* 0 ber dürch die Poſt monatlich R⸗ Me.— ohne Beſtellgeld. Bel eptl. Aenderung der wirtſchaftlichen Verhältniſſe Nach⸗ ſorderung vorbehalten. Poſtſchecktonto 17590 Karlsruhe. Haupt⸗Geſchäftsſtelle EG, 2. Zaupt⸗Nebenſtelle RI, Baſſermannhaus) Geſchäfts⸗Nebenſtellen Waldhoſſtr 8, ene 10/20 u. Meerfeldſtraße 11 Telegramm⸗ — 1 ezugspreiſe: In Mannheim u. Umgebung frei ins Haus dreſſe: Generalanzeiger Mannheim. Erſcheint wöchent Amal. Fernſprecher: 24944. 24945, 24951, 24952 u. 24959 Abend ⸗ Ausgabe Mannheimer General Anzeiger 5 Beilagen: Sport und Spiel. Aus eit und Leben Mannheimer Frauenzeitung Unterhaltungs⸗Beilage. Aus der Welt der Technik richt Auszug aus einem Vericht von 188 Seiten Parker Güberts Optimismus i Berlin, 1. Jan.(Von unſerem Berliner Bürb.) Der vierte Jahresbericht des Reparationsagenten ſtellt feſt, daß lich erfüllt habe. Deutſchland alle Zahlungen wie in den Vorfahren ſämt⸗ Die Sachlieferungen haben erheblich zugenommen und zugleich iſt es möglich geweſen, die Ueber⸗ tragung eines wachſenden Teils der Annuitäten in fremder Währung durchzuführen. Als das hervorſtechendſte Merkmal des umfangreichen Berichts— er umfaßt 188 Seiten— muß der ausgeſprochene Optimismus des Reparationsagenten in der Frage der Wirtſchaftlichen bezeichnet werden. und finanziellen Entwicklung Deutſchlands Die trefflichſte Kommentierung, die dem Bericht Gilberts gegeben werden kann, ſcheint der in der Kanzlerrede beim Neujahrsempfang des Reichspräſidenten enthaltene Paſſus zu ſein, daß es manchmal ſcheine, als wenn die Fortſchritte, die Deutſchland gemacht habe, übertrieben würden und mancher ausländiſche Beobachter Deutſchland in einem Zuſtand der Blüte ſehe, der nicht den Tatſachen ent⸗ ſpreche. In dem Brief Gilberts an die Reparationskommiſſion, der den verſchiedenen Kapiteln vorausgeht, wird zunächſt auf die Tatſache hingewieſen, daß das vierte Annuitätsjahr den ſogenannten Uebergangszeitraum beendigt habe und daß unumehr das erſte Staudard⸗Annuitötsjahr begonnen worden ſel. Mit Ausnaßme der aus dem deutſchen Budget zu keiſtenden Zahlung, die im fünften Jahre um 780 Millionen Goldmark höher ſei, häten alle Zahlungen, die ſusgeſamt die Reparationsannuität ausmachen, im pferten Annuitätsjahre den Standardſatz erreicht. auch Der Sachverſtändigenplau habe im letzten Reparationsjahre erfolgreich gearbeitet. 9 Deutſchland habe alle erforderlichen Zahlungen loyal und pünktlich erfülkt. Das Transferkomitee habe laufend And ohne Störungen für die deutſche Währung die Transfers vorgenommen. Die Sachlieferungen hätten ſich beträchtlich vermehrt und gleichzeitig ſei eine Fortdauer der in den früheren Berichten bereits erwähnten Tendenz hinſichtlich des Transfers eines wachſenden Anteils der Annuität in aus⸗ ländiſcher Währung zu verzeichnen. Auch die im Dawesplan bvorgeſehenen Sicherheiten hätten ſich weiterhin zufrie⸗ Deutſche Reichsbahngeſellſchaft habe denſtellend entwickelt. Die Bonds, die nötig ſeien, den jähr⸗ lichen Dienſt der Induſtriebelaſtung zum vollen Betrage zu decken, ſeien ebenfalls regelmäßig beliefert worden. Die eine ſtarke finanzielle Stellung, die teilweiſe zurückzuführen ſet auf die kürzliche Tariferhöhung, und teilweiſe auf die Auswirkung einer ver⸗ 8 beſſerten Finanzkontrolle. Die Entwicklung der Geſchäftslage der Reichs bahngeſellſchaft beſtätige die wiederholt zum Aus⸗ Fruck gebrachte Anſicht, daß die Reichsbahn durchaus in der Lage ſei, die vorgeſehenen Leiſtungen zu erfülle n, vorausgeſetzt, daß die Geſellſchaft eine kluge Finanzpolitik verfolge und daß die Rechte der Ueberwachung und der Kontrolle, die der deutſchen Regierung vorbehalten eien, nicht in einer Art ausgeübt würden, die geeignet ſei, die Fähigkeit der Geſellſchaft, einen vernünftigen Ertrag auf 1 1 ihr Kapital zu verdienen, zu ſtören. Das deutſche Budget ſtehe immer noch unter dem Einfluß der Tendenz, zuviel auszugeben und zuviel zu borgen Im weiteren Verlauf beſchäftigt ſich Parker Gilbert alsdann mit der Finanzlage des Reiches, die noch mit den Schulden, die aus früheren Jahren übernommen ſeien, belaſtet ſei. Die Länder und Gemeinden, die in dieſem Jahre vom Reich unter der gegenwärtigen Finanzregelung 600 Millionen Reichsmark mehr als im Finanzjahr 1926/27 erhielten, hätten in ihren Budgets immer noch Fehlbeträge zu verzeichnen. 1 75 5 Ste for⸗ derten deshalb vom Reiche immer größere Zahlungen, um ihren ſtändig wachſenden Ausgaben begegnen zu können. Im Intereſſe der Aufrechterhaltung der Stabilität des Budgets des Reiches ſei infolgedeſſen die Frage einer Finanz ⸗ regelung zwiſchen Reich, Ländern und Ge⸗ meinden dringend. Parker Gilbert ſtellt dann feſt, daß durch eine geſunde Regelung in dieſer Hinſicht Hunderte von Millionen geſpart werden könnten. Im Anſchluß daran verweiſt er darauf, daß die Einnahmen des Reiches auch weiterhin eine günſtige Entwicklung nähmen. Beſonders ermutigend ſei die Tatſache, daß die Einnahmen in zweckmäßiger Weiſe verwandt würden. Das Problem beſteye jedoch darin, die Ausgaben der Regierung innerhalb der Grenzen der verfügbaren Einnahmen zu halten und die Zeit ſel gekommen, wo energiſchere Maßnahmen in dieſer Hinſicht getroffen werden müßten. In dieſem Zuſammenhang bemerkt Parker Gilbert, daß zweifellos zahlreiche Gelegenheiten für eine weſentliche Verminderung der Ausgaben vorhanden ſeien, nicht nur ſeitens des Reiches ſelbſt, ſondern auch durch die Reform der Finanzregelung mit den Ländern und Gemeinden. Ob und inwieweit eine Erhöhung der Steuern nöltg ſe, werde von den praktiſchen Fortſchritten abhängen, die in der Verminderung der öffentlichen Ausgaben und in der Frage der Regelung des Verhältniſſes von Reich zu Ländern und Gemeinden erzielt würden. anderen f Grenzen für den deutſchen Waärenſtrom öffnen müßten. Eine Im weiteren Verlauf ſtellt Gilbert dann feſt, daß der Sachverſtändigenplan auch den anderen Hauptzweck, zu dem die Sachverſtändigen urſprünglich ernannt worden ſeien, er⸗ füllt habe, nämlich die Stabiliſierung der deutſchen Währung. Weiter weiſt der Reparationsagent darauf hin, daß ſich die wirtſchaftliche Lage Deutſchlands konſolidiert habe und daß die Schwankungen, die für das Frühfahr 1928 charak⸗ tertſtiſch geweſen ſeien, erheblich nachgelaſſen hätten. So groß auch die Fortſchritte während der letzten vier Jahre ſeien, dürſe man doch nicht annehmen, daß Deutſchland das wieder gutgemacht habe, was durch den Krieg an Werten zerſtört worden ſeien. Aber man müßte ſich immer der Tatſache erin⸗ nern, daß die Schwierigkeiten und mannigfachen Mißverhält⸗ niſſe ſich nicht allein auf Deutſchland beſchränkten. In einem beſonderen Kapitel, in dem Parker Gilbert ſeine Schlußfolgerung gibt, wird feſtgeſtellt, daß das Ver⸗ trauen im Laufe der letzten vier Jahre wieder hergeſtellt worden ſei, und daß Deutſchland ſein Anſehen als gut arbeitenber Wirt⸗ ſchaftskörper wiederhergeſtellt habe. Aber die Tatſache, daß der Sachverſtändigenplan keine end⸗ gültige Feſtſetzung der deutſchen Reparationsverpflichtungen vorgeſehen habe, habe im Sachverſtändigenplan ſelbſt ein Ele⸗ ment der Ungewißheit zurückgelaſſen. Es werde immer kla⸗ rer, daß eine ä endgültige Regelung des Problems, die durch beiderſeitiges Einverſtändnis zuſtande kommen müſſe, ſowoöhl im Intereſſe der Gläubiger mächte, als auch Deutſch⸗ langs liegen würde. Zum Schluß weiſt Parker Gilbert dann noch auf das Mandat für die neuon Sachverſtändigen auf Grund des am Sachliche Krilik an Berlin, 2. Jan.(Von unſerem Berliner Büro.) Der Jahresbericht des Reparationsagenten unterliegt zur Zeit noch der eingehenden Durchſicht durch die Berliner amtlichen Stellen. In Berliner offiziellen Stellen iſt man über die ausgeſprochen optimiſtiſche Tendenz des Berichts befrem⸗ det, obwohl man ſich die Gründe, von denen ſich Parker Gilbert hat leiten laſſen, ſehr wohl erklären kann. Es muß vor allem auffallen, daß die Kurve der deutſchen Wirtſchafts⸗ entwicklung der letzten Jahre, die Parker Gilbert zu zeichnen verſucht, nicht auf den ſchließlich allein einen geſunden Ver⸗ gleich ermöglichenden Vorkriegsverbältniſſen fußt, ſondern von dem Jnflatiousjahre 1928 ausgeht, der Zeit der völlig zerſtörten Währung und des größten Druckes auf Deutſchlands Wirtſchaft und Finanzen, Ob man nun aus der Tatſache, daß Deutſchland aus dieſer Perkode des kaum mehr vorſtellbaren Niederganges wieder zu einem eini⸗ germaßen geſunden wirtſchaftlichen Zuſtand ſich emporringen konnte(da man ihm eben durch den Dawesplan die Arbeits⸗ möglichkeit wiedergegeben hatte), irgend welche weitergehenden Schlüſſe für die Geſtaltung der gegenwärtigen und künftigen Lage ziehen kaun, erſcheint einigermaßen zweifelhaft. Im gleichen Zuſammenhang berührt der Reparationsagent auch die Frage der Kapitalsbildung und leitet ſein Ur⸗ teil allein von der Summe des wieder inveſtlerten Kapitals ab. Demgegenüber erhebt ſich der Einwand, daß doch nur das Verhältnis zwiſchen Kapitalbedarf und Kapitaldeckung das wahre Barometer für den Wirtſchaftsſtandard eines Landes abgeben kann und wie es damit auch noch heutzutage in Deutſchland beſtellt iſt, beweiſt die exhorbitante Höhe der Zinsfüße. Wie ganz anders die Dinge in einem von Reparationsverpflichtungen nicht belaſteten Wirtſchafts⸗ organtsmus liegen, zeigte eine Parallele mit den franzö⸗ ſiſchen Verhältniſſen. Auch hier mußte eine Inflationszeit durchgemacht werden, aber ſchon heute iſt es Frankreich ge⸗ lungen, nicht nur ſeinen eigenen Kapitalbedarf wieder zu decken, ſondern große Kapitalüberſchüſſe auf den ausländtſchen Märkten anzubieten. Der Bericht Parker Gilberts geht u. a. auch auf die Frage des Exportüberſchuſſes ein. Bekannllich iſt im Davesplan der Gedanke mit aller Schärfe herausgearbeitet worden, daß nur ein beträchtlicher Erportüberſchuß Deutſch⸗ land die Möglichkeit einer ſtändigen gegenwertloſen Leiſtung, der Reparationen nämlich, geben könne. Weiter iſt geſagt, daß die notwendige Exportſteigerung nur mit Hilfe der Ländern herbeigeführt werden könnte, die ihre Ermahnung an die Gläubigerſtaaten, ihre prohibitiv wirkenden Zollgeſetze einer Aenderung zu unter⸗ ziehen, hat Parker Gilbert wiederholt, im Vorjahr ſogar durch ein beſonderes Memorandum gerichtet. Obwohl die Alliierten ſeitdem ihre handelspolitiſche Einſtellung zu Deutſchland in keiner Weiſe geändert haben, findet ſich im neuen Jahresbericht keine Wiederholung des Appells. Der Bericht des Reparationsggenten ſtützt ſich im einzel⸗ nen auf die Erfahrungen des Monats September, der Nr. 2— 140. Sahrgang 5 N 9 Anzeigenpreiſe nach Tarif, bei Vorauszahlung je einſp. Kolonelzeile für Allgem. Anzeigen 0,40.⸗M. Reklamen S AR.⸗M Kollektiw⸗Anzeigen werden höher berechnet. Für Anzeigen⸗Vorſchriften für beſtimmte Tage, Stellen u. Aus⸗ gaben wird keine Verantwortung übernommen Höhere Ge⸗ walt, Streiks n ust berechtigen zu keinen Erſaßzanſprüchen ſitr ausgeſallene od. beſchränkte Ausgaben ober für verſpätete Aufnahme von Anzeigen. Aufträge durch Fernſprecher ohne Gewähr. Gerichtsſtand iſt Mannheim. Wandern und Neiſen Geſetz und Recht Usagenten 29. Dezember 1928 veröffentlichten Abkommens hin, in dem es heißt, daß die Vorſchläge der Sachverſtändigen eine Rege⸗ lung der ſich aus den beſtehenden Verträgen und Abmachun⸗ gen ergebenden Verpflichtungen Deutſchlands herbeiführen ſollen. Mit anderen Worten, das neue Sachverſtändigen⸗ Komitee müſſe Vorſchläge für eine vollſtän dige und endgültige Regelung des Reparationspro⸗ blems machen. Das Komitee ſei von den beteiligten Re⸗ gierungen ausdrücklich ermächtigt, dieſes fundamentale, noch der Löſung harrende Problem zu prüfen und die Arbeit des erſten Sachverſtändigenkomitees zu ihrem logiſchen Schluß zu bringen. 0 Daß der Jahresbericht Parker Gilberts dieſes Mal ſo ſpät erſcheint— ſouſt lag er gewöhnlich ſchon Mitte Dezein⸗ ber vor— hat ſeine beſonderen Gründe. Es iſt nämlich ein ofſenes Geheimnis, daß der Bericht, deſſen Veröffentlichung urſprünglich für den Donnerstag voriger Woche in Ausſicht genommen war, immer wieder Aenderungen des Textes erfahren hut. Man wollte ihn offenbar mit dem kak⸗ tiſchen Stand der Reparationsfragen in Einklang bringen, der noch in den letzten Tagen verſchiedene Wandlungen durch⸗ gemacht hat. Auch daß der Bericht juſt an einem Feiertag der deutſchen Regierung überreſcht wird, iſt kein Zufall. Dem Reparationsagenten gebietet nämlich, wie die„Deutſche Allge⸗ meine Zeitung“ auseinanderſetzt, die Rückſicht auf die angel⸗ ſächſtſche Preſſe, die den Bexicht gleichzeitig bringen ſoll, ihn an Sonn⸗ oder Feſertagen herauszugeben, weil dann der weſentliche Teil der Berliner Blätter am Abend des darauf folgenden Tages erſcheint, alſo keinen Vorſprung haben kaun Im übrigen hat in polltiſchen Kreifen niemand erwartet, daß der Berſcht beſondere Ueberraſchungen bringen werde. Gilberts Meinung eine aktive Handelsbilanz aufzuweiſen hat. Abge⸗ ſehen davon, daß dieſer Einzelfall nicht ſymptomatiſch für die Entwicklung der deutſchen Wirtſchaft genommen wer⸗ den kann, iſt doch auch die Tatſache zu berückſichtigen, daß allerdings eine Steigerung des Exports auf der anderen Seite eine immer weitergehende äußere Verſchuldung Deutſchlands zur Folge gehelt hat. Bei der Lage des Reichs im Verhältnis zu ſeinen Konkurrenten auf dem Weltmarkt drängt ſich die wichtige Frage auf, wie weit es ſich bei dem geſteigerten Export um einen Gewinnexport oder in welchem Umfange es ſich um einen Verluſtexport gehandelt hat, alles Dinge, die Parker Gilbert ſo gut wie unbeachtet läßt Schließlich iſt noch eins hervorzuheben, die Quantität des deulſchen Anleihebedarfs hat die Schätzungen, die ſeinerzeit der Dawesausſchuß aufgeſtellt hat, weit hinter ſich gelaſſen. Auch die Auffaſſung, der deutſche Produk tlonsapparat wäre intakt und bedürfe nur des not⸗ wendigen Betriebskapitals, um wieder zu florieren, hat ſich als ein verhängnisvoller Irrtum erwieſen. Ein umfangreicher und in ſeinen Auswirkungen, ſonderlich auf die Verhältniſſe des Arbeitsmarktes oft geradezu kata⸗ ſtrophaler Umſtellungsprozeß iſt nötig geweſen. Auch heute ſind noch immer die kriſenhaften Nachwehen dieſer einſchneidenden Aktion zu bemerken. Auch in dieſer Bezie⸗ hung dürfte ein Vergleich mit anderen Ländern, wie ihn Parker Gilbert liebt, nicht gut möglich ſein. In den meiſten anderen europäiſchen Staaten fehlt ein Teil der Probleme völlig, vor bie ſich die deutſche Wirtſchaft geſtellt ſieht. In Berliner Bankkreiſen haben, wie die B. Z. zu berichten weiß, beſonders die Vor⸗ ſchläge Parker Gilberts, daß Deutſchland zur reinen Goldwährung zurückkehren möge, Beachtung ge⸗ funden. Bisher beſteht zwar eine Verpflichtung der Reichs⸗ bank, Gold anzunehmen, nicht aber Gold, bezw. Goldnoten gus⸗ zugeben. In dem Bankgeſetz vom 30. Auguſt 1924 iſt aus⸗ drücklich geſagt, daß für das Inkrafttreten der Notenein⸗ löſungsverpflichtung in Gold ein übereinſtimmender Beſchluß des Reichsbankdirektoriums und des Generalrates der Reſchs⸗ bank notwendig iſt. Um einen ſolchen Beſchluß herbei⸗ zuführen, müßte ein Antrag von deutſcher und von auslän⸗ diſcher, der Reichsbank angehörender Seite geſtellt werden. Die B. Z. glaubt, daß beutſche Stellen ernſthaft den Gedanken einer Rückkehr zur reinen Goldwährung bisher nicht er⸗ wogen haben. Wenn auch die Reichsbank beſonders durch die ſtarken Goldzuflüſſe der letzten Zeit über einen ſo hohen Golld⸗ beſtand verfügt, daß auch ein Umlauf von Goldmünzen ge⸗ ſichert erſcheint, ſo wären die Verhältniſſe auf dem inter⸗ nationalen Geldmarkt doch ſo ſo labil, daß die deutſche Wirt⸗ ſchaft ſich ein derartiges Experiment vorläufig nicht leiſten künne. Deshalb glaube man an unterrichteten Stellen auch nicht, daß etwa ausländiſche Mitglieder des Generalrates einen Antrag im Sinne Parker Gilberts vorbereitet haben, . . 4. N ,. , 8 5 3 5 Mittwoch, den 2. Januar 1929 ——ů—— 2. Seite. Nr. 2 Neue Maunheimer Zeitung(Abenb⸗Ausgabe) Die Aeberſpannung unserer Lebenshaltung Ein Appell an Alle, die es angeht Hervorragende Gedanken über die allgemeine Lebens⸗ haltung des deutſchen Volkes leſen wir in einem Aufſatz der „Köln. Ztg.“. Dieſe in meiſterlicher Form des ſprachlichen Ausdrucks vorgetragenen Betrachtungen erſcheinen uns ſo beachtenswert, daß wir ſie auch unſerem Leſerkreiſe zur Kenntnis bringen möchten. Das rheiniſche Blatt ſchreibt: g„ Denn das iſt es, was in weitem Umfang verloren gegangen iſt: Einfachheit und Maß. Dieſe ganze Be⸗ krlebsſeligteit iſt ja auch ſtark in die geſellſchaftliche u. private für äußern Aufwand, für geſellſchaftlichen Betrieb, für die Wir erleben hier eine Verdrängung Sebensführung eingedrungen und hat ſie zerſplittert, unſicher und ſchillernd gemacht. der Muße und Stille in bedenklichem Umfang. Dieſe Verdrängung geht Hand in Hand mit einer Verflachung und Kapitaliſierung des geſelligen Lebens; überall ſehen wir den Triumph des Aufwands, der dem Sieg der Maſſe geiſtig verwandt iſt. Die Folge iſt Ver⸗ ödung des Familienlebens, Mechaniſierung und Belaſtung der Freundſchaften, Flucht vor der Stille, dem Ge⸗ ſpräch, dem anſpruchs vollen Buch. Die heutige Zeit hat eine ſcharfe Anſpannung der Arbeit und des Erwerbs⸗ lebens mit ſich gebracht; als Ausgleich wäre eine breite Volksbewung und eine planvolle, bewußte Führerwelle nötig die für Muße, Entlaſtung von der Betriebſamkeit und vom Organiſieren eintritt. Aber wir ſehen, daß das Gegenteil der Fall iſt: dem ſchärfern Tempo der Arbeit, das auch vielfach eine Vergröberung des Schaffens bedeutet, entſpricht auch eine Vergröberung des Genuſſes, eine Beſchleunigung und Maſſterung der Zerſtreuungen. Auch hier Maſchine, Indu⸗ ſtrialiſterung, die Auslieferung des Menſchen an eine neue Organiſation, das laufende Band des platten Vergnügens. Hand in Hand mit dieſer Entwicklung geht eine Ueber ⸗ ſpannung der Lebenshaltung, eine Uebertreibung der Anforderungen des„Standesgemäßen“, Ein großer Teil des Volkes und gerade des Mittelſtaudes iſt verarmt oder in der Lebenshaltung eingeengt worden: aber die Folge war in vielen Fällen nicht, daß man nun die Normen deſſen, was man für ſtandesgemäß hält, änderte und anpaßte und dafür Kulturelemente aufwertete, ſo daß eine neue Harmonie zu⸗ ſtande kam, ſondern man trachtete danach, den Schein zu wah⸗ ren und durch übertriebenen Aufwand eine Lebensführung vorzutäuſchen, zu der man weder berechtigt noch ver⸗ pflichtet iſt. Dabel muß durchaus zugegeben werden, daß ein großer Teil dieſer Schicht den„Schein“ nicht aus ober⸗ flüchlicher Nachäfferei wahrt, ſondern aus einem echten und zähen Beſtreben, nich 5 Veim Skifahren verunglückt Eine Partie reichsdeutſcher Skifahrer, fünf Wintergäſte aus St. Anton im Arlberg, ſind auf einer Skitour im Arlberg⸗ Gebiet verunglückt. Unter den fünf Perſonen der Geſellſchaft befand ſich der bekannte Thirurg Prof, Dr. Völcker aus Halle a. d. Saale und ſein Bruder, Ingenieur Hermann Bölcker. Als die Geſellſchaft beinahe den Gipfel des Aus⸗ flugszieles, den Peiſchelkopf in der Umgebung von St. Chri⸗ ſtoph im Arlberg erreicht hatte, brach ein Schneebrett los und riß alle fünf Perſonen ungefähr 20 Meter tief hinab. Es war möglich, vier Mitglieder der Geſellſchaft verhältnismäßig bald auszugraben. Vom fünften der Teilnehmer, Ingenieur Völcker, ragte die Hand aus dem Schnee heraus. Trotzdem der Körper innerhalb kurzer Zeit bloßgelegt war, mußte man mit Be⸗ dauern feſtſtellen, daß Völcker bereits tot war. Alle Wieder⸗ belebungsverſuche blieben erfolglos. Ingenieur Völcker ſtammt aus Speyer. Die Leiche wurde in St. Anton im Arlberg geſtern beerdigt. Eiſenbahnunglück — Warſchau, 1. Jan. In der Nähe von Bjalyſtok ereignete ſich ein Zuſummenſtoß zwiſchen dem Expreßzug Paris—Mos⸗ kau und einem vollbeſetzten Militärgutomobil. Der Chauffeur wurde getötet ſowie ein Offtzier und fünf Sol⸗ daten ſchwer verletzt. Die übrigen Inſaſſen trugen nur leich⸗ tere Verletzungen davon. t abzuſinken und die bisherige Kultur⸗ höhe beizubehalten. Hier iſt der Schein Ausdruck einer ge⸗ funden innern Haltung und wird bewußt und ohne Lamen⸗ tieren durch freiwillige Opfer auf andern Gebieten bezahlt. Daneben wuchert aber viel unſelbſtändiges Nachahmen der luxuriöſen Lebenshaltung einer gewiſſen Oberſchicht, die wohl in der Zivilifation eine beſtimmende Funktion ausübt, aber doch für die Kultur ſehr unfruchtbar und wertlos geworden iſt. Ein großer Teil unſeres Volkes ſteht gewiſſermaſſen nicht feſt auf den Füßen, ſondern auf den Fußſpitzen gereckt. Was Befriedigung der Sucht, nur gar nicht unmodern zu ſein, für die möglichſt lange ſchulmäßige Ausbildung der Kinder drauf⸗ geht, fehlt an andern wichtigen Stellen. Die Folgen dieſer Haltung ſind in weiten Kreiſen Unehrlichkeit, Un⸗ zufriedenheit und eine Verkrampfung des ganzen Lebensſtils. Es iſt klar, daß in ſolchem Milieu keine geraden und geſchloſſenen Menſchen aufwachſen können. Hier wird, gerade für kommende Geſchlechter, ein Stück Kul⸗ turboden, der wertvoll ſein könnte, zur öden Brache, auf dem nur Strebertum, Materialismus und allen Schwankungen der Tagesmeinung und des Fortſchritts ausgelieferte Un⸗ ſelbſtändigkeit gedeihen können. Dieſe Entwicklung, die ſich deutlich abzeichnet, wird all⸗ mählich eine eruſte Kulturgefahr, vielleicht eine der ſchwerſten. Es gilt, ſie zu erkennen und gegen ſie anzu⸗ kämpfen. Das kann nicht mit Worten und Ideen geſchehen, die können nur den Finger auf Wunden und welke Stellen legen, ſondern durch eine lebendige Bewegung des Beiſptels und Vorbildes. Und dieſe Bewegung wie⸗ derum kann nur erfolgreich ſein aus der Oberſchicht heraus. Wir brauchen eine unorganiſierte Liga für Ein⸗ fachheit, eine Liga, beſtehend aus führenden, anerkannten und auch wohlhabenden Menſchen. Wir haben zu wenig Köpfe und Herzen, die einen einfachen Lebensſtil werbend und an⸗ ſteckend vorleben. Wir ſind in Deutſchland mittlerweile die vielen Syſteme, Einrichtungen und Ismen ſatt geworden. Wir organiſieren zu viel und leben zu anorganiſch; ein wach⸗ ſendes Verlangen nach einfachen Lebens⸗ formen, die eine bewußte Abſage an all den modernen Rummel, die lärmende und organiſterte Be⸗ triebſamkeit unfrer Tage bedeuten, iſt deutlich ſpürbar. Vor⸗ läufig haben wir zu wenig Männer dieſes Stils; wir haben zu wenig Baldwins. Hätten wir ſie, hätten wir viele, ſo wäre auch vieles andre beſſer und einfacher, auch im ſozialen Zuſammenleben und gegenſeitigem Verſtehen.“ n Schwere Stürme und Hochwaſſer in Frankreich An der Kanalküſte Frankreichs herrſcht wieder einmal hef⸗ tiger Sturm, begleitet von Gewitter und Hagelſchlag. In Cherbourg haben zahlreiche Schiffe Zuflucht geſucht. In Nantes wurde ein 5 Meter hoher Schornſtein vom Sturm umgeworfen und ſtürzte auf ein ſechsſtöckiges Wohnhaus, deſſen oberſte Etage durch die niedergehenden Steinmaſſen zer⸗ trümmert wurde. Wie durch ein Wunder ſind Menſchen nicht zu Schaden gekommen. Auch von der Mittelmeerküſte werden Stürme und Regengüſſe gemeldet. Die Schiffahrt von Toulon iſt außer⸗ ordentlich erſchwert. Des weiteren kommen auch aus dem In⸗ neren Frankreichs Meldungen über Hochwaſſergefahr. Beſon⸗ ders die Marne und die Aiſne ſteigen in beunruhigendem [Maße. Man rechnet allerdings mit einem gewiſſen Stillſtand, weil ſeit geſtern ſcharfer Froſt eingetreten iſt, der bereits einige Opfer— bisher werden drei Menſchen als erfro⸗ ren gemeldet— gefordert hat. Eine ganze Familie durch Gas getötet — Newyork, 1. Jan. Durch Gas, das durch eine un⸗ dichte Gasröhre ausſtrömte, wurde in der vergangenen Nacht eine ſieben köpfige Familie im Schlafe getötet. Badiſche Politik Neujahrsfeier der Staatsregierung geworden, das neue Jahr am Sitze der Regierung mit eine offiziellen Feſtakt zu beginnen. Vertreter aller Kreiſe und Berufe mit den Mitgliedern der Regierung, dem Landtagspräſidium, zahlreichen Abgeordneten, den Spitzen der Reichs⸗ und Staatsbehörden, der Kommunen und der Kirchen im Landestheater verſammelt. Es mochten gegen 1000 Perſonen geweſen ſein, die das feſtlich beleuchtet Haus füllten. Den Auftakt der feierlichen Veranſtaltung bi dete das Vorſpiel zu den„Meiſterſingern“, in dem ſich das auf ſeiner bekannten künſtleriſchen Höhe zeigte. Dann hiel der Geſchichtswiſſenſchaftler der techniſchen Hochſchule Karls⸗ ruhe, Profeſſor Dr. Schnabel, eine nach Form und Inhalt bemerkenswerte Anſprache. Den ſpannenden Darlegungen des Redners, der von hoher geſchichtlicher Warte aus die Entwick⸗ lung Deutſchlands im 19. und 20. Jahrhundert aufzeigte, folgte lebhafter Beifall.(Siehe auch unten im Feuilleton.) Hierauf brachte Staatspräſident Dr. Schmitt ein begei⸗ ſtert aufgenommenes Hoch auf das badiſche und das deutſche Volk aus. Die Muſik fiel mit dem Deutſchlandliede ein, von dem die beiden erſten Strophen geſungen wurden. Mit dem erſten Satz der Beethovenſchen„Erotica“ fand die Weiheſtunde ihren Abſchluß. Miniſterialrat Rein 7 Im Alter von 56 Jahren iſt Miniſterialrat Fritz Rein vom Miniſterium des Innern geſtorben. Rein war nach ſeiner Rechtspraktikanten⸗ und Referendarzeit Amtmann in Raſtatt, kam dann nach Karlsruhe, wurde hier Oberamtmann und ſchließlich mit der Verwaltung des Bezirksamts Oberkirch be⸗ auftragt, wo er ſpäter auch Amtsvorſtand wurde. Einige Jahre darauf wurde er in das Miniſterium des Juneren berufen. Gaskataſtrophe in Duisburg Vier Tote in Duisburg im Hauſe Gärtunerſtraße 38 des Stadtteils Wan⸗ heimerort. Das Zuflußrohr der Gasſernleitung, durch das das niederrheiniſche Juduſtriegebiet von der Nuhrgas⸗A. G. mit Gas verſorgt wird, ging unter dem Hauſe Gärtnerſtraße 38 zu Bruch. Durch das ausſtrömende Gas wurden ein in dem Hauſe wohnender Arbeiter mit ſeinen beiden Tö ch! tern und eine bei ihm zu Beſuch weilende Schwä⸗ gerin getötet. a Mehrere andere Bewohner des Hauſes liegen zurzeit noch bewußtlos darnieder. g Die Polizei hat das durch den Unfall betroffene Haus und die Wohnhäuſer in der nächſten Umgebung räumen und ab⸗ — Newyork, 2. Jan. Die Grippeepidemie in den Ver einigten Staaten hat nunmehr 46 von den 48 Bundesſtgaten der Union ergriffen. Zur Zeit liegen nach amtlichen Schätzuugen 700000 Perſonen an der Seuche darnieber. Das Bundesgeſundheitsamt hat alle 48 Staaten aufgefordert Delegierte zu einer Konferenz zu entſenden, auf der Mitte und Wege zur Bekämpfung der Influenza und Vorbeugungs⸗ maßnahmen gegen eine Rückkehr der Epidemie beraten wer⸗ den ſollen. Heutſche Volkspartei Die Zuſammenkunft der Frauengruppe findet am Mittwoch, den 9. Januar, abends 8 Uhr, im Wartburg⸗Hoſpiz (Lutherſaal) ſtatt. Frau Dr. Bernays wird über moderne Frauenromane ſprechen. 3 Der Frauenausſchuß. eee eee ere A 8 Aus dem Jug des Todes 1928 Auch in dem soeben verfloſſenen Jahre hat der Tod eine reiche Ernte gehalten, auch unter denen die der Menſch⸗ heit etwas bedeuteten, die Werte ſchufeu, die Führer waren, Hie auch nach ihrem Tode Spuren ihres Daſeins zurückgelaſſen Faben. Beginnen wir bei jenen, die ber Menſchheit Kultur⸗ ü ter vermacht haben, die alſo in aus geiſtig lebendig geblieben ſind. Da ſind es zunächſt die Männer der Literatur, die weiteſten Kreiſen nahegekommen ſind. Da ſind zu nennen die Namen: Hermann Sudermann und Karl Bleib⸗ treu, der jugendliche Klabund, der Schweizer Heinrich Federer, da ſind Männer wie Brund Wille, Hans von Gumpenberg, Leo Greiner, Paul Schleſinger (Sling) und viele andere noch, die die Feder aus der erkal⸗ tenden Hand legen mußten. Auch eine Frau iſt in dieſem Reigen: Ida Boy ⸗Edl Von den Männern des Pinſels und des Meißels ſind es vor allem zwei, deren Scheiden uns beſonders nahegeht: Pro⸗ feſſor Franz von Stuck und Leopold Graf von Kalck⸗ reuth. Dem Mimen flicht nach einem alten Spruch„die Nachwelt keine Kränze“. Und doch auch aus der Welt des Mampenlichts und des Spiegelbildes der Wirklichkeit riß der Tod gar viele, und gar manchem wird auch nach ihrem Ableben moch ein Kranz gewunden werden. So denken wir an den weltberühmten Battiſtini, die Tänzerin Loie Fuller und den Mitbegründer des Deutſchen Schauſpielhauſes, Karl Wagner, den Komponiſten der„Jennifa“, Janace k. Ernſt ſchreiten im Zuge die Männer der Wiſſenſchaftt Profeſſor Dr. Max Somrau, Univerſitätsprofeſſor Dr. Emil Se⸗ ling, Erlangen, der weltbekannte Infektionsforſcher Pro⸗ feſſor Janopſki⸗Kiew. Waffenklirrend marſchieren im Zuge Führer des Welt⸗ krieges, wie Admiral Scheer, der Sieger vom Ekagerrak, Meyer⸗ Waldeck, der heldenmütige Verteidiger Kiaut⸗ ſchous, der Kämpfer von Tannenberg, General der Infanterie, Kurt von Morgen. Auch der öſterreichiſche k. u. k. Kriegs⸗ 5 anittiſter, General von Auffenberg⸗Kamaruw zieht in Reih und Glied in friedlichem Nebeneinander mit ſeinen ehe⸗ maligen Gegnern, den Marſchällen Diaz und Caborna. Veiter schauen wir den engliſchen Stagksmann Burdon Haldane, Arm in Arm mit dem italieniſchen Miniſterprä⸗ ſidenten Giolitti, den ermordeten Präſidenten von Mexiko, Obregon, mit dem amerikaniſchen Staatsſekretär Lan⸗ ſing, Raditſch, der krvatiſche Bauernführer, der deutſche Reichsjuſtizminiſter a. D. Dr. Heinze, der frühere badiſche Kultusminiſter Hübſch. Männer der Wirtſchaft, wie der auf ſop geheimnisvolle Weiſe geſtorbene belgiſche Finanzgewaltige Alfred ßwen⸗ fte in, Kommerzienrat Ernſt Stahl aus München, die Be⸗ ſitzerin der Schichau⸗Werft, Frau Hildegard Carlſon⸗Dan⸗ zig, des Sports und des öffentlichen Lebens, ſie wandern mit dem gewaltigen Zuge des Todes. Gleich ſind ſie alle, verwiſcht ſind die geſellſchaftlichen Schranken, die das Leben errichtet hatte. Nur einer ſchreitet einſam von einer Lichtgloriole um⸗ ſtrahlt, der Norweger Roald Amundſen, der auszog, ſeinem Gegner und Feinde Nobile das Leben zu retten und der ſelöſt dabei den Tod fand! D Feſtrede des Profeſſors Schnabel in Karlsruhe. In ſetner Feſtrede anläßlich der Feter des Neufahrs⸗ beginns im Landestheater verwies Profeſſor Dr. Schnabel auf die ernſte Lage, in der ſich das deutſche Volk gegenwärtig befinde. Aber ein Volk, ſo ſagte er, das ſich ſeiner Aufgaben bewußt geworden ſei, werde ſie zu mei⸗ ſtern wiſſen. Die deutſche Republik ſei in der kurzen Zeit ihres Beſtehens ſehr viel ſchwierigeren Aufgaben gerecht ge⸗ worden, als die ihr heute geſtellt ſeien. Es ſei jetzt ein feſter und ſtcherer Boden geſchaffen, auf dem weiter gebaut werden müſſe. Der Redner äußerte ſich ſodaun eingehend über die Grundgedanken, die in der Verfaſſung des Reiches und des Landes Baden niergelegt ſind und die dem öffentlichen Leben Richtung gegeben und Wegweiſer geworden ſeten. Wte die Einheit der Stände, ſo ſei auch die Einheit der Stämme im neuen Volksſtaat zu willensſtarkem Ausdruck gekommen. Je ſtärker der Reichsgedanke ſich auf Grund der Verfaſſung durchſetze, umſo ſtärker würden die einzelnen ſich als Deutſche fühlen können. Nachdem es dem deutſchen Volke wührend der verfloſſenen zehn Jahre gelungen ſei, die ſchwerſten wirt⸗ ſchaftlichen Sorgen zu bannen werde neben den kulturpoliti⸗ ſchen Aufgaben die Wirtſchaftspolittk künftig durchaus im Vordergrunde ſtehen; deun auch in dieſer Hinſicht ſei unſere Lage ernſt. Vor allem die Exportkriſe werde im Vorder⸗ grunde ſtehen. Dieſes und manches andere Problem laſte mehr denn je auf den alten Induſtrieſtaaten. Aber Deutſch⸗ land habe es beſonders ſchwer getroffen, weil die Sieger⸗ ſtaaten im Vertrage von Verſailles die ganze Schwere des Problems auf Deutſchland abwälzten, um ſich zu retten. Bei allen Entſcheidungen auf kulturpolitiſchem wie auf wirtſchafts⸗ politiſchem Gebtete müßten möglichſt viele Geſichtspunkte und Intereſſen zur Geltung gebracht werden. Der allgemeinen europäiſchen Wirtſchaft könne nur durch dieſe ſelbſt geholfen werden. In ein neues Jahr voll Arbeit und Aufgaben trete das deutſche Volk mit dem heutigen Tage ein. Wir müßten uns bewußt ſein, daß wir nur vorwärts kommen können, wenn wir die Idee des neuen Staates und der neuen Zeit trotz aller ſchweren Probleme zukunftsfroh bejahen wollen als eine neue Form des Lebens, die wir reinigen wollen von allen Schlacken. Möge Deutſchland nie vergeſſen, daß man in ein neues Zeitalter nicht eintreten könne ohne ein neues Ideal! a e Seltſamer Tod. Am Spuntag nachmittag wurde, wie aus Vitznau gemeldet wird, die Leiche des Prof. Wolf, eines Muſikkritikers des„Kölner Tageblattes“, aus dem Vierwald⸗ ſtätter See gezogen. Wolf war ſeit zwei Jahren in Vitznau wohnhaft und etwa 70 Jahre alt. Wolf hat ſeit längerer Zeit an geſundheitlichen Störungen gelitten. Ueber den Hergang des Todesfalles und über die Frage, ob Selbſtmord vorliegt, beſtehen bis jetzt nur noch Vermutungen. Die elf Wendepunkte im Leben der Gummireifen Die ſieben Wendepunkte des menſchlichen Lebens nach Shakeſpeare ſind auf drollige Weiſe im Schaufenſter eines Gummireiſengeſchäftes in Birmingham moderniſtert. Hier ſteht man elf verſchiedene Beförderungsmittel, mit Gummi⸗ reifen verſehen, in der Reihenfolge des menſchlichen Lebens, von der Wiege bis zum Grabe 8 Als erſter in ser Reihe iſt da ein Kinderwagen für ein Kind im Alter von ſechs Wochen, dann folgt ein Dreirad für ein Kind von drei Jahren, wetter ein kleines Zweirad(für ſechs Jahre), ein größeres Zweirad(für 15 Jahre), weiter ein Motorrad(für 18 Jahre), ein Auto(für 20 Jahre), ein ein Auto von 30 PS.(für 50 Jahre), ein Krankeufg (für 90 Jahre) und zum Schluß ein Auto⸗Totenwagen(für den Hundertjährigen). Mf. 8 Es iſt zm Lande Baden zur traditionellen eee Dazu hatten ſich dies Eine große Gaskataſtrophe ereignete ſich am Neufahrstag ſperren laſſen. Die Unterſuchung iſt noch im Gange. * 52. 5 5 1 Die Grippe in Amerika 5 2 Landestheaterorcheſter unter Generalmuſikdirektor Krips dau 2 1 * Flugzeug(für 25 Jahre), ein Auto von 12 Ps(für 80 Jahrg * e 0 5 1 dos Zünglein an der W 0 zu Gunſten Neckaraus geſenkt und ſomit der auch an dieſer Stelle 15. Mittwoch, ben 2. Januar 1929 Neue Mannheimer Zeitung(Abend⸗Ausgaßej Usklang der R Im die füdseutſche Meiſterſchaft Streiflichtar Unter ſchweren Wehen, und monatelangem zähem Ringen, hat ſich t der Meiſterſchaft im Schlußtermin nun kange Zeit vereinſamt vertretenen Anſchauung recht gegeben, daß ſich die Eutſcheidung wie vergangenes Jahr bis zum Torescchluß der Gruppenmeiſtertämpfe hinziehen werde. Die Sache iſt entſchleden, und Aber an dieſer Tatſache, ändern auch die Wenn nichts mehr. Aus Werechtigkeitsgründen muß man gber ſagen, daß die Leiſtungen der drei Syltzenhalter Neckarau— Waldhof— Bf., gegen Ende der Spielzeit ebenbürtig waren und daß beim geringſten Stolpern des Vis. auch Waldhof hätle Melſter werden können. Von rein tech⸗ ſchen Wertungen abgefehen, hat der Be. Neckarau aber die kampf⸗ mäßig ſtabilſte Leiſtung im Ganzen gezeigt und von dieſem Geſichts⸗ punkt aus, wird der Gruppenmeiſter mit keinen geringeren Aus⸗ ſichten in die großen Schlußrunden gehen als ſein Vorgänger. Von Bedeutung für die Rheingruppe iſt, daß die brei ſtärkſten Vertreter Mannheims nun geſchloſſen in den Endrunden ſtehen und der Ehr⸗ geis, wie die Rivalität dieſer Vereine der Mannheimer Phalanx in den Schlußrunden einen wertvollen Rückhalt geben wird. Es iſt kaum anzunehmen, daß die heutige Gruppenvertretung mit den wirk⸗ lich beſten Mannſchaften ſo unglücklich— als Ganzes— auf dem ſüsdeutſchen Kampſeld abſchnedet wie 1928. Der rheiniſchen Fuß⸗ Hallgemeinde wird ſicher mancher intereſſante Kampf geboten werden. Sbwohl dem Gruppenmeiſter, wie Waldhof u. Vie kann man mit den guten Wünſchen auch ſtarke Hoffnungen mlt auf den Weg geben, ob⸗ wohl die Treffen in der Melſterſchaft, wie in den Gemiſchtrunden außerordentlich ſchwer ſein werden, da wieder Nürnberg Fürth voll auf dem Plan erſcheint, und ſowohl die Main⸗, wie Saar⸗ u. Heſſen⸗ Bexlreter gleichfalls wieder ganz auf dem Damm ſind.— Markante Merkmale, außer dem Mannheimer Spitzentrio brachten die Gruppen⸗ meiſtertreffen noch in dem ſchweren Schlag, den Ludwigshafen durch ten Abſtieg von 08 und Pfalz erlebte, ſowie in ber ſehr guten Hal⸗ zung des Neuling Mundenheim, der mit dem Gefamtergebnis ſehr wohl zufrieden ſein kann.— Selbſtverſtändlich wendet ſich nun das Intereſſe in erhöhtem Maße dem Start der drei Gruppenvertreter in den ſüddentſchen Schlußrunden gu. Es liegt nichts näher, als die Aus ſſichten unſerer Man n⸗ ſchaften in Betrachtung zu ziehen. Hierzu die Teilnehmerllſte: Süddeutſche Meiſterſchaft: 1. FC. Nürnberg Bayern⸗Müuchen Eintracht⸗Fraukfurt Wormatia⸗Worms Boruſſia⸗Neunkirchen Bf. Neckarau Karlsruher Fußballverein Germania Brötzingen 8 Mit Nürnberg, Neunkirchen, Neckarau und Brötzingen alſo vler Teilnehmer, dle letztes Jahr fehlten. Ohne weiteres kann man Nürn⸗ 2 8 ee eee e Weitere ſüddentſche Endſpfellermine Das Programm für den 6. Januar Nach den Entſcheidungen, die der 30. Dezember noch bet den ſübd⸗ beutſchen Gruppenſplelen brachte, konnte das Spielprogramm für ben „ Januar endgültig zuſammengeſtellt werden. Es ſieht die folgenden Dreffen vor: i N Runde der Meiſter: In München: Bayern München Karlsruher Fußball⸗Verein. In Frankfurt/.: Eintracht Frankfurt— Germania Brötzingen In Neunkirchen: Boruſſia Neunkirchen Worms. 5 1. F. C. Nürnberg und Be. Neckarau bleiben ſpielfrei.) Runde der Zweiten und Dritten 8 Abteilung Südoſtt u Stutgart: Stuttgarter Kickers— Bf. Stuttgart. u Karlsruhe: Phöntz Karlsruhe— Aen. Pürnberg. n Freiburg: Freiburger. E.— Sübkavern(Wackes 4 nder Schwaben Hugsburg.) 5 Abteilung Norbweſt: In* Bf. Maunheim— Dritten ber Gruppe 5 aar. In Maunheim: SB. Waldhof— FSn. Fraukfurt. In Frankfurt: Union Nieberrab— f. Nen⸗Jſeuburgz. In Mainz: Fe os Mainz— Zweiten der Gruppe Saar, 5.* 5 4 8 Die Troſtrundenſpiele in Freiburg, Mannheim(Pfek. gegen Saar) und Mainz ſind noch fraglich, da bezweifelt werden kann, ah bis zum g. Jannar ſchon die Troſtrunbentellnehmer der Gruppen Südbayern und Saar endgültig feſtſtehen. 1 88 f*. 7 Nieber⸗Oeſterreich gegen Sübbdeutſchland Kachdem der Suddeutſche Verband ſeine Mannſchaft für das am 6. Januar im Nürnberger Stadion ſtattfindende„Lehrſpiel“ gegen Nieder⸗Oſterreich aufgeſtellt hat, ſteht fetzt auch die Mannſchaft der Wiener wie ſolgt feſt: Tor: Hiden(WAc.); Verteldigung: Rainer (Vienna), Schramſeis(Rapid); Läufer: Schreiber(We.), Kurz (Auſtriaß, Mahal(WS): Sturm: Danis(Wc), Tax(Wacker), Gſchweidl(Vienna), Horvarth(Rapid), Weſfeln(Rapiö), Die Leitung des Spiels wird Alfred Birlem⸗Berlin übernehmen. Winterſport Skiſpringen in Banriſch Zell Das Skiſpringen des Gaues Oberland in Bayriſch⸗ Zell war ſo⸗ — Wormatia 3 2 N wohl in ſportlicher, als auch in finanzleller Hinſicht ein voller Erfolg. Ber ſehr ſchöner Witterung und beſten Bodenverhältutſſen wohnten über 1500 Zuſchauer den Wettkämpfen bei Das Hauytintereſſe kon⸗ zentrierte ſich natürnlich auf die Klaſſe 1, in der Guſtav Müller aus Bayriſch⸗Zell mit zwei ausgezeſchnet geſtanoenen 30 Meter⸗ Sprüngen aufwartete. e 8 Die Ergebniſſe: — Alters klaſſe 3: 1. Karl Luther⸗Münchener Skiwereinigung Klaſſe 1: 1. Guſtav Müler⸗Bayerſſch⸗Zell 3. Bauer⸗Bayriſch⸗Zell Note 17375(28, heingruppenkün berg den mehrfachen und Standart⸗Deutſchmeiſter als Favoriten be⸗ die ſchärfſten Bewerber. 97525(27, fe zeichnen, wenn auch der Höhepunkt des 1. Fc.— wie bei Fürth wohl überſchritten ſein dürfte. ſchmieriger. Bayern⸗München, Eintracht, Kö. wären bier 5 Um den dritten Platz werden ſich die Ab⸗ fallenden des Zweiten ſtreiten. Um den vierten Pid.⸗Neckarau, Worms und Brötzingen mit dem Abſallenden aus dem„Dritten“. Streit. Die Schlußpier ſind ſehr ſchwer zu taxieren, da Neunkirchen in anderer Form ſteht als voriges Jahr und Germania⸗ Brötßingen vor allem das große Rätſel der diesjährigen Runden bildet. Als einziger ſüddeutſcher Verein brachte es dieſe ſertig, unge⸗ ſchlagen zu bleiben, was als einzig daſtehende Leiſtung in der ge⸗ ſamten deutſchen Fußballchronik zu bezeichnen iſt, da Brötzingen zu den erſt Aufgeſtiegenen zählt. Ohne Zweifel wird dieſe Mannſchaft das eigentliche Intereſſe der Meiſterrunden bilden. Wie weit die Brötzinger ihre ungemeine, durch nie erlahmenden Eifer und Zu⸗ ſammenhalt geſtützte Schlagkraft in die Endrundung zu übertragen vermag, muß eben abgewartet werden, da hlerfür kein Maßſtab vor⸗ handen iſt. Ein ganz beſonders intereſſantes Moment der ſüddeut⸗ ſchen Meiſterſchaft bildet dieſes Jahre der gleichfalls einzig daſtehende Umſtand, daß das kleine Baden von den acht Gruppenmeiſter dre! herausbrachte. KV., Neckarau und Brötzingen. Ein geſunder An⸗ ſporn für die Hadaſchen Vereine. Selbſtverſtändlich hat dleſe knappe Vorbetrachtung nur mutmaßliche Bedeutung, es würde die rheiniſche Fußballgemeinde nur freuen, wenn ihr Vertreter Neckarau noch weiter vorſtoßen würde. Beſſer iſt es die Lage und die großen Schwierigkeiten nüchtern zu betrachten. Es bewahrt vor falſchen Illuſtonen, läßt Rückſchläge beſſer ertragen und bewahrt vor allzu⸗ ſtarken Enttäuſchungen. Gerode dieſes Jahr wird es wieder he⸗ ſonders ſchwer hergehen, es iſt wohl überflüßſig zu ſagen, die Mannheimer Vertreter in ihrem harten Ringen, beſonders auf heimatlichem Boden zu ſtützen! Auch das gehört zum fair play! Die Aufgabe für die Gemiſchtrundenteilnehmer iſt in der hier in erſter Linle in Frage kommenden Abteilung Norbweſt(Heſſen, Maln, Rhein, Saar) wohl nicht ganz ſo ſchwer als in Abteilung Süd ſt, in der Fürth, Wacker und 1860 ſtehen, wozu noch ASV. Nürnberg voͤer Bſöſt. Fürth, Freiburger FC. und Kickers Stuttgart kommen. Die Hauptbewerber in Nord we ſt bleiben.⸗Sp.⸗V. Frankfurt, Waldhof, Bfg. Mannheim und Mainz. Neunkirchen muß dieſes Jahr vorſichtig taxlert werden. Auch Niederrad, Neu⸗Iſenburg, Pirmaſens und Idar, oder Saar(5 ſind beachtenswerte Mannſchafken. Aufgaben gibt es alſo nach allen Seiten! Die Gemiſchtrunden werden den Meiſterrunden ſehr wenig nachſtehen, in manchen Paarungen dieſe noch übertreffen, da in der Tat in einzelnen Gruppen die Zwelten bezw. Dritten nicht ſchlechter ſind als die Meiſter. Am Beſuch wird es nicht fehlen, wenn die Ter⸗ mine nicht miteinander kollldicren. Alles in allem wird den id⸗ deutſchen Fußballintereſſenten ein geſättigtes Großringen auf dem weiten Verbandskampffeld geboten werden, das in feinen letzten Ent⸗ ſche dungen— trotz aller Vorbetrachtungen— noch manches Rätſel verſteckt hält. Auch an Ueberraſchungen, ſelbſt den größten, wird es ſicher nicht fehlen. Am beſten fährt, wer ſich nicht bluffen Lläßi. Im üchrigen hängt zweifellos ſehr viel von der Terminmiſchung ab. 8 Aug. Mühle. Klaſſe der Inngmaunen: 14,781 (26,28,29 Meter). Ingendklaſſe: Meter). 1. Zenzinger⸗Hausham Note 1. Joſef Hösle⸗Schlierſee Note 15,250(26, 29,29 2 Thſtringiſcher Verband sſprunglauf Der Thüringiſche Winterſportverband brachte ſeinen Berbands⸗ ſürunglauf am Neujahrstag auf der in gutem Zuſtand befindlichen Hagenſchanze in Broterode zur Durchführung. Insgeſamt ſtellten ſich 34 Läufer, darunter 4 vom Harzer Skiverband dem Starter und lie⸗ ſerten ſich einen heißen Wettſtreit. Ueberraſchend ſchlecht ſchnitt der bekannte Thüringer Recknagel ab, der nur den 7, Platz beſetzen konnte. Mit je 43 Meter führten Walter Wagner⸗Oberſchönau und Oßkar Fuchs⸗Broterode die wekteſt geſtandenen Sprünge aus, Die Ergebniſſe; kelaſſe 1: 1. Walter Wagner⸗Oberſchönaun Note 17,284(38, 86,5, 43 Meter; 2. Oskar Fuchs⸗Broterode Note 17,188(83,5, 99,5, 43 Meters; 3. Werner Müller⸗Ernſtthal Note 15,585(34, 97, 86 Meter]. Klaſſe II: 1. Karl Wagner⸗Oberſchönau Note 16,786(35, 40, 42,5 Meter); 2. Kurt Heldert⸗Senneckenſtein Note 16,859) 3. Kühnhold⸗ Braunlage Note 15,069. Jungmannen: 1. Karl Titte⸗Braunfage Note 16,86(aa, 99, 88 Meter]; 2. Haus Huhn⸗Eruſtthal 15,418. * Eishockey auf dem Eibſee Ein abgebrochenes Spiel Bei guten Eisverhältniſſen und vor zahlreichen Zuſchanern kam am Montag auf dem Eibſee ein Eishockeyſpiel zwiſchen dem Mün⸗ chener E. V. und Braudenburg Berlin zum Austrag, das leider vorzeitig mit unangenehmen Begleiterſcheinungen endete. Kurz vor Schluß des erſten Drittels erlitt der Berliner Kuklinfky bei einem Zuſammenprall eine Gehlrnerſchütterung, die ſehr gefährlich außſah. Branbenburg brach— beim Stande von 070— gleich das Spiel aß und verzichtete auf bie Weiterführung. Inzwiſchen hat ſich bas Befinden des verletzten Spielers gebeſſert. Brandenburg wird daher doch am Neufahrstage auf dem Rieſſerſee gegen den Sc. Rieſſer⸗ ſee ſpielen. 5 1. Deutſche Eishockeymannſchaften in ber Schweiz Ein ſenſationelles Eishockeyergebnis gab es am Neufahrstag in Davos, wo der Cc Davos nach überlegenem Spiel gegen eiue kombinierte Mannſchaft von Berliner Schlittſchuh⸗Club und Sc. Rieſſerſee mit nicht weniger als 810 gewann. Während Davos in ſehr guter Form ſpielte, war die deutſche Kombination vollkommen zu⸗ ſammenhang⸗ und ſyſtemlos.— Erfolgreicher hielt ſich die Rollſchuß⸗ Hockeymannſchaft des H. Stuttgart in einem Eishockenſpiel in Engelberg gegen den HC. Engelberg. Die Stuttgarter ſiegten verdient mi:1 Toren. * Skiſpringen in der Schweiz Eine Reihe ſkiſportlicher Wettbewerbe gab es am Sonntag in ber Schweiz. In Adelboden gewann der Einheimiſche Sepp Schmid den Sprunglauf mit Note 18,766 vor Peter Schmid Note 16.941, den Langlauf gewann Em. Gyoger in dig Min.— In Aro ſa betellig⸗ ten ſich 22 Springer an einem Sprunglauf auf der Bärenbadſchanze, den Girard Wuklleumler⸗Chaur de finds mit Note 18 932 vor David Zogg⸗Aroſa(17,416) und Ernſt Maurer⸗Davos(17,22 gewann. Grindelwald ſah unter 15 Springern Fritz Steuri⸗Grindelwalb mit Note 18,377 vor F. Kaufmann(Note 18,110) und A. Müller Altersklaſſe 1: 1. Reichbarbt⸗Münchener Skivereinigung Note(18,083) in Front. Steurt erztelte mit 45 Meter den wekteſten geſtau⸗ nen Sprung.— In Kloſters verbeſſerte ſogar Abolf Babrutt⸗ önſte 916 5 Mit dem zweiten Platz iſt es 8. Seite. Nr. 2 Schweizer Winterſpiele in Davos 5 Die erſten aktiven Teilnehmer an den Schweizer Winterſpielen vom 13. bis 20. Januar in Davos ſind bereits an Ort und Stelle Der finniſche Weltmeiſter im Eisſchnellaufen, Claes Thunberg, hat das Tratning ſchon aufgenommen, auch die Holländer ſowie der Norweger Oskar Mathleſen, der inzwiſchen noch auf die Weltrekordlagd gohen will, üben. Zu den ſkiſportlichen Wettbewerben im Rahmen der Win ⸗ terſpiele liegen die Meldungen von Deutſchland, Finnland, Ungarn, Jugoslawien und Tſchechoflowaket vor; welterbin erwartet man Deutſch⸗Böhmen, Norwegen und Schweben. e * Ballangrud und Sonja Heute N Am Neufahrstag ſand in Oslo eine eisſportliche Veranſtaltung ſtatt, bei der die beſten norwegiſchen Eisſchnelläuſer über 10 000 Meter kämpften. Die ſportliche Ausbeute war ganz ausgezeichnet. Ballan⸗ grud lief das Rennen in 17,39 als Sieger zu Ende. Die Plätze beleg⸗ ten Roald Larſen 17,5, und Slaxrud 18,00,3. Der Weltrekordmaun A. Carlſen, der vor einem Jahr in Davos den Weltrekord über dieſe Strecke auf 17,55,4 Minuten verheſſert hatte, mußte ſich in 18,11, mit dem vierten Platz vor Evenſen begnügen. Die Weltmeiſterin und Olympiaſiegerin Sonja Hente zeigte ſich in einem Schaulaufen. Die junge Norwegerin führte ein Programm vor, das in jeder Beziehung vollendet war und ihr für die kommenden großen interngtionalen Wettkämpfe die beſten Ausſichten eröffnet. a * Mathieſen auf Weltrekorbfagd 5 Der fünfmalige norwegiſche Weltmeiſter im Eisſchnellaufen Oskar Mathieſen iſt krotz ſeiner 40 Jahre immer noch in b körperlicher Form. Mathieſen will setzt die Weltre vrde über 500 und 1000 Meter perbeſſern. Der 500 Meter⸗Relord wird ſelt Fanugr von ſeinem Landsmann Raold Larſon mit 33,1 Sek. gehalten, die h. ſtehenbe Höchſtleiſtung über 1000 Meter wurde von Mathieſen ſit 1909 in Oslo mit 181, Min. aufgestellt. Der alte Melſter wirp ſi ö am 20. Dezember von Oslo über Berlin nach Davos betzeben, wo e dann ſeine Berſuche unternehmen wird. Bozen Um die Europa⸗Meiſterſchaft? Ludwig Haymann trifft auf Pierre Charles 5 Andre Picard, der Deutſche Tex Rickard, hat in Brüſſel ein Vertrag mit dem Belgier Pierre Charles unterzeichnet, der den v der JBu. anerkannten Anwärter auf die Europameiſterſchaft Schwergewicht zu einem Kampf mit dem Deutſchen Meiſter Ludr Haymann für Februar nach Dortmund verpflichtet.— Der al dürfte aller Wahrſcheinlichkeit als Europameiſterſchaft ausgetra werden. Die JBu, hat zwar neben Haymann auch noch dem Holla 1 Piet Vanderveer und dem Italiener Panfilo das Recht zuerkaun gegen Charles um den Titel Paolinos zu boxen, da aber die Paarun für den Meiſterſchaftskampf nicht von Ausſcheidungen, ſondern v einer Abſtimmung unter den Verbänden abhängig iſt, dürften zwei felsohne die meiſten Stimmen auf die Paarung Haymaun—Charle⸗ entfallen. Belgien, Frankreich und Deutſchland haben ihre Stimm bereits in dieſem Sinne abgegeben. Vanderveer und Panftlo hürfte⸗ außerdem kaum als geeignete Anwärter auf die Europameiſterſch in Frage kommen 1 70 000 Mark Börſe 1 Phil Sertt— Sandwina perfekt 2 5 Der ſchon vor einiger Zeit geplante Kampf zwiſchen dem eng liſchen Schwergerdſchtsmeiſter Phil Scott und dem jungen deutſche Schwergewichtler Tedoy Sandwina iſt am Neufahrstage zum ſchluß gekommen. Der Kampf findet am 91. Januar iu der Lo Alberthalle über 15 Runden ſtatt. Als Börſe wurden 3500 Pfund, alſo rund 70000 Mark ausgeſetzt. 5 Nadlport Nauſch/ Hürtgen ſiegen in Dortmund Die Radrennen in der Dortmunder Weſtfalenhalle am Neu fa tage fanden vor faſt ausverkauftem Hauſe ſtatt und gipfelten in el Zweiſtunden⸗Mannſchaftsrennen. Nach elner halben Stunde kon die drei Paare Göbel Louet; Rauſch/ Hürtgen und Dinale/ de M das geſamte Feld überrunden. Etwas ſpäter ſchloſſen dann a die Belgier Charkter/ Duray zur Spitzengruppe auf. Das E ni lautete: 1. Rauſch/ Hürtgen zt Punkte 88.400 Km. 2. Gobe Lonet 20 Punkte. g. Dinaleſde Martini 18 Punkte. 3. Charlter/ D 9 Punkte.— Eine Runde zurück: 5. Krüger/ Funda. 6. Dorn zinsky.— Zwei Runden zurück: 7. Oſzmelga Schorn. 8. Lewan Deberich.— Drei Runden zurück: 9. Jokſch/ Steſfes.— Punktefahre 1. Lauf: 1. Louet Punkte. 2. Dederichs 10 Punkte. 3. Di 9 Punkte. 4 niskampf Italien Deutſchland erband hat Verhandlungen zw eingelettet, die d zuſtandekommen Ftalten auch Länder abſchließen. J Zone im Dapfsr Amertka. Die hera Tennisſpleler ſieht mit Frankreich, Spanien und ber S anntlich 1928 Sieger der europa tub unterlag erſt im Interzonen⸗Endſplel ge gegebene Liſte der zehn beſten italien ampf Hamburg Bremen egt mit 144 Punkten 5 Hamb 0 Städtekampfes 8 gute Leiſtunge ters R. C. Spieß⸗Bremen, de 7 niedergexungen wurde. Wei Deſſart⸗ Hamburg über Kuhlenkampff⸗Brem 5 chſelvoll mit 715, 416. 614 errungen wurde ten Dr. Deſſart⸗ Frenz dem Bremer Paar eine einwandfreie Niederlage ber des Städtekampfes iſt 14 Pu plele für Hamburg.. ö 4 5 ö iſt der Steg v bemerkenswert, Spieß⸗ Menke m Das Geſa m 3777 Sätze und et ſchlägt Borotta. chts⸗Hallentennisturnier wurde 5 et und Jean Borotra zu 5 te ſich Weltmeiſter Cochet als einen Satz abzugeben 628, 674, 80 1 4. Seite. Nr. 2 Neue Maunheimer Zeitung(Abend⸗Ausgabe) Mittwoch, den 2. Januar 1929 Theodor Achtnich In jedem Jahre heißt es in jeder größeren Gemeinſchaft Abſchied nehmen. In der großen ſtädtiſchen Gemeinſcheft klingt das Wort Abſchied oft. Am Jahresende ein Wort des Gedenkens denen nachzurufen, die über die Aufgaben des Be⸗ rufſs und den Kreis der Familie wirkſam waren, wird zur Gewohnheit und zur Pflicht. Und immer bleiben die Grenzen da gezogen, wo derjenige, der die Menſchen betrachtet, die Grenzen ſieht. 5 In den erſten Tagen des Jahres ſchied kurz vor Vollen⸗ dung des 70. Lebensjahres der Generaldirektor der Grün u. Bilfinger.⸗G., Baurat Dr. Ing. e. h. Paul Bilfinger aus dem Leben. 1892 war er in die von Auguſt Bernatz ge⸗ gründete Firma eingetreten, aus der die Weltfirma Grün u. Bilfinger hervorgegangen iſt. Sein Lebeuswerk war das Auf⸗ blühen dieſes Unternehmens zur Weltgeltung Daneben ſtellte er ſeine Arbeitskraft und ſeine hervorragenden Kennt⸗ niſſe der Handelskammer und zahlreichen Wirtſchaftsverbän⸗ den zur Verfügung. Im April ſtarb im Alter von 76 Jahren Geheimer Kommerzienrat Heinrich Vögele. Er war der letzte der Männer, deren Energie und Weitblick das Mann⸗ heimer Wirtſchaftsleben den ungeheueren Aufſchwung ver⸗ dankte, der in den 1870er Jahren einſetzte. Der Letzte aus jener Gründergeneration. Zwar hatte, als er 1872 in das väterliche Unternehmen eintrat, die Fabrik ſchon eine bemer⸗ kenswerte Bedeutung im europäiſchen Eſſenbahnbau erlangt. Als hervorragender Ingenieur und wirtſchaftlich weitſchauen⸗ der Mann hat er rechtzeitig die Entwicklung und die notwen⸗ digen Aenderungen auf dem Gebiete des Eiſenbahnweſens erkannt und mit hervorragendem Verſtändnis ſein Werk den gegebenen Verhältniſſen rechtzeitig angepaßt. So ſchuf er die Grundlagen dafür, daß es nach Umwandlung des Unter⸗ nehmens in eine Aktiengeſellſchaft ſeinen Söhnen gelang, ſeinem Werk die Stellung als die bedeutendſte Weichenfabrik der Welt zu erhalten. Seine techniſchen Intereſſen und Kennt⸗ niſſe betätigte Heinrich Vögele auch in der Verwaltung von Daimler⸗Benz und als frühzeitiger Förderer des Luftſchiff⸗ weſens und der Zeppelinwerft. Auch Direktor Benno Dan⸗ aktger, der im Alter von 72 Jahren ſtarb, war eine ange⸗ ſehene Perſönlichkeit der Mannheimer Induſtrie. Er wir Mitinhaber der Firma Heinrich Stockheim, die ſpäter in die Unionwerke umgewandelt wurde. Bei der Fuſton dieſes Unter⸗ nehmens mit Enzinger⸗Worms, trat er in den Aufſichtsrat über, blieb aber als deſſen Delegierter in der Verwaltung. Die Firma Brown, Boveri u. Cie. verlor den Leiter ihrer VPamvpfturbinen⸗Abteilung, Direktor Conſtantin Weiz⸗ fäcker, der mit 49 Jahren an einer Herzlähmung ſtarb, die Mheiniſche Gummi⸗ u. Cellulvidfabrik Direktor F. E. Keipp. Der Tätigkeit dieſes geiſtig vielfach intereſſierten beſcheidenen Mannes verdankt dieſes Unternehmen Außerordentliches. 1991 gelang Keipp die Preſſung des Celluloids, die eine vollkom⸗ mene Umwälzung des Fabrikationszweiges der Kammabtei⸗ lung hervorrief. Im Dezember ſtarb unerwartet der Direktor der Rheiniſchen Hoch⸗ und Tiefbau.⸗G. Otto Baſtian, deßſen Lebensarbeit dieſes Unternehmen aufbauen half. In . Joseph Köchlex G. Immann-Matter, Manahefm n Mannheims 0 192 Dr. Paul Bilfinger G. Tillmegnn-Msttet, Theodor Achtnich, Kirchenrat Dr. Herbert Adolph, Augenarzt Otto Baſtian, Direktor Vinzenz Becker, Redakteur Chriſtian Beyer, Gaswerksdirektor a. D. Dr. Ing. e. h. Paul Bilfinger, Generaldirektor . Blaß, Muſikſchriftſteller Franz Bleyler, Amtsgexrichtsrat 1 225 Boßmann, Kapitän Benno Danziger, Fabrikdirektor Carl Dauth, Oberſteuerinſpektor a. D. Ernſt Frey, Fabrikdirektor 8 Dr. Anton Erdel, o. Prof, a. d. Handelshochſchule Oskar Geck, Redakteur, Mitglied des Reichstags Johann Gruber, Schuhmacherobermeiſter Peter Haas, Poſtbeamter Karl Hendel, Profeſſor a. D. Ottvy Heune, Kaufmann Dr. Wilhelm Horber, Arzt Wilhelm Ihrig, Stadtoberſchulrat F. E. Keipp, Fabrikdirektr Karl Ketterer, ſtäbt. Bürodirektor Joſeph Koechl er, Altſtadtrat Philipp L. Krug, Buchdruckereibeſitzer Ida Ladenburg Georg Landſittel, Ortsrichter Dr. Exuſt Joſeph Leſſer, Phyſiolog Jakob Loreutz, Stadtbaurat Dr. Wilhelm Müller, Stadtobertierarzt Sebaſtian Page, Kapitän Karl Pfeiffenberger, Hauptlehrer a. D. J. Auguſt Raichle, Kaufmann Emma Renz 8 zuſtav Adolf Reutlinger, Kaufmann Dr. Iſidor Roſenfeld, Rechtsgnuwaält Eduard Ruf, Altbürgermeiſter Maria Scheffelmeyer Johann Schneider, Hoteldirektor Philipp Stein, Hauptlehrer a. D Ludwig Stuhl, Kaufmann Hein ch Vögele, Geheimer Kommerzienrat Georg Vollath, Direktor Wil im Volz, Privatmann Conſtantin Weizſäcker, Dipl.⸗Ing., Theodor Wirth, Hofmuſtikus a. D. Heinrich Zamnoni, Realſchuldirektor Johann Baptiſt Zamponi, Rektor a. D. Dr. Friedrich Zimmermann, Hauptlehrer a. D Direktor Mannheim Dr. Isidor Rosenfeld ee lichen Güte des Herzens. Aets mit warmem Intexreſſe für die Entwicklung d eingeſetzt, das ihm zur Heimat wurde, ſeitdem er 1901 in die Johann Gruber jungen Jahren verſchied nach einer Operation der Direktor der Schuhfabrik Frika Ernſt Frey. Die Perſönlichkeit Rechtsanwalts Dr. Iſidor Roſen⸗ feld erfaßte in ihrem Wirkungskreis das ganze ſüdweſt⸗ deutſche Wirtſchaftsgebiet. Er war der deutſche Rechtsanwalt, der den meiſten Aufſichtsratsgremien angehörte. Mit 78 Jah⸗ ren ſchied er aus einem geſegneten Leben, nachdem er bis in die letzten Tage arbeitsfreudig und arbeitsfähig geblieben war. Faſt zwei Generationen badiſcher Juriſten haben in feiner Kanzlei gearbeitet und ſich gebildet. Er hatte die ſeltene Fähig⸗ keit, jede Aufgabe, an die er heranging, intuitiv zu erfaſſen. In ihm einigten ſich ſchöpferiſche Willenskraft mit einer immer wieder in ſtärkſter Unmittelbarkeit wirkenden ungewöhn⸗ So wurde er ein Anwalt in des Wortes tieſſtem Sinn. In den erſten Jahrzehnten ſeiner mehr als 50jährigen Berufstätigkeit glänzte er im horenſiſchen Kampfe. Dann iſt er als Gründer, Berater und Sachwalter der hilfsbereite und lebenserfahrene Freund ſeiner Klienten geweſen. Sein genialer Blick, ſeine Meiſterſchaft gegenſätzliche Meinungen zuſammenzuführen, hat in Wirtſchaft und Einzels ſchickſal Zahlloſen die beſtimmende Richtung gegeben. Im Mai ſtarb der Reichstagsabgeordnete Oskar Geck nach einem arbeitsreichen Leben. Nach dem Tode Ludwig Franks hatte er die Stadt Mannheim im Reichstag vertreten. Ueber zwei Jahrzehnte gehörte er dem Bürgerantssſchuß an. Im Reichstag wirkte Geck mit beſonderem Eifer im Verkehrs⸗ ausſchuß. Ueber parteipolitiſche Arbeiten ane e Geck ſich Mannheims Redaktion der„Volksſtimme“ eingetreten war. Vor allem in Verkehrs⸗ und Kanalfragen war er unermüdlich tätig. Er genoß die Achtung und. Anerkennung der Bürgerſchaft weit über die Kreiſe ſeiner Parteifreunde hinaus. Stadtoberſchulrat Wilhelm Ihrig war Schulmann und Politiker zugleich. Er, der als Bauernſohn in der Eber⸗ bacher Gegend groß geworden war, kam 1889 als Lehrer nach Mannheim und ſtieg 1925, nachdem er ſeit 1920 Schulinſpektor geweſen war, zum Leiter des Stadtſchulamtes auf. Seine demokratiſchen Freunde hatten ihn vor dem Krieg in den ba⸗ diſchen Landtag entſandt, wo er den Wahlkreis Schwetzingen vertrat; auch der verfaſſunggebenden Nationalverſammlung Badens gehörte er an. Am kommunalpolitiſchen Leben nahm er als Stadtverordneter, zuletzt lange Jahre als Mitglied des Stadtverordnetenvorſtands, lebhaften Anteil. Volkstümlich wie Ihrig war Schuhmacherobermeiſter Johann Gruber, der Vertreter der Deutſchen Volkspartei im Stadtverordneten⸗ vorſtand. Er war ein Meiſter der alten Schule, ungemein tüchtig in ſeinem Beruf und von ſtärkſtem Intereſſe für die Fragen ſeines Standes beſeelt. Als Handwerkerführer fühlte er ſich zur Feilnahme an den Fragen des öffentlichen Lebeus verpflichtet. Mit Treue und höchſter Gewiſſenhaftigkeit verſah er ſeine lemter. Die Deutſche Volkspartei verlor in Johann Gruber einen ihrer tapferſten Kämpfer. Heinrich Vögele 0 Nitmann-Matiet, Mabcbelm 1 * 1 PF Schwere Krankheit hatte dem tätigen Manne ſchon vor Jahren die Feder aus der Hand ar 10 5 „ Autwoch den 2. Januar 1929 1.. Vene e e 16 Mannheimer Zeitung(Abend⸗Ausgabe) S. N 8 Nr. 2 5. Seite. Mit Kirchenrat Theodor Achtnich, der über 25 Jahre An der Trinitatiskirche gewirkt hat, mußte die evangeliſche Ge⸗ meinde einen hochgeſchätzten Führer ſcheiden ſehen. Durch ſein Pfarramt war er mit Tauſenden und Abertauſenden Bewoh⸗ kern unſerer Stadt in Berührung gekommen. Dem Nord⸗ deut hen, deſſen Elternhaus in Nordſchleswig ſtand, wir Maunheim zur Heimat geworden. Ueber ein Jahrzehnt war er der ſtets arbeitsfreudige Vorſitzende des Evangeliſchen Kirchenrats. Eine überall hochgeſchätzte Perſönlichkeit verlor Mann⸗ heim mit Altſtadtrat Jofef Köchler. Er kam von Bühl hierher, gründete mit Architekt Karch die bekannte Baufirma und widmete ſich ſpäter dem kommunalpolitiſchen Leben. Als nationalliberaler Stadtrat war er der Nachfolger Heinrich Hartmanns, Auguſt Ludwigs und Feſenbeckers. Vor allem in der Techniſchen Kommiſſion hörte man auf den Rat des er⸗ fahrenen Baufachmannes. Auch der„Neuen Mannheimer Zeitung“ widmete er früher als ⸗Aufſichtsrat ſeine Mitarbeit. Eine Reihe ſeiner Bauten ſichern im Stadtbild ſein Andenken. Auch J. Auguſt Raichle, der Inhaber der Firma Blum⸗ Hardt u. Pfander, wird in Freundeskreiſen unvergeſſen bleiben, als tüchtiger Kaufmann, als liebenswürdiger Geſellſchafter, der mit Mannheim innig verwachſen war, wenn auch das Idiom ſeiner Sprache noch die ſchwäbiſche Heimat verriet. Otto Henne gehörte zu den Getreuen der„Liedertafel“ und der Loge„Karl zur Eintracht“. Der Klang ſeiner wunder⸗ vollen Stimme wird von ſeinen Freunden nicht vergeſſen. Ludwig Stuhl, der Seniorchef der Firma Sophie Link, war ein überall bekannter Bürger, der an der Entwicklung des großen Konfektivnshauſes lebhaften Antetl hatte. In Kreiſen der Jäger liebte man ſeinen Humor. Woghl mit der ganzen Bürgerſchaft kam Ortsrichter Georg Landſittel 5 ſtets freundlich, ſtets hilfsbereit, zuſammen. In evangeliſchen Gemeindekreiſen war er ein eifriger Helfer. In jungen Jah⸗ zen verſchied der 5 Philipp L. Krug. 82jährig ſtarb der Seniorchef der Firma H. Engelhard, Wilhelm Volz, der verdiente Ehrenvor⸗ ſitzende des Sängerbundes, eine der pflichttreueſten Mitarbei⸗ ter der altkatholiſchen Gemeinde. Guſtav Adolf Reut⸗ linger, der im Mai im Alter von 59 Jahren ſtarb, hat ſich Befondere Verdienſte als Gründer und Leiter des Vereins für Ferienaufenthalt und Kinderfürſorge erworben. Die Kirchlich⸗ liberale Vereinigung betrauerte mit ſeinem Hinſcheiden den Heimgang ihres langjährigen Vorſitzenden. Als evangeliſcher Kirchengemeinderat war er raſtlos tätig. Daneben hat er einer Reihe anderer Korporationen, vornehmlich ſozialer Art, ſeine Erfahrungen und Kenntniſſe uneigennützig zur Ver⸗ fügung geſtellt. f In den Sielen ſtarb der verdienſtvolle unermüdliche Vor⸗ ſitzende der. Mannheimer Sängervereinigung, Direktor Ge org Vollath. Sein Beruf als Leiter zahlreicher Orga⸗ uiſationen des Metzgerſtandes und ſeine Stellung innerhalb der Mannheimer Sängerſchaft brachten ihn mit Unzähligen in Berührung. Jeder ſchätzte die aufrechte, hilfsbereite Art die⸗ ſes pflichttreuen Mannes. Die Fahnen der Mannheimer Sängerſchaft ſenkten ſich über dem Grabe des Führers. Mit Vi nzenz Becker, dem langjährigen, hochnerdienten Lokal⸗ redakteur der„Neuen Badiſchen Landeszeitung“, ſchied ein all⸗ ſeitig beliebter Veteran der ſchwarzen Kunſt aus dem Leben — ö genommen. Unerwartet ſchnell ſtarb der Direktor des Parkhotels Johann Sch neider, eine un der ganzen Stadt bekannte Perſönlichkeit, zugleich ein führender Mann ſeiner Berufsorganiſationen. Aus den Kreiſen der Mannheimer Richter verſchied nach ſchwerem Leiden Amtsgerichtsrat Dr. Franz Bleyler, sine als Richter und Menſch gleich hochgeſchätzte Perſönlich⸗ keit. Nachdem er ſeine geliebte lothringiſche Heimat hatte ver⸗ laſſen müſſen, wirkte er ſeit 1919 am hieſigen Amtsgericht. Die Aerzteſchaft verlor Nervenarzt Dr. Wi lhelm Horber und Augenarzt Dr. Herbert Adol ph. Im hohen Greiſen⸗ alter ſtarb 87jährig Oberſteuerinſpektor a. D. Carl Dau t h, der 34 Jahre lang als Steuerkommmiſſär der badiſchen Fi⸗ nanzverwaltung in Mannheim gewirkt hat. Dauth war ein ſchlichter, allſeitig beliebter Mann, in dem die Schützengeſell⸗ ſchaft ihren früheren Oberſchützenmeiſter verehrte, der auch dem evangeliſchen Kirchenrate. 25 Jahre lang angehört hat. 8 Der feinſinnigen Künſtlerperſönlichkeit Arthur Blaß, des langjährigen bewährten Mitarbeiters der„Neuen Mann⸗ heimer Zeitung“, iſt bei ſeinem Hinſcheiden ausführlich ge⸗ dacht worden. Er war ein außerordentlich vertieft und viel⸗ ſeitig geſchulter Muſiker mit hohem künſtleriſchen Inſtinkt. Vom Juriſten war er zum Muſtker geworden. Er blieb zeit⸗ lebens ein kluger, univerſell gebildeter Mann und eine Geſtalt eigener und verſönlichſter Prägung. Das Nationaltheater⸗ urcheſter trug Hofmuſtkus a. D. Theodor Wirth zu Grabe, der 40 Jahre lang als Jagottiſt im Orcheſter tätig war. Der ordentliche Profeſſor der Rechtswiſſenſchaft an der Handelshochſchule Dr. Anton Erdel hatte ſich durch ſeine Arbeiten auf dem Gebiete des Arbeitsrechts einen weithin angeſehenen Namen erworben. Seine verdienſtvolle Tätig⸗ keit als Vorſitzender des Schlichtungsausſchuſſes brachte ihn mit weiten Bevölkerungskreiſen in Berührung. Bevor er an die Handelshochſchule berufen wurde, war er als Stadtrechts⸗ rat hier tätig. Hohes wiſſenſchaftliches Anſehen genoß der im März unerwartet verſtorbene Leiter des phyſiologiſchen Labo⸗ ratoriums der ſtädtiſchen Krankenanſtalten, Dr. Ernſt Joſef Leſſer. Er war der Entdecker des Inſulins, des erfolg⸗ 1. der Zuckerkrankheit. Sein Tod vebeutete für die deutſche wiſſenſchaftliche ſchweet Seri 0 ſſenſchaftliche Forſchung einen Das Mannheimer Bildungsweſen betrauert den Tod des verdienſtvollen Letters der Realſchule Feudenheim, Direktor Heinrich Zamponi. Seine ganzen Kräfte widmete er dieſer neuen Schule, die er in vorbildlicher Weiſe organiſa⸗ toriſch ausbaute. Wenige Tage nach ihm verſchied ſein Vater, der Taubſtummenlehrer Rektor a. D. Johann Baptiſt Zamponi. Nach ſchwerem Leiden verſtarb im November Profeſſor Karl Hendel, der als Altphilologe 19081924 am Realgymnasium Jigewirkt hat. Hauptlehrer a. D. Dr. Friedrich Zimmermann ſtarb 73jährig. Er war 20 Jahre an der Mannheimer Volksſchule tätig. Als hervorragender Botaniker fand er in der Gelehrtenwelt Beachtung. Mit 69 Jahren er⸗ warb er ſich noch den Titel eines Doktors der Naturwiſſen⸗ ſchaften. Mit Hauptlehrer a. D. Dr. Karl Pfeiffen⸗ Mitinhaber der Buchdruckerei J. P. Walther, Mit dem Ssjährig verſtorbenen früheren Direktor der ſtädt. Gas⸗ und Waſſerwerke Ehriſtian Beyer ſank ein Stück Mannheimer Geſchichte ins Grab. Er war ſchon bei der„Badiſchen Geſellſchaft für Gasbeleuchtung“ hier tätig überging, deſſen Leiter. Als er 1906 in den Ruheſtand trat, hatte er die Werke über drei Jahrzehnte geleitet. Rethen der ſtädt. Beamtenſchaft verſchieden ferner Obertier⸗ arzt Dr. Wilhelm Müller von der Schlachthofverwal⸗ tung, Stadtbaurat Jakob Lorentz vom Tiefbauamt und der langjährige Bürodirektor des Gemeindegerichts, Karl Ketterer. Altbürgermeiſter Eduard Ruf, der letzte Bürgermeiſter der Gemeinde Feudenheim. Die Mannheimer Schifferkreiſe und Sebaſtian Page. Eine beſonders volkstümliche Ge⸗ ſtalt iſt mit dem penſionierten Haas, der im 77. Lebensjahr verſchieden iſt, dahingegangen, Er war einer der Gründer des„Feuerio“. Frau Ida Ladenburg, die im November faſt 8ojährig Zeit. Man könnte ſagen, aus der Zeit der Equipage. die Präſidentin des Frauenvereins und die Gattin Ehrenbürgers der Stadt, war die Repräſentantin vornehmen tums, der ſich ſeiner Pflichten bewußt war. Seiner Pflichten nicht nur nach der Seite der Teilnahme und Förderung geiſtiger, kultureller und geſelliger Beſtrebungen, ſondern auch der Pflicht, Armen und Aermſten das Leben erträolicher zu machen. Bei ihrem Tode wurde gerühmt, wieviel! Milde und Liebe von ihr und ihrem Hauſe ausſtrömte. treterin einer Form der Nobleſſe, die es kaum mehr gibt, die vielleicht in unſere Zeit auch nicht mehr hineingehört, wird ihr Bild neben dem ihres Mannes in der Geſchichte Mann⸗ heims erhalten bleiben. Die Vorſitzende des Mannheimer Hausfrauenbundes, Fräulein Marta Scheffelmeier, die auf der Rückreiſe aus den Sommerferien in München ſtarb, war eine Frau von ungewöhnlicher Klugheit und Tat⸗ kraft. ſorge der Stadt Mannheim wird die Erinnerung an ſie ebenſo wach halten, wie die vorbildliche Leitung des Hausfrauen⸗ bundes, deren Mitgründerin ſie geweſen iſt. Still und un⸗ ermüdlich war das Wirken von Frau Emma Renz, die als Pfarrfrau und Helferin des Gatten in der evangeliſchen Ge⸗ meinde ihren großen Pflichtenkreis erfüllte und als Vor⸗ ſttzende der Frauengruppe des Evangeliſchen Bundes erfolg⸗ reich tätig war. f Mancher Mannheimer, den der Weg von der Vaterſtadt weggeführt hatte, trat von der Bühne des Lebens. In Berlin verſchied das Mitglied des Reichsbankdirektoriums, Geheimer Oberfinanzrat Dr. Karl von Grim m. Sein Elternhaus ſtand in Mannheim; der Vater war hier Rechtsanwalt und wurde ſpäter badiſcher Miniſter. In Wiesbaden ſtarb mit 78 Jahren Privatmann Jakob Kuhn, einer der Getreuen aus dem Kreiſe der alten nationalliberalen Partei. Mit un⸗ erſchrockenem Mut und heiliger Begeiſterung kämpfte er für Dragoner hatte er den Krieg 1870/1 mitgemacht. Aus dieſem Erleben erwuchs ſein vaterländiſcher Sinn, dem er begeiſter⸗ ten Ausdruck geben konnte. Der„Rittmeiſter Kuhn“, wie ihn ſeine Freunde nannten, war als glänzender Redner überall gerne geſehen. Den militäriſchen Vereinen galt ſein beſon⸗ deres Intereſſe. Als Stadtverordneter(1893—1905) war er einer der führenden Männer auf dem Mannheimer Rathaus. 1905 hatte er ſeinen Wohnſitz nach Freiburg i. Br. verlegt, von wo er ſpäter nach Wiesbaden übergeſtedelt war. Noch nicht 50 Jahre alt, ſtarb in Karlsruhe der Oberregierungsrat im Miniſterium des Innern Karl Stehberger, der als Sohn des langjährigen Chefarztes des Allgemeinen Kranken⸗ hauſes in Mannheim geboren und aufgewachſen war. Auch in ſeiner beruflichen Tätigkeit wirkte er bis zu ſeiner Berufung Braunſchweig als Direktor der Gaſometerfabrik Wilke u. Co. Dr. Ing. e. h. Max Pallenberg. Er hatte ſeine Vor⸗ bildung in der Pallenbergſchen Maſchinenfabrik hier erhalten und war vor ſeiner Niederlaſſung in Braunſchweig in Johannisburg tätig. Im Alter von 83 Jahren ſtarb in Heidelberg der frühere Seniorchef der bekannten Weinhand⸗ lung Oeſterlin Fritz Oeſterlin ſen. Major a. D. Max Baſſermann aus dem Schwetzin⸗ ger Zweig dieſer Familie, der im Januar in Karlsruhe einem Herzfſchlag erlag, iſt nur 53 Jahre alt geworden. Seine Stäßtische Nachrichten Der Winter kehrt zurück Das neue Jahr hat neben vielem andern auch den Winter gebracht, der bis dahin nur als vorübergehender Gaſt ge⸗ kommen war. Ob er freilich ſich diesmal häuslich einrichten wird, das kann man noch nicht abſehen. Jedenfalls waren die Neufahrsglocken kaum verklungen, als die erſten, wenn auch ſpärlichen Flocken zu fallen begannen. Bis auf— 2,6 Grad ſank das Thermometer in der Neujahrsnacht, ſtieg aber am Morgen ſchon wieder über den Nullpunkt bis auf 0,2. Heute war die Nacht zwar nicht kälter(ebenfalls— 2,6), doch blieb es am Morgen immer noch unter Null, wenn auch nur wenig (— 0,8). Nach einem ſchönen Neufahrstag kam heute dann ein dichtes Flockengewimmel. Obs bleiben wird? * Vereinfachte Abfertigung von Winterſportgeräten. Da Winterſportgeräte(Skier, Rodelſchlitten) in den Schnellzügen nicht mitgenommen werden dürfen, hat die Reichsbahndirek⸗ tion Karlsruhe die Genehmigung erteilt, zunächſt für einige Verbindungen verſuchsweiſe die vereinfachte Abfertigung die⸗ ſer Geräte mit Radfahrkarten zuzulaſſen. Von Mann⸗ heim können Winterſportgeräte nach Achern, Baden⸗Baden, 1 berger iſt einer der bekannteſten badiſchen Schulmänner dehingegangen. Er gehörte zu den Gründern des Badiſchen Lehrervereins. Die von ihm herausgegebene Fibel„Des Kindes erſtes Schulbuch“ war weit über Baden hinaus ver⸗ breitet. Pfeiffenberger war Ehrenbürger ſeiner Vaterſtadt Mudau. Noch ein anderer Mannheimer Lehrer wird nicht ſo bald vergeſſen werden: Hauptlehrer Philipp Stein, der beſonders auf dem Gebiet des Schulgeſanges Hervorragendes geleiſtet hat. Die Schöpfung und der Ausbau des Badiſchen Pfalzgau⸗Sängerbundes, deſſen langjähriger Obmann er war, u Wen Baiersbronn, Bühl t.., Freudenſtadt und Offenburg auf Fahrradkarten befördert werden. a * Lebensmüde. In vergangener Nacht verſuchte ein ver⸗ heirateter, 25 Jahre alter Schauſteller in ſeiner Wohnung in der Schwetzingerſtraße ſich durch Oeffnen der Pulsader das Leben zu nehmen. Er wurde mit dem Sanitätswagen in das allg. Krankenhaus verbracht. Lebensgefahr beſteht nicht. Der Grund zur Tat dürfte in Familieuſtreitigkeiten zu ſuchen ſein. Einen Meſſerſtich in die rechte Seite erhielt am Montag ein 22 Jahre alter Spengler auf der Straße zwiſchen J ga und K 3 von einem bis jetzt noch unbekannten Täter. Der und wurde 1878, als das Gaswerk an die Stadtverwaltung Aus den In den letzten Tagen des Jahres ſtarb in Feudenheim betrauerten den Tod der Kapitäne Philipp Baß mann Geldͤbriefträger Peter ſtarb— ihr Bild iſt damals hier wiedergegeben worden— war vielen noch die letzte Erſcheinung aus einer vergangenen Sie, des Lebensſtils, einer vertieften Bildung und eines alten Reich⸗ Als Ver⸗ Ihre organiſatoriſche Arbeit in der Ernährungsfür⸗ die Partei und ihre Ideale. Als Reſerveoffizier der roten Oeſterreicher von Geburt, frühzeitig den Sprung vom Sch ins Miniſterium 1915—1920 in Mannheim. 60jährig ſtarb in Perſönlichkeit war ein Beweis dafür, daß die alte Armes nicht notwendigerweiſe ſchabloniſterte. Er war ein preußiſcher Kavallerieoffizier badiſch⸗pfälziſcher Prägung und in ſeinen oberelſäſſiſchen Garniſonen von einzigartiger Volkstümlich⸗ keit. Daran änderte ſich nichts, als er in die höhere Adſu⸗ Die ſchwarzen Dragoner, ſeine„Hotzen“ verehrten ihn. Mit der Bevölkerung im Elſaß fand er den rechten Ton, er kannte dort Land und Leute. Nach Kriegs ende blieb er der Hüter der Tradition der Prinz Karl«‚ Dragoner, der alten Mannheimer ſchwarzen Dragoner. 5 Nach kurzer Krankheit verſchied Pfingſten in Freiburg [Stadtrat Alexander Pfiſterer, der frühere Mann⸗ heimer Landeskommiſſär, im Alter von 81 Jahren. Bis in die letzten Tage war er ein rüſtiger Mann geblieben. Pfiſte⸗ rer, der aus Heidelberg ſtammte, wurde 1896 Amtsvorſtand des Mannheimer Bezirksamts, 1900 als Nachfolger Rüdt v. Collenbergs Landeskommiſſär. Zuletzt war er Miniſterial⸗ direktor im Miniſterium des Innern. 1919 ſchied er aus dem Staatsdienſt. Staatsrat Pfiſterer verbanden mit Mannheim vielfache famtliäre und freundſchaftliche Beziehungen. Er ſtand auf Grund ſeiner langjährigen verdienſtvollen Tätigkeit in Mannheim in einem beſonderen Anſehen. Der im Dezem⸗ Eduard Hoffarthß war 19041913 als Staatsanwalt und ſodann bis zu ſeiner tantur aufſtieg. ber verſtorbene Oberſtaatsanwalt Ernennung zum Oberſtaatsanwalt in Konſtanz im Jahre 1915 als Richter in Mannheim tätig. Auch ihn verbanden mit Mannheim freundſchaftliche und familiäre Beziehungen 77jährig ſtarb in Bacharach, wo er im Ruheſtand lebte, der frühere Direktor der Süddeutſchen Jute ⸗Induſtrie A. Friedrich Ehrhardt. Er hat das Werk 18971919 ge⸗ leitet und hat ſich große Verdienſte um Ausbau und Entwiek⸗ lung des Unternehmens erworben.. 0 Im abgelaufenen Jahre ſind eine Anzahl von Perſönlich⸗ keiten geſtorben, die als Mitglieder des Mannheimer Natſo⸗ naltßegters hier gewirkt hatten. An Richard Stury, den langjährigen erſten Helden der Münchner Hoftheater, exrin⸗ nern ſich nur noch die älteſten Mannheimer. Er war, ale das Theater unter Hofrat Dr. Werthers Leitung ſtand, hier jugendlicher Held und ging von Mannheim nach München. Sein Bruder Franz Stury war ſpäter hier engagiert. In Baden⸗Baden ſtarb als Siebzigerin Frau Cäeceilie Mo hor Ravenſtein,„die Mohor“. Ihr Name iſt in der Geſchichte unſeres Theaters untrennbar mit der Darſtellung der Wagner'ſchen Frauengeſtalten verbunden. Da werden die, die dieſe Zeiten erlebt haben, wieder jung, wenn ſie 55 damals erzählen, als Weingartner am Dirigentenpult ſta als Ernſt Krauß, Auguſt Knapp, Hans Rüdiger, Cä Mohor und Helene Seubert⸗Hauſen das Enſemble der On beherrſchten. In Mannßeim vermählte ſich Cäeilie Mohot mit dem Frankfurter Architekten Ravenſtein und zog ſich dann non der Bſihne zurck. Auch Auguſt Knapps Nachfolger als Heldenbariton Max Mohwinkel ſtarb in dieſem Jahre 71jährig in Hamßurg. Unter Auguſt Baſſermanus fördernder Hand begann hier des Künſtlers großer un raſcher Aufſtieg. Um die Jahrhundertwende geßbörte M winkel zu den füßrenden Wagnerſängern, unter Hans Rick ter ſang er in London. Nachdem er ſich 1917 in Hamburg zur Ruhe geſetzt hatte, iſt er als Geſangsmeiſter tätig gewe Als Theaterdirektor in Landshut ſtarb Emil Reiter. d (ſpieler zum Spielleiter machte. Ihn brachte Hagemann; nach Mannheim, wo er 10 Jahre blieb. Er war der herrſcher einer gepflegten Enſemblekunſt; vor allem Sbakeſpeareinſsenierungen ſind in guter Erinnerung. reiche freundſchaftliche Beziehungen verbanden ihn mit heim. Als Leiter der Operettenſpiele im Roſengart er bis 1926 faſt ſeden Sommer wkeder bierher. Im Ferdinand Gregoris war die Zeit ſeiner Manns ö Intendanz nur ein Intermezzo. Er kam von der Wiener Burg und blieb von 1910 bis 1912 hier. Aus Wien, wo er auch als Regiſſeur und Lehrer gewirkt hatte, brachte er de Profeſſorentitel mit, den er nicht mit Unrecht trug. Gres war ein Mann von hoher Bildung. ein ganz ausgezeſichn Kenner aller Dinge der Schauſvpielkunſt. Und dahek.“ immer und überall anerkannt wurde, ein untadeliger Meuſc In Berlin hat er zuletzt auch am Theaterwiſſenſchaft Inſtitur der Uninerſität gewirkt. g 0 5 Noch zweier Pfälzer iſt wegen ihrer nielfachen Bezießun gen zu Mannheim zu gedenken: des Pfalsforſchers Em Heuſe r. Seine Lebensarbeit galt der Geſchichte und Kultu der Pfalz rechts und links des Rheins. Er war Ehren mitglied des Mannheimer Altertumsvereins. Und des J ſtriellen und Chemikers Dr. Friedrich Raſchig wigshafen, den die Pfals auch in den Deutſchen entſandt hatte. 1 e 1 N Weihnachtsfeiern Der Mannheimer Sängerkreis e. V. zweiten Vorſttzenden, Fabrikant Anton Pott, und nach einen von der kleinen§fährigen Trabold ausgezeichnet ge ſprochenen Prolog, den die Kleine abends auf allgemeine Wunſch vor den„Großen“ wiederholen mußte, das We nachtsſpiel„Armſeelchen“ ein Schauspiel für die Jugend mi Geſängen und Tänzen von Mitgliedern und Kindern de Vereins aufgeführt wurde. Das Stück war von Frau müller und Herrn Karl Walter ſehr gut einſtudi worden. Reicher Beifall belohnte die Mitwirkenden. Eine Kinderbeſcherung beſchloß die Nachmittagsfeier. Aben 1 freute das Vereinsmitglied, Herr Meckler, mit mehr mit klangſchöner Stimme vorgetragenen Bariton⸗Liede; Außerdem bereicherte Dr. Ebbecke aus Heidelberg f ernſten und heiteren Liedern zur Laute das Programm Den Höhepunkt der abendlichen Veranſtaltung bildet Ehrung verdienter Sänger⸗Jubilare, die von der Akttvitä⸗ Kapellmeiſters Leger mit dem Cho slied“ eingeleitet wurde. Der zweite Vor der t, konnte an Oberfuſttzinſpektor Herr⸗ mann, Baumeiſter Ries und Schuhmachermeiſter Brenn age des Badiſchen Sängerbundes für 25fähr⸗ elſen im A Geſtochene wurde ins ſtädtiſche Krankenhaus aufgenommen.] lustig n 8 8. Sekte. Nr. 2 Neue Mannheimer Zeitung[Abenb⸗Ausgabef Mittwoch, den 2. Herrenabend der Mannheimer Liedertafel Wie ſeit Jahren ſchon veranſtaltete die Mannheimer Oledertafel auch diesmal am Neufahrstage im Sänger⸗ heim einen Herrenabend. Man weiß, was die Mann⸗ heimer Liedertafel für Mannheim bedeutet und was ſie künſt⸗ leriſch zu leiſten vermag. So könnte es ſich faſt erübrigen, die Qualität aller Darbietungen und nicht weniger die Stimmung Ball herzlicher, freundſchaftlicher Fröhlichkeit hervorzuteben. An der Ehreutafel ſah man u. a. außer den Mitgliedern Hes Vorſtandes Oberſtaatsanwalt Mickel, Beigeordneten Dr. Zeiler, Regierungsrat Dr. Heim, Landtagsabgeord⸗ Keten Dr. Waldeck, Stadtrat Ludwig, Altſtadtrat Dr. Alt,.⸗A. Lindeck, Dr. Alt, Dr. Schuh, Kömmerzienrat Sauer beck Rechtsanwalt Künzig, Stadtv. Walther, den Ehrenpräſidenten der Liodertafel Herrn Hechler, das älteſte Ehrenmitglied Konrad Wunder, Direktor Bohr⸗ mann, Direktor Hegenbach, ferner Vertreter befreundeter Vereine, der Liedertafel Weinheim und des Lieder⸗ ranzes Schwetzingen. Das Programm, mit dem die Erſchienenen erfreut wur⸗ den, war ſehr reichhaltig. leitung bildeten Vorträge Hes trefflichen Hausorcheſters der Liedertafel unter der Leitung ihres bewährten Dirigenten Tunze. Dann folgten ausgezeichnete Vorträge des prächtigen Männerchors, der zunächſt die ſchwierige Barbaroſſa⸗Ballade von W. Molden⸗ Hauer bot. Die Leitung hatte Muſikdirektor Hans Hau tz. Als Gaſt wirkte Herr Otto Feſenmeyer mit, der mehrere Lieder von Richard Trunk, Richard Strauß u. a. mit ſeinem ſchönen Bariton wirkungsvoll vortrug. Das Doppel⸗ Auartett der Liedertafel, dirigiert von Herrn Menz, konnte für ſeine Lieder ebenfalls einen ſehr verdienten ſtärken Beifall buchen. Außer weiteren Vorträgen des Männerchors und des Orcheſters fehlte auch die humoriſtiſche Note nicht. Da iſt zu⸗ nlichſt der Neujahrsgruß von Jaßob Frank zu nennen, der in ſehr witziger Weiſe, zudem gut vortragend, die Ereigniſſe des Jahres vom Lichtfeſt bis zu Nobiles Polflug beiprach. Nicht zuletzt war die fröhliche Stimmung gegen Ende des Abends auf das Konto von Frau E. Wagner zu ſetzen, die zur Laute ganz prächtig ſang und vor allem mit ihren neckiſchen Liedern in einheimiſcher Mundart größte Heiterkeit und größten Beifall hervorrief. Im Mittelpunkt ſtand die Anſprache Dr. Brunners, Des neuen zweiten Vorſitzenden, der zunächſt alle Erſchienenen im Namen der Liedertafel herzlich willkommen hieß. Dann Hielt er Rückſchau über die Ereigniſſe des vergangenen Jahres, Unter denen er beſonders die ſtarken Eindrücke des Deutſchen Sängertages in Wien hervorhob. Er habe ein machtvolles Be⸗ keunknis zum deutſchen Lied, zum deutſchen Vaterland, zur ddeulſchen Einheit bedeutet. Dieſes Bekenntnis ſtelle aber gleichzeitig ein Verſprechen dar, auch im neuen Jahre mit aller Kraft für dieſe hohen Ziele weiter zu wirken. Der Dank des Redners für das bisher Geleiſtete richtete ſich vor allem an die aktiven Sänger, die oft mit nicht zu unterſchätzen⸗ den perfönlichen Opfern fleißige und erfolgreiche Arbeit leiſteten. Mit dem Dank verband er die Mahnung, wie bis⸗ her, wenn möglich noch intenſtver, auch in Zukunft weiter zu wirken. Ganz beſonders richtete er dieſe Worte an die Jugend, die heute oft dazu neige, die Ausbildung des Kör⸗ pers allein für wichtig zu halten und die Pflege ſeeliſcher Werte zu vernachläſſigen. Gerade hierfür aber ſei das deutſche Lied ein ganz beſonders wertvolles Mittel.(Starker Beifall.) 1930 kann die Mannheimer Liedertafel auf ein 90 jähriges Be⸗ ſtehen zurückblicken. Bis dahin möge die Jugend noch mehr in ihren Reihen ſtehen. Viele hunderte von Sängern haben in der Mannheimer Liedertafel Freude und Freundſchaft ge⸗ funden. So möge es auch weiterhin bleiben. Ein dreifaches Hoch auf die Mannheimer Liedertafel und der gemeinſam ge⸗ ſungene Mannheimer Sängerwahlſpruch beſchloſſen die oft von Die Ein 2 Belfall unterbrochene Anſprache. Mor ęeiuůmn. Noman von Hans Schulze Zu früheren Jahren war Marion ſchon einmal der Ver⸗ wirklichung dieſes Traumes nahe geweſen, als ſte vor zwei Jahren mit einem fungen italieniſchen Geſandtſchaftsbeamten nach Argentinien gegangen war. Nur der energiſche Ein⸗ spruch der aufs äußerſte erſchreckten Familie hatte noch in letzter Stunde die Legaliſterung ihrer Beziehungen verhin⸗ 3 der Linke in Betracht. Nach meiner Ueberzeugung iſt es einzl dert. Von der bedeutenden Summe, die ſie damals als Pflaſter für den Bruch des Eheverſprechens erhielt, hatte ſtie eine Zeitlang in Wien und Berlin als große Dame gelebt, bis die Inflation auch ihren Reichtum wieder in alle Winde zerſtreut hatte. Dann war das tolle Jahr mit Achim von Wehrſtädt gekommen, dem einzigen Manne, bem ſie ein tleferes Empfinden entgegengebracht hatte unnd das nun für ſie mit einer ſo herben Enttäuſchung geendet hatte. Bis end⸗ lich die überwältigende Perſönlichkett des amerikaniſchen Muültimillionärs in ihr wechſelvolles Leben getreten war und all den geheimen Wünſchen ihres Herzens wieder das alte klar umriſſene Ziel einer großen Heirat gegeben hatte.—— „Wie gedenken Sie in der Frage Ihrer Eheſchekdung nun eigentlich weiter zu disponieren?“ ſpann Marion die ſie ganz beherrſchende Gedankenreihe jetzt laut fort und entnahm ihrem goldenen Etut bedachtſam eine Zigarette. Wer Amerikaner zuckte mit den Schultern.„ich bin Vorläufig am Eude mit meiner Kunſt! Auch mein Anwalt, den ich gleich nach dem Rennen noch einmal aufgeſucht habe, wußte keinen Rat, Er meinte ſchließlich, daß ich meiner Frau mit einer Eheſcheidungsabſicht vielleicht zu überraſchend gekommen ſei und ihr vielleicht am beſten eine gewiſſe Schon⸗ zeit gönnen ſollte, ſich allmählich an den Gedanken einer Trennung unſerer Ehe zu gewöhnen.“ f Marion biß ſich nervös auf die Lipven. Wie ein drohen⸗ 28 Geſpeuſt richtete ſich der Begeiff Zelt vor ihr auf: eine bang? Sorge atete im geeinten Wifkel ihres Herzens, daß ihr um dieſer entſetzt en Zeit willen die Beute noch ein nal wieder entgleiten könnte, die ſie ſchon ſo feſt in ihren Händen zu halten meinte. 5 „Haben Sie Ihrer Frau Gemahlin von der Möglichkeit einer Wiederverheiratung geſprochen?“ fragte ſie dann. „Mit keiner Silbe, liebſte Maxvion, gber ſie üimmt eine solche wohl als ſelbſtuerändlich an Vielleicht hat ſie auch ſchön von tbefreundeter Seite einen Wink über ünſere Be⸗ giehungen erhalten. Aber das käme wohl erſt in zweſter Einen zweiten Höhepunkt bildeten die vom 1. Vorſitzenden, Geer Mfiller, vorgenommen Ehrungen. Nachdem er darauf hingewieſen hatte, daß die Oiedertafel mit ihren Auszeichnungen ſehr ſparſam ſei, wodurch ſie beſonderen Wert erhalten, konnte er eine ſehr ſeltene Ehrung vornehmen: die Ernennung eines Ehrenmitgliedes. Es war der bisherige 2. Vorſitzende des Vereins, Direktor Karl Kloſter⸗ mann, der nach Verlegung ſeines Wohnſitzes nach Heidel⸗ berg ſein Amt nicht mehr voll ausfüllen konnte. Mit be⸗ vedten Worten hob der 1. Vorſitzender die Verdienſte des bis⸗ herigen 2. Vorſitzenden hervor und überreichte ihm mit Dankesworten die Urkunde. Eine weitere ſehr ſeltene Aus⸗ zeichnung wurde dem aktiven Mitgliede Malermeiſter Hein⸗ rich Mayer zuteil, der auf eine 50jährige Zugehörigkeit zu badiſchen Sängervereinen zurückblicken konnte. Da er nicht die ganze Zeit der Mannheimer Liedertafel angehörte, konnte dieſe den Jubilar nicht ſelbſt auszeichnen. Doch über⸗ reichte der Vorſitzende dem verdienten Mitglied im Auftrage des Deutſchen Sängerbundes einen Ehrenbrief, für den Badiſchen Sängerbund die gobdene Ehrennadel. An weiteren Auszeichnungen verlieh der Vorſitzende den goldenen Sänger⸗ ring und im Auftrage des Badiſchen Sängerbundes die ſil⸗ berne Ehrennadel Herrn Philipp Jakob Schmidt für W⸗ jährige aktive Mitgliedſchaft und überreichte die filberne Ehrennadel auch Herrn Georg Froböſe, dem dieſe Aus⸗ zeichnung bereits früher verliehen war. Unter den paſ⸗ ſiven Mitgliedern, die keine Auszeichnungen erhalten kön⸗ nen, dankte der Vorſitzende für 40jährige Vereinszugehörigkeit den Mitgliedern Gottlieb Zwerger, Friedrich Imhof und Auguſt Schwarz, ferner einer Anzahl Mitglieder für 25⸗ jährige Zugehörigkeit. Im voraus dankte er auch dem Beige⸗ ordneten Dr. Zeiler, der am 5. Januar auf eine 28jährige Mitgliedſchaft zurückblicken kann; er iſt ſeit 8 Jahren der Ver⸗ treter der Paſſivität. Die Anweſenden nahmen dieſe Ehrungen mit großem Bei⸗ fall auf. Ein dreifaches Hoch auf die Jubilare und der Mann⸗ heimer Sängerwahlſpruch beſchloſſen die Ehrungen. Kurze Worte des Dankes und gleichzeitig der Mahnung richteten bann die beiden beſonders Geehrten, Direktor Kloſter⸗ mann und Malermeiſter Mayer, an die Mitglieder, die ihren Dank mit dem deutſchen Sängergruß zum Ausdruck brachten. So war auch dieſe Neujahrsfeier der Mannheimer Liedertafel mehr als ein bloßes„Zuſammenſein“: ein bedeu⸗ tungsvolles Bekenntnis zu ihren Zielen, ein vielverſprechender Auftakt für das neue Jahr. tl. Veranſtaltungen Erſtaufführung der Pfälzer Bauernkomödie„Im Krng zum grünen Kranze“ Dieſes luſtige kleine Volksſtück von Hans Bernhardt und Hanns Glückſtein mit einer gefälligen Begleitmuſik von Richard Gompf hat als Kernpunkt der Handlung eine hiſtoriſche Begebenheiten den„Bockſprung“. Dem beſten Springer fällt als Siegespreis die jeweilige Tochter des „Kranzwirtes“ und damit die Anwartſchaft auf deſſen Nach⸗ folge zu. Grund genug zum diſchbedieren und handgreiflich werden, um ſo mehr, da eine vorherige öffentliche Holz⸗ verſteigerung die allzeit ſpott⸗ und krakeelfreudigen Pfälzer Gemüter ſchon in Aufruhr gebracht hat. Jetzt geht's los, druff unn deweoͤder mit Stoß und Hieb,— großartig, herz⸗ erfreuend— nur leider, leider mehr frankfurteriſch und ſchwäbiſch als im klaſſiſchen pfälziſch, deſſen ſtärkſte Schlag⸗ kraft in der ungewollten, pathosfreien Urwüchſigkeit ſeiner witzig⸗herzhaften Ausdrucksweiſe liegt. Das Stück iſt nur den echten Pfälzern auf die Zunge geſchrieben. Jede andere dialektiſche Sprechweiſe bringt es um ſeine Wirkſamkeit, die ſich andernteils durch eine genauere Einhaltung der Pfälzer Originaltracht(für die Weiberleut das entzückende Doppel⸗ häubchen) ungemein vertiefen dürfte. Dann bietet dieſes reiz⸗ volle Volksſtückchen nicht nur eine amüſante Zerſtreuung, ſondern wird durch getreue originale Ausgeſtaltung und Be⸗ ſetzung zum kulturell⸗wertvollen Pfälzer Nationalbeſitz. Der köſtliche Dorfpoliziſt Franz Lorchs diene als vorbildliches Muüſterbeiſpiel. Ihm kam außer den Verfaſſern des Stückes Hauptbelfall des zahlreichen Publikums zu. R. e Kommunale Chronik sch. Hockenheim, 31. Dez. Aus der letzten ratsſitzung iſt zu berichten: Der Beitritt Waldbeſitzerverband wird abgelehnt.— Von der durch das Vermeſſungsamt Mannheim vorgenommenen Grenzbeſichtigung wird Kenntnis genommen. Die beanſta deten Mängel ſollen durch das Vermeſſungsamt keieitigt we den.— Der Koſtenvyranſchlag für die Unterhaltung der Kreis⸗ ſtraßen wird genehmigt. Die Miete für die am Ofte heimerweg erſtellten Gemeindewohnungen wird feſtgeſetzt, Die im Baugebiet zwiſchen Heidelberger⸗ und Schulſtraße wonnenen Bauplätze ſollen an Pripate veräußert werden. Der Vertrag über die Aufnahme eines Staatsdarlehens Höhe von 3000 Mk. für die Erſtellung des Pumpwerks am Kotlachgraben wird genehmigt.— Von dem Schreiben des Gemeinke⸗ zum Badiſchen dem Ergebnis n Kreisrats über die Errichtung einer Wandererfür⸗ ſorgeſtelle in hießger Stadt wird Kenntnis genommen. Das Anſuchen zur unentgeltlichen Ueberlaſſung von Ba gelände wird abgelehnt. Der mit Karuſſelbeſitzer Johan Weiler ſ. Zt. abgeſchloſſene Vertrag zur Ueberlaſſung de Karuſſelplatzes wird, da Weiler verſtorben iſt, als aufgelöſt he trachtet. Plätze werden fortan bei Veranſtaltung von Feſtlichkeiten und auch zur Kirchweihe öffentlich verſteigert, r. Baden⸗Baden, 1. Jat. Am heutigen erſten Tage des neuen Jahres waren 25 Jahre verfloſſen, ſeit Bürgermeiſter Hermann Elf ner in den Dienſt der Stadt Baden⸗Baden ge⸗ treten iſt. Am 1. Januar 1904 wurde Elfner, der damals No⸗ tar in Bruchſal war, als Vorſtand des hieſigen Grundbuch⸗ amts berufen, das er vollſtändig der Neuzeit entſprechend 2. Die reformierte. Am 3. Dezember 1918 wurde er dann unter Zu⸗ ſtimmung ſämtlicher politiſcher Parteien zum Bürgermelſter gewählt, in welcher Stellung er ſich um die fortſchreitende Ent⸗ wicklung unſeres Gemeinweſens große und von der geſamten Einwohnerſchaft anerkannte Verdienſte erworben hat, ſodaß der Wunſch ein allgemeiner iſt, ſeine Kraft möge der Stadt noch lange Jahre erhalten bleiben. Kleine Mitteflungen Der Bürgerausſchuß Meßkirch genehmigte elne Kapitalaufnahme von 120 000 4 zur Deckung der zur Zeit ſchwebenden Schuld aus den Koſten der Kanaltſation, die bei einem Voranſchlkag von 150 000„ nach der vorläufigen Ab⸗ rechnung auf 220 000„ zu ſtehen kam. Die Anleihe iſt auf drei Jahre unkündbar und wird zu 9 v. H. verzinſt. Die aus der Reviſton der elektriſchen Lichtanlagen in der Stadt ent⸗ ſtandenen Koſten in Höhe von 15 000% werden von den Haus⸗ beſitzern zum Selbſtkoſtenpreis zurückerhoben. Der Geſamtaufwand der Stadt Freiburg für die ſoztalen Leiſtungen für die Arbeiter beträgt für das Wirt⸗ ſchaftsjahr 1927 19,09 Proz. des Geſamtlohnaufwandes. Die Herſtellung und Aufſtellung eines Ehrendenkmals für die Ge⸗ fallenen auf dem Hauptfriedhofe wurde vom Freiburger Stadtrat nach Maßgabe des von Prof. Dr. Albicker⸗ Dresden eingereichten Entwurfes dem Genannten vertrags⸗ mäßig übertragen. Das Denkmal ſoll bis zum 20. Oktober 1929 aufgeſtellt. Zur Förderung des Wohnungsbaues ſoll, nach einem Beſchluß des Singener Bürgerausſchuſſes, von der Badiſchen Staatsſchulden verwaltung ein Darlehen von 100 000 Mark aufgenommen werden. Bis fetzt erhielt die Stadt als laufende Darlehen für den Wohnungsverband 397000 Mk. Zur Förderung der Bautätigkeit ſoll ferner ein Betrag von 400 000 Mk. bereitgeſtellt werden. Die Badtiſche Bau⸗ und Bodenbank hat ſich bereit erklärt, der Stadt Singen einen Kontokorrentkredit in dieſer Höhe zu geben zum Be⸗ zug nach Bedarf. Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat Dez, Janna Abeln Pege 5 24 27. 28. 20 2 fiecar-Pegel 28. 28, 7 8 29 2 Baſel ED 24 0, 510 75 5 Schuſterinſe!. 80 080 l 8 240 mannben 3 Jef 82870 bee 210 43 Kehl 217,2 48.64 8,18 84 Jagſtfed.78 6,81 670,6 0187 Marau 4 0. 50.70.84.004.886 55 Mannben f el.0 575.6. 4 Taub 184, 17 170 8488 bin.6901 60 fl. 77 38.86.89 gin nächſten Augenblick in dem wahnſinnigen Taumel der und allein das Kind und ſeine zwieſpältige Stellung in einer nervengepeitſchten Elieder wie ein Sturmwind über das geſchtedenen Ehe, das ſie davon abhält, auf meinen Vorſchlag ſpiegelnde Parkett, bis ſte in ſchäumender Raſerei, zur Reg⸗ einzugehen!“ loſigkeit erſchöpft unter dem toſenden Belfall der Zuſchauer Mit einer entſchloſſenen Bewegung hob Marton den Kopf. zu Boden glitt. „Wenn Sie vor der Wahl ſtänden, Mr. Brown, ſich für mich Ein paar Herren mit graßen Büſchen gelber Roſen ellten oder für Ihr Vöchterchen zu entſcheiden, wie würden ſie ſich die Eſtrade herab und legten ihr die Blumen in die Arme. entſchließen?“ Sie grub das feine Geſichtchen tief in die Blüten unb ſchaute Der Amerikaner dachte eine Zeitlang angeſtrengt nach, wie eine kleine braune Göttin mit einem traumhaft⸗verwirr⸗ alt gewordenen Geſicht. ein lebhafter Kampf malte ſich auf ſeinem plötzlich ſeltſam ten Lächeln ſekundenlang rings im Kreiſe, ehe ſie endlich wieder auf die Füße ſprang und ſich dankend nach allen „Sie wiſſen, wie ſehr ich an meiner kleinen Urſula Seiten ver neigte. hänge!“ ſagte er ſchließlich ausweichend.„Werde ich bei einer Scheidung für den allein ſchuldigen Teil erklärt, was ja in meinem Falle die einzig mögliche Löſung iſt, ſo verliere ich ohne ein anderweitiges gütliches Uebereinkommen mein Kind. Und zwar für alle Zeit. Denn wie ich den Charakter meiner Frau zu kennen glaube, würde ſie alles tun, um die Erinne⸗ rung an den Vater in der Seele der Kleinen vollſtändig auszulöſchen. Ich bin daher entſchloſſen, für die freiwillige Herausgabe Urſulas die angebotene Abſtandsſumme zu ver⸗ doppeln, zu verdreifachen!“ Marion bewegte abwehrend die Hand.„Auf dieſem Wege kommen wir nicht weiter. Ich fürchte, Mr. Brown, daß Ihrer Gattin das Kind nicht um alles Geld der Welt feil iſt!“— Jetzt erſtarb das Deckenlicht in einem Gewebe von träumeriſchem Silberblau, dem eine Welle von zarteſtem Lila folgte. Ein auſtrallſcher Steptänzer war ſveben abgetreten, der mit einer fabelhaft entkleideten Partnerin einen neuen Dooßle⸗Boſton vorgeführt hatte. Der ganze Sagal ſchwamm in einem feinen zitternden Dunſt von Hitze und Zigaretten⸗ rauch, der die Geſichter der Frauen wie von ſeltſamen Erregungen unterwühlt rätſelhafter und lockender erſchei⸗ nen ließ. In dieſem Augenblick ſchreckte das Veuchtfeuer der Mittel⸗ kupßel wleder aus ſeiner Ruhe auf und goß einen weißen, flirrenden Strahlenkegel um die knoſpende Jugend efnes ſchlanken Kindes, das, wie aus elner anderen Welt herein⸗ geweht, plötzlich auf dem einſawen Parkett des Tanz ringes ſtand. Der Mledergürtel der Salome voll ſchwerer Metall⸗ buckel und glänzender Perlenſtickereien ſchmiegte ſich um die blegſamen Hüften, aus denen ſich leiſe wiegend der Tanz entwickelte. Das Geſicht ſchien noch ſchlafend und ſehnſüchtig ſtill. Da hob der Kapellmeiſter den Taktſtock, ein Cymball ſchrillte wild und kreiſchend. Die Augen des Mädchen ſtrählten auf einmal groß und heiß in der verlangenden Gier der Raubkatze Salome. Wie eine Feder ſchnellte ir ſchlänker Leib empor und wirbelte N ö 1 ö „Ich habe mir die ganze Sachlage während dieſes Kinder⸗ tanzes noch einmal genau überlegt!“ ſagte Marion fetzt und ſtäubte nachläſſig die Aſche ihrer Zigarette ab.„Wenn Sie auf Ihre kleine Urſula durchaus uſcht verzichten wollen, Me⸗ Brown, ſo bleibt Ihnen meiner Anſicht nach nur eins übrigs Sie müſſen die Tatſachen vollkommen auf den Kopf zu ſtellen ne: und Ihre Gattin mit der Schuld an der Scheidung elaſten!“ Der Amerikaner blickte erſtaunt auf.„Das halte ich fur vollkommen unmöglich!“ Das junge Mädchen lächelte überlegen.„Das Wort un⸗ möglich ſollte in Ihrem Wortſchatz eigentlich keine Exiſtenz⸗ berechtigung haben, Mr. Brown! Denn für Geld iſt bekannt⸗ lich alles möglich. Wollen Ste mich bitte ein paar Augen⸗ blicke aufmerkſam anhören: als ich mich vor Jahren noch um die Kunſt auf Deutſchlands Bühnen bemühte, mimte ich im Zoppoter Kurtheater einmal in einem amerikaniſchen Rühr⸗ ſtick mit. Den Titel habe ich vergeſſen, aber der Vorwurf dieſer Komödie lag jedenfalls ganz ähnlich wie in unſerem Fall. Ein reicher Newyorker Bankier wollte um jeden Preis die Scheidung von ſeiner Frau erzwingen. Und da ihm die lilienweiſe Unſchuld dieſer Dame hierfür keine Handhabe bot, ſo perſiel er ſchließlich auf einen ſeltſamen Ausweg. Er kaufte ſich nämlich für einen großen Dollarſcheck einen nis der⸗ gebrochenen Kavalter, einen bildſchönen Kerl und berſihmten Ladnkiller, der die Tugend ſeiner amerikaniſch⸗engelhaften Gatein zu beſtürmen hatte und im letzten Akt auch wirklich zu Fall gebrecht hat!“ Ich fürchte, daß ſolche Herren nur in Sommertheater⸗ ſtücken oder im Filmdrama mit Fräulein de lOrme herum⸗ laufen!“ warf Herr Brown mit leiſem Spott ein. „Mir war mein Vorſchlag durchaus ernſt!“ gab Marion mit ihrem hochmütigſten Geſicht zurück.„Aber wenn Sie eine beſſere Böſung wiſſen, überlaſſe ich Ihnen gern den Vortritt! 6 Fortſetzung folgt.) Januar 199 4 K * Mittwoch, den 2. Januar 1929 7. Seite. Nr. 2 Aus dem Lande Gurken⸗ ſtatt Seidenraupenzucht Malſchenberg, Amt Wiesloch, 30. Dez. Die hier vor zwei Jahren eingeführte Seiden raupenzu cht hat bis jetzt nur geringe Erfolge gebracht. Viele Züchter haben des⸗ halb die Zucht wieder aufgegeben. Es iſt in der Gemeinde unn beabſichtigt, anſtelle der Seidenraupen Gurken zu züchten, hei denen das Riſiko nicht ſo groß iſt, wie bei der Seiden⸗ raupenzucht. Auch in Bruchſal dachte man an die Einfüh⸗ rung der Seidenraupenzucht. Die eindringenden Warnungen des dortigen Sachverſtändigen, Profeſſors Wie deman n, verhinderten jedoch die Einführung. Wie recht Prof. Wiede⸗ mann mit ſeinen Warnungen hatte, zeigen die hieſigen Miß⸗ erfolge. Die Zucht von Seidenraupen erſcheint für unſere Ge⸗ gend nun endgültig als⸗ausſichtslos. * * Heidelberg, 2. Jan. In einer Reſtauration in Peterstal gerieten mehrere Männer in eine Schlägerei. Einer von ihnen erlitt dabei Kopfverletzungen, die nicht ſehr ernſter Natur ſind, aber doch ſeine Ueberführung ins Heidel⸗ berger Krankenhaus notwendig machte. Als Täter wurden zwei Brüder Daub aus Peterstal feſtgeſtellt. Weinheim, 1. Jan. Die Unſitte des Silveſter⸗ ſchileßens hat hier einen ſchweren Unfall zur Folge ge⸗ sch. habt. In der Neufjahrsnacht wurde infolge unvorſichtigen Umganges mit Schußwaffen ein 18jähriger junger Menſch in die Lunge geſchoſſen. Wäre der Schuß auch nur um 2 Millimeter tiefer in den Körper gedrungen, ſo wäre unfehlbar das Herz getroffen worden. Der Schwerverletzte wurde in das hieſtge ſtädtiſche Krankenhaus eingeliefert. L. Bretten, 30. Dez. Zu Ehren des nach Heidelberg⸗ Rohrbach verſetzten Stadtpfarrers John fand hier ein Abſchiedsabend ſtatt, der von der Beliebtheit des Geiſt⸗ lichen beredtes Zeugnis ablegte. Durch herzliche Abſchieds⸗ worte wurde dem Scheidenden bezeugt, daß er nicht umſonſt ſich ſieben Jahre in ſeinem Amt mühte und ſorgte. Es ſprachen Stadtpfarrer Lic. Dr. Heinſius, Bürgermeiſter Sche⸗ menau, Stadtpfarrer Faller namens der katholiſchen Gemeinde, Rektor Lilli, Kirchengemeinderat Ehrmann u.., denen der Scheidende in bewegten Worten dankte. Vor⸗ träge des Kirchenchors, des Poſaunenchors, des Jugendringes und des Schererquartetts erhöhten die weihevolle Stimmung des Abſchiednehmens. rr. Baden⸗Baden, 1. Januar. Der Uebergang vom alten zum neuen Jahr vollzog ſich in unſerer Bäderſtadt in den üblichen Formen. In den Straßen herrſchte lebhafter Ver⸗ kehr, der aber gegen 10 Uhr etwas abflaute. Als um 12 Uhr von den Glocken der Kirchen das neue Jahr eingeläutet wurde, begann das übliche Knattern und Böllern, Raketen ſtiegen in die Lüfte und auf den umliegenden Höhen flammte vielfach bengaliſches Feuer auf. Um 1 Uhr wurde es dann ruhiger, aber in den Reſtaurants und Wirtſchaften hielt das fröhliche Silveſtertreiben bis zu ſpäter Stunde an. Die Witterung war heute winterlich trübe. Am Himmel ſtanden ſtets dunkle Wolken. Zeitweiſe ſtellte ſich auch Schneegerieſel ein, das aber für eine weiße Decke nicht ausreichend war. Der Winterſportverkehr hielt ſich in mäßigen Grenzen. — e 5 Neue Mannheimer Zeitung(Abend⸗Ausgabe) Nachbargebiete Von einer Lawine verſchüttet * Frankenthal, 1. Jan. Auf einer Skitour im Arlberg⸗ gebiet wurden fünf Skifahrer, darunter zwei Pfäl⸗ ser, von einer Lawine überraſcht und Während vier Perſonen verhältnismäßig ſchnell ausgegraben und gerettet werden konnten, wurde der fünfte Teilnehmer, der Ingenieur Hermann Völcker aus Speyer, nur als Leiche geborgen. der Schnellpreſſenfabrik Frankenthal und ſeit 1919 in der Vogtländiſchen Maſchinenfabrik in Plauen tätig. Er ſtammt aus Speyer und iſt ein Sohn des Juweliers Völcker, ſeine Schweſter iſt mit dem Fabrikdirekktor v. Traitteur verheiratet. 20 Jahre lang war er bei Albert u. Co. als Maſchinen⸗ ingenieur tätig, erhielt 1908 die Prokura und wurde im Jahre 1909 ſtellvertretender Direktor. Seine Frau(aus Reh⸗ hütte bei Mutterſtadt) ſchenkte ihm vier Kinder. Ein Bruder des Verunglückten befand ſich unter den Geretteten. Selbſtmordverſuche in der Silveſternacht Darmſtadt, 1. Jan. In der Silveſternacht ſprang im Niebergallweg eine 27jährige Frau in einem Anfall von Schwermut aus dem Dachfenſter und brach beide Arme und Beine.— In der Annaſtraße verſuchte eine 20jährige Hausangeſtellte ihrem Leben mit Leuchtgas ein Ziel zu ſetzen. Sie konnte noch rechtzeitig gerettet werden.— In der Silveſternacht fuhr der Eiſenbahnaſſiſtent les mit ſeinem Sohn und weiteren zwei Perſonen nach einer Wirt⸗ ſchaft in Beſſungen. Dort wurde er von jungen Burſchen angefallen und aus dem Auto gezerrt. Es entwickelte ſich eine Schlägerei in die ein Auto hineinfuhr. Kies war ſofort tot, ſein Sohn erlitt ſchwere Verletzungen. * * Ludwigshafen, 2. Jan. In der Neujahrsnacht wurden bei verſchiedenen Streitigkeiten zwiſchen meiſt jüngeren Bur⸗ ſchen ein Tagner durch einen Meſſerſt ich in die Unter⸗ lippe, ein verheirateter 22 Jahre alter Tagner durch Schläge mit einem harten Gegenſtand am Kopfe und ein lediger 21 Jahre alter Maſchinenſchloſſer durch Schläge mit einem Gummiknüttel und einer Umſchnallgurte, verletzt. Weiter wurden 4 jüngere Leute von 10—12 raufluſtigen Bur⸗ ſchen überfallen, zu Boden geſchlagen und mit Fuß⸗ tritten und Meſſerſtichen traktiert. Einer der Ueber⸗ fallenen, ein led. 21 Jahre alter Bäcker, erhielt dabei einen gefährlichen Meſſerſtich in die rechte Geſäßſeite und mußte ins Krankenhaus überführt werden. Auch in Mundenheim wurde ein led. 23 Jahre alter Arbeiter durch einen Mefſer⸗ ſtich, den ihm ein 17 Jahre alter Glaſer verſetzte, unerheblich verletzt. In allen Fällen dürfte mehr oder weniger Trunken⸗ heit die Urſache geweſen ſein. Am Montag abend explodierte in der Kurzeſtraße vermutlich eine Signalkapſel, wie ſolche bei der Eiſenbahn Verwendung finden, die von einem Unbekann⸗ ten auf die Straßenbahnſchienen gelegt worden war, als eben eine Elektriſche darüber fuhr. Jedenfalls durch Trümmer der Chefredakteur Kurt Fiſcher Feullleton: Dr. S Kauſer— Kommunalpolitik und Lokales Richard Schönfelder por explodterenden Signalkapſel wurde die Schaufenſterſcheibe eines Zigarrenladens an beſagter Stelle erheblich beſchädigt.“ Aſſe Anzeichen 83 deuſen derauſ i Ingenieur Völcker war früher Direktor verſchüttet. ö ö Aus den Rundfunk-Programmen Donnerstag, 3. Januar Deuiſche Sender a Berlin(Welle 488,9), Königswuſter haufen(Welle 1048) 10.30 Uhr: Aus der Städtiſchen Oper: Othello, Oper in 4 Akten, anſchließend Tanzmuſik. Breslau(Welle 322,6) 20.15 Uhr: Kammermuſik, 21.30 Uhr: Zehnte Funttanzſtunde, 22.30 Uhr: Tanzmuſik. ankfurt(Welle 428,6) 16.35 Uhr: Konzert, 20.18 uhr: Der Winter,(muſikaliſche literariſche Veranſtaltung], 21.15 Uhr: Von Kaſſel: Kammermuſik⸗Konzert, anſchließend Tanzmuſik. amburg(W. 394,7] 20 Uhr? Märchen für Viollne, 23 Uhr: Tanzf. önigsberg(Welle 303) 19.30 Uhr: Aus dem Danziger Stadt⸗ theater: Mignon, Oper in drei Akten. angenberg(Welle 468,8) 13.05 Uhr: Mittagskonzert, 20 Uhr: Bunter Abend, anſchl. Abu Seid, Luſtſpiel, auſchl. Tanzmuſtk. Leipzig(Welle 365,8) Uhr: Der Dichter in Schuberts Liedern, 21 Uhr: D. Leben d. Eliſabeth v. Thüringen, 22 Uhr: Funkprang. München(Welle 535,7), Kalſerslautern(Welle 277,8 12.55 Uhr: Mittagskonzert, 17.30 Uhr: Veſperkonzert, 20.00 Uhr: Von Wien: Bunter Abend. Stuttgart(Welle 379,7) 12.30 Uhr: Schallplattenkonz., 16.18 Uhr: Konzert, 20.15 Uhr: Die Marquiſe von Areis, Schauſpiel in fünf Aufzügen, anſchließend Muſik aus Gaſſen, Höfen und Land⸗ ſtraßen,(Schallplatten). Ausländiſche Senber Bern(Welle 411) 19.30 uhr: Von Lauſanne: Konzert. Bubapeſt(Welle 555,6) 19.90 Uhr: Uebertr. aus der Oper. Davenktry(Welle 491,8) 19.30 Uhr: Tanzmuſik, 22 Uhr: Von Bir⸗ mingham: Konzert, Melodien aus Falka, Komiſche Oper. Davenkry(Welle 152,5) 21 Uhr: Abendkonzert,.35 Uhr: Kon⸗ zert,.35 Uhr: Tanzmuſtk. Mailand(Welle 548) 20.32 Uhr: Opernabend. Paris(Welle 1764,7 21.30 Uhr: Abend konzert. Prag(Welle 348,9) 19.45 Uhr: Propaganda⸗Rundfunk für das Aus⸗ land, 22.20 Uhr: Schallplattenkonzert. Rom(Welle 447,8) 20,45 Uhr: Abendkonzert des Sinfonteorcheſters. Wien(Welle 517,2) 20.05 Uhr: Eine Stunde mit J. B. Moſer, dem Erneuerer des Wiener Volksſängerweſens, 21.18 Uhr: Muſik aus der Zeit: Albrecht Dürers. Zürich(Welle 588,2) 20 Uhr: 9. Abend des Schwefzerlſchen Schrift⸗ ſtellervereins, anſchließend Unterhaltungskonzert. fadio-Spezialhaus Gebr. Hettergott Marktplatz 6 2,6— fel. 26547 Warum bringen Sie Ihr Gerät nicht auf Hochleiſtung? Weil Sie noch nicht die neuen Valvo⸗Röhren benutzen. Alſo nur Valvo⸗Röhren. Proſpekte gratis. F r 8 K 8 eee Welernachrichten der Karisruher Landeswelterwarlt Ein Hochdruckgürtel, der von den britiſchen Inſeln oſt⸗ nordweſtlich bis Finnland ſich hinzieht, verhinderte das Ein⸗ dringen der neuen ozeaniſchen Wirbel, die nunmehr im hohen Norden vorüberziehen. Wetterausſichten für Donnerstag, 3. Jannar bis 12 Uhr nachts: Aufheiternd, Verſchärfung des Froſtes, rauhe, nord⸗ öſtliche Winde. —— c cc Herausgeber. Drucker und Verteger Druckere. Dr. Haag Neue Mannheimer Zeltung G. m b 5 Manndeim. E 6, 2 Direktion Ferdinand Heyme. 0 — Berantwortl. Redakteure Fim Polttik. H. 8 Meißner t und Neues aus aller Welt; Willy Müller— Handelstell; Kur! Ebmer Gericht und alles Uebrige Franz Kircher Anzeigen Mat File 905 des deulsche Wirtscheſtsleben im kommenden Johre eine stare Belebung erſshren wird. Die wichſigste Voraus sefzung hierzu ist jedoch die weitere eindringliche Moſorisierung des Verkehrs. In Deuischlend hat sich kein Ge- brsuchsſehtzeug geeigneſer gezeigt els der OPEL 4 PS. Er ist der Wegen, der am 23 1 4 4 4 * billigsten in der Anscheſſung, em spersem- sten in der Haltung ist. ſooooo Besiher eller Volksschichſen sind bereils seine beqeister- en Anhänger. Viele Millionen Kiſomeler werden fãglich auſ ihm zuruckgelegl. Er ist Deufschlends volkstümlichster Wegen, der besſe Kleinwagen der Well. hn noch wei- teren Kreisen zugänglich zu machen, hef OPEL beschlossen, eine beträchtliche Senkung der Preise vorzunehmen. ADAM OPEL. RUSSELSHEIM AM MAIN OpEIL A ps kostet ab heufe: NZWEISZII ZEN... 2300 RM VIERSIIZER RK. 2800 RM LIMOUSINE Preise ab Werk 3200 RN 500-0 RN Anzahlung Rest in longſristigen bequemen Raten. Von vielen Neuerungen und Verbesserungen sind herworzüheben: eigerung der Motorkraft auf 20 PS, reichere Aussfanung def Kerosserie, die nach einem neuen Hersfellungsverfehren verlefligte bequeme Polste- rung, die schönen unbe 2275 177 grenzt haltberen Fetben. Ne eue Mannheime 1 Zeitung . Mittwoch .. den 2 ö Januar 1929 5 Die Vörſe am 1 Bor di Mauch dieſen B 1 ain 2 u Wal Velen auge 1 zur a 5 b gußerder ndingen Zahle 11 55 a ace 50 dune dan g b 0 85 f 8 0 19995 5 N 105 eine 10 5 1e 8 Es notie t in di der Les trachtu us. Kur urſe n Auge 1 80 1 1 7 Leſer d tun 8 Kursz ſe ko Je a. ert⸗ 2 ten: ſes e n 10 gb. glas 4 bare„ enn gewinnen 0 145. f 5 A ante 1. Jan. 28 ir Wir m e N 195 0 15 6. 28 81. M von 3 5 woller N ſie 15 ba 10 9 0 1 8 1315 len 2 höre ban„ 5 10 5 N uns ren d k, Stö de pe 1 ö 488 98 N gelſenkirchen N. 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Lebensjahr Mathilde Steiner geb. Ladenburg Die Beerdigung findet statt: Donnerstag, 3. Januar, %3 Uhr, Friedhofskapelle Baden-Baden 20 IJodes-Anzeige Am Sonntag mittag verschied plötzlleh und un- erwartet unser Ib. Vater. Großvater, Schwieger vater und Onkel Herr Adam Schollmeier im Alter von 88 Jahren Mannheim Lindenhof, Städt. Altersheim, den 2. Januar 1029 Für die trauernden Hinterbliebenen: Geschw. Schollmeier Beerdigung Donnerstag mittag 2 Uhr von der Leichenhalle aus Nach längerem Leiden verschied plötzlich unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Groß- mutter, Tante und Schwägerin Frau Obering. Kath. Sdhnader Wie. geb. Bonifer im Alter von nahezu 70 Jahren 20 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: UESI58 DEI f Zeichnungseinladung. Wir legen hiermit zur Zeichnung bei allen Banken, Bankiers, Sparkassen und an unserer Kasse auf: Gm. 7500 000.—- Restbetrag Vorzugskurs 97ſ½% Zeichnungsfrist: 28. 12.17. I. Gm. 3000 000. 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Waſſer⸗, Gas⸗ und Elektrizitätswerke. 46 Danlsagung Zwangszer steigerung Donnerstag, den 3. 2 Uhr, werde ich im Pfand! okal Qu 6. 2 hier im Vollſtre ckungswege 3 Kaſſenſchränke, ſechs 8 Schreibtiſche, 5 Schreib⸗ maſchinen und verſchied. Möbel. heim, den 2. Januar 1929. Träumer, Gerichtsvollgieher⸗Amtsyz. gegen bare Zahlung öffentlich verſteigern: Bücherſchränke, Mann Januar 1929, nachm. 2 Für die vielen Beweise herzlichster Anteilnahme an dem schmerzlichen Verluste unseres teueren Entschlafenen Herrn Eduard ul Kaufmann 279 sprechen tiefgefühlten Dank aus öffentlich verſteigern: Zwangs versteigerung. Donnerstag, den 3. Januar 1929, nachm. 2 Uhr, werde ich im Pfandlokal Qu 6. 2 hier gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege Möbel verſchted. Art, 1 Damenfahrrad. Ferner beſtimmt: 1 Partie Taſchenuhren, 5 Küchenuhren, Wecker, 1 Partie Geſchirrſachen, Likör, Lebkuchen u. Ladeneinrichtungsgegen⸗ 9 855 Mannheim, den 31. Dezbr. 1928. 54 Armbanduhren, Götz, Gerichtsvollzteher. Regulateure, Mannheim Feudenheim, 1. Januar 1929 Hlise Ruf geb. Rut u. Minder Danksagung Für die zahlreichen Beweise und die wohltuende Anteilnahme an unserem 80 schweren Verluste, sagen wir allen Freunden und Bekannten un- seren innigsten Dank 54 Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Auguste Blanlce Mannheim, C 2, 24 Ernst Behr u. Freu Liese nes. Lanz Kr em Nene g, J 1. 16/17 Heute elntreffend: E Waggon ff. hol. * ralenschweine der Leckerbiſſen für den verwöhnt Gaumen Lappen pf. 1. 10- braten Pfd..20„ Kotelett Pfd..30 Versuchen Sie meine Wurstwaren! Versuchen Sie meinen Aufschnitt! Versuchen Sle meine Schinken! Prima Qual,, junges, schweres —Hammelfleisch f bagpot Ptd. 90 Pfg.- Lotzſett pft. 1. 10— Lene ptt. f. 20 f * ff. Qual. Fleisch N von nur jungen ſchweren 22 Rindern u. Ochsen. Am Donnerstag eintreffend: Ein Weggon hol. nücht. Kälber; Einmachfl. Braten 5 Haren Kotelett fd. 88 Pfg. Tel. 31 711 Sehnſtzel Nierenbrat. ohne Beilage 5 Pfund.— Pfund.50 5 Iiir aut bürgl. 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