1(Badiſche Volkszeitung.) 70 Pfennig monatlich. Bringerlohn 20 Pig. monatlich) durch die Poſt bez. inel. Poſt⸗ aufſchlag M..42 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 8 Pfg. In ſerate: Die Colonel⸗Zeile.. 30 Pfg. Auswärtige Inſerate„. 25 5 Die Reklame⸗Zeile.. 80 E 6. 2. der Stadt Mannheim und Umgebung. Unabhängige Tageszeitung. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Geleſeuſte und verbreitelſte Zeitung in Maunheim und Amgebung. Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 Uhr. — Für unverlaugte Manuſeripte wird keinerlei Gewähr geleiſtet. 0 (Nannheimer Volksblatt.) Telbgrumt edree „Journal Maunheim““, Telephon⸗Nummern: Direktion u. Buchhaltung 1449 Druckerei⸗Bureau An⸗ nahme v. Druckarbeiten 341 Redaktiannnn Expedition 78 Filiale(Friedrichsplatz; 815 E 6. 2. Nr. 95. Stimmungsbilder aus dem bad. Candtag. fl, MVon unſerem Spezialtorreſpondenten.) N4 XXNVI. eBei der Generaldebatte über das Miniſterium des In⸗ nern wurde die erſte Feldſchlacht geſchlagen. Die Parteien hatten ihren Aufmarſch vollzogen und in einem größeren Re⸗ cognoszierungsgefechte bei der allgemeinen Juſtizdebatte die feindliche Stellung, Stärke und Schwäche auszutundſchaften geſucht. Jetzt maßen ſie ihre Kräfte zum erſtenmal in einer großen Operation, die zwar noch nicht die Entſcheidung brachte, aber doch ziemlich ſichere Schlüſſe auf den weiteren Verlauf des parlamentariſchen Feldzuges geſtattet. Was zunächſt die ſozjaldemokratiſche Frak⸗ tion angeht, ſo muß ihr der Kriegsberichterſtatter das Zeugnis ausſtellen, daß ſie aus der Niederlage, die ſie bei der Juſtiz⸗ debatte erlitten, etwas gelernt hat. Sie ſchickte diesmal nicht einen parlamentariſchen Neuling oder gar ein enkant terrible gleich ins erſte Treffen vor. Solche Rekruten, die wie im Felde ſo auch im Parlamente mit ihrer ganzen Größe und Breite eine Art Kugelfang bilden, dürfen erſt losgelaſſen werden, wenn ſie bei den kleineren Felddienſtübungen der Spezialdebatte ſich bewährt haben.„Die Folge war, daß die Fraktion bei dieſer Ge⸗ legenheit ohne tiefere Scharte davonkam, ein Reſultat, an dem nicht der Fraktionschef Kramer, ſondern der Fraktionsredner Eichhorn das gebührende Verdienſt hat. Ihr Referent tennt zwar das curriculum vitae des Abg. Eichhorn nicht, aber aus dem„Don“ ſchließt er, daß die Wiege im Sachſenlande geſtanden. Abgeſehen von der Aus⸗ ſprache weiſen auch die grimmigen Ausfälle, die unſer Abge⸗ ordneter bei jedem Anlaſſe gegen dieſes„klaſſiſche Land der Reaktion“ unternimmt, darauf hin, daß er ein Kind der poli⸗ tiſchen und ſozialen Verhältniſſe von„Elbflorenz“ und Um⸗ gebung ſein dürfte. Zu dieſen Jugendeindrücken ſcheinen gewiſſe tfahrungen gekommen zu ſein, die er als Marsjünger in der Kaſerne und auf dem Exerzierplatze geſammelt, hat er doch gelegentlich der Juſtizdebatte, als er von dem Präſidenten in der Verfolgung dieſes Edelwildes unterbrochen wurde, ver⸗ ſprochen, über ſeine militäriſchen Erlebniſſe ein andermal zu ſprechen. Aus ſolchen Verhältniſſen wurde er durch das Schickſal in das badiſche Land verſchlagen, und wie es ſo oft geht, er legte im der Preſſe und Agitation nicht nur ſozialiſtiſche, ſondern auch ſächſiſche Maßſtäbe an die Menſchen und Dinge zwiſchen See und Main. Mit dem Heißhunger, der ſolchen Auto⸗ didakten eigen zu ſein pflegt, verſchlang er die Tagespreſſe und die Parteiliteratur, ohne durch die hiſtoriſche Tiefe gegen ihre Extravaganzen gefeit zu ſein. Dies war das Entwicklungs⸗ ſtadium, als er auf dem letzten Landtage in die zweite Kammer keintrat und hier die kommende Aera der„Dresdener“ inaugu⸗ rierte. Noch ſehe ich unſere badiſchen Landboten vor mir, wie ſie ohne Unterſchied der Parteien den hageren Mann mit den verbitterten Geſichtszügen, den haßſprühenden Augen, den hohn⸗ bleckenden Zähnen wie ein Weſen aus einer anderen— aller⸗ dings nicht höheren— Welt anſtaunten. In der Tat recht⸗ fertigte auch der neue eingetretene Abgeordnete den erſten Ein⸗ druck, indem er die Rolle des fleiſchgewordenen agitatoriſch⸗ demagogiſchen Prinzips nicht ohne eine gewiſſe Virtuoſität ſpielte. Freitaa, 26. Februar gag. 2 (Abendblatt.) gegangen, eine lange Zeit für ſolche hagere Geſtalten, die gewohnt ſind, zum Frühſtück einen Regierungsonkel zu verſpeiſen. Noch gefährlicher aber ſind ſie für— die eigenen wohlbeleibten Partei⸗ häupter. Doch Schwamm über dieſe noch immer in ein myſti⸗ ſches Dunkel gehüllten Vorgänge am Zuſammenfluſſe des Neckars und Rheines. Sie haben uns einen Augen⸗ und Ohrenſchmaus geliefert, für den wir Landtagskorreſpondenten nicht nur empfänglich, ſondern auch erkenntlich ſind. So wollen wir denn breiten und wieder zum Abg. Eichhorn zurückkehren. Er hat auf dieſem Landtage ſchon ganz bedenkliche Zu⸗ geſtändniſſe an den„Klaſſenſtaat“ gemacht. Daß Baden kein Sachſen ſei, daß hierzulande das Vereins⸗ und Koalitionsrecht und die Preßfreiheit beſſer ſeien als anderswo, daß die Re⸗ gierung nicht aus purer Bosheit handle, im Konſtanzer Aerzte⸗ und Kaſſenſtreite korrekt verfahren und in ihren ſanitären Maßnahmen glücklich geweſen ſei, daß es in allen Parteilagern Leute gebe, die das Wohl und Weh der handarbeitenden Volks⸗ genoſſen wie ihr eigenes empfänden— dieſe und andere Er⸗ fahrungen, die er auf der badiſchen Landtagsbühne gemacht, zeigen uns einen Mann, der ehrlich mit ſich ringt, der von der einſeitigen Auffaſſung einer Partei zu einer tieferen Weltan⸗ ſchauung unterwegs iſt. Freilich, noch geht die Reiſe in mehr als 90 Prozent nach Utopien, noch finden ſich in ſeinem Wör⸗ terbuche demagogiſche Schlagworte wie Knutenherrſcher, Stiefel⸗ putzer, ſchuhriegeln, abwürgen Wird die ſozialdemokratiſche Fraktion auf dieſem Landtage beſſer abſchteiden als auf dem letzten? Dieſe Frage müſſen wir nach wie vor verneinen. Es müßte denn ſein, daß das bekannte „Glück“— etwa in Geſtalt einer zweiten Durlacher Rede mit dem Thema„zeitgemäße Interpretation des Budgetrechtes des badiſchen Volkes“— unverhofft noch oft käme. Wenn kein ſol⸗ cher deus ex machina erſcheint, müſſen die Genoſſen zufrieden ſein, wenn ſie„semiambusti“ davon kommen. Der Mangel Elementes— etwa mit Ausnahme des⸗roten Apothekers“— iſt nichts weniger als geeignet, ihr Anſehen in einer parlamentariſchen Körperſchaft Fenſter hinausreden“ iſt es im badiſchen Landtage nicht getan; es muß wenigſtens der Verſuch gemacht werden, auch die in dem hohen Hauſe befindlichen Miniſtertiſche und Abgeordneten⸗ bänke in eine zweckentſprechende Bewegung zu ſetzen. Am beſten iſt dies früher dem Abg. Dreesbach gelungen; er pflegte etwas in die Debatte zu tragen, was die andern Parteien auch fühlten, aber zu ſagen ſich nicht getrauten. Wir erinnern nur daran, wie er auf dem letzten Landtage den Miniſterwechſel mit allem, was drum und dran hing, aufs Korn nahm, ein Thema, um das ſich die übrigen Fraktionsgeneralredner mit heiliger Scheu herumzudrücken ſuchten. Fehlt es etwa auf die⸗ ſem Landtage an ähnlichem Stoff? Es fehlt aber innerhalb der ſozialdemokratiſchen Landtagsfraktion nicht nur das revi⸗ ſioniſtiſche, ſondern auch das akademiſche Element.„Heuer“ fühlt ſich der Abg. Süßkind berufen, über geiſtige und religiöſe Probleme zu ſprechen, Anton Fendrich aber, der früher der„Frankfurter Zeitung“ entnehmen—„auf tagsnummer 1 Wir ſchließen, indem wir treuen Brettern“ im Schwarzwalde. Inzwiſchen iſt eine nahezu zweijährige Karenzzeit ins Land über die„Klein⸗Dresdener“ den Mantel der„chriſtlichen Liebe“ zu erhöhen. Mit dem„zum dieſe Domäne beherrſchte, fährt— wie wir der letzten Sonn⸗ den Genoſſen innerhalb und außerhalb des hohen Hauſes den 7Cc// ccccßßcc „Skiſport“ für die Reviſion ihres Programmes empfehlem und ihnen folgendes„ſchätzbare Material“ aus dem Fendrich' ſchen Stimmungsbilde zu Nutz und Frommen mitteilen:„Wen jetzt gerade vor einem Jahr in der„Frankfurter Zeitun Sch. ſchuhen noch manches Ueble nachgeſagt, ſo ſei das feierlich widerrufen. Ich habe aber ſeither hinzugelernt“. „Ich bin zwar ein Gegner aller größeren Menſchenanſammlun⸗ gen, bei denen ich zugegen ſein muß, beſonders wenn beſagte Anſammlungen in oder in der Nähe von Wirts⸗ oder Gaſthäuſern ſtattfinden. Aber die Skiläufer, die ſeit Wochen vor dem Fenſte meiner ſtillen Klauſe vorbei und durchs Bärental hinauf auf den Feldberg zogen, haben mir's angetan.“...„Ja, trotz aller Internationalität kann der Menſch bisweilen verflucht parti⸗ kulariſtiſche Raupen haben.“..„Aus dem Nebel taucht eit Geſtalt auf. Es iſt einer der auf dem Feldberg zur m ſchen Uebung befindlichen Jäger aus Schlettſtadt. Mit o Waffenrock, ohne Kopfbedeckung, ohne Skiſtock ſauſt er an mi vorüber. Seine Augen ſuchen den Nebel zu durchdringen. ſucht den Start. Schon iſt er verſchwunden im graue woge. Er war ein herrliches Bild menſchlicher Kraf „Die Skier ſind ſoziale Verſöhner; und zwar in dem S daß ſie da oben auf dem Feldberg Geſellſchaftsklaſſen Berufe, die drunten in der Ebene durch mauerhohe Vorur und kompakte Dünkel getrennt ſind, einander näher bringe Bauern, kleine Beamte, große Gelehrte, Arbeiter und ſogar litärs. Gerade bei den letzteren habe ich ſogar eine überraſche Beſcheidenheit und Freundlichkeit des Benehmens gefunden.“ falls iſt die Beſchäftigungsgelegenheit dieſes Jahr viel e als in derſelben Zeit 1903. In Breslau z.., wo im Jahr bei 750 Gehilſen 40 Arbeitsloſe vorhanden augenblicklich nur 25. Im vorigen Jahre mußten der Kündigung gewärtig ſein, in dieſem Jahre fi wärtig noch Neueinſtellungen ſtatt, während Entl, ſind. Auch wird nirgends verkürzt gearbeitet. In Han Altona waren voriges Jahr bei 1800 gelernten Buchdrucker 80 bis 90 Arbeitsloſe, augenblicklich ſind es nur 56. Neueinſtellu wie auch Entlaſſungen finden wöchentlich je ca. 50 ſtatt, ſo d Geſamtergebnis ſich faſt keine Veränderung in der Ziffer ſchäftigten ergibt. In Leipzig werden gegenwärtig ca, Buchdrucker und Schriftgießer gezählt, von denen 180 arb ſind. Im Vorjahr waren von 3400 über 200 konditionsl wohl der Geſchäftsgang nicht beſonders lebhaft iſt, ſo w nirgends verkürzt gearbeitet. Eine Vermehrung der Beſchä findet durchſchnittlich nicht ſtatt. Tagtäglich fangen Arb zu arbeiten an, ebenſo kommen aber auch täglich Arbeit Fertigſtellung der jeweiligen Arbeiten außer Stellung, ſe ſtellungen und Entlaſſungen ſich ausgleichen. Bei den gießern iſt augenblicklich eine Lohnbewegung im Gang, es Beiträge zur Frauenfrage. Berein Frauenbildung⸗Frauenſtudium, Abteilung Mannheim. W. St. Eine zahlreiche Zuhörerſchaft hatte ſich am vergangenen Samstag trotz des ungünſtigen Wetters zu dem Vortrag von Fräulein Anna Ettlinger aus Karlsruhe über„Die Wieder⸗ ſpiegelung der Frauenfrage in neueren Dich⸗ tungen“ eingefunden. Aus Tolſtoi's, Hauptmann's und Maeter⸗ Unck's Werken hatte die Rednerin ihre Wahl getroffen. Wie Ibſen es einſt ablehnte, als Verfechter der Frauenfrage gefeiert zu werden, da er dieſe als einen Teil der Menſchheitsfrage betrachtet wiſſen wollte, ſo haben auch die genannten Dichter die Frauenfrage nicht tendenziös in ihre Werke verflochten. Das echte Kunſtwerk ſammelt die breite zerſtreute Welt menſchlicher Erfahrung in einem Bilde. Teile dieſes Bildes ſtellt auch die Frauenfrage dar. Sie ſteht in engem Zuſammenhange mit jenen ewigen Fragen, die den Dichter bewegen, und ſo iſt ihre Wiederſpiegelung in der Poeſie nur natürlich. Die Frauenfrage iſt eng mit zwei Hauptſtrömungen unſerer eit, der individualiſtiſchen und der ſozialen, verknüpft. Fordert die letztere Einreihung in das Wirken der Geſamtheit, Recht auf Arbeit für den Einzelnen, auch für die Frau, ſo verlangt die erſtere Aus⸗ Beide Strömungen ſtehen in gewiſſem und auch die Frauenfrage erfährt die mannigfaltigſte Behandlung in ihren Werken. Tolſtoi ſchildert in ſeinen früheren Arbeiten die Frauen, die er in ſeiner Umgebung kennen gelernt hat. Nachdem er den Bruch mit ſeiner Vergangenheit durchlebt, nachdem er ſich die Frage nach dem Sinn des Lebens geſtellt hat, ſieht er auch die Frau in anderm Lichte, und Tagebücher, Briefe und Aufſätze zeigen das lebhafteſte Intereſſe, das er der Frauenſache entgegenbringt. Er, dem die ſittliche Erneue⸗ rung Hauptforderung iſt, prüft die Frage nach der ſittlichen Seite hin. 0 allem dazu berufen, ſich an der Arbeit der Männer zu beteiligen, um ihre Kräfte dem Ganzen dienſtbar zu machen. Wem aber die höchſte Aufgabe zuteil geworden, Mutter zu werden und ein künftiges eſchlecht heranzuziehen, dem ſollten noch beſſere Bildungsmöglich⸗ Arbeit bleibt. Die Trennung der Arbeit des Mannes und der Frau ſcheint dem Oichter in den unteren Ständen zu ſtreng. Die Frau darf nicht zur Sklavin herabgewürdigt werden. Von der Mutterliebe verlangt er, daß ſie dem fremden Kinde wie dem eigenen zuteil verfehlt anſieht, berührt ihn dieſe Seite der Frauenfrage nicht. Sein Werk„Wandle im Licht“ gibt ſeinen ſozialen, kommunaliſtiſchen Ge⸗ danken, ſeiner Auffaſſung wahren Chriſtentums Ausdruck. Eine An⸗ klage gegen die doppelte Moral für Mann und Frau iſt das ergrei⸗ Die unverheiratete Frau und die kinderloſe Witwe ſind vor keiten gegeben werden als dem Manne; muß doch die Frau geiſtig bvorarbeiten für Jahre ihres Lebens, in denen ihr keine Zeit zu dieſer werde. Da er die heutige Berufsbildung überhaupt als einſeitig und fende Lebensbild, das Tolſtoi in ſeinem Roman„Auferſtehung“ beichnet. Die ſittliche Seite der Frauenfrage hat auch Hauptmann in gezogenen Erſtlingswerk, behandelt. An dem Konflikte 5 und Wirklichkeit geht der Held zugrunde. Aber wie der Menſe mann den Weg aus der Herrnhutergemeinde zur Häckel' ſche fand, ſo ſtürzte ſich auch der Dichter auf die Fragen der Welt. Die individuelle Entwicklung der Frau kommt in„ Menſchen“ zur Sprache; hier geiſtige Freiheit und Vollwerti zur ebenbürtigen Gefährtin des Mannes berufenen Frau, enge Gebundenheit des Hausfrauenideals einer vergang Die Verurteilung doppelter Moral, die in ſeinem Erſtlingswer halten war, ſpricht Hauptmann in einem neuen Werke Bernd“, aus. Von Hauptmann laſſen ſich manche Fäden zu Maete ncd nen. Seine Romantik iſt mehr ergänzender als widerſpre⸗ Natur. Er feiert das Wiedererwachen der Seele. Wo Pe und Naturalismus alles erklären zu können glauben, da w für den Romantiker die Schleier des Geheimniſſes. Das Be des Unbewußten, in dem wir leben, verleiht unſerem Lel Größe und Bedeutung, die es nie hatte, wenn wir in d bekannten aufgingen. In dem poetiſch⸗religiöſen Myſtizismus terlincks nehmen die Frauen eine eigenartige Stellung ein wie die an der Schwelle des Lebens ſtehenden Kinder und Pforte der Ewigkeit nahen Greiſe, vermöge ihrer Natur Geheimniſſen des Lebens näher, und ihnen offenbart ſich me was kein Verſtand der Verſtändigen ſieht. Monna Vann hat ſchlafwandleriſche Sicherheit allen Fragen des Lebens geg Maeterlincks Weltanſchauung ſind die Einflüſſe eines Hartmann und Nodalis neben en un mhyſtiſchen Ideen unverkennbar. gromethidenlos“, ſeinem bald nach dem Erſcheinen wieder zurück⸗ 2. Selte. MeneralHuseiger. Mannßeim, 26 Febrnar. ſich hauptſächlich um die Forderung der 8½ſtündigen Arbeitszeit. Im Streik befinden ſich 100 Schriftgießer. In den badiſchen Orten hat ſich der Geſchäftsgang gegenüber dem Vorjahre ſehr zufriedenſtellend entwickelt. Die Zahl der Arbektsloſen iſt gering. In den kleinen Landdruckereien iſt durchweg zu tun. Auch der Ge⸗ ſchäftsgang in den mittleren und größeren Städten befriedigt. In Freiburg war voriges Jahr der Andrang zu offenen Stellen äußerſt ſtark, vielfach waren die Arbeiter nicht voll beſchäftigt, die Zahl der Arbeitsloſen war erheblich. In dieſem Jahre ſind von 220 Arbeitern bis auf 5 Arbeitsloſe voll beſchäftigt, ſogar die Durchreiſenden können nach Belieben am Ort bleiben, um für ge⸗ legentliche Arbeiten berwendet zu werden. bon 1600 Gehilfen die meiſten voll beſchäftigt. Der Geſchäftsgang iſt zur Zeit rege, ſo daß in vielen Druckereien außer der vollen Beſchäftigung des ſtändigen Perſonals noch Aushilfskräfte nötig werden. Da und dort finden dann auch wieder Entlaſſungen ſtatt, ſo daß beim Aushilfsperſonal ein beträchtlicher Wechſel herrſcht, durch den die Zahl der Arbeitsloſen zwiſchen 30 und 70 hin und her ſchwankt. Der Ausſchuß des deutſchen Arbeiter⸗ Aongreſſes richtet an„die chriſtlich und national geſinnten Arbeiter, Arbei⸗ terinnen, Gehilfen, Bedienſteten und Angeſtellten Deutſchlands“ einen Aufruf, dem wir folgendes entnehmen: Die Ertlärung, die der Staatsſetretär Poſadowsky am 30. Januar 1904 im Reichs tage namens der Regierung gab, und die zwar die Be⸗ rechtigung unſerer Forderungen anerkannte, jedoch nichts über die Zeit ihrer Erfüllung enthielt, verpflichtet die chriſtlich⸗ nationale Arbeiterbewegung mit mehr Nachdtuck für die baldige Durchführung ihrer Forderungen einzutreten. Das geſchieht am beſten dadurch, daß die noch abſeits ſtehenden hunderktauſend gleichgeſinnter Kollegen ſich unſerer Bewegung anſchließen. Der vem Frankfurter Kongreß eingeſetzte Ausſchuß hat ſich nunmehr konſtitujiert. Er will bis zum nächſten Kongreß als Zentral⸗ für die geſamte chriſtlich⸗nationale Arbeiterbewegung wir⸗ en und eine umfaſſende Propaganda in die Wege leiten. Erhebliche Widerſtände ſtehen unſeren Beſtrebungen noch ent⸗ gegen. Dieſe müſſen überwunden werden! Vor allen Dingen gilt es in der Arbeiterſchaft gründliche Aufklärung über die Bedeutung der auf dem Kongreſſe aufgeſtellten Forderungen zu verbreiten und überall Tatſachenmaterial zur Begründung der⸗ ſelben zu ſammeln. Wir fordern Euch deshalb auf, dem Aus⸗ ſchuß zu berichten über: a) Alle Euch bekannten und etwa noch vorkommenden Schwierigkeiten bei Ausübung des Koalitions⸗ rechtes; b) alle Hinderniſſe, die durch die einzelſtaatlichen Ver⸗ einsgeſetze der Arbeiterbewegung und beſonders der Beteiligung der Frauen an derſelben entgegentreten. Zur Durchführung ihrer großen Aufgaben bedarf die chriſt⸗ lich⸗nationale Arbeiterbewegung der kraftvollen äußeren Er⸗ ſtarkung und des geſunden inneren Ausbaues. Hieran muß unermüdlich gearbeitet werden. Dies muß geſchehen: a) in den einzelnen Vereinen durch praktiſche Schulung und Er⸗ ziehung der Mitglieder, mittelſt Unterrichtskurſe, Diskutier⸗ Hubs, geeigneter Vorträge und Ausbau der Arbeiterpreſſe, ſowie durch Heranbildung tüchtiger Führer. b) in den einzelnen Städten durch Zuſammengehen aller auf dem Boden des deutſchen Arbeiterkongreſſes wirkender Gruppen bei Löſung der allgemeinen, ſowie kommunalen ſozialpolitiſchen Aufgaben, beſonders bei Wablen der Arbeitervertreter(Krankenkaſſen und Gewerbegerichten); c) mittels einer lebhaften örtlichen Werbearbeit zwecks Aus⸗ breitung der chriſtlich⸗nationalen Arbeiterbewegung. Es ſollen zu dieſem Zwecke Verſammlungen abgehalten und Flugblätter verbreitet werden; vor allem aber iſt zu dieſem Zweck ein Ausſchuß, zuſammengeſetzt aus den Vertretern der verſchiedenen, auf chriſtlich⸗nationalen Grundlagen ſte⸗ henden Organiſationen, erforderlich. Suchet das Gemeinſame, ſchaltet das Trennende möglichſt aus! Konfeſſionelle Gewerkſchaften und Vereine müſſen ſich gegenſeitig als ſolche anerkennen, ergänzen und unterſtützen. Insbeſondere ſollen erſtere darauf bedacht ſein, ihre Mitglieder den auf chriſtlichem und nationalem Boden ſtehenden Berufs⸗ organiſationen zuzuführen. Der Frankfurter Kongreß darf kein Strohfeuer ſein. Unſere Aufgabe iſt nunmehr, die geweckte Bewegung in die weileſten Kreiſe hinein zu tragen und die große bisher gleichgiltige und uns fernſtehende Maſſe gufzuxütteln und zu begeiſtern.— Alle Zuſchriften und Ein⸗ ſendungen für den Ausſchuß ſind an Franz Behrens, Berlin N. 24, Auguſtſtr. 82. Geldſendungen ſind an W. Schack, Homburg, Große Neichenſtr. 30 zu adreſſieren. Muſterſatzungen eines örtlichen Ausſchuſſes verſendet der Berliner Ausſchuß für Behrens) Berlin N 24., Auguſtſtr. 82 proſtfrei 20 Stück 50 Pfg., 100 Stück 2 Mk. Als zunächſt in Angriff zu nehmende Aufgabe wird den Organiſationen weiter noch folgendes vorgeſchlagen: Da die ein⸗ zelnen Organiſationen, Arbeitervereine, Gewerkſchaften, Ge⸗ hilfen⸗ und Bedienſtetenverbände die Grundlage des Frankfurter Kongreſſes ſind, ſo iſt in erſter Linie auf die Stärkung dieſer Organiſationen hinzuarbeiten. Die Vereine ſollen den Frank⸗ furter Kongreß zum Anlaß einer lebhaften Werbetätigteit be⸗ nutzen. Die Erkenntnis von der großen Bedeutung der chriſtlich⸗ nationalen Arbeiterbewegung wird die Durchführung von not⸗ wendigen Reformen innerhalb der Vereine erleichtern. Ferner ſollten die Vereine dafür ſorgen, daß die Idee des Frankfurter In München ſind Kongreſſes das Zuſammengehen der chriſtlich⸗national denken⸗ den Arbeiterſchaft in ſozialpolitiſchen Fragen in die weiteſten Kreiſe hineingetragen wird. Unbedingt erforderlich iſt ferner, daß an jedem Orte ein Ausſchuß zuſammentritt, in den die einzelnen Vereine ihre Delegierten entſenden. Der Ausſchuß kann gemeinſame Verhandlungen anberaumen, in denen Stellung genommen wird zu etwa auftauchenden Fragen ſozialpolitiſcher Art; isbeſondere zu Forderungen, welche der Frankfurter Kon⸗ greß aufgeſtellt hat. Ein beſonderes Augenmerk wolle der Aus⸗ ſchuß den Gewerbegerichts⸗ und Krankenkaſſen⸗Wahlen zuwen⸗ den; dieſe Wahlen müſſen frühzeitig vorbereitet werden. Wo die Proportionalwahl bei den Gewerbegerichten noch nicht ein⸗ geführt iſt, da iſt die Einführung derſelben ſtrikte zu fordern. Heutſchlands Auſenbandel im Januar 190g3. Nach dem vom Kaiſerlichen Statiſtiſchen Amt herausgegebenen Januarheft der monatlichen Nachweiſe über den auswärtigen Han⸗ del beträgt im Januar 1904: 1. Die Einfuhr in Tonnen zu 1000 keg: 3 283 033 gegen 3 203 699 und 2 966956 im Januar der beiden Vorjahre, daher mehr 79 334 und 816 077. Edelmetalleinfuhr: 79 gegen 91 und 97. 28 von 43 Zolltarifnummern zeigen eine Zunahme, namentlich Holz (+ 116 381), ferner Erde, Erze( 62 106), Kohlen(+ 15 880), Drogerie⸗, Apotheker⸗ und Farbwaren(+ 11941). Unter den 20 Nummern mit einer Einfuhrabnahme ragt Getreide mit einem Ausfall von 141810 Tonnen hervor, in welchem ſich Wei en, Roggen, Gerſte, Hafer uſw. teilen. Einen erheblicheren Ausfall zeigt nur noch Erdöl(— 11381). 2. Die Ausfuhr in Tonnen zu 1000 keg: 2 955 964 gegen 8 149 758 und 2474 258 im Januar der beiden Vorjahre, daher gegen 1903 ein Ausfall von 193 794 und gegen 1902 eine Zunahme von 481706. Edelmetallausfuhr: 20 gegen 39 und 27. 16 von 48 Zolltarifnummern zeigen eine höhere Ausfuhr als im Vorjahr. Keine Zunahme iſt erheblich. Erwähnenswert find: Holz( 5917), Inſtrumente, Maſchinen uſw.( 5888) und Getreide(+. 5822). Unter den 27 Zolltarifnummern mit einem Ausfall ſind die be⸗ deutendſten: Marerialwaren ufſw.(— 70060), eiſen und Ciſen⸗ waren(— 69 012 gegen 1903,— 48 742 gegen 1902) und Kohlen ufw.(— 63 308). Dabei iſt jedoch zu berückſichtigen, daß die Eiſen⸗ ausfuhr in den beiden Vorjahren eine ungewöhnlich hohe war. Deutsches Reich. I] Berlin, 25, Febr.(Zur Geſchäftslage in den Parlamenten.) Laßt alle Hoffnung fahren!—— Der Etat ſcheint weder im Reichstage noch im preußiſchen Land⸗ tage rechtzeitig zuſtande zu kommen. Bei großer Anſtrengung wätre vielleicht das Abgeordnetenhaus doch noch in der Lage bis Mitte März oder kurz vor den Oſterferien die dritte Leſung zu beendigen; aber dann muß der Etat noch die Zenſur des Her ken⸗ hauſes paſſieren. Wann ſoll das geſchehen? Wahrſcheinlich erſt nach Oſtern!— Noch trauriger ſieht es mit dem Etat im Reichstage aus. Heute ſteht der Reichsjuſtizetat guf der Tages⸗ ordnung mit einer Reihe von Reſolutionen. Ehe nun der eigent⸗ liche Juſtizetat beraten wird, kommen die Reſolutionen an die Reihe—— das Pferd wird beim Schwanz aufgezäumt! Und zwar ſind dies Reſolutionen, deren jede einzelne möglicherweiſe einen ganzen Tag in Anſpruch nimmt, nämlich die Reſolutionen über die Heimſtätten, Maßnahmen gegen den Automobilſport, Schutz der Bauhandwerter, Behandlung politiſcher Gefangener und Fremdenpolizei im Zuſammenhang mit dem Königsberger Geheimbundsprozeß. Letztere beiden Reſolutionen laſſen einen Vorſtoß der Sozialdemokraten gegen den preußiſchen Miniſter des Innern erwarten.— Angeſichts dieſer Geſchäftslage iſt ſelhſtwerſtändlich die erſte Leſung des eingegangenen Börſen⸗ reform⸗Geſetzes von Oſtern gänzlich ausgeſchloſſen. Die einzelnen Parteien halten deshalb auch vorläufig mit ihrer Kritik über die Vorlage zurück. Von ſeiten der Nationalliberalen wird verſucht werden, in das Reformgeſetz einige weitere Erleichte⸗ rungen der Börſe einzufügen. * Leipzig, 25. Febr,(Zur Kandidatur Göhre) bringt die„Leipz. Voltsztg.“ folgende, ſchon kurz erwähnte, „Erklärung“: Nachdem ſich die unterzeichneten Komitees heute in einer ge⸗ meinſchaftlichen Sitzung in Leipzig eingehend mit der Reichstags⸗ kandidatenfrage im 20. Kreiſe beſchäftigt haben, erklären ſie: Die von den Genoſſen des 20. Kreiſes beſchloſſene Kandidatur Göhre widerſpricht nach den bekannten Vorgängen mit dem Genoſſen Göhre allen Grundſätzen der Parteidisgiplin und Parteitradition nachallen Richtungen hin, Sie iſt deshalb im höchſten Grade geeignet, Zwiſt, Uneinigkeit in die Reihen nicht nur der ſächſiſchen, ſondern auch der deutſchen Partei⸗ genoſſen hineinzurragen. Ein Parteiſkandal erſcheint als nächſte Folge, nach Lage der Sache als abſolut ſicher Daß ein ſolcher aber das Anſehen unſrer Partei außerordentlich ſchädigen würde, iſt ohne weiteres klar; die einzige Möglichkeit, dieſe Dinge zu vermeiden, erblicken die Unterzeichneten in der Ablehnung der Kandidatur durch den Genoſſen Göhre. Si rechnen daher beſtimmt darauf, daß Genoſſe Göhre auf die ihm vom 20. Kreiſe angetragene Kandidatur verzichtet. Sollte er wider Er⸗ warten zu dieſem im Intereſſe der Geſamtpartei dringend gebotenen Schritte ſich nicht veranlaßt fühlen, ſo werden die Unterzeichneten die weiteren Konſeguenzen ihrer hier niedergelegten Anſchauungen unter allen Umſtänden ziehen und dieſe Anſchauungen auch in der Oeffentlichkeit vertreten. Leipzig, 23. Februar 1904. Zentral⸗ Agitations⸗Komitee für Sachſen: Karl Sindermann, Karl Schulze, E. Braun. Agitations⸗Komitee zu Chemnitz: Emil Haubold, Karl Riemann. Agitations⸗Komitee zu Dresden: Hermann Fleißner, Karl Reichelt, Thieme. Agitations⸗Komitee zu Leipzig: Beyer, Dietze, Meißner, Orbel. Agitations⸗Komitee zu Zwickau: Hermann Schmidt. Da der„Genoſſe“ Göhre ein weiches Gemüt zu haben und nicht aus dem Holze zu ſein ſcheint, aus dem man Nevolutionäre — gegen den Parteivorſtand ſchnitzt, ſo erreichen vielleicht die Obergenoſſen ihren Willen. Das wäre dann wieder einmal ein glänzendes Zeugnis für die Achtung der Ober⸗„Genoſſen“ vor dem Volkswillen. Soldaten⸗Rißzhandlungen. * Bruchſal, 26. Febr. Der hieſige jungliberale Verein hatte auf geſtern abend eine öffentliche Verſammlung in das Reſtaurant Eyer (Heiligenthal) einberufen, um über das Thema„Soldaten⸗ mißhandlungen“ eine freie Ausſprache herbeizuführen. Die Ver⸗ ſammlung, die außerordentlich gut beſucht war, wurde vom 1. Vorſitzenden des jungliberalen Vereins, Herrn Forſt⸗Aſſeſſor Spitzmüller eröffnet, zunächſt dem verſtorbenen Land⸗ gerichtspräſidenten Fieſer einen warmen Nachruf widmend. So⸗ dann erhielt Herr Redakteur Chriſtmann⸗Mannheim das Wort zu ſeinem Referat über die„Soldatenmißhandlungen“. Einleitend bemerkte Referent, daß den Anfang der Vekämpfung jenes Mißſtandes in unſerem Heere die nationalliberale Fraktion gemacht habe, indem ſie mit der freiſinnigen Fraktion ſeinerzeit im Reichstag einen Antrag einbrachte, der die Reviſion des Beſchwerde⸗ Rechts, die Beſchwerdepflicht und die Reviſion der Militär⸗Straf⸗ prozeßordnung forderte. Der Antrag fand bis auf die geforderte Beſchwerdepflicht faſt einmütige Zuſtimmung und hatte vor allem die am 1. Okt. 1900 in Geltung getretene Oeffentlichkeit des Gerichts⸗ verfahrens zur Folge. Leider hätten trotz dieſer Maßnahmen die Sol⸗ datenmißhandlungen kaum irgendwie nachgelaſſen und gerade die im letzten Jahre regiſtrierten Fälle Breidenbach, Frantzki, Schilling u. a. müßten auch die bürgerlichen Parteien veranlaſſen, ihrerſeits dieſen Mißſtänden auf den Leib zu rücken, umſomehr, als die ſozialdemo⸗ kratiſche Partei und ihre Preſſe in gewiſſenloſer, agitatoriſch ver⸗ hetzender Weiſe jeden Einzelfall von Mißhandlungen für ihre Zvecke ausſchlachte, was auf die Dauer dem Anſehen unſerer Armee und unſeves Vaterlandes nur ſchaden könne. Dem müſſe entgegengewirkt werden und zwar dadurch, daß man der Sozialdemokratie durch Ah⸗ ſtellung der Mißſtände den Wind aus den Segeln nähme. Mit den Soldatenmißhandlungen hätten ſich ſeit Einführung der allgemeinen Wehrpflicht die verſchiedenſten Kabinettsordren und militäriſchen Erlaſſe beſchäftigt, ohne irgendwelche nennenswerten Erfolge erzielt zu haben. Neuerdings habe ſich mit den Mißhandlungen beſonders auch die bürgerliche Preſſe beſchäftigt und Blätter, an deren militär⸗ freundlicher Geſinnung niemand zu zweifeln wage, hätten ſich mit ganz außerordentlicher Schärfe gegen die Soldatenmißhandlungen gewandt. Eine Reihe hoher Militärs und nicht wenige hervorragende Politiker haben ſich gleichfalls dahin ausgeſprochen, daß mit den ſyſtematiſchen Mißhandlungen einmal energiſch aufgeräumt werden müſſe. Bei 600 000 Mannſchaften ſeien Tätlichkeiten nie ganz aus⸗ zurotten, Uebereilungen würden immer vorkommen, aber, wenngleich ſie ſtreng beſtraft werden müßten, ſeien ſie doch verzeihlich. Seine (des Referenten) Ausführungen ſeien lediglich gegen die ſyſtematiſchen Leuteſchindereien gerichtet, die nicht ſtreng genug geahndet werden könnten. Aber nicht allein Mißhandlungen ſeien verwerflich, ebenſo verwerflich ſeien auch die Beleidigungen. Und es könne nicht geleugnet werden, daß heute im Soldatenleben gewohnheitsmäßig zuviel ge⸗ brüllt und geſchimpft werde. Durch dieſes ewige Schimpfen würden aber die Soldaten nur abgeſtumpft, die ſich dann aus ſolchen Worten wenig mehr machten. Des weiteren hob der Referent auf die vor⸗ kommenden Ausſchreitungen übelwollender Vorgeſetzter an ganzen Korporalſchaften, Zügen uſw. ab. Dieſe Ausſchreitungen hätten of! viel Schlimmeres zur Folge, die Mißhandlungen der Soldaten an ihren eigenen Kameraden. Die Gründe zu den noch immer reichlich genug vorkommenden Soldatenmißhandlungen ſeien einesteils in dem Arbeitervertreterwahlen und ſoziale Angelegenheiten(Franz ſeiner harren. Gibt es nichts, was uns zu Herren des Schickſals macht? Ein inneres Erlebnis, die Liebe zu Georgette Leblane, ließ ihn dieſe Frage in Weisheit und Geſchick bejahen. Freilich, gegen den Tod der an die Pforte des Weiſen und des Toren klopft, ver⸗ mögen wir nichts. Herren des Schickſals können wir trotzdem wer⸗ bien, wenn die Weisheit und Liebe uns gelehrt hat, den Stimmen in 5 unſerm Innern zu lauſchen.„Es iſt wahrſcheinlich, daß ein jedes Weſen die beſte Löſung des Problems, das es ſelbſt darſtellt, auch in ſich felbſt trägt.—„Ein weltenweites Geſetz führt alle Götter, mit denen wir die Welt bevöllert hatten, einen nach dem andern in unſre Bruſt zurück,“ ſagt er in ſtinem„begrabenen Tempel“. Eine neuere, der ſymboliſierenden Richtung angehörige Dichtung, das Märchen von„Blaubart und Artana“, iſt der poetiſche Ausdruck bvon Maeterlincks Weltanſchauung und ſeiner Stellung zur Frauen⸗ frage. Blaubart iſt die brutale Getvalt, der dumpfe Weltwille, Ariana die verkörperte Weisheit und Liebe, die ſich der Schwachen und Unterdrückten erbarmt. Sie findet den Weg zu den in langer Haft verſchüchterten und kleinmütig gewordenen Frauen, ſie zeigt ihnen durch die Fenſter ihres Gefängniſſes das reiche Leben, in eine Flut von Licht getaucht. Nicht ohne Kampf kann ſich ihre Befreiung boll⸗ gishen. Blaubart, der rohe Weltpille, wird gefeſſelt; aber die im Vanne ihres früheren Schickſals liegenden Frauen wollen Ariana nicht folgen, und ſie muß allein ihren freien Weg wandeln. Wir aber dürfen an ihre frohe Votſchaft glauben. Eine Frau als Prediger wirb, wie uns aus London berichtet wird, in kurzem auf einer engliſchen Kanzel zu ſehen ſein. Es iſt die Stadt Leiceſter, die das amer Experiment macht. In wenigen Monaten wird der erſte kveibliche Prediger in einer Kirche in England ſeinen Dienſt beginnen. Seit kurzer Zeit war die Pfarrſtelle der„Unitarian Free Church“ vakant. Viele Kandidaten meldelen ſich; aber keiner wurde gewählt. Darauf erlebte die Verſammlung eine Ueberraſchung: Eine deutſche Dame, Gerirud v. Petzold, erſchien auf der Kanzel, um ihre Probepredigt zu halten. Zwei andere Predigten folgten, und darauf beſchloſſen die Mitglieder der Kirche, ungefähr 150 an der Zahl, ſich über die Konbention zu erheben und ſie als ihren Prediger anzuſtellen! Alle, die Frl. v. Petzold predigen gehört haben, ſprechen das höchſte Lob über ihre Zähigkeiten aus. Ein engliſches Blatt ſchildert die neue Erſcheinung ſolgendermaßen: In ihrem akademiſchen Gewand und Hut, mit weißer Seide eingefaßt, machte ſie einen tiefen Eindruck, der nicht nur aus der Neugier wegen des ungewohnten Schauſpiels emſprang. Sie iſt mehr als mittelgroß und beſitzt einen eigentüm⸗ lichen Reiz in ihrem Benehmen. Sie hat reingeſchnittene Züge, eine FJülle dunkler Haare und ihre dunklen, ausdrucksvollen Augen und bolle muſikaliſche Stimme machen auf ihre Zuhörerſchaft den Eindruck eines großen Ernſtes. Sie hat etwas von einem Asketen in ihrer Art und Weiſe, das jedem Wort, das ſie ſpricht, Ueberzeugungskraft verleiht. Sie iſt vor 28 Jahren in Weſtpreußen als Tochter eines deutſchen Offiziers geboren und erhielt eine ſorgfältige Erziehung; ſpäter ging ſie zur Erwerbung eines akademiſchen Grades nach Schott⸗ land und ſtudierte an der Univerſität von St. Andrews. Im Jahre 1899 erhielt ſie ihren Grad als Maſter of Arts an der Edinburgher Univerſität. Dann trat ſie in das Mancheſter College in Oxford, wo ſie noch ſtudtert. Sie wird jedoch ihr theologiſches Studium während des kommenden Sommers vollenden und hofft, Anfang Sepdember ihr Amt in Leiceſter antreten zu können. Frl. v. Petzold hat auch Phifoſophie und Theologie an der Berliner Univerſität ſtudiert, wo jedoch Frauen nicht zu theologiſchen Graden zugelaſſen werden. Sie äußerte ſich inbezug auf ihre Anſtellung in Leiceſter:„Als ich meine theologiſchen Studien in Hinblick auf ein proteſtantiſches Predigeramt begann, ſagte man mir von allen Seiten, daß ich keine Ausſicht hätte, ein Predigeramt zu finden. Seitdem habe ich mehr als einmal in unitariſchen Kirchen gepredigt und wenn man nach der Anzahl der — 8 Anbweſenden urteilen will, mit gutem Erfolg. Gleichwohl waren immer noch viele Vorurteile zu überwinden.“ Ihr neues Arbeitsfeld wird Predigerpflichten im weiteſten Sinne umfaſſen; ſie blickt voller Hoffnung in die Zukunft. Die Kirche hat mehrere weibliche Mitglieder im Kirchenrat. Durch einen ſeltſamen Zufall lebt Frl. v. Petzold in Oxford in demſelben Hauſe wie Miß William, die, wie berichtet, gern die gerichtliche Laufbahn einſchlagen möchte, deren Zulaſſung ſich die Richter aber widerſetzen. Notizbuch. Zu dem Internationalen Frauenkongreß in Berlin im Juni 1904 waren auch die deutſchen Sozialdemokratinnen aufgefordert worden, haben aber eine Beteiligung avgelehnt, In der „Gleichheit“ Nr. 4 werden, wie wir der„Frauenbewegung“ enkneh⸗ men, die Gründe dieſer Ablehnung dargelegt; man begnügt ſich nicht mit einer einfachen ſachlichen Klarſtellung der prinzipiellen Unter⸗ ſchiede, die allenfalls die Ablehnung rechtfertigen könnten, ſondern die Antwort iſt erfüllt von der ja zur Genüge bekannten Selbſtüber⸗ hebung gegenüber der bürgerlichen Frauenbewegung. 8 Unter dem Namen„Deutſche Arbeiterinnenzei⸗ tung“ erſcheint vorläufig einmal monatlich ein neues Blatt, be⸗ ſtimmt, die Intereſſen der Arbeiterinnen mit allem Nachdruck zu vertreten. Das Blatt wird in politiſchen und religiöſen Fragen neutral ſein. Beſonderer Wert wird auf Verbreitung der Erkenntnis gelegt, daß die Organiſation die unentbehrliche Grundlage jedes wirtſchaftlichen und ſomit auch ſittlichen und geiſtigen Fortſchritts im modernen Leben iſt. Das Blatt wendet ſich in erſter Linie an die Arbeiterinnen, denen es in populärer Form Aufklärung und geiſtige Förderung bieten ſoll. Außerdem bezweckt es, die bürgerlichen Frauen für die Lage der Arbeiterinnen in erhöhtem Maße zu intereſſieren und ein beſſeres gegenſeitiges Verſtändnis anzubahnen. Das Blatkt koſtet jährlich 80 Pfennige und iſt gegen Einſendung dieſes Be⸗ trages durch Fräulein Klara Schleker, Berlin W,. Deſſauer⸗ ſtraße 28, zu beziehen. Mannpeim, 26 Februar. Seneral-AUnzeieer 3. Sefle. ganzen heutigen Ausbildungsſyſtem zu ſuchen. Die fortwährenden Beſichtigungen haben die Vorgeſetzten, deren Poſition oft an jenen zu Grunde gehe, nervös gemacht, ſodaß ſie ſchließlich die Herrſchaft über ſich ſelbſt verlören. Weiter mangele es an der nötigen Beauf⸗ ſichtigung der Rekruten, und gerade in der Rekrutenzeit kämen die meiſten Mißhandlungen vor. Die zweijährige Dienſtzeit, die ſchlechte Bezahlung der Unteroffiziere u. v. a. trügen das ihrige zu den unliebſamen Vorkommniſſen bei. Den Mißhandlungen ſei abzu⸗ helfen durch eine völlige Aenderung des Beſchwerderechts, das fetzt für den Soldaten nur ſehr illuſoriſch ſei, und weiter durch eine Aen⸗ derung der Militär⸗Strafprozeßordnung— hier müſſe für alle gerichtlichen Verfahren wegen Mißhandlungen vollſte Oeffentlichkeit gefordert werden, der Gerichtsherr müſſe abgeſchafft und dem juri⸗ ſtiſchen Element bei der Zuſammenſetzung der Militärgerichte das Uebergewicht verſchafft werden. Referent brachte noch ein ganzes Bündel von Vorſchlägen zur Abhilfe der Mißſtände vor. Der hier und da gewünſchten Selbſtverteidigung des Soldaten bei Mißhand⸗ lungen müſſe er(Referent) aber entſchieden entraten, da die Dis⸗ ziblin durch ein ſolches Recht aufs ärgſte gefährdet werden könnte. Wenn man, ſo ſchloß der Vortragende, in letzter Zeit von Mißhand⸗ lungen und Mißſtänden im Heere geſprochen habe, ſo habe man nie zum Schluß der Ausführungen verfehlt, ein großes Fragezeichen zu ſetzen, wie es Beyerlein in ſeinem Roman„Jena oder Sedan?“ vor⸗ getan habe. Die Antwort auf dieſe Frage ſei dann meiſtenteils in einem Sinne gegeben worden, dem Referent ſich durchaus nicht an⸗ ſchließen möchte, und darum nicht, weil er der Ueberzeugung ſei, daß unſer Heer noch auf eben der ſtolzen Höhe ſtehe, auf der es 1870 geſtanden habe. Vor dem glorreichen Kriege mit Frankreich ſeien aber in unſerem Heere noch viel ſchlimmere oder wenigſtens ebenſoviele Mißhandlungen vorgekommen als jetzt und trotzdem habe man ein Sedan erlebt. Wegen einiger Brutalitäten und eintger Auswüchſe in unſerem Offizierkorps brauche Deutſchland noch lange nicht einem zweiten Jena entgegenzutreiben. Allein wir lebten nun einmal in einer ſozial ganz anders denkenden Zeit als 1870 und darum müſſe eben auch eine humanere Behandlung der Soldaten entſchieden gefordert werden. Unſere Sorge müſſe ſein, daß dem Soldaten eine gerechte und humane Behandlung jederzeit und überall zuteil werde, und daß unſer Heer völlig rein und makellos daſtehe, damit es immer heißen müſſe:„Die Deutſchen allen voran!“ Die Ausführungen des Referenten wurden äußerſt beffällig aufgenommen. In der ſich anſchließenden regen Debakte drückten die einzelnen Redner ſämtlich ihr Einverſtändnis mit den Dar⸗ legungen des Referenten aus. Es ſprachen in der Diskufſion die Herren Forſtaſſeſſor Spitzmüller, Ingenieur Kreß⸗ mann, Amtmann Arnsperger und Brand, welch' letzterer als Sozialdemokrat die„Verdienſte“ der ſozjaldemo⸗ kratiſchen Preſſe ins„gebührende Licht“ zu rücken ſuchte. Nach einem kurzen Schlußwort des Referenten hatte die Verſamm⸗ lung ihr Ende erreicht. 4 Bidepoſchi's Korea⸗Jua. mum die Wende des 16. und 17. Jahrbunderts hal Japan drei hervorragende Herrſcher gehabt— wirkliche Herrſcher neben dem Schatten⸗Kaiſertum der Mikados—, die in dem zerrfſſenen Feudalſtaate eine ſtarke Zentralgewalt und geordnete Zuſtände ſchufen. Das waren Nobunaga, Hideyoſchi und Jvejas. Von ihnen iſt Hideyoſchi der merkwürdiaſte, ein Selfmademann, ein Bauernſohn, der, weil er nicht zum Geſchlechte der Minamoto gehörte, auch niemals den Schogun⸗Titel erhielt. Er war offen⸗ bar eine geborene Herrennatur, bändigte mit ſtarker Fauſt die einander befehdenden Daimios und ſchuf die Grundlagen, worauf ſein Nachfolger Jyejas jene Verwaltung aufbauen konnte, die dem vom Bürgerkriege durchwühlten Lande faſt 250 Jahre ununterbrochenen Friedens brachte. Da er aus dem Geſchlechte der Minamoto ſtammte, führte er auch den Titel eines Schoguns der bis zum Jahre 1868 ſeiner Familie, den Tokugawa, erblich verblieb. Der eigentliche Nationalheld Japans aber iſt ſein Vorgänger Hideyoſchi geblieben, der— nicht aus phan⸗ kaſtiſchen Bewegaründen, ſondern wohl in der ſehr cealen Abſicht, dem unruhigen Geiſte innerer Zwiſtiakeiten eine Ablenkung nach außen zu verſchaffen— ſchon vor 300 Jahren den Verſuch unter⸗ nahm, Korea zu erobern. Wir geben die Geſchichte die ſes Zuges. die gerade jetzt von beſonderem Intereſſe iſt, nach einem uns vom Verlage der Helmolt'ſchen Weltaeſchichte“) zur Verfügung geſteflten Ausſchnitt aus dieſem Werke. 2 Nach dem Skurze der Mongolen⸗Dynaſtie in China 1368) forderten die Ming von Korea die Erneuerung des bisherigen iributpflichtigen Verhältniſſes, was der König von Korea, der zweiunddreißigſte der Wang⸗Dynaſtie, verweigerte. Aber ſein Heer wollte nicht gegen die Chineſen ziehen; der König wurde abgeſetzt, und Ni Taijo, der Führer der Aufſtändiſchen, gründete 1392 die noch heute in einer Nebenlinie herrſchende Dynaſtie. Die Anlehnung der neuen Herrſcherfamilie an China war vollſtändig: Kalender und Zeitrechnung, Verwaltung und Tracht der Chineſen wurden angenommen, ſo daß Korea gegen⸗ wärtig, mehr als ein Vierteljahrtauſend nach dem Untergange der Ming⸗Dynaſtie, noch ein treues Bild von dem China bietet, wie es unter fener Regierung beſtanden hatte. Die erſten Nach⸗ kommen Ni Taijos waren tüchtige Leute, die die Zenkraliſation der Verwaltung verſtärkten und für das Wohl des Volkes ſorgten; politiſch lehnten ſie ſich nach aſtatiſcher Sitte an die beiden mächtigen Nackbarreiche China und Japan, indem ſie an beide regelmäßig Geſandtſchaften ſchickten, die mit mehr oder weniger Recht als tributbringend angeſehen wurden. Die innern ämpfe in Japan während der zweiten Hälfte des 15. und der erſten Hälfte des 16. Jahrhunderts, der Niedergang des Stogunats unter den Aſikaga, an die dieſe Geſandiſchaften geſchickt zu werden pflegten, und die durch die japaniſchen See⸗ räuber hervorgerufene Unſicherheitder Verbindungen waren die Urſachen, warum dieſe Sendungen ſeit 1460 eingeſtellt wor⸗ den ſind.„„ Dieſe Haltung der koreaniſchen Regierung wird vorausſicht⸗ lich ebenſopiel wie Hideyoſhis vhantaſtiſcher Wunſch einer Unierwerfung Chinas zu dem Einfalle der Japaner in Korea (1592) beigetragen haben. S die Japaner am 25. Mai Fuſan und bereits 18 Tage ſpäter Sßul, aus dem der König und der Hof nach Pingan(Phyöng hang) geflohen waren. Im Juli erreichten die Japaner den Ta fung(Tai donga), überſchritten ihn nach einem ſieareichen Gefecht und nahmen Pingan. Der König floh nach An ju (Andſchu). Der weitere Vormarſch der Japaner wurde da⸗ durch gehemmt, daß ihre Flotte, die ſie mit Vorräten uſw. un⸗ kerſtützen ſollte, von den Koreanern bei Fuſan faſt vollſtändig vernichtet wurde. Jetzt griffen auch die von den Koreanern zu Ihre Vorhut erſtürmte am 27. r in der Stadt Dr. Hans F H olzſchni 15 Verlag des Viblio⸗ heblich und ließen ſie einſtellen. ſchnell einbürgern. In raſchem Siegeslauf eroberten und Farbendruck. ſich die Reſte der koreaniſchen vereinigt hatten, wieder vor Pingan erſchien; am 10. erſtürmten ſie die Stadt, und dem Führer der Japaner, dem Chriſten Yukinaja Koniſhi, der von den weiter ſüdlich ſtehenden Befehlshabern im Stiche gelaſſen worden war, blieb nichts übrig, als nach Sößul zurückzukehren. Hier vereinigte er ſich mit dem andern Haupkführer, dem Buddhiſten Kiyomaſſa Kato. Im März kam es dort zur Schlacht; die beſiegten Chineſen zogen ſich nach Pingan zurück von den Japanern, die auch ſehr gelitten hatten, nur ſchwach verfolgt. Von beiden Seiten wurde daher die Wiederaufnahme ſchon früher angeknüpfter Friedensverhandlungen, deren hauptſäch⸗ lichſter Vermittler der Chineſe Chin J kei war, mit Freuden begrüßt. Trotz des Widerſpruchs der Koreaner und Katos wurde ein Vertrag abgeſchloſſen, durch den die drei ſüdlichſten Provinzen Koreas an Japan abgetreten, die koreaniſche Tribuk⸗ bflichtigkeit Japan gegenüber, die Wiederaufnahme der alten Handelsbeziehungen zwiſchen China und Japan, die Vermählung des Taiko ſama(Hideyoſhi) mit einer Tochter des Kaiſers von China und ſeine Anerkennung als gleichſtehend mit dieſem ver⸗ einbarl wurden. Bis zum Giltiawerden dieſes Vertrags ſollten die Japaner ſich an die Küſte bei Fuſon zurückziehen und dort zwölf Plätze beſetzt halten. Am 23. Mai 1593 räumten die Japaner Sbul und traten den Rückmarſch an, auf dem ihnen die Verbündeten langſam folgten: es kam dabei zu neuen Zu⸗ ſammenſtößen, die den Wiederausbruch des Kriegs herbeigeführt hätten, wären nicht Koniſhis Frfedensbemühungen erfolgreich geweſen. Die Chineſen zogen ſich nach Norden zurück; ein Teil der japaniſchen Truppen ſchiffte ſich nach Japan ein, und teils hier, teils in Peking wurde diplomatiſch weiter verhandelt. Im Oktober 1595 traf endlich eine chineſiſche Gefandtſchaft in Japan ein und wurde von dem Taiko am 24. in Fuſhimi empfangen; aber das von ihr überbrachte Schreiben des Kaiſers Shen Tſung enthielt nur die Beſtallung des Tafko zum„Könige von Japan“, wie ſie früher den Siogunen der Aſikaga⸗Familie erteilt worden war. Der Krieg brach aufs neue aus. Chin J kei, deſſen Rolle nie ganz klar geweſen war, wurde von ſeinen Landsleuten ge⸗ fangen genommen und hingerichtet; von beiden Teſſen wurden Verſtärkungen nach Korea entſandt. Im Januar 1597 ſchlugen die Javaner die koreaniſche Flotte und drangen ſtegreich bis in die Nähe von Sbul vor. Aber die Vernichtung hrer Flotte durch die vereinigte chineſiſch⸗koreaniſche zwang ſie wiederum zum Rückzuge bis an die Seeküſte; dabei verwifſteten ſie das Land furchtbar und zerſtörten auch die altehrwürdige früſhere Hauptſtadt von Sinra, Chhöng ju(Kion chiu). Dieſem Ver⸗ fahren iſt der Haß mit zuzuſchreiben, der ſeit dieſer Zeit das koreaniſche Volk gegen die Javaner erfüllt. Im Süden drehte ſich der Kampf um die von den Verbſindeten belagerte Feſtung Urufan, in die ſich nach heftigen Gefechten ein großer Teil der fanoniſchen Truvpen geworfen hatte. Als die Not darin aufs höchſte geſtiegen war, ſchlug ein javaniſches Heer am 9. Februar 1598 die ihm entaegenziebenden Chineſen und Koreaner und entſetzte am 13. den Platz. Mit dieſem letzten Erfolge der Japaner war der große Krieg zu Ende. Es hat zwar noch eine Anzaßl kleinerer See⸗ und Landaefechte ſtattgefunden; aber kurz vor ſeinem am 8. September 1598 erfolgten Tode berief der Taiko ſeine Leute nach Japan zurück. 5 Korea war aus dem Kriege ſiegreich, doch furchtbar ge⸗ ſchwächt hervorgegangen. Die Bezießungen zu Japan wurden erſt 1693 wieder aufgenommen, nachdem das geeinte und er⸗ ſtarkte Jaban unter Iyemitzu, dem zweiten Siogun der Toku⸗ gawa⸗Dynaſtie, die Forderung der Abſendung von Tribut⸗ geſandtſchaften mit Erfolg geſtellt hatte; die erſte erſchien 1624 in Jedo. Die Sioaune fanden aber bald die Koſten dieſ: Mitolieder folgende 8 Herren gewäßlt: Lederzurichter Geſandiſchaften, die keine kafſächliche Bedeutung hakten, zu er⸗ Seitdem beſchränkte ſich der Nerkehr zwiſchen beiden Ländern auf Fuſan, wo unter ſtrenger Aufſicht Handel möalich war, auf Tſuſima, deſſen Fürſt(an⸗ geblich koreaniſcher Abſtammung) ſtets die Aufgabe gehabt hatte, die Reziehungen aufrecht zu erhalten, und auf Satzuma, wohin während des Zuags gebracht worden waren, die als Föpfer Verwendung gefunden hbaften, und das von Zeit zu Zeit von koreaniſchen Dſchunken beſucht wurde. ANus Sladt und Pand. *„ Mannuheim, 26. Februar 1904. * Der Großherzog hat ſich von ſeinem leichten Unſpohlſein, das ſich in einer gewiſſen Mattigkeit und körperlichen Abgeſpanntheit äußerte, völlig erholt und verbringt mehrere Stunden im Arbeits⸗ zimmer, um Vorträge entgegenzunehmen und Regierungsgeſchäfte zu erledigen. Die Kronprinzeſſin von Schweden, die ſich ſeit einigen Wochen hier aufhält, wird in den nächſten Tagen ihre Reiſe nach Capri fortſetzen. * Auszeichnung. Der Firma Dhckerhoff u. Widmann, Zementwarenfabrik in Karlsruhe und Biebrich a. Rh., mit Zweig⸗ niederlaffungen in Nürnberg und Dresden, Unternebmung für Beton⸗ bauten, wurde auf allerhöchſten Erlaß durch den preußiſchen Miniſter für Handel und Gewerbe die preußiſche goldene Staats⸗ medaille verliehen. Es hat damit einer unſerer bedeutendſten und umfangreichſten techniſchen Betriehe eine ſtaatliche Anerkennung erhalten, die in ihrer hohen Wertbemeſſung den hohen und allenthalben anerkannten Leiſtungen der Firma entſpricht. * Der Deutſche Schuhwarenhändlerverband beſchloß auf ſeiner Zuſammenkunft in Nürnberg eine Stellungnahme gegen den Einzel⸗ verkauf der Fabrikanten und die Schaffung einer deutſchen Mode. Wenn dieſe vor allem das Praktiſche berückſichtigt, wird ſie ſich gewiß Und es iſt ganz gut, wenn wir uns in Mode⸗ ſachen von Paris und London immer unabhängiger machen. Dadurch kann viel Geld geſpart werden. Ortskrankenkaſſe für Handelsbetriebe, Krankengeldzuſchuß⸗ kaſſe. Geſtern abend 19 Uhr fand im unteren Nebenzimmer der „Stadt Lück“ die ordentliche General⸗Verſammlung der Hrankon⸗ geldzuſchußfaſſe ſtatt. Der 1. Vorſitzende, Herr Kaufmann Wilhelm Kern, eröffnete unter Vegrüßung, der leider nicht ſo zahlreich Erſchienenen, die Verſammlung, worauf der Kaſſenführer, Herr Franz Mügge, das Protokoll der vorjährigen Verſammlung ver⸗ Las, gegen deſſen Faſſung nickts einzuwenden war. Hierauf er⸗ ſtattete der Vorſitzende eingehenden Bericht ſiber das abgelaufene FJahr An Beiträgen ſind eingegangen M. 2315, gegen das Vorfahr mehr M. 240, welcher Betrag durch den Beitritt von 19 Mitgliedern begründet iſt. Der Mitgliederſtand beziffert ſich auf 131, davon haben 40 Mitglieder die Zuſchußkaſſe in Anſpruch genommen und empfingen an Unterſtützung M. 1612; erfreulicherweiſe konnte nach Auf die nach Korea koreaniſche Gefangene Bezüge öfters wiederkehren, ſo möge trotzdem damit gefagt ſein, dag die gut fundierte Kaſſe an Leiſtungsfähigkeit nicht zurückſtehen wird. Das Vermögen iſt auf 1473.96 M. angewachſen. Demnm Reſervefond konnten 548.61 M. zugeführt werden. Nach dem Bericht des Vorſitzenden entwickelte ſich eine lebhafte Debatte, an der ſich mehrere Mitglieder beteiligten, die namentlich darin givfelte, daß von den 6000 Kaſſenmitgliedern nur ſo wenig Mit glieder in der Zuſchußkaſſe ſind. Im Anſchluß daran können wir dieſe fürſorgliche Einrichtung den verehrlichen Kaſſenmitgliedern der Ortskrankenkaſſe für Handelsbetriebe nicht warm genng empfehlen. Es erſcheint geradezu rätſelhaft, weshalb ſich nicht eine weit größere Anzahl Mitglieder dieſe ſegensreiche Inſtikution zit Nutze machen, kann man ſich doch ſchon ſelbſt bei den niedrigſten Beitragsſätzen(10 Pfg.)⸗ namentlich vor Entbebrungen in Er⸗ krankungsfällen ſchützen. Hoffentlich trägt dieſe Aufmunterung dazu bei, fernerhin regeres Intereſſe zum Beitritt wachzurufen, Zum Schluß wurden noch die Ausſchußmitglieder gewählt und zwar die Herren Dietz, Eberle, Fend, Schuſter, Vogel und Kolb, worauf dann gegen 10 Uhr die Verſammlung geſchloff wurde. * Der Gewerbeverein und Handwerkerverband Mannſeim ſeine diesjährige ordentliche Generalverſammlung am Montag, 29. ds. Mis., abends halb 9 Uhr in M 5, 5, 2. Stock ab. Tagesordnung 1. Tätiakeitsbericht. 2. Rechnungsablage. 3. Genehmigung des Voranſchlags pro 1904. 4. Ergänzungswahl des Vorſtandes. 8 Waßl der Rechnungsreviſoren. 6. Wahlen für die Handwerker⸗ kammer. * Das Unglück in Fendenheim, das am Mittwoch kindlicher. berſtand hervorrief, hat ein zweites Opfer gefordert. Auch det ſechsjährige Knabe des Taglöhners Krampf iſt ſeinen Verletzungen erlegen. Zwei blühenden Geſchwiſtern bat der ſchlimme Spaß, mi Steinen nach Pferden zu werfen, das Leben gekoſtet. Der Ausſchuß des badiſchen Frauenvereins zur Bekämpfunt der Lungentuſſerkuloſe hat in Anweſenbeit der Frau Großherzogin wieder eine Sitzung der Vertreter verſchiedener Vereine, mehrerer Mesirtsärzte und Rürgermeiſter abaeßalten. Unter dem reichhal Meratungsſtoff iſt die Tätigkeit des Konſtanzer Ausſchuſſes von ſonderem Intereſſe. Die Mitalieder dieſes Ausſchuſſes ſuch nämlich die Kranken in ihrem Mohnungen auf und wirken dort Faupfſächlich auf Veobachtung grögter Reinlichkeit hin. Zur Ve ſorgung der Kranken mit reiner Wäſche iſt eine Maſchküche gem 5 und eine Mäſcherin angeſteft worden. Ob und wie beit dieſes Rorgehen auch anderwärts Nachahmung finden ſoll, wird lt. Sty P. zunächſt weiterer Prüfung unterzogeſt. 55 Nus dem Grossberzöqtum. * Meinbeim, 25. Febr. Die Tagesordnung einer geſtern aße ſtattgehahßten Bürgerausſchußſitzung, die vbon 74 M gliedern beſucht war, umfaßte 5 Punkte. Zunächſt wurde di entgeldliche Ahtretung von rund 1 Hektar Gelände zum B der Nebenbahn Lampertheim— Weinheim a Großh. Heſſ.—Kal Preußiſche Eiſenbahngemeinſchaft mit 46 geg 28 Stimmen genehmigt. In der bei dieſem Gegenſtand ſponnenen Debatte wurde von den zahlreichen Gegnern des Pro bonbtfächlich goltopd gemacht, daß ſebteres für die hieſige Geſch 8 melt nur Nackteile mit ſich bringe, da der Verkehr aus dem O wald nach Worms gelenkt werde; anderſeits wurde hervor daß man uns durch Genehmigung der ſtadträtlichen Vorlage k mehr Entgegenkommen der Eiſenhahndirektion für die Int unſerer bisher ſtets ſtiefmütterlich behandelten Stadt wer hoffen dürfen, und ſo ging der Antrag mit dem Zuſatz durch, die genannte Direktion einen ſpäteren Anſchluß an die Bahn im Induſtriehafen Mannheim möglichſt bald ausführen möge. zweite Punkt betraf einen fleinen Geländeerwerb zwecks Kompletierung einer Straßenflucht, der dritte die Errichtung e apeiten Ratsdienerſteſle und der vierte den Ankauf von 4 des hieſigen Gaswerks; alle drei fanden Gutheißung oh Jiche Donatte, Jum Schſuß wurden als Erſaß ürgerausſchu Kunſt⸗Miſhlenbeſitzer Gg. Hildebrand, Fabrika Weinhändler Meiſer und UÜhrenmacher Neureit aus der Mitte der Verſammlung über den dermaligen St kürzlich gegründeten Bauvereins geſtellte Anfrage dahin beantwortet, daß die z. Zt. dem Amtsgericht vorlieg Satzungen inſofern eine formelle Beanſtandung erfahren h als eine Beteiligung des Vorſchußvereins geſetzlich unzun im Uebrigen hahe die ſtattgehahte Wohnunasunterſuchung von Herrn Fr. Carl Freudenbera in einer Denkſchrift nieder Mißzſtände beſtätiat. Zum Schluß wurde noch dem Wunſch druck verliehen, daß der Bauverein bald in die Lage komm ſeine Tätigkeit aufzunehmen, und daß ihm hierbei auch ſtützung des Bürgerausſchuſſes zuteſl werden möge.— Das aßend im Saale zum„Prinz Wilhelm“ abgehalten. Abonnementskonzert der Mannheimer Grendierka erfrente ſich wiederum eines äußerſt zahlreichen Beſuchs: de war bis auf den letzten Platz beſetzt und ſanden die Dar reichen Beifall. SHeidelberg⸗Handſchuhsheim, 25. Fehr. Ihr Korr bat unlänaſt den Beſchluß des ev. Kirch⸗nausſchuſſes inbe ˖ Hirchenbaufrage eimas zu roſig aufgefaßt. Wie unterdeſſe murde, hat die Kirchengemeindeverſammlung das vom kirchenrate vorgeſchſagene und vom Glroßpßersog gewfinſchte einkommen noch nicht angenommen, vielmohr hat ſie ſich nu erklärt, einen Bauplatz zu erwerben. Erſt nach Erlediaun Frage ſoll die Ortskfrchenſtoner eingefſihrt und dann in fung mit der katßoliſchen Gemeinde getreten werden, der hieſige Kirchenßau noch aute Wege und wir leben de Hoffwuma, daß die Kirchenpaufrage im alten Landſturmtravv geffißyt wird. Vielleicht wird aher doch noch von maßgebende ein Machtmort geſprochen und dem geradeen unbaltbaren ein Ende bereitet. Der größte Teil der Einmoßbnerſchaf dies. Iſt es doch geradeen ein Hohn auf das im Seytember in Hejdelßbern ſtattfindende deutſeße Guſtab⸗aldalf⸗Foſt, einer ſo afinſtigen Sachſage ſpie hier(½ ſämtlicher Koſte Stift Schönan) nicht gelingen will, endlich den Proſe jhrer würdiges Gaftesßaus zu ſchaffen. Marum de wieder bremſon, ſno doch affes horfpärts ſtreßt? g0. Karfsruße, 25 Fehr, Megen Aufnahme des Pe der ſtädiiſchen Straßenbahn in den ſtädtiſchen D mimehr Vorſage an den Bürgerausſchuß zum Imeck entf Fraänzung des ſtödtiſchen Geßaſistarifs erſtattet ſne⸗ Stofſen der Magenffihrer und Schaffner ſoſſen in Aht. F ebaltstarifs(Anfangsgehaſt 1200 ½/. Höchſtaehalt 18 Hulage e, nach je 2 Jahren) eingereiht werden. Die Füßrer erßalten neben der andenflichen Zulage eine Dienſtzulage vo zährlich 60/— Der Stadtrat hat in verſchiedenen ſtädt Gehänden Verſuche zur Vertilaung der Schnaken, die ſich Kellern einzuniſten pflegen, anſtellen laſſen und zwar wurd 25 1 1 55 P auf insgeſamt 1149 Plättern erfolgt ſind „ Sbg, rnerperefperr Manmnfefat, 96. TNenuffav, oflicht zu Engen gegründet. Es traten ſofort ca. 450 Mitalieder aus 15 Gemeinden bei. Der Bau ſoll ſo raſch wie möglich in Angriff genommen werden und größer wie die anderen Lagerhäuſer mit Faſſungsraum für ca. 60 Wagaons Getreſde und 10 Waggons Dlinger⸗ und Futtermiktel eingerichtet werden, Die biclen not⸗ wendigen Beſchlüſſe bei der ſtark beſuchten Generalverſammlung unter Leitung des Oberamtmanns Dörle der ſich um die Glenoſſen⸗ ſchaft ſehr verdient gemacht hat, konnten einſtimmig gefaßt wordon. Dem vom Besirk Engen in der Griündungsverſammlung Abſchied nehmenden Oßeramtmann Dörle wurde eine lebhafte dankbare Ovation dargehracht. * Engelſckmand(A, Maldsbut), 25, Fehr. Am Moniga hbrach in dem großſen Anſvoſen des Herrn MWaaner Konrod Stoll Neuer aus, podurch die mit Stroh gedeckten Goßgulichteten eingeäſchert murden. Der Goſamtſchaden beträgt eiwa 10 000 /, der durch Verſſcherung gedegt iſt. Das Feuer ſoll durch Glanzruß in dem Vorkamin emanden ſein, de, Rodolfseſl, 28. Nehr. Ver Nerpand der oberbatſfgen Zucftoenoſſonfchaften peabthizote, die piestzpyjge große Mander⸗ gusſtoſſung der deulſchen Landwirthaktisodolfhaft in Faneig mil einer ſchönen Sammſung bon etwa 80 Zuchttieren 311 heſchicken. Pa ber Haubt⸗wech diokon Boſchſchung, ein neues dfahgehiel kir Zuicht⸗ pleß nach Rußfanp ſich an erſehriaßen, ſutolag des inawiſchon ausge⸗ Frocßenen ruſtiſch⸗janguſchen Hyſeges ſehr an Fpanee verforen ßat wurde von einer Beſchfung der Auefteffung mit einer Verbands⸗ kollefllon in Anbetyacht dieſer veränderten Verhältniſſe nunmehr endgiſtio ogng genommen. 5 Konbiaus, 2ß. Feßr. Die ſizdizſeh Handeſsſchuſe wird pom nðn Schuiaky an inſgfern ofne Gytneſterung erfaßhren, gls guch MWädchen augeloten merden. Wer Befuch einfger dnchar mar ißnen ſchon ſeit 2 Faßren geftattet: im geunte dar Schuljahre machten 16 Schöteanen hon dieler Fuſoutbnis Gopyauch. oe, Nom Nnpouee, 9 Nohr, en neutever Deft wiyd jn der Heherflager Gogonß beim iopotaß eine Hraufßeft penbachtot, dio wehen fiFrer open AMueιενεν Md der nachtolteen peink⸗ ſcerhen Molgan dos atvesdts dag Mioßenhloyg in Ponem Mabe in Nefuunt niam. Es i dies ber ſoa, guſtochoude Seidengatayrß der Pindor. An einer omeinde wurden 61 birt. der borßanbenon Sloffunoen herfeudbt hefunden. Schritte zur Bekämpfnug der Seuche ſind eineelotiet opr don. 5 Pfziy Fesen ung UAUwachung. Mains, oß. Peßr Moßtern nacwaftiag fioß eine Nrau Schwitf⸗ Jein ihr Hind gffoin i Mimmpr altrick, um Maſſoy 21 halen. Das Kind. woſches oerſt 4 Kapre gählt ſief pingus ſinreſe die Treppe hinaß und barfebis ſick ſo ſchner, dan dar Pad gotoyt eintrat. Malus, 28. Nehr. In doer Peuiſgen ni hißffonklichen Sladſ⸗ herordnotanſihyng tnurde mit oyp Motonig Freisrat Hr. Gatter⸗ mann von Haphepheim azum dyien Heſafdeten Meigeeybnoten mi dem Ffef Murgeymottter und dom Haßtgyßert han gaog geRufI Der ameite Mefogordnete Or, Smidt faft gleichkarls den PFiiel Mirgermeiſter arhaſten. Sein Gehalt wurden ebenfalls auf den Betraa bon 9%, erhBht. Thester Kunſt ung Unwenfogrt. Nos nßxtie gnoyf nan Huen Hopin. Pochdem per gavobe ſchne⸗ diſche Aſjenforſeßer erſt Ende horigen Naßres ſeine umfanoreſche Schilderung„Am Herien bon Aſien“ verßffentlicht und darin gleich⸗ ſam das Tagebuch ſeiner Reiſe 1809/1902 niedergelegt hat, hat er jebt die Bogrboitung der fianttlih Hugetgin, ſoiner wuin⸗ faßſenden Korſchungen bereſts ſoweit gefördert, daß mit dem Druck des erſten Bandes hat begonnen werden können. Das Work deſſen Herausgaße mit Unterſthung des ſchmodiſchen Reichstaas erfolgt, wird der Erdfunde ohne Zweifel eine geſpaltige Fülle neuen Stoffs gufüßhren. Mie di⸗„Aſſo. Wiſſ Peu, erfanan, mird Fas marr drei oder vielleicht ſogar pier araße Bände umfaßen, von denen der erſte die Beohachtunden im Gebiet des Tarim⸗Fluſſes und im öſt⸗ lichen Teil der Wüſte Taflamafan enthalten wird. Der zwofte Band ſoll das von Hedin endailtig gelöſte Problem des Lovnor be⸗ handeln und die Jorſchungen in der Lop⸗Mſiſte, im Gebirge Kurrufk⸗ Tag und in dem angrenzenden Teil der Wüſte Gobi zur Darſtell⸗ ung bringen Der dritte Vand, der bielleicht noch in zwei Teile wird zerlegt werden miiſſen, iſt für die umfaſſenden Beohachtungen in Tihet beſtimmt. Der jetzt im Druck beffndliche erſte Band wird mindeſtens 50 Seiten und 300 lluſtrationen enthalten. Außer⸗ dem wird ein Atlas bon außerordentlichem Umfang erſcheinen, wahrſcheinlich mit 110 Karten in atwei Foliobänden, die alſo zu⸗ ſammen wohl die Stärte unſerer Handatlanten erbalten werden. Die Flußfarten werden im Maßſtab von 1: 100 000, die anderen in 1: 200 000 wiedergegeben werden. Selbſt bei dieſem großen Maßſtab werden aber noch viele Einzelheiten der urſprüngſichen Aufnahmen verloren gehen, da dieſe im Maßſtab von 1: 85 900 Ein Teil des Atlaſes wird zuſammen mit dem erſten Band im Maj erſcheinen. Es iſt zu erwarten, daß dieſe Arbeiten Hedins nicht nur fiir die Keynt⸗ nis der von ihm geſchilderten Länder ſondern auch für die allge⸗ meine Erdkunde wichtige Beiträge liefern werden. Im Beſonderen werden die Geſetze der Mſiſtenhildung nebſt den von Hedin zuerſt in den inneraſiatiſchen Müſten beobochteter Eigentümlichkeiten be⸗ handelt werden, ferner die Dünenbildungen, um nur einige im erſten Band erörterte Fragen zu ner nen. Dazu werden nun noch die Ahhandlungen von Spezialgelehrten kommen, die einzelne Teile der Beobachtungen und Sammlungen Hedins bearbeiten. Unter dieſen werden die größte Aufmerkſamkeit vermutlich die Unter⸗ fſuchungen des bekannten deutſchen Sinologen Karl Himlu über die von Hedin entdeckten Altertümer am älten Lopnor auf ſich lenken, die den Nachweis geliefert Faben, daß in dem heute völlig wuüſten Gehjet des alten Lovnor vor 2900 Lahrer eine bedeutende Kultur mit anſebnlichem Verkehr und großen Anſiedelungen beſtanden hat. Die von dem ſchwe diſchen Meteorologen Eckholm zu ßearbeitenden Witterungsbeobachtungen werden eine beträchtliche Lücke in der klimg⸗tologiſchen Kenntnis von Ayneraſier ausfüllen. Namentlich in den Hreiſen der dentſchen Weographen werden dieſe Arheiter Hedins mit Spannung erwartet werden, aumal ſich der ſchwediſche Jorſcher bei uns einer noch größeren Welicktheit erfreut, ſeit er ſein letztes Reiſewerk ſeinen deutſchen Sindiengenoſſen“ getwidmet ſat. Uebrigens ſcheint bei Hedia der Plan zu einer dritten großen Reiſe nach Inneraſien hereits feſtzuſtehen. Stimmen aus dem Oublikum. Bekanntlich ſtarben neulich in Darmſtadt 11 Perſonen an Ver⸗ giftung durch Genuß konſervierter Büchſen⸗ bohnen. Die von Sachverſtändigen eingeleitete Unterſuchung hat leider noch keine Reſultate gezeitigt, welche uns die wirkliche Urſache dieſer Vergiftung erklären könnten. Mittlerweilen haben ſich aber im Publikum unter dem erſten Eindruck dieſes traurigen Falles die ſonderbarſten Meinungen gebildet, welche das Anſehen der Konſerven⸗Induſtrie ſehr ſchädigen. Möge der vorliegende Artikel zur allſeitigen Aufklärung dienen. Vor allem muß betont werden, daß fragliche Bohnen aus keiner Konſervenfabrik ſtammen, ſondern in der Haushaltung jenes Infkituts kanſerviert wurden. Eine Vergiftung mit Kupferſaſz iſt ſomit ausgeſchloſſen, da die Beimengung von Kupferſalz beim Konſervieren nur im Fabrikbetrieb gehandhabt wird. Dieſes Kupferſalz dient dazu, den zu konfervierenden Bohnen ader Erbſen eine künſtliche grüne Farbe zu verleihen, da die nRatücliche grüne Farbe beim Kochen an Antenſivität verllert. Dieſer Kupfer⸗ zuſatz iſtjedoch äußerſt minimal und ſteht immer in ſtreng vor⸗ ſchriftsmäßigem Verhältnis zum Quantum der Konſerbe. Und ſelbſt, wenn man ein Experiment machen und einen gnormal großen Prozentſatz Kupferſalz verwenden würde, ſo könnte ſich nach dem Genuß der ſo präparierten Konſerve höchflens Erbrechen oder Un⸗ wohlſein, niemals aber eine tödliche Vergiftung einſtellen. Ohne irgend welche Beſckwerden zu empfinden, nehmen wir übrigens bheim Genuß anderer Speiſen. wie Kalbsleber oder Seefiſchen, be⸗ deutend mehr Kupfer in uns auf, als beim Genuß normal gegrünter Erbſen oder Bohnen. Die Konſerven⸗Anduſtrie hat im Laufe ihres langjährigen Beſtehens ſo viele Erfahrungen und Beobachtungen geſammelt, daß die Produkte unſerer jetzigen Fabriken ohne Lebens⸗ gefahr konſumiert werden können. Die bis jetzt vorgekommenen Vergiftungen laſſen ſich ohne Ausnahme auf Pfuſchereien im Privathaushalt zurückführen. Die aus einer Fabrik ſtammenden Doſen⸗Konſerven ſind übrigens luftdicht verſchloſſen und ſor⸗ſam ſterfliſiert. Die Steriliſierung beſteht darin, daß die verſchloſſenen Doſen bei hoher Temveratur erhitzt werden, wodurch innerhalb der Doſen alle Gift erzeugenden Bakterien abſterben. Soweit die Sachverſtändigen in Darmſtadt feſtgeſtellt haben, handelt es ſich um eine Veraiftung mit Torinen. Dieſe Toxine ſtellen äußerſt giftige Subſtanzen dar, welche ſich beim Lebensprozeß der Bafterten bilden und zwar hauptſfächlich bei Fäulnisvorgängen von Fleiſch. nie aber von Pflanzenejweig. Man muß daher annehmen. daß in jene tödliche Doſe ein Stückchen Fleiſch oder Wurſt geraten war, und ſo die Torine entſtehen konnten. Kedenfalls iſt uns das Vor⸗ handenſein von Torinen ein ſicherer Beweis dafür, daß beim Kon⸗ ſervieren der Bohnen ſeſtens der berſtorbenen Inſtitutsvorſteßerfn äußerſt unvorſichtig verfahren wurde. An die Hausfrauen ſei aber hei dieſer Geſegenheit das ernſte Ermaßhnen gerichtet, beim Ein⸗ machen von Frſſchten und Gemiſſen äußerſt ſorgſam umzugehen, oder ganz die Hände davon zu laſſen. Es empffeßft ſich heſſer, ſeinen Bedarf in Konſerven von einem reelen Geſchäft zu besiehen, als dieſe Sachen ohne Verſtändnis ſelbſt anzufertigen und ſchließlich hierdurch den Tod mehrerer Menſchen zu berurſachen. Heueſte Hachrichſen ung Telegramme. Orivay Telegremme des„General-Hnzeigers“. Stuttgart, 26. Febr. Heute nacht iſt in der Spieß'ſchen Sehuhfabrik Großfeuer ausgebrochen. Ein ganzer Dachſtock iſt abgebrannt. München, 26. Febr. Der Krankheitsbericht über das Be⸗ finden von Lenbach lautet: Nacht ziemlich gut. Die Schwel⸗ lung im linken Vein hat nicht zugenommen. Temperatur 37, Puls 84. *Düſſeldorf, 26. Febr. Den Stadtverordneten ging ein Antrag auf Erweiterung der Düſfeldorfer Hafen⸗ anlagen zu. Die Gefamtkoſten betragen 6% Millionen Mark. (Irkft. Ztg.) Berlin, 26. Febr.(Reichs ta.) In der heutigen Sitzung wurden die Reſolutionen betr. Automobil ſchäden beraten. Prinz zu Schönaich⸗Caxolath(Rp.) und Groeber(Ctr.) begründeten ihre Reſoluttonen. Berlin, 26. Febr. Geheimer Vaurat Kaiſer legte das Amt als 1. Vorſitzender des Vereins Berliner Kün ſtler nfeder und ſchied aus dem Vorſtand aus, Auch die übrigen Mitglieder des Vorſtandes ſchloſſen ſich dem Rücktritt des Vorſitzenden nachträglich an. Beyn, 26. Febr. Die italieniſche Regierung hat an den Vundesrat das Verlangen geſtellt, daß der Beginn der Han⸗ delsvertragsverhandlungen, das auf ihren Munſch auf den 1. März feſtgelegt war, auf den 25. März verſchoben werde. * Berlin, 25. Febr. Der Kaiſer richtete an den Vorſitzenden der Schantung⸗Eiſenbahn⸗Geſell⸗ ſchaft, Dr. Fiſcher, folgendes Telegramm:„Das Mir gemeldete Eintreffen des erſten Bahnzuges in Tſinanfu hat Mich hoch erfreut. Ich beglückwünſche die Direktion zu dem Erfolg, den der deutſche Unternehmungsgeiſt im fernen Oſten errungen. Ich hoffe, daß Ihrer raſtloſen Arbeit in China weitere gleiche Erfolge beſchieden ſein werden. Wilhelm.“ Kiel, 26. Febr. Heute morgen wurde über das Befinden des füngſten Sohnes des Prinzen Heinrich folgender Bericht ausgegeben: Geſtern nachmittag traten unter erheblicher Stei⸗ gerung des Fiebers, allgemeine Krämpfe auf, welche noch fortdauern.(Gez.) Stark, Siemering. * Bern, 26. Febr. Der Bundesrat hat der Direktion der Gotthardbahn nunmehr den Rückkau fmangekündigt. Der Rückkauf wird ſämtliche Linien umfaſſen, welche das heut ge Gotthardbahnnetz bilden. * Rom, 26. Febr. Geſtern abend um 8 Uhr wurde in Mo⸗ dena, Florenz und Urbino eine Erderſchütterun g berſpürt, die in allen Obſervatorien des Königreichs wahrgenommen wurde. Verbiers, 26. Febr.(Frkft. Ztg.) Die Spinnerei der Firma Devaur Fréres u. Co, iſt durch Feuer zerſtört worden. Der Schaden beträgt 200 000 Francs. Ein Raubmord in Frankfurt. * Frankfurt a.., 26. Febr. Heute mfttag zwiſchen 1 und 2 Uhr wurde der Klavierhändler Hermann Lichtenſtein, in ſeinem Bureau, Zeil 69, in welchem er ſich während dieſer Zeit aufzuhalten pflegt, ermordet. Dem Toten wurden die Schlüſſel aus der Taſche genommen und der Kaſſenſchrank ausgeraubt. *Frankfurt a.., 26. Febr. Ueber den Raubmord auf der Zeil berichtet die„Frkf. Ztg.“ noch folgendes: Im letzten Raum des geräumigen 4teiligen Pianofortelagers lag die Leiche vor einem Bechſtein⸗Flügel. Eine große Blutlache in der Nähe zeigte, daß die Leiche vorher eine andere Lage innegehabt hatte. Der Kopf iſt furchtbar zugerichtet. Die ganz erheblichen Schädelverletzungen ſcheinen von einem Eiſen oder ſchweren Holz⸗ ſtück herzurühren. Um den Hals war ein Strick—10mal geſchnürt, ſodaß gleichzeitig Totſchlag und Erdro ſſelung vorlag. Dadurch war es Lichtenſtein wohl unmöglich, um Hilfe zu ſchreien. Die Hintertür zu dem Lager, die ſonſt verſchloſſen zu ſein pflegt, war offen. Der oder die Täter hatten es auch nach dieſen Anzeichen mit voller Ortskenntnis auf den Raubmord abgeſehen. Poligei und Staatsanwaltſchaft war ſofort zur Stelle. Die Wahlreſorm im baneriſchen Landtag. München, 26. Febr.(Kammer.) Nach langer Debatte wurde unter Ablehnung einiger Abänderungsvorſchläge Artikel 2 der Wahl⸗ rechtsvorlage mit der Wahlkreiseinteilung gegen die Stimmen der Liberalen und der freien Vereinſgung angenommen. Nach Erlediaung einer Reihe weſterer Artikel wurde die Weiterbera⸗ l tung auf morgen bertagt, Bei der fortgeſetzten Debatte über Art, 2 des Landtagswahlgeſetzes wird der Antrag Dir(fr..), das Gefetz der Liberalen abgelehnt und die Debatte über den Art. 2 fortgeſetzt, Unruhen in Deutſch⸗Südweſtafrika. Berlin, 26. Febr. Gouverneur Leutwein meldet von heute aus Windhuk daß in dem Gefecht der Abteilung des Kapftänleutnants Gyges bei Groß⸗Barmen außer den ge⸗ meldeten Verluſten noch der Reiter Max Müller vom Eiſen⸗ bahndetachement vermißt wird. Radikale und Sozialdemokratie in der franzöſiſchen Kammer. Paris, 26, Febr. Als die Kammer geſtern mit 300 gegen 273 Stimmen den Antrag ablehnte, durch den die Zahl der Pariſer Gemeinderäte zu Gunſten der Sozialiſten vermehrt werden ſollte, entſtand zwiſchen dem Obmann der radikalen Linken, Sarrien dun Jaures ein lebhafter Wortwechſel. Jaures be⸗ ſchwerte ſich über die Haltung der Radikalen, die gegen den Antrag geſtimmt hatten, Sarrieu erwiderte, daß die Radikalen entſchloſſen ſeien, ſich die Tyrannei der ſozialiſtiſchen Gruppe nicht länger gefallen zu laſſen. Die Regierung beuge ſich vor den Münſchen der Sozialiſten, ſelbſt wenn die anderen drei Gruppen der Regierungsmehrheit einen gegenteiligen Beſchluß ge⸗ faßt hätten. Die Tyrannei gehe ſo weit, daß Jaures durch ſeine unüberlegten Aeußerungen die Regierungsmehrheit in den Augen des Auslandes blosgeſtellt habe. In den Wandelgängen wurden die Worte Sarrieus vielfach erörtert. Die Nationaliſten ſind der Anſicht, daß die Feſtigkeit der Regierungsmehrheiternſt⸗ licherſchüttert ſei. Der Krieag. Die Kämpfe vor Port Arthur. Kk. London, 286. Febr. Die fapaniſche Bot⸗ ſchaft gibt amtlich bekannt, der Zweck des Angriffs vom 24. Februar ſei vollkommen erreicht, die zur Blockierung der Hafeneinfahrt beſtimmten Dampfer ſeien plan⸗ gemäß verſenkt, alle Offiziere und Mannſchaften ſeien unberſehrt zurückgekehrt. * London, 26. Febr.(Frkf. Zta.) Dem„Newpork Herald“ wird aus Tſchifu gemeldet: Bei dem Angriffe auf Port Arthur ſeien 5 Kanonen auf den Forts untauglich gemacht. Die Stadt hat ernſtlich Schaden erlitten. Ein Geſchoß hat eine Anzahl Oſchunken im Hafen zerſchmettert. Die Newskiwerkſtatt und die Maſchinen der Werkſtatt ſeien dreimal getroffen worden. Die Geſchoſſe ſeien dicht vor dem Arſenal niedergefallen. Da ſie aber die dasſelbe umgebende Lehmmauer trafen, taten ſie keinen Schaden. Ver⸗ ſchiedene Wachtpoſten wurden durch platzende Geſchoſſe getötet. Die Ziviliſten flüchteten in den neuen Teil der Stadt. Vom Kriegsſchauplatz. * London, 26. Febr. Der„Daiſy Mail“ wird aus Tokio gemeldet: Die Ruſſen machen Andſchu in Norpkorea zu ihrem Zenkrum und rekognoszieren ſütwärts. Feindliche Patrouillen trafen ſich am Mittwoch zwiſchen Pröngyang und Andſchu, wechſelten aber keine Schüſſe. Die Ruſſen durchſchnitten am Mittwoch die Telegraphenleitung bei Andſchu. Der Admiral des Togogeſchwaders wurde geſtern in Tſchemulpo erwartet. — Nach einem Telegramm des„Daily Chronicle“ aus Shang⸗ hai hat Japan ein Vizekönigtum in Korea er⸗ richtet. Ukawa iſt zum Reſidenten in Sbul ernannt znd Kato zum Vizereſidenten. Letzterer wohnte mehrere Wochen im laiſer⸗ lichen Palaſt in Sößul, um zu verhindern, daß der Kaiſer an Bord eines franzöſiſchen Kriegsſchiffes ziehe. Die Japaner haben die koreaniſchen Kriegsſchiffe und die Dampfer deß Ginsburyſchen Kohlengeſellſchaft von Tſchemulpo entfernt.— Einer Meldung des„Standard“ aus Tienkiſin zufolge haben die Ruſſen aus Rache für den Verſuch der Zerſtörung der Sugaribrücke ein großes Dorf niedergebrannt und die Einwohner, darunter 7 Frauen niedergemetzelt. — Ernennungen, Verſetzungen, Zuruhe⸗ ſetzungen ꝛe. der etatmäßigen Beamten der Gebaftsklaßſen UH bis K, ſomie Er⸗ nennungen, Verſetzungen ete. von nichtetatmäßigen Beamten. Aus dem Vereiche des Großh. Miniſteriums der Finanzen, — Domänenverwaltung.— Zugeteilt wurde: Finanzaſſiſtent Auguſt Klingmann beim Domänenamt Karls⸗ ruhe dem Kontrollbureau der Forſt⸗ und Domänendirektion zur Dienſtaushilfe. Verſetzt: Finanzaſſiſtent Wilhelm Hörner beim Domänenamt Heidelberg in gleicher Eigenſchaft zu jenem in Mannheim. Finanzaſſiſtent Albert Reichle, II. Gehilfe beim Domänenamt Thiengen zur Ver⸗ ſehung einer I. Gehilfenſtelle zum Domänenamt Freiburg. Uebertragen: Dem Bureaugehilfen Friedrich Heuſer beim Domänenamt Bruchſal in proviſoriſcher Weiſe eine Kanzleidienerſtelle bei der Forſt⸗ und Domänendirektion. 5 In den Ruheſtand verfetzt: Forſtwart Leonhard Koch in Oberndorf. — Steuerverwaltung.— Uebertragen: Die Steuereinnehmerei Renchen dem Bureaugehilfen Ludwig Brand in Käferthal unter Ernennung desſelben zum Steuerein⸗ nehmer. 1 Ernannt: Bureaugehilfe Michgel Gerber in Lahr zum etatmäßigen Steuer⸗ einnehmereigehilfen mit der Beseichnung Steuereinnehmereiaſſiſtent. Ver ſetzt: Finanzaſſiſtent Karl Margnardt, II. Gehilfe bei Großh. Finanz⸗ amt Bretten, in gleicher Eigenſchaft zu Großh. Finanzamt Mann⸗ beim. Steuereinnehmer Andres Bauer in Renchen nach Feudenheim. Steuereinnebmer Franz Rees in Feudenheim nach Breiſach. Steuer⸗ aufſeher Emil Kroll in Meßkirch nach Pforzheim. Steueraufſeher Joſef Rottenecker in Pforzheim nach Wiesloch. Kanzleiaſſiſtent Friedrich Kübler in Mannheim zu Großh. Finanzamt Schwetzingen lunter Zurlcknabme ſeiner Verſetzung zu Großh. Finanzamt Mos⸗ 5 5 . Mafmfelm, Jn Nebrnar⸗ Wenerm Nusefoerd d. Seite Volkswirischaft. Pfälz'ſche Bypothekenbank, Ciidwioshafen; Wie der Geſchäftsbericht pro 1002/08 zeigt, erhöhte ſich der Eingang an Darlehenszinſen um„ 726 000, während die Obliga⸗ tions⸗Zinſen/ 615 000 mehr erforderte. An ſonſtigen Zinſen wurden 9 000 mehr erzielt, der Proviſions⸗Ertrag verringerte ſich um„ 43 000. Die Unkoſten zeigen eine Zunahme von Mark 188 000. Nach Ausweis der Gewinn⸗ und Verluftrechnung ſvurden vereinnahmt an Darlehens⸗Zinſen 12 772 622, an Comtokorrent⸗ Zinſen 202 196(% 209 360), an Wechſel⸗Zinſen 66 670, ( 50 283), an Proviſionen 181 738,(% 224 892), wogegen Geſchäftsunkoſten„ 706 5944, Obligations⸗Zinſen 10 557 695 und Abſchreibung auf Inventar/ 1 945 erforderten. Nach Aufrech⸗ nung des Vortrages aus 1902 mit 108 295(i. V./ 181 642) ergibt ſich ein Gewinn⸗Saldo von/ 2 065 287. Der Pfandbrief⸗ umlauf hat ſich im Vorjahre um„ 19 694 200 gegen„/ 14 256 400 in 1902. und der Hypothekenbeſtand um/ 17 44 681.55 gegen e 18 783 254.74 in 1902 vermehrt. Das Jahr 1903 ſchloß mit einem Geſamtbeſtande in Pfandbriefen von/ 296 796 200 gegen 277 102 000, und in Hypotheken von 308 233 845,53 gegen 290 799 168.98 in 1902 ab. Der Reingewinn erkluſibe Vortrag beträgt„ 1 956 991.59 gegen 1971 264.48 im Vorjahre. Die Pfandbriefvermehrung ſtammt ausſchließlich aus dem Ver⸗ trieb 3½prozentiger Titres. Letztere fanden bei ziemlich ſtabilen Kurſen guten Abſatz; derſelbe wurde fedoch durch Rückkäufe erheblich beeinträchtigt. Der Verkauf von 4prozentigen Pfandbrieſen war während des ganzen FJahres eingeſtellt. Das Hypothekengoſchäft war nicht überall gleichmäßig belebt. In Nord⸗ und Weſtdeutſchland wurden größere Beträge angelegt als in Bahern, Die geringere Zunahme des Hppothefenbeſtandes in Süddeutſchland insbeſondere in Bahern erklärt ſich dadurch, daß infolge des wirtſchaftlichen Nieder⸗ ganges hier im Gegenſatz zu Nord⸗ und Weſtdeutſchland die Bau⸗ täligkeit eine ganz geringe war, und daß der Bank hier einige Dar⸗ lehen von erheblichen Beträgen heimgezahlt wurden. Eine große Anzahl von Darlehensgeſuchen ſcheiterte überdies an der Höhe der verlangten Beträge. Bezüglich der Zinseingänge hat die Bank keine ungünſtigeren Erfabrungen gemacht als im Vorfahre. Bei einem Zinſen⸗ und Annuitätenſoll von/ 12 772 621.66 in 1903 waren am 31. Dezemher rſickſtändig 121009.70; in 1902/ 103 154.55 bei einem Zinſen⸗ und Annuitätenſoll von 12 046 846.79. Ebenſo war die Zahl der Subhaſtatfonen annähernd dieſelbe wie im Jahre 1902. Die Anlegung des Grundbuches hat in der Pfalz in den leten zwei Jahren erhebliche Fortſchritte gemacht. Nach den vor⸗ liegenden Ausweiſen ſtanden am 1. Februar 1904 nur noch 396 Steuergemeinden aus. Es erfreut ſich ſonach jetzt ſchon der größere Teil der pfälziſchen Bevölkerung der Wohltaten der neuen Geſetz⸗ gebung, die auf dieſem Gebiete durch Verbilligung des Grundkredits zum Ausdruck fommen, Zu den einzelnen Poſitionen der Bilanz iſt folgendes zu be⸗ merken: Die Bank hatte Ende 1902 an Hybothekeudarkfehen 5709 Darlehen im Betrage von 290 799 164. Dieſer Beſtand erhöhte ſich im Jahre 1903 um 375 Darlehen mit%/ 17 484 682, ſodaß am Schluſſe des Jahres 1908: 6084 Darlehen mit einer Summe von 308 283 846 beſtehen. Auf Hhvotheken an land⸗ wirtſchaftlichen Grundſtücken entfallen/ 2 996 801 in 307 Poſten. Dieſalben ſind bis auf einen Betrag von/ 28 858 im Hypotheken⸗ regiſter eingetragen. Hypotbeken auf landwirtſchaftliche Grundſtücke gewährt die Vank außerhalb Bayerns überhaupt nicht, und in Bahern vorszugsmeiſe in der Pfalz. Auf ſtädtiſche Hypotheken entfallen ins⸗ geſamt 305 237 045 in 5777 Poſten, von welchen„ 301849 842 in 5782 Poſten dem Trouhänder übergeben ſind. Auch die veſtlichen Hyvotheken im Betrage von„/ 8 887 203 ſind zum weitaus größten Teile geeignet, als Unterlage für Pfandbriefe zu djenen. Darlehen auf nicht ertragsfähige Neubauten befinden ſich nicht unter den Regiſterhypotbeken. Unter den 6084 Darlehen mit der Geſamt⸗ ſumme von 308 238 846 befinden ſich 2449 Amortiſationsdarlehen im Reſthetrage von„ 56 612 867; die anderen 3635 nicht amorti⸗ ſablen Darlehen betragen ſonach„ 251 620 978. Dieſe letzteren ſind zum größten Teile für eine Reihe von Jahren gegenſeitig un⸗ kündbar gegeben, nur wenige werden in feſtbeſtimmten FJahresraten zurückgezahlt. Die im Jahre 1903 durch Amortiſation getilgten Ve⸗ träge belaufen ſich auf insgeſamt/ 738 145. Außerdem gelangten noch weitere V 16 659 265 zur Rückzahlung und zwar 1 812 838 durch außerordentliche, planmäßig nicht vorgeſehene Rückzahlungen auf Annuitäten⸗ u. 14 846 482 auf ſonſtige Darlehen, ſodaß insge⸗ ſamt/ 17 392 410 im Jahre 1903 zur Rückzahlung gekommen ſind. Am 31. Dezember 1908 waren an Zinſen und Annuitäten Mark 121010 0,95 Proz. des Zinſen⸗ und Annuitätenſolls gegen 0,85 Prozent im Vorfjahre rückſtändig, wovon in der Zwiſchenzeit der größte Teil eingegangen iſt. Die Bank ſah ſich genötigt, im Laufe des Jahres 1908 32 Zwangsverſteigerungen und 5 Zwangsverwal⸗ tungen zu bewirken. Es kamen ausſchließlich ſtädtiſche Grundſtücke in Frage. Außerdem war die Bank beteiligt bei 28 Zieuingsver⸗ ſteigerungen und 9 Zwangsverwaltungen, welehe von dritter Seite betrieben worden waren. Die Forderungen der Bank wurden in ſämtlichen Fällen herausgeboten. Die Bank beſitzt außer ihrem Bankgebände weder direkt noch indirekt irgend welche Grundſtücke. An Kommunaldarleben hatte die Bank Ende 1902: 90 mit einem Reſtbeſtande von M. 1 535910. Dieſer Beſtand er⸗ höhte ſich um 4 Darlehen im Betrage von M. 483 929, ſodaß Ende 1908: 94 Kommmnaldarlehen mit einer Summe von M. 1969 889 beſtehen. Neubewilligt wurden im Jahre 1908: 12 Darlehen im Geſamtbetrage von M. 627 182. Abgeſehen von 4 Darlehen mit M. 288 617, welche in Raten rückzuzahlen ſind, werden die Kom⸗ munaldarlehen durch Amortiſation getilgt. Die im Jahre 1903 amortiſierten Beträge belaufen ſich auf M. 21 486, die geſamten Rückzahlungen überhaupt auf M. 44 706. Von den außerordent⸗ lichen Rückzahlungen entfallen M. 22 651 auf nicht amortiſable und M. 616 auf Amortiſationsdarlehen. Die Kommunaldarlehen ſind ſämtlich nach Bayern gegeben. 7 Hypotheken⸗Pfandbriefe: Am Schluſſe des Jahres 1902 war die Geſamtſumme der in Umlauf befindlichen Hypotheken⸗ pfandbriefe M. 277 102 000. Der Zuwachs im Jahre 1906 betrug netto M. 19 694 200, ſodaß am 81. Dezember 1908 ein Stand von M. 296 796 200 erreicht iſt. Auf den 1. Juli 1908 hatte die Bank eine Ausloſung von 7 Millionen Mark Pfandbrſefen vorgenommen, bvon denen bis zum 1. Januar 1904 ein Reſtbetrag von M. 187 500 noch nicht zur Einlöſung gelangt war. Dieſer Betrag hat ſich im Monat Januar 1904 um weitere M. 64 900 vermindert. Der größte Teil der ausgeloſten Stücke wurde in Pfandbriefen der Bank von neuem angelegt. Nach dem Zinsfuß getrennt ergab eich folgende Bewegung: Am 31. Dezember 1902 waren von Aproz. Hypotheken⸗ pfandbriefen in Umlauf M. 76 676 500. Dieſer Betrag verminderte ſich im Jahre 1903 um M. 6 741 200, folglich per 81. Dezember 1903 auf M. 69 935 300. Von 3 proz. Hyvothekenpfandbriefen waren am Schluſſe des Jahres 1902 in Umlauf M. 200 426 600. Dieſer Konto vermehrte ſich um netto M. 26 435 400, ſodaß ſich per 31. Dezember 1903 ein Beſtand von M. 226 860 900 ergibt. An Kommunal⸗Obligationen waren am 31. Dezbr. 1902 in Umlauf M. 1 372 100. Dieſer Betrag vermehrte ſich 1908 um netto M. 3100, ſodaß der Umlauf am 31. Dezember 1003 Mark 1375 200 betrug. Bei den Kommunalobligationen iſt die Kündigung vor dem 1. Januar 1905 ausgeſchloſſen. In der Bilanz per 31. Dezember 1902 ſtand das Bank⸗ ände mit M. 280 000 zu Buch. Gemäß dem Veſchluſſe der neralperſammlung wurden auf dielem Konto M. 20 000 J abgeſchrieben. Es wird der Generalverſammlung borgeſchlagen wer⸗ den, in dieſem Jahre weitere M. 10 000 abzuſchreiben, ſodaß das Bankgebäude alsdann mit M. 200 000 zu Buch ſtehen wird.— Das Akttenkapital wurde am 24. November 1902 durch Aus⸗ gabe von 1000 Stück volleinbezahlter Aktien um 1 Million Mark per 1. Januar 1903 auf 15 Millionen Mark erhöht. Dem Kapitalreſervefonds, welcher am 31. Dezember 1902 M. 4 780 000 betrug, ſind durch das bei Begebung der neuen Aktien von 1 Million Mark erzielte Agio per 1. Januar 1906 Mart 540 000 zugefloſſen, ſodaß derſelbe nunmehr mit M. 5 320 000 dotiert iſt. Durch Beſchluß der letzten Generalverſammlung wurden zur Bildung eines Reſervefonds II M. 675 000 verwendet. Es wird der Generalverſammlung vorgeſchlagen werden, aus den zu ihrer Vorfügung ſtehenden Mitteln dieſem Fonds weitere M. 300 000 zuzuführen, wodurch derſelbe auf den Betrag von M. 975 000 ge⸗ bracht wird. Nach Annahme dieſes Vorſchlages haben die beiden Reſervefonds die Summe von M. 6 295 000 ⸗ 41,96 Prozent des Aktienkapitals von 15 Millionen Mark erreicht. Der Reſervefonds 11 iſt gemäß 8 7 des Reichs⸗Hypothekenbankgeſetzes zur Sicherung der Pfandbriefgläubiger beſtimmt.— Die Zinſenreſerve betrug am 61. Dezember 1908 M. 259 806.66 und ſteht mit dieſem Betrage zu Buch. Da die Bank im abgelaufenen Geſchäftsjahre ausſchließlich 3½ proz. Pfandbriefe unter pari ausgegeben hat, kam auf den Mindererlös von M. 877 077.90 ein Agiobetrag nicht zur VPerrech⸗ nung. Zur Tilgung des entſtandenen Disagios hat die Bank den aus früheren Jahren in Höhe von M. 377 619 vorgetragenen Gewinn, welcher durch Rückkguf von Pfandbriefen unter dem Nenn⸗ wert erzielt worden war, beſtimmungsgemäß verwendet. Der ver⸗ bleibende kleine Reſt von M. 541 iſt vorläufig auf Proviſionsreſerve⸗ Konto übertragen worden. Der Aufſichtsrat beantragt aus dem Gewinn von Mart 2 065 287 auf das Bankgebäude abzuſchreiben M. 10 000, dem Reſervefonds⸗Konto II M. 300 000 und dem Beamtenunterſtützungs⸗ fonds, ſowie den Veamten für Gratifikationen M. 50 000 zuzu⸗ wenden. Von den verbleibenden M. 1 705 287 erhalten die Aktionäre 4 Prozent des eingezahlten Aktienkapitals von M. 15 000 000 für 1 Jahr als erſte Dividende mit M. 600 000, ſodaß noch M. 1 105 287 verbleiben. Von dieſem Ueberſchuß gehen ab die nach Abzug des Gewinn⸗Vortrags von 1902 berechneten ſtatuten⸗ und vertrags⸗ mäßigen Jahresgewinnanteile mit M. 270 549, ſodaß M. 834 788 reſtieren. Hiervon beantragen wir eine weitere Diyidende von 5 Prozent auf das eingezahlte Aktienkapital von M. 15 000 000 für 1 Jahr mit M. 750 000 zu verteilen(ſodaß alſo die Divi⸗ dende im ganzen 9 Prozent ſpie in den Vorjahren beträgt) und den Reſt mit M. 84 738 auf neue Rechnung borzutragen, Nach dem Turnus ſcheiden aus dem Aufſichtsrat aus die Herren: Geheimer Kommerzienrat Ferd. Seipio, Generalkonſul S. Har⸗ togenſis und Ernſt Auguſt Freiherr von Göler. Dieſelben ſind wieder wählbar, In der Sitzung vom 18. Februar 1902 hat Herr Friedrich Graf von Oberndorff wegen vorgerückten Alters ſeinen Austrikt aus dem Aufſichtsrate erklärt und am 80. Auguſt 1903 folgte ihm wegen andauernder Krankheit und hohen Alters Herr Markus Pflüger,. Beide Herren haben dem Auf⸗ ſichtsrat ſeit Gründung der Bank angehört, In der Bilanz ſind folgende Aktiva aufgeführt: Inventar M. 100; Kaſſe, Reichs⸗ und Notenbank M. 1 471 641; Wechſel Mark 4074 175; Effekten M. 41937; Debitoren in Kontokorrent Mark 8 424 508; Hhpotheken⸗Darlehen M. 308 238 846; Kommunal⸗ Darlehen M. 1969 839; Vankgebäude M. 210 000; Hypotheken⸗ pfandhriefe des Begmten⸗Unterſtützungsfonds M. 590 780; Hypo⸗ thekenpfandbrief⸗Anfertigungs⸗Konto M. 34 372; Zinſen aus Dar⸗ lehen M. 1017 810.— Paſſibva werden wie folgt aufgeführt: Aktien⸗Kapital Mk. 15 000 000; Hypotheken⸗Pfandbriefe Mark 296 796 200; Kommunal⸗Obligationen à 4 Proz. M. 1375%; Kapital⸗Reſervefonds M. 5 320 000; Reſervefonds II M. 675 000; Kreditoren in Kontokoxrent M. 459 948; Unerhobene Gewinnanteil⸗ ſcheine M. 2160; Unerhobene Zinsſcheine M. 1 884 510; Verloſte Hypothekenpfandbriefe M. 187 500; Konto für gemeinnützige;vocke M. 8125; Beamten⸗Unterſtützungs⸗Konto M. 590 859; Zinſen⸗ Reſerve M. 259 807; Proviſions⸗Reſerbe M. 39 483; Hhpotheken⸗ pfandbrief⸗Zinſen M. 1 409 959. ———— Dresdener VBank. In der heute in Berlin ſtattgehabten Sitzung des Aufſichts⸗ rates der Dresdner Bank wurde die Vilanz pro 1908 vorgelegt. Der Bruttogewinn beträgt einſchl,„ 67.388.35 Vortrag aus dem Vor⸗ jahre, 19 856 420.85(im Vorjahre/ 19 482 771.05). Nach Abzug von„5 787 75185(im Vorjahre/ 5 709 427.60) Hand⸗ lungsunkoſten und Steuern, ferner von 193 899.75 Abſchreib⸗ ungen auf Mobilien und Conto⸗Corrent⸗Conto, verbleibt ein Rein⸗ gewinn von/ 18 924 769.75(im Vorjahre 13 689 199.05). Der Geſamtumſatz auf einer Seite des Hauptbuches iſt von Mark 27 114 182 421.25 in 1902 auf 29 270 0908 600.40 in 1903, die Zahl der bei der Bank geführten Conti von 48 409 in 1902 auf 46 522 in 1903 geſtiegen. Vom obigen Bruttogewinn entfallen auf: Sorten und Coupons⸗ Conto 142 796.90 gegen 186 487.85 in 1902, Zinſen⸗Conto 6212 653.30 gegen 8 872 874.90, Wechſel⸗Conto Mark 4 258 286.25 gegen 3 568 726.15, Proviſions⸗Conto Mark 5 356 804.90 gegen* 5 108 985,95, Effekten⸗ und Conſortial⸗ Conto abz. Zinſen/ 8 694 567.45 gegen 4 650 290.40.— Die Bilanz pro 1908 weiſt folgende Poſitionen auf: Aktiva: Kaſſa, Sorten und Koupons M. 30 477 801.88(4902 Mark 29 766 818.45), Wechſel Mark 115 565 567.80(Mark 115 452 366.75), verfügbare Guthaben bei Banken und Bankiers M. 15 227189(M. 9 779 088.05), Effekten⸗Reports Mark 49 853 882.40(M. 61537 506.60), Waren⸗Reports Hamburg M. 8 478 468.40(M. 8 307 109.30), Lombard⸗Darlehen Mark 12 822 0556.55(M. 10 538 091.55), Vorſchüſſe auf Waren und Waren⸗Verſchiffungen M. 86 356 260.95(M. 18 888 180.15),. dauernde Beteiligungen bei fremden Banken M. 3 709 139.80, Effekten M. 38 168 783.35(M. 39 151112.10), Debitoren irk 267 687 898.60(M. 223 924 969.70), Konſorttal⸗Beteiligungen M. 39 977 879.70(M. 39 601 017.85), Immobilien⸗Konto: Bank⸗ gebäude Dresden, Berlin, Hamburg, Bremen, Nürnberg, Fürth. Han⸗ nober, Bückeburg, Mannheim, Detmold und Plauen i. Vogtland M. 138 940 963.85(M. 13 718 271), Immobtlien⸗Konto: diverſe Grundſtücke M. 1 236 986.35(M. 1 509 218.96). Paſſiva: Aktien⸗Kapital M. 180 000 000(M. 1g0 000 000), Reſervefonds M. 34 155 780.05(M. 34 000 O00), Depoſiten Mark 108 261 227.95(M. 93 212 200.85), Creditoren M. 217 416 212 (185 832 248.80). Davon auf feſte Termine M. 106 605 600. Accepte M. 129 389 601.30(M. 145364 228.80). Unter den Effeften und den Conſortialbeſtänden ſind ca. 80 Millionen Mark nom. feſt verzinsliche Anlagewerte enthalten. Der auf den 81. März ds. Is. einzuberufenden General⸗Ver⸗ ſammlung ſoll vorgeſchlagen werden, M. 600 000 auf Bankgebäude und M. 1 500 000 auf Konſortial⸗Konto abzuſchreiben. Mk. 72 032,25 dem Penſionsfonds zuzuführen, der dadurch auf die Höhe von Ml. 1 800 000, gebracht wird und eine Divoidende von 7 Progz., zur Verteilung zu bringen. Nach Abſetzung der vertragsmäßigen Tantiesmen, ſowie der Gratkfikationen an die Veamten berbleiht alsdaun ein Saldo von Mk. 61010,80 zum Vor⸗ trage auf neue Rechnung. Oſtdeutſche Bank Akt.⸗Geſ. vorm. J. Stmon Wwe. u. Sböone, Königsberg. Wie berichtet wird, beträgk der Brutto⸗ Getdinn Mark 920 080(i. V. M. 047 öoh, Davon erfordern Ludwigsbaf. Brauere!———. Mannb. Aktienbr. Dian Steuern M. 278 509(M. 286 864), auf das Bankgebäude werden M. 10 000(wie 1902) und auf Debitoren M. 148 000(M. 922 500) abgeſchrieben. Als Reingewinn bleiben mithin M. 499 578, gegen M. 328 641 im Vorjahr. Die Dividende wird mit 4,5 pet.(1902 8 pCt.) beantragt und der Reſerve werben M. 24 478 (M. 18 642) zugewieſen, wodurch ſich die Geſamtreſerven der Bank guf M,. 812 545 erhöhen. Basler Handelsbant, Baſel. Wie berichtet wird, hat der Ver⸗ waltungsrat beſchloſſen, die Verteilung einer Diyidende von 4 bCt.(wie 1902) für 1903 zu beantragen. Außerdem wurde die Bildung einer Spezial⸗Reſerve von Fr. 250 000 vorgeſehen. Abler⸗Fahrrabwerke vorm. Hch. Kleyer Frankfurt a. M. Der Geſchäftsberſcht für 1003 beſtätigt, daß die Geſellſchaft im abge⸗ laufenen Jahre weſentlich gebeſſerte Ergebniſſe erzielt hat. Der im Porjahre anſcheinend etwas zurückgegangene Fabrikations⸗ gewinn hat ſich um M. 275 000 gehoben, während die Unkoſten um M. 50 000 geſtiegen find. Zu Abſchreibungen, die auf Grundſtüche mit 2 pt., Gebäude mit 8 pet., Maſchinen mit 10 pet., Werkzeuge mit 28 pCt., vorgenommen wurben, während auf die elektriſchen Anlagen, Fuhrpark und Modelle der ganze Zugang abgeſchrieben wird, werden M. 79 000 mehr verwandt und auch für das Delkre⸗ derekonto M. 17000 mehr. Immerhin ergibt ſich für den Rein⸗ gewinn ein Plus von M. 175 000, ſodaß die Dibidende von 10 auf 15 pEt, erhöht wird. Die Deutſche Cellulojdfabrik Akt.⸗Geſ. in Leipzig⸗Plagwitz er⸗ zielte in 1903/ 566 680(, 853 471) Reingewinn. Die General⸗ verſammlung beſchloß die Verteilung von 15 pCt.(i. V. 10 pet. Dividende, Kölniſche Unfall⸗Verſicherungs⸗Akt.⸗Geſ. in Köln a. Rh. 92 Monat Januar er, wurden 8 Todesfälle, 4 Invaliditätsfälle, 392 Fälle mit vorlibergehender Erwerbsunfähigkeit, 1 Kautionsſchaden, 41 Einbruchs⸗Diebſtahl⸗Schäden, 12 Sturmſchäden, 6 Waſſerleitungs⸗ ſchäden, ſowie 208 Haftpflichtfälle zur Anmeldung gebracht. Gegen die Mühlenumſatzſteuer, ſo wird uns geſchrieben, hat ſich die Handelskammer zu Chemnitzausgeſprochen, daß gtwar eine gewiſſe Kriſis im Mühlengewerbe nicht zu verkennen ſei und daß ihre Haupturſache darin zu ſuchen ſei, daß eine geradezu fieberhafte Gründung von Großmühlen ſtattgefunden habe, daß aber auch die Kleinmühlen im Uebermaß beſtrebt waren, ihre Leiſtungs⸗ fähiakeit zu erhöhen. Selbſt wenn es erreicht würde, daß die Groß⸗ mühlen durch zu hohe Beſteuerung ihren Betrieb beſchränken oder gar einſtellen müßten, ſo würde das Erbe nicht den kleinen Mühlen zu⸗ fallen, ſondern in der Hauptſache denjenigen unter den mittleren Be⸗ trieben, die ſich einer günſtigen Lage erfreuen, gut eingerichtet und gut geleitet ſind. Es erklärt ſich das aus der Ueberlegenheit des größeren Betriebes, wie ſie überall im neuzeitigen Wirtſchaftsleben zutage tritt. Gegen die Einführung der vorgeſchlagenen Steuer beſteht auch das ſchwere Bedenken, daß ſedes Kleingewerbe, wie Bäckerei, Schneiderei, Klempnerei, Stellmacherei u. ſ. w. daraus rechtigt wäre, eine derartige Steuer zu beanſpruchen. Die Chemnitzer Handelskammer ſchließt ihre Eingabe mit der dringenden Bitte, das Veſtreben auf Einführung der genannten Steuer mit aller Entſchiedenheit zurückzuweiſen. Dieſelbe prinzivielle Abweiſung der Umſatzſteuerbeſtrebungen wurde in der am 18. Jan. ſtattgehabten Sitzung der Handelskammer Trier ausgeſprochen. Auch die Handelskammer in Bonn bat in ihrer Sitzung vom 5. Januar ausgeführt, daß jede Umſatzſteuer als ungerecht bezeichnet werden müſſe, ſte werde immer ungleichmäßig wirken, weil der jeweiliae Umſatz je nach der Art der Ware in einem ganz verſchie⸗ denen Verhältnis zum Reinertrag ſtehe und dieſes Verhältnis keines⸗ wegs unbedinat vom Willen des Gewerbetreibenden abbänge. Die Kammer beſchloß, ſich arundſätzlich gegen ſede derartige Umfaßſteuer auszuſprechen. Die Bewegungen zu Gunſten der Mühlenumſatz⸗ ſteuer, ſo wird uns weiter geſchrieben, werden planmäßig von Bayhern aus betrieben, jedoch iſt der Erfolg der Müßlenbeſteuerung in Bayern nach jeder Richtung hin ausgeblieben, im Gegenteil, das Geſetz hat Juſtände geseitigt, diedas Gegenteil von demerkenne laſſen, was das Geſen bezweckon ſollte. Nicht die bahe Müllerei hat von dem Geſetze brofitiert, ſondern im Geg außerbauneriſchen Mühlen haben aus der der baheriſchen Groſchetriebe neuen Mind in ihre Segel beko ſie hahen ihre Produftion bedeutend erhöht und den Kampf baheriſchen Abſatzgebiete in umſo arößerem Maßze aufgenomm In den Kreiſen der baheriſchen Handelsmiſhlen, die früber, weil ſich über die Wirkung des Geſekes täuſchten oder vielmehr getäuſcht morden ſind, für das Geſetz waren, bezeichnet man heute ebenfalls 1 920 80 5 15 durchaus verfehltes und man würde, wenn man unte, in dieſen Kreiſen gerne zu den fritheren auf gerechterer Baff beruhenden Steuerverbältniſſen zurhichehren. Mannheimer Eſſektenbrſe von 26 Tebruar(Offizieller Bericht)h An der heutigen Börſe war wiederum mehrfach 8 Badiſche Aſſecuranz⸗Aktien vorherrſchend. S 11 82⁰ b. St.(20 über geſtern) gehandelt und blieben zu dieſem Kurſe noch gefragt. Sonſt notierten: Ver. Deutſcher Oelfab 118., Brauerei Sinner, Grünwinkel 242., Gutjahr⸗Akti 108.50 B. Mannh. Verſicherungs⸗Aktien 470 Geld, Ver. Freib Ztegelwerke⸗Aktien 195 Geld und Pfälz. Nähm.⸗ und Fa 91 bez. u. G. Letztere wurden zu dieſem Kurſe geſetzd 0 Aktien Brief Geſr —.—120 8 ——199.— —.— 180.— —.— 86 Banken Radiſche Bank Fred. u. Deyh., Ißeckr. Newbk. Snener 50% E Iberrbein. Bank Wälz, Banf—.— 1038— Nfärt Hun.⸗Rank 188——.— N Spen. Adh. Land. 129.50——Forms, Br. v. Oertge—.— 124. Nhein. Kredfebank 188.—Uflz Preßck. u. Spför.—.— 118 Noein. Hyv.⸗Bank 1 22 Trausport Züldd. Bank 108.50 108.—u. Verſcherung. Giſenbahnen n..⸗G. Röſch. Sestr. 103.50 Pfälz. budwiasbahn 219.50—.— Nannb. Damyſſchl. „ Warbaßn 138.——.—]„ VLagerbaus „ Nordbabn 129.50——nb. u. Seeſchiff.⸗Geſ.— Hellbr. Stradenbahn—— 57.5 200.— N lſſefurranz— Fhem. Andudrie. Lentinental. Nern 81· „G. echem. Induſtr. ,——n erh 487.— aunh. Verſicherung—— 4 Gb öge bdade—.—187.—Oberrd JerſGel. 888.— Tpem. Fah. G ldenba.— ürt. Tranon⸗Ve— Nerein chem. Nohrſken„ 88 75 85 Aunten-Vecſ⸗ Nerein D. Oelfabrifen— Induſtrie. Wſt..⸗W. Stamm.G. f. Seilinduſtrie Dinalerſche Mfarfdr. zus „ Vorug Imgillirfbr. Eirrwell. Brauereien. Fmaſtw. Mafkarmer Bad. Branerei De18g soſenünger Spinnerei Binger Aktlenbierhr.—. 47—üntend. Syinnerel Durl. Hof vm. Hagen 7. n1.0ſ u bmſbr. Haldn Neu Eichbaum⸗Braueret 160.—158.— doſth. Ceſt. en. Papterf. Klefbt. Ru. Worms—— 10 7e Wannb. Gum., M. N88. Ganters Br. Frelburg—.— Dagersh. Svinnerel Nleinſeln, Heidelberg Vfält. Nät u. Fahr. F. Homb. Meſſerſchmitt Jortt„Cement Feidld.—. Verein Freid. Jiegelw.— der. Spepr. Jiegelw. Jelkſtofſf. Wa Ir Schroedl, Sdelbg. Schwartz. Suener „WMerger, Waernts 150.——. Geiſe Mohr 68.—— ſuner Bfalz * B. Seffe⸗ — Generm⸗ Anzeiſer Mannheim, 26. Februa ꝛ. Oblig a ttonen. Pfandbriefe, Prioritäts⸗Obligationen, Londoner Effektenbörſe. Woung m. all. Zubeh. . Nah. Nheindammiſtr. 10.210 13, 595 Itmumer und Küche pet ſofort zu verm. We Lederhandlunng. 11577 125 12 0 abgeſchl, Wohn. A Aint, u, Rub, 11694 eine kleine Wohng. Pfandbriefe. 4½ Bad..(G. f. Rhſchiff 40ſ Frk. Hup.⸗Pfdb. 100 80 100.80 32/ P 8 4% Rhein Hyp.⸗B.unk. 1902 100.50 b⸗ 179 Seetransvort 102.—6 40%.K. V. Pfdbr.os 100.60 100.60 9 151 12 100.50 100.50 on d 3½%„„„alte M. 96.70:4½% Bad. Anilin⸗u. Sodaf. 105.80 G 40%„ 1970 11.80 101.[3½ Pr. Pedbr.⸗Bk. ondon, 26. Febr.(Telegr.) Anfangskurſe der Effektenbörſe⸗ nie„„„ unk. 1904 97.30 bJ(% Kleinſein, Heidlßg. M. 190.— G 40% Bf.HypB. Pfdb. 101 10 1011% Hyr. Afd. unk. 12 97.— 97.— 3 Reichs mleihe 83. 88— Nio Tinto 47— 467% 373„ Kommunal 98.—b; 44% Hitral.Braufaus,Bonn 99.— 8 10%„„ 97.50 97.50 3½ Pr.Rfdur„Bk⸗ 5% Ehineſen 94½% 94ʃ½% Southern Vak. 44½% 45½ Städte⸗Aulehen. 15õ—b0 Svenerer Rauhaus 229%0 r Vod.⸗Fr. 96.— 96.— Gyp.⸗ fd.⸗Kom⸗ 4%% Cbin ſen 85½ 85½[Cbicago Milw. 141— 143— Freiburg i. B 99.18b⸗ Akt.=Geſ. in Speyer 102.— B.(0ſ Pf. B. Pr.⸗Obl. 102.15 102.15 Obl. unklindb. 12 100.,20 100.20 2¼%% Conſals 869½ 83/1 Denver Pref. 66% 67— 40% Karlsruhe v. F. 1896 92.10 50 0.100 75 G 00 7 Pr.⸗O, 99.30 99 80 4% Ctr Bd da9 100 40 100.60 0 10 0 1 5 98— Aichiſon Pref. 901% 91— 3%% Lahr v. J. 1902 99.10b: onwerk.⸗G. Eiſenb. 100.75 G oRh. Pf. Br. 1902 100.50 100.50%„ 6 Mon. Miechen 40 49, Vouisv. Nash. 104— 104% 40% Ludwigshafen v. 1900 101.40 5⸗ e en 0„„„1907 10180 10.8 Unk. 99 102.20 101.70 915 Portug. 5750 7 Union Pak. 74%½ 761% 81%5 9% Ludwighafen 100.50 G 0 5 hof bei Pernau in 8 910„„alte 9870 96.7 4%„ Pfdbr..91 K 75 52Tend.: ſeſt 8 40055„Aivland 101.— B 1„„„ 1904 97.890 97.30 unk. 10 102.20 101.70 Tar en D. 76%½ 76˙% Debeers 19/½ 19% 1 00 99.— B„Herrenmü jühle Genz 100.—G 1085 Rh..⸗B..O 98.— 96— 4%„ Pfdbr..08 5— 32— Cbartered 1 12% 3% Mannh. Oblig. 1901 102.— 5 4 Monnb. Dampf⸗ Sttsgar. It Elf. 68.20 68— unk. 12 102.20 102. 20 erikaner 26— 26 Goldfiels 5% 85 Mannh. Oblig. 1901 102. 1 1900 102.— B e 101.50 0] 31½ Pr. Pfbr..1905§.80 95.80 3½„ Pfobr.86 66— 65[Randmines 8% 85/ „„„185 100.25% 6 e ee 80 54 05.— 95.10 Sendes feſt Caſtrand 8505 5„1888 100.25 K 405 0 109.—0 15„1908 101.60 101.60 3½„ Pfd. 9/03 96.— 96.— Ottom. 11½% 11½ J Tend.: feſt. e eee e ee ee e 25„nnn ranüindüftr⸗%„„ 96.25 96.27 ur.8 3. 2 Mirmaſenſer 5 799— 0 e e 102.25 0 31½ Rbein. Geif 5 3% 5 Gom l er ner produktenbörſe. 41½ Verein chem. Fabriken—.—.⸗C.⸗B. 19 1.10„„ 0 80* 9 Ahductrie-Oongation. 4½ gellſtofffabrik Wald 104.70 6 1% Pr. Pidbr 5 1 102.10 102.10.87. unk.91 99.80 99.30 Berlin, 26. Febr.(Tel.) Produktenbörſe, 4½ 0% Akt.⸗Gei. f. Seilind%„ Com. Obl. De 100 20b. Hyp.⸗Pfd. unt. 12 102.80 102.80 v. 9006 99.70 99.70] Der beiteren amerikaniſchen Hauſſe gegenüber verhielt ſich der 3. 1050%, 20 bz heutige Markt ablehnend, weil der Konſum zu erhöhten Preiſen Frankfurter Effektenbörſe Bank⸗ und Verſicherungs⸗Aktien. 75 nichts kaufte und bei Kommiſſionsfirmen Realiſationsordre vor⸗ 85 e. A 1005 151 15 Oeſt. Länderbank 107.— 107.— lagen. Tendenz feſter. Weizen—1½ M. billiger als ak⸗Telegramm des G..)[Badiſche Bank 20.30 120.30 Kredit⸗ 98.6 9 8 175; 165 9 eeeee Vine Ban 0 8 0 e e 1792 80 175150 geſtern. Die argentiniſche Depeſche blieb eindruckslos. Aus⸗ Fr ankfurt, 26. Febr. Die Geſamthaltung der 995 Gbe Fe 165 10 14 7% bfalt. Sov⸗ank ied.„. 168 ländiſcher offerierter Mais zu teuer. Inlandsware heuligen Börſe war ſeſ bei ſtillem Geſchäft. Banken waren be⸗ 0 15 5 1 95 3 reichlicher angeboten. Hafer flau, Mais und Rüböl 15 5 Diskont, Deutſche Bank, ſowie Kreditaktien 183 20 183 40 Schaaffb. Bankver. 13340 138— träge. Spiritus ungehandelt. Wetter: kälter. den Kursſtand 5 eſt ividen 5 Deutſche Gen.⸗Bk. 97.75 97.75 Südd. Bank Mhm. 103.— 50 M 57 ee 4 5 05 ee Dresdener Bank 141 90 144 60 Wiener Wan 127 30 177 50 8 ſe l Aart 50 100 lde ſer e e ontanwerte ruhig. Kurſe teilweiſe etwas höher. Inländiſche] Frankf. Hyp.⸗Bank—.— 199 10 D. Effekten⸗Bant 101.— 101.50 Preiſe in Mark pro 100 Kilogramm frei Berlin netio Kaſſe.) Vonds wenig derändert. Ausländiſche behauptet. Ruſſen kaum i 107.10 Weizen per Mai.:: 155 5 5 Nationalban 115.28 115.80 Mannheimer Verſ. Mat: 58 behauptet. Schiffahrt befeſtigt. Im weiteren Verlaufe zeigte Oberrbein. Bank 90 60 9120 Geſellſchaft 1 460.— 460.— Per Iüillff 187.25 184.— die allgemeine Haltung feſte Tendenz. Von Bahnen lagen Golt⸗ Oeſterr.⸗Ung. Bank 114 50 114 50 Preuß. Hypothekb. 109.— 110.50 991 per 0 161 15 5 5 9 8 5 8 Der MMRo 4425 44.5 e feſt 55 die Berechnung des Rückkaufswertes; die Privat⸗Diskont 3¼ Prozent. per Auli 14625 148 5 rsſteigerung betrug gegen geſtern 4 pCEt. Der Schluß der ver Sevt.—.— 115. 5 8 5 8 5 Fraukfurt a.., 26. Februar. Kreditaltien 199.25, Staats⸗ 8 Börſe war allgemein ruhig. Kurſe behauptet. Montanwerte 99 2 dben 14 10 Gaypter—.—, 4% ung Coldrente 0 der 1„„ 1 855 Außerſt ruhig. 1851 ch, Hotthardbabn 190.50, Disconto⸗Gommandſt 183 20, Laur Ma! 8 15 duß hig. Deutſche Banken feſt. Meridional ſchwächer. 16.25 Gelſenkirchen 190—, Darmſtädter 138 60, Handelsgeſellſchat, 85 A„„ 1 Spanier ſchwächer. Induſtriewerte wenig veränderk. 14 25 Dresdener Bant 144.40, Deutſche Bant 216.30, Bochumer 181.50, Rüböl der Mai.. 44330 955 gchluß⸗gurfe Northern—.—. Tendenz: feſt, per Oktbr 47 80 1 Tel 7 Nachbörſe. Kreditaktien 199.30, Staatsbahn 135.70, Lombarden Spiritus 70er loeo. 15 5—.——— (Te 5 Continental⸗Telegraphen⸗Compagnie.) 14.16, Disconto⸗Commandit 183.40. Weienmel! 28 24.75 eichsbank⸗Diskont 4 Prozent. Rogee um::::;:: 20.— 19.80 j 8 2 5 Berliner Effektenbörſe. ZF8 in Kurze Si 2½—8 Monate ribat⸗Tel 5 z. F Reichsmark% Vor. Kurs Heut. Kurs Vor. Kurs Heut.Kurs 6 8 5 11 8 9 5 des General⸗Anzeigerz.) 5„ Amſterdam hfl. 100 3— 169.32 169.66— V. Berlin ebr. Die Börſe eröffnete in zuverſicht⸗ 0 5 195 5 Weizen per April 901 902 feſt 895 8956 träge 7 Fe. 190 5 9 705 50 25 55 25 licher Stimmung. Die Schiebung zum Ultimo wurde geſtern in„ Diirrr 8 65 8 6⁴ London. Sſt. 1 8— 20.480 20.43—— eir Hand kaiß erkedigt es wird gepofft doß iegend weſche] iken d Fabr, 705 dee 700 40 5 5— 5 5 72 55 8 17 105 0 eert 51 590—— 75 25 8 Ueberraſchungen unliebſamer Art zu erwarten ſeien. Auf Lon⸗ Hafer per April 589 590 ſeſt 388 684 ꝗräge Sa Fr. 100 6— 61.40 518688— 55 don und Petersburg war die Tendenz feſt. Banken ſetzten ſehr 1 5 505 95 1 5 687 Seaweiz. Fr. 100 8½¼ 80.975 81.016— 855 eſt ein. Kreditaktien auf Wien höher. ſ Mais nier Paat 12 8. 5 40 50 8 2 55 r ditaktien auf Wien höher. Montanwerke gebeſſert„„Jult 5 78 5 74 feſt 566 5 67 flau rr. 100——— 225— Heimiſche Fonds, Chineſen, Spanier und Türken feſt. Ruſſen 000 0 o00 000 0 00 5„ Kr. 100 3¼ 85.0 85.166—d— per Kaſſe 91. Bahnen feſt. Gotthardbahn 190.60 um 3 pCt. 1090 75 87800 41 10 110 rußi 11 45 II 68 flel 15.e m. G...Iböhber gegen geſtern auf die Berechnung der„Frankf. Ztg.“, daß Wetter: 8 5 ⸗ Staatspapiere. A. Deulſche. ſich der Rückkaufswert der Gotthardbahn mit 204,36 pCt. be⸗ Liverpool, 26. Februar.(Anfangskurſe., —155 115 1110 1 26. ziffert. Schiffahrtsaktien feſt. Zu Beginn der Börſenſtunde 25 26. 2**— 5.8 e* 7 281 4 2 2 8 2% 15 19 18 5 85 160 10% war das Geſchäft ſtill, doch war das Kursniveau bei den meiſten] Weizen ver März.11¾ ſtetig unrußig 3, 89 05 89.15 4½ Oeft. Silberr. 100.05 100.85 Märkten gut gehalten. Ultimogeld 3½. Der nichtbefriedigende Mais db. Mür⸗ 10 ſtetig 400 ruhig zgur Stats ain. 1 55 8 5735 17 75 Januarausweis der Hibernia machte keinen Eindruck. Später per Mat.0510.05½ 0„„ 8805 89.15 g—5 I 56.90 56 90 herrſchte Stetigkeit in Banken, Bahnen und Fonds. Monkan⸗ Schiffahrts⸗NUachrichten Bad. St.⸗Obl.fl. 99.80 99 85 4 Ruſſen von 1880 91.20 90,90 werte wenig verändert. In 3. Börſenſtunde feſt. Gotthardbahn 1 1 M. 99.80 90 80 4ruff. Staatsr. 1894—.——.— weiter bis 192. 2 4 Maunheimer Hafenverkehr vom 25 Februar. %, 1900, 100.— 90 90 4 ſpan. ausl. Rente 78.50 76.50 r gefragt bis An der Börſe verlautete, daß, falls der Hafenbezirk(. ee 180 190 85 5 beim Bundesrat ſchwebende Prozeß wegen den Erneuerungs⸗ Schiffer ev. Kap. Schiff Kommt von Ladung per 100 Kg. 15 5 88.— 88 50 eeee 97.15 97.15 fonds bro 1896, 97 und 98 ſeitens der Gotthardbahn gewonnen Wuidenbeun Wilerrördz Rentreh Stlekgnt 1978 bayer..⸗B.⸗A. 108.— 103.— 5.. Gold⸗A. 1887—.———würde, die ausgerechnete Bewertungsziffer von 204,36 pCt. ſich Männbeim 115 8070 755 5 55 1 6 5 utwerpen Stg. u. 1 Heſſ. St.⸗ A A e Werlbner ſa. weſentlich um mehrere Prozent höher ſtellen würde. Induſtrie⸗“ Elter Induſtrle 22 Abin Snaut von 1896 87.20 87 2 inn. 25 90 285 50 werte des Kaſſamarktes zumeiſt feſt und höher. 65 4 1 10 Sachſen. 8760 87.50 4½ Gbineſen 1898 84 80 84.80 Hafenbezirk III. 1 Mö. St⸗A. 1809 1000—.— 5 Bulgaren ZJ— e Aer 00 .Ausländi Verzinsl. Looſe. knſſennoten 216.— 216.30 Leivniger Bank.00.00 Sagelder Sudug Aeeereen 105 9 809 OeirLooſev. 1867 151.20 151.— Jſ 915 ae i nergepärk, Vanr 134·80—.— fg A g 178 doer Griechen 38.20 38 201 3 Türkiſche Loof.00 118.60 ½%½ Peichsanl. 101.50 10 Nr. Hyp.⸗Aet.⸗Fg.—.——.—Ale ufrlebenhe agſtfe einſan ee enene Reichsanleihe 89 10 89.10] D. Grundſchuld⸗B.———— Aktien induſtrieller Unternehmungen.. 55 19 70 Dynamit Truſt 159.95 0 Baf 19 8 5 V. 5 Bad. Zückerf. Wagh. 7995 80—] Spichar 175.80 10780[ Bad. St.⸗A. 03..70 Bochumer 18160 181.70[Fbs eidelb. Cementw. 118.50 120.— e Seee i 4% 005 Bayern 100.— 100.—Fonſolidation 384— 888.— fingest Stöck Fiſcher 1 Ruhrort 5 462²² 421.10 422.50 ichbaum Mannh. 159.- 159.— 15 Rente 87.80 87 7 Unton 7710 179 70 5 VI. 1 1 „Fhr, Griosheim 928.-228— Mh. Akt.⸗B i 150.— 150,— Heiſen—.——Beſſenkirchener 197 70 199.30] Sempe Höchber Karowerk 654.90 55— Seilenbufee Wolff 80.— 80.— Heſſen 87.80 87.0 Jarvener 185.— 1af60% Krapd ene 85 Ver. Kunſtſeide 317.— 380.— Meltz z. S. Speyer 11130 112.— Mallener, 99.30 99 800 Stbernig 184— 184.70 Hafenbezirt VII. Fabrik 242.——.— Walzmühle Ludw. 148 50 149.— 156.80— 918.40 Fee Nne Nag 18ed ſhem Werke Albert 141.10 194 50 Maſch. Arm. Klein 97.50 97.50 dübeck⸗ ener—.——Murm⸗Revier 188.— 138 70 fi 900 Neeumul.⸗F. Hagen 166.— 166.— Maſchinf. Gritzner 210— 213.50 Nartenburger ee e 146 10 146.— Hotter Sebr Marr 1 Aite Bäckſteine 40⁰ ee, Böſe, Berlin—.——.— Schnellprſ. Frkthl. 158.— 158.— Oſtpr. Südbaßn—.——.—Schalk, G. u. H⸗P. 494.50 424.50] Albect Magdalena Hirſchhorn'Steine 860 Allg. Glet.⸗Geſeliſch 203.70 206.50 Oelfabrit⸗Attien 116 50 116.50 Staatsbahn⸗Aktien 184.— 73.70] Glekt. Licht u. Kraft 104.— 150———: TT——. uckert 98 20 98— Spin. Web. Hüttenh.—.——.—ombarden 160 4 70 cenerr Alkallw. 219 20 21:„ ahmeyer 84 50 84 50 Zellftoff Waldhof 232 50 283.50 Canada Pacific. Sh. 112.20 113.20 Iſcherslehen M. W. 150.— 151.— 5 Verantwortlich für Politik: Chefredakteur Wr. Paul Harms, g..⸗G. Siemens 133 50 188 50 FLementſ. Karlſtadt 108.50 104.— Heidelb. Str.&.BS.— Steinz. Friedrichsf. 255.— 251.— ür Lokales, Provinzielles u. Gerichtszeitung: l..: Georg Chriſtmann ————Friedrichsh. Bergb. 121.— 120.— e Geſ. 18090 195 90 135 50 1 20 für Feuilleton, Kunſt, Volkswirtſchaft und den übrigen, redaktionelle 48. 0 Vollkämmerei⸗Ak.—— Bergwerks ⸗Aktien. Darmäädter Banf 132.70 183 200 4 Ufbr. Nö. d. BEr. 10160 101.60 Teil: Georg Chriſtmann⸗ Bochumer 181.50 8130] Weſterr. Alkali⸗A. 218.20 218 20 Deuſſche Bankak. 15.90 216.% Aannh.⸗NRb. Tr. 64.50 64.50 für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Karl Apfel. Buderus 107.10 107.10] Oberſchl. Eiſenakt. 98 75 98.30] Disc Comm Aktien 183— 183 20 Kannengleßer 126.70 126.— Druck und Verlag der Pr. H. Haas'ſchen Buchdruckevei, Concordia 390.— 300.— Ver. Königs⸗Laura 216.50 216.15 Dresdener Bank 144.40 144.—JHörder Bergaw. 12690 127.— G. m. b..: Eruſt Müller. elſenkirchner 198 199 30J Deutſch. Luxemb. V. 74.40 74.80 Privat⸗Diskont 3¼%. arvener 185 40 185 70 N 800 8 5 5 8 Berlin, 26 Februar.(Telegr.) Nachbörſe. Aktien deutſcher und auskändiſcher Transport⸗Anſtalten. wredſ, Aren 197 90 10 50 Lombarden 1830 1870 215.80 217.50 8 1 0— Staatsbahn 184 10 136 20] Diskonto⸗Comm. 182.50 188.40 E 2 10O P O Marienburg.⸗Mlw.—.——.—Gotthardbahn 186.50 190.50 Alz. Maxbahn 136 60 137 50 Jura⸗Simplon—— 127 50 126.50 Schweſz. Centralb.———.— Pariſer Boͤrſe. schafft dd. Eiſenb.⸗Geſ. 117 10 117— Schwei?. Nordoſtb.———.— Paris, 26. Februar. Anfangskurſe. .. ͤßßßß—]“«t“ lFBFENSERAF Lloy Ital. elmeerb.% Reute 95.— 94.70 Türk. Looſe 111.50 111.— 7 ſeig„Staatsb. 15410 165 70„ Meridionalbahn 138.20 137.50 Jaliener 540.— 586.— IVVVVVVT ſt 7 üd⸗Lomb. 14.— 2410 Korthern prefer. danier.20 75 80ſtto Tinto 1182 1181 ſordweitb.———— a Meloce———— lFürken D. 77.75 77 45%% 8’»i? 1 1, l4, ein 9295 U. 2 kl. leeke 15 15 2 T0 A. d. Poſt, 1 Bal⸗ 3. v N. daſ. 2. St. 11428 95 5 E. 7 8 + E. 22 8 fonzim. a.-2 Herrn 0 7 eine ſchoͤne 7 Zim⸗ 5 4 N 1 E LLER nt 2 8000 pe miet. 0 1 8 4, 2 2—8 Zim u. Rü be 15— per 1. März od. ſpäter zu verm⸗ 5 Näheres narterre. 2317b 43 St., 5 Zim. in, 12. 4 Zudetor ver m. Jaheres St. 1014¹ —. U. — polles eſitſ blonenes Handeln das Abonnement 50 Pfennig monatlich. Trägerlohn 10 Pfennig. Durch die Poſt bezogen inkl. Poſt⸗ aufſchlag M..91 pro Quartal. Telephon: Redaktion Nr. 3 77. Inferate Die Kolonel⸗Zeile Auswärtige Inſerate 28„ Die Reklame⸗Zeile. 60„ Expedition: Nr. 278. des Ertrinkeus beir Nr. 19280 1 Durch Erlaß Gr. Heirn Landeskommiſſars wurde dem Steuer nann Georg Zol⸗ ler von Neuburg./Rh., welcher am 5. Januar d. Is durch mut⸗ 5 Ja we alie Keind Kätchen Avel vom Tode des Ertrinkeus im Rheen bei der Ryeinbrücke dahier gereitet bat. eine öffentliche Belobung ausgeſprochen uUnd eine Geldb lohnung im Be⸗ trage von 25Markiuerkannt. Maunlheim 28 Februar 1904. Großh. Bezirtsam!: Laug. 3274 Bekauntmachung. Sirazenſſnerre betr. Nr. 23240 II. Wir hingen hiermit zur öffentlichen Kenninis, daß behus Vornahene der Straß naernellungs⸗Arbeiten in der Stockſornſtr(16. Quelſtr.) zweſchen Lang⸗ und Niedfeldſtr. ie Abſperrung dieſer Strane vm 25. ds Mts. bis auf Weiteres nötig fällt. Während dieſes Zeitraumes iſt die Benutzung der erwäynten Straßenur cle ür den geamten Fuhrwer sverkehr veirboten Zuw dethandlungen werden gemäß 8 363 10.⸗Str⸗ Bu. § 121.⸗Sir⸗G.⸗B mit Geld bis zu 60 Mark oder mit Hatt bis zu 14 Tagen beſtratt. 3273 Maundeien, 24. Februar 1904. Gronh. Rezirtsamt. Polizeidir k ion: Schäfer. Bekauntmachung. Die Verlilgung von der Fiſchetei ſchäd⸗ lichen Tieren betr. Aus den im Staats udget vor geſehenen Mittein können auch im lau enden Jahre Prämien für die innerhalb des Landes erfolgte Vertilnung bon Fiſwortern und F ſchreihe u bewilligt werden Die Prä ie ſü' einen erlegten Fſchötter beträgt 5 Mk. dieſenige für einen Fiichreiher 1,50 M. Wer auf Auszahlung der Prä⸗ mie Anſpruch erhebt, hat von dem erlegten Fiichotter de Schnauze von dem erlegten Fiſchreiher die beiden Ständer au den Vorſtand des Badiſchen Fir hereipereins in Fieiburg i. B. kankirt leinſchließ⸗ lich des eſtellgeldes) einzuſenden. Der Sendung muß eine Be⸗ ſcheinigung des Buürgermeiſter⸗ amtes des Wohnortes des Erle⸗ gers beigegeben ſein, welcher zu entnehmen i: . dan der Prämienbewerber ber, Eilegung des Ctieies berechtigt war, auch ſelbſt der Erleger des Tteres iſt; b. daß letzteres der beſcheini⸗ genden Stelle vorgelegen hat; 8. an welchem Tage und an Orte nach ungave des Erlegers die Erlegung ſtattgefunden bat Die Einſendung der Belenſtücke ſoll langſtens binuenns Tagen nach ertolgter Er egung geſchehen. Karlsruhe den 2. Febr. 1904. Gr, Mint ertum de Innern gez. Schenkel. Nr. 19499 J. Vorſlehende Bekanntmachung bringen wir zur öffentli hen Keuftnis. 3272 Gr, Bezirksamt: Dr. Jung. Großh. Fabrikinſpektion Am nächnen Samstag, den 27. ds. M. von abends 7 Uhr an wird im Arbeitei⸗ ſek eiariat 8„10 ein Beamter der Gr. Fabrilinſpeklion zur Entgegennahme von Aulie⸗ gen und Wünſchen anweſend ſein. 3265 8 2 e 2 Stock, 6 Zimmer und bör zu vermie'en. 6 Wohnungs 5 Zin⸗ I 7, Küche u. Zubeh per ſoi od ſpät. zu veren. 10333 +4 Gauvenwohnung, 9, 192 Zim. u Küch, alles auf die Siraße geh., zu vermieten. 10800 94,3,3..fgohfs in der 0 d. Neckarbrücke a RNing ſchn mös., Zimmer 5.ſoſort o. ſpäter Zube⸗ 2 20 junger, ſox-Terrier mit ſchwarzem Ahzeichen auf Koyf Zwangs⸗perſteigerung. Nr. 1247. Im Wege der Zwangs vollſtreckung ſoll das in Mann⸗ heim belegene, in Giundbuche von Mannheim zur Zeit der Eintragung des Verneigerunas⸗ vermerkes auß den Na en des Baununternehmers Wilhelm Huber in Mannheim, engetragene, nach⸗ ſtehend beſchriebenen Grundnück am Mufag, 16. April 1901, vor utttags 9½ Uuhr durch das unterzeichnete Notariat — in deſſen Dienſträumen in Mannherm, B 4, 8— verſteigert werden. Der Verſteigerungsvermerk iſt am 23. Jauuar ſ9o4 in das G undbuch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchaſuts, ſowie die übrigen das Grundſück betreffen⸗ den Nachweiſungen, insbeſondere der Schätzungsürkunde in fever⸗ mann geſtattet. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, ſowelt ſie zur Zeit der Eintragung des Verneigerungs⸗ vermterkes aus dem Grundbuch üutcht erſichtlich waren, ſpätenens im Verfeigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzunielken unnd wenn der Glaubiger widerſoricht, glaub⸗ hart zu machen, widrigenfalls ſie bei der Feuſtellung des geringſten Gebots nicht berlückſichtigt und bei der Verteilung des Ver⸗ neigerungserloſes dem Anſpruche des Glaubigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden. Diezenigen, weſche ein der Ver⸗ lleigerung enigegenuehendesgecht ha en werden aufgeforderl, vor der Exteilung des Zuſchlags die Aurbebung oder eiuſtweilige Ein⸗ nellung des Verfahrens herbes⸗ zuühren, widrigemalls ür das Recht der Verſteigerungserlös an die Stelle des verſteigerten Gegen⸗ ſtandes tritt. 21452 Beſchreibung des zu verſteigernden Grundſtückes Grundbuch von Mannbeim, Band 256, Heft 85, Beſtandsver⸗ zeichniß 1. Egb⸗Nr. 5796b, Flächeninbalt 6 16 qm Bauplatz, Kleinfeld, Augartenſtraße Nr. 74, geſchätzt zu 21500 Mk. Mannſſeim, 6. Febrnar 1904. Greßh. Nota i t 11 nie Bo ſt eckungsgericht⸗ Dr Eſaſſer. Iwangs⸗Perſteigerung. Nr 1248. Im Wege der Zwangs⸗ vollſtreckung ſoll das in Maun⸗ heim belegene, im Geundbuche von Maunheim zur Zeit der Entragung des Verneigerungs⸗ vermerkes auf den Nau en des Baunnternehmers Wilh Im Luber in Maunheien einge⸗ tragene, nachſtehend beſchriebenen Geundſtücke am Freitag, den 8. Wpril 1904, vormistags 8¾ Uhr durch das unterzeichneie Notariat — in deſſen Dienſtläumen in Mannheim, B 4, 3— verſteigert werden. Der Verſteigerungsvermerk iſt am 28. Jannar 1904 in das Grundbuch worden. Die Einſicht der etteilungen des Grundbuchamts ſowie der übrigen das Grundſtück getreffen den Nachweiſungen, iusbeſo dere der Schätzungsürkunde iſt jeder⸗ mann geſtattet. 5 Es erzeht die Aufforderung, Rechte, ſoweit ſie ur Zeit der Eintragung ves Verſteigerungs⸗ dermerks aus dem Grundbuch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens im Verſte gerungstermine vor der Aufforderung zur Augabe von Geboten au umefden und, wenn der Gläubiger widerſpricht, glaubhaft zu machen, widrigen⸗ falls ſie bei der Feuſtellung des geringſten Gebois nicht berſick ſichtigt und bei der Verteiktung des Verneigerungserlöſe dem Auſpruche des Gläubigers und den ührigen Rechten nachgeſetzt werden. 21451 Diejenigen, welche ein der Ver⸗ ſteigerungentgegenſtehendesglecht haben, werden aufgefordert. vor der Exteilung des Zuſchlags die Aufhebung oder einſtweilige Ein⸗ lellung des Verfahrens berbei⸗ uführen, widrigenſalls für das Reilht der Ver teigerungserlös an die Stelle des verſteigerten Gegen⸗ ſtandes tritt. Beſchreibung des zu verſteigernden Grundftückes: a) Grundbuch von Mannheim, Band 256, Heit 34, Beſtands⸗ verzeichnis 1. Lager uch⸗Nr 5796a, Flächen⸗ inbalt 13 ar 53 qm Baunlatz, Kleinteld, Augarienſtr. Nr. 68/72, Geſchätzt zu 47.400.—. b) Grundouch von Mannheim Band 254, blatt 2, Beuands⸗ Ver zeichn 8 I. Lagerbuch⸗Nr. 5796h Flächen iuhalt sar 74 qm Bauplatz. Kleiu⸗ feld, Augarteuſtr Nr. 62 u 64 Geſchatzt zu 20,10% M. Mannheim, 6. Fe inar 1904. Groſth. N tariat. als Vollſtreck nasg richt: Dr. Eljafſer. Kleid ermac klin, welche das Verſteigerung. Am 30000/180 Montag, den 29. Februar, vormittaas 11 uhr wird ein Stück Acker hinter der Städtiſchen Viehhofan⸗ lage(Größe 10 a, 90 qm) öffentlich verſteigert. Die Verſteigerungasbedin⸗ gungen ſind: 30000/130 1. Der Pacht ins iſt jährlich pränumerando zu zahlen. 2 Der Direktion ſteht das Recht jederzeitiger Kün⸗ digung zu. Manuheim, 28. Febr, 1904. Die Direktion des ſtädt. Schlacht⸗Biehhofes. Fuchs. Zwangs⸗Verſteigerung. Nr. 1167. Im Mege der Zwangsvollſtrecküng ſolt das in der Gemarkung Seckeuheeinm be⸗ legene, im rundbuche von Seclenheim zur Zeit der Ein⸗ tragung des Verſteigerungsver merkes auf den Na en des Kohlengändlers Georg Philipp ſkeller und deſſen Ehefrau Mar⸗ garetba Schmidt in Seckenheim eingetragene 11 805 end beſchrie⸗ beuen Grundſtück aun Mittwon, 183, Avril 1904, vor nitta 8 10½ ihr dur das uaterzeichnele Notariat im Rathaufſe zu Mannheim ver⸗ lleigert werden. Der Verleigerungsvermerk iſt am 16. au. 1804 in das Grund⸗ buch eingeiragen worden. Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbu vannts, ſowie der ührigen, das Grundſtück betreffen⸗ den Nachweiſungen, insbeſondere der Schätzungsürkunde iſt jeder⸗ maun geſtatiet. Es ergeyt die Aufforderung, Ne ſhte, ſoweilt ſie zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungs⸗ ver neikes aus dem Glundbuch nicht erſichtlu waren, ſväteſtens im Veriteigerungstermine vor der Aliſſorderüng zur Al gabe von Geboten auzumelden und wenn der Gläubigerw derſpricht, gaub⸗ hart zu machen, wedrigenfalls ſie be der Feuſtellung des geuingſten Gevots nicht berückſi btigt und bei der Verteilnug des Verſtes⸗ gerungserlöſes dem Auſoruche des Gläubigeis und den florigen Re ten nachgeſetzt werden Diejenigen, welche ein der Ver⸗ ſteigerung enigegen lehendesgtecht baben, werden aufgefordert, vor der orteliung des Zuſchlags de Aufhebung oder einweilige Ein⸗ ſtellung des Verfa reus herverzu⸗ ſü ren. wedrigenfalls für das Mecht der Verſlergerungserlös au die Stelle des berſteigerten Ge⸗ genſtandes tritt. 214ʃ4 Veſchrelbung des zu verſteigernden Grundſtücks: Grundbach von Seckenheim, Band 4, Heft 12, Be andsver⸗ zeichutis I. Ord.⸗Zahl 1,Laufende Num mer der Gründuücke im 3V. I t, Lager ub⸗Rummer is8, 3 ar qm Hoſrafte im Ortsetter, an der Wörthſtraße U 10. Hierauf ſtent Ein einſtöckiges Wohnhaus it Baſtenke er, an⸗ gebauter einſtöcktiger Schener mit Stall und gewölbtem Keller, ſo daun ein eunöckiger S opf mit Schweineſtällen eſts. Lagerb.⸗ Nr. 198, 195, adſis. Lgb.⸗Nr. 199. Schätzung 7000 Mk. Mannheim, 16. Februar 1904. Gro h. Notariat IX als Vollſtreckungsgericht: Breunig. Zwaugsverſtei erung. Sam tag 7. Februar 19004, nachmiitaas uhr werde ich in Reinau, am alten Gemeindehaus evll, am Pfaudort gegen bare Zahlung n Voll reckungswege öffentli d verſte gein: 11686 Möbel, Bretter und Verſchiedenes. Mannheim, 26. Feuruar 1904, Brehnie, Gexrichtsvollzzeher. b9, Grosser g, 3 Möbel-Verkauf Staunend billig werden grosse Posten Möbel gegen barezZallung verb auft und zwar alla Aten Pol. 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Oktober 19002 J3012 808— Zugang 5 Kähne 306 858 22 819066 25 Abſchreibung, 255 402 223 064 264— „Lagerhaus⸗Anlage⸗Konto 600 000— „ Werfthalle⸗ und Bureau⸗ Anlage⸗Konto 23182145 Abſchreibung 20 355 45] 241 466— „Werkſtatt⸗ und Magazin⸗ Anlage⸗Konto 91587 46 Abſchreibung 8 474 46 88113— „Mobilien⸗ und Utenſilien⸗ onto: Mannheim 5 2192982 Siraßburg i. El.. 15847— Ludwigshafen a. Rh. 10083— 38 779 82 Abſchreibung 9 692 82 29 087— 14— „Werkſtatt⸗Anlage⸗Konto VVVööꝛ 5112— Abſchreibung 3278— 1834— „Effekten⸗Konto 2000— „Konſortial⸗Konto: Beteiligung an Mat⸗ ſchappy Sleeboots Gebrs. Fendel, 6, Roſterdgm 17021— 14468— Abſchreibung 2553— 5 170 364 33 Passiva. ————————— 2 „ Per Aktien⸗Kapital⸗Konto 3000 000— „ Reſervefond⸗Konto 180 31696 „ Obligationen⸗Konto 400 000— „Dividenden⸗Konto: Unerhobene Dividende 120— „Konto⸗Korrent⸗Konto: Ritsteten 586 840 28 „ Zoll⸗Konto: Vorausberechnete Zölle 694 643 79 [„Verſicherungsfond⸗Conto 123 938 49 „Unterſtützungsfond⸗Conto 4790— * Gewinn⸗ und Verluſt⸗ Konto: 5%⅝ Reſervefond⸗ zuweiſung 8341 16 4% auf Aktien⸗Kapital“ 120 000— Tantieme an Vorſtand und Aufſichtsrat 7 696 40 Verſicherungsfond⸗ zuweiſung 25 000— Vortrag auf neue Rech⸗ iT 19 177 25 180 214 81 J517086483 GMcwinn- und Verlust-Konto per 30. September 1903. Haben. 2„ N A. A. N „„„ 46 746 46 Per Vortrag von 1901/02 13 691 85 „ Generalunkoſten 176312 18 Ueberſchuß der Betriebs⸗ „ Abſchreibungen: Fontt 689 688 05 auf Schiffpark 255 403 22—— „ Werfthalle⸗ und Bureau⸗Anlage 20 355 45 „ Weikſtatt⸗ und Magazin⸗Anlage. 8 474 46 „ Mobilien und Utenſilien 9692 82 „ alte Weirkſtatt. 8278— „ Konſortial⸗Konto 2553— 299 755 95 % Bilaiz Ront?ß; 180 214 81 7038 029 40 703 029 40 Die in der heutigen General⸗Verſammlung auf 4% feſtgeſetzte Dividende gelangt ſofort mit M. 40.— an unſerer Kaſſe, bei der Pfälziſchen Bank in Ludwigshafen und deren Filialen, gegen Einlieſerung des Dividendenſcheines No. 4 zur Auszahlung. Mannheim, den 23. Februar 1904. Der Vorstand: Feudel. ſowie bei dem Bankhaus C. G. Trinkaus, Düſſeldorf 21418 Meuthen, „Sratis“ erh. Jebermann bie 1. März eine photogr. Veegrößerunz dei dem Ku ſtatelier adenia, Peenz WMihelmſtraue 17 21362 ITir; Tuidſſ Kau mann Ful Agenten. ſucht ſich in t ein. A enten der Droguen⸗, Maten al⸗ 4l. 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Nalk“ + 11 1 11.] Rob. 905 32. J20. Franz Zech, Tenderwächter mit Kath. Hoffmann. 185 Aee Freund, Muſiker und 195 Kölling. Fraul Leß, Traittenrſtr. 24. Joh. Schuhmawer, Otto Fer hen Lalſraß⸗ 29.Februar Geborene. V Keeirſchemohr Gontardſtr.22 Gi. Wallſſadtſir. 54.] Konſum.Laden Nr. 5. i8 Jobann Jakob, S. v. Joſ. Dollinger, Stereotyp. 18. Narl Schlegelmiſch, Schreiner und Eliſab. Kaul. Joſ. Knab, E 1, 5. T. H. Schury, Gontardplatz.] Joh. Schreiber, Laugſtraße. 18. Paula Friederike, T. v. Martin Schueider,.⸗A. Schn 0 1 8* 5 eoh gſt 5 f 9 18. Frdr. Schnee, Technik. und Helene Lotumler. 2 17. Alfred, S. v. Adam Oehlenſchläger, Oberheizer. 18 eer. 10 Feibelmann. Steinm Stz-Baek-H AUs, G. m. b.., 12. Gertr., T. v. Rich. Oſtermeyer, Ma chinenführer, Kehr, Kim. und Marg. Llaus. 15 5 17. 1 Zti 8 9 u,.⸗A. 20. Muh Fint, Monteur und Eliſab. Krauth. Teleph. 875. Mannheim und Kreuznach. Teleph. 1875 1 Aee Aut Herr age 20. Apolf, N hag, Schreiner und Anna Seckinger. N 75 e 22 19. Erwin Fohann, S. v. 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