adiſche Volkszeitung. Abonnement: We 70 Pfennig monatlich. Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſt⸗ aufſchlag M..42 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 5 Pfg. eim und Amgebung. Unabhängige Tageszeitung. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. (Nannheimer Volksblatt.) Telegramm⸗Abreſſe — Telephon⸗Nummern: Direktion u. Buchhaltung 1449 ee 2 Druckerei⸗Bureau(An⸗ Suferate: E 6, 2. Geleſeuſtt und verbreitelſte Zeitung in Maunheim und Amgebung. E 6, 2. nahſted. Dransörbe 495 15 4 Pfg. Schluß der Juſeraten⸗Aunahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 uhr.„ 5 * 5 8 i* 2 3* 1 Dis Reklame-⸗Zelle 60— dar unverlangte Manuſteipte wird keiuerlel Gewähr geleiſtet. 2— 9110 Geside 55 Nr. 262. Donnerstag, 9. Juni gog.(Ab endblatt.) Stimmungsbilder aus dem bad. Caudtag. Won unſerem Spezialkorreſpondenten.) ILILX. Nach dem Rücktritte Nokks im Jahre 1901 wurde Brauer mit der Leitung des Staatsminiſteriums betraut. Als er ſich zum erſtenmale in dieſer Eigenſchaft dem Landtage vorſtellte, ſprach er goldene Worte von dem neuen Miniſterium, das or⸗ ganiſch aus dem früheren herausgewachſen ſei und ſich durch ein fünftes, der katholiſchen Konfeſſion angehöriges Mitglied ergänzt habe. Der Kurs bleibe der alte.„Frei von jeder Par⸗ teiſchablone“ werde man das Hauptaugenmerk auf eine gute Verwaltung richten. Große Politik ſei ja nicht die Aufgabe kines bundesſtaatlichen Miniſters. Alle wichtigen Fragen der äußeren und inneren Politik ſeien dem Reiche vorbehalten. Genug, wenn man einſt ſeine Verwaltung lobe; dann ſei es lihm ganz gleichgültig, wenn man hinzufüge, er ſei„kein ſtaats⸗ männiſcher Kopf“ geweſen. Es iſt in Stadt und Land bekannt, welch' tiefe Verbeugung die Führer der beiden großen Parteien vor dieſer Staats⸗ 5 kunſt machten. Der Chef des Zentrums deckte ſie förmlich mit DViorſchußlorbeeren zu:„Er und ſeine Freunde wünſchen, das Miniſterium Brauer möge in ſeinem vollen Beſtande noch recht lange auf ſeinem Platze bleiben, und man möge ihm dereinſt das Lob ausſprechen können, es ſei das Miniſterium der Ge⸗ rechtigkeit, der Gradheit und der Unparteilichkeit geweſen.“ Mit dieſer Meiſterſchafts⸗Weihrauchkunſt konnte es niemand auf⸗ nehmen; doch tat auch der Führer der nationalliberalen Frak⸗ tion das Mögliche:„Das vom Herrn Staatsminiſter entwickelte Reegierungsprogramm habe ihn und ſeine politiſchen Freunde Hollauf befriedigt.“ Nach Tiſche las man's anders. Kaum ar der Landtag vorüber, als der Kloſterſturm ins Land ging und eine andere Blütenleſe hielt 5 Von ſolchen Stimmungen und Verſtimmungen muß der⸗ jenige ſich frei halten, der ein Urteil fällen will, welches vor den Tatſachen und vor der Geſchichte ſtandhalten ſoll. Wir glauben, daß der Staatsminiſter mit ſeiner Selbſteinſchätzung, die uns ſeils an vormärzliche badiſche Miniſterergüſſe, teils an nach⸗ märzliche preußiſche Oberpräſtdentenausſprüche erinnerte, ſelbſt am beſten die ſtarke und ſchwache Seite ſeiner Regierungs⸗ wieiſe gezeichnet hat. Gerne laſſen wir in dem Reſſort des Großh. Hauſes den geſchmeidigen Hofmann, in dem der Ver⸗ kehrsanſtalten den viel gereiſten, bureaukratiſchen Zöpfen ab⸗ holden Weltmann zu ſeinem Rechte kommen. Auch haben wir allezeit die Meinung vertreten, daß eine ordentliche Regierung andere Dinge zu tun habe, als die Geſchäfte der Parteien zu 0 oder gar ihre Steckenpferde vorzureiten. Allein da, wo die weltmänniſche Klugheit aufhört und die ſtaatsmänniſche beginnt, ſcheint uns die Aufgabe des leitenden Staatsmannes u liegen. Das Staatsſchifflein zwiſchen dem See und dem Main muß freilich in dem großen deutſchen Strom ſich be⸗ wegen; es läßt ſich aber heutzutage ebenſo wenig von Berlin wie zu Metternichs Zeiten von Wien aus dirigieren; denn es hat auch ſeine eigenen Geſetze. Ob dieſe eigenen Geſetze“ die des gegenwärtigen Regierungskurſes ſinde Wir können das Pyfe des Intellekts nicht bringen, das dazu gehört, um dieſe Frage zu bejahen, wenn wir auch zugeben, daß die ſtaats⸗ männiſchen Vorausſetzungen zu größerem Schaffen in der Ge⸗ genwart ſich nicht von ſelbſt präſentieren. zu bekehren. berantwortlich fühle, Die Politik des erſten Steuermannes iſt nicht ſo leicht durch Worte zu„faſſen“. So wie er die Sache anfaßte und auffaßte, hatte er ungefähr dieſelbe Aufgabe wie Bülow im Reiche zu löſen. Er wäre nicht der„zünftige“ Diplomat ge⸗ weſen, wenn er nicht mit gewiſſen„Parteidiplomaten“ fertig geworden wäre. Und wie glücklich war das Zentrum, als es endlich den Händedruck eines Miniſters empfinden durfte? Hatte man im Jahre 1893, als der Miniſter das Erbe Ellſtätters antrat, Gelegenheit, allerlei Betrachtungen über„Miniſterherr⸗ lichkeit“ anzuſtellen, ſo war der Landtag von 1901/02 geeignet, allerlei Betrachtungen über die Wandlungsfähigkeit des ehe⸗ maligen Generaliſſimus der vereinigten Oppoſttion anzuſtellen. Der Staatsminiſter ließ im Nebenamte den Miniſter des Innern als politiſchen Sprechminiſter fungieren. Wir wollen nicht wiederholen, was wir an einer anderen Stelle über dieſe Politik geſagt haben, ſondern nur an meinem Beiſpiel die diplo⸗ matiſierende Manier des verantwortlichen Chef charakteri⸗ ſieren. Bei der Generaldebatte über das Miniſterium des In⸗ nern im Jahre 1902 hatte der Fraktionschef des Zentrums dem Miniſter Schenkel den Vorwurf gemacht, daß er nicht bei der Stange bleibe und rollenwidrige Seitenſprünge ſich erlaube; in einer der folgenden Sitzungen erzählte der Sprechminiſter: „Ich ſoll mich aber nicht nur mit mir ſelber in Widerſpruch befinden, was ja noch nicht ſo bedenklich wäre, ſondern auch mit meinen Kollegen und vor allem mit Herrn Staatsminiſter b. Brauer, der in ſeinen Ausführungen bei der Generaldebatte über das Budget als beſonders wichtig die eine Seite der Tätigkeit der Regierung, die berwaltende Tätigkeit insbeſondere im Gebiete des wirtſchaftlichen und perſönlichen Lebens betont hat. Er hat aber damit keineswegs ſagen wollen, daß die Regierung gar keine Polititk treiben will und daß nicht auch eine andere Seite ihrer Tätigleit in der Verfolgung politiſcher Ziele beſtehe. Eine ſolche Tätigkeit iſt für eine Regierung ganz unumgänglich notwendig. Auf allen Ge⸗ bieten des Staatslebens, ſowohl in der Beziehung zum Reich als im Innern, handelt es ſich nicht bloß um Verwaltung, ſondern auch darum, neue Maßnahmen politiſchen Charakters in's Auge zu faſſen und durchzuſetzen und ſich dabei politiſche Ziele zu ſtecken. Staats⸗ miniſter v. Brauer hat mir dennoch bei einer neuerlichen Beſprechung ſelbſt beſtätigt, daß zwiſchen ſeinen und meinen Ausführungen gar kein Widerſpruch beſtehe, er hat mir geſagt:„Sie heben eben die eine Seite der Tätigkeit der Regierung mehr hervor, ich die andere.“ „Im übrigen,“ ſo ſchloß der Staatsminiſter ſeine oben genannte Programmrede,„halte ich mehr von Taten als von Worten.“ Wir erkennen gerne an, daß er durch Vorlage des Verfaſſungsreviſionsentwurfes dieſes Wort einzulböſen ſuchte. Daß die Vorlage mit dem Ballaſte der Budgetrechtsfrage be⸗ ſchwert wurde, haben wir niemals auf das Konto des Staats⸗ miniſters geſetzt. Auch dafür kann er nichts, daß während ſeiner Abweſenheit gewiſſe halboffiziöſe Federn die Herren oberhalb und unterhalb der Murg ſcharf zu machen ſuchten, wohl in der Abſicht, auf dieſem nicht mehr ungewöhnlichen Wege die Volks⸗ vertretung zu einer Kapitulation vor dem Regierungsſtandpunkt Einen ganz guten Eindruck machte vollends die Erklärung des ſichtlich gealterten Staatsminiſters:„Ich würde nicht gezögert haben, aus dieſer meiner langandauernden Arbeitsunfähigkeit die natürlichſte Konſequenz zu ziehen und höchſten Orts um meine Enthebung vom Dienſte nachzuſuchen, wenn mir dies nicht mitten in der Tagung des Landtags und namentlich angeſichts der ſo wichtigen Verfaſſungsvorlage, die mir ſehr am Herzen liegt, und für die ich mich in erſter Linie gleichſam wi Fahnenflucht erſchienen wäre.“ Sollte es ihm gelingen, die Vorlage durch alle Fährten und Nöten in der nächſten Zukunft zu einem guten Ende zu führen, ſo wird man ſich erinnern, daß der Name Brauer auch mit der Entſtehungsgeſchichte unſerer Verfaſſung ehrenvoll ver⸗ knüpft iſt. Sollte das große Reformwerk ſcheitern, nun, dann werden wir mit Rotteck dem Volke ſagen müſſen, daß es— auch ein Zeichen unſerer Zeit— ſcheiterte an dem„Veto einer Hand⸗ voll Junker.“ Parlamentsbrief. [J Berlin, 8. Juni. Jin Reichstage währte in der heute glücklich zu Ende geführten zweiten Leſung des Münzgeſetzes der Kampf um den Taler und die Aus⸗ prägung von Dreimarkſtücken noch volle drei Stunden. Das Ende dieſer Debatte, in welcher die Frage der Beliebtheit der Talerſtücke in Süddeutſchland ebenfalls unentſchieden bli war die Annahme des Kommiſſionsbeſchluſſes, welcher nebt neuen 50⸗Pfennigſtücken auch die Ausprägung von Dreimark ſtücken fordert; allerdings kann dieſer Beſchluß noch durch dit dritte Leſung umgeworfen werden. Abg. Müller⸗Sagan verlangte die endgültige Entſcheidung in dritter Leſung n durch ein wirklich beſchlußfähiges Haus. Wenn ſich dann ein große Mehrheit für die Dreimarkſtücke erklären ſollte, ſo ſie, wie Abg. Bartling(natl.) ausführte, Zweckmäßigkeits⸗ Erwägungen nach, da das große Fünfmarkſtück äußerſt un⸗ beliebt iſt. Die nun folgende zweite Leſung des Geſetzentwurfs über Kaufmannsgerichte förderte eine ſehr lebhafte Debatte zu Tage. Der eigentliche Vater des Geſetzes, der national⸗ liberale Abg. Baſſermann, konnte heute leider noch nich ſeinen Sitz wieder im Reichstage einnehmen. Vorausſichtl wird er ſich morgen an der Diskuſſion beteiligen können.— Nach dem lichtvollen Referat des Abg. Dr. Hieber ü ie Kommiſſionsverhandlungen entſpann ſich zum gru § 1 eine ſehr gereizte General⸗Debatte, obwohl die große N heit ſich mit den Kommiſſionsbeſchlüſſen einverſtanden erk Die Sozialdemokraten hatten ihren Antrag wieder ein die Kaufmannsgerichte obligatoriſch zu machen. Dieſer A wird, wie Abg. Dr. Trimborn betonte, we in daß nach§ 2 des Geſetzes für Gemeinden mit über Einwohnern die Kaufmannsgerichte ohnedies obligatoriſe Den ſozialdemokratiſchen Antrag befürwortete allein der ſemitiſche Abgeordnete Lattmann. Wie von Anfang an genügend bekannt iſt, nimmt der nationalliberale geordnete Dr. Semler für ſeine Perſon gegenüber Entwurf eine von der Fraktion abweichende Sonderſtell! Er brachte dieſe abweichende Anſicht vielleicht in etwas ſchä ferer Form zum Ausdruck, als er dies in der erſten Le getan hatte. Gegen einige ſeiner Ausführungen wandte ich Staatsſekretär Graf Poſadowsky und die Abg. Tr born, Singer und Lattmann. Abg. Singer verſuchte aus der Stellung Dr. Se agitatoriſches Material gegen die geſamte nationalliberale tei herauszuſchlagen und Abg. Lattmann erhob den unwahren Vorwurf gegen Dr. Semler, letzterer habe di ſten Kommiſſtonsſitzungen verabſäumt.— In ritterlichſter eidelberg(natl.), der vorhe G Tagesneuigkellen. — Wie die Chineſen uns beurteilen. Der Mandarin Huan⸗ fiangfu hat nach einer großen Wanderung durch Europa ſeine Reiſe⸗ eindrücke in einem Buche zuſammengefaßt, das neuerdings auch in engliſcher Ueberſetzung erſchienen iſt. Den Fortſchritten des Abend⸗ landes im allgemeinen sollt der chineſiſche Würdenträger die gebüh⸗ paiſ Fahrſtühlen, die ihm faſt übernatürlich borkommen. Da⸗ 55 5 Anſtoß an maae unſerer Sitten, die dem Durch⸗ ſchnittseuropäer gar nicht auffallen. Am meiſten überraſcht hat ihn das Küſſen, ein Brauch, durch den die Kinder ihre Achtung vor den ltern bezeugen, und von dem es dann weiter heißt: Die ehrer⸗ Pietigſte Form beſteht darin, daß man die Lippen auf den untern Teil des Kinnes der zu berehrenden Perſon bringt und klatſchen läßt; das Sonderbarſte iſt, daß ſelbſt Frauen dies tun. Das Ver⸗ hältnis des Europäers zum ſchwächern Geſchlecht geht Huanſiangfu über die Hutſchnur oder den Mandarinenknopf: Männer und Frauen ziehen Arm in Arm durch die Straßen, ohne das jemand darüber lacht; ein Mann erweiſt ſeiner Frau alle möglichen niedern Dienſte und wird dafür durchaus nicht verſpottet. Auch verzeichnet der Man⸗ überhaupt aus dem Staunen über die europäiſche Behandlung der minderwertigen weiblichen Geſchöpfe nicht hinauskommt. Jeden Tag, ſchreibt er, müſſen dieſe in den Straßen ſpazieren gehen, und wenn ein Mann ſeine Frau zu Hauſe halten wollte, würde er dafür ins Gefängnis wandern; übrigens darf ein Mann nur eine einzige Frau haben, ſelbſt der Herrſcher hat nur recht auf eine einzige Kö⸗ nigin. Die europäiſche Kleidung veranlaßt Huan zu der Bemerkung: Frauen halten eine weite Bruſt und einen ſchmalen Leib für Zeichen der Schönheit; viele von ihnen tragen unter den Kleidern Ar Ffende Anerkennung; ſo iſt er 3. B. höchſt begeiſtert von den euro⸗ darin, daß man bei Tiſch die Frauen zuerſt bedient, wie er denn Leben zu berſchönern; bei uns ging dieſes Syſtem nicht, da fonſt das Geſindel des ganzen Landes über die Gefängniſſe herfallen würde, um darin unterzukommen. An der europäiſchen Küche fällt dem Mandarinen beſonders auf, daß alles nach der Uhr geht: Ein Ei darf nur drei Minuten, ein Hühnchen nur eine Stunde kochen. Die Farbe des Portweins führt er darauf zurück, daß dieſer mit Schweinsblut hergeſtellt werde. Wahrhaft ſcheußlich kommt Huan⸗ ſiangfu endlich die Art und Weiſe vor, wie ſich die europäiſchen Lebensmüden aus der Welt ſchaffen. In China gilt der Selbſtmord für etwas Verdienſtliches, und der Frau, die ſich nach dem Tode ihres Mannes das Leben nimmt, wird ſogar ein Denkmal geſetzt, aber die gewöhnlichen Selbſtmordmittel ſind Opium und Erſtickung, da⸗ mit der Körper unverſehrt bleibe. In Europa aber ſtürzen ſich die Selbſtmörder nach Huanſiangfu häufig von einer tauſend Fuß hohen Plattform, ſo daß ihre Leiber nur noch eine unförmliche Fleiſch⸗ und Knochenmaſſe bilden. —„Telephoniſche“ Banketts. Die Originalitätsſucht der Hankees hat ein neues Gebiet zur Betätigung gefunden— das Telephon⸗ Bankett. Man fand es auf die Dauer langweilig, einen Toaſt auf jemand auszubringen, der an demſelben Tiſche ſitzt. Es iſt ſicher reizvoller, den Betreffenden, auf deſſen Geſundheit man trinkt, mehrere hundert Meilen entfernt zu wiſſen. So kam man auf die Idee des„Fern⸗Diner“ oder„Fern⸗Bankett“, wie es genannt wird, das gegenwärtig ſich großer Beliebtheit bei den Yankees erfreut. Eines der letzten Fern⸗Banketts fand am 21. Fobruar ſtatt. Die Mitglieder der„Alumni⸗Aſſociation“ der Univerſität Waſhington in St. Louis hielten gleichzeitig Telephon⸗Diners in Newyork, Chicago, St. Louis und Portland ab. In Anbetracht der großen Entfernung zwiſchen St. Louis und Newhork, die man mit dem ſchnellſten Zuge in 28 Stunden zurücklegt, erwies ſich der Telephon⸗ dienſt als außerordentlich zuverläſſig. Auf keinem Teile der Linien trat eine Stockung ein, und die Stimmen waren ſo klar und deutlich zu verſtehen, als ob ſich die Sprecher in den anſtoßenden Räumen Bei jedem Bankett war eine große Anzah William S. C G Chicago antwortete. Ein intereſſantes Fernbanketl das eine vaten Charakter trug, fand in Chicago und Newyork Anfang Jahres ſtatt, aus Anlaß einer ſilbernen Hochzeit, die zwei ve gerte Familien gemeinſchaftlich in den beiden Städten feierten es nicht allen Mitgliedern der Familie möglich war, anweſt ſein, war das Telephonbankett der rettende Gedanke. Die dieſes Telephonbanketts waren natürlich beträchtlich, da Newyo Chicago faſt 1000 engliſche Meilen entfernt iſt. Jedes Woi deutlich hörbar. Jeder Gaſt hatte einen Hörer zur Verfügur die Toaſte und Antworten in Empfang zu nehmen, und ei Dutzend Telephonapparate ſtand für die, die ſelbſt antworte einen Toaſt ausbringen wollten, auf dem Tiſch. Die Fernbe ſind beſonders häufig zwiſchen Philadelphia und Newyork, Newhork und Boſton, überhaupt zwiſchen Städten, die nur h bis dreihundert Meilen von einander entfernt liegen. 81ʃ hielten zwei literariſche Geſellſchaften von Boſton und Waſhingto ein ſenſationelles Fernbankett ab. In dieſem Fall wurden die Tei nehmer des Feſtmahls ſogar der Unbequemlichkeit entho Hörer beſtändig ans Ohr zu halten, da die Toaſte und R einem Stenographen aufgenommen und den Gäſten bo wurden. Man fand dies aber doch weniger amüſant, weil der die Stimmen der fernen Redner ſelbſt zu hören, dadur⸗ ging 5 — Neue Füchermoden. Man ſchreibt aus Londo ic der Fächer einer der reizendſten Beigaben, die die Toilette u Frauen zieren, und zudem die älteſte all der koketten 2Sk die die Modedamen führen. So hat auch der diesfährige S wieder manch anmutige Neuheiten geſchaffen, die n urtis 2. Sefte. General⸗ Anzeiger, Mannheim, 9. Juni. des größten Teils ſeiner Partei ſein volles Einverſtändnis mit den Kommiſſionsbeſchlüſſen bekundet hatte, ſeines ange⸗ griffenen Fraktionsgenoſſen an, ſodaß namentlich die hämi⸗ ſchen Ausfälle des Abg. Singer in ihrer beabſichtigten nach⸗ teiligen Wirkung für die nationalliberale Partei ſich in ihr Gegenteil verkehren werden. Abg. Dr. Semler ſelbſt wies die unerhörte Beſchuldigung des Abg. Lattmann zurück; letzterer wird bei der dritten Leſung eine wahrheitsgemäße Erklärung abgeben müſſen.— Nach Annahme der§s 1 und 2 unter Ab⸗ lehnung des ſozialdemokratiſchen Antrages vertagte ſich das Haus auf Donnerstag. Das Abgeordnetenhaus erledigte heute in zweiter Leſung debattelos den Entwurf zur Erweiterung des Hafens in Ruhrort. Dieſe neue Anlage er⸗ fordert einen Koſtenaufwand von 13 900 000 Mk.— Eine ziemlich lange Erörterung knüpfte ſich an die Vorlage zur Erſchwerung des Vertragsbruchs landwirt⸗ ſchaftlicher Arbeiter und des Geſindes. Dieſer Entwurf iſt bekanntlich aus den in früherer Zeit gefaßten Re⸗ ſolutionen des Hauſes hervorgegangen und enthält Strafbe⸗ ſtimmungen 1. Für die wiſſentliche Annahme kontraltbrüchiger Arbeiter durch andere Arbeitgeber(ſtrafbar nur auf Antrag des früheren Arbeitgebers). 2. Für die Vermittlung von Arbeit für vertragsbrüchige Ar⸗ beiter und 3. für die Verleitung zum Vertragsbruch. Die Strafe iſt Geldſtrafe bis zu 150 Mark oder Haft, im Rückfalle für die unter Nr. 2 und 3 angegebenen Delikte Geldſtrafe von 50—600 Mark oder Haft. Die freiſinnigen Gruppen erklärten ſich durch ihre Redner Wolff⸗Liſſa(freiſ. Vergg.) und Goldſchmidt(freiſ. Bpt.) ganz entſchieden gegen den Entwurf, während die beiden konſervativen Wortführer Abg. Reinecke(freikonſ.) und Kuntze(konſ.) ebenſo energiſch für die Vorlage eintraten; Abg. Reinecke hielt eine Kommiſſionsberatung überhaupt für nicht mehr erforderlich. Gegen den Widerſpruch der freiſinnigen Redner wandte ſich ſowohl der landwirtſchaftliche Miniſter v. Podbielski wie der Juſtizminiſter Schönſtedt. Jener führte beſonders aus, daß, während die Induſtrie ſtets eine große Reſervearmee von Arbeiter hinter ſich habe, die Land⸗ wirtſchaft an dem empfindlichſten Mangel an Arbeitern leide, weil die ländlichen Arbeiter häufig durch gewiſſenloſe Agenten zum Kontraktbruch verleitet und nach den Induſtrievierteln gezogen würden. Große, weite Strecken Landes gingen der landwirtſchaftlichen Kultur verloren, weil tatſächlich keine Ar⸗ beiter vorhanden ſeien. Beide Miniſter widerſtritten der von freiſinniger Seite vorgebrachten Anſicht, daß der Entwurf nicht vor den Landtag, ſondern zur Kompetenz des Reichstages ge⸗ höre. Abg. Goldſchmidt legte insbeſondere dem Zentrum die Verantwortlichkeit für das Zuſtandekommen dieſes Geſetzes auf die Schultern, das nach ſeiner Anſicht ein Ausnahmegeſetz ſei. Dieſen Vorwürfen gegenüber legte Abg. Herold(3tr.) feierlichſt Verwahrung ein; das Zentrum wolle hauptſächlich die Verleitung zum Kontraktbruch durch dieſen Entwurf tref⸗ fen.— Auch die nationalliberale Partei vermag nicht in jedem Punkte dem Entwurf zuzuſtimmen, wenn ſie ihm auch im großen und ganzen wohlwollend gegenüberſteht. Abg. Glaßzel legte als Fraktionsredner die gehegten Bedenken ein⸗ 1 5 dar und trat den mannigfachen Uebertreibungen des Abg. oldſchmidt entgegen; der Geſetzentwurf ſei weder ein Ausnahme⸗ geſetz, noch verletze er das Koalitionsrecht der Arbeiter.— Nach nochmaligen Auseinanderſetzungen zwiſchen den Freiſinnigen und dem Zentrum und den Ausführungen des konſervativen Abg. Pallaske wurde, da alles weſentliche zur Materie geſagt war, ein Schlußantrag angenommen und der Entwurf einer Kommiſſion von vierzehn Mitgliedern überwieſen. Hum Schulantrag in Preußen. * Mannheim, 9. Juni. Auf geſtern abend hatte in den Saal der hieſigen„Bäckerinnung“ der jungliberale Verein Mannheim eine Vereinsverſammlung einberufen, um Stellung zum Schulantrag zu nehmen. Der Vorſtand des jungl. Vereins hatte ſich in vorletzter Woche mit dem Schul⸗ kompromiß bereits beſchäftigt und beſchloſſen, an den Reichs⸗ verband der jungliberalen Vereine das Erſuchen zu richten, einen außerordentlichen Vertretertag mit dem Schulantrag als Tages⸗ ordnung in nächſter Zeit einzuberufen. Dieſem auch von andern Vereinen geäußerten Wunſch iſt die Geſchäftsleitung des Reichs⸗ verbands bekanntlich nachgekommen, indem ſie auf den 19. Juni einen außerordentlichen Vertretertag der jungliberalen Vereine nach Frankfurt a. M. einberief. Die geſtrige Verſammlung, die der Vorſitzende Amtsrichter Dr. Koch mit einem Referat über das Schulkompromiß eröffnete, ſprach ſich einſtimmig dahin aus, daß der Antrag der preußiſchen Nationalliberalen wegen der Aufgabe liberaler Prinzipien wie auch wegen der Art ſeiner Einbringung aufs ſchärfſte zu verurteilen ſei, und beauftragte die nach Frankfurt delegierten Vertreter des jungliberalen Ver⸗ eins in dieſem Sinne den Standpunkt des Vereins wahrzu⸗ nehmen. An der Diskuſſion beteiligten ſich die Herren Meyer⸗ Dinkel, Stadtſchulrat Dr. Sickinger, Bezirkstierarzt niger hübſche als originelle Neuerung auf dem Gebiete des Fächers muß ſchließlich noch erwähnt werden. Die Fächer beſtehen aus Per⸗ gamentsſtreifen, die ſorgfältig auf helles Schildpatt aufgeklebt ſind; auf die Streifen mußten dann bedeutende Leute ihre Namensunter⸗ ſchrift ſetzen. Dieſe vielbegehrten Fächer ſind gewiſſenhaft in ver⸗ ſchiedene Serien eingeteilt. Es gibt welche, die nur für Dichter, ſolche, die nur für Schriftſteller, Maler, Bildhauer, Akademiker Uund laſt not leaſt für ſchöne Frauen beſtimmt ſind. Intereſſant iſt dieſe originelle Methode der Autographenſammlung, und in wenigen Jahren werden ſolche Fächer viel begehrt ſein und hohe Preiſe haben. — Eheſcheidungen in Japan. Eine neuerdings veröffentlichte Statiſtik über die Gheſcheidungen in Japan bringt ganz überraſchende Tatſachen ans Licht. Auf nicht ganz 300 000 Cheſchließungen im Jahre kommen über 66 000 Scheidungen. Das Verhältnis der Ehe⸗ ſcheidungen zu den Eheſchließungen iſt alſo gleich eins zu vier. Die japaniſche Kultur zeigt ſich in der Tat hinſichtlich der Stellung der Frau nicht in glänzendem Lichte. Eine Scheidung vorzunehmen, iſt für einen Mann ſehr leicht. Confucius hat ſieben Gründe angegeben, die tatſächlich als giltig beſtehen. Einer derſelben gibt z. B. als Scheidungsgrund„Zuviel ſprechen“ an! Dabei kommen in den unteren Klaſſen weit häufiger Scheidungen vor als in den höheren. Die geſchiedene Frau fügt ſich geduldig in ihr Schickſal und verläßt das Haus ſogar mit einem Segenswunſch für ihren„Herrn“. Nur ſelten beantragt in Japan dagegen eine Frau die Scheidung, obwohl oft genug Grund dazu vorhanden wäre. Das wird beſonders bei ärmeren Leuten hauptſächlich eine Folge der Beſtimmung ſein, daß die Mütter in ſolchen Fällen die Sorge für die Kinder zu übernehmen haben. Trotz dieſer Häufigkeit der Scheidungen wird das Ehe⸗ leben der Japaner im allgemeinen als ſehr glücklich geſchildert. Ulm und Redakteur Chriſtmann. Um 11 Uhr wurde die Verſammlung geſchloſſen. * Pirmaſens, 8. Juni. In der vorgeſtrigen Monats⸗ verſammlung des jungliberalen Vereins Pirma⸗ ſens wurde der preußiſche nationalliberale⸗konſervative Schul⸗ antrag beſprochen. Derſelbe fand allſeitige Verur⸗ teilung; es wurde von der Verſammlung mit allen gegen eine Stimme folgender Beſchluß angenommen: „Die Verſammlung iſt der Anſicht, daß der nationalliberal⸗ konſervative Schulantrag den freiheitlichen Grundſätzen der Partei widerſpricht, und erwartet, daß keine Mittel unverſucht bleiben, um der Simultanſchule eine gedeihliche Fortentwickelung zu ſichern.“ Ein demnächſt ſtattfindender Vertretertag des Pfälzer Verbandes der jugliberalen Vereine wird ſich ebenfalls mit dem Schulantrag befaſſen. * Duisburg, 8. Juni. Eine Kundgebung gegen den Schulantrag veranſtaltete am Montag der Verein der nationalliberalen Jugend zu Duisburg. Der Vor⸗ ſitzende Dr. Boß verlas zu Beginn ſeiner Ausführungen zwei Briefe, welche die Landtagsabgeordneten des Wahlkreiſes Dr. Beumer und Syndikus Hirſch an ihn über ihre Stellung zu dem Antrage gerichtet haben. Dr. Beumer ſchrieb: „Auf das geſchätzte Schreiben vom 25. Mai d. J. erwidere ich ergebenſt das Nachfolgende: Grundſätzlich Anhänger der Simultanſchule ſowohl aus politiſchen als auch pädagogiſchen Gründen, bedaure ichauf daslebhafteſte die zunehmende konfeſſionelle Trennung unſeres Volkes. Mein Ideal iſt ein Schul⸗ geſetz, das dieſe Trennung tunlichſt beſeitigt. Leider iſt unter den gegenwärtigen Umſtänden aber an ein ſolches Schulgeſetz nicht zu denken, während die geſetzliche Regelung der Schulunterhaltungspflicht ſowohl im Intereſſe der Lehrer als auch der Gemeinden einen wei⸗ teren Aufſchub nicht mehr erduldet. Unter dieſen Umſtänden galt es, einen Weg anzubahnen, auf dem die letztere Regelung möglich erſchien, ohne die Gefahr eines Schulgeſetzes heraufzubeſchwören, wie es ſeinerzeit der Zedlitzſche Entwurf wollte. Die Anbahnung jenes Weges beabſichtigt der Antrag Dr. Hackenberg⸗v. Zedlitz⸗v. Heyde⸗ brand, dem ich, wenn auch ſchweren Herzens, aus den oben ange⸗ gebenen Gründen beigetreten bin, da ich die zum Teil unerträglichen Zuſtände in einzelnen Gemeinden betreffs der Schulunterhaltungs⸗ pflicht bald beſeitigen zu helfen für meine Pflicht erachte und es auch nicht verantworten kann, eine Verbeſſerung der Beſoldungsver⸗ hältniſſe unſerer Landſchullehrer auf ungewiſſe Zeiten hinaus⸗ geſchoben zu ſehen. Der genannte Antrag legt zudem nur den gegenwärtigen Stand feſt, ſichert den Simultanſchulen da, wo ſte rechtlich beſtehen, ihre Exiſtenz und läßt auch anderwärts aus de⸗ ſondern Gründen— namentlich aus nationalen Rückſichten— die Neuerrichtung ſolcher Lehranſtalten zu. Wie ſich der Geſetzentwurf ſelbſt geſtalten wird, vermag ich nicht zu ſagen; ihm gegenüber be⸗ halte ich mir ſelbſtverſtändlich die volle Fveiheit der Entſchließung vor, Ich würde vorſtehende Meinung in der von Ihnen beabſichtigten Hauptverſammlung gern perſönlich durch einen eingehenden Vortrag zu erläutern bereit ſein, wenn ich nicht nach den außerordentlich an⸗ ſtrengenden Monaten parlamentariſcher Tätigkeit dringend einer Er⸗ holungsreiſe bedürfte, die ich in nächſter Woche nach Norwegen an⸗ zutreten gedenke.“ Nach einer langen Beſprechung wurden drei Delegierte zum Vertretertage in Frankfurt gewählt und folgende Reſo⸗ lution gefaßt: In der heutigen Monatsverſammlung des hieſigen Vereins der nationalliberalen Jugend gelangte der von den Herren Abgeordneten Hackenberg, v. Heydebrandt und v. Zedlitz eingebrachte Schulantrag zu eingehender Erörterung. Die Verſammlung war der Anſicht, daß die in dem Antrage niedergelegten Grundſätze gegen den bisherigen geſetzloſen Zuſtand und gegen den Zedlitzſchen Schulgeſetzentwurf von 1892 in mehrfacher Beziehung einen Fortſchritt bedeuten. Sie be⸗ grüßt freudig die beabſichtigte geſetzliche Regelung der Schulunter⸗ haltungspflicht, deren Träger die bürgerlichen Gemeinweſen werden ſollen. Sie verkennt ferner nicht die hohe Bedeutung des Antrags, ſoweit er den Lehrern eine Vertretung in den Schuldeputationen bezw. Schulvorſtänden geſetzlich gewährleiſtet und ihnen eine Er⸗ höhung ihres Dienſteinkommens in Ausſicht ſtellt. Die Verſammlung iſt aber der Anſicht, daß die geſetzliche Feſtlegung der Konfeſſionalität der Volksſchule weder der breußiſchen Verfaſſung noch dem Geiſte des Libe⸗ ralismus entſpricht. Vielmehr muß im Intereſſe des Aus⸗ gleichs religiöſer Gegenſätze und einer freiheitlichen Volksentwick⸗ lung die Simultanſchule das Ziel der Geſetzgebung ſein. Die Ver⸗ ſammlung verwirft ferner den Punkt des Antrags, welcher der Kirche eine geſetzlich feſtgelegte Beteiligung an der Verwaltung der Schul⸗ angelegenheiten zugeſteht, da ſie dieſe Verwaltung von jedem geiſt⸗ lichen Einfluß freigehalten wiſſen will. An den Parteivorſtand ergeht daher die dringende Bitte der Verſammlung, noch einmal in eine Prüfung darüber einzutreten, wie bei der Regelung der Volksſchul⸗ verhältniſſe die obigen liberalen Gedanken in dem zu erwartenden Geſetze zum Ausdruck zu bringen ſind. Eine Erörterung dieſer für das engere und weitere Vaterland ſo wichtigen Frage auf einem von anderer Seite bereits angeregten preu ßiſchen Delegier⸗ tentage erſcheint der Verſammlung im höchſten Maße wün⸗ ſchenswert. *Elberfeld, 9. Juni. Eine liberale Verſammlung nahm eine Reſolution über den preußiſchen S chulantrag in Uebereinſtimmung mit den Kölner Beſchlüſſen an und forderte inen nationalliberalen Delegiertentag. Kiel, 8. Juni. Hier nahm eine geſtern abgehaltene Verſammlung des liberalen Vereins einmütig nach einem Vortrage des Landtagsabgeordneten Wolgaſt eine Proteſtreſolution gegen den Schulkompro⸗ miß⸗Antrag an und ſprach ihr lebhaftes Bedauern über den nationalliberalen Verzicht auf die Waffenbrüderſchaft mit den Freiſinnigen aus. Deutsches Reich. * Mannheim, 9. Juni.(Der liberale Arbei⸗ terverein Mannheim) hielt am vergangenen Montag abend eine zahlreich beſuchte Verſammlung ab, in welcher nach Beſprechung verſchiedener Vereinsangelegenheiten ein Vortrag über„Arbeitskammern“ abgehalten wurde. Der Vor⸗ tragende, Herr Anwaltsgehülfe Lacher, behandelte eingehend das Thema und führte ungefähr folgendes aus: Auf dem Ge⸗ biet der ſozialen Geſetzgebung ſeien eine Reihe bedeutender Ge⸗ ſetze zuſtande gekommen in der Erkenntnis, daß es die wich⸗ tigſte Aufgabe der Gegenwart ſei, die Kämpfe der verſchiedenen Stände auf wirtſchaftlichem Gebiete und die Folgen dieſer Kämpfe möglichſt abzuſchwächen. Friedliche Beziehungen zwi⸗ ſchen Arbeitern und Arbeitgebern ſollen angebahnt werden. Die Errichtung von Arbeitskammern werde ohne Zweifel dazu bei⸗ tragen, den ſozialen Frieden zu fördern, da in ihnen ſich ſo⸗ wohl Arbeitgeber, als Arbeitnehmer befinden ſollen. Die Ar⸗ beiter müſſen an der Sozialpolitik ſelbſt teilnehmen und mit⸗ wirken an ihrem eigenen Intereſſe; der Arbeiter müſſe auf ſo⸗ zialem Gebiete geſchult werden, damit er den Unternehmern gegenübertreten kann mit maßvollen und durchführbaren For⸗ derungen. Redner verbreitete ſich ſodann eingehend über die Grundlagen der zu errichtenden Arbeitskammern und führte aus, daß der Schwerpunkt der Organiſation in den Be⸗ zirksarbeitskammern zu ſuchen ſei. Weiter beſprach Redner die Aufgaben ſowohl der Lokal⸗Arbeitskammern, wie diejenigen der Bezirks⸗Arbeitskammern. Zum Schluſſe ſtreifte der Vortragende den Standpunkt der Parteien zu dieſer Frage. Man ſei bis jetzt noch nicht darüber einig, ob Ar⸗ beitskammern oder reine Arbeiter kammern errichtet werden ſollen. Er ſei der Meinung, daß die Errichtung von Arbeiter kammern nicht das erreicht, was mit Errichtung von Arbeits kammern bezweckt werden ſoll.— Der Vortragende erntete für ſeinen ausführlichen Vortrag den leb⸗ hafteſten Beifall der Anweſenden. In der ſich anſchließenden Diskuſſion ſprachen ſich ſämtliche Redner einſtimmig für Er⸗ richtung von Arbeits kammern aus. Der Referent brachte ſchließlich folgende Reſolution ein, die einſtimmig an⸗ genommen wurde: „Der liberale Arbeiterverein Mannheim ſpricht die Hoffnung aus, daß die Reichsregierung alsbald dem Reichstag den Entwurf zu einem Geſetz vorlegt, durch welches den Arbeitern Gelegenheit ge⸗ geben wird, in Gemeinſchaft mit den Arbeitgebern ihre Wünſche und Beſtrebungen zu äußern, und durch welches auch die Organe der Regierung in der Lage ſind, über die Verhältniſſe der Arbeiter ſich fortdauernd zu unterrichten und mit ihnen ſtete Fühlung zu be⸗ halten.“ Badiſcher Tandtag. 94. Sitzung der Zweiten Kammer. B. Karlsruhe, 9. Juni. Präſident Dr. Gönner eröffnet die Sitzung um ½10 Uhr. Die allgemeine Beratung über das Eiſenbahnbudget wird fortgeſetzt. Kirsner(natl.) bringt Mißſtände auf der Bahn Donau⸗ eſchingen⸗Hüfingen zur Sprache. Hergt(Ztr.) würde den Stillſtand im Ausbau unſeres Bahn⸗ netzes ſehr bedauern; beſonders zu beklagen iſt, daß zwei Neben⸗ bahnen nicht zur Ausführung kommen, weil die Unternehmer zurück⸗ getreten ſind(Oberſchefflenz⸗Billigheim und Walldürn⸗Hardheim). Die Regierung würde von ihrem gemiſchten Syſtem nichts aufgeben, wenn ſie in dieſen Fällen ſelbſt den Bau in die Hand nehmen würde, Aehnlich liegen die Verhältniſſe bei der Renchtalbahn. Daß große Projekte von jungen Ingenjeuren ausgearbeitet werden, glaubt Redner nicht. Auf ein Experiment mit dem elektriſchen Vollbahn⸗ betrieb könne ſich die Eiſenbahnverwaltung zur Zeit nicht einlaſſen. Muſer(dem.) befürwortet die Petition der Gemeinden Offen⸗ burg, Willſtätt u. a. betr. die Bahn Offenburg⸗Kehl. Müller(natl.) erſucht die Regierung, auf den baldigen Bau der Bahnen Mannheim⸗Heddesheim und Mannheim⸗ Schriesheim zu dringen. Man hätte der Stadt Mannheim einen beſtimmten Termin vorſchreiben ſollen, bis zu dem die Bahnen fertig geſtellt ſein müſſen. Mampel(antiſ.) tritt für den Bau einer Bahn im Steinachtal ein. Staatsminiſter v. Brauer betont, daß die Eiſenbahnverwaltung nicht daran denke, im Bahnbau einen Stillſtand eintreten zu laſſen. Die Tatſache, daß zur Zeit die Projekte für vier größere Bahnen in der Ausarbeitung begriffen ſind, beweiſt das Gegenteil. Es ſind dies die Murgtalbahn, die Bahnen Kappel⸗Bonndorf, Frickingen⸗ Mimmenhauſen und die Bahn bei Wertheim. Die Bahn Walldürn⸗ Hardheim konnte bis jetzt leider nicht in Angriff genommen werden, weil der Unternehmer vom Vertrag zurückgetreten iſt. Wir ſtehen jetzt mit den Gemeinden in Unterhandlungen und es iſt Ausſicht vor⸗ handen, daß bald ein anderer Unternehmer gefunden wird. Für die Schefflenzbahn iſt das Gelände noch nicht geſtent. Man darf hoffen, daß auch dieſes bald geſchieht. Die Bahn Biberach⸗Ober⸗ harmersbach wird noch in dieſem Jahr in Betrieb genommen. Die 1909 zu geſchehen hat und wer dann an meiner Stelle ſteht, dann währen. Daß die Bahnen Mannheim⸗Heddesheim⸗ die rührige Stadt Mannheim nicht einſchreitenz müſſen ihr ein tempus utiſe laſſen. Das Haupthindernis liegt blicken, zumal die betr. Gemeinden pekuniér in guter Lage ſind. zu übernehmen. äußert ſich zu den vorgebrachten Lokal⸗ Geppert bahn vom Staate in die Hand genommen werden ſollte. Die Eiſen⸗ ſoll ſelbſtverſtändlich einer Stagnation im Eiſenbahnbau nicht das wollten mit ihren Anregungen nur ſagen, daß man die richtige Miite werden, ob ſich die Waſſerkräfte des Rheins in wirtſchaftlicher Weiſe den Fehler von 1843 ſchwer geſchädigt worden ſei. Die Regierung über den Stand der Heidelberger Bahnhoffrage. Da in abſehbarer Zeit die Mannheimer Werkſtätte verlegt werden Frage, ob der Karlstorbahnhof in Heidelberg bleibt oder nicht, iſt Mannheim den an der Bahn Mannheim⸗Schriesheim Philippsburg vor. (Dem.) repliziert auf die Ausführungen des Abg. Dr. Goldſchmit(natl.) betont, daß viele Karlsruher ſchon lange, können ſich jetzt ſelbſtverſtändlich mit dem von der Generaldirektion Renchtalbahn kann vor dem Jahr 1909 nicht vom Skaat übernommen niemand wiſſen. Die Steinachtalbahn kann nicht als Staatsbahn Schriesheim noch nicht zur Ausführung gekommen ſind, iſt denn dieſe hat noch ſehr viele wichtige Aufgaben zu löſen. Wir darin, daß Mannheim die unentgeltliche Abtretung Es wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als einen Zuſchuß zu Generaldirektor Roth dencte(Gentr) befinwortet den den emer behn in hinteren bahnſchuld von 410 Millionen gebe zwar zum Peſſimismus keinen Wort geredet, es ſollen vielmehr nur nicht dringliche Bauten zurück⸗ einhalten ſoll. Bezüglich des elektriſchen Vollbahnbetriebs ſollte nach für die Zwecke der Eiſenbahn verwenden laſſen. Redner tritt ſo⸗ ſollte noch einmal eine gründliche Prüfung vornehmen, ob ſich das Generaldirektor Roth erklärt, daß die Frage, ob die Betriebs⸗ muß, ſo wird bei der Entſcheidung dieſer Frage auch die Verlegung noch nicht über das Stadium der Vorbeſprechungen hingusgekommen. intereſſierten Gemeinden nicht zu viel zumutet, Heimburger bevor das Verlegungsprojekt auftauchte, Gelände im fraglichen Stadt⸗ gebotenen Preis von 16—18 M. nicht zufrieden geben. Die Stadt werden, weil erſt in dieſem Jahr der Betriebsvertrag abläuft. Was gebaut werden; doch werde der Staat eventuell einen Zuſchuß ge⸗ bedauerlich; doch kann deswegen die Staatsaufſicht gegen können ihr daher das Meſſer nicht auf die Bruſt ſetzen, ſondern des Geländes verlangt. Darin kann ich keine Unbilligkeit er⸗ leiſten. Wir ſind gerne bexreit, als ehrliche Makler die Vermittlung wünſchen. Dr. Wilckens(natl) glaubt, daß die Fortſetzung der Renchtal⸗ Anlaß; doch ſei die Mahnung zum Maßhalten gerechtfertigt. Damit geſtellt werden. Die Budgetkommiſſion und der Berichterſtatter unſerer Anſicht unter allen Umſtänden die Frage gründlich geprüft dann warm für die Wünſche der Stadt Lahr ein, die tatſächlich durch Projekt II nicht verwirklichen läßt. Redner erſucht um Auskunft werkſtätte in Heidelberg bleiben ſoll, noch nicht erörtert worden iſt. der Heidelberger Betriebswerkſtätte zur Erörterung kommen. Die Ihrig(Dem.) erſucht die Regierung, darauf zu ſehen, daß Breitner(natl.) bringt Lokalwünſche aus dem Bezirk Bruchſal⸗ Schneider⸗Lahr. teil zum Preiſe von 22—25 M. pro Qmtr. erworben haben. Dieſe Karlsruhe habe ein großes Intereſſe an der Beſchleunigung des Baues, weil ſie vor Feſtſtellung des Bauplans die elektriſche Straßen⸗ bahn nicht nach der Südſtadt ausdehnen kann. meeeeee Mannheim, 9. Juni. Seneräl⸗Anzeiger! Lehmann(Soz.) betont, daß die Stadt Mannheim die Bahn nach Schriesheim aus dem einfachen Grund bis jetzt nicht ausführen konnte, weil ſie erſt ſeit fünf Tagen im Beſitz der Konzeſſion iſt. Abg. Müller hätte ſeinen agrariſchen Aerger zurück⸗ halten ſollen; es lag kein Anlaß vor, den Gegenſatz zwiſchen Stadt und Land aufzurollen. Hofmann(Dem.) bemängelt das Vorgehen eines Beamten bei Geländeerwerbung in Bruchſal. Generaldirektor Roth weiſt nach, daß der betr. Beamte es an Entgegenkommen nicht fehlen ließ. Fehrenbach(Ztr.) wünſcht Verlegung der Höllentalbahn in Freiburg. Die Hinausſchiebung der Verlegung würde die Staatskaſſe viel Geld koſten. Staatsminiſter v. Brauer erklärt, daß die Differenz zwiſchen der Eiſenbahnverwaltung und der Stadt Freiburg auf finanzielle Gründe zurückzuführen iſt. Der Staat hat nach Fertigſtellung des neuen Güterbahnhofs kein erhebliches Intereſſe mehr an der Verlegung. Der Staatsminiſter ſagt übrigens eine nochmalige wohlwollende Prüfung zu. Müller(natl.) hält den Vorwurf aufrecht, daß die Stadt Mannheim den Bahnbau Mannheim⸗Heddesheim cuf die lange Bankſchiebe. Neuwirth(natl.) dankt für das Entgegenkommen, das die Eiſenbahnverwaltung durch beſſere Beleuchtung und Erweiterung der Vahnanlagen in Meckesheim bewieſen habe und bringt einige Lokal⸗ wünſche aus ſeinem Wahlbezirk vor. (Sog.) polemiſiert gegen die Ausführungen des Abg. Müller. Fehrenbach(Ztr.) wünſcht Neubau des Bahnhofs Breiſach. Nach weiteren Ausführungen des Abg. Hofmann(Dem.) und einem Schlußwort des Berichterſtatters Pfefferle(natl.) wird die allgemeine Beratung um ½8 Uhr geſchloſſen Morgen 9 Uhr Spezialberatung 8 ***.* Kammer hat dem Antrage der Abg. Zehnter u. Gen. betr. Ein⸗ führung einer Sonderſteuer auf den unverdienten Wertzu⸗ wachs an Liegenſchaften durchberaten. Das Ergebnis der ſehr aus⸗ gedehnten Verhandlung war, daß eine geringe Mehrheit, beſtehend aus Zentrum und den Freiſinnigen in der Hauptſache für den formal etwas abgerundeten Antrag Zehnter ſtimmte, während die Natio⸗ nalliberalen in ihrer Mehrheit ſowie das ſozialdem. Kommiſſionsmitgliedgegen den Antrag ſtimmte und ſich äußerſten Falls nur bereit erklärten, einer Sonderbeſteuerung auf den Wert⸗ zuwachs au unbebautem ſtädtiſchen Gelände(Bauplätze) zuzu⸗ ſtimmen.— Die Steuerkommiſſion hat dieſer Tage auch die Beratung der Regierungsvorlage betr. Gemeindebeſteuerung und Allmengenuß zum Abſchluß gebracht. Es handelt ſich hierbei bekanntlich auch um die vielberufene Warenhausſteuer. Der Entwurf der Regierung wurde mit überwiegender Mehrheit ange⸗ nommen; über den Regierungsvorſchlag hinausgehende Anträge da⸗ gegen abgelehnt. Der Mord in Barpertshauſen vor dem Schwurgericht. Darmſtadt, 8. Juni. Heute vormittag begann vor dem Schwurgericht der Provinz Starkenburg der Prozeß gegen den 41jährigen Gaſt⸗ und Landwirt Adam Rothermel aus Harpertshauſen. Die Anklage lautet auf Mor d. Rothermel ſoll im Dezember v. J. den 42jährigen Landwirt Johann Wältz ermordet haben. Vernehmung des Angeklagten. Der Angeklagte ſagt, er habe dem Wältz nichts zu leid getan, dieſer habe ſich ſelbſt das Leben genommen. Der Angeklagte iſt am 18. Oktober 1862 in Biebesheim geboren. 1890 zog der Angeklagte nach Reichenbuchen mit ſeiner Mutter und ſeinem Bruder. Dort übernahm er das Gut ſeines Vaters mit dem lebenslänglichen Einſitz einer gewiſſen Barbara Schneider. Im Herbſt 1892 hat er das Gut wieder für 18,000 Mark verkauft und ſich 1894 verheiratet. Die Barbara Schneider ſoll ſich ſehr vor dem Angeklagten gefürchtet haben, ſodaß ihre Töchter ihr rieten, ihren Einſitz aufzugeben und aus dem Hauſe wegzuziehen. Am 21. Mai 1890 wurde die Barbara Schneider im Kuhſtall tot aufgefunden. Der Angeklagte wurde unter dem Verdacht, die Frau umgebracht zu haben, ver⸗ haftet, am nächſten Tage aber wieder freigelaſſen und ſpäter mangels Beweiſe außer Verfolgung geſetzt. Der Gerichtsarzt hat 5 feſtgeſtellt, daß die Schneider durch Mißhandlung umgebracht worden iſt. Sie war erwürgt, hatte mehrere Rippenbrüche erlitten und war völlig mit Kot beſchmiert. Der Angeklagte meint, die Frau Schneider ſei verunglückt, jedenfalls beim Melken. Am 21. Juli 1890 ſtand der Angeklagte vor dem Schwurgericht in Aſchaffenburg unter der Anklage, die 17jährige Dienſtmagd Roſa Deiſt vergewaltigt zu haben. Der Angeklagte wurde damals freigeſprochen. Als er das Gut in Reichenbuchen verkauft hatte, begab er ſich 1898 nach Trenn⸗ furt, wo er ein Milchgeſchäft betrieb. Er verkaufte es und zog 1899 nach Harpertshauſen, wo er die Hofraithe zu 513 000 Mark kaufte. Der alte Wältz hatte das Einſitzrecht. Er wohnte in der oberen Stube nach dem Hofe zu. Dier Angeklagte erklärt, er ſei mit dem Wältz ſtets gut aus⸗ gekommen. Dieſer ſei allerdings ein komiſcher Mann geweſen und habe oft in ſeinem Zimmer getobt und geſchimpft. Er habe ſich bvor Wältz gefürchtet. Zuerſt kam es im Juli v. J. zu einem Streit mit Wältz, weil der Angeklagte Kohlrabi geſtohlen hatte und Wältz der Tat beſchuldigte. Trotzdem bezahlte der Angeklagte die Polizei⸗ ſtrafen. Auch mit ſeinem Dienſtmädchen, Juliane Hecht, kam der Angeklagte in Streit, ſodaß ihn das Mädchen wegen Bedrohung an⸗ zeigte. Er zwang es zu einem geſchlechtlichen Verkehr mit ihm. Wältz ſagte als Zeuge aus, daß er den Angeklagten und die Hecht in der Scheuer unter verdächtigen Umſtänden beobachtet habe. Am 1. Auguſt vorigen Jahres war Wältz angeblich betrunken nach Hauſe gekommen, worauf der Angeklagte ſich mit vier anderen Männern aus ſeiner Wirtſchaft in das Zimmer des Wältz begab und dieſen mißhandelte. Darauf wurde Anklage wegen Hausfriedensbruchs gegen ihn erhoben und die fünf Perſonen, die in Betracht kamen, von dem Amtsgericht in Groß⸗Umſtadt vernoammen. Am 12. Dezember erhielt der Angeklagte eine Vorladung zur Verhandlung vor dem Gericht in Großumſtandt wegen Hausfriedensbruchs. Am Abend vor dem Termin unterhielt er ſich in ſeiner Wirtſchaft mit anderen Leuten und ſagte dabei, der Wältz ſei ein gefährlicher Kerl. Er ſchieße ſich noch einmal ſelbſt tot. Er bemerkt ferner: Ich habe ihn auch ſchon kneppfen(mit dem Gewehr knacken) gehört. Auf Befragen erklärt der Angeklagte, Wältz habe nachts häufig„gekneppft“ und einmal nach dem Monde gezielt. An einem anderen Tage ſagte der Ange⸗ klagte: Ich ſchieße ihn doch noch einmal tot, den ſchebben Hund. B. Karlsruhe, 9. Juni. Die Steuerkommiſſion der 2. ruhig verhielt. Der Angeklagte begab ſich zu Bett und hörte in der Nacht nichts Verdächtiges, morgens halb ſechs Uhr wurde er durch einen dumpfen Schlag geweckt. Er meinte, die Kellertüre ſei zuge⸗ ſchlagen worden. Er zog ſich an, machte Feuer, holte Waſſer am Brunnen und bemerkte dabei Licht im Zimmer des Wältz. Er hörte dieſen aber nicht auf⸗ und abgehen, obwohl er einen Klumpfuß hatte und ſehr ſchwer auftrat. Der Angeklagte melkte die Kühe und füllte die Milch in Kannen, dann machte er ſich auf den Weg zum Gericht in Groß⸗Umſtadt fertig. Inzwiſchen kamen auch die übrigen Männer, die dorthin geladen waren und zwei von ihnen, Namens Jäger und Hartmann, ſagten, ſie hätten nachts einen Schuß in der Nähe ſeiner Hofraite gehört. Der Angeklagte bemerkte, er habe nur etwas von einem dumpfen Schlag vernommen. Um den Wältz, der ebenfalls zu Gericht geladen war, kümmerte ſich niemand, die Leute gingen vielmehr weg. In Groß⸗Umſtandt mußte der Termin verlegt werden, weil der Zeuge Wältz nicht da war. Unterwegs ſprachen die Männer von einem eventuellen Selbſtmord des Wältz. Um 6 Uhr abends kehrte Rothermel nach Hauſe zurück. Er fragte nach Wältz, und ſeine Frau ſagte, deſſen Licht habe bis mittags gebrannt. Rothermel ging zum Bürgermeiſter und machte die Anzeige, daß in der Wohnung des Wältz ein Schuß gefallen ſei und daß dieſer beim Termin gefehlt habe. Der Bürgermeiſter hat ſofort geſagt, wenn in Ihrer Hofreite geſchoſſen worden iſt, dann haben Sie es getan und ſonſt keiner. Am nächſten Morgen ging der Angeklagte nach Dieburg zum Gendarmen und ſagte, Wältz habe mit einem Revolver geſchoſſen. Bis er nach Hauſe kam, hatte man die Leiche bereits gefunden. Am 21. Dezember wurde er verhaftet. Im Zimmer des Wältz wurde nichts gefunden, weder Pulver, noch Blei, noch Zündhütchen, ſodaß man nicht an⸗ nehmen konnte, daß Wältz jemals geſchoſſen hat. Dagegen fand man in der Wohnung des Angeklagten ein Flobert, und dazu gehörige Pa⸗ tronen, ſowie Mctallſtäbe, die ſich auf Ladſtecken verwenden laſſen. Der Angeklagte erklärt, er habe Ratten geſchoſſen. Die Sachver⸗ ſtändigen kamen zu der Anſicht, daß ein Selbſtmord des Wältz aus⸗ geſchloſſen iſt. Es wird feſtgeſtellt, daß der Angeklagte wieder⸗ holt in Aſchaffenburg geweſen war um ein Gewehr reparieren zu laſſen. Ein öſterreichiſcher Vorderlader wurde bei ihm gefunden. Er gab an, ihn bei einer Auktion in Frankfurt gekauft zu haben, da er bei einer Hochzeit habe ſchießen wollen. In der Wunde des Wältz wurde Blei gefunden, das offenbar von einem Bleirohr herrührt. Der Vorſitzende weiſt darauf hin, daß durch die Sachverſtän⸗ digen nachgewieſen worden, daß die auf dem Fenſterbrett und auf der Leiter gefundenen Blutſpuren auf die Fingerlinien des Ange⸗ klagten paſſen. Der Angeklagte wird dann aufgefordert, mit dem Ge⸗ wehr zu zeigen, wie er ſich den Selbſtmord des Wältz denke. Er weigert ſich aber, dies zu tun. Darauf tritt um 1 Uhr eine Mittags⸗ pauſe bis halb 2 Uhr ein.(Irftr..⸗A.) Die Nachmittagsſitzung beginnt mit der Vernehmung des Amts⸗ gerichtsrats Kolb aus Groß⸗Umſtadt, der die erſte Beſichtigung des Tatortes vornahm. Das bei dieſer Augenſcheinnahme vorge⸗ nommene Protokoll gibt Aufſchluß über Zuſtände des Zimmers, in dem der Getötete gefunden wurde, über die Lage der Leiche, des Ge⸗ wehres und die Art der Wunde, die der Körper des Wältz auftvies. Die Situation ließ nicht erkennen, daß der Tat irgend ein Kampf vorausgegangen war. Wältz ſei, wie Amtsgerichtsrat Kolb bekundet, im allgemeinen ein ganz ruhiger Menſch geweſen. Den Angeklagten ſchilderte der Zeuge dagegen als wenig wahrheitsliebend. Kriminal⸗ kommiſſar Daniel⸗Darmſtadt äußert ſich über die von ihm an⸗ geſtellten Ermittlungen. Nach dem ganzen Sachverhalt erſcheint es ihm böllig ausgeſchloſſen, daß der Wältz ſich ſelbſt er⸗ ſchoſſen habe. In Harpertshauſen ſei man allgemein der gleichen Anſicht geweſen. Dann folgt die Vernehmung der Sachverſtändigen, die bis zum Abend dauert, und ſich teilweiſe recht dramatiſch geſtaltet. Der ganze Fußboden des Zimmers, in dem die Tat ge⸗ ſchah, iſt lt.„Frkft. Ztg.“ zum Zweck der Beſpeisaufnahme losge⸗ riſſen und nach Darmſtadt transportiert worden. Die einzelnen Bretter und Dielen werden nun in den Gerichtsſaal geſchafft und hier nebeneinander niedergelegt. Durch Aufſtellung eines Ofens, durch Kreideſtriche, die das Bett, die Tür, den Schrank, den Tiſch ufw. bezeichnen, wird ein möglichſt anſchauliches Bild von der Kammer des Wältz gegeben. Der Gerichtschemiker Dr. Popp⸗Frank⸗ furt erläutert den Ortsbefund und weiſt auf die Blutlache und Spritzer hin, die ſich auf dem Boden und an den verſchiedenen Gegenſtänden befanden. Dann wird ein Mann in den Kleidern des Getöteten vorgeführt. An dieſem demonſtriert Dr. Popp die Art der Schußverwundung. Als Sachverſtändige werden außerdem noch Profeſſor Oſtroem von der Univerſität Gießen, Medizinalrat Dan⸗ nenberg⸗Dieburg und Sanitätsrat Vierheller⸗Großzimmern ein⸗ gehend vernommen, die übereinſtimmend der Anſicht ſind, daß nach Lage aller äußeren Umſtände ein Selbſtmord völlig ausge⸗ ſchloſſſen und unbedingt anzunehmen ſei, daß Wältz von einer dritten Perſon erſchoſſen worden ſei. Der Schuß müſſe von außen durch die geöffnete Zimmertür abgegeben ſein. Der Getötete habe dabei in gebückter Haltung geſeſſen, während er mit Stiefelputzen beſchäftigt war. In dieſer Stellung ſei der Getroffene ſofort tot zuſammengeſunken und die Leiche ſpäter in die ausgeſtreckte Lage gebracht worden, in der ſie auf dem Fußboden angetroffen wurde. Auf Befragen des Verteidigers, Rechtsanwalt Dr. Löb, gibt Krimi⸗ nalkommiſſar Daniel an, daß er an den Kleidern des Angeklagten keinerlei Blutſpuren entdeckt habe. Dr. Popp hat die gleiche Wahr⸗ nehmung gemacht, hält es aber ebenſo wie die anderen Sachver⸗ ſtändigen nicht für nötig, daß der Täter ſelbſt, als er die Leiche in eine veränderte Lage brachte, ſich mit Blut befleckt habe. Der An⸗ geklagte beteuerte wiederholt ſeine Unſchuld. Als er befragt⸗ wird, was er auf die Aeußerungen der Sachverſtändigen zu ſagen habe, erklärte er: Ich habe dem Wältz nichts zu Leide getan, ich bin's nicht geweſen, mein Gewiſſen und meine Hände ſind rein, ſo wahr mir Gott helfe. Ich bin ſolcher Tat nicht fähig und wenn ich's ge⸗ weſen, ſtände ich nicht mehr hier. Darmſtadt, 9. Juni. Der Mordprozeß gegen den Gaſtwirt Rothermel hat einen höchſt überraſchenden Abſchluß gefunden. Der Angeklagte hat ſich in der verfloſſenen Nacht in ſeiner Zelle im Arreſthaus erhängt. Er war geſtern Abend ohne irgend welche Anzeichen innerer Erregung in ſeine Zelle zurück⸗ gebracht worden. In der Nacht, während der ihn ſtändig über⸗ wachende Beamte ſich einige Minuten entfernt hatte, riß er einen Teil des Bettuches los und erhängte ſich am Fenſterkreuz. Der Prä⸗ ſident des Schwurgerichtes machte lt.„W. Ztg.“ heute früh in der um 8 Uhr anberaumten Schwurgerichtsſitzung von dieſem über⸗ raſchenden Ausgang der Sache Mitteilung, worauf auf Antrag des⸗ Oberſtaatsanwaltes die Sitzung ſofort aufgehoben wurde. Der Angeklagte, der Frau und 4 Kinder beſitzt, hat höchſt wahrſcheinlich nach der Wucht der geſtrigen erdrückenden Ausſagen der Sachver⸗ ſtändigen ohne Ablegung eines Geſtändniſſes dieſen Schritt getan. Aus Stadt und Land. * Mannheim, 9 Juni 1904. * Ruſengartenfeſt. Am Sonntag wird unſere Jugend als Feſt⸗ geber auftreten. Darin liegt etwas bon ſelbſtbewußter Kraft. In unferer anſpruchsvollen geit iſt dies ein Wagnis, erwartet ſie doch vom Neuen immer das Neueſte. Und doch iſt es nicht bloß berechtigt, Junge hätte Miene gemacht, eine eigene Saiſon. Wer iſt jetzt nicht konzertmüde! Die Welt wird mit jedem Winter bildungskoller; denn die Kunſt will Brot. Aber ein Ding gibt es, das unberührt bleibt vom Strom der Zeiten und ſeinem wechſelbollen Geſchmack: das iſt das Kinderherz. Immer wieder ſteigen ſie herauf, die ungebrochenen Kräfte der Jugend, gleich anziehend, gleich erquickend. Jugend iſt nicht klein zu kriegen, und ſolange noch die Sehnſucht lebt nach jenen unverletzlichen Ge⸗ ſtaden, die Kindheit träumt, wird die Jugend Gäſte haben. Warum hören wir die Kinder ſo gerne ſingen? Die Kehlen ſind's nicht, ſondern ein Etwas an Klarheit, Reinheit, Kraft und Schmelz ſpricht uns an, das uns Alten mitten im Treiben des Alltags von ent⸗ ſchwundenen Zeiten ſingt. Und was wir Alte ebenſo bitter empfin⸗ den, das iſt der Mangel an Haltung, in der wir unſer Weſen plaſtiſch auszudrücken wünſchten. Die turneriſche Erziehung unſerer Jugend hat in dieſer Hinſicht eine glückliche Hand bewieſen, ja wir haben bereits ein Stück Tradition geſchaffen, um das man uns draußen im Vaterland beneidet. Gerade aber weil die Differenzierung des Berufslebens noch nicht die Harmonie der Haltung bei der Jugend beeinträchtigt hat, gerade deshalb vermag der jugendliche Körper die höchſten äſthetiſchen Reize darzuſtellen, ſobald er dazu erzogen iſt. Und das Werdende beglückt. Mannheim hat herausgefühlt, daß mit dem Roſengartenfeſt etwas geſchaffen werden ſoll, das getragen werden muß vom breiteſt angelegten Intereſſe. Nur noch wenige Karten ſtehen zur Verfügung. Möchte das Feſt der Jugend vor aus⸗ verkauftem Hauſe in Szene gehen!„ Zur Frage des Bekenntnisſtandes und der Gleichberechtigung der Richtungen in der vereinigten evangeliſch⸗proteſtantiſchen Kirche des Großherzogtums Baden. Unter dieſem Titel hat Herr Robert Baſſermann von hier ein Schriftchen erſcheinen laſſen, das er mit folgenden Vegleitworten verſieht: Die von dem offiziellen Organ der poſitiven Partei in unſerer Kirche aufgeſtellte Behauptung, der kirchliche Liberalismus habe kein Recht auf ein Lehramt in der Kirche, hat zu vielfachen Anfragen geführt, was denn eigentlich der Be⸗ kenntnisſtand unſerer Kirche ſei und wie es ſich mit der Gleich⸗ berechtigung der Richtungen innerhalb derſelben verhalte. Es dürfle deshalb eine rein chronologiſche Zuſammenſtellung aus den hierauf bezüglichen Verhandlungen, Erlaſſen und Beſtimmungen allen denen willkommen ſein, die ſich für dieſe Frage intereſſieren, denen aber die hierauf bezügl. Druckſchriften nicht zur Verfügung ſtehen. 5 Wach⸗ und Schließgeſellſchaft. In letzter Zeit mehren ſich dis Fälle, in welchen die Beamten der Wach⸗ und Schließgeſellſchaft hier rohen und brutalen Angriffen ſeitens des Publikums ausgeſetzt ſind. Vor kurzem hat die Großh. Staatsanwaltſchaft hier das Verhalten des Wächters Schleich gegen einen rechtswidrigen Angriff als Not⸗ wehr bezeichnet. In der Nacht vom 1. zum 2. Juni ſah ſich Ober⸗ kontrolleur Speidel dreimal von denſelben drei Perſonen auf offener Straße bei Ausübung ſeines Dienſtes tätlich angegriffen un war ſchließlich genötigt, die Herren zu faſſen und behufs Protokoll aufnahme nach der Polizeihauptwache zu befördern. In derſelben Nacht wurde Speidel ferner von zwei jungen Leuten durch Schim namen, die ſich auf ſeinen Beruf bezogen, beleidigt. In der N vom 4. zum 5. Juni wurde Kontrolleur Lenz von einem Ma der ohne jeden Anlaß mit einem Wächter Streit vom Zaune ge brochen hatte, tätlich angegriffen, als Lenz Ruhe gebot. Der Sch dige entzog ſich der Feſtnahme durch Flucht, wurde aber von eine andern, an dem Skandal Beteiligten auf der Polizeihauptwache nam⸗ haft gemacht. Durch die völlige Wehrloſigkeit der Beamten der Wach⸗ und Schließgeſellſchaft— die Kontrolleure haben zur Be tätigung der Notwehr lediglich nichts bei ſich als ihre beiden Fäuſte — wird die Streit⸗ und Raufluſt gewiſſer Elemente geradezu herausgefordert, ſodaß Beamte, welche der öffentlichen Ordnung und. Sicherheit ſowie dem Schutze des Eigentums und des Publikums zu dienen ſich verpflichtet haben, auf dieſe Weiſe die Zielſcheibe des Spottes und brutaler Tätlichkeiten werden. dem Jugendbildniſſe der Königin Viktoria führt. Nus dem Grossberzoglum. »Sandhofen, 9. Junj. Die Bürger ſterx wahl welcher der ſeitherige Ortsvorſtand, Herr Jakob Herbel glänzend wiedergewählt wurde, fand vorgeſtern unter ſtarker ligung der Wahlberechtigten ſtatt. Die Sozialdemokrate einen Gegenkandidaten aufgeſtellt, der aber trotz großer A ungen nicht durchdrang. Die Wiederwahl unſeres berdienten borſtandes iſt allerſeits mit großer Genugtuung begrüßt wor Ladenburg, 9. Juni. Als geſtern beim Neubau der i ſchule eiſerne Träger aufgezogen wurden, brach das Seil, Ein Träger ſtürzte ſo unglücklich in die Tiefe, daß dem 188jährigen Maurer Joh. Eff zwei Zehen des linken Fußes vollſtändig a b ſchlag en und der Fuß ſelbſt übel zugerichtet wurde. Weinheim, 8. Juni. Bei herrlichſtem Wetter veranſtalt geſtern Abend im Garten zum„Prinz Wilhelm“ die vollz Kapelle des 1. Bab. Leibgrenadierregiments Nr aus Karlsruhe unter perſönlicher Leitung des Herrn Muſikdire Böttge ein Konzert, für welches als Programm„Oeſter Ungarn in Lied und Tanz“ gewählt war. Der Garten und no Teil der anſtoßenden Wirtſchaftsräume waren dicht beſetzt. Die A führung entſprach vollauf dem vorzüglichen Rufe der Kapelle ihres hervorragenden Meiſters, weshalb das Publikum, darunter ar viele Beſucher aus benachbarten heſſiſchen Orten, mit ſeinen Be kundgebungen auch nicht geizte; Herr Böttge dankte mit verſck Zugaben. Hoffentlich gelingt es, den Herrn Muſikdirektor im dieſes Sommers noch zu einer Wiederholung ſeines Beſuches z winnen. Die Kapelle, die ſich auf einer Kunſtreiſe befindet, ſich heute früh nach Darmſtadt. An dieſer Stelle ſei auch noch d. Herrn Ehret zum„Prinzen Wilhelm“ gedacht, der ſich den durch überaus ſtarken Beſuch bedingten geſteigerten Anforderungen ſtändig gewachſen zeigte. * Heidelberg, 9. Juni. In der Leopoldſtraße ſtieß geſter Radler mit einer Droſchke zuſammen, geriet unter die Pferde un mußte bewußtlos vom Platze getragen werden. Das Rad ww vollſtändig zertrümmert. Sandhauſen, 7. Juni. Geſtern lagerte ſich ein ber ſchte Handwerksburſche in der Nähe des Ortes in einem kühlen Kl Aus ſeiner Ruhe wurde er aufgeſtört von einer Zigeunerkarawa die dort anhielt. Als ein Zigeunerknabe arglos auf den Burſe zulief, um ſich den Daliegenden zu betrachten, ſprang der Ro auf und ſtieß lt.„Pf..“ dem Knaben ohne jeden Anlaß das Me durchs linke Auge. Nur mit Mühe konnte der brutale Menſe von der Polizei eingefangen und in den Ortsarreſt verbracht we In dem vorläufig angeſtellten Verhör gibt der Rohling an, Ju ihm ſeine neben ihm liegende Schna flaſche zu entwenden, was von dieſem aber entſchieden in Abrede ſtellt wird. 55 »Riedern(A. Bonndorf), 8. Juni. Die Ent hüllu Oeſterreicher⸗Denkmals nahm letzten Sonntag be ſtiger Witterung den ſchönſten Verlauf. Der Ort war reich ſchmückt und eine vieltauſendköpfige Menſchenmenge hatte ſich gefunden. Der Feſtzug, in dem etwa 60 Krieger⸗ und Mil⸗ vereine der Gaue Bonndorf und Klettgau vertreten waren, ſetzle unter Vorantritt der Bregenzer Regimentsmuſik um 1 Uhr Denkmal in Bewegung, wo die Feier mit einem Zapfenſtr Muſfik eingeleitet wurde. Die Feſtrede, welche einen in geſchichtlichen Rückblick bot, hielt Herr Notar Dr. Wu Bonndorf. Herr Bürgermeiſter Schmidt von Riedern überng das Denkmal in die Obhut der Gemeinde. Als Vorſitzender d Klettgauer Militärvereinsverbandes legte Herr Obergrenzko hauptmann d. R. Mutſchel n Denkmal einen Kran „Das Hoch Anerkennung Sate, Weneral⸗Anzeiger. Mannheim, 9. Jund Dankes für die Errichtung des Denkmals Herr General v. Köves aus Innsbruck als Vertreter des Kriegsminiſteriums in Wien aus. Der 1. Präſident des Verbandes badiſcher Militärvereine, General⸗ leutnant z. D. Fritſch, ließ den Kaiſer von Oeſterreich hochleben, den er als treuen Bundesgenoſſen feierte. Das Hoch auf unſern Großherzog brachte Herr Landeskommiſſär Frhr. v. Bodman aus. Mit der„Wacht am Rhein“, die gemeinſam geſungen wurde, ſchloß der Feſtakt. Nun marſchierte der Feſtzug auf den Feſtplatz, wo noch zahlreiche Anſprachen gehalten wurden und wo die gediegenen Muſik⸗ vorträge der Bregenzer Regimentsmuſik für angenehme Abwechslung ſorgten. Das Konſtanzer Regiment hatte mehrere Ofifziere und Unteroffiziere zur Feier entſandt. Das Bregenzer Infanterie⸗Regi⸗ ment„Großherzog Ernſt Ludwig von Heſſen und bei Rhein“ Nr. 14 war durch die Herren Oberſt Polaczek und Major Strohal, ſowie durch Vertreter aller Chargen vertreten.— Das Denkmal, aus Schwarzwaldgranit errichtet, iſt lt.„Konſt. Ztg.“ ein maſſiges, weit⸗ hin ſichtbares Monument; es trägt auf der mit dem öſterreichiſchen Doppeladler gezierten Votivtafel folgende Inſchrift:„Hier ruhen 700 tapfere Oeſterreicher der Schwarzenbergiſchen Armee, welche nach ruhmvollen Kämpfen in den Befreiungskriegen 1818/14 im K. K. Feldſpital Riedern dem Nervenfieber erlegen ſind. Wer den Tod im 1 855 Kampfe fand,— Ruht auch in fremder Erde im Vater⸗ and.“ Pfalz, Heſſen und Umgebung. * Speyer, 8. Juni. Das Jahndenkmal, welches am 19. Juni dahier enthüllt wird, geht ſeiner Vollendung entgegen; es iſt das erſte, das in Süddeutſchland errichtet wird und darf zu den ſchönſten der beſtehenden Denkmäler des ehrwürdigen Turnvaters gerechnet werden. Es wird den ſchönen Platz am Hauptbahnhofe mit den neu geſchaffenen Anlagen prächtig zieren. Die Enthüllungsfeier verſpricht eine würdige und impoſante zu werden. Dem Feſtausſchuſſe gehören die höchſten Beamten der kgl. Regierung der Pfalz an; zahl⸗ reich ſind bereits die Anmeldungen zur Teilnahme an der Feier von den Turnvereinen in Stadt und Land eingelaufen; man rechnet ſicher cctuf die Teilnahme von über 2000 Turnern; auch der Ausſchuß der Deutſchen Turnerſchaft wird vertreten ſein, ebenſo der Ausſchuß des 10. Turnkreiſes und der benachbarten Kreiſe. Die Feier wird eingeleitet durch ein Feſtbankett am Vorabend; am Sonntag, den 19. Juni, vormittags 11 Uhr, findet der Weiheakt ſtatt, wobei Herr Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Hammerſchmidt die Feſtrede hält. Nach dem gemeinſamen Mittageſſen ſtellt ſich der Feſtzug auf und marſchiert durch die Straßen nach dem ſtädtiſchen Feſtplatze. Dort⸗ ſelbſt finden zunächſt turneriſche Vorführungen ſtatt, Freiübungen, ausgeführt von 400 Turnern unter Leitung des Gauturnwarts Lang, dann Schauturnen der Muſterriegen der Vereine. Gleichzeitig beginnen auf dem Feſtplatze Volksbeluſtigungen mit Konzert der Pio⸗ nierkapelle. Bei eintretender Dunkelheit wird der Platz elektriſch be⸗ leuchtet. Für den nächſten Tag ſind die Beſichtigung der Sehens⸗ würbigkeiten— Kaiſergräber, Proteſtationskirche— und bei ge⸗ nügender Beteiligung eine Rheinfahrt in Ausſicht genommen. Für gute Freiquartiere iſt Sorge getragen. Die pfälz. Eiſenbahnen haben Fahrpreisermäßigungen in der Weiſe gewährt, daß die einfachen Fahrkarten zur freien Rückfahrt am 18., 19. und 20. Junt be⸗ rechtigen. * Aus der Pfalz, 8. Juni. Im Günther'ſchen Steinbruch zu Grethen wurde der 20jährige ledige Steinbrecher Franz Lie⸗ benspacher von einem bei der Bearbeitung entzweigebrochenen Stein an Armen und Beinen erheblich verletzt.— In der Religions⸗ ſtunde einer Volksſchule im Weſtrich, in welcher die Geſchichte Joſefs in Egypten behandelt wurde, fragte bei der Stelle:„und Pharao fetzte ihn über ſein ganzes Haus“, der Lehrer, was dies wohl zu bedeuten habe und wie es zu verſtehen ſei. Nach einigem Zögern meldete ſich ein ſchlagfertiger Junge mit der Antwort:„Ei, er hat'en uff s Dach geſetzt.“— Der 60 Jahre alte Zimmer⸗ mann Dick fiel in Odernheim von einem Neubau in einen, Haufen Mauerſteine und verletzte ſich derart, daß er hoffnungs⸗ Jos darniederliegt.— In Mittelbeybach wurde Montag Abend zwiſchen 9 und 10 Uhr der 14 Jahre alte Sohn des penſ. Bergmannes und Feldhüters Steimer von bübiſcher Hand ge⸗ ſchoſſen. Die Kugel blieb dem bedauernswerten Jungen im Hinterkopfe ſtecken.— Der bei der Firma H. Fürſt, Oel⸗ und Fett⸗ warenfabrik in Zweibrücken angeſtellte und in deren Filiale in Marnheim beſchäftigte Reiſende Siegfried Reichmann aus Wien iſt laut„Pf. Vb.“, nachdem er zirka 800 Mark einkaſſiert hatte, flüchtig gegangen.— In Dahn zog ſich Montag Nachmittag das etwa 9 Jahre alte Töchterchen des Kaufmannes Julius Roſenſtiel beim Feueranmachen ſo erhebliche Brand⸗ wunden zu, daß an ſeinem Aufkommen gezweifelt wird.— Der im Eiſenwerk zu Eiſenberg beſchäftigte 28 Jahre alte Fabrik⸗ arbeiter Auguſt Humbert aus Cannſtatt nahm Montag Abend in ſeinem Logiszimmer, jedenfalls in einem Anfalle von Schwermut, verſchiedene Chemikalien, wie Brennſpiritus, Karbolſäure, und dergl. ein und verfiel darauf in eine derartige Tobſucht, daß mehrere Männer kaum im Stande waren, ihn feſtzuhalten. Bis zum andern Morgen hatte der Lebensmüde das Bewußtſein noch nicht wieder erlangt. Man hofft ihn trotzdem am Leben erhalten zu können. Worms, 8. Juni. Ueber die Ermordung des Locſcher Polizeidieners wird dem„W. Tagbl.“ berichtet: In der Necht von Montag auf Dienstag wurde bei dem Wirt Rotheuheber an der Wormſer Straße eingebrochen und Eßwaren und Ge⸗ tränke geſtohlen. Am Dienstag fanden Kinder in einem nahen Korn⸗ felde einen Korb mit Mineralwaſſerflaſchen, ſowie eine Flaſche Kognak, von der ein kleines Quantum getrunken war, und eine Partie Handkäſe, während im Keller zwei Beile gefunden wurden. Da die Behörde vermutete, daß die Diebe in der Nacht den Raub abholen würden, wurden zwei Nachtſchutzleute mit der Beobachtung der Umgegend beauftragt, während der Polizeidiener Schneller ſeinen Dienſtgang im Orte machte. Gegen 12 Uhr bot dieſer in der am Ende des Ortes gelegenen Wirtſchaft von R. Feierabend; von hier aus ging er nach ſeiner nahegelegenen Woh⸗ nung, holte ſein Doppelgewehr und begab ſich in die Nähe der Fund⸗ ſtelle. Gegen halb 1 Uhr hörten der Wirt R. und einige noch an⸗ weſende Gäſte einen Schuß; merkwürdigerweiſe ließen alle Anweſen⸗ den dieſen Schuß unbeachtet und gingen nach Hauſe. Als am Morgen nach 3 Uhr die Landleute nach den umliegenden Feldern gingen, fanden ſie Schneller in einem Tabakfelde tot auf dem Ge⸗ ſichte liegen, den Finger am Abzug des Gewehres und den einen Lauf entladen. Wie der ſpäter hinzugezogene Arzt konſtatierte, war die Kugel dem Schneller direkt ins Herz gedrungen und hatte den ſofortigen Tod zur Folge. Der Tod muß augenblicklich eingetreten ſein, da an der Fundſtelle nur wenige Tropfen Blut gefunden wurden und auch auf dem Felde keinerlei Spuren eines Todeskampfes zu entdecken waren. Einem der Nachtſchutzleute begegnete kurz nach der Tat in einer nahen Seitenſtraße ein Mann, der ohne Kopf⸗ bedeckung vom Felde kam; der Schutzmann fragte, wohin er wolle, und auf die Antwort, daß er nach Klein⸗Hauſen gehe, ließ er ihn, ohne ſeine Perſonalien feſtzuſtellen, ruhig weitergehen. Zur Unter⸗ ſuchung der Affäre weilt Staatsanwalt Schudt von Darmſtadt und Medizinalrat Dr. Groos von Bensheim hier. Durch die heute Mittwoch nachmittag erfolgte Sektion der Leiche wurde feſtgeſtellt, daß der Mörder einen Revolver zu der Tat benutzt hat. Es fanden im Laufe des Nachmittags verſchiedene Siſtierungen ſtatt, doch fehlt bis jetzt noch jede Spur von dem oder den Tätern. Hier iſt man allgemein der Anſicht, daß ein Fremder die Tat verübte, denn im ganzen Orte wird niemand einer ſolchen Mordtat fähig ge⸗ halten, zumal Schneller als humaner Beamter bekannt und allge⸗ mein beliebt war. Mainz, 8. Juni. Der Fabrikarbeiter Jakob Andres in Worms, welcher vor einigen Wochen einem dortigen Fuhrknecht das Jubiläumrennen durch Sturz aus dem Rennen kam. Ohr vorſätzlich total abgeſchnitten hat, wurde vom hieſigen Schwur⸗ gericht unter Ausſchluß mildernder Umſtände zu 2½ Jahren Zuchthaus verurteilt. * Mondfeld a.., 8. Juni. An der hieſigen Mainfähre iſt ein wunderhübſcher Tarif angebracht für alle Fahrluſtigen, höchſt ſorgſam von einem Tüncher in Oelfarbe ſchwarz auf weiß ge⸗ malt. In dieſem Tarif kann man leſen, was die verſchiedenen In⸗ ſaſſen der Fähre zu zahlen haben, nämlich wie folgt in genauer Wiedergabe des koſtbaren Originals:„1 lehrer Wagen, 1 Stück Rindfieh, 1 Filozibe, 1 Cheiſe, 1 Fuhrwerck. Nachts zahlen vor⸗ genande das doppelte“. Frankfurt, 8. Juni. Die Mädchenhandelsaffär die vor einiger Zeit ein gewiſſes Aufſehen erregte, beſchäftigte heute die Strafkammer. Wegen Entführung nehmen vier Perſonen die Anklagebank ein, nämlich der Friſeur Johann Pfaff, der Kauf⸗ mann Richard Klaas, der Bordellwirt Robert Seuffert und der Bordellwirt Franz Münſterer, die beiden letzteren aus Mannheim. Den vier Angeſchuldigten wird zur Laſt gelegt, Ende Februar 1904 die Anna Fleckenſtein, eine minderjährige Frauens⸗ perſon, mit ihrem Willen, jedoch ohne Einwilligung ihrer Eltern entführt zu haben, um ſie zur Unzucht zu bringen. Außerdem wird dem Pfaff zur Laſt gelegt, im Herbſt 1903 die Minna Knauer wider⸗ rechtlich durch Bedrohung mit einem Verbrechen zu einer Unter⸗ laſſung genötigt zu haben. Der Tatbeſtand der beiden Vergehen iſt nach dem„.⸗A.“ ungefähr kurz folgender: Eines Tages im Februar kam die Anna Fleckenſtein in eine Wirtſchaft, wo die vier Angeklagten ſaßen. Pfaff rief die Fleckenſtein zu ſich, bot ihr ein Glas Bier an und fragte ſie, ob ſie nach Mannheim in ein Haus gehen wollte, wo ſie ſchönes Geld verdienen könne. Auch von den übrigen Ange⸗ klagten wurde dem Mädchen zugeredet und zwar in einer Weiſe, daß es bald ſelbſt merkte, es handele ſich um ein öffentliches Haus. Sie erklärte ſich auch ſchließlich bereit, nachdem ſie ziemlich ange⸗ trunken war, ſie wolle mit, müſſe jedoch vorher nach Hauſe, um ſich umzuziehen, auch müſſe ſie wohl ihre Mutter fragen. Aber die An⸗ geklagten wollten hiervon nichts wiſſen. Pfaff nahm die F. mit in ſeine Wohnung, ſie wurde dort friſiert und inzwiſchen ein Hut und eine Jacke herbeigeholt. Später erſchienen auch Klaas und Seuffert und die vier Perſonen begaben ſich nach dem Bahnhof. Dort traf auch Münſterer ein, der noch ein Mädchen mitbrachte. Seuffert und Münſterer fuhren mit den beiden Mädchen nach Mannheim und Pfaff ſoll bon dem Münſterer 10 Mark erhalten haben. Die Fleckenſtein wurde in das Haus des Münſterer aufgenommen, das andere in das des Seuffert. Die Frau des Münſterer ſagte der., als ſie ſich auf das Polizeiamt begab, um ſich anzumelden, ſie ſolle ja ſagen, ſie ſei ſchon 21 Jahre alt. Die F. ſoll aber bald darauf nach Frank⸗ furt zurückgekehrt ſein, ohne daß ſie dem Beruf, für den ſie ſich hin⸗ gegeben hatte, nachgegangen war. Die F. war verlobt und ſollte zu Pfingſten heiraten. In betreff des Falles mit der Minna Knauer ergibt die Beweisaufnahme, daß dieſe bei Pfaff Friſeuſe war. Pfaff ſoll mit ihr ſehr intim getan haben und das Mädchen ſoll auch ſpäter erkrankt ſein. Die Eltern der K. ſollen verlangt haben, daß ihre Tochter nicht mehr zu Pfaff gehe. Als dies der Angeklagte erfuhr, ſoll er der K. den Vorſchlag gemacht haben, nach England zu reiſen, wo ſie ſich trauen laſſen wollten, und als die K. nicht darauf ein⸗ gehen wollte und Pfaff erklärte, ſie wolle nichts mehr mit ihm zu tun haben, bedrohte ſie Pfaff mit einem Revolver. Robert Seuffert iſt noch nicht vorbeſtraft, er lehnt es gewiſſermaßen ab, daß er Bor⸗ dellwirt ſei, er habe eine Fahrradhandlung in Heidelberg. Mün⸗ ſterer gibt zu, daß er Beſitzer eines öffentlichen Hauſes ſei. Pfaff leugnet, daß er irgendwie bei dem Transport der F. aktiv tätig geweſen ſei; er habe auch nicht gewußt, daß ſie der Unzucht zugeführt werden ſollte, ſondern nur gehört, daß ſie in Mannheim die Stelle eines Hausmädchens übernommen habe. Auch Klaas ſtellte ſeine Beteiligung ganz harmlos hin; auch er behauptete, daß die F. nur Hausmädchen werden ſollte. Die meiſten Details entziehen ſich der Oeffentlichkeit. In Betreff ſeiner Beziehungen zur Knauer ſagt der Angeklagte Pfaff aus, daß ſein Verhältnis zur Knauer ein ſo freund⸗ ſchaftliches geweſen iſt, daß von einem Revolber gar keine Rede ſein könne. Aus der Bekundung der Fleckenſtein geht hervor, daß ſie alis Würzburg ſtammt. Hier war ſie zuerſt Kellnerin; zuletzt war ſie ohne Stellung bei ihrer Mutter. Inbetreff des Mannheimer Engagements belaſtet ſie Pfaff und Münſterer im Sinne der Anklage. Das Gericht erkannte nach 8½ ſtündiger Verhandlung gegen Pfaff, der wegen Kuppelei bereits mit 2 Jahren Gefängnis beſtraft iſt, auf ſteben Monate, gegen die anderen drei Angeklagten auf zwei Monate. Ein Monat wurde bei Pfaff auf die Unterſuchungshaft angerechnet. Sport. * Radrennbahn Ludwigshafen. Die großen Radrennen, welche kommenden Sountag auf der Rennbahn an der Oggersheimerland⸗ ſtraße ſtattfinden, nehmen durch das Zuſammentreffen der drei Matadorn: Meyer⸗Arend⸗Huber im großen Bavaria⸗Preis das In⸗ tereſſe der Sportswelt in hohem Maße in Anſpruch. Otto Meyer, der Sieger im großen Bavaria⸗Preis 1903, wird alles daran ſetzen, den 1. Platz zu verteidigen; ihn mit dem Weltmeiſter Arend zu⸗ ſammen ſtarten zu ſehen, iſt ein ſportliches Ereignis erſten Ranges, ein jeder wird ſein äußerſtes hergeben, zudem Meher beim letzten Die Frage, wer iſt der beſte von beiden, wird Sonntag gelöſt werden. In Anton Huber(Müunchen) werden beide aber auf einen gefürchteten Gegner ſtoßen. Der Münchner, welcher erſtmals in Ludwigshafen an den Start geht, hat ſehon unzählige Mal die ganze internationale Kon⸗ kurrenz beſiegt. Arend und Huber wollen Otto Meher den Sieg unbedingt ſtreitig machen und werden alles daran ſetzen, um den Siegespreis einzuheimſen. Cheater. Kunſt und(Giflenſchaft. Hochſchule für Muſik in Mannheim. Gelegentlich des am Samstag, 11. Juni, abends 8 Uhr in der Hochſchule für Muſik ſtatt⸗ findenden 14. Vortragsabends des laufenden Schuljahres, in dem nur Werke von Johannes Brahms dargeboten werden, wird Herr Arthur Poſt die von deſſen Bruder, Herrn Konzertmeiſter Maxy Poſt neuerdings erworbene ſehr wertvolle und hervorragend ſchöne Antonio Stradivari⸗Geige ſpielen. Herr Poſt wird an jenem Abend im Verein mit Herrn Direktor Wilhelm Bopp eine der Brahms'ſchen Klavier⸗Violin⸗Sonaten zum Vortrag bringen. Zu dieſem Vortragsabend ſind Einladungen er⸗ gangen. heueſte Hachrichten und Telegramme. Orivat-Celegramme desGeneral-Hnzeigers“, *München, 9. Juni.(Frkf. Ztg.) Bei der vor einigen Tagen ſtattgehabten militäriſchen Muſterung wurde der Einjährig⸗ Freiwillige Rechtspraktikant Eras wegen gänzlicher Untauglichkeit aus dem Heere entlaſſen. Paris, 9. Juni. Der Berichterſtatter des Kriegsgerichts in Paris, Hauptmann Caſſel, nahm in der Prozeßangelegen⸗ heit'Autriche eine Unterſuchung in der Wohnung des Oberſt⸗ leutnants Köller in Vincennes vor und beſchlagnahmte zahl⸗ reiche Papiere. Keller war im Jahre 1899 während der Reviſion des Dreyfusprozeſſes Leiter des Nachrichtenbureaus des franzöſiſchen Generalſtabes. Paris, 9. Jan. Die Kammer nahm heute vormittag einen Geſetzentwurf an, wonach das Arbeiter⸗Unfallber⸗ ſicherungsgeſetz auf alle Zweige des Handelsbetriebs aus⸗ gedehnt werden ſoll, und ſodann einen Antrag, die Regierung zu er⸗ ſuchen, einen Geſetzentwurf vorzulegen, wonach das Geſetz auch für! die landwirtſchaftlichen Arbeiter gelten ſoll 7Brüſſel, 9. Funf.(Frantf. 31g.) Ein gewalriger Brand wütete in der vergangenen Nacht in den Holzlagern der Aſiadocks des Hafens von Antwerpen. Ueber eine Fläche von 7 ha loderten gleichzeitig die Rieſenflammen. Die Löfch⸗ arbeiten wurden ſehr erſchwert. Der Schaden wird auf 1½ Mill. Francs taxiert. *Konſtantinopel, 9. Juni.(Wien, Korr.⸗Bureau.) Eine Mitteilung der Pforte an die Votſchafter der Ententemächte be⸗ ſagt, daß das jfüngſte Eiſenbahnattentat durch eine Höllenmaſchine verurſacht worden ſei. Die Maſchine iſt entweder in einer als Butterſendung deklarierte Kiſte, die an einen als Komiteemitglied bekannten Krämer Mirtſche in Gewpheli aufge⸗ geben war, oder in einer angeblichen Bücherſendung an einen ge⸗ wiſſen Bogdanoff in Sofia enthalten geweſen. Vom Reichstag, Berlin, 9. Juni. Die Budgetkommiſſion des Reichstags trat in die Beratung des Reviſionsgeſetzes, Man war der Anſicht, entweder müſſe man ſich auf die Faſſung von Reſolutionen beſchränken oder man müſſe in nähere Beratung des Entwurfes eintreten. Im letzteren Falle würde man aber angeſichts der vorausſichtlichen baldigen Beendigung der Tagung unmöglich mit der Beratung fertig werden können und die Weiterberatung auf den Herbſt vertagen müſſen. Das Zentrum brachte daraufhin einige Reſolutionen ein. Berlin, 9. Juni. Die Reichstagskommiſſion für die Börſengeſetznovelle verlangte heute die Weiter⸗ beratung bis November mit Rückſicht auf das borausſichtliche baldige Ende der Reichstagstagung. Zum Befinden des Königs von Sachſen. Dresden, 9. Juni. Der König brachte geſtern einige Stunden außer dem Bett zu und ſchlief nachts mit Unterbrechungen. Der Appetit iſt rege. Der Kräftezuſtand läßt noch viel zu wünſchen übrig. Auch eine Beſſerung der katarrhlichen Er⸗ ſcheinungen iſt bis jetzt noch nicht eingetreten. Aus der Jugendbewegung. Hannover, 8. Juni. Heute abend wurde hier nach einer zündenden Rede des Profeſſors Dr. v. Hanſtein über die deut⸗ ſchen Ideale und die Aufgaben der deutſchen nationalen Jugend die Gründung eines Vereins der nationallibe⸗ ralen Jugend Hannovers beſchloſſen. Rund 150 deutſche junge Männer traten ſofort dem Verein bei. An den Neſtor der nationalliberalen Partei, Dr. Hammacher, wurde ein Begrüß⸗ ungstelegramm geſandt. Marokko. Paris, 9. Juni. Dem„Eclais“ wird aus Tanger tele⸗ graphiert, man hoffe, daß die Freilaſſung des Amerikaners Perdi⸗ caris nur eine Frage von wenigen Tagen ſei. Man erörtere in Tanger den Plan, dort ein ordentliches Polizeiweſen zu ſchaffen, und die Wiederholung derartiger Vorfälle zu verhindern. Es ſei wahr⸗ ſcheinlich, daß Frankreich mit der Schaffung und Leitung einer Ein⸗ geborenenpolizei von den Mächten betraut werden würde. Waſhington, 9. Juni.(Reutermeldung.) Das Staats⸗ departement erklärt, für die Ausſchiffung amerikaniſcher Marinemannſchaften in Tanger zum Schutze der belgi⸗ ſchen Geſandtſchaft ſeien entſprechende Präzedenzfälle reichlich vor⸗ handen. So ſei vor einigen Jahren ein Abkommen getroffen worden, daß britiſche Schiffe die Intereſſen der Vereinigten Staaten in den ſüdamerikaniſchen Häfen, wo gerade keine amerikaniſchen Kriegs⸗ ſchiffe wären, ſchützen ſollten und umgekehrt ſollten die amerikaniſchen Schiffe für den Schutz der britiſchen Intereſſen ſorgen. Die Ver⸗ einigten Staaten hätten auch einmal den Schutz deutſcher Intereſſen auf San Domingo übernommen. Das Verhalten des Admirals Chadwick entſpreche nur dem Erfordernis des internationalen Ent⸗ gegenkommens. Deutſcher Reichstag. (82. Sitzung.) W. Berlin, 9. Juni. Die 3. Beratung des Reblausgeſetzes wurde fortgeſetzt, Der Krieg. Vor Port Arthur. Tſchifu, 9. Juni.(Reuter.) 50 Dſchunken mit chineſiſchen Kaufleuten und Kulis an Bord, die Port Arthur geſtern morgen mit Erlaubnis der ruſſiſchen Behörden verließen, ſind jetzt hier angekommen. Sie variieren in ihren Nachrichlen, aber darin ſtimmen die Chineſen überein, daß ſeit vier Tagen innerhalb zehn Meilen von Port Arthur eine Schlacht wüte und alle Soldaten aus Port Arthur ſich zur Front begeben hätten. Nur drei große und eine Anzahl kleine Schiffe lägen im Hafen. Was aus den anderen großen Schiffen geworden ſei, konnten die Cineſen nicht ſagen. Sie ſagen ferner, alle Forts hätten mehr oder weniger durch die letzten Beſchießungen ge⸗ litten. Die letzthin im Hafeneingang gelegten inen ſelen bei einem Gewitterſturm explodiert. Petersburg, 9. Juni.(Ruſſ. Telegr.⸗Agentur,) Hier wird angenommen, daß im Telegramm aus Liaojang vom 8. Juni über die Angriffe auf Port Arthur am 6. Juni ein bom Telegraphen gemachter Fehler vorliegt; daß demgemäß bei dem zurückgeſchlagenen Angriffe auf Port Arthur nicht die dritte japaniſche Armee, ſondern nur ein Drittel derſelben bernichtet worden ſei. * Tſchifu, 9. Juni.(Reuter⸗Meldung.) Nach chine⸗ ſiſchen Berichten wären die ußeren Forts von Port Arthur ſehr beſchädigt, die inneren nur leicht. Viele Eebäude in der Stadt ſind zerſtört. Die Nachricht, daß nur drei große Schiffe in Port Arthur liegen, deutet wahr⸗ ſcheinlich darauf hin, daß ſich eine Anzahl im äußeren Hafen, andere ſich hinter der Tiger⸗Halbinſel befinden. Jede Dſchunke in Port Arthur wird gechartert, um die Chineſen fortzuſchaffen. Bonn, 9. Juni. Die heutige ſtattgehabte außerordentliche Hauptberſammlung der Aktiengeſellſchaft Weſtdeutſche Bank vorm. Jonas Kahn, die ſich mit der Frage der Verſchmelzung mit dem Schaaffhauſen'ſchen Bankverein zu befaſſen hatte, war nicht beſchlußfähig. 46 Aktionäre waren mit einem Aktienkapital von 4 649 000 M. vertreten. Dennoch wurde in die Verhandlung eingetreten, in welcher von den meiſten Aktionären hervorgehoben wurde, daß das Angebot des Schaaffhauſenſchen Bankvereins zu niedrig ſei. Auch der Vorſitzende des Aufſichtsrats, Simon, gab dies zu. Ob eine Mehrheit für die Verſchmelzung zuſtande kommt, wirb die auf den 28. Funi anberaumte Hauptverſammlung ergeben. Verantwortlich für Polilit: J..: Georg Chriſtmaun. für Feuilleton, Kunſt, Volkswirtſchaft und den übrigen, redaktionellen Teil: Georg Chriſtmann, für Lokales, Provinzielles u. Gerichtszeitung: Richard Schönfelder, für den Inſeratentell und Geſchäftliches: Harl Apfel. Druck und Verlag der Wr. H. Haas'ſchen Buchdruckerei⸗ G. m. b..: Eruſt Müller. Mannheim, 9 Junk. Wenerurz zunzemer⸗ 5. Seide. Golkswirtschaft. Staatspapiere. A. Deutſche Allgemeine Betriebs⸗Aktiengeſellſchaft für Motorfahrzeuge in Banken Brief Geld Brief G eld„ 5 8 9. Köln. Die Geſellſchaft arbeitete im abgelaufenen Jahre mit 75 585 Mark Verluſt. Aus dem Vorjahre wurde ein Verluſtvor⸗ trag von 292 189 M. übernommen. Dieſe Verluſte werden vom Buchgewinn und von den Zahlungen aus der von der Geſellſchaft in 1903 durchgeführten Sanierung gedeckt. Es verbleibt oin Heberſchuß von 43 825 M. zum Vortrag auf neue Rechnung. Weſtfäliſche Kleinbahnen⸗Akt.⸗Geſ. in Bochum. In 1903 wurde, dem Geſchäftsbericht zufolge, die Umwandlung der Banuk⸗ ſchuld von 1080 00 M. in eine Anleihe durchgeführt. Vereinnahmt wurden aus dem Betriebe in 1908 260 628 M.(i. B. 239 597.) und Kilowattſtunden für 37717 M.(22 155) ver⸗ kauft. Der Rohüberſchuß beträgt 378 778 M.(448 201.), der Reingewinn beträgt bei 9760 M.(—) Abſchreibungen 5487 M. (406), die auf neue Rechnung vorgetragen werden. Verband Deutſcher Kachelofen⸗FJabrikanten, Aus Meißen wird uns geſchrieben: Am 16. Mai d. J. fand in Meißen die erſte Generalverſammlung des Verbandes Deutſcher Kachelofenfabrikanten ſtatt. Seit dem kurzen, erſt einjährigen Beſtehen dieſes Verbandes hat er ſich ganz bedeutend entwickelt. Da wegen Krankheit der Vor⸗ ſitzende und ſtellvertretende Vorſitzende am perſönlichen Erſcheinen verhindert waren, leitete der Schatzmeiſter die Verſammlung. Der ſchriftliche Bericht des Vorſitzenden, der verleſen wurde, gab einen weitgehenden Einblick in die bisherige kurze, aber ereignisreiche Tätigkeit. Es ging daraus hervor, daß der Verband ſich unter ſchwie⸗ rigen Verhältniſſen gegründet hatte und doch ſchon zu reger Entfal⸗ tung gekommen war. Schon in dem erſten Jahre iſt der Verband für manche Gegenden Deutſchlands ein Schutz und Schirm geweſen gegen wirtſchaftliche Stürme, die den einzelnen Fabrikanten ohne den Schutz der Vereinigung ſicherlich empfindliche Opfer gekoſtet hätte. Der bisherige Vorſtand wurde durch Akklamation wiedergewählt. Unter dem letzten Punkte der Tagesordnung„Verſchiedenes“, wor⸗ unter mehrere interne Angelegenheiten zur Sprache kamen, berich⸗ teten auch verſchiedene Herren aus den einzelnen Bezirken über zahl⸗ reiche Neuanmeldungen bedeutender Firmen. Zum Schluß wurde noch beſchloſſen, ſich eifrig zu bemühen, auch die noch außer dent Verband ſtehenden Fabrikanten für denſelben zu gewinnen. Elektra, Akt.⸗Geſ. in Dresden. Die Geſellſchaft, die den Schuckert⸗Werken naheſteht, hat für das Geſchäftsjahr 1908/04 einen Reingewinn von 112 874 M.(98 495 M. i..) zu verzeichnen. Für die in eigener Verwaltung der Geſellſchaft befindlichen Anlagen werden 47 073 M.(37 776 M. i..) zurückgeſtellt. Die Divi⸗ dende beträgt 1½ Proz.(1 Proz. i..), 41 874 M.(49 450 M. i..) werden auf neue Rechnung vorgetragen. Die Geſamtſumme der Hypotheken hat ſich durch Verkauf des Hausgrundſtücks in Lößnitz um 30 000 M. vermindert. Die Unternehmen in eigener Verwal⸗ tung ſtehen danach mit 3 802 256 M.(3 638 904.) zu Buch. Zu bemerken iſt dabei, daß den Anlagewerten 184 000 M. Reſerben und 259 200 M. Rückſtellungen gegenüberſtehen. Die Effekten ſind mit 2 404 895 M.(2 403 176), die Debitoren mit 92 372 M. (58 106), Kaſſa mit 4520 M.(4627), andererſeits die Kreditoren mit 1 247 090 M.(1 096 828) bewertet. Dem Rückſtellungskonto wurden in 1903/04 15 331 M. entnommen, durch die neue Zu⸗ weiſung erhöht ſich dieſes Konto auf 259 200 M. Der Gewinn aus den Unternehmungen beträgt 135 530., der aus den Effekten 96 857.; da erſtere mit 3 802 256., letztere mit 2 404 895 M. zu Buch ſtehen, entſpricht der Gewinn aus den Unternehmungen einer Verzinſung von ca. 3,6 Proz., der aus den Effekten einer ſolchen von ca. 4 Proz.— Die Ergebniſſe im neuen Geſchäftsjahr laſſen, dem Bericht zufolge, ein weiteres Fortſchreiten in der Eut⸗ wickelung der Betriebe erkennen. Zur Lage des Zuckermarktes wird dem„B..“ geſchrieben: In Newhork wurden vorgeſtern die Preiſe für„Muscovados“ und„Cen⸗ trifugals“ um ½., die für Raffinade um ½ C. ermäßigt. Die Preisherabſetzung iſt eine Folge der ſchwachen Tendenz, die der Weltmarkt in Europa in den jüngſten vierzehn Tagen bekundet hat. In dieſem Zeitraum ſind nämlich die Preiſe für Export⸗ ware in Hamburg um 95 Pfg. für alte und um 60 Pfg. für neue Ernte geſunken. Die Preiſe für den einheimiſchen Konſum blieben dagegen bisher noch auf der alben Höhe behauptet. Der Rückgang der Weltmarktpreiſe begann mit dem Nachlaſſen der ameri⸗ kaniſchen Käufe. Die Erwerbung der amerikaniſchen Raffinerien hatten nämlich an den europäiſchen Märkten zu ſo ſtarken Käufen der europäiſchen Spekulation Anlaß gegeben, daß die Amerikaner es für geboten hielten, die europäiſchen Offerten auf Grund der er⸗ höhten Preiſe abzulehnen. Die Folge dieſer Zurückhaltung Amerikas war eine gewiſſe Entmutigung der europäiſchen Spekulation, die in ſtarken Realiſationen ihren Ausdruck fand. Infolgedeſſen wirkte das, namentlich von England ausgehende Angebot bald recht preis⸗ drückend. Die Engländer ſtießen nicht nur große Poſten Rübenzücker ab, ſonderen ſie regulierten auch einige Ladungen Rohrzucker aus Jaba mit ihren Verkäufern zurück. Dieſer letztere Umſtand wirkte beſonders verſtimmend auf den Zuckermarkt, da angenommen wird, daß dieſe Poſten Javazucker am amerikaniſchen Markt zum Angebot kommen werden, wodurch ſich natürlich die Chancen für den Abſatz von Rübenzucker wieder verſchlechtern. Eine Klärung der Lage des Zuckermarktes läßt ſich in abſehbarer Zeit nicht erwarten. Erſt wenn die relativ großen Vorräte, die ſich noch in den Händen des Fachhandels befinden, aufgebraucht find, dürfte die Lage etwas über⸗ ſichtlicher werden. Die Ernteausſichten für die Rüben ſind in Europa in dieſem Jahre ſehr günſtig; hingegen wird auf eine weniger befriedigende Rohrzuckerernte gerechnet. Der wachſende Bedarf des Konſums dürfte einſtweilen noch anhalten, wenn in den europäiſchen Ländern und in Amerika die Obſternte ſo reiche Erträge liefern wird, wie nach dem bisherigen Stand der Vegetation erwartet werden kann. Mannheimer Effektenbörf vom 9. Juni.(Offizieller Bericht.) In Aktien der Brauerei Eichbaum gelangten kleine Um⸗ ſätze zu 160.25 pCt. zur Notierung. Sonſt blieben noch geſucht: Aktien des Vereins Deutſcher Oelfabriken zu 121 pCt. und Continentale Verſicherungs⸗Aktien zu 405 Mark pro Stück. Obligationen. Pfaudbriefe. 4˙5. 8 4% Nhein. Hyp..unk. 1902 100.60 u. Seetranspo— 30 1585 0 58 M. 98.705 4½% Bad. Antilin⸗u. Sodaf. 104.50 G 3%„„„ unk. 1904 96.70b7.4% Kleinlein, Heidlbg. M. 100.80 0 „„ Kommunal 98.75 b⸗5% onn 99.50 G Städte⸗Aul%½% Speyerer Bauhaus Akt.⸗Geſ. in Speyer 101.75 0 2% Freibur i. B. 99.15 b24½% Oberrh. Elekirtzität 97.—bz 4% Karlsruhe v. J. 1896 92.10 h4½% Pfälz. Chamotte u. 30% Lahr v.. 1902 98.50 B Tonwerk.⸗G. Eiſenb. 101.—G 40% Ludwigshafen v. 1900 101.40 b5 4¼% Ruß..⸗G. Zellſtoff. A Lwland 85 101.40 G 1 17„ 99.— 4% Herrenmühle Gen 4% Maunh. Oblig. 1501 101.85 4¼% Hlannb. Dampf⸗ %%„„„ 1900 100.S0biſ ſchleppſchiffahrts⸗Geſ. 109.25 bz „ 1585 100.— b4½ Mannh. Lagerhaus⸗ WV Feſellaf 101.28 böß 3%„13895 100.25 54½ Speyerer Ziegelwerke 101.— 3½%4. aen 1. 1898 100.25 J4½% Südd. Drahkinduſtr. 3½% Pfirmaſenſer 99.—6 Waldhof⸗Mannheim 101.25 G 47½ Verein chem. Fabriken—.— 4½% Akt.⸗Geſ.f. Seilindu⸗ ſtrie Badiſche Bank Fred. u. Depb., Zbckr. (Feswhk. Speyer 50% K Oberrhein. Benk Wfälz. Band Pfälz. Hyp.⸗Bank Mf. Ep⸗n. Kdb. Land. Nhein. Kreditbank Mbein. Hyp.⸗Bank Südd. Bank Giſenbahnen Kleinlein, Heidelberg Homb. Meſſerſchmitt Mannh. Aktienbr. Brauerei Sinner Weizen hierländ. „ Rheingauer „ norddeutſcher „ neuer rhein. „ ruſſ. Azima „ rumäniſcher „ am. Winter „ Manitoba! „ Walla Walla 7. Ranſas 11 „ La Plata Kernen Roggen, pfälz. „ neuer „ ruſſtſcher „ rumäniſcher „ norddeutſcher „ amertk. Gerſte, hierländ. „ Pfälzer „, ungariſche Futlter Gerſte vum. Brau Hafer, bad. „vufſiſcher „norddeutſcher Pfälz. gudwigsbahn 221.——.— „ Maxbahn 140.——.— „ Nordbahn 131.——ů— Heſlbr. Straſſenbahn—.— 62.— Chem. Induſtrie. .⸗G..chem. Induſtr.—.—.— Bad. Anfl.u. Sodafbr. 440.——.— Chem. Fab. Goldenhg.——357.— Verein chem. Fabriken—.— 275.— Verein D. Oelfabriken—.— 121.— Wſt..⸗W. Stamm 230.——.— „„ Votzug— 106. Brauereien. Bad. Branerei 181.—130.— Binger Akttenbierbr. 47.——.— Durl. Hof vm. Hagen—.— 240.— Eichbaum⸗Brauere!—.— 160.25 Elefbr. Rühl, Worms—.— 105.— Ganters Br. Freiburg—.— 112.— Ludwigshaf. Brauerei——.— Pfalzbr. Geſſel Mohr Kuts blatt der M 124.75 124.50 —.—120.60 —.— 98.— in — 92.— 2 —.—138.20 —.—192.— 102.95 102.80 —.—— 8—. —.——.— — 15⁰.— Br. Schroedl, Hdelba.———.— „Schwartz, Speyer—.— 130.— „ Pitter, Schwez.—.— 19.— „S. Meltz Speyer 113.— „. Sſorch, Sick„ 115.— „ Werger, Worms 103.—.— Morms, Br. v. Oertge—.— 124.—. Uflz. Preßßh. u. Spfbr. 116.——.— Trausport U. Verſicherung. B..⸗G. Rhöſch. Seetr. 98.— 8eN NRannh. Dampfſchl.—.— 91.— „ Lagerbaus 105.——.— Nh., U. Seeſchlff.⸗Geſ.—-—— Bad. Rück⸗u. Mitverſ.—.— 205.— „ Aſſelurranz 860.— 855.— Fontfnental. Verſ.—.— 405.— Mannh. Verſicherung 525.— 525.— Oberrh. Verſ.⸗Geſ. 415.ä——.— Mürtt. Transp.⸗Verſ.—.— 570.— Induſtrie. .⸗G. f. Seilinduſtrie 95.——.— Dingler'ſche Mſchfbr. 128.— 127.— Emaillirfbr. Kirrweil.—— Emailw. Maikammer— Ettlinger Spinnerei Hüttenh. Spinnerei Nähmfhr. Haid u. Neu Koſth. Cell.⸗u. Papierf⸗ Mannh. Gum. u. Asb. Oggersh. Spinneret Pfälz. Näh. u. Fahr. F. Bortl.⸗Cement Heidlb.—.— 115.— Verein Freib. Ziegelw. Ber. Speyr. Ziegelw. 68.——5 — .—17.28 175018.— 16.75—17.50 19.—19.25 16.78—18.— 17.50—18.50 17.50—17.75 ——— 18.80. 1 13.—14.25 W 118 12.75—18.75 13.50—15.— ———— ——2* 258.— Zellſtofff. Wald hof 90 80 90.50 Zuckerf. Waghäuſel annheimer Produktenb oͤrſe vom 9. Juni. 11.752—.— —. 81178 Kohlreps, d. neuer———22.— Wicken—.—13.50 Kleeſamen deutſch. 1 120.——.— 7 0 1355 100.—110.— „neuerPfälzer————.— 5 Luzerne 110.—115.— Mais amer.Mixed „ Donau „La Plata „Provene. 115.—120.— „Gſparſette 81..——.— Leinäl mit Faß—.——37.— bei Waggon—.——36.50 Rüböl in Faß—.—51.— „ bei Waggon——50.— Am. Petroleum Faß fr. mit 20%8 Targa Am. Petrol. Wagg.—.——21.80 Am. Pelrol. in Ciſt. v. 100konettoverzollt.——17.50 Ruſſ. Meteor in Faß———21.60 dto. Wagg.—.—20.60 dto. Ciſt.—.—16.80 dto. Wagg.—.——19.0 dto. Ciſt.—.—15.90 Rohſprit, verſteuert—— 182.40 70er Sprit—.— 64.40 9oer do. unverſt.—.——48.40 Ruſſ. gewöhnl.in Faß—.——20.70 Hafer, württb. Alp————..— „ amerik. weißer————. Nr. 00 0 1 2 3 4 Weizenmehl r zenmehl 7728 38.2 28..25 21.25 18.25 Roggenmehl Nr. 0) 21.25 1) 19.25. Getreide unverändert ruhig. Frankfurter Effektenboͤrſe. (Pelbat⸗Telegramm des General⸗Anzeigers.) W. Frankfurt, 9. Juni. Kriegsnachrichten, welche einen Sieg der Ruſſen meldeten, mach⸗ ten keinen Eindruck, da die Meldungen widerſprechend lauteten, obwohl man an einen Vorteil der Ruſſen glaubt. Die Börſe eröffnete unter denſelben Erſcheinungen, wie an den vorher⸗ gehenden Tagen. Geſchäftsſtille auf allen Gebieten. Banken eröffneten zu behaupteten Kurſen mit wenig Veränderungen. Montanwerke zeigten feſtere Haltung. Doch war das Geſchäft ruhig. Bahnen waren kaum verändert. Schiffahrt vernach⸗ läſſigt. Inländiſche Fonds teilweiſe leicht abgeſchwächt; aus⸗ ländiſche ruhig. Türken feſt. Auch Ruſſen beſſer bezahlt. In⸗ duſtriewerte feſt. Kunſtſeide weiter gefragt und 20 pCt. höher gegen geſtern. Elektriſche Werte teilweiſe feſter. Im weiteren Verlaufe Laurahütte feſter auf günſtige Dividendenſchätzung. Lloyd feſter. Bahnen behauptet. Die Börſe ſchloß in ſehr ſtiller Haltung. 15 (Telegramm der Continental⸗Telegraphen⸗Compagnie.) Schlußß-Kurſe. Reichsbank⸗Diskont 4 Prozent. Wechſel. in Kurze Sicht 2½—93 Monate Reichsmark% Vor. Kürs Heut. Kurs Vor. Kurs Heut.Kurs Amſterdam 5 100 8— 168.60 168.60 Belgien.. Fr. 100 8— 81.— 80.975 Italien... Le. 100 5— 81.— 81.088 Jondon... Iſt. 1 3— 20.392 20.395 Madrid.. Pf. 100 5——— New⸗ork„Dll, 100— baris... Fr. 100 3— Schweiz Fr. 100 3½ detersburg.⸗R. 100 4½ Trieſt... Kr. 100—— Wien„„„„ Kr. 100 8 85.15 do. 53„*5ĩ;k̃ m. S. N Alktien deutſcher und ausländiſcher Transport⸗Anſtalten. vudwh.⸗Beybacher 218.— 218.20 Oeſlerr. Lit..—.——.— Martenburg.⸗Mlw.—.—] Gotthardbahn 192.— Pfälz. Maxbahn 187.50 Jura⸗Simplon— bfälz. Norbbahn 128[Schweiz. Centralb. Südd. Eiſenb.⸗Geſ. Schwei, Nordoſtb. Hamburger Packet Ver. Schwz. Bahnen Nordd. Lloyd Ilal. Mittelmeerb. Beſt.⸗Ung. Staatsb.„Meridionalbahn 144.— 81.038 80 875 — 81.05 81.— — iirfſirntn FEnn 85.15 — 1375⁰0 128.— 119 50 106.80 —.— 8 4½ Zellſtofffabrik Waldhof 104.70 0 Oeſterr. Süd⸗Lomb. Lorthern preſer.—.— „Nordweſtb. va Veloce —— Die heute eingetroffenen des Zinsſa 3% Reichsanleihe 90.20 90 10 D. Grundſchuld⸗B.—.— 3¼/ Bd. Sl.⸗Obl. 00 99,9) 99.900 Hynamit Truſt 166.— 165.60 Bad. St.⸗A. 103.90 104.— Bochumer 188.90 189.90 %½% Bayern 99.90 99.90] Conſolidation—.—— Zpr. ſächſ. Rente 88 50 88.50 Dortmunder Unſon—.— 88.40 1 Heſſen 105.10 105.— Gelſenkirchener 217.80 218.— J Heſſen 87.90 87.90 Harpener 199.60 199.90 1 Italtener 103.20—.—] Hbbernta 197.70 197.60 1860er Looſe 153.40 158.20 Laurahiltte 241.70 24.60 Hübeck⸗Büchener———.—Wurm⸗Revier 146.75 146.50 NMarſenburger.———bönie 162.— 161.70 Oſtor.—.——.—Schalt, G. u.§⸗V. 490.50 490.25 Staatsbabn⸗Akten—.— 133.80] Glekt. bicht u. Kraft 109.40 109.— Lombarden 16 70 16.70] Weſterr Altaliw. 223.10 228.7 Seidelb. Str.& B. B.—.— Deutſche Bankak. Dise. Comm Aktten 186.40 186.5 Dresdener Bank 150.90 150.60 5 italien. Rente 103.20—.— 4 Oeſterr. Goldr. 100 90 100.8 3½ Oſch. Reichsanl 103.— 101.95 102.— 101.95 31¹.5 1. 3 7 2* 90 20 90.15 4¹ Oe Silberr. e 100.1 31fPr Stagts⸗Anl. 101.85 101.90 41 Deſl Papierr. 100 10—— %½„„„ 101.90 101.90 8 Portg, Serie III 60— 59.89 „„ o dto. 1 69.80 69,5 1½ Bad. St.⸗Obl. fl. 99.40 99 40] 4 Ruſſen von 1880 90.80 91.— 102„„ MN. 99,00 99 70 Aruſſ. Staater, 1994——.— 1900, 190,10—.—4 ſpan. ausl. Rente—.— 85.,50 bad. St.⸗A. 103.90 103 70 1 Türken Lit.)).———.— 3½ Bayern,„—.— 100,00 4 Ungar. Goldrente 89.80 99.50 „„„ 90.— 90.—4„G Kronenrente 97.40.20 (bayer..⸗B.⸗A. 103 78 103.75 5 Ag..Gold⸗A.188s7———.. Heſſen 105.ä——.—4 Egypterunifieirte 106.— 106.— 3 Gr. Heſſ. St.⸗ A. 5 Mexikaner äuß. 101.— 101.— von 1896 8796 87.908 2 inn. 28.40 26.45 3 Sachſen. 88.35 88.40 44½ Chineſen 1898 87.65 87.55 4 Mh. St⸗A. 1899———.—[5 Bulgaren 88.90 88.90 8. A 5 Verzinsl. Looſe. aen 8 Oeſt. Loofe v. 1860 158.40 158.40 5 90er Griechen 44.50 44.50 3 Türkiſche Looſe 128.— 127.40 Aktien induſtrieller Unternehmungen. Bad. Zuckerf. Wagh. 90.25 90 25] Spicharz 102,50 102.50 Heidelb. Cementw. 114.— 114.— Parkakt. Zweibr“ 119.20 119.20 Anilin⸗Aktien. 426.— 435.50 Eichbaum Mannh. 160.— 160.25 Ch. Fbr. Griesheim 243.— 24450] Mh. Akt.⸗Brauerei 150.— 150.- Höchſter Farßwerk 362 50(62.— Seikinduſtrie Wolff 94.— 93.50 Ver. Kunſtſeide 500.— 520.— Weltz z. S. Speyer 115.— 115.— Vereinchem. Fabrik 475— 274,75 Walzmühle Ludw. 159 50 159.50 Chem Werke Albert 208.— 208.— Fahrradw. Kleyer 248.— 347.80 Accumul.⸗F. Hagen 204— 205.— Maſch. Arm. Klein 102.80 102.70 Aec. Böſe, Berlin Maſchinf. Gritzner 205 35 204.— Allg. Elek.⸗Geſellſch 215.— 214.50 Schnellprf. Frkthl. 161.50 161.50 Schuckert ⸗ 104.50 105.40] Selfabrit⸗Aktien 121.80 121.30 Lahmeyer 90.80 90.— Fenend Waldhof 252.— 252.— Allg..⸗G. Siemens 139.— 139.— Cementf. Karlſtadt 106.30 106.80 Lederw. St. Ingbert————Friedrichsh. Bergb. 104.— 106.— Pfandbriefe, Prioritäts⸗Obligationen. 4% Frk. Hyp.⸗Pfdb. 100.80 100.80%/ Pr. Pföbr.⸗Bk.⸗ 40% F. K. V. Pföbr.05 100.10 100.10 005 pft, unk. 12 %/„„ 1910 19180 101.60 ½ Pr.Pfdbr.⸗Bk⸗ 40% Pf.Hyp. Pfdb. 101.25 101.20] Hyp.⸗Pfd. unk. 12 31%„„„ 98.80 99.05 3½ Pr.Pföbr.⸗Bk.⸗ 3½% Pr. Bod.⸗Gr. 95.30 95.30] Hyp.⸗Pfd.⸗Kom.⸗ 510 Pf. B. Pr.⸗Obl. 101.30 101.15] Obl. unkündb. 12 31// Pf. B Pr.⸗O. 99,.— 99.—4% Etr. Bd. Pfd.n 90 40% Rh. Pf. Br. 1903 100.60 100.60 4%„„ 99 0„„„ 1907 101.90 101.90 unk. 08 96.70 96.70„Pfdbr..ol — 96.70 unk. 10 98. 98.75 5 br. v. OB 98.75 98.75 8 12 —.— dbr..86 51½ Pr. Pfbr..1905 94.80.80 4. 94 %½„„1908 95.50 95.50„ Pfd. 96006 95.70 95.70 „„1908 103.50 101.40„ Com.⸗Obl. „„1909 101.50 101.40.0 Iunk 10 108.80 108.80 „ AKbO. 96.10 96.10„ Com.⸗Oll. Rbein. Weſtf..87,unk.91 99.20 99.20 .⸗C.⸗B. 1910 101.80 101.80„ Com.⸗Obl. v. 96006 98.90 98.90 ——..— 100.10 96.75 100.10 90.75 99.75 100.50 102.10 102.70 102.80 102.80 95.70 95.70 99.75 100.80 102.10 102.70 „ alte 40% 4% 3½ 81½ 40% 8% 870 40% Skisgar. It. Gif. 40% 4% Pr. Pfbbr.⸗Bk.⸗ Hyp.⸗Pfd. unk. 12 102.50 102.40 Privat⸗Diskont 3 Prozent. Frankfurt a.., 9. Juni. Kreditaktien 200.50, Staats⸗ bahn 186.10, Lombarden 16 50, Egypter—.—, 4% ung, Goldrente 99.30, Gotthardbahn 192.—, Disconto⸗Commandit 186 40, Laurg 241.70, Gelſenkirchen 218.—, Darmſtädter—.—, Handelsgeſellſchaft 152.50, Dresdener Vant 150.50, Deutſche Bank 219.10, Bochumer 189,20, Northern—.—, Tendenz: ſtill. Kachbörſe, Kreditaltten 200 50, Staatsbahn 186.10, Lombarden 16.60, Discont o⸗Commandit 186.35. 0„ 0 barden Berliner Effektenböorſe Grivat-Trlegramm des General⸗Anzeigers) W. Berlin, 9. Juni. Wegen der nach den vorliegenden Nachrichten vom oſtaſtakiſchen Kriegsſchauplatz anſcheinend ſich vorbereiteten Ereigniſſe war die abwartende Haltung heute im ganzen Verkehr der Börſe noch intenſiver als in den vorher⸗ gehenden Tagen. Gute Meinung herrſcht für ſchleſiſche Eiſen⸗ induſtriewerte. Laurahütte hoben ſich ſehr. Oberſchleſiſche Eiſenbedarfsaktien ſtiegen im freien Verkehr bemerkenswert. Von Kohlen Harpener gefragt. Dortmunder Union a vermutlich wegen der von Zeitungen gemeldeten Arbeiter entlaſſungen; ſpäter aber etwas erholt. Große Berliner Straßenbahn weiterhin nachgebend. Amerikaniſche Bahnen auf Newyork feſt. Die Beſſerung der ſchleſiſchen Eiſeninduſtriewerte⸗ Geſellſchaft führte man zurück auf das Gerücht von geplanten Betriebsvereinigungen. Auch Bochumer Gußſtahl beſfer. Die Börſe ſchloß geſchäftslos da Hüttenaktien nicht behauptet. Be⸗ züglich der Begebung in den ſchleſtſchen Eiſenpapieren wurde neben der angeblich geplanten Betriebsvereinigung zwiſchen Laurahütte, Oberſchleſiſcher Eiſenbedarf und Bismarckhütte, auch auf die Meldung von angeblich günſtigem Fortgang der deutſch⸗ ruſſiſchen Handelsvertrags⸗Verhandlungen verwieſen. m Kleinverkehr trat Nachfrage für Bau⸗ und Terrainwerte ervor. Auch waren die genannten ſchleſiſchen Eiſenwerte beſſer. Sonſtiger Verkehr wenig angeregt. Die weitere Verbilligung tzes für tägliches Geld auf 2 bCt. wurde auf Angebot von Paris zurückgeführt. Berlin, 9. Juni. Schlußcourſe. Ruſſennoten 216.— 216.05 Leipziger Bank.%%.00 Ruff. Anl. 192—.— 99.90 Herg⸗Märk. Bank 159.90 189.90 9½½ Reichsanl. 102.— 102.— Kr. Hyp.⸗Act.⸗B. ——.— Canada Pacifte. Sh. 116.70 Aſchersleben Al. W. 154.70 154 28 Steinz. Friebrichsf. 277 40 279.— 2 Dampfſchiff. 122.10 122.0 Wollkämmerei⸗Al. 146.— 146.— 4 Pfhr. Rh. M. BCr. 101.40 101.40 Mannh.⸗Rh. Tr.——— Kannengießer 144.— 145.— Hörder Bergw. 148.25 142.10 Privat⸗Distont 2¾%, 117. 200.70 188.— 219.40 Kreditaktten Berl. Handels⸗Geſ. Darmſtädter Bank 187 90 219.10 —— 15 5 5 8. Sefte Weneval⸗Anzeiger. Mannheim, 9. Juni. Mir... 5% d. Iiin Letsegemm.) Geireid mart! IJJJJTVVTTTTT 1 0 5. t un.) Geztetormarti. f Auslandgofferle, ſopie flauere amerikaniſche 1 Staatsbahn 436 1% 185% enioesen 1 7 5 während Roggen auf Kla Sagtenſtand 8 2 Ni er Abpil 000 9000 ſtelig 000 0 00 ſlau H6 5 Parifer Börſe. Mat 000 9000 000 0 00 blieb. Hafer und Mais, eb derändert. Spi Ok! 9 95 9 6 0 7 inge delt Wetter ſchö Okt. 925 9 8 916 917 ungehandelt. Wetter ſchön. Paris, 9 Juni. Anfanaskurſe. Nbrsen ber April 000 0) ſtelig 000 0 00 matt 5 9. 5 e% Nente 98 10 97.93 Türk. Looſe 1922.0„ Mai 00 0 00 000 000 Preiſe in Wart prs 100 galdclenramn)(broduktenoarſe Italſener 103.65 108.70] Ottoman 587.— 85—„%% 690 691 breiſe in Mart pro 100 Kilogramm frei Berlin netto Kaſſe. Spanfer 35.80 85 70 Rio Tinto 126'eſer per April 000 0 d0 ſeſt 00 00o flau 8 9 Türken D. 84 65 84.67[ Bankdisk. 30% 5 15 060 0 00 000 0 00)%% ᷑ ͤ Gy 8 5 175 25 172 50 8 Itt. 604 605 592 593 per Sept. 167 50 1877 Londoner Effektenbörſe. Mais per Juli 536 537 feſt 529 530 flau VVVVV 107.75 10725 ii 7 Sriirf 5 3 Aug. 5 47 5 48 5 39 5 40 N Juli 34.25 34 35 London, 9. Juni.(Telear.) 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Wir bringen hiemit zur öffentlichen Kennt⸗ nis, daß im Laufe des Monats Auguſt eine allgemeine Biſi⸗ tation der Maße und Ge⸗ wichte in hieſiger Stadt vorgenommen wird und ver⸗ anlaſſen deshalb die Gewerbe⸗ treibenden, ihre Meßwerk⸗ zeuge, namentlich Gewichte und Wagen, demnächſt durch das Aichungsamt prüfen und, wenn nötig, berichtigen zu laſſen. Zugleich weiſen wir darauf hin, daß diejenigen Gewerbetreibenden bei wel⸗ chen Fällen anläßlich der Viſitation mit dem geſetzlichen Aichungsſtempel nicht ver⸗ ſehene oder unrichtige Maße, Gewichte oder Wagen vor⸗ gefunden werden ſollten, mit Geldſtrafe bis zu 100 Mark oder mit Haft bis zu Wochen beſtraft werden müßten. Mannheim, 4. Juni 1904. Großh. Bezirksamt. Polizeidirektion: Gädeke. Ladung. Nr. I. 24095. Michael Hun⸗ ger, geb. am 25. Oktober 1878 zu Windsbach(Bayern), Metzger, uletzt wohnhaft in Rheinau, z. 80 Unbekannt wo, wird beſchul⸗ digt, daß er als beukrlaubter Reſer⸗ viſt ohne Erlaubnis ausgewan⸗ dert iſt. S8 8 8860 A1 3.⸗Str.⸗G.⸗B. derſelbe wird auf Anordnung des Großh. Amtsgerichts, Abt. 11 ierſelbſt auf: onnerstag, 14. Juli 1904, vormittags 3½ Uuhr, vor das Gr. Schöffengericht hier zur Hauptverhandlung geladen. Bel unentſchuldigtem Aus⸗ bleiben wird derſelbe auf Grund der nach 8 472 Abſ. 2 und 8 Str.⸗P.⸗Ord. von dem Bezirkskommando Mannheim ausgeſtellten Erklärung vom 14. Mai 1904 verurteilt werden. Mannheim, den 1. Juni 1904. Der Gerichtsſchreiber Gr. Amtsgerichts: Seiler. 4024 Zwangsuerſteigerung. Nr. 5509. Im Wege der wangsvollſtreckung ſoll das in Mannheim belegene, im Grund⸗ buche von Maunheint zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungs⸗ vermerkes auf das Geſaumntgut der ehelichen Güterge meinſchaft zwiſ ben Bauunternehmer Jakob Seeger Cheleute in Mannheim eingetragene, nachſtehend beſchrie⸗ belſe Gründſtück am Dienstag, den 26. Juli 1904, vormittags 9½ Uhr durch das unterzeichnete Notariat — in deſſen Dienſträumen— in Mannheim B 4, 8 verſteigert werden. 50167 Der Verſteigerungsvermerk iſt am 29. März 1903 in das Grund⸗ buch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchamts, ſowie der übrigen das Grundhück be⸗ treffenden Nachweiſungen, ins⸗ beſondere der Schätzungsurkunde ee geſtattet. s ergeht die Aufforderung, Rechte, ſoweit ſie zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungs⸗ vermerkes aus dem Grundbüch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens im Verſteigerungstermine vor der Aufforderüng zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerſpricht, glaubhaſt zu machen, widrigen⸗ falls ſie bei der Feſtſtellung des exingſten Gebots nicht berück⸗ ch t und bei der Verteilung des Wereerſn Serlöſes dem Anſpruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden. Dilejenigen, welche ein der Verſleigerüng entgegenſtehendes Recht haben, werden äufgefordert, vor der Erteilung des Zuſchlags die Aufhebung oder einſtweilige Einſtellung des Verfahrens her⸗ beizuführen, widrigenfalls für das 4020 Recht der Berſteigerungserlös au]z Nes 9 telle des verſteigerlen Gegen⸗ ſtandes tritt. Beſchreibung des zu verſteigernden Grundſtückes: Grundbuch von Mannheim, Band 9, Heft 25, Beſtandsver⸗ zeichuts J. Lagerb.⸗Nr. 168, Flächeninhalt 3 à 61 qm. Hofraite in den Neckgrgärten, Mittelſtraße 119, 17. Querſtr. Nr. 14 neu Pump⸗ werkſtraße Nr. 14. Hierauf ſteht ein dreiſtöcklges Wohnhaus mit TEiſenbeton⸗ bee 5 Aubehörſ 15 9. W ierzu Zübehörſtücke um Werte von 5 0 M. 140.— Mannheim, 26. Mai 1904. Gr. Notariat III —— gekanntnachung. Die Unterſuch⸗ ung der Wohnge⸗ bäude in der Stadt Mannheim— VII. Bezirk— betr. Nr. 60676 J. Unter Be⸗ anene auf unſere Be⸗ anntmachung obigen Betreffs vom 18. November 1903 Nr. 184806 I1 bringen wir hiermit zur Kenntnis der Be⸗ teiligten, daß nach Abſchluß der Vorerhebungen durch den Wohnungskontroleur gemäß Entſchließung des Bezirks⸗ rats vom 9. Februar 1899 die Unterſuchung der Wohn⸗ gebäude im VII. Bezirke (Jungbuſch⸗ u. Mühlau⸗ hafengebiet) durch die ge⸗ mäߧ 12 der Verordnung vom 27. Juni 1874 in der Faſſung vom 10. November 1896 betr.„die Sicherung der öffentlichen Geſundheit und Reinlichkeit“ berufene Woh⸗ mungs⸗Unterſuchungs⸗ Kommiſſion vorgenommen wird. Die Wohnungsunterſuch⸗ ungskommiſſion beginnt ihren Umgang am 4019 Dienstag, 28. Juni1904. Die Unterſuchung wird in der Zeit zwiſchen vormittags —1 Uhr Mittags ſtakt⸗ finden. Wir fordern die Haus⸗ eigentümer, Vermieter ſowie Mieter von Wohnungen, Schlaf⸗ und Arbeitsräumen hiemit auf, die in Betracht kommenden Räume zur Be⸗ ſichtigung auf Anfordern der Wohnungsunterſuchungs⸗ kommiſſion zu öffnen und zu⸗ gänglich zu machen. Im Falle der Weigerung müßte zwangsweiſe Oeffnung der zu beſichtigenden Woh⸗ nungen u Räume auf grund des§ 30 P. St.G. B. von hier⸗ aus angeordnet werden, Mannheim, 4. Juni 1904. Großh. Bezirksamt. evinger. Zwangg⸗Yerſteigerung. Nr. 3151. Im Wege derZwangs⸗ vollſtrechung ſoll bas in Mann⸗ heim belegene, im Grundbuche von Mannheim zur Zeit der Ein⸗ tragung des Verſteigerungsver⸗ merkes auf den Namen des Karl Friedrich Holzapfel, Hotelier in Mannheim einge⸗ tragene, nachſtehend beſchriebenen Gründſtück am Mittwoch, 15. Juni 1904, vormittags 9½ Uhr, durch das unterzeichnete Notariat — in deſſen Dienſträumen in Mannheim, B 4, 3— verſteigert werden. Der Verſteigerungsvermerk iſt am 20. Februar 1904 in das Grundbuch eingetragen worden Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchamts ſowie der übrigen die Gründſtücke betreffen⸗ den Nachweifungen, insdeſondere der Schätzungsurkunde, iſt jeder⸗ mann geſtattet. Es ergeht die Aufſorderung, Nechte, ſoweit ſie zur Zett der Eintragung des Verſteigerungs⸗ vermerks aus dem Grundbüch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens im Verſteigerungstermine vor der Aufforderüng zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubigerwiderſpricht,glaub⸗ 10 zu machen, widrigenfalls ſie ei der Feſtſtellung des geringſten Gebots nicht berückſichtigt und bei der Verteilung des Verſteige⸗ dem des Gläubigers und den übrigen Rechten ſacheet werden. Diejenigen, welche ein der Ver⸗ ſteigerung entgegenſtehendesRecht haben, werden aufgefordert, vor der Exteilung des Zuſchlags die Aufhebung oder einſtweilige Ein⸗ ſtellung des Verfahrens herbei⸗ zuführen, widrigenfalls für das Reant der Verſteigerungserlös an die Stelle des verſteigerten Ge⸗ genſtandes tritt. des zu gernden Glundſtückes: Grundbuch von Mannheim Band 218, Heft 30, Beſtandsver eichnis J. 1 N inhalt 4 ar 12 qm. Hofraite im 5 1 No.%½ verſt Stadtetter Lit. „Hotel Kaſſerhof“. Hierauf ſteht: ein vierſtöckiges Eckwohnhaus mit Seitendau und gewölbtem Neller. ein zweiſtöckiger Seitenban, rechts Halle, Zimmer, Küche und Keller nebſt Abort mit Piſſoir⸗ Auf vorbeſchriebenem Grund⸗ ſtück haftet die Schildgerechtigkeit zu den„drei Glocken“ als Real⸗ recht. geſchätzt zu Mk. 210 090. Hierzu Zugehörſtücke im Ge⸗ ſamtwerte von Ml. 18 000. Maunheim, 26. März 1904 Großh. Notariat III als Vollſtreckungsgericht: als Vollſtreckungsgericht: PDr. Elſaſſer. Dr. Elſaſſer. 22416 Bekauntmachung. 5 Straßenſperre betr. Nr. 69952 II. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß behufs Vornahme von Siel⸗ bauarbeiten in der Dawemſtraße in Neckarau zwiſchen Moltke⸗ ſtraße und Rathſchreibergaſſe die Abſperrung dieſer Straße bis auf Weiteres nötig fällt. Während dieſes Zeitraumes iſt die Benutzung der erwähnten Straßenſtrecke für den geſamten Fuhrwerksverkehr perbolen. Zuwiderhandlungenſperden ge⸗ mäߧ 36610.⸗Stkr.⸗G.⸗B. und §. 121 P. Str.⸗G.⸗B. mit Geld bis zu 40 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen beüraft. Mannheim, den 7. Juni 1904. Großherzogl. Bezirksamt. Polizeidirektion: Schäfer. Bekanntmachung. Nr. 70925 l. Wir bringen zur öffeutlichen Kenntnis, daß die Allgemeine Meldeſtelle, das Paß⸗ VBureau und das Auskunfts⸗ Burequ am Samstag, den 11. Juni d. J. nachmittags geſchloſſen bleiben. 4027 Mannheim, den 8. Juni 1904. Großh. Bezirksamt, Polizeidirektion: Schäfer. ZIwangs⸗Nerſteigerung. Am Freitag, 10. Iuni 1604, nachmittags 2 uhr werde ich in Feudenheim am Rathaus: 14866 1 kompl. Bett mit Roſt und ee 1 Schreib⸗ tiſch, 1 Divan, 1 Vertikow, 2 Kleiderſchränke, 1 Waſchkom⸗ mode mit Marmorplatte und Spiegelaufſatz, eine Strick⸗ maſchine, 1 Fahrrad egen Barzahlung im Voll⸗ ſtreckungswege öffentlich ver⸗ ſteigern. Maunheim, 9. Juni 1903. Schreiber, Gerichtsvollzieher. Zwangs⸗Verſleigerung. Freitag, den 10. Juni 1904, nachmittags 2 uhr, werde ich im Pfandlokal 4, 5 hier gegen bare Zahl⸗ ung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: Gerüſtholz, I Pferd, 1 Pianino, Möbel aller Art und verſchiedenes Angere. Mannheim, 9. Juni 1904. Krug, 14867 Gerichtsvollzieher. Zwangsverſteigerung. Nr. 5503. Im Wege der aeedeeng ſoll das in Maunheim belegene, im Grund⸗ buche von Mannheim zur Zeit der Eintragung des Verſteiger⸗ Ungsvermerkes auf den Namen des Harl Dubois, Gypſer meiſter in Maunheim eingetragene, nach⸗ ſtehend beſchriebenen Grundſtück am Montag, den 25. Juli 1004, vormittags 9½ Uhr, durch das unterzeichnete Notariat — in deſſen Dienſträumen in Mannheim, B 4, 8 verſteigert werden. Der Verſteigerungsvermerk iſt am 2. Mai 1904 in das Grund⸗ buch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitkeilungen des Grundbuchamts, ſowie der übrigen das Grundſtllck betreffen⸗ den Nachweiſungen, insbeſondere der Schätzungsurkunde iſt jeder⸗ mann geſtattet. Es ergeht die Auſfforderung, Rechte, ſöweit ſie zur Zeit der Eintragung des Verſtelgerungs⸗ vermerkes aus dem Grundbuch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens im Verſteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden ünd, wenn der Gläubiger widerſpricht, glaubhaft zu machen, widrigen⸗ falls ſie bei der Feſtſtellung des geringſten Gebotes nicht berück⸗ ſichtigt und bei der Verteilung des Verſteigerungserlöſes dent Anſpruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden. Diejenigen, welche ein der Ver⸗ aben e ee haben, werden aufgefordert, vor der Exteilung des Zuſchlags die Aufhebung oder einſtweilſige Ein⸗ ſtellung des Verfahrens herbei⸗ zuführen, widrigenfalls für das Recht der Verſteigerungserlös an 15 Stelle des verſteigerlen Gegen⸗ andes tritt. Beſchreibung des zu verſteigernden Grundſtücks: Grundbuch von Manuheim, Band 2 Heft 26, Beſtandsver⸗ eichnis I. Lagb.⸗Nr. 2200, Flächeninhalt lass qm Bauplatz in der Fröhlich⸗ ſtraße Nr. 56. Hierauf iſt erbaut ein zwei⸗ ſtöckiges vorderes Wohnhauß mit Gaupen, Treppenhaus⸗ u. Abort⸗ vorbau, Schätzung 20,000 Mk. Mannheim, den 28. Mai 190. Großh. Nytariat III als Vollſtreckungsgericht: Dr. Elſaſſer. 50168 4026 4027 Donnerstas, 9. Juni 1 Handelsregiſter. Zum Handelsregiſter Abt. B, Bd. III,.-Z. 2, Firma„Aktien⸗ geſellſchaft für Eiſen⸗ und Bronze⸗Gießerei vormals Carl Flink“ in Mannheim wurde heute eingetragen: Nach dem Beſchluſſe der Generalverſammlung vom 138. Mai 1904 ſoll das Grundkapital um 125,000 Mark herabgeſetzt werden; die Herabſetzung iſt voll⸗ zogen, das Grundkapital beträgt jetzt 875,000 Mk. Durch den Beſchluß der Generalverſamm⸗ lung vom 18. Mai 1904 wurde § 8 Abſ. 1 des Geſellſchaftsver⸗ trages bezüglich der Höhe des Grundkapitals geändert und als Abſatz 2 der Zuſatz beigefügt: Die Einziehung(Amortiſation) von Aktien, welche die Geſellſchaft ohne Entgeld(durch Schenkung, Vermächtnis und dergleichen Freigebigkeitsakte) erwirbt, iſt geſtattet. 402¹ Mannheim, 8. Juni 1904. Gr. Amtsgericht I. Konkursverfahreu. Nr. 6860. Das Konkursver⸗ fahren über das Vermögen des Wirts Peter Ant, Blümmel in Rheinau⸗Stengelhof wurde durch Beſchluß Gr. Amits⸗ gerichts hierſelbſt vom 4. d. Mts. nach Vollzug der Schlußver⸗ teilung aufgehoben. 4022 Maunheim, den 6. Juni 1904. Der Gerichtsſchreiber Gr. Amtsgerichts VI: Mohr. Konfursverfahren. Nr. 5838. Iu denr Konkurs⸗ verfahren über das Vermögen des Kaufmauns Fritz Hauß⸗ mann, Inhabers der Firma Lehmann und Schmidt in Mannhbeim, iſt zur Prüfung der nachträglich angemeldeten For⸗ derungen Termin auf Freitag, den 24. Juni 1904, vormittags ½12 uhr vor dem Großh. Alttsgerichte 1 hierſelbſt, Ul. Stock, Zimmer Nr. 15 anberaumt. 4028 Mannheim, den 7. Juni 1904. Mohr, Gerichtsſchreiber des Großh. Amtsgerichts. Konkursuerfahren. No. 5284. In dem Konkurs⸗ verfahren über das Vermögen der Cigarrenhändlerin Frau Eliſe Meliſer in Mannheim iſt zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Emwendungen gegen das Sa der bei der Verteilung zu berückſichtigenden Forderungen Schlußtermin be⸗ auf: Montag, den 4. Juli 1904, vormittags 11 uhr vor dem Antsgerichſe hierſelbſt, 2. Stock, Zimmer No. 2. Mannheim, 8. Juni 1904. Der Gerichtsſchreiber Großh. Amtsgerichts II: Ehrmann. 4025 Zwangsuerſteigerung. Freitag, den 10. Juni 1904, nachmittags 2 Uhr werde ich in Mannheim im Pfandlokale 4, 5 gegen bare Zahlung im Voll⸗ ſtreckungswege öffentlich ver⸗ ſteigern: 14868 1 Eisſchrank, 1 Gſſiggeſtell, 2 Waagen, diverſe Kolo⸗ nialwaren, 244 Flaſchen Kognak, Korn⸗Branntwein, Kümmel ꝛc., ſowie Möbel aller Art und Anderes. Mannheim, 9. Juni 1904. Zimmer, Gerichtsvollzieher. Waldhofftr. 19. Zwangs⸗VVerſteigerung. Freitag den 10. Juni 1904, nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokal G4, 5 dahier gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: 14879 170 Stangen Gold⸗ und Politurleiſten, 1 Kaſſen⸗ ſchrank, 2 große Waren⸗ ſchränke, 1 Ladentheke, 4 Gaslüfter, 1 Schreib⸗ maſchine, 1 Regiſtratur⸗ ſchrank, 1 Pianino, ſowie Möbel verſchiedener Art. Darnach anſchließend am Pfandorte mit Zufammen⸗ kunft im Lokale: Ein großer eiſerner Kies⸗ nachen. Mannheim, 9. Juni 1904. Weber, Gerichtsvollzieher. Dame welche zeitweiſe un⸗ 1 terricht i. 2ticken auf der Nähmaſchtue geben 904. Band 31 zeichnis 10 Zmaugs⸗Nerſteigerung. Nr. 5512. Im Wege der Zwangs⸗ vollſtreckung ſoll das in Maün⸗ heim belegene, im Grundbuche von Mannheim zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungs⸗ vermerkes auf den Namen der Bäckermeiſter Ludwig Braun Chefrau, Karoline geborene Mark in Mannheim einge⸗ tragene, nachſtehend beſchriebene Grundſtück am Samstag, den 30. Juli 1904, vormittags 9½ Uhr durch das unterzeichneſe Notariat — in deſſen Dienſträumen in Maunhein, B 4, 3— verſteigert werden. 50168 Der Verſteigerungsvermerk iſt au 25. April 1904 in das Grund⸗ buch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchamts, ſowie der übrigen das Grundſtück belreſſen⸗ den Nachweiſungen, insbeſondere der Schätzungsürkunde iſt jeder⸗ mann geſtattet. Es ergeht die Aufforderung, Nechte, ſoweit ſie zur Zeit der des Verſtelgerungs⸗ vermerkes aus dem Grundbüch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens im Verſteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzunielden und, wenn der Gläubiger widerſpricht, glaub⸗ haft zu machen, widrigenfalls ſie bei der Feſtſtellung des geringſten Gebotes nicht berückſichtigt und bei der Verteflung des Verßſeiger⸗ Ungserlöſes dem Auſpruche des Gläubigers und den Übrigen Rechten nachgeſetzt werden. Diejenigen, welche ein der Ver⸗ ſteigerung entgegen e haben, werdeſi aufgefordert, vor der Erteilung des Zuſchlags die Aufhebung oder einſtweilige Ein⸗ ſtellung des Verfahrens herbei⸗ uführen, widrigenfalls für das decht der Verſteigerungserlös an die Stelle des verſteigerten Gegen⸗ ſtandes tritt. Beſchreibung bes zu verſteigernden Grunbſtückes: Grundbuch von Mannheim, Baud 5, Heft 26,Beſtandsver⸗ zeichnis J. Lagerb.⸗Nr. gaa, Flächeninhalt 1 ar 28 qm Hoſraite in den Neckar⸗ ärten, Laugſtraße 69. Hierauf ſteht: ein vierſtöckiges Wohnhaus mit gewölbtem Keller. Schätzung 25,000 Mk, Mannheim, 26. Mai 1904. Großh. Notariat III als Wollſtreckungsgericht: Dr. Elſaſſer. Iwaugs⸗Verſteigerung. Nr. 5511. Im Wege der Winen ee ſoll das in kannheim belegens, im Grund⸗ buche von Mannheim zur Zeit der Eintragung des Verſteiger⸗ ungsvermerles auf den Namen der Bertha geb. Dietſche, Ehe⸗ frau des Malermeiſters Guſtav Kirchner in Maunheini einge⸗ tragene, nachſtehend beſchriebene Gründſtück am Mittwoch 3. Auguſt 1904, vormittags 9½ uhr durch das unterzeichneke Notarlat in deſſen Dienſträumen in Mann⸗ heim B 4,3 verſteigert werden. Der Verſteigerungsvermerk iſt am 9. Mai 1904 in das Grund⸗ buch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchamts ſowie der übrigen das Grundſtück betreffen⸗ den Nachweiſungen, insbeſondere der Schätzungsürkunde iſt jeder⸗ mann geſtgttet. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, ſewelt ſie zur Zeit der Ein wargs g des Veyſtelgerungs⸗ vermerks aus dem Grundbuüch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens im Verſleigerungstermine vor der Seiee zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerſprlcht, glaub⸗ 991 zu machen, widrigenfälls ſie el der Feſſſtellung des geringſten Gebots nicht berlülckſichtigt und bei der Verteilung des Verſteiger⸗ ungserlöſes dem Anſpruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden. Diejenigen, welche ein der Verſteigerung entgegenſtehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Juſchlags die Aufhebung oder einſtweilige Einſtellung des Veriahrens her⸗ beizuführen, widrigenfalls filr das Recht der Verſleigerungs⸗ erlös au die Stelle des ver⸗ ſteigerten Gegenſtandes tritt. Beſchreibung bes zu verſteigernden Grundſtückes: Grundbuch von Mannheim, Heft 40, Beſtandsver⸗ 50166 Lgb.⸗Nr. 298 P, Flächeninhalt 2 à 62 qm Banplatz, jetzt Hofraite mit Geväulichkeiten, ſtraße No 57 und Elfenſtraße No, 40/42. Riedfeld⸗ Hierauf ſteht ein unvollendetes dreiſtöckiges Wohn⸗ und Eckhaus mit Flügelbau, eſchätzt zu 28,000 Mk. Monnfelie 12 Mai 1904. Großh. Notariat III als Vollſtreckungsgericht: Dr. Elſaſſer. kann, geſucht. 7219b Steinberg& Mayer, N 3, 14. Plissé werden gefertigt 1 5, 18, pt. 15880 Nr. 5524. Im Wege der Zwangs⸗ vollſtreckung ſoll das in Mann⸗ heim belegene, im Grundbuche von Mannherm zur Zeit der Ein⸗ tragung des Verſteigerungsver⸗ merkes auf den Namen des Jo⸗ hann Friedrich Hartmann, Kaufmann, des Johann Hart⸗ maun, Inſtallateur und der Kaufmann Maz Bechtold Ehe⸗ frau, alle hier, eingetragene, nachſtehend beſchriebene Grund⸗ lück am Freitag, den 5. Auguſt 1904, vormittags 9½ Uhr durch das unterzeichnete Nokariat — in deſſen Dieuſträumen in Mannheim, B 4,8— verſteigert werden. Der Verſteigerungsvermerk iſt am 22. April 190 in das Grund⸗ buch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchamts ſowie der übrigen das Grundſtück betref⸗ ſenden Nachweiſungen, insbe⸗ ſondere der Schätzungsurkundeiſt ledermann geſtaltel Es ergeht die Aufforderung, Rechte, ſoweit ſie zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungs⸗ dermerks aus dem Grundbüch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens im Verſteigerungstermine vor der Aufforderimig zur Abgabe von Geboten anzumelden ünd, wenn der Gläubiger widerſpricht, laubhaft machen, widrigen⸗ alls ſie bei der Feſtſtellung des jeringſten Gebots nicht berück⸗ ichtigt und bei der Verteilung des Verſteigerungserlöſes dem Anſpruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden⸗ aee welche ein der Verſteigerüng entgegenſtehendes Recht haben, werden aufgefor⸗ dert, vor der Erteilung des Zuſchlags die Aufhebung oder elnſtweilige Einſtellung des Ver⸗ fahrens herbelzuführen, widrigen⸗ falls für das Recht der Verſteige⸗ rungserlös an die Stelle des verſteigerten Gegenſtandes tritt. Beſchreibung des zu verſteigernden Grundſtückes. Grundbuch von Mannheim, Band 187, Heft 40, Beſtandsver⸗ zeichnis J. Lgb.⸗Nr. 3126, Flächeninhalt 3 3 68 qm Hofraite, Litera KH 4, 22. Hierauf ſteht: 50164 a) ein vierſtöckiges Wohnhaus mit Eiſenbalken⸗Keller. b) ein teils 4, teils 5 ſtöckiger Seltenbau rechts, c) ein vierſtöckiger Qnerbau⸗ [Wohnhaus Schätzung M. 114000 Hierzu Zubehörſtücke im Ge⸗ ſammtwert von M. 620.— Mannheim, den 27. Mai 1904. Großh. Notariat III als Vollſtreckungsgericht: Dr. Elſaſſer, 50164 Zwangs⸗Pereigerung. Freitag, den 10. Juni 1904, nachmit ags 2 uhr werde ich im Pfäudlokal, q 4, 5 hier; 14880 Möbel aller Art, Juſtal⸗ lationswaren, 1 Nähmaſchine, Vertikow, 1 Schrelbtiſch, ſowie ſonſtige Gegenſtände gegen Baarzahlung im Vollſtrecküngs⸗ wege öffentlich verſteigern. Manuheim, den 9. Juni 1904. Roſter, Gerichtsvollzieher. 04,%% Große 0 4,7 Verſteigerung. In meinem Verſteigerungslokal verſleigere am Freitag, 10. Juni 1904, nachmittags 2½ Uhr eine Par ie Weißzeug, als: Herren⸗ und Damenhemden, Bett⸗ u, Tiſchzeug, Schließ⸗ körbe, Betten, Schränke, Chiffonnier, Kommode, Waſch⸗ tiſche, Vertifo, Tiſche, Servler⸗ tiſche, Trümeaur, Diwane, Nähmaſchine, Fahrrad, 1 Spiegel 2,30 auf J. 30, Regulator, 1Büffet, 1Spiegel⸗ ſchrauk, 1 Wage, 1 Piauino, Bilder, Spiegel, Teppiche, Glas und Porzellan und anderes. M. Arnold, Auktionator, N. 11. 14g28. Telepbon 2285 Steinkohlenlieferung. No. 77. Das Evangeliſche Bürgerhoſpital dahier bedarf für den Winter 190%ß5 ei ca 1000 Zentner Ruhrer Stein⸗ kohlen beſter Jualität, deren Lieferung im Submiſſionswege vergeben werden ſoll. Angebote hierauf wollen mit der Aufſchrift„Steinkohlenliefer⸗ ung betreffend“ verſehen bis zum Dienstag, den 21. ds. Mis., vormittags 11 uhr bei der Hoſpitalverwaltung.6,/5 eingereſcht werden, bei welcher auch die Lieferungsbedingungen eingeſehen werden können. Mannheim, den 1. Juni 1904. Der Stiflungs rat: Ritter. 30000/360 Köbele. Nähmaſchinen veparſert 14518 C. Schammeringer, + 5, 18. Zwans-Herſteigerung. Ud. Jahrgang. Zwangg⸗Verſteigerung. Nr. 5510. Im Wege der Zwangs⸗ vollſtreckung ſoll das in Mann⸗ heim belegene, im Grundbuche von Mannheim zur Zeit der Ein⸗ tragung des Verſteſgerungsvet, merkes auf den Namen d Kaufmauns Karl Wöllner in Mannheim eingetragene, nach⸗ 11 beſchriebene Grundſftück In. Donnerstag, 28. Juli 190a, vormittags 9½ Uhr, durch das unterzeichnete en — in deſſen Dienſträuſſen iß Maunheim, B 4, 3— verſteigerk werden. 50162 Der Verſteigerungsvermerk iſt an 21, April 1904 in das Grund⸗ buch eingetragen worden. Die Einſicht der Miltellun en des Grundbuchamts, dewi ubrigen das Grundſtück 90 den Nachweiſungen, insbeſondere der Schätzungsürkunde iſt jeder⸗ mann geſtattet. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, ſoweit ſie zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungs⸗ vermerkes gus dem Grundbu nicht erſichtlich waren, ſpäteſte im Verſſeigerungstermine vor der Auſſorderung zur Abgabe von Geboten anzumelden, und wenn der Gläubiger widerſpricht, glaubhaft zu machen, widrigen⸗ alls ſie bei der Feſtſtellung des ſechgſten Gebots nicht berücgz ichtigt und bei der des Verſteigerungserlöſes de den übrigen Rech nachgeſetzt werden. Diejeuigen, welche ein der Ver⸗ ſteigerung ben ae haben, werden aufgeſordert, vor der Ertellung des me die Aufhebung oder einſtweilige Ein⸗ ſtellung des Verfahrens herbei⸗ Nacdedet widrigenfalls für das techt der Verſtei e an die Sſelle des verſteigerten Gegen⸗ ſtandes tritt. Beſchreibung des zu verſteigernden Grundſtückes: Grundbuch von Mannheim, Band 9, Heft 10, Beſtandsver⸗ zeichnis J. Lagerbuch⸗Nr. 157, Vaen am Hofraite inhalt 4 ar 98 in den Neckargärten, Mittelſtr. Nr.118 undStoe hornſlr. Jer. 18/20. Hierauf ſteht: a) ein zweiſtöckiges Wohn⸗ und e Haus Nr. 113, mit in Eiſen gewölbtem Keller, Knieſtock und Gaupenwohn⸗ ung, 0 eine einſtöckige Kegelſtube, o) eine einſtöchge ſe bagß mit Abtritt uſd Piff b angebaut. Schätzung Mk. 44000 Hierzu Zubehörſtücke mit boir, an Großh. Notariat III Bollſtreckungsgerſcht, Dr. Elſaſſer. Koks⸗, Kohlen⸗ und Holzlieferung. Für kommenden Winter wer⸗ den bendtigt: a) für OGr. Gymnaſium hier ca. 2400 Ztr. Ruhrbrechkoks für entralheizung. „ 180„ Nußkonlen I. oder II. Korngröße. „ 80„ Feitſchrot. „ 14 Ster kaunenes Scheiter⸗ holz. b für Großh. Blindenerzieh⸗ ungsanſtalt Ilvesheim ca. 2000 Zir. Ruhrbrechkoks für e Nußkohlen 1. oder II. Korngröße. Gefl. Angebote zu a mit Preis für Lieferufig frei in den Keller. Zu b mit Preis ah Schiff od. Lagerplatz wollen bis 20. d. M. anher eingereicht werden. Mannheim, 4. Juni 1903, Berrechnung des Großh. Eymnaſiums. Föhrenbach. 50081 dun ünhng. Dienstag, den 14, Juni 1904, nachmittags 4 uhr wird im Rathaus zu Hoffenheim dle Fagd dun hieh zur Ausübung der Jagd auf hieſtger Gemarkung auf weitere ſechs Jahre vom 1. Febrnar 1905 bis 31. Jannar 1911 in öfſentlicher Verſteigerung ver⸗ gebell. 23674 Der 1. Jagdbezirk umfaßt den Gemarkungsieil 2 dey Elſenz mit eg. 684 ha Flächen⸗ gehalk, der 2. agdbezerk ben eil Iſtlich der Elſenz mit ea. 576 us Fläche. Als Steigerer werden nur Per⸗ ſonen zugelaſſen, welche ſich im Beſitze eines Jagdpaſſes befinden oder durch bezirksamtliches Zeug⸗ nis nachweiſen, daß gegen Ek⸗ teilung des Jagdpaſſes ein Be⸗ denken nicht obwaltet. Die Bedingungen liegen dahter im Ratszimmer offen. Hoffenheim, den 19. Mai 1904. Bürgermeiſteramt: als * 200* Gilbert. Eigentümer Fetholiſches Bürgerhoſpktal.— Verantworflicher Redakteur: Karl Apfel.— Druck und Vertrieb: Dr. 5, Haas'ſche Buchdruckerei G. m. b. H. Anſpruche des und Mk. 310. Maunheim, den 26. Mai 1906. 8. Seite. General⸗Auzeiger. Mannheim, 9. Junt N TJJJCCCCCCCCCCCcCbccCCccCcCCccccccccc 777VVͤĩ ò ĩVU!— Bekanntmachung 58 N 4 7 —* Jung.— 6 71 2 42 7 Gie Nianfelenalt daßter de vom 10. bis 25. Juni verkaufe vorrätige 90158 darf pro II. Halbjahr 1904: 0; 1 sowie 7 1 1t N E Amenwasche a,e Aussteuerartikel 2 55 Gr. mit extra Rabatt 2. Maſtochſenfleiſch oder prima Rindſleiſch: 5 10⁰ ed. 10000 Ko.(in ein viertel oder OS S 25 15 4 SsSe halben 8555 zu liefern). 5 45—4— 40 3. Leber:—— 8 ca. 150 Ko. 3. Kalbfleiſch: 82 ca. 3500 Ko. 5 5 L. Steinthal ca. 800 Ko. 25 5 8 8 6. Wurſtwaren u. Schinken: 8 ed. 24000 Portionen.—5 eeeeeeee 588 8 8 T—————————5— ee N ES 2 5 Die Fili ile im Iſollrſpital e hedarf per II. Halbjahr 1904: 7 2 115 een Zwangs⸗ Verſteigerung. Waschmittel ea, 1000 Ko. Schwarzbrod.] Nr. 5774. Im Wegeder Zwangs⸗ f* Sorſe. polſſtenind Jol das if Pianm. Bis Ende Juni, um zu räumen: „ 1800 Ko. Milchprod à 55 Gr. heim belegene, im Grundbuche— 2. Maſtochſenfleiſch oder von Maufſhein zur Zeit der Ein⸗ prima Mindfleiſch: tragung des Verſteiſgerungsver⸗ I E ca. 1500 Ko. e N 115 den Namen des 5 0 E Ex—28 3. Leber: Aunguſt Laux, Möbeltranspor⸗ 5 ca. 50 Ko. teur in Mannheim eingetragene, 7 ich H— Ta⸗ zgdden, 33 5 170 Kalbfleiſch: nachſtehend beſchriebene Grund⸗ Sbpl Hadls 9 dr⸗ ca. 250 Ko. ſtück am Un ö 5. Schweinefleiſch: Moutag, 8. Auguſt 1904, vormittags 91½ Uuhr, 4 1 Ceschdften 15 eeen u. Schinken: durch das unterzeichnete Notariat* 0 Biien Hieſtrung m e ubmiſſions⸗ in deſſen Dienſträumen in 2 Vle Ung im S 11 1 3 8 erſtei wege vergeben werden ſoll. l*NV/ll 0 8 Vertreten durch die Herren Augebote hierauf wollen bis] Der Verſteigerungsvermerk iſt—5 Ha Mitlwoch, 15. Juni 1904, anm 9. Mal 1904 in das Grund⸗ vormittags 10 uUéhr buch eingetragen worden. mit entſprechender Auſſchrift ver⸗ 5 Die Einſicht der Mitteilungen. N SS VIT. 8 ·H 71 8. 4. 14 Gemeinde Boh 1 ſehen auf dem Bureau der] des Grundbuchamts ſowie der 5 85 Krankenhausverwaltung R 5, 1 übrigen das Grundſtück belref⸗ Ann elm, 1— eingereicht werden. enden Nachweiſungen, insbe⸗ General-Agentur 11 028 4 4 un Die Lieferungsbedingungen] ſondere der Schätzungsurkundeiſt] Frankfurter Lebens-Versicherungs-Gesellschaft Frankfurt a.., gegründet 1844. 0 liegen inzwiſchen auf genaännkem] ledermann geſtattet.„Neptun“— Wasserleitungsschäden-, Unfall- und Haftpflicht- Versicherungs- Gesellschaft Bülreau zur Einſicht offen, es Es ergeht die Aufſorderung,— 15 8 wird jedoch jetzt ſchon bemerkt, daß] Rechte, ſoweit ſie zur Zeit der 1. Die Angebote auf Lieferung von] Eintragung des Verſteigerungs⸗ Maſtochſenfleiſch bezw. 1Rind⸗ vermerks aus dem Grundbuch fleiſch, Kalbfleiſch, Schweine⸗ nicht erſichtlich waren, ſpäleſtens fleiſch nach einem zu bewilligen⸗[im Verſteigerungstermine vor den Rabatt an dem jeweiligen] der Aufforderung zur Abgabe Ladenpreſs zu richten ſind; von Geboten anzumelden und, —— Frankfurt a.., gegründet 1886.. Pr. National-Versicherungs-Gesellschaft in Stettin(Pransport- und Einbruchsdtebstahl-Versicherung). Maupt-Agentur: 210d6 Pr. National-Versicherungs-Gesellschaft in Stettin(Peuer-Versicherung). —— Tüchtige Platzvertreter und stille Vermittler gegen hhe Provision stets gesucht.. Am Mittwoch, den 22. Juni 1904, vormittags 11 Uhr, läßt die hieſige Gemeinde auf dem dkathauſe dahier die Ausübung der Jagd auf hieſiger Ge⸗ markung auf weitere 6 Jahre vom 2. Febr. 1905 bis dahin 1911 in öffentlicher Verſteigerung end⸗ gültig verpachten. r daß die Preiſe für Schinken, Wurſtwaren u. dgl. für die ganze Lieferungszeit feſt nor⸗ miert werden; 3. daß die bezeichneten Gegen⸗ ſtände von den Lieſeranten in der Krankenanſtalt zu über⸗ geben ſind. wenn der Gläubiger widerſpricht, glaubhaft zu machen, widrigen⸗ falls ſie bei der Feſtſtellung des gexingſten Gebots nicht berück⸗ ſichtigt und bei der Verteilung des Verſteigerungserlöſes dem Auſpruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt Die Gemarkung umfaßt 1140 ha Feld und Wald. Als Bieter werden nur ſolche Perſonen zugelaſſen, welche ſich im Beſitze eines Jagdpaſſes befinden oder durch ein ſchriftliches Zeugnis der zuſtändigen Behörde nachweiſen, daß gegen die Er⸗ teilung des Jagdpaſſes ein Bedenken nicht obwaltet. Der Entwurf des Jagdpachtvertrages iſt zur Einſicht auf dem Rathauſe oufgelegt. 50174 Wasservsschatug 1 cer Das aſpflesten; F ger de Rohrbach, 4. Juni 1904. 4. Das Kalbfleiſch iſt auf Ver⸗ werden. 5 177 7%. laugen auch in ganzen orer] Zdieſeuigen, wlche 1555 55 in UrOSsell fur die 48 Bürgermeiſteramt. halben Tieren nach dem orts⸗JBerſteigerung entgegenſtehende 2— In Vertretung: üblichen Gewicht von min⸗ Recht haben, werden aulgeſor⸗— Kondensation,— e deſtens 30 Ko. pro Tiet, dert, vor der Erleilung des sowie zur Versorgung von Städten, Fr. Walter, Ratſchr. Schützen⸗ Je Geſelſchaft Mannheim. Eingetr. Verein. Sonntag, den 12. Juni a. c. Schluß des Gaben⸗Schießens Machmittags 3½ Uhr im Schützeuhauſe Ronmazzert Abends Preisverteilung jedoch ohne Kopf zu llefern.] Juſchlags die Aufhebung oder Bei den Backwaren haben] einſtweilige Elnſtelfung des Ver die Angebote in der Art zu er⸗ ahrens herbeizuführen, widrigen ſolgen, daß bei den einzelnen] falls für das Recht der Verſſeige⸗ Gattungen rungserlös an die Stelle des a. ſür Schwarzbrod I. Sorte,] verſteigerten Gegenſtandes tritt. b. Weiß⸗(Waſſer) Brödchen, Beſchreibung des zu verſteigernden e. Milchbrod Grundſtückes der für die gauze Lieferungszeit„Grundbuch von Mannheim, zu fordernde Preis per ein Kilo] Band 11, Heſt 8, Beſtandsver⸗ in Buchſtaben beſtimmt ausge⸗ zeichnis I.. 885 drückt iſt. Lagerbuch⸗Nr. 186, Flächen⸗ Außerdem iſt ſowohl bei deminhalk 1 ar 45 qm Hofraite mit Schwarzbrod als auch den Weiß⸗ Gebäulichkeiten, Mittelſtr. Nr.140. waren für die gauze Lieferungs Hlerauf ſteht: ein dreiſtöckiges 1 au der jeweiligen Nipirhbg mit vierſtöckigem rechnung ein Rabatt, in Prozen⸗]Abor 1255 15 ten angegeben, zu gewähren und geſchätzt zu 31.000 Mk. behalten wir uns gleichzeitig vor, Maunheiin, den 3. Juni 1903. Gemeinden, Brauereien u. Fabriken. Tiefbohrungen mit grossen Anfangs- und End- durchmessern unter absoluter Garantie des Gelingens. Sachgemässer Ausbau von Bohrlöchern u Tiefbrunnen Pneuma-Brunnen-Pumpen mittelst pruckluft, wage zur Wasserförderung bis 100000 Liter und mehr pro Stunde, aus engdimensionierten und sandziehenden Bohrlöcbhern u. 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