937 Einzelpreis 10 Pi. utztes Aber, 1 mit Fachs gt es Kann 15 die Das kann. rauf- Leſcheinungsweiſe: Täglich zmat außer Sonntag. Bezugspreiſe 2 2 Anzeigenpreiſe: 23 mm breite Millimeterzeile 9 Pfennig, 79 m ange⸗ Frei Haus monatlich.08 Mk. und 62 Pfg. Trägerlohn, in unſeren 4 breite Textmillimeterzeile 50 Pfennig. Für Familien und ge mit Geſchäftsſtellen abgeholt.25 Mk. durch die Poſt.70 Mk. einſchl Kleinanzeigen ermäßigte Grundpreiſe. Allgemein gültig 00 Pfg. e Hierzu 72 Pfg. Beſtellgeld. Abholſtellen: Wald⸗ iſt die Anzeigen ⸗Preisliſte Nr. 7. Bel Zwangsvergleichen oder . Kronprinzenſtr 42. Schwebinger Str. 44, Meerfeldſtr. 13. Verl Schr 5—— 8 5 5 5 Konkurſen wird keinerlei Nachlaß gewährt. Keine Gewähr für n 1. Ve Hauptſtr 68. dy Oppauer Str. 8, Se Luiſenſtr. 1.. 2 hriftleitung u. Hauptgeſchäftsſtelle: N 1, 46. Feruſprecher: Sammel⸗RNummer 24951 Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an beſonderen Plätzen und 15 Abbeſtellungen müſſen bis ſpäteſt. 25.. d. folgend. Monat erfolgen. Poſtſchecke Konto: Karlsruhe Nummer 17590— Drahtanſchrift: Remazeit Mannheim für fernmündlich erteilte Aufträge. Gerichtsſtand Mannheim. 1. Mittag⸗Ausgabe A Mittwoch, 24. März 1937 148. Jahrgang— Nr. 138 5 0 15 18—— 2 l— 22 8 2 8 N———— elstr. 283 el Stk. 28 2 1172 e, L. Hen ö 4 4 4 und 2824 geben 1 44 2 7 7 * eder etrieb muß heran! die Beiſetzung der Opfer von Clichy i 9 1 Wer untätig oder unwillig iſt, muß andern Platz machen! g— Berlin, 23. März. entſpricht, die zuſtändige Behörde eingreifen kann. — Das deutſche Volk ſteht ſeit dem Herbſt 1934 Dieſe Behörde kann den Nutzungsberechtigten Zu 1 11 8 Einſatz großer Kräfte in der Erzeugungs⸗ einer 7 85 eee entſprechenden Wirt⸗ En ſchlacht, um die Ernährung des deutſchen Volkes ſchaftsführung auffordern und ihn verwarnen, ſie Kind) ſoweit wie möglich aus eigener Erzeugung zu kann die Wirtſchatsüberwachung durch einen Ver⸗ pflegt. ſichern. Bei einzelnen landwirtſchaftlichen Be⸗ een die 155 tf. 95 eſchäft trieben und Grundſtücken entſpricht aber die Be⸗ rung einem Treuhänder übertragen 0 bal⸗ wirtſchaftung noch in keiner Weiſe den oder aber den Nutzungsberechtigten verpflichten, den Gut, Aufforderungen, die zur Sicherung der Betrieb oder das Grundſtück ganz oder zum Teil 7 Volksernährung aus heimiſcher Scholle an ihre. einer in der Landwirtſchaft erfahrenen 5 5 Bewirtſchaftung geſtellt werden müſſen. Es muß Perſon zu überlaſſen. 9 deshalb dafür geſorgt werden, daß auch in die⸗ Dieſe Verordnung wird weiterhin verhindern, 7 ſen Fällen eine Leiſtungsſteigerung eintritt. daß heimiſcher Boden, der ſich zu landwirtſchaftlicher usch.“ Bei den Erbhöfen bieten bereits die Beſtimmun⸗ Nutzung eignet, unbeſtellt bleibt. Sie beſtimmt des⸗ e Ge⸗ gen des Reichserbhofgeſetzes und der Erbhofverfah⸗ halb, daß die zuständige Behörde den Nutzungs⸗ rensverordnung vom 21. Dezember 1936 ausreichende berechtigten eines nicht genutzten Grundſtückes, das 9 Gewähr, um im Falle ſchlechter Wirtſchaftsführung ſich zu landwirtſchaftlicher Nutzung eignet, zu 1 1 einzugreifen. Für nicht erbhofgebundene Grund⸗ Erklärung darüber auffordern kann, ob er das 8 ſtücke Heſtanden bisher jedoch be Vorſchriften, die Grundſtück beſtellen oder in anderer Art nutzen will D zu entſprechenden Maßnahmen eine rechtliche Grund- und daß ſie ihn eventuell verpflichten kann, das lage bieten konnten. Grundſtück ganz oder zum Teil pachtweiſe einer in Der Beauftragte für den Vierjahresplan hat des⸗ der Landwirtſchaft erfahrenen Perſon zum Zwecke I halb am 23. März eine Verordnung zur Sicherung] landwirtſchaftlicher Nutzung zu überlaſſen. der Landbewirtſchaftung erlaſſen. Die Verordnung iſt auf vier Jahre befriſtet. Da In dieſer iſt beſtimmt, daß in Fällen, in denen Pachtverträge, die auf Grund der Beſtimmungen die Art und Weiſe der Bewirtſchaftung eines land⸗ dieſer Verorduung abgeſchloſſen oder feſtgeſetzt wer⸗ wirtſchaßtlichen Betriebes oder Grundſtücks durch den den ſollen, in der Regel für einen längeren Zeitraum 5 Nutzungs berechtigten anhaltend und in erheblichem als für vier Jahre Geltung haben müſſen, wenn der.. f 8 1 5 5. 7 Maße nicht den zur Durchführung der Volksernäh⸗ Zweck der Verpachtung erreicht werden ſoll, iſt be⸗ In Paris wurden die Todesopfer der blutigen Unruhen von Clichy l der Beteiligung der 5 rung an die Bewirtſchaftung landwirtſchaftlicher Be⸗ ſtimmt, daß ſolche Pachtverträge auf die Dauer der Gewerkſchaften, der Sozialdemokraten und der Kommuüniſtenpartei zu Grabe getragen.— Der 8 lriebe und Grundſtücke zu ſtellenden Anforderungen J vertraglichen Regelung rechtswirkſam bleiben. Trauerzug, der mehr einer politiſchen Kundgebung glich, auf dem Saceo⸗Vanzetti⸗Platz.(Weltbild,.) ——— 14„ b 7 lich 100, die in den nächſten Jahren ermäßigt wer⸗ 25300 2 5 N 5 den, Ich verlange von der Landwirtſchaft, von die⸗ fe ore 5 E 40 Reter J Enn 1 2 5 ſen Beihilfen weiteſtgehend Gebrauch zu machen, um „Fran ö a. 5 5 5 die knappe Ackerfläche Deutſchlands zu erweitern. satein? e 5 5 ö 4„% 3 Gelcht 8 f 3 f 8 9— Ginge N deiii ano„Für die Durchführung der Aufgabengruppe f 0 Mobilmachung der letzten Kräfte der deulſchen Landwirtſchaft— Neues Eingreifen der Staats initiative Seele ung er Ankenſttat der deuſſcen 1 8 5 a Landwirtſchaft habe ich fünf entſcheidende Maßnah⸗ 1e— Berlin, 23. März. die noch vorhandenen„% 8 1 ſich im Rahmen des e men getroffen: 5 5 a Der Beauftragte für den Vierjahresplan, Mini⸗ beſchleunigtem Tempo zu mobi iſieren mit dem planes von Jahr zu Jahr bis auf 300 Millionen Zuerſt iſt hier zu nennen die on! F 1 8 1 Diens⸗ Ziel einer weſentlichen und alsbaldigen Steige⸗ Reichsmark im Jahre 1940. 5 8. a —— tagabend die Führer des Reichsnährſtandes zu ſich 115. unſerer inländiſchen Nahrungsmittel⸗ 5 Mit der insgeſamt e Summe von Senkung der Düngemittelpreiſe: — geladen, um zu ihnen über die Fragen der Steige⸗ produ tion. 5„„ über eine Milliarde Reichsmark wird die Verbeſſe⸗ Der Aufſtieg der deutft anditirtſchaft im ez rung 51 landwirtſchaftlichen E 0 im Rahmen Ich habe daher im Rahmen des Vierfahresplanes rung von rund zwei Millionen Hektar durch die ver⸗ ten 6b und 1e be e e des Vierjahresplanes zu ſprechen. Dieſe bedeutſame nachfolgende Maßnahmen angeordnet: ſchiedenſten Meliorationsmaßnahmen möglich ſein. ſind neben den Erfolgen auf dem Gebiet der Saat⸗ KLundgebung, die wichtigſte, die ſeit der großen Rede.. Flurbereinigung 8 zucht in erſter Linie durch die Einführung der künſt⸗ Görings Ende Oktober 1 ſtattgefunden hat, Melioration: Um die Flurbereinigung ſchneller vorwärtszu⸗ lichen Düngung bedingt. Daher habe ich für die wurde auf e 17 ee vom Als erſte Aufgabe iſt in Goslar die Erweiterung treiben, ſind gleichfalls höhere Mittel in den Reichs⸗ nächſten vier Jahre folgende Düngerpreisermäßi⸗ geſamten deutſchen Landvolk in Gemeinſchaftsemp⸗ und Verbeſſerung der Nutzflächen von euch gefordert getat eingeſetzt worden. e gungen angeordnet. 5 1 1 8 5 fängen gehört. 55. 5 worden!. Auf meine Veranlaſſung ſind für das Jahr Wieſenumbruch Die Preiſe für Stickſtoffdüngemittel Reichs bauernführer Reichsminiſter Darre bee 1997 200 Millionen Reichsmark zur Förderung von Eine beſonders ſoichtige Hilfe leiſtet der Staat werden im Durchſchnitt um 30 v. H. geſenkt. Die grüßte den Miniſterpräſidenten namens des geſamten Landes 99 7 1 i 0 e 555 in hPreisſenkung wird rückwirkend vom 1. Januar 1937 8 5 4 Landeskulturarbeiten vorgeſehen, davon 110 Millio⸗ bei der Umwandlung von ſchlechtem Grünland in 8. 85 deutſchen Landvolkes und meldete anweſend 359 obere 1085 ihilf iches 5 e, 1 f durchgeführt. Die Differenz zwiſchen dem alten und 5 0 e nen Reichsmark als Beihilfen des Reiches und der[ Ackerland und Weide. Die Zuſchüſſe des Reiches be⸗ 5 1 5 Führer und Beamte des Reichsnährſtandes und des Länder. Die für Landeskulturarbeiten eingeſetzten tragen hier pro Hektar im erſten Jahr durchschnitt: menen Preis wird nicht in bar, ſondern durch ent⸗ Reichsernährungsminiſteriums. Er führte in ſeinen 5 5 5 ſprechende Gratislieferung von weiterem Dünger Begrüßungsworten u. a. aus: f„„ 515 8 5 75 0 rordeutli agen, die außer⸗.. 5 5 5 amit dieſe üngermengen nicht fehlgeleitet wer⸗ Es ſind außerordeutliche dag. 8 den, wird es, meine Bauernführer, beſonders auf ewe iche mitm eri dern ihre Beratungsarbeit ankommen. Sie haben für den Es iſt eine außergewöhnliche Stunde in der mer P 1 en Reute 0 E N lropa Mehrverbrauch und richtigen Verbrauch dieſer zu⸗ zuſammengerufen worden ſind. Aber ich darf ihnen ſätzli 5 8 5 5 verſichern, was ich in Goslar ſchon zum Ausdruck 5 5 ſätzlichen Düngemittel die Gewähr zu übernehmen. brachte: Wir ſind alte Frontfoldaten, die es ben. Die Ausſprache König Leopolos mit Eden— Befriedigende Ergebniſſe 1 1 135 1 S weniger intereſſiert, wie groß die zu überwinden⸗: 5 5 85 die Kalidüngemittel werden erſt zu Beginn de den Schwierigkeiten ſind, als vielmehr, unter wel⸗(Funkmeldung der NM.) Der diplomatiſche Korreſpondent des„Daily Te⸗ Kaliwirtſchaftsjahres, alſo am 16. Mai 1937, ein⸗ chem Führer ſie dieſe Schwierigkeiten überwinden. 4. London, 24. März. legraph“ ſchreibt, daß der Meinungsaustauſch für ſchließlich einer vorgeſehenen Frachtermäßigung um In dieſem Sinne bitte ich ſie, Herr Miniſterpräſident, 55 5 5 e 5 heide Teile befriedigend verlaufen ſei. König 25 v. H. geſenk. 5 5 a ihre Befehle bekanntzugeben. Nach engliſchen Mitteilungen dürfte der politiſche Leopold habe Eden den belgiſchen Wunſch klar ge⸗ Ich muß von der Stickſtoff⸗ und Kaliinduſtrie die 15 2 555 Teil des Beſuches König Leopolds nach ſeinen macht, daß Belgien nicht an einem Verteidigungs⸗ in der Preisermäßigung für ſie entſtehenden Opfer Möäaiſterpräſident Göring, informellen Beſprechungen mit Eden und Baldwin bündnis mit Frankreich und England gegen Deutſch⸗ verlangen, obwohl ich mir der Schwierigkeiten be⸗ führte dann aus: bei dem Eſſen in der belgiſchen Botſchaft abgeſchloſſen land teilnehmen könne. a wußt bin, die insbeſondere in der Kapazitätsaus⸗ 5 Bauernführer! Deutſche Bauern, e ſein. Auch der diplomatiſche Korreſpondent der„Mor⸗ weitung liegen, weil der Geſichtspunkt der Mehr⸗ und Landarbeiter draußen im ganzen Land! Obwohl von amtlicher engliſcher Seite ſtarke ningpoſt“ will wiſſen, daß gute Ausſichten auf eine erzeugung allen anderen Intereſſen vorangehen muß. Ich habe Sie heute hier zuſammengerufen, damit Zurückhaltung geübt wird, glauben die führenden Vereinbarung über die Fragen der belgiſchen Außen⸗ Frachtermäßigung für Düngekalk 0 Sie und mit Ihnen das ganze Landvolk über die Morgenblätter, Einzelheiten über den Verlauf der politik vorhanden ſeien. Es ſei eine beſſere Verſtän⸗ Vom 1. Juli 1937 ab werden die Frachten für a großen und umfaſſenden Maßnahmen unterrichtet Beſprechungen geben zu können. Der diplomatiſche digung zwiſchen Belgien, Frankreich und England Kalkdüngemittel kräftig geſenkt. Kalk iſt die Grund⸗ 5 werden, die ich im Rahmen des Vierjahresplanes Korreſpondent der„Times“ meldet, daß König Leo⸗ erzielt worden. Sie werde unterſtützt durch die lage für die richtige Ausnutzung fämtlicher Dünge⸗ 5 angevronet habe, um durch ſtärkſte Steige⸗ pold Eden die Wünſche ſeines Landes für die Revi⸗ Wirkung, die die kürzliche deutſche Note in Belgien tel. Ich erwarte daher, daß dieſe Hilfeſtellung N rung der landwirtſchaftlichen Erze 2 ſion des belgiſchen Status im weſteuropäiſchen Sicher⸗ hervorgerufen habe. 5 der Reichsbahn euch, deutſche Bauern und Landwirte, gung die Ernährung des deutſchen Volkes ſoweit heitsſyſtem dargelegt und, gleichzeitig die Verſiche⸗ Der diplomatiſche Korreſpondent des„Daily veranlaßt, weitgehend den Kalkzuſtand eurer Böden wie irgendmöglich aus deutſchem Boden ſicherzus rung erneuert habe, daß die belgiſche Wehr⸗ Herald“ ſchreibt, daß die belgiſche Außenpolitik ſich zu verbeſſern. 5 a ſtellen. Ich habe Sie aber auch hierher gerufen, 40 macht genügend ſtark gemacht werde, um in Zukunft auf die drei Grundſätze, Unabhängigkeit, Die angekündigten Preisſenkungen können nur Ihnen die ganze Größe der 1 1 5 1 1 jedem plötzlichen Angriff einen wirkungsvollen Neutralität und Unparteilichkeit zu ſeinen Nachbarn dann auch nach Beendigung des Vierfahresplanes zu führen, die von dem deutſchen Lan 15. A Widerſtand zu leiſten. ſtützen wolle. Belgien wolle jedoch keinerlei mili⸗ durchgehalten werden, wenn der Düngerabſatz für jedes allen umſtänden bewältigt werden müſſen, i 5 VVV Verpflichtungen übernehmen, und beſonders einzelne Düngemittel erheblich geſteigert wird. Min⸗ wenn Deutſchland leben ſoll. a Die Unterredung mit Eden und die ſpäter in den werde es ſich nicht an irgend einem Bündnisvertrag, deſtens müſſen nach vier Jahren für jedes Dünge⸗ Trotz größter Anstrengungen der großen und der Abendſtunden ſtattgefundene Beſprechung Ley⸗ einer Entente oder einer militäriſchen Verſtändigung mittel 30 v. H. mehr verbraucht werden als im letz⸗ kleinen Betriebe unſerer Landwirtſchaft iſt Deutſch⸗ volds mit Baldwin hätten einen guten und hoff⸗ irgend welcher Art beteiligen. 5 f ten Wirtſchaftsſahr. Ich erwarte jedoch, daß der land noch iummer erheblich von der Einfuhr von Nah⸗ nungsvollen Eindruck hinterlaſſen. e ſein daß Hel- Abſas ein weſentlich höherer ſein wird. e. Rahmen des Vierjahres⸗ Nach Oſtern werde die Fühlungnahme wieder auf⸗ gien von jetzt ab nicht mehr als ein Verbün⸗ Reichsmittel für den Bau von Duungſtätten 1 0 5 Reihe 1 entſcheidenden Maßnahmen genommen werden, und im Laufe der Zeit würden deter Frankreichs, ſondern als eln neutraler und Jauchegrubn. eingeleitet, die die Landwirtſchaft in die Lage ver⸗ vorausſichtlich öffentliche Erklärungen abgegeben Staat wie Holland und die Schweiz angeſehen Es iſt notwendig, Hand in Hand mit der Ver⸗ 5 werden. werden müſſe. billigung und Steigerung der Mineraldünger⸗ ſetzen werden, Erweiterung ebe ür das neue Fabrikkartoffeln von 17 auf rüämm Stärke erhöht werden, wo⸗ l. Januar ein Einmietungszu⸗ weiteren Pfennig je Kilogramm hinzukommt. und Feſtlegung des tit wiederum nicht dern ſoll die Vovaus s Kartoffelbaues, ne iſt, die Flockenp ind mit dieſem Futtermittel eine erwei⸗ age der Schweinemaſt zu erreichen. üktion zu Flo d 5 ichen Mitteln geſenkt und damit den Preiſen anderer Futtermittel angepaßt. Erhöhung des Roggenpreiſes: Eine dritte entſcheidende Maßnahme: Mein Auf⸗ ruf zur Ablieferung von Brotroggen hat zwar den nötigen Widerhall gefunden, jedoch hat dieſer Appell infolge des niedrigen Roggenpreiſes zu volkswirt⸗ ſch ich nicht vertretbaren Verluſten bei den Be⸗ trieben geführt, die den Roggen abgegeben haben Und dafür teurere Futtermittel kaufen mußten. Ich habe daher angeordnet, daß zwar der Roggenpreis je Zentner im gewogenen Durchſchnitt von 8 Mark auf 9 Mark erhöht wird, die Zuſchüſſe hierzu jedoch aus anderen Einnahmeſparten der deutſchen Land⸗ iͤtſchaft, in erſter Linie beim Braugerſtenpreis, abgeſchöpft werden. Es kommt mir hierbei beſonders darauf an, die ſchwachen Schultern des marktfernen und mit ſchlechterem Boden bedachten Oſtens auf Köſten der ſtarken Schultern der Landpwirtſchaft Mittel⸗ und Weſtdeutſchlands zu entlaſten. Kredithilfe: Viertens habe ich Maßnahmen zur Löſung der Kreditfrage eingeleitet. Die Hergabe von Krediten lichtete ſich bisher danach, ob bankenmäßige Sicher⸗ heiten gegeben waren. Um jedoch die land wirtſchaft⸗ liche Produktion zu erhöhen, müſſen volkswirtſchaft⸗ lich notwendige Kredite gegeben werden. In Zukunft müſſen hierfür ſelbſtverſtändlich die Mittel des allge⸗ meinen Kreditmarktes in weiteſtgehendem Maße ein⸗ isst werden Vorerſt habe ich eine erhebliche Summe von Reichsmitteln für mittelfriſtige Kre⸗ derfügung geſtellt, die analog, dem bis⸗ herigen Verfahren aus dem Sondervermögen der Rentenbankkreditanſtalt begeben werden ſollen, und zwar nicht nur für Entſchuldungsbetriebe, ſondern für alle ſchwachen Betriebe, gleich, ob Erbhof oder nicht, die bisher einen Kredit nicht erlangen konnten. Dieſe Kredite ſind an die Verwendungsart gebun⸗ Hen. Sie ſollen nur für die ſchwächſten Betriebe als Betriebsaufbaukredite verwandt werden. Die vierte Durchführungsverordnung zum Erb⸗ höfgeſetz gibt Ihnen die Möglichkeit, Bauern, die ihrem Betrieb nicht gewachſen ſind, Durch Betriebsaufſicht und Einſetzung eines Treu⸗ händers zur beſſeren Betriebsführung anzuhalten oder ſchließlich oͤurch Zwangsverwaltung einen für die Betriebsführung ungeeigneten Mann durch einen tüchtigeren zu erſetzen. Analog dieſer Ver⸗ ordnung für die Erbhöfe habe ich heute eine Ver⸗ brdnung zur Sicherung der Landbewirtſchaftung für die übrigen landwirtſchaftlichen Betriebe erlaſſen. Auch hier wird von dem mildeſten Eingriff der Ver⸗ warnung über die Aufſicht und den Treuhänder bis zu der ſchärfſten Maßnahme, in dieſem Fall der Zwangsverpachtung durch Gerichtsbeſchluß, ein⸗ gegriffen werden können. Ansbau der Wirtſchaftsberatung „Alle dieſe Maßnahmen werden ſich nur dann raſch und richtig auswirken, wenn ſie ergänzt werden durch einen ſtärkeren Ausbau und eine Verfeinerung der Wirtſchaftsberatung. Zu dieſem Zweck ſind große Mittel für das Beratungsweſen zur Ver⸗ fügung geſtellt. 8 Grundvorausſetzung für eine zuverläſſige, den Verhältniſſen des einzelnen Hofes entſprechende Wirtſchaftsberatung iſt 8 die Hofkarte, die nicht nur dem einzelnen Wirtſchaftsberater einen Zuverläſſigen Einblick in die betriebswirtſchaftliche Lage des Hofes zu geben beſtimmt iſt, ſondern mir ſelbſt eine ſichere Unterlage für die Beurteilung der geſamten Produktionslage der Landwirtſchaft geben muß und wird. Landesbauernführer, ihr müßt mir dafür ſorgen, daß die Hofkarte vom einzelnen Be⸗ kriebsinhaber mit größter Sorgfalt ausgefüllt wird. 5„„ Landarbeiterfrage: 5 Ich bin mir bewußt, daß eine der entſcheidenſten Fragen einer Mehrerzeugung in der Landarbeiter⸗ rage liegt. Dieſem Gebiet habe ich mein beſonderes Augenmerk zugewandt. gehenden Einſatz des Arbeitsdienſtes ſhrgen werde. Der Herr Reichsarbeitsführer hat eh ine auch berelte voll zur Bergung geſtelt. rüber hinaus wird alles geſchehen, was nur nienſchenmöglich 5 um den Mangel an Arbeits⸗ kräften auf dem Lande zu 5 Durch meine Verork 2 ich unter Heranzi reutenbank die Vorausſetzung für d 44 Millionen Reichsmark für den wohnungen, Heuerlingswohnungen und Eigenheimen geſchaffen. Gegen eine geringe monat⸗ 1 (Drahtbericht unf ich Bänke und Tribünen Re hatten Wa iſterpräſt Dala dier un Platz ich nur ſehr Do T moy genommen. Die ck elte i r zun umung f 0 ksſrontparteien ſich ge ich 2 bemühten, bei den erſten Rednern der Opp n keine Miene zu verziehen und keinen Finger zu rühren. Dazu kommt auch noch, daß der Ausgang der Debatte von vornherein ſicher war. D Linksparteien hatten am itzung abgehalten ims für die Re⸗ und Leon Blum feſtgelegt. Er lautete: „Die Kammer vertraut der Regierung, die Freiheit in der Achtung vor dem Ge und der demokratiſchen Einrichtungen notwendig iſt, ſichert.“ Erſt gegen 7 Uhr abends, nachdem ſchon halbes Dutzend Oppoſitionsredner ohne jeden folg geſprochen hatte, wurde es lebhafter im Hauſe mit der Rede des Abgeordneten Ibarnégaray, des parlamentariſchen Führers der franzöſiſchen Sozial⸗ ein Er⸗ partei. Ibarnégaray proteſtierte zunächſt gegen die Hetz⸗ und Lügenkampagne, die die geſamte mar⸗ iſtiſche und kommuniſtiſche Preſſe nach den Zwiſchen⸗ fällen von Clichy gegen die Sozialpartei eröffnet hatte.„Soll denn“, ſo fragt er,„die Diktatur des Proletariats nichts anderes ſein, als die Diktatur der Lüge?“ Die Sozialpartei habe keinesfalls pro⸗ voziert. Wer habe denn in Clichy geſchoſſen? Jeden⸗ falls nicht die Sozialpartei. Die kommuniſtiſchen Gegendemonſtranten ſeien bewaffnet geweſen. Was wäre geſchehen, wenn ſich die Polizei nicht Fieſen wütenden Maſſen entgegengeſtellt hätte? Das Blut⸗ bad wäre ſicherlich noch fürchterlicher geweſen. Es ſei kein Zweifel, daß die Kommuniſten die alleinige Schuld trügen. Aber deshalb wolle man jetzt Hoch die Sozialpartei verbieten. Solle denn Frankreich wirklich dem Kommunismus ausgeliefert werden? Man müſſe dabei aber bedenken, daß Deutſchland es niemals dulden werde, wenn ſein franzöfiſcher Nachbar dem Kommunismus verfalle. Bei die⸗ ſen Worten entſteht ein ungeheurer Tumult im Hauſe. Die Kommuniſten ſchreien und prote⸗ ſtieren in höchſter Wut. Die Rechte ſpendet be⸗ geiſtert Beifall. Der Miniſterpräſident Leon Blum bemüht ſich ein⸗ zugreifen. Abet erſt nach langen Minuten wird er über den Tumult Herr. Er erklärt, die Worte Ibarnégareys könnten zu einem Mißverſtändnis An⸗ laß geben. Man hätte vielleicht verſtehen können, der Redner ſei der Auffaſſung, daß ein Druck vom Aus⸗ band her die politiſchen Beſchlüſſe Frankveichs beein⸗ fluſſen könne. Das ſei jedoch nicht der Fall. Frank⸗ reich laſſe ſich nächts vom Ausland vor⸗ ſchreiben. Der Abgeordnete Ibarnégarey betont, daß er dies auch gar nicht habe ſagen wollen. Er ſchließt dann liche Rente von 12 bis 14 Mark kann danach eine Vandarbeiterwohnung erſtellt werden. Um die Zeit zu überbrücken, die notwendig ver⸗ ſtreichen muß, ehe dieſes umfaſſende Programm ſich auswirken kann, habe ich die Reichsanſtalt für Ar⸗ beitswermittlung und Arbeitsloſenverſicherung ver⸗ anlaßt, verſtärkt für Landarbeiterwerkwohnungen jeglicher Art Zuſchüſſe aus ihren Mitteln zu bewilli⸗ gen, und zwar beſonders in denjenigen Gebieten, in denen der Hackfruchtbau vorwiegt. Ich habe deshalb mit dem heutigen Tage eine zweite Verordnung erlaſſen, nach der Bauern und Landwirte für den Bau einer Landarbeiterwohnung einen Geſamtzuſchuß von 1800 Mark innerhalb von ſechs Jahren er⸗ halten können. Dieſer letztere Weg ſtellt jedoch die Bedingung, daß der Wohnungsbau am 1. Juli 1937 begonnen und ſpäteſtens am 1. November 1937 im Rohbau erſtellt ſein muß. 8 Die Landflucht, au die mancher heute noch wegen einer momentanen Beſſerſtellung bei ſtädtiſcher Arbeit denkt, kann und muß dauach ſelbſtverſtändlich aufhören. Ich werde die Land⸗ flucht in Zukunft als ein Ausweichen vor der Verantwortung gegenüber der geſamten Volks⸗ wirtſchaft zu werten und zu behandeln wiſſen. Im übrigen wird die Not an Landarbeitern auch noch durch verſtärbten Einſatz arbeitſparen⸗ der Maſchinen erleichtert werden. Auch hierfür habe ich größere Mittel zur Verfügung geſtellt. Zu der Befürchtung, daß es an Arbeitskräften fehlen werde, iſt jedenfalls beine Veranlaſſung mehr. Keiner darf daher von heute ab, aus der Sorge her⸗ aus, daß ihm für dieſe Pflege und Erntearbeit die Arbeitskräfte fehlen werden, ſich meiner Forderung zur Mehrerzeugung entziehen. N Zum Schluß möchte ich noch eins betonen: Alles mehr geſchehen iſt oder geſchieht, iſt keine Hilfsmaß⸗ nahme für die Landwirtſchaft. Solche Maßnahmen wären nicht möglich. Die Maßnahmen haben ledig⸗ lich die Aufgabe, die Erträge unſerer Landwirtſchaft über ein Maß hinaus zu ſteigern, das die Landwirt⸗ ſchaft aus eigener Kraft nicht ſchaffen kann, das wir aber zur Sicherung unſerer Ernährung brauchen. In den vergangenen Wochen haben wir unaufhörlich gearbeitet, um die Maßnahmen vorzubereiten, die euch helfen ſollen. Es war eine ſchwere Arbeit, be⸗ ſonders für mich, der ich mich erſt in die Probleme hineinarbeiten mußte. Wenn ihr ſo an die Arbeit geht, und das ganze deutſche Landvolk, ob Grund⸗ Blum verteidigt die Kommuniſten Mittwoch, 24. M front— n die Regierung, unter dem gan⸗ In einer er einſtündi läuterte Kammerrede er⸗ zu den bluti⸗ traßen⸗ 1 So⸗ ksfront nmlung in Praktiſch ſei es richtig, daß ſich eine ganze Stadt gegen einige hundert Perſonen erhoben habe. 56 es rühre n de leidenſchaft⸗ 9 brachte er den ruf ar ls einen Irrtum, ja Fehler 5 Die komuniſtiſchen Partei, fuhr um fort, hät hy alles getan, um zu verhindern, daß die Volksmenge in unmittelbare Berührung mit dem Lichtſpieltheater komme, in dem die Franzöſtiſche Sozia i ihre Zuſammenkunft abhielt. Es ſei eine ſehr heikle Frage wer die Volks⸗ menge aufgewiegelt habe. Alles ſei ſo vor ſich gegangen, als ob man einen blutigen Verlauf der Gegenkundgebung gewünſcht habe. Seine perſönliche Auffaſſung ſei die, daß die Poli⸗ zeibeamten keinen Befehl erhalten hätten, zu ſchie⸗ ßen, ſondern daß ſie inſtinktiv gehandelt hätten. Eine kommandierte Truppe dürfe aber nicht das Recht der Notwehr in Anſpruch nehmen, ſie dürfe nicht ſchießen, ohne dazu Befehl von ihrem Vor⸗ geſetzten erhalten zu haben. Nach dieſer Richtung hin müſſe der Ordnungsdienſt neu organiſiert wer⸗ Kammer für die Regierung den. Man müſſe allem die leitenden Stellen beſſer auswählen und der Truppe auch andere Mit⸗ tel als die Feuerwaffe in die Hand geben. Der Miniſterpräſident kam ſodann auf den Ge⸗ neralſtreik zu ſprechen. Unmöglich hätte am Tage nach dieſen tragiſchen Ereigniſſen eine ſo feind⸗ ſelige Bevölkerung wie die Pariſer es ſich verſagen können, ihrer Zuſammengehörigkeit mit den Opfern Ausdruck zu geben. Die Organiſatoren des General⸗ ſtreis hätten den Streik außerdem zeitlich und räum⸗ lich beſchränkt Leider habe es Zwiſchenfälle gegeben, die er als untragbar bezeichnen müſſe. Die verant⸗ wortlichen Organiſationen der Arbeiterklaſſe hätten dieſe Zwiſchenfälle jedoch nicht verhindern können, die von Kräften hervorgerufen worden ſeien, die ihrem Zugriff entgingen. Gewiſſe Kreiſe fragten, ob die Regierung nicht gezwungen ſein werde, die eine Gruppe ihrer Mehr⸗ heit der anderen zu opfern, beiſpielsweiſe die Radi⸗ kalſozialiſten den Kommuniſten oder umgekehrt. Er, Blum, ſei jedoch überzeugt, daß eine ſolche Frage jeder Grundlage entbehre. Die Regierung habe niemand zu opfern. Sie fordere Vertrauen, um die Regierung zu bleiben, die ſie augenblicklich ſei, nämlich eine nationale Regierung der Volksfront. In den frühen Morgenſtunden des Mittwoch be⸗ gannen in der Kammer die Abſtimmungen. Eine Entſchließung des rechtsſtehenden Abgeord⸗ neten Vallat wurde von der Kammer mit 371 gegen 208 Stimmen abgelehnt. Eine Entſchließung des Abgeordneten Doript, die die Einſetzung eines Unterſuchungsausſchuſſes zur Prüfung der ausländiſchen Geld⸗ quellensder franzöſiſchen Kommuniſti⸗ ſchen Partei bezweckte, wurde mit 361 gegen 232 Stimmen abgelehnt. Anſchließend ſchritt die Kammer zur Abſtimmung über die von den Linksparteien eingebrachte Tages⸗ oroͤnung. Die Tagesordnung wurde mit 362 gegen 215 vor Stimmen augenommen. — Rom, 23 März. Anläßlich des 18. Jahrestages der Gründung der Faſchiſtiſchen Kampfbünde, der in Italien ſeit je feſt⸗ lich begangen wird, hat Rom reichen Flaggenſchmuck angelegt. Alle Mitglieder der Parteiorganiſationen mürſchferten in geſchloſſenen Zügen mit Fahnen und Muſik zur Piazza Venezia, wo ſie zuſammen mit einer gewaltigen Volksmenge dem ſoeben von ſeiner Libyenreiſe zurückgekehrten Duce ihre Huldigung darbrachten. Muſſolini erſchien auf dem Balkon des Palazzo Venezia und wurde von der nach Hunderttauſenden zählenden Menge von toſenden Beifallsſtürmen be⸗ grüßt. Der 18. Jahrestag der Gründung der Kampf⸗ bünde, ſo führte Muſſolini aus, wird heute zum erſten Male in der Wirklichkeit des Imperiums ge⸗ feiert. ./ // c ͤͤATddVPPppPpPGPGpccGPPPPPGcGPPTPTPTccGTGTGFPPPPGPGTPPTGTGTCTPPTGTGTGCTGTCGWTGGcGcTcCTGcWcCcCccCcCccccGcGcccGcGccGccWGGGGGGGWcGGGVGVVVVVVT———TVTVTV—TTTrccrrr den immer wieder mit lautem Beifall aufgenommen. dankte dem Miniſterpräſidenten durch Handſchlag und tiſchere Fortſetzung der Erzeugungsſchlacht gefordert. das, was auf dem Gebiet der Landwirtſchaft nun⸗ beſitzer oder Kleinbauer, ſich mit nicht mehr zu über⸗ Das war das Ziel des Faſchismus ſeit jenem treffender Tatkraft für die Erzeugungsſchlacht und damit für das Werk unſeres Führers einſetzt, dann kann auch nach meiner feſten Ueberzeugung der Se⸗ gen des Himmels für unſere Arbeit nicht ausblei⸗ ben und die Saat, die wir in die Erde bringen, wird vielfältige Frucht tragen. Die Ausführungen des Miniſterpräſidenten wur⸗ Der Reichsbauernführer Reichsminiſter Darré wandte ſich dann mit folgenden Worten an ihn: „Herr Miniſterpräſident! Es war für uns eine außergewöhnliche Stunde, die uns bewußt werden ließ, vor welcher Schwierigkeit der Aufgabe wir ſtehen. Wir geben Ihnen das Verſprechen ab, wit aller unſerer Energie, mit einem nie erlahmenden und fanatiſchen Willen das von Ihnen geſteckte Ziel zu erreichen, an die Arbeit zu gehen. Das verſpreche 15 Ihnen im Namen des Führer⸗ und Beamten⸗ orps. Aufruf des Reichsbauernführers — Berlin, 24. März. Der Reichsbaueruführer erläßt folgenden Aufruf: Deutſches Landvolk! Seit vier Jahren ringt das deutſche Laudvolk um die Sicherung der Ernährung unſeres Volkes. Jedes Jahr hat das deutſche Landvolk von neuem den Kampf um die Erzeugungsſteigerung aufgenommen. Auf dem vierten Reichsbauerntag in Goslar hat der Beauftragte für den Vierjahresplan— Generaloberſt Göring— von den deutſchen Bauern eine noch faua⸗ Darum rufe ich dich, deutſches Landvolk, heute auf, zum„Leiſtungswettbewerb des deutſchen Landvolks“. Es kommt darauf an, das Ver⸗ trauen, das der Führer in uns geſetzt hat, zu rechtfertigen und alles zu tun, um die Erzeugung der deutſchen Landwirtſchaft weiter zu ſteigern. Diejenigen Bauern und Landwirte, die in dieſem Leiſtungskampf an der Spitze marſchieren, werden öffentlich ausgezeichnet. Die Sieger ſollen dem Führer vorgeſtellt werden. Die Vorausſetzungen für eine erneute Leiſtungs⸗ beate e des geldeſſen. Das Zee des danoſes 5 Noch mehr leiſten als bisher! (gez.) R. Walter Darreé, Reichs bauernführer und Reichs⸗ und Preußiſcher Miniſter für Ernährung und Landwirtſchaft. Eingedenk bleiben und ſich vorbereiten! Muſſolini über die Kritiker des Imperiums und der römiſchen Politik erſten heldiſchen Vorabend auf der Piazza San Sepolero in Mailand. Dieſes Ziel iſt erreicht. Der Jahrestag fällt zuſammen mit dem Abſchluß meiner afrikaniſchen Reiſe, die ſich Tag für Tag nach einem im voraus feſtgelegten und ſogar gedruckten Puy gramm vollzogen hat, nach einem Programm, dcs auch die Analphabeten gewiſſer Zeitungsſchreiber hätten leſen können. Die Reiſe, die weder vorver⸗ legt noch abgekürzt worden war, hat mir gezeigt, daß die Arbeit der Italiener die Wüſtenſteppe in fruchtbares Land zu verwandeln beginnt und daß die neue Küſtenſtraße den Konſularſtraßen des antiken Rom würdig iſt. f „Der Gründungstag fällt aber auch zuſammen mit einem jener üblichen Gewitterſtürme, die gegen unſer faſchiſtiſches Italien toben. Es iſt ein Sturm der Druckerſchwärze. Dieſe Ueber⸗ ſchwemmungen trüber Tintenfluten werden natürlich von dem dummen und ſcheinheiligen Gerede gewiſſer amerikaniſcher Kanzelred zer begleitet, die immer bereit ſind, in den Augen des anderen den Splitter zu ſehen, nicht aber den Balken im eigenen Auge. Dieſe Fluten haben jedoch weder unſere uner⸗ erſchütterliche noch die nicht weniger unerſchütterliche Ruhe des italieniſchen Volkes zum Wanken bringen können. Der Unehrlichkeit anderer ſtellen wir unſere unbeſtreitbare Aufrichtigkeit entgegen, ihren Lügen unſere alles überwindende Wahrheit, ihrem blinden Haß unſere bewußte Verachtung. Mit der wirtſchaftlichen Belagerung, der nach neun Monaten eine Uebergabe folgte ſeitens der Belagerer, hat das italieniſche Volk ſeine Probe be⸗ ſtanden. Trotzdem muß es laut ausgeſprochen wer⸗ den, daß dieſe von den berufsmäßigen Pazifiſten ins Werk geſetzte Kampagne die Vorbereitung für Wir⸗ ven und Konflikte bildet. a a Man ſpricht davon, daß das italieniſche Volk leicht vergeſſe. Das iſt ein Irrtum aller jener vie⸗ len Irrtümer, denen der oberflächliche oder unwiſ⸗ ſende ausländiſche Beobachter ſo leicht verfällt. Das italieniſche Volk hat ein ſehr ſcharfes Gedächtnis. Es hat 40 Jahre darauf gewartet, Adua zu ächen. Aber es hat ſich gerücht. Und ſollte es je vergeſſen, ſo werden wir es aufrütteln. Schwarzhemden! Die Loſung der heutigen Zeit iſt: Eingedenk hlei⸗ ben und ſich vorbereiten Die Sitzſtreik⸗Plage Der Washingtoner Kongreß wird mobil gemacht Im Repräſentautenhaus wurde eine Entſchließung eingebracht, die alle Sitzſtreike als Herausforderung des Geſetzes verurteilt und eine Unterſuchung der Streiks durch einen Ausſchuß des Hauſes verlangt. Am Dienstag vertrieb die Polizet mit Gewalt etwa 1100 Sitzſtreiker aus drei Fabriken in Die Polizei war mit Haftbefehlen verſehen, Grund eines 70 Jahre alten Geſetzes er! den late fn . und verantwortlich für Nolitik? Dr. Alots f Unt arl On iſenbart⸗ e Tenmelf un ane Gerd end. Fennel- Anzeigen e M berausgeber Drucker und e 1 Abenden age 55 A gur geit Preisliſte Rr.“ glg 9 . 0 ihrer Man: K Fe zeitig los e ausw werde Stadt 0 Necka 1 Käfer 8 Wald Feud Necka Rhein Linde hofen ſtattfe Liede⸗ bilder Lied“, umra leitete der u ſpäter Char grund Kinde zu be ihrer ließ 9 bunte Fähn liſcher fielen dabei frohge Ar ka pe von 5 Märf ſind k heber des 2 Anon rung menh M ſt eck, wunſc Neue Mannheimer Zeitung Mittag⸗Ausgabe 211 3. Seite Nummer 138 Die neue Jugendherberge kann beſichtigt werden Der Reichsverband für Deutſche Jugendherbergen teilt mit: Nachdem die Jugendherberge am Schnickenloch ihrer Beſtimmung übergeben iſt, kann ſie von der Mannheimer Bevölkevung beſichtigt werden am: Karfreitag von 10—12 und von 14—17 Uhr. Oſterſonntag und Oſtermontag von 10 bis 12 und von 14—17 Uhr. Ferner Dienstag und Donnerstag von 14—17 Uhr und Sonntags von 10—12 und von 14—17 Uhr. Ferner bitten wir dringend, die Ausweiſe rechi⸗ zeitig zu beſtellen, damit die Ausfertigung reibungs⸗ los erfolgen kann. Die Mitgliedskarten und Bleibe⸗ ausweiſe müſſen bei der Ausgabeſtelle beantragt werden, wo der Betreffende wohnt. Stadtgebiet: Völkiſche Buchhandlung, b 4, 12; Sport⸗ haus Dobler, N 2, 12. Neckarſtadt: Zigarrenhaus M. Bentzinger, Lange⸗ rötterſtraße 104. Käfertal: Drogerie Heitzmann, Kurze Mannheimer Straße 43a. Waldhof: Drogerie J. Schmidt, Oppauer Straße 23. Feudenheim: Löwen⸗Drogerie, Hauptſtraße 63. Neckarau: Sporthaus Dobler am Bahnhof. Rheinau: Karl Dietrich, Däniſcher Tiſch 25. Lindenhof: Drogerie Merkur, Gontardplatz. Pimpfenmuſterung Donnerstag, 25. März: Stamm III/ 2/171: Friedrichsfeld⸗Schule 18.00—19.00 Uhr. Muſterungsarzt: Dr. Schiele, Hauptarzt Hg. Blick auf Sandhofen Die Schlußfeier der Mädchenſchule Sand⸗ hofen, die in der Turnhalle des Turnvereins 1887 ſtattfand, erfreute ſich einer regen Anteilnahme. Liedern der Freude am Jungſein folgte ein Licht⸗ bildervortrag„Die deutſche Heimat im deutſchen Lied“, von Gedichten, Muſik⸗ und Liedervorträgen umrahmt. Ein Sprechchor:„Drei gute Weggenoſſen“ leitete über zu der Anſprache des Rektors Bender, der u. a. erklärte, daß das deutſche Mädchen für ſeine ſpätere Aufgabe neben körperlicher Ertüchtigung und Charakterformung auch nicht der nötigen Bildungs⸗ grundlagen entbehren könnte, da die Mutter ihre Kinder auch in den religtöſen und ſittlichen Fragen zu beraten hätte. Mit eindringlichen Worten, ſtets ihrer Pflichten als Deutſche eingedenk zu ſein, ent⸗ ließ Rektor Bender die Schülerinnen. Es kann kein Zweifel darüber beſtehen, daß der hünte Abend des Jung volks in der Hitlerjugend, Fähnlein 26/27/1/171 eine auch für Exwachſene an⸗ genehme Ueberraſchung bildete. Die Pimpfe er⸗ freuten durch ihr heiteres Spiel ſehr. In der Erkenntnis, daß das Leben von der hei⸗ teren Seite aus geſehen immer leichter zu durch⸗ ſtehen iſt, zog der Reichsbund der Kinder⸗ reichen, Ortsgruppe Sandhofen, einen fröhlichen Unterhaltungsabend im„Adler“ auf. Die muſika⸗ liſchen, geſanglichen und anderen Darbietungen ge⸗ fielen, zumal auch der Geſangverein„Sängerbund“ dabei war. Bei Tanz und Unterhaltung bliebt man frohgeſtimmt beiſammen. Am Platz am Bahnhof erfreute oͤie Werks ⸗ kapelle der Zellſtoffabrik unter Leitung von Kapellmeiſter Emonet mit flotten bekannten Märſchen, Liederpotpourris und Ouvertüren, da⸗ zwiſchen ſang die Ortsſängerſchaft unter der Leitung von Muſikdirektor Emil Landhäußer ihre Lieder. Eine hübſche Sache zum Frühlingsanfang. Architektenreklame an Bauwerken In den Anordnungen über oͤen Beruf des Archi⸗ ktekten iſt ihm jede aufoͤringliche Form geſchäftlichen Wettbewerbs und öffentlicher Ankündigung unter⸗ ſagt. Es iſt ſonach, wie die Reichskammer der bil⸗ denden Künſte in einem Erlaß betont, nicht angän⸗ gig, daß Architekten zu Reklamezwecken an fertig⸗ gestellten Bauten und an Gartenzäunen auffallende, meiſt auch ſehr unſchöne Bautafeln anbringen. Re⸗ klametafeln der Architekten an Garteneinfriedungen ſind künftig verboten. Dagegen iſt geſtattet, die Ur⸗ heberſchaft am Bauwerk an einer geeigneten Stelle des Bauwerks ſelbſt in künſtleriſch geschmackvoller Anordnung kenntlich zu machen. Die Wiedereinfüh⸗ rung von Architektenzeichen wird in dieſem Zuſam⸗ menhang als wünſchenswert bezeichnet. r a 70 Jahre alt wird heute Gottfried Marter⸗ ſteck, Schwetzinger Straße 103. Unſeren Glück⸗ wunſch! ö Die erſte Briefmarke mit dem Bilde des Führers! 8 8 8 * 4 5 * * Zum erſtenmal ſehen wir auf den Briefmarken des Dritten Reiches nun auch das Bild unſeres Füh⸗ rers. In zahlreichen Zuſchriften haben ſeit der Machtübernahme immer wieder Volksgenoſſen aus dem In⸗ und Auslande um die Führermarke ge⸗ beten. Aber der Führer hat es bisher ſtets abge⸗ lehnt, ſein Bild für Briefmarken zur Verfügung zu ſtellen, wenn nicht damit ein beſonders wichtiger nationalſozialiſtiſcher Zweck erfüllt werden könnte. Als ſich im Jule 1936 die Notwendigkeit ergab, neue Mittel für wichtige kulturelle Zwecke zu ſchaffen, gab der Führer im Hinblick darauf ſeine Zuſtimmung zu der Herausgabe einer Sonderbriefmarke mit ſeinem Bilde. Es wurde eine Aufnahme des Führers von Reichsbiloͤberichterſtatter Heinrich Hoffmann zugrunde gelegt, die Profeſſor Richard Klein⸗München mit . 5 sse 8 WER EIN VOLK RKTTEN WII. NN NUR HEROIScHDENEEN 2 einem entſprechenden Markenrahmen verſah. Mit der Durchführung des Markendruckes wurde die Reichsdruckerei beauftragt. Der Leitspruch: „Wer ein Volk rekten will, kann nur heroiſch denken“, der auf den kleinen Markenbogen— außerhalb der vier Marken— aufgedruckt wurde, iſt ein Wort des Führers. So dienen dieſe Marken mit dem Bilde des Füh⸗ rers, die in alle Welt hinausgehen, dem deutſchen Gedanken und geben gleichzeitig die Mittel, mit denen der Führer neue Werke des Friedens und der Kultur ſchaſfen kann. Dr. Dietrich, Reichspreſſechef. eee 5— Die Hammelburger wieder daheim! Begeiſterter Empfang bei der Ankunft auf dem Bahnhofsplatz So iſt es vecht, das läßt man ſich gefallen, das iſt einmal ein ordentlicher Empfang für alte Krieger mit Mannheimweh. Da iſt ſchon lange vor ſieben Uhr die öſtliche Hälfte des Bahnhofsplatzes geräumt und umſäumt von klein und groß aus Verwandt⸗ ſchaft und Freundſchaft, die 110er⸗Kapelle, Naſe nach der Stadt, aufgebaut, überall ſauber abgeſperrt, eine Dienſtflagge im Oſtausgang, und ein Stück den Kai⸗ ſerring hinauf auch noch wartendes Publikum. Es iſt zwar nicht ganz ſo dicht wie für Olympiaſieger oder deutſche Handballmeiſter, aber für Hammelbur⸗ ger Landwehr bangt es doch, und hier und da hat die Jugend auch ſchon auf Geſimſen, Geländern, Gittern Poſto gefaßt. Pünktlich brauſt der Zug ein.„Badner Land“ mit Hammelburger Verſen klingt durch die Halle. So gut es geht, wird angetreten. Die SMG⸗Leute laſſen wieder ihren Trink⸗ und Schlachtruf ertönen: „Es lebe hoch die MG, ſo wie ſie ſchießt, ſo ſäuft ſie aa!“ Der Muſikzug intoniert den„Helenen⸗ marſch“. Die erſten Schilderträger durch die Sperre werden mit Lachen begrüßt. Da ſteht was drauf von „Stellungswechſel Hammelburg Mannheim“, vom „Schlammbad Hammelburg“— eine zerſchoſſene Kopfſcheibe war auch mobiliſiert worden— und über⸗ all daran befeſtigt die Embleme des überwundenen Kommiſſes, wie Wichsbürſte, Scheuerlappen, Eßbe⸗ ſteck und Taſſe. Die Männer aber ſämtlich ſchön ge⸗ ſchmückt mit Tannenzweigen und vielen Zapfen oder Papierblumen. Hier und da läuft ein Bubi aus dem wartenden Haufen heraus, geht der Vater aus der Reihe und nimmt mal zwei, dreie auf den Schoß. Da kommt auch ſchon Ritter von Eberlein, von mehreren SA⸗Führern begleitet, durch die Sperre. i Der Polizeipräſident begrüßt ihn mit meh⸗ reren Offizieren der Wehrmacht. Oberleutnant Linnebach läßt Zugführer melden mit„Richt euch! — Augen rechts— Augen gerade aus! und Rührt euch!“ Es klappt noch alles, auch mit Koffer und Kram in der Hand. Stadtrat Hofmann ſpricht einige Begrüßungsworte.„Der Oberbürgermeiſter 10 leider in Berlin, ſonſt wäre er ſicher ſelher ge⸗ kommen. Gute Nachrichten hätte man gottlob immer gehabt. Der Kommandeur habe ſich beſonders aner⸗ ene ebe run Jungoͤrogiſten ſtellen aus In den Räumen des Warenkundlichen Inſtituts der früheren Handelshochſchule wurde am Montag und Dienstag die diesjährige mündliche a ch⸗ drogiſtenprüfung des Deutſchen Dro⸗ giſten verbandes abgenommen. Au der Prü⸗ fung nahmen 18 Beſucher der Drogiſtenfachklaſſe unſerer Friedrich⸗Liſt⸗Handelsſchule teil, die zu Oſtern ihre Lehrzeit beendet und zumeiſt auch den RBWRRE mitgemacht haben.. Vorausſetzung für die Zulaſſung zur Prüfung war das erfolgreiche Beſtehen der kaufmänni⸗ ſchen Gehilfenprüfung der Handelskammer. Die Prüfungskommiſſion ſetzte ſich unter dem Vorſitz von Apotheker E. Moeſinger aus Lehrkräften der Liſt⸗Schule und praktiſchen Apothekern zuſam⸗ men. Den jungen Drogiſten wurde die Sache be⸗ greiflicherweiſe nicht leicht gemacht. Stellt doch gerade ihr Beruf beſonders hohe Forderungen an das fachliche Können und Verantwortungsbewußt⸗ ſein jedes Berufskameraden. Demzufolge war der Prüfungsſtoff recht umfangreich. Es wurde geprüft in Chemie, Phyſik, Botanik, Drogenkunde, fachdro⸗ 8 Fachgeſetzeskunde. Beſonderer Wert wurde auch auf die„Giftprüfung“(Giftgeſetzeskunde) gelegt. Auch gründliche Kenntniſſe im Sanitätsdienſt und im zi⸗ vilen Luftſchutz wurden verlangt.„ Bei den vorangegangenen praktiſchen Arbeiten mußten als Pflichtaufgaben ſelbſtgeſammelte Pflanzen gepreßt und als Herbarien aufbereitet ſowie Lichtbildaufnahmen geliefert werden, die im Prüfungsraum ausgeſtellt wurden. Wir konnten uns davon überzeugen, daß die Prüflinge dieſe Arbeiten genau und ſauber ausgeführt hatten. Einige von ihnen hatten darüber hinaus auch freiwillige Arbeiten ausgeſtellt: kleine Chemikalien⸗ und Drogenſammlungen ſowie Cremepräparate, die gleichfalls von einem guten fachlichen Können zeug⸗ ten. Im ganzen vermittelte die Prüfung den Ein⸗ druck, daß der Drogiſtennachwuchs gut geſchult wor⸗ den iſt. Wer mit einem guten Ergebnis bei dieſer Prüfung abſchneidet, kann auch damit rechnen, in Kürze eine Stellung zu erhalten, da ein reger Be⸗ darf nach jungen Fachkräften beſteht.. giſtiſche Praxis, Photographie, Farbwaren⸗ und kennend über die Mannheimer ausgeſprochen. Nun zurück ins bürgerliche Leben, und trotzdem die mili⸗ täriſche Haltung nicht verloren!“ Oberleutnant und Kompanieführer Linnebach:„Das waren doch herrliche Zeiten, die uns immer in Erinnerung bleiben werden, wie ſchön vor allen Dingen, ſo mit der jungen Wehrmacht zuſammen zu ſein und zu⸗ ſammenarbeiten zu können. Heil 1. Kompanie!“ Und donnernd zurück:„Heil, Herr Oberleutnant!“ Zum Schluß der Bataillonskommandeur Ritter von Eberlein:„Nun ſtehen wir wieder auf heimatlichem Boden! Mit beſonderer Freude erfüllt es mich, daß ich Ihnen im Auftrage des Regimentskom⸗ mandeurs ſeine beſondere Anerkennung für Ihre Disziplin, Ihren Geiſt, Ihre Kamerad⸗ ſchaft mitteilen darf. Es brauchte nicht eine einzige Strafe ausgeſprochen zu werden. Das mögen jene vom Straßburger Sen⸗ der zur Kenntnis nehmen, die Zeit gefunden haben, die blödſinnigſten Lügenmärchen über Dienſt und Stimmung in Hammelburg zu verbreiten. Die dür⸗ fen von Glück reden, daß ſie noch keinem Hammel⸗ burger Landwehrmann in die Hände gefallen ſind, wir würden ihnen das Lügenmaul ſchon ſtopfen!“ Nach dieſer Abfuhr erinnert der Redner an die Ver⸗ dienſte des Führers, dem man fetzt durch den Fahneneid ganz beſonders verbunden ſei. Dreifaches „Sieg Heil!“ und die nationalen Lieder folgten. Und da es überall ſtürmiſch gewünſcht wird, iſt auch ſchnell wieder die Marſchkolonne formiert und mit klin⸗ gendem Spiel geht's den Kaiſerring hinauf. Da iſt denn erſt Zeit und Gelegenheit gegeben, ſich die Schilder und Männer anzuſchauen. Sehen die alle geſund und gebräunt aus! Tja, war wohl auch etwas beſſeres Wetter als beim erſten Schub. Kranke gab's bedeutend weniger. So verſichert der Bataillonsadjutant, Oberleutwant Sil Lich.. „Menſch! Hunger, ich war uff deiner Stub, des Bildche vun der Filmdiva und die Kerz, wo du im Spind dem Nachfolger vermacht'habt hoſt, hammer gfunne. Ach, war des en klores Lewe! Do, ſchau mich aa, hab' ich z wenig z freſſe kricht, hawwe mich die Ratte gübiſſe? Ach, was verzähle ſich die Leit do for'n Käs. Un de Dreck— den hammer runner⸗ gewäſche. Was is denn do debei. Alla! Widder⸗ gupe, mei Aldi ſchennt ſunſcht!“ Und ſo geht's dann zum Waſſerturm, wo alles ſich glückſtrahlend auflöſt und ins Familienleben zurückzieht. Dr. Hr. Neuer Säuglingspflegekueſus in der Mütterſchule Am Mittwoch, dem 7. April, beginnt in der Mütterſchule, Kaiſerring 8, ein neuer Abendkurſus in Säuglings⸗ und Kleinkinderpflege. f Jede deutſche Frau muß ſich ihrer Aufgaben als Frau und Mutter bewußt ſein, daher beſuche ſie früh⸗ zeitig die Kurſe der Mütterſchule. Auch die wer⸗ dende Mutter ſoll ſich nicht erſt kurz vor der Nieder⸗ kunft zu einer Kurſusbeteiligung entſchließen. In Ruhe und ohne Haſt ſollen die Vorbereitungen für das zu erwartende Kind getroffen werden. Man ſpart dadurch Aufregung und Geld. Die Vielſeitig⸗ keit des Unterrichtsplaus gibt über die wichtigſten Fragen auf dem Gebiet der Säuglings⸗ und Kinder⸗ pflege, der Mutterſchaft und Erziehung Aufſchluß. Der Kurſus findet mittwochs und freitags abends von 8 bis halb 10 Uhr in der Mütter⸗ ſchule Mannheim, Kaiſerring 8, II., ſtatt. Um vor⸗ herige Anmeldungen bittet die Mütterſchule Mannheim, Katſerring 8, II., Fernruf 434 95. e Mannheimer Zeitung J? Mittwoch, 24. März 193 M ina men zur Erhallung der Burgruinen in der 1 8 e Pläne des bayeriſchen Miniſterpräſidenten für die alte Kaiſerpfalz Trifels ünchen, 22 März. Die Nachrichtenſtelle der] Unterſuchungen über die Sicherung 195 heutigen Bayer e Landes sregierung teilt mit: Beſt andes ar werden. ſt nach dieſen wiſſen⸗ 5 ſen ſoll die Idee wei 908 ausge⸗ tiſterpräſident Lr 0 S tebert hat in V roßzügigen Erlaſſes vom 9. Mai 10 r dem Landesamt für Denkmalpflege für Erhaltungsarbeiten an Burgruinen lz in ſtaatlichem Beſitz zur Verfügung ſtellte, den letzten Entſcheid über die Verteilung ne gefällt. Nach ſorgfältigen Unterſuchun⸗ es Beſtandes der Ruinen und Bereiſung durch Tagfahrt, an der die Regierung der Pfalz, zartei, die Landbauämter Kaiſerslautern und Jer, die Forſtverwaltung, das Kreismuſeum und die Landesgewerbeanſtalt Kaiſerslau⸗ t zen den Vertretern der Denkmalpflege betei⸗ ligt waren, wurden die allgemeinen Schäden an den Ruinen feſtgeſtellt, natürlicher Verwitterung, mutwilliger oder liger Beſckh hädigung durch Menſchenhand, Ueber⸗ der Vegetation und unſachgemäßen Aus⸗ ingen beſtehen. die in Nach Bedeutung der einzelnen Ruinen und augen⸗ blicklich drängenden Notwendigkeiten wurden aus den 70 bedeutenderen Ruinen folgende diesmal für e größere oder kleinere Zuwendung beſtimmt: Montfort und Falkenſtein im Bez.⸗Amt Rockenhau⸗ en, Hardenburg im Bez.⸗Amt Dürkheim, Franken⸗ ſtein im Bez.⸗Amt Kaiſerslautern, Madenburg im Bez.⸗Amt Landau, Neuſcharfeneck, Landeck, Lindel⸗ brunn im Bez.⸗Amt Bergzabern, Altdahn, Grafen⸗ dahn, Gräfenſtein im Bez.⸗Amk Pirmaſens. Bei allen dieſen Ruinen ſollen rein konſervierende Sicher⸗ heiten des Beſtandes, Befreiung von unrichtigen und entſtellenden Zutaten und ſinngemäßes Zurückdäm⸗ men ſchädigender Vegetation vorgenommen werden. Größere und weittragende Pläne hegt Mini⸗ ſterpräſident Siebert für die berühmteſte Ruine der Pfalz, die alte Salier⸗ und Hohen⸗ ſtaufenburg Trifels. Sie ſoll als ein Symbol zu einer nationalen Weiheſtätte der Rheinpfalz in der Weſt⸗ mark in engſter Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart geprägt werden. Als Vorarbeiten zu dieſen weitſchauenden und bedeutungsvollen Pla⸗ 3 wird vorerſt durch archäologiſch einwand⸗ freie Grabungen der alte Beſtand von gzugaug und Baugruppierung, die teilweiſe ver⸗ Bin Bering, ſchüttet ſind, freigelegt. Gleichzeitig werden ſtatiſche yunen werden. Sie eine berpflichten de großer Vergangen⸗ die Adolf erhalten. ſtalte uger r Zerriſſenheit, Nachwelt zu Landauer Frühjahrs markt 14 Tage früher In einer Sitzung der Süd⸗ chaften teilte Beigeord⸗ r traditionelle Lan⸗ em Jahre zum erſten⸗ * Landau, 23 pfälziſchen? neter Maf dauer in mal 14 Tage früher, und zwar am 25., 26. und 27. April, abgehalten werden ſoll. Er wird deshalb in Zukunft den Namen Frühjahrsmarkt tragen. Die bekannteſten Schauſteller vom Münchener Oktober⸗ markt, vom Cannſtatter Volksfeſt uſw.(insgeſamt 70) haben ſchon Plätze gemietet. Die Südpfälzer Winzergenoſſenſchaften werden in ihren Zelten wie⸗ der Naturweine ausſchenken. * Landau, 23. März. Der 40 Jahre alte Heinrich März aus Niederluſtadt war vom Schöffengericht Landau wegen Untreue, Unterſchlagung und Urkun⸗ dee zu drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Angeklagte hatte 170 Mark unter⸗ ſchlagen und Verdeckung der Unterſchlagun⸗ gen Poſtquittungen gefälſcht. Die Strafkammer Landau, die ſich nun mit der Berufung des An⸗ geklagten befaßte, erhöhte die Strafe auf fünf Mo⸗ nate Gefängnis. Aus Baden Netkar-Waſſerſtand 175 wieder normal Heidelberg, Waſſerſtand des Neckars iſt geſtern ſchon wieder ſoweit geſunken, daß er faſt normal zu nennen iſt. Der Heidelberger Pegelſtand zeigte heute vormittag 3,10 Meter. Der Normalſtand beim Stau beträgt 2,60 Meter. Die Schlittſchuhbahn allerdings hat noch einen großen Teil des Waſſers und iſt deshalb zur Zeit Tummel⸗ platz der Jugend. 24. Mär Der Neues Vodenſeeſchiff tritt Jungfernfahrt an „Karlsruhe“ iſt ſein Name Kouſtanz, 23. März. Das Bodenſee⸗ ſchiff„Karlsruhe“ wird in den nächſten Tagen ſeine Abnahmefahrt antreten. Das Schiff iſt nach der„Schwaben“ eines der neueſten und modernſten Bodenſeeſchiffe und übertrifft ſowohl an Größe wie an Bebaglichkeit die beiden Schweſternſchiſfe„Baden“ und„Deutſchland“. Die„Karlsruhe“ wurde auf der Werft in Konſtanz gebaut und erhielt auch in Kon⸗ ſtanz ihren Heimathafen. Eigentümerin iſt die Deutſche Reichsbahn. Radfahrerin tödlich verunglückt * Raſtatt, 24. März. Am Vormittag des 20. März gegen 10.20 Uhr fuhr eine Radfahrerin, aus Iffes⸗ heim kommend, in Richtung Raſtatt. Am Ortsein⸗ gang von Raſtatt wurde ſie von einem Fernlaſtzug mit Anhänger auf der Fernverkehrsſtraße 3 über⸗ neue holt. Nachdem die Frau von dem Motorwagen über⸗ holt worden war, wurde ſie unſicher und kam ſo unglücklich zu Fall, daß ihr das hintere rechte Rad des Anhängers über die Beine fuhr. An den Folgen dieſer Verletzungen iſt die Frau am Samstagabend im Krankenhaus in Raſtatt geſtorben. Nach dem bisherigen Ergebnis der polizeilichen Nachforſchun⸗ gen trifft den Wagenführer, der von dem Vorfall nichts bemerkt haben dürfte, keine Schuld. Führer von Laſtzügen, die um die fragliche Zeit Raſtatt paſſiert haben, werden um Angabe ihrer Anſchrift bei der nächſten Polizei⸗ oder Gendarmeriedienſtſtelle gebeten. Blick auf die Spargelſtadt Eindrucksvolle Schlußfeier der Haudelsſchule In einer ſchlichten Abſchiedsfeier wurden am Samstag 37 Handelsſchüler dͤurch Studienrat Haibel entlaſſen- Der Vorſtaud der Schule fand herzliche Worte der Ermahnung für das ſpätere Leben. Aus dem Tätigkeitsbericht der Schule iſt von Wichtigkeit, daß dieſelbe zur Bezirkshan⸗ Vor dem Mannheimer Schöffengericht: Her Zufammenſtoß an der Auguftaanlage-Kreuzung Fünf Monate Gefängnis für die folgenſchwere Fahrläſſigkeit eines Kraftfahrers Am 9. Januar dieſes Jahres meldete der Polizei⸗ bericht daß morgens gegen 10.15 Uhr auf der Kreu⸗ zung Auguſta⸗Anlage—Mühldorferſtraße ein Lie ⸗ ferauto am linken hinteren Kofflügel von einem Leichtkraftradfahrer angefahren wurde, wobei der Kraftradfahrer zu Fall kam und einige Meter auf der Straße entlang geſchleift wurde. Die⸗ ſes Unglück fand nun vor dem Mannheimer Schöf⸗ ſengericht ſein gerichtliches Nachſpiel. Angeklagt war der 1879 in Edingen geborene und im Mannheim wohnende Albert Schmid, der Fahrer des Liefer⸗ wagens, wegen fahrläſſiger Tötun 3 da der Kraftrad⸗ fahrer ſieben Tage nach dem Unfall im Krankenhaus ſeinen Verletzungen erlag. Er hatte einen ſchweren Schädelbruch davongetragen und fand bis zur Todes⸗ ſtunde das Bewußtſein nicht mehr zurück, außerdem kam eine Lungenentzündung, die in urſächlichem Zu⸗ ſammenhang mit dem Unfall ſtand, zu Keimen Ver⸗ letzungen hinzu. Es muß auf den erſten Blick unwaheſcheinlich erſcheinen, daß an einer Kreuzung wie der der Auguſta⸗Anlage Mühldorſerſtraße überhaupt ein Unglück vorkommen kann. 8 Mannheim hat kaum eine Neuburg die 8 00 Ueberſichtlichkeit beſitzt wie dieſe. Kein Baum, ke Haus hindert die Sicht war 5 lich daß ſich die beiden Hare, die ee die gleiche Geschwindigkeit 8 fernung 55 50 einem s ſammen⸗ ſcheinbar ſo verſchätzken, daf ſtoß kommen mußte. An dieſem Tag war hellſter Sonnenſchein und die Straße vollkommen trocken. Der Fahrer FFV 1 bereits 05 15 Meter Entfer vollkommen dar 155 995 a hinteren Kotflügel auffahren können. Der einzige Zeuge, der Beifahrer des Wagenführers, beſtätigte im weſentlichen die Angaben des Angeklagten. Der Sachverſtändige legte zunächſt klar, daß es ſich bei der Auguſta⸗Aulage einden⸗ tig um eine Hauptverkehrsſtraße handele, auf der der Kraftradfahrer unbedingt Vor⸗ fahrtsrecht habe, beſonders wenn beide die gleiche Geſchwindigkeit von ungefähr 25 5 Kilometer gehabt hätten. Beide Fahrzeuge wären in Ordnung geweſen, be⸗ ſtimmt aber der Lieferwagen. Aus den Beſchädi⸗ gungen des Kraftrades, deſſen Vorderrad ganz ver⸗ beult war und dem eingedrückten Kotflügel des Lieferwagens ergab ſich, daß der Lieferwagen ſtark die vechte Seite eingehalten habe, während der Mo⸗ torradfahrer in der Mitte der Straße fuhr, was aber bei einer Einbahnſtraße nichts beſagen würde. Wie die ſpäteren Feſtſtellungen ergeben hätten, ſeti der Kraftradfahrer einäugig geweſen und es ſei vielleicht deshalb möglich, daß er ſich verſchätzt habe und auch keine Anſtalten zum Ausweichen ge⸗ macht hätte, was immerhin möglich geweſen ſei. Trotzdem ſei der Motorradfahrer im Recht geweſen, 15 enn er habe das Vorfahrtsrecht gehabt und der rer des Lieferwagens hätte nur dann das Recht die Straßenkreuzung zu überqueren, wenn er die Gewißheit habe, daß er einen Vorſprung hat, der zur Ueberquerung genügt. Auch der Staatsanwalt betonte, daß in der Auguſta⸗Anlage das Vorfahrts⸗ recht eindeutige geregelt ſei als irgendwoanders. Der Angeklagte habe ſich dagegen vergangen und ſei Sehe, verur len. Er beantragte 5 Monate 1 ach den Antrag 28 Staats⸗ 5 Monaten ug nis. aalen des Motorradfahrers ſei kein ö ſtgeſtellt. Wenn dem Angeklag⸗ ten auch zugute 1 worden ſei, daß der Ver⸗ Mace nur ein 44485 1 5 habe und von der * delsſchule erhoben wurde. Für beſonders gute Leiſtungen konnte der Schulvorſtand an verſchiedene Schüler Preiſe und Belobigungen verteilen. Das neue Schuljahr beginnt am 9. April. Ueber das Wochenende hat der Schnitter Tod unter unſerer Einwohnerſthaft reiche Ernte gehal⸗ ten. Es ſtarben: Schmiedemeiſter Julius Ritter, Gründungs⸗ und Ehrenmitglied der Artilleriſten⸗ Kameradſchaft, Schreinermeiſter Karl Mühling, 81 Jahre alt, Ehrenmitglied der Militär⸗ und Krie⸗ gerkameradſchaft, Privatier Karl Dirgall, Kurfür⸗ ſtenſtraße, 73 Jahre alt, ſowie Joſef Klein, Werder⸗ ſtraße, 54 Jahre alt. Was gibt es Neues in Brühl? * Brühl, 24. März. Infolge der Arbeiten an der Bachregulierung und des Baues einer Brücke über die Straße Brühl— Ketſch wurde die Straße ab Montag auf die Dauer von 6 Wochen ge⸗ ſperrt.— Herr Leo Adlon konnte am vergan⸗ genen Sonntag ſeinen 70. Geburtstag feiern.— Ihr 25jähriges Dienſtjubiläum als Er⸗ zleher konnten Rektor Faulhaber und Haupt⸗ lehrer Sommer, beide an der Grund⸗ und Haupt⸗ ſchule Brühl, feiern. Ehrungen zuteil. Brief aus Plankſtadt Schlußfeier der Volksſchule * Plankſtadt, 24. März. Die Schlußfeier der Grund⸗ und Haupt⸗ ſchule, die bei außerordentlich zahlreicher Beteili⸗ gung der Elternſchaft im Roſengartenſaal ſtatt⸗ gefunden hat, erfreute die Anweſenden mit dem Mär⸗ chenſpiel„Hans Fiedelmann“ von Ernſt Hüttig. Es wirkte dabei ein Singchor mit Klavier⸗ und Violin⸗ begleitung mit. Die Einſtudierung lag in den Hän⸗ den von Hauptlehrer Auerbach und Hauptlehrer Grim m. Die Koſtümierung der Märchenprinzen und Tänzerinnen hatte Handarbeitslehrerin Frl. Straub übernommen. Nach einem Chor und einem Gedicht ſprach der Schulleiter, Rektor Geiß, Geleitworte fürs Leben. Am Sonntagmittag veranſtalteten auch die hie⸗ ſigen Geſangvereine aus Aulaß der letzten Winter⸗ hilfsſammlung ihr Frühlingsſingen. Auf dem Adolf⸗Hitler⸗Platz hatten ſich die Sänger ſowie eine große Anzahl Gemeindeangehörigen eingefunden. Unter Leitung von Ortsgruppendirigent Auguſt Klee ſang der aus den vier Vereinen gebildete Ge⸗ ſamtchor vier vaterländiſche Lieder, die bei den An⸗ weſenden großen Beifall fanden. Seinen 70. Geburtstag konnte hier Herr Karl Lenz, Stefanienſtraße, feiern. Den 74. Ge⸗ buntstag begingen Herr Jakob Mack III, Wieb⸗ linger Weg, und Frau Eva Grimm, Eiſenbahn⸗ ſtraße. Den Jubilaren herzl. Glückwünſchel 3 Pforzheim, 28. März. Auf einem Grund⸗ ſtück im Gewann Wöſchbach an der Eiſinger Straße wurde ein Mann an einem Baum erhängt aufgefun⸗ den. Die Tat iſt vermutlich im Zuſtand Umnachtung geſchehen. Es handelt ſich 3 161 Jahre alten ledigen Mann aus Pforzheim. Den Jubilaren wurden ſchöne Brief aus Mit einer Zeichenausſtellur arbeiten verband diesmal eine Schau von Hans 2 kunſtſinnige Zeichenlehrer ſammengetragen hatte, u Feierſtunde der Betra Hier feierte eine tapfe Friederike Sauter, Wir gratulieren! Die Anmeldungen zur altehrwürdigen ſchu le, die nunmehr in ihr 75.! 5 ſind, wie ſie in normalen dem ganzen Umkreis zahlenmä kindern b Zeite Zeite inden Unter den angemeldeten K Drittel Knaben und ein Drittel „Alles lacht“ war die Paro volkes bei ſeinem Elternabend, Turnhalle abgehalten wurde. Schnabel konnte eine fröhliche aus allen Reihen der Bepölkerung beg en „Fähnlein Benz“, das am Nachmittag Gönnerin und alte Freundin, Frau Benz, und Klang beehrte, war mit ganzem Herzen b Sache. Sehr nett ſpielte der kleine Kapellmeiſter Werner Schweizer ſeine Rolle, es ſang Karl Neubauer, ein ſangesfroher Hitlerjunge, der ſtürmiſchen Beifall erntete. Es gab viel Lachen, Frohſinn und Heiterkeit Der Vertreter des Unter⸗ bannführers, Raab ⸗ Mannheim, richtete eindrucks volle Worte an die Eltern 95 der Fähnleins führer ſtattete den Dank an alle Freunde und Gönner ab. vormittags Wäſche— abends Beſuch! Angst um Ihre Hände, daß sie abends 5 rissig und spröde aussehen? Nicht nötig! Schnell des Wirksame euzefit- haltige Hautpflegemittel-W˖ܾng. nden: mit Nives- Creme eintreiben, dann bleibt Ihre Haut zert und geschmeidig. Blick auf Weinheim a- Weinheim, 23. März. ſak trat nach 28jähriger Tätigkeit an der hieſigen Volksſchule in den Ruheſtand. Ueber vier Jahr⸗ zehnte wirkte er ſegensreich als Pädagoge.— Herr Martin Kling in der Wormſer Straße feierte ſei⸗ nen 73. Geburtstag, während Herr Jakob Kling in oͤer Gutleuthausſtraße ſein 78. Wiegenfeſt be⸗ gehen durfte. Ein Handwerksmeiſter aus altem Schrot und Korn, Zimmermeiſter J. Peter Schulz, Hat die Augen für immer geſchloſſen. Der Vorſtor⸗ bene erreichte ein Alter von 79 Jahren. Lange Jahre Hauptlehrer Pfund⸗ gehörte er dem evang. Kirchenausſchuß an. Weiter zählte er zu den Gründern der Liedertafel, deren Vorſtand er ſpäter war. Er gehörte auch der Turn⸗ genoſſenſchaft Jahn als Ehrenmitglied an. * Großrinderfeld, 23. März. Beim Ausſpannen ſeines Fuhrwerkes wurde der Landwirt Heinrich Lang von dem Sattelpferd ſo unglücklich gegen die Bruſt getreten, daß er in ſchwerverletztem Zu⸗ ſtande niit dem Auto nach Hauſe gefahreit Aberdeen mußte. Lang liegt bedenklich darnieder. e * Mosbach, 23. März. Am Donnerstag, dem 8. April, findet hier in der Städtiſchen Viehmarkt⸗ halle nachmittags um 3 Uhr eine Sonderkörung für Schafböcke ſtatt. Gleichzeitig tagt hier die Badiſche Landesſchafſchau, die am Mittwoch, dem 7. April, abends um 8 Uhr, durch eine große Schafhalterver⸗ ſammlung im Gaſthaus„Zum Prinz Karl“ ein⸗ geleitet wird. Viernheim im Zeichen des Sommerlagszuges 30 Feſtwagen waren zu ſehen D◻.ẽ Viernheim, 23. März. Nachdem zahlreiche Orte der Umgebung ihren Sommertagszug bereits am Sonntag Lätare durchgeführt haben, fand nunmehr am Sonntag unter Mitwirkung der hieſigen Vereine nach langer Pauſe wieder ein Sommertagszug ſtatt. 30 ſchöne Feſtwagen und Fußgruppen bewegten ſich unter der Zugleitung von Pg. Braun durch Viernheims reichbeflaggte Straßen. Hunderte von Kindern belebten mit ihren buntgeſchmückten Stecken den Zug und erfreuten mit ihren Frühlingsliedern und dem Sommertagsruf die Tauſende von Zu⸗ ſchauern, die von Viernheim und der nahen und weiten Umgebung herbeigeeilt waren. Beim Ver⸗ brennen des Winters auf dem Rathausplatz hielt Ortsgruppenleiter Franzke die Anſprache. Nach Auflöſung des großen Zuges fand auf dem Markt⸗ platz ein Bolksfeſt, eine kleine„Vernema Kerwe“ ſtatt. Donnerstag, 25 März„„ Reichsſender Stuttgart, rühkonzert. 1 Ohne Sor eder Ws 5 — 9205 1 g— 11005 Allerlei von zwei bis 5— 8 Muſik am„ — 17.00: Väter und Töchter. 17.40: Klaviermuſik. 5 18.00 Blasmuſik.— 10.00: 0 Ausschnitte as dem Luis⸗Trenker⸗Fülm.— 19.20 Üplatten— 20.00: N 1 20.10: Die Windharfe. b eſtnnliche Stunde. : Deutſche Weliſchan— 21.15: Unterhaltungskon⸗ .— 0 Nachrichten.— 22.30: Unter balkangs konzert. 1 — 900: Nachtmufik. Schubert⸗Zyklus 00. 2 5 : Für 5 ener! 2 04: Deen wer ven Wien e f 5e— 2143 00; e Jei.— 3 1 (Schallpl line 15 Mabie. 05 e : Fei . Anilin. Senpiel. Schumonn— b Heechoven Sekten, 5 a e g in N„ bisekspezlalftäten in der 5 uten ge 1 e 5 . Da ſtandet nicht 1 Jahrs. Volk verhar Sonne hinter freude eigentl Golga mütigt in ein und K Es Uu Halte eine A anders, die auf der im map, de deutſche volle 2 Durch im Hen bei jun ſchon b. bis un Und w große zelnen gung u Kräfte. nicht di auferſte auch da Sinn tung nicht v wiſſen, uns all ei 9 Neue Maunheime 1 gabe „„ Und Wieder feiern wir Dir armen Menſchenkinde Iſt wund und weh ums Auf l Herz? ſpreng getroſt die Rinde mutig Schau frühlingswärts. Das war das große Leid in unſerem Volke. Sie ſtanden da und trauerten und verzagten. Es waren nicht die Schlechteſten, die alſo taten, denn über ein Jahrzehnt, ſo viele Jahre ſeit 1918, lebte das deutſche Volk wie in einer großen Karwoche. Wie über grau verhangenem Märzhimmel nur hin und wieder ein Sonnenſtrahl ſich hindurchſtiehlt, ſo war die Zeit, die hinter uns liegt, bis vor vier Jahren, ſonnen⸗ und freudenarm.. Das deutſche Volk— und mit ihm eigentlich alle Völker Europas— gingen einen Golgathaweg— einen Weg der Schmerzen, der De⸗ mütigungen und der ſeeliſchen Zerknirſchtheit in einer Welt ſo voller Trug, ſo voller Unwahrheit und Knechtſchaft und Unterdrückung. Es war wohl jahrelang Karwocheneinſamkeit und ein großer Karfreitag als Trauertag einem ganzen Volke bis nun unſerem Volke ein Oſtern und 2 K e L. 1 15 Herrenaussfaſſer Agamen teaenataadanmnea tum en Haltestelle G 3, 8 Das gufe Fachgeschäft für alle Herrenarflkel eine Auferſtehung wurde. Alles iſt mit einem Male anders, überraſchend wie ein reinigender Blitz, wie die aufklärende Sonne wie das Aufgrünen der Fel⸗ der im Frühling. Wo eben noch mißfarbene Erde way, da iſt eine Fülle jungen Lebens erſtanden. Die buche Welt iſt wieder der Schauplatz für wunder volle Dinge, Taten und Werke. Es iſt wie der Du ch bruch einer neuen Welt. Zwar war im Herzen der meiſten Menſchen— und beſonders bei jungen Menſchen— der Bauplan dieſer Welt ſchon lange da, als Sehnſucht und als Wunſch bis uns nun der Baumeiſter, der Führer, erſtand. Und wir fühlen das alle in dieſer Oſterzeit: das große Erleben der letzten Jahre iſt bei jedem ein⸗ zelnen von uns wie eine Einkehr, wie eine Reini⸗ gung und eigentlich erſt recht ein Freiwerden innerer Kräfte. Die lebendige Vergangenheit unſeres Volkes, nicht die tote graue der letzten Jahre— iſt in uns auferſtanden in jedem einzelnen Volksgenoſſen, daß auch das Leben eines jeden wieder einen Sinn empfing von hoher Verantwor⸗ tung und dabei von großer Hoffnung. Wir dürfen nicht von der Erfüllung großer Dinge reden, wir wiſſen, daß große Dinge geſchehen, und dieſes iſt für uns alle, ob junger oder alter Menſch, bedeutungs⸗ D 2 . — 82 N 2., 1. — 7 a0 7 1 4 2 2.. 4 7. ler, 5 . 7 . ZO, G See. 5 voll. Es gibt eigentlich in dieſem Sinne kein Alter mehr, ſondern nur Jugend die ſich findet, zu einer Gemeinſchaft findet in einer jungen, deutſchen des Aufbaues. Wieder klingen die Oſterglocken durch die Lande. Nach einer langen Karfreitagsnacht der Tra rer zum Oſtermorgen klingen wieder die Glocken. Sie kün⸗ den mit metallenem Munde nicht mehr anklagende Geiſtertöne gegen die feindlichen Unterdrücker deut⸗ We elt heiliges Frühlingswunder, wie die Göttin Oſtava, 5 nach langer weſenheit ihren Einzug durch das 0 i füllt ſich in unſerer Volks⸗ man der Frühling hem die Keime des Daſeins n uns dieſes Brauches Grußes aus vergangener lend, Freude weckend und ſchllu erer Vorväter wie eines Ahnenwel 1 pmern voll Zuverf Und mit anderen Augen, heiter d mit den tten unſerer Kindheit verbunden, er⸗ kennen wir in oͤem Oſterhaſen und in dem Hühnchen ats das einem Schokoladenei entſchlüpft, uralte Sitte unſerer Ahnen, denen dieſe Dinge als Das Volk 5 tinnbild des Lebens heilig waren. der Germanen verehrte über alles die blütenſpen⸗ Lieſel zeichnet einen Oſterhaſen ſchen Volkstums, ſondern den jubelnden Klang, daß wir uns alle bekennen zu einem deutſchen Volks⸗ oſtern wie nie zuvor. Eine geheimnisvolle Brücke verbindet uns mit dem Erbe unſerer Vorfahren, gibt uns Auſſchluß über Denken und Fühlen unſerer Vorväter. Palmkätzchen waren den Germanen das Zeichen, daß alles zu neuem Leben erwache. Wir wollen uns mit ihnen ſchmücken. Die Zaubermacht, die göttliche Kraft, die das neue Leben gibt, wie ein (Erich Zander,.) dende Frühlingsgöttin, die in roſigen Lenzeswolken oſtwärts zog(Oſtara), um neues Leben der Erde zu geben. Das Ei, das Symbol künftigen Lebens, fär⸗ ben wir wie in der„Heidenzeit“ gelb— die Farbe der Sonne— oder rot, die Faube des Lebens. Und wir ſpüren in den überlieferten Oſterſitten, daß der Gedanke der Unſterblichkeit und der Auferſtehung des Lebens ſchon die älteſten Germanenzeiten durch⸗ oͤrungen hat. Nur waren unſere Augen blind, wir ſahen es nicht mehr, wir wußten es nicht mehr. Nun aber, da die Ketten geſprengt wurden, ſpüren wir in dem Leid und dem Opfer der letzten Jahre einen tiefen Sinn In manchen Gegenden unſeres Vaterlandes hat ſich das„Todaustreiben“ erhalten. Zwei als Win⸗ ter und Lenz verkleidete Burſchen tragen an einer Stange eine ausgeputzte Strohpuppe durch die Ort⸗ ſchaft, verbrennen ſie auf dem Dorfplatz, während die zuſchauenden Volksgenoſſen ſingen: Nun treiben wir den Tod hinaus, Von Berg zu Tal, tadt zu Haus, Daß er nicht wiederkommen mag. Wir kennen ihn alle, dieſen Tod, der ſolangs unſerem Volke nachging und ſeine Blüte hinderte: die Kräfte der Zwietracht, der Uneinigkeit und Zer⸗ ſtörung. Unſer Wille iſt wieder heldiſch geworden durch die ſchöpferiſche Tat des Führers. Seit unſerem Volke ſein großes Bewußtſein und ſein Stolz und ſeine Ehre wiedergegeben wurden, wiſſen wir, daß es eines deutſchen Menſchen unwürdig iſt, ſinnlos zu leben und nicht zu ſchaffen. haben nur die Wahl zwiſchen Tod und Vervollkommnung, und nur Gemeinheit oder Feigheit drückt ſich um dieſe Wahl.. und lebt weiter als gemeiner Schmarotzer oder Lügner. Wer ſchaffen will, muß glauben. Er muß um des Werkes willen glauben, denn das Wunder der ſchöpferiſchen Kraft wirkt nur in dem Gläubigen. Keinem kann da ſeine Pflicht abgenommen werden. Jeder muß für ſich ſelbſt ſeine Aufgabe erfüllen. Schaffen heißt Umwandeln des Vorhandenen im Sinne eines Glaubens um des Werkes willen, um von S Wir des Werkes des deutſchen Volkes willen! Allen dunklen Mächten des Weltgeſchehens zum Trotz: Wohlan, die Fahne weht, wohl dem, der zu ihr ſteht! Dippel van Tleiner Planken D 2, 6 Das große Fachgeschäfi für H UTE und UTZ EN Der Menſch hat wieder den Sinn des Lebens. Er bewährt ihn, indem er ſtill und treu an ſeiner Stelle ſeiner Aufbauarbeit tut. Wer ſein Volk liebt, muß für ſein Volk leben und ſchaffen können. Wie aber erkennen wir an uns die neue Gemein⸗ ſchaft unſeres Volkes im Leben eines jeden einzel⸗ nen? Innere Reinheit eines jeden einzelnen! Inni⸗ ges Vertrauen zueinander! Und eine ſtarke, treue Perſönlichkeit jeder an ſeiner Stelle! Haben wir dieſe drei als Oſterglauben, ſo finden wir uns in der Gemeinſchaft unſeres Volkes! weiß es gensu— zum modischen Kleid und Frühfehtskostüm Sie Jame mit ꝙescſimack e 8 WEB gehört nicht zuletzt eine der feizenden Frühjahrs- HAND TAS(H Gd0 ef e er IOI seit 1881 65 für gute Lederwaren 6, 22 plANEENHOFE E I, 16 pDE LAT ee neee ee AUCH ZU OSTERN EIGEN-FABRIKATE Smillebs Osteteler sind mit Aselen belebten Pralinen Sent F ELBEO STRUNHFEE von Mk..98 an Die Osterfreudel Heeger Mannheim 0 3, 4a Ludwigshafen Bis mafekstr. 49 herren ſchwören auf Roland schuhe und ſie wiſſen ſehr gut warum! Mannheim, O 4, 7, am Strohmarkt 5 Ludwigshafen a. Rn., Ludwigstraße 26 Neue Mannheimer Zeitung Mittag⸗Ausgabe Mittwoch, 24. März 1937 — gen für die Oskerfahrt Kraſtfahrer, hast du nichts vergessen? Mit. rig Sachen in den Frühling Falle nur dem 71 „Nun muß ſich alles alles wenden ſagt der Kraftfahrer, auch wenn er ohne eingefrorenen Kühler und die ſonſtigen Zutaten der„harten“ Jahreszeit gut durch den Winter gekommen iſt. Sind doch mit dem Beginn des Frühlings wieder für eine ſchöne, lange Zeit von den ſchnittigen Fahrzeugen die Sorgen, die der Winter nun einmal mit ſich bringt, genommen. Aber im allgemeinen iſt es auch damit nicht mehr ſo ſchlimm, da die fortſchreitende Technik auch mit dem eingefrorenen Kühler und anderen Dingen fertig geworden iſt. Aber es wird eben halt mal etwas erpatzt und wer nicht aufpaßt, hat dann den Schaden. Doch damit Schönwetterwagen kommen nun iſt es jetzt vorbei. Die auch ſo langſam aus dem Stall und dann geht es mit Frühling. zig Sachen hinein in den lachenden Wenn, ja wenn der Fachmann — Reparaturen kommen in jedem Fachmann zu. mit Reifen ohne Profil fährt, bringt ſich und andere in Lebensgefahr. Alſo nicht leichtſinnig ſein, ſodern rechtzeitig für Er⸗ ſatz ſorgen. Das alte Fett und Oel an Getriebe und Differential muß entfernt werden, wobei man gleich unterſuchen kann, ob an den Zahnrädern, Klauen u. a. noch alles in Ordnung iſt. Das dünne Winteröl verſchwindet nun auch aus dem Kurbelgehäuſe und wird durch dickflüſſiges erſetzt. 5 Die Ventile ſind vielleicht neu einzu⸗ ſchleifen, damit der Wagen gut zieht. Dieſe Reparaturen, rechtzeitig durch⸗ geführt, veru pſachen keine hohen Koſten, ſondern erſt dann, wenn der Fahrzeug⸗ beſitzer auf die natürliche Ausnutzung keine Rückſicht nimmt und munter oͤrauf⸗ Erſter Blick in den Lenz. das Fahrzeug vorher durchgeſehen hat, denn ſonſt iſt womöglich ſchon bald Schluß. Und nachdem Vater ſich erſt den hellen Frühjahrsanzug ordentlich verdreckt hat, läßt er ſchließlich doch den Fachmann kom⸗ men. Denn insgeſamt gerechnet iſt es dann billiger. Wer im Herbſt durch die Gegend fuhr und ſein Fahrzeug ſchon ruppig ausſah, der ſagte ſich:„Ach, laß man, es wird fa jetzt Winter.“ Nun, nachdem die Natur ſich feſtlich ſchmückt, will niemand mit einem ſchä⸗ bigen Fahrzeug durch die Gegend ſchau⸗ keln. Da iſt der Kontraſt zu ſtark. Alſo kommt Punkt 1— die General⸗ reinigung— zur Ausführung. Hebe⸗ bühnen und Montagegruben warten ſchon darauf, die Fahrzeuge in Empfang zu nehmen, damit ſie bis in die verſteckteſten Ecken gereinigt und nachgeſehen werden können. Die Blattfedern ſollten auch auseinan⸗ dergenommen und entroſtet werden, denn ſie werden vom Winter am ſtärkſten mit⸗ genommen, wenn ſie nicht durch Feder⸗ ſchutzgamaſchen geſchützt waren. Wenn jetzt wieder mehr gefahren wird, iſt eine ſorgfältige Bremſenkontrolle er⸗ forderlich. Die Bremsbacken ſind neu zu belegen oder zu erneuern. Bremsfedern ſind nachzuſehen und die Bremſen neu ein⸗ zustellen, damit der Wagen, wenn ſcharf ge⸗ bremſt wird, richtig ſpurt. Unter allen Umſtänden müſſen Bremsgeſtänge und zſeile unterſucht werden. Wer heute noch losfährt, bis der Wagen nicht mehr mit⸗ macht. Dann iſt es ntürlich Eſſig. Vergaſer und Brennſtoffleitungen ſind für eine Reinigung ſehr dankbar, damit es keine Arterienverkalkung gibt. Auch Verteiler nud Zündkerzen ſind lebenswich⸗ tige Teile der Fahrzeuge. Und am wich⸗ tigſten iſt wohl das Nachſehen der Steue⸗ vung. Nachdem das alles klar iſt, freut ſich der Lackierer, wenn er den Verjüngungs⸗ auftrag bekommt und der Wagenbeſitzer freut ſich, wenn ſein Wagen ſo ſchön ge⸗ worden iſt, daß er ihn kaum wieder⸗ erkennt. Und die Nachbarſchaft ſtaunt: „Herr.. hat ſich wohl ſchon wieder einen neuen Wagen gekauft!“ Es ſei hier noch daran erinnert, daß auch der ſeinſte Staub körnig iſt. Alſo einfach mit dem Lappen über die Karoſſe⸗ vie wiſchen, gibt's nicht. Weicher Schwamm, lauwarmes Waſſer und eines der vielen, guten Poliermittel ſind zur Wagenreini⸗ gung am beſten. Wer nicht„auf Autofach⸗ mann ſtudiert“ hat, läßt bei Reparaturen die Finger von ſeinem Fahrzeug. Wenn er fahren und ſich bei Kleinigkeiten unter⸗ wegs helfen bann, genügt das. Aber alles, was Reparatur heißt, kommt einzig und allein dem Fahrzeugmechaniker zu, der da⸗ für ſorgt, daß jeder an ſeinem Wagen oder 1 5 eine lange ungetrübte Freude So wollen wir es machen, und wenn dann die Verſicherung noch in Ordnung iſt, können wir ſtarten zur Fröhlichen Oſterfahrt! 4 80 fo für Sport, Reise und beruf N 2. +T Meerleldstr. tlie fer bar durch die Fabrik- Vertretung: garage Lelteste Mlotolradfabrik Leutschlandt Sämtliche neuen Modelle von 100-500 cem. am Lager. für jeden das passende Motorrad. Ersatzteile aueh für ältere Modelle. 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Die ach beim Oſterfeſt iſt doch die Eierſuche, wenigſtens für die Kinder. Da haben wir ja ſchon ein öſter⸗ Odſtereier, wirkliche handgreifliche Eier⸗ chen ſind für Kinderherz beſtimmt. Es ſoll freilich r mit Liköreinlage und ganz raffinierten Füllun en geben. Solche Leckerbiſſen fleiß Münohen 5 ſam⸗ meln, wird ſich ka um jemand zu erwachſen fühlen. Aber das 1 hat ſich vielfach als Symbol für eine kleine Aufmerkſam⸗ keit eingebürgert, die Eltern ihren großen Kindern und dieſe ihren Eltern erweisen. Was läßt ſich in ein Pappei nicht alles hineinſtecken, um den Liebhaber⸗Photo⸗ graphen gut erfreuen: Gelbfilter, Vorſatz⸗ Uinſen, Belichtungsmeſſer, ein paar Filme, ein Päckchen Entwickler, ein Vacublitz und ſo weiter. Die Scheu vor der Kamera iſt bei nicht wenigen Lichthildjüngern nur Frühling im Waldpark liches Thema: Die Eier werden im Garten oder im Parl oder draußen am Wald⸗ rand verſteckt. Die Kamera wird mit ſuchen helfen. Hier ein jubelnder Auf⸗ ſchrei— ſchon ſurrt der Verſchluß. Iſt die Aufregung ſo groß, daß die Kamera nicht mitkommt— Geduld! Eine zweite Eierſuche wird nicht ungern verauſtaltet, nur zu dem Zweck, der Kamera Beute zu ern. 1 Mancher ſchätzt Oſtern nur als erwei⸗ tertes Wochenende. Das ſei ihm ver⸗ ziehen, wenn er ſonſt ein rechter Kerl iſt. Das Gegebene iſt jedenfalls, dieſe Freizeit au einem Frühbummel durch die Stadt auszunutzen. In den Straßen und Gaſſen iſt ͤmmer was los, auch im„leeren“ Früh⸗ jahr. Findet der Photomann an Architek⸗ turen keinen Gefallen, ſo geht die Jagd auf lebende Motive. eine Scheu vor f dem Lor ch im Geldbeutel. Sich ein ſolches Pl hoto⸗Oſterei wenigſtens zu wünſchen, zur Entlaſtung der Photo⸗ kaſſe, koſtet nichts. Oſterhaſen ſind keine Hellſeher, jedoch dankbar für jeden Tip! Ob die Mama ein Sträußchen Schnee⸗ glöckchen oder einen Bund Narziſſen ge⸗ rührt annehmen wird? Ganz gewiß. Sie ahnt ja nicht 101 Taktik: Die Blumen ſollen Mode ſtehen für ein ſauberes Sſter⸗S Aden nach Wunſch den herrlichſten Sonnen⸗ ſchein dazu. Ja, wir Amateure ſind die Menſchen, die auf Meiſter Petrus' Wetter⸗ launen pfeifen können. Rezept alſo für frohe Oſtern: Man nehme die Kamera, füttere ſie mit einem empfindlichen Panfilm und gehe ans Pro⸗ bieren. Der Appetit kommt beim Photographieren. Frohe Feiertagel ponierende Richtzahl von vier Angehöri⸗ gen des Volkes auf ein Verkehrsmittel. Da durch den fortſchreitenden Bau von Radfahrwegen den Verkehrsgefahren in Die raſenden Autos mit peinlichem Luftzug und heulenden Sirenen haben zum guten Teil das Feld geräumt und den Radfahrern den Frieden der Land⸗ ſtraße von damals zurückgegeben. Leute, die ſeit 5 oder 6 Jahren vor lauter Kraftwagenängſten nicht mehr in den Sattel geſtiegen ſind, kehren mit friſchem Mut und großen Plänen für die künftige Wochenendfahrt zum Fahrrad zurück, wobei der Kleinſiedler über dieſen Wandel im Verkehrsleben nicht weniger vergnügt iſt als der Herrenfahrer, der neue Möglichkeiten zur Bekämpfung ſeiner . vor ſich auftauchen ſieht. geſamte deutſche Radlerſchaft iſt 7 Aapter die größte mobiliſierte„Ar⸗ mes“ der Welt. Die beherrſchende Stel⸗ lung, die in den Vereinigten Staaten der Kraftwagen innehat, nimmt in Deutſch⸗ land vorläufig noch immer— das„Auto des kleinen Mannes“ ein, wenigstens, was ſeine zahlenmäßige Bedeutung anlangt. Bei 15 Millionen radfahrenden Volksge⸗ noſſen kommen wir ebenfalls auf die im⸗ * hohem Maße geſteuert wurde, hat man Grund genug, mit froher Zuverſicht in die Zukunft der Radſahrbewegung zu ſchauen und nicht aus unbegründeter Scheu vor den drohenden Verkehrsgefahren die lieb⸗ gewonnenen Radwanderungen aufzugeben oder als Neuling von vornherein auf Rade fahren und Radwandern zu verzichten. Wer die alten Wanderfahrer näher kennt, die ſeit Jahren und Jahrzehnten in froher Gemeinſchaft durch die herrlichen deutſchen Gaue geradelt ſind, der weiß, was für einen koſtbaren Schatz an Erinnerungen und Erlebniſſen ſie in ſich tragen, den ſie für alle äußeren Schätze dieſer Welt nicht eintauſchen würden. Alſo, kein Zaudern und kein Zögern mehr: jeder Deutſche ſchaffe ſich ein Fahrrad als anſpruchsloſen und ſtets dienſtbereiten Gefährten an. Und dann in den Sattel geſchwungen und . Fahrt in die ſich neu ſchmückende atur! Die Heimlampe ſpendtert hrem Kinde 2u Ostern einen Sie Machen ihm damit nicht nur große Freude, Sie geben Photo-Apparat„n OTO Jo 9 E Nuf 25785 -5 ihm nützliche Anregung zu biſdendem Denken Die Erleb deines Osterausfluges Erinne D NO TO von rungen. Drum festhalten mit einem Photo- Herz Disse Sind 101 1 bleibende Handgriffe, und eine nahme ist fertig! 4 Wiekeln und Kopier Gute Apparate schon von M Photo- Drogerie Ludwig& NA, 1314 Kunststraße Friedrichsplatz 19 Ecke Augusta Anlage Fels lat erliches Ha er Station n. Aufenthalt. 1 ald eigene e Penſionspre 125 Gaſth. Meßg.„Traube“ 8 75 5 Odenwald Penfton Kuhn: nden kels kale necuer „Hechsrhänserbolf U 55 Neckarhauſen bei e — Mehr um ſatz durch Zeitungsanzeigen! N. Buft- einachtal und Schwimmbad. esa. lu Hl II e 510 5 1 7 5 5 aal- Garte n- 85 9. Babe 5 g Saal Schlachtu .„Kat Lalluclel. Die Städter kommen! Direkt am Walde. N n 5 1 dem idyll, gelegenen Bu e i atm e 0 Beliebt. Ausflugssiel aller Fremden. 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In den ahren war die Verarbeitung von Tex⸗ gei⸗ bis zweieinhalbfache geſtiegen, Bevölkerung ergibt ſich eine Zunahme um ittel. tig aber hat die Induſtrialiſierung die Rohſtoff⸗ n der über län⸗ Mit der tilrohſte Gleichzei baſis im eigenen Land immer mehr beeinträchtigt. Um 1870 wurden eutſchland noch rund 233 000 To. ein⸗ Textil(ohne Lumpen) gewonnen, bis gung auf heniger als ein Zehntel, auf Andererf führte Deutſch⸗ 00210 000 To. Textilrohſtoffe Mehreinſuhr rund vervierfacht. betrug ſie 861000 To. Dabei d um 1880 jährli 8 1913 hat ſich die etzten Vorkriegsjahr ein. ſpielte Baumwolle bei weitem die wichtigſte Rolle. In der 2 iſt die inländiſche Erzeugung von Textil⸗ ſoweit es ſich um land wirtſchaftlich gewonnene handelt, weiter ſcharf zurückgegangen. 1925 ellte die Landwirtſchaft noch 38 600 To. Faſerſtoffe zur Verfügung, bis 1928 war der Anfall auf 18 800 To., bis 1933 ſogar auf 8 400 To. geſchrumpft. In gewiſſem Um⸗ fange vermochte die allmählich vordringende Produktion an Kunſtſeide dieſen Rückgang auszugleichen. Trotzdem war der Geſamtanfall an inländiſchen Faſern 1933 um 10 000 Tonnen, das ſind rund 20 v. H. geringer als 1925. Die Auslandsabhängigkeit der deutſchen Textilinduſtrie hat ſich daher auch in der Nachkriegszeit, jedenfalls bis zum Jahre 1933, kaum vermindert. Seit 1983 iſt eine grundſätzliche Wandlung eingetreten. Im Zuſammenhang mit der Beſeitigung der Maſſenarbeits⸗ loſigkeit nahm der Bekleidungsverb 839 000 To. zu veranſchlagen haben, Lumpen ergi dieſes niedriger fange von 5 bis 10 v. H. de vorräte einheimif Landwirtſchaft im vergangenen Jahre rund Faſerſtoffe zur Verf dungswirtſchaft Berlin 1937“¼. um, den deutſchen 0 durch den Miniſterpräſidenten und Genernloberſt Göring feierlich eröffnet. die ausſchließlich auf dem Gedanken pre fertigen Kleidungsſtück. 14. April geöffnet. ich für 10 Den Bedarf ch auf rund er Einſchluß der f 885 000 rſtoffen wird man von ſich für 1936 ſogar ſt nun im vergar lungen? Zum k Tonnen. 2 die D Bedar f rſchuß war konnte Entſche vermindert worden ſein. ohne Zweiſel die durch chen Rohſtoffgewinnung. Einmal deutſche Tonnen all iſt ſeit innung von innung von um ſicher ein Fünftel ge hs hat ſich mehr als verz Hanf iſt gleichzeitig ſo gut wie neu aufgebaut worden und bereits wieder höher als um die Jahrhundertwende. Gleich⸗ zeitig kam die Erzeugung von ſynthet pinnſtoffen raſch in Gang. Die Produktion an Ki e und Zell⸗ wolle iſt von 32 800 im Jahre 1933 auf rund 100 000 To. im Jahre 1986 gewachſen. Schon heute beträgt der Anteil der einheimiſchen Rohſtoffe am geſamten Rohſtoffverbrauch der Textilinduſtrie rund 17 v. H. und unter Einſchluß des Lumpenanfalls ſogar rund ein Drittel. und Beklei⸗ Hallen rings ſtellung der Berlin 1937“ *„Reichsausſtellung der Deutſchen Textil⸗ In den ſech Funkturm wird heute die i Textil⸗ und Bekleidungs Es handelt ſich um eine Fachausſtellung, eines gemeinſchaft⸗ hen Leiſtungswettbewerbs ausgerichtet iſt und zu der ſich alle Gruppen aller Stufen von der Rohſtofferzeugung bis zum Einzelhandel zuſammengefunden hiben und die mehr als örei Millionen ſchafſende Menſchen repräſentiert. Durch die ganze Ausſtellung zieht ſich die gemeinſame Aufgabe im Dienſte des Vierjahresplanes. Man ſieht Beiſpiele deutſcher Textilkunſt, Zeugniſſe tech⸗ niſchen Könnens und Dokumente textilfachlicher Arbeit zus vergangenen Jahrhunderten. roter Faden als Man blickt ferner aus der Ueberlieferung mitten hinein in die neue Zeit, in die gei⸗ fü n Werkſtätten der Forſchung, der Schulen, der Fach⸗ ſe, in die Technik der Fertigung vom Rohſtoff bis zum Die Ausſtellung bleibt bis zum Dyckerhoff& Widmann A6/ Aò für Verkehrswesen Neprivafisierung der Dyckerhoff& Widmann Eingreifen der Lübberi Gruppe Ein von Dr. E. Lübbert geführtes Konſortium, dem auch die Vorſtandsmitglieder der Dyckerhoff u. Widmann AG., Berlin, Dr. e. h. Kreißelmeier, Dip.⸗Ing. Schulz und Dr. G. Wolff angehören, hat die früher der Bank der Deutſchen Arbeit und der AG. für Verkehrsweſen gehören⸗ den Aktien der Dyckerhoff u. Widmann AG. erworben. Das Konſortium, das damit über 90 v. H. des Aktien⸗ kapftals der Dyckerhoff u. Widmann Ac. beſitzt, beabſich⸗ tigt, die Dickerhoff u. Widmann AG. zum 31. Dezember 1936 in eine Kommanditgeſellſchaft auf Grund des Ge⸗ ſetzes über die Umwandlung von Kapitalgeſellſchaften um⸗ zuwandeln. Der Aufſichtsrat der AG. für Verkehrsweſen hat in einer am 23. März 1937 abgehaltenen Sitzung dieſe Aktien⸗ transaktion, aus der der AG. für Verkehrsweſen ein nam⸗ hafter Effektengewinn zufließt, genehmigt, unter der Be⸗ dingung, daß die Umwandlung der Dyckerhoff u. Widmann AG. in eine Kommanditgeſellſchaft auf Grund des bekann⸗ ten Umwandlungsgeſetzes vom 5. Juli 1934 erfolgt. Gleich⸗ zeitig iſt Dr. E. Lübbert, dem Generaldirektor der AG. für Verkehrsweſen, die Ermächtigung erteilt worden, als perſönlich haftender Geſellſchafter in die neu zu gründende Kommanditgeſellſchaft Dickerhoff u. Widmann einzutreten. Den außenſtehenden Aktionären der Dyckerhoff u. Wid⸗ mann Ac.(höchſtens 300 000% wird von dem Konſor⸗ tium vorausſichtlich für ihre Aktien ein Angebot von etwa 170 gemacht werden, jedoch beſteht auch die Möglichkeit, daß außenſtehende Aktionäre der Dyckerhoff u. Widmann AG., die über entſprechende Aktienbeträge verfügen, ſowie Mitglieder der Gründerfamilien Dyckerhoff und Widmann von dem Konſortium als Kommanditiſten in die neue Ge⸗ ſellſchaft aufgenommen werden. Von der AG. für Verkehrsweſen erfährt man noch, daß die Bilanzſitzung der AGG. für Verkehrsweſen am 22. April 1937 ſtattfinden ſoll, jedoch verlautet bereits, daß voraus⸗ ſichtlich für 1936 eine Dividende von 67 v. H.(i. V. 6 v. .) in Vorſchlag kommt. Vereinigie deuische Meiallwerke 30% werlmäßige Absaßisfeigerung Fasi verdoppelie Abschreibungen 8(6)% Dividende Weilerer Anlagenausbau Die Vereinigte Deutſche Metallwerke., die größte deutſche Metallwalzeret mit Sitz Frankfurt a.., an der beſonders die Metallgeſellſchaft und die Vereinigten Alu⸗ minium⸗Werke beteiligt ſind, berichtet über das Geſchäfts⸗ jahr 1935/36, daß der Betrieb in ſämtlichen Werken rei⸗ bungslos durchgeführt wurde. Mengenmäßig wurde die Ablieferungshöhe des Vorjahres wieder erreicht, während wertmäßig der Abſatz um faſt 30 v. H. ſtieg, hauptſächlich bedingt durch eine weitere Umſtellung der Schwermetall⸗ fabrikate auf die im Preiſe an ſich höher liegenden Leicht⸗ metalle ſowie durch umfangreiche Herſtellung von Fertig⸗ waren. Der Anteil des Exportgeſchäftes nahm wie in den Vorjahren trotz aller Erſchwerniſſe zu. Insgeſamt wurde die Gefolgſchaft erneut erhöht. 5 f Der Rohertrag ſtieg auf 47,26(33,86) Mill.„4. Dazu kommen Beteiligungserträge von 0,07(9,05), ſonſtige Ka⸗ pilglerträge von 0,14(0,06), Pachterträge von 0,27(0,38) und außerordentliche Erträge von erhöht 1,685(0,13) Mill. Mark, in denen der Währungsgewinn enthalten iſt(Wäh⸗ Kkrungsverpflichtungen ſind am Stichtag der Bilanz auf: genommen und der Unterſchied zwiſchen Goldparität und Die Gefolgſchaft erhielt noch Tageskurs zurückgeſtellt). Sonderzuwendungen von 3 v. H. des Einkommens. Für Währungsriſiken und Abwertungsgewinne ſind 1,23 (4ůõ66B Z) Mill.„ zurückgeſtellt. Zinſen erforderten 1,20(0,04) Steuern 5,88(2,68), ſonſtige Aufwendungen 660(5,03) Mill.„, Nach faſt verdoppelten Abſchreibungen auf An⸗ lagen von 4,96(2,49) Mill.„ wegen der ſtärkeren Bean⸗ ſpruchung des Maſchinenparks u 0,0(0,32) Mill./ anderen Abſchreibungen verbleibt ein⸗ ſchlteßlich 0,13(0,14) Mill. Vorkrag ein Reingewinn von 241(1,40), aus dem eine auf 8(6) v. H. erhöhte Dividende verteilt und 9,5(—) Mill.„ einer Sonderrücklage über⸗ wieſen werden. 184 014/ werden vorgetragen. Die Beteiligung der Geſellſchaft in den Aufgaben de Vierjahresplaus führte u. a. im Geſchäftsſohr auch zur 5 indung einer Kupferbergbaugeſellſchaft, die das alte Halden⸗Lauge⸗Verfahren durch ein neues Werksausbe ſchaft erſt der im Maſchinenpark von allein 5,11(3,78), ſtiegen An⸗ lagen leicht auf 22,31(21,39). Bei unv. 20,575 Grundkapital und rund 2,06 geſetzlicher Rücklage erſcheinen Rückſtellun⸗ gen erhöht mit 11,8(6,35), Rückſtellungen fün Währungs⸗ riſtlen und Abwertungsgewinne Wertberichtigung Sch Rebertragung auf Die Verbind bung auf 2 ſind, die eine Beſſerung der niſchen Der A e e ae, auf audere Rohſtoffe gegebenen Entwertungen— und n des wiriſchzſtlicheres Verfahren anwenden will. 55 e e ee wurden moderne Anlagen in Auftrag gegeben. Aufwendungen erfolgten noch für die Erforſchung einer Nickel⸗Lagerſtätte und für ein weiteres Kupfervorkommen. Aus der Bilanz(alles in Mill. /) wird der weitere sbau und die ſteigende Ertragskraft der Geſell⸗ ich. Bei 5,82(6,82) Zugängen, beſonders wie⸗ mit 5,37(4,14) und die für das Umlaufsvermögen von 2,54 Die Wertberichtigung auf Anlagen von 0,50 wurde das Aulagevermögen aufgelöſt. lichkeiten ſtiegen im Zuge der Geſchüftsbele⸗ 0 2 Davon entfallen zuf Banken 12,64 (12,46) unter das Stillhalteabkommen (3,66). „ 2272 9 (14,40, wobei 9,62 zu rechnen ſind, auf Wechſel 0,43(0,65), auf Konzerufor⸗ derungen 0,05(0,08), auf Warenlieferungen 11,30(6,84), Monaten des gut beſchäftigt. laſſe dies auch für die auf Anzahlungen von Kunden 1,77(0,11). In den bisher verfloſſenen ſoſt ſechs neuen Geſchäftsjahres waren die Werke Der vorliegende Auftragsbeſtand kommende Zeit erhoffen, * Deutſch⸗däniſche Handelseinigung. Die ſeit mehreren Tagen zwiſchen Vertretern der deutſchen und der däniſchen Regierung in Kopenhagen geführten Verhandlungen über eine Abänderung des Verhältniſſes zwiſchen Ein⸗ und Ausſuhr im beiderſeitigen Warenverkehr und über die Lieferungsmöglichkeiten bei Rohſtoffen uſw. haben am Dienstag zu einer Einigung geführt. * Strenger Maßſtab bei der Erfaſſung der Abwertungs⸗ gewinne. In einer zweiten Durchführungsverordnung des Geſetzes über Abwertungsgewinne beſtimmt der Reichs⸗ wirtſchaftsminiſter, daß die Frage, wann die Ablieferung eines Abwertungsgewinnes für den Schuldner als wirt⸗ ſſcchaftlich untragbar angeſehen werden muß, nur auf Grund der beſonderen Verhältniſſe des Einzelfalles zu entſcheiden iſt. Hierbei iſt ein ſtrenger Maßſtab anzu⸗ legen. Iſt einer auf wirtſchaſtliche Untragbarkeit geſtütz⸗ ten Beſchwerde durch Belaſſung des geſamten Abwertungs⸗ gewinnes ſtattgegeben worden und fallen dem Beſchwerde⸗ führer innerhalb eines Jahres nach der Entſcheidung über die Beſchwerde weitere Abwertungsgewinne an, ſo kann die Deviſenſtelle von der Erteilung eines Feſtſetzungs⸗ beſcheides abſehen, es ſei denn, daß ihr Umſtände bekannt wirtſchaftlichen Lage des Schuldners vermuten laſſen. Erfüllt ein Bürge eine der in§ 1 Abf. 2 des Geſetzes über Abwertungsgewinne ge⸗ nannten Verbindlichkeiten des Schuldners, ſo fällt der Ab⸗ wertungsgewinn im Zeitpunkt der Leiſtung des Bürgen bei dem Schuldner an. Die Ueberſendung des Feſtſetzungs⸗ beſcheides erfolgt durch einfachen Brief. Die Bekanntgabe des Feſtſetzungsbeſcheides erfolgt, wenn der Beſcheid dem Schuldner zugegangen iſt. Wird der abzuführende Abwer⸗ tungsgewinn nicht binnen der in dem Feſtſetzungsbeſcheid beſtimmten Friſt entrichtet, ſo ſind hierauf vom Toge der Fälligkeit an 4 v. H. Zinſen jährlich zu zahlen. Wird eine Anzeige nach 8 2 Abſ. 2 des Geſetzes über Abwertungs⸗ gewinne nicht rechtzeitig erſtattet und wird daburch eine Verzögerung der Ablieferung des Abwertungsgewinnes herbeigeführt, ſo ſind von dem abzuführenden Abwertungs⸗ gewinn 4 v. H. Zinſen von dem Tage an zu zahlen, an welchem der Betrag bei rechtzeitiger Anzeige fällig ge⸗ weſen wäre. Die Beſchwerde iſt ſpäteſtens binnen zwei Wochen nach Ablauf der Beſchwerdefriſt zu begründen, Die Verordnung(vom 20. J. 37) kritt mit Wirkung vom 25. 12. 1936 in Kraft. * Der Gouverneur der rumäniſchen Nationalbank in Berlin. Der Gouverneur der rumäniſchen Nationalbank, Exe. Mititza Conſtantinescu, weilt ſeit dem 22. d. M. in Berlin zum Beſuch des Reichsbankpräſidenten Dr. Schacht. In ſeiner Begleitung befinden ſich die Direktoren der Na⸗ tionalbank, Miniſter a. D. Lopedatu und Dr. Balacesco ſowie Dr. Jordan. Die Herren waren am Montag Gäſte des Reichsbankdirektoriums und ſind am Dienstag einer Einladung des Reichsbankpräſidenten Dr. Schacht geſolgt. Gouverneur Conſtantinescu iſt am Dienstag von Mini⸗ . ig empfangen worden und hat im übri⸗ gen den Beſuch in Berlin benutzt, um ihn beſonders inter⸗ eſſierende Einrichtungen des neuen Deutſchlands kennen⸗ zulernen. In eingehenden Ausſprachen zwiſchen den rumä⸗ Gäſten und dem für dieſe Angelegenheiten gebil⸗ deten deutſchen Regierungsausſchuß wurden Fragen des deutſch⸗rumäniſchen Handels⸗ und Zahlungsverkehrs er⸗ örtert. 5 5 Th. Goldschmidt Ach, Eſſen.— 0(5) v. H. Dividende. beſchloß, der Ga; W.. g b gene Se 5) v. H. vorzuſchlagen. Die b Geoeheet asc Een nabeſtehr cg der en ö dt en naheſteht, ſchlä r a 5 5 9 für 1936 die Verteilung der Th. ſchm gleichen Tage ſtattfindenden einer Dividende von ebenfalls 6(i. B. 5) v. H. vor, „ Eiſemannwerke Al, Stuttgart. Die Geſellſchoft, deren At von 1,5 Mill. im Beſitz der Robert Boſch AG iſt, ver⸗ teilt für 1986 aus 128 828(78 191)„ Reingewinn wieder eine Dividende von 4 v. H. * 8 Bank Ach, Cottbus. Der An beſchloß, der HV am 26. April für 1936 eine Dividende von wieder 4 v. H. wie im Vorfahr nach Vornahme ausreichender Ab⸗ ſchreibungen und Rückſtellungen vorzuſchlagen. * Vereinigte Moſaik⸗ und Wandplatten⸗Werke AG (Friedland⸗Sinzig⸗Ehrang), Sinzig a. Rhein. Der AR be⸗ ſchloß, der HV am 10. April eine Dividende von 7 v. H. (4 v..) vorzuſchlagen. * Braunſchweig⸗Hannoverſche Hypothekenbank, Braun⸗ ſchweig⸗Hannover. Der AR beſchloß, der HV am 14. April für 1936 eine Dividende von 5 v. H. wie im Vorjahr vor⸗ zuſchlagen. * Thüringer .] Dividende. Wollgarnſpinnerei AG, Leipzig.— 11 v. H. Der AR beſchloß, der HV am 29. April 12 5 ö i 11(12) v. H. und eine „ 7 5 1. agen(i. wendu an die Gefolgſche Zwecke abgezweigt). Die ao. HV. 2 Wie wir J. auf Befr r HV Auf Antrag von Ge⸗ erwaltung nunmehr kärz einzuberufen, t Joſef Pſchorr feſt⸗ faſſen. In dieſer ltienkapital von 4½ orzuksaklien vertre⸗ 28 v. H. des AK ronung gab Geheim⸗ aus der zu ent⸗ ung der ago. eimrat Joſe gezwungen, ei dieſer imer zu Te tt in die e Erklärung b V die m zur Abberufung ifſichtsrates, die Geheimröte R t Röchling und Franz Kuſter⸗ Verſammlung teilnehmen dürften. Die i Herren ſtelle einen brutalen Eingriff und er ſehe ſich deshalb veranlaßt, beendet zu erklären, worauf er den f eine neue zo. HV ankün⸗ 2 Vorſitzers wurde nun erklärt, daß die Verwoltung die Verſammlung trotzdem durchführen werde. Zu der geſtellten Tagesordnung wurde zu jedem Punkt ein Antrag geſtellt, der auf Ablehnung der Tages⸗ ordnung hinauslief. Dieſe Anträge fanden mit allen an⸗ weſenden Stimmen Annahme. Geheimrat Georg Pſchorr gab hierauf im Namen der Familie Pſchorr eine Erklä⸗ rung ab, in der er auf das lebhafteſte das ungebührliche Vorgehen von Geheimrat Joſef Pſchorr gegen Hie drei ge⸗ nonnten Aufſichtsratsmitalieder bedauerte. Er verſicherte dieſe ausdrücklichſt des Vertrauens, des Dankes und der Anerkennung der übrigen Mitglieder der Familie Pſchorr. Durch die Verwaltung wurde hierauf ein umfanareiches Protokoll zur Verleſung gebracht, das eingehend die tief⸗ gehenden Differenzen zwiſchen der Verwaltung und Ge⸗ heimrat Joſef Pſchorr ſchildert. In dieſem Protokoll wird ausdrücklichſt die Schuld an dieſen Zwischenfällen Geheim⸗ rat Joſef Pſchorr zugeſchoben. Weiter iſt darin auch ein Schreiben des Treuhänders der Arbeit für das Wirtſchaſts⸗ gebiet Bayern an den Vorſtand der Pſchorrbräu AG ent⸗ halten, in dem mit Bedauern die Unannehmlichkeiten zur Kenntnis genommen werden, die dem Vorſtand der Pſchorrbräu Ach durch das„unpernünftige, bei der Kennt⸗ nis der Perſon des Herrn Geheimrat Joſef Pſchorr aber verſtändliche Verhalten“ erwachſen. * Maſchinenfabrik Moenus Ac. Frankfurt a. Main.— Voraus ſichtlich 5(4,5) v. H. Dividende. Das Geſchäftsjahr 1036 brachte eine weitere Umſatzbelebung. Gegenüber dem Vorjahre liegt eine Steigerung wertmäßig von 1d. 10 v. H. Das Unternehmen wird, wie man erfährt, der in der 1 wor, die von i mann nicht in der Anweſenheit der in ſeine Rechte die go. HV für ſi Saal verließ digte. 8 vor. t. 8 zweiten Hälfte April ſtattfindenden Bilanzſitzung eine mäßige Erhöhung der Dividende auf 5(4,5) v. H auf das AK von 4,5 Mill./ vorſchlagen. Auch in den bisher ver⸗ floſſenen Monaten des neuen Geſchäftsjahres halte die gute Beſchäftigung a g 1 * Dürrwerke AG., Rätingen.— Verluſtverminderung. In der Auſſichts ratsſitzung wurde der Abſchluß für das Geſchäftsjahr 1936 vorgelegt, der nach Abſchreibungen von 462 000/(i. V. 60 000 4) mit einem Reingewinn von 332 577/ abſchließt, um den ſich der Verluſtvortrag auf 306 000/ ermäßigt und in dieſer Höhe weiter vorgetragen werden ſoll. Im abgelaufenen Jahr konnten die Umſätze erheblich geſteigert werden. Auch das Auslanssgeſchäft hat eine Belebung erfahren. In das laufende Jahr iſt das Unternehmen mit einem doppelt ſo hohen Auftrags⸗ beſtand wie im Vorjahre eingetreten, ſo daß volle Beſchäf⸗ tigung auf längere Zeit geſichert iſt.—(HV. am 23. April.) * Abkommen zum Schutz der Seefiſche im Nordatlanti⸗ ſchen Ozean. In London wurde am Dienstag ein Ab⸗ kommen zum Schutz der Seeſiſche im Nordatlantiſchen Ozean unterzeichnet. Außer Deutſchland, das durch den Geſandten Woermann und Oberregierungs rat Profeſſor Dr. Willer vertreten war, unterzeichneten Belgien, Däne⸗ mark, Großbritannien, Island, der Irtſche Freiſtgat, die Niederlande, Polen und Schweden das Abkommen. Anlaß zum Abſchluß dieſes Uebereinkommens gab die ſeit langer Zeit beſtehende Befürchtung, daß durch die ſtarke Befiſchung der nördlichen Meere die Erhaltung der Fiſchbeſtände nicht mehr gewährleiſtet iſt. Das Abkommen ſieht vor, daß in Zukunft in der Hochſeefiſcherei nur Netze mit ſolchen Ma⸗ ſchenweiten verwendet werden dürfen, die den Fang von jungen Tieren ausſchließen. Außerdem ſind Mindeſtmaße für die wichtigſten Nutzſiſche in der Hochſeefiſcherei verein⸗ bart worden. * Tuchfabrik Aachen vorm. Süskind u. Sternau AG, Aachen.— Verluſtabſchluß. Wie 5 Tuchfabrik berichtet, konnte auch im Geſchäftsjahr 1935/36 die Umſatzſtockung trotz größter Anſtrengungen zunächſt noch nicht behoben werden, vielmehr trat erſt im Hochſommer 1936 eine Be⸗ lebung des Geſchäfts ein. Die Erzeugung konnte doher im Berichtsjahr nicht rentabel geſtaltet werden. Das Produk⸗ tlonsprogramm wurde durch Aufnahme neuer Qualitäten geändert. Die Ausfuhr wurde durch die Abwertung weite⸗ rer Währungen beeinträchtigt. Nennenswerte Verluſte auf Außenſtände traten nicht ein. Die ſtarke Steigerung der Vorräte liegt im großen Fertiglager begründet. Der Roh⸗ erlös ſank auf 0,83(1,45) Mill.„. Andererſeits ſind u. a. Löhne und Gehälter auf 0,66(0,87) und ſoziale Abgaben auf 0,05(0,07) Mill.„“ zurückgegangen. Nach 28 384 (89 466)/ Anlageabſchreibungen wird ein Verluſt von 86 859/ ausgewieſen, der ſich um 20 044 Gewinnvortrag auf 66 815/ ermäßigt(i. V. einſchl. 0 432/ Gewinn⸗ vortrag 171044/ Reingewinn, woraus 7 v. H. Dividende verteilt wurden). An unv. 1,5 Mill.. Durch erfreu⸗ liche Steigerung des Umſatzes in den erſten fünf Monaten des neuen Geſchäftsjahres ſei eine weſentliche Beſſerung eingetreten, die bereits eine beachtliche Minderung der Verbindlichkeiten mit ſich gebracht habe und einen Aus⸗ gleich des Verluſtvortrags erwarten laſſe.(5 3. April.) * Engliſche Bemühungen um den Handel mit Eſtland. Der ſtellvertretende Direktor der Aus landsabteilung der Bank von Englond, Mr. C. A. Gunſton, befindet ſich zur Zeit in Reval, wo er mit führenden eſtniſchen Politikern und Wirtſchaftskreiſen Verbindung aufgenommen hat. England hat mit Eſtland im Sommer 1934 einen Handels⸗ verkrag geſchloſſen, der England auf einer Reihe von Ge⸗ bieten, insbeſondere für Kohlen, Koks, Baumwollſtückgüter große Zollreduktionen einräumt. Do dieſe Zollreduk⸗ tionen ungefähr ein Drittel der damaligen Einfuhr Eſt⸗ lands von England ausmachen hat man in England 805 geringe Hoffnungen auf eine weſentliche Steiger engliſchen Ausfuhr nach Eſtland 5 Die en Erbwartungen ſcheinen ſich ober n genügend erfüllt zu haben. Nach den letzten bekannt gewordenen Ziffern iſt die Handelsbilanz immer noch ſtark aktiv zu eſtniſchen Gunſten. Es iſt anzunehmen, der jetzt in Eſtland wei⸗ lende Direktor der Bank von land verſuchen wird, eine Förderung und Vermehrung der engliſchen Ausfuhr nach Estland zu erreichen. 8 3 f Be itz. *„Zürich“ Unfall. Die„Zürich“ Allg. Unfall⸗ und Haft⸗ yflichtverſicherung in Zürich weiſt für das abgelaufene Geſchäfksjahr 1996 einen Ueberſchuß von 8,8 Mill frs. auf (8,8). Die Dividende beträgt 210 frs. netto je Aktie auf eine Wiener Firma die 25 brik neu herrichten laſſen und den Betrieh etwa im r d. 9 Nhein-Mainische Abendbörse Sfill Frankfurt, 28. März Die Abendbörſe lag zwar ruhig, die Grund tendenz konnte trotzdem als freundlich bezeichnet werden. Auch die Kurſe nannte man im Vergleich zum Berliner Schluß vorwiegend gut behauptet. Etwas Nachfrage erk ſich für Weſtdeutſche Kaufhof mit 5976(5956), ferner für Mönus Maſchinen mit unv. 110, J Farben mit 166,75 behauptet. Sonſt nannte man u. a. Ver. Stahl 118,7 kannesmann 76, Deutſche Erdöl 142,75, Buderus 124,75 und As 75—41.— Der Rentenmarkt lag völlig geſchäftslos. Das Geſchäft blieb bis klein, die Kurſe erwieſen zum Schluß außerordentlich ſich aber als überwiegend gut behauptet. Etwas befeſtigt waren Goldſchmidt mit 128,50 (12776), ferner Otavi Minen mit 32(31,50). Der Rentenmarkt lag auch ſpäterhin ſehr ruhig und Kursveränderungen ergaben ſich nicht. Die Nachbörſe war ohne Geſchäft. das einbezahlte AK von 15 Mill. frs. An Prämien wurden im Jahre 1936 120,3 Mill. frs.(i. V. 111,03 Mill.) ver⸗ einnahmt, wovon 3,4 Mill, frs.(i. V. 3,2) an die Rückver⸗ ſicherer abgingen. Für Schadenzahlungen wurden 615 (57,9) Mill. frs. aufgewandt. * Bank für Anlagewerte, Zürich. Für das abgelaufene Geſchäftsjahr 1936 wurde ein Reingewinn von 353 695 frs. 3 28 frs.]) erzielt, woraus wiederum auf das AK von 5 Mill. frs. eine Dividende von 5 v. H. verteilt wird. Der Reſervefonds bleibt mit 2,5 Mill. unverändert. Waren und Märkte Rotterdamer Getreidekurſe vom 23. März.(Eig. Dr.) (in Hfl. per 100 Kilo) März 9,20; Mai 9,15; Juli Sept. 8,77.— Mais lin Hfl. per Laſt 2000 Kilo) 106,75; Mat 106,25; Juli 103; Sept. 103,50. Liverpooler Baumwollkurſe vom 23. März.(Eig. Dr.) Amerik. Univerſal Stand. Middl.(Schluß) März(37 765; April 768; Mai 770; Juni 771; Juli 778; Auguſt 768; Sept. 763; Okt. 757; Nov. 750; Dez. 749; Jan.(88) 750; Febr. 749; März 749; Mai 748; Juli 746; Okt. 728; Dez. 724; Jan.(39) 723; Tendenz ſtetig. * Schweinemarkt Meckesheim. Preiſe: 40—46/ das Paar. G Leinölnotierungen vom 23. März.(Eig. Dr.) Lon⸗ don: Leinſaat Pl. per März 1278; Leinſaat Klk. per April 14,75; Bombay per April 15,50; Leinſaatöl loko 30,0; April 28,10, Mai⸗Auguſt 29,3; Baumwoll⸗Oel ägypt. 29,6; Baumwoll⸗St. ägypt. per März 916. Neuyork: Terp. 42,25. Sava nn ah: Terp. 37,25. Geld- und Devisenmarkf Paris, 23. Nerz ching emilich). Auftrieb: 23 Läufer. London 105.30] epanſen. Kopenbagen 474.75] Mien— deny: 21.77 J] fallen 114 60 follaad 11.91½ J erh 875.— Belgteß 366.75 Schweſz 49575 J Stocktom 5 Marsch er 5— London, 23. hn( chlus amtlich“ reuyort 489.60 Kopenbsgen] 22.40, Moa.. Sthenda 1245 Bene 48808 Jake 19,826 funzen 888.— beleben. 157 Instertem 892,88 bse 19,90— Fonsfanfin. 811.— Au reſer 125,— baftz 105.85(eben 110,7 fen 549,.— eros 18. krösze 28.02— fieſsingtor 225,94 ier.12 on ſericee 28.25 Halin 92.77 prag 188,12 Wente 28.05 Jaſpereſt“ 18,50 berlin 12.14 ¼ Hudzpe: 25,0, dender Aire: 15,— Poenoz ür 2. A beige 212 50 sie de lab. 442,— aut Lon cob 47755 penlen 00— oſſe 400.— Honkong 10290 J Lüders 100,1 2 g Melalle Hamburger Meiallnoflerungen vom 25. März i 5 1 2 f 108 5 u. Selts-Ann brief bed 11 rahſiſ Brist bed bezahl N n„„ e üben 41 5044.50 eber. 3„ kefnelſber(fis. p. u).. 4203840 Mr 91.759175 84.00. feingold(A. p. r..79 284 5 80 5 384. 00. At-Flatin(Ab f le 5 a ittapr.(l. 1 4430 450 5 384.0. lechn. reines Plein 5 884 G0. betzllpr,(Fu. n. gr... 5,80 5,85 855 384,00 0 2 4440. bott Able 7 Antimon Hegulns chines.(L mh.) 66,— 68.— Hovemb.... e. Uüedilber( per Flssche) 15,37 18,7 Letemb,!......„.. oltramerz düines,(in Sb.) 55. * Der Londoner Goldpreis betrug am 23. März für eine Unze Feingold 142 ſh 4 d= 86,5996 J, für ein Gramm Feingold demnach 54,9295 Pence= 2,7842 f. g Frachienmarki Duisburg-Ruhror Das Geſchäft an der heutigen Börſe erfuhr gegen geſtern keine Aenderung. Die Frachten und Schlepplöhne blieben unverändert. NSDAP-iifieilungen Aus partetamtlichen Bekauntmachungen entnommen Anordnung der 5 5 Alle Stadtort pen holen am 24. 3. zwiſchen 1 13 Uhr Karten 1 1 Großkundgebung auf der Kreis⸗ leitung, Zimmer 2, ab. 1 Kreispropagandaleitung. En die Propagandaleiter und Kulturſtellenleiter der Ortsgruppen! Am 24. 3. findet im kleinen Saal der„Harmonie D 2, 6, 20 Uhr, eine wi Sitzung ſtatt. 155 5 55 ten W 85 der 5 535 ſind von den Ortsgruppen ſofort abzuholen. Ortsgruppen der NS DA Wallſtadt 24.., 20 Uhr bung ſömtlicher Amts⸗, 1 Blockleiter im nimmer des„Pflug“. iederbücher mitbringen. i 8 7/171(Ostland). Schar Ern z Schüßler. Alle Mädel, ge⸗ Deutſches Eck und 3 Abteilung Reiſen, Wandern, Urlaub 5 Fahrpläne zu zen Oieſaßz: e Nach dem Hochſchwarzwald Karfreitag bis Oſtermontas, 5 Neuſtadt 18.28 Uhr, Karlsruhe an 22.10 Uhr, Mannheim an 23.10 Uhr. Dieſer Zug hält zw Karlsruhe nicht 5 Nach dem nördl. Schwarzwald unt montag, Preis.— /, Mannheim.42 .49 Uhr, Schwetzingen.02 Uhr, Hockenheim Neulußheim ab.17 Uhr, Karlsruhe ab.03 Uhr; 8 kirch an 10.23 Uhr, Lautenbach, Oppenau, 5 8 75 Griesbach an 11.27 Uhr. Bad Griesbach ab 18.46 Uh: Bad Peterstal ab 18.53 Uhr, Oppenau ab 19.00 Uhr, Lau⸗ tenbach ab 19.11 Uhr, Oberkirch ab 19.19 Uhr; Karls ruhe an 20.52 Uhr, Neulußheim an 21,37 Uhr, Hockenheim 21.43 Uhr, Schwetzingen an 21.54 Uhr, Uhr, Mannheim an 22.14 Uhr. 32 Für beide Fahrten ſind noch Karten bis Donnerstag, 25. März, 12 Ühr, bei den Geſchäftsſtellen erhältlich. Wanderung am Karfreitag: Heidelbeng— Speyerer — Ehrenfried— Bierhälterhof— Randweg— Wies lo⸗ Abfahrt ab Mannheim⸗Friedrichsbrücke(Och), Fahrpreis r Heidelberg 70 Pfg. Rückfahrt ab Wiesloch gegen 10 Uhr mit der Straßenbahn nach Heidelberg. Fahrpreis Wies loch— Heidelberg etwa 40—50 Pfg.(Wanderzeit rund 8 Stunden.)% 5 2 . nnn n SS 898 r hoch, 24. März 1937 9 Ver err 1 f d* N 5 lich Muſte ers militä rung oder Aushebung maßgebend. Kommt zum Gedenktag des Reichskriegerbundes 20 Jahres 1917 das Toben der Materialſchlachten be⸗ gann, Verde e ikten geändert. ſferve 9 ſofort nach ihrem Wohnſitz in Marſch zu ſetzen bedingt tauglicher hierzu bereiterklären. änderte Einſtellungsbeſtimmungen bei der Wehrmacht Reichskriegsminiſterium hat die Beſtim⸗ über die Einſtellung in die Wehrmacht zur g der aktiven Dienſtpflicht in einigen Wenn bei der Einſtellungsunter⸗ ein Fehler feſtgeſtellt wird, der zwiſchen der neunterſuchung der Freiwilligen, der Muſte⸗ oder Aushebung und Einberufung aufgetreten d das Ausüben des Wehrdienſtes zeitlich oder 10 ausſchließt, dann iſt der Einberufene ſofort em bisherigen Wohnſttz in Marſch zu ſetzen. ich Untaugliche ſind in die Erſfatz⸗ I, beſchränkt Taugliche und Un⸗ liche in die Erſatzreſerve II zu überführen Szumuſtern. lun zeige Tiro verte an a kruten, bei denen bei der Anſtellungs⸗ ung Fehler feſtgeſtellt werden, die vorher ich überſehen worden waren und höchſtens il„beſchränkt tauglich“ zulaſſen, ſind eben⸗ n die Erſatzreſerve II zu überführen. Wenn ekruten unter den gleichen Vorausſetzungen dingt tauglich“ befunden werden, ſind ſie ſo⸗ wie möglich zur kurzfriſtigen Ausbildung zu Ergänzungseinheit zu verſetzen. Ein Verblei⸗ Rekruten bei der Truppe darf nur erfolgen, wenn dies nach g des zuſtändigen Sanitätsoffiziers und ruppe tragbar iſt und die Rekruten ſich ſchrift⸗ Wird ein ſchon bei der rung feſtgeſtellter Fehler bei der Einſtellungs⸗ uchung lediglich anders gewertet, ſo iſt das rärztliche Tauglichkeitsurteil bei der Muſte⸗ gebot 18 ſcheid Gene Einzi Frontſoldaten dreht der Abwehrſchlachten 1917 Ei Jahre ſind vergangen, ſeit im Frühjahr des in deren Mittelpunkt die Flandernſchlacht ſtand. lles Leben der Natur erſtorben. Tag und Nacht, Wochen und Monate ſpeien die Geſchütze ihr rben in die griff. * Herren- Krawatten 95, 128 198.45 Im geeignet iſt. Im Aniverſum: n. ler idigt haben. deren der en werden. Vater iſt gefallen—, ende innere ſungsheim gen die hat. n Sonderlob Zähigkeit 6 — Fronten. Heimat Wandlung einen Lungenſchuß ſchwer verwundet, in einem zum umgewandelten Einfluß der völlig neuen Umwelt ſich zu der Er⸗ kenntnis durchringt, daß er nicht zum Geiſtlichen Und damit findet ſich ſchließlich auch die Mutter ab, die des falſchen Glaubens iſt, daß ihrem ſchöne Kopf ver Stand ſchütze Bruggler Ein Heldenlied aus großer Zeit Man ſollte der Jugend in Maſſet tm rehbuch verſetzt Und ſo aufzubieten. Aber alle bewäh der durch, Schl Schloßherrin gebührt der Weltkrieg Das nach dem gleichnamigen Ro⸗ man von Anton Graf Boſſi Fredigotti von Joſeph Dalman verfaßte 1915, als die Italiener den Oeſterreichern den Krieg erklärt haben. Alle wehrfähigen Tiroler ſind bereits bleibt nichts übrig, als das letzte Aufgebot, die Standſchützen, zur V teidigung köpfigen Alten ſtehen blutjunge Burſchen, kaum der Schule entwachſen. Dolomitenſtellung in ſo unübertrefflicher Weiſe, daß, als das ſtark zuſammengeſchmolzene Häuflein nach monatelangem Ausharren abgelöſt werden kann, die höchſten Auszeichnungen nicht ausbleiben. Mittelpunkt Augenblick an Spannung verliert, ſteht der 16jährige Toni Bruggler, der ſich nicht zurückhalten läßt, als die letzten wehrfähigen Männer ſeines Dorfes auf⸗ Zum Geiſtlichen beſtimmt— der macht der Jüngling die ent⸗ er, durch Handlung, den ſcheiterte dieſen ihre in Neben ren ſich in de die als oß unter Aufnahmeleitung An de r Be 1 weiß⸗ keiner dem ſeiner Durch Be Film Damit ſie ſieht, mit welchem Heldenmut die Standſchützen Heimat das Jahr U den kriecht das Gift der tödlichen Gaſe über die Erde, in die Gräben und Trichter. In dieſer Hölle, oͤurchnäßt und kolbeſpritzt, mit vor Entbehrung und Grauen fahlem Geſicht, ſtand der Frontſoldat der deutſchen Abwehr. übermenſchlichen bruchsverſuch durch die deutſchen Stellungen. Flandern iſt mehr als nur ein geographiſcher 1 Dieſer Name iſt höchſter Ausdruck des Hel⸗ (Günther Grau), die die unglaublichen Schwierig⸗ keiten, die ſich ihr der wilden Hochgebirgswelt ent ſtellt bewunderungswürdig gemeiſtert hat. tleriſche Oberleitung(Peter Oſtermayr) und (Werner Klingler) hatten aber auch eine gbückliche Hand in der Auswahl der Hauptper⸗ ſonen iſt Ludwig Kerſcher als Toni Brugg⸗ ler der Idealtyp der vor keiner Gefahr zurückſchrek⸗ kenden Bergjugend. Es iſt ergreifend, zu ſehen, wie in ſeine Aufgabe hineinwächſt, wie er ſchließlich, ihm gelingt, wä Do in während des nächtlichen Rück⸗ ungener den Italienern zu ent⸗ tter ſeines Dorfes wird, indem er kungen auf einem kürzeren Weg ſo recht 5e bringt, daß der italieniſche An⸗ griff zuſammenbricht. Eine prachtvolle Type iſt auch der Führer der Standſchützen, Eduard Köck als Theißbacher, oer ſich nicht davon abbringen läßt, die ihm anvertraute Stellung zu halten, obwohl ſein Hof in Flammen aufgegangen iſt. Und dann die als es die deutf beiden Frau eſtalten: Franziska Kinz als gkän⸗ zend de Brugglerbäuerin und Lola Chlu N Hella von Teuff, die junge Schloſi⸗ herin, die in Toni ungewollt die entſcheidende Wand⸗ lung hervorruft. Noch mehr darſtelleriſche Leiſtun⸗ gen wären wert, eingehender gewürdigt zu werden. So Bruggers Kameraden, vor allem der Lehrer des Ortes als Leutnant der Heldenſchar, und die andern, die ſo überaus lebenswahr ihre Rolle verkörpern. Heldentum zur See preiſt der Ufa⸗Kulturfilm „Schiff in Not“, der im Beiprogramm überaus eindrucksvoll für die Deutſche Geſellſchaft zur Rettung Schiffbrüchiger wirbt. Richard Schönfelder dentums des deutſchen Frontſoldaten, das er in der Abwehr der Materialſchlachten bewies, gleichviel, ob das vor Verdun, an der Aisne oder am Chemin des Dames war. Im Gedenken an dieſes gewaltige Ringen veranſtaltet der Deutſche Reichskriegerbund (Kyfſhäuſerbund) am 30. Mai in der Deutſchland⸗ halle in Berlin eine Großkundgebung: Flandern 1917. Der Deutſche Reichskriegerbund ruft hiermit alle Regimentsvereinigungen derjenigen geſucht. an die Geſchäftsſt. d. Bl. mit fließendem Waſſer u. Zentral⸗ heizung in gut. Lage zum 1. 4. 37 Angebote unter L T 168er 2342 Akademiker ſſu cht zum 1. 4. frül. öl. 2. Angebote unter 3215 L P 621 2 Id leert Zimmer mit Keller Mannheim Umgebung, per ſofort oder 1. 4. Zu ſiefen ges. Angebote unter EI ER an die Geſchüftsſtelle d. Blattes. 2 -Lim.-Wohng. m. Zentralheiz. U. Bad, zum 1. Juli von einz. Dame 45287 geſucht. Angeb. u. E V 67 an d. Geſchäfts⸗ ſtelle d. Blattes. 1 0 oder Sofort 2u unter Tele Ain B. Anme Näheres vermieten. 2340 on- Nr. 400 20 Tullaſtraße 14, Zubehör, zum P Herrschaftliche b-Zimmer-Wohnung zum 1. 4. zu vermieten Volz, Fernſprecher 427 18. 19 0 3 Tr., mit reichl. reiſe von„ 125.— Näh. bei Timm. u. Küche 3. alletuſt. Perſ. z. 15. 4. geſucht. Zuſchr. u. E W Nr. 68 a. Geſch. 5289 5-Timmer Friedrichsring, Näh. Qu 7. 13, p Küche und Manf. 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Seite/ Nummer 138 [bwehr der Materialſchlach⸗ ten des Jahres 1917 geſtanden haben, auf, an der Feierſtunde in der Deutſchlandhalle teilgunehmen und an dieſem Tag Wiederſehensfeiern in Berlin zu veranſtalten. Anfragen ſind an das Bundesamt de Reichskriegerbundes, Berlin Wü 30, C zu richten. Nicht Mädchenkammer— ſondern Heim der Hausangeſtellten Der Gedanke„Schönheit der Arbeit“ ſoll ſeinen Einzug auch im Zimmer der Hausgehilfin halten. Dafür tritt Emma Kromer in der„NS⸗Frauen⸗ warte“ ein. Das Mädchenzimmer ſei bisher ſowohl vom Architekten beim Bau wie auch durch die Haus⸗ frau bei der Ausgeſtaltung zumeiſt recht ſtiefmütter⸗ lich bedacht worden, keineswegs immer aus ſchlechtem Willen, ſondern einfach, weil man früher für dieſe Dinge nicht das nötige Verſtändnis aufbrachte. Das ſei heute anders geworden. Darum werde als Mindeſtforderung betont, daß das Zimmer des jungen Menſchen, den wir in unſer Haus auf⸗ nehmen, verſchließbar ſein, ein Bett, einen Schrank, einen Tiſch, einen Stuhl und eine Waſchgelegenheit enthalten und nicht zuletzt ein Fenſter haben ſoll. Mit den Mindeſtverpflichtungen ſei es aber nicht ge⸗ tan. Der junge Menſch müſſe auch das Gefühl be⸗ kommen, ein Heim in dieſer Familie zu haben. Das Zimmer könne denkbar einfach, aber mit etwas Liebe und Verſtändnis eingerichtet ſein. Wenn die übrige Wohnung mit einem gewiſſen Luxus ausgeſtattet iſt, dürfe das Zimmer der Hausgehilfin nicht armſelig und kümmerlich ausſehen. * Berlin, 24. März. Der Füthrer und Reichs⸗ kanzler hat der Frau Katharina Mehl in Berg⸗ zabern aus Anlaß der Vollendung ihres 100. Lebens⸗ jahres ein perſönliches Glückwunſchſchrei⸗ ben und eine Ehrengabße zugehen laſſen. Regimenter, die in der 2 eutſchen 7. 2 Hinweis Die Regensburger Domſpatzen kommen. Die Regens⸗ burger Domſpatzen werden am Donnerstag, dem 1. April, im Konzertſaal des Pfalzbaues in Ludwigshafen, ihre Kunſt zu Gehör bringen. Der Chor der unter der per⸗ ſonlichen Leitung von Domkapellmeiſter Dr. Th. Schrems ſteht, beſteht 60 Mitgliedern, darunter 40 Knaben und 20 jüngere Herren. Zur Aufführung ge⸗ langen mehrſtimmige Gefänge, Mad rigale, Volkslieder, Wiegenlieder und Volksweiſen. aus , 1 e, A,, , 9———7ꝙ75— J An., K Fernſpr. 506 89. iſek,, au ſolv Schöne, ſonnige nen Gut möbl. Zim. t möbl.] Meerfeldſtr B 13 N 5 ieter, f. 70% Schön. Zimmer 2- Ln Woh 1 Mäbl. Zimmer ee ee o Schön m Zi. 1 J, 16,. N ſof. ob, spült. zu m. 1 elag.. fig. Je. el, Fam. an m. Ven. zan be⸗ evtl. mit Küche Möbl. ier m. Schreibt und Separ. gut möbl. vermket. 17 u. Ba„ Hths., an ruhig, berufst. fol. Hrn. rufstät. rn zu 4. zu verm. z. 1 April Bücherſchrank an Zim a Näheres g. Stck Werderstr. leer Leute 3 1 Aprif z. 5. Rich. Wag⸗ v. Abr. f. Geſch. rie. gen eff. 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Vor einem Londoner Gerichtshof ſtanden dieſer Tage drei britiſche Staatsbürger als Angeklagte, die nur ein paar Schnellzugsſtunden von London ent⸗ fernt geboren wurden und wohnen, und dennoch er⸗ klärten, das ſie kein Wort Engliſch ſpre⸗ chen könnten. Der eine war Lektor der Un i⸗ verſität in Stadt Llandudno, der andere Pfarrer der ein berühmter Kirchen⸗ prediger, der dritte Lehrer der Volksſchule in Fiſhguard. Dieſe drei Untertanen Seiner Maje⸗ ſtät des engliſchen Königs ſind der ſeltſamen Auf⸗ faſſung, daß ſie mit England nicht das geringſte zu tun haben, weil ſie eben keine Engländer, ſondern Swanſea, Männer aus Wales ſeien. Millionen von Engländern erfuhren aus dieſem Anlaß erſtmals, daß inmitten des Inſelreiches, in dem Herzogtum Wales, das dem jeweiligen männlichen engliſchen Thronfolger den Herzogtitel gibt, eine ſtarke und eigenartige Freiheitsbewegung exiſtiert. Der in der Geſchichte bewanderte Brite weiß, daß die keltiſchen Urbewohner von Wales erſt nach jahrhundertelangen Kämpfen ihre Freiheit den an⸗ gelſächſiſchen Eroberern geopfert haben, und daß es vor einem Jahrtauſend im Südweſten Großbritan⸗ niens ein ſelbſtändiges Königreich Wales gab, deſſen kriegeriſche Fürſten ihren engliſchen Nachbarn manch ſchwere Stunden bereitet haben. Das alles aber ſchien für die Gegenwart kaum mehr eine Bedeutung zu haben. Vor 650 Jahren wurden ja die welſchen Stämme endgültig beſiegt und der Sohn Eduards., des engliſchen Königs, wurde zum Prinzen von Wales proklamiert. Dieſe hiſtoriſchen Geſchehniſſe ſind jedoch nun die Urſache, daß vor kurzem drei gebildete, geiſtig hochſtehende Männer den Plan faßten, im nächtlichen Dunkel die Barak⸗ ken und Aulagen eines neu errichteten Flugplat⸗ zes der Royal Air Forces in der Stadt Penrhos in Brand zu ſetzen. Das war nämlich der Grund, warum der 22jährige Univerſitätsprofeſſor John Saunders Lewis, Präſident der welſchen Freiheitsbewegung, der Pfarrer Eduard Valen⸗ tine und der Lehrer David William, ein 52⸗ jähriger Herr, vor das Londoner Gericht kamen. Wales macht London Sorge Die Iren und die Schotten, die viel ſpäter als die Welſchen unterjocht worden ſind, haben bis in die Ueueſte Zeit hinein rebelliert; die Freiheitsbewegung der Iren wurde ſogar von einem ziemlichen Erfolg gekrönt! Aber die Einwohnerſchaft von Wales ſchien ſich bis zum 19. Jahrhundert ganz mit ihrem Schickſal abgefunden zu haben. Alte Traditionen, wie zum Beiſpiel der Sängerkrieg ihrer Dichter, der ſogenannten Barden, beim alljährlichen„Eiſtedd⸗ food“, wurden zwar aufrechterhalten und mit dem alten Pomp in den Städten von Wales gefeiert, aber eine politiſche Bedeutung hat dieſes harmloſe natio⸗ nale Spiel nicht gehabt. In letzter Zeit jedoch hat ſich auch in Wales manches geändert. Während im 19. Jahrhundert nur noch einfache Dorfbewohner der alten keltiſchen Sprache mächtig waren, begannen ſich nun auch die Städter der ſchon faſt ausgeſtorbenen Sprache zuzuwenden. Der keltiſche Dialekt von Wales, der höchſtens bei den nationalen Feſten ſo⸗ borenen täriſchen ſchickten ſie einen erbitterten Proteſt nach dem an⸗ zuſagen als ein Muſeumsſtück zur Geltung kam, wurde wieder als Umgangsſprache eingeführt, und beſonders von Lehrern, Profeſſoren, Geiſtlichen, Künſtlern, Studenten uſw. immer mehr geſprochen. Aus dieſen Kreiſen ſetzte ſich dann auch die Mit⸗ gliederſchaft der„Freiheitsbewegung“ von Wales zu⸗ ſammen., die eine Autonomie für die zweieinhalb Millionen Einwohner von Wales verlangt, aber mehr oder weniger offen ſchon von der vollſtändigen Unabhängigkeit von Wales träumt, von der Wieder⸗ aufrichtung des alten Königreiches, das im 13. Jahr⸗ hundert untergegangen iſt. Man weiß nicht genau, wie ſtark, wie verbreitet, wie einflußreich die Bewe⸗ gung iſt. Im allgemeinen beſteht der Eindruck, daß die durch die Arbeitsloſigkeit gepeinigte Arbeiterſchaft viel eher für ſoziale Gedankengänge zu haben iſt als für die Theorien der Führer der Unabhängig⸗ keitsbewegung. In den ſo ſchwergeprüften Berg⸗ mannsgegenden von Südwales haben deren Organi⸗ ſationen, wie zum Beiſpiel die Cymru“, der„Welſche Bund der viel Anklang. Aber unter den Städte, unter den Studenten der nationalen Uni⸗ verſität von Wales in Swanſea, unter Aerzten, Journaliſten uſw. zündet die Leidenſchaft des neu⸗ erwachten welſchen Freiheitsdranges fort. „Urdd Gobaith Hoffnung“, nicht Bewohnern der Eine eigenartige Gerichtsverhandlung Dieſe Leute lehnen alles ab, was engliſch iſt, ſie wollen ſolange nicht ruhen, bis noch ein Menſch in Wales Engliſch ſpricht. Die alte Keltenſprache ſoll wieder zur Sprache des ganzen Wales werden. Sie wollen in ihrem Lande kein engliſches Mili⸗ tär dulden, ſie widerſetzen ſich der Beſetzung von Amtsſtellen in ihrem Land mit in England ge⸗ Staatsbeamten. Als aus Gründen der Landesverteidigung die Exrichtung eines neuen mili⸗ Flugplatzes in Wales beſchloſſen wurde, deren nach London. Als ſie keine Antwort bekamen, beſchloſſen ſie, auf andere Art die Aufmerkſamkeit auf ihre Bewegung zu lenken. Und ſo ging der Pro⸗ feſſor, der Geiſtliche und der Lehrer zum neuen Flug⸗ platz, um ihren Plan auszuführen. Baracken brannten ab, Maſchinen wurden vernichtet, ein Schaden von vielen tauſend Pfund entſtand für den Staat. Die Verhandlung in London ſpielte ſich unter den eigenartigſten Formen ab. Aus Wales kamen in Sonderzügen Hunderte Mer nſchen an und haben ſogar das Gerichtsgebäude belagert. Darunter waren viele Barden, wie auch einer der Angeklagten zu der Dichtergilde der Barden gehört. Die Angeklagten ſelber trotzten dem Gericht. Sie haben kein einziges Wort Engliſch geſoroc en und er⸗ klärt, daß ſie die Worte des Richters nicht verſtehen. „Ir Wyk yn bwriadu siarrd yn eymragg',„wir wollen nur Welſch ſprechen“, ſgaten ſie imme, wieder In ihrer Heimatſprache proteſtierten ſie dagegen, daß man ihren Prozeß in London verhandelte. Sie hätten mit dieſem„ausländiſchen“ Gericht nichts zu tun, ſie fänden es empörend, daß man ſie aus ihrer Heimat ins„Ausland“ verſchleppt hat. Da die Richter natürlich nicht anerkennen wollten, daß die Angeklagten nicht die offizielle Sprache des Landes Marſchall Foch an der Seite Napoleons beigeſetzt Die Leiche des vor acht Jahren verſtorbenen Mar ſchalls und kirchlichen Ehren aus dem Gruftkeller des Invalidenhauſes, wo höchſten militäriſchen proviſoriſch bei⸗ Foch wurde unter ſie bisher geſetzt war, in die Krypta des Invalidendomes übergeführt und dort in einem von dem Bildhauer Paul Tanbopfky geſchoffenen prachtvollen Bronze ſarkophag an der Seite Napoleons I. Präſident Lebrun vor dem Sarkophag. Ruhe gebettet. 8585 ö Der letzte Miß Ceeily Roſaires, Elefantendompteuſe in dem Zirkus ihres Vaters, mit einem Artiſten Walter Shufflebottom, der bei ihrem Vater tätig iſt, das Brautpaar von einem Elefanten zum Hochzeits hous zurücktragen. zur ewigen (Weltbild,.) Schrei: Elefant ſtatt Brautkutſche feierte in London Hochzeit Nach der Trauung ließ ſich (Weltbild,.) verſtehen, kam es gar nicht zu eine n Verhör, ſondern das Urteil wurde nur auf Grund von Zeugenaus⸗ ſagen geſprochen. Man begnügte ſich mit der ver⸗ hältnismäßig milden Strafe von je 10 Monaten Ge⸗ fängnis. 0 (Copyright by Zeitberichte C. O. Hamann, Berlin SW 68. Eif Nationen muſizieren in Baden⸗Baden Gemeinſames Ringen um (Eigener Bericht der„Neuen Mannheimer Zeitung“) Baden⸗Baden, im März. Seit fünf Monaten bereitete Herbert Albert mit dem Sinfonie⸗ und Kurorcheſter in vorbildlicher Hingabe einundzwanzig Werke vor von zehn deut⸗ chen und elf ausländiſchen Tondichtern. Nach hei⸗ ßem, olympiſchen Ringen um die Anerkennung von weither zuſammengekommenen Hörerkreiſen beſchloß die groß und ſchön angelegte V. Sinfonie von Max Trapp mit ihrem köſtlichen, heiteren Rondo⸗ ſatz dieſe vier Tage voller Anregungen. Durch alle vier Sätze ſiegt bejahende, formgeſtaltende Kraft dieſes echt deutſchen Tondichters. Eigenartig, daß dieſem Werk der Ueberwindung alles Gedanklichen und Schweren ein Italiener, das Gegenſtück in Moll lieferte: Mabſtro Malipiero in ſeiner Sin- konia elegica, die aber nicht minder Erhebung zu ſpenden vermochte und ebenſo beifällig aufge⸗ nommen wurde. Ein weiterer Pfadſucher zur neuen Sinfonieform kam zu Wort: Wolfgang Fort⸗ ner. Seine Sin konſia concertante zeigt in ſehr erfreulicher Entwicklung das Geſundende und Aufbauende ſeines Dienſtes am Hitlerjugendorche⸗ ſter: gutgefügte Form, Geradlinigkeit und Wir⸗ kungskraft. Weniger trifft dies bei dem Ceneerte ler um ne. e Oſteck, chüler Max von Pauers ſpielte ſelbſt meiſterhaft 1 ſehr glücklich geſtalteten Klavierpart, während W̃ helm Stroß die auch techniſch e f Aufgaben in ſieghaft überwand. Der ſtürmiſc wagemutigen, ehrlich ringender glänzenden Geiger. Um die O. drei: der Däne Knudage Riiſa er, Kurt Atterberg und der in Malers„Violinkonzert in lb wirkende. ſehr begabte Karl Schäfer. Seine„Suite für f iſt ſehr Violine und Kammerorcheſter“ riſch und lebendig geſtaltet und gibt der Geige lok⸗ bilder orientaliſchen mes von Delft“ von Hermann Reutter. . galt dem neue Formen und Inhalte chend löſte. Atterbergs„Suite“ aus der Muſik zu Shakeſpeares„Sturm“ gehört ebenfalls zu den beſonders erfreulichen Gewinnen der vier Tage. Riiſager reiht ſchöne däniſche Kinderlieder zu an⸗ ſprechender Gebrauchsmuſik„Zum Geburtstag“ Eine eigenbetonte„Suite für Klavier“ von dem ſtill und echt ſchaffenden Finnen NDrjö Kilpinen brachte mit einer Sonate(Werk 86) ſeine Gattin Margaret Kilpinen wirkungsſtark zu Gehör. Muſik für Streichorcheſter boten der Engländer Arthur Bliß, eine ſtarke, harmoniſch ausgereifte Begabung, und der bekannte Ungar Bela Bartok, der auch Klavier, Harfe, Celeſta und Schlagzeug ganz überraſchend auszunützen weiß und beſonders im 4. Satz ſeiner rhythmiſchen Beſeſſenheit die Zügel ſchießen läßt in eigenſinnigſtem Taktwechſel, doch ſtets muſtkaliſch empfunden. Der Füngſte der 21 Tondichter, der 26jährige Helmut Degen, machte ſich mit ſechs Varia⸗ tionen über ein guterwähltes Geuſenlied ſehr vorteilhaft bekannt. Vorſpiel wie alle ſechs Teile, die nicht bloß figurative Umſpielungen des Themas ſind, runden ſich durch eigenes thematiſches Ma⸗ terial ab. Neben dem Jüngſten vertrat Emil Nikolaus v. Reznicek die älteſte Generation mit einer ſorg⸗ ſamſt ausgefeilten, koloriſtiſch feinen Ouvertüre voll dramatiſcher Phantaſie„Schuld und Sühne“. Zu dieſen drei Orcheſterkonzerten kam ein Bal⸗ tt⸗Abend mit Gott die B lorits und mit der„Kir⸗ Sonia Korty hatte die choreographiſche Leitung in feſten Händen und tanzte als Bajadere wie als ina im holländiſchen Bauerntreiben, dem Rent er Tanzlieder im Volkston mitgibt. AUUnſere Kammermuſik bereicherte Joſef In genbrand durch ein an guten Einfällen rei⸗ ches Streichquartett, Werk 28, Johannes Prze⸗ cho wſki, durch ein Streichquartett in-Dur, deſ⸗ ſen beide erſte Sätze verſprechen, was der letzte in ſeiner Weitſchweifigkeit nicht hält. Noch mehr gilt dies von Edward Stämpfli, einem jungen Schwei⸗ 5 a 8 Aufgaben, die Maria Neuß GBerlin) anſpre⸗ ſerhart Frommels„Der adere“ voll üppiger Klang⸗ zer, 5 Duo für Violine und Klavier von den Brüdern Hirt geſpielt wurde. Beiden Quartetten lieh das Stroß⸗Quartett ſeine bewährte Kunſt. Das Geſamtergebnis dieſer vier Tage iſt man⸗ nigfaltig und läßt in einem farbigen Querſchnitt durch das junge muſtkaliſche Schaffen der europäi⸗ ſchen Kulturvölker die Beobachtung verfolgen, daß die einzelnen Völker ihrer Tonſprache immer mehr das eigene Geſicht zu geben wiſſen. Friedrich Baſer. Neue Generalintendanten in Düſſelsorf und Stuttgart Reichsminiſter Dr. Goebbels beſtätigte den Generalintendanten Prof. Otto Krauß, Stutt⸗ gart, als Generalintendanten der Städtiſchen Büh⸗ nen in Düſſeldorf und den Generalintendan⸗ ten Guſtav Deharde, Schwerin, als Gene⸗ ralintendanten der Württembergiſchen Staatstheater a in Stuttgart. Profeſſor Otto Krauß wurde 1890 in Heilbronn geboren. Er genoß ſeine Ausbildung als Kapellmei⸗ fler, Schauſpieler und Sänger. Von ſeinem Vater wurde er in alle Berufszweige des Theaters prak⸗ tiſch eingeführt. In ſeiner Vaterſtadt leitete er auch ſpäterhin mit ſeinem Bruder das Stadttheater, bis er 1914 ins Feld zog, wo er ſchwer verwundet würde. Nach Ende des Krieges, den er bis zum Schluß als 5 Offizier mitmachte, war er zwei Jahre Oberregiſ⸗ ſeur und ſtellvertretender Intendant im Stadtthea⸗ ter in Roſtock, dann folgte eine Tätigkeit an den Nürnberger Bühnen und anſchließend eine längere Wirkungsperiode in Karlsruhe. 1929 wurde Krauß durch Heinz Tietjen an die Städtiſche Oper nach Berlin verpflichtet, wo er bis zum Umſchwung — zuletzt als kommiſſariſcher Intendant— tätig war. Im März 1933 übernahm er die Führung der [Den Wolfram ſin 1 N Kunſtgeſchichte. Bei Kriegsausbruch meldete er ſich als Kriegsfreiwilliger bei der Kaiſerlichen Kriegs⸗ marine. Er machte den Feldzug in Flandern 1917 mit, erhielt mehrere Auszeichnungen und wurde zum Offizier befördert. Eine Gasvergiftung been⸗ dete ſeine Fronttätigkeit, worauf er Adjutant bei der Kommandantur in Cuphaven wurde. Nach Beendi⸗ gung des Krieges ſetzte er die unterbrochenen Stu⸗ dien fort. 1924 trat er als jugendlicher Tenor ſein erſtes Engagement am Landestheater in Darmſtadt an. Er folgte dann einer Verpflichtung an das Landestheater Oldenburg als erſter Heldentenor. Gleichzeitig leitete er die Propagandaabteilung die⸗ ſes Theaters. Im Jahre 1933 wurde er als Inten⸗ dant an das Bremerhavener Stadttheater verpflichtet. 1935 trat er ſein bisheriges Amt als Generalinten⸗ dant Jes e„ in Schwerin an. i 5 15 8 8 Der Oſterſpielplan im Aattenelibeater Der g Oerppfelplan des Nationaltheaters bringt am Oſterſonntag Richard Wagners„Tannhäuſer“. t in dieſer Vorſtellung Walther Großmann. Am Oſtermontag erſcheint Peter Tſchai⸗ kowfkys Oper„Fugen e in neuer In⸗ ſzenierung von Heinrich Köhl 5 ie A kaliſche Leitung hat Get Elmendorff.— Im Neuen Oſterfeiertagen Karl Bunjes erfolgreiches luſtſpiel„Der Etappenhaſe“ geſpielt, und r findet am R. V att. Das t in Freiburg. B e eon. das als 3. Freiburger 22. bis 30. wa 1 8. Württembergiſchen Staatsthenter als Generalinten kamt dant. Seitdem wirkte er regieführend in Oper und al Schauſpiel und als begabter Organiſator der Würt⸗ tembergiſchen Präſidialrat der Reichstheaterkammer berufen. An die Württembergiſchen Staatstheater wurde der bisherige Generalintendant der Mecklenburgi⸗ ſchen Staatstheater in Schwerin, Guſſtav De⸗ harde, verpflichtet. Generalintendant Guſtan Deharde iſt ein Sohn der Wageſſrkante.. ſtammt aus Rodenkirchen 8 Oldenburgiſchen und ſteht im 44. Lebensjahre. Er ſtudierte in Kiel und. Staatstheater. Im Jahre 1933 wurde Generalintendant Otto Krauß durch Reichs miniſter Dr. Goebbels in den Reichskulturſenat und den 5 am Main, gewonnen worden. furt a. M. das Kleemann ⸗Quartett, Wert) vier NVͤ. und ein großes 0 Prof. 8 9 Kulenkampff, Berlin, gungen wirken mit: Das Wanne e 5 das Münchner Strei ett, üüncher ee. kom vier Orcheſter⸗Konzerte(das e 955 ni Chor⸗Konzert. mersdo; ten der zildent tion ſchi Feuerwe ſanften! die ſonſt ten ſich vogel, u Beifall ligen, d das„Re taumelte hin und flügelſchl 8 iſt es vr wiſchen dertrupp Zelte a erſten A die Werl der Ten langte e nen run mit Dro tors, abe dieſe Dr. gewöhnt. in die K dem Ter der gab Sr-. 7 Sie verſt wortung Vohlerge täglich m Jo iſt da denn dar das zuvie einzige u Ver ſpreche n. geſchehen, 1 ein. Dieſ kreuzen. gers. Hun Herr Ch! „Sie u ger rühre „Das ſeierlich. Mehr. Ic Sie ganz Neue Mannheimer ittag⸗Ausgabe 11. 6 Arie, die er gleich zu Beginn des Stück zu ſingen hatte, aber der Mime reagierte nicht auf, blieb ſtumm und ſtand auf der Bühne herum, als ginge ihn die ganze Sache nichts aun. Da ſtürzte der Direktor aus den Kuliſſen auf die Bühne und ging mit geballten Fäuſten auf ſeinen widerſpen ſtigen Tenor los. Im Nu war die prachtvollſte Kei⸗ lerei auf offener Bühne im Gang, während das zu ſeiner in Berlin⸗Wil⸗ Inſel inmit⸗ einer mit Hauptdarſteller: Eine kleine Publikum die beiden Kämpfer von unten her begei⸗ Die fliegende Herzogin“ abgeſtürzt? Die Eisſtauung der Jüng und die Berliner Feuerwehr! ſtert aufenerte. Der Herr Direktor rettete ſich recht⸗ Kn 23. März Minenwerfer und Artillerie ſind machtlos ete n gerade Frühlings⸗ zeitig doͤurch die Flucht vor einem ſicheren k..⸗Nie⸗ 5 5 1 75. 27 5. Riga, 23 März regneriſche Wetter verlockte] derſchlag. Im übrigen wurde die Vorſtellung für Die als„Fliegende Herzogin“ bekannte Herzogin Leo des ee den 9 77 8 J M. ausgedehnten Spaziergängen. dieſen Abend natürlich abgeſagt. Am nächſten Tag von Badford wird ſeit geſtern abend mit ihrem 75 8 e 5 r 5 und l ſchwerer A e ertragödie in dem ſtillen war das kleine Theater zum Brechen voll. Die Sache Flugzeug vermißt. Die Herzogin war zu einem 1808 1 Sprengungen f die 5 Pionieren Ken beinahe unbemerkt ge⸗ mit dem Borkampf batte ſich offensichtlich auch in Alleinfing in das vom Hochwaſſer heimgeſuchte durchgeführt wurden, iſt es bisher nicht gelun⸗ nicht zufällig ein einſamer Spazier⸗ der Umgebung von Kragujevac herumgeſprochen... 8 5„„ 2 Nau ltige& n e 5 151 Anlagen am Fenn gekreuzt und ſich an Aber die Erſchienenen kamen nicht auf ihre Koſten. Ueberſchwemmungsgebiet in Mittelengland auf⸗ F 1 8 8 8 eren Spiel der Wildenten erfreut hätte. Der Direktor hatte ſich mit ſeinem Tenor geeinigt, geſtiegen. Man nimmt an, daß ſie in einen Schnee⸗ i 5 3 1 8807 1 155 te, die im Uferſchlamm der Inſel ihr und ſo ſang dieſer denn an dieſem Abend ohne ſturm geraten iſt, die Orientierung verloren hat ral 5 ir Se 855 eb den öl Sn vielleicht auch ihrem buntſchillern⸗ Schwierigkeiten zu machen. Sehr zum Mißfallen des und abgeſtürzt iſt. Die Herzogin iſt 71 Jahre 15 90 Zeit ineier 1 1 85 ei erenden„Ehemann“ zu viel Auf⸗ Publikums, das ſich in ſeinen Erwartungen getäuſcht„„ r eber Weitere enen en oe ere Dülna ſchenkte— geriet in ihrem ureigenſten ſah, pfiff und randalierte und ſtürmiſch nach einer alt. Sie hat ſich durch mehrere V 1 n„ ich mit dem Kopf zwiſchen zwei Pfähle Wiederholung des Boxkampfes vom vorhergehen⸗ und Indien einen Namen gemacht. Erſt im Alter 8 n e„ Schutzwehr gung. Das Tierchen zappelte und den Abend verlangte. von 61 Jahren befaßte ſie ſich ernſthaft mit dem und die Gene ür en in er ee ug verzweifelt mit oöͤen Flügeln um ſich, es konnte Fliegen. fährdeſſt 15 ſind fünf Gehöfte die 0 e Düma 5 enn Umklammerung aber nicht mehr 5 Die Nachforſchungen nach der Vermißten ſind bis Inſel liegen und von hohen Eismaſſen völlig ein⸗ omen Lier konnte alſo nur noch unſer„Mäd⸗ Im Innerſtädtiſchen Theater zu Budapeſt in die Morgenſtunden des Dienstag erfolglos ge⸗ geſchloſſen ſind. Obgleich die Lage dieſer Bauernhöfe chen für alles die Berliner Feuerwehr, helfen. Ein wird ſeit einiger Zeit mit großem Erfolg ein Luſt⸗ a 1, n 5. äußerſt bedroht iſt, weigern ſich die Bewohner, ihre „— und ber 11„ ſpäter raſ⸗ ſpiel aufgeführt, in deſſen zweiten Akt die Szenerie blieben. Höfe zu verlaſſen. 8 f„„ te auch ſchon ein Spezialfahrzeug mit einem ein elegantes Direktorenzimmer mit einem prunk⸗ 5 g 22 2 Die e Eismaffe en ſich ſtellen⸗ hlauchboot(lan Bord) heran. Nun war die Situa⸗ vollen Kronleuchter zeigk, Dieſer Kronleuchter hat Mit dem Flugzeug uns Meer geftürzt ae e e e ion ſchnell geklärt. Das Boot wurde mit zwei nun bei einer der letzten Aufflührungen einen Zwi⸗— London, 23. März. zuſammengeſchoben, mobel dle ges dloſſene Eigene Jeuerwehrbeamten bemannt und hinüber gings mit ſchenfall verurſacht, der ſehr böſe ausſah, aber Wie aus Melbourne gemeldet wird, ſtürzte pielfach bis auf ben Grund des Stromes reicht ſanften Ruderſchlägen zur Inſel. Zwei harte Hände, ſchließlich doch nur komiſche Folgen hatte. Einer der ein Flugzeug der auſtraliſchen Luftwaffe das Auf⸗ Hieraus erklärt ſich die Wi kungsloſigkeit der dahl⸗ die ſonſt gefahrvollere Arbeit gewohnt ſind, näher Hauptdarſteller, der Schauspieler Anton Pager, ſtand nahmen von einer durch ein anderes Flugzeug ge⸗ reichen Sprengungen. Die Minenwerferabteilung ten ſich behutſam und vorſichtig dem kleinen Waſſer⸗ bereits auf ſeinem Platz mitten auf der Bühne und zogenen Zielſcheibe machen wollte, aus geringer iſt jetz dne der 0 70 ſchwere Artillerie vogel, um ihm die Freiheit wiederzugeben. Lauter wartete auf das Hochgehen des Vorhangs. Plötzlich Höhe ins Meer ab. Der Flugzeugführer fand den hilft jedoch noch unter bei r Sener Eis⸗ Beifall auf„offener Szene“ der zahlreichen Neugie⸗ gab es über ihm einen lauten Krach. Der Schau⸗ Tod 7 8. f ſtar 11 a 570 5 e ee e, rigen, die ſich inzwiſchen angeſammelt hatten, als ſpieler zuckte zuſammen und im nächſten Augenblick cuuug mik das„Rettungswerk“ gelang. Die kleine Wildente brach auch ſchon wie das leibhaftige Donnerwetter g 1 5 i 15 AI taumelte zwar noch etwas benommen einige Male der Kronleuchter über ihn herein. Schauſpieler und Eroͤbeben in Aſſam und Bengalen Ein neuer Flugmillionär hin und her, dann aber ſteuerte ſie, pluſternd und Kronleuchter wälzten ſich am Boden und aller übri⸗— London, 23. März.— Berlin, 23. März. flügelſchlagend im Eiltempo ihren Artgenoſſen zu. gen Perſonen auf der Bühne bemächtigte ſich eine Wie aus Kalkutta gemeldet wird, wurden in der Auf einem Navigationsflug im Rahmen der all⸗ * kant. Allein der vorunglückte Schauſpieler kroch Nacht zum Montag große Teile der Provinzen Aſſam jährlich ſtattfindenden Blindflugſchulung, an der alle 5 f 3 1. fluchend aus dem Geſtänge dͤes Kronleuchters und Bengalen durch ein ſchweres Erdbeben erſchüt⸗ Flugzeugführer der Deutſchen Lufthanſa teilnehmen Zu einem außerprogrammäßigen Zwischenfall heraus und ſagte:„Jetzt weiß ich wenigstens, wozu ſ„ tert. Das Beben machte ſich am ſchwerſten in den vollen dele Flugk 99 4 n Ott 5 5 uhr mann iſt es vor ein paar Tagen in der kleinen jugoſla⸗ eine dicke Perücke gut iſt. Ohne dieſe Schwitzkappe Städten Sibſagar und Chubri bemerkbar, wo meh⸗ feinen 11 141 ten Flu 45715 11 60 25 3 wiſchen Stadt Kragujevae gekommen, wo eine Wan⸗ hätte ich vermutlich meinen Geiſt aufgegeben und rere Gebäude beſchädigt wurden. Unter der Bevbl⸗ Jubilar, der 1917 zur gli 17 pe 0 5 0 felt dertruppe, die hauptſächlich Operetten aufführte, ihre ihr hättet die Vorſtellung abbrechen können. Räumt kerung entſtand eine Panik, doch find Menschenleben 1927 bei der Deutſchen L H an e Zelte aufgeſchlagen hatte. Kurz vor Beginn der die Trümmer fort, der Zwiſchenakt iſt vorüber!“ nicht 55 beklagen i 5 5 5 8 die 18 7 155 1 n e ee erſten Abendvorſtellung, die gut beſucht war, weil Als Kurioſttät ſei hierzu bemerkt, daß es unter den 8 agents die goldene Ehrennadel überreicht. die Werbetrommel tüchtig gerührt worden war, kam Budapeſter Theaterkritikern eine ſehr gebräuchliche( dd ã ͤ ã ã õã ã y ber Tenor des Enſembles zum Direktor und ver⸗ Redensart iſt:„Wir wollen warten, ob der Kron⸗ blangte eine Erhöhung der Gage. Als dieſes Anſin⸗ leuchter herabfällt“, wenn nämlich ſonſt nichts Aufe funden Mannes etwas anzufangen wußte. Sei es,— Ein merkwürdiger Fall wurde vor kurzem nen rundweg abgelehnt wurde, verließ der Tenor regendes auf der Bühne geſchieht. In dieſem Fall daß es ein Wiſſenſchaftler zun Forſchungszwecken ver⸗ vor dem Militärgericht in Alderſhot(England) mit Drohungen den Wohnwagen des Herrn Direk⸗ iſt nun wirklich der Kronleuchter heruntergekommen, wenden konnte oder ein Techniker zur Ausprobung verhandelt. Dort ſtand der Unteroffizier Arthur nur blieb das tragikomiſche Zwiſchenſpiel hinter dem Vorhang verborgen und ſo hat es das Publikum gar nicht gemerkt. Gemerkt hat es nur der getroffene Schauſpieler, der aber um ſo nachdrücklicher! tors, aber trotzdem gaben die Kollegen nicht viel auf dieſe Drohungen, denn ſolche Zwiſchenfälle war man gewöhnt. Wie ſich dann aber, nachdem der Vorhang in die Höhe gegangen war, herausſtellte, war es dem Tenor bitterer Eruſt. Immer und immer wie⸗ der gab ihm der Dirigent das Zeichen des Einſatzes Preece vom 1. Woreeſterſhire⸗Regiment unter der Anklage des verbotenen Handels mit Soldaten. Die Fürſorge dieſes freundlichen Unteroffiziers für feine Soldaten ging nämlich ſo weit, daß er ihnen des morgens noch vor dem Wecken den Tee, den er ſelbſt zubereitet hatte, ans Bett brachte. Für ſeine kleine Mühewaltung ließ er ſich von ſeinen Leuten ein einer neuen Erfindung, etwa eines Fallſchirmes oder eines Raketenflugzeuges, oder daß ein Chemiker ſich das sweckloſe Menſchenleben kaufte, um die Wirkun⸗ gen eines neuen Giftes zu unterſuchen. John Anderſon war bereit, ſich jedem mit hundertprozen⸗ tiger Lebensgefahr verbundenen Experiment zur Verfügung zu ſtellen, und wenn er auch in einem gasgefüllten Raum die Zuverläſſigkeit neuer Gas⸗ *. — In den Tageszeitungen von Boſton erſchienen vor kurzem Anzeigen mit der Ueberſchrift:„Ein g n Bas f 5 en ee Menſchenleben iſt zu verkaufen!“ Ein Mann namens masken erproben ſollte. Und was geſchah? Kein geringes Entgelt geben. Schließlich mußte er ja John Anderſon kündigte an, ſein Leben für den Preis Wiſſenſchaftler meldete ſich, kein Techniker, kein den Tee und die Biskuits, die er dazu lieferte, zu⸗ Filmregiſſeur, kein Chemiker, kein Gasmaskenfabri⸗ kant brauchte einen Todesverachter! Kein Geschäfts mann ſchien auch nur das geringſte Inte reſſe daran gu haben, für 1500 Dollar ein Menſchenleben zu kau⸗ fen. Dennoch erhielt John Anderſon auf ſeine An⸗ zeigen über dreihundert Zuſchriſten. Sie waren durchweg von Frauen. Mehr als 300 Frauen aus den verſchiedenſten Teilen von USA erklärten ſich bereit, den Todesverächter John Anderſon zu hei⸗ raten. 17jährige Backfiſche und 60jährige Witwen waren unter den Schreiberinnen. Frauen mit und ohne Vermögen. Sie alle fanden mit echt amerika⸗ nächſt auch aus ſeiner eigenen Taſche bezahlen. Solche Geſchäfte mit den Tommys find jebbch nach dem Militärgeſetz verboten, daher die Anklage, Bei der Verhandlung ſtellten ſich die Soldaten geſchloſſen auf die Seite ihres Unteroffiziers, wodurch ſie er⸗ reichten, daß die Verhandlung vorerſt einmal ver⸗ tagt worden iſt von 1500 Dollar an ernſthafte Intereſſenten, am lieb⸗ ſten einen Forſcher, verkaufen zu wollen. Ein Mann verkauft ſein Leben. Das iſt ſebbſt in den Vereinig⸗ ten Staaten ein ungewöhnliches Angebot. Aber John Anderſon war es ſehr ernſt mit ſeinem Inſe⸗ rat. Er hatte ganz einfach das Daſein ſatt, und da er annähernd 1500 Dollar Schulden hatte, war er bereit, ſich für dieſen Betrag mit Haut und Haar zu verkaufen. John Anderſon hat auf allen Gebieten des Lebens ſein Glück verſucht. Aber ſtets mit nega⸗ tivem Erfolg. Alles, was er unternahm, ſchlug fehl. Niemand kümmerte ſich um ihn, niemand half ihm, 50 nem 4 9 5 richtiqe Mee 1 Zum Osterfest Freude spenden niemand gab ihm eine Chance. Nach zehn Jahren niſcher Einſtellung den Fall Anderſon romantiſch Wit a 6 dds KAM! LIOfIOR der größten Enttäuſchungen beſchloß er nun, dieſes und ließen ſich durch die Zeitungsanzeige anregen, sschenken * HAAR mutz⸗ und fruchtloſe Daſein aufzugeben. Aber John einem am Daſein Verzweifelten neuen Lebensmut 8. 5 Anderſon war ein Ehrenmann. Er hatte 1500 Dol⸗ und neues Lebensglück zu geben. So viele Mög⸗ AlKAl IF REI 30 PFC lar Schulden und überdies wollte er ſein Leben nicht lichkeiten bietet die Welt einem Menſchen, der für eschenkhaus f ſo einfach wegwerfen, wie etwa einen Straßenhahn⸗ ſein Leben nur noch 1500 Dollar haben wollte. Es an den Planken iſt anzunehmen, oͤaßß John Anderſon nun nicht mehr fahpſchein. Darum verwandte er ſeine letzten Bar⸗ ſein Leben aufs Spiel ſetzen, ſondern auf eines der mittel für die Inſerate in en Zeitungen. Es mußte eee, doch jemanden geben, der mit dem Leben eines ge⸗ dreihundert zarten Angebote zurückgreifen wird. plaukenecke F 8. 12 )777VCFFFCFCCCCCCCCCCCCCCCc(cCCcCc(cc((((( NRO M AN VON MHM U G O M. K G IT 2 98 ²˙¹·.¹RmA Copyright by Verleg Knorr 8 Hirth G. m. b.., München 7 „Alſo“, ſagte Wiggers befriedigt.„Natürlich ſteht enorm viel auf dem Spiel. Stellen Sie ſich nur vor, daß Parker eines Tages hierher—“ „Maul halten!“ brüllte Chladek und ſchlug klat⸗ ſchend die Hand auf den Tiſch. „Verzeihung. Der Gedanke iſt Ihnen nicht ange⸗ nehm. Kann ich verſtehen. Andererſeits müſſen auch Sie verſtehen, daß ich ein großes Maß von Verant⸗ wortung übernehme. Ich hafte ſozuſagen für Ihr Wohlergehen. Wenn ich ſage, daß meine Unkoſten täglich mindeſteus hundert Mark betragen werden, o iſt das ein Beweis meines Entgegenkommens, denn daran verdiene ich vielleicht zehn Mark. Iſt dag zuviel? Bedenken Sie die Verantwortung! Eine einzige unachtſame Minute und das Malheur iſt da 0 Verzeihung. So habe ich das nicht gemeint, ich ſpreche nur ganz allgemein. Es wird Ihnen nichts geſchehen, Herr Chladek. Sie können ganz unbeſorgt ſein. Dieſer Zuchthäusler wird niemals Ihren Weg kreuzen. Verlaſſen Sie ſich ganz auf Detektiv Wig⸗ bers. Hundert Mark täglich ſind wirklich nicht viel, Herr Chladek.“ „Sie werden das Geld verſaufen und keinen Fin⸗ ger rühren.“ „Das liegt in der Vergangenheit“ ſagte Wiggers ſeierlich.„Seit zwei Tagen bereits. Keinen Tropfen mehr. Ich fühle mich wie neugeboren. Da können Sie ganz unbeſorgt ſein, Herr Chladek. Wiggers iſt bei Tag und Nacht auf dem Poſten.“ a Ehladek ſchien nur mit halbem Ohr hinzuhören. Sein Geſicht war in ſchmerzlichen Gedanken ver⸗ zerrt. g orgia kennt mich doch nicht, wie?“ Vater gehalten und wäre nicht nach Celle gefahren. Brent denkt doch, Sie ſind Georgias Vater?“ Brent von meiner Exiſtenz erfahren, nicht?“ zuſammenkommt. Unter allen Umſtänden zu ver⸗ meiden!“ um zwei, drei Wochen. Dann iſt Brent mit ſeiner Braut nach Südamerika abgedampft. Und dann ſoll Herr Parker Sie mal im Adreßbuch ſuchen.“ Wig⸗ gers lachte.„Vielleicht unter.“ bin nicht Madach!“ „Einen Monat Vorauszahlung war vereinbart, nicht? Tägliche Berichterſtattung. Einverſtanden?“ um eine kleine Anweiſung für die Kaſſe bitten?“ und ſchrieb einen Scheck aus. Felizitas Born unangemeldet Beſuch. neun Uhr in einem Reſtaurant auf dem Kurfürſten⸗ damm mit Silvio Chladek verabredet war. Um halb acht, blaugekachelten Badezimmer, da klingelte es. ſam und gewiſſenhaft mit der Handbrause den duf⸗ tigen Seifenſchaum von ihren Hüften. keine Ahnung, mer vor der Tür ſtehen konnte, aber da ſte niemanden erwartete, nahm ſie an, daß es ſich um einen belangloſen Menſchen handeln mußte, in der Badewanne, und oͤrehte den Kaltwaſſerhahn „Hören Sie, Wiggers“, ſagte er unruhig,„Ge⸗ Ich nehme es an. Sonſt hätte ſie Sie für ihren Chladek nickte.„Parker könnte alſo nur durch „Anzunehmen.“ f „Es iſt alſo zu vermeiden, daß Parker mit Brent „Nichts leichter als das. Es handelt ſich ja nur „Laſſen Sie den Quatſch!“ ſchrie Chladek.„Ich Wiggers räuſperte ſich. „Alſo hundert Mark täglich“, ſagte er ſachlich. „Ja!“ ſchrie Chladek böſe. Wiggers erhob ſich.„Dürfte ich dann vielleicht Chladek ſetzte ſich ſchweigend an den Schreibtiſch * An dieſem Abend erhielt die junge Schauspielerin Sie war im Begriff, ſich umzukleiden, da ſie um ſte ſtand gerade unter der Duſche in ihrem Klingle ruhig weiter, dachte ſie und ſpritzte lang⸗ Sie hatte und den ließ ſie ruhig klingeln. Sie ſummte halblaut ein Liedchen, wie immer immer mehr auf, bis ihr das Singen verging und ergriffen.„Mein Gott“, ſagte ſte, da, hochaufgerichtet in ihrem eigelben Bademantel, und betrachtete ihn verwundert. N es iſt ſo weit, Felizitas. Ich muß fort. Ich muß ſo ſchnell wie möglich fort. Ich halte es hier nicht län⸗ „Ich kann es Ihnen nicht ſagen. Es iſt etwas einge⸗ überwältigt, Dann ſchnellte er von ſeinem Stuhl hoch ſie wonnig nach Luft ſchnappte unter dem eiskalten Strahl. Dann ſprang ſie mit ihren beiden glatten, lan⸗ gen Beinen zugleich aus der Wanne, was ihr ſo leicht nicht eine nachmachte, und griff nach dem an⸗ gewärmten Frottiertuch. In dieſem Augenblick ging der unbekannte Kling⸗ ler zum Fäuſtegetrommel über. Er hörte natürlich Felizitas in der Wohnung rumoren und das gab ihm Mut. N Plötzlich hörte ſie draußen eine Stimme:„Feli⸗ zitas! Felizitas!“ 1 erkannte die Stimme. Es war Chladek, der ältere. Sie konnte ihn nicht vor der Tür ſtehen laſſen, aber Zeit hatte ſie auch keine. Sie ſchlüpfte in den Bademantel und ging öffnen. Chladek ſah verſtört aus. Sein Haar hing un⸗ ordentlich, ſein Schlips ſaß nicht. Der Blick flackerte. „Felizitas“, ſtieß er hervor und griff nach ihrem Arm.„Ich muß Sie ſprechen. Dringend.“ a Sie wurde unwillkürlich von ſeiner Erregung „was iſt denn los?“ 5 Sie ſchloß die Tür hinter ihm und zog ihren Arm zurück, den er umklammerte. Sie ſchob ihn ins Zimmer. An ihren Fußgelenken hingen noch Waſſertropfen. ö. 5 Er ließ ſich in einen Stuhl fallen und ſchob den Hut vom Kopf. Der Hut fiel hinter ihm auf den Boden. Er kümmerte ſich nicht darum. Sein Blick klammerte ſich an Felizitas. Ste ſtand „Sie müſſen entſchuldigen“, ſagte er gejagt.„Aber ger aus. Ich werde verrückt!“ „Was iſt geſchehen?“ fragte ſie beſorgt. „Es iſt etwas geſchehen“, fuhr er atemlos fort. troffen, was ich ſeit Jahren befürchtet habe. Es iſt verfrüht eingetroffen— mein Gott!“ Er legte die Hände über die Augen und verharrte reglos, wie und ſtürzte ſich auf ſie, griff mit beiden Händen nach ihren Oberarmen. 5 „Felizitas!“ rief er,„kommen Sie mit mir! Kom⸗ men Sie mit mir! Sie müſſen! Wir heiraten! Wir reiſen! Sie werden reich ſein! Sie werden die Welt ſehen! Felizitas—“ Sein Blick wurde hilflos, ja verzweifelt. Er ließ die Hände fallen. Er konnte die Antwort in ihrem Geſicht leſen. Es war immer die gleiche Antwort. Immer das gleiche Nein. Sie trat einen Schritt zurück. »Ich kann nicht“, ſagte ſie.„Ich habe es Ihnen ſo oft geſagt.“ ö „Felizitas“, drängte er,„es iſt jetzt doch alles anders! Ich hätte nichts geſagt, ich hätte gewartet — Sie werden nicht immer nein ſagen. Sie ſind doch eine kluge Frau, Felizitas. Bedenken Sie die Chancen. Wie jung Sie noch ſind! Und wie reich Sie wären, wenn— Sehen Sie, ich bin um öreißig Jahre älter als Sie. Seien Sie vernünftig, Feli⸗ zitas! Man kann nie wiſſen, was paſſiert. Sie be⸗ ginnen doch erſt zu leben und ich— ich höre auf Ich will ja nur noch ein paar ſchöne Jahre mit Ihnen, ein bißchen Glück. Ich habe niemals eine Frau geliebt, Felizitas.“ In ſeine Augen trat ein verzweifelter Ausdruck, faſt ſchrie er:„Ein jeder Menſch hat das Recht, glücklich zu ſein! Ich habe in meinem Leben nichts gehabt als Arbeit und Plage. Und immer dieſe Angſt! Jahrein, jahraus dieſe Angſt vor dem Tag— vor dem heutigen Tag. Heute iſt es ſo weit, Felizitas. Ich muß fort. Mein Gott, ich muß fort! Ich muß fort.“ „Sie ſollten in ein Sanatorium gehen“, ſagte Fe⸗ lizitas verdroſſen. 1 8 35 „Nein!“ rief er.„Ich muß fort! Ich beſchwöre Sie, Felizitas, kommen Sie mit mir! Werden Ste meine Fraul Ich mache ein Teſtament—, Sie erben einmal fünf Millionen!“ „Damit können Sie mich nicht locken.“. „Haben Sie denn kein Gefühl, Felizitas? Sehen Sie denn nicht, in welcher Lage ich bin? Sie ſpie⸗ len mit mir, aber Sie wiſſen nicht, was auf dem 7 7 Er ſchrie:„Sie ſpielen mit meinem en f 5 555 „Hören Sie auf“, ſagte Felizitas nüchtern.„Das alles iſt Phantaſte Sie leiden an Verſolgungswahn. „Hören Sie mich an, Felizitas. Ich bin nicht ver⸗ rückt. Das alles iſt wirklich. Glauben Sie mir, ich bin in einer fürchterlichen Lage. Nur Sie können o„ 5 3 1855 wüßte nicht, wer oder was Sle bedrohen ollte.!“ 5„ FSortſetung kla) Nummer 138 Mittwoch, 24. März 1937 —— Deutſchlands Turner gegen Finnland Finnland mußte nun, Winter und deutſchlands die ſiegreiche O 8, Becker Aber a 5 So ſtellt rändert ge ern Frey, Stef a und Müller. fehr ſtark. e Meiſter Konrad Frey aus 8 nahm er an den Weltm 36 an den Länderkämpf 0 Bei den Deutſchen 135 Frankfurt Je Frey gezeichneten den erſten Schloß ſeiner Heimat Bad Kreuznach. turnt ſeit 1921 und iſt Vereins burg. Mit 29 Jahren iſt er einer der ge. Bei den Weltmeiſter⸗ Walter Steff turnlehrer in Ha eſten Turner u r Länder aften in Budapeſt 1934 wurde er Sechſter am Reck. 1 erkämpfte er ſich nach Frey bei den Deutſchen Meiſter⸗ in Frankfurt a. M. den zweiten Platz. Beim letz⸗ uympig⸗Ausſchei kampf in Hamburg errang er z. Gegen Ungarn und Finnland zen Ländermannſchaft. wälder Fronz Beckert iſt von Bei den Welt⸗ W hei eindeutig den erſten N turnte er in der deutſe 29jährige der beſte Deutſche, international turnte er für Deutſch⸗ land auf dem Eidgenöſſiſchen Turnfeſt 1932 in Aarau, gegen Ungarn, Finnland un“ Italien. 1935 wurde er Fünſ⸗ ter bei den Deutſchen Gerätmeiſterſchaften. Mathias Volz aus Schwabach iſt 27 Jahre alt und von Beruf kar änniſcher Angeſtellter. Er turnt ſeit 1924. Im Länderkampf gegen Italien 1936 wurde er Fünfter. Bei den Gerätmeiſterſchaften in Berlin 1932 wurde er Drei⸗ zehnter. In Stuttgart beim Deutſchen Turnfeſt 1933 be⸗ legte er im Zehnkampf den ſiebenten Platz. Volz iſt Deutſchlands beſter Ringeturner. Er errang bei den Olympiſchen Turnwettkämpfen in Berlin zwei Bronze⸗ medatllen an den Ringen und im Pferdſprung. Guſtav Schmelcher, 29 Jahre alt, gehört dem TSV München an. Seine turneriſche Laufbahn begann er 1917 in Mannheim. Von Beruf iſt er Kaufmann. In den Jahren 1930—33 weilte Schmelcher in Amerika, wo er die amerikaniſche Reckmeiſterſchaft erringen konnte. Er war Mitglied und erſter Erſatzmann der Olympiamann⸗ ſchaft. 1931 wurde er bei den amerikaniſchen Meiſterſchof⸗ ten in Springfield amerikaniſcher Reckmeiſter. 1933 errang er beim Deutſchen Turnfeſt in Stuttgart beim Zwölfkampf einen guten Mittelplatz, 1934 war er bei den Kampfſpielen * angetreten. Bis zur Halbzeit hielt noch ganz gut, brach aber in der zuſammen.— nochmals ſehen. D lenplatz. 98 2. Feiertag: Ol Wills⸗Moody 2 ſichtigt, wie ihr Mann mitteilt, n wo ſie in fi zeigen will. vor ſich gehen dürfte, dem„lieber Tennis übrigen würde die matiſch ihre Amateureigenſchaft verlieren. Die deutſche Turnermannſchaft in Nürnberg bereits Neunter und 1935 hatte er ſich bei dem Ausſcheidungsturnen der vier Südgaue für die Olym⸗ pia⸗Kernmannſchaft auf den dritten Platz vorgeſchoben. Er gilt als ein glänzender Reckturner. Alfred Müller aus Leuna ſagt von ſich ſelbſt, daß es eine der ſchönſten Stunden ſeines Lebens war, da er dem Stellvertreter des Führers Rudolf Heß in Hohenlychen das Reichsſpoctabzeichen abnehmen durſte. Reichsmänner⸗ turnwart Martin Schneider bewegte den heute 29 jährigen Angeſtellten ſelbſt dazu, einem Turnverein beizutreten. Sein letzter größerer Erfolg war der Sieg beim 1. Gau⸗ feſt des Deutſchen Reichsbundes für Leibesübungen in Leipzig 1935. Er nahm auch am erſten Länderkampf gegen Finnland in Helſingſors 1935 teil. Zu. unſerer alten Turnergarde rechnet Innozenz Stang, der tollkühne Reckturner aus München. Stangl ſſt 26 Jahre alt und als Polizeibeamter tätig, Er turnt ſchon ſeit 1922 und nahm an den Länderküämpfen gegen Italien und Finnland teil. Er war bayeriſcher Meiſter und mehrfacher Sieger bei Städtekämpfen. Aus der be⸗ kanntn Münchener Städtemannſchaft kam er auch in die Deutſchlandriege. Hans Plud ra, der brandenburgiſche Gaumeiſter 1937, war erſter Sieger bei den Gaugruppenkämpfen Oſt vor kurzem in Berlin. Pludra iſt 25 Jahre alt und kommt über Forſt aus Beuthen nach Berlin. Bekannt wurde Pludra, von Beruf kaufmänniſcher Angeſtellter, durch ſeine Erfolge beim Stettiner Kunſtturnen im Jahre 1932. Er gehörte auch der Olympio⸗Kernmannſchaft unter den letzten 15 an. Pludra tritt in Hamburg gegen Finnland zum erſten Male international an. Freundſchaftskampf im Ringen VfTug Feudenheim beſiegt KSV Wieſental 15:4 Der Verein für Turn⸗ und Raſenſport Feudenheim empfing am Sonntag den mittelbadiſchen Meiſter KSV Wieſental. In beiden Mannſchaftsreihen wurde mit Erſatz gebämpft. Die Gäſte kamen ohne den ſehr bampfſtarken Habbſchwergewichtler Groß, während Feudenheim für den Meittelgewichtler Schmitt durch den jungen Nachwuchs⸗ ringer Stoßzenberger vertreten war. Außer dieſem Mann⸗ ſchafts kampf geigten noch die Jugendſtafſeln beider Vereine ihr Können. Die Feudenheimer Jugend läßt von Kampf zu Kampf eine ſichtbare Leiſtungsſteigerung erkennen, ſo konnten ſie guch in dieſer Begegnung wieder einen ſchönen 14:4 Sieg ernten. Von den Einlagenkämpſen iſt die Be⸗ gegnung zwischen Otto Uhrig⸗Oftersheim und Hecker⸗FJeu⸗ denheim beſonders zu erwähnen. Der Einheimiſche kämpfte in ausgezeichneter Verfaſſung und konnte über! den dritten Deutſchen Meiſter einen verdienten Punkt⸗ ſieg herausholen., 8 Keſtler⸗Sportog 84 leitete die Kömpfe zur größten Zufriedenheit. Die Ergebniſſe: Bantamgewicht: Baie r⸗Feudenheim gegen Groß ⸗ Wieſental. Nach 1,0 Minuten kam der Gaſt durch Hüft⸗ zug auf beide Schultern. 5 5 Federgewicht: J. Hecke r⸗Feudenheim gegen Bau⸗ mann ⸗Wieſental. Nach ſehr ſchönen Kampfmomenten wurde Hecker in der 3. Minute durch doppelten Armfeſſel entſcheidender Sieger. 95. Leichtgewicht: run ne r⸗Feudenheim gegen Mrꝛyl⸗ Wieſental. unner zeigt ſi fegen, der auch ſchon nach 2 reißer geſchlagen wurde. Weltergewicht: Lau(h⸗Feudenheim gegen Hampſch⸗ Wieſental. Der techniſch hervorragende Lauth beſiegte feinen Gegner in der erſten Bodenrunde durch Eindrüt en der Brücke. Mittelgewicht: Heikig⸗Wieſental. Der Rothardt⸗ Wieſentol. wurde er überſprungen und auf geh ten.„„ Mae r⸗Wieſental. Nach fehr temperamentvollem Ge konnte der erfahrene Maier nur zu einem wunktſieg kommen. ball in Südhessen 8 Bis auf die Begegnung Arheilgen Horchheim ſind nun alle Verbandsſpiele unter Dach und Fach. Am letzten Sonntag kamen die letzten Spiele zum Austrag, die wieder einmal mehr ganz gewaltige Ueberraſchungen ehenden brachten, wie die nachſt Ergebniſſe ſagen: Burſtadt— Dielu sg 1970 Egelsbach— Lorſchhß 1 Olympia Lampertheim— 98 Darmſtabt 478 Arheilgen— Pfiffligheim 1 420 Das bisher höchſte Ergebnis in den Punktekämpfen rfuhr die abſteigenden Dieburger ganz gewaltig. Allerdings waren die Gäſte mit einer ganz jungen Elf und zudem mit nur 9g Mann holte Bürſtadt beraus und übe ſeinem Gegner klor üßer⸗ inuten durch finniſchen Auf⸗ icht: Stolzen berge r⸗Feudenheim gegen rfatzmann hält ſich ſehr tapfer, Aeaen den erfahrenen Heilig hielt er 5 Minuten hart⸗ gen Wider 5 5 5 Halbſchwergewicht: H. Be nzinger⸗Feudenheim gegen tige Entſcheidung. B bene es giückfallers eitige En i 5 ei Ausführung eine. fückfallers 8 b 55 beiden Schultern feſt⸗ icht: Bohrmann: Feudenheim gegen i efecht ſieburg mit:5 te vollſtändig letzten Spiel Egelsbach t 0 f und gab den Lorſchern mit 610 das eg brachte Egelsbach den zweiten Ihre Hoffnun If elben armſtadt in Lamp 2 verdient ſchlug. 2 Gaſtgeber zeigte die )ſicher war auch der Si ligheim, die nunmehr vom wegkomt bes in begrub 1 D wurden bisher gemeldet: g: Ol. Lampertheim— Sp. V. Waldhof Ref. 8 ag: Ol. ertheim— Germania Enkheim⸗ nportheim— Großrohrheim(Pokalſp.) 0 8 L geht zum Film 8 Helen beab⸗ 5 0 zu gehen, men ihre große Kunſt cht ohne Bezahlung lſo Tennis und Gold 5 Id“ Sidney Woods vor. Im Amerikanerin in dieſem Falle auto⸗ ſcheint Anderer zu ſein. ie früher Tenn dies einigen e Stangl⸗München Pludra⸗ Berlin Stadel⸗Konſtanz 5 9 Volz⸗Schwa bach Frey⸗Kreuznach Kleine Sport Nachrichten Bei der Weltmeiſterſchaft im Schießen, die vom 30. Juli bis 9. Auguſt durchgeführt wird, ſind insgeſamt 15 Natio⸗ nen vertreten, darunter natürlich auch Deutſchland. Finn⸗ land wird die Meiſterſchaften in Helſinki veranſtalten. Der Oſterx⸗Preis über 3400 Meter in Karlshorſt, am Oſtermontag gelaufen, hat mit 15 Pferden eine hervor⸗ ragende Beſetzung erfahren. 5 Der Askaniſche TV zu Berlin und der Akadem. TV zu Berlin haben ſich zum„ATV Vereinigter Akodemiſcher und Askaniſcher Turnverein Berlin 1860“ zuſammengeſchloſſen. Noch gut abgelaufener Anfall des Gauführers Kraft und dreier Mannheimer f N Spieler nach 3 begleitet hatte, nahm nach dem Spiel die Mannheimer Spieler Drayß, Heermann und Ben⸗ ner in ſeinem Wagen mit nach Deutſchland zurück. In der Nähe von Belfort rannte eine Franzöſin den Wagen des Gauführers mit 70⸗Kilometer⸗Tempo über den Haufen. Der Wagen ging vollſtändig in Trümmer. Glücklicherweiſe war der Zuſammenprall 5 ohne ſchwerwiegende Folgen. Nur Heermann wurde leicht verletzt. Er wird aber bei den nächſten Spielen mitwirken können. Die E Polizei hat die Schuld der Franzöſin ſofort feſt⸗ Hoſcken zu Ostern klaſſig beſetzten Oſter⸗Turnier des Stadion ⸗Clubs Rot⸗ Entſprechend 8 licklichen Spielſtärke mit zwei ä Reichert ſteht, ein Freunoſchaftsſpiel im Rahmen eſes Turniers vereinbart. 5 5 Edingen— Kirchheim 10:9(:2) Leicht haben die Kir m nicht, acht. Sie brachten auch diesmal wieder eine ergieleiſtung fertig, indem ſie einen 8⸗2.Vorſprung der Edinger ſchnell aufholen konnten. Der Sturm des Gaſt⸗ Schuß. schneller und ideenreicher nur fehlte der nötige 3 Erfotzleute einzuſtellen. tung, er verſt ind es auch die ſchwachen Minuten aus⸗ unſttzen. Edingen ſpielte immer unſicherer und auf⸗ e e be ch ins Hiutertreffen. Was der Gauführer Herbert Kraft, der die badiſche Manuſchaft imer ihvem Gegner pen Sieg letzten Augenblick war Edingen gezwungen In der zweiten Hälfte bam der Gegner mehr zur Gel! 1 Wie ſteht Schmeling zu Dempſey und Tunney? Seit 1924 Berufsboxer und im letzten Jahr der beſte Boxer der Welt! unn Amerika im allgemeinen, im Teil Schmeling wird Seit d der großen Weltmeiſterſchaftskämpfe 8 von Jack D 1 Jahren 1920 Voch heute der Fall iſt, nach ſeiner Ni age en Max 7 o in dem Wettbewerb um die Krone Baer im Juni 1 Neuyork beurte Man vergißt und 1. daß dieſer Kampf einer der unglückl Weder ein Sharkey noch die S ling jemals geführt hat. Von der! ck, können einen Vergleich mit die⸗ war Schmeling durch eine Augenverletzu! Baer ſchlug wie ein Wilder um ſich, ſo d ſchiedene Tiefſchläge hinnehmen mußte. hatte Baer aon jenem Tage den Erfolg auf ſeiner S dabei chſten war, N 1 hat nur einen Boxer gegeben, den man aufneh Dempſey und unney geſtellt hat. Das in 9 der im Jahre 1036 in der Liſte der beſten[Er konnte Schmeling ſtoppen, weil er ſchließlich nur noch n die dritte Stelle hinter Bob Fitz⸗ einen Gegner vor ſich hatte, der erheblich unter ſeinem 8 J. Jeffries geſtellt wurde, während Wert kämpfte. Immerhin iſt Baer, der wohl ein Boxer mit großem Schlagvermögen. aber kein großer Techniker 10 2 Dempfey ſich mit dem fünften und ſechſten Platz zufrieden geben mußten. Joe Louis hat dann die Ueberlegenheit von Max Schmeling anerkennen müſſen r Ende des letzten Jahres hat dann das amerika⸗ blatt„The Ring“ Schmeling auch an den erſten z in der Jahres⸗Rangliſte geſetzt und dem deutſchen eltmeiſter damit den Ruhm zuerkonnt, der beſte Boxer geweſen zu ſein. geht aus dieſer Bewertung ganz klar hervor, war, dann auch zur Weltmeiſterſchaft gekommen. Heute Max Schmeling über Dempfey und Tunnney zu ſtellen ſteht Max Schmeling weit über Baer, der ia nun in Eng⸗ s man in Amerika aber wahrſcheinlich dann erſt land ſein Comeback verſuchen will. 5 7 zird. wenn es Schmeling gelungen ist, als erſter Wenn etwas an der ſportlichen Laufbahn von Max Exweltmeiſter den Titel ein zweites Mal zu erringen. In Schmeling zu bewundeyn iſt, ſo iſt es das niemals nach⸗ der Beurteilung der Leiſtungen von Max Schmeling iſt laſſende Kämpfertum, mit dem er Rückſchläge, denen kein man in Amerika bekanntlich vor dem Louis⸗Kampf voll« Sportsmann entgeht, überwunden hat. Jack Dempſey kommen auf dem Holzweg geweſen. Man hielt Schmeling Amerikas Boxidol, war ein Fighter ein Kämpfer. Das⸗ für einen„alten Mann“, der noch einmal eine aute Börſe ſelbe läßt ſich auch von Schmeling fagen, nur iſt er doch mitnehmen wollte, man wollte es einfach nicht glauben, noch mehr Techniker und Taktiker als Amerikas großer 5 achs Seltenbooimeiore lens-, 6 72455 daß der Schmeling don 1086 ein beſſerer Boxer ſein Jack. Schmeling hat gerade in dieſer Beziehung viel von könne, als ſechs Jahre vorher, als Max Schmeling in Tunney und iſt wie dieſer ein Stratege des Borxringes. Tunmey hat, das darf nicht überſehen werden, das Glück gehabt. 1926 und 1927 auf einen Dempſey zu treſſen, der ſeine größte Zeit ſchon hinter ſich hatte. Tunney hat dann 1928 ſeinen Titel nochmals gegen Tom Heeney verteidigt, den er immerhin erſt in der 11. Runde entſcheidend ſchla⸗ gen konnte, und iſt dann abgetreten, weil die großen Ein⸗ nahmen ihm genügend Geld gebracht hatten. Dempſey hat ſich erheblich länger an der Spitze gehalten. Er wurde ſchon 1919 mit feinem Sieg gegen Jeß Willard Welt⸗ meiſter und verteidigte den Titel dann 1920 gegen Billy Miske und Billy Brennan, 1921 gegen Carpentier(Frank⸗ reich), 1923 gegen Tom Gibbons und Louis Firpo. Dann kamen drei Jahre Zwiſchenraum, bis Dempſey wieder gegen Tunney in den Ring ging ſo daß Tunney alle Vor⸗ teile der„friſchen Form“ auf ſeiner Seite hatte. Max Schmeling iſt 1924, noch nicht 19 Jahre alt, Be⸗ rufsboxer geworden. Er f Neuyork im Kampf gegen Jack Sharken als erſter Euro⸗ Schwergewicht päer die Weltmeiſterſchaft im gewann. Er ſteht alſo in dieſem Jahre ſchon im 14. Jahre(I) im Ring und zählt mit ſeinen 31 Jahren zur erſten Spitzenklaſſe. Schmeling iſt dabei— das hat gerade der Kampf gegen Louis bewieſen— in einer beſſe⸗ 5 ren Form und viel reifer als in den Jahren ſeiner erſten 585 amerikaniſchen Erfolge. Weder Dempſey noch Tunney können auf eine gleiche Borer⸗Laufbahn zurückblicken. Vergleiche zwiſchen früher und heute ſind immer ein ſchwieriges Unterfangen, aber in dieſem Falle kann wirk⸗ lich geſagt werden, daß Schmelina auch mit Dempſey und Tunney keinen Vergleich zu ſcheuen hat. Europa hat nie⸗ mals zuvor einen größeren Boxer gehabt und wird ihn auch ſo leicht kaum wieder beſitzen, weil Mox Schmeling eben in jeder Hinſicht eine Ausnahmeerſcheinung iſt. 8 8 K ö ö 0 . Müller⸗Leuna Schmelcher⸗München In Montreux beſtreiten die beſten Rollhockey⸗Mannſchaf⸗ ten an Oſtern ein Turnier, zu dem Deutſchland folgende Mannſchaft mit Auswechſelſpielern entſendet: Schneider berg), Walker, Kübler und Raiſch(Stuttgart). Außerden werden der Kunſtlaufmeiſter H. Schmitz(Berlin) und die Jugendmeiſterin J. Mosler(Frankfurt) die Reiſe mit⸗ machen. ö 5 8 Beckert⸗Neuſtadt Steffens⸗Hamburg Mittwoch, 24. März Nationaltheater:„Napoleon“ oder„Die hundert Tage“, Miete M, 20 Uhr. Planetarium: 16 Uhr Vorführung des Sternprojektors. Flugplatz: 10 bis 18 Uhr Rundflüge über Mannheim. Kleinkunſtbühne Libelle: 16 Uhr Hausfrauen⸗Vorſtellung; 20.15 Uhr Kabarett— Variete. Tanz: Palaſthotel. Parkhotel. Libelle. Kaffee Odeon: Konzert(Verlängerung). Lichtſpiele: Univerſum:„Stondſchütze Bruggler“.— „Frauenliebe— Frauenleid“,— Wüſte“.— Palaſt und Gloria: Capitol:„Ave Maria“.— Scala:„Burgtheater“. Reichsmännerturuwart Schneider⸗Leipzig (DRs⸗Preſſedienſt) Gaſtgeber techniſch beſſer war, glich Kirchheim durch größere Aufopferung und Eifer aus. Die Jugend donne 1 5 1 8 5 0 1 Gegner, Turnverein Kirch⸗ eim, vernichtend mit 1515 ſchlagen, trotzdem in den letzten 2⁵ Minuten nur 10 Mann ſpiekten 5 Aus der ſaarpfälziſch-badiſchen Landeszucht 38 Deckhengſte in der Saarpfalz aufgeſtellt In der Saarpfalz, wo für die ländliche Zucht vorwie⸗ gend der Zweibrücker Schlag verwendet wird, ſind vor wenigen Tagen auf zehn 1 98 ie aufgeſtellt worden. Den Hauptteil hat ſelbſtverſtändlich das Land⸗ geſtüt in Zweibrücken, wo allein 14 Hengſte i brücker, 2 Obdenburger, und je ein Hannoveraner, Oſt⸗ ſrieſe, arab Halbblüter, Rhein Kaltblüter und ein Hengſt aus dem Geſtüt Achſelſchwang) tätig ſein werden. In Wallhalben wirken vier Zweibrücker und ein Hanno⸗ veraner, in Landſtuhl vier Zweibrücker Hengſte, und in Pirmaſens ſowie Offenbach bei Landau je drei. Schließ lich wurden in Bergzabern, Blies kaſtel, Haßloch und Schönenberg je zwei Beſchäler aufgeſtellt. In Kandel kann ein aus Oſtfriesland ſtammender Leihhengſt zum Decken benutzt werden. 5 5 5 In Baden ſtehen 17 Oldenburger Hengſte Die ſtaatliche Hengſtehaltung in Karlsruhe, die ſeit 30 Jahren dem Stallmeiſter A. Olechnowitz unterſteht, verfügt für die Deckzeit 1997 über 17 Hengſte, die ſämtlich aus Oldenburg ſtammen. In Karlsruhe ſind fünf Hengſte verblieben, während in Willſtött und Rheinbiſchoffsheim je drei und in Schwarzach, Knielingen und Liedolsheim je zwei Hengſte aufgeſtellt wurden. Im vergangenen Jahre wurden auf dieſen ſechs Stationen insgeſamt 537 Stuten e db ene i e 181, ſsheim 117, orzach 100, Karlsrube 24. März e und knteleagen eu, dach den biahregen Erdebniſſend et Graf ärz T 0, Grad; heute früh a hier ein fühlbarer Aufſchwung zu 9 ichnen. 0 i Grad. 8 5 355 f Niederſchlagsmenge in der Zeit von geſt Diavispokal⸗-Termine bald dr be Genter de Ur e „Mit zwei Ausnahmen— Jugoflawien gegen Rumänien... 3 i und Schweden gegen Griechenland— ſtehen alle Spiel⸗ 5 anſetzungen für die erſte und zweite Davispokalrunde in Städtiſche Bücher⸗ und Leſehalle: bis 12 und 16 bis 19 Uhr. Wetterbericht des Reichswette ort Frankfurt Main, vom 24. M bereich kalter Meeresluft hat ſich liche Abkühlung eingeſtellt. 2 holten, meiſt ſchauerartigen Gebirge durchweg aus Schnee luftzufuhr hat gleichzeitig aber auch eines Hochdruckgebietes geführt, Einfluß auf unſer Wetter noch verſtärken Voraussage für Dont Wolkig bis heiter und im ſehr friſch, Tagestemperaturen höher öchſttemperatur in Mannheim am 4 90 Grad, tieſſte Temperatur in der N. (Stuttgart), Merzbacher, Kammberger, Pfiſter(alle Nit Alhambra: Schauburg:„Durch die „Weiße Sklaven“, Städtiſche Schloßbücherei: Ausleihe von 11 bis 18 und 17 bis 19 Uhr Leſeſäle geöffnet 9 bis 18 und 18 bis 19 Uhr Buchausgabe von 10.80 Lefezalle geöffnet von 10.80 bis 13 und 18.30 bis 21 Uhr. 5 Waſerſtandsbesbachtungen in Monat Mfg der Europazone feſt: 30. April bis 2 Mat: Ungarn— Belgien in Buda:„Miegel 20 21. 2. i 5 ü peſt; Schweiz— Irland in Montreur, afrika— Holland 3 5 5 85 1.. 5 in Noordwifk; China— Neuſeeland in Poris:—9. Mai:. 220.468,17 8 9498 a 300 430 Deukſchland— Oeſter reich in München;.10.. 3 390. Mai: Italien— Monaco in Bologna! Frankrei— Nor- Maxau.0288 5„ wegen in Paris; 14.—16. Mai: Polen— Tſchechoflowakei] Mannheim 825 4,80 Mannheim 587 681 in Warſchau. i Fabr. 0 welche kommet tiſtik n ſtändig Bewerl einen haben, lauf u nisabſcd ſenden Geſchäf. Bewerbg Gehaltsa an die& 15 Be se nacht 2 97 Anfänge tracht. ſchreiben Gehalts an die — Geſunde mit lan allen Ar für ſofo zeitliche vorh. Ar Vorzuſte od. aben eee, N ö Orterhasen und Eler rikatiousfirma d. Maſchinen⸗ und 5 00% 22 80 Ilfertweſen 720 5 dae 8 0 15 gelung 7 5 Anz ** den! fle Eine kleine in Zeitung Ihnen! zeige er die können gul verdienen Alleinvertreter artikel, chem Ipe die von Be- . en laufend. F erden. 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