N * 1 Freitag, 18. Januar 1929 Bezugspreiſe;: In Mannheim u. Umgebung frei ins Haus oder durch die Poſt monatlich.⸗M..— ohne Beſtellgeld. Bei evtl. Aenderung der wirtſchaftlichen Verhältniſſe Nach⸗ forderung vorbehalten Poſtſchecktonto 17590 Karlsruhe Haupt⸗ zeſchäftsſtelle E6, 2. Haupt⸗Nebenſtelle R 197011 (Baſſermannhaus] Geſchäfts⸗Nebenſtellen: Waldhoſſtr.6, Schwetzingerſtr. 19½0 u. Meerfeldſtraße 11 Telegramm⸗ Adreſſe. Generalanzeiger Mannheim. Erſcheint wöchentl. 12 mal. Ferniprecher: 24944. 24945. 24951. 24952 u. 24953 Abend ⸗ Ausgabe Mannheimer General Anzeiger Beilagen: Sport und Spiel. Aus Zeit und Leben. Mannheimer Frauenzeitung Unterhaltungs⸗Beilage Verwahrung gegen neue Steuern Wirtſchaftskreiſe proteſtieren gegen die Steuerpläne der Regierung Präſidium und Vorſtand des Reichs verbandes des deutſchen Groß⸗ und Ueberſee handels e. V. faßte in Berlin nach eingehender Ausſprache über die wirtſchaftliche Lage, über die Steuerlaſten und über die Reparationsfrage eine Entſchließung, in der u. a. feſtgeſtellt wird, daß der Steuerdruck in Deutſchland unerträglich hoch ſei. Er ſei eine weſentliche Urſache der zahlreichen Notſtände der deutſchen Wirtſchaft, erſchwere die Belebung des deéutſchen Ausfuhr⸗ handels und die Behebung des drückenden Kapitalmangels. Die in Ausſicht ſtehenden neuen Geſetze riefen daher ſchwerſte Enttäuſchung und Entrüſtung hervor. Es wird darauf hingewieſen, daß die beſten Erleichterungs⸗ vorſchriften des Finanzausgleichsgeſetzes nicht worden ſeien, und daß nun auch die Verſprechungen der gegen⸗ wärtigen Reichsregierung auf Steuererleichterung durch ihr jetziges Vorgehen gebrochen worden ſeien. Der deutſche Groß⸗ und Ueberſeehandel fordert demgegenüber auch auf die Gefahr eines vorübergehenden Defizits hin, mit Ent⸗ ſchiedenheit nicht bloß eine vollſtändige Ablehnung feder Steuererhöhung, ſondern darüber hinaus eine wirkſame Ermäßigung der beſtehenden Steuerlaſten durch eine tiefgreifende Einſchränkung der übertriebenen öffentlichen Ausgaben, die ſich ein armes Land wie Deutſchland unmöglich leiſten könne. Der gegenwärtige Zu⸗ ſtand der deutſchen Wirtſchaft und des deutſchen Außenhandels machten die Beſchaffung eines Ueberſchuſſes an Depiſen für Reparationszwecke für abſehbare Zeit unmöglich, umſomehr, als auch die handelspolitiſche Abſperrung insbeſondere der Gläubigerländer das notwendige ſtarke Anwachſen der deut⸗ ſchen Ausfuhr verhindere. Die Entſchliezung ſpricht ſich ſchließlich gegen eine Auf⸗ hebung des beſtehenden Transferſchutzes aus, die über kurz oder laug eine ſchwere Gefährdung des wirtſchaftlichen Gleichgewichts Deutſchlands bedeute und die deutſche Wirt⸗ ſchaft ſchweren Störungen ausſetzen müßte. Falſche Front Auch der Hanſa⸗Bund wendet ſich gegen die Steuer⸗ pläue der Regierung in einer öffentlichen Erklärung unter dem Motto:„Jalſche Front“. Darin wird u. a. aus⸗ geführt, daß ſich bei den kommenden Reichstagsverhandlungen über die weitere Entwicklung der öffentlichen Finanzen und der deutſchen Wirtſchaft entſcheiden werde, ob der Reichstag erneut den Forderungen der Verwaltungsbürokratie in Reich durchgeführt und Länden zu Laſten der Geſamtheit der deutſchen Volks⸗ wirtſchaft nachgeben oder ob er endlich anerkennen werde, daß eine Finanzpolitik dauernder Laſtenſteige⸗ rung die wirtſchaftlichen Kräfte zermürben und damit auch die Stabilität der öffentlichen Finanzwirtſchaft unmittelbar gefährden müſſe. Die deutſche Oeffentlichkeit dürfe ſich nicht in eine falſche Frontſtellung hineindrängen laſſen. Alle Schichten des deutſchen Volkes, Handel, Gewerbe, Induſtrie und Landwirtſchaft, Arbeitgeber, Angeſtellte, Arbeiter, Beamte, Hausfrauen und Rentner hätten ein unmittelbares gemein⸗ ſchaftliches Intereſſe daran, gegen eine weitere Er⸗ höhung des Steuerdruckes anzukämpfen, der Ein⸗ engungen der deutſchen Produktionsfähigkeit, Preisſteigerun⸗ gen, erneute Schwächungen des deutſchen Binnenmarktes und eine weitere Vergrößerung der Not und des Elends der Ar⸗ beitsloſen nach ſich ziehen müſſe. Nicht„Kampf um neue Steuern“, ſondern Kampf um Ausgabendroſſe⸗ lung“ müſſe im Augenblick die Parole aller Einſichtigen und Verantwortungsbewußten ſein. Reichskabinett und Haushalt Berlin, 18. Jan.(Von unſerem Berliner Bürb.) Der Reichsfinanzminiſter wird heute abend mehrere Erklärungen über den Etat und wohl auch ſeine Deckungspläne abgeben. Zur Stunde iſt nur ſppiel bekannt, daß die Verabſchiedung des Haushalts durch das Kabinett, wie das ja bei der ab⸗ lehnenden Haltung der Bayeriſchen Volkspartei zur Bie r⸗ ſteuer und der Deutſchen Volkspartei zur Beſitzſteuer unſchwer vorauszuſehen war, nicht einſtimmig erfolgt iſt. Die genauen Einzelheiten des Etats wird män ſpäter er⸗ fahren, da der Etat erſt nach der Durchberatung im Reichsrat veröffentlicht werden nimmt män an, daß die Fühlungnahme des Kanzlers mit den in der Regierung vertretenen Parteien zum Zwecke einer Verſtändigung über die Deckungsvorlage in der nächſten Woche aufgenommen werden wird. Bei dieſen Erörterungen wird ſelbſtverſtändlich auch die Koalitionsfrage venti⸗ liert werden. 5 9 Die Mehrzahl der Fraktionen tritt Anfang nächſter Woche zuſammen, die Sozialdemokraten Montag und Dienstag, die Demokraten am Mittwoch. Das Zentrum hat bereits für morgen eine Fraktionsſitzung einberufen. Das Programm des Reichstags Berlin, 18. Jau.(Von unſerem Berliner Büro.) Der Aelteſtenrat des Reichstages beſchloß, daß die nächſte Reichs⸗ tagsſitzung am Donnerstag, den 24. Januar, nach⸗ mittags 3 Uhr ſtattfinden ſoll. Als Beratungsſtoff liegt für dieſen Tag der Geſetzentwurf über die Wartegeld⸗ empfänger vor. Am 25. und 26. Januar ſoll dann das Steuervereinheltlichungsgeſetz beraten werden. Montag, der 28. Januar bleibt ſitzungsfrei wegen des Partei⸗ tages der Wirtſchaftspartei. Am 29. Januar wird der Reichstag vorausſichtlich wieder zuſammentreten, um die neue Vorlage über die Verſorgung der Kleinrentner zu behandeln. Den folgenden Tag ſoll bann die Handwerkernovelle zur Gewerbeordnung auf der Tagesordnung ſtehen. Der Haushaltsausſchuß des Reichstages ſetzte heute die Einzelausſprache über den Nachtragsetat für 1928, der mit dem Perſonaletat für 1929 im weſentlichen ver⸗ knüpft iſt, fort. Man beſchäftigte ſich zunächſt mit dem Haus⸗ Halt des Reichspräſidenten. Nach kurzer Begründung des Etats durch Staatsſekretär Meißner wird, wie bei allen Einzeletats üblich, der Teil der Poſitionen, der keine neuen Anforderungen über die Beſchlüſſe des Reichstages und die Beſoldungsordnung hinaus enthält, in erſter Leſung geneh⸗ nrigt; der übrige Teil wird dem Unterausſchuß überwieſen. In gleicher Weiſe wird erledigt der Haushalt des Reichs⸗ kabinetts, des Reichskanzlers und der Reichskanzlei. Beim Kapitel„Vertretung der Reichsregierung in München“ kommt Abg. Taubadel(Soz.) auf den vor⸗ jährigen Wunſch des Haushaltsausſchuſſes zurück, der aber vom Plenum abgelehnt worden war, dieſe Geſandtſchaft künf⸗ tig wegfallen zu laſſen.. Nach weiteren Bemerkungen wird dieſe Frage bis zur zweiten Leſung zurückgeſtellt, desgleichen das Kapitel„Reichs⸗ zentrale für Heimatdienſt“. Es folgt der Haushalt des Reichs⸗ miniſteriums des Innern. Staatsſekretär Zweigert er⸗ klärt auf Befragen: Das Reichskommiſſariat ſoll aufgelöſt und ſeine Aufgaben, ſoweit miniſterieller Natur, vom Miniſterium ſelbſt übernommen werden. Die Länder werden ſich vermut⸗ lich bereit erklären, auch den direkten Verkehr des betreffenden Miniſterialdezernenten mit den nachgeordneten Behörden in derſelben Weiſe zu geſtalten wie bisher mit dem Reichskom⸗ miſſariat. Es ſoll verſucht werden, die Beamten des Reichs⸗ kommiſſariats in das Miniſterium einzuſtellen. Zur Frage der Fommunalpolitiſchen Abteilung führte der Staats⸗ ſceretär aus, daß ſie in Fühlung mit den Innenminiſterien der Länder und den kommunalen Spitzenverbänden ſich unterein⸗ ander laufend über die kommunalen Vorgänge informieren And für eine einheitliche Pokitik in den kommunalen Fragen durch beratende Mitarbeit an den Geſetzen und Verordnungen ſorgen ſoll. Im weiteren Verlauf der Sitzung beſchäftigte ſich der Aus⸗ ſchuß mit der Invaliden⸗ und Augeſtelltenverſicherung Insgeſamt betrug die Summe der Einnahmen der Träger der Invalidenverſtcherung im Jahre 1928 1170 Millionen Reichsmark. Dem ſtanden Ausgaben gegenüber von ins⸗ geſamt 810 Millionen Reichsmark. Es ergab ſich alſo ein Ueberſchuß von 360 Millionen Reichsmark. Es ſoll daher vorſichtigerweiſe für die Jahre von 1930 ab mit den⸗ ſelben Beitragseinnahmen gerechnet werden wie 192g. Im ſozialpolitiſchen Ausſchuß des Reichstages wurde, bevor die allgemeine Ausſprache fortgeſetzt wurde, über die beiden von der ſozialdemokratiſchen Fraktion geſtern ge⸗ ſtellten Fragen abgeſtimmt. Die erſte Frage lautete: Iſt für die Beſtimmung des Perſonenkreiſes der bezugsberechtigten Klein rentner lediglich der frühere Kapitalbeſitz maß⸗ gebend? In der Abſtimmung wird die geſtellte Frage von den Sozialdemokraten, dem Zentrum nud der Bayriſchen Volks⸗ partei, den Demokraten und Kommuniſten mit 18 gegen 7 Stimmen der Deutſchnationalen und der Wirtſchaftspartei und der Deutſchen Volkspartei verneint. Die zweite Frage lautete: Soll zur Verbeſſerung der Kleinrentnerfürſorge hinſichtlich des Perfonenkreiſes, der Vor⸗ ausſetzungen und der Höhe der Leiſtungen unter Mitwirkung der beteiligten Organiſationen eine reichsgeſetzliche Regelung erfolgen? Dieſe Frage wird in der Abſtimmung einſtimmig befaht. Mit dieſer Abſtimmung entfällt die Vorausſetzung für eine Weiterberatung. Der Reichsarbeitsminiſter Wiſſel erklärt, daß er ſelbſtverſtändlich die in den Anträgen und den Be⸗ ratungen bisher aufgetretenen Geſichtspunkte als Material verwerten wolle. Rüſtungsverminderung in China Nanking, 18. Jan.(United Preß.) Die hier ſtatt⸗ findende Abrüſtungskonferenz der chineſiſchen Heerführer hat den Beſchluß gefaßt, den Beſtand der verſchiedenen Heere, die unter dem nationaliſtiſchen Banner kämpfen und deren Geſamtzahl auf etwa 2 Millionen geſchätzt wird, auf 800 000 herabzuſetzen. Der Flamenführer Borm freigelaſſen — Brüſſel, 17. Jan. Der Flamenführer Auguſt Borm, der nach Kriegsende zum Tode und dann zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt worden war, iſt auf Grund der vom Staat beſchloſſenen Amneſtie heute freigelaſſen worden er Seilur Aus der Welt der Technik ſoll. In parlamentäriſchen Kreiſen Nr. 30— 10. Jahrgang 2 2 . Anzeigenpreiſe nach Tarff, bei Vorauszahlung je einſp. Kolpnelgelle für Allgem. Anzeigen 0,40.⸗M. Reklamen 34.⸗M. Kollektiv⸗Anzeigen werden höher berechnet Für Anzeigen⸗Vorſchriften für beſtimmte Tage, Stellen u. Aus⸗ gaben wird keine Verantwortung übernommen. Höhere Ge⸗ walt, Streiks, e e uſw. berechtigen zu keinen Erſatzanſprüchen für ausgefallene od. beſchränkte Ausgaben oder für verſpätete Aufnahme pon Anzeigen. Aufträge durch Fernſprecher ohne Gewähr. Gerichtsſtand iſt Mannheim. Wandern und Neiſen Geſetz und echt 2 2 2 2 Die Säuberung Rumäniens Von Emil Neugeboren, Kronſtadt⸗Siebenbürgen Dem neuen rumäniſchen Kñabinett Mantu ſind poſt⸗ tive Aufgaben genug geſetzt. Es hat den durch die verfloſſene Regierung heillos verfahrenen wirtſchaftlichen Karren ins rechte Gleiſe zu bringen, indem es die Landwirtſchafk end⸗ gültig und unwiderruflich von der lähmenden Bürde der Ausfuhrzölle und Höchſtpreiſe befreit und Handel und Indu⸗ ſtrie durch Zulaſſung des Auslandskapitals neubelebt. Es hat mit Hilfe der Auslandsanleihen die Währungsſtabiliſie⸗ rung zu Ende zu führen. Alle Gebiete der ſtaatlichen Ver waltung harren der Verbeſſerung. Das Schulweſen iſt durch einen neuerungsſüchtigen Fanatiker beinahe zugrunde gerich⸗ tet worden und muß wieder hergeſtellt werden. Aber alle dieſe wichtigen Aufgaben werden überragt durch eine ſchein⸗ bar negative, welche die Vorausſetzung des Gelingens jeder anderen Regierungsmaßnahme iſt: die Säuberung des rumä⸗ niſchen Stgatsweſens von der beiſpielloſen Korruption, die ſich dort eingeniſtet hat. Eine alte Erbſchaft noch aus der Türkenzeit hat ſich mit moderner Nachkriegsverderbnis gepaart, um eine entſetzliche Spottgeburt korrupten Beamtentums hervorzu⸗ bringen. Wir haben in ihm ein verſpätetes Abbild jenes Beamtentums, wie es vor zwei bis drei Jahrhunderten auch in Deutſchland mehr eine Plage als eine Stütze der Bevöl⸗ kerung war, bis es durch die gewaltige Erziehungsarbeit Friedrich Wilhelms J. geläutert und ſeiner eigentlichen Be⸗ ſtimmung entgegengeführt wurde. Die Bevölkerung„Alt⸗ rumäniens iſt dieſen Erſcheinungen gegenüber exſtaunlich duldſam. Sie verbindet nach alter Ueberlieferung mit dent Begriff des Beamten die Vorſtellung eines Menſchen, der durch gute Verbindungen und glückliche Umſtände einen Po⸗ ſten erlangt hat und nun berechtigt iſt, dieſen mit allen Mit⸗ teln und unter Ausnützung aller Gelegenheiten zu ſeiner materiellen Bereicherung auszubeuten. Nicht anders als der Unternehmer, der eine Petroleumſonde üder ein Schürfrecht erworben hat. Der Altrumäne findet es ſelbſtverſtändlich, daß ſich der Beamte für ſeine dem Publikum geleiſteten Dienſte von dieſem beſonders entlohnen läßt und daß dabei der Mehrbietende vor dem Zahlungsunfähigen den Vorrang hat. Dabei wird der Beajnte, der ſeine Erpreſſungen zuweilen mit einer an. Gentälität grenzenden Schlauheit durchführt, wegen ſeiner Findigkeit vom naiven Volk noch geradezu be⸗ wundert. a 5 f ö Es iſt ein Glück für Rumänken, daß ſich die neuen Provin⸗ zen, die an geſundere Verhältniſſe gewohnt waren, gegen dieſe Korruption auflehnten. Und zwar waren es keineswegs etwa nur die deutſchen und ungariſchen Bewohner dieſer Landesteile, die ſich damit nicht abfinden konnten, ſondern in ihrer überwiegenden Mehrheit auch die Rumänen, die zwar in der ungariſchen Zeit in ihrer nationalen Freiheit vielfach ein⸗ geſchränkt geweſen waren, aber in ihren ſonſtigen Lebens⸗ verhältniſſen den Schutz des Geſetzes und die Unterſtützung der Behörden nach Recht und Gerechtigkeit genoſſen hatten. Der Kern dieſes Rumänentums der neuen Provinzen iſt in der rumäniſchen Nationalpartei zuſammengefaßt, der ſich dann vor einigen Jahren die unverdorbene Schicht des Altrumänen⸗ tums, die bäuerliche, anſchloß, um mit ihr die jetzt zur Regie⸗ rung gelangte„Nationale Bauernpartei“ zu bilden. Dieſe Partei hat ohne Zweifel die geſchichtliche Sendung, die ſittliche Neugeburt Rumäniens einzuleiten. Sollte ihr dies mißlingen, dann iſt allerdings nicht abzuſehen, was mit Ru⸗ mänien werden ſoll. Das Kabinett Maniu hat ſcharf und ent⸗ ſchloſſen ſeine Säuberungsaufgahe angepackt. Sie be⸗ gann„at home“, h. h. in den Miniſterien ſelbſt. Dort wurde zunächſt der Mißbrauch eingeſtellt, daß Verwandte und Günſt⸗ linge der früheren Miniſter hochbezahlte, wenngleich mit be⸗ ſcheidenen Titeln bezeichnete Poſten innehatten, auf denen ſie überhaupt nicht das Geringſte leiſtelen; es waren Sinekuren in des Wortes vollſter Bedeutung. Noch ärger aber war der Skandal, der mit den Autos der Miniſterien getrieben wunde, Die Tatſache klingt unglaublich, daß ein einziges Mi⸗ niſterium, das der Landwirtſchaft, nicht weniger als 174 Automobile beſaß, die in einem Jahre für Chauf⸗ feure und Benzin mehrere Millionen Lei verſchlangen; benutzt wurden ſie natürlich am wenigſten zu Amtszwecken, vielmehr bildeten ſie das Privatvergnügen und wahrſcheinlich auch den Erwerb der Beamten des Miniſteriums. Doch das ſind ver⸗ hältnismäßige Kleinigkeiten. Wichtiger iſt es, daß ſchon eine ganze Reihe von höheren Verwältungsbegmten ohne viel Auf⸗ ſehen von ihren Poſten entfernt worden ſind, die ſie notoriſch zur Selbſtbereicherung mißbraucht hatten. a f ö In den wenigen Wochen, die ſeit der Regierungsüber⸗ nahme des Kabinetts Mauiu verfloſſen ſind, iſt manches ge⸗ ſäubert worden. Nach den Wahlen, die Mitte Dezember ſtatt⸗ fanden und mit einem glänzenden Sieg der Nationalen Bauernpartei endeten, wird das Reinigungswerk umfaſſend fortgeſetzt werden. Die Regierung hat es an ganz ſpeziellen Ankündigungen nicht fehlen laſſen. Vor allem will ſie die Polizei entpolitiſieren und ihr die Möglichkeit ent⸗ ziehen, ein Inſtrument der Erpreſſung an der Bevölkerung zu ſein. Deutſche Reichsbürger dürfte es beſonders inter⸗ eſſieren, zu hören, wie der Unterſtaatsſekretär des Innen⸗ miniſteriums Joanitzes ku, über die rumäniſche politiſthe Polizei, genannt„Siguranza“, in Beziehung auf die Ueber⸗ wachung der Ausländer denkt. Er erklärte kürzlich mit aller Offenheit, er wiſſe, daß dieſer Ueberwachungsdienſt eine reiche Einnahmequelle für die Beamten der Siguranza bilde. Dies iſt auch ſonſt zur Genüge bekannt. Es wird eine Rieſenarbeit ſein, in alle Winkel, Löcher und Ritzen dieſes Augigsſtalles— dieſer Vergleich iſt allerdings in Rumänien nun ſchon faſt zu Tode gehetzt— hineinzu⸗ leuchten und den Kehrbeſen walten zu laſſen. 2. Seite. 8 Nr. 30 Neue Mannheimer Zeitung(Abend⸗Ausgabe) Freitag, den 18. Januar 1929 Die Finanzherrſc Die Bankier⸗Dynaſtie Der Name Morgan beſitzt in der ganzen Welt einen myſtiſchen Zauberklang. Mit ihm verbinden ſich Mil⸗ [larbenziffern, an ihn knüpft ſich ein Legendenkranz von Machtkämpfen in Wirtſchaft und Politik, von geheimen und offenen Kriegen und von Bergen von angehäuftem Gold. Auch in Amerika, das doch gewiß keinen Mangel an Milliar⸗ bären beſitzt, übt dieſer Name dieſelbe zauberhafte Wirkung aus. Das kleine Haus Ecke Broadway Wallſtreet 23, über deſſen ſäulenverziertem Eingang in Goldbuchſtabden die Firma J. P. Morgan und Co. ſteht, iſt in Wahrheit das Finanz⸗ gdentrum der Welt. Hier werden Schickfale entſchieden, nicht nur von Menſchen und Induſtriegeſellſchaften, hier geht 2s um Schickſale von Völkern und Ländern. Die Zauberkraft, üie von dieſem Hauſe ausgeht, wird noch verſtärkt durch das geheimnisvolle Schweigen, in das es ſich hüllt. Seitdem die Hearſt⸗Preſſe den alten J. P. Morgan durch Jahre hindurch Als„Höllenhund der Plutokratie“ durch alle Spalten gehetzt Hat, wurde die Firma J. P. Morgan u. Co. ein Feind der Preſſe. Wären die Transaktionen dieſes Bankhauſes nicht ſo rieſenhaft und weltbewegend, ſo würde man weniger über e wiſſen als über den kleinſten Winkelbankier. Selbſt die Gewaltigen von Wallſtreet, die Kollegen und Finanzleute, ſie wiſſen ſo gut wie nichts von dem Me uſchen J. P. Mor⸗ gan. Auch ihnen iſt er ein Rätſel, der Mann mit der Maske, Her allein, ohne Freunde und Vertraute ſeinen Weg geht, der viele Fäden der Weltgeſchichte zwar in keinen Händen hält, aber ſelbſt einſamer lebt, als der Einſtebler in der Wüſte. Allzu großer Reichtum macht einſam, er iſoliert und ſchreckt ab. J. P. Morgan, der mächtigſte und reichſte Mann der Welt, geht durch das Leben ohne Freunde. J. P. Morgan, der Jüngere, iſt Erbe. Den gewaltigen Reichtum und die gewaltige Macht des Hauſes hat der Vater geſchaffen. Es iſt oft die Frage aufgeworfen worden, 5b der Sohn ohne die Arbeit ſeines Vaters eine intereſſante bedeutende Perſönlichkett geweſen wäre. Es iſt eine müßige Frage, Söhne großer Männer haben es oft ſchwer, ſich gegen den Ruhm der Väter durchzuſetzen. Und es gilt bereits als biel, wenn es ihnen gelingt, das Erbe zu bewahren. P. Morgan, der Sohn erreicht gewiß nicht das Format des Vaters, der eine jener Kraftnaturen war, die ſich über alle Schranken hinweg ihren Weg bahnen. Der alte Morgan ge⸗ Hörte in die Klaſſe der Rockefeller, Carnegies, die die amertkaniſche Welt nach ihrem Willen formten und wie eine Naturgewalt über das Land dahinbrauſten. Dief. heroiſche Zeit des amerikaniſchen Wirtſchaftsaufbaues iſt vor⸗ Über. Heute kämpft man mit feineren Mitteln, und niemand Wird behaupten können, daß J. P. Morgan, der Jüngere, die Mittel ſeiner Zeit weniger gut beherrſcht als der Vater die ſeines Jahrhunderts. Der Sohn hat es verſtanden, das ge⸗ waltige Erbe nicht nur zu bewahren, ſondern er hat es ver⸗ größert und das Haus J. P. Morgan zu einer Macht geführt, die von keinem anderen nur annähernd erreicht wird. Er Apr allem hat es verſtanden, die Kriegskonfunktur zu einem großen Geſchäfte umzubiegen. Alle A nleihen, die die Alltierten in Amerfka aufgenommen haben, gingen durch feine Hände, und da dieſe immerhin eine Summe erreichten, die zwiſchen 35 und 40 Milliarden ſchwankt, ſo kann man ſich die ungeheure Höße der Propiſionen gut vorſtellen. Inwieweit das Bankhaus J. P. Morgan& Co. Amerika zur Mitwirkung im Weltkriege beſtimmte, aus Sorge um die An⸗ leihebeträge, ſoll bier nicht unterſucht werden. Niemand weiß barüber authentiſches zu berichten, und die Safes, wo die Akten ruhen werden wohl immer ſchweigen. Wir wiſſen nur, aß J. P. Morgan nun in gleicher Weiſe an einer Ordnung der aus dem Weltkriege datterenden Schulden interefflert iſt, And wir können dieſen Umſtand nicht als ungünſtig empfinden. Der jetzt 62 jährige J. P. Morgan ler wurde am 7. Sep⸗ tember 1867 in Irvington, im Staate Rewyork geboren) ſteht auf der Höhe ſeiner Macht. Die rieſigen Gewinne im Kriege ſetzten ſich in der Nachkriegszeit fort. An großen Geſchäften ſet nur erinnert an die Mitwirkung bei der Stützung des Franc, wo J. P. Morgan im Einverſtändnis mit der Bank don Frankreich durch rieſige Frane⸗Stützungskäufe an allen Weltbörſen, die Abwärtsbewegung zum Stillſtand brachte, den Baiſſe⸗Spekulanten rieſige Verluſte beibrachte, und wo nur bedeutender als die nicht er ber einzige Gewinner war. Es ſei erinnert an die 800 J. P. Morgan u. Co. Millionen Mark Dawes⸗Anleihe, an der er un⸗ gefähr 8— 10 Millionen Dollars verdient haben ſoll. Die Rolle, die der Weltbankier damals hinter den Ku⸗ liſſen der Londoner Konferenz, im Sommer 1924, ſpielte, war Eingeweihten wußten. war er nur hinter den Kuliſſen tätig, heute ſcheut er es nicht, ſich offen zu ſeiner Führerrolle zu bekennen. Das Erſtaunen über die Annahme des Sach verſtändigen poſtens durch J. P. Morgan iſt groß. Denn bei ſeiner Scheu vor der Oef⸗ fentlichkeit hätte niemand erwartet, daß er ſich dieſer ſelben Oeffentlichkelt an ſo exponiertem Punkte ſtellen würde. Wie kam die Dynaſtle Morgan zu ihrer Macht? Der Vater begann im amerikaniſchen Bürgerkriege als beſcheidener Effektenhändler ſeine Laufbahn. Er erkannte früh die führende Rolle, die in dem zukunftsreichen, aber kapitalarmen Lande dem Gelde in jeglicher Form beſchieden war. Er beſaß ein konſtruktives Gehirn. Er beſchränkte ſich auf wenige Geſchäfte, deren Ausmaß aber alles bis dahin Be⸗ kannte übertraf. Eiſenbahnen, Stahl und Eiſen wurden ſeine Hauptbetätigungsfelder. Am bekannteſten in der Oeffentlich⸗ keit wurde der Gigantenkampf zwiſchen Carnegie und Morgan, der mit dem Aufkauf der rieſigen Eiſenwerke durch den Bankier führte. Die United States Steel Corpo⸗ ration, der amerikaniſche Stahltruſt, war das Ergebnis Das iſt nur eines der großen Geſchäfte Morgans. Früh pflegte er auch das Anletihegeſchäft, beſonders mit den füdamerikaniſchen Staaten, ſodaß bald Politik und Geſchäft unlösbar mitein⸗ ander verbunden waren. Das Bankhaus Morgan iſt heute Herr über die größten Induſtriegeſellſchaften Amerikas(ſo über General⸗Motors), es iſt der größte Anleihegeber der Welt, und keine Anleihe von internationalem Ausmaße kann ohne Morgan oder gegen ihn zuſtande kommen Wäre er nicht aktiv an der Reparationskonferenz beteiligt, ſo würde die Bankmacht J. P. Morgan u. Co. unſichtbar über dem Verhandlungstiſch ſchweben. Keine Regelung der Reparations⸗ frage kann ohne die Zuſtimmung dieſes Bankhauſes erfolgen. Nun, da der Inhaber ſelbſt ſich hat zum Sachverſtändigen ernennen laſſen, tritt eine Macht, die ſonſt immer hinter den Kultiſſen gearbeitet hat, vor das Forum der Verantwortlichen. Amerika hat ſeine ſtärkſten Potenzen entſandt: In Owen Young den führenden Kopf und in J. P. Morgan den führenden Geldmann. Wie Deutſchland dabei abſchneiden wird, das wird erſt die Zukunft zeigen können. R. Bul wer. — Englano feindliche Jemonſtration in New Pork New Mork, 18. Jan.(United Preß.) Zu england⸗ feindlichen Kundgebungen kam es vor dem hieſigen engliſchen Konſulat, jedoch konnte die Polizei durcz ſchnelles Eingreifen Ausſchreitungen verhüten. Die Demon⸗ ſtranten, insgeſamt ungefähr 300 Perſo nen, proteſtierten gegen die im Dezember erfolgte Ausweiſung des amerikani⸗ ſchen Delegierten der„Liga gegen den Imperialismus“ John W. Johnſon aus Indien. Die Menge führte Tafeln mit, auf denen gegen das Vorgehen der engliſchen Regierung Proteſt erhoben wurde. Von der Polizei wurden zwei Führer der Demonſtranten, eine Frau und ein Mann, verhaftet. Das Polizeigericht verurteilte den Mann, der in Haft behalten wurde, zu einer Gefängutsſtrafe, während der gleichfalls verurteilten Frau eine Bewährungsfriſt zugebilligt wurde. Der Richter Simp⸗ ſon, der den Fall behandelte, erklärte, daß es ſich bei der Demonſtration nicht um eine frledliche Verſammlung, ſondern um„eine unzuläſſige unfreundliche Haltung gegen eine den Vereinigten Staaten befreundete Regierung“ gehandelt habe. Verhaftung einer Bande von ingendlichen Verbrechern — Warſchau, 17. Jan. In letzter Nacht wurde in Ly d z eine aus ſieben Kindern im Alter von 11 bis 15 Jahren beſtehende Verhrecherbande, die ſchon ſeit langem in Lodz und Umgebung ihr Unweſen trieb, unſchädlich gemacht. Die fugendlichen Verbrecher haben eine Reihe ungewöhnlich verwegen durchgeführter Einbrüche und Diebſtähle verüßt. Mediziniſche Wodurch wirken Winterkuren? Von Gan.⸗Rat Or. Berger Die Wirkung beruht vor allem auf dem Klima. Und bieſes Kama ſes! ſich aus Luftdruck, Temperatur, Feuchtig⸗ kellsgehalt, L. bagung, Bewölkung, Strahlung uſw. zu⸗ fammen und hat auf faſt alle Funktionen des Körpers wichti⸗ gen Einfluß, auf Atmung, Herztätigkeit, Blutumlauf, Blut⸗ druck und Blutbildung, auf den Stoffwechſel uſw., uſw. Das winterliche Höhenklima iſt im weſentlichen hurch nieöbrige Temperatur bei Trockenheit der Luft aus⸗ gezeichnet, durch vermehrte Strahlung und burch verminder⸗ zen Sauerſtoffgehalt. Die Kälte und die Trockenheit tragen zur„Abhärtung“ des Körpers bei; die den Blutkreislauf regulſerenden Nerven kommen in Uebung, eine Erkältung findet weniger leicht als in der Ebene ſtatt, weil die Trocken⸗ heit der Luft einesteils die Schweißabſonderung hemmt und andererſeits die Verdunſtung bei erheblicher Wärmeabgabe fördert. Die Wirkung der geſamten Strahlung iſt, biologtſch geſehen, höchſt kompliziert. Die in der Haut ſich bildenden Abbauſtoffe wirken nicht nur örtlich, ſondern beeinfluſſen auch dos krankhaft veränderte Gewebe an entfernteren Orten und führen gleichzeitig durch Einwirken der Zerfallprodukte hei⸗ lende Wirkungen aus, wie wir es von der Tuberkuloſe her kennen. Die Strahlungs⸗Energie, die vom Blute aufgenom⸗ men wird, kommt dem Geſamtkörper zugute. Durch die durch⸗ bringenden Strahlen geſchieht eine Erwärmung des Blutes und damit wird die Bildung von Abwehrſtoffen gefördert. Auch das ſogen, vegetative Nervenſyſtem des Sympathitus, welcher die der Willkür entzogenen Organe des Leibes, Ver⸗ bauung uſw. verſorgt, erhält unmittelbare Reize. Der verminderte Sauerſtoffgehalt kann, ſo förder⸗ lich er für manchen iſt, bei Herzkranken bedenklich ſein und zur Vorſicht mahnen, weil er an Herz⸗ und Blutumlauf er⸗ böhte Anforderungen ſtellt. Im Mittelgebirge ſind wie Dr. van Oordt in einem von ihm, von Dr. Häberlin, Dr. von Schrötter und Dr. Heinrich Vogel herausgegebenen und bei Konegen erſchtenenen Buche, dem wir auch das Weſent⸗ lichſte bieſer Ausführungen entnahmen, angibt, zur Winter⸗ kur reizen: Das iſt der Sportgebanke, der hier beſonders hygteniſch— erzieheriſch und vorbeugend wirken kann. Das ſind zweitens Gründe der Erholung, die nicht ſo ſehr beſon⸗ dere Reizwirkungen ſucht als Ausſpannung, und das iſt örit⸗ tens die direkte therapeutiſche Indikation, die die Eigen⸗ ſchaften des Winters zur Heilung heranziehen und mit der Konſtitutton des Kranken und der Art ſeiner Krankheit in Einklang zu bringen ſucht. Lungenſchwindſucht, beſonders im Anfang, Erholung nach Grippe und Malaria, Luftröhren⸗ katarrh, Aſthma, Störungen der inneren Drüſen, wie Bafſe⸗ dowſche Krankheit, nervöſe Störungen, nervöſe Schlafloſigkeit kommen hier in Betracht. Für das Hochgebirge mit ſeinem größeren Reichtum an ultravioletten Strahlen kommen, vorausgeſetzt, daß ge⸗ nügender Windſchutz gewährleiſtet iſt, Drüſenerkrankungen und allgemeine krankhafte Körperbeſchaffenheit(Diatheſe) in Frage. Der verringerte Luftdruck hat günſtige Einwirkungen auf die Lungen, die geſteigerten körperlichen Anforderungen ſind der Ausbildung und Stärkung der Muskeln, des Knochen⸗ baues, des Herzens und der Blutgefäße aſtuſtig. Ebenſo ge⸗ eignet ſind nervöſe Störungen, Baſedow, Aſthma, Beſchwer⸗ den der Wechſeljahre, chroniſche organiſche Leiden, Er⸗ ſchöpfungskrankheiten und Tuberkuloſe. Winterkuren an der See ſind dem Laken noch ungewohnt. Er fürchtet die Kälte an der See, während in Wirklichkeit das Seeklima milder und ohne ſo große Tem⸗ peraturſchwankungen iſt wie im Lande. In vielen Fällen kann von einer Winterkur ſogar mehr erwartet werden als von einer im Sommer. Angebracht ſind: Bronchtalkatarrh, Skrofuloſe, Aſthma, Nervoſität, Tuberkuloſe anderer Körper⸗ telle als der Lunge, Entwicklungshemmungen. Jeder Organſsmus reaglert individuell auf die Reize des Winterklimas. Die einzelnen Faktoren des Klimas in ihrer Wirkung auf einzelne Erkrankungen zu ſonbern, iſt kaum nhtig, ſie in feſte Geſetze zu faſſen und zu ſagen, dies iſt für Aber damals zu Hilfe kommen zu können. es dret Faktoren, welche, den und dies für jenen gut, iſt ſchwer. Man muß praktiſch 2 2. S 51 Was geht in Afghaniſtan vor? Bombay, 18. Jan.(United Preß.) Afghaniſtan wird vorausſichtlich, wie Meldungen von der Grenze beſagen, in⸗ folge der Entwicklungen der letzten Tage, wenigſtens bis zum Eintreten der Schneeſchmelze, in mehrere ihm untergebenen Durran u. Kandahar wie lab ſtehen. Der zu Ka herrſcher der Hauptſta is und Mohmand⸗Stämme erhalten d werden unter ſeiner Botmäßigkeit Landesteil wird dem jetzigen Bacha Sako und den mit ihm verbündeten Führern Mangalſtammes zufallen. Sofort, 8 hmelze einsetzt, wird aber der Kampf um die wenn die Schnee Beherrſchung des ganzen Landes wieder in vollem Umfang ausbrechen. Ueber den Aufenthalt des Königs Jna hat Ullah iſt zur Zeit nichts bekann. Das letzte, was man von ihm hörte, war, daß er ſich als Gefangener im Pälaſt von Kabul befinde. 8 1— 7 r Verkehrsſtörungen durch Schnee — Karlsruhe, 18. Jau. Schneewehen iſt am Donnerstag im Elſen bahn verkehr eine recht empfindliche Störung eingetreten. So erlitt der D Zug 2(Berlin— Baſeh) eine Verſpätung von über einer Stunde, der beſchleunigte Perſonenzug Karlsruhe Stuttgart München konnte nur mit halbſtündiger Verſpä⸗ tung den Bahnhof verlaſſen. Der Hauptgrund des Mißſtan⸗ des iſt darin zu ſuchen, daß die automatiſchen Weichen infolge der Schneewehen nicht richtig funktionierten. — Bad Homburg, 18. Jan. Hier wurde in einer Scheune ein etwa 60jähriger Mann erfroren aufgefunden. Er gab nur noch ſchwache Lebenszeichen von ſich und wurde in das Homburger Krankenhaus gebracht, wo er kurz nach ſeiner Einlieferung ſtarb. Die Perſonalien konnten noch nicht feſt⸗ geſtellt werden. — Höchſt a.., 18. Jan. Auf der Straße nach Zeilsheim wurden durch den heftigen Schneeſturm 15 Telegrapheu⸗ maſten umgelegt. Bel Biber war am Dienstag abend durch den herrſchen⸗ den Schneeſturm die 20 000 Volt⸗Ueberlandleitung geriſſen, ſodaß ein Teil der Stadt Offen ha ch(Main), der mit Dreh⸗ ſtrom verſorgt wird, einige Stunden ohne Licht war. Kälte in Frankreich — Paris, 18. Jan. In ganz Frankreich ſind geſtern die Temperaturen ſtark zurückgegangen. In der franzöſtſchen Schweiz wurden durchweg 1420 Grad Kälte gemeſſen. Fünf Meter Schnee in Jugoflawien Mittwoch ununterbrochen heftige Schneefälle nieder. In den Gebirgsgegenden liegt der Schnee bis zu fünf Metern hoch. Jeder Verkehr iſt unterbrochen. Der Schueeorkau über Dänemark — Kypenhagen, 18. Jan. Die ungeheuren Schneeſtürme, die in den letzten Tagen über Dänemark niedergegangen ſind, haben große Schäden angerichtet. Auf Seeland iſt der Zugverkehr völlig lahmgelegt. Die Hauptzüge werden nur einmal am Tage abgelaſſen, die Privatbahnen ltegen völlig ſtill. Die Dampfer verkehren mit großen Verſpätungen und laufen völlig vereiſt in die Häfen ein. Fremde Schiffe liegen zu Dutzenden im Oereſund vor Anker, da ſie wegen der ſchlechten Sicht und des Orkaus den Hafen nicht erreichen können. Der Autoverkehr außerhalb der Städte ruht faſt völlig.— An der Nordweſtküſte von Seeland hat der Orkan bei Odden die Wellenbrecher zerſtört, den Leuchtturm umgeriſſen und 7 Fiſcherfahrzeuge zerſchmettert. Norwegiſcher Dampfer zerſchellt— Die Beſatzung f vor dem Untergang — Kopenhagen, 18. Jan. In dem Schneeorkan iſt der Bornholm geſtrandet und mitten durchgebroche n. Die 26 Mann ſtarke Beſatzung befindet ſich auf dem Vorderdeck und ſieht keine Möglichkeit, das Land zu erreichen, da ein Boot bei jeglichem Verſuche an den Felſen zerſchmettert wer⸗ den würde. Ein Bergungsdampfer iſt von Kopenhagen aus an die Unfallſtelle abgegangen, doch iſt es ſehr zweifelhaft, ob dieſer etwas ausrichten kann. Am Ufer hat ſich eine große Menſchenmenge angeſammelt, die den langſamen Untergang des Schiffes vor Augen ſieht, ohne der unglücklichen Beſatzung das Ganze betrachten und kann nur ſagen, daß das Winter klima, wie die Erfahrung gelehrt hat, in ſehr vielen Fällen einen äußerſt günſtigen geſundheitlichen Einflutz hat und daß es noch viel zu wenig für bieſen Zweck ausgenützt iſt. Kosmiſche Arfachen der Grippe? Von Dr. H„H. Kritzinger Im Kampf der Wiſſenſchaft gegen ihren Mißbrauch im Sinne einer geſchüftsmäßigen Sterndeuterel wird hin und wieder gewiſſermaßen das Kind mit dem Bade ausgeſchüttet inſofern, als eine kosmiſche Gebundenheit irdiſchen Geſchehens reſtlos geleugnet wird. Das geht entſchieden zu weit und be⸗ ſchneidet möglichem Wiſſen unberechtigt die Entwickelung. Nicht nur unſer großer Kepler war von den Sterneinflüſſen überzeugt, ſondern auch bie heutige Meteorologie kommt um die Feſtſtellung kosmiſcher Perioden der Witterung nicht mehr herum. So iſt der Nachweis der elffährigen Sonnenflecken⸗ Periode z. B. in den Temperaturſchwankungen gewiſſer Erd⸗ bereiche unbeſtrittener Beſtandteil der heutigen Wiſſenſchaft. Dasſelbe gilt für größere Witterungsperioden von der Art der Brücknerſchen Klimaſchwankung in fünfunddreißig Jahren bezw. einem Vielfachen dieſer Dauer. Klima⸗ ſchwankungen wie dleſe ſpiegeln ſich im Leben der Pflanze wieder, wie die Jahresringe uralter Bäume beweiſen, ja ſie laſſen ſich auch im Auf und Ab der menſchlichenr Sterblichkeit aufzeigen. Dieſer Beweis läßt ſich nicht nur nach einer Statiſtik der einzelnen Sonnenflecken erbringen, ſondern auch periodenweiſe aus der indiſchen Cholera⸗Statiſtik ſeit dem Beginn des zwanzigſten Jahrhunderts. Es iſt jedem Epidemologen bekaunt, daß dle Grippe, wie wir das auch bei der letzten Eholera⸗Epidemie 1892 er⸗ lebten, dieſer Seuche häufig das Feld zu bereiten pflegt. Weiterhin ſteht die bemerkenswerte Tatſache feſt, daß nicht die Anſteckung im landläuftgen Sinne allein ausſchlaggebend iſt, denn beiſpielsweiſe bel der Grippe⸗Pandemie 1918/19 wurde auch Auſtraltien davon ergriffen, obwohl es durch äußerſt ſtrenge Quarantäne⸗Maßnahmen geſchützt war. Es iſt daher zu vermuten, daß ein Gedanke, der ſchon vor hundert Jahren Bezirke zerfallen, Aman Ullah wird wahrſcheinlich die Herrſchaft über die Durch die anhaltenden ſtarken — Belgrad, 18. Jan. Ueber ganz Südflawien gehen ſeit norwegtſche Dampfer„Skolma“ an der Felſenküſte von 29 wird 1 in⸗ zum allen, r die alten igkeit gen ihm fort, n die fang h iſt örte, abul er hat das Volk nicht zu politiſchem Denken erzogen Immer Reich und Länder müſſen alles daran ſetzen, das Neue Mannheimer Zeitung[Abend⸗Ausgabeſ g. Seite. Nr. 0 Freitag, den 18. Januar 1929 9% 84 Sti K 5 2 0 Städtiſche Nachrichten Reichsgründungsfeier der Mannheimer Stusentenſchaft Mannheimer Studentenſchaft veranſtaltete am heutigen Freitag mittag in der Aula der Handelshochſchule eine akademiſche Gedenkfeier zur Erinnerung an den Tag der Reichsgründung. Der Lehrkörper der Hoch⸗ ſchule und die Studierenden erſchienen in ſtattlicher Zahl zu dieſer feierlichen Veranſtaltung. Nach dem farbenprächtigen Einzug der Charglerten leiteten muſikaliſche Vorträge von Mitgliedern des Akademiſchen Orcheſters zur Anſprache des Rektors, Profeſſor Dr. Duckermann, über, der zunächſt kurz die kragiſche Entwicklung des mittelalterlichen Kaiſer⸗ tums kennzeichnete, die zu jahrhundertelanger politiſcher Ohn⸗ macht des deutſchen Volkes führte. Bismarck war es vor⸗ behalten, den einzig gangbaren Weg zu politiſcher Einigung zu finden und zu beſchreiten. Am 18. Januar 1871 gelang das Werk, an das auch nach dem Umſturz von 1918 die ſtaatliche Entwicklung des deutſchen Volkes anknüpfte. So haben wir auch heute noch das Recht, dieſen Tag felerlich zu begehen. Die eigentliche Gedenkrede hielt Rektor⸗Stellvertreter Profeſſor Dr. Sommerfeld. Die wirtſchaktliche Aufwärtsentwicklung des neuen Reiches zeigte die Lebensfähigkeit des fungen Staates. Ein eigen⸗ artiger geiſtiger Unterſchled aber beſtand zwiſchen dem Grün⸗ der des Reiches, dem undoktrinären, tief ſchauenden Politiker, und dem Volke, das, zu ſyſtematiſchem Denken erzogen, doktrinär eingeſtellt war. Bismarck verſtand es, mit allen Parteien zu arbeiten, um größere Zlele zu erreichen. Aber 2 A Die wieder hat ſich gezeigt, daß Trennendes überſchätzt, das Eini⸗ gende überſehen wurde. So iſt es auch noch heute. Noch hat ſich das Volk innerlich nicht auf den Parlamentarismus eia⸗ geſtellt. Splitterparteien rechts und links beweiſen das. So kam ein Radikalismus des politiſchen Denkens auf, das ein⸗ zelne Syſtem wird überſchätzt, die praktiſthe Verwirklichung auf großer Baſis iſt meiſt unmöglich. Der Redner verglich bieſe Zuſtände mit den ruſſiſchen, wo das Extreme ver⸗ wirklicht werden ſoll. Aber Lenin war ein Partei-, kein Volksführer. Eher kann für uns England ein Vorbild ſein, wo die ſtetige organiſche Entwicklung ſelbſtverſtändlicher Grundſatz bei allen Parteien iſt; um ihretwillen läßt man oft das Parteiſyſtem zurücktreten gegenüber den dringenden Forderungen der Zeit. Der Gedanke des Parlamentarismas kann nach der Anſicht des Redners nur dann fruchtbar ſein, wenn er ſich auf Führer ſtützt, die ohne enge Parteigebunden⸗ heit ein allgemeines Ziel vor ſich ſehen. Anſätze dazu ſind vorhanden. Aber das Volk iſt noch nicht ſo weit. Uns ſehlt die Tradition auf parlamentariſchem Gebiete. Dieſe polltiſchen Ausführungen ſeten gerade in dieſem Kreiſe angebracht. Denn für den Kaufmann komme es, im Inland wie vor allem im Ausland, auf eine ganz ähnliche Grundeinſtellung au wie bei dem Politiker. Kenntnis der Meuſchen, Kenntnis der Welt ſind nötig. Wenn heute Wirt⸗ ſchaftler in jungen Jahren im Bergwerk, am Schraubſtock arbeiten, ſo bringt das eine weſentliche Vertiefung, Dazu muß aber noch kommen, daß er andere Völker kennen lernt. gegenſeitige Verſtändnis zu fördern aus politiſchen und aus wirtſchaftlichen Gründen. Denn die Welt gehört dem, der ſie am beſten kennt. Nach weiteren Vorträgen muſikaliſcher Art richtete der 1. Vorſitzende des Allgemeinen Studierenden Ausſchuſſes, Kleinau, Worte des Dankes an die Erſchienenen, vor allem an die beiden Redner. Er ſchloß mit Goethes Worten auf die deutſche Zukunft. Das von allen Anweſenden ge⸗ fungene Deutſchlandlied bildete den Abſchluß der würdigen Feier. th. N* Lebensmüde. Ein auf der Wanderſchaft befindlicher 82 Jahre alter Pferdeknecht wollte ſich geſtern abend von ber Friedrichsbrücke aus in den Neckar ſtürgen. Paſſan⸗ ten hinderten ihn an der Durchführung ſeines Vorhabens und veranlaßten ſeine Ueberführung in das allgemeine Kranken⸗ Haus. wiederholt diskutiert wurde, auch heute noch die Beziehung verſtändlich machen kaun: Arago dachte an eine an ſich gering⸗ fügige Veränderung der Zuſammenſetzung der Erdatmosphäre. Wie der Einzelne darauf reagiert, iſt noch unbekannt,. Später wurde das Ozon verantwortlich gemacht. Daß elektriſche Prozeſſe hineinſpielen können, beweiſt eine ruſſiſche Statiſtik, nach der die Zahl der Cholera⸗Kranken im Anſchluß an Ge⸗ witterperioden erheblich zunahm. Nachdem der Berliner Ingenieur Rudolf Mewes den Zu⸗ ſammenhang zwiſchen Sonnenflecken und Peſtperioden gezeigt hatte, wies 1928 der ruſſiſche Arzt A. Tſchiſchewſki nach, daß auch der Rhythmus der Cholera⸗ und Grippe⸗Epidemien durch die Sonnenflecken beſtimmt erſcheint. Seine umfang⸗ reiche Arbeit läßt erkennen, daß die Beziehungen zwiſchen Sonnenflecken und Epidemien immer klarer werden, je mehr Material man heranzleht. Auf jede Welle der Sonnen⸗ flecken kommen durchſchnittlich zwei Grippe⸗Epidemien, von denen die eine im Anſtieg, die andere im Abſtieg des Sonnen⸗ fleckenmaximums aufzutreten pflegt. Der Abſtand beider beträgt etwa drei Jahre. Nach der letzten Grippe⸗Epidemie 1926 iſt alſo auch jetzt wieder eine ſolche fällig. Das ſtimmt damit überein, daß wir im vorigen Jahre das letzte Sonnen⸗ fleckenmaximum hatten, und daß jetzt, wie ſich auch aus meinen Beobachtungen ergibt, die Fleckenhäufigkeit im Abnehmen be⸗ griffen iſt. Danach ſollte uns alſo die gegenwärtige Grippe⸗ Epidemie nicht verwundern. Die Erforſchung der Sonnenflecken⸗Perioden hat in ihrem Rhythmus verſchiedene Planeten⸗Perioden erkennen laſſen, bei denen Venus, Erde und Jupiter die Hauptrolle ſpielen. In dieſem kosmiſchen Sinne iſt es beſonders eigenartig, daß eine Periodogramm⸗Analyſe der Zeiten des beſonderen Auf⸗ flackerns während der Grippe⸗Epidemien durch Brownulee auf einen Zeitabſchnitt von 33 Wochen führte. Dieſe gänzlich neutrale Feſtſtellung gibt beſonders aus dem Grunde zu denken, weil die Umlaufsdauer der Venus geradezu 31 Wochen umfaßt. Wir müſſen dieſes Zuſammentrefſen vor⸗ läufig hinnehmen mit der Andeutung, daß ſich auch im Rhythmus der Sonnenflecken die Venus⸗Periode erkennen läßt. Ein Beweis für die Berechtigung der Lehren der Aſtro⸗ logie iſt damit keineswegs gegeben, denn es fehlt hlex gänzlich verwaltung diesmal ſo ſchnell gearbeitet, daß wenigſtens bis von dem franzöſiſchen Astronomen Arago ausgeſprochen und Tauwetter f Vorbei iſts mit der weißen Herrlichkeit. Es taut. Aber nur in der Innenſtadt. Glücklicherweiſe hat die ſtädtiſche Fuhr⸗ heute mittag aus den Hauptſtraßen die Schneehaufen ver⸗ ſchwunden waren. Im ganzen wurden 800 Mann, 20 Laſtautos und 150 Fuhrwerke eingeſetzt. Die ſechs Schneepflüge waren bis geſtern abend um 9 Uhr in Tätigkeit. Die Straßenreinigungskolonnen arbeiteten un⸗ unterbrochen bis heute früh 4 Uhr. Zwei Stunden ſpäter wurde das eigene Perſonal der ſtädt. Fuhrverwaltung von neuem eingeſetzt. Das fremde Perſonal begann die Arbeit wieder um 7 Uhr. Mit 80 Fuhrwerken wurden von 8 Uhr ab die Planken geſäubert. Da wider Erwarten im Laufe des Vormittags Tauwetter eingetreten iſt, wird es notwendig ſein, daß in den Nebenſtraßen der Innenſtadt ebenſo ſchnell wie in den Hauptſtraßen gearbeitet wird. Selbſt die Straßen, die in die Planken ausmünden, ſahen heute nachmittag noch ſehr übel aus, ganz abgeſehen von den Gehwegen, die zum großen Teil nur recht oberflächlich geſäubert ſind, ſo daß die Paſſanten durch den breiigen Matſch waten mußten. Hoffent⸗ lich ſehen bis morgen die Gehwege etwas ſauberer aus. In den Außenbezirken, in denen es ja immer kälter als in der City iſt, konnte ſich die weiße Maſſe behaupten. Es iſt zu wünſchen, daß die Temperatur heute abend und in der kommenden Nacht nicht unter den Gefrierpunkt geht, ſonſt be⸗ kommen wir Glatteis. Die ſtädtiſche Fuhrverwaltung ließ von 10 Uhr ab ein Sondſtreuauto laufen, eine Maßnahme, die notwendig war, weil man um dieſe Zeit mit dem Anziehen der Temperatur rechnen mußte. Außer den mitgeteilten Fahr⸗ zeugen waren noch 200 Schneekarren in Tätigkeit, mit denen der Schnee in die Kanaliſationsſchächte befördert wurde. * * Rechtsminderung der Wartegelbempfänger. Nach dem vom Reichsfinanzminiſter dem Reichsrat zugeleiteten Geſetz⸗ entwurf über die Aenderung der Rechtsverhältniſſe der Wartegeldempfänger ſollen die nicht mehr voll dienſtfähigen Warteſtandsbeamten durch Gewährung von Vergünſtigungen veranlaßt werden, ſich freiwillig in den endgültigen Ruhe⸗ ſtand verſetzen zu laſſen. Für Wartegeldempfänger, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, iſt der Uebertritt in den end⸗ gültigen Ruheſtand auch dann vorgeſehen, wenn ſie von einem freiwilligen Uebertritt in den Ruheſtand keinen Ge⸗ brauch machen. Solche Wartegeldempfänger ſollen unter Gewährung ihrer früheren vollen Bezüge verpflichtet ſein, auch eine planmäßige Stelle von geringerer Einſtufung an⸗ zunehmen. Eine vorübergehende Beſchäftigung kann bei Gewährung gewiſſer Sicherungen nach dem Entwurf nicht abgelehnt werden. Die Minderung des bisherigen Rechts der Wartegeldempfänger im allgemeinen wird damit be⸗ gründet, daß dadurch die Wiederverwendung geeigneter Wartegeldempfänger gefördert wird. 5 FJuchhu, Winderwedder! Schtatt grob in groo jetzt alles weiß, Un uff der Gaß forr d' Gleuner Eis! Do guck norr naus durchs FFenſchder, Vedder, Jetzt hawwe mir endlich Winderwedder! Im Schbeicher heer' ich Juchhug'ſchret, Der Schorſchl holt ſein Schlidde bei, Do muß ich aach mein Da wos richde, Mit mir fährt heit meiln] kleeni Nichde. Im Park un drauß am Negg'rdamm Do fahre mir ſelbanner ſchtramm, Un wann die Dabbes Borzler mache, Dann gitt's forr d' Leit aach was zum Lache. 'r Lehrer guckt aach luſchdig zu, Er hot aa grodlt als kleener Bu. Wann mir mit unfre Schlidde ſchbringe, Dann brauche mir kee Uffgab'bringe. Un geht's am Gogglsberg los, In unſerm liewe Mannemdawos, Dann miſſe frei hawwe alle Klaſſe. Here, gitt des e Roblſchbaſſe! August Göller. Fünf Jahre Rundfunk Ueber Fernrohr, Eiſenbahn, Luftſchiff hinweg fand die Technik den Weg zum— inneren Menſchen zunächſt im Film. Viele halten ihn, trotz der Höhe, die er zweifellos erreicht hat, für Kitſch; und wenn man ſieht, wie ſehr er das fanatiſch gellebte Rauſchgift der Maſſen geworden iſt, wird man gerne zuſtimmen. Und iſt doch im Unrecht. Gebärde und Geſte, Erleben widergeſpiegelt in der Bewegung des Körpers, und im Ausdruck des Geſichtes— das ſind die Baumittel der Filmgeſtalkung. Damit wendet ſie ſich an das Auge als das Haupttor des Lebens. Den zweiten Schritt tat die Technik im Rundfunk; ſie machte das Ohr zum Mittelpunkt der Welterfaſſung. Wie eine Sühne ſcheint es, dafür, daß die Technik des Tages, des erwerbenden Lebens unſer Ohr mit ihrem Getöſe bis zum Wahnſinn erfüllt. a Der Rundfunk kam— und gab dem Ohre den Frieden. Für den oberflächlichen Menſchen, der nur ſeine Lange⸗ weile totſchlagen will, genügt das Ohr ſchlechthin. Es wird ihm zum Empfänger und ihm genügt's. 5 Aber es iſt ein Weltgeſetz, daß jeder Empfänger auch Sender ſein ſoll, beſonders wenn er vollendet ſein will. Und ſei es nur für feine eigene Entfaltung. Was aber iſt dieſer Sender des Ohrs? Es iſt die Phantaſie, dieſe Urkraft, die am Anfang der Menſchheit ſteht, mit der die Völker die Traumwelt ihrer Mythen, ihrer Sagen, ihrer Märchen, ihrer Volkslieder ſchufen. Der Rundfunk läßt uns blind. Damit wir wie der blinde Sänger Schauende werden möchten. Der Rundfunk macht uns alle zu Dichtern, zu Mitgeſtal⸗ tern deſſen, was er über die Sender ſtrahlt.(„Südfunk“) Das internationale Muſikfeſt 1929. Die Londoner Zentrale der Internationalen Geſellſchaft für zeitgenöſſiſche Muſik“ macht ſoeben den ihr ange⸗ ſchloſſenen 22 Landesſektionen das Programm ihres vom 11. bis 14. April in Genf ſtattfindenden Muſikfeſtes bekannt. Die überwiegend romaniſch fühlende Jury: Anſermet, Pifper, Ravel, Sirola, Tießer, hat eine Spielfolge aufgeſtellt, die zu eine Beziehung auf den Einzlmenſchen und ſeine Sieine. einem Drittel Werke des deutſchen Kulturkreiſes umfaßt. Im * 1 2 Woher kommt das Knirſchen des Schnees? Bei ſtrenger Kälte kracht der Schnee unter den Sohlen unſerer Stiefel, und der ſchwerbeladene Wagen verurſacht auf der ſchneebedeckten Fläche ein hörbares Pfeifen. Dieses Knirichen des Schnees entſtehl durch die Reibung der Schnee⸗ und Eiskristalle aneinander, wenn durch irgend einen Gegen⸗ ſtand ein empfindlicher Druck auf dle Schneefläche ausgeübt wird. Zur beſſeren Erklärung müſſen wir uns vergegen⸗ wärtigen, daß eine Schneeflocke aus einer Reihe von feinen, nadelförmigen Eiskriſtallen beſteht, die ſich als ktafelförmige, ſäulen⸗ prismen⸗ oder pyramidenförmige Kriſtalle zu dem Wunder der einzelnen Flocke in ihrer ſechsſtrahligen Grund⸗ form zuſammenfügen. Alle dieſe Einzelkriſtalle ſitzen loſe aneinander, zwiſchen den einzelnen Teilen befinden ſich Luft⸗ räume. Durch ſtarken Druck werden die Kriſtalle zuſammen⸗ gepreßt, wodurch das bekannte Knirſchen erzeugt wird. Bei geringer Kälte hört man dieſes Geräuſch nicht, ſelbſt der ſchwerſte Wagen fährt dann ohne die knirſchends Muſik über den Schnee dahin. In dleſem Falle iſt der Schnee bereits mehr oder weniger wäſſerig oder naß und die Ver⸗ miſchung der Schneepartien infolge eines Druckes erfolgt durch Ineinanderſaugen des naſſen Schnees. Wir ſagen, der Schnee läßt ſich ballen. Schon der Druck der Hände genügt, um im Inneren des Ballens eine gewiſſe Wärme zu ere zeugen, wodurch die Teile des Schnees zuſammenbacken. Man kann dem Schneeballen jede gewünſchte Form geden. Herrſcht aber grimmige Kälte, dann verſuchen wir vergeblich einen Schneeballen fertig zu bekommen. Der Schnee„hallt“ ſich einfach nicht, d. h. er backt nicht zuſammen. Selbſt der Druck des Eigengewichts des menſchlichen Körpers oder gar der eines beladenen Wagens reicht nicht hin, um bei dem flüchtigen Berühren eine ſolche Wärme in der Schneemaſſe zu erzeugen, daß ſich die Einzelpartien ineinanderſaugen. Viel weniger vermögen wir dieſe Preſſung mit den Händen auszuführen. Die niedrige Temperatur der Sthneemaſſem und der Außenluft läßt die gewünſchte Wärmeentwicklung nicht zu; es kommt bloß zur Reibung der Einzelkriſtalle, wo⸗ durch die knirſchende Muſik erzeugt wird. Das Knirſchen des Schnees unter einem vorüberfahrenden Wagen iſt für dis Menichen im Zimmer ein Gradmeſſer für die Außen⸗ temperatur der Luft. Liegen wir noch zu Bett, wenn in der Frühe eine ſolche Muſik an unſer Ohr ſchlägt, dann zlehen wir behaglich die warme Decke über die Naſe und freuen uns doppelt der wohligen Wärme unſeres Bettes. ** * Folgenſchwere Kletterei. Ins allgemeine Krankenhaus wurde geſtern ein 9 Jahre alter Schüler eingeliefert, der beim Ueberklettern einer vor einem Neubau in der Drais⸗ ſtraße errichteten Bretterwand ſtürzte und ſich den rechten Unterſchenkel brach. * Beinbruch durch Ausrutſchen. Ein 24 Jahre altes Fränleln, das geſtern auf der Friedrichſtraße in Neckarau ausrutſchte, brach ſich den linken Unter ſchen kel, Die Verunglückte wurde ins ſtädtiſche Krankenhaus aufgenommen. Veranſtaltungen c Theaternachricht. Die heu lige„Egmont“ Vorſtel lung wird erſt eine Stunde ſpäter als in der Ankündigung an⸗ gegeben, zu Ende ſein. 3 Die Muſik⸗Werke L. Spfegel und Sohn boten in dem Konzert⸗ Abend, der bauptſächlich der Vorführung der elektriſch aufgenommenen Potyſar⸗Raumtonplatten galt, eln recht hübſch zuſammengeſtelltes Programm für den eißenen muſikaliſchen Hausgebrauch dar. Die Platten klangen durchweg voll und gut abſchattiert Beſonders eſſekt⸗ voll präſentlerten ſich die Sologeſänge mit Orcheſterbegleitung, haupt⸗ ſächtich das italleniſch geſungene Baritonſolo aus dem„Barbter von Sevilla“. Auffallend hübſch im Ton machte ſich auch die Wiedergabe der Wiener Schrammel⸗Muſik. Eine reizvolle Abwechſlung brachten die humorvollen Pflälzer Dialektaufnahmen in das muſikaliſche Pro⸗ gramm. Wenn auch der köſtliche Originalvortrag Frl. E le Zett lers darin nicht ganz erreicht wurde, ſo wirkte die Wiedergabe durch die Platte doch noch ungemein erheiternd. Auf dieſem Weg können ſich unſere urwüchſigen Pfälzer⸗Dichtungen noch zu Weltſchlagern ent⸗ wickeln. Glück auf! R. Die„Große Karnevalgeſellſchaft Lindenhof E..“ peranſtaltet morgen Samstag abend im Rheinkaſſee Schenk⸗Ruffter eine Dame n⸗ Fremdenſitzung unter Mitwirkung erſter Humoriſten und Bit⸗ tenredner. Freunde eines guten Humors werden dazu eingeladen. (Weiteres Anzeige.) Gegenſatz zur Auswahl der letzten Jahre ſind diesmal er⸗ ſtaunlich viel neue oder wenig bekannte Autoren berückſichtigt. Wer kennt die Holländerin Henriette Bos mans, die mit einem Concertino für Klavier, wer den Franzoſen Marcel Delannoy, der mit dem Orcheſterſtück„Lekou de ls Dame“ debütiert, wer weiß Manuel Roſenthal(Paris) zu ſchätzen, der eine Sonatine für zwei Geigen und Klavier beiträgt? Dazu kommt der Deutſche Johannes Müller(Dresden] mit einem Klavierkonzert mit Kammerorcheſter, die Holländerin Emmy Heil⸗Frenſel⸗Wegner mit einem Tanz für Klarinette und Orcheſter, der Amerikaner Roger Seſſions mit einer Symphonie, der Oeſterreicher Julius Schloß mkt einem Streichquartet, Nicolas Nabokoff(Paris) mit Marienliedern, der Deutſchböhme Viktor Ullmann mit Va⸗ riationen und Doppelfuge über ein kleines Klapterſtück von Schönberg, der Südſlawe Krſto Odag(Agram] mit einem Madrigal und der Deutſche Karl Marx(München) mit ſeiner Motette„Werkleute“. Von Komponiſten, die in letzter Zeit öfter diskutiert wurden, ſind zu nennen: Mar But⸗ ting(Berlin) mit ſeiner 3. Symphonie, Frank Martin (Genf) mit dem Orcheſterſtück„Rhythmes“, Alexander Jem, nitz(Budapeſt) mit einer Serenade für drei Inſtrumente, Berthold Goldſchmidt(Darmſtadt) mit einer Klavlerſonate, Allerlei Wiſſenswertes Ein Hamſter macht im Wachen 150 bis 200 Pulsſchläge in der Minute, beim Winterſchlaf aber ſinkt die Zahl der Puls⸗ ſchläge auf 15 bis 20 herab. 5 Den größten Dieſelmotor der Welt beſitzen die Hamburger Elektrizitätswerke. Es handelt ſich um eine neunzylindeigs Zweitaktmaſchine mit 1500 Pferdeſtärten. 5 5 Der Kohlen reichtum Japans wird auf 12 Milliarden Tonnen geſchätzt. Gegenwärtig werden aber nur etwa 15 Mil⸗ lionen im Jahre gefördert. 8 8 Ein normaler erwachſener Menſch hat gegen 5 10 bis 20 Pfund Blut. 7 5 0 g 8 N Ein Haſe kann bergauf ſchneller laufen als bergaß, Neue Mannheimer Zeitung[Abenb⸗Ausgabe) Freitag, den 18. Januar 1929 Wohnbperhültniſſe in Baden Ein Vergleich mit anderen deutſchen Stäbten Die Veröffentlichung der endgültigen Ergebniſſe der Letzten Reichswohnungszählung von 1927 durch das Statiſtiſche Reichsamt gewährt jetzt die Möglichkeit, die Wohnver⸗ hältniſſe in den Städten Badens von je über 5000 Einwohnern mit den Wohnverhältniſſen in den Stadtgemeinden der an⸗ deren deutſchen Länder zu vergleichen. Dieſe Vergleichung ſoll nach den wichtigſten Geſichtspuntten der Wohnverhält⸗ niſſe im folgenden kurz geboten werden. Nehmen wir zu⸗ erſt das Verhältnis der Wohngebäude zur Zahl der Wohnungen. Da ſind die wichtigſten, einander entgegengeſetzten Arten der Wohngebäude die Kleinhäufer mit einer bis zwei Wohnungen (Ein⸗ oder Zweifamilienhäuſer) und die Großhäuſer mit je elf und mehr Wohnungen. Kleinhäuſer ſind es von jedem Hundert der Wohngebäude in Baden 54,9; dagegen im Durchſchnitt des Deutſchen Reiches 53,1. Die Höchſtzahl von 84,7 Kleinhäuſern auf jedes Hundert der Wohngebäude zeigt unter den deutſchen Ländern Oldenburg, die relative Ge⸗ ringſtzahl von 33,5, Zunächſt Kleinhäuſern bietet Hamburg. an Baden heran kommen Preußen mit 532 und Bayern mit 54, Kleinhäuſern auf jedes Hundert der Wohngebäude. Baden nimmt nach der Häufigkeit der Kleinhäuſer die zehnte Stelle der achtzehn deutſchen Länder ein. Groß⸗ häuſer finden wir im ganzen Deutſchen Reich 4,78 unter jedem Hundert Wohngebäuden, in Baden dagegen 9,89. Damit ſteht Baden amſtebten Platz der deutſchen Länder, was bie Häufigkeit der Großhäuſer angeht. Die größte Häufig⸗ keit der Großhäuſer beſitzt Hamburg mit 24,02 Großhäuſern unter jedem Hundert der Wohngebäude, die geringſte Häufig⸗ keit hat Schaumburg⸗Lippe mit 0,11 Großhäuſern. In der Nachbarſchaft von Baden befindet ſich nach der Häufigkeit der Großhäuſer Mecklenburg⸗Strelitz mit 1,03 und Württem⸗ berg mit 0,40 Großhäuſern unter jedem Hundert Wohn⸗ gebäuden.. Eine zweite wichtige Hauptfrage iſt die Gliederung der Wohnungen in Kleinwohnungen mit einem bis drei Wohnräumen(Zim⸗ mer, Küchen und bewohnten Kammern), Mittelwohnungen mit vier bis ſechs Wohnräumen und Großwohnungen mit ſieben und mehr Wohnräumen. Klein wohnungen zählt Baden 36,6 unter jedem Hundert bewohnter Wohnungen, während es im Reichs durchſchnitt 48,8 ſind. Baden nimmt nach ſeiner Verhältniszahl der Kleinwohnungen die achte Stelle der deutſchen Länder ein, zwiſchen Thüringen mit 38,7 und Lübeck mit 35,8 Kleinwohnungen unter jedem Hundert der Wohnungen. Die Kleinwohnungen ſind relativ am zahl⸗ keichſten in Preußen mit 53,8 unter dem Hundert Wohnungen Überhaupt, verhältnismäßig am wenigſten kommen ſie vor in Braunſchweig mit 19,3 vom Hundert der Wohnungen. Mittelwohnungen weiſt Baden 53,5 unter jedem Hundert der Wohnungen auf und ſteht damit hoch über dem Reichsdurchſchnitt von 43,6 Mittelwohnungen auf das Hun⸗ bert aller Wohnungen. Am ſtärkſten ſind die Mittelwohnungen vertreten in Braunſchweig mit 67,3, am ſchwächſten in Preußen mit 88,9 unter jedem Hundert Wohnungen überhaupt. Baden bietet die relativ neunhöchſte Anzahl von Mittelwoh⸗ nungen der deutſchen Länder, über Elppe mit 53,4 und unter Oldenburg mit 5 Wirtſchaftliches · Soziales Gegen die Wiedereinführung der Gemeinde⸗ Getränkeſteuern Der Südweſtdeutſche Handelskammeraus⸗ ſchuß für Hotelgewerbe und Fremdenverkehr Porort Handelskammer Karlsruhe) hat wiederholt gegen die Erhebung von Gemeindegetränkeſteuern, die im allgemeinen am 31. März 1927 in Wegfall gekommen ſind, Stellung ge⸗ nommen. Da ihm neuerdings von zuverläſſiger Seite be⸗ kannt wurde, daß die Reichsregierung gegenüber Anträgen uon Sändern und Gemeinden auf Wiederzulaſſung von ge⸗ meindlichen Getränkeſteuern bei den kommenden Haushalls⸗ beratungen bezw. bei der Neuregelung des Finanzausgleichs Entgegenkommen zeigen und ſolche Anträge nicht grundſätz⸗ lich ablehnen werde, hat der Ausſchuß jetzt nochmals an die zuständigen Stellen, vor allem auch an die ihm naheſtehenden Reichstagsabgeordneten, die dringende Bitte gerichtet, mit allem Nachdruck darauf hinzuwirken, daß die Gefahr der Wiedereinführung der gemeindlichen Ge⸗ tränkeſteuern abgewendet wird. Die Gründe, die der Ausſchuß ſeinerzeit für den Fortfall dieſer ungerechten, unſozlalen und auf keiner ſicheren Erhebungsgrundlage be⸗ ruhenden Sonderſteuer angeführt habe, ſeien auch heute noch in vollem Umfange zutreffend. ö ——— 1 Kommunale Chronik Bürgerausſchußſitzung in Schwetzingen 83 Schwetzingen, 18. Jan. Unter dem Vorſitz des Bürger⸗ meiſterſtellvertreters Stratthaus fand geſtern abend eine pon 56 Gemeindeverordneten beſuchte Bürgeraus ſchuß⸗ ützung ſtatt. Die acht Verhandlungsgegenſtände umfaſſende Tagesordnung konnte in einer Stunde erledigt werden. Vor Eintritt in die Tagesordnung würdigte der Vorſitzesde die Verdienſte des wegen Wegzugs aus dem Kollegrum aus⸗ geſchiedenen langjährigen Gemeindeverordneten, Direktor Bachmayer, und begrüßte den Erſatzmann, Eifenbahn⸗ oberinſpektor Schuhmacher.— Zwecks Herſtellun g der verlängerten Schillerſtraße bezw. zur Verbrei⸗ kerung der Bruchhäuſerſtraße ſind über vier Ar Gelände des G. Herzig notwendig. Als Kaufpreis wurden 6 Mark und 5,50 Mark je am vereinbart. Ferner hat H. Fränznick der Stadt 400 qm Baugelände zum Preis von Mark je am in der Goetheſtraße angeboten. Nachdem von Zentrumsſeite die Höhe der Preiſe für das Herzigſche Gelände beanſtandet und die frühere Ablehnung eines billigeren Kauf⸗ preiſes für das ganze Gelände bedauert wurde, fanden die Grundſtückserwerbungen die Zuſtimmung des Bürgeraus⸗ ſchuſſes.— Die Stadt beſitzt an der Goetheſtraße verſchiedene Meländeſtreifen, die infolge Feſtſtellung der Baufluchten an 5,0 als Verhältniszahl der Mittelwohnungen. Hieſer Straße entbehrlich werden Die Abtretung dieſer Flä⸗ Großwohnungen treffen wir im ganzen Deutſchen Reich 7,6 unter dem Hundert der Wohnungen, in Baden 9,0. Die relative Höchſtzahl von 17,2 Großwohnungen hat Schaum⸗ burg⸗Lippe, die relative Geringſtzahl von 5,3 Großwohungen hat unter den deutſchen Ländern Sachſen. Nahe bei Baden, das hier an neunter Stelle der Länder ſteht, befindet ſich Mecklenburg⸗Schwerin mit.1 und Heſſen mit 10,7 Groß⸗ wohnungen unter jedem Hundert Wohnungen. Die dritte Hauptfrage iſt die nach den Wohnungen ohne und mit Untermietern. Wohnungen ohne Untermieter gibt es in Baden 82,7 unter jedem Hundert Wohnungen, im Deutſchen Reich da⸗ gegen 82,5. Die Wohnungen ohne Untermieter ſind am häufigſten in Schaumburg⸗Lippe mit 91 von jedem Hundert der Wohnungen überhaupt, am wenigſten in Hamburg mit 75,1. Baden hat ſeinen Platz zwiſchen Preußen mit 8s, und Braunſchweig mit 82,3 Wohnungen ohne Untermieter auf das Hundert aller Wohnungen, und zwar zählt Baden von den achtzehn deutſchen Ländern die verhältnismäßig ſechſt⸗ kleinſte Zahl der Wohnungen ohne Untermieter. Wohnun⸗ gen mit Einzelperſonen(Zimmerherren, Schlaf⸗ gängern uſw.) als Untermietern haben wir in Baden 10,8 unter jedem Hundert Wohnungen, gegenüber 85 ſolcher Ein⸗ zelperſonen⸗Untermieter auf das Hundert der Wohnungen im Deutſchen Reich. Hier geht die Reihe der achtzehn deutſchen Länder von Württemberg ſowie Hamburg mit je 12,9 Woh⸗ nungen mit Einzelperſonen⸗Untermietern unter jedem Hun⸗ dert Wohnungen herab bis zu Schaumburg⸗Lippe mit 46 als Verhältniszahl. Baden hat von den deutſchen Ländern die dritthöchſte Verhältniszahl für die Wohnungen mit Ein⸗ zelperſonen als aufgenommenen Untermietern. Die zweit⸗ höchſte Verhältniszahl von 10,9 bietet Bayern, die vierthöchſte zeigt mit 9,3 Sachſen ſowie Bremen. Wohnungen mit Familien oder Haushaltungen als Unter mie⸗ tern treffen wir 6,5 von jedem Hundert der Wohnungen überhaupt in Baden, während es ihrer im Durchſchnitt des Deutſchen Reiches 8,6 ſind. Hamburg beſitzt relatipv die mei⸗ ſten ſolcher Wohnungen mit Familien oder Haushaltungen als Untermietern, nämlich 12,0 auf jedes Hundert der Wohnungen überhaupt. Waldeck zeigt verhältnismäßig die wenigſten ſol⸗ cher Wohnungen, nämlich 2,8 unter dem Hundert ſämtlicher Wohnungen. Nach der Häufigkeit der Wohnungen mit Fa mi⸗ lien oder Haushaltungen als Untermietern nimmt Baden den ſiebenten Platz der deutſchen Länder ein, in der nächſten Nachbarſchaft von Thüringen ſowie Württemberg mit je 6,4 und Bremen mit 6,3 Wohnungen mit Familien oder Haus⸗ haltungen als Untermietern unter jedem Hundert aller Woh⸗ nungen überhaupt. Was endlich die Wohu ungen im Beſitz von Einzelpaaren angeht, ſo ſind es in Baden deren unter fedem Hundert bewohnter Wohnungen. Baden liegt hier unter dem Reichsdurchſchnitt von 10,1 Woh⸗ nungen im Beſitz von Einzelperſonen auf ſedes Hundert aller Wohnungen und hat nach der Häufigkeit dieſer Einzelperſonen⸗ Wohnungen die viertniede 1 ſte Stelle der deutſchen Län⸗ der inne, zwiſchen Waldeck mit 79 ind Heſſen mit 73 Einzel⸗ perſonen⸗Wohnungen unter dem Hundert aller Wohnungen. 7,6 Aller Am zahlreichſten ſind die Eintzelperſol in Mecklenburg ⸗Strelitz, nämlich 13,8;. n Oldenburg mit 6,7 unter jedem Hundert bewohnter = chen an die Angrenzer zum Preis von 5 Mark je am wurde einſtimmig genehmigt.— Zwiſchen. der Karlsruher Lebensver⸗ ſicherung auf Gegenſeitigkeit, vorm. Allg. Verſorgungsanſtalt, und der Stadt Schwetzingen kam ein Vertrag zuſtande, wo⸗ nach ein in den Jahren 1908 und 1913 der Stadt gegebenes Darlehen von reſtlich 366581 Mark alter Währung auf 54 895 Mark, d. ſ. rund 15 Prozent, aufgewertet wird. Die Aufwertungsſchuld iſt mit 5 Prozent zu verzinſen und innerhalb 30 Jahren zu tilgen. Dieſe Vorlage wurde geneh⸗ migt, ebenſo ein Antrag der Bürgervereinsfraktion, daß die Gläubigerin einen vorbehaltloſen Verzicht auf die Geltend⸗ machung weitergehender Rechte ausſpricht. Der Gemeinderat hatte einen aus Straßenherſtellungen verfügbaren Kredit von 5000 Mark zur A phältierung eines Teiles der Clementine Baſſermann⸗ ſtraßſe verwendet. Die Zeutrumsfraktion läßt durch ihren Sprecher im Hinblick darauf, daß der Bürgerausſchuß vor eine vollendete Tatſache geſtellt wurde, gegen die Verletzung der Rechte proteſtieren. Schließlich wurde die nachträgliche Zu⸗ ſtimmung des Bürgerausſchuſſes gegeben Zum Zwecke der Unterbringung von Familien, die ſich in unzulänglichen Woh⸗ nungen befinden oder von ſolchen Mietern, die zur Woh⸗ nungsräumung verpflichtet ſind, iſt die Erſtellung weiterer Wohnungen notwendig. Die„ſtädtiſche Siedelung“ an der Scheffelſtraße ſoll daher um ein weiteres Gebäude im Koſtenanſchlag von 19 000 Mark bereichert und dadurch vier Wohnungen neugeſchafſen werden. Der. angeforderte Baukredit wurde bewilligt, nachdem von ſeiten der Fraktion der Mieter verſchiedene Verbeſſerungen, namentlich hinſichtlich der Beleuchtung, angeregt worden ſind. In der Schwetzinger Volks'ſchule ſoll ab Oſtern 1929, mit dem fünften Schulſahr beginnend, wahlfreier franz ö fi ſcher Unterricht mit drei Wochenſtunden für beſonders befähigte Schüler eingeführt werden. Der Stadtgemeinde werden durch Einführung des Fremdſpracheunterrichts beſondere Koſten nicht erwachſen. Aus der Ausſprache ging hervor, daß deſſen⸗ ungeachtet die Lernmittel aus ſtädtiſchen Mitteln bezahlt wer⸗ den ſollen. Ferner wurde im Laufe der Diskuſſion vor⸗ geſchlagen, anſtelle von Franzöſiſch den engliſchen Sprach⸗ unterricht einzuführen, da die Jugend davon mehr Vorteil habe. Nach eingehenden Erläuterungen durch den Volksſchul⸗ rektor, der ſich aus einer unausbleiblichen Völkerverſöhnung doch noch Nutzen aus franzöſiſchem Unterricht für unſere Ju⸗ gend verſpricht, wurde die Einführung einer Fremoͤſprache au der hieſigen Volksſchule einſtimmig genehmigt.— Die bean⸗ tragten Bürgſchaftsübernahmen durch die Stadt für die Neu⸗ bauten des Kaufmanns Brund Wilhelm Wolter und des Maurers Fritz Jahn wurden genehmigt. Auf Anfrage von ſeiten der Bürgervereinsfraktion wurde feſtgeſtellt, daß die gſchaften von insgeſamt 282 459 Mark für Bauluſtige übernommen hat.— Um Stadt Schwetzingen bisher Bü r die Forderungen der Bauhandwerker zu befriedigen, will die Stadt zugunſten der auf dem Grundſtück der Monteurs⸗ Eheleute H. Kummer eingetragenen Hypotheken für Dar⸗ lehen der Rhein. Hypotheken! und des Wohnungsverbands Vorrang hinſichtlich ihrer Sſcherungshypothek für einen Kauf⸗ preisreſt einräumen. Die Vorlage fänd einſtimmige Annahme G Wallſtabt, 18. Jan. In der füngſten Gemein de⸗ ratsſitzung wurde beſchloſſen, für die Freiwillige Feuer⸗ wehr 100 Meter Schlauchmaterial anzuſchaffen und Lieferungs⸗ auftrag erteilt.— Von dem Vorſchlag der Klauenpflege der Gemeindefarren durch den Schmied Schorer in Dinglingen wird kein Gebrauch gemacht.— Die Lieferung von neuen Sink⸗ käſten⸗Eimern wird an Erlanſon in Mannheim um ſein An⸗ gebot übertragen.— Die Einführung von Gasautomaten der hieſigen Gemeinde ſoll jedem einzelnen Gasverbrauch ſelbſt überlaſſen bleiben; jedoch darf ein Zwang nicht aus⸗ geübt werden. d Schwetzingen, 18. Jan. Aus der letzten Gemein de⸗ ratsſitzung iſt zu berichten: Folgende Lieferungen für die Friedhofhalle wurden vergeben: 1. die Lieferung von Oefen an Jean Becker hier und Karl Schork hier; 2. die Lieferung von Stühlen an die Firma Louis Hauf hier; 3. die Lieferung eines Bodenbelags(Kokosläufer) an Karl Bender hier.— Die [Straßenbeleuchtung ſoll durch Aufſtellung einiger weiterer Laternen verbeſſert werden.— Im ſtädt. Volks⸗ bad ſollen drei weitere Badezellen mit je einer Badewanne eingebaut werden.— Dem Landesverein für Arbeiterkolonien in Baden wird ein Beitrag bewilligt. Im Gemeindewald mußte im Wirtſchaftsjahr 1928 infolge der im vorhergehenden Jahre durch die Kiefernblattweſpe verurſachten Schädigungen des Baumbeſtandes ein über den vorgeſehenen Abgabeſatz gehender Holzhieb vorgenommen werden. Es ſollen des⸗ halb im laufenden Jahr an ſämtliche im Genuß befind⸗ lichen Gemeindebürger je zwei Ster Holz zugewieſen werden. e ebeseclracscracacs. Aus dem Lande Vom Schluchſee * Schluchſee, 16. Jan. Auch der Schluchſee iſt ſeit der ſtrengen Kälte des neuen Jahres zugefroren, doch iſt er für den Schlittſchuhſport nicht geeignet, da eine 20 Ztm. hohe Schneedecke über dem Eis liegt.— Inzwiſchen werden ſchon die Vorarbeiten für den Bau des Schluchſee⸗ werkes begonnen. Kompreſſorſtationen ſind errichtet. Der Wald am Seeufer wird gefällt. Durch die Aufſtauung des Schluchſees um etwa 29 Meter bis beinahe zur Schienen⸗ höhe der Dreiſeenbahn, wird eines der größten Speicher⸗ werke mit über 100 Millionen Kubikmetern Faſſungsraum geſchaffen. Nach der Aufſtauung wird der See acht gegenüber bisher drez Kilometer Ausdehnung haben. Das Kraftwerk mit der Staumauer erhält ſeinen Platz in der engen Tal⸗ ſchlucht des Ausfluſſes der Schwarza. Die Ausnutzung des Ge⸗ fälles von 600 Meter zwiſchen Schluchſee und Rhein wird in drei Stufen erfolgen. 5 * S Schwetzingen, 18. Jan. Medizinalrat Dr. Hen rie iſt geſtern nach langem Leiden verſchleden. Im Jahre 1859 in Boyberg geboren, ſtudierte er in Würzburg und München Medizin und fand ſeine erſte Stelle als praktiſcher Arzt in Tauberbiſchofsheim. Ex kam ſpäter als Bezirks⸗ aſſtſtenzarzt nach Neckarbiſchofsheim und darauf als Bezirks⸗ arzt nach Wolfach. Am l. Dezember 1906 kam er als Nach⸗ folger des nach Mannheim verſetzten Bezirksarztes Dr. Zix nach Schwetzingen. Im Oktober v. Is. zwangen ihn die Be⸗ ſchwerden ſeiner Krankheit, ſich vom praktiſchen Dienſt zurück⸗ zuziehen. Medizinalrat Dr Henriei erfreute ſich hier und in den Nachbarorten allgemeiner Beliebtheit und großer Wert⸗ ſchätzung. * Freiburg i. Br., 16. Jan. Der Fremdenverkehr der Stadt Freiburg hat auch im vergangenen Jahre wieder eine erfreuliche Zunahme gefunden. Seit 1924 iſt die Be⸗ ſucherzahl um rund 33 vom Hundert geſtiegen. Das Verhältnis von Inländern und Ausländern betrug die Jahre über etwa 87 zu 13, wobet zu bemerken iſt, daß die Zahl der Ausländer ſtändig zugenommen hat. Am ſtärkſten war der Fremdenverkehr wieder während der Hauptreiſezeit in den Monaten Juli, Auguſt und September. Es folgten daun die Monate Mai, Juni, April und Oktober. Die Monate Januar, März und November weiſen erheblich niedrigere Ziffern auf, während der ſchwächſte Verkehr im Dezember zu verzeichnen Aus der Pfalz Die Indexziffer des Amtes für Wirtſchaft und Statiſtik in Ludwigshafen :: Ludwigshafen, 17. Jan. Im Monat Dezember 1928 zeigt die Ludwigshafener Inderziffer im Groß handel einen kleinen Rückgang, während die Klein handels⸗ ziffer im Reichsdurchſchnitt bezw. die Ludwigshafener Zif⸗ fer einen kleine Erhöhung aufweiſt. Die Reichsinderziffer ſtieg von 152,3 auf 152,7 oder um 0,3 Prozent. Der Rückgang bei der Großhandelsziffer von 140,3 auf 139,9 beträgt ebenfalls 0,3 Prozent, Die größte Veränderung erfuhr die vom Amt für Wirtſchaft und Statiſtik Ludwigshafen a. Rh. nach eigener Methode errechnete Inderziffer für die Koſten der Lebens⸗ haltung in Ludwigshafen a. Rh. Sie ſtieg von 1 57,5 im Mo⸗ nat November auf 159,0 1,0 Prozent. Die Urſache dieſer ſteigenden Tendenz liegt in den Gruppen Ernährung, Heizung und Beleuchtung, während bei den übrigen Gruppen keine Veränderung eingetreten iſt. In Gruppe Er⸗ nährung ſind es Kartoffeln, Gemüſe und Bier, in Gruppe Heizung und Beleuchtung, Holz und Kohlen, die im Monat Dezember 1928 im Preiſe mehr oder weniger angezo⸗ gen haben. 1 Die Lehrer⸗Sachverſtändigen zum Amerikauerrebenſtreit * Neuſtadt a.., 15. Jan. In dem Streit hinſichtlich der Reblausbekämpfung durch die Lehrer nahmen nunmehr die in Frage kommenden Lehrer ſelbſt das Wort und ſchreiben: „Die in Neuſtadt verſammelten Reblausſachverſtändigen aus Lehrerkreiſen ſind ſich mit der geſamten Winzerſchaft in der Bekämpfung der geſetzlich unzuläſſigen Amerikaner reben einig. Die in einer am 30. September in Winden ſtattgefundenen Verſammlung von Pflanzern verbotener Re⸗ ben gegen ſie gemachten Auslaſſungen können ſie daher ebenfo wenig berühren wie unberechtigte Angriffe auf Sachverſtän⸗ dige anderer Berufskreiſe. Für die der Reblauskommiſſion angehörenden Lehrer liegt ſomit kein Grund vor, ihr Amt niederzulegen, da ſie das Vertrauen der maßgebenden Stellen beſitzen und ihre volkswirtſchaftlich wichtigen Dienſt⸗ leiſtungen in keiner Weiſe gegen Standesehre und berufliche Intereſſen verſtoßen. Die Verſammlung verurteilt einmütig das unehrenhafte Verhalten eines Lehrers in der Sſtdpfalz gegen einen Amtsgenoſſen, der der Reblauskommiſſion am⸗ gehört.“ ö ö 3 1 3 * I ted e * „nee een ere Neue Maunheimer Zeitung[Abenb⸗ Ausgabe nter · S 2 Die Zugſpitze im Winter Von Hans Steffen, Heidelberg Pinter im Fochſchwarzwald ö Beſchreiben, erzählen, nein erleben muß man jene wunder⸗ Zum Jeloberg hinauf Soun⸗ bare Winterpracht, die Deutſchlands höchſten Berg, die Zug⸗ a 5(tag für Sonntag fahren Tauſende von Skiläufer 8 den ſpitze, in 3000 Meter Höhe umgibt. Was ſind alle ſommerlichen * 8 e 5 tag ft 0 ig fahren fern aus den ſpitze, in r Höh igtbt. Was ſi! l lich Von Hermann Beuerle⸗Freiburg i. Br. Städten in dieſes ausgedehnte Gebiet. Die Bewohner des[Eindrücke, wenn die Schneegipfel das Blütenmeer der Wieſen Wieder iſt der Winter im Schwarzwald eingekehrt und hat nahen Freiburg Skituriſt aber findet hier alles, was ſein Herz begehrt. Feldberg ſtand die Wiege des Skiſports in Deutſchland. ſchon leuchten vor uns weiße Kuppen, locken mächtig aus⸗ i ſtellen naturgemäß das Gros. Daß ſich auch und die tief ſchwarzen Tannen auf den Abhängen überragen den ganzen Gebirgszug bis tief Wirkung der unabſehbaren Schnee⸗ gehüllt. Weiß der Schnee, blau die Berge und dunkelgrün die Tannenwälder, das ſind die Farben des winterlichen Schwarz⸗ waldes. Und über dieſer farbigen Kriſtallpracht leuchtet die goldene Sonne. Da zieht es die Skiläufer in Scharen hinauf auf die weiß⸗hlauen Berge zu fröhlichem Wandern durch ver⸗ ſchneite Wälder, die wie Rieſendome aus lauter weißem Mar⸗ mor ausſehen. Man glaubt in einer verzauberten Welt zu wandeln, wenn man an einem ſonnigen Wintertag durch den Schwarzwald zieht: „Es liegt im tiefen Schweigen der Wald in Winterpracht, Es geht von Stamm und Zweigen Ein Leuchten durch die Nacht!“ 5 Ueberall lädt der Schwarzwald in ſein winterliches Mär⸗ chenreich ein. Aber das Schönſte und Erhabenſte bleibt dem Skifahrer vorbehalten, wenn er den ſüdlichen Teil des Gebir⸗ ges aufſucht, den Hochſch wa rz wal d. Dort, in weitem Um⸗ kreis des Feldbergs(1500 Meter), liegt ein wahres Skipara⸗ dies. 8 b Freiburg, die Schwarzwaldhauptſtadt, iſt die Eingangspforte zu dieſem Paradies. deutſchen Gebirgsbahnen führt von hier aus durch das Drei⸗ jam⸗ und Höllental mitten hinein ins Feldberg⸗ und Titiſee⸗ gebiet. Zur Linken locken das mächtige Maſſtv des Kandels ö durch die nur wenige Skiſpuren führen. Der Hauptſtrom der Winterſportler zieht von den Stationen Hinterzarten, Titiſee, Bärental ins Feldberggebiet, der klaſſiſchen Stätte des Ski⸗ ſports in Deutſchland. Mit der Bahn kommt man in kurzer Zeit bis Bärental, der höchſten Station der Deutſchen Reichsbahn, auf eine Höhe von nahezu 1000 Meter. Hier be⸗ ginnt der Hochſchwarzwald, der ſich durch reichen, dauerhaften Schneebelag und ideales Skigelände auszeichnet. Hier auf dem Auf Straßen mit Schlittenverkehr oder auf verſchlungenen Wegen, die tief in die verſchneiten Wälder hineinführen, er⸗ reicht man in anderthalb bis drei Stunden den Zentralpunkt des Feldberggebiets. Bald treten wir aus dem Walde, und ladende Hänge zu langen genußreichen Abfahrten. Vom See⸗ bück ſchweift der Blick weit über das Skiparadies ringsum. Nach allen Seiten ziehen unzählige Spuren, hinüber zum Herzogenhorn, zum Zweiſeenblick, zum Stübenwaſen—Not⸗ ſchrei Schauinsland Belchen oder zum Toten Mann ins Oberriedertal. Man weiß nicht, welchen Weg man nehmen ſoll; denn jeder iſt ein Erlebnis für ſich und verſpricht reichen Genuß. Uebungshänge gibt es in Fülle Wer die Abwechflung liebt, findet neben ſanften Abfahrten 5 Steilhänge von ausgeſprochenem alpinem Charakter, an denen der Skiläufer zeigen kann, was er gelernt hat. Für aus⸗ dauernde Skiläufer bieten ſich viele Kilometer lange Höhen⸗ wan derungen, die bis hinüber zum einſamen Belchen und über den Schauinsland bis vor die Tore Freiburgs füh⸗ ren. Ständig hat man auf ſolchen Höhenwanderungen den Silberkranz der Alpen und die ſchneeigen Vogeſenberge vor ſich; man kann auch feberzeit die Fahrt unterbrechen und in eines der Tälet hinabfahren. Die Waldwege ſind gut befahr⸗ Har und ſie bieten gerade dem erfahrenen Skiläufer beſondere Reize. Von den Talſtationen aus hat man beſte Gelegenheit, raſch mit der Eiſenbahn heimwärts zu gelangen. Aber wer einmal in dieſem Skiparadtes weilt, wird nicht ſo bald wieder ans Heimkehren denken. Er wird gern länger bleiben, und zu ſolchem Verweilen ſteht eine reiche Auswahl von Hotels und Unterkunftshäuſern zur Verfügung, vom Hotel erſten Ranges bis zur ſchlichten Skihütte, wo die„Zünftigen“ gern Einkehr 7 Halten.. 5 4 Monatelang, vom November bis in die Oſterzeit, in der die berühmten Oſterſprungläufe ſtattfinden, ſteht das Feld⸗ berggebiet ganz im Zeichen des Skiſports. Bebeutende winterſportliche Wettkämpfe werden hier . ausgetragen Eine moderne Sprungſchanze, die an Stelle der erſten deutſchen Sprungſchanze vom Skiklub Schwarzwald errichtet wurde, ſieht ſeden Winter eine Ausleſe der beſten Springer des In⸗ und Auslandes zu edlem Wettſtreit vereinigt. Wer den Eissport liebt, dem ſteht am Fuß bes Feldbergs, in Titi⸗ fee, ein neuzeitliches Eisſtadion zur Verfügung. So ver⸗ Eine der ſchönſten mit den bekannten Winterſportorten St. Mär⸗ in die Täler hinab in Schnee die Fremden hier ſehr wohl fühlen, das haben die nordiſchen gegen die überwältigende W fläche, auf die die Sonne durch kein und Schweizer Skiläufer offen bekannt, die im vorigen Winter an den Deutſchen Skimeiſterſchaftsläufen teilnahmen. Sie lobten alle das herrliche Gelände, die gaſtliche Aufnahme, das ungezwungene Leben und die Gemütlichkeit in den Unter⸗ kunftspäuſern. Der Triberger Wasserfall in Eis und Schnee Photo Gustav Carle, Telberg In dem Winterſportplatz Furtwangen herrſchte in der letzten Zeit ein lebhafter Betrieb. Skifahrer tummelten ſich auf den tiefverſchneiten Höhen und den Hängen der Um⸗ gebung und freuten ſich über die herrliche Winterlandſchaft, die in unbeſchreiblicher Schönheit erſtrahlte. Auf den Höhen bot ſich ein weite Fernſicht. Der ganze Schwarzwald lag vor den Augen der begeiſterten Winterſportler. Die ferne, leuch⸗ tende Alpenkette, die das wunderſame Panorama in wuch⸗ tiger Weiſe abſchloß, krönte das erhebende Bild.— Die Straßen befinden ſich in muſtergültiger Ordnung, ſo daß das Autofahren über die Höhen auch ohne Schneeketten, ſehr gut möglich iſt. Die Straßen ſind in ganzer Breite gebahnt, ſo daß das Ausweichen nirgends Schwierigkeiten macht. 2 Ein hervorragender Winterſportplatz iſt auch Triberg, das, durch ſeine herrliche Lage begünſtigt, jede Art Winter⸗ ſport zuläßt. Auf windgeſchütztem Bergſee tummeln ſich die Schlittſchuhläufer. Vor kurzer Zeit hielten die deutſchen Eis⸗ kunſtläufer in Triberg ihre Uebungen für die Deutſchen Mei⸗ ſterſchaften ab. Eine ſehr gute Bobbahn gibt Gelegenheit zur Ausübung dieſes Mannſchaftsſportes. In ſauſender Fahrt raſen die Bobs von ſtarker Hand geſteuert zu Tal. Ein gus⸗ gezeichnetes Skigelände ermöglicht es ſowohl dem An⸗ fänger als auch dem Geübteren und ſelbſt dem Meiſter den Skiſport zu- betreiben. Triberg zählt mit zu den erſten deut⸗ ſchen Winterſportplätzen. 5 Hinterzarten Warum nach Hinterzarten? Wer mit der Höllentalbahn oder zu Fuß oder mit Auto den oberen Ausgang des Höllen⸗ tales gewinnt, dem bietet ſich Hinterzarten von ſelbſt an. Die ſich weitenden Fluren des Hochtalkeſſels, die umrandenden Berge mit ihren tief herabreichenden Waldflügeln, die lang⸗ ſam anſteigenden breiten Flächen mit den vereinzelt dazwiſchen liegenden Bauernhöfen, ſie muten zu heimelig an, als daß man einigt der Hochſchwarzwald faſt alle Winterſportarten. Der FFT...————TG—PTPTPPGVTGGGb——TT————TT—————TWTWWTWTWT———— Staubteilchen geſtört die Milliarden Kriſtalle in Eis und Schnee hervorzaubert. Einſtmals nur der Lohn für anſtrengende und gefährliche Arbeit rüſtiger Bergfexe, iſt es heute jedem möglich, dorthin zu kommen, wo man die Sorgen vergißt, wo man ſie ver⸗ der Natur überwältigende Macht den geſſen muß, weil 5 Erdenmenſchen in ein Märchenland entführt. Man hat es vielfach als frivol bezeichnet, als die Zugſpitzbahn jedem Salontiroler, jeder Dame in Lackſchühchen und Seide die Möglichkeit geſchaffen hat, das Traumland zu ſchauen: es wäre eine Vergewaltigung der Bergſchönheit. Allerdings iſt die Seilfahrt auf die Zugſpitze neben der Frage des Geldes auch eine der Ueberwindung, wollen nicht ſagen Mutes. Denn das Zurückſinken der Erde, das Näher⸗ kommen der ſtillen Felshänge, das Ueberqueren kiefſter Schluchten, in denen kein Laut ſich rührt, der Blick auf Schnee und Eis nach allen Seiten iſt nichts für ängſtliche Gemüter, zumal da es, wenn einmal die Tür ſich geſchloſſen hat, ein Zurück nicht mehr gibt. Aber nur ein Bißchen die Zähne zuſammenbeißen und der Lohn bleibt nicht aus. Nur etwas anderes iſt zu überlegen: die Ueberwindung von 2000 Meter Höhenunterſchied in nicht ganz 20 Minuten bringt bei allen, die nicht mit ihrem Herz auf der Höhe ſind, unangenehme Folgen. Schon nach wenigen Minuten Fahrt erſcheinen die Tiroler Zugſpitzdörfer Ehrwald und Lermoos. Noch hat man ſich nicht an der blendend weißen Talfläche ſattgeſehen, da gibts beim Paſſieren der erſten Strebe einen kleinen Schreck.(Da das Seil an den Stützpunkten nicht nach unten durchhängt, fühlt man kurz hinter den Streben das Durchdrücken infolge der Schwere des Korbes, beſonders deutlich bei der Fahrt nach unten.] Man iſt allmählich ſo hoch gekommen, daß die gegen⸗ überliegenden Berge überſtiegen ſind, da ſieyt man plötzlich unter ſich den Eibſee, auf dem dunkle Punkte ſich bewegen, eine Schar fröhlicher Eisläufer. Der Blick auf Gar mi ſch wird frei, aber nur kurz, denn ſchon nimmt einen das Zug⸗ ſpitzmaſſiv auf. Nun fährt man nahe vorbei an der Wiener⸗ Neuſtädter Hütte, der erſten Station, den eifrige Bergſteiger vom Eibſee oder Ehrwald aus in vier Stunden erreichen Gleich darauf ſehen wir zum Greifen nahe das verhängnis⸗ volle öſterreichiſche Schneekar, in dem ſchon mancher die Be⸗ zwingung des Gipfels aufgab. Immer weiter wird der Blick, das Bayertiſche Tiefland liegt vor uns, rechts und links iſt die Ausſicht nun behindert durch die Wände; nur nach unten ſieht der Schwindelfreie in eine 1000 Meter tiefe Schlucht, wo die letzten Reſte der Vegetation kümmerlich ſtehen. Wir ſind längſt in der Regton des ewigen Schnees; Bergdohlen umfliegen uns, Gemſen ſehen hin und wieder verſtört zu uns herüber. Jedes Meter weiter ſchönere Bilder und noch iſt man im eifrigen Geſpräch über Orte und Berge, da ſteht die Kabine unmerklich: wir ſind oben. Nun ſchnell hinein ins Hotel mit den weiten Fenſtern oder auf das kleine Plateau, und ſchon gibts enttäuſchte Stimmen: man ſieht ja nur nach Norden. Aber etwas Anſtrengung iſt nötig, will man zum vollen Genuß kommen, eine verdeckte Treppe mit etwa 100 Stufen muß erſtiegen werden, um auf den die Landesgrenze bildenden Grat zu kommen. Hier wird man nun überfallen von Führern, wunderbare kernige Geſtalten des Bergvolkes, die einen noch 170 Meter höher zum Münchner Haus mit dem bekannten Obſervatorium führen wollen. Dieſer kurze Weg iſt äußerſt anregend aber im Winter nicht ſchwindelfreien ohne Führer unbedingt abzuraten; denn es geht teilweiſe nach beiden Seiten über 1000 Meter tief herab. Lockt einen dieſe Klettertour nicht, ſo kommt man auch auf dem Krat auf ſeine Koſten; denn oben am Haus hat man nur den Vorteil, daß man auch nach Oſten ſehen kann, was am Grat nicht möglich iſt. Da ſieht man nun die ganze Wunder⸗ und Winterpracht der Alpen, alles im ſtrahlendſten Sonnenſchein vor ich. Ganz vorne das ſchnsebedeckte Platt, das größte Skigelände Deutſch⸗ lands. Aber es ſind nur wenige, ganz Geübte, die hier un⸗ geſtört ſich ausleben können, ſei es nun, daß ſie durch das Raintal nach Partenkirchen, ſei es, daß ſte durch das Gatter! über Umwegen ins Inntal abfahren. Aber der Blick ſchweift weiter, über den Inn hinweg auf der Ptſcherkoferl, auf die Ausläufer von Innsbruck. Man ſieht nahe die bayerkſchen Alpen um Oberstorf, Füſſen und Garmiſch, die Berge von Oberammergau und Kloſter Ettal, und alle bekannten Namen tauchen auf. Viele hundert Kilometer tief und breit liegt alles das, was dem Naturfreund das Herz hoch ſchlagen läßt vor einem im reinſten Weiß, das ſich abhebt gegen das Blau der dünnen Luft. 77VVFFbCCCCC(ſ( ͤVTTbbbTTTTbTTTTTbb (Odenwald) ca. 560 m hoch Obar-Ahisteinach Luftkurort. Bahnſtat. Krei⸗ dach. Herrl. Gegend f. d. Skiſport gute Schneelage! Günſt.Uebungs⸗ gelände. Gasthaus und Pension„zur Rose Beſte Unterkunft, billige gute Verpflegung, ſchöne Fremdenzimmer,; fliek. Waſſer m. Zentralheizung. Poſtautoverkehr v. Weinhe mu. 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Riviera“ Bahn fahrt von Bätental erreichb 18 TERNE* 232 Winterprogramm und Prospekte durch Bes. L. Wirthile SEEWEN a. Leowerzetsee 2⁴8 das fübrend⸗ Jaus am Plate. r——— ite. Nr. 30 Neue Mannheimer Zeitung[Abenb⸗Ausgabe Aus den Runofunk⸗Programmen Samstag, 19. Januar Deutſche Sender Breslau Die luſtt drei Auf BFrankfur 7 1 nd, anſchl ſteine rin. Uette, 22.30 U nz muſik. richt, weil Pöffl ge All handlung über die Beleidigungsklage vor dem Bezirksgericht Wien ſtellten die Vertreter Pöffls den Antrag, die Sache an Langenberg(Welle: Mittagstonzert, 17.45 Uhr: Kammermr 20 Uhr: tiger Abend, anſchl. Nachtm. u. Tanz. Leipzig(Welle 961,9) 19.30 Uhr: Uebertragung aus dem Opern⸗ * in Chemnitz:& 22.90 Uhr: 8 l München 14.80 Uhr: a 2 id, 22.45 Uhr: S1 gart(Welle haltungslonzert, 10 20.15 Uhr: in Maskenball, Oper in fünf Auf : Tanzmuſik. Kaiſerslautern(Welle nkonzert, 16 Uhr: Konzert, 20 Uhr: zmuſik, 00.30 Uhr: Nachtmuſik. 1] 12.415 Uhr: Oder„15 Uhr: Unter⸗ h Neue Tanzmuſik, Schwäbiſcher Abend. Ausländiſche Sender Bern(Welle 406) 20.90 Uhr: n 5 Uhr: Tanzmuſit. 50 2 ), Von Fre urt: elle Magyary. : Von Bir mingham: ham: Märſch Daventry(Welle 15 Uhr: Sechs ſönde Malland(Welle 504,2) 21 Uhr: 1 Paris(Welle 1744) 21.15 Uhr: Abendkor Prag(Welle 343,2) 20 Uhr: Gollwells heiterer Abeud, 21.15 Uhr: Luſtſpiel. Der Handſchuh, 22.25 Uhr: Tanzmuſik. Rom(Welle 443,8) 20.45 Uhr: Abendkonzert einer Militärkapelle und Sendeſpiel Wilen(Welle : Konz. 22.15 8 0) 19.90 Uhr: Aus dem Muſtkvereinsſaal: Celeſtine Sarobe an. Bariton). 21.15 Uhr: Ein Wäſchermädelball beim Schwender. Ein heiterer Ausſchnitt aus einer all⸗wlenerkſchen Haſchinesveranſtaltung. Zürich(Welle 489,4) 19.17 uhr: Konzert der Kapelle Schein. 22.10 Kör- Schallplatten⸗Tanzmuſik.(Alte und neue Tänze). Hadlio-Spezialhaus Gebr. Hetterpott Marktplatz 6 2, 5— Tol. 26547 Wenn Sie keine Genehmigung zur Anlage einer Hochantenne bekommen, dann verwenden Sie unſere neue Spezial⸗Licht⸗ antenne, Sie erzielen damit verblüffende Reſultate, die einer Hochantenne nicht nachſtehen. Ein Verſuch wird Sie über⸗ zeugen. Unſere Lichtautenne iſt nicht mit den gewöhnlichen Lichtkondenſatoren zu verwechſeln. Gerichtszeitung Gefängnis ſtatt Zuchthaus Der gajährige Kaufmann Franz Geißel aus Pirmaſens iſt ein unverbeſſerlicher Betrüger, der ſchon wiederholt empfindliche Freiheitsſtrafen verbüßte. Neuerdings unter⸗ ſchlug er als Vertreter einer Möbelhandlung rund 3000% einkaſſierte Gelder, fälſchte Wechſel und verbrauchte das auf dieſe Weiſe erlangte Geld für ſich. Auf dem Wiener Sän⸗ gere ſſt lernte er einen Studienrat aus Mainz kennen, der ihm Einzelheiten aus ſeinem Mainzer Wirkungskreis erzählte, ſodaß Geißel nach Mainz an den Pedell der Anſtalt tele⸗ graphieren konnte und 200„ nach Wien überweiſen ließ. Der Schwindler mußte aber ſein nobtes Hotel noch vor Eintreffen des Geldes verlaſſen. Er war vor der großen Strafkammer des Landgerichts Zweibrücken im allgemeinen geſtändig und erhielt als Geſamtſtrafe anſtelle einer vom Amtsgericht Pirmaſens ausgeſprochenen Zuchthausſtrafe 3 Jahre und 3 Monate Gefängnis unter Anrechnung der Unterſuchungs⸗ Haft. * Ein Schnipfelprozeß in Pforzheim. Ein umfangreicher Schuſpfelprozeß beſchäftigte das Erweiterte Schöffengericht in Pforzheim. Angeklagt waren fünf Perſonen, nämlich der 46 Jahre alter Faſſer Hermann Karle aus Huchenfeld, in Dill⸗ weißenſtein anſäſſig, der 65jährige Kaufmann Guſtav Halbig aus Schönenberg, wohnhaft in Pforzheim, der 52 Jahre alte in Eutingen gebürtige und wohnhafte Fabrikant Emil Reble, die Ehefrau des Angeklagten Karle und der 44jährige Scheide⸗ anſtaltsbeſitzer Anton Leibold von Pforzheim. Das in ſpäter Abendſtunde gefällte Urteil lautete auf zwei Ja hre ſechs Monate Zuchthaus für Karle, ein Jahr ſechs Mo⸗ nate Zuchthaus für Halbig und 10 Monate Gefängnis für Reble wegen gewerbsmäßiger Hehlerei bezw. einfacher Hehlerei. Die Ehefrau wird freigeſprochen, Leibold wegen Vergehens nach 8 15 des Geſetzes über den Verkehr mit Edel⸗ metallen zu 1000 Mark Geldſtrafe verurteilt. Den An⸗ geklagten Karle und Halbig werden außerdem die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von zwei Jahren aberkannt. sw. Schlägſt du mein Hund. In betrunkenem Zuſtande hat ein Monteur aus Viernheim den Rehpinſcher eines im gleichen Hauſe wohnenden Kaufmanns mißhandelt. Wegen der Tierquälerei kam es zu einer Auseinanderſetzung, wobei der Kaufmann dem Monteur mit der Hand an den Hals fuhr. Der Monteur, der glaubte, in Notwehr zu handeln, Prachte dem Kaufmann eine Kopfverletzung bei, die eine zehn⸗ tägige Arbeitsunfähigkeit bedingte. Das Ende der Ausein⸗ anderſetzung erfolgte vor dem Amtsgericht Lampertheim. Der Monteur wurde wegen Körperverletzung zu 60 Mark Geldſtrafe oder 10 Tagen Gefängnis, weil er ſich eine Beamtenbeleidigung hat zuſchulden kommen laſſen zu 30 Mk. eptl. Tagen Gefängnis, wegen Sachbeſchädigung zu 10 Mk. entl. 2 Tagen Gefängnis und wegen Tierquälerei zu 2 Tagen Gefängnis evtl, 10 Mk. Geldſtrafe und außer⸗ dem zu einer Buße von 200 Mark verurteilt. JJ. ²³˙ Landesteil⸗Abend, 21,30 Uhr: Orcheſter⸗ f ö ö ö ö ö 1 Tage anberaumter Prozeß, deſſen Verlauf in der Oeffentli keit und beſonders in journaliſtiſchen Kreiſen mit großem hatte zuſchulden kommen laſſe 28 Pöffl us der der und Volkslieder piedarklach dee kommen laſſen, weswegen Pöffl auch aus [Redaktor beider Parteien Stellung nehmen konnte, feuerte aber Pöffl 7 1 ſich nun wegen Mordes zu verantworten. rt der Muſikhumoriſten [Kommode. Wochen Haft, die durch die Unterſuchungshaft als verbüßt er⸗ Der Wiener Journaliſtenmord vor Gericht Bor dem Wiener Schwurgericht begann ein für fün 7 Am 19 erſcho utereſſe entgegengeſehen wird. Juni v. J. der frühere volkswirtſchaftliche Redakteur des„Neuen Wie⸗ ner Journal 24 „Oskar Pöffl, den Redakteur desſelben Ble Die beiden Redakteure ſtanden vor Ge olf eine Ehren klage eingebracht Wolf hatte Pöffl verſch regelmäßigkeiten beſchuldigt, ſich dieſer al volkswirtſchaftlichen Teiles des„Neuen Wiener tes Bruno 2 edener Un⸗ zeiter des . Journals die dieſes Blattes In der Ver⸗ ausgeſchieden war. das Straf⸗Landesgericht abzutreten, damit dieſes entweder geen Pöffl wegen der ihm vorgeworfenen ſtrafbaren Hand⸗ lungen einſchreite oder gegen Wolf ein Verfahren wegen Ver⸗ leumdung einleite. Der Vertreter Wolfs ſprach ſich gegen dieſen Antrag aus. Bevor noch der Richter zu den Anträgen in raſcher Aufeinanderfolge ſechs Revolverſchüſſe auf Wolf ab. Wolf ſtürzte, vom erſten Schuß getroffen, tot zu⸗ ſammen. Pöffl wurde ſofort nach der Tat verhaftet und hat * 8 Ein Jahr Gefängnis für geringe Diebſtahlsobjekte. Der 20jährige Dienſtknecht Walter Hermann Arlt von Kirchheim⸗ bolanden kam am 24. November 1928 nach Stauf. Im Hauſe des Forſtaufſehers Bähr fand er die Zimmertüre unver⸗ ſchloſſen. Da niemand anweſend war, nahm er ein an der Wand hängendes Fernglas mit. Weiter kam er am 3. Dezbr. 1928 nach Göllheim. Dort ſtahl er in einem Hauſe durch Einſteigen einen kleinen Geldbetrag aus einer Der Angeklagte gab dieſe Straftaten unumwun⸗ den zu; er will aus Not gehandelt haben. Er wurde zu einer Geſamtgefängnisſtrafe von 1 Jahr 1 Monat und drei klärt wurden, und zu den Koſten verurteilt. — Sportliche Nunoſchau 1 1 8 2 2 1 5 Die Staffel⸗Meiſterſchaft des Ski⸗Clubs Schwarzwald [Im mittleren Schwarzwald am 27. Januar) Der Ski⸗Club Schwarzwald hat die Durchführung ſeiner Staffel⸗ meiſterſchaft, die letztes Jahr beim Gau Hochfirſt(Neuſtadt) war, die⸗ ſen Winter dem Gau Hoher Schwarzwald(Sitz Furtwangen) übertra⸗ gen. Sie wird am 27. Januar zur Erledigung kommen und iſt in einer Rundlaufſtrecke, die über Triberg, Schonach, Schönwald führt mit Start und Ziel am gleichen Platz Furtwangen, vorgeſehen. Die Geſamtlauſſtrecke ſtellt ſich auf 40 Km., die in fünf Abſchnitte zu je 5 Km. teilt. Strecke J geht von Furtwangen über hrenbühl zum Stöcklewaldturm, Strecke II vom Stöcklewaldturm über die Geutſch oberhalb Triberg nach Triberg Waſſerfallhotel, Strecke 11 von Tri⸗ berg über Wittenbach nach Schonach, Strecke ly von Schonach über Blindenhöhe nach Schönwald, Strecke J von Schönwald über Eſcheck⸗ Meiſterberg nach Furtwangen. Außerordentlich verſchieden ſind die einzelnen Strecken hinſichtlich Steigung, Gefäll oder Flachſtreckẽ. Strecke 1 hat gleich einen kräftigen Anſtieg von 870 auf 1032 Meter, danach für die zweite Hälfte faſt eben von 1032 auf 1025 Meter; Strecke Ul enthält größere Abfahrten, im erſten Halbteil von 1025 auf 930, im zweiten von 980 auf 800 Meter, zum Schluß eine mäßige S gung auf 880 Meter; Strecke III ſteigt kurz auf 960 Meter, fällt kurz auf 980, ſteigt mählich auf 1000 und fällt im zweiten Halbteil langſam auf 880 Meter zurück; Strecke IV hat ausgeſprochene Wellenform mit kleinen Höhenwechſeln über die beiden letzten Streckendrittel zwiſchen 960 und 1025 Meter ſchwankend, nachdem im erſten Drittel der An⸗ ſtieg von 880 auf 975 Meter überwunden iſt; Strecke y hat anfangs einen mäßigen Anſtieg von 980 auf 1065 Meter, danach kleines Gefäll und faſt eben auf 1081 Meter, erreicht hierin den höchſten Punkt der ganzen Strecke, und endet mit der bekannten ſcharfen Abfahrt vom Meiſterberg, die mit 200 Meter Höhenunterſchied nach Furtwangen führt. Die Teilnahme iſt geſtattet für Gauſtaffeln und Ortsgruppen⸗ ſtaffeln im ganzen Deutſchen Skiverband ſowite für Polizeiſtaffeln. Die Teilnehmer müſſen Amateure und über 20 Jahre alt ſein. Melde⸗ ſchluß iſt am 20. Januar beim Gau Hoher Schwarzwald in Furtwan⸗ gen., Es werden an Ehrenpreiſen gegeben: der Horntsgrindewander⸗ pokal für die Beſtmannſchaft im Ski⸗Club Schwarzwald, gleich wel⸗ cher Klaſſe, der Ehrenpreis der Stadt Furtwangen der ſiegenden Gau⸗ ſtaffel(Meiſterſchaft), der Ehrenpreis des Gaues Hoher Schwarzwald für die ſiegende Ortsgruppenſtaffel, Ehrenpreis des Winterſportver⸗ eins Furtwangen der ſiegenden Polizeiſtaffel. Zur Berichterſtattungsſperre gegen Wormatia Worms Weitere Ausdehnung der Sperre Der Verein Frankfurter Sportpreſſe hat ſich dem Vorgehen der Ortsgruppe Mainz des Reichsverbandes der Deutſchen Preſſe an⸗ geſi! oſſen und die Berichterſtattungsſperre über den VfR. Wormatia Worms verhängt. Die Entſchließung des Vereins Frankfurter Sportpreſſe wurde dem Verband der Deutſchen Sportpreſſe mit⸗ geteilt. Es iſt damit zu rechnen, daß ſich ſchon in den nächſten Tagen die geſamte deutſche Sportpreſſe der Sperre anſchließen wird. Literatur * Turuvater Jahn, ſein Leben und Werk. Erzählt von Eömund Neuendorff. Verlag Eugen Diederichs Verlag, Jena. Der 2. Vorſitzende der Dir, der Führer der deutſchen Turner ⸗Jugend, wiomet das Buch der Jugend. Wer wäre berufener als Neuendorff über das Leben Jahns zu ſchreiben. Aeußerſt ſegelnd geſchrieben zieht das Leben des deutſchen Turnvaters Jahn an dem Leſer vorüber. Der Verfſaſſer beginnt die Lebensſchilderung Jahns mit dem Satz:„Es iſt ein Leben, das man im bürgerlichen Sinne als gründlich ver⸗ pfuſcht bezeichnen muß, dieſes Leben Friedrich Ludwig Jahns“. Sicherlich war das Leben Jahns gründlich verpfuſcht, es war aber nicht unnütz. Seine Arbeit zeitigte Früchte für das deutſche Volk, die Jahn von ihr ſicher ſelhſt nie erhofft hatte. Ein Beweis wle gut die Ideen Jahns und wie brauchbar ſie waren. Wie ſo viele fand er ole verdiente Anerkennung erſt lange nach ſeinem Tode, vielleicht idigungs⸗ es bas Bild und d di t des deut 85 5 SSS eldungen Schneem vom 18. Jannar 1929, 8 Uhr morgeng Feldberg⸗Poſtſtation: Leichter Schneefall,— 10 Grad, 1 bis 140 Ztm. Schneehöhe,.10 Ztm. Neuſchnee, Pulver. Setz und Rodel gut. Titiſee: Bewölkt,—8 Grad, 60 ſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſehr Neuſtadt: Bewölkt,—8 Grad, 60 Ztm., 1115 Ztm. Neu⸗ ſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſehr gut. i Höchenſchwand: Bewölkt,—9 Grad, 100—110 Ztm., 21 bis 90 Ztm. Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſehr gut. Hinterzarten: Bewölkt,—7 Grad, 60 Ztm., 1620 Ztm. Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſehr gut. Furtwangen: Leichter Schneefall,— 6 Gr., 100110 Sem, 16—20 Ztm. Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſehr gut. Königsfeld: Heiter,—6 Grad, 40 Ztm., 2130 Stm. Neu⸗ ſchnee, etwas verweht. ki und Rodel ſehr gut. St. Georgen: Bewölkt,—7 Grad, 48 Zim. 1620 Ztm. Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſehr gut. Schonach: Leichter Schneefall,—7 Grad, 8590 Ztm., 11 bis 15 Ztm. Neuſchnee, etwas verharſcht. Ski und Rodel ſehr gut. Schönwald: Starker Schneefall,— 8 Grad, 8590 Ztm., 3145 Ztm Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſehr gut. Triberg: Starker Schneefall,—7 Grad, 8085 Ztm., 11 bis tö5 Ztm. Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſehr gut. St. Blaſien: Bewölkt,— 8 Grad, 38 Ztm.,—5 Ztm. Neu⸗ ſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſtellenweiſe. Nußheſtein: Bewölkt,—8 Grad, 110—120 Ztm., 3145 Ztm. Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel gut. Mummelſee: Bewölkt,—8 Grad, 130140 Ztm., 16.20 Zentimeter Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſehr gut. Hornisgrinde: Trockener Nebel,—8 Grad, 135 Ztm., 46 bis 60 Ztm. Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſehr gut. Breitenbrunnen: Bewölkt,—8 Grad, 7075 Ztm., 81 bis 45 Ztm. Neuſchnee, Pulper. Ski und Rodel ſehr gut. Hundsbach⸗Biberach: Bewölkt,—6 Grad, 80 Ztm., 16 bis 20 Ztm. Neuſchnee, Pulver. Nur Ski möglich. Unterſtmatt: Bewölkt,— 8 Grad, 9095 Ztm., 2130 Ztm. Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſehr gut. Sand: Heiter,—6 Grad, 60 Ztm., 21-30 Ztm. Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel gut. Herrenwies: Bewölkt, 6 Grad, 60 Ztm., Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel gut. Hundseck: Bewölkt,— 6 Grad, 7075 Ztm., Neuſchnee, Pulyer. Ski und Rodel ſehr gut. Bühlerhöhe⸗Plättig: Bewölkt,— 6 Grad, 50 Ztm., 1620 Zentimeter Neuſchnee, Pulver. Ski“und Rodel gut. Dobel: Leichter Schneefall,— 7 Gr., 30 Ztm., 1115 Ztm. Neuſchnee, Pulver. Ski gut, Rodel mäßig. Herrenalb⸗Talwieſe: Bewölkt,— 6 Grad, 40 Ztm. 21 bis 30 Zim. Neuſchnee, Pulver. Ski und Rodel ſehr gut. 5 Lenzkirch: Schneefall,— 3 Grad, 50 Ztm., Putver. Skt, Rodel und Eisbahn ſehr gut.. 8 Schluchſee:— 10 Grad, Schneehöhe 70 Ztm., 50 Ztm Neu⸗ ſchnee, Skibahn⸗ gut. Wahlen i..: 6 Grad, 3085 Ztm. ſehr gut. Mülben kf..: 5070 Zim. Schneehöhe. Grasellenbach i..: 6080 Ztm. Schnee,— 8 Grad. Wetternachrichten der Karisruher Landeswelterwarle Beobachtungen badiſcher Wetterſtellen(7 morgens) Ztm., 610 Ztm. Neu⸗ gut. 2130 Ztm. 2130 Ztm. Ski und Rodel e. 8 Fü e 161 SA da. dae de S e ene, in NN Ui FSS S5 8 5 2883 in 16575„ Ss Sc KRicht. Starte 8 8 Wertheim id? s f s ſtil Schnee Köntgsſtuhlf 563 67,4—5 1 SW leicht Nebel Karlsruhe 120 768,4 4 38—5 8 ſchw. bedeckt Bad.⸗Bad. 218 68,1 2 5, lein, Villingen 780 7044—7— SW„ Schnee Feldbg. Hof 1275 635,7 12 180 18 SW 2 Nebel Baden weil. 768.4—3— 5—6 SW leicht bedeckt St. Blaſien 780 1 71 8 ſtill bedeckt Höchenſchw.!“!— Das europäiſche Hochdruckgebiet iſt nunmehr durch von Weſten anrückende Druckwellen bis auf einen Reſt über dem Feſtland abgebaut worden, in deſſen Bereich das allgemeine Froſtwetter noch angehalten hat. Die Schneefälle der letzten Tage haben im Gebirge bis zur Ebene herunter beträchtlichen Neuſchnee geliefert, ſo daß die Schneedecke in höheren Lagen jetzt über ein Meter und ſelbſt in tiefen Lagen noch 30 bis 35 Zentimeter beträgt. Die Temperaturen liegen im Gebirge heute früh meiſt zwiſchen 6 bis 8 Grad unter Null. Die Wetterlage erfährt jetzt einen allmählichen Uebergang zum Froſtwetter, der für die nächſten Tage noch erneute Schnee⸗ fälle, im Gebirge Milderung der Kälte, in der Ebene Tau⸗ wetter in Ausſicht ſtellt. Warmluft hat in Begleitung eines nach Südſkandinavien ziehenden ozeaniſchen Tiefs bereits England und einen Teil der Nordſee überflutet. Vorausſichtliche Witterung für Samstag, 19. Jaunar bis 12 Uhr nachts: Uebergang zu milderer Witterung, wolkig bis heiter und zeitweiſe leichte Schneefälle, in der Ebene Tauwetter. Herausgeber: Drucker und Verleger Druckerei Dr. Haas Neue Mannhelmer 5 G. n b., Mannheim. E 8. 2 Direktion Ferdinand Henme. richtig erſt in der Neuzeit. Bunt zieht das Leben Jahns vorüber; obwohl das meiſte bekannt iſt, gewinnt Neuendorff dem Ganzen doch eine friſche, warme Seite ab. Das Buch iſt mit Liebe geſchrieben, für Chefredakteur Kurt Fiſcher— Verantwortl. Redakteure Fin Politik; H. b Dr. S Kayſer— Kommunalpolitik und Lokales Richard Schönſelder— por! und Neues aus aller Welt: Willy Müller— Handelstell. Kurt Ebuer Gericht und alles Uebrige: Franz Kircher Anzeigen: Maz Filte⸗ A. Meißner 2 Des unerreichte, Wissens fur den Haarwuchs. Kraztlich empfohlen gegen Fisar ausfall und Kopfschuppen. Zugleleh das er- frischende und ideale Pflegemittel für die Frisur, von Richster Sigenert der Duftkomposition. A Sheftl. Begründet Mitte Frets; 2 7 * 1 n 1. N Amtlicher Schueebericht der Bad. Landeswetterwarte E 2 * 1 f N 1 1 Freitag, den 18. Januar 1929 Neue Mannheimer Zeitung[(Abend⸗ Ausgabe) 7. Seite, Nr. 30 7— 6 80 1 Roman von Haus Schulze Achim erhob ſich. Ein großer Ekel vor dem wüſten Schau⸗ spiel quoll plötzlich jäh in ihm auf. Auch der ehemalige Leutnant war aufgeſtanden.„Bleiben Sie doch noch ein paar nuten, Herr Baron!“ bat er.„Der Neger iſt ja gleich erledigt. Wenn Sie geſtatten, begleite ich Sie ſpäter noch ein Stück. Ich gehe morgen nach Argentinien und würde gern noch in irgendeiner gemütlichen Kneipe von dem alten Europa Abſchied feiern!“ Achim ließ ſich gehorſam wieder auf ſeinen Seſſel nieder; er fühlte ſich noch immer benommen und willenlos, wie eine große Angſt kam es auf einmal über ihn in dieſer Großſtadt⸗ wüſte, mit ſich und ſeinen Gedanken allein bleiben zu müſſen. Im Ring hatte inzwiſchen der Kampf von neuem be⸗ gonnen. Die naſſen Männerleiber rannten wieder wütend gegeneinander an, die Planken dröhnten unter ihren gewal⸗ tigen Sprüngen. Es war auf einmal kirchenſtill geworden, eine atemloſe Spannung hing über dem ungeheuren Menſchen⸗ meer. Das rechte Auge des Negers war jetzt hoch auf⸗ geſchwollen und vollſtändig geſchloſſen. Den Kopf tief geduckt wie ein raſender Stier, ſuchte er den Gegner mit ſeinen lan⸗ gen Armen in die Nieren und von hinten in den Nacken zu treffen. Doch da brach er ſelbſt unter einem krachenden Schlage, der von der Stim tber die Naſe herabfegte, jäh vorn⸗ über in die Knie. Die Oberlippe war aufgeſpalten, das ganze Geſicht ſchwamm in Blut. Noch einmal riß er ſich gewaltſam in die Höhe und taumelte gegen die nur noch undeutlich wahr⸗ genommene weiße Maſſe ſeines Gegners an. Dann aber traf ihn ein letzter Streich am linken Ohr in den Winkel des Unterkiefers, ſo daß er wie ein Sack gegen die Seite flog und, ſich rücklings überſchlagend, wie tot auf der Eſtrade liegen blieb. Ein wahnſinniger Sturm brauſte auf, toſend wie ins Un⸗ Die enfeſſelte Maſſe Menſch ſtürzte all endliche verhallend. ihren Beifall über den einen aus, den Sieger. Der Schieds⸗ richter ſtand über dem Geſtürzten, ſah ihm in die ſtarren glaſigen Augen und zählte mit ſeiner blechernen Trompeten⸗ ſtimme langſam aus. Achim drängte zur Tür.„Ich gehe!“ ſagte er. men hier ſonſt nicht mehr heraus! 1 „Wir kom⸗ Draußen auf der Potsdamer Straße herrſchte noch ein wildes Leben. Eine unabſehbare Menge harrte Kopf an Kopf in fleberhafter Erregung auf de n Ausgang 2 des Kampfes. Die ein eleganter Herr ſaß im Halbdunkel des Hintergrundes mit Zeitungsverkäufer heulten mit dem Reſt ihrer Lungenkraft ie Nachtausgaben der großen Blätter aus. Um die Bogen⸗ lampen flimmerte der Großſtadtſtaub, dick und ſchwer hing die Vuft über der ſteinernen Enge der Straße. Mit Mühe kämpften ſich die beiden Herren durch eine dunkle Maſſe bedrohlicher Geſtalten bis zum Bürgerſteig hindurch und retteten ſich in die ſtillere Bülowſtraße. Dann ſtanden ſie eine Weile unſchlüſſig unter dem Brückenbogen der Untergrundbahnüberführung auf dem Nollendorfplatz. Der kleine Exleutnant erzählte ununterbrochen von ſeinen Zukunftsplänen, da er in Buenos Aires in einer Flugzeug⸗ fabrik eine Stellung angenommen habe und ſchon kags darauf von Rotterdam aus mit einer holländiſchen Linie in See gehen würde. Achim hörte kaum, was er ſprach, gleich unſichtbaren Vögeln umflatterten ihn wirre Gedanken, die er vergebens zu halten verſuchte, nur in innerſter Seele war ihm ein tiefes Verlangen nach Ferne und Einſamkeit. Und dann weckte ihn auf einmal wieder die Stimme des angehenden Amerikafahrers, der mit ſeinem ſchweigſamen Begleiter an⸗ ſcheinend nichts Rechtes anzufangen wußte. „Herr Baron,“ ſagte er,„hier herum gibt es ja doch keine ſtandesgemäßen Lokale. Hätten Sie aber wohl Luſt, mich noch in einen Klub zu begleiten? Sehr vornehm, nur erſte Geſell⸗ ſchaft, viele Ausländer mit Edelvaluta und alter und neuer Reichtum aus dem weſtlichen Berlin. Wir verſammeln uns aus polizeilichen Gründen allnächtlich in einer anderen Pri⸗ vatwohnung. Heute abend zum Beiſpiel hier ganz in der Nähe, bei einer kleinen Tänzerin, die augenblicklich in Kopen. hagen gaſtiert!“ Achim lächelte.„Sie werden noch Ihr Reiſegeld verſpielen.“ Doch ſchon hatte der Leutnant ein Auto herangewinkt, und ſie fuhren über den Lützowplatz. Vor einem vornehmen Mietshaus am Kaiſerin⸗Auguſta⸗Ufer ließen ſie halten. Die 8 Seitenganges tat ſich auf ein geheimes Klopfzeichen geräuſchlos auf. Dann gingen ſie über einen ſtillen Garten⸗ hof, in dem ein Stück des ſternenbeſtickten Nachthimmels fern hereinfunkelte, und ſtiegen viele Stufen in dem Schacht eines dunklen Treppenhauſes empor. „Wir ſpielen in einem Atelier!“ bemerkte der Leutnant leiſe.„Der Gatte der Tänzerin iſt Maler!“ Ganz oben im fünften Stock machten ſie endlich halt. Ein Mädchen mit einem überwachten Geſicht nahm ihnen in der überfüllten Garderobe die Ueberkleider ab. Ste durchſchritten ein kleines Foyer, grünlich wie eine Meeresgrotte, in dem ——— 1 1 Schld- Lage des mwenfur⸗ AUSVE bis einschl. 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Der über und über ver⸗ goldete Gebetſchrein eines Buddͤhaprieſters hing daneben, zur anderen Seite ritt ein indiſcher Götze, ein knallroter rund⸗ bäuchiger kleiner Kerl mitx einem Elefantenkopf auf einer rieſigen aus Ebenholz geſchnitzten ſchwarzen Ratte. In auf⸗ richtigem Erſtaunen ſah Achim in dieſe exotiſche Wunderwelt, in die er aus dem nüchternen Berlin ſo unvermutet ver⸗ ſchlagen worden war. Ein unendlich dicker Herr in einem grotesk ſitzenden Frack trat jetzt mit höflicher Verneigung heran. Achim wurde einer ungeheuren Glatze mit unverſtändlichem Murmeln vorgeſtellt, Dann ſchlug ſein Begleiter einen Kelim zurück. Eine ges dämpfte Stimme klang von fernher wie durch dicke Mauern, „Was wird für eine neue Bank geboten?“ Sie ſtanden im Schlafzimmer der Tänzerin.— Mit einem raſchprüfenden Blick umfaßte Achim das grüne Oval des Bactiſches, der in drangvoller Enge zwiſchen einem Louſs⸗Seize⸗Bett von den Ausmaßen eines kleinen Tennis⸗ platzes und einem prachtvollen Marmorwaſchtiſch eingeklemmt ſtand. Von der ganzen Spielergeſellſchaft, die in tadelloſen Abendanzügen und phrynehaften Dekolletes den Tiſch um⸗ ſäumte, kannte er niemand. Ein hagerer Herr mit einem tiefgefurchten Raubvogelgeſicht, in deſſen Runen die Sünden und Verirrungen einer Welt eingegraben ſchienen, hielt die Bank. Es wurde offenbar ſehr hoch geſpielt, und die Einſätze waren unbegrenzt. Ein leiſer Rauſch umſpann den Tiſch, über dem bei aller äußeren Korrektheit ein ſeltſamer Dunſtkrefs aller menſchlichen Urtriebe, von Liebe und Haß, von brutaler Geldgier und leidenſchaftlicher Verzweiflung laſtete.— „Wollen Sie nicht auch einmal Ihr Glück verſuchen, Herr Baron?“ Der kleine Leutnant, der bis dahin mit einer gamin⸗ haften, hüftenſchlanken Frau geſprochen hatte, ſtand auf ein⸗ mal wieder neben ihm; in ſeinen verwegenen Augen glühte ein kaum mehr verhaltenes Spielfieber. Fortſetzung folgt.) . VIssen Sie es Schon, Tꝗge unsefes 11 dle àlletgrößte Kaufgelegenheſt des Joes Ist. Nutzen Sie noch dle gfioßen Vorteile aus, denn der mventur-Ausvefkauf dauert nuf noch bis einschlleglich HO t AR Kufen Sie noch billiger Woll-Stoffe. Baumwollweten Herten-Stoffe 5 1 für Runfirmatiun und Hummunion l bringen wir eine groge Auswahl in wuillen u. 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Söhne 2 arch em Ausweis der Reichsb⸗ K 5 d ſchen Einfuhr rungsaktien u 5 fumte Kapltalaulage der B bards und Eſſekten in der zweiten r notie Ba Feſtverzinsliche We n faſt unverän Je de aus Deutſchland war ware 1b. rte 7 2 1 Mill. verringert. In nen haben die Beſtände an 4 8 r 5 4 995,1 H. gert. Im einzelnen haben die Beſtände an de Ulonen Franken, ge⸗ ohne Intereſſe We chſe ln un d Schecks um 448,9 auf 167,2 Mill. abgenommen ſtie 24 Miftionen erhöht 5 2 8 Frankf urt freundlich VVV 5 auf 55, Mil. e ange: den. weize F335 8 wachſen ſind. e Effektenbeſtände ſind mit 92 Mill.„ an- den ten Jahren von 14,8 auf geſtlegen, dagegen iſt der Zu Beglun der heutigen Börſe erfuhr die Tendenz eine tähe zunver ndert geblie den.[Schweizer E; 1927 von 284 auf 383 Mil⸗ Befeſtigung, die Spekulation verhielt ſich jedoch f 8 5 N euchsbanknoten und Rentenbaubſcheinen zufammen lionen geſtiege illionen geſunken. Deutſch⸗ ken 10 nur ganz vereinzelt zu Deckungen. Di ſiund 418, Mill.& aus dem Verkehr zurückgefloſſen. Der Umlauf an 17 5 ſtebt 185 Le unter den ſchweizeriſchen Börſe die enorme Entlaſtung N banknoten hat ſich um 403,8 auf 4080, Mill., derjenige 71 Märkten und Verf Reichs ö er ſehr flüſſige Geldmarkt gaben de ankſcheinen um 15,1 auf 4 Mi verringert. Unter Be⸗ 7 8 eine ſtarke, Stütze jedoch edene Auslands He 5 5 8 ide 1 FFF a 5 Aneta 1 4 5 0 5 n 5 265 rückſid mug in der Berti ſtentenbankſcheine in Hbhe Deuiſche Rohſtahlgewinnung 1928 trafen, ging die Kuliſſe aus ihrer bisher teſerviertheit! Bon Mill.„ getilgt worde ſich die Beſtände der Die Zeitſchriff Star. 5 5 und nahm insbeſondere in Spezialwerten dereſſenkäufe vor C 5 100 10. Die Zettſchrift„Stahl und Eiſen“ veröffentlicht die Ergebniſſe Feen FIVA ufs. Reichsbank an Rentenbankſcheinen Mill. 4 erhöht. Die der ſtatiſtiſchen Erhebungen des Beben Sener ee Fehlen von Publikumsaufträgen hatte eine allgemeine Vernach 1 0 Vereins Deutſcher len und gung der Nebenwerte zur Folge. Im Vordergrund ſtanden die bis fremden Gelder zeigen mri eine Abnahme um Stahl⸗Induſtrieller üb 1 27 4 157 1 pnab b Ble 1 er die deutſch ohſtahlgewin im Deze b 9 f f 8 5 725 9% Milllonen. ber und im Gefamtlahr 1928. ſche Rohſtahlgewinnung im Dezem⸗ bevorzugten Werte, die recht lebhafte Umſätze bei Kursbeſſeru bis zu 8 v. H. gegenüber der geſtrigen Abendbörſe zu verze Die Beſtünde an Gold und Jeckungsfühlgen De⸗ Die Nov rgewi 9 belt a 15 8 f 0 t l 2 D em ewinnung an 1 i bekte Deukick 8— piſlen zuſammen haben um 1,2 auf 288,5 Mill., im elnz enen dle auf 1 090 615 2b. e. 5 5 Aeuclen batten. Starkes Intereſſe beſtand vor allem weiter für Svenska. 8 de um 69 000% auf 2729,39 en ¼, die Beſtände an bergeſtellt. Dieſe 3 Rin e Sage, dlus 35; man verwles hier auf die ſtarke Slelgerung der Kr fähigen Deviſen um 1/2 Mill. auf 150 ill.„ abgenommen. durchſchnitt ie rh Werte kamen, Babres, g. Toll⸗Werte. Renten ſtill. Deutſche Anleihen etwas gebe 2 Deckung der Noten durch G allein beſſerte ſich von endigung des Lol 5 fes am 3. D Werke kümen nach Pe⸗ Im Ve eben Spezia rte Welter lebhe fi geſuchl bei er⸗ 60,0 1 in der Vorwoch 1 83 9 e„„ ohnkampfes am 3. Dezember erſt allmählich wieder nenten 8 295„ haft gelucht bei ere 50, v. H. in der Vorwoche auf 63,9 v.., dieſenige durch Gold und zur vollen Arbeit. Im Kalenderſahr 1928 wurden insgef neuten Kursbeſſerungen bis zu 1,5 v. H. AC. mit plus 2,25 u. 5 deckungsſähige Devlſen von 64,4 v. H. auf 70,7 v. H. 14 80 To, Roßſtaßk in 1. 55 5 12 0 a traten beſonders in den Vordergrund. Auch Rhein. Braunkohle wur⸗ 8 5. 5 ch 47 4. 9. Dies iſt 17,5 v. H. weniger als den auf kheiniſche Käufe ſtärker aus dem Markte genommen. Tages⸗ mill n 1 8 internationalen Holbing⸗Geſellſchaft mit 75 be arbeitstägliche Rohſtahlgewinnung des Jahres dels war zu 5 v. H. angeboten. killignen Dollars Geſamtkapital. Ein Bank ſyndikat unter Führung Reich damaligen Umfanges. 1927 ware beit s Berlin: Brunn den ß 5 75 Jer Henry Schroeder Banking Co., Newvork⸗London, hat in Wil⸗ ittlich 53 803 To., b. h. 770 9. 8. 1 1 Berlin im Grundton freundlicher, Schluß nicht einheitlich mington im Staate Delgware eine internationale Holbing⸗Geſell⸗ worden. a. g„Nachdem exlaufe der geſtrigen Abendbörſe auf ſchaft unter der Firma„Prudential Inveſtors“ gegründet. Als Ge⸗—— Grund der ſej Meldungen eine Erholung durchgeſetzt ſchäftsgebiet iſt der internationale und heimiſche Effektenhandel vor⸗* Ablaufende Loh hatte, blieb es 0 gen Vormittagsverkehr und zu Beginn geſehen. Die Geſellſchaft verfügt über ein Geſamtkapital von Nach der Zufamme des Gewerkſchaftli 5 zuken. der Börſe freund! ſtimmulierendes Moment kamen die 75 Mill. Dollars. i 8 a laufen in den erſten 5 i I breſſedienſtes äußerſt günſtigen 3 rſchienenen Reichsbankauswelſes 9 Gasfernverſorgung im Saargebiet. Die erſte Ferngaslei⸗ ſind 67,2 v. H. der Gefa. Tarife dle 1 1 8 per 15. ds. Mts. hi 8 ung hatte auch heute wiede zung im Saargeblet wirb im Frühlahr vom Neunkircher viertel der geſamten Arbelterzahl gelten. Im e e 55 der Farbenmarkt, ich jetzt anſcheinend auch die Provinz in⸗ iſenwerk(pormals Gebr. Stumm) nach dem Homburger elfe ab, das ſind 6,2 v. H. der Gefamttariſe dle ſich 5 lächlich ur lereſſlerte. Die Spekulation, die gerade an dieſem Markte beſon⸗ Fllerewerk, deſſen Zwelgunternehmen. über Kohlhof, Limbach nach die Reichsbahn, die Reichsverwaltung und 5 Me. der verſict zu ſein ſchelnt, versuchte zu decken. Auf dle Kupfer⸗ der Skaatsſtraße Homburg—Kaiſerslautern gelegt werden. tallinduſtrie beziehen. Im Februar laufen 34 Tariſe 8,4 1 5 2155 bewegung in Amerika konnten Otavi auf 69,5 anziehen, Kallwerle 1 Hberſchleſiſche Eiſenbahn⸗Bedarfs.⸗G. in Gleiwitz. Wie Geſamttarife) ab, in der Hauptſache ſolche der Holze und Seer und Ktunſtſeideaktien gewannen bis zu 5 p.., Spenska notierten 585 r i hat das am 90. Sentember 1028 abgelaufene Geſchäfts⸗ Induſtrie und der Textilinduſtrie. Im März ſind 152 Tarife 87, Mark höher und Siemens, Feldmühle uſw. waren bis zu eg. 9 v. H. 1 e Verlauf genommen, ſodaß vor⸗ v. H. der Geſamzahl) zu erneuern, hauptſächlich ſolche des Bauge⸗ 9 8 anderen Märkte profitierten von dieſen Sonderbe⸗ N 0 nit der Erhöhung der Diuldende(. V. 5 v. werbes, des Nubrkohlenbergbauez, der Melallinöuſtrie der Induſteie f gungen meiſt nur ſtimmungsmaäßig, die Kursveränderunzen hielten a gerechnet werden kann, und es dürfte wahrſcheinlich ein Satz der Steine und Erden, der chemiſchen Induſtrie, der 2 pierknduſtrie ſich bier in engeren Grenzen. Allerdings war bei den Banken ein 1 15 v. H, in Frage kommen. Auch im neuen Jahr iſt der Ge“ der Jigarreninguſtrie, der Taſelgkastuduſtrie, Jer Fein zerumtt 5 Zunehmen der Aufträge in kleinem Umfange feſtzuſtelen. A w⸗ chäftsgang befriebigend. Buchdruckg bes, der Verehrer„er i, ges[leihen ruhig, Ausländer uneinheitlich. Pfandbriefmarkt ruhig und Gründ des V 8 1 5 5 gewerbes, der Verkehrsgewerbes und der Gemeinden. Im uf 1 i 0 3. Pfandbriefmarkt ruhig un Gründung des Verbandes Deutſcher Elektrigltätszähler⸗Fabri⸗ April werden es 62(15,3 v. 5 e e u, Bm nicht unfreundlich Geldmarkt unverändert, Auch nach den erſten Ten. Sämtliche deutschen Elerkrizitätszähler⸗Fabriken gründeten mit ſächlich die Berliner 7 75 51 715 5 2 1 ſeln, die haupt⸗ Kurſen konnte ſich die Befeſtigung bel Spezialwerten fortſetzen 1 in Berlin den Verband deutſcher Elettrizitätszähler⸗ tillnduſtrie, die Zuckerinduſtrie ird 1 Glasind e Tee] Später wurde das Geſchäft aber allgemein wieder ruhiger, die Fabriken. Der Verband bezweckt die Feſtſetzung gemeinſamer Ver⸗* Wachſende Farbenerzengung Amerikas Duſtrie betreffen. Tendenz neigte eher zur Schwäche, die Kurſe lagen ab 15 0 kaufspreiſe, Lieferungs⸗ und Zahlungsbedingungen. der n 8 nenen Amerikas. Die Farbenerzeugung über Anfang, wobei le Entwicklung 9 55 teln 1 5 Rade 1 85 27 Porzellanfabrik Ph. Rioſenthal u. Eh 2. in Berlin. Wie irt wee 1 ber its 1927 eine beträchtliche Zunahme 5proz. Farbenbonds erreichten 1 e e 1 5 e das Geſchäftsfahr 1028 in anbetracht der allgemeinen Jehre erneut um 90 N 0 e 115 e Kafſamarkt war unentſchieden, meiſt ergaben ſich aber 1 9 irtſchaftlichen Lage einen uſcht un befrledlgenuden Ver⸗. 9 5 done min: as: geſtlegen und hat den Rekord Ver kuſte, denen auch Erhöhungen vr 1 r kauff genommen. Ungeachtet des nicht immer ganz befriedigenden!„ Ve Kändi n e ene eee, Als aber zu den Aa 841281 9 c e ernie dürfte für 1928 doch wieder mit einem Ergebnis Aus 0 e e e 20 5 am engliſchen Petroleummarkt? ferial herauskam, ſchritt die Vörſe 5 5 We een d zu rechnen ſein, das die Möglichkeit bietet, die im Vor 21 London wird berichtet, daß dort eine wichtige Konferenz zwi⸗ die de geen, een dee de 0 55 5 n, urch anuf 7 v. H. erbübte Dividende mindeſtens. e l„ ketroleumindnſtriellen faltbefunder bebe, in nich Jan ee We en eee ſch a . 1 5 5 5 der die Frage des Verka ruſſiſcher Petroleumprodukte behandelt l 8 5 8 5 e Koechlin, Baumgartner u. Cie. in Lörrach. Das ſein ſoll. Offenbar handelt es ſich en ruſflic e 190 Deviſen gegen Reichsmark waren eine Kleinſakeit en 8 abgelaufene Geſchäftsfahr erbrachte einen Brukto⸗ die ſelbſtändig auf dem engliſchen Markte ihre Probnkte n niedriger angeboten. Der Dollar notfexte.5045. Die en roh ſchen Aeun von ds dos(e es 220). Zu Abſchrelbungen wurden zu einer Verſtändigung mit den übrigen Verkaufsunte 10 1 bela, Valuten lagen höher, London.8500 nach.85, Holland 40.09% nach 441 009 37 480) verwendet, während allgemeine Unkoſten, Steuern zu bringen.— 9 wird e Mel jmungen 490.087, Schweiz unverändert, 19.93 Newyorker Uſanee Die S . 8(1 826 95%% beauſpruchten, ſo daß e iſchl,.[matiſch intereſſanten Beſtrebungen ew öfen dieſe ſympto⸗ ſätze gegen Reichsmark ſind anziehend. 5 5 9(2 1 ewinnvortrag ein Reingewinn von 61 666/ 52 en. 0 5 050) z. Verfügung ſteht, über desen Verwendung Augaben nicht ae 5 65. Jerſi; S macht werden, A ber be 15 beigen de Jistonlogeſellſchaft lber Gelömarkt und Börſe Diskontfätze:. Deer ger, Devisen a 3 Mark Altlenkapftal und 650 000 Reſerve dle Amortiſatlonshypothek Im letzten Wirtſchaftsberichte der Dis. 7 5 ars 7½, Privat 57/ b. f. von 2 024 174 auf 1 774 08/ ermäßigt. Kreditoren werde t gendes ausgeführt:„Für die Beh As contogeſellſchaft wird fol⸗ 17 Januar 18. 8 Bar 1 40 807 972(12 780 000)„ ebenfalls e werden mite gendes geführt;„Für die Behebung der ſchwlerigen Lage am für G. 4. Tan D bont 5 2 12 7 ebenfalls um faſt 2 Mill.„ niedriger aus⸗ Kapitalmarel hal die Diskontfen k Ichis 5 851 3 2 M. ene gewieſen. Auf der Aktipſeite erſchei 9 5 g r ütlenkung nichis zu bedeuten. Die. 17 V ſuſeſte erſchoinen Anlagewerte 9,25(9,3) Mill. Unlerbringungsmöglichtetten für Anleihen bleiben in engen Grenze..„100 Gulden 168,46 168,80 168.40 168,74 Mark, Vorräte mit 4 304 035(4040 927), Debit it 6 292 781 Dagegen 1 e de en, N 100 Drachmen 5,435.445.428 8435 18 640 224], Kaſſe mit 7900(3 757% 5 oren mit 6 292 781 gegen konnte der aus dem Zinstermin ſich ergebende Anlagebedarf 100 Belga= 500.⸗Ir 38,39 88.51 38.35 8 24,* 1 917 3 757 8 mit gutem E folg zur Unterbringung einer 85 8 9 758 75 0 1 1 e. Fx 38, 2 5 5 58,35 58.47 1 0 8. 8. 1 1 ng[ner ganzen Anzahl von i 91 4 81 61 2 81.5 . 19 5 Ae e e Die Automobll⸗ 5 e werden. Auf den Effetlen mar b Helſingfors. 100 finnl. M. 1057 10,59 10.506 10.585 7 d 1 en ihr Altlentalptal von 80 auf 120 Millione r. blleben Geldſtüſſigkeit und Diskontermäßigung wirkungs os. Die Nallen 3,00 Lire 24.992203 21,995 22.028 5 6 erhöhl. en Fr. Unſicherheltsmomente, welche die fahne 2 0. 1917 1„100 Dinar 77378.892] 7,878.385 72555 7 , Auch Peugevt erhöht. Die Verwaltung der Peugeot⸗Geſellſchaft die weitere Gestaltung unſerer Wirtſchaft enthält, dürften auch im Liſfabon 7400 Etude 10, 1821548 18 140 8 wurde ermächbt e 0 N ö 0 4 gef ii che 7 1 5 5 855 12 5 1 ich im Itſſaboen„ 109 Estudo 18,48 18.52 18.48 18.52 17 9 Naidſen bbigt, eine ee eg von 290 Millionen Fr. auf 1 n ſein, daß das Ausland, deyen Bot igung Slo 100 Kronen 112,0 112.2411107 112.19 11.74 55 lonen Fr. vorzunehmen. füt die Belebung der deutſchen Börſe ſo wichtig ist, ſich fernhält. Da⸗ Paris... 100 Franken 18,428 16,488 184 16,4 J 35 1 f 5 N 0 8 tig iſt, f lt. Da⸗ 9* 100 Fre 5. a 46 i 3 e e 5 e„Konzern. In der 5. 175 0 91 techni 110 e Be 8 11 ung der Börſe 1 1 Ehen 8 100 fene 99 350 9905 12.432 15775 12 455 5 5 g nerie Halle wurde die Dipfdende auf 4 v. H. deze lchnete. Sowohl von der börſen⸗ wie der geldmarkttechniſchen Sofern:: 00 Franken] 8958 90 80,788 89,945 80,515 8,5 .5 B. 5 v..) feſtgeſetzt. Oberamtmann Wentzel betonte, daß 525 Seite ſind alle Vorausſetzungen gegeben, auf 1910 98 3 5 2 n 2 8 99 50 9-038 3,017 8 4. 5 3 ſelen. An einen Beſſerung der ſetzigen Börſenlage anbahnen könnte“. Sleacelm 8 Kronen 112,38 112.59 112˙81 11255 112.05 4 Hebli i el auch für das lauſende Jahr nicht zu denken 8 z Wien. 100 Schiging 59 085 5,175 89,018 59. f 5 Man könne zufrieden ſeln, wenn ein ähnli rgebni 1 Börſenb 3. 77 2 Dub 100 5 12 500 fer 3,42 730 7936 7% 5 ähnliches Ergebnis wie im berichte vom Jannar 1929 udapeſt Pengb 12500 ff. 78.28 73,2 73 28 73.30 72689 abgelaufenen Jahr vorgelegt werde.— In der anſchlie 8 Buenos⸗Atres 1 Peſ..770] 1,774 85„ 5 5 J 5 ſchließenden S 8 i„ 7 1778].786 10 der Rofizer Zuckerraffinerie wu ö tivi f M i t Canada... 1 Canad. Doflar aziole 4895 401 8 ide die Dividende auf annheim fef g 1 5 i.199.[ 4,176— 8 e 0. 1 a J pan. i hen 41.908.912.913. 4. D.(l.. 5 v..) feſtgeſetzt. Es murde erklärt, daß bel der an⸗ Ausgehend vom Farbenmarlte war dle Börſe heute für Aktien Kairo...„ 1 ägypr Fd. 20.905 20,945 20700 207057 2001 5 N 8 90 1 und Verbeſſerungen man ſich aufs Die Kursverluſte der letzten Tage wurden Fiera e 1 türk. Bid. 2,044].048.039.042.130 1⁰ ierſte beſchränken mußte, doch konnte eſne Reihe von Ve Dir N 0 n. London 1 fd. 20,879 20.419 20.374 29 1 5 1 beſſerungen vo 5 0. er ausge Für Farben degte die Auslandsgründung New Hork 1 Dollar.3039 4 0 e 1 0 V werden, ſo daß die Raffinerie zurzeit mit der vielleicht ein Bezugsrecht verbunden iſt, weiter an. Die Um⸗ dio de Janelſo. Mülreis 95005 95028 95015 9503 99503 5 — 5 ſätze blieben im übrigen auch heute gering, da das Publikum wei⸗ Uruguay. Gold Beſ. J.285 4,804.298 4804.321 185—— e eee 2 be 8. 2 5 ö 8 N 1 17.18 17. 12 7 5 l Kurszettel der Neuen Mannheimer Zeltung TTVVVVTFCCCCCTTC 2 15 N 252110 8 160 5 en und Auslandsanlel% Gad. Uhren 12, 12. Frkf. Pok.& Wit 65,50 65.„Nähun, 4 b 5 g 5 zülfinger 177 78.0 Rhem. e. 59. 9 50 5 c hen in 3 bel Stügenotſerungen in Mark ſe Stück Haft.-G. 217. 75 i 5 0 ee 8 25. 189 950 5 Gruſchwiz Textil 31.50 81,25 Rhein. E nrg 189. 169.5 Mannbe mer Effektenbörſe vom 18. Januar Bec z bene! 27,, Celpichmen Tb. 92.50 42 50 Verzellan Wessel. 18. Aidan 5 5. Pane e Abelnſtehe 8, 880 8 17 18. 17 18 17 18. Ver 5 0 Gritzner M. Durl. 107.0107 0 ugsb. N. Ma 8—Halleſche Maſch 5 2 Wache 8 ke 5 am Elektr.—— 230.7 1 12 15 Ge 8 R 4181. ea,-U 27 50,— 80.— Pfgtz. Pregedefe 148,0 145,0 10¼ Grkem Btl. 125,0 125,00 Srem.⸗Beſig. Den 88,68, Grün& lifinger 176.7 176.5 ee e 17 Balk 1000 160 0 Kester 1 b 4 5555 Nom Gd 3 55 Schwarz Storch 168.0 16.0 18„„ BA 140,0 140. Srown Bo derf 158.7 188.8 Had a Neu 38 36. 81. H. 168.5 1/1 00 Bama e. be Wien 9 5 55 21115 Kückferth. Ferd. 77 7 77.50 a 1— 10255 Werger Worm 210.0 208.0 Karker Räh Hald 1880 85 denen peidel 5 Fan 5 5 ö Gebr. D. 125.5 145,0 8 B. Weh 284,5 445,0 Harkort Bergwk.-— Rütgerswerke 100.5 102.7 5% 8 63.— 98. C. O. Knorr 8 0 1 5 Hanfwerk. 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Zucker 149.0 148.1 Gem. 1 425,5 424,6 File Bergbau 32 0 221 5 Stocewer Nähm,. 25.— 24,.— 5„* 0 0 Bellſtoff Waldo. 281,0 2830 Pin ene ob d,„80 Knort, Heilbr. 8 Chem. Gelfenk. 75,— 5 222. Stolberger Zink 1717 Duüſſ d. Rat. Dürr 57— 550. 156 0 762 9 Cdem. Albert 70.— 69.75 N. Jüdef 4 40 138.0 188,0 Suddecher duk 37175 Frankfurter Vörſe vom 18. Januar 50cderd. n ben.—.— Kennd gde. Jug 524 5650„ eden e Cees rb. Spin 104,0 10.2, Gebr. Jungbang 80.50 89.45 8 guet 145 4 18 5 „ 80„ 3 2— 8* N** Seſtverzins liche Werte Sant. Hp.. 888.1785 178.2 Montan-Aletieu. Eiſen Kattersl. 10780 10,80 Sahmeyet 4 80 n Berben ab f 1 Daimler Benz 60,50 5,50 Aa e 22 Televb. Berliner 5, 5(8,28 8 2 r.„ Uu. 8 1„ 5 295 3— 7 ee 5 N 8* 8 1 9 77* 8% Reichsanl. 87.35 87.35 Berl. Hondeis. 268,7„ buberus 6778 Flettr. Lich u. K.0 235.0 Lech Augsburg 118.7 Pere Jule 125,0 125,0 Deſſuner Gas 228,2 2e, Albänerwerke 108,0 1085 Ties Delfab. 97/15 68.* „ l 88/60 8/88 Com. u. rivath 107, 188,00 Eſchwetl. 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Oberurſ.— 85„ Waldhof 282.0 2840 Dürener Metall 264.0 288.7 Carl Aindſtröm 9070 910,0] Ber. Ultramarin. 1870 158.2 %„„20 92.50—.— rkfet Hop.⸗Br. 140,5 150,0] Otabl⸗Minen 67.75 69.75%„ Bonds 1140.5 140.7 Neckarſul„ Zucker Rheingau———— Dürktoppwerte 40,— 40, 8. Her cb 280 87,50 Pogel Telegraph. 60, 79 80 dee n ee ee Mean b. m. 138.8 184.00 Hhontz Bergban 98.78—.— Jeinmtech. Jetter 70. 0 50 Reb. des 1 Sl 10.— 5 Donamit Truſt 122,0 143,5 L. Loewe& Co. 284,0 282,2 Vontländ. Maſch. 76.75 7015 zee At e 7.—.— Micted gd.-B. 219.0 208,0] Rbein Jraunk.——.— Feltencullkaum 189.5 444.0 e Ale Greiverkd. 101,0 l 108.0 Siet. Et 172,7 174.0 F Loreng.. 167.1780 Voigt& waefnes 2126212. 5 wen nac e Nürnbg Verein 180,0 450.0 Pbein fahl 1300 1575. Klär- icht. 7 408 75 Lüdenſcheld Met. 106.5 108.5 Wanderer Werke 18,5161.2 e e 9,35 9,35 Deſt. Fred. ⸗Anſt. 35 20 88,45 Niebeck⸗ Montan———— Berliner Börſe vom 18 Januar Emaille Aich 10,75 10,50 Mage rus A. 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Einen Rückgang zeigte vor allem die Zulaſſung von Anleihen und Pfandbriefen(2,69 Milliarden„gegen 4,48 Milli⸗ arden 1 1827). An Aktien wurden 1,75 Milliarden/ gegen 1,89 Milliarden„ im Vorfahr zugeloſſen. Von den insgeſamt 251 Zu⸗ laſſungsanträgen wurden 235 genehmigt. Vertagt wurden 7 Anträge und in Beratung befinden ſich noch 8 Anträge. Zurückgenommen wurden 8 Anträge, während eine Ablehnung in keinem einzigen Fall erfolgte. 5 Bei den zu rückgenommenen Notierungen(190 gegen 59 Fälle 1..) entfiel der Hauptteil! mit 125(128) auf Papier⸗ 1 mr fan lien und Pfandbriefe wozu noch 3(5) Reichsmark⸗ und Sachwertanleihen kommen. In 3(7) Fällen wurde die Zulaſſung für Genußſcheine und in 89(124) Fällen die Zulaſſung von Aktien zu⸗ rückgenommen. Den Anlaß hierzu boten vorwiegend Sanierungen. Die Berliner Zulaſſungsſtelle hat ferner eine durchgreifende Bereint⸗ gung des Kurszettels inbezug auf die bisber noch in Papiermark notterten Werte vorgenommen. Sie hat im übrigen eine Verbeſſe⸗ rung der Publizitär erſtrebt u. a. dadurch daß ſie Geſellſchaften ver⸗ pflichtete die in den Proſpekten übliche Gliederung von Bilatnzpoſten auch in den Jahresabſchlüſſen beizubehalten. Daneben wurden vielfach eine Herabſetzung, Beſchränkung oder Beſeitigung mehrſtimmiger Vorzugsaktien erreicht. s Hamburg⸗ Bremer Feuer⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft iu Hamburg. In der ag..⸗V. wurde die Kapitalerhöhung um 6 auf Mill..“ mit einer Einzahlung von 25 b. H. nach den bekannten Verwaltungsanträgen genehmigt. Der Vorſitzende des Aufſichtsrats erwähnte, daß es der Geſellſchaft dank ihrer Bemühungen gelungen ſet, als erſte Verſiche rung haben in Form d zu begrenzen, de Mi l. res 89 Mill. U 90 che Elſen⸗ U Francs err! . iſt Bank 1 * Ver. Textilwerke Weberei Schen z Intereſſen, die u. beſtehen, in ſchaft zufammeng Namen Ver. unternehmungen. abgelehnt, * Germania Verſicherung, S Stettin. erun gßwei 85 war im abgelaufenen Geſchäftsſehr der in Baſel Textilwerke F. men freizubekom 2* V Das N 3 der Lebeusverſicherung wird der Zuwachs Mill. 1 betragen, ſodaß der Beſtand Ende berſteigt; Rückſtellungen werden anwachſe e belgiſche Handelsgeſellſchaft 352 Rvechling⸗Konzerns. Die in Völklingen mit einem Kapital von nd Stahlwerke AG. jeſellſchaft 0 bene end Mü dc Gutach[Amt Wolfach). eine ad,.⸗V kinger, Schenz.⸗G. in Baſel D örrach hat ihre 10 8. tn a auch erfolgten Neugelt eſchloſſen. Schenz.⸗G Die Neugründung erſolgte in der Hauptſache, um Nach 30 K 118. a1 in Frage kommen. e Kapitalerhöhung auf 6 Mil. R. ungens zweigen, ämieneinnahmen e fu na der Geſellſchaft beſchloſſen Baumwoll- 1 die mit 165 900 7 7601 in einer Beteiligung an den Webereien Die neue Geſellſchaft führt den Schweizeriſches Kapital iſt an der Neugründung beteiligt. Das neue Baſeler Unternehmen über⸗ nimmt auch die Fabrikation der beiden in Lörrach befindlichen 8 In der e en 5 5 eugeſchäft in allen 1928 wie⸗ nun en men etbwa 3 Mill. deren 1 twa 7 Mill. * uf Saar haben Die Geſell⸗ ach ein, in wer⸗ nach Gute „ N uſt.— 11 75 Triberg, ausgeſchiede Il. Die Me Genc ch weizerliſchen erl. ndung einer Geſell⸗ Fabrik⸗ ſeſenſchaſli ihr amerlkaniſches Gut beſſere Exrportmög lichkeiten zu ſchaffen und badurch die Kon⸗ Wie verlautet, ſollen kurrenz in der Schweiz ausgleichen zu können. einen ähnlichen zwei weitere Unternehmungen der Textilinduſtrie Schritt planen. 21: Eine ungariſche Neugründung der Gutbrod⸗Heyl⸗Beringer⸗ Buntfarbengurppe. Wie wir erfahren, errichtet die von der Frank⸗ furter Buntfarbengruppe Gebr. Gutbrod⸗Heyl⸗ Ber ſager einem 1K. von 6 Mill. Pengb gegründete Elektro⸗ Chem! u duſt rie A. Bud aber ſt ein neues Spee ment in Ungarn. Die⸗ ſes Werk, das mit einem vom ungariſchen Staat zu errichtenden Nitrogenwerk einen größeren Geländekomplex bilden wird, iſt in der Hauptſache als Robſtofflieſerant dieſer ungari lichen Fabrik anzuſehen. An der ſtaatlichen Nitrogenfabrik Gut⸗ od⸗Gruppe unmittelbar nicht beteiligt, dagegen aber durch e 1 gabe von Patentlizenzen mittellbar intereſſiert,— Ueber den Stand 175 bern e t ungen erfahren wir wei⸗ ter noch, daß bie Verhandlungen mit der Firma Gebrſtder Voſſen in Aachen bis 9 weiteres unterbrochen worden ſind, ohne f daß in⸗ deſſen die Zuſammenſchlußabſichten als endgültig geſcheiert angeſehen werden können. 717 Abschwächung am internationalen Benzinmarkt. Während im Sommer und Herbſt vorigen Jahres im Zuſammenhang mit einer ziemlich ſtarken Abnahme der Rohölvorräte die Benzinp e auf den internationalen Märkten ziemlich ſcharf nach oben gin hacben ſich die Rohtzlbeſtände gegen Jahresende in den Vereinigten Staaten ge⸗ häuft. Da auf der anderen Seite die Steigerung des Expordes keiner Ausgleich zu ſchaſſen vermochte, iſt die Lage des Bemzinmarktbes zur⸗ zeit nicht unweſentlich verſchl echterk. In Amerika ha die Benzin Vorräte eine Zunahme um etwa 10 v. H. erfahren, ein Umſtand, der naturgemäß auch auf die Haltung der europäiſchen Benzinmärkte nicht ohne Einfluß bleiben konnte. Hierauf kſt es wohl mit zurückzu⸗ führen, daß mik Wirkung vom 8. Januar in Deutſchland alle Rabatte an bewiſſe Benzin⸗Verbraucherkreiſe aufgehoben und ſtattdeſſen eins Ermäß gung des Benzinpreiſes um 1 Pfg. für das Liter in einer Reihe von Großſtädten und im Ruhrgebfet vorgenommen wurde. Auch in England iſt eine Herabſetzung der Benginprelſe um 2d per Gallon angekündigt worden. Allen denen herzlichen Dank, die uns bei dem Heimgang meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders, Schwagers und Onkels Deter Mnaup viele Beweise inniger Teilnahme erwiesen haben. Besonderen Dank dem Herrn Vikar Karle für seine trostreichen Worte am Grabe Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Kath. Mnaup Wwe. Mannheim(T 4a, 13), 18. Januar 1929 nahme an uns Kranzspenden Für die überaus herzliche Teil- Verluste, sowie für die reichen meinen innigsten Dank aus Maria Henn Wwe. und Minder Mannheim(H 4, 30), erem schweren 1 spreche ich 18, 1. 29 Plötzlich und unerwartet ist heute frün mein lieber Mann, unser guter Vater, Oroßvater, Schwieger vater und Onkel, Herr Johannes alf im Alter von 69 jahren sanft entschlafen im Namen der tleltrauernden Hinterbliebenen: Anna Rall geb. Schluter Mannheim, Pirmasens, Kopenhagen, den 17. Jan. 20 Rheindemmstr. 47 Die Feuerbestattung findet am Samstag, 19. ds. 1887 8/3 Uhr statt EA Wo kaun 22 FJ. altes Mädchen aus achtb. Fam. p. Laube. ca. 6 5. 8 Woch. das Kochen erlernen? Schlefſtelle nicht ger erw. Aug. Schlateimmer scdwers Oualltäts-Madelle in Allen Holzarten verkauft in den Preis lagen v. 950. 625. 755. 720. l. 685 M. bel iblabrger Batantle.-2 Angenehme Lahlungstorm, mögl. bald u. K 7 ANTON GTEZEL. P 3. 12. N 5 ee Geschl. 7 FEE 770 Zolk& Fels, Heidelberg 7 Zim.⸗Wohnung mit modernem Zubehör, ſehr ſchön u vermleien. Hei. Möbelspedition 169 -3 hellebüroräume am Friedrichspark zu vermleten. 310 5 7. 1. 2 Treppen. Fünsli für Brautpaar el Schöne s Zimmer Wohnung mit einger. Bad. Tel. u. Zentralbe zg. teil⸗ weiſe möbl., in guter Lage. Miete 65 Mark. weazugshalber ſof. zu vergeb. Unk.⸗Vergütg. erforderl. Ang. u. M D 20 ͤan die Geſchſt. 81684 Fſepamt möbliertes Zimmer zu bermieten. 73 Angeb. u. 2 E 150 au die Geſchältsſtelle Gu, möbl. 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