e paſ⸗ 0 zu- lor dem Londoner Rundfunk ſtand und Etſcheint Trägerlohn, in unſ. Geſchäftsſtellen abgeholt.7 ungsweiſe: Wöchentl. 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl..70 M. u. 30 Pf rät hn, in Geſchäftsſte 0., durch d. Poſt.00 M. ei ſt⸗ 0 Gebühr. Verzugs Pfg. Beſtellgeld. Abholſtellen: Waldhof te ee Schwetunger Ste. 44, pfestfeldſtr is, Necziſcherſtr. 1. pe Hauplſtr. 8, WOppauer Str 8 Seßreiburger Str. 1. Abbeſtell müſſen bis ſpäteſtens 25. für d. folgenden Monat erfolgen. Niens lag, 10. eulember 1940 Mannheimer Ueues Tageblatt zeile 66 Pfg. Für Familien⸗ und Kleingnzeigen ermätzigte Grundpreſſe gültig iſt die Anzeigen⸗Preisliſte Rr. 12.3 i 55 0d. K. keinerlei Nachlaß gewährt. beſtimmten Plätzen u. für fernmündlich erteilte Aufträge. Gerichtsſtand Mannheim. Anzetgenpreiſe: 22 m: breite Millimeterzeile 12 Pfg., 79 mm breite Teximillimeter⸗ 0 Allgemein Bei Zwangsvergleichen od. Konkurſen wird Keine cewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an Verlag, Poſtſche Schriftleitung und Hauptgeſchäftsſtelle R 1. 48. Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 249 51 ck⸗Konto: Karlsruhe Rummer 175 90— Drahtanſchrift: Remazelt Mannheim 151. Jahrgang— nummer 250 Ind immer wieder von neuem stoßen die deutschen Geschwader zum Angriff vor! „Ein apokalyptiſcher Anblick. Das ganze Themſe⸗Gebiet in Rauch und Jiammen gehüllt (Funkmeldung der NM.) + Nenyork, 10. September. Die Neuyorker Abendpreſſe vom Montag bringt ebenfalls ſpaltenlange Einzelheiten von den Zerſtö⸗ kungen in London. Die über neunſtündige Bombar⸗ dierung in der Nacht zum Montag habe Englands Hauptſtadt ringt. Zentrum aus Brände beobachtet werden können. Der Verkehr ſei teilweiſe völlig unterbrochen. Neutrale Augenzeugen erleben dos brennende London „Ein Anblick, den wir nie vergeſſen werden“— Londoner Zenſur untersrückt nach Möglichkeit die Berichte mit rauchenden Ruinen um⸗ In jeder Richtung hätten vom Londoner Drahtberichtunſeres Korreſpon denten — Stockholm, 10. Sept. Die deutſchen Vergeltungsangriffe auf London ſind auch in der ſchwediſchen Oeffentlichkeit die Sen⸗ ſation des Tages. Die Preſſe vermutet hierin die entſcheidenden Angriffe auf England, weshalb die Berichte entſprechend verwertet und an bevorzugter Stelle gebracht werden. Bezeichnenderweiſe haben die neutralen Zeitungen ſich aber bis heute überwiegend an die deutſchen Berichte halten müſſen da die eng⸗ liſche Zenſur nur die ſonntätigen Reuterberichke freigegeben hat. Auch dieſe müſſen freilich die ganze Vucht der deutſchen Angriffe zugeben. Die amtlichen Stellen Londons müſſen ſogar eingeſtehen, daß die Angriffe ſchon jetzt in ein kritiſches Stadium getreten ſind. Die Eigenberichte der neutralen Preſſe, die von der Londoner Zenſur durchgelaſſen iind, beſchäftigen ſich vorwiegend mit den an der ſcwediſchen Kirche in Eaſtend und an der finniſchen Geſandtſchaft angeblich angerichteten Schäden, die aber auch nach ihrer Darſtellung nicht allzuſchwer zu ein ſcheinen. Nur die Korreſpondenten von„Afton⸗ bladet“ und„Rya Daglight Allehanda“ haben Augen⸗ zeugenberichte des großen Angriffes durchbekom⸗ men. Der Korreſpondent von„Aftonbladet“ hat bisher niemals Wirkungen der deutſchen Angriffe auf England entdecken können. Heute muß er allerͤings ganz andere Töne anſchlagen. Er drahtet: „London bekam nachts die erſte wirkliche Füh⸗ lungnahme mit dem totalen Krieg. Vor allem wurde Eaſtend betroffen. Während dieſe Zeilen te⸗ legraphiert werden, jagen noch die Flammen des krieges über der rauchverhüllten Weltſtadt. Um Uhr nachmittags gelang es einer Anzahl feind⸗ licher Flugzeuge, die Verteidigung Londons zu zurchbrechen und die Londoner bekamen eine große duftſchlacht zu ſehen, gerade als die ſpäte Sommer⸗ anne im Weſten unterging. Die Bombeneinſchläge kurden in unheimlicher Nähe gehört, und als der kampf beendet war. wälzte ſich dicker Rauch über dus öſtliche London und zeigte, wo die Einſchläge gefallen waren. Als der Abend kam, wurde es licht richtig finſter, denn die Feuersbrünſte beleuch⸗ eten den ganzen Himmel. Der Feind kehrte noch einmal zurück. Während dies telegraphiert wird, it London während des größten Teiles der Nacht Gegenſtand eines intenſiven Bombardements ge⸗ weſen. Um die Mitternachtsſtunde anachte ich eine Rundfahrt durch die Stadt, während die Flugzeug⸗ notoren über unſeren Köpfen brummten. Wir amen nach der Weſtminſterbrücke, wo ich einen * hatte, den ich nie vergeſſen erde. Die Breite des Parlamentsgebäudes, über dem dig Ben mit erloſchenem Ziffernblatt Wache hielt, leuchtete in einem ſchwachen Brandſchein. Die ganze tolze Häuferreihe entlang dem linken Themſeufer biegelte in ſtummen und geſpenſterhaften Reflexen das fürchterliche Schauſpiel wider, das ſich in der gähe abſpielte. Ueberall explodierten die Granaten wie Sternſchnuppen. Schon am frühen Nachmittag hatte ich Menſchen geſehen, die ihre brennenden und bedrohten Häufer verließen. Wir ſetzten unſere Fahrt fort. brennenden Gebäuden vorbei. Wir hörten das Kni⸗ tern der Flammen hinter den Häuſern. Alle Fen⸗ kerſcheiben waren zerſchlagen. Wir hörten das Hupen ber Feuerwehrwagen, die durch die leeren Straßen taten. Jeder Menſch, der auf der Straße geſichtet hüurde trug den Stahlhelm der Feuerwehr oder der zuftſchutzwache. Plötzlich wurde alles von einer fürch⸗ brlichen Exploſion erſchüttert. Schnell ſuchten wir beckung, aber es waren glücklicherweiſe nur Leucht⸗ bomben. die die Stadt mit ihrem hellen grellweißen licht erhellten“. Das iſt aber alles, was der england⸗ rige Berichterſtatter über die Bombenangriffe der Lacht vom Sonntag ſeinem Blatt zu berichten weiß. Ehrlicher iſt dann die Berichterſtatterin von„Nya Daglight Allehanda“, obwohl ſie am 5 in gebro⸗ 1 5 r ſtatter nem Deutſch die Widerſtandskraft der Engländer glaubhaft zu machen ſuchte. Während der ſchreckenerregenden Bombenan⸗ griffe des Abends und in der Nacht gegen Caſtend am ich in ein Gebiet, das nicht einmal ein Be⸗ freiwillig aufgeſucht ätte. Längs der Südſeite der Themſe kam ich ge⸗ Nach einigen Minuten fuhren wir an Die meiſten Leute müßten zu Fuß zu ihren Ar⸗ beitsſtätten gehen. Die gewöhnlich nur Gummi⸗ knüppel tragende Londoner Polizei patroulliere mit Gewehren durch die Straßen und kontrvlliere die Ausweiſe. Eine Bombe habe eine Gashauptleitung getroffen. Aus London veröffentlichte Photos zeigen eine total zerſtörte Dockaulage mit einem im Hintergrund verſinkenden Schiff. Auf einem zweiten Photo ſieht man eine zerſtörte Brücke, die der bekannten To⸗ 0 rade in eine Feuersbrunſt hinein. Als ich kehrt ma⸗ chen wollte, um mich in ſichere Gegenden zu begeben, wurde mein Auto von Luftſchutzmännern angehalten mit der Bitte, verwundete Luftſchutzmänner ins Krankenhaus zu bringen. Der Weg war voll von Bombenkratern, während die Häuſer an den Seiten zuſammengeſtürzt waren. Die gauze Gegend war von den gewal⸗ tigen Hausbräuden beleuchtet, die von den deut⸗ ſchen Bomben verurſacht waren. In einer Hauptſtraße des Oſtens ſtanden Tau⸗ Rollende Vergeltungsangriffe.„England mer-Bridge ähulich ſieht, in deren Nähe ſich zahk⸗ reiche Dockanlagen befinden. J Von den Außenbezirken ſchreibt ein Augenzeuge, das eine Themſe⸗Gebiet biete einen unvergeßlichen, apokalyptiſchen Anblick. Schwere ſchwarze Nauch⸗ wolken und theatraliſch ſpringende Flammen rühr⸗ ten numißverſtändlich von Oel her. Als der Augen⸗ zeuge nach London zurückgekehrt ſei, habe er einen Grad der Zerſtörung geſehen, wie er ihn nicht er⸗ wartet habe⸗ Viele Londoner Zeitungen können nicht erſcheinen, denn die Angeſtellten hätten die Nacht im Keller zu⸗ gebracht. Deshalb ſei die Londoner Bevölkerung über das Ausmaß der Schäden ſchlechter unterrichte als die Amerikaner. 8 ſende von Menſchen Schlange, um in den Lufſchutz⸗ räumen ein Dach über den Kopf zu bekommen. Die Autobuſſe nach dem Weſten wurden von den Men⸗ ſchen geſtürmt, die ſich in Sicherheit bringen wollten. Ich ſah große Lücken in den Häuſerreihen wo Bom⸗ ben gefallen waren. Nachdem ich die verwundeten Luftſchutzmänner im Krankenhaus abgeliefert hatte, wo überall die Krankenwagen mit Schwerverwun⸗ deten ununterbrochen ankamen, ſuchte ich einen Luft⸗ ſchutzraum auf, wo Maſſen von Menſchen ſaßen, die weinend beteten, während die Bomben in der (Fortſetzung auf Seite 2) Kriegswichlige Ziele mit Vomben aller Kaliber belegt— Kapitänleutnant Prien verſenkte 40250 BRT (Funkmeldung der NM.) + Berlin, 10. September. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ kannt: Britiſche Flugzeuge warfen auch in der letzten Nacht in Norddeutſchland Bomben auf Orte, die weitab von jeglichen militäriſchen Zielen liegen. In Berlin ſowie in anderen Städten wurden einzelne Wohnhänſer mehr oder weniger ſtark beſchädigt. Deutſche Kampf⸗ und Jagdfliegerverbände ſetzten ihre rollenden Vergeltungs⸗An⸗ griffe gegen kriegswichtige Ziele der bri⸗ tiſchen Hauptſtadt weiter fort. Soweit es die Wetterlage zuließ, wurden Hafen⸗ und Dock⸗ anlagen, Gasanſtalten, Waſſer⸗ und Elektrizi⸗ tätswerke ſowie Speicher und Großöllager mit Bomben aller Kaliber belegt. Weithin ſicht⸗ bare Brände wieſen unſeren Fliegerver⸗ bänden den Weg. Weitere Luftangriffe trafen einige Hafenanlagen an der We ſt kü ſte Eng⸗ lands und an der Oſtküſte Schottlands. Die Verluſte des Gegners betrugen geſtern 44 Flugzeuge. Davon wurden zwei durch Flak, eines durch Marineartillerie, die übrigen im Luftkampf abgeſchoſſen. 21 eigene Flugzeuge werden vermißt. In unſichtigem Wetter näherten ſich in der Nacht zum 10. September einige leichte feindliche Kriegs fahrzeuge der franzöſiſchen Küſte und feuerten plan⸗ los mehrere Salven, die im Hinterland ein⸗ ſchlugen, ohne Schaden anzurichten. Der Feind wurde durch das Feuer unſerer Marineartille⸗ rie vertrieben. Ein Unterſeeboot unter Führung des Kapitänleutnant Prien, von dem am 8. Sep⸗ tember bereits ein Teilergebnis von 33 400 BRT. gemeldet worden iſt, hat auf einer Unter⸗ nehmung insgeſamt ſechs bewaffnete feindliche Handelsſchiffe mit 40 250 BRT verſenkt. Ein weiterer Dampfer wurde beſchädigt. Ein anderes Unterſeeboot vernichtete mehrere bewaffnete feindliche Handelsſchiffe mit insgeſamt 15 500 BRT. Ein deutſcher Hilfs⸗ kreuzer hat einen neutralen Dampfer in dem von Deutſchland erklärten Sperrgebiet um die britichen Inſeln aufgebracht. Bomben auf Jaffas Hafen Eiſenbahnzug flog in die Luft— Angriff auf den Flugſtützwunkt von Port Sudan (Funkmeldung der N M3.) Ro m, 10. September. Der italieniſche Wehrmachtsbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt be⸗ kannt: Im öſtlichen Mittelmeer unternahm unſere beſonders aktive Luftwaffe heftige Bomben⸗ angriffe auf Jaffa in Paläſtina und auf die Bahnlinie Alexandrien—Marſa Matruk. Bei der erſten Aktion wurden die Hafen ⸗ anlagen und wichtige Lagerhäuſer getroffen und heftige Brände hervorgerufen. Bei der zweiten wurde den Bahnanlagen eruſter Scha⸗ den zugefügt. ü hielt Volltrefffer und flog in die Luft. In Nordafrika wurden außerdem feind⸗ liche Feldlager und Kraftwagenkolonnen von der Luftwaffe im 5 8 angegriffen und be⸗ 8 Beſonders bei Bir Sceferzen hat der Feind erhebliche Verluſte erlitten. Die feindliche Luftwaffe unternahm einige Angriffe auf die Ortſchaften der Cyrenaika, Ein Eiſenbahn zug er⸗ wobei insgeſamt ein Mann getötet und vier ver⸗ letzt wurden. Es eutſtand unbedeutender Sach⸗ ſchaden. 5 In Oſtafrika griff unſere Luftwaffe den Flugſtützpunkt von Port Sudan an, wobei ver⸗ ſchiedene Flugzeuge am Boden getroffen und Brände verurſacht worden ſind. Trotz des An⸗ griffes der feindlichen Jäger ſind alle unſere Flugzeuge nach Abſchuß eines feindlichen Flug⸗ zeuges zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt. In Kenia wurden feindliche Depots und Barackenlager von unſerer Luftwaffe in Bur a am Tana⸗ Fluß mit deutlich erkennbaren Erfolgen und ohne eigene Verluſte bombardiert. Der Feind verſuchte Luftangriffe auf Maſ⸗ ſaua, Asmara und Deſſie. Die Bomben fielen vor allem auf freies Feld und hatten zwei Tote und drei Verletzte zur Folge. Aegyptiſche Offiziere dürfen keine Auslän⸗ derinnen heiraten. Das ägyptiſche Verteidigungs⸗ miniſterium hat einen Geſetzentwurf 43gearbeitet, nach dem es den Offizieren der ägyptiſchen Armee 8 1 iſt, ſich mit Ausländerinnen zu ver⸗ iraten. i des totalen Krieges iſt. England hat es ſo gewollt! * Mannheim, 10. September. „Laßt uns den Deutſchen das Herz zer⸗ reißen!“ ſtand vor ein paar Tagen in einer Zu⸗ ſchrift an die„Times“ zu leſen. Ein Wort, an das ſich heute wohl der Schreiber ſelbſt— wenn er noch Gelegenheit dazu hat— und über ihn hinaus die Millionenbevölkerung der engliſchen Hauptſtadt nur mit Entſetzen erinnern mögen. Welch ein Frevel der Unmenſchlichkeit lag in dieſem Wort. und wie hat ſich dieſer Frevel an denen gerächt, die ſich des Spiels mit ihm nicht ſchämten! Heute wird das Herz Englands zer⸗ riſſen, unerbittlich und ohne Gnade. Heute ſind es die Millionen der engliſchen Hauptſtadt, die, wie neutrale Berichterſtatter es ſchildern, heulend und brüllend, wahnſinnig vor Schrecken und ohne Halt in ihrer Verzweiflung durch die brennenden Straßen ihrer Stadt irren, um ſich die infernaliſche Glut brennender Häuſer, die„wie eine Mauer von Feuer“ ſteht, über ſich die dröhnende Drohung des Todes, den brandroten Himmel und eine Nacht, die unermeßlich iſt an Grauen. Welch furchtbares Höllenbild muß nicht dieſe Stadt heute bieten, die ſich einſt rühmte die Herrin der Welt zu ſein, in der aller Reichtum und Luxus der Erde zuſammenſtrömte, die„ſicherſte Stadt der Welt“, die ſeit Jahrhunderten nicht mehr den Griff eines Feindes an ihrem Herzen geſpürt hatte! Jetzt verblutet dieſes Herz. Zwei Tage haben ge⸗ nügt um die Hölle über London zu bringen. Geht es zwei Wochen ſo weiter, was wird dann von London noch vorhanden ſein! Wir verſtehen, daß die Welt den Atem anhält und in einer Spannung, die nicht frei iſt von Entſetzen, das Schauſpiel betrachtet. Wir verſtehen ſogar, daß ſich in ihren Herzen ſo etwas wie Mitgefühl regen möchte mit den Menſchen der engetſchen Hauptſtadt, die jetzt zum erſtenmal und als erſte Menſchen die⸗ ſes Krieges erfahren müſſen, was die Wirklichkeit Aber unſere Herzen ſind hart geworden, hart und erinnerungs⸗ ſchwer. Haben wir denn England das zugedacht gehabt, was es jetzt an ſich erfährt? Hätte England es nicht anders haben können? Sind wir es ge⸗ weſen, die ihm den Krieg erklärt haben oder hat nicht umgekehrt England den Krieg uns erklärt? Hatte es nicht die Möglichkeit ſelbſt dann noch, als es klar war, wie die militäriſchen und moraliſchen Kräfte und damit die Chancen des Kriegs verteilt waren, den Frieden, die Ruhe und die Wohlfahrt ſich zu ſichern? Hat nicht der Führer ihm nach dem Polen⸗Feldzug, nach der Niederwerfung Frankreichs immer wieder die Hand gereicht und hat es nicht dieſe Hand immer wieder zurückgewieſen? Und wie hat es noch auf die letzte Führerrede, auf die letzte und eindringlichſte Warnung, auf ſeinem bisherigen Wege weiterzufahren, reagiert?„Der irre Schrei eines Verzweifelten“ ſo ſtand in einer engliſchen Zeitung als Kommentar zur letzten Führerrede zu leſen und ſämtliche anderen Zeitungen haben nicht anderg darüber geſchrieben und gedacht. England wollte ja den Krieg! Und es wollte gerade die⸗ ſen Krieg, dieſen totalen Krieg, dieſen Krieg der Vernichtung, dieſen Krieg„Aug um Aug, Zahn um Zahn“. Wer hat denn angefangen mit den nächtlichen Bombardements? Wer hat bei dieſen Bombarde⸗ ments wahllos zivile und militäriſche Objekte bom⸗ bardiert? Wer hat die Opfer ſeiner Taten unter Frauen und Kindern geſucht? Es waren nicht unſere, es waren die Flieger der anderen! Nicht weniger als 78 deutſche Kinder ſind vom 10. Mai bis 31. Auguſt dieſes Jahres durch feindliche Flieger⸗ bomben getötet worden, davon allein 20 in Baden; nicht weniger als 29 ſind ſchwerverletzt worden! Glaubt man, daß unſere Mütter an den Bahren der serfetzten und verſtümmelten Leichen ihrer Kinder anders geſeſſen ſind als jetzt die verzweifelten Mütt⸗ ter Londons, die ihre Kinder unter den Trümmern ihrer Häuſer ſuchen? Nein, der Krieg hat jetzt das Geſetz des Krieges ganz an ſich geriſſen: er teilt es jetzt micht wehr, auch nicht mit der Menſchlichkeit. Er iſt ſelbſtändig geworden mit ſeiner Kraft und mit ſeinem Schrecken. Das mag man bedauern und es iſt zu bedauern. Aber es iſt nicht unſere Schuld. Denn wir wollten ihm keinen Eintritt laſſen in das Leben der euro⸗ pätſchen Nationen. Wir wollten uns nicht mit ihm, wir wollten uns mit dem Frieden verbünden. Nun beginnt er die zu verſchlingen, die ihn gewählt haben. Das muß die Welt ſehen, wenn ſie in die feurige Wand des brennenden Londons ſtarrt: an England beginnt ſich nun das Schicksal zu vollziehen, das es ſelbſt gewählt hat! Noch verſucht ſich England gegen dieſes Schickſal zu wehren, auf ſeine Art zu wehren. Es redet von „Vergeltung“, wo die Vergeltung allein bei uns iſt und allein uns zuſteht, und es redet von„Offenſive“, wo es in verzweifelte Verteidigung gegen unſeren Angriff gedrückt iſt. Wir wiſſen und merken ſehr ndons city mit rauchenden Irümmer umgeben wohl, waß es darunter verſteht: es hat uns ja ſchon Proben davon in dieſen Tagen zu koſten gegeben: es hat Wohnviertel in Hamburg und in Berlin bombardieren laſſen und in beiden Städ⸗ ten ſind die Schäden nicht leicht geweſen. Seine Ohn⸗ macht gegen die militäriſche Vergeltungsaktion Deutſchlands will ihre Rache an den Wehrloſen haben! Wir warnen England. Noch haben unſere Bomben ſich ſorgfältig militäriſche Objekte ausgeſucht: daß dabei Zivilperſonen zu Schaden ge⸗ kommen ſind, ließ ſich nicht vermeiden. Aber die deutſchen Bomber könnten es ebenſo machen wie die engliſchen und nicht mehr zielen, ſondern bloß mehr werfen: mitten hinein in die prächtigen Parkvillen des Londoner Weſtens wie in die armſeligen Viertel der Slums im Londoner Oſten. Und dann wird England wohl erſt die richtige Vorſtellung von dem bekommen, was Vergeltung heißt. Das Beiſpiel War ſchaus ſcheint es ja nicht genügend belehrt zu haben! Und was die Offenſive angeht: nun, wir wiſſen ſehr genau, was uns be vorſtehen würde, wenn es England wirklich jemals allein oder mit Hilfe ſeines ſchon ſaſt nicht mehr ſtillen Verbündeten Amerika gelingen würde, die Herr⸗ ſchaft in der Luft an ſich zu reißen! Wenn ſeine Bombengeſchwader bei Tag und bei Nacht ſo ver⸗ hältnismäßig ungehindert über Deutſchland operie⸗ ren könnten wie die unſeren über England. Wir wiſſen, daß es ein Krieg ohne Gnade und ohne Er⸗ barmen würde. Gerade deswegen, weil wir es wiſ⸗ ſen, gerade deswegen aber wollen wir dieſem Krieg ein ſo raſches, ein ſo gründliches, ein ſo dauerhaftes Ende geben wie nur möglich! England ſoll keine Gelegenheit mehr haben, das zu unternehmen, was es„Offenſipe der Rache“ nennt. Die Bombardierung Londons iſt ja gewiß keln Selbſtzweck, ſie iſt nicht einmal allein und aus⸗ schließlich eine Vergeltungsmaßnahme, ſte iſt der en kſcheidende deutſche Vorſtoß zu m letzten Sieg, Dieſen Sieg ſoll ſie uns vom eng⸗ liſchen Himmel und aus den Feuergluten der bren⸗ nenden Stadt herunterholen! Das iſt der große militäriſche Zweck dieſes gigan⸗ liſchen Unternehmens. Und darum wird es fort⸗ geführt werden, bis dieſer Sieg endgültig und für alle Zeit unſer iſt! 5 Dr. K. V. Nur wer mäßig raucht, raucht mit Genuß“) ara zz, !. ale J Bedes Zuviel wird das Genußempfinden nu ab · ſtumpfen. Dauernden Genuß am Rauchen kann man nur haben, wenn man das reiche Aroma wirklich guter Ciga; retten bedächtig auskoſtet. (Fortſetzung von Seite 1 Näher explodierten. den deutſchen Luftangriffen, um möglich, nach dem ruhigeren Weſtend zu Glasſcherben wurden beif verſuchten durchzukommen, ſperrt. Nur die Feuerwehrautos wagen raſten durch die breiten die Autobuſſe und engen Gaſſen durchſchlängeln Als mußten. aber faſt eine wieder Schutz, währenddeſſen Stunde halbe gingen. Admiral Paniſch, Heeresminiſter General Nicolsen 5 i 1 Das ganze Viertel wurde von einem Feuer⸗ und Rüſtungsminiſter Pribolanu. Dieſe Miniſte⸗ Durch Dekret des Generals Antonesen wird mei⸗ olkan erſchüktert und Hunderte von kleinen rien, in erſter Linie das Innenminiſtertum, hat ter die ſoforkige Einſtelting der Tatigkeit der Fe Brandbomben wurden über die Gegend herab. General Antones cu, unterſtützt von den gendorganiſation„Landes wacht“ verfügt. Die geſtreut. Manchmal wußte ich nicht, ob eine Unterſtaatsſekretären ſelbſt übernommen.-Partef der Nation“ iſt bereits in der Nacht zum i Freitag aufgelöſt worden. Bombe auf meinen eigenen Kopf würde oder nicht. Ein werfen konnten und ich das Dach eines Gaswerkes fallen. Allmäblich begann das Getöſe der Flakgeſchütze ſich in das Höllenkrachen der Bomben exploſionen zu Dann hörte miſchen. Dann erſt riß ich mich los. ing 8 l g 8 ich neue Bombenangriffe von der Weſtendſeite her. 1855 en 2975 die 1 e Mir war es, als ob ich von einem fürchterlichen abzugeben. ine Kommiſſion beim Min! erpräſi⸗ 8 0 N dium wird eine Ueberprüfung der Vermögenslage Alpdruck befreit wäre, aber es iſt harte Wirklichkeit. Ein großer Teil von London hat die fürchterlichen Schrecken des Krieges erlebt und die anderen Teile sind in Erwartung derſelben Tragödie“ ſchließt der Bericht. Erſt heute morgen haben die 2 85 Korreſpon⸗ en des Sams⸗ Helge Rasmuſſen ſandte ſeinen folgendes ent⸗ Sonntag fanden die Hun⸗ mbenflugzeugen brachen durch und ſetzten große Teile der engliſchen Hauptſtadt in meilenweit 5 ſehen und der Rauch ſteht in dicken Schwaden denten ihre Berichte von den Angri tag durchbekommen. Zeitungen einen Bericht, dem nehmen: In der Nacht zum wirklich großen Angriffe gegen London ſtatt. derte von deutſchen wir Brand. Die Flammen find chwarz, weiß und gelbrot über London. J eben von den bombardierten Gebieten. Höhepunkt erreichten, beſand ich mich füdlich zeuge heran Von allen Seiten brachen ſte durch deutsche ful de ee iſt nur deutſche Flugzeuge geſehen hatten Ich lone, die in Flammen aufg ingen t allmählich begriffen wir nun, da Ich benutzte die erſte Pauſe in mich ſelbſt, wenn begeben. Als ich an die Straßenecke kam, wo ich die Luſtſchus⸗ männer aufgenommen hatte, gaß es keine Ecke mehr Dort war nur noch ein Ziegel⸗ und Mauerhaufen. eite gefegt, aber nicht ſorg⸗ fältig genug, um Pannen der K rankenwagen zu ver⸗ hindern. Autos mit ganzen Familien, die flüchteten aber die Hauptſtra⸗ ßen waren für den zivilen Verkehr ge⸗ und Kranken- Straßen, während ſonſtigen Wagen ſich durch 818 le Bomben von neuem zu regnen begannen. ſuchte ich es gab keinen Schutzraum, dauernd Hunderte von Bomben rundherum hernieder⸗ niederfallen waltiger Fenerſchein von brennenden Induſtrieaulagen in der Nähe erleuchtete die ganze Gegend, ſo daß die deut⸗ ſchen Bomber ihre Ladungen in vollem Licht ab⸗ ſah Brandbomhen auf ch komme Der Rauch urſe. Ich muß vückhaltlos ſagen, daß die Ge⸗ anb. Stockholm, 9. September. Unter dem vernichtenden Eindruck des vergelten⸗ den Stahlgewitters, das, wie Reuter meldet, ſtärker noch als in der vorhergehenden Nacht am Montag niederging und von ausländiſchen Berichterſtattern mit einer Erdbebenkataſtrophe verglichen wurde, ſieht ſich Reuter gezwungen, wenn auch in dem bekannten kümmerlichen Ton, ſowohl die Planmäßigkeit der deutſchen Angriffe als auch die verheerende Wirkung zuzugeben. In einer Meldung vom Montag heißt es: „Geſtern abend wurden die feindlichen Angriffe auf London kurz nach Einbruch der Dunkelheit wie⸗ derholt und die Nacht über fortgeſetzt. Bei dieſer Offenſive ſetzte der Feind aufeinanderfolgende Wellen von Flugzeugen ein, die unabhängig voneinander operierten und auf die ausgedehnte Gegend von Lon⸗ don Bomben warfen. Sehr wohl überdachte 9 feindliche Angriffe wurden auf den Diſtrikt an den Ufern der Themſe ausgeführt, wo auch eine ge⸗ wiſſe Zahl von Bränden verurſacht wurde. In mehreren Teilen von London haben feind⸗ liche Bombenangriffe zahlreiche Brände, die zeit⸗ weiſe Unterbrechung der öffentlichen Verkehrs⸗ mittel und beträchtliche Schäden verurſgcht. Eine neue Erklärung wird zu geeigneter Zeit(i) her⸗ ausgegeben werden!“ Die„geeignete Zeit“ hat Reuter bald gefunden. Anſcheinend iſt der unter dem erſten Eindruck ent⸗ ſtandene Bericht trotz der Retuſchen, die nur ein ganz mattes Bild von dem im blutroten Feuer⸗ ſchein getauchten London geben, doch noch zu echt. Kurze Zeit ſpäter gibt Reuter vielleicht auf einen „Wink von oben“ folgenden Bericht: „Im Laufe der Nacht wurden zahlreiche Explo⸗ ſtionsbomben auf das Zentrum Londons abgewor⸗ fen und beſchädigten„kommerzielle Ge⸗ bäude“ Die Fenſter von Hunderten von ande⸗ ren Gebäuden wurden zertrümmert. Beſondere Schäden wurden an einem Kreuzwege verurſacht, wo eine oder mehrere Bomben großen Kalibers auf dem Fahrweg Krater erzeugten. Die Kanali⸗ ſation und Gasleitungen wurden beſchädigt.“ Alſo der Hauptſchaden, den Hunderte von Flug⸗ zeugen in England anrichteten, waren Krater auf einen Kreuzweg. Das iſt echt Reuter! Kleinigkei⸗ ten wie dieſe oder zerſprungene Fenſterſcheiben werden in den Mittelpunkt der Meldung geſtellt. So ganz am Rande wird dann auch zugegeben, daß „kommerzielle Gebäude“— worunter man ja viel verſtehen kann; denn ſchließlich ſind auch Docks „kommerzielle Gebäude“— und„Gasleitungen“ zerſtört wurden. Noch frivoler wird der Bericht eines Rundfunk⸗ ſprechers, der von einem angeblichen„nächt lichen Spaziergang“ durch London erzählt. Er gibt zwar zu, daß Docks brannten. In den Stadtteilen, die am meiſten gelitten hätten, habe er zahlreiche zerſtörte Häuſer geſehen.„Sonſt aber ſei alles normal geweſen“. Ein Ire, den er angeblich geſprochen haben will, oll ihm erzählt haben. im Luftſchutzkeller ſei es luſtig und vergnügt geweſen. Man habe a helfen keine„Verniedlichu Wie das offizielle England die Kataſirophe N zu vertuſchen und gelacht und geſungen. Später habe er die aran⸗ dioſe Illumination(1) Londons bewundert.“ Mit ſolchen arotesken Mitteln perſucht man alſo in London immer noch das Ausland über den wahren Tatbeſtand und die Stimmung der Berölkerung zu täuſchen. 8 8 Die Berichte, die der Londoner Rundfunknach richtendienſt in engliſcher Sprache für das britiſche Polk gibt, nähern ſich natürlich mehr den Tatſachen. So beſtand die heutige Mittagsſendung faſt aus⸗ ſchließlich aus Berichten über die in der letzten Nacht erfolgten Bombenangriſle⸗ „In London“, wird berichtet,„habe der Alarm rund 10 Stunden gedauert. Es habe ver⸗ ſchiedentlich vorübergehende Verkehrsſtörungen ge geben. Im Vergleich zu dem Luftangriff in der Nacht zum Sonntag habe der der vergangenen Nacht ſich über größere Teile Londons erſtreckt. In der Haupt ſache ſeien zwar auch diesmal die Bomben im Oſten gefallen. Aber auch in der Eity ſowie im vornehm⸗ ſten Viertel Londons dem Weſtend und im Regie⸗ rungspiertel Whitehall ſeien überall, wo ſich militäriſch wichtige Ziele befanden, Bomben nieder⸗ gegangen. Der Weſten Londons habe ſehr ſchwer gelitten. Es lägen zwar über die Auswirkungen im Au⸗ genblick nur wenig Einzelheiten vor und auch keine Ziffern über die Zahl der Opfer. Doch werde ein amtliches Kommuniqué in abſehbarer Zeit() ausge⸗ geben werden. Die Bomben ſeien in der Hauptſache wieder einmal rechts und links von der Themſe gefallen, und Feuer ſeien ausgebrochen. Da noch einige der Brände von den Angriffen in der vorheri⸗ Allein 300 Bründe Die Docks ein Trümmerfeld— Ans in Drahtberichtunſeres Korreſpondenten — Nom, 10. Sept. Auch heute ſtehen in Italien die deutſchen Luft⸗ angriffe auf England im Vordergrund des Jnter⸗ eſſes und verdrängen alle anderen Ereigniſſe. Unter rieſigen Schlagzeilen berichten die Zeitungen über die verheerenden Wirkungen, die die deutſchen Bombardements anrichteten.„Seit zwei Tagen tobt ein eiſerner Orkan über London(Giornale d Ita⸗ lia),„London in Flammen bietet einen apokalypti⸗ ſchen Anblick“(Tribuna),„Die ſtolze Hauptſtadt des britiſchen Weltreiches erlebt die ſchwerſte Stunde ihrer Geſchichte“(Lavoro Faſeiſta). Aus San Sebaſtian gelangen Berichte nach Rom, die ein furchterregendes Bild von den Zuſtänden in London vermitteln. Dabei geben ſelbſt die amtlichen engliſchen Kreiſe zu, daß die dentſchen Flieger ihre Au⸗ griſſe vorläufig immer noch nur auf militä⸗ riſche Ziele gerichtet haben, und daß erſt im Groß⸗Aufrüumen in Rumünien . Der Aknenbeſitz König Carols gesperrt- Rechenſchaftszwang für die Würdenträger des alten Syſtems dnb. Bukareſt, 9. Sept. Miniſterpräſident General Antonescu des Carol befindlichen Aktien, Forderungen bei ihren derzeitigen kiert werden. melden. Wer die Anmeldung unterläßt mit Gefängnis von 5 bis 10 Jahren beſtraft. Wie weiter verlautet, aber amtlich mitgeteilt worden iſt, haben mehrere der abgetretenen Regierung Gigurtu am abend nicht gleich ihren nig Michael abgelegt. des Generals Auntonesen geſchieden. ral Antonescu, die Funktion eines nenfalls die notwendigen Sanktionen treffen. ihres Deviſenſtandes überprüfen wird. In einem weiteren den letzten zehn Jahren angeordnet. tet, binnen drei Monaten Löſcharbeiten lediglich auf ſchränken und alles andere brennen laſſen. Ganz anders am Südufer der Themſe. wie ſich das Feuer auf die wenigen Augenblicken ſtand ie den FJeuersbrünſten, die im Oſten raſten.“ ordnete an, daß fämtliche in direktem oder indirektem Beſitz Obligatio⸗ nen, Schuld verſchreibungen und ſonſtigen Inhabern blok⸗ Der Beſitz ſolcher Papiere iſt anzu⸗ oder die Papiere zu veräußern oder zu verſtecken ſucht, wird noch nicht Mitglieder Sonn⸗ Kollegen den Eid auf Kö⸗ ſondern ſind auf Verlangen aus ihren Aemtern aus⸗ Es handelt ſich um Innenminiſter Ge⸗ neral Popescu, Miniſter für Luftfahrt und Marine, Durch ein Dekret des Miniſterpräſidenten. Gene⸗ wird eine Ueberprüfung des Ver⸗ mögens der früheren Stagtswürdenträger angeordnet. Alle Persönlichkeiten, die im Laufe der ketzten 10 Jahre Miniſterpräſidenten. Miniſters, Unterſtaatsſekretärs oder Generalſekretärs ausgeübt haben, ſind verpflichtet, binnen dreißig Tagen eine Erklärung über ihren perſönlichen Vermö⸗ gen sſtan d, ſowie über den ihrer Familie am Tage ihrer Ernennung und dem heutigen Bermögensſtand troffenen Anordnungen der Nationalbank bezüglich fung der Verwaltung der Rüſtunasfonds in kommenden Miniſterien und Behörden ſind verpflich⸗ die notwendigen Unter⸗ und zu Boden ſanken, von einem ſchwarzen, fetten Rauch umgeben. Noch während die Kämpfe der Jäger Noch waren keine Straßen geſperrt. Als wir gegen Man ſah, Vororte aus breitete. Das Tageslicht, ja die ganze Welt wurde Ge, in dieſem Augenblick zu einer Lüge. Ich wollte zu⸗ rückfahren, aber überall waren Straßen abgeſperrt. lagen und Daten der Prüfungskommiſſion zu unter⸗ breiten. a 5 Sämtliche Miniſterien mit Geheim fon d haben dem Miniſterpräſidenten die notwendigen Unterlagen über die Verwaltung dieſer Mittel in den letzten fünf Jahren zur Verfügung zu ſtellen. Die ſogenannten Sonderfonds in Geſamthöhe von zwei Milliarden Lei ſind vom Finanzminiſterium geſperrt worden, um in den öffentlichen Staatshaus⸗ halt eingegliedert zu werden. Schließlich hat General Antonescu das Verkehrs⸗ miniſterium und die autonome Verwaltung der ru⸗ ihm Daten über die in den letzten acht Jahren vergebenen Auf⸗ mänif angewieſen, chen Staatseiſenbahn träge einzureichen. Ueberdies verfügte der Miniſter⸗ präſident die Aufhebung der Einrichtung miniſteriel⸗ ler Sonderzüge und ⸗Wagen. Eine Sonderverord⸗ nung wird die Anzahl der königlichen Hoſwwagen noch feſtlegen. formen der„Partei der wacht“ abgeſchafft werden. gen. tragen. Carol in Lugano — Bern, 10. Sept. im größten Hotel dieſes kleinen Städtchens Quar tier bezogen. Wie berichtet wird, konnte man an einzelnen Wa gen des Sonderzuges deutlich die Spuren von Ge wehrſchüſſen erkennen. Die ſchweizeriſche von Rumänjen nur in kurzen Zeilen. ſchen Exkönigs in der Schweiz Dauer iſt. Zum Tode des Staatspräſidenten von Paraguay beißt wir noch die Augen und meine Kleider ſind der N zerfetzt, weil ich auf der Straße liegen mußſe um ſtattfanden, kamen neue Geſchwader. Mit einem 858. den explodierenden Bomben und ranatſplittern ohrenbetäubenden Geheul, das den Luftraum zer⸗ Die Anteilnahme des Führers zun enkgehen. Als nun die Hauptkämpfe ihren ſchnitt, ſtürzten ſie gegen den Hafen. Ich folgte i + Berlin, 10. Sept. der dann den Feuerwehrautos, die gegen Oſten fuhren. Der Führer übermittelte aus Anlaß des tra⸗ The ſchichte noch nie auch nur ähnlich ſo für terliche Lut⸗ Oſten einſchwenkten, erhob ſich das Flammenmeen blik Paraguay und ſeiner Frau kämpfe aufzuweiſen hat, wie ſie in der Samslagnacht wie eine Mauer. Die Feuerwehr mußte ſich mit ihren ſtellvertretenden Staatspräſidenten von Paragua „ große Grundſtücke be⸗ telegraphiſch ſeine Anteilnahme, und ließ dem hieſigen Geſchäftsträger von Paraguay, Schen ont, a auch persönlich ſein Beileid ausſprechen. Der Reichsminiſter des Auswärtigen, p. Rib bentrop hat dem ein Beileidstelegramm überſandt und durch de 8 ö auf der Straße und Reichskanzlei, das Auswärtige Amt und der Reichs ſah über London Die gauze ladt war frbellt von Fa batten am Beiſetzungszaa ihre Flaggen auf bmaſt geſest. Docks ausgebrochen.“ General Antonescu hat angeordnet, daß die Uni⸗ Nation“ und der„Landes⸗ Es wird geſtattet, die Uniformen ohne Abzeichen und Embleme auſtzutra⸗ Offiziere dürfen nur noch die Khaki⸗Uniſorm Drahtberichkunſeres Korreſpondenten 1 0 6 Erkönig Carol, der mit dem Sonderzug, den er der betreffenden Perſonen vornehmen und gegebe⸗ in Bukareſt beſtieg, in Lugano eintraf, hat vorerſt Bei ſeiner Ankunft wurde ein ſtren⸗ ger Ordnungs⸗ und Sicherheits dienſt durchgeführt. Preſſe berichtet über die Ankunft des einſtigen Herrſchers i Die Blät⸗ ter unterſtreichen, daß der Aufenthalt des rumäni⸗ von begrenzter giſchen Ablebens des Staatspräſidenten der Repu⸗ mahlin dem General durch Staatsſekretär Dr. Meißner Außenminiſter von Paraguay Staatsſekretär des Auswärtigen Amtes von Weiz⸗ ünſte zu verkleinern ſucht gen Nacht aufleuchteten, hätten die deutſchen Flieger ſich gut orientieren können und viele ihrer Bomben in der Nähe dieſer Brände abge⸗ worfen. Deshalb ſei der Schaden dort beträcht⸗ lich. Ein neuer Brand ſei in den Londoner Weiter meldet der Rundfunk, daß auch im übrigen Emg land die Luftangriffe in gleicher Stärke wie auf London eingeſetzt hätten. Insbeſondere ſeien eine Stadt im Südweſten, zwei Städte im Südoſten und eine in den Midlands in dieſem Zuſammenhang zu erwähnen. Aber auch andere Ortſchaften hätten ſchwere Schäden erlitten. Wohlgemerkt, das meldet der Londoner Rund⸗ funknachrichtendienſt in engliſcher Sprache dem bri⸗ biſchen Volk, das ja die Kataſtrophe miterlebt und nicht ſo belogen werden kann, wie es bei den Kämp⸗ fen in Frankreich möglich war. In franzöſiſcher und deutſcher Sprache klingen die Meldungen weſentlich anders. Hier wird, wie wir es nicht anders gewöhnt ſind, rerſucht, die Angriffe zu bagatelliſieren und lächerlich zu machen. Dummdreiſt wird erklärt,„der pomphafte(ö) deutſche Luftangriff auf London habe auf niemanden Eindruck gemacht“. In franzöſiſcher Sprache verſteigt man ſich ſogar zu der keſſen Behauptung, daß jetzt von einer Ver⸗ teidigung Englands gar nicht mehr die Rede ſei, ſondern daß jetzt die Offenſine() auf Europa bevorſtehe. Gleichzeitig wird in amerikaniſchen Zeitungen ein Telegramm aus London veröffentlicht, das nach derſelben Erklärung die Vorbereitungen beſchreibt, die England angeblich hinſichtlich der Feldzüge auf dem Kontinent im Jahre 1941() trifft. im Londoner Hafen allen Häfen Englands ſieht es ſo aus! Lauſe der Luftkämpfe einige Bomben auf Wohn⸗ viertel zwiſchen Tover Bridge und Südwork Bridge gefallen ſind. Geradezu unvorſtellbar aber ſieht es in den Lon⸗ doner Hafenanlagen aus. Zahlreiche Schlepper, Motorboote. Minenſuchboote und Fäh⸗ ren ſind vernichtet. Die Verkehrsanlagen in den Hafenvierteln ſind zerſtört, die Baſſins ſind un⸗ großer brauchbar und angefüllt mit untergegangenen Die Kaianlegeſtellen ſind zerſtört. Schiffen. Allein im Hafengebiet ſind 300 Brände gezählt worden, und eine dicke Rauchwolke zog bis zur franzöſiſchen Kanalküſte hinüber. Die Verluſte an Waren erreichen aſtronomiſche Ziffern und ſind im einzelnen noch gar nicht zu berechnen. Zahlreiche Iuduſtrieanlagen ſind ſo gründlich zerſtört, daß ſie nicht mehr benutzt wer⸗ den können. Die Rauchwolken, die aus den Pe⸗ troleumtanks aufſteigen, erreichen eine Höhe bis zu 2000 Meter und verdunkeln den Himmel mei⸗ leuweit ſo ſehr, daß die engliſche Luftabwehr blindlings in die Luftkämpfe hineinſenerte, ohne darauf zu achten, ob ſie deutſche oder eigene Ma⸗ ſchinen beſchoß. Das Silbertowu⸗Dock iſt voll- ſtändig vernichtet, im Albert⸗Docgk bildeten rie⸗ ſtge Brandherde ein einziges rieſiges Trümmer⸗ ſeld. das noch raucht, beim St.⸗Georgs⸗Dock it dieſelbe Beobachtung zu machen. Da die öffentlichen Verkehrsmittel wenigſtens zu Beginn der Angriffe noch im Betrieb waren, ſind durch Glasſplitter viele Perſonen verletzt worden. Ueber 5000 Perſonen ſind obdachlos geworden. Ihre Zahl würde viel höher ſein, wenn die Deutſchen die Wohnviertel angegriffen hätten, wie die Engländer das in Deutſchland tun. In den bombardierten Vier⸗ teln ſind die Gas- Licht⸗ und Waſſerleitungen zer⸗ ſtört worden. Viele Straßen ſind unpaſſierbar. Gleichzeitig mit London ſind Liverpool, Man⸗ cheſter, Birmingham, Cardiff, Briſtol, Ports⸗ month, Portland, Dover, Folkeſtone, Coventry, Worceſter, Newport, Barry, Hull und Birken⸗ head bombardiert worden. Im ganzen ſind 22 Grafſchaften angegriffen worden und mehr als 16 Millionen Menſchen haben Tage und Nächte lang in den Luftſchutzräumen ihre Zu⸗ flucht ſuchen müſſen. Die neutralen Beobachter, die noch Nachrichten nach dem Kontinent ſchicken können, berichten übereinſtimmend, daß in den engliſchen Häfen„die Hölle ausgebrochen iſt“, denn nicht nur die vielen Schiffe, die direkt von den deun⸗ ſchen Bomben getroffen wurden, ſind zerſtört wor⸗ den, ſondern auch zahlreiche andere, die durch den ungeheueren Luftdruck der deutſchen Bomben förm⸗ lich zerriſſen worden ſind. Der Bevölkerung hat ſich eine hyſteriſche Panik bemächtigt. Die Londoner FFenerwehr⸗ leute müſſen nicht nur die zahlloſen Brände be⸗ kämpfen, ſondern auch rieſige Menſchen maſſen be⸗ ruhigen, die ſich in dichten Haufen laut ſchreiend durch die Straßen wälzen. Die Maſſen verſper⸗ ren die Eingänge zu den wenigen Luftſchutz⸗ räumen und zu den Untergrundbahnhöfen und können oft nur mit Gewalt beruhigt werden. Trotzdem gibt es noch Leute in England, die immer noch nicht eingeſehen haben, daß ihr Land ver⸗ loren iſt und die ihren mörderiſchen Inſtinkten immer noch freien Lauf laſſen. So hat die in vielen 5 Zeitungen abgedruckte Zuſchrift eines Reverend Whipp in Leiceſter in Rom ſtärkſte Empörung her⸗ vargerufen, in der es wörtlich heißt:„Die eugliſchen Flieger müßten den Befehl erhalten, alles zu mor den. Unſere Wiſſenſchaft müßte organiſiert werden, um neue ſchreckliche Exploſipſtoffe zu erfinden. hoffe, die engliſche Luftwaffe wird ſo ſtark ſein, daß ſie Deutſchland in Stücke ſchlagen kann“. Zu dieſen unglaublichen Worten eines engliſchen Geiſtlichen bemerkt das„Giornale D Italia“:„Eng⸗ land bezahlt ſeine Fehler ſchon ſchwer genug mit der Vernichtung ſeines Reichtumes und der Zerſtörung ſeines nationalen Bodens. Es möge ſich hüten, ſeine Irrtümer zu vermehren“. Die„Tribuna“ erklärt in dem gleichen Zuſammenhang:„Die Worte des eng⸗ lischen Geiſtlichen beſtärken uns in der Annahme, daß die Züchtigung notwendig iſt.“ Der Bluthaß der eng liſchen Puritaner kann nur im pauſenloſen Feuer der deutſchen Bomber erſtickt werden.“ Churchill erforſcht die Volksmeinung a anb. Genf, 9. September. Der Londoner Rundfunk berichtet, daß Cburchil eine Rundfahrt durch die öſtlichen Bezirke Londons unternommen habe, um ſich davon zu überzeugen, 11 auf die deutſchen Luft 1 habe ſich ange 8 90 n ſchütze im Oſten zu donnern, Da erfaßten wir alle, 7 f die Schreckensſtunde für London ge⸗ Die Leute ſtanden auf den Straßen. Die Feuerwehr. acker der vom Chef des Protoolls, Geſandten von o N autos, Krankenwagen, Laſtautos der Soldaten kamen Vernbera. begleitet zwe; dem Geſchäftsträger von Der Londone In großen Schwärmen branſten die deuſchen jetzt langſam vorwärls. Elektrizitätswerke und an Paraguay ſeine und der Reichsregierung Anteil ichts darüber, was i 1 dure dere lebenswichtige Anlagen wurden beſchädigt. Vor nahme übermittelt. Die Präſidialkanzlei, die e rheber ihre ſein, Englands Haupiſte im& j 8 5 Englands Haupiſtadt im Hagel laufender deulſcher Bomben— London brennt an hundert Stellen! Von Kriegsberichter Heinz Herbert Hirſch. B 9. Sept.(PK) Vor knapp fünf Minuten ſind wir gelandet. Aus der großen Luftſchlacht, aus dem größten Bombar dement, das die Geſchichte der Fliegerei bisher ver⸗ zeichnen konnte, kommen wir. Wir kehren von London zurück. Innerlich erregt, doch gefaßt von den ungeheuren Ausmaßen und der verheerenden Wirkung des Angriffs, den wir in den en zwei Stunden mitgeflogen haben, wirkt die faſt beſchau⸗ liche Ruhe unſeres Feldflughafengs im flämiſchen Land irgendwo, ſeltſam. 5 Das Stichwort fiel in der Flugbeſprechung: Vergeltung! Liebe Heimat. Du hätteſt ſehen ſollen, wie unſer aller Augen aufleuchteten: Ver geltung! 5 Unſere Kampfgruppe hat den Kanal erreicht Als Gruppe flogen wir, die Nachbargruppen ſchlof ſen auf, aus wurden 81 Flugzeuge, andere Ge ſchwader rückten an, ſetzten ſich rechts und links von uns, vor uns. hinter uns, und jetzt haben wir uns veroͤreifacht, verneunfacht: Wohin das Auge blickt, deutſche Kampfflugzeuge, ſchwer beladen mit Bomben aller Kaliber, Kurs London! Ueber uns tauchen neue Verbände auf jetzt auch unter uns, kreiſen um den gewaltigen Aufmarſch der Bombengeſchwaden. Unſere Jäger und Zerſtörer ſind zur Stelle, der Großangriff rollt! Das iſt die Küſte der Pirateninſel! Ein Blick in die Runde, Ausſchauen nach Jägern. Noch iſt nichts zu ſehen, nur die Maſſe der anmarſchierenden Luft⸗ geſchwader, von allen Seiten geſchützt durch die Jagd⸗ und Zerſtörerverbände. Ein dünner Dunſtſtreifen am Horizont vor uns: London! Die erſten Flakwölkchen ſteigen unter uns auf. Man hat bet dieſer Abwehr den Eindruck, als ſei man unten auf der Erde mit verbiſſener Verzweifluna am Werk, einen Sperrgürtel vor die Metropole der Inſel zu legen. Aber es bleibt bei dem Verſuch dazu. Staffel um Staffel, Gruppe um Gruppe und Geſchwader um Geſchwader kommt durch de Sperre, flieat unbeirr⸗ bar weiter Kurs über London. Es muß ein fämmerliches Gefühl ſein für die⸗ jenigen Briten, die nicht in den Luftſchutzkellern ſitzen und uns von der Erde aus beobachten. Lange, nachdem der erſte Sperrgürtel durchbrochen iſt— wir ſind ſchon über dem Themſe⸗Schlauch— tau⸗ chen die erſten engliſchen Jäger auf, Hurricane und Spitfires. Die uns umgebenden Jagdverbände ſind ſeit dem Auftreten der erſten Feindjäger vorausgeeilt, fangen die Hurricane und Spitfires ſchon im Anflug auf uns ab. Schwere Einzelkämpfe entwickeln ſich vor und unter uns. Immer wieder lodert irgend im Luftraum eine Rieſenfakel auf, eine Luftſchlacht größten Ausmaßes iſt im Gange. Trotz der Maſſe der Luftkämpfe geht dies alles mit ſo atemraubender Schnelligkeit vor ſich, daß man es gar nicht ſo ſchnell beſchreiben kann. Mit Sekundenſchnelle ver⸗ ſchiebt ſich das Kampfbild— zu einem Koloßalge⸗ mälde geworden— horizontal. Während die erſten abgeſchoſſenen Feindflugzeuge noch zu beiden Ufern des Themſelaufes fielen, fallen ſie jetzt ſchon mitten in die Vorſtädte der Millionenſtadt. Wir müſſen die Augen von denn tobenden Kampf wenden, unſere Aufmerkſamkeit gillt jetzt nur noch unſeren militäriſchen Zielen. Verſorgungseinvich⸗ tungen, Hafenanlagen, Kraftwerke, das ſind unſere Ziele. Und haargenau in dieſe kriegswichtigen und im Rahmen der Anlagen Londons miltäriſcher Ein⸗ richtungen fallen unſere Bomben. Was wir vor dem Anflug auf den Lichtbildern und Karten als Ziele ſahen und anzeichneten, wächſt jetzt plaſtiſch unter uns hervor, nur mit dem Unterſchied, daß ſich im Laufe dieſer Stunde allerhand ändert an den Boden⸗ formen und künſtlichen Erhebungen unter uns, wenn man ſo ſagen kann. Ueberall da, wo die Ziele für die Gruppen unſerer Geſchwader feſtgeſtellt werden, lodern gewaltige Qualm⸗ und Rauchwolken empor, wälzen ſich darch die Straßenzüge der Stadt, verdunkeln ganze Stadt⸗ viertel. Ueberall lodern Flammen empor, zucken Slichflammen hoch. London brennt an hun⸗ dert Stellen ſeines feinadrigen Ner⸗ venſyſt ems. Man glaubt, man müſſe das Detonieren und Ex⸗ plodieren in den Werken und Anlagen unter uns, das Platzen der getroffenen Gasometer und Kraft⸗ werke hören, ſo draſtiſch iſt das Bild, das ſich wohl fürs ganze eLben einprägt. Im Abflug ſehen wir neue, immer neue Geſchwader üm Auflaug. Hexen⸗ keſſel London. Aus dieſen Rollamgriffen der auf⸗ einander folgenden Wellen unſeſer Bombenangriffe erkennen wir, wie die Worte unſeres Führers wie⸗ gen. Die Worte Adolf Hitlers ſind kaum inm Aether verklungen und er hat ſie wahrgemacht! 5 Feuerſchein erhellt den Londoner Nachthimmel Ein einziges deutſches Flugzeug hat— wie die vom britiſchen Zenſor geprüfte Unterſchrift zu dem Bilde beſagt -dieſen Rieſenbrand am Londoner Nachthimmel verurſacht. Doch das war nur ein beſcheidener Auftakt. Inzwiſchen hat London ganz andere Dinge erlebt. Rechts die Kuppel der St.⸗Pauls⸗ Kathedrale (Aſſociated Preß, Zander⸗Multiplex⸗K.) „Nur Mut, wir ſiegen bereits...“ Mit ſolchen Lächerlichkeiten ſucht Churchill die Londoner über die Karaſtrophe hinwegzuhelfen (Funkmeldung der NM.) San Sebaſtian, 10. Seplember. Wie aus London gemeldet wird, dauerte der deuc⸗ ſche Angriff in der Nacht zum Dienstag neun Stunden und ſechs Minuten. Reuter be⸗ richtet, der Luftalarm ſei um.45 Uhr beendet ge⸗ weſen. Wiederum habe ſich eine bedeutende Anzahl feindlicher Flugzeuge dem Londoner Gebiet ge⸗ nähert und bis nördlich der Themſe vordringen kön⸗ nen. Der Angriff habe ſich auf andere Stadtteile ausgedehnt. Zahlreiche Bomben ſchweren Kalibers ſeien abgeworſen worden. Vorſichtig werden dann von der engliſchen Agentur„mehrere Brände“ und „einiger Schaden“ zugegeben. Ueberhaupt verſucht Reuter in ſeinen Meldungen nach dem Ausland weiter, die ſchweren Schäden zu verkleinern. Immerhin wird davon geſpro⸗ chen, daß der Krieg in ſeine kritiſchſte Periode eingetreten ſei. London wie auch alle anderen Städte müßten feſt damit rechnen, daß die deut⸗ ſchen Angriffe ſortgeſetzt würden.„Zuſtändige Kreiſe betonen die großen Schwierigkeiten, die die Verteidigung zu bewältigen hat.“ In einer anderen Reuter⸗Meldung heißt es, ob⸗ wohl London das Hauptziel der deutſchen Flugzeuge geweſen ſei, ſeien doch auch in anderen Gegenden Englands Bomben abgeworfen worden, ſo im Nord⸗ weſten, Nordoſten und Süd weſten, ſowie an der Küſte im Südoſten von Schottland und Wales. Auch der Londoner Nachrichtendienſt bringt, ſicher⸗ Hochſchulſtudium und Wehrdienft Eine Bekanntmachung der Reichsſtudentenführung an alle Abiturienten dnb. München, 10. September. Zahlreiche Anfragen von Abiturienten aus dem Arbeitsdienſt veranlaſſen die Reichsſtudentenfüh⸗ rung zur Frage des Wehrdienſtes im Einvernehmen mit dem OK W. folgende Feſtſtellungen zu treffen: Die Reichsſtudentenführung erwartet von jedem Abiturienten des Jahrganges 1940, der für die Aus⸗ bildung zu einem akademiſchen Beruf die Hochſchule beſuchen will, daß er im Entſcheidungskampf ſeines Volkes in vorderſter Linie ſteht. Die Abiturienten von 1939 haben ſich zu Kriegsbeginn geſchloſſen zum Eintritt in die Wehrmacht gemeldet. Dieſe Mel⸗ dungen konnten zu einem großen Teil nur im Zuge der jahrgangsmäßigen Einberufung berückſich⸗ tigt werden. 5 Das On W hat auf Antrag der Reichsſtudenten⸗ führung verfügt, daß auf Grund der veränderten Verhältniſſe den Abiturienten des Geburtsjahrgan⸗ ges 1921 und jüngere Geburtsjahrgänge durch frei⸗ willige Meldungen wieder wie im Frieden die Mög⸗ lichkeit gegeben wird, vor Antritt des Stu⸗ diums den Wehrdienſt abzuleiſten. Die Abiturienten, die 1940 die Reifeprüfung abgelegt haben und nach Ableiſtung des Arbeitsdienſtes jetzt bis zur Einberufung ihres Geburtsjahrganges ſtu⸗ dieren wollen, werden daher aufgefordert, ſich frei⸗ willig zum Eintritt in die Wehrmacht zu melden. Das OK W veranlaßt, daß die Freiwilligen ab 1. 10. dieſes Jahres einberufen werden. Zurückſtellungen vom Wehrdienſt aus beruflichen Gründen ſind wäh⸗ rend des Krieges nicht möglich. Die Studierenden werden— ſoweit ſie ſich nicht freiwillig gemeldet haben— mit den anderen Angehörigen ihres Ge⸗ burtsjahrganges zum Wehrdienſt eingezogen. Die Reichsſtudentenführung weiſt darauf hin, daß die Ableiſtung des Wehrdienſtes vor dem Studium auch im Intereſſe einer geordneten Ausbildung liegt, weil die Unterbrechung des Studiums durch den zweijährigen Wehrdienſt erfahrungsgemäß zur Ver⸗ längerung einer jeden Berufsausbildung und damit zu erhöhten Koſten für die Eltern führt. Der zeitliche Vorteil, der ſich den Studenten durch die Einführung der Trimeſter geboten hatte, ſpielt künftig keine Rolle mehr, da für Nichtkriegsteilney⸗ mer von 1941 ab die Trimeſter nicht mehr auf das Studium angerechnet werden. lich ganz gegen ſeinen Willen, allerhand Einzel⸗ heiten. die auf die materielle und moraliſche Wir⸗ kung der deutſchen Vergeltungsaktion ſchließen laſ⸗ ſen. Es ſoll der Ernährungsminiſter Woolton geſagt haben, die Lebensmittelvorräte in London ſeien „nicht empfindlich“ beſchädigt. Alſo immerhin beſchä⸗ digt. Ein Rundfunkreporter ſprach die vielſagenden Sätze:„Die Londoner können ihre Mahlzeiten nicht richtig einnehmen. Ihnen fehlt der Schlaf, und es iſt nicht zu leugnen, daß ſie ſich ungemütlich fühlen.“ Von anderer Seite wird berichtet, alle Londoner Theater ſeien geſchloſſen worden. Die Verſton, daß ſich die Bevölkerung während der Fliegerangriffe in Theatern erheitere, iſt daher nicht mehr möglich. Gleichwohl fehlt es ſelbſtverſtändlich nicht an Leuten, die auch jetzt noch verſuchen, die Wirkung der deutſchen Angriffe abzuſchwächen. So er⸗ klärte einer im Londoner Nachrichtendienſt allen Ernſtes, die Hoffnung der Deutſchen, die militäri⸗ ſchen Ziele in und um London zu zerſtören, müſſe noch immer erſt verwirklicht werden.„Betrachte man London als Ganzes“, dann ſei der Schaden ver⸗ hältnismäßig gering. Er habe das Empfinden, als ſei der deutſche Angriff in der Nacht zum Montag zweckloſer() geweſen als der in der Nacht zum Sonntag.„Noch ſtehen“, ſo rief er zum Schluß pa⸗ thetiſch aus,„die Wahrzeichen der englifchen Me⸗ tropole: die Nelſon⸗Säule und das Parlaments⸗ gebäude.“ Gauz groß war in dieſer Hinſicht natürlich wieder Churchill. Nach einer amerikaniſchen Agenturmeldung ſoll er ſich die ſchweren Schä⸗ den im Londoner Oſten angeſehen und dabei zu einem Juvaliden und zu einer Witwe geſagt haben:„Nur Mut wie ſiegen bereits“. England ohne Lebensmittelzufuhr Drahtberichtunſeres Korreſpondenten — Nom, 10. Sept. Die Auswirkung der deutſchen Luftangriffe auf die militäriſchen Objekte der engliſchen Hauptſtadt werden von der amerikaniſchen Preſſé in ſenſatio⸗ nellen Berichten veröffentlicht, die von der italie⸗ niſchen Preſſe in Auszügen übernommen werden. Danach gibt„Neuyork Sun“ unter der Ueberſchrift „London von der Lebensmittelzufuhr abgeſchnitten“ einen Bericht der„Aſſociated Preß“ wieder, in dem es heißt, daß Offiziere der Royal Air Force er⸗ klärt haben, der Verkehr im Londoner Hafen ſei durch die deutſchen Luftangriffe völlig vernichtet worden. Die Lebensmittel für die Berölkerung könnten nur noch mit der Eiſenbahn und auf Laſt⸗ wagen herbeigeſchafft werden. Dieſe Verkehrs⸗ mittel reichten aber für eine ausreichende Verſor⸗ gung mit Lebensmitteln nicht aus.„Neuyork Times“ ſchreibt, daß ſich alle Viſionen, mit denen man ſeit einiger Zeit die Engländer geſchreckt habe, nunmehr verwirklicht hätten. Die deutſchen Luftangriffe hätten dabei die engliſche Schwäche bloßgelegt. Die Lage Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung — Berlin, 10. September. Zu dem deutſchen Vergeltungsſtur m über England ziehen die führenden ausländi⸗ ſchen Zeitungen bereits Vergleiche mit dem ähnlichen Machteinſatz der deutſchen Luftwaffe gegen Polen und Frankreich vor dem Zuſammenbruch dieſer Län⸗ der. Die Kopenhagener„Nationaltitende“ ſchreibt: „England geht mit raſender Schnelligkeit der Lahm legung ſeiner Flugplätze und ſeiner Luftwaffe ent⸗ gegen. Was dahinter ſteht, kann Englands Ende ſein.“ Der„Haagſche Courant“ ſchreibt:„Atem⸗ beraubend ſind die deutſchen Luftangriſſe auf Lon⸗ don. Das konnte kein Londoner nach den Reden im Unterhaus und der ganzen ſiegesſicheren Sprache der Londoner Preſſe jemals erwarten. Die Millionen⸗ tadt iſt gelähmt vor Entſetzen und Grauen vor dem drieg, der erſtmals ſeit Jahrhunderten über ihr genes Land hereingebrochen iſt.“ * Der Schiffsverkehr von England ach iriſchen. Häfen iſt am Montag eingeſtellt orden. Die Maßnahme ſoll zweifellos der Er⸗ chwerung von Berichten ausländiſcher Preſſever⸗ reter über die Lage in London dienen. Der letzte zeſtrige Bericht im„Stockholm Dagbladet“ ſchließt mit den Worten:„Eine Reihe Stadtteile Londons n der Nähe der Themſe und des Hafens ſind de⸗ moliert. Die Zahl der Obdachloſen kann man auf ele Tauſend ſchätzen. Ueber dem Londoner Ha ſen liegt eine undurchſichtige ſchwarzgelbe Rauch⸗ wolke, aus der immer neue gewaltige Exploſionen vie Leuchtkugeln emporſchießen.“ Die Londoner Blätter erſcheinen, und zwar als Folge der nicht abflauenden Fliegeralarme, unregel⸗ mäßig. Am Samstag konnten nur vier Londoner Zeitungen in ſehr beſchränktem Umfange erſcheinen. Bis Montagmittag fehlte jede Ausgabe. Die Engländer ſpüren tatſächlich zum erſtenmal ſelbſt was Krieg iſt, Krieg mit der deutſchen Nation, die ſie weitab vom eigenen Land und möglichſt mit der Hungerblockade treffen wollten, wie es im Welt⸗ krieg und nach dem Weltkrieg geſchah. * Die nordamerikaniſchen Preſſeſtim men, ſoweit ſie über Madrid und Stockholm kom⸗ men, ſind ganz erfüllt von dem Echo, das die Ex⸗ ploſionen ͤͤer deutſchen Bomben in London ausgelöſt haben. Die„Neuyorker Staatszeitung“ überſchreibt ihre Ausgäbe mit der Schlagzeile„Der Krieg auf der engliſchen Inſel“—„Sun“ ſchreibt:„Es iſt furchtbar, was über London hereingebrochen iſt. Brände und Exploſionen und in die Themſe ſin⸗ kende Schiffe und Lagerhäuſer. Die ganze Stadt liegt unter einem Himmel, der von den unaufhör⸗ lichen Bränden und Rauchwolken ſchwarze Färbung angenommen hat“. Keine Abſchwächung von Reuter und des Lon⸗ doner Rundfunks kann gegenüber der einwand⸗ freien Feſtſtellung neutraler Berichterſtatter noch etwas bedeuten. Die Welt weiß nicht, daß der Londoner Rundfunk für England ſelbſt andere, viel ernſter gehaltene Situationsberichte ausgibt, als man ſie durch den Aether der weiten Welt zuſpricht. Das Krachen im Gefüge des Empire wird die britiſchen Beſorgniſſe in den nächſten Tagen weiter ſteigern. Die deutſche Luft⸗ waffe bleibt über dem britiſchen Inſelreich. * Die Kopenhagener„Nationaltidende“ bringt eine beachtliche Zuſammenſtellung der Schiffslinſen, dir überhaupt noch nach London führen. Alle euro⸗ päiſchen Länder mit Ausnahme Griechenlands haben offiziell den Schiffsverkehr mit eng ⸗ liſchen Häfen nach Verkündung der totalen Blockade eingeſtellt. Griechenland ſelbſt iſt praktiſch nicht in der Lage, Schiffe durch das von Italien kontrollierte Mittelmeer zu führen. Die ſüdamerikaniſchen Staaten und Japan haben Schiffs⸗ verbot für die britiſchen Häfen erlaſſen und Nord⸗ amerika hat ſeinen Schiffen das Befahren der Kriegszone allgemein verboten. England iſt guf die Schiffszufuhren aus Kanada, Südafrika, Auſttralien und Indien angewieſen, ſofern dieſe Schiſſe über⸗ haupt engliſche Häfen erreichen. Die ſchrumpfende Einfuhr, ſo ſchreibt das Kopenhagener Blatt weiter, wird für England in wenigen Monaten eine Frage auf Leben und Sterben werden und der deutſche Luftkrieg über England, der die noch reichen Vor⸗ räte in den Häfen in Feuer aufgehen laſſe, beſchleu⸗ nige den Zuſammenbruch und den Untergang eines Reiches, das noch vor einem Jahr die Welt be⸗ herrſchte. 5* „Stockholm Tidningen“ brachte geſtern hend eine Alarmmeldung aus Dublin, in der es heißt, daß von Belfaſt, Liverpool, Cardigan und Briſtol aus der Drahtverkehr nach London auf Regie⸗ rungsbefehl geſperrt wurde. Es ſollen innerpoli⸗ tiſche Gründe vorliegen.„Aftonbladet“ meldet ein am 9. September, vormittags 10 Uhr exlaſſenes all⸗ emeines Einreiſeverbot in die Grafſchaft London, Es wird ernſt für Englands Hauptſtadt und für Eng⸗ lands Machthaber. Faſt ähnlich lauteten die letzten Anordnungen der franzöſiſchen Regierung Reynaud, bevor ſie Hauptſtadt und Regierungsgewalt preis⸗ geben mußte. Das gute Einvernehmen zwischen dem ECK STEIN- Raucher und seiner Marke beruht auf der Tatsache, daß diese Zigarette aus be- sonders hochwertigen JIabaken gefertigt wird. Um diese Qualitat bieten zu können, wurde auf eine kostspielige Verpackung verzichtet. i EEE 37%⁵. * Mannheim, 10. September. Sonnenuntergang 19.28 Sonnenaufgang(11..).27 Monduntergang— Mondaufgang(11..) 16.43 Im Schatten der Friedrichsbrücke Mit Freuden werden die Radfahrer davon Notiz genommen haben, daß für ſie am alten Zoll⸗ haſengelände entlang ein neuer Radfahrweg geſchaffen worden iſt. Für die Fußgänger wird geſorgt. Noch in dieſer Woche wird der größte Teil des Bretterzaunes am Luiſenring auf der Stadt⸗ ſeite vor der Friedrichsbrücke entfernt. Dann wird man ſofort daran gehen, einen breiten Fußweg zu erſtellen, der auch den Platz in Anſpruch nimmt, den bis vor einigen Monaten di iedrichsbrücken⸗ waage— übrigens die älteſte Wage Maunheims — eingenommen hatte. Auch der Zaun auf der rech⸗ ten Seite der Brücke wird vollſtändig fallen. Bisher War es ſo, daß diejenigen, die pon der Brücke kamen und der Breiten Straße zuſtrebten, meiſtens die Straßenbahn⸗Verkehrsinſel unmittelbar vor der Friedrichsbrücke betraten, wo ſie nichts zu ſuchen hatten, denn dieſe Inſel dient nur den Straßenbahn⸗ fahrgäſten zum Ein und Ausſteigen. Wenn der Fuß⸗ weg erſtellt iſt, wird dies natürlich in Fortfall kommen. Wenn der häßliche Bretterzaun verſchwunden iſt, wird es auch möglich ſein. daß die Brückenbenützer einen„Blick hinter die Kuliſſen“ werfen. Aehnlich wie bei der Adolf⸗Hitler⸗Brücke wird unſere verbrei⸗ terte Friedrichsbrücke eine Unterführung be⸗ kommen. Auf der Stadtſeite ſind die Treppen bei⸗ Jerſeits, alſo links und rechts ſchon vollſtändig her⸗ geſtellt. Das Geländer iſt ebenfalls fertig. Auf der Nordſeite der Friedrichsbrücke iſt von einer Treppe noch nichts zu ſehen. Nur das Eiſengeländex macht Lie Fußgänger darauf aufmerkſam, daß man auch hier an ſie denkt. Freilich müſſen ſie in Anbetracht der Zeitverhältniſſe noch ein wenig Geduld haben. Wer mal früher einen Bummel unter der ſtadtſei⸗ tigen Friedrichsbrücke unternommen hat. und ſich noch erinnern kann, wie unſauber und unordentlich es hier ausſah, der wird ſtaunen, wenn er die neue Brückenunterführung benützt. 55 Das Schutzwallehrenzeichen wurde Schloſſer Karl Müller, Lortzingſtraße 50 wohnhaft, ver⸗ liehen. Wir gratulieren! za 80 Jahre alt wid heute Herr Georg Gil⸗ het, Lortzingſtraße 38 wohnhaft. Herzlichen Glück⸗ wunſch! a e Das Deutſche Frauenwerk beginnt wieder mit ihren Kochkurſen, die den Frauen und Mädchen Praktiſche Winke vermitteln ſollen über das Kochen ſchmackhaftere, geſunder Speiſen Gerade heute, wo es beſonders wichtig iſt, daß mit den Vorräten haus⸗ hälteriſch umgegangen wird, begrüßen es die Haus- frauen beſonders, neue Anregungen zu erhalten. Die vielfältige Verwendungsmöglichkeit der zur Ver⸗ fütgung ſtehenden Nahrungsmittel kennen zu lernen, macht immer wieder beſonders große Freude.(Wei⸗ teres Anzeige.) i Blumenfenſter und Ziergarten. Es iſt an der Zeit, die Vorbereitungen zur Ein winterung der im Freien ſtehenden Zimmerpflanzen zu kreffen. Mit dem Einräumen der zarteſten Pflanzen Und Kakteen wird begonnen, Härtere Pflanzen ſtehen beſſer bis im Oktober im Freien. Goldlack wird ein- getopft, um ihn im Frühfahr im Zimmer mit der Blüte zu verfrühen. Dahlien, Gladiolen und andere nicht winterharte Zwiebeln und Knollen werden etikettiert, damit ſie im kommenden Jahre in richtiger Farbenzuſammenſtellung gepflanzt werden können. Abgeräumte Blumenbeete können mit Stiefmüt⸗ terchen oder Vergißmeinnicht bepflanzt werden. Kleinblumige Chryſanthemen werden eingetopft. Blumernzwiebeln werden gepflanzt. Der Raſen wird kurz geſchnitten und das Laub abgekehrt. Zier⸗ ſträucher für Neu⸗ und Ergänzungspflanzungen wer⸗ den ſchon jetzt beſtellt. Einzelfragen um die neuen Punkte Gebrauchte Spinnſtoffwaren weiter frei— Amtau ch geſtattet— Anerlaubter Vorgriff ſtreng verbolen Der Leiter der Fachgruppe Bekleidung, Textil und Leder der Wirtſchaftsgruppe Einzelhandel hat in Anpaſſung an die Aenderungen, die ſich durch die Einführung der zweiten Reichskleiderkarte ergeben haben von dem Reichsbeauftragten für Kleidung und verwandte Gebiete gebilligte neuen Richtlinien für die Abgabe von Spinuſtoffwaren erlaſſen. In ihnen ſind auch einige für die Verbraucher wichtige Hinweiſe enthalten. Gebrauchte Spin nſtoffwaren, d. h. durch längeren Gebrauch abgenutzte, ſind von der Bezugsſcheinpflicht und Kleiderkartenpflicht aus⸗ genommen. Ihr Verkauf an die Verbraucher unter⸗ liegt daher keinen Beſchränkungen. Es iſt auch im zweiten B hr durchaus zuläſſig, daß Bewirtſchaftungs ein Verbraucher das ganze Jahr über ſeine Punkte aufſpart, etwa um ſie erſt kurz vor Ablauf der Gül⸗ tigkeitsdauer der Karte zu Anſchaffungen zu ver⸗ wenden. Den Verkaufsſtellen iſt es nach wie vor unterſagt, die Karteninhaber zu ver⸗ aulaſſen, fällige Kartenabſchnitte zu nicht un⸗ bedingt notwendigen Anſchaſſungen aufzu⸗ brauchen. Auch im zweiten Bewirtſchaftungsjahr ſoll mit den Spinnſtoffvorräten ſparſam umgegangen wer⸗ den. Die Reichskleiderkarte ſoll nur den tatſächlich auftretenden Ergänzungsbedarf des Verbrauches an Bekleidungsgegenſtänden ſicherſtellen. Es iſt ſtreng verboten, Abſchnitte der Reichsklei⸗ derkarte vor dem auf ihnen aufgedruckten Fälligkeits⸗ termin anzunehmen und dafür den Verbrauchern Ware auszuhändigen. Wie im erſten Bewirtſchaf⸗ tungsjahr gelten hiervon aber Ausnahmen. Beim Verkauf ſolcher Waren, die mindeſtens 40 Punkte er⸗ fordern, kaun bei der Männerkarte auf 44 beſonders gekennzeichnete Abſchnitte vor deren Fälligkeit vor⸗ gegriffen werden. Das gleiche gilt für die zur Her⸗ ſtellung dieſer Waren benötigten Stoffe mit Futter Ein entſprechender Vorgriff auf 33 Abſchnitte ist bei den Frauen⸗„ Knaben⸗ und Mädchen⸗ karten beim Kauf ſolcher Waren möglich, die mit mindeſtens 30 Punkten bewertet ſind. Ebenſo kann auf 22 Abſchnitte der Kleinkinderkarte für Waren vorgegriffen werden, die mit mindeſtens 20 Punkten bewertet ſind. Auch hier gilt jeweils das gleiche für die zur Herſtellung der Waren benötigten Stofſe mit Futter. Bei der Männer⸗Kleiderkarte darf zum Kauf eines Wintermantels oder des dafür benötigten Stoffes mit Futter ab 1. Dezember 1940 außer den auf die nicht beſonders gekennzeichneten, ab 1. März 1941 gültigen Punkte vorgegriffen wer⸗ den. Jeder Verbraucher kann aber auch abwarten, bis eine ausreichende Anzahl von Abſchnitten ſeiner Reichskleiderkarte gültig geworden iſt, um ſodann das benötigte Kleidungsſtück ohne Vorgriff zu kaufen. a Der landesübliche Umtauſch ver⸗ kaufter Waren iſt nach wie vor geſtattet. Er iſt aber wiederum aus Waren gleicher Art und für den Bedarf desſelben Karteninhabers beſchränkt. Es iſt alſo nicht geſtattet, z. B. einen auf Männerkarte eingekauften Artikel gegen einen ſolchen der Frauen⸗ karte umzutauſchen. Das Reſervieren von bezugs⸗ beſchränkten Waren iſt nur gegen Abgabe des Be⸗ zugſcheins oder gegen Abtrennung der Punkte, die bereits fällig ſind, zuläſſig. Länger als vier Wochen dürfen bezugsbeſchränkte Waren nicht zurückgelegt werden. Söckchen für Frauen, Knaben und Mäd⸗ chen bleiben, wie gemeldet, punktpflichtig. Zum Unterſchied gegen das erſte Bewirtſchaftungsjahr wird aber für ſie die Abgabe eines Bezugsnachweiſes (Kontrollabſchnittes) nicht mehr verlangt. ee Dr.⸗Riehl⸗ Chöre eheen ihren Chorleiter Kameradſchaftsabend im Rheinpark Junerhalb der Mannheimer Sängerſchaft ſtehen die Dr.⸗Riehl⸗Chöre nicht an letzter Stelle. Im Laufe der Jahre gaben ſie zahlreiche Beweiſe ernſt⸗ lichen Strebens in der Pflege des deutſchen Liedes und einer erfölgreichen geſanglichen Leiſtungsfähig⸗ keit. Diesmal veranſtalteten die vereinigten Chöre für ihren ſcheidenden Chorleiter Dr. Riehl einen Abſchieds⸗ und Ehrenabend. Mit den Mit⸗ gliedern des MGB. Frohſinn(Käfertal), MGV Sängerrunde und McHV. Lindenhof waren die Angehörigen in ſo großer Zahl erſchienen, daß der Rheinparkſaal bis auf den letzten Platz beſetzt war. Vaterländiſche Chöre, vom Geiſt der Gegen⸗ wart durchglüht, heitere Volkslieder und Lieder aus der Steiermark bildeten neben anderen Darbietungen die gut ausgewählte Vortragsfolge. Das Vorwort„Im Krieg“, auf dieſen Abend ab⸗ geſtimmt, wurde von Franz Link markant geſpro⸗ chen. Stelly. Sängerführer Willi Hermann hieß alle Gäſte und Sänger, insbeſondere die Soldaten und nicht zuletzt den Ehrengaſt Dr. Karl Riehl herzlich willkommen. Die vereinigten Sän⸗ ger— 150 an der Zahl— ſangen zunächſt„Die Mahnung“ und im weiteren Verlauf neben anderen Chören„Hymne an das Feuer“ von Max Zenger. Der vielgeſungene Ehor„Mein Dorf“ von Nellius fand beſonders begeiſterten Widerhall. Als Einzel⸗ chor ergänzte der MGV.„Frohſinn“(Käfertal) die Hörfolge mit einigen von ſorgloſer Lebensfreude ge⸗ tragenen Liedern aus der Steiermark. Der Vertreter der Sängerkreisführung, Kreis⸗ werbewart Karl Gudernalſch, verband mit dem Dank an Dr. Riehl den Hinweis auf die Not⸗ wendigkeit der Zuſammenarbeit, der Kameradſchaft und der Pflege des Liedes beſonders im Krieg. Sein Appell klana aus in dem Gelöbnis der Sän⸗ ger, getreu dem Führerwort, Künder und Send⸗ boten des Volkstums zu ſein und ſich für die kul⸗ turellen Aufgaben freudig einzuſetzen. Sänger⸗ Wenn man gegen die Luftſchutzpflichten verstößt Erläuterungen aus dem Reichsluftfahrtminiſterium Ueber die verwaltungs⸗ und ſtrafrechtlichen Fol⸗ gen bei Verſtößen gegen die Luftſchutzpflicht äußert ſich Oberregierungsrat Dr. Marſow vom Reichs⸗ luftfahrtminiſterium in der Zeitſchrift„Die Sirene“. Die Luftſchutzpflichtigen, die nach dem Luft⸗ ſchutzgeſetz alle Deutſchen ſowie Ausländer und Staa⸗ ten loſe zu erfüllen haben, ſind: Luftſchutzdienſtpflicht, Luftſchutzſachleiſtungspflicht und die Verpflichtung zu luftſchutzmäßigem Verhal⸗ ten. Für die Sachleiſtung, Hergabe eines Kraftwagens uſw. wird eine Vergütung gewährt, wenn ſie billigerweiſe nicht unentgeltkich gefordert werden kann. Die Luftſchutzdienſtpflicht wird durch pplizeiliche Heranziehung eingeleitet. Die Pflicht zu luftſchutzmäßigem Verhalten e umfaßt darüber hinaus, ohne zur Luftſchutzdienſt⸗ Pflicht und zur Sachleiſtungspflicht zu gehören, ins⸗ besondere die Herrichtung von Luftſchutzräumen, Be⸗ ſchaffung von Luftſchutzgerät, Entrümpelung, Ver⸗ dunkelung und das luftſchutzmäßige Verhalten bei Fliegeralarm. Die Ueberwachung erfolgt durch die olizei, die polizeiliche Zwangsmittel anwenden, oder ſtrafrechtliche Ahndung herbeiführen kann. Die Polizei bedient ſich zur Ueberwachung der Pflichten verſchiedener Hilfsperſonen, insbeſondere der Amts⸗ träger des Reichsluftſchutzbundes. Dieſe Hilfs⸗ perſonen werden damit im ſtaatlichen Auftrage tätig. Wer ſich ihnen widerſetzt, wird ebenſo behandelt, wie bei Gewaltmaßnahmen gegen andere öffentliche Dienſte. Die Verpflichtung zum Aufſuchen von Luftſchutz⸗ räumen die in das Gebiet der Pflichten zu luft⸗ ſchutzmäßigem Verhalten gehört, iſt in der letzten Zeit wiederholt erörtert worden.§ 2, Abſ. 2, Nr. 1 der 10. Durchführungsverordnuna zum Luftſchutz⸗ geſetz ſagt da zu: Nach Auslöſung des Fliegeralarms haben ſich alle Perſonen ſofort in die vorhandenen Luſtſchutzränme zu begeben. Die Verpflichtung zum Aufenthalt im Luftſchutz⸗ 05/9 E18 8 raum erſtreckt ſich nicht auf Perſonen, deren körper⸗ licher Zuſtand dies nicht zuläßt, einſchließlich des Pflegeperſonals. Wie der Referent erklärt, hat der Reichsminiſter der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe nach langjährigen Verſuchen und Erfahrungen das Aufſuchen der Luftſchutzräume nach Maßgabe der ge⸗ nannten Vorſchrift zur geſetzlichen Pflicht erhoben. Die Richtigkeit hat ſich auch bei den füng⸗ ſten Luftangriffen voll beſtätigt. Selbſt wenn Luft⸗ ſchutzräume nicht vorhanden ſind, bietet der Keller⸗ raum immer noch den beſten Schutz gegen Bomben. Da die Vorſchrift eine Pflicht auslöſt, die dem eige⸗ nen Schutz des Pflichtigen dient, iſt bei Erlaß des Geſetzes von der ſelbſtverſtändlichen Befolgung aus⸗ gegangen und deswegen davon abgeſeben worden, ſie unter Zwangsmaßnahmen oder Strafen zu ſtel⸗ len. Wer den Luftſchutzraum jedoch bei Luftangrif⸗ ſen nicht aufſucht, ſetzt nicht nur ſein Leben aufs Spiel, ſondern ſchadet auch durch ſein ſchlechtes Bei⸗ ſpiel der gemeinſamen Sache. Außerdem müſſſen Zuwiderhandelnde mit Nachteilen bei etwaiger Ent⸗ ſchädigung durch das Reich rechnen. Die Luftſchutz⸗ kräfte ſind zur Erfüllung aller Dienſtobliegenheiten verpflichtet. So können z. B. Selbſtſchutzkräfte, die nicht der dienſtlichen Weiſung des Luftſchutzwar⸗ tes, den Lufſchutzraum aufzuſuchen, nachkommen. beſtraft werden. Gaſtſtätten müſſen für den Schutz ihrer Gäſte ſorgen In dieſen Tagen iſt auch der Luftſchutz in Gaſt⸗ ſtätten von aktueller Bedeutung. Der Reichsluft⸗ ſchutzbund teilt in der„Sirene“ mit, daß jede Gaſt⸗ ſtätte für den Schutz ihrer Gäſte ſelbſt zu ſorgen hat, d. h. für einen eigens für Gäſte und Perſonal be⸗ ſtimmten Luftſchutzraum, falls der Luftſchutzraum des betreffenden Hauſes, was meiſt der Fall ſein wird, nicht ausreicht. Gäſte bei Fliegeralarm in den näch⸗ ſten öffenltichen Luftſchutzraum zu verweiſen, itt nicht geſtattet. Oeffentliche Luftſchutzräume dienen ſolchen Straßenpaſſanten, die, den Luftſchutzraum 19805 Gemeinſchaft nicht mehr rechtzeitig erreichen önnen. V führer Bing ⸗ Käfertal umriß das Schaffen des ſcheidenden Chorleiters, der in der Wehrmacht ſeine vaterländiſchen Pflichten erfüllen wird. Dr. Riehl war nicht nur Chorerzieher, er bewährte ſich auch als ein guter Kamerad. Der Dank gipfelte in dem Gelöbnis, die Reihen immer ſeſter zu ſchließen, und das deutſche Lied zu pflegen zur Freude und Er⸗ bauung aller Sangesbegeiſterten. Dr. Riehl, der in ſchlichten Worten für die Ehrungen dankte, wies den Sängern noch einmal den Weg der Kamerad⸗ ſchaft. Kamerad Brehm(Sängerkranz), deſſen Verein früher von Dr. Riehl dirigiert wurde, fand gleichfalls herzliche Dankesworte mit der Ueberrei⸗ chung einer Ehrengabe. In dem nachfolgenden heiteren Teil des Abends ſangen die Sänger noch einige Chöre, das Qu ar⸗ tett der Sängerrunde erfreute mit netten Liedern und Franz Link, der Geſtalter und An⸗ ſager oͤes Ahends, würzte die Stimmung mit beſtem Humor. Die Soldaten ſendeten eine eigene Lie⸗ derfolge, Kamerad Kratzer wurde als Geburts⸗ tagskind beſonders gefeiert. gadn. MNoltzen aus Sandhofen Drei kameradſchaftliche Stunden vermittelte ein Abend der Ortsgruppe der NS DA p Sand⸗ hoffen, den man im Morgenſternſaal für eine Soldatenabteilung bereitgeſtellt hatte. Die ladung war für die Feldgrauen ein Ereignis, das nit lebhafter Freude begrüßt wurde. Ortsgrup⸗ penleiter Karl Weickum richtete an alle herzliche Worte der Begrüßung. Ueber allem Geſchehen ſtehe ſtets und immer die Erfüllung der Pflicht, der Ein⸗ ſatz für Deutſchland, der Glaube an das Vaterland und die Kameradſchaft. Dann k ief eine abwechſ⸗ lungsreiche Unterhaltungsfolge an, die, von Or⸗ ganiſationsleiter Tobias Schenkel vorbereitet, faſt pauſenlos abrollte. Schwungvollen Vorträgen der Jugendgruppe des Handharmonika⸗ Spielrings unter Leitung von Heinrich Roth, folgten die Soliſten Emil Bucher, Anton Bayer und Ernſt Wetzel mit Liedvorträgen, beſonders wirkungspoll E. Bucher mit ſeinem„Wandergeſell“, der Geſangverein„Aurelia“ 1889 unter Leitung voi Muſikötrektör Otto Bauſenhardt und der jugendliche Rundfunkſoliſt Addi Feuer⸗ ſtein mit ſeiner Harmonika. Ein Soldaten ⸗ Quartett bewies, daß man auch im Singen er⸗ probt iſt. Auch hatte man eine pointenreiche Hei⸗ terkeitsplatte aufgelegt. Nicht zuletzt ſei der mit Schwung und Fleiß aufſpielenden Ortsgrup⸗ penkapelle unter Leitung von Franz Wei⸗ dinger gedacht. Alle wurden vorzüglich auge⸗ ſagt von Karl Wedler. Der Führer der Abtei⸗ lung brachte den Dank zum Ausdruck für die ge⸗ mittlichen Stunden. Auch er erinnerte an die Ge⸗ meinſamkeit der Fronten, die, aufgebaut auf einer ſturmfeſten Kameradſchaft, ſo wie bisher, Weg und Ziel in der Zukunft ſei. 5 Dieſer Tage wurden die Erträgniſſe der Obſtbäume am Hochwaſſerdamm und an der Wil⸗ helmswörthſtraße durch Loſe an den Meiſtbietenden abgeeben. Die Nachfrage war eine ſehr rege, zumal der Behang der Bäume eine ſeltene Fülle aufweiſt⸗ — Wie Verkehrsunglücke ſich ereignen können, be⸗ wies ein Vorfall in der Sandhofer Straße. Kurz vor der Endhalteſtelle der Straßenbahn verſuchte ein Laſtwagen zu überholen Die Straßenbahn und ein Radfahrer waren im kritiſchen Moment auf gleicher Höhe. Trotzdem raſte der Laſtwagen durch den im⸗ merhin in dieſem Falle begrenzten Raum und kam derartig aus dem Gleichgewicht, daß das Schlimmſte hätte eintreten können. Mit viel Sand bremſte die Straßenbahn. Fahrpersonal und Fahräſte verließen eiligſt den Wagen. Jedoch war zum großen Glück nichts weiter paſſiert. Der Fahrer des Laſtwagens hatte im Augenblick der Gefahr durch Erhöhung der Fahrgeſchwindigkeit den Wagen wieder auf alle Rä⸗ der gebracht. Und das alles wegen weniger Sekun⸗ den.— Den 80. Geburtstag feierte Wwe. Emma Starke, Webereiſtraße 212, Inhaberin des golde⸗ nen Muttexehrenkreuzes. Frau Starke, die noch ſehr rüſtig iſt, hatte ſchon im Weltkrieg einige Söhne an der Front ſtehen. Wir wünſchen der Hochbetagten nach ihrem mühevollen Leben noch viele Stunden der Freude W. e Das Feſt der goldenen Hochzeit begeht morgen . e B 9965 1 5 801 1 75 1 Katharina, geb. Stein, wohnhaft Holzſtraße 16. Herz⸗ liche Glückwünſche! 3 Spart Zeit beim Haschespülen ä E hatt alls Lasten raste aus dem fre? Ein⸗ Wer wird zum weiblichen Arbeitsdienſt eingezogen? Auf verſchiedene Anfragen über die Einberufung der Mädchen zum weiblichen Arbeitsdienſt wird im amtlichen„Reichsarbeitsblatt“ mitgeteilt: Der Reichsarbeitsführer hat die Arbeitsdi pflicht für 1940/41 auf der Grundlage einer bea tigten neuen Verordnung neu geregelt. Währen bisher dem aufgerufenen Lehrgang angehörige Dienſt pflichtige von der Meldung des Reichsarbeitsdienſtes befreit waren, z. B. Vollberufstätige, unter beſtimm⸗ ten Vorausſetzungen mithelfende Familienange⸗ hörige uſw., werden nach den neuen Beſtimmungen alle Angehörigen des aufgerufenen Jahrganges er⸗ faßt. Sie können aber 8 für die im Einzelfall Dauer des Krieges zurückgeſtellt werden, und zwar 3) Vollberufstätige in der Land wirtſchaft, ſoweit nicht im Einzelfall das Arbeitsamt der Heran⸗ ziehung zum Reichsarbeitsdienſt zuſtimmt, b) Kinder von Bauern, Landwirten und Landarbeitern, die als mithelfende Landangehörige in der Landwirtſchaft dringend benötigt werden, c) Vollberufstätige, die bei Arbeiten von beſonderer kriegswichtiger Bedeutung eingeſetzt ſind oder eingeſetzt werden müſſen, oder d) Hausgehilfinnen, die in Haushaltungen tätig ſind, die ohne fremde Hilfe nicht auskommen können. Nach den Beſtimmungen des Reichsarbeitsführers werden Hausgehilfinnen, die bei Familien mit vier umd mehr Kindern tätig ſind, in jedem Falle zurückgeſtellt, im übrigen Hausgehilfinnen von Familien mit drei Kindern, dann, wenn die Hausßaltung ohne Hilſe nicht geführt werden kann und in Familien mit einem noch nicht ſchulpflichtigen Kind oder mit zwei ſchul⸗ pflichtigen Kindern, wenn nachweislich eine andere Hilfskraft nicht zur Verfügung ſteht oder nicht zu er⸗ langen iſt. Endlich werden zurückgeſtellt diejenſgen Mädel, die ſich in ordnungsmäßiger Berufsausbil⸗ dung oder in öffentlicher oder gleichgeſtellter S befinden. Aebereignung der mit Reichsdarlehen geförderten Volfswo nungen Der Reichsarbeitsminiſter läßt die Uebereig⸗ nung der Volks wohnungen, die mit Reichs⸗ darlehen gefördert worden ſind, zu, wenn eine Siche⸗ rung gegen ungerechtfertigte gewinnbringende Ver⸗ äußerung getroffen worden iſt und der Bewerber ſich während einer Zeit von drei Jahren als geeignet zum Erwerb des Volkswohnhauſes erwieſen hat; vor allem, wenn er den Verpflichtungen aus ſeinen bisherigen Verhältniſſen pünktlich nachgekommen iſt. Der Verkaufspreis ſoll den Betrag der von dem Bauherrn aufgewendeten Baukoſten nicht überſchrei⸗ ten. Dabei ſind die Beträge abzuſetzen, die bis zum Zeitpunkt der Uebereignung zur Tilgung der für die Finanzierung in Anſpruch genommenen Darlehen geleiſtet worden ſind. Der Bewerber hat ferner ſich zu verpflichten, Haus⸗ und Grundſtück dem Beſtim⸗ mungszweck zu erhalten und eine Wohnung ſelbſt zu nutzen. Bei Abſchluß des Kaufvertrages muß der Erwerber 50 v. H. des für ſeine Volkswohnung be⸗ willigten reſtlichen Reichsdarlehens zurückzahlen. Iſt der Erwerber hierzu jedoch nicht ſofort in der Lage, ſo kann ihm ein Kaufanwartſchaftsrecht eingeräumt werden. NSG. Schont Erika, das Heidekraut! Es blüht in reichem Maße. Gleichviel, ob es nun in den Hochgebieten des Nordſchwarzwaldes am Schliffkopf mit ſeinen groß⸗ ſtaudigen Büſchen oder am Hochmoor von Hinter⸗ zarten in kleinerer Ausgabe oder am Feldberg als Verbrämung für Silberdiſteln auftritt, durchweg blüht die ſchöne rötliche Heidekrautflur in dieſen Spätſommerwochen überaus reich im Schwarzwald. Das zarte Rot wird beſtimmend für ſo manche Fläche. Viel iſt wie ehedem auch an anderen Schwarz⸗ waldwild pflanzen geſündigt worden. Ausflügler und wilder„Handel“ haben gerupft und geräubert, bis Löcher in reichem Wachstum entſtanden. Weite Hochgebiete, in denen das Heidekraut ſteht, ſind heute unter Naturſchutz, ſo daß dort niemand ſich pflanzen⸗ feindlich betätigen darf. So iſt es am Feldberg, im Hinterzartener Hochmoor, am Schliffkopf. Aber darüber hinaus gibt es weite Flächen ſonſt im Gebirge, die im Zeichen der Erika leben. Hier⸗ für muß die Mahnung ernſtlich gelten: ſchont Erika, das Heidekraut! Laßt es ruhig blühen und ſeinen ſchönen Zweck in der Natur erfüllen. Es iſt als wenn von Natur aus ſchon die Härte dieſer Pflanze eine Art Selbſtſchutz vor dem Ausreiſen darſtellte. Jeden⸗ falls iſt das Heidekraut kein Rölein, das man am Wege ſo im Vorbeigehen bricht, um dem alten Volks⸗ lied gerecht zu werden, vielmehr hat mancher ſchon an ſeinen blutig geriſſenen Fingern verſpürt. daß auch Erika ſich wehrt, auch ohne Dornen zu haben. Dafür ſorgt die Rauheit und Härte der Stengel ganz von ſelbſt. 10. * Schamloſes Verhalten eines Mädcheus. Ein Mädchen, das auf einem Bauernhof beſchäftigt war und ſich mit einem polniſchen Gefangenen eingelaſſen hatte, wurde vor aller Oeffentlichleit gemaß⸗ regelt. Der Ehrvergeſſenen wurden die Haare abgeſchnitten. Zuſammen mit dem Ge⸗ fangenen wurden ſie dann abgeführt ins Gefängnis, wo beide einer ſtrengen Beſtrafung entgegenſehen. Oft genug iſt darauf hingewieſen worden, daß ein deutſches Mädchen ſich nicht mit einem Kriegs⸗ gefangenen einläßt. Eine draſtiſche Strafe war daher wohl angebracht. 5 * Uebernahme von Reichsbahnarbeitern in das Beamtenverhältuis. Die Reichsbahndirektionen ſind durch den Reichsverkehrsminiſter ermächtigt worden, bis auf weiteres bei jeder Oeffnung oder Wieder⸗ eröffnung von Beamtenlaufbahnen ſeit einer Reihe von Jahren mit gutem Erfolg im Beamtendienſt tätige, tüchtige Arbeiter zu einer Beamten⸗ laufbahn auch dann zuzulaſſen, wenn ſie das 40. Lebensjahr überſchritten haben. Hierbei werden Frontkämpfer und Kriegsopfer vorzugsweiſe berückſichtigt. * Haft für Verdunkelungsſünder. Der ledige Ch. K. aus Karlsruhe mußte, wie das Polizei⸗ präſidium mitteilt, in Haft genommen werden, weil er während des Fliegeralarms ſein im 6. Stock gelegenes Zimmerfenſter nicht verdunkelt hatte, ſo daß heller Lichtſchein ins Freie 5 Als Sühne wurde er im Schnellverfahren mit 2 Tagen Haft beſtraft, die er ſofort anzutreten hatte. Auch den übrigen Volksgenoſſen dürfte dies eine letzte War⸗ nung ſein, für eine abſolut einwandfreie Verdunkelung ihrer Wohnungen, Treppen⸗ häuſer und Abortfenſter beſorgt zu ſein. * 5 Her Eintauſe 10 Abſcht oben Gill ahn gebor aus und daher zu m Es war balik wie 10 auch 5 Fröhlichkeit 1 den L. der Te heben hal fluß üb aum und Angriffe a de Chirur genzuſt hen um noch ſchl en, endet Genera Aber Ja eines vo Studien ehrbar das dach hien in d % war röpfköpfe enen ver Indeſſen en und S apüſteten ö ten Ele hs an de Bader⸗ erſtand te wie ke ten ſein ends an herrn? entgegen Por. Aber ſeir am me beitet, ider Mo Ader Fluc Eines Ta Furgiſ ſhanken v eben, find l gelehrte cht ſein 1 Meiſter erdranges t den erſt rtszange fitgliedern 7 FU er Bader von Kortryl 8 5 iel Weinft b een, Aud Mannheimer Gerichtssälen d Scale d nee und fünfzig, zwei Jahre In ihren Grundſätzen für eine zeitgemäße Schau⸗ 5 ſtfäliſt en Friedens, wurde dem Diesmal War Tierquälerei nicht tags darauf auch noch gut 38.—/ Zinſen ſich aus fe uſtergeſtaltung hat die Wirtſchaftsgruppe Palfyn im fle ämiſchen Kortryk ein erwieſen 4 zahlen ließ. Hierbei unterſchrieb er die Empfangs. Einzelhandel auch darauf hingewieſen, daß die geboren, der den Namen Jan erhielt und von 7 beſcheinigung mit eigenem Namen. Das wurde ihm Dekoration mit Attrappen, leeren Pak⸗ verfing. Er ſteckte ungen uſw. heute beſon ders zurückhal⸗ und Natur vorherbeſtimmt war, ebenfalls 5 taſche, kaufte ſich einen 118 nid gehandhabt werden muß. Die Attrappe ver er Angeklagte iſt ſchon wegen Tierquälerei zu der Schlinge, in der er beſtraft und auch ſonſt ſchon mehrfach„aufgefal⸗ D 0 dader zu werden. 5 5 por das ganze Geld in die Geſä Es war eine Zeit, in der Aberglauben und Dog⸗ len“. Dies 8 8 0 Anzug und ein Paar Schuhe. Und dann mag der führt nun einmal dazu, mit Dingen zu dekorieren, j be Diesmal wurde e 0 erſelben 9 lage VNV 5 5 e 1 L 0 BVFVVVVVTVTTVT ſlalik wie graue Geſpenſter durch das Jand zogen, freigeprochen 95 1„ 5 Anklage Dieb ſelbſt beſtohlen worden ſein.„Uebermäßig ge⸗ die nicht oder nicht in der Menge wie ſonſt erhältlich i auch in dem reichen Flandern lit, die derbe 105 825. Ergebnis der Bewetsaul⸗ lebt hab ich nicht...“ geſteht er. Das Gemeine ſei⸗ find. Die Schaufenſter aber ſollen die Verbraucher⸗ ſcöhlichkett unter den Verſuchen der Dunkelmän⸗ e 2 Pferd tatſächlich ſtörriſch, zog nicht ner Handlungsweiſe lag darin, daß er zufehen ſchaft über die wirklichen Einkaufsmög⸗ h den. hals ſchlimmes Befwerk zu erklären, 57 und ſprang nach rechts und links. Daß der konnte, wie die Frau, die ihn bei der Witwe einge⸗ lichkeiten unterrichten. 6 der Teufel der Seele zu ihrem Schaden mit⸗ Angeklagte darob die wehrloſe Kreatur über Ge⸗ führt hatte, durch, ſeine Schuld unverdient in Un⸗ In dieſem Zuſammenhang macht die Zeitſchrift geben 75 Die Aerzte quackſalberten unter dem bühr gezüchtigt habe, war lediglich die ſubfektive Auf⸗ terſuchungshaft ſitzen mußte. Acht Monate hielten„Deutſcher Weinbau“ darauf aufmerkſam, daß auch belieben 5 N gell 35 Hauptbelaſtungszeugen, der aber mit dem e 157 5 e Koſten e Zur 155 Ue b er 5 a 5 ng der Schaufe n ſter mit 11898785885 9 55 5 en Badern, chirurgiſche Angeklagten verfeindet if überdies den Vor⸗ N 0 0 n die Koſten des Verfahrens. eeren Flaſchen unſinnig iſt. Vom reinen griffe aller Art an den Kranken vorzunehmen. fall aus 5 1 gf 8 E 1 5 1 1 8 Er nahm die Strafe ſofort an. Eindeutig klarge⸗ Werbeſtandpunkt aus ſei das vermehrte Intereſſe am Chirurgie lag im tiefſten Dunkel. Skelette zu⸗ 9165 Erben 925 e ee Aus macht wurde ihm zuvor, daß er im Zuchthaus oder Wein zwar erfreulich; von der Dekorationskunſt aus 8 2— 98 1 1 5 21 1 1 7 0 7 7 2 8 3 0 J 455 5 nzuſtellen, wurde mit dem Tode beſtraft, is der tieferen Zuſammenhänge in Sicherungsverwahrung landen wird, wenn er ſo geſehen ſei aber dieſe Flaſchenüberladung abſcheulich, um der Wiſſenſchaft willen zu ſezteren, galt e auch der Einzelrichter feſt:„Ein beſon⸗ weitermacht! beſonders dann, wenn Lebensmittelgeſchäfte, die ſchlimmeres Verbrechen. Chirurgen, die das 70% von allen e hegrüßtes Ge⸗ früher nur einige Wein⸗ und Likörflaſchen im Schau⸗ i, endeten auf dem Rade, ihre Familien waren ſet 1 erfolgreich die Tierquälerei. Wo eine 8 N 1 152 fenſter zeigten, heute drei oder vier große chau⸗ d geächtet. wirkliche Tierquälerei ſich ereignet, iſt dadurch un⸗ Beſtellſcheine erdichtet— Proviſion fenſter damit füllten. b. Aber Jan Pal fon, der Badersſohn, las ſchon mit rachſichtlich einzugreifen. Wo indeſſen der Nachweis etſchwindelt Dabei macht die Zeitſchrift noch auf einen anderen Jahren in der Anatomie von Blankart, und fehlt, iſt es leichtf ertig, einen Volksgenoſſen zu be⸗ 5 Geſichtspunkt aufmerkſam. Wenn Zehntauſende von age Jahre ſchlich er bei Nacht und Nebel ſchuldigen!“ 5 Der 24 jährige Böhm war Adoptipſohn eines Geſchäften dieſer Dekorationsmethode huldigen, dann den Galgenberg bei Kortryk und grub die Ehepaars, das nachträglich noch eigenen Nachwuchs ſteht eine Rieſenzahl leerer Flaſchen nutzlos in den 0 in ef Po 0* No 7 5 7 e e** 2 NI 7 8 n eines Gehenkten aus, um endlich in den Be⸗ erhalten haben ſoll. Jedenfalls durfte der junge Schaufenſtern, während ſie von den Weinkellereien Noche 8— 5 4 4 8 2— 1 2 21 heines vollſtändigen Skeletts zu kommen, an dem Das Sparbuch der Heidelberger Wilwe Mann noch vor drei Jahren tachkräglich das Abitur 5 gd zur Abfüllung benötigt werden. Statt die Studien machen konnte. Gillis Palfyn, der Vater 55 5 a 5 hauen. Leider verlegte er ſich auf den gefährlichen Flaſchen fünf⸗ und ſechsfach übereinander zu ſtellen, ehrbare Bader Chirurg, zitterte, wenn er an Der 50jährige Hilfsarbeiter Konrad H. aus Sand⸗ Beruf eines Beſtellſcheinwerbers und ſcheiterte auch reichten einige wenige zur Dekoration völlig aus. 1 dachte, was der Junge in den langen Winter⸗ hofen wohnt N ſeit ſeiner Scheidung— im daran. 79 Beſtellſ cheine legte er einer hieſigen Firma N hen in der ſtillen Dachkammer des Hauſes trieb. Reichswandererheim. eine Vergangenheit iſt recht vor und erſchwindelte ſich ſo 364.—% Da er sogar 55 war ein tüchtiger Meister ſeines Faches. unerfreulich. Wurde er doch nicht weniger als neun rückfällig war, fiel es gar nicht ſo leicht, ihn noch⸗ kröpfköpfe ſetzen zur Ader laſſen, Geſchwüre aus⸗ mal ſchwere Kuppelei und ſchwere Beleidigung. Vor mals vor Zuchthaus zu bewahren. So kann er von** Arbeit am Muſterungstag. Anordnungen der Glück ſagen, daß es mit 14 Monaten abaing, wovon zwei Mo ate 8 di 30 eri 151 Aashafe 8 5 büßt 97 90 e at ae e viß ordnungen enthalten Beſtimmungen über die Fort⸗ 3„ N. Menſchl He etröffen find gewiß zahl 1 5 D ö 11 6 f 0 5 a ahlung des 0 M! gs Die die Adoptiv⸗Eltern, die wohl nicht ausreichend Um⸗ Johung d ohnes an kuſterungstagen. 6 en, Kreißenden zu helfen, verſtand er wie gehen, als da ſind Dieb J 5 1 gen, 8 Diebſtahl zweiter in Kortryk. Aber die Ausflüge 5 an hnes in das Reich des von der Kirche Ver⸗ nen verfolgte er doch mit großer Sorge. 8 Unterſchlagung, zwei⸗ Reichstreuhänder ſowie viele Tarif⸗ und Betriebs⸗ mal ſchwere Kuppelei und ſchwere Feleidigt ung. Vor Gericht geſtand er, daß er am 29. Juli das Vertrauen, .* 7. 7 71 a d. 0 in ohr hei 1 NI 5 7 5 M* R N 8 Indeſſen kam die Peſt über Flandern. Franzo⸗ 1 1 5 er N einer ſehr bejahrten Witwe im ſchau hielten, mit welchen Erbanlagen der Adoptiv⸗ e 15 95 8 1 f e e an und Spanfer ſtritten um den Beſitz des Landes, ſchönen Heidelberg genoß, arg mißbrauchte, indem ſohn belaſtet war folgſch 15 55(11 8 ari te 11 9 75 Bor, 1 5 e kpüſteten es, machten aus reichen Provinzen arme, er ihr ein Sparkaſſenbuch ſtahl, 500.— 4 abhob und Ar. f. B. ort 1 75 191 Lohner„ 1 f 3 0 ne 1 0 34 achten Elend ünes Klend ms Land. Jan e Tag von der Arbeit freizuſt 7285 iſt. Der Reichs⸗ ihs an der Seite ſeines Vaters zu einem geſchick⸗. 1 8 085 .. 5 55 arbeits zminiſter ſpricht indeſſen die Erwartung aus, CCT 1 Lat— daß die, Gefolgſchaftsmitglieder einer Aufforderung e wie keiner in Kortryk umz gehen, und viele Schon iſt er ſelbſt mehrfacher Meiſter ſeines Faches, Jan Palfun vermehrt die Wiſſenſchaft vom des Betriebsführers. im Anſchluß an die Muſterung gen ſeine Hilfe. Der junge Bader gewann zu als er eines Tages, des nahenden Endes ſeines Va⸗ menſchlichen Körper noch um viele neue Einſichten, die Arbeit ſortzuſetzen, nachkommen, ſobald not⸗ auds an Anſehen. Im Hauſe des vornehmen fers deweß, nach Korkrok gurückeilt. um Gillis Pal⸗ ſeine Geburtsgange gewinnt gültige Form und wird wendige Kriegsarbeit vorliegt. Er hält es ſedoch VBallaert wuchs bn das etz der 2 fyn die Augen zuzudrücken. zum Segen der Menſchen. Jan Palfyn ſelbſt aber i 115 80 Gefolaſchafts Smitgliedern, ſo⸗ wird nach anfänglichen Ehrungen in Gent immer weit ſie Auſpruch auf Lohn für den ganzen Arbeits⸗ 1 5 a 6 schaute Le 995 94 In Kortr Wo an ſei NVor bros 5 1. N Arbeitsleiſt hentgegen. Ein beſchauliches Leben ſtand ihm In Kortryk, wo man ſein„Verbrechen“ nicht ver einſamer. Während ſein Gehirn alle Bezirke des lag ohne Arbeits leiſtung haben, die im Anſchluß an phyſiſchen und metaphyſiſchen menſchlichen Daſeins die Muſterung geleiſteten Arbeitsſtunden beſonders or. geſſen hat, muß er wieder von vorne als Lehrling an⸗ z N 88 15 5 fangen, zum zweite 5er, 1 M r 1 5 Aber ſein Inneres iſt voller Unruhe ſolange er nien zum metienmal muß ernun mit Marahrete mit Liebe umfaßt und den leidenden Menſchen neue vergütet werden. ſegenbringende Einſichten über ihre Lebensbedin⸗ * 1 5 W̃ ore. N*„He 77* Mam menſchlichen Körper mit dem Seziermeſſer Wallaert verheiratet und Vater mehrerer Kinder, gungen verſchafft, ſiecht ſein Leib an der Einſamkeit urbeitet, ſolange ſeinem leiblichen Auge nicht die 92 0 ſeiner e. und boten Kör⸗ 80 pern aus ſeiner Heimat ſtaoͤt fliehen. In Ypern, ſei⸗ einer ſtillen Dachkammer langſam dahin Am 21. 5 3 2 85 5 ner nächſten Lebensſtation, gilt ſein mühſam errun⸗ April des Jahres 1730 fand man den Achtzigjähri⸗ Betrüger wandert ius Gefängnis 1 8* 8 0 1 ſheimniſſe des anatomiſchen Daſeins der menſch⸗ en Kreatur offenbar geworden ſind. So ſetzt er 1 5 i 5 5 gener vierter oder fünfter Meiſterbrief vr 5 a einer dunklen Nacht in den Beſitz einer eben wird erneut nach 15 f l i 15 5 gen tot in ſeinem Zimmer auf Der Leichnam war* Mainz, 9. Sept. Der 30jährige Heinrich Gut ghenen Leiche. Die Tat wird ruchbar. Und ehe au den unerbittlichen megeln der fa erkaltet d das reiche Leben des frucht aus Ludwigshafen wurde dergerich ü 5 5 5 e Zunft in die Lehre gezwungen. Sein Weib ſtirbt, ſchon erkaltet. So endete das reiche Leben des ne nd wigsbafen wurde vom Sondergericht der Morgen dämmert, iſt der dem Tod Geweihte 8 armen Baders von Kortryk. wegen Vergehen gegen die Verordnung gegen . während er den Geheimniſſen des Zuſamm 8— 8 3 3 7 ö. g der Flucht. hren 5 n des Zuſam menhang Im L. Staackmann⸗Verlag. Leipzig, iſt jetzt ein Volksſchädlinge, Betrugs in drei Fällen und zweier 11—„ 2 5 1 f d 0 K fauſtif Be⸗ 5 8 5 87 8 bines Tages zieht Jan Palfyn in Paris ein. Der.. fauſtiſcher Be biographiſcher Roman unter dem Titel„Der Ba⸗ Palrngeber e zu 3 Jahren Zuchthaus und ie junge Mann, der in der Handhabung der 5 der von Kortryk“ erſchienen. Verfaſſer iſt der Jahren Ehrverluſt verurteilt. Schon mit 14 Jahren kurgiſchen e mente ſo geſchickt iſt und deſſen Um ſeinen Lebenskreis u erweitern, überſiedelt flämiſche Arzt Arthur Broekgert. Das Buch, mit 1 der Angeklagte, der ein Sohn achtbarer Eltern * 8 17 21 2 7 2 8 1 Ae: 7* A 22 1 2 2085 9 8— N 7 n anken von 2 Descartes und Leübnitz beeinflußt er nach Gent. Sein erſtes großes Werk„Neue zeitgenöſſiſchen Stichen in ſorgfältiger Aufmachung iſt, ſtpaffällig. Damals führte er zuſammen mit rden, findet ſchnell Anſchluß, und in den Kreiſen Oſteologie oder wahre und ſehr genaue Beſchreibung herausgebracht, iſt ein erſchütterndes Dokument ger⸗ ſeinem älteren Bruder einen Raub aus und erhielt gelehrten Aerzte wie der praktiſchen Chirurgen der Gebeine von des Menſchen Leibe“ erobert das maniſch⸗fauſtiſchen Menſchenſtrebens. Das Leben ſieben Jahre Gefängnis. Um ihm den Weg in ein ih ſein Auſehen von Tag zu Tag. Bald gilt er Intereſſe der zum Licht ſtrebenden Fachwiſſenſchaft. des Jan Palſyn und ſeiner Zeitgenoſſen rollt wie geordnetes Leben zu ebnen, wurden ihm faſt zwei nale ſeines Faches. Voll unerſättlichen For⸗ Es wird auch ins Franzöſiſche überſetzt. Und eines ein herber Holzſchnitt vor den erſtaunten Augen des Jahre der Strafe geſchenkt. 1935 heiratete er. Nach herdranges reiſt er nach England zu dem Mann, Tages hält der berühmte Bverhaven in der Hoch⸗ Leſers ab. Und am Ende bleibt die vertiefte Er⸗ drei Jahren wurde die Ehe geſchieden. Von dieſer den erſten Verſuch der Konſtruktion einer Ge⸗ ſchule von Leiden einen Vortrag, in dem er auf das kenntnis, daß es nur im Bannkreis der Arbeit ein Zeit an lebte der Angeklagte von Betrügereien, die Alszange gemacht hat. Er arbeitet mit den beſten epochemachende Werk des Baders von Kortryk hin⸗ dauerndes Glück und eine unvergängliche Exiſtenz er u. a. in Bremen, Mannheim, Roſenheim, Uelzen, litgliedern der niederländiſchen Gilde zuſammen. weiſt. auf dieſer Erde aibt. Göttingen, Pforzheim und Mainz verübte. Der Güterverkehr, den die Deutſche vor allen Dingen unſere Wehrmacht Veichsbahn im großdeutſchen Naum ſtellen größte Anforderungen an den * zu bewältigen hat, iſt gewaltig an⸗ Güterwagenpark. Alles kommt daher geſtiegen. Oletjahresplan, 5 darauf an, ſeden vorhan⸗ Küſtungsbetrlebe, Oerſor⸗ denen Güterwagen bis ö gung der Bevölkerung und zum letzten auszunutzen. i ar!— * HI 1. ö i 2 5 5 — 5 8 5 1 J i N. 2 l 1 8 e Beachten Sie dieße lo wichtigen Kegeln für ben Verfrachter! 2 5 3 5 5 5 5 3 0 1. Güterwagen ſchnellſtens be und entladen. G8. Durch zweckmäßige Cadegeräte und Hüls⸗ 8 1— Vückgabe der Wagen möglichſt dor Ablauf mittel das Be- und Entladen erlelchtern. 8 5 g g der Cadeſciſten; Uberſchreltung der Cadeftiſt. Auslaſtung det Wagen bis zum Lade⸗ 2 5 hat Ausfall wertvollen Caderaums zut dolge. gewicht und nach Möglichkeit jetzt im inner⸗ 2. Wagen rechtzeitig und nut für den tat. deutſchen Verkeht bis 1000 kg übet die am 6 an! 1 ſachlichen Bedarf bestellen. Angebotene Er⸗ Wagen angeſchrlebene Tragfähigkeit. Naum ⸗ All je en ſatzwagen verwenden, ſelbſt wenn kleine Un⸗ ersparnis durch geſchicktes Stapeln der Güter, bequemlichkelten damit verbunden ſind. ganz beſonders durch ſachgemaßes und über. . lichſtbi 5 5 legtes Verladen ſperriger Güter. Täglich laufen unzureichend led Güterwagen über weilte hinaus geſtattet. Sorgen Sie dafür, daß ſeder 1 00 105 is 3. Pünktliche An. und Abfuhr der Süter. C. icht ie ö ele Kt den wegen falſcher und mangelhafter zu dieſet Höchſtgtenze ausgelaſtet wird. Achten Sle peinlich auf das Mit der Be. und Entladung ſogielch nach e e eee Sttecken. Viele Kilometer wer 9 g 5 5 ziehen, als rechtzeitig N Ausfüllung der§rachtbriefe und Begleitpapiere unnötig zurück ⸗ elchtige und vollſtändige Ausfüllen der Frachtbriefe und Begleit⸗ Wagenbereilſtellung beginnen. a e ee e dend de gelegt Tauſende Kilometer gehen täglich für die Beförderung der. papiete, damit kein einziger Lelometet durch Irrlauf oder Ver⸗ 4. 80. Sbter agen oidt es ſen beine Sonn- Unsdandargeige des Allenders oder bel der loten, weil durch unztweckmäßige Ardeitseinteilung beim Verlader zögerung verſchwendet wird Prüfen Sie bitte auch dieſes: Können moewe. Pcher Güter, wenn möglich auch Nornolſenmg puch dir Sdtetab erlgung vor oder Empfänger Güterwagen nutzlos ſtillſtehen. qede Erſparnis ann Sie hre Lohſtoffe oder Halbfabrikate von einer nähergelegenen Sonntags vetladen Für eingegangene Güter bereiten. zuhrwecke und Ladeperſondl ſchon Kilometern bedeutet aber bei det Güterwagenknappheit Erſpar Stzeugungsſtätte beziehen? Wenn es Ihnen zunächst ſchwer füllt, beſteht die Pfücht zur Enuladung an Sonn, em voraus füt die Zeit det bevorſtehenden niſſe un Wagenraum. Denken Sie daher ſtets daran, daß es bei dem Sonderwünſche zurückzuſtellen, ſo denken Sie bitte daran, wels tagen.. Entladung freſhalten. Beladen auf volle Ausnutzung des Cadegewichts und der Trag- es für den Wagenumlauf und damit füt den N 25. Sbteswüe beit Be uad Sasden bicht 105, Sochbckſe und jorltoe Beodelpaplere fähigkeit ankommt Im innerdeutſchen Verkehr iſt eine Beladung kehr und ſo füt Sie ſelbſt bedeutet wenn die Anlieferungsſtrecke beſchädigen Cademaße innehalten. Güter ſorgfältig ausfüllen 5a Vermeldung von bis zu 1000 kg über die am Wagen angeſchrledene Tragfähigteit von 300 auf J00 Alometet verkürzt wird ordnungsmaßig und detclebeſſcher verladen. Itclaufen. Hi eutſchen Keichsbahn und Du hülſſt Dir ſelbſt!„ 1 8 8 lch 5 5 0 c i e—. Din ausſchneiden, auſheben und immer wieder leen! 0 Elſaß, der jüngſte Sportbereich im Anordnung über die Auflöſung von Turn un 8 1 je im Elſaß beſtehenden politiſchen und konfeſſionellen Turn⸗ und Sportvereine werden mit ſofortiger Wirkung gufgelöſt; die Aufrechterhaltung des vereinsmäßigen Zu⸗ ſammenhalts unter den Mitgliedern der aufgelöſten Ver⸗ eine iſt unterſagt. je Auflöſung erſtreckt ſich auch auf die Zuſammen⸗ ſe von in den Abſatz 1 genannten Turn⸗ und Sport⸗ en(Verbände), die im Elſaß ihren Sitz haben. Neugründung von politiſchen und konfeſſionellen Turn⸗ und Sportvereinen iſt unterſagt. 8 2 Vermögen der in§8 1 genannten Turn⸗ und Sport⸗ e und ihrer Verbände wird ſichergeſtellt. Jede Ver⸗ ig der bisherigen Berechtigten über das Vermögen iſt unwirkſam. E D le 8 3 Das Tragen von Abzeichen, Uniformen oder ſonſtigen äußeren Zeichen, welche die Zugehörigkeit zu einem der in 81 genannten aufgelöſten Vereine und Verbände kennt⸗ lich macht, iſt unterſagt. 8 4 Für die anderen Turn⸗ und Sportvereine im Elſaß trifft mein Beauftragter für Leibesübungen die erforder⸗ lichen Anordnungen zum Zpecke ihrer Eingliederung in den Nationalſozialiſtiſchen Reichsbund für Leibesübungen. Straßburg, 3. September 1940. Der Chef der Zivilverwaltung im Elſaß: gez. Robert Wagner. Ausführungsbeſtimmungen zu der Anordnung des Chefs der Zivilverwaltung im Elſaß über die Auflöſung von Turn⸗ und Sportvereinen im Elſaß vom 3. September 1940 1. Die Turn⸗ und Sportvereine im Elſaß werden in den Sportbereich des Nationalſozialiſtiſchen Reichsbundes sübungen zuſammengeſchloſſen. r Sportbereich Elſaß wird in 13 Sportkreiſe ein⸗ Grenzen mit den politiſchen Grenzen zu⸗ 2. 2 geteilt, deren ſammenfallen. 3. Für jede Sportart, die im Nationalſozialiſtiſchen ichsbund für Leibesübungen vertreten iſt, wird ein sfachwart eingeſetzt. 4. Die Durchführung des Turn⸗ und Sportbetriebes hat jetzt ab nach den Richtlinien und Ordnungen des NSR d Sportvereinen im Elſaß vom 3. Sept. 1940 Nationalſozialiſtiſchen Reichsbundes für Leibesübungen zu erfolgen, deſſen Mitglieder die Turn⸗ und Sportvereine vom Tage ihrer Anerkennung(Ziffer 5) an ſind. Sämt⸗ Sportvereine müſſen daher die Satzungen des Nationalſozialiſtiſchen Reichsbundes für Leibes⸗ übungen als Grundlage ihrer Tätigkeit annehmen. Dieſe Satzungen werden den Vereinen auf Antrag unentgeltlich zugeſandt. 5. Die durch die Anorönung Chefs der Zivil verwaltung im Elſaß vom 3. September 1940 nicht auf⸗ gelöſten Turn⸗ und Sportvereine im Elſaß bedürfen, um weiterhin Leibesübungen zu betreiben, einer ſchriftlichen Anerkennung des Beauftragten für Leibesübungen beim Chef der Zivilverwaltung. Die Anerkennung erfolgt nur auf Antrag. Als letzter Termin für die Einreichung des Antrages wird der 15. September 1949 feſtgeſetzt. Nach dem 1. Oktober 1940 darf kein Turn⸗ und Sportverein im Elſaß mehr Leibesübungen treiben, der nicht die oben⸗ genannte Anerkennung ſchriftlich hat. 6. Die jetzigen Vereinsführer verwalten ihr Amt vor läufig kommiſſariſch, bis ſie endgültig durch mich beſtätigt worden ſind. Es wird kein Vereinsführer im Elſaß be ſtätigt, der nicht folgende Vorausſetzungen erfüllt: a] Schriftliches Bekenntnis zum Deutſchtum und zum Führer mit folgendem Wortlaut:„Der Führer hat nach einem gewaltigen Ringen das Verbrechen des Schanddiktats von Verſailles wiedergutgemacht und das deutſche Elſaß dem Großdeutſchen Reich zurückgewonnen. Ich bejahe die Rückkehr zum Reich und werde bedingungslos und freudig die mir als deutſchem Sportführer obliegenden Aufgaben und Pflichten erfüllen. Ich bin entſchloſſen, für den Füh⸗ rer und das Nationalſozialiſtiſche Großdeutſchland jederzeit aktiv einzutreten.“ b) Politiſche Zuverläſſigkeit. 7, Neugründungen von Turn⸗ und Sportvereinen und ⸗gemeinſchaften bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung des Beauftragten beim Chef der Zivilverwaltung. 8. Organiſierte ſportliche Betätigung außerhalb des Nationalſozialiſtiſchen Reichsbundes für Leibesübungen iſt unterſagt. J Straßburg, am Jahrestag der Kriegserklärung Frankreichs an Deutſchland liche Turn⸗ und des Der Beauftragte für Leibesübungen: gez. Herbert Kraft 250 Teilnehmer beim 9. Brühler Landſportfeſt Die Beteiligung war in dieſem Jahr in allen Klaſſen ſehr gut. Die Jugend war ſchon immer am zahlreichſten vertreten und ſchoß auch diesmal den Vogel ab. Aus allen Orten der Umaebung, ſelbſt aus Speyer waren die jungen Athleten gekommen und ſtritten um den Siegeslorbeer. Felder mit drei⸗ ßig Teilnehmern und mehr unterſtreichen dabei das große Intereſſe, das dieſem Feſt entgegengebracht wurde. Hart umſtritten waren aber auch alle Kämpfe. Wenn noch vor Jahren bei den Kämpfen der Altersklaſſen nur wenige Athleten am Start waren, ſo hat ſich dies nun grundlegend geändert. Dies zeigten ſchon die beiden Mannheimer AH⸗Feſte des TV 46 und wurde erneut unter Beweis geſtellt bei den im Rahmen des Landſportfeſtes ausgeſchrie⸗ benen AS ⸗ Wettbewerben. Die Raſenſpieler hatten das ſtärkſte Aufgebot zur Stelle und waren auch der erfolgreichſte Verein. Die Frauen wettkämpfe fanden diesmal bei den Landvereinen gleichfalls größeres Intereſſe. Neulußheim, Hockenheim, Fried⸗ richsfeld, Rheinau und Neckarau. um nur einige zu nennen, kämpften neben den Mannheimer Vereinen Mit, Poſt, NW 46 und VfR. Die MT kam nur zu einem Sieg, da der zweite wegen Fenlens des Frauenſpeeres, übrigens das einzige Manko des Tages, nicht möglich wurde. Die Raſeuſpielerinnen, waren faſt mit der geſamten Handballfrauenmann⸗ ſchaft, die auch ſpäter gegen den TB Neulußheim ein verkürztes Propagandaſpiel vorführte, vertreten und holte ſich den Großteil der Siege. Die Stadtvereine waren auch bei dieſem neun⸗ ten Landſportfeſt mit ſtarkem Aufgebot erſchienen. Die Poſtſportgemeinſchaft ſchafften dabei den Löwen⸗ anteil der Erfolge. Den Abſchluß des Feſtes bildete wie jedes Jahr die 10mal⸗Halb⸗Rundeſtaffel. Sechs Mannſchaften beſtritten dieſen Lauf, bei dem ſich die Mei gleich am Start einen kleinen Vorſprung holte, der bis ing Ziel nicht nur gehalten ſondern ſogar noch ausgebaut werden konnte, Vis. Speyer wurde zweiter und eine kombinierte Staffel VfR/ TW 46 holte den dritten Platz. Die Preisverteilung fand diesmal im Saal ſtatt. Mannheims Bezirks⸗ fochwart für Leichtathletik fand dabei ebenſo aner⸗ kennungswerte Worte für den Fußballverein Brühl wie auch für die Gemeinde, die wiederum 3 Ehren⸗ preiſe geſtiftet hatte. Er wies dann auf die kom⸗ menden Aufgaben, vorweg den NSR Sammeltag am 21.½22. und das am kommenden Sonntaa in Mann⸗ heim auf dem VfR⸗Platz ſtattfindenen Adlerpreis⸗ ſpiel des Fachamtes Handball hin. Mit dem Gruß an unſere Wehrmacht und den Führer endete das neunte Brühler Landſportfeſt, das ſämtliche ſeine Vorgänger überboten hatte und in den verſchiede⸗ nen Lagern noch im kameradſchaftlichen Beiſammen⸗ ſein mit dem Feſtgeber den befreundeten Vereinen ausklang. Stadtvereine: 100 Meter: 1. Herrwerth⸗Poſt heim 11,3; 2. Rumig⸗Turnerſchaft Käfertal 11,4. Meter: 1. Chriſt⸗Mannheim:08,8; 2. Möhring⸗VBfR Mann⸗ heim 213,4. 3000 Meter: 1. Chriſt⸗Ppoſt Mannheim 10:10,1; 2. Gleißner⸗Turnerſchaft Käfertal 10:12,5.— 4 mal 100 Meter: 1. Turnerſchaft Käfertal 49,1; 2. Fried⸗ richsfeld 50,2.— Kugel: 1. Schmidt⸗Poſt Mannheim 11,39; 3. Blum⸗ Du 46 Mannheim 11,03.— Speer: 1. Gerſtner⸗ TV 46 Mannheim 41,40; 2. Weichert⸗Vin Mannheim 39,30. Diskus: 1. Schmidt⸗Poſt Mannheim 38,59; 2. Greulich⸗ TV 46 Mannheim 36,34.— Hochſprung: 1. Ludwig⸗TW 46 Mannheim(2. AR 70):64; 2. Herrwerth⸗Poſt Mannheim 1,59.— Weitſprung: 1. Jäger⸗Turnerſchaft Käfertal 5,97; 2. Weichert⸗Bfnn Mannheim 5,75.— Dreikampf: 1. K. Schmidt⸗Poſt Mannheim 1737 Punkte; 2. Blum⸗TV 46 Mannheim 1713 Punkte. Frauen: 100 Meter: 1. Demand⸗Poſt Mannheim 13,8; 2. Möhlinger⸗Friedrichsfeld 13,5.— 4 mal 100 Meter: 1. VfR Mannheim 58,2; 2. M7c Mannheim 58,3.— Hoch⸗ ſprung: 1. Kärgel⸗MTG Mannheim 1,30; 2. Hoffmann⸗ TV Neulußheim 1,30.— Weitſprung: 1. Zell⸗„fn Mann⸗ heim 4,88; 2. Hoffmann⸗TB Neulußheim 4,54.— Kugel⸗ ſtoßen: 1. Krank⸗Poſt Mannheim 10,00; 2. Volz⸗VfR Mannheim 9,46.— Diskus: 1. Fuchs⸗Bfn Mannheim 32,50; 2. Bäuerle⸗TV 46 Mannheim 29,88. Dreikampf: 1. Möhlinger⸗TW Friedrichsfeld 111 Punkte; 2. 2 46 Mannheim 84 Punkte. Landvereine: 100 Meter: 1. R. GeſchwillF⸗V Brühl 12,00; 2. Schmitt⸗TV Altlußheim 12,00.— 400 Meter: 1. Mann⸗ 800 N TV Geſchwill⸗TV Brühl 56,00.— 1000 Meter: 1. Peter Schmitt⸗ TW Friedrichsfeld 25/2; 2. Herm⸗TV Edingen 258,5.— 4 mal 100 Meter: 1. Turnverein Neulußheim 50,8 2. F Br 1715 3 mal 1000 Meter: 1. TV Edingen 918,6; Kugel: 1. Scheck riedrichsfeld 5.— 2. Specht⸗T V heck ⸗T Neulußheim Hochſprung: 1. Leh Heinz⸗TV Heddesheim TW Schwetzingen 5,64; 2. Brühl 5,63. Dreikampf: 1. Scheck⸗TV Punkte; 2. Gottmann⸗TV Friedrichs eld 3 Neu⸗ 3,88.— Diskus: To Ketſch mann⸗T Altlußheim 1,45; 2. Jak — Weitſprung: Kilian⸗ vill⸗ V 3 heim 1702 1 15 66 3—— 5 Punkte.. ö Jugend&: 100 Meter: 1. Helbig⸗ Mich Mannheim 11,7, 2. Weiß⸗MT Mannheim 11,9.— 4 mal 100 Meter: 1846 Mannheim 50,00.— 1. MTG Mannheim 47:7; 2. TV Hochſprung: 1. Herrmann⸗Mß Mannheim 1,56; 2. Hel⸗ big⸗Miroß Mannheim 1,50. Weitſprung: 1. elinger⸗ Ve Speyer 5,94; 2. Lederih⸗TV Schwetzingen 5,93.— Ku⸗ gelſtoßen: 1. Gerſtner⸗TW 46 Mannheim 13,58; 1. Gebhardt Mh Mannheim 13.54.— Dreikampf: 1. Seelinger⸗Vfe Speyer 1814,6 Punkte; 2. Gebhardt⸗M T Mannheim 1788, Punkte. Jugend B: 100 Meter: 1. Zinſer⸗M T Maunheim 1225 burger⸗TV Hockenheim 123. Weitſprung: 1. Edingen 5,46; 2. Lauinger⸗M Ts Mannheim 5,39 Lauinger⸗M Th Mannheim 11,97; 2. Dreikampf: 1. Reinle⸗TV Edin⸗ Fuchs⸗DG Ketſch 1375 Punkte. derren: 100 Meter: 1. Weichert⸗VfnR Mannheim en⸗Vfſt Mannheim 12,2. 800 Meter: 1. Friedrichsfeld 220.5; 2. Morgen⸗VfR Mannheim Weitſprung: 1. Weichert⸗Bfg Mannheim 5,70; Friedrichsteld 5,68.— Kugelſtoßen: 1. Fleck⸗ ßheim 10,90; 2. Haffner⸗TV Brühl 9,59.— 4 mal 100 Meter: 1. Vfß Mannheim 52,2; 2. TB Neulußheim 52.7.— Dreikampf: 1. Niſt⸗TW Friedrichsfeld 1517 Punkte; 2. Weichert⸗Vf t Mannheim 1499 Punkte. 10 mal 7 Runde: 1. MT Mannheim 3,11; 2. Speyer 3,14. Kugelſtoßen: 1. Fuchs⸗TGuKetſch 11,22. gen 1496 P zunkte; 2. VI Fußball⸗Städteſpiel Mannheim Straßburg Am 21. September findet in Mannheim im Rahmen der Veranſtaltungen für das KW W ein Städteſpiel zwiſchen Mannheim und Straßburg ſtatt. Alte Meiſter kehrten wieder Kriegsmeiſterſchaften im Rollſchuhlaufen In Leuna wurden die Deutſchen Kriegsmeiſterſchaften im Rollſchuh⸗Kunſtlaufen entſchieden, wobei die neue vor⸗ zügliche Bahn den Jüngern dieſes ſchönen Sports ſehr zu⸗ ſtatten kam. Es gab auf der ganzen Linie erfolgreiche Titel⸗ verteidiger. Bei den Männern ſicherte ſich Fritz Händ 21 (Nürnberg) die Meiſterſchaft vor Karl Waldeck(Dort⸗ mund), bei den Frauen war Lydia Wahl(Nürnberg) er⸗ neut vor Alexandra Horn(Frankfurt o..) erfolgreich. Margret Lauer ⸗Karl Waldeck(Dortmund) erwieſen ſich wiederum als beſtes Paar, doch ſchnitten die Nachwuchs⸗ paare Fiſchlein⸗L. Müller(Frankfurt) und M. Schäfer⸗G. Jacob(Frankfurt⸗Darmſtadt) gleichfalls gut ab. Die Ergebniſſe: Männer: 1. Fritz Händel(Nürnberg) Platzz. 6, 363,4; 2. Karl Waldeck(Dortmund) 9, 339,8; 3. R. Unger(Nürn⸗ berg) 19, 299,5 Punkte.— Frauen: 1. Lydia Wahl(Nürn⸗ berg) 6, 372,6; 2. Alexandra Horn(Frankfurt a..) 13, 343,5; 3. Ruth Stettner(Nürnberg) 20, 334,6.— Paare: 1. Margret Lauer⸗Karl Waldeck(Dortmund) 5, 1128; 2. Fiſchlein⸗L. Müller(Frankfurt a..) 10, 10,08; 3. M. Schäfer⸗G. Jacobs(Frankfurt⸗Darmſtadt) 20,5, 8,8. Hoppegarten Travertin⸗Rennen. 1200 Meter, 3500 4. 1. P. Mülhens Alpaba(Haut); 2. Teneriffa; 3. San Salvator. Ferner: Pfiffikus, Roſenpage, Nebelhorn, Majano, Sphynx Bere⸗ ſina, Oſtͤrzeit. Toto: 112, 18, 30, 1, 12:10. EW: 765210. Lg.:- Kopf— Kopf. Haniel⸗Reunen. Tiepolo(O. 2200 Meter, 5000 4. 1. K. Stoofs Schmidt); 2. Porſenna, 3. Atis. Ferner: Idar, Maiflieder, Lenard, Carlotta. Tot.: 34, 14, 22. 55:10. EW: 224:10. Kopf—.— 4. Turmfalke⸗Rennen. 1800 Meter, 3500. 1. Gebrüder öslers Florian(E. Böhlke); 2. Erntedank: 3. Prinzregent. rner: Märchenprinz, Fulda, Yorick, Dolmetſcher, Tereſina. Tot.: 48, 16, 14. 22:10. EW: 136:10. Lg.:——4. Ferro ⸗Reunen. 1600 Meter, 8000 4. 1. Hptm. a. D. Heſſes Stafoſte; 2. Klucking; 3. Graf Alten. Ferner: Werner, Janitſchar Matterhorn. Milo. Tot.: 174, 27, 29, 17: 10. GW: 876:10. Lg.: Kopf 24. Ratibor⸗Rennen. 1400 Meter, 16 000 J. 1. Geſt. Schlen⸗ derhans Magnat(G. Streit); 2. Orator; 3. Alejana. Ferner: Figaro, Nuvolari, Conquiſtadore, Gundula. Tot.: 86. 22, 18, 18:10. EW: 496:10. Lg.: 2— 5. Traum ⸗ Rennen. 1600 Meter, 4000 4. Wala(Hughuenin]; 2. Waldheil; 3. Alcazar. Ferner: Hadrian, Wer weiß, Quebec. Tot.: 73, 36, 21:10. EW: 256:10. Lg.: Hals 41. Ebro⸗Rennen. 2400 Meter, 3500 J. 1. A. Erdmanns Peterle(§. Zehmiſch); 2, Marco Polo: 3. Landsknecht. Ferner: Der rote Prinz, Waltala, Amaranthus, Garant, Paraçelſus. Tot.: 21½ 15, 25. 24:10. EW: 184:10. Lg.: NA. Kopf. 1600 Meter, 3500 4. 1. Lg.: 1. H. Nenz's Conteſſa⸗Maddalena⸗Rennen. H. Rogaß Maiandacht(H. Zehmiſch); 2. Landleben; 3. Bel Ami. Ferner: Elpis, Emani, Ottokar, Lepran, Nachfeier, Elch, Prieſterin. Feuereifer, Lachmöve. Tot.: 96, 24, 21, 35, 16:10. EW: 304:10. Lg.:—1½—. wier. Q ſulo FUPFPPPPPVPTPTGP rc ccc ROMAN VON BERT OEHLM ANN 39 Elli holte tief Luft.„Das Geld iſt nämlich wieder da!“ platzte ſie los.„Und die Marke auch! Was habe ich Ihnen auf der Treppe geſagt? Das Geld iſt wahrſcheinlich gar nicht geſtohlen! Na, und hat's geſtimmt? Jawohl, es hat! Vater iſt ganz aus dem Häuschen! Und ich komme, weil er doch vorher ge⸗ ſagt hat, Fräulein Urſula hätte—— Fräulein Ur⸗ ſula wäre——“ Urſula errötete. Brands Geſicht blieb unbeweg⸗ lich.„Das Geld iſt wieder da, ſo, ſo, merkwürdig, nicht wahr?“ „Aber gar nicht! Vater hat es verlegt!“ „Und die Mauritius auch?“ „Klar. Ich habe ſie ſelbſt aus der Kaſſette ge⸗ fiſcht—— orange—— 1847—— Poſt Office!“ Sie, lachte unbeſchwert.„Vater ſchämt ſich. Sie können ſich gar nicht vorſtellen, wie er ſich ſchämt.“ „Wag ſagt denn Ihr Bruder dazu?“ fragte Brand und betrachtet nachdenklich ſeine Fingernägel. „Fritz? Fritz weiß ja noch gar nicht, daß alles wieder da iſt; Der iſt fortgegangen. Zum Rendez⸗ vous. Er hat eine Freundin, ja“. Und ſich an Urſula wendend, rief ſie mit ſtrahlender Miene:„Wäre Ihr Verlobter eine halbe Stünde ſpäter gekommen, hätte er die Glücksbotſchaft an meiner Stelle überbringen können.“ „Mein Verlobter?“ murmelte Urſula betreten. „Ja doch“. Elli kicherte. Nun hatte ſie jede Scheu verloren.„Er hat mir ja ſo leid getan. Va⸗ ter ging nicht beſonders nett mit ihm um. Aber—“ „Meinen— meinen Sie Herrn Steube?“ miſchte ſich Brand ein. „Wen denn ſonſt?“ t Brand ſtieß ein gluckſendes Lachen aus.„Da haben Sie'“, ſagte er zu Urſula,„iſt der Mann tüchtig, oder iſt er's nicht?“ „Mein Gott“, flüſterte Urſula, blutrot bis unter die Haarwurzeln,„ich— aber wieſo——?“ „Ich nehme an, das Wieſo und Warum wird er Ihnen mit Vergnügen auseinanderſetzen.“ Brand ſchmunzelte noch immer, obwohl ihm die andere Geſchichte, die mit dem nicht begangenen Diebſtahl, nicht ganz geheuer erſchien und ſeine Ge⸗ danken da ſchon einen ganz beſtimmten Weg gegan⸗ gen waren.„Der hält durch Pech und Schwefel zu Ihnen, Sie ſehen es ja. Moment“, unterbrach er ſich, als wieder das Telephon ſchrillte. Sein Geſicht erſtarrte zu einer undurchoͤringlichen Maske, kaum daß er die erſten Worte aufgefangen hatte. „Irrtum ausgeſchloſſen? Was ſagen Sie? Na⸗ türlich verhaften—— auf der Stelle!“ Er lauſchte, rief:„Alſo wieder mal die berühmte Duplizität der Ereigniſſe! Doch machen Sie raſch——“ Als er den Hörer auf die Gabel zurücklegte, ent⸗ ſpannte ſich ſein Geſicht. „Eben ruft mich ein Kriminalaſſiſtent an. Er hat auf dem Parkplatz der Sommerlokale den Wagen IA 402 883 ſtehen ſehen—— den Wagen Ihres Vetters! Der Beamte ſuchte eine Telephonzelle auf, um mich anzurufen und ſtieß dort mit— mit Ihrem Verlobten zuſammen, Fräulein Brehmer, der mich ebenfalls verſtändigen wollte—— davon nämlich, daß ſich Ihr Vetter in einem Gartenreſtaurant auf⸗ hält und einen Tiſch nicht aus den Augen läßt, an dem ſeine ſchwarzhaarige Freundin mit einem ande⸗ den Herrn ſitzt.“ „Und—— und nun?“ flüſterte Urſula. „Nun hoffe ich“, entgegnete Brand trocken,“ die ganze Geſchichte bald hinter mir zu haben und nach Hauſe gehen zu können. Und den nächſten Sonntag wünſche ich mir ein bißchen anders.“ * Geſtatten Sie?“ fragte der Herr liebenswürdig, aber er ließ ſich, ohne Brehmers zu erwartenden Proteſt abzuwarten, auf dem Stuhl ihm gegenüber nieder. „Da iſt beſetzt!“ „Macht nichts“, ſagte der andere.„Rufen Sie den Kellner und zahlen Sie. Und wenn das ge⸗ ſchehen iſt, folgen Sie mir, ohne Auſſehen zu erre⸗ „gen. Sie ſind verhaftet.“ 0 Brehmer wurde kalkweiß.„Ich—— was wollen Sie von mir—— ich habe——“ „Keine langen Geſchichten, bitte. Sie, was ich Ihnen geſagt habe!“ Brehmer zog den Kopf ein. Sein Blick fuhr zu dem anderen Tiſch hin, wo Margot ſaß. Und dort — L er zuckte zuſammen—— dort ließ ſich auch gerade ein Unbekannter nieder—— beugte ſich zu dem Mädchen hin—— tuſchelte etwas—— „Verdammt!“ „Hüten Sie ſich, Brehmer!“ Aber Brehmer dachte nicht daran, ſich ſo ohne weiteres abführen zu laſſen. Noch war er frei. Noch hatte er alle Chancen. Er ſprang mit einer ungeſtümen Bewegung auf. Rücklings polterte der Stuhl zu Boden. Er ver⸗ ſuchte, mit einem rieſigen Satz, vorbei an dem Be⸗ amten, den Ausgang zu gewinnen. aber er hatte nicht mit der Geiſtesgegenwart des anderen gerechnet, über deſſen blitzſchnell vorgeſtrecktes Bein er ins Stolpern geriet. Er ſchlug lang hin. Rechts und links klangen Schreie auf. Menſchen erhoben ſich. Aber da war auch ſchon alles vorüber. Eine Kette klirrte, und gleich danach gingen zwei Männer dicht nebeneinander zu einer Taxe, die vor dem Zugang hielt. Daß wenige Augenblicke ſpäter eine Dame in Begleitung zweier Herren eine wei⸗ tere Taxe beſtieg, fiel nicht im geringſten auf. „Da ha'm ſe mal wieder eenen jeſchnappt!“ ſtellte ein Mann feſt,— der am Nebentiſch hinter ſeiner ſiebenten Molle ſaß. janz ſchwerer Junge!“ „Dann ſteht's morjen in de Zeitung!“ behauptete ſeine beſſere Hälfte. „Sicher“, lautete die Antwort.„und ſiehſte, har ick nich recht? Du brauchſt ſonntachs bloß'n biß⸗ ken rauszufahren, ſchon erlebſt wat. Wenn ick det morjen Paule erzähle, denn jloobt er's natürlich nich. Aber du haſt es ja ſelbſt jeſehen, Mutter. Und ob det jloobſt, oder nicht, jleich, wie ick den Kerl da ſitzen jeſehen habe, hab ich jedacht: wie'n Raubmörder ſtieht der aus——“ „Nun fängſte doch wirklich fleich wieder zu ſpin⸗ nen an, Mann. Aber det machſte ja immer, wenn de ſechs Molln in dir rinjeſchüttet haſt. Zwee wärn „Vielleicht war's ſogar een Vorwärts, tun — r 5 Hannover Preis vom Namſos. 1200 Meter, 3150 Mk. 1 1. Dr. g. Nadlers Fernſpruch(W. Littmann]; 2. Schwarzkittel;* Planet. Ferner: Silberhorn, Granadille, Marbod, Treff Tot.: 31, 15, 18, 31:10. EW: 145:10. Lg.: 17772313 Preis von Andalsnes. 2600 Meter, 4000 Mk. 5 1. Fran Michaels Athanagild(Ganzen); 2. E. Rigoletto; 3 Kan⸗ 51, 17, 26, 14:10. EW: 1639:10. Lg.: Kopf— 1744 ½. g General Dietl⸗Jagdrennen. 4200 Meter, 10 600 Mk. 1. W. Mafſeys Waldteufel(W. Maffey); 2. Grolsbotin; 3. Lare. Ferner: Finor, Brunhilde, Laputz, Bandorg Kriegsflamme, Abendrot. Tot: 147, 21, 25, 18, 18710. EN 89:10. Lg.: 17½—2— Hals. Preis von Narvik. 1400 Meter, 4000 Mk. 1. Gef 1 Ravensberg Lockfalke(L. Sauer); 2. Heisgeiſt; 3. Maurizg. Ferner: Grasſittich, Flambonette, Opal, Frankoja. Tol; 31, 14, 16, 25:10. EW: 108240. Lg.: 2762.. Trondheimer Jagdrennen. 3200 Meter, 3200 Mk.. W. Maffeys Viper(H. Janzen); 2. Feldmeſſer; 3. Bärbel Ferner: Leibjäger, Mailänder. Tot.: 38, 20, 37:10. G; 382:10. Lg.: W. W. W. Preis von Stavanger. 1600 Meter, 3400 Mk. 1. Dr. g. Lindts Palaſt(S. Sauer); 2. Dalmatia; 3. Feuerſtein, Fer⸗ ner: Caramba, Sandmannn, Rin⸗tin⸗tin, Steinmetz, Ebel. gard, Flöte. Tot.: 46, 20, 16, 16:10. EW: 258.10. Lg.; 14 Kopf—1 74. Der Reitſport in Mannheim In dem Artikel, der in der Montag Frühausgahe erſchiene, hat ſich am Schluß des erſten Abſatzes ein ſiun⸗ entſtellender Fehler eingeſchlichen. Es muß richtig heißen: „In der Perſon des Major Job ſt, von den früheren Olga⸗Dragonern und dem Militär⸗Reitinſtitut(Kavallerie, ſchule) Hannover iſt dem Reiterverein der beſte Lehrmeister gegeben, der unterſtützt durch den Reitlehrer Wei tanch der trotz ſeiner Jugend eine in⸗ und ausländiſche Tätigkeit als Reitlehrer hinter ſich hat, dazu beruſen iſt, vorbildliches zu lei en.. 0 Heidelberger Querſchnitt Alle Mädel des Jahrganges 1973] im Kreis melden ſih derzeit zur Aufnahme in die Hitler ⸗ Jugend. Die männliche Jugend wurde bereits vor einigen Wochen er⸗ faßt. 1 Das neue Schauspiel„Der lange Tag“ von Bernd Böhle, Chemdramaturg am hieſigen Theater, wurde von den Stödtiſchen Bühnen Magdeburg zur Urauffüßrusg e angenommen. Die Obſtdiebſtähle haben in letzter Zeit auf der Ge⸗ markung überhand genommen. Neben der Beſtrafung werden nun künftighin die Namen der frevler an den Rathaustafeln öffentlich bekannt ge⸗ macht. 4 Den 80. Geburtstag feiert Frau Minna Ihrig geh, al Jenne, Obere Neckarſtraße. Zur Eröffnung der zweiten Heidelberger Oberſchule füt Kuaben, der Robert⸗Bunſen⸗Schule, findet am 16. Septht, eine Feier in der Aula der ehemaligen Lehrerbildung anſtalt ſtatt. Blick auf Ludwigshafen Die Winterarbeit des Beethovenchores Von Bachs Johaunes⸗Paſſion bis zu Thomas „Saat und Ernte“. Am kommenden Freitag beginnen im Singſaale dez Ludwigshafener Mädchen⸗Oberſchube, Eingang Fried Heene⸗Straße 11, die Proben des Beethovenchors une Leitung von Profeſſor Fritz Schmidt. Die viel fili Winterarbeit gilt der Vorbereitung für die Wiedergehe von Thomas'„Saat und Ernte“ im erſten Chorlonzen am 5. Oktober, des Oratoriums„Der Feldherr“ don Händel⸗Stephani am 23. November und der Bachſhen Johannes⸗Paſſion am 11. April n. J. Außerdem wirkt der Beethovenchor bei der Neunten Beethovens am. Oktober und im Rahmen des Erſten zeitgenöſſiſchen Mußt⸗ feſtes der Stadt Ludwigshafen a. Rh. mit. Das Städliſche Kulturamt ruft alle ſtimmbegabten Volksgenoſfen u Freunde der Muſik auf, ſich zur Bewältigung dieſer gie ßen Aufgaben dem Beethovenchor zur Verfügung zu ee len.„Gibt es doch gerade in der heutigen Zeſt leis ſchönere Gelegenheit zur innere Stärkung und Erbaulg als die perſönliche Mitarbeit an der Pflege deutſchen ga turgutes.“ Erſt wenn wir unſere Zähne richtig pflegen, werden ſie nicht mehr unſere Sorgenkinder ſein. C HLORODO NH. voch jenuch jeweſen. Un nu jehn wer. Is iberhun ſchon ſpät jenug. Und wenn's noch ſpäter. ſind de Züje proppen voll. Zahle, Mann, det bloß raſch rauskommt aus dieſet Verbrecherlokal, * Brand ſchüttelte den Kopf. 8 „Warum erſt das große Theater, Brehmer? f Freundin hat längſt nicht ſo viele Umſtände gem als ſie einſah, daß Ausreden doch nicht mehr hel Sie hat auch ſchon zugegeben, nach Ihren Angle den Drohbrief an Wenkhuſen getippt zu haben Brehmer murmelte etwas Undeutliches. J „Das hätten Sie ſich vorher überlegen ſolle knurrte Brand, der ſeltſamerweiſe das Gebrum doch verſtanden hatte.„Schwerwiegend iſt auch dahingehende Ausſage, daß Sie ſie bedroht hal als ſie ſich weigerte, mitzumachen.“ „Bedroht?“ Brehmer ſtand dicht vor einem anfall.„Dieſes falſche Frauenzimmer, verdam Gepieſackt hat ſie mich,— immer nur Geld! der Gedanke, ſich an den jungen Bengel ka machen, iſt auch von ihr. Darauf wär ich nie gel men. Und beinahe hat ſie ja auch ſchon run habt.“ a „Davon hat ſie allerdings nichts erzählt. Wie ſie denn das angeſtellt?“ ö „Wie?“ Brehmer lachte höhniſch.„Wie die 9 ber das eben ſo machen. Der alte Wenkhuſen immer mit ſeinem Auto ins Geſchäft, der junge? der Bahn. Da iſt ſie eben zu ihm ins Abteil ges gen, hat mit den Augen geklappert und ihm Blicke zugeworfen. So ſind ſie miteinander bel? geworden. Dann hat ſie ſich in Wannſee ein 9 mer gemietet und hat geſagt, ſie ſei Schauspiele und hätte ein paar Tage Urlaub. Abends hat e ausgeführt, oder ſie ſind im Dunkeln ſpazieren gangen. Lichterloh hat er gebrannt, der Funge.! dann hat ſie angefangen, ihm von dem Wechſel“ erzählen, den ihr Vater bezahlen müßte. Abel hätte kein Geld und würde ſich wahrſcheinlich! Verzweiflung das Leben nehmen, denn wenn er Wechſel nicht einlöſe, habe er mit einer An wegen Betruges zu rechnen. Jedenfalls hat ft bald weich gehabt, den Bengel. Geſtern 2 wollte er ihr fünftauſend Mark geben— eee t. gungs tate. Ferner: Conſtantin Heimweh, Tubaner, Capo. Tot: iche Blas inſtahl u er Zink, 55. el wer Anteile Hier orziuheb 1025 U gleichen u Bem! ſachsbahn⸗ eine 1 nat Diskont: — elch in RM Fanden 100 rien 1001 mark 10 nd 1 eng Feld⸗ ine e mit a Berlin, tgesgeld u aluten er n — g Wart liebe und im E Man ist Sch aid 8 ankreich 100 FUr aud 100 isl. Kr lie mit einem Berlin, 10. September. f 15 le lirtschafts- Meldungen Aklienkurse weiler gesieigeri Berlin, 10. September. en zu Beginn der Börſe etwa das Käufe der Bankenkundſchaft irkten wiederum auf der gan⸗ während die Rück⸗ nde ſtanden, er⸗ e Aktienmärkte bo ie am Vor — 0 Geld ſor Jugoslaw 100 Din 5 Kanada 1kan. Doll“ Lettland. 100 Lats 5 Litauen 100 Litas Luxemb. 100 lux. Fr Neuseel. 1 neus Pfd- lin. 1-Peso al. L aust. Pd! n 100 Belga 4 ien 1 Milreis en 100 Rupꝰ Norwegen 100 Kr 3½ 56, 0 PortugaltooEscudo 4% 9, Rumänien 100 Lei 3½ Schweden 100 Kr 2 Schwei: 100 Fr 12 ad 100 est. Kr 4% d 100 fln. M Slowakei 100 sl. Kr Spanien 100 Peseten 2 Südafr Un. 1 8. Pfd.— 95 Türkei 1 türk Pid 4 Ungarp 100 Pengs 4 Uruguay 1 CPeso .S. A. 1 Dollar 1 benl. 100 Dra land 100 Gulden 100 Rials 00 Lire 1 Len 32⁰.585 .587 e versehenen Kurse finden nur im innerdeutschen amtlichev Gebrauch Am Geldmarkt wurde Blauko⸗ Verrechnungsverkehr H. heraufgeſetzt. Von Franken mit 86,85. eld um g auf 17 bis 28. en errechnete ſich der Schweiger Am 3. September verschied rasch und uner⸗ Wartet nach kurzer Krankheit in Frankreich mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Neffe, der Gefreite Hans Funlas jm blühenden Alter von 24 Jahren. Mannheim Feudenheim, Mosb ö 5 In tiefem Leid: Aug. Fuhs, We. und Angehörige 18800 Jodes-Anzeige Mein treuer Lebensgefährte, unser guter Vater Georg Bayer ist nach schweren Leidenstagen am Sonntag ent- schlaten. Mannheim, den 9. September 1940 Schwindstraße 4 5 In tiefer Trauer: Lina Bayer, geb. Aldinger Dore Bayer, geb. Krahnstöver Alfred Bayer mii Frau Ado Bayer und 3 Enkelkinder Einäscherung am Mittwoch, 11. September, 18 Uhr, im Krematorium Hauptiriedhof Mannheim. am vergangenen Sonn- .30 Uhr, meine liebe Schwester, Schwägerin Nach langem, schwerem Leiden ist tag., dem 8. September 1940. nachmittags Frau. Mutter,. Schwiegermutter. Oma. Folie Ludvig geb. Rupp im Alter von nahezu 65 Jahren sanft entschlafen. Mannheim. Hohwiesenweg 2. Die trauernden Hinterbliebenen; Michael Ludwig, pilasterermeister Michael Ludwig und Frau Else, geb. Ludwig Hans Kesfer und Frau Elisabeih, geb. Ludwig willi Rupp und Frau Helena, geb. Ludwyig und fünf Enkelkinder Pforzheim Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 11. um 13.30 Uhr, statt. September 1940, Danlsagung Für die überaus herzliche und große Anteilnahme an dem 8 unersetzlichen Verluste, der uns durch den fHeimgang meines innigstgeliebten Mannes. unseres guten Vaters. Bruders. Schwie- gervaters und Grohvaters August Kd N sem Wege unseren innigsten für die letzte Ehrung des m hochwürdigen Herrn Dank aus. NSKoV. sowie auch 8 Stadtpfarrer Bahr för die trostreichen Schwestern des Tberesjenkrankenhauses der Pirektion der Mannheimer Milch lieben Entschlafenen die jetzte Ehre erwiesen haben. Mannheim(8 6. 17), September 1940. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Augusſe Kuch geb. Seubert Wie bereits rechtigten Gläubiger mit 6,4 Mill. tige Anſprüche wird noc rückgehalten, dem auch zugeführt werden ſollen beſtehen Zweck zugeführt. Der Reichsarbeitsminiſter Reichs marſchalls Göring in ei tember 1940 beſtimmt, daß die Betrieben und Verwaltungen tember 1940 in dem gleichen Umſange wieder zu zahlen ſind dem Tage des Inkraft⸗ in Geltung waren. abzuführenden alſo dem Geſolgſchaftsmit⸗ Der in der Arbeitsſchurtzverordnung Zuſchlag von 25 ſtunde hinausgehende wie ſie vor dem 4. tretens der Kriegswirtſchaftsverordnung, Die bisher an die Finanzlkaſſe Mehrarbeitszuſchläge glied wieder zugute. vom 12. für die tber die zehnte Tagesarbei aleinzahlung nie erfolgt. Er bleibt bis 1. und der Reſt wird ſpäter einem Vereinfachung der Lohnabrechnung hat mit mit September 1939, des Reiches kommen Dezember 1939 vorgeſehene Die Erklä ſchon früher mitgeteilt, gehen die nicht bevor⸗ leer aus. f h ein Reſerveſonds von 1000 noch eventuell eingehende Beträge September vaterländiſchen Zuſtimmung ner Verordnung vom 3. Sep⸗ Mehrarbeitszuſchläge in allen Wirkung vom 8. Sep⸗ Weiſe Auf dieſe Für künf⸗. zu- erhöhung. ſchaft am? höhung de 194 des verluſte bei der einem wendungen enltſcheidendne Arbeit. Löwenbrauerei Auf der Tagesordnung einer ao. 27. September ſteht die Beſchlußfaſſung über Er⸗ 800000/ betragenden Grundkapitals um einen durch Ausgabe neuer auf den je 1000/ Nennwert rechts der alten Aktionäre. Ach, Wächtersheim(Heſſen⸗Naſſau]. In ſchließenden Geſchäftsjahr 1938/39 er⸗ eine fortſchrittliche Entwick⸗ tze blieben noch Anlauf⸗ Betrag bis zu.2 Mill. Inhaber lautender unter Ausſchluß des Bezu * Gebrüder Adt dem mit Ende Juni füllten ſich die Hoffnungen auf lung des Unternehmens nicht etwas hinter denen des Vorſahres zurück. Weitere Fabrikate be⸗ Geſamtertrag Anlageabſchreibungen lichen Aufwendungen von 132075 1 verbleibt, 8 1 8 0 5 Der Konkurs der Deutſchen Auto⸗Verſicherung wieder du lußtermin— 8000 Forderungen waren angemeldet. 8 V 8 0 Fan; 1 5 N 8 g u e erſetzt. Die Wiedereinführung Konkurs 9 Deutſchen Autonerſicherungs⸗A 9, einerſeits eine Anerkennung für die gro m Jahre 1931 ervegte damals das größte Auf deutſchen Arbeiter und An im e Unternehmen, das die Autokaskoverſicherung ſein. Sie ſoll andererſeit mmen mit der 1028 mßt angeblich 1 Mill. 4 AK ins Leben ebung de Runderlaſſes e worden, 1920. ſollte das Kapita! auf nominell 3 Finanzen vom 18. Dezember 1 werden. Die Rothenburger Feuer der Lohnſteuer bei Mehran 1 Mill.„ Attrien übernommen Sonſt war p brechnung in den Betrieben weſentlich ve wird zugleich mit einer ſehr Freiburg i. Br.— HV der AG., Stammaktien von und die Umſ Neuaufnahme zeitbedingter * Perſonalie 1 2 rtpapie Kapital⸗ Geſell⸗ nd auch Monkane vor dem Reg rgericht bei der Gründung waren ſalſch ge Entlaſtung der betrieblichen Lohnbüros auch fit. ktgebiete- waren einerlei weſen. ntereſftert waren auch Schweiz 8 lekreife e e 1 5 fei 5 KF N zu verzeichnen. Größere 8 1 8 ce e ee e 50 0 folgsmann die Abrechnung ſeines Verdienſtes wieder leichter FTA 0 Uri A. 9 men. 0 zielte ge ch de e ye 1 8 2 5 e e 5 ßere Gewinne erzielten Konkurseröffnung verhaf F e ae e überſehbar und erkennbar ſein. deutsche estverzinsliche Werte mit plus 0,75, Klöckner mit plus 1 und Stol⸗ 0 tkurseröffnung verhaftet und ſpe geurteilt wur⸗ 5 9 10 3 1 5. 1 5 den, ferner die von Anſang an man e Kapitalgrund⸗ a 5 5 N 5 f Zink mit plus 175 v. H Horpener, Hoeſch und Ver⸗ ge führten am 8 0 1981 zur Saß lings enn 1* Verband landwirtſchaftlicher Genoſſenſchaften in Baden DEUrscHE SrAATSANLEIHE N Stahlwe ſetzten je H. höher ein. Bei den K Jahres 11 991 e.., Karlsruhe. Nach dem Geſchäftsbericht des Ve es 8 7 617 nkohlenwerten kamen Deutſche Erdöl 0,5 un Ilſe Di 6,70 Mill. landwirtſchaftlicher Genoſſeuſchaften in Baden e. J 5 1015 „ 2 v. H. höher zur Notiz. Von Kaliwerten ind ſchaft gezogen waren neben den zahlreichen Verſicherten e 15. e. 5 154.5 t minus 0,50 p. H. zu erwähnen. Am ſchon erwähnte Rothenburger Feuer, die Bankfirma e henoſſenſchaften aller Art der. n 2 3 1125 u 5* 77 5 25 Prüfungspflicht des Revlſtonsverbandes. Die vorbereiten⸗ en Farben und Sche⸗ der Co., Luzern, das Bankgeſchäft Kapfer in gen 1115 die Fri 17 1855 2 die ebenfalls 547750 7 8 2256 75 den Maßnahmen zur Umſtellung auf die Kri zwirtſchaft* 95 5 die ebenfalls ve lungen einſtellen mußten Aer 5 j 1 1 f 0155 0 SS 5 N tel 5 ſicherten eine reibungsloſe Eingliederung de landwirt 1015 Flektrowerter l 7 Beteiligten gingen infolge des Zuſammenbruchs ihrer 5 17 z 7 95 5 3 75 8 1010 Ektrowemen 0 anten um 1,75 Unternehr Selber 8 ſchaftlichen Genoſſenſchaften auf allen Gebieten der Er 5 eher und i je v. H. herauf⸗ r 5 45 5— nährungswirtſchaft. Weſentlich hat die Sgedehnte Vorzüge öröck n 55 1 Bei dem Schlußtermin vor dem Stuttgarter Amtsger 70 n i e 83 züge Oröc num v. H. ab Ver⸗ teilte der Vorſitzer u mit, daß rund 8000 Forderunge Schulungsarbeit des Repiſior verbandes zur Ueberwindung Hp. Gbit Fe ren Bewegungen auf. bei dem Konkurs angem de rden e Nachde 1 Perſonalſchwierigkeiten beigetragen. die zu Beginn des 1010 101.0 unn 5 77 m 8 8 d 1 Na* 3 1 rer f 1 7 1 2 8 0 232 8 ken wurden ſtärker be- Entſchädigungen für den Gläubigerausſchuß. 0 Krieges durch zahlreiche Einberufungen auftraten. Neben Bank gewann netall⸗Borſig und Berliner waren, e ene d bigerausſchuß genehnugt der Stärkung der eigenen Mittel nahmen die Spareinlagen 101.0 1010 . H. und Demag waren, wies der Vorſitzende des Gläubige raus huſſes, RA bei den Kreditgenoſſenſchaften um 17 6 v.., die Geſamt⸗ Bank gaben andererſeits v. H. her. i a. 9 hin, 8 1* damals 1931 einlagen um 18,7 v. H. zu, ein Erfolg des weiteren Aus⸗ 1019 olg i* 1 N 2 N wuß 3 50 N 0 7 8 ger 7 5 7 2 5— 2 2 N. 7 Ann N—* ſind och von Bauwerten Holzmann mit 1 95 ange 5 Wufße ee 1 ern baues der verſchiedenen Sr rmöglichleiten. Der Geld BIC TI NEN 208.5 von Kabel⸗ und Drahtwerten Felten, die berech Gl 3 8 f der badiſchen Kreditgend ſchaften betrug 582,3 N 27 105.0 104.8 1 z hergaben. Bei den Textiſwerten ausbeſahlt w 8 85 3335 vol Die Badiſche Landwirtſche ank als landw iſtli 39 1015 1016 chen. 140,0 140.0 71 7 55 nusbezal 1 zune 0 6 e läubige i 5 5 5 2 1 5 a 765116 29˙5 remer Wolle 1,75 und Dierig.75 1 88 eth ver 5. e j 1 Zentraltaſſe konnte ihre B zſumme auf 60,6 Mill. 36 104½2 104. 5 Wollt) 5 129.5 zur Notiz. Von Metallwerten befeſtigten ſich„ zmäß g bobe, une erhalten und die und ihre Liquidität auf 81. 5 H. ſteigern. Die Waren⸗ 102.7 102.7 lalske 3 chaft um 0,75 v. H. Sonſt gingen die Wert⸗ Fiete Die art Piagla 19 0 zu Geld ge. genoſſenſchaften vermittelten den badiſchen Bauern Bedarfs 9 5 8 e 5 8 ommen. Die Vorrechtsgläubiger 8§ 80 Fall 8 Art 3 Nen 8. 1 392 50 v. H. hinaus. Von variablen h e 5 80 1 5 es artikel im Betrage von 265 Mill.„ und brachten die land anf 1547 gegen 1548 und. e tsgeſetzes, die berelts eine Abſchlags wirtſchaftlichen Erzeugr zur Ablieferung. Dieſe land⸗ 127 gegen 12678. Steuergut⸗ zahlung gon 50 v. H. erhalten haben, bekommen jetzt die wirtſchaftlichen Erzeugniſſe lieſen über die 60 Lagerhäuſer 8 8 110 1. W. Bar 8. ganze Quote mit einem Betrag von 46,487 J, die Vor⸗ der Bad landwirtſchaf lichen Zentralgenoſſenſchaft e mb. end. Tellstor 5 e vechtsgläubiger des 8 80 II. Fall Vlc erhalten nach Mittei⸗ 1 8 e treibern N Nürnt 5 5 5 i l 2 1 8 e Karlsruhe. die 75 v. H. der badiſchen Getrefdeernte erſaßte. Nürnb. Masch. eld und Devisenmarkt 9. September 1940 lung Gläubigerausſchuß⸗Voxſitzenden eine„erhebliche“ Mit einer Geſamtzahl von 2881 landwirtſchaftl Maſch Motorenwerke bpskont: Reichsbank.5. Lombard.5. Prirat 2725 L. H. Quote. Borgeſehen ſind 6309„(. Di? auf den Einzelnen helfen die badiſchen la idwirtſchaftlichen Genoffenſchaft Brown, Bove entfallende Summe konnte noch nicht mitgeteilt werden ſie dem Bauern und der Bäuerin im Gemeinſchaftseinſatz bei Hanne Hen R Tbriel] Amtlich in RN für hängt ab von der Schlußabrechnung und den Gerichtskoſten. ihrer ſchweren, für die Ernährung des deutſchen Volkes ee e 1575— 9 Dt. Gold u. Silber. 269,0 270,0 17) Zwischenkurs. im Monat Keptember Rhein feldes Breisach Kehl Straßburg Maxau Mannheim Kaul Köln Neskar bee! Bheinpegel. Mannheim Hauptſchriftletiter: Stellvertreter des Hauptſchriftleiters Dr. Alots Win banner. und verantwortlich für Kultur- f einflußten das Geſamtergebnis entſcheidend, ſo daß bei gene, Aire Futaber Tell: k. d 5 bun 1450(4,554) Mill. 4 und, Auf⸗ Schönfelder.— Kunſt. Film und Gexicht: i. V. C. O. Siſen⸗ an Perſonalkoſten von.249(1184 Mil. 4 Far t.— Sport: Willy Müller.— Südweſtdeutſche Amſahau und pon 0,105(6,106) ſowie außerordent⸗ Bilderdienst: i. V. Richard Schönfelder, ſämtliche in Mannhein von 0,056(0,020), Mill. Lein Verluſt Herausgeber. Drucker und Verleger: Neue Mannhelmer Zeitung der ſich lediglich durch den aus dem Or. Fritz Bode u. Co. Mannheim. RN 1. 4/6.— Vexrantwocfich tür Anzeigen und SGeſchäftliche Mikteilungen: i. V Robert GU Iller, v. H. „Rheumaweg“, .50 RM. in den Bui fai luueliiſun Nun zun nach Eipmassierung alles weg. i Apotheken und Drogerien, wo das „Bewal“ gegen Fullermüdung und alle Fußübel erhältlich ist 5 Groß bezug: Alle Drogistengrossisten. Hageda. Esüdro El. 150 RM., doppelstark allseits gelobte 8 Einige tüchtige nber fekte jüngere baldigen Eintritt zum möglichst Konſtrukteure Stenotypiſtinnen Kontoriſtinnen in Dauerstellung des uc ht.— Bewerbungen mit Zeuguisabschrit⸗ ten. Gehaltsanspr. u. frühestem Eintrittstermin an Bischoff& HNensel Maunheim-Industrichafen. Servier- Fräulein gelum! 5„Weilnhaus z. Roſenſto ck“ N 3, 8. 11917 Servierkrulein Salbe r 5, 6. Tages. 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Die„Deutſche Front“ bietet nicht nur a b eine umfaſſende Berichterſtattung über die politiſchen Ereigniſſe, ſondern auch wertvolle J 2 Mit Rückſicht auf die Juauſpruchnahme der igſtellen durch die Ausgabe der N f 4 und aufſchluß reiche Beiträge ber die He bung und den Einſatz der ſtarken wirtſchaftlichen e Reichskleiderkarte können Anträge auf Ausſtellung von Bezugſcheinen für Spinn⸗ 5 di Kräfte in dieſem alten deutſchen Cand. Hier intereſſieren vor allem die in Europa be⸗ eee a f a 14 ber 1 5 1 e 2 5 deutendſten Eiſenerzvorkommen, die damit eng verbundene weltbekannte eiſenverarbei⸗ 8 kolfwaren und Schuhe auch FFFFFFFPFCCC ee f 2 tende quduſtrie und die Wiederaufrich tung der früher hochentwickelten Landwirtschaft e genommen werden 5. auch 4 2 J Sia Wer 5 8 5 Metz und Lothringen ſind wichtige Abſatzgebiete. Wer daran intereſſiert— 1 8 2 0. 17 5 1 5 t. lieſt die„Deutſche gront“ und verfolgt oder benutzt ihren Anzelgenteil. kilbote n Städt. 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