—— — * 170 1 ck. und 30 Pfg. Trägerlohn, in unſeren Geſchä bgeholt.5 Erſcheinungsweiſe: Wö chentlich 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus 1 Mk., durch die Poſt.80 Mk. einſchl. Poſtbef.⸗Gebühr. fg. Beſtellgeld. Abholſtellen: Waldhofſtr. 12, Kronprinzen⸗ „Schwetzinger Straße 44, Meerfeldſtraße 13, Ne Fiſcher⸗ „Fe Hauptſtr. 63, W Oppauer Straße 8, Se Luiſenſtraße 1. ungen müſſen bis ſpäteſt. 25. f. d. folgend. Monat erfolgen. Verlag, Schriftleitung u. Hauptgeſchäftsſtelle: R 1,-6. Fernſprecher: Sammel⸗Rummer 2495 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 17590— Drahtanſchrift: RNemazeit Mannhe im für fernmündlich erteilte Aufträge. Anzeigenpreiſe: 2 Mannheimer General Anzeiger Kleinanzeigen erm iſt die Anzeigen ⸗ Pr Pfennig, 79 mm 0 Familien⸗ und leiſe. Allgemein gültig Bei Zwangsvergleichen oder Textmillimet Konkurſen wird keinerlei Nachlaß gewährt. Keine Gewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an beſonderen Plätzen und Gerichtsſtand Mannheim. .50 RM. im Mona: + 30 Pfg. Trägerlohn wöchentlich Dienstag, 13. April 1937 148. Jahrg. — Nr. 1667/67 Das Anterhaus entkräftet ſich über Abeſſinien Der Sieger van Zeeland „Höchſt unbefriedigend“ Scharfe engliſche Anklagen gegen — London, 12. April. Im Unterhaus wurde am Montag eine Reihe von Anfragen geſtellt, die ſich auf Aethiopien bezogen. Zunächſt wurden Anfragen wegen der Liquidierung der britiſch⸗indiſchen Firma Mohammed Eli& Co. in Addis Abeba an den Außenminiſter gerichtet. Lord Eranborne beſtätigte, daß die italieniſchen Be⸗ hörden in Addis Abeba am 6. März die Schließung der Firma und die Abreiſe aller Angeſtellten der Fipma angeordnet hätten. Später ſei die Schließung auch aller Zweigſtellen im Lande angeordnet worden. Der britiſche Generalkonſul in Addis Abeba habe auf Veranlaſſung des britiſchen Botſchafters in Rom Vorſtellungen erhoben. Hierauf ſei die Aufenthalts⸗ genehmigung verlängert worden. Dies werde jedoch von der britiſchen Regierung nicht als aus⸗ reichend angeſehen. Die Behauptung, daß die Firma oder ihre Angeſtellten Spionage getriebe hätten, entbehre jeder Begründung. Lord Cranborne erklärte dann auf eine weitere Anfrage hin, daß die britiſche Regierung die Entwicklung in dieſer An⸗ gelegenheit als höchſt unbefriedigend anſehe. Ein Abgeordneter wollte Näheres über das Schick⸗ ſal der beiden Söhne des Aethiopiers Dr. Martin wiſſen, der den früheren Negus in London diploma⸗ tiſch vertreten hatte. CEranborne erwiderte, es liege lediglich ein Bexicht vor, nach dem die beiden Söhne Dr. Martins in Addis Abeba verhaftet und ſpäter hingerichtet worden ſeien. die italieniſche Abeſſinienpolitik Ein Labour⸗Mitglied bemängelte es, daß die britiſche Regierung gegen die Hinrichtung nicht proteſtiert habe, und ein anderer Abgeordneter fragte, ob die Regierung dieſe Hinrichtung billige. Cranborne er⸗ widerte, er glaube, daß niemand in England die Hin⸗ richtung billige und Eden bereits Dr. Martin ſeiner tiefen Anteilnahme verſichert habe. Auf weitere An⸗ fragen verſprach Cranborne ſodann, daß er nach⸗ fragen wolle, ob die beiden Söhne Dr. Martins vor ein Gericht geſtellt worden ſeien, bevor die Hinrich⸗ tung erfolgt ſei. Endlich wurde danach gefragt, wie es mit der Ausweiſung von ſechs britiſchen Miſ⸗ ſionaren aus Aethiopien durch die italieniſchen Behörden ſtehe. Cranborne beſtätigte, daß der bri⸗ tiſche Generalkonſul in Addis Abeba die Angelegen⸗ heit ſogleich aufgegriffen habe. Zugleich habe der britiſche Botſchafter in Rom Vorſtellungen erhoben, insbeſondere auch wegen der Behandlung, die man den Miſſionaren hätte angedeihen laſſen. Auch dieſe Angelegenheit habe ſich ſehr unbefriedigend entwickelt. Das däniſche Kronprinzenpaar auf der Durchreiſe in Berlin. Ihre Königlichen Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzeſſin von Dänemark trafen am Sonntag, dem 11. April, morgens auf ihrer Rückreiſe von Italien nach Kopenhagen in Berlin ein. Zu ihrer Begrüßung hatten ſich der Chef des Protokolls, Geſandter von Bülow ⸗Schwante, und der Königlich Däniſche Geſchäftsträger auf dem Anhalter Bahnhof eingefunden. 5 Brüſſel war der Schauplatz einer der ſeltſamſten Wahlen, die die belgiſche Geſchichte kennt. Ur⸗ sprünglich die Teilwahl der belgiſchen Hauptſtadt, war ſie mehr als eine einfache Wahlhandlung zur Beſtimmung des Nachfolgers für den freigewordenen Rexiſtenſitz inr Parlament, ſondern eine Art Volksentſcheid für oder gegen die gegenwärtige demokratiſche Regierungsform in Belgien geworden, deſſen Ergebnis der politiſche Katholizismus entſcheidend beeinflußte.— Hier verläßt Miniſter⸗ präſtdent van Zeeland ſein Wahllokal. England und die Blockade Vilbaos: Keine rechtliche, aber eine tatjütchliche Anerkennung Baldwin warnt die engliſchen Handelsſchiffe vor dem Verſuch, die Blockade zu durchbrechen 5 N— London, 12. April. Miniſterpräſident Baldwin gab am Montag im Unterhaus die erwartete Erklärung über die durch die Blockade von Bilbab eutſtandenen Fragen ab. Der Führer der Oppoſitionsliberalen Sir Archi⸗ bald Sinclair fragte den iMniſterpräſidenten, was die Regierung zu tun gedenke, um„die Behelligung der friedlichen britiſchen Schiffahrt“ zu verhindern, wenn engliſche Schiffe den Verſuch machten, in den Hafen von Bilbao zu gelangen. Baldwin erwiderte, die Regierung habe über Sonntag über die Angelegenheit beraten. Sie ſei zu ſolgender Entſcheidung gekommen: Sie könne Rechte einer kriegführenden Macht in dieſer Sache weder anerkennen noch vorausſetzen, und ſie könne keinerlei Behelligung der britiſchen Schiffahrt auf See zugeben. Sie warne jedoch die britiſche Schiffahrt, au⸗ geſichts der Zuſtände in der Umgebung von Bil⸗ bab, davor, ſich in dieſes Gebiet zu begeben, und zwar aus praktiſchen Gründen und angeſichts der Gefahren, gegen die man ſich gegenwärtig nicht ſchützen könne. Der Vizeadmiral, der das Schlachtkreuzergeſchwa⸗ der kommandiere, ſei an Bord der„Hopd“ an die Nordküſte Spaniens entſandt worden. Die britiſche Regierung wünſche, daß ſich mit Rückſicht auf die schwierige Lage in dieſen Gewäſſern eine an⸗ gemeſſene Seeſtreitkraft unter dem direkten Kom⸗ mando eines Flaggoffiziers im Admiralsrang Valentia will proteſtieren? 8» London, 13. April.(U.). Een Sprecher der Valencia⸗Bolſchewiſten in Lon⸗ don erklärte, daß Del Vayy gegen die Entſcheidung der britiſchen Regierung, betreffend die Blockade Bil⸗ baos, Proteſt erheben werde. Dieſe Entſcheidung ſei innehmbar“. Sie erwecke den Anſchein, als be⸗ abſichtige England eine praktiſche Blockade des Ha⸗ ſens von Bilbao. e Angeſichts der Baldwin⸗Erklärung haben die Ka⸗ pitäne der vier in Saint Jean de Luß vor Anker liegenden engliſchen Schiffe, die Lebensmittel für die Neues Täuſchungsmanöver — San Sebaſtian, 12. April. Es iſt zuverläſſig bekannt geworden, daß die bol⸗ ſchewiſtiſchen Machthaber in Spanien beabſichtigen, die in bolſchewiſtiſch⸗ſpaniſchen Häfen, vor allem an (Funkmeldung der NM.) E London, 13. April. Der Beſchluß der engliſchen Regierung, engliſchen Handelsſchiffen, die den von nationalſpaniſchen See⸗ ſtreitkräften blockterten Hafen von Bilbao anlaufen wollen, keinen Flottenſchutz innerhalb der Drei⸗ Meilen⸗Zone zu gewähren, hat die Labour⸗Oppoſition zur Einbringung eines Mißtrauensantra⸗ ges im Unterhaus veranlaßt. In dem Antrag wird erklärt, daß das Haus„das Verſagen der Regierung bedauere, die britiſche Handelsſchiffahrt bei Ausübung ihres oroͤnungsmäßigen Berufes zu unterſtützen“. Die Ausſprache und Abſtimmung über den Antrag wird am morgigen Mittwoch ſtattfinden. In der Begründung des Antrages wird der Op⸗ poſitionsführer Attlee von dem früheren arbeiter⸗ parteilichen Marineminiſter Alexander unterſtützt werden. Eden und Baldwin werden vorausſichtlich für die Regierung ſprechen. Es iſt damit zu rech⸗ nen, daß ſich die Ausſprache nicht nur auf die Lage von Bilbao, ſondern auch auf die geſamte ſpaniſche Frage und die Durchführung des Nichteinmiſchungs⸗ abkommens erſtrecken wird. 5 Entrüſtung“ der Pariſer Volksfront⸗ f Preſſe (Funkmeldung der N M.) 8 + Paris, 13. April. über den Schutz engliſcher Handelsschiffe in ſpaniſchen Gewäſſern findet in der Pariſer Preſſe größte Beachtung. Die Blätter heben hervor, daß Eng⸗ baskiſche Hafenſtadt an Bord haben, die Reiſe nach Die Unterhauserklärung Baldwins in der Frage land, opaleich es die ſpaniſche Nationalregierung nicht als kriegfüührende Partei anerkennen wolle, chnen in der Nordküſte, beheimateten Haudelsſchiffe mit eng⸗ liſchen Schiffspapieren auszurüſten und ſie nötigen⸗ falls unter engliſcher Flagge fahren zu laſſen. Durch eine derartige Täuſchung ſoll der beſonders für die⸗ ſen Küſtenabſchnitt wichtige Nachſchubverkehr ge⸗ ſchützt und möglichſt weitgehend in Gang gehalten werden. Die Opposition greift Baldwin an Mißtrauensantrag wegen der Vlockadeerklärung Paris macht auch böſe Miene dieſer Frage praktiſch doch die Rechte einer krieg⸗ führenden Partei zugeſtanden habe. Selbſtverſtändlich iſt das„Oeuvre“ mit der Hal⸗ tung Englands in dieſer Frage ganz und gar nicht einverſtanden. England, ſo klagt das Blatt, habe General Franco„einen nicht zu rechtfertigenden Vorteil“ zugeſtanden. In Entrüſtung macht natürlich die kommuniſtiſche „Humanité“: Sie erklärt, der Beſchluß der engliſchen Regierung über⸗ treffe„alles Bisherige an Ungeheuerlichkeit“. Er komme einer Einmiſchung zugunſten der Natio⸗ nalregierung gleich. Bisher habe ſich die franzöſiſche Regierung immer im Fahrwaſſer der engliſchen ge⸗ halten. Jetzt aber müſſe die franzöſiſche Regierung in London erklären, daß ſie der engliſchen Politik in ihrer Haltung gegenüber der ſpaniſchen Angelegen⸗ heit nicht folgen könne. 7 5 5 England macht ernſt (Funkmeldung der N M.) Großangriff auf die Aufſtändiſchen von Waziriſtan . London, 13. April. Die britiſchen Behörden werden angeſichts der zu⸗ nehmenden Unruhen an der indiſchen Nordweſtgrenze und als Vergeltungsmaßnahme für die ſchwere bri⸗ tiſche Niederlage am vergangenen Freitag demnz einen Großangriff auf die Aufſtändiſchen im Wazi⸗ riſtan durchführen; hierbei werden vorausſichtlich Truppen in Stärke von 3000 bis 5000, Mann eingeſetzt werden. Die Expedition wird ſich in der Hauptſache gegen den Aufſtändiſchen⸗ führer, den Fakir von Ipi, richten, wobei man ver⸗ ſuchen wird, ihn entweder gefangen zu nehmen oder eſe ſowie 0 I Valencia⸗Regierung beſchränkt ſich aber keineswegs aus dem Auſſtandsgebiet zu vertreiben. (Preſſephoto,.) Die Sowzethilſe für das rote Spanien Eingeſtändniſſe aus der Sowfjetſtatiſtik (Von unſerem Moskauer Sonderberichterſtatter) Moskau, im April. Die Ernennung A. K. Staſchewſkis zum ſowfjet⸗ ruſſiſchen Handelsvertreter bei der roten ſpaniſchen Regierung zeigt, daß die Moskauer Machthaber Wert daxauf legen, die erſt zu Beginn des Bürgerkrieges geknüpften und in deſſen Verlauf— trotz der offiziell betonten aber nirgends eruſt genommenen„Nichtein⸗ miſchung“— weiter ausgebauten„Wirtſchaftsbezie⸗ hungen“ zwiſchen Moskau und Valencia in Zukunft noch enger und inniger als bisher zu geſtalten. Die ſtatiſtiſchen Angaben der ſowjetruſſiſchen Hauptzoll⸗ verwaltung laſſen denn auch erkennen, daß der Um⸗ fang des Sowjethandels mit Rot⸗Spanien ſeit dem Beginn des Bürgerkrieges eine Höhe erreicht hat, die es für Moskau notwendig erſcheinen läßt, neben den weltrevolutionären und politiſchen auch die„han⸗ delspolitiſchen Intereſſen“ durch einen beſonderen Vertreter wahrnehmen zu laſſen. Vergleicht man die Angaben der ſowjfetruſſiſchen Statiſtik über die Handelsbeziehungen mit Spanien in den Jahren 1935 und 1936, ſo geht mit aller Deut⸗ lichkeit hervor, daß die ſowjetruſſiſche Ausfuhr nach Spanien im Jahre 1935 ſich nur auf einen einzigen bedeutenderen Poſten beſchränkte, und zwar auf die Ausfuhr von Erdöl. An dieſer Lage änderte ſich bis zum September 1936 nur wenig, und erſt zu dieſem Zeitpunkte, der mit der Verſchärſung der Kämpfe in Spanien zeitlich zuſammenfällt, beginnt auch die verſtärkte ſowjetruſſiſche Ausfuhr, die ſich nun nicht auf Erdöl beſchränkt, ſondern auch eine Reihe von anderen Materialien umfaßt, die zur mo⸗ dernen Kriegführung benötigt werden. Vor allem iſt es ein Poſten, der in der Handelsſtatiſtik erſt im November 1936 auftaucht und ſeitdem nicht mehr ver⸗ ſchwindet, und zwar der Poſten Automobile“. Es bedarf keiner großen Kombinationsgabe und keines Rätſelratens, um feſtzuſtellen, daß unter dieſer harmloſen Bezeichnung Tanks, gepanzerte Aufklä⸗ rungswagen uſw. zuſammengefaßt ſind. Aus den ſowjetruſſiſchen amtlichen Angaben erhellt, daß die Sowjetregierung den ſpaniſchen Bolſchewiſten in den Monaten Oktober bis Dezember 1936 etwa 1400 „Autos“ im Werte von faſt neun Millionen neue Goldrubel hat zukommen laſſen, während ſich die Erdöllieſerungen für das ganze Jahr 1936 auf rund 112 000 Tonnen im Werte von 5,5 Millionen ſtellten. Dieſe Entwicklung hat in den erſten zwei Monaten g 1937 keinerlei Unterbrechungen erfahren. Noch immer zeigt der ſowjetruſſiſche„Handel“ mit Rot⸗Spanien eine ſteigende Tendenz, denn bis Ende Februar ſind weitere größere Poſten an„Automohilen“, und zwar elwa 200 Stüc nach Spanien zur Ausfußr gelangt, Dieſe ſowjetruſſiſche Hilfe für die bolſchewiſtiſche 8 e werden auc Erſchtedene Lebens mittel nach Spanien geſchickt, unter denen einen beſonders großen Poſten die Transporte von Weizenmehl, welches bekanntlich in der Ernäh⸗ rung jeder ſüdländiſchen Bevölkerung eine große Rolle ſpielt, einnehmen. Weiterhin liefert Sowjetrußland trotz der eigenen Nahrungsmittelnot in größerem Umfang Butter und Zucker, ferner Holzmaterialien welche ſicher ebenfalls zu Kriegszwecken(Bau von Unterſtänden uſw.) Verwendung finden. Wie umfangreich die von ſowjetrufſiſcher Seite ge⸗ e Hilfe iſt, geht daraus hervor, daß heute das anien, welches zur Zeit weniger als die Hälfte Februar einen Wert von 15,6 Mill. neue Land in derſelb hres nur für 0,62 Mill. neue Go bel ſowjetruſſiſche Waren bezog. ſowjetruſſiſchen Lebensmittellieferungen en stellt ſich 1936 auf vd. ger el, ein Poſten, der in der Statiſtik für 1935 yt nicht in Erſcheinung tritt. Sieht man von den größeren ſpaniſchen Lieferun⸗ gen an Orangen und Zitronen nach Sowjetruß⸗ land ab, ſo fällt bei der Durchſicht der Sowjetſtatiſtik auf, daß Spanien als Aequivalent für die geleiſtete rote Hilfe im Januar Februar 1937 5 bt b trächtlichen Poſten Blei, und zwar 7500 T Werte von 5,4 Millionen neue Goldrubel, nach Sow⸗ jetrußland ausgeführt hat. Wenn ſchon die offizielle Sowjetſtatiſtik dieſe Zu⸗ nahme des„Handels“ mit Spanien zugibt, ſo kann man ſich ein ungefähres Bild von deſſen tatſächlichem Umfang machen, wenn man berückſichtigt, daß in ihr rr Tul erreicht hat, während dieſes des Vo Zeit 7 nach Goldr itbe He- wie Lieferungen von Flugzeugen oder Geſchützen— Erwähnung finden, die ſicher das Mehrfache der ſow⸗ jetamtlich zugegebenen Summen betragen —̃̃— Abſchluß der Vernehmung Roſſaints Das briefliche Zuſammenſpiel mit Schwippert — Berlin, 13. April. Im Laufe der geſtrigen Nachmittagsverhandlung vor dem Sondergerichtshof kamen abſchließend die Beziehungen zur Sprache, die der Kaplan Roſſaint zu dem kommuniſtiſchen Funktionär Schwippert unterhalten hat. Um den nach Holland geflüchteten Schwippert mit politiſchen Greuelnachrichten über das neue Deutſchland zu verſorgen, iſt der vorſichtige holiſche Geiſtliche einfach über die Grenze gefah⸗ ren und hat ſeine hochverräteriſchen Nachrichten ſtcherheitshalber jenſeits der Grenzpfähle in den Briefkaſten geſteckt. Erſt im November 1935() will Roſſaint Ver⸗ dacht geſchöpft haben, er könne zu unlauteren „kommuniſtiſchen Funktionen“ mißbraucht wer⸗ den, als ex von Schwippert aus Amſterdam einen Brief erhielt mit der Bitte, die Einladung unge⸗ leſen weiterzuleiten. Nun erſt brach Roſſaint die eziehungen ab. Die beiden Briefe will er in ſeiner Empßrung ſofort verbrannt haben. Damit war im weſentlichen die Vernehmung des Haußtangekläglen abgeſchloſſen. Für Dieſtstag ſteht die Vernehmung der Mitangeklagten zu den noch Nicht erörterten Anklagepunkten in Ausſicht. Das Weſen der HF „Eine Gründung der Ingend für den Staat“ — Bochum, 13. März. In einer vielfach von begeiſtertem Beifall unter⸗ brochenen Rede erinnerte der Reichsjugendführer auf der geſtrigen Großkundgebung der Bochumer Thea⸗ terwoche der HJ au die Stunden, als er am 209. Januar 1988 in dieſem Saal vor den Arbeiterjungen und ⸗mädeln aus dem Ruhrgebiet am Vorabend einer der glücklichſten Tage der deutſchen Geſchichte geſpro⸗ chen habe. Wer damals in ſchwerer Zeit durch die großen In⸗ duſtriezentren Deutſchlands als Jugendführer gefah⸗ ren iſt, der hat zutiefſt erlebt, der weiß, daß damals die Jugend ſich entſchloß, nicht mehr Arme und Reiche, nicht mehr hoch und niedrig, nicht mehr Ka⸗ tholik oder Proteſtant zu kennen, ſondern nurmehr eine einige und geſchloſſene deutſche Jugend. Die H iſt keine Gründung des Staates für die Jugend, ſondern eine Gründung der Jugend für den Staat. Sie iſt der Ausdruck eines freiwilligen Einſatzwillens der jungen Generation, und ſolange dieſes Fühlen in der Jugend lebendig iſt, wird ſie immer eine Bewegung bleiben, wird ſie niemals er⸗ ſtarren können und niemals in dem Sinne eine Staats jugend werden, wie es ſich manche Uebereifrige nach dem 1. Dezember 1986 vor⸗ geſtellt haben. Rückgang der Weltarbeitsloſigkeit Ueberall Aufſchwung der Wirtſchaft 95— Genf, 12. April.(U..) Nach der neueſten Veröffentlichung des internativ⸗ nalen Arbeitsamtes geht die Arbeitsloſigkeit in der ganzen Welt in erfreulichem Maße zurück. Nach Ge⸗ werkſchaftsausweiſen hat ſich die Zahl der ameri⸗ kaniſchen Arbeitsloſen im Februar 1937 gegen⸗ über dem gleichen Monat des Vorjahres von 16,7 v. H. auf 11, v. H. verringert. Für Kanada lauten die entſprechenden Zahlen 14,8 v. H. und 14,5 v. H. Die Ausgaben der Arbeitsloſenverſicherung haben in der Schwelz um 6 v.., in Belgien um 3,6 v. H. gegenüber Januar 1936, in Holland um 4½1 v. H. gegenüber Februar 1936 abgenommen. In Groß⸗ britannien iſt die Arbeitsloſigkeit von 2016 578 im März 1936 auf 1624765 im März 1937 gefallen. Für Deutſchland werden für Februar 1936 und 1937 die Zahlen 2 520 490 und 1853 460 angegeben. In Frankreich ſank die Arbeitsloſenzahl von 528 624 im März 1986 auf 441 207 im März 1937. 8 Dieſe allgemeine Verbeſſerung wird durch die wachſenden Beſchäftigungszahlen während des letz⸗ ten Jahres beſtätigt. Wenn man 1929 gleich 100 ſetzt, ſo ſtieg die Zahl der Beſchäftigten in den USA von 1936 auf 37 von 82,0 und 92,1 v.., in der Schweiz von 1 80 72, v.., in Frankreich(wobei 1930 als jahr geſetzt iſt) von 72,6 auf 75 v.., in Groß⸗ britannien von 103,1 auf 100,4 v.., in Holland von 66,1 auf 70,5 v.., in der Tſchechoflowakei von 69,2 auf 75,1 h. H. 8 ganz Spaniens umfaßt, in der e ö Ausfuhrſtatiſtik an e lle ſteht und die Ausfuhr bereits 7 5 Allein der Wert Neue Mannheimer Zeitung Mittag⸗Ausgabe — London, 12. April. Außenminiſter Eden ſprach am Montag erſtenmal ſeit der Parlamentspauſe wieder in Liver⸗ vor der unioniſtiſchen O Er 15 1 pool Svereinigung. begann ſeine Rede mit einer Stellungnahme zur ſpaniſchen Politik. Seit Beginn des ſpani⸗ ſchen Konflikts habe die britiſche Regierung zwei ö ſächliche Z gehabt. 3 ſt habe ſie eine die Grenzen Spa⸗ Weiter ſei ſie be⸗ ingigkeit und ge⸗ zu erhalten. olitik der Nicht⸗ Sbreitung des Streitfalles über hinaus verhindern wo ſen, die politiſ ge Unverſehrthei Shalb habe ſie von Anfang an die P einmiſchung unterſtützt. Zweifellos könne man viele herabſetzende Bemerkungen über die Politik der Nichteinmiſchung und die Arbeit des Nichtein⸗ miſchungsausſchuſſes machen. Man könne, und zwar wahrheitsgemäß, ſagen, daß es flagrante Brüche des Abkommens ge⸗ geben habe. Aber die Politik der Nichteinmiſchung habe die aus ländiſche Einmiſchung, das Einſtrömen von Waffen und Menſchen nach Spanien begrenzt und ſchrittweiſe vermindert. Noch wichtiger ſei, daß es überhaupt eine Politik der Nichteinmiſchung gebe. Das Wiſſen, das viele Regierungen trotz aller Enttäuſchungen für ſie arbeiteten, habe die Gefahr eines allgemeinen Krieges ſtark vermindert. Dieſe Gefahr ſei im Frühherbſt ſehr beträchtlich geweſen. Sie könne ernent ſehr beträchtlich wer⸗ den, aber das brauche nicht unbedingt der Fall zu ſein, ſolange es ein Nichteinmiſchungsabkom⸗ men gebe. Die britiſche Regierung ſei der Anſicht, daß das neue Abkommen der Ueberwachung der ſpaniſchen Land⸗ und Seegrenzen, das in Kürze in Kraft treten werde, ſo wirkſam geſtaltet werden könne, daß die Entſendung ausländiſcher Freiwilliger und weiteren Kriegsmaterials an beide Seiten beendet werde. Sollten jedoch, ſo fuhr Eden fort, dann von den zuſtändigen Beobachtern des vorgeſchlagenen Plans Berichte eintreffen, daß noch immer Ver⸗ letzungen des Abkommens ſtattfänden und wei⸗ tere ausländiſche Freiwillige einträfen, ſo würde die britiſche Regierung die ſo geſchaffene Lage mit größter Sorge anſehen. Das würde ihrer Anſicht nach und zweifellos auch nach der Anſicht der auderen am Nichteinmüſchungsabkommen be⸗ teiligten Regierungen dazu angetan ſein, eine neue und gefährliche Lage herbeizuführen, eine Lage, der man im Jutereſſe jeder nach Frieden ſtrebenden Macht in Europa entſchloſſen vorbeu⸗ gen müßte. Eden wandte ſich dann dem weiteren Schickſal Spa⸗ niens zu. Es heiße, ſo meinte er, allzu kühn oder allzu ſchlecht informiert zu ſein, wenn man einen ſchnellleu Sieg für eine der beiden Seiten gegen⸗ wärtig prophezeien wolle. Wie auch immer der Kampf ausgehen werde, das ſpaniſche Volk werde nach dieſen Eveigniſſen jenen ſtolzen Unabhängigkeitsſinn zeigen, der as beſondere Kennzeichen dieſes Volkes ſei. Es gebe 24 Millionen Gründe, warum Spanien ſich niemals für lange Zeit durch den bewaffneten Druck oder den Ratſchlag irgendeiner ausländiſchen Macht leiten laſſen würde — das ſeien die 24 Millionen Spanien, die im heu⸗ tigen Spanien leben. Es ſei kaum vorſtellbar, ja kaum wahrſcheiulich, daß das ſpaniſche Volk beſondere Dankbarkeit für diejenigen empfinden werde, die ſpaniſche Volksgenoſſen getötet hätten. Darüber hinaus könne man aus dem ſpaniſchen Kon⸗ flikt noch etwas anderes lernen: Er lehre nicht nur den Schrecken des modernen Krieges, ſondern auch die Aehnlichkeit mit früheren Kriegen. Wie 1914 hat⸗ ten viele gedacht, daß der Kampf in Spanien nur kurze Zeit dauern würde. Die Ereigniſſe hätten je⸗ doch die Propheten in beiden Fällen Lügen geſtraft. Jetzt wiſſe jedermann, daß ein Krieg von langer Dauer den Ruin von Sieger und Beſiegten bedeute. Wenn die Lehre der letzten Erfahrungen zeige, daß es zwiſchen den Staaten Europas einen ſog. kurzen Krieg nicht geben könne, werde dieſes Wiſſen nicht den Frieden feſtigen? Eden wandte ſich ſodann der Tagung der Klei⸗ nen Entente in Belgrad zu. Die Verlautbarung, die nach Beendigung der Tagung ausgegeben wor⸗ den ſei, könne von der britiſchen Regierung und vom britiſchen Volk von Herzen unterſtrichen werden. Die Kleine Entente habe ihre Ergebenheit gegenüber dem Völkerbund und ſeinen Grundſätzen erneut beſtätigt. Die Kleine Entente habe weiter erklärt, daß ſie gegen jede Art internationaler ideologiſcher Kon⸗ flikte ſei und ſich keinem der Blocks anſchließen (Funkmeldung der NM.) J. Salamanca, 13. April. Aus dem nationalen Heeresbericht vom Montag geht u. a. hervor, daß die militäriſchen Operationen an der Basken⸗Front durch anhaltendes ſchlechtes Wetter zum Stillſtand gekommen ſind. An der Front von Madrid wurde ein mit Ar⸗ tillerie vorbereiteter und ſowjetruſſiſchen Tanks be⸗ gleiteter Angriff der Bolſchewiſten in Rich⸗ tung auf den Cerro de Agila zuvückgeſchlagen. 6 Bol⸗ ſchewiſtentanks gingen in Flammen auf, 2 weitere blieben manövrierunſähig liegen. Die internatio⸗ nalen Söldner, die auch zu dieſem Angriff angeſetzt worden waren, flohen in Richtung auf die Befeſti⸗ andere Abteilungen der eigenen Leute mit Ma⸗ ſchinengewehren beſchoſſen, um ſie am Rückzug zu hindern. Wenig ſpäter wurde mit ſtarkem Einſatz friſcher Mannſchaften ein neuer Vorſtoß verſucht, der ebenfalls zuſammenbrach und in deſſen Verlauf wie⸗ der 2 Tanks erbeutet wurden. Nach Ausſagen von Gefangenen waren die Verluſte der in den letzten gungen am Manzanares und wurden von dort durch dum —— dchlechtwetler an der Busken⸗Ftont Die Operationen vorläufig eingeſtellt Abgewieſene rote Großangriffe bei Madrid 1 Montag früh erneut zwei Trikoloren mit den be⸗ tag, 13. April 1937 England— der große Lehrmeiſter! Eden predigt Europa Vernunft! Spanien muß tabu“ bleiben!— Am nichts in der Welt eine Blockbildung!— Jeder ſoll nach ſeiner Faſſon ſelig werden! würde, die aus einem ſolchen Konflikt entſtehen könnten. Hierzu ſei zweifellos auch Großbritannien entſchloſſen. Wenn man der britiſchen Politik in den letzten Kriſen vorgeworfen habe, daß ſie nicht feſt genug geweſen ſei oder daß ihre Politik der Genauigkeit ermangelt habe und ſich habe treiben laſſen, ſo gehe eine ſolche Kritik an gewiſſen grundſätzlichen Tat⸗ ſachen vorbei. Wir wiſſen genau, ſo ſagte Eden, daß ein falſcher Schritt der britiſchen Regierung in die⸗ ſem Augenblick Folgen von äußerſter Schwere haben kann. Wir werden beſtimmt zu keiner Handlung ſchrei⸗ ten, die Europa in zwei Blöcke keilt. Man dürfe im übrigen nicht vergeſſen, ſo erklärte Eden weiter, daß die Frage der Rü ſt u ngen im Zuſammenhang mit der allgemeinen Politik geſehen werden müſſe. Die britiſche Aufrüſtungspolitik ſei ein Mittel zu einem Zweck. Es fei notwendig, daß England, während es in einem beiſpielloſen Maße aufrüſte, ſich in ſeinen Anſchauungen Vernunft und Ausgeglichenheit erhalte, daß es das Säbelraſſeln und Provozieren bleiben laſſe, und daß es ſtets an ſeine Verantwortung als Volk denke, wonach es anderen helfen müſſe, eher in Vorſtellungen der Zuſammenarbeit als in ſol hen der Gegnerſchaft zu denken. Wirklich höchſt ſonderbar⸗ Die Trikolore wird weiter verhöhnt — Paris, 12. April. Die Verhöhnung der Trikolore wird fortgeſetzt. Nachdem auf Grund wiederholter Proteſte die durch die drei marxiſtiſchen Pfeile und die kommuniſtiſchen Hetzzeichen Hammer und Sichel verſchandelten Fah⸗ nen mehrfach entfernt worden waren, wurden am wußten Zeichen gehißt. Den ganzen Tag über weh⸗ ten ſie auf zwei großen Holztürmen am Eingang der Weltausſtellung, was wiederum zu Proteſten einer großen Menſchenmenge führte. Der Vorſtandsausſchuß des marxiſtiſchen Gewerk⸗ ſchaftsperbands, der am Montag zuſammentrat, miß⸗ billigte das Aufziehen dieſer Fahnen als„ſonder⸗ bares Verhalten“ und beſchloß, eine Abordnung auf das Ausſtellungsgelände zu ſchicken, um darauf zu dringen, daß dieſe Kundgebungen,„die nur geeignet ſeien, die werktätige Klaſſe in Mißkredit zu bringen“, aufhören. Radauſzenen in Straßburg — Paris, 12. April. In Straßburg kam es am Montag anläßlich der Einführung der 40⸗Stunden⸗Woche zu erregten Radau⸗ ſzenen. Ein Teil der Geſchäfte hatte ſich aus be⸗ greiflichen Gründen nicht dazu bereitgefunden, den ganzen Montag über die Läden geſchloſſen zu halten, worauf mehrere hundert Marxiſten ſich vor dieſen Geſchäften zuſammenrotteten und mit Gewalt die Schließung zu erreichen verſuchten. Die Polizei konnte nur mit Mühe und Not die Ordnung wieder herſtel⸗ len. Titulestu empfiehlt ſich „Jederzeit ein getreuer Freund Fraukreichs“ (Drahtbericht unf. Pariſer Vertreters) — Paris, 13. April. Der ehemalige rumäniſche Außenminiſter Tit u⸗ lescu, deſſen Wiederaufſtieg zur Macht als eine der wichtigſten diplomatiſchen Aufgaben Frankreichs bezeichnet worden iſt— wenigſtens hat das dieſer Tage das„Oeuvre“ behauptet—, hat geſtern auf einem Bankett in Nizza eine politiſche Rede gehal⸗ ten. Tituleseu legte dabei nochmals den Schwur ab, daß er jederzeit den franzöſiſchen diplomatiſchen Abſichten ein treuer Gefolgsmann ſein werde. Dann forderte er Frankreich auf, eine„ſtarke und männliche Politik in der Welt“ zu treiben. Frank⸗ reich ſei mehr, als es heute darſtelle. Frankreichs Aufgabe ſei es vor allem, den Völkerbund zu refor⸗ mieren, und zwar nach folgenden drei Geſichtspunk⸗ ten: 1. Organiſation allgemeiner wirtſchaftlicher Sanktionen, 2. Organiſation regionaler militärtiſcher Sanktionen, 3. Organiſation einer genauen Abſtim⸗ die vier Flugzeuge der ſpauiſchen Bolſchewiſten, die mung zwiſchen dieſen beiden Sanktionsarten, Tagen beſonders ſtark eingeſetzten Internationalen Brigade ſehr erheblich. Im Bereich der Südarmee war die militä⸗ riſche Tätigkeit infolge Unwetters nur gering. Beſchlagnahmt! [Drahtbericht unſ Pariſer Vertreters) — Paris, 13. April. Die franzbſiſche Regierung teilt amtlich mit, daß auf franzöſiſchem Boden gelandet ſind, von der Po⸗ lizei endgültig beſchlagnahmt worden ſeien und in Frankreich zurückbehalten würden. Die Piloten wür⸗ den in Zivilkleidung wieder nach Spanten abge⸗ ſchoben werden. l„„ 85 Auffallend iſt dabei, daß bisher nur die Namen von vier Fliegern mitgeteilt wurden, während in den vier Flugzeugen acht Mann Beſatzung waren. In gewiſſen Kreiſen wird daher der Argwohn ge⸗ Es könne aber gute Beziehungen zwiſchen den Ländern nur geben, wenn dieſe nicht nur ihre eige⸗ nen Rechte in Rechnung ſtellten, ſondern auch die Rechte der anderen. Man werde dieſe Rechte nur in Rechnung ſtellen, wenn man ſie verſtehe. Einer der ſchlimmſten Feinde der Verſtändigung ſei aber die Art der Propaganda, die durch eine ſtändige Wiederholung verſuche, eine halbe Wahr⸗ heit in die ganze Wahrheit zu verdrehen. Es ſei irreführend, wenn man nur Schlechtes bei den Diktaturen ſehe oder wenn die letzteren nur ein brennend rotes Fanal erblickten, ſobald das Wort Demokratie genannt werde. Jedes Volk in Eu⸗ ropa kämpfe mit ſeinen eigenen Problemen und verſuche, ſeine eigene Löſung zu finden. Die Völker ſollten die Idee aufgeben, daß ſie nach einer Pax Germanica, einer Pax Gallica, einer Pax Italica, ja auch nach einer Pax Britanniea ſtreben ſollten. Der einzig ſichere Friede ſei nicht der nationale Friede, ſondern ein international er Friede, zu dem jedes Volk ſeinen Beitrag leiſte, weil es anerkenne, daß darin ſein eigenes bauer⸗ haftes Intereſſe liege. Der erſte und wichtigſte Schritt eines internationalen Friedens und einer internationalen Ordnung beſtehe darin, daß die Völker Europas es einander überließen, die eigenen nationalen Löſungen auf ihre eigene Art zu finden. — Arbeiter verprügeln Streikhetzer Schwere Zuſammenſtöße in Kauſag — Galena(Kanſas), 12. April. Im ganzen hieſigen Zink⸗ und Bleigrubenbezirk kam es am Sonntag zu blutigen Auseinanderſetzun⸗ gen zwiſchen eingeſeſſenen Bergarbeitern und her⸗ gelaufenen Mitgliedern einer marxiſtiſchen Gewerk⸗ ſchaft, die neue Mitglieder zu werben und die Berg⸗ arbeiter zu Streiks aufzuhetzen verſuchten. Nachdem bereits in mehreren umliegenden Dörfern verſchie⸗ dene Gewerkſchaftsbonzen ausgepeitſcht und Dutzende von Streikagitatoren v erprügelt wor⸗ den waren, ſtürmte eine 500 Köpfe ſtarke Menge mit Gasbomben das hieſige Hauptquartier oer Ge⸗ werkſchaft. Die Angreifenden wurden dort mit einer Feuerſalve empfangen. Elf Kämpfer blieben ſchwerverletzt liegen. Es gibt auch nettere Streik ⸗Szenen — New⸗ Jerſey, 11. April.(U..) Mitten im Ernſt der großen amerikaniſchen Ar⸗ beitskämpfe hat es hier ein heiteres Zwiſchenſpiel gegeben— eine Streikkomödje, Fan e Eheſcheidung entwickelte. Gegen den Knopffabrikan⸗ len Peter Chriſtenſen, einen ehemaligen Mitarbeiter des berühmten amerikaniſchen Erft 25 Ediſon, war in den letzten Tagen in ſeinem Eheſchei⸗ dungsprozeß der Vorwurf erhoben worden, er habe große Geldſummen an eine blonde Schöne ver⸗ ſchwendet. Auf die Nachricht von dieſer Beſchuldi⸗ gung ſtellten ſich die Arbeiter der Knopfinduſtrie⸗ Geſellſchaft, deren größter Teilhaber Chriſtenſen iſt, auf den Standpunkt, wenn Chriſtenſen ſein Geld für ſolche Ausgaben übrig habe, dann könne er auch eine Lohnerhöhung bezahlen. Die Arbeiter begannen alſo einen Streik und ſie erhiel⸗ ten für dieſe Aktion ſogar die Unterſtützung der Gat⸗ tin Chriſtenſens, die an ſie eine Anſprache richtete und ſie aufforderte, bis zum Siege an ihrer For⸗ derung feſtzuhalten. Der Reichsfinaunzminiſter beim König von Däne⸗ mark. Der Reichsfinanzminiſter Graf Schwerin⸗ Kroſigk, der geſtern früh in Kopenhagen eintraf, wurde mittags in Begleitung des deutſchen Geſand⸗ ten vom König in Audienz empfangen. * Der griechiſche Kultusminiſter dankt dem Führer. Der griechiſche Kultusminiſter Georgakopulos hat an den Führer und Reichskanzler aus Olympia fol⸗ gendes Telegramm gerichtet:„Eben hat Ihr ausge⸗ wählter Mitarbeiter Reichsminiſter Ruſt die neuen Ausgrabungen von Olympia eingeweiht; das hiſto⸗ riſche Ereignis, Ihrer Initiative verdankt, bewegt tief alle Griechen, die allgemeinen Sieg olympiſchen Geiſtes wünſchen.“ 5 8 8 Der Zentralverlag der NS Da zeichnet 50000 Mark zum Dankopfer der Nation. Für den Zen⸗ tralverlag der NS Da p zeichnete am Samstag, wie der„Völkiſche Beobachter“ meldet, Reichs leiter Amann 50 000 Mark und außerdem perſönlich eine größere Geldſumme zum Dankopfer der Nation. 1 a König Georg an Reichsminiſter Ruft. Reichs⸗ miniſter Ruſt empfing von Seiner Majeſtät König Georg II. ein Telegramm, in dem der König von Herzen für den freundlichen Gruß dankt und für das ſoeben auf Initiative des Führers begonnene ſchöne Werk der wiederaufgenommenen Grabungen in Olympia viel Glück wünſcht.„55 Lord Plymouth beſucht die baltiſchen Staaten. Nach einer amtlichen Mitteilung Plymouth, der parlamentarische Außenminiſterium, Ende Mai zu Beſuch nach Finnland begeben. ſeinen Beſuch in Finnland wird ſchen Staaten Anfang Juni bereiſen. Staatsſekretär im einem amtlichen dagger Let dr 10 Mik 8 Ir er- Sütd⸗ weſtde au, und Bilderdlenſt⸗ Wilhelm ennel- Anzeigen N. Mittelung Fal Fans 2 Herausgeper, Prucer und Werleger: Neue Mannheim„ 5 Ir denz Sede e Co, Manzel N 4„ Schriftleitung in Berlin Sentaſtidte Paffer, Berlin⸗Friebenen. äußert, daß die vier ungenannten Flieger franzöſi⸗ ſche Freiwillige ſeien. März 1987: Geſamk⸗ D. A, Rusgabe Au. 5 21687. 8 5 Zur Zeit Preisliſte Rr. 7 gültig. 8 Für unverlangte Belträge keine Gewähr Rückſendung nur bel Rückporkt wird ſich Lord Im Anſchluß an er ſodann die balti. e ee g de, ace Snare ine Maker bn 5 * 2 N Dienstag, 13. April 1937 Seite/ Nummer 187 Neue Mannheimer Zeitung/ Mittag⸗Ausgabe 8 3. Seite Die Stadiseife Maunheim, 13. April. „Dank opfer der Nation“ Wie im vergangenen Jahr, ſo ruft auch diesmal die SA alle Volksgenoſſen auf, durch die Eintragung in die Ehrenliſte für das„Dankopfer der Nation“ ihre Verbundenheit und Treue dem Führer an ſeinem Geburtstage zu bezeugen. 5 Kaum mehr als vier Jahre ſind vergangen, ſeit Adolf Hitler die Geſchicke des deutſchen Volkes lenkt. Scheinbar Unmögliches iſt während dieſer kurzen Zeit zur Tatſache geworden. Frei und in ſeiner Ehre unangetaſtet, ſtärker denn je ſteht das Deutſche Reich. Es gibt kein ſchöneres Geſchenk für unſeren Führer und keine beſſere Gelegenheit, ihm dankbar zu ſein, als immer wieder unſere Geſchloſſenheit zu zeigen, wenn es gilt, dem Volke zu dienen. Und Dienſt am Volk iſt das Dankopfer der Nation. Tauſende von Siedlerſtellen ſollen in allen Teilen des Reiches geſchaffen werden. Darum, deutſche Volksgenoſſen, rufe ich euch auf zum Sozialismus der Tat! Keiner darf fehlen in unſerer Kampfgemeinſchaft! Jeder ſoll nach ſeinen wirtſchaftlichen Kräften beitragen zu dieſem Werke! Heil Hitler! Der Führer der Gruppe Kurpfalz J. V. gez. Fenz, Brigadeführer. Schwerer Zuſammenſtoß in der Auguſta-Anlage Heute früh, 5,15 Uhr, ereignete ſich in der Auguſta⸗ Anlage ein ſchwerer Verkehrsunfall. Ein aus Frank⸗ furt über die Reichsautobahn kommender ſchwer be⸗ ladener Laſtzug mit Anhänger ſtieß an der Kreuzung Auguſta⸗Anlage—Mollſtraße mit einem Mietkraftwagen zuſammen. Der Führer des Perſonenwagens wollte die Kreuzung in Richtung Seckenheimer Straße überqueren. In ihrer Mitte wurde er von dem ſchweren Ferntransporter gepackt und über 15 Meter weit geſchoben. Der Zuſammenſtoß war ſo heftig, daß dem Per⸗ ſonenwagen der geſamte Oberbau einge drückt und das Steuerrad abgeriſſen wurde. Auch der Laſtzug trug Beſchädigungen am Kühler und Motor davon. Der verletzte Fa hrer des Perſonenkraftwagens wurde ſofort ins ſtädtiſche Krankenhaus übergeführt. Lebensgefahr beſteht nicht. Gerichtliche Unterſuchung über die Schuldfrage iſt eirbeleitet. Dei Perſonenkraftwagen wurde be⸗ ſchlagnahmt und mußte abgeſchleppt werden. Der Verkehr über die nördliche Fahrbahn war für einige Zeit an dieſer Stelle unterbrochen. Jahresbericht im Altertumsverein In der geſtrigen Jahreshauptverſammlung des Alertums vereins im Ballhaus erſtattete Prof. Dr. Gropengießer Bericht über die Tätigkeit des Ver⸗ eins. Die Vorträge waren gut beſucht. Eine be⸗ ſondere Freude erlebte der Verein durch die Ta⸗ gung für germaniſche Vorgeſchichte in Mannheim.„Die Anlehnung des Vereins an das Schloßmuſeum hat ihre Früchte zur beiderſeitigen Zufriedenheit getragen.“ Vereinsleiter Fabrikant Winterwerb gedachte der Tätigkeit des Prof. Gropengießer, den er„einen der bedeutendſten Archäologen unſeres Gebietes“ nannte und erwähnte beſonders ſeinen Einſatz bei den Ausgrabungen auf dem Gelände der Reichs⸗ autobahn. Er ſtellte feſt, daß noch viele Kiſten des gewonnenen Materials unausgepackt dalägen, da es an Zeit Muße und Platz gebricht, zur Bearbeitung zu ſchreiten. Man hofft mit einem neuen Muſeum, das die Stadt ja plane, zu beſſeren Arbeits⸗ und Aus⸗ ſtellungs möglichkeiten zu kommen. Rechtsanwalt Dr. Neumann wies auf Baltha⸗ ſar Neumann hin, den gewaltigen Barockbaumeiſter, der auch für badiſche Schlöſſer wie Raſtatt und Karlsruhe, Meersburg viel bedeutet habe und regte zu ſeinem Geburtstage eine Fahrt nach Würzburg an. Herr Winterwerb dankte für die Anregung. Der Rechner, Dipl⸗Ing. Dr. Hoffmann, gab hierauf Bericht über die Finanzlage des Vereins, die ſich vecht befriedigend geſtaltete. Der Haushalt balan⸗ eierte um 9000 Mark mit einem kleinen Minus von 164 Mark. Die Ausgaben haen als größten Poſten die„Mannheimer Geſchichtslätter“, die 4200 Mark verſchlingen, und die Verwaltung mit 3300 Mark. Rechnungsprüfer Renner hatte keinen Anlaß zu Be⸗ anſtandungen gefunden, und ſo wurde Entlaſtung erteilt. i i Eine kleine Anſprache ſchloß ſich noch an den Bei⸗ trag der Stadt mit 2500 Mark an. Bekanntlich iſt diefer Beitrag nicht ein freiwilliger Zuſchuß, ſondern eine vertragsgemäße Entſchädigung für die Ueber⸗ laſſung der Sammlungen des Vereins an das Schloß⸗ muſeum. Sicher ein ſehr billiger Preis für einen ſo bedeutenden Anziehungspunkt, wie ihn das Schloß⸗ muſeum darſtellt. Nun, Herr Winterwerb gab mit Bedauern zu, daß der Vertrag nun einmal ſo ge⸗ ſchloſſen wurde in einer Zeit, da man das Wirtſchaſt⸗ liche nicht ſo wichtig nahm; die Stadt habe ſogar einmal den Betrag von 2000 auf 2500 erhöht. Und ſo ſchien ihm denn Herrn Janſons Forderung, daß die Stadt einem um Kulturpflege und Tradi⸗ tionsbewußtſein der Stadt ſo verdienten Verein auch freiwillig etwas zuſchießen müſſe, nur wenig Ausſicht auf Erfüllung zu haben, beſonders da der Verein finanziell ja nicht ſchlecht daſtehe. Hierauf erhielt Hauptlehrer Klingert das Wort zu ſeinem außerordentlich feſſelnden Vortrag über Käfertal. Wir berichten darüber noch in der Abendausgabe. 1H. un Der ber⸗Automat iſt wieder da! Kürzlich muß⸗ 155 wir in unſerem„Scheinwerfer“ darauf himveiſen, aß an der Hauptpoſt ſeit langem der wit tigſte Briefmarkenautomat fehlt, der für 6⸗Mpfg.⸗ Marken, den man für jeden Brief braucht. Gerne ſelen wir heute kat, daß n Die Pofverwallung ei Hauptpoſt wieder anbringen ließ, und daß auch die nunmehr auf ſeinem eiſernen Traggeſtell vor der b 5 rigen Selbſtbediener jetzt ſtets mit Marken ver⸗ ſehen und gebebereit ſind. n Frühlingsfeſt des Männergeſangvereins„Erholung“ Mit einer reichhaltigen Vortragsfolge, die in mancher Hinſicht vom Herkömmlichen abwich, wartete im großen Saal des Kolpinghauſes der Geſangver⸗ ein„Erholung“ auf. Der erſte Teil, als Umrah⸗ mung einer Sänger⸗Ehrung gedacht, brachte„Die Ehre Gottes“ von Beethoven ſowie zwei Verſe des „Deutſchen Liedes“ von Joſeph Haas für Chor und Orcheſter, wobei Vereinsführer Gutmann verbin⸗ dende Worte aus einer Jubelkantate von Hönig ſprach. Für 25jährige aktive Mitgliedſchaft wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt und mit einer Ur⸗ kunde ausgezeichnet: R. Gramlich, F. König, K. Litſchinger und G. Seitz, ebenſo die unter⸗ ſtützenden Mitglieder G. Henn und F. Spieler. Für 12jährige Mitgliedſchaft wurde die ſilberne Ehrennadel H. Brecht und H. Endres überreicht. Sehr umfangreich war der zweite Teil, den das Hausorcheſter allein beſtritt. Das Orcheſter, das ſchon 10 Jahre beſteht und zu einem guten Klangkörper herangewachſen iſt, hätte mit ſeinen Darbietungen, der kleinen Nachtmuſik von Mozart und der h⸗Moll⸗Sinfonie von Schubert und einem Quartettſatz von Hayon(mit den Variationen über „Gott erhalte“), wohl faſt einen ſelbſtändigen Konzertabend ausfüllen können. Der Leiter Mer⸗ kel trat auch ſoliſtiſch hervor, von Muſikdirektor Adam am Flügel begleitet, und hinterließ mit ſeinen violiniſtiſchen Fähigkeiten einen günſtigen Eindruck. Zu Beginn des dritten Teiles wies Muſikdirektor Adam in einer kurzen Anſprache auf die Bedeu⸗ tung der Pflege es Volksliedes hin, zumal von dem außerordentlich reichen Schatz mur ein ver⸗ ſchwindend kleiner Bruchteil wirklich im allgemeinen Bewußtſein lebendig iſt. Ein Weg, das Volkslied den Hörern nahe zu bringen, iſt ſchon voriges Jahr in Neckarau unternommen worden, indem Volks⸗ lieder in den Rahmen einer fortlaufenden Handlung eingebaut und zum Teil auch mit den Hörern ein⸗ geübt wurden. Diesmal ſtand die Mitwirkung der Hörerſchaft im Vordergrund und Adam verſtand es mit viel Humor, die Gäſte zum Kanon⸗Singen zu er⸗ muntern. Dazwiſchen ſangen die Aktiven bekannte Lieder, u. a. die ſehr beliebten Bearbeitungen von Moldenhauer. An der ſauberen Ausarbeitung der Chorſätze trat der Fleiß der Aktiven und Adams Erfahrung als umſichtiger Chorleiter zutage. Die Vepanſtalter ſahen ſich für ihre Mühe durch Beifall veich belohnt. Dr. Chmel. Groß-Varieté in Neckarau Im Rahmen der zweiten Varieté⸗Feſtſpiele deut⸗ ſcher Artiſten, die augenblicklich von der Gaudienſt⸗ ſtelle Baden der NSG„Kraft durch Freude“ veran⸗ ſtaltet werden, gaſtierte im Vereinshaus in Nek⸗ karau eine ausgezeichnete Truppe, die ein ſehr be⸗ achtliches Großſtadt⸗Programm den Zuhörern bot. Die an Witz und Leiſtung gleichermaßen reiche Folge hätte einen wahrlich beſſeren Beſuch verdient. Gerade die arbeitenden Volksgenoſſen haben hier durch Köocßd günſtige Gelegenheit, einen Einblick in die hohe Kunſt der Artiſten zu tun. Und es war ſchon hohe Kunſt, was uns am Samstagabend in Neckarau gezeigt wurde. Der Mann, der das Ganze mit Schwung und heiterer Laune, wenn auch nach ſeiner Meinung als „Lebendige Sprechmaſchine“, mit behaglichem Humor und gekonnter Komik verband und überbrückte, war Heinz Ehnle. Seinem Kommando unterſtanden zunächſt die vier Worlays als Blitzjongleure. Mit klaſſiſchen Tänzen gefiel ſehr gut Lildtan Wel⸗ ſcher. Läpſch und Däpſch brachten wirklich komiſche Akrobatik. Ihre Tricks und ihre Gewandtheit lie⸗ ßen manchen erheblich ſtaunen. Einen netten und gefälligen Dreſſurakt brachte Faſſinis Hundeſchau. In einem ſchwierigen Balanceakt errangen die zwei Funks ſtarken Betffall. Der Glanz des Abends war Charlotte Rickert in ihrem univerſalen Kraftakt. Charlotte Rickert, eine wenig mehr als 16jährige Mannheimerin, er⸗ rang ſich mit ihrer Tüchtigkeit im Expander⸗Ziehen manchen hervorragenden Sieg gegen internationale Artiſten⸗Klaſſe. Sie erregte mit ihrem Kraftakt die höchſte Bewunderung im Wintergarten in Berlin, woſelbſt ſie Preisträgerin des Nachwuchſes wurde. Ihr meiſterliches Expander⸗Ziehen— man bedenke immerhin: ſie zieht auf einmal Expander von zu⸗ ſammen 12 Zentner Zugkraft— zuſammen mit ihrem ſcharmanten Auftreten rief wahre Begeiſterung her⸗ vor. Heinz Ehnle ſelbſt brachte zuſammen mit Pe⸗ perl Schweiger, der bekannten Partnerin Weiß Feröls, eine heitere Szene mit allerhand luſtigem Ge⸗ plänkel aus einer niedlichen Unterrichtsſtunde. Den wohlgelungenen Abſchluß des ausgezeichneten Pro⸗ gramms brachte Etti. Er nennt ſich König der Kas⸗ kadeure. Wirklich, wie er immer und immer wieder hingefallen iſt, der„fallende Menſch“, das war ſehr beachtlich. Ex ließ die Zuſchauer nochmals kräftig lachen und durfte viel Beifall einheimſen. Es iſt im ganzen ein derart erfolgreicher und ſchö⸗ ner Abend geweſen, daß wir unſeren arbeitenden Volksgenoſſen recht bald wieder eine derartige Ver⸗ anſtaltung der Kö innerhalb des DAF⸗Programm wünſchen möchten. M. ze Den Generalappell der alten 110er im Wart⸗ burghoſpiz eröffnete Kameradſchaftsführer Haber⸗ korn durch einen Rückblick über das vergangene Jahr. Das ehrende Gedenken der 13 von Januar 1936 bis jetzt verſtorbenen Kameraden ſowie der Ge⸗ ſchäftsbericht des Schriftführers Schmitt, der Kaſſen⸗ bericht des Kaſſierers Schermer und die Tätigkeits⸗ berichte des Fechtwartes Bruckbacher und des Schieß⸗ wartes Seegert ſchloſſen ſich an. Bezirksverbands⸗ führer Dr. Hieke konnte dem ſtellvertretenden Kame⸗ radſchaftsführer Kanzler ſowie dem Schriftführer Emil Schmitt das Goldene Abzeichen des Kyff⸗ häuſerbundes, ſowie 20 weiteren Mitgliedern das Silberne Abzeichen überreichen. Eine weitere Ehrung wurde ſpäter durch den Kameradſchaftsführer den Kameraden Karl Baumann, Jul. Hotter, Wilh. Liebel, Joſ. Pauer, Spatz und Aug. Ebert zuteil, die über 30 Jahre und weiter den Kameraden Karl Laux und Georg Stoll, die 25 Jahre Mitglied der Kame⸗ »Die Kriegsteilnehmer von Wallſtadt heabſich⸗ tigen, für die im Weltkriege gefallenen Kameraden n Ehren mal zu erſtellen. Der Grunodſtock zur dieſes Planes ſoll durch ein Kamerad⸗ werden. VOR DER ERSTEN ASTRA 9 0 6 7„ 8 13 N e b. 2. LN, u ue u. 7 e Fu- v. LL.„ 1 Die Nikotinarmut ist eine gewachsene Eigenschaft der Tabakblätter, die zur Herstellung der Astra Ver- wendung finden. Kein künsflicher Nikotinenfzug. Keine chemische Behandlung.— Sie ist eine echte Kyriczi, vollmundig im Aroma und von hoher Bekömmlichkeit. KVRIAZ! Stra l eee eee M. NDS CK Mit ſattem Chorklang Konzert der Bilzſchen Geſangvereine r d er gemeinſamen Leitung von Muſik⸗ ktor Willi Bil z ſtehenden Geſang vereine:„Froh⸗ Silcherbund⸗Mannheim, Liederkranz⸗Mann⸗ Neckarau, Mannheimer Sängerkreis, Männer⸗ 1913⸗Mannheim⸗Neckarſtadt, Germania⸗Mann⸗ 8 gereinheit⸗Ladenburg, alle ü⸗Feudenheim und Sän e Bildung eines großen geſchloſſenen Klang⸗ Dadurch, daß, die einzelnen Ve mit Direktionsweiſe ihres muſikaliſchen Leiters lange Zeit vertraut ſind, wurden jene Nach⸗ In vermieden, die ſich ſonſt bei der Bildung en Chorkörpern ergeben, die verſchiedenen Diri⸗ unten unterſtehen. Der aus mehreren hundert ingern beſtehende Chor bietet unter anderem die lichkeit, ein beſonders geſättigtes Piano zu ent⸗ Sind ſomit nach Seite der Klangſchönheit Möglichkeiten geöffnet, die dem einzelnen Ver⸗ verſchloſſen ſind, ſo ſind allerdings nach Seite der gramm⸗Aufſtellung gewiſſe Grenzen gezogen. Ein Maſſenchor iſt immer etwas ſchwerer beweglich und wird ſeine eigentümliche Stärke beſonders in homophon geſetzten Chorwerken entfalten können. Die ſorgfältige Vorarbeit, die Muſikdirektor Bilz mit den einzelnen Vereinen wie mit dem Gefamt⸗ cho eleiſtet hatte, trat ſchon in dem eingangs ge⸗ ſungenen, mit Recht beliebten„Hoch empor“ von tanz Curti hervor, wo ſich die einſchmeichelnde Melodie der erſten Bäſſe ſchön vom Piano⸗Hinter⸗ grund der anderen Stimmen abhob. Die geſteiger⸗ ten Schwierigkeiten der reinen Intonation waren mit Glück überwunden in dem Stimmengewebe des Sonnenhymnus von Sendt laus ſeinem Zyklus: Tage“). Es entſprach durchaus den Beſtre⸗ bungen, die heute für die Programm Aufſtellung als bindend erachtet werden, daß neben modernen orwerken auch das Volkslied ſeine Pflege fand. hörten die Gäſte beliebte„Untreue“ von her, dann Weiſen von Abt, in Bearbeitung von ferner„Horch, was kommt von Fraußen rein“, Bearbeitung von Wolfrum. Dann erklangen der eindringliche„Fackelträger“ von Grabner und „Deutſcher Glaube“ von Nagler. Der große Geſamtchor, der das ganze große, mit den Vereinsfahnen geſchmückte Podium des Nibe⸗ lungenſagales in Beſchlag nahm, wurde von Muſik⸗ direktor Bilz mit wenigen, eindrucksvollen Geſten geleitet. Auch hierin ſpricht ſich die zielbewußte Vor⸗ bereitung aus, daß der Dirigent jede unſchöne, über ſlüſſige Bewegung bei der Leitung vermeiden konnte und mit ſparſamer Zeichengebung die einzelnen Klanggruppen im Gleichgewicht hielt. Zur ſoliſtiſchen Mitwirkung war Eliſabeth Brunner, Mannheim, gewonnen worden, die nach erfolgreichen Konzertreiſen durch ganz Deutſchland nunmehr auch im Ausland, in Italien und Eng⸗ land, für die Pflege des deutſchen Liedes eingetre⸗ ten iſt. Mit ihren Liedͤvorträgen fügte ſich die ge⸗ ſchätzte Sängerin glücklich dem Rahmen des Ganzen ein und bot zunächſt wenig bekannte Lieder von Richard Strauß, wie„Waldͤſeligkeit“ und„Ruhe meine Seele“. Den mit reifem Verſtänduis und liebevoller Einfühlung gebrachten Gaben ließ ſie Lieder von Haas folgen, die ſie gleichfalls in ihrer zarten Stimmung voll ausſchöpfte. Das lebhafte Temperament der Sängerin, die ihre Darbietun⸗ gen durch ſorgſame Ausſprache, insbeſondere der Konſonanten, weſentlich unterſtützte, trat glücklich in der abſchließenden Liedgruppe von Rich. Strauß mit der fortreißenden„Heimlichen Aufforderung“ zutage. Bewußte Beherrſchung der ſchönen, in allen Lagen gut ausgeglichenen Stimme, im Verein mit durchdachtem Vortrag, ſicherten Eliſabeth Brunner herzlichen Beifall, den ſie mit einer Zugabe(„Dein blaues Auge“ von Brahms) gerne quittierte. Am Flügel begleitete mit aller insbeſondere bei den zarten Liedern von Haas gebotenen Zurückhaltung, andererſeits mit lebhaftem Impuls, Karl Rinn. Das harmoniſch verlaufene, ſehr gut beſuchte Kon⸗ zert, bedeutete für alle Beteiligten einen nachhal⸗ tigen Erfolg. viele 17 Vom 7 die Der g Dr. Otlo Chmel De fördert Vetriebserfinder Nachdem die grundſätzlichen Fragen Erfin⸗ derrechtes im Patentgeſetz geregelt worden ſind, ſoll die ſogen. etriebserfindung noch in einem be⸗ ſonderen Angeſtellten⸗Erfindergeſetz, das in Vorbereitung iſt, geklirt werde: Deuntſehe Arbeitsfront vertritt die Auffaſſung, daß ein Be⸗ triebsführer, der eine Betriebserfindung für ſich in Anſpruch aimmt, grundſätzlich dafür eine Vergü⸗ tung zu zahlen hat. Darüber hinaus hat es die DA. übernommen, die Entfaltung Jer Erfinder⸗ perſönlichkeit in den ihr geſteckten Rahmen zu ſör⸗ dern, indem ſie den deutſchen Arbeitsmenſchen die notwendige Betreuung und den Schutz angedeihen läßt, deren der erfinderiſch begabte Volksgenoſſe be⸗ darf, um ſeine Fähigkeiten voll entwickeln zu kön⸗ nen. Das geſchieht insbeſondere durch poſitive Be⸗ ratung des Erfinders bei Verbeſſerungsvorſchlägen und Erfindungsideen ſowie durch Unterſtützung im Falle des Mißbrauchs erfinderiſcher Arbeitskraft. Erſtmalig ſorgt die DAF. weiter dafür, daß die Er⸗ laugung des Patentſchutzes nicht mehr davon ab⸗ Hängig iſt, ob der Erſinder bemittelt oder unbemit⸗ telt iſt. Neben der Beiordnung eines Patentan⸗ walts kann auch die amtliche Anmeldegebühr durch die DAF. darlehensweiſe zur Verfügung geſtellt werden. f 15 * Die„Photographiſche Geſellſchaft Mannheim e..“(Amateurverein) unterrichtet während der Vereinsabende ihre Mitglieder und Gäſte über alle Arbeitsvorgänge in der Photographie. Am letzten Freitag zeigte Herr Metzger den Bromölumdruck. Dem Verfahren liegt ein Bromſilberbild zugrunde, das durch die nachfolgende Behandlung derart um⸗ geſtaltet wird, daß es an künſtleriſchem Wert weſent⸗ lich gewinnt. 8 8 Haufschonendes Nasieren PRAIMOLIIVE-R 5 Normälfoben RN 50 Ublandſtraße, das bis dahin als Lager diente, Neue Maunheimer Zeitung/ Mittag⸗Ausgabe mitgliedern die wichtigen Aufgaben des Zum erſten Male war der Mannheimer Einzel⸗ handel am Sonntag im Nibelungenſaal zu Gemeinſchaftsabend verſammelt, der einen ſo be nahm, daß er wieder einem Tie⸗ digenden Verlauf ſicher werden wird, zumal nicht alle Anmeldungen aus Platzmangel berückſichtigt werden konnten. Die Sitzordnung war nach Betrieben geregelt. Der Betriebsführer ſaß mitten unter ſeinen Gefolgſchafts⸗ mitgliedern. Die Galerie konnte nicht in Anſpruch genommen werden, da die Pauſe mit einem einfachen Abendeſſen ausgefüllt wurde. Muſikſtücke des Phil⸗ harmoniſchen Orcheſters unter Jodl Leitung öffneten die Unterhaltungsfolge. Nach feſtlichen Fanfarenklängen und einem Gedichtvortrag leitete der„Feſtmarſch“ von Beethoven über zur er⸗ Begrüßungsanſprache des Leiters der Orts⸗ gruppe Maunheim der Wirtſchaftsgruppe Einzelhandel, Herru Karl Stahl. Zum erſten Male, ſo führte der Redner u. a. aus, iſt heute der Mannheimer Einzelhandel geſchloſſen zu einem Gemeinſchaftsabend verſammelt, zu dem die Betriebsführer ihre Gefolgſchaftsmitglieder ein⸗ geladen haben. Leider mußten wir eine große Zahl von Anmeldungen zurückſtellen. Ich freue mich herz⸗ lich, eine Geſchloſſenheit des Mannhei⸗ mer Einzelhandels feſtſtellen zu können, die man in früherer Zeit nicht für möglich gehalten hätte, eine vollſtändig freiwillige Geſchloſſenheit von Betriebsführern und Gefolgſchaftsmitgliedern. Der Gemeinſchaftsabend darf gewertet werden als Kundgebung des Einzelhandels, um nach außen hin von ſeiner großen wirtſchaftlichen Bedeu⸗ tung Kenntnis zu geben, um aber auch die nertrauensvolle Gemeinſchaftsarbeit yon Ar⸗ beitgeber und Arbeitnehmer zu dokumen⸗ tieren. Im Namen der Kreisbetriebsgemeinſchaft 17 Han⸗ del und der Wirtſchaftsgruppe Einzelhandel, Orts⸗ gruppe Mannheim, begrüßte der Redner alsdann die Vertreter von Partei, Staat und Stadt, der Am Sonntagabend im Nibelungenſaal: Erſter Gemeinſchaftsabend Ortsgruppenleiter Karl Stahlumreißt vor 2000 Beiriebsführern und Geſolgſchaſts⸗ Volkswirtſchaft im Einzelhandel Einzelhandels im Rahmen der deutſchen Preſſe und der befreundeten Organiſationen. Als er zemeinſchaft„Kraft durch Freude“ herzlich für die Mithilfe bei der Geſtaltung der Unterhal⸗ tungsfolge gedankt hatte, wünſchte er allen frohe Stunden. Dann führte der Redner weiter aus: Seit dem Jahre 1933 iſt in der Wertung des Einzelhan⸗ dels eine ſehr ſtarke Aenderung eingetreten. Der geſamte deutſche Einzelhandel, feſt zuſammengeſchloſ⸗ ſen in einer großen Organiſation, zeigt ſeine große Bedeutung. Es iſt allgemein bekannt und wird bis zu den höchſten Stellen voll gewürdigt, daß der Ein⸗ zelhandel im Intereſſe der Volkswirtſchaft ſchon ſehr große Opfer gebracht hat. Er muß wei⸗ ter dieſe Opfer bringen. Die Betriebsführer, die über eine zu geringe Verdienſtſpanne klagen, und die Gefolgſchaftsmitglieder, denen das Gehalt oder der Lohn nicht genügt, möchte ich auf unſern weſtlichen Nachbarn hinweiſen, auf die franzöſiſche Schraube ohne Ende. Wir wollen uns mit Erinnerungen an gleiche Zeiten begnügen. der NS Mit der Erkenntnis der Notwendigkeiten des Volksganzen müſſen und wollen wir die Kraſt zum Durchkämpfen finden. Unter Hinweis auf den Vierjahresplan erinnerte der Redner daran, daß kein Stand mehr und inniger mit der Verbraucherſchaft zuſammen⸗ komme als der Einzelhandel. Deshalb fällt ihm in erſter Linie die wichtige Aufgabe zu, bei dem Ver⸗ kauf von Spezialartikeln aufklärend und be⸗ ratend zu wirken. Dieſe Aufgabe iſt ſehr ſchwer, aber ſie muß im Intereſſe des Volkes gelöſt werden. Wir haben keinen Grund mehr, von Erſatzſtoffen zu ſprechen, wenn wir ſehen, daß das Ausland unſere Erfindungen trotz des bei ihnen vorhandenen Ueber⸗ fluſſes an Rohſtoffen nachahmt. Weil wir allen Grund haben, auf den deutſchen Erfinder⸗ geiſt ſtols zu ſein, müſſen wir verſuchen, dieſen Stolz auch oͤem Verbraucher beizubringen. Die dem Einzelhandel geſtellten Aufgaben ſind ſo groß und wichtig, daß im Intereſſe des ganzen Volkes Zwiſtig⸗ keit und Mißverſtändnis zwiſchen Betriebsführer und Gefolgſchaftsmitglied nicht! ehen dürfen. Wir wollen immer in ernſter Arbeit zuſammenſtehen in uner⸗ Mit der in den letzten Jahren ſtändig wachſenden Motoriſierung in Deutſchland und der daraus fol⸗ genden Steigerung des Verkehrs mehrten ſich auch in erſchreckendem Ausmaß die Verkehrsunfälle. Die Polizei allein konnte mit dem beſten Willen unmög⸗ lich mehr den Verkehr ſo beeinfluſſen, wie es zu ſeiner reibungsloſen Abwicklung notwendig geweſen wäre. Hier wurde durch den Reichsführer der SS und Chef der Polizei Himmler das N Se eingeſetzt, um eines der Hauptgebiete, die praktiſche Ver kehrs⸗ erziehung der Verkehrsteilnehmer aller Art, durchzuführen. Die Durchführung dieſes Verkehrs⸗ erziehungsdienſtes hatte aber zur Vorausſetzung, daß ſich die Männer des NS einer intenſiven Schulung unterziehen, die ſie geeignet macht, Ge⸗ fahrenquellen im Ablauf des Verkehrs zu erkennen, Fehler der Verkehrsteilnehmer feſtzuſtellen und ſie in kurzer, aber eindringlicher Form darauf aufmerk⸗ ſam zu machen. Praktiſch wie theoretiſch müſſen ſte daher bis ins kleinſte die Eigenart der Verkehrsteil⸗ nehmer und ſinngemäß die für ſie maßgebenden Ver⸗ oroͤnungen der Reichsſtraßenverkehrsordnung ken⸗ nen. Das iſt aber nur möglich an Hand von Schnitt⸗ modellen von Fahrzeugen und von Verkehrstiſchen, an denen Gefahrenquellen des Verkehrs demonſtriert und die praktiſche Auswirkung der Verordnungen, 3. B. über das Vorfahrtsrecht, gezeigt werden kön⸗ nen. Zur Unterbringung dieſer Hilfsmittel und zur Durchführung eines geregelten Unterrichts ſind aber eigene Räume unerläßlich und ſo wurde in ganz Deutſchland auf Anregung des Korpsführers und der Brigadeführer des NScicd von den ein⸗ zelnen Stürmen darangegangen, eigene Heime zu errichten, in denen ſich der vielſeitige Sturmbetrieb reibungslos abwickeln kann. In Mannheim wurde nun ein ſolches Heim am Sonntagmorgen durch Standartenführer Eicke ſeiner Beſtimmung übergeben. Es war der Sturm 1 (Neckarſtadt), der in wenigen Monaten, ſeit Mitte Januar 37, in unermüdlicher Arbeit ſich dieſes nach jeder Richtung hin vorbildliche Heim ſchuf. Aus einem recht„windigen“ Rückgebäude in der wurde durch die Einſatz⸗ und Opferbereitſchaft jedes einzelnen Sturmangehörigen in unge⸗ gefähr 4000 Arbeitsſtunden ein ſchmuckes Heim geſchaffen. Jeden Abend waren durchſchnittlich zehn Kameraden damit beſchäftigt, neue Wände, Fenſter und Türen einzuziehen, beſonders der zweite Stock, der als Bodenraum noch nicht einmal ringsherum gemauerte Außenwände beſaß, bedurfte gründlichſter Umgeſtal⸗ tung, ſogar Stützpfeiler mußten hier verſetzt wer⸗ den. Große Sorge machte die Innenausſtat⸗ tung. Zentnerweiſe mußte bei den rohen —————— Aus eigener Einſatzbereitſchaft geſchaffen Ein neues Heim der Kameradſchaft Einweihung eines Sturmheimes des NS in der Neckarſtadt vor, der nach der Flaggenhiſſung allen Sturmmit⸗ ſolle zum Nutzen unſeres Vaterlandes. Anſchließend Mauern mi! ö Sturmes gab. snen EMP Stellt mit Olivenöl Kreide und Farbe verſtrichen werden. Auch die Be⸗ ſtuhlung der Lehrſäle war keine Kleinigkeit, wurde aber ſchließlich durch Schulbänke, deren Tiſchplatten man allerdings etwas ſchmäler machen mußte, damit die ausgewachſenen Männer darin Platz hatten, ge⸗ löſt. Im unteren Stock ſind nun die Sturm⸗ büros, der Aufenthaltsraum mit Bibliothek, Radio und allem, was den Aufenthalt angenehm macht, und ein großer Lehrſaal, in dem 100 Mann untergebracht werden können. Gerade der Lehrſaal wurde mit beſonderer Liebe eingerichtet. Im oberen Stockwerk ſind die Räume zum p iſchen Unterricht. Im erſten Raum ſteht ein großes Schnittmodell eines vollſtändigen Perſonenwagenuntergeſtells. Der zweite Raum dient drei Unterrichts möglichkeiten. Einmal dem Verkehrsunterricht, wozu ein großer Stadtplan auf einem Tiſch von 2 auf 3 Meter dient mit allen Verkehrszeichen und Modellen von Ver⸗ kehrsteilnehmern. In einer anderen Ecke wurde eine regelrechte Werkſtatt aufgebaut mit einer Werkbank und einem 6⸗Zylindermotor, der montiert und demontiert werden kann, damit die NSgagK⸗Män⸗ ner, die ja nicht alle Metallarbeiter ſind, auch lernen mit Werkzeug umzugehen und Schäden an ihren Motoren ſelbſt beſeitigen können. Schließlich iſt in dieſem Raum auch vorläufig, bis ein weiterer Raum fertiggeſtellt iſt, ein kleiner Schießſtand unter⸗ gebracht worden, damit Zielübungen und ähnliches micht mehr beim Dienſt im Freien zuviel Zeit weg⸗ nehmen. Sämtliche Räume ſind ſehr hell und freundlich gehalten, mit Bilder führender Män⸗ ner und Photographien von großen Aufmärſchen verſehen. Auch Lehrtafeln ſtehen ſchon in großer Anzahl zur Verfügung. Die feierliche Einweihung nahm in Vertretung von Gruppenführer Rees, der erkrankt war, Standartenführer Eicke gliedern und Gönnern für ihre Opferbereitſchaft dankte und hervorhob, daß dieſes vorbildliche Heim mit großem Fleiß, in echt ſozialiſtiſchem Geiſt, der auch fernerhin in dieſem Heim herrſchen ſolle, erbaut wurde. Im Namen des Sturmes übernahm Sturm⸗ führer Siegmann unter deſſen tatkräftiger Lei⸗ tung dieſes Heim entſtand, die Räume in die Obhut des Sturmes und gelobte, daß in dieſem Haus ge⸗ treu dem Wahlſpruch des Korps: Treu, ein⸗ ſatzbereit und opferwillig gearbeitet werden machten die zahlreichen Gäſte von Partei, Stadt und Jehrmacht einen Rundgang, der ihnen gleichzeitig einen Einblick in die Unterrichtstätigkeit, beſonders Wieder Muſterung Aufruf des Jahrgangs 1917 Auf Grund des Wehrgeſetzes vom 21. Mai 1935, des Reichsarbeitsdienſtgeſetzes vom 26. Juni 1935 und der Anordnung des Reichskriegsminiſters und des Reichsminiſters des Innern vom 4. Februar 1937 werden in Mannheim in der Zeit vom 12. bis 19. April die Wehrpflichtigen des Geburtsjahrgangs 1917 gemuſtert. Die Dienſtpflichtigen des Geburtsjahrganges 1917 haben ſich bei der polizeilichen Meldebehörde perſön⸗ lich zur Anlegung des Wehrſtammblatts für die Ab⸗ leiſtung des Reichsarbeitsdienſtes un des aktiven Wehrdienſtes anzumelden. Einzelheiten, insbeſondere über die mitzubringen⸗ den Paßbilder und Schriftſtiicke, können den Anſchlä⸗ gen an den Plakatſäulen entnommen werden und ſind in dem Anzeigenteil der Zeitungen bekannt⸗ gegeben worden. Erfaſſungsplan: Tag Zeit Unfangsb 5 der Familiennamen Dienstag, 13. April 1937.30 Uhr E bis G0 15.00 Uhr Era bis Hey Mittwoch, 14. April 1937.30 Uhr Hi bis Key 15.00 Uhr Ki bis Kuy Donnerstag, 15. April 1937.30 Uhr L bis Mr 15.00 Uhr Mu bis Ri Freitag, 16. April 1937.30 Uhr Ro bis Schn 15.00 Uhr Scho bis Stem Montag, 19. April 1937.30 Uhr Sten bis Wer 15.00 Uhr Wi bis 2 Erfaſſungsort: Polizeipräſidium Mann⸗ heim, L 6 Nr. 1(Zimmer 20, Vorraum). ſchütterlichem Glauben an den Führer und an Deutſchland. Nach der mit großem Beifall aufgenommenen Anſprache ſprach Herr K. A. Weber das Gedicht „Adel“ von Anne⸗Marie Koeppen und dann beſchloß das gemeinſam geſungene Lied„Volk ans Gewehr!“ den erſten Teil. Nach der Pauſe wurde der Ernſt vom Scherz abgelöſt. Joſeph Offenbach ſagte wieder ſo ausgezeichnet an, daß der Heiterkeitserfolg nicht zu überbieten war. Herr H. Schonder, der über einen wohlklingenden Bariton verfügt, ſang die Loewe⸗Ballade„Heinrich der Vogler“ und„Früßh⸗ lingsfahrt“ von Schumann ſehr ausdrucksvoll, die Tanzgruppe Geſchwiſter Ernſt gefiel mit dem„Ungariſchen Tanz“ von Brahms und„Alt⸗ Berlin um 1900!“ ſo ſehr, daß die groteske Parobie wiederholt werden mußte und auch Herr Ernſt Karl Graſſinger, Gefolgſchaftsmitglied eines Kauf⸗ hauſes, konnte erſt die Bühne verlaſſen, als er ſeinem erſten vorzüglichen Tenorſolo ein zweites folgen ließ. Die Begleitung am Flügel war Grete Erl übertragen. Aber ſo beifällig dieſe Darbietungen aufgenommen wurden, den Vogel ſchoſſen doch die „3 Elanos“ mit ihrer erſtaunlichen Parterreakro⸗ batik ab. Man ſah durchweg neue Tricks, die von dem Trio ſo zu Gipfelleiſtungen geſteigert wurden, daß der begeiſterte Beifall durchaus berechtigt war, Der Sketch„Der Hund im Hirn“ von Kurt Götze von Klaus Krauſe, Joſeph Offenbach und Gg. Ringelsbacher, Schauſpielſchülerin der Hochſchule für Muſik, hervorragend geſpielt, beſchloß die Unter⸗ haltungsfolge. Und dann wurde im Nibelungenſaal und in der Wandelhalle getanzt. Auch der Bierkel⸗ ler öffnete ſeine Pforten. Sch. Bauhanodwerker im Bernhardushof Neue Läden für den Einzelhandel In der Breiten Straße tut ſich was. Vor dem gro⸗ ßen Rotſandſteinbau des Bernhardushofes erheben ſich ſeit einigen Tagen Bauplanken. Die vier Läden im Erdgeſchoß wurden von ihren bis⸗ herigen Inhabern zum erſten April geräumt. Bau⸗ handwerker ſind damit beſchäftigt, das geſamte Erd⸗ geſchoß einem gründlichen Umbau zu unterziehen. Die vier großen, etwas unzweckmäßig angelegten Geſchäftsräume ſollen zu ſieben ne u zeitlichen ſter geſchleudert wurde und ſchwere innere N 1 der Mourkaplenker ä etzungen davon. Die Autolenkerin ſoll zu weit links gefahren 1 25 zu weit Läden umgebaut und dem Einzelhandel zur Ver⸗ fügung geſtellt werden. Beſonders der kleine Ein⸗ zelhändler ſoll dadurch in die Lage verſetzt werden, ſich in hervorragender Verkehrslage ein Laden⸗ geſchäft einzurichten. Auch im erſten Stockwerk ſind Bauarbeiten im Gange, um hier einige Wohn⸗ und Geſchäfts räume für die künftigen Ladeninhaber zu ſchaffen. Seit Aprilanſang iſt auch das im hinteren Erdgeſchoß ge⸗ legene Reſtaurant Bernardushof geſchloſſen. Dort halten gleichfalls die Bauhandwerker Einzug. Alle Wirtſchaftsräume werden umfaſſend erneuert und für die Zwecke eines modernen, ſchönen Großreſtau⸗ rants umgeſtaltet. a Durch dieſe Arbeiten, die aus privater Initiative erfolgen, haben viele Handwerker für längere Zeit Arbeit und Verdienſt bekommen. Darüber hinaus aber wird erreicht, daß die Breite Straße an dieſer Stelle ein neues, ſchöneres Geſicht erhält und ihre Bedeutung als eine der erſten Mannheimer Ge⸗ ſchäftsſtraßen weſentlich gehoben wird. Beifahrer tödlich verunglückt Motorrad wurde von Auto geſtreift * Heidelberg, 12. April. der Unteren Neckarſtraße wurde in der Nacht 15 1 ein auto geſtreift, wobei der Soziusfahrer, der Schuhmacher Heinrich M leg fs auf das gen davontrug Er ſtarb Sonntag abend im Kran⸗ kam mit leichten Ver: für den Verkehrserziehungsdienſt, innerhalb des FBV ſein, da ſie von einem zeug geblendet wurde. 111 grogen ſuben RR.10 Zimmermann vom Nationalthegter Sache Kraſtrad von einem entgegen kommenden Perſonen⸗ 9 7 ener erer re. 11 e 1 * Vor fünfundzwanzig Jahren: Jen Uutengang den„ Jitanicꝰ Der 15. April 1912— ein schwarzer Tag der Seeschiffahrt Nur die es einſt miterlebt haben, können ſich vor⸗ ſtellen, welches Entſetzen die geſamte Menſchheit er⸗ griff, als am 15. April 1912 der Draht in allen Sprachen die Schreckensnachricht vom Untergang der„Titanic“ über den Erdball verbreitete. Die wenige Jahre zuvor erfolgte Zerſtörung der Städte San Franzisko und Meſſina durch Erdbeben, wobei Zehntauſende von Menſchenleben und Milliarden an Sachwerten in wenigen Stunden vernichtet wur⸗ den, rief nicht annähernd den gleichen erſchüttern⸗ den und niederſchmetternden Eindruck hervor wie dieſes Ereignis, das allgemein als eine vernichtende Niederlage und als ſchmähliches Verſagen der tech⸗ niſchen Ueberlegenheit unſeres Zeitalters empfunden wurde. Was jedermann für unmöglich gehalten hatte, war plötzlich geſchehen: ein auf dem Ozean treibender Eisberg hatte das ſtülze Sicherheitsgefühl der Technik zuſchanden werden laſſen. Der engliſche Ueberſeedampfer„Titanik“ war das größte und modernſt ausgeſtattete Schiff ſeiner Zeit: 260 Meter lang, 28 Meter breit, glich es einem ſchwimmenden Rieſenhotel, das in vierzehn Stockwerken 5476 Menſchen beherbergte. Auch der verwöhnteſte Peiſende vermißte nichts an Bord: Schwimmbad und Tennisplatz, Fiſchbaſſin für Angler, Rollſchuhbahn, Theater Kino, Gartenreſtau⸗ rant, ganze Galerien von Luxusläden, die die teuer⸗ ſten Gegenſtände führten— für alles war geſorgt, um den Fahrgaſt vergeſſen zu laſſen, daß er ſich für einige fünf Tage nicht auf dem Land, ſondern auf den ſchaukelnden Wogen des Ozeans befand. Auch nur der Gedanke an Gefahr odev Unfall während der Reiſe ſchien vollkommen ausgeſchloſſen: Was vermochten Sturm und Fluten gegen dieſen Stahl⸗ koloß, der 65 000 Tonnen verdrängte, wenn ſchon winzige Segler ungefährdet die Welt⸗ meere befuhren! Im Notfalle brauchte der Kapitän auf der Kommandobrücke ja nur auf einen Knopf zu drücken, und im nächſten Augenblick ſchloſſen ſich gutomatiſch die Schotten und machten das Schiff „unſinkbar“. Mit allem hatten die Erbauer der„Titanic“ ge⸗ rechnet, nur nicht mit der Tücke eines Eis ber⸗ ges, der auf der Höhe von Neufundland die Fahrt⸗ linie des Schiffes kreuzte und das ſtolze Schiff auf den Meeresgrund zog. Die„Titanic“ fuhr mit 23 Knoten durch ruhige, nur mit Brucheis bedeckte See, als gegen Mik⸗ ternacht vom 14. zum 15. Aprik ein großer Eisberg geſichtet wurde, der ſich unmittelbar im Kurs des Schiffes befand. Um einen Zuſammen⸗ stoß öes Bufges mit dem Eiskoloß zu verhindern, ließ der erſte Offizier ſofort Volldampf geben. Durch dieſe Maßnahme wurde der Zuſammenprall von Schiff und Eis zwar vermieden, jedoch ſchrammte die unter Waſſer ſchwimmende und daher unſichtbare Baſis des Eisberges die Schiffsſeite an Steuerbord. Bald zeigte ſich, daß eine tiefe Wunde im Bauch des Schiffes klaffte, durch die unaufhaltſam das Waſſer ein⸗ ſtrömte. Die„Titanic“ war verloren. Verzweifelt verſuchte der Bordfunker, ſeine SOS⸗ Rufe durch den Aether zu ſenden, um die in der Nähe befindlichen Schiffe an die Unglücksſtätte zu rufen. Aber Stunden vergingen, ehe es ihm gelang, den in Unoroͤnung geratenen Sendeapparat wieder herzuſtellen. Endlich funktionierte oer Sender aber nun verſagte der Empfangsapparat an Bord, der nur 20 Meilen von der Unglücksſtelle entfernten „California“. Dieſe zufällige Sendeſtörung auf bei⸗ den Schiffen brachte 1600 Menſchen den Tod. Anfangs wollten die teils aus den Betten ge⸗ weckten, teils vom fröhlichen Bankett und Konzert weggeholten Reiſenden nicht an den Ernſt der Ge⸗ fahr glauben. Dann aber brach die Panik aus, als ſich herausſtellte, daß die verfügbaren Rettungsboote zur Aufnahme der rund 2000 Fahrgäſte nicht aus⸗ reichten. Von 2340 Menſchen konnten nur 750 gerettet werden. Ueberblickt man die Reihe früherer Schiffskata⸗ ſtrophen, ſo bleiben ſie, was die Zahl der Todes⸗ opfer anlangt, ſämtlich hinter dem Untergang der „Titanic“ zurück. Nur die engliſche Kriegsmarine hatte annähernde Verluſte aufzuweiſen. So kamen 1707 beim Untergang des Kriegsſchiffes„Aſſocia⸗ tion“ 800, beim Brand der„Queen Charlotte“ im Hafen von Livorno im Jahre 1800 700 und beim Zuſammenſtoß der beiden Linienſchiffe„St. George“ und„Defence“(1811) an der jütländiſchen Küſte ins⸗ geſamt 500 Menſchen ums Leben. Einer der ſchwerſten Seeunfälle in der neueren Geſchichte der Schiffahrt war der Brand des ame⸗ rikaniſchen Vergnügungsdampfers„General Slo⸗ cum“ auf dem Gaſt River bei Neuyork am 15. Juni 1904: die Zahl der Todesopfer betrug 1200, darun⸗ ter faſt 1000 Deutſchamerikaner; vier Wochen ſpä⸗ ter ging das norwegiſche Auswandererſchiff„Norge“ mit 600 Mann an Bord unter. 600 Mann verſanken am 10. Mai 1905 beim Untergang des japaniſchen Flaggſchiffes„Mikaſa“, 570 Amerikaner bei der Exploſion des Panzerſchiffes„Maine“ im Hafen von Havanna(15. 2. 1898), faſt ebenſoviele Franzoſen im gleichen Jahr beim Untergang des Dampfers „Bourgogne“. 375 Menſchen ertranken beim Untergang der „Elbe“ an der Küſte von Dorſetſhire(1895), 574 Ita⸗ liener 1891 mit der„Utopia“ vor Gibraltar. 1883 ſank in der Nordſee der deutſche Poſtdampfer„CEim⸗ bria“ mit 400, 1881 das engliſche Schiff„Victoria“ an der kanadiſchen Küſte mit faſt 700 Mann. 650 Menſchenleben forderte die Kataſtrophe der„Princeß Alice“ auf der Themſe, während 1873 mit der „Atlantic“ bei Neuſchottland 560 Menſchen ein naſſes Grab fanden. Die Zahl der Schiffskataſtrophen ließe ſich noch endlos fortſetzen— an Größe und Ausmaß der Verluſte an Menſchen und Gut reicht indes keine an den Untergang der„Titanic“ heran. Die ſtändige Vervollkommnung der Technik, vor allem des Wetterdienſtes, der Sicherheitsmaßnahmen, des Funks, die ausgezeichnete Schulung vor allem des deutſchen Schiffsperſonals, das Zuſammenwirken ſo vieler Faktoren gewährleiſtet aber eine immer größere Sicherheit der Schiffahrt, ſo daß in den letz⸗ ten 25 Jahren die Unglücksziffer ſtändig zu rück⸗ gegangen iſt. Seit Jahrzehnten iſt die deutſche Schiff⸗ fahrt von Kataſtrophen derart ungewöhnlichen Aus⸗ maßes nicht heimgeſucht worden. 5 Friedrich Wencker⸗ Wildberg. Original-Briefaufſchriften Aus der Sammlung eines alten Poſtbeamten „An Herrn Benſel in Mark Neukirchen in Sach⸗ ſen beim Schießhauſe, wo es im Berg naufgeht, oder wenn man von Landwüſt auf Neukirchen geht, wenn die erſten Häuſer vorbei ſind, wo es im Berg nunter geht.“ * „Annen Aachtunnachrius, einen gips man, Gold⸗ berg, Mecklenburg.“ Man entzifferte, dem guten Willen des Schrei⸗ bers gemäß:„An den Aktuarius, einen giebts man, in Goldberg.“ * BILDER VOI TAGE e Die„Titanic“ ſinkt Am 15. April 1912 fuhr weit über 1000 Menſchen 0 Zeichnung von dem Marinemaler Willy Stoewer. 116 Jahre alt— der Krönungsmantel für Georg VI. Bei den kommenden Londoner Krönungsfeierlich⸗ keiten wird Georg VI. dieſen Krönungsmantel tragen, der vor 116 Jahren für Georg IV. geor⸗ beitet wurde. Der goldgeſtickte Mantel, der gleich⸗ falls von Georg., dem Vater des jetzigen Königs, zur Krönung benutzt worden iſt, wurde von der Königl. Handarbeitsſchule in London ausgebeſſert. (Weltbild,.) der engliſche Ozeaurieſe„Titanic“ auf einen Eisberg auß ins Wellengrab.(Vergl. den nebenſtehenden Aufſotz.) und ſank mit Unſer Bild iſt eine (Scherl Bilderdtenſt, Jung⸗China auf der Höhe Internationales Tennisturnier in London: die kleine Ehineſin Miß Gem Hvahing auf dem„Thron“ des (Preſſephoto,.) Schiedsrichters. — wird nicht wund— nur fleißig 1 N 1 Ki nd Dialon- Puder anwenden Streudose RM=. 72 Beutel zum Nachfüllen RM—.49 PPC ò VVꝙVꝙVVꝙVꝙꝙꝙCꝙꝙ0ꝙcꝙb0ꝙooPTPPbPTPGGTGTGTPTPTGTPTGTGTGGGTGTGTGTGTGTGTVbTPGGbPVPTVVVVVVVTPPVTVTV——ꝓTꝓTT„TT—T7W+—Tꝓ+TVꝓ7Tꝓ7T7ꝓ+ꝓ+wVwTVTTVTWTTWWTWWTWWTTTTWTWTTT''''''!'!wwww——ppppppp „An den Wirt gleich rechts hinter Erfurt, an der Arnſtädter Straße, wo ich mein Paket hab liegen laſſen.“ de „An den Schneidergeſellen Eduard Pommers in Köln am Rhein, aber nicht der mit den roten Haa⸗ ren, das iſt ſein Bruder, der heißt Gottlieb und iſt Hufſchmied.“ Puck. ae K——2ʃͤͤ K Stündlich eine Meerwaſſer als Medizin.— Mitteilungen auf dem Breslauer Bäderkongreß Breslau, im April. In der kürzlich ſtattgefendenen Tagung der Deutſchen Geſellſchaft für Bäder⸗ und Klimaheil⸗ kunde machte der Balneologe Dr. Peter Sie ⸗ mem s intereſſante Mitteilungen über ſeine Ver⸗ ſuche, die er auf der Inſel Wangervog über d de Heilkraft des Meerwaſſers angeſtellt hat. Geſetzt der Fall, Sie wären krank— was würden Sie dazu ſagen, wenn Ihnen der Arzt ſtatt der üb⸗ lichen Tropfen Medizzim ſtündlich eine Taſſe hochpro⸗ zentiger„Nordſee“ verordnen würde? Jawohl, ge⸗ wöhnliches Flutwaſſer aus der Nordſee, oder wenn Sie wollen, auch aus der Oſtſee, aus dem Atlantiſchen Ozean oder dem Golf von Mexiko. Schon ſeit Jahr und Tag beſchäftigt ſich auf der Nordſee⸗Inſel Wangervog. der deutſche Balneologe Dr. Peter Siemens mit der Unterſuchung des Meereswaſſers für Heilzwecke und es hat in der füngſten Breslauer Tagung der Deutſchen Geſellſchaft für Bäder⸗ und Klima⸗ heilkunde nicht geringes Aufſehen erregt, als diefer Forſcher vor dem Auditorium erſchien und ſeine Ausführungen mit den Worten einleitete: „Meine Herren, das Weltmeer ſteckt voll Medizin!“ Im Meerwaſſer ſind alle Stoffe und Mineralien enthalten, die der menſchliche Körper zu ſeinem Aufbau benötigt, ſelbſt Kupfer, Silber und Gold, die in derartig idealer Verteilung und Auf⸗ nahmefähigkeit in keiner inländiſchen Heilquelle ge⸗ funden werden. Da auch das menſchliche Blut nach den jüngſten Jorſchungen eine dem Meerwaſſer ver⸗ blüffend ähnliche hemiſche Zuſammenſetzung aufweist vorhandene zu reinigen und es fähig zu machen, widerſtandsfühig zu machen. Wie in 8 N eſſanten Tagung mitgeteilt wurde, hat man mit (Frinkkuren aus den Meereswogen“ in den Verſuchsſtationen von Wangervog, Kolberg, Bor⸗ e der Hand, durch innerlichen Gebrauch dieſer freilich noch ungewohnten Medizin das Blut erde auszuſcheiden und den Körper dieſer inter⸗ Taſſe Noroſee fahrungen gemacht, ſie bewährten ſich vor allem bei Blutarmut, Kropf⸗, Hals⸗ und Drüſen⸗ leiden, wie ſie auch bei Magen⸗ Darm⸗ und Nieren⸗ erkrankungen glänzende Erfolge zeitigten, ja ſelbſt Hautkrankheiten wurden durch Meerwaſſer⸗ Einſpritzungen geheilt. Freilich iſt es nicht ſo, daß man die Nord⸗ oder Oſtſee einfach in Fäſſern und Flaſchen ſchöpft, um ſie dann glasweiſe an Patienten zu verabreichen. Das Meerwaſſer wird vielmehr bei kommender Flut hoch⸗ gepumpt und von allen Verunreinigungen mit einem Filtrierapparat gereinigt. Je nach der ärztlichen Verordnung wird es dann mehr oder weniger mit Süßwaſſer verdünnt, um es den Kurgüſten begeh⸗ renswerter zu machen. Ja, man geht nach den neue⸗ ſten Ergebniſſen ſogar ſo weit, daß man Meerwaſ⸗ ſer nicht nur für Trinkkuren und Einſpritzungen verwendet, ſondern ſogar den Speiſen zuſetzt, die dadurch weſentlich ſchmackhafter und würziger werden als durch Beimengung von Kochſalz. Wie ge⸗ ſagt, dieſe„Nordſee⸗“ oder„Ozeantropfen“ werden zuerſt gründlich gereinigt, beyor ſie zum Kurgebrauch freigegeben werden, und deshalb braucht uns die Vorſtellung, daß ſie einmal Walfiſche, Polypen und ſonſtiges Meeresgetier umſpült haben, gar nicht ab⸗ zuſchrecken. i Bekenntnis der Jugend zum Theater Die Reichstheatertagung der HJ in Bochum Die in Bochum abgehaltene Reichstheater⸗ tagung der HJ wurde mit einer kurzen Sinn und Wollen der Tagung umreißenden Anſprache des „Man muß erkennen, daß die Hitlerjugend die funge nachdrängende Schicht unſeres geſamten Volkes, des Volkes von morgen in allen ſeinen Lebens⸗ äußerungen und Aufgaben darſtellt. Man muß er⸗ kennen, daß in ihr der Keim für die Zukunft ruht, der auf allen Gebieten des Lebens unſeres Volkes Kultur und der Kunſt.“ 5 In ihrer Reichstheatertagung wolle die Hitler⸗ Jugend ein Bekenntnis dafür ablegen, daß ſie ſich nicht ausſchließlich mit den Werken der Gegenwart großen Werke der dauerndes Schaffen fänden. zunächſt die Raſſebeding vorhob.„Die Dramatur des Nationalſozialismus. 8 Sie iſt es ebenſowenig eee Obergebietsführers Cerff eröffnet. Er ſagte u..: Früchte bringen wird, auch auf dem Gebiet der a rung. Die Bühne iſt eine Stätte der tragiſchen Idee beſchäftige, ſondern daß in ihren Reihen auch die Vergangenheit als zeitenüber⸗ Reichsdramaturg Dr. Rainer Schlöſſer hielt einen grundlegenden Vortrag über„Natio⸗ nalſostaliſtiſche Dramaturgie! indem er theit der Dramaturgie her⸗ kum, Henkenhagen und Weſterland die beſten Er⸗ wie etwa die Armee. Beides ſind raſſebedingte Aeußerungen unſeres völkiſchen Lebens ſchlechthin, Nicht, daß wir ſie geſchaffen hätten, iſt die Großtat unſerer Zeit, ſondern, daß wir ſie wieder haben er⸗ ſtehen laſſen. Wir beachten wieder den Anſpruch, den unſere klaſſiſchen Dichter und Komponiſten er⸗ hoben haben. Sie ſind keine zufälligen Erſcheinun⸗ gen, wie es das eiferſüchtige Literatentum nur zu gern hätte wahrhaben wollen, ſondern ſie ſind ein Orden, der untereinander einer Idee: der deutſchen Kultur, verſchworen war. Es ſtehe grundſätzlich für uns feſt, daß keinerlei Sonderbedürfnis, weder das der bemittelten, noch das der unbemittelten Schichten das Geſicht des Theaters beſtimmen darf, ſondern allein die höchſte ſittliche und künſtleriſche Forde⸗ als der höchſten, die der menſchliche Geiſt überhaupt zu denken vermag, der Idee der Tragödie, welche durch die tiefſte Erſchütterung die höchſte Erhebang erkei ß 2 ᷑ N In der dramatiſchen batziutfſh gehaltene de iche Bardenge recht und ſchlecht in einer Bilder⸗ oder Aktfolge zu bringen. Es ſtellt ſich nur zu raſch heraus, daß die Hiſtorie als ſolche auf der Bühne nicht intereſſiert. Man muß ſich ſchon bemühen, die tiefe Weisheit echter Drama⸗ turgie bei geſchichtlichen Vorwürfen mitſprechen zu laſſen. Das A und O der Dramaturgie muß ein Hochziel ſein. Unter allen Umſtänden jedenfalls für die Jugend einer Zeit, welche ſich nach dem Führer nennen darf. Natürlich gibt es eine Alltagsdrama⸗ turgie, die praktiſch durch eine bloße Proklamation tragiſcher Theorien nicht erſetzbar wäre; gewiß gibt es eine Dramaturgie der Spitzenſchauſpieler und eine ſolche der Kaſſenſpekulation, eine Dramaturgie des Schauspiels und der Oper. Aber alle dieſe Neben⸗ zweige und Untergattungen würden zur letzten lei⸗ denſchaftlichen Bejahung eines idealiſtiſchen Ge⸗ ſchlechtes doch nicht ausreichen. Ueber ihnen muß ſich wie eine Sehnſucht und wie eime Viſion der Beſten immer wieder das denkeriſche Antlitz des ewigen Gottſuchers im Drama erheben. Wir kön⸗ nen im Zwange des Alltags nicht immer zu ihnen aufſehen; es würde aber einer Aufgabe des Edel⸗ ſten, was die Vorſehung uns in das Herz gelegt hat, gleichkommen, wenn wir es nicht immer wieder in feierlichen Stunden beſchwörten. Dieſe Beſchwörung beſchwört ihrerſeits wieder uns. Sie beſchwört uns, die Kunſt nicht als eine Frage persönlichen Beliebens anzuſehen, ſondern als eine völkiſche Notwendigkeit, als eine Aufgabe, das ewige Geſpräch von Leſſing bis Paul Ernſt fortzu⸗ ſetzen, auf daß aus den Reihen der Kommenden die große, die gewaltige, die nationalſozialiſtiſche Tra⸗ gödie erſtehe, vor welcher ein Volk erſchüttert ſteht und ſich und ſeine Größe vollkommen begreift. a e White Wegner kommt aach Mannheim. Frau Winifried Wagner hat ihr Erſcheinen zu der am 24. April ſtattfindenden Erſtaufführung von ſebr auf Stofflh Büdungsmäßiges an, ſondern dar PÜFVVFf!!!!! ̃Üdec[ſs auf, in welchem Grade e ſtaltung zur tragiſchen zationalthoater zugeſagt. Die In⸗ n„5 ee en. 0 per hat Generalintenz i er tragiſchen Höhe beſchatteten Problem vor- von den Städtischen Bühnen Köln übernommen. dringt. Dieſe Feſtſtellung iſt eine ſehr ernſte War:] Nuſikaliſche Leitung: General„„ wn an dle nne Allguteleh, welche beiſztelzwwerſe Munelicce deitunn Heneroknefoteekker en der Meinung ſind, man Tauche nur beſtimmte, für Ilmendorff. Die Bühnenbilder ö Wagner, der Sohn Siegfried Wagners 6. Seite/ Nummer 167 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe 13. April 1937 Veumlscſites — Das große Jugendſchöffengericht in Lucken⸗ walde verurteilte den 16 Jahre alten Manfred Ben⸗ kert wegen Mordes an ſeinem eigenen Vater zu der Höchſtſtrafe von Der Vatermörder hatte trotz aller elterlichen Für⸗ ſorge einen äußerſt leichtfertigen Lebenswandel ge⸗ führt und war immer wieder an ſeinen Vater mit Geldforderungen herangetreten. Als der Burſche im guten nicht auf den rechten Weg zu bringen war, entſchloß ſich ſchließlich der Vater zu ſtrengeren Er⸗ ziehungsmaßnahmen, was zur Folge hatte, daß der Sohn einen tiefen Haß gegen ſeinen Vater hegte und den Entſchuß faßte, ihn umzubringen. Als am 16. Januar d. J. der Vater ahnungslos über den Hof ſeines Grundſtückes ging, fiel der Burſche von hinten plötzlich über ihn her und ſchlug ihn mit einem Spa⸗ ten nieder, ſo daß der Mann blutüberſtrömt mit ſchweren Kopfverletzungen zuſammenbrach. Herbei⸗ eilende Nachbarn brachten den Bewußtloſen ſofort in das Krankenhaus, doch dort konnte nur noch der in⸗ zwiſchen eingetretene Tod feſtgeſtellt werden. Bei ſeinem Verhör vor der Polizei erklärte der jugend⸗ liche Mörder zunächſt, daß er nur verſehentlich ſei⸗ nen Vater mit dem Spaten verletzt hätte. Als man ihm die vpillige Unglaubwürdigkeit dieſer Behaup⸗ tung vorhielt, wollte er ſich dann damit aus der Schlinge ziehen, daß ein Unbekannter die Mordtat verübt hatte. Erſt nach langen Verhören und nach⸗ dem die Kriminalpolizei ein lückenloſes Beweis⸗ material zuſammengetragen hatte, brach der Burſche endlich zuſammen und legte ein umfaſſenden Ge⸗ ſtändnis ab. * — Der Fall, daß einer aus Vergeßlichkeit Bi⸗ gamiſt wird, dürfte nicht alle Tage vorkommen. Er hat ſich in Graz ereignet, und der Sünder iſt ein einfacher Tagelöhner mit Namen Joſeph S. Der Tagelöhner S. hat im Jahre 1906 in Oeſterreich eine Frau geheiratet. Bald nach der Eheſchließung ging es ihm wirtſchaftlich ſo ſchlecht, daß er auf die Wan⸗ derſchaft ging, um wo anders nach Arbeit zu ſuchen. Er hat ſich ſo ziemlich überall kürzere oder längere Zeit aufgehalten. Nachdem 16 Jahre vergangen waren, ließ ſich der inzwiſchen Fünfzigjährige in Rumänien nieder. Dort lernte er ein junges Mäd⸗ chen kennen, in das er ſich verliebte und das er dann auch bald darauf heiratete. Die Ehe iſt ſehr glücklich geweſen. Aus irgendeinem Grunde kehrte der Mann mit ſeiner Familie vor einigen Monaten nach Oeſter⸗ reich zurück. Dort wurde ihm alsbald ein Zahlungs⸗ befehl, der von ſeiner erſten Frau ausging, vorgelegt. Die Sache wurde vor dem Gericht in Graz verhan⸗ delt. Der Beklagte gab zu ſeiner Verteidigung an, daß er total vergeſſen hatte(), ſchon einmal ver⸗ heiratete geweſen zu ſein und auch anläßlich der zweiten Eheſchließung nicht daran erinnert worden zu ſein, da in Rumänien kein Menſch von ihm irgendwelche Papiere oder Unterlagen gefordert habe. Trotzdem iſt dann der vergeßliche Bigamiſt von dem Grazer Gericht zu drei Monaten Kerker verurteilt worden. 8. — Ein großer Briefmarkendiebſtahl, der vor kur⸗ zer Zeit in Berlin verübt worden iſt, konnte von der Kriminalpolizei aufgeklärt und der Täter, ein 21 Jahre alter Heinz Beßling aus Berlin ⸗Wil⸗ mersdorf, nach umfangreichen Fahndungen in der Schweiz feſtgenommen werden. Beßling hatte mit der Hausangeſtellten einer im Weſten Berlins woh⸗ nenden Familie Beziehungen unterhalten und bei wiederholten Beſuchen bei ſeinexr Freundin erfah⸗ ren, daß ſich in der Wohnung in einem verſchloſſe⸗ nen Bücherſchrank eine große Briefmarkenſammlung befand. Als die Dienſtherrſchaft vor einiger Zeit verreiſte und die Hausangeſtellte allein in der Woh⸗ nung zurückblieb, benutzte Beßling die Gelegenheit, um mit Wiſſen ſeiner Freundin nach und nach für insgeſamt 60 000 Mark Sammlerbriefmarken aus Copyright by Prometheus-Verlag Or. Elchecker Gröbenzell b. Monehen AVNdsege NR OMAN VON HANS VON HOLSEN Erſtes Kapitel „Caſa Roſſa“ Die großen Feuer des Hochſommers flammten über dem Gardaſee, als Ottenrieth ſeinen Wagen von Nago über die breite neue Straße nach dem kleinen Kurort hinunterſteuerte. Der wette Spiegel, den von drei Seiten rieſige Gebirgsmaſſive umrahmen, ſtieg ihm gleißend ent⸗ gegen. Glatt wie eine gläſerne Scheibe lag der See um dieſe Spätnachmittagsſtunde. Die Ora, der Süd⸗ wind, der ihn in der heißeſten Tageszeit wohltätig kühlend aufrauhte, war ſchlafen gegangen. Ottenrieth trank das wundervolle Bild, das er ſeit ſo vielen Jahren nicht mehr geſehen, durſtig in ſich hinein. Hier wollte er bleiben, bis die Saiſon wieder anging. a In der„Caſa Roſſa“, die dem Baron Leutſtetten gehörte, hatte er ſich auf die Empfehlung eines Wiener Freundes Quartier beſtellt. Nun er das rote Haus mit den Bogenfenſtern und den dicken Mauern, das noch aus der Zeit der venezianiſchen Herrſchaft ſtammte, vor ſich ſah, erinnerte er ſich ſei⸗ ner genau. Er war als Knabe einmal mit den El⸗ tern hier unten geweſen, damals, als die Nordſpitze des Gardaſees noch öſterreichiſch war und der Erz⸗ herzog Franz Ferdinand im nahen Arco eine Villa beſaß. Damals hatten die großen Hotels von Tor⸗ bole immer von feſchen öſterreichiſchen Offizieren gewimmelt— er erinnerte ſich ganz genau. Der Baron Leutſtetten erſchlen ſelbſt im gewölb⸗ f ten Hoftor, als Ottenrieth den Wagen ſtoppte: ein großer, hagerer, kahlköpfiger, dekaden; rohſeidenem Anzug, den ſeine Sprache Oeſterreicher verriet. 5 ſofort als zehn Jahren Gefängnis. ter Herr in dem Bücherſchrank zu ſtehlen, die er dann in Fach⸗ kreiſen in Berlin und auch außerhalb verkaufte. Mit dem Erlös lebte er in Saus und Braus, ſchaffte ſich ſogar ein Sportauto an und veranſtaltete in teuren Lokalen große Zechgelage. Als dann aber eines Tages die Ehefrau des Beſtohlenen zurückkehrte und Beßling befürchten mußte, daß nun die Dieb⸗ ſtähle herauskommen würden, ließ er ſeine Freun⸗ din im Stich und flüchtete mit einer anderen Freun⸗ din nach der Schweiz. Im-Zug 2. Klaſſe ging es nach Baſel, und dort nahm das Pärchen in einem der erſten Hotels Wohnung. Doch das Glück ſollte nicht lange dauern, denn auf Grund des Fahndungs⸗ erſuchens der Berliner Kriminalpolizei an alle euro⸗ päiſchen Polizeibehörden, wurde der Burſche von der Baſeler Polizei ausfindig gemacht und feſtge⸗ nommen. Es iſt damit zu rechnen, daß er bereits in kurzer Zeit an Deutſchland ausgeliefert werden wird. Inzwiſchen iſt auch ſeine Freundin in Berlin hinter Schloß und Riegel geſetzt worden. Ein gro⸗ ßer Teil der geſtohlenen Briefmarken konnte bereits wieder herbeigeſchafft werden. *. — Durch Urteil eines Gerichts in Baltimore iſt endlich einem betrügeriſchen Artiſten mit Namen Donald Diverty, der jahrelang dte größten amerika⸗ niſchen Verſicherungsgeſellſchaften um große Sum⸗ men betrog, das Handwerk gelegt worden. Diverty iſt ein Schlangenmenſch. Er hatte es in der Kunſt der Verrenkung ſo weit gebracht, daß er ſogar Arme und Beine nach Belieben verkürzen konnte. Auch war er in der Lage, ſeinen Bruſtkorb in ſo er⸗ ſchreckendem Maße einzudrücken, daß einem um den Mann Angſt und Bange werden konnte. Seine Fähigkeiten als Artiſt hat Donald Diverty nun dazu mißbraucht, um durch zahlreiche vorgetäuſchte Ver⸗ kehrsunfälle hohe Entſchädigungsſummen durch die Geſellſchaften ausbezahlt zu bekommen, bei denen er ſich hatte verſichern laſſen. Er verſtand es, ſich jeweils ſo geſchickt zu verſtellen und allerlei Körper⸗ ſchäden zu mimen, daß ſogar die Vertrauensärzte darauf hereinfielen und die Anträge an die Geſell⸗ ſchaften durch ihre Unterſchrift beſtätigten. Der ganze Schwindel iſt dann vor einigen Monaten durch einen Zufall aufgedeckt worden. Nachweislich hat dieſer be⸗ trügeriſche Schlangenmenſch im Laufe der Jahre mindeſtens 50 000 Dollar auf dieſe Weiſe ergaunert. . — In Gießen hatten ſich vor dem Schöffengericht wegen ſchwerer Tierquälerei drei Rohlinge zu ver⸗ antworten. Die drei, Alfred Guhl aus Breslau, Johann Haller aus Spital in Oeſterreich und Johann Schieß aus Mondſee in Oeſterreich hatten in Fried⸗ berg in einem Zimmer eine Katze zuerſt mit einem Beſen heftig geſchlagen, ſie dann in einen Eimer mit Waſſer geſteckt und dieſen mit dem armen Tier auf einen heißen Ofen geſtellt. Sie ließen das ge⸗ quälte Tier dann aus dem heißen Waſſer heraus⸗ ſpringen auf die glühende Ofenplatte, und warfen es dann ſchließlich lebend in den mit Koks gefüllten Ofen, in dem es verbrannte. Im Hinblick auf die unerhörte Roheit verurteilte das Gericht den wegen Tierquälerei bereits vorbeſtraften Alfred Guhl als Haupttäter zu elf Monaten Gefängnis, Haller erhielt ſechs Wochen Gefängnis, Schieß drei Wochen Ge⸗ fägnis 8 — Ein ſeltſames Abenteuer mit einem großen Schwan hatten in Malchin in Mecklenburg zwei be⸗ rittene Soldaten zu beſtehen, die ihre Pferde im dor⸗ tigen Mühlengewäſſer tränken wollten. Der dort gehaltene Schwan ſtürmte über das Waſſer nach der Tränkſtelle, griff die Reiter an und ſchlug mit den Flü⸗ geln auf die Pferde ein, die in die Höhe ſtiegen und durchzugehen drohten. Es blieb den beiden Soldaten nichts anderes übrig, als die Tränke an einer ent⸗ fernteren Stelle des Gewäſſers zu verſuchen; der Schwan folgte ihnen mit aufgeblähtem Gefieder und als die Pferde ins Waſſer ſteigen wollten, wieder⸗ holte der ſonſt ſo ſchwerfällige Vogel ſeinen Angriff in verſtärktem Maße. Er flog an dem einen Reiter hoch und heftig ſauſten ſeine Flügelſchläge auf den Kopf des Pferdes nieder. Der Reiter ſuchte den wü⸗ keiten angezeigt hatte. dazu, täglich eine Stunde in den Zoologiſchen Garten der Affen, Tiger und Löwen anzuſehen.„Hier kön⸗ nen Sie lernen“, ſagte der Richter,„wie es in einem tenden Schwan abzuwehren, blieb aber im Sattel, Sie ſich dann vor den Tieren und werden in Zukunft a 0 Familientragödie fordert vier Tote — Warnsdorf(Böhmen), 12. April. Eine furchtbare Familientragödie, die vier Menſchen das Leben koſtete, ſpielte ſich in den frühen Morgenſtunden des Montag im benachbarten Neukreibitz ab. Dort fand man im Schlafraum den 36jährigen Häusler Heinrich Kin⸗ dermann, ſeine 34 Jahre alte Ehefrau Emma ſowie ſeine im Alter von 6 und 13 Jahren ſtehenden Söhne mit durchſchnittenen Kehlen auf. Während Kindermann ſelbſt noch ſchwache Lebens⸗ zeichen von ſich gab und erſt im Krankenhaus ſeinen Verletzungen erlag, waren die Frau und die Kinder bereits tot. Ueber den Anlaß zu der furchtbaren Tat wird bekannt, daß ſich der ſechsjährige Sohn am Samstag beim Spielen mit einem alten Regenſchirm ins Auge geſtochen hatte und daß die Verletzung ſo ſchwer war, daß man in der Reichenberger Klinik die völlige Erblindung des Knaben vorausſagte. Dieſe furchtbare Nachricht ſcheinen ſich die auch ſonſt vom Schickſal ſchwer heimgeſuchten Eheleute ſo zu Herzen genommen zu haben, daß ſie beſchloſſen, gemeinſam aus dem Leben zu ſcheiden. Vootsunglück auf dem Teſſin 3 Tote + Mailand, 12. April. Eine Barke mit Ausflüglern iſt am Sonntag auf dem Teſſin infolge der ſtarken Strömung gegen einen Pfeiler der über die Autobahn Mailand— Turin führenden Brücke geſtoßen und gekentert. Alle ſieben Inſaſſen fielen ins Waſſer. Ihre verzweifelten Hilferufe wurden am Ufer gehört, doch war kein Boot in der Nähe, um ihnen Hilfe zu bringen. Da der Fluß zahlreiche Wirbel aufweiſt, ſind z wei Frauen und ein junger Mann ertrunken, während vier gute Schwimmer das Ufer erreichten. Die Leichen konnten noch nicht geborgen werden. Sanoͤſtürme machten den Tag zur Nacht — Peiping, 12. April. An der Lunghai⸗Bahn richteten am Sonntag ſchwere Sandſtürme, wie ſie in ſolcher Stärke in den letzten dreißig Jahren nicht aufgetreten ſind, ſchwere Schäden on. Beſonders ſtark mitgenommen wurden die großen Städte Dſchengighon und Kaifengfu im Norden der Provinz Honan, wo ſogar am Tag Licht gebrannt werden mußte. Der Eiſenbahnverkehr iſt ſtark behindert. Die Fernſprech⸗ und Ueberlandlei⸗ tungen ſind vielfach unterbrochen. Auch der Rund⸗ funk iſt geſtört. Die Flugzeuge der Euraſia⸗Geſell⸗ ſchaſt werden um das Sturmgebiet herumgeleitet. Blutiger Bruderzwiſt um eine Erbſchaft Neuß, 12. April. In der Ortſchaft Buſch bei Kapellen kam es zwiſchen fünf Brüdern, die im früheren elterlichen Haus zum Zwecke einer Ausſprache über Erbſchafts⸗ fragen zuſammengekommen waren, zu einem heftigen Streit. Es handelte ſich um die Verteilung von Län⸗ dereten und Möbelſtücken: Als einer der Brüder den anderen unehrliche Abſichten vorwarf, kam es zu Handgreiflichkeiten, öͤie nachher in der Scheune fort⸗ geſetzt wurden. Mit Meſſern und Heugabeln gingen die Brüder aufeinander los. Der älteſte Bruder flüchtete ſchließlich, aber die Auseinanderſetzung zwi⸗ ſchen den zurückgebliebenen vier Brüdern nahm damit noch kein Ende. Nachbarn, die auf den Lärm hin ſchließlich hinzueilten, bot ſich ein ſchreckliches Bild: alle vier Raufbolde hatten ſchwere Verletzun⸗ gen davongetragen und mußten dem Krankenhaus zugeführt werden. Mit dem Laſtkraftwagen in den Abgrund — Wien, 12. April. Im Burgenland ſtürzte ein Laſtkraftwagen in⸗ folge Verſagens der Steuerung über eine ſteile Straßenböſchung ab. Sieben Perſonen wur⸗ den ſchwer, zum Teil lebensgefährlich verletzt, während weitere ſieben mit leichteren Verletzungen davonkamen. Zwei Vomber zuſammengeſtoßen Acht Tote — Rom, 12. April. Am vergangenen Freitag ſind, wie erſt am Mon⸗ tag in Rom bekannt wurde, in der Nähe von Forili s wei Bomber bei einem Gruppenflug zuſam⸗ mengeſtoßen und abgeſtürzt. Die Beſatzung beider Flugzeuge, beſtehend aus je zwei Fliegern, einem Funker und einem! echaniker, alſo insgeſamt acht Perſonen, konnten bei der geringen Flug⸗ höhe von dem Fallſchirm nicht mehr Gebrauch machen und haben den Tod gefunden. Schwerer Sturm in Korea — London, 12. April. Bei einem ſchweren Sturm an der korea⸗ niſchen Küſte ſind zehn Fiſcherboote geken⸗ tert. 16 Fiſcher ſind ertrunken, 61 werden noch vermißt. Auch von ihnen fürchtet man, daß ſie ein Opfer des Sturmes geworden ſind. trotzdem auch ihn die Schläge trafen; als der Schwimmvogel aber auf das Pferd einbiß, das wild auszuſchlagen begann, mußte dem Kampf ein Ende gemacht werden, um Unheil zu verhüten. Die Sol⸗ daten, die dem Tiere kein Leid antun wollten, mach⸗ ten ſchleunigſt kehrt, um aus der„Angriffszone“ zu kommen und ritten nach Hauſe. * — Ein merkwürdiges Urteil verhängte ein Neu⸗ horker Richter über den Eiſenbahnſchaffner Webſter Moody, den ſeine Frau wegen ſeiner Gewalttätig⸗ Die Frau beklagte ſich dar⸗ über, daß Webſter häufig dem Alkohol zuſprach, um dann betrunken nach Hauſe zu kommen und Frau und Kinder zu mißhandeln. An Stelle einer Ge⸗ fängnisſtrafe verurteilte der Richter den Grobian zu gehen und ſich dort das glückliche Familienleben friedlichen Haushalt ausſieht. Vielleicht ſchämen ein beſſerer Familienvater ſein!“ Ottenrieth ſtellte ſich vor. Ein ſchmuddliger italieniſcher Hausdiener erſchien und ſchleppte das Gepäck nach oben. Die Fenſter des geräumigen Zimmers gingen nach dem See hinaus. Drunten lag ein kleiner Vor⸗ garten mit immergrünen Gewächſen hinter roten Mauern. Das Bett erwies ſich als breit und weich. Ottenrieth war zufrieden. ö Eine kleine Melodie vor ſich hinpfeifend, die ihm unterwegs eingefallen war und ihn die ganze Fahrt über nicht verlaſſen hatte, packte er ſeine Sachen in die Schränke. Er kleidete ſich um, wobei er von Zeit zu Zeit am offenen Fenſter ſtehen blieb und das prächtige Bild genoß. Dann ſtieg er hinunter. In der kühlen Halle machte ihn der Baron mit ſeiner Schweſter, Frau von Lodeſſer, bekannt, einer ſchon verblühten Wienerin, die die Seele des gan⸗ zen, übrigens nicht unbedeutenden Penſionsbetriebs zu ſein ſchien. Das Haus war voll von Menſchen, hauptſächlich Deutſche aus dem Reich, dem Tup nach zu urteilen. Etliche Männlein und Weiblein, die, bronzebraun und hochſommerlich gekleidet, mit Bade⸗ zeug durch die Halle liefen, ſahen nach Künſtlern aus: Schriftſteller, Maler, Schauſpieler, wie der Baron geſprächig erklärte. „Und Sie ſelber, Herr Ottenrieth, nicht wahr? Sie ſind Muſiker?“ Ottenrieth antwortete nicht ſogleich. Es ſchmei⸗ chelte ihm, daß ſein junger Ruhm bis hierher ge⸗ drungen war; aber zugleich glaubte er, dieſen Ruhm doppelt genießen zu können, indem er ſich, ganz wie die großen Meiſter, hinter einem Inkognito ver⸗ ſteckte. „Wie kommen Sie darauf, Baron?“ „Aber gehens, ich hab' doch den„Hellblauen En⸗ gel' ghört, im Theater an der Wien, vorigen Herbſt — eine ſcharmante Operette, wirklich ganz ſchar⸗ „Sehr freundlich, lieber Baron. Ich werde Ihr Kompliment weitergeben. Denn der Hellblaue En⸗ gel iſt von meinem Vetter, der genau ſo heißt, wie ich. ſelber bin nur ein ſimpler Induſtrieller— w tens möchte ich bier als ſolcher gelten“, ſetzte er raſch hinzu, denn es reute ihn bereits, ſich ver⸗ leugnet zu haben. 5 8 „Verſtehe, verſtehe vollkommen!“ Der Baron ſeixte:„Sie brauchen Ruhe, wollen nicht beläſtigt werden, wollen ſich zu neuem Schaffen rüſten. Alſo, Die Sonne ging rotflammend hinter die düſtere Felswand der Rocchetta, das ich werde Sie allen Gäſten als Induſtriellen vor⸗ ſtellen. Welche Firma nehmen wir? Denn die Leute ſind ganz ſchrecklich neugierig, ſo in den Ferien, und werden mir ein Loch in den Bauch fragen.“ „Ja, lieber Gott, helfen Sie mir!“ „Wiſſens, Meiſter, ich hab' einen Onkel, der iſt Direktor bei der Alpinen Chemie— abgekürzt Alchemie. Der kommt beſtimmt nicht her zu uns. Wenn Sie alſo—“ „Schön! Ich figuriere alſo als Direktor der Alchemie“. In Innsbruck, nicht wahr? Sie ſind ein findiger Kopf, Baron!“ „Und der Hellblaue Engel' iſt, wie Sie ſchon ganz richtig bemerkten, von Ihrem gleichnamigen Herrn Vetter.“ „Wir verſtehen uns vollkommen, lieber Baron.“ Bis zum Nachtmahl war noch eine gute Stunde. Ottenrieth verbrachte ſie, indem er durch den klei⸗ nen Ort lief, der ausſah wie ein Kurort, und dem doch das uralte Fiſcherdorf aus allen Falten guckte. Es war hier alles noch, wie in ſeiner Kindheit, die paar engen Straßen unter dem alten Kirchlein auf dem Hügel, die kleine Piazza mit dem Brunnen und der Tafel, die an Gvethes Aufenthalt erinnerte, das Hafenbecken hinter ſeinem ſteinernen Damm. Hallo! Und doch hatte es ſich hier gründlich verändert, denn um die ganze Bucht lief nun eine breite Autoſtraße, wo früher nur ein ſchmaler, ſchlechter Fußweg ge⸗ weſen war: die berühmte„Gardeſana“, von der er geleſen oder gehört hatte; ſie umrandete und um⸗ ſchloß ja wohl das ganze lange Ufer des Sees? „Das haben die Italiener glänzend gemacht, dachte er. Ja, auf das Straßenbauen verſtehen ſie ſich, ſchon ſeit den Römerzeiten her!“ 8 N neehaupt des Monte Baldo ſtrahlte rötlich wie ein kleiner Roſengarten, die vielen ſchmetterlingsförmigen Segel auf dem See wirkten plötzlich ſchwar. Die Uferpromenade war nur mäßig belebt. In der Badeanſtalt wurde e är⸗ 1 0 klang über das ſtille Waſſer. Im Kaffehaus Idl machte das Radin Muſtk, drüben im„Benaco“ ſpielte ein kleines Tanzorcheſter. N Frieden war hier— genau der Frieden, den er geſucht hatte, als er dem heißen Wien und den ewi⸗ l„ Erhalte Dein Haar gesund und schön! r) KAMIIIOFIOR AlKALIFREI 30 PFG. IIIA dur- u gern und Sängerinnen entflohen war. Hier wollte er wochenlang bleiben. Man ſpeiſte im Garten der„Caſa Roſſa“. Die Windlichter auf den Tiſchen erhellten das Düſter der Oelbäume. Schweigend und nachtdunkel ſtanden himmelhohe Zypreſſen wie ein Lanzengitter an der roten Mauer. Neben Ottenrieth ſaß an einem kleinen Tiſch ein Ehepaar, das ſeine neugierig ſchweifenden Blicke auf ſich zog. Eine Frau, Anfang der Vierzig, kaum älter, die einmal ungewöhnlich ſchön geweſen ſein mußte. Italienerin offenbar, mit ganz großen dunk⸗ len, von Schwermut überfluteten Augen, mit Be⸗ wegungen, die ſich niemals lernen und ſtudieren lie⸗ ßen, ſondern altes Erbgut ſeit Generationen ſein mochten. Als einzige in dem bunten Schwarm der Gäſte war ſie in ſtrenges Schwarz gekleidet. Neben ihr ein Mann, den man nahezu nur als die Ueber⸗ reſte eines Menſchen bezeichnen konnte, alt, grau, verfallen— und übrigens ein Krüppel, wie die am Stamm des Maulbeerbaumes lehnenden Krücken verrieten. Die beiden ſprachen wenig, in italieni⸗ ſchen Lauten, mit gedämpfter Stimme. Als die Mahlzeit beendet war, reichte die Frau ihrem Gat⸗ 05 ſogleich die Krücken, und er humpelte neben ihr avon: 5 „Ottenrieth wunderte ſich bei ſich ſelbſt, warum dieſe beiden ſein Auge und ſeine Gedanken wäh⸗ rend der ganzen Zeit viel mehr beſchäftigt hatten, als die vielen mondänen Frauen und Mädchen, de⸗ ren Zigaretten jetzt wie kleine Irrlichter durch den dunklen Garten glühten.„ Er trat durch das Gartentor auf die kleine Ufer⸗ An der nachtounklen Roechettawand blinkten die we ⸗ nigen Lichter eines hohen Felſenortes. Drüben lag Riva wie unter einem Diadem. Ein erler bpinſcherte quer über die Bucht. e n bbc fand eine ſcwarze Geſtalt neben Un, daß Ottenxieth faſt erſchrocken aus ſeiner Verloren⸗ heit auffuhr. An der Stimme erkannte er den Barvn. Er trug jetzt die ſchwarze Uniform der faſchtſtiſchen Miliz, auf dem Kopf den Fez mit der großen ſei⸗ denen Quaſte— er mußte, erzählte er, noch zu gen Verhandlungen mit Agenten, Theatern, Sän⸗ einer Parteiverſammlung nach Riva hinüber. (ortſetzung folgt) promenade hinaus, an deren Bord ſanft die Wellen des entſchlafenen Sees gluckſten. Es roch nach Tang. 8 D rene e b 5 5 1 1 1 4 5 75 2 n Aus Baden Reichspoſtoͤirektionspräſident Schlegel! Der Präſident der Reichspoſtdirektion Karlsruhe Karlsruhe, 18. April. Nach längerem Kran⸗ zenlager iſt am Montag vormittag der Präſident der Reichspoſtdirektion Karlsruhe, Franz Schlegel ge⸗ ſtorben. Der Verſtorbene wurde 1874 in Eſchbach(Amt Staufen) geboren. 1894 trat er in Freiburg i. Br. in den höheren Poſtdienſt ein; die höhere Verwal⸗ tungsprüfung hat er 1903 abgelegt. Außer in den beiden damaligen badiſchen Oberpoſtdirektionsbezir⸗ ken Karlsruhe und Konſtanz iſt er in den Bezirken Hamburg, Köln und Berlin in den verſchiedenſten Dienſtſtellen verwendet worden. Im Bezirk Karls⸗ ruhe war er in den Städten Mannheim, Hei⸗ delberg und Karlruhe tätig. 1924 wurde er Poſt⸗ rat in Karlsruhe, am 1. April 1931 Oberpoſtrat. Am 1. Juli 1931 wurde er nach Berlin verſetzt und im Reichspoſtminiſterium verwendet, wo er zum 1. De⸗ zember 1932 zum Miniſterialrat befördert wurde In den Jahren 1025 bis 1931 war Schlegel bei der Ober⸗ poſtdirektion Karlsruhe Sachbearbeiter für Haus⸗ halts⸗, Wirtſchafts⸗ und Preſſeangelegnheiten. Im Februar 1933 erfolgte ſeine Ernennung zum Präſi⸗ denten der Reichspoſtdirektion Karlsruhe. Bauernhöfe werden Flammenbeute Brandſtiftung vermutet! * Wolfach, 12. April. Um Mitternacht brach in Hofſtetten im Auweſen der Witwe Katharina Walter Feuer aus. Der Hof brannte bis auf die Grundmauern nieder. Während die Löſchmannſchaft ſich noch mitten in ihrer Arbeit befand, kam gegen 2 Uhr die Nachricht, daß auch auf dem weiter unten gelegenen, der Witwe Kath. Schneider gehörenden Kellerhof Feuer ausgebrochen ſei. Auch dort ver⸗ breitete ſich das Element ſehr ſchnell über das ganze Gebäude und legte es in Schutt und Aſche. Das Vieh konnte in beiden Fällen— wie auch ſämtliches Klein⸗ vieh— gerettet werden. Von den Fahrniſſen iſt aber der größte Teif ein Raub der Flammen geworden. Man vermutet beide Male Brandſtiftung. Verkehrsunfall auf der Bergſtraße * Weinheim, 13. April. Am Samstagabend er⸗ eignete ſich auf⸗der Bergſtraße zwiſchen Sulzbach und Weinheim, unweit des Weinheimer Friedhofes, ein Verkehrsunfgll, der leicht noch ſchwere Folgen hätte haben können. Ein Motorradfahrer aus Viern⸗ heim fuhr unverſtändlicherweiſe in eine Gruppe Fußgänger. Er kam dabei zu Fall und erlitt einen ſchweren Schädelbruch. Ins Weinheimer Krankenhaus gebracht, war er auch am Sonntag noch nicht vernehmungsfähig. Wie durch ein Wun⸗ der erlitt nur ein Fußgänger geringere Ver⸗ letzungen. * Doſſenheim(Bergſtraße), 13. April. Aus dem Neckarkanal wurde beim Schwabeuheimer Hof eine Leiche geborgen. Die Perſonalien ſtehen noch nicht feſt. Hei-Führertagung in Saarbrücken Der Jahrgang 1927 des Gaues Saarpfalz zu 100 Prozent im Jungvolk erfaßt * Saarbrücken, 12. April. Die Führertagung des Gebietes Saarpfalz der Hitlerjugend wurde am Freitag durch eine Kulturtagung eröffnet, in deren Mittelpunkt eine Rede des Obergebietsführers Cerff über„Die kulturpolitiſchen Aufgaben der Hitler⸗ jugend“ ſtand. Am Samstag trafen die Staffelläufer der 25 000 Pimpfe aus dem Gau Saarpfalz auf dem Platz der Deutſchen Front in Saarbrücken ein. Der Füh⸗ rer des Jungvolks und die Jungmädelführerinnen des Obergaues Saarpfalz konnten dem Stabsfüh⸗ rer Hartmann Lauterbacher melden, daß der Jahrgang 1927 im Gau Saarpfalz zu 100 Prozent im Jungvolk erfaßt iſt. Stabsführer Lauterbacher gab ſeiner beſonderen Genugtuung darüber Aus⸗ druck, daß er dieſe Meldung aus dem Gau Saar⸗ 1 als erſten deutſchen Gau entgegennehmen önne. In der anſchließenden Führertagung der Hitler⸗ jugend, an der 3000 Hitlerjugend⸗Führer und BDM⸗Führerinnen in zwei großen Sälen teilnahmen, ſprach Stabsführer Lauterbacher über die Aufgaben der HJ. Er ſprach dabei die Mah⸗ nung aus, niemals die alten Grundſätze der Kampf⸗ zeit zu vergeſſen. Bei der HJ könne nur der etwas gelten, der kom⸗ promißlos, ſelbſtlos und freiwillig dienen wolle. Man könne heute feſtſtellen, daß die von der HJ ge⸗ leiſtete Arbeit nicht nur vom Führer anerkannt werde, ſondern auch die uneingeſchränkte Bewunde⸗ rung der ganzen Welt finde. N Der Vollendung entgegen! 11 Das Rohrbacher Krankenhaus wüchſt Die Fertigſtellung der Ergänzungsbauten rückt näher Ru. Heidelberg, 13. April. Die beſondere Bedeutung des Tu berkuloſe⸗ krankenhauſes im Stadtteil Rohrbach liegt u. a. auf dem Gebiet der operativen Behandlung der Lungentuberkuloſe. Die Einweiſung von Patienten aus allen Teilen Badens, dem Saargebiet uſw. hatte ſteigenden Umfang zu verzeichnen, ſo daß ſich die Landesverſicherungsanſtalt Baden in Karlsruhe ver⸗ anlaßt ſah, das Krankenhaus baulich erheblich zu er⸗ weitern. Bereits im November 1936 konnte— worüber ſeinerzeit berichtet wurde— das Richtfeſt für die Erweiterungsbauten mit einer ſchlichten Feier begangen werden. Inzwiſchen gingen die Arbeiten rüſtig vorwärts. Während von den Neubauten das Direktorwohnhaus fertiggeſtellt und bezogen iſt, kann damit gerechnet werden, daß der Südbau mit einer Länge von 36 Meter am 1. Auguſt 1927 bezugsfertig ſein wird und der 56 Meter lange, ſich an die beſtehenden Bauten anſchließende Operationsbau etwas ſpäter ſeiner Beſtimmung übergeben werden kann. Bei der Planung gerade dieſes letzteren Neu⸗ baues war die Schaffung größerer, insgeſamt dreier Operationsſäle im beſonderen zu berückſichtigen, wo⸗ von zwei ſich im Obergeschoß befinden, jeweils von den notwendigen Steriliſations men ſowie Pa⸗ tienten⸗ und Aerztevorbereitungsräumen umgeben. Im Operationsbau ſind ferner 24 zweihettige und 17 einbettige Zimmer, ſämtlich nach Süden gelegen, untergebracht, dazu die Tagesräume, Schweſtern⸗ Aerzte⸗ und Verbandszimmer, Teeküchen, Bäder uſw. Der Südbau wird ausſchließlich Krankenzimmer ent⸗ halten, und zwar 28 zweibettige und 7 einbettige Zimmer. Nach Fertigſtellung der beiden Erweite⸗ rungsbauten um d wird das Tuberkuloſekrankenhaus etwa 280 Kranke aufnehmen können und ſo in der Lage ſein, vorhandene Raumſchwierig⸗ keiten zu beheben. Beide in ihrer Geſtaltung ſchlichten und form⸗ ſchönen Neubauten erhalten— in ebenfalls auch ſehr zweckmäßiger Ausgeſtaltung— einen gleichzeitig als Tagesraum benutzbaren, durch den zwiſchen ihnen liegenden Garten gehenden Verbi ndungs⸗ gang. Sowohl im Erd⸗ wie Obergeſchoß beider Bauten ſind den Krankenzimmern nach Süden vorgelagerte, geräumige Terraſſen, welche auch die ſchon beſtehenden Bauten in beiden Stockwerken erhalten. Mit bildhaueriſchen Arbeiten iſt ein Karlsruher Bildhauer beauftragt, auch das Kunſthandwerk wird mit Kunſtſchmiedearbeiten— Geländer am Operationsbau— in den Kreis der am Bau Tätigen einbezogen. Noch ſchaffen viele fleißige Hände an den Bauten, Arbeitskräfte aus der nächſten Heimat, Heidelberg, Mannheim, Bretten uſw., noch wird Baumaterial aus der Nähe herbeigebracht, Zement oder Kunſt⸗ ſtein, Backſtein, Ziegel, doch mehr und mehr gehen zwei Bauten ihver Vollendung entgegen, welche mit den gebotenen geräumigen und modernen Unter⸗ bringungsmöglichkeiten wichtigen Anteil haben an den Vorausſetzungen für die ſegensreichen Auswir⸗ kungen ärztlichen Könnens im unabläſſigen Kampf um die Geſundung vieler Patienten. Mit dieſen aber werden auch Aerzte und Schweſtern, alle Helfer und Mitarbeiter dem Bauherrn, der LVA Baden, herzlichen Dank wiſſen, wenn ſie in wenigen Mona⸗ len ihre Tätigkeit auch in zahlreichen neuen Räumen ausüben können. Schwetzingen erwartet die erſten Spargel Der Schloßgarten im Frühlingskleid * Schwetzingen, 13. April. Von blühenden Bäumen farbig umrahmt, liegt jetzt unſer ſchönes Städtchen Schwetzingen, ein An⸗ ziehungspunkt für viele, die den herrlichen Schloß⸗ park beſuchen wollen. Außerordentlich ſorgfältig wurde der Schloßgarten zum Frühjahr hergerichtet. Beſonderen Fleiß hat der Gärtner aufgewendet, der zu beiden Seiten, von der großen Freitreppe an, zwei breite Beete mit blauen Stiefmütterchen an⸗ gelegt hat. Ein farbenprächtiges Bild, zu dem ſich das friſche Grün des geſchnittenen Ziergraſes geſellt. Die Natur legt nun auch den vielen Bäumen im Park das Frühjahrskleid an. Die Knoſpen der Ka⸗ ſtanienbäume ſind am Aufbrechen, und in Bälde werden ihre herrlichen Blütendolden das Auge er⸗ freuen. Die Arbeiten an den Spargelkulturen, dem Haupterzeugnis der Frühjahrsſaiſon, werden jetzt mit Hochdruck betrieben. Die Spargelpflanzer ſind fleißig dabei, die Spargeläcker für die Ernte her⸗ zurichten. In ſchnurgerader Reihe werden die auf⸗ geworfenen Hügel geglättet, Man erwartet den erſten Spargel, den jeder zuerſt und recht bald ernten will. Bei Anhalten des günſtigen Frühjahrs⸗ wetters kann mit dem Beginn der baldigen Ernte gerechnet werden. Der Spargelmarkt findet wie immer auf dem Schloßplatz ſtatt. Die Spargel wer⸗ den wieder in einheitlicher Verpackung zum Verkauf gelangen. In dieſem Jahre wird ſogar ein beſon⸗ deres Einwickelpapier verwendet, und dem⸗ ſelben werden verſchiedene Zubereitungs rezepte bei⸗ gefügt ſein. Keb Aug' und Hand Großes Eröffnungsſchießen in Schwetzingen Unter außerordentlich zahlreicher Beteiligung führte die Schützenabteilung der Militär⸗ u nd Kriegerkameradſchaft Schwetzingen am 3. und 4. ſowie am 10. und 11. April ein großes Er⸗ öffnungsſchießen durch. Den beſten Schützen winkten ſchöne Ehrenpreiſe als Belohnung. Es beteiligten ſich am Schießen die Schützengeſell⸗ ſchaft als Veranſtalterin, die Hitlerjugend, die Ar⸗ tillerie⸗Kameradſchaft Schwetzingen ſowie die KKS⸗ Schützenvereine Brühl, Ketſch, Rohrbach, die Militär⸗ und Kriegerkameradſchaften Walldorf, Altlußheim, Hockenheim, Plankſtadt, Rheinau, Ketſch, Rohrhof und Oftersheim. Es entwickelte ſich in den vier Tagen ein ſcharfer Wettbewerb. Allein 9 Schützer rangen mit je 58 Ringen um die Siegespalme. Herr Friedrich Schmidberger dankte bei der Preisvertei⸗ lung für die gute Beteiligung und die hervorragen⸗ den Leiſtungen. Es erhielten Preiſe: Damen: Frl. Emilie Möhlinger 57 Ringe, Frl. Luiſe Hartung⸗Schwetzin⸗ gen 52 Ringe. Schützen: Fritz Naßner⸗Schwet⸗ zingen, Willi Möhlinger⸗Schwetzingen, Karl Lehnert⸗ Altlußheim, Karl Wörner⸗Schwetzingen, Karl Froh⸗ müller⸗Walldorf, Heinz Deimann⸗Schwetzingen, Peter Plättner⸗Rheinau, Georg Klamm⸗Rheinau und Peter Weber⸗Schwetzingen für je 58 Ringe. Heinrich Schuhmacher⸗Schwetzingen, Peter Jung⸗Schwetzingen, Rudolf Weber⸗Oftersheim, Kaſpar Sauer⸗Schwetzin⸗ gen, Friedrich Schmidͤberger⸗Schwetzingen, Karl Ueltzhöfer⸗Schwetzingen, Georg Gängel⸗Ketſch, Fr. Eisler⸗Neulußheim, Jakob Schuſter⸗Schwetzingen, Edmund Kempfner⸗Ketſch, Karl Blaß⸗Rheinau, Willi Keilbach⸗Ketſch und W. Brenner⸗Neulußheim für je 57 Ringe. Weitere Preiſe erhielten noch: K. Kneis⸗ Rheinau, Oskar Kuhn⸗Oftersheim, Hans Herb⸗ Schwetzingen, Paul Geſchwill⸗Brühl, Alois Schandin⸗ Brühl, Ludwig Maurer⸗Schwetzingen, P. Zimmer⸗ mann⸗Walldorf, Ernſt Hoffmann⸗Schwetzingen und G. Zimmermann⸗Oftersheim für je 56 Ringe. Hein⸗ rich Nock⸗Schwetzingen, G. Abel⸗Ketſch, Gg. Stein⸗ mann⸗Walldorf, Max Meixner⸗Brühl, Karl Dus⸗ berger⸗Schwetzingen für je 55 Ringe, Karl Funk⸗ Walldorf für 54 Ringe. Kamerad Schmidberger ſchloß das gut ver⸗ laufene Eröffnungsſchießen mit einem dreifachen „Sieg Heil!“ auf den Führer. E Silbernes Dienſtjubiläum. Der Vorſtand des Stadtbauamtes Schwetzingen, Stadtbaumeiſter Lud⸗ wig Kirchner, konnte auf ein 25 jähriges Dienſtjubiläum zurückblicken. Auf dem Fahrrad ins Anheil Ein verhängnisvoller Sturz * Plankſtadt, 13. April. Auf dem Weg zur Ar⸗ beitsſtätte geriet der verheiratete Fabrikarbeiter E 1 ummer 167 Georg Bauſt, Waldͤpfad, auf der Fabrikſtraße Rheinau Neckarau mit ſeinem Fahrrad in die Schienen der elektriſchen Straßenbahn und ſtürzte dabei derart ſchwer, oͤaß er eine ſchwere Gehirnerſchütterung erlitten hat. An den Folgen iſt nun der Verunglückte im Heidelberger Kranken haus verſtorben. Er erreichte nur ein Alter von 37 Jahren und hinterläßt eine Frau mit drei Kindern. * Plankſtadt, 18. April. Ein altes feld haben Arbeiter bei Erdarbeiten einer Waſſerleitung am Grenzhöferweg ſchnitten. Dasſelbe dürfte mit dem bekannten Gräberfeld am Wieblinger Weg im Zuſammenhang ſtehen, wo man gleichfalls Ueberreſte f er Gräber⸗ zur Anlage ange⸗ menſch Knochen und Urnenſcherben in etwa 1,50 Meter 2 fand. Die Fundſtücke wurden dem Schloßmuſeum in Mannheim zugeleitet. * Oftersheim, 13. April. Zur Feier oͤes 60 ja H rigen Beſtehens der Militär⸗ und Krie⸗ gerkameradſchaft findet vom 5. bis 7. Juni eine großangelegte Jubiläumsfeier ſtatt. Dieſe wird zugleich ein Treffen der Frontſoldaten des Kreis⸗ verbandes Schwetzingen und des Bezirksverbandes Mannheim. Ein Feſtzug mit Uniſormen der alten Armee und der Schutztruppe wird dem Tag ſein Gepräge geben. Mc lies E Auf dem Motorrad in den Tod * Germersheim, 13. April. Der am Sams⸗ tag in der Stadt herrſchende ſtarke Verkehr führte hier zu einem ſchweren Unfall mit Todesfolge. Der 21 Jahre alte Eruſt Wahl aus Nürnberg verun⸗ glückte mit ſeinem Motorrad durch Zufammen⸗ ſtoß mit einem Großfahrzeug. Die Verletzungen, welche ſich Wahl hierbei zuzog, führten alsbald zum Tode. N Schwerer Unfall durch ſcheuende Pferde „ Mutterſtadt, 13. April. Vor einer wehenden Fahne ſcheuten die Pferde eines Landwirts und rannten mit dem Gefährt durch die Ortsſtraße. Zwei des Weges kommende Ki nder wurden er⸗ faßt. Eines von ihnen kam mit leichten Prellungen davon, das andere erlitt leider lebensgefä hr ⸗ liche Verletzungen. Außer mehreren Knochen⸗ brüchen wurde eine Lungenzerreißung feſtgeſtellt. Vor dem Ertrinken bewahrt Ein älterer Mann ſtürzte in den Parkteich * Ludwigshafen, 13. April. Zu einer aufregenden Szene kam es im Hinden⸗ burgpark. Ein älterer Herr ſtürzte beim Füttern der Schwäne plötzlich in den Parkteich. Dem ſicheren Tode des Ertrinkens wäre er preis⸗ gegeben geweſen, wenn Tierwärter Wiſetſchlä⸗ ger ihm nicht ſofort zu Hilfe gekommen wäre, W. ſprang kurz entſchloſſen mit voller Kleidung in den Schwanenteich und zog den hilfloſen Mann an Land, der dann ſofort in das Krankenhaus gebracht wer⸗ den mußte, wo ſofortige Wiederbelebungsverſuche von Erfolg waren. Feierlicher Schulbeginn Im Zeichen der Gemeinſchaftsſchule * Neuſtadt a. d. Weinſtraße, 13. April. Die all⸗ gemeine Einführung der Gemeinſchafts⸗ ſchule wurde im ganzen Gaugebiet in feſtlichem Rahmen begangen. Im Mittelpunkt ſtand die Weihe⸗ ſtunde in der Neuſtadter Oſtſchule, die auf die Reichs⸗ ſender Saarbrücken und Stuttgart am Vormittag übertragen wurde. Lehrer und Schüler waren an⸗ getreten, um ein Gebet auf den Führer zu ſprechen. Es folgten Gedichtvorträge und Lieder des Schüler⸗ chors. Höhepunkt der Feierſtunde waren die An⸗ ſprachen der Geiſtlichen beider chriſtlichen Konfeſſto⸗ nen, die ein ſtarkes Bekenntnis zum Gedanken der Gemeinſchaftsſchule darſtellten. Das Erleben der Zuſammenführung bisher getrennter Schulen wurde mit einem Liedvortrag des Schülerchors abgeſchlöſſen. Seite Nummer 167 lick auf Ludwigshafen Am 17. April in unſerer Stadt Die Jahrestagung des Kreisvereins vom Roten Kreuz Am 17. April, vormittags 10 Uhr, findet im Lud⸗ wigshafener Pfalzbau die Jahresverſammlung des Kreisvereins vom Deutſchen Roten Kreuz ſtatt. Un em wird der Präſident Bayeriſchen 8, SA⸗Brigadeführer Dzie was, über gaben des Roten Kreuzes ſprechen. Den Jah⸗ wird der erſte Vorſitzende, Regierungs⸗ Wenner, erſtatten. Feuerwehrmänner wurden geehrt Anläßlich der 84. Jahreshauptverſammlung der Freiwilligen Feuerwehr des Otrektor Unſe Feuer erfreulie bereit iſt Ludwigshafener Freiwillige ehr brauchte zwar im vergangenen Jahr erweiſe nicht praktiſch eingeſetzt zu werden, ſie aber jederzeit. Außerordentlich fleißig wurde geübt und ausgebildet. So ergab ſich aus dem Jahresbericht, der im Verlauf der 84. Jahres⸗ hauptverſammlung im Bürgerbräu verleſen wurde, daß die aktive Wehr an nicht weniger als im Durch⸗ ſchnitt 28 Tagen zu Uebungen und zur Schulung zuſammentrat. In der Hauptfeuerwache allein fan⸗ den 11 Uebungs⸗ und Ausbildungs⸗Abende der Ge⸗ ſamtwehr ſtatt. Für die 20 Unterführer veranſtalte⸗ ten Branddirektor Tocü und Brandinſpektor Heß einen Führerkurſus mit 6 Vortragsabenden. 18 renmitglied Ferdinand Schmitt gehört der Freiwilligen Feuerwehr Ludwigshafen bereits 50 Jahre an. Branddirektor Tocü ehrte ihn natür⸗ lich ganz beſonders, auch im Namen des anderweitig in Anſpruch genommenen Bürgermeiſters Matthias und überreichte ihm ein Geſchenk. Ferner erhielten laut Jahresbericht Löſchmeiſter Ritthaler, Ober⸗ feuerwehrmann Wippert und die Wehrmänner Schmid, Schneider und Zahn Diplome für 20. und 10jährige treue Pflichterfüllung. Im Lauf der Jahreshauptverſammlung erhielten die Ehren⸗ urkunde des Bürgermeiſteramtes für 10jährige Dienſtzeit Brandmeiſter Kühner, Löſchmeiſter Kaplan und Krämer, Oberfeuerwehrmann Bullimger und Wehrmann Kalker. Zum Brandmeiſter ernannt wurde chmeiſter Kaplan für vorbildliche ferner Dienſt⸗ ˖ Polizeirat Probſt fand als Vertreter der Polizeidirektion warme Worte der Anerkennung für Mitarbeit der Freiwilligen Feuerwehr im Luft⸗ 3. Branddirektor Tocü ſchloß den geſchäftlichen Teil und leitete mit einer kurzen Anſprache zu fro⸗ hen geſelligen Stunden über. Alfred und Irma Ein Ehepaar auf der Schwindeltour Die 24jährigen Eheleees Alfred und Irma Stein 1 aus Ludwigshafen begingen verſchiedene Betrüge⸗ *— N reien. So erſchwindelten ſie von einem Händler Wäſche, ließen ſich Darlehen geben, ohne ſie zurück⸗ zuzahlen, mieteten ſich drei Wochen in einem Rhein⸗ göncheimer Gaſthaus ein und ſchädigten den Wirt um über 175 Mark In weiteren Fällen blieb es beim Verſuch. Das Ehepaar, das ſeit 30. Januar in Unterſuchungshaft iſt, hatte ſich am Montag vor dem Amtsgericht Ludwigshafen zu verantworten. Beide Angeklagten waren geſtändig. Frau Stein iſt unvor⸗ beſtraft, ihr Mann hat u. a. fünf Vorſtrafen wegen Betrugs. Das Gericht billigte den Angeklagten mil⸗ dernde Umſtände zu und verurteilte Stein zu zehn Monaten, ſeine Ehefrau zu vier Monaten Gefängnis. Beide nahmen die Strafen an. Verein für Leibesübungen Frieſenheim Feierliche Verpflichtung der Mitarbeiter Der Verein für Leibesübungen Ludwigshafen⸗ Frieſenheim iſt bekanntlich im Zuge der Ludwigs⸗ hafener ſportlichen Zuſammenſchlüſſe aus den Frie⸗ ſenheimer Sportvereinen hervorgegangen(TG Frie⸗ ſenheim, TV Frieſenheim, ASV Ludwigshafen und Deutſche Eiche Frieſenheim). Der Großſportverein umfaßt mehr als 1000 Mitglieder. Im Jahn⸗Saal wurden nunmehr die Mitarbeiter feierlich auf ihr Ehrenamt verpflichtet. Dietwart Robert Kolb hatte für eine würdige Umrahmung der Feier geſorgt. Zum engeren Beirat gehören Vereinsleiter Karl Bauer, Stellvertreter Gebhard Wilhelmi, Dietwart Robert Kolb, Sportwart Johannes Wagner, Frauen⸗ führerin Elfriede Heil, Schriftwart Willy Schwind, Kaſſenwart E. Neff und Preſſewart Hans Bleiſteiner und Willy Bonn. Zum Oberregierungsrat ernannt. Der derzeitige Vorſtand des hieſigen Bezirksamts, Oberamtmann Schick wurde jetzt in Würdigung ſeiner Verdienſte zum Oberregierungsrat ernannt. Oberregierungs⸗ rat Schick fungiert bereits mehrere Jahre als Lei⸗ ter des Bezirksamts. Selbſtmord im Keller begangen. Im Stadtteil Nord verübte ein 25jähriger junger Manm einen bis jetzt in ſeinen Motiven ungeklärten Selbſtmord. Der Lebensmüde begab ſich in den Keller ſeiner Eltern und jagte ſich aus einer Piſtole eine Kugel in den Kopf. Der Schuß wirkte ſofort tödlich. Als der Vater ſpäter den Keller betrat, fand er ſeinen Sohn tot auf. Heutige Veranſtaltungen Großer Saal des JG⸗fteierabendhauſes: 20 Uhr Vorkon⸗ zert zum 6. Symphonie⸗Konzert des Bildungsausſchuſſes der J mit Caſpar Caſſado(Violoncello) als Soliſt. Pfalzbau⸗Kaffeehaus: Dilettantenabend bühne. Kaſſeehaus Vaterland: Konzert und Tanz. und Kleinkunſt⸗ Neue Maunheimer Zeitung Mittag⸗Ausgabe Dienstag, Lichtſpiele: Ufa⸗Palaſt im Pfalzbau Togger“ „Die imme des Herze parodie Atlantik: Theater:„Treffpunkt Pe „Männer ger“.— Palaſt⸗Lichtſpiele: — Ufa⸗Rheingold:„Frauen⸗ liebe alle Frauen“.— Union⸗ 3%— Alhambra Mundenheim: ohne Namen“. Aufnahme von Anwärtern für den gehobenen mittleren Poſtfachdienſt * Speyer, 13. April. Reichspoſtdirektion Speyer ſtellt zum 1. Mai 1937 noch einige Anwärter für den gehobenen mittleren Poſtfachdienſt ein. Auf⸗ nahmegeſuche müſſen bis ſpäteſtens 15. April 1937 bei der Reichspoſtdirektion vorliegen. Die Bewerber, die das 23. Lebensjahr nicht über⸗ ſchritten haben ſollen, müſſen die Reifeprüfung (Abitur) abgelegt haben und der HJ, der SA, der dem oder der NSDAP angehören und dort die weltanſchauliche Schulung der NSDAP mit Erfolg durchlaufen haben. Mit Vorrang werden Bewerber eingeſtellt, die ihrer aktiven Dienſtpflicht bei der Wehrmacht in Ehren genügt haben Ueber die weiteren Aufnahmebedingungen geben Merkblätter, die bei den Poſtämtern aufgelegt und auch von der Reichspoſtdirektion Speyer zu erhalten ſind, Aufſchluß. ui lbuu uu Cuil. Heidelbergs Blütenzauber lachte Viele Sonutagsgäſte kamen Die 2 5 SS, NS Sg Der Sonntag brachte trotz der Launenhaftigkeit des Wetters zahlreichen Beſuch von auswärts. Aber dem Zug in die Straßen und zu den Sehens⸗ würdigkeiten der Stadt ſtanden die Wanderungen in die Umgebung kaum nach, zeigte ſie ſich doch im erſten vollen Schmuck des Blütenfrühlings, mit dem zarten Roſa der Pfirſichbäume, aber auch mit der Schar der Kirſchbäume, die nun in dieſen Tagen ihre ganze Herrlichkeit enthüllen. Vor allem auch hin⸗ über nach der Bergſtraße entwickelte ſich ein lebhaf⸗ ter Kraftwagenverkehr wie er übrigens auch in der Pfalz, auf der Deutſchen Weinſtraße, zu bemer⸗ ken war. Auf dem Neckar zeigten ſich die erſten Paddler; auch Motorboote ſah man oft. Das Neckarvorland hatte ſich ein Segelflugzeug zum Landungsplatz ausgeſucht, dicht umſäumt von der Jugend. Den vielen Ausflüglern bot die Natur noch ein zuſätzliches Schauſpiel: einen Regenbogen, der am hellen Nachmittag über der Stadt ſtand. Neugeſtaltung des Kurpfälziſchen Muſeums Das Kurpfälziſche Muſeum, das zuletzt Standort der vorjährigen Ausſtellung„Heidelberg, Vermächt⸗ nis und Aufgabe“ war, wurde inzwiſchen— worüber hier wiederholt berichtet wurde— einer Neuge⸗ ſtaltung unterzogen. Bei derſelben ſtanden für die Neuaufſtellung der Beſtände auch die anläßlich der obengenannten Ausſtellung geſchaffenen, erwei⸗ terten Räume zur Verfügung. Das Muſeum wurde NSDAp-Nifſeilungen Aus parteiamilichen Bekanntmachungen entnommen Anorduungen der Kreisleitung Am Mittwoch, 14.., 20.15 Uhr, findet in der K6⸗Turn⸗ halle ein Dienſtappell ſtatt, an welchem ſämtliche Ortsamts⸗ leiter, Hauptſtellenleiter, Zellen⸗ und Blockleiter nachſtehen⸗ der Ortsgruppen teilzunehmen haben: Almenhof, Bäcker⸗ weg, Bismarckplatz, Deutſches Eck, Erlenhof, Feudenheim⸗ Oſt, Feudenheim⸗Weſt. Dienſtanzug(Dienſtbluſe). Das Kreisorganiſationsamt. An ſämtliche Kaſſenleiter des Kreiſes Mannheim 2 Die Karten für die Vereidigungen ſind heute nachmit⸗ tag, 13. d.., auf der Kreiskaſſenverwaltung abzuholen. Kreiskaſſenleiter. Ortsgruppen der NSDAP Neckaran⸗Süd. Am 15. 4. eine Mitgliederverſammlung im„Film⸗Palaſt“. Neckarſtadt⸗Oſt. 13.., 20.30 Uhr, Beſprechung der Amts⸗ und Zellenleiter im„Neuen Tivoli“, Käfertaler Straße. Feudenheim. 13.., 21 Uhr, Beſprechung ſämtlicher Politiſchen Leiter und der Vertreter ſämtlicher Gliederun⸗ gen und Vereine im„Alten Schützenhaus“. Neckarau⸗Nord. Am 14.., 20.30 Uhr, findet im Ge⸗ meindehaus Neckarau eine erweiterte Mitgliederverſamm⸗ lung ſtatt. An der Verſammlung haben teilzunehmen neben den Mitgliedern der Partei ſämtliche Angehörige der Gliederungen ſowie die Politiſchen Leiter, Politiſchen⸗ Leiter⸗Anwärter und Walter und Warte. Die Plätze ſind bis 20.15 Uhr einzunehmen. Uniformträger in Uniform. Seckenheim. 18.., 20.30 Uhr, Zellenleiterbeſprechung auf der Geſchäftsſtelle. Plaketten müſſen heute abgevechnet werden. Wohlgelegen. Am 13.., 20.15 Uhr, Beſprechung der Amts⸗ und Zellenleiter. Strohmarkt. 13.., 20.30 Uhr, Antreten fämtlicher Pol. Leiteranwärter im Dienſtanzug vor dem Hauſe der Orts⸗ gruppe. 8 Waldhof. 14.., 20.15 Uhr, im Saale Brückl, Waldhof: Erweiterte Mitgliederverſammlung. Pflicht für Partei⸗ genoſſen und Anwärter, Politiſche Leiter und NS⸗Gliede⸗ vungen⸗Walter. NS⸗Frauenſchaft Sandhofen. 19.., 20 Uhr, Heimabend im Heim. Neckarau⸗Süd. 14.., 20 Uhr, Heimabend im Vereins⸗ haus Volkschor, Rheingoldſtr. 47/49. Liederbücher mit⸗ bringen.— 15.., 20 Uhr, nehmen die Franen an der Mit⸗ gliederverſammlung der NSDap im Filmpalaſt teil. Humboldt. Chor 13.., 20 Uhr, Singſtunde bei Frau Leux.— 14.., 20 Uhr, Heimabend Alphornſtraße 17. Rheintor. 13.., 20 Uhr, Pflichtheimabend im kleinen Saal des Wartburg⸗Hoſpiz, F 4, 8/9. Mitglieder des Deutſchen Frauenwerks ſind eingeladen. Lindenhof. 13.., 20 Uhr, Pfbichtheimabend für Mit⸗ glieder der Frauenſchaft und des Frauenwerks in der „Harmonie“. Humboldt. Fiſchlochkurſus Nr. 2. Neuer Termin D. 4. ſtatt 12. 4. 5 Achtung! Ortsfrauenſchaftsleiterinnen. 13. 4. keine Be⸗ rechung Achtung! Propagaudawartinnen. 13.., 18 Uhr, wichtige Beſprechung der Stadtortsgruppen in L g, 7. a Nen-Eichwald. 13.., 20 Uhr, Singſtunde im Frauen⸗ Waldhof. Achtung! Frauen vom Luzenberg! Die Zel⸗ len 1, 2, 3 J, 13.., 20 Uhr, Beſprechung im Lokal„Frei⸗ ſchüttz“ 3 ſy Bismaräplatz. 1. 4, 20.4 Uhr, Pflichtheimabend im Kafſerring. richspark. 1g.., 20 Mitglieder des Deutſchen Frauenwerks ſind ein⸗ geladen. 5 Hotel Nattonal, Ecke Tatterſall Fried nr, Heimabend im Ball- Abteilung Jugendgruppen. 15.., 20.15 Uhr, in L. 9, 7, gemeinſames Singen ſämtlicher Jugendgruppen. Kochkurſus der Frauenarbeitsſchule. 27.., 20 Uhr, Beginn eines Abendkochkurſes in I. 9, 7. Anmeldungen in der Frauenarbeitsſchule, IL 9, 7, Telefon 209 02. BDM Humboldt. 13., Sport fällt aus, 20.30 Uhr Beſpre⸗ chung für alle Führerinnen und Geldverwalterinnen der Gruppe im Heim. Strohmarkt. 13.., Sport fällt wegen Gruppenappell am Donnerstaa aus.— Untergzu: Sprechſtunden der Untergauärztin donnerstags von 18—20 Uhr in N 3, 10 für BDM⸗ und Jungmädelongehörige. Humboldt. 14.., Antreten aller um 20 Uhr an der Humboldtſchule in Kluft. Sandhofen. 13.., 20 Uhr, Gruppenappell im Mäödchen⸗ heim. Antreten in Kluſt. Rheintor. 18.., 20 Uhr, Antreten der geſamten Gruppe zum Gruppen appell in Kluft, Turnhalle Eliſabethſchule. Führerinnenanwärterinnen. 14.., 20.30 Uhr, Heim⸗ abend, N 2, 4. JM * Untergau 19.., 1718 Uhr, Training für Leiſtungs⸗ abzeichen auf dem Stadion für JM⸗Führerinnen. DA Arbeitsſchule. Das Sommerſemeſter der Arbeitsſchwle der Da beginnt am 26. 4. Der Arbeitsplan kann ub 19. 4. auf der Dienſtſtelle der Arbeitsſchule in G 1, 10 und von ſämtlichen Ortswaltungen der Daß abgeholt werden. Anmeldungen zu den Lehrgängen und Arbeitsgemeinſchaf⸗ ten werden ab 19. 4. entgegengenommen. 8 und 9„Druck und Papier“. 16. 4. hält Oberregierungs⸗ rat Emele vom Gewerbeaufſichts amt im Haus der Deutſchen Arbeit, 20 Uhr, einen Vortrag über die Aufgaben des Ge⸗ werbeauſſichtsomtes. An dieſer Veranſtaltung ſollen die Betriebsführer, Bebriebswalter, Vertrauensmͤnner, Ver⸗ trauensfrauen, Unfallvertrauensmänner und Jugendfach⸗ bearbeiter der KBch 8 und 9„Druck und Papfer“ teil⸗ nehmen. Strohmarkt. 14. 4. im Haus der Deutchen Arbeit, 20.15 Uhr, Monatsverſammlung für alle Betriebsobleute, Kdß⸗ Warte, Vertrauensfrauen und Jugendwalter. Arbeitsſchule. Das Bilanzbuchhalterſeminar 2(Dr. Rößle) beginnt am 15. 4.— Die„Betriebswirtſchaftliche Arbeitsgemeinſchaſt(Dr. Ammelounx) beginnt am 19. 4. 20.30 Uhr, in O 1, 10. Der Elektroſchweißkurſus für Fortgeſchrittene beginnt 1 om 13.., 19.30 Uhr, in der Ingenieurſchule, Anmeldungen zum Sommerſemeſter erſt nach Erſcheinen des Arbeitsplanes. Dieſer iſt ab 20. 4. in G 1, 10, Zim⸗ mer 8, zu erhalten.. Kreisjugendwaltung Abteilung Schulung. Alle Kameraden, die Bilder vom Schulungslager Dilsberg und von der Kreistagung beſtellt haben, werden erſucht, dieſelben bis ſpäteſtens 15. 4. auf der Kreisjugend waltung zu bezahlen. Nichteinhaltung des Termins bedeutet Verzicht auf Lieferung der Bilder. KBG 3 Bekleidung Fachgruppenverſammlung der Herrenoberbekleidungs⸗ induſtrie. 13.., 20 Uhr, im Haus der Deutſchen Arbeit, Mannheim, P 4, 4, großer Saal, Verſommkung mit Pg. Knöpfle⸗Berlin. Zu erſcheinen haben Betriebsführer, deren Stellvertreter, etriebswalter, Vertrauensmänner, Zu⸗ ſchneider und Heimarbeiter. Thema:„Die ſoziale Ord⸗ nung in der deutſchen Herrenoberbekleidungsinduſtrie“ . Hausgehilſen. Neckarau. Am 13.., 20.30 Uhr, Gemeinſchaftsobend im Parteiheim, Luiſenſtraße 46, g. Slock rechts. Erſcheinen it Pflicht. Sandhofen. Am 13.., 20.80 Uhr, heim 8 5 Fachgruppenabend im N 5. Nhefntor. Der Fachgruppenabend am 18.. fällt aus. Am 14.., 20.15 Uhr, findet im Nibelungenſaal des tens ein Gemeinſchaftsabend für die geſamte Be⸗ t ſtatt. Es ſpricht der Neichl scher g. Ziegler, nehmen an der erweiterten Pflichtmi 5 im evangeliſchen Gemeindehaus am 14.., 20.30 Uhr, teil. 8. Die Frauen Sbeaterauffünragig am 14. Abril Keſengetleng 20 Uhr. Zu der am Mittwoch, dem 14. April, im Muſe a des im Muſenſaal des Roſengartens ſtattfindenden Theater- aufführung„Dowariſch“, Komödie in 4 Akten, ſind Eintrittskarten nur Hurch die Kd F⸗Orts⸗ und Betriebs⸗ warte zum Preiſe von 90 und 50 Pfg. erhöltlich. emmnnHEI I Im RPRIIL. Dienstag, 13. April Nationaltheater:„Wie es euch gefällt“, W. Shakeſpeare, NS, 20 Uhr. Planetarium: 16 Uhr Vorführung des Sternprofektors; 20.15 Uhr 8. Feierabendveranſtaltung der NS⸗Gemein⸗ ſchaft„Kraft durch Freude“. Noſengarten: 20 Uhr Akademie⸗Konzert. Dirigent: Karl Elmendorff. Beethoven⸗Abend. Flugplatz: 10 bis 18 Uhr Rundflüge über Mannheim. Kleinkunſtbühne Libelle: 20.15 Uhr Kabarett— Viriets. Tanz: Palaſthotel. Parkhotel, Libelle. Lichtſpiele: Univerſum:„Manja Valewſka“.— Alhambra:„Premiere“. Schauburg:„Das Veilchen am Potsdamer Platz“.— Palaſt und Gloria:„Truxo“.— Capitol:„Grenzpolizei Texas“.— Scala:„Stärker als Paragraphen“. Ständige Darbietungen Städt. Schloßmuſeum: Geöffnet von 10—13 und 15—17 Uhr. Muſeum für Naturkunde im Schloß: Geöffnet von 11 bis 16 Uhr. Sonderſchau: Das Raubwild unſerer deutschen Heimat. Theatermuſeum, F 7, 20: Geöffnet von 10 ßis 13 und von 15 bis 17 Uhr. Sternwarte: Geöffnet von 9 bis 12 und 14 bis 19 Uhr. Städtiſche Kunſthalle: Geöffnet von 10 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr. Sonderſchau: Deutſche Glasſchau. Mannheimer Kunſtverein, I. 1, 1: Geöffnet von 10 bis 18 und von 15 bis 17 Uhr. Rhein⸗Neckar⸗Hallen: Sonderſchau„Tibet“ des Zeughaus muſeums. Geöffnet von 11 bis 17 Uhr. Städtiſche Schloßbücherei: Ausleihe von 11 bis 13 und 17 bis 19 Uhr Leſeſäle geöffnet 9 bis 13 und 15 bis 19 Uhr. Städtiſche Muſikbücherei, L 2. 9: Geöffnet von 10 bis 18 und non 16 bis 19 Uhr. Städtiſche Bücher⸗ und Leſehalle: bts 12 und 16 bis 19 Uhr. bis 13 und 16.30 bis 21 Uhr. Was hören wir? Mittwoch, 14. April Reichsſender Stuttgari .30: Frühkonzert.—.30: Muſikaliſche Frühſtückspauſe. —.30: Frauenfunk.— 10.00: 19 90 des Werkvol⸗ kes. Hörfolge.— 11.30: Bauernfunk.— 12.00: Muſikaliſche Kurzweil.— 14.00: Allerlei von zwei bis drei.— 16.00: Bunte Muſik(Schallplatten.— 17.00: Gold wäſcher am Rhein.— 17.30: Das deutſche Lied.— 17.50: 10 Minuten 5 5 55 kli Frankfurt.— N itere Feierabendmuſik.— achrichten. 5 e nd un 1 Haze Luſtſpiel von Buchausgabe von 10.30 Leſeßalle geöffnet von 10.30 — 19 Sporifun 20.45: Stunde der — 22.30: Kleine nun am vergangenen erſten Veranſtaltung 5 Vereinigung zur Pflege der Heir Anſprache von Oberbürgermeiſter. wieder eröffnet und gleichzeitig auch die erf. Wechſelausſtellungen„Aus Alt⸗Heidelberger Privat⸗ beſitz“, worüber noch im einzelnen zu berichten ſein wird. Die nächſte Sonderausſtellung umfaßt das Thema„Heidelberg und die Angelſachſen“. Das 7.(letzte! Städt. Symphonie ⸗ Konzert des verſtärkten Städtiſchen Orcheſters findet am kom⸗ menden Montag in der Stadthalle ſtatt. Prof. Dr. Peter Raabe wurde als Gaſtdirigent gewon⸗ nen. Zu Gehör kommen bei dieſem letzten Sympho⸗ niekonzert des Heidelberger Konzertwinters 1936/37 Werke von K. M. v. Weber, Werner Trenkner und Anton Bruckner.— Eine muſikaliſche Morgenſtunde zu dieſem Konzert findet nicht ſtatt. Aus dem Spielplan des Städt. Theaters. 14. April: „Die oͤrei Eisbären“, 15. April: Zum erſten Male: „Heinrich VI.“, Deutſche Tragödie in 9 Bildern von Curt Langenbeck, 16. April:„Wiener Blut“, 17. April: Zum letzten Male:„Dichter und Bauer“, 18. April: „Die drei Eisbären“(nachm.), zum letzten Male: „Frau Luna“(abends), 19. April:„Uta von Naum⸗ burg“. Steigende Badeluſt. Die Bäderabgabe im ſtädtf⸗ ſchen Hallenbad hatte mit 12 962, davon 9697 Schwimm⸗ bäder und 1973 Wannenbäder, im März 1937 gegen⸗ über demſelben Monat des Vorjahres(mit 12 184) eine Steigerung zu verzeichnen. Auch die Geſamt⸗ bäderabgabe im Hallenbad und in den ſtädtiſchen Volksbädern Handſchuhsheim, Kirchheim, Pfaffen⸗ grund, Rohrbach, Wieblingen mit 2640(2260) erfuhr eine Steigerung, da insgeſamt 15 602(14 444) Bäder abgegeben wurden. Betrunken am Steuer! In angetrunkenem Zu⸗ ſtand fuhr am Sonntagnachmittag der Führer eines Perſonenßhraftwagens aus Mannheim auf dem Schloß Wolfsbrunnenweg auf einen Hort aufgeſtellten Perſonenkraftwagen auf. Beide Fahr⸗ zeuge wurden beſchädigt. Perſonen wurden nicht verletzt. Heidelberger Veranſtaltungen Heute 85 3 Städtiſches Theater:„Cavalleria ruſticana“ und„Giaunk Schicchi“(Stammplatzmiete A 29, Preisgruppe), 20 bis 22.45 Uhr. Stadthalle: Meiſter⸗Sextett Harmoniſts), 20.15 Uhr. Aus den Kinos: Kammer:„Liebe im Dreivierteltakt“.— (früher genannt Comedian Odeon:„Zum Tanzen geboren“.— Capitol:„Der Herrſcher“.— Schloß: „Wenn wir alle Engel wären“.— Gloria:„Port Arthur“. 0 2 ———— 5 L e l Aeefesl .— 50 n O GG 1 1 ae, 5 0 5 Heefesſlf, 5 5 3 ff 88 Sec. Nec !... amm e buchen 8 Vue ce fun n orf %s U eum S lebe. N Ou VS Ouvlfenter o o Hegen eSoruhregen Ohere/ Oberer& Schnee f. Scime rr Gebete mit , 5 506 e , bee, Wetterbericht des Reichswetterdienſtes, Ausgabe⸗ ort Frankfurt a.., vom 13. April. Ueber das europäiſche Feſtland erſtreckt ſich eine flache Tief⸗ druckrinne, in der Einzelſtörungen auch bei uns das Wetter wieder unbeſtändiger geſtalten wer⸗ den. Durchweg unfreundlicher Witterungscharakter iſt jedoch nicht zu erwarten. Die Niederſchläge wer⸗ f den teilweiſe gewittriger Natur ſein. 8 Voraussage für Mittwoch, 14. Apri! Zeitweilig aufheiternd, doch überwiegend bewölkt und Neigung zu einzelnen, teilweiſe gewit un e Mittagstemperaturen um etwa — 19.45: Deutſchtand⸗ in Richtung veränderliche Winde. 4 m 1 * * — Daimler-Ben broße ee 6, her Löhne die der ae 193 1 und 1935 u Betrag von ſen und einen we zu bil denden t 1 Auf die 8 wovon ſollen vorgetr Ergeb O Verein deutſcher Oelfabriken, 1 00 in Mannheim abgehaltene Z AG 3 0% den Leiſtu port hre iti 90 einer W zuz! äftsjahres nis erhoffen. Mannheim. Die mmlung, Generalverſa Frankfurt Deulsde lestverzinsl. Werte Dtsch. Staatsanleihen Stadt —5 armſtadt . 8 4% 7) Ir 3 10 5 1 44 1 1 5 9 Mer. 29, R 2 89. 99.— a 8 Pt..⸗ Ant. 01.3 45 04% bo, Goldsd AI 87.— 87.804.„Ado. Goldgom. 410 Schag d f 334 Kaſſelodke 26 RN* von 35 f. 41 5 2 R u. 2 98.75 4½ do. Pfbr. % do. f 0 8 ö 4½ Mainz 26 A. 97. 4½ Ldskom. 5 Gpfbr. Em lll u 4½% do. b. 8 5 74½ñ Mannheim 268 Giroz. f. Heſſe do. Lig. k N 1 Dt. N 0% do 96 R 2 87.25 2„ do. Kom. k. 4% Baden 1 85 8 A 9 5 4—92 do. R 8 99 2 5½ Goth. Grder.⸗ e eee e e e ee 4% Wb 9 5 20 5 Mannbeſm Ausl. eee 5p. K % Thürir 269 0 1 4% 55. 2 N. 2, Standbnete u Senula.%. N 1 55 verschr N t. bahn 5 7 019 116 do. v. 38 R. 1 88,50 88,50 4% R poſt 84 5 J 4% do. 35 e do. 32 . 1887.8 un 9 8375 98.75 83.1385 4Æ5 do. 5 landschaften 381936 1 Schuldv. 28 95. 75 97. ½ſtpr.Landſch. 8. 108%. 8½ Heſſ. O. ⸗Hypb E, D. C, Bu.-F 1927 8 1030. 1150] Lig. o. An 124 1052 101.5 ullbeſtß Dt Reich 122.2 1220% Pr. 98 1 ei Goldhyp. Pfandbriefe 5 iz 1 19 f 98,75 v. Hypothekenbanken Anleihen d. Kom.-Verb. bo. R 22.% BgorLodener. Oberbeſſ. Pr.⸗Anl.] 133.2 4% Augsburg 2 4½ 0 Baden 26 88 erlinGold 2s 99 dresden 28 dn. G. BD 97. 1 9755— 12 Anleihen 260 88.— 8. t 2685 97 20 eibungen ten der Lände konnte zuzuwei⸗ e von 6,5 v. H. Würzb. 8-u ngen wie⸗ onen zeichnen, 1. Janua Anf neu 452 ant. Wohn. 280 R 1 2 Landes- und Provinz- 32 1 kom. Giroverb. 5 4½ Bad..⸗Odbk. Ado. Kom. 28811 97.5 dt. Kom. S. Abl. 81. * Vereinsbank der Geſar Erhöhung vo 100.0, 100,0 wie a r 1934 te von g und für B 1 ausgeliehen. etret + Afith⸗ zahl ein 75 5 2 1 Mitglieder Chriſt und Back 2 5 gewählt. laſſe teis Textil AG, Mannheim⸗ A itende Geſellſche am udenheim.— 9 v. ag 1 m Gewin n ſeine 56. G von Dividende. Unter ne Mannheim ter 3 7 WMrrtag⸗ Ausgabe dem V Nannheimer Ceneidegroßmarit Weizen 7 ſchnitt 90,15 1 p. 0,30/ p. 100 Kg. .0 per 100 Kilo. .10 e, bis 1,50 * Ruberoidwerke AG, Dividende. In auf 0 en 4. sjahr die Verteili 16 do. Lig. 28.28 AG. 4 do, Goldgtom. eee M unh R2 4 4½ do. R 35,36 4% Rh.-Hyp.-Bt A. 1018 101 5,39 5½ do. Lig. Pfbr. .⸗Kom. Rl⸗ 1 975 97.25 6 Linc Neckar Stu br. 4˙õ07 Ado. Erdtv.! 1b 5 Daimler Benz 27 108.0 m v. 26 100 6 Lindner Brau 26 6 do. Werk 1 Anord 0,80 Bayr. Motorenw.] Bemberg, J. P. Ausglei Die Notizen nung der zeugerpreiſe ſind Qualitätszuſchläge: 1 per 100 Kg., 100 2 72 ſchnitt 0,15 1 p. per 100 Kilo ulius 0 ger 515 100 100.7 in Aktien eee JG. Farben RM⸗ Anl. v. 238 ohne 97.50 87.50 Ingustrie-Aktien dt, Gebrüder. lg, Kunſt. Unie 2 25 G. 1 A. E 99.— 99.— 99.— 8 Als 1012 Zinsberechnung 5 Neckar Stuttg. 211 62.25 4287 Brown. Boveri 1 Schulqverschreibung. 0 J. G. Chem. Baſel Them. Eſchweilergergw 1 Eßlinger Mas ch. Ettlinger Spinn. 62.50 kae ement Heidelbg. do. Karlſtadi to. 505 ö. einbez. Albert näinger⸗-Unionm in Preisbildungsſtelle niedriger 125 br Gold. u. Silber 2580 t. 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Fr. 1 Sowjetrubel)= 49,67 l. Er⸗ 3 Neue unverzinsliche Reichsſchatzanweiſungen. Nach⸗ er er⸗ November 1938 bere zinsliche Schatzanweiſungen per 5. 5 ſchnitt ausverkauft iſt, wurden heute neu Abſchnitte per 15. De⸗ zember und zwar zu einem ermäßigten Diskontſatz Durch⸗ von 336 her 3,5) v. H. zur Verfügung geſtellt. Kolb u. Schüle Konſerven Braun Kraftw. Altwürtt nd.(Wolff) Siemens⸗Reinig. Sinalco Sinner, Grünw. Amtlich . 10 40. 12 147,7 Hroßtraft. hn„ iederrg. Jeder urttemb. Elektr. 407, 5 Verkehrs-Aktien 1450 Grün& Bilfinger 45.0 Jordweſtd. Kraft 8 lab eee 1 1 5 805 10 f„Rhein. ) 2 8. 1 18— 4 1 103.0 afenmügle.0 1 Hartſtein 1 do. Pap. Mer mel 9 ch 1. . Haid u. Neu 8 3 89. Hanauer Hofbr. 35039 15.00 fart⸗u. Burgerbr. 121,0 121 0 1220 Le Füſſ ſen 7350 587 pfalz Mühlen„ Sank- Aktien arpenen.0 160,7 Pf. Preßh.⸗Spri a 5 156,5 Hartmann& Br. 15 1190 45 1 505 15 Ladiſche Bank. 5 94 8 Versicherungen „Henninger rauer 121[Phein. Braunkohl Tom. u. Privat 113,2.3 vad. 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April 1987: Deutſche Textilvereinigung Aktien⸗ geſellſchaft— Detag—, Berlin, — Zweigniederlaſſung Mannheim, Mannheim, als Zweigniederlaſ⸗ ſung der Firma Deutſche Textil⸗ vereinigung Aktiengeſellſchaft Detag— in Berlin. Das bisherige ſtellvertretende Vorſtandsmitglied Karl Hildebrand iſt zum ordent⸗ lichen Vorſtandsmitglied beſtellt. Großbäckere! Gebr. Eiſinger, Mannheim. Offene Handelsgeſell⸗ ſchaft, welche am 5. April 1037 be⸗ 01 hat. Perſönlich haftende N ſind Ernſt Eiſinger, ääcker, und Julius Eiſinger, Kauf⸗ Schöne, ſonnige, 215 geräumige ut nütſerte 5 mit 7 1 er u.„ 2- Ne- Timmer Z immer n er ohne ithſtück, 1. Mai zu ver ⸗ Wohnung von. mieken. 2721 evtl, mit Bad, 3. 1. Mai 3 Näh. im 3. Stock 1. Juni geſucht. ch Emil⸗Heckel⸗Str. Pünktl. Mietzahl. l. Nr. 13. Preisaugeb. unt. Angeb. m.. X W 68 an dieſunt. Ceschalten⸗ 6481 O. Geſchſt. d. Bl. Dauermieter Lehrling ſucht p. ſofort aus gut. 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Die Prokura von Julius Eiſinger und die Firma ſind erloſchen. Karl Motz, Mannheim, Das Ge⸗ „ ſamt Firma ging über auf mann Karl Motz in Maunde 7 0 Gerard, Aſtra⸗Abddier⸗ und Bu ungsmaſchinen⸗Vertri Mannheim. Alfred Schindler, Mannheim, hat Einzelprokura May. Mannheim. Das Ge⸗ t famt Firma ging über auf 12 May. Uhrmacher in Mann⸗ 185 1 wurden ge⸗ Heinr 55 Mock, S. Waller⸗ L, Albert A. Dayufd, 3 e cle Bett Neue Maunheimer Zeitung/ Mittag⸗Ausgabe Jußball in der Pfalz Schwere Abſtiegskämpfe in der Bezirksklaſſe veſtlichen Verbandsſpielen der Bezirksklaſſe in Regionen intereſſierten am vergangenen Spiele der„Gefährdeten“ ganz beſonders. In 9 Ludwigshafen— ASV Ludwigshafen:3 die Sportgemeinde draußen am Schlachthof alle ſſnungen geſetzt hatte, blieb aber der alten 03 zulänglichen 2 ſtung ihres 5 1 8 ffs, der und entſche dungsvolle verſagt, fernen. Aber rfen die Leute im ſchwarzgel en hoffen, da ſich der Sieger dieſes em Abſtieg verfallenen Lobalrivoſen, zu einer Einheit geſchloſſen hat, deren mit Stärke ſchon in Dieſem Spiel angenehm enhan on wurde. i brönung von Pfalz ⸗O ſt iſt nun folgende: Vereine Spiele Tore Punkte Phönix Ludwigshafen 22 40 SpVa Mundenheim 22 28 04 dwigshafen 2 27 FV Speyer 22 27 1914 Of ppau 21 23 TS Rheingönheim 22 21 5 2¹ 20 17 16 15 15 9 meldet 8 155 alltz in 1125 Spi ielen: 806 Rodalben— JC Waldfiſchbach:1 Pfalz Pirmaſens— MTS Kaiſerslautern:1 Zum Kehraus in Rodalben ſpielte der Fußballelub, b. dem ebenfall 8 noch ha rbedrängtep Woldfiſchbache 1 Namens svetter, ganz gewaltig auf Die ſiegende Mann⸗ 0 in hingebungsvollſter Kamerasſchaft ihre och den Klaſſenverbleib zu ſichern ſie nun in aller Ruhe der kom⸗ vollauf menden Dinge 1 Für den MS V Kaiſerslautern hat ſich die um den Klaſſenver bleib infolge der neuerlichen Niederlage in der Schuhmetropole durch Pfalz 07 Pir⸗ ens ganz gewaltig zugeſpitzt, da es der Fe Wald⸗ bach, wie aus der nachſtehenden Tabelle erſichtlich iſt, es aus eigener Kraft noch ſchoffen kann, ſich vor die Män⸗ nerturner zu ſchieben. 1. FC Kaiſerslꝛutern 22 71:18 32 V Kaiſerslautern 22 65:31 39 rmaſens 22 57˙42 29 VfL Homburg 22 43:39 24 Pfalz Pirmaſens 22 39:41 22 Kammgarn Katſerslautern 22 53.67 20 Reichsbahn Kaiſerslautern 22 59:68 19 FC Rodelben 22 33:45 18 SC Kaiſerslautern 20 47:50 17 MTS Kaiſerslautern 21 40:67 16 FC Waldfiſchbach 20 35:55 15 TW 73 Pirmaſens 21 30:49 14 Im Kampf am den Tſchammerpokal ſiegte Kickers Frankenthal— Germanig 04 Ludwigshafen 21 Spiel, das foſt durchweg im Zeichen hervorragen⸗ der ehrreihen ſtand, war außerordentlich zugvoll und tempoerfüllt und brachte dem. gastgebenden Verein, nach einem Eigentor von Gußner, einen etwa glücklichen Sieg über einen durchaus gleichwertigen Gegner, der in der Auswertung ſeiner Chancen reichlich Pech hatte. Das Pokalſpiel F V Speyer gegen den Kreisklaſſen⸗ 8 Das verein Oueichheim fiel aus, aber Lafür entſchödigte Speyer ſeine Anhänger mit einem„Freundſchaftstreffen gegen den e en Guligiſten Fa Pirmaſens, de zu einem ſehr glücklichen Siege von:4 Treffern kam, obwohl er in 5 zweiten Spielabſchnitt ſtreckenweiſe ſtramm verteidigen mußte eee e TV 1846 J führt bei den Fechtern Um die Kreis⸗Mannſchaftsmeiſterſchaft Die Mannſchaftskämpfe der Fechter um die Kreismeiſter⸗ ſchaft wurden am Sonntagvormittag im großen Saale des Turnvereins mit vier weiteren Begegnungen fortgeſetzt. Die teilnehmenden Vereine traten in folgender Aufſtel⸗ lung an: TV 1846, 1. Mannſch.: Iſſelhard, Bayer, Höfler, Becker. Weinheim: Erlenkötter, Röder, Hagemann, Haaf. Mannh. Fecht⸗Club: Grieshaber, Jacobi, Lutz Bernius. TV 1846, 2. Mannſch.: Bühler, Kranich, Roos, Merkle, Der erſte Kampf MC— Weinheim brachte ein erbit⸗ tertes Ringen, das Weinheim nur durch die geringere Zahl der erhaltenen Treffer für ſich entſchied, nachdem jede Mannſchaft 8 Gefechte gewonnen hatte. Lutz war mit drei Stegen und einer Niederlage gegen Haaf der erfolgreichſte Mannheimer Fechter. Weinheim hatte in Erlenkötter und Haaf mit je 3 Siegen ſeine beſten Kräfte. Mic— Wein⸗ heim 818 Siege bei 64:61 erhaltenen Treffern. Im zweiten Kampf konnte die 1. Mannſchaft des TW 1846 gegen den Lokalrivalen Mic einen ſicheren 918⸗ Sieg erringen. Nach Erreichung der für den Mannſchafts⸗ ſieg genügenden Zahl der gewonnenen Einzelgefechte wur⸗ den die Kämpfe jeweils abgebrochen. Höfler und Bayer mit 3 Siegen bei 0 Niederlagen, Becker mit 2 Siegen und Iſſelhard mit 1 Sieg holten für die Turner die Punkte, während bei dem§C nur Jacobi, Lutz und Bernius 1 Sieg bei 3 Gefechten buchen konnten.— TV 1846 1. Mann⸗ ſchaft— MC 918. Waren und Märkte Mannheimer Geireidegroßmarki O Maunheim, 12. April. Weizen war am freien Markt nicht erhältlich; doch waren die Zuteilungen der Reichs⸗ getreideſtelle aus ihren umfangreichen hieſigen Vorräten ausreichend. Insbeſondere kam Auslandsweizen, u. a. franzöſiſcher, ſugoflawiſcher und beſonders guter Roſafé⸗ Weizen zur Verteilung. Roggen war etwas knapper vor⸗ Handen, doch war hier auch die Nachfrage nicht ſo umfang⸗ reich.— Die Verwertungsmöglichkeit für Induſtriegerſten⸗ Bezugsſcheine iſt bis zum 31. Mai verlängert, doch kamen Umſätze nicht zuſtonde. Die lebhafte Nachfrage für Wei⸗ zenmehl hielt an; man erwartet, daß die Neuregelung der Preiſe und Spannen die Type 1050 ſtärker in den Vorder⸗ grund rücken wird.— Am Futtermittelmarkt waren Fut⸗ texerbſen zu 31,50/ eif Mannheim und Schweinemaſtmiſch⸗ 01 zu 21,70% ab niederrheinſcher Fabrikſtotion an⸗ geboten. Mannheimer Mehlnoſlerungen Wei, Preisgebiet Baden 14 Typedl? 29.80 zenmehl, Preisgel a 3 ype 2 80 10. 17 29. 19 30,15 Pfalz⸗Sa 19 2045 „Saar 5 1 3 945 Roggenmehl Type 150 Baden 14 22,70 f Maismehl Baden 44 gg m e. 25 meh a 9 200 18 28,8 1 28.85 Pfal, a 23. Pfalz⸗S 18 20 alz⸗Saar . 80 18 2850 Zuzüglich 50 Pfg. Frachtausgleich frei Empfangsſtation gemäß Anordnungen der WB Weizenmehl mit einer Bei⸗ miſchung von 10 v. H. Ausl. Wz. Auſſchlag 1,50 4 je 100 Kilogramm.— Für alle Geſchäfte ſind die Bedingungen der Wirtſchaftlichen Vereinigung der Roggen⸗ und Weizen⸗ müßhlen und der neue Reichs mühler ein maßgebend. Maismehl nach Bedingungen der Rich. T V 1846, 2. Mannſchaft, unterlag anſchließend den erraſchend ſtarken Weinheimer Fechtern nur:9. Haaf on 2 heim eb allein ungeſchlager Weinheim— TV 18 Mannſchaft,:5. Der letzte Kampf des Sonntags brachte die ent⸗ ſcheidende Begegnung zwiſchen den Weinheimer Fech⸗ tern und der 1. Mannſchaft des TV 1846. Weinheim hielt ſich gegen die ſtarke Mannſchaft der Turner aus⸗ gezeichnet, unterlag ſchließlich aber doch:10. Haaf blieb nach einem:1⸗Sieg gegen Becker und drei 514⸗Siegen gegen Höfler, Iſſelhard und Bayer der einzige Fechter ohne Niederlage.— TW 1846 1. Mannſch.— Weinheim 10:6. Reichsſportführer fördert Deutſchlandfahrt Die bereits ſeit einiger Zeit im Gange Vorbereitungen zur erſten internationalen durch Deutſchland unterſtützt und anerkennt der ſportführer durch ſeinen nachſtehenden Aufruf: „Wie in den anderen großen Ländern Europas, bei denen ſich der Radſport einer großen Beliebtheit erfreut, wird in dieſem Jahre nun auch in Deutſchland eine große, internationale Radrundfahrt durchgeführt, in der Oeſter⸗ reich, Italien, Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Schweiz teilnehmen. In den Tagen vom 6. bis 20. Juni befindlichen Madrundfahrt Reichs⸗ werden die beſten Straßenfohrer Europas durch die deutſchen Gaue fahren und in hartem, aber ritterlichem Ich bin mir darüber klar, leiſten und Kampfe um den Sieg ſtreiten. daß dabet eine gewaltige Organiſationsarbeit zu iſt und ich bitte daher alle Beteiligten, Induſtrie Preſſe um weiteſtgehende Unterſtützung, damit ein volles Gelingen der erſten internationalen Deutſchlandſahrt ge⸗ währleiſtet wird“. Raymond Mays gewann mit einem 1,1⸗Liter⸗Wagen die im London ner Donington⸗Park ausgefahrene„Empire⸗ Trophy“ mit 108,16 Std.⸗Km. vor Maclure a/ Riley, nach⸗ dem Hans Rüeſch(Schweiz) a/ Alſa und Prinz Biraboongſe wegen Motorſchäden aufgegeben hatten. Am den Aufſtieg in der Handball-Gauklaſſe Reichsbahn Sp. V.— TV Hockenheim:4(:9 Obiges Aufſtiegsſpiel fand nun doch ſtatt, und zwar des Spielverbots wegen ſchon am Vormittag. Wenn da⸗ bei der Zuſchauererfolg, den die Reichsbahner ob ihrer guten Leiſtungen verdient hätten, nur klein war, ſo lag dies mit daran, daß es eben nicht bekannt wurde, daß das Spiel am Vormittag ſtattfindet. Durch den faſt die ganze Nacht über anhaltenden Regen waren die Platzverhältniſſe 15 dieſem Treffen die denkbar ſchlechteſten, wodurch das Spielgeſchehen ſtark beeinträchtigt wurde. Die Mannſchaf⸗ ten ſpielten nach gleichwertigem Spiel unentſchieden 414. Turnerſchaft Beiertheim— TW Raſtatt:9(:1) Unter der Leitung von Kauß⸗Plankſtadt, gab es in Betertheim einen dramatiſchen Kampf. Der Platzverein entpuppte ſich diesmal in beſſerer Verfaſſung als vor acht Tagen gegen Hockenheim. Vom Anpfiff weg legte ſich die Mannſchaft mächtig ins Zeug und konnte auch bis zur Pauſe einen:1⸗Vorſprung erzielen. Das Spiel wurde nach dem Wechſel hart und oͤrohte auszuarten, doch behielt es der Unparteiiſche jederzeit in der Hand. Mit 918 er⸗ rangen die Raſtatter zwei äußerſt wertvolle Punkte, die womöglich für den Aufſtieg entſcheidend ſein werden. Frauen⸗Handball verſchiedentlich niedergehenden Regenſchauer Trotz der konnte Programm reſtlos abgewickelt werden. Das⸗ ſelbe zeitigte nachſtehende Ergebniſſe: Bft— MTG 6: TV 46— FV Weinheim 7 VfL Neckarau— Poſt Sp. V. 2: Tbd. Germania— Poſt Sp. V. 2. 3: Vfgt 2 TG Ketſch:1 In der Bezirksklaſſe haben wir über das wich⸗ tigſte Spiel des Tages ausführlicher berichtet. Die Mädels des TV 46 konnten gegen Weinheim mit 711 einen auch in dieſer Höhe verdienten Sieg erringen. Die Kreisklaſſe hat nun Punktgleichheit an der Spitze zu verzeichnen. Da ſich die weiteren Spiele bis Anfang Mai hinausziehen, wird man hier noch ein Weil⸗ chen auf den Klaſſenſieger warten müſſen. Daß eine der beiden Mannſchaften in den ausſtehenden Spielen Punkte abgibt, iſt kaum zu erwarten, ſo daß erſt ein Entſcheidungs⸗ ſpiel im Mai Klärung bringen wird. Poſt⸗Jugend ſiegt hoch Mit dem verfloſſenen Sonntag ſetzten auch die Spiele zur Ermittlung der beſten badiſchen Jugend mannſchaft ein. Pferderennen im Reich Karlshorſt(11. April) Rohrpoſt⸗Jagdrennen. 2600 Mark, Heinz Junks Famor(Am. W. F. Pezers); 3. Stahlhelm. Ferner: Carita, Viktor, Ohio. 16, 31:10. Verſlin, 3 3000 Meter: 1. 2. Al Raſchid; Toto: 19, 2000 Mark, 2000 Meter: 1. Fr. Hüners Droſſel(Am W. Peters); 2. Livius; 3. Rigoletto; 4. Veilchen. Ferner: Piſtojz, Dalfin, Mönch, Orſina, Fiametta, Rolanda, Magul. Toto: 56, 15, 15, 37, 15:10. Eveline⸗Jagdreunen. 2600 Mark, 3000 Meter: 1. Hauptm. B. Ockers Mangold(Bes.); 2. Harald; 3. Noſen; 4. Paſſat⸗ wind. Ferner: Cobra, Sturmhaube, Ellen, Lorenz, Ur⸗ fehde, Lachendes Leben. Toto: 79, 19, 27, 7, 22:10. Bandit⸗Flachrennen. 2500 Mark, 1200 Meter: 1. Geſt. Weils Sgarkmpf(R. Schmidt); 2. Yquem; 3. Hanſakind. Ferner: Eitel, Mitſou, Graf Flambo, Pirat, Lachtaube. Toto: 93, 22, 17, 14:10. H. v. Treskow⸗Jagdrennen. 5000 Mark, 3200 Meter: 1. Graf C. A. 1 Oceanus(J. Eperjeſſy); 2. Maat; 3. Heldenfauſt; 4. Lorſch. Ferner: Kriegsflamme, Rats⸗ herr, 1910 Paſſy, Goal, Mailänder. Toto: 21, 14, 28, 38, ee e 2200 Mark, 1400 Meter: 1. Hauptm. Heſſes Immerfroh(R. Schmidt); 2. Raubritter; 3. Geige; 4. Cromwell. Ferner: Hero, Iberis, Ronne⸗ burg, Impaſſe, Murillo, Guſſy, Jobſt, Puppi. Toto: 70, 15, 11, 12, 18:10 Heidemühle⸗Hürdenrennen. 2800 Mark, 2800 Meter: 1. Graf C. A. Wuthenaus Elanus(B. Ahr); 2. Vierthaler; 3. Pallas Athene. Ferner: Arabbr, Heſtia, Chimophila, Pe⸗ trarca, Quaſi, Allerfalke. Toto: 19, 17, 21, 33:10. Lucretia⸗Flachreunen. 2500 Mark, 1600 Meter: 1. Graf Emich Solms Goldrubin(Osw. Müller); 2. Pall dio; 3. Madrilene. Ferner: Glücksgöttin, Linda, Mattiacum, Toscanella, Francburtia. Toto: 37, 16, 21, 14:10. Neuß(11. April) Eröffnungs⸗Hürdenrennen. 2300 /, 3000 Meter: 1. W. Deſchners Janiculus(J. Hochſtein); 2. Limperich; 3. Drei⸗ läufer. Ferner: Landesfreund. Toto: 21, 11, 12:10. Reuſchenberg⸗Rennen. 2000 /,, 1200 Meter: 1. J. Ne⸗ picks Athenerin(H. Knoche); 2. Anlaſſer; 3. Chemielehrer. Ferner: Georgina, Famaſino, Rheinlandͤmädel, Strahn. Toto: 78, 14, 14, 12:10. Hammtor⸗Jagdrennen. 2900 //, 3000 Meter: 1. P. Ga⸗ briels Meerjunge(J. Hochſtein): 2. Vagabund; 3. Reiz⸗ jäger. Ferner: Feuerland, Spielhahn. Toto: 40, 16, 19:10. Preis vom Zolltor. 2300 /, 1400 Meter: 1. H. Schweit⸗ zers Stauffen(H. Wenzel); 2. Amalaswintha; 3. Huſar. Ferner: Ahnherr, Heidekönig. Toto: 19, 24, 17:10. Obertor⸗Jagdrennen. 2800 /, 3200 Meter: 1. J. Laux⸗ termanns Altai(K. Broda); 2. Leithirſch; 3. Sonny Boy. Ferner: Ordensritter, Titine. Toto: 280, 33, 16, 25:10. Preis vom Zeughaus. 2600 /, 2000 Meter: 1. J. Beckers Heidefalke(E. Wermann); 2. Frauenfreund; 3. Augur. Ferner: Mogul, Liebeswalzer, Sarafan. Toto: 24, 15, 16, 22:10 Preis vom Römerturm. 2000 /, 1600 Meter: 1. Anton und Alwin Stocks Gaſſenjunge(H. Knoche); 2. Thuribert;: 3. Doppelſprung. Ferner: Preisträger, Muſterknobe, Ga⸗ min, Freiheitslied, Spata. Toto: 326, 36, 16, 13:10. Berliner amiliche Noſierungen Weizen märk. Wintergerste Hafer märk. Berlin 76,7 212 2zeil. fr. Berl. Berl. 48/9 Jutterwz. Bl 0. märk. Stat. Erzeugpr. 5 15 Roggen märk. 175⁵ zeil. fr Berl. Weizenmeh 29.20 Braugerste märk. Stat. Erzeugerpr. 2 55 28.0 neu frei Ber. 39. märk. Stat.... Ind'gerst fr. Bl. Roggenmehl] 22.25 gute, frei Berl 25 märk. Stat... Erzeugerpr. 15 25 märk. Stat Futterg. 59/0 170 Viktoria⸗Erbſen 84. Kleine Erbſen 38,—/5— e 3 5 S ab 8 55 15881 785 einkuchen ab Ham 4—.— See ab 909 778 192.30 * eluſchlen.—/29,.— Erdnußkuchenmehl Wen e 1 p 150 1889045 icken deutſc h„ 128.— oyabohnſchrot a 1 1 5 5.—50 80 557 1 8 85 5.50 Lupinen blau I. artoffelflocken Sto 5 gelb. 24.——25.— ab Berlin eä Rotterdamer Getreidekurſe vom 12. April.(Eig. Dr) 9952 5(in Hfl. 5 100 Kilo) Mai 9,727 Juli 9,75; Sept. 8,92 Nov. 8,92% Verk.— Mais lin Hfl. per Laſt 2000 Kilo) Mai 118,755 Juli 112,50; Sept. 113,25; Nov. 113,50. Liverpooler Baumwollkurſe vom 12. April.(Eig. Dr.) Amerik. Univerſal Stand Middl.(Schluß! April 68⁰ 756; Mai 758: Juni 760; Juli 762; Auguſt 757; Sept. 752 Okt. 748; Nov., Dez. je 741; Jau.(38), Febr., März ſe 742: April, Mai je 741; Juli 738; Okt. 720; Dez., Jan. (39) je 716; Tendenz kaum ſtetig. Geld- und Devisenmarki Paris, 12. April Sthlus milch). Nendon 2 55, Kepenbgen 4 75 Mien 80 5 15 11780 feln 925 1 55 r London, 42. Ari Gtblad anflt len, 490.05 Lopendehen lesen. 12⁴² la 89 8e de 9555 dae, 88. dae, 1 Imslerdem 1 95 Ile W Lensfantin. II.— zu rasen 125, Tati 1097/1 lisssdon I erite 18.— i 210 bea lun 55.12 benferiees 28, lallen 93.10— 12525 ersten 29.08 Taipra 18,50 ee e 2 90 fle n 92 ae, 758 E. 8 5 5 4 0 e Win 5850 l 00— 1200 J 106 Dresden(11. April) Unſchuld⸗Rennen, 2600 /, 1100 Meter: Prinzenweg(J. Raſtenberger), 2. Fundulus, 3. Paderborn. Ferner: Fahnenwache, Leguana. Toto: 25, 16, 18:10. Preis von Freital, 2600/ 1200 Meter: 1. Geſt. Gbbes⸗ lohs Pabſt(O. Schmidt), 2. Cyvillus, 3. Palawitha. Fer⸗ ner: Alp, Barbara. Toto: 22, 12, 12:10. Wehlener Ausgleich, 3000 /, 1900 Meter: 1. Stall Ha⸗ vels Blaſon(Ch. Chooter jr.), 2. Roſenfürſt, 3. Periflor. Ferner: Meldereiter, Monte Chriſto, Freibrief, Altpreuße. Toto: 47, 15, 16, 13:10. Lößnitzer Ausgleich, 3000 ,, 1600 Meter: 1. G. Rei⸗ mickes Maſerati(5.. 2. Pompejus, 3. Mawall. Ferner: Purpurſtern, Odin, Landois, Serena. Toto: 26, 12, 14, 1510. Dresdener Ausgleich, 5000 /, 2000 Meter: 1. D. Krietes Gleichklang(H. Zehmiſch), 2. Scävola, 3. Treuer Geſelle, 4. Taifun. Ferner: Blinzen, Goldtaler, Marienfels, Mai⸗ flöeder, Poet's Fancy, Prinzregent. Toto: 84, 18, 18, 16, 1. P. Mülhens 18:10. April⸗Rennen, 2600 /, 1400 Meter: 1. P. Mülhens Märchenwald(H. Perndt), 2. Freiſchärler, 3. Felſenlicht. Toto: 25:10. Tolkewitzer Ausgleich, 2500 //, 1600 Meter: 1. Stall Donaus Liguſter(J. Spehla), 2. Der Prämfierte, 3. Cor⸗ melia. Ferner: Parhelios, Maikäfer, Marna, Glasbläſer, Loyal, Heidedorn. Toto: 94, 30, 58, 18:10. München(11. April) Begrüßungs⸗Reunen. 1850 Mark, 1600 Meter: 1. Frau B. Klöhrs Pazan zniterin(R. Müller;) 2. Roman; 3. Reichs⸗ herold. Ferner: Oberhaupt, Nemere, Spanga, Meer⸗ ſpinne, Albion. Toto: 75, 16, 21, 12:10. Eſardasfürſtin⸗Hürden rennen 2800 Meter: 1. G. Kuntz Berna(Beſ. jr.); 2. Treuer Huſar; 3. Tüecſök. Ferner: Kelaoun, Heſperus. Toto: 45, 19, 14:10. Athanaſins⸗Flachrennen. 2400 Mark, 1200 Meter: 1. Stall Dianas Marinello(W. Reibl); Gratianus; 3. Saorpfälzer. Ferner: Senora. Toto: 97 5 27, 12:10. Tenor⸗Jagdrennen. 2200 Mark, 3200 Meter: 1. Lt. P. Muſys Heſperus(G. Steckert); 2 Trovoatore, 3. Menne. Ferner: Caſteau, Roſenkrieg, Herzaß, Fünfkampf. Toto: 42, 16, 13, 30:10. Hüngraben⸗Flachren nen. 1850 Mark, 1800 Meter: 1. Ehr. Webers Graf Schleiden(W. Heßler); 2. Marlano; 8. Ktaract. Ferner: Royal, Pantalion, Oföékg, Arlas, Max, Wartaweil. Toto: 30, 15, 18, 16:10. Reit und Fahrturnier in Luoͤwigshafen Der SA⸗Reiterſturm 8/51 in Frankenthal, der im ver⸗ gangenen Jahre im Hindenburgpark ein Reit⸗ und Spring⸗ turnier mit beſtem Erfolge durchführte, wird am 5. un d 6. Juni ein größeres Turnier abrollen laſſen. Auf die einzelnen Prüfungen kommen wir noch zurück. Zuvor gab es zwar noch eine ausſtehende Entſcheidung, indem die 62er aus Weinheim in Leutershauſen ſich durch einen:8⸗Sieg für die Teilnahme 118 e Das erſte Spiel in dieſer Konkurrenz führte e Poſtjugend nach Ketſch, wo die Mannheimer mit 5 gef fälligen und überlegenen Spiel nicht nur einen ſchönen 3: durften, ſondern auch beim Publikum vollen 2 fanden. Das Spiel der Gaujugendmannſchaft Badens gegen Württemberg iſt nun endgültig auf den 2. Mai nach Wein⸗ heim feſtgelegt worden und findet an dieſem Tag auf dem Platz des Fußballvereins ſtatt. Internationales Jugend Hotkeylurnier in Ludwigshafen shafen veranſtaltete die Turn⸗ und Sport⸗ gemeinde(früher Tc) ein Hockeyturnier für die Jugend, das durch die Teilnahme einer engliſchen Jugendmann⸗ ſchaft ein beſonderes Gepräge bekam. Schon am Sams nachmittag wurden die erſten Spiele durchgeführt. kombinierte Mannſchaft des TS Ludwi afen gegen den Reichsbahn⸗T hinnehmen. Darauf traten die Engländer zum erſtenmal in Aktion. Repton⸗England, das ſchon zwei Spiele, in Wiesbaden und in Frankfurt, auf deutſchem Boden aus⸗ getragen hatte, und hier nur zwei Unentſchieden erzielen konnte, war diesmal glücklicher. Der HE Dürkheim, der als Gegner gewählt worden war, mußte ſich nach aus 8gegli⸗ chenem Spiel knapp mit:1 Toren beugen. Einen hohen Sieg brachte das dritte Spiel des Samstags. Die Jugend⸗ In Ludwig Eine mußte -U..⸗Verein eine:0⸗Niederlage elf des Veranſtalters ſchlug den RC Pforzheim mit 410 Toren. Als erſtes Treffen des Sonntags ſah man einen ſchönen Kampf. dem HC Dürkheim und dem Vs Mang⸗ heim, den Dürkheim mit:0 für ſich buchen konnte. Der HC Speyer gab dem TV 46 Frankenthal mit:1 Toren das Nachſehen. Das Hauptspiel ſah wieder die engliſchen Gäſte im Feld, oͤie auch ihr zweites Spiel ſiegreich geſtal⸗ ten konnten. Nach einem weſelvollen und ſchönen Kampf blieben die Gäſte mit:2 knapper Sieger über die Tei Ludwigshafen. Pforzheim mußte gegen den TV Kaiſers⸗ lautern eine zweite Niederlage mit 21 einſtecken; während ſich der TV Frankenthal im zweiten Spiel gegen den Viſt Mannheim einen:1⸗Sieg holte. Einen weiteren hohen Sieg erreichten der HC Speyer, der 9 der TDG Worms mit:1 Toren das Nachſehen gab. Der TB Germania Holte ſich 5 10:0⸗Sieg gegen eine zweite Elf des HE Dürkheim. Das Schlußſpiel brachte den Reichsbohn⸗Tus Ludwigshafen mit der zweiten Elf des VfR Mannheim zuſammen, das die Ludwigshafener mit:0 Toren für ſich entſcheiden konnten. Neben dem guten ſportlichen Erfolg des Turniers iſt hervorzuheben, daß den Gäſten noch Gelegenheit 4 wurde, unſere nähere Umgebung kennenzu lernen. Am Sonntagnachmittag ging es nach der ſchönen Pfalz und der Montag brachte einen Ausflug nach Heidelberg. Daneben bot ein Kameradſchaftsabend am Samstag die Gelegenheit, auch perſönlich mit den engliſchen Gästen Fühlung zu nehmen. Neuer Segelflugweltrekord 200 Kilometer im Zweiſitzer zurückgelegt Die bekannten ſchwäbi ſchen Segelflieger Knies und Beck ſtellten am Montag mit einem doppelſitzigen Segel⸗ flugzeug eine neue Weltbeſtleiſtung im Langſtreckenflug auf. Sie ſtarteten auf dem ſchwäbiſchen Segelflugphitz Hornberg bei Gmünd und landeten in Bingen am Rhein, Ubererückten alſo 200 Km. Der bisherige Weltrekord, in der Krim aufgeſtellt, ſtand auf 183 Km. 14. Eilenriede⸗Rennen 1 Dem Bericht von heute früh tragen wir die genauen Ergebniſſe nach: Krafträder ohne Seitenwagen: 30 Runden= 144 Km.: 1. Meiſterſchaftslauf nicht über 250 cem: 1. W. Winkler (Chemnitz):24:19= 102,5 Km.⸗Sto.; 2. B. Petruſchke (Berlin] Da W':24:36, 1 Rö. zurück: 3. Wünſche(Lange⸗ brück) DaW; 2 Rd. zur.: 4. G. in der Elſt(.⸗Gladbach) Rudge; 5. L. Berger(Breslau) DW; 6. A. Hartmann (Braunſchweig) DW. Nicht über 350 cem: 1. H. Fleiſch⸗ mann(Neckarſulm! NSU:18:26,2. 110% Km. ⸗Std.; 2. W. Mellmann(Neckarſulm) NSU:18:53,1; 3. W. Ha⸗ melehle(Sindelfingen) Norton:19:18,1; 1 Rd. zur.: 4. Anderſon(England) Velocette; 5. O. Kohfink(Bietig⸗ heim) Norton; 6. F. Schön(Frankfurt) Bücker. Nicht über 500 cem: 1. K. Gall(München) BMW:09:45 123,6 Km.⸗Std.(Tagesbeſtzeit; 2. O. Ley(München) BMW :09:45,8; 1 Rö. zur.: 3. W. Herz(Lampertheim) DR W. 4. H. Fleiſchmann(Neckarſulm) NSilt; 2 Rö. zur.: 5. K. Rührſchneck(Nürnberg) Norton. Krafträder mit Seitenwagen: 20 Runden= 96 Km.: nicht über 600 cem: 1. K. Braun(Karlsruhe) DawW 53:30 107,8 Km.⸗Std.(neuer Klaſſen rekord); 2. H. Bock (Mannheim) Norton 54:54,4; 1 Rö. zur.: 3. Seppenhauſer (München) Norton; 2 Rd. zur.: 4. G. Römer(Vohwinkel) Norton. Nicht über 1000 cem: 1. H. Bock(Mann⸗ heim) Norton 57:55,3= 99,5 Km.⸗Std.; 2. H. Kahrmann (Fulda) Da W 59:04,4; 1 Rd. zur.; 3. Detert⸗Fauſt(Nürn⸗ berg) NSu; 2 Rd. zur.: 4. Häußler(Cottbus) N Jap; 3. Rd. zur.: 5. H. Brinkmann(Münſter) MNG 6. P. Weyres(Aachen) Harley⸗Davidſon. Bei den Endſpielen um die Rugby⸗Meiſterſchaft 17 5 55 in 525 1 Süd Ro Heidelberg Fortuna Düſſeldorf 298(1 Frankfurts Fußballelf gaſtierte am Sonntag in Mak⸗ land und ſpielte dort vor 20 000 Zuſchauern gegen eine Mailänder Städtemannſchaft. Die Italiener ſiegten 412(:). Mefalle Hamburger Meiallnoflerungen vom 12. April 5 1 brlef“ bel. e 55 337508805 Fansliber(. p. Al)..80 89.90 Telngold(l. p. gr. 284.79 At plain( bfslz 155 19 5 1150.50.0 beter,(fl. u... 5,60 5,85 Able Aullmon eplus mines.(S lu.) 0 65.50 Juscksilber( per Flasche) De! 18.87 Woltramerr Gines.(in Sh.) 1 *Der e Goldpreis betrug am 12. April für eine Unze Feingold 141 ſh 8 0 86,5229„, für ein Gramm Feingold demnach 54,6562 Pence 2,78177 A. Leinöl⸗Notierungen vom 12. April.(Eig. Dr.) Lon⸗ don: Leinſaat Pl. per April 13¾e; Leinſaat Klk. per Mai 1576; Bombay per Mai 1575, Leinſaatöl loko 30,9; April 20,3; Moi⸗Auguſt 29,4% Baumwollöl ägypt. 90,0 Baumwoll⸗St. ägypt. per April 938.— Neu york: Terp. 40,75. Savannah: Terp. 35,75. —— * Das deutſche Weinfach tagt im Auguſt in Heilbronn. 59 den Reichsnähr and iſt nunmehr 5 große Reichs⸗ tagung des deutſchen a für den 22. bis 20 Auguſt 1937 in der alten Weinſtadt 1 f eſtgeſetzt worden. Dieſe Tagung wird 3 54 15 am eiligten Kreiſe, alſo den Winzer, den Pestelles und 18 deh Wein⸗ verarbeiter zuſammenführen. Die Grundlage dürfte dem⸗ nach die gleiche ſein, wie ſie bisher die großen Weinbau⸗ Kongreſſe hatten. Im Verlaufe dieſer Reichstagung ſind zahlreiche Sondertagungen der Weinbauwirtſchaftsverbände uſw. vorgeſehen. as deutſche Weinfach Tagung bereits auch die Richtlinien für die neue Herb ernte 1937 erhalten. Die Vorbereitungen für die Heil⸗ Banter Tagung ſind ſchon im Gange. * Vereinigung der fer. Durch eine am 8. April 1937 unterzeichnete Anord⸗ ppen Reeder und Kleiuſchiſ⸗ wird an di 5 nung, die im Reichsanzeiger vom 10. April veröffentlicht nhein-NMainische Abendhörse 5 Fesi. ankfurt, 12. April. An der Abenoͤbörſe blieb die Haltung feſt. Es lagen kleine Kundſchaftsaufträge vor, die Kuliſſe zeigte ſich da⸗ gegen etwas zurückhaltend. Die Berliner e gen konnten ſich überwiegend voll behaupten. Spezial⸗ papiere waren etwa 4 bis ½ v. H. darüber vagt. Stärker geſu 8 wurden 155 Maſchinen⸗Aktien MAN mit 123(122,50), J Farben kamen mit 169,50 zur Nottz. Die Nachf vage erſtreckte ſich zunächſt beſonders auf Montan⸗ werte, ferner blieben AEc᷑ geſucht. Am„ fanden Kommunal⸗Umſchuldung zu 93 weitere Nachfrage. Von Freiverkehrspopieren eben Adlerwerke mit 116,50, Bomag⸗Meguin 103,50—104 und Elſaß⸗Badiſche Wolle 62. Im Verlaufe wurde das Geſchäft nicht denz blieb aber feſt. Die Kurſe kamen größtenteils gut hauptet gegen den Berliner Schluß zur Notiz. ergoben ſich kleine Erhöhungen, während für Auen kamen mit 103 zur Notiz.(Am Samstag mit 98,50). 5„ blieben Banraktien beachtet. u Renten woren Altbeſitz, e 25 Sbadtanleihen etwas feſter. iſt, hat der Reichs⸗ und Preußiſche Verkehrsminiſter die Fachgruppe Reeder und die Fachgruppe Kleinſchifſer der Reichs verkehrsgruppe Binnenſchiffahrt zu einer Fachgr „Reeder und Kleinſchiffer“ vereinigt. Dies gilt auch die zugehörigen Bezirksgruppen. Die Durchführung de Anoronung obliegt dem Leiter der Reichsverkehrsgrupppe e it in Chile. Di schlechte Ernte in ner akuten 186 2 in Chil 8 hat ein e 5 . 52 5 die Bäckereien vorläufig nur noch„Gr 5 aus Se dürfen, das nicht 5 7 als zu 85 v. H n darf. Gleichzeitig ſind 10 Millionen Peſeten nkauf von Weizen und Weizenmehl aus Wegeſtinten e be⸗ reitgeſtellt worden. rößer, die Ten 5 Feſt waren 5 von Maſchinenaktien MAN mit 123,50(122,50). 5 12 5 f on! 5 oktien die Haltung nicht ganz behauptet wurde Hanſwerke d eee ung, durch Das gend und eiern Eine tußte rlage nmal 2 „ aus⸗ ielen der egli⸗ ohen zend⸗ t.0 önen unn⸗ Der oren ſchen eſtal⸗ ampf auia HE 188 heim für 8 iſt eben Am der eben heit, du 1 — = 8 ee Dienstag, 13. April 1937 TS- ZEITUNG MHittag-Ausgabe Nr. 167 Deuische Nenfenbank-Krediſiansſalf Die liche Zentralban zielte Reingewinn von und Verluſtrechnu n Wertpapi (19,39), us Zaibungen lanöskredite 14,79(16 Mill.. gungen 3,47(2,1 wendungen a im Berichtsjahr Beteili für Zi für Entſchuldungs Erhöhfer Reingewinn— Frhöhfe Abschreibungen een ank⸗ 8 ), die 10,10 5 25 60, von ine gen aus ſich als vor eicht terung 5) und 3 A. Im 1 m noch 3 fälle verbucht. tanſtal a ichtlich ni ndern wer Abschreibungen Von den Abſchreibungen entf 3) i 3 Mill. ab t wieder allen auf Vorjahr waren als Der Reingewinn von 19,16 Mill./ wendet werden: 7,5 Mill./ zur Abſte nen⸗Darlehens der Deutſchen Rentenbar auf den wert, 2,5 Mill./ zur Finanzierung des Konver bonus und der Konvertierungskoſten für dungsbetriebe auf Grund des Geſetzes über die den landwirtſchaftlichen Realkredit vom 31. Mill. Entſchuldungsbetriebe, 1 Abführung Jahre zur n für wirtſchaft. Wie im Geſchä nende Beſſerung geſetzt. Die im kragslage der La Zwecke der Genoſſenſchaftsweſens und 7,5 105 Sondervermögen Mill. an die 56 zur äftsbericht u. a. der allgemeinen nd wirtſchaft Mill. Förderun g der deut ausgeführt mit der Aufwärtsbewegung der geſamten deutſcher ir ſchaft im vergangenen 3 ahre auch die ſeit 1933 zu verzeich⸗ Lage der Landwirtſchaft weiter brachte Juli zur Finanzierung des Konvertierungsbonr wie im Deutſche vergar günſtige Entwicklung der Er⸗ Verbindung mit in einer leichten Abnahme der Verſchuldung und der belaſtung deutſchen Landwi Im Rahmen im Berichtsjahr (Landwir iebenen For n. And dererſeits Rückſt Zentralgenoſſen⸗ wird, hat ſih Der öheren 2 Mill. Zinſen „ aus 8 5 Konſort Die ri ringen, ſortialkredit 3,65 Mill. 1 „ und Einbringun langen dürfte. Die Abzahlungskredite werden weiterhin planmäßig ab⸗ Erfüllung der Rückzahlungsverpflichtungen 1938 je 936 belief ſich der Betrag der noch ausſtehenden zur bet in 2 ialkr 11 imit t am B hlun echts g 3kredite auf ru mtſumme de Förderung de iſpruch genommen. 8 Mill. 555 , an dem iſt mit einem iſt in Aus Eine Erhöhung mit Oſthi ö 1920 entſch ſicht genomm Verwaltur Landwirischaffliche 0 dem Zeniralbank Frun entſpr chend auf er Schafzucht Kon⸗ Beſonders hervorg end bank wird durch die 2 Darlehen Der die von den 9 Oſthil geföre Tilgungs⸗ rückſtöndigen worden, 408 848 217 inkſcheinen iſt Wwo⸗ Ren badiſchen S Im Wege freundſchaftlicher Staat nach 8 25 der Verhandlungen iſt das dem Satzung zuſtehende teilweiſe Anrecht auf die vorhandenen Rücklagen mit 500 000& Bar⸗ leiſtung abgelöſt worden. Das bisherige Recht des badi⸗ ſchen Staates der Teilnahme am jährlichen Reinger inn iſt damit gefallen. Die ſämtlichen Reſerven ſind nunmehr Eigentum des Aktionärs. In der Gewinn⸗ und Verluſtrechnung macht ſich die Ausweitung des Geſchäftsumfoanges bemerkbar. Exträge aus Zinſen und Diskont ſtiegen auf 1,87(1,71), Provi⸗ ſionen, Gebühren und andere Einnahmen auf 11(0,51) Mill. /. Nach 0,74(0,58) Pere warn wendungen, unver⸗ %%%%ͤͤͤ 2 Deutſche ändert 0,06 Ausgaben für ſoziale Zwecke und Wohlfahrts⸗ tenbank für Len 3 r Oſthilſe⸗ i en, 0,19(0,183) ſonſtigen Bandlungsunkoſten, 1,06 zur Vorbereitung entſchuldungbriefe§ 4 a. a. O.(0,62) Steuern und ähnlichen Abgaben(worin die 0,5 Ab⸗ 5 bis auf einen ge⸗ wird die feſtgel legte n Renten⸗ löſungs vergütung an den badiſchen Staat) und 376 302 tſtehenden Reſtbetrag Win en 2 Abſchreibungen im eee auf ain zur Geltendmachung für Pforgheim und die Ausgaben für eee 127 eſetzten Friſt zur Abdeckung ge⸗ 1 8 Innenorganiſation verbleibt einſchl. 250 00 4200 0) 3 N 2 briefe zur Verf ügung Vortrag ein Reingewinn von 788 081(1 089 95). nd 14,73 Mill. Deutſche 10 M Rentenbank⸗ aus ihren Mitteln je ill. trag bis 2115 n A1 u „1083 einen Be⸗ t Rentenbank zur Ver⸗ entſchuldungsbriefe 85 Verpflic tung kann auch Zu 7 und Abſchrei berückſichtigen bungen(welche i. gegenüber den Vorjahreszahlen im Vergleich zu dem verringerten Reingewinn ſind einmal die V. überhaupt nicht vorgenommen wurden] und neben den durch den Geſchäfts genen Aufwendungen auch die Vergütung an den badiſchen zumfang geſtie⸗ wie ſchon r zum Teil in Gemeinſchaft mit. r Darlehen Staat in Höhe von 500 000 /. Hieraus werden, bereitgeſtellten Perſonalkredite bezifferte 1 0 Zur Rück⸗ gemeldet, wieder 6 v. 5 Dividende auf die Stammaktien ſich auf Mill. 1, von denen etwa 139 Mill., tteln ist öte Deutſche vergütet. Der AR erhält wieder 15 001 45 an die Be⸗ auf die RA e len 5 1 die amtenunterſtützungskaſſe gehen 49 081 772) /, wieder e 5 mehr tritt für ſie bie 250 000/ verbleiben zum Vortrag. Der Vorſtand(2) er⸗ ln Erbhofkrediten wurden aus dem im Jahre 1932 tionen ein; dieſe zahlt 5 000 b 5 be geſtellten Kontingent von 5 Mill./ bis zum Ab⸗ bank⸗Kreditanſtalt zur Abdeckung„ 5 geit. 17 des Berichtsjahres 3,38 Mill.„ ausgezahlt— Die der Darlehe tungen der Deutſchen 3 Nachdem die völlige Sbſung en der Prtvatnotenbonk 2 8. 1 2 A 7 iiur Fahre 1989 22 8 1 rena 57 11 67 7 29 9 i 5 te e rkungs⸗ aus eigenen Mitteln gegebenen Siedlungskredite wurden 575 5 120 55 Per 16% Jahre 1969 22 Mill.„ und e der 88. 1 8 1 1 97 im Betrage von rund 12,40 Mill.„/ im Laufe des Berichts⸗ e e e eee 85 eben Ae enen 2 55 egen 2 5 2 5 15 5 e— gigen 2 ra 0 9 1 jahres auf die Deutſche Siedlungsbank als Zwiſcheninſti⸗ werden 5 tut übergeleitet. Unter Berückſichtigung der zu Ultimo 1936 geleiſteten Rückzahlungen betragen ſie noch rund 11,92 Badische Bank Ack unv. 8,3, Reſerven 4,8(4,68) und Rückſtellungen 0,27 Mill. /. Die zur Förderung der Weſt⸗Oſt⸗Siedl 18(0,21) Mill.. genen d Weſt⸗Oſt⸗Siedlung als 4 4 5 25.. Heimatkredite ſeinerzeit im Geſamtbetrage von rund 0,95 Völlige Loslösung von 5 e erfolg f 8 Rat tionaliſterung des ländlichen Mill. „zur Zuführung an 5 iſchen Land⸗ des Ba Die teiligt. fort⸗ Ack Zins⸗ eine weitere Entſpannung der Kreditlage der rtſchaft des Perſonalkreditgeſchäfts der RA lag 980 0 das Schwergewicht der Kreditgewährung nur unk wieder auf dem Gebiet des mittelbaren Agrarkredits. Der aus. D Rückfluß dieſer Kredite erfolgte im allgemeinen friſtgemäß. auf Gri Bei kredite, die für den, ſind in Höhe von rund 0,96 Mill./ belegt. den Molkereikrediten bereitgeſtellten Mittel rund 13,64 Mill. J. die Errichtung beträgt l bereitgeſtell durch A der Geſamtbetrag der Die Brennerei⸗ von Genoſſenſchaftsbren⸗ nereien im Geſamtbetrage von 1 Mill. diesmal von 183 t wer⸗ nträge Rückſtell mines erbet 2 Junger Konstrukteur für Drehschelben-, bebühnen- und Kranbau ges uc hi Bewerbungen mit Zeugnis-Abschriften, Lichtbild, Lebenslauf sowie mit Angaben von Referenzen, den Gehaltsansprüchen und des frühestmöglichen Eintritts-Ter- en an Joseph ͤ Vögele A. G. NMANNH E II Schie- e Brauerei-Ausſchank mit bedeutendem Bier- u. Küchenumſatz in großer Garniſonſtadt a. Mittelrhein von Brauerei für bald oder ſpäter an tüchtige und beſtempfohlene Wirtsleute mit entſprech. Barmittel auf Hektoliterpacht zu vergeben. unter 11258 an. Eygl. Hinder- Gärinerin zu 2 kl. 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J * Verwaltungskoſteneinnahmen mit und (im Proviſions Vorjahr 0,0 betragen die Handlungsunkoſten, d der Perſonalunion mit der Deutſchen Renten⸗ bank⸗Kreditanſtalt Weiſe flöſung der n. — ſo daß ein % verbleibt, der der wieder zu bildenden Ge⸗ Im Vorjahr Gewinnrücklage von 25 447 Die die Förderung 5 5 8 iſte d m Betrage von anſtergenee en. Bergin⸗Aktien⸗ maßgeblich be⸗ betragenden hei allen ſich die Wechſelgeſcha den im aus b 1936 noch einnahmen in Millionen G Jie zur Vermeidung von Härten die Noten der Bank bisher voll eingelöſt. Die Beſitzer dieſer aufgerufenen, kraftlos aufgeteilt ſind, erklärtem Noten können aber nicht für unbeſtimmte Zeit Das Reingewinn mit deren Einlöſung rechnen. Mit dem Wegfall der Ver⸗ wurde „aus den ng der gegeben. Badiſche Kreditbank vor und ſtellt hi Ausweitung die fortſchreitende e der Eigenkapital erfolgten deutſchen Geſamtſumme der 1935 nicht erheblich erhöhen konnte. 68 gen an die Höhe des Dis Markte gültigen 5 b neuer Geſchäftszweig wurde die Hereinnahme von Spar⸗ einlagen gegen Ausgabe von Sparbüchern Von den Ende 1935 in Umlauf geweſenen Banknoten ſtanden am 31. Dezember aufgehobenen 2. Juli 1936 kraftlos geworden ſind und eine Einlöſungspflicht ſeither nicht mehr beſteht, wurden im Betrage von 1747 1 0,94 Mill.% Noten mit dem diskontbank als 1 berleitungsgeſetzes das ihr als l Noten i. V. Bank beiten legt kreditgeſchäftes feſt. auch bei der Badiſchen Banken) Kreditrückzahlungen, beſtehenden Der kam die Löſung von bis Skontſatzes zuſtatten, Sätzen anpaſſen erigen Mill., aus. Obgleich die pflichtung der Einlöſung der Noten hat die Deutſche Gold⸗ Vorſchriften des Sicherheit für die Ein⸗ zurück⸗ Treuhänder nach den geſtellte Treuhanddepot Sahbn. 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Feuerverſicherungs⸗Geſellſchaft, Die Brutto⸗ Prämieneinnahme iſt 1036 um 785 712 Der Schadenverlauf war im all⸗ gemeinen günſtig bis auf den der Kraftfahrzeug⸗Verſiche⸗ wiederum mit Geſamtergebnis wird ungefähr auf der Höhe des vorjähri⸗ gen liegen(721 822,53). 7. Mai 8 y. H. Dividende(wie im Vorjahr) vorzuſchlagen. An den Abſchreibungsfonds für Grundbeſitz ſollen 150 000 1, an die Rücklage für Ruhegehälter 100 000, die Rücklage für überwieſen werden. Aktiengeſellſchaft, Schleſiſchen einem Verluſt Der AR beſchl Bei dieſer auf 9 von 171 Breslau. V auf abſchließt. Das oß, der GB am und an Jahresbedarf 250 000 Sileſia Allgemeine Verſicherungs⸗ Tochtergeſellſchaft die aus⸗ rjahre 8 v. H. 864 654 Tonnen). mit rund 85 V. wurde erſt⸗ aus⸗ ). Die HW iſt für den 22. Mai vorgeſehen. Nen hergericht., ſchöne -Zimmer-Wohnung nebſt allem Zubehör, Schimperſtr. Nr. 19, 3. Stock, zu vermieten.— Näheres:'beiſtand A. 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April, vorm. 1172 findet am Mittwoch, dem hr im hies. Krematoriurn statt. 6491 1 Wir erfüllen hiermit die ee Pflickt, da- von Kenntnis zu geben, 5 unsere Buchhalterin Fräulein Anna Cinz nach langjähriger, treuer Pflichterfüllung am 9. April 1937 von uns gegangen ist. Wir Werden ihr ein unauslöschbares Gedenken Je Firmen bewahren. Der Henze derer, 27 die Gelolgschaft usen Haftung g Dahl m. b. H. 288 4 Kohlengroßhandelsgesellsch. Lud bee eueren enen Lehmannder Moſel f b Efirtschende Feinkost, zarte Fettheringe eee 1 mitnehmen? in jeiuster Speglallunlie 3 5 35 3 2 8629 Adr. i. der Ge⸗ 8767 ſchäfts ſt. B335 Amtl. Bekanntmachungen eee Rollmops oder Beitreibung aus dem früther noch an Finanzämter zu träge für das Rechnungsjahr 1937 ſind an die zuſtändigen Gemeinde⸗ aher n e ren. annheim Finanzamt M Oeffentliche Zahlungserinnerung. Monat April 1937. Bei nicht rechtzeitiger Zahlung wird ein Säumniszuſchlag in Höhe von 2 v. H. des fälligen Steuer⸗ betrages berechnet, der Betrag durch Poſtnachnahme Pflichtigen eingezogen. Es wird bei der Gebe beten er darauf hingewieſen, daß Rückſtände echnungsjahr 1936 und annheim⸗Stadt, Hefinge in ele Besonders preiswert: Liter- Dose 8 10 9 15. J. 7: Grundſteuer nebſt L 1 5 Heringshappen in Lomatensoge... boss 25 kirchenſteuer für 1 ech⸗ g 8 5 Auras ers ahr 198 Edelsil denn bel Pikandetten, Cel-Sardinen Sardellen-Fle e Sbblachs in scheſten(lschsersst) Außerdem wird auf Koſten 75 g „ bose 20, 30, 40, 45, 55 3 Lob Kr-slae 80 3 „bose 60 Deutscher Welgwein, oten. Deutscher Rotwein, ollen die zuſtändigen „ liter 60 3 „ Ilter 55 3 zahlen ſind. Be⸗ 3% Rabatt! 13. April 1937. Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 140,% inanzamt Maunheim⸗Neckarſtadt, Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 78845, inanzamt S Poſtſcheckkonto Kar Finauzamt etzingen, a Nr. 1433, Weinheim, Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 1331. lt Ausnahme der mt X bezeichneten Artikel. 8422 ist nach Unsere 0 Schwester, Schwägerin und Tante, Fräulein. ertragenem I Mannheim, Neuyork, Amsterdam, Schumannstr. 8 a Anna Cinz lange em, schwerem, mit großer Geduld iden entschlafen. den 12. rü 10% Die trauernden Hinterbliebenen Familien- Drucksachen Druckerei Dr. Haas, R J,.6 Tatsächlich, des Fisches b Die binascherung hat in Aer Stille staltgelunden. 2 2 eee eee eee ene dere enen ee ee ales marge was A686 1 Fische dind wie Hühner! der Eiweißgehalt kommt dem von Hühnerfleisch gleich 864 Frisch von dor sse: ane Ffch Flat. 0 80 19 . Fernruf 27314 Nach dem abſt 15 enden Er b auf Grund der c gebnis 0 15 ensbe debt 1 „ irtſchaftsprüfungsgeſellſchafe Wirz alto lber Photos für N Dividende vo in hervorragen- der Qualität für d beſploſen. Nr. 50 unſerer amt N mit RM. 1 5 ich 115 ſteuer, alſo mit. bei unſerer 1 — 989595 3 In 1 heuti b Generale amm a dee 0 4, 5 Strohmarkt bei den 1 0 45 * Ufe-Kuſturffm- Die neueste Urs. Tonwoche Trauer a u Gesellschaſtsan- Töglich:.00.45.30/ Für qugendl. nicht zügel. züge, auchPaletots werden billig ver- I hauft u. verliehen UEA DALAI Ein billiges Etage Aingel G O 3, 4a, 17 Aabeuel 8b UNIVERSURN NMANNH EIN le Bilanz zum 31. Dezember 1936 248. 1 Aktiva RM RM H Baumann][Ern n d ſt ü cke„ 751 937.40 8 Gebäude: 5 2. Möbellager a] Geſchäfts⸗ und Wohngebäude 28 772.96 Eingang! 7— Abſchreibungg E 24.339.41 B p) Fabrikgebände u. andere e Bauligteten 1157 001. 44. 855 + Zugänge— 2030.83 5 1180 992.27 Schlaf-— Abſchreibung 5— 321 1086 45046 5 Maſchinen und maſch. Anlagen Zimmer + Zugänge 55 3 direkt aus eigen. 8850077 77 Werkſtätte— Aba JC A ab 340 Mf.[bgänge—+ 98700 1— Abſchreibung——3. 385645 81 E 3, 13 Belgien Gef afestabenkes kein Laden. Zugänge ö— 8 Anzuſeh. Diens⸗ 5 tag bis Freitag— Abſchreibung„. F„ 747.10 —6 Uhr. Sa Rohwaren n 8 463 407.41 Fertige Erzeugniſſe„„„„„ 549 568.56 Materialien, Eiſenfäſſer F 289 692.39 Wertpapiere 4 133% 2% Eigene Aktien nom. RMT. 2550 000.—, 3„„„„„„ 1447 600.— Aktiv⸗ Hypotheken..— Anzahlungen— 2 108 995.46 Forderungen auf Grund von Warenlieferünnen und Leiſtungen 7 2 831 590.50 Forderungen an befreundete Geſcufgaften gelt 3953 866.97 Den Forderungen 3 10 785.45 Wechſel. 3020781 Kaſſenbeſtand einſchließl. Guthaben bei Notenbanken. 2528527 Poſtſcheckguthaben 8 42 451.91 Andere Bankguthaben 9 3 1825 941.04 Poſten, die der Rechnungsabgrenzung dienen 1 46 966.84 Bürgſchaften RM. 15 000. 5 14087 150 20 Passiva RM RM Grundkapital. 6800 000.— Sachs- Reſervefonds: 2 a) geſetzlicher Reſervefon sss 517010.— Motorräder bl andere Reſerv en. 1487724 . Rückſtellungen: Teilzahlung monatl. a) allgemeine 382750157 NIK. 20. b) für Kürsriſſi ko 1„462 524.93] 1290 026.50 Anzahlungen von Kunden 15 857.72 Pfaftenhuber, f. 1 Verbindlichkeiten auf Grund von Warenlieferungen Marktplatz„Eoke“ und Leiſtungen: 5 — a] gegenüber befreundeten Firmen 35 682.05 pl! gegenüber ſonſtigen Firmen 161 204.360 16697641 Gasherd(2 Fl.)[Rembourskredite bei Banken 1798 322 84 faſt neu, 15 J, Souſtige Verpflichtungen 3 991 598.20 zu verk. Müller, Poſten, die der aug 1009 ren ag dienen„ 275186.62 Kleiſtſtr. 10, 3. St. Gewinnvortrag aus 19385 429 144.96 N 466472 Gewinn dieſes Jahres 5. 315302.21 74444747 W Bürgſchaften RM. 2 009— Uamerbülett 1 5 2Waschkommodenp Gewinn- und Verlust- Rechnung für das Jahr 1936 0 85„5 e mit Spiege! Aufwand 1 R. bill. zu verkauf. Löhne und Gehälter 1334 274.94 I 7, 38, 1 Tr. Soziale e 2750 a] geſetzliche Abgaben„„ 100 540.12 b) beſondere e 11» 27 280.— 12782012 Abſchreibungen auf Anlagen 641212.56 2 neue elegante V Wein eier See sn; 118557805 3 Alle übrigen Aufwendungen mit Ausnahme der Auf⸗ 5 tel, mod. neu, ae für Roh⸗ h 15 Betriebsſtoffe 2183 788.64 mit ſeid. Futter, Gewinnvortrag aus 1935 233 429 144.90 555 4 ſchöne Gemälde Gewinn dieſes Jahres 31330221 744 447 17 (ital.) billig zu—— verkf. Anzuſch.— 6719 302 09 vorm. 9— 12 U. e ee Ertrag 5 5 8 RM ee ee i 5 429 144.96 6512 1 3 2 1 Aufwendungen für Roh, biifs⸗ 5 Ent erhaltenes inan int e di Aufwandszinſen überſteigen ,,, d ſonſtige e e Kinder- Außerorbenlliche& ehe 49.360.750 Schreibpulft 85 zu verkaufen. Brandt, Mannheim, im 5 1937. Heinr.„Lanz⸗Str. Der Borland Nr. 37/39. V5 Kollmar. 11 den 12 55 Der Vorſtand: E. Kollmar. 5