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Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, Einzelpreis 10 Pf. 8 Für Familien und Bei Zwangsvergleichen oder Keine Gewähr für an beſonderen Plätzen und fernmündlich erteilte Aufträge. Gerichtsſtand Mannheim. Sonntags⸗Ausgabe Au. B 40 Jahre [Funkmeldung der NM.) + Berlin, 13. März. Die 40jährige Wiederkehr des Tages, an dem 9 Reichskriegsminiſter Generalfeldmarſchall Werner 1 von Blomberg in das deutſche Heer eintrat, wurde 10 heute vormittag am Amtsſitz des Miniſters am Tirpitzufer durch einen ſchlichten und würdigen Feſt⸗ akt begangen. Der Führer und oberſte Befehls⸗ 4. haber der Wehrmacht zeichnete ſeinen hochverdienten Mitarbeiter durch ſeine perſönliche Anweſenheit bei 1 dem Feſtakt aus. Ein Doppelpoſten hatte ſeit heute früh am Ein⸗ gang zum Reichskriegsminiſterium Aufſtellung ge⸗ nommen. Das ebenfalls dort gelegene Wohngebäude ieee, 5 N 0 8 zegte die Miniſterflagge. 1 Gegen elf Uhr marſchierte die von der Wachk⸗ krüppe geſtellte Fahnenkompanie mit den Traditionsfahnen des Füſilier⸗Regiments General⸗ ſelöͤmarſchall Prinz Albrecht von Preußen Nr. 73, in das der Jubilar vor 40 Jahren als Leutnant ein⸗ 5 gelreten war, ſowie je eine Ehrenkompanie der . Kriegsmarine und der Luftwaffe auf dem Hof des 5 kriegsminiſteriums auf. Eine große Menge von olksgenoſſen hatte ſich vor dem Gebäude und auf dem gegenüberliegenden Ufer eingefunden, um Hege der An⸗ und Abfahrt des Führers und der ſich anſchließenden Parade zu ſein. Kurz vor elf Uhr traf der Führer und Reichs⸗ kanzler ein, von ſtürmiſchen Heilrufen begrüßt. der Glückwunſch des Führers: Den Höhepunkt der militäriſchen Ehrungen, die dem Reichskriegsminiſter und Oberbefehlshaber der neuen deutſchen Wehrmacht am Tage ſeines 40jäh⸗ ligen Militärjubiläums zuteil wurden, bildete Hie Glückwunſchanſprache des Führers. Zu dieſem Feſt⸗ akt im großen Saal des Reichskriegsminiſteriums war die geſamte hohe Generalität und Admiralität erſchienen. Wenige Minuten vor 11 Uhr betrat der Ober⸗ befehlshaber der Wehrmacht, Reichskriegsminiſter Generalfeldmarſchall von Blomberg den Saal und begrüßte die anweſenden Offiziere. Unmittelbar darauf erſchien der Führer und oberſte Befehlshaber der Wehrmacht mit den Ober⸗ deutſch befehlshabern der Wehrmachtteile, Generaloberſt Freiherr von Fritſch, Generaladͤmiral Dr. h. c. Raeder und Generaloberſt Göring. Der Führer und oberſte Befehlshaber der Wehrmacht ſprach ſodaun dem Generalſeldmar⸗ ſchall ſeine Glückwünſche aus. Nach ſeiner An⸗ ſprache drückte der Führer ſeinem treuen Mit⸗ arbeiter noch einmal zum Glückwunſch und Dank die Hand. Reichskriegsminiſter Generalfeldmarſchall v. Blom⸗ berg dankte dem Führer mit bewegten Worten. Nach Beendigung des Feſtaktes verabſchiedete ſich der Führer von dem anweſenden Führerkorps der Wehrmacht. Der Reichskriegsminiſter gab ihm bis zum Ausgang des Gebäudes das Geleit. Die Parade vor dem Kriegsminiſterium: Der Generalfeldmarſchall nahm dann in ſeiner Wohnung die Glückwünſche der Oberbefehlshaber der drei Wehrmachtteile ſowie die ihm vom Heer, von der Kriegsmarine und von der Luftwaffe dargebrach⸗ ſeines 40jährigen Dienſtjubiläums zum Chef des In⸗ ten Geſchenke entgegen. In den Kerkern Vartelonas -10 Gefangene in einer Einzelzelle Erſchütternder Bericht einer Gefangenen — Paris, 13. März. Die„Action Françaiſe“ veröffentlicht am Sams⸗ tag eine Beſchreibung der Zuſtände in den Gefäng⸗ niſſen Barcelonas. Die Mitteilungen ſtammen aus der Feoͤer einer jungen namentlich genannten Dame, die von den Bolſchewiſten ohne Angabe von Gründen 65 Tage lang in einem Gefängnis von Barcelona feſtgehalten wurde. Die Schreiberin erklärt zunächſt, ſie habe es ſich zur Lebensaufgabe gemacht, die Welt über die unbeſchreiblichen Zuſtände, die dort in den Gefängniſſen herrſchten, aufzuklären.— Im Ge⸗ fängnis Jefatura befänden ſich, ſo wird in dem Be⸗ richt erklärt, in den winzigen Einzelzellen, die nicht größer als anderthalb mal zwei Meter ſeien, Der Dute weiht die neue Libnenſtraße Die neue Straße als Bindeglied zwiſchen dem italieniſchen Imperium und Aegypten 6 K. 8 K Vos 3 N TRI P⁰OIHAINE OFLI 18 S F J SN S 8 S cygt᷑ vaio ASCA einem Koſtenaufwand von 103 des Imperiums dar. (Funkmeldung der NM.) E Rom, 13. März. Anläßlich der Einweihung des erſten Teiles der neuen libyſchen⸗Küſtenſtraße äußerte ſich Muſſolini degenüber einigen ägyptiſchen Journaliſten, dieſer eue Verkehrsweg werde entſcheidenden Einfluß auf le italieniſch⸗ägyptiſchen Wirtſchaftsbeziehungen ſo⸗ ie auf den Reiſeverkehr zwiſchen beiden Ländern baben. Dieſe Straße ſtelle ein weiteres zwiſchen den beiden Ländern dar, deren ha ache Beziehungen hierdurch verſtärkt und erweitert wurden ſeien. a „Uebermittelt eurem Land“, ſo ſchloß der Duce ſeine Ansprache,„den Wunſch des ita⸗ lieniſchen Volkes und ſeiner Regierung, mit Bindeglied N freundſchaft⸗K⸗⸗ g Der Führer beglückwünſcht Admiralſtabsarzt Dr. Während ſeines Beſuches der nordafrikaniſchen Kolonie Libyen weiht Muſſolini in Tobruk etwa 200 Km. von der ägyptiſchen Grenze entfernt, ie„Litorana Libica“, ſtraße von der tuneſiſchen bis zur ägyptiſchen Grenze. 0 0 5 i 1 Millionen Lire erbaut worden und ſtellt eines der ſtolzeſten Werke die 1822 Km. lange Küſten⸗ Dieſe Küſtenſtraße iſt in Jahresfriſt mit (Heinrich Hoffmann,.) Aegypten in freundſchaftlichſtem und herz⸗ lichſtem Einvernehmen zu leben.“ In Derna, wo Muſſolini zuſammen mit Marſchall Balbo im Flugzeug ankam, während faſt zur gleichen Zeit in weiteren hundert Flugzeugen ſein Gefolge und die ihn begleitenden Journaliſten eintrafen, würde dem Duce ein begeiſterter Empfang zuteil. * Moosauer. Der Führer und Reichskanzler hat dem Sanitätschef der Marine, Admiralſtabsarzt Dr. Moosaper, auläßlich ſeines 60. Geburtstages tele⸗ graphiſch ſeine Glückwünſche übermittelt, Samstag, 13. März/ Sonntag, 14. März 1037 bes Soldatenleben Ehrung von Blombergs durch den Führer Der Glückwunſch der deutſchen Wehrmacht nal, ferner die Orte Eſpin coſa. Der Feind hatte ſtarke Verluſte. Gegner ließ hier 50 Tote zurück. Abgewieſen wurde Inzwiſchen hatten die Fahnen⸗ und Ehrenkom⸗ panien am Tirpitzufer Paradeaufſtellung genommen. Beim Erſcheinen des Reichskriegsminiſters erſtattete der Kommandierende General des 3. Armeekorps, General der Infanterie von Witzleben, Meldung. Der Reichskviegsminiſter ſchritt darauf in Beglei⸗ tung des Generaloberſten Freiherr von Fritſch, des Generalaoͤmirals Dr. h. e. Raeder und des General⸗ oberſten Göring unter den Klängen des Präſentier⸗ marſches die Front ab. Bei dem anſchließenden Vorbeimarſch den der Reichskriegsminiſter mit ſeiner Begleitung von einem erhöhten Podium aus abnahm, überflogen drei Flugzeugſtaffeln den Schauplatz der Ehrung. * Generalfeldmarſchall von Blomberg zum Chef des Juſanterieregiments Nr. 73 ernannt. Der Führer und Oberſte Befehlshaber der Wehrmacht hat den Reichskriegsminiſter und Oberbefehlshaber der Wehr⸗ macht, Generalfeldmarſchall von Blomberg anläßlich fanteriexegiments Nr. 73 ernannt. je acht bis zehn Gefangene. Als einzige Luftzufuhr gebe es kleine Luftſchächte, oͤie aber meiſt verſtopft ſeien. Unter den Leidensgenoſſen, mit denen ſie ihre Gefängnishaft teilen mußte, befand ſich ein Argen⸗ tinier, den die Bolſchewiſten verhaftet hatten, weil in der Wohnung ſeines Vaters eine royaliſtiſche Fahne gefunden wurde. Einer der Zelleninſaſſen ſei infolge der unglaublichen Zuſtände vom Irrſinn be⸗ fallen worden, ein anderer habe verſucht, ſich das Leben zu nehmen. Eine 19jährige junge ſpaniſche Tänzerin ſei von dem bolſchewiſtiſchen Geſindel in den Kerker geworfen worden, lediglich weil ihr Ver⸗ lobter Falangiſt iſt. Ein Krankenwärter teilte das gleiche Los, nur weil er nichtbolſchewiſtiſche Ver⸗ wundete gepflegt hatte. Von ihren Leidensgenoſſen, ſo teilt die Verfaſſerin des Berichts weiter mit, ſei einer nach dem andern fortgeführt worden, um von den bolſchewiſtiſchen Mördern ohne jede Gerichtsver⸗ handlung erſchoſſen zu werden. Nachdem man ſie Anfang Dezember ins Krankenhaus geſteckt hatte, ſei ſte ſchließlich am 5. Februar 1937 wieder auf freien Fuß geſetzt worden. Sie ſei dann nach Frankreich und anſchließend nach Genf gefahren, um Beſchwerde zut erheben, man habe ihr aber überall nur aus⸗ weichende Antworten gegeben. Die„Action Fraugaiſe“ bemerkt zu den Erklä⸗ rungen, daß es noch immer ausländiſche Regierun⸗ gen gebe, die die bolſchewiſtiſchen Machthaber in Spanien anerkennen. Gewiſſe Regierungen, wie z. B. diejenige Frankreichs, arbeiteten ſogar als Komplizen Moskaus, und verſorgten die Bolſche⸗ wiſten in Spanien mit Lebensmitteln und Kriegs⸗ material. Nur ein Mittel gebe es, um der im bol⸗ ſchewiſtiſchen Teil Spaniens herrſchenden Anarchie ein Ende zu ſetzen, nämlich, daß die Heere General Francos mit dem auf der Halbinſel herrſchenden Bolſchewiſtenterror Schluß machten. Abgewieſene bolſchewiſtiſche Gegenangriffe ( Gunkmeldung der NM 3) ö I Salamanca, 13. März. Der nationale Heeresbericht vom Freitag meldet: An der Biscaya⸗Front bei Mondragon wurbe ein Angriff der Bolſchewiſtenhorden mit Verluſten für den Gegner abgewieſen. Desgleichen ein bolſche⸗ 2 0 0 Vorſtoß bei Oviedo und am Naranco⸗ erg. 5 f a N f 7 An der Soria⸗Front beſetzten die nationalen Truppen die Ortſchaften Utande, Padilla de Hita, die Höhen ſüdlich dieſes Ortes und nördlich von Coper⸗ noſa de Henares und Carras Im Frontabſchnitt von Trijueque wurden zwei Gegenangriffe zurückgeſchlagen, desgleichen in der Nacht zum Freitag ein bolſchewiſtiſcher Angriff bei Eueſta de Perdices, nordweſtlich von Maoͤrid. Der 148. Jahrgang— Nr. 121 Ehrentag des Reichskriegsminiſters Die goldenen Kugeln * Mannheim, 13 März. Frankreichs Zehn⸗Milliarden⸗Rüſtungsanleihe iſt in oer zunächſt aufgelegten erſten Tranche von 500 Millionen Fr. bereits am erſten Zeichnungstage nachmitags fünf Uhr überzeichnet worden. Das klingt höchſt eindrucksvoll, und der täte dem franzöſiſchen Patriotismus Unrecht, der ein ſolches Ergebnis nicht auch als ein Zeichen nationaler Opfer⸗ willigkeit betrachten würde. Aber freilich: dieſes Opfer iſt ſehr leicht gemacht worden und in der Art, in der man es leicht gemacht hat, liegt die eigentliche politiſche, man Jarſ vielleicht ſogar ſagen: wetpolitiſche Bedeutung dieſer An⸗ leihe. Denn den Anleihezeichnern wurde nicht nur ein Zinsfuß von 4,5 v. H. zugeſtanden, bei einem Privatdiskont von 2 v. H. ein in Frankreich ſeit langem unbekannt hoher Satz. Es wurde ihnen vor allem ein Rückzahlungsmodus zugeſtanden, der in der ganzen Anleihegeſchichte der Welt— und die hat wahrhaftig ſchon die ſonderbarſten Methoden und Experimente geſehen— einzigartig und einmalig daſteht. Die Inhaber der Anleihe können nämlich Zins⸗ und Rückzahlung in drei verſchiedenen Wäh⸗ rungen verlangen, entweder in franzöſiſchen Franks oder in engliſchen Pfunds oder in ame⸗ rikaniſchen Dollars: Auf den erſten Blick ſchaut das nach einem ungeheuren Armutszeugnis des frän⸗ zöſiſchen Schatz amtes aus: eine Re⸗ gierung verſpricht den Zeichnern einer Staats⸗ anleihe, um ihre Gebefreudigkeit zu erhöhen, die Rückzahlung in fremder Währung! Welches Mißtrauen gegen die eigene Währungs⸗ und Finanzpolitik muß nicht ein Volk erfüllen, deſſen Regierung zu ſolcher Lockung greift!? In der Tat hat dieſes Moment eine Rolle in der Ausgabe der franzöſiſchen Rüſtungsanleihe ge⸗ ſpielt. Die Finanzpolitik der Volksfront hatte ſich bei den finanzkräftigen Schichten der Nation um jeden Kredit gebracht. Die Angſt vor marxxiſtiſchen Finanzexperimenten war dem Bürger ſo ſehr ins Blut gegangen, daß er der Regierung jeden Pfennig verweigerte und entzog, wo er ihn nur verweigern und entziehen konnte. Die Goldflucht ins Ausland und die Hortung von Gold im Inland hatten daher in den letzten Monaten Ausmaße angenommen, daß ſelbſt die 60—70 Milliarden Gold, die immer noch in den Treſors der Bank von Frankreich lagern, keine genügende Sicherheit zu geben ſchienen und die Regierung vorſichtigerweiſe einen Genehmigungs⸗ zwang für Goldankäufe einführte.„ Die Rückzahlungsmöglichkeit in ausländiſcher Währung ſtellt daher ſicher einen beachtlichen Anreiz für die Zeichner der Anleihe dar. Trotzdem ſind Ueberlegungen ſolcher Art bei der Einführung dieſes Modus nicht ausſchlaggebend ge⸗ weſen. Sowohl die finanziellen Mittel des franzb⸗ ſiſchen Schatzamtes wie der erprobte Patriotismus des franzöſiſchen Volks hätten der Pariſer Regierung einen Verzicht auf einen ſolchen Modus erlaubt, wenn er lediglich finanzpropagandiſtiſche Bedeutung gehabt hätte. Dieſer Zweck ſpielte ſicherlich eine Rolle, aber er war nicht der einzige und vor allem nicht ausſchlaggebende. f Ausſchlaggebend für dieſe ſeltſame Beſtimmung, daß die engliſche und die amerikaniſche Währung als Sicherheit fün die franzöſiſche Anleihe gelten ſollen, war vielmehr ein politiſch⸗demonſtrativer Zweck: die Anleihe ſollte, vor allem gegenüber dem eigenen Volke, aber auch gegenüber der übrigen Welt, ein Dokument der engliſch⸗franzö⸗ ſiſch⸗amerikaniſchen Goldalltanz ſein. Sie ſollte zeigen, daß die finanzielle Zuſammen⸗ arbeit der drei„großen Demokratien des Weſtens“, die zugleich die großen Finanzmächte der Welt ſind, lückenlos und unzerſtörbar iſt. Sie ſollte zugleich eine Demonſtration gegenüber den anderen Staaten ſein: die ungeheuren Finanzkräfte der drei Staaten ſtehen zur gegenſeitigen Unterſtützung bereit und ſie ſind ſtärker als die finanziellen Mittel der anderen! Dieſe Zuſammenarbeit, lange propagandiſtiſch vorbereitet, trat zum erſtenmal in Erſcheinung beim engliſch⸗ franzöſiſch⸗amerikaniſchen Wührungsabkom⸗ nien im Herbſt des letzten Jahres. Sie iſt ſejther weſentlich vertieft worden durch die Verhandlungen, die für England Sir Runein am, für Frankreich George Bonnet in Waſhington geführt haben. Be⸗ reits im Herbſt ſahen franzöſiſche Blätter, in ihren 1 ein Angriffsverſuch der Bolſchewiſten bei Las ogas.. 5 Kommentaren vorlauter als die engliſchen, den Hauptwert dieſer angeblich rein finangpolitiſchen Nummer 121 3 2. Seite Abmachungen in 3 i Charakter, in der Unterſtreichung der„währungs politiſchen Allianz der drei Demokratien“. Seither iſt man noch offener geworden. Seither bemüht man ſich nicht nur nicht mehr den grundſätz⸗ lichen politiſchen Charakter dieſer Zuſammenarbeit zu verbergen, ſondern unterlegt ihr, wenigſtens in Paris, aber leider ohne entſchiedenen Proteſt in London und Waſhington, auch einer aktuellen politiſchen Zweck: die antideutſche und anti⸗ italieniſche, auf einen Generalnenner di ihrem 5 gebracht: die „antifaſchiſtiſche“ Deutung dieſer dreiſeitigen Finanzpolitik, wird von franzöſiſcher Seite mit be⸗ merkenswerter Offenherzigkeit propagiert. Schon hat man die Formel vom„Kampf mit den gol⸗ denen Kugeln“ bereit, ſchon tut man müſſe es das Ziel dieſer Zuſammenarbeit ſein, mit Hille der eigenen finanzpolitiſchen Ueberlegenheit der angeblichen„politiſchen Bedrohung“ der„faſchiſtiſchen“ Staaten zu begegnen. Um gerecht zu bleiben, ſei geſagt, daß England und Amerika ſich von ſolcher Deutung fernhalten, daß im weſentlichen nur die aufgeregte franzöſiſche Phantaſie ſich in ſolche dreiſte Spekulation verliert. Aber ſolcher Einſchränkung kann freilich eine ſachliche Feſtſtellung nicht widerſprechen. Die nämlich, daß eine unter ſolchen politiſchen Aſpekten zuſtande⸗ gekommene und durchgeführte finanzpolitiſche Zu⸗ 1 ſammenarbeit zwiſchen England, Frankreich und ö Amerika in der Tat einen ſtarken Druck auf die Situation der anderen Mächte dar⸗ ſtel lt. England, Frankreich und Amerika werfen a im wohlorganiſierten Zuſammenſpiel Milliarden auf den Markt, die alle nur beſtimmt ſind, die eigene Rüſtungsſtärke ins Phantaſtiſche zu erhöhen. Sie keiten einen Rüſtungswettlauf ein, der ſie gleich vom Start weg weit vor die Gruppe der anderen Mächte führt; ſie überfluten mit ihrem Geld den Rohſtoff⸗ markt und ſchöpſen ihn für ſich aus; ſie treiben die Preiſe für ſämtliche Rüſtungsrohſtofſe, für Zinn, 1 Nickel, Erz, Kupfer, Gummi und Oel uſw. in die Höhe, daß der Preisindex dieſer Stoffe innerhalb 19 weniger Monate auf das Doppelte ſteigt, Iſt es da verwunderlich, wenn z. B. in Italien Stimmen laut 195 werden, daß das alles einen ſehr beſtimmten realpolitiſchen Zweck habe. Den nämlich, die rohſtoffarmen Länder, die zugleich die geld⸗ armen ſind, auf finanzpolitiſchem und rohſtoffpoliti⸗ 1 ſchem Gebiet ſchachmatt zu ſetzen? Daß man in den „großen Demokratieen des Weſtens“ nach alten Re⸗ f. zepten und alten Methoden damit rechne, den ande⸗ „„ ren Ländern, wenn es ſchon auf politiſchem Gebiet 1 e nicht geht, ihnen wenigſtens auf wirtſchafts⸗ und fi⸗ nanzpolitiſchem den Atem abzudrehen? Daß die ganz Aufrüſtungs⸗ und Anleihepolitik, die im Weſten be⸗ trieben werde, einzureihen ſei in den großen grund⸗ ſätzlichen Kampf, der zwiſchen den beiden Syſtemen in Europa ſich abſpiele? Es mag ſein, daß bei dieſer italieniſchen An⸗ ſchauung der Dinge die italieniſche Animoſität gegen England die Zuſammenhänge etwas vergröbert, daß vor allem der politiſche Neutralitätswille Waſhing⸗ tons, der ja erſt dieſer Tage in der neuen Neutrali⸗ kätsvorlage ſehr deutlich zum Ausdruck kam, und dementſprechend wohl auch der korrigterende Druck Waſhingtons auf die engliſch⸗franzöſiſchen Affekte und Ahſichten zu gering eingeſchätzt wird. Aber daß Paris ſich an ſolchem Spiel mit den goldenen Kugeln begeiſtert, weil es glaubt, dieſes Spiel als Unterſtützungskampagne für ſeine politiſchen Aktionen betrachten zu können, daran beſteht kein Zweifel. Ebensowenig freilich beſteht ein Zweifel, daß die Weltgeſchichte aufgehört hat, ein Rechen⸗ ku m ſt ſtü ck für Geldhändler zu ſein. Wenn etwas ſicher iſt, dann iſt es das, daß die Welt⸗ geſchichte in den letzten Jahren aus den Bahnen des alten Materialismus ausgebrochen iſt. Daß über ihr wieder das Wort des alten griechiſchen Dichters Veſchylos ſteht:„Viel Mächtiges gibt es in der Welt, das Mächtigſte aber iſt der Menſch.“ Der Menſch, der die Sicherheit der Zukunft und die Leidenſchaft des Einſatzes hat. Wer dieſen ſo, als o, a Finnlands neue „Freundlichere Beziehungen zu Sowietrußland“- Ausbau der Verteidigung (Funkmeldung der NM.) + Helſingſors, 13. März Das Programm der neuen finniſchen Rec wurde am Samstag veröffentlicht. Es beſagt u daß die Ausnahmegeſetze nur ſoweit aufrecht⸗ erhalten bleiben ſollen, als ſie notwendig ſind, um die gegen die beſtehende Rechtsordnung arbeitenden Kräfte in Schach zu halten. Zur Außenpolitik wird erklärt, daß Finn⸗ land auch künftig eine unbedingte Friedenspolitik treiben wolle. Zu dieſem Zweck ſolle die Annähe⸗ rung der ſkandinaviſchen Länder weiter entwickelt und das Verhältnis zu Sowjetrußland, ſoweit mög⸗ lich, verbeſſert werden. Die freundſchaftlichen Beziehungen zu Eſtland ſollen aufrechterhalten und das Verhältnis zu allen übrigen Staaten entſprechend den Völkerbundsgrundſätzen entwickelt werden. Die Nennung Sowjetrußlands an zweiter Stelle ſtellt gegenüber frühe ven außen⸗ politiſchen Erklärung eine Neuheit dar. Sehr bedeutungsvoll ſind die Erklärungen zur Verteidigungsfrage. Der Satz, daß die aunheimer Zeitun fortgeſetzte Stärkung der finniſchen Landesverteidi⸗ gung Gegenſtand der Regierungsbemühungen ſoll, iſt für eine zur Hälfte aus Sozialdemokraten Flugzeugführer geſucht — London, 13 März. Das britiſche Luftfahrtminiſterium gibt bekannt, daß für die nächſten zwölf Monate 800 Flugzeug⸗ führer für die Luftwaffe geſucht werden. Sie ſollen der Verſtärkung der Freiwilligen⸗Reſerve dienen, damit eine genügende Anzahl Freiwilliger vorhanden iſt, um in„Zeiten einer nationalen Kriſe“ den zerſonalbeſtand der Luftwaffe aufzufüllen. Mit der Ausbildung ſoll am 1. April begonnen werden. Außer den Uebungen, die an den Abenden und am Wochenende ſtattfinden, werden die Frei⸗ willigen jährlich noch zu fünfzehntägigen Manövern einberufen. Die Flugzeugführer erhalten als Er⸗ gänzung ihrer anderen Bezüge eine feſtſtehende Jahreszulage von 25 Pfund. Streik der Schornſteinfeger Die poluiſchen Schornſteinfeger proteſtieren gegen die Kommunaliſierung ihres Gewerbes — Warſchau, 13. März. Der Streik der Schornſteinfeger, der aus politi⸗ ſchen Gründen entſtanden iſt angeblich als Proteſt gegen einen Geſetzentwurf, der das Schornſteinfeger⸗ gewerbe zu einer Funktion der Gemeindeverwaltung ſelbſt umwandelt, droht ſich ſeit geſtern zum General⸗ ſtreik der Schopnſteinfeger auszuwachſen. Aus ver⸗ ſchiedenen Städten wird gemeldet, daß die dortigen Schornſteinfeger ſich dem Streik anſchließen werden. Anbedingte Genugtuung Die neue Ehrenordnung der Stndentenſchaft — Berlin, 13. März. Der neue Reichsſtudentenführer Dr. Scheel hat in dieſer Funktion ſein erſtes Semeſter hinter ſich. Das Zentralorgan des NSD⸗Studentenbundes,„Die Be⸗ wegung“, gibt aus dieſem Anlaß einen Ueberblick über das ſchon Erreichte. Der Entwurf der neuen ſtudentiſchen Verfaſſung ſei ſchon ſoweit gediehen, daß wohl in verhältnismäßig kurzer Zeit an die Veröffentlichung gedacht werden könne. Die Kame⸗ radſchaftserziehung habe bereits 14 000 Studenten er⸗ faßt. Zur Löſung aller Fragen, die mit der neuen Ehrenordnung zuſammenhingen, habe Dr. Menſchen beſitzt, wird ſtärker ſein als alle goldenen Kugeln! Dr. A. W. In dem großen ländlichen Betriebe meiner El⸗ tern war, ſozuſagen aus Verſehen unter Schweinen und Kühen, Hühnern und Tauben ein Geſchöpf mit aufgewachſen, bei deſſen Geburt die Göttin der Schönheit gerade Urlaub gehabt haben mochte: ein gelbes, unfürmiges Hundetier, ein viertel Terrier, ein viertel Mops und zwei viertel Teckel— ſo un⸗ gefähr waren die Zutaten abgemeſſen. aus denen dies Erzeugnis einer eigenwilligen Natur zuſam⸗ mengeſetzt war, ein Gebilde, auf das ſelbſt Nero, ſeine ſchwarzlockige, gutgebaute Mutter, mit Ver⸗ . als auf einen Schandfleck in ihrer n Kinderſchar. „Frenſel Geſchöpf getauft. Dieſer Name aber, ſtillos wie ſein lötzlich ſo etwas wie Patengef 0 chen. Freuſel— 16 es genannt. ingen, Enel ang lr unberührt. Man ſcheute ſich, ihr 5 und verſuchte, ſie mit a ißverſtändnis, das Tier- 1 el wurde Franziska erſte Liebe, und dieſe FPrenſel nahm dieſes unerwartete Geſchenk des Him Was half es, daß er ſte in die Scheel einen eigenen Ausſchuß berufen, der unter Leitung von SA⸗Oberſturmbannführer Trumpf ſteht. ſein r 8 e D e 2 5 2 2 N 8 Dee 8 N eee 5 8 e Ausgabe Linksregierung beſtehende Regierung bemerkenswert. Er wird aller⸗ dings ergänzt durch folgenden Programmpunkt: „In der Führung des Verteidigungsweſens iſt die nötige Konzentration anzuſtreben.“ Man glaubt, daß ſich unter dieſer Formulierung der Wunſch der Sozialdemokraten verbirgt, den ſelbſtändigen Generalſtab des Schutzkorps abzuſchaf⸗ fen und das Schutzkorps direkt der Armee zu unter⸗ ſtellen. Weiter heißt es im Regierungsprogramm, „daß die militäriſche Ausbildung in demokratiſchem Geiſte zu erfolgen hat.“ Auch dieſen Satz vermutet man als gegen das Schutzkorps gerichtet. Schließlich verkündet das Programm die Abſicht der neuen Regierung, gegen jede ſtaatsfeindliche politiſche Werbung einzuſchreiten, die obligatoriſche Arbe ſenverſicherung einzuführen, die Löhne der Arbeiter im ſtaatlichen Dienſt zu erhöhen und die der Landwirtſchaft bisher bewilligten Ausfuhrprä⸗ mien durch eine andere Form der Unterſtützung der Erzeuger zu ersetzen. In der Univerſitätsfrage ſoll, eine Löſung angeſtrengt werden, die die Erfüllung der Forderungen der Finiſch ſprechenden Mehrheit unter Beachtung der der Schwediſch ſprechenden Be⸗ völkerung in der Verfaſſung zugeſtcherten Stellung gewährleiſtet. Die unbedingte Genugtuung werde im kommen⸗ den Semeſter in allen ſtudentiſchen Kamerad⸗ ſchaften durchgeführt. Die Worte des Führers würden auch bei den Stu⸗ denten wahrgemacht, verletzte Ehre könne nur mit Blut gereinigt werden. Religion und Konfeſſion ſind Privatſache Reichsärzteführer geen Kündigungen von Krankenhaugärzten Berlin, 18. März. In letzter Zeit iſt wiederholt in karitativen Kran⸗ kenanſtalten angeſtellten Aerzten gekündigt worden, weil ſie aus der Kirche ausgetreten ſind. Begründet wurde die Kündigung damit, daß es ent⸗ weder nach einem früher geſchloſſenen Vertrag oder nach allgemeinen Grundſätzen Pflicht des Kranken⸗ hausarztes einer karitativen Krankenanſtalt ſei, der Kirche anzugehören, in deren Dienſt ſich die Kranken⸗ anſtalt befindet. Reichsärzteführer Dr. Wagner erklärt hierzu in einer Anordnung:„Dieſe Grundſätze entſtammen den Anſchauungen einer vergangenen Zeit. Wir Na⸗ tionalſozialiſten ſtehen auf dem Standpunkt, daß Religion und Konfeſſion Privatſache jedes deutſchen Volksgenoſſen ſind. Weil wir niemanden in Glau⸗ bens⸗ und Konfeſſionsfragen etwas vorſchreiben, können wir auch von anderen Stellen ergangene Vorſchriften in dieſen Dingen niemals anerkennen und müſſen daher auch die Kündigungen, die wegen des Austritts aus der Kirche ausgeſprochen werden, als ungerechtfertigt anſehen. Zum Schutz der durch das Verhalten der karita⸗ tiven Krankenanſtalten in ihrer Stellung gefährdeten Aerzte verbiete ich hiermit daß ein deutſcher Arzt eine Stelle in einem Krankenhaus annimmt, die da⸗ durch freigeworden iſt, daß ſeinem Vorgänger wegen Austritts aus der Kirche gekündigt wurde.“ Der Reichsberufswettkampf der Landjugend 360 000 Teilnehmer aus 10 000 Dörfern (Funkmeldung der N M3.) . + Goslar, 18. Mürz Mit der Hiſſung der HJ⸗Fahne in Ohlendorf im Kreiſe Goslar begann am Samstagmorgen Franziskas erſte Liebe 5 Von Theodor von Hanffſtengel Aber Franziska traute all dieſen Worten nur balb. Sie ſah ſchweigend auf ihren Teller und kämpfte mit den Tränen. Beſchämt und verlegen erkannten die Großen, welche Wunde ſie dem Kin⸗ derherzen geſchlagen hatten. In der Nacht mußte Tür⸗ und Fenſterſpalte of⸗ ſenbleiben, um den etwa heimkehrenden Frenſel ein⸗ zulaſſen. Eine Schale mit Milch, leckere Knochen warteten auf den Flüchtling; Franziska aber lag mit offenen Augen in ihrem Bettchen und lauſchte. Und dann, eines Tages, war ſie verſchwunden. Sie kam nicht zum Kaffee, ſie kam nicht zum Ahend⸗ brot. Suchkolonnen wurden ausgeſandt. Nachbarn hatten ſie mit einem Spaten in einer beſtimmten Richtung gehen ſehen. i 5 Wir fanden ſie, bei ſchon ſinkender Nacht, wei⸗ nend. ſchwitzend, grabend. Sie grub an einem alten, eingeſtürzten Kaninchenbau, an dem das Stückchen Teckel, das in dem Vermißten ſteckte, oftmals ſeiner Jagdluſt gefrönt hatte „Ich habe ihn winſeln hören! Ich habe ihn win⸗ ſeln hören! Hier ſteckt er drin!“ rief Franziska den Ankommenden entgegen. f Alle mußten in die Knie und das Ohr auf die Erde preſſen, auch mein Vater und der Berwalter. Niemand hürte etwas. Nur Franziskas Liebe härte durch die Erde ſchütteten. neuen, viel ſchöneren Frenſel verſprach e konnte er hoffen, durch Aufl Untugenden Franziska zu beruhigen! Wußte er nicht, daß die Liebe ins Ungemeſſene wächſt, wenn andere den Geliebten herabzuſetzen ſuchen? 1 Franziska iſt ihrer erſten Liebe zu ſprechen. Sie wird dann ſehr hindurch die Klagelaute des Ber. Spät in der Nacht führten wir Franziska heim, das Mädchen mit, adedten Biden Aufzählen von Frenſels in ſt nun ſchon ein großes Mädchen. Aber noch heute iſt es nicht ratſam, im Scherz von ernſt und ſtill, und es kann ſein, Jaß in ihre lieben, blanken Augen die Tränen treten, Tränen des Mit⸗ leides mit der von allen verachteten, unbarmherzig aus dem Leben ausgeſtoßenen Kreatur. ——— Wochenende im Nationaltheater. Heute 20 Uhr „Der Campiello“ von Wolf⸗Ferrari. Dirigent: Cremer. Inſzenjerung: Becker⸗Huert. Bühnenbild: Kalbfuß.— Morgen 14 Uhr die erfolgreiche Operette „Die Dorothee“. Dirigent: Semmelbeck. In⸗ ſzenierung: Becker. Abends 20 Uhr:„Der Evan⸗ gelimann“. Muſikaliſche Leitung: Cremer. In⸗ ſzenierung: Ebbs.— Im Neuen Theater wird wiederum der große Erfolg des Schauspiels„Der Etappen haſe“ geſpielt. 8 Fritz Nagel 7. Mitten aus einem arbeits⸗ reichen Leben iſt Lehrer Fritz Nagel, Organiſt der Trinitatiskirche, im Alter von nur 57 Jahren abberufen worden Weiteſten Kreiſen iſt der allzu⸗ früh Heimgegangene durch ſeine anregenden kirchen⸗ muſikaliſchen Andachten in der Trinitatiskirche be⸗ Organi die ehrwürdigen Meiſter der Kirchenmuſik, ſondern auch junge tonſetzeriſche Begabungen zu Wort kom⸗ men einer liturgiſchen Andacht einordnen ließen. In ſeinen Mußeſtunden beſchäftigte Nagel ſich mit Forſchungen über Akuſtik, die das lebhafteſte Inter⸗ eſſe von Fachkreiſen wachriefen. So ſind ihm öfter ehrenvolle Aufträge zuteil geworden, über die Er⸗ gebniſſe ſeiner Forſchungen em ſprechen. An ſeiner Bahre trauern außer ſeiner Gattin und feinem Kind alle für die der nähere Umgang mit dem liebenswürbigen Menschen, Wife ng bedeutete. 5 a 0 O Gertrud Buſch⸗Dresden, lieſt in der Gedock. Die Gedock beſchloß ihre Rezitationsabende in dieſem Werken über eine gute Vorkragsweiſe verfügt, las die Legende: Das kleine Mädchen und der Schnitter (aus der Sammlung: Das Herz im Dorn), Wetter überm Hof(aus dem Manuſkript) und eines ihrer kannt geworden, in denen er, als ſehr tüchtiger und ſein empfindender Muſiker, nicht nur u men ließ, ſofern ſich ihre Schöpfungen in den Rah⸗ der Ho in größerem Kreiſe zu füh⸗ ſenſchaftler und Künſtler, Erhebung und ſeeliſchee 25 Winter, indem ſie Gertrud Buſch mit eigenen 5 zu Wort. 05 ließ. Die Künſtlerin, die .. nährſtan⸗ aus der fern und Betrieben t In Gegenwart des Obergebietsführers Axmann des Landesbauernführers Hannovers von Rhaden, vieler Ehrengäſte aus der Partei und dem Reichs⸗ nährſtand wurde dann der Aufruf des Reichsbauern⸗ führers für dieſen Wettkampf der Landjugend yver⸗ 8 leſen. Landesbauernführer von Rheden hielt eine Anſprache, der er„das Geſetz von Saat und Ernte“ zugrunde legte. Er ſchilderte, wie unter Anſpannung aller Kräfte die Nahrungsfreiheit auf deutſchem Boden geſichert werden müſſe. N Obergebietsführer Axmann erklärte, daß 369 000 Angehörige der deutſchen Landjugend in nahezu 10 000 Orten, von 50 000 Helfern betreut, zum Reichsnährſtandswettkampf antreten, um zu zeigen, daß das deutſche Landvolk bereit iſt, ſeine ganze Kraft für die Nation und für das Gelingen des Vierjahresplanes einzuſetzen. Im Sinne dieſer Aufgabe hat es ſich die HJ zur Pflicht gemacht, einen geeigneten Teil der deutſchen Stadtjugend auf das Land und in den bäuerlichen Beruf zurückzuführen. Hierbei iſt es zum erſtenmal, daß ſich der Landdienſt der Hitlerjugend für den Wettkampf der bäuerlichen Jugend einſetzte. Drei Kinder in einer Erödhöhle verbrannt + Bromberg, 13. März. Der Arbeiter Czekalſki bei Argenan im Kreiſe Juowrazlaw hatte, weil er für ſich, ſeine Fran und drei kleine Kinder keine Wohnung fand, in einer Sandgrube eine Höhle ausgegraben, deren Wände er mit Brettern abgeſteift hatte. Als die Frau die⸗ ſer Tage im Walde Holz ſammeln wollte, ſchloß ſie die Kinder in der Höhlenwohnung ein, nachdem ſie vorher den Oſen geheizt hatte. Aus unbekannter Ur⸗ ſache griff das Feuer auf die Wohnungsgegenſtände über. Da die Tür verſchloſſen war, konnten ſich die Kinder nicht retten und kamen in den Flammen um, Die Mutter fand bei ihrer Rückkehr ihre Kinder nur noch als verkohlte Leichen vor. Doppelmord und Selbstmord — Clausthal⸗Zellerfeld(Oberharz), 13. März. Eine furchtbare Bluttat wurde am Freitagnach⸗ mittag im Stadtteil Zellerfeld entdeckt. In der Woh⸗ nung des Einwohners Fuchs fand man die Ehefran und ihre Tochter mit eingeſchlagenem Schädel auf. Im Nebenraum fand man Fuchs erhängt vor. Die Ermittlungen ergaben, daß Fuchs die Tat verübt haben dürfte, weil ſeine Tochter, die ſeine Fran in die Ehe mitgebracht hatte, wegen leichtſinnigen Le⸗ benswandels der Fürſorgeerziehung übergeben wer⸗ den ſollte. Bei einer Schitour tödlich abgeſtürzt — Innsbruck, 18. März. Der 77 jährige Zuckerbäckergehilfe Frauz Sechovetz unternahm am Donnerstag mit zwei Freunden eine Tour in die Oetztaler Alpen. Obwohl ihnen brin⸗ gend abgeraten wurde, wollten ſie vom Salzkogel gegen die Samoa ⸗Hütte aufſteigen. Sechovetz, der ſeinen Freunden vorausgefahren war, ſtürzte in eine Gletſcherſpalte und ſchlug mit den Kopf an eine Eisbrücke, ſo daß er ſofort tot war. r r 88 und verantwortlich für Polttit: Dr. Alois Winbauer tellvertreter des Hauptſchriftleiters und verantwortlich für Theater Wiſſen⸗ 1 u. Unterhalkung: Carl Onno Eiſenbart⸗ Handelsteih Dr. Fritz Boe chaft Lokale Teil: Dr. Fritz 8 Sport Willy Müller„Sud weſtdeutſche Umſchau, ericht und Bilderdienſt: Curt Fennel Anzeigen und geſchäftli Mitteilungen Jakob Faude, ſämtlich in Mannheim. Herausgeber, Drucker und Verleger: Neue Mannheimer Zeitung Dr. Fritz Bode& Co., Mannheim, R I,—6 Schriftleitung in Berlin: Dr. E. f. Schaffer, Berlin⸗Friedenau, Sentaſtraße D. ⸗A. Il. 4987: Mittagauflage der Ausgabe A u. Aug gabe 83. 288 Abendauflage der Ausgabe A 15 Ausgabe B, 20905 Zur Zeit Preisliſte Nr./ gültig. Für unverlangte Belträge keine Gewähr Rückſendung nur bel Rückert Starke Geſtaltungskraft und feines Naturgefühl kamen vor allem in den beiden erſten Werken zun Ausdruck, die ſich auch durch wohlgelungene Milien⸗ ſchilderung auszeichnen. e Abend war van Klaviervorträgen durch Maria Schuſter, Braun umrahmt. Den Künſtlerinnen dankte leh⸗ baer m ð e Von der Badiſchen Hochſchule für Maſtt Karlsruhe. Man ſchreibt u..: Die Karlsruher Bi⸗ diſche Hochſchule für Muſik erfreut ſich als Ställe vertiefter Muſikerziehung mit vielſeitigem Ausbi⸗ dungsplan, ſteigender Beachtung. Der Staat hat die Anſtalt mit der Erziehung der Kandidaten für das ten betraut, ein M reitet auf die Staatlichen gen vor und in einer lichen Orcheſterſchule muſiker aller Inſtru nahmen. Mitglieder des deutſt en verſchönten den Abend durch Vo N hübſchen Märchen:„Die zerbrochenen Flügel“. len aus dem Ballett„Tanz um die 80 Ji werde ren k werde mitte. zählte es iſt erſten heitsſ lich u der 2 gegen die a gegen den l Lärm darau ſchön ſteckt Kirche Man Ruhe ſinnu Geſchi M. aus ſp⸗ geſagt hartni ſchaft die wi nicht! Lärm tigſten und 2 nur ſe Heroi iſolier Spene barun ging an de nötige Schop und 6 Sch das J 1858 ſtens prüge geiſtre die R proph drucks Lärm, ein kl Jehlz Räum cher z nach 9 Geo Die vorſtel ird. nach⸗ Woh⸗ fran auf. Die erübt i in Le⸗ wer⸗ Mannheim, 13. März. zur Kulturgeſchichte des Lärms Im Frühjahr, wenn die Fenſter wieder geöffnet werden, der Hausputz beginnt, das Radio neue Röh⸗ ren kriegt und die Motorräder aus dem Stall geholt werden,— da merkt man denn bald, daß wir in⸗ mitten einer lärmfrohen Menſchheit leben. Unge⸗ zählte Phon praſſeln auf unſere Nerven nieder und es iſt dringend geboten, mal wieder den warnenden Zeigefinger zu heben und Ruhe zu gebieten. Und da alle gute Belehrung mit einem geſchichtlichen Rück⸗ blick anfängt, ſo wollen wir es diesmal gründlich und tief machen. Die Sybariten(um 700, Süditalien) waren die erſten, die mit Ernſt und Nachdruck auf die geſund⸗ heitsſchädlichen Folgen des Lärms hinwieſen. Frei⸗ lich wird man der Meinung dieſer Muſterbeiſpiele der Verweichlichung keine allzu große Achtung ent⸗ gegenbringen; aber immerhin waren ſie die erſten, bie auch zur Tat ſchritten und in gewiſſen Stadt⸗ gegenden entſprechende Verbote ergehen ließen. Von den helleniſchen Philoſophen ſollen viele ſich gegen Lärm ausgeſprochen haben, ohne andere Schlüſſe daraus zu ziehen, als daß die Philoſophenſchulen ſchön ſtill für ſich hinter Mauern und Bäumen ver⸗ ſteckt liegen müßten. Und wozu wurden Klöſter und Kirchen gebaut, zog man ſich in Felſenhöhlen zurück? Man wollte ſeine Ruhe haben; denn nur in der Ruhe gedeiht die Kunſt, die Gelehrſamkeit, die Be⸗ ſinnung und Erhebung. Die Kulturgeſchichte iſt eine Geſchichte des Anti⸗Lärms. Montaigne, der ſich gerne über Alltäglichkeiten ausſprach, hat— wenn ich mich recht erinnere—, geſagt, daß der kleinſte Nadelſtich, der kleinſte aber hartnäckige Lärm einem die Freude an der Weltherr⸗ ſchaft verleiden könnte. Aber auch Kant und Goethe, die wir uns mit Alltäglichkeiten verbunden ſchon gar nicht mehr vorſtellen können, haben heftig gegen den Lärm gewettert. Nun waren ſie beide die Kräf⸗ ligſten nicht, aber Mark Twain, der luſtige Texaner und Wildweſtler, hat über den Lärm geſchimpft wie nur ſelten einer. Thomas Carlyle, der Philoſoph des Heroismus, war der erſte Gelehrte, der ſich ein lärm⸗ iſoliertes Arbeitszimmer bauen ließ. Und Herbert Spencer— nach dem ſich der Weltprozeß als Offen⸗ barung der unendlichen abſoluten Kraft entfaltet—, ging ſoweit, die geiſtige Kapazität eines Menſchen an dem Grad ſeiner Unduldſamkeit gegenüber un⸗ nötigem Krach zu meſſen. Schließlich aber hat Schopenhauer eine kleine Abhandlung„Ueber Lärm und Geräuſch“ geſchrieben. Schopenhauer ſelbſt wendet ſich vor allem gegen das Peitſchenknallen, erwähnt, daß in Nürnberg 888 das überflüſſige Peitſchen und Knallen ſtreng⸗ ſtens verboten wurde, und empfiehlt heftige Stock⸗ prügel dagegen. Er ſagt:„Die verſtändigſte und geiſtreichſte aller europäiſchen Nationen hat ſogar die Regel„never interrupt— du ſollſt niemals un⸗ terbrechen“— das elfte Gebot genannt. Der Lärm aber iſt die impertinenteſte aller Unterbrechungen, da er ſogar unſere eigenen Gedanken unterbricht, ja zerbricht.“ Das mag genügen. Die Philoſophen des Wil⸗ lens, des Heldentums, der Kraft und des Dings an ſich,— ſie alle haben zu verſtehen gegeben, daß die größten Menſchen, Gedanken, Ziele, Aufgaben von gemeinem Lärm der Straße zerſtört, zerbrochen, ausgelöſcht werden können. Und wenn dazu Edi⸗ ſon kommende Taubheit des Menſchengeſchlechts prophezeit, und die Phyſiologen Erhöhung des Blut⸗ drucks, Herzſchwäche und Arterienverkalkung infolge Lärmempfindlichkeit feſtſtellen,— ei ſo mag es wohl ein kleiner Anreiz ſein, weniger zu tuten, weniger Fehlzündung zu veranſtalten, leiſer durch die Räume der Schloßbibliothek zu gehen, den Lautſpre⸗ cher zu dämpfen und auf den Strümpfen abends nach Hauſe zu kommen. Dr. Er Fungvolkmufterung des Jahrgangs 1927 Eltern Achtung! Am 15. März beginnt für das Stadtgebiet Mann⸗ heim die Muſterung für die Jungen, die noch nicht und dem Jungvolk angehören und 1927 geboren ſind. Jeder rechte deutſche Junge gehört in die Gemeinſchaft der Jugend, die dem Führer be⸗ dingungslos dient. Deutſche Eltern! Auch euer Junge gehört dem Führer! in den Jahren 1926 Neue Mannheimer Zeitung Sonntags⸗Ausgabe 3. Seite/ Nummer 121 — 1 volk erfaßt ſind, werden von einem HJ⸗Truppenarzt Alle Jungen, die den Jahrgängen 1926 und 1927 angehören und noch nicht vom Deutſchen Jung⸗ gemuſtert. Zu der nach Schulabteilungen erfolgenden Muſterung erſcheinen auch die Jungen, die jetzt in einer höheren Lehranſtalt ſind und früher der betreffenden Schule angehörten. Gleichzeitig iſt den Eltern bei der Muſterung Ge⸗ legenheit gegeben, mit den Einheitsführern über alle Fragen der Aufnahme zu ſprechen. Wir bitten des⸗ halb die Eltern, bei der Muſterung anweſend zu ſein. Fungvolk-Jahrgänge 1926 und 1927 Deutſchen Alle Jungen, die noch nicht im Jungvolk ſind, werden erſucht, wenn ſie zu den unten angeführten Schulen gehören, zu den ange⸗ führten Terminen zur Pimpfenmuſterung zu erſcheinen. Wir bitten die Eltern der Jungen, wenn möglich zur Muſterung mit zu erſcheinen, da den Eltern Gelegenheit gegeben wird, mit den betr. Ein⸗ heitsführern über Fragen der Aufnahme zu ſprechen. Heil Hitler! Der Führer des Jung bannes 171. Erſter Muſterungstag: i Montag, dem 15. März Stamm 1/1/171: L⸗Schule: 18.00 19.00 Uhr. Friedrichſchule: 19.00 20.00 Uhr. K- V⸗Schule: 20.00 21.00 Uhr. Muſterungsarzt: Dr. Baumann, Hauptarzt der H. Mannheimer Landwehr in Hammelburg Zwiſchen Schlägern und Beißern Eben noch auf ſtolzem Roſſe Vom Reitkater IV. Der Futtermeiſter ſprach:„Es braucht ſich hier niemand ein Bein auszureißen, es ſind Leute genug da, um die Arbeit zu ſchaffen. Aber es kommen hier viel Offiziere vorbei, daß mir da jeder vorge⸗ ſpritzt kommt, wenn Achtung geſchrien wird. Die Gaß muß immer rein ſein, und es ſteht da niemand herum und babbelt. Wer verſchnaufem will, der ſteht drinnen bei ſeinem Gaul, und hat immer was in der Hand. Verſtanden? Wenn aber einer hergeht und einem Gaul ſein Waſſer nicht gibt, das er haben ſoll— bloß weil er zu faul iſt— den kauf' ich mir, den meld' ich dem Oberſt, der ſoll was er⸗ leben!“ Alſo hielten wir's, wir tränkten und fütterten, und kehrten und hoben die Aepfelchen fein ſäuber⸗ lich aus dem Stroh heraus, wir ſtriegelten und putz⸗ ten und legten vorbildlich viele Staubſtreifen auf die Bahn. Es wurde geſattelt und angeſchirrt, vorge⸗ führt und mancher Eisſtollen eingeſchraubt, und ſchließlich durften einige von uns auch reiten. Es war ein faſt gemütliches Leben in einer geſunden Luft, die nach Heu, Stroh und Pferdemiſt duftete, und eine Nacht Stallwache, in Woilachs einge⸗ wickelt, mit all dem Kettenreißen und Stampfen und Schnauben wär' ſogar romantiſch, wenn man nicht ſo⸗ viel aus dem warmen Heu müßte um die Bieſter wieder feſtzu machen, die ſich losveißen. Wir hatten die Schläger und Beißer bald heraus (einer hieb mir die Schaufel aus der Hand) und ſagten„Bock, geh trum!, alter Kloben, frecher! Lackl damiſcher! Schinder, alder!“, ohne es bös zu meinen. Denn die„Barbara“, die ſchlug, iſt ſonſt beim Strie⸗ geln und Füttern lammfromm, und der überaus liebenswürdige, ſchmuſende„Konrad“ iſt draußen im Gelände ein toller, bockender Draufgänger, der erſt nach 1000 Meter Galopp zur Ruhe zu bringen iſt (mich hat er auch beim Aufſteigen einmal zum un⸗ freiwilligen Heruntergleiten gebracht). Manches Die Mannheimer Nennbahn rüſtet Großzügige Verbeſſerungen aller Einrichtungen bis zum Jubiläums-Rennen Die Mannheimer Rennbahn wird ſich zum be⸗ vorſtehenden Jubiläums⸗Meeting im Mai in voll⸗ ſtändig neuem Gewande zeigen. Seit vielen Wochen werden infolge einer Darlehens⸗Verein⸗ barung zwiſchen Stadtverwaltung und Verein die Tribünenanlagen, techniſchen Gebäude, Stallungen, Zäune uſw. gründlich inſtandgeſetzt und neu geſtri⸗ chen. Im Umfang von 30 Einzelloſen erhielten die Malermeiſter dadurch wertvolle Winter⸗ und Früh⸗ jahrs⸗Arbeit, ohne die vielen ſonſtigen Handwerker aller Fachſchaften, die vom Dach bis zum Boden an den umfangreichen Gebäulichkeiten arbeiten. Die Neſtaurationsſäle werden zugleich raumkünſtleriſch ausgeſtattet, ſo daß die Rennwieſen⸗Gaſtſtätte, auf der ein neuer Pächter auſzieht, zu einem der beliebteſten Erho⸗ lungsplätze werden dürfte. In der Kupplung des großen Sagles werden die Namen der größten deut⸗ chen Rennen in Schleifenform wiedergegeben, dar⸗ über jeweils das Wappen der betreffenden Städte. n kleineren Tagesxreſtaurant werden ein Dutzend packende Motive aus den Geſtüts⸗Koppeln ſowie von r Rennbahn werbend für den Vollblüter und den Meunbeſuch wirken. Die Reſtaurationsſäle werden abgeteklt, damit ſie auch kleineren Zuſammenkünften käumlicher dienen können und außerdem wird ein beſonders behagliches Nebenzimmer geſchaffen. Schließlich wird die beliebte Ausſichtsterraſſe mit Blick auf Rennbahn und Bergſtraße bedeutend er⸗ weitert werden. i Neue Stallungen und Reitbahn Die bei der Rennbahn liegende„Jägerluſt“, in deren Gehöft ſeit vierzig Jahren Pferdeboxen ver⸗ fügbar waren, mußte kürzlich der Stadterweiterung zum Opfer fallen. An ihrer Stelle wird ein Stadt⸗ park angelegt, ſo daß der Verein genötigt war, zwölf neue Boxen mit ſechs Futterkammern ſeinem Terrain zu erbauen, wodurch jetzt hun⸗ änderung erfolgt wegen des ungünſtigen Schnitt⸗ tung erhält. 5 dert Pferde auf der Rennbahn untergebracht werden können. Außerdem werden zehn weitere Futterkammern gebaut, um allen Anforderungen ge⸗ recht werden zu können. Hinter den Stallungen iſt auf dem Ausläufer des Rennbahngeländes durch die Stadt eine ſiebzig Meter lange und zwanzig Meter breite Doppel⸗ Reithalle erbaut worden, die der in der Nähe garniſonierenden berittenen Wehr⸗ macht zur Verfügung ſteht. Verkehrs⸗Verbeſſerung Aeußerſt wertvoll für die Rennbahnanlagen iſt, daß in Bälde die Seckenheimer Straße zwiſchen Jägerluſt und Viehhof im Zuge der Neubebauung des der Rennbahn und der Rhein⸗Neckar⸗Halle be⸗ nachbarten Terrains verſchwindet, wodurch die Hauptverkehrsſtraße und die Straßen⸗ bahn dauernd bis 100 Meter vor die Tore der Rennbahn heruntergeführt wird. Dieſe Um⸗ punktes der Seckenheimer Straße zur Ein⸗ und Ausfahrt der Reichs⸗Autobahn, die mit Recht als „königliche Einfahrt“ bezeichnet wird. Es iſt zu er⸗ warten, daß die zur Rennbahn führende Pappel⸗ allee ſodann auch genügende Beleuchtungseinrich⸗ Pflege von Geläuf und Sprüngen So werden die Freunde der ſchönen Mannheimer Bahn zum Jubiläum viel Neues finden, und es iſt ganz ſelbſtverſtändlich, daß auf dem Geläuf und an den Hinderniſſen jest ſchon tüchtig gearbeitet wird, um all den Erwartungen gerecht zu werden, die die Ställe an die Verfaſſung der Bahn ſtellen, nachdem ihr die OB die diesjährige Prämie als beſtgebaute Hindernisbahn zugeteilt hat. Im Rahmen dieſer Aufgaben hat der Verein ſeine Zugpferde abgeſchafft und bedient ſich jetzt eines Kleintraktors mit Mäh⸗ balken, wodurch die geſamte Geläufbearbeitung, ins⸗ beſondere das Mähen und Walzen, kurz vor den Renntagen ſich im kürzeſter Zeit durchführen läßt. Pferd aus Mannheim war darunter:„Landjäger“ und„Fahnenjunker“, und auch„Zeder“, die kleine, ruhige, die ſehr begehrt war, weil der Weg zum Boden ſo kurz iſt. Mit denen trieben wir es in der Reitbahn und im Gelände, im Arbeitstempo und deutſchem Trab, mit Schangieren, Springen und langwierigem Verhalten, denn der Futtermeiſter ließ keinen vor und ſtieß die fürchterliche Drohung vom Heimreiten aus, wenn einer ſeinen Gaul durchgehen ließ. Und es wäre alles ganz ſchön geweſen, wenn man an einem zum Reiten ſehr nötigen Körperteil nicht ſo empfindlich geweſen wäre, daß mancher Blut ſchwitzte, und der Reitkater einen derart ſteif machte, daß man kaum noch nach Hauſe wanken konnte. Ausflüge, Feiern, Abſchied und Heimkehr Es gäbe noch viel zu erzählen: von den Aus⸗ flügen mit den Unteroffizieren, den aktiven und in⸗ aktiven, die zu den Nachbardörfern, ihren Burgen, Kirchen und Wirtſchaften führten. Irgend jemand hatte alte Krätzchen aus Papier und anderes Nar⸗ renzeugs beſorgt. Damit wurde das ganze Militär⸗ weſen auf den Kopf geſtellt, die blödſinnigſten am Nachbartiſch natürlich als der böſe Feind, die dafür nachher mittranken. Die Burgen Saaleck, Grei⸗ fenſtein und Trimburg wurden beſucht mit herrlichem Heimmarſch unter Sternen und Mondſchein und langem Streit über die Lage des Polarſterns. Es gab einen ergreifenden Feſtgottesdienſt mit den Geiſtlichen beider Bekenntniſſe zum Gefallenen⸗ Gedenktag, an dem die Bedeutung des Kreuzes, des Opfers und des ſelbſtgewollten Leidens um der andern willen uns wieder einmal eindringlich zu Gemüte geführt und damit auch für die Idee des Soldatentums zum Bewußtſein gebracht wurde. Es gab eine ſehr herzliche, menſchlich warme Anſprache des Generals. Es gab improvt⸗ ſterte Kantinenabende mit plötzlich auftretenden Mannheimer Kompaniekomikern, oder bei den Darymſtädtern mit einem erſtklaſſigen Baßſänger. Schließlich kam auch der Tag der Heimkehr, der Tag der Rückgabe von vielen Sachen, Mänteln und Wäſche, Waffen und Eßſchüſſeln, letztem Stuben⸗ dienſt und Reinigung der Spinde, und beim An⸗ treten der 2. Kompanie ſehe ich noch einen beſonders langen Lulatſch, zu dem der mundfertige Neckarauer ſofort zu bemerken hatte:„Jeſſes, Männer, guckt emol den an, wann der zweemol ſtolpert, is' er ſchun daheem in Mannem!“ i Trotz all der guten Stimmung, der ruhigen, faſt rückſichtsvollen Behandlung durch die Vorgeſetzten war es natürlich doch eine Plackerei. Bei ſo alten Kerlen zwiſchen 35—43 iſt die Elaſtizität doch futſch, man muß ſchnaufen und iſt abends hundemüde. Ein miſerables Wetter war es auch und ſo könnten wir uns auf dem Heimmarſch nur mit dem Wörtchen wenn empfehlen. Wenn wir nämlich in dem ſchönen Wetter der zwei letzten Tage noch hätten weiter⸗ machen dürfen, nebenbei auch ohne Huſten und Hei⸗ ſerkeit, dann, ja dann ſolltet ihr die Mannheimer Landwehr mal ſehen B Kinder zur Vorſicht mahnen! Polizeibericht vom 13. März Drei Verkehrsunfälle. Geſtern mittag lief auf der Straße zwiſchen M5/ N 5 ein 6 Jahre alter Knabe in einen Kraftwagen. Er wurde hierbei zu Boden geworfen und verletzt. Nach den bisherigen Feſtſtellungen trifft den Kraftfahrzeugführer an dem Unfall keine Schuld.— Durch Nichtbeachtung des Vorfahrtsrechtes ereigneten ſich geſtern zwei weitere Unfälle, wobei geringer Sachſchaden entſtand. Betrunkener Radfahrer. Robert Fiſcher aus Edingen fuhr in der letzten Nacht in ſtark ange⸗ trunkenem Zuſtande auf einem Fahrrad durch die Seckenheimer Hauptſtraße. Da er hierbei ſich und andere Verkehrsteilnehmer gefährdete, mußte er vor⸗ läufig feſtgenommen werden. N Verkehrsüberwachung. Wegen verſchiedener Ueber⸗ Wehrmacht und WH W Morgen ſteht die Mannheimer Garniſon im Dienſte des WHW. Während am Nachmittag dis Pioniere erſtmals intereſſante Uebungen am Neckar zeigen, iſt der Vormittag der Artillerie und unſeren 110ern vorbehalten. Dieſe Trup⸗ tenteile haben ſich an früheren Eintopfſonntagen ſchon in recht ſoldatiſch⸗kameradſchaftlicher Weiſe in den Dienſt der Volksgemeinſchaft geſtellt. Die Vor⸗ bereitungen laſſen darauf ſchließen, daß ſie ſich mor⸗ gen in ihrem Eifer noch überbieten werden. Die Kameracdſchaft ehem. 110er wird um 12 Uhr mit Muſik geſchloſſen in die Kaſerne einrücken, um am Eintopfeſſen teilzunehmen. Karten für das Eintopfeſſen für 50 Pfg. berech⸗ tigen zum Zutritt zu allen Vorfüthrungen in der 11ber⸗Kaſerne. Wer Karten zum Eintopfeſſen hat nicht mehr erlangen können, weil alle vergriffen ſind, der braucht ſich die ſehenswerten Vorführungen unſrer 110er deshalb nicht entgehen zu laſſen. Am Kaſernen⸗Eingang gibt es für dieſen Fall Karten für 25 Pfg., die Zutritt zu allen Vorführungen ver⸗ ſchaffen und deren Erlös ſelbſtverſtändlich ebenfalls dem WoW zugeführt Die Kaſerne iſt ab 11.15 Uhr zugänglich. Das Eſſen wird ſo veichlich ſein, daß auch noch durch Zahlung von 50 Pfg. in die Sammel büchſe ſolche Volksgenoſſen zu ihrem Eintopfgericht kom⸗ men, die es verſäumt haben, ſich frühzeitig um eine Karte zu bemühen oder auch ſolche, die im Laufe der Darbietungen erſt„auf Geſchmack“ gekommen ſind. Der Küchenzettel zeigt an, daß es weiße Boh⸗ nen mit Speck gibt, alſo ein Eſſen, von dem anzunehmen iſt, daß nichts übrig bleibt. Ueber die abwechſlungsreichen militäriſchen Dar⸗ bietungen iſt das nötige ſchon einmal geſagt worden. Geſunde Kinder mit gutem Appetit und friſchem Ausſehen ſind der Stolz der Mutter. Bei Müdigkeit und Schwäche geben Sie Ihrem Kinde zur Stärkung und zur Förderung von Wachstum und Ent⸗ wicklung das blutbildende Kräftigungsmittel Bioferrin, welches in jeder Apotheke und Drogerie zu haben iſt. E 2 BAIER — E Wir erinnern nur daran, daß die Speiſung der 3000 wieder mit Vorführungen der Maſchinengewehr⸗ Kompanie und der Infanterie⸗Geſchütz⸗ Kompanie verbunden iſt. Außerdem wird auf dem Kaſernen⸗ hof ein Gefecht einer Schützenkompanie gezeigt. Fer⸗ ner wird eine Waffen⸗ und Geräteſchau ausgeſtellt. Während des Effens findet Platzkonzert der Regi⸗ ments⸗Muſik auf dem Kaſernenhof ſtatt. Bei der Artillerie werden wieder in ſchön⸗ ſter Gemeinſchaft alte und junge Soldaten zuſam⸗ men, Zivil und Uniform in beſtem Einklang den Opferbag begehen. Wer keine Karte mehr erhalten kamn, darf ſich nicht abhalten laſſen, wenigſteng in den Schlachthof hinauszuwandern und bei den Vorführungen der Soldaten von 10 bis 13 Uhr ſein Scherflein für das große Sammelwenk beizuſteuern. Er wird ja dafür etwas zu ſehen bekommen, was ſonſt zu zeigen nicht möglich iſt. Und vielleicht findet der eine oder andere da draußen gar noch einen Be⸗ kannten, der eine Eintopfkarte übrig hat und ſie ihm abtritt. Außerdem beſteht die Möglichkeit, gegen Ende des Eſſens auch ohne Karte, nur gegen eine Spende in die WHW⸗Sammelbüchſe Zutritt in die Mollſchule zu bekommen und die Zimmer der Mannſchaften zu beſichtigen. Alſo gibt es wirk⸗ lich keinen Grund, daheim zu bleiben und auf das ganze Erlebnis zu verzichten. Alſo, Mannheimer, die Soldaten erwarten euch— enttäuſcht ihre Erwartungen nicht! Standkonzert des Gaumuſikzuges Der Gaumuſikzug des Arbeitsgaues XX VII, Ba⸗ den, der am Sonntag, dem 14. März, abends 19 Uhr, im Friedrichspark zu Mannheim ein großes Blaskonzert veranſtaltet, gibt am ſelben Tag, in der Zeit zwiſchen 16 und 16.30 Uhr auf dem Marktplatz der Innenſtadt ein Stand konzert. Prüfungen am Fröbelſeminar Am.,., 3. und 4. März hat die ſtaatliche Prüfung für Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen und Jugendleiterinnen am Städt. Fröbelſem⸗ nav Mannheim, Lindenhofplatz, ſtattgefunden. Die Prüfung für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen haben folgende Schülerinnen beſtanden: Charlotte Bansbach, Marianne Beyerle, Mari⸗ anne Fohmann, Liſelotte Gräff, Anni Neuthard, Trude Schneehagen, Lieſa Wacker, Anmelieſe Weis, Hella Wolf— ſämtlich aus Mannheim; Ilſe Lemme, Mannheim⸗Waldhof; ferner Johanna Con⸗ rad aus Ludwigshafen; Maximiliane Schubert aus Heidelberg; Eva Wagner aus Ziegelhauſen bei Hei⸗ delberg; Anne Köpp aus Leung bei Merſeburg; Elfriede Münſter aus Limburgerhof. 1 Die Prüfung für Jugend leiterinnen fol⸗ gende Schülerinnen: Margot Böſel aus Speyer; Gertrud Braukmann aus Königsfeld; Hilde Schnell⸗ bach aus Neckargemünd; Annemarie Weber aus Zweibrücken. a Neue Ausſtellung im Mannheimer Kunſtperein Am Sonntag, 14. März, eröffnet der Kunſtverein eine Ausſtellung von Werken des Münchner Malers Otto Geigen berger. Geigenberger wurde mit dem Rompreis der Deutſchen Akademie für 1985 aus⸗ gezeichnet. 5 5 l en Der letzte Planetariumsabhend für die vom Winterhilfswerk betreuten Volksgenoſſen wird in drei Veranſtaltungen am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag nächſter Woche durchgeführt. Im künſt⸗ leriſchen Teil der Veranſtaltungen wirken mit: Opernſänger Heinrich Hölzlin, die Geſangsquartette zweier hieſiger Vereine und Mitglieder der Tanz⸗ gruppe des Nationaltheaters unter Leitung von Ballettmeiſterin Erika Köſter. Das 3. Orcheſterkonzert der Hochſe dle für tuſik findet morgen abend 20 Uhr im k 11855 tretungen der Reichsſtraßenverkehrsordnung wurden 35 Perſonen gebührenpflichtig verwarnt. Leitung von Direktor Rasberger ſtatt. Es werden 5 päſſe, ſowie der Mauracher Berg(Jenbach Achen⸗ ſee) ſind geſchloſſen. Der A. C. von Tirol macht Tre ECxoei. ſind geſchloſſen. G eite/ Nummer 121 Neue Mannheimer Zeitung/ Sountags⸗Ausgabe Samstag, 18. März Sonntag, 14. März 19857 — Ma unheimer Rechtswahrer bekämpfen den weißen Tod Donnerstag, dem 18. Februar, unternahm ger Schweizer, der zur Erholung auf der ler Hütte weilte, eine Schifahrt, die ihn über ogenhörn, den Hebelhof, den Feldberghof Feldbergturm wieder zur Hütte zurückfüh⸗ ollte. Als ex jedoch um 23% Uhr noch nicht kehrt war, brach eine Rettungsmannſchaft ihn zu ſuchen. Sie ſetzte ſich aus vier sreferendaren und dem Leiter aft der Gerichtsreferendare beim i unheim, einem ortskundigen Unter ls Führer und einem weiteren Soldaten hrmacht zuſammen. etwa 10 Grad Kälte und dichtem Nebel, der eine Sicht auf 20 Meter zuließ, fuhr die t unter häufigem Pfeifen und Rufen den Felödberghang auſwärts zum Seebuck und gturm. Endlich— nach etwa zweiſtündigem wurden die Pfeiſſignale beantwortet und der Vermißte gefunden. Er hatte ſich 52 e des Feloͤbergturmes im Nebel ver⸗ irrt und ſich aus Furcht vor den Wäch In bel ) an einer Tannengruppe niedergelegt. Die e und Pfeifſignale indeſſen weckten ihn recht⸗ aus etwa dreiſtündigem, tiefem, von wohligem ihl begleiteten afe rechtzeitig, denn kanntlich iſt das„wohlige Gefühl“ ein unmittelbarer Vorbote des Kältetodes. Der junge Schweizer war alb weniger Tage der dritte verirrte Schi⸗ der dem Unteroffizier die Rettung mitver⸗ läufer, dankt. 11—. Wo braucht man Schneekeiten? Wochenbericht der DDAcc⸗Gaunebenſtelle Mannheim In Oeſterreich ſind mit Ketten befahrbar: Arlberg, Brenner, Fernpaß, Lueg, Seefelder Schloß— berg, Strub, Thurn, Zirlerberg(fehr ſchlecht befahr⸗ bar), ferner Oetztal, Stubaital, Zillertal, Straße St. Johann— Kitzbühel(ſehr ſchlecht). Die Bundes⸗ ſtraße Kufſtein—Innsbruck iſt wieder ohne Ketten befahrbar. Sämtliche übrigen öſterreichiſchen Alpen⸗ darauf aufmerkſam, daß die Bundesſtraßen nur, ſo⸗ fern ſie mit Schnee oder Eis bedeckt ſind, mit Schnee⸗ ketten befahren werden dürfen; zuwiderhandelnde Kraftfahrer werden beſtraft. In der Schweiz ſind mit Ketten befahrbar: Brünig, Faucille, Julier; Lenzerheide, Maloja, Mollendruz, Morgins, Moſſes, außerdem die Zu⸗ fahrten Altdorf—Göſchenen, Kloſters—Davos und Stans Engelberg. Die Zufahrt nach Aroſa iſt ſehr ſchmal, für große Wagen unpaſſierbar, ebenſo die Strecke Zernez Zuoz. Die übrigen Schweizer Alpen⸗ päſſe ſind geſchloſſen. In Italien ſind ohne Ketten befahrbar: Fu⸗ gaze, Karerpaß; mit Ketten: Andalo, Aprica, Cima⸗ banche, Mauria, Mendel, Rolle, S. Angelo, Tonale, Alle übrigen italieniſchen Alpenpäſſe Aus ber NS V Arbeit 2 Ah kommenden Samstag, 13. März, ſtellt die Haushaltungsſchule am Müttererho⸗ lungsheim der NS⸗Volkswohlfahrt, Werder⸗ ſtraße 52, die Arbeiten ihrer Schülerinnen aus. Neben den Handarbeiten finden Sie hier auch allerlei Schönes aus Küche und Haus. Alle diejenigen, die Intereſſe an der Arbeit der Hausfrau haben, laden wir hierzu herzlich ein. Ausſtellungszeit: Samstag, 13. März, von 15 bis 18 Uhr; Sonntag, 14. März, von 11—18 Uhr, Montag, 15. März, von 14—18 Uhr. Eintritt frei! ze Planetarium. Die Leitung des Planetariums macht darauf aufmerkſam, daß die erſte der Filmvor⸗ führungen am Sonntag wegen der Vorführungen des Pionier⸗Bataillons 33 am Neckar erſt um 17 Uhr beginnt. Muſeum 2 Tibet in den Rhein⸗Netkarhallen Die erſte Sonderſchau des Muſeums für Völkerkund u Das Zeughaus iſt im dringend notwendigen Umbau begriffen. Seine Pforten werden mindeſtens noch ein Jahr lang für die Oeffentlichkeit geſchloſ⸗ ſen bleiben. Doch damit die dadurch ſelbſtverſtänd⸗ lich keinen Tag lang unterbrochene Bearbeitung der dort aufgehäuften Schätze auch nach außen hin wirk⸗ ſam wird und dem Publikum das kommende große für Völkerkunde und Urge⸗ ſchichte lebendig im Bewußtſein bleibt, hat ſich die eim zu einer— wie nun gleich das Stadt Mannhe erſte Beiſpiel zeigt— recht glücklichen Zwiſchen⸗ löſung entſchloſſen: man iſt in den Seitenbau der Rhein⸗ Neckar Hallen gezogen und wird dort, wie Beigeordneter Dr. Bartſch als zuſtän⸗ diger Kulturdezernent den Preſſevertretern geſtern erläuterte, in einer loſen Folge wechſelnder Ausſtellungen einen Vorgeſchmack deſſen geben, was nach endi des Zeughausmuſeums mit 0 itlichen Sachapparat als ſtändige Ein⸗ vorhanden ſein ſoll. Warum gerade Tibet geginn dieſer Reihe geſtellt r. Pfaff⸗Giesberg ſehr einleuch⸗ t begründen, daß es ſich hier um ganz beſonders wertvolle, teilweiſe einzigartige Be⸗ ſtände handle, die in ihrer hier gegebenen Anord⸗ nung ein wirklich gerundetes Bild jenes ſeltſamen fernöſtlichen Staatsgebildes vermitteln. Was bei näherer Betrachtung der ausſtellungstechniſch her⸗ vorragend gelungenen Schau, faſt ausſchließlich Mannheimer Mufeumsbeſitzes, vor allem feſſelt, iſt die Klarheit des Aufbaus, der Land und Leute in ihren zahlloſen Wechſelbeziehungen zuein⸗ Millionen Geviertkilometer Flächeninhalt, im Süden * Die Kameradſchaft Mannheim des ehem. Bad. Fuß⸗Artillerie⸗Regiments Nr. 14 hatte am 4. März ihre Jahreshauptverſammlung. Die Geſchäftsfüh⸗ rung und die Kaſſe waren in Ordnung. Kamerad⸗ ſchaftsführer Bechtelsheimer trat aus beruflichen Gründen von ſeinem Amt zurück. Die Stelle eines Kameradſchaftsführers kam wieder an Dr. Rein⸗ hardt. Deſſen Stellvertreter wurde Kamerad Bechtelsheimer. ander zeigt, ohne irgendwo das Lebendige ſolcher Darſtellung zugunſten einer wiſſenſchaftlichen Syſte⸗ matik einzuengen. Sie waltet ſelbſtverſtändlich und unmerklich über dem Ganzen: das beweiſt ſchon allein die Unſumme von Arbeit, die in ſolcher treff⸗ ſicheren Auswahl der Bilder und völkerkundlichen Gegenſtände ſteckt; die bei den meiſterhaft kolo⸗ rierten Großphotos rings an den aus natur⸗ farbenen Sperrholzplatten zuſammengefügten Ko⸗ jenwänden beginnt und über die höchſt geſchmack⸗ voll ausgeſtatteten Vitrinen bis zu der im Gelb tibetaniſcher Landesfarbe gehaltenen, von Hand ge⸗ zeichneten Beſchriftung reicht. Tibet iſt eine gewaltige Hochebene von über zwei begrenzt durch die bis zu mehr als 8000 Meter auf⸗ vagende Gipfelkette des Hrmalaya, im Norden umſchloſſen von den Höhen des Kwen lung⸗Ge⸗ wurde, weiß ter deren Art und Geſittung einflußt iſt Gegeb hbhirges. Argeſchichte Auf einem Gebiet, das viermal ſo groß iſt wie Deutſchland, wohnen nur vier bis fünf Millionen Meunſchen, ſelbſtverſtändlich von der des Landes ſtärkſtens be⸗ r noch als dieſe natürlichen die eigenartigen geiſtig⸗reli⸗ gen innerhalb der Bevölkerung ild beſtimmen: hier iſt Lhaſa, Dalai⸗Lama und einer das kirchlichen Organiſation, je bildungsmäßig wohl mit ius vergleichen kann. von dem philoſophiſch⸗ſpekulativen Bud⸗ der Mönche weit entfernt, lebt das Volk inen Zelten findet ſich in den en der großen chineſiſche primitive Baue rrſchaft, omen durchbrauſte, von tau⸗ erfüllte Natur dem einfachen koch immer mit unzähligen Göt⸗ belebt. Beiden chten gemeinſam aber iſt die Kraft künſtleriſcher Geſtaltung, die ſich im volkstümlichen Gerät von der Hand wandernder Kupferſchmiede in den herrlichen Waffen und Schmuckſtücken ebenſo unverfälſcht äußeri wie in den höchſten Kultgegenſtänden, den an mittelalterliche Miniaturmalerei erinnernden zart⸗ farbigen Rollbildern, den köſtlichen Schriftbän⸗ dern der Mönche, den wundervollen Bronze⸗ figuren und dem ganzen vielfältigen Widerſchein einer bei aller Fremoͤheit uns doch irgendwie ver⸗ traut anmutenden Welt, deren Daſein zuletzt noch an einem lebensgroßen Diorama mit ausgeſtopftem Yak, Hochlandshirten und gebetsmühleſchwingendem Gelbmützenlama greifbar deutlich gemacht wird. Tritt man aber aus dieſen Weiten mit ihren Saumpfaden und Karawanenſtraßen wieder in un⸗ ſere Gegenwart zurück, ſo machen Reichsautobahn und hoch am Himmel dahinſurrende Flugzeuge dem Einſichtigen faſt zwangsläufig die eine große Er⸗ kenntnis deutlich: daß Kultur und Ziviliſa⸗ tion keineswegs immer dasſelbe bedeuten, und daß die Einkehr bei ſolch einem, in unſerem Sinne recht mangelhaft ziviliſterten, doch in ſeiner Urſprünglich⸗ keit und ſeinem Glauben von nichts erſchüttertem Volke auch uns„Kulturmenſchen“ ſehr viel zu geben vermag. Margot Schubert Sozialpolitit in der Tarifgeſtaltung 5 Ei Beitrag zur Fragt der Senkung der ſtäduſchen Verſorgungstarife Bei der Beratung der Haushaltsſatzung iſt auch davon die Rede geweſen, daß die Tarife der Städt. Werke noch nicht geſenkt werden können, daß man aber eine Ermäßigung nach ſozialen Geſichtspunk⸗ ten im Auge behalten werde. Zu dieſer Frage ſchreibt die„Deutſche Gemeinde⸗Korreſpondenz“: Aus Anlaß der allgemeinen Beſtrebungen, bereits im Rechnungsjahr 1937 im Rahmen des Mög⸗ lichen und zur Unterſtützung der Ziele des Vier⸗ jahresplanes die Tarife zu ſenken, wird verſchiedent⸗ lich auch die Forderung nach dem Ausbau energie⸗ politiſch richtiger Tarifſormen erhoben, wie auch vor einem rein ſchematiſchen Preisabbau gewarnt wird. Wenn man aber bei Gelegenheit der Tarifſenkung gleichzeitig das Problem der Tarifreform aufwirft— was bei dieſer Gelegenheit gewiß verſtändlich iſt— ſo taucht darunter auch die Frage auf, ob und wie man in dieſem Zuſammenhange Wünſche nach ſo.⸗ zialpolitiſchen Erwägungen berückſichtigen kann. Unſtreitig iſt dies ein heikles Kapitel, nicht nur wegen der finanziellen und rechtlichen Bedenken, der Befürchtungen wegen Durchbrechung des Grund⸗ ſatzes der Gleichmäßigkeit in der gemeindlichen Ab⸗ gabenbelaſtung, ſondern auch weil man noch nicht ſo vecht weiß, wo man denn in dieſen Fragen den He⸗ bel anſetzen ſoll. Ja, es iſt noch weitgehend unklar, wer Gegenſtand dieſer ſozialen Erleichterungen ſein ſoll. Dabei darf man bei den gegenwärtigen Beſtre⸗ bungen auf Tarifſenkung auch nicht außer Acht laſſen, daß dieſe Senkung vor allem der Unterſtützung des Vierjahresplanes dienen, alſo auf einer breiten Geſunde Jugend Ewiges Deutſchland Aufruf an alle Familien im Grenzgau Baden! Deutſchland braucht in den kommenden Jahrzehnten eine geſunde und gekräftigte Jugend, die imſtande iſt, die gewaltigen Aufgaben zu löſen, die der nationalſozialiſtiſche Staat heute geſtellt hat. Durch eine großzügige und umfaſſende Kin der⸗ landverſchickung will die NS⸗Volkswohlſahrt im Jahre 1097 den Grund zur Ertüchtigung und Kräftigung der deutſchen Jugend legen. Zehntauſende von Kindern bedürftiger deutſcher Eltern aus der Stadt und vom Lande ſollen für einige Ferienwochen zur Erholung in deutſchen Familien des badiſchen Grenzgaues untergebracht werden! Hierzu kann jeder helfen. euren Familienkr Deutſ 9 9 1005 85 eſſen, kaun au viertes miteſſen. ein alter guter Grundſatz deutſcher den wir wieder zu Ehren bringen Miche zur KS ⸗inerlanbverſchicang aber olksgenoſſen! Wo drei iſt die beſte Gelegenheit, echten deutſchen Sozia⸗ lismug in die Tat umzuſetzen. Meldet eure Freiſtellen umgehend der nä hſten NSV⸗Dienſtſtelle! Es kommt nicht darauf an, ob ihr Stadt- oder Landbewohner ſeid, ob Bauern, Hand⸗ werker oder Beamte. Jeder kann ein Kind bei ſich aufnehmen. 585 f 8 Heil Hitler! Robert Wagner, Reichsſtatthalter Dinkel, Amt für Volkswohlfahrt von Baltz, Gaufrauenſchaftsleiterin Engler⸗Füßlin, Landesbauernführer Köbler, Miniſterpräſident Pflaumer, Innenminiſtern Dr. Schmitthenner, Miniſter Dir. Wacker, Kultusminiſter Emminger, NecgK⸗Motorbrigadeführer Kaul, Führer SS⸗Oberabſchnitt S. f Ludin, SA⸗Gruppenführer 15 Kemper, Gebietsführer der d. Kraft, k. Führerin d. BDM, Obergau Baden Kerber, Amt für Kommunalpolitik. Dr. Pychlau, Amt für Volksgeſundheit Dr. Kent ru p, Gauwirtſchaftsberater Mauch, Amt für Beamte Dr Roi, Gauobmann der Dag Baſis vor ſich gehen, nicht aber vorwiegend in Aus⸗ nahmeregelungen liegen ſoll. Bei der Forderung nach ſotzialer Geſtaltung der Tarife iſt zweierlei zu unerſcheiden. Soweit man im Rahmen der allgemeinen Tarifgeſtaltung dabei auch die wirtſchaftlich ſchwächeren Verbraucherkreiſe Rückſicht neh⸗ men will und— kann, wäre eine ſolche Ent⸗ wicklung ſehr zu begrüßen Die Tarifgeſtaltung ausſchließlich nur von energie⸗ politiſchen Erwägungen beſtimmen zu laſſen, er⸗ ſcheint dann nicht angebracht, wenn darin nicht auch ſoztal notwendige Umgeſtaltungen eingebaut wer⸗ den— wann eine ſolche Notwendigkeit vorliegt, iſt eine Tatfrage des Einzelfalles. Man kann mit Recht der Anſicht ſein, daß energiepolitiſche und ſo⸗ zialpolitiſche Ziele bei der Taxifgeſtaltung ſich durch⸗ aus miteinander verbinden laſſen. Ja, man kann ſich ſogar vorſtellen, daß auf die Dauer eine auf breiter Baſis angelegte ſoziale Geſtaltung der Tarife die energiepolitiſchen Ziele(3. B. Abſatzſteige⸗ rung) nur fördern wird. Wenn alſo anläßlich der Tarifſenkungen die Forderung nach weiterem Aus⸗ bau energiepolitiſch richtiger Tarifformen erhoben wird, ſo wird man im gegebenen Falle auch nach der ſozialen Seite hin Erwägugen anſtellen können, die vielfach dem Ziel: energiepolitiſch richtige Tariſe zu ſchaffen, nur dienlich ſein können. Abgeſehen davon aber wird man unter„energiepolitiſch richtigen Tarifreformen“ nicht nur die kaufmänniſch richtigen Maßnahmen verſtehen dürfen, ſon⸗ dern„Energiepolitik“ im weiteſten Sinne— zumal bei den Verſorgungstarifen— umfaßt auch ſoß jal⸗ politiſche Erwägungen zur Tarifgeſtaltung. Anders aber liegen zur Zeit noch die Dinge, wenn man bei derartigen Geſtaltungen der Tarife weniger an Umgeſtaltungen auf brei⸗ ter Baſis denkt, ſondern an Son der⸗ regelungen für beſtimmte Gruppen von Volksgenoſſen (8. B. Kinderreiche, Sozialrentner, Unterſtützungs⸗ empfänger uſw.). Bei aller Rückſichtnahme von Fall zu Fall, die durchaus zu befürworten iſt, iſt es fraglich, ob es gegenwärtig ſchon möglich iſt, hier einer Aktion größeren Ausmaßes das Wort zu reden. So ſehr man z. B. alle Beſtrebungen auf Unterſtützung erbgeſunder kinderreicher Familien pflegen ſoll und ſo ſehr auch, allgemein geſehen, auf den verſchiedenſten Gebieten die Gemeinden ſich in zweifelhaft, ob man im gegenwärtigen Augenblick dazu übergehen kann, hier Sondertarife zu ſchaffen — ganz abgeſehen von den rechtlichen Hemmungen, die hier beſtehen, und abgeſehen auch von der grund⸗ ſätzlichen Seite— der Frage der Gleichmäßig⸗ keit der Abgabenbelaſtung für die Ge⸗ ſamtheit der Bürgerſchaft. Nichts deſto weniger wird man aber da, wo es möglich iſt, ſichtnahme eine derartige Förderung der erbgeſunden Fami⸗ lien und damit der bevölkerungs⸗ und raſſepoliti⸗ ſchen Ziele des Reiches und der Partei durch die Gemeinden grundſätzlich befürworten müſſen. Es muß ſich aber dabei um Maßnahmen handeln, die im Rehren des für Gemeinden recht- lich, finanziell wie emen kommunalpolitiſch die Ausnahmebehandlung von Fall zu Fall das Gegebene und hier wird man unſtreitig ſtärkſte Be⸗ dieſe Beſtrebungen eingeſchaltet haben, ſo iſt doch auch ſolche ſozialen Rückſichtnahmen, Zuläſſigen und Möglichen liegen. Vorerſt iſt hier „Truxa“ Ein Varieteéfilm im Univerſumtheater In die Welt, die allabendlich im grellen Schein⸗ werferlicht eine Symphonie von Farben, Muff, ſchönen Frauen und kühnen Artiſten aufklingen läßt, führt uns dieſer Film mit dem gutgewählten Namen. Liebe, Leidenſchaft, Kämpfe um eine ſchöne Frau hinter den Kuliſſen eines Weltſtadtvarietés, darum geht es hier. Während draußen im gleißenden Rampenlicht Clowns die Lachmuskeln kitzeln, ſchlanke ranke Girlbeine ſteppen, Jongleure am Werk ſind, bereitet ſich im Hintergrund ein Duell zwiſchen zwei Rivalen, einem Illuſioniſten und einem Drahtſeil⸗ künſtler vor, die beide um das Herz einer biloͤſchönen Tänzerin werben. Es iſt ein Kampf auf Leben und Tod, den der ältere der beiden Gegner mit den verbrecheriſchſten Mitteln durchzufechten bereit iſt, um den anderen, den jüngeren, zu vernichten, der langſam die Zuneigung der Frau gewinnt, obſchon ſie weiß, daß es ein falſcher Trupa iſt, der hoch oben unter der Decke des Theaters, geblendet von geheimnisvollen Strahlen, nur mühſam ſich auf dem Drahtſeil halten kann. Faſt ſcheint es, als ende das Ringen der Tod⸗ feinde mit jähem Abſturz des jüngeren, als plötzlich der echte Truxa, den man bereits für tot gehalten hatte, auftaucht und furchtbare Vergeltung an dem Manne übt, der ſvoeben im Begriffe iſt, ſeinen Neben⸗ buhler zu beſeitigen. Hans H. Zerlett führte die Regie und tar ſein möglichſtes die glitzernde Atmoſphäre des großen Varietébetriebs auf die Leinwand zu profizieren. Er miſchte mit leichter Hand Heiteres mit ͤͤramatiſchen Effekten und ließ daraus den Artiſtenfilm werden, deſſen Titel allein ihm größte Zugkraft ſichert. Die Hlelllleuleilen. hautausſchlag trotzen oft jeder Behandlung, ſelbſt peil langwlerigſten Kuren Konnten auch Sie bisher keine Hilfe finden, dann ſchreiden Sie mir, ich gebe anf gern koſtenlos ein einfaches Mittel bekannt, das It. vielen beglaubigten Dankſchreiben in kurzer Zeit, oft ſchon in 14 Tagen auch bei hartnäckiger Schuppenflechte, völlige Heilung brachte. Heilmitielvertrieb max Müller, Dresden-Welßer hleſch Di 2 Hauptrolle hat zweifellos La Jana, die gefeierte und bekannte Revuetänzerin inne, die mit der An⸗ mut ihres ſchmiegſamen grazibſen Körpers ſich ſchnell einen großen Publikumserfolg ertanzt, Hannes Stelzer iſt der junge Drahtſeilkünſtler Huſen, der unter falſcher Flagge als Truxa auftritt. E. F. Für⸗ bringer zeichnet mit eleganten und ſicheren Stri⸗ chen den weltgewandten Illuſtoniſten Garvin, hinter deſſen glatten, undurchdringlichen Geſicht ſich ein ge⸗ fährlicher Verbrecher verſteckt. Der wahre Truxa wird von Peter Els holtz gegeben. Für die hei⸗ tere Note iſt beſonders Rudi Godden beſorgt, den wir noch von ſeinem Mannheimer Gaſtſpiel im En⸗ ſemble der„8 Entfeſſelten“ in beſter Erinnerung be⸗ halten haben. Daß übrigens im Rahmen des Films der bekannte Fakir⸗Trick gezeigt wird, bei dem ein Menſch, der auf einem plötzlich erſtarrten Seil in die Höhe klettert, plötzlich verſchwunden iſt, ſei als intereſſantes Detail dieſes artiſtiſchen Speetaeu⸗ lums noch erwähnt. fen vom maleriſchen Rumänien und datzu eine f hildreiche Wochenſchau der Ufa. einn Curt Wilhelm Fennel. 8 Schauburg:„Die un⸗erhörte Frau“ Eine Fabel von faſt franzöſiſcher Pikanterie. Die junge Frau des Rechtsanwalts Brandt bekehrt ihren etwas dümmlichen Gatten von ſeiner rückſtändigen Knauſerei, indem ſie ſo einen leichten Irrſinn ſtmu⸗ liert, einen partiellen Gedächtnisſchwund, ihren Mann nicht mehr als ihren Mann erkennt, ſondern den Diener fragt, was der fremde Herr hier wolle. Und dem herbeigerufenen jungen Pſychiater paſſiert es, von eben dieſer vaffinierten Dame als ihr Gatte angeſprochen zu werden. Eine ſolche Situation er⸗ öffnet natürlich die ausſichtsreichſten Perſpektiven, die von der Regie vielleicht noch mehr hätten aus⸗ genutzt werden können. Immerhin rundet ſich die⸗ ſer deutſch⸗italieniſche Gemeinſchaftsfilm zu einer hübſchen Unterhaltung, an der man ſeinen Spaß hat. Johannes Riemann ſetzt eine etwas be⸗ ſchränkte Männlichkeit recht wirkungsvoll ein. Die un⸗erhörte Frau kann natürlich nur Fita Benk⸗ hoff heißen, ſie enttäuſcht keine Erwartung und ſpielt ohne zu übertreiben alle Partner an die Wand, auch den Dr. Spinelſki, der von Wolfgang Liehen⸗ einer mit der ihm eigenen Jugendlichkeit dem ge⸗ gebenen Rahmen eingepaßt wird. Hilde Seſſak brilliert kurz, aber wirkſam als gelaſſene Ver⸗ führerin. 5 5 Emil Krehbiel. Capitol: Der Klapperſtorchverband Fedor von Zobeltitz hat einen Roman über das Problem des unerwarteten Kinderkriegens Frauen von Handelsmarineoffizieren geſchrieben, Carl Boeſe, unſer Filmfachmann für idylliſche Fa⸗ milienkomik, hat den Stoff verfilmt. Fritz Genſchow iſt Erſter Offizier, der nach langer Fahrt nicht an Land darf, und ſich nachher einen kleinen Schwindel erlaubt um doch bei ſeiner Frau ſein zu können. Dieſe iſt Lute Engliſch, die nach einigen Monaten allerhand von der feinen Geſellſchaft der Stadt aus“ zuſtehen hat, weil ſie ein Baby erwartet, an deſſen Herkunft doch in Wirklichkeit nichts auszuſetzen it Alſo entwickelt ſich die chichte unter weiterer Mitwirkung von Georg Alexander, Haus Rich und Hans Brauſewetter, mit Mißverſtändnis und Klatſcheifer zu einem Ende mit prächtigem 1 ſtorchball, auf dem höchſte Zuſpitzung und Lbſung der Konflikte erfolgt. Alles in eine norddeutſche „„ die immer gern belacht 10 5 Im Nebenprogramm Bilder von der Holzſchntt. kunſt und allerlei Haustiere vom Kanarienvogel und Papagei bis zu Katz und Hund. un ger 2 tur alle zweche In jecler Menge 5 aus jeder Zapfstelle 1 d 1 Wa 8 l 5 8 die neuen Warmwasserbereiter für Gas St.57 Kostenlose Auskunft: rückſichtigung fordern dürfen. Kädt. Nassel-, Pas- Ind klektizitätsverke 7 U. Tafhaus ogen 2, Im Beiprogramm: Ein hübſcher Bildſtrej⸗ 1 e N 0 5 14 * Sonntag, 14. März 1937 Neue Mannheimer Zeitung/ Sonntags⸗Ausgave Nuf uns beizeifen, Wenn Du umziehen willsi! Bewährte Fachleute für o beſtranpoſt, Wohnungsgetteltung, inßtendsetzung u. Einrichtung stehen zu Dientten Neue fame mminnime clean und 5 5 dafür gesorgt Soln, daß die elektrische e Einrichtung der neuen Wohnung Allen Antorderungen ſalfumnm fl obntspricht. für hre neue Was hlerzu an wohnung Beleuchtungen und Elektrogerät VON 5 notwendig ist, kaufen Sie gut und otelss wert bei Nfaiuulu Hud Heidelberger Str. 0 7. 25 fel. 280 87 Schöne Auswahl der Leilpziget Messe- Neuhelten Al. Ablech F 2, 9, am Narkt 8178 Ihre Möbel kaufen sie gut, prelswert und formschön bel Wokhnungselnrichtungen en 3, 4, gogendber Habersckl Ehestendzdarlehen- Ratenkaufebłommen d. Bad. 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Enthält der Mietvertrag darüber keine beſonderen Beſtimmungen, ſo hat der Mieter ſtets das Recht, die Einrichtungen beim Auszuge mitzunehmen. Soweit aber hierdurch die Wohnung beſchädigt wird, muß er ſie auf ſeine Koſten ausbeſſern laſſen. Wenn nun wirklich der Mieter vertraglich verpflichtet iſt, Einrichtungen zurückzulaſſen, ſo kann ſich das nicht auf alle Sachen beziehen, die er in der Wohnung angebracht hat, vielmehr müſſen dieſe eine gewiſſe Verbindung mit ihr eingegangen, gewiſſermaßen Beſtandteile von ihr geworden ſein. Er hat zum Beiſpiel eine elektriſche Leitung gelegt, oder er hat die Wohnungstür mit Eiſen beſchlagen laſſen, oder er hat die einfachen Holzdielen durch Par⸗ kettfußboden erſetzt, oder er hat an Stelle des in der Wohnungstür befind⸗ lichen einfachen Schloſſes ein Sicherheitsſchloß eingeſetzt. Hingegen kann ſich die Verpflichtung zum Zurücklaſſen unmöglich auf ſolche Einrichtungen be⸗ ziehen, die ſich einfach fortnehmen laſſen, ohne daß hierdurch die Wohnung verändert oder beſchädigt wird. In das bereits vorhandene Schloß der Woh⸗ nungstür iſt zum Beiſpiel eine kleines Sicherheitsſchloß eingeſetzt worden, das ſich leicht wieder herausnehmen läßt, oder auf zwei Haken iſt eine Zimmer⸗ antenne gehängt worden, die jederzeit ohne weiteres abgenommen werden kann, oder der Mieter hat ſich Gazeſcheiben anfertigen laſſen, die im Sommer am Spätnachmittag, ſobald die Fliegen Räume aufzuſuchen pflegen, eingeſetzt und am nächſten Morgen wieder herausgenommen werden. Alle ſolche leicht beweglichen Gegenſtände braucht der Mieter nicht zurückzulaſſen. Selbſtverſtändlich iſt es, daß der Mieter fämtliche Schlüſſel zu⸗ rückgibt, oͤie er beim Einzuge vom Vermieter erhalten hat. Für die⸗ jenigen, die ihm abhanden gekommen ſind, muß er Erſatz leiſten. Hat er auf eigene Koſten Schlüſſel anfertigen laſſen, ſo braucht er ſie im allgemeinen nur dann dem Vermieter zu überlaſſen, wenn der Vertrag das ausdrücklich be⸗ ſtimmt; meiſt iſt noch geſagt, daß er für ſie eine Entſchädigung nicht verlangen kann. Iſt er aber zur Herausgabe nicht verpflichtet und auch nicht bereit, ſo muß er ſie unbrauchbar machen; denn die Sicherheit der Wohnung iſt ge⸗ fährdet, wenn andere Perſonen als diejenigen, die ſie benutzen dürfen, Schlüſſel beſitzen. Die Räume ſelbſt wird der Mieter beſenrein zurückgeben, wie es üblich iſt. Er wird ſie alſo beim Auszuge gut ausfegen und aufräumen laſſen. Daß er noch die Fenſter und die Schlöſſer putzt, die Türen abſeift und den Parkettfußboden friſch bohnert, wird man nicht gut von ihm ver⸗ langn können. Es hätte auch wenig Zweck; denn beim Einzug des neuen Mieters werden die Räume ja doch wieder beſchmutzt. Die gründliche Säu⸗ berung wird ſchon dieſem überlaſſen werden dürfen. Willi Koslowski. b kr rr Was kann man alles vorbereiten? Manches Heim iſt ſehr ungemütlich zur Umzugszeit. Schon Wochen vorher ſind die Gardinen abgenommen, gepackte Kiſten ſtehen herum, meiſt da, wo es dunkel iſt, damit man ſich die Schienbeine anſtößt, und weil man doch immer wieder etwas von dem braucht, was ſchon eingepackt iſt, wird tagtäglich allerlei wieder aus den Kiſten herausgezogen. Richtiger iſt es, vor dem Packen einmal erſt gründlich auszumuſtern. In Schränken, Schreib⸗ tiſchen, Kommoden, Kammern findet ſich überall überflüſſiger Kram. Dann prüft man die Möbelſtücke. Was ausbeſſerungsbedürftig iſt, wird zum Handwerker gegeben. Mattgewordene Stücke werden wieder aufpoliert, wackelige Stuhlbeine eingeleimt. Die Gardinen ſind ſchon friſch gewaſchen und geſtärkt. Man bringt ſie am beſten gleich in die neue Wohnung und läßt ſie aufmachen. Die Teppiche ſind auch ſchon zuſammengerollt, und zwar ſo, daß man die kleinen Teppiche mit hineingerollt hat. Nun wickelt man noch Rupfen herum und verſchnürt— dann kann ihnen nichts geſchehen. Für zwei Dinge im Haushalt ſorgt man perſönlich: für Blumen und Tiere. Blumen kann man ſchon vorher in die neue Wohnung tragen. Auf Tiere muß man am Umzugstag beſonders gut achten. Sie ſind bei den offenen Türen in Gefahr. Auf einmal iſt der Hund weg oder die Hauskatze, die ſich vor dem Poltern und Lärmen fürchtete und nun erſchreckt und ver⸗ ängſtigt die Treppe hinunterjagte und ſich verlaufen hat. Die alte Wohnung laſſen wir nun beſenrein zurück, das heißt, ſie iſt ſauber gekehrt, auch die Oefen ſind rein gemacht. Wir ſchauen uns noch ein letztes Mal um, ehe wir die Tür e ſchließen. Leb wohl, alte Woh⸗ nung, nun beginnt ein neues Lebenskapitel! Und nun ſind wir im neuen Heim. Die Packer haben ſchon fleißig heraufgetragen, die vorher bezeichneten Kiſten ſtehen bereits in den Räumen, in die ihr Inhalt gehört. Iſt viel Holzwolle in der Kiſte, ſo iſt es allerdings beſſer, wir packen ſte in einer Kammer aus. Die Lampen waren ſchon, ebenſo wie die Gardinen, vorher aufgemacht, elektriſches Licht und Gas funktionieren ſchon, und bald wird ſogar Radiomuſtk im neuen Raum er⸗ tönen. Ja, wir haben für alles geſorgt und keine Stelle, die unſere neue Anſchrift braucht, vergeſſen, weder den Rundfunk, noch die Poſt, das Milch⸗ geſchäft und den Bäcker. 1 Dank der guten Vorarbeit die geleiſtet worden iſt, wird es bald gemütlich werden. Und wenn der erſte Abend kommt, und die erſte Mahlzeit im neuen Heim eingenommen iſt, fällt auch Ruhe auf die Familie und die Laune be⸗ ginnt zu klettern.„Gelt, fetzt biſt du doch auch recht froh, daß wir umgezogen ſind?“ fragt die Mutter. Und der Vater nickt ihr zu:„Ja, Mutter! 1 haſt recht! Es iſt wirklich ſchön, in einer neuen Wohnung zu ſein und alles Alte und Verſtaubte hinter ſich gelaſſen zu haben!“ f gerede TAPETEN von Bölinger? Nun, das ist schnell ethlört:„Weil es die Tapeten sind, die Ste slch wünschen die„preise sind's auch!“ Seckenheimer Straße 438. RNummer ter . Neuzeftliche, pteßßwerte am zweckmäßigsten im F chseßchsf, F. N. ESCH Kalserring 42 Gasherde Kohlenherde ESeH. Dauerbrandsfen L Farben Lacke Pinsel Bohnerwachs Putzartikel von Schsppert&(o. Klein verkauf: Seckenheimer Str. 84, Tel. 400 13 Fabrik: Friesenheimer Straße 26— Telephon 535 42 0114 12.80 22. 23. Sp. 10. Sp. 17. Sp. 30. Möbellager 6 Prospekte gratis 8 H. Baumann= kingeng nut U 1. 7 im Hause Pilz 40ʃ. 88. 2 „Midro“ Bohnerwachs „Midro“ Parkeii- u. Linoleumreiniger Lir.. 70 Bodenlacke- Stahlspäne- Putzwolle- Putzartikel Michaelis- Drogerie, G 2, 2 Fernsprecher 207 40/41 C1 ½½-Kilo- DoSe 70 one. CENKING Gas- und Kohlenherde— Waschmaschinen Otto Bender, 3 J, 3 vernichtet 100 9% ig Al., rl. mit Brut! Hein Aus sehwejeln Hein übler Gderuen Hein Moblliarsehaden Hein Aus pulb ern Ministsriel Konzessfonlerter Betrleb Telefon 23568 114 conches u. 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Die Briefſchreiber nehmen irrtümlich an, es ſei böſer Wille, wenn man ihre Vorſchläge nicht berückſichtigt. Bel der großen Anzahl iſt es unmöglich allen gerecht zu werden. Außerdem wird die Verantwortung dadurch nicht abgenommen. Ein Wort zur Kritik über die Mannſchaftsaufſtellung. e Aufſtellung einer Maunſchaft wird immer von der Perſönlichkeit beeinflußt ſein. Sieg und Niederlage be⸗ weiſen nichts für eder gegen die Richtigkeit der Mann⸗ ſchaftsaufſtellung, aber auch nichts für oder gegen die Rich⸗ tigkeit der. anderslautenden Vorſchläge. Die nicht berück⸗ ſichtigten Vorſchläge brauchen niemals die Probe zu be⸗ ſtehen. Außerdem iſt oft ein Sieg überhaupt nicht mög⸗ Iich, ganz g leichgültig wie die Aufſtellung etwa lauten würde. Die Kritik iſt leider zu leicht geeignet die Auto⸗ rität des mit der Führung Beauftragten zu untergraben und damit ſeine Arbeit zu erſchweren oder unmöglich zu machen. Was zur Kritik der Spieler zu ſagen iſt. Bei der Kritök der Spieler iſt zu berückſichtigen, daß der Spieler Amateur iſt, daß er Vertreter Deutſchlands iſt, und daß er einen Privatberuf hat. Eine verletzende Kritik, eptl. noch in Verbindung mit einer herabſetzenden Karikatur iſt zerſtörend, nicht aufbauend. Bei nicht zu⸗ friedenſtellender Leiſtung in der Nationalmannſchaft kommt es darauf an feſtzuſtellen, worauf dieſe unbefriedigende Leiſtung zurückzuführen iſt. Folgende Gründe können beſtimmend ſein: 1. Mangelnde Form. In der Zeit zwiſchen der Aufſtellung und dem Länderſpiel kann ſich öͤie Form ver⸗ ſchlechtern; z. B eine Erkältung, eine Magenverſtimmung kann die Form zerſtören. 2. Zu geringes T 1 lent. Ein Star in der Gau⸗ mannſchaft kann eine Niete in der Nationalmannſchaft ſein. Der Unterſchied in der Leiſtungsforderung iſt zu groß. 3. Ein zu ſtarker Gegner. Wer zufällig einen beſonders guten Gegner gegen ſich hat, ſteht einer beſon⸗ ders ſchweren Aufgebe gegenüber. Der Beſſere macht den Guten zum Stümper. Jeder findet einmal ſeinen Meiſter. 4. Lampenfieber. Nur wenig Spieler haben ein gutes Auftreten in der Nationalmannſchaft. Die fremde Umgebung, die große Zuſchauermenge, das große Ereignis ſſelbſt, alles das zerrt an den Nerven und bewirkt in der Regel eine Verminderung der Leiſtung. Wenn die unterwertige Leiſtung feſgeſtelt iſt, dann erhebt ſich die Frige: Iſt ein beſſerer Mann da? Ver⸗ werfen iſt leicht; etwas Beſſeres ſoll an die Stelle geſetzt werden. Manchmal muß man ſelbſt einen unterklaſſigen Mann in der Mannſchaft belaſſen, weil kein beſſerer Mann zur Stelle iſt. Auch das iſt zu bedenken. Ungeheure Beanſpruchung unſerer Spitzenſpieler. Die Be aznſpruchung unſerer Spitzenſpieler iſt Bis heuer Seit 1932 hatten ſie keine Sommerpauſe mehr. a heißt ſie ſtehen fetzt in der fünften Spielzeit ohne eine Pauſe. Es iſt eine Unmbolichkeit zu verlangen, daß immer wieder dieſelben 11 Spieler die verſchiedenen Län⸗ Herſpiele beſtreiten. Die Folge der Ueberbeanſpruchung ſind dann Formſchwankung, raſche Ermüdbarkeit(Glasgow U n⸗ Deutſchland einlaufen und Dublin), Anfälligkeit gegenüber Kranbheit und Ver⸗ letzung, wie vorzeitiges Altern im ſportlichen Sinne. Die leidige Mittelſtürmerfrage. Die Mittelſtürmerfrage iſt nun ausreichend behandelt worden. Leute von Welttlaſſe ſind ſelten. Auch England, Schottland, Italien, Oeſterreich uſw. können ſolche Leute nicht von heute auf morgen erſetzen. Lenz, Sifſfling, Hohmann, Pörtgen ſind erſtklaſſige Mittelſtürmer, reichen aber nicht ganz an die Weltklaſſe heran. Helmchen iſt kein Mittelſtürmer, ſondern ein Verbindungsſtürmer und iſt außerdem zur Zeit verletzt. Zwei Länderſpiele au einem Tage. März werden an einem Tage zwei Länder⸗ Das bedingt einen Einſatz von Gegen Frankreich werden nur erprobte Leute eingeſetzt. Verſuche ſind nicht möglich und zuch nicht notwendig. Gegen Holland war ein Verſuch auf den Mittelſtürmerpoſten notwendig, da zufällig alle in Frage kommenden Mittelſtürmer nicht zur Verfügung ſtanden. Gegen Luxemburg wird eine junge Mannſchaft aus jungen Nationlſpielern und Neulingen zuſammen⸗ gebaut. Am 21. ſpiele aus getragen. ungefähr 30 Spielern. Verluſtliſte, die ins Gewicht fällt. Zeit ſtehen zur Verwendung in der Nationalmann⸗ ſchaft nicht zur Verfügung: Buchloh, Elbern, Helmchen, Gramlich, Fath, Zielinſki, Raſſelnberg, Deike, Noack, Rohwedder, Stührk, Bender, Kobierſki und andere. Spieler, die ausſcheiden. Von der Mannſchaft, die in der Weltmeiſterſchaft ſpielte, ſind ausgeſchieden oder 527 Dispoſition geſtellt: Kreß, Haringer, Bender, Conen, Noack, Gramlich, Zielinſki. Sie ſind durch neue junge Kräfte vollwertig erſetzt, zum Bei⸗ ſpiel: Gelleſch, Kitzinger, Urban, Lenz, Fath, Raſſelnberg, Buchloh, Sonnrein, Juriſſen, Rohwedder uſw. Was wird für die Nationalmannſchaft verlangt? Für die Beurteilung eines Spielers für die National⸗ mannſchaft iſt die Leiſtung nicht allein ausſchlaggebend. Unter den Ausgeſchiedenen, den zur Dispoſttion geſtellten und Nichtberückſichtigten, befinden ſich auch Leute, deren Haltung nicht dem Maßſtab entſpricht, den wir an die Ver⸗ treter Deutſchlands ſtellen müſſen. Andere haben nicht die notwendige ſportliche Einſtellung im Sinne des Amteur⸗ gedankens. Unſere Nationalmannſchaft iſt eine Amateur⸗ mannſchaft. Wer nicht Amateur ſein will, ſondern Vor⸗ teile aus der ſportl ichen Tätigkeit ziehen wilt wäre ein Störungsfaktor in der Nationalmannſchaft. Sie werden deshalb, wenn erkannt, ferngehalten, auch wenn ſie lei⸗ ſtungsmößig den Anforderungen genügen würden. Leute mit Vereinswechſel werden einer beſonders genauen Prü⸗ fung unterworfen. Wie ſich die Leiſtung aufbaut. Hinſichtlich der ſportlichen Leiſtung ergübt ſich folgender Aufbau: Im Verein zeigt der Spieler ſeine Befähigung für den Nachwuchskurſus. Im Nachwuchskurſus zeigt er ſeine Eignung zum Auswahlſpiel. Im Auswahlſpiel qualifiziert er ſich zum leichteren Nationalſpiel. Im Nationalſpiel erkämpft er ſich ſeinen Platz in der Stam⸗ mannſchaft. Die Leiſtung in der Vereinsmannſchaft kann für die Auswahl zur Nationalmannſchaft nur bedingt verwertet werden. Die Nationalmannſchaft hat ein ganz anderes Niveau und die Eignung für die Nationalmann⸗ ſchaft kann nur in der Nationalmannſchaft ſelbſt nach⸗ gewieſen werden. Neue Leute müſſen natürlich verſucht werden, denn jeder muß einmal ſein erſtes Spiel in der Nattonalmannſchaft ſpielen. Jeder neue Mann bedeutet 8 ein Riſiko. Manchmal muß es in Kauf genommen werden. Zur Frühjahrs⸗Walolauf in Käfertal Das Meldeergebnis zu den diesjährigen Frühjahrs⸗ waldläufen darf als befriedigend angeſehen werden; be⸗ ſonders auch dann, wenn man berückſichtigt, daß der Lang⸗ ſtpeckenlauf in Mannheim nicht gerade ſehr beliebt iſt. Die bisherige Meldeliſte weiſt die Namen von 18 Vereinen auf mit etwa 170 Läufer und Läuferinnen. Das Gelände, das die Turnerſchaft, die den Lauf ausvichtet, ausgewählt hat, muß als geradezu ideal bezeichnet werden, wird doch eie ganze Strecke auf Waldwegen und im Wald zurück⸗ gelegt. Beſonders der Hauptlauf, der über etwa 7 Km. führt, bringt für die Läufer mit dem wechſelnden Gich⸗ und Laubwald angenehme Abwechſlung. Dieſe Strecke führt vom Karlſtern, wo übrigens auch für alle Deilnehmer Umkleidegelegenheit iſt, über den Schlagenpfad in nörd⸗ licher Richtung den Weiher entlang, überquert dann die Sandhoſener Straße und führt dann wieder zurück zum Karlſtern, wo auch das Ziel iſt. Das Hauptintereſſe fanden wieder die Läufe der Ju⸗ gendklaſſe, zu der 25 Mannſchaften gemeldet haben. Die Jugend ſtartet nur in Mannſchaftsläufen. Es ſoll dadurch einmal verhindert werden, daß ſich einzelne zu geben und vor allem ſoll das Gamerabſchaftsgefühl unter den Aktiven gehoben werden. Hat es doch keinen wenn ein oder zwei Läufer vorauseilen und der dritte nicht mitkommt. Die Mannſchaften müſſen geſchloſſen das Ziel paſſieren. Erfreulich iſt hier, daß auch der Sport⸗ verein Waldhof in jeder Klaſſe eine Mannſchaft ſtellt. Bei den Senioren iſt das Fold klein aber ausgeleſen. Poſt und Vfs bewerben ſich um den Mannſchaftslauf, wo⸗ bei die 8 mit Braunbarth, Fiſcher, Hotter 5 Daurer die beſten Ausſichten haben. Für den Einzellauf ſind Abel W. und Lang⸗Vfgs Neckarau, Höfer⸗M und bann wieder die Poſtler mit Daurer und Hotter an der Spitze beſonders favoriſtert. Hier weiß man natürlich auicht, inwieweit die Athleten über den Winter gearbeitet haben, ſo daß man nur gefühlsmäßig tippen kann, wobei Hotter oder Daurer und der MTGler Höfer unter den zerſten drei zu ſuchen wären. g Die Alten⸗Herren⸗Läufe haben immer noch das Inter⸗ eſſe gefunden, das ſie verdienen. Vielleicht wäre hier mit verſchiedenen Altersklaſſen etwas mehr zu erreichen, aber ſo lange die Felder überhaupt ſo klein ſind, hat eine wei⸗ tere Unterteilung gar keinen Wert. MTG, Brühl und Alemannia Rheinau werden hier vertreten ſein. Ueberraſchend gut iſt das 5 der Frauen ausgefallen. Sechs V 18 Einzelläuferin⸗ nen werden hier an den 8 e Das Hauptkontin⸗ gent ſtellt hier der ee dann Jahn Neckarau; es kommen noch hinzu ſchafts lauf ſtarten. Wie 8 9 5. nur Einzelläufe rin⸗ nen gemeldet. Wir wollen uns bei den Frauen feder ausſagung enthalten, die Strecke weſentlich kürzer genommen hat, kommen, daß dieſe Läuferinnen n 1 werben. ö n. Maße ihre Die Waldläufe folbſt, die Hen Augendläufen geſtartet e d deen beendet ſein, daß jeder, der ſich da der herrlichen und an der keimenden e 1 8 auch an dem Anblick kräftiger junger ſportgeſtählter Körper er⸗ freuen will, noch rechtzeitig in die Stadt zurückkommt, um ſtark aus⸗ Bft, die alle im Mann⸗ 3 von dieſem Lauf wird ergänzt durch einige Sol⸗ und des Ruderklubs. ee an den ſchon liebgewordenen Plätzen mit den anderen Volksgenoſſen den Eintopf zu ſich zu nehmen. Für die Aktiven ſei nochmals darauf hingewieſen, daß die Umkleidegelegenheit im Karlſtern iſt, wo auch Start und Ztel ſämtlicher Läufe iſt. Am die badiſche Hockey Meiſterſchaft Die Kämpfe um die badiſche Hockeymeiſterſchaft nehmen am kommenden Sonntag mit den Spielen der Vorſchluß⸗ runde ihren Fortgang. VfR und TW 1846 Mannheim, HC Heidelberg und als württembergiſcher Vertreter der Ulmer FW 94 ſind an dieſen Kämpfen noch teilnahme⸗ berechtigt. Auf dem VfR⸗Platz am Flughafen treffen am Sonntagvormittag der TV 46 Mannheim und der HCE Heidelberg aufeinander Sollten die Mannhei⸗ mer vollſtändig antreten önnen, ſo ſollten ſie in der Lage Lage ſein, dem einen großen Kampf zu liefern Nor⸗ malerweiſe dürfte der Sieg den Heidelbergern allerdings nicht zu nehmen ſein. Eine weſentlich leichtere Aufgabe 8 der VfR Man n⸗ heim, der nachmittags auf dem HC ⸗Platz in Heidelberg auf den Ulmer F 94 trifft. Die Ulmer, die zum würt⸗ tembergiſchen Vertreter beſtimmt wurden, verfügen über eine beachtliche Spielſtärke, ſo daß der VfR ſeinen Gegner nicht unterſchätzen darf. Immerhin gelten die Mannhei⸗ mer als Favorit, 5 ſie in ſtärkſter Beſetzung antreten können. Der Vfqi ſpielt in folgender Aufſtellung: Zaife e e Heiler Geyer 3 AKAutterer Briegel Baunach In Wünsdorf wird in den Tagen vom 20.—28. Juni die Meiſterſchaft der Wehrmacht im Modernen Fünfkampf ausgetragen, die im Vorjahre zum erſten Male ſtattfand. Die Kämpfe werden wieder in zwei Klaſſen durchgeführt. Die Südweſt⸗Handballelf, die am kommenden Sonntag in Dortmund das Vorſchlußrundenſpiel um den Aodler⸗ preis gegen Weſtfalen beſtreitet, Stelle des Wiesbadener Verteidigers Hauſer wird Brohm (VfR Schwanheim), der bereits fünfmal in 1 National- mannſchaft 3 mitwirken. V Frankfurt unternimmt mit Fier erſten eine Oſterreiſe. Er ſpielt am Karfreitag in am erſten e in Gotha und am zweiten 3 junge Frankfurter Berufsboxer, wird am. N März in Hamburg einen Revanchekampf mit dem 18 den in Erfurt. freuen uns aber, daß man dieſes früheren deutſchen Meiſter und Kamyfſpielſieger Willi ür ſch(Berlin) beſtreiten. Au t Tiedtke(Düſſeldorf, der Billard⸗Weltmeiſter, führt 125 den Kämpfen um die Deutſche Meiſterſchaft im Dreibandenſpiel in Eſſen nach der 14. Partie. Tiedtke und * erwieſen ſich in den erſten Spielen als Favoriten. Der Ste Rießer See ſtellte im Eishockeykampf gegen e Davos im Eisſtadion zu de ee enki 15 ſeine derzeitige Spielſtärke 1 unter Beweis Die Eidgenoſſen wurden mit:2(:0,:0, 12) geſchlagen. leti 3 5 forderten 42:02 Mindlen n 1 ves Iris Veit 00 und ang (1860). 5 wurde geändert. An und die Tore für Rießer See, g Due 9 5 und Ca. bene re 5 3 Deulſche Amateur-Voxmeiſterſchaften Telegramm an den Führer Anlaß der Schluß⸗ Das Reichsfachamt Boxen ſandte aus rundenkämpfe der Deutſchen Amateurboxmeiſterſchaften 1987 in Bremen an den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, an den Reichsſportführer von Tſchammer und Oſten und an den Reichsinnenminiſter Dr. Frick folgende Begrüßungstelegramme: „Die zu den Deutſchen Amateurboxmeiſterſchaften in Bremen verſammelten deutſchen Boxer, Gaufach⸗ und Sportwarte des Reichsfachamtes Boxen im Deutſchen Reichsbund für Leibesübungen, ſenden Ihnen, mein Füh⸗ rer, dem Förderer des deutſchen Borſports, ehrerbietige Grüße und verbinden damit das Gelöbnis, für Sie und Deutſchland ſich weiterhin für ihren Sport reſtlos ein⸗ zuſeſtzen, um damit an ihrer Stelle zur Ertüchtigung der deutſchen Jugend einen Beitrag zu liefern und zugleich dem deutſchen Sportanſehen in der Welt zu dienen. In Vereherung und Treue(gez.) Dr. Metzner Reichsfachamtsleiter.“ „dan den Reichsſportführer zur Durchführung ihrer Meiſterſchaf⸗ ten verſammelten deutſchen Amateurboxer, Gaufach⸗ und Sportwarte des Reichsfachamtes Boxen ſenden ihrem Reichsſportführer herzliche Kameradſchaftsgrüße. Wir hof⸗ fen, daß dieſe Meiſterſchaften in Niederſachſen unſeren Sport und damit den Sportgedanken überhaupt fördern helfen. Heil Hitler! (gez.) Dr. Metzner, Reichsfachamtsleiter.“ ... und an Reichsminiſter Dr. Frick „Zugleich mit ihren beſten Glückwünſchen zu Ihrem heutigen 60. Geburtstag ſenden die zu den Deutſchen Amateurboxmeiſterſchaften in Bremen verſammelten deut⸗ 5 2** „Die in Bremen ſchen Boxer, Gaufachwarte und Sportwarte des Reichs⸗ fachamtes Boxen im Deutſchen Reichsbund für Leibes⸗ übungen Ihnen, ſehr verehrter Herr Reichsmintſter, als dem Betreuer des deutſchen Boxſports ihre ehrerbietigen Grüße und geloben, mit allen Kräften weiterzuarbeiten, um damit ihrem Sport und dem deutſchen Volk zu dienen. Heil Hitler! (gez.) Dr. Metzner, Reichsfachamtsleiter.“ Die Antwort⸗Telegramme den Deutſchen Amateurboxmeiſterſchaften in Gaufach⸗ und „Den zu Biemen verſammelten deutſchen Boxern, Reichsfachamtes Boxen im Deutſchen danke ich herzlich für die die ich beſtens er⸗ Sportwarten des Reichsbund für Leibesübungen mir telegraphiſch überſandten Grüße, widere. Adolf Hitler.“ „Für die freundlichen Wünſche und Grüße von den Deutſchen Amateurboxmeiſterſchaften in Bremen danke ich Ihnen und verbinde damit meine beſten Wünſche für einen guten Verlauf der Kämpfe und ein weiteres Blühen und Gedeihen des deutſchen Boxſports. Heil Hitler! Frick, Reichs⸗ und preußiſcher Miniſter des Innern.“ „Den in Bremen verſammelten deutſchen Amateur⸗ bogern, Gaufach⸗ und Sportwarten ſowie ihrem Reichs⸗ fachamtsleiter danke ich für die kameradſchaftlichen Grüße und erwidere ſie in der Erwartung, daß jeder deutſche Fauſtkämpfer mit dem ſeſten Entſchluß zu männlicher Einſatzbereitſchaft, Härte gegen ſich ſelbſt und Ritterlich⸗ keit für den Gegner jetzt und in aller Zukunft durch die Seile klettert. Wer ſo kämpft, verläßt den Ring auch als Beſiegter ehrenvoll. (gez.) Dr. Heil Hitler! Reichs ſportführer von Tſchammer und Oſten.“ Berufsboxen in Dresden Nach faſt dreijähriger Pauſe wurden am Freitagabend in Dresden wieder Berufsboxkämpfe durchgeführt. Im Hauptkampf des Abends traf der deuntſche Leichtgewichts⸗ meiſter Rudolf Kretzſchmar(Dresden) auf den Ita⸗ liener Aldo Linz. Kretzſchmar traf meiſt genauer, mußte den Italiener gegen Schluß aber etwas aufkommen laſſen, ohne jedoch ſeinen Punktvorſprung einzubüßen. Der Dresdner wurde Punktſieger. Im zweiten Leichtgewichts⸗ kampf kam Leopold(Berlin) zu einem ſchnellen Sieg, da ſein Gegner, der Italiener Vigorelli, den Kampf wegen gebrochener Hand in der vierten Runde aufgeben mußte. Bis dahin lag der Berliner in Führung. Einen wenig ſchönen Kampf lieferten ſich im Halbſchwergewicht Held(Stuttgart) und Combi(Italien). Beide ſuchten ihr Heil im Halten. Held wurde knapper Punktſieger. Im Schwergewicht trennten ſich Walter Sabottke(Ber⸗ lin) und der Dresdner Felten unentſchieden. In einem weiteren Treffen beſiegte Dreſcher(Dresden) den Ber⸗ liner Woryna nach Punkten. Deutſcher Rennzeit-Beginn Die deutſche Galopprennzeit, die alljährlich in Weſt⸗ beutſchland eröffnet wird, nimmt am Sonntag in der weſt⸗ fäliſchen Bierſtadt Dortmund ihren Anfang. An dieſer Eröffnungs⸗Veranſtaltung werden auch einige Pfälzer Pferde teilnehmen, die bereits am Mittwoch von Haßloch die Reiſe angetreten haben. Trainer Robert Wortmann, der von den Pfälzer Ställen zuerſt mit dem Training begonnen hat und mit ſeinen Pferden alljührlich ſchon an den erſten Ereigniſſen im Reiche teilnimmt, wird in Dortmund⸗Wambel fünf Pferde an den Start ſchicken, und zwar den Steepler Ent⸗ huſiaſt, der im Vorjahre kein Rennen gewinnen konnte, tusca, Makton ta, Kohinor und Gelände⸗ ritt. Auch mit dem Letzteren ging im Vorfahre nicht alles nach Wunſch. Dagegen können Muſea und Ko⸗ hinor, der vor nicht allzu langer Zeit in den Wort⸗ mannſchen Stall überſiedelte, auf eine gute Rennzeit zu⸗ rückblicken. Beide werden aber auch in dieſem Jahre ihre Rennen gewinnen. Spata, die mit zu der feſteſten Säule des Stalles zählt, und Satilla wurden mit nach Dortmund ver⸗ laden, beſtreiten aber dort kein Rennen. Sie gehen erſt⸗ mals in Düſſeldorf an den Oſter⸗Feiertagen an den Start. Trainer Wortmann hat für einige Pferde auch in Berlin Nennungen abgegeben, ſo daß die Möglichkeit beſteht, nach Karlshorſt Spata, Musca und Stora zu ſchicken. Der Landwirt Joh. Fleckſtein aus Vollmersweiler hat zu dem Dortmunder Eröffnungs⸗Rennen den alten Steepler Adelbert geſchickt. Adelbert bleibt vorerſt im Rheinland und nimmt dann an den Mannheimer Ereig⸗ miſſen teil. Aus der Frankfurter Trainingszentrale beordert Trai⸗ ner R. Mätzig nach Dortmund den fünfjährigen guten Sarro, Grenzesluſt, die mit ſieben Jahren immer noch ſieglos iſt, Dobler, Marmolata und Saltus. Pfälzer Pferde aber auch in München vertreten Die Swddeutſche Rennzeit 1937 wird am Sonntag, dem 21. März, wieder durch München eingeleitet. Auch an dieſer„Premiere“ werden mehrere Vollblüter aus der Pfalz teilnehmen. Herr Buchmüller⸗ Nußbach, ein alter bekannter Sportmann, wird die vier Pferde Saar⸗ pfälzer, Max, Olearius und Bajadeve entſenden. Trai⸗ ner L. Regier⸗Haßloch ſchickt Aida und den nützlichen Onkel Karl. Schließlich hält Trainer A. Kloſter⸗ meier noch Feuerheld und Spanga bereit. Der Land⸗ wirt Kuntz ⸗Impflingen will ebenfalls mit Berna und Pompon ſein Glück verſuchen. Berna, die jetzt ſteben Jahre alt, eine kleine zierliche Stute, hat 1936 eine an⸗ Kleine Swort- Nachrichten anffart t verlegt wurden die Schl die a unſchaftsmeiſterſchaft im. e die ich in Mainz ſtattſinden ſollten Is Termin ae 17 12 25 März beſtehen. Um ale Männermeiſterſchaft n ſt mburger S, Jahn München, Blau⸗W. Buelderf erkaſſel 1975 Se Erfurt, während bei den rauen Osram Berlin, Tec Mün en ⸗Neuhauſen, Male N Deutſche Ruderer, und zwar die Achtermanuſchaften von Wiking Berlin und Etuf Eſſen, haben eine Ein⸗ ladung zur Teilnahme an der Amſtel⸗Meiſterſchaft am 4. April in Amſterdam erhalten. Der Fußball⸗Punktekampf. und Freiburger Fc wurde verlegt. Der Fre er F trägt nun am kommenden Sonntag zu Hauſe einen Freund⸗ ſchaftskampf mit dem Fc Baſel aus. . Eſſen hat ſeine Frankfurter Hockey⸗Gaſtſpiele mit T 57 Sachſenhauſen und Se Frankfurt 1880 abgeſagt. Um nicht untätig zu bleiben, haben nun die beiden furter Spitzenmannſchaften ein Freunsdſchaftsſpiel verein⸗ bart. England und Rumänien haben jetzt ebenfalls ihre Be⸗ teiligung an den Europameiſterſchaften im Amateurboxen zugeſagt, ſo daß ſich die Zahl der teilnehmenden Nationen Die Titelkämpfe 1 im Mai in ſtatt. Beim Dortmunder„ am Sana wird der Sprinterdreikampf über 50, Einer der Höhepunkte ſein. Als e der deutſche Meiſter Hornberger(Frankfurt⸗ junge Stuttgorter Sumſer. auf 17 erhöht hat. 5 9 70 Meter 12555 bereits J und der 2⁰ März, 1. Je pforzheim ene 15 gewieſen iſt, deren Runden hatte er ſtrengende Saiſon gehabt. Mit 36 Starts war die Stute das fleißigſte Galopp⸗Pferd in Deutſchland. Sie beſtritt nicht nur kurze Flachrennen, ſondern mußte es auch über längere Strecken verſuchen und wurde ſchließlich in Hür⸗ den⸗ und Jagdrennen geſteckt. Berna war ſomit„Mädchen für alles“ und auch die beſte Verdienerin ihres Stalles. Denn Pompon und Glanzzeit haben für Herrn Kuntz bis⸗ her nur Enttäuſchungen geliefert. Hoffentlich erhält die dankbare Berna bald ihr Gnadenbrot in der Zucht! Ein neues Jahrhundert beginnt 4. April: Tag des deutſchen Ruderſports Reichsfachamtsleiter Pauli hat das gemeinſame An⸗ rudern aller deutſchen Ruderer und Ruderinnen für den 4. April angeſetzt. Wie in den letzten Jahren werden die Ruderer erneut ihre Einſatzbereitſchaft für Führer, Volk und Vaterland mit einer machtvollen Kundgebung zum Ausdruck bringen. Im ganzen Reiche treten an dieſem Tage die deutſchen Ruderer zur feierlichen Flaggenhiſſung an und anſchließend wird die Feierſtunde mit Anſprachen des Reichs ſportführers und des Reichsfachamtsleiters durch Rundfunk übertragen. Der Startſchuß des Reichsſport⸗ führers eröffnet das neue Ruderjahr, mit dem im deutſchen Ruderſport zugleich das zweite Jahrhundert begonnen wird. Mit einem Dauerrudern aller Aktiven wird auch diesmal das gemeinſame Anrudern vollzogen. Zugleich gilt dieſer Tag als Opfertag des deutſchen Ruderſports für das Winterhilfswerk und in allen Boots⸗ häuſern findet aus dieſem Anlaß ein gemeinſames Ein⸗ topfeſſen ſtatt. Die Genfer Automobilausſiellung eröffnet Großes Intereſſe für die deutſchen Wagen Die. ternationale Automobil⸗ und Motorradaus⸗ ſtellu i iſt am Freitagnachmittag unter be Intere 1 95 ublikums vom e 1 5 präſidenten Motta eröffnet worden. Da beſonders für e e 7 auf ine 5 lich eine Lei⸗ 1 Fare ee e ee ugsſchau auch der auslän Am ſtärkſten vertreten ſind d enen en Staaten mit 17 Marken, ihnen ſolgen Deut aiſchland und England mit je 11, Frankreich mit 8, Italien mit 4 und die Tſchecho⸗ flowakef mit 2 1 7 ausſtellenden 1 Fir⸗ men ſind: 1 e e 3 Bei der Feſttafel vor der präſident Motta über die Grundſätze der ichen Wirtſchaftspolittk. Waller 12 neuen„ 3 5 e 1 eg zugesprochen die fi 1 Müller an den T ſlor abgetreten, 3 Die e wren aa an Sonntag folgen 88. 18 lee Se 878 Neckarau: 8 8985 Henneberger Prechle Roth S V 4 85 f 8 8 Wittemann a 1 külle Wehe 55 5 Dörr Arukowfkti Vogel 3 cler ſprach Bundes⸗ e lier 5 en (Ste 0 x 5— Gg 2 K. 1 8 M Sams Stag, 18. Me 14. ärz/ Sonntag, Elnspaltige Kleinanzeigen bis zu e ee 1 einer Höhe von OO mm je mm 6 Pl. Stellengesuche je mm 4 Pf. — Neue Mannheimer Zeitung/ So: Wir suchen tüchtige Eintrittstermin an cache Detailzeichner mit Ausbildung im Maschinenbaufach. Angebote mit Gehaltsansprüchen, Zeug- nisabschriften, Lichtbild und frühestem Dalmler-Benz Aktiengesellschaft M AN NH E I N f IIe 47 1 uehtiget für Prov. geſucht. Friſeurkundſch aft eingeführt ſind, 1 EN 113 an die paſte in Gläſern in Würfel an zahlungsf. Dame ſucht. Ang. u. Frankfurt a.., 8808 Für den Verkauf von Daugrwellapparaten wird Mannheim u. Herren, Geſchäfte V229 2018 l. 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Und doch trägt man die Luſt zu Frühlingsfahrten ſchon im Blut.„Wohin? Wohin?“ ſingen die Rä⸗ der des Zuges im Takt. Dann ſchweigen ſie im milden Bereich der Bergſtraße. Von Darmſtadt bis Heidelberg, entlang dem Odenwald, wird die Frage erwogen: wo aus⸗ ſteigen? Der Anſtieg hinter Zwingenberg, vorbei am trutzigen alten Gemäuer, zur halben Höhe des Melibocus, zeigt natürlich noch nicht, daß hier all⸗ jührlich zuerſt in Deutſchland beglückende Knoſpen⸗ und ſpäter flammende helle Blütenwunder zu ſehen ind. Doch auch ohne auffällige Prunkzeichen des Bergſtraßenfrühlngs findet der Reiſedrang in die⸗ ſem Vorfrühlingsrevier Erfüllung— zumal wenn man ſich vom großen Magnet dieſer Gegend anzie⸗ hen läßt: dem erſtaunlich zum Neuen entwickelten Alt⸗Heidelberg. Erſtes zaghaftes Grün, in Hausgär⸗ len allererſtes Roſa, findet ſich im März ſchon beim Umherſchlendern in dieſer Stadt, die unverändert lebenswert iſt und die wie der geſamte geſegnete Landſtrich, das Neckartal hinein, die Bergſtraße auf und ab und bis in die Pfalz, das Herz ſo froh ſummt. Dunkle Odenwaldberge, mit Burgen und Rui⸗ nen obenauf, begrenzen liebenswürdig gewellten Obſt⸗ und Waldͤhügel und fangen die Sonne ein. Bon der neuen Thingſtätte von Heidelberg, hoch oben auf dem geſchichtlich ſo bedeutſamen Heiligen⸗ berg, und vom neuen Ehrenfriedhof ſchrägüber auf besinnen An derschwarswaldhochstraße .- Baden- Freudenstadt. Herrli Pege im Tannenhochw. Hens. ab.50 Mk. Bes Gebr. Nlumpp der Höhe geht der Blick weit ins frühliugshelle Fand. Das Schloß? Ach, Romantik erfüllt Heidel⸗ berg im Lenz auch ohne Schloßbeſuch. Doch aus al⸗ ter lieber Gewohnheit wird er pflichtgemäß bald nachgeholt. Dies vielbeſungene Bereich, das ſein„ſchim⸗ mernd Brautgewand“ meiſt frühzeitig anlegt, leitet nach Süden ins Gebiet des großen Schwarzwald⸗ badebrtes Baden⸗ Baden, mit ſeinem mitunter frühem Kurbeginn, und nach Norden hin hat es Auſchluß an den kaum weniger ſtarkbeſuchten Früh⸗ lingsbezirk des zwiſchen Taunusbergen liegenden Weltbades Wiesbaden. Und die Pfalz lockt erſt recht nicht vergebens, ſeit durch die neue„deutſche Weinſtraße“ allgemein bekannt wurde, welch einla⸗ dendes ſchönes Land da drüben längs des Haardt⸗ gebirges verläuft. Mandeln und Feigen, Zitronen und andere Südlandbäume gedeihen hier, in Bad Dürkheim und Gleisweiler, bei Neuſtadt, Hauptſtadt der Dlarpfalz und an vielen anderen ge⸗ ſchützten Stellen. Am Oberrhein, bei der ſchönen Schwarzwald⸗ hauptſtadt„Freiburg„gibt der Lenz meiſt noch um ein paar Tage früher die Viſitenkarte ab. An die⸗ ſen unbedingt früheſten Stätten des Lenz, den Ein⸗ fallstoren ſeiner Herrlichkeit des Frühlings, ſteht vornean der Kaiſerſtuhl, das kleine Vulkange⸗ birge gegenüber dem Schwarzwald. Es wirkt als Sonnenſpeicher und ſteigt zwiſchen dem Rheinſtrom und den Schwarzwaldbergen als das wärmſte Gebiet Deutſchlands an. In Ihringen, der größten Weinbaugemeinde am Kaiſerſtuhl, wurden nach Hanns„Handbuch der Klimatologie“ 10,8 Grad Luftwärme iim Jahresdurchſchnitt als die höchſten in Deutſchland feſtgeſtellten Wärmegrade gemeſſen! Der Wein zeugt dafür! Man muß ihn in Bicken⸗ ſohl, Achkarren oder den trutzigen, mittelalter⸗ lichen Städtchen Burkheim und Endingen trinken, wenn man durch das Vulkangebirge geſtreift iſt und nach Auslugen von den Kuppen Breiſach am 1 11 und ſein altes ehrwürdiges Münſter aufge⸗ ſucht hat. i 05 der Wein! Als feurigſter badiſcher Wein gilt r„Glottertäler“. Das Glottertal, wo er wächſt, öffnet ſich als ſonniges, heiteres— überdies der trachtenberühmtes— Tal gegen Südweſten, in die große„Freiburger Bucht“, zum Rhein, und bietet ſich der Sonne herzhaft dar. Der liebliche, windge⸗ ſchützte ſonnige Keſſel beim Glotterbad, dieſem Sa⸗ natoriumsbereich mit dem größten Walbdluftbad Deutſchlands, verzeichnet im Tal die höchſte Tages⸗ temperatur, und hier gedeiht auch, neben Edelkaſta⸗ nien, bis zum Saum dunkler Tannenwälder, die Rebe— bis auf etwa 500 Meter über Meer im — Der Paß, der Winter und Frühling ſcheidet Auf der prächtigen Autoſtraße über den 2178 Meter hohen Splügen Stunden aus den winterlichen Schweizer Bergen in die ſonnendurchfluteten Oliventäler der Berga⸗ masker Alpen. höchſten Wein bau Mitteleuropas. Tie⸗ fer Frieden umfängt in dem gehegten Talwinkel unterm Kandel den Gaſt, und das Kommen des Frühlings zu beobachten, bedeutet eine erleſene Koſt⸗ barkeit im Frühlingsreiſegenuß. Glanzpunkt im Frühlingsreiſeprogramm iſt end⸗ gen und Feigen täuſchen hier vollkommen den Sü⸗ den vor. Das Schloß, der feierlich⸗zierliche Mit⸗ telpunkt oer Inſel(wenn auch ausſchließlicher Blick⸗ punkt für den Menſchen des Nordens der tropiſche Pflanzenwuchs iſt), wird hoch überragt von Koni⸗ feren; öͤieſe Baumrieſen ſtellen für Deutſchland viel⸗ bewunderte Pflanzenwunder dar, vorab die acht⸗ zehn, zwanzig und vereinzelt dreißig Meter hohe Cryptomeria japonica. Dieſe Südlandsbäume ge⸗ gelegent oder na ſchen B ſtehers Verlag gelangt man in wenigen (Weltbild,.) deihen auch drüben im bayeriſchen Seeteil, im be⸗ rühmten alten Park von Bad Schachen D 3 2 7 8 8 8 ſich Ausflüge bas f im Schwarzwald, 900 m. mit ſeinen textlichen 11. Seite/ Nummer lich Rotterdam angelaufen. nach Delft, dem Haag und ch Amſterdam unternehmen. * Schweizer Reiſe⸗Almanach 1937 Herausgegeben vom Publizitätsdienſt der Schweizeri⸗ undesbahnen und unter Schriftleitung ſeines Vor⸗ Dieſe zeitgemäßen Almanache haben ſich, obwohl ſie erſt ſeit el Jahren erſcheinen, durch ihre geiſt⸗ und gehaltvollen Beiträge und durch die gedie⸗ und Druck eine Gobe Rense Thieſſing. gene Ausſtattung im Biloſchmuck Leſergemeinde des In⸗ und Auslandes erworben. 8 Höhenklima lennis neue Almanach rechtfertigt dieſe Bedeutung und befeſtigt und illuſtrierten Beiträge die hohe Stellung, welche dieſe Bücher im Reiſeſchrifttum genießen. Orell⸗Füßli. TTFFFEk᷑TT!! Seisinnauszug 5. Klaſſe 48. Preußiſch⸗Oüddentſche (274. Preuß.) Klaſſen-Lotterie hne Gewähr Nachdruck verböken dem Gartenſtadtteil von Lindau und gepflegten alten Mineralbad gegen Rheuma und Gicht. Hima⸗ layazedern recken ſich neben ihnen mit blaugrünem Nadelkleid und vervollſtändigen das Bild des ſelt⸗ Auf jede gezogene Nummer ſind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf bie Loſe gleicher Nummer in den beiden Abteilungen 1 und II lich die 5 n 155 10 ale 1955 7 85 fei ber ird ee 110 ſtill 1 28. glehungstag 12. März 1937 einzigartige Garteneiland birgt tropiſche Vegeta⸗ feierlich aus der tropiſchen Umwelt und an der. 5 5 tion, wie ſie ſonſt nur Ein paar Breitengrade ſüd⸗ Orangerie gedeihen im Freien: Orangen, Zitronen In der heutigen Vormittagszlehung wurden gezogen licher gedeiht. Palmen, Zypreſſen, Koniferen, Oran⸗[Hund Feigen wie in der Pfalz. 127 2 ee 10 19390. 125815 3 20 dert iu 2800 Kal. 13847 8882 88992 ewinne zu 2 9 8 5 5 198 144982 220482 233264 288745 288888 Ferienfahrten rund um Afrika der Deutſchen] Mitktelmeerreiſen der Deutſchen Afrika⸗Linien Gewinſte z. 100 Ran. 1998s 41808 47114 f Afrika⸗Linien 81106 82773 87056 80333 98554 103601 114270 8 14 bis 16 Tage dauern die Erholungs⸗ und Vergnü⸗ 298805 5 19250 5 5 b 5 178700 gungsfahrten ins Mittelmeer, die die Deutſchen Afrika⸗ 362593 1 335445 347552 360752 388243 Die Deutſchen Afrika⸗Linien veranſtalten auch in dieſem Sommer wieder 2 Ferienfahrten rund um Afrika. Dieſe Reiſen werden ausgeführt von D. „Uſſukuma“(10. Juni bis 10. Sept.) und D.„Adolf Woermann“(3. Juli bis 27. Sept.). Jeder Dampfer beſucht etwa 30 verſchiedene Häfen, 33 000 Kilometer beträgt die zurückgelegte Strecke. D.„Uſſukuma“ fährt über einige nordeuropäiſche Häfen zunächſt nach Las Palmas und von da nach Süd weſt, Süd⸗ und Oſtafrika und kehrt dann durch das Mittelmeer zurück. D.„Adolf Woermann“ macht Hieſelbe Reiſe in umgekehrter Richtung. In allen Anlaufplätzen ſorgen gut vorbereitete Ausflugsmöglichkeiten da⸗ für, daß die Reiſenden die beſonderen Sehenswür⸗ digkeiten kennenlernen können; einige Häfen wer⸗ den lediglich im Intereſſe der Fahrgäſte beſucht. Eine Fülle neuer Eindrücke vermittelt d ieſe Welt⸗ reiſe. Der Beſuch von Kapſtadt, Daresſalam, San⸗ ſibar und Mombaſa und die Abſtecher nach dem ein⸗ zigartigen Krüger⸗National⸗Park ſowie nach den Pyramiden von Giſeh gehören zu den Höhepunkten dieſer an Erlebniſſen ſo reichen Fahrt. Linien in den Monaten März bis September 1937 veran⸗ Bis dahin treten eine Reihe anderer ſehenswerter Städte an ihre Stelle. Die von Hamburg ausreiſenden Schiffe laufen zunächſt Antwerpen(Ausflüge nach Mecheln, Löwen, Tervueren und Brüſſel ſowie nach Gent, Brügge und den Schlacht⸗ feldern in Flandern) und Southampton an. 3 Tage See⸗ und Monte Carlo). Von Genua aus kann man dann noch die ſchöne Reviera di Levante beſuchen. Auf der Strecke Genua— Hamburg iſt Marſeille der erſte Anlaufhafen. Algier, Tauger; Liſſabon und Sout⸗ hampton folgen. Als letzter Hafen wird ſtatt Antwerpen je zu Naden. Naterte. Nele. Lud ein Kind ne und Baclekur 8 kohlenssure Sole- Spruclel- und D for BSd Kissin ge 200 Jahre NS KON Quelle Staail. Kurbeushofel Eheiges aus mit Ninerelbädern. Getsgen.- Telefon 2751 Seöffnet vom 27. Marz bis bnde Oktober 1937. Vornshmes Familienhotel. Garagen. Be Ide Holel Der Reichshof nne genſiegte SBuststätte wird dchregelmäßig erscheinend eEmpfehlungsanzeigen in der Neuen Mannheimer Teitung Gäste gewinnen! Telefon 2425 gegenüber dem Kurgarten. 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Das intereſſante Tanger und Algier, die Hauptſtadt der 128874 1280 9 780200 155889 170540 181028 ranzöſiſchen Kolonie Algerien, ſind di ide! ikani⸗ 188475 2390309 231747 260582 262364 278638 f 1 5 e ß 2885704 288788 284319 299308 30509 368437 ſchen Plätze, die der Dampfer dann anläuft. Quer durch 319187 329388 321282 325970 384102 337028 das Mittelmeer geht es darauf nach Villefranche(Nizza 343071 343557 345860 365873 382266 384. Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu 1000000, 4 zu je 10000, 4 zu je 5000, 8 zu je 3000, 34 zu je 2000,„ 130 h 568 zu je 800 Mr Eine Speise ablehnen, 5 weill man schlecht 1 befreit nicht von Magen- Beschwerden! nicht mehr verdauen kön- nen. Man muß an die Wur- Saures Abfstoßen, Gefühl der Schwere, Schmerzen nach den Mahlzeiten und zel des eigenflichen Uebel alle die anderen Beschwer- gehen und den Ueberff den, Welche Ihnen die Freu- der Säure im Magensaft neu- de an den Mahlzeiten ver- derben, deuten darauf hin, daß eine Störung vorhan- den ist, die 1 N 5 Ueberfluß an en Fele 1 allgemeine oder ein halber I. BH. voll bringt rasche Erlelchf abch in ver nach Fällen. gcden e N Wieder normal Werte aller Nährstoffe dus. essen möchten, die disabef Biserirte Magnesia FFC die in 1 1. för. 5 17 9 0 in 1 „ e Von dort aus laſſen Scheveningen fralisieren. Biserirſe Mag- nesid Wird hre Verdauung und ihnen ermöglichen, die ist zunutzen. 2 bis 3 Tabl. Biserirte Mad 3 Um got z0 5 Nummer 121 Nene Mannheimer Zeitung/ Sonntags⸗Ausgabe Sonntag, 14. 4. März 1997 ge, e, Eine Schau des Weidwerks Die Landesjagdausſtellung wurde in Karlsruhe eröffnet * Karlsruhe, 13. Das Jagdjahr 1936 findet durch Freitagnachmittag feierlich eröffnete Lan⸗ des jagdausſtellung einen ſinnvollen Abſchluß. Aus dieſem Anlaß trafen ſich im weidmänniſch geſchmückten Eintracht⸗Saal Jä⸗ gerſchaft und Gäſte in großer Zahl. Unter ihnen ſah man Vertreter von Partei und Staat. Stabsjägermeiſter Oberforſtrat Küchler gab zunächſt einen Einblick in die Ausſtellung, die ſich in drei Abteilungen gliedert: Geweihe und Gehörn, Wilödkrankheiten und fagdͤgeſchichtliche Schau. Dabei erhielt man Kenntnis von der Entſcheidung der Bewertungskommiſſion. In der Gruppe Hirſchgeweihe fiel die goldene Medaille auf einen im Revier Obersrot erlegten Abſchuß⸗Sechſer, ferner kamen zwei ſilberne Medaillen in den nördlichen Schwarzwald und eine in den Odenwald. Auch wurden verſchiedene Diplome ausgeteilt. Bei Reh⸗ gehörnen fiel die goldene Medaille in den Jagd⸗ kreis Neuſtadt, außerdem je zwei ſilberne Medaillen in den Gau Baden⸗Nord und Baden⸗Süd. Schließ⸗ lich gelangten auch noch 30 bronzene Medaillen zur Verteilung. Landesjägermeiſter Hug feierte in ſeiner Eröff⸗ nungsanſprache die eoͤle Kunſt des Weidhandwerks unter Zugrundelegung des Reichsfagoͤgeſetzes arno erklärte, daß die Ausſtellung für die Jägerſchaft eine Vehr⸗ und Lernſchau, für die große Oeffentlichkeit ein Hinweis auf die Jagd und die Jägerei als wert⸗ nollen Beſtandteil deutſchen Volkstums und deutſcher Art ſein ſoll. Der Landesfägermeiſter konnte mit⸗ teilen, öͤaß Baben hinſichtlich der Rehgehörne mit an der Spitze im Reich ſteht und für die Internatio⸗ nale Jagdausſtellung im November in Ber⸗ lin eine Rehgehörnausſtellung ſowie eine hiſtoriſche Schau zu ſtellen haben werden. Die Anſprache klang aus in ein„Sieg Heil!“ auf den Führer, worauf die beiden Nationallieder ge⸗ fungen wurden. Er folgte ein Horrido auf den Reichsjägermeiſter Generaloberſt Göring. März. die am Die Badiſche 5 Gemeindeverwaltungsſchule eröffnet Leiter der Schule: Oberbürgermeiſter Dr. Kerber Freiburg i. Br., 11. März. Die Eröffnung des 1. Lehrganges der badiſchen Gemeindeverwaltungs⸗ ſchule, die am Dienstagvormittag von dem geſchäfts⸗ führenden Direktor des Deutſchen Gemeindetages, Dr. Jäkle, im Trauſaal des Rathauſes vorgenom⸗ men wurde, bedeutet in der Entwicklung der kom⸗ 1 Verwaltung einen bedeutſamen hiſtoriſchen Akt. Dieſe babiſche Gemeindeverwaltungsſchule iſt ein Zweckverband, dem bis heute 78 badiſche Gemeinden angehören. Sie hat die Aufgabe, den Beamtennachwuchs mit den verſchiedenen Materien des kommunalen Ver⸗ waltungsdienſtes vertraut zu machen, daueben ihm aber auch das nationalſozialiſtiſche Gedankengut mit⸗ zugeben, das er braucht, um ſeine Aufgaben im Sinne des Dritten Reiches durchführen zu können. Der Leiter dieſer Schule iſt Oberbürgermeiſter Dr. Kerber in ſeiner Eigenſchaft als Vorſitzender des Deutſchen Gemeindetages der Landesdienſtſtelle Ba⸗ den. Siebzehn Kurſusſchüler nehmen an dieſem erſten 430 Stunden umfaſſenden Lehrgang teil, 350 Stunden werden in Freiburg abgehalten, die reſt⸗ lichen 100 in einem geſchloſſenen Lager. Den Ab⸗ ſchluß bildet eine Prüfung in Gegenwart eines Staatskommiſſars. Es handelt ſich um junge Leute, die bei Gemeinden tätig ſind und für den Verwal⸗ — 192 ausgebildet werden ſollen. Die Unter⸗ skurſe werden nach Bedarf in verſchiedenen nd La ren Mannheimer ee ein e 95 zer Zettel. be. gen len das Weite geſucht hatte, war mie, ſchen„ ageslicht gekommen. Eine gründ⸗ rüf Tae e n Städten abgehalten und erfaſſen jeweils die Ge⸗ meinden des entſprechenden Bezirkes. Geſchenk der badiſchen Gemeinden an Dr. Frick — Freiburg, 13. März. Als Mitglied der Abord⸗ nung des Deutſchen Gemeindetages übergab Ober⸗ bürgermeiſter Dr. Kerber⸗Freiburg im Namen der badiſchen Städte bei einem Empfang des Reichsminiſters Dr. Frick zu ſeinem 60. Ge⸗ burtstag eine wertvolle Keramik aus der Staat⸗ lichen Majolika⸗Manufaktur, die ein Motiv aus der Maneſſeſchen Handſchrift darſtellt, die im Original ſich in Heidelberg befindet. Gleichzeitig überbrachte er die Glückwünſche der badiſchen Gemeinden. * Heidelberg zum Geburtstag Dr. Fricks Bei dem Empfang im Reichsinnenminiſterium hat in Stellvertretung des in Urlaub weilenden Oberbürgermeiſters Bürgermeiſter Genthe die Stadt Heidelberg vertreten und dem Reichsminiſter mit den herzlichen Glückwünſchen ſeiner alten Univer⸗ ſttätsſtadt einen um 1810 geſchaffenen Haldenwang⸗ Stich überreicht. UU Hohenſachſen, 12. März. Die Jahreshauptver⸗ ſammlung der Freiwilligen Feuerwehr e. V. Hohen⸗ ſachſen fand im überfüllten Saale des Gaſthauſes „Zum Ochſen“ ſtatt. Brandmeiſter Karl Weſch be⸗ grüßte beſonders die Vertreter der Gemeinde. Der Brandmeiſter erwähnte lobend die im Laufe des Jahres erweiterte Waſſerleitung und Sauwehrvor⸗ richtung als eine beſonders nützliche Einrichtung, iſt doch im Ernſtfalle der früher hier herrſchenden Waſ⸗ ſernot geſteuert. Der Verein zählt jetzt 80 Mit⸗ glieder. Am 38. Landesfeuerwehrtag in Weinheim wird die Wehr ſich beteiligen. * Kandel, 13. März. Zu dem ſchweren Autozu⸗ ſammenſtoß auf der Straße Wörth— Kandel, mitten im Bienwald, wird noch bekannt, daß der Fahrer des Karlsruher Fernlaſtzuges verhaf⸗ tet wurde. Von den Inſaſſen des Perſonenkraft⸗ wagens konnte Lehrer Lenhard aus Niederſchletten⸗ bach eſſen Frau am Steuer des Wagens ſaß, nach Anlegung eines Notverbandes wieder aus dem Krankenhaus entlaſſen werden, während Bezirks⸗ ſchulrat Vogelgeſang aus Bergzabern mit erheb⸗ lichen Verletzungen im Städtiſchen Krankenhaus Landau liegt. Blick ins Lampertheimer Rathaus a Lampertheim, 13. März. Unter dem Vorfitz von Bürgermeiſter Dr. Köhler fand am Donners⸗ tagabend eine Gemeinderatsſitzung ſtatt. Zunächſt gedachte der Vorſitzende des am 11. Februar verſtor⸗ benen Beigeordneten Julius Zöllner, der ſeit dem Jahre 1929 als Nationalſozialiſt im Gemeinde⸗ parlament und ſpäter als Beigeordneter tätig war. — Der Waldwirtſchaftsplan 1937, der vor⸗ gelegt wurde, zeigte, daß 2445 Feſtmeter Nutzholz und 6555 Feſtmeter Brennholz, alſo ein normaler Hiebſatz vorgeſehen iſt. Hierfür iſt eine Einnahme von 95 000 Mark zu erwarten. Die Ausgaben für Aufforſtung, Kulturen ete, dürften etwa 14000 Mark erfordern.— Eine vorgeſehene Straße an der Friedhofsmauer wurde Umſtändehalber aufgehoben. Die Straßen baukoſten der Bahnhofſtraße ſollen demnächſt von den Anwohnern erhoben er den, und zwar pro laufender Meter 8 Mk. Dem Sportsmann Adam Müller wird als Anerken⸗ nung für die deutſche Meiſterſchaft im Bantam eine Kö F ⸗Reiſe ſeitens der Gemeinde finanziert.— Ein Geſuch des Fußballklubs Olympia um Ermäßigung der Pacht für ſeinen Sportplatz wird dahin beſchieden, daß ihm die Hälfte der Pacht bedingt erlaſſen wird. Danach braucht er nur noch eine Jahrespacht von 90 Mark bezahlen.— Der kürzlich beendete Bau der Leichenhalle erfor⸗ derte nach dem Bericht des Vorſtandes eine Bau⸗ ſumme von 17758 Mark gegenüber einer Voran⸗ ſchlagsſumme von 19 000 Mark. Er ſagte Nein“ * Frankfurt, 13. März. Vor dem Standesamt im Weſterwald erſchien ein Brautpaar um getraut zu werden. Der Standesbeamte legte dem Paar die üblichen Fragen vor, und als er ſich das„Jawort“ des Bräutigams erbat, antwortete dieſer mit einem lauten„Nein“. Nun war guter Rat teuer, denn ſchon war die Hochzeitstafel gedeckt und zwei Omni⸗ buſſe ſtanden bereit, die Hochzeitsgäſte wegzubeför⸗ dern. Es ſcheint doch einem angefahrten Junggeſel⸗ len— wie er es in dieſem Falle geweſen ſein ſoll— ſchwer zu fallen, das entſcheidende„Jawort“ zu geben! * Rheinsheim lb. Bruchſal), 13. März. Abends mußte ein unterhalb der Germersheimer Schiffs⸗ brücke fahrender Dampfer infolge eines Maſchinen⸗ defekts ſeine Fahrt unterbrechen. Hierbei wurden drei Perſonen, die auf dem Dampfer in Arbeit ſtan⸗ den, ſchwer verletzt, ſo daß eine ſofortige Ueberfüh⸗ rung in das Germersheimer Krankenhaus notwen⸗ dig wurde. * Heddesheim, 13. März. In einer der letzten Nächte wurde hier ein Einbruch verübt, deſſen Umſtände darauf ſchließen laſſen, daß es ſich um die gleichen Täter handelt, die vor kurzem im benach⸗ barten Ladenburg zwei Einbruchsdiebſtähle und einen Einbruchsverſuch in einer Nacht unternahmen. * Wiesloch, 18. März. Die zweite Abendſeier deutſcher Dichtung in Wort, Muſik und Lied der NSG.„Kraft durch Freude“ vom Mannheimer ꝗKäte⸗Back⸗Quartett fand eine zwar nicht große, aber andächtige Hörergemeinde, die den Dar⸗ hietungen des reichhaltigen Programms folgte. eee Verkehrsverein Ilvesheim hat gut gearbeitet Am 13. Juni wird das Inſelfeſt 1937 ſtattfinden * Ilvesheim, 13. März. In der Jahres⸗ hauptverſammlung des Verkehrs ver⸗ eäns konnte über erfolgreiche Arbeit im vergange⸗ nen Jahr berichtet werden. Den Geſchäftsbericht erſtattete Ratſchreiber Feuerſtein. Seine Aus⸗ führungen hatten im weſentlichen die Verwaltungs⸗ angelegenheiten zum Gegenſtand, während Bürger⸗ meiſter Engel über die nach außen hin in Er⸗ ſcheinung tretenden Veranſtaltungen berichtete. Das vor zwei Jahren neu eingeführte Inſelfeſt habe ſich trotz ungünſtigen Wetters als überraſchend guter Anziehungspunkt erwieſen. Die große Feſthalle be⸗ währte ſich gleich bei ihrer Einweihung. Ihre Er⸗ ſtellung iſt bedeutend billiger gekommen als man annehmen konnte. Darüber gab der von J. Götz gegebene Kaſſenbericht genaue Auskunft. Bürger⸗ meiſter Engel wurde einſtimmig— in geheimer Wahl— zum Erſten Vorſitzenden des Verkehrs⸗ vereins Ilvesheim gewählt. Er beſtimmte die Mit⸗ glieder: Vetter zum ſtellvertr. Vorſitzenden, Götz zum Rechner, Feuerſtein zum Schriftführer und die Inſekſeft als Beiſitzer. Das diesjährige Inſelfeſt ffidek am 13. Juni ſtatt. Im Laufe e 3 Ge 5 e wieder gefaßt und jetzt W. l des 2. Oktober 1036 ſteckte zwischen und klanglos ſchon nach einer Woche wieder 910 Mannheim. Wenn er ſich auch nicht gerade polizeilich anmeldete. ſo man ihn doch ſehr 9 5 und ſetzte 5 en Helmuth beim 8 ſeines Dire bee fete f und von dieſem 290 Mark einkaſſtert, für 1 Geld für verkaufte Schuhe unterſchlagen 16958 f . ſoviel Gele Mee 1 5 8 des Sommers wird auch eine Blumenſchau mit Preisverteilung durchgeführt. Blick ins Neckarhäuſer Rathaus :: Neckarhauſen, 13. März. Der Gemeinde⸗ rat beſchloß in ſeiner Sitzung am Mittwoch, folgende Einwohner zum angeborenen Bürgervecht zuzulaſſen: Georg Dehouſt, Landwirt, S. d. Friedrich; Oskar Heid, Schreiner, S. d. Wilhelm; Hermann Köhler, Maler und Tüncher, S. d. Joſef; Heinrich Schrecken⸗ berger, Schloſſer, S. o. Peter V.— Zum Leichen⸗ ſchauer ſoll Schreinermeiſter Peter Sturm beſtellt werden.— Das Bürgermeiſtevamt hat Antrag auf Neueindeflung von Grundſtücken im Gewann„Hin⸗ ter den Gärten“ zur Bauplatzumlegung geſtellt. Nunmehr wurde vom Bezirksamt die Tagfahrt zur Abſtimmung über dieſen Antrag anberaumt, und zwar auf Mittwoch, den 24. März 1937, vormittags 10 Uhr, in das Rathaus Neckarhauſen. Einwendun⸗ gen oder Eutſchädigungsanſprüche müſſen ſpäteſtens in der Tagfahrt angemeldet werden, ſonſt iſt eine nachträgliche Geltendmachung nicht mehr möglich. tons operierte und 99 8 Kaſſe anffälle, zu⸗ nutze gemacht Schuhe, die dieſer geſtohlen ſollte. 5 85 zahlten die Eltern des 255 1 N So raffiniert wie ſich Bernheim, ſeitdem er bei der Firma zum Geſchäftsführer ennt worden war, 8 3 n ze di dae de, aa ae Samstag, 13. Mä 88—— Günſtige Finanzlage in Pirmaſens Der Haushaltsplan für 1937 angenommen * Pirmaſens, 10. März. In der letzten Sitzung der Ratsherren wurde der Haushaltsz pla u der Stadt für 1937 vorgelegt und in der vor eſchlage nen Form ohne Erinnerung 0 Haushalt ſchließt in den order und Ausgaben mit 11 289 080, in lichen mit 858 300 Mark ab. Aus dem umfang⸗ reichen Plan ſind folgende Abſchnitte von Intereſſe; Für die neue Umgehungsſtraße im Zuge der Rei chs⸗ ſtraße Karlsruhe— Saarbrücken ſind zu Grund⸗ erwerbszwecken 70 000 Mark bereitgeſtellt.— Die ſtädtiſchen Werke warfen gute Gewinne ab, ſo das Elektrizitätswerk 569 000, das Gaswerk 59 880, das Waſſerwerk 146000 Mark. Für einen Keſſelhaus⸗ neubau des Elektrizitätswerks iſt eine erſte Rate von 96 000 Mark eingeſetzt. 330 000 Mark ſind ftr den Schulhausneubau auf der Schuſterhöhe he ſtimmt, die Berufsſchulen erfordern 100 000, das kädtiſche Mädchenlyzeum 91000 Mark Zuſchuß, die Straßen⸗ bahn 12 000, der Schlachthof 48 000 Mark. Der Steuerhaushalt weiſt bei 2273 000 Mk. Ein⸗ nahmen und 462 400 Mk. Ausgaben 1810 600 Mk. Mehreinnahme aus. Der Wegfall der Wohlfahrts⸗ abgabe, die infolge ihrer? Windeit an die Wohnungs⸗ miete beſonders die ärmere Volksſchicht ſtark be⸗ laſtete, iſt hier beſonders erfreulich Der außer⸗ ordentliche Haushalt ſieht größere Summen für die Verwirklichung verſchiedener umfangreicher Pro⸗ jekte vor. Für den Schlachthofneubau, der grund⸗ ſätzlich bereits in der letzten Ratsherrenſttzung be⸗ ſchloſſen wurde, iſt eine erſte Rate von 740000 Mk. eingeſetzt, für den Neubau eines Geſundheitsamtes 253 000 Mk., für die Errichtung einer neuen Klär⸗ anlage im Waltersbachtal 100 000 Mk., den Bau einer Benzolanlage 60 000 Mk. Das geſamte Ver⸗ mögen der Stadt Pirmaſens beträgt 25 760 000 Me. der Schuldenſtand 7238 000 Mk., ſo daß ein Rein⸗ vermögen von 18 522 000 Mk, beſteht. Oberbürger⸗ Gegen Rheume ermäßigte Frühlahrskuren Bad Pf 3 Ig I Reisekreditbriefe jetzt in wenigen Tagen Ausk.: Pistyan-Büro Berlin W IS, Fasanenstraße 61 ge⸗ 2 Der Einnahmen außer ordent⸗ meiſter Dr. Ramm(der übrigens demnächſt von ſei⸗ nem Poſten ſcheidet), konnte die erfreuliche Mittei⸗ lung machen, daß die Finanzlage der Stadt die Durchführung aller geſtellten— auch der größten Aufgaben— durchaus ermögliche. Die Vermögens⸗ lage von Pirmaſens ſei die günſtigſte in der gan⸗ zen Pfalz. Die Haushaltsſatzung wurde gutgeheißen. Die Erbhöfe im Saarland 5 Saarbrücken, 11. März. Den Mitteilungen des Statiſtiſchen Amtes des Saarlandes entnehmen wir folgende Ausführungen: Nachdem am 1. Mai 1985 das Reichserbhofgeſetz im Saarland in Kraft getreten iſt, werden dem Verfahren im übrigen Reich entſprechend, die von den Anerbengerichten im Saarland vorgenommenen Eintragungen in die Erb⸗ höferollen ſtatiſtiſch erfaßt. Infolge des Ueberwie⸗ gens der Parzellen⸗ und Kleinbetriebe im Saarland iſt die Zahl der eingetragenen Erbhöfe verhältnis⸗ mäßig gering. Bis zum 31. Dezember 1936 ſind 286 landwirtſchaftliche Betriebe in die Erbhöferollen ein⸗ getragen worden. An der Geſamtzahl der land⸗ und forſtwirtſchaftlichen Betriebe im Saarland— 28579 am 25. Juni 1935— ſind die Erbhöfe mit 236 Be⸗ trieben gleich 0,8 v.., an der land⸗ und forſtwirt⸗ ſchaftlich genutzten Fläche— 122 151 Hektar am 55. Juni 1936— mit 3242,5 Hektar gleich 2,3 v. H. be⸗ teiligt. Die durchſchnittliche Größe eines Erbhofes im Saarland beträgt 13,7 Hektar. Von den bis zum 31. Dezember 1936 eingetragenen 236 Erbhöfen liegen die meiſten(75) im Kreis Saarbrücken. Unter den Gemeinden ſteht Fechingen mit 18 Erbhöfen (141,6 Hektar) an erſter Stelle. Nach Größenklaſſen gegliedert, überwiegen im Saarland die Betriebe mit 10—15 Hektar Betriebsfläche(119 gleich 50.4 v. H. der Geſamtzahl). Die zwei größten Erbhöfe des Saarlandes liegen im ehemals bayerischen Teile. Jugenheim, 8. März. Der Jude Walter Marz von hier hat Jahre hindurch viel Landwirte und Kaufleute betrogen und wurde dafür auch zweimal beſtraft. Nach Verbüßung der letzten Strafe gab er im Saargebiet, in Frankreich und zuletzt in der Schweiz Gaſtſpiele. In Hamburg wurde er verhaſ⸗ tet. Marx wurde jetzt in e nach Dachau verbracht. 6 Stra We Bajo lang. die W᷑̃ wat „old land Eine bes herat ausr es h wir box ſich! lung der ditio 3 engli klein ter e mehr ſiert Hauf Bü; bewe den ſchlo die 6 den ling, lein Zwe beſitz ſeine n jedem Nachmittag gegen ſechs Uhr mar⸗ ſchiert eine Abteilung engliſcher Gardeſolda⸗ ten u d r Führung eines Offiziers und zweier Sergeanten urch die vom Verkehr erfüllten Straßen der City Londons. Sie tragen, als einzige „Wehrmacht“ im Innern Londons, aufgepflanzte Bajonette— ein beſonderes Privileg. Die baum⸗ langen Kerle in den rieſigen Bärenfellmützen gehen die alte Dame beſuchen Womit gemeint iſt, daß die Soldaten zur Nacht⸗ wache in der Bank von England, die die „old Lady“ iſt, aufziehen. Die Bank von Eng⸗ land hat rieſige und vollkommen ſichere Treſore. Eine ganze Armee von Einbrechern könnte ein hal⸗ bes Jahr arbeiten, ehe ſie an die eigentlichen Schätze herankäme! Was ſollten im Ernſtfalle 24 Soldaten ausrichten können?. Auf die Bewachung kommt es hier auch nicht an! In dieſem Anmarſch haben wir vielmehr einen der echteſten engliſchen Bräuche bor uns, die zeigen, daß der Engländer es liebt, ſich durch die Wiederholung von hiſtoriſchen Hand⸗ lungen die Geſchichte ſeines Landes wieder und wie⸗ der vor Augen zu führen. Mit einem Wort: Tra⸗ dition! Im Jahre 1778, Sas eines der ſtürmiſchſten der engliſchen Geſchichte war, kam es nach mehreren kleineren Revolten zu einem offenen Aufſtand un⸗ ter einem gewiſſen Gordon, deſſen Anhänger jedoch mehr für Gold als die Freiheit des Landes intereſ⸗ ſiert waren und ſchließlich in großen, bewaffneten Haufen gegen die Bank von England ſtürmten. Der Bürgermeiſter der Eity hatte ſich vorbereitet und um bewaffnete Hilfe gebeten, die rechtzeitig erſchien und den Mob beſiegte. Seit jenem blutigen Tage be⸗ ſchloß man, der Bank eine nächtliche Wache zu geben, die auch heute noch täglich ihre Poſten bezieht. Für den Wachtdienſt erhält jeder Gemeine einen Schil⸗ ling, der Sergeant zwei Schillinge und der Offizier lein Leutnant) ein Pfund(das zu wohltätigen Zwecken ausgegeben wird) allnächtlich. Außerdem beſitzt der Offizier das Privileg, einen Gaſt zu ſeinem Abendbrot, das ihm ebenfalls geliefert wird, einzuladen. Das iſt das Rätſel des nächtlichen Be⸗ ſuches der alten Da me Als das Schickſal des alten Herrſcherhauſes unter Henry VII. kritiſch wurde, und man ſogar mit offe⸗ nem Aufruhr in der unzufriedenen Armee rechnete, bereitete ſich der König auf das Aergſte vor und wählte aus den ihm treu ergebenen Regimentern beſonders Tapfere und Ehrliche, denen er eine neue Uniform verlieh und die er zum Dieuſt im Tower, der über 700 Jahre alten Zwingburg im Herzen Londons, beſtellte. Die Zeiten wurden friedlicher, das Volk beruhigte ſich— aber die alte Towerwache, genannt„The Leomen of the Tower“, blieb. Heute beſteht ihr Hauptdienſt im Führen von Fremden durch die vielen berüchtigten Gebäude der Befeſti⸗ gung. Es handelt ſich nicht etwa um„Angeſtellte“, ſondern ehemalige aktive Soldaten, die es als eine hohe Ehre betrachten, zum Tower abkommandiert zu werden. Ihr Lebenslauf muß einwandfrei ſein, Links: Auch ein Stück englischer Tradition emeinde St gelegt wurden, Als die Grenzen der Kirch Dunstan im Osten Londons fe geschah es in diesem feierlichen Aulzuge. Rechts: Nach althergebrachter Form wird vom Sprecher des Parlaments von den Stufen der Börse die Auflösung des Parlaments verkündet militäriſche Strafen dürfen in der Muſterrolle nicht ſtehen— meiſtens haben ſie mehr als dreißig Jahre in der engliſchen Armee gedient und unter allen Breitengraden ihr Leben für den Union Jack ein⸗ geſetzt. Dafür iſt dann auch für ihr Alter geſorgt, ſie haben Wohnungen in den entzückenden alten Häu⸗ ſern unter der alten Umfaſſungsmauer und dürfen in der Feſtungskapelle ihre Töchter dem Bräutigam zuführen. Es iſt ein ſchönes, eindrucksvolles Bild, dieſe alten Kämpen in ihren Uniformen aus dem 16. Jahrhundert zur Parade angetreten zu ſehen, wenn das Scharlachrot der langen Röcke gegen den weißen Stein leuchtet und ihre mannshohen Helle⸗ barden blinken Viele traditionelle Bräuche ſind mit dem Amt der höheren engliſchen Richter verknüpft. Nach den langen Sommerferien iſt es geheiligter Brauch, daß ſich alle Richter im oberſten Gerichtshof zuſammen⸗ finden und in Perücke und zobelbeſetztem Talar zur uralten Weſtminſter Abbey zum Gottesdienſt gehen. Beſonders prunkvoll iſt der alljährliche Umzug der oberſten engliſchen Juſtizbeamten genannt), der durch ganz England ausgedehnt wird, um die vielen Kreiſe nach alter Sitte zu beſuchen. Seit Mitte des zwölften Jahrhunderts ſieht England dieſe Prozeſſion: Eine, Galakutſche, gefolgt von Kutſchen mit Bedienten, einem„Marſchal, einem Koch, dem Weinbutler und dem Clerk. Da es zur Zeit Henrys II., der dieſen Brauch einführte, keine Gaſthäuſer im eigentlichen Sinne gab, kehren dieſe Prozeſſionen auch heute nur in privaten Häuſern ein, deren Beſitzer das Gebäude gewöhnlich räumen und dann vom Richter zu Gaſt in ihrem eige⸗ nen Hauſe geladen werden! Ein teurer Spaß ſind dieſe Umzüge, denn die engliſche Schatzkaſſe be⸗ richtet von 7 Pfund 10 Schillingen, die täglich für den kurzen„Reiſeweg“ ausgezahlt werden. Aber Geld ſpielt keine Rolle für den engliſchen Steuer⸗ zahler, wenn es um die Erhaltung eines ſo alten Brauches geht! Auch die Bürgermeiſter nehmen eine beſondere Stellung in der Geſchichte Englands ein, wenn es ſich um freie Städte handelt, wie zum Beiſpiel die Londoner City, die heute noch„pro forma“ unab⸗ hängig vom König iſt, der ebenſo„pro forma“ durch einen Kurier um Erlaubnis beim„Lord Mayor of London“ aufragt, bevor er ſich zu einer Durchfahrt durch die Stadt begibt. Nicht minder intereſſante traditionsgebundene Sitten ſieht man bei der im Herbſt ſtattfindenden feierlichen Eröffnung des engliſchen Parlaments durch den König. Bevor die goldene Staats⸗ karoſſe mit dem Herrſcherpaar die Tore des Buckingham⸗Palaſtes verläßt und die Fahnen ge⸗ ſenkt werden, marſchiert eine beſondere Abtetlung, die der Towermannſchaft nicht unähnlich iſt, im Hofe des Unterhauſes auf, um, Hellebarde zum Stoß ge⸗ ſaßt, in die weitläufigen Gebäude der alten Keller hinabzuſteigen. Weshalb? Im ſiebzehnten Jahr⸗ hundert gelang es einem iriſchen Rebellen, Guy Fawkes, ſich während der Nacht in das Parla⸗ („rote- Richter S mentsgebäude einzuſchleichen und Feuer zu legen. Der Schaden war nicht außerordentlich beträchtlich, aber man hatte nichtsdeſtoweniger aus ihm den Nutzen gezogen, den Parlamentsgebäu⸗ den eine beſondere Wachttruppe zu geben, die ſich ſpäterhin als ſehr wirk⸗ ſam bewährte. Heutzutage werden alle Eingänge von baumlangen Poliziſten,„Bobbie 87, bewacht, die jeden Ankömmling genau nach dem Zweck ſeines Beſuches fragen und keinem Nichtbe⸗ ugten Zutritt gewähren. Eigentlich iſt dadurch die alte Garde überflüſſig geworden aber Tradition iſt eben Tradition. Die in einzelnen Fällen ſchon ſeit über 600 Jah⸗ ren beſtehenden Public Schools, die engliſchen Hoch⸗ ſchulen, haben ihre eigenen traditionellen Sitten, die von den heutigen Schülern mit dem gleichen Ernſt befolgt werden wie von ihren Urgroßvätern. In Harro w, einer jener teuren und vornehmen Schu⸗ len, in denen die Schüler wie in unſeren Inter⸗ naten auch wohnen müſſen, kam ein beſonders eifri⸗ ger vor hundertfünfzig Jahren auf die Idee, eine gänzlich neue Form des Strohhutes zu erfinden. Ergebnis: jeder Harrowſchüler muß heute beim alljährlichen Stiftungsfeſt dieſen merkwürdigen Hut zu Ehren des Erfinders tragen. — 17 Chr. H. Bauer. Hoöhlenlempel in Europa — Von Arthur v. Riha Bei Höhlentempeln und Höhlengräbern denkt man immer in erſter Linie an die berühmten Bau⸗ ten Aegyptens, Oſtindiens und Siams, aber auch Europa beſitzt in dieſem Belang manchen beachtens⸗ werten unterirdiſchen Bau. In Altgriechenland galten viele Höhlen als Heiligtümer. Am berühmteſten waren die Grotte des Zeus auf Kreta, die der Mondgöttin Selene (Helena) und des Naturgottes Pan in Arkadien und die des Dinoyſos auf der Inſel Naxos. Dann kam aus Perſien der Kult des iraniſchen Sonnengottes Mithra nach Griechenland, und die in dunklen Grot⸗ ten gefeierten Myſterien dieſes Gottes gaben den Anlaß zum Katakombenbau des erſten Chriſten⸗ tums. Aus dem Berge Pentelikon, nordweſtlich von Athen, holte man im Altertum den Marmor für alle attiſchen Prachtbauten und dann für ganz Grie⸗ chenland. Dadurch entſtand im Innern des Berges ein wahres vielgeäſteltes Gewirr, das größtenteils noch unberührt erhalten iſt. Hier gelangt man aus dem oberſten Marmorbruch in eine Grotte, die heute als griechiſch⸗orthodoxe Kapelle eingerichtet iſt. In Italien ſind die älteſten Höhlenbauten die Etruskiſchen Felſengräber im Weſten von Viterbo, gegen Corneto hin. In der uralten Gräberſtadt Caſtellaccio ſind in die Felſenwände eines Berges die Gräber dicht nebeneinander eingehauen. Jedes hat in der Regel eine eigene viereckige Faſſade mit Seitentreppen. In das Berginnere führt ein düſte⸗ rer Gang mit archäologiſch und kunſtgeſchichtlich wich⸗ tigen Gräbern, bei denen ein Teil der Inſchriften noch der Entzifferung harrt. 14. MARZ 1937 ache bei ber len Dam , C TT II TO WST NOH SICH“ durch; , „))( Gili OTI ITW PTIOI& HN Aus der erſten Chriſtenzeit ſtammen die italteni⸗ ſchen Katakomben, die gleichzeitig dem heim⸗ lichen, weil verbotenen Gottesdienſt und Grab⸗ zwecken dienten. Am bekannteſten ſind die Katakom⸗ ben Roms, aber es gibt noch andere, in Neapel, Syrakus, Palermo iſt die unterirdiſche Gruft des Kapuzinerkloſters ſehenswert, in der in Niſchen mu⸗ mifizierte Leichen von Bürgern Palermos in ihren Feſtkleidern aufrecht aufgeſtellt ſind. Inmitten Wiens ſteht ſeit Beginn des ſieb⸗ zehnten Jahrhunderts auf dem Neuen Markt die Kapuzinerkirche mit der darunter befind⸗ lichen, vom Kaiſer Mathias begründeten Kapuziner⸗ gruft, in der hunderachtunddoͤreißig Mitglieder des Hauſes Habsburg beigeſetzt ſind. Die Gruft hat räumlich eine bedeutend größere Ausdehnung als die Kirche, von der man hinuntergelangt, und er⸗ ſtreckt ſich unter dem Neuen Markt. Intereſſant iſt die unterirdiſche St. Anton ius⸗ kapelle, die, ganz aus Salzblöcken erbaut, im Salzbergwerk Wielieska(ſpr.: Wjelitſchka) ſteht. Seit dem Weltkrieg wieder polniſch, war dieſes Salzbergwerk das größte der ehemaligen öfter⸗ beichiſch⸗ungariſchen Monarchie, und während ſener Zeit wurde hier die unterirdiſche Stadt geſchaffen, die mit ihren Plätzen und Straßen bedeutend größer als die oberirdiſche Stadt iſt. Die dort unten aus dem Salz herausgehauenen Höhlen erinnern ſtellen⸗ weiſe an die Märchenpaläſte aus„Tauſendundeiner⸗ nacht“. 5 Nebenstehend: Sie forschen nach Pulver! Seit der Aufdeckung der Pulver- verschwörung wird jedesmal Lor Beginn der Parlamentseréſffnung das ganze Gebäude von den Schloßgardisten nach Pulver durch- Sucht. ö Links unten: Alljährlich ziehen die Richter Len- dons in feierlichem Zuge, angetan mit der mittelalterlichen Tracht, nach dem Obersten Gericht, Unten: 8 Eine jüngere Tradition in London: Alljahrlich wird auf dem Markt die Meisterschaft der Korb- träger ausgetragen. Wer zehn und mehr Körbe am weitesten und schnellsten auf dem Kopfe tragen kann, ist Sieger. Photo(): Scherl Bilderdienſt(.) DIE Ss o NN TAGS BEILAGE oO f e N E U Die Iaverne am Schildkröte ER ZAHLUNG voN ADOLF OBEE ), der Wirt einer kleinen Taverne nicht Schildkrötenbrunnen in Rom, eilte ſtets ſelbſt herbei, wenn ſeine deutſchen Gäſte kamen, hielt die langhalſige Flaſche hoch über die Gläſer und ließ, ohne einen Tropfen zu verſchütten, einen dün⸗ nen und leiſe ſtrudelnden Strahl niederſchießen. Er hielt viel auf Deutſchland, wo er vor Zeiten ein unfreiwilliges Jahr verbracht und, wie er ſagte, die Sprache gelernt hatte, wovon er aber nur ſelten eine Probe gab, etwa, wenn einer der Herren einen durchreiſenden Gaſt mitbrachte, den er dann ſogleich und mit erwartungsvoll ſtrahlendem Geſicht fragte: „Ein Klasken ſüßkemaktes Branntwein?“— und wirklich war der Fremde jedesmal herzlich erfreut. Es waren ſechs oder acht Herren, die in der Um⸗ gegend verſtreut wohnten und eine freundliche Art des Verkehrs gefunden hatten, indem ſie ſich mit dem Vornamen anredeten, ohne dabei auf das„Sie“ zu verzichten. Sei einigen Wochen fand ſich auch öfter ein ganz junger Menſch ein, öder Gerhard genannt wurde, acht⸗ gehn Jahre zählen mochte und für die erſte Zeit des Hierſeins an einen der Herren freundſchaftlich emp⸗ fohlen war. Die Verheirateten luden ihn zu ſich ein, die Frauen bemutterten ihn, die Männer ſtanden ihm mit Rat und Tat in allerlei Fragen des täg⸗ lichen Lebens bei und übten den gelehrigen Schüler fleißig in der Landessprache. All dieſe Fürſorge konnte aher nicht verhindern, daß Gerhard nach und mach ſchweigſamer wurde, zerſtreut antwortete und bedrückt vor ſich hinſchaube oder auch haſtiger trank und eine gekünſtelte Heiterkeit zur Schau trug. Ein⸗ mal traf es ſich, daß er nur einen ſeiner Landsleute vorfand, und dieſer benutzte die Gelegenheit zu einer Aussprache:„Alſo, junger Freund, nun einmal her⸗ aus mit der Sprache! Ich will Ihnen den Anfang leicht machen: Wie heißt ſie? Violetta?“ Beſtürzt ſchaute Gerhard den Frager an und ſagte:„Ja.“ Der Landsmann lachte kurz auf, denn er hatte nur zufällig das Richtige getroffen, und fuhr fort: „Vor allem glauben Sie nicht, es ſei Ihnen oͤa etwas Beſonderes und Ungewöhnliches wiöͤerfahren; dieſe römiſche Krankheit fliegt jeden an, der in Ihrem Alter hierherkommt— übrigens auch noch weit ſpä⸗ ter, Nun iſt das natürlich ſo: Violetta möchte manch⸗ mal eine Broſche haben oder ein Halskettchen, nur vergoldet, verſteht ſich, und das iſt nicht teuer. Und was koſten ſchon ein paar bunte Seidentücher? So ein römiſcher Schleierſchal läuft ſchon tiefer ins Geld, nicht wahr? Und hübſche Schuhchen ſieht Violetta auch gern an ihren kleinen Füßen, das bann ihr niemand verdenken, und wenn dann ihr Bruder noch etwas amſtellt, was ſich mit drei⸗ oder vierhundert Lire ganz leicht wieder ausgleichen läßt, oder ihre Mutter Abb krank, und da iſt nun der Artzt und der Apo⸗ theker, die bezahlt ſein wollen— dann wird es ſchwie⸗ rig. Nach Hauſe ſchreiben kann man nicht wieder, weil man das ſchon zweimal getan hat, und ehe man's ſich verſieht, hat man Schulden hier und Schul⸗ den da und gecht herum mit einem Gefühl, als trüge man einen Pflaſterſtein im Magen— und das iſt dann der Zeitpunkt, wo einen der ſchönſte römiſche Frühling nicht mehr freut.“ Immer beſtürzter hatte Gerhard den woßhlmeinen⸗ den Sprecher angeſtarrt, im Glauben, dieſer ſei auf eine unbegreifliche Weiſe ſchon genau unterrichtet, während der Landsmann nur aus langer Erfahrung und Beobachtung heraus geſprochen und gleichſam ohne hinzuſehen, Schuß um Schuß ins Schwarze ge⸗ troffen hatte. Jetzt ſchloß er eilig:„Beſuchen Sie mich morgen einmal, dann wollen wir weiterſehen. Jetzt habe ich keine Zeit mehr, und da kommen auch unſere Freunde.“ Damit ſtand er auf, drückte den eben Eintretenden die Hand und ging. Bald darauf trat noch ein Gaſt herein, der erhitzt und heiter ausſah. Befragt, was er Gutes bringe, ließ er ſich mit ſichtlichem Genuß ein Weilchen nöti⸗ gen, dann holte er aus ſeiner Geldtaſche ein farbiges Glasſtückchen hervor, gut halbbohnengroß, und prä⸗ ſentierte es auf der flachen Hand:„Wer weiß, was das iſt?“— Alle bogen die Köpfe darüber.—„Sieht ja ſonderbar aus— ſo ein ziegelrotes Sprühen.“— „Ziegelrot?“ rief ein anderer entrüſtet,„bin ich farbenblind? Ich ſehe ein wundervolles Dunkel⸗ blau!“ Erſt allmählich merkten ſie, daß das Glasſtückchen in zwei Farben ſchimmerte, je nachdem man es von vorn oder von der Seite betrachtete. Friedrich, der Beſitzer, erzählte: „Heute vormittag ſtöbere ich nach meiner Ge⸗ wohnheit bei einem Trödler herum Das Farben⸗ ſpiel dieſer Glaspaſte gefiel mir; ſie ſaß in einem jämmerlichen Meſſingring. Der ſchurkiſche Trödler verlangte ſechzig Lire, ich bot zwanzig, dafür gab er ſie denn auch her. Daheim, als ich den Glasbrocken aus der häßlichen Faſſung genommen und abgewiſcht hatte, kam er mir doch ſonderbar vor. Ich gehe zu unſerm Freund Rudolf— Sie wiſſen, er verſteht ſich auf Mineralien— und der experimentiert mit Lupen und Spiegeln und volariſiertem Licht und ſagt ſchließlich: Das iſt Korund!— Woraus man den Schmirgel macht? frage ich enttäuſcht.— Das auch, ſagt er, aber wenn er gefärbt iſt, nennt man ihn nicht Korund, ſondern Saphir, wenn er blau, und Rubin, wenn er rot iſt. Wie man es hier nennt, weiß ich ſelbſt nicht. Gehen wir einmal zu Range, dem deutſchen Juwelter. Range kommt nach einer Viertelſtunde aus ſeinem Laboratorium zu⸗ rück und ſchägt die Hände zuſammen:„Ein Violett⸗ rubin, meine Herren! Der dritte, den ich in meiner Laufbahn in die Hände bekomme! Und gut andert⸗ halb Karat ſchwer! Wiis wollen Sie dafür haben?— Nichts! ſage ich vergnügt, machen Sie mir einen Ring dazu!— Schade, ſchade, ſagt er bedauernd, wie gern hätte ich Ihnen fünftauſend Reichsmark dafür gegeben!“ Die Freunde fuhren überraſcht auf und Friedrich ſchloß: „Nun bin ich doch wieder ſchwankend geworden; den Wert eines ſchönen Kraftwagens am Finger tragen, das ſchickt ſich nicht für mich; der Wägen ſelbſt ſchon eher. Was käaten Sie mir? Jedenfälls gehe ich morgen zu dem Trödler und bringe ihm noch zweihundert Lire. Der wird Augen machen!“ „Teufel!“ riefen die andern lachend,„zweihundert Lire! macht ſechsundzwanzig Reichsmark!“— und Friedrich lachte mit:„Dann alſo dreihundert!“ Der Stein ging von Hand zu Hand, jetzt erſt be⸗ ſtaunt und bewundert, aber, allzuſorglich angefaßt, fiel er zwiſchen dem jungen Gerhard und ſeinem Nachbar Hermann, der ihm das Juwel hatte reichen wollen, auf den Steinboden nieder, der hier glück⸗ licherweiſe mit einem grobgeflochtenen Strohteppich bedeckt war. Eilig tauchte Gerhard nieder und erſt nach einer Weile mit rotem und verwirrtem Geſicht wieder auf:„Ich kann ihn nicht finden!“ „Vorſicht! Daß mir niemand darauf tritt!“ rief Friedrich ängſtlich Alle erhoben ſich, ſorglich darauf achtend, wohin ſie die Füße ſetzten, die Stühle wur⸗ den entfernt, der Tiſch gerückt, der Strohteppich ge⸗ ſchüttelt und genau unterſucht, ob der Stein ſich etwa in eine Lücke des Geflechts geſchoben habe, und obſchon er von der weichen Unterlage nicht elaſtiſch abgeprallt und beiſeitegeſprungen ſein konnte, wurde ein immer größerer Kreis abgeſucht, bis ſie ratlos voreinander ſtanden. „Gerhard“, fragte Friedrich,„Sie haben ſich doch nicht etwa einen Scherz erlaubt?“ Der wird dunkelrot:„Wie können Sie denn ſo etwas von mir glauben?“ ſagte er gekränkt und ging hinaus. Die anderen ſehen ſich bedenklich an, ſchämen ſich plötzlich ihres Verdachtes und beginnen mit doppel⸗ tem Eifer zu ſuchen, ſie betrachten ihre Schuhſohlen, ob der Stein ſich etwa vor einem Abſatz feſtgeklemmt habe alles vergeblich, ſie ſtehen wieder voreinan⸗ der, noch ratloſer und bedenklicher. In dieſem Augenblick tritt Rudolf ein, der den Stein zuerſt unterſucht hat. Friedrich ruft ihm zu: „Der Rubin iſt verſchwunden!“ Rudolf antwortet:„Gerhard iſt mir eben begeg⸗ net. Nur keinen Skandal! Erzählen Sie mir erſt einmal, wie das zugegangen iſt!“ Friedrich berichtet:„Wir ſitzen am Diſch, Hermann will Gerhard den Stein reichen und läßt ihn fallen, Gerhard will ihn aufheben, ſagt, er könne ihn nicht finden, und nun iſt er weg!“ f „Hermann“, ſagt Rudolf,„wo hat Gerhard ge⸗ ſeſſen? Rechts oder links von Ihnen?“ „Links! Warum?“ „Bücken Sie ſich bitte mal! Und nun faſſen Sie mit Daumen und Zeigefinger in den linken Umſchlag Ihres Beinkleides!“ Hermann ſtößt einen Ruf aus und richtet ſich auf. Zwiſchen Daumen und Zeigefinger hält er den Rubin. „Niccolo!“ ruft Rudolf,„ſtellt doch mal Tiſch und Stühle zurecht, damit man etwas zu trinken be⸗ kommt!“ Als Gerhard am nächſten Tag den Beſuch abh⸗ ſtattete, zu dem er aufgefordert war, erzählte er, in welchen Verdacht er geſtern gekommen ſei. Die Trä⸗ nen treten ihm in die Augen:„Und was am ſchlimmſten iſt: ich habe wirklich einen Augenblick daran gedacht, den Stein in den Schuh zu ſchieben; es war ein Glück für mich, daß ich ihn nicht fand. Soweit kann es mit einem kommen!“ Der Landsmann iſt ein wenig bewegt:„Ste ſind ein guter Junge, Gerhard. Machen Sie ſich keine Gedanken! Hätte der Stein dagelegen, es wäre Ihnen nicht eingefallen, ihn verſchwinden zu laſſen; wäre es mehr als eine Anwandlung geweſen, ſo hätten Sie es mir jetzt nicht mehr erzählt. Was ſonſt iſt, bringe ich in Ordnung; Sie zahlen es mir ſpäter zurück, wenn Sie ſelbſt Geld verdienen. Und wie ſteht es mit Violetta?“ „Gott ſoll mich bewahren!“ ruft Gerhard laut,. „Wenn ich nur wüßte, wie ich Ihnen danken kann!“ — und nun hat er wirklich ein Kindergeſicht, halb noch beſchämt und traurig, und halb ſchon erleich⸗ tert und froh. Spaniens berühmfesſe Hochzeil Karl V. fühtlu Jlsabella heim— Von Kdthe von ſezeuski „Die Kaiſerin iſt wahrlich hübſch, ganz ſchwank und dünn von Leib, hat eine große Gracia des An⸗ geſichts, freundlich, lieblich, mit allen Gezierden, was zu einer ſchönen Fürſtin gehört.“ Ein Deutſcher, Zeuge der Feſtlichkeiten, mit denen die Heirat zwiſchen dem 26jährigen, ſtegeslorbeer⸗ geſchmückten Karl V. und der von allen geliebten, um drei Jahre jüngeren Iſabella von Portugal be⸗ gangen wurde, ſchildert mit dieſen Worten die Braut. Manchen Zeitgenoſſen erſchien ſie als die ſchönſte Frau der Welt. Wohl war ſie klein und zart, aber ſte entzückte durch eine ungewöhnlich weiße, blendende Haut und riß die Menſchen vor allem hin durch die Herzensgüte, die große ſeeliſche Anmut, die ſich in ihren Zügen ſpiegelte und deren Reize hob und ſteigerte. Zudem war ihr die glück⸗ liche Gabe verliehen, für alle Menſchen das rechte Wort zu finden Mit echter Begeiſterung wurde deshalb Iſabella am 7. Februar 1526 an der Grenze in Empfang ge⸗ nommen, und zwar in der Nähe des heute ſo viel genannten Badajoz. Der Herzog von Calabrien und der Erzbiſchof von Toledo führten ſie mit glän⸗ zendem Gepränge in dieſe Stadt und ehrten ſie hier ſchon volle ſieben Tage lang mit bunten Feſtlich⸗ keiten. Dann ſetzte man die Reiſe fort und Sevilla war das Ziel. Sevilla galt damals als die Krone aller ſpaniſchen Städte. In Andaluſien gelegen, in einer paradieſiſchen Gegend, in der ſich Orangen-, Zitronen⸗ und Olivenhaine meilenweit am Quadal⸗ quivir hinzogen, erregte es ſchwärmeriſche Bewun⸗ derung bei den Fremden, ſelbſt bei den verwöhnten Italienern. Da der Handel mit der erſt vor wenk⸗ gen Jahrzehnten entdeckten neuen Welt nur über das ſchöne Sevilla gehen durfte, war es auch eine reiche und dabei bunt und wunderlich belebte Stadt voll fremder Menſchen, Tiere und Früchte! Dieſe Stadt des Ueberfluſſes ſchien vor allen anderen ge⸗ eignet, den goldenen Rahmen zu liefern für die kaiſerliche Hochzeit. Und wenn Sevilla ſchon am 3. März, wo zunächſt die Braut durch das Tor zog, ſtrahlende Pracht entfaltete, ſo übertraf es ſich ſelbſt am 10. März, dem Tage, der auch den Bräutigam in ſeine Mauern führte. „Ueber 100000 Menſchen“, fagt Baumgarten ſeiner Geſchichte Karls V.—„waren bör der Staßt an der Straße zuſammengedrängt, welche der Kai⸗ ſer durchzog, von den Abordnungen der Granden, Prieſter und Kaufleute begrüßt Nachdem er vor dem Tor die Privilegien Sevillas beſtätigt, die Stadt ihm gehuldigt, betrat er unter goldenem, von den Erſten des Landes getragenem Baldachin die quer zur Kathedrale führende Straße, in welcher aller Häuſer von oben bis unten mit Teppichen, mit koſtbaren Seidenſtoffen behängt, die Fenſter und Dächer mit Frauen und Mädchen beſetzt waren, Vom Tor der Stadt bis zur Kirche hatte man ſieben LLM OUIVDT XUT TAS Ein k omann vom Zirkusleben und von wilden Tleren Der Kunſtreiter macht einen tiefen Zug, dann ſprudelt er den Rauch heraus:„Darum geht es fa schließlich gar nicht, es geht um ganz was anderes. Das Mädchen iſt eine gemeine Perſon, aber kein Menſch will mir das glauben. Jeder lacht mich nur aus. Nan ſollſt du einmal urteilen, aber gerecht und Aunparteliſch, verſtehſt du?!— Alſo es war ſo: die Zephira ſtürzte, und ich habe die Nutta engagiert. Sie hat gleich hundert Mark mehr verlangt. Ich habe ſie gezahlt, weil ich wußte, daß ſie was kann. Wir arbeiteten in München— und es regnete Kontrakte dort, kann ich dir nur ſagen. Ich habe die Gage faſt auf das Doppelte getrieben— aber wie ich denke, nun habe ich es geſchafft, hat mir die Nutta, santo Poroo, die ganze Rechnung verſalzen. Sie hatte mit mir zuerſt nur einen Dreimonatsvertrag. Als ich dann abgeſchloſſen hatte und ihren Vertrag ver⸗ längern wollte, was ſagt die kleine Beſtie? Bitte ſchön, hat ſte geſagt, gern, aber auf Teilung, fünfzig zu fünfzig, oder gar nicht. Ich habe nicht ſchlecht ge⸗ tobt, es hat mir nichts genützt. Ich wollte mir eine andere Parmnerin nehmen aber die Herren Diel nde: d ſchäftliche überlaſſen hätte— Warte, es kommt noch⸗ mals beſſer. Sie brachte ihre Kautſchukarbeit heraus, ritt aber nur drei⸗ oder viermal ſozuſagen auf Probe in der Manege. Jeder Direktor, der die Arbeit ſah, wurde ſofort wild und verlangte die Nummer täg⸗ lich. Aber was tut, Nutta, was ſagt ſie? Nein, ſagt ſie! Dieſe Arbeit gehört nicht zu der Nummer, die Sie engagiert haben, Herr Direktor. Ja, ſagt ſie, ich bringe den Akt— wenn ich beſonders dafür bezahlt werde... Na, was ſoll ich lange erzählen, du haſt ja geſehen: ſie bringt die Arbeit, ſie bekommt die Ar⸗ beit beſonders bezahlt— jetzt verdient dieſe raben⸗ ſchwarze Seele glatt das Doppelte als ich.— Nun urteile du, James!“ Der Schulreiter ſchnippt beluſtigt die Aſche von ſeiner Zigarette.„Was ſoll ich da urteilen, Enrico? Ich kann dich nur wieder zu dem glücklichen Griff beglückwünſchen. Wenn du von allem Aeußerlichen abſtehſt, haſt du dich doch koloſſal verbeſſert Du rechneſt immer dem Girl nach, was ſie verdient. Verdienſt du nicht aber durch ſie auch bedeutend mehr als früher?“ 8.. „Ja, gewiß, das tue ich!“ gibt der Italiener zu. „Aber ich könnte doch viel mehr haben, wenn ſie nicht ſo ausverſchämt auf ihren Vorteil bedacht wäre!“ „Wenn du nicht ſo ſchrecklich dumm wäreſt, willſt du wohl ſagen, Enrico!“ lacht Frau Cléa mit funkelnden ſchwarzen Augen.„Warum hälſt du denn das Mädel auch wie'ne Prinzeſſin?! Hätteſt doch was mir ihr anfangen können, eine Pouſſage, meine ich, Enrico, du warſt doch ſonſt nicht eb zim⸗ perlich, meinetwegen ein richtiges Verhältnis, hätteſt ſie ſa auch heiraten können, dann wäre ſie dir nicht ſo über den Kopf gewachſen. Und wenn ſchon— die Gage gehörte dann auf alle Fälle dir allein.“ „Certainementl“ nicht Monſteur Villier.„Mund auf Mund läßt ſich am beſten geſchäftlich mit einer Dame verhandeln!“ i„„ James Gordon lächelt nur gleichgültig, aber ſeine grauen Augen liegen feſt und forſchend auf dem Ge⸗ ſicht des Kunſtreiters. * ſie! Schneidert ihre Enrico Arrigoni ſtiert über den ſonneflirrenden weiten Zirkusplatz, als habe er in der Ferne eine eminent wichtige Sache entdeckt. Mund auf Mund — das hat ſich was... So ſchlau, wie die hier ſein wollen, iſt er ſchon lange geweſen. Wer iſt denn überhaupt ſo dumm, arbeitet mit einem be⸗ gabten und hübſchen Mädel und kümmert ſich ſouſt nicht darum. Sowas konſerviert man doch nicht für andere, da hält ſich jeder ran, nicht wahr? Natürlich hat er ſich auch rangehalten, iſt abends mit Nutta ausgegangen und ſo. Na ja, und dann hat er ſie mal nach der Vorſtellung in ihrem Wagenabteil beſuchen wollen, na ja... Aber wie iſt es ihm nach dem erſten ſchüchternen Verſuch ergangen? Mit der Peitſche und dann mit dem Dolch, der immer an ihrer Wand über dem Bett hängt, iſt ſte auf ihn los⸗ gegangen und hat ihn ſchließlich kopfüber die Treppe hinuntergefeuert... Signor Enrico Arrigoni hat immer ein großes Faible für leidenſchaftliche Frauen gehabt, aber wenn man an Leidenſchaften in Liebes⸗ ſachen denkt, dann denkt man doch an das Entgegen⸗ kommen und nicht an die Ablehnung, nicht wahr? Mit der Kartätſche und mit dem Dolch— danke ſchön, hat Enrico Arrigoni geſagt, es war ein Irrtum, Signorina, santo porco, und es ſoll ganz beſtimmt nicht wieder vorkommen!.. Soll er dieſe Szene auch noch preisgeben? Er kann ſich ſehr beherrſchen — das würde ein Gelächter auf ſeine Koſten Alſo ſagt er mit ſtolzem und abweiſendem Ge⸗ ſicht:„Ach ihr, ihr leichtſinniges Volk, ihr habt es nur immer mit der Liebe zu tun. Ich bin nun mal nicht ſo veranlagt, und die Putta iſt abſolut nicht mein Typ. Abſolut nicht!“ bekräftigt er.„Niemals könnte ich mich für ein ſolch kaufmänniſch denkendes Mädel erwärmen— für ſolch einen Bücherwurm!“ „Einen— was“, fragt Gordon intereſſiert und verdutzt, denn Büchernarren ſind beim Zirkus etwa ſo zahlreich wie Mäuſe in einem Leopardenküftg. „Einen Bücherwurm, ja!“ ereifert ſich der Ita⸗ liener.„Was iſt denn dran an dieſem Mädel, was? Alles Geld, das ſie verdient, packt ſte auf ihr Bank⸗ „Romane, Liebesgeſchichten, was?“, wirft Gordon hin und ſteckt ſich eine friſche Zigarette an. „Kein Gedanke!“, ſchreit der Italiener ſchmerzlich auf.„Keine Spur von einem Gedanken! Die— und ſich für Liebe intereſſieren! Bücher über Tiere ſchleppt das verrückte Weib mit ſich herum, über wilde Tiere, über Löwen, Tiger, Elefanten, Leoparden, Bären. Wiſſenſchaftliche Bücher— kannſt du dir das vorſtellen, James?! Vorſtellen von einem Zirkus⸗ mädchen?! Ich hab's auch nicht gekonnt! Ich denke, mich trifft der Schlag, als die erſte Sendung kam. Ich weiß das noch, ſie packte ſie vor meinen Augen aus. Ein Ding wie ein Lexikon, dreizehn Bände in Leder, ſtell' dir das bloß mal vor!... Wie hieß es doch gleich?„Tierleben“— ja, ſo hieß es:„Breh ens Tierleben“!— Und dabei iſt die Nutta ſo dumm wie Bohnenſtroh, vor drei Jahren ſchon hat ſie die Bücher gekriegt, heute lieſt ſie immer noch drin herum! Natürlich kein Schmalz im Kopf, wie alle Weiber!“ ö „Soviel wie ein Mann aus Toskana hat eine Römerin noch immer!“, meint Signora Clea ſtolz und pikiert. „Komiſch!“ meint James Gordon und hebt die Schultern.„Was will eine Reiterin mit Tierbüchern? Wenn ſie noch Dompteuſe wäre.“ „Das will ſie ja werden!“ brül konto, jedes kleine Ballettmädel leiſtet ſich mehr als riſch. 5 ſelbſt, hat keinen Flirt, kei Aus gehen, ſich amüſieren, wie andere es tun, intereſſiert ſie nicht, intereſſtert ſie abſolut nicht. Bücher inter⸗ eſſieren ſie und ſind das einzige, für das ſie hin und Einen ganzen wieder mal etwas Geld ausgibt. ganze großen Koffer voll Bücher hat ſie, den ſie immer mit⸗ ſchleppt, ich muß die Transportkoſten dafür bezahlen, ſiglio'un cane, das heißt, ſie gehen von unſerer ge⸗ meinſamen Gage ab, einen Koffer voll Bücher, was ſage ich, einen Koffer— das iſt ſchon ein kleines Wochenendhäuschen!“ ſelbſt, wäſcht ſelbſt, kocht eine Kicbelei 1 125 ich ſie. Ste nahmen be rz nacheinander. Ir ... Aber es war ße Liebe! Er blickt mit harten Augen in die Wagenurg hinaus.„Und das iſt alſo ihr Kind, Carlottas Kind. Aber— aber, das kann doch höchsten- ja, wie alt kann ſie ſein?“ ——— S Steuer- Fegg S ede A e 2 4 5 6 5 Sa mst. — 88 3 1 * Na Ar! ge⸗ 2 S 0 preis sio 5(Senn: 18 4 p bee 5 tag. 14. 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J, Zinſen 2,85(2,74), Steuern 8/03(4,34) und ſonſtige Aufwendungen 15,40(13,26) Mill., ſo daß ſich nach Vornahme von 10,99(7,11) Mill./ Anlage⸗ und 2,01 (9,98) Mill.„ anderen Abſchreibungen einſchließl. 684 765 (681 054)„ Gewinnvortrag ein Reingewinn von 3 559 189 8 884 765)„ ergibt, aus dem bekanntlich wieder 5 v. H. Dividende verteilt werden ſollen. In der Bilanz ſteht das verringerte Aktienkapital mit 40(45) Mill. /, während die geſetzliche Rücklage mit 5 Mill.& unverändert iſt und durch eine zweite Rücklage von 0,5 Mill. /, die anläßlich der Aktieneinziehung ge⸗ bildet worden iſt, ergänzt wird. Die Rückſtellungen ſind vorſorglich weiter auf 15,85(11,56) Mill. I erhöht, ebenſo die Wertberichtigungen auf 2,76(2,39) Mill.. Die neue proz. Anleihe 1936 erſcheint mit 22,40 Mill., die alte Anleihe(i. V. 23,45) nur noch mit 1,2 Mill., ſoweit die Anleihe⸗Gläubiger von dem Umtauſchangebot keinen Gebrauch gemacht haben. Dieſer Reſtbetrag iſt jedoch in⸗ zwiſchen(2. Januar 1937) zurückgezahlt worden. Die Reſt⸗ kaufverpflichtungen haben ſich um einen erheblichen Be⸗ trag, und zwar von 12,69 auf 3,91 Mill.„ ermäßigt. Die geſamten Verbindlichkeiten von 35,65(34,25) Mill. 1 ent⸗ halten u. a. 3,15(2,28) Anzahlungen von Kunden, 4,82 4,19) Verbindlichkeiten aus Warenbezügen und Leiſtun⸗ gen, 9,27(5,10) Konzernverbindlichkeiten, 5,26(4,55) Wech⸗ ſelverbindlichkeiten, 5,26(7,46) Bankkredite, 4,24(5,41) Tredeftna⸗Kredit und 3,40(5,26) Mill./ ſonſtige Ver⸗ binödlichkeiten. Auf der anderen Seite iſt das Anlagever⸗ mögen bei 12,51(10,41) Zu⸗, 8,46(5,50) Abgängen und 10,99(7,11) Mill.„ Abſchreibungen mit 36,41(43,35) Mill. Mark bewertet. Das Konto Beteiligungen iſt bei 15,77 (4,41) Zu⸗ und 8,50(6,46) Mill. 4 Abgängen mit 39,39 (82,01) Mill.& eingeſetzt. Die Veränderungen auf dieſem Konto ergeben ſich ein⸗ mal aus dem Uebergang der Beteiligung an Harpen auf dite Maxhütte, wodurch die Maxhütte in den Beſitz von über 51 v. H. des Kapitals von Harpen und damit in den Genuß des Selbſtverbrauchsrechts im Ruhrkohlenſyndikat kam. Die Zugänge betreffen im Weſentlichen Zukäufe von Aktien der Linke⸗Hofmaun⸗Werke Ach und der Wag⸗ gon⸗ und Maſchinenfabrik vorm. Buſch. Von beiden Ge⸗ ſellſchaften beſitzt Mittelſtahl heute die Mehrheit. Ferner hat Mittelſtahl aus der Verwaltung einer Tochtergeſell⸗ ſchaft einen Poſten Aktien der Maxhütte übernommen. * Die Ertragsrechnung der Maxhütte weiſt einen Roh⸗ ertrag von 25,78(22.86), weiter 1,23(0,01) Beteiligungs⸗ erträge und 3,14(—) außerordentliche Erträge aus. Der letztere Poſten ſtellt einmal den buchmäßigen Ueberſchuß aus dem Verkauf der Mont⸗Cenis⸗Kuxe an die Harpener Bergbau AG., weiter aber auch Buchgewinne aus der Ver⸗ äußerung einer Gerechtſame und der Veräußerung von Grundſtücken dar. Nach Abzug der Aufwendungen für Löhne und Gehälter von 10,70(9,37), der ſozialen Leiſtun⸗ gen von 1,54(1,37), der Zinſen von 1,62(1,54), der Steuern und Umlagen von 289(1,84) und der ſonſtigen Aufwen⸗ dungen von 4,96(4,67) Mill. 4— hierin ſind Steuer⸗ rückſtellungen enthalten— verbleibt einſchließlich 162 344 (155 733)% Gewinnvortrag ein Reingewinn von 1145 051 (952 184), aus dem die den außenſtehenden Aktionären garantterte Dividende von 8 v. H. gezahlt wird. In der Bilanz ſind Aktienkapital und geſetzliche Rück⸗ lage mit 26,25 und 11,50 Mill./ unverändert. Rückſtel⸗ gungen, insbeſondere für Währungsriſiken, haben ſich auf 4,95(2,89) Mill./ erhöht. Der Wertberichtigungspoſten erſcheint mit 0,96(0,52) Mill. 1. Die Anleihe ſteht wie bisher mit 20 Mill./ zu Buch. Die geſamten Verbind⸗ lichkeiten betragen 15,52(13,78) Mill. /, darunter Waren⸗ verbindlichkeiten 1,85(1,68), Konzernverbindlichkeiten 0,86 (0,81), Wechſelverbindlichkeiten 1,76(1,49), Tredefina⸗Kre⸗ dit 3,87(3,88). Bankverbindlichkeiten 3,81(4,35) und ſon⸗ ſtige Verbindlichkeiten 3,56(1,56) Mill.„. Die Reſtkauf⸗ verpflichtung von 6,70 Mill.„/ konnte im Berichtsjahr ab⸗ gelöſt werden, wodurch auch die Reſtkaufforderung an Konzerngeſellſchaft im gleichen Betrage in Wegfall kam. * Dr. Röhm über den Einſatz und die Aufgaben der Brauinduſtrie. In einer am Mittwoch in München ab⸗ gehaltenen Führerratsſitzung des Stadtverbandes Groß⸗ münchen e V. ſprach der Leiter der Wirtſchaftsgruppe Brauerei, Dr. Ernſt Röhm, über s Braugewerbe im erſten und zweiten Vierfahresplan Der Vortragende ſtellte feſt, daß ſchon im erſten und zweiten Jahr der nationalſozialiſtiſchen Herrſchaft das Braugewerbe den toten Punkt des Verſalls überwunden hatte. Ueber 2/1 Mrd./ ſeien bis zum Jahre 1935 für die Belebung des wirtſchaftlichen Geſamtorganismus in Deutſchland durch das Brau. als l elinduſtrie ausgegeben wor⸗ den, und über eine Million Volksgenoſſen faſt aller Wirt⸗ chäftszweige 1 e mittelbar oder unmittelbar durch das raugewerbe Arbeit und Brot 997 70 8 Bis zum Sud⸗ jahr 1935/96 ſei eine weitere Steigerung um über 10 p. H. zu verzeichnen, und diele Steigerung bebeute ein Mehr von 100 000 ſchaffenden Volksgenoſſen in der Brauindu⸗ ſtrie. Nach dieſem Ueberblick, den der Redner über die Tätigkeit des Braugewerbes im erſten N geben konnte, befaßte er ſich mit den Aufgaben oͤteſes werbes im zweiten Vierjahresplan. Die beſtmöglt Ber- wertung der dem Braugewerbe gegebenen Rohſtoffe be⸗ zeichnete er dabej als die vornehmſte Aufgabe, die das Braugewerbe zu löſen habe. Dr. Röhm konnte wieder an Hand von Ziffern nachweiſen, daß die vom Braugewerbe 9 8 Sport für jedermann Montag, 15. März Allgemeine Körperſchule(Frauen und Männer)]: 17.80 bis 10 br und 20 bis 21.30 Uhr Albrecht⸗Dürer⸗Schule, 9 9 73 20 bis 21.30 Uhr Peſtalozziſchule, Karl⸗Ludwig⸗ röbliche Gumnaſtik und(Frauen und 1 15 115 3 21 e R 2. 20 bis 1 eſterwe e. Meerfeldſtr 9 an N 1 700 99 Uhr in nee, 845 rg 18 r wie vorſtehend he omnes(Frauen und Mädchen): 15 bis 21 und 235 1 0 2² 5 Gymnaſtikfaal Goetheſtraße 8.— 20.45 bis 5 r Relotteſ ule, Colliniſtraße. 118, an 0 hehe er 12 0 0 Fortgeſchrittene!: 20 bits 21.30 r Gumna on. in⸗Zitſn(Frauen und Männer): 20 bis 21.30 Uhr edges enen ged mmen: 0 Halle 3, nur ien. 18.90 bis 20 Uhr Städriſches Hal⸗ W 5 1 1 Is bis 10 Uhr; für Frauen und 9 7 05 19 e e 45 e 210 Adr; jeweils Karl⸗Friedrich⸗Gumnaſi Frohe e.50 L 8, 9 Nur für Frauen Allgem. Körperſchule:(Frauen 355 20 ub 1 l Eingan ese truße 20 bis 21 e e, e 55 iche Goma und Sp — 50 uhr Mädchenberufsſchule, Beberſtraße. 21 bis (Fra 19.80 öts 21 Uhr Turnhalle i. es ee 225 g Neue Maunheimer Zeitung Sonntags⸗Ausgabe Sams tag, 13 Ruhiger Wochenschluß Akſien zur Schwäche neigend/ Nenien gehalſen Rhein⸗Mainiſche Mittagsbörſe: ſtill und uneinheitlich Fraukfurt, 18. März. Auch die letzte Börſe dieſer Woche litt unter ſtarkem M zngel an Kunsſchaftsaufträgen und hatte dementſpre⸗ Am Aktienmarkt die und chend ſehr kleines Ge Kursent wicklung un hängig. Im allgemeinen innerhalb eines Prozentes. chgel 0 lagen Montanaktie Am Che markt wurden JG Far ben mit 169(161 und Deutſche Erdöl mit 147(148) notiert. Auch Elek 1 wieſen nur wenig t⸗ notierungen auf, 0 e feſtigt waren Reick tenmarkt lag munal⸗Umſchuldung 120,25 und S Im Verkaufe l b konnten ſich die Anfangsnotierungen erſt ſpäter zur Notiz gekom menen Papiere ſtärk eren Abwei chungen auf. Schwächer R WE mit 13096(182). Der markt lag feſter. Gebr. Adt 62(60), Fe und Schlei 3. Hyp. Bank auf die videndener (98,75). Mez Söhne ſollen am Montan zuf 2 130(zuletzt 120) notiert werden, Dürrwerke R atingen ca. 90(1. K. 87). Für die variablen Etwas. „Ser 1 88 auch die auch Ite E 1 Di Reuten ergaben ſich keine Ver⸗ änderungen, Kommunal⸗Umſchuldung etwa 91,40. Pfand⸗ briefe und Stadtanleihen, ſowie Induſtrie⸗ Obligationen ligen nahezu unverändert. Im Freiverkehr ſtiegen Ufa werke Kleyer nannte man mit 161 bis 163. Berliner Börſe: 50(77), Adler⸗ NSu mit Film auf 107,50—10 975² Aktien ſtill und nachgebend Berlin, 13. 1 chenſchlußb Die Umſätze bli der ſehr beſcheid Beträge nach Reichsanleihe beſtand, über die neue ne Neigung ngen vorzu⸗ nehmen. Kaufin var, e ſchon i letzten Ta⸗ gen lediglich für einige Ne herte zu beoba hten. Daß die Kursentwicklung bei der herrſchenden Geſchäftsſtille leichte Abbröckelungsten z zeigte, konnte nicht über⸗ raſchen; im allgemeinen war d Grundstimmung nicht als 115 Wirt⸗ „Bayer. ndr: 1 machen. öckner bei kleinem Zink, die zunächſt 4 verden einer zerung der loſer Ver⸗ unfreundlich zu bezeichnen, ſchaftsberichte und Ab f Vereinsbank und Am Montanmarkt 5; Angebot um 1½ v. 5. S v. H. höher einſetzten, Verwaltungsäußerung, der lge die Kurs letzten Zeit völlig unbeg t ſei, da vor luſttilgung an eine Dividendengusſchüttung nicht zu den⸗ ken ſei, um 1 v H. nach. Kaliwerte waren wieder an⸗ geboten und bis ½ v. H. ſchwächer. Andererſeits zeigte ſich Kaufneigung für Deutſche Linoleum(plus 1½ v..). Von Elektrowerten kame nur Deutſche 9 etwas höher an, während Akkur 5 Mund Siemens um 1 v. H. nachgaben. A 85 altbeſitz unveröndert glich dem Vortagsver 1 der a 91 Angeſichts der herrſchenden Geſchäftszſtille blieben im Verlaufe die Kursveränderungen auf ein Mindeſtmaß be ſchränkt. Eine Ausnahme bildeten lediglich Stolberger Zink, die auf die ſchon erwähnte Verwaltungsäußerung weiter nachgaben und bei einem Kurs von 98 nach 103½ zu Beginn der Börſe anlangten. Der Kaſſa⸗Rentenmarkt beſchloß die Woche in ſehr ſtiller Haltung. Weſentliche Veränderungen waren auf keinem der in Frage kommenden Marktgebiete zu verzeichnen. Am Markt der Reichsanleihen war die Stimmung be⸗ hauptet. Die geſtern neu eingeführten 4½ proz auslos⸗ baren Reichsſchatzanweiſungen von 1926 Folge 3 galten bei erheblichen Umſätzen unverändert 989 und Geld. Von dum ande [berger nach Bekann Induſtrieobligationen gaben Farben„ v. H. her, Mont⸗ Cenis ſtiegen um 7 v. H. Auslands renten ſollen dem Vernehmen nach, ſofern es dich um die ſog. Nonvalwurs handelt(Warſchau⸗? gorod uſw.), ab kommen⸗ den Montag jede Woche 5 er notiert werden, um den Beſitzern eine Verwer 1 eit zu geben. Am Einheitsmarkt hatten Induf trieaktien bei Schwankungen bis 1 d Seiten eher etwas ruhigeren Handel. al fielen Kron prinz Metall auf, die 8 v Steuergutſcheine blieben zun Notierungen erfolgten, waren zuſtellen. Reich Soweit nicht feſt⸗ geſtrichen. nderungen be 1: 1938er 100,12 8; 1 ler 98,87 G; 1942er und 1945er je 98,12 G; 1 ul lobuchfork 9195 nge: n 1948er 98 G.— Aus⸗ 79,75 B; 1946/48er 70 87 G 79,7 4Aproz. Umſchuld 1 Gegen Börſenſchluß konnte Erholungen durchſetzen, auf 984, bei Farben u bank um 4 v. H. auf Nachbörslich blieb e Geld- und Devisenmarkf * Berlin, 13. März. Der Geldmarkt bot heute im Ver⸗ gleich zum Vortage ein ziemlich unverändertes Bild. Eine nennenswerte Entſpannung trat nicht ein. Infolgedeſſen wurden die Blankotagesg itze bei 373—398 v. H. be⸗ laſſen. Der Privatdiskon ſich wiederum auf 3 v. H. Die internationalen Deviſenmä einer leichten Befeſtigung des K 75 0 tigen Papieren ger Zink um N v. H. H. auf 169 und bei Reichs⸗ 2 ſtanden im Zeichen ſchen Franken, der in Zürich auf 20,157(20,10) London auf 106,44 (106,49) anzog. Der Gulden in Zürich auf 239,85 (289,60) und in London auf 8,(8,948) erholt. Oiskontsatz: flelchsbank 4, Lombard 5, drivat 3„ fl. Amtlich in Rm Dis⸗ 12 März für kon! Aegypten lägypt. Pfd. Argentinien 1 ⸗Peſo Belgien, 100 Velga Hraſilien. 1 Milreis Bulgarien. 100 Leva Canada 1kan. Dollar S Dänemark 100 Kronen] 4 Danzig„ 100 Gulden] 5 England 105 Pfund 92 E 5 100 eſtn Kr.]“, N and 5 9 M 4 Frankreich. 4 Friechenlen 100 Dr. 6 Holland 100 Gulden 2 Iran(Teheran) 52 8 205 Island. 0 N 5 7 Italien N 45 pan Ver.2 Jugoſlanten 100. mar 5 Lettland 6 L uen.. 100 57 Norwegen 1001 e 4 Deſter eich 100 Schill 3 Polen 100 Zloty] 5 Portugal ift Escude 47 Rumänien 100 Lei] 4% Schweden.„ 100 Kr.] 2½ 13 100 Franken 174 100 Peſeren] 5 38 575 4 174 * Fraukfurt, 13. Auguſt. Tagesgeld mit 3(%) v. H. etwas leichter. verarbeiteten Rohſtoffe ſo gut wie reſtlos ausgenutzt wür⸗ den, daß beiſpielsweiſe das in den Abfallſtoffen enthaltene verdauliche Eiweiß der Londwirtſchaft wieder als Futter⸗ mittel zurückgegeben werde. Damit trage alſo das Brau⸗ gewerbe der Forderung nach möglichſt rattoneller Aus⸗ beutung der heimiſchen Rohſtoffſe weitgehend Rechnung. Dazu komme aber auch noch die Tatſache, daß die Brau⸗ induſtrie jedes Jahr einen nicht unerheblichen Ausfuhr⸗ überſchuß erziele. In dieſem Zuſammenhang betonte Dr. Röhm den guten Ruf, den das deutſche Bier in aller Welt genfeßt, der nicht zuletzt auf das Reinheitsgeſetz zurück⸗ zuführen ſei, auf deſſen Feſthaltung das Heutſche Brau⸗ gewerbe auch weiterhin bedacht ſein ſolle. J. Vorbereitung der Reichsumlegungs⸗ Ordnung. Durch das Umlegungsgeſetz vom 26. Juni 1936 iſt der Reichsmini⸗ ſter für Ernährung und Landwirtſchaft ra worden, das Recht der Grundſtücksumlegung durch Verordnung neu zu regeln. In einer Sitzung befaßt ſich der bei der Aka⸗ demie für deutſches Recht beſtehende Ausſchuß für Boden⸗ kulturrecht mit dem vom Reichsminiſter für Ernährung und Landwirtſchaft ausgeorbeiteten Entwurf einer Reichs⸗ 455 ungsordnung. Der Ausſchuß billigte den Entwurf. s iſt zu erwarten, daß die reichsrechtliche Regelung der Fele und Flurbereinigung in Kürze in Geſtalt der Reichsumlegungsordnung in Kraft treten wird. * Preisregelung in der Spinnſtoffwirtſchaft. Der Reichs⸗ kommiſſar für die Preisbildung hat ſich in einer durch Runderlaß erteilten Ausnahmegenehmigung für die Spinn⸗ ſtoffwirtſchaft einverſtanden erklärt, daß die Preiſe im Inlanbsverkehr um den tatſächlichen Erhöhungsbetrag der verwendeten Roh⸗ und Hilfsſtoffe(nicht Betriebsſtoffe) heraufgeſetzt werden. Die Regelung ſchreibt neben einer Preisobergrenze auch noch die Voraus ſetzungen vor, unter denen die Preiſe geſenkt werden müſſen. Die Kennziffer der Großhandelspreiſe 1 ſich für den 10. März 1937 auf 106,1(1013= 100); ſte iſt gegen⸗ tber der Vorwoche(106,0) wenig verändert. Die Kenn⸗ ziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarſtoffe 103,8(plus 0,1), Kolonjalwaren 94,7(minus 0,2 v..), induſtrielle Rohſtoffe und Halbwaren 98,1(plus 0,3 v..) und indu⸗ ſtrielle Fertigwaren 123,5(unv.) 12 und 1980 5 21 Uhr Stſelotteſchule, Collin iſtvaße, Bewegungscho 9 7 und Männer): 20.30 bis 22 1 ge e eutſche Gymnaſtik(nur Frauen): 20 bis 21 Uhr Mäd⸗ chen berufsſchule Weberſtraße. Volkstanz(Burſchen und Mädels): 20 bis 21.30 Uhr Peſtalozziſchule, Otto⸗Beck⸗Straße. naſtik: 16 bis 17 Uhr in der Gymnaſtikhalle Stadion 17 bis 18 Uhr Dieſterwegſchule, Meerſeldſtraße mmen: 20 bis 21.30 Uhr Städttſches Hallenbad alle 3, nur Männer.—10.30 Uhr Städtiſches len bad, lle 2, für Hausfrauen. rſe im März Das Sportamt der NS„Kraft durch Greube⸗ führt im n 575 die guten Schneeverhältniſſe im Schwarzwald urch. VV Heirgang 5 eis von r dieſen ga it 17 ebühr für den. enthalten.— An⸗ meldungen nehmen die-Dienſtſtellen und das Sport⸗ amt m entgegen. Sonntag, 14. März Nationaltheater:„Die Dorothee“. Operette von H. Her⸗ mecke, 14.30 8 Evangeltmann“, Oper von W. ihr. Kienzl, Miete G, 20 e„Der Eke venbeſe⸗ Luſtſpiel von K. Bunfe, 50 Verſammlungsſaal: 11.15 Uhr Sonntag⸗Morgen⸗Feier. Vortrag: Prof. 15 Horneffer. Nibelungenſaal: 20 uhr e Abend„Triumph der * * Bafſler Hafenumſchlagsziffern im Auſtieg. Der Hafen⸗ umſchlag im Februar hat wieder einen anſehnlichen Vor⸗ ſprung gebracht, der mit auf die günſtigen Fahrwaſſerver⸗ hältniſſe auf dem Oberrhein zurückzuführen iſt. Schon in der erſten Woche des Monats konnte man mit einem Tief⸗ gang von 1,80 Meter bis 1,90 Meter nach Baſel fahren. In der zweiten Hälfte des Monats ſteigerte ſich der Ver⸗ kehr noch weiter, ſo daß faſt alle Boote der Schwetizeriſchen Rheinflotte voll beſchäftigt waren und ein Monatsgeſamt⸗ umſchlag von 250 000 Tonnen erzielt wurde.(Januar 1997; 192 895, Februar 1936: 145 261 To.). Als ein weſent⸗ liches Hemmnis für die Rheinſchiffahrt hat ſich allerdings die 40⸗Stundenwoche in Frankreich herausgeſtellt. Die Durchſchleuſung auf den 53 Schleuſen zwiſchen Straßburg und Baſel wurde ſo bedeutend verlangſamt, daß in den erſten Tagen des Monats hinter der Schleuſe am Metzger⸗ torhafen in Straßburg ſich gegen 90 Schiffe angeſammelt hatten, die auf Durchſchleuſung warteten, wobei die Warte⸗ zeit burchſchnittlich ſechs bis ſieben Tage beträgt. Am 25. Januar warteten vor der Schleuſe 86 in Straßburg ſogar nicht weniger als 156 Schiffe! Die Folge dieſer Stockungen für die Baſler Fahrten war, daß keine Güter⸗ abwanderungen mehr vom Rhein auf den Kanal ſtattfan⸗ den, was durch den andauernd guten Waſſerſtand im Rhein weſentlich begünſtigt worden iſt. * Crédit Foncier de Frauce, Paris. Bei dieſem fran⸗ zöſiſchen Hypothekenbankinſtitut ſtellte ſich 1936 der Rein⸗ gewinn auf 141,54(141,01) Mill. Fres., woraus unv. 180 Franes Dividende je Aktie vertehlt werden. Die Dar⸗ lehen ſind mit 18,20(18,34) Milliarden Fres., ausgewieſen. In Umlauf befinden ſich 15,04(16,07) Mrb. Fres. e br befe. Liferaſur Seehafenausnahmetarife, Deviſenwirtſchaft und Rheinſchiffahrt. Vor einigen Wochen erſchien eine Schrift des Hambur⸗ ger Regierungsrates Kurt Gieſe, derzufolge bei der Ein⸗ und Ausfuhr über die Rheinſeehäfen für die deutſche „ 15 und 17 Uhr Filmvorführung. einkunſtbühne Libelle: 16 Uhr Famtilten⸗Vorſtellung; 20.15 Uhr Kabarett— Vartets. Tanz: Palaſthotel. Parkhotel. Libelle. Lichtſpiele: „ 0— Alhambra:„Wo die 8 le a 5 burg: ie un⸗erhörte Frau“.— Gloria:„Maria, die 1— Scala:„Eine 12 ohne Bedeutung“.— Capitol:„Der Klapperſtorchverband“. Ständige Darbietungen Städtiſches Schloßmuſenm: Geöffnet von 11 bis 17 Uhr. Sonderſchau: Spätgotiſche Buchkunſt. Schloßgalerie: Geöffnet von 11 bis 13 und 15 bis 17 Uhr. Rhein⸗ Hen: Sonderſchau 1 des Zeughaus⸗ muſeums. Geöffnet von 10 bis 16 Uhr. Was hoͤren wir? Montag, 15. März .30: Frühk. 8 8 5 89 110 K.30: 7 onzert.— 8. neidige Klänge.— 2 Frauenfunk.— 10.00: Aufruhr in— Mülltonne. Hör⸗ e 11.30: Bauernfunk.: Schloßkonzert aus nnover.— 14.00: e von 6 bis dret.— 16.00: 1 von Weber: Kla⸗ e 17.30: Badiſche 906 8 A. Ganther⸗ Oberkirch einem 7121 Geburtstag.— 19.00: Schallplattenplauderei. Nachrichten.— 20.10: Ausgewählte 5 455 Deutſche Weltſchau.— 21.00: Neue Dichter und Legge aus Oeſterreich.— 22.00: Nachrichten. 30: Nachtmuſik.— 24.00: Nachtmuſik. Aus Mannheim 18.00: Muſikaliſcher Abendbummel. Es ſpielen: Das Muſikkorps eines A1 ⸗Regts, Die Mekorhythmiker, Abal⸗ bert Baranſki(Wiolinel, Adalbert Skocie(Klavier). 115 Durchs badi Muſterländle. Hugo Landgraf er Volkswirtſchaft Mill. 4 entſteh geeignete Y kere Anwene oͤeutſche Au werde. Schon 6 und zwar nicht nur in meiſt dara ieſe Gieſeſchen Vor ſchen Wirtſ ſchaft ſtär⸗ erhoben ſich, Sti mmen, die e Verwirklichung dez 0 r rheini⸗ Opfer auf⸗ hland, eee erlege, ein Nutzen fü Seehäf en und ftr die Geſamt⸗ volkswirtſchaft aber doch r echt zwei felhaft 5 Jetzt hat Profeſf in der Ueberſchr nen laſſen, das mit die Boran gseungen dabei zu dem Ergebnis Aer We Deviſenver⸗ daß die beha upteten luſte und möglichen Deviſenerſparniſſe in ihrer Größen⸗ ordnung„Utopien ſind, 8 loſigkeit einwanofrei nachgewieſen werde n“ kann, aß Gieſe die Oeffent⸗ lichkeit mit f n Zahlen i rt hat, und ſchließlich, daß den Dev tſten er he unmittelbare Deviſen⸗ eingänge ſowie mittelbare Werte gegenüberſtehen, die jene Verluſte gewiß bei weitem 1 Der Wert des Buches, das bewußt polemiſch gehalten iſt, liegt aber nicht nur in dieſem Ergebnis, ſond 228 ebenſo ſehr in der Be⸗ weisführung, die eine 8 oft unbeachteter Tatſachen hinſichtlich der Rheinſchiffahrt herausſtellt. Die Schrift iſt im Verlag von Guſtav Fiſcher, Jena, erſchtenen. Preis 2 l/. Paul Riedel, Waren und Märkte 7 Rotterdamer Getreidekurſe vom 13. März.(Eig. Dr.) Schl u ß: Weizen(in fl. per 100 Kilo) März 8,40; Mai „95; Juli 8 Sept. 8,10. Mais lin Hfl. per ſt 2000 Kilo) März, Mai je 100,75; Juli 97,25; Sept. 97,50. 1 Magdeburger Zudernotierungen vom 13. März.(Eig. Dr.] Unverändert; Tendenz ruhig.— Gemahl. Melis März 31,8272—,85—,87; Tendenz ruhig; Wetter heiter, Hamburger Schmalznotierung vom März.(Eig. Dr.) American Steamlard tranſito ab Kai 31,5 Dollar. — Liverpooler e vom 13. März.(Eig. Dr.) Amerik. Univerſal Stand. Middl.(Schluß) 3(870 774; April 774; Mai, Juni, Juli je 775; Auguſt 7643 Sept. 759; Okt. 744, Nov. 759, Dez. 798. Jen.(88) 787; Febr. 736 März 736; Mai 734; Juli 732; Okt. 712; Dez. 708; Jan.(89) 707; Loko 801; Tagesimport 500; Tendenz ſtetig. 2 Berliner Metall nolterungen vom 13. März.(Eig. Dr.) Amtlich notiert wurden für je 100 Kilo Elektrolyl⸗ kupfer(wirebars) prompt 97 nom.; Standar pfer loko 91,25 nom.; Originalhüttenweichblei und Standardblei per — 2 828 3838 März je 44,75 nom.; Originalhüttenrohzink ab nordd. Stationen und Standordzink je 45,25 nom. Original⸗ Hütten⸗Aluminium, 98—99proz., in Blöcken 144; desgl. in Walz⸗ Feinſilber ca. 1000 fein per Kilo * Schweine⸗ und Viehmarktbericht. Crailsheim: Zu⸗ fuhr: 15 Läuferſchweine, 655 Milchſchweine. Preiſe: Lau⸗ ferſchweine 56-80, Milchſchweine 28—43/ das Paar, Handel lebhaft. * Donaueſchinger Pferdemarkt. Der Donaueſchinger Pferde⸗ und Fohlenmarkt war befahren mit 134 Pferden und 61 Fohlen, darunter 75 Pferde und 1 Fohlen von Händlern. Der Preis betrug für Pferde von 7001600, für Fohlen von 280700 /. Verkauft wurden 92 Pferde und 48 Fohlen. Der Handel war ziemlich gut. er Drerhtbaren 148; 42,30. Nürnberger Hopfenmarkt vom 6 bis 12. März Der Markt hat im Verlaufe der heute ſchließenden Be⸗ richtswoche den freundlichen Geſchäftschorakter beibehalten und unſere im letzten Bericht ausgeſprochene Vermutung, daß die nunmehr ſeſtgeſtellten und nicht mehr bedeutenden Vorräte der letzten Ernte zu gehobener Geſchäftstätigkeit anregen werden, iſt bereits in Erfüllung gegangen. Die Nachfrage für Inlandsbedarf hat ſich weiter verſtärkt, und auch der Export übernahm täglich geeignete Poſten, ſo daß ſich der Umſatz neuerdings erhöht. Ex erreichte in der Berichtswoche im Inlandsverkehr 314 Ballen mit 622 Itr. (in der Vorwoche: 245 Ballen mit 480 Ztr.) ſind unverändert geblieben; ſie zeigten beſonders für mitt⸗ lere und prima Qualitäten eine feſte Haltung. Bezahlt wurden im Inlandsverkehr für Hallertauer 200225 ,, für Tettnanger 210—236 /, für Württemberger 210, und für Badische und Gebürgshopfen je 170—180/ je Ztr. Die Woche ſchließt in freundlicher Grundſtimmung bei feſten e Auch am Saazer Markte zeigte ſich anhaltende Nach⸗ frage. Die Preiſe haben ſich nicht geändert. Es ſtanden meiſt Mittel⸗ und gute e 18 Verkehr, Notie⸗ rungen von 7251150 Kronen.— ſtliche Märkte ruhig und unverändert. Sonntagsdienſt der Mannheimer Aerzle und Apotheken am Sonntag, 14. März Aerzte: Bei den jeweils angerufenen Aerzten 18 Auskunft erteilt, welcher Arzt Sonntagsdienſt Zahnärzte: Frl. Dr. Hoffmann, Große Merzel⸗ ſtraße 2, Tel. 439 84. Dentiſten: Auguſt Sturm, Lange röttenſtruße 59, Tel 508 98. Apotheken: Bahnhof⸗Apotheke, I. 12, 6, Tel. 211 20 Engel⸗Apotheke, Mittelſtraße 1, Tel. 820 88, Hi Apotheke, Seckenheimer Straße 41, Tel. 428 76, Pe 5 kan⸗Apotheke, Q 1, 3, Tel. 217 64, Schwan⸗Apot E 3, 14, Tel. 206 25, Stephanien⸗Apotheke, Lindenh Tel. 282 92, Marien⸗Apotheke, Neckarau, Merzig Tel. 484 0g, n Waldhof, Oppauer Straße 6, Tel. 594 79. i Heilpraktiker 510 0 Schäfer, ee Nadlerſtraße 50, Tel. 510 12 Dentſ. .00: Fröhlicher Wo funk.— 11.30: Bauernfunk 0: Muſtk zum Mittag. — 14.00: Allerlei.— 15.15* Ent 15.400 401 neuen Büchern. 16055 1 75 e 00: Der Condottleri. Pimpfe beſn en Luis Trenke — 1820 Eichendor anten.— 0 s dem e 0 0 e au* ei. 21.00: 1 9 aus der Hölle 5 1 b i Kleine Nachtmuſik.— 1 Sante 00: Von Blumen und für Gitarre.— 17.40: Kampfer um 1955 1 che.— rühmte Orcheſter 0855 19 40. Nochri 15 5. ten.— 2 25 40 Tanz⸗ und Volks muſik 11.30: Für dich,.— Auge gen i Scgalptotten 1920 e 5 : Von Eterf. Alen 110 355— 12.00; ik am .15: Vom Arbeitsdieuſt für 335 1790 15.45: e Har mittag.„ 8 Polittſche 9 sſchau lieſt: Fridericus. 19.00: Fe e 19.45: un erene 11855 Die Ahnentafel.— 8 Unterhal Skonzert.— 22.30: Nachtmußk, E 0 platten). Die Preise ſchlau 5 1— 10.00: b glän Kart die N in e und Beiſ gebe. Kai. Er And lenh⸗ gewaltige Triumphpforten errichtet, jede mit Muſik⸗ banden beſetzt und mit lateiniſchen Diſtichen geziert, welche die Größe, die Klugheit, die Gerechtigkeit, die Milde, die Frömmigkeit des Katſers prieſen, deſſen lebensgroßes Bildnis eine jede Pforte trug. Auf der letzten war der Kaiſer dargeſtellt, wie er, von allen Tugenden gekrönt, das Glücksrad feſſelt. Die ihn umgebenden Völker des Erdballs rufen: Er ſiegt, er herrſcht, er gebietet, er, der Größte, dem die Welt gehorcht. Vor der wundervollen Kathe⸗ brale— nach St. Peter der größten der Chriſten⸗ heit— ſtieg der Kaiſer vom Pferde, um ſeine An⸗ dacht zu verrichten.“ Dann begab er ſich zu Fuß nach der Stätte, wo die Braut Iſabella ihn erwartete nach dem Alcazar, dem einſtigen mauriſchen Königspalaſt, „In ganz Spanien iſt kein wonnigerer Aufenthalt!“ ſchrieb ein Zeitgenoſſe von dieſem mit den herrlichſten Gärten und Bädern prunken⸗ den Märchenſchloß.(Alcazar iſt der Name ſolcher Paläſte.) Ster richtete das funge Paar für die Welt das glänzende Feſt ſeiner Vereinigung aus, bei dem der Kardinallegat Salviati die Zeremonien vollzog, die für das Auge der Oeffentlichkeit beſtimmt waren. Nach Mitternacht aber ließen ſich Karl und Iſabella in einem ſtillen abgelegenen Zimmer nach Beichte und Abendmahl von dem Erzbiſchof von Toledo im Beiſein zweier Zeugen allein feierlich zuſammen⸗ geben. Jauchzender Feſtfubel, Ritterſpiele und Tänze ſchloſſen ſich an den Hochzeitstag, und die Gäſte, die nach vielen Tauſenden zählten, waren entzückt, wenn bie funge Kaiſerin auf ihrem weißen Zelter in Rarls Begleitung auf der Rennbahn erſchien. Aber der erſte dem die Feſtſtimmung getrübt wurde war der junge Kaiſer ſelbſt Denn noch ehe ble ſelige Woche ſich zu Ende geneigt hatte erfuhr er den Tod einer ſeiner Schweſtern der däniſchen Königin und der Verluſt ging ihm ſehr nahe. An⸗ dere Aufregungen folgten ſchnell genug und ſo litt der Monarch bald wieder unter der Unruhe, dite ſein Schickſaͤl war und die ihm die Sehnſucht eingab, eines Tages der Welt zu entſagen. Verhältnis⸗ mäßig früh ſchon ſollen er und Iſabella überein⸗ gekommen ſein, daß jeder von ihnen den Tod im Kloſter erwarten wolle, und dementſprechend ſchloß ja Karl auch ſeine Augen im Kloſter San Muſte. Aber es war dem Paare eine zeitigere Tren⸗ nung anderer Art zugedacht geweſen: Nach dreizehn⸗ jähriger glücklicher Ehe ſtarb zu Toledo am 1. Mai 1539 die Kaiſerin Iſabella. Siebenmal war ſie Mut⸗ ter geworden. Am letzten Kinde, das nach der Ge⸗ burt wieder verlöſchte, zerbrach ihre Kraft. Der Kaiſer ſelbſt reichte ihr die kühlenden Fiebertränke. Er ſelbſt bereitete ſie vor auf den Abſchied von ihm und den Kindern und bat ſie, nur noch an ihr See⸗ lenheil zu denken. Ihr letzter Wunſch war, daß man ſie nicht einbalſamieren möge. Niemand an⸗ deres als ihr Gatte ſollte ihren Leib berührt haben. Ins innerſte Herz getroffen, rang Karl zwei Monate lang im Hieronymitenkloſter Sis la mit dem Schmerz. Wie leuchtend ſind ſie wohl in dieſen der Erinnerung geweihten Wochen von dem Trau⸗ ernden emporgeſtiegen, die Märchentage von Se⸗ villa! Dörr Wer könnte existieren, wenn er nicht mit Ge- danken und Gefühl in eine andre höhere Welt hineinragte. Und doch: wie viele Menschen existieren, bloß, weil sie dies nicht tun! Hebbel. ö Das Giebßengeſlirn/ Von Bruno. Bürgel Mitten in der rieſenhaften Stadt mit ihrem Ge⸗ wühl in den ſteinernen Schluchten, mit ihren Lich⸗ terfluten und ihrem Lärm der hunderttauſend Räder gibt es Oaſen, wie in der Wüſte. Einen ſtillen Platz, ein paar Baumgruppen. Und da ſtehen plötz⸗ lich einige zuſammen und ſchauen zum Himmel auf. Irgend etwas feſſelt ſie, etwas, das erdenfern über dieſer unruhevollen Stadt ſchwebt. Irgend jemand hat darauf aufmerkſam gemacht, und was jedem Bauer zwiſchen Hof und Scheune, jedem Forſtmann, der durch den abendlichen Wald ſchreitet, wohlver⸗ trauter Anblick iſt, wird hier für einen Moment zu einer kleinen Entdeckung. Ein kleiner ſchim⸗ mernder Fleck wird neben der Spitze des Kirch⸗ turms ſichtbar, eine Gruppe von kleinen Sternlein glänzt und glitzert ein wenig verwaſchen in der Nebelluft: das Siebengeſtirn. Ja, das iſt in der Tat ein merkwürdiges und auffälliges Geſchmeide am diamantbehängten Man⸗ tel der Himmelskönigin, ſo auffällig, daß überall in der weiten Welt die Menſchen ſeit den graueſten Zeiten darin etwas Beſonderes ſahen, etwas, das ihre Phantaſie anregte. Die Griechen, die Ger⸗ manen, die Eingeborenen Afrikas, die Männer im eiſigen hohen Norden, die Menſchen der ruſſiſchen Steppe, die bezopften Söhne des himmliſchen Rei⸗ ches... wirklich, alle Welt! Ein ſchimmerndes Häufchen eng zuſammengedrängter Sterne, anders als die anderen.. das ermunterte zu mancherlei Deutungen. So woben oͤie Griechen einen wunderlichen Sagen⸗ kranz um die niedliche Sterngruppe des Sieben⸗ geſtirns. Atlas, der auf ſeinen gewaltigen Schultern den Himmel trägt, bittet den nicht minder mächtigen Okeanos, den Beherrſcher des Weltmeeres und der Ströme, ihm ſeine ſchöne Tochter Pleione zur Frau zu geben. Viel Ungemach kommt über ihn, aber ſteben liebliche Töchter werden ihm geſchenkt, die Plejaden. Und während Atlas, der die Götter kränkte, verurteilt iſt, den Himmel zu tvagen, ſtellt der wilde, herrliche Jäger der Alten, der prächtige, ſchimmernde Orion, der Pleione und den ſieben ſchönen Mädchen nach. Sie fliehen vor ihm her, aber er verfolgt ſie unabläſſtg. Da wenden ſie ſich in ihrer Not an den Göttervater Zeus, der ſie in Tauben verwandelt und zum Himmel emporfliegen läßt, wo ſte nun als die„Plejaden“ als das Sie⸗ bengeſtirn glänzen bis in die fernſten Tage. Schauen Sie nur jetzt des Abends zum Firmament, Sie werden noch droben die ſchimmernde kleine Gruppe deutlich erkennen, aber unter den ſieben Mädchen ſchreitet noch immer mit funkelndem Wehr⸗ gehänge, breitbeinig und breitbrüſtig, Orion, der ſtürmiſche Jäger, gefolgt von ſeinem Hund mit dem glänzenden Auge, dem prächtig brillierenden Stern Sirius. Untergegangen iſt die bunte heitere Götterwelt Griechenlands, es duftet nach Benzin, elektrische Sonnen erhellen die Straßen, Flugzeuge ſurren über Weltſtädte, aber noch immer funkeln ſie da droben, die Plejaden und der Orion, die ſchon hoch über allem Erdenleben zogen, als Homer ſeine Geſänge ſchrieb. Wir treten an eines der großen Fernrohre unſerer modernen Obſervatorten und richten es auf die ſieben Töchter der Pleione. Welch ein Anblick! Hunderte von Sternen ſehen wir da plötzlich, deren Licht zu ſchwach war, um dem unbewaffneten Auge erkennbar zu werden. Jene ſieben hellen Sterne ſind jetzt zu herrlichen, bläulichweißen Glitzerſternen geworden, zu funkelnden Diademen; das Ganze ein Brillantſchmuck, wie ihn nur Urania tragen kann, die Himmelsgöttin. Vierhundert Sterne ſind's im ganzen, nicht ſieben! Sie bilden eine Wolke von Sonnen im Univerſum, ſie gehören zuſammen, ſind irgendwie einmal zuſammen entſtanden, ſie ſind wirklich Geſchwiſter, und gemeinſam wandern ſte durch den Raum, wie etwa ein mächtiger Schwarm Vögel im Herbſt gemeinſam über Länder und Meere nach dem Süden zieht. Stellen Sie ſich das vor! Da mitten im unend⸗ lichen Himmelsraum raſt ein Schwarm von 400 Sonnen, rieſigen Feuerbällen, jeder millionenmal größer als die Erdkugel, auf der der Wichtigtuer „Menſch“ lebt, etwa zwanzigmal ſchneller als eine Granate, fort und fort ins Unbekannte. Iſt das NM AN N H E 1 ER Z EITUNG nicht auch ſo etwas wie ein Märchen, geheimnisvoll, letzten Endes unbegreiflich? Dagegen wird die Sage von den Töchtern des Atlas und dem ſtürmiſchen Orion zu einer kleinbürgerlichen Angelegenheit; die Märchen des zwanzigſten Jahrhunderts ſind gigan⸗ tiſche Weltbilder!— Aber wie groß muß in Wahr- heit dieſer Schwarm von 400 Sonnen ſein, der hier auf Erden als ein ſchimmerndes Wölkchen neben einer Kirchturmſpitze erſcheint. Auch das haben die Meßkünſte der modernen Sternforſchung heraus- gebracht. Der ſchnellſte aller Läufer der Welt, der Lichtſtrahl, braucht dreißig Jahre, um dieſen Son⸗ nenſchwarm zu durchfliegen, denn was uns da als zierlicher Brillantſchmuck am Himmel entzückt, iſt eine Welt von Welten, faſt zweimillionenmal ſo lang⸗ geſtreckt wie die Entfernung der Erde von der Sonne. Wer verbindet damit noch eine Vorſtellung? Es iſt, als ob man einer Ameiſe die Entfernung Berlin Tokio klarmachen wollte! Aber wie fern muß das Siebengeſtirn ſchweben wenn dieſe Ungeheuerlichkeit hier bei uns zu einem ſchimmernden Wölkchen wird? Dreihundert Lichtjahre, ſagen die Aſtronomen. Die Leute, die da auf dem halbdunklen Kirchplatz mit ſeinen winterkahlen Bäumen ſtehen und zwiſchen dem Kampf des Tages und der behaglichen abend⸗ lichen Feierſtunde daheim einen Augenblick fröſtelnd zu den ſieben Töchtern des Atlas aufſchauen, ahnen nicht, daß die Lichtſtrahlen, die da eben ihr Auge treffen ſich von jenen flimme enden Sternlein löſten, als der Dreißigjährige Krieg auf dem Höhe⸗ punkt angelangt war, Europa in Blut und Tränen unterzugehen oͤrohte. Wie klein iſt der Menſch, und wie ſchwer macht er ſich das Leben! Szene nach der Natur A von Sigismund von Nadecki Es hat ſich einmal im Leben eine prachtvolle Szene abgeſpielt, ſo ſpannend und überraſchend wie nur je eine auf der Bühne. Ich gebe ſie im folgen⸗ den Wort für Wort wieder. Doch zuvor einiges zu ſtändnis. Ort der Handlung: St. Petersburg, das nordi⸗ ſche Pamyra, Venedig mit Eisſchollen, die Stadt der Paläſte und Kaſernen. Zeit: um 1835, die Zeit der gewaltigſten Macht des ruſſiſchen Reiches und zugleich des furchtbar⸗ ſten inneren Polizeidruckes. Perſonen des kleinen Dramas: Seine Exzellenz Graf Benkendorf, Miniſter und allmächtiger Günſtling— ein kalter, machtgieriger Philiſter, ein Pedant der Uniformknöpfe und Achſel⸗ ſchnüre. Seine Exzellenz der Kultusminiſter Graf Uwa⸗ roff, ein Mann, der ziemlich faule Holzgeſchäfte ge⸗ ihrem vollen Ver⸗ ee re Vom Magdalene Berner Mich rührte etwas an der Wurzel an. War es ein Wort, ein Blick, ein Atem nur? Ich ſuche deine wunderbare Spur, du Etwas, daß ich dich begreifen kann. Du zitterſt in mir, wie ein Mollakkord noch myſtiſch in dem Blau der Dome ſchwingt, wenn längſt die Orgelſtimme nicht mehr klingt, ſo fern, unwirklich, doch beharrlich fort. O unermeßliche Sehnſüchtigkeit, ſchlägſt du die tiefen Augen wieder auf? So brich denn ſchütternd ein in meinen Lauf und ſchenk mir deines Abgrunds Glück und Leid. tätigt hatte, und einmal, bei der Krankheit ſeines Erbonkels, überaus voreilig von deſſen Wohnung Beſitz nahm, um dann, als der Onkel doch nicht ſtarb, wie ein verregnetes Huhn mit Schande ab⸗ ztehen zu müſſen. Und endlich Alexander Puſchkin, Gente von Gottes Gnaden— erſtickend in der ſchwülen Hofatmoſphäre und ſeinem Herzen in epigramma⸗ tiſchen Blitzen Luft machend! Zuerſt ein kleines Vorſpiel: die ganze Peters⸗ burger Geſellſchaft iſt in Aufregung, denn es zir⸗ kuliert ein biſſiges Epigramm auf einen vertrottel⸗ ten Würdenträger. Dieſes anonyme Epigramm wird tuſchelnd ſogleich Puſchkin zugeſchrieben. Der Kultusminiſter Graf Uwaroff trifft Puſchkin auf einer Abendgeſellſchaft und macht ihm öffentlich, mit affektiertem Hochmut, Vorwürfe wegen des Epi⸗ gramms! „Mit welchem Recht machen Sie mir hier Vor⸗ haltungen, da Sie doch nicht wiſſen können, ob das Epigramm wirklich von mir iſt?!“ ruft Puſchkin, außer ſich. „Aber es ſagen doch alle!“ „Und ich ſage Ihnen jetzt: ich werde auf Sie einn Gedicht machen und es noch dazu mit meinem vol⸗ len Namen veröffentlichen!!“ Bei den damaligen Verhältniſſen ein Unterfan⸗ gen von beiſpielloſer Kühnheit. Und tatſächlich: bald erſchien in Moskau ein grauſam witziges Ge⸗ dicht von Puſchkin„Auf die Geneſung von Lukullus. Aus dem Lateiniſchen“, in welchem Uwaroffs trübſelige Erbſchaftsgeſchichte genial durchgepeitſcht wurde. In dieſem Gedicht verſiegelt der Erbe voreilig Keller und Kaſten, und triumphiert allzufrüh mit Freudenausbrüchen, wie etwa:„... Nun ſpiel ich nicht mehr Kindermädchen „Neunzehn!“ ſagt Arrigonj lakoniſch. „Neunzehn Jahre! So geht die Zeit hin— dann, ſo werden wir alt. Er ſteht leer vor ſich hin, auf das Tiſchtuch. Mit einmal ſteht er auf, drückt die Zigarette im Aſchbecher aus, ſagt flüchtig: „Vielen Dank für die freundliche Stunde, Signora. Entſchuldigen Sie bitte, ich habe etwas Wich⸗ tiges., damit iſt er ſchon die Treppe hinunter und hinter dem nächſten Wagen verſchwunden. 9 5 drei auf der Veranda ſehen ihm verblüfft „Den hat wohl was geſtochen?“ macht Monſieur Villier gedehnt. „Engliſcher Flegel!“ ſagt die beleidigte Römerin wegwerfend. Arrigoni brummt:„So war er ſchon immer, der Herr Gordon, größenwahnſinnig und grob. Der bri⸗ liſche Stockfiſch, wie er im Buche ſteht. Ich kenne ihn lange genug.“ Der Stockfiſch ſteht indeſſen noch zwiſchen den Gerätewagen, ſeine Augen flackern und glühen, ſein Geſicht, vom jähen Sturm der Leidenſchaft zerriſſen, iſt verzerrt, ſeine Bruſt atmet hoch, ſeine Hände haben ſich zu ſchweren Fäuſten geſchloſſen. Alſo hat er vecht gehabt, hat das Gefühl in ihm recht behalten. Als er geſtern Nutta in die Manege kommen ſah, glaubte er, eine Viſion zu haben. Car⸗ lottg Mansfield... Mademoiſelle Candia Zehn Jahre iſt es her, vor zehn Jahren hat ſich das in ſeine Seele gegraben, unzerſtörbar, untilg⸗ bar, nie zu löſchen... Carlotta, er hat ſie geliebt wie ein Wahnwitziger. Damals war ſeine wilde und glückliche Zeit: wie er nach den Frauen griff, ſo ließen ſie ſich nehmen von ihm, ſo fielen ſie ihm zu. i Aber Carlotta, die Stolze, die Schöne, die Ein⸗ zige, um die es ſich gelohnt hätte— Carlotta hatte nur ein ablehnen des, hatte nur ein mörderiſch höflich kühles Lächeln für ihn. Da ließ er alle andern um ihretwillen, da warb er ehrlich um ſie, warb nicht um ihre flüchtige Gunſt, er warb um ihre Liebe. Es half ihm nichts, ſie blieb unerreichbar, er war kein Mann für ſie, war für ſie nichts als ein läſtiges, unangenehmes Weſen. Er wurde kühn— ſte zertrat ihn mit zehn Wor⸗ ten. Dafür haßte er ſie, ſchwur er ihr Rache, ſein Liebeshaß krieb ihn zur Gewalt. Er wollte ſte zwingen, zwingen zur Liebe, er hätte ſie gezwungen. ſie wehrte ſich ſtumm und verzweifelt, er aber war ſtürker, er ſpürte ihre Schönheit, griff grauſam hinein— da kam ihr Mann, da kam Peter Maus⸗ 15 und mit ihm James Gordons ſchmachvollſte nde. N 2 Was ihm geſchah, geſchah ihm vor den Augen der Frau, die er liebte ohne Grenzen und ohne Maß, vor der Frau, die er haßte, weil ſie ihn, James Gordon, nicht lieben wollte, weil ſte ſich ihm kühl und gleichgültig verſagte, weil ſie nichts für ihn hatte als ein paar kurze Worte, mit oͤenen man ein zudringliches Tier verſcheuchen mag. Was ihm geſchah.. Nicht daran denken, nicht an dieſes denken, James Gordon!— Damals hat er ge⸗ glaubt, daß er dieſe Stunde nicht würde überleben können, noch nach Monaten hat er ſich im Spiegel nicht ſelbſt in die Augen ſehen können.— Peter Mansfield war ein harter und grauſamer Mann, ſo hart, ſo grauſam, daß er ihn niemals hat haſſen, daß er ihr immer nur hat fürchten können Nicht daran denken, es wird ſchmerzen bis an den letzten Tag— welcher Mann kann leben, wenn ein anderer Mann ihn hart und herriſch vor den Augen der geliebteſten Frau zerbricht, ihn erbärmlich er⸗ niedrigt, ihn zerrt wie eine widerwärtige Ratte— welcher Mann kann leben, wenn die geliebteſte Frau für ſeine unausdenkbare Schmach nicht anderes hat als eine leis verſtörte, angeekelte Geſte, die ihn von ihren Augen ſcheucht? James Gordon ſtrafft ſich. Seine Augen flackern wild und böſe auf. Er— er kann leben, James Gordon, der große, weltberühmte engliſche Schul⸗ reiter.. Und es iſt gut, daß er am Leben geblieben iſt: jetzt hat die Hölle oder der Himmel die Rache, die Vergeltung in ſeine Hand gelegt. Mademoiſelle Candia iſt tot, Peter Mansfield iſt tot, aber ihre Tochter Nutta lebt, iſt frei— und ſie wird ihm ge⸗ hören, ihm, James Gordon, den ihre Mutter ver⸗ warf, den ihr Vater Sie wird ihm gehören, er wird ſte ſich nehmen, ſie wird ſich von ihm nehmen laſſen— das iſt die Rache, die Vergeltung über das Grab hinaus. Ein Zirkusmädchen, eine Reiterin, die Dompteuſe werden will, ein Mädchen, das nicht einem anderen Manne verſprochen iſt— James Gordon fürchtet keine Kon⸗ kurrenz, James Gordon weiß, daß er jeden Mann bei dieſem Spiel aus dem Sattel heben wird. Nutta liegt lang ausgeſtreckt im weichen, hohen Gras. Ueber ihre Bruſt und ihre Beine krabbeln, kläglich und vergnügt mauzend, die beiden kleinen Jaguare. Ein junger Wolf verſucht voll Eifer, die Sohlen ihrer Stiefel anzukauen, der Tedoybär, der den Ehrgeiz hat, ihr Leibfriſeur zu werden, hat ſich wieder eingefunden und bohrt ſeine ſchnobernde Naſe begeiſtert pruſtend wieder und wieder in ihre Haare, links und rechts, eng an ihre Flanken geſchmiegt, iegen buntgefleckte, geſtreifte, ſeidenweiche Pelzbündel, ſuk⸗ keln an ihren Kleidern, drängen ſich an ſie, betapfen ſte mit ungeſchickt großen Branten: junge Pumas, funge Löwen, junge Tiger. Putta iſt glücklich und zufrieden, wie ſie immer iſt, wenn ſie inmitten ihrer geliebteſten Tiere weilt, ſie iſt ſehr verwundert, als auf einmal, grundlos, urſprungslos, eine Welle der Verwirrtheit, der Be⸗ drückung, der Unruhe in ihr auffſteigt, ſie erfüllt. Wie ſie ſich aufſetzt, ſich umblickt, ſteht der Fremde, der Schulreiter, ſteht James Gordon hinter dem Gitter, ſieht ſie in ſeine hellen, grauen, tiefen, harten Augen Er nickt ihr leicht und mit unbewegtem Geſicht zu, dann wendet er ſich an Vincenz Proſchke:„Darf man mal nähertreten, Vincenz, oder behältſt du dein Familienglück für dich allein?“— Der Dompteur nickt nur wortlos, aber mit verlegen lächelndem Ge⸗ ſicht. Er iſt zu kollegial, um den Schulreiter fort⸗ zuſchicken, aber gern ſteht er es trotzdem nicht, wenn ſich Fremde mit ſeinen Tieren zu ſchaffen machen. Es kann einer noch ſolch großer Tierfreund ſein und wird vielleicht nicht lernen, mit Wildtieren umzu⸗ gehen, manch einer ſchon hat mit den beſten Ab⸗ ſichten und einem freundlich gemeinten Griff ein Tier für Jahre verdorben. Für die wilden Tiere muß man geboren ſein. Aber ſeine Frau lacht den Engländer an:„Man immer rein in die gute Stube, Miſter Gordon. Aber für Ihre Bügelfalte wird keine Garantie über⸗ nommen, und wenn die Hoſen kaputtgehen— ich flick ſie nicht! Sie verſtehen mich?“ „Durchaus!“ nickt der Brite, ſchiebt das Gitter beiſeite und iſt ſchnell und gewandt hindurchgeſchlüpft. „Außerdem trage ich keine geflickten Hofen, Mylady, wenn ein Loch drin iſt, verkleb' ich es mit Leuko⸗ plaſt.“ Er ſetzt ſich neben Nutta, ſchlägt die Beine nach Türkenart unter, wendet ſich ihr zu:„Nutta Mans⸗ field?“ ſagt er.„Ich bin James Gordon, der Schul⸗ reiter. Ich habe deinen Vater gut gekannt und auch deine Mutter, Yutta. Auch dich, aber du wirſt dich wohl kaum mehr erinnern können. Du warſt noch nicht zehn Jahre alt, warſt oft in der Schule, und wir waren nur eine Saiſon bei Boſtock zuſammen!“ Damit ſtreckt er ihr die Hand zur Begrüßung hin. Das Gefühl der Bedrückung iſt nicht von Nukta gewichen, aber nach ſeinen erſten Worten leuchtet es in ihren Augen auf, freudig, ohne zu zögern, legt ſie ihre Finger in ſeine ſchmale, langgliedrige Hand, die weiß und ſehr gepflegt erſcheint und dennoch den Eindruck von eiſerner, gebändigter Kraft macht. Ein Mann, der Vater und Mutter gut gekannt hat, muß ein guter Menſch ſein f Ein paar Jungwölfe tapſen an den Fremdling heran, ein Bärchen klettert eifrig brummelnd in in ihnen Ruf und Geltung haben. ſeinen Schoß, ein kleiner Puma entert mit ſpitzen Krallen ſeine Schulter, reibt den runden Katzenkopf an Gordons Ohren und beginnt, verzückt und laut und raſſelnd zu ſchnurren.— Und ein Menſch, der gut zu den Tieren iſt, ein Menſch, zu dem die Tiere gut ſind, iſt immer ein guter Menſch James Gordon ſpricht von Peter Mansfield, dem großen Elefantendompteur, von Mademoiſelle Candia, der weltberühmten Dompteuſe. Er weiß beide Nummern genaueſtens zu ſchilgern, genauer, als ſelbſt Nutta ſtie im Gedächtnis hat, kennt feden einzelnen Trick und ſeine beſonderen Schwierigkeiten, kennt die einzelnen Tiere mit ihren verſchiedenen Charakteren— man ſollte denken, er iſt ein Domp⸗ teur und nicht ein Schulreiter. Raſch entflammt hängt ſie an ſeinen Lippen. Der Mann begeiſtert ſte, ſeine ruhige, ſehr ſachliche Art. Er iſt weit entfernt von aller Schmeichelei, er macht auch den Toten keine Komplimente, er redet ſehr nüchtern, vergleicht mit anderen Dompteuren, mit anderen Elefanten⸗ und Raubtiernummern. Aber gerade daran wird Nutta klar, daß ihre Eltern Meiſter in ihrem Fach geweſen ſind. g Mit ein paar klugen Worten ſchließt Gordon ſie auf. Nach zehn Minuten, inmitten der Tiere, ſpricht ſte zu ihm wie zu einem lang Vertrauten, erzählt von ihren Sehnſüchten, ihren Zielen. Er ſteckt voll von überwältigenden Kenntniſſen, von aufregenden Neuigkeiten. Er iſt zuletzt ein paar Jahre in den Staaten gereiſt, hat die Löwen⸗ und Tigerdompteure in allen Zirkuſſen kennengelernt, erzählt von ihrer Arbeit, von ihren neuen Tricks, von manchen Sen⸗ ſationsnummern, von denen Nutta noch nichts gehört hat, die für Europa noch ganz unbekannt ſind. Putta hängt an ſeinen Lippen. Der Bär in ſeinem Schoß brummelt und ſchmatzt, die Jungwölfe drängen ſich gegen ihn und ducken ſich vetliebt unter ſeinen behutſam ſchmeichelnden Händen, der Puma hat ſich auf ſeiner Schulter häuslich eingerichtet und püht ſtolg und klug mit hellen Augen— ſie ſind noch blau, ſo jung noch iſt das Tier— herab wie von einem Felſenthron. 5 i Ausgebreitet vor dem Mädchen liegt die ganze weite, bunte, beſtrickende, vielgeſichtige Welt der Menagerien, der Raubtierdompteure beider Kon⸗ tinente, das Reich der ſpäten Söhne und Töchter Mowglies, der„Tiermenſchen“.— Schweſter iſt ſie ihnen allen, blutsverwandt, ihrer Welt gehört ſie an — Und bald, bald wird nun auch ſie nicht mehr länger namenlos beiſeite ſtehen, bald, ja, bald wird in dieſen Kreiſen, die für Yutta allein wichtig ſind, die für ſte die Welt bedeuten bald wird auch ihr Name (Fortſetzung tolgt) bei faulen Rangen hoher Herrn..“ oder„. Jetzt pfeife ich auf Zucht und Ehe, die Frau betrüg ich ohne Scheu. und endlich„... Ha, jetzt werd ich ſtolz: ich hab's nicht nötig mehr zu ſtehlen vom Fiskus Holz!..“ Das Gedicht ſchlug ein wie eine Bombe. Durch alle hohen Seſſel ging ein Zittern; ſogar der Kaiſer ſelbſt war indigniert. Puſchkin wurde ſofort zu ſeiner Exzellenz, dem allmächtigen Grafen Benkendorf hinzitiert, der überdies noch ſein dienſtlicher Vorgeſetzter war. Und nun geht der Vorhang auf, und es ſpielt ſich, wie Puſchkin einem Freunde erzählt hat, folgende Szene ab: „Ich trete ein. Mit ernſter, ja ſtrenger Miene fordert mich der Graf— nach höflichem Kopfnicken übrigen— auf, gegenüber ſeinem Tiſche Platz zu zu nehmen. Das Journal mit meinem aufgeſchlagenen Gedicht liegt vor ihm, und er hält es mir gleich vor Augen mit den Worten:„Herr Puſchkin! Ich bin genötigt, Ihnen wegen dieſer Ihrer Verſe eine peinliche und diffizile Mitteilung zu machen. Ob⸗ gleich Sie das Ding wohl„Geneſung des Lukullus“ und„Ueberſetzung aus dem Lateiniſchen“ genannt haben, ſo werden Sie doch zugeben, daß wir, und ja auch die ganze ruſſiſche Geſellſchaft, gegenwärtig aufgeklärt genug ſind, um zwiſchen den Zeilen den wahren Sinn, das Ziel und die Abſicht des Verfaſ⸗ ſers herauszuleſen!“ „Bin vollkommen Ihrer Meinung und freue mich ſiher die Entwicklung der Geſellſch...“ „Aber, geſtatten Sie“(unterbrach er mich ſtreng), „ich muß bemerken, daß ein derartiges Produkt Ihres Talentes unwürdig iſt, um ſo mehr, als die von Ihnen verſpottete Perſönlichkeit einen ſehr hohen Rang in der Dienſthierarchie einnimmt..“ (Jetzt unterbrach ich ihn):„Aber dürſte ich wohl erfahren, wer denn eigentlich dieſe traurige Figur iſt, die Sie in meiner Satire wiedererkannt haben?“ „Nicht ich habe ſie agnoſziert, ſondern Uwaroff ſelbſt hat ſich darin erkannt, bei mir Beſchwerde ein⸗ gebracht und um Rapport beim Kaiſer gebeten— ja ſogar um genaue Meldung darüber, daß Sie auf einer Geſellſchaft ihm ausdrücklich geſagt hätten: „Sie würden ein Gedicht auf ihn ſchreiben, und es nicht ableugnen, ſondern mit vollem Namen unter⸗ zeichnen!“ Ol un Da wird ſich die Queen freuen Es war auf einem ſchottiſchen Hochland. Dort, wo es am einſamſten iſt. Wo jahrelang kein Fremder hinkommt. Ein Jäger verirrte ſich. Nach längerem Umherirren begegnete er einem uralten Schäfer. Im Laufe des Geſprächs fragte dieſer: „Nun, wie ſteht es denn mit dem Kriege?“ „Ja— um alles in der Welt— das wiſſen Sie nicht? Der iſt doch längſt vorbeil“ „So— ſo— und was hat man denn mit Ohm Krüger, öͤem Burenführer, gemacht?“ „Mann Gottes— inzwiſchen haben wir doch einen Weltkrieg geführt!“ „Ach— und wer hat denn den gewonnen?“ „Herrgott, wir!“ „Na, da wird ſich aber die alte Queen freuen!“ Guten Appetit! Karl Auguſt und Goethe kamen auf einem Jagdausflug in beſter Laune in ein Bauernhaus und ließen ſich Milch holen, um ihren Durſt zu löſchen. Während die Bäuerin in den Keller ging, packte der Herzog einen dicken Kater, der träge auf der Ofenbank lag und ſteckte ihn in ein Butterfaß, an dem die Bauersfrau vorher beſchäftigt geweſen war. Die beiden Kumpane verſtanden es, die Bäue⸗ rin ſo in Atem zu halten, daß ſie nichts merkte, bevor „Ich habe es geſagt, und ich denke nicht daran, es abzuleugnen., aber ſehen Sie, Exzellenz, ge⸗ rade dieſe vorliegenden Verſe habe ich durchaus nicht auf Uwaroff geſchrieben.“ „Auf wen denn alſo?“ „Auf Sie!“ Hier fuhr. von der unerwarteten Wendung verblüff plötzlich hart an die Stuhllehne zurück, ſo daß 0 Seſſel vom Tiſch abrollte. Er ſperrte die Augen weit auf und ſchrie:„Was——2 auf mich?“ Ich aber, ſchon jetzt von der kommenden Löſung entzückt, ſprang auf und ging ſchnell ein paar Schritte auf ihn zu, wobei ich dreimal ausdrücklich bekräftigte:„Auf Sie auf Sie— auf Siel!“ Hier nun erhob ſich Benkendorf in ſeiner gan⸗ zen Größe als Donnerſchleuderer vom Seſſel, er⸗ griff das Journal, trat dicht an mich heran, wies bleich, mit wutbebenden Fingern auf verſchiedene Zeilen und ziſchte hervor:„Aber hören Sie mal, Herr Skribent! Was ſoll das überhaupt heißen! Irgendein Gauner von Erbe(leſend):“ Nun ſpiel ich nicht mehr Kindermädchen...“— na, das iſt noch nichts..,(lieſt weiter):„.. jetzt pfeife ich auf Zucht und Ehre, die Frau betrüg' ich ohne Scheu— na, das iſt auch nichts, Unſinn. ... Aber dort, dort iſt die furchtbare, die unmög⸗ liche Stelle..(lieſt):„... jetzt werd ich ſtolz, ich hab's nicht nötig, mehr zu ſtehlen vom Fiskus Hol zl... Ha— was ſagen Sie dazu??“ „Ich ſage bloß, daß Sie ſich in dieſer Anzüglich⸗ keit eben nicht erkennen!“ „Ja, erlauben Sie, habe ich denn vom Fiskus Holz geſtohlen?“ „Alſo hat Uwaroff es offenbar geſtohlen, wenn er einen derartigen Zug auf ſich bezieht!!“ Jetzt, auf einmal, hatte Benkendorff meinen Syl⸗ logismus endlich kapiert, lächelte wütend und knurrte leiſe vor ſich hin:„Hm!— Tjal Er iſt ſelber ſchuld öran! „Bitte— genau ſo rapportieren Sie die Sache auch dem Kaiſer! Und im übrigen habe ich die Ehre, mich Eurer Exzellenz zu empfehlen.“ Benkendorf und Uwaroff haben ſich an Puſchkin ge⸗ rächt. Die beiden wußten von Puſchkins Duell, wo er die tödliche Kugel empfangen ſollte,— und ſand⸗ ten die Gendarme, welche es verhindern mußten, ab⸗ ſichtlich auf eine falſche Fährte. jene das Haus verlaſſen hatten. Nach Wochen noch freute ſich Karl Auguſt, wenn er ſich das Bild aus⸗ malte, das die Bauersfrau bei der Entdeckung der Miſſetat wohl gemacht hatte. Er drängte ſchließlich in Goethe, doch wieder einmal nach jenem Gehöft zu wandern. Die Bäuerin erbannte die Beſucher ſofort wieder, ebenſo der Kater, der zwiſchen Karl Auguſt's Beinen hindurch ins Freie flüchtete. Freudig ſchmunzelnd ſtrich die Bauersfrau das Goldͤſtück ein, das ihr der Herzog mit Worten der Entſchuldigung in die Hand drückte, und mit vertraulichem Augenzwinkern ſagte ſie:„Das hat nichts gemacht, meine Herren! Die But⸗ ter iſt an den Hof in Weimar gekommen. Für die dort war ſie immer noch gut genug.“ Ein Haſe legt Reviſion ein Bismarck war ein eifriger Nimrod. Unter ſei⸗ ner Jagdgeſellſchaft befand ſich einmal ein Senats⸗ präſident, der viel von ſich hielt und deſſen witzige Einfälle oft belacht wurden. Bismarck war aber der Schlagfertigere! Als der Präſident nach einem Haſen zielte, ließ er die Bemerkung fallen:„Den wollen wir mal zum Tode verurteilen!“ Der Schuß ging aber fehl, und Meiſter Lampe lief in flotten Sprün⸗ gen querfeldein. Bismarck ſagte daraufhin trocken: „Sehen Sie, Herr Präſtdent, jetzt läuft er weg, um Repiſion einzulegen!“ Ein intereſſantes Sondergebiet: Frei durch Ablöſung Reich Wohl alle Briefmarkenſammler kennen ſolche oder ähnliche Freiſtempel, wie 5 als Vorlage für unſere Ueberſchrift benutzten. Manche haben ihn wohl ſchon mit Wehmut betrachtet, denn er bedeutet für ſie den Erſatz für eine Briefmarkenreihe, deren Feh⸗ len in der Sammlung ſie na⸗ türlich bedauern. Die Dienſt⸗ marken des Deutſchen Reiches in den Sammlungen beginnen mit den beiden Zählmar⸗ kenreihen, die hier neben⸗ ſtehend abgebildet ſind. Das iſt nun eigentlich nicht ganz richtig, denn es handelt ſich bei ihnen nicht um„Dienſtmarken“ im ſtrengſten Sinne des Wor⸗ tes. Ihr Vorhandenſein geht zurück auf die Beſtimmungen des Norddeutſchen Bun⸗ des, nach denen die Staats⸗ behörden gegen eine beſtimmte Ablöſungsſumme Portofreiheit erwerben konnten. Das ge⸗ ſchah im Laufe der Jahre für eine ganze Reihe von Staa⸗ ten, deren Poſtverkehr ſich ver⸗ hältnismäßig leicht ſchätzen ließ. Schwierigkeiten er⸗ gaben ſich für Preußen und Baden, weshalb eine Zeitlang Portozählmarken in verſchiedenen Wertſtufen eingeführt wurden. Aus ihnen ſollte nach Ablauf einer beſtimmten Zeit errechnet werden, daß weder der Staat noch die Poſtverwaltung bei dieſer Regelung zu ſchlecht wegkamen. Es iſt weniger bekannt, daß auch dieſe„Frei durch Ablöſung“⸗Marken bereits einen Vor⸗ läufer hatten, der in den Katalogen gewöhnlich mit römiſchen Ziffern vorweg erwähnt wird. Das iſt der Klebezettel„Frei laut Entſchädi⸗ gungskonto“, der zuerſt im Jahre 1874 erſchien und keine beſondere Wertangabe trug. Die Ab⸗ löſungsverträge ſelbſt wurden in den Jahren 1870 bis 1901 geſchloſſen und zwar galten die einzelnen Num⸗ mern für folgende Behörden: 1. Sachſen⸗Meiningen, 2. Direktor des Potsdamer Militärwaiſenhauſes, 3 Mecklenburg⸗Schwerin, 4. Mecklenburg ⸗Strelitz, 5. Heſſen, 6. Lippe⸗Detmold, 7. zuerſt Lauenburg(ſpäter Schwarzburg⸗Rudolſtadt), 8. Schaumburg⸗Lippe, 9. Sachſen⸗Coburg⸗Gotha, 10. Waldeck⸗Pyrmont, 11. Reuß jüngere Linie, 12. Anhalt⸗Deſſau, 13. General⸗ direktor des thüringiſchen Zoll⸗ und Steuerweſens, 14. Reuß ältere Linie, 15. Sachſen⸗Weimar, 16. Baden, Vase Nate eleche Kreuzworträtſel. Die Wörter bedeuten: Von links nach rechts:. Ehemaliger franzöſiſcher Standes⸗ ND F 7 9 10 11. 12 1³ 1 15%%% 1 80 22 25 25 . 5 afenſtadt abien. 11. Papier ma 5 r Strom 2 b twillige Verf er 5 5 5 in Se 9. italieniſcher. r 5 ierbehau 1 in 1 ſchluß e von 8 4 Faſerpflanze. 1 1 1 0„Miche cher 9 55 angsvo chenname. Gi 955. 5 5 1 2 5 0 e 18 e Wie groß iſt das Luftſchiff? gtag Rund um das Flugfeld ſtehen die Menſchen 990 0 beobachten ein Luftſchiff, das — wie es im Programm heißt— in der Lu um Stillſtand gebracht werden ſoll Es iſt ittag Die Sonne ſteht hoch am Himmel. Zwiſchen den Zuſchauern entſtehr ein Streit 3 ob das Luftſchiff wirklich ſteht Außer⸗ eraten einige Männer aneinander, weil ſie sich nicht über die 8 des. e 11 8 5 n uch onen me 5 ertren“ ruft Franz,„das kann 1. bort ſagen Das Luftſchiff ſtehr tatſä lich ſtil und wenn man 1 da nee 8 würde, könnte nen verraten es ist. Franz har recht. das Luftſchiff ſtehn tin aber da er nicht 1 15 das Flugfeld ge⸗ laſſen wird, kann— was die Länge des Luft⸗ ſchiffes angeht— ſeine Behauptung nicht nach⸗ rüft werden Iſt es denkbar daß er vom Boden aus die Länge des Luftſchiffes richtig angeben kann? Silbenrätſel. s den o een augs— 9 5 a d e e e e — wur— york— 5 ſind 11 e. mit ae Be⸗ de . 2. Gedichtform 3. Amtstracht i 4. orientaliſcher Titel 5 Schwimmvoge!l 6. Stadt in Bayern 18 Stadt in Thüringen 3 85 männlicher Name 10 Tel der Pilanze 0 See ergeben die Wörter in 5 und in 5 dbu ser er an ren d ein Sprichwort. N Scharade. Daß du mit eins haſt zwei und drei Dich laſſen freut mich ſehr; Ich wünſch daß euer junges Glück Von Jahr zu Jahr ſich mehr!. Ich wünſch von Herzen aber auch, Daß nimmer eins— zwei— drei Bei euch ſich einſtellt denn dann iſt's Mit allem Glück vorbei. Auflöſung aus voriger Nummer Verwandlungsrätſel: Oder, Adel, Eſel. Eſſe Elbe. gab ich rc Eſau. Gefäll. Teck, Stein Erbe Nichte Volk, Neige. Urne, Meſte Kreis— Es fällt keine Eiche von einem 3—(Das Fettgedruckte iſt zu ſtreichen.) 3. 4. Wettin. 5 Euklid, 6 Ilſe. 7. 80579 898 18 Hagenow 5 0 9. Edda, 10 f 1 II. Troubadour, 12. 955 55 bet ir 1 ie nu Tatarei 15. e Wo find die Steine geblieben? in der Wahrheit. Niemand hatte die Steine von der Eisdecke fortgeholt. Aber am Tage hatte die Sonne 951 1 828 die S Steine als feſten Körper 5 1 als das 3 918 dem Ein⸗ genom⸗ I beine 5 15 55 8 Eis . Dabei ſchmolz das Eis unter den 85 i Sſendt. 4. ten 1. Donau, 5 wer, teine Decke ſo. hatten daß ſie durch f teſer P 5 am vor de 1 50 1 0 22 e ee 1 055 5 1 tf. b gte 15 a rätſel: trübe. 7. 8 8 ee 9. Kahla 10. getwiſſenlas. etzung. Illuſtriertes„ ihenfolge ſind die 5 5 einzu⸗ Beſuchskarten⸗Rätſel: 85 1 ſuch 8 ſe Land⸗ 1 8 5 i. Wanne Alen 8e.— In Freiſtempler und Dienſtmarken 17. Oberlandesgericht Jena, 18. Staats anwaltſchaff bei dieſem Gericht, 19. Statthalterſchaft Elſaß Loth⸗ ringen, 20. Kuratorium der Univerſität Jeng, 2. Preußen, 22. Schwarzburg⸗Sondershauſen, 23. Birken⸗ feld, 24. Bremen, 25. Sachſen⸗Altenburg, 26. Braum⸗ ſchweig. Trotzdem oͤie Form der Stempel vorgeſchrie⸗ ben war, gibt es aus der Folgezeit eine ſolche Fücle von Formen und Farben des„Frei durch Ablöſung“⸗ Vermerks, daß dieſer beſonders für Stempelſa umler zu einem bemerkenswerten Spezialſtudium werden kann. In der eigentlichen Form der Briefmarke oder des Klebezettels erſchien er außer den erwähnten Zählmarken u. dem Vorläuferzettel nur in einem einzigen Fall: Schaum ⸗ burg ⸗Lippe fer⸗ tigte einen blauen Klebezettel, der den Vermerk trug „Frei lt. Avers Nr 8“ und die In⸗ ſchrift der verwen⸗ denden Behörde Da auch er in Samm⸗ lerkreiſen kaum bekannt ſein dürfte, ſei ſeine Abbfl⸗ dung hier beigefügt. Sammelmäßig kommt ihm etwa die gleiche Bedeutung zu, wie dem Zettel„Frei laut Entſchädigungskonto“. Der Averſionalvermerk(aver⸗ Brieimarken Oexle du 4, 19 An- u. Verkauf Alben zu Verlagspreisen? ſum= Abfindung) ſtammt noch aus der erſten Zeit des Geſetzes und wurde ſpäter durch das deutſche Wort Ablöſung erſetzt. Alle Ablöſungsverträge erreichten ſpäteſtens ihr Ende mit der Einführung der neuen deutſchen Dienſtmarken am 1. 4. 1920. Sie galten immer nur für Staatsbehörden, während die Reichsbehörden keinen Ablöſungsvermerk führten. Das hat ſich heute in ſein Gegenteil gekehrt, die Staatsbehörden benutzen die Dienſtmarken, während die Reichs⸗ behörden den Ablöſungsvermerk führen. Kuba Zum hundertſten Geburtstag des Freiheitskämp⸗ fers Maximo Gomez erſchien eine hübſche Ge⸗ denkreihe. Freimarken: 1 clentavo) ſmaragoͤgrün (Bauernfamilie auf dem Felde), 2 clentavos) karmin (Gomezdoͤenkmal), 4 elentavos) dunkellila(Freiheits⸗ fackel), 5 clentavos) hellblau(Heerſchar mit der Na⸗ tionalflagge), 8 clentavos) dunkeloliv(Friedens⸗ taube), 10 clentavos) orange lallegoriſche Darſtel⸗ lung des Sieges der Unabhängigkeit). Luftpoſtmarken: 5 elentavos) violett(Regenbogen über einheimiſcher Landſchaft im Gewitter), 10 elen⸗ tavos) rotbraun(ſtiliſierter Flügel in den Wolken). Neuſeeland Aus Anlaß einer Wirtſchaftskonferenz in der Hauptſtadt veranlaßte die Handelskammer eine Ge⸗ denkreihe von fünf Werten mit Darſtellungen aus rel. 27044 Hehn. Kaub u 3. 17 Bedarisartikel Brieimarken— Alben dem Wirtſchaftsleben. 35 5(Penny) grün(Woll⸗ transport im Laſtauto), 1 d(Penny) karmin(Mo⸗ derne Molkerei), 275 d(Pence) blau(Schafherde), 4 d(Pence) violett. 6 h rot⸗ braun(Dampfer am Kai). Südafrika gab zur Briefmarkenausſtellung in gobannes⸗ burg die poſtläufigen Werte zu 53 d und 1 0 in kleinen Bogen von ſechs Marken heraus. Sie tra⸗ gen den ſchwarzen Aufdruck Jiper 1936. Auf den Seitenrändern in Südafrikaniſch und Engliſch der volle Name der Ausſtellung, Ober⸗ und Unterrar ſind mit Reklame bedruckt. e a 1 d(benny) e V bal den S0 le 25 geſamt 1450 neue 1 15 geblieben, worüber 1 itenſammle aus nicht traurig ſind. Auch der jährlie ſchnitt von 1921 bis 1930, den 1 rund 1800 Stück ermittelt haben, iſt ir nähernd die 1 aller N nenen Poſtm zeichen beſtand aus Gelegenheits⸗, Wohltät und Luftpoſtmarken. Das laufende Jahr dürfte! den kommenden engliſchen Marken mit dem Jildnt des neuen Königs Georg VI. wieder ein e höheres Geſamtergebnis bringen. Haft 'Ith⸗ 21. ken⸗ win⸗ hrie⸗ Fülle ng“ nler rden oder nien — 3 Brie/ Die Schriftleitung übernimmt für die exteilt künfte nur die preßgeſetz zerantwortung. Aſlgeimeimes —— Bloomaul⸗ Eckl.„Wir unterhielten uns am Stammbiſch über die Umgeſtaltung des Schloßhofes. Ich brachte die Behauptung auf, daß die beiden Häuschen am Schloßhof⸗Eingang früher ſo eng bei⸗ ſammen geſtanden hätten, daß man von der Breiten Straße kommend, nur den Eingang des Hauptportals geſehen hätte. In einem Häuschen war die Schloß⸗ wache, in dem anderen der Offizier und ſpäter die Gendarmerie untergebracht. Dieſe beiden Häuschen, ſo behauptete ich ſind vor 1900 abgetragen, die Steine vorſichtig beiſeite geſetzt und dann wieder verwendet worden, als die Häuschen nach links und rechts etwa zwei Meter weiter zurück genau wie früher wieder aufgebaut wurden, und zwar ſo, daß ſie genau in der Häuſerflucht der Breiten Straße jetzt ſtehen. Alle behaupteten, das ſtimme nicht, die Häuschen wären immer da geſtanden, wo ſie jetzt ſtehen. Mir war der Weg nicht zu viel und frug bei einigen Dienſtſtellen in den Schloß⸗Büros nach und es wurde mir mündlich beſtätigt daß ich recht hätte. Ein Pro⸗ ſeſſor des Altertums⸗Vereins ſagte mir, er ſei bis 1900 als Profeſſor in der Oberrealſchule tätig ge⸗ weſen und könne ſich genau erinnern, daß 1898 dieſe Umgeſtaltung vorgenommen worden ſei, weil ſein Weg ſtets an der Bauſtelle damals vorbeiführte. Alſo ein Beweis, daß auch alte Mannemer nicht alles wiſſen, was früher in Mannem gemacht wor⸗ den iſt. Wer hat Recht?“—— Wir konnten über die Veränderung nichts in Erfahrung bringen. Es wurde uns erzählt, daß der Plan, die Häuschen zu verlegen, wohl beſtanden hätte. Eine Aenderung ſei jedoch nicht vorgenommen worden. Alte Bilder zei⸗ gen ſchon den heutigen Abſtand der beiden Wachhäus⸗ chen. Vielleicht kann uns ein alter Abonnent ge⸗ nauere Auskunft geben. K. R.„Ich möchte zwecks Familienforſchung au⸗ ſpagen, ob das Regiment„L. B. von Belderbuſch“ um 1792 in Mannheim in Garniſon lag oder wo ſonſt in Deutſchland. Wo könnte ich mich hinwenden, um dies zu erfahren?“—— Der Gouverneur der Feſtung Mannheim im Jahre 1792 war ein Herr von Belderbuſch. Ein Regiment dieſes Namens konnten wir nicht feſtſtellen. Setzen Sie ſich noch mit dem Schloßmuſeum in Verbindung. H. O.„Wie viel Inhalt hat eine engliſche und amerikaniſche Gallone in Liter?“—— Gallone iſt in England eine Einheit der Hohlmaße für Flüſſig⸗ keiten und für feſte Körper. Nach der Maß⸗ und Ge⸗ wichtordnung vom 17. Juni 1824 iſt die Gallone gleich dem Raumgehalt, den 10 engliſche Handel⸗ pfund reinen Waſſers, von 62 Grad Fahrenheit Wärme einnehmen. 1 Gallone wird gleichgeachtet 277,74 engliſche Kubikzoll 4,55 Liter. Dieſer Reichsgallone wird angewandt in Großbritannien, Kapland und Auſtralien. In Amerika, Britiſch⸗ Nordamerika und Britiſch⸗Weſtindien benutzt man noch die engliſchen Gallonenmaße, für Flüſſigkeiten das alte Weingallone zu 231 Kubikzoll= 3,785 Liter und für trockene Körper das Wincheſter⸗Korn⸗ Gallone zu 4,8045 Liter. Daneben gibt es auch noch das alte Biergallon= 4,62 Liter. Komponiſt.„Ich bin Mitglied eines Geſangvereines des Deutſchen Sängerbundes und unterhielt mich mit zwei Sängerkameraden über Textdichtung und über Kompoſition. Strittig wurde hierbei die Frage: Komponiert der Komponiſt nach Stimmung oder nach Text? Die Sache iſt ſo gemeint, ob zum Beiſpiel bei einer Oper ſchon ein Text vor⸗ handen iſt, wenn der Komponiſt an ſein Werk geht oder aber, daß der Komponiſt aus irgend einer per⸗ ſönlichen Stimmung heraus etwas komponiert und ein Dichter nachträglich den Text zu der Muſik ſchreibt. Wenn beide Fälle vorliegen, welcher Fall iſt der richtunggebende?“—— Die Muſik wird nach einem Werk eines Dichters komponiert. Nur Franz Schreker gab an, immer zuerſt die Muſik kompo⸗ niert und dann den Text hineingebaut zu haben. Sport.„Bei welchem Mannheimer Sportverein kann man den bekannten japaniſchen Jiu⸗Jitſu⸗Sport erlernen. Wenn möglich, Angabe des Vereinslokals oder noch beſſer, Trainingsſtätte des betreffenden Vereins.“—— Der Verein für Körperpflege von 1886, Mannheim, Seckenheimer Straße 54 und die NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ geben Unterricht im Jiu⸗Jitſu. R. Sch.„Ich bin Vormund bei einer Vollwaiſe. Dieſe wurde am 15. Dezember 1936 21 Jahre alt. Habe ich nun dem Kind als Vormund noch etwas zu ſagen? Oder bin ich nicht mehr dazu berechtigt? Be⸗ komme ich vom Amtsgericht es mitgeteilt, daß die Vormundſchaft erloſchen iſt?“—— Mit der Boll⸗ jährigkeit endet die Vormundſchaft über Minder⸗ jährige(8 1882 B08). Der Volljährige iſt mit Ein⸗ tritt der Volljährigkeit voll geſchäftsfähig geworden. Der Vormund hat nicht mehr das Recht, Beſtimmun⸗ gen über ſein früheres Mündel zu treffen. Vormund hat nach der Beendigung ſeines Amtes dem Mündel das verwaltete Vermögen he n und über die Verwaltung Rechenſchaft abzulegen. Die Beſtallungsurkunde iſt an das Vormundſchafts⸗ gericht zurückzugeben„ F. F.„Im vorigen Frühjahr oder Som brachten Sie in Ihrer Zeitung eine Beſchreibung, wie man die wichtigſten Sehenswürdigkeiten in Ber⸗ lin in kurzer Zeit erreichen und beſichtigen kann. Nachdem mir die betreffende Zeitung abhanden ge⸗ als lunglähriger Be. zieher Ihrer Zeitung, die Anfrage, ob Sie mir dieſe Männer⸗ ſchreibung können Sie im Zeitungsband auf unſerer Schriftleitung nachſchlagen. 5 5 5 SEkatbrüder.„Wird bei einem Spiel Kontra“ dem Ausſpiel einer Karte gegeben oder kann ich noch Kontra geben, wenn ſchon ausgeſpielt iſt und ich ſitze Hinterhand? Muß der Vater eines unehelichen Kin⸗ des, der in ſtaatlicher Stellung ist, für die Unterhal⸗ nur bis zum vollendeten 16. Lebens jahr auffommen oder bis zur vollendeten Lehrzeit?“— Kontra wird im allgemeinen vor Eröffnung des Spiels gegeben. Sonſt kommt es auf die gegenſeiti⸗ Nele gen Abmachungen an. Die auch über das 16. Lebensjahr hi das Kind infolge körperli chen außerſtande iſt, K. B.„Ich bin bis Oktober heiratet und noch im ka änni Bis wann ſpäteſtens muß ich m Rückerſtattung der Hälfte der e ſicherungsbeiträge bei der Rei für Angeſtellte in Berlin ſteller lung aufgeben, um dieſ D Beiträge. Den Ar ſtellen, wenn Sie 1 J. W.„Wie hoch iſt der meiſter(40 Jahre mit 4 Kindern unter 1 —— Meiſter, die das Handwerk erler dem ſie tätig ſind und denen eine! lernter Arbeiter dieſes Fact als Mindeſtgehalt 277 1. D Familienzulage und 10/ Kind, alſo zuſammen 52 /. genannte Bedingungen nicht erfüllen Mindeſtgehalt plus 52/ Zulagen. Fr. 3. lange dauert in Paris, wie hoch ſind die Fahrtke Perſon für Hin⸗ und Rückfahrt und darf man hierfür mitnehmen? Was koſte und wo iſt es zu erlangen?“—— Die lung in Paris ſoll vom 2. Mai bis Okt Wir nehmen an daß wegen des 18⸗ ſtellung noch beſondere Beſtimmungen herauskom⸗ men, wegen Einreiſe, Deviſen uſw. Der Antrag für das Viſum ſelbſt iſt durch das franzöſiſche Vize⸗ konſulat in Mannheim, Luiſenring zit ſtellen. ſich Wie 1 die Nei Beſu E. J. Selbſtverſtändlich werden dieſe Männer für ihre Arbeit bezahlt. Die Gehälter ſind uns nicht bekannt. B. U. 100.„Von welchem Schriftf „Der grüne Heinrich“?“—— Gottfried Keller. A. W. Dieſe geſchloſſen. wir aus⸗ für Wenn niemand da iſt, der für die Koſten aufkommt, tritt das Fürſorgeamt ein. Regelung halten 21993. Die genauen Angaben kann Ihnen das Städt Vermeſſungsamt machen. Femer fragen F. Die Bürgerſteuer richtet ſich nicht nur nach dem Einkommen, ſondern auch wach dem Vermögen. Wer ſteuerpflichtiges Vermögen hat, muß Bürger⸗ ſteuer mindeſtens auf Grund eines Grundbetrages von 6 Mark bezahlen. Da Mannheim 600 v. H. er⸗ hebt, ergibt ſich eine Bürgerſteuer von 36 Mark. Die Veranlagung Ihrer Tochter zur Bürgerſteuer geht alſo in Ordnung. Mieter umd Wong Mietkündigung.„Ich habe eine Neubauwohnung auf Grund des neuen Einheitsmietvertrages ver⸗ mietet, d. h. mit vierteljährlicher Kündigung. Mein Mieter hat gegen Ende Februar auf 30. Juni ge⸗ kündigt mit dem Bemerken, daß er ſchon am 31. März ausziehen werde, wenn er einen Mieter für die Wohnung finde. Dieſen müſſe ich gegebenenfalls anerkennen, wenn ich mir nicht unangenehme Fol⸗ gen zuziehen wolle. Er beruft ſich dabei auf eine angeblich beſtehende geſetzliche Beſttimmung, die für ihn ſpreche. Die Beſtimmung ſelbſt hat er nicht genannt. Ich habe es abgelehnt, auf ſeine For⸗ derung einzugehen, da ſonſt ja der Mietvertrag illu⸗ ſoriſch wäre. Bin ich im Recht? Oder, ſofern— was ich nicht glaube— eine ſolche Geſetzesbeſtim⸗ mung beſteht, wie lautet dieſe?“—— Der Mieter iſt an den Mietvertrag bis 30. Juni 1937 gebunden. Er kann von dem Vermieter nicht verlangen, daß das Mietverhältnis ſchon auf einen früheren Zeit⸗ punkt endigt, wenn ein Reflektant für die Wohnung gefunden wird. Der Vermieter iſt in der Wahl des Mieters frei. Er wird allerdings, wenn berechtigte Einwendungen gegen den vom Mieter nachgewie⸗ ſenen Mietnachfolger nicht beſtehen, ſich mit dem früheren Einzug dieſes Mieters einverſtanden erklä⸗ ren, um den Einwand der Schikane auszuſchließen. Auf jeden Fall kann aber der Vermieter verlan⸗ gen, daß der ausſcheidende Mieter bis zum Ablauf der Kündigungsfriſt für die Miete haftet. W. H.„Ich habe ſeit 12 Jahren an einen Unter⸗ mieter zwei leere Zimmer als Zimmer und Küche abvermietet. Mietvertrag iſt keiner vorhanden. Der Untermieter möchte ausziehen. Welche Kündigungs⸗ friſt iſt von ihm einzuhalten? Vom 1. zum Erſten oder vom 15. zum Erſten?“—— Der Untermieter kann kündigen vom 15. 3. auf 1. 4, oder 1. 4. auf 1. 5. oder 15. 4. auf 1. 5. K. N. 42.„Ich bin Beſitzer eines Hauſes. Mein Sohn beabſichtigt, ſich im Juli d. J. zu verheiraten. In meinem Hauſe habe ich für meinen Sohn eine Wohnung auserſehen, die zur Zeit noch bewohnt iſt. Die Wohnung würde ich am 1. 4. auf 1. 7. 1937 kün⸗ digen. Kann mir der Mieter Schwierigkeiten bereiten und die Annahme der Kündigung verweigern? Welche Mittel, auf gütlichem Wege mich zu einigen, ſtehen mir zur Verfügung, falls ſich der Mieter weigert?“ —— Wenn es ſich um eine Wohnung handelt, die in einem Althaus(vor 1918 erbaut) unter Mieterſchutz ſteht, können Sie nicht kündigen. Sie können ſich mit dem Mieter vielleicht dadurch einigen, daß Sie ihm eine andere gleichwertige Wohnung zur Ver⸗ fügung ſtellen und die Umzugskoſten vergüten. Wenn der Mieter immer ſeine Miete pünktlich bezahlt hat und ſich ſonſt einwandfrei benommen hat, können Sie keine Kündigung erzwingen.. Fran M. W.„Ich bin Untermieter und bewohne ein leeres Zimmer. Ich habe am 5. 3. 37 gekündigt auf 1. 4 37. Die Vermieterin will die Kündigung nicht annehmen. Wie muß ich kündigen?“—— Ihre Kündigung auf 1. April beſteht zu Recht Als Unter⸗ mieterin können Sie von J. 3. auf 1. 4. oder vom 15. 8, auf 1. 4. kündigen. Kündigen Sie Ihrer Ver⸗ 1 das Zimmer am 15. 3. nochmals auf den 1. A„%%%ͤöͤͤ/ g Sonntags⸗Ausgabe Erbſchaft J. G.„Wir ſind 5 ſchwiſter. Das Wohnhaus mit We tern haben wir 1932 zwei ledige zur Hälfte im Wert von 8000 Für die auswärts wohnende G Hypothek zu 1800 /, zuſammen 54 Zinſen, die bis zum Tode geſtun ſind, notariſch überſchrieben worden. Jetzt iſt unſer lediger Bruder eſtoörben. Unſere noch lebende Schweſter hat alles lein und nimmt die Miete Auch hatte mein td Geld. Meine Schweſter läßt n Was können wir in d n um wenigſtens zu einen 8 des zu kommen?“—— Zunächſt müſſe einmal feſtſtellen, ob Ihr verſtorbener letzt⸗ willige Verfügung hinterlaſſen m Erben eingeſetzt hat. T ge ein, ſo daß alſo die über Erben berufen ſi die Erbause Er ABver 1 Geſchwiſtern und der Schweſter a ereinbarung darüber getroffen werden, ob dieſe den Anteil verſtorbenen Bruders übernimmt, die übrigen ſchwiſter ausbezahlt oder wie es Verwaltung des hälftigen Hausante benen Bruders gehalten werden ſo willige Verfügung des Beuders wonach er beiſpielsweiſe ſeine Schweſter allein zur Erbin be⸗ vor, ſtimmt hat, werden Sie nur entſprechend der früher getroffenen Vereinbarung Ihre hypothekariſch ge⸗ ſicherte Forderung hälftig verlangen können, es ſei denn, daß der frühere Vertrag hierüber eine andere Beſtimmung enthält und die Fälligkeit Ihres An⸗ ſpruchs von dem Tode beider Geſchwiſter abhängig macht. Radio 200.„Hat ein eigenhändig geſchriebenes Teſtament, mit Zeugen unterſchrieben, Gültigkeit? Die Ehefrau hat auf vorhandenes Vermögen Mannes verzichtet. Davon werden die Koſten für den Aufenthalt in einer Nervenheilanſtalt bezahlt, in welcher der Mann ſich ſeit Jahren befindet. Für Unterhalt der Frau, die ſelbſt ſchon jahrelang ſehr ſchwer leidend iſt kommen ihre Geſchwiſter teil⸗ weiſe auf. Kann die Frau in einem Teſtament ihre Geſchwiſter als alleinige Erben einſetzen?(Von der Frau iſt noch Vermögen vorhanden.) Oder muß ein ſolches Teſtament bei einem Notar gemacht wer⸗ den?—— Ein eigenhändig geſchriebenes und unter⸗ ſchriebenes Teſtament, das mit Ort und Datum ver⸗ ſehen iſt iſt ausreichend. Es bedarf keiner Beglau⸗ bigung durch Zeugen. Die Ehefrau kann ihre Ge⸗ ſchwiſter zu Erben beſtimmen, jedoch kann ſie nicht ausſchließen, daß ſeitens des Mannes das Pflichtteil verlangt wird. des Mupotheghen F. L. Nach dem Geſetz über Hypothekenzinſen vom 2. Juli 1936 ſind die Gläubiger der Forde⸗ rungen, die beim Inkrafttreten dieſes Geſetzes durch Hypothek an einem inländiſchen Grundſtück geſichert ſind, gehalten die Zinſen durch Vereinbarung mit ihren Schuldnern auf den Satz zu ermäßigen, der nach der allgemeinen Wirtſchaftslage und den beſon⸗ deren Umſtänden des einzelnen Falles angemeſſen iſt. Nach der erſten Durchführungsverordnung zu dem vorſtehend genannten Geſetz iſt nach der allge⸗ meinen Wirtſchaftslage ein Zinsſatz von 5 v. H. an⸗ gemeſſen. Dieſer Satz erhöht ſich um 0,5—1 v.., wenn die Hypothek ganz oder zum überwiegenden Teile über 50 v. H. des Grundſtückswertes liegt. Bei der Berechnung des Grundſtückswertes iſt von dem Einheitswert des Grundſtücks auszugehen. Kön⸗ nen ſich die Beteiligten über den angemeſſenen Zins nicht einigen, ſo vermittelt der Richter auf Antrag die Vereinbarung. C. L. P.„Einem Landwirt(nicht Erbhofbauer) habe ich am 1. Juli 1933 als erſte Hypothek auf ſein Anweſen ein Kapital von 5000/ geliehen. Als Kün⸗ digungstermin wurden jeweils der 1. April und der 1. Oktober vereinbart. Wann kann bei den heute geltenden einſchlägigen geſetzlichen Beſtimmungen die Rückzahlung früheſtens verlangt werden? Wie würde ſich der weitere Ablauf der Dinge geſtalten, wenn der Schuldner ſeiner Zahlungspflicht nicht ordnungsgemäß nachkommen ſollte oder auch nicht nachkommen könnte?“—— Die Hypothek kann auf den im Vertrag feſtgelegten Zeitpunkt gekündigt werden. Kommt der Schuldner ſeiner Zahlungsver⸗ pflichtung nicht nach, ſo kann, falls für die Forde⸗ rung eine vollſtreckbare Schuldurkunde vorliegt, aus dieſer in das Grunoſtück vollſt reckt werden. Aller⸗ dings ſteht dem Schuldner die Möglichkeit zu, das landwirtſchaftliche Entſchuldungsverfahren für ſeinen Betrieb einzuleiten, wenn er die Möglichkeit zur 1 ckzahlung oder Beſchaffung des Kapitals nicht b. 8 5 Juxistis eie Sragem K. K.„Meine Frau und ich haben, im gegen⸗ 661905 Einverſtändnis handelnd und im Alter von ahren ſtehend, die Abſicht, das uneheliche, im Alter von acht Jahren ſtehende Kind unſerer Nichte zur adoptieren oder in einem gemeinſamen Teſta⸗ ment als Alleinerben einzuſetzen, zumal uns ſelbſt Leibeserben verſagt blieben, die Kindesmutter ver⸗ ſtorben und der Kindesvater vor Jahren nach dem Auslande unbekannten Aufenthalts auswanderte, um ſich der Heirat oder der Alimente zu entziehen. Das Kind befindet ſich ſeit dem Tode ſeiner Mutter bei uns in Pflege. Wir ſind nun im Zweifel, ob wir es adoptieren oder durch ein Teſtament als Alleinerbin einſetzen ſollen. Iſt es ratſam, einen Adoptionsvertrag vor dem Notariat oder dem Amts⸗ gericht abzuſchließen und müßte in dieſem Fall der Vertrag mit dem verſchollenen Kindesvater oder mit dem geſetzlichen Vormund Gem Großvater des Kindes) abgeſchloſſen werden? Was ſind die Vor⸗ ausſetzungen zu einer Adoption? Wie hoch würden in dieſem Fall die Koſten ſein? Iſt eine Adoption dem oben erwähnten Teſtament vorzuziehen? Würde unter⸗ 3 Gel⸗ t eine letzt⸗ Kind die Rechte ter des unehelichen Kindes hat das uneheliche Kind, ſondern ichtung, für ſeinen Unterhalt zu on iſt die Einwilligung des ge des Kindes erforderlich Au sgericht muß ſich damit einve der Adoption erlang 1mgeſetzliches Erbrecht. Wegen täten der Adoption ſetzen Sie ſich zunächſt mit dem Vormunk ng. Die Adoption iſt der Einſe durch letztwillige Verfügung ſch auf die Beſtimmungen des Er ſteuergeſetzes vor uziehen. Verzuckhen ie diesen selbstpergeslelllen Ruskensirup Leicht zu bereiten und nicht teuer. n finden Sie ein nvorzüg Re der ſchon öfters en Lrfolg angewamd„ otheke eine Flaſche Anse en viertel Liter Waſf Zucker gänzlich a hab laſche Anſy hinzu. Das eit L r wirkſamen Huſtenſirup. Zwei oder drei voll täglich davon eingenommen, bringen raf Iinderung Auch bei einem hartnäcktgen Huſten erzi Sie Lurch Anſy⸗Huſtenſirup baldige Erleichterung. Anſ i ehr gut gegen Erkältungserſcheinungen aller Art und dient zur Vorbeugung ernſterer Beſchwerden der Atmu 0 Anſy wirkt appetitanregend und leicht kräftigend Anſy eben ſo gut für Kinder wie für E id dazu ingenehm ſchmeckt, iſt es ein ittel für den Familiengebrauch. H. F. 18.„Kann an dem Gehalt einer 26 Jahre alten Bürvangeſtellten(Selbſtverköſtigung) mit mo⸗ natlich 130/ brutto, 110.50/ netto, etwas ge⸗ pfändet werden? Wieviel muß dieſer zum Lebens⸗ unterhalt für den Monat belaſſen werden?“ Von Ihrem Gehalt iſt nichts pfändbar, da 150% im Monat pfändungsfrei ſind. Frau R.„Wir hatten vor—3 Monaten ein Radioheft beſtellt, das wöchentlich ins Haus gebracht werden ſoll. Ich habe die Beſtellung für ein Jahr unterſchrieben. Ich habe, ohne Wiſſen meines Man⸗ nes unterſchrieben, der es nicht dulden wollte. Wir hätten die Zeitſchrift doch genommen, wenn ſie ge kommen wäre. Wir hatten—3 Wochen gewartet; daraufhin hatte ich dem Vertreter ſagen laſſen, daß ich das Heft nicht mehr annehme, weil der Verlag den Vertrag nicht gehalten hat. Das Heft iſt bis jetzt auch noch nicht angeboten worden, wir hatten auch nichts mehr davon gehört. Vor 14 Tagen bis drei Wochen habe ich dreimal vom Verlag geſchrisben be⸗ kommen, ich müßte das Heft nehmen, da ich auf ein Jahr unterſchrieben hätte. Ich habe zweimal keine Antwort gegeben. Im dritten Brief hat der Verlag mir gedroht, daß er, wenn ich das Heft nicht nehme, mich verklagen werde. Ich habe jetzt geſchrieben, daß man mir das Heft gar nicht geliefert habe, Kann der Verlag gerichtlich gegen mich vorgehen?“—— Sie hätten, nachdem die Lieferung des Radioheftes nicht rechtzeitig erfolgt iſt, den Verlag zur Lieferung bin⸗ nen einer beſtimmten Friſt auffordern und weiter mitteilen müſſen, daß Sie vom Vertrag zurücktreten, falls die Lieferung nicht innerhalb der von Ihnen beſtimmten Friſt erfolgt. Es iſt fraglich, ob im Falle eines gerichtlichen Austrages Sie auf Ihrer Ab⸗ nahmeverweigerung beharren können. Der Verlag kann, wenn Sie auf Ihrer Weigerung beſtehen, Klage gegen Sie auf Abnahme des Radtioheftes erheben und die Zahlung des Rechnungsbetrages verlangen Die Tatſache, daß Sie vorübergehend zur Zahludig des Preiſes nicht in der Lage ſind enthebt Sie nicht Ihrer Verpflichtung, Ihre vertraglichen Pflichten auf Abnahme und Zahlung zu erfüllen. C. G. Mannheim. Wann verjährt eine Forderung aus Lieferung? Ich habe einem Bekannten im Sep⸗ tember 1934 etwas geliefert, der Betreffende hat im November 1934 etwas an der Forderung ab⸗ bezahlt, wann verjährt die Forderung? Ich habe vor einiger Zeit an einem Stammtiſch ein Geſpräch gehört, daß mit der Abſendung eines Einſchreibebrie⸗ ſes an den Schuloner die Verjährungsfrist unterbro⸗ chen wird. Iſt das richtig? Oder iſt es vielmehr nicht ſo, daß die Verfährungsfriſt nur durch Ein⸗ reichung einer Klage oder eines Zahlungsbefehls bei Gericht unterbrochen wird?“—— Die Forde⸗ rung iſt verjährt, es ſei denn, Saß die Leiſtung für den Gewerbebetrieb des Schuldners erfolgt iſt, Im letzteren Falle iſt die Verjährungsfriſt 4 Jahre. Durch einen Einſchreibebrief oder eine ſonſtige Mo⸗ nierung wird die Verfährungsfriſt nicht unterbro⸗ chen. Die Verjährungsfriſt wird nur dann unter⸗ brochen, wenn der Schuldner ſeine Schuld ausdrück⸗ lich ſchriftlich anerkannt hat, oder Teilzahlung ge⸗ leiſtet hat. Da im vorliegenden Falle auch die Teil⸗ zahlung bereits im Jahre 1934 geleiſtet wurde, iſt die Verjährung ebenfalls ſchon eingetreten, da die Verjährungsfrist bei Teilzahlungen mit dem Zeit⸗ punkt der letzten Teilzahlung beginnt. Weiterhin 1 e durch Klageerhebung un⸗ Darſeienm Privates Darlehen.„Wann verjährt der Anſpruch auf ein Darlehen, welches von zwei Privatperſonen ohne Vertrag getätigt wurde. Gewöhnlich ſpricht man im Zuſammenhang mit Verjährungsfriſten von Ge⸗ ſchäften mit einem Kaufmann oder Gewerbetreiben⸗ den[Kauf böer Reparatur). In obigem Fall han⸗ it es ſich ſedoch lediglich um zwei Privatperſonen, die beide nichts mit einem Geſchäft zu tun haben.“ —— Darlehensforderungen verjähren nach 30 Jah⸗ ren, Ein ſchriftlicher Vertrag iſt nicht erforderlich, iſt. Es iſt ratſam, daß die Quittung über das Dar⸗ lehen die Beſtimmung enthält, daß der Darlehens⸗ nehmer den Betrag als Darlehen erhalten b doch muß der Darlehensgeber im Streitfalle be weiſen, daß die Forderung eine Darlehens forderung 5 Neueste Frühiahrsstoffe 1 Deselns u. Farben Aar elegante lelder u. 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Or, Tillmann, P 7. 19: Musſchaus Pfeffer, O 2 und Kretschmar, O 7. 3 Ibuntag 14.4 Gaumusikzug des Relchsarbeitsdlenstes Splelt G rxrOBHGBes in Mannheim Reichsarbeitsdienst- Konzert o Musiter Leitung: Obermusikzugführer Konrad Vogel m FRIEDRICH SPARK Iii ausl. TANZ Std Nanelarida Sonntag, den 14. Marz . ein künstlersich wertvoller Ufa-Grohfilm Beip rogramm: 6 Eine Talsperre 2 gebaut(Kulturfilm Der Himmel d. 7000 Sterne(Sternprojekt. Beginn 17 Uhr u. 20. 13 unr Eintritt 60 Pfg.— Schüler 25 Pfg. Jugendliche über 25 Jhr. sind zugelassen 5 Neue Mannheimer Zeitung/ Sonnt ags⸗Ausgabe 1 Sle 3 bepröndel 1822 — wunde 9 9 Oeffenſſiche Spsrhesse 9 1 N 0 0 N * 5 Sperkssse ö 3 Samstag, 13. März Sonntag, National- Tnggternnen 5 gen 14. März 1937 bie Berctpes Operette in drei Akten von Hermann Hermecke Musik von Arno Vetterling Anfang 14.30 Uhr e 1 14. Marz 1937 Vorstellu II. Sondermiete G Nr. 9 Der Evangelimann lungen(3 Ak Dichtung u. Musi! k vor Anf. 20 Uhr Neues. I Hosengarten Sonntag. den 14. März 1937 Vorstellung Nr. 56 Der Etappenhase Lustspiel in vier Akten von Karl Bunje Anfang 20 Uhr vorlengen von selbst Dermol, wenn Sie es einmel bekommen haben. Darmol schmeckt so gut wie Schokolade, wirkt sicher und mile -ohne Beschwerden. Bel Nesselausschlag ist es unentbehrlich. Dermol kann men bequem eilen und dem Alter genau anpassen; es ist für Kinder wie gescheffen. Verwenden Sie deshalb Darmol das Abführmittel der Familie, cles such der 3 .= Dlenstag 120 Uhr g Musensaal Der Welt Bester Tänzer: NARATLD tanzt Am Flügel: Karten von Nd 1. bis NINA.50 23. h Harmonie E RM.20 bis.00 l. d. Konzert-Kasse F. Heckel, O 3, 10, Buchhandlung Or. Fuuwen, 57 19, Verkehrsverein Planken- hof, Musiteh, Planken, O 7, 18 in Ludwigs hafen. 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Mustithaus Planken, O 7. 13, Pfeiffer. O 2, 9 in Budwigs⸗ hafen: Hohlerkiosk am Pudwi 1 8 0 Musikh. Hnoll. Bismarckstr. u. d. Munnheimer Konzertdirektion Heinz eee Lene 0 7. 16 Rosengarten Ainziges, sücdwestd entsches Konzert der großen Deutschland- Teurnee: Philharmonische; Orchester Leitung: profesor Dr. Hrnst von Dehnä ny Wagner, Meisters inger-Dorspiel/ Beethonen. Vll, Sinfonie. Bartok, Ungarische in allen Preislagen mel Pfeiffer a1 5 7 bie AnsaHlung befraHH- 0 den Rest bezahſen dite in Mofas ralen von 12— 00 in Mochentaſen von. Mb. bestenend aus Schenk-O em breit, frisſerkommoce mit Spiegel v. Gasplale 2Bellsfeſſen, 2 Nacht. tische mitegsp. 2 Folsterstönle Gote her- arbeitung beben 1 N odef in Elfenbein. ackie fung moder. ne formel vo Ml 5058 afl. 14. März 1937 8 der Reise zurück Dr. Salz Facharzt für Magen-, Darm- und Stoffwechselkrankheiten Mannhelm, prinz- Wühelm-Strabe 19 8 Fernsprecher Nr. 444 52 7 Zur Konfirmation ein schönes Gesangbuch! Volksbibel . 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