Nl t i ich 8 —— U t 1940 Trägerlohn, in unſ. Geſchäf Schwetzinger Str. 44, Meerfeldſtr. 18, Neciſcherſtr. 1. Se Freiburger Str.. Abbeſtell, müſſen bis ſpäteſtens? ſannh Erſcheinungsweiſe: Wöchentl. 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl..70 M. u. 80 Pig n Heſch tellen abgeholt.70., durch d. Poſt.00 M. einſchl. Poſt⸗ beſ⸗Gebühr. Hierzu 86 Pfg. Beſtellgeld. Abholſtellen: Waldhofſtr. 12, Kronprinzenſtr. 42 eHauptſtr. 55, W Oppauer Str. 8. für d. folgenden Monat erfolgen. er ei Mannheimer Neues Tageblatt Apres l 0 Pig: Anzeigenpreiſe: 22mm breite Millimeterzelle 12 Pfg., 79 mm breite Textmillimeterx⸗ zeile 68 Pfg. Für Familien⸗ und Kleinanzeigen ermäßigte Grundpreiſe. II güleig iſt die Anzeigen⸗Preisliſte Rr. 12. keinerlei Nachlaß gewährt. beſtimmten Plätzen u. für fernmündlich erteilte Aufträge. Allgemein Bel gwangs vergleichen od. Konku wird Keine chewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben an Gerichtsſtand Mannheim. Awoch. 4. Seplember 1940 Verlag, Schriftleitung und Hauptgeſchäftsſtelle R 15 46. Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Rummer 175 90— Drahtanſchrift: RNemazeit Mannheim je in Warschau und 151. Jahrgaug— Aummer 244 50 sieht es nach neutralen Berichten in den Industriebeziken Südenglands aus And es wird immer ſchlimmer! wervool in Flammen-Rieſenbrände in den Vororten Londons und an der Südküſte Drahtberichtunſeres Korreſpondenten — Liſſabon, 4. Sept. Die Hafenanlagen und die Umgebung Liverppols ſtehen in hellen Flammen. Alle Bemühungen der Feuerwehren ſind vergeblich, da ſich immer neue Hrandherde unter dem Bombenhagel der deutſchen Geſchwader auftun. Auch in den Vororten Londons, wo zahlreiche wichtige Induſtrie⸗ betriebe liegen, zeigen Brände und gewaltige Rauchwolken das Zerſtörungswerk der deutſchen Luftwaffe au. Immer neue Wellen deutſcher Kampfgeſchwader ziehen über Süd⸗ und Mitteleng⸗ land dahin und zermürben die Widerſtandskraft der Juſel, die über die grauenhaften Wirkungen der Bombardements und Luftſchlachten beſtürzt iſt. Nach hier vorliegenden neueſten Londoner Mel⸗ dungen ſind auch die durch die deutſchen Bomben⸗ angriffe verurſachten Schäden in verſchiedenen Städten Süd⸗ und Mittelenglands ſo groß, daß ſie ſich mit den Zerſtör ungen in Warſchau und Rotterdam vergleichen laſſen. Ueber einer ganzen Reihe engliſcher Städte liegt eine undurchdringliche breite Qualmdecke, die von Brän⸗ den herrührt, welche mehrere Meter hohe Feuerſäu⸗ len haben entſtehen laſſen. Der Anblick dieſer bren⸗ nenden Städte iſt grauenhaft und wirkt auf die Stimmung der Bevölkerung niederſchmetternd. Die dentſchen Luftangriffe werden pauſenlos fortgeſetzt, ſo daß die Bevölkerung auf Grund der ſtändigen * gar nicht mehr aus den Kellern heraus⸗ ommt. zn 3 Tagen 52 Sto. im Luftſchutzkeller Drahtberichtunſeres Korr eſpondenten — Stockholm, 4. September. —— „16 Fliegeralarme während 72 Stunden“ ſetzt die ſchwediſche„Nya Daglight Allehanda“ als Ueberſchrift über eine Londoner Meldung, die weiter mitteilt, daß die Londoner während der gleichen Zeitſpanne 52 Stunden in den Luftſchutzräumen zugebracht haben. Dabei zeigten die Luftkämpfe keinerlei Anzeichen, nach⸗ zulaſſeu. Ganz im Gegenteil. Die Zerſtörungen, die die letzten deutſchen Luft⸗ angriffe auf militäriſche Ziele in Hull, Liverppol, New Caſtel, Cardiff und London ſelbſt augerich⸗ tet haben, ſind geradezu ungeheuer. Stundenlang ſtetzen dichte Rauchwolken über den Städten, die vom Feuerſchein durchzuckt werden. Docks, La⸗ gerhäuſer, Hafenanlagen bilden wü ſte Trüm⸗ merhaufen, und die genaunten Häfen ſind un⸗ brauchbar. Die Verſuche der engliſchen Flieger, die deutſchen Bombenangriffe aufzuhalten, ſchei⸗ terten regelmäßig, da die deutſchen Jagdflieger die Engländer in ſchwere Kämpfe verwickelten, während die deutſchen Bomber weiterflogen, Ballonſperren und Abwehrfener überwanden und ihre Ziele erreichten. Daß die ſtändigen Fliegeralarme nicht nur mora⸗ liſche Wirkungen haben, müſſen jetzt ſelbſt die pro⸗ engliſch eingeſtellten Berichterſtatter zugeben.„Jeden Tag oder fede Nacht werden auch die zahlreichen Fa⸗ brikanlagen vom Bomben getroffen und fallen wie Kartenhäuſer zuſammen“ heißt es in einem Bexicht, der Einzelbeiſpiele ſolcher Vernichtung ſchildert. Wegen der zahlreichen Opfer, die zum Teil aus rei⸗ ner Neugierde der Bevölkerung verurfacht ſind, will das Sicherheitsminiſterium jetzt neue Verordnungen erlaffen, wonach die Polizei und das Heimwehrperſo⸗ nal das Recht erhalten ſollen, die Bevölkerung zum Aufſuchen der Luftſchutzräume zu zwingen. Vernach⸗ läſſigung der Verdunkelung ſoll die ſtrengſten Stra⸗ fen zur Folge haben, Die unagufhörlichen Alarme, die London fetzt Tag uud Nacht kennt, dürften der Bevölkerung der briti⸗ ſchen Hauptſtadt nur zu eindeutig gezeigt haben, wie ehr der Kopf und das Nervenſyſtem des britiſchen mperiums dem„Kriegsbereich“ nahegekommen ſind. Die Rauchſchwaden, die ſtarke Seewinde von Zeit zu Zeit yon den Vororten und dem Ausflußarm der Themſe nach London hineintreiben, dürften nicht zu⸗ letzt dazu angetan ſein, der Londoner Bevölkerung klarzumachen, wie nahe der Krieg tatſächlich ge⸗ rückt iſt. In einer engliſchen Darſtellung heißt es die deut⸗ ſche Luftoffenſive gegen England ſei am Montag in bier Hauptwellen ausgeführt worden, wobei es vor allem am ſpäten Nachmittag zu beſon der 5 ſ ch wie⸗ ken Luftkämpfen über der Themſe und der Grafſchaft Keut gekommen ſei. Gegen vier Uhr Uachmittags ſeien auf zwei ſüdliche und einen ſüd⸗ öſtlichen Vorort Londons Bomben abgeworfen wor⸗ den. Eine Stadt an der Themſe, wie eine Stadt in Eſſex und Kent hätten, ſo heißt es in der britiſchen Darſtellung weiter, ſchwere Beſchädigungen an„pri⸗ vaten Beſitzungen“ exitten. i „Private Beſitzungen“ ſollen nach dem neuen bri⸗ tiſchen Sprachgebrauch Induſtriewerke in Privatbeſitz bedeuten. Es ſei, ſo heißt es in dem Bericht dann weiter zu zahlreichen Bränden gekommen, die erſt am ſpäten Abend hätten gelöſcht werden können. Nachdem die deutſche Luftwaffe verſtärkt den Krieg in das Herz Englands tragen konnte und es immer mehr Engländern möglich war, ſich ein etwas klare⸗ res Bild über die Bedeutung und Auswirkung der Luftkämpfe über engliſchem Boden zu machen, hat ſich Exchange doch entſchloſſen, zu erklären, die„Erfolgsziffer“ der britiſchen Luftwaffe hätte ſich vermindert. Nachdem man in London vor kurzer Zeit großmäulig und heuchleriſch behauptet hatte, England habe„die erſte Runde“ im Luftkampf gewonnen, muß man be⸗ reits jetzt von einer„Verminderung des Erfolges“ ſprechen. Dieſes Einlenken auf den Anſchauungs⸗ unterricht, den die deutſche Luftwaffe, in größerem Prozentſatz der engliſchen Bevölkerung jeden Tag bietet, iſt für die britiſchen Behörden und Kriegs treiber äußerſt peinlich. Im Augenblick verſucht man es noch weiter mit phantaſierten Angaben über Ab⸗ ſchußziffern. itif nern dürften aber die Ereigniſſe der letzten Wochen und Tage gezeigt haben, daß, auf die Länge geſehen, mit derartigen Vertuſchungsmethoden nicht viel zu ernten iſt. Die geſteigerten Luftkämpfe haben einen dement⸗ ſprechenden Verbrauch an Treibſtoffen zur Folge gehabt. Da England infolge der deutſchen Blockade mit keiner unbegrenzten Einfuhr rechnen kann, bemüht man ſich jetzt um die Herſtellung von ſynthetiſchem Benzin. Verſchtedene Ausſchüſſe unter⸗ ſuchen die Frage, wie man Treibſtoffe aus Kohle ge⸗ winnen kaun. Dieſe Ausfchüſſe ſind jetzt ermahnt worden. ihre Arbeiten zu beſchleunigen. damit das Grubenminiſterium das weitere veranlaſſen kann. Um den unahläſſigen Preisſteigerungen auf dem Lebensmittelmarkt zu begegnen, hat man jetzt den Begriff„eiſerne Ration“ geſchaffen. Die„eiſernen Rationen“ betrefſen beſonders wichtige Lebensmittel, deren Preiſe mit Hilfe von Subyen⸗ tionen des Staates auf einer beſtimmten Preisſtufe gehalten werden ſollen. Dieſe Maßnahme wird große Summen koſten. Man hofft aber auch, dadurch die Löhne innerhalb gewiſſer feſter Grenzen halten zu können. Das Arbeitsminiſterium verhandelt mit den Gewerkſchaften, daß der Index der„eiſernen Ration“ als Grundlage eines neuen Lebenshal⸗ tungskoſten⸗Indexr und damit auch für die Feſtſet⸗ zung der Lohnſätze dienen ſoll. Gleichzeitig wird ge⸗ meldet, daß eine Verſtgatlichung oder wenigſtens eine ſtaatliche Kontrolle der Eiſenbahntarife beab⸗ ſichtigt iſt. Der Grund hierfür ſind die Tariſerhöhun⸗ gen der Eiſenbahnen, die ſehr viel böſes Blut erregt haben. Offenes Eingeſtändnis Neuyork. 4. September Bataillonskommandeur Copman ſchreibt im Lon⸗ döner„Evening Standard“, Deutſchland habe durch die Anwendung von ſchon auf dem Kontinent ange⸗ wandten Schwächungsmethoden bereits nicht ein⸗ mal erträumte Reſultate in England er⸗ zielt.„Deutſchland hat einen beträchtlichen Teil von Englands induſtrieller Produktion demobiliſiert, eine große Anzahl von Haushalten durch Entziehung des Schlafes desorganiſiert und in die arbeitende Be⸗ völkerung eine Saat geſät, die eines Tages zu ernſt⸗ lichem Verfall führen kann.“ England beſtellt 58,3 Mill. Sandſätke udnb Genf, 3. September Eine Meldung aus Simla(Indien) beſagt, daß ein Auftrag über 38, 3 Millionen Sandſäcke von der britiſchen Regierung durch Vermittlung der indiſchen Regierung an indiſche Jutemühlen gegeben wurde. Die Lieferung wird zwiſchen Oktober und Dezember erfolgen. Auch dieſe verzweifelte Sandſackbeſtellung wird England nicht mehr retten können. Das Zerſtörungswerk geht weiter Neue erfolgreiche Aktionen unſerer Luftwaffe gegen die britiſche Inſel a (Funkmeldung der N M.) +E Berlin, 4. September. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ kannt: Ein Unterſeeboyt unter Führung von Oberleutnant zur See Endraß hat auf einer Unternehmung insgeſamt ſechs bewaffnete feindliche Handelsſchiffe mit 51 507 BRT. nver⸗ ſenkt, darunter den bereits gemeldeten Hilfs⸗ kreuzer„Dun vegan Caſtle“. Am 3. September griffen unſere Flieger⸗ verbände von neuem Flugplätze in Südeng⸗ land an und belegten Hallen und Werftanlagen wirkſam mit Bomben, die zu mehreren Brän⸗ den führten. Bei den Vorſtößen gegen die britiſchen In⸗ ſeln entwickelten ſich wiederum Luftkämpfe, die für unſere Jäger ſehr erfolgreich verliefen. Kampffliegerverbände warfen in der Nacht Bomben auf britiſche Hafen⸗ und Rüſtungs⸗ anlagen ſowie auf Flugplätze. In Liverpool, Avonmouth, Briſtol, Portland, Poole, Rocheſter und Middlesborough entſtanden ausgedehnte Brände. Das Auslegen von Tuftminen vor den britiſchen Häfen nahm ſeinen Fortgang. Britiſche Flugzeuge flogen in der Nacht in das Reichsgebiet ein und verſuchten u. a. die Reichshauptſtadt anzugreifen. Nur einzelnen Flugzeugen gelang es, Groß⸗ Berlin zu überfliegen. Bomben wur⸗ den hierbei im Stadtgebiet nicht geworfen. In der Mark Brandenburg ſowie an einigen ande⸗ ren Orten des Reiches fielen vereinzelt Bom⸗ ben, ohne nennenswerten Schaden anzurichten. Der Feind verlor geſtern 62 Flug⸗ zeuge, davon wurden 46 Flugzeuge in den Luftkämpfen des Tages und ein Flugzeug wäh⸗ rend der Nacht durch Flakartillerie abgeſchoſſen, ferner 15 Flugzeuge am Boden vernichtet. Zehn eigene Flugzeuge werden vermißt. Der italienische Wehrmachtsbericht (Funkmeldung der N M.) . Ro m, 4. September. Der jitalieniſche Wehr machtsbericht hat fol⸗ genden Wortlaut: 5 g Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt be⸗ kaunt: a Normale Aufklärungstätigkeit der vorge⸗ ſchobenen Abteilungen auf allen Fronten. Der Aeberfall auf das Seenotflugzeug Drahtbericht unſeres Korreſpondenten — Rom, 4. Sept. Die heutigen römiſchen Morgenzeitungen beſchäf⸗ tigen ſich ausführlich mit der Schlacht, die geſtern im zentralen Mittelmeer zwiſchen italieniſchen. Luft⸗ ſtreitkräften und engliſchen Flotteneinheiten ſtattge⸗ funden hat. Die Blätter unterſtreichen beſonders das erſtmalige Auftreten von Stukas und ſchildern ausführlich die außerordentliche Wirk⸗ ſamkeit dieſer neuen Waffe. Große Entrüſtung hat der feige engliſche An⸗ a riff auf ein italieniſches Seenotflug⸗ zeug bei Malta hervorgerufen. An Einzelheiten erfährt man dazu, daß das Seenotflugzeug Befehl hatte, in Seenot befindlichen italieniſchen Fliegern Hilfe zu bringen. Dabei wurde es von mehreren Spitfires angegriffen und aus größter Nähe hart⸗ näckig beſchoſſen, obwohl das Rote Kreuz deutlich ſichtbar war. Durch geſchicktes Manöprieren gelang es der italieniſchen Maſchine, ſich im letzten Augen⸗ blick den Engländern zu entziehen. Abkommen zwiſchen Angarn und der Sowjetunion Warenaustauſch im Werte von insgeſamt 7 Millionen Dollar jährlich dnb. Moskau, 4. September. Zwiſchen der Sowjetunion und Ungarn iſt am Dienstagvormittag in Moskau ein Abkommen über den Waren- und Zahlungsverkehr unterzeichnet wor⸗ den nach erfolgreichem Abſchluß der Verhandlungen, die eine ungariſche Wirtſchaftsdelegation hier meh⸗ rere Monate lang mit Vertretern des ſowjetruſſi⸗ ſchen Außenhandelskommiſſariats gepflogen hatte. Das Abkommen ſieht einen gegenſeitigen Waren⸗ austauſch im Werte von insgeſamt 7 Millionen Dol⸗ lar jährlich vor. 5 Ungarn will nach der Sowjetunion in der Haupt⸗ ſache Transportſchifſe ausführen, die je 1000 Tonnen groß, ſowoßhl für flüſſige wie für feſte Frachten ge⸗ eignet ſind und auf der Donau wie auch im Schwar⸗ zen Meer verkehren können. Ferner iſt die Lieferung von Eiſenbahnwaggonrädern und Achſen nach der Sowjetunion vorgeſehen. Die Sowjetunion ihrer⸗ ſeits wird an Ungarn gewiſſe Ppſten von Mangan⸗ erz, Bauholz, Aſbeſt und Schmieröl verkaufen. Aumeldung des geſamten jüdiſchen Vermögens in der Slowakei. Die flowakiſche Regierung hat nun⸗ mehr die bereits angekündigte Verordnung über die Konſkription des geſamten jüdiſchen Vermögens er⸗ laſſen. Danach müſſen alle Juden bis zum 16. Sep⸗ tember d. J. ihr Vermögen beim zuſtändigen Ge⸗ meindeamt ausweiſen. 5 1 5„ Ein Imperium zerbricht * Mannheim, 4. September Englands Stärke ruht auf ſeinem Imperium. Nur die Rückgriffmöglichkeiten auf die wirtſchaft⸗ lichen Reichtümer und die militäriſchen Kräfte der Dominions und der Kolonien haben einmal in Eng land die Wahnvorſtellung hervorgerufen, durch ſo etwas wie einen göttlichen Auftrag zur Behebrſchung der Welt beſtimmt zu ſein, und haben zum anderen England vor einem Jahr den Mut gegeben, trotz des Wiſſens um die eigene militäriſche Unfertigkeit Großdeutſchland den Krieg zu erklären. Voraus⸗ ſetzung dabei war das Axiom von der Unzerſtörbar⸗ keit des Imperiums, von dem unerſchütterlichen Wil⸗ len ſämtlicher Mitglieder dieſes Imperiums, Eug⸗ land die Treue zu halten und ihren wohlabgemeſſe⸗ nen, d. h. den hauptſächlichſten Teil an der Vertei⸗ digung der engliſchen Heimatinſel zu übernehmen. Dieſe Berechnungen der Londoner Zentralſtellen haben ſich zunüchſt erfüllt. Die Dominions Kanada, Südafrika, Auſtralien, Neuſeeland traten, gehorſam dem engliſchen Wort und Beiſpiel, in den Krieg ge⸗ gen Deutſchland ein, die Kolonien wurden ſowieſo zum Kriegsdienſt fürs„Mutterland“ gepreßt, in In⸗ dien gelang es einer geſchickten und ſkrupelloſen Hetze gegen das nationalſozialiſtiſche Deutſchland, gegenüber der auch ein Mann wie Gandhi die Frei⸗ heit und Selbſtändigkeit ſeines Urteils nicht behaup⸗ ten konnte, die indiſche Freiheitsbewegung zunächſt mattzulegen, in den engliſchen Protektyraten, denen man die Form, aber nicht den Inhalt eines ſelbſtän⸗ digen Staatsweſens gegeben hatte: Aegypten und Irak, ſorgten englandhörige Regierungen daffir, daß der ausbrechende Freiheitswille der Bevölkerung im Zaum gehalten wurde. So ſchien zunächſt alles in Ordnung. Aber bald zeigte ſich, daß nichts in Ordnung war. Wie das Mutterland auf die Dominions und die Kolonien, ſo hatten nämlich umgekehrt dieſe auf England ge⸗ rechnet. Wie England als Vorausſetzung für ſeinen Sieg die Unterſtützung der Domioions anſah, ſo fahen umgekehrt dieſe als ſelbſtverſtändliche Vorausſetzung für ihre Unterſtützung Englands Unbeſiegbarkeit an. Beide rechneten nicht auf ſich ſelbſt, ſondern auf den anderen: England hoffte, daß das Imperium für es ſiegen werde, und das Imperium rechnete damit, daß England unbeſiegbar ſei. So brach naturnotwendig der Riß auf, als ſich dieſe Rechnung als falſch erwies und ſich ſtatt der erwarteten engliſchen Siege eine unerwartete Serie engliſcher Niederlagen einſtellte. Selbſt im„treueſten“ der treuen Dominions, in Kanada, machen ſich dieſe Erſcheinungen bemerk bar. Zwar hat der Englandfreund Makenzie King die Zügel der Regierung noch feſt in der Hand. Aber im Land iſt der alte Gegenſatz zwiſchen engliſchen und franzöſiſchen Kanadiern wieder groß und mächtig aufgebrochen. Der ganze Süden Kanadas iſt ja ſtock⸗ franzöſiſch und hat ſein Franzoſentum ſo rein und ſtarr bewahrt, daß er nicht zu Unrecht ſich als das „eigentliche Frankreich“ bezeichnet. Dieſe franzöſi⸗ ſchen Kanadier waren durchaus mit von der Kriegs⸗ partei, ſolange Frankreich und England in enger Entente gegen Deutſchland ſtanden. Seit dem franzh⸗ ſtſchen Waffenſtillſtand, vor allem aber ſeit dem Ueberfall der engliſchen Flotte bei Oran hat ſich die Stimmung in dieſen Kreiſen grundlegend geändert. Sie iſt ſo ins Gegenteil umgeſchlagen, daß in dieſem, wegen ſeiner wirtſchaftlichen Bedeutung und por allem wegen ſeiner Grenznähe zu den Vereinigten Staaten wichtigſten Teil Kanadas eine lebhafte Los⸗von⸗Eng⸗ Jand⸗ und Los⸗vom⸗Krieg⸗Bewegung eingeſetzt hat, die die Regierung von Quebeck bereits gezwungen hat, den Bürgermeiſter von Montreal, der wichtig⸗ ſten Stadt von Franzöſiſch⸗Kanüda, ins Konzen⸗ trationslager zu überführen. Aber auch die Regierung von Quebeck ſelbſt ſteht bereits das Schickſal Englands nicht mehr als das Schickſal Kanadas an. Man hat in England ſopfel Aufhebens gemacht von den Verteidigungs⸗ ver handlungen, die zwiſchen Kanada und den Vereinigten Staaten augenblicklich im Gange ſind und die eine gemeinſame Verteidi⸗ gungsfront der US A und Kanadas gegen einen An⸗ griff aus Ueberſee zugrunde haben. Man verfſuchte in London die Sache ſo darzuſtellen, als ob damit die Vereinigten Staten unmittelbar in die Verteidi⸗ gungsfront Englands einrückten; in Wirklichkeit iſt es aber genau umgekehrt: Kanada zieht ſich aus der Verteidigungsfront Englands zurück und ſucht für ſein Schickſal Zuflucht bei ſeinem mächtigen füdlichen Nachbarn! Und keine andere Erklärung dafür gibt es als die, daß es den Schutz Englands und des Imperiums nicht mehr alz ſicher genug anſieht. Die gleiche Tendenz macht ſich in einem anderen Dominion, in Auſtralien, bemerkbar. Hier iſt in der letzten Zeit eine ſtarke Bewegung aufgebrochen, die mit Rückſicht auf die drohende japaniſche Gefahr einen Anſchluß des Dominions an ein eventuelles kanadiſch⸗ amerikaniſches Verteidigungsbündnig ver⸗ langt, Wie im übrigen Auſtralien die Lage Eng⸗ lands und das Schickſal ſeines Imperiumz anſieht, das verrät am beſten der Beſchluß der auſtraliſchen Regierung, künftig die Aushebungen zum Heeres⸗ dienſte zwar zu verſtärken, aber keine Truppen mehr nach England zu entſenden. Die eigene auſtraliſche Haut liegt eben auch da näher als dag engliſche Hemd! Beſonders kritiſch für England hat ſich die Lage in ſeinem dritten großen Dominions, in Süd⸗ afrika, entwickelt. Hier regiert General Smuts, der einſtige Führer der Buren⸗Armeen im Frei⸗ heitskampf gegen England, heute als ein willfähri⸗ ger Diener der Londoner Regierung. Er hat in einer geſchickten Ueberrumpelung des Parlaments bei Kriegsausbruch Südafrika bedingungslos in den Krieg an Seite Englands geführt. Aber inzwiſchen Haben ſich die Burenkreiſe um den alten General Hertzog und den Führer der nationalen Afrikander⸗ Bewegung Malan geſammelt und als einen ſtar⸗ ken und ſehr aktiven england⸗ und kriegfeindlichen Block formiert. Er iſt inzwiſchen ſo mächtig gewor⸗ den, daß er eine ernſte Gefährdung des Smuts⸗Re⸗ gimes darſtellt und ſich bereits mit dem Parlaments⸗ antrag auf ſofortige Einleitung von Friedensver⸗ Handlungen mit Deutſchland,„da der Krieg für Eng⸗ land doch bereits reſtlos verloren ſei“, hervorwagen konnte. Die Ablehnung dieſes Antrages mit nur 8g gegen 665 Stimmen im Kapſtadter Parlament iſt Beweis genug für die ſchwere Erſchütterung, die der Imperiumsgedanke in Südafrika bereits erfahren Hat. Was Indien anlangt, ſo haben ſich auch dort die Verhältniſſe wieder grundlegend zuungunſten Englands geändert. Die Unabhängigkeitsbewegung, die eine Zeitlang unter dem Einfluß der ebenſo merk⸗ würdigen wie unſinnigen Parole,„ein Sieg Deutſch⸗ lands wäre für Indien verhängnisvoller als ein Sieg Englands“, ihre Aktivität eingeſtellt hatte, iſt wieder ſehr lebhaft geworden, Einigungsvorſchläge des Vizekönigs und der Londoner Regierung ſind auf glatte Ablehnung geſtoßen, Gandhis Autorität iſt non dem zunehmenden Einfluß der radikalen Kon⸗ greßführer ſo ſtark erſchüttert worden, daß der 70⸗ jährige von ſeinem bisher vertretenen vermitteln⸗ den Kurs abgehen und den Radikalen in ihrem Kampf gegen England Konzeſſionen machen mußte, der Ungehorſamkeitsfeldzug, Indiens ſtärkſte Waffe gegen England, iſt wieder ſo in Schwung gekommen, daß die Engländer mit Maſſenverhaftungen gegen Streikführer vorgehen mußten: kurz, Indien iſt heute wieder ſo in Gärung, daß es nicht nur keine Hilfe für das Mutterland, ſondern eine ſtarke Be⸗ laſtung für öte engliſche Kriegsführung darſtellt. In Aegypten hat England zwar dank der Ueberlegenheit der 200 000 Mann ſtarken Armee des Generals Wavel gegenüber den 40 000 ſchlecht be⸗ waffneten Soldaten der ägyptiſchen Armee und dank der Unterſtützung gutbezahlter engliſcher Agenten in der ägyptiſchen Regierung und im ägyptiſchen Par⸗ lament ſeine Stellung nach außen behaupten können, aber wie es im Innern ausſieht, das zeigt am beſten die Verhaftung des ägyptiſchen Generalſtabschefs durch die Engländer und die engliſche Drohung an den ägyptiſchen König, ihn abzuſetzen und das Land gartz in engliſche Verwaltung zu nehmen. Je näher aber der italieniſche Angriff gegen die engliſche Stel⸗ lung in Aegypten heranrückt, deſto mehr wird ſich auch die Lage in Aegypten ſelbſt zuſpitzen, deſto mehr wird England damit rechnen müſſen, daß der ſich auf⸗ bäuniende Freiheitswille des ägyptiſchen Volkes ſich dagegen wehrt, das Land im Dienſte des verhaßten engliſchen Zwingherven zum Kriegsſchauplatz werden zu laſſen. 1 Wohin auch England im weiten Umkreis ſeines Imperiums ſehen mag: Ueberall beginnen die Stützen dieſes Imperiums zu wanken, überall hat das Erdbeben, das die Grundfeſte der engliſchen Inſel erſchüttert, bereits die Außenbaſtionen der rieſigen Feſtung erreicht, die in Jahrhunderten bri⸗ tiſcher Tyrannei über die ganze Welt gewachſen iſt. Ueberall zeigen ſich die erſten Anzeichen des Verfalls engliſcher imperialer Mocht und damit zugleich die erſten Anzeichen einer wahrhaftr evolutionären Neugeſtaltung des ganzen Holitiſchen Weltbildes. Englands Ende naht und mit Eng⸗ lands Ende auch das Ende der alten Verteilung der Welt. Eine neue Welt wird aber aus den Trüm⸗ mern wachſen und ſie wird die Zeichen der Freiheit und der Gerechtigkeit tragen, die man im Antlitz der alten, die heute zugrunde geht, vergebens geſucht hat! Dr. A. W. Die Lage Draßtbericht unſerer Berliner Schriſtleitung — Berlin, 4. Sept. Die Luftſchlacht über England wird Immer größer. Die deutſchen Flieger durch⸗ brechen unausgeſetzt die Sperre und unternehmen Maſſenangriffe mit Bombern und Jägern. Wieder taucht das Schreckenswort In vaſion in der eng⸗ lſſchen Preſſe auf.„Daily Expreß“ und„Daily Herald“ haben es geſtern gebracht. Während man bisher ſehr großſprecheriſch tat und ſelbſt jeden Verluſt abſtritt, klingt ſeit geſtern wieder aus der Londoner Preſſe eine nervöſe gedämpfte Stim⸗ mung. Reuter zufolge war es geſtern abend noch nicht ſicher, ob Churchill am Donnerstag im Unter⸗ haus die gewünſchte Erklärung zur Kriegslage ge⸗ ben werde. 5 Das„Stockholm Daagbladet“ ſchreibt über die Wirkungen der ſeit acht Tagen ununterbrochen an⸗ haltenden deutſchen Luftbombardements über Eng⸗ land, daß man in ihnen das Näherkommen des großen deutſchen Schlages ſehen kann. Die„Times“ ſelbſt geſteht geſtern zu, es ſeien nicht mehr Angriffe, ſon⸗ dern es ſei eine regelrechte deutſche Offenſtve. Aus Plymouth meldet„Daily Mail“, man habe dort innerhalb einer Stunde faſt 1000 Heutſche Flugseuge gezählt, die nach Mittelengland ein⸗ flogen.„Daily Herald“ ſchreibt, die Induſtriebezirke Birminghams und Mancheſters arbeiten Tag und Nacht nur noch etwa fünf Stunden, die andere Zeit müſſe jetzt in Luftſchutzkeller verbracht werden. So zögernd man auch jenſeits des Kanals die ver⸗ heerenden Wirkungen der deutſchen Maſſenangriffe zugibt, ſo laſſen dieſe dürftigen Geſtändniſſe doch die vernichtende Wucht der deutſchen Angriffe ahnen. Wenn die Zermürbung der engliſchen Bepölke⸗ rung durch die Serien ſchwerer und ſchwerſter deut⸗ ſcher Bombenangriffe im Ausmaß der letzten Tage fortſchreitet, iſt eine allgemeine Auflöſung kaum mehr aufzuhalten. Das ergibt ſich aus den viel⸗ fachen, über das neutrale Ausland hier eingegange⸗ nen Londoner Berichten, die von einer umfangrei⸗ chen Stillegung der britiſchen Produktion und ein⸗ ſetzender Deßorganiſation des Transpvortweſens ſprechen. Die Nervenbelaſtung der andauernden Juftalarme und verheerenden Wirkungen der fort⸗ dauernden deutſchen Luftangriffe wird jetzt von der Londoner Preſſe nicht mehr verſchwiegen. Tatſächlich habe die deutſche Luftwaffe nicht nur die militäriſ Verteidigung Englaudz bereits Tapfere Taten der ſlalieniſchen Marine Energiſche Zurückweiſung diffamierender engliſcher Anterſtellungen Drahtberichtunſeres Korreſpondenten — Rom, 4. Sept. Entgegen den geſtrigen Lügenmeldungen des engliſchen Radios, denen zufolge die Fiatwerke in Turin, die Magneti⸗Marelli⸗Werke in Seſto⸗ San Giovanni durch engliſche Bombenabwürfe ge⸗ troffen worden ſein ſollen, wird jetzt von amtlicher italieniſcher Seite feſtgeſtellt, daß nur bei einem oberitalteniſchen Dorf und auf Sardinien engliſche Bomben auf freies Feld gefallen ſind, ohne Sach⸗ ſchaden angerichtet zu haben. Trotz aller Proteſte der ſchweizeriſchen Bundes⸗ regierung in London überfliegen die Engländer re⸗ gelmäßig die Schweiz und machen ſo die Neu⸗ tralitätsverletzung geradezu zum Prinzip. In Rom verfolgt man dieſe Entwicklung mit größter Auf⸗ merkſamkeit. Die diplomatiſchen Proteſte der Schweizer ſind, wie die Erfaͤhrungen zeigen, nutzlos. -Boot gegen U⸗Bopt Ein Sonderberichterſtatter des„Giornale d Ita⸗ Jia“ hat mit dem Kommandanten des italieniſchen Unterſeebootes eine Unterredung gehabt, der vor einiger Zeit das große engliſche Unterſee⸗ boot„Odin“ im öſtlichen Mittelmeer ver⸗ ſenkte. Der Kampf zwiſchen den beiden Unter⸗ ſeebvoten hat ſich durch viele Stunden hingezogen, und war von dramatiſcher Spannung. Die italie⸗ niſche Beſatzung hörte, als ihr Boot in der Nacht aufgetaucht war. Maotorengeräuſch in ſolcher Nähe, daß der Kommandant, der ſich im Turm befand, zu⸗ nächſt glaubte, es handle ſich um die Motoren ſeines Bootes. Kurz darauf ſah auch bereits ein Matroſe ein Torpedo im Mondlicht heranſauſen. Durch ein geſchicktes Manöver gelang es im letzten Augenblick, dem Torpedo auszuweichen. Das italieniſche Unter⸗ ſeeboot tauchte darauf unter. Am nächſten Morgen entdeckte der Kommandant durch das Periſkop hin⸗ ter einem alten engliſchen Frachtdampfer, der einen Torpedo kaum lohnte, das engliſche Unterſeeboot in halb aufgetauchtem Zuſtand und verſenkte es mit einem Torpedo. Tapferer Kampf eines italieniſchen U⸗Bootes Am 19. Auguſt hat die„Daily Mail“ eine Photo⸗ graphie veröffentlicht, auf der ein engliſches Motor⸗ boot ein italieniſches Unterſee boot ins Schlepptau genommen hat. Der Text der Photo⸗ graphie beſagte, daß das italieniſche Unterſeeboot, nachdem es im Roten Meer durch Unterwaſſer⸗ bomben angegriffen worden war, aufgetaucht iſt, ich den Engländern ergeben hat und nach Aden abgeſchleppt worden iſt. Dieſe den Kampfgeiſt der italieniſchen Beſatzung anzweifelnde Darſtellung iſt in gewiſſem Maße zunächſt vom Sender von Daventry berichtigt worden, der am 22. Juni die Mitteilung gemacht hat, daß das italieniſche Unter⸗ ſeeboot„Galilei“ im Roten Meer nach hartem Kampf, in dem die Offiziere und der größte Teil der Beſatzung gefallen ſind, in die Hände der Eng⸗ länger gefallen iſt. Aber auch dieſe Darſtellung, die der Wahrheit immerhin ſchon näherkommt und wenigſtens nicht mehr die Einſatzbereitſchaft der Be⸗ ſatzung bezweifelt, wurde geſtern noch vom ttalie⸗ niſchen Marineminiſterium berichtigt. N Nach der amtlichen italieniſchen Darſtellung mußte das Unterſeeboot auftauchen, da aus bisher noch nicht geklärten Gründen die Beſatzung ſchwere Vergif⸗ tungserſcheinungen der Lungen durch die Einwir⸗ kung von Giftgaſen aufwies. Als das Boot aufge⸗ taucht war, wurde es ſofort von dem ſchwer bewaffne ten engliſchen Schnellboot angegriffen. Obwohl die Unterſeebootsbeſatzung kaum noch kampffähig war wehrte ſie ſich tapfer und ergab ſich erſt, nachdem der Kommandant, ſein Stellvertreter, alle Offiziere und viele Beſatzungsmitglieder getötet und der Reſt ver⸗ wundet oder infolge ber langen Vergiftung k unfähig war. Die Erklärung des italieniſchen Ma⸗ rineminiſterium ſagt abſchließend, der Vorfall könne in keiner Weiſe den Kampfgeiſt der italieniſchen Kriegsmarine in Frage ſtellen. Wenn nach dem Kriege bekannt werden würde, unter welchen Be⸗ dingungen, bei 60 Grad Hitze die italieniſchen Unterſeebootsbeſatzungen im Roten Meer ihren Dienſt verſehen müſſen, würde man erſt den Umfang ihrer Leiſtungen zu erkennen vermögen. Italiens Offensive in Kenia Eine neue entſcheidende afrikaniſche Niederlage Englands bereitet ſich vor * Drahtbericht unſeres Korreſpondenten — Rom, 3. September. Wie der italieniſche Heeresbericht meldet, haben die italieniſchen Truppen den wichtigen Kno⸗ tenpunkt Buna in Kenia erobert. Buna, wo ſich auch ein engliſcher Flughafen befand. von dem aus die Engländer zu Luftangriffen auf Abeſſinien auf⸗ ſtiegen, liegt 90 Kilometer ſüdlich von Mofale ent⸗ fernt. Die Italiener haben hier im Süden Abeſ⸗ ſiniens ihre Offenſive gegen Kenia anfangs Juli be⸗ gonnen. Bei mörderiſcher Hitze gingen ſie in dem unwegſamen Gelände gegen Mojale vor, beſetzten die Forts und zogen am 17. Juli in Mojale ſelbſt ein. Dann nahmen ſie nacheinander Sukeila, Ter⸗ kale, Takaba, Dula und Taniſa und eroberten Ende Knotenpunkt Juli ſchließlich den wichtigen Debel. Buna, das Karawanenzentrum von Kenia, befindet ſich in italieniſcher Hand Kartendienſt Erich Zander,.) Arabische Auflehnung gegen England Die kleinaſiatiſche Schlüſſelſtellung des engliſchen Imperiums immer mehr gefährdet Drahtbericht unſeres Korreſpondenten — Rom, 4. September. Mit den unaufhörlichen deutſchen Luftangriffen auf England und den ſiegreichen italieniſchen Aktio⸗ nen im Mittelmeer und. in Mittelafrika nimmt die Zerſetzung des britiſchen Imperiums einen immer ſchnelleren Rhythmus an. Wie heute von der Grenze des Nemen gemeldet wird, mehren ſich die Un⸗ ruhen auf der ganzen arabiſchen Halb⸗ inſel Die Araber von Hadramaut haben die engliſchen Bluttaten von 1938, als ihre Stämme und ihre Herden mitleidlos von den Briten bombardiert wurden, noch nicht vergeſſen und erheben ſich jetzt gegen ihre Zwingherrn. Beſonders unruhig iſt es in den ſüdarabiſchen Sultangten Eſch Scher und Ke⸗ ſchin. Auch jetzt wieder bombardieren die Engländer die Beduinen. Auch in Trans jordanien gärt es. In gutunterrichteten Kreiſen ſpricht man offen von der Möglichkeit einer großen Koalition aller Araber(Saudi⸗Arabien, Demen, Frak, Transjorpda⸗ nien und Paläſtina) unter der Führung Ibn Sauds, der als der Herr von Mekka beſondere Verehrung genießt, gegen die engliſche Herrſchaft. Gegen dieſe gefährliche Bewegung verſuchen die Eng⸗ länder ſich mit der alten Taktik zu helfen. Uneinig⸗ keit in die Reihen ihrer Gegner zu tragen und ſie zugleich gegeneinander aufgußhetzen. Wie aus Berbera gemeldet wird, hat der Kommandant von Aden, Oberſt Byall, im Februar verſucht, den Iman des Vemen gegen Ibn Saud aufzuhetzen. Das Anſehen Ibn Sauds bei allen Arabern iſt aber ſo groß und ihr Haß gegen die Engländer ſo mächtig, daß diefe Verſuche fehlgeſchlagen ſind. Wie über Amerika aus London gemeldet wird, find Vorarbeiten für eine große Dominion und Kolonialkonferenz im Gange, die unter dem Vorſitz des Vizekönigs von Indien, Lord Lin⸗ lithgow, am 27. Oktober in Neu⸗Delhi eröffnet werden ſoll. Auf dieſer Konferenz ſollen Maßnahmen vorbereitet werden, durch die die Kriegsmarine der öſtlichen Beſitzungen Englands vom Mutterland ün⸗ abhängig gemacht werden ſolle, da die engliſche Rü⸗ ſtungsproduktion nicht einmal den Bedarf des Mut⸗ terlandes mehr decken kann. Außerdem hat der Kriegseintritt Italiens auch die öſtlichen Beſitzungen Englands von der Inſel abgeſchnitten, ſo daß ſie für ihren Kriegsbedarf nunmehr auf die eigene Produk⸗ tion angewieſen ſind. ſchwer angeſchlagen, ſondern auch die ſeeliſche Wider⸗ ſtandskraft weiter Kreiſe der Bevölkerung dort ge⸗ lähmt, wo ſie unter dem Hagel des deutſchen Bom⸗ beuregens gelitten hat. Londoner Preſſeſtimmen be⸗ fürchten eine weitere Zunahme der deuſſchen Luft⸗ offenſive, gegen die ſich die engliſche Abwehr, beſon⸗ ders die der Jäger, tapfer wehrt, aber deren gewal⸗ tige Zerſtörungen ſie nicht aufhalten kann. * Im Mailänder„Corriere della Sera“ wird auf die für England immer ernſtere Mittelmeer⸗ lage hingewieſen. Es ſei kein britiſcher Schiffs⸗ verkehr vom Weſten nach griechiſchen und türkiſchen Häfen mehr möglich. Das Mailänder Blatt ſchreibt, daß die im öſtlichen Mittelmeer befindliche britiſche Kriegsflotte völlig eingeſchloſſen iſt und weder durch den Suezkanal noch ſüdlich von Sizilien das Mit⸗ telmeer verlaſſen kann. Den Süden zwiſchen Sizi⸗ lien und Tunis ſperre die italieniſche Inſelfeſtung Pantelleria. * Nach Schweden, Spanien und Portugal haben nunmehr am 3. September auch die jugoflawiſchen Reedereien ihren Schiffen das Anlaufen eng⸗ liſcher Häfen verboten. Der Ring um Eng⸗ land wird immer enger.„Englands Beherrſchung der Meere ſchrumpft immer mehr zuſammen“, ſchreibt„Stockholm Aftonpoſten“. Das Blatt ver⸗ weiſt auf Englands Rückzug von ſeiner beherrſchen⸗ den Stellung in Oſtaſien, ſeiner Vertreibung aus dem Suezkanal und ſeiner Einſchnürung im Mittel⸗ meer. Die Gefahren für Englands Meerbeherr⸗ ſchung werden mit der Fortdauer des U⸗Bootkrieges und des Blockadekrieges unausgeſetzt anſchwellen. Im„V..“ ſchreibt der Admiral Prentzel:„Der Höhepunkt des U⸗Booteinſatzes iſt noch lange nicht erreicht. Die Kurve der deutſchen Neubauten hat ſtark ſteigende Richtung. Mag ſich England auch von Verbündeten und Neutralen Schiffstonnage znſam⸗ mengeraubt haben, dieſe Quelle iſt jetzt erſch e * Während England die härteſten Stunden ſeiner Geſchichte zu durchſtehen hat, ſucht das von Deutſch⸗ land beſiegte Frankreich nach Sühne an den Verantwortlichen dieſes Krieges. Ge⸗ ſtern iſt ein Regierungserlaß in Vichn publiziert worden, der die vorläufige Beſchlagnahme der geſamten Vermögenswerte aller jener Perſonen ausſpricht, die wegen Mitſchuld au Frankreichs Zu⸗ ſammenbruch unter Anklage geſtellt werden. In erſter Linie werden hiervon betroffen Daladier, Rey. naud und Mandel, während Leon Blum inzwiſchen ſein Vermögen nach Amerika gebracht und Herriot ſeinen Beſitz nach der Schweiz gerettet haben ſoll. Dem„Matin“ zufolge iſt die Unterſuchung des Staatsgerichtshofes bisher auf 26 Perſonen ausge⸗ dehnt, darunter 17 Politiker und 4 Militärs. Gene⸗ ral Gamelin befindet ſich nicht unter ihnen. Dieſe Operationen wurden durchgeführt, während im Norden Abeſſiniens der Vormarſch auf Somaltland vorbereitet wurde und in weſtlicher Richtung aus Abeſſinien der Angriff auf Sudan ſtattſand. Die italieniſchen Truppen wurden alſo keineswegs aus Abeſſinien verjagt, wie die Engländer ruhmredig vorausgeſagt hatten. Nachdem die italieniſche Offenſive in Richtung auf Berbera zur Beſetzung von Britiſch⸗Somaliland und zur Einverleibung dieſer ſtrategiſch wichtigen Kolonie in das italieniſche oſtafrikaniſche Innere geführt hatte, verſtärkte ſich der italieniſche Druck in ſüdlicher Richtung, das heißt auf Kenia und in weſtlicher Richtung, das heißt auf Sudan. Bekanntlich Haben die Engländer nach ihrer Flucht aus Somaliland die Bevölkerung von Nordkeniag mit den härteſten Me⸗ thoden zwangsweiſe evakuiert, da die dort wohnen⸗ den Somalis keinen Hehl daraus machten, daß ſie mit ihren in Italieniſch⸗Somaliland und im ehewali⸗ gen britiſchen Somali⸗Land anſäſſigen Stammes⸗ brüdern unter italieniſcher Herrſchaft vereinigt wer⸗ den wollten. Aber dieſe Maßnahmen haäben den lia⸗ lieniſchen Vormarſch nach Süden ebenſowenig auf⸗ halten können wie die militäriſchen Vorbereitunge mit denen die Engländer den italieniſchen Angriff aufzuhalten verſuchten. Das nächſte italieniſche Angriffsziel dürfte, wie aus einem Lagebericht des„Giornale'Italia“ her⸗ vorgeht. das etwa 150 Kilometer von Bung entfernte Wajir ſein., das noch leichter als von Norden her von Oſten aus, von Italieniſch⸗Giuba⸗Land aus, zu er reichen iſt und das wegen ſeines Waſſerreichtums ein wichtiger Stützpunkt für alle militäriſchen Operatis⸗ nen in Kenia iſt. Was mag, ſo fragt man ſich in Rom. der ſüdafrikaniſche Miniſterpräſident Smuts zu dem italieniſchen Vordringen nac Süden ſagen, der ſein Land gegen den Willen det Mehrheit des Burenvolkes mit der trügeriſchen De⸗ viſe in den Krieg getrieben hat, die Grenze der ſüd⸗ afrikaniſchen Union müßte in Kenia verteidigt werden? Die gute cigarette q uch mit Bedacht anzünden“) ATiKAk 5, * Beim Anzünden leicht ziehen, damit die Cigarette nicht einſeitig verkohlt. Uber die Flammenmitte halten die rußende Flammenſpitze vermeiden! Keine Anbeſonnenheiten! Appell des rumäniſchen Miniſterpräſtbenten dnb Bukareſt, 3. September. Miniſterpräſident Gigurtu richtete an diefen gen Rumänen, die gegen die f Trans ſl⸗ naniens proteſtieren und ihren Willen, die Grenzen zu verteidigen, zum Ausdruck brin⸗ en, einen Appell, in dem er ſie zur Ruhe, Klugheit, ürde und Arbeit ermahnt. In dem Appell heißt es u..:„Die Achſenmächte garantieren die Freiheit des rumäniſchen Volkes. Wir können nicht die Exiſtenz des ganzen rumäni⸗ ſchen Volkes aufs Spiel ſetzen für eine ſchön ans⸗ geheckte Geſte, die den Zuſammenbruch des Landes verurſachen würde. Dank der uns gegebenen Garan⸗ tien können wir die neue Arbeit der Wiederaufrich⸗ tung Rumäniens beginnen.“ Londoner Kriegsbetrachtungen „Verlorene Hoffnungen und vernichtete Illuſionen⸗ EP. Stockholm, 4. September. Am Tag der britiſchen Kriegserklärung warnt die engliſche Preſſe vor„übertriebenem Optimismus“, nachdem— wie„Daily Mail“ nüchterner hinzufügt — die letzten zwölf Monate ſchwere oder beſſer ge⸗ ſagt, kataſtrophale Rückſchläge gebracht haben.“ Der Korreſpondent von„Dagens Nyheter“ glaubt behaupten zu können, daß das engliſche Volk heute mit der Realität mehr vertraut ſei,„nachdem zehn der letzten zwölf Monate nichts anderes waren als eine ununterbrochene Kette verlorener Hofſ⸗ nungen und vernichteter Illuſionen“. Die führende Londoner Preſſe betont in ihren Rückblicken, die Entſchloſſenheit, bis zum letzten zu kämpfen, helfe nichts, wenn man nicht auch den Wil⸗ en habe, ſedes Opfer zu bringen. Der Zweifel, der in dieſer Mahnung enfhalen iſt, wird, wie man aus London erfährt, auch vom britiſchen Inſormations⸗ mriniſterium geteilt. Um die geſunſene 5 zu heben, propagiert es jetzt die Lesart, Englan habe ja eigentlich erſt im ai dieſes Jahres zu rüſten begonnen, während Deutſchland einen jahre⸗ langen Vorſprung habe. l Wie man ſieht, ſpekulieren die Herren auf ein kurzes Gedächtnis ihrer Hörer und Leſer. enn ſie haben ja, ehe die Hohlheit ihrer Phraſen erwieſen war, Hunderte Male geſagt und gedruckt, wie un⸗ geheuer England gerüſtet ſei, und daß Deutſchland nicht die geringſte Ausſicht habe, dieſer Uebermacht an Kapital, Rohſtoffen uſw. zu trotzen. „Wir wollen uns nichts vormachen anb. San Sebaſtian, 4. September. Die Londoner„Daily Mail“ beſchäftigt ſich in hrem Leitartikel mit dem erſten Kriegsjahr. In dem Artikel heißt es u..:„Auf dem Lande war es ein Kataſtrophenfahr(ſtimmt ij, zur See haben wir unſer beſtes getan(wie beſcheiden!), und in der Luft ſind wir im Aufſtieg begriffen(o, oh!). Wir haben uns nicht auf die Verteidigung beſchränkt, ſondern unſere Angriffe gegen die entfernteſten Winkel in Feindesland getragen(das iſt alſo die großangekün⸗ digte Offenſive). ie Churchill ſagt(dann muß es ja ſtimmen), wird den Nazis ſtückweiſe und in har⸗ ter Arbeit die Borherrſchaft in der Luft entriſſen. Das dſt eine tröſtliche Verſicherung, an die wir ſeſt glauben müſſen, wenn die Sirenen heulen. Wir wollen uns über die nichts vor machen. Wir werden große Probleme zu löſen haben. Wir brauchen neue hoden und nene Männer. Die Operationen des Heeres im 17 angenen Jahr haben uns gezeigt, daß un Führung genan wie die der Franzoſen vollft ire die verſagte und den Krieg nicht verſtaubd. 11 mit Gedanken, die noch aus den Ja 1914%18 ſtammen, müſſen aus den leitenden len verſchwinden. „Der alte General Jronſide behauptete zu Kriegs beginn das Gegenteil.) Als kriegführende Macht haben wir erſt im Mai zu leben angefangen. Wit ben eine Menge drohender Gefahren abzuwehren. r müſſen alle arbeiten in dem Gedanken. daß wir verzweifelt um unſer nacktes Leben kämpfen.“ Ein ganz neuer Ton 0 5 1 9 5 e 2 2918 5. a5 75 5 M 15— 20 Teil: J.. Nicherd 1 Kung, Fülm und Gericht: 1. B. c. N e 11 Sd Ace. d K k.— poxt:— 1 Bilderdienſt; i. B. Aicher ch 41 fel de 5 f m 102 in Mannheim. rausgeber. Drucker . e 5 Reus e e * erreichte gehen un Kapit. Kreuzer Handel Außerden die Verf chen He Heleitzüt (Vo Unter parmen werfer a gen von gegen En ſchneidige ſeſtgemac Röſin! heutſchen Stützpun Erfolg. Siebe leicht im insgeſam als erſte⸗ grenze ü heulſchen heulſcher geugnis Wir vier U- tenkapitä nant Kre aten vo marine! men hat, Fahrt, di 55 S die natin Am v der Natit afrikaniſc trag auf und Ital den Krie es für di aus dieſe Es ni Smuts, d kraten an Antrag e densvorle lament, d Ausdruck Abſtimmi Stimmen Jahres. Der in Süd a ausgefoch lan gefüt Neuwahl deutigen Ruhel Geſpräch denn je Machen ſcl zuvor e⸗ Mitteilur man hatt ihr ſtand hdielleicht mißlang, ſcharf au leicht das und aus Es ge Ausmaße wahllos die Händ doch man den entd wiegende, des Kata es geſcha in die H der Hane Wenkl deute ab Schatten, her, die zu leſen. len ſie ih dern ſaß vor ſich Er bl Gefühl Raum, I 2 2233 2 . . — 2 5——d li dib. Berlin, 3. September. Der Führer und Oberſte Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorſchlaa des Oberbefehls⸗ bers der Kriegsmarine, Großadmirel Raeder, das Ritterkreuz zum Eiſernen Kreuz verliehen: Korvettenkapitän Röſing, Chef einer U⸗Bootsflottille. Kapitänleutnant Frauenheim, Komandant eines U⸗Bovotes. Korvettenkapitän Röſing hat als ſtellvertreten⸗ er Kommandant an in zwei Unternehmungen 14 Schiffe mit 88 849 B R T, darunter drei Tanker, und zwar horwiegend aus ſtark geſicherten Geleitzügen her⸗ aus, verſenkt. Dieſe ausgezeichnete, in kurzer Zeit erreichte Leiſtung iſt ſeinem unerſchrockenen Vor⸗ echen und hervorragendem Können zu verdanken. Kapitänleutnant Frauenheim iſt erfolgreich In ſtark überwachtes engliſches Küſtengebiet einge rungen. Sehr ernſte Beſchädigungen eines ſchweren Freuzers und das Sinken mehrerer bewaffneter ö bandelsdampfe r waren der Erfolg ſeiner Tätigkeit. fußerdem iſt ſeinem kühnen und ruhigen Verhalten ie Verſenkung von weiteren 11 bewaffneten feind⸗ chen Handelsſchiffen mit einer Geſamttonnage von 9010 BRT, zum größten Teil aus ſtark geſicherten geleitzügen heraus, zu verdanken. (Von Kriegsberichter Herbert Kühn.) 9 9.(PK.) Unter dem leuchtenden Sternenhimmel eines warmen Auguſtabends geiſtern die grellen Schein⸗ werfer auf, Kurze ſeemänniſche Kommandos erklin⸗ zen von der Brücke.„...“ läuft ron Fernfahrt gegen England kommend, in den Hafen ein! Nach ſchneidigem Manöver liegt das Boot an der Pier ſeſtgemacht. Als erſter klettert Korvettenkapitän öſing, der Kommandant des Rekordbootes der heutſchen Ubootwaffe an Land und meldet dem Stützpunktleiter ſeine Heimkehr und ſeinen ſtolzen Erfolg. Sieben weiße Siegeswimpel wehen am Seerohr leicht im lauen Atlantikwind! Sieben Dampfer mit insgeſamt 48 000 Tonnen! Damit hat dieſes Boot als erſtes deutſches Unterſeeboot die 200 000⸗Tonnen⸗ grenze überſchritten. Fürwahr, ein ſtolzer Erfolg beutſchen Kampf⸗ und Siegeswillens, ein Triumph heutſcher Technik ſchlechthin und das alänzendſte geugnis deutſcher Seegeltung. Wir ſitzen noch in der Nacht gemeinſam am Tiſch, ier U⸗Bootskommandanten ſind unter uns, Korvet⸗ tenkapitän Röſing der Held des Tages Kapitänleut⸗ nant Kretſchmer, der erſt kürzlich für ſeine Helden⸗ uten vom Oberbefehlshaber der deutſchen Kriegs⸗ marine das Ritterkreuz zum End verliehen bekom⸗ men hat, und zwei weitere U⸗Bootfahrer, die ihr Boot bisher von Sieg zu führt haben. Es war diesmal eine Fahrt, die„V. Sieg, von Erfolg zu Erfola ge⸗ ruhige Von der verhältnismäßig .“ hinter ſich gebracht hat. Smuts' wankende Poſition die nativnale Oypoſttion in Südafrika wächſt ſtäudig N anb. Berlin, 3. September. um vergangenen Samstag brachte der Führer ber Nationalen Oppoſition General Hertzog im ſüd⸗ afrikaniſchen Parlament zum zweitenmal einen An⸗ rag auf ſofortigen Friedensſchluß mit Deutſchland und Italien ein. Er führte dabei aus, daß England den Krieg bereits hoffnungslos verloren habe und es für die Südafrikaniſche Union nötig ſei, ſich ſofort aus dieſem Krieg herauszuziehen. Es nimmt nicht weiter wunder, wenn ſich Herr Smuts, deſſen Schickſal mit dem der britiſchen Pluto⸗ kraten auf das engſte verbunden iſt, erneut dieſem Antrag entgegenſtellte. Auch die Ablehnung der Frie⸗ hensvorlage General Hertzogs konnte in einem Par⸗ dude bringt, nicht überraſchen, wenn auch das Ahſtimmungsergebnis ſelbſt General Hertzog ſechs 3 mehr einbrachte, als am 21. 1. dieſes ahres Der Entſcheidungskampf um die politiſche Macht in Südafrika wird außerhalb dieſes Parlamentes ausgefochten. Die von General Hertzog und Dr. Ma⸗ lan geführte Oppoſitionsbewegung braucht heute Neuwahlen nicht zu befürchten und iſt ſich ihres ein⸗ heutigen Sieges gewiß. ament, das nicht den Willen der Bevölkerung zum Aboot⸗Kommandanken Ritterkreuzträger gie haben auf gefährlichen Feindfahrten England ſchwerſten Schaden zugefügt Korvettenkapitän Hans Röſing wurde am 28. 9. 1905 als Sohn des Vizeadmirals a. D. Bernhard Röſing in Wilhelmshaven geboren. Am 31. März 1924 trat er in die Kriegsmarine ein. Nach ſeiner Ausbildungszeit machte er als Leutnant zur See eine Mittelmeerreiſe an Bord des Kreuzers„Kö⸗ nigsberg“ mit. Von 1931 bis 1933 war der zum Oberleutnant zur See beförderte Offizier Komman⸗ dant in einer Schnellboothalbflottille. Im Herbſt 1935 wurde der damalige Kapitänleutnant Röſing U Bootskommandant. Nach verſchiedenen Landkom⸗ mandos iſt der am 1. 7. 1939 zum K orvettenkapitän beförderte Offizier ſeit dem 8. 1. 1940 Chef einer U⸗Bootsflottille. Kapitänleutnant Fritz Frauen heim wurde am 9. 3. 1912 als Sohn des Rechnungsdirektors Paul Frauenheim in Berlin geboren. Am 1. 4. 1930 trat er in die Kriegsmarine ein. Sein erſtes Bordkom⸗ mando war das Segelſchulſchiff„Niobe“. Nach läzr⸗ gerer prattiſcher Ausbildung machte er als Leut⸗ nant zur See an Bord des Kreuzers„Karlsruhe“ eine mehrmonatige Aus slandsausbildungsreiſe mit. Seit April 1936 gehört Fritz Frauenheim. der im Juni 1930 zum Oberleutnant zur 1 befördert wurde, der U⸗Bootwafſe an. Seit dem 1 10. 1937 iſt Frauenheim U⸗Bootskommandant. Im April 1939 wurde er zum Kapitänleutnant befördert. er bisberige A⸗Book⸗Rokord: 200 000 BR Ritterkreuzträger Korvettenkapitän Röſing erzählt von ſeiner letzten Fahrt prahleriſch angekündigten„Vorherrſchaft See“ ſeitens Englands war wenig zu ſpüren⸗ Aus Geleitzügen wurden fünf Dampfer abgeſchoſ⸗ ſen, und zwei Einzelgänger mußten ebenfalls hin⸗ unter. Der größte Brocken war ein Tanker, 10 000 BR T groß, der nach ſechsſtündiger Verfolgung ſeinen Platz im Geleitzug, ſchwer geſichert durch Flugzeuge und Zerſtörer, mit einem Liegeplatz auf dem Meeres⸗ grund vertauſchen mußte. Wild zackten die engliſchen Zerſtörer über das Boot hinweg; ſie konnten ihm nichts anhaben. Der erſte übrigens war ein kaum 1000 BRT. großer Dampfer, der am Tage verſenkt zur wurde. Die Beſatzung machte keinerlei Anſtalten zur Gegenwehr und war froh, ſchnell in die Boote zu kommen, um der ungaſtlichen Stätte entriſſen zu werden. „Ja, man muß klein anfangen! Dann wurde die Beute fetter, ein 4500⸗BRT.⸗ Dampfer, dann einer von 5800 BRT., ſo wie ſie uns gerade vor die Rohre kamen. Aus einem Geleitzug wurden zwei Dampfer abgeſchoſſen, 7 8000 BRT. groß. Hier haben die Zer⸗ ſtörer in rauhen Mengen Waſſerbomben geworfen, aber vergebens.“ Bis auf den? fer voll beladen. Im Verein mit der Luftwaffe iſt die deutſche Kriegsmarine und insbeſondere zur Zeit unſere Unterſeehyotwaffe Tag und Nacht an der Arbeit, die würgende Fauſt um Englands Lebensnerv zu legen. England hat die Blockade gewollt. England be⸗ kommt ſie. 8 Tanker waren alle verſenkten Damp⸗ Auch die 200 000 Inder Südafrikas den⸗ ken nicht daran, auf die Sirenenklänge der britiſchen Kriegshetzer hereinzufallen. In allen größeren Städten der Unſon fanden in letzter Zeit große Ver⸗ ſammlungen und Kundgebungen ſtatt, auf denen die Inder gegen die Kriegspolitik des Englandagenten Smuts proteſtierten und ſich energiſch gegen die An⸗ werbung Nichtweißer zum Heeresdienſt ausſprachen. Auf einer dieſer Kundgebungen klärte der In⸗ derführer Dr. Dadoo ſeine Landsleute über die eng⸗ liſchen Kriegsziele auf und warnte ſie vor der Unter⸗ ſtützung des britiſchen Krieges, durch den lediglich Reiche und Arme gänzlich ruiniert würden. Dr. Dadoo hatte wegen dieſer Ausführungen von dem jüdiſchen Richter Iſaaces zu erſcheinen. De Gaulle ſchwindelt Die Kolonie Gabon treu zur Vichy⸗Regierung Drahtberichtunſeres Korreſpondenten Bern, 4. September. In einer offiziellen Mitteilung erklärt die fran⸗ zöſiſche Regierung, die Behauptung de Gaulles, die Kolonie Gabon habe ſich ſeiner Revolte angeſchloſſen, entſpreche nicht im geringſten den Tatſachen. Der franzöſiſche Kommiſſar in Dakar, Boiſſon, habe der Regierungi in Vichy mitgeteilt, daß Gabon nach wie vor treu zur Regierung des Mutterlandes halte, wirren Ar ſula NO AN VON BERT OEHLMH ANN 34 Ruhelos ging Wenkhuſen im Hauſe umher. Das Geſpräch mit Steube hatte ihn ang sg ien, Schärfer denn je ſah er das Mädchen im Licht unlauterer Nachenſchaften. Er fühlte ſich bedroht, nachdem er zuvor erleichtert aufgeatmet hatte, als man ihm Mitteilung von ihrer Feſtnahme machte. Gewiß, man hatte ſie ergriffen, aber die Leute. die hinter ihr ſtanden, die liefen noch frei umher, die lagen vielleicht ſchon irgendwo auf der Lauer. Und wenn mißlang, was ſie planten, mißlang, weil die Polizei ſcharf auſpaſſen würde, dann ſteckte man ihm viel⸗ und aus ohnmächtiger Wut.. Es gab im Hauſe eine Bibliothek von ſeltenen Ausmaßen. Wenkhuſen hatte in der Inflationszeit wahllos zuſammengekauft, was ihm gerade unter die Hände kam, aber im Laufe der Jahre hatte er doch manchen Schatz unter den Tauſenden von Bän⸗ den entdeckt. Es gab Sonntage, die er zum über⸗ wiegenden Teil hier verbrachte. Die Beſchäftigung des 5 ſchenkte ihm Entſpannung, aber es geſchah auch oft, daß ihm der Zufall ein Werk in die Hand ſpielte, das er erſt nach Stunden aus der Hand legte. Wenkhuſen hatte dieſen Raum liebgewonnen. deute aber ſchreckten ihn die hohen Regale und die Schatten, die ſie warfen. Es gab da ein paar Bũ⸗ ther, die er beiſeite gelegt hatte, um ſte gelegentlich au.. Nun aber, da er ſie vor ſich ſah, intereſſier⸗ en ſie ihn nicht mehr. Er rührte ſie nicht an, ſon⸗ bern ſaß bewegungslos im Klubſeſſel und ſtarrte bor ſich hin. Er blieb auch nicht lange. Ein nie gekanntes Gefühl von Furcht überkam ihn. Er verließ den leicht das Dach über dem Kopf in Brand aus Rache Raum, lief eine Viertelſtunde im e. Stör- das über den er auf berſche Grundſtück ſchauen konnte, und empfand aufs ſuchte den Zaun auf, den verwüſteten Bauplatz ſah. ſicher ſchon in der Bahnn neue Grauen, als er Nun ſaß Störber armer Kerl! Und ein ähnliches Hauſe widerfahren? Zähnen. Wer verfolgte ihn? halt auf der Lauer? Brand mußte das Mädchen ausquetſchen. Sie mußte mit der Wahrheit herausrücken, mußte ihre Komplizen angeben, ſonſt hatte man nie mehr Ruhe. Ob die Bande davon unterrichtet war, daß er die Polizei vom Empfang des Drohbriefes unterrichtei hatte? Daß es überhaupt ſo etwas auf der Welt gab— — Erpreſſer, Diebe, Einbrecher, Brandſtifter! Aber das mußte wohl ſo ſein. Die Natur brachte ja auch nicht nur nützliche Geſchöpfe, ſondern auch Ungezie⸗ fer hervor, von dem wahrhaftig niemand wußte, warum es da war. Wenkhuſen tappte zum Bootsſteg. Fritz hatte das Motorboot nicht in den Schuppen gebracht, ſon⸗ dern es am Steg liegenlaſſen. Das tat er ſonſt nicht. Der Junge hatte ſich überhaupt verändert. War fahriger geworden, war längſt nicht mehr ſo ver⸗ läßlich wie früher. Was war da los? Vielleicht war es gut, einmal mit ihm zu reden. Sorgenvoll ging Andreas Wenkhuſen auf ſeinem Beſitz umher. Eine Weile ſtand er vor dem Keller⸗ fenſter mit dem angefeilten Gitter. Von der Polizei war immer noch niemand dageweſen. Na ja, die würde heute bei dem Betrieb alle Hände voll zu tun haben. Immerhin— kommen mußte jemand. Viel⸗ leicht war es ratſam, nochmal zu telephonieren. Schließlich kehrte er ins Haus zurück. Die Hitze war ein wenig zurückgegangen. Gottlob. Unter Umſtänden kam in der Nacht das Gewitter, das man ſchon in der vergangenen vorausgeſagt und herbeigewünſcht hatte. Gewitter reinigte die Luft und vertrieb die Hitze. i Er glaubte, Elli im Wintergarten zu finden, fah Geſchick ſollte vielleicht ſeinem Wenkhuſen knirſchte mit den Wer lag im Hinter⸗ gang. Aus Welt und Leben 7CCCC000ß06 wd ↄ d Aan ſaaaſſacſeſeceſaccſſeſeſacdcſeſſſecſſſeeeſſſeſſaſſpaſceepſacecee ſſeaſcccſceaſeadſecſacſaſcecſaſſeedſccccaccſedſeſeacccſſaſceacecccſccpiſſpſccadaaſſaaaſ Dritte Sinfonie Von Hans Friedrich Bluuck Die Marcia funebre aus Beethovens Dritter ift zu Ende. Nach einer ſehr kurzen Pauſe, baum daß man die letzten Töne im Ohr verloren hat, ſetzt das 5 zum Scherzo ein. Die Pauſe iſt zu kurz, denkt Landmann unbehag⸗ lich, er möchte es noch ſeiner Frau zuflüſtern. da ſind die 5 ſchon wieder mitten in der Gewalt der Eroiea. as Licht ſcheint zu ſchwingen, die Decke und die 5 1 weißen Linien, die darüber hinlaufen, entſchwinden in eine graue Unendlichkeit, hoch, un⸗ endlich hoch über dem Orcheſter. Sonderbar nur, Landmann geht nicht mehr darin auf, er hat jene verſunkene Stimmung verloren, die ihn in der erſten Stunde des Konzerts gefangen hielt. Eine Erinnerung, aufgeſprungen in der all⸗ zukurzen Pauſe zwiſchen Marcia funebre und Scherzo, bedrängt ihn noch immer. Was wollte er eben ſeiner Frau erzählen? Ex ſucht wie ungewollt ihre Hand, die ſie, vornübergebeugt, von der Lehne herabhängen läßt. 2 Aber jetzt weiß er Beſcheid. es in ihm aus der Erinnerung auf, 5 jener hell⸗ ſichtigen Schau, die ihn oft bei guter Muſik ergreift: in der gleichen Pauſe geſchah es einmal,— Pauſe der Dritten Sinfonie— dreißig Jahre wird es zu⸗ rückliegen,— da hat er arge Augenblicke bei dieſem Scherzo ausgeſtanden. Verlegen macht es ihn, aber plötzlich ſieht er ſich wieder in früheren Jahren, ſieht er ſich als Referendar. Ein Kaufmann von drüben mit ſeiner Tochter iſt in der Nacht zu Beſuch. Und der junge Dr. Landmann iſt bis über die Ohren ver⸗ liebt in das Mädchen. Ein letztes Geſpräch ſoll Ge⸗ wißheit geben, er muß einen Wink, irgendeine Hoff⸗ nung von ihr haben, bevor ſie, um die er wirbt, wie⸗ der nach drüben fährt,— anderntags ſoll der Damp⸗ fer gehen. Da hat er in Erfahrung gebracht, daß Vater und Tochter das Konzert beſuchen, es iſt ihm ſogar ge⸗ gückt, ihnen am Eingang zu begegnen.„Wir ſehen uns nachher?“ hat das Mädchen bedeutungsvoll ge⸗ fragt. Der Brummbär von Vater hat mißtrauiſch aufgeſchaut. Es klang faſt nach Aufruhr, wie ſein Kind es ſagte, oder nach einer Forderung; ich will dieſen ſehen, bevor wir fahren. Und ihn mahnte ſie: vichte es ſo ein, ſei rechtzeitig da, begleite uns nach⸗ her heim! Wer weiß, was noch mehr darin liegen wollte. Man wog die Worte in jener älterlichen Zeit, es war faſt ein Einvernehmen auf lange Sicht, ein halbes Zugeſtändnis, dies:„Wir ſehen uns nach dem Konzert!“ Der Referendar Landmann hatte nicht das Geld, unten im Konzertſaal zu ſitzen, er war froh, daß er eine Karte hoch oben erſtanden hatte er war froh. das Konzert mit anhören zu können. Man hatte einen Uebergang, konnte über Muſik ſprechen, bevor man von anderen Dingen redete. Beethovens Dritte war es genau wie heute. Lang, viel zu lang, ſchien ihm das Konzert. Zwiſchen Marcia funebre und Scherzo wurde der Erwartungs⸗ volle unrubig; ihm fiel ein, daß er ſich in der letzten Pauſe um Hut und Mantel kümmern müſſe. Er prüfte die Pauſe, um die Zeit abzumeſſen und zwi⸗ ſchen Scherzo und Finale richtig nach draußen zu kommen. Noch beſſer wäre es geweſen, er hätte wäh⸗ rend der ganzen Aufführung geſtanden, mußte er doch unten ſein, wenn Vater und Tochter die Halle verließen, mußte er ſich doch wie zufällig anſchließen, die beiden heimbegleiten— Die vorletzte Pauſe war nur kurz geweſen, ſieb⸗ zehn Sitze lagen zwiſchen Landmann und dem Aus⸗ In Verzweiflung wartete ex auf das Ende auf die letzte Unterbrechung vorm Auf einmal taucht des Scherzos, Finale. In dieſem Augenblick, nach dreißig Jahren, fühlte er wieder die Beſeſſenheit jenes Wartens. Wenn er zwiſchen Scherzo und Finale nicht nach draußen kam, würde er der Letzte an der Kleider⸗ ausgabe ſein, würde er niemals Herta und ihren Vater erreichen. Gleich würde er aufſpringen müſ⸗ ſen— immer hatte er ſonſt über dieſe Frühaufſteher ſeinen ganzen Zorn ausgegoſſen. Dies eine Mal mußte es ſein, eine Wendung in ſeinem Leben konnte davon abhängen, er wollte— mußte vechtzeitig in der Halle ſein! Und plötzlich war es ſoweit, war das Scherzo zu Ende. Bewußt, etwas Unerhörtes zu tun, ſprang er auf, bat, ihm Platz zu machen; kam, unter murmelnder Entrüſtung ſechs bis ſieben Plätze weiter, noch einen achten, einen neunten,— eine dicke Frau, die ihn anſtarrt,— nach dreißig Jahren ſteht er ſie vor ſich. Da ſetzt raſend raſch das Finale ein. Ein Mann beugt ſich vor, unbekümmert um ſeine flehende Bitte, ihn vorüberzulaſſen. Der Mann beugt ſich mit breitem Rücken vor, die Ellenbogen auf die vorderen Stuhlreihen geſtürzt. Er will wohl zeigen — genau was der Drängende ſonſt ſelber empfindet, — will zeigen, daß es unerhört iſt, in der letzten Pauſe nach der Kleiderablage zu ſtürzen. Er tut, als hörte er keine flüſternde Bitte, als ſpürte er das Drängen nicht. Er iſt ein grober, aber ehrlicher Kerl, er will dieſen jungen Burſchen erziehen, will ihm zeigen, was es auf ſich hät, vorm Finale der Groica nach draußen zu ſtürzen. Landmann nickt. Er iſt wieder in der Gegenwart, er hat die Pauſe verträumt, das Finale hat wieder eingeſetzt. Er koſtet noch einmal, wie damals, die Bitterkeit, mitten in ener Reihe ſtehen zu müſſen, von Empörung, Entrüſtung und Schadenfreude um⸗ geben, er erlebt bis ins einzelne die Qual, etwas Schickſalbedeutendes zu verſäumen, er erlebt den Au⸗ genblick, wo er nach langem Kampf um Hut und Mantel in der Halle vergeblich umherirrte,— zu ſpät gekommen. Vorüber! Herta und ihr Vater ſind fort, ſie wer⸗ den ſich nach ihm umgeſchaut haben, er war nicht da. Landmann ſah das Mädchen nicht mehr. Ihr Dampfer ging in der Frühe, ein Brief folgte ihm, der nicht beantwortet wurde. Es dauerte Jahre, bis er ſeine erſte Neigung ganz verwunden hatte, bis 838 „Du träumſt“, ſagt ſeine Frau plötzlich,„woran denkſt du nur.“ Sie ſteht neben ihm und klatſcht. Landmann ſpringt auf und bewegt die Hände. Wer weiß, denkt er, wie es gekommen wäre, wenn damals die Pauſe länger gedauert und wenn man ihn durchgelaſſen hätte Die Frau wendet ſich zu ihm und ſagt, mit einer Kopfbewegung zum Kapellmeiſter, der ſich verneigt: „Er macht die Pauſen zu kurz, findeſt du nicht?“ „Nun ja, die, Pauſen ſind etwas kurz.— ſo war es ſchon immer.“ Die Frau verſteht ihn nicht. Er muß lachend nach ihrer Hand greifen, und drückt ſie, ein wenig zärtlich, a meinſt du nur?“ fragt ſie erſtaunt. „Wären die Pauſen nicht ſo kurz—— ach, nichts!“ O Profeſſor Friedrich Panzer 70 Jahre alt. Ge⸗ heimrat Profeſſor Dr. Friedrich Panzer, der länger denn anderthalb Jahrzehnte den ordentlichen Lehrſtuhl der germaniſchen Philologie an der Uni⸗ verſität Heidelberg innegehabt hat und keine der ehrenvollen Berufungen, nicht einmal die an die Berliner Univerſität als Nachfolger Roethes, an⸗ genommen hat, begeht am 4. September ſeinen 70. Geburtstag. Er iſt einer der weſentlichen Träger der nationalen Erziehung. Als Lehrer, Forſcher und Schriftſteller hat er gezeigt, daß die Sprache mit dem Weſen des Volkes eine Einheit bildet, daß ihre ſtän⸗ dige Erweiterung und ihr reger Umtrieb unabſeh⸗ bar, daß ſie die Grundlage des Volkstums und ſein geſtalteter Ausdruck iſt. Wie Sprache und Volkstum, ſo bilden für ihn auch Art und Kunſt eine Einheit und ſind darum in den Mittelpunkt der Volkserzie⸗ hung zu ſtellen. In einem ſeiner bedeutſamſten Bücher hat er ſchon 1922 Deutſchkunde als das Rück⸗ grat deutſcher Erziehung erklärt. Und er iſt die dor⸗ nenreichen Pfade zu den Quellgebieten deutſcher Dichtung geſchritten, hat dies teilweiſe noch lichtloſe Labyrinth geſäubert von Haufen, Schuttes und in das dämmerige Dunkel des Lichtes belebenden Strahl ſtröhmen laſſen. Seine ſagen⸗ und literar⸗ geſchichtliche Unterſuchung„Hilde— Gudrun“ aus dem Jahre 1901 iſt noch heute in vieler Beziehung unerreicht, desgleichen ſeine„Studien zur germani⸗ ſchen Sagengeſchichte“. Und er hat immer jeder darauf hingewieſen daß jeder einzelne auch heute heldiſch ſein Leben einzuſetzen und alles zu wagen Hat für das Volksganze. So iſt Panzer ein treuer Mittler zwiſchen älteſtem und füngſtem deutſchen Heldentum. Panzer iſt Sudetendeutſcher von Ge⸗ burt. Er ſtudierte in Leipzig und München ſowie in Wien Deutſchkunde, Kunſtgeſchichte und Archäologie, fener Geſchichte und Philoſophie. 1896 ſieß er ſich als Dozent in München nieder und wirkte ſpäter als Profeſſor in Freiburg, Frankfürt und Köln. 1920 ging er nach Heidelberg. l Von der Filmwoche in Venedig. Im Rahmen der deutſch⸗ eitalieniſchen, Page wurde der Film „Befreite Hände“ aufgeführt. Die Vorſtel⸗ lung, der auch der italieniſche Miniſter für Volks⸗ kultur Pavolini beiwohnte, fand großes Intereſſe. Miniſter Pavolini beglückwünſchte am Schluß der Aufführung den anweſenden Spielleiter Hans Schweickhardt und Brigitte Horney zu ihrem Erfolg.— Ferner gelangte der italieniſche Film „Stärker als die Liebe“ nach der Novelle „Valing Vanini“ von Stendhal(Regiſſeur Gallone) zur Aufführung. Auch dieſem Werk war ein großer Erfolg beſchieden. Sehr gefallen hat auch der ſchwe⸗ diſche Film„Kadett Kamrater“, der das Leben 15 der königlichen Seeakademie in Stockholm ſchil⸗ ert. Heil- latenstrasse 11 Telsſon 216 12 D* late, Wässer. Hüller zz 23 Aeltestes Spezielgeschaft Af Platze ſte aber im Eßzimmer auf der Couch liegen. Sie ſchlief. Ein paar Augenblicke ſtand er ſtumm neben ihr und ſah zärtlich auf ſie nieder. Wie hübſch ſie ge⸗ worden war in den letzten Jahren! Aber wie lange noch, und ſie würde ausfliegen. Die Stunde ſchlug ja für jeden einmal, und wenn das kommt, was man Liebe nennt, vergißt man bald das Elternhaus. Leiſe zog Wenkhuſen ſich zurück, ging über die Diele und die Treppe hinauf und erreichte das Ar⸗ beitszimmer. Noch immer empfand er die hier herr⸗ ſchende Temperatur gegenüber den anderen Räumen als ungemein wohltuend. Zuerſt marſchierte er auf und ab. Dann verjagte er die zermürbenden Gedanken und konzentrierte ſich auf Dinge, die das Geſchäft angingen. Der Ver⸗ trag fiel ihm ein, der morgen mit den Holländern geſchloſſen werden ſollte, und er beſchloß, ihn flüch⸗ tig zu skizzieren. 5 f Aber als er ſich am Schreibtiſch niederließ. zer⸗ ſtob der Vorſatz wie loſe Spreu, in die ein Windſtoß fährt. Vor ihm lag der Brief, der ihm das Leben vergällte... der Drohbrief, den er dem Treſor ent⸗ nommen hatte, als Kommiſſar Brand bier war, und den er noch nicht zurückgelegt hatte. Er ſtarrte auf öͤas Schreiben. Er kannte den In⸗ halt Wort für Wort. Er hätte ihn auswendig her⸗ ſagen können: „Wohl oder übel werden Sie in abſehbarer Zeit erkennen müſſen, daß alles auf der Welt ſeinen Preis hat und daß der am tiefſten fällt, der am höchſten ſteht. Es iſt anzuneh⸗ men, daß Sie alles tun werden, ſich vor einem Skandal zu ſchützen, und wahrſcheinlich wer⸗ den Sie auch gern bereit ſein, denjenigen reich⸗ lich zu belohnen, der Sie vor einem derartigen Skandal bewahrt.“ Andreas Wenkhuſen ſtöhnte auf. Welcher Lump hatte dieſe Worte geſchrieben? Gab es vielleicht in ſeinem Leben etwas, das geeignet war, ihm einen Strick daraus zu drehen? Nichts gab es—— nichts? Er hatte weder geſtohlen noch betrogen. Geſchuftet hatte er. Geſchuftet bei Tag und Nacht. ſo etwas? Er griff nach dem Brief. Seine Hand bebte, und er hätte das Blatt am liebſten zerknüllt und dem Papierkorb überantwortet, ſtatt es wie eine koſt⸗ bare Trophäe einzuſchließen und aufzubewahren. Der Schlüſſel ſteckte noch im Treſor. Waß für ein Leichtſinn, dachte er. Leichtſinn? Er lächelte bitter. Der Treſor enthielt keine Dinge von Wert mehr. Die Mauritius war koſt⸗ bar geweſen. Und dag Geld— na ja. Aber nun konnte er den Treſor getroſt offen laſſen Er legte den Brief zurück. Dabei fiel ſein Blick auf einen Geldſchein, der etwas weiter zurückge⸗ ſchoben in einem Seitenfach lag und unter einem dicken gelben Umſchlag hervorlugte. Er griff danach und zog ihn ans Licht des Tages. Es war ein Tauſendmarkſchein, den er in der Hand hielt. Andreas Wenkhuſem ſchällke verſtändnislos auf das Geld. Wie kam der Schein hierher? Tauſend Mark! Es war doch undenkbar, daß der Schein dort in Vergeſſenheit geraten war? Aber wo kam er her? Er ſchob den Umſchlag beiſeite. —— da lag noch mehr Geld. cen noch mehr Tauſendmarkſcheine. 5 g Er zählte ſie. 2 Sieben? Seine Hände wühlen im Fach. Aber weiter lag da kein Geld. Es blieb bei den ſieben Stück. Siebentauſend Mark! a 5 5 Wenkhuſen fühlte ein Zittern in den Knien. Er 15 hatte das Bedürfnis, ſich zu ſetzen. Unſicher ging er zum Schreibtiſchſeſſel und ließ ſich darauf nieder Die ſiebentauſend Mark, um die er ſich betrogen glaubte, da waren ſie—— heil und eee— nicht ein Schein fehlte.—— 5 Er ſprang auf und taumelte faſt. Er gin zur Tür und ſtieß ſie weit auf.„Elli!“ Und dann noch einmal und beine en ene i„„ Fortſesung bolat.) Und nun 2 Und wahrhaft 1 * Mannheim, 4. September. Monduntergang 20.38 Mondaufgang(5..] 10.35 Sonnenuntergang 19.40 Sonnenaufgang(5..).16 Wochenſpruch der NSDAP Das iſt die höchſte Religion, ſeinen Enkeln einen ehrlichen Namen ein freies Land, einen ſtolzen Sinn zu hinterlaſſen. Ernſt Moritz Arndt. Als den Syſtemgrößen von einſt klar wurde, daß die Beſtimmungen Verſailler Vertrages uner⸗ füllbar waren, da machte man nicht etwa den Ver⸗ ſuch, ihre Beſeitigung anzuſtreben, ſondern man be⸗ mühte ſich lediglich in der Richtung, durch Verhand⸗ lungen einen größeren Zeitraum für die Erfüllung zu erreichen und damit die Laſt auch auf Kinder und Kindeskinder abzuwälzen. Ein deutſcher„Staatsmann“ jener Zeiten vertrat dabei den ſeltſamen Standpunkt, daß man es nicht einer Generation zumuten könne, alle Laſt auf ſich zu nehmen, ſondern daß des Rätſels Löſung darin zu ſuchen ſei, eine Verteilung auf möglichſt viele nacheinanderfolgende Generationen durchzuſetzen. In unſerer heutigen Vorſtellungswelt kann ein ſolcher Standpunkt nur als unwürdig bezeichnet werden. Er iſt nur erklärlich aus dem eigennützigen Denken einer überwundenen Zeit heraus. Unſer ganzes Kämpfen iſt im Gegenſatz dazu darauf ge⸗ richtet, kommenden Geſchlechtern ein größeres, ſchö⸗ neres und freies Deutſchland zu hinterlaſſen. NSG. e Heimkehrer, Achlung! Sonderzug Pirmaſens⸗Zweibrücken⸗Saarbrücken fährt nicht am 9. ſondern am 10. September zu gleicher Uhrzeit. CCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCTCCCCCbCoCCTCTbCTbCbCCCCcTTCTCTTcTc(cccccccc cc Vombenabwurf ohne Sachſchaden In der Nacht zum 3. September wurde von ſeind⸗ lichen Fliegern in Mannheim⸗Saudhofen einige Briſanzbomben abgeworfen. Perſonen⸗ und Sach⸗ ſchaden gab es keinen. des Nengflilusmanm model: Der erſie 300 er iſt da! Der erſte 5er iſt in Mannheim gezogen worden. Das Los wurde von einem Kinde im Beiſein der Mutter in der Nähe des Paradeplatzes dem Kaſten des Glücksmannes entnommen. Die Frau kann den Gewinn gut brauchen, da ſie ihren kranken Mann zur weiteren Beſſerung einem Heilbade zuführen 1 9 5 So hat Fortuna auch hier wieder Segen ge⸗ ſtiftet. Das Schutzwall⸗ Ehrenzeichen wurde dem Sani⸗ täts⸗Soldaten bei der Kriegsmarine, Paul Wim⸗ meer, O 1,—6, verliehen. n Hohes Alter. Heute begeht Frau Joſephine Bundſtädter Wwe. geb. Ludwig, Kleinfeldſtraße 3% wohnhaft, ihren 86. Geburtstag in körper⸗ licher und geiſtiger Friſche. * Ihre ſilberne Hochzeit zeiert heute Herr Johann Blüm mit ſeiner Ehefrau Frieda, geb. Stein, Mannheim⸗Waldhof, Große Ausdauer ö wohn⸗ haft. Herzlichen Glückwunſch! 5 k Ein empörender Vorfall ereignete ſich dieſer Tage vormittags im Hofe eines Geſchäftshauſes im Jungbuſch. Eine Hausbewohnerin wollte hier aus⸗ bhüyſten, kam jedoch nicht dazu, da der Sohn des Haus⸗ beſitzers mit der Frau Streit anfing und ſie belei⸗ digte. Als die Frau in begreiflicher Erregung über die Beleidigung eine Gardinenſtange ergriff, zeigte der Hausbeſitzersſohn ſo wenig Selbſtbeherrſchung, daß er, obwohl ihn ſein Vater davon abhalten wollte, ſich auf die ſchutzloſe Frau ſtürzte, ſie brutal zu Boden ſchlug und dann derart einſchlug, daß die Frau verſchiedene Verletzungen davontrua, arbeits⸗ unfähig wurde und ſich in ärztliche Behandlung be⸗ geben mußte. Der aufſehenerregende Auftritt wird ein gerichtliches Nachſpiel haben. Vor hundert Jahren: Seckenheim und Wieblingen ohne Hauptbahn Weil den Landwirten ihr Gelände wertvoller dünkte als eine Berührung ihres Ortes durch die Hauptbahn Mannheim Heidelberg Am 5. Juni 1940 ſchrieb das„Landwirtſchaftliche Wochenblatt“ über die Linienführung von Mannheim nach Heidelberg:„Nach den von der Eiſenbahn⸗Direktion geſtellten Anträgen geht die Richtu linie von Mannheim in gerader Linie nach Heidelberg. Die Annäherung an Seckenheim wurde aufsgenaueſteunter⸗ ſucht, und die Direktion war bereit, den Antrag zu ſtellen, die Bahn näher an Seckenheim durchzufüh⸗ ren, obgleich dies eine Verlängerung der Strecke und angeſichts der teueren Grundſtückspreiſe in Secken⸗ heim eine erhebliche Ueberſchreitung des Bau⸗Vor⸗ anſchlags mit ſich gebracht hätte. Dies zuſammen mit notwendig werdenden Auffüllungen der Nie⸗ derungen hätte 80 000 Gulden mehr gekoſtet. Das Miniſterium war bereit, dieſe Gelder zu be⸗ willigen, als von Seckenheim und Wieblingen dringende Vorſtellungen zur Schonung ihrer Felder gemacht wurden, und da die Nachbargemeinden, die ebenfalls vernommen worden waren, keinen beſon⸗ deren Wert auf die Berührung von Seckenheim legten und da das Intereſſe des allgemeinen Ver⸗ kehrs durch Einhaltung der geraden Linie nur ge⸗ winnen konnte, ſo blieb man bei der urſprünglichen Zugsrichtung. Seckenheim und Wieblingen wurden nicht berührt. Die Berührung von Schwet⸗ zingen hätte mit Einrechnung des Bogens, der zur Führung der Strecke notwendig geworden wäre, einen Umweg von einer vollen Stunde veranlaßt, was ſowohl in Beziehung auf den Koſtenpunkt als auch auf die dadurch beöingte Verzögerung des gry⸗ ßen Verkehrs nach dem Weiterbau des Eiſenbahn⸗ netzes nach Karlsruhe, Freiburg, Baſel nicht zuläg⸗ ſig erſcheinen konnte. Bis zum 1. März 1840 waren für den Bau der Strecke Mannheim— Heidelberg 688 773 Gulden 8 Kreuzer verausgabt; der wahr⸗ ſcheinlich weitere Aufwand beträgt 25 107 Gulden 33 Kreuzer. f An Betriebs material wurde beſtellt: Zwei Lokomotiven mit Tendern, drei Perſonenwagen erſter Klaſſe(Diligences), jeder zu 24 Perſonen; ſechs Perſonenwagen zweiter Klaſſe(Char à bancs), jeder für 40 Perſonen; ſechs Perſonenwagen dritter Klaſſe(Waggons! zu 40 Perſonen, dazu neun Prit⸗ ſchenwagen. Die Lokomotiven wurden von Sharp Roberts& Cie. in Mancheſter gefertigt, die Wagen bei Pauwels& Cie. in Aachen. Der größere Teil der Wagen iſt bereits in Heidelberg angekommen und zur Zufriedenheit ausgefallen.“ 2 r Haus Schomburgk im„Gloria⸗Palaſt“: Im Kraftwagen durch das letzte Paradies“ Kurz vor ſeinem 60. Geburtstag, an dem die Autobiographie vorliegen wird, beſuchte uns Mann⸗ heimer der bekannte deutſche Afrikaforſcher Hans Schomburg wieder einmal perſönlich. Sein Ex⸗ peditlons⸗Tonfilm„Das letzte Paradies“ wehrt die lügenhaften Afrikafilme ab, worin geſtellte, gequälte oder ſonſtwie behinderte Tiere in ihrer natürlichen Bewegungsfreiheit als„wilde“ Tiere auf freier Wildbahn dem Publikum vorgeſetzt werden. Während der Aufnahme dieſes Tierfilms wurde niemals ein Gewehr, ſondern immer nur die Kamera gezückt. Zu den Aufnahmen kraten original⸗akuſtiſche Aufzeichnungen namentlich der Negergeſänge. Zur (Film)⸗Expedition gehörte als Kameramann Paul Lleberenz, der junge Emil Keim aus Offenbach als ſein Aſſiſtent, wetter im Auftrage der Nor⸗ gemeinſchaft deutſcher Wiſſenſchaft der bekannte Mol⸗ luskenforſcher Dr. Fritz Haas und Frau Dr. Coninx⸗Girardet als Fachwiſſeunſchaftlerin. Von Durban ging es nach Eshowe, der Haupt⸗ ſtadt des Zululandes. Hier begann die erfolgreiche Kamera⸗Jagd im Wild⸗Reſervat auf das weiße Nas⸗ horn, dem ſeltenſten Tier der Welt. Man zog nach Norden, nach Pretoria, der Hauptſtadt von Trans⸗ vaal, und zum großen Wild⸗Reſervat an der Oſt⸗ grenze Transvaals. Menſchlich und kulturgeſchichtlich feſſeln hier wie überall die tauſend Parallelen, die Schomburgk zwiſchen der Gegenwart und der Zeit vor 30—40 Jahren zieht, die er ſelbſt hier erlebte! Im„Letzten Paradies“ erleben wir die ſeltene Tiergattung der Kudus und ſchließlich auch das ſo lange und unermüdlich geſuchte weiße Nashorn, das zweitgrößte Landſäugetier und heute das ſeltenſte Tier der Welt. Ueber den Krokodilfluß ſtießen Schomburgk und ſeine Begleitung in das letzte Tierparadies ror. Eine Löwenfamilie beobachtet hier„nur neugierig, nicht bösartig, das ſich zur Aufnahme nähernde Auto.“ Allerhand Abenteuer, auch mit den überaus ſcheuen, aber neugierigen Giraffen erleben wir mit der Expedition im Wild⸗Paradies. Im Elefanten⸗ Bezirk verfolgt man unermüdlich die Elefanten⸗ Fährte, geführt von der„Loſung“. Wir beobachten mit dem Kameramann Waſſerböcke und Zebras, Gnus und Flußpferd⸗Bullen, Schakale und Hyänen, Papiane und Antilopen, Enten und Gänſe, Schwarze Störche, Adler und Falken. Dramatiſch laſſen Film⸗ bild und Wort das Heranpirſchen an eine friedlich äſende Elefantenherde miterleben. Weſentliche Foar⸗ ſchungs⸗Ergebniſſe beſcherte der mühſelige Wea zum Endziel, zum Atlanttſchen Ozean. Auf dem viele tauſend Kilometer langen Weg erforſchte die Expedition die unendlichen Sümpfe des Bangweolo⸗ ſees im fernen Nord⸗Rhodeſia. Die geſpannt lauſchenden Gäſte dankten dem Forſcher mit ſtürmiſchem Beifall. In der Pauſe be⸗ antwortete der Redner Fragen, die die Hörer an ihn richteten. Dr. Fritz Haubold. Alhambra:„Wiener Geſchichten“ Das Schönſte an dieſem leichten und gefälligen Film iſt die Echtheit ſeiner behaglichen wieneriſchen Atmoſphäre, die Geza von Bolvary, der Spiel⸗ leiter, mit unfehlbarer Inſtinktſicherheit hervorzau⸗ bert. Ein Wiener Kaffeehaus, das„Café Fenſter⸗ gucker“, iſt der Hauptſchauplas, auf dem ſich ein bun⸗ tes Nebeneinander von Epiſödchen um Menſchen und Dinge zu einer echt wieneriſchen Geſamtſtimmung non eigentümlich ſchwebender Verhaltenheit ent⸗ wickelt. Man lebte damals, in dem Wien des Jahr⸗ hundertanfangs, vor dreißig oder vierzig Jahren, mit „Küß die Hand!“ und„Ergebenſter Diener“ unbe⸗ ſchwert und heiteren Gemüts dahin und verfügte über das Talent und die angeborene Grazie, ſich ſei⸗ nen Alltag nach Kräften mit kleinen Freuden, und ſeien es auch nur eingebildete, zu vergolden. Und wenn man demgegenüber auch die kleinen Sorgen möglichſt wichtig nahm, um dem Daſein die notwen⸗ digen inneren Spannungen zu verſchaffen, ſo blieb man doch in jeder Lebenslage und jeder Gemütswal⸗ lung ſtets wohl temperiert u. ſelbſt im Zorneswettern bemüht, letzte Konzilianz nicht einzubüßen. Das war ſozuſagen eine eiſerne Forderung des ungeſchriebe⸗ nen Geſetzes wieneriſcher Perſönlichkeitskultur. Nach ſolchen Lebensregeln handeln auch die Hauptgeſtalten dieſes hübſchen Filmes: Die beiden goldechten, von Paul Hörbiger und Hans Mo⸗ ſer mit vollendeter Entfaltung ihrer unterſchied⸗ lichen Spieltemperamente dargeſtellten Oberkellner im„Cafe Fenſtergucker“, von denen der eine, der Fer⸗ dinand Paul Hörbigers, nach allerlei Mißverſtänd⸗ niſſen ſich die ſunge, von Marte Harell mit viel natürlichem Charme geſpielte Chefin des Cafss er⸗ obert. Neben dieſem darſtelleriſchen Kleeblatt ſpielt Olly Holzmann ein reizendes Wiener Mädel, das von einem auf die ſchiefe Ebene geratenen charakter⸗ loſen Tagedieb aus Her ariſtokratiſchen Geſellſchafts⸗ klaſſe(Siegfried Breuer) gefahrdrohend umkreiſt wird, ohne ihm endgültig in die Schlinge zu gehen. Weitere vortrefflich geſchnittene Wiener Salon⸗, Kaffeehaus⸗ und Spieltiſchtypen verdankt der Zu⸗ ſchauer der ſicheren Geſtaltungskunſt Hedwig Bleib⸗ treus, Oskar Simas, Hans Oldens, Alfred Neugebauers, Schott⸗Schöbingers und einiger anderer. Carl On nus Eiſen bart. eee MNolizen aus Sandhofen Ein ſtrebſamer Geſchäſtsmann von hier wurde von ſeinem eigenen Sohn bitterbös enttäuſcht. Was geſchah? Nichts weiter als daß der Vater dem Sohn ein Vertrauen einräumte, das er hätte bei allem für und wider nicht tun ſollen. Er beauftragte ihn nämlich, an ſeiner Statt fällige Lieferantenrechnun⸗ gen zu begleichen. Dazu wurde ein neftes Sümm⸗ chen Bargeld zur Verfügung geſtellt. Die Abrech⸗ Eljüffiiche Volkstumsführer vor der 9 ⸗Führerſchaft Schlegel und Schall ſprachen Die Führerſchaft der Karlsruher Hitler⸗ Jugend und des 9M hörte in einer denkwür⸗ digen Kundgebung aus dem Mund zweier hervorragender Mitlampfer, der beiden bekann⸗ len elſäſſiſchen Volkstumsſührer Schall und Schlegel, von dem Kampf des elſäſſiſchen Voltes um ſein Deutſchtum. Zugleich konnte ſie den Obergebietsführer Friedhelm Kemper, der nach einjähriger Abweſenheit, während der er als Soldat an der Front ſtaud, erſtmals wieder zu ſeinen Karlsruher Führer und Führerinnen ſprach, begrüßen. Das Wiederſehen war denn auch herzlich und ſtürmiſch. g Der Obergebietsführer zeigte einmal den Sinn dieſes Krieges in ſeiner letz⸗ ten Konſequenz, denn, ſy ſagte er,„dieſer Krieg iſt nicht nur da, was man gemeinhin darunter verſteht, ex iſt eine europäiſche Revolution. Er iſt die Aus⸗ einanderſetzung zwiſchen detz jungen aufſtrebenden Bölkern und einer alten egolſtiſch⸗demokratiſchen elt.“ be⸗ i grüßte dann der Obergebietsführer die Gäſte. . Kamerad Schlegel ſtellte ſeiner Rede den Satz voran:„Wir glaubten immer daran, daß wir zum Deutſchen Reich zurück⸗ kommen würden, wenn wir auch nie wußten, wie das geſchehen ſollte!“ Und dann erzählte er aus der bitterſten Kampfzeit, die das elſäſſiſche Volk wohl erlebt hat, nämlich aus jenen Tagen des Jah⸗ res 1939, in denen ſich das politiſche Gewitter in Europa immer mehr zuſammenzoag. Als Frank⸗ ich plötzlich dem elſäſſiſchen Volk gegenüher ſeine Maske fallen ließ und die Elſäſſer zum Kampf in ſeinen Armeen zwang. da- fanden ſich in den fran⸗ ſiſchen Regimentern viele Soldaten, die im Welt⸗ krieg als deutſche Soldaten gekämpft hatten, die zum Teil Unteroffiziere und Offiziere mit hohen Aus⸗ zeichnungen waren und die nun hier gezwungen werden ſollten, gegen ihre Kameraden von einſt zu ſchießen. Es kam die Verhaftung der elſäſſiſchen olksführer, unter denen auch die Kameraden Schall und Schlegel waren, und damit begann für ſie ein faſt unvorſtellbarer Leidensweg. Von einem Ge⸗ fängnis ins andere geſchleppt, ohne jede Nachricht von draußen, ohne zu wiſſen, wie es um die deutſche Sache ſtand, waren ſie franzöſiſcher Willkür ausge⸗ ſetzt. So kamen ſie nach Naney, oder„Nanzig“, wie unſere Elſäſſer ſagen, und trafen dort ihren Volks⸗ tumsführer Dr. Karl Roos, wieder, der gleich ihnen unter„Spionage verdacht“ verhaftet worden war, und dem man bereits den Prozeß gemacht hatte. Die Männer mußten ſtumme Zeugen der Urteils⸗ vollſtreckung an ihrem Freund und Führer ſein. Dann brauſten die erſten deutſchen Bomber über die Stgdt. In der wilden Flucht und Unordnung des franzöſiſchen Heeres wurden ſie nach Südfrankreich bis faſt an die ſpaniſche Greuze verſchleyppt— bis eines Tages doch die Stunde kam, in der ſte heim⸗ kehren durften in ihr befreites elſäſſiſches Land, das nun einer beſſeren Zukunft entgegengeht Kamerad Schall ſtellte einleitend mit Nachdruck feſt:„Ueber unſer Elſaß iſt bei vielen infolge des tragiſchen Grenzland⸗ ſchickſals ein falſches Bild entſtanden. Das Elſaß iſt kein Zwittergebilde. Es iſt ein deutſches Land. Seine Städte und Dörfer ſind deutſch, ſeine Menſchen ſind deutſch und ihre Sprache iſt deutſch. Es iſt piel⸗ leicht das Größte, was dieſes Land dem deutſchen Reich zu bringen hat, daß es nach 200 Jahren der Franzöſierungspolitik noch immer deutſch ſpricht, denkt und fühlt.“ Die ſchwerſte Zeit für uns Elſäſſer war die, als der Führer den Verzicht auf unſer Land ausſprach, ausſprechen mußte, in dem Glauben, damit das Kriegselend verhüten zu können. Frankreich änderte mit dieſem Augenblick ſeine bisherige Politik der Lockungen in eine Politik der Gewalt. Und da⸗ mit begann die tiefſte Tragik eines deutſchen Landes, das doch nicht zu Deutſchland gehören durfte. Das Elſaß ſtand in dieſer Zeit ſcheinbar auf verlorenem Poſten. Und doch haben die e Menſchen dieſes Landes den Glauben an eine Heimkehr ins große Reich der Deutſchen niemals aufgegeben, am wenig⸗ ſten dann, als man ihnen auch ihren Führer Dr. Karl Roos nahm, Im Gegenteil, dieſer Mann hat mit ſeinem Tod auch den Elſäſſer, der vielleicht noch abſeits ſtand, wachgerüttelt. J. H. nung blieb aber bis heute aus. Das nette Frücht⸗ chen von Sohn iſt einfach glattweg auf Nimmerwie⸗ derkehr unter Mitnahme einiger Mille ver duftet. Die Reiſe, die er angetreten hat, wird wohl baldigſt eine Verlängerung unter anderen Geſichtspunkten finden. An der Straßenkreuzung Dorfſtraße—Ziegelgaſſe in Sandhofen hat es wieder einmal ordentlich ge⸗ bumbt. Zwei Fahrzeuge waren dort gegeneinander⸗ geknallt. Der„Bumber“, der in aller Frühe die An⸗ wohner vor die Hoftore ſchickte, hatte außer einigen „Dallen“ keine weiteren Schäden zur Folge. Per⸗ ſonen wurden glücklicherweiſe nicht verletzt. Die„Jungtauben“ des Brieftauben öucht verein„Rhein“ Sandhofen abſolvie⸗ ren zur Zeit ihre Jungfernreiſe. Sie werden in die⸗ ſer Zeit auf Eignung für den Reiſeeinſatz erprobt.— Der Scharhof mit ſeinen etwas über 400 Einwoh⸗ nern hatte am Sonntag ſeine alljähriliche„Scha r⸗ hofer Kerwe“ mit viel Beſuch und dem tradi⸗ tionellen ſaftigen Zwetſchgenkuchen.— Für Tapfer⸗ keit vor dem Feinde wurde dem Gefreiten Hans Schenkel, Luftſchifferſtraße 22, das Eiſerne Kreuz verliehen. Herzlichen Glückwunſch!— Bei beſter Rü⸗ ſtigkeit feierte Frau Karoline Mut h, Domſtiftſtr. 38, den 86. Geburtstag. „Achtung, Kartoffelkäfer!“ Ein Merkblatt des Abwehrdienſtez In Zuſammenarbeit zwiſchen dem Kaxtoffelkäſer⸗ abwehrdienſt des Reichsnährſtandes und der Reichs⸗ arbeitsgemeinſchaft Schadenverhütung wird jetzt in den Befalls⸗ und Beobachtungsgebieten das Merk⸗ blatt„Achtung. Kartoffelkäfer!“ au alle Haushaltun⸗ gen verteilt. Aus dem Merkblatt iſt zu entnehmen, daß dank der Wachſamkeit und dem Intereſſe der Bevölkerung allein im Jahre 1938 rund 14000 und im Jahre 1939 rund 12 000 Befallsſtellen aufgefunden worden ſind und hierdurch unermeßlicher Schaden verhütet wer⸗ den konnte. Ein Kartoffeltäferweibchen kann in einem Jahre zahlloſe Eier ablegen und es mit ſei⸗ nen Kindern und Enkeln auf 30 Millionen Nachkom⸗ men bringen. Dieſe 30 Millionen benztigen zur Er⸗ nährung eine Kaxtoffelfläche von ungefähr 2,5 Hektar. Da die Kartoffel eines unſerer wichtigſten und notwendigſten Nahrungsmittel iſt, iſt es Pflicht jedes einzelnen, mitzuhelfen, den weiteren Vor marſch die⸗ ſes Schädlings aufzuhalten. Es wird daher noch⸗ mals daxauf aufmerkſam gemacht, dieſes Merkblatt zu beachten und jeden verdächtigen Fund der Orts⸗ polizei zu melden. 5 Warm angezogen in den Luftſchutzkeller! Bo ärztlicher Seite wird uns eee 3 Fliegeralarm empfiehlt es ſich, ſich möglichſt warm anzuziehen, da der Temperaturunterſchied zwiſchen Bett und Keller meiſt ſehr groß iſt, ſo daß man ſich bei längerem Sitzen im Luftſchutzkeller leicht erkältet, Vor allem leiſten warme Decken gute Dieu „Libelle“ wieder gut in Fahrt Zu den allererfreulichſten Anzeichen des begin⸗ nenden Herbſtes gehört auch der Wiederbeginn der Spielzeit in der kannheimer„Libelle“. Der Start ſchuß iſt nicht überhört worden, wie der gute Be⸗ ſuch am Eröffnungstag mehr als hinreichend bewiez Suſi Su ſa darf als Anſagerin das erſte Wort an die wiederverſammelte Gemeinde richten. Rotblonz und kleß ſie ins Feld, gelockert bis zur letzten Kleinkunſt möglichkeit, wohlbewandert in der Tech⸗ nik, Sätze bedeutungsvoll abzureißen und nicht un⸗ helaſtet mit den Schätzen der einſchlägigen Anſager⸗ literatur. Und warum ſollte ſie unter dieſen Bezdin⸗ gungen den Laden nicht ſchmeißen? Hal Einen Wildweſtakt bringen„Maya und Williams“ auf die Bühne. Herr Williams zeigt Erſtaunliches mit Laſſo und Bullpeitſche, als Kunſtſchütze und Meſſerwerſer. Frau Maya brauchte demgegenüber nur den Mut, ſich vom Partner gefährlich ſcharz einrahmen zu laſſen. Jack Barlott hat ſich einen ungewöhnlichen Weg der Affendreſſur ausgeſucht Seine poſſierlichen Tiere machen richtige Affereien das heißt ſie kopieren ihren Herrn und Meiſter in allen ſeinen Geſten. Eine reizende Angelegenheit. „Tru und Mackie“ hat man gerne wieder⸗ geſehen, die ſchöne Frau Trux und den rüßrend⸗ komiſchen Mackie. Das iſt eine feine Zaubernum⸗ mer— und mehr als eine Zaubernummer! Sie hat alles, die Leichtigkeit, den wirkungsvollen Kontraſt und die ſichere Steigerung. Auch das Tanzypgar „Oreſt und Imogen“ gehört nicht zur Dutzend⸗ ware. Gewiß, ſie zeigen auch die übliche Hebe⸗ und Schwingarbeit, aber es iſt alles bis zum letzten gus⸗ gefeilt. Dazu kommt, daß die Frau wirklich tanzen kann, in allen Gangarten tanzen kann, und nicht wie ſy oft bei„Tanzpaar⸗Tänzerinnen“, ein paar küm⸗ merliche Verlegenheitsſchritte machen muß, bis der nächſte Hebetrik kommt. Na, und der Spitzenſtand auf der Hand des Partners iſt überhaupt Sonder⸗ klaſſe! Die berühmten„4 Albano“ ſind auch wieder da. Bitte, wer ſie jetzt nicht ſteht, der hat ſie eigen lich noch gar nicht richtig geſehen. Nichts iſt verſtaubt alles erſcheint neu und friſch. Vor allem hat jeder Auftritt das rechte Maß— und iſt obendrein ge⸗ ſpickt mit hochwertigen artiſtiſchen Leiſtungen. Ueber dieſe Clowns lacht man wirklich mit kindlicher Freude. Ihr ſonniger Optimismus ſteckt an. Was ſie ſich mit viel Geiſt ausgebaut haben, wirkt wie ein fröhlicher Spaß. Man darf aber über dieſe Leute nicht nur lachen wie ein Kind, man hat vorher Ge⸗ legenheit, auch über ſie zu ſtaunen wie ein Kind. Nämlich. wenn ſie als„Trio Coretti“ kommen, als Springer von Weltgeltung! Eine Nummer von ſü hinreißenden Tempo gibt es nicht wieder. Das Haus hat demzufolge auch geraſt. Die Verpflichtung der Kapelle Werner Daßbroß iſt ein ſehr glücklicher Griff. Sediaer PAST I L. L EN Das Vorbeugungsmittel mi anerkannter Daderwirkung. Sie desinfizieren durch Entwick- lung aktiven Sauerstoffes gründ- lich und schützen vor Grippe, Hals- und Mandelentzündung. Pockungen mit 25 und 10 Pastillen Franz Schmit, „ und zum Mundspülen und Gurgeln: ORII zo NMundwasterkugeln. n Paket⸗ und Telegraphendienſt mit Elſaß und Lothringen. Am Z. September wurde in Elſaß ieh Lothringen der Paketdienſt aufgenommen. Es ind zunächſt nur gewöhnliche Pakete ohne Nachnahme bis zum Höchſtgewicht von 20 Kg. zu innerdeutschen Gebühren und Verſendungsbedingungen zugelaſſeg, Zollpapiere ſind nicht erforderlich. Ueber die Gehüß⸗ ren geben die Poſtämter Auskunft. Poſtgüter ſind zunächſt nicht zugelaſſen. Die Deutſche Reichs poſt hol im Elſaß und in Lothringen den öffentlichen Telegraphendienſt aufgenommen. Zwiſchen dieſen Gebieten ſowie zwiſchen dem Reich(auch Ge⸗ neralgouvernement und Protektorat! und Luxpem⸗ burg einerſeits, Elſaß und Lothringen andererſeits, können Telegramme in jeder Richtung zu deutſchen Inlandsgebühren ausgetauſcht werden. f e Luftſchutzſünder werden erzogen. In Aſchaf⸗ fenburg hat die Polizei im Auftrag des örtlichen Luftſchutzleiters bekanntgegeben: Die zur Ueber wachung der Verdunkelung eingeſetzten Polizeiſtrei⸗ ſen ſind angewieſn, bei Zuwiderhandlung gegen Verdunkelungsvorſchriften mit aller Schärfe einzu⸗ ſchreiten, in allen Fällen Strafanzeige zu erſtatten und mit der Zertrümmerung von Licht quellen, Fenſterſcheiben uſw. vorzu⸗ gehen, wenn die ſofortige Abdunkelung der Licht quellen auf andere Weiſe nicht durchgeführt werden kann. Mit ſchärfſter Strafe iſt beſonders dann zu rechnen, wenn bei Fliegeralarm durch unbedachtes Einſchalten von Lampen aus nicht oder nicht ge⸗ nügend verdunkelten Räumen Lichtſchein nach außen dringt. Der Name des Inhabers einer Wohnung, deren Feuſter ſchlecht oder nicht abgedunkelt waren wird ſämtlichen Inwohnern des betreffenden Hauſes durch Handzettel bekanntgegeben. 5 * Muß der Portier den Luftſchutzraum ſäubern; In der Luftſchutzyraxis iſt erneut die Frage ent⸗ ſtanden, ob es nun Pflicht der Mieter oder des Por tiers ſei, den Luftſchutzraum ſauber zu halten Hierzu ſtellt die„Sirene“ des Reichsluftſchutzbundes folgendes ſeſt: Den Luftſchutzraum zu säubern, i Angelegenheit aller Beteiligten, für deren Schutz der Raum beſtimmt iſt. Mithin haben alle Einwohner des Hauſes, ob Hausmeiſter, Mieter oder Vermieter, ſich an der Reinigung des Luftſchutzraumes zu betel⸗ ligen. Der Luftſchutzraum ſoll ſo geſchaffen ſein, daß man ſich in ihm aufhalten kann. Dazu gehört erſter Linie eine gründliche regelmäßige Reinigung. Blick auf Ludwigshafen Partei⸗Filmſtunden in Mundenheim Die Filmſtunden der gruppe Ludwigshafen⸗ undenheim morgen lerstag fortgeſetzt mit dreimaliger Wiedergabe des Emil⸗Jannings⸗Films„Der zerbrochene Krug“, nach dem Luſtſpiel Heinrich von Kleiſts. Das Beipro⸗ gramm bringt die neue deutſche Wochenſchau. * 15 Die beſten Schützen der Betriebsſportgemeinſchaft J Pfalzwerke wurden beim Kleinkallberſchießen auf die Kocß⸗Ringſtheibe ermittelt: Heinrich Harth erzielte 154, Edwin Eppel 152 und Ludwig Beyer 148 Ringe. * Der nächſte Briefmarken⸗Tauſchabend im Volks⸗ bildungswerk der Nec„Kraft durch Freude“, Lu wigshafen a. Rh. iſt heute im oberen Nebenzimmer des Großen Bürgerbräu, Ludwigſtraße. f . Der Einſturz des Brunnens auf dem Dauziger Platz ergab ſich aus Verkettung unglücklicher Un⸗ ſtände, ſo daß weder Verſchulden der Stadtverwal⸗ —— zugrundeliegt, noch der Stadt ein Schaden zuhürden iſt. Der Brunnen wird wieder au gerichte 55 1 N. Der e dich ſcho dieſem E Nannheit Im Reich mittelt h Da de chaft für bac, nerhalb 8 werden ſt auch in hortverei cher iſt Ferauſtal geulußhe Bie in tine, die für die 2 Hgereine u die Witte ende ren ve rückte ſie * artei werden für die Orts,— ben noch W Inn, Pof uch wiede dusdruck, Roſenſport mmen. dame fol, Post 50 2 In Gdi and TW 4 U deſſen Neltbewer ziemlich gl und 4240 echmitt, H de 900 Me Hanozls- uno WIxTscgrrs-zEITune egin⸗ 1 dex tart-— ö 7 Be.. eee 5 5 1 7 8—̃— ßẽ—“? wies a.. rt an 0 5 4 i 0 eger U rie er Leichtathleten im Vozirk M N Uneinheiiliche Kursgesialſung ein cee bei egen Reichsdeutſchen Poſtſcheckamt elurich⸗ ezten eie 0 ann eim Etwas leb zeſchäf ten laſſen. Für Bewohner des Elſaß kommt hierfü ck 2 8 le hafteres Geſchäft a 2 5755 des Aſaß ko hierfür zweck 50 5 mäßig das Poſtſcheckamt 18 aden) für Be. 1 Der Sommer geht ſeinem Ende entgegen und mit ihm 1500 Meter 1 2. Berlin, 4. September. Lohnes daß Fecher ee 5 uh schon mit Rieſenſchritten die Leichtathletkk, die in 5 0 Me er in 4151. Auch die kurze Staffel wurde von Am Mittwoch ließ die Kursgeſtaltung an den Aktien⸗ e 1 3 8 5 1 deem Sommer trotz der ungünſtigen Nebenumſtände in 8 5 49,5 gewonnen. Da auch das Kugelſtoßen mit 1 158 bel der Erbffnung eine einheitliche Linie ver⸗ eee ꝛù Neben gegen und 1 Raunheim einen außerordentlichen Betriel 700 10,38 Meter von Schmitt, Heddeshei bn miſſen. Abſchläge und Steigerungen hielten ſich et die kehr mit Luxemburg. Nach Runderlaß des ie: ins, nachden etlichen Betrieb gebracht hatte. hätte ſich Heddesheim vor Göingen pla ert men wurde, Waage. In einzelnen Wert en ſich etwa die Reichswirtſchaftsminiſters werden im Verkehr zwiſchen en zu Reich ſind, nachdem nun auch die Hg ihre Meiſt dan ſich Pedoesheim vor Edingen plaziert, wenn deſſe haftente. Im einſelnen Werten mar das Geſchäft etwas leb: dem Deutschen Reich lohne Protektorat Böhmen und Mäh liches nittelt hat, ſämtliche Meiſter feſtgeſtellt. Meiſter er. zweſter 1800 ⸗Meter-Läufer nicht ausgegeben hätte. 3. ei K n dee eb ee e eee es der Endtermin für die D. Poſt Leich 1 Gr. 9475 Im aroßen und ganzen iſt der Beſchränkungen und Ve aufgehol a BVerord un 1 5 5 2 Vereins meiſter⸗ 4 oſt Leichtathleten ſchlagen Turnerſchaft Käfertal een 915 i 11715 nach wie vor als feſt zu be⸗ nung des Chefs. 8 5 1 f ſchaf 8 überar ſt, wird auch ver⸗ Am Sams b 122 zeichnen. Am Montanmarkt ſtiegen Vereinigte S. ſe„ envor if 8 85 5 15 züber rdlich, daß gerade die letzten Tage größeren Betrieß it a b trugen die Leichtathleten der Post- um.25 und Stolberger Zink 1718 6 b e e 55 deutſchen Deviſen vorſchriften. Der Runderlaß weiſt 11 kechelb der Vereine brachte, wenn auch nicht verſchwiegen Klubkampf aus 1 ide en e de een ang digen lich Bitch um e Holpener ug 0 Hoeſch e i einen 95 hbaß u ö f. 5 05 goſt mit 53 zu 34 P en für ſi und Klöckner um ſe 0,5 ud Rheinſt NV vilverwaltung mit Wirkung vom 20. Auguſt 1940 neben ſucht verden 5 a ſehr viele Vereine der Seichtathletik entſcheiden konnte. Etliche e de ee een eee A 2 1 76 7 7 Von luxemburgiſchen Franken und ſronzöſiſchen Grange reien n o der Rasen- der Akttwen, wabei Felöwebel Büthe für Kzſertal mit gat ber aufgefetzt Bubiag gaben um 33 1 Reichsmark geſebliches Zahlungsmittel in Luxemburg 4 por 1 U enüberſtehen. Umſo erfren⸗ Meter den Weitſpru a 5 8 1% v. H. nach. Chemiſche Papi ande 5 1 a er ö g g fren n Weitſprun e 2* 3. nach. hemiſche Papiere 5 f in lber iſt es, wenn kleinere Landvereine zu Leichtatlettk. die Soldaten Sch 5 gewann. Bei der Poſt waren es bedeutend. Goldſchmidt e 0 e ſich nur un„ Beſchränkt 2 l. geranſtaltungen einladen, wie es e e Soldaten Schmidt und Herrwerth, die als Urlauber e„25 v. H. höher, Farben gef ränkte Lieferung von Speiſekartoffeln. Die eee. es vor acht Tagen der dg erſte Plätze belegten.. S. p. H. niedriger ein. Bei den Kaliwerten ermäßigten ſich koffelwirtſchaft Speiſekartoffeln aus den Gebieten der Kar⸗ rend⸗ fenlußheim tat und in acht Tagen bei dem Fußballverein Die Sieger der einzelnen Wettbewerb 5 e Wintershall um 1 v. H. teoffelwiriſchaftsverbände Baden, Oſtmark, Rheinland drühl der Fall ſein wird. Wir wollen kurz die wichtigf 200 Meter: N verbe waren: Von Gummi- und Linoleumwerten waren Conti⸗Gummi Saarpfalz, Sachſen, Schleswig⸗Holſtein, Sudetenland nüt, ſchehniſſe feſthalten 5 fee ter: Feuerſtein, Poſt, 28,2; 100 Meter: Feuer⸗ um 2,50 v. H. rückgängig. Für Elektro und Verf 5(außer Reg.⸗Bez. Troppa), Weſer⸗Ems n e hat geſchehn iſſ ſttk a ſtein, Poſt, 113; 800 Meter: Frießi„ 5 werte waren die Meinungel lektre und Verſorgungs⸗ Württe mb 3. Troppa, Weſer⸗Ems, Westfalen und hat a 1500 N. 5*: Frießinger, Poſt,:06,38 get e Meinungen geteilt. ech ſtiegen um Württemberg iſt unterſagt. Ebenſo iſt die Lieſerun traf Land eſt 1 11 10 Meter: Mocker, Käferta 42 N 70 Lahmeyer um 0,25, Schleſiſche Gas an„ von Speis 57 4 o iſt die Lieferung b, Sandſportſeſt in Neulußheim werth, Poſt, 1,0 Meter; 4 4% Hochſprung: Herr⸗ Haſſer um 1und Waß 0 fenen n, ee 5 Beprage F paar Der 785 Neulußheim hatte b a 5„ Poſt, 1,0 Meter; eitſprung: Büthe, Käfert n ind Waſſer enkirchen um.25 p. H. Deut. Danzig ⸗Weſtpreußen, Mecklenbur Niederſachſen, Oſt⸗ 3 zu 9 3 1 1. a„Käfertal, ſche 2 den wurde 0 8 5 70 2 reuße 8 Sach g, Niederſachſen, Oſt⸗ e depdoereine eingeladen 1 3. ee Ullrich, Poſt, 11,75 Meter; Speer⸗ 9115 e 2 Gern heraufgeſetzt. Anderer⸗ ar e, e Thüringen und und i umſo mehr müſſen ab 5 ng unter en: Welker, Poſt, 43,85 Meter, Diskuswerfen; 2 und Akkumulatoren um 3 v. H. rückgir 1,25, Geſfürel um Jef pelend unterſagt worden Lieſerungsverträge, die im 10 ich. ö 0 ſſe ber die Leiſtungen anerk. Schmidt. Pof„ ö us werfen: 2 und Akkumulatoren um 3 v. H. rückgängi Bei Zeitpunkt des Inkrafttretens der Anor 7 aus⸗ 8 5 Set erkannt Schmidt, Poſt, 38,46 Meter; Kugelſtoßen: S 15 2 ſchinenl N 1 um 3 v. H. rückgängig. Bei den Ma⸗ 8 1 rafttretens der Anordnung, d. h. am.9 gelben, die dabei erzielt wurde t* 0 5 Kugelſtoßen: Schmidt, Poſt, ſchinenbaufabriken, die feſt tend e Rheinme 1940 abgeſchloſſe d, ſi 18 z zuwi 0 inzen ber 5 Meter Se faſt 6 e eee, 9 1 8 7 4 mal 1090 Meter: Poſt SG, 45,2; Tiſchaft Hong um 0,50 Ichuberth ee eee, e a erfüden 1 die Kortg fein aten ſakeſteng a t wie Reter Hochſprung ſind Ergebniſſe, die ſich ſchen 1 15 8 8008„ um 1,25 v. H. Zu erwähnen ſind noch von Bau⸗ verladen ſein. Die Anordnung berührt nicht Lieferungen 9 Auen und darüber hinaus beweiſen daß N Maunßheimer Erfolge beim Ach⸗Feſt des Bſc Frankenthal i von Textilwerten Bembere mit je reer e durch Erzeuger unmittelbar an Ver⸗ der zm Lande Könner ſind, die aber lei 2 2 ü f D 9585 5 lus 4,50, ferner von? rauereianteilen Engelhardt mit plus r oder Lieferungen zwiſchen benachbart Kreis- 6 0. eiber nur ein M er Bf Frankenthal veranſtalt 1,25, ſowie Hotelbetrie olus 15 8. 71 ba zende i eln ie 10 5 5 5 Mauer⸗ l nſtaltete am vergangen. Hotelbetrieb mit plus 1 5. H. B 2 uernſchaften angrenzender! f chafts verb 17 5 er 3 Nachſtehend folgen die Sieger ber 81 ein Ach⸗Sportſeſt verbunden mit l e 0,75 v. 5. Bon ee ee grenzender Kartoffeln irtſchaftsverbände. i Fnzelnen Wettkämpfe: für Frauen und Jugend. Das Hau. en ſich Reichsaltbeſitz auf 154 ge 5334 3 5 Weit 27 5 1 d. Das Hauptkontingent der Teil- Vorzüge auf f 54 gegen 15875 und Reichsbahn⸗ itere Kriegsleiſtung der privat. 2 85 in meter: Schmit, Altlubein, 11,7, 2% Meter: nehmer ſtellten dabei die Monnheimer Vereine, dle auch at ue ene 12676. Steuergutſcheine 1 nannte e privaten Kranken⸗ gen. etabdt, Altlukgeim.7: 800 Meter: Schmitt, Friedrichs, den Großteil der Erfolge fär ſich buchen konnte. Wie 1 e f Ausgehend 5 aubt ch, 20,6: 3000 Meter: Schmitt, Friedrichsfeld,:20, ſchon bei den beiden Mannheimer Feſten zeigten die Geld- und Devisenmarki 3. Sepfember 1940 u 5 425 end von dem Beſtreben, die Widerſtandskraft jeder nel 100 Meter: TB Neulußheim, 40, Hochſprung:„Alten“ beachtliche Leiſtungen. So ſprang Brod, Mr 888 Seplember 8 Leiſtungsfähigkeit unſeres Volkes auf den böchſten 1 ge⸗ ehe, Hockenheim, 1% Meter Weitſprung: Schleich 2 Meter boch und Weichert, BfR, 6,00 Meter weit. VVVVTVꝙV(?!.!..!.. 85 25 zu bringen, hat ſich die private Krankenverſicherung eber Flenkſtadt, 5,98 Meter; Speerwerſen: Piſter, Ketſch, 48,87 Hennze, Friedrichsfeld; Buttmi, Rheinau; Rau Poſt; Amtlich in RM eur Gel Briel Amtlieb in RM tür] S Geld riet 85 15 rund einer Anregung des Reichsaufſichtsamtes ent⸗ licher Reter; Diskuswerſen: Fleck, Neulußheim, 312 Meter; ſtellten dabei wie ſchon zuvor in Mannheim in ihren Negypten I Ag PBId? 9890 9010 Jugoslaw. 100 Pig 5.604 55 1 die NSN bel der von dieſer durchgeführten 5 ein Nealns beim 14.85 Meier e ene en Wer Bene Ai be zen Fiebansten 00 dla. r 8 9 728 er⸗ und Kinderverſchickung weiteſtgehend zu unter⸗ wie. übertraf in verſchiedenen Wettbewerben 115 und Jugendwettkämpfen gab es etliche Monnhei⸗ 1.. 7918 90028 i 55 355 8 3 i 11, 5 enioren und verzeichnete folgende E ige mer Siege. r zie 1 itauen tas 2 418 25 Abteilung Kraukenverſicherung hat auf Grund Leute Zeichnete folgende Ergebniſſe: 7 Belt aa 4 30.06 40,04] Luxemb. 100 lux. F 99 ö 27 9 Ge⸗ 1 Meter: Willkomm, Rheinau, 11,4; 200 Meter: Will⸗ Nachfolgend bringen wir die Mannheimer Siege und Bra 2 940 9433 Feser knen ig i 1 9 5 1 angeſchloſſenen privaten Krankenverſiche⸗ Kin bm Abeinan, 24,7 800 Meter: Kremer, Kirrlach, 22186; plätze bei dieſem 1. Frankenthaler Gemeinſchaftstreffen Bulgaren 100 lers 6 3647 3055 dorf ge de ernehmungen aufgefordert, die der NS ent⸗ 570 ade Sirtlach 900 f mal 195 8 der Alten Herren: ſch 3 5 5 1 5 b pon 75 35 5 4 en 1 für alle jene Mütter und Kinder zu über⸗ n i weren, 40% Gabſeanna: ieigbsffer, Schwegirgen, glaſſe 1: 100 Meter: 2. Weichert, Bi, 12,33 3. Morgen, Poſang tn 42, 62 5 ö 100 Kr 2 5 bet ionen verſichert ſind. Die Dienſtſtelen Du n Neter! Weliſprung: Welz, Friedrichsfeld, 65; Drei⸗ Bf, 12,3; Hochsprung; 1. Brod, MTch, 10 Meter; 2. Fina 100 ln M. 4 660 30708 33,100 Pr 185 1 werden in jedem Falle prüfen, ob eine Verſiche⸗ aus: Ueltzböffer Schwetzingen, 12,7 Meter; Lugel⸗ Laper, Maß, 1,57 Meter; Weitſprung: 1: Weichert, Bio Franbresch 400 Pr 2 8509 561!. 10 e und ſind dann angehalten, die Geſellſchaft zur ro ie elner, seinen, is! Meter; Speerwerfen. ae ez. Grlechent 100 hra 6 2152 Sadat Un fs Pig. e ee leltdöffer, Schwetz ingen, 88,48 Meter; Diskuswerfen: Klaſſe 3: 75 Meter: 2. Buttmi, Rheinau, 9,6; 3. Rau 1 i 2 5 5 115 pid 11 Nelz, Friedrichsfeld, 35,35 Meter; Dreikampf: Ueltzhöffer, Poſt, 10% 400 Meter: 1. Hennze, Friedrichsfeld 64,3; 2.([sland 100 fel. Kr 5 98, 1 n 0. Peso eawegingen, 2888 Punkte, Hive, Rheinau, 2979 Punkte. Buttmi, Rheinau, 68,6, 3. Platz, MT 70,2; Dreikampf: Hallen. 100 Lire 4½ fl 3,110.S.. 1 Dollar Frankfurt A. N. 5 8. 4. Feauem: 100 Meter: Buttmi, Rheinau, 13,3; 4 mal 2. Buttmi, Rheinau; 3. Rau, Poſt. FFFFVFETCCCC deutsche festverzinsliche Werte Berischer iel h Ii Meter: gd Neulußheim, 58,1; Weitſprung: Hoff⸗ Klaſſe 3: 75 Meter: 2. Reffert, T 46, 11,1; 3. Ruf, Sek⸗. V aner gc n nerdeutseben 3 4, Elehbaum-Wer ger 2 . 2 1 2 5. 2,. en, ö ehnungsverk amtlichen Gebrauch. 5 5 5 El Li* 8 8 i 4⸗⁴ 3 e e Herm, 2 5 Reffert, TB 46, 4,67 Meter; Berlin, 4. September. Am Geldmarkt ure Blanko⸗ DEE Ae W r Boetigheim, 1, Meter; reikampf: Buttmi, Rheinau 3. Ruf, Seckenheim, 3, eter; Dreikampf: 2. Reffert, tagesgeld erneut 53 8.78 bi8 2 75 15 4 7 L. G. Farben 8 b Punkte. 5 Ts 40: 3. Ruf, Seckenheim. An Wälnten eprechtse ſich der 1 Frauen mi 98 45 Baden 1927 101% 1015 Ceckarel e 5 Die Veranstaltung wurde flott Hurchgeführt; als Ver⸗ Frauen: Speerwerſen: 1. Frieſet, Friedrichsfeld, 23,50— n Altbes. Dt. Reich. 1580 158,8 ee 0 t n hrt; der 8 92955 2 85 80. 5 1„ 5 r Bergbau kai des Fochamtes ſprach Bereinsfübrer Heunze vom meter; 3. Karge. mch, 10 Meter, Hochsprung: J. Kar,„ Veithwerke Ach, Sandbach i. Odenm. Die Geſellſchaft An. feilen dener gemeni 10 Friedrichsfeld dem Beranſtalter Dank und Anerken⸗ gel, MT), 130 Meter. forderk nunmehr ihre Aktionäre zur Ausübung des Bezugs⸗ 4 Heidelberg 20. 10 101.9 8 0 Berg. ung fär die geleiſtete Arbeit aus. Jugend: 800 Meter: Reiſer, Mech, 208,2; 3000 Meter: echtes auf. Die tom. 220.000 4 für dieſen Zweck bereite 4% Maupheim 30. 106 401 Klein Scha id ds 7 e f 1 7 1 P 2 1010 101,0] Klein Schanzlin und 1. Clapier, MT, 951,8; Schwedenſtaffel: 1. MT,:11 4; geſtellten neuen Aktien können im Verhältnis von fünf 2 korzheim 25 e 1.„ f Handball im Kampf um die Punkte Dreiſprung: 1. Greier, T 46, 12,25 Meter; 2. Kretſchmer alten zu einer neuen in der Zeit vom.—19. September EEANDBRIEEE Kklöckner-Werke. 1427 1425 5 Me, 12% Meter; Augelſtoßen: 1 Gerſtner 28 35 zum Kurſe von 105 v. 5. bezogen werden. Das Kapital che Frank. Hyp. Gpt a9 A. G.„„ Poſt vor Bfck und Bf 14,25 Meter 7 1.„TW 46, 1 bekanntlich durch KV⸗Beſchluß von 1,10 auf 1,65 Mill. R ien 00 ee 2 120 bbb wunde de Peer 5 288. Mark erhöht, Es iſt begbſichtigt, das geſamte Kapital ſpäten en Rein r. bk. udwirshat. Warm. 139, 1300 tut, die Handball ſolelen, 5 VV a„5 Septembertage bringen noch eine Reihe zum Börſenhandel in Frankfurt a. M. zuzulaſſen. 55 3 M. 101,0 101.0 e e ee 139, 4 g ö f, ö ung eichtathletiſcher Kämpfe. S cher Oberl 6 Ein Hen Rhein. E Ihm. S 6 2255 8. September ſtarten Oberle, e Mittelbenutſche Hartſtein⸗Induſirie ele), Frankfurt g. M. 28 f 2— i eie ee e daren an dem anberaumten Termin erschienen a e e ſowie die Poſt⸗Staffel und der 48er Der Rohüberſchuß 1939 belief ſich auf 1,32(1,86) Mill. 4 INDUSTRIE ORLAGATIO NEN* n deen Tag fehr schlecht en. Hockenßerger in Straßburg. In Brahl ſteigt das Land⸗ die Jahn erſorderten gag(4,02) Mill./ und Steuern e 7 g ſehr ſchlecht, mag die ſportfeſt, auf die ſich Mannheimer Vereine j n 150 000(280 900) Nach 140 000(350000)/ Abſchre 6 Paulen en, d ,,, anderen vom Erſcheinen abgehalten haben, darüber hinaus 15155 Bereiten heimer Vereine ſedes Jahr be⸗ ird ch R 140 000 1 Abſchreibungen 4% Df. Lad. Bk. 30 101.2 101.1 Salzw. Heilbronn. 5' en, r hinaus ſonders vorbereiten; iſt doch dieſes Feſt ebenf di rd einſchl. 5„Vortrag ein Reingewinn von 40 364 Hei nich 8 37 Schwartz-Stoyche drückte ſie die Leiſtungen der Aktiven ſt— W a 7 9 ö Feſt ebenſo auf die 18497 8 70 1 85. 5 0 5 5, Gelsenkirch. v. 38 103,8 103.7 Seil 10(Wolz 150 ö ngen d ven ſtark herab, Wenn Land⸗ wie auf Stadtvereine zugeſchni 15;(44 849)/ ausgewieſen. Hieraus werden wieder 4 v. H* K 9 02.7 103,0] Seilindustrie(Woltt) lennoch Wagnet vom Bh 6 Met 2 1 f vereine zugeſchnitten. Einen breiten Divid sgewieſen. Hierauk werden wieder!„ H. Wenne io e Jeden n Rein a9 Bf eter weit ſprang und Herr⸗ Raum aber werden noch die Kämpf Einen oreiten Dividende auf 0 Mil.„ uc ausgeſchüttet Die Rück, er ene ie een een 1 Inn, Post, se Kugel 1% Meter ſtieß, ſo kommt damit nehmen, Aber die 3 3 15 Dy ein, ſtellungen betragen 70 000(220 000)% Hypotheken 130000 6 16.Farb R. Anl. 28 1428„„ . ur 1 e unſerer Athleten zum 5 7255 5 a 15 ent 22 0 V 000.4140 9. Dem KTIEN. ö AN EKEN lusbruc, aber auch wie viel Talente in den Reihen der 3 l gen gegenüber. 4. E. G I 0 n de 5„ 106,1 2 1 und ane ſelten zum Vorſchein Amtliche Bekanntmachungen gierte 0 gen 9e 585 06 958 90500 4 Lc bede 480 1 1408„ ee 121.0 Fumen. er Punktewertung ergab ſich bei dieſe 5 939 einen! n t. V. 480 000) 4. Jussbg-Nürnbg. C Frnolge: ng ſich ieſem Achtung, Handballjugend⸗ und Schülerwarte Nach Abſchreibung aller Aufwendungen wird ein Neu⸗ Peg Mense 1800 0 Ban doß 5009, Bf 4417 und Bh 4267 Punkte. Am kommenden Samstag, 7. Sept., findet in Mannheim 54 42 1 35 5 n e Cie 1500 725 P 8 4417 mit Begt 1 8 1 N N 598/ til darüber hinau 1 8 85 Alz. Hyp.-Banxk 0 mit Beginn 10.30 Uhr, im Lokal„Großer Hirſch“, 8 1, 16, ein Reingewinn von 41 183„ erzielt worden. 5 Deutsche Ergo. 1050 4530 Rb Hzpoth.- Bank ü! 8 bt. Goldi u. Süber„ 268,0 272.0 5 Twischenkurs. TW Edingen knapp vor TV Heddesheim In Edingen ſtanden ſich'ſchaft Käfertal, TV Edingen eine außerordentliche Pflichtverſammlung aller Handball⸗ jugend⸗ und Schülerwarte des geſamten Bannes 171(Be⸗ * Aufnahme des Poſtauweiſungs⸗, Poſtſcheck⸗ und Poſt⸗ reiſeſcheckdienſtes mit dem Elſaß und 1 3055 25 September 1910 an wird der Poſtanwetſungs⸗, Poſtſcheck⸗ Waſſerſtandsbeobachtungen Ge ind T Heddesheim zu einem Dreiklubkampf U ink 5 i n 8 i gegenüber, zirk 3) ſtatt. Da in der Hauptſache die kommend 1 kemi deſſen Rahmen Edingen und Heddesheim die DBM⸗ ſpiele und alle d. Höri 6. 7 i ſeits, J Benbewerbe abſolpierten. Die beiden Vereine waren ſich e e ee e e E n Vorſchriften Bhelngegel. 31. 1 2 Rui U ſchen ziemlich gleichwertig und erreichten mit 4/4 für Edingen tigen Tagesordnung iſt auch bie Entsendung der. und Untererhebung der C ene, 5 1 85 1 10 und 4240 für Heddesheim faſt die gleiche Punktzahl. ſpielführer erforderlich. Pflicht iſt jedoch, daß von febem Der Höchſtbetrag einer Zahlkarte für Einzahlungen im El- e g 27 290 72 27 710 Kaub. 2760 27522 paſ⸗. 92 dabei 6,03 Meter weit und lief Verein mindeſtens ein Vertreter anweſend iſt. ſeggeſet 1 e e auf 1000 fen!.37.21 3,150 305 Koln. e N 5 eter in 246; Herm, Edingen, gewann daftir die Der Ba g 2 etzt. Bewohner des Elſaß und Lothringens, die ſich dem Flrabb 3. 70, 7e Neckargege te 1775 l 6 unfſachwart 171 Handball: J..: Kurt Gaißert. großbeutſchen Poſtſcheckdienſt anſchließen wollen. mäſſen ſich 1.00 4,90 478.641 4,58 Renchen 352 3 00 3,75 3,35 ſtrei⸗ 8— egen FFF TT 5 7 5 0 5 1 1 3 zurück Amore S I Viernheim CFC 1 5 Todes- Anzeige. im bayerischen Odenwald 80 5 5 Bezugſcheinſten 5 chte Unerwartet ist am 2. 9. 1940 unser Gefolaschaftsmitaſted 55 5 1 1 5 Zur Aufklärung! 1 f 2. 6. i Aschattsmitalled. Dr Altpeter Dl 0 Ex 9 Die Hihnerholter, de in der] Weittwoch, Donnerstag u. Frei⸗ ß Achte N 1 d 4 1 5 Henn Zeit vom 20. 7. bis 28. 8. 1040 tog(4. 6, 6, 9. 1060) bleibt die 8 Mrd darauf hingewiesen, daß 1 5 Herr Rolan qartens 8 Zahnarzt e eee ee V Bezugſchelnſtele zwecks. aul Abschnſtt N 30 der Hänni i 8 5 3* en haben, werden hiermit 5 i cb Ingenleur 885 Ahſig. 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