Erſcheinungswelſe: Wöchentl. 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monat. 1. 720 MN. u. 30 Pfg. Trägerlohn, in unſ. Geſchäftsſtellen abgeholt.70., durch d. Poſt.00 M. einſchl. Poſt bef.⸗Gebühr. Hierzu 36 Pfg. Beſteugeld. Abholſtellen: Waldhofſtr. 12, Kronprinzenſtr. 22 Schwetzinger Str. 44, Meerfeldſtr. 13, Neßiſcherſtr. 1, Fe Haupfſtr. 55, WOppauer Str. 8, Secßreiburger Str. 1. Abbeſtell. müſſen bis ſpäteſtens 2. für den folgenden Monat erfolgen. Mannheimer Neues Tageblatt zeile eres l 0 Pig Anzeigenpreiſe: 22 mm breite Millimeterzeile 12 Pfg., 79 mm breite Textmillimeter- Pfg. Für Familien⸗ und Kleinanzeigen ermäßigte Grundpreiſe. Allgemein gültig iſt die Anzeigen ⸗Preisliſte Nr. 11. Beil Zwangsvergleichen oder Konkurſen wird keinerlei Nachlaß gewährt. Keine Gewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben an beſonderen Plätzen und für fernmündlich erteilte Aufträge. Gerichtsſtand Mannheim. Samstag, 6. Juli Sonntag, 7. Juli 1940 Verlag, Schriftleitung und Hauptgeſchäftsſtelle R 1,—6. Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 17590— Drahtanſchrift: Nemazeit Mannheim 151. Jahrgang Nummer 184 Ein Empfang ohnegleichen soll inm den Dank des ganzen deutschen Volkes künden Frankreichs flotte wi 23 Millionen Mark 88 5 g Speudenaufkommen bei der erſten Straßenſammlung für das Kriegshilfswerk des Deutſchen Roten anb Berlin, 6. Juli. Reichsminiſter Dr. Goebbels richtet an die Ber⸗ liner Bevölkerung folgenden Aufruf: An die Bevölkerung der Reichshauptſtadt! Berliner und Berlinerinnen! Der Krieg gegen Frankreich iſt zu Ende. Wie der Führer es in ſeiner Rede am Heldengedenktag dieſes Jahres prophezeite, wurde er gekrönt mit dem glän⸗ zeudſten Sieg der deutſchen Geſchichte. Heißen Her⸗ zens hat die Heimat den triumphalen Vormarſch unſerer Soldaten begleitet. Tage und Wochen von wahrhaft geſchichtlicher Bedeutung liegen hinter uns. Als die ehernen Klänge der Deutſchen Glocke am Rhein in der Nacht vom 24. zum 25. Juni über den Rundfunk die Waffenruhe im Weſten ankündigten, ſaug unſer ganzes Volk in tiefer Bewegung unſer altes Dankgebet mit:„Wir loben dich oben, du Leun⸗ ker der Schlachten!“ Seit Beginn der Offenſive am 10. Mai weilt der Führer in ſeinem Hauptquartier im Weſten. Von dort aus hat er die Schläge vorbereitet und durch⸗ geführt, die das alte Frankreich zertrümmerten. Jetzt kehrt er zum erſteumal wieder nach achtwöchiger Ab⸗ weſenheit in die Reichshauptſtadt zurück. Heute, Samstag, den 6. Juli, nachmittags 15.00 Uhr, wird er auf dem Anhalter Bahnhof eintreffen. Männer und Frauen von Berlin! Ich weiß, daß ich einen Herzeuswunſch von euch allen ausſpreche, wenn ich euch zu einem Empfang des Führers aufrufe, wie ihn Ber⸗ lin noch nie geſehen hat. Mit einem Euthuſiasmus ohnegleichen wollen wir den Führer auf dem Boden unſerer Millionenſtadt begrüßen. Der Jubel, der ihm auf ſeiner Fahrt in die Reichskanzlei aus hunderttauſenden Kehlen entgegenſchlagen wird, ſoll ihm die heiße Dauk⸗ barkeit zum Ausdruck bringen, die wir im Na⸗ men unſeres ganzen Volkes bekunden können. Berliner, Berlinerinnen! Ju wenigen Stunden muß unſere Stadt ein ein⸗ iges Flaggen meer ſein. Schmückt und be⸗ kränzt ganz Berlin, vor allem die Straßen, durch die der Führer ſeinen Weg nimmt. Mittag um 12 Uhr ſchließen Betriebe und Geſchäfte, ausgenommen Le⸗ beusmittelgeſchäfte ſowie Rüſtungs⸗ und lebens wich⸗ tige Betriebe. Das arbeitende Berlin marſchiert in geſchloſſenem Aumarſch an die Anfahrts⸗ ſtraßen des Führers, die vom Anhalter Bahnhof über die Sgarlaudſtraße, Hedemannſtraße, Wilhelmſtraße, Wilhelmplatz zur Reichskanzlei führen. Keiner, der zu Hauſe bleibt, keiner, der ſich nicht mitreißen laſſen wollte, von der enthuſiaſti⸗ ſchen Begeiſterung, die heute Nachmittag unſere ganze geliebte Reichshauptſtadt erfüllen wird! Das Läuten der Glocken wird den Führer auf ſei⸗ ner Fahrt durch Berlin begleiten. Wir alle aber wol⸗ len ihm aus tieſem und dankerfülltem Herzen unſeren Willkommensgruß zurufen und damit bekunden, wie . wir ſind, ihn wieder in unſeren Mauern zu en. Es lebe der Führer! Es lebe unſer Volk und unſer Reich! Berlin, den 6. Juli 1940. Reichsminiſter Dr. Goebbels, Gauleiter von Berlin. In Erwarlung des Führers (Funkmeldung der RMZ.) 8— Berlin, 6. Juli. Schon im Laufe des Vormittags, bald nach Be⸗ kanntwerden der Freudennachricht, ſetzte der Zuſtrom der Berliner zur Anfahrtſtrecke ein, die der Führer am Nachmittag mit ſeinem Wagen paſſieren wird. Haſtig wurde der Klappſtuhl unter den Arm ge⸗ klemmt und dann los, nichts wie los! Andere waren aber doch noch früher da, denn der Platz vor dem Anhalter Bahnhof und die umliegenden Straßen wimmelten bereits von Menſchen. Glücklich die⸗ jenigen, die vor den Häuſern vor dem Anhalter Bahnhof und den umliegenden Straßen einen Fen⸗ ſterxplatz erwiſcht haben. In den Hotels am Anhal⸗ er Bahnhof iſt kein Zimmer mehr frei. Reiſende, ſchleunigſt verſchoben und ſich damit die Gelegenheit geſichert, das hiſtoriſche Schauſpiel dieſes Empfanges von der„Loge“ miterleben zu können. 8 4 Frohe ſchaffende Hände waren eiligſt am Werke, die Straßen feſtlich zu ſchmücken. Die Häuſer prangen die heute morgen abfahren wollten, haben ihre Reiſe im leuchtenden Glanz der Fahnen, Girlanden ſind über die Straßen geſpannt, es gibt kaum ein Fenſter ohne ein Bild des Führers. Graf Ciano kommt nach Be ſrlin anb. Berlin, 6. Juli. Der Kgl. Italieniſche Miniſter des Aeußern, Graf Ciano, der Samstagmorgen Nom verlaſſen hat, trifft auf Einladung der Reichsregierung am Sonntag zu einem mehrtägigen Beſuch in Berlin ein. Kreuzes. dnb Berlin, 5. Juli. Auch bei der erſten Straßenſammlung des Kriegs⸗ hilfswerkes für das Deutſche Rote Kreuz hat das deutſche Volk dem Führer bewieſen, daß die Heimat ihre Pflicht tut. Nach den bisher vorliegenden Mel⸗ dungen beträgt die vorläufige Endſumme 23 039 606,33 Mark. Damit iſt das Ergebnis der erſten Reichs⸗ ſtraßenſammlung des Kriegswinterhilfswerkes 1939⸗ 1940 um 50 v. H. überboten worden. Der Spenden⸗ betrag hat ſich von 19 Pfg. auf 29 Pfg. je Kopf der Bevölkerung erhöht. a Antwort auf Oran Berlin und Nom bewilligen Aufſchub der franzöſiſchen Flottendemobilſſiꝛrung dnb. Wies baden, 6. Juli. Auf Grund der Ereigniſſe von Oran hat die deutſche Waffenſtillſtandskommiſſion in Ueber⸗ einſtimmung mit der italieniſchen Waffeuſtill⸗ ſtandskommiſſion der franzöſiſchen avordnun in einer Note davon Mitteilung gemacht, da das Oberkommando der Wehrmacht bereit iſt, die in Artikel 8 des Waffenſtillſtands vertrages enthaltene Forderung auf Abrüſtung der fran⸗ zöſiſchen Kriegsflotte vorläufig auszuſetzen. 2 E28 Franzöſiſcher Zerstörer verſenkt dnb. Genf, 6. Juli. Aus Vichy wird gemeldet: Wie man am Freitag erfährt, iſt bei der Juſel Kreta das frauzöſiſche Krie gsſchiff„Frondeur“, das in Ausführung der Beſtimmungen des a e Waffen⸗ ſtillſtandsabkommens im Begriff war, nach Frauk⸗ reich zurückzukehren, auf hoher See von zwei eng⸗ liſchen Kreuzern geſtellt und nach zweiſtündigem Kampf verſenkt worden. Die eungliſchen Kreuzer ſetzten dann ihre Fahrt fort, ohne ſich um die Schiff⸗ brüchigen zu kümmern Erſt nach drei Tagen konn⸗ ten dieſe endlich von einem griechiſchen Dampfer gerettet werden. * „Frondeur“ war ein Zerſtörer von 1772 Tonnen. Er lief 1929 vom Stapel und hatte eine Friedens⸗ beſatzung von 140 Mann. Engländer blockjeren Marlinique adnb. Neuyork, 6. Juli. Franzöſiſche Kreiſe in Washington berichten am Freitag United Preß zufolge, daß britiſche Kriegs⸗ ſchiffe die franzöſiſche Inſel Martinique blockieren, um die Verſchickung von Flugzeugen zu verhindern, die in den Verefnigten Staaten für franzöſiſche Rechnung gebaut wurden. Der Bericht macht darauf aufmerkſam, daß Mar⸗ tinique innerhalb der auf der panamerikaniſchen Kon⸗ ferenz proklamierten Sicherheitszone liegt. Das Schlachtſchiff Dünkirchen (Preſſe⸗Hoffmann, Zauder⸗M.) Neuer Rekorderfolg Priens Wirkungsvoliſte Angriffe unſerer Flieger gegen mittelenglſche Rüſtungsbezirke (FJunkmeldung der NM.) Führer hauptquartier, 6. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekaunt: 5 a Kapitänleutnant Prien hat mit ſeinem U⸗ Boot auf der ſoeben beendeten Fahrt gegen den Feind insgeſamt 66 587 BRT. feindlichen Han⸗ delsſchiffsraumes verſenkt. Dies iſt das bisher höchſte Ergebnis einer einzigen Feindfahrt. Unſere Kampfflieger verbände griſ⸗ fen wiederum in Süd⸗ und Mittelenglaus Flugplätze, Hafen⸗ und Bahnanlagen ſowie Tanklager mit gutem Erfolg au. Erdöltanks bei Plymouth wurden in Brand geſetzt und ex⸗ plodierten.„„ 5 Weitere wirkungsvolle Angriffe richteten ſich gegen britiſche Kriegs⸗ und Han⸗ delsſchiffe. In der nördlichen Nordſee ge⸗ laug es Flugzeugen vom Muſter Arado 196, ein feindliches U⸗Boot zu verſenken und ein wei⸗ teres ſchwer zu beſchädigen. Im Kanal wurde ein feindliches Hanu⸗ delsſchiff von 8000 bis 10 000 BRT. verſenkt, zwei weitere Handelsſchiffe mit insgeſamt 8000 Bruttoregiſtertounen trugen Beſchädigungen davon. An verſchiedenen Stellen der belgiſchen und holländiſchen Küſte ſowie in Nor d⸗ und Weſtdeutſchland richteten vom Feind ab⸗ geworfene Bomben. keinen nennenswerten Sachſchaden an, töteten jedoch wiederum einige Zivilperſonen. Durch unſere Jagdflieger wur⸗ den fünf feindliche Flugzeuge abge⸗ ſchoſſen, zwei weitere durch Flakartillerie bei Nacht zum Abſturz gebracht. Eine Flakbatterie der Kriegsmarine ſchoß außerdem an der Weſtküſte Schleswig⸗Holſteins 55 britiſches Flugzeug vom Typ Handley⸗Page Ein eigenes Flugzeug ging verloren. vorlaufig nicht abgerüstetl ide! Das iſt der Schuldige! * Mannheim, 6. Juli. Die neueſte Freveltat Englands, der Ueberfall auf die Flotte des bisherigen franzöſiſchen Verbün⸗ deten, bewegt immer moch die Gemüter und das Ge⸗ wiſſen der Welt. Die Kennzeichnung der engliſchen Tat iſt, man könnte ſagen: erfreulich einmütig, wenn es nicht eine Selbſtverſtändlichkeit wäre, daß auch in einer Zeit, in der die Grundſſätze internationaler Moral— vom Recht wollen wir lieber ganz ſchwei⸗ gen! ſo niedrig im Kurs ſtehen wie heute, ſich einfach das menſchliche Empfinden gegen das auf⸗ lehnt, was dort vor Oran geſchehen iſt. Einmütig iſt auch die Welt in der Feſtſtellung der Verantwortlichkeit für dieſe Dat. Man weiß, daß ſie nur einem Manne zuzuſchreiben, weil nur dieſem einen Mann zuzutrauen iſt: Winſton Churchäll, den zwar nicht das engliſche Volk, aber die parlamentariſche Intereſſenvertretung der eng⸗ liſchen Plutokratie zum Leiter des engliſchen Ge⸗ ſchicks erkoren hat, den ſoeben der Vorgänger Cham⸗ berlain als ſeinen„Führer“ bezeichnet hat und der im Laufe ſeiner langen und verwegenen politiſchen Geſchichte, angefangen vom Burenkrieg bis zum „Athenia“⸗Faäll, immer wieder bewieſen hat, daß er in der brutalen Verfolgung ſeiner Ziele nicht über die dickſten Seile oöͤes Rechts und der Moral ſtolpert. Es paßt ganz zum Bilde dieſes Mannes, in dem ſich engliſcher Cant und engliſche Brutalität zur Höchſtform einer wirklich einmaligen Individualität vereinigt haben, daß Churchill dem Unterhaus die Nachricht von der Bombardierung der franzöſiſchen Flotte„mit Tränen in den Augen und mit voll ſchmerzlicher Rührung zitternder Stimme“ mit⸗ geteilt hat. Es ſoll auch in der Kriminaliſtik der Fall nicht ſelten ſein, daß ein Verbrecher ſich vor Rüchrung ſchneuzt, ehe er ſeinem Opfer den Kragen umdreht! Und noch weniger ſelten iſt, daß man nicht den Mörder, ſondern den Ermordeten ſchuldig zu erklären verſucht! Churchill verſteht ſich auf ſolche Tricks. Und er hat im Leben genug geſchauſpielert, um ſie gut und wirkungsvoll zu ſpielen. Für die Welt hat dieſes ganze Getue etwas Widerliches. Die Tatfachen ſind zu grell, als daß ihr blutiges Rot nicht immer und unter allen Umſtänden den Nebel, den man um ſie zu breiten verſucht, durchleuchten müßte. Frankreichs Matroſen haben für England gekümpft und ſind für England gefal⸗ len; das gleiche England ſchießt ſie zuſammen— nicht etwa, weil ſie verſucht hätten ſich auf die gegne⸗ riſche Seite zu ſtellen, ja nicht einmal, weil ſie unter dem Zwang einer unausweichbaren Entwicklung ihre Schiffe dem Feind abliefern wollten— gegen beides hatte England vollwirkſame Garantien— ſondern weil ſie dem Befehl ihrer Regierung gehorchten, die im Kampfe für England die Kräfte der Nation bis zum äußerſten erſchöpft hatte und nun am Ende war. Will man die ganze Verrohung des Gemütes, die in der engliſchen Aktion zum Ausdruck kommt, feſtſtel⸗ len, muß man ſchon ein Beiſpiel aus einer früheren Zeit entgegenſtellen. Als im Jahre 1813 Bayern im Verkrag von Ried ſich von Napoleon und von Frank⸗ reichs Kriegspolitik loslöſte, ſtanden Teile der baye⸗ riſchen Truppen inmitten der franzöſiſchen Regimen⸗ ter als Garniſon in einzelnen noch beſetzten preußi⸗ ſchen Feſtungen. Die Franzoſen waren anſtändig genug ſie auf Grund des von der Münchner Regie⸗ rung abgeſchloſſenen Vertrages mit klingendem Spiel unter Mitführung aller Waffen und in Ehren ver⸗ abſchiedet von ihren bisherigen franzöſiſchen Bundes⸗ genoſſen— nicht etwa zur Demobiliſierung in ihre Heimat ſondern zur Verſtärkung der Gegner Frank⸗ reichs zu entlaſſen! Welch eine Kluft zwiſchen dieſer Haltung und der Haltung des engliſchen Komman⸗ danten vor Oran! Iſt es eine Kluft der Zeit oder eine Kluft oer Menſchen? Sind die Zeiten allgemein um ſo viel roher, unritterlicher geworden oder iſt ſolche Unritterlichkeit nur eine Spezialität engliſcher Geiſtesverfaſſung? Wir wiſſen es: im grundſätzlichen iſt England auch vor Oran ſo geblieben, wie es im⸗ mer geweſen iſt. Und trotzdem zögert man die be⸗ ſondere Grauſamkeit dieſes Falles dem engliſchen Volke als ganzem zur Laſt zu legen, trotzdem hat man das Gefühl, nicht eine Nation als ſolche könnte ſolche Tat ausgebrütet haben, ſondern ſie müßte dem Gehirn eines einzelnen Menſchen entſprungen ſein. Aber freilich, die Haltung des engliſchen Parlaments und der engliſchen Preſſe macht es ſchwer, an ſolche Einſchränkung zu glauben. Neutrale Zuſchauer berichten, daß das ganze Par⸗ lament von der Mitteilung Churchills geradezu enthuſtasmiert geweſen ſei.„Noch nie ſei der Bei⸗ fall für den Premierminiſter ſtärker geweſen als in dieſer Stunde“, ſchreibt der Korreſpondent einer Stockholmer Zeitung. Und die Londoner Preſſe ſcheint nicht weniger zufrieden zu ſein als die Mit⸗ glieder des hohen Unterhauſes. In der ganzen eng⸗ liſchen Preſſe wird man vergeblich ein einziges Wort des Tadels oder auch nur des Bedenkens gegen die Churchillſche Tat finden, dagegen viele rückhaltloſe Zuſtimmung, viele geradezu blasphemiſche Vergleiche mit Nelſon uſw. und viele Preislieder auf eine an⸗ gebliche engliſche Tapferkeit, die in Wirklichkeit keine War, ſondern nur ein Schandfleik auf dem Schild der engliſchen Martine iſt. Das engliſche Volk muß ſich klar darüber ſein, daß dieſe Identifizierung mit der Perſon und der Politik ſeines Premierminiſters ſeine eigene abſolute mora⸗ liſche Selbſtdeklaſſierung bedeutet. Gerade wir Deut⸗ ſche und mit uns die übrige Welt haben bisher ſehr gut zu unterſcheiden gewußt zwiſchen den Millionen⸗ maſſen des engliſchen Volkes, die von der engliſchen Demokratie nichts geſpürt haben als die ſchranken⸗ loſe liberaliſtiſche Freiheit der arfſtokratiſchen Pluto⸗ krathie ſie nach Gutdünken auszunützen, und der Re⸗ gierung dieſer engliſchen Plutokratie, die ihre innen⸗ wie außenpolitiſche Politik nicht nach dem Beſten des Volkes, ſondern nach den Intereſſen des eigenen Geldbeutels und der eigenen Stellung getrieben hat. Gegen dieſe engliſche Regierung und nicht gegen das engliſche Volk haben wir Krieg geführt und führen wir weiter Krieg. Steigt das Volk nun ſelbſt auf die moraliſche Stufe ſeiner amoraliſchen Regierung herab, wird es ſchwer halten, dieſen Unterſchied, ſei es im geiſtigen, ſei es auch im militäriſchen Bezirk, aufrechtzuerhalten. Es iſt allerdings zu erwarten, daß die Begeiſte⸗ rung über die Oraner Heldentat ſehr raſch abflaut, wenn das engliſche Volk die Folgen dieſer Heldentat zu ſpüren bekommt. Die Gewinn⸗ und Verluſtrech⸗ nung geht ſehr eindeutig zuungunſten Englands auf. England hat durch dieſe Tat und durch den Raub der übrigen franzöſiſchen Schiffe nichts bekommen als ein paar Einheiten, die ihm in ſeinem Kampf gegen Deutſchland ſo wenig entſcheidend helfen können wie ſeine eigene, der deutſchen doch ſchon rieſi g überle⸗ gene Flotte, die ſich auch bisher damit begnügen mußte, Englands Weg in die Niederlage untätig mit⸗ zu verfolgen. Es hat dafür aber alle Achtung in der Welt und allen Kredit bei den von ihm ſo ſehr um⸗ worbenen europäiſchen neutralen Staaten verloren und es hat aus ſeinem bisherigen Bundesgenoſſen ſich einen neuen Feind gemacht. Bereits hat Frank⸗ reich die diplomatiſchen Beziehungen zur Londoner Regierung abgebrochen. Und es ſteht durchaus Fahin, ob das bereits die letzte franzöſiſche Reaktion auf die engliſche Untat geweſen iſt. Die Erklärungen, die der franzöſiſche Außen⸗ miniſter Baudoin vor der franzöſiſchen Preſſe geſtern abgegeben hat, laſſen alle Möglichkeiten einer weite⸗ ren Verſchärfung der franzöſiſch⸗engliſchen Bezieh⸗ ungen offen. Frankreich liegt am Boden, wehrlos gemacht wicht Htletzt durch den engliſchen Verrat, für den die Do⸗ umente des framzöſiſchen Generalſtabs eindeutige und geradezu erſchütte unde Beweiſe liefern; aber das Gefühl für Ehre iſt im franzöſiſchen Volke ſicherlich auch im Schatten dieſer furchtbaren Nießerlage friſch und lebendig geblieben. Deutſchland hat ſelbſt im Triumph ſeines Sieges vor dieſer Ghre Frankreichs und vor dieſem Ehrgefühl des franzöſiſchen Volkes voll Achtung ſalutiert. Heute wird ſich Frankreich deſſen erinnern. England hat mit ſeiner Tat von Oran dieſe Ehre und dieſes Ehrgeſühl als Kronzeuge für uns wie als Tatzeuge gegen ſich ſebbſt aufgerufen. Es war, wie geſagt, das Dümmſte, was es tun konnte; aber es war in ſeiner Infamie ſo echt eng⸗ liſch, daß ſeine Dummanheit ſchon wieder ſelbſtver⸗ ſtümdlich wirkt! Dr. A. W. 230 runzoſt Wiserliche Heuchelei der engliſchen Preſſe, aber gleichzeitig rückhallloſe Billigung der Shurchill'ſ hen Tat [Drahtbericht unſ. Korreſpondenten) — Bern, 6. Juli. Gehorſam klatſcht die Londoner Preſſe dem eng⸗ liſchen Verbrechen gegenüber der franzöſiſchen Ma⸗ rine und der Rede Churchills im Unterhaus, die die⸗ ſen ſchamloſen Akt verherrlichen ſollte, Beifall. Im Oberhaus ſprach Lord Halifax von einem„arau⸗ ſamen Schritt“ gegenüber Frankreich und nach dieſem winzigen Zugeſtändnis an Reſte des engliſchen Ehrgefühls verſchanzte er das engliſche Gewiſſen gleich darauf hinter der gleisneriſchen Behauptung, daß England zu einer ſolchen Tat„verpflichtet“ war, da die Befreiung Frankreichs nur durch die bri⸗ tiſchen Waffen herbeigeführt werden könne. Befreien und totſchießen iſt ihnen alſo dasſelbe! „News Chronicle“ ſchreibt, England habe die franzöſiſche Flotte„nicht den Franzoſen, ſondern Hitler weggenommen“. Was jetzt in Frankreich unternommen würde, ſo lügt das Blatt churchillfürchtig, ſei von Berlin aus Petain diktiert worden, der von Nationaliſten be⸗ reits offen als„der franzöſiſche Führer“ bezeich⸗ net werde. „Daily Herald“ beſchwichtigt die Rudimente des engliſchen Gewiſſens mit der achſelzuckenden Beſchö⸗ nigung, es habe für England eben kein anderes Han⸗ deln gegeben. Die eigene Sicherheit habe dieſe Maß⸗ nahme verlangt, doch auch.. die Pflicht gegen⸗ it ber der Menſchheit, denn„wenn England den Krieg verliert, iſt auch die Menſchheit verloren“. Ein wahrhaft würdiger Abgeſang zu dieſer engliſchen Meucheltat! Der engliſche Cant ſteigert ſich in dieſem Fall hinauf bis zur abgrundtiefen Verlogenheit des Vorwurfes an Petain, dieſer habe England dazu„gezwungen, mit ſeinen Freunden, der frau⸗ zöſiſchen Marine zu kämpfen“. Man ſpürt direkt wie den Engländern ob dieſer Schändlichkeit Petains das Herz ſchmerzt. Das„Di⸗ lemma der franzöſiſchen Marineſoldaten,“ ſo ſchreibt das Blatt, ſei„ebenſo grauſam wie das unſerige“— mit dem Unterſchied, daß der eine ſchießt und der andere ſtirbt. „Daily Telegraph“ hebt die Hände zum Himmel und ſagt ſchlicht, daß Churchill ſtets der „treu eſte Freund Frankreichs“ war und. ſeine Worte der Welt zu verſtehen gegeben hätten, daß die der Regierung auferlegte„Pflicht“ unver⸗ meidlich war. Die„Times“ ſchreibt vorſichtig und voll Bosheit, daß England klar zwiſchen der Regierung Petain und den„Kämpfern unterſcheiden müſſe, die es für ihre Pflicht halten, ſich den Befehlen der franzöſiſchen Re⸗ gierung zu fügen“. Mit allen franzöſiſchen Soldaten heuchelt die„Times“ Mitgefühl, die„Gerechtigkeit verbietet uns jedoch jede Zurückhaltung gegenüber dem Vorgehen Petains und ſeiner Kollegen.“ Für den„Evening Standard“ fſt die Meldung von dem Verbrechen in Oran die„beſte Nachricht ſeit langer Zeit“. Verſtändlicherweiſe: die„überlegene“ engliſche Flotte hat immerhin ein paar(nicht gefechtsfähſge! Schiffe vernichten können! Die ganze engliſche Na⸗ tion freue ſich darüber daß akademiſches Formel⸗ weſen der klaren Erfüllung der Pflicht gegenüber der eigenen Sache nicht mehr im Wege ſtünde. „In der„Daily Mail“ erſcheint dieſer echte Chur⸗ chillgeiſt wieder etwas weniger kondenſiert. Die Schlagzeile dieſer Zeitung heißt„Ein bitterer Kampf“. Es ſei ſehr bedauerlich, daß England gezwungen war, ſeine erſte große Marineaktion dieſes Krieges gegen den ehemaligen Alliierten zu richten. „News Chroniele“ ſagt, es ſei ſchrecklich, aber not⸗ wendig geweſen und ganz England würde mit Chur⸗ chill bedauern, daß es notwendig geweſen ſei, die bri⸗ tiſche Seemacht gegen die franzöſiſche Flotte einzu⸗ ſetzen. Mit dieſem Dreh ſucht die meuchelnde Ma⸗ 0 rine es ſo hinzuſtellen, als ſei ſie nicht Herr des eige⸗ nen Willens geweſen. Der Zuſammenbruch der engliſch⸗franzöſiſchen Allianz ſei ſchon durch den„Abfall“ des Marſchalls Petain herbeigeführt worden(nicht etwa durch die feige Flucht der Engländer auf die vorübergehend rettende Inſell). Der kalteniſche Seeresberich „Daily 1 5 0 f; zöſiſche Schiffe, als der Großteil der frauzöſiſchen Kriegsflotte, in engliſchen Händen ſeien. Alle Schiffe, die ſich weigerten, ſich zu ergeben, ſeien Das Das und his durch Verſenkung außer Aktion geſetzt worden. Schlachtſchiff„Straßburg“ ſei entkommen 5.*. r Toulon gekommen, während das Schlachtſchiff„Bre⸗ tagne“ vernichtet worden ſei. Feindliche Angriffe zu Lande und in der Luft erſolgreich abgewieſen (Funkmeldung der N MZ.) + Rom, 6. Juli. Der italieniſche Wehrmachtsbericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt be⸗ kannt: In Nordafrika iſt Tätigkeit motoriſier⸗ ter Kolonnen und der Luftwaffe zu verzeichnen. Zwei ſtarke feindliche Angriffe auf das Fort Capuzzo und Bir Sleman iind abgewieſen wor⸗ den. Vier unſerer Jagdflugzeuge ſind nicht zu⸗ rückgekehrt. In Oſt⸗ Afrika iſt unſere Beſetzung von Caſſala weiter ausgebaut worden. Ein feind⸗ licher Angriff auf den Stützpunkt Lugh Fer⸗ randi hat kinerlei Schaden angerichtet. Ein eng⸗ liſcher Luftangriff auf die Flotten⸗ baſis von Auguſta iſt durch die raſche Luft⸗ und Flakabwehr vereitelt worden, infolge deren die feindlichen Flugzeuge ihre beabſich⸗ tigte Aktion aufgeben mußten. Ein weiterer Luftangriff auf Pa⸗ ler mo iſt ebenfalls vereitelt worden. Feind⸗ liche Flugzeuge haben einige Bomben auf den Flughafen von Catania abgeworfen, wobei ein eerer Schuppen getroffen und einige Opfer unter dem Bodenperſonal verurſacht wurden. Die Lage (Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung) Berlin, 6. Juli. Die Hauptſtadt des Großdeutſchen Reiches hat heute dengrößten Ehrentag ihrer bisherigen Geſchichte. Seit dem frühen Morgen zeigt ſich Berlin im Schmuck der Fahnen und Flaggen und in den Straßen, durch die der Führer heute fahren wird, ſieht man Blumen und Girlanden und oͤas Grün der deutſchen Wälder. Die Ankunft des Führers wird für ganz Deutſch⸗ land eine Stunde der nationalen Volkesgemeinſchaft ſein, eine Stunde der inneren Sammlung nach den glorreichſten Siegen, die jemals an die Fahnen deutſcher Heere geknüpft ſind. Die Größe der voll⸗ brachten Leiſtungen iſt ohne Vorbild. Sie konnten nur aus dem gläubigen Geiſt und dem ſtarken Her⸗ zen des Frontſoldaten von 1914 hervorgehen, der ſeine Miſſion zu erfüllen vermochte dank der harten Erziehung, die er ſelbſt als deutſcher Soldat erhzelt. So konnte die Vorausſetzung der glorreichen Stege geſchaffen werden durch die zum erſtenmal in unſe⸗ rer Geſchichte erreichte Einheit der politiſchen Füh⸗ rung mit der militäriſchen Führung der deutſchen Wehrmacht. In ſeinen ſtaatsmänniſchen und ſtrate⸗ giſchen Erfolgen iſt Adolf Hitler in dieſem Krieg der wahre Führer des Volkes und der Armee ge⸗ worden. Das Wiſſen um die deutſche Seele war das Valndouin rechnet mit England ab „Anſere Veziehungen zu England werden auf eine ganz neue Grundlage geſtellt werden müffen (Drahtbericht unſ. Korreſpon denten) — Bern, 6. Juli. Ganz Frankreich iſt über die bodenloſe engliſche Gemeinheit durch und durch empört. Jetzt läßt man die letzte Rückſichtnahme auf die Verbündeten von geſtern fallen, Rückſichten, die Frankreich bis zur Selbſtauflöſung übte. Das engliſche Vorgehen ent⸗ hebt alle Franzoſen der bisherigen Zurückhaltung. Eine noch ſchärfere Abrechnung, einen noch flammen⸗ deren Proteſt gegenüber der engliſchen Mordtat als das Kommuniqué der franzöſiſchen Admiralität ver⸗ öffentlicht der franzöſiſche Außenminiſter Bau⸗ douin. Den engliſchen Angriff auf die franzöſtſche Flotte bei Oran bezeichnet er als einen unauslöſchbaren Fleck auf der Ehre Groß⸗ britanniens. Weiterhin greift Baudvuin auf die Greigniſſe der letzten Jahre zurück und betont, daß Frankreich nichts unternommen habe, was der engliſchen Außen⸗ politik eutgegengeſetzt war. Die Politik der Sauk⸗ tionen gegenüber Italien hat Frankreich von Italien getrennt. Dasſelbe ſei der Fall geweſen bezüglich der franzöſiſchen Politik gegenüber Deutſchland. Wie eine Fanfare klingt der Satz:„Wir ſind dem Beiſpiel Englands folgend in den Krieg eingetreten, das als erſtes den Krieg erklärt hat.“ Doch der franzöſiſche Außenminiſter wird noch deutlicher:„Als es ſich nach deu erſten verlorenen Schlachten kaum darum gehan⸗ delt hätte, eine Gegenoffenſtve mit England gemein⸗ ſam zu unternehmen, da hätte das engliſche Oberkom⸗ mando zuerſt zugeſtimmt, dann aber gezögert, um ſich ſchließlich nach den Häfen der franzöſiſchen Nord⸗ küſte zurückzuziehen und ſich von dort aus einzuſchif⸗ ſen.“ Der Verrat und die Feigheit der Engländer auf dem franzöſtſchen Kriegsſchauplatz werden damit von autortſierter Seite für alle Zeiten feſtgelegt. Frankreich hätte gegen den ehemaligen Verbün⸗ pdeten immer loyal gehandelt und England auch feierlich verſichert, daß die franzöſiſche Flotte nicht Neegne England eingeſetzt würde. Um ſo ſchmerglicher 15 die Ueberraſchung Frankreichs angeſichts des eng⸗ Iſſchen Angriffs auf die franzöſiſchen Schiffe geweſen. Die Erklärung des franzöſiſchen Außen miniſters ſchließt wörtlich:„Heute noch verſperrt die eng⸗ iſche Flotte im Hafen von Alexandrien einem anzöſiſchen Geſchwader den Weg. Es iſt mit Berſenkung bedroht, ſofern es den Verſuch un⸗ ternimmt, aus dem Hafen guszulaufen. Dieſe Tatſachen werden ohne Zweifel einen tiefgehen⸗ den Einfluß auf die eutierung unſerer Außenpolitik ausüben. Unſere Beziehungen zu England werden auf eine neue Grundlage ge⸗ ſtellt werden müſſen. Wir haben heute morgen mit Trauer im Herzen den Beſchluß faſſen müſſen, unſere 5 zu Großritan⸗ nien abzubrechen, mit dem Laud das für das ergo Blut der franzöſiſchen Matroſen die Verantwortung träg Ieh erinnere im übrigen t. 5 daran, daß nun ſeit acht Tagen Großbritaunien keinen diplomatiſchen Ver⸗ treter mehr in Frankreich unterhält, obſchon unſer Geſchäftsträger in London mehrmals den Auftrag erhalten hat, bei der engliſchen Regierung dahin zu wirken, daß ſie die direkte Fühlungnahme mit der franzöſiſchen e wieder aufnehme. Auf die⸗ ſen Akt der Feindſeligkeit hat die. Regie⸗ rung nicht mit Feindſeligkeit geantwortet. Sie bleibt ruhig und beſonnen und beobachtet die weitere Eut⸗ wicklung einer Lage, die ſie nicht herbeizuführen ge⸗ wüunſcht hat. Sie iſt beſtrebt, mit den ihr zur Ver⸗ fügung ſtehenden Mitteln und durch die von ihr ein⸗ genommene Funn ihre und die Jutereſſen Frauk⸗ reichs zu verteidigen.“ Proupoſt antwortet Churchill dnb Genf, 6. Juli. Der franzöſiſche Rundfunk verbreitet eine Er⸗ widerung des franzöſiſchen Oberkommiſſars für die Propaganda Prouvoſt auf die letzte Rede Chur⸗ chills. Darin wird u. o. ausgeführt, daß dieſe Rede Churchills voll böſen Glaubens geweſen ſei. Prou⸗ voſt fragt Churchill, warum er ſich denn vor dem An⸗ griff auf Oran nicht mit der Regierung Petain in Verbindung geſetzt habe. Frankreich habe nicht an⸗ ders handeln können, als es getan habe. Es ſei Frankreich ſchon teuer zu ſtehen gekommen, zu Lande Soldat für Herrn Churchill zu ſpielen und nun ſolle Frankreich auch noch Herrn Churchills Seeſoldat werden. 3 Dieſelben frauzöſiſchen Matroſen, die jetzt dem eugliſchen Angriff 3 Opfer gefallen ſeien, hät⸗ ten in Flandern die Rettung der engliſchen Ar⸗ mee ermöglicht. Frankreich werde die letzten Er⸗ eigniſſe nie vergeſſen. Dem franzöſiſchen Rundfunk zufolge hat der Ober⸗ kommandierende der franzöſiſchen Kriegsmarine, Admiral Darlan, an die franzöſiſche Flotte einen Tages befehl erlaſſen, in dem er ihr für ihre Haltung ſeine Anerkennung ausſpricht. Die franzöſiſchen Seeleute hätten der Welt bewieſen, daß Frankreich ſein Wort zu halten wiſſe. In Zukunft 1218 allein das Intereſſe Frankreichs maßgebend ein. e So feierte das Unterhaus den Sieg „Sie klatſchten minutenlang in die Hände und weinten vor Freude“ (Draßtbericht unſ. Korzeſpondenten) Stockholm, 6. Juli. Aus den Berichten über die Schandtat von Oran und ihre Vorgeſchſchte erfährt man hier weitere Ein⸗ zelheiten. So berichtet ein ſchwediſcher Berichterſtat⸗ ter heute, daß engliſche Miniſter zuſammen mit einem General, der während des Weltkriegs auf das engſte mit dem frangzöſiſchen Heer zuſammengear⸗ beitet hat, nach Nordafrika geſandt wurden, um Ge⸗ neral Nogues und ſeine Armee 7 5 Fortſetzung des Krieges zu bewegen. Dieſe Bemühungen waren vergebens, und als ſie mit leeren Händen nach Lon⸗ don zurückkamen, kannte die Verzweiflung der eng⸗ liſchen Regierungskreiſe keine Grenze mehr. dieſer Verzweiflungsſthmmung entſchloß man ſich, wenigſtens diejenigen frangöſiſchen Flotteneinheiten, die man erſaſſen konnte, zu vernichten. Die engliſche Preſſe, die ſeit der franzöſiſchen Ka⸗ pitulation nicht müßig geweſen iſt, die entſcheidende Bedeutung der franzöſiſchen Flotte für die weitere Kriegsführung Englands hervorzuheben, hatte es aus dieſem Geſichtspunkte nur allzu leicht. Der Ein⸗ druck des engliſchen Volkes bei der Nachricht von dem Ueberfall war nämlich, daß ein tödlicher Schlag gegen Englands Sicherheit hierdurch abgewehrt worden ſei. Dieſe Stimmung kam auch im Unterhaus beim Erſcheinen Churchills vor der Blüte der Plutokraten bladet“: aber In zum Ausbruch. Hierüber berichtet„Spenſfka Dag⸗ „Das Unterhaus hat ſelten ſolche Jubel⸗ ſzenen erlebt wie nach der Beendi⸗ gung von Churchills Rede. Das gauze daus und die Zuhörer auf den Galerien er⸗ oben ſich von ihren Plätzen, brachten Hochrufe aus und klatſchten minutenlang in die Hände. Hunderte Meuſchen ſchrien und weinten vor Freude und winkten mit den Taſchentüchern.“ So feierten alſo die engliſchen Plutokraten eine der größten Schandtaten der Weltgeſchichte, die ihres⸗ gleichen nur in Englauds Geſchichte aufzuweiſen hat! Churchill hat in ſeiner Unterhausrede an das Urteil Amerikas und der Welt appelliert und natürlich ſind dieſe beſtellten amerikaniſchen Mei⸗ nungsäußerungen bereits erſchienen. Sie ſtammen angeblich aus politiſchen Kreiſen und ſtimmen ſelbſt⸗ verſtändlich dem engliſchen Ueberfall zu, jedoch müſſen ſelbſt dieſe Meldungen zugeben,„daß man auch anders lautende Anſichten ü die engliſche e e in amerikaniſchen Kreiſen hören aun“, 8 Die Verurteilung der übrigen neutralen Länder iſt dagegen einſtimmig. Selbſt die vorſichtigen ſchwe⸗ 9 8 ettungen befaſſen ſich nur mit Widerwillen nrit den engliſchen„Heldentaten“ und können kein Verſtämdnis für die engliſche Handlungsweiſe auf⸗ — Kriegstagung unter dem Vorſitz des Zute (Funkmeldung der NM.) Rom, 6. Juli. Der italieniſche Miniſterrat hat am Samstag in einer ordentlichen Julitagung, die zwei Stunden dauerte, unter dem Vorſitz des Duce eine Anzahl durch den Kriegszuſtand bedingte Maßnahmen be⸗ ſchloſſen. Herald“ behauptet, daß beinahe 250 fran⸗ e ä 2 r re So wurde u. a. auf Vorſchlag des Duce ein Geſetz zur Regelung der Entſchädigung an Zivilperſonen für die durch Kriegshandlungen erlittenen Schäden genehmigt. 5 Auf Vorſchlag des Miniſters für Italieniſch⸗Oſt⸗. afrika genehmigte der Miniſterrat die Ernennung 0 Grazianis zum Generalgouverneur von Libyen. Auf Vorſchlag des Juſtizminiſters wurde ein Ge ſetz genehmigt, wonach zum Heeresdienſt Einberufe⸗ nen ihre Arbeitsplätze bis zur Wiederkehr vom Mi⸗ litärdienſt ſichergeſtellt und Neueinſtellungen nur be⸗ g dingt vorgenommen werden dürfen. Auf Vorſchlag des Duce in ſeiner Eigenſchaft als Marineminiſter wurde ein Geſetzentwurf genehmigt, der eine Ausgabe von 265 Millionen Lire für den Ausbau der militäriſchen und der Hafenanlagen der Kriegshäfen vorſieht. Vor Abſchluß der Sitzung hat der Duce in ehren⸗ den Worten des über Tobruk gefallenen Marſchalls Italo Balbo gedacht. Geheimnis des Siegeszuges und hat ſeinen Namen den jube noch nicht geſehen und nie erlebt hat. kunft des Führers in Berlin überträgt, erneut das Gelöbnis der unwandelbaren Treue emporſteigen für den Mann, der die Feinde des Reiches Hurch ſeine geniale und vollendete Technik in einzigartiger Weiſe zu Boden geſchlagen hat. Alles Große, das in den letzten Monaten geſchehen iſt, erhält ſeine geſchicht⸗ liche Weihe mit dem Einzug des Führers in Berlin. * 5 e Preſſe fährt fort, den bisherigen Bundesgenoſſen zu be⸗ ſchimpfen und zu demütigen.„Daily Mail“ ſchreiht, man ſolle Petain und Weygand am beſten nach London ausliefern, damit man ihnen die Ant⸗ wort auf ihre unerhörte Tat des Abbruches der Be⸗ Die engliſche Eine gute Cigarette ist ein kleines Meisterwerk Arial 5, N ) Die Cigaretten⸗Herſtellung iſt nicht— wie viele an⸗ nehmen— eine pöllig automatiſch ablaufende Sache von Maſchinen. Tabak iſt ein Naturprodukt mit ſtändig wechſelnden Eigenſchaften, und es gehört die hohe Kunſt eines genialen Miſchungs⸗Meiſters dazu, all die feinen Geſchmacksunterſchiede zu beherrſchen und aus ihnen immer wieder das gleiche köſtliche Aroma zu erzielen. ziehungen zu England geben könne. Churchill babe dieſe Herren immer ſehr richtig eingeſchätzt als ſchwerſte Belaſtung des engliſchen Vormarſches im Weſten. Noch unverſchämter ſchreibt der„Star“: Man ö werde ſich zu überlegen haben, ob man nicht Paris mit Bombenflugzeugen angreife und ſelbſtverſtändlich auch die Städte, wo Frankreichs Regierung augen⸗ blicklich ſich verberge. Die„Times“ nennt ganz offen Frankreichs Miniſter die Agenten des Auslandes. 5 In der franzöſiſchen Preſſe kehrt zu⸗ nehmend Ernüchterung und Erkenntnis ein. Der Pariſer„Matin“ ſchreibt geſtern:„Wie konnten wir nur den engliſchen Verſicherungen und Beteuerun⸗ gen Glauben ſchenken! Wir blicken jetzt in einen Ab⸗ grund, in den man uns geführt hat, um uns dann zu verlaſſen und zu verraten.“ Die„Information“ ſchreibt:„Es wird jedem Franzoſen ſchwer, Treu⸗ bruch und Verrat eines Freundes zu glauben. dem wir Treue gehalten haben. Aber Treubruch und Verrat ſind fetzt wirklich da.“ Das„Petit Journal“ über⸗ ſchreibt ſeinen Bericht über Hie Vorgänge der letzten 24 Stunden mit dem Satz:„Unſer Opfer war umſonſt gebracht worden und England verrät uns.“ 5 Die italieniſche Preſſe bringt den erſten Luft⸗ angriff auf Gibraltar in großen Schlaazei⸗ len.„Sera Secolo“ nennt ihn den Beginn der Nie⸗ derzwingung der engliſchen Raubmachtſtellung am Eingang des Mittelmeeres. tet iſt, jo ſicher wird auch Gibraltar wieder frei wer⸗ den.“ Die römiſche„Italia“ ſchreibt: England mag ſich noch ſo lange und ſo nachdrücklich im Mittelmeer wehren. die Zeit ſeiner ſchrankenloſen Herrſchaft geht zu Ende und Gibraltar wird wieder ſpaniſch, wie es Jahrhunderte war.“ ſpaniſch. wie e 8 Fenn Mannheim ausgeber, Drucker und Verzeger: Neue Mann i 5 Dr. Fritz Bode& Co., Mannhenn, R 1, 46.—. Anzeigen und ftliche 1. 1 Robert 5 8 5 2 1 Feldherrn aller Zeiten beigeſellt. Heute t ihm mit der Reichshauptſtadt ein ſtolzes Bolk zu in einem Empfang, wie ihn die Reichshauptſtadbt Aus den Herzen von 90 Millionen Deutſchen wird, wenn um drei Uhr der Rundfunk in Stadt und Land die An⸗ jahrelang bis zu unſerem bitteren Ende die 0 E„Corriere della Sera“ ſchreibt:„So ſicher England in Frankreich pernich⸗ enen EE r S! 9 IIi. ig in nden zahl t be⸗ Beſetz onen Fäden Frankreich hat ſeine Erfahrungen und die neueſte Erfahrung von Oran wird es ganz ſicher nie vergeſſen! [Drahtbericht unſ. Korreſpondenten) — Bern, 6. Juli Die Verſenkung der franzöſiſchen Flotte durch England, worauf Frankreich ſeine diplomatiſchen Be⸗ ziehungen zu London abgebrochen hat. ſtellt umſo⸗ mehr einen feigen Meuchelmord an den franzöſiſchen Soldaten dar, als die franzöſiſchen Einheiten nur noch teilweiſe unter Dampf und nicht mehr manöve⸗ rierfähig waren. Das bitter geſtrafte franzöſiſche Volk fühlt ſich durch die engliſche Tat im Herzen ge⸗ troffen und das politiſche Vernunftverhältnis zu England wandelt ſich unausweichlich in Verbitterung und Wut. Der mörderiſche Angriff vor Oran am 4. Juli 1940 wirb vielleicht mehr als ein anderes Er⸗ eignis einen Wendepunkt in der europäiſchen Ge⸗ ſchichte bedeuten. Frankreichs Nöte ließeen England kalt, ſoweit ſie nicht die eigenen In ſſ i ten. England mißb rauchte die franzöſiſche Armee und ließ, als es brenzlig wurde, durch ſie die eigenen Truppen retten, wobei die franzöſiſchen Trup⸗ pen ausbluten mußten. Dem Beiſpiel Dünkirchen folgte nun Oran. Erinnern wir kurz daran, daß die franzsſiſche Marine, als ſie bei Trafalgar 1805 aus dem Hinterhalt heraus von England vernichtet wurde, ihre weißen Krawatten ablegte, um ſie durch ſchwarze zu erſetzen, mit dem Schwur, erſt wieder weiße an⸗ zulegen, wenn Trafalgar gerächt worden iſt. Alle franzöſtſche Marineoffiziere vermieden es bis in die letzten Tage des Bündniſſes hinein, wenn ſie in London zu tun hatten, den Trafalgar Square zu überqueren. Erinnern wir an die Tragödie von Faſchoda, wo das übermütige England Frankreich in ſinnloſer Weiſe demütigte. Alles das hat Frankreich nie ver⸗ geſſen. Nur eine allzu eifrige Diplomatie, allzu oft von Plutökraten beider Länder geleitet, hämmerte dem franzöſiſchen Volk ein perfälſchtes Bild des engliſchen Charakters ein. zweifellos mit viel Erfolg. Aber das franzöſiſche Volk hat im tiefſten ſeine Ablehnung der engliſchen Ueberheblichkeit und der engliſchen Kul⸗ tur niemals aufgegeben. Noch nie in der Geſchichte iſt ein derartig ſchlagender Beweis für die perfide engliſche Kaltſchnäuzigkeit erbracht gemeine Mißbrauch Intereſſen wurde mit den Schüſſen von Oran dem Weltgewiſſen in die Ohren gedonnert. Frankreich hat ſeine englandfreundliche Politik mit dem Drama von Oran aufs bitterſte bezahlt und abgeſchloſſen. Wir erinnern an das Führerwort, daß in dieſem Krieg die kapitaliſtiſchen Cliquen vernichtet werden, die für ihre perſönlichen Intereſſen Millionen von Menſchen vernichten zu laſſen bereit waren. Der Mohr hat ſeine Schuldigkeit getan Niedrige Beſchimpfungen der franzöſiſchen Soldatenehre durch England (Drahtbericht unſ. Korreſpondenten) — Genf, 6. Juli. In Liſſaboner Kreiſen, die ſich einer guten Kennt⸗ nis der engliſchen Eigenart erfreuen, wird mit Er⸗ ſtaunen feſtgeſtellt, mit welch geradezu hämi⸗ ſcher Freude der Ueberfall auf die franzöſiſche Flotte in führenden Kreiſen Englands kommentiert wird. Nicht zuletzt unter dem Einfluß der Rede Churchills werde überall unverhohlen der Genug⸗ tuung Ausdruck gegeben, daß England damit Frank⸗ reich gebührend für ſeinen„Verrat“ ge⸗ ſtraft habe. Man ſcheue ſich ſogar nicht davor, offen v DERRBLIN Ao. E 7, 2, gegenũber Kauſneus Fernruf 21097 Fapefen zu erklären, daß ſich Frankreich in der allernächſten Zukunft„noch auf allerlei gefaßt machen müſſe“. Unſer Gewährsmann weiſt darauf hin, daß man ſich außerhalb Engbands kaum eine Vorſtellung davon mache, welcher Haß gegen das fran⸗ zöſiſche Volk gur Zeit vor allem in der eng⸗ liſchen Oberſchicht beſtehe. In maßgebenden Kreiſen Englands habe man ſchon immer eine gewiſſe hoch⸗ 2 . mütige Abneigung gegen die Franzoſen feſtſtellen können, jetzt lege man ſich aber nicht die geringſtem Beſchvänkungen mehr auf und laſſe ſeinen Gefühlen freien Lauf. Am aufreitzendſten wirken de Beſſchinnp⸗ fumgen des franzöſiſchen Soldaten, die man in der guten Geſellſchaft Englands jeden Tag von neuem hören könne. Man werfe den Franzoſen, die doch in Dünkirchen mit ihren Leibern den Rückzug der Eng⸗ länder deckten, Feigheit und der franzöſiſchen Heer⸗ führung Unfähigkeit wor. Die in England anfäſſigen Franzoſen würden ſozuſagen als wogelfrei betrachtet und müßten ſich oft die erniedrigendſten Demütigun⸗ gen gefallen laſſen. Während man in England die Franzoſen, ſolange ſie für England im Felde ſtan⸗ den, als Vorkämpfer der Ziviliſation gefeiert habe, 8 1 ſie jetzt wie ein Negerſt amm behan⸗ delt. England interniert Narvik-Kämpfer (Drahtbericht unſ. Korreſpondenten) — Genf, 6. Juli. Aus England kommt über Liſſabon die Nachricht, daß der größte Teil der von den Engländern bei den Kämpfen um Narvik eingeſetzten Franzoſen— es handelt ſich neiſt um Alpenjäger— nach ihrem Rick⸗ transport nach England interniert worden ſind. Alle Verſuche des Befehlshabers der franzöſiſchen Trup⸗ pen, für ſeine Leute, die wochenlang die Hauptlaſt der Kämpfe in Narvik zu tragen hatten, freies Geleit nac Frankreich zu erlangen, waren vergeblich. „Mil Entſchloffenheit neue Wege gehen. Die Diskuſſion um die Abänderung der franzöſiſchen Verfaſſung Draßtbericht unſeres Korreſpondenten — Stockholm, 6. Juli. Die Abſichten der franzöſiſchen Regierung, Frank⸗ reich eine neue Verfaſſung zu geben, haben den hier vorliegenden Meldungen die allgemeine Zuſtimmung des franzöſiſchen Volkes gefunden. Einige Preſſe⸗ äußevungen weroͤen vom Skandinaviſchen Tele⸗ gramm⸗Büro gebracht.„Le Moniteur du Contre“ in Clermont⸗Ferrand ſchreibt dazu:„Das franzöſiſche Volk erwartet von der Regierung Weiſungen, neue Wege zu gehen. Auch Maßnahmen, die ſchwer für das Volk zu tragen ſind, müſſen verwirklicht werden, wenn ſie nur dem Lande nützen. Frankreich muß endlich von Demagogen und Kriegshetzern befreit werden, dann wird es in dem europäiſchen Konzert wieder eine Rolle ſpielen, ſonſt geht es dem Abgrund entgegen.“ i „Le Petit Pariſten“, der in Bordeaux erſcheint, erklärt: „Marſchall Petain kann, welche Maßnahmen er will, ergreifen, aber es müſſen Maßnahmen ſein, die mit der alten Politik brechen und mit feſter Eutſchloſſenheit neue Wege einſchlagen.“ Auch„Le Figaro“ ſtimmt einer neuen autoritären Verfaſſung zu und fordert eine Neuorganiſation der Verwaltung. Die Verwaltung müſſe mit allen Mit⸗ teln vereinfacht werden. Damit würde ſie auch bil⸗ liger ſein. Ein beſtegtes Volk brauche keinen groß⸗ zügigen Regierungsapparat, es geyügten ihm eine Handvoll entſchloſſener Männer, die ihren Aufgaben gewachſen und von dem guten Willen beſeelt ſeien, dieſe Aufgaben reſtlos zu löſen. In der franzöſiſchen Preſſe wird der Aufruf einer Anzahl franzöſiſcher Jugendorganiſationen veröffent⸗ licht. In dieſem Aufruf wird Marſchall Petain und ſeiner Regierung vollſtes Vertrauen und Gehorſam gelobt. Es heißt in dem Aufruf: Die Nachrichten, daß auch Frankreich ſich eine autoritäre Verfaſſung geben will. haben natürlich in dem noch demokratiſchen Ausland großen Eindruck gemacht. Man findet es jedoch ſelbſtverſtändlich, daß Frankreich neue Wige ſuchen will, umſomehr, als der franzöſiſche Parlamentarismus ein wahres Zerrbilo der Demokratie geworden war. Vor allem findet man es natürlich, daß Frankreich jetzt ein feſtere s und dauerhafteres Regierungsſyſtem haben muß und erinnert daran, daß framzöſiſche Re⸗ gierungen der Vergangenheit ſich nur Monate, ja manchmal nur Tage am Steuer zu halten vermoch⸗ ten. Selbſtverſtändlich wird von London aus dieſe Gelegenheit benutzt, um Zwietracht zu ſäen, im fran⸗ zöſtſchen Volk ſelbſt und Mißtrauen zwiſchen Frank⸗ reich und den Nationen, mit denen es künftighin zu⸗ ſammenarbeiten muß. Dänemark und Deutſchland Erklärungen des dänuiſchen Staatsminiſters Staunig dnb. Kopenhagen, 5. Juli. Staatsminiſter Staunig gab heute gelegentlich der dritten Leſung des Staatshaushaltgeſetzes in einer Rede im Folkething ſeiner Zufriedenheit mit dem Verhältnis Ausdruck, das zwiſchen den deut⸗ ſchen Beſatzungsbehörden und Truppen auf der einen Seite und den däniſchen Behörden und der däniſchen Bevölkerung auf der anderen Seite besteht. Hierzu trage das Verständnis und die Sympathie bei, die gegenüber dem Nachbarland Deutſchland beſtehe. Unter Hinweis auf die deutſche Erklärung in dem Memorandum der Reichsregierung vom g. 4. 1940 gab der däniſche Staatsminiſter ſchließlich der Hoff⸗ nung Ausdruck, daß das gutnachbarliche Verhältnis zu Deutſchland und dem deutſchen Volk auch in der Zukunft bewahrt bleiben möge. Ambau der Kopenhagener Regierung EP Kopenhagen. 5. Juli In Kreiſen, die der däniſchen Regierung nahe⸗ ſtehen, werden am Donnerstagnachmittag die erſten Kombinationen über die zu erwartende neue Mi⸗ niſterliſte lant. Eine Veränderung in der Miniſter⸗ präſidentſchaft und auf dem Außenminiſterium hält man für wenig wahrſcheinlich. Die Beſetzung des Poſtens des Handelsminiſters mit dem bisherigen ſtellvertretenden Miniſter Chriſtmal Moeller wird für möglich gehalten, würde aber bei der wenig deutſchfreundlichen Haltung dieſes Mannes kaum Verſtändnis finden. Oft wird der für Freitag aus. Moskau zurückerwartete Miniſter ohne Amtsbereich Henning Haslö als Kandidat für den Juſtizminiſter⸗ poſten genannt. Der Bauernpartei ſoll, ſoweit bis fetzt bekannt, das Verkehrsminiſterium übertragen werden, wo⸗ rüber in Kreiſen dieſer Partei wenig Zufriedenheit herrſcht, da man begreiflicherweiſe Hoffnung auf eine Uebertragung des Landwirtſchaftsminiſteriums ge⸗ ſetzt hatte. Engliſche Faſchiſten ſollen in die Kolonien ab⸗ transportiert werden. Wie der engliſche Innenmini⸗ ſter vor dem Unterhaus erklärte, hat die Regierung in Erwägung gezogen, Sir Oswald Mosley und andere führende Perſönlichkeiten des engliſchen Fa⸗ 1 in die engliſchen Kolonien abzutranspor⸗ ieren. worden. Der anderer Völker für englliſche Der Führer in der Maginotlinie (Preſfe⸗ Hoffmann, JZander⸗Mulkipfex⸗) In den großen franzöſiſchen Rüſtungswerken Schneider⸗Creuſot wurde auch dieſes noch nicht fertiggeſtellte Uu⸗Boot von unferen Truppen in Beſitz genommen. (PK. Atlantic, Zander⸗Multiplex⸗) So geht England das Oel aus! Die deutſchen Luftangriffe auf Britannien gelten erſter Sinſe den Tankanlagen. deutſche Stukos gut getroffen. Hier haben P. Wundshammer, Atlantic, Zander⸗Multiplex⸗K.) Deutſches Eiſenbahngeſchütz gegen engliſche Kriegsſchiffe Die deutſche Marine hat den Küſtenſchutz im Weſten übernommen. Unſer Bild zeigt ein Eiſenbahn⸗ gefchütz, das Sperrfeuer auf eine Hafeneinfahrt legt. (P. Walter, Preſſe⸗ Hoffmann, Zander⸗Multiplex⸗ K) 1Fritz- Schuh“ tragen schafft Wohlbehagen! * Mannheim, 6. Juli. Felò im Juli Nun neigen demutſchwer ſich alle Aehren, als ob ſie ſchon nicht mehr ſie ſelber wären. Sie hören leiſe ſchon die Sichel rauſchen und müſſen dieſem Ton verhalten lauſchen. Sie kennen ihre Zeit und zittern zage, und ſind zum Tod bereit am Erntetage Willi Lindner. Es geht alles „Sie är ven ſich wohl, liebe Frau, hier iſt 2. Klaſſe!“ Frau Knoll, die Dame auf dem Fenſterplatz, ſagte es nicht unfreundlich. Offenbar lag ihr daran, der Frau, die ſich mit ihrem Henkelkorb und zwei klei⸗ nen Kindern an der Schiebetür vorbei ins Polſter⸗ abteil ſchob und der man die Holzklaſſe„an der Naſenſpitze“ anſah, einen wohlgemeinten Wink zu geben. Nebenbei geſagt, hatte ſich Frau Knoll eine Phüſcheiſenbahn gekauft, um der Enge der 3. Wagen⸗ klaſſe angenehm entrickt zu ſein. Die Frau mit dem Korb und den Kindern. ein wenig verſchüchtert, wollte ſchon umkehren, als der Zugſchafffner um die Ecke lugte.„Na, gefällt's Ihnen hier nicht?“ „Doch, aber Weil ich doch „Die Frau hat doch nur 3. Klaſſe!“ ſagte Frau Knoll mit einer Stimme, die wie eine öffentliche Bekanntmachung im Plakatdruck wirkte. Des Schaffners Geſicht war eine liebenswürdige Parallele zu ſeinem weichen Baß:„Das weiß ich, meine Dame. Aber die 3. Klaſſe iſt bis auf den letzten Logenplatz beſetzt. Die Frau kann doch nicht mit ihren Kinderchen 6 Stunden lang ſtehen. Da habe ich ihr einen Platz bei Ihnen in der 2. Klaſſe awgewieſen. Tja, im vorigen Sommer hatten wir noch Vor⸗ und Nachzüge! Eine ganze Zug⸗ polonäſe! Da war überall veichlich Platz. Aber jetzt im Krieg haben wir mit unſerer Reichsbahn aller⸗ hand zu bewältigen. Da brummen nicht nur die Achſen, auch der Kopf brummt uns manchmal! Muß alles wie geſchmiert gehen! Das will doch jeder! Sehen Sie, hier ſind 1, 2, 3 Plätze frei! Hinten ſteht noch ein Mütterchen, n biſſel ſchwach auf den Beinen. Die bringe ich Ihnen auch noch her!“ Es war alles ſo verbindlich⸗aufklärend geſprochen, daß Frau Knoll tvotz ihrer Karte 2. Klaſſe eine erſt⸗ klaſſig ſtrahlende Miene auſſetzte, den Kinderchen die Blondköpfe ſtreichelte:„Wir werden uns ſchon vertragen, gelt?“ as alle Rinder gerne eſſen: MonbaMix-Slammeri mit friſchen Früchten oder Himbeerſaft Mondamin gibt es auf die mit einem & bezeichneten Abſchnitte der Reichs⸗ brotkarte für Kinder bis zu 6 Jahren Wieder Badefreuden am Rhein: Mannheims No loi Verheigungsvoller Auftakt der, Saison“- Wassersportlicher Genuß ohne Beschränkung 18,5 Grad Celſius verkündet beruhigend die ſchwarze Tafel vor dem Städtiſchen Männerbad an der Stephanien⸗Promenade. Nachdem ſo ſchon die halbe Körpertemperatur erreicht iſt, wagen ſich all⸗ mählich auch ſchon die wärmebedürftigſten Badegäſte in den kräftig treibenden Strom, der doch wohl auch durch ſeine„Vibrations⸗Maſſage“ Wärme im Men⸗ ſchen erzeugt. Seit vorigem Samstag ſind mit einem Schlage alle Rheinbäder wieder eröffnet: das Strandbad, das Städtiſche Frauenbad, die priva⸗ ten Familienbäder Herweck und Arnold, eine der auch erſt vor wenigen Tagen wieder erlaubt worden. An warmen milden Tagen war der Beſuch auch hier ſchon wieder erfreulich gut, ſelbſt nach Büro⸗ und Ladenſchluß und Schichtwechſel. Hier tritt gerade jetzt, während der längſten Tage, der ſoziale Vorteil unſerer Sommerzeit ſonnenklar zutage. Lockend hell⸗ blaue Tönung zeigt das ſtark fließende Waſſer im wohlgefüllten Strombett, unter dem ſattblauen Som⸗ merhimmel. Zwar iſt noch hoher Waſſerſtand, aber das Waſſer iſt doch wenigſtens ſoweit zurückgegangen, daß die Strandgäſte ſich auf dem oberen Betonſtrei⸗ fen wieder bequem ausſtrecken können. Nur der vielen erfreulichen kleinen Nebenwirkungen der Waffenſtreckung Frankreichs. Der Beſuch war— nach Auskunft des Bade⸗ meiſters vom Flußbad Sandhofen(der jetzt hier am Rhein mit Dienſt tut!)— in den erſten acht Tagen ſchon wieder erfreulich gut. Schon morgens um.30 Uhr, bei Eröffnung, pflegt die Stammkund⸗ ſchaft zu erſcheinen, Gäſte, die bereits um 8 oder .30 Uhr wieder hinter dem Schreübpult, Ladentiſch oder Schraubſtock zu finden ſind. Jugend und Uni⸗ formierte bevorzugen die Stunden des Freibads, von 8 bis 12 und 14 bis 16 Uhr; wer die Ruhe liebt und dem— geſunden— Toben und Gebrüll der Kin⸗ der und Jugendlichen ausweichen will, zahlt den kleinen Obulus(im Dutzend iſt der Zutritt noch billiger!), und erſcheint nach dem Nachmittagskaffee oder Abendeſſen. Um 19.40 Uhr allerdings muß ſich alles fertigmachen, denn um 20(ſonntags um 17) Uhr beginnt der wohlverdiente Feierabend des Bade⸗ meiſters. Schwimmkurſe für Kinder und Erwach⸗ ſene werden wegen der Enge des Bades und des regen Beſuches hier nicht durchgeführt. Am Lido von Maunem wie wir unſer wundervolles Strandbad wohl nennen dürfen, iſt das Vaden im Strom naturgemäß „Saiſon“ im Strandbad Die geprieſene Meeres⸗ Bräune läßt ſich auch am Mannemer Rhein gewinnen. Photo: NM. untere Betonſtreifen iſt von angeſchwemmtem Sand noch faſt gänzlich zugedeckt. Die Rettungsſchwimmer werden am Wochen⸗ ende ſicherlich ihren opferfrendigen Dienſt wieder aufnehmen. — Die erlaubten Schwimmbezirke ſind durch blaue Bojen und verankerte Holzmaſten wieder ganz deur⸗ lich abgegrenzt. Plattenſpiel⸗Apparate in Kofferform dienen der Sicherung muſikaliſcher Unterhaltung, zu⸗ mal da Rundfunk⸗Kofferapparate gegenwärtig kaum aufzutreiben ſind. Die eingefleiſchten Waſſerratten ſind mit der Waſſertemperatur ganz zufrieden; wär⸗ mer wollen ſie es gar nicht haben,„weil es ſonſt doch gar nicht erfriſcht!“ Am Abend um 20.30 Uhr läuten die Fahrrad⸗ wächter; von da an ſcheint der ganze Strand für die Rad⸗ fahrer freigegeben zu ſein, und ſie machen gern und reichlich Gebrauch davon. „Wer das Strandbad kennt, mag es nicht mehr miſſen!“ Das ſagte mir ein Arbeitsdienſtmann, der grad vom Reichsarbeitsdienſt entlaſſen iſt. Ihm war das Bad in unſerem großartigen Strandbad eine ge⸗ radezu paradieſiſche Wonne dr. f. B. eee. Mannheimer Brieftauben flogen um die Wette In Vilshofen war der Startplatz An einem Brieftauben⸗Wettflug der Reiſegruppe Mannheim mit den Einſatzſtellen Feudenheim, Sandhofen, Neckarau nud Seckenheim beteiligten ſich 92 Züchter mit 709 Tauben. 178 Preiſe wurden aus⸗ geflogen. In Vilshofen(Niederbayern) um 8 Uhr früh aufgelaſſen, landeten die erſten Tauben um 13.34.19 Uhr mit einer Fluggeſchwindigkeit 1059,46 Meter in der Minute bei Albert Keller, Seckenheim,(1. und.); bei W. Laſt, Neckarau; Karl Giebfried, Feudenheim; L. Striehl, Neckarau; Wal⸗ ter Gruber, Seckenheim; A. Klein, Neckarau(zwei Stück): A. Rihm. Feudenheim; Georg Weger, Feu⸗ denheim uſw. ein. Die 178. Taube meldete ſich um 15.01.20 Uhr bei A. Ruppert, Neckarau. Der nächſte Weltflug findet ab Linz(440 Kilometer) innerhalb der Reiſevereinigung ſtatt. Stefan ſtahl wie ein Rabe Der eigene Bruder zeigte ihn an— Das Gefängnis ſtopt ſeine Diebestouren Den 21jährigen Stefan Fluder aus Mannheim⸗ Sandhofen, einen ſchmalen, dürftigen Burſchen, ver⸗ urteilte der Mannheimer Einzelrichter genau an⸗ tragsgemäß zu 22 Monaten Gefängnis, worauf vier Monate Unterſuchungshaft angerechnet werden. Das menſchlich Beſondere an der kleinen traurigen Geſchichte iſt die Rolle, die der eigene Bruder Stefans dabei ſpielte. Er zeigte in ſellſamer Auwandlung zbrüderlicher Liebe“ den Angeklagten an. Stefan hatte allerdings wirklich nicht ſehr nett gehandelt. Als der Bruder eingerückt war, hat der Stefan ihm unbefugt Mäntel und Anzüge entführt und ſie beim Althändler verſilbert, noch dazu unter Vorlage des gefälſchten Arbeitspaſſes ſeines Bruders. In brüder⸗ licher Eintracht gingen beide vor Jahren gemeinſam auf Diebesfahrt. In jugendlicher Abenteurerluſt brachen ſie das Bootshaus einer chemiſchen Fabrik auf, entnahmen daraus Paddelboot und alles Zu⸗ behör und trugen die Beute heim, um ſich ſpäter waſſerſportlich damit zu vergnügen. Aber„der Krug geht ſo lange zu Waſſer., das heißt im vor⸗ liegenden Falle, daß das Boot garnicht erſt wieder zu Waſſer gelaſſen werden konnte, denn eine ano ⸗ ny me Anzeige brachte die in ſchwarzer Nacht be⸗ gangene Untat ans helle Sonnenlicht. Der treibende Teil war übrigens ſchon damals der heutige An⸗ geklagte: der Bruder ſpielte lediglich den Aufpaſſer. Als Warenhausdieb„ſpezialiſierte“ ſich Stefan bereits in früheren Jahren. Diesmal waren es Diebſtähle in Mannheimer Kaufhallen und Warenhäuſern; ſie brachten eine Flaſche Veilchenparfüm, Schönheitskreme, Haaröl, Turn⸗ ſchuhe, Füllfederhalter⸗Etui, einen Kartoffelſchäler u. dgl. ein. Bezeichnend für Stefans Leichtſinn iſt es, daß er am 6. Juni v. J. in der Heidelberger Straße ein Kraftrad ſtehen ſah und nicht ſtehen laſſen konnte, ſondern ſofort eine Luſtfahrt nach Bad Dürk⸗ heim begann; ſie endete prompt mit einem Unfall, bei dem die Polizei den Tunichtgut vom Pflaſter auf⸗ b... Auf einem Jahrmarkt ſtahl er dann einen ſtantel, und als er bei Bauersleuten arbeitete, holte er ſich von der Wäſcheleine der Nachbarn ein Paar noch triefend naſſe Socken. Zur Debatte ſtanden dies⸗ mal nicht weniger als acht Diebſtähle, Betrug in Tat⸗ einheit mit Fälſchung einer öffentlichen und einer Privat⸗Urkunde. Im Schlußwort erklärte der Sün⸗ der:„Ich bitte um ein mildes Urteil“. Bei ſolchen Geſellen, die von ihrem eigenen Bruder des Dieb⸗ ſtahls bezichtigt werden müſſen, iſt Milde aber durch⸗ aus nicht am Platze. 8 dr. f. h. von Sachſchäden, die vergütet werden Um eine einheitliche Verwaltungsübung der Feſt⸗ ſtellungsbehörden bei der Durchführung der Sach⸗ ſchädenfeſtſtellungsverordnung ſicherzuſtellen, hat der Reichsinnenminiſter im Einvernehmen mit dem Reichsfinanzminiſter einige Richtlinien erlaſſen. Als unmittelbax durch die in der Verordnung ge⸗ nannten Geſchehniſſe verurſacht gilt danach ein Sch a⸗ den, der auf ihrer unmittelbaren Einwirkung be⸗ ruht, z. B. die 3 erſtörung einer Sache durch Beſchießung, oder der ihre unvermeidliche Folge iſt. Unvermeidliche Folge eines Ereigniſſes ſind bei⸗ ſpielsweiſe ein Schaden zurch Witterungseinflüſſe nach Beſchädigung des Hausdaches durch einen Ar⸗ tillerietreffer, ſolange das Hausdach nicht wiederher⸗ geſtellt werden konnte, Verderb von Vorräten infolge der Zerſtörung einer Zielanlage, tödlicher Unfall eines durch Bombeneinſchlag zum Scheuen ge⸗ brachten Pferdes. Unvermeidliche Folgen der Frer⸗ machung ſind auch ſolche Schäden, die nach dem nor⸗ malen Verlauf der Ereigniſſe ohne die Freimachung nicht oder nicht im gleichen Umfang eingetreten wären, ſo Schäden durch Brand und Diebſtahl, Schä⸗ den durch Witterungseinflüſſe oder Verderb von Vor⸗ räten, die normalerweiſe hätten abgewendet werden können, Anſkeckung von Tieren im Bergungsgebiet durch zurückgebrachte oder dort eingeſtellte Tiere. a Gaſtſpiel Roſita Serrano verlegt. Das für heute abend im Muſenſaal des Roſengartens ange⸗ ſetzte Gaſtſpiel Roſita Serranos muß wegen plötz⸗ licher Erkrankung der Künſtlerin um ca. 10 bis 14 Tage verſchoben werden. an Freier Sonntag im Schloßmuſeum. Sonntag zen Faſt 5000 Führerſcheinentziehungen auf das Konto Alkohol! Im Jahre 1939 ſind in 10 796 Fällen Füßhrerſcheine entzogen und in 6013 Fällen der Füh⸗ rerſchein verſagt worden. In 4825 Fällen ſpielte da⸗ bei die„Neigung zum Trunk“ die entſcheidende Rolle. Am Führerſchein hängt oft die Stellung des Fahrers — und trotzdem muß immer wieder dieſe härteſte Maßnahme getroffen werden, den Führerſchein zu entziehen. Es kann darum nicht oft genug darauf hingewieſen werden, daß immer und jetzt erſt recht ger Kraftfahrer die alkoholiſchen Getränke meiden ſoll. Es muß Sitte werden, daß ein Kraftfahrer vor und während des Fahrens nichts an alkoholiſchen Getränken zu ſich nimmt. Seit geſtern auf der Leinwand: 5. Afa-Palaſt:„Zwiſchen Leben und Tod“ Ein italieniſcher Fliegerfilm Karl Ritters„Pour le Merite“ hat ein pracht⸗ volles italieniſches Gegenſtück gefunden— den ſchwungvollen, ſpannungsgeladenen patriotiſchen Flie⸗ gerftlm„Zwiſchen Leben und Tod“, deſſen Geſamr⸗ leitung in den Händen des füngſten Sohnes des Duce, Vittorio Muſſolini, lag, während für die Regie Goffredo Alleſſandri zeichnet. Dieſer Film demonſtriert nicht nur die Kühnheit der jungen Piloten des faſchiſtiſchen Imperiums ſehr ein⸗ drucksvoll in großartig aufgenommenen Bildern, ſondern iſt auch von einer Handlung ausgefüllt, die uns bis zuletzt feſſelt. Das tragiſche Schickſal eines Fliegerhauptmannes aus dem Weltkrieg, dem der große leidenſchaftlich herbeigeſehnte Erfolg verſagt bleibt, ſteht im Mittelpunkt der Geſchehniſſe, die in kühnem Tempo über die Leinwand jagen. Luciano Serra, ſo heißt der erwähnte Pilot, iſt gleichſam das Symbol des Faſchiſten, des jungen wagemütigen Ita⸗ lieners von heute, der nur ſeiner Idee lebt und dieſe Idee heißt bei ihm: Fliegen, fliegen zum Nutzen un zum Ruhme des Vaterlands! Aber ſeine Zeit— man ſchreibt 1921— verſteht ihn noch nicht. Noch viel weniger ſein reicher Schwiegervater, der den Beruf des Mannes ſeiner Tochter zu wenig bürger⸗ lich und„ſolide“ findet. Serra fährt deshalb nach Südamerika, wo er ſich von einem ſkrupelloſen Ma⸗ nager zu einem ſenſationellen Ozeanflug gewinnen läßt. Das ſchlecht vorbereitete Unternehmen kann nicht glücken. Ein Unwetter über dem Atlantik iſt ſtärker als der beſte Pilot. Die Maſchine verſchwin⸗ det in Sturm und Regen. Serra ſcheint in der Waſ⸗ ſerwüſte umgekommen zu ſein. Er iſt verſchollen. Im Blute des Sohnes aber pulſiert das gleiche Temperament, die gleiche Begeiſterung für die Flie⸗ gerei. Er tritt als Kadett in die italieniſche Luft⸗ fahrt⸗Akademie ein. Mittlerweile iſt der Krieg gegen Abeſſinien ausgebrochen. Auch der funge Aldo Serra iſt unter den Fliegern, die im afrikaniſchen Feldzug Als er mit ſeiner Maſchine an eingeſetzt werden. und hoher Blutdruck mit Herzunt r Gedächtnisſchwäche werden durch Antisklerosin wirk⸗ am bekämpft. Enthält u. a. Blutſalze und Kreislaufhormone. Greift die Beſchwer ⸗ den gleichzeitig von verſchiedenen Richtungen her an. Packung 60 Tabl.* 185 in Apotheken. Intereſſant illuſtrierte Aufklärungsſchrift liegt jeder Packung beit e, zwindelgefühl, Yervoſitat, einem Gefecht gegen abeſſiniſche Guerillakrieger teil⸗ nehmen will, wird er von einer Maſchinengewehr⸗ kugel zur Notlandung gezwungen. Da greift ein unbekannter Soldat in die ſich dramatiſch zuſpitzen⸗ den Ereigniſſe ein, rettet, obwohl von einem Dolch⸗ ſtich ſchwer getroffen, das Leben des jungen Fliegers und das vieler Kameraden, die ſich por den Waggons eines überfallenen Transportzuges wie die Löwen ſchlagen. Es iſt Luciano Serra, der als Legionär unter falſchem Namen für die Sache ſeines Vater⸗ kandes gekämpft hat. Der Tod erſt bringt ihm Er⸗ füllung. Sein Name hat den alten hellen Klang wiedergewonnen und den Ruhmeskranz des Helden dazu.— Soweit die Handlung. Beſonderes Lob muß man vor allem den Kameramännern zollen, die herrliche Bilder unter der Sonne Afrikas gedreht haben. Beſonders die erregenden Szenen der Schlacht am Bahndamm ſind eine Meiſterleiſtung, an der natürlich auch die Regie ihren Anteil hat. Von den Darſtellern iſt vor allem der ſchlanke, hochwüchſige Amedeo Nazzari zu erwähnen, der der Figur des Luciano Serra ein ausgezeichnetes Relief verleiht. Im Beiprogramm wird ſeit heute die neue Wochenſchau gezeigt, auf die wir in einer beſon⸗ deren Beſprechung noch zurückkommen werden. Curt Wilh. Fennel. 5 Schauburg:„Der Sündenbock“ Der Tobis⸗Film vom zwölfjährigen„Sünden⸗ bock“ hat manchen menſchlich ſympathiſchen und auf⸗ ſchlußreichen Zug. Vor allem wird die Frauenwelt und namentlich die Jugend die kleinen Schickſale und Abenteuer, alles Freud und Leid eines vielgeplagten kleinen„Lauſers“ mit viel Anteilnahme mit⸗ und Hacherleben. Am beſten begegnet man⸗ dem Film mit völliger Unbefangenheit. Hans Reimanns Dreh⸗ buch ſorgt für filmgerechten ſtetigen Wechſel des Milieus, mit dem ruhenden Pol des kleinſtädtiſchen Gaſthauſes, der lockenden Eubmaſſe. So begleiten wir den kleinen Mann und feine mehr oder weniger zärtlichen erbſchaftslüſternen Verwandten durch Wanderzirkus und Kaffeeklatſch, in den aufgepluſtert vornehmen Weltſtadthaushalt und in die Boheme des Münchner Bildhauers. Die Kinder haben gewiß Spaß an dem fingierten Naſenbluten und die größe⸗ ren am Heiratsantrag im Kohlenkeller. Hans Dep⸗ pes Spielleitung rückt das Filmtalent des kleinen „Norbert Rohringer gebührend in das Licht der Jupiterlampen und in den Mittelpunkt der Film⸗ komödie. Wie man einer ſcheinbar belangloſen Nebenfigur Farbe, Leben und Format geben kann, führt wieder einmal Margarete Kupfer vor Augen. Dr. Fritz Haubold. Achtung! Rückgeführte des Gaues Koblenz-Trier! 4 Orte zur Wiederbeſiedlung bereits freigegeben Die Gauleitung Koblenz Trier gibt bekannt: Als erſte Zone werden für die Wiederbeſiedlung die Stadt Saarburg im Kreiſe Saarburg ſowie dle Orte Koenen, Waſſerlieſch und Oberbil⸗ lig im Kreis Trier⸗Land freigegeben. Die rückgeführten Volksgenoſſen aus dieſen Gemeinden melden ſich bei den örtlich zuſtändigen Ortsgruppen⸗ leitungen der NS Daß im Bergungsgebiet und ſtel⸗ len Antrag auf Ausſtellung des Heimkehrerauswei⸗ . ſes und Rückbeförderung in die Heimat. Die Rück⸗ beförderung wird ſo durchgeführt, daß die An⸗ kunftin den Heimatorten am Mittwoch, dem 17. Juli 1940 erfolgt. Näheres erfahren die rückgeführten Volksgenoſſen bei den örtlichen zu⸗ ſtänd igen Parteidienſtſtellen. 5 Wie praktiſche hausfrauen Tiſchwäſche ſparen viele Hausfrauen nehmen heute ſtatt ciſchdecken ein leicht zu fäuberndes Wachstuch in ſchöner karbenfroher Puntztmuſterung. Auch ſelbſtgefertigte oder vom Stück gekaufte Baſtgewebe, mit farbigem Ripsband umnäht und ausgefranſtem Rand oder Tiſch⸗ matten aus Strohgeflecht ſind ein hübſcher, wäſchelparender Tiſchſchmuck. Papier⸗ ſervietten leiſten die gleichen Dienſte wie Nundtücher Mit der Walchpulvermenge kommt man belſer zurecht, wenn man beim Wäſchewaſchen weiches Wafer hat. Man läßt dazu einige Bandvoll ßenko- das ein vorzügliches ent⸗ härtungsmittel iſt- 30 Minuten vor Bereitung der Waſchlauge im Waſſer wirken, dann hat es die gleiche ſeifeſparende eigenſchaſt wie Regenwaſſer. Da ßienko gleichzeitig eine ſtark Mittel zum Einweichen. 2 N* ichmutzl fende wirkung belitzt, iſt es auch das geeignete — * eee — 2 Kk Z Tatſäc ſchaut⸗ dunke a us Mit 9 lungs Verw. befehl erhebe Verha durch wandf verdu! des L (hilfs. Angek . . EFD Fr N * 7 Jeder gebe Not⸗Kreuz⸗Spendentage am 6. und 7. Juli NS. e ichs bildarchiv, Zander⸗Multiplex⸗g.) Helles Fenſter leuchtete in der Finſternis Bierſache Strafe für reuitenten Verdunkelungsfünder er Karlsruhe, 5. Jult.(Eigenbericht.) Eine Polizei⸗ ſtreife, die zur Nachprüfung der Verdunkelung eingeſetzt war, entdeckte, daß aus dem Fenſter einer Wohnung in der Albſtedlung heller Lichtſchein fiel. Auf dem Wege zur Feſtſtellung des eden Wohnungsinhabers erlöſch das Licht vorübergehend. Als ſie den 43jährigen Karl., aus deſſen Schlafzimmerfenſter der Lichtſchein ge⸗ fallen war, zur Rede ſtellten, wurde dieſer ausfallend und beſtritt mit Entſchiedenheit, nicht verdunkelt zu haben. 40 IAHRE in stets steigendem Maße dos Vertrauen der fochwelt und der Verbroucherschoft ist ein Zeweis wirklicher zu genießen, Leistung und Quolitöt. Dorum geben guch Sie ſhrem Sdugling Tatſächlich war, als die Beamten im Schlafzimmer nach⸗ ſchauten, das Fenſter inzwiſchen durch einen Vorhang ver⸗ dunkelt. Sie hatten jedoch vorher genau beobachtet, daß aus dem Fenſter Licht auf die Straße fiel. Mit Rückſicht auf das reuitente Verhalten des Verdunke⸗ i rs blieb es nicht bei der gebührenpflichtigen von einer Mark— er erhielt durch Straf⸗ befehl loͤſtrafe von fünf Mark. Hiergegen Einſpruch erhebend, begntragte er gerichtliche Entſcheidung. In der Verhandlung vor dem Einzelrichter beim Amtsgericht wurde durch die Zeugenausſagen der beiden Polizeibeamten ein⸗ wandfrei feſtgeſtellt, daß das Fenſter des Angeklagten nicht verdunkelt war. Das Gericht ſprach wegen Uebertretung des Luftſchutzgeſetzes eine Geldſtrafe von 20 Mark (hilfsweiſe vier Tage Haft) aus. Die Diſziplinloſigkeit des Angeklagten verdiente eine empfindliche Beſtrafung. Mus dlex Mappe cles ddAlleitsxicliteas Benzin fehlte Der junge Mann war entlaſſen worden, weil Benzin gefehlt hat. Er gab zu, daß ein Teil dieſes Tatbeſtandes auf ihn zurückzuführen war— aber an dieſem Minus ſeien auch noch andere Leute beteiligt. Jedoch gehörte dieſer Fall nicht in den Spruchbereich des Arbeitsgerichts, es handelte ſich bei der Klage um die Forderung von 15,50 Mark Lohn, der ein⸗ behalten worden war. Nach kurzer Verhandlung und einer Friſt von 8 Tagen wurde ein Vergleich perfekt, der dem Kläger die Lohnzahlung zuſichert. Das Gerichtsverfahren wegen des fehlenden Ben⸗ zins war eingeſtellt worden. Am laufenden Band Nach der Schilderung des Betriebsleiters war es nicht leicht, mit einer beſtimmten Gruppe von Ge⸗ folgſchaftsmitgliedern auszukommen. Es gab Span⸗ nungen, die zu einer Entladung führten, als zwei Arbeiter an einem Samstagmorgen nicht im Betrieb erſchienen. Sie mußten einige Tage ausſetzen, was ſie aber nicht anerkannten, weil ſie für jenes Fehlen von der Arbeit einen ſtichhaltigen Grund hatten. In der Gerichtsverhandlung wurde die Sache eingehend erörtert, und es war wenig gegen das Vorbringen der Kläger einzuwenden. Außer dem Lohn von drei Tagen verlangten ſie auch die Lohnzulage für die Arbeit am laufenden Band. Dieſe wollte das Unternehmen nicht gewähren, weil die Kläger dazu nicht berechtigt wären. Der Rechtsbei⸗ ſtand der Arbeitsfront legte aber dar, daß die Band⸗ zulage bei den beiden Arbeitern angebracht war. Es wurde recht heftig um dieſe Dinge geſtritten, keine Partei wollte nachgeben. Der Vergleichsvorſchlag des Richters, die ärgerliche Sache mit einer Zahlung von je 30 Mark an die Kläger zu beendigen, wurde nach einer Bedenkzeit von einer Woche angenommen. Vertreter will Tarifgehalt Empört war der Rechtsvertreter der Firma dar⸗ über, daß der Reiſende, der nach 2 fähriger Tätigkeit ausgeſchieden war, für die ganze Zeit eine Nachfor⸗ derung der Differenz zwiſchen Tarif⸗ und erhaltenem Gehalt ſtellte. Die Aufregung war verſtändlich, es handelte ſich um einen Betrag von über 1000 Mark und der Reiſende ſoll der Firma wenig Nutzen ge⸗ bracht haben. Wenn ſie gewußt hätte, daß er K 3 als Grundlage für eine Nachforderung nähme, hätte man ihn ſchon früher, als ſeine Tätigkeit wenig er⸗ folgreich war, entlaſſen. Genau ſo energiſch und vom eigenen Recht überzeugt wie der Beklagte, brachte nun der Kläger vor, daß er keinen Ueberblick über ſeine Tätigkeit gehabt habe und ihm Schwieriakeften gemacht wurden. Unfähigkeit warf der Beklagte dem Kläger vor, und man lehnte dieſe„Nachſopderung von Adam und Epa“ ab. Der Rechtsbeiſtand der Arybeits⸗ front verwies zur Widerlegung auf die längere Dauer des Arbeitsverhältniſſes, woraus man auf Zu⸗ friedenheit mit der Leiſtung ſchließen könne. Das Ergebnis dieſer harten und im Dialog geballten Aus⸗ einanderſetzung war ein Vergleich mit 450 Mark. Auch ins Zeugnis wurde eine kleine Verbeſſerung aufgenommen. u.— Rä'ſel um ein Rubens-Gemälde Vor 140 Jahren aus Andernach verſchwunden Andernach, 1 Juli. Ein Schriftſtück, deſſen Inhalt den Rubensforſchern manche Anhaltspunkte geben kann, wurde im Andernacher Stadtarchiv vorgefunden. Wie aus dem Schreiben hervorgeht, hat ſich in der dortigen Franziskanerkirche— einem bekannten, ſeit vielen Jahr⸗ hunderten beſtehenden Baudenkmal— ein Rubens be⸗ funden. Im zweiten Pariſer Frieden vom Jahre 1815 wurde Frankreich, beſonders auf Betreiben des Feldmarſchalls Blücher, gezwungen, die aus den meiſten Ländern Europas geraubten Kunſtſchätze an die ehemaligen Eigentümer zu⸗ rückzugeben. Am 21. Juni 1815 hatte der Generalgouver⸗ neur in Koblenz auch die Stadt Andernach aufgefordert, ihm über nach Frankreich verſchleppte Kunſtgegenſtände Bericht zu erſtatten. In dem nun aufgefundenen Schreiben teilt der damalige Andernacher Bürgermeiſter am 2. Auguſt 1815 dem Generalgouvernements⸗Kommiſſar mit, daß ſich in der Franziskanerkirche zu Andernach ein Gemälde be⸗ funden habe, das die Kreuzabnagßme des Heilands darſtellt und das gemäß dem Urteil der Kammer von Rubens war. Das Gemälde ſei auf Veranlaſſung des Biſchofs Bertholse nach Aachen gebracht worden, um von dort nach Paris ge⸗ ſchickt zu werden. In dem Schreiben iſt die Bitte ausge⸗ ſprochen, daß der Gouverneur Maßregeln ergreifen möge, um der Stadt Andernach zur Wiedererlangung des Bildes zu verhelfen. Leider iſt über den Verbleib des Bildes eine Klärung nicht erfolgt. Das Gemälde blieb auch weiterhin verſchwunden. Eine Antwort auf dieſes Geſuch ſcheint nie gegeben worden zu ſein. Nur Alt-Eiſäſſer erhalten Einreiſe-Erlaubnis Es beſteht Veranlaſſung, erneut nachdrücklich dar⸗ auf hinzuweiſen, daß die Geſuche um Erteilung der Erlaubnis zur Einreiſe in das Elfaß, die in den letzten Tagen in außerordentlich großer An⸗ zahl beim Chef der Zivilverwaltung einliefen, abge⸗ lehnt werden mußten. Lediglich die Geſuche der Alt⸗ Elſäſſer können Berückſichtigung finden. Heidelberger Querſchnitt * Prof. Dr. Folke Heuſchen ſprach in Heidelberg. Prof. Schmincke, der Dekan der medieiniſchen Fakultät, konnte kürzlich in der Ludolf⸗Krehl⸗Klinik in Anweſenheit des Rektors der Univerſität des Gynäkologen Prof. Dr. Runge und des Pharmakologen Prof. Dr. Eichholtz einen nor⸗ diſchen Gaſt begrüßen, deſſen Worte auch in Deutſchland einen beſonderen Klang haben.. Prof. Dr. Folke Henſchen, der weit über die Grenzen ſeines Landes hinaus bekannte Wiſſenſchaftler und Direktor der pathologiſchen Abteilung Brieſſfasten 0 Die Schriftleitung übernimmt für die erteilten Auskünfte nur die (eretzgeſetliche Berantmortung. Kann ein Junge, der Miſchling 2 2. Grades in die Laufbahn eines Technikers oder In⸗ (Die Großmutter väterlicherſeits iſt des Jungen war Frontkämpfer, die Wenn der Junge nicht zugelaſſen wird, wo kann man ſich hinwenden, um eine eventuelle Genehmigung zu erreichen? Kann der Junge, wenn er begabt, aber mittellos iſt, mit einer eventuellen Freiſtelle rechnen? Der Junge iſt ſeit ſeinem 10. Lebensjahr(1917) im Jungvolk.—— Der Junge kann dieſe Laufbahn ohne mefteres einſchlagen. Ob eine Freiſtelle in Frage kommt, entſcheidet die Schule Ueberwaſſer. Ich wohne nun ſchon über ein Jahr in der jetzigen Wohnung und wurde noch nie Geld für Ueber⸗ waſſer verlangt. Nun ſchrieb der Hausbeſitzer dieſer Tage an die Mieter, daß er am 15. d. M. den Betrag für Ueber⸗ maſſer bei Vorlegung der Rechnung kaſſieren ließe. Müſſen wir nun auf einmal Ueberwaſſer bezahlen, wo wir die ganze Zeit keines zu bezahlen brauchten? In dem Brief ſtand auch u..: Die Mieter würden aus Schikane das Waſſer laufen laſſen. Muß man ſich dieſe Frechheit ge⸗ fallen laſſen? Nebenbei bemerkt. ſind wir nur zwei Per⸗ ſonen, die ganze Wäſche wird ausgegeben, gebadet wird auch nicht in der Wohnung.—— Sobald Ueberwaſſer ent⸗ ſteht, müſſen ſich, wenn im Vertrag keine andere Ab⸗ machung getroffen iſt, alle Mieter an der Bezahlung be⸗ teiligen. Laſſen Sie ſich die Rechnung des Städt. Waſſer⸗ werks vorlegen. Die Unterſtellungen können Sie ent⸗ ſprechend zurückweiſen. B. Ein Untermieter hat mir am 15. April 1940 ge⸗ kündigt, iſt aber dann wieder wohnen geblieben mit der Vereinbarung, daß er wohnen bleibt bis zum Urlaub bzw. bis zum 1. Auguſt, weil ich zu dieſem Termin ſelbſt eine Wohnungs veränderung vornehme Wann die Ferien be⸗ ainnen. hat mir der Mieter nicht gefagt. 4. Juli, erklärt mir der Mieter, daß er am Samstag, dem g. Juli, verreiſen würde und auch nur bis zu dieſem Tage ſeine Miete zahlen würde. Kann ich Bezahlung bis 1. Auguſt verlangen? Iſt der Mieter verpflichtet, noch einmal zu kündigen?—— Wenn der Mieter ausgemacht hat, daß er bis 1. Auguſt bei Ihnen wohnen bleibt, muß er auch bis 1. Auguſt die Miete bezahlen. Im Welgerungsfalle milſſen Sie die Miete einklagen. Ohne Kündigung kann er am 6. Juli nicht ausziehen. Hoffuung. (25 v..)] iſt, genieurs eintreten? Jüdin, der Vater Mutter iſt Arierin.) Heute, am in Stockholm, dehandelte einer vom erſten bis zum letzten Wort feſſelnden öffe lichen Vorleſung die Beziehung zwiſchen Schwe Geographie und Pathologie, zweier ſonſt doch ſo w wandter Gebiete. Der ſchwediſche Wiſſenſchaftler trug nem Auwditorium in fließendem Deutſch eine Fülle Tatſachen vor, die nicht nur den Aret und Medizi ten angingen, ſondern auch den Laien intereſſierten. Das Vorleſungsverzeichnis der Univerſität für das dritte Trimeſter 1940 iſt jetzt erſchienen. Das Tri dauert vom 2. September bis 20. Dezember. Imma lationsfriſt iſt bis zum 15. September. * Volksgasmasken⸗Verpaſſung und Ausgabe. Samstag ſind folgende Verpaſſungsſtellen geöffnet: lage 81 von 17—19 Uhr, Bergheimer Str. 59 von 19— des Karolinfka Inſtitutet tete Schröderſtraße 39 von 15—17 Uhr, Ortsgruppengeſcha ſtelle Pfaffengrund von 18—19 Uhr. Aus der Beamtenſchaft. Bauaſſeſſor Franz linger in Heidelberg wurde unter Beruſumg ins amtenverhältnis zum Regierungsbauaſſeſſor ernannt. Von der Hölderlinſchule. Studienaſſeſſor Ruth Lenard an der Hölderlinſchube in Heidelberg iſt zur Studienrötin ernannt worden. Von der Brieftanben⸗Reiſegruppe. Die Brieſtauben⸗ Reiſegruppe von Heidelberg und Umgebung ſtartete dieſer Tage ihren fünften Fernflug von Linz(450 Klm.] a Donau. Um 11.30 Uhr aufgelaſſen, erreichten die Tauben noch vor 18 Uhr die Heimat mit einer geſchwindigkeit von ütber 1100 Meter in der Minute, auf ganz erſtklaſſiges Taubenmaterial ſchließen 15 t. ſonders erfolgreich waren die Züchter: H. Feuerſtein und H. Kühny,.⸗Kirchheim, O. Barth, Heidelberg, A. Merk, .⸗Pfaſſengrund, Franz Utz, Ziegelhauſen, Joh. Fiſcher, N. Herzog und Theo Fiſcher, Nußloch. Einreiſe ohne Sondergenehmigung für den Bezirk Landau! c Landau, 6. Juli. Die Grentzſtreifenverordnung für den Bezirk Landau(Pfalz) äſt ſeit dem 1. Juli 1940 auf⸗ gehoben worden und iſt daher die Einreiſe in den Bereie des Bezirks Landau ohne Sondergenehmigung mög Ein Mieter.„Die bei dem Durchbruch zum Nachbar⸗ haus in unſerem Luftſchutzraum entſtandenen Koſten wur⸗ den mir mit 11.25 4 von dem Hausverwalter berech mit dem Bemerken, dieſe Summe mit der nächſten Miet⸗ zahlung zu begleichen. In dem Haus wohnen acht P teien, der Hausbeſitzer wohnt auswärts. Wie iſt die 2 ſtimmung, was jeder einzelne Mieter bezahlen muß. un wie iſt der Anteil, den der Hausbeſitzer bezahlen muß? Bin ich verpflichtet, die Summe auf einmal zu erledigen? Wie ich hörte, zahlen die Mieter monatlich 1 ,, ſo ſie unter ſechs Parteien ſind und.50 4, ſo ſie über ſechs Parteien im Haus ſind.—— Die Koſten für den Durch⸗ bruch werden anteilsmäßig der Miethöhe auf die einzelnen Mieter umgelegt. Laſſen Sie ſich die Rechnung für den Durchbruch vorlegen. Wenn der Hausbeſitzer nicht im Haus wohnt, braucht er ſich an den Koſten nicht zu beteiligen, da er in ſeinem Wohnhaus zu den Koſten herangezogen wird. Der von Ihnen angeführte Vertetlungsſchlüſſel be⸗ zieht ſich auf die Herrichtung des Luftſchutzraumes uſw. Ueber die Art der Bezahlung müſſen Sie mit dem Haus⸗ eigentümer eine Einigung erzielen. F. G. Welche Anſprüche Sie geltend machen können, hängt von dem Tarif ab, der für das Gewerbe, dem Ihre Firma angehört, gilt. Wir nehmen an, daß Sie die gleichen Anſprüche ſtellen können wie ein Verheirateter. Zur Kün⸗ digung bedürfen Sie der Zuſtimmung des Arbeitsamtes. N. N.„Hat ein Urteil vom Amtsgericht(Sühnegericht), vom April 1938 auf Räumung einer Wohnung, hearte noch Gültigkeit?“—— Ein rechtskräftig feſtgeſtellter Anſpruch verjährt in 30 Jahren(8 8 BGB). Solange kann alſo von einem Urteil Gebrauch gemacht werden. Einwen⸗ dungen, die den durch das Urteil feſtgeſtellten Anſpruch ſelbſt betreffen(z. B. Einrede der Zahlung, des Erlaſſes u. dgl..) können von dem Schuldner im Wege der Klage nach„ 767 3PO bei dem Prozeßgericht 1. Inſtanz geltend gemacht werden. B. M.„Wenn ein Gerichtsvollzieher eine Pföndung in Höhe vou etwa 25„ vornimmt und er bekommt bei ſeinem erſten Erſcheinen eine Abſchlagszahlung in Höhe von 5, bei ſeinem zweiten Erſcheinen weitere 10 als Abſchlagszahlung und es verbleibt alſo ein Reſt von 10 4, darf er dann bei ſeinem dritten und letzten Er⸗ ſcheinen.70„ Koſten erheben für dieſes dritte Kommen, mit der Begründung, er ſei inzwiſchen ſchon einmal da⸗ geweſen und habe niemand angetroffen? Bei ſeinen beiden erſten Beſuchen hat er ebenfalls Koſten berechnet.“—— Die Berechnung des Gerichts vollziehers iſt richtig. Bei Beitreibung von 10 4 entſtehen.50„ Erhebungsgebühr und 20 Pf. an Portoſpeſen für die Ueberweiſung an den Gläubiger. K IE Ss S LI N S DER ALLIANZ VERSICHERUN CS OE SEILSCHAFIEN Ane 130 45 MIIII DNN 4 1 a 4 17 1 4 1 1 Aus Welt und Teben )ßCCꝙC0T0T0C0F0C0CCC0C 0 PPGTPTPPPGGGTTPPVPGGGVVTVTVTVTVTVTVVVVVVTVTVTVTVTVVVTVTVVUVUVUVVUVUVVUVUVUVUCCVUCUVHDFFHUUVœPHPHCV»VVVVVVVVVVVVVVVVVVUVUVVß p/ p LI A S eee Berliner Brief Reiſeſaiſon im Kriege— Theater und Varietés ohne Pauſe— 800 mal Leſſing, Kleiſt, Hauptmann und Sudermann— Ein Muſeum der Kriegsmarine — Berlin, Anfang Juli. Die Berliner machen in dieſem Jahre zum all⸗ fälligen Beginn der Großen Ferien keine weiten Reiſen. Das iſt das Merkmal dieſes Sommers im Kriege. Haben ſo die meiſten Berliner in verſtänd⸗ nisvoller Würdigung der Umſtände beſchloſſen, ihren Urlaub in den engeren Grenzen ihrer Stadt und der Mark zu verbringen, ſo ſpüren das vor allem die Verkehrsmittel in und um der Stadt. Am letzten Sonntag ſtellte die S⸗Bahn ſogar einen neuen Re⸗ kord auf. Sie beförderte nicht weniger als 2233000 Fahrgäſte und unterbot damit noch die bisher ſtärkſte Leiſtung, nämlich die der Olympia⸗ Tage im Jahre 1936! 0 An der Spitze marſchierte der Bahnhof Reichs ⸗ ſportfeld, der allein faſt 60 000 Fahrgäſte abfertigte. Dichtauf folgten Potsdam, deſſen natür⸗ liche und hiſtoriſche Sehenswürdigkeiten immer arb⸗ ßere Ströme von Berlinern und Fremden anlocken, der Treptower Park, Nicolaſee, deſſen Bahnhof die Maſſen der badeluſtigen Wannſeebeſucher durch⸗ ſchleuſt, und Grünau, das die gleiche Aufgabe für die Freunde des Müggelſees durchzuführen hat. Inter⸗ eſſant iſt aber auch die Frequenz der Station Wer⸗ der. Sie wurde von 17 000 Ausflüglern paſſiert. Da die Tage der Obſtblüte vorüber ſind, darf man mit Recht annehmen, daß die große Anzlehungskraft non den Karl⸗May⸗Feſtſpielen ausgehen, die aber Beſuch nicht nur aus Berlin, ſondern auch aus Mit⸗ teldeutſchland erhalten. Wenn alles zu Hauſe bleibt, wäre es unrecht die Unterhaltungsſtätten zu ſchließen. Dieſer Auffaſſung haben die Direktionen der Theater, Varietés und anderen Tempel der Erbauung Rechnung getragen. Wie ein Blick in das Programm zeigt, iſt zur Zeit nur ein einziges Theater in Berlin ge⸗ ſchloſſen, nämlich das Theater in der Saarland⸗ ſtraße. Alle übrigen Häuſer ſpielen. Das Schiff⸗ bauerdamm⸗ Theater(früher Neues Operet⸗ tenhaus) kam ſogar mit einer Luſtſpiel⸗Operette her⸗ aus, die in Wien bereits vor langer Zeit zu einem Welterfolg geſtartet worden war. Es iſt„Axelan der Himmelstür“ und ſtammt pon Victor v. Bu⸗ ren und Ralph Benatzky, der die Muſik ſchrieb. Ber dieſer Gelegenheit lernten die Berliner Theaterhe⸗ ſucher in Lilo Barth und Walter Mü[ler zuzen großartige Künſtler vom Strande der Donau kennen. Auch die Berliner Großvarietss kennen keine ſommerliche Unterbrechung. Während noch im vori⸗ gen Jahre die Scala für zwei Monate einer Som⸗ merdirektion anvertraut war, ſchwingt Direktor Dulsberg in dieſem Juli das Szepter ſelbſt. Der Wintergarten, der bislang immer durchgeſpielt Hatte, tut dies auch diesmal wieder. Im Mittelpunkt ſeines Programmes ſieht man Deutſchlands aktuell⸗ ſten Reimer, den Meiſterhumoriſten Carl Popp, der— nebenbei geſagt— auch literariſch tätig iſt. Auf den gleichen Brettern arbeitet in dieſem Monat, nicht weniger wortgewandt, der ſprechende Jongleur Morland. 0 Eine Ruhepauſe gönnt ſich im Juli nur das größte Varieſs des Kontinents, die„Plaza“ am Küſtriner Platz. Es handelt ſich dahei allerdings nicht um Ferien. Der über 3500 Perſonen faſſende Bau wird renoviert werden. In fünf Wochen ſoll bereits wieder der Vorhang aufgehen In dieſen Tagen iſt darum beiſpielsweiſe das Fronttheater Henry Pleß zu neuer Fahrt geſtartet. Die Spielſchar des Pleßſchen Theaters gab vor ſei⸗ ner neuen Reiſe an die Front eine Art Probe⸗Vor⸗ führung in einer Volksſchule in Tempelhof. Dort ſpielte ſie vor 600 Verwundeten eines Reſervelaza⸗ retts das Luſtſpiel von Jochen Huth„Die vier Gefellen“. Soldaten aller Waffengattungen und Dienſtgrade waren Zuſchauer. Der Eindruck, den die Vorſtellung machte, war ausgezeichnet. eber den praſſelnden Beifall hinaus erkannte man dabei auch die beſonderen Schwierigkeiten, die gerade ſo eine„fliegende“ Bühne hat, die ſeden Tag an einem anderen Ort ſpielen muß. Seit Anfang dieſes Jah⸗ res hat Pleß mit dieſem Theater ſchon über 800 mal geſpielt, vor Arbeitsmännern, vor Mit⸗ eee, 1 5 een, 2 30 KATJA kam von Komodo JJCC!!.(ãũ R OMAN VO N kl. G. H A N S E N Detlef von Triſchen tat nun etwas, das er ſich ſonſt in Deutſchland ſicher nicht getraut hätte. Er ſtürmte in das Zimmer ſeiner Mutter. riß ſich die Kleider herunter, als wolle er ſie zerreißen, behielt den leichten Sommerſchlüpfer ſeiner Unterkleidung au, weil ihm die Suche nach einer Badehoſe zu lange Zeit gedauert hätte und rannte hinter Kata her. Zufällig ſah irgend jemand aus dem Fenſter und erblickte den zu achtzig Prozent nackten Hühnen. Ein Ausruf lockte die anderen herbei, die noch Gelegen⸗ heit hatten, den wiedergeborenen jungen Herkules wie einen Wellenbrecher in See gehen zu ſehen. Die Wogen ſpritzten hoch auf, als ſich Detlef hineinwarf. Dreißig Meter oder noch ein Stück weiter kämpfte Katja vor ihm mit den Wellen. Ihr Haar lag wie ein zerfließender Fleck auf dem Waſſer. Der Wind hatte etwas nachgelaſſen. Dafür ſtrömte der Regen ununterbrochen herab. Das eigentliche Gewitter ſchien ſich entfernt zu haben, denn die Blitze zuckten aus der Ferne, und der Don⸗ ner war nur noch ein dumpfes Murren. Katja ſchwamm kraulend und kam ſchnell vorwärts. Da der Wind von Oſten her blies, trieb ſie auch mit der Oberflächenſtrömung. Detlef war bei weitem kein ſo eleganter Schwim⸗ mer wie das Mädchen. Er mußte ihre Gewandtheit durch Kraft erſetzen. Seine breite Bruſt hob und ſenkte ſich regelmäßig. Nur langſam, Stück für Stück kam er ihr näher. Als nur noch etwa zehn Meter zwiſchen ihnen lägen, ſchrie er laut ihren Vor⸗ namen 5„ Sie drehte ſich herum und ſah ihn ver an. Dann lachte ſte ſchmetternd und ſpnt gliedern der Organiſatſzn Todt und unmittelbar hinter der kämpfenden Front vor Soldaten. Auf⸗ geführt wurden bisher die Werke unſerer großen und bekannten Dichter wie e 5 ſing, Kleiſt, Sudermann. Nachwuchsſchauſpieler be⸗ enten nun auch das Jochen Hutſche Erfolgsſtück „Die vier Geſellen“. In Kantinen, in Fabrikhallen, in Garagen oder in ſonſtigen Unterkünften macht dieſer moderne Tespiskarren Halt, baut die Kuliſſen auf, und dann geht das Spiel los. Man kann ſicher ſein, daß auch das neue Stück überall gut gefallen wird. Die Räumlichkeiten bieten kein Hindernis, das zeigte auch ſinnfällig die Probeaufführung in der Tempelhofer Schule, die ja ſchließlich nicht als Ele⸗ ment der Schauſpielkunſt erbaut worden iſt. 12000 Beſucher wandern täglich durch die weiten Ausſtellungsſäle und Höfe des Berliner Zeughauſes, das als Sehenswürdigkeit durch die Kriegsereigniſſe unerhört zugkräftig geworden iſt. Die Intereſſenten ſind aber nicht nur Fremde, die nach Berlin kom⸗ men und nun„Unter den Linden“— vom Schloß und Dom angefangen— eine Merkwürdigkeit nach der anderen abklappern. Nein, das Zeughaus hat ſeine regulären Stammgäste. Es gibt ja faſt jede Woche etwas Neues zu ſehen. Groß iſt ſchon die Zahl der Trophäen deutſcher Waffentaten, die allein aus jüngſter Zeit ſtammen. Der Polenfeldzug war noch nicht beendet, da konnte man ſchon polniſche Beuteſtücke betrachten, jetzt wepden belgiſche und franzöſtſche Panzerabwehrgeſchütze gezeigt, ebenſo ſieht man die Uniform unſerer neueſten Wafffengat⸗ tung, der Fallſchirmjäger, für die bei Erwachſenen und Kindern das größte Intereſſe herrſcht. Da⸗ neben finden auch die Ausrſtſtungsſtſicke unſerer Ge⸗ birgsjäger Beachtung, die neben unſerer Marine bei den Kämpfen um Narpik eine ſo hervorragende Rolle ſpielten. Für den Ruhm der Seefahrt gab es bislang das ſehr populäre Muſeum für Meereskunde in der Georgenſtraße am Bahnhof Friedrichſtraße. Es gibt kein Berliner Schulkind, das wenigſtens nicht einmal dieſes Haus mit ſeinen fabelhaften Samm⸗ lungen beſucht hätte. Und immer wieder konnte man feſtſtellen, daß von allen Eindrücken, die das Muſeum vermittelt, am ſtärkſten dieſenigen waren, die ſich auf die Taten unſerer Kriegsmarine beziehen“. Zukünftig ollen die Sammlungen der Kriegs⸗ marine nun ein beſonderes Haus erhalten, das als Kriegsmarine⸗Muſeum berufen ſein wird, die Tradi⸗ tion der deutſchen Seegeltung zu verkörpern. Mit dem Bau dürfte nach ſtegreicher Beendigung dieſes Krieges ſofort begonnen werden. Ein älterer Plan, das Muſeum auf dem freien Gelände des ehemaligen Zirkus Buſch zu errichten, wurde zunächſt verworfen. Es wäre denkbar, daß als Unterkunftsort evtl. ein beſtehendes Gebäude an der Berliner Pracht ⸗ ſtraß e benutzt wird, wenn dieſes durch die geplante Umgeſtaltung der Reichshauptſtadt frei werden ſollte. Inzwiſchen wird Berlin jedoch die Ruhmestaten unſe⸗ rer neuen jungen Marine nicht mit geringerer Be⸗ geiſterung verfolgen. Der Berliner Bär. —— Nationaler Muſtik⸗ und Kompoſttionspreis verliehen Der diesjährige nationale Muſtkpreis wurde dem Pianiſten Erik Then ⸗Bergh und dem Gei⸗ ger Hellmut Zernick verliehen. Mit dem natſonalen Kompoſitionspreis wurden die Kompo⸗ niſten Prof. Mar Trapp. Karl Höller und Kurt Heſſenbera ausgezeichnet. Reichsminiſter Dr. Goebbels empfing Freitag mittag die Preisträger und ſprach ihnen ſeine hers⸗ lichſten Glückwünſche aus. 5 O Erfolg eines Ludwigshaſener Künſtlers. In⸗ nerhalb der ſüddeutſchen Tonkünſtlerwoche in Mün⸗ chen, bei dem 23 ſüddeutſche Komponiſten zu Wort kamen, wurde auch ein Werk eines in Ludwigshafen lebenden Komponiſten mit großem Erfolg aufgeführt. Es handelt ſich um die Kantate„Dichter und Welt“ nach einer Dichtung von Hanns Jobſt von Hermann Maria Wette. O Goethe⸗Medaille für Prof. A. Doederlein. Der Führer hat dem ordentlichen Prof. em. Geheimen Rat Dr. med. Albert Dyederlein in München aus Anlaß der Vollendung ſeines 80. Lebensjahres in Anerkennung ſeiner Verdienſte auf dem Gebiete der Geburtshilfe und Gynäkologie die Gyethe⸗-Medaille für Kunſt und Wiſſenſchaft verliehen. Auslandserfolg Friederichs. General⸗ muſikdirektor Karl Friderich hat im Ok⸗ tober vergangenen Jahres in Rotterdam und Hil⸗ verſum in einem Bruckner⸗Zyklus mit großem Er⸗ folg gaſtiert. Er wurde erneut zu Gaſtkonzerten ein⸗ geladen und wird Bruckners Achte dirigieren. hinterher einen Strahl Waſſer aus, der ihr in den Mund gedrungen war. Seine Handbewegungen, die zum Ufer zurückdeuteten, erwiderte ſie mit lebhaftem Kopfſchütteln, ſo daß die naſſen Haarſträhnen flogen. Sofort ſetzte ſie den bisherigen Weg fort und ſuchte ihm zu entkommen. Der Mann zerdrückte ein böſes Wort zwiſchen den Lippen, weil ihm dieſes Beginnen unſinnig und und gefährlich vorkam. Krokodile wie in Afrika gab es hier zwar nicht, aber in dem unruhigen Waſ⸗ ſer ſchwimmen, bedeutete eine große Anſtrengung. Wer weiß, wie lange Katja es aushielt. Und wenn ſie dann weit vom Ufer entfernt waren, mußte es große Mühe machen, ſie zurückzuſchaffen. Oben an den Fenſtern des Hauſes hatte ſich eine erregt unterhaltende Geſellſchaft verſammelt. Frau von Triſchen bewahrte allein vollſtändige Ruhe. Sie ſah keine Gefahr. Dieſe Wellen würden Detlef nicht umbringen, Katja Eckau ſicher ebenſowenig. Richard Ehrhardt ziſchte ſeinem Bruder Bemer⸗ kungen ins Ohr, die für Detlef eine grobe Beleidi⸗ gung, für Katja eine heftige Bezeichnung enthielten. Dann raffte ſich Kurt auf. Er rannte hinaus, rief nach Peterſen, zog einen Gummimantel über und eilte zu dem Bootsſteg. Als waren die Ruder nicht da. Peterſen ſauſte zu einem Schuppen, ſchloß umſtändlich auf und kam dann mit den Rudern herbei. Sie legten ein und fuhren auf den See hinaus. Nach zwei Minuten begriffen ſie, daß es unerhört leichtſinnig war, in einem ſolchen Nachen zwiſchen den Wellen zu fahren. Sie kehrten um und löſten das Motorboot von der Kette. Dann mußte Benzin geholt und aufgefüllt werden. Der Motor ſprang nicht gleich an, und vor lauter Auf⸗ regung verpatzten die beiden Männer auch noch aller⸗ lei, ſo daß eine geſchlagene Viertelſtunde verging, bis der Motor erſt ſpukend ud dann heulend aufſchrie. Sekunden ſpäter ſchoſſen ſie hinaus aufs Waſſer. Kurt hielt die Richtung ein, in der die Schwimmer zu nermuten waren. Fünf Minuten, zehn Minuten, ſie dort ankamen, 1 zwanzig Minuten vergingen. Von Katja und Detlef war nichts zu ſehen. 5 0 „ Seulorchef ber Genſchow u. Co..-G. f. Im Ander ö Süddeuische Zucker AG, Mannheim WMieber 10 u. G. Daß mit Ende Februar 1940 aßgeſchloſſene Geſchäftsjahr brachte dem Unternehmen eine gute Weiterentwicklung. In dieſem Wirtſchaftsgebtet war die Nüßenanbaufläche 1899 wieder etwas größer als im Vorfahr, ebenſo der Hektar⸗ ertrag. Allerdings lag bie Ausbeute auch hier als Folge der Witterung unter der des Vorjahres. Dementſprechend auch das finanzielle Ergebnis, das durch die Transport- koſten beeinträchtigt wurde. Die Nachfrage nach den Er⸗ zeugniſſen hielt im neuen Zuckerwirtſchaftsjahr 1089/0 mit unveränderter Lebhaftigkeit an. Für 1940/4 dſt der Rü ⸗ benanbau abermols größer und übertrifft den des Vor- jahres um 20 v. H. Um die zu erwartende Ernte zu be⸗ wältigen, ſoll im Herbſt 1940 im Werk Züttlingen(bisher nmr Rübentrocknung) wieder die Verarbeitung auf Zucker aufgenommen werden. Da die Verhältnifſe in Schleſten ähnlich wie in Sücddeutſchland lagen, befriedigen die ſchle⸗ ſiſchen Betetligungen des Unternehmens wieder nur zum Teil. Der Ertrag der übrigen Beteiligungen war etwas höher als im Vorfahr. Das ſeit mehr als einem Jahrzehnt in ktaliewiſchen Händen geweſene Drittel des AK. wurde im März 1940 zu rückerworben und an deutſche Käufer weiter⸗ gegeben, womit die völlige Selbſtändigkeit des Unterneh⸗ mens geſichert iſt. Im Zugang bei den Betetligungen ſind 82 800 4 nom. Aktien der vom Rath, Schoeller u. Skene Ac, Klettendorf, nom. 307 800 der Zuckerfabrik Münſter⸗ berg, nom. 149 800 der Zuckerfabrik Haynau und nom. 58 600 der Oberlauſitzer Zuckerfabrik AG, Löbau. Der Ab⸗ gang in Höhe von 2231 250 ſtellt den Buchwert der Be⸗ teiligung von 10 623 000 Lire an der Aqutlla in Trieſt dar, die an italieniſche Intereſſenten verkauft wurde. Der Beſtand an eigenen Aktien beträgt am Bilanzſtichtag nom. 407 800 bei einem Grundkapital von 30 Mill.&. Das gegen das Vorjahr um faſt 17 Mill. erhöhte Bankgut⸗ haben iſt vor allem auf die Mehrablieferung an Ver⸗ brauchsgucker zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten an Warenlieferanten ſtiegen vor⸗ nehmlich durch Reſtſchulden an Rohzuckerfabriken um 2,12 Millionen 4, die Verbindlichkeiten gegenüber Kontzern⸗ unternehmen um rund 12,4 Mill., wovon inzwiſchen gut die Hälfte abgerufen wurde. Akgeptverbindlichkeiten(Vor⸗ jahr 15,5 Mill.) beſtehen nicht. Bei einem Jahresertrag von rund 27,67 Mill.(26), Erträgen aus Beteiligungen von 1(0,84), Zinſen uſw. von 1/68(0,98) und ao. Erträgen von 2,146(0,712) bleibt einſchließlich eines Vortrages von 1,099 605(1,15 869) ein Reingewinn von 4008 406 (1916 728), woraus, wie ſchon berichtet, wieder 10 v. H. Dividende verteilt werden ſollen. Andererſeits be⸗ tragen die Perſonolaufwendungen 12,87(12,48), Abſchrei⸗ bungen und Wertberichtigungen auf Anlage 2,46(3,45), Steuern 14,13(8,52), ao. Aufwendungen 2,3(0,16), Zu⸗ weiſung an Unterſtützungskaſſe wieder 0,5. Aus der Bilanz: Aktipſeite: Anlagevermögen 28,78 (26,09), Beteiligungen 17,29(18,85) Umlaufvermögen 82,56 (79,85), darunter Vorräte 42,16(56,94), Wertpapiere 12,79 (11,14), eigene Aktien 0,74(9,3), Hypothekenforderungen 0,84(0,81), geleiſtete Anzahlungen 0,82(1,97), Waren⸗ und Leiſtungsſorderungen 5,56(5,5), Forderungen an Konzern⸗ unternehmung 1,43(1,6), Barbeſtand und ſonſtiges 18,81 (4,61), Abgrenzungspoſten 0,57(4,82). Paſſivyſeite: Rück⸗ lagen 15,8(14,95), Anlagewertberichtigung 23,91(2, 74), Rückſtellung f. Ung. Sch. 27,18(16,56), Verbindlichkeiten 25,52(86,76), darunter Waren und Leiſtungen 19,60(17,48), gegenüber Konzernunternehmen 3,43(1%), Abgrenzungs⸗ poſten 2,77(0,69). oV. 11. Juli in Maunheim. * Eiſenhof A. für Eiſen⸗, Röhren⸗ und Metallhandel, Mannheim. Wieder keine Dividende. Die o. HV. erledigte zuſtimmend die Regulavien und damit auch den Vorſchlag, den aus einem Geſanntertrag von 0,599 Mill. verbleiben⸗ den Reingewinn von 70 127,(60 120„) zur teilweisen Deckung des Verluſtvortvages zu verwenden, der ſich damit von 96 709„ auf 28 581 ermäßigt. Die Aufwendungen für Perſunal ſtellten ſich auf 0,331(0,321), An lageabſchrei⸗ bungen 0,022(0,069). Bilauz: Aktipſeite: Anlagevermögen 0,948(1,004), Beteiligungen wieder 6,00, Umlaufvermögen 1,423(1,617), darunter Vorräte 0,439(0,489), Waren⸗ und Leiſtungs forderungen 0,044(4,049). Paſſivſeite: AK. unv. 0,8 Mill. 4, Rücklagen 0,024(), Anlagewertbevichtigungen 0,228(0,266), Rückſtellung für ungewiſſe Schulden 0,022 (0,051), Verbändlichkeiten 1,427(1,678), darunter Waren- und, Leiſtungen 0,389(0,522), gegenüber Konzernunterneh⸗ men 0,631(6,755), Wechſelverbindlichkeſten wieder 0,4. Der Handel mit Walzeiſen und Röhren bewegte ſich etwa auf gleicher Grundlage wie im Jahr zuvor. Die Umſätze in unedlen Metallen, roh und gewalzt, konnten 1939 weiter geſteigert werden. Die 4851 4 Verluſt der Raſtatter Eiſen⸗ Handel mb H. wurden von der Ac. übernommen. Die Eiſenlager Gmb. H. in Eſſen verteilte bei befriedigendem Ergebnis für 1939 wieder 8 v. H. Dividende. Zum neuen Geſchäftsjahr bemerkt der Bericht, daß zu Beginn der Geschäftsgang durch den Winter gehemamt war. * Rheiniſche Elektrizitäts⸗Aktiengeſellſchaft, Mannheim. Die och. in der 10 862 900% von den 14 Mill. 4 AK. vertreten waren, erledigte zuſtimmend die Regulorien und genehmigte damit auch die vorgeſchlagene Verteilung von wieder 7 b. H. Dividende. Die turnusmäßig ausſcheiden⸗ den AR.⸗Mitglieder wurden wiedergewählt. Inzwiſchen waren die beiden ein gutes Stück norangekommen. Wenn ſte ſich genau in weſtlicher Richtung hielten, mußten ſie nach Ueberwindung von dreieinhalb Kilometern das gegenüberliegende Ufer erreichen. Wind und Strömung trieben ſte jedoch nach Süden ab, ſo daß ſie auf den Strand zuſteuer⸗ ten, der vor dem Dorfe Sembzin lag. Und das be⸗ deutete einen Weg von gut fünf Kilometern. Als ſie eine halbe Stunde unterwegs waren, er⸗ reichte Detlef endlich die von ihm Verfolgte. Sie lachte ihn fröhlich und unbekümmert an. Ihm war weniger ſcherzhaft zumute, und er ſagte ziemlich auf⸗ gebracht: „So ein Unſinn! ſchwimmen zurück.“ Der Befehlston in ſeiner Stimme war aber dazu geeignet, Katfa erſt recht auf ihrem Vorſatz ver⸗ harren zu laſſen. 5 „Sie haben mir gar nichts zu ſagen“, ſchimpfte ſie und ſpuckte dann wieder heftig. „Wenn du erſt mal meine Frau biſt, werde ich dir ſolche Streiche ſchon ausreden.“ Sein Geſicht war blaurot vor Aufregung und Kühle, denn die Nächte waren noch nicht warm genug, um die tagsüber von der Sonne in das Waſſer geſchickte Wärme zu halten. 0„Dann wird überhaupt nichts daraus,“ erklärte e. N 5 Darüber mußte Detlef lachen. Am liebſten hätte er ſie jetzt nach dem Rezept ſeiner Mutter tatſächlich in die Arme genommen und geküßt. Die augenblick⸗ liche Situation war aber für ſolche Unternehmun⸗ Jetzt machen wir kehrt und gen durchaus ungeeignet, ſo daß er ſich beſcheiden mußte. Unbekümmert um ihn, ſetzte das Mädchen ſeinen Weg fort. Sie ſchwamm ruhig, in gleichmäßigen Stößen, verſchwendete keine überflüſſige Bewegung und fühlte ſich verhältnismäßig friſch, wenn ſich auch die ihr ungewohnte Kühle langſam unangenehm bemerkbar machte 8 Dann hörten ſie von irgendwoher den Moldr brummen. Detlef ſpähte umher, und als ihn eine * nur elke hochhob, konnte er das Bopt mit zwei aufrecht Sie küßte zurück. von 78 Jahren it der Seniorchef und Gründer der Firma Guſtav Genſchom u. Co..-G. geſtorben. Guſtav Genſchow gehörte ſett der Gründung des Unternehmens dem Voyſtand und ſeit 20 Jahren als Vorſitzer dem Aufſichts rat der Ge⸗ ſellſchaft an. zan Wäsche Wäsche-Speck 82 4 Zuteilung von Speiſebl nen geregelt. Wie ams einer ſoeben erſchtenenen Bekanntmachung des Reichskommiſſars für die Saarpfalz, Landesernährungsamt, zu erſehen iſt, iſt die Belteſerung mit Speiſehl neu geregelt worden. Die Groß⸗ und Kleinverteiler werden hierouf beſonders auf⸗ merkſam gemacht. * Nachverzinn ung von Milchkaunen. Sämtliche Milch- erzeuger, Milchbearbeiter und Verarbeiter, ſowie Milch⸗ verteiler ſind verpflichtet, die in chrem Beſitz befindlichen wegen ſchadhafter Verzinnung nicht mehr zum Milchtrang⸗ port brauchbaren Milchkannen unverzüglich nachverzinnen zu laſſen. Die nachverzinnten Kannen ſind wieder zum Milchtransport zu verwenden. ö Frankfurt a. H. Deutsche Steinzeud6 Deutsche festverzinsliche Werte] Durlacher Hot. 5. 6... Zlektr. Li r pEUTscRE STAATSAN LEIHEN Fueinger Union 4 Schatz P. R. 28. 1010 101.0 ee Farben 4 aden 1 ie eee 5 Altbes, Dt. Reich 149.7 149 unn dune ArANLEIHEN Harpener Bergbau 8. EIHE Heidelberger Zement 4% Heidelberg 268. 100,0 1000 Hoesch Berg. 4% Mannheim 28. 100.0 100,9 Role mann. Pu. 4% Plorzheim 28. 100.2 100,2 Kignzen ar zun nd 1585 cker„„ 6 2 8 EEANDBRBRIEEE e 9 8 9770 2905 1 N Eee„ Gn, 1010 10% Fc eierpat Art Br. 0 17 4% Mein, Hyp. Bi. 5 Lud wigshaf. Walzm. 134,0 1840 EZ unde die Mannesmann 7 1 5 4% Plaz. Hyp. Bk. Netallgesellschaftt, 139 189 2425 R 2 9 1010 101.0] Rhein. Hektr. Mhm. 1 1 DUS TRIE ORGA TINE N, Rütgers t. Fel, 1 5 Daimler-Benz 27. 104.0 104.0 Saledetkurth. 9 % d ie e 5,Gelsenkirch. 7 86, 104.9 1049] Seiſ nere el 1148 fn 4% Krupp. 36 1022 102, Seilindustrie(Wolt) 5 1145 4% Ver Stahlwerke 101.2 101 Siemens u. Halske,. 283,2 6 16. Farb R- Anl. 28 180,5 140.5 Süddeutsche Zucker 250,0 2510 5 825 9 1. N 8 Zellstoff Waldhof. 147,7 1480 — XNXEEN A. E. G** ac 1102 1193 Augsbg.-Nürnbg. M. 170.6 1710 Beute 5 1275 127. Bayr. Motorenwerke 169, 0 85 5. Brown. Boverlescie 139,5. Dresdner Bank. 118,2 118,2 Contin Gummi a 5 55 5 dr Bank is Pairler Bene. 1., Ri. Novel, Bark: 140 1880 Deutsche Erdöl VVV 5 Dt. Gold u. Silber 264.0 265,0% Twischenkurs. Geld- und Devisenmarki. Juli 1940 Diskont: Reichsbank 3,5. Lombard 4,5, Privat 8 v. H. Amtlich in RM Tur J ZI deld] Brief] Amtlich in R für] S Celd Brief Aegypten ag. Ptd“— 9,890 9,910 Jugoslaw. 100 Din 5 5,694 Afghanistantoo Afg— 18,79 Kanada 1kan, Doll“— 2,094 Argentin, 1P.-Pese= 0,532 Lettland. 100 Lats 5 48,75 Austral. L aust. Pfd“- 7912 7 Litauen. 100 Litas— 41,94 Belgien 100 Belga 4 Luxemb. 100 lux. Fr Brasilien 1 Milreis— 0,130 Neuseel. 1 neus. PId 2 7912 Br. Indien 100 Rup“- 74,18 7 Norwegen 100 Kr 3¼ 56,76 Bulgarien 100 Leva 6.058 PortugalioOE Scudo Dänemark 100 Kr 4 Rumänien 100 Lei? England 1 eng Pd“ 2 Schweden 100 Kr Estland 100 est. Kr 44 Schweiz. 100 Er Finnland 100 fn. M 4 5, Slowakei 100 sl. Kr Frankreich 100 FUr“ 2 5,060 5,070 Spanientoopeseten 28 Griechenl. 100 Pra 6 2,148 2, Südafr. Un. 1 s. Pd“ Holland 100 Gulden 2 132.57 132,83 Türkei 1 türk. Pfd. 4 Iran. 100 Rials— 14.59 Ungarn 100 Pengs 4 Island 100 isl. Kr 5, 38.42 38,50 Uruguay 1-Peso Italien.. 100 Lare 4% 18,09 13,11 U. 8. A... 1 Dollar Japan. I Len 32.585.587 Die mit einem“ versehenen Kurse finden nur im innerdeutschen Verrechnungsverkehr amtlichen Gebrau — 4 er 5 N Geiſt Schu Es i gerad macht die& liche jähri unte — Fertig fur Ih — prog. bringe De tei ig Mänr weitet 533— BENSELG((-BANK ee u. Ma Mannheim 0 7, 17 Ruf 2305/32/56. 5 rei Bäcker Annahme bon Spargeldern g Bieme Augel u. Su Berge Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat Juli N Aen- Ege J 4 f„ eee, Soldan Rheintelden 3 25.10.12 J, 10.20 Kaub 3,42 3,0429778 Jane Paeen 30300 200 i. 0 24 26 1 5 1 801. 5 5512 5 hirſch Mannheim.28] Mannheim..444.304, 204,1] Ctieber Walte: Ing. 5 a Garten darin ſtehenden Männern in etwa dreihundert Meter Erna Entfernung ſehen. 15 „Los jetzt! Rein ins Boot! Dorthin!“ Er deutete Müller Katja die Richtung an. Amali „Wenn Sie die herbeigerufen, bin ich Ihnen Marie ernſtlich böſe“, verſicherte ſie.„Das ſähe ſo aus, als 15 ob wir uns retten laſſen müßten.“ Nennt „Seien Sie nicht kindiſch, Katja.“ Sie ſpritzte ihm Heinr. kräftig ins Geſicht, ſo daß er pruſten mußte. Er machte einen gewaltigen Ruck und überwand die zwiſchen ihnen liegenden drei Meter im Handumdre⸗ hen. Dann faßte er ſie am Handgelenk und mit dem anderen Arm um die Hüfte. Sie wehrte ſich kräftig, f war ihm aber nicht gewachſen. „Willſt du jetzt zum Ufer zuruck? Ich wil mit 8 leben, nicht aber hier in dieſem Tümpel ertrin⸗ ken. „Dann laß mich doch ſchwimmen!“ Sie ſtieß mit dem angezogenen Knie nach ihm, daß er den Griff für einen Augenblick lockerte. Das benutzte Katja ſofort, um ſich ganz frei zu machen. Er haſtete hinter ihr her und holte ſie erſt wieder nach einern geraumen Zeit ein, weil ſie alle Künſte nützte, die ſie bei ihren Jugendſpielen auf Komodo gelernt hatte. Ein zweites Mal hielt Detlef ſie dann feſt.„Sei 1 0 ſte ſchlug vernünftig, Katja. Aus reinem Eigenſinn„hier her⸗ umſchwimmen iſt doch Unfug. Mädchen, merkſt du denn nicht, wie lieb ich dich habe!“ 3 Sie war gerührt. Er war doch ein lieber Kerl, und ſie lehnte ſogar das Köpfchen an ſeine Schulter, obwohl eine Welle nach der anderen über 5 und ſie nur in Zwiſchenpauſen atmen ließ. „Alſo ſchwimmen wir zum Boot und fahren nach Hauſe. Dann feiern wir Verlobung und wärmen uns dabei.“ 5 „Nein, noch nicht feiern. Niemand ſoll es wiſſt Wenigſtens vorläufig noch nicht. Ich habe Fir ſchon geſtern geſagt.“. Ueber dieſem Zugeſtändnis verlor er alle Ueber legungen. Er küßte ſie herzhaft auf den Mund, ob⸗ wohl er dabei nur kalte Lippen fand, die nach Waſ⸗ ſer ſchmeckten und wirklich keinen Genuß mehr boten. Fortſetzung folg Hans Speng Beber 9 12 4 50 1 Gebietsmeiſterſchaften der 8 0 Nur in einem geſunden Körper kann auch ein geſunder 17 Feiſt wohnen. Auf dieſer Erkenntnis baut ſich die ganze f S und Erziehungsarbeit der Hitler⸗Jugend auf. 55 53 re 2 gabe, die Jugend zu ſtählen, und dadurch gerade i unſeren Jungen eine Vorarbeit für die Wehr⸗ macht zu leiſten. Aus dieſen Erwägungen heraus, führt g die Hitler 8 gerade während des Krie die körper⸗ 7 liche Erziehung im verſtärkten Maße durch. Die dies⸗ jährigen Gebiets meiſterſchaften ſtehen darum fl. unter dem Orſichtspunkt: N — 5 5 g er fertige Feldpostpakete NReiumut 855 18. Soldaten im Felde J 1 1 aur ihne Se pestellen Sie bei Nein fu 24587 910))ꝓꝓ)GSSGS06G00ß0SS00550505...... 5 Geſunde Jugend— wehrhaft Volk. In den letzten Wochen und Monaten wurden nun im ch⸗ ganzen Gebiet und Obergau Baden, die Bann⸗ und Unter⸗ ch naumeiſterſchaften durchgeführt. Die beſten Jungen und en Mädel wurden hier feſtgeſtellt, die dann ihren Bann oder 18· Untergau bei den Gebietsmeiſterſchaften vertreten ſollen. en Am 6. und 7. und 13. und 14. Juli finden in Mann ⸗ im beim, am 20. und 21. Juli in Heidelberg die Kämpfe ſtatt. „ Die Reihenfolge eder Kämpfe 9. Juli im Stadion Mannheim: ab 14 Uhr Vorentſchei⸗ dung um die bad. Jugendmeiſterſch. im Fußball. HJ. Vor⸗ entſcheidung bad. Jugendm. im Handball. H und BDM. J. Juli im Stadion: ab 9 Uhr Endſpiel um die Bad. Jugendmeiſterſchaft im Handball, BDM und Hockey H. Spiele um den 3. und 4. Platz im Fußball, HJ und Hand⸗ ball Ha und BDM. Ab 14 Uhr: Endſpiel um die bad. Jugendmeiſterſchaft im Hockey, BDM, Handball, H Fußball HJ. 8 Uhr: Straßenrennen der Radfahrer, Start und Ziel Karlſternſtraße.— Phönixplatz: 14.30 Uhr: Bahnrennen 8 der Radfahrer. 5 5 a 950 Kampffeld Sellweidee Ab 7 Uhr Wehrſportfünfkampf. 880 Stände der Schützengeſellſchaft 1744 Riedbahnbrücke: 95.0 Ab 9 Uhr Gebietsmeiſterſchaften im Kek⸗Schießen. 000 Im Stabion: 17.30 Uhr: Siegerehrung. 2 Der kommende Handball- Sonntag 5 Deutſche Meiſterſchaft— Bereichs⸗ Gebiets⸗ und 85,0 Obergaumeiſterſchaften 910 Um die badiſche Frauenmeiſterſchaft 25 Auf dem Vf⸗Platz wird die badiſche Meiſterſchaft der 145 Frauen entſchieden. Vier Mannſchaften ſtehen im Kampf. 39.2 Sp Waldhof und VfR Mannheim beſtreiten in dieſer 5100 Reihenfolge die beiden Vorſpiele am Vormittag gegen 48.0 Reichsbahn Heidelberg bzw. FV Karlsruhe. Wir erwarten beide Mannſchaften im Endſpiel, ſo daß das Nachmittags⸗ 102 programm, da um 15 Uhr beginnt, folgende Paarungen 19.2 bringen follte: 27.55 5 Karlsruhe— Reichsbahn Heidelberg um den 18.2 3. und 4. Platz 1070 T Friebrichsfeld— TB Neulußheim um die 725 Mannheimer F 5 BfR Nala— Sp Waldhof um den 1. und 2. atz Der VfR Mannheim ſollte ſeinen Titel mit Erfolg ver⸗ teidigen können und damit wie Sp Waldhof bei den 40 Männern, das Abonnement auf die Meiſterſchaft für ein weiteres Jahr pachten. Offen iſt der Ausgang des Spie⸗ 2 les um die Berärksmeiſterſchaft. Auch das Spiel um den riel dritten Platz verſpricht einen ſpannenden Verlauf. Viel⸗ 5707 leicht ſetzen ſich die Mädels aus der Gauhauptſtadt dank 2102 ihrer größeren Erfahrung durch.. 5 255 Schafft T Ketſch auch die Gebietsmeiſterſchaft? 1001 Vier Mannſchaften ſtehen am Samstag und Sonntag im 7028 Kampf um die Gebietsmeiſterſchaft, dem höchſten Ziel, das 56,88 für Vereinsmannſchaften im Jugendhandball zu erreichen Herrenschneiderel 4 Valo men- 5 ar alle Truppentelle Unlformmützen- Militäreffekten 5 Scharnagſ& Horr. P 7, 19 An den Planken- Tel. 202 49 3 iſt. TV Elgersweiler, TV 46 Karlsruhe, TV Ueperlingen und Tl Ketſch ſind die Gegner. Titelverteidiger iſt die T Ketſch, die in dieſem Jahr ſchon ſo manchen ſtolzen Erfolg erringen konnte und auch die Jungbannmeiſter⸗ ſchaft nach Ketſch holte. Der ſtärkſte Gegner wird wohl der mittelbadiſche Bannmeiſter TV 46 Karlsruhe ſein. Aber dennoch hoffen wir auf einen Sieg für den Bann 171. Die Mädels kämpfen um die Obergaumeiſterſchaft Der BDM kämpft um die Obergaumeiſterſchaft, wobei Untergaumeiſterſchaften am Start ſind. Der Mannheimer Untergau ſehlt hier, was uns beinahe unverſtändlich er⸗ ſcheint, nachdem Mannheim im Frauenhandball in Baden weitaus an der Spitze marſchiert. So kämpfen in Mann⸗ heim die Untergaue 170, 172, 12 und 408 um den Endſieg. Erfreulich iſt hier insbeſondere die Teilnahme des Unter⸗ gaues 112 Sachſeuflur, da gerade in dieſem Bezirk das Handballſpiel noch im Argen liegt. Die Spiele um den Jubiläumspokal Neben dieſen Meiſterſchaftsſpielen ſteigen in Mann⸗ heim noch die Spiele um den MTG⸗Pokal. Zehn Mann⸗ ſchaften ſtehen am Sonntag im Kampf und ſtreiten um den Eingang in die Vorſchlußrunde, für die 75 v. H. der teil⸗ nehmenden Vereine qualifizieren. Folgende Spiele ſind angeſetzt: VfR— Jahn Seckenheim Reichsbahn⸗S— Bf Neckarau TW Friedrichsfeld MTG Turnerſchaft Käfertal— 98 Seckenheim Bf Neckaran— Poſt⸗SG In der Gruppe, untere Mannſchaften, fällt mit dem Zu⸗ ſammentrefſen von Poſt und BfR 2. Mannſchaften die Eut⸗ ſcheidung um den Gruppenſieg, für den die Poſt Favo⸗ rit iſt. 5 Werbewoche bei der Reichsbahn Mit dem kommenden Sonntag beginnt die Reichsbahn⸗ ſportgemeinſchaft ihre Werbewoche, welche bis zum 14. dauert. Die RSc ſetzt damit ihre aktive Tätigkeit fort und will gleichzeitig innerhalb der Reichsbahn für den Ge⸗ danken des Reichsbundes werben. Der Sountag bringt neben einem Frauenſpiel noch oben geſtreiftes Jubiläumsſpiel gegen Kurpfalz Neckarau, dazu interne leichtatlhetiſche Wettkämpfe um die Vereinsmei⸗ ſterſchaft. Für die Tage vom 8. bis 18. ſind Handballturniere ſür Männer, Frauen und Jugend vorbereitet auf welche wir noch zurückkommen werden. Feine Leiſtungen in Dresden Harbig 800 Meter in 1251,— Syring 5000 Meter in 14:35,1 Der größte Teil der deutſchen Leichtathletikmannſchaften, die am Wochenende in Budapeſt den Länderkampf gegen Ungarn beſtreiten ſollte, war zu einem Abſchlußtraining in Dresden verſommelt, wo die Athleten von der ungariſchen Abſage überraſcht wurden. Bei einem wohlgelungenen Abendſportfeſt auf dem DSC⸗Platz bewieſen einige unſerer Spitzenkönner, daß ſie ſchon wieder glänzend in Form ſind andererſeits zeigte der Nachwuchs, daß von ihm noch viel zu erwarten iſt. Zu einem Höhepunkt der Veranſtaltung wurde der 800⸗Meter⸗Lauf, den Weltrekordmann Har big in der Jahresbeſtzeit von:51,1 Minuten vor Kaindl (:52,66), Brandſcheit(:53,7) und Gieſen(:55) gewann. Jahresbeſtzeit erzielte auch der unverwüſtliche Max Sy⸗ rng über 5000 Meter mit 14:85,1 Minuten. Dicht hinter Syring kam der Eßlinger Eitel in 14:95,9 ein. Beſter Sprinter war der Frankfurter Ker ſch, der die 50 Meter in 5,7 und die 100 Meter in 10,7 gewann. Die einzelnen Ergebniſſe: 100 Meter: 1. Kerſch(Fronkfurt) 10,7; 2. Licha(Kiffin⸗ gen) 11,17 50 Meter: 1. Kerſch 5,7; 2. Gleim(Frankfurt) 6,0; 400 Meter: 1. Linnhoff(Berlin) 49,3: 2. Ahrens(Ber⸗ lin) 49,4; 3. Wieland(Halle) 49,7; 800 Meter: 1. Harbig (Dresden):51,1; 2. Kaindl[(München) 152,6; 3. Brand⸗ ſcheit(Berlin) 153,7; 4. Gießen(Berlin) 155,2; 5000 Mtr.: . Syring(Wittenberg) 14:85,1; 2. Eitel(Eßlingen) 14:35,9: 3. Haushofer(Kempten) 14:44,7; Weitſprung: 1. Wikelſtki (Berlin) 6,97 Mtr.; 2. Gleim(Frankfurt) 6,93; Stabhoch⸗ ſprung: 1. Haunzwickel(Wien] 3,90 Meter; 2. Glötzner (Weiden) 3,70 Meter; Kugel: 1. Dr. Luh(Gießen) 14,85 Meter; 2. Bongen(Berlin] 14,47 Meter; 3. Wotazek(Wien) 14,19 Meter; Hammer: 1. Blask(Berlin) 58,39 Meter; 2. Storch(Fulda 54,85 Meter; Diskus: 1. Wotapek(Wien) Die Flaliener in Front Nadfernfahrt München— Mailand geſtartet Die über insgeſamt 597,7 Kilometer führende Radfern⸗ fahrt München— Mailand, verbunden mit einem Länder⸗ treffen zwiſchen Deutſchland und Italien, wurde am Frei⸗ tag mit der erſten Teilſtrecke von München nach Innsbruck ber 183,5 Kilometer in Angriff genommen. Nach einem ſehr ſchnellen Rennen ſiegte der Italiener Marini in :23:12 Stunden mit Reifenſtärke vor ſeinem Landsmann Cowolo. Mit Morigi kam ein dritter Italiener noch vor dem beſten Deulſchen, dem Chemnitzer Richter, ein, der zum Schluß allein mit den ſchnellen Italienern hatte Schritt halten können. Das Hauptfeld führte der Italiener Pe⸗ verellt mit etwa 100 Meter Rückſtand über has Band. In der Länderwertung erkämpfte ſich Jtalien mit 18 Se⸗ kunden Vorſprung vor Deulſchland ebenfalls die Spitze. Der Startplatz am Viktualienmarkt in München war dicht umlagert, als die beiden Mannſchaftsfüthrer, die früheren Weltmeiſter Binda(Italien) und Sawall(Deutſch⸗ land) ihre letzten Dispoſitſonen trafen. Das Rennen nah⸗ men je 11 Facrer auf. Für Deutſchland die Berliner Saa⸗ ger, Schöpfflin und Fiſcher, die Chemnitzer Preiskeit, Schulze und Richter, die Nürnberger Keßler und Kittſteiner, die Wiener Chylik und Kühn, ſowie der Kölner Decker, für Italien Biondi, Copolo, Ferrari, Fondi, Giacometti, Ma⸗ rini, Martini, Morigi, Peverelli Pedroni und Roſetti Auf den erſten 50 Kilometer gab es keine beſonderen Ereigniſſe, erſt hinter Bad Aibling ſetzten die erſten Vorſtöße ein, die aber zu nichts führten. Keßler und Roſetti kamen einmal giemlich weit vom Felde weg, ſahen ſich aber nach 10 Kilo⸗ meter Alleinfahrt wieder eingeholt. Die Fahrt wurde immer ſchneller, aber das Feld blieb doch ziemlich ge⸗ ſchloſſen. Erſt angeſichts des nahen Zieles legten Marint, Cowolo und Morigt los und nur Richter vermochte von den deutſchen Fahrern, ihr Hinterrad zu erwiſchen. Im Spurt ſchlug daun Marini ſeinen Landsmann Copolo mit Reifenſtärke. Die Ergebniſſe: 1. Teilſtrecke München—Junsbruck(183,5 Kilometer): 1. Marini(J):23:12 Std. 2. Covolo(), 3. Morigi(), 4. Richter(D) gleiche Zeit; 5. Peverelli(J):23:21 Sto. 6. bis 19. Biondi, Ferrari Giacometti, Martini, Peöroni. Roſetti, Fondi(alle Italien), Schulze, Preiskeit, Keßler, Kittſteiner, Fiſcher Saager, Kühn(alle Deutſchland) gleiche Zeit. 20. Schöpflin(D):25:24 Std. A. Chylik(D) gleiche Zeit. M. Decker(D):31:40 Std. Länderwertung(jeweils ſechs Fahrer gewertet): d. Ita⸗ en 26:18:39 Sto. 2. Deutſchland 26 19:57 Std. Flalien führt:0 Tonnis Deutſchland— Italien in Berlin Auf der Berliner Rotweiß⸗Anlage begaun am Freſtag⸗ machmittag im Beiſein des Reichsſportführers der öreitägige Tennisländerkampf zwiſchen Deutſchland und Italien. Ob⸗ wol ſich die deutſchen Nachwuchsſpieler Ges und Batch holz (beide Köln) gegen ihre italteniſchen Gegner ausgezeichnet ſchlugen, konnten ſie knappe Niederlagen nicht vermeiden, ſo daß der erſte Tag nach zwei Einzelſpielen mit einer italieniſchen:0 Führung ſchloß. Im erſten Kampf ſiegte Roamanoni(J) über Gies (D) mit:6,:5,:3, 14:9, wobei der junge Kölner im vierten Satz bei einer:8⸗Jührung den Satzball verſchlug und ſchließlich nach einem Doppelfehler entſckeidend im Rückſtand geriet. Cucelli(J) ſchlug den noch zat un⸗ erfahrenen Buchholtz(D) mit 14 c,:8,:6. Der Ita⸗ liener war weſentlich ſchneller und kämpfte am Netz be⸗ ſonders erfolgreich. Siegfried oder Neuaubing? Sübdentſche Maunſchaftsmeiſterſchaft im Ringen Der zweite Endkampf um die ſüddeutſche Mannſchafts⸗ meiſterſchaft im Ringen ſoll nun endgültig am kommenden Sonntag in Ludwigshafen unter Dach und Fach gebracht werden. Gegner ſind die Meiſter von Südweſt und Bayern, Reichsbahn⸗ Siegfried Ludwigshafen und Reichsbahn Mün⸗ chen⸗Neugubing, die ſich wor einigen Wochen in München mit:3 zugunſten der Gaſtgeber trennten. Wer diesmal das heſſere Ende haben wird iſt ſchwwer worauszuſagen. In beſter Beſetzung hätte natürlich Siegfried auf eigener Matte die beſſeren Ausſichten, den Geſamtſteg zu erringen. Der Steger trifft in der Vorſchlußrunde der beutf ſchaft am 21. und W. Juli auf die Maunſcha kraft Zella-Mehlis. Der Sieger in der Gruppe Weſt, Hör deutſche Meiſter AC Köln⸗Mülheim 92, Schlußrunde, die am 30. Auguſt und 1. ſchieden werden ſoll. Mülheim gewann der gegen Hörde:3, hat aber am kommenden den Rückkampf in Dortmund vor ſich. Leichtathletik am Wochenende Mannheims Leichtathleten wieder am Werk Dieſes Wochenende bringt als wertvollſte 2 der Leichtathleten in Budapeſt den Länder kam land— Ungarn. Deutſchland ſtellt hierzu eine mannſchaft, durchſetzt mit einigen erprahten geht aber dennoch voller Zuverſicht in den Auf dem MTG⸗Platz ſteigt das ſechſt treffen. Nachdem die bisherige Folge 8 Veranſtaltungen eine ununterbrochene Leiſtung brachte, darf man auf dieſe ſechſte Veranſtal' geſpannt ſein, wird doch mit dieſem Treffen zund * re D 2 f E 1 E 2425 1 gie 5 K b. Bausback, B 7, 2 fuf? Schlußpunkt unter dieſe Veranſtaltungen geſetzt. Die ſterſchaften der Jugend und Senioren beherrſchen de ſten Sonntage.. Wie die Treffen zuvor iſt auch diesmal das Intere der Mannheimer und umliegenden Vereine groß 5 Ferg, Frankenthal, Speyer und Ludwigshafen ſo näch⸗ ſſe derum ſeine Athleten und Athletinnen. 5 Kämpfe und gute Ergebniſſe garantierten den Erſolg der bisherigen Begegnungen. So wird es auch an dieſem Samstag auf dem MTG⸗Platz am Neckarplatt ſein. Auf dem Reichsbahn⸗Platz werden am Sonntag Vereins⸗ meiſterſchaften im Dreikampf und anderen Wettbewerben ausgetragen, dae kommen noch Staffeln der Abteilun Wenn die Reichsbahn auch wieder bei den 0 Vereinen am Start erſcheint dann hat auch dieſer tag ſeinen Erfolg gebracht, den ſich der Verein in erſter Linie wünſcht. Jean Kreitz nur Punktſieger Berliner Berufs⸗Boxkämpfe Die Berufsboxkämpſe ian Freiluſtring der Berlimer Bockbrauerei am Freitagabend erfreuben ſich eines aus⸗ gezeichneten Beſuches. Auch 200 verwundete Soldaten aus Berliner Lazaretten wohnten der Veranſtaltung bei. In der Einleitung kam der Königsbergere Qu bos, der zum erſtenmal als Berufsboxer auftrat, zu einem verdienten Sieg über den alten Haudegen Reppel⸗Berlin. Im Schwer⸗ gewicht kämpfte Vog t⸗ Hamburg gegen den 9 Kilo ſchwe⸗ reren Mannheimer Kreimes, der als Erſatz für Paris (Italien) eingeſprungen war. Schon in der dritten Runde wurde der Mannheimer ſchwer eingedeckt und in der vier⸗ ten warfen die Sekundanten mach einem ſchweren Herz⸗ haken das Handtuch. Wie smer⸗Wien und Stein⸗Bonn zeigten im Ausſcheidungskampf zur deutſchen Mittel⸗ gewichtsmeiſterſchaft herzlich wenig. Gegen Schluß baue Wiesner etwas auf und wurde nach zehn Runden knapper Punktſteger. Meiſter Beſſelmanmn hat den Sieger allerdings nicht zu fürchten. Der Hauptkannpf des Abends wiſchen Jean Kreitz und dem rumäniſchen Schwer⸗ gewichtler Serbanesen verlief überaus ſpannend. Der Gaſt ſchlug eins gute Linke, und ſo mußte ſich der in der ſiebten Runde am Auge verletzte Aachener mächtig ſtrechen, um nach gehn Rundem die Pumktentſcheidung an erhalten. Schwedens neuer uferſtern Gunnar Hägg ſtegte in Oeſterſund über 1500 Meter in:51,83 Minuten und ſchlug dabei Schwedens geſamte Spitzenklaſſe. Eruſt Lehner, der Augsburger Fußball⸗Nationalſpieler, iſt dienſtlich nach Berlin verſetzb worden und wird voraus⸗ 1 die Gaſtmitgliedſchaft bei Blauweiß Berlin er⸗ werben. Training der Stimmorgane mr jedermann Fraum Berta Twiht e 5 45,18 Meter; 2. Blask(Berlin) 40,12 Meter. FHandesamflihe Nadiricfen N Getraute: Bäcker Albert Baumann u. Maria Fechter.— Arbeiter Aug. Herm. Siegel u. Charlotte Hedwig Brox.— Bauarbeiter Jakob Hch. Frei und Anna Marie Scherer geb. Gieringer.— Bäcker Oto Hugo Schönbein u. Marig Marg. Eber⸗ wein.— Techniker Michael Rudolf Bſchirer u. Marig Biemer.— Kfm. Angeſt. Karl Wilh. Kaufmann und Augelina Johanna Engert.— Arbeiter Franz Laier u, Suſanna Antes.— Bankbeamter Werner Alfred Berger und Anna Kreutzer.— Arbeitsmann Hans Beringer u. Joſepha Weber.— Verwalt.⸗Angeſtellter Heinrich Schwarz und Alma Elſa Katzenmeyer.— 6 Soldat Robert Herm. Schurteder und Gertrud Pfaff. San.⸗Uffz. Ewald Peter Latz u. Walburga Kraft.— 75 Zahnarzt Erwin Uehlein u. Irene Johanna Math. 5 3905— Kinderarzt Otto Maria Albert Rohr⸗ hirſch und Anna Kratzer.— Vorhalter Karl Leopold 4571 Liebert und Franziska Anna Rabe.— Techniker Walter Karl Ernſt Krauſe u. Erna Maria Feickert. Ing. Ernſt Georg Kreinſen u. Urſula Maria Müller. Gartenbautechniker Bernh. Hans Ammon u. Frieda Erna Regele.— Reichsbahngehilfe Guſtav Heinrich Krauſe und Anna Maria Heim.— Elektrotechniker Friedrich Jakob Adam Umſtätter u. Roſg Suſanng Mütler. Einkäufer Philipp Joſeph Strack und Amalie Arndt.— Bautechniker Wilhelm Geyer und Marie Karoline Stürmer.— Ing. Philipp Geßler u. Anna Braun.— Kfm. Angeſt. Richard Joh. Klein und Margareta Kräuter.— Werkzeugmacher Alfred Nenninger und Eliſabeth Ochſenbauer.— Maurer Heinr. Schick u. Luiſe Seng.— Kfm. Angeſt. Theodor Hans Maximilian Vogel und Gertrud Lydia Maier. Spengler Georg Wagner und Gertrud Lotte Wilh. Bebber.— Obergefreiter Johannes Jakob Janſen u. [Maria Veronika Gaisbauer.— Gefreiter Max Paul Otto Klein e. T. Chriſta Marig.— Schütze Friedrich Ernſt u. Edith Dreſcher.— Lackierer Adolf Müller u. Katharina Reißer.— Uffz. Friedr. Wilh. Emig u. Margarete Johanna Härer. Maſchinenſchloſſer Heinr. Eduard Häfele und Brunhilde Hedwig Korn. Arb. Hans Gottlieb Schneider u. Anna Magd. Honeg. Oberbootsmannsmaat Wilh. Robert Eugen Daniel Roth u. Elſa Kotzourek.— Uffz. Daniel Schäfer u. Gertrud Hugo. Kfm. Angeſt. Kurt Gmil Kaxl Troppau u. Erna Sabine Wiederhold.— Bauarbeiter Friedrich Penzenſtadler u. Ming Reber geb. Winne⸗ wiſſer.— Arzt Hch. Emil Heiler u. Liſelotte Sophie Johanna Margareta Meyer.— Fettgroßhändler Joh. Gg. Leonh. Kühhorn u. Eleonore Pauline Straßer. Dipl.⸗Ing. Adolf Heinrich Schröder u. Urſula Hulda Margarete Förſter. Hannelore Luiſe.— Dipl.⸗Ing. Friedr. Karl Eruſt Peſara e. T. Heide Giſela Liſelotte.— Gußputzer Phil. Otto e. S. Ludwig Konrad.— Fabrikarbeiter Theodor Schmidt e. T. Paula Luiſe.— Gipſer Karl Hirſch e. T. Carmen.— Kernmacher Phil. Kronauer e. S. Philipp.— Lagerverwalter Aug. Erwin Hoog e. T. Ingrid Franziska Eliſabeth.— Wehrmachts⸗ angeſtellter Hch. Fränkle e. S. Gerhard.— Lagerarh. Friedrich Meyer e. S. Heinrich Karl.— Poſtfacharb. Hch. Bauer e. T. Margot Maria.— Lageriſt Karl Friedr. Scharer e. S. Manfred Walter.— Ingenieur Peter Paul Theiſinger e. T. Sieglinde Margarete. Kfm. Erwin Sigmann e. T. Giſela.— Metallſchleifer gesichishaare und Warzen entfernt unter Garantie für dauernd und ohne Narben 84a it üriſf Bertl Blum- Ehrler atja Mannheim, 8 6, 37/ Tel. 2157 ſtete ine best die NM Wie neu Wird Ihr alfer Hul, dei ö Dippel.6 Planken [Karl Liebert e. Geborene: Zuni/ Juli 1940 Pe Lebensmittelhändler Otto Kreß e. T. Waltraud Eliſabeth.— Maurer Martin Herm. Sauter e. T. 13 3 5 Sguglings Husſiallung 9 55 110 her⸗ EEE 4 n ee 1 0 ue Tofeln Hinder Hlejdung en Ein Kauf der Habsfrad! 1 Dor Ne SES WERT M INN H E INM R 1.—3, am Marktpiatz Gegründet 1890 Ruf 211 71 Krankenkasse für Familien- und Einzelversicherung oN Felis Esst? 5 Tanis 07 20 Fo 21592 Art einschl. Operation. Arznel. ehandlung, Brillen in einfach. Fassung. vollst. frel. Rohe u- Schllsse b. Krankenhausbehandlung. Durchleuchtung und Bestrahlung- ode henbilfe u. Sterbegeld Bergmann Monatsbehiräge: Einzelperson.50, S Optiker & Mahland 2 Pers..50/ J u. mehr Pers,&. 50 RN ulslen in allen Vororten E 1, 15 MANNHEIM E 1, 15[Ehestands darlehen g und in Schriesheim Telephon Nr. 22179 Ausstellung in 6 Stockwerken . T. Irmgard Erika.— Vorarbeiter Richard Bohn e. T. Sieglinde.— Flugzeugſchloſſer Otto Kaiſer e. T. Ingrid Lydia.— Kaufm. Rudolf Auguſt Jakob Simon e. S. Peter Rudolf.— Arb. Johannes Theod. Diehl e. T. Charlotte Barbara.— Direktor Herm. Karl Friederich e. T. Ruth Klara. Kfm. Richard Franz Joſ. Himmelmann e. T. Jutta Maria. Gefängnisoberwachtmeiſter Franz Zoz e. S. Friedolin Martin.— Ing. Jean Corell e. S. Ernſt Paul Kaſpar Friedrich.— Friſeurmſtr. Pius Metzger e. T. Maria ⸗Jlona Klara Katharina.— Techn. Zeichner Franz Rudolf Geibel e. S. Jürgen il mar. Chemiker und Apotheker Dr. der Phil. alter Elmar Stockmair e. T. Gerlinde.— Aſſeſſor bei der Induſtrie⸗ u. Handel. kannmer, Dr. d. Rechte Eoͤgar Gotthold Winkler e. T. Heide.— Verwalt.⸗ Aſſiſtent Ferd. Karl Biebelheimer e. S. Giſelher Winfried Karl.— Weichenwärter Eduard l oll e. T. Traude.— Kfm. Angeſt. Heinrich Artur Joerger e. S. Peter Hermann.— Amtoſchloſſer Georg Adam Nolte e. T. Doris.— Bankbeamter Wilhelm Müller e T. Roſemarie Lore.— Schriftſetzer Joſeph Sterner e. T. Elvira.— Fabrikarb. Joſ. Herrmann e. S. Kurt.— Rechtsanwalt Dr. der Rechte Walter Franz Auguſto von Morenhoffen e. S. Walter Karl Friedrich.— Obergefreiter Fritz Herm. Hartmann e. T. Roſemarie Eliſabeth.— Kfm. Angeſt. Adalbert Herm. Friedr. Metze e. T. Ingrid Annelieſe Her⸗ mine.— Modellſchloſſer Wilh. Heinrich Hirth e. S. Dieter Wilhelm.— Dreher Oskar Joh. Mayer e. S. Erhard.— Bäcker Leonhard Lenz e. S. Werner Paul Leonhard.— Kaufm. Angeſt. Anton Scherer e. S. Norbert Anton.— Krauenführer Konrad Burkert 1. e. S. Alexander.— Schloſſer Albert Hch. Benkeſſer e. S. Klaus Otto.— Poſtſchaffner Anton Chriſtian Hammer e. S. Wolfgang Friedrich.— Schreiner Jak. Friedrich Mergenthaler e. S. Hugo Heribert Ankon. Kfm. Angeſt. Philipp Wilh. Groſch e. T. Irene.— Arbeiter Frans Rudolf Förtſch e. S. Karlheinz.— Gewerbelehrer Studienrat Herm. Joſ. Schaab e. S. Heinrich Richard.— Kraftwagenführer Adolf Karl Derſchum e. S. Manfred Philipp.— Metzgermeiſter Oskar Rothenberger e. S. Heinz Udo.— Schloſſer Georg Letſch e. T. Heidi Grete Eva.— Plattenleger Joſeph Müller e T. Chriſta Gertrud Eliſabeth.— Maurer Georg Martin 14. e. T. Monika Margareta. Autoſchloſſer Friedrich Seyerle e. T. Brigitte Erika Urſula.— Schleifer Oskar Karl Widder e. S. Karl Gerhard Rudi.— Arbeiter Ernſt Georg Nohe e. T. Giſela.— Spengler Ludwig Günderoth e. S Peter Ludwig Erwin Karl.— Maſchinenſchloſſer Richard Rauch e. S. Karlheinz Peter.— Schloſſer Adolf Ludwig Pfeiffer e. S. Horſt Adolf Hermann. Geſlorbene: Juni/ Juli 1940 Arbeiter Joſeph Partſch, geb. 9. 10. 75.— Renten⸗ N er Karl Stier, geb. 15. 1. 09.— Werkaufſeher i. R. Heinrich Knobloch, geb. 14. 2. 63.— Marie Juliette Lacombe geb. Georgel, Witwe d. Kfm. An⸗ eſtellten Joſeph Ludwig Lacombe, geb. 2. 2. 64.— Fugſchaffner t. R. Wilhelm Schmitt, geb. 29. g. 77. Weichenwärter Oskar Eiffler, geb. 22. 8. 75.— Charlotte Marie Friederike Pfeffer geb. Desbarats, Witwe des Prokuriſten Franz Herm. Pfeffer, geb. 9. 11. 65.— Maſchinenführer Alois Stephan, geb. 28. 7. 84.— Kfm. Angeſt. Johannes Schneller, geb. 22. 8. 77.— Sophie Eliſabetha Heiden geb. Geyer, Witwe des Malermeiſters Adam Heiden, geb. 1. 12. 1876.— Anaſtaſia Reichert geb. Veit, Ehefrau des A Joh. Georg Reichert, geb. 24. 12. 94. traßenbahn⸗Wagenf. i. R. Franz Michael Rechner, Herm. Georg Föſel e. S. Edgar.— Fabrikarbeiter Ww 13. 5. 7.— Rentenempf. Lina Zimmermann, geb. 260. 6. 98.— Barbara Löbſack geb. Schneider, Ehefrau des Arb. Martin Löbſack, geb. 29. 4. 90.— Eiſenb.⸗ Arb. Karl Andreas Schollenberger, geb. 16. 7. 86.— Maria Magd. Waldmann geb. Hermann, Ehefr. des Arb. Joſeph Waldmann, geb. 19. 1. 93.— Eiſen⸗ dreher Karl Lang, geb. 6. 11. 04.— Barbara Frey geb. Brodbäcker, Witwe des Fuhrmanns Karl Frey, geb. 30. 1. 72.— Joſepha Gölz geb. Fuchs, Witwe des Lademeiſters Lorenz Gölz.— Gliſabeth Metz geb. Laubersheimer, Ehefrau des Kfm. Karl Metz, geb. 10. 11. 90.— Anna Doberaß geb. Brack, Ehefrau des Gipſermeiſters Adam Doberaß, geb. 8. J. 83.— Anna Marg. Sommer geb. Bullinger, Witwe ö. Schloſſers Georg Sommer, geb. 30. 9. 61.— Hausangeſt. Erna Oswald, geb. 2. 8. 21.— Katharina Kaiſer geb. Hauswirth, Ehefrau des Malermeiſters Ulrich Kaiſer, geb. 18. 4. 63.— Katharina Müller geb. Kugker, Witwe des Schuhmachers Karl Müller, geb. 8. 11. 68. Rentenempf. Anton Bentzinger, geb. 19. 6. 74.— Gunter Friedr. Steigert, geb. 29. 8. 39.— Katharina mhof geb. Becker, Witwe d. Weichenwärters Fran oſeph Imhof, geb. 7 2. 70.— Maria Piſchullek, geb. 15. 6. 40.— Kfm. Angeſt. Günter Alex. Wilhelm Lehmann, geb. 11. 12. 14.— Anna Becker geb. Roß⸗ bringen Sonne in Ihr Heim Verdunkelungs- Rollo H. Engelhard lacht. O 4, 1 Kunststraße O 4, e NUpefen Papiere in allen Breiten und Sorten Listra- Bodenbelag zur Zelt lieferbar 1 1 200 Gärteg-Möbel KNlappstühle/ Papierkörbe Chr. Stange F 2, 1 gegenüber Hauptpost P 2, 1 mann, Ehefrau des Gaſtwirts Theodor Val. Becker, geb. 24. 2. 79.— Eliſabeth Scheid geb. Köhler, Wwe. des Zigarrenmachers Karl Fr. Scheid geb. 14. 5. 62. Oberſtraßenbahnſchaffner Mart. Schüßler geb. 15. 12. 1880.— Wilfried Baldur Mayer, geb. 24. 11. 39. Kunſtm. Anna Maria Eleonore Förſter, geb. 20. 12. 1895.— Anna Flaig geb. Hecker, Witwe des Kfm. Angeſt. Eugen Flaig, geb. 17. 9. 73.— Erika Irmgard Ebert, geb. 26. 1. 40.— Maria Geiger geb. Helm, Ehefrau des Rentenempf. Gg. Geiger,. 7. 11. 68. Roſine Hagedorn geb. Vögtle, Wwe. d. Buchbinders Chriſtoph Hagedorn, geb. 10. 3. 59.— Anna Magd. Moos geb. Pfiſterer, Witwe des Schreiners Franz Moos, geb. 27. 12. 66.— Karin Ingeborg Lauer, geb. 15. 6. 40.— Rentenempf. Ehriſtian Maiſenhelder, . 8. 1 1 Ludwig Herm, Meier, geb. 4. 7. 79.— Mar argareta Veronika Arbogaſt 77 Moeller, Ehefrau des Steuerinſpektors Ludwig Arbogaſt, geb 17. 2. 75.— Pauline Kath. Luiſe Schaufler geb. Weller, Witwe des Taglöhners Nik. Schaufler, geb. 14 5. 67.— Anna M 5 5 1 Bißinger, enz, geb. 13. 1. 56.— geb. Pr Brauch Wilh. Reiſender Peter Berens, geb. 15, 8. 82.— Sophi Bauer geb. Belz, E 0 des Schu 5 1. 73.— Chriſtine Mußler 29. 9. 60.— Reichsangeſtellker Ludwi Annweiler, geb. 14. 8. 73.— Arbeiter Martin Stenel geb. 17. 4. 04.— Kfm. Angeſt. Georg Oechsner, geb 22. 11. 72. Ae Friedrich Schmid, geb. 20. 12. 73.— Ernſt Binkert, geb. 12. 2. 40.— Reichs⸗ bnangeſtellter ii R. Mich. Brodbeck, geb. 28. 9. 61. Reichsb.⸗Arb. Felix Oskar Schüßler, geb. 16. 2. 06. e geb. 28. 6. 40.— Kirchend ener Karl gler, 5 15. 2. 04.— Eliſabetha Litters geb. Neudecker, Ehefrau d. Maſchiniſten Joſ. Litters, geb. 3, 7. 84.— Schneider Eugen Ringeiſen, 1 750 3. 5. 97.— Klara Koltermann geb. Stahl, Witwe des Arb. Michael Koltermann, geb. 6. 3. 40.— Aung Diehl geb. Hahl, Ehefrau des Arb. Friedrich Diehl, geb. 29. 9. 1900.— Rentenempf. Georg Semmelbeck, geb. 27. g. 72.— Liegenſchaftsagent Friedr. 1 Herbold, geb. 5. 2. 62.— Rentenempf. Karl S. geb 20. 2. 73.— Händler Johann Friedrich Becker, geb. 31. 14 70.— Rentenempf. 25105. Küßnle, geb. 1 niertem, geb. 6. 6. 89.— Oberlehrer 1 ta eb. 12. 10. 74— Kaufm. Heinrich Georg 88211 2 K. 8 223 Tbec. Reinigung D 7, 14a lem wessertutm) Nuf 203 84 Kaum ertönt das Telephon Angesaust kommt Lechner schon Und die Scheibe, die entzwel Ist erneuert, eins. zwei, drei 4 „M Glaserel leehner“ 8 8. 30 Tel. 283 86 189 Laden in Nannheim: Feen e e e Hlttelstrage 1— NHittelstr. 11 Prinz-Wiinelm-Straßge 27(Ecke Lameystraße), Telefon 44017— Lindenbe:: Neerfeldstrase 38, Telefon 279 30 In ludwisshafen: tudwigstraße 35, Tel. 60785 Ostmarkstrage 12* Offene stellen Wir suchen Helu Für unsere Serienfabrikstion — fahrbare Guftfördefer stellen wir weitere SBauschlosser 5 Hilfsarbeiter für sofort oder spòtet ein. Bewerbungen 15 zwischen 8. 16 Uhr auf unserem Büro: Mannheim-NMeckarau, Frled rieintragße Nr. 47 Transportanlagen Kom.-Ges. 8 Telephon: 48404 und 420 18 zur Ergänzung unſerer Organi⸗ ſation noch einige energiſche, zielbewußte, unbeſcholtene Mitarbeiter mit Eignung für den Außen⸗ dienſt. Fachleuten bieten wir angenehme Dauerſtellung mit ſteigendem Einkommen.— So⸗ fortige Abrechnung des Ver⸗ dienſtes, beſtehend aus Speſen und Proviſion, Garantieeinkom⸗ men. Auch Nichtfachleute haben Gelegenheit, ſich die Vorbeding⸗ ungen für eine ausſichtsreiche Stellung zu ſchaffen.— Aus⸗ führliche Bewerbungen erb.: Vereinigte i Landesdirektion Baden/ Pfalz, Pforzheim. 13 808 Tahntechniter dae Zahntechn. Laboratorium 1826 7 H. Kerschinsky, C 3, 10 J — und Dreher Speyer am Rhein, Geibstrase 3 — Wir suchen für sofort und stellen ſeufend ein Flugzeugschlosser Flugzeugmechaniker Flugzeugklempner age Saasfifalg an sucht per sofort brinchekundigen Zuüt eingeführten Vertreter Bewerbung unter V2 219 ͤ an die Gesch. d. Blattes 122⁰ * f— 0 ne Groſlles chem. Werk(Wasch-, mittel) sucht zum als baldigen wandten und branchekundigen anstalten, Industriewerke, Behörden usw.) für d zubauen. Reinigungs- und Entfettungs- Eintritt R EIS END EN zur Bearbeitung der Großverbraucher(Wäschereien, Zz ir k Mannheim und Umgebung. Tüchtigem Herrn ist Gelegenheit geboten, einen entwicklungsfähigen Posten auf- Führerschein Kl. III Bedingung.— Bewerbung mit Angabe der bisherigen Tätigkeit, Zeugnisabschriften und Licht- bild unter V W 216 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. ge- 15219 Gut eingeführte Lebensmittel- und Kolonialwaren- kroß handlung sucht zuverlässigen, branchekundigen Reisenden für Mannheim und Umgebung.— Angebote unter W N 129 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. 21498 auch Botengänge für ſofort geſucht. Vereinigte Kugellagerfabriken AG., Verkaufsſtelle Mannheim, N 7, 10. Tageriſt leichte Bürvarbeit für (mögl. Führerſchein) und 10 Vorzuſtellen bei: * 1512 Näheres: oder Qu 7, 24. Kraftfahrer für Opel-Blitz LR. für ſofort geſucht von Lebensmittel ⸗Großhandlung. Fernſprecher Nr. 215 09 * 1497 Drogerien geſucht. im Hotel z. Beſuch von Schuhwarengeſch., u. Hotels u. Induſtrie, für bekannte Markenartikel Eingeführte wollen ſich mit entſprech. lagen vorſtell. bei Herrn Limbach Zentral 15—18 Uhr u. 5 Je einen 15 215 e 0 1 7 Vorzuſt.:: Mon⸗ Bezirksvertreter n. ens Kolonialw.⸗Geſch., Herren Unter⸗ Sonntag Montag—12 Uhr. . onatau 3. berufst. Ehe⸗ paar, f. 3⸗Zim.⸗ Wohng i. Neu⸗ oſtheim,—Smal wöchentlich für einige Stundem abend ab 6 U. b., Paul ⸗Martin⸗ Ufer Nr. 23. I, 71478 tellengesuche oder dofort gesucht Landleilſtraße 6. Tüchl. Putzfrau Fernſpr. 420 36. U Tagesmadchen oder Haspel ſof, od. ſpäter in gepfl. Haus⸗ halt gesucht Fran Würtenberger Parkring Nr. 41 Fernſpr. 213 49. pffichtijabr. * 1453 Tabemäuchen Frau M. Faulenbach, 2 wöch., ſof. ges. 4, 49 Trepp. * 1462 Tüchtiger Buchhalter von einer&rohandlung tür sofort gesucht, evtl. auch halbtageweise. Angebote unter V U 214 an die Geschüftsstelle dieses Blattes. Zahntechnikerdin) auch Volontär lin von Zahnarzt per ſofort oder ſpäter geſucht. Angebote unter W C 222 Geſchäftsſtelle d. an die Bl. 15.267 Suche tüchtigen V 15 162 icker Bäckerei Waegele— G 2, 11, Fernſprecher 210 71. guslFufer eim(gadlabrer ſofort geſucht. hoto⸗ Kloos, C 2, 15. 15 230 Junger Mann ſofort geſucht. Gelegenheit geboten, Führerſchein zu erwerben. Bierverlag Gg. Gries haber, Weylſtraße 6. 15 283 Heil- en Be- SEC Zum baldigen Elnttitt suchen wir mehtete tüchtige mit einiger Berufseffehfung Mannheim 2 Personalbüro Slenotypiſtinnen BROWN, SOVERI& CIE. Schließfach 1040 Asül tee ide dünn time ttteepdite ing tatwentttete sm kite nnn Zum mögliehst sofortigen Eintritt Techniker zur Anfertigung von Einzel- und Zusammenstel- lungs zeichnungen, insbesondere für Rohrleitungen. einfache Maschinenteile usw. gesucht.— An- gebote mit Lebenslauf. Zeugnisabschriften, Licht- bild und Gehaltsansprüchen erbeten an die Deutsche Stelnzeugwarenfabrik Mannhelm- Frledrichsfeld ede n nmenmgun mino mne mn muenmbennelfe Alen 8 .-G. 1 ruchtige Verkäuferin möglichst branchekundige Kraft. in angenehme Stellung zum möglichst baldigen Antritt gesucht. Alter nicht unter 2 Jah- Zunachst handschriftliche Angebote mit Bid und Zeusnisabschriften erbeten an umsichtige, ren. Mey& Edlien Spezlel-Geschöft feiner Hertenerticel— 5 Bedeutendes industriewerk sucht für möglichst baldigen Eintritt fungen Haulmann möglichst aus dem Speditionsfach. Angebote mit Lebenslauf. Zeugnisabschriften, Bild und Ge- haltsansprüchen erbeten unter V P 209 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. 8000 Wir vergeben Alicinpcrirciung für leichtverkäufl. chem., techn. Artikel für Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft. Tüchtige Verkäufer mit Organisations- fähigkeit finden sehr gutes Einkommen. . mit Angabe bisheriger Tätigkeit unter V — ä mBͤ0Q—ͤZ— „Das Reich- Für den Vertrieb dieser hochaktuellen Neuerschei- nung werden gebildete Herren, vertraut im Verkehr mit besten Kreisen, auch Behörden und Industrie, gesucht. Sehr geeignet 5 Versiche- rungsvertreter. 1 eee.— Ange- bote u. W L 280 an die Gesc miftsstelle d. Bt, H 217 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. geſucht b. 9 SIEMENS Gewandte Stenotypistin für sofort oder später gesucht. Siemens-Schuckertwerke.-G. Zwolrnſederlassunk Mannheim, N. 18. (Siemenshaus) 842 82 fort geſucht. die deutſche Wochenzeitung, kurzer Probezeit. unt. W M 231 an die Geſchäfts⸗ ſtelle dieſes Blattes. Sense sten U. Damen vertraut im Verkehr mit guten Kreiſen, als Bezieherwerber für die Neuerſcheinung „Das Reich“ 15 294 ſo⸗ Feſtanſtellung nach Bewerbungen Koc übernimmt Haus⸗ und Küchen⸗ arbeit gegen Ueberlaſſung von hin all. Hausarb., b. einz. Hrn. od. i halt, ev. als Angeb. unt. X V 2 einf, leeren Zimmern.— An⸗ ebote unter V V 215 an die Geſchäftsſtelle d. Bl. 15 218 Aelt. Frau, tücht. Köchin, perf, in ſucht, geſt. Empfehl., Stelle als Haushälterin Aushilfe od. tagsüber. 41504 auf gute n frauenl. Haus⸗ 25 an die Geſchſt. Tücht. Köchin f. Stelle z. 1. Aug. od. ſp. i. Werks⸗ küche. Angeb. un. X R 21 a. Geſch. 1496 Büleifträulein sucht Stelle in Kaffee, Konditorei; kann auchBierbũfett bedienen, evtl. Aus- hilfe. Angeb. unter W V 2 an Gesch. Inkasso v. zuverl. Mann nebenberufl. ge⸗ ſucht. Angebote unt. X N 17 an d. Geſchſt. 41484 Zuverl. Kaufmann sucht bei Geschäfts- leuten(auch Hand- werkern) in den Abendst. Beschäfig. 1 zur Erledg. schriftl. Arbeiten. H Ang. u. 12 an Gesch. X Negalb 2,20 hoch, ßteilig, ſauber u. sucht heschättigung für halbtags od. Verkäufe geſtrichen. J 120. 24 an die Geſchäftsſt. unge ffau ehrlich, wöchentl. einige ganze Tage, in Lebensmittel⸗ geſchäft od. ähnl. Hatte einige Ihr. eigen. Geſchäft. Aug n an d. Geſchäfts⸗ ſtelle.* 1479 Aeller. Mann (Rentner) etwas gehbehindert, ſucht ſtunden⸗ od, halbtageweiſe leichte Beſchäftig. Ang. u. X F 10 an d. Geſchäf ſtelle. Xlein-Anzelgen sparen Zak u. Seid aſſiv, neu, zerleg⸗ 40& 0,55 Meter, 2 mit Oelfarbe Zuſchr. unt. * 1502 ſchöne Stücke, au Kaubeleelmarbeit hei gutem Verdienſt Lindenhof. S er karau bevorzugt. Druckerei Walthe x, Windeck⸗ ſtraße 108/110(neben Schillerſchule) 15 217 Zu Nek⸗ melden bei zugeben. Brillant⸗Schmuck Angebote unter X 2 28 an die Geſchäftsſt. 8 Privathand ab⸗ d. Bl. 1513 Derjenige Soldat der gestern seinen Füllhalter zerbro- chen hatte, brachte ihn gleich zu uns. Nun hat er wieder für einen kleinen freut sich damit. 2 Wagner 2 Lehrlinge ſof. geſ. Jac. Bau⸗ mann, Wagenfbk. 'hafen am Rh. 15 032 In meßgetei für fed. Samstag Ge wandte, er lahrene diene il mit guter Allgemeinbildung, die in der Lage ist. später als selbst. Korrespondentin zu arbeiten, sofort gesucht.— Angebote unter W A 220 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. 15257 I eueeside tüchtige 1488 Verkäuferin geſucht. Ang. u. W K 82 a. Geſch. Tüchtiges Allein- Mädchen für ſof. od. ſpät. geſucht. 1239 Feruſpr. 419 04, Frau Lohmann, TU(eM fr i 8 Kontoriſtin zum sofortigen Eintritt gesucht — Süddeutsche Glashandels Aö. Bellenstraße 23 15261 . Otto⸗Beck⸗Str. 10 Tüchtiges 1403 ü ü heen 8 Bopp, Friedrichsplatz 11 Müdeben oder Iran füt Dücogauge ges. Muß rad können. O8, 10, 2 Trepp. mit Bon Lertlgcoßhandlung jüngere Verkäuferin mit Kenntnissen in Wäsche- und Trikotagen- erzeugnissen zum baldigen Eintritt gesucht. Bürokenntnisse erwünscht. jedoch nicht unbedingt erforderlich. — Antzebote mit Lichtbild und Angaben über die bis- berige Tätiskeit unter W G 228 an die Geschütftsst. 16288 5 e Fahlbusch Jerkczulerin P 5 sowie Lehrmädchen gesucht. Herrenhut- und Herren- Artikelbranche bevorzugt Angebote unter W E 224 an die 1 d. Blattes. 1 Im Rathaus 511 geſetzten Alters. WH 124 an die Geſchäftsſt. Ein älteres Ehepaar ſucht eine erfahrene Stütze Zuſchriften unter 1319 Samtlehe instrumente in großer Auswahl sais fd Tpnersfddüſ Aerni dareritt litten hinten füllte Büfettfräulein (Anfängerin) für sofort 55 Flechen-Gaslslälten im Alster haus, Meme mel N. 7 7. n MUSIK HAUS NAU K D 3, 11(Planken) Fast neuer Schreldtiseh dunkel Eiche, zu vk. Seckenheimer⸗ ſtr. 80, 5. St. l. Anz. Sa. nachm. und So. früh. per ſof. od geſucht. Zuverläſſiges. tüchtiges Alleinmadchen das 985 auf Dauerſtellung legt, ſpät. in gepfl. Haushalt Fernſpr. 426 29. 15 212 1360 Zu verkaufen: z. Ausſbanzen v. Selbſtändige, ſolide Hausgehilfin ü önen Geſchäftshaushalt ge⸗ . 4456 D 5, 14, parterre. Schranblöchern. Langlöchern und Gehrungsaus⸗ ſchnitten i. Flach⸗ eiſen u. Winkel⸗ eiſen. Preis: einſchl. Stempel u. Matr. 110 l. Ang. u. W 125 an d. Geſchäfts⸗ Tüchtiges, kinderlieb. Alleinmädchen 5 neuzeitlich. N geſucht. 15 295 Nichard⸗ 8 traße Nr. 9. ſtelle. 1414 Ca. 1% Ztr. alte Kartoftein billig abzugeben. Fernſpr. 224 04. 1 2⁵ Gut empfohlenes Tagesmädchen für* 3 in ruhigen Haug per bauſchen gegen 8 Komb. welg. ferd umſtändehalb. zu verkaufen od. zu 1506 n od. 3 1440 .lt Tel. 2188. F. 2 1 Trebbe Betrag einen tadel- losen Füllhalter und Gut erh. 1465 Herrenrad A vk. G 7, 23,4. St. Tadelloſer (Fernempfänger) preisw. zu ver⸗ kaufen. 21422 Aug. Frölich, Traitteurſtr. g1. Radio Blaupunkt 5 fa ſt ne 1, Lieh- Harmonika gut erhalten, Kinder- Mappstünlchen preisw. zu ver⸗ kaufen. 666/TII Anu⸗ und Verkauf G 6, 7. Herren⸗ Sommer Sakko 46, grau kar., zu verk. Murmann, Riedfeldſtr. 17. * 1483 1 gebrauchter Dampf- kessel Aibeltrtische flaschenschran 1474 Zu verkaufen nur an Privat: Komplettes Ine sezummer Polstergarnitur Eine gebrauchie Waggonwaage sofort günstig zu verkaufen. Bopp& Reuther.. b. u. Mannheim-Waldhof 1 1 l 22 gut erh., preis⸗ wert q verka Adr. in der G 15290 1 1 dc. G zeehrock⸗— Tollrända Betten a5 2 Janne 5 mit Federn, kleider, elektr. Schön., modern. Diplomai u. 2 Plalten Koch⸗ Sareſl 1800 Sessel Hinter. 110 B. Eiche, vil, ab Kleider⸗ und 1 Stanbfang 8 Wäſcheſchränke 0 V 11 verkf. wegen Umzugs. Vordhs. P 7, 1 Angebote unter 3 Stck.(Halteſt. Schönes X M 16 die Rheinſt Feen. de doe fie Gebrauchter und verſchieden Zu verkaufen: dasherd Oelbilder Melaubelt 5 umzugshalb. zu wß., mit Patent⸗ 55 5 50 ö roſt, 3t. Matr., flammig,. 259 l. ſehr gut erhalt.“ mit Nec, e Nähmaſchine gut erhalten, ab⸗ Sehr gut erhall Regulator Jzugeben. 14670 f (Händler nicht Ange oben bei Ande- erwünſcht.). 27 Jillingei Nebeniusſtraße 7 Huthorſiweg 2127 Lillingswagg 3. 145 8 prt, rechts. 1438 Kinder- zu c a 5 f Sigl, Neckaran ig übowal Kastenwagen Angerkrabe 2 (Elfenbei IS, Doppel u. ein, fünfene eau, 3 Schlaſfzimmg N 3 5 preis von 78 L, 545 50 1 5 25 5 ek gene: Dallelmmäpteh e, 8 * Kem 8. N 8 6 23, 79915 blau und braun, 2 peiſezimme am Friedrichsrg. Größe 40—42, zu 95. 686/II 9 e—An⸗ 5 285 485 400 zuſehen bei 3 0 f zuſeh 3 Hekkenz imm. Herren- Fahrrad Dietzer, K 2. 19.5 9 11 bill. zu verkauf. 4459 8 975 425 920. Stumpf, Win deck⸗ 5 5 2 ſraße 58, part. Zu verkf. weißer Einzelmöbel . fichenhend er are Slubenwagen Sener lcd Baumanpah in ſchön. Ausfüh- Ul. Gasherd art rung preisw. zu 4 Fl., u. Back̃⸗ñ verkf. Rheinau⸗ ofen 40, T 1. Nr.-8 ſtr. 17, prt. lks. U 1. 7(Hoff. N Fernruf 278 8 1482 15 285 740 Immobilien Zuschriiten unter W. an die Geschäftsstellel d. Bl. Einfamilien- Naus in guter Wohnlage Mannheims, in der Preislage von 2540 Mille von Selbstins. zu kaufen gesucht. 1 91 11452 zu kaufen. Ange über Steuern Geſchäftsſtelle d. Rentehauskauf Suche bei Barzahlung Reutehaus bote mit Angaben und Mietertrag, Preis uſw. unter W K 126 an die Bl. 21444 -Famili verwenden, 7 gr. Wohng. zum 18 15 125 Mk. Anza F. 8 Räume, mit Git Garten, zu Bergſtraße 21 Rihm, Immob., Hauptſtr. 138, Tel. 514 77. Reidelberg An- Ville 2* Einfamili in herrlicher Neckarhöhenlage, Terraſſe, 1 20 000.— Anzahlg. zu verk. A. Munzinger, Immobilien, Feudenheim n- Haus evtl. auch als 2⸗Familien⸗Haus zu Zimm., 2 Küchen, Bäder, Helzg., mit einer 5⸗Zimm.⸗ Sept. beziehbar, bei lg. zu verkaufen. Feudenheim, 15262 allem Komfort, Anruf 5106. 4⸗Zimmer⸗ und für den Käufe Näheres durch: mmobilien, Tilen, fenster Fenſterläden, Schaufenſter⸗ Lampen, Transparente, Röhren für Gas, Waſ⸗ ſer und Kanal 1 Feldſchmiede, Schuitzelbank 2 Werkzeugſchrke. 1 Bank, 3 Meter Faßreifen neu und gebr., 1 Paar Herren⸗ Lackſchuhe. 1 P. Marſchſtiefel neuwert., Gr. 43, u. a. zu ver⸗ kaufen. 15283 Lelel. 28618 im Almenhof, F Mehrfamilienhaus auf halber Höhe, Nähe Straßen⸗ bahn, zu ver kaufen. Wohnung. Eine Wohnung wird Obſtgarten. Kaufpreis 33000 R. LL. emen Lichtentaler Straße 2, Tel. 465. Straße 15, zu verkaufen. ſtelle Niederfeldſtr.). Kaiſerring 42,1 Treppe. 706 7 Baden-Baden: Zwei eine 3⸗Zimmer⸗ r frei. Großer 15 278 Baden⸗Baden, Dl 1 (Halte⸗ Zu erfragen 15 27 276 in beſter Lage zu verkaufen. 7 Bad, Garage, Garten. du ard Pla e 3 b Feibeiberg, K Nliodernes Bauernhaus Bahnst. bei Mos. bach, mit eth 5000 am dabeilie, gender Obstbaum⸗ wiese, etwa 100 tragbare Bäume ferner 50 Ar Wald. Sof. beziehb., 2 13000 RM zu verk. Immob. KNAUBER U 1. 12. Ruf 230 67 — 888 Geſchäftsſt. f. 120 Geschäfts Haus im Zentrun an kaufen ge. Angebote unket W G 119 an die Geſchäftsſt. 502 1 Großes Tenlcnchent Kaufpr. 90 000.— Anzahlg. 40 000.— RM., zu verkaul. Eingericht. Bäder u. Zentralheizung] vorhanden. 1 Immob.KNAUB EHI U 1. 12. Ruf 230 0 Haus Verwaltungen uber nimmt Rich. 5 Karmann Immobilien N 5, 7 Manitenban von Heidelberg Zimmer, Küche, etwa 1000 am Vornehme, gediegene 70 und ganz neuzeitliche e Se hönes Renten: Angebe Geſchäf 2b für Gef heim g Günto G. m. Ang. au d. ſtelle. Berus u. cht Umm. Linden Wohnhaus -Zim.-Wohnung gute Rendite. 000 R 5 zu verk. Günstige Sache. 6063 Immob.KNaUBER U 1. 12. Ruf 230 IZ bis 5 Bürordume von Kohlengroß handlung für bald, Warpe spätestens Oktober zu mieten gesucht 8 Dssgt id 9, 4 c..8. Jonderts in guter zentraler Lage. 1448 Dame zu verm Jae d Angebote unt. WIL. 127 an die Geschäftsst. d. Bl. b. unt. 55 0 62 5 e 18 3 JJ 92 0 4-Limmer⸗———— Z -Timmel Wohnung unge Saum nun, Inn kleg. Rabl In Ii. mit Küche, Bad leventl. Garten) 5 WOof tung 1 Herrn 2. vm 3 in guter Lage Käfertals ſo⸗ mit Zubehör 113.1 Brünl m. fließ. Waſſer, ſort oder ſpäter zu mieten geſucht. in guter Lane, Badbenutzg. und Angebote unter X A 5 an die 3. 1. September 8 78 5 1 95 Penſion, an SGeſchäftsſtelle d. Bl. 1460 oder ſpäter 5 od. 2 Perfon., 5, geſucht. Gut möbliert. ſoſort oder zum Igschafts mitglieder Ang. u. W G 88 5 15. d. M. zu ver⸗ denen an d. Geſchäfts⸗ 2 mieten. 15 289 suchen wir ſtelle.* 1445 Remer La wo, D 2, 4/, 5 1 2147 2 T 2 und-Zimmer- delt, ene au verm. 4478 reypen. i türig 515 et 405 I 925. Wohnungen Ehepaar ſucht ſof. 4 Um- Wong. Lü zubehör. 20 vermieten 3, 4. 3 Tr. r. F in Oſtſtadt. An⸗ S 6, 3. Mergner 9490 ebote erbeten an: ber. gebote u. V V 69 F 2 wudklE.-., Mannkeim. d. Gieſchäfts ſt. Möbl. Zimmer dosepn ud 8 5 11004 Nöbl. Iimmet 115 um. Riedfeld⸗ Abt. Sekreterlat. in ee 95 e rechts 45 An- l ang e., 5 g Sa ub. aut möpl. 21 Leusch- Wohnung! deen Gul Höll. 31. Pe Biete: Zentralbeizg. in ruhiger Lage Waldpark. Gr. 3⸗ bis 4⸗Zim.⸗ Wohnung mit Zentralheizung! Erwünſcht: und Zubehör, Termin Aug Angebote unter Y X 218 an die Geda d. Bl. 5 Zimmer, Diele, Neuoſt⸗ heim od. Feuden⸗ heim geſucht. Tauſchwohnung 3 Zimmer vor Ang. u. V K n d. Geſch ſtelle.* 15 22444 g 2 Zi., Kü. u. Bad Bad, Mädchenzimm., ähnliche uſt/ Oktsber. Lage. F 3, 12 Treppen 8 ih den wobl, Sie ut möbl Zim ſof. 1 Hermiet.], 2 1487 Zu verm. 15 — Richter, Rhein⸗ ZIMMER dammſtr. mtr. 20,„ vt. urm mit L 15.9, J Tr. Schön ml. Zimmer 7. zu Dan, 0 7, 26, Fröber. 6150 Akad., Dr., ledig,.77 gr., Zu vermieten: but möbl. Zim. 5 J. 21, 3 Tr., (Auch Sonnte ac an. 118 Herzenswunsch! Regierungsrat, 30., ſchlk., Nähe Bahnhof! 4 bill. 2. vir. Private Handels- Unterriehts-Nurse. Tullestraße 14 MANNHEIN Fernspr. 424 12 Kurse im Kurzschrift Am Tage u. SBends und Maschinenschreiden Auskunft und Prospekte kostenlos!— Eintritt jederzeit! J Privat-Handelsschule Vine. Stock Inh. W. Krauß A4. 0 uf 217 92 e W Stündliche Ausbildung füt Geogr. 1899 den kaufm. Beruf 170 Engüsch- Französtseh Spanisch flussisch- Itallenisch tür Anfänger. Fort gesohrittens und Kaufleute BERLITZ INSTITUT The geriitz School of Languages Lehrgänge inaſlen Weitspfachen Mur Frledrichsring Za- Fernruf 416 00 blond, blau⸗ ö ſucht äugig, vermögend, lebensfr., ſeſter Zimm-Wohn 2 N 1 72 Charakter, Kunſt⸗ Sport⸗, Natur⸗ . 97 8 6 Prs 518 1 0„freund, ein gut. Kamerad, erſehnt VVV„heim. Eheglück. Innige Neig. ent⸗ n 8 5 518 ſcheidet allein. Näh. unt. Nr. 4260 heim ge ſu cht. n. d. lk. dch. Erich Möller Wiesbaden, Hell⸗ . 5 mündſtraße 5(E hemittler]. 82¹ * s, Fernſprecher 503 13. 3 7 71 10d. 2 Zim. Küche YH palise Sehr gut möbliertes 1 5 Luzenk 198 18 ab band 9 1 e f Neckarau, ſof. od. u. unabhängig, daher gereift un Mohn- Schlafzimmer ſp. zu miet. ges., herzensgebildet, mit Vermögen u. fl. Waſſer u. Badbenütz., in ruhig. ev. w. ein Teil.ſeig. Heim, ein ſonniges, frohes, 2 Hauſe, Pfalzplatz⸗Almenhofgegend Neparat. übern. häusl. Mädel, erſehnt Neig.⸗Ehe bevorz., zum 1. Auguſt von 8 9 u. V X 71 mit gereift. nicht zu jung. Manne geſucht. Preisangebote unt. X E 9 d. 8 ſchäftsſt. Näheres unter Nr. 4360 Surch an bie Geſchäftsſt. b. Bl. 147% 4407 Erich Möller, Wiesbaden, Hellmund⸗ 11½ Zimmer und Küche 6. 1. 8. oö, ſp. zu Miet. geſucht.(3 Perf.] Angeb. u. VU 6s a. Geſch. 41400 Am. u. Küche Waldhofſtraße. geben—2 Zim⸗ mer und Küche zu tauſch. geſucht. Aug. u. V S 66 d. Geſchäftsſt. 91896 Bevufst. allein⸗ ſtehend. Fräulein ü 15 mögl. bald I im. m. Al. Ang.. X 8 an d. Gac ſtelle. 5 Berusst. Ehepaar flucht ſofort — Umm. u. Küche Lindenhof bevor⸗ zugt. Angeb. u. IF 80 an die Geſchſt. 21266 as Anm u. Küche Mos⸗ od. leer Zimmer etws v. berufst. Frh. 5 geſucht(Warm⸗ „ 1 baſſer u. Zentr.⸗ aum Deizg] Ang. Wald“ X d W a. Gſch. „C UBER Beruſst. allſt. ält. 230 67 rr ſ. leer, ſep. — imm. Ang n XW 28 a. Geſch. 11980 1505 Berufst. Frau ſ. aN Wer J. ſofort. Ang. u. H B 6 a. Geſchſt. run 1066 e e Une od r 81441 ellemanſarde als Schlafraum 1 f.—3 ſche. Leute d. Geſchäftsſt. — 411 alu 0 in guter Lage Mannheims, zum 1. Oktober od. früher an tüchtige, kautionsfähige Wirtsleute zu verpachien Ungebote unter W J 228 an die Geſchäftsſtelle d. Bl. 15 4 Sutgehende Wtschaft auf dem Lindenhof in guter Lage, mit Kühlanlage, zum 1. Okt. zu vermieten. Gebr. Mayer, Branerei, * 1423 Oggersheim. Sehr ſchöne, moderne -Lmmer-Wohnung niit Zentralheiz. in gut Hauſe am Friedrichsplatz zum 1. 10. zu verm. Dr. Horber, Friedrich⸗Karl⸗Str. 14, Fernſpr. 409 29. 15 275 Nerrschaftt. .-Maun ausgeſtattet mit allem erdenklichen Komfort, Diele u. Mädchenzimmer, auch Garage vorhanden, in beſter Oſtſtadtlage, zum 1. Okt. od. früher in den P. uadraten L dene apsargenz mager mit groß. Wohnküche, neu herger., ſofort zu vermieten. Angebote unt. W F 225 an die Geſchäftsſt. 15270 A, den 0 Jane od. Lagerräume D 2, 4/5, parterre ſtraße 5 Herzenswunsch! (Ehemittler). ö Englisch- Spanisch Unterr., Konversat. Korrespond 5 Hervo Auslands- Pras kein Massem te +— richt. 1468 T 4, 1(Eekhaus) it ſhalysla- D und seinen Neigungen frönen, un- ter Elnhalfüng jeglicher Oist- vorschriften. All ter Kost begeht große Thaſysie Ausführliches radeplatq) Senußmitteln kenn men kerkrenłe an kröfflger und leſch- wissenschaffiicher AU Alleinverkauf Karoline Oberllinder Mannheim, O 2. 2(am Pa- Fernspr. 202 37 Heidelberg Hauptstr. 121, jsbeflker- Nähr- es Wes der Zuk- , Blefet ihm dle — 3 auf rundlage. im 24. Lebensjahr. Merkblatt frei. Allen, die ihn kannten, wird er in seiner blühenden Jugend Fernspr. 4083 Statt Karten Am Tage den Heldentod auf Frankreichs Erde vor Epinal für Führer, Volk und Vaterland mein innigstgellebter. guter Bruder und Schwager, Bräutigam, Leo Neuburger Unteroffizier in einem infanterie-Regiment unvergeßlich sein. Mannheim, der Unterzeichnung des Waffenstillstandes starb jüngster Sohn, unser herzens- Neffe und Onkel. Offizjers- Anwärter Juli 1940. In schmerzlichster Trauer namens meiner Mutter, meiner Geschwister und aller lieben Angehörigen: A. Neuburger, Rechtsanwalt, z. Z. Gefreiter bei der Luftwaffe. den 5. Ver erteilt Anfänger 4 lärken⸗ Ang. u. an d. ſtelle. Lastkraftwagen mit und ohne Anhänger. ab 2,5 To. Nutzlaſt, für die Dauer von 3 bis 4 Wochen gesuent. Betriebsſtoff wird geſtellt. Angeb. m. Angabe für welche Dauer und von welchem Sener ab die Fahrzeuge ver 3 ſind unt. M H 4325 an Ala⸗Auzeigen A.., Mann⸗ heim, erbeten. 12 678 821 Gutgest. Handwerk 1840 Jahre, Witwer, ohne Anh., kennenzulernen; auch Witwe ohne Anh. nicht ausgeschlos- sen. Zuschriften mit Bild u. X C 7 er, 40.,.68 gr., Wünscht Dame. tdeal denk., möcht an die Geschäftsstelle ds. Blattes. 1368 Seanzælf 927 Dr. vet., Anf. 30, ſtattl. Erſchein., 1. Vertrauen Haende Ehe mit e eine auf Liebe 5 2 1940 Zu erfragen: 1 ig., gleichgeſinnter Dame v. 18 bis 28., eingehen. Materielle Vorteile werd. nicht geſucht, herzl. Verſtehen ſoll entſcheiden. Näh. u. M 91 dch. Arlethund Treuhelf Moser ans/ Sa Liebe und Treue verbunden mit einer sorgfältigen Wahl sind Fundamente glück. Ehen. Tausende fanden sich 20 Ja N leder N Mad ſchtung. Auskunft Noufand-Brlef- Bund F Mannheim Schließfach 602 Suche zw. gemein⸗ ſamer Freizeit⸗ geſtaltung einen frau, etw. Ver⸗ 3 einfachen, netten mög., ſucht Herrn 1 1 Kameraden paſſ. Ende 50 bis An⸗ Alters. Baldige Fund 60, mit 1 7 5 ei S C. or ck mit Heizung und 1 in 0 e Finkomm. zwecks Einfam.⸗Haus, ſchöne Lage, ſo⸗ F Meiruat fort zu vermieten. Näh.: 589 1 Arier, Zuſchriften unter K. H. Weidner, Immob.⸗Büro, habe glit. Eink. W M 128 an die Sophienſtraße 16, Ruf 443 64. Das Mädchen, d. Geſchüftsſt. 81455 ein. ernſth. Will. 3. Glück hat, ſche mir baldigſt mit Bild(Bild zur.) VE 53 an d. Weſchſt. Anonym uw. Verm. u. erw. Däskret. Ehrenf. 1856 Frei 35 Jahre, ſtatt⸗ ende Frau oder a 9 vermieten lich, mit Ausſt. Fräul., wünſcht Angebote unter W H 227 an die Wohnung und Gedankenaus⸗ Geſchäftsſtelle d. Bl. 15.281 Hausdeſwihuſcht fauſch mit älte⸗ geb. Herrn, über rem geb. Herrn 1,70 Mtr., in gt. Gemüll. heim mit voll. Peuſ.] Aelt. 894 ſucht a. 300 f f a e. de eragene en 2. d. bebe m. el Ang. fließend, kalt. u. zu verm. Ausk. Frau od. Witwe * X 8 22 an 8. warmes Waſſer, A. 8 Heidel⸗ brut 48.60 Jahr. Geſchſt. 1400 NM. 105.—, 9 11 Sache Spät. Heirat 5 8 vepmi ollsbrunnen⸗ möglich.— Zu⸗ Kim. e 20 fle. weg 50, Tel. 2586 ſchriften 1 5 of, od. ſp. Zum I. Ottober, 8. 50 an die aus Papier 12 15 Woſſng. U d. 4. 2. kl. eptl, früher l e Selbtanfrollen e 1 85 12 Aim.-Wohng. e prompt lieferbar! 1. vore, d mit Bad, 3 Tr., 5 eb anne n: Päkterfs-Raum Fat terring, e eren ge Twele a Geſch als Loden oder en Dauermteler oder Witwe ow. E 25, 7 A Alles Pürp zu verm. zu derm Angeb. ſpäterer 51476 9 13 a 1 Colltniſtraße 24, U. W B 221 an 5 7 Fernruf 22 5 3 Lerbark 2. S. Ul.,- ee ea 1— Geſich. Einkomm. 77 5,7 Sarbud Garage Aaderne e e . 5 uſchriften un n ite, ſchon. Tier, 12., auch als Zimmer-„ an de F Radio-Braun N lehr wachfam, ill.] Unterſtellraum, 8 b. 5 d. Blatt. Super mit einge- A verk. Bowitz. Käfertal⸗Süd. Wohaun bautem Platten. R 4, ö, 3. Stock. Maunh. Str. 127 i Froündschaff spieler, neuwert, 21371 ſof zu bermiet. mit Küche. U Sale 1— Fernſpr. 275 11. Balkon u. aden wünſcht 47jährig.& Velour Teppich. . 00 15 223 Komfort, Zentr. Mann, anupaſſe. 5 N 3,5 Mtr. 5 pppfller E Heizg. u. Warm⸗ und lebhaft. mit J versch. Damen- Aulbe 2 Zim. u. Küche waſſerverſorg, i. ein Dame zw. J nleider. Grone 42. eemaß, Schloß Parndepl⸗ einem Neubau⸗ Gedankenaust, Za neu, etz au ee daten in. 5 teilw. Möbel. zweifamilienhs. er, ſpät. Heirat. L Fantereeh. Feitenwandſüt⸗ übern(600 Mk.(Neuoſtheim) 5 Witwe od. geſch. 3 Wahl. ung, zu ver⸗ erford.) 3 verm. 1. Okt. an Dauer Frau angenehm. 1 3 9 en. 84470 Ang. u. J T 67 mieter zu pe r⸗ e unter J an. und verkauft ER eaten Augel⸗ a. d. Geſhäftsſt. mieten. 1357 r ei an die 3 Honsr EUGEN, 30 b abe 126, 4. St. 898 Fernſpr. 429 78. Geſchäftsſt. 1454& T 5, 17. Tel 28121 ſund, tücht. r. wünſcht Frl. Stellung. zwecks geſchloſſen. Zu⸗ baldiger 1458 ſchriften under Heirat W P 131 an die a S 1508 kennenzulernen.. Zuſchr. u. W242. a. d. Geſchäftsſt. 8 Frl., 55., ge⸗ 8 Arbeiter, 48., od. Wwe. kennen zu lernen zw. ſpät. Heiraf Zuſchr. u. XI. 15 an d. Geſchäfksſt. 3 Welege ſich vereinf. ſſüh⸗ Heirat nicht aus⸗ Terbuntlangt eee οο, 3 Der neue Waadend-Ueemagen 2 (Einkelts Modell) 5 mit 2 Zyl. Jlo. Motor, 400 com. gegen Bezug 8 i schein Kurzfristig lieferbar! General vertretung: Auto Schwing, P 7, 18 Telefon 28474 8 —... Anordnungen der NSDAP Nr. e .— Aus anitlichen Bekanntmachungen elitnommen Achtung! Feld⸗ Feldſcher⸗ Samstag, traßen⸗ f an Hitler⸗Ingend. ſcher⸗Gefolgſchaft. Die Gefolgſchaft tritt am 18.40 Uhr, gegenüber der bahnhalteſtelle Schlach Dienſtart: Einſatz für die Si rung des Gebietsſportfeſtes. Sbntliche Beurlaubungen ſind aufgehoben. Baunſtreifendienſt 171. Der ge⸗ ſamte HJ⸗Streifendienſt tritt am Sonntag, 7, Juli, morgens 7 Uhr im Schneckenhof Sommeruniform mit Käppi an. Enbſchuldigungen ſind für dieſen Dienſt aufgahwben. Ebenſo der Jahrgang 1923, der onſchließend 3 Erfaſſung entlaſſen wird. Kö. Sportamt Sonntag, 7. Juli: zeichen(für Frauen u. Männer): .30—1100 Uhr, Stadion([bei ſchlechter Witterung Gymnaſtik⸗ halleſ. Tennis für Frauen und Männer]: 10—11 Uhr, Tennis platz Stadion. Reiten([f. Frauen und Männer]: Ausreiten: Vor⸗ anmeldung täglich; Ruf 424 32, . 5 in der Zeit 88 12.—— Monlag, den 8. Juli: Ard. Gymnaſtik und Spiele(ür Frauen u. Mädchen): 20 bis 21.30 Uhr, FFriedrichſchule, 2. Dentſche Gymnaſtik für Frauen und Mädchen): 20 bis 21 Uhr, Hans⸗Thoma⸗Schule, D 7. Tennis für Fortgeſchrittene(für Frauen und Männer): Der Ten⸗ niskurſus findet heute 5 weiſe ſtatt von 19—20 Uhr ſchon von 18 bis 19 Uhr ſtatt. Reiten (für Frauen und Männer): 18 21 Uhr,/ 5 Schlachthof. — Dienstag 9. Jul i: Fröhliche Gymnaſtik und Spiele[f. Frauen und Mädchen): 20— 21.30 Uhr, Mäcchenberufsſchule, Weberſtraße. Deutſche Gymnaſtik(für Frauen und Mädchen]: 20—21 Uhr, Gym⸗ naſtikſaal, Goetheſtraße 8. Reiten in tadellos er (für Frauen und Männer): 18 21 Uhr,/ Reithalle, Schlachthof. Mittwoch, 10. Juli: Schwimmen (für Frauen und Männer]: 20 bis 21.30 Uhr, Städt. Hallenbad. 8 ar Frauen und Männer): 21.30 Uhr, Stadion. Reiten(für Frauen u. Männer): 18—21 Uhr,„/⸗Reitholle Schlachthof. Donnerstag, den 11. Juli: Allgem. Körperſchule(f. Frauen und Männer]: 19.30 bis 21 Uhr, Stadion, Feld 2. Fröhl. Gymnaſtik und Spiele(f. Frauen und Mädchen): 19.30—20.80 Uhr, Gymnaſtikſaal, Stündebeek, N 7, 8 Reiten für Frauen und Männer): 18—21 Uhr.„/ Reit⸗ halle, Schlachthof. Freitag, den 12. Juli: Allgem. 5 (für Frauen und Männer): 21.80 Uhr Stadion, Feld 2.— Deutſche Gymnaſtik(für Frauen und Mädchen]: 19.20 Uhr, Gym⸗ naſtikfaal, Goetheſtraße 8. Reiten für Frauen und Männer) 18 21 Uhr, // Reithalle, Schlachthof. — Samstag. 13. Juli: Reichsſvort⸗ abzeichen[für Frauen und Män⸗ ner): 15.30 bis 17 Uhr, Stadion. Tennis[für Frauen u. Männer]: 17—18 Uhr, Tennisplatz, Stadion. Reiten[für Frauen und Män⸗ ner): Ausreiten: Voranmeldung täglich; Ruf 42432, Reitlehrer Sbemmer, in der Zeit von 12 bis 15 Uhr. KöfF. 27/28. Juli: Wochenend⸗ wanderung nach dem Wander er⸗ 12115„Borſtein“ im Obenwald. eilneßhmerkarten zu 2,50 Mark ind ob beute hei den Köc⸗Ge⸗ ſchäftsſtellen Plankenhof und Waldhofſtraße 8 erhältlich. telle. u. Dam.⸗Fahrrad zu kauf. geſucht. Ang. u. W O 86 a. d. Geſchäftsſt. —.—3 4 Kinderw-agen n. aut erh., evtl. m. Zub., ſof, zu Hin. geſ. Ang. u. X T W 3 Geſch. 1503 Lager⸗ und Transportfäſſer kauft Na Martin Jung, Mosbach/ Bd. Telephon 498. 1 Klelderſcheh. ca. 2 Mtr. hoch, zu kauf. geſucht. Ang. u. V O 51 a. d. Geſchäftsſt. 51349 Gut erh., gebr. AnZug für ſchl. Figur (1,70 Mtr. groß) ſowie gebraucht. Handkoffer zu kauf. geſucht. Ang. u. W I 83 an d. Geſchäfts⸗ 1437 9 Badeefnrichtg. Chaflelongue und 2türiger Kleiderſchrank oder itür. weiß. Spiegelſchrank Untericht? deu. 5 abe aut Ihre Vermählung geben bekannt Gottfried Plone Amy Plank ged. e Mannheim(Waldhofstraße 74). den 6. Juli 1940. —461„ 2 TREFF TREFF TREEF TREEF ITREEF TREFF NMamburg „TREFF“ die desinfizierende Hunde-Wäsche Auf der Ausstellung für Hunde aller Rassen am 7. Juli in der Reithalle im Mannheimer Schloß erhältlich chemische Fabrik„HO“ Hans K. Heinrich 8 Hans Henschke hat stark bakterizide Wirkung vernichtet Ungeziefer samt Brut gibt sauberes glänzendes Fell schützt vor Ràude- u. Fellkrankheiten ist geruchlos und mild ist ein vorzüglich. Hundepflegemittel 27, Bilhorner Kanalstraße 15 Kaufgesuche Herremu. amenrad auch vep.⸗bedürft. zu kauf. geſucht. Ang. u. W K 229 a. d. Geſchäftsſt. 15 286 duche! Foxülwüch. Ausschankheha lter zu kauf. Angeß. nit Preis umter W N 222 a. Gſch. 15 206 Gut erhalt. 1480 fer renz inner kauf. geſucht. Ang. u. X K 1 an d. Geſchäftsſt. 1000 de Briefmarken all. Länder, un⸗ 7 Zurueck Dipl.-Kaufmann Kiesel vereldlglor Büeherteylsor, Steuerberater Gottesdienſt⸗Ordnung 181610 Nennheim, 0 7. 9- uf: 27122 4 1 Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß meine liebe Frau Anna Bender geb. Hildenbeufel heute ver- schwerem Leiden. nach langem. storben ist. Mannheim(J 3.). Der tieftrauernde Gatte: Josef Bender Die Beerdigung findet am Montag. 8. Juli. vorm. 11.00 Uhr statt. 214235 Danlsagung Für die vielen Beweise herzlicher Antell- nahme an dem schweren Verlust beim Heim- gang unserer unvergeßlichen Tochter Lieselotte Roger sowie für die liebevolle Pflege während ihres Krankenlagers, für Kranz- und Blumenspen- den und für die trostreichen Worte am Grabe sagen wir herzlichen Dank. Mannheim. Juli 1940. Werfktstraßle 35. Iheodor Nögler u. Frau geb. Nied den 6. Evang. Gottesdienſtanzeiger Sonntag, den 7. Juli 1940. für die Gemeinde Weil a. Rh. ſchluß an d. Hauptgottesdienſte ſtatt. Trinitatiskirche:.30 Füller; 10.00 Kiefer; 15 Taubſtummengotte sb. Neckarſpitze; 10.00 Grimm. (enkor ienkirche: 10 Füller; 18.00 Abendgottesdienſt. Chriſtuskirche: 10.00 Dr. Weber. Nenoſtheim: 10.00 Dr. Hauck. E 10.00 Herrmann R.30 Scharf; 10.00 rf. Markuskirche: 10.00 Speck; In allen Gottesdienſten Kollekte Kindergottesdienſte finden im An⸗ Erholungs- u. Ferlen-Aufenthalt für Knaben (Königsfeld, Schwarzwald, Höpenluftxurort 788 m 00 Tannenhaus An herrl. Wald gelegen. Aufsicht. Prosp. Ruf: 22 der evang. Brüdergemeine. Individ. Behandlung. Aerztl. 227. Sanatorium Dr. Amelung Küniestein- Fane Innete Krankheiten e Ganzlährig geöffnet! zu kauf geſucht. ſortiert, im gan⸗ Ang. u. W O 130 zen zu verkauf. 20.00 60 Todizinalkassg ſendeſng hl. Abendmahl, Speck. Matthäuskirche: 10.00 Gänger. Mannheim. Reichsſportab⸗ an d. Geſchäfts⸗ B 7, 6u. parterre ſtelle. 636/öIII 8147¹ Gelegenheit Wie wertvoll kleiner am kleinslen — und wenn Sie genau hinsehen, dann merken Sie, daß selbst die kleinste Kleinanzeige für wenige Groschen in der Neuen Mannheimer Zeitung schon Erfolg hat. Kleinanzeigenliegt es also nicht an der Größe, son- dern nur daran, daß sie auch zu jeder Gelegenheit aufgegeben werden. Das ist nämlich die Hauptsa- che. Sie dürfen bei keiner zeige unserer Zeitung ist. Bei vergessen, die Kleinan- Lutherkirche: 10.00 Jundt. Eggenſtraße:.00 Jundt. Melanchthonkirche: 10 Kaufmann. Aae.00 Heſſig. uferſtehungskirche: Clormann. Sandhofen:.30 Bartholomä. Sieblung Schönau:.30 Schwarz. Städt. Krankenhaus:.00 Haas. Diakoniſſenhaus: 10.30 Scheel. Fendenheim: 10.00 Kammerer. Friedrichsfeld:.30 Schönthal. Käfertal: 10.00 Schäfer. Käfertal⸗Süd: 10.00 Metzger. Rheinau: 10.00 Vath. Elinafkberg:.00 Bath. Seckenheim:.30 Schmitt. Wallſtadt: 10.00 Münzel. Alt⸗„Katholiſche Kirche. ..30 Uhr.— Erxlöſer⸗ kirche(Gartenſtadt): 10 Uhr. Freireligisſe Gemeinde Mannheim Sonntag vorm 10 im Gemeinde⸗ haus, L 8 Nr. 9: Freireligibſe Sonntagsfeier, Dr. Karl Weiß über:„Ein königlicher Glaube“ 10 Bodemer; 20. Abendmahlgottesd., Bodemer. Pauluskirche:.00 Clormann: 10.00% en ien Cegründet 1802 bernruf 287 96 die leistungsfähige Krankenkasse übernimmt die Ge- samtkosten für Arzt(einschließlich Operation), Arznei und Zabnfüllungen, und gewährt weitere Lenne nach Maßgabe ſhres Leistungstaritfs 02 MONAT SBEIT RANGE. GAuf nahme gebührenfrei) 1 Person...30 RM 3 d. 4 Pers..00 RM 2 Personen.30 RM 5 u mehr P..0 RM Auskunft und Leistungstarit durch das Hauptbüro. U 1, 18—19, und die Filialen der Vororte (Friedrich d. Große). in diesem Sommer kühn man Spelsen u. Getränke 1 Ahne Eis und ohne Strom lediglich durch das FIX-Kühl-Salz Bis zu 25 Grad Temperaturminderung in 2 Minuten zu erreichen.-Kilo-Beutel RM.95 gegen Vorein- sendung od. Nachnahme. Postsch.-Kto. Leipzig 58047 F. Paul Dlelichswailler, Lelozig c. 1, Hindenburgstr. 14 Kapltalkr. Generslvertreter fur 1 85 Auslieferungslager gesucht. W„ Schlafzimmer Speiſezimm. Einz. Büfet ts Schreibtiſche Anbaumöbel Das guke lohrer Biere „Restauration „Lohrer Braustube““, e eee In eee 8.9 Ruf 222 2 „Zur Silberpappel“, Restaurationsschiflf, Mannheim-Rheinbafen. „Zur Turnhalle“, Edmund Kahl. Mannheim-Käfertal. Wormser Strahe 60. „Bayerische Bierstube“, Anna Latz. Mannheim. Bismarckplatz 19. Floßhafen““, Eugen und Anna Ott, Mannheim, Bürgermeister-Fuchs- Stralle 3. Aug. Leonhardt. NMannheim- Neckarstadt, Langstraſhe 73. Gastwirtschaft, Wilhelm Würz, Mannheim, R 4. 8. Lohrer Schlosßbrauu R. Hofmann, Möbelhaus 78 „ RNolfaden Schlosserei f. Kutakl, U 6. 28 5 d. Braisstraßße 1. 575 230 77 u. 311 03[Straße Nr. Reparaturen im Elidienst wage eee dhwatzinger 49 Duelacher lat 5 los Desteurent, Blerkellet onestube, Automat Fesle Bohnermasse poliert Fußböden aller Art auf Hoch- glanz. 4 Kg. portofrei, RM.90 gegen Vorelnsendung. Nachnahme 40 Pfennig mehr. Bei Nichtgefallen Geld zurück. Arkhur Albers, Hamburg, Wiesendamm 14 152²2⁵ keks Kepplerstr. dle sehenswerte Gaststätte ö tür jedermann HANNHE W. 1 8 HEI, p 6 an den plenken Zeit gehen will, I muß Zeitung A0 7 3 222 auen, Sie nelie J iiſie Haben lesen! 8 Tod den Haustehwamm Beseitigg. auf chem Wege, ohne Ab- bruch v. Mauerwerk. 10 jähr. Garantie F. H. carl Weber. frankiurt/. Sandweg 6, Gartenhaus Ruf 465 66 807 Gegen Ermüdung der Füße, Fußschweiß, kalte Füße Brennen. Zehen- Ekzeme, Blasen. 1 1 Tropfen„Bewel““ einmassiert, wie neu 5 1. RM., doppelst 1,50 RM., Jahrestl. 6,50 KM.,(6 mel er. Ersparnis.50) in Apotheken und Drogerien. 455 88 Groß be 2 ug: Alle eee Haxeda, Eendro. Ab heute:, Der neue henschau-Bericht Endlose Nachschubkolonnen— Der Fluchtweg der Jüdischen Kriegshetzer Die evakuierte französische Bevölkerung kehrt zurück Die NSW hilft Die Durchführung des Waffenstillstandes Kriegsgefangene deutsche Soldaten vor der Entlassung Einmarsch in die zu besetzenden Gebiete Deutsche Zivilgefangene werden befreit- Sammellager für gelan- gene Franzosen-Die„schwarzen Brüder“ des Poilu Deutsche Ordnung im Kriegsgebiet Wehrmacht und Organisation Todt arbeiten Hand in Hand Unsere Eisenbahnpionlere am Werk Bilder aus Amsterdam und Brüssel Die Pariser hören die Waffenstillstandsbedingungen Der Führer in Paris Besichtigungsfahrt durch die Stadt An der Oper Triumph- Bogen Place de la Concorde Am Fuße des Eiſfelturms Front gegen England Großladmiral Raeder an der Kanalküste Die„Helden- taten“ der englischen Flieger Vom Nordkap bis zur Küste des Atlantischen Ozeans steht zur See, zur Luft und zu Lande die Front gegen England! Im Hauplprogramm zelgen: ALIHAuMs R U Wo:.15.30.00 So.:.00.25.35.00 P 1. 2 Fernrul 239 62 Selausune Wo.:.08.60.00 Sonntag: ab.00 Uhr Fernruf 240 88 Der Sanden bocl Jugendl. haben Zutritt —. A 1. A Wo.:.30.45.00 Sonntag: ab.00 Uhr Lindenhof Die kliige Sclicaiegesmdttea- Früh⸗Vorſtellung SONNTAG Meertfeldstraße 56 Sg die deutſche Arbeitsfront Ns- Gemeinschaft„Kraft dureh Freude“ Krels Hennheim Das Konzert Programm 1940/1 def Hennhelmer Kultufgemelnde beingt: omuſikaliſche Feierſtunden mit den Solisten Elly Ney, Siegfried Borrles, Ludwig Hoelscher und den Dirigenten Frenz Kkonwitschny. Willem van Hoogstraten, Ernst Cremer, Carl Friderich, Karl Elmendorff und Hermenn Abendrot Als beſonderes Ereignis: Die neunte Sinfonſe von Beethoven unter Leſtung von Generelmusikdireklor Hermann Abendtoth. 6 Kammermuſikabende mit: Strub Quattett, Kkergl Querteft, Luise Richartz, Vohse Prihode, Kkötscher-Trio, Bretoneli-Quettett. L 18250 ALNAUBRAπνι S CAL A prof. Carl Froelichs historischer Großfm 1255 choral Don Nautden u H tto Gebü als Friedriob der ühr Olga Tseheehowa Flzn Brink Paul Otto H. A. v. Schlettow Veit Harlan Walter Jansen- Paul Richter Dazu im Vorprogtamm: Sonder veranstaltung gen auer den täglichen Kur- Konzerten 11. 7. Gastspiel der Kammerschauspielerin Hilde Wagener vom Wiener Burgtheater mit den Mitgliedern des Wiener Burgtheaters 15. 7. Konzertabend Hellmut Heller(Violine) 20. 7. Großer Varieté-Abend„Triumph der Heiterkeit“ 31. 7. Konzert der Konzertgemeinschaft blinder Künstler Mozartfestspiele, ausgeführt von den Mitgliedern des Frankfurter Opernensembles ö 3. K Die Entführung aus dem Serail ö .8. Die Hochzeit des Figaro ö 10. 8. Festlicher Varieté-Abend mit den 4 Phillips 15. 8. Eröffnung der Herbst- Traubenkur 1 17. 8. Gastspiel romantisches Ballett 28. 8. Meisterabend froher Unterhaltung ö 1 Spielbank täglich geöffnet/ Weitere Auskünfte und Prospekte über den Kurbetrieb, der in vollem Umfange durchgeführt wird, durch Bäder- und Kurverwaltung Baden-Baden(Telefon Nr. 21 51—54) ö J — baden — Netzjacken für Herren 0 8 letzter 1743 0 Der Heldenkampf des Kreu- zers Dresden im Weltkrieg gegen englische Uebermacht und das Schieksal der Besatzung 5 Ein Bavaria- Chile- Expedi- tions-Film v. Dr. Fanck mit Herbert H. E. Bönme II. Wahl Marieluise Claudius S Hauskleider —— für Frauen Stichelhaar und Angorette II. Wahl Das Tagebuch eines Matr osen von Kreuzer„Dresden“ i geidetwand⸗ Neueste Wochenschau: Waffenruhe und Schweden in Westen Der Führer in Paris 5 Front gegen England N 1 Beginn:.30.40.00; S0..00 Stroffen .15.35.00 Uhr Jug. zugel. und zahlt in der 1. Vorst. halbe Preise! II. Wahl Sonntag 11 Uhr frün ermann b Montag 14.15 Uhr Fuchs Neue Sonder-Vorstellung 8 5 a Mannheim Der neue Kriegsbericht: Waffenruhe im Westen- Der Führer in Paris I an den Planken. Front gegen Entzland- 8 j iii. Dazu: Männer in leder 5 Die internationale Motorrad- 5 Anzeigen Secbstagefahrt haben in der NM 3 Eintritt 30 Pfennig auten Erfolg! 312 Manonaliheatet Mannheim Wochenspselplan Spielplan vom 7. Juli bis 15. Juli 1940 Im Nationaltheater: Sonntag. 7. Juli: Miete C 27 und 1. Sondermiete C 14 und für die NSG Kraft durch Freude: Kulturgemeinde Mann- heim. Platzgruppe 88-90, 339-341: Abschiedsabend für 1. Kapellmeister Dr. Ernst Cremer und Lutz- Walter Miller: „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner. Anfang 19.30. Ende 22.15 Uhr.(Eintausch von Gutscheinen auf- gehoben.) Montag. 8. Junk: Nachmittags. Vorstellung. Schũlermiete A 4:„Uta von Naumburg“, Schauspiel von Felix Dhünen. Anfang 14.30, Ende 16.45 Uhr. Abends: Miete E 27 und 1. Sondermiete E 14 und für die NSG Kraft durch Freude: Kulturgemeinde Ludwigshafen, Abt. 432. 435—437:„Die Primanerin“, Lustspiel von Sigmund Grafl. Anfang 19.30. Ende 22.00 Uhr. Dienstag, 9. Juli: Nachmittags- Vorstellung. Schülermiete B 4:„Uta von Naumburg“, Schauspiel von Felix Dhünen. Anfang 14.30, Ende 16.45 Uhr.— Abends: Miete G 27 und 1. Sondermiete G 14 und für die NSG Kraft durch Freude: Kulturgemeinde Ludwigshafen, Abt. 46—49. 55—56, 416 bis 417:„Uta von Naumburg“, Schauspiel von Felix Dhünen. Anfang 19.30, Ende 21.45 Uhr. Mittwoch. 10. Juli: Miete M 27 und 1. Sondermiete M 14 und für die NSG Kraft durch Freude: Kulturgemeinde Ludwigshafen, Abt. 11—15, 433434. 438:„Was kam denn da ins Haus“, Komödie von Lope de Vega, deutsch von Hans Schlegel. Anfang 19.30. Ende 22.00 Uhr. Donnerstag, 11. Juli: Miete D 27 und 1. Sondermiete D 14 und für die NSG Kraft durch Freude: Kulturgemeinde Ludwigshafen, Abt. 43—45, 50:„Annemarie gewinnt das Freie“, Lustspiel von Heinrich Lilienfein. Anfang 19.30, Ende 21.45 Uhr. Freitag, 12. Juli: Miete H 27 und 1. Sondermiete H 14 und für die NSG Kraft durch Freude: Kulturgemeinde Mapn- heim. Platzgruppe 154—159, Jugendgruppe Nr. 1701—1 „Kleines Bezirksgericht“, Lustspiel von Otto Bielen.“ fang 19.30. Ende 22.00 Uhr. Samstag, 13. Juli: Miete A 28 und für die NSG Kraft durch Freude: Kulturgemeinde Mann- heim, Platzgruppe 261-263: Zum ersten Male:„Seine Freundin— meine Frau“. Lustspiel von Bernhard Herr- mann. Anfang 20.00, Ende 22.00 Uhr. wWigshafen, Abt. 111113:„Seine Freundin— meine Frau“, Lustspiel von Bernhard Herrmann. Anfang 20.00. Ende 22.00 Uhr.(Eintausch von Gutscheinen aufgehoben.) Montag., 15. Juli: Miete B 28 und 2. Sondermiete B 14 und für die NSG Kraft durch Freude; Kulturgemeinde Mann- heim, Platzgruppe 16, 333-338:„Seine Freundin— meine Frau“. Lustspiel von Bernhard Herrmann. Anfang 20.00, Der neueste Wochenschau-Bericht Waffenruhe im Westen! r ——ͤ— Jugendliche haben Zutritt! Iaacgechal-Jadenonelg Nasschunde- Ausstellung Mannhelm Reithalle im Schloß Abss fagebuch eines Matrosen PanzerkreuzersDres- den u. seiner Mann- schaft im Weltkrieg Auf der Bühne einer,.05 der damals dabei SONNTAG 7. Juli von.10 Ur Am Vvormitteg: Beurteilung der verschiedenen Rassen 15.00 Uhr: Großer Zuchtgruppen- Wettstreit mit Vergebung der Stsets- und Stedtehrenpreise usw. schildert seine Er- lebnisse. Jugend nur um.00 halbe Preise. Die neueste Kriegswochenschau Das Schicksal des„ War. Kapitän Pagels] So. Ende 22.00 Uhr. In Schwetzingen im Schloß theater: Sonntag, 14. Juli:„Der Erbe seiner selbst“, Komödie von Walter Gilbricht. Anfang 14.30. Ende 16.30 Uhr. Vorher: ner der besten italien. Spitzenfilme „Zwischen Leben und Tod Das Schicksal des Luziano Serra Regie: Vittorio Mussolini-In deutsch. Sprache Sa.00 5. Die deutsche Wochenschau 30.00, So.00.00.30.00. Jug. zug. Sonder Veranstaltungen den allerneuesten und ausführlichen Filmberie ht unserer Propaganda-Kompanien Morgen, Sonntag, vormittags 1100 Uhr zeigt in Montag und Dienstag nachm. 200 Uhr Waffenruhe im Westen Endlose Machschubkolonnen Eisenbahnzüge u. Lastkraftwagen wer- den nach einem genauen Fahrplan ein- gesetzt Wegweiser für die Kraftfah- rer Der Fluchtweg der jüdischen Kriegsbhetzer- Die evakuierte französi- sche Bevölkerung kehrt in ihre Dörfer und Städte zurück Die NSV hilft. Die Durchführung des Walfenstilistandes Kriegsgefangene deutsche Soldaten vor der Entlassung- Einmarsch in die zu besetzenden Gebiete- Deutsche Zivil- gefangene werden befreit- Alle Rassen der Welt finden sich zusammen. Deutsche Drdnung im Kriegsgebiet Wehrmacht und Organisation Todt ar- beiten Hand in Hand- Unsere Eisen- bahnpioniere am Werk Bilder aus Amsterdam und Brüssel— Von den Baudenkmälern werden die Sandsack barrikaden entfernt. Der Führer in Paris Besichtigungsfahrt dureh die Stadt An der Oper Triumph Bogen Place de la Concorde- Am Fuße des Eiffel turms. Front gegen England Großadmiral Raeder an der Kanalküste Die Heldentaten“ der ehglischen Flieger— Unsere Luftwaffe ist einsatz- bereit für die Stunde der Vergeltung Flak vertreibt englische Hlieger an der norwegischen Küste Deutsche Jäger starten zum Gegenangriff Vom Nordkap bis zur Küste des Atlanti- schen Ozeans steht zur See, zur Luft und zu Lande die Front gegen England. Vorher: Kulturfilm „Jungens wollen zur See. Kleinste Preise, 0 ͤVTTec. National Theater names Samstag, den 6. Juli 1940 2. Sondermiete& 14 und Sonntag. 14. Juli: Miete G 28 und 2. Sondermiete G 14 und, für die NSG Kraft durch Freude: Kulturgemeinde Lud- F brautpaare gehen nach der Cünisll. uns P 6, 14 Wo die schönen Bilder kur das Heim au finden sind.% Aakhabe Jon Jpelachen Die nächſte Verteilung von Seefiſchen findet am Montag, 8. Juli 1940, vormittags, in ſämt⸗ lichen zugelaſſenen Fiſchfachgeſchäf⸗ ten ohne die bisherigen Beſchrän⸗ kungen ſtatt. Die Abgabe der Fiſche erfolgt ohne Rückſicht auf 16.00 Uhr: 0 polilzeihunde- Vorführung des polſzeiptòsidiums Ludwigshafen a. Nh. Aelt. Schneider empf. ſich i. Aus⸗ beſſern u. 1 1 Ang. u W a. d. Geschäfts. IZer volkstümliche Eintrittspreise 1489 H Ludwig 65 10 6, 8 Tel. 273 08 die Nummer des weißen Kunden⸗ ausweiſes. Städt. Ernährungsamt Mannheim gehweg⸗ Reinigung übernimmt Aelnigungs- inst. E. Lorenz Lenausfr. 42 Fernspr. 528 11 524 Vorstellung Nr. 335 Außer Miet: Abschledsabend Gussa Helken: Madame Butterfiy Cragische Oper in drei Akten von L. Illica und G. Giacosa Deutsch von Alfred Brüggemann Musik von Giacomo Puccini Anf. 19.30 Ur Ende gegen 227 Matona Thestrtene, Sonntag, den 7. Juli 1940 Vorstellung Nr. 386 Miete C Nr. Erste Sonctermiete C Nr. 14 Der fliegende Holländer Romantische Oper in 3 Aufzügen von Richard Wagner Anf. 19.30 Uhr Ende 22.15 Uh —.—— Saul zun garten BRUCRKL zwischen F 5 und F 4 MNußaretit Großstadt- Programm 230 cr Mach mitdags-Jorstelg. Eintritt frei! AN Thaſſſſt 50 Ff. ſſſſſar Tae Morgen Sonntag Permnse iſd Lin „ ScHhaubBURG Der neueste Wochenschau-Bericht Waffenruhe im Westen und die hochinteressanten Kulturfilme Klar Schiff zum Gefecht und Die Jüngsten der Luftwaffe Erwachsene 40 Pig., Militär und Jugendliche 20 Pig. Auto-Möbelwagen 10 i Für die Woche vom.—14. Juli 1940 werden folgende Abschnitte der Lebensmiftelkarten aufgerufen: i. Stadt u. Uberland Heutiges castspiel Nosita Serrano muß wegen Erkrankung der Künstlerin 10 dis 10 lage Verlegt werden 210 Neuer Termin wird bekannt gegeben. Gelöste Karten behalten Gültigkeit! ergarfen Heidelberg Sehenswürdigkeit l. Ranges. In dem 1122 Ar großen Tiergarten befinden sich 750 Tiere in 130 Arten in 120 Ge- hegen und Freianlagen. Erster, größter Raubvogel- Großflugkäfig Gute Wirtschait Kinderspielplatz Planschbecken Herrliche Aussicht auf die Bergwelt um Heidelberg Geöffnet das ganze Jahr von früh 8 Uhr bis abends Zukzanug: Ueber die Hindenburgbrücke, zur Chirurzi- schen Klinik. vorbei am Sportplatz u, am Botanischen Garten der Universität Heidelberg, oder mit der Straßenbahn ab Bismarckplatz, Linie 2. bis zur Chirur- gischen Klinik, dann in 15 Minuten auf dem vorstehend angegebenen Weg durch Obstgärten zum Merger en Vemielfältigungs- Zuckerkarte Abschnitt 2 für 200 fg Zucker sowie Schwer- u. Schwerstarbeiter 5. Möbel. Lagerung Korte Normalverbraucher den Kinder bis zu 6 Jahren Kindler über 4 Jahre 17 . 5 Fleischkarte Abschnitte II Abschnitte II Abschnitte II Abschnitte II Möbel-Spedition Anz, J l. 5 ö 2 und 6 für 1 die 1 5 —(Schwerarb.) Schwerstarb.)& versehenen Abschnitte für Brotkarte 2, 6. 10, 14 a 5 Kindernährmittel oder Reis- 2, 6, 10 u. Abschn. über 100 . 25, 6 2, 6, 10 flocken oder Graupen, Grieg„ 0 2 oder Haferflocken Uokobedart Bu 2 für 250 g Butter und bis zu 3 Jahr. v.—6 Jahr. eee; Bu 5 für 125 f Butter leine„ KIK. 5 Bflefordner Fe für 125 K Butter o. Marg. 5 2 für 375 2 Bu 2 für 250 8 Butter(auch Sehnellhefter Abschn. 2 u. f, je 62 f Käse 1 für 125 8 Speck der SV 4 Karte), 1 5 Lauch der SV I. SV2 und Speck usw.. Fe b f. 125 f Butter o. Marg Sehreibm.-Post Fettkarte SV s Karte) e u 2 für 250 4 Butter„ 1 Kanzlelpapier Absch. 2 f. 62,5 g Speck usw. a 2 für 40 g u.„„„ 3 5 7 und 3 für je 625& Kasse 85(auch der SVI Karte) b für 125 g 2 und 8 für je 62,5 4 Käse(auch d. SV3 u. SV 4 Karte) Durchschlagpepie auch der arte) bf. 90 E Butter Butter Abschn. 1 der SVI Karte für od. Margarine Abschn. 2 der SVS Karte für Kohlenpapier 15 8 e od. Margarine 62,5 g Butter oder Margarine Schn. Bu 2 der arte 5 8 für 325 u Butter. i Büroklammern Karte für Marmelade e nach Bestellung entweder Marmelade oder Zucker. Packpapier Apparate Dauerschablonen Saugpost Mährmittelkarte N23, N32 für je 125 g und N 24 für 25 g Kaffee- Ersatz oder Kaffee- Zusatzmittel Im übrigen wie in der Vorwoche Farbe ee. prompt lieferbar: Elerkarte Abschnitt a für 3 Eier in der Zeit vom.—13. 7. 1940— Abschnitt b für 3 Eier in der 885 vom 10.20. 7. 1940 8 üg. Toll Ar Kok. Es. Ltoß- u. Kieinbande! zuteilung enthalten ist. Verbraucher und Kleinverteiler werden gebeten, die aufgerufenen Gewichte von Butt er genau zu beachten, da in inen die ange; Honnheim. b 6, 3 Tel. 262 42 Stöclt. Ernöhrungsamt Mannheim- Der landrot des Kreises Mannheim- krnährungsamt Abt. B.