adiſche Volkszeitung. Abonnement: lelung) 70 Pfeunig monatlich. GBringerlohn 20 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſt⸗ auſſchlag M..42 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 8 Pfg⸗ Inſerate: Die Colonel⸗Zeile.. 20 Pfg. Auswärtige Inſerate. 28„ Die Reklame⸗Zeile 60„ E 6, 2. der Stadt Mannheim und Uumgebung. Unabhängige Tageszeitung. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Seleſenſte und verbreitetſte Jritung in Manuheim und Amgebung. Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 Uhr. —Far unverlangte Manuſkripte wird keinerlei Gewähr geleiſtet. (Mannheimer Volksblatt.) Telegramm⸗Adreſſet „Journal Mannheim“ Telephon⸗Nummern: Direktion u. Buchhaltung 1449 Druckerei⸗Bureau(An⸗ nahme v. Druckarbeiten 3841 Redaktioon 377 Expeditiann 218 Filiale(Friedrichsplatzy 815 E 6, 2. 2* Nr. 359. Der baperiſche Kriegsminiſter Frh. v. Aſch hat, wie über Sonntag bekannt geworden, ſeine Entlaſſung ein⸗ gereicht. Die Vorgeſchichte des Falles liegt faſt ſechs Jahre urück; daran knüpfte ſich erſt jetzt ein Nachſpiel in der baheriſchen ammer. Am 18. Dezember 1898 hat der Premierleutnant Pfeiffer ben Major Seitz im Duell erſchoſſen, Beide gehörten dem Chebauxlegers⸗Regiment in Augsburg an. Der Major hatte unter Mißbrauch des kameradſchaftlichen Verhältniſſes und ſeiner dienſt⸗ lichen Stellung intime Beziehungen mit der Frau des Premier⸗ keutnats unterhalten, wovon letzterer durch ſeinen Diener erfuhr. Der Premierleutnant nannte deshalb den Major einen Schurken, ber Major antwortete mit einer Herausforderung zum Duell. Dieſen Zweilampf hat der Regimentskommandeur Oberſt Rillinger dadurch Verhindert, daß er im Vollzug der allerhöchſten Entſchließung von 1897 den Fall zur Entſcheidung dem zuſtändigen Ehrengerichte zu⸗ führte. Dieſes erklärte den Major für ſchuldig der Gefährdung der Standesehre, was ſeine Penſionierung aus dienſtlichen Erwägungen, ſcbrigens aber in allen Ehren zur Folge hatte. Seitz forderte nun⸗ mehr den Pfeiffer, der— ohne die vorgeſchriebene Anzeige beim Ghrenrat zu machen— annahm und ſeinen Gegner erſchoß. Pfeiffer, der inzwiſchen geſtorben iſt, wurde daraufhin penſioniert, der Regimentskommandeur desgleichen. Dies iſt der offenkundige Tatbeſtand. Bei der Beratung des Militäretats in der bayeriſchen Kammer nun fragte der bekannte Zentrumsdemagoge Dr. Heim ganz unſchuldig, ob der Kriegs⸗ miniſter damals nicht mit einem Erlaß in die Geſchichte ein⸗ gegriffen habe, woraufhin das Duell erſt erfolgt ſei. Frhr. b. Aſſch ſagte kühl und ruhig nein und— Dr. Heim las ein Stück aus einem ſolchen Erlaſſe vor, das er aus der Taſche gezogen hatte. Man darf ruhig annehmen, daß dieſer Erlaß— vom 15. Dezember 1898— das Duell— am 18. Dezember— nicht erſt veranlaßt hat. Das ändert nichts an der Tatſache, daß die Abſicht des Erlaſſes offenbar dahin ging, dem Armee⸗ kommando klar zu machen, der Regierungskommandeur ſei im Uebereifer zu weik gegangen, als er das Duell zwiſchen Seitz und Pfeiffer verhinderte. Frhr. v. Aſch hätte unſeres Grachtens beſſer getan, dieſe Abſich ohne Umſchweife zuzugeben, ſtatt drum herum zu reden; aber er hat ſich in dem ganzen Zwiſchen⸗ fall nicht ſehr geſchickt benommen. Unter anſtändigen Leuten kann ja kein Zweifel darüber ſein, daß das Verfahren des Abg. Heim gemein war; für einen Patentchriſten aus den oberen Regionen der frommen Zentrumspartei ſogar doppelt verwerflich. Es entſprang niedriger Rachſucht, für die Demütigung des Abg. Pichler, und bedienke ſich eines offenbar geſtohlenen, vertrau⸗ lichen Aktenſtückes; in dieſer Hinſicht erleben die Sozialdemo⸗ kraten viel Freude an ihren gelehrigen Bundesbrüdern, ihre Preſſe iſt auch von gerechtem Erzieherſtolze geſchwellt. Das alles ändert aber doch nichts daran, daß Frhr. v. Aſch ſich zum mindeſten recht unvorſichtig benommen hat, als er das Daſein eines ſolchen Erlaſſes rundweg beſtritt. Er mußte ſeine Leute beſſer kennen und ſich ſofort ſagen, was er zu ſpät erſt richtig er⸗ kannt hat, 190 der gottfelige Dr. Heim ihm mit ſeiner Frage 1 ein Bein ſtellen wolle. Da das Unglück nun einmal 1 chehen war, hätte ſich t⸗ laſſung des Kriegsminiſters angenommen worden wäre. Es iſt aber anders gekommen: München, 24. Juli. Die Korreſpondenz Hoffmann meldet: Prinzregent Luitpold hat die Annahme des vom Kriegsminiſter Moderne Mädchen. Roman von Arthur Zapp. (Rachdruck verboten.) 15 1. Kapitel. „Kinder, iſt es gemütlich hier!“ Die Eintretende nickte feundlich, blickten vergnügt zu den beiden Freundinnen hin, vor dem Sofa ſaßen, mit ihrem Abendbrot beſchäftigt. Die ältere der beiden Schmauſenden warf einen Blick nach dem Regulator. „Schon viertel neun! Du kommſt ja ſo ſpät, Eva!“ Die Angeredete legte eine unter dem Arme getragen hatte, Tür, entledigte ſich dann ihres an den Tiſch. „Der Alte konnte heute wortete ſie.„Kurz vor ſieben fiel paar wichtige Briefe zu diktieren habe. breiviertel acht.“ Die andere ſchüttelte unwillig mit dem Kopf. „Du, das würde ich mir nicht gefallen laſſen.“ Fräulein Eba zuckte mit den Achſeln, während ſie einen Stuhl herangog, ſich an den Tiſch ſetzte und die aufgetragenen Herrlichkeiten urtt einem Blick muſterte. „Was habt Ihr denn ſchönes? Ah, Kakao! Iſt er noch warm?“ Klara Winzer, die älteſte der drei jungen Mädchen, erhob ſich. „Ich wärme ihn Dir,“ ſagte ſie und trat an die Kommode, um auf dem Spirituskocher die Flamme zu entzünden „Was haſt Du denn da? fragte ſie, auf die Papierrolle deutend, die die Freundin mitgebracht hatte. „Manuuſkript!“ 85 der anderen leuchteten intereſſiert. ihre lebhaften braunen Augen Paletots und ihres Hutes und trat niemand gewundert, wenn die Ent⸗ die am großen Tiſch dicke, ſchwere Papierrolle, die ſie auf die Kommode in der Nähe der wieder einmal kein Ende finden,“ ant⸗ ihm ein, daß er mir noch ein Dabei wurde es denn richtig Montaa, 25. Juli 00g. (Atittaablatt.) Frhr. v. A ſſch eingereichten Abſchiedsgeſuchs a b gelehnt und dem Miniſter unter Verſicherung ſeines fortgeſetzten Vertrauens den Wunſch ausgeſprochen, daß er ſein Portefeuille beibehalten möge. Der allerhöchſten Kundgebung gemäß wird Frhr. v. Aſch im Amte berbleiben. Es iſt ritterlich und ehrenhaft vom Prinzregenten gehandelt, daß er ſeinen Kriegsminiſter nicht fallen läßt, weil es dem Zen⸗ trum beliebt, ihn zu haſſen. Ob damit aber eine politiſch halt⸗ bare Lage geſchaffen wird, muß die Zukunft lehren. Mit einer gelegentlichen Anwandlung von Feſtigkeit bändigt man die wilden, ſchwarzen Männer nicht, dazu gehört ſchon eine ſtarke Fauſt und gehören nicht minder ſtarke Nerven. Auch irgendwelcher Rückhalt gehört dazu; der Kriegsminiſter aber— das darf nicht überſehen werden— war auch von der liberalen Kammerfraktion aufgegeben worden.— Vielleicht will der Regent auch nur eine Anſtandsfriſt gewahrt ſehen! Die ruſſiſchen Heldentaten im Roten Meer. Zur Beſchlagnahme der Skandia liegen heute noch folgende Meldungen vor: * Hamburg, 24. Juli. Die„Skandia“ nahm am 20. d. bon Hamburg nach Antwerpen Kurs, am 14. d. ging ſie von Suez nach Japan, China und den Strait⸗Settlements. Sie hatte für den Bedarf der deutſchen Regierung in der Südſee beſtimmte Munition geladen, ein anderer Teil der Ladung war nach Shanghai und für die chineſiſche Regierung beſtimmt. Sonſt hatte die„Skandia“ nur Kaufmannsg üker an Bord und nichts war darunter, was als Kriegskontrebande hätte betrachtet werden können. Die Einſichtnahme der an Bord geführten Papiere hätte zur Genſge dartun müſſen, daß keinerlei Grund zur Beſchlagnahme des Dampfers vorläg. Die Reklamationen an Ort und Stelle ſind dadurch weſentlich erſchwert, daß der deutſche Konſul in Port⸗Said zugleich ruſſi⸗ ſcher Konſul iſt. *Suez, 28. Juli. Die„Skandia“ wurde bei der Inſel Perim von dem ruſſiſchen Schiff„Smolensk“ angehalten und beſchlagnahmt, obgleich der Kapitän der„Skandia“ eine Be⸗ ſcheinigung der Reederei vorlegte, daß keine Kontrebande an Bord ſei. An Bord der„Skandia“ ſind gegenwärtig 25 ruſſiſche Offiziere und Mannſchaften. Die Paſſagiere und ein Teil der deutſchen Mannſchaft ſollen in Port Said gelandet werden. * Port Said, 24. Juli. Die„Skandia“ iſt hier ein⸗ getroffen. Der ruſſiſche Befehlshaber erwartet hier Inſtruktkonen. Der Proteſt der deutſchen Regierung⸗ * Berlin, 24. Juli. Dem Korreſpondenten der Wiener „N. Fr. Pr.“ wurde geſtern abend bon maßgebender Stelle folgendes mitgeteilt: Der Zwiſchenfall bedeutet ohne Zweifel eine Verſchärfung de Situation, und die deutſche Re⸗ gierung hat dem Rechnung getragen, indem ſie einen Proteſt gegen die Beſchlagnahme nach Petersburg gerichtet hat. Der Proteſt gründet ſich einſtweilen nur auf die Mitteilungen, welche der deutſchen Regierung von der Ham⸗ burg⸗Amerika⸗Linie gemacht worden ſind. Zugleich hat die deukſche Regierung an ihren Konſul in Suez telegraphiert und von dieſem ausführliche Informationen über den Zwiſchenfall erbeken. Es iſt möglich, daß, ſobald dfeſe Informafionen in Berlin eingetroffen ſein werden, der nach Petersburg geſandte Proteſt nachträglich noch eingehender ſubſtanttiert werden wird. + Im übrigen läßt ſich die deutſche Regierung auch durch dieſen neuen Zwiſchenfall von ihrem bisherigen Standpunkt nicht abbringen, von dem aus ſie das Vorgehen der ruſſiſchen Kreuzer gegen die deutſchen Schiffe als vereinzelte Fälle betrachtet, ohne aus dieſem Anlaß die großen prinzipiellen Fragen, da heißt die Frage, ob den Schiffen der uſſiſche Freiwilligenflotte der Kriegsſchiffcharakter zukommt, und die Meerengenfrage zur Erörterung zu ſtellen. Man behält hier auch heute die ruhige Auffaſſung der Situagtion bei und hält ſich dazu für umſo berechtigter, als man Grund zu der Annahn zu haben glaubt, daß die ruſſiſche Regierung geſonnen iſt, ſowohl gegenüber den deutſchen als auch gegenüber den engliſche Beſchwerden in entgegenkommender Weiſe zu verhalten. Unte dieſen Umſtänden erklärt man ſich den neuen Zwiſchenfall da⸗ durch, daß die Kapitäne der ruſſiſchen Kreuzer die neuen In⸗ ſtruktionen von Petersburg noch nicht erhalten haben, was da⸗ durch begreiflich wird, daß alle dieſe Kreuzer die Häfen, die zuletzt angelaufen hatten, nach ganz kurzem Aufenthalt wied verlaſſen haben. 5 Genugtuung von Rußland. *Berlin, 24. Juli. Das Wolffſche Telegr.⸗Bur. meldet aus Petersburg: Auf den deutſchen Proteſt gegen die Auf⸗ bringung der„Skandia“ erklärte die ruſſiſche Regierung, daß der Befehl zur ſofortigen Freilaſſung der „Skandia“ bereits ergangen ſei.— Die Stimmung in Berlin. „GBerlin, 24. Juli. Die Nachricht von der Beſchlagnahme des deutſchen Dampfers„Scandia“ tuaf ggeſtern vopmittag ziemlich ſpät in Berlin ein. Daher äußern ſich geſtern nur wenig Abendblätter über den Vorfall. Soweit jedoch Aeußerungen vor liegen, lauten ſie ſehr energiſch. Der„Lokal⸗Anzeiger“ ſagt, daß der Vo iſt, in ganz Deutſchland größtes Aufſehen und peinlichſt derung hervorzurufen.„Hoffentlich“, ſo fährt der„Loka fort,„wird dieſer neueſte Uebergriff aufs ſchnellſte redreſſie kann nur annehmen, daß die Kapitäne der ruſſiſchen§ flotte noch ohne neuere Inſtruktionen von der Petersburger rung ſind. Aber auch in dieſem Falle bleibt das Auftreten der Frei⸗ willigenflotte im höchſten Maße befremdlich und muß je länger deſto mehr den allgemeinen Unwillen erregen.“ 4 Die„Berliner Zeitung“ ſchreibt:„Das iſt die Ant auf die Freundlichkeiten der deutſchen Regierung und auf die benswürdigen Formen, in denen Graf Büllow ſeine erſte Beſ über die Beſchlagnahme der Poſt auf dem Dampfer„Prinz abgefaßt hat. Wird der Reichskanzler nun endlich die Ene mit den Herren Ruſſen deutſch zu ſprechen?“ Den ſchärfſten Ton ſchlägt das Berliner Tag e5 an. Es ſchreibt zum Schluß:„Wir wollen hoffen, daß Regierung keine Minute verſtreichen läßt, nach Suez den Freigabe der„Scandia“ zu telegraphieren. Deutſchland „Ja. Iſt heute angekömmen. Ich ſoll ihn leſen als erſte„Was für eine ſchöne Her andſchrift,“ ſagte ſie Inſtanz.“ 5 „Von wem?“ fragte Klara Winzer und goß den Kakao in die Kaſſerolle. 155 „Unbekannt. Erich Carſten. Haſt Du den Namen ſchon mal ehört?“ Klara Winzer ſchüttelte mit dem Kopf. „Und Du, Kleinchen, kennſt Du ihn?“ fragte Eva, ſich an das auf dem Sofa ſitzende junge Mädchen wendend, ein zierliches, brü⸗ nettes, kleines Perſönchen von zwanzig oder einundzwanzig Jahren. Die Gefragte erwiderte, ohne von dem Buch aufzublicken, in dem ſie, ein Butterbrot kauend, las:„Wie ſollte ich? Du weißt, daß ich für moderne Belletriſtik nichts übrig habe. Wenn man Homer und Sophokles in der Urſprache lieſt, kommen einem eure Omptedas, Viebigs und wie ſie ſonſt heißen, furchtbar unbedeutend vor.“ Eba lächelte, ſtrich der neben ihr Sitzenden liebevoll über das blaſſe Geſicht und ſagte:„Sollteſt micht ſo viel büffeln, Kleinchen! Siehſt wirklich ſchon ganz elend aus.“ 5 Die Angeredete zuckte mit den Achſeln und entgegnete:„Du weißt, daß ich künftigen Oktober das Abiturienten⸗Gxamen machen il.“ 5 „Freilich, freilich!“ FIndes trat Klara Winzer wieder an den Tiſch und goß die dampfende, dunkelbraune Flüſſigkeit in die vor der Freundin ſtehende Taſſe. 8 5 u el“ ſagte Eva Reinhard nickend. Während ſie in kleinen Schlückchen, hin und wieder in das heiße Getränk puſtend, trank, ſchnitt ihr die ältere Freundin, am Tiſch ſtehend, eine Scheibe Brot ab und ſchob den Teller mit Aufſchnitt hin. Dann ging Klara Winzer zu der Kommode zurück und holte das ſorgſam eingepackte Manufkript. „Du erlaubſt doch?“ fragte die Freundin, und als di einem Kopfnicken bejaht hatte, ſchnürte ſie das Paket auf nzelnen großen —— gierig muſterte ſie das Manuſkript, das aus lauter 1 Blättern be⸗ 15 Freundin gewandt:„Das iſt doch eine Frauenhandſch Eva Reinhard nickte. „Freilich. Wahrſcheinlich ha's ſeine Frau abgeſchri „Du meinſt alſo, daß er verheiratet iſt?“ Die Gefragte zuckte mit den Achſeln. „Keine Ahnung! Ich ſagte dir ſchon, daß ich nicht kenne. Das Manufkript kam per Poſt. „Du! Was mag er damit meinen?“ rief Klara plötzlich lebhaft.„Verſtehſt Du das?“ Sie las den Titel de und blickte neugierig zu der Freundin hin. „Der Mächtigſte auf Erden.“ Die Gefragte zuckte mit den Achſeln. „Weiß ich's! Hoffentlich iſt es kein politiſcher Ro wäre ſchon nichts.“„ Die jüngſte blickte von ihrem Buche auf. „Es wird natürlich in übertragener Bedeutung zu Wahrſcheinlich die Wiſſenſchaft.“ „Aber es heißt doch der Mächtigſte auf Erden.“ „Ach ſo. Na, dann vielleicht der Gunge!ne Indes blätterte Klara Winzer in dem Manuſkr ſtieß ſie einen Laut der Ueberraſchung aus. „Hier ſteht'“, ſagte ſie.„Hört nur, Kinder! Hochzeit überreichte der alte Herr dem jungen Paar ei Geſchenk: einen Amor aus edlem karariſchen Marm und Pfeil, und in den Sockel der Figur waren die Worte „Der Mächtigſte auf Erden Alſo Amor iſt's, die Liebel§ das hätten wir uns eigentlich gleich denken können.“ Ihre Augen leuchteten und ihre gutmütigen Züge von inniger Ueberzeugung. 155 Die Kleine bei dem Buch ließ ein Hohngelächter hören. „Kleine, lache nicht!“ ſagte Eva mit kauendem Munde hat recht. Du wirſt's noch kennen lernen. Fritzi Spahn reckte ihr kleines Figürchen ſ äschens den und die feingezeichneten Flügel ihres N 2. Seite General⸗Anzeiger. Mannheim, 25. Juli. nolens volens gegen Rußland andere Saiten aufziehen, wenn die cuffiſche Regierung dieſen Befehl nicht gähe. Denn nachdem England ſein Recht bei der ruſſiſchen Regierung ſo ſchnell zur Geltung gebracht hat, wäre es eine doppeltemoraliſche Niederlage Deutſch⸗ lands, wollte es bei der ruſſiſchen Regierung nicht dieſelbe Achtung vor der deutſchen wie vor der engliſchen Flagge erzwingen.“ 4 Heute bringen die Morgenblätter folgende Kommentare: Die„Poſt“ meint: Es iſt wohl ſicher, daß die Aufregung über den neuen ruſſiſchen Uebergriff ganz andere Dimenſionen annehmen wird als früher und mit Recht! Denn während man im erſten Falle die Möglichkeit aufrecht erhalten konnte, daß die völkerrechtswidrige Entfernung der Poſt von Bord eines deutſchen Dampfers darauf zu⸗ rückzuführen ſei, daß der ruſſiſche Kapitän in den verſchlungenen Pfaden des internationalen Rechtes wenig zuhauſe iſt, iſt jetzt, wo andauernd dieſe Frage erörtert werde, eine derartige Auslegung unhaltbar geworden und es bleibt deutſcherſeits eigentlich nur die Annahme übrig, daß man es in Rußland nicht für nötig halte, auf derartige Wünſche Rückſicht zu nehmen. Die„Berliner Neueſten Nachrichten“ bemerken: Wir ſprechen unſere Empörung darüber aus, daß nach den Er⸗ fahrungen mit England die ruſſiſche Regtierung noch immer keine Inſtruktion nach Suez hat gelangen laſſen. Wir hoffen in Kürze zu erfahren, daß ein entſprechender Proteſt in Petersburg überreicht werde, der die ſofortige Freilaſſung der wider alles Recht von den Aatſerlich ruſſiſchen Piraten feſtgenommenen Schiffe zur Folge hat. Erſt wenn das geſchehen, werden wir uns fragen, welche Sühne ſtußland für dieſes empörende Auftreten zu leiſten hat, Die„National⸗Zeitung“ erklärt, es handle ſich um eine 1 durchaus ungerechtfertigte Maßregel, einen neuen a unverſtändlichen und gründlicher Remedur bedürfenden Uaobergriff ſch eines ruſſiſchen Kapitäns. 1. 250* Zur Beſchlagnahme der Poſt des„Prinz Heinrich“, * Berlin, 24. Juli. Wie offiziös verlautet, iſt in der Angelegenheit der Beſchlagnahme der Poſt des Poſtdampfers „Prinz Heinrich“ eine neue Mitteilung der rufſi⸗ ſchen Regierung ergangen. Dieſe Mitteilung regelt zwar Amoch nicht die materlelle Einzelfrage, ſtellt aber eine befrie⸗ digende Erledigung in Ausſicht und verſpricht, es werde dafür Sorge getragen werden, daß ſich ähnliche Jälle in Zukunft nicht wiederholen. Berlin, 24. Juli. Vom Kapitän des deutſchen Poſt⸗ dampfers„Prinz Heinrſch“ erhält der„Lokal⸗Anzeiger“ aus Colombo, dem Haupthafen der Inſel Ceylon, ein Telegramm, in welchem erzählt wird, was bei der Anhalt des„Prinz Heinrich“ durch den ruſſiſchen Kreuzer„Smolensk“ ſich zugetragen hat. Das Telegramm lautet:„Am 15, Juli um 1 Uhr nachmittags ſichteten wir die„Smolensk“, die uns zuerſt„Jahrt mäßig“, dann„Ab⸗ oppen“ ſignaliſierte; wir lejſteten der Aufforderung Folge, worauf awei ruſſiſche Marineoffiziere an Bord kamen und die Vorlegung ſämtlicher Schiffspapiere verlangten. Sie beſchlagnahmten 34 Driefbeutel und 21 Paketbeutel der japaniſchen Poſt und erklärlen trotz meines Proteſtes, ſie müßten Briefſchaften und Pakete T mitnehmen, worauf ſie über den Empfang im Journal quittierten. Der Aufenthalt betrug zwei Stunden, Das Verhalten der Ruſſen war höflich, aber beſtimmt. Kapitän Meher.“ Die Poſt des„Prinz Heinrich“, * Berlin, 24. Julli. Das Wolffſche Bureau meldet aus WBombay: Der Dampfer„Perſia“ lieferte die Poſt des„Prinz Heinrich“ ab, welche die„Smolensk“ im Roten Meere beſchlag⸗ W hatte. Die Poſt wird ſofort nach Colombo weitergeſandt, zum von da den Anſchluß an den Meſſagerie⸗Dampfer„Poly⸗ Due en zu erreichen, der auf dem Wege nach Japan am 1, Auguſt ingapore anläuft, Ein Unfall des„Prinz Heinrſch“, * Bremen, 24. Junf. Boesmanns Bureau meldet: Der 1— eichspoſtdampfer„Prinz Heinriſch“ ſtieß acht Mellen weſtlich ſon Kap Dondra auf ein Wrack oder unbekannten Felſen und Mrlitt eine Bodenbeſchädlgung. Der Dampfer fuhr unter Wienem Dampf nach Pointe de Galle zurück. Der bordere „ blenbunker iſt vell Waſſer. Schiff und Ladung ſind unbeſchädigt. Abermalige Beſchlagnahme eines engliſchen Dampfers. *London, 24. Juli. Das Reuterſche Bureau meldet aus Petersburg: Hier iſt die Nachricht eingegangen, daß der engliſche Dampfer„Ardova“, der ſich auf der Fahrt von Newyork nach Manila und Japan befand, durcheinen Dampfer der ruſfſiſchen Freiwilligenflotte im Roten Meere beſchlagnahmt wurde. Der Miniſter des Aeußeren, Graf Lamsdorff, erklärte dem engliſchen Botſchafter, die Kreuzer der Freiwilligenflotte hätten die abgeſandten Inſtruktionen noch nicht er⸗ halten. Port Said, 24. Juli. Dem Reuterſchen Bureqau iſt über die Aufbringung des engliſchen Dampfers„Ar⸗ dopa“ durch den Dampfer„Smolensk“ der ruſſiſchen Freiwilligen⸗ flotte folgender Bericht zugegangen: Der„Smolensk“ feuerte drei blinde Schüſſe ab. Als aber die„Ardova“ daraufhin nicht abſtoppte, gab der„Smolensk“ zwei ſcharfe Schüſſe auf ſie ab, von denen der eine ſie in der Mitte, der andere am Heck traf. Die „Ardova“ wurde dann beſchlagnahmt und die Mannſchaft auf den „Smolensk“ übergeflhrt. (Weitere Nachrichten im Depeſchenteile,) — Peutsches Beſch. B. Karlsruhe, 24. Julf.(Der badiſche Eiſen⸗ bahnrat) trat geſtern vormittag 10 Uhr im Gebäude der Generaldirektion zur 48 Sitzung zufammen. Den Vorſitz führte der Staatsminiſter von Brauer. Auf der.⸗O. befand ſich die Mitteilung der Generaldirektion über den 6. Nachtrag zum Verzeichnis der Ausnahmetarife und die Beratung des Winter⸗ fahrplans 104/05. Die Verhandlungen waren um 12¼ Uhr beendet. * Königsberg, 24. Juli. 7 Königsberger Hoch⸗ verratsprogeß) 0 die Plaidoyers geſtern zu Ende ge⸗ kommen; das Urteil wird erſt Montag gefällt werden. Vorher hatte man noch Gelegenheit, die Anſicht der ruſſiſchen Regierung über das Gegenſeitigkeitsproblem zu hören. Der Vorſitzende verlaß nämlich ein vom Juſtizminiſterium ein⸗ gegangenes Telegramm. Danach hat die ruſſtſche Regierung die Auskunft erteilt, daß beſondere geſetzliche Beſtimmungen, nach denen dem Deutſchen Reiche die Gegenſeitigkeit verbürgt iſt, nicht beſtehen. Jedoch iſt der ruſſiſche Juſtizminiſter der Anſicht, daß laut§ 260 des alten ruſſiſchen Strafgeſetzbuchs, welches durch das vom Kaiſer am 22. März 1903 genehmigte neue Strafgeſetzbuch beſtätigt iſt, dem Deutſchen Reiche in entſprechenden Fällen die Gegenſeitigkeit verbürgt iſt. Im übrigen, heißt es weiter, ſei durch den Strafantrag des ruſſiſchen Botſchafters in Berlin vom 22. Novemher 1908 dem Deutſchen Reiche die Gegenſeitigkeit ausdrücklich gewährleiſtet. Die„Anſicht“ des ruſſiſchen Juſtizminiſters wird man kaum als ſonderlich maßgebend bezeichnen können. In Rußland kom⸗ men, gehen und vergehen Miniſter noch ſchneller wie anderswo. Wenn der gegenwärkige„Verweſer“ des Juſtizminiſteriums ein⸗ mal die Allerhöchſte Ungnade auf ſich gezogen haben ſollte 5 wer würde dann wohl noch wagen, ſich auf ſeine„Anſichten gu berufen? Im Rußland herrf t der Grundſatz des„Lstat iest moi“,“ Ss hat geſtern ja ſelbſt der Herr Erſte Staats⸗ anwalt ſehr tiefſinnig den in Rußland geltenden Status um⸗ ſchrieben. Aus Stadt und Tand. * Maunheim, 25. Fuli 1904. Aus der Stadtratsſitzung vom 21, Juli 1904, (Mitgeteilt vom Bürgermeiſteramt.) Der Vertrag über die Verpachtung eines Induſtriehafenplatzes wird feſtgeſtellt. giedakteur Gichhorn zeigt den durch ſeinen Wegzug von hier bedingten Austritt aus dem Stadtberordneten⸗Kollegium an, Erſatz⸗ wahl wird angeordnet werden. 0 Gegen die Inbetriebnahme einer Dampfſtraßenlokomobile durch die Maſchinenfabrik Badenia vorm. W. Platz u. Söhne in Weinheim wird unter einigen einſchränkenden Bedingungen nichts eingewendet. Der Entwurf der beſonderen Arbeſtsordnung ſowie des Lohn⸗ Hlaſſentarifs für die Theaterarbeiter wird zum Vollzug genehmigt. Die Lieferung von 500 000 Stück 2 Mark⸗Abonnementskarten ür die elektriſche Straßenbahn wird der Mannheimer Pereins⸗ ruckerei übertragen. Die zur Erhöhung der Feuerſicherheit des Hoftheaters vorzu⸗ nehmenden Aenderungen der Waſſerleitungsanlage mit einem Auf⸗ wand bon eg. 4500 M. werden genehmigt. Die Herſtellung der elektriſchen Veleuchtungsanlage in den Lethausräumen im Zeughaus ird an die Firma„Rhein, Siemens⸗ „Dummes feugf Die Tiebe iſt güt für Vacfſſche. ch habe rhaftig Ernſteres zu tun, als mich zu verlieben. So ſpas iſt mir total ausgeſchloſſen, Ihr kennt doch meine Anſichten.“ „Kennen wir, Kleinchen,“ exwiderte Eug Reinhard lächelnd. as iſt die Theorie. Aber in der Praxis kommt's immer ganz 18,“ 5 er Gymnaſtaſtin ſchoß dunkle Glut ins Geſicht; eine heftige zölderung ſchien ihr auf die Hen⸗ treten zu wollen. Aber ſie 1 55 ſich, zuckte mit den Achſeln und vertiefte ſich wieder in Bu 5„Weißt Du, Eva,“ nahm Klara Winzer das Wort,„ich bin 55 urchtbar neugierig. Soll ich vorleſen?“ Die andere nickte. „Wenn Du willſt, gern! Da höre ich doch gleich Dein Urteil und kann mir's bequem machen. Wenn ich einſchlafen ſollte, weckſt u mich wohl.“ Sie trank ihre Taſſe aus und legte ſich behaglich in das Sofa⸗ olſter zurück. „So! Nun los!“ Klarg Winzer begann mit ihrer klaren, lauten Stimme zu leſen. Mitzt Spahn, die Schülerin der Gymnaſitalkurſe für Frauen, ſtopfte Afaden der Geſchichte, in dem ſie las. dies nicht, ohne wit einem geringſchätzigen„Wlödſinn!“ oder 0 biales Zeug!“ zu quittteren. er intenſiveren Röte zu bedecken. 5 ſelt und folgte mit immer ſtärker werdendem Intere + „Reizend, nicht! fragte Klara Winzer. We Reinhard nickte jedes Ohr einen Mittelfinger und ſtudierte weiter. Es war ein Jedesmal, wenn ſie ein umſchlug, mußte ſie einen Satz des Romans genießen, Sie Klara Winzer aber las mit großem Intereſſe. Ihre Augen be⸗ men immer lebhafter zu leuchten, ihre Wangen ſich mit einer Auch Eva— 17 die nicht ſo empfänglich war, denn ſie hatte als Buchhalterin einer Ahriſchen Agentur berufsmäßig viel leſen müſſen, fühlte ſich bald e. Als das erſte Kapitel zu Ende war, wurde eine e Pauſe elwas breit nud unbeholfen, dafür entſchädigt aber der warmherzige Ton,. Sicherlich iſt der Verfaſſer ein junger Anfänger, der noch mit der ganzen Begeiſterung und Glut des Neulings arbeitet. „Meinſt Du?“ fragte die Aeltere intereſſiert. „Jawohl. Das iſt unverkennbar. Später ſchreiben ſie glatter, knapper aber auch lauer.“ Klara Winzer beugte ſich wieder über das Manuſkript. „Ich bin doch neugierig,“ ſagte ſie eifrig,„was nun im zweiten Kapitel kommt.“ Und ſie begann wieder zu leſen. Ihr Eifer, ihr Intereſſe fachten ſie mit ſedem weiteren Kapitel an. Sie las, ohne ſich zu unterbrechen. Erſt nach dem vierten Kapitel, das mit einer ſtim⸗ mungsvollen, lyriſch angehauchten Liebesſzene ſchloß, machte ſie Halt, Ihre Wangen glühten. „Du, das iſt himmliſch!“ ſagte ſie begeiſtert. „Biel Gefühl,“ ſtimmte die Buchhalterin be.„Jaſt zu viel. Aber na, das iſt kein Fehler, das legt ſich mit der Zeit von ſelbſt, Die Gymnaſtaſtin gähnte hörbar und Happte ihr Buch zu⸗ „Ich gehe ins Vett,“ erklärte ſie,„Es iſt elf, ihr habt doch nicht die Abſicht, noch weiter zu leſen?“ Klara Winzer nickte. f „Doch, doch! Nicht wahr, Evchen? Ich bin zu furchtbar auf⸗ geregt, ich kann doch nicht ſchlafen. Ueberdies habe ich morgen erſt nachmittags Dienſt.“ „Ich nicht, ich muß um ſieben raus,“ ſagte die Gymnaſtaſtin und holte aus dem Nebenzimmer ihre Betten, um ihr Lager auf dem Sofa zurecht zu machen. „Dann müſſen wir freilich aufhören“, meinte Eva Reinhard aufſtehend.„Schlafe wohl, Kleinchen!... Und daß Du mir nicht wieder vom Cicero träumſt und lateiniſch ſprichſt im Schlaf! Da kann ja das arme Gehirnchen gar nicht ausruhen.“ Gortſetzung folgt.) 3638———— —— r Die neuen Normativbeſtimmungen über den Anſchluß elektriſcher Uhren an die ſtädtiſche elektriſche Uhrenanlage werden genehmigt. Das Liefern und Verlegen des Linoleums für den Neubau der Mädchenſchule wird der Firma J. Hochſtetter hier über⸗ ragen. Die Stelle eines Schreibgehilfen beim Grundbuchamt wird dem Notariatsgehilfen Wilhelm Schenk z. Zt. in Mosbach übertragen. Dem Verein„Mädchenhort“ werden die zur Gründung eines Hortes für den Lindenhofſtadtteil erforderlichen Räume im Linden⸗ hofſchulhaus zur Verfügung geſtellt. Gegen das Geſuch des Paul Hauſen hier um Genehmigung zum Betrieb eines Stellenvermittelungsbureaus hat der Stadtrat nichts einzuwenden. Das Stipendium aus der Guido Pfeifer⸗Stiftung pro 1904 wird einem hieſigen jungen Handwerker zum Zwecke des Beſuchs der Kunſtgewerbeſchule Karlsruhe verliehen. Das Hochbauamt wird ermächtigt, eine Einfriedigung mit leben⸗ 7 Hecke um den Spielplatz beim Schulhaus Waldhof erſtellen zu aſſen. Die Gehwegherſtellung vor der Luiſenſchule und dem Pumpwerk K 9 wird genehmigt und dem Tiefbauamt Auftrag zur Ausführung dieſer Arbeiten erteilt. Jerner erhält das letztere Amt Auftrag zur Umpflaſterung der Straße zwiſchen P1 und Q 1. Laut Bericht der Armenkommiſſion wurden im Monat Mai l. F. folgende Unterſtützungen bewilligt: a) Barunterſtützungen an 1082 Familien und Einzelperſonen 16 808 M. 70 Pf. b) Aus dem Geſchenkfond an 50 Perſonen 642 M. e) Pflegegelder für arme Kinder 2899 M. 66 Pf. Portionen. e) Schulmittel an 1094 Schüler und Schülerinnen, 1) Verſchiedene Kleidungsſtücke an Stadtarme, Pfleglinge, Die Armenkommiſſion erhielt am 18, d. M. von den Erben einer hier verſtorbenen Dame zur Verteilung an hieſige Arme den d) Naturalunterſtützungen: Brot 10 348 Kilo, Suppe 46 415 Betrag von 1000 M. Namens der mit dieſer Spende bedachten Armen wird herzlich gedankt. “ Der Großherzog und die Großherzogin haben den Brand⸗ beſchädigten in Zell a. H. neben einer Sendung Kleidungsſtücke zur Linderung der erſten Not eine gemeinſame Gabe von 500 M. durch Die Groß⸗ Vermittlung des Bürgermeiſters überweiſen laſſen. herzogin ſandte von St. Moritz aus Telegramme an den Großh. Amtsvorſtand und an die Präſidentin des Zeller Frauenvereins, Erſteres lautet:„Erfahre ſoeben ſchweres Brandunglück, mich dop⸗ belt ſchmerzlich bewegend bei unvergeßlichen Erinnerungen meines Beſuchs in Zell. Bitte allerherzlichſte Teilnahme auszuſprechen. Sind ärmere Leute betroffen?“ Das letztere Telegramm hat folgenden Wortlaut:„Schweres Brandunglück ſchmerzt mich doppelt tlef in Erinnerung der glücklichen Stunden in Zell, Fehlt es an Kleidungs⸗ ſtücken? Würde gern Anordnung zur Sendung ſolcher treffen.“ Die amtliche Schätzung ergab bis jetzt einen Gebäudeſchaden von 288 000 Mark, Der Fahrnlsſchaden läßt ſich bis jetzt noch nicht feſtſtellen. Dem Feuer zum Opfer flel auch bares Geld, Die obdachloſen Familien wurden in anderen Häuſern untergebracht. Die zerſtörten 17 Wohn⸗ und 31 Nebengebäude haben einen Perſicherungswerk von 256 800 M. Von den Fahrniſſen der Brandbeſchädigten ſind für. 248 944 M. berſichert, * Falſche Fünfmarkſtücke befinden ſich im Reiche ſim Umlguf. Die Jalſtfikate ſind vorzüglich gearbeitet und unterſchelden ſich bei oberflächlicher Beſichtigung nur wenig von den echten Münzen. Ihr Klang iſt etwas hell, auch fühlen ſich die Fälſchungen leſcht fettig an, Die Prägung iſt ziemlich ſcharf, jedoch von der der echten Münze leicht abweichend. Beſonders auffällig iſt dies bei dem K in dem Worle Mark, bei welchem der untere Kreuzbalken etwas lang ausläuft, während er bei den echten Fünfmarkſtücken genau in derſelben Höhe wie die übrigen Buchſtaben abſchneldet. * Höhere Mädchenſchule mit Realſchulabtellung. Dem uns ſoeben zugegangenen 41, Jahresberichte entnehmen wir zur Ge⸗ ſchichte der Anſtalt u, a, folgendes: Die Errichtung von ſechs neuen Klaſſen machte die Zuweiſung von ſechs neuen Lehrkräften nötig, Es traten neu in das Lehrerkollegium ein; zwei Lehramtspraktikanten, Paul Schäfenacker und Adolf Strigel, drei Lehrerinnen, Heleng Conradi, Mina Schöninger und Henriette Herbert, ſowie ein Unter⸗ lehrer Otto Ziegler, Univerſttätsprofeſſor Dr, Rein von Jeng wohnte am 4, März dem Turnunterricht einiger Klaſſen des Türn⸗ lehrers Leutz an, Am gleſchen Tage beſuchten drei Lehrerinnen den Höheren Mädchenſchule in Offenburg den Turnunterricht des näm⸗ lichen Lehrers. Am 6. Juli wohnte Fräulein Torborg Bäckſtröm, Lehrerin in Stockholm, dem Unterricht in den Reglſchulklaſſen bei. Der Geſundheitszuſtand der Schülerinnen ließ in dieſem Jahre zu wünſchen übrig, Maſern ſehr heftig auf, ſo daß die Desinfizlerung bon zwei Klaſſen⸗ zimmern vorgenommen werden mußte. Der Geſundheſtszuſtand des Lehrerkollegtums war weniger günſtig als im abgelaufenen ſo daß öfters Vertretungen notwendig wurden. Die Schule hat in dem abgelaufenen Schuljahre die höchſte Frequenz ſeit ihrem Peſtehen Schuckert⸗Werte“ hier vergeben, aufzuweiſen. Es traten 278 Schülerinnen neu ein. Die Zelamte „Sehr fuſſch und auſchaukich, füßerke ſie,„Hi und dieder s Buntes Feuilleton. — Brief an einen Taſchendieb. Erneſt Blum richtet in ſeinem „Journal'un Vaudepilliſte“ einen offenen Brief an einen Taſchen⸗ dieb, der ihm ſeine Brieftaſche geſtohlen hat. Wir geben ein paar Stellen aus dem amüſanten Dokument wieder: „Geehrter Herr und Spitzbube! Ich bitte Sie um Verzeihung, dafür, daß ich Ihnen dieſen Brief durch die Zeitung zugehen laſſe, aber ich kenne zu meinem Hedauern 175 Wohnung nicht. Sie hatten an einem der letzten Abende die Züte, mir mein Portefeuille abzunehmen, und ich muß geſtehen, 10 Stie das fehr geſchickt anfingen. Zunächſt muß ſch erklären, 12 allein die ganze Schuld trage. Ich dinierte in einem Gartenlaka den Champs⸗Elitſeczs, und als ich beim Bezahlen merkte, daß ich nicht genug Kleingeld bei mir hatte, nahm ich mein Portefeuille aus der Taſche, das mehrere Hundertfrankenſcheine enthielt; ich nahm ſehr oſtentits einen heraus mit dem geheimen Wunſch, meine Nachbarn durch mein ungeheures Vermögen zu blenden und legte den Reſt in das Portefeuille und das Portefeuille in die Taſche zurück⸗ 1 abe alſo unborſichtigerweiſe Ihre Gier erregt. Wie und wann Sie ſich mir näherten und mir mit bewundernewerter Geſchicllichkelt meine Saffiantaſche ſamt Inhalt entführten, das weiß ich nicht. dch habe nichts gefühlt und bekenne, geehrter Herr und Gauner, daß Sie eine ſehr leichte Hand haben. Da ich meinen Ueberzisher anzog, mußten Sie erſt beſagten Ueberzieher aufknöpfen, um zu der inneren Taſche meines Jackekts zu gelangen, Allerhand Achtung! Ihre Kollegen und Ihre Familie können ſtolz auf Sie ſein; Sie ſind ein Meiſter! Außer den Banknoten enthielt das Portefeuflle berſchiedene Papiere, die für den Fall, daß Sie ehrlich und kein Taſchendieb wären— verzeſhen Sie dieſe Unterſtellung, ich fühle ſelbſt, daß ich etwas weit gehe— Sie jn die Lage berſetzt hätten, mir mein Portefeuille, falls es aus Unachtſamkeit aus meiner Taſche gefallen wäre, wiederzu⸗ geben. Sie haben aber auch hier eine große Geſchäftsklugheit ge⸗ zeigt; da ſie einſahen, daß dieſe Papiere Ihnen nichts nüßzen, ja, wenn ſie in Ihrem Beſitz gefunden würden, Ihnen ſogax ehr ſchaden konnten, haben Sie ſorgfältig in das Portefeuille zurüggelegt, und Lehr⸗ und Namentlich traten in den unterſten Klaſſen die 1 — Mannheim, 25. Juli. General⸗ Anzeiger. 31 Seite. Schülerinnenzahl betrug 824 gegen 611 des Vorjahres. Dieſe be⸗ deutende Vermehrung hat ihren Grund hauptſächlich darin, daß ſich ein ſeit längerer Zeit hier beſtehendes Inſtitut auf 1. Auguſt 1908 auflöſte. Die meiſten Schülerinnen dieſer Privatanſtalt— 95— traten an unſere Schule über. Mit dem neuen Schuljahr wird der Eintritt wohl wieder auf die Durchſchnittszahl der letzten Jahre zurückgehen. Der überaus ſtarke Zuwachs hatte zur Folge, daß die Räume in unſerem Schulhauſe bei weitem nicht mehr ausreichten. Es mußten mit einem Male 6 neue Klaſſen errichtet werden. Es waren 23 Klaſſen unterzubringen. Im Schulhauſe in D 7 konnte ein neues Klaſſenzimmer dadurch gewonnen werden, daß einer der beiden Säle für Handarbeitsunterricht als allgemeiner Unterrichts⸗ raum verwendet wurde. Die fünf übrigen Klaſſen mit zuſammen 157 Schülerinnen wurden in das bisherige Romanſche Inſtitut in L. 4, 4 verlegt, das die Stadt Mannheim bis zur Fertigſtellung des Neubaus in D 7, 8 gemietet hat. Dieſer wird vorausſichtlich iim April 1905 bezogen werden können, ſo daß dann alle die Unan⸗ nehmlichkeiten, die die beſchränkten Räume z. Z. im Gefolge haben, verſchwinden werden. Mit Beginn des abgelaufenen Schuljahrs wurde an die beſtehenden Klaſſen U III, O III die Klaſſe U 11 angegliedert. Der Geſamtfrequenz dieſer drei Realſchulklaſſen 5 beträgt 96 Schülerinnen, 41 in U III, 36 in O III, 19 in U II. 5 Mit Beginn des Schuljahrs 1904/05 wird die Klaſſe O II hinzu⸗ kreten. Als private Veranſtaltung wurde in dieſem Schuljahre italieniſcher Unterricht für freiwillige Teilnehmerinnen in den Klaſſen IIII, ſowie O III und U II der Realſchulabteilung ein⸗ geführt. Der Unterricht wurde ſo zahlreich beſucht, daß zwei Kurſe zu je zwei Stunden eingerichtet werden mußten. Erteilt wurde dieſer Unterricht von Dr. Giovanni Giampietro. Ebenſo wurde Stenographieunterricht(Syſtem Gabelsberger) neu eingeführt. Auch hier mußten der ſtarken Beteiligung wegen zwei Kurſe errichtet werden. Dieſer Unterricht wurde gegeben von den Hauptlehrern der hieſigen Volksſchule Arnold und Vogt. Das Schulgeld beträgt für die Vorſchulklaſſen 60., für die Klaſſen VII-IV und UIII 75., für die Klaſſen III, II, I, O III und U II 90 M. Neu⸗ eintretende Schülerinnen, die nicht von einer badiſchen Höheren Mädchenſchule kommen, haben ein Eintrittsgeld von 5 M. zu ent⸗ Kklichten. Schulgeldbefreiung kann nur aufgrund guter Leiſtungen und tadelloſen Betragens durch den Stadtrak Mannheimer Schüler⸗ innen gewährt werden. An der Anſtalt wirken z. Zt. 16 etatmäßige Lehrer und Lehrerinnen, 15 nichtetatmäßige und 8 Nebenlehrer.— Der räumlichen Verhältniſſe wegen muß in dieſem Jahre von einer öffentlichen Schlußprüfung und einer Schlußfeier abgeſehen werden. Das neue Schuljahr beginnt Montag, 12. September. * Straßenbeſprengung mit Oel gegen Staubentwicklung. Beim Friedrichsplatz wurden am Samstag eine Straßenſtrecke mit Oel und eine andere mit Theeröl beſprengt. Es handelt ſich dabei um die Probe, welcher von den beiden Subſtanzen bei der Beſprengung der Straßen der Vorzug zu geben iſt und ob ſich eine ſolche überhaupt nutzbar erweiſt. * Vom Friedhof. Die Trockenheit, welche nunmehr ſchon ſeit Wochen anhält, macht ſich namentlich auf dem hieſigen Friedhof in der unliebſamſten Weiſe geltend. Die von der Stadtgärtnerei auf dem neuen Friedhof angepflanzten Gebüſche ſind in ihrer großen Mehrheit vollſtändig ausgedorrt und wird wohl eine Neuanpflanzung im kommenden Frühjahr notwendig werden. Weshalb hier nicht eine regelrechte Bewäſſerung ſtattgefunden, iſt eigentlich nicht recht ein⸗ zuſehen, um ſo mehr, als doch täglich eine Anzahl Leute auf dem Friedhof ſeitens der Stadt beſchäftigt werden. Jetzt dürfte, nach unſerer Anſicht, ſelbſt ein kräftiger Regen kaum mehr etwas helfen, benn die Mehrzahl der Pflanzen iſt vollſtändig welk und abge⸗ ſtorben. Daß man es ſo weit kommen ließ, iſt ſehr bedauerlich und der Unterſchied wirkt um ſo auffälliger, wenn man die wohlgepflegten Gräber belrachtet, welche gegenwärtig, trotz der großen Hitze, in ürem ſchönſten Schmucke ſich zeigen. Was alſo hier ſorgſamer Pflege gelang, hätte auch für die Stadtgärtnerei kein Ding der Unmög⸗ lichkeit ſein dürfen, um ſo mehr als wir unſeren ſtädtiſchen Garten⸗ inſpektor als tüchtigen Fachmann kennen. Hoffen wir, daß trotz boder großen Hitze noch nicht alles verloren iſt und wünſchen wir aber, daß auf dem Friedhof bei den ſtädtiſchen Anlagen ſich bald die beſ⸗ ſernde Hand fühlbar iee einem ſolch außergewöhnlich heißen Sommer, wie wir ihn dieſes Jahr haben, müſſen eben auch für die Gartenanlagen größere Mittel zur Verfügung geſtellt werden, wenn dieſelben nicht durch die anhaltende Hitze zu Grunde gehen ſollen. * Friedrichspark. Das geſtern Abend veranſtaltete große Gardenfeſt verfehlte ſeine Anziehungskraft auf unſere Einwohner⸗ ſchaft auch diesmal nicht. Mit Eintritt der Dunkelheit wurde der Park durch Hunderte von farbigen Lampions, diesmal nur in grün 8 aund rot, feenhaft erleuchtet, was einen unbeſchreiblich reizenden Anblick bot. Gegen 10 Uhr begann dann die bengaliſche Beleuchtung der Seeufer, während ein Lichterſchiff ſich langſam über das Waſſer bewegte, dazz erklangen die Weiſen eines Hornquartetts. Die Muſik ſtellte die Kapelle des 2. Bahr. Fußartillerie⸗Kegiments aus Metz, unter Direktion des Herrn Muſikdirigenten Lemnitz, welche von ihren früheren Konzerten im Park bei uns im beſten Andenken ſteht. Das Programm der Kapelle war ſehr gut zuſammengeſtellt und reicher Beifall lohnte die Muſik, wofür Herr Lemnitz durch ver⸗ ſchiedene Zugaben dankte. Bis in den ſpäten Abend hinein erging ſich die Menge luſtwandelnd in den herrlichen Parkanlagen. Rheinfahrt nach Speyer. Die geſtern Nachmittag vom Arn⸗ heiterſchen Dampfboot„Großherzog Friedrich“ unternommene Rheinfahrt nach Speyer war überaus gut frequentiert. Die Fahrt ging flott von ſtatten und an Bord herrſchte eine äußerſt animierte Stimmung, welcher ſelbſt der etwa 10 Minuten währende Platzregen keinen Einhalt zu tun vermochte. Abends ½8 Uhr erfolgte die Rückkehr von Speyer und majeſtätiſch glitt das vom Abendrot purpurn erleuchteten Strom dahin. Bock des Rheinvorlandes erfolgte um 9 Uhr. * Spfer des Rheins. Der 19 Jahre alte Schiffsjunge Wilhelm Flerl ſtürzte geſtern vormittag am unteren Rheinufer auf der Lud⸗ wigshafener Seite von einem Nachen in den Rhein und verſchwand ſofort in den Wellen. Drei Schiffer ſuchten ſofort das Waſſer ab, jedoch ohne Erfolg. Der junge Mann hatte ſeinen Dienſtherrn ans Ufer gebracht, auf der Rückfahrt paſſierte das Unglück.— Der Schüler Eugen Meier ſtürzte geſtern in der Nähe der Arnheiter'ſchen Anlageſtelle am Hemshof von einem Schiffernachen, auf welchem er ſich mit gleichaltrigen Knaben ſpielend herumtrieb in den Rhein und ertrank. Etwa eine halbe Stunde ſpäter wurde der Junge ge⸗ ländet, Wiederbelebungsverſuche waren jedoch erfolglos. * Aus Ludwigshafen. Zwei übel beleumundete Raufbolde, der Taglöhner Karl Meher und der Taglöhner Heinrich Dreher gerieten in der verwichenen Nacht morgens gegen 2 und 3 Uhr an der Ecke der Kanal⸗ und Hartmannſtraße in Wortwechſel. Dreher verſetzte dem Meyer mittelſt eines feſtſtehenden Meſſers mehrere Stiche in den Rücken, Dreher, der hierauf die Flucht ergriff, wurde von Meher eingeholt und erhielt hierauf ebenfalls einen ſchweren Stich in die Bruſt. Der ſchwer verletzte Meher mußte ins ſtädtiſche Krankenhaus verbracht werden, während Dreher ſich ſelbſt dorthin begab.— Ein weiterer blutiger Kampf ſpielte ſich in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag an der Ecke der Oggersheimer und Maxſtraße ab. Ein Bierbrauer und ein Baumeiſter wurden mit einander handgemein. Im Verlaufe des Kampfes feuerte der Bau⸗ meiſter zwei Revolverſchüſſe auf ſeinen Gegner ab, wovon ihn der eine in den Leib traf. Außerdem brachte der Baumeiſter dem Bierbrauer mit einem Stockdegen fünf erhebliche Stichver⸗ letzungen am Oberkörper bei. Eine Polizeipatrouille, die auf dem Kampfplatze erſchien, machte der Schlacht ein Ende.— Die Fahrrad⸗ diebe ſind wieder eifrig bei der Arbeit. In der Dammſtraße wurde geſtern ein faſt noch neues Fahrrad im Werte bon 150 Mark ent⸗ wendet. * Mutmaßliches Wetter am 26. und 27. Juli. Die allgemeine Wetterlage iſt im Großen und Ganzen unverändert, Ueber Süd⸗, Mittel⸗ und Nordweſtdeutſchland liegt das Maximum mit 765 Milli⸗ meter. Eine ſchwache Depreſſion befindet ſich an der Weſtküſte von Irland und eine gleich ſchwache auch über Livland und Eſthland, da die Feuchtigkeit der Temperatur wieder abgenommen hat, ſo iſt auch für Dienstag und Mittwoch noch trockenes, heißes und größtenteils heiteres Wetter zu erwarten, doch ſind einzelne Gewitterſtörungen nicht ausgeſchloſſen. Polizeibericht vom 24. Juli. 1. Tötlicher Unfall. In einem unbewachten Augenblick ſtürzte das 5 Jahre alte Söhnchen des Schutzmanns Weyland am 28. ds. Mts., nachmittags 3½ Uhr, im Hauſe Langſtraße 77/79 auf bis jetzt unaufgeklärte Weiſe vom Treppengelä nde r zwiſchen dem 2. und 3. Stockwerk in den Hausflur und erlitt dabei ſchwere innere Verletzungen, denen es bald darauf im Kinderhoſpital erlegen iſt. 2. Gbenfalls vom Treppenhaus— und zwar vom 5. Stock nach dem Flur des 1. Stockwerkes— herab fiel geſtern nach⸗ mittag gegen 3 Uhr die 5 Jahre alte Tochter des Bierbrauers Friedr. Engelhard im Hauſe Bellenſtr. 25 hier. Der ſofort gerufene Arzt ſtellte einen Bruch des rechten Unterarmes ſowie Gehirnerſchütterung feſt. Auch dieſes Kind wurde in das Kinderhoſpital verbracht. 3. Ein Kellerbrand entſtand geſtern nachmittag 4½ Uhr im Hauſe K 2, 19 aus bis jetzt noch unbekannter Urſache. Das Feuer wurde von der herbeigerufenen Berufsfeuerwehr alsbald gelöſcht. Der entſtandene Fahrnisſchaden beläuft ſich auf eg. 350 M. Der Gebäudeſchaden iſt unerheblich. 4. Einen Auflauf von ungefähr 80 Perſonen verurſachte am 23. d., nachmittags 5½ Uhr auf der Straße zwiſchen K und B 1 hier ein in der Elfenſtraße No. 26 wohnhafter Taglöhner dadurch, daß er ſeine Ehefrau durch Schläge ins Geſicht in roher Weiſe miß⸗ handelte, weshalb er zur Anzeige gebracht wird. 5. Durch Stiche mittelſt eines Dolchmeſſers wurden in vergangener Nacht, morgens 13½ Uhr vor dem Hauſe Gr. Merzelſtraße 27 zwei verheiratete Eiſendreher von hier nicht uner⸗ heblich verletzt. 6. Auf der Straße zwiſchen U 3 und 4 hier brachte heute frith 1½% Uhr ein Grenadier des hieſigen Regiments einem ledigen Tape⸗ zier von hier mit dem Seitengewehr zwei erhebliche, jedoch nicht lebensgefährliche Kopfverletzungen bei 7, Eine bveitere unbedeutende Körperverletzung wurde geſtern nacht 11 Uhr auf der Straße zwiſchen EI und] 5 hier verübt. 8. Im Laufe der letzten Woche mußten ſeitens der Schutzmann⸗ ſchaft dahier wegen unerlaubten Badens im offenen Rhein und Neckar außerhalb der Badanſtalten 40 Perſonen, wegen Umherliegens in öffentlichen Anlagen 21 Per⸗ ſonen, wegen Uebertretung der Fahrradordnung 49 Perſonen, wegen Uebertretung des§ 361.St.G. 13 Frauensperſonen und wegen Bettels und Landſtreicherei 25 Perſonen zur Anzeige gebracht bezw. ſelgenommen werden. 9. Verhaftet wurden 15 Perſonen wegen berſchiedener ſtraf⸗ barer Handlungen, darunter ein Kaufmann aus Bockenheim, welcher bon Kgl. Staatsanwaltſchaft Köln Rh. wegen Diebſtahls ſteck⸗ brieflich verfolgt wird. Die Ankunft am beeen erenkeeeereeeer eee. eee ee den Namenszug und die Ecken, die Sie für Gold hielten, loſtgelöſt hatten, ſauber in Papier gehüllt und ſchön verſchnürt in ein Gehüſch der Champs⸗Eliſses geworfen. Dort fand es zwei oder drei Tage ſpäter ein braber kleiner Junge, der es mir gewiſſenhaft wiederbrachte; der kleine Junge hat bereits ein Gefühl für Ehrlichkeit und wird ſicher einen anderen Weg einſchlagen als Sie, Was wollen Sie nun mit dem Gelde tun, das Sie! mir genommen haben? Was den abgetrennten Schmuck der Brieftaſche betrifft, ſo muß ich Ihnen zu meinem Bedauern mitteilen, daß Sie ſelber ein hbißchen begaunert worden ſind; der Schmuck iſt nur elende Imitation, bielleicht beſtenfalls vergoldetes Silber. Was aber die Banknoten bettrifft, ſo ſind ſie keine Imitationen ich glaube es wenigſtens— ſie haben einen geſetzlich feſtgelegten Wert und werden in allen Län⸗ dern gern genommen. Ihnen weine ich eine Träne nach, denn ich wollte meine Miete bezahlen. Da Sie aber wahrſcheinlich Ihre Miete damit bezahlt haben, bin ich halb getröſtet. Jetzt, mein lieber Freund— ich bitte um Verzeihung, daß ich Sie ſo nenne, aber Sie haben ja die Beziehungen mit mir d. n ächſt ein kleines Unglück paſſieren wird Sie mir glauben; aber ich gibt, und daß dies, nachdem Sie noch beſchützt und unterſtützt, das wiſſen Sie beſſer Spitzbuben, wie ihm ſchon einmal, vor filberne Uhr geſtohlen wurde, und wie en ganz merkwürdigen Zufall wieder Freude ſeines Herzens— natürlich, als petiexen laſſen, daß das Werk in ſte Mal, daß mir ein ſolches Mißgeſchick paf⸗ nicht mehr ſchlug. Als er nun eines Tages auf dem Boulevard mit einem befreundeten Polizeikommiſſar ſprach und ihm ſein Mißgeſchick — die Geſchichte der inzwiſchen geſtohlenen Uhr— erzählte, ent⸗ ſtand plötzlich aus irgendd einem Anlaß ein Menſchenauflauf, und ebenſo plötzlich begann in der Weſtentaſche eines Herrn, der neben Blum und dem Kommiſſar ſtand, eine Repetieruhr zu ſchlagen und — o Wunder!— auch ſie ließ die zehnte und die elfte Stunde aus. Die Uhr hatte ſich ſelbſt gemeldet, und der Herr, der ſie beſaß, wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Blum ſtellt deshalb auch dem Manne, der ihm das Portefeuille geſtohlen, die Strafe des Himmels— will ſagen: des Gottes der Vaudevilliſten— in Ausſicht und unterzeichnet den Brief„Ihr Opfer mit dem Ueberzieher!“ — Ueberreſte der ſpaniſchen„Armada“ unter dem Hammer. Aus London wird berichtek: Die Reſte jenes Schiffes aus der ſpa⸗ niſchen Armada, von dem berichtet wurde, ſind jetzt von J. C. Stevens verſteigert worden. Die Bronzelanone wurde für Charterhouſe zu einem Preiſe von 1100 M. verkauft, die ſpaniſchen Münzen brachten 500 M. Manche der Gegenſtände waren mit Muſcheln beſetzt und durch Salzwaſſer beſchädigt. 1 — Wieder ein neues Luftſchiff. Das Problem der Luftſchiff⸗ fahrt behauptet John Holland, der bekannte Erfinder eines Unter⸗ ſeebootes, gelöſt zu haben. In Jerſeh Eith vollendet er jetzt den Bau eines Luftſchiffes, das nur 26 Pfund wiegen wird und, wie er er⸗ klärt,„das Fahren durch die Luft ſicherer und weit beliebter als Radfahren machen wird.“ Bei dem Bau ſeines Luftſchiffes wird er Aluminium. Holland glaubt nach einigen Wochen er es auf ſeine Wirkſamkeit prüfen kann. Ob nicht den Mut hat, ein Zweirad zu en hauptſächlich aus ſo weit zu ſein, daß gleich er, wie er ſagt, Dampfboot in dem ohne den Gebrauch von Ballaſt oder Gasbeuteln fertig. Es beſteht Exzellenz noch will er perſönlich ohne die geringſte Beſorgnis ſein neues Luß tſch 5 Poltzeibericht vom 25. Juli. 1. Etwa 100 Meter oberhalb der Friedrichsbrücke wurde am 24 l. Mts., früh 4 Uhr am rechten Neckarufer von 2 Schiffern efFR 382jähriger lediger Taglöhner aus Wachenheim(Pfalz), der an den Ankerkette eines Kiesnachens ſich anklammerte und um Hilfe rief, aus dem Waſſer gezogen und— weil entkräftet— mittelſt Sani⸗ tätswagens ins allgem. Krankenhaus verbracht. Auf welche Weiſe der Fremde in das Waſſer geriet, iſt bis jetzt noch nicht feſtgeſtellt, dagegen wurde ermittelt, daß derſelbe ſeit 8 Tagen von ſeiner Heimat ſich entfernt hat und zeitweiſe geiſtig nicht ganz normal ſein ſoll. 2. In der Wirtſchaft 8 6, 20 fiel am 28. d.., nachts 58jähriger Schloſſer, wohnhaft T 3, 9 hier beim Aufſuchen des Piſ⸗ ſoirs in einen nebenan befindlichen offenſtehenden Keller und bließ daſelbſt bewußtlos liegen. Von Gäſten heraufßeholt, konnte er den Heimweg allein antreten. Seine Verletzungen ſcheinen demnach un⸗ erheblich zu ſein. 7 (Schluß folgt.) Nus dem Grossherzogfum. UI Schwetzingen, 25. Juli. Am Samstag nachmittag, halb 1 Uhr, ertönte Feueralarm. Der Brand war in unſerm Nachbarorte Brühl ausgebrochen und äſcherte binnen kurzer Zeit die Wohnhäuſer und Scheunen der Landwirte Georg Geſchwill! und Martin Metzger in der Rheinauerſtraße vollſtändig ein. Den zu Hilfe gerufenen Feuerwehren von Schwetzingen und Rheinau gelang es, mit vereinten Kräften ein weiteres Umſichgreifen ds„ Feuers zu verhüten. Dasſelbe fand in den dicht mit Frucht gefüllten Scheuern reichliche Nahrung und nur mit knapper Mühe konnte das Vich gerettet werden. Leider ſind zwei Schweine und einige Hühner mitverbrannt. Die Entſtehungsurſache iſt bis jetzt unbekannt und der Schaden ein ganz enormer. Beide Beſchädigten ſind verſichert. Pfalz, heſſen und Umgebung. 1* Aus der Pfalz, 25. Juli. Freitag morgen verunglückte dez Eiſengießer Brunner in der Gießerei Paul Schütze und Co. fa Oggersheim dadurch, daß ihm ein 25 Zentner ſchweres Guß⸗ ſtück den linken Fuß zerſchmetterte.— Auf Antrag der Gemeinde. Altrip wurde von der kgl. Regierung die Errichtung einer 5. und 6. Stelle an der hieſigen proteſtantiſchen Schule vom 1. Maf 1905 ab genehmigt. Die beiden neuen Stellen zählen alss Hilfslehrerſtellen. Der Ueberfüllung der Schulen iſt damit abge⸗ holfen.— In Schifferſtadt brannte Freitag mittag das An⸗ weſen des Poſtillons Joſef Krämer in der Spehererſtraße nieder. Außer dem Vieh konnte nur noch weniges vom Mobiltar gerettet werden. Seine Ernte hat Krämer vollſtändig eingeheimſt gehabt und iſt der Schaden deshalb umſo größer. Allgemeines Bedauern beſteht für die Familie, da die Kinder, 10 an der Zahl, wovon die älteſte am Samstag ihre Hochzeit feiern wollte, ſämtlich ihrer Klei⸗ dungsſtücke, ſo auch die Braut ihrer und ihres Bräutigams Aus⸗ ſtattung beraubt ſind. Krämer iſt nur gering verſichert.— In KHirchheimbolanden ſtürzte Samstag früh der 61 Jahre alte Tagner Georg Reinhold vom Scheunengerüſt in die Tenne herab und ſo unglücklich auf den Kopf, daß der Tod alsbald eintrat. Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Aundo Fiſchers 80. Geburtstag. SwWä. Heidelberg, 24. Juli⸗ Kund Fiſcher beging ſeinen 80. Geburtstag im Kreiſe ſein Kinder und Enkel. Von äußeren Feſtlichkeiten hatten die Univerſt und die Stadt auf Wunſch des Jubilars Abſtand genommen, auch offizielle Beſuche fanden nicht ſtatt. Daß aber dennoch die geſe gebildete Welt am geſtrigen Tage bei dem greiſen Philoſ bewies die große Zahl von Glückwunſchtelegramm⸗ Blumenſpenden und ſonſtigen Zeichen der Verehrung un bon überallher eintrafen. Telegraphiſche Glückwünſche ſandten auch die Kaiſerin und das Großher zogspaar vo Großherzog Friedrich ließ dem Jubilar außerdem noch ſchreiben zugehen. Adreſſen gingen ein vom Engeren Senat Univerſität Heidelberg, von der Univerſität Königsberg, vor Heidelberger philoſophiſchen Fakultät, von den Schülern und Ver⸗ ehrern, ſowie von den früheren Hörerinnen, von der Stadt Heidel⸗ berg, deren Ehrenbürger Kuno Fiſcher iſt, u. b. a. Die Heidelberger naturwiſſenſchaftlich⸗mathematiſche Fakultät ſandte dem Jubflar das Ehrendoktordiplom, Chargierte des Studentenausſchuſſes Uberbrachten eine künſtleriſch ausgeführte Ledermappe, Prinz Max von Bade überwies der Kuno Fiſcher⸗Stiftung einen Beitrag von 200 M und im Verlag von Karl Winters Univerſitätsbuchhandlung erſchien zur Feier des Tages der erſte Band einer von Geh. Rat Winde band⸗Heidelberg— unter Mitwirkung von B. Bauſch, K. G⸗ G. Lask, O. Liebmann, H. Rickert, E. Troeltſch, W. Wun herausgegebenen Feſtſchrift:„Die Philoſophie im Beginn des 20. Jahrhunderts“. Der 1. Band hat folgenden Inhalt: Widmungs⸗ gedicht von Otto Liebmann; Pſychologie von Wilhelm Wundt; Ethik bon Bruno Bauch; Religionsphiloſophie von Ernſt Troeltſch; von Wilhelm Windelband. Den Inhalt des 2. Bandes, der Anfang 1905 erſcheint, werden nachſtehende Abhandlungen bilden; Aeſt von Karl Groos; Geſchichtsphiloſophie von Heinrich Rickert; Re philafophie von Emil Lask und Geſchichte der Philoſophie von Wilh. Windelband. Am geſtrigen Nachmittage unternahm Kuno Fiſcher, Geneſung die beſten Fortſchritte macht, eine längere Spazierfa Möge er bald wieder völlig hergeſtellt ſein und noch manches It wirken können, ſich ſelbſt und ſeinen Schülern zur Freude, der de ſchen Wiſſenſchaft zum Ruhmel 85 Die Adreſſe des Engeren Senats der Univerſität Heidelberg hat folgenden Wortlaut: Hochverehrter Herr Geheimrat! Ew. Gxzellenz beehrt ſich der Engere Senat zu Ihrem a⸗ zigſten Geburtstage die Gefühle unauslöſchlichen Dankes auss ſprechen, womit die geſamte Univerſität an dieſem bedeutſamen Te auf alles zurückblickt, was ſie Ihrer raſtloſen und erfolgreich Lebenstätigkeit verdankt. Ein volles Menſchenalter hindurch ha Ew. Exzellenz unter uns als einer der großen Lehrer gewi der Ruperto⸗Carola ihre Stellung unter den Univerſt 19. Jahrhunderts erworben, erhalten, erhöht haben. Als gewaltigſte Träger ehrwürdiger Ueberlieferungen haben Sie in det Herzen unſerer Jugend Sinn und Verſtändnis für die Bildungsſchätz deutſcher Philoſophie und Dichtung erweckt, geklärt und erzogen. dem Sie bewundernde Zuhörer aus allen Fakultäten zu Ihren Jüf verſammelten und feſſelten, verkörperte ſich in Ihnen der Geiſt nerer Gemeinſchaft und Zuſammengehörigkeit alles akademiſche 4 Lebens und Arbeitens. Und dasſelbe gilt von der Unermüdlichkeit⸗ womit Sie im Kreiſe der Kollegen allezeit Ihre reiche Erfahrun und Ihr ſicheres Urteil, Ihre charaktervolle Geſinnung in den des Ganzen ſtellten. Zur bleibenden Erinnerung an dieſe Bedeuti welche die Wirkſamkeit Ew. Exzellenz in dem Leben unſerer verſttät einmmmt, haben wir unter dem Protektorate Sr. Hoheit des Großerzogs mit Hilfe vieler Ihrer Freunde und ehrer eine Stiftung gegründet, aus deren Mitteln alle Jahre ein Kuno Fiſcher⸗Preis in Geſtalt einer gold Medaille für das beſte deutſche Werk aus der Geſchichte der ſophie verliehen ie zehnte und die elfte Stunde erproben. 25 3 8 2. Seite V General⸗Anzeiger. Mannheim, 25. Jult 2 Der Engere Senat der Ruperto⸗Carola: Friedrich Rhein, St. Heinrich Apfel) ging allein über die Bahn.15. Vom deriegsſchauplatz. Wilhelm Braune, z. Zt. Prorektor. Vineenz Cgzerny. Ludwig 18. Zweierohne Steuermann. 1. Würzburger Ruder⸗ Lemme. Gg. Jellinek. Dr. F. Knauff. Henry Thode. Leo Königsberger. Wilhelm Windelband. Theodor Curtius. Die Adreſſe der Heidelberger philoſophiſchen Fakultät hat folgenden Wortlaut: Ihrem hochverehrten Senior Seiner Exzellenz dem Wirklichen Geheimen Rat Kund Fiſcher beehren ſich die Mitglieder der philoſophiſchen Fakultät der Univer⸗ ſität Heidelberg zum Feſte ſeines 80. Geburtstages den Ausdruck ihrer Hochſchätzung, Dankbarkeit und Liebe zugleich mit ihren innigen Wünſchen in herzlich ergebener Geſinnung darzubringen. Was ihnen vor wenigen Jahren auszuſprechen ſchon vergönnt war, dürfen ſie heute, zurückſchauend auf eben dieſe Zeit immer neuer reicher und glanzvoller Tätigkeit, die erſt vor kurzem durch das gebieteriſche Bedürfnis der Ausſpannung von unausgeſetzer Arbeit unterbrochen werden mußte, wiederholen, Sie gedenken der begeiſternden Kraft einer Lehre, welche Tauſenden und Abertauſenden die ſichere Grund⸗ lage umfaſſender Bildung geworden iſt; ſie gedenken der ſtaunens⸗ werten literariſchen Schöpfungen, welche die Ideale unſerer er⸗ Hhabenen Denker und Dichter widerſpiegelnd und die geiſtigen Zu⸗ ſammenhänge einer unvergleichen Kulturperiode darlegend, deren ftreues Bild ſpäteren Zeiten überliefern; ſie gedenken der Förderung und Erhebung, die ein Jeder von ihnen bei ſeinen Veſtrebungen ſolchem die wiſſenſchaftlichen Einzeldisziplinen zu einer höheren Einheit verbindenden Schaffen verdankt. Möge, dies iſt ihr Wunſch, der Segen eines im Forſchen und Geſtalten ſo unermüdlichen, an edlen Erfolgen ſo fruchtbaren Wirkens dem Hochverdienten in dem freudigen Bewußtſein von der Bedeutung ſeines großen Lebens⸗ werkes, zugleich aber auch von der ihm dargebrachten unbedingten Bewunderung ſich bewähren! Heidelberg, den 28. Juli 1904. Henry Thode, z. Zt. Dekan. Bayreuther Feſtſpiele. Die am Samstag ſtattgehabte erſte „Parſifal“⸗Aufführung übertraf den„Tannhäuſer“ vom Freitag ganz bedeutend an künſtleriſchem Erfolge. Die Soliſten waren durchweg auf der Höhe, dafür ließ der Chor einigemal an Reinheit zu wünſchen. Die Ausſtattung iſt, wie der„Verl. Cour.“ berichtet, die alte. Muck dirigierte tadellos, mit ſtarker Betonung des feierlich Langſamen. Perron als Amfortas war beſſer denn je von überraſchender Stimmfriſche; Felix Kraus als Gurnemanz entzückte durch den ausdrucksreichen Klang ſeines prächtigen Organs, dem die ſchauſpieleriſche Begabung noch nicht gleichkommt. Der Par⸗ ſifal von Dr. v. Bary iſt ſehr achtenswert, einer der beſten der letzten Bayreuther Jahre, noch etwas unperſönlich, aber reich an Mitteln. Karl Leidſtroem entwickelt als Klingsor fabelhaftes Organ. Die Kundry der Wittich iſt eine der bewunderns⸗ werteſten Leiſtungen deutſcher Geſangskunſt geblieben.“ Ueber die Aufführung des„Tannhäuſer“ am Freitag wird Anoch berichtet: Die Inſzenierung iſt gegen früher an vielen Stellen noch erheblich vervollkommnet. Auch das Bacchanale zeigt neue Bereicherungen. Es wirkt mit elementarer Gewalt. Im Tanz der drei Grazien erregte die Mitwirkung von Iſa⸗ dora Duncan lebhafteſtes Intereſſe und brachte natürlich viel des hervorragend Schönen. Indeſſen ſollte die Geſamtheit der Grazien eine Einheit darſtellen. Die beiden anderen müßten der einen gleichartig ſein, falls nicht die Wirkung einer Solo⸗ leiſtung mit Begleitung erzielt werden ſoll. Sport. Mainzer Regatta am 23. und 24. Juli. 1. Tag. 1. Troſt⸗Vierer. 1. Kaſteler Rudergeſellſchaft von 1880 .0276. 2. Offenbacher Rudergeſellſchaft„Undine“.04. 3. Frank⸗ furter Rudergeſellſchaft„Oberrad“.18. 4. Mainzer Rudergeſell⸗ ſchaft.24. 2. Jubiläums⸗Vierer. 1. Mannheimer Ruder⸗ lub(Joſeph Sattler, Karl Britz, Fritz Erb, Albert Jäger, St.: Ad. Weick).54. 2. Mannheimer Ruderverein„Amicitia“(Ludwig Köhler, Alfred Eichhorn, Karl Kinzinger, Friedrich Rhein, St. Hrch. Apfel).08. 8. Doppelzweier ohne Steuermann. 1. Mainzer Ruderverein.05. 2. Mannheimer Ruderverein„Amieitia“(Friedr. Holl, Julius Koblenz).06. ., Zweiter Vierer. 1. Frankfurter Rudergeſellſchaft „Sachſenhauſen“.56. 2. Mannheimer Ruderklub(Val. Müller, 4 Boßmann, Wilhelm Loes, Karl Waibel, St. Chriſt. Stehle) .59. 3. Würzburger Ruderverein.05. Akademiſcher Ruderklub Berlin aufgegeben. 5. Anfänger⸗Vierer. brückon.04. 2. Mainzer Rliderberein.09. Geſellſchaft von 1880.30. 6. Zweiter Einer. 1. Ruderklub„Saar“ Saarbrücken (Muüter).48. 2. Ruderverein„Hellas“, Offenbach a. M.(Vetter) .56. 7. Vierer ohne Steuermann. 1. Frankfurter Ruder⸗ betein.87. 2. Mainzer Ruderberein.48. 8. Rhein⸗Vierer. 1. Wehlarer Ruderklub.—. 2. 1. Ruderklub„Saar“ Saar⸗ 3. Kaſteler Ruder⸗ Kölner Ruderverein von 1877.05. Kaſteler Rudergeſellſchaft von 0—4880 aufgegeben. 9. Einer. Rhein⸗Pokal. 1. Weber(Mainz).17. 2. Wiegels(Stettin).20. 3. Wagner(Kaſtel).33. 4. Bürgers (Bonn).40. 5. Sommerfeld(Verlin). 10. Zweiter Achter. 1. Frankfurter Rudergeſellſchaft „Sachſenhauſen“.19. 2. Maunnheimer Ruderklub(Joſef Sattler, Math. Stump, Otto Jahnke, Karl Britz, Anton Walter, Otto Rückert, Fritz Erb, Heinrich Boßmann, St. Rud. Bertram).20. 8. Frankfurter Rudergeſellſchaft„Germania“.2076. 4. Offen⸗ Ubacher Rudergeſellſchaft„Undine“. 2. Tag. 11. Junior⸗Vierer. 1. Mannheimer Ruder⸗ Akbub(Otto Jahnke, Guſtav Faubel, Anton Walter, Math. Stump, St. Ad. Weick).17. 2. Ruderklub„Saar“ Saarbrücken.24. 3. Mainzer Ruderverein.2638. 19. Großhergogs ⸗Vierer. 1. Mannheimer Ruderklub(Joſef Sattler, Karl Britz, Fritz Erb, Albert Jäger, Et, Ad. Weick).58. 2. Mainzer Ruderberein.)9. 3. Mann⸗ einer Ruderverein„Amicitia“(Ludwig Köhler, Alfred Eichhorn, Karl Kinzinger, Friedrich Rhein, St. Heinrich Apfel).,20. 18, Einer. Meiſterſchaft vom Rhein. 1. Wagner(Kaſtel) .88. g. Klee(Oberrad). 3. Fickeiſen(Ludwigshafen). 4. Gang⸗ N 1 bemaing auf halber Bahn aufgegeben. Wagner ſiegte nach Belſeben, Bürgers(Bonn) wurde ausgeſchloſſen. . 14. Akadomiſcher Vierer. Kaiſerpreis. 1. Alade⸗ miſcher Ruderklub Berlin.21, 9. Mannheimer Ruderberein„Ami⸗ deſtia(K. Kallenbach, Otto Dürr, 55 Haeffner, Gottfr. Wirth, St. Fritz Nuß).35. 3. Heidelberger Ruderklub.45. 0 15, Junlor⸗Einer. 1. Fickeiſen.(Ludtvigshafen).1136. 2, Vetter(Offenbach).20. 8. Heſſenthaler(Kaſtel).88. 10, Funſor⸗Achter, 1. Mannheimer Ruderklub (Ludwig Stopfer, Karl Schäfer, Otto Jahnke, Jakob Scheffner, Ant. Waller, Guſtav Faubel, Otto Rückert, Math. Stump, St. Ad. Weick) 6.., Frankfurter Rudergeſellſchaft„Germanſa“.3898. 8. Offenbacher Rudergeſellſchaft„Undine“.42. 4. Mainzer Ruder⸗ geſellſchaft.59. 17. Gaſt⸗Vierer. 1. Mannheimer Ruderberein verein.33. 2. Mainzer Ruderverein.43. 3. Mannheimer Ruder⸗ verein„Amicitia“(Julius Koblenz, Friedrich Noll).58. 19. GEiner. Meiſterſchaft von Deutſchland. 1. Wiegels (Stettin).49. 2. Weber(Mainz).50/5. 8. Schütz(Deſſau) .01. 4. Wagner(Kaſtel).03. 5. Ernſt(.⸗G.„Wiking“, Ber⸗ lin).18. 20. Dritter Vierer. 1. Frankenthaler Ruderverein.20. 2. Frankfurter Rudergeſellſchaft„Oberrad“.29. 3. Frankfurter Rudergeſellſchaft„Sachſenhauſen“.30. 4. Mainzer Rudergeſell⸗ ſchaft.54. 5. Mannheimer Ruderklub aufgegeben. 21. Erſter Achter. 1. Mannheimer Ruderklub (Joſef Sattler, Albert Jäger, Valentin Müller, Karl Britz, Wilhelm Loes, Karl Waibel, Fritz Erb, Heinrich Boßmann, St. Karl Baum) .20. 2. Frankfurter Ruderverein.2025. Derr Mannheimer Ruderklub konnte von acht ge⸗ meldeten Rennen fünf an ſeine Fahne heften und hat damit in dieſem Jahre 26 Rennen reſp. 26 erſte Preiſe gewonnen]! Auch bei dieſer Regatta hat er ſein volles Können eingeſetzt und er rangiert unter allen deutſchen Rudervereinen an erſter Stelle,. Köln, 25. Juli.(Frkftr. Ztg.). Das heutige Radrennen führte alle erſtklaſſigen Sieger zum Skart. Das weſtdeutſche Derby, 500 Mark dem Sieger und goldene Medaille, bot ein intereſſantes Rennen, brachte aber auch viel Enttäuſchung. Nach 7 Vorläufen kamen 3 Zwiſchenlieſe. Im 3. Rennen ſchlug Mayer⸗Ludwigs⸗ hafen überlegen Arendt⸗Hannover und Sameſon⸗Amerika. Ferner ſiegte Mayer in zwei weiteren Nummern ſowie auch im Tandem⸗ fahren mit Ritt. ———— Deuelle Dachrichten und Telegramme⸗ Orivat⸗Celegramme des„General-Hnzeigers“. * Gibraltar. 25. Juli. Auf Anordnung der Admiralität wurden ſämtliche Torpedoboote mobiliſiert, Auslieferung Weſſels an Deutſchland. Berlin, 24. Juli. Aus Mailand wird dem„Lokalanzeiger“ telegraphiert: Einer Nachricht des„Corriere della Serra“ zufolge hat die italieniſche Regierung beſchloſſen, den in Genua ſeit 15 Monaten gefangen gehaltenen preußiſchen Leutnant Weſſel an Deutſchland auszulie fern, mit dem Vorbehalt, daß er nur wegen ſeiner Spielſchulden unter Anklage geſtellt werden dürfe. Frankreich und der Vatikan. *Rom, 24. Juli. Es heißt, geſtern ſei das Ultimatum der franzöſiſchen Regierung dem Staatsſekretär Kardinal Merry del Val überreicht worden, und infolgedeſſen werde die Kongre⸗ gation der Kardinäle unter Vorſitz des Papſtes zur entſcheidenden Stellungnahme zuſammentreten. *Paris, 24. Juli. Der Rappel meldet aus Rom, in der Umgebung des heiligen Stuhles verlaute, Merry del Val habe bereits ſeine Demiſſion eingereicht, der Papſt habe ſich aber ſeinen Entſchluß vorbehalten. Die Beiſetzung Krügers. *London, 24. Juli. Der Jo annesburger Korreſpondent des Slandard meldet, die Familie des Expräſidenten Krüger hat den Wunſch geäußert, daß die Beiſetz ing am 1 ⸗Oktober, dem Geburts⸗ tage Krügers erfolgt. Von militär ſcher Escorte wird abg ſehen. Zahl⸗ reiche Buren haben ihr Erſcheinen zugeſagt. Die holländiſche Regierung hat ſich erboten, die Leiche an Bord eines Kriegsſchiffes nach Südafrika zu bringen. Ausſtünde. * Chieago, 25. Juli. Man ſchätzt die Zahl der jetzt im Aus⸗ ſtand befindlichen Schlächter auf 54000, die der Arbeiter in den der Schlachtinduſtrie verwandten Geſchäften, die heute in den Ausſtand treten, auf 35 000, die Zahl die ſonſtigen Ausſtändigen auf 52009. Polissolo freigeſprochen. * Ro m, 24. Juli. In dem vor dem Florenzer Schwurgericht wegen Ermordung Notarbartolos durchgeführten Prozeß wurden der ehemalige Deputierte Palizzolo und die übrigen Mitan⸗ geklagten auf Grund des Verdikts der Geſchworenen nach zehnmona⸗ tiger Verhandlung freigeſprochen und ſofort aus der Haft entlaſſen. Paligzolo fiel bei der Verkündigung des Urteils in Ohn⸗ macht. Der Eindruck des Freiſpruches iſt ein gewaltiger. *** Mit dem Freiſpruch Palizzolos und ſeiner Genoſſen endet ein Prozeß, der die italieniſchen Gerichte fünf Jahre lang beſchäftigte. Seine Vorgeſchichte iſt folgende: Am 1. Februar 1895 wurde der Direktor der Bank von Stizilien und ehemaliger Bürgermeiſter von Palermo, Notarbartolo, in einem Eiſenbahnzug zbviſchen Palermo und Trabia exmordet. Die erſte Unterſuchung ſchloß nach dreijähriger Dauer ohne Ergebnis. Eine neuerliche Unterſuchung führte dazu, daß zwei Eiſenbahnkondukteure angeklagt wurden. Im November 1899 begann in Mailand der Prozeß, in deſſen erſten zwei Monaten nicht weniger als 140 Zeugen vernommen wurden. Schon zu Beginn des Prozeſſes bezeichnete der Sohn des Ermordeten den Deputierten Palizzolo, der in der Kammer den zweiten Wahlkreis von Palermo vertrat, als den Urheber des Mordes. Notarbarkolo habe ſich die Feindſchaft Palizzolos dadurch zugezogen, daß er deſſen gegen die Stadtkaſſe gerichteten Betrügereien aufdeckte und die Bank von Sizilien gegen weitere Gaunereien Palizzolos geſchützt habe. Nach dieſen Enthüllungen begann auch der ſozialiſtiſche Deputierte Defelice einen Feldzug gegen Palizzolo und die Mafia, und es kam eine ganze Reihe von Schandtaten ans Tageslicht, die Paligzolo be⸗ gangen hatte. Die Regierung ſetzte nun in der Kammer die Aus⸗ lieferung Palizzolos durch, der berhaftet wurde. Im September 1901 begann in Bologna ein neuer Prozeß, in dem gegen Polizzolo die Anklage wegen zweifachen Mordes erhoben wurde. Außer ihm waren die Hauptangeklagten, Fortang, der Kondukteur Garift, ein Diener Vitali und der in Dienſten Palzzolos ſtehende Trapani. Der Prozeß endete noch am 30. Juli 1902 mit der Verurteilung Paligzolos, Fortanas und Trapanis zu je dreißigjährigem Gefängnis. Der neuerlich aufgenommene Prozeß führte nun, wie das oben er⸗ wähnte Telegramm meldet, zum Freiſpruch der Angeklagten. Der Krieg. 4 Vom Wladiwoſtok⸗Geſchwader. * Tokio, 28. Juli.(Reuter⸗Meldung.) um 3 Uhr wurde auf der Höhe von Urag a, das am Eingange der Pokohamabal liegt, Kanonendonner gehhrt. *Tokio, 24. Juli. Wie japaniſche Fiſcher berichten, wollen ſte das e ee ee 80 Meilen vom Kap Inuboye in der Provinz Tſchimoſa geſehen haben. Das Kap liegt 50 Meilen öſtlich von Tokto. Gaen morgen 11% Uhr wurde heftiges Geſchützfeuer beſ der Boſo⸗ Halbinſel vernommen. * Tokto, 24. Jult. Das Wladiwoſtok⸗Kreu⸗ zergeſchwader wurde, wie der Korreſpondent der„Frkf. Zig.“ berichtet, geſtern morgen in der Nähe von Shimod geſehen. Der Seeverkehr iſt unterbrochen. Die Kreuzer fuhren AMmeitia“ Eudwig Köhler, Alfred Eichhorn, Karl Kinzinger, anſcheinend mit einer Geſchwindigkeit von 100 Meilen in der Richtung nach Süden. * Tientſin, 24. Juli.(Reuter.) Nach einem Tele⸗ gramm aus Niutſchwang hat am Samstag bei dem ſechs Meilen von dort entfernten Tahſuitong ein für die Ja⸗ paner erfolgreiches Gefecht ſtattgefunden, indem die Ruſſen ſiebenhundert Mann verloren haben ſollen. Die Ja⸗ paner näher ſich langſam Niutſchwang, wo infolgedeſſen große Aufregung hertſcht. *Petersburg, 24. Juli. General Kuropatkin meldet dem Kaiſer von Rußland vom 22. Juli: Auf Befehl Kuropatkins wurde am 21. Juli der Vormarſch nach Tha⸗ wuan unternommen. Am Morgen des 22. Jult zogen ſich die japaniſchen Vorpoſten aus den Feldbefeſtigungen auf den Bergen bſtlich von der aus Makumenſa zum Laholinpaß führenden Straße zurück. Um 9½ Uhr morgens eröffneten die ruſſiſchen Vatterien das Feuer auf den Paß. Weitere Meldungen über das Gefecht lagen am Nachmittag des 22. Juli nicht vor. 8 Petersburg, 24. Juli. Der Berichterſtatter der Birſhewija Wjedomoſti“ meldet aus Liaujang vom 22, FJuli: Alle Arbeiten zur Wiederherſtellung der Eiſenbahn ſeien vollendet. Es beſtehe ein formelles Verbot für alle, die Schienen zu überſchreiten, und der Befehl ſei aus⸗ gegeben, auf jeden, der dem Verbot zuwiderhandelt, ganz gleich welcher Nationalität und Stellung, zu ſchießen. * Petersburg, 25. Juli. Wie General Sſacha⸗ to w 8an den Generalſtab meldet, befinden ſich in der Umgebung von Benſibu auf dem linken Ufer des Taitſiho Abteilungen der japaniſchen Vorhut in einer Stärke von etwa 2 Bataillonen mit Maſchinengewehren. Hinter ihnen in der Rich⸗ tung uuf Siheiagu und Janſeiagudſi ſind recht bedeutende Infanterieabteilungen des Gegners und 30 Geſchütze ſtaffel⸗ förmig aufgeſtellt. Kuropatlin und Alexejew. Petersburg, 24. Juli. Aus guter Quelle wird mitgeteilt, daß General Kuropatkin an den Zaren eine Depeſche gerichtet hat, in der er gegen die Anweſenheit des Generals Schilinsky proteſtiert, der, wie er ſagt, ſeine Beweg'ungen nur überwache zu Gunſten des Statthalters Alexejew. General Rennenkampf. Berlin, 24. Juli. General Rennenkampfs Trausportierung nach Charbin erwies ſich als unbedingt notwendig, weil ein chirurgiſcher Eingriff dringend erforderlich erſcheint.„ Ruſſiſche Schiffsverſtärkungen. “ Hamburg, 24. Juli. Die an Rußland verkauften Schnelldampfer„Maria Thereſia“ vom Norddeutſchen Lloyd und„Columbia“,„Fürſt Bismarck“,„Auguſte Vik⸗ toria“ und„Belgia“ von der Hamburg⸗Amerika⸗Linie haben nach vollendeter Armierung den Hafen von Libau nunmehr mit unbeſtimmter Ordre verlaſſen. Major Hiraoka. Paris, 24. Juli. Eine Depeſche aus dem Hauptquartier Kurokis meldet: Der japaniſche Major Hiraoki, welcher im Transvaalkrieg der Armee des Lord Reberts zugeteilt war, wurde Dieustag verwundet und ſtarb vorgeſtern an ſeinen Wun⸗ den. Heftige Regengüſſe ſind eingetreten. Die ruſſiſchen Heldentaten im Roten Meer Der Dampfer„Scandig“ freigelaſſen. * Port Said, 24. Juli. Der Dampfer„Scandia“ wurde heute von den Ruſſen freigelaſſen. Die ruſſiſche Mannſchaft wurde ans Land gebracht und ſie wird mit dem nächſten Dampfer nach Odeſſa fahren. Ein ruſſiſcher Miniſterrat, London, 25. Juli. Das Reuterſche Bureau meldet aus Petersburg: Unter dem Vorſitz des Großfürſten Alexanders fand ein Miniſterrat ſtatt. Großfürſt Alexius, Graf Lamsdorff, Maxineminiſter Avellan und andere höhere Marineheamte nahmen an teil. Die Stichhaltigkeit der engliſchen Note über die Unrecht⸗ mäßigkeit der Maßnahmen der Schiffe der Freiwilligenfletle wurde inſofern anerkannt, als der Miniſterrat beſchloß, das Recht auf das Durchſuchen von Schiffen auf⸗ zuheben. Nach einer langen Debatte entſchied ſich der Miniſterrat dahin, daß der gegenwärtige Status der Frei⸗ willigenflotte vom Standunkt des Völkerrechts nicht genügend definiert ſei, um die Durchſuchungen und die Beſchlagnahme vor Schiffen zu rechtfertigen. Infolgedeſſen entziehe Ruß⸗ land den Schiffen der Freiwilligenflotte das Recht, Schiffe zu beſchlagnahmen und zu durchſuchen, da es bemüht ſei, ſteundliche internationale Beziehungen aufrecht zu erhalten. Die ruſſiſche Ordre an die Freiwilligen⸗Kreuzer. 5 * Suez, 25. Juli.(Reuter.) Einem Gerlcht zufolge ſteht das hieſige ruſſtſche Konſulat mit einer ägyptiſchen Geſell⸗ ſchaft wegen Ankauf eines Dampfers in Unterhandlung, der den Schiffen der Freiwilligenflotte Depeſchen der rufſiſchen Regierung üherbringen ſoll, wie es heißt, damit die Schiffe das rote Meer ſofort verlaſſen. 1 Zur Beſchlagnahme des engliſchen Dampfers„Malakka“, *London, 25. Juli. Dem Reuter'ſchen Bureau wird aus Petersburg gemeldet: Die„Malakka“ wird von dem cuſſiſchen und engliſchen Konſul in Algier empfangen und nach Abgabe der Erklärung, daß der auf der„Malakka“ 1 Kriegsvorrat für die 5 Regierung nach Hongkong geſchickt wird, dem engliſchen Konſul übergeben. *Aden, 25. Juli. Der Peninſulare and Orientale⸗Dampfer „Marmona“ iſt mit den Paſſagieren von der durch die„Pe⸗ tersburg“ aufgebrachten„Malakka“ an Bord hier eingetroffen. Proteſt der engliſchen Regierung. *London, 24, Juli. Reuters Bureau meldet aus Kon⸗ ſtanttnopel unter dem 23. Jull: England proteſſerte Sae die Erteilung der Erlaubnis an weftere Schiffe der Freiwilligenflotte zur Durchfahrt durch die Dardanellen und 115 75 daß die„Malakka“ anzuhalten ſei, falls ſie auf der Fahrt nach Sewaſtopol in den Dardanellen ankommt. Die Pforte befahl, die„Malakka“ im Falle ihrer Ankunft in den Dardanellen anzuhalten. ——ů———— Verantwortlich für Pelitik: Chefredakteur Wr. Paul Harms, für Feuflleton, Kunſt, Volkswirtſchaft und den übrigen, redakttonellen Teil: Georg Chriſtmann, für Lokales, Provinzielles u. Gerichtszeitung: Richard Schönfelder, für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Karl Apfel, Druck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buchdruckerei. G. m. b..: Eruſt Müler. J 1 5 +. 9 7 — Zzeiten in der Reichshaupt wird. Schaut dieſer Speiſezettel nich de, Muſen ſeit diverſen Jahrzehnten kein — 5 — 2 Mannheim, 25. Jult. 1 — unwillkürlich, Ju x will er ſich machen“ von Johann Neſtroy, dem luſtigen Dichter des fröhlichen Zauberers Lumpazivagabundus — das iſt ſo ziemlich das Wichligſte fnden worden ſei? Aber der Schein trügt. ganz prächtig, wenn man ſich dieſe a einmal anſchaut; pro secundo: in das atz, daß man wirklich nicht weiß, was ie Art, waren, oder Meiſterwerke heute ſerviert. ö Bei dem„jüngſten Leut die alte Form die beſſere geweſ die das liebe alte Stück ſehr ſtark mit aktuellen Kouplets ge⸗ trüffelt hat, tritt die Trägerin der Titelrolle, Dierkens, gar zu ſehr in den Hintergrund. Bonvivants Harry Walden, der „Berliner So geſtaltet ſich bei dem„jüngſten ſönlichen Erfolg ſie dies zu Gunſten des der ausgeſprochene Theater“⸗Publikums iſt. Leutnant“ die Aufführung zu einem rein per Dieſer Erfolg erſcheint mir etwas deplaziert, weil er nicht im Stück ſelbſt begründet iſt, nebenſächlichen Aeußerlichkeiten entſpringt. Harry Waldens. ſchließlich das Einzige, wa Mit ſehr glücklicher Hand hat die Theaters“ die Neſtroy'ſche Poſſe, machen“ auf neu gewendet; er ſach glücklichen Einfall gehabt, „Neſtroy zu parodieren. — 13 Pe kgebung von Baugrbeiten. Jür den Neubau der Evangel, uf Herkirche in der Neckarvorſtädt ſolle n die 131 Zſiegeldeckungsarbeiten un(öſſentlichen Angebotsverfah⸗ den wergeben werden. Thie Zeichnungen, Maßenbe⸗ chnungen und Bedingungen 0 auf dem Mannheimer Filial⸗ urkean der Evangel Kirchenbau⸗ inſpektion Heidelberg, G 4 Nr 5 während der üblichen Geſchäfts⸗ ſtunden einzuſehen. Angebotsformulare werden auf Wunſch— gegen Erſtattung der Umdruckfoſten— abgegeben. Schriſtliche Angebste ſind bis um 30. Juli au unterzeichnete ſtelle einzureichen. Zuſchlags⸗ ſriſt 4 Wochen. Mannheiim, den 20. Juli 1904 Evang. Kirchengemeinderat: Hitzig. Dungverſteigerung. Montaäg, 1. Auguſt 1904, vormittags 11 Uhr verſteigern wir auf unſerm Bureau im ſtädtiſchen Bau⸗ hofe U 2, 5 das Dünger⸗ ergebnis von 106 Pferden vom 1. Auguſt bis mit 28. Auguſt in Wochenabteilungen. Mannheim, 28. Juli 1904. Städtiſche Fuhr⸗ und Guts⸗Verwaltung: Krebs. 90000 /454 Iwangs⸗Verſleigernug Dienſtag, 26. ds. Mts,, nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokal 4, 5 hier, im Vollſtreckungs⸗ wege gegen Baarzahlung öffentlich verſteigern: 1 Pritſchenrolle, 1 Parthie Feuerwerkskörper und Möbel verſchiedener Art. 16164 Mannheim, 25 Juli 1904. Lindenmaier, Gerichtsvollzieher. Jwangs⸗Perſteigerung. Dienstag, den 6. ds. Mts., nachmittags 2 Uhr werde ich im Piandlokale hier 4, s, gegen tare Zahlung im Voll reckungswege öffentlich ver⸗ ſteigern: Möbel verſ iedener Art. Mannherm, 25. Juli 1904. Ningel, 16163 Gerichtsvollzieher. K 3, 17 K 3, 17 Verſteigerung. Wegen Wegzug verſteigern wir Dienstag, den 26. Juli 1904, nachmittags 2½ Uhr emunſerm Lokal K 3, 17 öffentlich ge⸗ gen bar: 16168 1 Küichenſchrank, 1 Küchentiſch, Naga verſch. kompl. Betten, Nachtuſch, Waſchkommode mit Marmorplatte, 1 Sofa, Stlhle, 1 Leibſtuhl, 1 Kommode, 1 Näh⸗ maſchine, 1 Hängeſampe, 1 Aus⸗ Viege 1 Wanduhr, Bilder u tegel, 1 Schreibtiſch, Küchen⸗ eſchirre, Herrenkleider, 1zweithil leiderſchrank, Wachstuch und Verſchiedenes. Ferner 1 neues Pianino 1 älieres Tafeltlavier, thoch ſeiner Lüſtre. Theodor Michel. Julins Kuapp. Faufmann, der geg Veretu eine Bareinlage von Mk. 5000 macht, laun ſich dadurch pr. 1. Of dauern. Sillg. erw. Off. unt. Nr 9324b an die Exped. dſs Bl. er e u. und das bildet oft einen f Liebling des N Feſondere ſeine langen, unmotivierten Berliner Brief. „Und neues Leben blüht aus den Ruinen!“ denkt wenn man vor einer Berliner Litfaßſäule ſteht und ſieht, was die Theater uns in dieſen bieten haben.„Der füngſte Leutnant“, Poſſe, in der die vielgerühmte Erneſtine Zrößten Erfolge hatte;„Ma e e ſchon ihre zwei Jahrzehnte auf dem Rücken hat; und„Einen gener f ne weiblichen Bekauntmachung. Vergebung von Uniformſtoffen ꝛe. detr Die Lieferung von Uniform⸗ ſtoffen ſoll im Submiſſions⸗ weg vergeben werden. Intereſſenten werden ein⸗ geladen, Angebote hierauf bis längſtens Samstag, 6. Auguſt l. Is., nachmittags 4 Uhr, verſchloſſen und mit der Auf⸗ ſchrift Stofflieferung“ ver⸗ ſehen auf dem Rechnungs⸗ kontrollbureau Kauf⸗ haus Eingang III Zimmer Nr. 34— abzugeben, wo⸗ ſelbſt die Muſter aufliegen und die Angebotsformulare koſtenlos erhältlich ſind. Mannheim, 21. Juli 1904. Bürgermeiſteramt: Ritter. 180000% Hartmann 1. Kompagnie. Obhannperfamml. Montag, 25. d. M. abends 8 Uhr. Zusammenkunft bei Kanerad Müller Viehhofſtraße 19, wozu einladet 30000% 5 Vertrauensmaun: Tresch. Freiwilige Fenerwehr. Die Mannſchaft der 6, Kompagnie wird hiermit aufge⸗ fordert, ſich behufs Abhaltung einer Probe am Mon⸗ Atag, den 25. Juli Freiwillige Feuerwehr. l. Js. abends 7 Uhr am Spritzenhauſe pünktlich und vollzählig einzufinden. Der Hauptmann: Hoffmann. 152 Jagdgewehre, Flobert, Revolver, 15897 sowie Munition kaufen Sie am besten u. bill, bei Er, Schlempern, Mannheim, I A, 26. oooobedddonssoodsg? 3 Neue Matſesheringe JNeue Bismarck-Heringe Neue HollVollheringe 8 Jeue Salz-Gurken Neue Essig-Gurken 3 Neues Sauerkraut Neue Rothe-Rüben 6 Neue Malta-Kartoffeln 7 Frische Servelat-Wurst Harte Cervelat u. Salami- Wurst 16174 Frisch eingetroffen: Jardell-Butter in Tuben Anchovy-Butter in Tuben 8 Düsseldorfer Senf in Tub. Louis Lochert 8 3, 9 am Markt. G 9000 8 ogdos Oogedddo 2 3 5 0 2 2 5 GoodooοõοHHmaudodd —— ̃ ² Seueral⸗Anz 6. Setle heißen Tagen zu die brave alte einen ihrer die auch von allem, was uns der⸗ ſtadt an höherem Kunſtgenuß beſchert t aus, als ob in der Küche neues Gericht er⸗ Pro primo: man amüſtert ſich ltbewährten Stücke noch Alte iſt ſo viel neues o glücklichen Gegen⸗ man mehr loben ſoll: wie die Stücke früher geſpielt wurden, als ſie neu die Art, wie man uns dieſe lebensluſtigen alten nant“ wäre nach meinem Geſchmack en; nach der neuen Art, Fräulein Annie Und zwar tut ſondern aus kleinen, Aber immerhin— Berlin amüſtert ſich, und das iſt in dieſer heißen Jahreszeit doch 8 man vom Theater verlangt. Direktion des„Neuen Einen Jux will ſie hat nämlich den in dieſem Neſtroy'ſchen Stück— eſtroy und Neſtroy's Zeit. Monologe, die von den Aades-Aursd Schaufpielern gewiffermaßen ins Publifum hineingeſprochen werden mußten. Dieſe Monologe werden jetzt, um die paro⸗ diſtiſche Wirkung zu erzielen, von den Schauſpielern direkt vorn von der Rampe aus in das Parkett hinein deklamiert; und es iſt urkomiſch, wenn der Monologiſierende am Schluß ſeines Monologs auch noch ein Stück des jetzt folgenden Dialogs„ber⸗ ſehentlich“ in das Parkett hinein ſpricht. Sehr ulkig macht ſich auch die Parodie auf die damalige Einfachheit der Bühnen⸗ ausſtattung: ſämtliche Tiſche, Stühle, Sofas und andere Möbel ſind an die Wände gema Ut, die Verwandlungen gehen meiſt bei offener Szene vor ſich, und es reizt unſere verwöhnten Nerven tark zum Lachen, wenn ſich ſo recht gemächlich eine Wand hereinſchiebt, auf der ein paar biedere Großvaterſtühle und ein altmodiſcher Kleiderſchrank aufgemalt ſind. „Mamzelle Nitouche“, die uns nicht, wie in früheren Jahrzehnten, als„Vaudeville“ ſondern als„Poſſe mit Geſang“ vorgeführt wird, hat am wenigſten Auffriſchung nötig gehabt. Dieſes von dem Franzoſen Herve ſo geſchickt in prickelnde Muſil geſetzte Fräulein hat ſo viel natürliche, geſunde Friſche in ſich, daß man ihr von den zwanzig Jahren ihrer Bühnenexiſtenz noch recht wenig anmerkt. Wenigſtens ſo weit es ſich um die Muſik und ihre unmittelbare Wirkung auf die ſommerlich heiter geſtimmten Gemüter handelt. Mit dem Text, der den Federn von Meilhac und Millaud entſtammt, iſt es eine andere Sache. Der mutet uns manchmal ein bischen altertümlich an. Die einzige größere Einlage, die man dem prickelnden Stücke ge⸗ geben hat, iſt ein hübſches Potpourri„Komponiſtengeheimniſſe“; Harry Walden trägt es vor und es gefällt allabendlich enorm; es iſt namentlich muſtkaliſch ſehr nett durchgeführt und ſchil⸗ dert mit liebenswürdiger Drolerie, wie gewiſſe neuere Melodien aus gewiſſen älteren entſtanden ſind; insbeſondere der Vers, in dem unſerem Berliner Komponiſten Paul Lincke nach⸗ gewieſen werden ſoll, daß ſeine„Glühwürmchen“ eigentlich von Sidney Jones in der Geiſha eingefangen wurden, iſt ſehr geſchickt gemacht; es iſt kaum zu merken, wie die Paul Lincke'ſche Melodie von den„Glühwürmchen“ in die Goldfiſchchen⸗Melodie aus der Geiſha übergeht. Man merkt nur, daß der Vers mit der erſten Melodie beginnt und mit der zweiten endet; und ſelbſt⸗ verſtändlich wirkt dieſe überraſchende Entdeckung kräftig auf die im Hochſommer nicht allzu anſpruchsvollen Lachmuskeln. Diejenigen Berliner Bühnen, die es mit ihrer Mürde nicht man vereinbaren können, ausſchließlich Heiteres zu bringen, haben faſt alle ihre Pforten geſchloſſen; ſo die königlichen, Ins⸗ das Deutſche Da ſch ſeßt ſo biel von amüfanten Theatern e habe, müßte ich nun eigentlich auch von dem ruſſiſch⸗japaniſchen Kriegstheater reden, das ja auch die ſeltſamſten Schwänke zei⸗ tigt. Die mangelhafte Wahrheitsliebe der Ruft nicht einmal vor der gewaltigen Ziffer von 30 000 zeitigt die merkwürdigſten Erſcheinungen. Zum eine große Zeitung in Berlin, die ſ lager als auch nach Japan einen Spezialber ſandt hat. Aus den Redaktionsräumen dieſer Zeitung ſen, die kürzlich zurückſchreckte, Beiſpiel iſt da owohl zum ruſſiſchen Feld⸗ ſterſtatter ent⸗ iſt folgendes— allerdings unverbürgtes— Geſchichtchen zu meinen Ohren gedrungen. Der koſtſpielige Spezialberichterſtatter in Tokio tele⸗ graphierte immer genau das Gegenteil von dem, was der noch dedeutend koſtſpieligere Spezialberichterſtatter in dem Telegraphendraht anvertraute. So ging Seit Wochen. ließ natürlich immer nur Sowohl die ruſſiſche wie die japaniſche. Telegramm aus Mukden es alle Tage. Es mochte wohl auch an der Zenſur liegen, die das durch, was ihr in den Kram paßte. Und wenn eben ein Mukden gekommen war mit dem Inhalt:„Von heute ab haben die Japaner nicht mehr die mindeſten Chancen“, dann kam eine Stunde ſpäter eine Depeſche aus Tokio, in der wieder ein koloſſaler japaniſcher Sieg mit ein paar Groß ruf⸗ ſiſchen Toten gemeldet wurde. gewohnt, daß, wenn er ins Der Verleger war es ſchon längſt Redaktionsbureau kam, der Chef⸗ redakteur ihm zwei Telegramme entgegenhielt, von denen das eine das andere Lügen ſtrafte. So trat denn kürzlich der das Redaktionsbureau ein:„Na, was gibt's neuese wieder aus Mukden das Gegenteil von Tokios“ „Nein,“ erwiderte der Chefredakteur, graphieren beide dasſelbel“ Verleger gerade wieder einmal in Natürlich „heute tele⸗ „Dasſelbe? Doktor, ſind Sie verr ückt geworden oder wollen Sie mich foppen?“ „Nein, nein! Beide telegraphieren wörtlich dasſelbe. Hier haben Sie die Depeſchen!“ „Wirklich? Das freut mich aber aufrichtig!“ Der Ver⸗ leger nimmt die beiden Papiere und lieſt ſie durch. Dann geht er ſtill zur Türe hinaus. verflogen zu ſein nämlich gleichlautend: Bitte um w „Heute nichts Thegater, das Leſſingtheater uſlo. ————— —— ———————————ůů——————————ů Wegen zu großen Lagers werden Moderne Müchen⸗ Kaſſenſchrank Cre a 5 2, 4, im Hof. 16171 Soſort zu mi ten geucht elegante 4 Zimmerwohnung in geſunder Lage, womöglichſl mit Garten. Offerten mit Preis sub. H. 8. 9655 an Rudolf Moſſe, Maunheim. 314 n vermieten. 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Mts., nachmittags 3¼ Uhr, sanft entschlsfen ist. „Mannheim, den 25. Juli 1904. 55 Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung fludet Dienstag nuchm. ¼4 Uhr statt. Hannheim, F I, 2. Ludwigshafeg 0 Danliſagung. 0 Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme bei dem mich ſo ſchwer betroffenen Verluſte meines lieben unvergeßlichen Mannes Joſef Braun, ſage ich an dieſer Stelle meinen innigſten Dank.— (Insbeſondere danke ich für die troſtreichen Worte des alttatholiſchen Pfarrers Herrn Chriſtian am Sarge des Verblichenen, für die ehrenvolle Leichenbeſtattung, die zahlreichen Blumenſpenden und auch für die Be⸗ eteiligung des Militär⸗Vereins hierſelbſt. Mannheim, den 25. Juli 1904. Frau Luiſe Braun Wwe 50861 eb. Rohrer. Haak⸗, Filz⸗ u. Seidenhüten für Herran u. Anaben Zlber-Auflage. I Norvveahrend Gebr. Kunke! daens ie ogvaphhojaegod Todes-Anzeige. Wir erfüllen hiermit tiefbetrübt die traurige Pflicht, Freunden und Bekannten mitzuteilen, dass mir mein innigst geliebter Gatte, Vater, Schwiegervater und Grossvater Herr Ludwig Grai, Privatmann, infolge schweren Leidens durch den Tod entrissen wurde. Mannheim, den 24. Juli 1904. Die Beerdigung, deren Zeit noch Ifindet von der Leichenhalle aus statt. Stett qedle besomdenemn Amzeige. Todes-Anzeige. Heute Nacht 12 Uhr entschlief sanft meine Hebe Frau, unsere gute Mutter, Sehwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter Käthehen Heuss gek. Staab im Alter von nahezu 70 Jahren. Mannheim, Karlsruhe, Dirmstein, den 28. Juli 1904. Die Beerdigung findet Dienstag, den 26. lulh, der Leichenhalle des Mannheimer Friedhofes aus statt. satlonshaus entfernt. nr Renommlert durch seine schöne u. gesunde Lage, vorzügl. Verpflegung u. billigste Preise. Garten.— Feine Küche.— Inklusive Zimmer v. 5 M. an. 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