und Geſundheit der im fernen Oſten weilenden Untertanen. 55 aus drei verſchieden großen Kupferſcheiben, die ſich verſchieden ſchnell adi Abonnement: e eeee 40 Pfeunig monatlich. Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſt⸗ auſſchlag M..48 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 8 Pfg. Inſerate: E 6. 2. Die Colonel⸗Zeile. 20 Pfg. Auswärtige Inſerate 28„ Die Reklame⸗Zeile. 60„ der Stadt Mannheim und Umgebung. Unabhängige Tageszeitung. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Geleſenſte und verbreitelte Zeitung in Mannheim und Amgebung. Schluß der Inſeraten⸗Aunahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 uhr. — Fuür unverlangte Manuſkripte wird keinerlei Gewähr geleiſtet.. (Mannheimer Volksblatt.) Telegramm⸗Adreſſe⸗ „Journal Maunheim“ Telephon⸗Nummern: Direktion u. Buchhaltung 1449 Druckerei⸗Bureau(An⸗ nahme v. Druckarbeiten 341 Redaktion 377 Expeditian E 6, 2. Filiale(Friedrichsplatz) 815 Nr. 268. Ariegsberichte. (Von unſerem Korreſpondenten.) XVI. Das„Adlerneſt“ Port Arthur. N. K. Liaojang, 8. Mai. Port Arthur iſt abgeſchnitten, Port Arthur wird belagert. Der Feind, der hartnäckige Feind, zieht den eiſernen Ring immer enger zuſammen und nähert ſich der Veſte. Alle Welt beſchäftigt ben 97 0 Schickſal Port Arthurs jedermann denkt: was wird weiter! Wen man auch trifft, jeder fragt: nun, was glauben Sie, wird die Feſtung ſich halten oder nicht? Wie groß iſt die Be⸗ ſatzung? Sind genügend Vorräte da, reicht das Waſſer, iſt die Hafeneinfahrt nicht geſperrt?— Und das ſind keine müſſigen ragen, es ſind Lebensfragen für Rußland, genau wie Leben Die Befeſtigungen Port Arthurs ſtempeln den Ort zu einer Schutzwehr erſten Ranges etwa vor einem Jahr hielt der jetzige e der mandſchuriſchen Armee, damalige Kriegsminiſter Kuropatkin, in Port Arthur eine Rede, in der er auf die Bedeutung der Feſtung nachdrücklich hinwies. Und Kuropatkin kann man glauben! Trotzdem viel über Port Arthur geſchrieben iſt und ein ganze Menge Photographien davon exiſtieren, iſt der Ort doch noch wenig bekannt. Als Stadt, als Wohnort bietet er auch wenig Bemerkenswertes, iſt um das öſtliche und weſtliche Hafen⸗ becken gelegen, die zuſammen die ſogen. Innenrhede bilden, welche ihrerſeits durch einen kurzen, ziemlich ſchmalen Ausgang mit dem Meere verbunden iſt. Ringsum die beiden Hafenbecken, ſtellenweiſe dicht an der Küſte, ſtellenweiſe aber auch in einiger Entfernung zieht ſich eine Reihe kegelförmiger Berge, auf deren ſämtlichen irgendwie bedeutenden Gipfeln Forts erbaut ſind. Zau allen Forts führen aus der Stadt bequeme Wege. Die Vertefdiger von Port Arthur haben ihre Lage von Beginn des Krieges an durchaus begriffen und ſich über ihre Zukunft keinen Illuſtonen hingegeben. Einer der erſten Tagesbefehle des Chefs des Verteidigungsweſens der Halbinſel Kwantung, General Stöſſels, damals Feſtungskommandant, legt hiervon Zeugnis ab. Stöſſel ſchrieb damals, die Einnahme Port Arthurs ſei für die Japaner nationale Ehrenſache und vielleicht eine der Haupt⸗ aufgaben des Krieges. Da verſteht es ſich denn von ſelbſt, daß die Verteidiger, in richtiger Erkenntnis des Wertes der Feſtung, für die Japaner, zum Schutze derſelben alles tun, was überhaupt denkbar iſt. Sie werden um jeden Fußbreit Landes kämpfen und den Feind nicht anders als nach gewaltigen Opfern an das letzte Bollwerk heranlaſſen. Wer einmal derart in die Enge gekrieben iſt, pflegt ſich meiſtens durch ungewöhnliche Erfindungs⸗ gabe und Hartnäckigkeit auszuzeichnen. Für die Verteidiger von Port Arthur aber gibt es keinen Ausweg mehr, da von Er⸗ gebung keine Rede ſein kann. Das muß man bei Beurteilung der Lage berückſichtigen. Als ich noch in Port Arthur weilte, ſchrieb ich gegen Mitte März in einem meiner Berichte, daß die Beſatzung förmlich barauf brenne, ſich mit dem Feinde in offenem Kampf zu meſſen; And ich bin überzeugt, daß der Geiſt der Beſatzung während der Verteidigung kein ſchlechter geworden iſt. Man kann mit agen, daß es ohne Ausfälle, ohne teilweiſe Nieder⸗ eindes nicht abgehen wird. Tagesneuigkeſten. LKünig Eduards 400 uhren. Aus London wird berichtet: König Eduard VII. hat in Windſor Caſtle 250 Uhren, in Buckingham Palace über 170, in St. James Palace und Hampton Court noch eine Anzahl, ſo daß er weit über 400 Uhren in ſeinem Beſitze hat. f von dieſer ſtattlichen Zahl haben eine ganz intereſſante Ge⸗ ſchichte. König Heinrich VIII. beſaß im Jahre 1542 nur zehn ihren im Weſtminſter Palace, und ſie waren für ihn eine Quelle großen Vergnügens. Heinrich VIII. ſchenkte Anna Boleyn an ihrem Hochzeitsmorgen eine Uhr, die zehn Zoll hoch iſt und die ſich jetzt in Windſor Caſtle befindet. Die Bleigewichte ſind zum Teil mit Kupfergold bedeckt. Auf ihnen ſind die Buchſtaben„H. K. ein⸗ graviert. Am Rande ſtehen die Worte„The Moſt Happye“. Dieſe 15 erſtand die Königin Viktoria für 2205 M. aus dem Nachlaß In Hampton Court befindet ſich eine alte die 1540 für Heinrich VIII. angefertigt wurde. wieder reſtauriert, nachdem ſie fünfzig Jahre in einem Schuppen gelegen hatte. Sie wurde an dem Abend der Hoch⸗ ßeit Heinrichs VIII. mit Catherine Howard aufgeſtellt In Hampton Fourt lebte auch Anna von Dänemark, Jakobs I. Gemahlin. Im Augenblick ihres Todes im Jahre 1619 ſtand die Uhr plötzlich ſtill, und ſie ſoll ſeitdem immer ſtillſtehen, wenn jemand, der lange Zeit in dem Palaſt gelebt hat, ſtirbt. Das Zifferblatt dieſer Uhr beſteht Horace Walpoles. aſtronomiſche Uhr, Sie wurde 1880 umdrehen. Die kleine Scheibe, die einen Durchmeſſer von 3. Fuß 85% Zoll hat, zeigt in der Mitte die Erdkugel; eine kleinere Scheibe, die ſich in einem kreisrunden Loch dahinter bewegt, zeigt die Mond⸗ phaſen. Die zweite Scheibe von 4 Fuß 1½ Zoll Durchmeſſer ragt bon hinten vor und zeigt das Alter des Mondes in Tagen, während e Scheibe von 7 Fuß 10 Zoll den Tag des Monats und die Sonne in der Ekliptik anzeigt. Eine der wenigen ein Jahr lang gehen, ohne daß man ſie aufzuziehen t 200 Jahre lang an derſelben Stelle in Wilhelms II. vwird. Seiten ſich ein Kupido von vergoldeter Bronze befindet. Montag, 15. Juni 4. (Abendblatt.) Außer Chineſen, die die ganze Zeit über an den Forts und anderen Verteidigungswerken Port Arthurs bauen, ſind ſehr wenig Privatperſonen in der Feſtung. Leider muß hinzugefügt werden, daß die Frauen einiger Kaufleute und Offiziere, und ſogar Kinder dort geblieben ſind. Ich hoffe indeſſen, daß ſie nach der Landung der Japaner auf der Liautunghalbinſel, ſo⸗ lange die Eiſenbahnverbindung nicht unterbrochen war, teils mit der Bahn nach Norden, teils in chineſiſchen Dſchunken nach Tſchifu haben entkommen können. Ich will zum Schluß noch von einem Beſuch auf den Forts erzählen, den ich früher nicht erwähnt habe. In der Redaktion des Blattes„Nowyi Krai“ traf ich eines Tages den mir vom letzten Kriege her bekannten Hauptmann der Feſtungsartillerie, Wyſſoki. Er erzählte mir, daß er das Fort No. 2 kommandierte und forderte mich auf, ihn einmal zu beſuchen. Wir begaben uns zunächſt in die Wohnung des Hauptmanns in der Stadt, wo ich ſeine reizende junge Frau kennen lernte, der die Schrecken des Bombardements deutlich in den ſchönen Augen geſchrieben ſtanden— dann machten wir uns auf den Weg. Dieſer führte zunächſt durch die kürzlich ausgebaute Chineſenſtadt mit ſauberen Fanſen(Hütten) zahlreichen Buden und breiten regelmäßigen Straßen, an deren Kreuzungspunkten die maſſiven Geſtalten ruſſiſcher Poliziſten ſtanden. Dank ihnen iſt es jetzt ſogar mit dem Schmutz in der Chineſenſtadt erträglich geworden.— Kaum hatten wir die letzten Häuſer hinter uns gelaſſen, ſo rückten von allen Seiten Berge heran und gleichzeitig ſprühte uns ein feiner Regen ins Geſicht. Je weiter und höher wir ſtiegen, um ſo großartiger wurde das Panorama ringsum, das bald an den Kaukaſus, bald an Tirol erinnerte. immer mehr in der Tiefe und der Goldene Berg erſchien wie ein Spielzeug aus Papier⸗maché auf der einem Spiegel ähnlichen Innenrhede. Ringsum herrſchte Stille, die nur bisweilen durch das Ausgleiten eines Hufes unſerer Pferde auf dem ſchlüpfrigen Thon, oder durch den durchdringenden Schrei eines Adlers ge⸗ ſtört wurde, der mit ſtillſtehenden Flügeln über einem Ab⸗ grund hing. 5 Erſt nach einſtündigem Ritt erreichten wir das Fort No. 2, und der uns zuſchauende König der Lüfte war ſicherlich ſehr unzufrieden damit, daß Menſchen ihm einen ſo vorzüglich zum Horſt geeigneten Platz ſtreitig machten. Das Fort beſteht aus einer Batterie bei der eine in ihrem Ledermantel mit Kapuze an einen Mönch erinnernde Schild⸗ wache ſtand. An die Batterie iſt auf einem Vorſprung des nur wenige Schritte im Umkreis meſſenden Felſens eine Bude gleich⸗ ſam angeklebt, in deren einen Hälfte der Hauptmann und Batteriechef nebſt Leutnant, und in der anderen 26 Mann Be⸗ dienungsmannſchaften der Geſchütze hauſen. Alle dieſe Befeſtigungen erſcheinen wie Ablerneſter auf ganz unzugänglichen Bergen. Und dieſe Berge wiederum erheben ſich über einem mehrere Kilometer breiten Tal, in dem jeder Punkt in weiteſtem Umkreis von den Geſchützen beſtrichen Die Lünette aber, das Bollwerksohr, befindet ſich un⸗ mittelbar unter der Batterie auf einem Felsvorſprung. „Unſere Lünette führt den Namen Kuropatkin,“ erzählte mir der Hauptmann.— In ſeiner Eigenſchaft als Kriegsminiſter beſuchte er vorigen Sommer Port Arthur und nahm auch eine Beſichtigung der Feſtungswerke vor. Hierbei entdeckte ſein ſcharfer Blick, dem ſo leicht nichts entgeht, jene Höhlung dort, die einen toten Winkel bildet, da die Geſchütze des Forts ſie Port Arthur verſchwand nicht beſtreichen können. Er wußte dieſem Mangel aber auch ſofort abzuhelfen, indem er auf dem Vorſprung unten die Lünette anbringen ließ; durch ſie wird auch der tote Winkel in die Enfilade einbezogen. Als die Lünette gebaut wurde, wurde ſie ſelbſtverſtändlich auf den Namen Kuropatkin getauft. Jetzt verſtehen Sie auch, warum meine Batterie das„Adlerneſt“ heißt— ſchloß der Hauptmann ſeine Erzählung. Wir ſtiegen jetzt hinab und traten in die Offizierabteilung der Bretterbude, wo zwei Feldbetten, ein Klapptiſch und ein eiſerner Herd mit geknicktem Abzugsrohr mir in die Augen fielen. „Was gibts heute?“ wandte ſich der Hauptmann an ſeinen finſter dreinblickenden Burſchen, der am Herd beſchäftigt war. „Zum erſten Concerten(Konſerven) und zum zweiten Kloys“, erwiderte dieſer. Durch den Verſchlag drang jetzt ein hübſcher Chorgeſang zu uns, der an die ferne Heimat erinnerte. Es war eine be⸗ kannte, luſtige Melodie, die Worte aber hatten ſich die Soldaten mit Bezug auf den Krieg mit Japan ſelbſt zurecht gemacht. politische Uebersichl. »Mannheim, 18. Juni 1004. Die bayeriſche Regentſchaft. Heute ſind 18 Jahre verfloſſen, ſeit König Ludwig von Bahern im Starnberger See jenes tragiſche Ende fand und Prinz Luitpold die Regentſchaft übernehmen mußte, die er bis heute in bedächtiger Weiſe ausgeübt hat. Um die Wende des Jahres 1905/06 werden 100 Jahre ſeit der Erhebung Bayerns zum Königreich verfloſſen ſein. In Erwartung einer feſtlichen Begehung dieſes Gedenktages ſchlägt Profeſſor Dyroff in den„Annalen des Deutſchen Reichs“ vor, endlich an die B ſeitigung der Regentſchaft zu gehen. Der bayeriſch Landtag möge alsbald bei der Krone vorſtellig werden. Um jede fürſtlichen Zartſinn zu beſiegen, ſchlägt Dyroff vor, die Regent ſchaft bei einer Geiſteskrankheit des Trägers der Kron ſtens ſo lange dauern zu laſſen, als die volle Regentſ einen minderjährigen König, alſo 18 Jahre, und dieſen G. ſatz in den Titel II des§ 1 der Verfaſſungsurkunde nehmen. Vom 13. Juni d. J. an könnte alſo der heutig Regentſchaft bei Annahme einer ſolchen neuen Verfaſſung beſtimmung alsbald ein Ende gemacht werden. Vorausſetzun ſoll natürlich ſein, daß jede Ausſicht auf Wiedererlangung Regierungsfähigkeit ausgeſchloſſen iſt. Für das Vorhandenſt völlig genügender Gutachten von kompetenten Sachverſtändigen bezüglich dieſes Punktes hätten die Miniſter die rechtliche Ver antwortung zu übernehmen. Der Staat ſolle und könne ſein Rechtsordnung durch einen Satz bereichern, welcher den und zweckwidrigen Zuſtand beſeitige, daß ein Willensunfä notwendig und möglicherweiſe auf eine Reihe von Jahrzehnten König bleiben muß. Der ſchwerſte Mangel des Regentſchafts⸗ rechtes, und zwar nicht nur des bayeriſchen, ſei der, daß keine Kautelen gegen allzu lange dauernde Regentſchaften geſchaffe ſeien. Hier müſſe abgeholfen werden. Das klingt durchaus plauſibel, aber wir glauben, Prinzregent Luitpold wird jet einer Aenderung genau ſo abgeneigt ſein wie vor ſieben Ja Daniel Quare gemacht, einem berühmten Mechaniker, Minutenrad erfand und den Uhren zwei Zeiger gab. Die ſchönſte Uhr in Windſor, wenigſtens vom Standpunkt des Kenners, ſteht im Van Dyke⸗Zimmer und iſt 7 Fuß 2½ Zoll hoch. Sie iſt im Stil Ludwigs XIV. von Boule aus rotem Gehäuſe mit vergoldetem Metall. Das jetzige Gehwerk ſtammt von Vulliamy, deſſen Name häufig auf den Uhren des Königs erſcheint. Die Uhr des kleinen Turmes von Windſor Caſtle geht acht Tage lang und ſchlägt die Viertelſtunden. Die großen Räder der Schlagteile haben einen Durchmeſſer von 24 Zoll, und die Stunden werden auf einer Glocke geſchlagen, die ein Gewicht von 32 Zentnern hat. 1000 Um⸗ drehungen ſind zum Heben der Gewichte erforderlich. Auf dem Kamin im Prunkſpeiſeſaal ſieht man einen von Thomire entworfenen Apollo in ſeinem Wagen, der über das Himmelsgewölbe eilt. Das Rad des Wagens iſt das Zifferblatt. Dieſe ſchöne Uhr war einſt von einem Glasſturz bedeckt, aber der König ließ dieſen wie viele andere entfernen, weil er ſie für unkünſtleriſch hält. Eine aſtro⸗ nomiſche Uhr von Lepine, der in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts lebte, bildet einen ewigen Kalender. Sie iſt 2 Fuß 6 Zoll hoch und hat drei Zifferblätter. Ueber dem inneren und äußeren Zifferblatt ſpannt ſich ein Himmelsgewölbe, an deſſen beiden Die beiden äußeren Zifferblätter ſind von den Zeichen des Zodiakus umgeben. Das mittlere Zifferblatt zeigt die Zeit an und hat einen Sekunden⸗ zeiger; das rechte zeigt die Wochentage und die Mondphaſen, das linke den Monat und die Tage des Monats. — Wiederum ein myſteriöſer Leichenfund in Berlin. Kopf, Arme und Beine fehlten, gelandet. Diesmal iſt es ſofort ge⸗ lungen, wenigſtens die Perſon des ermordeten Mädchens feſtzuſtellen. Es iſt dies die neunjährige Lucie Berlin, die Tochter des Zigarren⸗ en. Dieſe Uhr iſt von 5 der das Nach amtlicher Meldung wurde Samstag früh beim Hauſe Schiffbauer⸗ damm 26 aus der Spree die Leiche eines jungen Mädchens, der welche noch zwei Brüder im Alter von 14 und Is Jahren hat, war am Donnerstag mittag um 12 Uhr von der Schule nach Hauſe ge⸗ kommen und hatte ſich dann nach dem Hofe hinunter begeben, ſelbſt ein Leierkaſten ſpiolte. Die B. tanzte mit anderen Kindern und ging dann mit einer Schulkameradin nach der Straße hin 18. Dem Tanzen der Kinder hatten zwei junge Männer zugeſehen, di⸗ ſich gleichfalls zu dieſer Zeit aus dem Hauſe entfernten. Wie nun feſtgoſtellt worden iſt, hat einer der beiden Burſchen die Schulkam radin der., die 12jährige Martha Schoppe, angeſprochen un zu unſittlichen Handlungen herausgefordert. Dann richtete der bekannte ſeine unſittlichen Anträge auch an die kleine Berlin, w ſich jedoch entfernen wollte. Nunmehr ſchenkte der junge Mann Kinde Geld und die Berlin ſoll ſich nach den Angaben der Schoppe hierfür Bonbons gekauft haben. Die letztere begab ſich d mach Hauſe, ohne ſich weiter um die Kameradin zu bekümmer dieſer Zeit war die Lucie Berlin verſchwunden, was den Eltern um ſo auffälliger erſchien, als die Kleine, welche für ihr Alter ſehr ſt entwickelt war, Fremden gegenüber ſich ſtets ablehnend verhiel Der Tat verdächtig iſt der erwähnte junge Mann, ſowie ein zwei Burſche, der ſich mit dem erſteron gemeinſam ſchon am Donnersdag den ganzen Vormittag hindurch in der Ackerſtraße aufgehall tte. Der Hauptverdächtige, ein etwa 20jähriger Menſch mit hellgraut Ueberzieher und weißem Strohhut hatte ſich gegen 11 Uhn 17. Gemeindeſchule poſtiert und die dort herauskommenden Mäd beläſtigt. Am Sonnabend vormittag wurden von der Poltzei ſämt⸗ liche Kinder, welche die Männer geſehen haben wollen, ve Bezüglich der Tat ſelbſt wird von der Behörde angenommen, daß der Mord noch am Donnerstag nachmittag in der Nähe der Wohnun⸗ des Kindes verübt worden iſt. Allem Anſchein nach liegt ein mord vor; darauf deutet der Umſtand, daß die Geſchlechtsteile ſtümmelt ſind und der Unterleib, wie es ſonſt bei derartigen ine ree 2. Seſſe. General⸗Anzeiger. Mannheim, 18. Juni. Wechſel im preußiſchen Miniſterium. Zu den Gerüchten über einen Wechſel im preußiſchen Mi⸗ niſterium des Innern ſchreiben die„Deutſchen Stimmen“: „Ein neuer Miniſter iſt in Sicht. Die„Frankfurter Oder⸗ Ztg.“ nennt auch ſchon einen Namen. Der Landesdirektor für Brandenburg, Freiherr v. Manteuffel, ſoll dafür in Ausſicht genommen ſein. Das Nennen von Namen iſt in ſol⸗ chen Fällen mehr als fragwürdig. Wir erinnern uns eines Falles, daß ein hochverdienter Parlamentarier Oberpräſident zu werden im Begriff ſtand. Irgend wer brachte es vor der Zeit in die Blätter. Die Indiskretion erreichte ihren Zweck: die Ernennung unterblieb. Vielleicht denkt heute Frhr. v. Manteuffel ebenfalls: Gott behüte mich vor meinen Freun⸗ den! Wir haben uns kürzlich mit einer politiſchen Kundgebung des Frhrn. v. Manteuffel, die im Herrenhaus ſtattfand zu be⸗ ſchäftigen gehabt; ſie ſtach ſo auffällig von den junkerlich⸗un⸗ perſtändigen Ausführungen des nachfolgenden Redners, Grafen von Mirbach, und von den unverantwortlichen Wahlrechtsver⸗ böſerungs⸗Vorſchlägen des Herrn Hausminiſters ab, daß dies auch dem beſcheidenſten Politikus bemerkbar werden mußte— worausgeſetzt, daß er wenigſtens zuhörte, als die drei konſerva⸗ tiven Herrenhausmitglieder ſprachen, oder nachher den ſteno⸗ graphiſchen Bericht eines Durchſehens würdigte. Zu dieſen der genaueren Einſicht befliſſenen Politikern gehören die Re⸗ dakteure der radikalen und ſoialiſtiſchen Preſſe keinesfalls; ſie bleiben dabei, daß Manteuffel, Mirbach und Wedel⸗Piesdorf genau in dasſelbe Horn geſtoßen hätten. Wundern ſich aber dann, wenn Ereigniſſe kommen, die juſt nur von anderen politiſchen Kreiſen vorhergeſehen wurden. Deutsches geſeh. * Mannheim, 13. Juni.(3ur Rede Baſſer⸗ manns im Ballhaus.) In den verſchiedenſten Zeitun⸗ gen wird infolge eines Verſehens der Redaktion der„Freien deutſchen Preſſe“ behauptet, Baſſermann habe in ſeiner auf dem ihm zu Ehren veranſtalteten Rede die Wendung gebraucht: „Wir dürfen hoffen, daß ſolche Seitenſprünge von dem geraden Wege des Liberalismus ab in das düſtere klerikale Gebüſch abſeits bom Wege, wie ſie in allerletzter Zeit vorkamen, ſich nichk wieder⸗ Höolen.“ Es ſei hier feſtgeſtellt, daß dieſe Wendung nicht von Baſſermann, ſondern vom Führer der hieſigen Jungliberalen, Dr. Koch gebraucht wurde. Berlin, 12. Juni.(Kontraktbruch ländli⸗ cher Arbeiter.) In die preußiſche Abgeordnetenhaus⸗Kom⸗ miſſion für den Entwurf betr. Erſchwerung des Vertragsbruches landwirtſchaftlicher Arbeiter und des Geſindes hat die national⸗ liberale Fraktion die Abg. Dippe, Schiffer und Witz⸗ mann entſandt. Abg. Dippe iſt zum Vorſttzenden dieſer Kommiſſion gewählt worden. — Gum Prozeß Hoensbroech⸗Das bach) wird der„Tägl. Rundſch.“ berichtet, daß die Nachricht, Graf Hoensbroech habe bereits Berufung gegen das Urteil eingelegt, auf einem Irrtum beruht. Die Berufung wird aller Wahr⸗ ſcheinlichkeit nach zur Aufhebung des Trierer Urteils eingelegt werden; doß iſt erſt die Zuſtellung des Urteils mit allen ſeinen Gründen abuwarten, um die neue Maßregel einzuleiten. * Hamburg, 12. Juni.(Kaufmannsgerichte.) Im Intereſſe der außerordentlich gefährdeten Vorlage der Kaufmannsgerichte hat der deutſchnationa le Handlungsgehilfenverband an ſämtliche Reichs⸗ tagsabgeordneten folgendes Schreiben gerichtet: ö„Das Zuſtandekommen des Geſetzes betr. Kaufmanns⸗ gerichte iſt durch die geſtrigen Beſchlüſſe des Reichstages und Durch die ihnen entgegengeſetzta Haltung der verbündeten Regierungen aufs äußerſte gefährdet. Liegen nun auch die Beſchlüſſe des Reichs⸗ tages durchaus in der Richtung unſerer Wünſche, die ſich zweifellos mit denen aller Handlungsgehilfen decken und müſſen wir es dem⸗ zufolge auch dankbar anerkennen, daß der Reichstag geſtern ſein Möglichſtes getan hat, um die verbündeten Regierungen zur Nach⸗ giebigleit zu bewegen, ſo verkennen wir doch andererſeits nicht die Gefahr und ihre mißlichen Folgen, die das Scheitern des ganzen Geſetzes für den geſamten Stand der Handlungsgehilfen haben würde. Getreu unſerem Grundſatze, praktiſche Gewerkſchafts⸗ politik zu treiben, bekennen wir offen, daß wir ein weniger gutes Geſetz, in der Hoffnung, es mit der Zeit verbeſſern zu können, dem Nichts vorziehen, namentlich dann, wenn die Gafahr beſteht und das tſt hier zweifellos der Fall— daß es für abſehbare Zeit bei dem Nichts ſein Bewenden haben wird. Da überdies durch die Vorlage urnd denjenigen Teil der Beſchlüſſe des Reichstages, denen die ver⸗ bündeten Regierungen ihro Zuſtimmung nicht verſagen werden, die für uns maßgebenden drei Grundſätze des Geſetzes, nämlich Schleunigkeit, Billigkeit und Sachverſtand der Rechtſprechung, burch⸗ aus gewährleiſtet werden, ſo richten wir an Ew. Hochtvohlgeboren die ebenſo herzliche wie dringedne Bitte, unbeſchadet weitergehende WMWünſche, bei der vorausſichtlich am Dienstag, den 14. d. M. ſtattfin⸗ bdie ebenſo herzliche wie dringedne Bitte, unbeſchadet weitergehender Abgeordneten Beck⸗Henning⸗Trimborn ſtimmen zu wollen und dadurch die Gefahr, ſonſt das ganzo Geſetz geſcheitert zu ſehen, zu beſeitigen.“ —— — ͤ————.——(————— Nacht zum Freitag den Fluten übergeben worden und würde wohl ſchon weiter fortgetrieben ſein, wenn er nicht zwiſchen dem Schiff aund der Quaimauer hängen geblieben wäre. Auf die Ermittelung des Täters hat das Polizeipräſidium 1000 Mk. Belohnung ausgeſetzt. — Wie der„Staatsb. Ztg.“ mitgeteilt wird, wurden nachmittags gegen 2 Uhr auch der Kopf und die Arme, in einen Sack eingenäht, an der Weidendammer Brücke aus der Spree gelandet. Eine Be⸗ ſtätigung dieſer Nachricht zu erlangen, was uns bis Redaktionsſchluß micht mehr möglich. — Ueber einen Hamburger Skandal⸗Prozeß wird uns aus Hamburg folgendes berichtet: Der prakt. Arzt Dr. med. Hagenow, ein in Hamburger Patrizierkreiſen ſeinerzeit geſuchter Spezialarzt und mehrfacher Millionär, bildet ſeit länger als einem Jahre den Mittelpunkt einer Reihe von Strafprozeſſen, die hier ſehr unliebſames Aufſehen erregt halen. In den Jahren 1898 bis 1900 ſtand in ſeinen Dienſten ein junges hübſches Hausmädchen Friederike S.„die ſich im Herbſt 1900 mit einem ehrſamen Handwerker in Berlin verhei⸗ Tatete. Etwa ein Jahr mach der Hochzeit fand ſich Friederike S. twieder in Hamburg ein und forderte den Dr. Hagenom und deſſen Ehefrau auf, ihr endlich die Ausſteuer nach Berlin gzu ſenden, die aman ihr bei ihrem Dienſtaustritt als Belohnung für beſondere, dem Ehepaar geleiſteto Dienſte, verſprochen habe. Dr. Hagenow ſowohl als mauch ſeine Frau ſtellten damals entrüſtet jede Zahlungspflicht in Abrede und beſchuldigten das Mädchen, als dieſes ihre Anſprüche gegen das Ehepaar auf 500 M. normierte, der Erpreſſung. Die Jolge davon war, daß gegen Friederike S. ein Strafberfahren wegen Erpreſſung und Beleidigung ihres früheren Dienſtherrn eingeleitet wurde. In der Gerichtsverhandlung brachte die Angeklagte geradezu Haarſträubende Dinge aus dem Eheleben des Dr. Hagenow zur Sbprache, indem ſie ſich zugleich als ein Opfer der perverſen Neig⸗ Angen ihres früheren Dienſtherrn hinſtellte. Auch behauptete ſie, daß Sum preußziſchen Schulkompromifßz. I Berkin, Junt Der Zentralvorſtand der nationallibera⸗ len Partei hielt heute unter dem Vorſitze des Herrn Dr. Hammacher eine ſehr zahlreich beſuchte Sitzung ab. Ein⸗ gangs derſelben widmete Dr. Hammacher dem verſtorbenen Mit⸗ gliede des Zentralvorſtandes, Herrn Ernſt Krupp⸗Königſtein i. T. einen warmherzigen Nachruf. Anſtelle des Herrn Abg. Dr. Blankenhorn, welcher von vornherein ſeinen Poſten nur proviſoriſch übernommen und ſeinen Rücktritt erklärt hatte, wurde einſtimmig Abg. Baſſer⸗ mann zum erſten ſtellvertretenden Vorſitzenden des Zentral⸗ vorſtands gewählt. Zugewählt wurden in den Zentralvorſtand die Herren Landgerichtsdirektor Boiſly⸗Halberſtadt, Fabrik⸗ beſitzer Huffmann⸗Eſſen und Reg.⸗Rat Dr. Leidig⸗ Charlottenburg. Nach einem erſchöpfenden Referat des Abg. Dr. Fried⸗ berg über den Schulantrag wurde nach einer ſechs⸗ ſtündigen, lebhaften Ausſprache folgende mit allen gegen fünf Stimmen angenommene Reſolution gefaßt: „Der Zentralvorſtand erkennt an, daß der im preußiſchen Abgeordnetenhauſe eingebrachte Schulantrag ſich im Einklang befindet mit derjenigen Stellungnahme, welche die national⸗ liberale Landtagsfraktion in Preußen in den Jahren 1892, 1896 und noch 19038, ohne Widerſpruch in der Partei zu finden, in der Schulfrage eingenommen hat. Er ſpricht die durch alle Erklärungen der Landtagsfraktion gerechtfertigde Erwartung aus, daß ſie bei Ausgeſtaltung des Geſetzentwurfes beſtrebt ſein wird, der Simultanſchule eine rechtliche Stellung zu verſchaffen, die nicht nur die goſetzlich und tatſächlich beſtehenden Simultan⸗ ſchulen unverändert aufrecht erhält, ſondern auch die Weiter⸗ entwicklung dieſes Schulſyſtems auf der Linie ſeiner grundſätz⸗ lichen Gleichberechtigung möglich macht.“ Dr. Hammacher, der in unermüdlicher Ausdauer und Friſche die ſechsſtündige Debatte mit gewohnter Umſicht geleitet hatte, gab ſeiner Genugtuung über das erzielte Ergebnis in herz⸗ lichſten Worten für die nationalliberale Partei Ausdruck; den Dank der Verſammlung und der Partei ſtattete Abgeordneter v. Eynern dem Senior und Leiter der heutigen Zentral⸗ vorſtandsſitzung ab. Der internationale Frauen⸗Kongreßz. (Von unſerm Korreſpondenten.) sh. Berlin, 12. Juni. Begrüßungsabend. Mit einer Begrüßungsverſammlung im großen Feſtſaale der Philharmonie wurde heute abend der 111. Internationale Frauen⸗ Kongreß unter außerordentlich zahlreicher Beteiligung von Ver⸗ treterinnen der dem Frauen⸗Weltbunde(International Council of Women) angeſchloſſenen 19 National⸗Verbänden eröffnet, nachdem bereits in der verfloſſenen Woche die internationale Konferenz für Frauen⸗Stimmrecht und die nichtöffentliche General⸗Verſammlung des Frauen⸗Weltbundes in der Reichshauptſtadt getagt hat. Der mernationale Frauen⸗Kongreß iſt amerikaniſchen Urſprungs. Seinem im Jahre 1880 in Waſhington unter Beteiligung von amerikaniſchen, engliſchen, franzöſiſchen und ſchwediſchen Frauen zuſtande gekom⸗ menem Programm zufolge, erſtrebt er die internationale Organi⸗ ſation der beſtehenden Frauenverbände aller Länder und aller Rich⸗ tungen, um das Intereſſe der Frauen an der Hebung ihrer ſozialen und wirtſchaftlichen Lage zu wecken und zu fördern. Er bwill es je⸗ doch vermeiden, in der Befolgung dieſes Ziels für irgend eine der verſchiedenen Richtungen in der modernen Frauen⸗Bewegung Propa⸗ ganda zu machen, und er hat es daher auch abgelehnt, daß die internationale Frauen⸗Stimmrechts⸗Konferenz ettwa als ein von ihm arrangiertes Unternehmen angeſehen wird. Die deutſche Frauen⸗ bewegung hat ſich dieſem internationalen Verbande im Jahre 1894, bald nach der Begründung des Bundes deutſcher Frauenvereine, an⸗ geſchloſſen, und dieſer Bund iſt es auch, der den III. Internationalen Frauen⸗Kongreß nach Berlin eingeladen hat. Insgeſammt umfaßt der Frauen⸗Weltbund heute ca. 7 Millionen Frauen in Deutſchland, England, Frankreich, Amerika, Oeſterreich, Norwegen, Holland, Ungarn, Dänemark,, Finnland, Schweden, Belgien, Irland, der Schweiz, Neu⸗Seeland und Auſtralien. Die Präſidentin des Bundes iſt die nordamerikaniſche Schulvorſteherin Mrs. May Wright Sewall aus Indianapolis; die zweite Präſidentin iſt die Gattin des früheren Vige⸗Königs von Irland, Frau Dr. Iſhbel Aber⸗ den, während das Amt der Schatzmeiſterin Fräulein Helene Lange⸗Berlin, die Vorkämpferin für weibliche Gymnaſialkurſe in Deutſchland, innehat. Der heutige Begrüßungsabend ſtand im Zeichen der geſelligen Vereinigung. Fräulein Friederike Stritt, eine Vorwandte der bekannten Dresdener Frauenrechtlerin und Vorſitzenden des Bundes deutſcher Frauenvereine Frau Marie Stritt, ſprach einen von Fräulein Anna Brunnemann verfaßten Prolog, worauf die Begrüßung der Teilnchmerinnen durch die Vorſitzende des Berliner Lokal⸗Komitees erfolgte. Während des abends konzertierte ein aus Damen gebildetes Streich⸗Orcheſter. Die Kongreßverhandlungen beginnen am Montag vormittag in den Sälen der Philharmonie mit einer Eröffnungsverſammlung, an die ſich die achttägigen Sektions⸗ ſitzungen anſchließen werden. In der erſten Sektion für Frauen⸗ bildung werden über„die Bildung der Frau für ihren Mutter⸗ beruf“ Fräulein Helene Lange⸗Berlin, Lady Aberden(England) und Frau Adele Gerhardt ſprechen.„Die häusliche Erziehung“ und„das Kindergartenweſen“ behandeln in dieſer Abtei⸗ lunng Mrs. Franklin(England), Frau Henriette Goldſchmidt⸗Leipzig und Fräulein Lilly Dröſcher.„Die Bildung der Mädchen durch die Volksſchule, dies gemeinſame Er⸗ sziehung der Geſchlechter und die Einheitsſchule“ bilden das Thema von Vorträgen der Damen Mrs. Wells(Vereinigte Staaten), Fräulein Dr. Maikki⸗Friberg(Finnland), Frau Hierta Retzius(Schweden), Fräulein Gertrud Bäumer, Fräulein Anng Blum und Frau Marie Loeper⸗Houſſelle. Ueber„die Aufgaben der Mädchen⸗Fortbildungsſchule, der Volks⸗ beſtrebungen für Frauen“ werden Fräulein Henſchke, Fröken Eline Hanſen(Dänemark), Frau von Rudnay⸗Veres (Ungarn), Frl. Auguſte Förſter, Frau Helene von Forſter⸗Nürnberg und Cecilia Baath⸗Holmberg(Schweden) referieren.„Höhere Mädchenbildung und Gymnaſium“ bilden das Thema der Damen Frl. Helene Lange, Mrs. May Wright Sewall, Frl. Danielſon(Schweden), Frl. Luiſe Wintler(Dänemark), Mme. Alphen Salvador(Frankreich), Frl. Ilmi Hallſten(Finnland), Dr. phil. Gugenie Schwarzwald(Oeſterreich).„Das Univerſi⸗ bätsſtudium der Frauen“ werden Frau Marianne Weber, Dr. Anng Hude(Dänemark), Miß Frances H. Melbille(Schott⸗ land), Miß Carrey Thomas(Vereinigte Staaten) und Frl. Dr. Käthe Windſcheid⸗Leipzig behandeln. Am Schlußtage ſprechen über „die Beteiligung der Frauen am Unterrichts⸗ weſen“ Frl. Maria v. Bredow, Frl. Martin, Frl. Auguſte Roſen⸗ berg(Ungarn), Mag. art. Ida Falbe⸗Hanſen(Dänemark), Frl. Fredrikka Mörck(Norwegen), Miß Derrick(Kanada), Frl. Anna Marie Riſtow und Frau L. Zurlinden(Schweiz). In der zweiten Sektion für Frauenerwerb und Be⸗ rufe, deren Vorſitzende Frl. Alicſe Salomon⸗München iſt, werden ebenfalls Rednerinnen aller Länder über Landwirtſchaft und häusliche Dienſte, Dienſtbotenfrage, die Lage der getverblichen Arbeiterinnen, der Heimarbeiterinnen, die Frau im Handel und Ver⸗ kehr, dei der Bahn und Telegraphie, in der Krankenpflege, im Kunſt⸗ gewerbe, in der Kunſt, Literatur und im Journalismus, den Lehrerinnenberuf und andere wiſſenſchaftliche Berufe ſprechen. Die Vorſitzende der dritten Sektion iſt Frau Anna Gdinger⸗Berlin. Armen⸗ und Krankenpflege, Fürſorge für Kinder und Jugendliche, Beſtrebungen zur Hebung der Sittlichkeit, Gefangenen⸗Fürſorge, Alkoholbekämpfung, Berufsorganiſationen und Gonoſſenſchafts⸗ bewegung, Wohlfahrtseinrichtungen, Rechtsſchutzſtellen werden be⸗ ſprochen werden; auch hier weiſen die Liſten der Rednerinnen be⸗ deutungsvolle Namen aus allen Kulturländern auf. Die vierte und letzte Sektion, Vorſitzende Freiin Olga v. Beſchioitz, behandelt die rechtliche Stellung der Frau, die zivilrechtliche Stellung der Frau, die Frau in der ſozialen Geſetzgebung, in kommunalen Aemtern, das kommunale, das kirchliche und politiſche Wahlrecht der Frau. Ueber das letztere wird eine Mormonin ſprechen, die bereits feit mehreren Jahren im Parlamente ſitzt, nebenbei eine ſchöne junge Frau, glück⸗ liche Gattin und Mutter von vier Kindern. Beſonderes Inkexreſſe dürfte der Vortrag einer Negerin erregen, die Profeſſor an einem Kolleg iſt. Neben den geſchäftlichen Verhandlungen ſind auch eine Reiße feſtlicher Veranſtaltungen, darunter ein Empfang der Kongreß⸗ teilnehmerinnen durch die Stadt Berlin vorgeſehen. Die Kaiſerin wird am Dienstag den Vorſtand und verſchiedene ausländiſche Dele⸗ gierten des Internationalen Frauen⸗Kongreſſes im königlichen Schloß empfangen. 1 Aus Stadt und Land. * Maunheim, 13 Juni 1904. * Zu dem bevorſtehenden Kongreß des Deutſchen Vereins für Knabenhandarbeit zu Worms ſchreibt man uns: Nicht mit Unrecht wird in unſerer an Verſammlungen und Kongreſſen überreichen Zeit oft der Vorwurf erhoben, daß wir zu viel reden, zu viel theoreti⸗ ſieren und dabei— zu wenig handeln. Wenn man aber eine Praxis berfolgt, wie der Deutſche Verein für Knabenhandarbeit bei der Ein⸗ ladung zu ſeinem diesjährigen, vom.—3. Juli in Worms ſtatt⸗ findenden Kongreß, ſo iſt jenem Vorwurfe von vornherein die Spitze abgebrochen. Die vor kurzem veröffentlichte Tagesordnung für die Verſammlung, ſowie eine vom Verein herausgegebene allgemein un⸗ terrichtende Denkſchrift laſſen dies klar erkennen. Einige mit der Zeit vollkommen herangreifte Hauptfragen werden aus dem leider noch immer umſtrittenen Gebiete des erziehlichen Handarbeitsunter⸗ richts für Knaben herausgehoben und auf Grund der Erfahrungen behandelt, welche bisher in den nahezu 1000 Schülerwerkſtätten Deutſchlands, in Knabenhorten, Hilfsſchulen und in den Volksſchulen zu Worms gemacht worden ſind. Bekanntlich redet nichts ſo eindring⸗ lich als Tatſachen, und ſo kann man wohl von vornherein den Aus⸗ die Ehefrau des Dr. Hagenow von deſſen Treiben gewußt und ihr zum Lohn eine Ausſteuer für den Fall ihrer Verheiratung verſprochen habe und Dr. Hagenow habe dieſe Abmachungen mit ſeinem Ehren⸗ wort bekräftigt. Bei ſeiner eidlichen Vernehmung ſtellte der als Zeuge geladene Dr. Hagenow alle Behauptungen der Angeklagten rundwez in Abrede, ſodaß die Verurteilung der Angeklagten zu 4 Monaten Gefängnis erfolgen mußte. In Anbetracht der Schwere der gegen den bis dahin hochgeehrten Arzt vorgebrachten Beſchul⸗ digungen wurde die Verurteilte auch ſofort in Haft genommen, ob⸗ wohl ſie unter Tränen ihre Unſchuld beteuerte und den Dr. Hagenow des wiſſentlichen Meineids bezichtigte. Der damals lebhaft beſprochene Fall brachte jedoch eine ganze Anzahl Leute zum Reden und ver⸗ ſchiedene gravierende Mitteilungen über das ſittliche Leben des Dr. Hagenow führten ſchließlich dazu, daß die Verurteilte einem erneuten Verhör unterworfen wurde, bei dem ſie ſo intime Einzelheiten zu erzählon wußte, daß gegen Dr. Hagenow ein Meineidsverfahren werden mußte; insbeſondere konnte Friederike S. eine örperbeſchreibung ihres frütheren Dienſtherrn geben, die ſich durch zeine ſpätere Unterſuchung in allen Punkten als richtig erwies. Wäh⸗ und man ſie daraufhin ſofort entließ, wurde Dr. Hagenow in Haft genommen, doch gelang es ihm mühelos, eine Kaution von 50 000 Mark zu ſtellen, ſodaß man ihn wieder entlaſſen mußte. In einem langwierigen Prozeß vor dem Hamburger Schwurgericht wurde Dr. Hagenow des Meineids als ſchuldig befunden und zu einem Jahr ſechs Monaten Zuchthaus verurteilt, die er gegenwärtig berbüßt. Daraufhin wurde das Wiederaufnahmeverfahren gegen ſein früheres Hausmädchen Friederike S. eingeleitet, das geſtern die 3. Straf⸗ kammer des hieſigen Landgerichts unter dem Vorſitz des Landgerichts⸗ direktors Dr. Schrader boſchäftigte. Das Mädchen, das ſeine vier⸗ monatige Strafe bis auf 8 Tage verbüßt hat, wiederholte heute ihre ſchweren Beſchuldigungen gegen Dr. Hagenow, indem ſie gleichzeitig ——.r. r ttt........— betonte, daß ſie bei Geltendmachung ihrer Anſprüche gegen dieſen durchaus keine erpreſſeriſchen Abſichten gehabt habe, ſondern daß es ihr bei ihrer Reiſe nach Hamburg lediglich darum zu tun geweſen ſei, zu der ihr für ihre beſonderen Dienſte verſprochenem Ausſteuer zu kommen. Auf die Weigerung des Ehepaares hin habe ſie nur mit oiner Civilklage gedroht, ſodaß alſo von einer erpreſſeriſchen Abſicht keine Rede geweſen ſei. Der aus dem Zuchthauſe vorgeführte Dr. Ha⸗ genotw beteuterte wiederholt ſeine Unſchuld, während ſeine Ehefrau, die uneidlich vernommen wurde, angab, daß ſie an Gedächtnisſchwäche leide, ſodaß ſie ſich auf alle die Vorgänge, welche das Verfahren gegen ihren Mann horaufbeſchworen hätten, nicht mehr gzu erinnern vermöge. Staatsanwalt Holländer, der in dem Meineidsprozeß gegen Dr. Hagenow als öffentlicher Ankläger auftrat, ſprach dem Mäßdchen ſein Bedauern darüber aus, daß ſie einem Juftizirrtum zum Opfer gefallen ſei, die Staatsanwaltſchaft lege deshalb Wert darauf, ſie als vollſtändig ſchuldlos und gerechtfertigt aus dem Sitzungsſaal herausgehen zu laſſen, indem ſie erkläre, daß ſie objektiv berechtigt geweſen ſei, die ihr verſprochene Ausſteuer zu fordern, und daß ſie ſich bei Geltendmachung ihrer Forderung ſubjektiv im guten Glauben befunden habe. Nach kurzer Beratung ſprach das Gericht das Mädchen frei und legte die Koſten des Verfahrens, wie auch den Erſatz der der Angeklagten erwachſenen notwendigen Auslagen, der Gerichtskaſſe auf. In den Urteilsgründen wurde ausgeführt, daß ſich die völlige Schuldloſigkeit des Mädchens ergeben habe. Die Freigeſprochene hat für das ihr entſtandene Ungemach gegen den Dr. Hagenow bereits einen Schadenerſatzprogeß in Höhe von 30 000 M. angeſtrengt und bereits erzielt, daß dieſer ihr daraufhin einen Vergleichsvorſchlag 190 5000 M. machte. Die Entſcheidung des Civilgerichts ſteht zurzeit noch aus. * zu warnen. ſichtigkeit begehen, lehrt ein Fall aus Würzburg. Einer 38jährigen Vorkommniſſe, die noch jeden Beweiſes entbehren, Mannheim, 13. Juni. General⸗ Anzeiger. 3. Seite. führungen berufener Referenten über die genannten Fragen mit In⸗ tereſſe entgegenſehen und den Verhandlungen des Kongreſſes den beſten Erfolg wünſchen und vorausſagen, um ſo mehr, als ſie durch Anterrichtliche Vorführungen in den Wormſer Volksſchulklaſſen in wirkſamer Weiſe unterſtützt werden ſollen. Das lebhafte Intereſſe, das ſich jetzt ſchon in weiten Kreiſen der Pädagogen, der Aerzte und der Verwaltungen für den Kongreß kundgibt, darf als ein Beweis gelten für das neuerdings auch in Deutſchland erwachte Intereſſe, die Volksſchulerziehung mehr auf praktiſcher Grundlage beſonders auf Anſchauung und Selbſtbetätigung aufzubauen. Für die Hilfs⸗ ſchulen, d. ſ. Nebenklaſſen für Schwachbegabte, hat ſich dieſe Rich⸗ tung ſchon vollkommen durchgearbeitet, und es iſt zu hoffen, daß ſie in entſprechender Anpaſſung auch in den Schulen für normal ver⸗ anlagte Kinder allmählich zur Anwendung gelangt. Zur gegenwärtigen Kirſchenzeit iſt es angebracht, an die Ge⸗ fahren zu erinnern, denen ſich diejenigen ausſetzen, welche die Ge⸗ wohnheit haben, die Obſtkerne zu verſchlucken. Verdauungs⸗ ſtörungen ſind die gewöhnlichſte Folge dieſer nicht genug zu rügenden Unart. Aber ſchon ſehr häufig ſind ernſte Erkrankungen, ja ſogar der Tod dadurch herbeigeführt worden. Darum ſind beſonders Kinder, welche aus Unachtſamkeit oder Leichtſinn am eheſten dazu geneigt ſind, das Obſt ſamt dem Kern zu verzehren, davor ernſtlich Daß leider auch erwachſene Perſonen dieſe Unvor⸗ Frau, welche zum Skelett abgemagert war, wurde der Magen ge⸗ öffnet und daraus nicht weniger als 80 Zwetſchgen⸗ und 2 Kirſch⸗ kerne entfernt.— Ebenſo gefährlich iſt es, die Obſtkerne zu zer⸗ ſchlagen und den Inhalt zu eſſen. Dieſer entwickelt nämlich, beſonders wenn nach ſeinem Genuß Waſſer getrunken wird, Blau⸗ ſäure im Magen. Blauſäure iſt aber bekanntlich ein ſcharfes Gift. *Friedrichspark(Stadtpark). Der geſtern Abend von der hie⸗ ſigen Grenadierkapelle veranſtaltete Walzerabend lockte eine große Zahl von Beſuchern an und es kann die Einführung derartiger Spezialabende nur mit Freude begrüßt werden. Das Publikum wird es auch der Verwaltung Dank wiſſen, wenn ſie von jetzt ab die im vergangenen Jahre ſo außerordentlich beliebten Streich⸗ orcheſterabende abhalten läßt. Die Kapelle unter der vor⸗ züglichen Leitung des Herrn kgl. Muſikdirigenten Vollmer leiſtete wiederum Vorzügliches und angenehm hoben ſich von den ein⸗ ſchmeichelnden Walzerklängen das von Herrn Bücking vorgetragene Poſaunenſolo, ſowie der humoriſtiſche Marſch„Die Verlobungs⸗ maſchine“ ab. Bei dieſen und anderen Stücken wurde ſtürmiſche Wiederholung verlangt, wozu ſich Herr Vollmer bexeitwilligſt verſtand. * Feldbergfeſt im Taunus. Unter zahlreicher Beteiligung der Turnvereine des Mittelrheinkreiſes, ſowie verſchiedener Turner des X. Kreiſes fand geſtern das 51. Feldbergfeſt ſtatt. Kurz vor 7 Uhr morgens traten die Wetturner an, worauf nach einer kurzen An⸗ ſprache zunächſt einige Freiübungen gemacht wurden. Sodann wurde mit dem Wetturnen begonnen, an dem ſich über 700 Turner betei⸗ ligten. Die Uebungen beſtanden in Stabhochſprung, Freihoch⸗ und Freiweitſprung und Kugelſtoßen mit Anlauf. Den erſten Preis mit 39½ Punkten errang der Turner J. Hauſchild vom Turner⸗ bund Pforzheim, den zweiten O. Mühl vom Turnverein Mainz. Von Mannheimer Turnern erhielt G. Diebold den 11 mit 33½, J. Saſck den 15. mit 32½ Punkten, beide vom Turnverein, den 17, O. Münch, Tb. mit 30½, den 20. H. Kerber, To. mit 29. den 21, H. Roſelius, Tb., 28½, den 25. S. Heß, To., mit 26½%, den 27. K. Futterer, Tb. und H. Lempe, To. mit 25½ und den 29. J. Sonnenſchein, To., mit 24½ Punkten. * Die Wächter der Wach⸗ und Schließgeſellſchaft ſind in der erſten Hilfeleiſtung bei Verwundungen, Knochenbrüchen und ſonſtigen Körperberletzungen unterwieſen und mit entſprechendem Verbands⸗ zeug ausgerüſtet. Wächter 8, Knapp, legte in der Nacht vom 9. zum 10. ds. einem durch Schläge am Kopfe Verwundeten den erſten Verband an und veranlaßte die Ueberführung des Verwundeten ins Krankenhaus.— In der Nacht vom 10. zum 11 ds. traf Wächter 2, Seifert, einen durch mehrere Stiche an Kopf und Schulter Schwerberwundeten bei P 4, 1 und legte ihm den erſten Notverband an. In derſelben Nacht entdeckte Wächter 27, Geberth in Ludwigs⸗ hafen in der Kaiſer Wilhelmſtraße Nr. 15 bei den Kaufleuten Herrn Joſeph Dörner und Anton Werle den bereits gemeldeten Einbruchsdiebſtahl. Wären die beiden Geſchäfte von den Wächtern der Wach⸗ und Schließgeſellſchaft bewacht gewveſen, ſo hätten die Diebe entweder nicht ſo lange ungeſtört ihre Arbeit berrichten können, oder ſie wären bei ihrem Herauskommen aus den Geſchäften feſtgehalten worden, da die Wächter jederzeit Zutritt zu den abonnierten Häuſern haben und herauskommende Verdäch⸗ tige anzuhalten verpflichtet ſind. In der Nacht vom 11. zum 12. ds. gelang es dem Oberkontrolleur Speidel, von vier Burſchen, deren zwei mit Dieberei und Verwüſtung in den ſtädtiſchen Pachtgärten an der Auguſta⸗Anlage beſchäftigt waren, während die Komplizen außen ſtanden, einen vor dem Garten Nr. 21 dingfeſt zu machen. Der Gr. Staatsanwaltſchaft wurde ſofort Bericht erſtattet. »»Der Badiſche Schwarzwald⸗Verein, der am 8. Juni ſeinen 40, Geburtstag gefeiert hat, hielt geſtern ſeine Hauptver ſa m m⸗ lung im feſtlich geſchmückten Waldshut ab. Nach einem am Samstag abgehaltenen Bankett fand geſtern die Hauptverſammlung im„Rebſtock“ ſtatt. Der Vorſitzende, Profeſſor Neumann⸗Frei⸗ burg, wies nach den üblichen Begrüßungsreden auf den gedruckten Jahresbericht hin. Dem vieljährigen Kaſſierer. Herrn Stadtrat Kapferer⸗Freiburg, wurde der Dank für ſeine Mühewaltung votiert. Der Beſtätigung des neuen Geſchäftsführers, Herrn Major a. D. Stark⸗Freiburg, folgte die einſtimmige Genehmigung der Ernennung des Fürſten zu Fürſtenberg zum Ehrenvor⸗ ſäitzenden. Der Fürſt wurde von dieſer Ehrung telegraphiſch in Kenntnis geſetzt. Aus den Beſchlüſſen der Verſammlung ſei her⸗ vorgehoben ein Antrag der Sektion Freiburg, dahingehend, daß das Vereinszeichen beim Patentamte zum Muſterſchutze angemeldet wird, damit ein Mißbrauch des Zeichens in Zukunft vermieden werde. Bei Beratung des Voranſchlags kam u. a. auch die Weiterführung des Vereinsorgans zur Sprache. Ein Antrag, welcher genehmigt wurde⸗ ſtützt ſich auf das weitere Erſcheinen des Blattes, der zweite An⸗ trag befürwortet eine Ausgabe für das Blatt von höchſtens 6500 M. Beide Anträge wurden zur überwieſen, 125 deren Beſchlüſſen das Schickſal des Vereinsblattes abhängt. Die nächſte Verſammlung findet in Donaueſchingen ſtatt. Beim Feſteſſen brachte Herr Profeſſor Neumann das Hoch auf den Großherzog aus, an den ein Huldigungstelegramm abgeſandt wurde. FZur Verhaftung des in Ludwigshafen wohnhaften Kauf⸗ manns Jakob Schönſiegel wird uns mitgeteilt, daß die angeblichen nur familiärer atur ſind und zwar nur zwiſchen Obengenanntem und ſeiner — Frun Börkel, ſich ereignet haben ſollen, da letztere ihn trotz des Todes des Herrn Börkel ohne Erbteil gelaſſen hat. Der Name„Baron“ wurde ihm nur von ſeinen nächſten Freunden im Spaſſe beigelegt, doch kann abſolut nicht die Rede davon ſein daß er unter dieſem Namen bekannt war. Fremde Leute ſind überhaupt nicht geſchädigt und auch ſeine Schwiegermutter hat noch keinerlei Schaden erlitten. »Ein tütlicher Unglücksfall ereignete ſich heute morgen auf dem Rheinvorland. Der bei Raab, Karcher u. Co. beſchäftigte Monteur Wilh. Krakorh geriet beim a a uffe⸗ jer Eiſenbahnwagen und wurde derart gequetſcht, em Krankenhauſe ſtarb. Der e 156 Beratung an die Zeitungskommiſſion und um gleichzeitig dem Verein ehemaliger badiſcher Leibgrenadiere den in Ausſicht geſtellten Gegenbeſuch zu machen. Eine Deputation des Mannheimer Vereins war am Bahnhof erſchienen und geleitete die Seckenheimer Kameraden nach freundlicher Begrüßung zum Pa⸗ norama, wo in ca. 94 Stunden den Beſuchern das Koloſſal⸗Rund⸗ gemälde durch den Beamten der Panorama⸗Geſellſchaft in eingehen⸗ der Weiſe erklärt wurde. Gegen 3 Uhr wurde aufgebrochen und zu⸗ nächſt dem Kameraden Dahringer ein kurzer Beſuch abgeſtattet. Als⸗ dann begab man ſich in das Lokal des Vereins ehemal. bad. Leib⸗ grenadiere„zum Hohenſtaufen“, In Vertretung des 1. Vorſitzenden Herrn Betz, der am Erſcheinen verhindert war, begrüßte in herz⸗ lichen Worten der 2. Vorſtand des Mannheimer Vereins, Herr Th. Bade, die Seckenheimer Kameraden. Sein Hoch galt dem Militär⸗ verein Seckenheim. Nach kurzer Pauſe, während welcher Ka⸗ merad Ehinger vom Leibgrenadierverein die Kameraden durch ein Kouplet erfreute, ergriff der Vorſtand des Militärvereins Secken⸗ heim, Herr Mendel, das Wort, um den Mannheimer Kameraden ſeinen Dank für die freundliche Begrüßung undd den herzlichen Empfang auszuſprechen. Mit einem begeiſtert auſgenommenen Hoch auf den Leibgrenadier⸗Verein ſchloß Redner. Eine echt kamerad⸗ ſchaftliche Stimmung herrſchte während der ganzen Zeit; allgemeine Geſfänge, Kouplets wechſelten in bunter Reihenfolge ab. Den Kame⸗ raden Ehinger und Keinz⸗Mannheim und Heidenreich⸗ Seckenheim gebührt für ihre oft mit köſtlichem Humor gewürzten Vorträge volle Anerkennung. Nicht vergeſſen wollen wir die Leiſt⸗ ungen des Herrn Wenſauer, welcher durch ſeine Klaviervorträge ſehr erfreute. Das Hoch auf den Protektor des Bad Militärvereins⸗ berbandes, Großherzog Friedrich, brachte Herr Bade, jenes auf Kaiſer Wilhelm Herr Mendel aus. Gegen 7 Uhr verabſchiedeten ſich beide Vereine mit dem Wunſche, recht bald wieder in ſo heiterer Stimmung beiſammen ſein zu können. ) Heidelberg, 11. Juni Selten iſt wohl der Nutzen und die wohltätige Wirkſamkeit einer Anſtalt ſo ſchnell vom Publikum be⸗ griffen worden, wie dies mit der Säuglingsanſtalt der Luiſenheilanſtalt der Fall geweſen iſt. Vor zwei Jahren erſt wurde die Säuglingsanſtalt mit 12 Betten eröffnet und heute ſchon hat man einen Neubau, der mehr Platz enthält, in Betrieb genommen, denn ſchon vor Jahresfriſt ſtellte ſich der urſprüngliche Bau als räumlich vollſtändig ungenügend heraus. Die Möglicheit, einen Neubau zu errichten, wurde teils dadurch geſchaffen, daß die Stadt Heidelberg der Anſtalt 28 000 M. auf 10 Jahre zinslos lieh, teils dadurch, daß private Wohltäter beträchtliche Summen für den⸗ ſelben ſpendeten; insbeſondere waren es Mitglieder der Familie Landfried, welche in dieſer Weiſe die gute Sache unterſtützten. Zur heutigen Einweihung der neuen Anſtalt hatte J. K. H. die Groß⸗ herzogin, welche als Protektorin derſelben ihr jederzeit das wärmſte Intereſſe gewidmet hat, ihr Erſcheinen zugeſagt. Bald nach 3 Uhr traf die hohe Frau hierſelbſt ein und begab ſich vom Bahnhof ſofort nach der Anſtalt. Unterwegs ereignete ſich ein kleiner Zwiſchenfall, indem ein 10jähriger Knabe in dem Augenblick, als das dritte Fuhrwerk, in dem ſich der Oberbürgermeiſter und der Amtsvorſtand befanden, in die Luiſenſtraße einbog, über die Gaſſe ſpringen wollte und dadurch unter das Fuhrwerk geriet. Zum Glück trug er nur geringe Verletzungen davon; er wurde nach der Luiſenheilanſtalt gebracht, woſelbſt ſich auch ſeine Mutter als Patientin befindet, und dort bis zu ſeiner Entlaſſung, die jedenfalls ſehr ſchnell erfolgen kann, in Pflege genommen. Mit einer kleinen Verzögerung trat die Großherzogin in den kleinen Hörſaal der Anſtalt. Dort war ein geladenes Publikum— Damen und Herren, die der Anſtalt nahe ſtehen— verſammelt. Von auswärts be⸗ merkten wir u. a. die Herren Ober⸗Medizinalrat Hauſer, Miniſterial⸗ rat Böhm, Geheimrat Battlehner, Geheimrat Sachs. Im Gefolge der Großherzogin befanden ſich Oberſtleutnant v. Stabel und Ka⸗ binettsrat v. Chelius. Die hohe Frau begrüßte eine Anzahl ihr bekannter Perſönlichkeiten aufs huldvollſte. Darauf hielt der Vor⸗ ſtand der Luiſenheilanſtalt, Geh. Hofrat Vierordt, den Fe ſt⸗ bvortrag, worin er die wiſſenſchaftlichen und humanitären Zwecke, die mit der Anſtalt verfolgt werden, ſchilderte und auf die ſchönen Reſultate hinwies, die in der kurzen Zeit ihres zweijährigen Beſtehens in und mit derſelben erreicht worden ſind. Immer wieder betonte er dabei, daß die natürliche Ernährung des Säuglings durch die Mutter das einzig Normale iſt und daß die Anſtalt durchaus nicht etwa darauf abzielt, das leider immer mehr zurückgehende Stillen der Kinder durch die eigenen Mütter einzuſchränken. Im Gegenteil, die Mütter ſollen lernen, und ſie lernen es auch in der Anſtalt, wenn ſie ſehen, wie krank und ſchwach eingelieferte Säuglinge bei der Ammenmilch aufleben und gedeihen, daß die Frauenmilch doch die einzig wahre, der Natur entſprechende Nahrung des Säuglings iſt. Die Ernährung durch Kuhmilch iſt immer nur ein künſtliches Aus⸗ hilfsmittel. Wenn man nun leider häufig zu dieſem Mittel greifen muß, ſo muß man wenigſtens darauf ſehen, daß dieſe künſtliche Nah⸗ rung dem Säugling in der beſten Form geboten wird, und in dieſer Beziehung gerade hat die Anſtalt ſchon außerordentlich ſegensreich gewirkt. Das geht ſo weit, daß die Milchhändler wegen der Kon⸗ kurrenz der Anſtalt ſich bemühen, beſſere Milch zu liefern als bisher. Nach Schluß des Vortrags begab ſich die Großherzogin auf den Vor⸗ platz vor der Anſtalt, woſelbſt das neue Säuglingsheim errichtet iſt, und ließ ſich zunächſt die zahlreichen jungen Damen vorſtellen, die ſich in der Anſtalt in der Pflege der Säuglinge und in der Her⸗ ſtellung der Nahrung für dieſelben ausbilden. Alsdann wurden die ſämtlichen Räume der Anſtalt von der Küche im Souterrain bis zu den Ammenwohnungen im Dachſtock in Augenſchein genommen. Die zweckmäßige Einrichtung, bei welcher alle Errungenſchaften der Neuzeit benutzt worden ſind, fand allgemeinen Beifall und das wärmſte Lob der hohen Frau. Nach mehrſtündigem Verweilen ver⸗ ließ die Großherzogin das Säuglingsheim, das in feinen jetzigen größeren Verhältniſſen ſicherlich noch reicheren Segen ſpenden wird, als bisher. 4er Weinheim, 12. Juni Als geſtern Vormittag die Ehefrau des Altbürgermeiſter Schulz von Ritſchweier, eine trotz ihres hohen Alters von weit über 60 Jahren noch ſehr rüſtige Frau, ſich auf dem Rückweg vom Wochenmarkt in Weinheim befand, wurde ſie auf der Straße zwiſchen Hohenſachſen und Ritſchweier, die durch ein enges, aber landſchaftlich reizendes Tal führt, von einem Un⸗ bekannten überfallen und vergewaltigt. Das Scheuſal hatte der Frau während der Tat den Hals zugedrückt, ſo daß ſie Richt um Hilfe rufen konnte; in unmittelbarer Nähe ſollen Leute auf dem Feld gearbeitet haben. Nach der Tat ſoll ſich der Unbekannte ent⸗ fernt haben, wie wenn nichts vorgekommen wäre; bei Kenntnis der Sachlage hätte er mit Leichtigkeit von verſchiedenen Leuten, die ihm begegnet ſind, feſtgenommen werden können. Hoffentlich gelingt es der Gendarmerie, die ſofort eine rege Tätigkeit aufgenommen⸗hat und auch ſchon eine Verhaftung vorgenommen haben ſoll, den Täter dingfeſt zu machen. Plalz, heſlen und Umgebung. 4 Lampertheim, 12. Juni. Von herrlichſtem Wetter begünſtigt, feierte heute die hieſige Freiwillige Feuerwehr ihr erſchienen waren. Eine Vorfeier mit Muſikvorträgen, Geſamtchören der 7 hieſigen vereinigten Geſangvereine und Feuerwerk leitete das Feſt am Samstag Abend ein. Der Feſttag begann mit Reveille, vor⸗ mittags fand eine glänzend verlaufene Uebung ſtatt; dann überreichte Herr Kreisamtmann Reinhardt aus Bensheim die von dem Gro herzog geſtifteten Verdienſtmedaillen an die 4 Gründer der Feue wehr, ſowie noch Ehren⸗Diplome für 25⸗, 20⸗ und 15jährige Dien it au andere Mitglieder. Um 3 Uhr bewegte ſtzug nach dem geräumigen Feſtplatz, wo Her ard ſen. die Feſtrede hielt und auch die Geſangver weitere Ausſage der Zeugin, daß es öfter vorgekommen ſei, daß di 25jähriges Stiftungsfeſt, zu dem über 20 auswärtige Feuerwehren⸗ und Einzelvorträge zur Verherrlichung des Feſtes beitrugen. Ein flotter Ball ſchloß die Feier. *Carlsberg, 13. Juni. Großes Aufſehen erregt hier eine un⸗ geheuerliche Tat, welche die 25 Jahre alte Juliane Steg⸗ ler, Ehefrau des Scherenſchleifers Heinrich Siegler dahier, an ihrem eigenen Kinde, einem 3 Jahre alten Mädchen, dadurch ver⸗ übte, daß ſie in der Nacht von Freitag auf Samstag, wie die„Grünft. Ztg.“ meldet, das etwas kränkliche Kind, nachdem dasſelbe ihr während der Nacht mehrmals gerufen hatte, in der Wut über die wiederholte Störung aus ſeinem Korbe riß, es an den Händen faßte und mit ſolcher Gewalt gegen die ſteinerne Wand ſchlug, daß es äußerſt ſchwere Verletzungen am Kopfe davontrug. Trotzdem und ungeachtet des Wimmerns des Kindes legte die unnatürliche Mutter dasſelbe wieder in den Karb zurück und wickelte ihm, offenbar um es vollends zu töten, noch einen Rock um den Kopf. Im Laufe der Nacht muß denn auch der Tod eingetreten ſein, denn als am fol⸗ genden Morgen eine in demſelben Hauſe wohnende Frau in die Siegler'ſche Wohnung kam, fand dieſelbe das Kind tot vor, worauf; natürlich alsbald Anzeige erſtattet und die unmenſchliche Mutter, welche übrigens ihre Tat unumwunden eingeſtand, verhaftet wurde. Dieſelbe iſt notoriſch ſehr beſchränkt und geiſtig nicht normal und dürfte, allen äußeren Umſtänden nach zu urteilen, auch die Tat in einem Anfalle von Geiſtesſtörung verübt haben. Gerichtszeſtung. * Mannheim, 13. Juni. Ein intereſſanter Zivik⸗ prozeß des Hofſchauſpielers Ludwig gegen den Photographen Tillmann beſchäftigt gegenwärtig das hieſige Amtsgericht. Ein⸗ leitend möchten wir bemerben, daß wir auf wiederholten Wunſch bon der Angelegenheit bisher keine Notiz genommen haben. Da nun aber eine hieſige Zeitung neuerdings darüber berichtet, können wir dieſe Rückſichtnahme nicht länger walten laſſen. Bei der Angelegen⸗ heit handelt es ſich, um es kurz zu ſagen, um die Entſcheidung der Frage, ob ein Künſtler einem Photographen verbieten kann, Photo⸗ graphieen, die ſeinem Geſchmacke nicht entſprechen, auszuſtellen oder zu verkaufen. Der Künſtler nimmt in dieſem Falle dem Photographen gegenüber eine Ausnahmeſtellung ein. Der Photograph macht die Aufnahme lediglich zu geſchäftlichen Zwecken,— er will die Bilder weiterverkaufen— und der Künſtler erhält für dieſes Entgegen⸗ kommen eine Anzahl Photographien gratis. Dieſes Verhältnis wal⸗ tete auch zwiſchen dem Hofſchauſpieler Ludwig und dem Photo⸗ graphen Tillmann ob. Tillmann fertigte eine Anzahl Photogra⸗ phien des Künſtlers an, die aber nicht deſſen Beifall fanden und ihn zu dem Verbot der Ausſtellung veranlaßten. Als dies erfolglos blieb, ſtrengte Ludwig Klage an. Am Samstag vormittag fand nun neuerdings ein Termin ſtatt, der einen äußerſt intereſſanten Verlauf nahm. In der Hauptſache erfolgten Zeugenvernehmungen. Zunächſt behauptete dor Kläger, durch.⸗A. Dr. Seelig vertreten, daß die Ausſtellung von Bildern und deren Verkauf erſt erfolgen dürfe, wenn dies ausdrücklich oder ſtillſchweigend genehmigt ſei. Der Be⸗ klagte(Vertreter Herr.⸗A. Dr. Oelenheinzz) ſtellte ſich dem⸗ gegenüber auf den Standpunkt, daß aus dem Umſtand, daß die Künſtler die Bilder lediglich als Gegenleiſtung für ihre Gefälligkeit erhielten, dem Photographen das Recht erwachſe, die Bilder ohne vorherige Genehmigung auszuſtellen oder zu verkaufen. Hofopernſänger Kromer wurde als erſter Zeuge vernommen. Er deponjerte, daß der Beklagte ſowohl von ihm als auch ſeinen An⸗ gehörigen ſchon Bilder gemacht habe, für welche Tillmaun keine Bezahlung verlangte. Bei dieſen Aufnahmen ſei er ſich von vorn⸗ herein bewußt geweſen, daß es in der Abſicht des Beklagten lag, die gefertigten Bilder auszuſtellen oder zu verkaufen. Vereinbarungen ſeien nicht getroffen worden. Sie ſeien nach ſeiner Mei⸗ nung auch nicht notwendig. Gegen die Verwendung ſeiner Bilder zu geſchäftlichen Zwecken habe er auch niemals etwas ein⸗ gewendet in den Fällen, in denen die Initiative zur Aufnahme von dem Beklagten ausgegangen ſei. Wenn er bei der Beſichtigung d Rohabzüge, von deren Fertigſtellung ihm ſtets Mitteilung ge zach worden ſei, erklärt habe, dieſe oder jene Aufnahme gefalle ihm ſo ſei ſie ſtets ſtillſchweigend ausgeſchieden worden. Er wün ſich allerdings auch das Recht in Anſpruch nehmen, dem Beklagter Ausſtellung und Verkauf nötigenfalls zu verbieten. Zu einem ſolchen Vorgehen habe ihm aber der Beklagte niemals Veranlaſſung gegeben. So lange er mit dem Beklagten zu tun gehabt habe, ſei es zu Differenzen wogen Ausſtellung und Verkauf ſeiner Bilder nicht gekommen. Zeuge Konſul Nauen beſtätigt, daß er im Frühjahr mit dem Kläger einmal im Atelier Tillmann geweſen ſei. In ſeine⸗ Beiſein ſei bezüglich der Verwendung der Bilder nichts verhan⸗ delt worden. Zeuge Hofſchauſpieler Gckelmann beſtätigt ebenfe daß eine Vereinbarung zwiſchen ihm und dem Beklagten übe das Recht zur Ausſtellung und zum Verkauf der Bilder nie troffen worden ſei. Er ſei ſich auch von Anfang an darübe klar geweſen, daß ein ſolches Verfahren von dem Beklagten beabſich tigt war. Dieſer Zeuge beſtätigt weiter, daß bei der Beſichtigun 15 Bilder vor der Vervielfältigung ſein Wunſch, ein Bild nicht verbielfältigen, ſtets erfüllt worden ſei. Seine perſönliche Meinung ſei, daß es in allen den Fällen, in denen der Künſtler die Aufnahme zu geſchäftlichen Zwecken geſtatte, lediglich Sache des Ab konterfeiten ſei, zu beſtimmen, welche Bilder aus⸗ geſtellt oder verkauft werden dürften. Daran än⸗ dere auch nichts die Tatſache, daß der Photograph dem Künſtler als Gegenleiſtung eine Anzahl Bilder zur Verfügung ſtelle. Er habe wiederholt die Erfahrung gemacht, daß die Auffaſſungen des Photo graphen und des Künſtlers über die techniſche und künſtle ſch Vollendung eines Bildes oft ſehr auseinandergingen Sein Standpunkt in der vorwürfigen Frage werde von der überwie genden Zahl ſeiner Berufsgenoſſen geteilt. Hofrat Baſſer mar welcher dem Beklagten ebenfalls wiederholt Aufnahmen geſtat war ſich gleichfalls von Anfang an bewußt, daß die anzufertigen Bilder zur geſchäftlichen Verwendung beſtimmt waren. Es ſeien d halb auch keine Abmachungen erfolgt. Mit den ihm zur Verfügu geſtellten Bildern ſei er ſtets zufrieden geweſe glaube allerdings auch, daß der Künſtler Verwahrung einlege dürfe, wenn ein Bild vom künſtleriſchen und techniſchen Standpun aus als mißlungen bezeichnet werden müſſe. Die Empfangsdam Tillmanns, Frl. Küchlber, bezeugt, daß ihr der Beklagte einmal d. ſichtigt ſei. Es komme aber auch vor, daß der Künſtler Fertigſtellung der Bilder ſich verläſſige, ob ſie gut ausgefalle In dieſem Falle ſei trotz mancher Meinungsverſchiedenhe immer eine Einigung erzielt worden. Bemerkenswert iſt n Künſtler die ihnen zur Verfügung geſtellten Zeit nach der Ausſtel lung erhielten. Um 7½4 Uh die Zeugenvernehmung fortgeſetzt. Zunächſt wurde Frl. vernommen. Die Zeugin deponiert ebenfalls, daß Verein zwiſchen ihr und dem Beklagten über die Bedingungen der Aus ſtellung und des Verkaufs nicht getroffen wurden. Sie ſei aber i daß lediglich ſie über die Ver Sie hätte ſich auch niem gte e e 5 ilder er ſt länger Uhr wurd 4. Selke, Weneral-Anzeiger. Mannßelm, 13. Jund ihr zur Verfügung geſtellten Exemplare im Beſitz hatte. Hofſchau⸗ ſpieler Hecht bezeugt, daß er niemals Veranlaſſung gehabt habe, die zur Ausſtellung oder zum Verkauf beſtimmten Bilder zu be⸗ anſtanden. Er erinnere ſich, daß ſchon Bilder von ihm ausgeſtellt wurden, von denen er die Aufnahmen vorher nicht geſehen hatte. Zeuge glaubt aber ebenfalls das Recht zu haben, die Ausſtellung ſolcher Bilder, die ihm nicht gefielen, zu verbieten, ſelbſt wenn keine Abmachung getroffen worden ſei. Hofſchauſpieler Kökert, der ſich früher öfters vom Beklagten photographieren ließ, bemerkte, er hätte erforderlichenfalls unter allen Umſtänden die Ausſtellung derjenigen Bilder verboten, welche nach ſeiner Anſicht nicht ge⸗ lungen geweſen wären. Selbſt für den Fall, daß eine ſachverſtändige dritte Perſon das Bild als gelungen bezeichnen würde, ließe er ſich dieſes Recht nicht ſtreitig machen. Auf die Vernehmung der Zeuginnen Frl. Liſſl und Burger, die ſich als krank entſchuldigt hatten, wurde verzichtet, worauf die Verhandlung vertagt wurde. Sport. Bei dem geſtrigen Frankfurter Rennen war auf dem Sieger „Caſtlethorpe“(Kaiſerpreis⸗Jagd⸗Rennen) Herr Leutnant Baumann im Sattel. 7 Zum Gordon⸗Vennett⸗Rennen. jetzt in Bad Homburg eingetroffen. Die Strecke wird infolgedeſſen täglich belebter und die Rennfahrer können, aus Rückſicht für die zahlreichen Automobile, die die Bahn bevölkern, nicht in dem Tempo durcheilen, wie ſie es gerne wollten. Es kommt ihnen zunächſt auch nicht auf die Schnelligkeit an. Erſt wenn die Widerſtandsfähigkeit der Rennwagen erprobt iſt und der Einzelne genügend mit der Bahn bextraut iſt, wird man das Tempo ändern. Das geſchehen. Ueber die Beſchaffenheit der Strecke ſind alle Fahrer des Lobes voll. Ebenſo findet die Vorzüglichkeit der ganzen Organiſation die rück⸗ haltloſeſte Anerkennung. Jetzt ſtehen auch die Raſtſeiten für die neutraliſierten Orte feſt. Sie müſſen von den Fahrern genau inne gehalten werden. Bei jeder Abfahrt wird die Zeit auf ein vorge⸗ drucktes Formular geſchrieben und von den Kontrolleuren in den an 5 Wagen angebrachten Blechkaſten herausgenommen und ge⸗ prüft. Radrennen in Ludwigshafen. Das Wetter war den Radrennen, die geſtern nachmittag auf der ſchön gelegenen Rennbahn an der Oggersheimerland⸗ ſtraße ſtattfanden, ſehr hold. Ja, man kann fagen, es war geradezu wie geſchaffen für ein derartiges Sportsfeſt, denn es wehte bis zum Schluß ein kühlendes Lüftchen, das die allzu reichlichen Spenden von Frau Sonne weniger unangenehm empfinden ließ. Der Beſuch des Rennens hätte in Anbetracht deſſen beſſer ſein können. Die niederen Plätze waren gul beſetzt, dagegen ließ der Beſuch auf den beſſeren zu wünſchen übrig. Was die Rennen ſelbſt anbelangt, ſo brachten ſie manche intereſſante Kämpfe. Mit beſonderer Spannung wurde dem Glanzpunkt des Feſtes, dem Kampf um den großen Ba⸗ variapreis, entgegengeſehen. Das äußerſt intereſſante Rennen war in drei Läufe über 1600, 1000 Meter und 2000 Meter eingeteilt. Schon bei dem erſten Lauf zeigte ſich die Ueberlegen⸗ heit von Huber⸗München über ſeine beiden gefährlichen Kon⸗ kurrenten Willy Arend⸗Hannover und Otio Meyer⸗ Ludwigshafen, was umſo beachtenswerter iſt, als der Münchner bporher noch nicht auf der Ludwigshafener Bahn gefahren war. Beim zweiten Lauf ließ er ſich von Arend überrumpeln und erſten Lauf nach glänzendem Endſpurt als erſter das Band paſſterte. Beim dritten Lauf wetzte er dafür die Scharte aus. Unter großem Jubel des Publikums ging er auch in dieſem Lauf als erſter durchs Ziel. Ein mächtiger Lorbeerkranz mit weiß⸗ blauer Schleife war außer den ausgefetzten 500 Mk. der Sieges⸗ preis. Nicht minder intereſſant geſtalteten ſich die Motorrennen, zu denen vier Fahrer am Start erſchienen. Einer ſtoppte aber bald ab, ſodaß nur drei in Konkurrenz traten. Karrer⸗ Neckarſulm bewies ſofort ſeine glänzende Ueberlegenheit über ſeine beiden Gegner, was am beſten daraus hervorgeht, daß er bei dem erſten Kilometerrennen Mayer⸗Worms, der als zweiter durchs Ziel ging, um zwei Runden ſchlug. Bei dem zweiten Rennen betrug die Differenz nur eine Runde, weil er ſchlecht bvom Start wegkam. Im übrigen nahmen die Rennen, bei 5 55 10 Ludwigshafener Stadtkapelle konzertierte, folgenden an,ß Eröffnungsfahren. 2000 Meter⸗5 Runden. 8 Vor⸗ läufe über 1200 Meter⸗3 Runden. 3 Ehrenpreiſe im Werte von 25, 15, 8 Mk. 1. Mund⸗Speyer mit 4,56 Min., 2. Schneider⸗Mannheim, 3. Schmieder⸗Mannheim. Ausſcheidungsrennen. 3200 Meter 8 Runden. 3 Ehrenpreiſe im Werte von 20, 12, 8 Mk. Da von 12 ge⸗ meldeten Fahrern nur 9 am Start erſchienen, wurden bloß 7 Runden gefahren. 1. Röß⸗Frankenthal, 2. Schmieder⸗ Mannheim 3. Mund⸗Speyer. Großer Baparia⸗Preis. Berufsfahrer der erſten Klaſſe. Preiſe: 500, 300, 200 Mk. bar. 1. Lauf: 1600 Meter⸗4 Runden. 1. Anton Huber⸗München (.83 Min.), 2. Otto Meyer⸗Ludwigshafen, 3. Willy Arend⸗ Hannover. Anfänglich hatte Meyer die Führung. Bei der letz⸗ ten Runde ſchob ſich Huber vor und ließ ſich den erſten Plaßz nicht mehr ſtreitig machen. 2. Lauf: 1000 Meter⸗2% Runden. 1. Arend mit 2,19 Min., 2. Meyer, 3. Huber. Dieſes Ren⸗ nen geſtaltete ſich ſehr intereſſant. Die erſten 1½ Runden wurden im Bummeltempo zurückgelegt. Bei der letzten Runde ſetzte ſich Huber an die Spitze, ließ ſich aber bei der letzten Kurve von Arend, der auf einmal mächtig in die Pedale trat, über⸗ raſchen und mußte ſich mit dem dritten Platze begnügen. Fliegerkonkurrenz für die Führung, die er dann an Huber abgeben mußte. Bei der letzten Runde ſchob ſich wieder Meyer vor, heißer Endkampf zwiſchen dem letzteren und Huber entſpann, aus dem der Münchener mit Handbreite als Sieger hervorging. Endreſultat: Huber 5, Meyer 6, Arend 7 Punkte. Preis vom Donnersberg. Vorgabefahren für ateure. 1 engl. Meile⸗ 4 Runden 9 Meter. Ehrenpreiſe Werte von 20, 10, 7 Mk. 2 gem 0 arteten 9. 1. Schneider⸗Mannheim mit 3,23 Min., 2. tund⸗Speyer, 3. Röß⸗Frankenthal. Motorrennen. Zweimal 10 Kilometer⸗25 Runden⸗ Gegen 7 Uhr waren die Rennen, die ohne Unfall verliefen, obwohl verſchiedene Fahrer ſtürzten, beendet. CTheater, Kunſt ungd Giſlenſchaft. Zur Wohltätigketts⸗Aufführung im Roſengarten wird uns und tief beim Publikum in Gunſt geſetzt wie das Roſengarten⸗ eſt des Lehrergeſangvereins und der Schuljugend. Ein vollſtändig beſe Nibelungenſaal bei dieſer Hitze und der Menge anderer den der blaue Sommert g he blüzende, frohe d. Alle 19 Konkurrenten ſind mußte ſich mit dem dritten Platze begnügen, während er beim 3. Lauf: 2000 Meter⸗5 Runden. 1. Huber mit 4,30 Min., 2. Meyer, 3. Arend. Bei den erſten beiden Runden hatte Meyer worauf ſich ein Von 12 gemeldeten Fahrern 8 Preiſe: 28, 15, 8 Mk. Bei beiden Läufen: 1. Karrer⸗ 0 2. Mayer⸗Worms, 3. Grübel⸗Maxdorf. geſchrieben: Wohl ſelten hat ſich eine große Veranſtaltung ſo er beſte Beweis dafür. Wenn man ſo dem bewegte Menge, ſo tauchen mancherlei Gedanken auf. Die friſche Kunſt der Jugend, die ſie uns ſo willig und eifrig vorführt, die Knaben in ihrer Strammheit, die Mädchen in ihrer lieblichen Fein⸗ heit, was für eine Fülle von Hoffnung und Zukunft ſtellt ſich in allem dem uns vor Augen. Nicht nur eine Augenweide u. ein Ohrenſchmaus, mehr, viel mehr liegt darin. Nüchtern und gewinngierig ſchilt man oft unſere Zeit. Aber ſie weiß doch auch den nüchtern errungenen Gewinn für edle Zwecke dienſtbar zu machen. Dafür zeigt gerade das Feſt im Roſengarten. Dieſer Zeit gilt doch auch Geſundheit und rhhtmiſche Schönheit des Körpers etwas und die Gaben der Dichtung und des Geſanges. Sie wendet große Mittel auf für ideale Erzieh⸗ ungszwecke und ſucht in ſchönem Empfinden auch den Schwachen und Mittelloſen von dieſem Beſten zu geben. Früchte dieſer Arbeit, die wertvolle Zukunftskeime enthalten, wurden uns heute im Roſengarten gezeigt, in jenem ſchönen Gebäude, das ſtolzer Bürgerſinn als Denk⸗ mal ſeiner freien Entfaltung hingeſtellt hat. Daß ſolch. Jeſte mög⸗ lich ſind, daß ſie mit ſo lebhafter Teilnahme aufgenomeien werden, iſt gewiß ein gutes Zeichen für die Zeit. Ob es der Roſengarten mit ſich bringt, daß man darin zu roſig ſieht? Vor 1000 friſchen, frohen Kindergeſichtern wird man unwillkürlich Optimiſt. Vielleicht wird dieſes Feſt den Mannheimern eine liebe Gewohnheit. „Gyges und ſein Ring.“ In dem nicht hoch genug anzuerkennenden Beſtreben, den alten Traditionen der Mannheimer Bühne getreu, auf das literariſch Wertvolle unausgeſetzt ihr Augenmerk zu richten, und namentlich„Friedrich Hebbel“ immer mehr die verdiente Wertſchätzung angedeihen zu laſſen, iſt die Theaterleitung im Be⸗ griffe, nunmehr auch deſſen Tragödie„Oyges undſein Ring“ erſtmals auf die Bretter der alten Dalbergbühne zu ſtellen. Da ſcheint es denn wohl angebracht, wenn auch nur ganz flüchtig, auf dies großangelegte und trotz ſeines an ſich ſelbſt ſehr ſubtilen Themas ſo ſelten ſittlich hochſtehende Werk einzugehen. Gyges und ſein Ring, zu Anfang der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts ent⸗ ſtanden, iſt gewiſſermaßen das hohe Lied auf die Keuſchheit einer wahrhaft edlen Frauenſeele. In herrlichen, wohllautgeſättigten Verſen wirft ſich der Dichter zum Verteidiger der höchſten ſittlichen Weltordnung auf, und hat in meiſterhafter Form, den Grund⸗ gedanken, daß die Frau, deren hüllenloſe Schönheit eines anderen Mannes Auge, denn das des eigenen Gatten, auch nur auf einen Augenblick geſchaut, entehrt und geſchändet iſt, vorausgeſetzt, ein Werk von höchſter Eigenart geſchaffen, dem in der neueren Literatur kaum etwas Aehnliches an die Seite geſetzt werden kann. Scharfe Charakteriſtik und feinſte pſychologiſche Vertiefung ſind die hervor⸗ ragendſten Eigenſchaften der Tragödie; ihre Tragik iſt die denkbar edelſte, ſie iſt nicht von der Glut wilder Sinnlichkeit durchweht und in ihrem antikiſterenden Stil von ſtrahlender Hoheit erfüllt. Die Grundidee von dem Ringe des Gyges, der gleich dem Tarnhelm Alberichs, wenn ſein leuchtender Stein nach innen gedreht wird, un⸗ ſichtbar macht, iſt einer Erzählung des Plato entnommen und mit einer ſolchen des Herodot über Kandaules, den letzten Syder⸗ könig aus dem Stamme des Herakles, verbunden, dichteriſch frei und wahrhaft klaſſiſch ſchön geſtaltet. In vielem gemahnt Gyges und ſein Ring an Goethes Iphigenie, mit deſſen Taſſo und anderen vornehmen Gebilden Hebbel ſich in der Zeit der Entſtehung ſeines Werkes ſtark beſchäftigt hatte. Sehr ſpät, zuerſt im Jahre 1889, haben ſich der wertvollen Schöpfung dieſes Großen im Reiche der Dichtkunſt die Pforten eines Muſentempels geöffnet. Das Wiener Hofburgtheater darf die Ehre für ſich in Anſpruch nehmen, hierin bahnbrechend geweſen zu ſein. Inzwiſchen hat man da und dort, bei immer wachſendem Intereſſe für die hochſtehende Dichtung, unter anderem am Deutſchen Theater in Berlin, dem Stücke ſorgſam vor⸗ bereitete Einſtudierung zuteil werden laſſen und ſo dem Verſtändnis und der Anteilnahme für dasſelbe die Wege geebnet. Nun da Mann⸗ heims Bühne ſich anſchickt, dem Dichter Hebbel gegenüder auch dieſe weitere Ehrenpflicht zu erfüllen, möge dem literariſchen Exeignis bon ſeiten des kunſtſinnigen Publikums, das ſeine Geiſteshelden zu ſchätzen weiß, die freudigſte Zuſtimmung nicht fehlen.—— Zum Schloßbau in Heidelberg. In der„Woche“ veröffentlicht Geh. Hofrat Thode unter der Ueberſchrift:„Leben oder Tod des Heidelberger Schloſſes“ einen Aufſatz, in dem er ſeinen Ausſpruch von 1901 wiederholt: Lieber die Faſſade des Otto Heinrichbaus durch Wind und Wetter zu Grunde gehen laſſen, als ſie gleich dem Friedrichsbau ausgebeſſert und erneuert und gar mit Giebeln aus⸗ geſtattet aufrecht zu erhalten. ———— Neueſſe Hachrichlen und Telegramme. Orivat⸗TCelegramme des„General-Hnzeigers“ *St. Johann, 13. Juni. Im Beleidigungs⸗ prozeß Krämer wurde der Angeklagte, der frühere Berg⸗ arbeiter Krämer wegen Beleidigung in 2 Fällen zu 3 Monaten Gefängnis verurkeilt. Krämer beſchuldigte im März 1904 durch zwei Flugblätter die königliche Bergwerksdirektion der Arbeiterentrechtung, Vergewaltigung und Unterdrückung. Straßburg, 13. Juni. Anläßlich der z. Zt. hier tagen⸗ den Generalverſammlung des Deutſchen Buchdrucker⸗ Vereins erklärt der Verein für Elſaß⸗lothringiſche Buchdruckerei⸗ beſitzer ſeinen Eintritt in den deutſchen Buchdruckerverein und in die deutſche Tarifgemeinſchaft. Da gleichzeitig auch der Weſtfäliſche Buchdruckerverein dem deutſchen Buchdruckerverein beitrat, umfaßt der Verein nunmehr die Buchdruckereibeſitzer aus ſämtlichen Teilen Deutſchlands. 5 Baſel, 18. Junj. Bei der Rückfahrt Baſel⸗ Straß burg riß ſich das Schleppſchiff„Chriſtian“ von dem Dampfer„Johann Knippſcher 9“ los und ging heatte vor⸗ mittag unmittelbar vor der Hüninger Schiffbrücke ſamt der Ladung unter. Die Mannſchaft wurde von Klein⸗Hüninger Schiffsleuten gerettet. Wien, 13. Juni. Nach der heutigen Ueberführung der Ueberveſte von Strauß Vater und Lanner in die Ehrengräber auf dem Zentralfriedhof ſtürzte dort eine Kleidermacherin namens Karo⸗ line Chlapnik mit erhobenem Regenſchirm auf den Oberbürgermeiſter Dr. Lueger zu, um ihn zu attackieren, wobei ſie ſchrie:„12 Jahre habe ich auf Sie gewartet, jetzt habe jch Sie endlich!“ Die Frau wurde feſtgenommen, ehe ſie Tätlichkeiten ver⸗ üben konnte, und nach der Polizei verbracht, wo ſie als geiſteskrank erklärt wurde.(Frkf. Ztg.) Ausſtände. Auch die Bauarbeiter ſchloſſen Die Arbeit auf Bremen, 13. Juni. ſich heute dem Ausſtand der Zimmergeſollen an. den Bauten iſt faſt gänzlich eingeſtellt. Deutſch⸗Sudweſtafrika. Generalleutnant Trotha Berlin, 138. Juni. meldet unterm 12. Juni: Ich bin am 11. in Swakopmund ein⸗ getroffen. Nach einer Meldung des in Swakopmund befindlichen Majors von Glaſenapp ſoll der ſüdlich von Waterberg am [Omurambowamatako vereinigte Feind gleichzeitig 6000 Gewehre ſtark ſe- Ich bin am 18. mittags in Okahandja. Zum Gordon⸗Bennett⸗Rennen. Hombuzg. 18. Juni. Der Hersog von Ratibor, der Präſident des Deuiſchen Automobilklubs, iſt heute morgen hier eingetroffen.„ Vormittag mittelſt Automoßf auf der Saalburg ein, woſelbſt ſie mit den Mitgliedern des Gordon⸗Bennett⸗Rennens ein Frühſtück ein⸗ nahmen. Die Herrſchaften fuhren um 1 Uhr mittelſt Automobil nach Wolfsgarten zurück. *Homburg, 13. Juni. Am Sonntag Vormittag war Baron v. Brandenſtein auf Schloß Wolfsgarten nach Darm⸗ ſtadt befohlen worden, um vor dem Prinzen Heinrich von Preußen und dem Großherzog von Heſſen Vortrag zu halten über den Stand der Rennſtrecken und den Bau der Tribünen ete. Daraufhin trafen Prinz Heinrich und der Großherzog heute vormittag 10% Uhr mit einem Benzwagen in Homburg ein und fuhren in Begleitung von Baron v. Brandenſtein zur Saalburg, woſelbſt ſie eine eingehende Beſichtigung vornahmen. Internationaler Franenkongreß⸗. *Berlin, 13. Juni. In der heutigen Vormittags⸗ ſttzung wurde der internationale Frauenkongreß durch die Vorſitzende des Bundes deutſcher Frauenvereine, Frau Marie Stritt⸗Dresden im großen Saale der Philharmonie eröffnet. Hierauf wurden Vorträge gehalten und zwar in Sektion 1 über die Bildung der Frauen für den Mutterberuf, volkliche Erziehung und Kindergärten, in Sektion 2 über die Frau als Landwirtin, Landarbeiterin und Gärtnerin. Darauf folgten Diskuſſionen. Mittags war Empfang beim Reichskanzler und dem Grafen Poſadowsky. Heute abend finden unter dem Vorſitz von Helene von Förſter Vorträge über den Stand der Frauenbewegung in den Kulturländern von Vertreterinnen Deutſchlands, der Vereinigten Staaten, Canada, Finland, Italien, Ungarn und Auſtralien ſtatt. Zum Kieler Beſuch. „Berlin, 13. Juni. Der Kaiſer beabſichtigt gutem Vernehmen nach, dem König Eduard auf deſſen Reiſe nach Kiel entgegen zu fahren. Da ſoll die Begrüßung beider Monarchen am 24. Juni abends, oder am 25. Juni in Brunsbüttel morgens erfolgen. Die Millionen der Karthäuſer. Paris, 13. Juni. Der nationaliſtiſche Deputierte Gauthier de Clagny teilte dem Handelsminiſter mit, daß er ihn zu Beginn der heutigen Kammerſitzung fragen werde, welche Maßnahmen er bezüglich des Beamten zu ergreifen gedenke, der vom Miniſterpräſi⸗ denten als Urheber der Beſtechung angegeben worden ſei. Mehrfach wird behauptet, daß Clagny die Maßregelung des General⸗ ſekretärs der franzöſiſchen Abteilung der Weltausſtllung in St. Louis, Lagrave, verlangen wolle. Dieſer iſt, wie verlautet, tele⸗ graphiſch aufgefordert worden, nach Paris zurückzu⸗ kehren. Mehrere Blätter behaupten, daß der ſeinerzeit in die An⸗ gelegenheit Cornelius Herz verwickelte Ingenieur Chabert, der gegenwärtig eine hervorragende finanzielle Stellung beſitzt, in der Karthäuſeraffaire die Rolle des Unterhändlers geſpielt habe. Ein Freund Chaberts erzählt jetzt, vor etwa 3 Jahren, als das Geſetz über Aufhebung der Kongregationen vorbereitet wurde, habe man ihn aufgefordert, nötigenfalls die Fabrikmarke der Karthäuſer zu kaufen. Chabert äußerte damals zu Lagrave, der Beamter im damaligen Handelsminiſterium Millerand war, ohne dabei im entfernteſten an Beſtechung zu denken, die Karthäuſer ſeien bereit, zwei Millionen herzugeben, wenn ihre Kongregation zugelaſſen werde. Ein Komplott gegen den Sultan von Marvkto. London, 13. Juni. Den„Times“ ging aus Tanger unter dem 12. Juni die Meldung zu von einem über gang Marokko berbreiteten, gut organiſierten Komplott zur Abeſtzung des Sultans. Dasſelbe habe nichts mit dem letzten Aufſtande ge⸗ meinſam, ſondern habe ſeinen Urſprung in den gebildeten religiöſen Klaſſen, und es werde von vielen hervorragenden Perfönlichkeiten unterſtützt. Der Aufſtand ſei vereinbart worden, bevor das engliſch⸗ franzöſiſche Abkommen bekannt wurde, und ſei durch das Abkommen berſtärkt worden, da der Sultan jetzt angeklagt wird, das Land an Frankreich zu verkaufen. Der Sultan, dem das Beſtehen der Ver⸗ ſchwörung bekannt ſei, werde vielleicht gezwungen werden, Fez zu berlaſſen; er werde in dieſem Falle wahrſcheinlich nach Tan ger gehen. Vom Balkan. 5 Konſtantinopel, 12. Juni.(Meldung des Wiener .⸗Bur.) Nach übereinſtimmenden Konſularberichten z wi ngen in den Bezirken Kaſtoria und Florina im Vilajet Monaſtir Komitee⸗ banden neuerdings patriarchiſche Dörfer zum Ueb ertritt zum Exarchat und begehen hierbei verſchiedene Gewalttaten. Aus verſchiedenen Gebieten wird das Auftauchen türkiſcher Räu⸗ berbanden gemeldet. Heute morgen wurde in der Großen Straße in Pera der bekannte Geheimagent des Rildig Aondon⸗Bey Kent⸗ ſchenglon, ein katholiſcher Armenier von einem Manne angefallen und an der Kehle mit einem Stilet verwundet. Der Angreifer, den man für einen Türken hält, ergriff die Flucht. Die Verletzung Aondon⸗Beys iſt keine ſchwere. Eiſenbahnunglück. Newhork, 13. Juni.(Frkft. Ztg.) Eine Rangier⸗ maſchine fuhr im Bahnhof Miniapolis in einen Exkurſions⸗Zug, in welchem 700 Ausflügler ſaßen. 2 Wagen wurden demoliert. Viele Menſchen wurden dabei getötet. Vom Arieg. Vor Wladiwoſtok. * London, 13. Juni. Der„Standard“ meldet auß Petersburg vom 11. Juni: Es verlautet, hier ſei ein Telegramm des Admirals Skrydlow eingegangen, wo⸗ nach das Geſchwader von Wladiwoſtok am 7. Juni 30 Meilen von Port Arthur auf die japaniſche Flotte ſtieß, ſich aber, da von Port Arthur keine Schiffe ausliefen, zurückzog und am 10. Juni nach Wladiwoſtok zurück⸗ kehrte. Japaniſche Anleihe. London, 18. Juni. Die„Times“ meldet aus Tokto bom 11. Juni: Am erſten Tage betrug die Subſkrip ion auf die zweite innere Anleihe in den Städten Tokio, Oſaka und Nokohama allein 86 Millionen Hen. Der Kaiſer zeichnete wieder 20 Millionen Hen.— 5 5 5*** *London, 13. Juni. Die„Times“ meldet aus Tokio: Die Zahl der in japaniſchen Hoſpitälern befindlichen ruſſiſchen Gefangenen beläuft ſich auf 546, einſchließlich 19 Offiaiere J Hiervon ſind 388 verwundet, darunter zehn Offiziere. eeeee en e Mannheim, 18 Juni. General⸗ Anzelger. 5. Sekte. Volkswirtschaft. Amerikaniſcher Saatenſtandsbericht. n. Die Veröffentlichung des offiziellen Ackerbauberichtes hatte auf die geſtrigen amerikaniſchen Produktenbörſen keinen nennens⸗ werten Einfluß ausgeübt. Der allgemeine Durchſchnittsſtand des Winterweizens wird am 1. Juni 1904 mit 77,7 Proz. angegeben und hat ſich dem⸗ nach gegen den 1. Mai d. J.(66,5 Proz.) um 1,2 Proz. gebeſſert, bleibt aber im Vergleich zum 1. Juni 1908(82,2) um 4,5 Proz. zurück. Dies iſt hauptſächlich darauf zurückzuführen, daß die An⸗ baufläche in dieſem Jahre eine kleinere als im Vorjahre iſt. In den Jahrgängen 1902, 1901 und 1900 ſtellte ſich der allgemeine Durch⸗ ſchnittsſtand je auf 76,1, 87,8 und 82,7 Proz. Auf Grund dieſes Berichtes ſchätzt der Statiſtiker Brown den Ertrag am 1. Juni auf 365 627 000 gegen 360 211 000 am 1. Mai 1904, 483 362 000 am 1. Juni 1903, 349 629 000 am 1. Juni 1902, 409 871 000 am 1. Juni 1901 und 341 240 000 am 1. Juni 1900. Der allgemeine Durchſchnittsſtand des Frühjahrswei⸗ zens zeigt nur wenig Veränderung und beträgt je am 1. Juni in den Jahrgängen 1904 98,4 Proz., 1903 95,9, 1902 95,4, 1901 92 und 1900 87,3 Proz. bei einer Anbaufläche von 17 140 000, 17 257 000, 18 635 000, 15 219 000 und 16 255 000. Der Stati⸗ ſtiker Brown der Newyorker Produktenbörſe ſchätzt auf Baſis dieſer Ziffern den Ertrag in den vorgenannten Jahrgängen auf 291 894 000, 298 546 000, 314 931000, 281 208 000 und 278 586 000. Die Details der Hauptſtaaten in Prozenten ausgedrückt werden wie folgt angegeben: je am 1. Juni 1904 1908 1902 1901 1900 Wisconſin——— 89 84 Minneſota 92 95 95 98 85 Jowa 95 91 95 92 96 Süb⸗Dakota 96 100 100 92 88 Nord⸗Dakota 94 99 96 91 79 Nebraska 85 94— 88 98 Oregon—— 93 95 100 Californien 80 76 86 94 76 Waſhington 22 89 97 95 102 Der allgemeine Durchſchnittſtand des Winterroggens beträgt am 1. Juni d. Is. 86,3 Proz gegen 81,2 Proz am 1. Mai d. Js. und hat ſich demnach um 5,1 Progz gebeſſert iſt aber gegen die früheren Jahrgänge 1903 90,6, 1902 88,1, 1901 98,9, und 1900 87,6 Proz. um 4,8, 1,8, 7,6 und um 1,3 Proz. kleiner. Dagegen iſt aber auch die Anbaufläche dieſes Jahr kleiner als in den Vor⸗ jahren und beträgt je am 1. Juni in den Jahrgängen 1904, 1903, 1902 1901 und 1900 in Tauſenden von Acres ausgedrückt: 1792, 1907, 1978, 1987 und 1591 Der allgemeine Durchſchnittsſtand des Hafers wird am 1. Juni d. Js. mit 89,2 Proz angegeben gegen 85,5 Proz in 1908, 90,6 1902, 88,3 1901, 91,7 Proz in 1900. Auch der allgem. Durchſchnittsſtand in Gerſte zeigt kaum nen⸗ nenswerte Aenderungen und ſtellte ſich am 1. Juni d. Is. auf 90,5 Prog. gegen 91,5 in 1908, 93,6 1902, 91,0 1901 und 86,2 Proz. in 1900. Daraus ergibt ſich daß der diesjährige Stand der Ger ſte gegen die Vorjahre, mit Ausnahme von 1900 der kleinſte iſt, trotzdem die Anbaufläche d. Is. bedeutend größer, als in den Vorfahren iſt. Die Anbaufläche beträgt am 1. Juni d. Is. in Tauſenden von Aeres ausgedrückt 5146 gegen 4991, 4661, 4295, 2894 je am 1. Juni in den vorhergenannten Jahrgängen. Telegram Köln, 13. Funi. Der„Köln. Volksztg.“ zufolge leitete der Stahlwerksverband die Bildung eines Stabeiſenverbandes, zunächſt unter den Werken des Stahlwerkverbandes ſelbſt, in die Wege. „ Bern, 18. Juni. Der Bundesrat unterbreitet der Bundes⸗ verſammlung den Geſetzentwurf betr. Errichtung einer zen tralen Notenbank. Der Entwurf beruht auf den ſeinerzeit bekanntge⸗ gebenen Veſchlüſſen der im März einberufenen Expertenkommiſſion. Wochenbericht de⸗ Deutſchen Genoſſenſchafts⸗Bank von Soergel, Parriſtus u. Co., Kommanditgeſellſchaft auf Aktten. Das Bild, das man von der Tätigkeit der Börſe entwerfen kann, iſt ſeit geraumer Zeit ſtets das gleiche. Auf faſt allen Gebieten be⸗ hauptet ſich zwar im Grunde eine feſte Stimmung, trotzdem kommt es nirgends zum Geſchäft. Die Spekulation traut vorläufig noch nicht den politiſchen Verhältniſſen, das Publikum beteiligt ſich ſchon ſeit einer Reihe von Wochen faſt nicht mehr am Börſengeſchäft, und es iſt daher begreiflich, daß die geringen Anregungen, die die Börſe ge⸗ genwärtig empfängt, eine Wirkung kaum ausiben, während ſie endererfeits verſtimmenden Einflüſſen wieder recht zugänglich gewor⸗ den iſt. In den letzten Tagen wurde beiſpielweiſe vom rheiniſch⸗ weftfäliſchen Eiſenmarkt berichtet, daß das Geſamtbild eine Zunahme des inländiſchen Verbrauches und Abſatzes zeigt und demgemäß gegen⸗ wärtig der Beſchäftigungsgrad ein recht befriedigender ſei. Das kingt recht erfreulich, denn gerade hinſichtlich der Hebung des in⸗ ländiſchen Verbrauches hatte man die Wirkſamkeit des Stahlswerks⸗ verbandes recht ſkeptiſch beurteilt. Dieſe Erwägungen ließen in⸗ deſſen die Börſe kühl. Dagegen legte man den Nachrichten über den engliſchen und amerikaniſchen Eiſenmarkt, die die dortigen Verhält⸗ niſſe wenig günſtig ſchildern, größere Bedeutung bei. Amerika leide zur Zeit wieder in Ueberproduktion und in England ſei ein erneutes Auftreten der amerikaniſchen Konkurrenz namentlich für Rohſtahl zu erwarten. Beſtätigt ſich dies, dann wird allerdings der Stahlwerks⸗ verband vor der ſchwierigen Aufgabe ſtehen, zu zeigen, wie er die Jörderung des inländiſchen Bedarfs mit einer erfolgreichen Konkur⸗ renz für Halbzeuge auf den ausländiſchen Märkten zu verbinden verſteht. Ein Moment, das vorübergehend die Stimmung der Börſe günſtig beeinflußte, war die Meldung von der Wiederaufnahme der deutſch⸗ruſſiſchen Handelsvertragsverhandlungen. Man verkennt zwar nicht die Schwierigkeit der durch den Zolltarif geſchaffen Situ⸗ ation, glaubt aber aus der Nachricht ſchließen zu dürfen, daß doch ein Weg, der eine Verſtändigung ermögliche, gefunden ſei. Die Vor⸗ gänge auf dem Kriegsſchauplatz beanſpruchten in den letzten Tagen wieder größere Aufmerkſamkeit. Ruſſiſche Fonds konnten ſich indeſſen wieder befeſtigen. An den ausländiſchen Börſen liegen die Verhältniſſe zur Zeit kaum anders als bei uns. Auch dort erhebt ſich das Geſchäft auf keinem Gebiet zu nennenswerter Bedeutung. 18 Die Verhältniſſe auf dem Geldmarkt haben ſich inſofern nicht geändert, als die beſtehende Geldflüſſigkeit eine Einſchränkung bis jetzt noch nicht erfahren hat. Gleichwohl hat der Privatdiskont an⸗ gezogen, da man mit der Begebung neuer unverzinslicher Schatz⸗ ſcheine ſeitens der Reichsverwaltung rechnet, ja ſchon Verhandlungen dieſerhalb ſtattgefunden haben ſollen. Das gab den Diskonteuren Anlaß zur Zurückhaltung. Bei dem Fehlen einer ausgeſprochenen Tendenz iſt über die Kursbewegung an der Börſe faſt nichts zu berichten. Den Bankenmarkt ſuchen von Zeit zu Zeit Gerüchte über geplante weitere Bankfuſionen aus ſeiner Lethargie aufzurütteln. So kehrt die Nachricht, daß die Darmſtädter Bank und die Commerz⸗ Disbontsank eite Verſchneleung beabſrheigen rob aler De⸗ menti wieder. Die Kursſchwankungen ſind durchaus geringfügige, die Umſätze minimal. Der Montanmarkt, der in den erſten Tagen der Woche in feſter Haltung verkehrte, konnte dieſe im weiteren Verlauf bei redu⸗ ziertem Geſchäft nur teilweiſe behaupten. Speziell Bochumer ſchlie⸗ ßen ſchwächer. Auf dem Rentenmarkt hielten ſich die Kurſe feſt, das Ge⸗ ſchäft blieb ſtill. Von Induſtriewerten ſind die Kunſtſeide⸗Aktien weiter von 495 Proz. auf 525 Proz. geſtiegen, Badiſche Anilin 4 Proz., Höchſter Farbwerke 3 Proz. gefallen. 5*** Mannheimer Handels⸗ und Marktberichte. Wein. (Originalbericht des„Mannheimer General⸗Anzeigers“.) Aus Süddeutſchland, 9. Juni. Wohl noch ſelten in einem Jahre konnte man einſtimmig von den Winzern vernehmen, daß die⸗ ſelben mit dem Stand der Reben und der Witterung vollkommen zufrieden ſind, wie dies jetzt der Fall iſt. So mächtig wie die Re⸗ ben in den letzten Wochen austrieben und ſo ſchnell und kräftig wie die Samen ſich entwickelten, iſt noch ſelten in einem Jahrgang wie heuer beobachtet worden. Die Blüte iſt größtenteils ſchon ein⸗ getreten. Es iſt dieſer Blütetermin ein ſehr früher und wäre ein raſcher Verlauf der Blüte dazu geeignet, dem Heuwurm wenig Gelegenheit und Zeit zu ſeinem Vernichtungswerke zu gönnen. Die tropiſche Hitze, dabei ſtets recht feucht, hat in der Belaubung der Weinſtöcke eine vollſtändige Umwandlung bewirkt. Glaubte man einzelne Stöcke würden nicht austreiben, ſo hat man ſich gewaltig getäuſcht, weil ein Stock wie der andere üppiges Ausſehen hat. Die Rebſchädlinge und Rebkrankheiten werden fortgeſetzt bekämpft. Wenn keine Schädigungen eintreten, iſt ein gutes Weinjahr in Aus⸗ ſicht zu nehmen. Das Animo im Weingeſchäfte geſtaltete ſich in letzter Woche wieder etwas lebhafter und ſind Abſchlüſſe in 1903er und 1902er Gewächſen in nennensvertem Umfange in vielen Ge⸗ genden zu verzeichnen. In Baden wurden in den letzten Tagen in der Bodenſeegegend 1908er zu Mk. 18—23, Rotweine zu Mk. 30—36, im Breisgau 1902er zu Mk. 27—35, 190ger zu Mk. 19.— 25, in der Markgräflergegend 1902er zu Mk. 36—54, 1908er zu Mk. 27—40, am Kaiſerſtuhl 1903er zu Mk. 22—27, 1902er zu Mk. 30—40, in der Ortenau und Bühlergegend 1902er und 1903er Rotweine zu Mk. 60—70, bezw. Mk. 50—60, Weißweine zu Mk. 36—55 bezw. Mk. 30—48, im Neckartal 1903er Weiß⸗ und Rot⸗ weine zu Mk. 36—40 bezw. Mk. 39—45 und in der Main⸗ und Taubergegend 1908er zu M. 27—36 die 100 Liter an den Mann gebracht. In der Rheinpfalz wurden in Neuſtadt und Um⸗ gegend über 75 Stück 1909er und 1908er zu M. 420—580 bezw. M. 400—550 Portugieſer zu M. 380—350 bezw. M. 335—350, in Edenkoben, Diesdesfeld, Maikammer, Edesheim, Rohdt, Alſter⸗ weiler, Weyher, Gleiswetler und Burrweiler 1903er zu M. 260 bis 290, 1902er zu M. 270—310, in Landau, Flemmlingen, Böchingen, Nußdorf, Ilvesheim, Mörzheim, Sieboldingen, Frank⸗ weiler und Birkweiler 1902er und 190ger zu durchſchnittlich Mark 240—270 und in Bergzabern, Schweigern, Gleiszellen, Rechten⸗ bach, Pleisweiler und Klingenmünſter 1902er und 1908er Tokayer, Klevner und Muskateller zu M. 400—450 bezw. M. 360—390 und Weißweine zu M. 250—270 bezw. M. 240—250 die 1000 Liter unter Siegel gelegt. Im Grünſtadter Kanton wurden bei letzten Uebergängen 1903er und 1902er mit Preiſen von M. 310—340 bezw. M. 350—375 in der Dürkheimer Gegend 1902er und 190g8er Portugieſer von M. 340—350 betzw. M. 240—260, Weißweine von M. 425—625 bezw. M. 390—575 und in Deidesheim und Forſt von Mark 1100 bis 1400 bezw. Mark 900 bis 1100 das Fuder bewertet. In Rheinheſſen wechſelten in Bingen 1908er zu M. 420—450, 1909er zu M. 530—575, in Oſt⸗ hofen, Weſthofen, Bechtheim Mottenheim, Alsheim und Gunters⸗ blum 190ger zu M. 330—400, 1902er zu M. 400—500, in der Alzeher⸗ und Wöllſteiner Gegend 1902er zu M. 340—390, 190ger zu M. 275—315, in Ober⸗ und Nieder⸗Ingolsheim 190ger und 1902er Rotweine zu M. 550—580 bez. M. 800—1050, an der Bergſtraße 1902er zu M. 360—400, 1903er zu M. 300—330 und in Nackenheim, Bodenheim, Oppenheim und Nierſtein 1902er zu M. 700—1050 und 19083er zu M. 600—900 die 1200 Liter ihre Eigner.— Im Elſaß wurden in Weißenburg und Umgegend, im Straßburger Landkreiſe, im Schlettſtadter Bezirke und in der Moſſi⸗ gegend 190ger zu M. 10—11.25, 1909er zu M. 14—15.50, in Kolmar und Umgegend 1903er zu M. 15.50—16, 1902er zu M. 16—18, in Ruppoltsweiler, Reichenweier und Gebweiler 1900er zu M. 30—85, Edelgewächſe zu M. 40—50, 1902er zu M. 22—25 und in Mülhauſen und Umgegend 1908er zu M. 16—18 und 190 er zu M. 21—22 die 50 Liter veräußert. 5 Petroleum (Originalbericht des„Mannheimer Generalanzeigers“.) Nachdem der Markt längere Zeit ohne jede Veränderung blieb, brachte Amerikg in letzter Woche abermals einen Preisrückgang, demzufolge auch die hieſigen Preiſe um 20 Pfg. per 100 leg wichen. Dieſe weitere Abſchwächung des Marktes wirkt auf das Geſchäft ver⸗ flauend. Nur vereinzelt wurden Lieferungsverkäufe gemacht, wozu der jetzt günſtig erſcheinende Stand der Preiſe Veranlaſſung gege⸗ ben haben wird. Die Notierung iſt heute M. 21.30. Kurs blatt der Mannheimer produkkenb örſe vom 11. Juni. Weizen bierländ. —.—17.50[ Maisamer.Mixed 11.75—.— „ Rheingauer 17.25-—.—„Donau—— „ norddeutſcher 17.25——.—„La Plata—.—11.80 „Nruſſ. Azima 17.50—17.70 Koßlreps, d. neuer—.——22.— 77 Ulka 16.75—17.50 Wicken—.—13.50 „ Theodoſia 18.75—19.— Kleeſamen deutſch. 1115.—. 7. 0 5 75 II—„„— „ Taganxog 16.75—17.5 euerpPfälzer „„ rumäniſcher 17.50—18.— 5 e 110—2 „ am. Winter——.—„Provene. 115.—. „ Manitoba—.——.— 31.—.— „Eſparſette Hafer, württb. Alp—. 71 „ amerit. weißer—.— Weizenmehl— 00 0 1 35 eeen 22 215 19.25 Roggenmebl Nr. 0) 21.25 1) 19.25. 2 „ Walla Walla————.— Leinöl mit Faß——37.— „ Kanſas lkl—.—.— bei Waggon—.——36.50 „Auſtraliern 18.———.— Rübzl in Faß—.—81.— „ La Plata 17.50—17.75„ bei Waggon——50.— Kernen——17.25[Am. Petroleum Faß Roggen, pfälz. 18.60——.— ee ee „ neuer ee m. Petrol. Wagg.——21. „ ruſſiſcher 18.75—14.— Am. Peirol. in Ciſt. „ rumäniſcher—.———.— p. 100konettoverzollt.—17.50 „ norddeutſcher—.——.— Ruſſ. Meteor in Faß—.—21.40 „ amerik.———— dto. Wagg.—.——20.40 Gerſte, hierländ. 18.——18.50 dto. Ciſt.—.—16.60 „ Pfälzer 18.——14.— Ruff. gewöhnl.in Faß—20.50 „ ungariſche—.——.— dto. Wagg.—.——19.50 Futter 10.75—11.— dto. Ciſt.—.—15.70 Gerſte rum. Brau—.———.— Rohſprit, verſteuert—— 131.— Hafer, bad. 12.75—18.75 7oer Sprit—.—.70 ruſſiſcher 18.50—15.—[90er do. unverſt.—.——45.— „norddeutſcher—.——. Packet 105 10 104 25 Nordv. 4 Staatsb. 186 80 186— Mannheimer vom 13. Juni.(Off Aktien 95,50 G. Oblig a Pfandbriefe. 4% Rhein. Hyp.⸗B.unk. 1902 100.60 bz 37„ alte M. 95.70 br 3½„„„ unk. 1904 98.70 b. 3½„„ Kommunal 98.75 bz Städte⸗Anlehen. 3½ Freiburg t. B. 99.1505 4% Karlsruhe v. J. 1996 99.10 h: 8½% Lahr v. J. 1902 98.50 B 4% Ludwigshafen v. 1900 101.40 h: 2„** 310%0 Ludwighafen 100.50 G 4% 7 100.—b: 3½ 0% 0 99.— 4% Mannh. Oblig. 1901 101.80 bz %ñ„„ 1900 100.50 b; „ 1888 100.— b3 1„ 1888 100.25 G „ 1895 100.25 B 3½%%„ 1898 100.25 3½% Pirmaſenſer 99.G Induſtrie⸗Obligation. 4½% Akt.⸗Geſ. f. Seilindu⸗ ſtrie rückz. 105 00, 100.— B Kred. u. Depb., Zbckr.—.—120.60 Gewbk. Speyer 50%—.— 131.— Oberrhein. Bank—.— 98.— Pfälz. Bank—.— 103.50 Pfälz. Hyp.⸗Bank—— 198.75 Pf. Sp.⸗ u. Kdb. Land.—.—132 75 Rhein. Kreditbank—.— 138.20 Rhein. Hyp.⸗Bank—.—194.— Slſdd. Bank 102,95 102.80 Giſenbahnen Pfälz. Ludwigsbahn 218.——.— „ Maxbahn 168.——.— Nordbahn 128.——.— Hellbr. Straßenbahn—— 62.— Chem. Induſtrle. .⸗G..chem. Induſtr.—.— Bad. Anil.u. Sodafbr. 435.——. Chem. Fab. Goldenbg.—.— 157.— Verein chem. Fabriken—.— 273.— Verein D. Oelfabriken—.— 121.— Wſt..⸗W. Stamm 230.——.— 85„Vorzug 108.. Brauereien. Bad. Brauerei Binger Aktienbierbr. Durl. Hof vm. Hagen Eichbaum⸗Brauerei Elefbr. Rühl, Worms Ganters Br. Freiburg—.— 112.— Kleinlein, berg.— omb. Meſſerſchmitt——. Ludwigshaf. Brauerei Mannh. Aktienbr. 181.— 180.— — —.— 240.— i —.— 105.— 188—151. Weizen und Roggen etwas niederer. Futtergerſte niedriger. Hafer unverändert. Größere Umſätze erfolgten heute in Aktien der Mannheimer Verſicherungs⸗Geſellſchaft zu 525 Mark pro Stück; auch Konkinentale gefragt bei 425 Mark. Sonſt ſind noch zu erwähnen: Mannheimer Aktienbrauerei(Mayerhof) Aktien 151., 125 B. und Gutjahr Aktien. Banken Brief Geld Brief Geld Badiſche Bank 124.75 124.00 Br. Schroedl, Hdelbg.———. Braugerſte geſchäftslos. Effektenbörſe izieller Bericht.) tftonen. 41½ Bad..⸗G. f. Rhſchiff. u. Seetransport 100.— G 4½ 9% Bad. Anilin⸗u. Sodaf. 104.50 G 40% Kleinlein, Heidlbg. M. 190.50 U5 5% Bürgl. Brauhaus, Bonn 99.50 G 4½% Speyerer Bauhaus Akt.⸗Geſ. in Speyer 101.75 8 41½% Oberrh. Elektrizität 97.— bz 44½% Pfälz. Chamotte u. Tonwerk.⸗G. Eiſenb. 101.—G 4½% Ruß..⸗G. Zellſtoff. Waldhof bei Pernau in Lipland 4% Herremnühle Genz 4½%ʒ Mannh. Dampf⸗ ſchleppſchiffahrts⸗Geſ. 102.25 bz 4½% Mannh. Lagerhaus⸗ Geſellſchaft 101.28 b 4½ Speyerer Ziegelwerke 101.— 4½% Süldd. Drahtinduſtr. Waldhof⸗Mannheim 101.25 G 4˙½ Verein chem. Fabriken—— %½ Sellſtofffabrik Waldhof 104.70 G 101.40 G „Schwartz, Speyer—— 130.— „ Ritter, Schwetz.—— 19.— „ S. Weltz Speyer 115.— „.Storch, Sick, 118.— „ Werger, Worms 108.— Worms, Br. v. Oertge—.— Pflz. Preßh. u. Spfbr. 116.— Transport u. Verſicherung⸗ e 1— Mannh. Dampfſchl.—.— „ Lagerhaus 105.ä——.— Nh. U. Seeſchiff.⸗Geſf. Bad. Rück⸗t. Mitverſ.—.— „ Aſſelurranz—.— 860.— Mem W 1 0—.— 58— 2 Verſicherung—.— 525.— Oberrh. Verſ.⸗Geſ. 415.——.— Württ. Transp.⸗Verſ.—.— 570.— In duſtrie. .⸗G. f. Seilinduſtrie.——. Dingler'ſche Mſchfbr. 126.— 127.— Emaillirfbr. Kirrwell.—.— Emailw. Maikammer—— 100.—. Ettlinger Spinnerei 90.——. Hüttenh. Spinneret 101.50—.— Nähmfbr. Haid u. Neu—.— 229.— Koſth. Cell.⸗u. Papierf.— Mannh. Gum. 1. Asb. 85.— Oggersh. Spinnerei Pfälz. Näh. u. Fahr.. Bortl.⸗Cement Heidlb. Verein Freib. Ziegelw. Ber. Speyr. Ziegelw. 124.— —.— Pfalzbr. Geiſel Mohr Sinner Brauerei—.— 248.— WFrankfurt, 13. Juni. lich feſt. In Grwartung neuer ſtill und ziemlich feſt. und auf Paris höher. febr fil. uin Reichsmark Amſterdam hfl. 100 Belgien... Fr. 100 Ita ien... Le. 100 London.. Eſt. 1 Madrid.. Pf. 100 New⸗York„Dll. 100 Jaris. Fr. 100 Schweiz. Fr. 100 Petersburg.⸗R. 100 Trieſt.... Kr. 100 Wien Kr. 100 W 168.60 80.933 85.166 Bochumer Buderus Concordia Gelſenkirchner Barpener 189 25 189 25 111.50 111.50 520.— 319— 216.60 216.80 199.— 199.10 Ludwh.⸗Bexbacher 217.75 217.80 Marienburg.⸗Mlw. 5 ahn Südd. Eiſenb.⸗Geſ. 119.20 120 20 ———— 187.— 137 80 or loyd 100.40 98.— Deſterr. Frankfurter Effektenbörſe. (Pribat⸗Telegramm des General⸗Augeigers) nebe in ſehr ſtiller Haltung. Die Tendenz war im allgemeinen ziem⸗ ganz ausbleiben, verhielt ſich die Börſe ganz reſerviert. verhältnismäßig feſt; doch blieben die Preiſe ſehr gering. Bahnen ruhig. Pfälziſche Bahnen beſſer bezahlt. Montan behauptet. Später Laurahütte belebt und höher. Die Meldung, daß der Stahl⸗ werkverband die Bildung eines Stabeiſenverbandes einleite, machte keinen Eindruck. Schiffahrt matt. die Fahrpreiſe herabzuſetzen, verſtimmte umſomehr, da ſie die Fahr⸗ preiſe Hamburg⸗Bremen nach Newyork betreffen. Inländiſche Fonds Ausländiſche gut behauptet. Argentinier feſt. ˖ feſt. Maſchinenfabrik Dürrkopf 9 Proz. matter. Die Börſe ſchloß (Telegramm der! Continental⸗Telegraphen⸗Compagnie) Schluß⸗Kurſe. Reichsbank⸗Diskont 4 Prozent. Wechſel. Kurze Sicht % Vor. Kurs Heut.Kurz Vor. Kurs Heut. Kurß 80.975 Bergtwerks ⸗Aktten. Aktien bentſcher und ausländiſcher 127.90 127.20 Zulerf Waldhof uckerf. Waghäuf el 90,80 90.5 Auch die neue Börſenwoche eröff⸗ Kriegsnachrichten, welche nahezu Der Beſchluß der Kunartlinie, Türken belebt Induſtriewerte ruhig und 2½— Monate 169.62 61.625 81.025 20.402 14 80.976 80.975 —— 85.166 1IItlrrbrtt iiittntt Weſterr. Alkali⸗A. 228.50 228 70 Oberſchl. Giſenakt. 108.40 108.20 Ver. Königs⸗Laurg 241.80 243.50 Deutſch. Luxemb. B. 86.— 86.50 Transport · Anſtalten- 5 Oeflerr. Lit. B.—.—— Gotthardbahn 191.90— 1 chweiz. Centralb. Schweiz, Nordoftb. Ver.Schwz. Bahnen—.— Ital, Mittelmeerb. 86.10 ö „Meridtonalbahn 148.70 143.70 —.ä— —— üd⸗Lomb. 26 80 16.50 Nordwenb. De Northern prefer, eee 88. Seite. Seneral⸗Anzeiger. lannheim, 13. Juni. Staatspapiere. A. Deutſche. ſcher mehr als 2 Proz., Hamburger Packetfahrt über 1 Proz. nied⸗ Berlin, 13. Juni.(Tel.) Produktenbö 1ſe. Zu⸗ 5 riger. Hüttenaktien feſt unter Bevorzugung von Laurahütte, die nehmende Klagen aus der Mark fowie aus den öſtlichen Provinzen 11. 18.„,. gegen Sonnabend um 1 Proz. anzogen. Auch Rheiniſche Stahlwerks⸗ über merkliche Verſchlechterung des Saatenſtandes gaben dem Markt 31% Dſch Reichsanl 101.90 101.90 8 italien. Rente 103.20—.— aktien gewonnen um 1 Proz. Dynamit⸗Truſt ſchwächten weiter ab.]gegenüber den ſchwächeren Auslandsberichten und den großen ruſſi⸗ 3½%½„„„ 101.90 102.10 4 Oeſterr. Goldr. 101.10 101.15 Kohlenaktien behaupteten ihren Kursſtand nicht völlig. Die gute] ſchen Vorſchiffungen eine wirkſame Anregung, ſo daß die Preiſe 3„„„ 80.25 9015 4½ Oeſt. Silberr. 99.95 100.15 Stimmung für Hüttenaktien wurde mit der beabſichtigten Bildung] durchweg—%½ M. ſich heben konnten. Mais bei reichlichem 5 2Pb.Slaats⸗Anl. 101.85 101.85 47½ Oeſt. Paptierr.———— eines Stabeiſenverbandes durch den Stahlwerksverband erklärt. Auf Angebot von der Donau träge Rüböl kaum verändert. Spiri⸗ B„„ 102.— 101.95 3 Portg. Serie III 60.— 90 25 dem Rentenmarkte zeigte ſich in der zweiten Vörſenſtunde einiges tus ungehandelt. Wetter: heiß. f .„„ 9010 50.80 8 dto. I. 61. 60.75Intexeſſe für Argentinier und Türken. Die Börſe ſchloß geſchäfts⸗ 9½ Bad. St.⸗Obl.fl. 99 40 99.30 4 Ruſſen von 1880 90.90 90.80 75 4 255 Peſt, 18. Juni.(Telegramm.) Getreidomarkt. 8* M. 99.70, 99,75 Lruff.Staater 1894—— los. Das Antziehen des Privatdiskonts auf 3 Proz. hängt mit der doe 9980 9995 40 1 85,50 85.50 Zurückhaltung des Quartalswechſels zuſammen. Argentinier waren 85 4 bav. St⸗A. 10390 103.901 Türfen Lit. BBF bei den Geſchäften in Prämien auf den ruhigen Verlauf Welzen per 900 000 flau 00 00 ꝗräge Bayern,„ 99.05 100.— 4 Ungar. Goldrente 99.50 99.50 der Präſtdentenwahl. Nachbörſe ſehr ſtill. Im Kleinderkehr für 8 995 90 892 9998 7 5„„ 90.——.—[4„ Kronenrente 97.80 97.50 Induſtriewerte waren Realiſierungen und demgemäß Kursabſchwäch⸗ Rog⸗ en per April 900 0 00 flau 0 00 900 11 5 bayer..⸗B.⸗A. 108.70 108.70 5 Ag. i. Gold⸗A. 1887—.——.—ungen überwiegend. FJeſt lagen dagegen Bau⸗ und Terrainwerte. Mai 0 00 000 000 000 Heſſen 104.80 104.90 4 Egypter uniſteirte 106.— 106.— Oberſchleſtſcher Eiſenbedarf wieder höher. Alkumulatorenaktien ge⸗ 8 222 678 679 673 674 7 6 Gr. Heſſ. St.⸗A. 5 Mexikaner äuß. 101.10 101.20 wannen 4 Proz. 11 5 Hafer per April 000 000 flau 000 00 kꝗräge 4 von 1896 87.90 88.—8„ inn. 26.35 26.40 Her e Mai 600000 0 0 00 7 8 Sachſen. 88.60 88.60 4½ Chineſen 1898 87.75 88.10„18. Juni. Schlußeourſe⸗ 578 5779 576 5 77 4 Mh. St⸗A. 189—.———5 Bulgaren 88.90 88.65 Ruſſennoten 246.— 296.05] Leipziger Bane.0„00] Mats per Juli 523 52 520 521 trä 2 Verzinsl. Looſe. Ruſſ. Anl. 1002 99.80 91.400 Berg⸗Märk. Bank 159.90 159.70 1 15 9 1 85 8 57 415 ige .Ausländiſche. e Oeſt Loofev. 1880 159.40 158.404 0 ½ Neichsanl. 102.20 102.20] Pr. Hyp.⸗Ael⸗B.—.——.— Koßlrapz per Aug. 10 45 10 55 flau 105 5 doer Griechen—.— 43.70 l 8 Türkiſche Looſe 128.40 127.60,% Jeichsanleihe 90.20 90.20 D. Grundſchuld⸗B.———.— 8· unt 8½ Bd. Sl.⸗Obl. 00 99.80 99,20 Dynamtit Truſt 165.30 164.75 Wetter: Schwül. Aktten induſtrieller ernehmungen. 4½ Bad. St.⸗A. 104.— 108.80J Bochumer—.— 189.50 Siverpool, 18. Juni.(Anfangskurſe.) Bad. Zuckerf. Wagh. 90.40 99.25 8 102.— 102.49% Bauern 38·60 99.0 Konſollvation ̃ 11 13 Dad.Zuckerf.Wagh. 9040 90.25 Spicharz— 119.— bpr. ſächſ. Rente 88.60 88.60] Dortmunder Unſon 82.90 82.80 4 eidelb. Cementw. 114.50 114— Parkakt. Zweibr. 119.— 119.— 105.— 104.80 60 nkf 5 217.10 216.70 Wekzen per Jult.035/s ruhig.08 ½ träge Antlin⸗Aktien 434.75 434.75 Eichbaum Mannh. 161.50 161.50 g Heſſen 8700 8 1 rchen 1080 198780 per Sept. 6,04½ 504 Ch. Fbr. Griesheim 249.70 249.50 Mh. Akt.⸗Brauerei 150.— 150.— Italiener Siberng 19660 196.60 Mais per Juli 4,04— träge.04.— lräge 7 5 5 57 50 117 11975 lesber Looſe 1 242.40 243.50 per Sept..027/.02 J% er. Kunſtſetide 525.— 528.— Weltz z. S. Speyer 115.— 115.—f5— en gden 8 1 8 1* em. Werke Albert 208.— 208.— Fahrradw. Kleyer—. 5— 5 5 5 Haen 205.50 205— Maſch. Arm. Klein 102.70 102.70 Sene ln Gag 0 u. 10 10% e 918 J 0 en ee en 0 embarden 100 J6.5 Weſerr Mtapd. 228.30 228.30 bis Y. 5.— per Atr. Vohnen per Pfd,.30 Mg, Blamenkohl ver — 10856 8 e 121.— 121.— Canada Paeſfie Sh. 117.50 117.80] Aſchersleben Al. W. 15475 154.50 Stück 20—30 Pfg., Spinat per Portion 00—00 Pfg., Wirſing per Stüc Jamever 91.— 1 Feiltoff Waldhof 282.50 282.— e 1—— Steinz. Irtedrichsf. 278.50 78.80 per Stück 00—00 ee p. St. 8 bis 5 5 5.— 107.— Kreditaktien 201.50—.—Hanſa Dampfſchiff. 122.50 122.40 fg., Weißkraut per Stück o Pfg., Kohlrabi 8 Knollen 00⸗15 Pfg., e 139 40 139.40 e e ee 107 50 108.50 Derl. Handelseche.—.— 152.10] Wollkämmerei⸗Ak. 146.— 146.— Kopfſfalat p. Stück—10 Pfg., Endivienſalat per Stück 10—15 Pig. dirw st.Ingber—— richsh. Bergb. 5˙ Darmſtädter Bank 138.— 13760 4 Pfbr. Rß. W. BCr. 101.40 101.40 Feldſalat p. Portion 15 Pfg., Sellerie p. Stück—15 Pfg., Zwiebeln p. enn, Pfandbrfefe, Prioritäts⸗Obligationen⸗ dg anen 189.20 JJe. 400 Mannd⸗A, r. ee 12 ftion Ge da oden ſier ſand weiße Rüben of, Fyrk..80 J85/ Pr. Pfdbr.⸗Bk, e. Comm. en 183.40 18630 Kannengſeßer 144.— 143.75 per Por ion Pfg., gelbe Rüben per Pfd.-00 Pfg., Carrotten per 1.B. Pſdb 1 100 40 12 100.10 100.10[ Dresdener Bank 159.50 150.20] Hörder Bergw. 142.50 142,20] Büſchel 4 Pfg., Pflück⸗Erbſen per Portion 00—15 Pfg., Meerrettig per 4 910 101.60 101.603¼ Pr Jfdbr.⸗Bk. N 181 07 3 Stange 10—20 Pfg., Gurken per Stück 20—30 Pfg. zum Einmachen per 1020 10 0 566 668 5 Privat⸗Diskont 30% 100 Stück 000 Mik, Nepfel per Pfd. 00—00 Pfg., Birnen per Pfd. 1 5 5 99 980 90. 0 50 18. Juni.(Telegr.) Nachbörſe. Pfrſche 920 155 100 0 1 15 0 Pfg. 51½70 Pr. Rod.⸗Fr. 95.05 95,05 Hyp.⸗Pfd.⸗Kom⸗ 17 ee 201.60 201.40] Lombarden 1060.0 100 Sſl 70 1 0 00—00 iaz pri 905 105 Pfd. 0 Pfg., Nüſſe per 80/ cf. BB. Pr.⸗Obl. 101.— 101.—] Sbl. unkündb. 12 99.75 99.75 gals bahn 186.20 136.— Diskonto⸗Comm. 186 20 186 20 90 Pfg., Haſelnüſſe per Pfd. 35 Pfg., Eier per 5 Stück bigeeſe Pf. B.⸗O. 98 90 99.20 4% Ctr. Bd. Pfd. r90 100.50 100.80 30—85 Pfg., Butter per Pfd..10—.20., Handkäſe 10 Stück 40 Pfg. 4 0lh.Af. Br. 190f 100.00 1009 4%„ e Pariſer Börſe. geeken öſg, eſnſgr ve ah le bebenden ge.00 f 4%„„„1907 101.90 101.90„unk. 09 102.10 102.50 Stockteſch a,, Weßfiſche per Pfö. 50 ufg, Laberdan per Pfd. 90 Pfg. 15„„„ alte 98.70 96.70 4%„ Pfdbr..01 Pas, 13. Junt. Anfangskurſe. 770700 per fd. 00 Pfg., Haſe per Stück.00—.00., Reh per 5½%„„ 1904 96.70 96.70 unt. 10 102.70 102.70„ Sl 0 5r Stücc.00 0 00 %% 144 98J 3874%„ Pfobrv.og 3 0% Renle 97.90 98.02 Türk. Looſe 5 26.00 2% Tong Feldbutn per Stha 95000.00 M. Ente ber Siia 31½ hih..⸗G. C. O 98.75 98.75 unk. 12 102.80 102.80 Italtener 108.77 108.75 Ottoman 55„estauber per Paar 11.20 M. Gans lebend per Stück 40%% Sttsgar. It Eiſ.—.— 71.108%½„ Pfobr..86 9 800 5 85.60 85.70Rio Tinto 125 12838 0h ver Pfd. 00—00 Pfg., Aal.00—.20 Pfg. 81/ PrPfbr..1905 94.80 94.80 89„. 94 95.70 95.70[ Türken D. 84.80 84.85 J Bankdisk. 30% W 31%„„ 1908 95.50 95.50 8½„ Pfd. 9300f 95.70 98.90 4%„„ 1908 101.40 107.404%„ Com.⸗Sbl. Londoner Effektenboͤrſe. Auͤlceterſeeiſche Schiffahrts- Nachrichten. 4%„„„1900 101,40 101.40.0 1, unk 10 108.80 108.80 Rotterdam, 10. Juni.(Drahtbericht der Holland Amerika Line 37„„KbO. 96.70 96.103½„ Com.⸗Orl. London, 13. Juni.(Telegr.) Anfangskurſe der Effektenbörſ Rotterdam). Der Dampfer„Noordam“, am 31, Mai von New⸗York 4% Rbein. Weſif. ,, e .⸗C.⸗B. 1910 101.80 101.80 3½„Com.⸗Odl. 5% Chineſe Reww⸗Hork, 11. Juni. Drahtbericht der Amerkean Line, Sout⸗ 4% Pr. Pfbbr.Bk.⸗ v. 96006 98.90 88.90 1706 Ghien 1 88% 199 5 Sauthern pat. 48% 4816 hampton. Der Schnell⸗Dampfer„Philadelphia“, am 4. Junf von enp.⸗Pfb. unk. 12 102.40 102.40 2¾ 0% Conſels 901 90½ 900 Southampton ab, iſt heute bier angekommen. 15 Bank⸗ und Verſicherungs⸗Aktien. 4% Italiener 103¼ 103 ½. Atchiſon Pref. 96%½ 965% gNatgcteilt durch da Faſſage, und Meiſe⸗Burean Gund⸗ ö.25 107.25 4% Mon. Griechen 46/ 47— Couisv. Nash. 112— 112 lach& Bärenklau Nachf. in Mannheim, Bahnhofplatz Nr. 7. eutſche Reichsbk. 158.45 158. Oeſt. Länderbank 107.25 5 3 ch Port 5 62— Union Pal. 15„J direkt am Hauptbahrhof. gadiſche Bank 124.50 124.50. Kredite Anſtalt 201.20 201.83 8 1 5 ug. 5 5 15 ſeſt 87 881/ 5 Berliner Bank 84.— 84.—Pfälziſche Bank 143.10 103.— Da 0 8 80 5 end.: feſt.— erl. Handels⸗Geſ. 15240 152 40 Pfälz. Hyp.⸗Bank 193.75 194.— 475 21 ntini 77200 77 1 Debeers 19% 19%— Verantwortlich für Politik: J..: Georg Chriſtmann. Darmſtädter Bank 11 187˙80 17 59 1 19 1055 3 5 Merttaner 2770 27½ 77 0 1% für Feuilleton, Kunſt, Volkswirtſchaft und den übrigen, redaktionellen Deutſche Bank 219.60 219.30 Rhein. Hyp. B. M. 194.— 194.— 27 Goldfie 6½ 60 falndeGemd 186.35 186.35] Schaaffh. Bankver. 145.50 145.10 5% 76½ Nandmines 10% 10% für Lokales, Provl 3 5 1 d Schönfeld eutſche Gen.⸗Bk. 106.45 105.80] Südd. Bank Mhm. 102.90 102.80] Lend.: ſtill. Caſtrand 7½% broeimdielle u. Gerichtszeitung: Richard Schönfelder, rosdener Bank 150.65 150.10] Wiener Bankver. 129.40 5 Otlom. 13¼ 137% J Tend.: beh. 90 15 15 Inſeratenteil und Geſchäftliches: Karl Apfel. 4 rankf. Hyp.⸗Bank 209.— 209.— D. Effekten⸗Bank 108.90 103.6 2 ruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buchdruckerei.* „Hyp.⸗Creditv. 149,10 149.50[Bank Ottomane 114.80 114.70 G. m. b..: G üller. 57 5 120.70 120.90 Mannheimer Verſ.⸗ Berliner Produktenbörſe. m. b. H. ruſt Müller (Oberrhein. Bank 92— 92.— Geſellſchaft 520.— 825.— Berlin, 11. Juni.(Telegramm.)(Produktenbörſe.)— Jeſterr.⸗Ung. Bank 116.70 116.70] Preuß. Hypothekb. 114.— 114.20 Preiſe in Mark pro 100 Kilogramm frei Berlin netto Kaſſe.) Luſtige Ecke. Privat⸗Diskont 3 Prozent. 1 5 11. 10.%%%ͥ Grankfurt a.., 18. Juni. Kreditattien 201.30, Staats⸗[Weizen 455 1„„„ 167.— 1875 Aus den„Fliegenden Blättern“: Fübn 186.—, Lombarden 16.50, Egypter—.—, 4% ung, Goldrente per Okt 8 1 8 107 95 167.50 Im Wiſſens dran g.„Der Herr Pro feſſor Nörgler iſt wohl .80, Gotthardbahn 191.90, Disconto⸗Commandit 186 40, Laura9 oggen per 133.50 11 gegenwärtig ſehr beſchäftigt?“—„Das will ich meinen! Neulich 42.—, Gelſenkirchen 216.50, Darmſtädter 13750, Handelsgeſellſchaft per S 5„ 135.— 136.25 haben zwei Gauner, während er in ſeine Studien vertieft war, aus 152.25, Dresdener Bank 150.50, Deutſche Bank 219.20, Bochumer 189.50, per Okt 135.50 136˙75 ſeinem Arbeitszimmer das Klavier geſtohlen!“ Northern—.—. Tendenz: ſtill. Fafer per Jun 126 75 126.75 Huch ein Automat. Gaſt:„Haben Sie keinen Muſikautomaten Rachbörſe, Kreditaktien 201.30, Staatsbahn 186.—, Lombarden der Sebk., 0— dais automaten und deben Sis oſe Sd ene e de 10.50, Disconto⸗Commandit 186 80. 2 er Sept. 109.25 109.— Ih Va horn vor! Berliner Effektenbörſe Rabel der Olih 40 448 bie AudrücleSchu, esteet Keen duß bfz 35 44 80 10 Kläger die Ausdrücke„Schuft, Trottel, Kamel“ gebraucht zu haben!“ (Privat⸗Tilegramm des General⸗Anzeigers.) Spiritus Joer VVVVVV 8 en„Ja,— aher nicht in beleidigender Abſicht l wn Berlin, 13. Juni. Die neue Börſenwoche eröffnete in e,,,, 24.— 5— un Gebdedstag aüſannet W aun he al Herſelben Luſtloſigkeit, wie ſie in vergangener Woche herrſchte. Die Roggenmehll 17.40 17 4⁰ wohl für ein Geſchenk gemacht haben?“— Ihre Couponſchere mit Spekulation enthielt ſich auf den meiſten Umſatzgebieten jeder Tätig⸗ per, Dezember—.— der Aufſchrift„Ewig Dein“!“ eit. Schiffahrtsaktien hatten einen ſcharfen Rückgang. Norddeut⸗ ver Mai 4 5 den Neubau der höheren Staatgeiſenbahnen. 3 5 ͤ 2 Mudchenſchule b 7, s ſollen die Statt besonderer An boige Bilphauerarbelten im Wege Gi 20 ti im oberen Saale des Geſellenhauſes K 1, 17 eine 2 10 1 der öfſenilſchen Ausſchreibung iſen⸗ on Eu tonen. 3 + 0 fathol Kirchen eeindevertretun 5 8 ee e kiſamm Aug der kathol. Kilcheng Heute früh entschlief sanft in Nekargemünd nach schwerem ſprechender Aufſchriſt verſehen pis ſtellung des eiſernen Ueber⸗ſſtatt mit folgender Leiden unser lieber Gatte und Vater, Herr n Leee baues für die Wahnaber⸗ Tages⸗Orduung: Montag, den 20. Juni l.., führung über den neuen Ran⸗] 1. Publikation der Kirchengemeinderechnung für 1902. 0 vormittags 11 uhr gierbahnhof in Mannheim] 2. Genehmigung des Dienſtvertrages mit dem Erheber der auf Zimmer Nr. 10 des unter⸗ bei Klm..521 im Gewichte Kirchenſteuer. 8 5 e 8 5 ee 155 von 3. h 1 15105 für Heizung und 50 einigung des Kirchenſteuerlokals. 5 e ald 5 05 ee lagg 4. i eun eines Geläutes für die Herz⸗Jeſu⸗Kirche. Dle trauernden Hlnterbliehenen: 5 in öffentlichem e⸗ ˖ l hzeiliggeiſtkirche. ß Modelle und Zeichnungen kön. Bedingungen, Zeichnungen 7. Genehmigung des Aufwandes für Transferierung dern men auf dem Vündineg D 7½8 und Gewichtsberechnungen Orgel, der Kanzel, des Taufſteines und der Kreuzigungs⸗ Emmy Kolthoff. Lbe tbeſer werden, woſelbſt auch] liegen auf dem Bureau des ruppe von der Laurentiuskirche nach der Herz⸗Jeſu⸗“ Elisabeth Kolthoff. 50253 5 15 915 ee 95 0% inſe Zimmer 9 irche 9 anndein, i. Junt 1904. So, zür Einſichtnahme auf, 8. Die Beranlagung der caritativen Anſtalten zur Kirchen⸗ Mauunei ̃ Hochbauamt. 5 Zeichnungen ſteuer. 88 5 5 f 5 1 35 1 15 12. Juni 1904. errez. erechnungen werden gegen] 9. Anſchaffung von Windfängen für die Liebfrauenkirche. 5 poſr und beſtengeldfreie Gine] 10. Geſchlanmg drg Kirſengenerbrchlacs orc 490. Die Feuerbestattung findet Mittwoch 11 Uhr hier statt. Jwangs⸗Herſteigerung. ſendung von.80 Mk, abge⸗ e Jun 1904 Dienstag, 14. Juni 1904,geben. Por 8 Kondolenzbesuche dankend abgelehnt. Rnachmittags 2 Uhr Angebote mit entſprechen⸗ er katholiſche Stiftungsrat:. 2* werde ich im Pfandlokal] der Aufſchrift ſind verſchloſſen Joſeph Bauer. 50250 JJCC!... DDDTTTT 4, 5 dahier gegen bare und verſtegelt bis zum Er⸗ 5———— é——— ZJahlung im Vollſtreckungs⸗ Juli Bü el⸗Le rkurs————— 8————— wege öffentlich verſteigern: ar ags an 2— eee wee, ee e e de Ii enem nen beginnenden Nurs werden erlobungssHnzeigen N Möbel aller Art u. Sonſt. Zuſchlagsfriſt 4 Wochen; llefert ichnell und billig See„ noch einige Teilnehmerinnen geſucht. 74/1 0 Hehe Mannge 4] Mannbeim, 8. Junt 1908 Leanig ee e ee Dr. B. Sads ie Buchdruckerei S. m. b. 5. beene nähetes C 3. 28. 2 Erehpen. beaneee Buczur Der Gr, Babubaniuſpelte 8 u⸗ ngen arkk uſſi⸗ reiſe chem i⸗ Nwonnemen: 50 Pfennig monatlich. Trägerlohn 10 Pfennig. Durch die Poſt bezogen inkl. Poſt⸗ aufſchlag M..91 pro Quartal. Telephon: Redaktion Nr. 377. Amts⸗ eit und Kreisve urn rRündigungsblatt. Inſerate Die Kolonel⸗Zeile.. 20 Pfg⸗ Auswärtige Inſerate 25„ Die Reklame⸗Zeile. 60„ Expedition: Nr. 218. Nr. 121. Bekanntmachung. Nr. 17787 M. Aushebung pro 1903 betr. Die Aushebung der Militärpflichtigen des Aus⸗ hebungsbezirks Mannheim pro 1904 findet am 27., 28., 29., 30. Juni, %,„„ 9. und 11. Juli 1904, jeweils vormittags 8 uhr beginnend, im großen Saale des Ballhauſes, Schloß, dahier ſtatt. Es haben zu erſcheinen, die beim diesjährigen Muſterungsgeſchäfte A. für untauglich Erklärten, 4034 b. zum Laundſturm Vorgeſchlagenen, oe zur Erſatzreſerve Vorgeſchlagenen, d. für tauglich Befundenen, e. die von den Truppenteilen abgewieſenen Einjährig⸗Freiwilligen. Der Tag, an welchem die einzelnen Militärpflichtigen zu erſcheinen haben, wird denſelben durch Ladung perſön⸗ lich bekannt gegeben werden. Die Verbeſcheidung der Reklamationsgeſuche durch die verſtärkte Obererſatzkommiſſion findet jeweils an dem Tage ſtatt, an welchem über die körperliche Brauchbarkeit des in Frage ſtehenden Militärpflichtigen entſchieden wird. Die Beteiligten werden zu den Terminen vorgeladen werden. „Die Militärpflichtigen haben pünktlich zur feſtgeſetzten Zeit in reinem und nüchternem Zuſtande im Aus⸗ gebungslokale zu erſcheinen und ihre Militärpapiere(Lo⸗ ſungs⸗ bezw. Berechtigungsſcheine) mitzubringen. Die ohne genügende Entſchuldigung Ausbleibenden werden gemäߧ 26 Z. 7.⸗O. an Geld bis zu 30 M. oder Haft bis zu 3 Tagen beſtraft, auch können ihnen die Vorteile der Loſung entzogen und ſie als vorweg Ein⸗ zuſtellende behandelt werden. Wer ſich der Geſtellung böslich entzieht, wird als unſicherer Dienſtpflichtiger behandelt, er kann außertermin⸗ werden. lich gemuſtert und ſofort bet einem Truppenteil eingeſtellt Die durch Krankheit am Erſcheinen Verhinderten haben ein ärztliches Zeugnis einzureichen; dasſelbe iſt, ſofern der ausſtellende Arzt nicht Staatsarzt iſt, bürgermeiſteramtlich zu orſtehende Bekanntmachung iſt durch die Bürger⸗ meiſterämter wiederholt in ortsüblicher Weiſe öffentlich bekannt zu machen und über den Vollzug innerhalb 8 Tagen Anzeige anher zu erſtatten. Zu den Aushebungstagfahrten haben jeweils nur dieſenigen Herren Bürgermeiſter zu erſcheinen, aus deren Gemeinden an dem betr. Tag e Pflich⸗ tige zur Vorſtellung gelangen, bezüglich deren Reklamationsgeſuche zu verbeſcheiden und. Mannheim, den 10. Juni 1904, Der Civilvorſitzende der Erſatzkommiſſion des Aushebungsbezirks Mannheim: 5 Dr. A. Jung. Belauntmachung. Straßenſperre betr. Nr. 70902 II. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß behufs LVornahme von Stel⸗ bauarbeiten in der Bürgermeiſter⸗ uchsſtraße zwiſchen Mittel⸗ und tebfeldſtraße, die Abſperrung dieſer Straße bis auf Weiteres nötig fällt. ährend dieſes Zeitraumes iſt die Beuützung der erwähnten Straßenſtrecke für den geſam⸗ ten Fuührwerksverkehr ver⸗ doten. uwiderhandlungen werden gemäß 8 8661 R⸗St.⸗G.B. und 8121.⸗St.⸗G.⸗B. mit Gelb bis zu 80 Mk. oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft. Mannheim, den 9. Junt 1904. Groſth. Bezirksamt. Pollzeibirektion: 4035 Schäfer. Bekannktmachung. Die Verleihung von Auszeichnungen(Ar⸗ beiterinnenkreuz) betr. Nr. 88077 1I. Das von Ihrer Kgl. Hoheit der Großherzogin eſtiſtekle A beiterinnenkreuz oll auch in dieſem Jahre wieder an ſolche Arbeiterinnen verliehen werden, welche während min⸗ deſtens 30 Jahren nach vollen⸗ detem 14. Lebensjahre unun⸗ terbrochen in demſelben im Großherzogtum befinblichen in⸗ Duſtrlellen Betriebe gearbeitet haben, ſich eines guten Rufes erfreuen und wegen ihrer fachel läſſigteit und Retſchaffenheit einer beſonderen Auszeichnung wülrdig erſcheinen. Die Aumeldungen erfolgen durch den Arbeitgeber beim Bür⸗ germeiſteramt des Sitzes des Geſchäfts bis ſpäteſtens 8. Inli dieſes Jahres. Uever die bei der Anmeldung kinzuha tenden Vorſchriften und deizubringenden Belege erteilen die Bürgermeiſterämmter und das ——— Auskunft. 4036 Mannheim, 9. Juni 1804. SGroßh. Bezirtsamt: Lang. Güterrechtsregiſter Zum Güterrechtsregiſter Band *wurde heute eingetragen: 1. S. 251: Moſer, Carl, ändwirt in Seckenheim und Faſabetht geb. Trelber. Nr. 1. Durch Vertrag von Mai 1904 iſt algemeine Güter⸗ einſchaft vereinbart. 252: Köck, Rupert, albeiter in Mannheim⸗ Nr. 1. Durch Vertrag vom 81. Mai 1904 iſt Gütertrennung vereinbart. 3. S. 2583: Metzger, Her⸗ mann, Kaufmann in Maun⸗ heim und Wilhelmine ge⸗. Waldbauer. Nr. 1. Durch Vertrag vom 4. Juni 1904 iſt Gütertrennung vereinbart. 4. S. 254: Biereth III., Jakob, Magazinier in Wall⸗ ſtadt und Eliſe geb. Keßler. Nr. 1. Durch Vertrag vom 6. Juni 1904 iſt Gütertrennung vereinbart. 5. S. 255: Schmid, Frie⸗ brich, Kanalbauunternehmer in Mannheim und Gertrude geb. Löffler. Nr. 1. 6. Juni 1904 iſt Gütertrennung vereinbart. 1050%/9 6. S. 256: Heckhmann, Lud⸗ wig, Kaufmann in Feudenherm und Eliſabeth geb. Mayer. Nr. 1. Durch Vertrag vom 8. Juni 1904 iſt Gütertrennung vereinbart. 7. S. 257: Platz, Friedrich, Optiker in Mannheim und Clara Franzisca geb Arndt. Nr. 1. Durch Vertrag vom 10. Juni 1904 iſt Gütertrennung vereinbart. 8. S. 258: Hübner, Frie⸗ drich, Jngenieur in Mannheim und Johanna geb. Haas. Nr. 1. Durch Vertrag vom 5. Mai 190 iſt Errungenſchafts⸗ gemeinſchaft vereinbart. 5 9. S. 259: Bixner, Karl, Glaſermeiſter in Maunheim und Jo ſephine geb. Schalk. Nr. 1. Durch Vertrag vom 26. Mai 1904 iſt Errungenſchafts⸗ gemeinſchaft vereinbart. 10. S. 280: Spänle, An⸗ ton, Vergolder in Mannheim und Emille geb. Hertlein. Nr. 1. Durch Vertrag vom 28. Mal 1904 iſt Errungen⸗ ſchaftsgemeinſchaft vereinbart. Mannheim, den 11. Juni 1904. Gr. Amtsgericht I. 900 Auzbeſſern u. Bugeln ꝛc. — habe noch einen Tag in der oche frel. Beſte Empehlungen. Näh. 1 6, 2, Oth. 2. St. 2agab Aufpolieren und Wichſen, Reparteren von Möbeln 04 beſt. beſ Tallaſtr. 19 5. St. ric⸗e Durch Vertrag vom Monta, 15. Juni 1904. Handelsregiſter. Zum Handelsregiſter Abt. A wurde heute eingetragen: 1. Bd. VII,.⸗Z. 125, Firma „Süddeutſche Filtermaſſe & Filtrirpapierfabrik Wen⸗ del Solz“ in Mannheim. Die Prokura des Carl Henrich und die Firma iſt erloſchen. 2. Bd. VIII,.⸗Z. 50, Firma „FriedrichHerklotz“inMann⸗ heim. Die Firma iſt erloſchen. 3. Bd. X,.⸗Z. 30, Firma „Rufſiſche Cigarettenfab⸗ rik„Romanow“ Gittler& Zatzkis“ in Mannheim. Die Geſellſchaft iſt mit Wiikung vom 1. Juni 1904 aufgelöst und das Geſchäft mit Aktiven und Paſſi⸗ ven und ſammt der Firma auf den Geſellſchafter Iſaae Sittler übergegangen. 4. Bd. XI,.⸗Z. 20, Firma „Lynen& Co. Filiale Mann⸗ heim“, Mannheim, Zweignieder⸗ laſſung der Firma„Lynen& Co.“ in Nothberg. Perſönliche haf⸗ tende Geſellſchafter ſind: Georg Victor Lynen, Kommerzienrath, Fabrikant, Stolberg und Arthur Lynen, Ingenieur, Stolberg. Heinrich Schmitt, Eſchweiler, iſt Vereinsregiſter. Zum Vereinsregiſter Bd. I, .⸗Z. 24,„Verein ſelbſtän⸗ diger Milchhändler“ in Mannheim wurde heute einge⸗ tragen: Hermann Walz iſt als Vor⸗ ſtand, Lorenz Schönberger als Vorſtandsſtellvertreter wiederge⸗ wählt. 4049 Mannheim, 11. Junt 1904. Gr. Amtsgericht I. Jwangs-Verſteigerung. Dienstag, 14. Juni d. Is., nachmittags 2 uhr werde ich im Pfandlokal, 4, 5 dahier im Vollſtreck⸗ ungswege gegen bare Zah⸗ lung öffentlich verſteigern: Wirtſchaftstiſche, Htüh⸗ le, Wein, Zigarren, und ſouſt Verſchiedenes⸗ Mannheim, 18. Juni 1904. Harder, 14977 Gerichtsvollzieher. Handelsregiſter. Zum Handelsregiſter Abt. B, Bd. V,.⸗Z. 21, Firma„Mann⸗ heimer Apollo Geſell⸗ ſchaft mit beſchränkter Haftung' in Mannheim wurde heute eingetragen. Benni Tannendaum iſt als Geſchäftsführer der Geſellſchaft ausgeſchieden. Jakob Laßmann, Hotelier, Straßburg, iſt zum Ge⸗ ſchäftsführer der Geſellſchaſt be⸗ ſtellt. 4046 Mannheim, 10. Juni 1904. Gr. Amtsgericht 1. Nr. 5305. Das Konkurs⸗ verfahren über das Vermögen des Inſtallateursgarlcicher in Mannheim, wurde nach Abhaltung des Schlußtermins und nach Vollzug der Schlaß⸗ verteilung durch heutigen Ge⸗ richtsbeſchluß aufgehoben. Mannheim, 10. Juni 1904. Der Gerichtsſchreiber Gr. Amtsgerichts III: Mohr. 4048 Zimmertüren 33 u. 40 mm stik. Futteru Bekleidung — Welcher reiche feine Herr würde einer anſtändig. Frau mit 200 M aus momentäner Ver⸗ »legenheit helfen. Off. Lambris.-Leisten, eichen und buchen Türschwellen und Treppentritte vor- 3„ 75850 a. d. it. rütig, Haustüren Weeeee Glasabschlüsse Hypotheken 5 575 5— Privatſchätzung 60% von 4% les ates Lager. an vermittelt lugt. 22272/1 Billigste Freise. Heinrieh Hirsch Herm. Schmitt& Co. Beethovenſtraße 8. P, 22(Heidlbgetr.)— Tel. 2708. NA. Jahrgang. Fenne aeen deſfſ 50f. deldl Gebe Vorſchuß auf Waren u. Möbel aller Art, welche mir zum Berkauf oder Verſteigern übergeben werden. 14227 M. Arnold, Auktionatot, N2, 11. Telefon 2288. Puppenreparaturn werden fortwährend von mir ſelbſt 7 hrt. 182277 Köpfe, Körperteile erſetzt. Carl Steinbrunn, F 3, 2. Friſeur— Puppengeſchäft. Zumoòljcen mee, . Hautie, Monogrammi: tregerei,&&, 2. 12714 FEECCͤ ͤ ̃²˙—AA Gebild. Dame, als Hebamme staatl. höchst ausgezeichnet, empf. sioh für Entbindungen, er mlt Wochenpfl. Beste Refer. Anfr. g. H. No. 6988b bef. dio Exp. d. decgalan und Anna geb. Löv. — Eigentünter: Kakholiſches Büärgerhöſplt ar Daanwörlſcher Redakteur; Kar Oberrheinische Versicherungs-Gesellschaft in Mannheim. Gegründet 1886. Grund-Kapital: 6 Millionen Mark. Emittiert: 4 Millionen Mark. Rechuungs⸗Abſchluß des am 31. Dezember 1903 abgelaufenen ſtebzehnten Geſchäftsfahres. Einnahmen. Ausgaben. e. Dsear Sternberg. Dlrekto: als Prokuriſt beſtellt. Offene 1 5 8 255 Sabds elſcht Die—495 A. Transport⸗Berſicherung., A. Transport-Verſicherung. ſchaft hat am 18. Juni 1896 de⸗. Peſnten Aebentegan 1908 400 605[P1. Rüdverſicherungs⸗Prämlen. 2818 861% 5 2. e„ 294 245ſ05 2. Bezahlte Schäden aal ber An⸗ 1192814/41 gonnen. Geſchäftszweig: Fabri⸗ 8. Prämien pro 1905 abzüglich Rabatt 3. Schwebende Schäden teil der Rüc⸗ 533448.— kation und Verttieb iſolierter 4 Poliecgenllen;ͤ—25 4. Ngentter eoten 353 04907 icegebühr 8 25 5. Agentur⸗Proviſion u. Verwaltun 5 e und Kabel für elettriſche ö. Kapitalerträge, anteilige Zinſen 388490 4 787 86523 koſlen 2 825 241746 11 468898984 B. Unfall⸗ und Haftpflicht⸗ 5. Bd. VI,.⸗Z. 21 goſegz Baste ger B. unfall- und Haftpflicht⸗ werſiceree* 5 f Verſicherung. 1. Rückverſicherungs⸗Prämien 1098 067037 denburg. Juhaber iſt Joſeph 1. Schaden⸗Reſerve aus 192 184 85160 5„% 164 15 Beidluger II, Bierbrauer in La⸗ 2. Präutien⸗Ueberträge„ 3e6s 200 4 Pramen eberrage 445880 82 denburg. Geſchäftszweig: Bier⸗ 8. Prämienreſerve(Deckungskapital für 5. Piehnehreſerve(Becun Stapital für enten, Plämienrückgewähr ꝛc.) 318 44618 5 brauerei. 4. Prämien pro 1903 5 2109 916074 Nenten, Prämienrückgewähr ꝛc.) 772 093ſ98 6. Bd. XI,.⸗Z. 22, Firma]5. Heeee„5„ 17 80 7 6. W 51 Zahlung für vor⸗ 8878 unton Gaukeffetten 44. Pergit rrgen der Niarverſcheer 16 7. Ngentar Proviſdn d Berchaltung. e Kieſer& 7. Kapltalerktäge, anteilige Zinſen.—4541849ſ05 koſttPou 38588 369088J 45149400e6 omp.“, Mannheim. Perſön⸗ O. Glas-Berſicherung. liche haftende Geſellſchafter find: C. Glas⸗Verſicherung. 1. Rückverſicherungs⸗Prämien 6 902ʃ64 Otto Kieſer, Kaufmann, Mann⸗1. eeeeee aus 192 17472 2 Bezahlte Schäden abzüglich An⸗ 42 290001 heim und Auguſt Klüting, Kauf⸗ 2. Prämien⸗Ueberträge,„ 7 69 946 12 3. Schwebende Schäden der Rück⸗ 5 788052 in delsgeſellſchaft. Die Geſellſchaft] 5. Kapitalerträge, anteilige Zinſen nn, ̃ Kd 37˙5186f%/ 263617%8 hat au 8. Juni 1904 begonnen.“ p. Einbruch⸗ und Diebſtahl⸗ Geſchäftszweig: Bankgeſchäſt) Au⸗⸗ W. Gineruch⸗ und Dlebſtahl⸗„n und Verkauf von Wertpapieren).. Berſicherung. 2. ee e e„„ 9 7. Bd. XI,.Z. 28, Firma 1. Schaden⸗Reſerve aus 19o92 3090.—*5 S0 1 5 880 ab 1—5 50 55 Scholl& Söhne Mann⸗ 2. Prämien⸗Ueberträge, 1 2532232—14 Prämmi 1 en fkei Uck⸗ 32 00810 5 e 5. Prämien pro 188 82 09220 4 Prän ell⸗lleberträge verſicherer heim. Perſönliche haftende Ge⸗ 4. Policegebühren 1443ſ% eee e beee 105 ſelſchafter ſind: Valentin Scholl, 5. Kapitalerträge, anteilige Zinſen ee eeeeee,ee, Kaufmann, Maunheint, Wilhelm 1 eee 1 8 5 9 4 Retrozeſſions⸗Prämten— J3188 886ʃ1 E. Feuer-Nag. Verſicherung. 2. Bezahlle Schäden bofäglic An⸗ 486 74076 und Karl Scholl, Kaufmann, 1. Schaden⸗Reſerve aus 1902 61 8780%%% ö 3. Schwebende Schäden Fteil der Rück⸗[ 137 80726 Mannheim. Offene Handels⸗2. Prämien⸗Ueberträge,„ 384.401/60 4. F en verſicherer 382 501%15 geſellſchaft. Die Geſellſchaft hatf Prämten pro 199 400%%ę. 5. Proviſtonen und Verwaltungskoſten] 18478727J 4880729ʃ%54 am 1. Mai 1904 begonnen. Ge⸗ Kapitalerträge, auteflige Zinſen ös rooſes F. Sonſtige Ausgaben. 115 2 85 f Abſchreibungen: ſchäftszweig: Fabrikation und 1 Vertrieb von Patent⸗Neuheiten, f 115 Sonſtige Ginnahmen. 5 eete 12 ſowie Agentur⸗ u. Kommiſſions⸗n: inſen 30 2. Verluſt aus Kapitalgnlagen: Gechäſt. 4037/4 2. Aktien⸗Umſchreibungsgebühren—.=105 045%03 Bushuräßiger Kursberkuſt 5 9 880 8. Bb. XI,.⸗Z. 24, Ftrma 3. Verluſt an fremder Valuta 80.b2 —. 17—%8 24, A— MöbelfabritSchlaefers Co.—— F11117C Mannheinl: Perſönliche haftende— Geſellſchafter ſind: Heinrich Peter Aktiva. Schlaefer, Kaufmaun, Mannhein Seeen 1— 2 5 P und Carl Hoffmeiſter Evefrau, Nelr 1 21—— Erueſtine geb. Strüver, Mann⸗ J. Wechſel der Aktionäre III 3 000 000— J. Aktienkapital 5 401801 2 heim, CarkHoffmeiſter in Mann, 11 Noetheſfen 1654800—- l. Reſervefonds(uach Zuſchreibung 25 heint iſt als Prokuriſt beſtellt.„Wertpapiere: prd 18 M. 100 00—¶i.;ÿ 78000 1. Hünbelſtchere Wertpavpiere 2181536070 III. Prämtienxeſerven Offene Handelsgeſellſchaft. Dle 2. Piandbrieſe deutſch. Hypotheken⸗⸗ 1. Decungbkapttal fü b Geſellſchaft hat am 1. Junk Altleu⸗Geſellſchaſten(in Baden eee 686 016081 1904 begonnen. Geſchäſtszwelg: n ſeuen e eee 2. Prämtenrückgewährreſerven68987,82 Möbelſabrikk. 1v. Wechſel e 8. ſonſtige rechnungsmäßige Re⸗ 135 9. Bd. XI,.Z. 25, Claraf y. Giſchaben; 8045ſ48 ſerven„„„—081T2] 786 086%40 F. Platz, Maunheim, Inhaberin 1. bel Vankhäuſern 5 8 689 94675 5 ber b 3 5 1292981 96 iſt Friedrich Plat Optlker Ehe. ber auderen Verſicherungs⸗ 885 eengeee eee Fried 0 unternehntungen„ ere 0 40 o20 81 ſtberungsfälle(Schadenreſerve)/) 1009 497/70 frau, Clara Franziska geb. Arndl, 0—— VI. Spezialleſerve(nach Zuſchreibung 5 Maunheim, Geſchäftszweig: Op⸗ VI. Ju 1004 fällge Zinſen ſoweit ſie pro 1903 M. 200 000.) 47 889ʃ88 5 autenig das Jahr 1908 treffen: 17489%9% VII. Guthaben anderer Verſicherungs⸗ 8 tiſches Geſchäft. VII. Ausſtäude bei Generalagenten unternehmungen[„ Maunheim, 11. Juni 190. Tut—44. 795 998 97 VIII. 1. N und zwar: 87, zricht 1„Larer eſtan 5 7 55 1. ückſtellung behus Schaffung Ir ee 1. IX. Inventar und Druckſachen ee 5 ee ee 7 Aoukurs⸗Jerfahren. 923 1% No. 516 In dem Kon⸗ M. 40 402.50) 30 402ſ6 kursverfahren üder den Nuch⸗ 2. Unerhobene Dioddenbe 2477500 92 880— laß des verſt. Müllers Wil⸗ 2588 ofſs»„% 15 55 8 ae Be F GSieſamtietrag— Geſamtbettag eneeese? ung der Gläubigerverſamm⸗ 15 1745 ö e ee Verteilung des Neberſchuſſes nach geſchluß der Geueral⸗Nerſammlung vom 28. Mai 1904. des Verkaufs der Grund⸗ + 7—————————— ſtücke der Gemarkung Ilves⸗„ 4 Lgb. Nr. 6 9 180 5 eeeßßns 288 v5 rſößſ 1. Zur Karing⸗Reſerve J ꝛꝛ der Statuten anſtatt aus freier Hand beſtimmt 4 80 89 172„ auf: 4. Divivende M. 21.50 11% pro Aklle— eeee 4. Statutariſche und vertragl. Kane, vorkmiktags 11 uhr 5. Nlickſtelung behufs Schaffung eines Beamten⸗ 5 * d Gr. Amtsgerichte e ffung 5 vor dem Amtsge Witwen⸗ und WaſſenRuterſtützungsfonds 8 hierſelbſt, Abt. 8, Zimmer 6. Zur Baſtirdung der Unſall⸗Schadenreſerve Wcauhe 158 1001. Aur Verſtärkung der Haftpflicht⸗Schadenreſerve 0 000 annheim, 11. Juni 1804. 253557/06 795 Der Gerichtsſchreider Großh. 5 4 925 Amtsgerſchis. Der Au Der Vorstand: 50350 2 Mohr. gez. L. Aug druckere G. m 5. 5. 8. Sette. — Teppic-Haus O A, 1 Bis Ende Juni, um zu räumen: J. Hochſtetter Huf alle Vorhänge und Sardinen 10% Rabaft. Geueral⸗Anzeiger. 97⁵s Alle orten 2 uffſarort elt Hotel Post Beliebter Höhenkurort. Sommeraufenthalt Sr. Durchl. des Fürſten zu Jürſtenberg. Prachtvolle Fernſicht auf das Salemer Tal, den Bodenſee und die geſamte Alpenkette. Herr⸗ Spazierwege. Penſtonspreis.50—.00 M. (Bücheler) in bester Qualität liefern zu billigsten Tagespreisen frei vors Haus August& Emil Nieten. Contor: J 7 19(CLuisenring).— Lager: Fruchtbahnhof No. 21. Telephon No. 3923. am Bodensee 800 m. üi. d. M. Bilcheler, Hotel Poſt. IHAnuptnieder A. Schuler 75 Ludwigshafen a. Rh. — Reelles billiges Bezugshaus— Jagdgewehre aller Art au) Iacze der Eualität bekannten Gewehre mit Cockerill—Stahlläufen. Fahrikate von Sauer, Teschner ete. zu Fabrikpreisen. Vnberts, Revolver, Jagdpatronen, gasdicht, 100 M..—, Rucksäcke, Jagdstühle, Futterale, Gamaschen, Zonstige Jagdartikel billig. Reparaturen, Umänderungen, Einlegen Von Läufen, Neuschäftungen, mit und ohne Hähne. als prima in Schuss und 14055 Plissieren. M A4, 7. 21324 Hemden⸗ Klinik!! Planken P 4, 2, 3 Tt. Schlechtſitzende u. deſekte Herren⸗ hemden werden mit neuen Ein⸗ ſätzen, Hals⸗ und Armbindchen verſehen und unter Garantie für vorzügliches Paſſen von einer Hemdenfabrik billigſt berechnet zugeſtellt.— Tadelloſe Anferti⸗ gung nach Maaß. 21902 Trauringe D. R. P.— ohne Löthfuge kaufen Sie nach Gewicht am billigſten bei O. Fesenmeyer ReelleGelegenheit! Strengſte Verſchwiegenheit! Bevor Sie Ihren Bedarf in Möbel, Betten, ganzen Ausſteuern, decken, verſäumen Sie ja nicht, unter Chiffre 14945 Preiſe und Zeichnungen v. ein. großen, bedeutenden Möbelge⸗ Unter günſtigen Zahlungs⸗ Garautie für Ja. Qualitäten. qualitäten! ſchäfteinzuholen. Mau liefert bedingungen, ſowie unter eine Abſchlagszahlungs Optisches à Insstitut n. d. Planken. Tel. 1029. Reparaturen sofoft, aetmneson mnncen fralsengen Lcgebschclt 23576 Eulflogenein Kauarienvogel. Gegen Belohnung abzugeb. 50b Earolaſtr. 5, 2. St e Uaterricht Me. Kay's Englisches Iustitut S 1, 2, 2 Tr.(Breitestr.) bietet die beste Gelegenheit zur gründl. Erlernung der englischen Sprache. Engl. UDebersetzungen prompt und diskret. 20736 The 50065 Berlitz School FP 2, l, 1 Treppe. Auszeichnungen. Paris 1900: 2 goldene Medaillen, 2 Silberne Medaillen. Ziürich 1902: 1 goldene Medaille. Lille 1902: 1 goldene Medaille. Euglisch. Französisch. Itallenisch. Spanisch. Holländisch. Russisch. Sohwedisch. Deutsch. Manesisch. NMur Lehrer der hefr. Natlon. Probsstunden u. Prospekt grat. Tages- u. Abendkurse. Aufnahme jederzeit. 221 Zwelgschulen. Aukun Haus zu kaufen geſucht in geeigne⸗ ter Lage für ein Engros⸗Ge⸗ ſchäft mit eirca 560 Qm. Fläche. Offerten unter Nr. 14981 an die Exped. dieſes Blattes. — Wissen ist Reichtum!— zzuoet Isr unzuefoen Von erſtklaſſiger Ver⸗ ſicherungs⸗Geſellſchaft mit leilweiſe konkurrenz⸗ loſen Einrichtungen werden mehrere tüchtige Herren unter ſehr günſtigen Be⸗ dingungen gegen feſtes Ge⸗ halt event auch Reiſeſpeſen für den Außendienſt zu engagieren geſucht. Nichtfachleute erhalten prak⸗ tiſche Anleitung. Offerten unt. P. 61872b an Haaſen⸗ ſtein& Vogler,.G. Manunheim. 29 Platz⸗Inſpektor zur gründlich. u. energiſch. Bearbeitung hieſ. Platzes in Lebens⸗ u. ce e ung geg. hohe Bezuge geſ. Gefl. Of. unt. T. 5857 an Haaſenſtein& Vogler,.⸗G. Frankfurt a. M. 27 Vermiſchtes Einem chriſtl. 8044 Rechtsanwalt iſt Gelegenheit geboten, in einer bedeutenden Amtsſtadt müt großem Amtsbezirt ſich in die Bureau⸗Räume, welche ſeit Jahren von einemgtechts⸗ auwalt bewohnt, einzumiet. Vorausſichtlich ſich. Exiſtenz, da durch Todesfall nur noch ein chriſtl. Rechtsanw. am Platze. Offert. unt. F. K. 4377 an Rudolf Moſſe, Karlruhe. Umhänge und Capes reinigt md fürbt in kürzester Zeit die Färberei Ed. Frintz, Mannbeim, M I. 4. F8, 24. G 5, 9. Seckenheimerstrasse 8. Auzüge zun e Pgter Haas, — 1 Verkauf. 25 Ein groß. Hofhund(Bernh.) verkreuzt mit Leonberger, für eine Fabrik geeignet, zu ver⸗ kaufen. 14975 K 1, 3, Wirtſchaft. Alte deutſche Leb.⸗Verſ.⸗Geſ. ſucht pr. ſof. rühr., gut eingef. Platz⸗Vertreter mit hohen Be⸗ zügen u. Fixumzu engag. Gefl. Off. unt. Nr. 7673b an die Exp. Ein Mädchen zum Kleidermach⸗ geſ. 5, Iga, 3. St. 7676b Lehrlinggeluche Dehrling geſucht für Kohlenhandlung en gros und Rhederei zum fofortigen Eintritt. Offerten ſub. No. 14825 an die Expedit. ds. Bl. Ein tücht., ſelbſtſt. Wagner ſucht Arb. in Fabrik, Brauerei od. Baugeſchäft. Nimmt auch Stelle alsPacker, Magaz ꝛc.an. Off, u. Nr. 7689b an die Exp. Wirtschaften. Wirtſchaft zu vergeben. Die Wirtſchaft z. Brücken⸗ kopf 16. Querſtr. No. 6 mit großen Räumen iſt p. 1. Sept. an tüchtige kautionsfähige Wirtsleute zu vergeben. 14782 Näheres bei der Mann⸗ 1 Telebhonrnf 1066. heimer Aktſenbrauerei B6, 15. Kautionsfäh. jg. Mann, gelernt Kellner, ſucht p. bald eine gutgeh. Wirtſchaft zu pachten ev. zu kaufen. Kaution kann in jeder 99515 geſtellt werden. Offert. unt. „K. Nr. 7430b an die Exped. Mietgesuche Eine gutgehende Bäckerei in Mannheim per Spätjahr zu mieten geſucht. Offerten m. Preisang. unter Nr. 7686b an die Expedition. Magnziur Lagerplatz und Werkſtätte nahe der Stadt, 800[ groß, ſof. zu verm. Näh. II I, A. 14011 Stallung ſof. zu ver⸗ mieten. b Werftſtr. 29. I 2 Laden m. Wohnung 9 zu vermieten. 14897 Zu erfragen 2. Stock rechts. F, 0 Laden mit oder ohne Wohnung und ſonſtigen Geſchäftsräumen ſofort oder ſpäter preiswert anderwärts zu verm. 14591 Näh. Gebr. Roch, F 5, 10. 0 5, 1 groß. Laden p. ff. z. v. Näh. 1 Treppe r. 111b Laden mit 3 Zim., 8 6, 10 Küche u. Zubeh., auch als 4 Zim.⸗Wohn. od. Bureau zu vermiet. Näh. 2. St. 74680 8, 6, 16, Laden mit Hinterzimmer zu vermiet. 12132 Lamehſtraße 5, part. + 7 Uine Friedrichs⸗ 6, ring), ſch. Laden auch als Büreau geeignet, per ſofort od. ſpäter zu verm. 20747 Näheres Bureau, parterre. Heidelbergerſtr. Moderner Laden, eirca 36[ m, mit großem Schaufenſter, in beſter Lage zum 1. Oktober ev. früher zu vermieten. Zu erfragen Chocoladenhaus, O 6, 3. en 22,2 Part.⸗Zimmer als Laden, Bureau oder an 13986 einzelnen Herrn ſof, zu v. Langſtr. 97 Laden zu vermieten. 7098b Lindenhof Laden m. Wohnung als Filiale od. Bureau bis 1. Auguſt z. v. SchönerLaden mit 2 großen Schaufenſtern für jede Branche geeignet, in vor⸗ züglicher Lage, per baldigſt zu vermieten. 14507 Zu erfragen 2. 19. Laden m. 3 Zim.⸗ Lindenhof. Wohn. bill. zu ver m. Näh. Lindenhofſtr. 14 1II. 712 Lacden in feiner Lage in Bälde zu ver⸗ mieten. Schriftl. Anfragen erbet. unt. Nr. 7874b a. d. Exp. d. Bl. Ein ſchöner Laden mit 3 Zim.⸗Wohn, für jed. Geſchäft geeignet, auch für Bureguzwecke, per 1. Mai oder ſpäter ſehr preiswert zu vermieten. 13448 Näh. Seckenheimerſtr. 38, 3. St. Eine mit beſtem Erfolge betrieb Bäckerei zu vermieten. 14884 Näheres Fröhlichſtraße 17. Ladlen a d. Plank. mit 2 Schaufenſter, beſonders für Herren⸗Artikel geeignet, mit oder ohne Entreſol per 1. Oktober oder früher zu vermieien. Näh, bei Levi& Sohn, Hauſahaus, zwiſchen 2 und 3 Uhr zu ſprechen. 14913 Heidelberg. Mehrere groöͤß. u. mittl. Läden, darunter ſehr paſſende für feineres Schuh⸗Friſeur⸗u. Blumengeſch.in gut. Lage z. vm. Näh. d. H. Bauer, Bergheimerſtr.101, Heidelberg. 1889 — Hübſcher Laden Kunſtſtraße, Schattenſeite, beſte Geſchäftsl., mit ſchönem, neuem Schau⸗ fenſter, ſehr preiswert per 1. Nut zu vermielen. 14885 Näheres N 4, 13. 6) abgeſchl. 3. St., eleg. B 1, 2 baecie 6 Zim. u. Zub. zu v. Näh. 2. St. 18611 B 2, 6 Fanme 8f 2u d. 5 7, 4 4. Stock, 2 Zimmer mit Küche u. Zubeh an eine einzelne ruühige zu vermieten. jame 13588 Näheres B 7, 4, 3. St. 9) ſchöne Wohnung m. B 75 12 4 Zimmern, Bade⸗ immer u. allein Zubehör per 1. Juli oder früher bill. z. v. Näh. b. F. Böckel Friedrich⸗Kaklſtr..3850 6 Seitenbau, 2. Stock, 0 22 2 Zimmer U. Küche au Leute ohne Kind. zu vm.„4b 0 4, 15 3. Stock, 5 Zimmer, Mädchenzimmer u. Zubeh. per 1. Oktöber ev, früher zu verm. Näh. 2. St. 74380 D A, 11 1 Tr., 3 Zimmer u. Küche als Wohnung od. auch als Bureau zu verm. Näh. parterre. 13989 ſG 7, 20 2. oder 3. Stock,—6 Zimmer 1 per ſofort od. ſpäter bill. z. v. Näh. 2. St. 12687 U4, 30 4 Zimmer, Küche mit Mädchenzim., ganz neu hergerichtet, per ſofort zu vermieten. 14876 Näheres Konditor Wolfgang. I 7 1, 2 u. 8 Zim. u. K. 5 Näheres im Verlag. 7201b La den und Lindenhof Wohnung, zu jedem Geſchäft paſſend, zu verm. 78roh Näheres Gontardſtr. 18. 2. St. 2112 N 7 Oeſlliche Stadterweilerung, ſchöne Läden mit Wohn⸗ ungen zu vermieten. 13718 Näh. Peter Löb, Baugeſchäft. Schwetzingerſtt. Iih roß Lapen m. od. ohne Wohnung auf 1. Okt. z. v. 70010 Eckladen m. Spezereieinricht., zu jed. Geſchäft geeignet, zu verm. 710 b Näh. F 7, 21, part. Gan e Metzgerei, auch zu and Zweck. preisw. zu verm. Näh. 4. Querſtr. 5, 3. St. 178b Dadlen mit Nebenräumen 2 gr. Schaufenſter, f. Lager od. Werkſtätte, ſehr gute Lage, auf Wunſch mit Wohng., per ſofort zu veim. Näh Buchhandlung, O 4, 17, Kunſtſtraße. 18848 Für Brauereien und Bierverleger. Im projektirten Neubau eines Etshauſes im Zentrum von Mannheim iſt ein Kühlraum von ca. 45] Grundfläche nebſt Hofraum, Stallung und Durch⸗ fahrt als Bierniederlage preiswert zu vermleten, wozu auch auf Wunſch Kontor⸗ und Wohnräume beigegeben werden können. Gefl. Offert, unter F. C. 4192 au Rudolf Moſſe, Maunheim erbeten. 3043 3. v. Näh. pt. 7296b Luiſenring, 2. St., I 5 19 eine ſchöne 6·Zim⸗ merwohnung mit Züb. p. 1. Juni od. Juli z. v. Näh. 3. Stock. 61140 2 9 Fuiſenring, ſchöne I 8, 2 6 Zimmer, Badzim., nebſt Zubehör auf 1. Juli od. ſpät. zupm. Näh. pt.„%b 1 8 4 Dalbergſtraße 7, 9 8 Zimmer mit Küche zu vermieten. J1,18 2. Stock, 5 Zim⸗ zu vermieten. mer und Küche 1 Zimmer und J7, 12 Kt 7120b Küche bis 1. Juli zu vermieten. 7873b * 1 Tr. zwei Zimmer M 25 13 mit Küche zu ver⸗ mieten. Näh. daſelbſt. 13836 0 23 Hinth., 2 Zim. u, N 3. 13a Füche ſof. z. vm. Näh. Vorderhaus 3. St. 14600 4 ſchöne 4 Zimmer⸗ 0 6. 34 wohn. mit Zubeb. zu v. Näh. b. Leins i. Laden. 1785 p 2 45 5 Zimmerwohnung nebſt Zubehör ſof. zu vermieten. 147¹3 Näheres bei K. Schmitt, Bureauchef, A 4, 5, II. S 2 iſt der 2. Stock, 5 Zimmer und allem Zubehör, Gläsabſchluß u. Gasleitung per ſof, od. ſpät. an ruh. Fam. z. v. Näh. 3. St. 14670 2S5. 12 zwei Zimmer u. Küche, 2. Stock, alles auf die Straße gehend, zu vermieten. 141385 Näheres& 5, 19, parterre. Laden mit 3 Zim.⸗Wohnung U zu verm. 6965b Näh. Rheinhäuſerſtr. 52 2. St. 0 7 20 U2. od. 3. St, m. Zub. v. Näh. O 7,18 2. St. dezab J2. 7 1 1 roßer Laden lit Lagerraum uld kleiner Laden gi bernitten. 7097 anſtoßend 3 Zim. u. Kl od. kleine Magazinrä„ebe Keller, je nach Wunſch, 2 einfahrt, groß. Hof zu verm. D Näume eignen ſich f. ein Landesprodukten⸗ oder Engros⸗ Geſchäft, Bierdepot ꝛc. 14714 Näheres R 3, 10, Laden. 86.7 3 5 Zimmer und Küche ſof. zu verm. 7207b U 4,18 4. St, ſchöne Wohn 4 Zim. u. Zubehör per 1. Okt. zu v. Näh. Laden. 72180 16 4, 22 4 9180 25 95 1 5,2 3 Tr., 4 Zim., Küche zu verm. u. Zubeh. per 1. Juli Bismarcſr., L 7, Ha, 3 Näh. daſ. 7624b 3. St., 7 Zim., Badezim. nebſt Zubeh. auf 1. Juli eventl. früh. zu verm. Näh. 4. Stock. 7449b Bürgermeiſter Juchsſtr. Le 1 Parterre⸗Wohnung mit großem Keller u. Werkſtätte ſofort zu vermieten, 1461⁴ Näheres daſelbſt. —— Beilstrasse Wohnungen, 4 Zimmer, Küche u. Zubehör, abgeſchloſſen, ſofort preiswert zu verm. 14782 Näheres J 2. 12. 2 Tr. jodrich? herrſchaftliche Friebrichspl. 10 Wang .—10 Zim.(uach Wahl) u. Zubeh. preiswürdig zu verm. 12046 Näh. Peter Löb Baugeſchäft. Irierichanlgt Auguſta⸗ Friedrichsplatz 10 Atg herrſchaftl. Wohng.,7 Zim., Biele 11. Zub.(inel, Dampfhelzg.) bis Jull oder ſpäter zu verm. 14316 Näh. T 6, 17, Bureau, part. 2T Friedrichsring 44 chr. 3 Zim.⸗Wohn. mit Balkon an ruh. Fam. p. 15. Juli ev. I. Auguſt zu verm. 7335b Näh. 3. Stock, rechts. e 2. Stock, 2 Zimmer u. Küche an beſſ. Herrn od. Dame zu verm. 14588 Jun hüſchſtr 20 im 1. Stock 0„eine neu her⸗ gerichtete Wohnung aus 5 Zim., Badezim., Küche u. Zubehör, in Hinterh. 2 Zim. u. Kitche ſofort zu verm. Näh. parterre. 14458 5* Luiſenring 25 eleganter 3. Stock, neu hergerichtlet. mit Balkon, 7 Zimmer, Badez, u. Zubehör, event. mit Bureau, parterre, zu vermieten. 13664 Luiſenring 53, 3. u. 4. St. 5 Fimmer, Bad und Küche per 1. Juli zu vermieten. 7506b Mollſtr. 4J Stoc je 2 Zimmer u. Küche per 1. Juli zu verm. Näheres Laden. 7469b arkring 87 b, 2. St., ſch. Balk.⸗ Wohng., 4 u. 5 Zim., Badez., Küche, Speiſek. u. ſonſt. Zub. bis 1. Juli zu v. Näh., part. 7674b en 17, 4 Zim., Badezim., Küche, Balkon mit ſchöner Ausſicht per 1. Juli z. v Näheres parterre rechts. 14780 üheinkgukorſ. nachſt der hl. Nheinhäuſerſtr.3 Gaſtege 4 Zim. u. Küche, 3. u. 4. Stock, zu verm. Näh. 2. St. 7564b Rheinſtr. 5, J. Sl. Schöne 9 Zimmerwohnung mit Küche, Magdkammer und allem Zubehör, Mietpreis Mk. 1250, per ſofort zu vermieten Näheres dortſelbſt. 14253 Afbe—— Nheinhäuſerſtraße 56 Neubau. Zim.⸗, 2 Zim.⸗ u. 1 Zimmer⸗Wohnungen, alle mit Abſchl. u. komf. einger. p. 1. Juli z. v. Näh. Rheinhſtr. 52,II. 72860 Mannheim, 1l. Juni 2 D Traizten nſtraße 47, 7, 2 ſchöne 3 g. mit Küche billi Näh. parterre. 7589 Thoräckerſtraße, Bismarck⸗ platz Nr. 1 Zim., Küche, gr. Manſarde, 2. St., p. 1. Juli zu verm. Näh Stock. 75460 5„ 7 2 7 2 Sta 71 J2. Stock, Tallerſallſraße 24 4 Zimmer und Zubehör zu vermieten. Näheres parterre. 73180 Faſſe 5 2. Stock, Talterſallſtraße 24„ Jen und Zubehör zu vermieken. Näheres parkerre. 64100 Traiiteurſtr. 59, Bohs., 2. St, 2 Zim u. Küche, 3. St., 1 Z. u. K. p. 1. Juli z. v. Näh. Hth. 8. St.7485 2. 7 ind Au⸗ 6 Tullastrasse 14, 4. Stock, elegante Wohnung, 8 Zimmer mit Zubehör billigſt zu verm. Näheres daſelbſt. 7171b Spie* 7 Werderplatz, J. 8. 8 Zimmer mit allen moderneſt Bequemlichkeiten, ſchöne Ausſicht, zum 1. Oktober zu vermieten. Näh. u. Nr. 14894 a. d. Exp. ds. Bl. 5 Wohnung mit 4 Zimmer, Bad und allen Zubehör, per 1. Juli zu vermieken. 14904 Näb. Seckenheimerſir 38 3. St. Nähe des Luſenring, Etage, 8 Zim. u. Zub. i. gut. 2 9. Hauſe z. v. Preis 1000 M. Zu erfr. in der Exped. d. Bl. 14899 Eine herrſchaftliche Wohnung(Bel⸗Etage) ſofort zu vermiethen. 10005 Näh. B 2, g, part. rechts. 1 Hochherrſchaftl. Villa bei der alten Brücke in Heidelberg, in vorzügl. Lage und Ausſicht, wegen Wegzugs des Beſitzers be⸗ ſonders billig zu ver⸗ mieten od. zu verk. durch Gebr. Simon, ½45 O 7, 15, Tel. 1252. 85— Feudenheim. Neubauten, 2 Zimmer, 3 Zim. u. 4 Zim. Wohnungen ut großen Gärten, Remiſe, Waſchküche u. Zubehör, in beſter Lage Feudenheims zu vermieten evll. zu verkaufen. Näh. bei M. Boxheimer od, Heidelberg Leopold⸗Anlage, herrſchaftl. Wohn⸗ ungen, 6 Zim., Bad u. Zubehör per 1. Oktober ds. Js. zu verm. Nähere Auskunft Fritz Nau, Hausackerweg 26, oder Louis Weber, Leopold⸗Aulage 31. 148 Rheinhäuſerſtr. 6, Neubau Eckhaus, ſchöne 3 u. 2 Zimmer⸗ Wohnungen per 1. Jüli oder ſpäter zu verm. 14617 Näh. Seckenheimerſtr. 66, 4. St. Knpprechtſtr. 8 parterre, 4 Zimmer, Küche, Bad, mit oder ohne Magdk. u. Zubeh., per Juli zu verm.— 5. Stock: —4 Zimmer u. Zubehör. 14034 Näh. Lameyſtr. 5, parterre. Schanzenſtraße 9a(d 0) 2 Zim. u. Kilche p. 1. Juli 3. v. 14585 0 Schwetzingerſtraße 16 2. Stock, 4 Zimmer und Küche auf 1. Juli zu vermieten. 7090b Schwetzingerſtr. 21a, 2. Stock, ſch. Wohnung 2 Zim. u. Küche bis 1. Juli an ruhige Leute z. v. Näheres daſelbſt 2. Stck. 7807b chwetzingerſtraße 23, ſchöne 3 Zimmer⸗Wohnung, 2 Bal⸗ kon im 2. Stock bis 1. Juli od. ſpäter zu verm. Näh. part. 7451b Seckenheimerſtraße 33, 3 Zim. u. Küche z. v. 7477b eckenheimerſtr. 58 Wohng. 2 a 2. Stck., 2 Zim. 5. Stock mit prachtvoller Aus⸗ ſicht zu vermieten. Selkeiſheimerſtr. 64 Tebne 3 Zim. u. Küche an ruh. Familie Aberm Näheles partere 50eh f e Tr. h. Selkenheierſtt. 70 15 18 u. Küche(16.) im all, Zub. 74780 7 2 7. 2 f Selkenheimerftr. 70 Zlen un Küche(Manſ.) n. all. Zub. z. v. 783f Schwetzingerſtraße Je, 3. Stock, 3 Immer, Küche und Zubehör per ſofort zu vermieten. löbl. Zimmer 2. St,, feiſt mbl. Z. an B 5. 3 beſſ. Herrn z. v.„80b B 5 9 3. Tr., ein ſchön möbl. „ Zim. ſof. zu verm. 78875 1 8. Stock, großes ſchön 0 1 9 14 möbl. Zimmer, eptl. Wohn⸗ u. Schlafzim. z. v. 1862 0 1 Tr., möbl. Zimmer 03. 20 zu vermieten.„4g6b 13 4. St., ein möbl. Z. m. 0 4, 19 ſep. Eing zu v. 1740 1 3 9 fein möbl. Wohn⸗ und „ Schlafz. ſow. einf. mhl. Z. p. 1. Juli zb. Näh. Laden. 14885 einf, möbl. Zimmer I 15 1 1 mit Penſion zu ver⸗ mieten. Näheres part. 13138 U 4 1788 ein Zim. mit? 7( Bett. ſf. z. ver m. 7a0 F 9 1 eine Tr., ſchön möbl. 25 Zim. an beſſ. Herrn zu verm. Näh. Eckladen. 14550 1 9 E 4. St., ein gut möbl. 9 Zimmer zu verm. Joalß 2. Stock, fein möbl, L 14, 6 Zimmer mit oder ohne Peuſion per 15. Junk zu ver mieten. ut möbliertes N 3 18 e per 1. 9 e Juli z. v. 14855 1 ſch. möbl. Zim. z. v. 0 5, 1 Nah 1 Treppe r. 5105 F1, 7àu, zwei Treppen, eleg. möͤbl. Wohn⸗ u. Schlaf⸗ zimmer mit ſep. e an gebild Herrn zu verm. 4840 1, 14, 2. St., 1 g. imbl. Zind, in. ſep. Eing. u. Alkov. ſof. z., auch gut f. Comptoir geeign. elh 0 nächſt, dem Waſſer⸗ 0 765 24 turm, möbl. Zim. mit Penſion zu verm. 7575b 15 2. Sk., fein mbl. Zim. 8 25 1 bi8415. Juni zu.0 am Ning, 3. St.., 1U 4, 13 ſchön möbl. Zim⸗ event. mit Penſ., zu verm. 7501b 92 3 Tr. h. g. mbl. Zim. U5, 2 ſor od ener, 24945 Friedrichsring, T 6, 20 gut möbliertes Wohn⸗ und Schlafzimmer zu verm. 14786 Hafenſtr. 26, 4. Stock, gut möbl. Zimmer m. ſep. Eing. ſof. zu vermieten. 14499 Fungbuſchſtraße 18, 2. Stoch, 12 gut möbl. Zimmer, eytl. mit Peuſion zu veim. 14589 Nuitsſir. 16, 1 Tr.., Wohn⸗ u. Schlafzim., ſow, einzeln. Zim, ev. mit Klapier, zu verm. 7877 3 Querſtr. 25, 1 Tr. hoch, gu möbl. Zim. ſof, zu verm. 1822b ETC Seckeuhſtr. g, 4. St., vis--vitz A. Geyer, Feudenheim. 1 1 des Roſengartens, ein möblirtes⸗* Zimmer zü vermteten. 76780 Näheres im Laden. 14938 5