9 Erſcheine wöchentt 1 f b luſtr. Mülnoc 11. Hezenber 1940 ..70 M. u. 80 Pf. Trägerl. .30 M. mit Illuſtr ſtr. 12, Kronprinzenſtr. 42 ſtr. 55, WOppauer Str. 8 olgenden Monat erfolgen Mannheimer Neues Tageblatt Drahtanſchrift: Remazeit Maunheim Verlag, Schriftleitung und Hauptgeſchäftsſtelle K 1.. Fernſprecher: Sammel⸗Rummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Rummer 178 90— zigte Grundy A vergleichen od für Anzeigen in be eilte Aufträge. Geric ündlich e 151. brand— Aünmer 342 fe gn der libr Die Armee Grazianis im Abwehrkampfe mit engliſchen Panzerdiviſionen Die Engländer greifen an Die Flaliener leiſten heldenhaften Wiöerſtand Ein General gefallen (Funkmeldung der N MZ.) + Ro m, 11. Dezember. Der italieniſche Wehrmachtsdericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt be⸗ kannt: Im Morgengrauen des 9. Dezember griffen eugliſche Panzerdiviſionen unſere von Verbänden libyſcher Truppen beſetzten Stellungen füdöſtlich von Sidi Barani an. Dieſe Truppen haben zunächſt hel⸗ denhaften Widerſtand geleiſtet, wurden aber nach einigen Stunden überwältigt und zogen ſich auf Sidi Barani zurück. Während des 9. Dezember und am geſtrigen Tage fanden zwiſchen den feindlichen und unſe⸗ ren Truppen Kämpfe von einer außergewöhn⸗ lichen Heftigkeit ſtatt. Die Schwarzhemden⸗ diviſion„3. Jaunar“ und die 1. libyſche Diviſion haben Angriffen ſtandgehalten und brachten dem Feinde überaus ſchwere Verluſte bei. In dem Gebiet dauern erbitterte Kämpfe an. In einem dieſer Kämpfe fiel an der Spitze ſeiner libyſchen Bataillone General Maletti. Unſere Luftwaffe überflog während all dieſer Kämpfe das Schlachtfeld und warf dabei auf die feindlichen Panzerformationen Bomben ab, die außerdem mit Maſchinengewehrfener beſtrichen wurden. An der griechiſchen Front iſt der Tag ohne bemerkenswerte Aktionen verlaufen. England freut ſich zu früh. Londoner Vorſchußlorbeeren Die Offenſive als innenpolitiſche Stimmungsmache Drahtberichtunſeres Korreſypondenten — Stockholm, 11. Dezember. Die heutigen Meldungen aus London beſchäf⸗ tigen ſich ſehr ausführlich mit der angeblichen Offenſive der Engländer an der ägyptiſch⸗ libyſchen Front, die in London einen unge⸗ heu ren Jubel hervorgerufen haben ſoll. Dieſer Jubel iſt im Grunde nur ein Beweis dafür, wie erfolgsbedürftig mau in London ge⸗ worden iſt. Im Grunde handelt es ſich um nichts anderes als die gewöhnlichen Vorſchußlorbeeren. Die jetzt von der Londoner Preſſe groß aufgebauſchte Offenſive war ſeit Wochen und Monaten von ber öffentlichen Meinung Englands immer ſtürmiſcher verlangt worden, wodurch die Regierung anſcheinend dazu ge⸗ zwungen wurde, wenigſtens ſo Offenſive begonnen wäre. Churchtlüs Erklärung vor dem Par⸗ lament hierüber, die natürlich ebenfalls mit gro⸗ zem Jubel begrüßt wurde, iſt ſehr vorſichtig ge⸗ halten und auf die Frage, ob die Offenſive bereits entſcheidende Erfolge gebracht hat. mußte er ableh⸗ nen, ſich hierüber zu äußern, wobei er auf den Wortlaut der Erklärung verwies, der„genau abge⸗ wogen“ geweſen wäre. Natürlich gibt es für die Londoner Preſſe keine Grenzen, wenn es gilt, dem engliſchen Volk die Bedeutung der Offenſive einzu⸗ reden. Für ſie bedeutet natürlich dieſe„Offenſive“ nichts mehr und nichts weniger als eine Wen⸗ dung in dem ganzen Krieg und den begin⸗ nenden Zuſammenbruch der Achſenmächte. Die Vorausſetzung allerdings, daß die Offenſive ſiegreich zu tun, als ob dieſe wird, darüber natürlich in London kein Zweifel. Bis auf weiteres werden aber keinerlei Beweiſe für die ſiegreiche Offenſive erbracht und ſelbſt eng⸗ landfreundliche Korreſpondenten. die natürlich ſee lenfroh ſind, zur Abwechſlung einmal über etwas underes als über die deutſchen Vernichtungsangriffe auf London und andere engliſche Rüſtungszentren und engliſche Mißerfolge berichten zu können, kön⸗ beſteht nen nur über ſporadiſche Vorſtöße an der ägyptiſchen Weſtfront Mitteilungen machen. Andere Bericht⸗ erſtatter, die eine ſachlichere Haltung gegenüber den engliſchen Zweckmeldungen einnehmen, beurteilen das ganze Ofſenſivgetue mit ziemlichem Mißtrauen. Sie berufen ſich dabei auf neutrale Kreiſe in Lon⸗ don, die es wenig wahrſcheinlich finden, daß die Engländer in Aegypten imſtande ſein ſollten, eine wirkliche Offenſive durchzuführen. Dazu ſind ihre dortigen Truppen allzu ſehr zu ſammengewürfelt. Sie müſſen ſich nach ihrer An⸗ ſicht auf die Verteidigung konzentrieren. Die Frage iſt, ob nicht das ganze Geſchrei von der Offenſive er⸗ hoben worden iſt, teils um dem Verlangen der eng⸗ liſchen Oeffentlichkeit entgegenzukommen und teils um von der erneut verſchärften Kritik an der Regie⸗ rung abzulenken. Im Zuſammenhang mit dieſer Kritik wird aus Neuyork gemeldet, daß iunerhalb der engliſchen Regierung ſehr ſtarke Spannungen beſtehen ſollen, die möglicher⸗ weiſe zu einer Regierungsumbildung führen werden. Es handelt ſich hierbei um die brennende Frage der geſteigerten Produktion, die die Kon ſervativen durch Zwangseinziehung von Arbeitern löſen wollen. Als Gegenſtück zu den konſervativen Forderungen verlangen die Labour⸗Paxteiler Be⸗ ſchlaanahme des Vermögens der reichen Familien und Erhöhung der Steuern. In der Meldung heißt es weiter, daß Churchill gegen jede Aenderung im Miniſterium iſt und alles tut, um ſeine Regierung zuſammenzuhalten. Dagegen ſoll Churchill nichts gegen den Eintritt Llond Georges in die Regierung einzuwenden haben, im Gegenteil ſoll er ihm ſogar freie Hand ge laſſen haben, welchen Miniſterpoſtenn er wählen möchte. Der alte Waliſer hat es aber vorgezogen, noch eine Weile abzuwarten. Man fragt ſich, ob es der endgültige Zuſammenbruch Englands iſt, den er abwarten will. 1000 Großbründe wflteten in London! In einer Nacht hal ſich das Bild der Hauptſtadt völlig verändert!“ unb. Berlin, 10. Dez. Der Großangriff auf London in der Nacht zum Montag war von ſo ungewöhnlicher Wucht. daß er in der Weltpreſſe immer noch nachhallt. Die ganze Stadt erzitterte unter anhaltenden Bombeneinſchlägen, ſchreibt der Londoner Bericht⸗ 1 der japaniſchen Zeitung„Schomiuri Schim⸗ bun.“ Gebäude wurden buchſtäblich in Stücke geriſſen, Schutt und Glas füllten die Straßen. Es ſcheine völlig unmöglich, daß ſich London von dieſem ungeheuer ſchweren Schlag wieder erhole. In⸗ nerhalb einer einzigen Nacht habe ſich das Stadt⸗ bild verändert und biete jetzt einen jämmer⸗ lichen Anblick. „Tokio Nitſchi Nitſchi“ ſagt, die Anzahl der zer⸗ ſtörten Gebäude laſſe ſich nicht zählen. London habe völlig das Leben und die Aktivität verloren. Wie aus Neuyork gemeldet wird, gibt die Lon⸗ doner Zeitung„Daily Mail“ die Zahl der während der Nacht ausgebrochenen Großbrände mit 100 0 an. Vor Mitternacht ſeien 13 Großfeuer gleich⸗ geitig ausgebrochen. Die amerikaniſchen Blätter heben in ihren Berichten über die Auswirkung des Angriffs hervor daß zu allen aufgezählten Schäden ſelöſtverſtändlich auch die militäriſchen Schäden hinzukämen, die neutrale Korreſpondenten nicht erörtern dürften. Die finniſche Preſſe ſpricht ſchon in den Ueber⸗ schriften von„Rieſenſeuerſchäden“ und ſchweren Ver⸗ luſten.„Hufpvudſtadsbladet“ ſchildert die Schreckens⸗ nacht: Unter dem Kanonendonner und den Explo⸗ ſionen der Bomben glaubte man den Leidensruf der Stadt zu hören. Im Süden, Oſten, Weſten flamm⸗ ten gewaltige Brände auf. Man habe ſich gefragt, nachdem Coventry, Briſtol und Southampton bereits in Ruinen liegen, ob auch London in einer einzigen Nacht verbluten ſollte. Der Korreſpondent der Kogenhagener„Politiken“ gibt ſeinen Eindruck von der Stärke des Angriſſes wie folgt wieder: Vor ein paar Monaten ſei die da⸗ malige Intenſität der Luftoffenſive mit der Wind⸗ ſtärke vier verglichen worden; heute erkläre man, daß man zu Windſtärke ſieben oder acht gekommen ſei, und bis zum Orkan, d. h. Windſtärke zwölf, ſei noch ein gutes Stück. Man darf ſich in England darüber im klaren ſein, daß auch dieſe„Winoſtärke“ den Kriegsverbrechern beſchieden ſein wird. Neue Taktik? Neue Typen? Neue Vomben? Drahtberichtunſeres Korreſpondenten — Stockholm, 11. Dez. Die Eigenberichte der ſkandinaviſchen Zeitungen fahren fort, die Wirkungen der letzten deutſchen Ver⸗ geltungsangriffe auf London zu ſchildern. Die Kor⸗ reſpondenten meinen, feſtſtellen zu können, daß hierbei nicht nur eine neue Taktik der deut⸗ ſchen Luftwaſſe, ſondern auch nene Flug⸗ zengtypen und neue Bomben mit einer nugeheuren Spreugwirkung zur Verwendung kommen. In London rechnet man nunmehr mit der Mög⸗ lichkeit einer verdoppelten Tätigkeit der deut⸗ ſchen Flieger. Der Angriff in der Nacht zum Montag würde demnach der erſte in einer neuen Reihe ſein. Ueber die Wirkungen nähere An⸗ gaben zu machen, ſind die Korreſpondenten natürlich nach wie vor behindert. Selbſt die Zahl der Feuers⸗ brünſte darf nicht angegeben werden. Es wird nur ganz allgemein geſagt, daß die Schäden gewal⸗ tig ſind und daß der Verkehr in den betroffenen Straßen nur mit äußerſter Anſtrengung aufrecht er halten werden kann. Ruhe nach dem Sturm. Bei Aufklärungsflügen wurden Vomben auf engliſche Hafenſtädte geworfen (Funkmeldung der NM Z. Berlin, 11. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ kannt: Schlechte Wetterlage beſchränkte die Tätig⸗ keit der Luftwaffe auch am 10. und in der Nacht zum 11. Dezember auf bewaffnete Auf⸗ klärung. In Frinton on Sea wurden Treffer im Hafengelände mit großer Rauchentwicklung, ferner Treffer in einem Fabrikgelände zwiſchen Folkeſtone und Canterbury beobachtet. Vor Harwich wurde ein Handelsſchiff mit Bomben und mit Bordkanonen angegriffen. 3 Fernkampfbatterien der Kriegs⸗ marine und des Heeres nahmen feindliche Fahrzeuge, die den Kanal zu befahren ver⸗ ſuchten, unter wirkſames Feuer. Fernkampf⸗ batterien des Heeres bekämpften gegen Abend erfolgreich militäriſche Ziele im Küſtengebiet von Dover. In der Nacht vom 10. zum 11. Dezember warfen einige feindliche Kampfflug⸗ zeuge eine Anzahl von Spreng⸗ und Brand⸗ bomben im beſetzten Gebiete und in Südweſt⸗ deutſchland. Außer der erheblichen Beſchädi⸗ gung eines Kinderheimes in einer ſüdweſtdent⸗ ſchen Stadt und leichten Gebäudeſchäden in einigen Orten in der Eifel entſtand kein nennenswerter Sachſchaden. Im Reichsgebiet wurden zwei Zivilperſonen ſchwer und eine Perſon leicht verletzt, im beſetzten Gebiet ein Kind getötet und zwei Zivilperſonen verletzt. Flakartillerie ſchoß geſtern zwei feindliche Flugzeuge vom Muſter Briſtol⸗Blenheim ab. Eigene Verluſte traten nicht ein. b Den kürzeren gezogen dnb Berlin, 10. Dezember. Im Atlautik kam es zu einer Gefechtsberührung zwiſchen einem deutſchen Unterſeeboot und dem kanadiſchen Zerſtörer„Saguen ay“. Hierbei gelang es dem dentſchen Unterſeeboot, einen Torpedotreffer zu erzielen, durch den der kanadiſche Zerſtörer ſo ſchwer beſchädigt wurde, daß er in manövrierunfähigem Zuſtaud in einen Hafen ein⸗ geſchleppt werden mußte. Die notwendigen Repara⸗ turen ſind außerordentlich ſchwierig und werden mehrere Monate in Anſpruch nehmen. Die Verluſte an Bord des Zerſtörers ſind 21 Tote und 18 Ver⸗ wundete. Der kanadiſche Zerſtörer iſt 1337 Tonnen groß, hat eine Bewaffnung von vier 12⸗Itm.⸗Geſchützen und acht Torpedboausſtoßrohre. Seine Geſchwindig⸗ keit beträgt 35 Seemeilen. Der Führer, ſeine Arbeiter und unſer Sieg! * Maunheim. 11. Dez Volke und mal den 7 IE Der Führer hat geſtern dem deutſchen darüber hinaus der ganzen Welt wieder Sinn des Kampfes klargelegt, den das deutſche gegenüber England führt. Es iſt der wahrhaft welt⸗ revolutionäre Kampf des neuen Soziglis⸗ mus gegen den alten Kapitalismus., Ein Klaſſenkampf ins Gigantiſche und Ueberdimenſfio⸗ nale übertragen: der Kampf der Habenichtſe der Welt gegen die Beſitzenden. Ein Kampf, bei dem es um die ganzen Grundlagen geht, auf denen bisher die politiſche und wirtſchaftliche Ordnung der geſamten Welt beruht hat. In dieſem Kampf ſpielt ſtärker als bei den alten kriegeriſchen Außein⸗ anderſetzungen der Menſch eine entſcheidende Rolle: denn ſein Leben iſt weit unmittelbarer als es bisher der Fall geweſen iſt, eingeſchaltet in die Wirklichkeit und in den Sinn dieſes Kampfes. Unt ſein eigenſtes, ſein perſönlichſtes Schickſal geht es hier, weil dieſes Schickſal heute unendlich ſtärker identiſch iſt mit den Wirklichkeiten von Staat und Volk, weil weiter die Art und Methode des totglen Krieges den ganzen Lebenskreis des einzelnen un⸗ gleich ſtärker als bei früheren Kriegen der Fall war, zum Mitträger des kämpferiſchen Geſchehens macht. Ungleich mehr als andere Kriege iſt daher ſer Krieg eine Sache der Nerven, der Ueberzeu⸗ gung und der Herzen. Die Partei wird ſiegen, die in ihrem Volke den ſtärkeren Glauben an die Sieghaftigkeit ihrer Idee zu wecken verſteht. Der Führer hat geſtern dieſe Seite der gegen⸗ wärtigen hiſtoriſchen Auseinanderſetzung nicht zik⸗ fällig vor Arbeitern der deutſchen Rüſtungsinduſtpie dargelegt. Denn hier in der Arbeiterſchaft ſoll und muß der neue Begriff des Volkes ſeine Grundlage und Formung erhalten! In dem Maße, in dem die Maſſen der Arbeiterſchaft dieſen Begriff ausfüllen mit ihrem Glauben und ihrer Hingabe, mit der Be⸗ geiſterungsfähigkeit ihrer Herzen und mit der Lei⸗ ſtungsfähigkeit ihrer Hände, in dem Maße wird der Begriff Volk in die Ewigkeit der kommenden Jahr⸗ hunderte verankert werden können. Die Kriegsnotwendigkeiten legten dem deutſchen Arbeiter manchen harten Zwang auf: Lohnſtopper⸗ ordnung, Dienſtverpflichtung, Arbeitswechſelbeſchrän⸗ kung und manche andere Begleiterſcheinungen des Krieges gibt es, die für den einzelnen ſicherlich eine Härte bedeuten. Aber ſie ſind eben nur Begleit⸗ erſcheinungen dieſes Krieges, der ja mit in er⸗ ſter Linie für die Befreiung der Arbeiterſchaft, für die Heraufführung einer neuen ſozialiſtiſchen Welt, für die Schaffung eines meuen Deutſchland, das al⸗ len Deutſchen eine wirkliche Heimat werden ſoll, ge⸗ ſchlagen wird. 75 Das dem deutſchen Arbeiter nochmals zu beſtä⸗ tigen, war der Sinn der geſtrigen Führerrede. Sie konnte ſich dabei wirklich nur auf die Beſtätigung beſchränken. Denn der deutſche Arbeiter hat mit ſeiner Haltung während des Krieges zur Genüge bewieſen, daß er dieſen Sinn des Krieges verſtanden hat. Wie der alte Krieg verloren worden iſt in den Werkſtätten der Heimat, ſo iſt der neue in dieſen Werkſtätten gewonnen worden. Wie damals aus dieſen Werkſtätten, von den Sendboten fremden Geiſtes und fremden Geldes bezahlt, der Ungeiſt der Zerſetzung, der Meuterei, des Verrats an die kämpfende Front gedrungen iſt, ſo flutet heute ein unerſchöpflicher Strom von materieller und geiſtiger Kraft hinaus, ſo flutet umgekehrt pom Heere wieder ein alle Kräfte der Heimat aufreißender Strout von Treue und Dankbarkeit zurück. Der Führer hat ſich geſtern zum Sprecher dieſer Dankbarkeit gemacht: mit ihm haben Millionen Soldaten in dieſem Augen blick das Geſicht zum deutſchen Arbeiter gekehrt und ihm im Geiſte die Hand gedrückt als Kameraden des gleichen Schickſals, als Kämpfer der gleichen Sache, In diefer verſchworenen Gemeinſchaft ruht die ganze Gewißheit des deutſchen Sieges. Der Sieg iſt freilich noch nicht da. Auch darüber hat der Führer geſtern geſprochen. Aber er hat uns auch klar gemacht, daß der Sieg nichts anderes mehr von uns verlangt als Geduld und Disziplin. Vielleicht hätten wir ihn ſchon, wenn wir bereit geweſen wären, jeden Preis dafür zu bezoh⸗ len: auch den Preis von Millionen deutſcher Lehen, Die deutſche Führung hat dieſen Preis nicht bezahlt, Sie weiß, wie koſtbar deutſches Leben heute und für die Zukunft iſt, und ſte weiß auch, daß die Geſchichte es billiger machen wird. Die Geſchichte hat ja ſelbſt ſo viel Weisheit in ſich, daß ſie die Klugheit ebenſo hoch wie die Tapferkeit ſchätzt. Sie verlaugt auch in dem großen Handel mit ihr nicht die Verſchwen⸗ dung, ſondern die Diſziplin. Und nur beide zuſa nt men: der Kühnheit und der Ueberlegung, gibt ſie die höchſte Krönung. Das weiß die deutſche Führung und darnach hat ſie bei Beginn des Krieges in Polen gehandelt um darnach handelt 411 über England. ha Zwang der Zeit nicht vorigen Jahres, als erledigt war und Frank reich zu erledigen war. Sie hat damals die Ruhe und die Sicherheit aufgebracht„auf beſſeres Wetter zu warten“. Sie bringt dieſe gleiche Sicherheit jetzt auf, da Frankreich edigt iſt und England noch zu erledigen bleibt. Sie kann auch hier voll gleich⸗ mütiger Zuverſicht auf„beſſeres Wetter“ warten, denn ſie hat ja nicht nur die Chancen ſondern die Wewißheit des endgültigen Sieges ſchon in ſich. Sit ſteht nicht unter dem zermürbenden Druck des Zwei⸗ fels oder gar der Verzweiflung wie ihre Gegner. Auch hier hat ſich ſeit einem Jahre das Bild grundlegend geändert.„Der Zwang zum Siegen“, das Nicht⸗mehr⸗warten⸗können und Warten⸗dürfen, das man damals in England fälſchlicherweiſe als eine Belaſtung der deutſchen Politik hinſtellte, iſt heute zu einem unausweichbaren Zwang für Eng⸗ s Krieges gegen⸗ dem ſcheinbaren laſſen im Herbſt Polen land fſelbſt geworden. Nicht wir, ſondern England kann nicht mehr warten! Und wöngekehrt: nicht England, ſondern wir ſind es, die heute den Zeitpunkt des letzten Schlages beſtimmen! Daß dieſer Schlag kommen wird, daß es keinen halben Sieg und keinen Frieden des Kompromiſſes geben wird, daß die deutſche Rechnung mit England ganz endgültig und ohne Erbarmen beglichen wer⸗ den wird, das hat der Führer geſtern zum jo und ſo often Male der Welt beſtätigt. Nur die Antwort auf die entſcheidende Frage: Wann?! auf die die Welt ſo ungeduldig wartet, hat er ſich vorbehalten! Die größten Geſtalter der Geſchichte ſind immer auch die demütigſten Diener der Geſchichte. Sie horchen am unbeirrteſten in ſie hinein, laſſen ſich am willigſten von ihrer geheimen Führung leiten, ahnen ihre geheimſten Wege und Weiſungen. Wenn der Führer heute noch wartet, dann hat er ſchon Zwieſprache mit der Geſchichte gehalten: ſie wird ihm mit der Fülle und mit der Schön⸗ heit ſeines Sieges danken, wenn er end⸗ gültig zuſchlägt. Dr. A. W. Nach der Jührer-Rede (Prahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung) — Berlin, 11. Dezember. „Dieſe Führerrede wird ſobald nicht aus den internationalen Erörterungen verſchwinden, Bberſchreibt ein großes ſchweizeriſches Blatt, der „Züricher Tagesanzeiger“ ſeine Auslaſſungen. In dem Kommentar des ſchweizeriſchen Blattes wird hervorgehoben, daß mit Adolf Hitler der Repräſen⸗ kant einer Neuordnung Europas geſprochen habe, der die geſchloſſene Gefolgſchaft ſeines Volkes hinter. ich habe. Wenn ein anderes ſchweigeriſches Blatt, der„Berner Bund“ von einer großzügigen inneren deutſchen Strategie ſpricht, die parallel der Außen⸗ politik verlaufe, liegt auch darin der Verſuch eines Verſtändniſſes für die gewaltigen deutſchen Erfolge in dieſem Kriege. 5 Ueber 40 Auslandsvertreter haben in dem Berliner Großrüſtungswerk mit den Abertauſenden der Belegſchaft das Bekenntnis zum undengſamen deutſchen Kampfeswillen mitangehört. Sie haben den Jubelſturm vernommen, der immer wieder des Führers Rede unterbrach, ſeine von Leidenſchaft durchglühten Worte ſtärkſter Kampfentſchloſſenheit und Zuverſicht des Endſtieges. Ueber das Haupttele⸗ graphenamt Berlin gingen am Nachmittag Aber⸗ kauſende von Worten nach Amerika. Auch die gro⸗ ßen japäniſchen Zeitungen haben ellenlange Tele⸗ gramme ihrer Berliner Korreſpondenten über des Führers Rede in dem Berliner Rüſtungsbetrieb er⸗ Iten. In der Kopenhagener„Nätionaltidende“ wird von einer zündenden Wirkung der Hitlerrede auf alle geſprochen, die ſie in dem Berliner Großwerk anhör⸗ ken. Die Kopenhagener„Politiken“ ſchreibt aus⸗ führlich von dem gewaltigen Jubel, den die einzel⸗ nen Phaſen der Rede unter der Arbeiterſchaft aus⸗ löſten. 25. f „Stockholms Dagbladet, nennt die Hitlerrede die Antwort an Englands Politiker und die Anerkennung der Leiſtungen des deutſchen Arbeiters. „Stockholms Tidningen“ ſchreibt, keine Aktion Deutſchlands wurde angekündigt. aber die Welt muß aus der Rede die deutſche Entſchloſſenheit bis zum letzten zur Kenntnis nehmen. i Ein holländiſches Blatt, der Amſterdamer„Tele⸗ graaf“ meint, Adolf Hitler erkenne richtig. daß Eng land nicht durch Reden, ſondern durch die deutſchen Waffen bezwungen werde. Deshalb ſprach die Füh⸗ kerrede außenpolitiſch die Entſchloſſenheit zur Kampf fortfetzung bis zu einem deutſchen Frieden aus. Wir wiſſen, daß Reuter und der engliſche Nach⸗ kichtendienſt eine Verdrehung und Zerpflückung der großen Gedanken verſuchen werden, die Adolf Hit⸗ ler formuliert hat. Der Gedanke, daß Adolf Hitler die Trennung zweier Welten ausgeſprochen hat, die nie mehr zuſammenkommen werden, wird den Londoner Propagandaherren ſicher nicht kommen, und ſte werden noch weniger dem enaliſchen Volk er⸗ zählen, daß Deutſchlands Führer in den Straßen, Re er nach ſeiner aroßen Rede durchfuhr. von Men⸗ ſchenmaſſen umjubelt wurde, die aus Wohnungen und Werkſtätten herbeieilten, um dem Mann des deutſchen Schickſals, dem Garanten des deutſchen Sſeges für ſeine Worte zu danken, die ſie kurz vor⸗ her am Lautſprecher vernommen und die den Weg zu ihren Herzen gefunden hatten. Rooevelts Rundͤreiſe Moofevelt in den Gewäſſern von Portorier und Martiniaue. EP. Neuyork, 9. Dezember. Präsident Rooſeyelt iſt, wie die nordamerikani⸗ chen Blätter melden, in den Gewäſſern von Por⸗ toriev eingetroffen, wo er Landungsmanövern bei⸗ wohnte. Der ſchwere Kreuzer„Tuscalooſa“, auf dem Prä⸗ ident Rooſevelt eine Beſichtigungsreiſe unternimmt, hat— wie die nordamerikaniſchen Blätter weiter melden auch im Hafen von Fort de France(Mar⸗ tinique) angelegt. Dort hatte Rooſevelt Unterredun⸗ gen mit den nordamerikaniſcheit Beobachtern des Kriegs und Marineminiſteriums auf Marti⸗ unique gehabt. Am vorhergehenden Tage ſchließlich habe Rooſevelt die britiſche Inſel Santa Lucia beſucht, wo die Vereinigten Staaten einen Flotten⸗ ſtützpunkt errichteten. In Begleitung des engliſchen Gouverneurs habe der Präſident den Hafen be⸗ sichtigt. Die Werkruhe am Samstag in Italien aufgehr⸗ ben. Durch ein am 16. Juni 1930 erlaſſenes Geſetz wird für die Dauer des Krieges auch das Geſetz vom Jahre 1985 über die Werkruhe am Samstag aufge⸗ hoben. In Zukunft wird daher in Italien die Werk⸗ ruhe am Samstag nicht mehr eingehalten werden. Segpini nach Bern abgereiſt. Botſchafter Scapini Hat ſich nach Bern begeben, wo er über die Modali⸗ täten der n der internierten franzöſt⸗ 5 5 Soldaten mit den Bundesbehörden verhandeln wird, 5 anb. Berlin, 11. Dezember Die Rede des Führers vor den deutſchen Mütſtungsarbeitern hat in aller Welt einen nach⸗ haltigen und tiefgehenden Eindruck hinterlaſſen. Die große Rede des Führers, die von allen ita⸗ lieniſchen ndern übertragen worden iſt, hat in Rom die ſtärkſte Beachtung gefunden. Die Abendblätter druckten die Rede ausführlich in großer Aufmachung zuſammen mit Bildern des Führers ab. In hieſigen politiſchen Kreiſen unterſtreicht man beſonders die ſoziale Note der Rede und hebt hervor, daß der Führer ſich deshalb unbedingt auf die arbeitenden Maſſen des deutſchen Volkes ver⸗ laſſen könne, weil er ſie davon überzeugt habe, daß alle Leiſtungen des Nationalſozialismus im Dienſte des Volkes ſtehen. ſei dem deutſchen Volk in allen Schichten klar, daß England dieſen Krieg ge⸗ mollt hat, um ſein veraltetes plutokratiſches Syſtem gufrecht zu erhalten. Gerade die Bedeutung des Krieges als epoche⸗ machende Auseinanderſetzung zwiſchen zwei ſozial⸗ politiſchen Syſtemen hat nach römiſcher Auffaſſung der Führer in ſeiner geſtrigen Rede klargeſtellt. und er konte ſich dazu keine geeignetere Zuhörerſchaft wählen als die Arbeiter, um deretwillen der Na⸗ tionalſozialismus den Entſcheidungskampf gegen den internationalen Kapitalismus führt. Der begeiſterte Jubel, mit dem die Arbeiter den Führer empfangen haben und ſeinen Ausführungen gefolgt ſind, wird in allen italieniſchen Berichten hervorgehoben und ſpricht nach römiſcher Anſicht deutlich den unbedingten Siegeswillen aus, der das deutſche Volk und in glei⸗ cher Weiſe das italieniſche Volk beſeelt. Die Rede des Führers wurde in Bulgarien durch die Morgenblätter angekündigt. Der allge⸗ meine Eindruck der vom bulgariſchen Rundfunk übertragenen Rede iſt ein außerordentlich tiefer. Einmütig wird der unerſchütterliche Ernſt, mit dem der Führer nicht, nur ſein Volk eingehend über die Sachlage unterrichtete, ſondern mit dem er auch ſein Glaubensbekenntnis an den Sieg ausdrückte, be⸗ wundert. Von den außenpolitiſchen Anſpielungen werden in hieſtgen politiſchen Kreiſen beſonders zwei Momente erörtert: Die Warnung vor einer engliſchen Landung auf dem Kontinent und die Hoffnung auf den Sieg der Vernunft. In politiſchen Kreiſen der jugoſlawiſchen Hauptſtadt wird von einer packenden, mitreißenden Anſprache eines wahren Volksführers an einem ihm geſchloſſen folgende, kampfbereite und ſiegesge⸗ wiſſe Gefolgſchaft geſprochen. Die Belgrader Abend⸗ zeitung„Prawda“ füllt mit der Rede ihre beiden er⸗ ſten Seiten. Die Schlagzeile hebt den Ausſpruch des Führers hervor, daß England überall dort Deutſche antreffen würde, wo es verſuchen ſollte, Truppen auf dem Kontinent zu landen, und daß es für Deutſchland keine Kapitulation gebe. Als erſtes Blatt nimmt„Hrvatſki Dnepnik“, das Agramer Zentralorgan der vom ſtellvertretenden Miniſterpräſidenten Dr. Matſcheck geführten kroati⸗ ſchen Bauernpartei zur Rede des Führers Stellung. Das Blatt erklärt, dieſe Rede ſei vom Gefühl der Verantwortung für die Zukunft des Volkes getragen geweſen. In der holländiſchen Preſſe wird die Füh⸗ rer⸗Rede in großer Aufmachung wiedergegeben. In ihren Ueberſchriften heben die Blätter hervor, daß der Führer in ſeiner Rede das Recht eines jeden auf eine geeignete Lebensmöglichkeit unterſtrichen babe. In Norwegen wurde die Rede ſofort durch die Uebertragung des norwegiſchen Rundfunks bekannt und hinterließ einen überaus nachhaltigen Eindruck. Beſondere Beachtung fanden neben der Schilderung des deutſchen ſozialen Staates die Bemerkunden des Führers über den norwegiſchen Feldzug. Hier waren es die Sätze„Wir ſind gerade noch zurecht gekommen, um vor den Engländern einzuſteigen“ und„wo der Heutſche Soldat ſteht, kommt kein anderer hin— bie neben vielen anderen Punkten der Rede wichtig empfunden wurden. Die Madrider Preſſe berichtet unter gro⸗ zen Schlagzeilen über die Rede des Führers und hebt in den Untertiteln die markauteſten Sätze be ſonders hervor. So unterſtreicht die Zeitung „Madrid“ die Feſtſtellung des Führers:„Was immer auch geſchehen mag. Deutſchland wird aus dieſem Kampf ſiegreich hervorgehen“. Tiefen Ein⸗ druck hat auf das Blatt weiter die Erklärung des Führers gemacht, daß Deutſchland den Zeitpunkt der endgültigen Auseinanderſetzung beſtimmen werde, und daß es angeſichts der Ueberzeugung vom Erfola ſeiner Waffen warten könne. Die Zeitung „Infſormaciones hebt darüber hinaus die von dem orkanartigen Beifall der deutſchen Arbeiter aufge⸗ nommene Feſtſtellung des Führers hervor, daß es in ſeinem Lexikon, wie auch in dem Lexikon des deut⸗ ſchen Volkes das Wort Kapitulation überhaupt nicht gebe. Stark beachtet wird von den Blättern weiter die Feſtſtellung des Führers, daß ſeit Kriegsbeginn nicht einmal die Munitionsproduktion eines Monats verbraucht worden ſei. Die Rede des Führers wurde in Liſſaboner politiſchen Kreiſen mit größter Aufmerkſamkeit auf⸗ genommen. Beſondere Beachtung findet hier der Teil der Rede, in dem der Führer vom Kampf u ge⸗ gen England ſprach und von der Entſchloſſenheit, je⸗ dem Verſuch einer erneuten Feſtſetzung Britanniens auf dem euroväiſchen Feſtland entgegenzutreten. Der Teil der Rede, in dem der Führer die Urſachen dieſes Krieges behandelt, wird gleichfalls von allen Blättern ſtark beachtet. Die meiſten großen füdamerikaniſchen züge aus der Rede und heben beſonders die große Siegeszuverſicht hervor, mit der der Führer sprach ſowie das aus der Rede hervorgehende ſtolze Gefühl, daß die weltpolitiſche Initiative nach wie vor bei Deutſchland liege. Das Abendblatt„Noite“ in Rio überſchreibt ſeinen Berliner Bericht mit den Worten:„Die Stunde der Entſcheidung beſtimmen wir! erklärt Adolf Hitler“. In der Preſſe der Vereinjaten Staaten hat die Kampfanſage des Führers an den internatio⸗ nalen Kapitalismus beſonders großen Eindruck ge⸗ macht. wird in Ueberſchriften der Neuyorker Zeitungen beſonders hervorgehoben und ſteht in den Leitartikeln im Mittelpunkt, ſoweit ſolche bisher vorliegen. So werden vor allem die Stellen der Rede herausgehoben, in denen der Führer den Krieg als einen Krieg zwiſchen zwei Welten und zwei Weltanſchauungen. zwiſchen Kapftalismus und Ar⸗ beit, bezeichnete. Das Reuter⸗Büro ſpricht in einem amerikaniſchen Bericht von einer„Krieaserklärung Deutſchlands an den Weltkapitalismus“. Im ganzem macht ſich bereits heute das Beſtreben der Kreiſe bemerkbar, die in der großangelegten Rede des Führers an den Wurzeln ihrer Paraſiten⸗ exiſtenz angepackt wurden, den Arbeitermaſſen i der angelſächſiſchen Welt das vom Führer entwor fene Bild der ſozialen Zukunft in den weſtlichen De⸗ mokratien möglichſt zu verfälſchen. Großen Eindruck hat in der angelſächſiſchen Welt der ruhige Sieges⸗ willen des Führers gemacht, der mit ſeiner Erklä⸗ rung, er mache nichts Halbes, alle die von inter⸗ eſſierter engliſcher Seite verbreiteten Gerüchte über deutſche Friedensfühler mit einem Schlage als das enthüllt hat, was ſie von vornherein waren, nämlich als Zwecklügen. Sie Sie haben ſich bei uns umgeſehen ASA Korreſpondenten dementieren engliſche Lügenmeldungen über Deuſchland [Funkmeldung der N MZ.) +⁴Liſſabon, 11. Dezember. Ein nordamerikaniſcher Induſtrie!⸗ Le r, der eine längere Rundreiſe durch Europa machte und ſich auch verſchiedene Wochen in Deutſchland auf⸗ gehalten hat, iſt jetzt auf der Rückreiſe nach den Ver⸗ einigten Staaten in Liſſabon eingetroffen. Dieſer Amerikaner hat Preſſevertretern gegenüber rklärt, er halte es für numöpglich, daß Deutſchlaud in die⸗ ſem Kriege eine Niederlage erleiden könne, Er höre von vielen Seiten, daß man Hoffnungen auf ein Nachgeben Deutſchlands hege, das infolge Hun⸗ gers oder infolge einer Revolution zu dieſem Schritt gezwungen werden würde.„Ich kann nur unpar⸗ teiiſch meine Meinung dazu äußern“ fagte der Ame⸗ rikaner,„und das iſt, daß ſich diefenigen. die an ſo etwas denken. einer ſchweren Täuſchung hineben. Warum ſollen wohl die Deutſchen eine Revolu⸗ tion machen? Ihre Ernährungslage iſt viel beſſer als im Zeitraum von 1918 bis 1924. Das deutſche Volk genießt den Segen einer Geſetzgebung, die die ſozialen Ideen in Taten verwandelt hat, wie es bei keinem anderen Volk der Fall iſt. Adolf Hitler während des ganzen bisherigen Krie ges nur Erfolge gehabt, was den arößten Enthuſias⸗ mus hervorgerufen hat und die Moral des deutſchen Volkes von Tag zu Tag hebt.“ Der Amerikaner äußerte dann, alle Berichte aus engliſcher Quelle über die Bombardierungen deut⸗ ſcher Städte ſeien übertrieben und zum Teil voll⸗ ſtändig erlogen. Er ſei z. B. während des„großen Fliegerangriffes“ der Engländer in München gewe⸗ ſen und habe davon überhaupt nichts gemerkt. Velden in den Weſtiront-Kümpfen Neue Ritterkreuz⸗Verle hungen an Angehörige des Heeres Helden in den Kämpfen an der Weſtfront and Berlin, 11. Dezember. Der Führer und Oberſte Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorſchlag des Oberbefehls⸗ habers des Heeres, Generalſeldmarſchall von Brauchitſch, das Ritterkreuz des Eiſernen Kreu⸗ zes an folgende Ofſiziere und Unteroffiziere des Heeres verliehen: Hauptmann Soe th, Abteilungskommandeur in Regiment, Hauptmaun Eder, 3 3 Bataillonsführer in einem Infauterieregiment, Feldwebel Kluth, 5 Zugführer in einem Schützen regiment, Unteroffizier Brüggemann, 5 Gruppenſührer in einem Infanterieregiment, Unteroffizier Moder, Truppenführer in einem Schützenregiment. Hauptmann Soeth erzwang durch ſein über⸗ raſchendes Erſcheinen und ſein geiſtesgegenwärtiges Verhalten den Weg in den Südeingang von Belfort und eroberte mit wenigen Leuten das Fort„Des Perches“, Mit dieſem Fort fielen die geeig⸗ neten B⸗Stellen des Geländes in deutſche Hand, und der Geſamtverlauf des Kampfes der Diviſion um Belfort wurde ſo ausſchlaggebend beeinflußt, daß der Handſtreich auf die Feſtung glückte und langwierige Kämpfe der Truppe erſpart blieben. Hauptmann Eder hat ſich bereits beim Durch⸗ bruch durch die Felſenſtellung bei Mill dadurch her⸗ vorragend ausgezeichnet, daß er ſich perſönlich an die Spitze ſeiner Stoßgruppen ſetzte und allein vier Bunker nahm, die den Panzerabwehrgraben flan⸗ tierten. Am Lys⸗Kanal erzwang er an der Spitze einer Kompanie den Kanalübergang und brach vier Kilometer tief in die feindliche Stellung ein. Hier⸗ durch wurde der Durchſtoß des Regiments bei Cleith ermöglicht, der zur Kapitulation des belgiſchen Hee⸗ res führte. Auch bei Nieuport erzwang Hauptmann Eder den Kanalübergang, hielt die Stellung gegen unter Panzereinſatz geführte Gegenangriffe und ſchuf die Vorausſetzung für die Vernichtung der Royal Fuſileers und die Inbeſitznahme des umfang⸗ reichen engliſchen Kriegsmaterials, das nach Eng⸗ land hätte verfrachtet werden ſollen. Feldwebel Kluth erhielt nach der Gefangen⸗ nahme des Generalſtabes der franzöſiſchen 9. Armee den Auftrag, die 34 Offiziere des Generalſtabes zu⸗ ſammen mit 100 gefangenen Franzöfen in Le Catelet gemeinſam mit 18 Mann und einem Pak zu bewachen. Am Abend des Tages ging Le Catelet wieder ver⸗ loren. Franzöſiſche Panzer, darunter ſchwerſte Wa⸗ gen, und ein franzöſiſches motoriſtertes Bataillon drangen in die Stadt wieder ein. Feldwebel Kluth ſperrte ſeine Gefangenen in einen Keller und wer⸗ teidigte das Haus wie eine kleine Feſtung. Vergeb⸗ einem Artillerie⸗ lich verſuchten die Franzoſen mehrfach, mit Panzern und Schützen an das Haus heranzukommen. Am nächſten Morgen wurde Feldwebel Kluth von zwei 34⸗Tonnen⸗Panzerwagen und zwei franzöſi chen Kompanien erneut angegriffen. Er machte durch mehrere Pakſchüſſe ninen der großen Panzer manö⸗ vrierunfähig, zerſtörte alsdann die Ketten durch ge⸗ ballte Handgranatenladung und vernichtete die Be⸗ ſatzung, als ſie den Panzerwagen verlaſſen wollte. Während dieſer Kämpfe hatte ſich die Zahl ſeiner gefangenen Offiziere auf 62, die der Mannſchaften auf 150 erhöht. Feldwebel Kluth hielt ſein Haus in Le Catelet bis zum Eintreffen von Entſatz und er⸗ reichte auf dieſe Weiſe, daß der geſamte Generalſtaßb der 9. franzöſiſchen Armee endgültig in deutſche Ge⸗ fangenſchaft geriet. Unteroffizier Brüggemann ſtieß mit ſeiner Kradſchützengruppe am Eingang von Frain⸗ bault hinter einer Kurve plötzlich auf eine rubende franzöſiſche motoriſterte Truppe, die ſich durch einen Panzerwagen und mehrere Gewehrſchützen ſicherte. Als Unteroffizier Brüggemann ſah, daß die Ge⸗ wehrſchützen in Stellung gingen und ſich das Ge⸗ ſchütz des Panzerwagens auf ſeine Gruppe richtete, ließ ex ſeinen Fahrer Gas geben und fuhr beſchleu⸗ nigt dicht an den Panzerwagen heran. Er öffnete die Klappe des Panzerwagens und zwang mit der Maſchinenpiſtole die Beſatzung zum Ausſteigen. Ge⸗ meinſam mit einer zweiten Kradſchüsengruppe fuhr er mit ſeiner Gruppe in den Ort hinein und zwang die völlig überraſchten franzöſiſchen Mannſchaften der Panzerwagen zum Ausſteigen und die Kanoniere zum Entladen und Umdrehen ihrer Geſchütze. Als der franzöſiſche Kommandant herbeieilte, dem Füh⸗ rer der zweiten deutſchen Gruppe, Unteroffizier Wolf, ſeine Waffe zu entreißen. richteten die beiden deutſchen Unteroffiziere ihre den franzöſiſchen Offizier. Unter dieſem Eindruck verweigerten die franzöſiſchen Soldaten den Gehor⸗ ſam, als ihr Kommandant ſie zum Widerſtand auf⸗ forderte. So hielten die beiden Kradgruypen den ſtarken Gegner in Schach, bis der Reſt des Kradzuges und bald darauf auch eine Kompanie eintrafen. Unteroffizier Moder iſt mit ſeiner Krad⸗ ſchützengruppe in der Nacht mitten durch dichte fran⸗ zöſiſche Kolonnen in den Ort St. Forentin hinein⸗ gefahren. Er iſt zum Kampf abaeſeſſen, als Panzer und Panzerpioniere vor franzöſtſchen Fahrzeuaſver⸗ ren feſtlagen und hat beiden voraus in rückſſchts⸗ loſem Draufgängertum den Feind angegriffen. In zweiſtündigem nächtlichen Nahkampf hat er mit der blanken Waßſe zahlloſe Franzoſen niedergemacht oder entwaffnet. Schließlich hat er in St. Floren⸗ tin einer franzöſiſchen Kolonne von 50 Laſtkraft⸗ wagen mit zwei Gefechtseinheiten Panzern den Rückzug verſperrt und ſie zur Ueberaabe gezwun⸗ gen. Dieſe Taten waren entſcheidend dafür, deß der Vormarſch der Diyiſton nicht in St. Florentin auf⸗ gehalten wurde und die Seine⸗Uebergänge in Be⸗ ſitz genommen werden konnten. i Außerdem hat Maſchinenpiſtole auf Deutſchland ſei überhaupt in Wirklichkeit ganz an⸗ ders, als es in der engliſchen Ppopaganda darge⸗ ſtellt werde. „Newyork Times“ veröffentlicht einen Aſſociaten⸗ Preß⸗Bericht über einen Beſichtigungsflug neu⸗ traler Korreſpondenten über Düfſeldorf und dem Rheinland. In Düſſeldorf ſeien weder aus der Luft noch am Boden Schäden an Induſtriewerken feſtzuſtellen. Außer einigen zerſtörken Wohnhäuſern und einem Block mit zertrümmerten Fenſterſcheiben habe man nichts geſehen. was die engliſchen Berichte über ſchwere Beſchädigungen erhärten könnten. Das Flugzeug ſei niedrig über Düſſeldorf geflogen. Man habe keine ausgebrannten Fabriken geſehen. Alle Werke hätten vielmehr voll aearbei⸗ tet. Rheinauf⸗ und abwärts ſeien Kähne geladen und gelöſcht worden. Es ſeien, ſo meldet der Be⸗ richterſtctter, keine Anzeichen für Zerſtörungen an Bergwerken und Lagerhäuſern feſtzuſtellen geweſen. Außenminiſter Cſaly in Velgrad Der ungariſche Staatsbeſuch in Jugoslawien (Funkmeldung der NM 3) 4 + Belgrad 11. Dez. ungariſche Außenmintiſter Graf Cſaky traf Mittwoch vormittag mit ſeiner Begleitung zu einem zweitägigem Staatsbeſuch in der fugoſlawiſchen Hauptſtadt ein. Zur Begrüßung hatte ſich auch Außenminiſter Cincar Markowitſch auf dem Bahn⸗ hof eingefunden. Ferner ſah man den deutſchen Geſandten von Heeren und den italieniſchen Geſand⸗ ten Mamelle. Die Hauptſtraßen der Stadt waren mit jugoſlawiſchen und ungariſchen Fahnen ge⸗ ſchmückt. Der ungariſche Außenminiſter Graf Cſaky gab bei ſeiner Abreiſe aus Budapeſt der jugoſlawiſchen Preſſe eine Erklärung, in der auf die herzlichen Beziehungen zwiſchen Ungarn und Jugoſlawien hinwies, die nicht nur das Ergebnis der Beſuche zahlreicher Staatsmänner ſeien. Dem Vertreter der „Politika“ gegenüber erklärte Cſaky noch, daß die Grundlagen der guten Beziehungen zwiſchen beiden Ländern vor allem die geographiſche Lage und die gegenſeitige Achtung ſeien. Seine jesige Reiſe nach Belgrad ſei ein Ausdruck der Politik des Friedens. Große Genugtuung in Nom Drähtbericht unſeres Korreſpondenten — Rom, 11. Dezember. Mit ſtarkem Intereſſe und offener Sympathie ver⸗ folgen die politiſchen Kreiſe Roms die Reiſe des un⸗ gariſchen Außenminiſters Graf Eſaky nach Belgrad. Von amtlicher Seite wird dazu betont, daß Italien eine Annäherung zwiſchen Budapeſt und Belgrad mit größter Freude begrüße, da Rom mit beiden Staaten gute Beziehungen unterhalte. Wäh⸗ rend Italien und Ungarn ganz allgemein die eng⸗ ſten Freundſchaftsbande verknünften, ſeien Italien und Jugofſlawien durch einen Freundſchaftsvertrag verbunden. 5 Die italieniſche Preſſe meldet dazu ergänzend, daß der jugoſlawiſche Außenminiſter Markowitſch noch vor Weihnachten den Cſaky⸗Beſuch erwidern wird. Neuer Vichy-Volſchafter beim Vallkan Drahtberichtunſeres Korreſpon denten — Rom, 11. Dez. Der neuernaunte franzöſiſche Botſchafter beim Vatikan Leon Berard, der dort den Grafen Wladi⸗ mir d Ormeſſon abgelöſt hat, hat geſtern ſein Beglau⸗ bigungsſchreiben überreicht. Der Botſchafter Leon Berard hat nach Anſicht der franzöſiſchen Oeffent⸗ lichkeit Aufgaben, die über ſeine Funktio⸗ nen beim Vatikan weit hinausgehen. Er iſt die erſte politiſche Perſönlichkeit des neuen Frank⸗ reichs, die wieder römiſchen Boden betritt. Er wurde ſchon dazu benützt, nach dem Zuſammenbruch des Volksfrontregimes in Frankreich als Sonderbot⸗ ſchafter die Beziehungen zur Franco⸗Regierung wieder anzuknüpfen. Reichsminiſter Dr. Gürtner im Generalgonver⸗ nement. Reichsminiſter der Juſtiz Dr. Gürtner hat ſich zu einer mehrtägigen Reiſe in das Generalgou⸗ vernement begeben, um Reichsminiſter und Gene⸗ ralgouverneur Dr. Frank einen Beſuch abzuſtatten. 0 AAA Haupkſchriftleiter: Dr. Alois Win bauer. Stellverkreter des Hauptſchriftieiters und verantwortlich für Kultne⸗ politik, Theater und Unterhaltung: Carl Ounno Siſendart. Handel: i. V. Willy Rül ler.— Lokafer Teil:. V Dr F. Koch.— Kunſt. Film und Gericht: Dr. F. W Koch.— Sport: Willgg Müller.— Südweſtdeutſche Amſchau und Vilderdienſtz t. V Dr. F. W. Koch, ſämtliche in Mannheim Jerausgeber, Drucker und Verleger: Reue Mannheimer Zeitung Dr. Fritz Bode& do. Mannheim. R 1. 4/8.— Verantworklich für Anzeigen und Geſchäftliche Mitkeilungen: Jalobh Faud e, Mannheim. Ber Zeit Preislißte Kr. 12 gü'tis. ** Der einmal mehr zu erhalten vermocht. dub Berlin, 11. Dezember. Die Rede, die der Führer 0 und Oberſte Befehls⸗ er der 10 Wehrmacht am Dienstagmittag in der Montageh eines Berliner Rüſtungsbetriebes vor den deutſchen Rüſtungsarbeitern gehalten hat, lautet mie folgt: Meine deutſchen Volksgenoſſen und ⸗genoſſinnen! Meine deutſchen Arbeiter! Ich rede jetzt ſehr ſelten, erſtens, weil ich wenig Zeit zum Reden habe und zweitens, weil ich glaube, daß es im Augenblick wichtiger iſt, zu handeln als zu ſprechen. Wir befinden uns inmitten einer Auseinander⸗ ſetzung, bei der es um mehr geht als um den Sieg des einen oder anderen Landes. Es iſt der Kampf zweier Welten gegeneinander. Ich will verſuchen, Ihnen ganz kurz, ſoweit es die Zeit geſtattet, einen Einblick in die tieferen Gritude dieſer Auseinanderſetzung zu geben. Dabei möchte ich nur Weſteuropa in den Kreis der Betrachtungen ziehen. Die Völker, um die es ſich hier in erſter Linie handelt. 85 Milltonen Deutſche, 46 Millionen e Abrechnung des Engländer, 45 Millionen Italiener und etwa 37 Millionen Franzoſen die gegeneinander im Kriege ſtanden ſtehen. Wenn ich die Lebensgrundlagen ſchen zum Vergleich heranziehe, dann ere gende Tatſache: 46 Millionen Engländer beherrſchen und regieren einen Geſamtkomplex von rund 40 Milliv⸗ nen Quadratkilometer die Welt. 37 Millionen Franzoſen beherrſchen und regieren einen Komplex von rund 10 Millionen Quadratkilometer. 145 Millionen Italiener ſich um irgendwie nützliche Gebi Grundfläche von kaum einer dratkilometer. ſind die Kerne der Staaten, i oder noch haben, wenn es e andelt, eine Qua 85 Millionen Deutſche 8 bensgrundlage kaum 600000 Qug und die erſt durch unſer Eingreifen. Das heißt, 85 Millionen Deutſchen ſtehen 600 000 Quadratkilometer zur Verfügung, auf denen ſie ihr Leben ge ten müſſen, und 46 Millionen Engländern Millionen Quadrat⸗ kilometer! Kernpunkte des Problems: die ungerechte Moſtperteilung: Nun, meine Volksgenoſſen, iſt die Erde nicht etwa von der Vorſehung oder vom lieben Gott ſo ver zilt worden. Dieſe Verteilung haben die Menſchen ſelbſt beſorgt, und zwar im weſentlichen in den letz ten 300 Jahren, alſo in der Zeit, in der leider un deutſches Volk innerlich ohnmächtig und zerriſſen war. Nach dem Ausgang des 30jährigen Krieges durch den Vertrag von Münſter endgültig aufge ſpalten in Hunderte von Kleinſtaaten. hat unſer Volk ſeine ganze Kraft im Kampf gegeneinander verbraucht. Fürſten und Fürſtchen, Könige und geiſtliche Würdenträger, ſie haben die Zerriſſenheit in unſerem Volk aufrecht erhalten, und als es dann endlich ſchien, als ob dieſe rein dynaſtſſche Zer⸗ ſetzung unſeres Volkskörpers ihr Ende finden könnte, da ſind die Parteien gekommen. da kamen dann Weltanſchauungen, um ihrerſeits das fortzu⸗ ſetzen, was einſt begonnen worden war. In dieſer Zeit hat das tüchtigſte Volk Weſteuropas ſeine Kraft ausſchließlich im Innern verbraucht, in einer Zeit, in der draußen die Welt verteilt wurde. Nicht etwa durch Verträge oder bündige Abmachun⸗ gen, ſondern ausſchließlich durch Gewalt hat ſich England ſein rieſenhaftes Imperium zuſammenge⸗ zimmert. Das zweite Volk, das bei dieſer Verteilung zu kurz gekömmen iſt, das italieniſche, hat das gleiche Schickſal erlebt und erduldet. Innerlich zer⸗ riſſen, und aufgelöſt, aufgeſpalten in zahlloſe kleine Staaten, hat es gleichfalls ſeine ganze Kraft im Kampf gegneinander verbraucht, und ſeine ihm an ſich gegebene natürliche Poſition im Mittelmeer nicht So ſind dieſe beiden ſtarken Völker außerhalb jeden Verhältniſſes zu den anderen geräten. l a 5 Nun könnte man einwenden: Iſt das überhaupt eutſcheidend? Meine Volksgenoſſen, der Menſch lebt nicht von Theorien und von Phraſen, nicht von Erklärun⸗ gen, auch nicht von Weltanſchauungen, er lebt von dem, mas er von ſeiner Erde durch ſeine Ar⸗ beit an Lebensmitteln und Nohſtoſſen gewinnen kann.. 8 5 Das kann er verarbeiten und das kann er eſſen. Wenn ſeine eigene Lebensgrundlage ihm zu wenig bietet, dann wird ſein Leben ein ärmliches ſein. Wir ſehen, daß auch innerhalb der Völker fruchtbare Ge biete beſſere Lebensgrundlagen geben als arme Landſchaften. In einem Falle ſind es blühende Dör fer, im anderen verarmte Stätten. Ob man auf ſtei⸗ nigen Einöden oder in einem fruchtbaren Kornland lebt, das kann weder durch Theorien noch durch den Willen zur Arbeit ausgeglichen werden. So ſehen wir, daß die erſte Vorausſetzung für die gegebenen Spannungen darin liegt, daß dieſe Welt ungerecht verteilt iſt. Und es iſt nur natürlich, daß ſich im großen die Dinge genau ſo entwickeln wie im Innern der Völker. Genau ſy wie innerhalb der Völker die zu großen Spannungen zwiſchen reich und arm ausgeglichen werden müſſen, entweder durch die Vernunft, oder, wenn die Ver⸗ „Cornavon Caſtle“ ausgelaufen England kaun nur noch mit Kriegsſchiffen zweiter Garnitur im Südatlantik operieren (Fnkmeldung der NM 3. + Montevideo, 11. Dez. „Mit Ablauf der 72ꝛ⸗ſtündigen Liegezeit verließ am Dienstag nachmittag 17 Uhr der engliſche Hilfskreuzer„Carnapon Caſtle“ nach notdürf⸗ tigen Reparaturen den Hafen von Montevideo. Man nimmt an, daß er die Malvinen aulaufen wird, um ſich dort gründlich überholen zu laſſen. Damit iſt auch dieſer Hilfskreuzer für längere Ze geſchallet, nachdem erſt vor einiger Zeit der Hilfs⸗ kreuzer„Alcantara“ durch eine Aktion deutſcher See⸗ ſtreitkräfte beſchädigt worden iſt. Außer dieſen bei⸗ den für eine gewiſſe Zeit außer Kampf geſetzten Schiffen operierte nachweislich nur noch der Hilfs⸗ kreuzer„Jueen of Bermudas“ im Südatlantik. Daß überhaupt nur noch Hilfskreuzer zweiter Garnitur im Südatlantik eingeſetzt ſind, kann auch aus der Tatſache geſchloſſen werden, daß der alte, ſchon 1919 erbaute kleine Kreuzer„Enterpriſe“, der mit ſieben 15, em- und zwer 102 em⸗Gechützen bewaffnet iſt. zur Zeit das britiſche Flagaſchiff in dieſem Raum ift. Außerdem liegt das Kommando, nachdem der eng⸗ liſche Flottenchef im Südatlantik, Admiral Harwood, nach England zurückberuſen worden iſt gegenwärtig in den Händen des Kapitäns der„Euterpriſe“, Kon⸗ zergdmiral Frank Pegram, der kürzlich aus dem Ruheſtand wieder in den aktiven Dienſt eingezogen worden iſt. Den Berichten der britiſchen Admiralität zufolge find die Einheiten des früher im Südatlantik bperierenden Geſchwaders, beſtehend aus den Kreu⸗ zern„Ajax“.„Achilles“ und„Exeter“ an anderen Stellen eingeſetzt. Auch die Kreuzer„Hawkins“ und „Cumberland“ ſind ſeit einiger Zeit hier nicht mehr in Erſcheinung getreten., Unter Berückſichtigung dieſer Tatſachen bedeutet alſo die ſchwere Beſchädigung des Hilfskreuzers „Carnavon Caſtle“ eine neue Schwächung der engliſchen Flotte im Südatlautik⸗ nunft verſagt, oft dann auch durch Gewalt, ſo kann auch im Leben der Völker untereinander nicht einer alles beanſpruchen und dem anderen nichts übrig laſſen. Die Vorſehung hat den Menſchen nicht auf die Welt geſetzt, damit der eine das vierzig⸗ oder gar das achtzigfache, deſſen für ſich beanſprucht, was dem anderen zuteil wird. Entweder er hat Vernunft und willigt ein in eine Regelung, die anch billigen Grundſätzen ausgehandelt wird. oder der Unter⸗ Führers mit dem drückte und der vom Unglück Ueberhäufte wird ſich Tages eben das nehmen. was ihm zuſteht. iſt im Innern der Völker und auch im Aeuße⸗ ren ſo. Es war nun im Innern die große Aufgabe, die ich mir ſtellte, dieſe Probleme durch den Appell an die Vernunft zu löſen, d. h. die grüßen Span nungen durch den Appell an die Einſicht aller zu be⸗ ſeitigen, die Kluft zwiſchen dem zu großen Reichtum der einen Seite und der großen Armut der anderen zu überbrücken. In der Erkenntnis allerdings, daß ſolche Prozeſſe ſich nicht von heute auf morgen voll ziehen können, daß es aber immer noch beſſer iſt, all⸗ mählich die übermäßig voneinander getrennten Klaſ⸗ ſen durch die Vernunft einander näher zu bringen, als eine ſolche Löſung durch die Gewalt herbeizu⸗ führen 5 Das Recht zum Leben iſt ein allgemeines und ein gleichmäßiges. Es geht deshalb auch nicht an, daß ein Volk ſagt, wir wollen auch andere ganz genau fo mitleben laſſen. Es iſt das Weſen feder wirklich ſozialiſtiſchen Ordnung, dauernd zu ſorgen, daß nicht Almoſen gegeben, ſondern Rechte hergeſtellt werden! Es handelt ſich nicht darum, daß die Völker, die bet der Weltverteilung zu kurz gekommen ſind, auf dem Gnadenwege Almoſen bekommen. ſondern daß ſte, ſo wie im normalen geſellſchaftlichen Leben die Men⸗ ſchen, ihre Rechte erhalten. Der Anſpruch auf das Recht zum Leben iſt kein Almoſenbegehren, ſon⸗ dern ein Rechtsanſpruch, der grundſätzlicher Art iſt. Damit iſt das Recht zum Leben zugleich auch ein Rechtsanſpruch auf den Bodo, der allein das Leben gibt. Für dieſen Rechtsanſpruch haben die Völker dann, wenn Unvernunft ihre Entwicklung»u erſtſcken drohte, gekämpft. Es iſt ißnen dann nichts anderes übriggeblieben— in der Erkenntnis daß ſelbſt blu⸗ tige Opfer immer noch beſſer ſind als das allmähliche Ausſterben eines Volkes überhaupt. Unſere erſte Forderung: die nationale Ein gung: So haben wir bei Beginn unſerer nationalſoziali ſtiſchen Revolution im Jahre 1933 zwei Forderungen aufgeſtellt: Die erſte war die Forderung nach der nationalen Einigung unſeres Volkes, 8 und zwar in der Erkenninis, daß ohne dieſen Zu⸗ ſammenſchluß die Kräfte zur Stellung und beſonders zur Durchſetzung der notwendigen deutſchen Lebens⸗ anſprüche nicht hätten mobiliſiert werden können. Sie kennen ja die Situation, in der wir vor acht Jahren waren. Unſer Volk ſtand vor dem Zuſam⸗ menbruch: Sieben Millionen Erwerbsloſe, etwa 3½ Millionen Kurzarbeiter, unſere Wirtſchaft vor der vernichtenden Auflöſung, die Landwirtſchaft vor dem Ruin, Handel und Gewerbe am, Boden, die Schiffahrt ſtillgelegt. Man konnte ſich ausrechnen, wann endlich aus den ſieben Millionen Erwerbsloſen acht, neun und zehn Millionen werden mußten. Es trat dann der Zuſtand ein, in dem die Zahl der ſchaffenden 9 Monſchen immer geringer, aber umgekehrt dien Zahl der nichtſchaffenden, die aber miterhalten werden mußten, immer höher wurde, d. h. alſo, auch für die Schaffenden mußte das Ergebnis der Früchte ihrer Arbeit immer kleiner werden, denn es mußte ja all⸗ mählich ein Schaffender einen Nichtſchaffenden noch miternähren. Und ob man das durch ſoziale Geſetz⸗ gebung oder auf dem Wege von Almoſen tat, blieb ſich ganz einexlei. Wenn ein Arbeitender einen, der nicht arbeitet, miterhalten und miternähren muß, dann langt es am Ende natürlich für keinen. Nach einer gewiſſen Zeit wird es dann allgemein zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel. Die nationale Einigung war für uns daher eine der Vorausſetzungen, um die ganze deutſche Kraft erſt einmal wieder zu ordnen, um dem deutſchen Volk zu zeigen, wie groß ſeine Kraft ſei, damit es dieſer ſeiner Kraft wieder bewußt und aus ihr her⸗ aus dann bereit werde, ſich auf ſeine Lebens⸗ anſprüche zu beſinnen, ſie zu ſtellen und auch durch⸗ zuſetzen. Dieſe nationale Einigung glaubte ich herbeifüh⸗ ren zu können durch einen Appell an die Ver⸗ nunft. Ich weiß. das iſt nicht überall gelungen. Ich bin damals während meines Kampfes faſt 15 Jahre lang von beiden Seiten beworfen worden. Die einen warfen mir vor:„Du, Du willſt uns, die wir zur Intelligenz, zur Oberſchicht gehören, auf das Niveau der anderen hinunterziehen. Das iſt un⸗ möglich. Wir haben Bildung. Außerdem haben wir auch noch Vermögen und Kultur. Wir können dieſen Weg nicht gehen“. Dieſe waren nicht zu bekehren. Und es gibt auch heute noch ſolche Leute, die nicht zu bekehren ſind. Aber im aroßen ganzen iſt die Zahl derjenigen doch immer größer geworden, die einſehen, daß nit der Zerriſſenheit unſeres Volkskörpers früher oder ſpäter alle Schich⸗ ten zugrunde gehen müßten. * Von der anderen Seite bin ſch natürlich auch be⸗ kämpft worden. Die ſagte:„Wir haben unſer Klaſſenbewußtſein“. Ich aber mußte mich auf den Standpunkt ſtellen, daß wir in der jetzigen Lage keine Erperimente machen können. Es wäre an ſich freilich einfach, die Intelligenz pewiſſermaßen zu köpfen. Ein ſolcher Prozeß würde ſich ohne wei⸗ teres durchführen laſſen, man muß dann aber 50 oder vielleicht 100 Jahre warten, bis das wieder nachwächſt und dieſe Zeit bedeutet Vernich ung des Volkskörvers. Denn wie ſoll unſer Volk mit ſeinen 140 Menſchen auf einen Quadratkilometer überhaupt exiſtieren, wenn es nicht die letzte Kraft des Geiſtes und der Fauſt anwendet, um ſeinem Boden das ab Zzuringen, was es für ſein Leben braucht! Das unterſcheidet uns von den anderen. In Kanada z. B. kommt ein Menſch auf den Quadretkilometer, in den anderen Völkern zum Teil ſechs ſteben, acht oder zehn Menſchen. Ja. meine Volksgenoſſen, ſo dumm kann man gar nicht wirtſchaften. daß mon dabei nicht leben kann. Bei uns aber ſind es 140 Men⸗ ſchen. Die anderen werden nicht fertia mit zehn Menſchen, aber wir müſſen fertia werden mit 140 Menſchen auf den Quadratkilometer. Dieſe Alf⸗ daher 1985 gabe iſt uns geſtellt worden löſen, und den Standpunkt vertreten, w wir werden ſie daher auch N! Natürlich war das nicht leicht und ſtuerſtänd⸗ lich konnte nicht alles ſof erfüllt werden. Die Menſchen ſind das Produkt ihrer Er zung und dieſe beginnt leider ſchon faſt mit der Geburt. Das eine kleine Wurm ſchon wird anders eingewickelt als das andere. Wenn das dann aber Jahrhunderte hindurch ſo geſchehen iſt, kommt plötzlich einer und ſagt:„Ich will das Kind wieder auswickeln aus all ſeinen verſchiedenen Umhüfllungen, damit der Kern zum Vorſchein kommt, denn dieſer iſt ja bei allen derſelbe. Ihr habt das Trennende nur äußer⸗ lich herumgebaut. Innen iſt es bei allen das gleiche.“ Das iſt aber nicht ſo einfach zu machen, jedex ſträubt ſich zunächſt, aus ſeinen Windeln herausgeriſſen zu werden. Jeder will bei dem bleiben, was ihm durch Erziehung überkommen iſt. Aber wir bringen es trotzdem fertig. Wir haben eine Rieſen⸗ Ich weiß, daß das, was Frei, vier oder geduld! g. wurde, nicht in fünf Jahrhunderte hindurch gemacht zwei, drei oder fünf Jahren beſeitigt werden kann. Als das Weſentliche habe ich damals erkgunt: Wir müſſen die deutſche Volksgemeinſchaft her⸗ ſtellen, wenn wir überhaupt non unſerem Volk noch etwas erwarten wollen. Daß dies richtig war, ging daraus hervor, daß ſich alle unſere Feinde dagegen ſtemmten. Dieſe nationale Einigung war die eyſte Forde⸗ rung. Sie iſt Stück für Stück und Zug um Zug ver⸗ wirklicht worden. Sie wiſſen ſelbſt, was wir dabei al⸗ les beſeitigt haben. 3 iſt ſehr viel auf die knapp ſechs oder ſieben Jahre. Wie hat Deutſchlan d ausgeſehen! Vollkommen ohnmächtig und zer⸗ riſſen in Parteien, Stände, Klaſſen, Weltanſchauun⸗ gen und Konfeſſionen. Dazu kamen noch unſere lie⸗ ben Freunde, die nicht von hier ſtammen, ſondern vom Orient eingewandert f Endlich kamen die wirtſchaftlichen Trennungen und daun unſere ſtaat⸗ lichen Ueberlieferungen. Hie Preußen, hie Bayern, hie Württemberg— bis man jedem ſein Fähnchen aus der Hand nahm und ihm e:„Lege das weg und nimm endlich eine ge ahne in die Hand. Die anderen haben in längſt, ſeid faſt 300 Jahren!“(Starker Beifall.) Nur bei uns lief noch jeder mit ſeiner beſonderen Roſette im Knopfloch herum und bildete ſich ein, daß das zur Stärkung ſeines Ichs beitr un würde und vergaß ganz, daß ſein Ich nur ein Teil der Geſamt⸗ heit iſt, und daß, wenn dieſe ſich auflöſt, nichts ande⸗ res kommen kann als der nationale Zuſammen⸗ bruch. Dieſe nationale Forderung habe ich mich deshalb hemüht, zu verwirklichen. Und hier iſt ſchon pieles geleiſtet worden. Wir haben Deutſchland ganzen alten Zeug. Und die Entwicklung ging daun auch auf andere Gebiete noch über, wo wir uns bemühen mußten, it den alten Ueberlieferungen zu brechen, die man⸗ chen Menſchen teuer gewoſen ſind. Wir veyſtehen es, viele hingen au den alten Abzeichen und Fuhnen, am den alten Einrichtungen und Bewegungen, an ihren alten Klaſſenurteilen, ihrem Standesbewußt⸗ ſein, ihrem Standesdünkel uſp. Ich verſtehe das vollſtändig, aber es mußte das allmählich beſeitigt werden, und es wird weiterhin beſeitigt. Bis man das alles in einem Block vereinte, bis man dieſe Er⸗ ziehung durchſetzte— das iſt eine rieſige Arbeit ge⸗ weſen. Eine deutſche Gemeinſchaft herzuſtellen, Jas war der erſte Programmpunkt des Jahres 1933. 2 1 ausgefegt von dieſem Anſer zweiter Programmpunkt: Kampf gegen Verjallles: Der zweite Programmpunkt lautete: Beſei⸗ tigung der außenpolitiſchen Bedrückungen, die ihren Ausdruck in Verſailles fanden, die zu⸗ gleich aber auch die natſonale Geſchloſſenheit un⸗ ſeres Volkskörpers verhinderten, die es verboten, daß ſich große Teile unſeres Volkes zuſammen⸗ ſchloſſen und die uns beſonders auch unſeren Weltbeſitz, unſere deutſchen Kolonien, genommen haben, d. h. alſo, dieſer zweite Programmpunkt lautete Kampf gegen Verſailles. Es kann keiner ſagen, daß ich das erſt heute aus ſpreche. Das, meine Volksgenoſſen, tat ich zum erſten Male damals, als ich ſelber noch als Soldat nach dem großen Kriege auftrat. Da war mein erſter Vortrag bereits eine Rede gegen den Zuſammen⸗ bruch, gegen den Vertrag von Verſailles und für die Wiederaufrichtung eines ſtarken Deutſchen + lanz der Londoner Enktünſchungen Wie lange wird Churchill das Volk noch bei der Stange halten können? Drahtbericht unſeres Korreſpondenten g i— Liſſabon, 11. Dezember. Die letzten ſchweren deutſchen Angriffe auf mittel⸗ engliſche Induſtrieſtädte, die, Häfen und ſchließlich wieder auf London haben die Engländer, wenn man einen Querſchnitt durch die Aeußerungen der eng⸗ liſchen Blätter, des Rundfunks und die Berichte der ausländiſchen Korreſpondenten zieht, folgendes ge⸗ lehrt: 1. Irgendweſche Wetterſchwierigkeiten gibt es für die deutſche Luftwaffe, auf die Dauer ge⸗ ſehen, uicht. 5. Ahnorme yngünſtige atmoſphäriſche Bedingungen können ihre Tätigkeit vorübergehend einmal ein⸗ ſchräuken, aber England muß ſich darauf einrichten, daß der Winter keinerlei Atempauſe bringt, mie man insgeheim immer noch bis in die letzten Wochen ge⸗ hofft hatte, ſondern daß in den kommenden Monaten genau ſo vernichtende Schläge der deutſchen Luftwaffe erfolgen werden wie anfangs Dezember oder im November. Die neuen Maſchinen können, ſo ſagt ein ſchwediſcher Korreſpondent, anſcheinend bei jedem Wetter fliegen. 2. Die britiſche Boden verteidigung hat trotz aller Anſtrengungen kein Mittel gefunden, um dem Angreiſer wirkſm zu begegnen. 3. Die Folgen der deutſchen Luftangriffe äußern ſich nicht nur in zerſtörten Werken und zertrümmer⸗ ten Hafenanlagen, ſondern, was beinahe noch gefähr licher und ſchlimmer iſt. im Ausfall von Millionen und aber Millionen von Arbeitsſtunden in den nicht zerſtörten Wirken und infolge der Vernichtung vieler Wohnungen in gewöhnlich unmittelbar bei kriegswichtigen Objekten liegenden Arbeitervierteln, denn Arbeiter ohne Haus und Heim fallen in den Arbeitsſtätten entweder überhaupt aus oder leiſten längſt nicht das was man von ihnen fordern muß. Die gleiche Wirkung hat natürlich die Zerſtörung der die ſich daraus ergebende allgemeine Desorganiſation des Verkehrs auch in den Gegenden, die nicht direkt durch Luftangriffe berührt worden ſind. 4. Die wiederholten Behauptungen der britiſchen Regierung. daß die RAß der deutſchen Luftwaffe„weit überlegen ſei“, wurde durch die Tatſachen ekla⸗ taut Lügen geſtraft. Die Preſſe, voran die„Sunday Times“, werfen heute der Regierung vor, ſie verwende veraltete Flugzeugtypen und zeige im Gegenſatz zu den Deut⸗ ſchen keinerlei Initiative bei der Entwicklung neuer Typen. Infolgedeſſen erlebe ſie eine ſchlimme Ueberraſchung nach der anderen. Eine ſchärſere Kri⸗ tik an dem mit ſoviel Begeiſterung begrüßten Flug⸗ zeugbeſchaffungsminiſter Lord Beaverbrook kann es gar nicht geben. 5. Die amerikauiſchen Maſchinen haben bisher, wie in eingeweihten britiſchen Kreiſen offen zugegeben wird, weder nach ißrer Zahl nuch nach ihrer Kampfart die Erwartungen er⸗ füllt. 6. Die amerikaniſche Hilfe kommt zu bongſam und könnte infolgedeſſen leicht zu ſpät kommen. Alles in allem: Spuren einer gewiſſen Ernüchte⸗ rung ſind in England feſtzuſtellen, wenn es auch der Regierung vorläufig noch gelingt, das Volk feſt im Baune ihrer Illuſtonspolitik zu halten. Transportmittel und Reiches. Damit habe ich begonnen. Was ich ſeithem nun verwirklichte, iſt alſo keine neue Ztelſetzung, ſondern die älteſte, die es gibt, meine Volksgenoſſen. Das iſt der erſte Grund zu dieſer Auseinguder⸗ ſetzung, in der wir uns heute befinden. Denn die andere Welt wollte unſere innere Einigung nicht, weil ſie wußte, daß daup der Lebensanſpruch dieſer Volksmaſſen verwirklicht werden könnte. Sie wollte die Aufrechterhaltung des Diktates von Ver⸗ ſailles, in dem ſie einen zweiten Weſtfäliſchen Fryfe⸗ den erblickte. Es kommt aber noch ein weiterer Grund hinzu. Ich habe geſagt, daß die Welt ver⸗ ſchieden verteilt wurde. Amerikaniſche Beobachter und Engländer haben dafür einen wunderbaren Aus⸗ druck geſunden. Sie ſagten:„Es gibt zwei Sorten von Völkern, nämlich Beſitzende und Ha be⸗ nichtſe. Wir, wir Engländer ſind die Beſitzenden. Wir haben nun einmal 40 Millionen Quadratkilo⸗ meter. Und wir Amerikaner ſind auch die Beſitzen⸗ den. Und wir Franzoſen ſind desgleichen die Be⸗ ſitzenden. Und die anderen, das ſind eben die Habe⸗ nichtſe. Wer nichts hat, der bekommt auch nichts. Der ſoll das bleiben, was er iſt 7 Und wer hat, der hat, der gibt nichts davon ab.“ i Nun bin ich zeitlebens der Habenichts geweſen Zu Hauſe war ich der Habenichts, ich rechne mich ſelbſt zu den Habenich ſen und habe immer uur für ſie gekämpft. Für ſie bin ich eingetreten, und ich trete daßer auch der Welt gegenüber als ein Vertreter der Habenichtſe auf!(mit brauſen⸗ dem Beifall antworten die deutſchen Arbeiter dem Führer.] Ich werde den Rechtsanſpruch der anderen auf das, was ſie ſich durch Gewalt zuſammenräuberten, niemals anerkennen. Auf keinen Fall kann ich die⸗ ſen Rechtsanſpruch gelten laſſen für, das, was man uns genommen hat! 4 Demokralie Kap fal! Nun iſt es intereſſant, das Leben dieſer Reichen zu betrachten. In dieſer engliſch⸗franzöſiſchen Welt exiſtiert ſozuſggen die Demokratie. Es heißt, daß das die Herrſchaft des Volkes ſei, Nun muß das Volk doch irgendeine Möglichkeit beſitzen, ſeinen Gedanken oder ſeinen Wünſchen Ausdruck zu geben Wenn man ſich nun dieſes Problem näher anſieht, kann man feſtſtellen, daß das Volk an ſich primar noch gar keine Ueberzeugung bat, ſondern die Heber⸗ zeugung ſelbſtverſtändlich— wie übrigens überall gebildet wird. Und das Entſcheidemde iſt nun: Wer klärt ein Volk auf, wer bildeten Volk? In dieſen Ländern regiert tatſächlich das Kapital, das heißt letzten Endes eine Schar von einigen hun⸗ dert Menſchen, die im Beſitz unermeßlicher Vermö⸗ gen ſind und die ſufolge der eigenartigen Könſtruk⸗ tion des Staatslebens mehr oder weniger ungbhän⸗ gig und frei ſind. Sie ſagen:„Wir haben hien Freiheit“, und ſie meinen damit vor allem freie Wirtſchaft, und unter der freien Wirtſchaft verſtehen ſie die Freiheit, Kapital nicht nur zu erwerben, ſon⸗ in von jeder ſtaatlichen, d. h. völ⸗ t, ſowohl in der Erwerbung wie in tun des Kapitals. Das iſt in Wirk⸗ Inhalt des Begriffes dieſer Freiheit. en ſich ſo wenig voneinander als voneinander ſte ſich 0 uns unterſchieden haben. kennen ſie ja, die alten Parteien. Es war immer ein⸗ und dasſeſbe. Meiſte 0 i England ſo. daß die Familien aufaeteilt., 1 eine iſt iſt liberal und d In Wirklichkeit 0 Familienmitaljeder zuſammen und einſam ihre Haltung und legen ſie dritte be feſt, Es kommt noch hinzu, daß das„auser⸗ wählte Volk der Welt“ nun tatſächſich eine Gemeinſchaft t, die alle dieſe Oragniſationen bewegt und dirigiert. Daher iſt auch ihre Oppoſt⸗ immer das gleiche, denn in allen Dingen, wo ſich die Ovvoſition be⸗ merkbar mac müßte, ſind dieſe Parteien immer einig. Sie haben ein⸗ und dieſelbe Ueberzeugung und f en dementſprechend mit ihrer Preſſe die 0 öffentliche Meinung Demokratie Maſſenarmut Nun müßte man doch meinen, daß in bieſen Län⸗ dern der Freiheit und des Reichtums ein unerhörtes Wohlleben für das Volk beſtehen müßte. Es iſt aber Umgekehrt. Gerade in dieſen Ländern iſt die Not der Maſſen größer als irgendwo anders. Da iſt dieſes reiche England, 40 Millionen Quadrat⸗ kilometer werden von ihm kontrolliert, 100 Millionen arbeiter mit einem erbärmlichen Lebens ftandard wie z. B. in Indien, müſſen dafür tätig ſein. Man könnte nun meinen daß dann doch wenigſtens in dieſem England ſelbſt jeder einzelne Teilhaber an dieſem Reichtum ſein müßte. Aber im Gegenteil: In dieſem Lande iſt der Klaſſenunter⸗ tion eigentlich grundſätzliche ſchied der kraſſeſte, den man ſich denken kann. Armut, unvorſtellbare Armut auf der einen Seite und auf der anderen Sie haben n dieſes Lar über die erbärmlichen miſerabel gekle. genügend an Brot und Für uns iſt das Primäre Und was find das nur für Methoden? Sie wiſſen ja, meine Kameraden: Ich habe in Deutſchland nichts zerſchlagen. Ich bin immer ſehr borſichtiz vorgegangen, weil ich, wie geſagt, glaube, daß wir es uns gar nicht erlauben können, etwas in Trümmer zu legen. Es war mein Stolz, daß die Revolution 1933 ohne eine kaputte FFenſterſcheibe abging. Und Arotzdem haben wir ungehenre Wandlungen her⸗ beigeführt! Ich will Ihnen nur ein paar grundſätzliche Tatſachen chſt die erſte Tatſache: In der Welt ite ebenſo unvorſtellbarer Reſchtum. 5 elöſt! Die Arbeiter chſtel der Erde und verfügt, kauſen in breite Maſſe iſt 10. das mehr als Sorten Früchten an allen Primäre iſt das Volk 5 Alles andere iſt nur ein Mittel zum Zweck. Wenn eine Wirtſchaft es nicht fertig bringt, ein Volk zu ernähren, zu bekleiden, dann iſt ſie ſchlecht, ganz gleichgültig, ob mir ein paar Leute ſagen:„Für mich iſt ſie gut, ausgezeichnet, meine Dividenden ſtehen hervorragend.“ Das gebe ich zu. Mich intereſſieren gar nicht die Dividenden. Wir haben hier Grenzen gezogen. Man ſagt ſofort:„Na, ſehen Sie, das iſt es ja eben. Sie terroriſiexen die Freiheit.“ Jawohl, wir terroriſieren die Freiheit, auf Koſten der Ge⸗ meinſchaft zu profitieren, und wenn es notwendig iſt, beſeitigen wir ſie ſogar. [Die deutſchen Arbeiter brechen aufs raufenden minutenlangen Beifall aus.) Dieſe engliſchen Kapitaliſten haben die Möglich⸗ keit, um nur ein Beiſpiel zu nennen, aus ihrer Rüßſtungsinduſtrie 70, 80, 95, 140, 160 Prozent Divi⸗ dende einzuſtreichen. Ja natürlich, ſie ſagen:„Wenn Hieſe deutſchen Methoden um ſich greifen und gar tegen, hört das auf.“ Da haben ſie vollkommen becht. Das würde ich nicht dulden. 5 Ich glaube, daß 6 Prozent genügend ſind, aber von dieſen 6 Prozent nehmen wir auch wieder die Hälfte weg, und von dem Reſt müſſen wir den Nachweis erhalten, das das wieder im Jutereſſe der Volksgemeinſchaft augelegt wird. D. h. alſo, der einzelne hat nicht das Recht, voll⸗ kommen frei über das zu verfügen, was im Intereſſe der Volk gemeinſchaft angelegt wer⸗ den muß. Wenn er perſönlich darüber vernünftig verfügt, iſt gut, wenn er nicht vernünftig verfügt, dann greift der nationalſozialiſtiſche Staat ein. 5 Oder ein anderes Beiſpiel. Außer dieſen Divi⸗ denden gibt es dann die ſogenannten Aufſichts⸗ ratsgebühren. Sie wiſſen vielleicht noch gar nicht, wie furchtbar die Tätigkeit eines Aufſichtsrates iſt.[Stürmiſche Heiterkeit. Man muß alſo da im' Jahre eine Reiſe tun, muß zur Bahn kommen, ſich neue in Ik üb Bet rachtung Demoka r hundert gigan ganzen Werke N 8 ter⸗ 3 ſie ſo wie früh irgerl ü 1 Wahl auchen ſie men Sonſt iſt il der breiten voll kommen gle Dazu kommt es nicht hied der Bil ⸗ der Regierung :„Wenn der Krieg zu Ende ſozialer Hinſicht einiges dann auch der engliſche 3 ſt ausgezeich⸗ rauf kommen, daß das da ſein ſoll, ſondern roblem haben wir bei gelöſt!(Brauſender offiziell za geht, dann wollen machen. Vor all Arbeiter einmal net, daß ſie je Reiſen nich auch für e uns ſchon Beifall.) Nein. glauben Sie, in dieſen Staaten— das zeigt ihre ganze Wirtſchaftsſtruktur, da herrſcht unter dem Mantel der Demokratie der Egoismus einer ver hältnismäßig ganz kleinen Schicht. Und dieſe Schicht wird nun von niemanden korrigiert und kontrolliert. Es iſt daher verſtändlich, wenn ein Engländer ſagt: wollen nicht, daß unſere Welt irgendwie zugrunde geht“. Sie haben recht. Sie wiſſen ganz genau: ihr Imperium wird von uns nicht bedroht. Aber ſie ſagen ſich ganz richtig: „Wenn dieſe Gedanken, die in Deutſchland populär find. nicht beſeitigt und ausgerottet werden, dann ſeit einiger Mir ir kommen ſie auch in unſer Volk, und das iſt das Ge⸗ föhrliche, lich gar das wünſchen wir nicht.“ Es würde näm⸗ nicht ſchaden, wenn es käme. Aber ſie ſind rt wie einſt auch bei uns viele borniert e bleiben lieber auf dem Gebiet einfach bei ihrer konſervativen bisherigen Praxis. Sie wol⸗ len ſich nicht davon entfernen, ſie machen kein Hehl daraus. Sie ſagen:„Dieſe ganzen Metho⸗ den paſſen uns nicht.“ das Volk! dann in die erſte Klaſſe hineinſetzen und irgendwohin fahren, muß ſich in ein Lokal hineinbegeben, um 10 Uhr oder 11 Uhr, je nachdem, und dann wird dort ein Bericht verleſen, und da muß man dann zuhören. Und wenn der Bericht verleſen iſt, muß man zu⸗ hören, was ein paar etwa dazu ſagen. Es kann natürlich auch 1 oder 2 Uhr werden. Nach 2 Uhr muß man wieder aufſtehen und muß wieder ſeine Wieder zurückfahren muß man! ckfahren! Und es hat nun jeder dt 0„80— od 0 Mark früher auch k uns ſo als hädigung erhält; denn er ver fäumt dadurch ſehr viel, und die Anſtrengung muß ſich auch ſonſt bezahlt machen.(Brauſende Heiter⸗ keit.) Dieſen Unfug haben wir allerdings bei uns beſeitigt; denn es war nur eine Verſchleierung von Gewinnen, weiter gar nichts, und vor allem eine Beſtechung; denn die Herren Abgeordneten vor allem ind die Aufſichtsräte— das waren ſie bei uns auch früher. Wir haben das beſeitigt. Kein Abgeordneter darf Aufſichtsrat ſein, es ſei denn unbezahlt. Irgend⸗ eine Bezahlung iſt ausgeſchloſſen, und zwar in jes⸗ licher Form ausgeſchloſſen. N 5 In dieſen anderen Ländern iſt das eben nicht ſo. Sie ſagen nun:„Das ſind für uns deshalb auch heilige Staaten!“ Ja, das gebe ich zu, ſie machen ſich auch bezahlt! Aber, ob dieſe Staaten auch für die Völker heilig ſind, das iſt etwas anderes.(Stür⸗ miſches Gelächter).— Für die Völker ſins ſie ſchäd⸗ lich. Ich alaube, man kann es nicht aufrechterhalten, daß ein Menſch ein ganzes Jahr ſchuftet und arbeitet und einen geradezu lächerlichen Lohn bekommt und ein anderer ſetzt ſich einmal in einen Blitzzug, und ſtreicht dafür nun ungeheure Gelder ein. Das ſind unwürdige Zustände. Aufs neue ſubeln die Arbeiter ſtürmiſch dem Führer zu.) Wir Nationalſozialiſten treten auf der auderen Seite auch jeder Gleichmacherei entgegen. Wenn heute einer durch ſeine Genialität etwas Gewal⸗ tiges erfindet, durch ſeine geiſtige Arbeit uns einen ungeheuren Nutzen bringt, daun ſind wir großzügig, das iſt baun Arbeit! Der Mann nützt dann uuſerer Volksgemeinſchaft. Aber als Drohne in unſerer Volksgemeinſchaft zn leben, das möchten wir allmählich unmöglich machen. Und, ſehen Sie, dieſe Beiſpiele könnte ich ins Endloſe erweftern. Es ſind nun einmal zwei Wel⸗ ten. die gegeneinander ſtehen, und ſie haben Recht, wenn ſie ſagen:„Mit der natitonalſozialiſtiſchen Welt können wir uns nie verſöhnen.“. Wie kann auch ein bornierter Kapitalist ſich mit meinen Grundſätzen einverſtanden erklären?! Eher kann der Teufel in die Kirche gehen und Weihwaſſer nehmen, ehe ſich dieſe mit den Ge⸗ danken auseinanderſetzen können, die für uns heute ſelbſtverſtändlich ſind! Wir haben aber da⸗ für auch unſere Probleme gelöſt, meine Volks⸗ genoſſen! 100 00 Anſere Goldwährung iſt unsere Arbeitskraft: l Es wird uns beiſpielsweiſe aber auch etwas ande⸗ tes vorgeworfen. Man ſagt:„Wir kämpfen für die Aufrechterhaltung des Goldſtan dards der Währung.“ Das verſtehe ich. Denn ſie haben ja das Gold. Wir haben auch einmal Gold beſeſſen, das hat man uns dann aber geplündert und ausgepreßt. Als ich zur Macht kam, da war es bei mir keine Bos⸗ heit, daß ich mich vom Goldſtandard entfernte. Es war nämlich ohnehin kein Gold mehr da. Es war für mich alſo auch gar nicht ſchwierig, dieſe Entfer⸗ Kung durchzuführen. Wenn einer nichts hat, kann er ſich leicht davon trennen. Wir haben kein Gold gehabt, wir hatten keine Deviſen, die hatte man uns geklaut, hatte man uns 15 Jahre lang ausgepreßt. Fiber) meine Volksgenoſſen, ich war auch nicht un⸗ a. darüber. Wir haben einen ganz anderen Wirt ſchaltsaufban 8 In unſeren Augen iſt das Gold überhaupt kein Wertfaktor, ſondern ein Faktor. zur Unterdrük⸗ i kung und Beherrſchung der Völker. Ich habe, als ich zur Macht kam, nur eine einzige Hoffnung beſeſſen, auf die ich baute das war die 1 Tüchtigkeit, die Fähigkeit des deutſchen Volkes und des deutſchen Arbeiters, die Intelligenz unſerer Er⸗ finder, unſerer Ingenieure, unſerer Techniker und Chemiker uſw.— Auf die Kraft, die in unſerer Wirtſchaft lebt, habe ich gebaut.— Ich ſtand vor der einfachen Frage, ſollen wir denn zugrunde gehen, weil wir kein Gold haben, ſoll ich mich an einen Wahn hängen, der uns vernichtet?— Ich habe die andere Auffaſſung vertreten.— Wenn wir ſchon kein Gold haben, dann haben wir die Arbeitskraft. Und die deutſche Arbeitskraft, das iſt unſer Ka⸗ pital, und mit dieſem Gold ſchlage ich jede au⸗ dere Macht der Welt! [(Eine ungeheurer Beifallsturm brauſt durch die weite Werkhalle und ſteigert ſich zu einer minuten⸗ langen Ovation für den Führer.) Sie wollen in Wohnungen leben, die gebaut werden müſſen. Alſo der Arbeiter muß ſie bauen. Und das Material dazu, die Rohſtoffe müſſen durch Arbeit geſchaffen werden. Ich habe meine ganze Wirtſchaft aufgebaut auf den Begriff Arbeit! Wir haben unſere Probleme gelöſt, und das Wunderbare den. kein Gold Ja, meine i aber Aber unſere M. ſteht, iſt ſtabil g Volksgenoſſen, lrbei gar ſtürmiſcher empor.) Ihr habt mi iſt dem de uns ſeine ganze Und nun iſt auf einmal wie mit einem Zauber⸗ ſchlag das ganze Problem gelöſt worden. Wenn ich, meine acht oder neun Jahre ſteben Jahren wird das e bringen wir die Arbe ſondern das Proble wir die Arbeitskräſte! hätte, würde mir das hätte erklärt:„Der iſt N en: wo kriegen ich d geſagt nun man dem kann man überhaupt gar weige denn gehen. Man kann i eben! Er iſt ein Phantaſt.“ irklichkeit ge worden! Heute f ge bei uns: iſt die Arbeitskraft? Das, meine Volk Arbeit.„Nur Arbe werden die Menſchen heiten wollen. 5 ren die Vorausf zu ſeinem Schaffer unſeres Volkes b werden aüf den einze treffen. We 28 einem Leben und damit enn wir die Arbeitskraft liſieren, dann Lebensgüter Die Tatſache iſt, daß wir ſieben Millionen Er⸗ werbsloſe in den Wirtſchaftsprozeß einglieder⸗ ten, daß wir weitere ſechs Millionen von Halb⸗ zu Ganzarbeitern gemacht haben, daß wir ſogar zu Ueberſtunden gekommen ſind, und daß das alles bar bezahlt wird mit einer Reichsmark, die, ſolange der Friede währte, ihren Wert be⸗ hielt, und deren Kaufkraft wir erſt jetzt im Kriege rationierten, nicht um die Mark zu entwerten, ſondern weil wir jetzt einen Teil unſerer Indu⸗ ſtrien in den Dienſt der Kriegsproduktion ſtellen 5 mußten, um damit den Kampf um die deutſche Zukunft erfolgreich beſtehen zu können Anſere und ihre Rationierungsp Das meine Volksgenoſſen, iſt auch eine V wir hier aufbauen, eine? beit, eine Welt gemeinſamer auch eine Welt gemeinſamer 8 Pflichten. Ich habe mich nicht a daß in anderen Lände z. T. erſt nach zwei, ͤͤrei, ſieben Monaten. z. T. nach einem Jahr mit der Ra tibnierunga begann. Glauben Sie, das iſt kein 3 fall. In allen dieſen Ländern iſt das Berechnung. Vielleicht hat ſich mancher Deutſche gewundert, daß am erſten Tag des Kampfes am Morgen bereits di Marken gekommen ſind. Ja, meine Volk 5 d Sgenoſſen, dieſes Markenſyſtem hat natürlich zwei Seiten. Man cher wird vielleicht ſagen:„Wäre es nicht geſcheiter, man würde auf dem einen oder anderen Gebiet dar⸗ auf verzichten?“ Er wird ſagen:„Was heißt das ſchon, ſo und ſo viel Gramm Kaffee, da bekommt keiner viel. So würden weniaſtens einige mehr be⸗ kommen“. Das gebe ich zu. Aber das iſt es ja eben, mas wir vermeiden wollten. Wir wollen vermeiden, daß von dem wichtigſten, was zum Leben gehört, der eine mehr hat als der andere. Es gibt andere Dinge, ein koſtbares Gemälde z. B. Es kann ſich nicht je⸗ der einen Tizian kaufen, ſelbſt wenn er das Geld hätte, weil Tizian gar nicht ſo viele Bilder gemalt hat. Das kaufen ohnehin nur wenige. Das kann man dem einen oder dem anderen geben, der kann es bezahlen, er gibt ſein Geld aus, und es kommt auf dieſe Weiſe wieder unter die Leute. Aber, wenn es ums Eſſen geht. dann ſoll jeder dasſelbe haben. Aber in den anderen Staaten hat man gewartet. Man fragte:„Soll Fleiſch rationiert werden?“ Das war der erſte Alarmſchuß, d. h. alſo, wenn du Kapi⸗ tal haſt, decke dich ein, kaufe dir einen Eisſchrank und lege dir ein paar Speckſeiten hinein. Oder:„Soll Kaffee rationiert werden?“ Es beſtehen hier zwei verſchiedene Meinungen, ob er rationtiert werden ſoll oder nicht. Es wäre nicht ausgeſchloſſen, daß die Meinung am Ende ſiegt, die glaubt, daß man auch den Kaffee rationieren ſolle.“ Das wird vier Wochen lang ſo geſchrieben, und feder der etwas egoiſtiſche Grütze im Kopf hat— und bei den Demokraten iſt das ſchon der Fall— der ſagt ſich:„Aha, alſo der Kaffee wird demnächſt rationiert, alſo Kaffee ein⸗ kaufen“. Und dann endlich rationiert man, d. ., wenn nichts mehr da iſt. Das wollten wir vermeiden. Deshalb haben wir fetzt im Kriege dieſe Beſchränkungen vornehmen müſſen, von vornherein, für alle gleichmäßig. Und wir verſtehen wenig Spaß, wenn ſich einer dagegen verſündiat. Vei uns beflimmt das Volk die Führung: lksgenofſfen: haben wir id politiſch Das eine aber iſt ſicher, Wenn wir alles zuſammennehme heute einen Staat, der wir a anders orientiert iſt wie die en Demokratien. In dieſem Staat beſtimmt ohne Zweifel das Volk das Daſein. Das Volk beſtimmt in dieſem Staat die Richtlinien ſeiner Führung. Denn es iſt tatſächlich möglich geworden, in dieſem Staat die breite Maſſe in weiteſtem Ausmaß zunächſt in die Partei einzubauen, in dieſe Rieſenorganiſa⸗ tion, die von unten beginnt und Milltonen Menſchen umfaßt, die Millionen von Funktionären hat, lauter Menſchen aus dem Volk. Und es baut ſich nach oben auf. Es iſt zum erſtenmal ein Staat in unſerer deut⸗ ſchen Geſchichte, der grundſätzlich alle geſellſchaftlichen Vorurteile in der Stellenbeſetzung beſeitigt hat, nicht etwa nur im zivilen Leben ich bin ſelber das beſte Dokument deſſen, ich bin nicht eiumal Juriſt, bedenken Sie, was das heißt! [Brauſende Heiterkeit.] Und ich bin trotzdem ihr Führer.(Toſender nicht endenwollender Beifall, der ſich immer wieder, immer ſtärker erneuert.) Nicht nur im allgemeinen Leben haben wir es fertig gebracht, daß in alle Stellen jetzt Menſchen kommen, die aus dem Volke ſind— Reichsſtatthalter die früher Landarbeiter geweſen ſind, oder Schloſſer waren. Nein, wir haben ſogar im Staat dort dieſen Durchbruch vollzogen, wo er am ſchwerſten fiel, in der Wehrmacht. Tauſende von Offizieren werden befördert, die aus dem Mannſchaftsſtand hervorgegangen ſind.(Wieder umjubeln die Berliner Rüſtungsarbeiter ſtürmiſch den Füh⸗ rer]. Wir haben auch hier alle Hemmungen be⸗ ſeitigt.(Noch toſender wiederholt ſich der brau⸗ ſende Beifall der Maſſen.) ö Wir haben heute Generale, die noch vor 22, 23 ven gewöhnliche Soldaten, Unteroffziere Ja* geweſen find. Wir haben hier alle Hinderniſſe geſellſchaft⸗ licher Art überwunden. Wir bauen dabei vor allem das Leben für die Zukunft auf. Denn Sie wiſſen: Wir haben unzählige Schulen, nationalpolitiſche Erziehungs n⸗ ſtalten und Adolf⸗Hitler⸗Schulen ufw. In dieſe Schulen holen wir die talentierten Kinder herein, die Kinder unſerer breiten Maſſe, Arbeiterſöhne, Bauernſöhne, deren Eltern es niemals bezahlen könnten, daß ihre Kinder ein höheres Studium mit⸗ machen. Die kommen hier allmählich herein u. wer⸗ den hier weitergebildet u. ſie werden ſpäter einmal in den Staat hineingeführt, kommen in die Ordens⸗ bupgen und in die Partei. Sie werden einma! die höchſten Stellen einnehmen, wir ha⸗ hen hier große Möglichkeiten geſchaffen, dieſen Staat o, ganz von unten her aufzubauen. Das iſt unſer Ziel, und das iſt auch— das kann ich Ihnen ſagen, meine Volksgenoſſen— unſere ganze Lebensfreude — es iſt etwas Herrliches für ein ſolches Jö egal kämpfen zu können. Es iſt ſo wunderbar, daß wir uns ſagen dürfen: Wir haben ein faſt phankaſtiſch an⸗ mutendes Ziel, uns ſchwebt ein Staat vor, bei dem in Zukunft jede Stelle vom fähigſten Sohn unſeres Volkes beſetzt ſein ſoll, ganz gleichgültig, wo er her⸗ kommt. Ein Staat, in dem die Geburt gar nichts iſt und Leiſtung und Können alles!(Ungehenrer Beifall begleitet bieſe Worte des Führers. Minuten⸗ lang jubeln die Arbeiter auf das Stürmiſchſte dem Führer zu.) Das iſt unſer Ideal, für das wir nun arbeiten und für das wir uns mit unſerem ganzen Fana⸗ tismus einſetzen, es iſt für uns, ich barf ſagen, dies die ſchönſte Glückſeligkeit. Das iſt die größte Freude auf dieſer Welt, die uns gegeben werden könnte. g Dem ſteht nun ein anderes Gebilde gegenüber, eine andere Welt. Dort iſt das letzte Ideal immer wieder doch der Kampf um das Vermögen, um das Kapital, der Kampf für den Familienbeſitz, der Kampf für den Egoismus des einzelnen, alles an⸗ dere bleibt dabei nur ein Mittel zum Zweck. Der Kampf der zwei Welten: Das ſind die beiden Welten, die ſich heute gegenüberſtehen! Wir wiſſen ganz genau, wenn wir in dieſem Kampf unterliegen, dann wäre dies das Ende nicht nur unſerer ſozialiſtiſchen Aufbauarbeit, ſondern das Ende des deutſchen Volkes überhaupt. Denn ohne dieſe Zuſammenfaſſung unſerer Kraft können eben dieſe Menſchen gar nicht ernährt wer⸗ Das iſt heute eine Maſſe pon über 120, 130 Millionen, die davon abhängig iſt, darunter allein 85 Millionen unſeres eigenen Volkes. Das wiſſen wir. Die andere Welt dagegen ſagt:„Wenn wir ver⸗ lieren, dann bricht unſer weltkapftaliſtiſches Gebäude zuſammen. Denn wir haben das Gold gehortet. Es liegt in unſeren Kellern, und hat dann keinen Wert mehr. Denn wenn dieſe Idee unter die Völker kommt daß die Arbeit das Entſcheidende iſt, was dann? Dann haben wir unſer Gold um⸗ ſonſt gekauft. Unſer ganzer Weltherrſchaftsanſpruch kann nicht mehr aufrechterhalten werden. Die Völ⸗ ker werden die Finanz Dynaſtien beſeitigen. Sie werden dann mit ſozialen Forderungen kommen. Es wird ein Welteinſturz erſolgen“. Ich verſtehe daher auch, wenn ſie erklären: Das wollen wir unter allen Umſtänden verhindern das wollen wir vermeiden“. Sie ſehen ganz genau. wie der Aufbau unſeres Volkes ſtatffindet. Es iſt ihnen ganz klar, nur ein Beiſpiel: Dort ein Staat., der' regiert wird von einer ganz dünnen Oberſchicht. Dieſe ſchickt ihre Söhne von vornherein in eigene Erziehungs⸗ anſtalten das Eton⸗College. Auf unſerer Seite ſind Nie Adolf⸗Hitler⸗Schulen oder die national⸗politiſchen Erziehungsanſtalten. Zwei Welten. In einem Fall die Kinder des Volkes, im anderen Fall nur die Söhne dieſer Geldariſtokratie, dieſer Finanzmagna⸗ ten. Dort nur Leute aus dieſer Schule, und hier Männer aus dem Volke, die Im Staat eine Rolle ſpielen. Das ſind zwei Welten. Ich gebe zu, eine der beiden Welten muß zerbrechen. Entweder die eine oder die andere. Aber, wenn wir zerbrechen müßten, würde mit uns das deutſche Volk zerbrechen. Wenn die andere Welt zerbricht, bin ich der Ueberzeugung, würden die Vol ker überhaupt erſt frei werden. Denn unſer Kampf richtet ſich nicht gegen die einzelnen Engländer oder Franzoſen. Wir haben gegen ſie nichts Jahrelang habe ich dies als meine außenpolitiſche N * Zielſetzung verkündet. Wir haben don ihnen nichts verlangt. Gar nichts. Als ſie in den Krieg ein⸗ traten, konnten ſte nicht ſagen:„Wir treten ein, weil die Deutſchen das oder jenes von uns verlangt haben“, ſondern im Gegenteil, ſie haben aeſagt:„Wir treten ein, weil uns das deutſche Syſtem nicht paßt! Weil wir fürchten, daß dieſes Syſtem auch unſer Volk ergreift.“ Deswegen führen ſie dieſen Krieg. Sie wollten unſer Volk damit zurückſchmet⸗ tern in die Zeit von Verſailles und in das damalige namenloſe Unglück. Aber ſie täuſchen ſich dabei!(Wieder branſt toſender Beifall durch die weiten Arbeits⸗ hallen] Wenn ſchon in dieſem Kriege die Sig⸗ nale ſo geſtellt ſind, daß hier Gold gegen Ar⸗ beit, Kapital gegen Völker und Reaktion gegen den Fortſchritt der Meuſchheit kämpfen, dann werden die Arbeit, die Völker und daun wird der Fortſchritt ſiegen. (Mit einem Orkan von Beifall antworten die Arbei⸗ ter dem Führer auf dieſe Worte und bereiten ihm eine Ovation von einzigartiger Größe.) Auch die ganze jüdiſche Unterſtützung wird ihnen dabei nichts helfen. Ich habe nun das vorausgeſehen, ſeit Jahren. Denn was habe ich von der anderen Welt verlangt? Gar nichts, als nur das Recht, daß ſich die Deutſchen zuſammenſchließen, und zweitens, das man ihnen das zurückgibt was man ihnen genommen hat, alſo nichts, was für die anderen Völker einen Verluſt bedeuten könnte. b Wie oft habe ich ihnen die Hand hingeſtreckt! Gleich nach der Machtüber⸗ nahme. Ich hatte gar keine Luſt, aufzurüſten. Sie zwangen uns zur Rüſtung: Denn was heißt rüſten? Das verſchlingt ſo viel Arbeitskraft. Gerade ich, der ſch die Arheit als daz Entſcheidendſte anſehe, wollte die deutſche Arbeitskraft für andere Pläne einſetzen, und das, meine Volks⸗ genoſſen, glaube ich, wird ſich ſchon herumgesprochen haben, daß ich immerhin ziemlich bedeutende Pläne beſitze, ſchöne und aroße Pläne für mein Volk. Ich habe den Ehrgeiz, das deutſche Volk reich, das deutſche Land ſchön zu machen. Ich möchte, daß der Lebensſtandapd des einzelnen gehoben wird. Ich möchte, daß wir die ſchönſte und beſte Kultur bekom „ A en e e en Eee men. Ich möchte, daß das Theater für das ganze Volk und nicht nur für die oberen Zehntauſend, wie in En⸗ land. da iſt und überhaupt die ganze deutſche Kultur dem Volke zugute kommt. Das ſind unge⸗ heure Pläne, die wir hatten, und dazu brauchte ich die Arbeitskraft. Die Rüſtung nimmt mir die Ar⸗ beiter nur weg. Ich habe Vorſchläge gemacht, die Rüſtung zu begrenzen, man hat mich ausgelacht. Ich hörte nur ein Nein. Ich habe vorgeſchlagen, einzelne Rüſtungen zu begrenzen. Man lehnte das ab. Ich habe vorgeſchlagen, die Luftwaffe überhaupt aus dem Krieg herauszunehmen. Man lehnte das auch abb. Ich ſchlug vor. die Bomberwaſſe zu begrenzen. Man hat das alles abgelehnt. Man ſagte:„Die iſt es ja gerade, mit der wir euch unſer Regime auf⸗ zwingen wollen“.(Erneuter brauſender Beifall.) Nun bin ichder Mann, der keine Dinge halb macht. Wenn es ſchon einmal notwendig iſt, ſich zu wehren, dann wehre ich mich mit einem un⸗ bändigen Fanatismus. Als ich ſah, daß der große deutſche Wiederaufſtieg die gleichen Leute in England ſofort wieder mobiliſierte, die ſchon vor dem Welt⸗ kriege zum Kriege hetzten, da war ich mir bewußt, daß eben dieſer Kampf noch einmal wird ausgetragen werden müſſen, daß die anderen den Frieden nicht wollen. Denn es war ja ganz klar: Was bin ich vor dem Weltkrieg geweſen? Ein Unbekannter, namenloſer Menſch. Was war ich im Kriege? Ein ganz kleiner, gewöhnlicher Soldat. Ich habe keine Verantwortung am Weltkrieg gehabt. Wer ſind aber die Leute, die heute in England führen? Das ſind die gleichen Leute, die be⸗ reits vor dem Weltkriege die Hetze betrieben hatten, der gleiche Churchill, der im Welt⸗ krieg ſchon der gemeinſte Kriegshetzer war, der eben verſtorbene Chamberlain, der damals genau ſo hetzte, und die ganze Korona, die dazu gehört, und natürlich jenes Volk. das immer mit den Trompeten von Jericho glaubt, die Völker vernichten zu können. Es ſind die alten Geiſter, die da wieder lebendig geworden ſind! Und dagegen habe ich nun das deutſche Volk ge⸗ Tüſtet. Auch aus einer Ueberzeugung: Ich habe ſel⸗ ber als Soldat den Weltkrieg mitgemacht und habe es ſo oft erlebt, was es heißt, vom anderen beſchoſſen zu werden, ohne ſelbſt zurückſchießen zu können, was es heißt, keine Munition zu beſttzen oder zu wenig, immer nur vom anderen geſchlagen zu ſein. And nun hat Churchill Und nun iſt der Kampf gekommen. Ich habe auch hier alles getan, was ein Menſch überhaupt tun konnte, faſt bis zur Selbſtentwürdigung, um ihn zu vermeiden. Ich habe den Engländern Angebot um Angebot gemacht. Ich habe mich mit ihren Diploma⸗ ten hier beſprochen und ſie beſchworen, ſie möchten doch Vernunft annehmen. Aber es war nichts zu wollen. Sie wollten den Krieg, und ſie haben auch gar kein Hehl daraus gemacht. Seit ſieben Jahren erklärte Churchill:„Ich will den Krieg!“ Er hat ihn jetzt!(Im⸗ mer begeiſterter wird der Beifall. mit dem die Berliner Rüſtungsarbeiter die entſchloſſenen Worte des Führers begleiten.] Ich habe das bedauert, daß Völker gegeneinander kämpfen müſſen, die ich gern zuſammenführen wollte, die in meinen Augen miteinander nur Gutes hätten ſtiften können. Aber wenn dieſe Herren das Ziel haben, den nationalſozialiſtiſchen Staat zu beſeitigen. das deutſche Volk aufzulöſen und wieder in ſeine Beſtandteile zu zerlegen uſw., wie ihre Kriegsziele ja lauteten und es im Innern auch ſind dann wer⸗ den ſie diesmal eine Ueberraſchung erleben, und ich glaube, dieſe Ueberraſchuna hat bereits begonnen! Es ſind unter Ihnen, meine Volksgenoſſen, viele alte Weltkriegsſoldaten, die wiſſen ga n z genau, was Raum und was Zeit heißt. Viele von Ihnen ſind damals auch im Oſten gewe⸗ ſen, und all die Namen, die ſie im Jahre 1939 leſen konnten, ſind ihnen noch ganz geläufig. Vielleicht ſind viele von Ihnen damals bei ſchlechtem Wetter oder in der brennenden Sonne marſchiert Es waren endloſe Wege. Und wie ſchwer iſt das damals er⸗ kämpft worden. Wag hat es damals für Blut ge⸗ koſtet, um nun Kilometer um Kilometer vorwärts zu kommen! Und, meine Volksgenoſſen in welchem Sturmſchritt haben wir diesmal dieſe Entfernungen n 18 Tage, und der Staat. der uns vor Berlin zerhacken wollte, war beſeitiat!(Immer ſtürmiſcher werden die brauſenden Ovationen für den Führer). Und dann kam der britiſche Ueberfall auf Nor⸗ wegen. Ich habe allerdings von jenen Englän⸗ dern, die alles wiſſen, hören müſſen, daß wir den Winter über geſchlafen hätten. und ein großer Staatsmann verſicherte mir ſogar, daß ich den Autobus verſäumt hätte. Aber wir ſind doch gerade noch zurecht gekommen, um vor den Engländern einzuſteigen.(Brauſender Beifall und ſtürmiſche Heiterkeit miſchen ſich zu einer neuen jubelnden Kundgebung für den Führer) Ueberhaupt waren wir plötzlich wieder wach ge⸗ worden. Und wir haben dann in wenigen Tagen dieſe norwegiſche Poſition uns geſichert hinauf bis Kirkenes, und ich brauche ihnen nicht zu erklären: wo der deutſche Soldat ſteht, kommt kein anderer hin!(Toſender Beifall.) Und dann wollten ſie es noch ſchlauer und noch ſchneller im Weſten, in Holland und Belgien, machen, und das führte zur Auslöſung jener Offen⸗ ſive, der wieder viele, gerade unſerer älteſten Män⸗ ner, mit banger Sorge entgegenſahen. Ich weiß ganz genau, was viele damals dachten. Sie haben den Weltkrieg im Weſten erlebt, alle die Kämpfe in Flandern in Artois und um Verdun, und ſie lebten alle in der Vorſtellung:„Heute iſt hier eine Magi⸗ notlinie. Wie ſoll das bezwungen werden? Was wird das vor allem für Blut koſten, was wird das für Opfer koſten und wie langſam geht das viel⸗ leicht?“— Und in ſechs Wochen war dieſer Feldzug ebenfalls beendet!(Aufs neue brauſt minutenlang der toſende jubelnde Beifall durch die weiten Hallen der Arbeit.) Belgien, Holland und Frankreich wurden nieder⸗ geworfen, die Kanalküſte beſetzt und dort nun unſere Batterien aufgebaut und unſere Stützpunkte ein⸗ gerichtet, und auch hier kann ich ſagen: Keine Macht der Welt wird uns gegen unſeren Willen aus dieſem Gebiet entfernen können!— Geringſie Opfer für orößte Siege! Und nun meine Volksgenoſſen: Die Opfer. Sie ſind für den einzelnen ſehr ſchwer, die Frau, die ihren Mann verloren hat, ſie hat das Höchſte ver⸗ lören, was ſie beſitzt und beim Kind, das den Vater verlor, iſt es das gleiche. Die Mutter, die ihr Kind opferte oder auch die Braut oder die Geliebte, die den ihren ziehen ließen, um ihn nimmermehr zu ſehen, ſie alle haben große Opfer gebracht. Wenn wir aber das zuſammenrechnen, gemeſſen an den Opfern des Weltkrieges, ſo ſchwer es für den einzelnen iſt, im geſamten! wie unvergleichlich klein find fie! Bedenken Sie: Wir haben noch nicht annähernd ſoviele Tote, als Deutſchland 1870/1 im Kampf gegen Frankreich hatte. Durch dieſe Opfer haben wir den Ring um Deutſchland geſprengt, und Der kleine Musketier: der wahre Held! Ich habe damals meinen ganzen Glauben an das deutſche Volk und ſeine Zukunft aus meiner Kennt⸗ nis des deutſchen Soldaten, des kleinen Mus⸗ ketiers gewonnen. Er iſt in meinen Augen der große Held geweſen. Natürlich haben auch die anderen Volksſchichten alles getan, ſicherlich. Aber es iſt doch ein Unterſchied geweſen. Der eine, der zu Haus an ſich im Vermögen lebte und im Reichtum exiſtierte, für den hat ja Deutſchland damals ganz ſchön ausgeſehen. Er konnte an allem teilhaben, an der Kultur, am ſchönen Leben uſw., komnte die oͤeutſche Kunſt und vieles andere genießen, er konnte durch die deutſchen Lande fahren, er konnte deutſche Städte beſichtigen uſw. Alles war für ihn ſchön. Daß der dann dafür auch eintrat, war verſtändlich. Aber auf der anderen Seite, da war der ganz kleine Musketier. Dieſer kleine Prolet, der früher kaum genug zum Eſſen hatte, ſich immer um ſein Daſein abrackern mußte, und der trotzdem vier Jahre lang wie ein Held da draußen gekämpft hat, auf den habe ich mein Vertrauen geſetzt, und an dem habe ich mich wieder aufgerichtet. Als die anderen daher an Deutſchland verzweifelten, da habe ich im Blick auf dieſen kleinen Mann wieder meinen Glauben an Deutſchland gewonnen. Ich wußte: Deutſchland geht nicht zugrundel(Wieder brauſt orkan⸗ artiger Beifall auf.) Deutſchland geht nicht zugrunde, ſolange es ſolche Menſchen hat. Aber ich habe auch erlebt, wie dieſe Kämpfer, dieſe Soldaten immer wieder im Nachteil waren, weil der andere ſie einfach materialmäßig er⸗ ledigen konnte. Ich war damals nicht der Ueber⸗ zeugung, daß uns der Engländer auch nur einmal perfönlich überlegen war. Nur ein Wahuſinniger kann ſagen, ich hätte ein Minderwertigkeitsgefühl dem Engländer gegen⸗ über. Die ſind wohl verrückt! Ich habe niemals ein Minderwertigkeitsgefühl gehabt! (Raſender Beifall antwortet jubelnd dem Führer.) Das Problem, ein Deutſcher gegen Engländer, war ja damals überhaupt nicht zur Diskuſſion ge⸗ ſtellt. Sie haben ſchon damals in der ganzen Welt herumgewinſelt, bis ſie Unterſtützung bekamen. Und ich war damals entſchloſſen, in der Welt nun vorzu⸗ bauen, und unſere Poſition zu erweitern und zwei⸗ tens im Innern uns ſo zu rüſten, daß der deutſche Soldat nicht mehr verlaſſen und einer Uebermacht preisgegeben allein an der Front ſtehen muß.(Brau⸗ ſend erhebt ſich aufs neue ein ungeheurer Sturm der Begeiſterung.) ſeinen Krieg! die Zahl der Verwundeten iſt ebenfalls eine un⸗ geheuer mäßige, nur ein Bruchteil deſſen, was zu erwarten war. Und nun meine deutſchen Ritſtungsarbeiter, das verdanken wir natürlich unſerer herrlichen Wehrmacht, die von einem neuen Geiſt erfüllt ist. in die auch der Geiſt unſerer Volksgemeinſchaft eingezogen iſt, die jetzt weiß, warum ſie eigent⸗ lich kämpft. Wir verdanken das unſeren Sol⸗ daten, die Ungeheures geleiſtet haben. Aber der deutſche Soldat dankt es euch Rüſtungs⸗ Doch AS A⸗Finanzhilfe an England?! Nur noch eine Frage:„Wie kann das Ding gedreht werden?“ Drahtberichtunſeres Korreſpondenten — Stockholm, 11. Dez. Reuter meldet aus Neuyork, daß der Waſhing⸗ toner Korreſpondent der„Newyork Times“ ſeiner Zeitung mitgeteilt hat, daß erfahrene Beobachter der Anſicht ſind, daß die finanzielle Hilfe an England als beſchloſſene Sache anzuſehen ſei. Nur wiſſe man noch nicht, wie man die Geſetze um⸗ gehen könne. Aber natürlich könne auch dieſe Seite der Angelegenheit geſchoben werden. Verſchiedene Vorſchläge zu derartigen Schiebungen ſind bereits gemacht worden. Zum Beiſpiel ſollen Anleihen an gewiſſe„neutrale Staaten“ gegeben werden unter der Vorausſetzung, daß dieſe Staaten den Betrag ihrerſeits England zur Verfügung ſtellen. In die⸗ ſem Zuſammenhang werde auch die Niederlande genannt; derartige Schiebungen ſollen angeblich nicht gegen die Johnſon⸗Geſetze verſtoßen. arbeitern, daß ihr ihm die Waffen gegeben habt![Brauſender Beifall), denn zum erſtenmal iſt er diesmal angetreten, nicht etwa mit dem Gefühl der geringeren Zahl oder der Unter⸗ legenheit der Waffe. Auf jedem Gebiet waren uuſere Waffen beſſer!(Stürmiſcher minuten⸗ langer Beiall.) Das iſt euer Verdienſt! Das Ergebnis eurer Werk⸗ mannsarbeit, eures Fleißes und Könnens und eurer Hingabe! Und wenn heute Millionen deutſcher Familien noch ihren Ernährer beſitzen, für die Zu⸗ kunft wiederhaben werden, wenn unzählige Väter, unzählige Mütter ihre Söhne haben, dann verdan⸗ ken ſie das euch, meine Rüſtungsarbeiter! Ihr habt ihnen die Waffen gegeben, durch die ſie ſo ſiegen konnten, Waffen, durch die ſie heute ſo zuverſichtlich ſein können, daß jeder Soldat weiß: wir ſind nicht nur die beſten Soldaten der Welt, ſondern wir haben auch die beſten Waffen der Welt und nicht nur heute. ſondern in der Zukunft erſt recht! Das iſt der Unterſchted zum Weltkrieg, aber nicht nur das, vor allem auch: der deutſche Soldat hat diesmal ſeine Munition. Ich weiß nicht. meine Volksgenoſſen, wenn man hinterher nach dem Kriege einmal das genau abrechnet, wird man viel⸗ leicht ſogar ſagen:„Herr, ſie waren ein Verſchwen⸗ der, Sie haben Munition machen laſſen, die gar nicht gebraucht worden iſt! Es liegt ja noch alles da.“ Ja, meine Volksgenoſſen, ich habe Munition machen laſ⸗ ſen, weil ich den Weltkrieg erlebt habe und weil ich ſagte: Granaten kann man erſetzen, Bomben kann man erſetzen, doch Menſchen nicht!(Wieder ſchlägt dem Führer ein ungeheurer Beifallsſturm entgegen.) Und ſo iſt in dieſem Kampf das Munitionspro⸗ blem überhaupt kein Problem geweſen, nur viel⸗ leicht als Nachſchubproblem. Und als der Kampf zu Ende war, da hatten wir auf allen Gebieten kaum eine Monatsrate unſerer Pro⸗ duktion verbraucht. Wir ſtehen heute da gerüſtet für jeden Fall, England maa tun, was es will. Es wird mit jeder Woche größere Schläge bekommen, und wenn es irgendwo auf dem Kon⸗ tinent Fuß faſſen will, dann werden wir uns wie⸗ der vorſtellen!(Ungeheurer Jubel antwortet dem Führer.) Und ich weiß: Wir haben nichts verlernt! Hof⸗ fentlich haben die Engländer nichts vergeſſen. (Toſender Beifall durchbrauſt jubelnd minnten⸗ lang die Halle.] Nicht wir, ſie haben dieſen Luftkrieg gewollt! Auch den Kampf in der Luft: Ich wollte ihn nicht. Wir nehmen ihn auf, wir führen ihn zu Ende! Ich wollte ihn nicht. Ich habe mich im⸗ mer dagegen gewehrt. Wir haben im ganzen A dieſen Kampf nicht geführt. Ich abe keine Nachtangriffe machen laſſen. Man ſagt in London: Ja, weil ſie bei Nacht nicht fliegen können!(Stürmiſche Heiterkeit.) Nun: Ob wir in der Nacht fliegen können, das werden ſie unterdeſſen ſchon gemerkt haben. Aber man kann bei Nacht nicht ſo gut zielen, und ich wollte kriegswichtige Objekte angreifen, nur an der Front angreifen, nur gegen Soldaten kämpfen, nicht gegen Frauen und Kinder. Deswegen taten wir es nicht. Wir haben es auch nicht in Frankreich getan. Wir haben keine Nachtangriffe geflogen. Als wir den Angriff auf Paris machten, ſind nur die Pariſer Rü⸗ ſtungsobjekte herausgegriffen worden. Unſere Flieger haben wunderbar gezielt. Davon konnte ſich jeder überzeugen, der das geſehen hat. Da fiel es dieſem großen Strategen Churchill ein, den unbeſchränkten Luftkrieg bei Nacht zu beginnen. Er hat in Freiburg i. Brg. begonnen und das nun wei⸗ tergeführt. Es iſt überhaupt kein Rüſtungsbetrieb zerſchmettert worden, denn nach den engliſchen Nach⸗ richten iſt ja auch das hier ſowieſo nur noch eine Mondlandſchaft.(Erneute ſtürmiſche Heiterkeit.) Aber ſie haben keinen einzigen Rüſtungsbetrieb auch nur außer Betrieb geſetzt. Sie haben aller⸗ dings viele unglückliche Familien getroffen, Frauen und Kinder. Ein Lieblingsziel von ihnen waren die Lazarette. Warum? Man kann das nicht erklä⸗ ren. Sie wiſſen es ſelbſt in Berlin. wie oft ſte hier unſere Lazarette beworfen haben Gut! Ich habe einen Monat gewartet, in der Meinuna, daß nach der Beendigung des Frankreichfeldzuges die Eng⸗ länder dieſe Art von Kriegsführung aufgeben wür⸗ den. Ich habe einen zweiten. einen dritten Monat gewartet. Ja, nun, wenn alſo ſowieſo Bomben geworfen werden, dann natürlich kann ich es vor dem deutſchen Volk nicht verantworten, meine eige⸗ nen Volksgenoſſen zugrunde gehen zu laſſen und fremde zu ſchonen, ſondern dann muß eben auch dieſer Krieg geführt werden. Und er wird jetzt ge⸗ führt, geführt mit Entſchloſſenheit, mit dem Mate⸗ rial, mit den Mitteln und der Tapferkeit, die uns zur Verfügung ſtehen.(Wieder antwortet unge⸗ heurer Beifall dem Führer und ſteigert ſich aber⸗ mals zu einer großartigen Ovation.) Die Stunde der Auseinanderſetzung bestimmen wir! Wenn die Stunde der endgültigen Aus⸗ einanderſetzung da ſein wird, dann wird auch dieſe Auseinanderſetzung kommen. Das eine aber möchte ich den Herren gleich ſagen: Die Zeit dafür, die beſtimmen wir! Und ich bin da vorſichtig. Wir hätten auch im Herbſt des vergangenen Jahres viel⸗ leicht im Weſten angreifen können. Aber ich wollte gutes Wetter abwarten.(Bran⸗ ſende Heiterkeit). Und ich glaube, das hat ſich auch gelohnt. Wir ſind ſo ſelbſt überzeugt vom Erfolg unſerer Waffen, daß wir uns das ſchon er⸗ lauben können. Das deutſche Volk wird die Zeit unbedingt ausſtehen. Ich glaube, es wird mir dankbar ſein, wenn ich lieber öfter mit der Zeit etwas warte und ihm dafür viel Opfer erſpare.(Stürmiſcher Beifall.) Auch das gehört zum Weſen des nattonalſoziali⸗ ſtiſchen Volksſtaates, daß er ſelbſt im Krieg, dort, wo es nicht unbedingt notwendig iſt. den Menſchen ſpart und ſchont— es ſind ja unſere Volksgenoſſen. So haben wir ſchon im Polenfelödzug Verzicht ge⸗ leiſtet auf manche Angriffe, auf ein forſches Vor⸗ gehen, weil wir der Ueberzeuguna waren, daß acht oder vierzehn Tage ſpäter das Problem von ſelber reif werden würde. Wir haben oft große Erfolge erzielt, ohne auch nur einen einzigen Menſchen dafür zu opfern. Das war auch im Weſten ſo. Und das ſoll auch in Zukunft ſo bleiben. Wir wollen keine Preſtige⸗ erfolge erzielen, keine Preſtigeangriffe machen, ſon⸗ dern wir wollen uns immer nur von ausſchließlich nüchternen, militäriſchen Geſichtsvunkten leiten laſ⸗ ſen. Was geſchehen muß, das muß geſchehen, alles andere wollen wir vermeiden. Und im übrigen haben wir alle nun die Hoffnung, daß einſt die Stunde kommt, in der wieder die Vernunft ſiegt und in der der Friede einkehrt. Aber eines muß die Welt zur Kenntnis nehmen. And eine Niederlage wird es nicht geben! Eine Niederlage Deutſchlands wird es nicht geben, weder militäriſch, noch zeit⸗ gemäß, noch wirtſchaftlich! [Mit einem ungeheuren Begeiſterungs⸗ ſturm bekräftigen die deutſchen Rüſtungs⸗ arbeiter dieſe Feſtſtellung des Führers.) Was immer auch geſchehen mag, Deutſch⸗ land wird aus dieſem Kampf ſiegreich her⸗ vorgehen!(Brauſend wiederholt ſich die großartige Kundgebung äußerſter Kampf⸗ entſchloſſeuheit und feſter Siegeszuverſicht). Ich bin nicht der Mann, der einen einmal aufgenommenen Kampf zu eigenen Un⸗ gunſten abbricht. Ich habe dies in meinem Leben bewieſen, und ich werde es den Her⸗ ren, die mein bisheriges Leben ja nur aus der Emigrantenpreſſe kennengelernt haben, beweiſen, daß ich hier der gleiche geblieben bin!(Immer aufs neue jubeln die Ber⸗ liner Arbeiter ihrem Führer entgegen.— Ich habe in der Zeit, in der ich in das poli⸗ tiſche Leben eintrat, meinen Anhängern es war das damals eine ganz kleine Schar von Soldaten und Arbeitern— erklärt: In unſerem Lexikon und in dem meinen gibt es ein Wort überhaupt nicht, das Wort Kapitulation!(Aufs neue er⸗ hebt ſich orkanartiger Beifall. Ich wünſche nicht den Kampf, wo er mir aber jemals auf⸗ gezwungen wird, da werde ich ihn führen, ſo lange in mir auch nur ein Atemzug lebendig iſt.(Noch toſender und gewaltiger wird der Beifall, der Jubel, die Begeiſterung der Maſſen). Und ich kann ihn heute führen, weil ich weiß, daß hinter mir das ganze deutſche Volk ſteht.(Faſt pauſenlos folgen ſich die Ovationen für den Führer). Ich bin heute der Wahrnehmer ſeines kommenden Lebens, und ich handle dementſprechend. Ich hätte mir mein eigenes Leben bequemer geſtalten können. Ich kämpfe ſeit 20 Jahren, und ich habe alle dieſe Sorgen und all dieſe nie abreißende Arbeit auf mich genommen in dem einen Bewußtſein, daß das für unſer deutſches Volk geleiſtet werden muß. Dabei ſpielen mein eigenes 5 und meine Geſundheit gar keine Rolle Ich weiß, daß in dieſem Geiſt heute hinter mir ſteht vor allem die deutſche Wehrmacht, Mann für Mann, Offizier um Offizier. Alle dieſe Narren, die ſich einbilden, daß es hier jemals Riſſe geben könnte, die haben ganz vergeſſen, daß das Dritte Reich nicht mehr das Zweite iſt. Aber genau ſo ſteht geſchloſſen hinter mir heute das deutſche Volk. Und hier danke ich vor allem dem deutſchen Ar⸗ beiter und dem deutſchen Bauer(ſtarker Beifall). Die zwei haben es mir ermöalicht, dieſen Kampf vorzubereiten, rüſtungsmäßig die Voraus⸗ ſetzungen zum Standhalten zu ſchaffen. Und die zwei ſchafften mir auch die Möglichkeit, den Krieg ganz gleichgültig, wielange er dauern ſollte, durch⸗ zuführen. Ich danke Euch...! Ich danke aber dabei noch beſonders der deutſchen Frau, jenen unzähligen Frauen, die jetzt zum Teil die ſchwere Arbeit von Männern verrichten müſſen, und die ſich mit Liebe und Fanatismus in ihren neuen Beruf hineingearbeitet haben und ſo auf vielen Stellen die Männer erſetzen. Ich danke ihnen vor allem, die dieſes Opfer perſönlicher Art bringen, die die vielen Einſchränkungen ertragen, die notwendig ſind. Ich danke ihnen im Namen aller derjenigen, die heute das deutſche Volk repräſentieren und die in der Zukunft das deutſche Volk ſein werden. Denn dieſer Kampf iſt nicht nur ein Kampf un die Gegenwart, ſondern er iſt in erſter Linie ein Kampf für die Zukunft. Ich habe es aim 3. September 1939 ausgeſprochen, daß nicht die Zeit uns beſtegen wird, daß uns auch keine wirtſchaftlichen Schwierigkeiten jemals niederringen, und daß noch viel weniger die Waffen uns beſiegen können, das iſt unmöglich! Die Verwirklichung deſſen iſt garan⸗ tiert durch die Haltung des deutſchen Volkes! Die Verwirklichung deſſen wird auch dem dent⸗ ſchen Volk in der Zukunft einen reichen Lohn brin⸗ gen. Wenn wir dieſen Krieg gewonnen haben, ſo haben ihn nicht gewonnen ein paar Induſtrielle oder Millionäre oder ein paar Kapitaliſten oder ein paar Adelige oder— ich weiß nicht— Bürgerliche oder irgend jemand. Meine Arbeiter: Sie müſſen in mir Ihren Ga⸗ ranten ſehen. Ich bin aus dem Volke hervorgegangen, für dieſes deutſche Volk habe ich zeit meines Lebens gekämpft und wenn dieſer ſchwerſte Kampf meines Lebens beendet ſein wird, dann kann er nur ſeinen Abſchluß finden in einer neuen Arbeit für das deutſche Volk! Wir alle haben uns hier große Pläne geſetzt⸗ ſchon jetzt, große Pläne, die alle auf ein Ziel hinaus gehen, den deutſchen Volksſtgat nun erſt recht aufzurichten, und ihn immer mehr auszugeſtalten, das deutſche Volk immer mehr hineinzuführen in die große Geſchichte unſeres Daſeins. Aber ihm auch zugleich alles das zu erſchließen, was das Daſein lebenswert macht. Wir haben uns nun entſchloſſen, alle die Schran⸗ ken immer mehr eintzureißen, die den einzelnen hemmen könnten, nach ſeinen Fähigkeiten emporzu⸗ ſtreben, den Platz einzunehmen, der ihm gebührt. Wir ſind des feſten Willens, daß wir einen So⸗ dialſtaat aufbauen, der vorbildlich ſein muß und ſein wird auf allen Gebieten des Lebens. Wir ſehen darin dann erſt den endgültigen Sieg! Denn wir haben es ja bei den anderen geſehen. Die haben ja vor 20 Jahren ſcheinbar geſiegt. Was iſt denn aus dem Sieg geworden? Nichts als Elend und Jammer und Arbeitsloſigkeit iſt daraus gewor⸗ den. Sie haben ihren Kampf nur gekämpft für eine verfluchte Plutokratie, für dieſe paar Finanzdyna⸗ ſtien, die ihren Kapitalmarkt verwalten, für die paar Hundert, die letzten Endes dieſe Völker dirigieren. Das ſoll uns allen eine Lehre ſein! 8 Wenn dieſer Krieg abgeſchloſſen ſein wird, dann ſoll in Deutſchland ein großes Schaffen beginnen, dann wird ein großes„Wachauf“ durch die deutſchen Lande ertönen. Dann wird das deutſche Volk die Fabrikation der Kanonen einſtellen und wird dann beginnen mit den Werken des Friedens und der neuen Aufbauarbeit für die Millionenmaſſen!(Un⸗ geheurer, ſich immer erneuernder Beifall antwortet dem Führer mit ſtürmiſcher Begeiſterung). Dann werden wir der Welt zeigen, was in Wirklichkeit der Herr iſt und wer der Herr iſt: Kapital oder Arbeit!(Brauſender Beifallſl. Und dann wird aus dieſer Arbeit jenes große Deutſche Reich erſtehen, von dem einſt ein großer Dichter träumte. Es wird das Deutſchland ſein, dem jeder Sohn mit fanatiſcher Liebe anhängt, weil es auch für den Aermſten die Heimat ſein wird. Es wird auch ihm das Leben erſchließen.— Wenn mir aber einer ſagt:„Das iſt eine Zukunftsphantaſie eine Hoffnung!“— Meine Volksgenoſſen, als ich im Jahre 1919 meinen Weg begann als unbekannter namenloſer Soldat, da habe ich die größte Zukunfshoffnung mit der größten Phantaſie wir aufſtellen müſſen— ſie iſt verwirklicht! Was ich heute mir als Plan ſetze und als Ziel ſtelle, iſt gar nichts im Vergleich zu dem, was an Leiſtung und an Erfolg ſchon hinter uns liegt. Das wird eher und ſicherer erreicht werden als das, was bisher erreicht werden mußte. Denn der Weg vom namenloſen Unbekannten bis zum Führer der deutſchen Nation war ſchwerer als der Weg vom Führer der deutſchen Nation zum Geſtalter des ſpäteren Friedens ſein wird![Er⸗ neuter toſender Beifall.) Einſt habe ich anderthalb Jahrzehnte laug um Euer Vertrauen kämpfen und ringen müſſen. Heute kaun ich dauk Eurem Vertrauen für Deutſchland kämpfen und ringen! Und einmal kommt daun wieder die Zeit, in der wir gemein⸗ ſam vertrauensvoll ringen werden für dieſes großes Reich des Friedens, der Arbeit, der Kul⸗ tur, das wir aufrichten wollen und das wir aufrichten werden. 5 Ich danke Euch! (Ein Jubelſturm ohnegleichen folgt den Schluß⸗ worten des Führers. In den brauſenden begeiſter⸗ ten Beifall miſchen ſich toſende, nicht endenwollende Heilrufe: eine großartige Kundgebung für den Führer, die immer mehr ſich ſteigert, bis ſie ſchließ⸗ lich feierlich in den Liedern der Nation ihren Aus⸗ klang findet.) ——— „Polniſche Geſandtſchaft“ in Budayeſt muß die 5 Tore ſchließen. Auf Aufforderung der ungariſchen Negterung ſchloß die polniſche Geſandtſchaft ihre Tore. Italienich⸗bulgariſches Kulturabkommen in Kraft. Am 9. Dezember wurden in Rom die Natifikations⸗ urkunden zum italieniſch⸗bulgariſchen Kulturabkom⸗ men, das in Sofia am 5. Juni 1939 ahgeſchloſſen wurde, ausgetauſcht, a 5 7. * Mannheim, 10. Dezember. Sonnenuntergang 11. 12. 17.28 Sonnenaufgang 12. 12..13 Mondaufgang 11. 12. 15.48 Monduntergang 12. 12..26 Gchaßſend e horten oͤen Führer Geſtern mußte für zwei Stunden auch die drin gendſte Arbeit unterbrochen werden. Es gab nichts Wichtigeres an dieſem Tag, als den Führer zu hören. Sich erſt feſttäglich zu kleiden, dafür war allerdings keine Zeit, ſollte auch keine Zeit ſein, denn der Füh⸗ rer beſuchte ja ſeine Getreuen an ihrer Arbeitsſtätte. Wir haben den Gemeinſchaftsempfang in einem Mannheimer Großbetrieb miterlebt, haben uns zwi⸗ ſchen die Männer und Frauen geſetzt, denen der Führer ſeinen Dank ſagen wollte.„Der Führer spricht!“ Dieſe Nachricht allein machte alle Aufmarſch⸗ organiſation unnötig. Kurz vor der angeſetzten Zeit kamen die Arbeitsleute in den Gemeinſchaftsraum, erfreulich diſzipliniert, und nahmen ihre Plätze ein. „Der Führer ſpricht!“ Dieſe Nachricht macht auch eine Arbeitspauſe zu einer Feierſtunde. Freudige Er⸗ wartung lag auf allen Mienen. Auch bei denen, die ſich die Führerrede von ihrem Arbeitsplatz aus anhören mußten, weil der Gemeinſchaftsraum nicht alle faſſen konnte. Der Betriebsführer bzw. ſein Stellvertreter ſprach vor Beginn einige Worte über die Bedeutung des verfloſſenen Jahres, das außenpolitiſch die große Wende brachte, deren Vorausſetzung nicht zuletzt vom deutſchen Arbeiter und von der deutſchen Ar⸗ beiterin geſchaffen wurde. Dann erklärte der Red⸗ ner den Jahresrückblicksappell der D A für er⸗ öffnet. Den Appell ſelbſt aber hielt der Führer. Aus der fahrenden Straßenbahn ausgestiegen Polizeibericht vom 11. Dezember Am 10. Dezember 1940 gegen.20 Uhr ſtieg auf der Luzenbergſtraße eine 48 Jahre alte Frau von einem in Richtung Waldhof fahrenden Anhänger der Linie 3 ab, wobei ſie zu Fall kam und ihr der rechte Fuß in Höhe des Knöchels abgedrückt wurde. Der Unfall iſt auf Selbſtverſchulden von feiten der Ver⸗ letzten zurückzuführen, weil ſie aus bis jetzt noch un⸗ bekannter Urſache von einem in Fahrt befindlichen Straßenbahnzug abſtieg. Pei einem weiteren Verkehrsunfall, der ſich tm Laufe des geſtrigen Tages ereignete, wurden zwei Kraftfahrzeuge beſchädigt. Bei der am geſtrigen Tage durchgeführten Ver⸗ kehrsüber wachung wurden 15 Verkehrsteil⸗ nehmer wegen verſchiedener Uebertretungen der Straßenverkehrsordnung gehührenpflichtig verwarnt. Außerdem gelangten zwei Führer von Kraftfahr⸗ zeugen zur Anzeige, weil ſie ihre Fahrzeuge bei Dunkelheit außerhalb eines Parlplatzes und un⸗ beleuchtet aufgeſtellt hatten. An neun Kraftfahrzeug⸗ führer wurden Vorfahrtsſcheine ausgehändigt, weil ihre Fahrzeuge techniſche Mängel aufwieſen. Ausweiskontrolle im Ellas In den vergangenen Wochen und Monaten hat dex Chef der Zivilverwaltung im Elſaß zu wieder holten Malen durch Preſſe und Rundfunk darauf hinpeiſen laſſen, daß die Einreiſe in das Elſaß nur mit ſeiner Genehmigung geſtattet iſt. Trötzgein ſind immer wieder Perſonen ohne den vorgeſchriebenen roten Paſſierſchein des Chefs der Zivilverwaltung auf irgendwelchen Umwegen ins Elſaß gelangt und haben ſich dort aufgehalten. Um hier einen Riegel vorzuſchieben, ließ der Chef der Zivilverwaltung am Samstag, 30. Nopbr., und Sonntag, 1. Dezember, durch die Polizei eine ſcharfe Kontrolle aller Reichsdeutſchen im Elſaß vor⸗ nehmen. Die Aktion ſchloß mit einer großen Zahl von Feſtnahmen ab. In den leichteren Fällen wurden empfindliche Geldſtrafen ausgeſprochen und die betreffenden Perſonen wieder auf freien Fuß ge⸗ ſetzt, in den ſchwereren Fällen griffen die Behörden zur Verhängung mehrtägiger Die Kontrollen werden von Zeit zu holt werden. 13. Monalsgehalt iſt als Meihnachtsgra fikation zu werten In der Praxis ſind Zweifel darüber entſtanden, ob bei der üblichen Gewährung eines 13. Monats⸗ gehalts in dieſem Jahre noch zuſätzlich Weihnachts⸗ gratifikationen bis zu 25 v. H. des Monatsgehaltes gewährt werden können, ohne daß hierzu die Zu⸗ ſtimmung des Reichstreuhänders oder Sondertreu⸗ händers der Arbeit eingeholt werden muß. Der Reichsarbeitsminiſter ſtellt hierzu feſt, daß das 13. Monatsgehalt in der Regel eine beſon dere Form der Weihnachtsgratiſikation dar⸗ ſtellt und daß es daher auch im Rahmen der Be⸗ ſtimmungen über die Gratifikationen 1940 als Weih⸗ ügchtsgratifikation anzuſehen iſt. Eine Erhöhung dieſer Zuwendung oder deren Ergänzung durch wei⸗ tere Gratifikationen bedarf alſo in fſedem Falle der Zuſtimmung des Reichs⸗ oder Soudertreuhänders der Arbeit. Zeit wieder⸗ ze Lichtbildervortrag im Odenwaldklub. Am kom⸗ menden Freitag, dem 13. Dezember, pünktlich 20 Uhr, ſpricht der bekannte Mannheimer Bergſteiger Fritz Schütt im Warbburghoſpiz über„Biwaknüchte in Fels und Eis“. Ueber 100 Lichtbilder veranſchau⸗ lichen das Ringen mit Bergrieſen, die zu den mar⸗ kanteſten Erhebungen der Alpen gehören. * Siegesplaketten für gute Schützen. Anläßlich des Monatsappells der Kriegerkameradſchaft der her Greugdiere konnte Kameradſchaftsführer Hert lein den Kameraden Schermer, Seegert, Hüß und Fuchs die Siegerplakette, die höchſte Auszeichnung des Reichskriegerbundes für gutes Schießen aus händigen. Mäßgig, aber geniegerisch rauchen) ariKan 3, 5 J Gedantenlos eine Cigarette an der anderen anzu⸗ zünden, muß zwangsläufig das Genußempfinden ab⸗ ſtumpfen. Wirklichen Genuß können nur gute Cigaretten bieten, die Sie langſam Zug für Zug rauchen. Haftſtrafen. 2 4 * * ander als in verga 4 ngenen Jah Mas ſtädtiſche Hort- und Kindergartenkinder zu Weihnachten arbeiteten Die zweite deutſche Kriegsweihnacht ſteht vor der Tür. Doch in den Baſtelſtuben unſerer Kinder hat ſich ſchon das ga a er ſp nappheit der ſonſt in Hülle g geſtell⸗ ten Werkſtoffe bemerkbar ein es ſcheint, als ob die Freude auf den Winternacht 1 Zuben aufſtrahlenden Kerzenbaum wie ihren kundigen 1 Kräfte gegeben, 0 und kleineren Baſtell nter nter hätte: ſo eine Ueberraſch Be⸗ trachten der leid Tag lang gezeigten Ausſtellung von Baſtel⸗ u Hand⸗ arbeiten im Städtiſ R 7, 48, wo im oberen Saa ginellſten Ergebniſſe aus ſän ten und Kindergärten zu ſehen Schon die Aufmachung der reize ber beſte Beweis dafür, in welchem erhaus, nſten und ori⸗ ſtiié chen Hor⸗ Schau war Geiſte dieſe pier abgedichteten en Silber⸗ ſternen beklebten Fen weihnachtliche Däm ter auf den gro i bunten eſtellt wurde. Sorgfältig in ſchöner Frakturſchrift ausge⸗ führte Erläuterungen waren überall neben den Gegenſtänden ausgelegt und ſprachen ebenſoſehr für die ſtunvolle, dem kindlichen Auffaſſungsvermögen ßte Ausdeutung raktiſchen Tun für den guten Hu⸗ mor und das Vergnügen, mit dem die kleinen Leute bei der Sache ſind. hieß doch das Plakat an der wunderbaren, türmerei⸗ und mit er ſchufen eine geheimnisvoll⸗ rung, die durch zahlloſe Lich⸗ entiſchen und in den vielfäl⸗ 1 ſtimmungsvoll ihnachtspyramiden Wie Weihnachiszeit Aindeneit und gefällige D ſelbſt zu baſteln. einen von Kinderhand ge PPP Nike Plötzlich, als wir am Nikolaustag an dem öſt⸗ lichen Torflügel des Schloſſes vorbeigingen, hörten wir das Getrappel eines Pferdes auf den Pflaſter⸗ ſteinen und im unruhig ſchwankenden Lichte der Tor⸗ einfahrt kam St. Niklas auf einem mächtigen Brau⸗ nen angeritten. Kleine Glöckchen läuteten bei jedem Schritte des Braunen und hi trottete ein kleiner Nikol if dem Buckel, der nun e der Reitbahn klopf lich leuchtete ein l des Pferdes, als St. itberritt und wir neugie traten. Drinnen aber war's dämmrig und der Geruch von Pferden, Tannenzweigen und Kerzen erfüllte die Luft. Man erzählte uns, daß eine Reitabteilung des Vereins den Nikolaus gebeten habe, auch ſie einmal zu beſuchen. Wir eilten die kleine Treppe zur Tri⸗ büne empor und vor uns ſtanden im leiſe flackernden Lichte der Kerzen, die ſo hell zwiſchen dem Tannen⸗ grün hervorleuchteten in einer Reihe die Retter mit ihren Pferden. Derr 75 75 888 4 N laus hoch zu Roß 5 0 1 1 3 „die Hal langen St. Niklas aber verhielt ſein himmliſches Roß, wie er es nannte, vor ihnen und fragte mit ſtren⸗ gem Geſicht den Reitlehrer Weihrauch, ob denn die mit Alle Empfänger Kleinen jetzt dabei, tigten Weihnachtsſtern. geringen Mitteln ſchönen Chriſtbaumſchmuck von Päckchen freuen ſich über (Lebrun, Zander, Multiplex⸗K.) Abteilung auch immer fleißig und anſtändig geritten habe. Sein Geßcht wurde um ein weniges freund⸗ licher, als man ihm einen günſtigen Beſcheid gab: und ſiehe der Nikolaus wu auch über die Reiterei Beſcheid, und als man ihm ſeine Fragen richtig be⸗ antwortet hatte, gebüt er ſeinem kleinen Nikolaus, nun die Gaben hereinzubringen. Einen Strauß bunter Ruten trug der Kleine vor ſich. wie ein leuch⸗ tendes buntes Bukett und für einen feen hatte der gute Nik och ein iche Gabe. Da eine Schere andere zu der Nikolaus vorlas. Der nder auf der Hände dem Aepfel zu leger hatte ein ſchönes aber tönte leiſe e und das Klir⸗ Nikolaus reiten. Leiber der Mans 5 laus gab es 7 einem jedem mit große Sack wurde geö Tribüne ſtreckten ein wenig Nikolaus entgegen, um empfangen; aber auch die er nicht vergeſſen. Eir Adventslied zur Lau das Kauen und Knirſch a ren der Gebiſſe. Nun aber ließ der Im Lichte der Lampen glänzten Pferde, den Hals edel gekrümmt, ſtieß die Vorhand im Trab mächtia nach vorne und die Hinterhand folgte, wie ein hochgeſchwungener Bogen das Ganze f die ſtützend. Weiß leuchteten die Kravatten der Reiter gegen das Dunkef des Rockes und in ihren Augen ſtand ein frohes Leuchten. 5 — dee enen. an een mea eilt i ee Heiter ei ee Halen uin den * 8 8 kein 5 Di Wieinnachteſigueß Get; N Reichs ſnfenſ ani 1 am i Dee im Knee un Pflege dein Schuhwerk! Einer unſerer wichtigſten Rohſtoffe iſt das Leder. Jeder weiß, daß Schuhe nicht in unbegrenztem Maße hergeſtellt werden können und die Beſchaffung eines Bezugsſcheines oft Schwierigkeiten macht. Beſon⸗ ders in ländlichen Gegenden iſt der Verſchleiß an Schuhen durch ſchlechtere und weitere Wege zur Ar⸗ beitsſtätte oder Schule größer als in der Stadt. Wir haben daher die Pflicht, die Lebensdauer der Schuhe durch ſachgemäße Pflege zu verlängern. Dar⸗ um, deutſche Hausfrau, beachte folgende Punkte: 1. Naſſes Schuhwerk ſofort von den Füßen. Mit naſſem Lappen den Schmutz abwaſchen und mit trockenem Lappen abreiben. 2. Mit zuſammengeknülltem Zeitungspapier naſ⸗ ſes Schuhzeug ausſtopfen. Das Papier ſaugt die Feuchtigkeit auf und erhält dem Leder die Form. 3. Naſſes Schuhzeug in der Nähe des Ofens trock⸗ nen, niemals im Herd ſelbſt oder auf dem Herd. Die Gefahr des Verbrennens iſt beim Leder außergewöhn⸗ lich groß. Außerdem wird Leder, zu ſchnell getrock⸗ net, brüchig. 4. Sobald das Schuhwerk trocken iſt, muß es ein⸗ gefettet werden. Nicht nur das Oberleder darf allein gepflegt werden, auch die Sohlen bedürfen einer guten Pflege. 8 Neuerdings gibt es Leder⸗Imprägnierungsmittel, die zum Waſſerdichtmachen wie zur Pflege der Soh⸗ len gute Dienſte leiſten. Dieſe Mittel ſind in allen Schuhgeſchäften zu haben, ſie helfen mit, die Halt⸗ barkeit der Schuhe zu verlängern. Die Ehre der Gefſolgſchaftsmitglieder iſt geſchützt * Karlsruhe, 9. Dez. Das Soziale Ehrengericht für die Meichstreuhänder, Bezirk Südweſtbeutſchland verhandelte unter ſeinem Vorſitzenden Landgerichtspräſidenten von Frankenberg am 2. Dezember 1940 gegen den Fabrikanten und Generalkonſul a. D. Richard Greiling in Man n⸗ heim wegen gröblicher Vergehen gegen die Ehre ver⸗ ſchiedener weiblicher Gefolgſchaftsmitglieder. Nach mehr⸗ ſtündiger Verhandlung ſprach das Gericht den Angeklagten für ſchuldig und erkannte gegen ihn auf Aberkennung der Eigenſchaft, Führer des Betriebes zu ſein, auf die Dauer von drei Jahren. Außerdem wurden ihm die Koſten des Verfahrens auferlegt. Möve ſliehlt einen Hu * Fraukfurt a.., 9. Dezember. 4 dieſer Tage ein junges Mädchen, das über den Eiſernen Steg nach Sachſenhauſen ging. Plötzlich kam eine Möve, die augenblicklich zu Hunderten das Mainufer beleben, was viele Leute als ein Zeichen für einen ſtrengen Winter deu⸗ ten wollen, im Sturzflug herunter und riß an der bunten Feder, die das Hütchen zierte. Dabei ſchnappte der kühne Räuber den ganzen Hut und ſtieg mit ihm in die Lüfte, um ihn bald darauf, als er eingeſehen hatte, daß der Hut keineswegs freßbar war, in den Main fallen zu laſſen, wo er munter tahvärts ſchwamm. Heidelberger Auerſchnitt Das„Heidelberger Fremdenblatt“ ſetzt in ſeiner neueſten Ausgabe die Reibe der Beiträge deutſcher Dichter in Ge⸗ dicht und Proſa ſort. Hans Friedrich Blunck, Hermann Erls Buſſe, Juliana von Stockhauſen und Erich Ebermayver winden einen neuen Kranz zum Lob der Stadt und ihrer Landſchaft. Und Loſſen hat ſie mit ſtimmungsvollen Aus⸗ ſchnitten in mehreren Herbſtbildern eingefangen. Der„Liederkranz“ verſammelte ſeine Mitglieder im Vereinsheim zu einigen Stunden gehaltvollen Muſizlerens. In Chor⸗, Sologeſang wie gemeinſamem Geſang und mit Darbietungen eines Künſtlerguartetts erwuchs das Er⸗ lebnis froher Hausmuſik. Mit einer Feierſtunde um Beiſein der zur Zeit hier an⸗ weſenden ausländiſchen Studenten, von Mitaltedern der Studentenſchaft und Vertretern der Univerſttät wurde das Haus der Deutſch⸗ Ausländiſchen Geſellſchaft Heidelberger Studenten wieder ſeinem Zweck zugeführt. f Wenig erfreut war Seinen 60. Geburtstag beging der hier anſäſſige Kompo⸗ niſt, Pianiſt und Muſtklehrer Theodor Hausmann, eine im hieſigen Muſikleben wohlbekannte Persönlichkeit. chen Burg, die mit Zugbrücke und richtig drehbarem Ziehbrunnen ſo ſtattlich auf hohem Felſen ſtand? „Die Baugeſellſchaft Gartenſtadt⸗Hort teilt mit: Dieſe ſtolze Burg wurde erbaut um die Weih⸗ nacht 1940. Aus Mangel an Baumaterialien entſtand ſie aus: einer alten Henkokiſte, vier lee⸗ ren Vimdoſen, vielen vergipſten Streichholz⸗ ſchachteln, Großvaters verroſteter Uhrenkette, Fadenrollen, Eimerhenkeln uſw.“ Und ſo ſah man noch viele andere Beiſpiele für den ebenfalls über einem der reichbeſetzten Tiſche angebrachten Leitſatz: „Es gibt nichts wertlos Gewordenes, die Baſtelſtube verwendet alles. Wer vermag ſich etwa mit ſeinem ſchlichten Eltern⸗ verſtand ausdenken, welche großartigen Flugzeuge aus gewöhnlichen Wäſcheklammern gemacht werden können? Einen ganzen Feldflughaſen mit getarnten Hallen,— einen rieſigen Truppenübungsplatz mit Bunkern, Maſchinengewehrneſtern, Kanonen und Panzerwagen, ein köſtliches„Afrikanerdorf“ mit lu⸗ ſtigen Negerkein, Giraffen, Löwen und in hohen grünen Kreppapier⸗Palmwipfeln ſchaukelnden Affen als Vorgeſchmack künftiger Kolonialarbeit hatten die Buben verſchiedener Horte zuſammengebaſtelt, wobei ihnen als weſentliches Material Holzklötzchen, Zigar⸗ renkiſtenbrettchen, Streichholzſchachteln, Garnxollen, Paketknebel und die als Werkſtoff großartig ver⸗ wendbare Knetmaſſe aus Zeitungspapier mit Kleiſter zur Verfügung ſtand. Die Mädel machen dafür aus zwei mit bunten Stoffreſtchen bezogenen Käſeſchachteln ein allerliebſtes kleines Puppenwägelchen,— aus zwei hübſch be⸗ malten und mit Trachtenſtoff verbundenen Holz⸗ teilen die famoſen„Dirndltaſchen“,— aus dem un⸗ endlich vielſeitigen neuen Lederaustauſchſtoff oder dem neuen künſtlichen Baſt zahlloſe Taſchen, Buch⸗ hüllen, Taſchentuchbehälter, Schlüſſel⸗ und Geld⸗ täſchchen, ja ſogar„Kläpperle“, aus Wollreſten für die Mutter einen geſchmackvollen Kaffeewärmer,— aus gepreßten Blumen und paſſend zurechtgeſchnittenen Glasſchetben die entzückendſten Fenſterbilder. Dann wieder werden die germaniſchen Runenzeichen in zierlicher Laubſägearbetit ausgeſägt und zu Advents⸗ kränzen oder hübſchen Einzelleuchtern verarbeitet; es werden Kacheln bemalt, um gerahmt als Wand⸗ ſchmuck, ungerahmt als Kannenunterſetzer zu dienen. Und die ganz Kleinen verſuchen ihre noch unge⸗ ſchickten Fingerchen an einer Streichholzhülle für den Vater draußen im Krieg,— an einem Schlüſſel⸗ bretchen, einem Garnbehälter, deren bunte Bema⸗ lung auch ſchon den Einſatz eines erſten Farb⸗ und Formgefühls geſtattet. Eine Sache für ſich, doch beſonders liebevoll und für die Kinder anregend ausgedacht ſind die Kriegstagebücher der einzelnen Horte, mit denen man bei dieſer Gelegenheit ebenfalls be⸗ kannt wurde. Ganz aus eigenem Erleben chafft da ſo eine Hortgemeinſchaft malend, zeichnend. Zei⸗ tungsausſchnitte ſammelnd und eigene kleine Schil⸗ derungen beitragend an ihrer Chronik, der man ge⸗ rade um dieſes intereſſanten Blickpunktetz willen ſo⸗ gar einen geradezu urkundlichen Wert nicht abſpre⸗ chen kann. So gereicht denn die Weihnachtsſchau 1940 den Städtiſchen Horten und Kindergärten zur beſonderen Ehre, weil mehr noch als in anderen Jahren Mühe, Fleiß und Erfindergeiſt dazugehörten, um allen äuße⸗ ren Hemulſſen zum Trotz ſo poſitive Arbeit zu voll⸗ bringen. M. 8. Blick auf euswigshafen Gemüſebanern tagen. Die Gemſtſeßauern des Gaues Weſtmark finden ſich am 19. Dezember im Großen Bür⸗ gerbräu in Ludwigshafen zu einer Landestagung zuſam⸗ men. Zu der Tagung, die eine Reihe von bedeutſamen Referaten, ſowie die Vorführung von fachlichen Lehrfil⸗ men bringt, ſind alle gemüſebaulich intereſſierten Bauern und Landwirte der Weſtmark eingeladen. Bei der Tagung, für die Ort und Zeit ſo gewählt wurden, daß auch eine Beteiligung aus den entfernteren Ortſchaften mög lich iſt, werden auch die Richtlinien für die Durchführung der Kriegserzeugungsſchlacht im Gemüfebau bekanntgegeben. Der Rundfunk bei der 36 zu Gaſt. Dieſer Tage war der Rundfunk wieder bei der 8 zu Beſuch, um in ver⸗ ſchiedenen Betrieben Aufnahmen zu machen. Dieſe Rund⸗ funkaufnahmen wurden nu. a. gemacht von zwei Frauen, die für kranke Arbeitskameraden ihr Blut gespendet hat⸗ ten, um dieſen das Leben zu retten. Weitere Aufnahmen wurden gemacht am Arbeitsplatz der Frau Schwarz, die, wie erinnerlich, als Vertreterin der Rüſtungsarbeiterin⸗ nen des Gaues vom Führer empfangen worden war. Der Rundfunk— es handelte ſich um den Reichsſender Saar⸗ brücken fuhr weiter zu den I⸗Siedlungen hinaus, um dort vom Leben des Siedlers, zugleich aber auch vom ſozialen Wollen der JG⸗Farben zu berichten. Eine Rabenmutter. Die Jugendſchutzktammer in Fran⸗ kenthal hatte ſich eine junge, verwitwete Frau aus Og⸗ gersheim zitiert, da ihr zur Laſt gelegt wurde, ihre ſteben Kinder in ſträflichſter Weiſe vernachläſſigt zu haben. Bei der Verhandlung ſtellte ſich heraus, daß die Raben mutter ihren Vergnügungen nachgegangen war, ihre Kinder je⸗ doch ſich ſelbſt überließ. Die Folge davon war, daß die Kinder völlig verwahrloſten, ſodaß ſich das Stadtjugend⸗ amt Ludwigshafen ihrer annehmen und ſie ins Kranken⸗ haus bringen laſſen mußte, wo feſtgeſtellt wurde, daß dle Rabenmutter ihre Kinder hatte verdrecken, verlauſen, mo⸗ raliſch und körperlich herunterkommen laſſen. Das Gericht blieb bei der Strafzumeſſung weit unter dem Antrag des Anklagevertreters und ſprach unter Bevpückſichtigung mil⸗ dernder Umſtände eine Gefüngnisſtrafe von einem Monat aus. Geplünderte Fahrräder. Im Stadtteil Nord waren in den letzten Monaten immer wieder von unbeaufſichtigt ab⸗ geſtellten Fahrrädern Dynamos abgeſchraubt und entwen⸗ det worden. Der Ludwigshafener Kriminalpolizei iſt es gelungen, das Diebesgut bei einigen jungen Burſchen ausfindig zu machen und ſſcherzuſtellen. Radfath ver, die beſtohlen wurden, werden aufgefordert, ſich bei der Krimſ⸗ nalpolitzeiſtelle Ludwigshafen in der Wittelsbachſtraße, Zimmer 70, zu melden. Wa! nes lan kon den ſelb bilk an von miſ Go Gel der hat! loſe Gr. tan faſt Sch Ar: lich hat nu: N 1 * cht er Leb län Ve Mondamin⸗ Puddingpulver gibt es auf die Abſchnitte N21, N22, N 30, N 31 der Nährmittelkart Neue Bücher Waldemar VBonsels Die klingende Schale und Traumgeſta 2 Verlags⸗Anſtalt (Märchen D .80 Waldemar Bonsel der Dinge zu le, ein froher Wa 1370 treibend ein neues ſchönes der„Biene Maja“ ſt, die Menſchen mi verſteht wie Er ts zu ziehen. Dieſe ichten, Märchenerze Tr. Phantaſiegeſtaltenſtücke, ſind wi 0 Zeichnungen Sie gehen deſſen, der ſie ge war nach dieſer Gahe zi Briten in Rom. Erzöhlung von Wilhelm Wa dd nge Curt Weller Verlag Leipzig Wer Italien kennt, kennt auch die Engländ die die Italien durchwandern: blaſiert und ſnobi bis zur öſtkarikatur gehen ſie durch das Land, ohne von dem Ewigen, das ſie umgibt, irgendwie berüh zu werden W. Waiblinger erzählt uns ein paar typ Geſchichten von ihnen von ihrer Dummheit u 1 heb lichkeit, non ihrer Erlebnisunfähigkeit 1 gleichermaßen entwickelten Erlebnisgeiz. Er erzählt es ohne Bitterkeit, mit einem echt deutſchen, gutmütigen Humor dafür kannte aber auch die Zeit vor hundert Jahren, in der dieſe Geſchichten geſchrieben worden ſind, die Engländer noch nicht ſo guf wie wir ſie heute kennen. Immerß tn ift das Buch ein ſehr leſenswerter hiſtoriſcher einem Erkenntnisproöblem, deſſen politiſche Bed wir in der Gegenwart vollſtändig zu ermeſſen Beitrag zu eutung erſt verſtehen! A. Win bauer. An Ilm und Iſar. Von Wilhelm v. Scholz(Pau 8. Liſt⸗Veulag, Leipzig). Dieſe neue Folge der Selbſtbiographie von Wilbeln G. Scholz iſt liebenswerter Erinnerungsband geworden, der die Zeit von der Jahrhundertwende bis zum Welte riegsbeginn umfaßt, eine Spanne, die für ilhelm von Scholz und feine dichte riſche Entwicklung bedeutete Neben den feſſelnden Zeugniſſen ſeines personlichen E bens und Schaffens in dieſem Zeitabſchnitzt, neben den Schi derungen reger fruchtbringender Begegnungen und Aus⸗ einanderſetzungen mit führenden Geiſtern jener Epoche, mit Dichtern, Muſikern, Malern, Bildhauern, Intendanten, Schauſpielern, Kritikern und Verlegern, vächſt dem Leſer aus dieſen Aufzeichnungen ein plaſtiſche landſchaftlichen Umwelt, in der dieſes Dichterleben von 1900 Dis 1914 verlief. Es waren für Wilhelm 8 Scholz die Jahre des Wechſelns und Wanderns, und die Stationen führen über München, Weimar, Berlin, r Rheinland und Odenwald bis hinunter ins Tiroli ſche und Deſſiner Land und nach Italien hinein. Und alles wird in der ſchönen ruhigen und gereiften Proſa des Dichters nicht ohne Behagen und Humorigkeit erzählt. Carl Onno Eiſen bar. genau ſo wie einſt, ein wenig forſchend und doch zu 2 I 1 2 2 9 tiefſt Auge verborgene Heiterkeit. Haſtig zog i 2 9 das& mit Es ſtrei die Vaſe, die du rm eee kennſt, der es in all den Jahren zu keiner Ae eee Stunde Flüten gemangelt hat. Sie neigte ſich 5 den Erstaunen den zerſchmetterten Pole e e e e ae de A Schönheit vor ſich liegen, Welz ten glaubt 0 e ch et vor 3 2 1 püher 3 ast: daß 1 Augenblick in ſeiner Betroffenheit, es ſei S ene e 2 1 7 3 Scherben ſein laſſen, ging aber doch trümmerte und wieder zuſammen Tag zu dem Schleifer, der einſt Deinen f. ſeiner ſeltenen melancholi ſinnig das auch var. Dann, als e J˙! ü n en 2 5. 8 a 750. 9 58 tigt hat, ob er vielleicht einen Erſatz für ö Lan de N neben dem ungeleſenen unverſehrtem Glanze ſah, faßte er ſich f oder beſchaffen könne, wenn es nur 5 Liſch die erloſchene Zigarette in der wie einer, dem die Gedanken durcheinan geraten, Scheer ine 85 5 inne ir n 5 5 Glas unberührt ſtand und und fragte ſich, ob er die Vernich Glaſes Ich fand 1 1 8 1 5 klein n 8 5 1. 185 Vendelſchrag vielleicht nur a träumt habe, ging dor heſtigen draußen doe ch arbei Ae er nicht mehr, ie alten die in ken die leeren Se Schritten zun hrank, betrachtete verſth irt die leere Hände Nieht mehr ſichen e 1 und wegz zählte Nur dem Glaſe Stelle ar 827 ſtander 9 tre 11 275 Händ richt e ſicher genug ſeien Zum feinen 5 1 a 2 Stelle, an der es geſtanden hatte kam Werk. Er nötigte mich in ſein Prunkſtübchen, das e d zu einen nachdenklichen Blick. Es den Pokal mit leidenſchaftlicher Aua et 70 8 5353 5. F nſehens wert denn„ 1 1 r 3. cher Aufmeskſa⸗ vielfach mit Erzeugniſſen ſeiner Kunſt ausgeſchmückt ehens wer„ die Initialen ſei⸗ ſagte laut; r kann es nicht ſein und iſt wür, dee e e e e ee e e e ren vom Schleifer mit aroßer Kunſt Bin ich denn wah 90 5 e ee FVV n ich denn wahnſinnig?“ ir e 75 9 ö erfang herausgeſchnttten bis Mit haſtigen Händen durchwühlte er das d 15 ine JJV 8 e des Pokals der ſie jetzt materkal, vergeblich nach einem erklärenden er ſah mich verwundert an; dann ſagte er: Jetzt e. 10 8 heinwein gefüllt und von der ſuchend. Die Umhüllung trug ſeine Anſchrift ne i e Sie ben b Fah den Lam golden Hervorleuchten ließ, daß ihr e Ifen de e ne ich Sie Sie haben mir vor ahren de 1 Wi ider d 8 fremder, zittriger Hand, kein Abſender war a ag gegeben! Ihr Entwurf gefiel mir ſo ſehr n dem Tiſch zitterte und kringelte. der Aufgabeort nicht zu ermitteln, da der S e ee o e e e e Noch unte Picander im Zug und Schwung die M 1211 5 1 1 ich den zweiten Pokal, den ich beſaß— zwei ſind · 5 5 Schwur die Marke nur mit ſeinem unteren Rand getroffen nur hergeſtellt worden— f ich ſelbſt be ttete dieſer ichſtaben die Handſchrift die ih 1* nur hergeſtellt worden—, für mich ſelbſt bearbeitete. d B hrift, die ihn vor hatte. Schließlich, nach einer heftig bewegten Stunde, da es auch meine Initialen ſind Die It 5 Fe langer Zeit jedes smal. wenn ſie ihm vor Augen ge. har 8 7 1 der Stell da es auch meine Inttinlen ſind. Wie uhren me 8 kommen war, beglück tte 5 barg er das wunderſam erneuerte Gut an. Zu dienen, verſetzte er, Pompeio Palombi! glückt hatte. 5 5 n 8 des zerſtörten, und das Herz begann ihm vor Freude Einſt 5 wir aus Südtirol geko en Ich ver⸗ Annemarie, längſt verſchollen, hatte ih. zu ſchl 2 5 e eck 1 0 1 0 in d wir aus S1 dtirv gekommen h ver⸗ 1 dem Glaſe überraſcht; das Je e ihn einſt mit zu ſchlagen, als er den leeren Fleck wieder vom ge⸗ gaß, was ich gewollt hatte, und fragte ob er mir das e ſelbſt 187 9 5 55 das 1 onogramm hatte ſie wohnt ten Funkelglanz ausgefüllt ſah. Glas überlaſſen wolle. Er war ſogleich bereit dazu f t gezetc Je Sch* 5 7 8 9 0 1 2 Jogle 1 1 zu, 1 bildu⸗ l blen 9 Sch eifer aetreueſte Nach⸗ Tagelang erſchöpfte er ſich in Mutmaßungen, wäß aher nicht zu bewegen, etwas dafür anzunehmen, 5 5 7 3 0 b 5555 972 lächelte ein wenig, als er rend der ſeltſame Vorfall in unerſchütterlicher Rätſel verſprach auch, es dir unmittelbar zu ſenden. Zu 5 e 5 1 11 1558 te, die 45 für ſie, die immer haftigkeit verharrte. Mit keinem Menſchen hatte er ſchreiben, ſchien mir nicht gut, doch dann fiel mir ein j Imgeb ge 2 10 BH. 5 Nara 98 a2 97 e 5 e. 7* 7 2 22 2 8 2 5 . 1 ee batte, die böh⸗ über den Verlust des Glaſes geſprochen, es wußte daß Dich der Vorfall vielleicht beunruhigen könne, l 7 chen Mit me 0 55 Sitherh i überhaupt niemand, was es für eine Bewandtnis was mir ein unlieber Gedanke war. So alſo war 9 ld dafür auſgezählt obgleich 8 0. 5 5 damit habe. Da fand er abends einen Brief vor is lieber Peterfreund. Leb' wohl! Annemarie!“ 5 der Monat noch lang war! Und 51. 5 und deſſen bloßer Anblick ihn erſchütterte. Das waren Picander hatte kaum den letzten Satz geleſen, als f 6 er d inn gehungert und eburfk, a e die Buchſtaben, die in den Pokal eingegraben waren. ſchon ſelbſt mit größter Haſt zu ſchreiben begann 5 So ſehr, daß 5 haſtigen 17 riß 1 Umſchlag auf, ſah nicht erſt nach r ſchloß mit den Worten: 5 ff 5 5 der Unterſchrift, be zu leſen: Anne Fuff icht egen. Griff durch einen fremden Gartenzaun hindurch ge. e e 5 tan und ſich gefreut batte, daß die erben l„Lieber Freund! Vor wenigen Tagen ſaß ich Hründſätzen beharren. Ich bin nicht mehr der Mei⸗ K faſt anderthalb Spannen Ka 9 5 tete e einer disharmoniſchen Abendſtunde allein in meinem tung, das man Scherben ſolle Scherben ſein laſſen, 8 Schrec als der beraubte Beſttzer an vlg 5 ſtillen Heim gleichgültig in einem S Stavel Zeitſchrif ind wenn du es nicht verbieteſt, bin ich bei dir, ehe 8 Schreck,* RT TH tan D N. 8 ie Niüche 2 Funde geht“ 8 Arm gefaßt und mitzugehen gezwungen hakte, frei⸗ ten blätternd a blickte mich plötzlich Dein Bild an, noch die Woche zu Ende geht 3 135 nur, um in ihn hineinzufüttern, was irgend Platz— halte t. 885* einem Laſtkraftw 5 Obwohl dabei de Kraftfal Hein n Nu 6 65156 72 70 2 einem Laſtkraftwagen. Obwohl dabei den Kraftfah . 50 Gedenken an dieſes Göttermahl griff er. Al 1 rern ſelbſt kaum etwas geſchah— ſie zogen ſich nur 3 Wie 9 ch nach dem Glaſe und leerte es zur Hälfte. leichte Schnittwunden zu— erlitt Frau Higgins alt mußte ſie 2 5 a 75 4 1 5 2 5 e 5 5 7 5 5 ee ee ee a 958 15 155 5 N„ 1755 ſie kaum— Bekanntlich iſt das Radium, das in der Heil einen Nervenſchock und mußte ein Krankenhaus auf 8 er A habe 15 7 35 adu, 0 E 11 das kunde zur Heilung bösartiger Geſchwülſte(Krebs) ſuchen. Auch nach ihrer Entlaſſung konnte ſie die l Lebensjahre 1112 75 drei 71 1 0 18 l verwendet wird, ein außerordentlich koſtbarer Stoff, Erinnerung an das für ſie furchtbare Erlebnis nicht 5 längſt Frau und Mutt 1821 Gl ück! ide N 8 wohl mit dem ſorgſam hausgehalten werden muß. Trotz mehr ausſchalten. Allnächtlich träumte ſie mit einer 7 58 r ückliche hoffentlich! dem kommt es aber nicht ſelten vor, daß Radiumprä. geradezu erſchreckenden Lebenswahrheit den Zuſam⸗ Verdient hatte ſie es! f l 5 9 5 f pa rate verloren gehen. Die Wiſſenſchaft hat daher in menſtoß. Schweißgebadet wachte ſie jedesmal auf Hler Ariff er abermals nach dem Glaſe, leerte letzter Zeit verſucht, geeignete Methoden zum Wie und kam mit ihren Nerven mit der Zeit ſo herunter, 1 vollends und ſtellte es nieder, neben die Tiſch⸗ derauffinden auch kleiner Mengen. verlorengegan daß ſie nicht mehr ihren Beruf als Näherin ausüben ate. in die Luft, daß es zu Boden fiel, mit genen Radiums zu entwickeln. Dieſe Arbeiten haben konnte. Alle ärztlichen Bemühungen waren verge dumpfem Knall zerſprang und ſeine Scherben weit⸗ auch Erfolg gehabt und jetzt iſt es praktisch möglich, bens, und der mediziniſche Sachverſtänd ige erklärte hin ſchleuderte. Erſt während er die Trümmer zu⸗ unvorſtellbare kleine Quantitäten Radium mit Hilfe vor Gerick cht, daß ſie wohl Zeit ihres Lebens arbeits⸗ ſammenlas, fühlte er, wie ſchlimm es ihm die Kehle eines bereits entwickelten Gerätes wieder aufzufin unfähig bleiben werde. So wurde ihr. die am Un⸗ schnürte. 8 5 4. den. Welche Erfolge hierdurch erzielt werden kön fall gar nicht beteiligt war, eine einmalige Abfin . 5 Drei unluſtige Tage ſpäter, während deren er nen, zeigt ein Fall, der kürzlich gemeldet wurde. dung als Schadenerſatz zugeſprochen. a ſich oftmals vergeblich geſagt hatte, daß man Scherben Aus einem nicht aufgeklärten Grund war in einem 1 85 ſolle Scherben ſein laſſen, fand er abends am ge. Krankenhaus Radium in den Speiſeahfall geraten,.. 5. 3 . wohnten Ort die eingelaufene Poſt aufgeſchichtet ſah der an eine Schweinemäſteref geliefert wurde. Mit— Nach einer in Stockholm veröffentlichten Statt 5 ſte durch und öffnete dann ohne Neugier ein mäßig Rückſicht auf den großen Wert des Radiums und ſtik iſt der Franenügerſchnß Europas in ſtändigem 5 großes Päckchen, entfernte mehrere weiche Hüllen, ſeine Gefahr für hie Menſchen, wurden, ſobald dieſer Sinken begriffen. Am bedeutendsten iſt heute noch 5 ſchlug zuletzt verwundert eine Watteſchicht aus⸗ Verluſt feſtgeſtellt war, ſämtliche Schweine dieſer die weibliche Majorität in den ehemaligen baltischen einander und ſah mit einem an Beſtürzung grenzen. Mäſterei gechlachtet und mit Hilfe des neuen Staaten, wo in Lettland 1139, in 0 1430 und in 1 Gerätes gelang es tatſächlich. das verlorengegan⸗ Fftauen 1007 Frauen auf je 1000 Männer kxefen. t gene Radium in einem Schweinewagen wieder auf, Man nimmt an, daß auch in Rußland eine ähnliche 5 eee zufinden. Verhältnisziffer zutreffen dürfe, jedoch exiſtieren 1* darüber keine amtlichen Angaben. Es folgen dann acheinander Porkugal(1096), England(1088). Schott 5 MARV AN 5 5 8 na heinander Portugal 10„England(1088). Schott — 8 5 Einen gewagten Präzedengfall ſchuf das Ge. land(1083), die Schweiz(1076), Frankreich(1071), gieren. richt von Chicago, als es einer Frau, die von wei⸗ Polen(106g), Böhmen⸗Mähren(1062) und Italien f tem einen Autounfall beobachtete. einen Schaden⸗(1061. Unter den ührigen europäiſchen Ländern zählt Eis Oelftätspredeke erſatzanſpruch von etwa 30 000 Mark zubilligte. Sollte Deutſchland(Altreich 1058 Frauen pro 1000 der NMARVLAN- Kosmetik der Fall Schule machen, ſo dürfte er in den US Männern, während am Ende der Liſte Schweden mit bald zu N Rentenhyſterie größten Ausmaßes(0ls und Holland mit 1013 folgen. Nur in zwei Län⸗ . führen. Der Tatbeſtand lag ziemlich einfach: Als dern Europas gibt es weniger Frauen als Männer: . die 49 Jahre alte Maud Higgins in Chicago Ein⸗ in Bulgarien(990) und in Irland(952). n Große Tube R.78 käufe machte, wurde ſie ohne ihr Zutun Zeugin eines Intereſſanterweiſe iſt übrigens die männliche Mafori⸗ 5 Zuſammenſtoßes zwiſchen einem Perſonen⸗ und tät in den anderen Kontinenten die Regel. n 5 eee eee e ee 5 Daß Kollege Gildemeiſter mit Fräulein Nien⸗„das bißchen ſchon machen werde“, ſo genügt das 5 haus Sekt getrunken hat— ſogar das hat er nicht allein ſchon, ihn zu überführen. Wir wollen es zu⸗ . vergeſſen. Er hat genau aufgepaßt. Haarſcharf! nächſt dahingeſtellt ſein laſſen, ob dieſe Aeußerung 5 Als hätte er vorausgeahnt, er könnte hierüber ein⸗ ernſt gemeint war oder nicht— es genügt uns vor⸗ 5 mal als Zeuge gehört werden. In dem Augenblick erſt, zur Kenntnis zu nehmen, daß ſie gar nicht be⸗ 5 aber, da die Sache eigentlich erſt intereſſant zu wer⸗ ſtritten wird. Man gibt alſo ohne weiteres zu, daß ö den beginnt läßt ihn ſein Gedächtnis im Stich. Und die Ausſage, inſoweit ſie geeignet iſt. den Angeklag⸗ 2 intereſſant— nicht wahr?— wurde der an ſich ſo ten zu belaſten, mit den Tatſachen übereinſtimmen. 1— unintereſſante Abend doch nur durch die Kombina- Warum aber die Verteidigung unter dieſen Umſtän⸗ . 41 tion mit der Tatſache, daß Fräulein Nienhaus— den den müßigen Verſuch unternimmt. den Zeugen i Graßmann zuckte die Achſeln. Obwohl der im Gegenſatz zu den anderen Verkehrsſündern die⸗ zu disgqualifizieren, iſt unverſtändlich. Es kann f Aſſeſſor ſehr leiſe geſprochen hatte, erwiderte er, ſes Abends nicht beſtraft wurde. Woher wußten darin nur eine Abſicht erblickt werden— nämlich die, ohne mit der Antwort zu zögern:„Das kann ich Sie denn überhaupt, daß Fräulein Nienhaus noch bei jeder Gelegenheit, die ſich bietet, von der Straftat heute nicht mehr ſagen.“ kein Strafbefehl zugeſtellt worden war? Hat ſie abzulenken und durch ein geſchicktes Manöyverieren Gebhardt lächelte.„Vielleicht erinnert ſich der ſelbſt darüber geſprochen, oder haben es andere das klare Bild, das die Hauptverhandlung ergeben . Zeuge wenigſtens, wer ihm dieſes Gerücht zuerſt Ihnen erzählt?“ wird, zu ee Dem möchte ich von vornherein a zutrug.“ N 5 5 Der Prozeßagent ſah mit einem ebenſo uriß⸗ ſteuern 5 Der Prozeßagent ſtutzte.„Es wurde ſo a über trauiſchen wie geringſchätzigen Blick zu Gebhardt„Ich proteſtiere gegen dieſe Unterſtellung des f die Sache geredet. Jeder, dem man begegnete, ſprach hinüber. Das haben doch die Spatzen von den Herrn Oberſtaatsanwalts“, entgegnete Gebhardt er⸗ i davon. 8 Dächern gepfiffen, Herr Aſſeſſor!“ regt.„Es iſt nicht unwichtig, feſtzuſtellen woher die g„Sie weichen aus Es muß doch einen recht nach⸗„So!“ Gebhardts Stimme hoh ſich.„Ich zum Gerüchte über den Kollegen Gildemeiſter ſtammen. g haltigen Eindruck auf Sie gemacht haben, als Sie Beiſpiel— habe nichts davon gewußt. Und viele Um es klar herauszuſagen— ich vermute, daß ſolche f zum erſtenmal davon hörten. Ich ſtelle mir vor— andere die häufiger als Sie mit Referendar Gilde⸗ Gerüchte entweder gar nicht exiſtiert haben oder von irgend jemand iſt eines Tages zu Ihnen gekommen meiſter ind Fräulein Nienhaus zuſammentrafen, niemand anderem in die Welt geſetzt worden ſind, N und hat geſagt: Wiſſen Sie ſchon? Sie haben doch auch damals dieſe merkwürdige Aeußerung des Re⸗ ferendars gehört. Und nun hat Fräulein Nienhaus tatſächlich als einzige keinen Strafbefehl bekommen, Nicht wahr, ſo iſt es doch wohl geweſen?“ „Ja, ja, gewiß“, gab der Prozeßagent zögernd zu,„aber ich kann mich beim beſten Willen nicht darauf beſinnen, wer mir die Geſchichte zuerſt hinter⸗ bracht hat.“ „Das iſt doch höchſt ſeltſam“, meinte Gebhardt ſpöttiſch.„Der Zeuge hat uns soeben Gelegenheit gegeben, ſein erſtaunlich gutes Gedächtnis zu be⸗ wundern. Der Abend bei Schallenberg— ohne das abhanden gekommene Aktenſtück gewiß kein auf⸗ regendes Ereignis— iſt ihm haftengeblieben. Bis in die kleinſten Kleinigkeiten. An jede Stimmungs⸗ nmance erinnert ſich der Zeuge— an jede Aeuße⸗ kung, und wenn ſie noch ſo belanglos war. auch nichts. Nicht das geringſte. Wenigſtens vor als Herrn Graßmann. Schon die Tatſache, daß er ſeiner Entlaſſung nicht. Es iſt wirklich höchſt merk⸗ als Zeuge hier auftritt, ſollte zu denken geben und würdig, Herr Graßmann, daß gerade Sie keine deutet darauf hin. Warum er— und nicht einer der Ahnung davon haben, wie dieſe Gerüchte entſtanden Gäſte, die ebenfalls zur Anzeige gebracht wurden und ſich angeblich ſpäter ſo ſehr darüber gewundert haben, daß nur gegen ſie und nicht gegen Fräulein Nienhaus eingeſchritten wurde. Wenn dem aber ſo iſt— woher— und damit komme ich auf eine noch immer unbeantwortete Frage zurück— woher wußte der Zeuge denn, daß Fräulein Nienhaus kein Straf⸗ befehl zugeſtellt worden war? Es war noch viel zu wenig Zeit vergangen, um bereits Gerüchte aufkom⸗ men zu laſſen.“ ſind.“ „Und es iſt höchſt unwichtig, das hier zu erörtern!“ Oberſtaatsanwalt Hoffmann hatte ſich bei dieſen Worten ruckartig von ſeinem Sitz erhoben.„Wichtig iſt für uns lediglich feſtzuſtellen, daß dieſe Gerüchte durch die Tatſachen beſtätigt wurden. „Mit einem Wort“, ſo fuhr der Oberſtaatsan⸗ walt fort,„die Gerüchte ſelbſt intereſſieren uns gar nicht. Das einzig Weſentliche an der Ausſage des Zeugen Graßmann iſt die ſoeben von ihm bekundete Doktor Hoffmann ſchüttelte ungeduldig den Aeußerung des Angeklagten. Gewiß ein wertloſes Kopf.„Auf dieſe Weiſe kommen wir nicht weiter. Indiz, das bei der Urteilsfindung zu berückſichtigen Ihre verwirrenden Ausführungen ſind genau ſo ſein wird. Denn wenn der Angeklagte ſich bereits undurchſichtig wie vorher. Ihre Frageſtellung läßt an jenem Abend darüber im klaren war, daß er in keiner Weiſe erkennen, worauf Sie eigentlich hinaus wollen, Herr Kollege. Ich jedenfalls glaube, daß die Vernehmung des Zeugen als abgeſchloſſen zu betrachten iſt, und möchte deshalb das Gericht bitten, in der Beweisaufnahme fortzufahren.“ „Ich glaube das nicht, Herr Oberſtaatsanwalt⸗ erwiderte der Aſſeſſor betont,„ich glaube, die Ver⸗ nehmung des Zeugen Graßmann hat erſt begonnen. Er hat nicht nur die reine Wahrheit zu ſagen er wird zu beſchwören haben, daß er auch nichts ver⸗ ſchwiegen hat. Und ich befürchte, Herr Graßmann hat uns längſt nicht alles geſagt, was er weiß. Ich bitte daher, den Zeugen zu befragen, ob ihm nicht Umſtände bekannt geworden find, die für das Ver⸗ ſchwinden des Aktenſtücks eine völlig andere und auch einwandfreie Erklärung geben.“ Der Staatsanwalt beantragte, dieſe Frage uicht zuzulaſſen.„Solange die Verteidigung nicht in der Lage iſt oder aus irgendwelchen undurchſichtigen Gründen davon abſießt, ein anſcheinend neues Be⸗ weisthema klar zu örmulieren, muß ſie damit zu⸗ rückgewieſen werden.“ Erſt als der Vorſitzende ſich dahingehend eutſchied den Zeugen zu fragen, ob er ſeiner Auſage noch etwas hinzuzufügen habe, wich aus Graßmanns Ge⸗ ſicht das ſchadenfrohe und ſpöttiſche Lächeln, mit dem er den Ausführungen der Verteidigung und der Staatsanwaltſchaft gefolgt war. „Vielleicht könnte ich dem Gericht noch einen Hin⸗ weig geben“, erklärte er,„der gar nicht ſo uninter⸗ eſſant iſt. Aber ich kann mir das wohl erſparen. Es gehört nicht unbedingt hierher, und zur Sache ſelßſt habe ich nichts mehr zu ſagen.“ „Es iſt immer dasſelbe: Der Zeuge weicht aus“ Gebhardt muſterte den Prozeßagenten mit einem eindringlichen Blick,„Sagen Sie, Herr Graßmann — Sie haben doch gerade in den letzten Monaten recht häufig auf dem Amtsgericht zu tun gehabt, und öfters haben Sie auch— wenn Herr Oberamtsrichter Nienhaus keine Zeit für Sie hatte bei Referen⸗ dar Gildemeiſter vorgeſprochen. Haben Sie bei die⸗ ſer Gelegenheit vielleicht zufällig einmal das ver⸗ mißte Aktenſtück auf ſeinem Tiſch liegen ſehen?“ (Fortſetzung kolgt 4 Auf Wunſch vieler Verbraucher gibt es Henko, Henkels Einweich⸗ und Enthärtungsmittel, jetzt auch im Doppelpaket. Preis 25 Rpf. Hausfrau, begreife: Henko ſpart Selfel unve — Die Daimler-Benz Spielklaſſe 3 von Ur die Tabellen 1 berbſtmeiſter“ meinen gewe ehmern an der R 1 niede es bei gleicher An f. auf die ende Torverhält ampfgegner Zell ſtand folgen die ül Spitzenreitern 0 Verluſtſpi Man ließ den turnusgemäß ſpielfreien Tag n 0 rückſtändigen Vorrunden Es ſtanden ſich Hommel gegenüber. Beinahe we er 2 el⸗Garnitur ſchon zur Ta Mannſchaft ſchlug ſich gegen ihre Betriebs er„Erſten“ ganz rächktſig und b in Führung. Erſt kurz vo doch noch mit:5 abgegeben Manuſchaft nicht mehr aus rven der 2. Das Fachamt Meiſterſchaften NSie veranſtaltete am eutſchen tagung, an der Hauptmann der Fachwartinnen aller Bereiche weiterhin der Reichsſport Stellung nahm, fer S auf unter Luftwaffe chenende Spor dem 0 rſitz d gc ters Fachwarte und nweſend waren einigen Schönborn nahmen. 7 ragen hrer, der ter Mitglies der Reichsſportfſührung ſowie die Fugendwarte F. Henkel und Annemarie Oeſte. Der über das Ten twart F. C. Uhl gab einen Ueberblick mit, daß ahr 1940. Fachamts Schönborn teilte das internationale Programm im bevorſtehenden neuen Fahr einen noch ſtärkeren Ausbau ahren wird nationalen Deutſchen Tennismeiſterſchaften werde Jahr 191 in geänderter Form ausgeſchrieben. Teilnahme Bereichsmeiſter und die 10 Rangliſten Göpfert, E. Koch, H. Eppler, E. Buchholz, Bemerkenswert iſt, Spielern das fe berechtigt ſind alle eſten. Es dies H. Henkel, R. ulez, K. G G. von Metaxa, R. G. Bartkon und Dr. 78. Tübben, * daß neun von dieſen zehn aufgeführten Araue Ehrenkleid tragen, lediglich der junge Kölner Gies iſt noch nicht wehrpflichtig. Erſtmals Junioren⸗Meiſterſchaften Neben den Titelkämpfen für die Aktiven und Jugend werden im Jahr 1941 erſtmals Junioren⸗Meif ſchaften ausgetragen. Sie werden ausgeſchrieben für Spieler und Spielerinnen vom 18. bis A. Lebensjahr. Es Die Ausſchreibung für Reick bundes für Leibesübungen ruft hiermit der Reichs ſportführer von Tſchammer und Oſten zur Beteili⸗ gung an der Internationalen Winterſportwoche Garmiſch rtenkirchen 1941˙ vom 13. bis 23. Feb ruar in Garmiſch Partenkirchen auf“. Mit dieſen Worten beginnt die Ausſchreibung für das nun ſchon zu einem feſten Beſtandteil des europäiſchen Winterſportes gewordene große Win⸗ tertreffen im Werdenfelſer Land. Zur Durchfüh⸗ rung gelangen wie üblich Wettbewerbe im Skilauf mit den D „Als Führer des Nationalſozialiſtiſchen Deutſchen Alpinen Meiſterſchaften als Kern⸗ ſüütck, ſowie ein internationales Eishockeyturnier für Ländermannſchaften und internationales Kunſtlau⸗ 1 Spielklaſſe 3 Mannheim Herbſtmeiſt Vereine le gew. unent. ver Punkte mler⸗Benz 7 65 0 1 12:2 7 8 0 1 1 6 4 0 2 7 3 1 5 7 2 2 6 2 1 3 7 5 1 0 1.8 0 0 7 014 ringt den Spielen Zellf Daimler- Gerberich u. Cy. Hommelwerke 2 Rückrunde. Stahlwerk Stadt 11 Start zur auch die kampf⸗Gemeinſch ſpannt aber iebs Rü 5 Beſond Ain pie ingen auf den weiteren r Daimler⸗Benz und Terminliſte wieder verſchiedentlich intereſſante plan der Rückrunde eingeſtreut: 0 Stahlwerk; Daimler Homme .) Zellſta f Immel 2. Daimler Pagrungen 4 0 Vögele ahlwerk; 12..: Hommel 1. Vögele; Zellſtoff adt; Stahl verk imler⸗Benz; Gerberich Hommel 2. 19. 1: Hommel 2.— Hommel.; Vögele Zellſtoff; Stahlwerk; Daimler⸗Benz— Gerberich. 26..: Gerberich Hommel 1. Hommel 2 Zellſtoff; Stahbwerk Vögele; Daimler⸗Bens,— S 2 Daimler-Benz Hommel 1. Zellſtoff Ger mel 2. Stahlwerk; Stadt Vögele. Tennis klagte in neuer Jorm ſoll dadurch den Gelegenheit gegeben wer⸗ leichter zu finden. BDM werden in aufgenommen wur gen Kräften den, den Anſchluß an die Spitzenklaſſe Die Meiſterſchaften der Hz und des unveränderter Form beibehalten, neu den Titelkämpfe im Gemiſchten Doppel, ſo daß jetzt alle iſterſchaften zur Entſcheidung oſiſtehen. Die End ſieger der Gebiete und Obergaue treffen bei den Entſchei igskämpfen in Wien zuſammen. ach der letzten Beſtandserhebung er und 37 000 Frauen in 1770 Vereinen cks Dieſe Zahlen gelten für das Altreich und er ſich noch um den Beſtand der neu hinzugekommenen he. eſondere Fürſorge wendet das Fachamt im neuen Jahr erum der Lehrtätigkeit zu. Ihr dienen u. a. auch zwei f die das Fachamt über ſeine Organiſation wei⸗ bringt. Unter Mitwirkung von Film über die Grunsſchläge im weiterhin ein Film für den Anfän Titel„Das mußt Du vom Tennis wiſſen“ fünf Me zählte das Fachamt 77 5 + Kenn wurde 8 nis gedreht unter dem en. Die Kriegsmarine⸗Ringer aus Wilhelmshaven waren n Samstagabend in Stuttgart⸗Untertürkheim zu Gaſt und ndeten mit:1 Punkten einen hohen Sieg. Heinrich Heukel und Kurt Gies ſind nach ihrer zwei monatigen Tennisxreiſe nach JIrpau am Mittwoch wieder in Berlin eingetroffen. Garmiſch-Partenk fen. Das Programm enthält ferner die deutſche Kriegsmeiſterſchaft im Kunſtlaufen der Frauen und Reichsſiegerwettbewerbe im Eisſchießen Melde⸗ ſchluß am 6. Februar bei der Geſchäftsſtelle in Gar⸗ miſch⸗Partenkirchen. 18 rchen ie Zeitſolge 7 9 Donnerstag, 13. Februar: Empfang der Skimann ſchaften durch den Reichsſportführer und den Bür⸗ germeiſter des Marttes Garmiſch⸗ Partenkirchen im Feſtſaal; Freitag, 14. Februar: 9 Uhr: 18⸗Kilometer⸗Lang⸗ lauf; 20.30 Uhr: Eishockey und Kunſtlaufen; 2 * 2 . * 9 * ginal⸗Luftbilder von den Zerſtörungen in Coventry und Birmingham Rechte Zie Die Stadtmitte von Coventry uach dem Angriff erkennen. örten Fabrikanlagen böͤurch Rechtecke gekennzeichnet) und die zahlreichen Bom (Preſſe⸗Hoffmoann, Zander⸗Multipler⸗K.) Birmingham⸗Mitte nach dem deutſchen Bombenangriff cke und Kreiſe ſind zerſtörte Fabrikankagen und Bombentrichter auf militäriſch wichtigen n gekennzeichnet. (P. Atlantic, Zander⸗Multiplez Samstaf ner und Sprunglauf; 14 Uhr 0 Uhr: C Sonntag, 16. Februar: ner und Frauen; 14 Uhr: Großer Großer ishockey und Kunſtlaufen; 9 Uhr: Torlauf für Män Sprunglauf 716.30 Uhr: Eishockeyſpiel um die deutſche Kriegsmeiſter⸗ ſchaft: werbe; Montag, 17. Kunſtlauf und Ehrung für die 19.30 Uhr: Kameradſchaftsabend im Feſtſaal. Februar: 9 Uhr: Skiwettbe⸗ 151 0⸗Kilometer⸗ Skiſtaffel für Ländermannſchaften; Dienstag, 18. Februar: E Mittwoch, 19. Februar: 17.30 Uh Sſport⸗Mannſchaften durch E Empfang der Reichsſportführer den und den Bürgermeiſter des Marktes Garmiſch⸗Par⸗ tenkirchen im Großen Sitzungsſaal des Rathauſes; 20.30 Uhr: Eishocken und Kunſtlaufen: a er r nnbkis- und 1. umme Haag Geringe Rückgänge an den Akfienmärkien Berlin, 11. Dezember. Aktienmärkte bei Eröffnung jedoch traten Abſchlüge von Am Mittwoch neigten die Verkehrs zur Schwäche, Belang nur vereinzelt ein. Das Geſchäft bewegte ſich in ſehr engen Bahnen. Von der Bankentundſchaft lagen kleine 5 rüge vor, die überwiegend die Verkaufsſeite betrafen. Von Montanen gaben Rheinſtahl 0,25, Buderus und Hoeſch je 0,50 und Klöckner 0,75 v. H. her. Verein. Stahl blieben ändert. Braunkohlenwerte lagen ſehr ruhig. In Leopoldgrube würde die Notiz ausgeſetzt. Das gleiche gilt am Kalfaktienmarkt von Kali⸗Chemie. Wintershall erholten ſich Um 1,50 v. H. In der chemiſchen Gruppe ermäßigten ſich Farben um 56, während von Heyden 1 v. H. gewannen. Elektro- und Verſorgungswerte waren überwiegend rückgängig. Zu erwähnen ſind Lahmeyer mit 0,75 v. H Bekula mit 1,50. R mit 136, Ach blieben unver ändert, Siemens verloren 90,25 v. H. her ſtellten ſich Deſſauer Gas um 0,50 und Rheag um 1 v. H. Zu erwähnen find noch Berger und Gebr. Junghans mit je 1, Metall geſell t mit 1,50 und Bremer Wolle mit 2 9.. le gewannen 0,75. Allgemeine Lokal und Kraft 1 ortmunder Union 2 v. H. Von variablen Renten ermäßigten ſich Reichsaltbeſitz auf 153,6 gegen 153756. Steuergutf 1 nannte man 107(un.) Geld- und Devisenmarkt 10. bezember 1940 Diskont: Reichsbank 3,5, Lombard.5. Privat.25 v. H. N N in RM fi Geld Brief 5604.616 .099 ö Amtlie n in Rx für 9. eld riet Amt! Kenypten 1 ä. Pide.890.910 Jugoslaw. 100 Din ighianistaniooAfg— 1 Kanada 1 kan. Doll!— Argentin. 1 P. Peso Lettland 100 Lats 5% Austral. 13 1 Litauen, Belgien 100 Luxemb. 100 lux. Brasilien 13 Neuseel. 1 neus. Pfd.“ J Norwegen 100 Kr 1 Portug 100 Escudo 4 R 1 100 Lei 3“ 44 4.060 2 90 Schweiz. 100 Fr Slowakei 100 sl. Kr Spenientoopeseten nid 100 fin. M ich 100 Pr“ jechenl. 1 Holland 1006 6 —.890 11.979 „ 6 .974 .458.50 enen Kurse finden nur im innerdeutschen usverkehr amtlichen Gebrauch Am Geldmarkt waren für ge Sätze noch nicht zu hören. ſich der Schweizer Franken wie Beilin, 11. Blankotagesgeld Vun Valuten errechneten derum mit r Tanſendfähriges Schuhwerk im Dentſchen Ledermuſenm n in Offenbach am Main ſeiner bedeutenden Sammlu eg dexen große ägmptiſch⸗koptſſche Dam Deutſchen Lederr lang es vor kurzem, zu ſtorkſchen Schuhwerks unuummumumeunueeeneneeeeeeeeeemeneeeeeeeee Rrschgrs-ZEIrune umu kiliunun einen vor Abteilung das älteſte bekannte Schuhpaar, 6000 Jahren geſchichtlichen Grabfund mit dem Alter von enthält noch eine geſchloſſene Sammlung koptiſcher Schuhe von rund 100 Einzelſtücken zu erwerben. Damit beſitzt das deutſche Fachmuſeum nun de größte exiſtierende Sammlung antiker und mittelalterlicher Fußbekleidung aus Aegypten vom 3. bis 4. Jahrhunderten d. Z. Dieſe⸗ ptiſchen Schuhe ſtammen aus dem Gräberfeld der von den Ptolemäern gegründeten Stadt Achim⸗Panopolis in Oberägypten, in dem die Toten der byzantiniſchen und ſfrühmittelalterlichen Epoche in ihrer völlſtändigen, koſt⸗ baren Kleidung bestattet wurden. In denſelben Gräbern wurden auch die wegen der Schönheit ihrer Weberei und Farbengebung berühmten koptiſchen Stoffe gefunden. Das dort ausgegrabene, vorzüglich erhaltene Schuhwerk zeigt ein zur höchſten Stufe entwickeltes Kunſthandwerk der reichen und prachtliebenden, in Luxus lebenden koptiſchen Bevölkerung. hohe Stand dieſer Kultur iſt um ſo auffallender, als es sich hier nur um eine Kleinſtadt am Rande der ſpätrömiſch⸗yzantiniſchen Kulturkreiſe handelt. Die Schuhe der Panopolftaner, vielfach aus feinſtem mit dem Saft der Purpurſchnecke gefärbten Ziegenheder gefer ligt'ſind mit allen Techniken hochentwickelter Lederſchmuck kunſt verziert. Flechten, Punzen, Stickerei, Durchbruch arbeit und Applikation mit reicher Vergoldung ſind die Mittel dieſes aufs höchſte kultivierten Lederhandwerks. Der * Die neue Zuckerfreigabe. Als dritte Freigabe von Verbrauchsgucker zum Verkauf im Inland ſind von der Hauptvereinigung der deutſchen Zuckerwirtſchaft weitere 5 v. H. der Jahresfreigabemenge für 1940 verfügt wor⸗ den, ſo daß die bisherige Geſamtfreigabe Wirtſchaftsfſahr 15 v. H. zuzüglich der unverkauften Reſte aus den Iulandsfreigaben 1939⸗40 beträgt. 2 Freigabe von Reiſeverkehrsſonderkonten. Einem Schreiben des Reichsbankdirektoriums an die Wirtſchafts⸗ gruppe Privates Bankgewerbe zufolge werden die von Banken und Reiſebüros in Luxemburg, im Elſaß, in Lothringen und im Protektorat bei deutſchen Banken un terhaltenen Regiſterkonten, ſpecial gecounts, Reiſener kehrsſonderkonten, Treuhandreiſekonten, Sperrmarkreiſe konten freigegeben; über die Guthaben kann frei verſügt werden. * Anordnung über das Bleichen von Spinnſtoffen. Im Reichsanzeiger erſcheint eine Anordnung des Sonderbeauf tragten für die Spinnſtoffwirtſchaft über das Bleichen von Spinnſtoffen und Spiunſtoffwaren in der Spinuſtoffindu trie vom 306. November 1940. Sie bezwechk, im weſentlichen ung von Faſerſch gungen bei der Bleich behandlung. Die Anordnung tritt am 15. Dezember 194 in Kraft die Ver Deutſche Zuchtſchaſe zur Hebung der rumäniſchen Wollqualität. Zwiſchen“ dem rumäniſchen Laudwirtſchafts miniſterium und einer deutſchen Verwertungsgeſellſchaft wurde ein Abkommen auf Einfuhr von jährlich 3000 deut⸗ ſchen Zuchtſchafen getroſſen. Damit ſoll die Qualität der fiir die rumäniſchen Landwirtſchant mengenmäßig bedeu⸗ tenden Wollproduktion gehoben ſowie das Preisnivean und die Gewinne des Bauern geſteigert werden. das laufende Sprunglauf; 16.30 Donnerstag, 20. Februar: 15 Uhr: Eishockey und Kunſtlaufen; 20.30 Uhr: Eishockey und Kunſt laufen; Freitag, 21. Febrnar: 9 Uhr: Eisſchießen(Mann⸗ ſchaftswettbewerb für Männer); 9 Uhr: Reichsoffenes Eiskunſtlaufſen für Junioren(Männer, Pflicht); 20.30 Uhr: Eishockey und Kunſtlaufen; Samstag, 22. Februar: 9 Uhr: Eisſchießen(Ziel⸗ ſchießen, Männer]; 9 Uhr: Deutſche Kriegsmeiſter⸗ ſchaft im Eiskunſtlaufen der Frauen(Pflicht); 15 Uhr: Eishockey und Kunſtlaufen; Reichsoffenes Kunſtlaufen für Junioren(Mäner, Kür); 20.30 Uhr: Eishockey und Kunſtlaufen; Sonntag, 23. Februar: 8 Uhr: Patrouillenlauf der Wehrmacht und SA; 10.30 Uhr: Eishockey um den 3. Platz; Kunſtlaufen; 15 Uhr: Eishockey⸗Endſpiel; Kunſtlaufen; Deutſche Frauen⸗Kunſtlaufmeiſterſchaft (Kür); 18.30 Uhr: Kameradſchaftsabend im Feſtſaal⸗ Vom Weinban In der Rhein pia bereits Weiterentwicklungsproze werden. Die 1940er weiterhin ſtill. Iz haben die neuen Weine vielfach ihren erſten Abſtich erhalten. ß kaun als ſehr haben gute Der Gärungs⸗ und uſtig angeſehen Geſchäft iſt 0 Art.— Das In etwa drei Wochen werden in Rheinheſſen beim 194er durch ſehr häufig Abſtich nötig geworden abban zu verhindern. gußerordeutlich ſtill. neuen ſind, nittlich 3 bis 4 Proz. Säure abgebaut, ſo daß eine ſofortige ſtarke Schwefelung und der erſte um einen zu Auch In ſtarken Säure hier iſt das Weingeſchäft verkoſten ſich die Neigung Baden Weine durchweg ſauber und gut. zum Braunwerden iſt nur ſelten feſtzuſtellen.— Im Wein⸗ geſchäft herrſcht Ruhe. * Sohlenklebſtoffe. fame Anordnung über S den, die von der ſtellen für Kautſchuk Im Reichsanzeiger iſt eine gemein⸗ ohlenklebſtoffe veröff Reichsſtelle„Chemie“ und den Reichs⸗ und Asbeſt und für die fentlicht wor⸗ Lederwirt⸗ ſchaft erlaſſen wurde Auf Grund dieſer Anordnung dürfen Sohlenklebſtoffe nur mit ſtellen für Koutſchuk und beſonderer Aſſbeſt Genehmigung her und für die Lederwirt⸗ Frankfurt a. N. geutsche festverzinsliche Werte 10. 11 DETIITSCHE STAAT SAN LEIHEN % Schatz D. R. 38 101.0 1 5 100.7 Altbes. Dt. 21540 % Pforzheim EER NDBRIEEE „ Frank Hip Gpt 114 4„0 Mein Hyp Bank 3 8 8 101,2 % Pfalz Hyp Bank 228 R229 1010 1010 100.7 153.5 100,7 100.5 101.1 101,0 101.0 NDUSTRIE-OBRTIICATIONEN Daimler-Benz 27 10 8 1% Dt, lad.-Bank 39 102. 3 103.0 102.0 1% Ver. Stahlwerke 101.2 16. Farb. RM-Aul 28 148,7 K LILEN da- Ada Schuhfabrik 181,0 Adlerwerke Kleyer. 154,5 dt. Gebr.„100.0 A. E. G 8 haffenb Zellstoff Augsb- Nürnb. Masch 196.0 Bavr Motorenwerke 217.0 Brown, Boverie&(Ae. 162.0 Jontin. CGummi 312.05 Daimler-Benz 187,5 Deutsche Erdöl 171,0 103.2 102,1 101.6 101.2 148.1 176.9 151.8 100,0 1740 Dt Gold u. Silber Deutsche Steinzeug Durlacher Hot Eichbaum- Werger Elektr Licht u. Kralt Enzinger Union I. G. Farbens Geskürel. Grün u. Bilfinger Harpener Bergbau Heidelberger Zement. Hoesch Berg... Holzmann Ph. 25 Kalker Brauerei 3 Klein, Schanzl., Becker Klöckner- Werke F Ludwigshaf. Akt.- Br. Ludwigsbaf. Walzm. Mannesmann NMetall gesellschaft Rhein. Elektr. Manoh. Rhein. Westf. Elektr. Rütgers 200,0 Salzdetfurth. Salzwerk Heilbronn 368.0 Schwartz-Storchen 163,0 Seilindustrie(Wolff). Siemens u Halske Süddeutsche Zucker Lellstoſf Waldhof NELEN Bayr. Hyp. u. W Bank 130, Commerzbank. 140, Deutsche Bank. 354.0 Deutsche Reichsbank 120,2 Dresdner Bank„140,0 Pfalz Hyb.- Bank 132, Rhein, Hyp Bank 1625 55 wischenbers * Verpflichtung zur Rückzahlung des Ueberpreiſes bei Verſtoß gegen die Preisvorſchriften. Nach der Entſcheidung des Reichsgerichts vom 29. März 9 gilt ein Vertrag, in dem die Zahlung eines den Preis vorſchriften widerſpre⸗ chenden Preiſes vereinbart worden iſt, als zum zuläſſigen Preis abgeſchloſſen. Soweit ein Lieferant den Ueberpreis bereits vereinbart hat, iſt er alſo ohne rechtlichen Grund bereichert und unter den geſetzlichen Vorausſetzungen zur Rückzahlung verpflichtet. Wie der Reichskommiſſar für die Preisbildung in einem Erlaß bekannt gibt, wird an dieſer bürgerlich⸗rechtlichen Verpflichtung durch eine Beſtra⸗ fung des Abnehmers noch durch eine Beſtraſung des Lie⸗ feronten etwas geändert, umgekehrt wird auch der ſtaatliche Strafanſpruch durch das Beſtehen dieſer Verpflichtung nicht berührt. Die Verpflichtung wird höchſtens bei der Be⸗ meſſung der Höhe der Strafe Berückſichtigung finden kön⸗ nen, und zwar auch nur dann, wenn ſie bei der Verhän⸗ gung der Ordnungsſtrafe bereſts von dem Lieferanten durch Rückzahlung des Ueberpreiſes erfüllt worden it. Eine Einziehung des Ueberpreiſes durch den Staat kommt neben der Beſtvafung regelmäßig in Frage. » Börſenkeunziffern. vom ſtatiſtiſchen Reichsamt errechneten Börſenkennziffern ſtellen ſich in der Woche vom 25. 11. bis 30. 11. 1940 für die Aktienkurſe auf 140,95 gegen in der Vorwoche, für die 4,5proz. Wertpapiere auf gegen 101,82 für die 4, 5proz. Induſtrieobligatio nen auf 162.95 gegen 103,34, für die ſproz. Gemeindeumſchul⸗ dungsanleihe auf unverändert 100,00 Die Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat Dezember Theingegel Rheinpegel 2 8 10 11 Mannbeim 25 2 22 2 Kaub 2322..5 Köln 2 3002.40 2,79 3,10 Neckarpegel ö .20.54.553,00 4 Mannheim , 7 , 9 9 Die ſchon ſo oft be⸗ währte Kleinanzeige in der Neuen Mannheimer Zeitung“! 70 zu. Mer vorn wen — 2 1 Err Liebe zur 1 kae N. ima mehr ngsum n Erklärungen auf a rkannten Zweck Wir griffen das 1 Rur eitung, ſe aftswerkes F ritiſch keiten in ner war 1 15 der . 9178 und derer großzu glaub 2 ntdeckt ſpüren Ich jiß ſch mit einer hin g. teten. bin rden, iterberufes 8 hat ſich vertieft rſah kom⸗ 1 berſchri F gen zandt, müt geläutert. genom! nen, mir beiner mein imte Formen an dann und nene Ung 6 0 ich ihn begleit in einem 1 gurde ildert anſchaulich Geruch nach fe von dem, was in Berlin Den 1 dem Zeitungs 2 wicke rſchwärze, Erinnerun hendige u itzliche Eile verſchlungen rufen auc ich den Weg zum ud doch alles ſo an barte ſich Ich fand e an der die Aufg ben aller erſchöpfe nb Raum ö und sleiſtung„Zeitung“ von Hach Heute Hatte. nicht mehr emp dene Broch ire und E üb er die Zeitur elwaſſer erkrankt, wa nunmehr ſeinen Tos Photographun tür die Photo- und Film- Abteilung Werkes Bewerber müßten N AER ragesmädchen Srobfirma T Hektrobranche t tür sofort oder später Hilfs-Expedienten und Stenotypistin Angebote mit Zeugnisab- schriften und Gehaltsansprüchen erb. unt R. 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