, die zum Bach niederfiel. Keine andere Seele war hier um den Weg, und von hier aus geſehen ſchienen die Werke ſchon ſtillzuliegen. Von der Einſamkeit, die hier herrſchte, ganz benom⸗ men, ſtarrte Fauſtina in den Bach. Er hatte ein ſtarkes Gefälle. Als kochender Schaum ſchoß er dem Einfang des Kanals entgegen, der ins Turbinenhaus führte. Es war Fauſtina, als müſſe ſie mit dem Waſſer reden: Bach, was wachſt du, Bach? Läufſt wie wild! Und ſollſt auf einmal kein Waſſer mehr haben für uns! Wenn man das ſah, was hier von Natur und ſeit Jahrzehnten war und den Walkers zueigen gehört, erſchten einem unmöglich, daß das einen bald nichts mehr angehen ſollte! Immer noch wie betäubt ſtrich Fauſtina weiter, bis ſie, ein wenig aufblickend, ſich am Holzſteg fand, an dem der aus andere Ufer führte und in der Seewieſe endete. Dann ſtieg ſie auch die Steinſtufe zum Steg hinan, um droben ſich übers Geländer zu beugen. Als ſie aber in dieſer Sekunde die Augen höher hob, ſah ſie am jenſeitigen Stegende eine andere Frau ſtehen. Candida! durchzuckte es ſie. Das eigentümlich ſtille Licht des Tages ließ alle Gegenſtände beſonders ſcharf in Erſcheinung treten. Auch die ſchwarzgekleidete Geſtalt da drüben, die ein ſchwarzes Spitzentuch über den Kopf gelegt trug und deren weißes Geſicht und weizenblondes Haar davon wie gerahmt erſchienen, hob ſich ſcharf vom helleren Grund der hinter ihr liegenden Wieſe ab.— Candida war von Imſtad auf die Seewieſe ge⸗ führt worden. Er ſelböſt war nach Obſtalden hinauf⸗ geſtiegen, um mit den Quellbauern ein kleines Nach⸗ geſchäft abzutun. Binnen kurzem wollte er Candida hier wieder treffen. Sie aber war inzwiſchen ebenſo wie Fauſtina vom Rauſchen des Waſſers angezogen worden und zum Steg getreten. Von da hatte ſie nach dem väterlichen Beſitz hinübergeſehen. In ſtillen ſtockenden Gedanken. Mit ſchlafenden Gefühlen. Mit der Empfindung nur, daß Denken ſchmerzlich ſein müßte. Ihre Lippen lagen hart aufeinander. Plötzlich ſah und erkannte auch ſie Fauſtina. Ihr erſter Impuls war, ſich abzuwenden. Sie hatte mit der Frau dort kein Geſchäft mehr! Es war nicht Neugier, was ſie am Steg feſthielt. Sie bemerkte jetzt nur auch, wie ſtill es hier war und weit und breit niemand als dort Fauſtina. Und jetzt dachte ſie mechaniſch daran, daß dort drüben einſt ihres Vaters Beſitz geweſen und alles das jetzt — ihr oder dem Anton Imſtad gehörte. In dieſem Augenblick ſagke jemand:„Guten Tag, Candida.“ Fauſtina mußte es laut geſprochen haben, denn es drang über das rauſchende Waſſer hinüber big zu ihr. Und Fauſtina ſtand jetzt mitten auf dem Steg, mit dem Rücken ans Geländer gelehnt. Der zwin⸗ gende Eindruck war, daß ſie wartete.. Es geſchehen ſolche Dinge: Candida hätte an alles eher gedacht, als daß ſte mit Joſefs Frau reden werde. Aber ſie ging jetzt langſam und wie unter einem Zwang über den Steg auf ſie zu. So gehen Kinder zueinander, die ſich nicht kennen und die irgend etwas, halb Scheu, halb Trotz treibt. Jetzt ſtanden ſie dicht voreinander. Fauſtina war jenſeits wieder auf den Boden zurückgewichen. Can⸗ dida verharrte noch, den einen Arm aufs Geländer gelegt, auf der Steinſtufe über ihr. „Wir räumen uns bald aug dem Wege“, ſagte Fauſtina im Gefühl, daß ſie ſchon jetzt nicht mehr zu Recht hier ſtehe und die andere ſie fragen könnte, was ſie noch hier ſuche. Candida dachte noch nach, was und wo das hinauß ſolle. „Du haſt es erreicht“, fuhr Fauſtina fort. „Ich nicht allein“, antwortete Candida. Nun ſchwieg und ſtaunte die andere. Aber Candida, nachdenklich wie vordem Fauſtina, das alles bedeute fuhr fort:„Ihr habt dasſelbe getan wie ich: Dem Unglück den Weg gemacht.“ „Wie meinſt du?“ fragte Fauſtina und unterbrach ſich ſelbſt.—„Ich verſtehe. Wir Menſchen planen und mühen uns einem Ziel entgegen. Und plötzlich ſchmettern Steine auf unſeren Weg, und zwiſchen uns und dem Ziel liegt eine Wüſte oder ein Grab.“ In Candidas Herzen wurde zum erſtenmal ſeit langer Zeit wieder etwas weich.„Wenn Ihr über das nachdenkt, was Euch geſchehen iſt, vergeßt nicht, daß mir Martin, mein Mann, mehr geweſen iſt als irgend etwas auf der Welt“, entgegnete ſie. „Glaubſt du noch immer, daß es dir allein ſo ging?“ fragte die andere. Candidas Augen wurden weit. Sie wiederholte ſich die Frage: Glaubſt du noch immer, daß es dir allein ſo ging, und ſah plötzlich beſtätigt, was ſte ſich lange geſagt: Auch der Fauſtina war das, was ſte dem Reding nachtrieb, ins Innerſte gegangen! Ihre Stimme verriet es. Es ſchwang ein Ton darin, der ſte Candida, er⸗ ſchütterte. Fauſtina ſprach weiter:„Was haben wir nun davon, du und ich? Ich neide dir nichts. Du kannſt mir nichts neiden. Iſt es dir nicht auch, daß irgend⸗ wo im Himmel oder im Nichts einer ſitzt und über uns ſtaunt und den Kopf ſchüttelt:„Narren, arme Narren!“ Sie wußte nicht und wollte nicht, daß das eine Ausſprache oder eine Abrechnung oder nur ein Ab⸗ ſchied ſein ſollte. Die Worte kamen ihr ſo aus dem grabenden Sinn auf die Lippen, und die ſprachen ſie aus. Und jetzt verließ ſte den Steg, ging den ſtillen verlaſſenen Weg zurück und verſchwand zwi⸗ ſchen den Gebäuden. Candida verharrte. Ihre Gedanken und ihr Er⸗ ſtaunen folgten der Davongegangenen. Sie erin⸗ nerte ſich eines Wortes, das Martin einmal geſagt hatte:„Sie iſt eine ſeltſame Frau.“ ſte nicht mehr. Dann erſchrak ſie plötzlich Sie ſah Anton Imſtad vom Berge kommen, eilte über den Steg zurück und hoffte, daß er ſte nicht geſehen hatte. Sie konnte von den Dingen, die ſich eben begaben, nicht reden. a (Fortſetzung folgt) D e dber spersem deimit umgehen! ( Der Würfel lst kochfertig, also keln Fent zusetzen! Zum Strecken, Bindden und Verbessern anderer Soßen genügt off schon ein felſchen des Würfels! D Nur 3 Minuten durckkochen, damit nlehts verkocht 1 Nieht so damtt Wirtschaffen, als gäbe es beute zwel- dremel sovfel. Auch bei Knorr Gratengoße daran denen, wie gut man tut, gich weiae einzugchrän ken! Und ſie haßte * 2A 8 5888 5 8 1 8 1 7 a 9 3 NN iter bewegen. während feucht⸗ empfing ein grof N mik Fresken geſchmückter Saal der Austrocknung ausgeſetzte die Reiſenden. Der„Bär“ konnte drei ig bis vier⸗ der neue 9 f 297 den 5— Das unbewußte 8 wie Schnecken und Würmer, gerade wäh⸗ zig Gäſte beherbergen. Es gab keine Einzelzimmer. 15 elenleben Schlafes äußern ſich 915 Funk 725 heißen Jahrestzeit in Schlupfwinkeln im Man ſchlief zu Dritt und Viert in einem Raum. und Fühlens in Träumen ezuſtand verharren. um erſt in der Dämmerung Nur Fürſten und Kardinäle konnten ein N s Verlöſchen aller Bew ft zu werden. Bei der Tanzmaus dem Kanin⸗ für ſich beanſpruchen. Bei den Eren e ing 1 ganz traumloſen Schlaf gibt und dem Hund hat man feſtaeſtellt. daß Tag ten ſtießen die Arbeiter beim Abreißen einer Wand viſſenſ ſchaftlich noch umſtrittene Frage. Ent⸗ 1 Nacht hindurch immer wieder kurze Zeiten des auf ein aufrecht ſtehendes eingemauertes Skelett. der Muskel iſt der körperliche Stoff⸗ Schlafens und des Wachens miteinander abwechſeln. Wie in heutigen Zeiten, ſo ſpielten ſich 9 ſchon mutet ein 0 5 auch die W. auf die Fre ſch La⸗ ens geben 25 8 5 * e Ermüdi 9 die 501 10 90 und damit a die Muskelruhe herabgeſetzt. früher Kriminalgeſchichten in Hotels ab. Man hat 8. Schlaf f nach Aus dieſem Gru e g 95 ſich 999 0 3 88 Zu⸗ D. 8 iſch 9 b 2 ſich bem tet, aus den römiſchen Gericht galten 15 2 5 5.„ ſammenkauern und der Menſch durch Zudecken vor Die rom 2* denen der„Bär“ hin und wieder erwähn wird Frmüdun ind d Wiirmer 5 erberge um Waren! den 5 5 Ermüdung 1 56 Wärmeverluſt. i 5 0 9 8 Aufſchlüſſe über das Verbrechen, denn um nichts in den. iſt die Atmung ruhiger, das Herz— Nom, im Februar. anderes kann es ſich handeln zu erhalten, aber die Nor Se Aan o 0 3 7 fel indig. 2 e die Abſonderungen d der Tränen⸗. 5 5 hiſtoriſchen Forſchungen blieben ergebnislos, und wird. Zweifellos er 5 alle Sin⸗ 5 lig N ſind heralgeſest. Dagegen geht„Vor drei Jahren entſchloß man ſich die Herberge das Geheimnis konnte nicht gelüftet werden. nes reige das Einschlafen Ebenf 5 1117 Ver 7 5 e dauungsd drüſen unbesinfrußt enen Bären“, den ehrwürdigen Zeugen alter Nachdem nun die Erneuerungsarbeiten beendet derung der das irn durchfließende ne pille 1 1 Je tiefer n, ſind die Pu⸗ Reiſekultur, wieder herzuſtellen. Es brauchten nur waren erhob ſich die in der römiſchen Oeffentlich⸗ Sammelt ſich während des Verdauens eich en i 175 85 90 im Diefſchlaf iſt ein wenn auch die im ſiebzehnten Jahrhundert vorgebaute Barock⸗ keit viel erörterte Frage was mit dem wieder her⸗ Mahlzeit viel Blut in 9980 Eidgewe e 5 u n 5. u 5 5 8 5. vorhanden was faſſade entfernt. einige Zwiſchenwände niedergeriſ⸗ geſtellten„Bären“ geſchehen ſollte. ollte man ein vermindert ſich die Durchſtrömung im 0 e unte„Kop e Vielen Menſchen ſen und die Fresken von Stuckübertragungen be⸗ Muſeum daraus machen? Das Fr und Wider it Schlaſneigung ein. O eebdoch e es bei 0 ender Uebung, das Auf⸗ freit, alſo geringfügige ſpätere Veränderungen be⸗ wurde gründlich erwogen und ſchließlich entſchloß lafst au pe inden Blutve ien 0 eſtim S 0 t zu werden und der„Bär“ gewann ſein ur⸗ ſich der Gouverneur von Rom dazu, eine öffent⸗ Gehirns zurückgeführt werden kann 15 2 75 bei„. e ee ſprünaliches Ausſeten wieder, ſo daß wir uns jetzt liche Gaſtſtätte, in der typiſche Produkte der felhaft. 8 5 8877 95 1 Sleren wech t der e ein genaues Bild von einem Lurus italieniſchen Küche und des italieniſchen Wein⸗ Während des Schlafes ſelbſt iſt die Reflexerregl 527 9 it der Belichfiüng 1 1555 nur hotel aus der Renaiſſance machen können. baues verabreicht werden, in den alten Räu⸗ keit meiſt derartia herabg eſetzt weſentlich fallen be 5 11 eee 97 aft und ver⸗ Im Erdgeſchoß befanden ſich Ställe und Wagenſchupß⸗ men zu eröffnen ſo daß der„Bär“ wenigſtens kere Reize benötigt werden als Wach zune 5 e 1, in einen Ruhezuſtand Be⸗ pen. Von hier ſtieg man in den berühmten Wein⸗ teilweiſe wieder ſeiner alten Beſtimmung dienem Stärke ſolcher Reize Ma 1 55 onders bei den Reptilien kennt man viele Arten, ausſchank hinab, der im Keller lag. Im erſten wird. Stärke ſolcher Reize iſt ein Me die ſich nur während des höchſten Sonnenſtandes Stock, den man auf einer Außentreppe erreichte, Dr. Heinz Holl dack. NI 1 v 8 8 * Y 50 N 2 eee ee Akziddenzsetzer zu baldigem Eintritt in Tagge Hausdruckerei Puc 8 ö eines ostpo hen Industrie werkes ge 11 ter Sucht.— bote mit Zeugnisabschriften, N ö 7 5 Lohnansp Eintrittstermi 25 Wir süchen für sofoft und stellen 0 gene de e e( Sechage ſleizige galt in amen 580 1 Anzeigen Stettin I, te: W. Bitroarbeiten g ri ündlich erfah 25 [8ufend ein 92892 b 8 3 0 Uhr nachmitſags frei. hriften unter Nr. 04 655 an die Geſchäftsſtelle dief, es en 9 Stadtgarten⸗g 1 9 1 Aelteres treues Ugzeugspen r'„ ͤ Tüchtiges. nettes 1a 1 f 1 Nanpelle Allein. Holler 0 ann 955 e. 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Berſin Sw 81/309 Fernſpr. 225 30. ſof. zu vermiet. U 6, 14, Schrenk vm. Tel. 265 42. 8 dir 2 8. 5 N* 3 ie—585 04651 d— ſte 8 hre Starker 86618 Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß 25 5 lieber Mann, un treusorgender Vater, Schwiegervater u. Opa, Herr Kuto- und er⸗ ieber ser 8 5 a Motorrad- Anhänger an. d ich Fan I vl. Lesch fe anſt Frie FI O ae n 25 im Alter von nahezu 54 Jahren für immer von uns gegangen ist. 0 3 tber ö eme Mannheim(J 6,), den 29. Februar 1940. ö In üefem Schmerz: Heute morgen wurde uns unser Betriebsobmann ine Frau Marla Scholl, geb. Zwick Dackel Ab⸗ Waldemar Kopp u. Frau Marla, geb. Scholl dem Helmuſ Gäriner u. Frau Karola, geb. Scholl W 2 kurzhaar. hen In Scholl 1 Wan 1 25 u. den Ingrid Gäriner Ein Es ü wi⸗ nebst Famillen Pfeiler und Delles f 1 ö f Tierpflege Metz Er⸗ geuerbestattung Samstag, 10.30 Uhr. Von Beileidsbesuchen bitten Wir abzusehen. im Alter von 29 Jahren durch den Tod entrissen. ee Str. rin⸗ 4 n ſagt— Wer ihn in der Frische seiner jugend, der. fur den Betrieb. ißte wie fur Volk und Staat kannte, wird ermessen, wie schwer uns das Scheiden dermisohſes ſah von diesem prlichtgetreuen. aufrechten und beliebten Mitarbeiter und Gefolgsmann 85 den Wird. Seine lange Krankheit im Lazarett hat er standhaft und ohne zu klagen ertragen. N ite. Bis Kurz vor seinem Hinscheiden blieb ihm die Hoffnung. sich wieder als Kämpfer 0 F Ust J ben, Tolles Ain und Mitarbeiter bewähren zu dürfen. Die Vorsehung hat es anders gewollt. 1 odes-Anzeig 5 5 Users einiges innlsstselisbie Tochter 1 In der Erinnerung wird der treue und lebensbejahende Mann, der aufrechte 5 5 amerad, in unser aller Herzen unvergeßlich weiterleben. mal 0 2 —— ü Certru E Mannheim, den 29. Februar 1940 Stoff ist heutéè im Alter von 17½ Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit 5 35 sanft entschlafen. auch für Mannheim(Langerötterstraße 82), den 29. Februar 1940. Führung und GCelolgs halt Uichtschlenzen In tiefer Trauer: der ö 5. geeignet. nst 1 Beres u. Trau Anny, geb. Martin 5 3 75 f Hildebrand Rbeinmühlenwerle ben eingetroflen Beerdigung: Samstag, den 2. März, nachm. 3 Uhr, Hauptfriedhof Mannheim. ö 6502 . 5 Sonntag 5 1 ln Wessen 5 Spät doe; Früh- Vorstellung re eee ee 2 Ein Riesen-ETfolg! Ab ente SeHAU BURG In eaten! 3233 Ein füm von liebe. Gluck und Samstag u. Sonntag[Ads 10.0 A HANMBNRA(10.50 10.50 bitterem Leid 2 Spät- Vorstellungen( e„ eecgne„ ee eee eee nur Samsta Ein unvergeßliches Erlebnis 5 Scäl a 5 scauAl2 1115 Samstag und Ppauta wmESss ZIV en ungen Sonntag WIITIV SIR GEIL 5 Tarah Leander Spitren-· Ein Expeditions- Film aus den geheim- nisvollen Dschungeln der Südsee- Insel Borneo Wu n de rx eee eee Uu ber Wunder! S legt auf der ganzen Linſle in seinem heiteren Tobis- Fihn Sie seben Platze, die noch keines Weißen Fuß betrat, Tiere, die noch nie gezeigt wurden, wunderbare Auf- Panl Hörbiger, Hedwig Bleibtreu nahmen vom Leben der Eingeborenen Walpurgisnacht NHaria ona „ 18— Fliegende Fische Austern, die 4— 1 2 1 10 5 & iu e. 0. Wernieke, Ross Albach Rettz 5. i 9 1 N 5 3 die Die Sünde wider das leben Ein Spit zenfilm der Terra Fesselv 71* ire 5 1 un de mike 5 Pauls Wessel u. Wills Birgel] Der gidbie und geheimnisvollste J den en e Nasen E 8 nach dem Roman Mona Beck von 42 zum ersten Male gemeinsam Spion und Ver tate, aller Zeiten im belapielloses Erleb- Oswald Richter-Tersik in einem Film! Ein un-. 5 Eine Entdeckungs fahrt nis ür Mann und Frau Paul Hörbiger. Hedwig Bleibtreu. 4 vergeß liches Erlebnis Essplelen: Fritz Rasp- Olga voll Spannung und Sensation! Ein Fi 7 N 1 9 1 771 ge f— Tschechow Hilde v. Sibi Eli in Füm v. Ehe- Moral u.- Unmoral to Wernicke. 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