* impfen. Isitä's- städte. chiller- igheim. n. Oeh · ingen). Narr techen. n(Til dle alte 8 2 5 — 0.50 * zehen hema- rkörbe kann. wenn t lhre lichen rn mit Hand önnen Groß srtolge jedtig· e 1 Mannheimer G ftr. 12. Kronprinzenſtr. 42. Schwetzinger Str 44. Meerfeldſtr 13. No Fiſcherſtr 1. Ce Hauptſtr 63. W Oppauer Str. 8 Se Luiſenſtr. 1. Verlag, Schriftleitung u. Hauptgeſchäftsſtelle: R 1,-6. Feruſprecher: Sammel⸗Nummer 249351 Abbeſtellungen müſſen bis ſpäteſt. 25. f. d. folgend. Monat erfolgen. Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 175 90 Drahtauſchrift: Nemazeit Mannheim Neue Mannheimer Zeitung kiſchelnnngsweiſe: Täglich zmal außer Sonntag. Bezugspreiſe: tel Haus monatlich.08 Mk. und 62 Pfg. Trägerlohn. in unſeren Geſchäftsſtellen abgeholt.25 Mk. durch die Poſt.70 Mk einſchl 0 Pig Poſtbef.⸗Geb Hierzu 72 Pig Beſtellgeld Abholſtellen: Wald⸗ eneral Anzeiger Eimelpreis 10 Pf. Angeigenpreiſe: 22 mm breite Millimeterzeile 9 Pfennig, d mm breite Textmillimeterzeile 50 Pfennig. 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Die Frage eines britiſchen Beitrages zur Sicherheit der Weſtmächte müſſe gelöſt werden. Beginn der Ratstagung (Funkmeldung der N M.) London, 14. März. Die außerordentliche(91.) Tagung des Völker⸗ hundsrates zur Behandlung der franzöſiſch⸗belgiſchen Beschwerde über die angebliche Verletzung des Lo⸗ karnv⸗Vertrages wurde heute vormittag 11 Uhr im SAahames⸗Palaſt, dem geſchichtlichen Mittelpunkt der engliſchen Politik, eröffnet. Als Sitzungsſaal Rent der Saal der Königin Anna, in dem jedoch außer den Vertretern der einzelnen Staaten und den Völkerbundsbeamten nur die Vertreter der gro⸗ ßen Nachrichtenagenturen Platz gefunden haben. Für die übrigen Preſſevertreter und das Publikum ſind die beiden auſtoßenden Empfangsſäle beſtimmt, die zu dieſem Zweck mit Lautſprechern verſehen wur⸗ den. Andere Räume ſind in aller Eile in Büros nach Genfer Muſter umgeſtaltet worden. An die übliche Vorberatung für Genehmigung der Tagesordnung ſchloß ſich unter dem Vorſitz des auſtraliſchen Oberkommiſſars in London, Bruce, die Iffentliche Sitzung an, in der die Erklärungen des franzöſiſchen Außen min iſters Flanu⸗ in und des belgiſchen Miniſterpräſidenten van Zeeland entgegengenommen wurden. Die Völker⸗ bundsmächte ſind im allgemeinen wie bei der letzten Geufer Tagung vertreten. Für Italien hat jedoch der hieſige Botſchafter Grandi am Ratstiſch Platz genommen. Anterredung Flandin— Beck (Fun kmeldung der NM 3) + London, 14. März. Vor Eröffnung der Sitzung des Völkerbundsrates am Samstag hatte der franzöſiſche Außenminiſter, Flandin, eine Unterredung mit dem polniſchen Außen⸗ miniſter, Oberſt Beck. Ruhigere Stimmung in London (Funkmeldung der NM.) + London, 14. März. Während einige Frühblätter von einer Verſtei⸗ fung der engliſchen Haltung gegen Deutſchland be⸗ richten, zeigt die Londoner Morgenpreſſe ganz all⸗ gemein wieder eine ruhigere Haltung und die Nei⸗ gung, die gegenwärtige Kriſe ruhig und unparteiiſch zu erörtern. Es fehlt nicht an Hinweiſen auf den Ernſt der Lage, die ſich jedoch heute durch Mäßi⸗ gung und Zurückhaltung auszeichnen. So heißt es im„News Chroniele“: Das briti⸗ ſche Volk ſieht in dieſem Augenblick über die recht⸗ liche Seite hinaus auch die moraliſche und prak⸗ tiſche Seite der Kriſe. Es blickt auf die Größe der Gelegenheit, die geboten iſt, und iſt entſchloſſen, dar⸗ auf zu achten, daß ſie durch rechtliche Spitzfin⸗ digkeiten nicht verloren geht. Ein Vierteljahrhundert Frieden iſt die größte Anſtrengung aller Staatsmänner wert. Die gleiche Auffaſſung kommt auch in Zuſchrif⸗ den an die Zeitungen zum Ausdruck, die in der ehrzahl zunehmendes Verſtändnis für die deutſche Au ſaſſung zeigen. 5 5 In einem Bref an die„Times“ ſchreibt Alexan⸗ 15 Fachiri, ein ſorgfältiges Leſen des Locarnover⸗ tages zeigt deutlich, daß das, was die Unterzeichner im Sinne gehabt haben, eine Angriffshandlung im gewöhnlichen Sinne war und daß eine Verletzung er entmilitariſterten Zone von der jetzigen Art gar nicht in Betracht gezogen wurde. Eine ſolche Verletzung ſteht zwar in Widerſpruch zu Be⸗ mmungen des Vertrages, aber die daraus gezoge⸗ nen Folgerungen, nämlich ſofortiger Beiſtand zu⸗ zunſten der angegriffenen Macht, ſcheinen nicht an⸗ demeſſen, um der jetzigen Lage gerecht zu werden. In einem anderen Brief an die„Times“, der die Unſinnigkeit von Friedenspakten mit kriegeriſchen Maßnahmen als Sicherung darlegt, ſagt der Brief⸗ ſchreiber A. A. Milne, daß die Anwendung von Sanktionen ſicherlich die Zurückziehung des deutſchen Angebots zur Folge haben würde, wieder in den Völkerbund einzutreten und behilflich zu ſein, neue Mittel für den Frieden zu ſuchen. Es ſcheine zu phantaſtiſch in dieſer wirklichkeitsnahen Welt, über die Ablehnung eines Friedensangebotes zu ſprechen, nur weil man nicht die Art und Weiſe des Angebotes ſchätze. Schließlich ſei der Locarno⸗ vertrag abgeſchloſſen worden, um den Frieden zwi⸗ ſchen Frankreich und Deutſchland zu ſichern. Amerika und die Sanktionsfrage — Wafhington, 14. März.(U..) Die Rede Adolf Hitlers in Karlsruhe hat in amtlichen Kreiſen einen günſtigen Eindruck gemacht, und man ſieht in ihr eine konſtruktive Friedensgeſte. Allerdings ſieht man die Lage kommenden Entſcheidung als außerordentlich ſchwierig an. Vor allem die Berichte aus England, wonach ſich die engliſche Re⸗ gierung der franzöſiſchen Theſe genähert habe, haben hier großes Aufſehen erregt. Was die in Frankreich und in anderen europäi⸗ ſchen Ländern erhobenen Forderungen nach Sank⸗ tionen gegen Deutſchland anlangt, ſo erklären hohe Beamte der Bundesregierung, daß die Vereinigten Staaten den Handel mit Deutſchland aufrechterhalten würden für den Fall, daß Sanktionen gegen Deutſchland durchgeführt werden ſollten. Das Neutralitätsgeſetz ſieht nämlich den Abbruch von Handelsbeziehungen nur im Kriegsfall vor. Abflauen des Neuyorker Fahrſtuhlführerſtreiks. In etwa 600 Gebäuden konnte der Streik der Fahr⸗ ſtuhlführer auf Grund eines Schlichtungsabkom⸗ mens beigelegt werden. Damit werden etwa 6000 Streikende am Samstag die Arbeit wieder aufneh⸗ men. Mit den übrigen Ausſtändigen ſchweben noch Verhandlungen. München erwartet den Führer Vorbereitungen auf der Thereſienwieſe — München, 14. März. Schon am Morgen des Tages der gewaltigen Kundgebung, bei der die Hauptſtadt der Bewegung erneut ihr unerſchütterliches Treuebekenntnis zum Führer und für Deutſchland ablegt, machte der feſt⸗ liche Flaggenſchmuck Münchens auf der Thereſien⸗ wieſe und vor den Ausſtellungshallen, wo der Füh⸗ rer vor den Hunderttauſenden aus dem Traditions⸗ gau ſpricht, einen überwältigenden Eindruck. Marſchmuſik klingt und ſingt aus den 200 auf der Wieſe aufgeſtellten Lautſprechern, wäh⸗ rend der Arbeitsdienſt noch damit beſchäftigt iſt, die letzten Pfähle für die Abſperrungen einzurammen. Die ungezählten Fahnenmaſten vor dem Ausſtel⸗ lungsgelände haben ihren letzten Anſtrich erhalten, den die hier und da durch den grauen Wolkenhim⸗ mel blinkende Sonne Hochglanz verleiht. Vor der Ausſtellungshalle I, deren Frontalein⸗ gang im Schmuck der Tannenreiſer leuchtet, gekrönt von einem mächtigen Hakenkreuz, herrſcht noch leb⸗ hafter Arbeitsbetrieb. Auf dem großen Balkon über dem Portal proben die Fanfarenchöre der HJ, und in der Halle ſelbſt ertönen die letzten Hammerſchläge. Dutzende von fleißigen Händen ſind am Werk, der Halle eine würdige Ausſchmückung zu geben. Die größten Münchener Gartenbaufirmen haben die Zierbäume und Hunderte von Metern Girlanden Verſammlungsſiätte für Hunderttauſende geliefert, die öie Säulen in ſattes Grün hüllen. Der Hintergrund der gewaltigen Rednertribüne iſt mit dunkelrotem Tuch verſpannt und verleiht neben den breiten roten Läufern, die ſich durch den rieſigen Saal ziehen, der faſt 10000 Menſchen faſſenden Halle eine angenehme Wärme. So iſt in den drei Hallen und auf der Thereſien⸗ wieſe in kaum mehr als drei Tagen das Gewaltige geſchaffen worden: Eine rieſige Verſammlungsſtätte, auf der viele Hunderttauſende den Führer zu ihren Herzen ſprechen hören, als wenn er unmittelbar vor ihnen ſtünde. Die Bevölkerung der Hauptſtadt der Bewegung iſt bereit, den Führer zu empfangen und ihm durch ihr geſchloſſenes Erſcheinen auf der Thereſienwieſe, von neuem ihre unerſchütterliche Treue zu beſchwö⸗ ren. Neue Maſſenverhaftungen in Oeſterreich. In den letzten Tagen ſind nicht nur in Wien, ſondern auch in den Bundesländern zahlreiche Verhaftungen von Nationalſozialiſten vorgenommen worden. Unter den Verhafteten befinden ſich u. a. auch der ehe⸗ malige Landeshauptmann von Kärnten, Landbund⸗ führer Kernmayer, ferner zahlreiche Rechtsanwälte und Mittelſchullehrer aus Klagenfurt, Villach und . St. Veit. Wolkenkratzer ohne Fahrſtublübrer Polfsei drängt Streikpoſten zurück zie ſich während des Streiks der 10000 Fahrſtuhlführer und Arbeiter vor einem der pöchſten Wolkenkratzer am Brrasway aufgeſtellt hatten.(Welt bild,.) Ein ſtolzer Jahrestag in ſchwerer Zeit „Mannheim, 14. März. Nichts ſcheint ſchwerer zu lernen als Vertrauen. Enttäuſchungen bleiben im Gedächtnis und wirken nach in ferne Zukunft, gegenteilige Erfahrungen ſind Erlebniſſe des Augenblicks und werden vergeſſen, wenn dieſer Augenblick vorüber iſt. Erinnert man ſich noch der Zeit, als Deutſchland aus dem Völkerbund und aus der Ab⸗ rü ſtungs konferenz ausſchied? An die Aufregung, die damals die ganze Welt und vor allem die Welt unſerer weſtlichen Nachbarn erfüllte? An die wilde Gerüchtemacherei, die aus einer Angſt⸗ pſychoſe aufſtieg, die die Umwelt rettungslos zu über⸗ fallen ſchien? Was wurde damals nicht alles an deutſchen Plänen entdeckt! Der Friede der Welt, die Sicherheit Frankreichs ſchienen aufs ernſteſte be⸗ droht und Alarmrufe gegen die deutſche Gefahr ſchallten bis über den Ozean. Paſſiert iſt nichts. Deutſchland hat den Frieden nicht gebrochen und ſeine Diviſtonen nicht nach Frankreich geſchickt. Die Welt konnte unſert⸗ wegen genau ſo in Frieden leben wie vorher. Was geſchehen war, war eine Tat, die Deutſchland anging, keine Angriffs handlung gegen die Intereſſen anderer, ſondern eine Wiedergutmachung an den Intereſſen unſerer eigenen Ehre. Das gleiche Spiel wiederholte ſich genau vor einem Jahr. Als am 16. März des Jahres 1935 der Führer die deutſche Wehrhoheit herſtellte, da war man ſich draußen wieder einmal einig, daß Deutſchland gegenüber der Welt Schlimmes und Schlimmſtes plane. Da war wieder einmal der Friede der Welt aufs ernſteſte beöͤroht und die, die ihn bedroht ſahen, arbeiteten verzweifelt, ihn zu„retten“: die zwei⸗ jährige Dienſtzeit in Frankreich kam und die Maginotlinie kam und die Streſafront kam und die Verhandlungen mit Moskau begannen. Die ganze Angſt und die ganze Betriebſamkeit diefer. Angſt war für die Katz: was Deutſchland ge⸗ tan hatte, hatte es wiederum nicht getan, weil es feindliche Abſichten gegen ſeine Nachbarn hatte, hatte es nur getan, weil es verpflichtet war, auf ſein Recht zu ſehen: auf das Recht eines jeden Volkes, inmitten einer Welt von Rüſtungen nicht ohne Waffen zu ſtehen. Heute wiederholt ſich die gleiche Ge⸗ ſchichte zum drittenmal. Wieder iſt die Welt aus dem Häuschen wegen des„deutſchen Angriffs auf ihren Frieden“, wieder ſieht man ſchon den furor teutonicus über Frankreichs Gaue raſen, wieder unterlegt man einer deutſchen Maßnahme die einzige Deutung zu der ein durch einen Frie⸗ den des Unrechtes geſchärftes ſchlechtes Gewiſſen fähig iſt: die Deutung kriegeriſcher Abſicht. Und wieder wird man ſich überzeugen müſſen, daß man umſonſt gezetert hat: daß Deutſchland mit der Wie⸗ derbeſetzung der entmilitariſterten Zone ſich keine Aufmarſchbaſis gegen Frankreich ſchuf, ſondern nur eine Sicherungsmaß nahme für ſeine eigenen bedrohten Intereſſen traf. Heute iſt man freilich noch nicht ſo weit, das ein⸗ zuſehen, heute iſt man noch nicht einmal ſo weit, die Vorſchläge, mit denen der Führer aus ſeiner Aktion zur Sicherung des deutſchen Friedens ein Programm zur Schaffung des europäiſchen Friedens entwickelte, mit ruhigem Bedacht zu prüfen. Höchſt kennzeich⸗ nend für die Tiefe und für die Allgemeinheit der Pſychoſe, die die Welt auch diesmal ergriffen hat, daß dieſe Vorſchläge in der Diskuſſion der Welt ſaſt gar keine Rolle ſpielen. Daß mit einem Male die Politik und die Diplomatie der Staaten von den politiſchen Problemen zu einem rein formaljuriſti⸗ ſchen abgewandert iſt: zu der Frage, ob Deutſchland einen Rechtsbruch begangen hat und wie man Deutſchland dafür„ſtrafen“ könne und ſolle. Die Staatsmänner ſind plötzlich Advokaten geworden und der Friede der Welt ſcheint ſie alle weniger zu intereſſieren als das längſt unfruchtbar gewordene Buchſtabenrecht eines längſt durchlöcher⸗ ten Vertrages. Dieſe Rückführung der ganzen politiſchen Diskuf⸗ ſton auf das rein Formaljuriſtiſche iſt der größte Erfolg, den Frankreich in dieſen Tagen bu⸗ chen konnte. Wir ſind weit davon entfernt, dieſen Exfolg gering zu achten. Wir wiſſen nicht nur die polttiſche, ſondern vor allem auch die pſychologiſche Macht ſolcher Argumentation wohl zu ſchätzen. Wie wiſſen aus der Erinnerung von 1914, als man tit 2. Seite/ Nummer 125 Neue Maunheimer Zeitung Sonntags⸗Ausgabe ganz ähnlichem Schlagwort von dem„Papierfetzen der Verträge“, die ganze Welt in den Krieg gegen Deutſchland trieb, wie ſtark die Rückwirkungen ſol⸗ cher ideologiſcher Konſtruktionen auf die Völker und ihr Schickſal ſein können. Wir wiſſen, daß auch heute Frankreich mit gleicher Energie dabei iſt, eine ähnliche„Verteidigungsſtimmung des Rechts“ zu ſchaffen, und daß dieſem Bemühen die letzten Tage augenſcheinlich einigen Erfolgt gebracht haben. Wir ſind überraſcht und mehr als das: erſchüttert, daß der große fanatiſche Appell zu euro⸗ päiſchem Gemeinſchaftsbekenntnis, den der Führer in ſeiner Karlsruher Rede an die aufgeregte Welt um uns gerichtet hat, ſo vollkommen ohne Echo ge⸗ blieben iſt. Aber wir glauben trotzdem, daß auch dies ⸗ mal die Welt aus ihrer Pſychoſe ſich wird befreien können, wie ſie ſich in den Fällen vorher immer wieder befreit hat. Wir glau ben vor allem, daß die Stimmung unter den Völkern ſich mit ebenſo formalen Abreaktionen begnügen wird, wie ſie auch nur aus dem plötzlichen Ver⸗ krampftſein in eine formaljuriſtiſche Diskuſſion ent⸗ ſtanden iſt. Die Tagung des Völkerbundsrates gibt ja dazu Gelegenheit: wir werden nicht aus dem Häuschen geraten, wenn die Herren dort ihrem odvokatoriſchen Herzen Luft machen— wir werden nur Obacht geben, daß dort kein Wort fällt, das unſere Ehre gegen unſer eigenes Rückkehr⸗Angebot aufriefe.. Das allerdings wird man ſich auch dort ſehr überlegen müſſen! Im übrigen aber ſind wir gegen Anklagen im Laufe einer harten Geſchichte ziemlich unempfindlich geworden— und konnten es im ſicheren Schutze eines unangreifbaren natürlichen und lebendigen Rechtes auch wirklich ſein. Viel weſentlicher als das, was man am Ratstiſch reden wird, iſt das, was man am Ratstiſch tun wird. Und da gibt immerhin gute Hoff⸗ nung für die Zukunft, daß das nicht viel ſein wir d. Der Völkerbundsrat iſt zuſammengetreten, ohne daß die Locarnogaranten ihm eine Entſcheidung unterbreitet hätten. Das iſt das Weſentliche der ganzen politiſchen Situation. Das Weſentliche und das Beruhigende, freilich auch das einzig Beruhi⸗ gende. Der politiſche Sinn der Engländer hat ſich dem formaljuriſtiſchen Denken der Franzoſen noch nicht ergeben. In England bemüht man ſich immer noch, das Schickſal Europas als politiſches und nicht als juriſtiſches Paragraphenproblem zu ſehen. Man ringt noch um eine Einigung, die die gemeinſchaft⸗ liche grundſätzliche Verurteilung des deutſchen Schrittes mit den gegenſätzlichen Auffaſſungen über die notwendigen Folgerungen aus dieſem Schritt vereinen ſoll. Da beide Staaten wiſſen, daß hier viel, ſehr viel auf dem Spiele ſteht, und da die fran⸗ zöſiſche Haltung ebenſo unverrückbar in ihrer juri⸗ ſtiſchen Verankerung erſcheint wie umgekehrt die engliſche Haltung ebenſo feſt in dem Willen iſt, eines erloſchenen juriſtiſchen Problemes wegen nicht die Gefahr eines neuen Krieges zu beſchwören, wird es auch wahrſcheinlich noch einige Zeit dauern, Bis eine ſolche Einigung über die praktiſche Haltung „ertzielt wird. Und da die Zeit der beſte Verbündete der Vernunft iſt, iſt zu hoffen, daß dieſer Gewinn an Zeit in der Tat auch einen Gewinn für den euro⸗ päiſchen Frieden und die europäiſche Gemeinſchaft bedeutet. Wir Deutſche hoffen es jedenfalls von ganzem Herzen. Aber wir ſind auch nicht bange, wenn es anders kommt, wenn man uns wirklich in jene Ver⸗ einſamung ſtößt, die die deutſche Regierung in ihrer letzten Erklärung einem ehrloſen Verzicht vorzu⸗ ziehen ſchwört. Wir ſind es nicht, denn neben un⸗ ſerer Bereitſchaft, mit den anderen in Frieden und Freundſchaft zu leben, ſteht die Sicherheit unſerer eigenen Kraft. Dieſe Sicherheit hat uns der 16. März des letzten Jahres gegeben: Grund genug, in der ſchweren Zeit von heute dieſes Tages von geſtern mit beſonderer Genugtuung und beſonderem Danke zu gedenken! Dr. A. W. Samstag, 14. März Sonntag, 15. März 198 Zwangsarbeit im Sowjetſtaat (Von unſerem Moskauer Sonderberichterſtatter.) — Moskau, im März 1936. Zu den Themen, die die Sowjetpreſſe in unge⸗ zählten Wiederholungen behandelt hat und noch be⸗ handelt, gehört vor allem die angebliche Befreiung der Bauern, die die bolſchewiſtiſche Revolution und das Sowjetſyſtem ihnen gebracht haben ſollen. Die Aufhebung der Leibeigenſchaft in Rußland im Jahre 1861 wird in dieſem Zuſammenhang immer als eine ganz unzureichende Maßnahme, eine rein formelle Freiheitserklärung behandelt, die den Bauern eine weſentliche Beſſerung nicht gebracht hätte. Erſt die von Lenin geführte bolſchewiſtiſche Revolution und die von Stalin durchgeführte Kollektivierung der Landwirtſchaft haben nach der von der Somjetpreſſe vertretenen Theſe die Bauernſchaft frei und ſelbſtändig gemacht. Die Kollektivwirtſchaft iſt das Kollektivglück— ſo würde, auf eine kurze For⸗ mel gebracht, die von den Sowjetmachthabern, der Kommuniſtiſchen Partei und ihrer Preſſe hinſichtlich der Bauernpolitik vertretene Einſtellung ſich aus⸗ drücken. Die Folgen und Begleiterſcheinungen dieſes Syſtems zeigen nun immer wieder, wie es mit der ſowjetiſtiſchen Bauernfreiheit in Wirklichkeit beſtellt iſt. Ganz abgeſehen von dem Kollektipſyſtem an ſich, das ja, genau genommen, nichts anderes darſtellt, als die Zuſammenpferchung der Bauern in land⸗ wirtſchaftlichen Großbetrieben, in denen ſie ein über⸗ aus kärgliches Leben als Landproletarier führen müſſen. Sie haben dort unter Leitung und Auſſicht der natürlich aus Kommuniſten beſtehenden Verwal⸗ tungen, welche wiederum von den Ortskomitees der Kommuniſtiſchen Partei kontrolliert und beſpitzelt werden, die vom Staat feſtgeſetzten Mengen an Ge⸗ treide und ſonſtigen landwirtſchaftlichen Erzeugniſſen zu beſchaffen. Aus den Kolchosbauern wird einer⸗ ſeits ein Höchſtmaß von Arbeitsleiſtung herausgeholt, während ſie andererſeits bisher für ihre Arbeit in vielen Gebieten faſt gar kein Geld, ſondern nur Naturallohn erhalten haben und ſchon zufrieden ſein mußten, wenn ihre Ernährung wenigſtens ſoweit geſichert war, daß ſie eine Hungersnot nicht zu be⸗ fürchten brauchen. Die wirtſchaftliche wie die perſönliche Freiheit dieſer Bauern ſteht alſo nur auf dem Papier. Dies zeigt ſich auch wieder in neueren Maßnahmen der Sowjetregierung, wie in der vor kurzer Zeit ver⸗ fügten Heranziehung der Bauern zu Straßenbau⸗ arbeiten. Es handelt ſich dabei durchaus um Zwangs⸗ arbeit, um Leiſtungen, die nicht entlohnt werden. Die Kolchosbauern— und zwar Männer im Alter von 18—45 Jahren und Frauen im Alter von 18 bis 40 Jahren— haben ſechs Tage, die Einzelbauern ſogar zwölf Tage im Jahr ohne irgendeine Entſchä⸗ digung Straßenbauarbeiten zu leiſten, wozu ſie außerdem noch die Fuhrwerke, Zugtiere und ſämt⸗ liche erforderlichen Gerätſchaften ſelbſt, und zwar ebenfalls ohne Anſpruch auf Vergütung, zu ſtellen haben. Den Kollektivwirtſchaften iſt gleichzeitig nahe⸗ gelegt worden, nicht abwechſelnd alle ihre Mitglieder zu den Straßenbaugrbeiten heranzuziehen, ſondern „Brigaden“, d. h. Arbeitsgruppen, von Kolchosbauern zu bilden, die ein für allemal für ihre Kollektipwirt⸗ ſchaften dieſe Arbeit zu übernehmen hätten. Das Los dieſer unglücklichen Kolchosbauern kann man ſich unſchwer vorſtellen, beſonders wenn man in Be⸗ tracht zieht, daß das Innenkommiſſariat, unter welchem fachlich trockenen Namen ſich heute die ge⸗ fürchtete GPu verbirgt, die geſamte Aufſicht über dieſe Art von Zwangsarbeit hat. Dieſe neueſte Maßnahme der Sowfetregierung darf aber nicht etwa als eine überraſchende Neue⸗ rung angeſehen werden, ſie iſt vielmehr nur ein Glied in der Kette, in die das Syſtem die ganze Bauernſchaft hineingezwungen hat. Eine Fronarbeit mehr oder weniger, ändert am ganzen Daſein des Sowfetbauern kaum etwas, aber in Europa, wo das„bündnisfähige“ Sowjet⸗ rußland eine immer aufdringlicher betonte Rolle ſpielt, könnte die neueſte Verordnung, die den Bau⸗ ern noch mehr zum Kuli herabdrückt, wohl mehr Aufmerkſamkeit erregen, als ſie getan hat. Aber für dieſe Betätigung des Staates der Arbeiter„und Bauern“ hat man in Genf weder Augen noch Ohren. Es ſei in dieſem Zuſammenhang auch daran er⸗ innert, daß ja nicht nur die Bauern, ſondern auch die Arbeiter, die angeblich freien Proletarier, zu einem nicht unbeträchtlichen Teil ſchon ſeit langer Zeit die Zwangsarbeit kennen. In den Lagern für Strafarbeit und für Zwangsarbeit, deren es mehr als 200 gibt, führen deren Inſaſſen ein Leben, das ſich von Sklaverei wohl kaum noch unterſcheidet. In den Strafarbeitslagern werden gerichtlich verur⸗ teilte Perſonen, in den Lagern für Zwangsarbeit politiſch Verdächtige und unbegueme Menſchen, die ſich ihrer inneren Einſtellung nach an das Syſtem nicht gewöhnen können, als Staatsſklaven gehalten, um für große Kanalbauten, Eiſenbahnbauten und Arbeiten anderer Art eingeſetzt zu werden, die der Staat gerade braucht. An Arbeitslöhnen kann der Staat dabet ſehr erheblich ſparen, denn er kauft gewiſſermaßen die Arbeitskräfte von den Lagerverwaltungen. Dieſe überlaſſen dem zum Fronarbeiter gemachten und zu dieſem Zweck„gelieferten“ Sträfling oder ſonſtigen internierten Lagerinſaſſen nur einen kleinen Bruch⸗ teil des für die Arbeitsleiſtung gezahlten Lohnes und behalten das meiſte davon für die Lagerinſpek⸗ tion, d. h. für eine Regierungsinſtitution. Es kann bei dieſer Gelegenheit nicht unerwähnt bleiben, daß zu den bedauernswerten Inſaſſen der Zwangslager auch viele Deutſche aus den ehemals blühenden deutſchen Kolonien in verſchiedenen Teilgebieten des Sowjetſtgates ge⸗ hören. So ſind beiſpielsweiſe aus dem Kaukaſus zahlreiche„unliebſame Elemente“ deutſcher Abſtam⸗ mung— unliebſam, weil ihrer ganzen inneren Ein⸗ ſtellung nach gegen das nivellierende, alles zermal⸗ mende Syſtem eingeſtellt— in Lager verbannt wor⸗ den, ohne daß vorher ein Prozeßverfahren mit begründeter Anklage uſw. ſtattgefunden hätte. Endlich gehört hierher auch noch das ſo laut und prahleriſch als letzte Errungenſchaft des Sowjet⸗ proletariats auspoſaunte Stachanow⸗Syſtem. Dieſe angeblich freiwillige Leiſtungsſteigerung der Sowfet⸗ arbeiter iſt tatſächlich nichts anderes als eine neue Methode, um aus den Arbeitern die letzten Kräfte herauszuholen und ſie bis zum Weißbluten auszu⸗ nutzen. Der Sowjetſtaat als Brotherr, das iſt der Arbeitgeber, der den Brotkorb immer höher hängt und die„Erfaſſung“ der Arbeitnehmer mit Methoden betreibt, die immer neue Maſſen zum Erliegen bringen. Mielsſteigerung und Vertragsfreiheit — Berlin, 13. März. Zur Frage der Rechtswirkſamkeit von Miets⸗ ſteigerungen weiſt Dr. Danieleik⸗Berlin in der „Juriſtiſchen Wochenſchrift“ darauf hin, daß Miets⸗ ſteigerungen dort, wo ein Mißbrauch der Vertrags⸗ freiheit vorliegt, zweifellos ſchon mit den bisherigen Beſtimmungen abgewehrt werden könnten. Die Ver⸗ tragsfreiheit werde heute nur in den Grenzen des gemeinen Wohles geſchützt. Das gemeine Wohl aber erfordere auch ein Heim für jeden Deutſchen. Aus dem Heimrecht jedes Volksgenoſſen folge, daß der heutige Hausbeſitzer, dem ſein Heim vom Staat garantiert iſt, nicht nur Privateigentümer, ſondern auch gleichzeitig Treuhänder der Volksgemeinſchaft im Hinblick auf den ihn gehörenden und geſchützten Teil des Volksvermögens iſt. Er dürfe alſo mit ſeinem Hauſe nicht ſchrau⸗ keulog tun, was er wolle, ſondern ſei dem Volksganzen gegenüber verpflichtet. Dies ergebe ſich zwingend aus dem geltendes Recht darſtellenden Satz 10 des Parteiprogramms:„Die Tätigkeit des einzelnen darf nicht gegen die Inter⸗ eſſen der Allgemeinheit verſtoßen ſondern muß im Rahmen des Geſamten und zum Nutzen aller er⸗ folgen.“ ——.— Querschnitt durch den Alltag 30 Tote im amerikaniſchen Aeberſchwemmungsgebiet — Neuyork, 14. März Die großen Ueberſchwemmungen, die in erſter Linie durch die ſtarke Schneeſchmelze ausgelöſt wur⸗ den, forderten bis jetzt in den Neu⸗England⸗Staaten 30 Todesopfer. Der Schaden wird auf 50 Millionen Dollar geſchätzt. 200 000 Menſchen ſind arbeitslos geworden, da infolge der Ueberſchwemmungen pfele Kraftwerke und Fabriken, hauptſächlich Spinnereien und Webereien, geſchloſſen werden mußten. Zum Schmelzen des anderthalb Meter hohen Schnees ge⸗ ſellten ſich ſchwere Regengüſſe, die in der Nacht zum Samstag erneut in Schneeſtürme übergingen. Die Lage der Bevölkerung wird dadurch noch verzweifel ter. Das erneute Abſinken der Temperaturen hat jedoch einen Rückgang des Hochwaſſerſtaudes bewirkt. Schlammlawine beoͤroht franzöſiſches Dorf — Paris, 14. März Das ſüdfranzöſiſche Dorf Bat e⸗des⸗Fonds in der Nähe von Gap, das ſchon vor einigen Wochen von einer Schlammlawine bedroht war, iſt jetzt von allen ſeinen Bewohnern verlaſſen wor⸗ den. Lediglich ein alteingeſeſſenes Ehepaar hat ſich geweigert, trotz der drohenden Gefahr Haus und Hof zu verlaſſen. Eine ungeheure Schlammlawine wälzt ſich langſam dem Dorfe entgegen. Zahlreiche Hütten, die am Rande des Dorfes liegen, ſind bereits ein⸗ geſtürzt. Wieſen und Felder bilden ein einziges Schlamm⸗Meer, und man befürchtet, daß das ganze Dorf in kurzer Zeit vom Erdboden verſchwindet. 66 Grind wale an Land getrieben — Kopenhagen, 14. März. An verſchiedenen Stellen der Weſtküſte Jütlauds wurden am Freitag insgeſamt 66 Grindwale an Land getrieben. Die größten Tiere waren ſechs Meter lang und wogen bis zu 2000 Pfund. Sie mußten teilweiſe mit Pferdevorſpann an Land ge⸗ bracht werden. Ein ſo reicher Fang an Grindwalen iſt in Dänemark ſeit langer Zeit nicht mehr gemacht „worden. Man nimmt an, daß den Walen entweder durch plötzliches Abſinken des Waſſerſtandes der Rückweg in das Meer abgeſchnitten worden iſt, oder 25 ſie durch einen Sturm an Land getrieben worden Nd. Rieſiges Meteor niebergegangen — Nenuyork, 14. März. Ueber dem Ozean, dicht bei Montauk Point(Oſt⸗ ſpitze von Long Island) ging am Samstag früh kurz vor 3 Uhr ein rieſiges Meteor nieder. Der Himmel war mehrere Sekunden langtaghell erleuchtet, Die ſeltene Himmelserſcheinung war von donner⸗ artigem Geräuſch begleitet. Gleichzeitig wurde an der Jerſey⸗Küſte ein leichter Erdſtoß wahrgenom⸗ men. Augenzeugen ſahen einen rötglühenden Ball mit gelbem Schweif, Der Flugzeugführer eines in Newark eingetroffenen Paſſagierflugzeuges erzählte, er ſei beſorgt geweſen, daß ſeine Maſchine zer⸗ ſchmettert werde. Er habe nie in ſeinem Le⸗ ben eine ſo blendende Lichterſcheinung beobachtet. ſchaft u. Unterhalt Lokalet Teil Dr. Curt Wüheln Jalob Faude, eber, Drucker und Verleger: Neue Mannheimer Zeitung Dr. Fritz Bode& Co., Mannheim, R J.—5 Schriftleitung in Perlin: Joſeph Bretz, W 8, Wiktoriaſtraße 46 Nigasftage de 1 A 1 Ausgabe B. 2 28 ttagauflage der Ausgabe A u. Ausgabe 8: Abendauflage der Ausgabe A u. Ausgabe 8; 9678 Zur Zeit Preisliſte Nr. 6 gültig, Für unverlangte Beiträge keine Gewähr ⸗Rückſendung nur bel Nückvorte .. ß ̃ ̃ ̃̃⁵ p ̃ͤ pp c”” PPP pp PP—PPP————PP—PP——P——————GPPPPPPPꝗPPPꝓPꝓPPœVPVPGœVGPPGGGGPPPPGGP—GG————PB————————PPPPGP——————————————————————————— Autolotſe cand. phil. Müller Beim Führungsdienſt des Berliner Studentenwerks— Examen im Zeichen von Olympia Berlin, im März. Wiſſen Sie überhaupt, liebe Leſer, was ein Auto⸗ lolſe iſt? Ja, antworten manche von Ihnen das iſt, wenn Wenn einer Angſt hat, wollen Sie ſagen. Und meiſt ſtimmt das auch. Wenn alſo einer Angſt hat, mit ſeinem Wagen den er ſonſt ziemlich be⸗ herrſcht, durch eine unbekannte große Stadt zu fah⸗ ren, die ihre beſonderen verkehrstechniſchen Tücken haben kann— dann nimmt er ſich einen Lotſen. Der etzt ſich ans Steuerrad und„lotſt“, wie ſein Kollege vom Waſſer, ſeinen Schützling glatt und ſicher durchs Unbekannte. In Rom, in Marſeille, in Hamburg und Paris, da blüht das Geſchäft dieſer tröſtlichen Geleiter. Und natürlich auch in Berlin. Es iſt aber durchaus nicht immer Angſt, was dem Auto⸗ lotſen Beſchäftigung gibt. Mancher ortsfremde Autofahrer, der keine Zeit zu längerem Aufenthalt hat will zum Beiſpiel die Durchfahrt benutzen, um etwas von der fremden Stadt kennenzulernen. wird dann der Lotſe auch gleich zum Fremdenführer und erklärt dem behaglich im Polſter lehnenden Miſter Brown aus Chikago oder Signor Piceinelli aus Bergamo, was er wiſſen will oder ſollte. Hier aber beginnt oder viemehr begann noch vor wenigen Jahren die Schwierigkeit. Denn man konnte weder verlangen, daß jeder Fremde Deutſch verſtand, noch, daß der ſchneidige Autolotſe neben ſeinen fahrtechni⸗ ſchen auch noch fremdſprachliche und kunſt⸗ und lokal⸗ geſchichtliche Kenntniſſe hatte. Das war ein Fall, in dem eine Organiſation eingreifen konnte, die ſonſt beim Einſatz ihrer Kräfte immer beſorgt ſein muß, nicht unnötig mit den vor⸗ handenen Berufsvertretern in Wettbewerb zu tre⸗ len: das Studentenwerk, das den„Werkſtudenten“, die immer noch einen großen Prozentſatz der Stu⸗ dierenden ausmachen, Verdienſtmöglichkeiten ver⸗ ſchafft. Gründlich gebildete Autolotſen mit guten Umgangsformen, das gab es noch nicht im Ueber fluß, das war geradezu ein Bedarf, den zu decken das Studentenwerk förmlich berufen war So wurde alſo, im Jahre 1929, beim allgemeinen„Führungs⸗ dienſt“ des Berliner Studentenwerks eine neue Ab⸗ teilung geſchaffen: der Autolotſendtenſt. 7 Dreißig vom Hundert fallen durch Seitdem ſtehen ſtändig eine gange Anzahl Stu⸗ denten zur Verfügung, die gute Fahrpraxis, Re⸗ paraturkenntniſſe und politiſche Zuverläſſigkeit nach⸗ weiſen konnten. Aber damit war es noch nicht getan. Studentiſche Autolotſen müſſen neben der Auto⸗ prüfung noch ein anderes Examen beſtehen: Das Examen des Führungsdienſtes, das ge⸗ nau wie ein akademiſches Rigoroſum öͤrei Fächer hat und von einer Kommiſſion abgenommen wird. Ge⸗ prüft wird auf Sachkenntnis, auf Uebermittlungs⸗ fähigkeit und auf Sprachfertigkeit hin. Voraus geht ein Kurſus, der dem Kandidaten in den Abendſtunden und an Sonntagvormittagen theoretiſche und prak⸗ tiſche Kenntniſſe für ihren künftigen Nebenberuf vermittelt: Heimatkunde, Kunſtgeſchichte, Fremden⸗ pſychologie, Verſtändnis für die Stätten der Arbeit, Konverſation in fremden Sprachen. Die Prüfung ſelbſt wird abgehalten von altgedienten Mitgliedern des Führungsdienſtes und von Fachleuten, Kunſt⸗ hiſtorikern, Sprachkennern uſw. Und es ergibt ſich, daß bei den Examinanden meiſt wohl die Kenntniſſe, in viel weniger Fällen aber auch die Fähigkeiten vor⸗ handen ſind, dieſe Kenntniſſe in allgemeinverſtänd⸗ licher, anregender Art andern zu übermitteln. Kurz geſagt: Etwa 30 v. H. aller Prüflinge des Füßh⸗ rungsdienſtes fallen, faſt immer aus dieſem Grund durch. 1 20 000 Anerkennungsſchreiben Daß zwiſchen Führern und Geführtey und zwi⸗ ſchen den Autobeſitzern und ihren jungen Autolotſen ſich meiſt raſch ein herzlicher Kontakt bildet, davon zeugen über 20000 Anerkennungsſchret⸗ ben, die der Leitung des Führungsbienſtes aus ihrem„Kundenkreis“ zugingen. Den Ehrenplatz in dem Album, das ſie alle umſchließt, nimmt der Dank ein, den der verſtorbene bayriſche Kultus⸗ miniſter Schemm einmal für eine Führung abſtat⸗ tete. Und von dem kunſtloſen, aber ſichtlich von Her⸗ zen kommenden Satz„Die Führung war knorkel“, den ein Fräulein namens Betty hinſchrieb, his zu ganzen Lobgeſchichten auf die Führungskunſt der Studenten enthält die Sammlung eine Fülle von Zeugniſſen menſchlicher Dankbarkeit. Zum Dank kommt, nicht zu vergeſſen, natürlich das Honorar. Es gibt da feſte Sätze, und von jeder Einnahme bekommt der Student achtzig, das Stu⸗ dentenwerk 20 v.., ſo daß der einzelne mit ſeinem Verdienſt zugleich das Ganze ſtützt, dem er die Ver⸗ dienſtmöglichkeit verdankt. Nicht nur deutſche, auch viele ausländiſche Stu⸗ dierende der dreizehn Berliner Hochſchulen gehören der 300 Mann umfaſſenden Bereitſchaft des ſtuden⸗ tiſchen Führungsdienſtes an. Sie werden meiſt bei der Sprachſchulung der Anwärter eingeſetzt. Die Führungen ſelbſt werden ſtets deutſchen Studenten aufgetragen, da den Fremden ja nicht nur Sach⸗ kenntnis, ſondern auch ein Bild von der Aufbau⸗ arbeit des neuen Deutſchland vermittelt werden ſoll. Dr. G. A. Nationaltheater Mannheim. Heute, Samstag, im Nationaltheater„Charleys Tante“ mit Heini Handſchumacher in der Hauptrolle.— Morgen, Sonntag nachmittag, für die NS⸗Kulturgemeinde „Schach dem König“. Abends ſüddeutſche Erſt⸗ aufführung von Hermann Burtes Schauſpiel „Warbeck“. Inſgenierung H. C. Müller. Bühnen⸗ bild Hans Blanke. In dem ſzenen⸗ und perſonen⸗ reichen Stück ſind die Damen Decarli, Sharland, Stieler und Blankenfeld und ſämtliche Herren des Schauſpiels beſchäftigt. Die Titelrolle ſpielt Ger⸗ hard Haſelbach⸗ Berlin als Gaſt. Hermann Burte iſt bei der Aufführung am Sonntag an⸗ weſend.— Im Neuen Theater wird Sonntag Puc⸗ einis„Madame Butterfly“ geſpielt.(Preiſe von 50 Pfg. bis 3 Mark.) O Ehrung eines deutſchen Forſchers. Die Ge⸗ ſellſchaft für Erdkunde zu Leipzig beging mit einem akademiſchen Feſtakt die Feier ihres 75 jährigen Beſtehens. Im Rahmen dieſer Feier wurden zahlreiche Ehrungen vorgenommen. U. a. wurde Prof. Dr. Friedrich Mez Frei⸗ burg i. Br., Erforſcher deutſchen Volkstums, zum Ehrenmitglied der Geſellſchaft für Erdkunde au Leipzig ernannt. f ̃ Das Pfund iſt tot, es lebe das/ kg! Tante Klara litt an Seelenſchmerzen, Und das Leben war ihr eine Qual: Wie ein Alpdruck lag ihr auf dem Herzen Ihrer Pfunde allzu hohe Zahl. Wenn man Tante Klara taktvoll fragte Nach dem werteſten Gewichtsbefund— Ach wie mitleidheiſchend ſie dann klagte: „Liebſte, unter uns. dreihundert Pfund. Tante Klara ſchlürfte Tees und Wäſſer, Doch verlor ſie nicht ein einz'ges Loet Aber jetzt, jetzt wird es endlich beſſer. Denn das alte böſe. Pfund iſt tot. Jetzt kann Tante Klara ohne Lüge Rechneriſch halbieren ihr Gewicht, Sagend, daß ſie hundertfünfzig wiege (Was für hundertfünfzig, ſagt ſie nicht.) Tante Klara rollt nicht mehr als Tonne Nein, als Tanne tänzelt ſie einher, Denn das Kilo macht zu ihrer Wonne Leiß(und Leben) nur noch halb ſo ſchwer Joachim Langs —.. O DeAnnunziv erkrankt. Wie verlautet, iſt der italieniſche Dichter'Annunzio an Lungenentzun dung ſchwer erkrankt. Die Freunde D An nunzios aber befürchten das Schlimmſte; ſie weiſen darauf hin, daß'Annunzio ſeinen 73. Geburtstas gefeiert habe. Wegen ſeines hohen Alters werde en der Krankheit keine übergroßen Kraftreſerven me 1 entgegenſetzen können. Der wahre Dichter. Da kam wieder mal einer von den vielen, die gern alles wiſſen möchten a Mark Twain. Was iſt ein wahrer Dichter? war die Frage, die er beantwortet wiſſen wolle Darauf Mark Twain ganz kurz:„Wenn einer dich tet, daß er im friſchen grünen Wald am Silberbaß⸗ liegt und den roſigen Mund einer Waldſee küßf während er im zerriſſenen Schlafrock hinterm Schreibtisch ſitzt und an einer alten Tabalsnfelf ſaugt!“ a 2 — Das Es i und gro muß gei lichkeit“ deriſch i lichen D wohnen, ſchine er Menſch will ja hervorge Wir sul für Formen ja gar Hier wi vollziehe liche mo Herzens gegeizt r Freundſe es ſich d genannt Wer hald i vor dem nicht nu: art wird bar für für ſich das Bro dienen, Wir nehmen, 9 Fußg Straße Mann it wurde v rer als erheblich. Kranken! frage be 90 Na einer gef gezeigt u Kraftfahr ſtandet. Klein Laufe de⸗ Verkeh woche. 2 ſchädigt * G5 Becker, 4 voller R ſchen der Zeitung“ in Friſch * Do Sonntag Feudenhe am Mont bei der geborene paar, da Zeitung“ * M gen Son: Räumen ſtellung dieſer A „Kamera! Die Aus und der . M Fritz He zwei Kün Sonntag. Am Son ein eine neue Arb *. Au verſamml fertal gal Stadtverr Obſt⸗ und kam, daß Obſtbäum deshalb 2 zeugungs ertrag! durch jun epſetzen. die geſetzl ner behar und ſpra⸗ den verſtt deſſen in Zezirksv mann. n Bei Ni leiden, März. u exſter ſt wur⸗ Staaten illionen beitslos en viele mereien Zum März. in der hen von zt von n wor⸗ hat ſich und Hof ie wälzt Hütten, its ein⸗ einziges 8 ganze det. ben März. fütlands wale an n ſechs id. Sie ind ge⸗ udwalen gemacht utweder des der iſt, oder worden gen März. int(Oſt⸗ rüh kurz Himmel uchtel, donner⸗ urde an rgenom⸗ en Ball eines in erzählte, ne zer⸗ nem Le⸗ richtet. — Zinbauer ter, Wiſſen⸗ Fritz Bode ex„ Süd⸗ Wilhelm b Faude, eitung maße 46 S Krankenhaus gebracht werden mußten. —— — Samstag, 14. März/ Sonntag, 15. März 1936 Neue Mannheimer Zeitung /Sonntags⸗Ausgabe 3. Seite Nummer 125 — Mannheim, den 14. März. Das Augenmerk nach innen Es iſt keine Kunſt, bei reichen Mitteln freigebig und großzügig zu ſein; wen der Mangel drückt, der muß geizen, und ich glaube, nach der Zeit der„Sach⸗ lichkeit“ ſind wir alle nicht in der Lage, verſchwen⸗ deriſch in Sachen des Herzens zu ſein. Die inner⸗ lichen Dinge müſſen erſt wieder kommen; es lag zu lange Aſche darüber. Mit der Behaglichkeit unſerer Großeltern können wir nichts mehr anfangen, wir haben nicht die Zeit dazu. Die neue Innerlichkeit wächſt über dem Bewußtſein des Kampfes, den uns die Technik aufgibt. Die Maſchinen ſind unſere Gläubiger, wir haben ſie dazu gemacht. Einmal, weil wir ſie kon⸗ ſtruiert haben, und dann, weil wir nicht Widerſtand genug dagegen leiſteten, Maſchinenmenſchen zu ſein. Wo eine Maſchine Menſchen um ihr Brot gebracht bat, weil die menſchlichen Handgriffe nicht mehr nötig waren, werden die Menſchen auf dem beſcheidenen Grat ihres inneren Rechtes mit wacheren Sinnen wohnen, als wenn ſie noch nie das Ungeheuer Ma⸗ ſchine erlebt haben. Das Ringen iſt gigantiſch. Der Menſch wird darin zwar nicht untergehen, aber er will ja als Weſen Menſch mit der Würde daraus hervorgehen, die Adel verleiht. Wir können die neue Innerlichkeit auch ein Ge⸗ fühl für neuen Adel nennen. Die Erſtarrung in Formen war ſchon längſt eine Qual. Wir durften ja gar nicht mehr wagen, perſönlich zu ſein. Hier will ſich eine Auflockerung mehr und mehr vollziehen, die gute Zeit brauchen wird. Alles Inner⸗ liche möchte die Zeit überwinden. Höflichkeit des Herzens iſt eine Sache, bei der nicht mit der Minute gegeigt werden kann; und wenn du dem Weſen der Freundſchaft nachſinnſt, wirſt du bald erkennen, daß es ſich dabei um Zeitopfer handelt, die nicht einmal genannt werden dürfen. Wer nur nach außen lebt, wird ſich bald in Aeußerlichkeiten verlieren und vor dem ſeeliſchen Nichts ſtehen. Der Menſch dſt nicht nur Material, er iſt auch Leben. Seine Eigen⸗ art wird dadurch, daß ſie ſich erfüllen kann, brauch⸗ bar für einen höheren Zweck. Jeder von uns lebt für ſich und doch für die anderen. Die Bäcker eſſen das Brot nicht allein, das ſte backen. Alle müſſen dienen, ſie ſollen es aber auch wollen. Wir dürfen keinen Schaden an unſerer Seele nehmen, es geht um die Seele, meine Freunde! Polizeibericht vom 14. März Fußgänger angefahren. Beim Ueberqueren der Straße O und P 5 geriet geſtern abend ein älterer Mann in die Fahrbahn eines Motorrades und wurde von dieſem angefahren. Sowohl der Fah⸗ rer als auch der Fußgänger ſtürzten und erlitten ſo erhebliche Verletzungen, daß ſie in das Städtiſche frage bedarf noch weiterer Klärung. 90 Rad⸗ und Kraftfahrzeugfahrer wurden bei einer geſtern vorgenommenen Verkehrsprüfung an⸗ gezeigt und gebührenpflichtig verwarnt und ſechs Kraftfahrzeuge wegen techniſcher Mängel bean⸗ ſtandet. Kleiner Rückgang der Verkehrsunfälle. Im Laufe der vergangenen Woche ereigneten ſich hier 19 Verkehrsunfälle gegenüber 25 der Vor⸗ woche. Verletzt wurden dabei 13 Perſonen und be⸗ ſchädigt 24 Fahrzeuge. u Hohes Alter. Frau Luiſe Greulich geb. Becker, Holzbauerſtraße 7, begeht am 15. März in voller Rüſtigkeit ihren 85. Geburtstag. Wir wün⸗ ſchen der treuen Leſerin der„Neuen Mannheimer Zeitung“ einen ſchönen, ſorgenfreien Lebensabend in Friſche und Rüſtigkeit. e Das Feſt der ſilbernen Hochzeit feiern am Sonntag Wilh. Dick und Frau Magd. geb. Cérat, Feudenheim, Talſtr.— Ihre ſilberne Hochzeit feiern am Montag die Eheleute Emil Rüger, Oberſchaffner bei der ſtädtiſchen Straßenbahn, und Frau Marie geborene Rotzinger, Schimperſtraße 35. Dem Silber⸗ paar, das ſeit 25 Jahren die„Neue Mannheimer Zeitung“ bezieht, unſeren herzlichen Glückwunſch! * Mannheimer Künſtler ſtellen aus. Von mor⸗ gen Sonntag, den 15. März, an iſt ab 11 Uhr in den Räumen des Schloßmuſeums die Frühjahrsaus⸗ ſtellung Mannheimer Künſtler eröffnet. Bilder dieſer Ausſtellung ſind auf dem Wege über die „Kameradſchaft der bildenden Kunſt“ zu erwerben. Die Ausſtellung geht aus von„Kraft durch Freude“ und der NS⸗Kulturgemeinde. Der Eintritt iſt frei. an Mannheimer Kunſtverein. Die Ausſtellung Fritz Heidingsfeld und Franz Domſcheit, zwei Künſtler des deutſchen Oſtens, ſchließt mit dem Sonntag. Der Eintritt iſt auf 20 Pig. ermäßigt. Am Sonntag, dem 22 März, eröffnet der Kunſtver⸗ ein eine neue Ausſtellung: Ehriſtian Rohlfs, neue Arbeiten des 86jährigen Meiſters. u Aus dem Stadtteil Käfertal. In der General⸗ verſammlung des Obſt⸗ und Gartenbauvereins Kä⸗ ſertal gab Gartenbaudirektor Bußjäger von der Stadtverwaltung einen Ueberblick über den deutſchen Obſt⸗ und Gartenbau, wobei er zu dem Ergebnis kam, daß im Verhältnis zur Zahl der vorhandenen Obſtbäume der Ertrag viel zu gering ſei. Es ſei deshalb Aufgabe der Obſtpflanzer, ſich an der Er⸗ zeugungsſchlacht dadurch zu beteiligen, daß ſie alte, ertragsloſe Obſt bäume entfernen und durch junge geſunde Bäume bei ſachgemäßer Pflege erſetzen. Auch in der Schädlingsbekämpfung gilt es, die geſetzlichen Anordnungen zu befolgen. Der Red⸗ ner behandelte ausführlich die Frage der Düngung und ſprach ſchließlich noch über Blumenpflege. Für den verſtorbenen Vereinsführer Erwin Bodenhöfer, deſſen in ehrender Weiſe gedacht wurde, beſtimmte ncdirksvereinsführer Wahl Herrn Leopold Hei tz⸗ ann. Bei Nieren-, Blasen- und Frauen- leiden, Harnsäure, Eiweiß, Zucker. Frequenz 1935 22 300 Die Schuld⸗ Das aus Lindenholz geschnitzte Original im Mannheimer Schloßmuseum. Ei paar Wochen vor Weihnachten war das: da iſt Beſuch aus der Porzellanſtadt Selb in Mann⸗ heim geweſen und hat— kein echter„Porzelliner“ wird darauf verzichten— natürlich auch einen Gang durch das Städtiſche Schloßmuſeum gemacht. Die Köſtlichkeiten der einſt hochberühmten Franken⸗ thaler Manufaktur hatten es dem Fachmann aus dem Reich des„Weißen Wunders“ zwar in erſter Linie angetan; aber wenn man ſelbſt künſtleriſcher Leiter eines ſolchen Werkes iſt, dann beſteht doch da⸗ neben ſtets der Wunſch, auch noch anderes zu ſehen und neue Anregungen zu empfangen, wo immer ſie ſich bieten. Im Egell⸗Saal, vor dem in ſeiner ſchmevpz⸗ verklärten Würde und hoheitsvollen Demut ſo er⸗ ſchütternd ſchönen Chriſtuskopf unſeres größten heimiſchen Bildhauers der Karl⸗Theodor⸗ Zeit, ergibt ſich der entſcheidende Augenblick. „Das möchte ich in Porzellan machen!“ und zu dem Muſeumsleiter Dr. Jacob gewendet:„Meinen Sie, die Stadt erlaubt es?“ Wenig ſpäter ſteht feſt, daß gegen eine Nachbil⸗ dung des herrlichen Kunſtwerkes aus Eggells reif⸗ ſter Zeit keine Bedenken beſtehen, ſofern nur die Abnahme der Form ſeinem faſt zweihundertjährigen Beſtand nichts anhaben kann. Und nun begegnet dieſer Plan einer zweiten Tatſache, die ihn für Mannheim noch beſonders beziehungsreich macht: man hat auch in Selb ſchon von dem neuen Ver⸗ fahren des Pfälzer Lehrers Alfons Schmidt gehört. der mit Hilfe einer von ihm erfundenen Maſſe im⸗ ſtande iſt, ſogar vom lebenden Menſchen ohne alle ſonſtigen Vorbereitungen innerhalb weniger Minu⸗ ten ein„plaſtiſches Porträt“ von höchſter Genauig⸗ keit herzuſtellen. Plaſto⸗Schmidt alſo, über deſſen aufſehenerregende Abformbildniſſe wir übrigens demnächſt intereſſante Einzelheiten zu berichten ha⸗ ben dürften, wird auch in dieſem Fall zur Mitarbeit herangezogen, um die vielſeitige Eignung ſeines neuen Werkſtoffes an einer ſolchen, grundſätzlich be⸗ deutſamen Aufgabe zu erproben. Schon eine Woche darauf iſt der Chriſtuskopf in einer, jede Maſerung des Holzes und jede Alters⸗ aus ſpur getreulich nachzeichnenden Wiedergabe Aus dem Werkvorgang in der Porzellanfabrik: links die am Modell hergestellte und in Keilstücke des Schlickers( flüssige Porzellanmasse) in die Gießform, — ——— ä S S Schlossmuseum S—— r. Die Nachbildung des Christuskopfes in Porzellan. Hartmaſſe auf dem Weg in die bayeriſche Oſtmark, während das Original nach kaum einſtündiger Ab⸗ weſenheit längſt wieder an ſeinem gewohnten Platz in Schloßmuſeum hängt. 5. * Ein für die kritiſche Beurteilung der ganzen An⸗ gelegenheit ſehr wichtiger Umſtand hat ſich noch bei der Abformung herausgeſtellt: die heute tiefbraune Schnitzerei Paul Egells in Lindenholz, iſt wie viele Bildwerke der Zeit urſprünglich weiß gefaßt geweſen, ſo daß ihre Umſetzung in eine gleichfalls weiße Porzellanplaſtik ſchon von dieſem Geſichtspunkt aus keineswegs eine irgendwie gewaltſame Abweichung von der künſtleriſchen Idee ihres Schöpfers bedeutete. Ebenſo war es ſelbſt⸗ verſtändlich, daß der Uebergang von einem Werkſtoff zum andern eine fachmänniſche Bearbeitung durch den erfahrenen Porzellan⸗Boſſierer notwendig machte. Denn was Ggells Schnitzmeſſer mit un⸗ übertroffener Meiſterſchaft in Holz auszudrücken vermochte, das unterſteht ganz anderen Geſetzen, als ſie den ſpielenden Lichtern und der viel weicheren Formenſprache des Porzellans gemäß ſind. Es kann alſo nichts weniger als ein Einwand gegen die Sache ſein, wenn der Chriſtuskopf, wie auch der Vergleich unſerer beiden Abbildungen zeigt, in ſeiner neuen Geſtalt keine bloße Kopie des Originals, ſondern eine, auf ihre werkeigenen an die Innenwandungen legt. Photos: Rosenthal-Werkbilder(2, Städt. Schloßmuseum Ein Runs! lindel seinen Weg ins Polk Der Christuskopf von Paul Egell aus dem ——— 8 ——————————— 8 ä — 5— Sr 75 SSS YYRY(RR————— p c———ð³ẽ“ Mannheimer als Porzellanplastik nachgebildet Sr Wirkungsmöglichkeiten bedachte Nachbildung iſt. Der unvermeidliche Schwund des Porzellans beim Brennen mag außerdem vielleicht noch das ſeine dazu getan haben, um ſchon allein durch den gewiſ⸗ ſen Größenunterſchied etwas völlig Neues entſtehen zu laſſen, das dennoch ganz Egell geblie⸗ ben iſt und dem die gleiche, überzeugende Schön⸗ heit, der he Adel oͤer Linie innewohnt, Wer je⸗ mals ein malten, buchsbaumgeſchnitzten Figuren unſerer 2 ßner, Nymphenburger, Höchſter, Fran⸗ kenthaler Meiſter der Kleinplaſtik in der Hand ge⸗ habt und ſie mit den danach hergeſtellten, natürlich ſorgſamſt„retouchierten“ Porzellanbildwerken ver⸗ glichen hat, wird ſich an ganz ähnliche Erfahrungen erinnern. Beiſpiele aus Egells eigenem Wirkungs⸗ bereich ſind bis heute leider nicht bekannt, denn vh⸗ wohl er als kurpfälziſcher Hofbildhauer zu Mann⸗ heim bedeutenden Einfluß hatte, iſt, beinahe im Ge⸗ genſatz zu einer gebräuchlichen Uebung der Zeit, kein Stück ſeines reichen Lebenswerkes von der wenige Jahre nach dem Tode des Meiſters gegrün⸗ deten Frankenthaler Manufaktur übernommen wor⸗ den oder bei einer der zahlreichen andern„Porce⸗ laine⸗Fabriquen“ des ausklingenden Barock nach⸗ weisbar. Doppelt ſeltſam mag es darum anmuten, wenn dieſe Verſäumnis heute, nach faſt zweihundert Jahren, nun plötzlich ooch noch nachgeholt wird * Abgeſehen von feder kunſtgeſchichtlichen Erwek⸗ gung bleibt vor allem zu ſagen, daß hier dem leider immer noch ſehr umſtrittenen Gebiet der„religiöſen Kunſt“ eine äußerſt wertvolle geſchmacklich einwand⸗ freie Bereicherung zuteil geworden iſt. Unzählige Meiſterwerke der bildenden Kunſt haben ſeit jeher als gute Reproduktionen den Weg ins Voll ange⸗ treten, während ihre„heiligen Originale“ in Mu⸗ ſeumsbeſitz ſtets nur wenigen zugänglich geblieben ſind. Und wenn man ſich nun vorſtellt, daß jetzt zur Einſegnung ein junger Menſch den Chriſtuskopf von Paul Egell aus dem Mannheimer Schloß in ſeiner ſchönen Nachbildung geſchenkt bekäme und daran den unwiderſtehlichen Zauber einer ſolchen deutſchen Barockplaſtik begreifen lernte, ſo wäre da⸗ mit in gewiſſem Sinne geradezu eine kulturelle Aufgabe erfüllt. s Wie wir hören, hat bereits der Erfolg während der Leipziger Frühjahrsmeſſe gezeigt, daß ſelbſt die mehr wirtſchaftlich als kunſthiſtoriſch denkenden Ge⸗ ſchäftsleute ſich jener Wirkung nicht zu entziehen vermochten. Das Meiſterwerk des großen Barock⸗ bildhauers aus der erſten Hälfte des 18. Jahrhun⸗ derts wird im Jahre 1936 in ganz Deutſchland Ver⸗ breitung finden und über allen ſtilgeſchichtlichen Wandel hinweg vom bleibenden Geſicht deutſcher Kunſt zu künden wiſſen. i Bei unſerer Stadtverwaltung aber iſt öieſer Tage ein Schreiben von Roſenthal an den Obere bürgermeiſter eingelaufen, daß„hiermit zur dekorativen Verwendung im Rathaus der Stadt Mannheim ein Eremplar der Plaſtik überreicht würde, um auf dieſe Weiſe nochmals den Dank für die Ueberlaſſung des Kunſtwerkes zum Ausdruck M. S. gut bringen.“ n zerlegbare Gießform aus Gips; rechts das Hingi Wo sich die zähflüssige Masse dank der Saugfähig 2281 5 keit des Gipses sogleich als feste Schicht (), M. Schubert(). Haupt- Niegerlagen in n 5 J. Peter Hxjus G. m. b.., Verbindungskanal linkes Ufer 6, Telephon 26796 und 26797 2. MIIhelm Hüter Ir, U 4, 25, Tel. 276 86 U. 210 42 Schriften kostenlos 5 0 4. Seite Nummer 125 5 888 1 Im Binnenhafengebiet der Rhein-Neckar Stadt: Neue Maunheimer Zeitung Spuntags⸗Ausgabe Samstag, 14. März Sonntag, 15. März 1990 azzia über den Waſſern.. Eine morgendliche Rheinfahrt mit dem Voot der Strompolizei Mannheim Die Geſamthafenanlagen Mannheims, des zweii⸗ größten Binnenhafens Europas, dehnen ſich über einen Flächenraum von 831000 Ar Land und 388 000 die Abwicklung des Zoll⸗ und Verbrauchs⸗ rdienſtes, die ungemein feingeknüpften Maſchen des Ueberwachungsnetzes zeugen von einer hervor⸗ ragenden Organiſation und von ſteter, ſchlagkräftig⸗ ſter Einſatzbereitſchaft der Männer, die hier ihren Lebensberuf gefunden. Die Aufgaben der Rheinpolizei bieten ſpan⸗ nende Einblicke in alles, was mit dem lebhaft dahin⸗ flutenden Alltagsgeſchehen über(und oft auch unter!) den grünen Fluten von Rhein und Neckar zuſam⸗ menhängt. * Es iſt ſechs Uhr morgens. Ueber dem gurgeln⸗ den Rheinſtrom jagen graue Wolkenfetzen und hungrig kreiſchende Möven. Nebelduuſt lichtet ſich ſther dem Horizont. Von Oſten ſchwingen purpurne Lichtbündel in die aufatmende Rheinniederung; ſchon liegt ein ſchillerndes Gleißen über dem Ge⸗ wirr der Hafenanlagen der großen Städte. Fünf Mann in Zivil ſpringen in ein ſchlankgebautes Mo⸗ torboot, das ſoeben aus ſeiner ſchwimmenden Boxe im Mühlau⸗Hafen aus kurzer Ruhe geweckt wurde. Der ſtarkpferdige Motor dröhnt auf und weißer Giſcht quirlt um Bug und Heck der Barkaſſe, die raſch freies Fahrwaſſer gewinnt. Die Beamten der Strompolizei, unter Führung eines Kommiſſars, find auf Jagd nach Geſetzesübertretern. Langſam gleiten die Uferkais zurück. Wir halten, an die Reeling gelehnt, Umſchau nach Beute. Wir haben das Hafeninnere verlaſſen und ſchaukeln ruhig in dem Wellengekräuſel des Rheines. * „Wieweit reicht eigentlich Ihr Revier, Herr Kom⸗ miſſar!?“„Von Speyer bis Worms kontrol⸗ lieren wir den Strom, einſchließlich aller Hafenan⸗ lagen. Allerdings beſteht mit den Rheinpolizeien der einzelnen Länder wie Saarpfalz, Heſſen, Preu⸗ ßen engſte Zuſammenarbeit. Für uns kommt natür⸗ lich vor allem eine Zuſammenarbeit mit der Pfälzer Rheinpolizei in Frage bei regelmäßigen Fahndungs⸗ fahrten. 5 Die Einrichtung der Rheinpolizeizen⸗ trale in Koblenz, bei der viele Fäden zuſam⸗ menlaufen, erleichtert das Arbeiten; die von der dortigen Zentralſtelle herausgegebenen Fahndungs⸗ liſten ergeben Aufſchluß über alle nichtaufgeklärten strafbaren Handlungen, die in Zuſammenhang mit dem Rheinſchiffahrtsverkehr begangen wurden, ſowie über die geſuchten Perſonen, gegen die Haftbefehl oder Steckbrief erlaſſen iſt, oder in irgend einer Weiſe etwas vorliegt. Hier, in dem aufgeſchlagenen ſchwarzen Büchlein, ſind alle Schiffs⸗ und betreffen⸗ den Perſonennamen, mit näheren, kurzen Skich⸗ worten, alphabetiſch vermerkt.“ a 5 5 Ein Schleppzug keucht ſchwer zu grüne Toppflagge läßt ihn als zollgutbe⸗ ladenen Frachtlaſtzug erkennen. Ein ſcharfes. Prismenglas rückt Schiffsname und Nummer greif⸗ bar nahe. Kurzer Blick ins Fahndungs buch „Ja, Morgenſtund' hat Gold im Mund! Halbe Kraft voraus!“— In ruhiger Fahrt pirſcht ſich Berg. Die unſer Boot an den Ankömmling, deſſen Vorboot auf Signal weitertrudelt. Gewandt manövriert unſer Mann am Ruder hart gegen Steuerbord des mittlerweiſe uns parallel dahintreibenden erſten Schleppkahns. Raſch knüpft ein zweiter Mann der Beſatzung das kräftige Haltetau— und ſchon entern wir flink an Deck des ſchaukelnden Kahnes. Auf den ſchmalen Laufplanken geht es dem Steuerſtuhl entgegen. Der Käppen, deſſen wettergebräuntes Antlitz vom Sturm und Drang jahrzehntelanger Berufsausübung zeugt, erwidert unſern Gruß. Legitimation iſt nicht nötig. Die Rheinſchiffer kennen den unerwarteten Frühbeſuch! „Welche Beſatzung haben Sie an Bord!?“ „Ein Steuermann, zwei Matroſen.“ „Bitte, die Schiffspapiere.“ Wir folgen in die ſauber eingerichtete Kajüte; nehmen Einblick in die Schiffspapiere, die einge⸗ hend überprüft werden „Donnerwetter, vor einem Tag hat ein Matroſe, der wegen Diebſtahl geſuchte L.., abgemuſtert..“ Unſer ſchon gefangen geglaubter lockerer Vogel iſt gerade rechtzeitig entwichen. Nach eingehender Über⸗ prüfung der Kojen, Wandſchränke, der„Kartoffel- ank“ und aller umliegender Luken, die keine be⸗ merkenswerten Aufſchlüſſe auf etwa ſo nebenbei ver⸗ ſtaute, nicht verzollte„Privatware“ ergeben, ver⸗ laſſen wir das Boot, um beim nächſten unſer Glück zu verſuchen Beim vierten und letzten Kahn ebenfalls gewiſſen⸗ hafte Ueberprüfſung. Vor dem Verlaſſen kurzer Abſchiedsblick in den zufällig ungeheizten Kanonen⸗ ofen— fünf Kilo feinſter Holländer Shägtabak, 846 Büſchel Zigaretten⸗ papier, zwei wertvolle Perſer— ein netter Fiſchzug! Verhör der verdatterten Beſatzung, Beſchlagnahme der Ware. Protokollierung Trübe Geſichter der ganz Schlauen. Befriedigtes Kopfnicken der Beamten. Kurze Verhandlung mit dem Schleppzugführer— und weiter gehts zur neuen im Rhein Fahndung. Unſer Boot löſt ſich geſchmeidig vom weiter bergwärts rauſchenden Kahn. Bis zur Nähe des Petroleumhafens ſind wir ſtromauf langſam mitgeſchleppt worden. * Während bei einem ſtationierten Fiſchlogger ein kurzes Verhör über einen im Bezirk begangenen Diebſtahl fremden Schiffseigentums ſtattfindet, un⸗ terhalten wir uns mit der Beſatzung. „Welche Verfehlungen werden wohl am häufig⸗ ſten über dem Waſſer begangen?“—„Vor allem ſehen wir auf ſtrengſte Einhaltung der Paßvorſchrif⸗ ten. Internationaler Verkehr— an den einzelnen Flaggen ſind die Schiffe als Deutſche, Holländer, Belgier und Schweizer erkennbar— wickelt ſich hier auf der größten Waſſerſtraße Deutſchlands ab Schiffe bis zu 3000 Tonnen Ladegut, von In⸗ und Ausland, werden ſtetig überwacht nach den Richt⸗ linien der Rheinſchiffahrtspolizeiordnung. Die Fahn⸗ dung nach Verbrechern iſt augenblicklich ruhiger ge⸗ worden. Schmuggler geben ſehr oft ihre Viſiten⸗ karte bei uns ab. Ein Hauptaugenmerk wendet die Rheinpolizei auch den Umtrieben gegen die nationale Erhebung in Deutſchland zu. Auch in ſittenpolizeilicher Hinſicht ergibt ſich des öfteren Anlaß zum Einſchreiten. Neben all dieſer umfangreichen Tätigkeit iſt auch die Bergung der Ertrunkenen eine wichtige Auf⸗ gabe. Die Zuſammenarbeit mit den Vermißtenzen⸗ tralen der deutſchen Länder und der Schweiz ermög⸗ licht in den meiſten Fällen die Feſtſtellung der Per⸗ ſönlichkeit. Lediglich bei franzöſiſchen Staatsange⸗ hörigen ſind die Feſtſtellungen erſchwert, da hier Mitteilungen über im Rhein Ertrunkene nicht ge⸗ macht werden.“ „Kontrollieren Sie nur die beiden Stromarme?“ „Nein, die Tätigkeit auf den Strömen wird durch den Fahndungs⸗ und Ueberwachungs⸗ dienſt am Ufer ergänzt, der auch von den Be⸗ amten der Strompolizei in Zuſammenarbeit mit den örtlichen Behörden ausgeübt wird. Er erſtreckt ſich auf die geſamte badiſche Stromſtrecke, insbeſondere auf die Hafenanlagen und ausgedehnten La⸗ gerhäuſer, wo ſich gerne das unſaubere Geſindel zur Verühung ſtrafbarer Handlungen einfindet.“ „Welche Ergebniſſe haben Sie hier?“ „Sehr zufriedenſtellende; nicht wenige wurden nach Verübung von Diebſtählen uſw. durch uns er⸗ mittelt und der verdienten Beſtrafung zugeführt. Die Zollbehörden, das Hafenamt, das Straßen⸗ und Flußbauamt werden, ſoweit als möglich, beſtens unterſtützt. „Gehören Sie zur gemeindlichen Polizei?“ „Nein, unſere Beamtenſchaft iſt eine Gliede⸗ rung der Staatspolizei.“ Das Protokoll des Verhörs im iſt inzwiſchen fertiggeſtellt worden. Der Mann wird entlaſſen. Wir fahren weiter; umrunden die Neckarſpitze. In den Hafenanlagen Schiffskontrolle! Ein Angler— natürlich ohne Karte— wird ge⸗ ſchnappt. Dann mahlt die ſchnittige Barkaſſe wie⸗ derum heimwärts. Durch den öſtlichen Verbindungs⸗ kanal takt der ſtählerne Benzinmotor das„ſee⸗ tüchtige“ Polizeibvot, welches fein in Schuß gehalten iſt, heimwärts. Während die Tore der zweckmäßig eingerichteten Bootshalle das Fahrzeug, zur Mir⸗ tagsraſt einladend paſſieren laſſen, wird es auch für uns Zeit zu einem Imbiß, denn Rheinluft macht Hunger. Kurt Wilhelm. Kafüteninnern eee. „Die klugen Frauen“ im Aniverſum Seitdem die capitoliniſchen Gänſe ſich zu Rom mit ihrem Geſchrei unſterblich gemacht haben, iſt es im⸗ mer mal wieder vorgekommen, daß kluge Frauen im entſcheidenden Augenblick über das ſtarke Geſchlecht den Sieg davongetragen und raſch ent⸗ ſchloſſen in die Breſche ſprangen, wo es nottat. So ging es alſo auch in Boo m, der guten Stadt, die irgendwo zwiſchen Windmühlen, ſtillen Kanälen und ſchnurgeraden Pappelalleen in der flandriſchen Land⸗ ſchaft liegt. Das niederländiſche Hochbarock in ſei⸗ ner ganzen Bluthaftigkeit und Daſeinsfülle, in ſei⸗ ner gewaltigen Volkstümlichkeit und Sinnenfreude wird lebendig, als die niederländiſchen Amazonen aus der Not eines Spaniereinfalls die Tugend höchſter Weiberliſt machen und ſo die gefürchtete Soldateska ſamt ihrem ſtolzen herzoglichen Anfüh⸗ rer nach allen Regeln der Kunſt um den Finger wickeln: Die zugehörigen Ehemänner spielen vom wohlbeleibten Herrn Bürgermeiſter abwärts und ſonders eine recht klägliche Rolle in der von überſprudelnder Laune getragenen Komödie, die ſich da mit entzückender Leichtigkeit auf dem Hinter⸗ grund eines von Krieg und Kriegsgeſchrei erfüll⸗ ten Jahrhunderts entwickelt. ſamt Der franzöſiſche Spielleiter Jacques Feyder— übrigens noch aus der Stummfilmzeit kein unbe⸗ kannter Mann und neben Reus Clair gewiß Frank⸗ reichs größter Filmgeſtalter— hat mit dieſer deutſch⸗franzöſiſchen Gemeinſchaftsarbeit eine Meiſter⸗ leiſtung vollbracht. Man weiß nicht, was mehr zu bewundern iſt: die köſtliche Friſche und Selbſtver⸗ ſtändlichkeit, mit der ſich die Menſchen da auf der Leinwand in ihren hiſtoriſchen Koſtümen bewegen und dadurch der unerhörten Bildwirkung des Ganzen auf das ſchönſte entgegenkommen— oder das einzig⸗ artige Zeitgefühl des Regiſſeurs, der wahrhaftig ge⸗ radezu eine Reihe der berühmteſten Gemälde eines Oſtade oder Jan Steen oder Pieter Codde— eines Rubens oder Frans Hals in quirlende, pruſtende, von Witz und Laune überquellende Lebendigkeit zu⸗ rückgerufen hat. Wenn Johann Brueghel als Maler handelnd auftritt und die ehrenfeſten Schöffen der Stadt Boom nebſt ihrem geſchäftstüchtigen Oberhaupt in einem Wandgemälde für den Rathausſaal ver⸗ ewigt, glaubt man eine der berühmten flämiſchen Schützengilden vor ſich zu ſehen: pomphaft ſitzen ſie da und ſind doch auch ſchon ein wenig von jenem ſpießigen Krämergeiſt durchdrungen, der ſie im Augenblick wirklicher Gefahr ſchnurſtracks die Flinte ins Korn werfen läßt, während der Herr Bürgermeiſter ſelbſt den toten Mann ſpielt. Da ſind denn die Frauen doch andere Kerle. Allen voran Frangoiſe Roſay, die auch in der deutſchen Faſſung als wackere Bürgermeiſterin Cornelia er⸗ ſcheint und oͤurch ihren unerhörten Scharm reſtlos bezaubert. Sie iſt ebenſo groß in ihrer herzhaften Mütterlichkeit wie bei dem in allen Züchten geübten Liebesſpiel mit dem prachtvoll männlichen Spanier⸗ herzog, dem Paul Hartmann ungewöhnlich ſym⸗ pathiſche Züge verleiht. Sie regiert ihren guten dicken Mann ebenſo geſcheit wie ihre Stadt, in deren Mauern die 24 Stunden ſpaniſcher Einquartierung zu einem hinreißenden Feſt, einer wahrhaft„heroi⸗ ſchen Kirmes“ für alle Beteiligten werden, ſo daß die wilden Landsknechte am anderen Morgen mit Blumenſträußen auf Donnerbüchſen und Helle⸗ barden von dannen ziehen, während manche der tüch⸗ tigen Frauen eine Abſchiedsträne im Nastüchlein verrückt. Zimperlich geht es nicht gerade zu in dieſem Film. Aber als das Univerſum ſeine Pforten ſchloß, da warfen ſich draußen im Weggehen die Männer voll Selbſtgefühl in die Bruſt, weil jeder ſich als ſpani⸗ ſcher Herzog oder doch wenigſtens als einer ſeiner Leutnants fühlte. Und die Mannheimer Frauen ſchritten eine wie die andere ſo ſtolz und zufrieden kichernd einher, als hätten ſie alle miteinander den Marſchallſtab zu einer ſolchen Bürgermeiſterin in der Handtaſche M. S * Capitol:„Der Schwur des Armas Betkiuß u Ein Schwedenfilm aus der Zeit der Bolſchewi⸗ ſteukämpfe in Finnland, mit⸗einer ſehr öramatiſchen Handlung ausgeſtattet. Der eine von den Gebrü⸗ dern Beckius, Armas, der eine Ruſſin liebt und auf bolſchewiſtiſcher Seite zu kämpfen beſchließt, wird gefangen genommen und als Verräter zum Tode verurteilt. Er will über Nacht ſeine Mutter und ſeine Geliebte noch einmal ſehen, ſein Bruder ver⸗ hilft ihm zur Freiheit, und nun muß er ſeinen Schwur halten, bis zum Morgengrauen wieder im Lager zu ſein Die Regie führt Guſtav Molauder, der die gro⸗ ßen Kampf⸗ und Revolutionsſzenen ſehr gut geſtal⸗ tet. Es gehen die alten Schlöſſer in Flammen auf, es raſen die Bolſchewiſten, es wird eine Brücke ge⸗ ſprengt und der Zug mit den erſten Roten in den Abgrund geſchickt. Das alles macht ſich gut in den weiten finniſchen Wäldern, zwiſchen Seen und Sturzbächen. Schauſpieleriſch hat man keinen ſo günſtigen Ein⸗ druck, wofür allerdings auch Synchroniſierung und eventuelle Kürzung verantwortlich gemacht werden könnten. Schön und ſehenswert in Liebe und Leid iſt Ingert Bjuddoͤgren, die die Ruſſin Marfa ſpielt, und die große Gerda Lundequiſt als Frau Oberſt Beckius. Die Muſik von Walter Ulfig iſt immer originell. Im Nebenprogramm nicht nur Karl Valentins vortrefflicher„Verhexter Scheinwerfer“, ſondern obendrein noch„Der Straßenſänger von Warſchau“, ein ſehr ausgelaſſener polniſcher Film von einem Adeligen, der über die Straße zur Bühne kommt und eine hübſche Zigarettenverkäuferin mitnimmt. Schließlich noch Bilder vom nördlichen Schwarzwald. Frühjahrsmodebetrachtungen In jedem Frühling wiederholt ſich das gleiche Schauſpiel: Ein nachdenklicher Herr betrachtet ſich aufmerkſam im Spiegel, das heißt, er betrachtet eigentlich nicht ſich ſelbſt, ſondern ſeinen Anzug. Er möchte ihn auch noch zu ſeinem kommenden Früh⸗ jahrsſtaat machen. Es will ihm jedoch nicht recht ge⸗ lingen, die Sonne ſcheint zu hell in das Fenſter und deckt die dem Anzug anhaftenden Mängel ſchonungs⸗ los auf. Ausgedient! ſeufzt der Mann, nimmt Hut und Mantel und begibt ſich zu ſeinem Schneider, wo⸗ mit er das der Lage angemeſſene und allein Rich⸗ tige tut. Zum Lob der Männerwelt muß aber be⸗ tont werden, daß es auch Herren gibt, die gar nicht erſt den Beginn des Frühjahres abwarten, ſondern 4 d—— ſchon weit früher ihren Schneider aufſuchen. Man informiert ſich ein bißchen, man plaudert, zwiſchen⸗ durch wird Maß genommen, die neuen Stoffe ſind auch ſchon da. Es ſteht alſo nichts im Wege, man läßt ſich einen neuen Anzug bauen. Ehe andere da⸗ ran denken, hat man ihn ſchon. Dieſer Mann wird von der übrigen Männerwelt dann gewiſſermaßen als Bahnbrecher für den Herrenmodefrühling ange⸗ ſehen. Ein allgemeines Nacheifern beginnt und ſiehe da, bald zeigt ſich die ganze Männerwelt im neuen Gewande. Man hat alſo jetzt volle Gelegenheit, die Moderichtung zu ſtudieren. Sie beruht in erſter Li⸗ nie auf guter Schneiderarbeit in Verbindung mit einem vornehmen Schnitt. Die längere Sakkoform ſieht recht gut aus. Man behält ſie auch für den kommenden Frühling bei. Die Stoffmaterialien ſind in der Hauptſache Kammgarn und jene poröſen Ge⸗ webe, die durch ihre Luftdurchläſſigkeit dem Herrn für die heißeren Tage eine E eichterung geben, wo⸗ mit zugleich auch eine hygieniſche Miſſion erfüllt wird. Die Hauptfarbe für die Stoffe iſt grau in allen Schattierungen. Es iſt die Farbe, die am wenigſten der Mode unterworfen iſt. Mahnung des Reichs finanzminiſters Pünktliche Bezahlung von Lieferungen und Leistungen Von der Wirtſchaft iſt Klage darüber geführt wor⸗ den. daß ſowohl behördliche als auch pri⸗ vate Auftraggeber in der Bezahlung ihrer Rechnungen ſehr ſäumig ſind wo⸗ durch erhebliche Störungen im Wirtſchaftsleben ein⸗ treten. Der Reichsfinanzminiſter hat ſich deshalb veranlaßt geſehen, an die zuſtändigen Stellen einen Appell zur pünktlichen Zahlung zu richten. Für ein geregeltes Wirtſchaftsleben ſei es unerläßlich, die vereinbarten oder üblichen Zah⸗ lungsfriſten einzuhalten. Wenn auch die Prüfung der Rechnungen oft längere Zeit in An⸗ ſpruch nehme, ſo werde es doch möglich ſein, auf den unbeſtrittenen Teil der Forderung eine entſprechende Abſchlagszahlung zu leiſten, ſo daß dadurch auch der Auftragnehmer in die Lage verſetzt werde, ſeinen Verpflichtungen gegenüber Gläubigern nachzukom⸗ men. Der Erlaß iſt an alle oberſten Reichsbehörden, Reichsbahn und Reichsbank, an den Deutſchen Ge⸗ meindetag und andere öffentlich⸗rechtliche Körper⸗ ſchaften gerichtet. * Führerwechſel bei der Kameradſchaft der Kriegsfreiwilligen. Die.⸗o. Generalverſammlung der Mannheimer Kameradſchaft der Kriegsfreiwilli⸗ gen in der„Liedertafel“ bildete zugleich den Ab⸗ ſchiedsabend für den ſcheidenden Kameradſchafts⸗ führer Dr. Vogt. Nach dem Jahresbericht und den Berichten der Kameradſchaftswarte gab Dr. Vogt bekannt, daß er infolge Verſetzung nach Frei⸗ burg gezwungen ſei, ſein Amt niederzulegen. Dr. Vogt ſchlug den Sturmführer der SA, Kamerad Sig⸗ mann, vor. Nach Befürwortung durch den Kame⸗ raden Keil wurde Kamerad Sigmann ein⸗ Dle Konfirmandenuhr nuf vom Fachgeschäft e eee atheusbogen 22/25. flühet O74 ſtimmig zum neuen Kameradſchafts⸗ führer erkoren. Er nahm das Amt an und ſtattete dem ſcheidenden Kameraden Dr. Vogt herzlichen Dank ab. An der Spitze des Führerrings ſtehen: Sigmann, Schäfer(ſtellvertr. Kam.⸗Führer), Frank (Schriftwart), Schweickardt(Kaſſenwart). Der Mit⸗ gründer der Kameradſchaft, Gehr, würdigte die Ver⸗ dienſte des ſcheidenden Kameradſchaftsführers. Unter Ueberreichung, eines Blumengebindes und einer Ehrenurkunde wurde Kamerad Dr. Vogt zum Ehren⸗ mitglied der Kameradſchaft ernannt. Dr. Vogt dankte in herzlichen Worten für dieſe Ehrung, indem er hervorhob, daß der Kriegsfreiwilligengeiſt immer mehr auch Sache des geſamten deutſchen Volkes wer⸗ den müſſe, denn die Bereitſchaft des freiwilligen Opfers für das Vaterland ſtehe auch heute wieder im Vordergrund. Bezirksführer Dr. Hieke ſchloß ſich den Dankesworten an den Scheidenden an und be⸗ ſtätigte den neuen Kameradſchaftsführer Sigmann in ſeinem Amt. Mit einem gemütlichen kameradſchaft⸗ lichen Beiſammenſein klang der Abend aus.«ann. eee Sonntagsdienſt der Mannheimer Aerzte und Apothelen am Sonntag, 15. März. Aerzte: Bei den jeweils angerufenen Aerzten 55 Auskunft erteilt, welcher Arzt Sonntagsdienſt 15 Zahnärzte: Dr. Steil u. Stoll, Langerbtter⸗ ſtraße 3436, Tel. 504 28. Dentiſten: Georg Eger, Schwetzinger Straße 70 Tel. 433 96. Apotheken: Abler⸗Apotheke, HI 7, 1, Tel. 227 N, Einhorn⸗Apotheke, R 1, 2/3, Tel. 27125, Mohren⸗ Apotheke, O 3, 5, Roland⸗Apotheke, Mittelſtraße 108, Tel. 535 84, Roſen⸗Apotheke, Schwetzinger Straße 77 Tel. 418 77, Sonnen⸗Apotheke, Langerötterſtraße 60, Tel. 527 76, Lindenhof⸗Apotheke, Gontardplatz, Tel. 224 44, Storchen⸗Apotheke, Neckarau, Neue Schul⸗ ſtraße 17, Tel. 485 70, Luzenberg⸗Apotheke, Waldhof, Stolberger Straße, Tel. 531 74. Sonntagsdienſt der Heilpraktiker Hch. Kirrſtetter, Ms, ga, Tel. 263 87. UNFNRNRFEICHTINIHRFN VORZNGGFHFN 157 UND SEIT denn fgcnkundige Hände fertigen aus edlem NHetetle! formenschonè dauerhafte Hleidung von blelbendem Wert. 1900 H EF FEUHIAHRS-GARDFEROBFE NUR VOH FACHHANN Handwerker- Innung der Herrenschneider Amtsbezirk Mannheim Für das Frühlahr empfehle ich: Meine Chremsehlen mit längster Tragdauer für Damen, Herren u. Kinder längen u. welten A ee Schufinstandsgtzung Gust. 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März in dau(Pfalz) Stadion“ zur Der deut von Buenos im Dauerſeg Baby“ 11 St Das Stut hurchgeführt Es wurden 1 klerſtall der Beſtens Ber Frau Käthe Acht deut Sonne“, dem au 17. März Miviera führ genhauer, W men den Kar kalteniſche 8 Das ſechs Geſamtergeb: Gurgl mit 56 über 200 un Placid und 6 auch oͤke Ber denus wurde Das Sech nach der erſte genhout mit den in Fron deutſche Paa den eingebüß Bei den N die deutſche dillon⸗Pokal“ winnen. Auſtralier . Mai bis niſchen Davi UsA ſpielen während ſich Grath und 8 Hollands über Frankr klaſſigen en Foreſt zu e dank glänzer Hellas M Magdeburger leiſtung über die auch der guten um vr Der Schu gur Weltmei lich auf den Austragung hat die beſte , Benny N ſer, traf in Varnvck un nicht auf de. Cilly An und Siegeri 5 Hunter de eheiratet u Hemaligen Lonſulardien 1936 —— Man iſchen⸗ fe ſind „ man re da⸗ 1 wird maßen ange⸗ d ſtehe neuen eit, die ter Li⸗ g mit koform ür den en ſind en Ge⸗ Herrn n, wo⸗ erfüllt au in ie am ters tungen rt wor⸗ pri⸗ lung d, wo⸗ en ein⸗ deshalb t einen für ein ß lich, Zah⸗ uch die in An⸗ auf den echende uch der ſeinen zukom⸗ hörden, en Ge⸗ Nörper⸗ ift der emlung eiwilli⸗ en Ab⸗ ſchafts⸗ ind den Vogt Frei⸗ u d Sig⸗ Kame⸗ mein⸗ afts⸗ ſtattete rzlichen ſtehen: Frank er Mit⸗ ie Ver⸗ Unter einer Ehren⸗ dankte dem er immer es wer⸗ villigen eder im loß ſich ind be⸗ tann in zdſchaft⸗ „np. eee helen Aerzten gsdienſt erötter⸗ raße 70 N Samstag, 14. März Sonntag, 15. März 1938 Neue Mannheimer Zeitung/ Sonntags⸗Ausgabe 5. Seite/ Nummer 125 Männer redeten Frauen handelten Aeber dreiviertel Millionen Frauen und Mädchen treiben Sport Soll die Frau Leibesübungen treiben? Das war eine Frage, die vor Jahren noch heftig umſtritten wurde, und während die Theoretiker und die ewig bedenkenden Männer noch zu keinem Ergebnis gekommen waren, hielten die Frauen längſt ihren Einzug auf den turneriſchen und ſport⸗ chen Uebungsſtätten. Damit hat das weibliche Geſchlecht am beſten eine Frage gelöſt, die die Ueberklugen am grünen Tisch nicht löſen konnten. Heute, nachdem das Werk der großen„Volkszählung des deutſchen Sports“ vom Reichs⸗ bund für Leibesübungen faſt vollendet iſt, wird der Beweis erbracht, daß die Frau aus dem ſportlichen Leben unſeres Polkes einfach nicht mehr wegzudenken iſt, und ſie ſelbſt iſt ſcch der hohen Verpflichtung bewußt, die ſie auf dieſem Ge⸗ biet ihrem Volke gegenüber zu tragen hat. Wir ſtehen dicht davor, in untrüglichen Zahlen einen Ueberblick über die Größe und Kraft der deutſchen Sport⸗ ſewegung zu gewinnen, und als eines der erſten Ergebniſſe ethalten wir einen Einblick über den Umfang der ſport⸗ lchen Betätigung unſerer Frauen und Mädchen. 772882 pelbliche Mitglieder gehören nach den letzten vor⸗ läuſigen Berechnungen dem Reichsbund an, davon ſind etwa 715 000 den Fachämtern angeſchloſſen. Ungefähr 60 000 zäh⸗ len zu den dem Reichsbund angeſchloſſenen Verbänden, wie leiſpielsweiſe Segeln, Tiſchtennis, Kegeln, Radfahren, Golf und noch einigen anderen Gruppen. 772882 Frauen und Mädchen als wirkliche Sporttreibende, abgeſehen von gen vielen, die in den„Kraft⸗durch⸗Freude⸗Rurſen“ und den anderen Frauenorganiſationen in körperlicher Uebung Er⸗ holung und Freude ſuchen, iſt eine eindrucksvolle Zahl. Die beutſchen Frauen ſind auf dieſem Gebiet eine Macht, die nicht zu überſehen iſt und geben darüber hinaus ein Zeug⸗ ais des vorwärtsdrängenden Lebenswillens. Die Quellen der Kraft Die deutſche Frau, die im internationalen Wettkampf une geachtete Gegnerin iſt und ſchon manche Beſtleiſtung, ſei es im Schwimmen vder in der Leichtathletik, zeitigte, ſieht ihre feſtgefügte und unerſchütterliche Grundlage haupt⸗ ächlich in den turneriſchen Uebungen und in der den Kör⸗ per vielſeitig durchbildenden Gymnaſtik. Hier liegen die Quellen ihrer Kraft. Das drückt ſich am deutlichſten darin aus, daß allein von den 772 882 Frauen weit über 500 000 dem Fachamt Turnen angehören. Bei den Turnerinnen kann man auch deutlich die fortſchreitende Entwicklung des Frauenſports in der Nachkriegszeit nachweiſen, denn frü⸗ here Beſtandserhebungen geben ein ziemlich getreues Bild. 1021 fanden in Deutſchland etwa 200 000 Frauen den Weg zu den Turnſtätten, 1925 waren es ſchon ziemlich 300 000 und das Jahr 1930 verzeichnete 389 000 Turnerinnen. So ging die Entwicklung ſtetig aufwärts. Im vergangenen Jahre bevölkerten 565 000 Turnerinnen die Turnſäle und Uebungsſtätten im Deutſchen Reich. Frauen im ſportlichen Wettkampf Für die volkliche Erneuerung iſt es unbedingt notwen⸗ dig, daß ſich auf breiter Grundlage zuerſt ein geregelter, gleichmäßiger Uebungsbetrieb, der für alle geeignet iſt, ent⸗ wickelt. Die Frau ſoll aber um keinen Preis aus dem Wettkampf ausgeſchaltet werden, denn mit einem Volke würde es ſchlecht beſtellt ſein, in dem Kampftrieb und Lei⸗ ſtungswille fehlen. Beſonders unſere Schwimmerinnen und Leichtathletinnen nehmen mit überragendem Erfolg den Wettkampf auf. Die geſchmeidigen Schwimmbewegun⸗ gen haben dieſe Sportart den Frauen beſonders zugänglich gemacht und wie weit ſie ſie beherrſchen, zeigen ihre Lei⸗ ſtungen, in denen ſie den Männern nicht viel nachſtehen. In der Leichtathletik ſind Deutſchlands Frauen führend. Das Erfreuliche iſt, daß hier ebenſo wie im Schwimmen, nicht nur eine leiſtungsfähige Spitzengruppe vorhanden iſt, ſon⸗ dern eine geſunde Grundlage durch die allgemeine Lei⸗ ſtungshöhe die Erfolge beſonders wertvoll macht. Boxende Emma ſteht allein Frauen haben ſich die Sportplätze erobert. Und wenn man die Betätigung des weiblichen Geſchlechts in den ein⸗ zelnen Sportarten unterſucht und ſich dabei an die Glie⸗ derung des DRe, an ſeine Fachämter und Verbände hält, dann muß man feſtſtellen, daß es nur noch wenige Sport⸗ arten gibt, die von Frauen nicht betrieben werden. Das allerdings muß und darf man hinzufügen, daß die letzten Feſtungen, die bisher noch nicht gefallen ſind, hoffentlich auch niemals erſtürmt werden. Fußballſpielende ober boxende Frauen, wie etwa in Amerika die ſchwarzhäutige „Boxende Emma“, oͤte in 49„Kämpfen“ einen großen k..⸗ Rekord aufzuweisen hatte, ſind bet uns unmöglich. Dagegen kann man es verſtehen, wenn ſonntäglich viele Frauen die Fußballplätze umſäumen und Freude finden am Erleben dieſes männlich⸗harten Kampfſports, das ihnen früher oder ſpäter die eigene ſportliche Betätigung nahebringt. Hand⸗ Dall und Hockey ſind Mannſchaftsſpiele, deren Wert auch das „ſchwache Geſchlecht“ zu ſchätzen weiß. Ueber 10 000 Frauen halten in harten Händen Skull und Riemen und finden bei froher Wanderfahrt auf Deutſchlands Strömen oder im Kampfe auf kurzer Strecke Erholung für den Alltag. In allen Gauen unſeres Vaterlandes iſt die Frau freu⸗ oͤige Anhängerin der Leibesübungen In Sachſen haben die dem Reichsbund angehörenden Vereine eine weibliche Mit⸗ gliederzahl von 118 579 und ſtehen damit an der Spitze. Dann folgen Brandenburg mit 77 408 und Gau Mitte mit 72 781, Niederſachſen mit 62 014, Südweſt mit 56 880, Bayern mit 56 008, Nordmark mit 49 963, Niederrhein mit 49 40g, Weſtfalen mit 47 946, Baden mit 35 102, Württemberg mit 34 798, Mittelrhein mit 22 071, Heſſen mit 20 550, Pom⸗ mern mit 14 345 und Oſtpreußen mit 13 600 Frauen und Mädchen. Dieſe Zahlen beweiſen, daß ſich unſere Frauen und Mädchen in allen Gauen Deutſchlands bereitfinden, durch ſportliche Betätigung an einer geſunden und kraft⸗ vollen Volksgemeinſchaft mitzuarbeiten. Kleine Sport-Nachrichten Der Hündball⸗Pokalkampf Baden— Südweſt, der am N. März in Mannheim ſtattfinden ſollte, wurde nach Lan⸗ dau(Pfalz) verlegt. Er wird im dortigen„Südpfälziſchen Stadion“ zum Austrag kommen. Der deutſche Segelflieger Haus Ott ſtellte in der Nähe zon Buenos Aires einen neuen ſüdamerikaniſchen Rekord im Dauerſegelflug auf. Ott blieb mit ſeiner„Grun zu⸗ Baby“ 11 Stunden und 35 Minuten in der Luft. Das Stuttgarter Reitturnier, das vom 20.—22. März durchgeführt wird, hat eine vorzügliche Beſetzung gefunden. Es wurden rund 250 Meldungen abgegeben, u. a. vom Tur⸗ nlerſtall der Kavallerieſchule Hannover, vom Stall des Bestens Berlin, von SS⸗Oberſturmführer Temme, von grau Käthe Franke und den bekannten Offtziers⸗Reitern. Acht deutſche Fahrer werden ſich an der„Fahrt zur Sonne“, dem bekannten Straßenrennen Paris Nizza, das am 17. März geſtartet wird und in ſechs Teilſtrecken an die Mvterg führt, beteiligen. Buſe, Kijewſki, Siebelhoff, Um⸗ henhauer, Weckerling, Roth, ÜUſſat und Bartholomäus neh⸗ men den Kampf gegen rund 100 franzöſiſche, belgiſche und kalteniſche Fahrer auf. Das ſechs fache Schi⸗Abfahrtsrennen in Seſtriöres ſaß im Geſamtergebnis den Oeſterreicher Kneißl vom Schikluß Gurgl mit 560,18 Punkten vor dem Italiener Zanni(557,88), der den ſechſten Lauf überlegen gewann, dem Schweizer Schlumpf(588,33) und dem Amerikaner Durrance(529,59) 1 8 Kneißl gewann damit den Pokal des Königs von alien. Nach Berlin Abergeſiebelt iſt der bekannte sſterreichiſche geichtalhlet Graf Johann Gudenus, Landesmeiſter über 200 und 400 Meter. Er vertrat ſein Land in Lake Placid und Garmiſch⸗Partenkirchen als Bobfahrer und hofft auch oͤte Berliner Spiele als Aktiver mitzumachen. Gu⸗ benus wunde Mitglied des Sc Charlottenburg. Das Sechstagerennen in St. Etienne(Frankreich) ſah nach der erſten Nacht die Mannſchaft van Kempen/ van Bug⸗ genhout mit 17 Punkten vor Dayen G. Wambſt mit 16 Punk; en in Front. Das einzige im Wettbewerb befindliche deutſche Paar, Thierbach Korsmeier, hatte ſchon drei Run⸗ den eingebüßt und lag mit 34 Punkten an zehnter Stelle. Sei den Tiſchtennis⸗Weltmeiſterſchaften in Prag konnte die deutſche Frauen⸗Mannſchaft im Kampf um den„Cor⸗ milor⸗okal⸗ gegen England und Holland jeweils:0 ge⸗ innen. Auſtralien und us A ſtehen ſich in den Tagen vom U. Mai bis 2. Juni in der Schlußrunde der nordamerika⸗ nischen Dapispokalzone in Philadelphia gegenüber. Für USA ſpielen Alliſon, Mako, Budge, Grant und van Nyn, während ſich Auſtralien auf Jack Crawford, Quiſt, Mac Grath und den Nachwuchsſpieler Sproule ſtüßt. Hollands Fußballelf ſtellte ſich nach ihrem hohen Siege 1 55 Frankreich am Donnerstag in Amſterdam der zweit⸗ laſſigen engliſchen Berufsſpielerelf von Nottingham boreſt zu einem Uebungsfpiel. Die Engländer ſiegten dank glänzender Abwehrarbeit:0. Hellas Magdeburg verbeſſerte am Freitagabend im küadeburger Wilhelmsbad die eigene deutſche Höchſt⸗ zaſung ber 10 mal 50 Meter Bruſt. Von 5,4 Minuten, die auch der ASV Breslau einmal einſtellte, auf 5241 Mi⸗ guten um volle ſteben Sekunden. a Der Schmeling⸗Lonis⸗Kampf als letzte Ausſcheidung zur Beltmeiſterſchaft der Schwergewichtsboxer iſt bermin⸗ 1 den 29. Juni feſtgelegt worden. Der Ort der züstragung iſt noch nicht endgültig bekannt, Philadelphia gat die beſten Ausſichten. ö Benny Lynch, der ſchottiſche Fliegengewichts⸗Weltmei⸗ zer, kraf in Belfaſt auf den ſtarken iriſchen Meiſter Timmy 7 7955 und unterlag nach Punk en. Der Titel ſtand iht auf dem Spiel. 1 Eilly Auſſem, die mehrfache deutſche Tennismeiſterin und Siegerin von Wimbledon, hat am Donnerstag in München den italieniſchen Grafen Murari dalla Cortibra 1 e und wird auf drei Jahre nach Mombaſſa im analigen Deutſch⸗Oſtafrika überſtedeln, wo ihr Gatte nſulardienſte verſehen ſoll, l Bei den Tiſchtennis⸗Weltmeiſterſchaften in Prag konn⸗ ten unſere Frauen bei den Mannſchaftswettbewerben zwei weitere Siege erringen. Belgien und das ſtarke Ungarn wurden jeweils mit:0 geſchlagen. Die Männer hingegen wurden zum drittenmal, diesmal von Jugoflawien, mit 571 geſchlagen. Ujpeſt Budapeſt, eine der beſten ungariſchen Fußball⸗ mannſchaften, wurde vom Stuttgarter Sc zu einem Freund⸗ ſchaftsſpiel, das am Karfreitag ſtattfinden wird, nach Stutt⸗ gart verpflichtet.— Am 19. April treffen ſich in Mannheim Vs Neckarau und 1. SSW Ulm. Jean Földeak(Hamburg) iſt nicht mehr Reichstrainer der deutſchen Amateurringer. Die Betreuung der Olympia⸗ Kernmannſchaft hat mit ſofortiger Wirkung Reichsſportwart Steputat(Berlin) übernommen. Erneut verſchoben wurde das internationale Schiſprin⸗ gen auf der Mammut⸗Schanze von Ratege⸗Planica. Es ſoll nun erſt am 22. März ſtattfinden. Die bekannten norwegi⸗ ſchen Springer Ulland, Hagen und Karlſen haben übrigens von ihrem Heimatverband für dieſen Wettbewerb Start⸗ verbot erhalten. Eiſuks Inaba, Japans zierliche Eiskunſtläuferin, wird Europa in zwei Jahren wieder aufſuchen. Die Japanerin will 1988 hier an den Weltmeiſterſchaften teilnehmen und Betrachtet bieſe als beſte Vorbereitung auf die 5. Winter⸗ olympiade. Dr. Buß(Mannheim) wurde in der zweiten Runde des Tennisturniers in Bordighera von dem Italiener Palmieri mit:0,:1 beſiegt und unterlag auch anſchließend im Män⸗ ner⸗Doppel mit Romanoni(Italien) zuſammen gegen Vioͤs/ Nad:7,:8,:4. Der Deutſchböhme Roderich Menzel errang auf ſeiner Weltreiſe fetzt in Madras im Männer⸗Einzel und Doppel den Titel eines ſüdindiſchen Tennismeiſters. Im Doppel war der Wiener von Metaxa ſein Partner. Auch das iſt ein Olympia-Erfordernis deutſchen Männer mußten durch Jugoſlawien mit 521 eine weitere Niederlage hinnehmen, dagegen warteten die deut ſchen Frauen in den Spielen um den Corbillon⸗Pokal mit Hunderttauſende von Beſuchern werden während der Olympiſchen Spiele, aber auch ſchon vorher und nachher, in Berlin weilen, alle Hotels, Gaſtſtätten und freien Zimmer werden für ihre Unterbringung gebraucht, und alle dieſe Gäſte aus nah und fern wollen ſelbſtverſtändlich auch gut verpflegt werden. Dem Gaſtſtättengewerbe ſteht alſo eine große Aufgabe und mit ihr verbunden natürlich auch große Verantwortung bevor. In Garmiſch⸗Partenkirchen hat man ſich während der Olympiſchen Winterſpiele dieſer Aufgabe gewachſen gezeigt, in Berlin hat man ſelbſtverſtändlich den Ehrgeiz, ſich nicht beſchämen zu laſſen. Es iſt ſchon mehrfach mitgeteilt worden, daß beſondere Kochkurſe veranſtaltet werden, um auch der Geſchmacksrichtung fremder Völker Rechnung tragen zu können, vor allem aber iſt es notwen⸗ dig, daß genügend fachkundiges Perſonal zur Verfügung ſteht. Guter Wille allein genügt nicht, man muß ſein Hand⸗ werk auch gelernt haben; das gilt überall, ſo auch von einem Gaſtſtätten⸗Angeſtellten. Für den ſchon mit Beginn des Sommers in Berlin und ſeiner Umgebung zu erwar⸗ tenden Fremdenzuſtrom iſt mithin ein erhöhter Arbeits⸗ einſatz ausgebildeter Arbeitskräfte notwendig, und deshalb hat ſich die Reichsfachgruppe Gaſtſtättengewerbe mit einer diesbezüglichen Bitte an die zuſtändige Stelle gewandt. Daraufhin hat der Reichsarbeitsführer beſtimmt, daß arbeitsdienſtpflichtige Gaſtſtättenangeſtellte des Jahrgangs 1915 von der Ableiſtung der Arbeitsdienſtpflicht bis zum 1. Oktober 1936 zurückgeſtellt werden können, wenn ein entſprechender Antrag eingereicht wird. Dieſem Antrag iſt eine Beglaubigung von der Fachgruppe beizulegen, aus der das öͤͤringende Bedürfnis der Zurückſtellung erſichtlich iſt. Dieſe Regelung gilt nur für den Bereich der Stadt Berlin und der Meldeämter Potsdam J und II. Bemerkenswerte Spielabſchlüſſe von Waldhof⸗ Mannſchaften Fußball⸗Liga: Karfreitag gegen Schalke 04 im Mann⸗ heimer Stadion; Oſtertage, Berliner Oſterturnier zwiſchen den Vereinen Fortung Düſſeldorf, Hertha⸗BSc, Minerva Berlin und Sportverein Waldhof; Himmelfahrt: in Mann⸗ heim, Hamburger Sportverein. Handball⸗Liga: Karfreitag vor Schalke gegen SB 98 Darmſtad et; Oſtertage in der Schwetz. Fußball⸗Reſerve: Oſtertage in Bruchſal gegen Vfſß und Germania Forſt. --⸗Jugend: Karfreitag in Garmiſch⸗Partenkirchen; 1. Oſtertag in München gegen Fc Bayern und 2. Oſtertag in Augsburg gegen Schwaben Augsburg. 1. Fußball⸗Schüler: An betden Oſtertagen nationales Schülerturnier in München. 2. Fußball⸗Schüler: Schülerturnier in Worms um den zu verteidigenden Wanderpreis. Bezirksausſcheidungskämpfe im Fechten Am Sonntagmorgen finden in der Turnhalle des Turn⸗ vereins Mannheim v. 1846 die Bezirksausſcheidungskämpfe im Degenfechten ſowie im Florett für Frauen für die badiſchen Gaumeiſterſchaften ſtatt. Da alle Vereine, die im Bezirk Unterbaden Fechtſport treiben, Meldungen ab⸗ gegeben haben, wird man ſchöne und ſpannende Kämpfe zu ſehen bekommen. Staoͤtmeiſterſchaft im Schul- Jußball Wie in ganz Baden, ſo wird auch in Mannheim auf An⸗ regung des Unterrichtsminiſteriums eine Schulfußballrunde durchgeführt. Die Mannſchaften ſpielen altersgemäß in A, B- und C⸗Klaſſe. In der B⸗Klaſſe wurde dieſer Tage im Stadion bereits der Stadtmeiſter feſtgeſtellt. In eifrigem, hartem, doch ſtets im Rahmen des Erlaubten ſich bewegendem Kampfe, errang die Fußballmannſchaft der Knaben⸗Fortbildungsſchule im Entſcheidungs⸗ ſpiel(:0) gegen Privatrealſchule Sigmund die Stadtmeiſter⸗ ſchaft in dieſer Altersklaſſe. Die Spieler, die zum größten Teil in Arbeit ſtehen, brachten viel Opfer an Zeit und Gelö, was von ihrer großen Sportbegeiſterung Zeugnis ab⸗ legt. Die Lehrerſchaft zeigte durch ihren Beſuch der Spiele reges Intereſſe am Schulfußball und förderte damit auch den Kampfgeiſt der Spieler. Die Mannſchaft ſetzte ſich unter Führung des Fortbil⸗ dungs⸗Hauptſchullehrers Herre aus folgenden Spielern zuſammen: Utz: Hecht, Gumbel; Geyer, Ueberrhein, Reu⸗ ther; Pramel, Deobald, Segner, Wilhelm, Abele. Angarn beſiegt Tiſchtennis⸗Weltmeiſterſchaften in Prag Bei den Tiſchtennis⸗Weltmeiſterſchaften, die augendlick⸗ lich im Prager Lucernaſaal durchgeführt werden, gab es bei den Spielen am Freitag eine große Ueberraſchung. Bei den Männern wurden im Kampf um den Swaythling⸗ Pokal die Ungarn von Rumänien:0 geſchlagen. Die Niederlage der Magyaren wird allerdings verſtändlicher, wenn man weiß, daß Ungarn auf ſeine Spitzenſpieler und Weltmeiſter Barna und Szabados verzichten mußte. Die Der unbequeme Schiedsrichter Zu einer tragikomiſchen Figur wurde der Schiedsrichter eines Ringkompfes in Boſton(uA), als er Ringer Robert wegen unfairen Verhaltens verwarnte. 55 5 einige Kinnhaken, und das Ergebnis zeigt unſer Bild. Robert verſetzte dem Schiedsrichter zwei weiteren Erfolgen auf. Belgien und Ungarn wur⸗ den mit je:0 glatt abgefertigt. Die Ergebniſſe: Corbillon⸗Pokal(Frauen): USA— Ungarn 322; Tſche⸗ choſlowakei— Frankreich:1; Tſchechoſlowakei— USA 31; Oeſterreich— Holland:0; Deutſchlan d— Bel⸗ gien:0; Frankreich— Belgien:0; England Holland :2; Deutſchland— Ungarn:0. Swaythling⸗Pokal(Männer]: Tſchechoflowakei— Jugo⸗ ſlawien 511; Rumänien— Ungarn:0; Litauen— Hol⸗ land:0; Polen— Lettland:0; Oeſterreich— USA 51; Litauen— Lettland:2; Polen— Holland:0; Oeſter⸗ reich— Belgien:0; Jugoſlawien— Deutſchland 5. Deutſche Billaromeiſterſchaft Die Kämpfe um die Deutſche Billardmeiſterſchaft wurden am Freitagabend in Nürnberg fortgeſetzt. Der frühere deutſche Meiſter Pönsgen hat ſich erfreulicherweiſe von ſei⸗ ner Krankheit wieder erholt, ſo daß er am öritten Tage einigermaßen ſeine frühere Form erreichte. Er gewann ſeine Partie gegen Unshelm(Dresden) mit 400:251 und itberbot dabei die bisher erreichte Höchſtſerie um zwei Punkte (107). Im ſpäteren Kampf gegen Joachim(Berlin) er⸗ reichte er ſogar eine Serie von 159 Bällen und einen Durch⸗ ſchnitt von 20 Punkten. In vorzüglicher Form zeigte ſich auch der Bochumer Thielens, der den Nürnberger Wölfel ſicher ſchlug und einen noch beſſeren Durchſchnitt als Pöns⸗ gen erzielte. Die Ergebniſſe: Pönsgen—Unshelm 400:251(Durchschnitt: 1481, Hochſt⸗ ſerte: 107 und 96); Lütgehetmann— Förſter 400:818(18,88, 78 und 56); Sorge— Dr. Herbing 400:312(12,50, 60 und 72) Db 598 8%% 0e Gut raſiert⸗. 8 gut gelaunt! noch Stel. cs eHdeEß. K Set. SEIN TEPE Ae Pönsgen— Joachim 400:234(20,0, 159 und 39); Thielens Wölfel 400237(22,22, 93 und 42); Sorge—Unshelm 4002884 (13,38, 77 und 41). In den Abendſtunden des Donnerstags gab es bei den deutſchen Billardmeiſterſchaften in Nürnberg noch einige recht ſpannende Kämpfe und ausgezeichnete Leiſtungen. Der deutſche Meiſter Lütgehetmann(Frankfurt) tat ſich beſonders hervor und fertigte Dr. Herbing(Hannover) leicht mit 400:215 Punkten ab. Für eine Ueberraſchung ſorgte noch Sorge(Berlin), der ſeinen Landsmann Joa⸗ chim mit 400:218 Punkten ſchlug. Der Aachener Förſter mußte gegen Thielens(Bochum) mit 285:400 ſeine erſte Niederlage hinnehmen. Nach Ablauf von zwei Meiſterſchaftstagen ſind nur noch Lütgehetmann(Frankſurt) und Poensgen(Berlin) ohne Niederlage. Je eine Niederlage haben Thielens(Bochum), Joachim(Berlin), Unshelm(Dresden) und Förſter(Aa⸗ chen) zu verzeichnen. Sorge(Berlin) und Wölfel(Nürn⸗ berg) erhielten zwei Niederlagen, während der Hannove⸗ raner Dr. Herbing bereits öͤreimal beſiegt wurde. Den beſten Durchſchnitt hat bisher Lütgehetmann mit 19,05, 25,00 und 16,67 Punkten; an zweiter Stelle folgt Sorge mit 17,38 Punkten. Bisher wurden folgende Höchſtfſerien erzielt: Lütgehetmann 105 und 88; Unshelm und Joachim de 97; Förſter 91; Pönsgen d und Sorge 81 P. Schachſpiele in der Schule Am Freitag fand der zweite Schachwettkampf der Mann⸗ heimer Volksſchulen ſtatt. Das Hauptintereſſe beanſpruchte der Kampf der beiden beſten Mannſchaften: Feuden⸗ heim— Schiller⸗ und Rhein au⸗ Schule. Feu⸗ denheim gewann nach zähem Ringen auch dieſen Kampf mit 718 in der erſten und:2 in der zweiten Runde; insgeſamt alſo 15:5 zugunſten der Feudenheim⸗Schule. In der erſten Runde am 6. März ſiegte Feudenheim, wie bereits gemeldet, gegen eine kombinierte Mannſchaft der Humbolöt⸗ und --Schule mit 26:3 Punkten. Die Spiele am 22. März Fußball Sſdbentſche Meiſterſchaftsſpiele San Südweſt: Wormatia Worms— Eintracht Frankfurt Gan Baden: SV Waldhof— Freiburger Fe N Manuheim— 1. F Pforzheim B Mühlburg— Be Neckarau Gau Württemberg: Spyg Bad Caunſtatt— 1. SS Ulm FV Zuffenhauſen— SW Feuerbach Ste Stuttgart— Sportfreunde Stuttgart Gan Bayern: AS Nürnberg— 1860 München Fe München— BC Augsburg 2 Schweinfurt— Bayern Müuchen Südbdeutſche Aufſtiegsſpiele Gan Sübweſt: S Wiesbaden— Sportfreunde Saarbrücken Rot⸗Weiß Frankfurt— Teutonia Hauſen 1. FC Kaiſerslautern— Polizei Darmſtadt Gan Württemberg: SB Göppingen— SpVg Troſſingen I Nürtingen— Bfg Gaisburg Gan Bayern: Jahn Regensburg Vi Ingolſtadt TV 60 Fürth— Poſt Würzburg Handball Pokal⸗Vorſchlußrunde in Landau: Baden— Südweſt in Mülheim: Niederrhein— Schleſien Süddentſche Meiſterſchaftsſpiel Gan Württemberg: Stuttgarter TB— Tg Stuttgart 1Altenſtadt— Eßlinger TS . (Weltbild,.) TS Süßen— Stutigarter Kickers 6. Seite Nummer 125 Neue Mannheimer Zeitung/ Sonntags⸗Ausgabe 9* Samstag, 14. März Sonntag, 15. März 1988 Briefkasten der NM Die Schriftleitung übernimmt für die erteilten Auskünfte nur die preßgeſetzliche Verantwortung. Allgemeines Sport.„Welche Sportabzeichen dürfen heute noch getragen werden?“—— Nach den im Geſetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen feſtgelegten Beſtim⸗ mungen und der dazu vom Reichsſportführer erlaſ⸗ ſenen Verordnung dürfen an Sportehrenzeichen fortan nur getragen werden: SA- Sportabzeichen, H J⸗Leiſtungsabzeichen, Flieger⸗, Kraftfahrer und Reiterſportabzeichen, Deutſches Reichsſportabzeichen leinſchließlich des früheren Deutſchen Sportabzei⸗ chens), Reichsjugendſportabzeichen, das eben neu geſchaffene Meiſterſchaftsabzeichen des Deutſchen Reichsbundes für Leibesübungen und das noch zu ſchaffende Ehrenzeichen für Verdienſte um die Pflege der Leibesübungen. Von dieſen zugelaſſenen Sport⸗ ehrenzeichen dürfen gleichzeitig nicht mehr als zwei getragen werden. Alle früher von den Verbänden Aw. ſonſt noch verliehenen Sportehrenzeichen dürfen heute nicht mehr getragen werden. J. 3. Am 5. Dezember 1935 brachten wir eine Anfrage wegen Rückzahlung von Kleinrentner⸗ Fürſorge. Hierzu ſchreibt uns der Reichsbund der deutſchen Kapital⸗ und Kleinrentner:„Die gewährte Auskunft, daß die Unterſtützung zurückgezahlt wer⸗ den müſſe und der betreffende Sohn Vorſchläge zu unterbreiten hätte, wie die Zurückzahlung erfolgen ſoll, trifft in dieſer generellen Form keinesfalls zu. Da die Mutter noch lebt, kann es ſich bei der For⸗ derung lediglich um eine Heranziehung des Sohnes zur Unterhaltsleiſtung entſprechend den Vorſchriften des bürgerlichen Geſetzbuches handeln. Eine Summe von 4192 Mark in der Kleinrentnerfürſorge kann ſich aber nur aus Unterſtützungsleiſtungen langer Jahre zuſammenſetzen, ſo daß dem Sohn zweifellos die Einrede der Verjährung für einen erheblichen Teil ddieſer Forderung zur Seite ſteht. Er könnte ferner geltend machen, daß, falls nicht der Rechtsübergang der Forderungen auf den Fürſorgeverband in der im§ 21a der Fürſorgepflicht⸗Verordnung vorge⸗ ſchriebenen Form auf den Fürſorgeverband erſolgt iſt, was doch anſcheinend nicht der Fall war, eine Forderung für die Vergangenheit überhaupt um⸗ zuläſſig wäre, da die Vorausſetzungen des§ 1613 BoB bei ihm nicht gegeben erſcheinen. Ferner könnte er, falls er ſich in mißlicher Wirtſchaftslage befindet, jede Unterhaltsleiſtung und vor allem jede Erſtattungsforderung für die Vergangenheit zurück⸗ weiſen, wenn er nachweiſt, daß er in dieſer Zeit im Sinne des BG nicht unterhaltsfähig geweſen iſt. Peiterhin iſt die Angabe, daß bei Nichtzahlung ge⸗ Hfändet würde, unzutreffend, da eine Pfändung ja Hur un Hand eines vollſtreckungsfähigen Urteils möglich wäre, das zweifellos nicht vorliegen kann, wenn angegeben wird, daß der betreffende Sohn „kürzlich“ erſt die Forderung zugeſchickt, alſo doch wohl zum erſtenmal davon Kenntnis erhielt, daß das Wohlfahrtsamt ihn zur Erſtattung oder Unter⸗ haltsleiſtung heranziehen will.“ A. Z. 38.„Wenn ich aus meiner Stellung aus⸗ getreten bin und bisher noch von meinem Anrecht auf Arbeitsloſen⸗Unterſtützung keinen Gebrauch ge⸗ macht habe, in welcher Friſt läuft der Anſpruch auf Arbeitsloſenunterſtützung ab? Ich habe ſeit Be⸗ ſtehen der Arbeitsloſenverſicherung die Beiträge hier⸗ zu bezahlt. Wenn ich mit der Miete im Rückſtand bin und es kommt zur Zwangsvollſtreckung welche Gegenſtände oder Möbel ſind pfändbar? Was ſind Kompetenzſtücke?“—— Wenn die Beiträge zur Ar⸗ Heitsloſenverſicherung ſtets bezahlt wurden, kann der Anſpruch auf Gewährung der Arbeitsloſenunter⸗ ſtützung jederzeit geſtellt werden. Der Pfändung nicht unterworfen ſind die in 8 811 der Zivilprozeß⸗ urdnung bezeichneten Gegenſtände. Die Aufführung im einzelnen iſt nicht möglich. In der Hauptſache gehören hierzu die dem perſönlichen Gebrauch oder dem Haushalt dienenden Sachen, insbeſondere Klei⸗ dungsſtücke, Wäſche, Betten, Haus⸗ und Küchenge⸗ räte, ſoweit der Schuldner ihrer zu einer angemeſſe⸗ nen beſcheidenen Lebens- und Haushaltsführung be⸗ darf. A. 365.„Iſt Humushünger für Gartenpflanzen, . B. für Bohnen, Gurken, die man einmachen will, ſchädlich? Was iſt Thomasmehl? Iſt das ein Na⸗ turprodukt, oder iſt auch etwas anderes dabei? Ein Ehepaar hat drei Kinder und ein Grundſtück mit einem Einheitswert von 23000 Mk. Wieviel iſt da der Pflichtteil für ein Kind? Wer hat die Haus⸗ türe zu reinigen, die Bewohner des 1. Stockes oder der Hausherr?“—— Humusdünger iſt nie ſchäd⸗ lich. Thomasmehl iſt ein Abl allprodukt und wird durch Vermahlen der Thomasſchlacke, die bei der Stahlerzeugung zurückbleibt, gewonnen. Thomas⸗ mehl enthält Phosphorſäure. Der Pflichtteil iſt die Hälfte des einem Kinde zuſtehenden Erbes. Wenn kein beſonderes Teſtament vorhanden iſt, erben die Kinder je ein Viertel der Erbſumme. Die Reini⸗ gung der Haustür richtet ſich nach der Hausordnung. Die gründliche Reinigung wird Angelegenheit des Hauseigentümers ſein. Altersrente.„Um die Altersrente zu empfangen, klebe ich noch freiwillig 10 Marken im Jahr bis zu meinem 65. Lebensjahr. Erhält nun meine Ehefrau bei meinem Ableben, bevor ich das 65. Lebensjahr erreicht habe, Witwenrente, und zwar wie viel vom Hundert? Wenn ich das vorgeſchriebene Alter er⸗ reicht habe und dann ſelbſt Rente beziehe, bekommt dann meine Frau auch Rente, wenn ich ſterbe? Was verſteht man unter Arbeitsunfähigkeit, wenn ſie überhaupt noch nie gegen Entgelt gearbeitet hat, oder wenn ſie in ihrem Haushalt nicht ohne Hilfe zurechtkommen kann? Wenn dieſelbe noch nicht ar⸗ beitsunfähig iſt, muß ſie, um Witwenrente zu erhal⸗ ten, auch bis zu ihrem 65. Lebensjahre in ihres Mannes Verſicherungskarte Marken weiterkleben? Oder wie verhält ſich das? Was iſt der Unterſchied zwiſchen Sozialrentner und Rentenempfänger?“— Wir empfehlen Ihnen, ſich mit den Unterlagen an das Verſicherungsamt in C 2, 1 zu wenden, das Ihnen über alle Fragen genau Auskunft geben kann. K. B.„Ich beabſichtige, einer Reihe von Kalen⸗ dern Beiträge zu überſenden. Können Sie mir mit⸗ teilen, wann die Kalender(mit bekannten Namen!) abgeſchloſſen werden, und mir ein Verzeichnis oder die Anſchriften dieſer Kalender angeben? Beſteht die Möglichkeit, bei einer Zeitung oder bei welchen ſonſtigen Betrieben als Korrekturenleſer eine An⸗ ſtellung zu finden? Ich bin ein gewandter Stiliſt und verfüge über eine gute Allgemeinbildung. Iſt dies ein Grund zur Eheſcheidung, wenn eine Frau durch Hpynoſe und Suggeſtion verſucht, ihren Mann zu einem willenloſen Werkzeug zu machen? Meines Wiſſens iſt das ein verbrecheriſcher Verſuch, der nach dem St mit Gefängnis oder Zuchthaus beſtraft wird.(Es ſind durch die Hypnoſe wider Willen ſeeliſche und körperliche Schäden entſtanden.)“— Vielleicht ſetzen Sie ſich einmal mit einer Buchhand⸗ lung in Verbindung, die Ihnen Kalenderverlage nennen kann. nach den Schlußzeiten anfragen. Die Möglichkeit iſt ſehr gering, da im allgemeinen nur gelernte Fach⸗ leute in Frage kommen. Nach unſerem Dafürhalten iſt in dem Verſuch der Ehefrau, durch Hypnoſe und Suggeſtion auf ihren Ehemann einzuwirken, eine Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten zu erblicken, die gemäߧ 1568 BGB den Ehegatten zur Erhebung der Scheidungsklage berechtigt. Weberſtraße.„Wie hoch war die Durchſchnitts⸗ geſchwindigkeit des Geſamtſiegers(des Schnellſten aller Klaſſen) in dem Motorradrennen um den Gro⸗ ßen Preis von Europa im Jahre 1934 und wie hoch im Jahre 1935? Wie hoch war die Durchſchnitts⸗ geſchwindigkeit oͤes Siegers im Großen Preis der Wagen im Jahre 1934 und wie hoch im Jahre 1935?“ —— Der Große Motorraoͤpreis von Europa wurde am 23. Juni 1934 in Drente bei Aſſen(Holland) aus⸗ getragen. Sieger wurde der Belgier L. Demeuter auf FN mit einer Durchſchnittsgeſchwindigkeit von 135,2 Km. 1935 wurde der Preis nicht ausgefahren. Beim Großen Preis von Deutſchland 1935 erzielte der Sieger Guthrie⸗England auf Norton eine Durch⸗ ſchnittsgeſchwindigkeit von 126,8 Km. Beim Großen Dann müſſen Sie bei jedem Verlag Preis von Deutſchland für Automobile am 15. Juli 1934 auf dem Nürburgring ſiegte Hans Stuck auf Auto⸗Union mit 123 Km. Durchſchnittsgeſchwindigkeit. 1935 wurde am 28. Juli Nuvolari auf Alfa Romeo mit 121,1 Km. Durchſchnitt Sieger. A. H.„Ich habe eine gute Naturſtimme und möchte etwas ſingen lernen, damit man ſich auch ein⸗ mal, wenn es gilt, in der Oeffentlichkeit hören laſſen kann. Das Material iſt da, nur gehört es natürlich noch geſchliffen. Wo bann ich mich prüfen laſſen? Da ich kein Geld habe, könnte ich für die Ausbildung vielleicht nur eine kleine Vergütung beßzaßlen. Kann hier„Kraft durch Freude“ helfen?“— Wenden Sie ſich an die Hochſchule für Muſik in Mannheim, die Ihnen bei wirklich guter Stimme in der Aus⸗ bildung gern behilflich iſt.„Kraft durch Freude“ hat damit nichts zu tun. J 33.„Vor acht Wochen exlitt ich einen Betriebs⸗ unfall, der mir an der Bruſtbeingegend ſtarke Schmerzen verurſachte. Infolge der Behandlung des Unfalls ſtellte ſich ein Lungenleiden heraus. Ich war ſeit zwanzig Jahren ernſtlich nicht krank. An eine Arbeitsaufnahme iſt in nächſter Zeit da⸗ durch nicht zu denken. Welchen Weg muß ich ein⸗ ſchlagen, um in den Beſitz einer Entſchädigung — Rente— zu gelangen?“—— Sie müſſen den Unfall bei der zuſtändigen Berufsgenoſſenſchaft au⸗ melden und nachweiſen, daß die Erkrankung mit dem Unfall zuſammenhängt. Stammtiſch.„Iſt es möglich, daß ein Handwerker, der in den letzten Jahren mehrmals mit Gefängnis beſtraft wurde, bei einer Innung iſt, oder aufgenom⸗ men wird? Kann er bei öffentlichen Arbeiten(Sub⸗ miſſion) bei Staat und Stadt zugelaſſen werden? Iſt Kuppelei eine entehrende Strafe?“ Ob ein vorbeſtrafter Handwerker in eine Innung auf⸗ genommen wird, richtet ſich nach den Innungsvor⸗ ſchriften. Eine Beſtimmung, wonach ein vorbeſtraf⸗ ter Handwerker bei der Vergebung öffentlicher Ar⸗ beiten ausgeſchloſſen werden kann, iſt uns nicht be⸗ kannt. Kuppelei iſt ein Vergehen, das mit Gefänd⸗ nis beſtraft wird. Ob die Strafe entehrend iſt, kommt immer auf die Umſtände an. H. H. 100.„Gibt es hier oder in der Umgebung eine Oelſchlagmühle, wo man Speiſeöl aus einer ge⸗ ernteten Saat Mohn und dergleichen ſchlagen laſſen kann? Ich habe noch altes Nickelgeld(10⸗Pfg.⸗Stücke) und Silbermünzen(1¼ und 50⸗Pfg.⸗Stücke), unge⸗ gefähr 20 Mark zuſammen an Silber. Kann man die irgendwo abliefern, um etwas dafür zu bekom⸗ men?“—— Es gibt eine Oelmühle in Schriesheim a. d.., die Ihnen das Oel zubereitet. Das Silber nimmt Ihnen die Reichsbank ab, Sie erhalten dafür lediglich den Metallwert ausbezahlt. R. 50.„Können Sie mir eine Fachzeitung für Kaffee⸗ Großhandel nennen, in der man feſtſtellen kann: die Importmöglichkeit, leiſtungsfähige Im⸗ portfirmen ſowie die neueſten Preiſe für Tranſit⸗ lieferung uſw.?“—— Im Zeitungskatalog auf dem Sekretariat unſerer Schriftleitung können Sie ſich die entſprechenden Zeitſchriften herausſuchen. M. B.„Kann ich noch in eine Krankenkaſſe auf⸗ genommen werden? Bin 60 Jahre alt, geſund, und noch im Beruf.“—— Es gibt verſchiedene Privat⸗ krankenkaſſen, die auch über 60 Jahre alte Mitglie⸗ der aufnehmen. Vielleicht erkundigen Sie ſich ein⸗ mal bei einer Mannheimer Kaſſe. A. R.„Welches von den badiſchen Regimentern, alſo des 14. Armeekorps(Landwehr und Reſerve), hatte während des Weltkrieges die meiſten Verluſte an Toten und Verwundeten? Könnten Sie viel⸗ leicht zu der Anfrage die Reihenfolge der erſten —5 Regimenter angeben?“—— Die Zahlen der einzelnen Regimenter ſind uns nicht bekannt. Viel⸗ leicht wenden Sie ſich einmal an den Kyffhäuſerbund. H. F. F. Von einem Leſer unſerer Zeitung wird uns mitgeteilt, daß es in Mannheim einen Hilfs⸗ bund der Deutſch⸗Oeſterreicher gibt. Die Geſchäfts⸗ ſtelle befindet ſich bei Dr. St. von Buchwald, Mann⸗ heim, Carolaſtraße 12. J. R.„Wo hat eine Mutter, deren Kind unehe⸗ lich geboren, ſich hinzuwenden wegen Zahlung der Alimente, da der Vater Arbeitsloſenunterſtützung bezieht? Wird das Kind bei der Geburt auf den Namen des Vaters angemeldet?“—— Setzen Sie ſich mit dem zuſtändigen Jugendamt in Verbin⸗ dung und ſtellen Sie dort den Antrag auf Unter⸗ ſtützung. Das uneheliche Kind wird auf den Namen der Mutter angemeldet. J. W.„Ich habe Verwandte in Braſilien, wo muß ich mich hinwenden, um deren Adreſſe zu er⸗ fahren? Iſt dieſes mit Unkoſten verbunden?“—— Verſuchen Sie es einmal mit einer Anfrage beim Auswärtigen Amt in Berlin. Sch. Zuchtvieh⸗Schau „In Oſterburken findet jetzt im März eine (oder Zuchtvieh⸗Markt) ſtatt. An welchem Tage? Gibt es eine Organiſation der Schäfer? Eine Fachzeitung?“—— Eine Zuchtvieh⸗ ſchau oder ein Markt findet im März nicht ſtatt. Wegen der Organiſation wenden Sie ſich am beſten an die Bauernſchaft. Es gibt eine Norddeutſche Schäferei⸗Zeitung in Berlin. N.„Ich wurde im Jahre 1913 zu Stuttgart un⸗ ehelich geboren. Meine Mutter gab mich dann nach einem halben Jahr nach Mannheim zu ihrer Schwe⸗ ſter, weil ſie mich nicht brauchen konnte. Mein Va⸗ ter wohnte in Mannheim und verheiratete ſich mit einer anderen Frau. Jetzt möchte ich gerne wiſſen, ob mein Vater nach meinem 16. Lebensjahr eine Ab⸗ findung für mich bezahlt hat oder nicht. Wo muß ich mich da hinwenden, um genaue Auskunft zu be⸗ kommen?“—— Wenn Ihre Mutter keine Auskunft geben kann oder will, können Sie es mit einer An⸗ frage beim zuſtändigen Vormundſchaftsgericht ver⸗ ſuchen. Frl. K. —— Folgende Zuſammenſetzung kann empfohlen werden: 100 Kubikzentimeter Alkohol(96 v..), 90 Kubikzentimeter deſtilliertes Waſſer,—5 Kubik⸗ zentimeter Roſenöl, 10 Kubikzentimeter Glyzerin und 2 Gramm mediziniſche Seife. Wenn Hie Miſchung zu ſcharf iſt, kann ſie durch Waſſer ver⸗ dünnt werden. Zwei Streitende.„Wann wurde der Friede zwi⸗ ſchen Deutſchland und Rußland geſchloſſen? Im Jahre 1916 oder 1917 und an welchem Datum?“— — Am 28. November 1917 wurden in Breſt⸗Litowſk, dem Hauptquartier des Oberkommandos Oſt, die Friedens verhandlungen zwiſchen Rußland und den Mittelmächten eröffnet. Am 15. Dezember 1917 er⸗ folgte der Abſchluß des Waffenſtillſtandes. Als die Mittelmächte am 9. Februar 1918 mit der Ukraine einen Sonderſrieden ſchloſſen, erklärte am 10. Fe⸗ bruar 1918 Trotzki einſeitig den Krieg für beendet, — ohne Friedensverhandlungen— und brach die Verhandlungen ab. Darauf wurde der deutſche Vor⸗ marſch wieder aufgenommen. Rußland nahm am 24. Februar 1918 das deutſche Ultimatum an und unterzeichnete am 3. März 1918 unter Proteſt den Frieden. Herre ſfragem K. N. Nach dem Reichsbewertungsgeſetz vom 16. Oktober 1934 werden in Zeitabſtänden von je 6 Jah⸗ ren für die Zwecke der Steuern des Reichs, der Län⸗ der und der Gemeinden Einheitswerte für den land⸗ und forſtwirtſchaftlichen Beſitz feſtgeſtellt. Im Sinne dieſes Geſetzes wurde für Ihren Grundbeſitz von 0,25 Hektar der genannte Einheitswert auf der Grund⸗ lage eines Satzes von 1580 Mark pro Hektar= 317 Mark für 0,25 Hektar(abgerundet 310 Mark) feſt⸗ geſetzt. Mit dieſem Betrag iſt dieſe Fläche in einem etwaigen ſteuerpflichtigen Geſamtvermögensbeſitz enthalten und wird mit Beginn des Rechnungsjahres 1937 auch zur Grundſteuer herangezogen. Die Be⸗ deutung des Einheitswertes liegt alſo nur auf ſteuerlichem Gebiet, während die Angaben des Grundbuchamtes vermutlich den ungefähren Reali⸗ ſationswert bedeuten. V. D. 74.„Vier Geſchwiſter erbten 1921 von ihren Eltern ein Einfamilienhaus, das aber laut teſtamen⸗ tariſcher Verfügung der Eltern von einem der Ge⸗ ſchwiſter auf Lebenszeit benützt wird. Die übrigen Geſchwiſter haben keinen Vorteil von dem Haus. Sie bezahlen vielmehr die Steuern. die Gebühren und Reparaturkoſten. Sind nun die drei Geſchwiſter verpflichtet, bei einer Vermögenserklärung den ſpäter einmal auf ſie fallenden Anteil am Hauswert jetzt ſchon anzugeben oder tritt dieſe Verpflichtung erſt dann in Kraft, wenn ſie ſpäter einmal tatſächlich ihr Erbteil erhalten?“—— Die Erben ſind ver⸗ pflichtet, den Vermögenswert bei Steuererklärungen anzugeben. Er wird aber bei den Veranlagungen nicht berückſichtigt werden, da er mit Rechten belaſtet iſt, die den Erben keinen effektiven Vermögenswert gewähren. K. W.„Dieſer Tage erhielt ich einen Steuerbe⸗ ſcheid über Kirchgeld für das Jahr 1935 in Höhe von 3 Mark. Muß ich dieſen Betrag voll entrichten, nach⸗ dem ich über drei Jahre erwerbslos war und erſt gegen Ende des Jahres 1935 Arbeit erhielt? Wie lauten hierzu die geſetzlichen Beſtimmungen?“—— Wegen des Kirchgeldes wenden Sie ſich an die zu⸗ ſtändige Kirchenſteuerbehörde und bitten unter Hin⸗ weis auf Ihre perſönlichen Verhältniſſe um Nach⸗ laß. An und für ſich müßte der Betrag bezahlt werden. Mieter umd Vaſmung A. M.„Wie verhält es ſich, wenn die Mieter an ihren Vermieter das Anſinnen ſtellen, er ſolle einen Schuppen errichten, damit die Fahrräder bequem eingeſtellt werden können und ſich bereit erklären, „Wie kann ich Roſenwaſſer herſtellen?“ — gerne eine Einſtellgebühr dafür zu zahlen. Müſſen dieſe die Gebühr bezahlen? Wie ich in Erfahrung gebracht habe, ſind hier mehrere ſolcher Schuppen zu dieſem Zweck errichtet worden und die Einſtellgebühr beträgt 20—50 Pfg. im Monat. Iſt der Vermieter dazu berechtigt? Was iſt richtig?“—— Wenn alle Mieter ſich bereiterklären, nach Erſtellung eines Schuppens eine beſtimmte Gebühr für das Einſtel⸗ len von Rädern zu bezahlen, können Sie als Ver⸗ mieter dieſe Gebühr verlangen. Wir empfehlen Ihnen aber, dieſe Abmachung mit Ihren Mielern ſchriftlich zu treffen und bei neuen Mietern in den Vertrag aufzunehmen. L. O.„Ich habe 1930 eine 2⸗Zimmerwohnung mit Küche gemietet. Ich zahlte laut Mietvertrag 130 v. H. 1932 wurde die Miete auf 110 v. H. er⸗ mäßigt. Kann ich heute die Rückzahlung der für die zwei Jahre zuviel bezahlten Miete fordern?“ Eine Rückzahlung erfolgt nicht. Sie hätten damals die Miete ſofort beanſtanden müſſen. F. G.„In letzter Zeit haben Sie auf Anfragen von Mietern von Wohnungen im„Briefkaſten“ Ihrer Zeitung geantwortet, daß Vermieter von Wohnungen das Recht hätten, von ihren Mietern, die untervermieten, einen Zuſchlag zu erheben. Nun haben Sie in einem Artikel in Ihrer Zeitung vom 5. April 1935, der die Ueberſchrift trägt„Aufhebung des Mietzuſchlags bei Untervermietung“ am Schluß folgendes geſchrieben:„Der Miniſter des Innern hat daher mit Wirkung vom 1. April 1935 die Er⸗ mächtigung zur Erhebung dieſes Zuſchlags auf⸗ gehoben.“ Ich bitte um Auskunft, was nun richtig iſt. Bei dieſer Gelegenheit habe ich noch eine Frage, um deren Beantwortung ich bitte. Die Krankenkaffe, bei der ich ſchon ſehr lange Jahre verſtchert bin, hal einen„Nachtrag zur Satzung“ an die Mitglieder ge⸗ richtet, worin es heißt:„Die Beiträge ſind koſten⸗ los einzuzahlen. Sie ſollen regelmäßig für einen Monat— vier oder fünf Wochen— auf einmal be⸗ zahlt werden. In den Gruppen A und B kann aus⸗ nahmsweiſe Zahlung in zwei Monatsraten geſtattet werden.“ Ich habe nun dieſen Paſſus ſo verſtanden, daß ich alle zwei Monate meine Beiträge bezahlen 7105 i Weller- Hãatell Loden imprägęniert, 145 em breit, für den praktischen Wetter- mantel. Mtr. oden Imprägniert, reine Wolle, ca. 150 breit, solide abe e.50.90 Farben Mtr. Gabar dine imprägniert, .90 Sadardine imprägsiert. reme Wohle, 140 breit, für den reine Wolle, 140 breit, la Quai. wlaniel tr. B. 78.90 tarben Ni. 10.50.25 Etwas Besonderes! Sport- Anzugstoffe reine Wolle, 145/150 em breit, ausgezeichnet 4 Strapazierware TT 290 kann, ohne von der Kaſſe gemahnt zu werden. Ich habe nun der Kaſſe mitgeteilt, daß ich von dieſem Paragraphen Gebrauch mache und meine Beiträge alle zwei Monate bezahlen werde. Die Kaſſe hat mir darauf erwidert, daß ich den Paragraphen falſch ver⸗ ſtanden habe, denn in zwei Monatsraten zahlen, hieße nicht nur alle zwei Monate ſeine Beiträge zahlen, ſondern man könnte auch die Monatsbeiträge in zwei Hälften bezahlen. Daß man die Monatsbei⸗ träge in zwei Hälften, ſogar jede Woche bezahlen kann— in meiner Kaſſe werden die Beiträge für die Woche berechnet—, weiß doch jedes Kind, und es wäre, nach meinem Dafürhalten, doch nicht notwendig ge⸗ weſen, das in einem beſonderen„Nachtrag ber Satzung“ den Mitgliedern mitzuteilen.“—— Seſt Aufhebung des Untermietezuſchlags wurden von uns nur Auskünfte im Sinne der neuen Vorſchrift ge⸗ geben. Der Zuſchlag für untervermietete Räume darf ſeit 1. April 1935 nicht mehr erhoben werden. Ihre Krankenkaſſe hat recht; denn unter zwei Monatsraten verſteht man immer die Zahlung der Summe in zwei Raten innerhalb eines Monats. M. B. 44.„Ich bewohne eine 4⸗Zimmer⸗Woy⸗ nung im 3. Stock. Trockengelegenheit für die Wäſche iſt nicht vorhanden. Notdürftig haben wir uns am Hofbalkon einige Schnüre angebracht, um das Nö⸗ tigſte trocknen zu können. Früher waren Wäſche; leinen mit Rollen vorhanden, welche mit der Zeit verroſtet und heruntergefallen ſind. Auf wiederhol⸗ tes Bitten beim Hausherrn, doch für Trockengelegen⸗ heit zu ſorgen, lehnt derſelbe jedoch ab und meint, die Mieter müßten dieſe ſelbſt anbringen. Trockenge⸗ legenheit auf dem Speicher iſt mit Lebensgefahr ver⸗ bunden. Es wohnen neun Mieter im Hauſe, d. b mit Seitenbau. Hat der Hausherr für Trockenge⸗ legenheit zu ſorgen oder müſſen dies die Mieter ſelbſt tun?“—— Wenn im Vertrag keine Trocken gelegenheit zugeſichert iſt, kann der Hausherr zur Anbringung einer Vorrichtung nicht verpflichte werden. Vielleicht bringen Sie ſich ſelbſt Rollen an, die Sie dann beim evtl. Auszug wieder entfernen. Juristische Fragen B. S.„Vor einigen Jahren kaufte ich mir Mö⸗ bel in einem Möbelgeſchäft(Einzelmöbel! Ich habe alles bezahlt bis auf 80 Mark. Nun iſt der Schrank ſo ſchlecht und weiſt Riſſe auf; auch die anderen Möbel ſind ſchlecht. Ich habe dem H indler mitgeteilt daß ich erſt wieder zu zahlen bereit bin, wenn 1 mir einen anderen Schrank gibt oder 60 Mark de für in Abrechnung bringt. Bis heute habe ich ub keine Antwort erhalten. Iſt der Möbelhändler ber Samsta, pflichtet, 8 ſcwer here Nöbel anſc mir keine gegenüber geltend mac kechtzeitig lung oder Schadenerſa Eigenſchaft Mangel ar Sachen in Dieſe Verf gert werder käufer recht Vollendung preiſes inſo Pandlung würden. Käfertal. die vor zeh herung übe⸗ ſeinerzeit a ſchlagszahlu detzterer ha tun. Welche wo bekomm Firmeninha hoch werden Sie müſſen kursverfahre Jorderung gonkurstabe dungs koſten Venn die Agkeiten ve vollzteberkof Lubwig. leben in der ſorbenen M Namen mei als Erbe üb damit einve Da kein Mi Erbteil in d Recht zu ha! me ich Schw des Hausbef möglich, wei nen die W᷑ Hauseigentü 18560 868 Vermieter, ———— Aol . b N R 7, 39 1 dein gr Wenn es Lassen Sſe Ihr erneuei Hans maug beite Migehriehtun Gasherde lampen Waschtisch usw. b eu- Anlegen. Jezsraturt larbe Wer, Unt Und ge G. m. b. I . 10, ff. 20 5 K* 80 aten-Abk. Ye erke angese Müſſen rfahrung üppen zu ellgebühr zermieter Zenn alle eines Einſtel⸗ als Ver⸗ mpfehlen Mietern n in den wohnung etvertrag v. H. er⸗ r für die 92 55 —— 1 damals Anfragen tefkaſten“ eter von etern, die n. Nun ung vom ufhebung m Schluß Innern die Er⸗ igs auf⸗ in richtig te Frage, nlenkaſſe, t bin, hat lieder ge⸗ id koſten⸗ ür einen nmal be⸗ ann aus⸗ geſtattet erſtanden, bezahlen i — 4 rt, reine it, solide .90 vrägnier 5 18055 .25 N den. Ich n dieſem Beiträge hat mir alſch ver⸗ len, hieße . zahlen, träge in onatsbei⸗ bezahlen e für die es wäre, endig ge⸗ ner⸗Woh⸗ ge Wäſche uns am das Nö⸗ Wäſche⸗ der Zeit iederhol⸗ ugelegen⸗ neint, die rockenge⸗ fahr ver⸗ dſe, d. h. rockenge⸗ Mieter Trocken⸗ err zur rpflichtet ollen an, utfernen. nir Mö⸗ Ich habe Schrank anderen itgeteilt, venn 5 ark da⸗ ich noch ler ber⸗ Samstag, 14. März Sonntag, 15. März 1986 Neue Mannheimer Zeitung /Sonntags⸗Ausgabe lichtet, meinen Vorſchlag anzunehmen, da ich 0 0 allen bin und mir vollſtändig neue 50 fen muß? Was ſoll ich tun, wenn er mir keine Antwort gibt?“ 5 Ob Sie heute noch egenüber dem Verkäufer die vorhandenen Mängel geltend machen können, hängt davon ab, ob Sie dieſe kechtzeitig gerügt haben. Der Anſpruch auf Wand⸗ ung oder auf Minderung ſowie der Anſpruch auf Schadenerſatz wegen Mangels einer zugeſicherten Gigenſchaft verjährt, ſofern nicht der Verkäufer den angel argliſtig verſchwiegen hat, bei beweglichen Sachen in ſechs Monaten von der Ablieferung an. Dieſe Verfährungsfriſt kann durch Vertrag verlän⸗ gert werden. Haben Sie den Mangel dem Ver⸗ käufer rechtzeitig angezeigt, können Sie auch nach Bollendung der Verjährung die Zahlung des Kauf⸗ preiſes inſoweit verweigern, Pandlung oder Minderung würden. hierzu berechtigt ſein Käfertal.„Ich habe an eine Firma in Karlsruhe, zie vor zehn Jahren in Konkurs geriet, eine For⸗ herung über 450 Mark. Die Forderung wurde ſeinerzeit anerkannt und inzwiſchen kleine Ab⸗ ſchlagszahlungen vom Konkursverwalter ausbezahlt. detzterer hat heute nichts mehr mit der Sache zu kun, Welche amtlichen Unterlagen brauche ich, und wo bekomme ich dieſelben, um gegen den früheren hirmeninhaber pfändbar vorgehen zu können? Wie ſoch werden die Koſten der Pfändung ſein?“—— Sie müſſen ſich bei dem Gericht, bei dem das Kon⸗ kursverfahren anhängig war, wegen Ihrer reſtlichen zorderung einen vollſtreckbaren Auszug aus der gonkurstabelle verſchaffen. Die Höhe der Pfän⸗ zungskoſten kann nicht im voraus beſtimmt werden. Penn die Pfändung nicht mit beſonderen Schwie⸗ Agkeiten verknüpft iſt, beziffern ſich die Gerichts⸗ pollzteherkoſten auf durchſchnittlich 3 bis 5 Mark. gubwig.„Meine drei Geſchwiſter, alle noch ledig, leben in der Wohnung meiner vor 17 Jahren ver⸗ ſorbenen Mutter. Die Wohnung lautet noch auf den Namen meiner Mutter. Kann ich dieſe Wohnung als Erbe übernehmen? Meine Geſchwiſter wären hamit einverſtanden, jedoch der Hausbeſitzer nicht. da kein Mietvertrag beſteht, und ich auch noch mein Erbteil in der Wohnung ſtehen habe, glaube ich das Recht zu haben, die Wohnung zu beziehen. Bekom⸗ nne ich Schwierigkeiten, wenn ich ohne Einwilligung bes Hausbeſitzers in die Wohnung einziehe? Iſt es möglich, wenn einer meiner Geſchwiſter die Woh⸗ zung behält, bei ihm zu wohnen?“—— Sie kön⸗ nen die Wohnung nur übernehmen, wenn der Hauseigentümer damit einverſtanden iſt. Gemäß 9569 BGB. iſt, falls der Mieter ſtirbt, ſowohl der Vermieter, als der Erbe berechtigt, das Mietverhält⸗ Aöschenkhaus an den Planken Nitzsche& Reimer Ecke 3, 12 deten Fthönheil gefen Merl geren Preiswürdigkeil „„ uf den etsten Bllck eikennbet sind. zelgt: des Heus der schönen Möbel! 5 5 Friedrichsplatz 8; Ne. Leises 905 den aten dein großes Lager iſt nichts wert, wenn es die Kunodſchaft nicht erfährt! I lu zo hm NO Illäden erneuern oder reparieren 900 f. als Sie auf Grund der nis unter Einhaltung der geſetzlichen Friſt zu kün⸗ digen. Es iſt alſo dem Vermieter überlaſſen, ob er ein neues Mietverhältnis mit Ihnen eingehen will oder nicht. Der Vermieter kann die ſofortige Räu⸗ mung verlangen, wenn Sie ohne ſeine Einwilligung in die Wohnung einziehen. Ob Sie Untermieter Ihrer Geſchwiſter werden können, richtet ſich darnach, ob der Vermieter Ihren Geſchwiſtern das Recht der Untervermietung eingeräumt hat. Frau C. K. W.„Mein Bruder und meine Schwägerin haben mir für 1000 Mark Bargeld eine Hypothek übereignet. Nachdem ich nun dieſe 1. Hy⸗ pothek lautend auf 1000 Mk. in Zahlung nahm und ich den notwendigen Verpflichtungen nachzukommen habe, fühle ich mich veranlaßt, das Geld hereinzu⸗ bringen. Welches iſt nun der geſetzliche Weg? Ich möchte aber den Leuten auch nicht wehe tun, weil ſie zu meiner Schwägerin nahe verwandt ſind,— wenn es aber in Güte nicht geht, dann müßte ich mit aller Energie zum Ziele kommen.“—— Wenn Sie Ihre Hppothekenforderung hereinbringen wol⸗ len, müſſen Sie dieſe zunächſt auf oͤen nächſt zu⸗ läſſigen Kündigungstermin kündigen. Wenn es ſich um eine erſte Hypothek handelt, wird es dem Hypo⸗ thekenſchuldner wohl möglich ſein, bei einem Kredit⸗ inſtitut die notwendigen Mittel zur Rückzahlung der Hypothek durch Beſtellung einer ſolchen zugun⸗ ſten des Darlehensgebers zu erhalten. Allerdings müſſen wir Sie darauf aufmerkſam machen, daß nach dem dritten Geſetz über einige Maßnahmen auf dem Gebiet des Kapitalverkehrs die geſetzliche Stundung der Hypothekenforderungen um drei Jahre verlän⸗ gert iſt, und der Gläubiger die Rückzahlung nicht vor dem 1. Juli 1939 verlangen kann. . St.„Mein Schwiegervater verkaufte vor Jahren ſein Haus an ſeinen älteſten Sohn für 4000 Mark. Beim Kauf mußten 2000 Mark gleich bezahlt werden, 1000 Mark beim Tode der Frau (Schwiegermutter) und die reſtlichen 1000 Mk. beim Tode des Vaters(Schwiegervaters) an die Erben ausbezahlt werden. Mein Schwiegervater ſtarb am 4. Januar 1936 und wie es ſich jetzt herausſtellt, hat er am 17. Januar 1995 die reſtlichen 1000 Mark dem Sohne geſchenkt. Iſt dieſe Schenkung zuläſſig, da doch das Geld dem Schwiegervater gar nicht mehr gehörte? Bei der Schenkung war der Bür⸗ germeiſter des Ortes dabei.“—— Die Schenkung iſt zuläſſig. Es handelte ſich um eine Forderung, die dem Verkäufer des Grundſtückes zuſtand. Die⸗ ſer war alſo berechtigt, nach Gutdünken über dieſe Forderung zu verfügen und eine getroffene Anord⸗ nung ſtber die Auszahlung des Geldes durch eine andere Verfügung, in dieſem Falle die Schenkung, zu erſetzen. K. M. Der Vater der unehelichen Kinder iſt verpflichtet, für den Unterhalt der Kinder zu ſorgen. Wenn die Mutter der unehelichen Kinder im Haus⸗ halt ihres Vaters lebt, dieſem den Haushalt führt, iſt der Vater verpflichtet, für den Unterhalt ſeiner Tochter aufzukommen. Hierzu gehört nicht nur die Verköf g, ſondern auch Kleidung uſw. Selbſt⸗ verſtändlich erſtreckt ſich dieſe Unterhaltspflicht ledig⸗ lich auf den Untephalt der Tochter, nicht aber auch auf den der unehelichen Kinder der Tochter, da für deren Unterhalt der Vater der unehelichen Kinder aufkommen muß. Das Maß des zu gewährenden Unterhaltes beſtimmt ſich nach der Lebensſtellung des Bedürftigen und unter Berückſichtigung der ſonſtigen Verpflichtungen des Unterhaltspflichtigen. Die Mutter der unehelichen Kinder iſt nicht berech⸗ tigt, die ihr für den Unterhalt der Kinder gewährten Beträge für perſönliche Anſchaffungen zu verwen⸗ den. Wenn Sie der Mutter Ihrer unehelichen Kinder verſchiedene Gegenſtände geſchenkt haben, und dieſe ſich im Haushalt des Vaters der Kindes⸗ mutter befinden, kann nur die Tochter ſelbſt deren Herausgabe fordern, da ſie durch die Schenkung Eigentümerin dieſer Gegenſtände geworden iſt. Die Anſprüche der unehelichen Kinder ſtehen denen der Verwandten, Ehegatten und früheren Ehegatten nach. Das eheliche Kind und die Ehefrau gehen alſo mit ihren Unterhaltsanſprüchen denjenigen der un⸗ ehelichen Kinder vor. F. B.„Kann ich mich wegen ſchlechten Wirtſchaf⸗ tens von meiner Frau ſcheiden laſſen?“—— Dieſe Frage kann nicht ohne genaue Erörterung des Sach⸗ verhalts ſachgemäß beantwortet werden. Der ein⸗ ſchlägige 8 1568 BGB beſtimmt, daß ein Ehegatte auf Scheidung klagen kann, wenn der andere durch ſchwere Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten oder durch ehrloſes oder unſittliches Ver⸗ halten eine ſo tiefe Zerrüttung des ehelichen Ver⸗ hältniſſes verſchuldet hat, daß dem Ehegatten die Fortſetzung der Ehe nicht zugemutet werden kann. Zu prüfen bleibt alſo im vorliegenden Falle, ob in dem Verhalten der Ehefrau eine ſchwere Verletzung der öͤurch die Ehe begründeten Pflichten zu erblicken iſt. Der Ehefrau wird alſo immer ein ſchulöhaftes Verhalten nachgewieſen werden müſſen. Wir raten Ihnen, ſich an einen Rechtsanwalt zu wenden, ihm eine genaue Sachſchilderung zu geben und ihn um Prüfung zu bitten, ob er glaubt, daß Sie die Schei⸗ oͤung der Ehe verlangen können. Polizei.„Haben Sicherheitsbeamte einer Fabrik⸗ anlage die gleiche Polizeigewalt wie die ſtaatliche Po⸗ lizei? Z. B. hat ein Torwärter das Recht, unter An⸗ wendung von Brachialgewalt Leibesunterſuchungen an Gefolgſchaftsmitgliedern vorzunehmen? Wenn Planvoller Umzug Alte„Rezepte“ und neue Anregungen Das alte Volkswort:„Dreimal umziehen iſt ebenſo ſchlimm, wie einmal abbrennen“ hat zwar mit der Vervollkommnung des Transportweſens ſtark an Geltung eingebüßt. Immerhin bringen es 5 die verſchiedenen unvorhergeſehenen Ereigniſſe oft mit ſich, daß manches Hausgerät dabei„zu Bruch geht“ und reparaturbedürftig wird. Nur zu häufig muß das aber zu Laſten der Hausfrau gebucht wer⸗ den, zumal dann, wenn ſie den Umaug nicht plan⸗ mäßig vorbereitete. Damit ſoll es aber nach der Anſicht der Umzug⸗ Sachverſtändigen nur zu häufig hapern. Sei es, um nur einige Beiſpiele anzuführen, daß die verſchie⸗ denen Möbel noch nicht transportfähig waren, gleichviel, ob die größeren Schränke noch nicht völlig ausgeräumt waren, oder die als Behälter für die verſchiedenſten Dinge dienenden kleineren noch allerlei Geräte aufzunehmen hatten. Daß die da⸗ durch entſtehenden Zeitverluſte wieder eingeholt werden müſſen, iſt ja ſelbſtverſtändlich und die da⸗ mit verbundene Haſt iſt dem vorſichtigen und pfleg⸗ lichen Transport der Gegenſtände nicht gerade günſtig, ſondern nur zu oft die Urſache für die ge⸗ fürchteten„Umzugsſchäden“. Nicht minder falſch iſt aber das vorzeitige Verpacken, bei dem es häufig vorkommt, daß die Fa⸗ miltenangehörigen bald dieſen, bald jenen Gegen⸗ ſtand vermiſſen, der von der Hausfrau ſchon irgend⸗ wohin verſtaut wurde und dann aus der Verpackung wieder hervorgeholt werden mußte, was zu jener un⸗ angenehmen Stimmung im Hauſe beizutragen pflegt, die man als„dicke Luft“ bezeichnet. So verſchieden nun auch die Haushaltungen und die dadurch bedingten Verhältniſſe und Vorbereitun⸗ gen bei einem Umzug auch ſein mögen, eins ſollte da⸗ bei immer an erſter Stelle ſtehen: die Ausſchal⸗ tung alles Ueberflüſſigen an Möbeln, Geräten, Nippes uſw., da man doch bei jeder Wohnungsänderung auch die Heimfrage neu zu regeln ſucht. Das iſt aber nur dann möglich, wenn eine ſcharfe Ueberprüfung des vorhandenen Beſttzes vorgenommen wird, die zudem ſchon meiſt durch die Raumlage und-größe der neuen Wohnung notwen⸗ dig iſt. Welche Schwierigkeiten ſich dann bei der Unterbringung und Verteilung des Hausrates inner- halb anderer Räumlichkeiten ergeben können, hat wohl ſchon jede Hausfrau ſelbſt erfahren. Sich darüber von vornherein im klaren zu ſein, iſt daher bei einem plan vollen Umzug ein wichtiges Gebot. Vorzügliche Dienſte leiſtet hier ein Grundriß der neuen Wohnung, der zumeiſt vom Wirt erhältlich iſt, wo nicht vorhanden, aber auch durch Ausmeſſen der Wohnungsanlage und der ein⸗ zelnen Räume leicht ſelbſt hergeſtellt werden kann, in dem man nun die Grundriſſe der einzelnen Mö⸗ bel im entſprechend verkleinerten Maßſtab ein⸗ zeichnet. Eine Arbeit, die nicht nur zur Erleichterung des Einzuges ſelbſt, ſondern auch zur ſchnelleren Einrichtung des neuen Heims beiträgt. Nicht zu vergeſſen ſind dabei die Maße der Fenuſter und Türen, die mit denen der alten Wohnung ver⸗ glichen werden müſſen, um die Gardinen und Vor⸗ hänge bei vorhandenen Größenunterſchieden vorher ändern zu können, wie dieſe überhaupt möglichſt ſchon vor dem Einzug angebracht werden ſollten, um den neuen Räumen das unwirtliche Ausſehen zu nehmen. Wird dann der Hausrat ſofort auf den eingezeich⸗ neten Platz geſchafft und aufgeſtellt, ſo erſpart die Hausfrau den Transportleuten viel Zeit, Mühe und Aerger. Außerdem iſt ſchon bis zu einem ge⸗ wiſſen Grade Ordnung in das Durcheinander ge⸗ bracht, das nun einmal mit einem Umzug zuſammen⸗ hängt und deſſen ſyſtematiſche Ausgeſtaltung zuerſt im Schlafzimmer und in der Küche erfolgen follte. Wie dieſe beiden auch vor dem Umzug nicht in einen „Packraum“ verwandelt werden dürfen, um Erho⸗ lung und Verpflegung der Familienangehörigen während der Uebergangszeit nicht in Frage zu ſtellen. 7. Seite Nummer 125 nicht, welche juriſtiſchen Folgen kann eine ſolche Handlungsweiſe nach ſich ziehen? Können Gefolg⸗ ſchaftsmitglieder daran gehindert werden, während der unbezahlten Mittagspauſe das Fabrikgelände zu verlaſſen? Wenn nicht, welche juriſtiſchen Folgen kann eine ſolche Handlungsweiſe nach ſich ziehen? —— Der Torwächter einer Fabrik hat keine Poli⸗ zeigewalt. Seine Rechte beſtimmen ſich nach der Be⸗ triebsoröͤnung. Das Recht der Leibesunterſuchung kann ihm durch die Betriebsführung eingeräumt werden. Wollen die Gefolgſchaftsmitglieder ſich dieſen Rechten des Torwächters nicht unterwerfen, iſt es ihre Sache, ſich mit der Betriebsführung hier⸗ über auseinanderzuſetzen. Auch die Frage, ob Ge⸗ folgſchaftsmitglieder während der Mittagspauſe den Betriebsort verlaſſen dürfen, richtet ſich nach der Be⸗ 8 8 I AM chlenssne — er nede hochempfindiiche FEINEHU RN Fc. triebsoroͤnung. Jedes Gefolgſchaftsmitglied iſt ver⸗ pflichtet, ſich dieſer Betriebsordnung zu fügen und den Ueberwachungsdienſt anzuerkennen. X. X.„Iſt ein außereheliches Kind erbberechtigt, wenn deſſen Vater verheiratet und mehrere eheliche Kinder hat? Das außereheliche Kind wurde wäh⸗ rend der Ehe geboren.“—— Das uneheliche Kind hat gegenüber dem Vater lediglich Anſpruch auf Ge⸗ währung des Unterhaltes. Dieſer Unterhaltsan⸗ ſpruch kann beim Ableben des Vaters auch gegen⸗ über dem Nachlaß des Verſtorbenen geltend gemacht werden. Erbberechtigt iſt das uneheliche Kind bezüg⸗ lich des Nachlaſſes des Vaters nicht. „Kraft durch Freude“ Sport für jedermann Montag, 16. März Allgemeine Körperſchule: 20.30 bis 22 Uhr Etſekotteſchuke, Colliniſtraße. 19.30 bis 21.30 Uhr Albrecht⸗Dürer⸗Schule, Käfertal, Baumſtraße. Frauen und Männer. Fröhliche Gymnaſtik und Spiele: Für Frauen und Mäd⸗ chen von 17 bis 18 Uhr Feudenheimſchule, Feudenheim und jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr Carin⸗Göring⸗Handels⸗ ſchule, R 2 und Dieſterwegſchuke, Meerfeldſtraße 32. Meunſendieck⸗Gymnaſtik: Für Frauen und Mädchen von 10.90 bis 20.30 Uhr Liſelokteſchule, Colltniſtraße(Fort⸗ geſchrittene). Loheland⸗Gymnaſtik: Für Frauen und Mädchen, Gym⸗ naſtikſchule Thilde Dauth, Goetheſtraße 8, ür Anfänger 20 bis 21 Uhr, für Fortgeſchrittene 21 bis 22 Uhr. Boxen: Jeweils für Männer im Stadien(Gymnaſttk⸗ halle), für Schüler ab 12 Jahre, 18 bte 19 Uhr, für An⸗ fänger 19 bis 20.30 Uhr, für Fortgeſchrittene 20 bis 22 Uhr. Jiu⸗Jitſu: 20 bis 22 Uhr Stadion Vorhalle der Gym⸗ naſtikhalle, Frauen und Männer. Schwimmen: 20 bis 21.30 Uhr Städtiſches Hallenbad, Halle 2. Frauen. Reiten: 20 bis 21 Uhr Reithalle der SS im Schlachthof, Frauen und Männer. 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In der Rhein⸗ ebene ſind in Karlsruhe minus zwei Grad ge⸗ meſſen worden, auf dem Hochſchwarzwald kam man auf minus 4,8 Grad, die Mittellagen haben minus drei aufzuweiſen, die Baarhochebene im Bereich Baden⸗Württemberg iſt bis auf minus drei gekommen, der württembergiſche Schwarzwald mit Freudenſtadt und Wildbad hat ſeine runde drei Grad Kälte, am Neckarſtrand von Heidelberg iſt der Königſtuhl ebenſo kalt, die ſchwäbiſchen Berggebiete melden Fröſte wie der Hochſchwarzwald. Schwetzingen- die Spargelſtadt 1⸗ Schwetzingen, 14. März. Die Hauptverſamm⸗ lung des Verkehrsvereins Schwetzingen unter Vorſitz von Bürgermeiſter Stober hatte nach Bekanntgabe des umfangreichen Aufgabenkomplexes durch Geſchäftsführer Völker im Mittelpunkt den Gedanken„Förderung Schwetzingens als Frem⸗ 1 den⸗„ Wohn⸗ und Spargelſtadt“. Dank wurde dem bisherigen Vereinsleiter Dr. Neuhaus, der aus ge⸗ ſchäftlichen Rückſichten zurücktritt, von ſeiten des Ortsoberhauptes zuteil. Zum ſtellv. Vereinsleiter wurde Pg. Hemberger beſtimmt. In dieſem Jahre wird die Oſtſtadt eine weitere Ausdehnung erfah⸗ ten, der Hindenburgplatz wird hergerichtet und der Bruchhäuſer Weg als Zugang zu der Reichs⸗ autobahn weſentlich verbreitert. Eine Stadtkapelle iſt durch Zuſammenſchluß aller muſikaliſchen Kräfte gebildet worden. Der Kaſſenbericht von K. Schuſter weiſt einen Ueberſchuß von 2546/ auf. Eine vor⸗ genommene Satzungsänderung wurde einſtimmig angenommen. Künftige Vorſtands mitglieder ſind die Konrad Krebs. Das war ein teuerer Wein! Ein vierblättriges Kleeblatt vor dem Sinsheimer Amtsgericht J. Sinsheim, 14. März. Der aus Elſenz ſtammende Johannes Heckert latte ſich vor dem Amtsgericht Sinsheim zu verant⸗ worten. Er ſollte mit noch 3 Angeklagten Wäſche im Werte von 30—40 Mk. geſtohlen haben, 1 außerdem Weidenbündel und ein Faß Wein. Die beiden erſten Diebſtähle will der Angeklagte began⸗ gen haben, doch den Weindiebſtahl leugnet er ab. Er habe nur einen Eimer Wein geſtohlen, aber nicht, wie man ihn bezichtigt habe, bei Landwirt Hu⸗ ber, ſondern in der Scheune des Jakob Maier. Den Eimer Wein habe er dann mit ſeinen drei Kum⸗ panen getrunken. Johannes Heckert erhielt 8 Mo⸗ nate Gefängnis, abzüglich 1 Monat Unterſuchungs⸗ haft, Carolus Heckert 70 Mk. Geldſtrafe oder 14 Tage Gefängnis. Auguſt Heckert 50 Mk. Geloſtrafe oder 10 Tage Gefängnis und Joſef Heckert 30 Mk. Geldſtrafe oder 8 Tage Gefängnis. Gedenkſtun de am Denkmal Jakob Ihrigs Lohrbach(A. Mosbach), 12. März. Am geſtrigen . März ſind zwei Jahre vergangen, ſeitdem einer der erſten Vorkämpfer für die Idee Adolf Hitlers im Odenwald geſtorben iſt: Jakob Ihrig, dem die Partei im vergangenen Jahre an der Ueberfallſtelle ein Denkmal ſetzen ließ. Schon in früher Mor⸗ genſtunde marſchierte der SA⸗Sturm 3/112 durch das ſtille Dorf und gedachte am Denkmal des toten Kameraden. Der Führer des Sturmes legte einen Lranz nieder und gedachte in einer kurzen An⸗ pprache an die angetretenen SA⸗Männer des Opfer⸗ ö todes Jakob Ihrigs. Beiräte und Ehrenmitglieder Wilhelm Haßler und . ö 75 J.—— 8 G e — I. 2 5. 4. 9 8 5 Werne 22 Reue Mannheimer Zeitung/ Sonntags⸗Ausgabe E lag Eeuat lille cdlem oclensee Der jüngste deutsche Luftriese über Zur Beſi migung frei Keine Fahrt des„LZ 129“ zum Wochenende ab Friedrichshafen, 13. März. Am kommenden Sonntag werden, wie die Abteilung Werft des Luft⸗ ſchiffbaus Zeppelin mitteilt, die Zeppelin⸗ Werke wieder für die Beſichtigung ge⸗ öffnet. Es wird alſo auch der neue Luftſchiffrieſe „LZ 129“ in ſeiner Halle der Allgemeinheit gezeigt den Dächern von Friedrichshafen(Bilddtenſt Scherh) 1 1 werden, dagegen nicht das Luftſchiff„Graf Zeppelin“, weil deſſen Gaszellen gegenwärtig gefüllt werden. Der„LZ 129“ kann zu folgenden Zeiten beſichtigt werden: Montag bis Freitag von 8 bis 11 Uhr und 13 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 8 bis 17 Uhr. Auch das Zeppelin ⸗Muſeum iſt wieder geöffnet. Das Luftſchiff wird über das Wochen⸗ ende keine Fahrt durchführen, ſondern in Friedrichs⸗ hafen bleiben. eee Ausflugsziele: Pfalz, Neckartal und der Rhein 18000 Arbeilskameraden A flühren ins Wochenende Betriebsausflüge der Werke Ludwigshafen und Oppau der 30 Farbeninduſtrie — Ludwigshafen a. Rh., 14. März. Wir konnten kürzlich über die Vorbereitungen zu den diesjährigen Betriebsausflügen bei den Ludwigshafener und Oppauer Werken der JG. Farbeninduſtrie Aktiengeſellſchaft berich⸗ ten. Nunmehr ſtehen in großen Zügen die Reiſeziele feſt, die von dieſen mehr als 18000 Arbeitskameraden aufgeſucht werden. Der Wunſch, zunächſt einmal die engere Heimat, unſern Gau Saarpfalz, kennenzulernen, verbindet ſich mit der Sehnſucht, darüber hinaus die Nachbargebiete aufzuſuchen und immer mehr deutſches Land und deutſche Menſchen kennenzulernen. An der Spitze ſteht das Gebiet der Nordpfalz mit Ebernburg und Bad Münſter am Stein, Don⸗ nersberg, das Leininger Tal. Aber auch die Süd⸗ pfalz kommt zu ihrem Recht: Annweiler mit Trifels und Bergzabern, Klingenmünſter mit Madenburg ſind bevorzugt. Auch im Dahner Tal wird man die ſchmiſſigen Autobuſſe mit den Werkskameraden der JG. in dieſem Jahre häufig ſehen, Johanniskreuz im Zentrum des pfälziſchen Waldes wird als die Verbindung von Nord und Süd in das Reiſe⸗ programm eingeſchaltet. An der Saar ſollen neben der Schönheit der Landſchaft die Hochöfen und viel⸗ leicht auch ein Bergwerk angeſehen werden. Wenn dann die Autobuſſe am Abend über die deutſche Weinſtraße von ſchöner Tagesfahrt zurückkehren, wird in den ſchmucken Weinorten noch ein letzter Aufenthalt eingelegt. Von den 40 Omnibuſſen, welche an Sams⸗ tagen in Ludwigshafen bereitſtehen werden, rollen auch viele über den Rhein hinüber nd! Frankenthal, 14. März. Im nördlichen Vorderpfalzgebiet, vom Leininger Tal bis zum Rhein, hat das Kulturbauamt in Neu⸗ ſtadt a d H. in Form von Notſtandsarbeiten die Eckbachregulierung jetzt nahezu zum Abſchluß ge⸗ bracht. Hierbei handelt es ſich um ein Teilunterneh⸗ men zu einem Geſamtplan, der auf eine völlige Neuordnung der ganzen vorderpfälziſchen Boden⸗ bewirtſchaftung abzielt. Der Eckbach, der nördlich es Hardtrandes im Leininger Tal entſpringt, iſt ein Bachlauf von etwa 15 Kilometer Streckenlänge. kurbauamtes jetzt ein völlig neues Flußbett geschaffen. 1 unternehmen eines eigens ins Leben gerufenen Sueckverbandes verwirklicht, dem die Gemeinden 1 eindersheim, Bubenheim, Heßheim, Heuchelheim, Broß⸗ und Kleinniedesheim angeſchloſſen ſind. Von deſen genannten Frankenthaler Bezirksgemeinden s wurde nach den Meliorationsplänen des Kul⸗ 55 1 ö Das Geſamtprojekt wird als ein Genoſſenſchafts⸗ Vorderpfälziſches Kulturland wird vor Hothwaſſer geſchützt Die Regulierung des Eckbaches im Bezirk Frankenthal vor dem Abſchluß 1 wurden im Zweckverband auch alle örtlichen in Be⸗ tracht kommenden Privatgrundſtücksbeſitzer erfaßt, um vor allem die Frage der Finanzierung einer zweckentſprechenden Löſung zuzuführen. 5 Neben der Verbeſſerung des Be⸗ und Entwäſ⸗ ſerungsverhältniſſes ſorgte man damit auch für die notwendige Betriebskraft für die am Eckbach liegen⸗ gen zahlreichen Mühlen. Von Wichtigkeit war je⸗ doch, einen ausreichenden Hochwaſſerſchutz für rund 1800 Morgen Kulturland zu bieten. Der Bachauslauf am Rhein wurde bei⸗ derſeits mit hohen Schutzdämmen verſehen, um Waſſerausbrüche zu verhindern. Zu dem regu⸗ lierten Eckbach wurde gleichzeitig auch ein größe⸗ rer Flutkanal zwiſchen Bobenheim und dem Rhein angelegt, der feder Hochwaſſerflut Schach ge⸗ Flutkanal bietet. Zwiſchen dem Eckbach und dem wurde außerdem ein Stauwerk mit Pumpanlage Herſtellt. 1 nach dem nahen Odenwald und dem Neckar⸗ tal, und weiter nach Miltenberg, Amorbach und Wert⸗ heim, ja ſelbſt bis nach Würzburg. Andere fahren den Rhein hinauf und kommen nach Baden Baden, an die Pforte des Schwarzwaldes. Allein durch das Murgtal werden 50 große Autobuſſe die Höhen des nördlichen Schwarzwaldes erklimmen. In zwei⸗ tägigen Fahrten werden einzelne Betriebskamerad⸗ ſchaften im Süden bis nach dem Bodenſee kommen. Im Norden werden über Frankfurt und Wiesbaden hinaus Königſtein, Bad Homburg, Bad Langen⸗ ſchwalbach, St. Goar und Koblenz erreicht. Die Eindrücke, welche die Männer der Betriebe non dieſen Ausflügen mit nach Hauſe nehmen, ſollen als ſchöne Erinnerung an fröhlich verlebte Stunden der Kameradſchaft im Gedächtnis auf lange Zeit haf⸗ ten bleiben. Nicht zuletzt wird dies von der Aufnahme abhängen, welche dieſe Arbeitskameraden in den ein⸗ zelnen Orten und Gaſtſtätten finden werden. Ein Patenkind Ernſt Moritz Arnoͤts 7 Im hohen Alter in Lahr geſtorben * Lahr, 14. März. Im hohen Alter von 94 Jah⸗ ren ſtarb in Lahr in Baden Frau Adelheid Stoeſſer⸗Fiſcher, deren Taufpate Ernſt Moritz Arndt geweſen war. Ihr Großvater, der aus Greifswald ſtammende Berliner Buchhändler und Verleger Georg Andreas Reimer(1776 bis 1842), ſtand ſeinem Landsmann Arndt freundſchaftlich nahe. In Notzeiten gewährte er ihm in ſeinem Hauſe in Berlin oft Zuflucht. So übernahm er aus Dankbarkeit die Stelle eines Paten beim Enkelkind Reimers. Die Heimgegangene konnte ſich noch deutlich Arndts erinnern, den ſie mehrfach in Bonn beſuchte. Auch befanden ſich noch Briefe Arndts in ihrem Be⸗ ſitz. Die Schweſter der Heimgegangenen war mit Theodor Mommſen vermählt, der oft im Hauſe Stoeſſer⸗Fiſcher in Lahr zu Gaſt war. Karlsruher Führer⸗Kundgebung in der Wochenſchau * Karlsruhe, 14. März. Die große Karls⸗ ruher Führerkundgebung wurde auch für die Wo⸗ cheuſchauen aufgenommen. Das Filmamt des Reichsminiſteriums für Volksaufklärung und Pro⸗ paganda hatte die Aufnahmeleitung übernommen. Der Film wird bereits in allerkürzeſter Zeit in allen deutſchen Filmtheatern gezeigt werden. * Plankſtadt, 13. März. Wie bereits früher be⸗ richtet, veranſtalten die Geſangvereine Liedertafel, Sänger⸗Einheit, Amieitia und Liederkranz am kom⸗ menden Sonntag, dem 15. März, abends 8 Uhr, im Saals des Gaſthauſes„Zum Adler“ einen Lieder⸗ abend. Der Ertrag, abzüglich kleiner Unkoſten, fließt in die Kaſſe des Winterhilfswerkes. Aus der Programmgeſtaltung iſt erſichtlich, daß neben neueren zeitgemäßen Tondichtungen auch ältere Tondichter zu Wort kommen und daß der Rahmen des Liederabends einen ſchönen Abend des Heutſchen Liedes erwarten läßt, ganze — 1 0 — Nachbargebiete Ein falſches Signal! Sieben Verletzte bei einem Schachtunfall * Enſisheim(Elſaß), 14. März. Ein ſchwerer Unfall hat ſich auf dem hieſigen Schacht ereignet. Ein Steiger war zuſammen mit neun Maun in den Schacht gefahren, um ein Spanulager zu verſetzen. Es wurde in 800 Meter Tiefe, etwa 65 Meter über der Sohle des Schachtes gearbeitet, als irrtümlicher⸗ weiſe ein falſches Signal gegeben wurde. Auf die⸗ ſes Signal hin fuhr der Förderkorb mit großer Ge⸗ ſchwindigkeit in die Höhe und riß das proviſoriſche Gerüſt ab. Dadurch ſtürzten die zehn Bergleute in die Tiefe. Sieben von ihnen wurden dabei mehr oder weniger ſchwer verletzt. Wenn eine Wärmeflaſche explodiert Exploſion einer auf den Ofen geſtellten Flaſche * Hirſchhorn a.., 14. März. Wie gefährlich die immer wieder gerügte Unſitte werden lann, Wär m⸗ flaſchen verſchloſſen auf den Ofen zu ſtellen und zu erhitzen, mußte eine Frau in Hirſchhorn am eigenen Leibe erfahren. Sie hatte die zugeſchraubte Wärmflaſche auf dem Ofen erhitzt und als ſie die Flaſche in ein Tuch wickeln wollte, erfolgte eine ſo heftige Exploſion, daß die Frau durch die Tür auf den Flur geſchleudert wurde. Herbeieilende Nachbarn fanden ſie mit ſchweren Brandwun⸗ den an Händen und im Geſicht ſowie einem ge⸗ brochenen Arm am Boden liegend auf. Sch'afend von Flammen umgeben Mit der breunenden Zigarre ins Bett— Jetzt wegen fahrläſſiger Brandſtiftung angezeigt * Bad Kreuznach, 13. März. In der Kreuzſtraße bemerkte nachts ein Polizeibeamter bei ſeinem Rundgang, daß in einem Haus Feuer ausgebrochen war, worauf der Poliziſt mit einigen Straßenpaſſan⸗ ten ſich in die Wohnung begab. Dabei mußten ſie die Feſtſtellung machen, daß der Wohnungsinhaber friedlich ſchlummernd von Flammen umgeben im Bette lag. Er hatte etwas zu ofel Alkohol zu ſich gennmmen und rauchte noch im Bett eine Zigarre. Indes ſchlief er ein, ohne die noch brennende Zi⸗ garre gelöſcht zu haben, wodurch das Bett in Brand geriet. Obwohl die Flammen ringsherum empor⸗ loderten, blieb der Schlafende wie durch ein Wien der unverletzt. Wegen fahrläſſiger Brandſtif⸗ tung wird er ſich nun zu verantworten haben. Die Sorge um die cielitige iſt nunmehr zu Ende: es gibt jetzt ein eigens für Kinder geſchaffenes Schaumpon Schwarzkopf„Extra ⸗ Zart“, das zartem Haar und jugendlicher Kopfhaut die nötigen Auf⸗ bauſtoffe zuführt. 5 Schwarzkopf„Extra⸗ Zart“ iſt mehr als eine Haar⸗ wäſche: durch das beigefügte Spezial⸗Kräuterbad(SRP. angem.) wird eine individuelle Haarpflege ermöglicht. Je nach Zuſtand des Haares wird die Anwendungsweiſe ab⸗ 291085 elt, ſodaß in jedem Einzelfalle eine beſondere 1 0 erzielt wird. Wie Schwarzkopf„Extra⸗Mild⸗ und„Extra⸗Blond“ iſt Schwarzkopf„Extra⸗Zart“ ſeifenfrei und nicht⸗alkaliſch. 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Juni 1914, hat der Verein Deutſcher Roſenfreunde zur Eröffnung des Roſen⸗ gartens hier geweilt, verbunden mit einer großen Roſenſchau, Schnittblumen⸗ und Bindereiausſtellung für Berufsgärtner und Roſenliebhaber. Beſucher aus dem Ausland, vor allem aus Luxemburg, Frank⸗ reich, Holland und der Schweiz, gaben dem Kongreß damals ein internationales Gepräge. Da im kom⸗ menden Jahr der Zweibrücker Roſengarten eine umfangreiche Erweiterung zeigen kann, wird die Tagung mit der Einweihung der Vergrößerung der herrlichen Anlagen verbunden ſein. Pfortz, 13. März. Unterhalb der Rheinbrücke wurde die Leiche eines etwa 60 Jahre alten Man⸗ nes geländet, die bereits ſtark in Verweſung übergegangen iſt. Sehr wahrſcheinlich handelt es ſich um einen Inſaſſen des Karlsruher Altersheims, aus dem ein Mann ſeit Dezember v. J. abgängtg iſt. IJ Viernheim, 14. März. Sattlermeiſter k. R. Franz Wilhelm Kempf feierte in ſeltener geiſti⸗ ger und körperlicher Rüſtigkeit ſeinen 88. Ge⸗ burtstag. Der Jubilar machte den Feldzug 1870/71 mit.— Der Obſthändler Herr Johann Bu⸗ ſalt J beging bei beſter Geſundheit ſeinen 70. Ge⸗ burtstag. * 12. S 12. S Seite Nummer 125 Neue Mauuheimer Zeitung Sonntags⸗Ausgabe Kreissägen ausstanzen und Samstag, 14. März Sonntag, 5. März 3g Sehbmster Früinlimgsamfenthalt er iorfUrn 5 0 05 Or. Wiggers Kurheim scharfen 8947 1 0 f f 5 5 5 Metzgerelsägen Arte 5 7 7 5 2. 5 alle Aft, schaf fen 5 7 fate ELA 55 9 0 8 5 Hobelmesser a Ober- Klinisch geleitetę Kuranstalt fiir alle nündern e 5 7 1 9 N 25 1 2 0 N 1 0 bayern Innere, Stoffwechsel, Verden. 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Unſere Gegner im Weltkriege wuß⸗ den nur zu gut, was ſie Deutſchland antaten, als ſie uns in dem— um mit dem Franzoſen d' Ebray zu teden—„unſauberen“ Diktat von Verſailles die Wehrpflicht verboten, um damit das deutſche Volk für immer der Möglichkeit zu berauben, ſich inmit⸗ ten einer gegneriſchen Umwelt von den vernichten⸗ den Schäden, die der uns aufgezwungene Krieg ge⸗ Völkerbundes gegen Italien und das Bündnis Frankreichs mit dem Bolſchewismus. Dank der Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht ſind wir auf dem beſten und allein möglichen Wege, min⸗ deſtens das Maß an Rüſtung für uns zu erlangen, das wir brauchen, um uns, wenn wir angegriffen werden, unſerer Haut mit Ausſicht auf Erfolg weh⸗ ren zu können. Denn daß Deutſchland etwa den Krieg will, kann nur noch ein Böswilliger oder ein Narr behaupten. An dem Friedenswillen Deutſch⸗ lands zweifeln, heißt bewußt den ganzen inneren Aufbau des Dritten Reiches, ſo wie ihn der Führer in Angriff genommen und oft genug verkündet hat, in ſein Gegenteil verkehren. Als ſich Deutſchland mit dem„Geſetz für den Auf⸗ bau der Wehrmacht“ vom 16. März 1935 aus eige⸗ nem Recht und auch mit voller politiſcher Berechti⸗ gung von den militäriſchen Feſſeln des Verſailler Diktats löſte, wurde die Stärke des neuen Friedensheeres auf zwölf Korpskommandos und 36 Diviſionen feſtgeſetzt. Die Truppenpolizei, eine von geſundem und ſoldatiſchem Geiſt erfüllte haben, kommen zwangsläufig auch die früheren landsmannſchaftlichen Sonderrechte in Fortfall. Das Wehrgeſetz unterſagt, wie das auch früher war, den Soldaten die politiſche Betätigung. In Durchfüh⸗ rung dieſer geſetzlichen Beſtimmung ruht während des aktiven Wehrdienſtes die Zugehörigkeit zur NSDAP und allen ihren Unterorganiſationen. Die Erfüllung der Arbeitsdienſtpflicht, die inzwiſchen auch ihre geſetzliche Regelung gefunden hat, iſt Vor⸗ ausſetzung für den aktiven Wehrdienſt. Reinraſſige Juden ſind vom Wehrdienſt ausgeſchloſſen. Die Wehrpflicht dauert vom 18. bis zum 45. Lebensjahre. Die aktive Dienſtzeit iſt vom Führer zunächſt auf ein Jahr feſtgeſetzt. Bei der oft kritiſchen Bewertung dieſer Dauer muß berück⸗ ſichtigt werden, daß durch den Arbeitsdienſt, der der Militärzeit vorangeht, doch ſchon eine gute Grund⸗ lage in bezug auf Disziplin, Haltung und innere Feſtigkeit geſchaffen wird. Für den Aufbau der Kriegsmarine iſt durch das Flottenabkommen mit England vom 18. Juni 1935 eine feſte Grundlage geſchaffen, bei deren Bis zum Tage der Wehrfreiheit durfte Deutschland keine Flakartillerie besitzen. bracht hatte, wieder zu erholen. Kurz bevor Adolf Hitler den entſcheidenden Schritt tat, der im ganzen deutſchen Volk Jubel auslöſte, hatte Baldwin die politiſche Lage treffend in die Worte gekleidet:„Ein Land, das nicht gewillt iſt, die notwendigen Vorſichts⸗ maßnahmen zu ſeiner eigenen Verteidigung zu er⸗ greifen, wird niemals Macht in dieſer Welt haben, weder moraliſche noch materielle!“ Inzwiſchen ſind die Dinge um uns herum nicht beſſer, ſondern ſchlechter geworden. Es genügt, in dieſem Zuſammenhang hinzuweiſen auf den italie⸗ niſch⸗abeſſiniſchen Krieg, den Sanktionskrieg des Das deutsch-englische Flottenabkommen gab uns die Freiheit zur See zurück. Formation, wurde in die Wehrmacht eingegliedert. Die allgemeine Wehrpflicht war jahrzehntelang die Hohe Schule für die Diſziplinierung unſerer jungen Männer geweſen. Sie entſpricht auch durchaus dem angeborenen Nationalcharakter unſeres Volkstums. Nicht in dem Sinne, daß der Deutſche von heute etwa ein begeiſterter Anhänger des Krieges wäre. Wer das glaubt, verkennt ihn. Wohl aber, daß er, weil er ſeine Umwelt kennt, entſchloſſen iſt ſein Land not⸗ falls mit der Waffe zu verteidigen. Dazu aber muß er mit ihr umgehen können, dazu braucht er die all⸗ gemeine Wehrpflicht. Es iſt oft davon geredet wor⸗ den, daß der„Deutſche Schulmeiſter“ die Siege er⸗ fochten habe, die zu der Schaffung des Kaiſerreiches im Jahre 1871 führten. Kein Geringerer als Feld⸗ marſchall Moltke ſagt dazu:„Nicht der Schulmeiſter, wie ſo oft in Verkennung der wirklichen Zuſammen⸗ hänge behauptet wird, hat damals geſiegt, ſondern der Militärſtand, der bald 60 Jahrgänge der Na⸗ tion erzogen hat zu körperlicher Rüſtigkeit und gei⸗ ſtiger Friſche, zu Ordnung und Pünktlichkeit, zu Treue und Gehorſam, zu Vaterlandsliebe und Mannhaftigkeit.“ Am 21. Mai 1935 wurde das„Wehrgeſetz“ verkündet, das die Rechtsgrundlage für den Aufbau des neuen Wehrſyſtems bildet. Anknüpfend an die große militäriſche Tradition Deutſchlands, hat es ſeine ſtarken Wurzeln in dem neuen Deutſchland. Schon im Jahre 1934 war durch die Neufaſſung der Kriegsartikel, die in einer vorbildlich knappen, ge⸗ radezu klaſſiſchen Sprache das innerſte Weſen der Wehrmacht und die Pflichten des Soldaten zum Ausdruck bringen, gewiſſermaßen vorbereitend die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht an⸗ gedeutet worden. Dieſe neuen Kriegsartikel tragen noch die Unterſchrift des Feldmarſchall⸗Reichspräſi⸗ denten von Hindenburg— 25. Mai 1935. Der Schlußſatz:„Charakter und Leiſtung beſtimmen ſei⸗ nen(des Soldaten) Weg und Wert“, ſollte richtung⸗ gebend für alle Deutſchen ſein. Das Wehrgeſetz kennt keinen Unterſchied bei der Ableiſtung der Wehrpflicht. Für den Kriegsfall iſt die Dienſtleiſtungspflicht aller Deutſchen eingeführt, auch für die Frauen. Damit iſt eine Regelung ge⸗ troffen, die auch in anderen Staaten, wie z. B. Ita⸗ lien und Polen, beſteht. Ein„Hilfsdienſtgeſetz“ wird damit in Zukunft überflüſſig. Nachdem nun die Einzelſtaaten als ſelbſtändige Lebeweſen aufgehört Die neue deutsche Luftwaffe setzt die Tradition der ruhmreichen Fliegerei fort. Feſtſetzung die jetzige Regierung ein Beiſpiel weiſer Mäßigung und Selbſtbehauptung gegeben hat, indem ſie vor aller Welt bekundete, daß ihr auf der einen Seite Angriffsabſichten fernliegen, ſie andererſeits aber feſt entſchloſſen iſt, ihre Seeſtreitkräfte ſo zu ent⸗ wickeln, daß ſie den ihr zufallenden Aufgaben gerecht werden kann. Die Waffe der ritten Dimenſion, der Luft, iſt heute gleichberechtigt neben Armee und Marine getreten; ſie hatte ihren Vorläufer ſchon in dem von Adolf Hitler ſofort nach Uebernahme der Macht geſchaffenen Luftfahrtminiſterium, das dem General Hermann Göring, dem letzten Kommandeur des ruhmreichen Richthofen⸗Geſchwa⸗ ders, unterſtellt wurde. Die neue Waffe umfaßt heute die drei Dienſtzweige der Flieger⸗ truppen, der Flaktruppen und der Luft⸗ nachrichtentruppen. Durch die ſechs Luftkreis⸗ kommandos— Königsberg, Berlin, Dresden, Mün⸗ chen, Münſter, Kiel— iſt die Luftwaffe über das ganze Reich verteilt, deſſen Bevölkerung ungemein regen Anteil an ihrer ungehemmten Weiterentwick⸗ lung nimmt. Mit dem 1. November 1935 trat ein wehr⸗ pflichtiger Jahrgang zum Waffendienſt im neuen Deutſchland an. Damit hat die Hohe Schule der Diſgiplin wieder ihren Anfang genommen. Im freien Deutschland flattern jetzt die ruhmreichen Regiments fahnen. Die Wiedereinführung der allgemeinen Wehr⸗ pflicht in Deutſchland wird geſchichtlich ſtets mit der Perſon des Führers und Reichskanzlers verbunden bleiben. Den Zuſammenhang zwiſchen Führung, Wehrmacht und Volk brachte Adolf Hitler, nachdem die Truppen auf ſeine Perſon vereidigt waren, mit den bedeutungsvollen Worten zum Ausdruck:„So — 8 2 3 Der Jahrgang 14 beim Gewehrdienst wie die Offiziere und Soldaten der Wehrmacht ſich dem neuen Staat in meiner Perſon verpflichteten, werde ich es jederzeit als meine höchſte Pflicht an⸗ ſehen, für den Beſtand und die Unantaſtbarkeit der Wehrmacht einzutreten in Erfüllung des Teſtaments des verewigten Generalfeldmarſchalls und getreu meinem eigenen Willen, die Wehrmacht als einzi⸗ gen Waffenträger in der Nation zu verankern.“ Konteradmiral a. D. Brüninghaus. * Photo: Preſſe⸗Bild⸗ Zentrale, Weltbild, Preſſe⸗Illuſtration Hoffmann, Scherl, Atlantik(je). Archir NM3(2) So sah es vor 22 Jahren auf dem Kasernenhof der Mannheimer 110er aus! Die Maschinengewehrkompanie des 110er-Regimentes rückte in den A u gusttagen 1914 ius Feld ab. DiE S ONN TAGS BE EIIASE DER NEUE PH 1 L 1 PP 0 5 Eine Enqͤhlung von Ilaria von Pefeani Moral und Erfolg ſind zwei grunbverſchiebene Be⸗ griffe. Philippos Laufbahn begann unmoraliſch, aber der Erfolg erlaubte ihm, der Moral zu geben, was der Moral zukommt. Philippo Cerda war Liftjunge im Grand⸗Hotel Marino in Mailand. Ein echtes Stadtkind, das noch nie das weite Grün einer Landſchaft geſehen hatte. Blaß, ſchlank, aufgeſchoſſen und ausgeſprochen hübſch. Im Herzen der Stadt war er groß geworden, als Sohn einer armen Witwe, in einem jener verwahr⸗ loſten alten Häuſer, deren Höfe von Schmutzwaſſer und Gekeife erfüllt ſind. Mit vierzehn Jahren kam er ins Hotel Marino. Er erhielt die Stellung nicht etwa durch Protektion, ſondern weil ſein intelli⸗ gentes Geſicht dem Herrn Hoteldirektor beſonders gefiel. Philippo erwies ſich denn auch als Muſter⸗ exemplar, als das Ideal eines Liftjungen Nicht nur, daß ſein Benehmen an ſerviler Eleganz jedem Oberkellner hätte zur Ehre gereichen können, nicht nur, daß er ſogar delikate Aufträge— wie ſie in einem Hotel immer vorkommen— mit Hiplomatiſcher Pfiffigkeit erledigte, er war auch der fleißigſte aller Hotelangeſtellten. So ſtanden alſo die Dinge, als ſich im Hotel Ma⸗ kino ein peinlicher Vorfall ereignete. Eines Nach⸗ mittags, etwa gegen zwei Uhr, kam nämlich Phi⸗ Iippo in das Büro des Hoteldirektors, war noch etwas bleicher als ſonſt und hielt in der Hand eine braune Herrenbrieftaſche.„Ich habe das ſoeben im Schreibzimmer gefunden,“ ſagte er. Der Direktor öffnete die Taſche, um nachzuſehen, o ſte Wertvolles enthielt. Ja, da waren 500 Lire, ferner ein Paß auf den Namen„Sebaſtiano Retti, Südfrüchtehändler aus Trieſt.“ „Sebaſtiano Retti,“ ſagte der Direktor,„wohnt der Herr bei uns?“ „Diesmal nicht,“ erwiderte Philippo,„doch hat er, wenn ich nicht irre, vor einigen Monaten hier ge⸗ wohnt. Uebrigens wird der Portier mehr dar⸗ über wiſſen.“ Der herbeigerufene Tagportier gab an, Herr MRetti habe im vergangenen Frühjahr einige Tage hier gewohnt, er ſei ſehr reich und verabreiche ſchä⸗ bige Trinkgelder. Heute nun hatte er ſich nur im Vorübergehen hier aufgehalten, zuerſt im Reſtau⸗ rant geſpeiſt und dann im Schreibzimmer ſeine Kor⸗ reſpondenz erledigt. Vor etwa zehn Minuten habe er das Hotel verlaſſen. „Es iſt gut!“ ſagte der Direktor.„Wenn er ſich bis zum Abend nicht meldet, werden wir die poli⸗ zeiliche Anzeige erſtatten.“ Er hatte noch kaum ausgeſprochen, als die Tür aufgeriſſen wurde und ein dicker, bepelzter Herr mit allen Anzeichen der Erregung hereinſtürzte. „Meine Brieftaſche...!!“—— „Hier iſt ſie!“ ſagte der Direktor mit höflicher Verneigung.—— „Gott ſei Dank!“ Der Dicke ſank auf einen Stuhl. „Das war ein Schreck! Wie konnte ich aber auch nur ſo vergeßlich ſein! Ich ſchrieb Briefe im Schreib⸗ zimmer, verſtehen Sie, und legte dann mein Porte⸗ feuille, das die Marken enthielt, auf das Schreib⸗ pult neben mich. Statt es nun wieder einzuſtecken, nachdem ich die Briefe frankiert hatte, ließ ich's lie⸗ gen, ging fort und erſt in der Galerie, als ich etwas einkaufen wollte, bemerkte ich den Verluſt. Na— es iſt ja glimpflich abgelaufen. Wer hat's denn ge⸗ funden? He—?“ „Der Page“, ſagte der Direktor und wies auf Philippo. „So, ſo—1 Na, mein Junge, da kriegſt du wohl nen kleinen Finderlohn— was? Warte mal Er öffnete die Brieftaſche, ſchaute hinein und wurde plötzlich puterrot.„Was heißt das?“ ſtammelte er, „wo iſt das Geld?“ „Die 500 Lire ſtecken ſa hier“ ſagte der Direktor beruhigend. „Wieſo 500 Lire l... 12 000 waren es!!“ Nun bekam auch der Direktor einen roten Kopf. „Ich habe die Brieftaſche vom Pagen übernommen“, ſagte er,„und in ſeinem Beiſein ſofort das Vor⸗ handenſein von 500 Lire feſtgeſtellt. Wenn Sie nun behaupten, daß Ihnen 11500 Lire fehlen, ſo iſt es wohl am beſten, ſofort die Polizei zu verſtändigen, die den Fall aufklären wird.“ Die Sache war natürlich nicht im Handumdrehen erledigt, ſondern ſie kam vor Gericht und wirbelte in der Sphäre des Hotels Marino gewaltig viel Staub auf. Philippo Cerdas vortrefflicher Leu⸗ mund die Sympathien, die er allgemein genoß. hät⸗ ten ihn von Anfang an von jedem Verdacht gereinigt, wenn nicht ein Umſtand gewaltig gegen ihn ge⸗ ſprochen hätte: Zwei Damen nämlich, die zur kriti⸗ ſchen Stunde in der Halle, und zwar gegenüber der Türe des Schreibzimmers ſaßen, bezeugten vonein⸗ ander unabhängig, daß Herr Retti das Zimmer ver⸗ laſſen und ſogleich darauf der Liftjunge es betreten hatte. Kein Fremder war in der kurzen Zwiſchen⸗ zeit zu ſehen geweſen. Das Schreibzimmer war leer, als Herr Retti, und leer, als Philippo ſich darin aufhielt. Ergo— niemand anders als der Kleine konnte das Geld genommen haben, ehe er die Brief⸗ taſche dem Hoteldirektor übergab. Der Junge leugnete. Er hatte dabei einen merk⸗ würdig ſtarren Ausdruck im blaſſen Geſicht. Beſon⸗ ders, wenn ſein Blick auf Herrn Retti, den Geſchädig⸗ ten, ftel, der dick und gehäſſig, mit Brillantringen an den Fingern, auf der Zeugenbank ſaß, dann bekam dieſes junge Antlitz ſtahlharte Augen. Die Aus⸗ ſagen der Hotelbedienſteten erweckten viel Teil⸗ nahme. Nach mehrſtündiger Verhandlung wurde der An⸗ geklagte mangels von Beweiſen freigeſprochen. Im Zuſchauerraum ertönten Bravorufe. Der Verteidi⸗ ger wandte ſich an den als Zeugen anweſenden Ho⸗ teldirektor und ſagte:„Mein Klient erſucht Sie, ihn wieder in Ihre Dienſte aufzunehmen. Er betrachtet dies als einen Akt der Rehabilitation, den er billiger⸗ weiſe beanſpruchen darf!“— Der Direktor war zwar im Hinblick auf den Unmut des reichen Herrn Retti von dieſem Anſinnen nicht eben erbaut, aber als er in der Folge ſah, daß ſein geſamtes Perſonal auf der Seite des Philippo ſtand, gab er nach. So bediente denn der hübſche, ſchlanke Junge wiederum den Lift des Hotels Marino, flog wie ein Pfeil treppauf, 5 um Briefe, Blumen und Telegramme zu be⸗ orgen. Der Hoteldirektor war einigermaßen erſtaunt, als nach Ablauf eines halben Jahres Philippo im Bilroerſchien und mit beſcheidener aber enkſchloſſe⸗ ner Miene ſeine Enklaſſung erbat. Er ſei zwar durchaus mit feinem Dienſt zufrieden und auch dank⸗ bar für das ihm bewieſene Vertrauen, allein er komme nun in ein Alter, wo er ſich rühren müſſe, wenn er ſeinen Weg machen wolle. Das Hotel⸗ gewerbe verlange vor allem Sprachkenntniſſe. Um dieſe zu erwerben, wolle er nach Paris gehen. Der Direktor wandte ein, daß ein ſolches Unternehmen für einen mittelloſen Menſchen ſehr riskant ſei, denn in Paris warte man, bei Gott, nicht auf ihn, den Philippo Cerda. Aber Phklippo zog einen Brief aus der Taſche. Dieſes Schreiben an das Ritz⸗Hotel, fagte er, habe ihm eine Franzöſtn gegeben, die einige Wochen im Hotel Marino gewohnt hätte. Der Direktor las und mußte zugeben, daß er unter ſolchen Umſtänden allerdings nicht unbedingt abraten könne. Das erſte, was er in der franzöſiſchen Hauptſtadt unternahm, war ein Gang ins Ritz⸗Hotel. Dort wies er den Brief ſeiner Gönnerin und ein vortreffliches Zeugnis des Hotels Marino vor und bot ſich an, als Volontär ohne Gehalt wohlgemerkt; ohne Ge⸗ halt!— in die Dienſte der Direktion zu treten. Wer Leiſtung bietet, ohne Gegenleiſtung zu fordern, ſtößt ſelten auf Schwierigkeiten. Der Vertrag wurde per⸗ fekt und Philippo blieb über ein Jahr lang im Ritz⸗ Hotel. Den Sehenswürdigkeiten von Paris ſchenkte der junge Mann während dieſer Zeit keine Aufmerk⸗ ſamkeit, ebenſowenig den Frauen. Sein ausſchließ⸗ liches Intereſſe galt dem Hotelbetrieb und dem von vorteilhaften Bekanntſchaften begünſtigten Studium des Bank⸗ und Börſenweſens. Nachdem Philippo glaubte, an der Seine⸗Stadͤt genügend Erfahrungen geſammelt zu haben, rüſtete er ſich neuerlich mit vor⸗ trefflichen Empfehlungen aus und reiſte nach Lon⸗ don. Auch dort blieb er etwa ein Jahr, diesmal als bezahlter Sekretär eines großen Hotels, was ihm Gelegenheit bot, ſich in allen Fineſſen ſeines Faches N A N N H E I MER Z EITUNG zu vervollkommnen. Für ſeine eigene Perſon Lebte er außerordentlich ſparſam und bewahrte ſeinen zähen, unermüdlichen Fleiß. Nach etwa drei Jahren fuhr er nach Rom. Durch eine in London angeknüpfte einflußreiche Verbin⸗ dung hatte er nämlich erfahren, daß in der Ewigen Stadt ein kleines, luxuriöſes Hotel zu verpachten ſel, und er zögerte nicht, den großen Coup zu wagen Unter der Leitung des Direttore Philippo Cerda wurde das Hotel zu einem internationalen Haus erſten Ranges. Was reich und vornehm war, ſtrömte hierher. Nach Ablauf eines zehnjährigen Pacht⸗ vertrages befand er ſich in der angenehmen Lage, das Hotel käuflich an ſich bringen zu können. Seine Heirat mit einer reichen, hübſchen Römerin ſpielte hierbei allerdings eine nicht unweſentliche Rolle. So ſah ſich Philippo mit zweiunddreißig Jahren am Ziel ſeiner Wünſche. Um dieſe Zeit geſchah es, daß Herr Sebaſtland Retti, Süöfrüchtehändler in Trieſt, von einem Lon⸗ doner Rechtsanwalt die Summe von elftauſend und fünfhundert Lire nebſt einem Zinſenzuſchuß von ſiebentauſend Lire angewieſen erhielt, begleitet von einem knappen Schreiben, welches beſagte, daß der ungenannt ſein wollende Abſender mit Rückerſtat⸗ tung dieſer Summe eine alte Schuld an Herrn Retti abtragen wolle und bitte, ſeiner nicht in Un⸗ mut zu gedenken. CARL- HEINZ REIS SIG: Beiſy heiratet Ein erregendes Hochzeits- Erlebnis auf Jamalka Im abgehackten Rhythmus ihrer ſtampfenben Motoren durchpflügt die„Orion“ unter dem wie ein einziger rieſiger Diamant funkelnden Sternenhimmel Weſtindiens die leuchtenden Fluten des Antillen⸗ meeres mit Kurs auf Jamaika. Indes ſchwelgen wir— Mr. und Mrs. Stuart, ein junges Paar aus Chikago, das ſeine Flitterwochen auf dieſem paradie⸗ ſiſchen Eiland verbringen will, und ich— im er⸗ wartungsvollen Vorgenuß tauſendundeinernachtähn⸗ licher Erlebniſſe, träumen wir von dem aufreizenden Zauber tropiſcher Nächte, wilder Niggerſongs und nervenprickelnder farbiger Abenteuer. Als die„Orion“ in die Bucht von Montego, einem winzigen Hafen an der Nordweſtſpitze Jamaikas, ein⸗ läuft, ſpüren ſchon alle den betörenden Zauber, den dieſe Märcheninſel ausſtrahlt. Ueber der Bucht wogt ein ſinnverwirrendes Durcheinander von betäubenden Düften, das ſich noch verſtärkt, als wir, den weiten hellſchimmernden Strand verlaſſend, im grünlichen Halbdämmer des Urwaldes untertauchen. Immer leiſer ertönen die Stimmen der anderen Reiſenden, je weiter wir in die verſchwenderiſche Vielfalt dieſer ſubtvopiſchen Flora eindringen. Da blühen brepneud⸗ rte, tiefblaue oder dünkelvislette Bougainvillsen, da gaukeln die aufreizend karmoiſinroten Blüten dolden nie geſehener Orchideen, von denen jede ein⸗ zelne in Europa ein kleines Vermögen koſten würde. Gigantiſche Baumwoll⸗ und Mahagonibäume wech⸗ ſeln mit hochragenden Bambusſtauden und fünf bis ſechs Meter hohen Farnen ab. Aber über dem un⸗ durchdringlichen Dickicht, das die geſpenſtiſchen Man⸗ grovebäume mit ihren zahlreichen in den Boden hineinwachſenden Luftwurzeln bilden, lagert gefähr⸗ lich⸗dumpffeuchte Moderluft, die nicht zum längeren Verweilen einlädt. Plötzlich weckt der verirrte Ton entfernter Muſik unſere im tiefſten Unterbewußtſein ſchlummernden Pfabfinderinſtinkte. Er klang wie der Lockruf elner Sirene. Der Richtung, aus der er kam, folgend, er⸗ blickten wir wieder die zum Städtchen führende Aſphaltſtraße, die ſich wie ein zinkgraues Band durch den dichten Wald ſchlängelt. Nach geraumer Zeit überqueren wir den großen Marktplatz, den einſtöckige Häuschen und ausgedehnte Speicherkomplexe um⸗ geben. Zur Rechten tun ſich unheimliche Gäßchen auf, an deren Ecken verkommene Neger bettelnd herum⸗ lungern und ſüblich⸗reizvolle Vertreterinnen eines farbigen Völkergemiſches ſenſationslüſterne Beſucher erwarten. Mr. Stuart und ich ſeufzen ein wenig auf, als uns ſeine Gattin reſolut in die erſtbeſte Gaſtſtuße ſchiebt. Auf den niedrigen Schemeln räkeln ſich einige Ein⸗ heimiſche, vor ſich Krüge mit Jamaikas National⸗ getränk, dem Rum. Im matten Schein einer abge⸗ blendeten elektriſchen Lampe glänzen die dunkel⸗ getönten Geſichter mit den vorſpringenden Backen⸗ knochen und den aufgeworfenen Lippen. Durch die dichten Rauchſchwaden ſteuert der Inhaber, ein büb⸗ ſcher, intelligenter Halbblutneger, auf uns zu. Er Abedgnere gußerordentlich, jetzt ſchließen zu müſſen. Aber ſeine Schankerlaubnis laufe um elf Uhr ab und außerdem wolle einer ſeiner Brüder morgen heiraten. Während dieſer Worte malen ſich Neugier und Auf⸗ regung in dem nichtsſagenden Geſicht der Ameri⸗ kanerin, zu deſſen Verſchönerung ſie vom Puder und vom Lippen⸗ und Augenbrauenſtift allzu reichlichen Gebrauch gemacht hat. „Oh, ein richtiges Hochzeitsfeſt mit Muſik und Tanz?“ f Der Wirt lächelt zuvorkommend. ein wenig von beidem.“ „Dürfen wir nicht auch kommen? Getränke und Zigaretten bringen wir mit.“ „Pes, Mylaoͤy, Nur eine kleine Lüge ROMAN VON LIS BET DIL. Gegen drei Uhr habe ich dann ſtill, ohne Abſchied, mein Zimmer aufgeſucht. Ich war ſehr müde, aber ich konnte nicht einſchlafen. War es die gedämpfte, ferne Tanzmuſik, die herauftönte, oder der Lift, den ich rollen hörte? Ich weiß es nicht. Ich war durch irgend etwas beunruhigt. Ich ſah eine Menge Bilder, die ſich jagten, unklar, verſchleiert, wie von einem Nebel bedeckt. Ich ſah Menſchen, die ich noch nie geſehen hatte, und war an einem Ort, an dem ich noch nie geweſen war. Und plötzlich teilte ſich der Nebel— ich ſah, wo ich war. Es war am Meer Es regnete fein. Ueber den Dünen, die ſich hin⸗ zogen wie eine Alpenkette, flimmerten verloren ein paar Sterne. Dunkle Wolken zogen über das Meer, das kalt und eisgrau ans Ufer rauſchte. Im Wind wallte der fahlgraue Strandhafer wie ein fruchtbares Getreidefeld. Der ganze Berg lebte. Die weißen Rinnſale rieſelten und rannen herab und gaben unter den Schritten nach wie trockenes Moos. Das Rau⸗ ſchen ſchwoll an, die Inſel wurde ſchwarz. Der Mond ſchaute unter ſchwarzem Gewölk hervor und beſchien einen verödeten Strand mit verlaſſenen Burgen, leeren, dem Land zugekehrten Strandkörben und flatternden Fähnchen. Das Meer war ruhig. Man hörte es kaum. Schwarz, mit ſchmalen Schaumkronen glitt es hin und her wie eine Schaukel. Ich ging über die Heide, die braun glänzte wie Moor. In der Strandhalle war Licht. Ich ſetzte mich hinein und ſah dem Regen zu, der vom Dach gegen die Scheiben ſchlug. Es goß und ſtrömte. die roten Sandſteinplatten, Tiſche und Stühle auß der Terraſſe waren glatt und naß... Grau und tief hing der Himmel über dem Meer. Die kleinen Straßen mit den Verkaufs⸗ buden und Bazaren waren verödet. Und plötzlich ſchäumte tief unter mir das Meer, weiße Kämme blitzten drohend auf. Hohe, grüne Wellenberge türmten ſich hoch, bäumend donnerten ſie dem Strande zu. Umgeworfene Stühle auf den Terraſſen. Ein einſamer Herr ſaß hinter ſeiner Zeitung in der Ecke und ſchaute aufs Meer. Sonſt niemand. Nur wir beide. Und dieſer Einſame war von Lauken Er ſchien auf jemand zu warten. Es war Lilian, die bald darauf im Regenmantel, die Kapuze über dem Kopfe, eintrat.. Octavie war ſchon fort, als ich morgens ins Früh⸗ ſtückszimmer kam. Sie mußte immer ſehr früh zur Stadt. Nachdem ich mehrere Redaktionen aufgeſucht und mich wegen des Neudrucks mit dem Verlag ver⸗ ſtändigt hatte und um die Mittagszeit, etwas ver⸗ ſpätet, man verſpätet ſich ja immer in Berlin, in die „Miramar“ zurückkam, fand ich die ganze Penſion in heller Aufregung. Schon in der Halle erfuhr ich es durch den Por⸗ tier, daß die Baronin Eickſtätten beſtohlen worden ſei. Ihr Türkiſenarmband war verſchwunden. Frau von Eickſtätten hatte es erſt heute früh bemerkt. Sie hatte gleich ihr Zimmer durchſucht, aber nichts ge⸗ funden. Die Baronin war außer ſich. Der Hausburſche kehrte die Blumen im Salon von den Teppichen, die Fenſter ſtanden weit offen, um friſche Luft hereinzulaſſen und den Tabakduft zu vertreiben. Frau Lilienfeld rauſchte, gefolgt von mehreren Zimmermädchen, an mir vorbei, ſie war weder friſtert noch angekleidet. Das ganze Treppen⸗ haus wurde abgeſucht, die Teppiche umgedreht, das ganze Haus wurde auf den Kopf geſtellt. „Es iſt ein altes Erbſtück“, ſagte Frau Lilienfeld. „Nie wieder konnte man ſolche Steine bekommen. Sie hat das Armband geſtern abend hier angehabt, es muß ſich alſo auch hier finden.“ Roſa weinte, ſie kam natürlich als das Zimmer⸗ mädchen des erſten Stockes zuerſt in den Verdacht. Der Staubſauger heulte. Frau Lilienfeld dirigierte die Jagd, und die Gäſte, die zuerſt im Speiſeſaal er⸗ ſchienen, hörten alle von dem verſchwundenen Arm⸗ band. „Schade, ſo ſchöne Türkiſen“, meinte der Kauf⸗ mann aus Dortmund. Die Herren nahmen es weiter nicht tragiſch.„Sie läßt es ſich eben nacharbeiten.“ „So etwas kann man heute nicht mehr arbeiten“, behauptete Frau von Bauer. Sie lief in allen Zim⸗ mern herum, in ihrem blauen, wolligen Morgenrock. Man ſuchte auf den Treppen, Sofas, Teppichen, das Armband blieb verſchwunden. Frau Lilienfeld vernahm das Perſonal in ihrem Büro:„Heraus mit der Sprache, wer hat das Armband? Ich ver⸗ ſichere euch, es ſoll nichts bekannt werden, ich zeige es nicht an, aber die Baronin hat es bei Tiſch noch angehabt und iſt im Hauſe geblieben. Es muß ſich alſo finden. Bis um drei Uhr muß es da ſein, ſonſt laß ich die Polizei holen. Vorher verläßt mir keiner von euch das Haus, der Portier haftet dafür!“ Es war eine allgemeine Aufregung im Hauſe, von Zimmer zu Zimmer pflanzte ſich die Kunde von den verlorenen Türkiſen fort. Roſa kündigte ihren Dienſt. Sie wollte ſofort das Haus verlaſſen, denn ſie wurde bereits mit ſcheelen Blicken von den anderen angeſehen. Frau Lilienfeld rief den nächſten Poliziſten herbei, und dieſer vernahm noch einmal das Perſonal und ließ die unteren Zimmer abſuchen. Er beſtand auch darauf, daß Hausſuchung in den Zimmern der Gäſte gehalten wurde. Einige Damen waren darüber empört, daß fremde Hände ihre Schränke und Schubfächer durchwühlten, während die Herren ſich widerſtandslos darin ergaben. Lauken war früh ausgegangen und noch nicht zurückgekommen, die Kaufleute und der Inder waren ebenfalls fort. Ihre Zimmertüren wurden mit Nachſchlüſſeln geöffnet. Aher nirgendwo fand ſich das Armband. Die Polizei tröſtete Frau Lilienfeld, ſo ein merkwürdiges Stück könnte ſich nicht lange ver⸗ ſtecken. Es würde ſicher eines Tages irgendwo auf⸗ tauchen und den Täter verraten. „Nein, nein, zu Tiſch kann ich heute nicht kommen“, ſagte Lilian dem Portier durchs Telephon.„Ich bleibe auf meinem Zimmer. Ich will nichts heraufgeſchickt haben. Ich kann nichts eſſen...“ Beim Eſſen ſprach alles nur von dem Armband. Ich habe ſchon viel Schmuck verloren, aber ich habe ihm, wenn ich ihn verlor, nie nachgetrauert. Er war eben verloren. Und eine Frau von Eickſtätten würde ſich doch dieſes Stück erſetzen können. „Nein, das kann ſie eben nicht“, verwieſen mich einſtimmig die Damen. Sie nahmen es alle ſehr tragiſch, und ich fand es ſehr langweilig, daß man genötigt war, von der Suppe bis zum Fiſch und über den Braten hinaus von einem verlorenen Türkiſen⸗ armband zu hören. Sogar die Ausländer, die eben erſt angekommen waren und Frau Lilian gar nicht kannten, hörten intereſſiert zu. Man erzählte, was dieſes Armband gekoſtet haben mochte, und wer es wohl nacharbeiten könnte? Untenan ſaß der Inder. Er war ſpät zu Tiſch gekommen und beteiligte ſich nicht an dem Geſpräch, er aß ſchweigend und ſchaute kaum von ſeinem Teller auf. i „Man meint immer, er hätte ein ſchlechtes Ge⸗ wiſſen“, ſagte Frau von Bauer leiſe zu mir. „Er ſieht eher aus, als ob er gar keins habe“, meinte die Fürſtin. „Woher wollen Sie das wiſſen?“ Sie zuckte die breiten Schultern.„Fingerſpitzen⸗ gefühl.“ s Der Inder verſtand ja kein Deutſch. Lilian war ſo unglücklich. Man bedauerte ſie. „Es ſind doch nur lebloſe Steine“, meinte ich. „Aber ein Familienſtück!“ Die Augen der Oberſtin blitzten mich an.„Man kann ſich eine Er⸗ innerung doch nicht nachmachen laſſen. Es geht hier nicht um die Geldausgabe, ſondern um ein Stück, das ſeit Jahrhunderten in ihrer Familie wa.“ „Es muß ſich wieder finden“, ſagte Frau von Bauer. ö„Es iſt geſtohlen, das weiß ich“, ſagte Frau Lilien⸗ eld. „Kann man denn in Ihrem Land, wo bie Men⸗ ſchen ſo geſchickt ſind, nicht ein ſolches Schmuckſtück nacharbeiten laſſen?“ fragte Frau von Bauer den Inder, den einzigen, der ſich nicht an dieſem Geſpräch beteiligte. Er zuckte ſchweigend die ſchmalen Schultern Die Fürſtin wußte Rat. Sie hatte einmal vor Jahren ein ſchönes Diadem hier nacharbeiten laſſen von einer Kunſtſchmiedin in Dahlem. Die hatte ihr das alte Stück ſo täuſchend nachgearbeitet, daß man es nachher kaum von dem Original unterſcheiden konnte. Sie würde dieſe Dame ſchon ausfindig machen. Ich zog mich auf mein Zimmer zurück zu meiner Arbeit. Es war eine ſehr ſchwierige Neubearbei⸗ tung. Eine hiſtoriſche, in ganz veraltetem Stil ge⸗ ſchriebene Geſchichte, breit angelegt, viel zu breit ſür unſere ungeduldigen Leſer von heute, drei Bände ſollten in einem Band verſchmolzen werden, deſſen Seitenzahl vorgeſchrieben war. Als ich den Stoff jetzt überlas, ſchien mir das unmöglich, und ich wollte die Arbeit dem Verlag wieder zurückgeben. mußte ſicher zwei Monate daran arbeiten und ein anderer Autor zeichnete dafür. Aber als ich jetzt den Stoff daraufhin noch einmal aufmerkſam durchlas, packte er mich, und ich begann, mich mit dem etwas ſpröden Stoff anzufreunden. Ich machte mir Notizen wegen der Kürzungen, als es klopfte. 5 Ich hatte zwar den Zettel„Bitte nicht ſtörenl vor die Tür gehängt, aber als ich Oetavies kleines, oͤunkles Köpfchen ſah, rief ich:„Na komm nur, du ſtörſt mich nicht.“ Mein Kopf war mir wie auß gehöhlt. Berlin mit ſeinen vielen Menſchen wirkt immer am erſten Tag auf mich, wie wenn man We getrunken hat. Ich ſah, daß es draußen ſchon dunkel war, auf meiner Uhr war es halb acht. 1 Mieter ü Staatsko! ren, were des Berl heſitzerve⸗ zogen. unberecht nicht, wei niſſes mi delt es ſit den? diet hei dem war die N ber Miet. ü dann erfe erhöhung kommiſſar Mietsſtei⸗ ſuchen, be folgendes „Nach benen W rungen noch nicht Widerſpr: hie verſch wohl den Zwange ſchwerde Die Behö daß geger beitnehme gerungen auf eine Unterſ werden; Nord 3 4 1 3 Berl AR. der N ſchloſſen, d üle Ausſch' Vorſchlag; neuen Geſe laſſen eine Jahr erwa des f. G. Pari öfen 1 09 Handels abr verpflichtet, beitete und ind und an Die ſpa pflichten ſic lecht einzu⸗ ber 1936. Durchfahrtz sendungen elektriſchen lechniſche N tung. Ihr d Degemb . Dent 2 geiſeverkeh lungen übe ü Tſchechoflon Es wurden des Reiſey⸗ land, insbe piſchen Spi Tſchechoſlor durchgeführ * Einf verfahrens. Gerresheim ſeldorf, in wolle nach nehmen. 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Mars 1936 der Neuen Mannheimer Zeitung HANDELS- U WIRTSCHAFTS-ZETTUNG Sonntags-Ausgabe Nr. 125 Nachprüfung unberechfigier Mieferhöhungen von Amis wegen Der Berliner Staaiskommissar zur Mleishöne Von den zuständigen Stellen iſt wiederholt dar⸗ auf hingewieſen worden, daß unberechtigte Miet⸗ erhöhungen den wirtſchaftspolitiſchen Maßnahmen der Reichsregierung entgegenwirken. Soweit ſich Mieter über unberechtigte Mieterhöhungen bei dem Staatskommiſſar oder den Bezirksämtern beſchwe⸗ ken, werden ſolche Beſchwerden unter Mitwirkung des Berliner Mietervereins EV und des Haus⸗ beſitzervereins einer objektiven Nachprüfung unter⸗ zogen. Erfahrungsgemäß beſchweren ſich Mieter bei unberechtigten Mieterhöhungen vielfach deswegen nicht, weil ſie hierdurch eine Störung des Verhält⸗ niſſes mit dem Vermieter befürchten. Hierbei han⸗ delt es ſich ſowohl um Mieterhöhungen bei beſtehen⸗ den Mietverhältniſſen als auch um Mieterhöhungen hei dem Neuabſchluß von Mietverträgen. Hierbei war die Frage aufgetaucht, ob eine Nachprüfung der Mieterhöhung durch die zuſtändigen Stellen auch dann erfolgen ſoll, wenn der Mieter über die Miet⸗ erhöhung keine Beſchwerde geführt hat. Der Staats⸗ zommiſſar hat die Pflicht der Behörden, unberechtigte Mietsſteigerungen auch von Amts wegen zu unter⸗ ſuchen, bejaht und in einem Schreiben hierzu u. a. jolgendes ausgeführt: „Nach den von höchſter Stelle wiederholt gege⸗ enen Weiſungen haben unberechtigte Mietſteige⸗ tungen zu unterbleiben. Eine Mietſteigerung wird noch nicht damit berechtigt, daß der Mieter keinen Widerſpruch erhebt. Der fehlende Widerſpruch kann hie verſchiedenartigſten Gründe haben. Es iſt ſehr wohl denkbar, daß der Mieter einem inneren Zwange folgend aus Nützlichkeitsgründen die Be⸗ ſchwerde unterläßt, ſich dennoch aber beſchwert fühlt. Die Behörden haben ein dringendes Intereſſe daran, daß gegenwärtig angeſichts der Lohnhöhe der Ar⸗ beitnehmer alle irgendwie unberechtigten Mietſtei⸗ gerungen unterbleiben. Aus dieſen Gründen kann auf eine von Amts wegen erfolgende Unterſuchung derartiger Fälle nicht verzichtet werden; das gebietet auch die Staatsautorität.“ Norddeuische Kabelwerke Berlin WiedkEr 6 vH. Dividende Berlin, 14. März. In der geſtrigen Bilanzſitzung des AR der Noröddeutſchen Kabelwerke AG., Berlin, wurde be⸗ ſchloſſen, der für den 3. April 1936 einzuberufenden o. HV. die Ausſchüttung einer Dividende von wieder 6 v. H. in Vorſchlag zu bringen. Der Auftragsbeſtand zu Beginn des neuen Geſchäftsjahres und die weiteren Auftragseingänge laſſen eine befriedigende Entwicklung auch im laufenden Jahr erwarten. Die Besſimmungen des französisch-sowjeirussischen Handelsabkommens Paris, 14 März. Auf Grund der am Freitag ver⸗ Afenklichten Beſtimmungen der franzöſiſch⸗owjetruſſiſchen Handelsabmachungen hat ſich die fpvanzöſiſche Regierung verpflichtet, den Aufſchlag auf den Einfußrzoll für halbbear⸗ beitete und Fertig⸗Fabribate, die in Rußland hergeſtellt ind und aus Rußland eingeführt werden. aufzuheben. Die ſpanzöſiſche und die ſowjetruſſiſche Regierung ver⸗ lichten ſich ferner, ſich gegenſeiſig das Meiſtbegünſtigungs⸗ lecht lenzuräumen, und zwar zunächſt bis zum 31. Dezem⸗ ber 1936. Rußland geſteht zer hinaus den freien Durchfahrtsverkehr für franzöſiſche Waren zu, die als Poſt⸗ sendungen noch Iran beſtimmt ſind, mit Ausnahme von elektriſchen Firmen und Baumwollſtoffen und Fäden. Eine lechniſche Vereinbarung in dieſer Hinſicht iſt in Vorberei- kung. Ihre Geltungsdauer foll ſich mimdeſtens bis zum d Dezember 1928 erſtrecken. 3 Dentſch⸗ tſchechoflowakiſche Abmachungen über den 5 1 n 5 85 20 20 Reiſeverkehr. Die in den letzten Tagen geführten Verhand⸗ lungen über den Reiſeverkehr zwiſchen Deutſchland und der Iſchechoflowakei ſind heute in Berlin abgeſchloſſen worden. Es wurden Abmachungen getroffen, die eine Erleichterung des Reiſeverkehrs von der Tſchechoſlowakei nach Deutſch⸗ land, insbeſondere im Hinblick auf den Beſuch der Olym⸗ ziſchen Spiele bezwecken; Reiſen von Deutſchland nach der Tſchechoſlowakei können in der bisherigen Art und Weiſe durchgeführt werden. * Einführung eines nenen Glaswolle⸗Herſtellungs⸗ verfahrens. Wie man erfährt, beabſichtigt die AG der Gerresheimer Glashüttenwerke vorm. Ferd. Heye, Düſ⸗ ſelborf, in den nächſten Tagen die Fabrikation von Glas⸗ wolle nach den neueſten amerikaniſchen Verfahren auſtzu⸗ nehmen. Mit Hilfe des neuen Verfahrens laſſen ſich Glasfäden von ſehr großer Feinheit herſtellen, die tertil⸗ mäßig verarbeitbar ſind und von denen man ſich eine Berei⸗ erung der einheimiſchen Faſerſtoffvorräte verſpricht. Es wird möglich ſein, aus der nach dem neuen Verfahren hergeſtellten Glaswolle Fäden zu ſpinnen und dieſe dann zu verweben. Es wird allerdings noch geraume Zeit dauern, bis größere Mengen textilmäßig verarbeitbarer Glaswolle verfügbar ſein wevden. Nach dieſer ausge⸗ ſprochenen Textilwolle wird in größeren Mengen eine ewas weniger feine Wolle anfallen, die, abgefehen von den landläufigen Iſolierungszwecken(Kabel⸗, Schiffs⸗ und Rohriſolierungen), beſonders auf dem Baumarkt Auf⸗ nahme finden ſoll. Dieſe hat ein ſehr niedriges Bolumen⸗ gewicht(ea. 25 Kg. je Kbm.) und kann daher als Zſolie⸗ zungsmaterial für alle Bauzwecke verwendet werden, z. B. für die Iſolierung von Dächern, Wänden und Fußböden, gegen Kälte und Schall. Ein weiteres Verwendungsgebiet der neuen Glaswolle iſt die Herſtellung von Lufkfiltern für Klimatiſierungsanlagen. * Baumwyllinduſtrie Erlaugen⸗Bamberg., Erlan⸗ gen.— 7(6) v. H. Dividende. Die Geſellſchaft berichtet, daß im Geſchäftsjahr 1935 die lebhafte Nachfrage nach Garnen und Geweben zunächſt angehalten hat, daß ſich im Verlauf des Jahres und beſonders im zweiten Halbjahr dagegen die ſtarken Käufe der Abnehmerſchaft in der vorangegan⸗ genen Zeit in einem Rückgang des Käuferintereſſes, beſon⸗ ders für Gewebe, auswirkten. Der Rohertrog iſt auf 19,80 (46,13) Mill. geſtiegen, wozu außerordenkliche Erträge von 0,10(0,02) Mill./ treten, die zum Teil auf den Ein⸗ gung aus abgeſchriebenen Wertpapieren entfallen. Ein⸗ ſchließlich 282 487(201 388)„ Vortrag ſteht ein Reingewinn don 1152 511(1 026 467)„ zur Verfügung. Der v. HV. am 8. März wird die Ausſchüttung von 7(6) v. H. Dividende auf das 12 Mill.„ betragende Aktienkapital vorgeſchlagen. * Süddeutſche Bodencreditbank.— 37 v. H. Dividende. Der Auſſichtsrat dieſes Münchner Inſtituts hat in ſeiner Vilanzſitzung nach den Anträgen des Vorſtandes beſchloſſen, 5 auf 4. April I. J. einzuberufenden Generalverſammlung ie Verteilung einer Dividende von 37 v. H. auf 12,5 Mill. 9 8 Aktienkapital aus 758 990„ Reingewinn vorzuſchla⸗ 858 Bachmann n. Ladewig Ach, Chemnitz.— Wieder 4 v. f. daondende. In der Bllanzſizung des Aufſichtsrats wurde oloſen, der auf den 20. April einzuberufenden o. HV. unn uſchlagen, für das Geschäftsjahr 1035 eine Dividende 5 wieder 4 v. H. auf die 1,588 Mill.& betragenden Stammaktien auszuſchütten. —— Gemeinschafisgruppe Deufscher Hypoſhekenbanken .36 CJ, 10 Mill. Em. Ueberschuß/ Wieder 396 Dividende/ Gebesserie Zinseingänge Neue Hypoſheken zugesagif Die Gemeinſchaftsgruppe Deutſcher Hypotheken⸗ banken weiſt für 1935 einen Ueberſchuß einſchließlich 80g 854(868 341), Vortrag von 7 566 364(7 140 491 Mark aus. Nachdem der vertragsmäßige Ausgleich bewirkt iſt, entfallen hiervon auf die Deutſche Cen⸗ tralbodenkredit⸗Ac 3,68(3,44) Mill.&, auf die Deut⸗ ſche Hypothekenbank 1,20(1,11), auf die Frankfurter Hypothekenbank 1,03(0,95), auf die Mecklenburgiſche Hypotheken⸗ und Wechſelbank 0,26(0,24), auf die Sächſiſche Bodenereditanſtalt 0,88(0,81) und auf die Weſtdeutſche Bodenkreditanſtalt 0,53(0,59) Mill. J. Die Erhöhung des Gewinnes erklärt ſich aus dem geringeren Abſchreibungsbedarf. Für Zinsrück⸗ ſtände brauchten nur 1134(14,50) Mill.„ abgeſetzt zu werden, obwohl diesmal die Zinsrückſtände bei den ſtädtiſchen und den nicht vom Entſchuldungsver⸗ fahren berührten landwirtſchaftlichen Hypotheken bei ſämtlichen Banken voll abgeſchrieben wurden. Die Gemeinſchaftsgruppe ſtellt feſt, daß die Zinseingänge ſich für ſämtliche Darlehensarten, ſtädtiſche, land⸗ wirtſchaftliche und Kommunal⸗Darlehen, gebeſſert haben. Der Prozentſatz der rückſtändigen Zinſen iſt dementſprechend zurückgegangen, und zwar von 10,3 v. H. i. V. auf 8,2 v. H. Auch die aktivierten Zins⸗ rückſtände haben ſich ſtark vermindert, nämlich von 9,41 Mill. 4 i. V. auf 5,39 Mill. 4. In der Gewinn⸗ und Verluſtrechnung erſcheint der reine Zinsüber⸗ ſchuß mit 24,7(25,3) Mill.. Die einmaligen Ein⸗ nahmen und ſonſtigen Erträge betrugen 6,7(4,6) Mill.& und nach Abzug der ſonſtigen Aufwendun⸗ gen 4,5(8,5) Mill. I. Auf die 89 Mill./ Stammaktien abzüglich der im Eigenbeſitz der Banken befindlichen 0,42 Mill. ſollen 5 v. H. Dividende wie im Vorjahr verteilt werden; zum Vortrag für 1936 verbleiben 0,92 Mill. Mark. Der Vorſtandsbericht bezeichnet das Jahr 1935 unter Hinweis auf den großen Konverſionserfolg als einen Wendepunkt in der Entwicklung des Ka⸗ pitalmarktes. Ein neuer tragbarer Zinsfuß für langfriſtige Kredite der Realkredit⸗Inſtitute iſt da⸗ mit nicht nur für die alten Schuldperhältniſſe ver⸗ wirklicht, ſondern auch für neue Hypotheken im Vordringen. Die Pfandbriefkurſe weiſen zum erſten⸗ mal ſeit Vorkriegszeit wieder eine ſtabile Linie auf. Ein Neugeſchäft iſt wieder in Gang gekommen. Die Gemeinſchaftsgruppe hat insgeſamt neue Hypotheken in Höhe von 72 Mill.„ bewilligt, davon 36 Mill.. für Neubauten. Für eine ſtärkere Ausdehnung der Beleihungstätigkeit beſtanden nach drei Richtungen hin Erſchwerniſſe. Erſtens mußten die Konverſions⸗ koſten aufgebracht, d. h. zunächſt vorgelegt werden. Ferner waren in dieſem erſten Uebergangsjahr er⸗ hebliche Rückflüſſe an Pfandbriefen und Kommunal⸗ obligationen zu verzeichnen. Die Herabſetzung des Zinsfußes führte zu Umſchichtungen von Vermögen. Weiterhin machte ſich die Auflegung von 500 Mill.& Reichsſchatzanweiſungen bemerkbar. Insgeſamt hat⸗ ten die Gemeinſchaftsbanken an Pfandbriefen und Kommunalobligationen 235 Mill.„/ am Markte auf⸗ in! Obligationen. zunehmen. Wenn trotzdem neue Hypotheken immerhin bemerkenswerter Höhe zugeſagt wurden, ſo läßt ſchon dies darauf ſchließen, daß der Neuab⸗ ſatz an Pfanoͤbriefen und Kommunalobligationen noch über die Rückkäufe hinausging. In der Tat ſtellt ſich die Verkaufsziffer für die Gemeinſchafts⸗ banken auf 257 Mill. 4. Dies beweiſt, daß ſich im Bereiche des Pfandbriefs Sparkapital in beachtlichem Umfange neugebildet hat. Der Bericht legt Nachdruck auf eine Beweisfüh⸗ rung in dem Sinne, daß es dem allgemeinen Inter⸗ eſſe entſprechen dürfte, wenn eine gewiſſe Lockerung in den Emiſſionsbeſchränkungen eintreten würde. Die abſolute Vordringlichkeit des ſtaatlichen Kon⸗ ſolidierungsbedarfes ſteht für jedermann feſt, doch dürften bei dem Wunſche, am Kapitalmarkt vorerſt nur einen Sektor zu pflegen, oͤſe Hemmungen nicht überſehen werden, die ſich aus der Verflechtung der einzelnen Marktgebiete, den Kursbeziehungen der verſchiedenen Wertpapiergattungen und den Gewohn⸗ heiten der Anlageſuchenden ergeben. Den neuen 4, 5proz. Wertpapiertyp auf einer breiteren Front vormarſchieren zu laſſen, empfiehlt ſich auch deshalb, weil entſprechende Darlehens⸗Zinsbedingungen noch keineswegs überall durchgedrungen ſind. Für Hypo⸗ theken in Privathand beſtehen noch Zinsſätze von 6 bis 8 v. H. fort. Abhilfe iſt erſt möglich, wenn Um⸗ ſchuldungen mit Hilfe von Inſtituts⸗Hypotheken durchgeführt werden können. Bezüglich des Abbaus der Schulden moratorien und bezüglich des Vollſtreckungsſchutzes unterſtreicht der Bericht beſonders den Gedanken der Verant⸗ wortlichkeit des Schuloͤners, die im Intereſſe einer vollen Funktionsfähigkeit des Marktes wieder her⸗ geſtellt werden müſſe und kommt weiter an Hand der Erfahrungen der letzten Jahre zu dem Ergebnis, daß oͤie Inſtituts⸗ Hypotheken eine ganze Reihe unbe⸗ ſtreitbaner Vorzüge vor den Privat⸗Hypotheken be⸗ ſitzen. Endlich wird auf die beſondere Bedeutung der Hypothekenbanken für den Wohnungsbau hingewie⸗ ſen angeſichts des Fehlbedarfs an Wohnungen von 1,5 Millionen und der Neigung, flüſſige Mittel in Grundwerten anzulegen. Beſchräukt man das Wir⸗ kungsfeld der Realkredit⸗Inſtitute allzuſehr, ſo muß dies unerwünſchte Folgen haben. Die wünſchens⸗ werte Langfriſtigkeit der Kredite und vor allem die Wiederentſchuldung durch allmähliche Tilgung wür⸗ den darunter leiden. Die volkswirtſchaftlichen Vor⸗ teile der von den Realkredit⸗Inſtituten gewährten Tilgungshypotheken verdienen daher ſtärkere Be⸗ achtung. Die von der Gemeinſchaftsgruppe neubewilligten 36 Mill.„ für den Wohnungsbau bezogen ſich ganz überwiegend auf den Bau von Kleinwohnungen in Eigenheimen und Geſchoßbauten. Insgeſamt aus⸗ gezahlt wurden im Berichtsjahr rund 46 Mill.. Der Darlehensbeſtand am Jahresſchluß betrug 2321 (2321) Mill./ Hypotheken und 551(563) Mill. 4 Kommunal⸗Darlehen; der Umlauf 2269(2275) Mill. Mark Pfandbriefe und 556(551) Mill.„ Kommunal⸗ Anziehende Kurse zum Wochenschluß Lebhafere Märkfe Fesier Schluß Rhein⸗Mainiſche Mättagsbörſe: Feſter * Frankfurt, 14. März. Auf eine Meldung, daß England konkrete Vermittlungs⸗ vorſchläge für die bevorſtehende Völkerbundsſitzung unter⸗ breiten will, ſetzte die Wochenſchlußbörſe in überwiegend feſter Haltung ein. Die Kuliſſe nahm einige Deckungen vor, ſo daß am Aktienmarkt meiſt Kursbeſſerungen von 5 v. H. bis 1 v. H. eintraten. Das Geſchäft war zeitweiſe recht lebhaft. Am Montanmarkt gewannen Vereinigte Stahl⸗ werke und Höſch je 7 v.., Rheinſtahl 1 v.., Ilſe Berg⸗ bau Genuß und Mannesmann je 1 v. H. Von chemiſchen Werten ſtiegen Farbeninduſtrie auf 18074(1497), Deutſche Erdöl auf 108(1064). Von Elektroaktien lagen beſon⸗ ders Schuckert feſt mit 1817(129), ferner gewannen Lah⸗ meyer 235 v.., während Siemens noch 77 v. H. abbröckel⸗ ten. Am Rentenmarkt war die Haltung bei kleinen Um⸗ ſätzen gut behauptet. Altbeſitz 1102, 6proz. Stahlverein 10276, Zinsvergütungsſcheine 93,50(93,45), ſpäte Schuld⸗ buchforderungen 97%, Kommunalumſchuldung 87,10, gproz. Dollar Preußen 6074, öproz. Spargiro 60%, Nach den erſten Notierungen war die Haltung etwas un⸗ einheitlich und teilweiſe ergaben ſich mäßige Rückgänge. Im Verlaufe wurde die Haltung aber erneut feſt und das Geſchäft hatte in einigen Montanwerten lebhaften Charak⸗ ter. Bevorzugt wurden Verein. Stahlwerke, die zunächſt auf 817 nach 8176 anſtiegen, dann auf 8198 abbröckelten, um ſpäter auf 82 anzuziehen. Auch bei den übrigen Marktigebieten ergaben ſich überwiegend weitere Beſſerun⸗ en. 5 Der Rentenmarkt brachte im Verlaufe keine Veränderun⸗ gen; Golödpfandbriefe und Stadtanleihen notierten meiſt wie geſtern. Liquidationspfandbriefe lagen nicht ganz ein⸗ heitlich. Auslandsrenten ſtill, Ungarn mäßig erholt. Am Montag, dem 16. März, findet keine Mittags⸗ und Abendbörſe ſtatt. * Berliner Börſe: Aktien freundlich Wenn auch, wie nicht anders zu erwarten war, das Wochenſchlußgeſchäft kaum größeren Umfang annahm, ſo zeigte ſich doch, daß die geſtern bereits eingetretene Er⸗ holung an verſchiedenen Gebieten des Aktienmarktes heute erneut Fortſchritte machen konnte. Die Kursgeſtal⸗ tung vollzog ſich bei nur kleinen An⸗ und Verkäufen, ſo daß eine einheitliche Linie nicht zu erkennen war. In⸗ deffen überwogen eher leichte Beſſerungen. Das gilt zum Beiſpiel für Braunkohlenaktien, von denen Eintracht und Ilſe Genußſcheine je 1,25 v. H. gewannen, während nur Ilſe Bergbau mit minus 34 v. H. ſtärker rückläufig waren. Das am Kalimarkt als einziges zur Notiz kommende Pa⸗ pier Weſteregeln gewann 1,75 v. H. Am chemiſchen Markt ſetzten Farben 4 v. H. höher mit 150,25 ein. Conti Gummi und Conti Linvoleum waren erneut um 4 und 1,25 v. H. gebeſſert. Von Elektro⸗ und Tarifwerten zogen Schuckert um 1,5, Lahmeyere um 1. AcsG um 6 v. H. an. Bei den Auto⸗Aktien waren zunächſt leichte Rückgänge zn beobachten, doch konnten Daimler bereits in der erſten Biertelſtunde einen Anfangsverluſt von 75 v. H. zur Hälfte wieder aufholen. Montane waren mit Ausnahme von Rheinſtahl(plus 4 v..) mefſt 74 v. H. ſchwä⸗ cher. Aber auch hier konnten die Anfangsverluſte meiſt sogleich nach dem erſten Kurs wieder ausgeglichen werden. Am Renteumarkt blieb es zunächſt ſehr ſtill. Altbeſitz eröffneten mit 110% unv. Die Umſchuldungsanleihe gab mit minus 2 Pfg. unbedeutend nach, während Reichs⸗ ſchulöbuchforderungen Schwankungen von“ v. H. nach bei⸗ den Seiten aufwieſen. Im Verlaufe wurde das Geſchäft an den Aktienmärkten zum Teil lebhafter, was auf Rückkäufe des berufsmäßigen Börſenhandels, zum Teil aber auf ſpäter eingegangene Publikumsorder zurückzuführen war. Daimler konnten ſich gegen den erſten Kurs um 1½ v. H. befeſtigen. Am Reutenmarkt herrſchte weiteſtgehende Geſchäftsſtille. Hypothekenpfandbriefe, Kommunalobligationen und Liqui⸗ dationspfandbriefe wieſen kaum Veränderungen auf. Stadt⸗ anleihen blieben gehalten. Das gleiche konnte auch von Provinzanleihen feſtgeſtellt werden. Unter den Reichs⸗ anleißhen ſind gger Poſtſchätze mit plus 7% Pfg., dagegen 40er öto, mit minus g v. H. zu nennen. Induſtrieobliga⸗ tionen hatten mit Ausnahme von Farbenbonds(minus 4) und Lüdenſcheider⸗Metall(minus 7 v..), keine beſon⸗ deren Schwankungen zu verzeichnen. Am Kaſſamarkt wurden Bergmann um 2 und Eſch⸗ weiler Bergwerk 3 v. H. höher, dagegen Niederlauſitzer Eiſenbahn 2, Berliner Kindl Stammprioritäten ſowie Tüllfabrik Flöha je 3 v. H. niedriger bewertet. Von Bank⸗ aktien gaben Commerzbank und DD⸗Bank um je, Han⸗ delsgeſellſchaft und Dresdener Bank um je ½ v. H. nach. Dagegen wurden ADE 4 v. H. höher notiert. Steuergutſcheine blieben unverändert. Wiederaufbauanleihe 1944/5er 69,5 G 70.25 B; 1946/48er 1937er 101,5 G; 19 98er 99,87;: 1989er 99,5 G lo40er 99,97 G 100,12 B; 1941er 98,25 G; lo dzer 97,75 G 98,5 B; loager 97,5 G; 1944er 97,25 G 98 B; loser bis 1948er je 97 G 97,75 B. Ausgabe 2: 1989er 99,37 G; 1940er 99,12 G 99,87 B; 1041er 98,12 G 98,87 B; logger 7,25 G. Reichsſchuldbuchforderungen, Ausgabe 1: 1986er 99,2 G; 69 G 69,75 B. 4proz. Umſchuld.⸗Verband 86,725 G 87,475 B. Die Börſe blieb bis zum Schluß freundlich geſtimmt. Sofern Notierungen zuſtande kamen, ſtellten ſte Tages⸗ höchſtkurſe dar. Siemens konnten ſich gegen den ſchon feſten Verlauf erneut um 18g v. H. erhöhen. Deſſauer Gas, Berlin⸗Karlsruher, Bekula und Reichsbahnvorzüge gewannen nochmals je 4 v.., Schultheiß„ v. H. Nachbörslich nannte man Reichsbahn 1296 Geld, Far⸗ ben 150,25 Geld. Geld- und Devisenmarkf Dollar etwas feſter * Berlin, 14. März. Am Geldmarkt blieb die Lage heute unverändert. Die ſtärkere Bedarfsdeckung für den Medio ließ eine Entſpannung nicht eintreten. Die Blankotages⸗ gelöſätze wurden infolgedeſſen bei 337 v. H. belaſſen. In Privatödiskonten, für die der Satz in der Mitte unverändert 3 v. H. blieb, war lebhafteres Angebot feſtzuſtellen. In den ſonſtigen kurzfriſtigen Anlagen fanden Umſätze kaum ſtatt. Im internationalen Deviſenverkehr traten kaum Ver⸗ änderungen von Belang ein. Das Pfund bewegte ſich etwa auf Baſis des Vortages. Der Dollar war, vermutlich auf anhaltende kommerzielle Käufe etwas feſter. So ſtellte ſich die Pariſer Notiz auf 15,08(15,07%)), die Züricher auf 9,04%(9,04%), Die Goldvaluten blieben meiſt unverändert. Der franzöſiſche Franken gab indeſſen bei wieder einſetzen⸗ der Kapitalabwanderung geringfügig nach. Die Züricher Notiz ermäßigte ſich auf 20,204(20,21). Die Londoner No⸗ tis ſtellte ſich auf 74,90(74,88). Uiskontsatz: flelchsbank 4, Lombard 3, Privat 3 v. H. Antlich in Rm. Dis⸗ J Parität! 18. März] 13. März fur kont M. Geld Brief Geld Brief AKeguplen 1 àgypt.Bfvd.. 2099 12.570 12600 12.570 12809 Argentinien 4 Pe 85 1872.580 9,584.580 Hess Jelgien„ 100 Belga 2 8587 41.00 41,880 41,90 41.88 Graſilien„1 Milreis 8 0,.148.10 905 Bulgarien 100 Leva 6.083.047.053.047.0 Canaba Ian. Dollar 4 4188 24890 27.73.489 228 Dänemark 100 Kronen 3 11250 3 54.79 84.89 54.79 8489 Danzig„100 Gulden 3 81.72 45.80 4590 45,80 45,90 England.. 1 Pfund 2 24? 12.70 12.00 12.270 120 Estland. 100 eſtn. Kr. 4½ 112.509 67.93 68,07 62.93 68.07 Finnland 100flunl. M. 4 10537 5,410.420.410 8 Frankreich 100 Fres. 8 19. 18.889 150 15.890 16, riechenland 100 Dr. 7.59 28.857.858 288 olland. 100 Gulden 8 168,75 168.8700169, 210 168.90 169.2 ran(Teheran) lpadlun 5 20.49 15,28 15,27 15.23 18.2 sland.. 100 ts. Kr. 375 5 5508 55,5 5308 55415 tallen.. 100 Lire 5 22.09 19.70 19,74 19,70 19,24 Japan.. ien 365 2093 90.715 0717.71 0777 ugoſtavien ioo iner 5 84.00? 5554 5,656 388.888 eitland.. 100 Latts 5 85 92 8108 80.92 61.08 Eitauen. 100 Sitas 6 41.98 41.83 41.91 4488.91 Norwegen 100 frronen 374 41250 61,88 5178 6188 8178 Deſterreich 100 Schinl. 353 189,07 289 49.05 285 400 Polen.. 100 Zloty 5 0% 880 46.90 4680 46.90 Voriugal 101 Eseuds 5 535/11. 11.15 1185 11.18 Rumänien.. 100 Lei 415 2811 288.492 2. 2. Schweden. 100 fr. 2½ 11, 63, 6338 63.5 8887 Schweiz 100 franken 2 81.00 81.0 81.85 Sl 8128 Spanten, 100Peſeien 5 1 395 34.01 33,95 Tſchechoſlowafeiioen 3 12488 10.25 10.5 1,75 10. Türkei„„ tür! Pfb. 536 18458 1,879 1. 1975 1870 Ungarn.„ 100 Pengs 4.1[I 8 8 1 Uruguan. 1 Goldpeſo 44.40.174 1,176.174.178 Ber, Staaten 1 Dollar 136.98.469.751 24891 205 Frankfurt, 18. März. Tagesgeld 3 v. H. * Abſchluß eines Handelsvertrags zwiſchen Amerika und und Nicaragua haben einen Handelsvertrag mit gegenſei⸗ tigen Zollvergünſtigungen und unbedingter Meiſthegün⸗ ſtigung abgeſchloſſen. Nicaragua gewährt eine Zollermäßti⸗ gung auf neun und eine Zollbindung auf fünſtzehn Poſt⸗ tionen für lamdwirtſchafteßche Erzeugniſſe Nordamerikas, Nicaragua. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika und die Vereinigten Staaten ſichern die Belaſſung von Kaſſſee, Bananen uſw. auf der Freiliſte zu und gewähren eine 5cproz Ermäßigung auf Perubalſam. Die aneriko⸗ niſſche Ausfuhr nach Nicaragua betrug zuletzt 2,50 Mill. Dollar jährlich bei einer etwa gleichhohen Einfuhr aus Nicaragua. Der neue Vertrag bezwecht die Abrundung des Vertragsſyſtemes, das allmählich auf alle Dateinſtaaten ausgedehnt werden ſoll. „ Prehlitzer Braunkohlen⸗A., Meuſelwitz(Thür.).— 7(9) v. H. Dividende. Der Auſſichtsrat beſchloß, nach 285 000 (276 000)„ Abſchreibungen, die Verteilung einer von 9 v. H. auf 7 v. H. verringerten Dividende für das Geſchäftsjahr 1935 vorzuſchlagen. Vereinsbank in Nürnberg.— Wieder 6 v. H. Divi⸗ dende. In der AR⸗Sitzung wurde beſchloſſen, der am 6. April ſtattfindenden Hauptverſammlung für das Ge⸗ ſchäftsjahr 1935 die Verteilung einer Dividende von 6 v. H.(wie i.) vorzuſchlagen. 3 Nieberlauſitzer Kohlenwerke.— 8(10) v. S. Divi⸗ dende. In der Bilanzſitzung wurde beſchloſſen, der auf den 21. April einzuberufenden ordentlichen Hauptver⸗ ſammlung vorzuſchlagen, für das Geſchäftsjahr 1935 eine Dividende von 8 v. H.(gegen 10 v. H. i..) auszuſchütten. Konkurse und land wirischafiliche Enischuldungs verfahren im Handelskammerbezirk Mannheim-Heidelberg Eröffnetes Vergleichsverfahren: Amtsgerichtsbeztrk Mannheim: Baumeiſter Georg Mathias Gieſer in Mannheim, Uhlandſtraße 48.(Vergleichsverwalter: Dr. Kurt Fluch.) 5 Aufgehobenes Vergleichsverfahren nach Beſtätigung des Vergleichs: Amtsgerichtsbezirk Schwetzingen; Fa. Afendorf u. Co., Zigarrenſabriken in Hockenheim.— Amrs⸗ gerichtsbezirk Wiesloch: Otto Kochendörfer, Handel mit Textil⸗ und Modewaren in Wiesloch. Eröffnetes Konkursverfahren: Amtsger ichts bezirk Schwetzingen: Fa. Aſendorf u. Co., Zigarrenfabriken in Heckenheim.(Konkursverwalter: Rechtsanwalt Dr. Gaa in Schwetzingen.) Aufgehobenes Konkursverfahren: Amtsgerichtsbegirk Hedelberg: Fa. Lorenz Hortnig Witwe und deren Inhaber Wilhelm Hein in Heidelberg. Fa. Schreib⸗ warenfabrik Doſſenheim Ach in Doſſenheim. Amts gerichbsbezirk Mannheim: Kah. Fürſorgeverein für Mädchen, Frauen und Känder e. V. in Mannheim. Eröffnete landwirtſchaftliche Entſchuldungs verfahren: Amtsgerichtsbezirk Heidelberg: Heinrich Binkele und Ona geb. Merz in Daisbach.(Entſchuldungsſtelle: Ent⸗ ſchuldungsamt Heidelberg.)-Amtsgerichtsbezirk Buchen; Ludwig Götz und Roſa geb. Nos in Mudau.— Friedrich Jultus Hilpert und Anna Maria geb. Böhrer in Höpfin⸗ gen.— Amtsgerichtsdezirk Heidelberg: Peter Bei⸗ dinger und Suſanng geb. Stier in Ladenburg a. N.— Simon Gerold und Eliſabetha geb. Nähr in Wiesloch.— Vohannes Holzwarth und Aung geb. Holzwarlh in Hils⸗ bach.— Irchann Lampert und Margarete geb, Förderer in Baiertal.— Karl Range und Wilhelmine geb. Niebergall in Waldangelloch.— Fritz Remmele und Friederike geb. Rothenhöſer in Bad Rappenau.— Auguſt Speck und Liſette Reinhardt in Bockſchaft bei Sinsheim.— Viktor deß und Barbara geb. Dunnbeck in Rotenberg, Amt Wiesloch.— Jeſef Schöner 2, und Katharina geb Thome in Rot bei Wiesloch.— Georg Schmidt und Soſie geb. Sieger in Hülsbach.— Hermann Schritz und Anna geb. Beichel in Malſch bei Wiesloch.— Friedrich Schulz und Luiſe geb. Schweizer in Ittlingen.— Ludwig Thöne 5. und Marie geb. Geider in Rot bei Wiesloch.— Amts⸗ gerichtsbezirk Mosbach: Friedrich Brenner 2 und Katharina geb. Maßholder in Helmstadt.— Alfons Eppel und Maria geb Binnig in Fachrendach.— Guſtav Häilder⸗ hof Witwe Luiſe geb. Heiß in Moosbruun bei Eberbach.— Karl Friedrich Riſchert und Anna geb. Lohmaun in Stein a. K.— Karl Friedrich Sigmann 3 in Hüffen⸗ hardt.— Karl Ludwig Sigmann und Berta Wilhelmine geb. Die rolf in Hüf enhardt— Amtsgerichbsbezirk Tau⸗ berbiſchofs heim: Florian Boumann und Anna geb. Ziegler in Berolzheüm.— Joſef Vinzenz Baumart und Kreſzentia geb. Retzbach in Gommersdorf.— Adolf Beyer und Berto geb. Niebel in Neunſtetten.— Georg Andreas Büttel und Katharina geb. Schäfer in Sachſen⸗ haufen.— Johann Michael Deſch und Barbara geb. Ober⸗ feld in Sonderriet.— Gottfried Eckert und Hilaria geb. Weimer in Weſſental.— Joſef Eckerd 2 in Weſſental. Jwoſſef Alois Grein und Pauline geb. Eckert in Bortal.— Kilian Heidinger in Oberalbach.— Ferdinand Ambros Höfling in Werbach.— Anna Hofmann in Großrinderfeld,. Anton Hüpel und Maria Anng geb. Hügel in Aſſomſtadt.— Anton Karl und Roſa Luiſe geb. Johmann in Winzen⸗ hofen.— Leopold Kuhn und Hedwig. Anna, Frieda, Rudolf, Karl in Hundheim.— Joſef Valentin Löffler und Johanna geb. Hilbert in Giſſicheim— Leo Raab und Barbara geb. Griebel in Grünsfeld.— Bernhard Ruck und Gertrud geb. Humm in Krautheim— Hermann Sons und Marie geb. Kurz in Dainbach.— Martin Scheurich und Eliſabeth geb. Herbach in Vockenroth.— Robert Wendelin Schneider in Hundheim.— Albert Schulz 1 und Hilda geb. Walz in Klepsau.— Michael Alois Wenz in Großrimderfeld.— Karl Werner und Emma geb. Hagedorn in Bobſtedt.— Adolf Wolfert und Frieda geb. Liebig in Neunſtetten. Johann Zürn und Anna geb. Möhler in Winzenhoſen. Badiſche Schlachtviehmärkte Der Auftrieb auf den badiſchen Schlachtviehmärkten war bei Großvieh klein, bei Kälbern und Schweinen genügend. Das Großvieh wurde zu den vorgeſchriebenen Höchſtprelſen zugeteilt; ebenſo wurden die Schweine zugeteilt. Für die kommenden Wochen wird eine lebhafte Nachfrage nach Groß⸗ vieh beſtehen, Kälber und Schweine werden genügend vor⸗ handen ſein. Das fehlende Rindfleiſch wurde durch Sen⸗ dungen der Reichsſtelle gedeckt. i ö 16. Seite Nummer 12⁵ Neue Mannheimer Zeitung Sonntags⸗Ausgabe Samstag, 14. März Sonntag, 15. März 1936 5 3 8 Städliſches Schloßmuſeum: Geöffnet von 11 bis 10 16 Direkier Häufeauſkaul Städtiſche Kunſthalle: Geöffnet von 11 bis 13.30 Uhr u von 15 bis 17 Uhr Mannheimer Kunſtverein. L 1 und von 14 bis 16 Uhr. Au durch Großhändler untersagi Neuordnung in der Lede wirischafi Wochenberichfe 0 1 1 Hebſſnet von 10 bis 13 lung: F. Heidin Die wachen bene für Lederwirtſchaft veröffent⸗ Nürnberger Hopfenmarkt ohne daß es zu nennenswerten Abf gekommen iſt. 8. Domſcheit, zwei Künſtler des deutſchen Oſtens. Letzter 3395 5 5 Deusſchen Weieenbenger ihre Anordnungen 21 und Der Geſchäftsverkehr am Hopfenmarkte hat ſich in der Das Intereſſe des Julandes rt ſich gand auf die 105 d kerkund Der . 925 Anordnung 21 bringt verſchie⸗] Berichtswoche ganz bedeutend 1 und an einigen billigen ungewaſchenen Mitt zer, die als Erſatz für ne e g 9 195 0 5 bf 3 1b 25 mit dem Peel. 95 W 1 eee ge Markttagen herrſchte ſogar recht lebhafte Stimung vor. Vor den fehlenden Santos⸗Kaffee genommen werden müſſen, obe 5 58 5 haben, ge 0 e. allem war es die Nachfrage für Inlandsbedarf, die ſich wie⸗ gleich ſie dem 5 des deutſchen Kaffeetrinkers nicht 5 Ehre ſeir derungen haben ſich auf Grund der bisher bei der Auwen⸗[ ahſag hat den 5%%% F 5 Mauuuſuiuuu- Noulio al lſuolac⸗ 5 grlßen. dung der Beſtimmungen der Anordnung 20 in der Praxis 9 i 51 0 1 1 e Beſtimmtes elan(Ses kaffee Hamburg 26.) 5 2 7 abel 2 0 ſorgen w gemachten Erfahrungen als wünſchenswert erwieſen. Die augenblicklichen Bedarf 56 e 5 8 5 i—— 1 8— en 1 z Vo 7 74 iſt 87* 1 E*— 17* 3 n 9— 2 2— 1 2 2 bers Aan gefaßt A 5 e umſatz von 540 Ballen(1080 Ztr.) entfallen weitaus die Saarpfälziſche Schlachtviehmärkte vom 15. bis 28. März 1936 woßlwoll händler wird es unterſagt, unmittelbar beim Erzeuger ien ee 5 Käufe für Inlands zwecke. Dabei Die Verſorgungslage auf den Großviehmärkten iſt im Nationaltheater 3 5 (Abſchlachter), einzukaufen, er wird damit auf ſein eigent⸗ wurden bezahlt für Hallertauer 205—240 A, für Gebirgs⸗ gegenüber der Vorwoche unverändert geweſen. Der Bedarf 1 M Nach ziches Tätigkeitsfeld, die durch die Händler geſammelten hopfen 170—190, für Pfälzer 100—200, für Tettnanger] an Großvteh konnte mit Zuſatz von ausländiſchem Fleiſch Spuntag, 15. März: Nachmittags⸗Vorſtellung f Beim 0 A n e eee, 200248 4, für Spalter 250900 4, für Aiſchgründer und voll gedeckt werd s Kälber 0 I 92 5 55 Felle und Häute in großen Parteien zuſammenzufaſſen und Württember 15 200 205 4. 5 Alſchg 550 5 55 voll gede wer 2 85 Das Kälber⸗ und Schweinge ſchäft 347, 371, Gruppe D Nr.—400, Gruppe E ſchlendert den Verarbeitern zuzuführen, beſchränkt. Um in der Preis⸗ 1 5 195 5 1 5 75 ie Ztr. 1 auch der 1 konnte allgemein befriedigen, und es war auf allen Mö„Schach dem König“, Operette von Walter W Gehe an deſſen frage eine Gleichſtellung des Handels der Häuteverwertun⸗ 17 Poſten 0 5 1 eee e ten möglich, das volle Kontingent zu verteilen. Anfang 15 Uhr, En de 17.30 Uhr.— Abends: Miete 9 18 der Nähe gen zu erreichen, iſt für die Großhändlerpreiſe vorgeſchrie⸗ elt 121 ir 755 eee e Auslands rechnang 2 5 9 und für die Ne ae aan beim, Abteilung laucht. ben, daß als Frachtbaſis der nächſte Zentralverladeplatz 1 Pfblzer vor 1000 e ee e Kartoffelmarkt Saar⸗Pſalz e Burt 1 5 80 50. Schäuspief von 5 Wirt, eines Häuteverwertungsverbandes maßgebend iſt. Soweit je gentner Wochengufuk 0 e 0 1 5 1 Die Speiſekartoffelumſätze auf den Wochenmärkten ſind Monlag, 16 März: Miete G 4 in 6 9 0 5 rſt der Händler nicht von einem Zentralverladeplatz liefert, iſt die nächſte Zeit iſt 1 215 2 7 5 955 9 7 5 8 155 7755 immer noch gering. Auch beim Kleinhandel werden nur für die NS.Kulturgemeinde Mannheim, Abteilun⸗ 0 1 1 die Frachtdifferenz zwiſchen Lieferungsort und Zentral- ſatzes ſowohl 111 Anlapdnerkehr 1 uch ür Erro 1 kleine Mengen umgeſetzt. Die Vorräte des Großhandels bis 128,„Der arme Heinrich“, Muſikdrama von 5 nit alis verladeplatz zu vergüten. Durch dieſe Beſtimmung für die rechten o e 5 5 755 11 97755 8 ſind ziemlich zuſammengeſchrumpft, der Bedarf konnte nicht Pfitzner, Anfang 19.30 Uhr, Ende gegen 22.30 Uhr. raſſiges, g Tätigkeit der Großhändler wird ſich die Zahl derjenigen, gehaltenen Preiſen 8 9 ruhig, r freundlich bei ausreichend gedeckt werden, da die Anfuhren ſeitens der Er-] Dienstag, 17. März: Nachmittags⸗Vorſte 115 Schüler⸗ Kindesal für die die Vorausſetzungen zur Erteilung der Großhan⸗ Am Saazer Markte ebenfalls ſtärkte Nachfr„ zeunger weiterhin gering blieben. Es beſteht Neigung, auf miete B. 8 en uind 9 1 l rich eld, Bots Namen delsbeſcheinigung zutreffen, naturgemäß erheblich verrin⸗ wohl für Inland ie 117 02 5 5 1 5 e 100 entferntere Ueberſchußgebiete zurückzugreifen. Die Klein⸗ 3 1 0 0 ae 0 buen 0 ba 19 05 Reihen b gern und ein großer Teil der noch vorliegenden Ankräge A 93 00 105 2 7 N e. handelspreiſe ſind für den März um 10 Pfg. je Zentner er⸗ NS Kaltargemeinde Mafnbeim, Abt. 280 2 1 f fleine Ha auf Zulaſſung als Großhändler erledigen. unberändert 1 5 5 Beſtliche werte pöht worden. Im Großhandel wurden für gelbe Speiſe⸗ die NS⸗Kulturgemeinde Ludwi gshafen, Abt. 40—49 r als zwan Dies iſt auch durchaus im Intereſſe des Häutehandels 5 4 kartoffeln durchſchnittlich 3,20% für einheimiſche Ware be⸗ Nachbar zur Linken“, Schouſpi el von Heinz Steguweit 5* 6 te 9 ſelbſt gelegen, weil nach den bisherigen Vorſchriften eine N zahlt. In Futter⸗ und Fabrikkartoffeln war die Umſatz⸗ Anfang 20 Uhr, Ende.45 Uhr. 1 05 be unerwünſcht große Anzahl von Großhändlern zugelaſſen 5 a Kaffee tätigkeit kaum nennenswert. Futterkartoffeln wurden zu] Mittwoch, 18. März: Miete M 20„Cborlens Tante. werden mußte. Damit wurden aber nicht allein die Wett⸗ Der Kaffecmarkt zeigte in der abgelaufenen Berichts⸗ 1,90/ je Zentner gekauft. Das Pflanzkartoffelgeſchäft blieb Schwank von Brandon Thomas, Anfang 20 Uhr, Enz ſo iſt es 22.30 Uhr. erforderli Donnerstag, 19. März: Miete D 19, Sondermiete D 10 und woche ein ruhiges Bild. bewerbungsverhältniſſe innerhalb des Handels erheblich Die Weltmarktpreiſe zogen nach[dagegen lebhaft, beſonders frühe Sorten werden immer 0 f. 8 beſt, 5 f 8 vorübergehender leichter Abſchwächung wi etwas an 27 ſich in are e ſondern 925 1 lesten Endes auch die Ge⸗ geh zter Abſchwächung wieder etwas an,! noch gefragt. für die NS⸗Kulturgemeinde Ludwigshafen, Abteilung 111, 1100 15 55 fahr, daß der Zweck der Anordnung 20, Ordnung im Häute⸗„Tannhäuſer“, von Richard Wagner, Anfang 19 Uhr, Ende Ausnahm handel zu ſchaffen, nicht voll erreicht würde. Bezüglich der 22.45 Uhr. Auf le Trockenfelle ſind einige unweſentliche Aenderungen der Hamburger Schmalzuotierungen vom 14. März.(Eig.— Ai 5 März: Miete F 20, Sondermiete F 11 und für.. zuläſſigen Preiſe vorgenommen worden. Die Zuläſſig⸗ Dr. Tendenz ruhig; American Steamlard tranſito ab Kai 8 8 hören wir? die NS⸗Kulturgemeinde Ludwigshafen, Abt. 104 Speiſen der Erhebung von Kommiſſionsgebühren iſt ein⸗ 1 American Purelard raff., per 4 Kiſten mit je 8 5290 lb.„Oper von G. Verdi, Anfang 20 Uhr, Begriffe geſchränkt worden Die Anordnung 22 verbiet das Scheren 25 Kilo netto verſchiedene Standardmarken, tranſ. ab Kat Hod e 8* 5. 8 nicht nur von Schaffellen nach der Schlachtung. Dieſe Maßnahme 27.—28 Dollar 5 Montag, 16. März e on. e Uhr, Edt ug tanen Au wurde erforderlich, da man in immer ſteigendem Maße dazu Berliner Metallnotierungen vom 14. März.(Ei Reichs ſeuver Stuttgart! Uhr 5 8 5 es knuſpr ütherge. er 1 01 e Mal Amtlich e 100 Kilo: Elektrolytlupſe wirebatrs,.05: 15 zert. 4 5 S. Sunn 25 K 9 1 übergegangen war, die Schaffelle zu ſcheren, um die Wolle dum 55 517 terten je 10 5 0 rilo: 5 funtonen. 7 5 0 30 Kl eng 9 05 fe Sonntag, 22. März: Nachmittags⸗Vorſtellung,„Charleys mit Koko; getrennt als Schurwolle zu verwerten. Dies erſchien un⸗ 1 17 loko e ne 85 5 Tante“, Schwank von Brandon Thomas, Anfang 145) rere Scho erwünſcht, da durch das Scheren nach der Schlachtung die veichblei A Standard Blei per März 215, Drigt⸗ 705 190 5 e Uhr, Ende 17 Uhr. Eintrittspreiſe 0,30 bis 3 Mk. 1 15 e a 17 8 nalhüttenr ab norddeutſche Stationen 20,75; Stan⸗ 14.20: Muſikaltſche ederſtunde.— Abends Miete B 18, Uraufführun Diener N letem un! Felle meiſt erheblich beſchüdigt werden, und die Wolle auch dardzink 20,75 16.00: Bunte Muſik: Erzeugungs⸗ Herren“ 105 iſche Ope 15 800 gusene ele unzählige 70 e— un f f 1571 95 0„ a 8 1 8 560. 5 8 Her„ komiſche Oper von 2 ur Kuſterer nfan 1 minderwertiger iſt, als wer n ſie auf dem üblichen Wege* Großhandelspreiſe. Die Kennziffer der Großhandels⸗ ſchl— 18.00: unt Konzert.— 19.30 Uhr, Ende etwa 22.15 Uhr. Eintauſch von Guiſchen älſchten durch den Gerber vom Fell getrennt wird eiſe f tien fi„„ 4 19.45: Erlouſcht— eſtgehalten— für dich.— 20.00: Nach⸗ 0 ſgehobe 6 fälſchten ö. preiſe ſtellt ſich für den 11. März auf 103,6(1913= 100) ſie richten. 20.10: r blen on ritſch⸗Tratſch nen aufgehoben. Ueber! 17 2 8 2 5 7 2 8 0 5 0¹— tag rit ſch⸗ 2 3212 Pag 511 8 Vo* SA 3 Anordnung 28 der Ueberwachungsſtelle für Leder⸗ iſt gegenüber der Vorwoche(103,5) wenig verändert. Die[ Klatſch.— 22.20: Worüber man in. 17— W 23. März: Nachmittags⸗N orſtellung, Schülermisie 5 8 5 irtſchaf 3 5 3 f Kennziffern der Hauptgruppe lauten: Agrarſtoffe 104,.30 5 57 M„Petra und Alla“(Obriſt Michael), Volksſtück von labellos ſi wirtſchaft.— Zahlungsgenehmigungen für private 0 1 31 5 5 155 15 12 17 5 B offe 9115 22.30: Guten Nacht.— 24.00: Nachtmuſik. 1595 Geiſenheyner, Anfang 15 Uhr, Ende 17 30 Uhr 5 der„Pla 8 1 Sgeſchäft Askie plus 0,1 v..), induſtrielle Rohſtoffe und Halbwaren 938 0 8 1 Schach d ini“„ 8 Verrechnungsgeſchäfte und Askis(plus 0,1 v..) und induſtrielle Fertigwaren 120,(plus Deutſchlandſender 8 Boeze 7 1 eiskalter Der Reichs beauftragte für Lederwirtſchaft ordnet„Goetze, NAufang 20 Uhr, Ende gegen 22.30 Uhr, 5 ei an: N 8.10: 1. 0: Morgenſtändche 4 3 7. 1 150 8 2 0 f Die Bezahlung von rohen Fellen und Häuten der Nr. 158 e 3 1— 1. 30 5 nöchen. n. 12 00 Mut e Freitag, 70 März: 2 80 155 de eee Manr⸗ 9 7 15 des deutſchen Zolltarifs durch Verrechnung der Kaufpreiſe Lileraſur— 14.00: Allerlei von zwei bis drei 8 5 tter 5„ e 400, 6 95 1 90485 im Wege eines privaten Verrechnungsgeſchäfts oder durch Ermittlung des ſtenerlichen Gewinns der Gewerbetreiben⸗— 16.00: Muſik am Nachmitte) ri Nr. 9 0 Tannhünſer Oper Bont dich 2 Nachde Einzahlung auf ein Ausländerſonderkonto für Inlands⸗ den einſchließlich der Körperſchaften, der Landwirte und zählt von ihren Zukunſtsplänen.— 1800 Robert Schu⸗ Anfang 19 Üht, Ende 22.45 Uhr. 1 gewaltige zahlungen iſt nur zuläſſig, wenn dieſe von der Ueber⸗ freien Beruſe von Reg.⸗Rat Hanns Eckſtein. Preis 1 l. Heir 5 Gederkrefs.— 18.30: 5 her Alltag.— 19.00: 5 9 5 ſeurigem wachungsſtelle für Leberwirtſchaft vor der Einfuhr geneh-(Verlag Carl Gerber, München, Angertorſtraße 9,— Von 0 Unterhaltung,— an 1 bank i Im Neuen Theater im Roſengarten 5 Kapelle e migt wurde. Dieſe Vorſchrift findet keine Anwendung auf einem Steuerfachſchriftſteller wird mit der vorliegenden Kleine 15 5 00 7 4 onderk.= 0 Sonntag, 15. März: Freier Verkauf,„Madame Butterfly“ gontinen⸗ Ausländerſonderkonten für Inlandszahlungen, bei denen Schrift den Gewerbetreibenden, Landwirten und f n Be⸗ 5 e 5 Oper von G. Puceini, Anfang 20 Uhr, Ende nach 945 Hibzi linte die Ueberwachungsſtelle für jede Einzahlung eine beſondere rufen ein Hilfsmittel gegeben, das die richtige Al ihrer 1 9 1 Deviſenbeſcheinigung erteilt. Die Zahlungsgenehmigung Steuererklärung für die Einkommen⸗ oder Körperſchakt⸗ e e Fitr 5 N e„Kraft durch ginellen erfolgt durch die Erteilung eines ſchriftlichen Beſcheides an] ſteuer und den Beamten der Finanzbehörden die ſchwierige Ges 9 8 Sn e 2 e Aus de den Einführer. Die Genehmigung kann unter Auflagen er⸗]und verantwortungs volle Veranlagungsarbeit erleichtern Ende 22.0 Uhr e 1 0 Betſys V teilt werden. 5 ſoll. Die Abgabe der Steuererklärung kann übrigens ſchon Sonntag, 15. März Sonntag, März: Freier Verkauf,„Krach im Hinker⸗ Gegenſatz Waren und Märkie dadurch erleichtert werden und richtig geſchehen, daß die 5 5 8 haus“, Komödie von Maximilian Böttcher, Anfang Einige un Ausgaben ſchon beim Anfall auf das richtige Konto oder ſo Nationaltheater:„Warbeck“, Schauſpiel von H. Burte, Uhr, Ende 215 Uhr plötzlich t Rotterdamer Getreidekurſe vom 14. März.(Eig. Dr.] gebucht werden, daß bei der Ermittlung des ſteuerlichen Ge⸗ Miete H, 19.30 Uhr. Dienstag, 21. März: Für die RS⸗Kulturgemeinde Mann wandt vo 51505 Weiz en in Ofl. per 100 Kilo) März 5,12%; winns die zuzuſetzenden nichtabzugsfähigen Ausgaben ohne Roſengarten:„Madame Butterfly“, Oper von G. Puceini, 215 e, 1 221—229, Gruppe D, Nr.-40, J ih 8 Mai 0 Juli 3 1 725 Mais(in Hfl. per] welteres aus der Buchführung oder aus den Aufzeichnun⸗ 20 Uhr. von D. 1 E. 21 92 9 14 0 n 0 25 1155 5 . 90. Kilo) März 57; Mai 56,50; Juli 48,75, Sept. gen zu erſehen ſind. Dies wird insbeſondere dem Leiter Wee 18 und 17.15 Uhr Filmvorführung:„Die 5 5 1„ 10 15 5 5 1„ en, Hi r er uu Hilfe der Scrift Reiter von Deukſch⸗Oſtofrika“ und Film⸗Beiprogramm. 17 5 0 halten hat Magdeburger Zuckernotierungen vom 14. März.(Eig der Buchhaltung oder dem Buchhalter mit Hilfe der Schrift 5 e l 1 n Ludwigshafen— 2 8 Dr. Underändert; Tenbeng 10910 55 Gemahl, 8 Mehle eher ermöglicht und auch erleichtert. Sowohl der Betriebs⸗ Prinz Max, I g. Volksbildungsgruppe Mannheim: 11 0 8 haf 1 Ufa Puraß 1 Pfalabat Nun 8 prompt per 10 Tage 31,7231,%; März 31,772— prüfer wie auch der Steuerfahndungsbeamte können, wenn n Mannheim„Deutſchtum 5 Fe a 1 NSS⸗Gemeinſchaet„Kat Tanzfläche 31,8 8274— 31,87%; Tendenz ruhig! Weiter bewölkt. ſie ihren Außendienſt verrichten, nicht die notwendigen 3 Auslande.. dame Butterfly“ 8 once, Ane 0 flieht ſie — Bremer Baumwolle vom 14. März.(Eig. Dr.) Nachſchlagewerke mit ſich führen. Sie müſſen aber faſt täg⸗ e Libelle: 16 Uhr Familien⸗Vorſtellung; Ende nach 22.15. Uhr. 1 Aufang 5 ſchmeidige 1 e F 0 3 lich die Frage über die Abzugsfähigkeit oder Nichtabzugs⸗. 5 15 i Donnerstag, 26. März: Für die NS⸗Kulturgemeinde Lub⸗ ſchlanken verpooler Baumwo ſe vom rz.(Eig. Dr. igkeit von Ausgaben bei der Durchſicht der Geſchäfts⸗ Tanz: Clou, Kaffee Vaterland 8 zien, Abteilung 4345, 4649, 48434, 601—6ʃ9 Amerikan. Univerſal Stand. N Schluß: März(36) Lichtſpiele: Univerſum ie klugen Frauen“.— 0 e Regungen 1 0 r oder der Ar 17 1 N tſpiele nie um: ie klugen Frauen“. 620627 tſch tgendbüith 2 508. April 598, Mai 5 bücher oder der Aufzeichnungen beantworten. vor 1 5 1 1 2 0 4 1 Deutſche Jugendhbühne Ludwigs hof en und f — 00 1575 1 98 5 1055 5 58 15 60 1 liegende Nachſchlagewerk, das ſtändig mitgeführt werden Fr CC% 1988 die Nes Kulturgemeinde Mannheim, Abt. 291, 380, 50 ſelung, 8 Febr. 547, 4 März 55455 Mai 548, Juli 5117 Okt.,. kann, wird ihren ſchweren und verantwortungsvollen 8 VVV 1 70 10 g 0 1 1 5 305 zund Deutſche Jugendbühne Mannheim,„Ira in ihren 552; Loko 628; Tagesimport 2000; Tendenz gut behauptet. Dienſt erleichtern. könig“. 8 f. 88 5 Uhr, Ende 70 ee Zuschauer N a N: 82 8 In wa 5 5 8 155.— ee 5— 8 ſchöne Kö W. 13 14. 13 14 18. 13 13 14 13. 14 13 14. f 5. 13 14 18.. Ahyth 4% Darmßadt 28 90,50 90,75 Landes- und Provinz ½ Sayr. Sandw⸗ 1 4½ Rh.-Hyp.-B adiſche Maſch...... Großkroft. Mhm 2 f hihmen r testwer- 4 3% F 2 115 915 75 banken, kom. Girovetb. 18 R 32 99.— 99.— 30 Sud Rl- 5 94. 1 94.50 ane 1 170 147 Grün& Bilfinger. 205.0 ed 5 585 e E 88. 83. Verkehrs Aktien f der Schel 5 0 91. 0 2 5 75 N Bod 5 1 2 1020„AG. f. ö ktrei zinsliche Werte 10 2 50 Hana. 25 2 9675 955 bee.. ode 8 1 Bamberg d. P. 701 2 llald u. Ker 7 5 7915„ 1 e 1 9 2 0 155 eie and e 1 dend 2 Heldelberg 2 2 75 ö 50 5% Freftr 50s. Bi 96 0 und 11 o. A.. 101.5 101.50 Julius Berger 10 11% 55 35 5˙5 4 J transportſihm Otsch. Staatsanleihen 4½ Ludwigs. 26%. Galds AI 96,50 94.50 96,50 95,50 4% Württ. Brauer kelelnlein 84.80 54.0 Janauer Hofor 182 0 288 flarten Hurgerbr. 1190 115 0. de Pap. Memel 42. eee 1 4% Main 28 8. 8 enen„ eig f. 10 Gofbr. i, re 92 95 9895 rener Ol. 4020 1025 Parsen Füßen 07 4627 eig wen e tesa Aunen Peder Sezen 1 ö 1886 18.*.5 a.50] Sdbank Gold⸗ 5 9 101,1 1010 5 98.72 g Harpener 132. 42% Pf. Preßb.⸗Sprit 144.0 14.0 50 7400 O „Mannheims 8 1 101,0 4% o. Edt. 1 4 88.28 98.25 Bronce Schlenk... Sar e Badiſche Bank Süd. Eiſenbabel 7,0) etavit eng 8 2 7 4½ bo. 27 8250 82.50. Schund. f 2 3780 9575„ 9 8 8850 Bartmann& Br. 7% 5 0 2 2 Di. R. 5 5 92.50 Abe, WolbRom. Brown. Boveri 80.— 89.50 g 7 hein. Braunkohl 0 246,5 Com. u. Privatb. 92.— 91.80 ſi 1 Baden 27. 99.50 85.50 4% P. 91.75 4% do. K 8 32.50 92.25 9828 93.25 Henninger Brauer 144.5 114,5 120.5 5 e ing gleich 16 P S 2316 80.09.% de. K 8 880 85.50% 5. pt 4 Schuldverschrelbung.[ht Pentaß 130.0 1 1 Heſſen⸗ Raff. Gee.. e ene.. Desde Gan 82 978 versicherungen von Lilia 5 125 r„ Darmſt. Odsbk. do. Pfbr.⸗ 50 86,50 o. Rariſtabt 489,0 1500 Hüpert 85 erz.„ Dresdner Bank. 9. 91, g 4% Heften 28 A- 55 Mannbem Ausl. 1087 108.8 05 Gpfbr. Em lil u. 1 6 Datmler enz 27 108,0 108,0 J. G. Chem. Basel 1789 175.0 Abe metall. 1279 1877 Fan oer gan 10700, Sad. Aſſekuranz⸗ de St⸗Anl⸗ 20 1955„ l 27 9 875 9275 8% ba. Lig. f 155 0 roten. e 1020 1020,89 5058. eindeg. 140 1480 porn. vb. 9 88 50 fl. 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Als Mrs. Stuart in wohlwollendem Tone dankt, leuchtet ihr der Triumph aus den taubengrauen e Beim fahlen Schein des anbrechenden Morgens ſhlendern wir drei durch das ſchlummernde Städtchen, an deſſen äußerſtem Ende das feſtlich geſchmückte, in der Nähe eines Kokoswäldchens gelegene Haus auf⸗ taucht. Man hat uns bereits erwartet, und Tom, der Wirt, übernimmt die Begrüßungszeremonien. Zuerſt wird das Hochzeitspaar vorgeſtellt. Das mit glitzerndem Tand behangene Mädchen iſt ein kaſſiges, biegſames Geſchöpf, blutfung, kaum dem Kindesalter entwachſen, und hört auf den ſchönen Namen Betſy. Freundlich lächelnd zeigt ſie zwei Reihen blendendweißer Zähne und reicht uns die kleine Hand. Auch Jack, der Gatte, zählt wenig mehr Jahre. Wie ſein Bruder Tom liebt er bunte dung. Dann folgen die Eltern. Sie atmen behäbige Würde und grenzenloſe Güte, und ſo iſt es ſelbſtverſtändlich, daß man ihnen ſofort die erforderliche Ehrerbietung erweiſt. Die Gäſte haben ſich in großer Zahl eingefunden. Alles Halbblut ohne Ausnahme. Auf langen, rohgezimmerten Tiſchen ſind die Speiſen aufgefahren, und obwohl für europäiſche Begriffe etwas wahllos zuſammengeſtellt, reißen ſie nicht nur die temperamentvolle Amerikanerin zu ſpon⸗ kanen Ausbrüchen heftigen Entzückens hin. Da gibt es knuſprige, am Spieß gebratene Ferkel,„garniert“ mit Kokosnüſſen, Bananen und Mangofrüchten, meh⸗ ere Schalen mit aus jungen Kokosblättern berei⸗ letem und mit Vanille gewürztem Salat und endlich unzählige Krüge mit Rum, dem berühmten, unver⸗ fälſchten Jamaika⸗Rum. Ueberraſcht blicken wir auf, als die Muſtker in labellos ſitzendem Smoking eintreten. Doch ſchon macht ber„Planters⸗punch“ die Runde. Es iſt köſtlicher, eiskalter und mit etwas Zitronenſaft verfeinerter Rum, deſſen Wohlgeſchmack und herbes Aroma den von Haiti noch übertrifft. Nachdem jeder gekoſtet hat, werden mit einem gewaltigen Tuſch die Feierlichkeiten eröffnet. Mit ſeurigem Tempo ſetzt das Spiel dieſer berühmten Kapelle ein, um die ſich der geſamte amerikaniſche Kontinent förmlich reißt, weil ſie bewundernswert bifziplintert ſpielt— im„London⸗ſtyle“ mit ori⸗ ginellen Einfällen und wirkungsſicheren Synkopen. Aus dem Halbkreis der Anweſenden löſt ſich jetzt Betſys Vater, deſſen weißes Haar in erſtaunlichem Gegenſatz zum ſeidigen Schwarz ſeiner Haut ſteht. Einige unverſtändliche Worte murmelnd, beginnt er plötzlich trotz des hohen Alters unnachahmlich ge⸗ wandt von einem Fuß auf den anderen zu ſchnellen. In ihm gärt das wallende Blut ſeiner Ahnen. Er tanzt Black⸗bottom, der auch hier ſeinen Einzug ge⸗ halten hat. Nun eilt Betſy in zierlichen Sprüngen auf die Tanzfläche. Während Jack verſucht, ſie zu packen, ent⸗ flieht ſie ihm mit wollüſtigen Bewegungen, den ge⸗ ſchmeidigen Leib rückwärts neigend und ſich in den ſchlanken Hüften wiegend. Alle feinen und häßlichen Regungen eines Menſchenherzens— Verführung, Ver⸗ ſtellung, Hingabe, Entſagung, Abweiſung— ſchwingen in ihren graziös⸗ſpieleriſchen Bewegungen, die die Zuſchauer in wahren Taumel verſetzen. In wahnwitzigem Wirbel dreht ſich der unwirklich ſchöne Körper Immer aufpeitſchender werden die Ahythmen, immer ohrenbetäubender wird der Lärm der Schellen, Pauken, Glöckchen, Rumbakugeln, der kreiſchenden Saxophone, des hämmäernden Schlag⸗ er R 2 JuGchillers luqhtnad Mannheun Ein wichtiger Fund im Stuttgarter Stadtarchiv Durch die Erinnerungen Andreas Streichers, des treuen Freundes Schillers auf ſeiner Flucht von Stuttgart nach Mannheim am 22. September 1782, die Streicher im hohen Alter noch niederſchrieb, ſind wir über die bewegten Tage und Monate jener Zeit im Leben des Dichters unterrichtet. Es beſtand aber noch manche Unklarheit, um ſo mehr, als Schiller ſelbſt, von Vorſicht und Mißtrauen geleitet, in Brie⸗ fen irreführende Angaben machte und auch Streicher nicht in allem aufklärte. Ein wertvoller Fund, den neuerdings Archivar Dr. Karl Ste nzel im Archi v der Stadt Stuttgart machte, bringt weiteres Licht in das Dunkel. Dr. Stenzel hat im Nachlaß des am 24. Juli 1784 geſtorbenen General⸗ feldzeugmeiſters von A ug é, des damaligen Regi⸗ mentschefs Schillers, zwei von Cotta herausgegebene Landeskalender für das Herzogtum Württem⸗ berg aus den Jahren 1782 und 1783 und außerdem das Brieftagebuch des Generals aus den Jah⸗ ren 1780—1784 gefunden, in denen ſich fü nf wert⸗ volle Einträge über den Briefwechſel mit dem in Mannheim weilenden Schil⸗ ler befinden. Sie laſſen klar erkennen, daß der Briefwechſel zwiſchen Auge und Schiller ſich keines⸗ wegs, wie Streicher annahm, auf zwei Briefe be⸗ ſchränkte. Dr. Stenzel hat nun über ſeine intereſ⸗ ſante Entdeckung eine Schrift veröffentlicht, die auf⸗ ſchluß reiche Einzelheiten enthält.(„Herzog Karl Eugen und Schillers Flucht“ Archiv der Stadt Stuttgart.) Mit der Vor geſchichte zu Schillers Flucht be⸗ ſchäftigt ſich ein einziger Eintrag in dem Kalender von Cotta vom Monat Juni 1782. Es heißt dort: „den 28ten haben Sereniſſimus befohlen durch H. Obriſt v. Klinckofſtröm, den Medicum Schiller 14 tag in areſt zu ſetzen, weilen er außer Land ohne Urlaub gereißet ſeye.“ Bei dieſem Eintrag handelt es ſich um die bekannte Strafe, die der Herzog über den widerſpenſtigen, eigenmächtig und ohne regelrechten Urlaub im Mai nach Mannheim gereiſten Schiller verhängte. Zum erſtenmal wird hier eine ge⸗ naue Zeit für den Zwiſchenfall genannt, der den Dichter ſo empörte. Die weiteren Einträge befinden ſich in dem Brieftagebuch des Generals. Durch Streicher wiſſen wir, daß Schiller ſofort nach ſeiner Ankunft in Mannheim am 24. September ein Schreiben an den Herzog richtete. Dr. Stenzel ſtellt in ſeiner kleinen Schrift feſt, daß folgender Eintrag im Tagebuch Auges wohl die Antwort auf dieſes Schreiben betrifft:„den 26. September 1782 habe ich auf befehl Sr. Herzogl. Durchl. an den Regiments Medicus Schiller nacher Manheim ge⸗ ſchrieben, daß Er ſich hierher begeben möchte. Er werde von der Gnade Sr. Herzogl. Durchl. dadurch profitieren.“ Es handelt ſich um jenes am 27. Sep⸗ tember in Mannheim eingegangene Schreiben, das auch Streicher in ſeinen Erinnerungen erwähnt. Darauf hat Schiller erneut an Augé geſchrieben. Stenzel teilt dazu aber mit, daß die Antwort, wie man von Streichers Zeitangaben ableiten müſſe, nicht ſchon am 29. September in Mannheim gewe⸗ ſen ſein könne, da ſie nach einem Eintrag in Augss „Journal“ erſt am 1. Oktober in Stuttgart abgegan⸗ gen war. Der nächſte Eintrag bei Augé lautet: „den 6. Oectobr. habe ich abermal, nach Manheim bey dem Churfürſtl. Theadro zu erfragen, an den Medico Schiller geſchrieben, daß Er ſich ohngeſäumter hierher hegeben ſolle, Ihme auch en Copia die Herzogl. ordre geſchickt, welche Scheinet, daß Sereniſſimo ſeine Suchende puneten gnädigſt geneh⸗ migen würden, wann er dieſe höchſte Gnade nicht länger Misbrauchen werde.“ Stenzel ſchließt aus dieſer Notiz, daß noch einmal — ſchriftlich oder mündlich— eine Ausſprache über den Fall Schiller zwiſchen Herzog und Gene⸗ ral ſtattgefunden hat! Das Ergebnis war eine „herzogliche Ordre“, deren Wortlaut es zum min⸗ deſten wahrſcheinlich machte, daß der Herzog— wohl um die auſſehenerregende Angelegenheit beizulegen — dem flüchtigen Medicus alle ſeine Wünſche zu⸗ geſtehen wollte, ſofern er nur zurückkehre. Der nächſte Aufſchrieb Auges lautet:„den 14. Octobr. 1782 dem Regiments Medico Schiller nacher Manheim an H. Hoffgath Schwan geſchrieben, Er möchte kommen, ſeine Dienſte thuen, Er habe nichts zu beförchten. Schickte ihme auch dieſerwegen en N Choral vom neuen leben 7 von nerabert Menzel Nun stehe auf, du gläubige Schar, Das Lieht ist wiederkommen, Zur Blüte treibt das junge Jahr, Im Frühling stellt sich Gott uns dar, Und Freude soll uns frommen. Im freien Wasser springt der Fisch, Die Wälder sind voll Singen, Die Amseln flöten im Gebüsch, Nun soll in jedem hell und frisch Ein neuer Mensch durchdringen. Wärt deine Sorgen ab von dir Und glaub dem frohen Leben! Gott will die Freude, will daß wir die Erde lieben und schon hier Uns herzlich gern vergeben. Sei wieder Mensch dem Menschen gut, Daß jeder froh sich rege. Wie wohl uns allen Sonne tut! Wir sind mit neuem Lied und Mut Auf unserm Wanderwege. zeugs, bis die Muſiker ihr Spiel abbrechen und die Inſtrumente niederlegen. Sie eilen auf den Hof, wo Männer und Frauen, nach dem Takt ihrer Schreie, des Händeklatſchens, des oͤumpfen Stampfens der Füße und gewagter Saltos zügellos ſchwindelndem Tanze hingegeben, in höchſter Gkſtaſe raſen. Das ſind keine auf Fremde zugeſchnittene Darbie⸗ tungen, das ſind muſtkaliſche Orgien, wie ſie die Schwarzen lieben. Als einer nach dem anderen, von den unmenſchlichen Anſtrengungen erſchöpft, nieder⸗ ſinkt, wird eine kurze Ruhepauſe eingelegt. Dann— wie auf ein Zeichen— ſtürzen wir uns auf die Span⸗ ferkel, die gebackenen Bananen, Mangofrüchte und die Becher mit Rum. Eine unvergeßliche Hochzeit— auch für Mrs. Stuart! Man wird auf dieser Welt überhaupt nichts erreichen, wenn man sich in tausend Pro- jekten verliert und immer Neues beginnt, statt eine Aufgabe anzufassen und zäh und fanatisch um ihre Erfüllung zu ringen. Adolf Hitler. ** Magst du andere nicht verletzen, Lern in andre dich versetzen. Goethe. * Undank erntet zumeist großmütig erwiesene Wohltat. Doch sie beseligt und macht edle das edle Gemüt. Martin Greif. 4 Höheres gibt es nichts, als der Gottheit sich mehr als andere Menschen nähern und von hier aus die Strahlen der Gottheit unter das Menschengeschlecht verbreiten. Beethoven. . Wie verfährt die Natur, um Hohes und Niedres im Menschen zu verbinden? Sie stellt Eitelkeit zwischen hinein. Schiller. 1 Wo wäre die Macht der Frauen, wenn die Eitelkeit der Männer nicht wäre? M. v. Ebner-Eschenbach. 277TTFTTTTTTTTTTTTTTTTTTT originale die eigenhändige reſolutton von Sr. Herzogl. Durchl. und ein brif von ſeinem vatter, damit Er ſich ohngeſäumter hierher begeben möge.“ Gewiß— ſo ſagt Dr. Stenzel— war dies der Form nach nicht jene unbedingte und reſtloſe Zu⸗ ſicherung gänzlicher Strafloſigkeit und Erfüllung aller ſeiner Forderungen, auf die Schiller nach Streichers Angabe ſo großen Wert legte. Sie konnte es der Sachlage nach auch gar nicht ſein, denn es hieß dem Herzog in ſeinem Selbſtgefühl als Landes⸗ herr und Armeechef doch viel zumuten, ſollte er einem flüchtigen jungen Untertanen und regelrecht deſertierten Militärarzt gegenüber ſich ſoweit in bindender Form einlaſſen. Stenzel gibt der Mei⸗ mung Ausdruck, daß der Herzog der Sache nach zweifellos bereit geweſen ſei, dem Dichter nach Mög⸗ lichkeit entgegenzukommen. Der Herzog habe wohl — vielleicht unter der Einwirkung von Perſonen ſeiner Umgebung— allmählich eingeſehen, daß er mit ſeinen Zwangsmaßnahmen gegen Schiller zu weit gegangen war und daß er ſich einen zweiten Fall Schubart nicht mehr leiſten konnte. Denn trytz allen Eigenſinns und trotz aller Vorurteile ſei er doch im Grunde belehrbar geweſen. Schiller war aber nicht nur mißtrauiſch, er wollte auch nicht mehr zurück, und er hat ſelbſt ſeinem Freunde Jacobi gegenüber erklärt, daß alle ſeine Schreiben und Verhandlungen als letzten End⸗ zweck nur das Ziel verfolgt hätten, ſeine An⸗ gehörigen zu ſichern und ſeinen gewalt⸗ ſamen Schritt in einen rechtmäßigen um⸗ zu wandeln. Unterm 28. Oktober leſen wir in dem letzten Eintrag Augss zu dieſer Angelegenheit, daß ein Brief Schillers vom 18. Oktober„dem faß den Boden vollends hinaus geſtoßen habe“ und daß ihm der Herzog nunmehr verbot, ſeinem„geweßten Regiments Medico“ nochmals zu ſchreiben.— Nach dieſen neuen Urkunden erſcheint alſo das Verhalten des Herzogs Karl Eugen Schiller gegenüber in einem milderen Lichte.. Octavie ſetzte ſich auf meine Chaiſelongue und ſing gleich von dem Armband an... Sie kam eben von Lilian. Hat ſich das Ding immer noch nicht gefunden?“ ragte ich, während ich die Leſezeichen zwiſchen die Blätter ſchob. „Das„Ding“ ſagſt du! Aber ihre Seele hängt doch an dieſem Kram!“ ſagte Oetavie. 1 05 ſoll ſte an etwas anderes hängen“, meinte ich. „Du biſt herzlos.“ Ich bin nur nicht närriſch mit Steinen... Sie iind erſetzlich, es gibt ſo viele Dinge, die unerſetzlich ſind, um die ſoll man weinen.“ „Was denkſt du denn von der Geſchichte?“ Octavie legte meine Kiſſen zurecht. „Es wird das Zimmermädchen geweſen ſein“, weinte ich. „Die Roſa. Sie hat ihr noch ſpät die Blumen heraufgebracht und ſich in ihrem Schlafzimmer zu chaffen gemacht. Es kommt eben ſonſt niemand in 9 Betracht. Lilian hat gar nicht auf ſie geachtet, ſie war müde und hatte ſich mit dem Schmuck und den Klei⸗ dern aufs Bett gelegt und war ſo eingeſchlafen. Sie hat es erſt am andern Morgen gemerkt. Sie hatte das Armband doch noch bei Tiſch, wir haben es alle ge⸗ ehen..und nachher, behauptet ſie, hätte ſie es dir gezeigt in dem kleinen, roten Salon.— Das war das letztemal, daß ſie es in der Hand hatte, meint ſie.“ Ich legte die Feder hin. Das war richtig. Lilian gab mir das Armband, wir waren allein in dem Zimmer, wo der Kaffee genommen wurde. 0 Wir ſahen uns an.. Octavie ſaß im Halb⸗ zunkel, meine beſchirmte Schreibtiſchlampe ließ ihr eſicht im Schatten. Und ich mußte auf einmal an meinen Beſuch des Muſeums in Prag denken. Ich war eines Sonntags dort und bewunderte die großen Edelsteine in den Vitrinen, die ein Vermögen dar⸗ ellen. Ich ſtand davor und dachte, wie leicht kann le einer ſtehlen... Am nächſten Tage las ich in der Zeitung, das in der Nacht vom Sonntag zum montag im Muſeum eingebrochen ſei und die Dia⸗ manten waren geſtohlen worden. 5 e iſt das unheimlich mit dem Armband“, ſagte Oetavie. „Aber es geht dich doch gar nichts an“, meinte ich. 6.„Doch, doch Möchteſt du ſie nicht einmal aufſuchen? Es würde ſie vielleicht beruhigen. So etwas iſt doch nie in 1 dieſem Haus vorgekommen. Roſa hat ge⸗ weit und packt eben ihre Sachen, ſie will Lilian egen Beleidigung verklagen“ „Und von Lauken?“ fragte ich.„Er war heute nicht bei Tiſch. Was ſagt denn der dazu?“ „Das iſt es ja“, ſagte Oetavie.„Er iſt abgereiſt und hat ihr rote Roſen geſchickt und ihr einen Brief geſchrieben, einen richtigen, feigen Männerbrief.“ Alſo deshalb die Tränen. Das verſtand ich ſchon eher.„Weshalb iſt er denn ſo raſch abgereiſt?“ „Das macht er immer ſo, wenn ſeine Zeit iſt. Und jetzt gerade hätte er bleiben müſſen“, fand Octavie. Ich legte meine dicken Bücher zuſammen. Ar⸗ beiten konnte man in dieſem Hauſe nicht.„Ich habe Karten beim Portier geſehen zur Scala, wollen wir hin? Wir eſſen dann nach der Vorſtellueg irgendwo“, ſchlug ich vor. „Mir iſt es recht, aber erſt mußt du ihr ein paar Worte ſagen.“ „In Gottes Namen“, Zimmer wohnt ſie denn?“ „In Nummer drei, den Gang herauf links das letzte. Ich ziehe mich nur um und komme nach', ſagte Octavie. ſagte ich.„In welchem E „Herein“, ſagte eine leiſe, müde Stimme. Das große Zimmer war dunkel Die Stimme kam von dem Bett her, deſſen Vor⸗ hänge zurückgeſchlagen waren. Liliaus Kopf hob ſich aus den Kiſſen. Sie reichte mir ihre warme, große Hand.„Wie reizend, daß Sie kommen, ich bin wie gebrochen.“ Ich meinte, der Schmuck ließe ſich doch erſetzen. Man arbeitet ja ſo viel antiken Schmuck ſo gut nach— 1855 wohl, aber die Steine, die Farbe nicht. Aber es iſt ja nicht der Schmuck.. es iſt 9 etwas ganz anderes.. aber, bitte, ſetzen Sie ſich doch, dort ſteht ein Seſſel. Soll ich Licht machen? Sie drehte die roſig beſchirmte Bettlampe an.„Iſt es hell genug?“ fragte ſie. i 5 Mir war es hell genug und ſie legte wieder ihren Kopf in die Kiſſen, wie jemand, der erſchöpft iſt. 5 „Es iſt ſoviel zuſammengekommen in diefen Tagen“, ſagte ſie..„das iſt s. Sie nahm einen Brief von dem niedrigen Bettiſch und b ihn auf das Geſicht, als ob ſie fürchtete, daß mein Blick auf die Anſchrift oder die Handſchrift fallen könnte. „Alles zuſammen an einem Tag“, wiederholte ſie und ſtarrte gegen die Decke. Erſt dieſes Weib, dieſe Zigeunerin, die mir durch örei Straßen nachlief und mir ins Haus hier nachgekommen iſt Ich wollte ſie nicht hören, aber ſie heftete ſich an meine Ferlen, ich wurde ſie nicht los Ich nahm einen Wagen, aber als ich ankam, ſtand ſie ſchon atemlos auf der Treppe „Was wollte ſie denn von Ihnen?“ „Meine Hand ſehen.. Ich mag das nicht. Wozu? Man erfährt alles noch früh genug, ich haſſe ſolche Weiber. Mir hat einmal als junges Médchen eine geſagt— aber ſprechen wir nicht davon Und als ich ihr nicht meine Hand gab, rief ſie mir etwas nach.. Sehen Sie, man kann darüber lachen, Lauken tut das, aber ich werde es nicht mehr los. Geſtern den ganzen Abend hat es auf mir ge⸗ legen wie ein Alp. Es klang wie eine Prophezeiung. Und ich muß immer daran denken... Den ganzen Abend geſtern... Ich vergeſſe ſoviel Wichtiges, aber das Unwichtige, die Kleinigkeiten behält man, Mir iſt noch nie ein Glas zerbrochen, und geſtern — Sie waren ja dabei“ „Erblicken Sie darin, daß man Ihnen ein Glas mit einem Sprung gegeben hat, ein Unglück?“ ſagte ich. „Es hatte keinen Sprung, ich kenne meine Gläſer, es war ja mein eigenes Glas. Langes Leben, Lilian, ſagte die Fürſtin... und da geſchah es. Gerade an meinem Geburtstag! Und dann das Armband. ich zeigte es Ihnen noch im kleinen Salon, beim Kaffee, und Sie bewunderten es, ich habe es ge⸗ Henn „Es kommt vielleicht wieder“, meinte ich. „Es kommt nie wieder“, ſagte ſie ſehr beſtimmt. „Oder— zu ſpät.“ Wir ſchwiegen. Drunten rollten die Bahnen, und nebenan rollte der Lift In einem entfernten Zimmer klingelte jemand. „Es gibt Dinge, die menſchliche Eigenſchaften be⸗ ſitzen“, fuhr ſie leiſe fort.„Uhren zum Beiſpiel ſtehen ſtill, wenn ihr Herr ſtirbt. Oder warnen, indem ſie plötzlich nicht weitergehen... Diamanten haben einer Königin den Hals gebrochen. Aber Sie wollen gehen“, unterbrach ſie ſich.„Sie ſind ſchon angezogen. Ein ſchönes Kleid. Woher haben Sie das?“ Und ſie ſprach plötzlich von Kleidern. Darüber kam Octavie im Abendkleid und Mantel. „Geht's beſſer?“ ſagte ſie. „Ich ſehe„ſchwarze Schmetterlinge“, Oetavie.“ Es klang melancholiſch und tonlos Octavie nahm Lilians Hand an ſich, dieſe Hand, die immer warm war, als pulſiere das Blut darin raſcher als bei anderen Frauen, Octavies Hand war zart und kühl. Sie ſtrich der Freundin über den ſchönen Arm, der ſo müde und weiß, wie aus Mar⸗ mor gemeißelt, auf der blauen Seide der Decke lag, ein klaſſiſcher Arm, ſtark und ſchön geformt wie der einer Griechengöttin, die ſtumm in den Muſeen ſtehen. Wenn man der Aphrodite moderne Kleider angezogen hätte, hätte ſie Frau Lilian ähnlich geſehen. An ihr war alles groß, feſt, weiß, die Haut wie Atlas und ihre Augen hatten ihr Feuer nicht verloren, trotzdem ſie keine junge Frau mehr war, aber ſie wirkte immer noch, und ſie wußte das. „Denken Sie an die Zigeunerin?“ fragte Octavie plötzlich. „Vielleicht... Man ſollte nach zehn Uhr keinen Mokka mehr trinken, und nicht rauchen“, meinte Lilian. „Nehmen Sie Ihr Pulver“, riet Oetavie.„Und ſchlafen Sie ſich aus. Soll ich Ihnen eins miſchen?“ „Ja, lieber gleich zwei Sonſt hilft es nicht. Ich will die„ſchwarzen Schmetterlinge“ loswerden.“ Octavie brachte ihr das Glas mit Waſſer, tat das Pulver hinein und die Baronin trank es gehor⸗ ſam aus. 1. Wir hatten in einem ruſſiſchen kleinen Reſtaurant zu Abend gegeſſen und gingen zu Fuß in die Scala. Ein berühmter Geiger ſpielte an dem Abend. Der Rieſenſaal war faſt bis auf den letzten Platz beſetzt, aber nicht wegen des Geigers, ſondern wegen der erſten Nummer, in der zwei Athleten auftraten. Ich verſtehe nichts von athletiſchen Künſten. Ich finde es bewundernswert, wenn zwei Männer einander auf ausgeſtreckten Arm ſich hochheben und ſo halten, und ich könnte, auch wenn ich es hundert Jahre üben würde, niemals ſo lange auf dem Kopf ſtehen und noch dazu auf meinen Ferſen eine Pyramide von Männern balancieren, aber ich fand die zwei Athleten lang⸗ weilig und ſchaute mich im Saal um. Obwohl ich kaum erwarten konnte, daß ich Bekannte hier fin⸗ den würde, hatte ich das beſtimmte Gefühl: irgendwo ſitzt jemand, den du kennſt. Es war dasſelbe Ge⸗ fühl, wie wenn uns jemand von der Seite oder von hinten betrachtet. Ich wußte, daß jemand im ſelben Raum war, der mich beobachtete, ich konnte nur nicht entdecken, wer es war. Den Beifallsſtürmen, welche die Kunſtſtücke der Athleten entfeſſe lten, folgten ein paar mich ebenſowenig intereſſierende akrobatiſche Nummern einiger ſehr geſchickter Japaner. Aber Oktavie, die ſelten ausgeht, ſtarrte geſpannt auf die Bühne und klatſchte begeiſtert nach jeder Nummer. Sie war ganz bei der Sache. (Fortſetzung folgt) ten, die ſolche Unterlängen aufweiſen, das Streben 2 nach dem Beachtetwerden, die Ueberbetonung einer 93 n 11 oberflächlichen aufgepfropften Eleganz auch in ande⸗ N ren Schriftmerkmalen feſtſtellen können. So ſchrei⸗ 90 7 N N. M 6 6 3 4 8 0 ben meiſt eitle und etwas hohle Menſchen, die durch Oberflächlichkeit, durch eine blanke Faſſade zu wir⸗ en iii Nu voni iu bu buli ken trachten, und die mit eigentlicher Arbeit an ſich Eines der auch für den Laien auffälligſten Schrift⸗ ſelbſt wenig im Sinne haben. merkmale ſind die dreieckig geformten ooͤer mit Dop⸗ äußerer Schein und Faſſade, ſondern der innere Kern das Weſentliche iſt, werden auch die G⸗Schleifen vep⸗ ſchwinden. Sehr bezeichnend iſt es auch, daß man dieſe Unterlängen am häufigſten, wie geſagt, hei jungen Mädchen feſtſtellen kann, daß es ſich hier um eine typiſche Schrifteigentümlichkeit handelt, die in männlichen Schriften außerordentlich ſelten anzu⸗ treffen iſt. Solche g⸗Schleifen in einer männlichen Schrift ſind ſelbſtverſtändlich um ſo belaſtender, weil ja ſolche aufgeblaſene Eitelkeit, die bei einem jungen Mädel zur Not noch zu ertragen iſt, bei einem Mann direkt häßlich und unerträglich wird. Hier können dann auch noch ſehr häufig weitergehende Schlüſſe gezogen werden, und nicht ſelten ſind dann auch in ſolchen Schriften Störungen des Trieblebenz und pfychopathiſche Merkmale feſtſtellbar. Auch in der hier veröffentlichten Schriftprobe können wir neben den-Schleifen ſehr überbetonte Großbuchſtaben feſtſtellen, die, wie bereits früher ausgeführt wurde, auf ein ſehr ſtarkes Selbſt⸗ bewußtſein und Geltungsbedürfnis ſchließen laſſen. Man wird ſolche Unterlängen niemals in Schrif⸗ ten von Menſchen finden, die über wirklich gutes Niveau verfügen, ja man kann ſogar noch weiter gehen und verſchnörkelte g⸗Schleifen geradezu als belaſtend und auch ein ſonſt mittelmäßiges Niveau beweiſend bezeichnen. Immer wird man in Schrif⸗ Sowie das geiſtige Streben des Schreibers an⸗ ſpruchsvoller wird, ſowie er erkennt, daß nicht pelſchleifen verſehenen Unterlängen, alſo die g⸗ Schleifen, die Schleifen des„3“ und auch die des 5 „1“ Manche Menſchen, vor allen Dingen junge 5 5 8. Mädel um die Zwanzig herum, ſchreiben auf ein⸗ Unſere Rãtſelecke Sitterrätſel Flechtworträtſel(Aſien) 5 5. 5 1 e ie n der da a d, d. ee eee eee e, g g, E E EB, l. m. 5 f mal nicht mehr die g, z und j ſo wie ſie in Nr. 7 2 i n F Auf jedem waagerechten und ſenkrechten Streifen Schule gelernt haben, mit einer einfachen ovalen 5 Kreuzworträtſel 2 1 5. ſind die durch andere Streifen verdeckten Buchſtabes Schleife, ſondern ſie verzieren ſie, indem ſie ſie drei⸗ 1 0 2 5 7 ß zu ergänzen. eckig formen oder mit den abenteuerlichſten Schnör⸗. Die Buchſtaben er ⸗ 2. 1 2 8 4 5 5 keln verſehen. 8 geben, richtig einge- 5 12 5 — 3 etzt, waagerecht und ü 1 f 8 9 ſenkrecht die gleichen 1 A 8 f O k p Wörter folgender Be⸗— 5 ö f— . 5 10 11¹ 12 13 deutung: 7— 1 . 14 I 1. 1 fee Köni⸗ 2 E M N U E 8 gin, 2. frieſiſche Inſel, 21— f 8. uchi Gnaden AEN 8 mittel, 4. Ra 5 22 leihung. 19 706% 5 J* l f 5 5 8 . 18 17 8 1 5 7 4 5 5 2 2 Guter Tip. E Kannſt du Einszweidrei nicht in Worte faſſen, 1—— Dann— rat' ich dir— mach einen langen Vier; b N N E 1 u N 2 5 Weitre 97 5 1 70 Leſern Wat : Und du ſparſt Zeit und teueres Papier.— 2 Beſonders auffäli iſt es, daß diese in den aller. Denn eigene Einszweidrei auszuſpinnen,*— meiſten Fällen unſchön wirkenden Verzierungen im Das freut die Leſer, und ſie zweidrei bir: N A R N A N Laufe der Zeit ebenſo plötzlich wieder verſchwinden, Du kannſt das Publikum für dich gewinnen. 4 4— 3 wie ſie aufgetaucht ſind— ſchon ein Beweis dafür, Dedeutung der einzelnen Wörter Verachte drum nicht den Einszweidreivier. daß es ſich um ein ganz äußerliches Merkmal han⸗ delt. So kann man auch bei Schreibern dieſer g⸗Schleifen ſehr häufig Eitelkeit feſtſtellen, und zwar eine Eitelkeit, die ſehr an Aeußerlichkeiten haftet, die auf Effekthaſcherei ausgeht. So ſchreiben Möenſchen, die äußerlich Eindruck ma⸗ chen wollen, die ſehr auf äußere Wirkung be⸗ dacht ſind, ſich ſehr ſtark der Konvention unterord⸗ nen, die ſehr gute Umgangsformen beſitzen, aber auch hervorragend zu bluffen ver⸗ duuichen links nach rechts: 1 Stadt in der öſtlichen Mark Brandenburg, 6 Folge, 8 Uher. tiſche Münze, 10 Rübe, 12 Stadt in Böhmen, 14 männlicher Vorname, 15 Ueberbleibſel, 16 ägyptiſcher Königsname, 18 etwas Unvollſtän⸗ diges, 20 Stadt in Weſtfalen, 21 franzöſiſches Departement, 22 bedrängte Lage, 24 europäiſche Hauptſtadt, 25 Vertrauter Goethes; b) von oben nach unten: 1 Heilmittel, 2 Stadt am Rhein, 3 Weſteuropäer, 4 Sportboot. 5 körperliche Betätigung, 7 Störung, 9 Stadt auf Auflöſungen aus der vorigen Nummer: Kreuzworträtſel: a) 1 Technik, 5 Amateur 6 Eis, 9 Atem, 11 Alte, 12 Olga, 13 Teer, 14 Orel, 15 Ader, 18 Ren, 20 Zugtier, 21 Soutane;— b) 1 Tag, 2 Cent, 3 Hupe, 4 Klingel, 5 Armatur, 7 Spalier, 8 Kle⸗ mens, 9 Aera, 10 Moor, 16 Deut, 17 Elga, 19 Lie. Unentbehrlich: Blutkreislauf. Karreerätſel: Ein Urteil läßt ſich widerle aber niemals als Vorurteil.— 1 Minerva, 2 Gellert, Bedeutung der Wörter auf den einzelnen 3 al von links nach rechts: 1 Stadt in Kleinaſtien, 2 Strom in Vorderindien, 3 Stadt in Transkaukaſien, 4 Strom in Vorderaſien, 5 Stadt auf den Philippinen, 6 Fluß in 0 — bj von oben nach unten: 1 vorderindif Inſel, 2 Stadt in Kleinaſien, 3 Sundainſel, 4 Stadt in der Mandſchurei, 5 Berg im Kaukaſus, 6 Stadt in China. 87288 Vorſetzrätſel Meise— Boot— Aal— Tube— Horn— Ege — Strich— Lias— Raum— Rippe— Range Eese— Angel— Rost— Auge— Dom— Star Rache Aus jedem der vorſtehenden Wörter iſt durch Vor Sizilien, 11 chemiſcher Grundſtoff, 13 Raubvogel, 3 Turbine, 4 Windſor, 5 Celſius, 6 Litanei, 7 Galerie, 16 Heeren n 17 italieniſcher Dichter, 8 Schemen. a 5 18 Stammeszeichen der Indianer, 19 biologiſcher Geheimſchrifträtſel: Der Roſe ſueßer Duft Zuſtand, 23 Sinnesorgan. 887¹ genuegt, man braucht ſie nicht zu brechen; und wer ſich mit dem Duft begnuegt, den wird ihr Dorn nicht ſtechen! Ein rechneriſches Problem. — Schlüſſelwörter: Fingerhut, Raubmord, warz. In einem Rechteck, deſſen Anfang aus 88 gleich⸗ ſtehen. Ja, man kann ſogar noch weiter gehen umd dieſe Schleifen an den Unterlängen der Buch⸗ ſtaben für einen Ausdruck der Eitelkeit und Ober⸗ flächlichkeit ſchlechthin bezeichnen. Das ins Auge Fallende ſolcher Unterlängen iſt gleichſam ein Sym⸗ bol für das Streben des Schreibers, aufzufallen und Geographiſches Silbenrätſel: Wer liebt, f f Streichhöl ebildet iſt, iſt die Diagonale ge⸗ iſt immer Sieger.— 1 Weimar, 2 Elbſandſteingebirge, lezen eines Suchſtahens ein Wort anderer Bedeutung Eindruck zu machen um jeden Preis, auch um den rade 17 Streighelzer 9 55 Wieviel. Streichhölzer e- 3 Rothenburg, 4 Lauſanne, 5 Irawadi, 6 Epirus, zn bilden. Bei richtiger Löſung ergeben die a Preis eines äußerlich und näher betrachtet ſogar nötigt man, wenn man aus ihnen 1 95 Rechteck und 7 Badenweiler, 8 Tegernſee, 9 Ingelheim, 10 Siam, gefügten Buchſtaben, in der angegebenen Reihen unſchön wirkenden Schnörkels. eine der beiden Diagonalen legen will 11 Tivoli. geleſen, ein Sprichwort. A 85 Menſchen an. Zuerſt gab es fünf Sätze, nach 0 75 Frankreich 1 kurzer Zeit nur noch einen Satz für jeden Käufer. Die neuen Flugpoſtmarken ſind da, Sit 65 Pane mar Trotzdem waren die Beſtände um 53 Uhr ausver⸗ zeigen über einem Stadtbild von Paris, auf den kauft. Taufende, die ſtundenlang im ſtrömenden ke ſieht, ein ſehr ulkiges Ver, 2322221211111 B Moden 8e pu det hehe be annen fig zs ehr, id e p 22 82 23e e, gab ſtürmiſche Szenen, denen teilweiſe eyſt die Po⸗ lizei ein Ende machen konnte. Sie räumte ſchließlich die betreffenden Straßenteile und gegen einige be⸗ ſonders Hartnäckige ſoll ſogar der Gummiknütppel ge⸗ machung iſt ſehr überſichtlich und ausführlich, und braucht worden ſein. der rührige Verlag Robert Noske in Borna⸗Leip⸗ zig hat dem in—6 Lieferungen erſcheinenden Werk wieder eine tadelloſe graphiſche Ausſtattung zuteil werden laſſen und hat mit klaren Abbildungen nicht geſpart. Als Baugrund für eine Sammlung der ſo vielſeitig intereſſanten Gelegenheitsſtempel dürfte der neue Katalog unentbehrlich ſein. Sammlerreiſen nach Amerika Das große Ereignis der internationalen Poſtwertzeichen„ Ausſtellung in Neu⸗ gork im Mai d.., angeblich der größten bisherigen Markenſchau, wirft ſeine Schatten voraus. In ver⸗ ſchiedenen Ländern werden zu dieſem Zweck phi⸗ lateliſtiſche Geſellſchaftsreiſen nach Neuyork mit wahlweiſe anſchließenden Landausflü⸗ gen vorbereitet, wobei viel Sehenswertes zu ver⸗ hältnismäßig niedrigen Preiſen geboten werden ſoll. So wird in Frankreich für eine Reiſe geworben, die von einer Sammlerzeitſchrift zuſammen mit einem Sonderbriefmarken zum Gemeindekongreß Auf Anregung des Deutſchen Gemeinde⸗ tages wird das Reichspoſtminiſterium am 1. Juni aus Anlaß des Internationalen Gemeindekongreſ⸗ 5 ſes in Berlin und München einige Sonderbrief⸗ marken herausbringen, auf denen die Bedeutung — kehrsflugzeug mit der Inſchrift Poſtes. Wäre daz Flugzeug nicht ſo völlig verzeichnet, könnte man die Marken ſchön nennen. 85 Clentimes) dunkelgrin, 1,50 Fl(ranes) blau, 2,25 Flranes) violett, 2,50 Flranet lilarot, 3 Flrancs) ultramarin), 3,50 Flrancs) rot, Philatelie zu gleicher Zeit zwei gewiſſermaßen kon⸗ kurrierende Amerikareiſen geplant werden, während bitſch hergeſtellt zeigt das neue Zeppelinſchiff auf einer Fahrt über worden ſind. Das Markenbild Reiſebüro und zwei Reedereien veranſtaltet wird 5. braun, 5 Flrancs) gelbgrün. n ener Dauer von eimg brei Wochen 4900 25 1 Selbſtverwaltung ſinnbildlich darge⸗ ee Fr. oder bei vier Wochen 6345 Fr mit Unterkunft 8„Na, die Fis⸗Woche 2 95 1 und Verpflegung koſten ſoll. In Deutſchland Sind Ste denn Schtläufer?“ Brieimarken Oexle 5 qu 4,1 werden ſogar gleich zwei Reiſen von Hamburg Sturm auf die Fis⸗Marken in Oeſterreich Nein,„ Die Stunde“, Wien) An- u. Verkauf Alben zu Verlagspreisen 55 und Bremerhaven aus angekündigt. Die eine Ver⸗ Programmäßig erſchienen zu den Fis⸗Wettkämp⸗„. 1 anſtaltung wird vom Norddeutſchen Lloyd, und zwar fen in Innsbruck die Sondermarken mit 100 v. H. Daß die Briefmarke ſoviele Freunde hat, iſt ja Oeſterreich N 9 5 zuſammen mit dem Internationalen Poſt⸗ Aufſchlag. Sie wurden in Wien nur am Sammler- an ſich eine gewiß erfreuliche Tatſache, doch bleibt Die Sonderausgabe den Fis⸗Welt⸗ 3 ſchalter der Hauptpoſt verkauft, an den Hauptpoſt⸗ von ſolchen Auftritten zum Schluß doch ein ſehr pein⸗( a mpfen zeigt auf drei 8 verſchiedene Dar⸗ 5 Iauf ämtern der Landeshauptſtädte und an allen Poſt⸗ licher Eindruck übrig, aus dem die öſterreichiſche Poſt⸗ ſtellungen von Schiläufern, auf dem höchſten Wer! 8 rel. 27024 Heh. Kaub N 3. 17 ämtern in Innsbruck. Ueberall waren die Säße be⸗ verwaltung ſich eine Lehre ziehen ſollte. Die große ein Bild von Innsbruck. Die ſehr gut gelungenen F n e e reits in den Vormittagsſtunden ausverkauft Verärgerung der Sammler der Welt wird ſich noch i 0 und ganz tolle Szenen ſpielten ſich in Wien ab. Dort vertiefen, wenn die wirtſchaftlichen Folgen des Ge⸗ 5 0 5 5 hatten ſich bereits am Abend des Vortages die erſten ſchehens deutlich werden: wurden doch noch am ſel⸗ 8 wertzeichen händler„Verband in Berlin Kaufluſtigen angeſtellt, und um 8 Uhr morgens, bei] ben Abend die Sätze zum drei⸗ und vierfachen Nenn⸗ 1 vorbereitet, wird aber ebenfalls ausdrücklich als] der Schalteröffnung ſtanden ſchon rund 6000! wert gehandelt. „Fachſtudienfahrt europäiſcher Philateliſten“ bezeich⸗ m5 net, an der auch jeder Sammler teilnehmen könne. ä e Für Hin⸗ und Rückfahrt werden die größten deut⸗ S5 ſchen Schiſſe„Bremen“ und„Europa“ benutzt; die* 6 10 Reiſe dauert mindeſtens 25 Tage und koſtet minde⸗ 6 Te ſtens 660 Mark. Die andere Amerikafahrt wird von 0 der Hamburg⸗Amerika⸗Linie in Gemein⸗ ſchaft mit dem neuen Reichsbund der Phila⸗„Mit LZ 129 nach Nordamerika“ Deutſche Reichspoſt aus Anlaß der bevorſtehenden 1/ ̃¼ W m,, ,,,, 2 23 T dee 5 ö Verkauf zweier neuer Poſtwertzeichen, die die herausgibt. Es handelt ſich um zwei Freimarken zu 1 1 0 5 1985 V 5 50 und 75 Pfg. in blauer und grüner Farbe, die nach 5 großen Vereinheitlichung innerhalb der deutſchen VVV... 5 2 N28 55 3 4 dem Meere. Die Freimarken können auch zum Marken wurden mit einem Sonderaufſchlag e—— een dien ih nian e Freimachen anderer Sendungen und im Verkehr mit 100 v. H. verkauft, der zur Hälfte wohltätige Leiſtungen bei noch niedrigeren Preiſen und dement⸗ 3 5 2 5 6 if 2 ſprechend ſtärkere Beteiligung, möglich geweſen dent Ausland benutzt werden. Zwecken, zur anderen Halle dem Ong, rick ee wird man in den Sammlerkreiſen ſchwerlich Europa 1 5 8 1 rue einſehen. er 1 schen ebe Belgien(Schiläufer beim Abfahrtslauf), 35( 35 e uu Ein Katalog der deutſchen Sonderſtempel a. karmin(Schiläuferin beim Torlauf), 60(d 60 10 . 28 5 5. Die neue Freimarkenreihe iſt erſchienen. Sie ſchen) blau(Blick über Innsbruck auf die Nordke wn enen zeigt einheitlich das Bild des belgiſchen Löwen mit ¹ pelſammlern einen längſt gehegten Wunſch erfüllen. 9 5 inn bon Ueberſee 5 Der von dem bewährten Kenner Julius Boch⸗ Trous el Wannen vor einem Hinterg Argentinien 5 mann zuſammengeſtellte Katalog bringt ſorgfältig Samt und Hermelin. 5 Clentimeß) roke ange ed In der neuerſchienenen argentiniſchen Reihe nn enn ausgeglichene Nettopreiſe, die ſich bei alten„klaſſi⸗ Clentimes] oliv, 15 Clentimes) violettblau, 20 Clenti⸗] noch zwei hohe Werte nachzutragen. 10 Peſos we ſchen“ Stempelſeltenheiten ſchon zwiſchen 7 und 12 Neue Zeppelin⸗Luftpoſt marken mes) violett, 25 Clentimes) roſa, 30 Clentimes) braun, rotſblauſchwarz(Weinbau), 20 Peſos grünlichblal⸗ Mark für das einzelne Stück bewegen! Die Auf (Scherls Bilderdienſt,.) 35 Clentimes) grün, 50 Clentimes) blau. dunkelbraun(Baumwolle). Samstag, 14. März/ Sonntag, 18. März 1986 E 19. 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