1 eeeeee —— Er iſt jedoch der Anſicht, daß gegen die Einführung von Abgaben auf adiſche Volkszeitung. Aan neent Gadiſch zeitung.) 70 Pfennig monatlich. Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez inel. Poſt⸗ aufſchlag M..4 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 8 Pfg⸗ Inſeratez E 6, 2. Die Colonel⸗Zeile. 20 Pfg. Auswärtige Inſerate. 28„ Die Reklame⸗Zeile„„ 60 3 Unabhängige Tageszeitung. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Geleſeme und verbreilelſte Jeilung in Maunheim und Amgebung. Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 uhr. — Fuüͤr unverlangte Manuſkreipte wird keinerlei Gewähr geleiſtet.. (Mannheimer Volksblatt.) Telegramm⸗Abreſſe: „Journal Mannheim“ Telephon⸗Nummern: Direktion u. Buchhaltung 1449 Druckerei⸗Bureau(An⸗ nahme v. Druckarbeiten 341 Redaktioan 377 Expedition 118 Filiale(Friedrichsplatz) 6680 E 6, 2. Nr. 382. Mittwoch, 14. Dezember 1904. (2. Mittaablatt.) Vereins⸗Zeitung der Stadt Mannheim und Umgebung. In der„Vereinszeitung für Mannheim und Umgebung“ werden alle Berichte über Verſamm⸗ lungen, Feſtlichkeiten und ſonſtige Veranſtalt⸗ ungen der Vereine und Geſellſchaften ver⸗ öffentlicht. Die 38. ordentliche Mitgliederverſammlung des Vereins badiſchet Tierärgte fand unter zahlreicher Beteiligung der Tierärzte aller Gegenden des Landes am 22. November d. Is. in den Sälen des Holel „Friedrichshof“ in Karlsruhe ſtatt. Von den Beſchlüſſen zu den zahlreichen Punkten der Tagesordnung wollen wir nur folgende hervorheben. Das Kapital der Furchsſtiftung ſoll in Zukunft zur Unterſtützung bedürftiger Hinterbliebener badiſcher Tierärzte verwendet und zur Vergrößerung des Kapi⸗ tals eine einmalige Sammlung unter den Vereinsmitgliedern veranſtaltet werden. Die beantragte Errichtung einer Sterbe⸗ kaſſe wurde vertagt und beſchloſſen, die Direktion möge zuerſt mit der Sterbekaſſe deutſcher Tierärzte in Unterhandlung treten, unter welchen Bedingungen ein Anſchluß an dieſelbe zu erzielen ſei.— Von allgemeinem Intereſſe war ein Vortrag des Bezirkstierarztes Schuhmacher⸗Freiburg: Ueber die prak⸗ tiſche Durchführung der Milchkontrolle unter Mitwirkung von Tierärzten in verſchiedenen Städten. Der Vortragende hat eine große Anzahl deutſcher Städte beſucht und ſich ſpeziell über die Durchführung der Milchkontrolle unter⸗ richtet. Aus ſeinem Bericht entnehmen wir, daß die Milch⸗ kontrolle, wie ſie zur Zeit durchgeführt wird, den hygieniſchen Anforderungen nur in ſehr geringem Maße entſpricht, da ſich die Kontrolle in der Hauptſache darauf beſchränkt, zu beſtimmen, ob die Milch entrahmt oder gewäſſert iſt. Für Reinlichkeit und Geſundheit der Milch ſind nur allgemeine Beſtimmungen vor⸗ handen, wie z.., daß die Milch von geſunden Tieren ſtammen ſoll, aber eine wirkſame Kontrolle darüber iſt nicht vorgeſehen. Von der Mitwirkung der Tierärzte bei der Milchkontrolle wird nur ein geringer, keilweiſe auch gar kein Gebrauch gemacht. Redner kam zu dem Schluſſe, daß dem Waſſerzuſatz zur Milch hygieniſch bei weitem nicht die Bedeutung zukäme, wie der Her⸗ kunft der Milch von kranken Tieren, ſowie der Füt⸗ terung der Milchkühe mit ungeeigneten Futtermitteln und insbeſondere auch der unreinlichen Aufbewahrung der Milch und der Milchgefäße. Wenn aber nach dieſer Richtung hin der Konſument in ſeiner Geſundheit geſchützt werden ſolle, ſo könne dies nur geſchehen durch die Einführung einer tier⸗ ärztlichen Stallkontrolle. Der Vortrag wurde mit großem Beifall aufgenommen. In der darauffolgenden Dis⸗ kuſſion gaben verſchiedene der anweſenden Tierärzte ihre Er⸗ fahrungen betr. die Behandlung der Milch und der Milchtiere bekannt. Insbeſondere wurde betont, daß Tiere mit ausgeſpro⸗ chener Eutertuberkuloſe noch lange Zeit gemolken werden. Auch der Fütterung der Milchkühe und der Streu ſei große Aufmerk⸗ ſamkeit zuzuwenden. Tadelloſe Sauberkeit der Milchgeſchirre und der melkenden Perſonen ſei auch ein Erfordernis, gegen das viel verſtoßen werde. Perſonen mit anſteckenden Krank⸗ heiten dürfen unter keinen Umſtänden als Melker geduldet werden. Dieſe kurzen Andeutungen dürften wohl genügen, um die Wichtigkeit des Themas klar vor Augen zu führen. Nach⸗ dem mit der darauf folgenden Neuwahl des Vorſtandes ſämt⸗ liche bisherigen Vorſtandsmitglieder wiedergewählt worden waren, brachte der Vorſitzende einen Aufruf zur Errichtung eines Denkmals für den berühmten franzöſiſchen Tierarzt und Bakterieologen Profeſſor Nocard zur Verleſung. Es wurde ein Beitrag von 120 Mk. aus der Vereinskaſſe genehmigt. 1 ſchloß ſich ein gemeinſames Mittagsmahl und abends ein ankett. ** In der Dezember⸗Verſammlung des Mittelrheiniſchen Fabrikanten⸗ Vereins ſprach Herr Reichstagsabgeordneter Bergrat Gothein⸗Breslau⸗ Kleinburg über „Die Verſtaatlichung des Binnenſchiffahrts⸗ Betrie des“. Redner verwies zunächſt darauf, daß in den letzten Jahren mehr und mehr in weiten Kreiſen das Beſtreben zu Tage getreten ſei, grö⸗ ßere Erwerbszweige in den Staatsbetrieb überzuführen. Es ſei zuerſt in den 70er Jahren damit begonnen worden, die Eiſenbahnen zu ver⸗ ſtaatlichen. Neuerdings werde namentlich ſeitens der konſervativen Partei eine Verſtaatlichung des Steinkohlenbergbaues angeſtrebt und das Allerneueſte ſei der Wunſch nach einer Verſtaatlichung des Bin⸗ nenſchiffahrtsbetriebes. Redner beſprach dann die von dem Abge⸗ ordneten Am Zehnhoff geſtellten Anträge, an welche ſich die weiteren Anträge auf Einführung von Schiffahrtsabgaben angeſchloſſen hätten, um dann insbeſondere auf die ſchwere Schädigung einzugehen, die eine etwaige Einführung von Schiffahrtsabgaben auf dem Rhein für die Rheinlande, Heſſen, Baden pp. bedeuten würde. »Vertreter der Konſumenten zugezogen habe. den freien Waſſerſtraßen vor Allem der§ 54 der Reichsverfaſſung ſchützen werde, und wenn dieſem Paragraphen die gekünſtelte Aus⸗ legung gegeben werde, die erſt kürzlich Herr Staatsminiſter von Budde ausgeſprochen habe, ſo würde wohl in letzter Inſtanz das Reichsgericht zu ſprechen haben. Dann ſei wohl nicht zu zweifeln, daß eine richtige Auslegung der Reichsverfaſſung erfolgen werde. Gegen eine Aende⸗ rung der Reichsverfaſſung biete jedoch der Reichstag in ſeiner jetzigen Zuſammenſetzung keinen Schutz, die Entſcheidung müſſe daher bei dem Bundesrat liegen und zwar namentlich bei den ſüddeutſchen Staaten, die an der Freiheit des Rheines, die übrigens auch noch in der Rhein⸗ ſchiffahrtsakte einen Schutz finde, intereſſiert ſeien. Es liege daher im allgemeinen Intereſſe, wenn auf die betreffenden Regierungen in der Richtung eingewirkt würde, daß ſie mit aller Energie ſich gegen eine falſche Auslegung der Reichsverfaſſung wehren. Dann berichtete Herr Rechtsanwalt Dr. Ful d⸗Mainz über die Ergebniſſe der Kartellenquete. Der Redner bedauerte es, daß man ſich nicht entſchloſſen habe, ein Enqueteverfahren nach engliſchem Muſter mit eidlicher Verneh⸗ mung einzuführen, ferner daß man keine Arbeiter und zu wenig Ein Mißßſtand ſei es ferner, daß die Kommiſſion auf juriſtiſche Fragen gar nicht eingehe, bor Allem nicht den Zuſammenhang zwiſchen dem Aktienrecht und der Truſtentwickelung, auch nicht die Verwendung der Geſellſchaft m. b. H. als Truſtform betrachte. Dieſe Fehler müßten bei der Fortſetzung der Enquete unbedingt vermieden werden. Bezüglich der montan⸗ induſtriellen Kartelle ſeien die Ergebniſſe nicht ſchlecht geweſen, es ſei habe tatſächliches Material beſchaffen worden, das in dieſer Vollſtändigkeit bislang nicht erreichbar geweſen, auch habe die En⸗ quete manche Mißverſtändniſſe und Zwiſtigkeiten beſeitigt, ſowohl zwiſchen verwandten Kartellen, als auch zlviſchen Kartellen und Handel. Minder günſtig äußert ſich Redner über die Ergebniſſe bei den andern bislang unterſuchten Syndikaten. Bei dem Papierſyn⸗ dikat ſeien die Verhältniſſe kaum geklärt worden. Die Einigungs⸗ verſuche zwiſchen dem Börſenverein deutſcher Buchhändler und dem Akademiſchen Schutzverein ſeien ergebnislos verlaufen. Wer die Schuld daran trage, will Redner mit Rückſicht auf ſeine Beziehungen zu dem Börfenverein dahin geſtellt ſein laſſen. Auch bezüglich des Drahtſtiftenſyndikates ſei das Reſultat nicht ſo befriedigend geweſen, wie bei dem Kohlenſyndikat. Trotzdem müſſe die Fortſetzung der En⸗ quete befürwortet werden, nicht etwa weil man dadurch unmittelbar die Möglichkeit zu einem geſetzgeberiſchen Eingriff erhalte, ſondern weil man ein objektives Material über die tatſächliche Geſtaltung erlange. An ein Antikartellgeſetz ſei nicht zu denken, trotz der ſeit dem Mißlingen der Hiberniaverſtagtlichung wieder geänderten Hal⸗ tung der preußiſchen Regierung zu der Kartellfrage, die der Redner wegen der vielfachen Schwankungen einer ſcharfen ritit unterwieft. Wenn die Enquete unter Vermeidung der bisher begangenen Fehler fortgeſetzt werde, ſo werde man immerhin Ergebniſſe erzielen, welche die aufgewendete Mühe lohnten und für die wiſſenſchaftliche und praktiſche Behandlung des Kartellproblems von großer Wichtigkeit ſeien. Hannheim. Mannheimer Altertumsverein. Im Vereinsabend am letzten Mittwoch berichtete Herr Notar Dr. Ritter aus Ladenburg über Erlebniſſe und Eindrücke, die er auf ſeiner Reiſe nach Algier gehabt hat. Nach einer kurzen Ueber⸗ ſicht über die Geſchichte Algeriens und ſeine Erſchließung im 19. Jahrhundert, die die Franzoſen große Opfer gekoſtet hat, ſchilderte der Herr Vortragende an der Hand von Lichtbildern, die Herr Profeſſor Eichler mittelſt des dem Großh. Gymnaſium gehörigen Apparates vorzuführen die Güte hatte, die mannigfaltige und reizvolle Natur des Landes und die Eigenart der verſchiedenen Völkerraſſen, die es bewohnen. Aus dem„maſtenreichen Wald“ des Hafens von Marſeille gings in ſtürmiſcher Fahrt hinüber nach der Hauptſtadt Algier, die ſtufenweiſe von der Küſte aus anſteigt zu dem Berggipfel, der von einem alten Kaſtell gekrönt iſt, und deren moderne Viertel in ſchroffem Gegenſatz ſtehen zu dem alten, enggebauten mauriſchen Stadtteil. Der Aufenthalt in der Hauptſtadt wurde unterbrochen durch Aus⸗ flüge in die kandſchaftlich ſchöne und maleriſche Umgegend; dann ging die Reiſe weiter ins Land hinein, anfangs durch wohlangebaute Strecken, dann durch die einförmige und doch nicht reizloſe Wüſte mit dem ſchneebedeckten Aklasgebirge im Hintergrund, zu der Oaſe Biskra mit ihrem üppigen Pflanzenwuchs, zu dem in die Wüſte vor⸗ geſchobenen alten Römerlager Lambaeſis und der Römerſtadt Timgad, deren wohlerhaltene Gebäude, Straßen und Tore mit Pompejt wett⸗ eifern. Der Rückweg führte über Conſtantine(Eirta), die ehemalige Reſidenz der numidiſchen Könige, die, auf einem ſteilen Felsklotz auf⸗ gebaut, von einer waldesgrünen Schlucht ringsum umgeben iſt. Ueberaus anziehend und feſſelnd waren die Schilderungen, die der Herr Vortragende an die vorgeführten 44 Lichtbilder, die er meiſt ſelber aufgenommen hat, anknüpfte: ſie zeigten das buntbewegte Straßenleben und den Marktverkehr in den Städten und Oaſen, die verſchiedenen Völkertypen, wie Berber, Araber, Türken, Juden und Neger, in ihren eigenartigen Trachten, dann wieder das franzöſiſche Militär, die Fremdenlegionäre, die ſtattlichen urkos und die ſchmucken Spahis und endlich die in religiöſem Fanatſsmus unheimlich erregte Vorksmenge. Dann führten ſie den Zuhörer hinaus in die endlos ſich dehnende Wüſte, die in ihrer welligen Geſtaltung und ihren wunderbar ſchönen Sonnen⸗Auf⸗ und Untergängen an das Meer er⸗ innert, ſie ließen ihn die Fata Morgang ſchauen und verſetzten ihn in die Zeiten des Altertums zurück, als hier der kühne Jugurtha der⸗ gebens um ſeine Freiheit ſtritt und dort der römiſche Soldat an Saum der Wüſte Grenzwache hielt. Man bedauerte nur das eine, Zeichen des.H..“ helle Lachſalven hervor. Beſonders gefiel aus⸗ daß dem trefflichen Darſteller die Zeit nicht ausreichte zu einer Schilderung von Tunis und Karthago, das er auf ſeiner Reiſe eben⸗ falls beſucht hat. Statt deſſen mußte er ſeine Zuhörer in raſchem Fluge auf dem gleichen Wege nach Marſeille zurückführen und von da längs der Riviera über Genua und Gotthard in ſeine Schwarz⸗ wälder Heimat, die er im Spätherbſt verlaſſen hatte und nun im Winterkleide wiederfand. Dem herzlichen Dank, den die zahlreiche Zuhörerſchaft durch ihren Beifall am Schluß kundgegeben hatte, ver⸗ lieh der Vereinsvorſitzende, Herr Major z. D. Seubert, warmen Ausdruck durch ein Hoch, das er auf die Herren Ritter unm Eichler ausbrachte. 5 Der Kaufmänniſche Verein„Hanſa“ Mannheim im Verband Deutſcher Handlungsgehilfen Leipzig veranſtaltete am Samstag, 3. Dezember, im Bäckerinnungsſaale einen Herrenabend, wozu ſich eine ſtattliche Anzahl Mitglieder und Gäſte eingefunden hatte. Das Programm geſtaltete ſich recht abwechslungsreich. Allgemeine Lieder wechſelten mit Kouplets und humoriſtiſchen Vorträgen ſeitens mehrerer Mitglieder und Gäſte ſowie Muſtkpiescen ab und ſo verlief der Abend in ſchöner, harmoniſcher Weiſe. Jeder Teilnehmer wird ſich dieſes ſchönen Abends gerne er⸗ innern.— Schon heute wollen wir darauf aufmerkſam machen, daß für den Februar ein Ball mit beſonderen Ueberraſchungen vors bereitet wird. Der Zweigverein Mannheim⸗Nord der Ortsgruppe Mannheim im Deutſchnationalen Handlungsgehilfen⸗Verband veranſtaltete am Sonntag abend im Geſellſchaftshaus der großen Karnevalgeſellſchaft Neckarvorſtadt eine äußerſt wohlgelungene Weihnachtsfejer. Schon lange vor Beginn war der große Saal gut beſetzt und gegen 8 Uhr war kein Plätzchen mehr zu haben, ſodaß leider viele Freunde des Vereins wieder umkehren mußten. Nach einer Vegrüßungsanſprache des erſten Vorſitzenden Schwarz, der darin auch auf die ernſten Beſtrebungen des Deutſchnationalen Verbandes hintoies, eröffnete Herr Ludwig Maher mit dem„Bet⸗ telbua“ den Reigen und errang großen Beifall. Herr Schnepf er⸗ freute die Verſammelten durch ein paar ſchöne Bariton⸗Soli, worauf das einaktige Weihnachtsſtück„Weihnachten unter Kaiſer Wil⸗ helm II.“ über die Bretter ging. Um die vortreffliche Wiedergabe des Stückes machten ſich verdient die Damen Kätchen Baſſauer un Emma Fluhr, die HH. Heerwagen, Mayer und Rö hr n Im zweiten Teil der Vortragsfolge brachte das Theaterſtück„Im gezeichnet Herr Moritz als Iſaak Levyſohn. Aber auch alle übrigen Mitwirkenden, ſo Frl. Fluhr und Frau Schwarz, ferner die Herren Heckel, Schreiter und Schwarz und nicht zum letzten Herr Peſch entledigten ſich ihrer Aufgabe mit viel Geſchick. Die Klavierbegleitung hatte in liebenswürdiger Weiſe Fräulein Emma Schenk übernommen. Herr Adolf Meher wies noch auf die bevor⸗ ſtehenden Wahlen zu dem Kaufmannsgericht hin und bat um aller Unterſtützung. Erſt lange nach Mitternacht trennte man ſich mit dem Bewußtſein, einen herrlichen Abend verlebt zu haben. 8 Theoſophiſcher Vortrag. In der Theoſoph. Geſellſchaft Mannheim hielt am Dienstag im Saale der Loge C. z. E.(IL. 8, 9) Herr Edoin Böhme aus Leipzig einen öffentlichen Vortrag über das Thema: DaßRVHRNC Menſch in ſeinen ir diſchen und überirdiſchen Zu⸗ ſtänden.“ Der Vortragende betonte zunächſt, daß niemand ſeiner Konfeſſion abwendig gemacht und auch niemand in ſeinen freien An⸗ ſchauungen durch die Theoſophiſchen Geſellſchaften eingeengt werden ſolle, ſondern es gelte nur, das beſſere Selbſt des Menſchen, das alles in Liebe umfaßt, zu größerem Leben anzuregen. Dieſe um⸗ faſſende Liebe werde in den Theoſophiſchen Geſellſchaften als Theo⸗ ſophie bezeichnet und als das höchſte Entwicklungsziel betrachtet. Der Redner gab für die Einheit des Daſeins zunächſt eine philoſophiſche Begründung. Die Formen der Erſcheinungswelt ſind nach Oet, Zeit und Beſchaffenheit getrennt. Das Weſen aller Dinge aber iſt ein einziges(Gott). An zahlreichen Figuren erläuterte der Redner dann den Zuſtand des verkörperten Menſchen, die Entkörperung und Wiederverkörperung; ſowie den ſchlafenden Menſchen, den Doppel⸗ gänger, den Irrſinnigen, den Selbſtentleibten und den erleuchteten Menſchen. Im Gabelsberger Stenographen⸗Verein hielt am vergangenen Mittwoch Herr Leo, ſtaatlich geprüfter Lehrer der Stenographie, einen Vortrag über das Thema „Was wirkt und was will die ſtenographiſche Bewegung.“ Der Red⸗ ner, der es vorzüglich verſteht, aus allem den Kern herauszuſchälen, hielt die zahlreichen Zuhörer während des faſt einſtündigen Vortrags dauernd gefeſſelt. Seine Ausführungen gipfelten darin, daß der Kampf der Syſteme, alſo die ſtenographiſche Bewegung, unſtreitig ſegensreich gewirkt hat. Einmal dadurch, daß infolge des Kampfes die Aufmerkſamkeit erregt wurde und die Kämpfenden ſich bemühten, durch gute Leiſtungen den Gegner aus dem Felde zu ſchlagen, dann auch dadurch, daß im Kampfe die Waffen ſtets ſcharf gehalten werden mußten. Höchſt wahrſcheinlich würde die ſtenographiſche Schrift nicht den Grad der Entwickelung erreicht haben, den ſie heute beſitzt, wenn nicht fortwährend daran gefeilt worden wäre. Anderſeits ſei gun aber zu erwarten und zu wünſchen, daß der Kampf ein Ende nehme und zum Vorteil der noch weiteren Verbreitung Friede bei uns ein⸗ Denn erſt dann, wenn die Stenographen untereinander ſich andern Schrift leſen kann, wird der Seite. Veneral-euzeiger. Mammnhern, 14. Vezender bis überall an den Schulen Gelegenheit zur Erlernung der Schnell⸗ ſchreibkunſt gegeben iſt. Selbſtberſtändlich kann aber, wenn eine Regierung die Einführung beſchließt, nur ein einheitliches Syſtem in Frage kommen, wie denn auch diejenigen Staaten, die jetzt, zum Teil ſchon ſeit einer Reihe von Jahren, geregelten Unterricht in der Stenographie erteilen laſſen, nur ein Syſtem, das Gabelsberger' ſche zulaſſen. Der Kampf um die Schule iſt unter den Anhängern der ker⸗ ſchiedenen Syſteme eben jetzt, da die Entſcheidung immer ünder rülckt, am heftigſten entßhrannt, und mit der Mahnung, daß die Jünger Gabelsbergers in bieſem Kampf, der bis jetzt für ſie den günſtigſten Verlauf nahm, nicht erlahmen mögen, ſchloß der Vortragende ſeine äußerſt intereſſanten Darlegungen. Die Sängerhalle Mannheim hielt verfloſſenen Sonntag Abend in ihrem neuen Lokal zum„Carl Theodor“ ihre erſte Bierprobe ab. Bei Beginn derſelben Punkt 5 Uhr, war der geräumige Saal ſchon bis auf den letzten Platz gefüllt, ein Beweis für das große Intereſſe, das nicht nur die Mit⸗ glieder, ſondern auch die Freunde der Sängerhalle ihren Veranſtal⸗ tungen entgegen bringen, Der Präſident des Vereins, Herr Mayer, eröffnete mit einer kurzen Anſprache die Bierprobe. Das ſinnreich zuſammengeſtellte Programm wies ein umfangreiches Repertoir auf, das in ſeiner Vielſeitigkeit von vornherein ſchon auf einen genuß⸗ reichen Abend ſchließen ließ. Wir haben uns in unſeren Erwartungen auch nicht getäuſcht. Als erſte Nummer brachte die wohlgeſchulte Sängerſchaar unter Leitung ihres verdienſtvollen Dirigenten, Herrn Chordirektor Richard Bärtich, den Chor:„Schaefſers Sonntags⸗ lied“ zu Gehör. Hierauf folgten Soli, Duette und Terzette der Herren Jean De Lank, Koblenz und Fr. Winkler. Mit dem humoriſtiſchen Quartett„Die kurierten Freier“, wobei ſich außer den vorgenannten Herren noch Herr Stetzler als„Atella“ verdient machte, ernteten die Darſteller reichen Applaus. Als Dia⸗ lekt⸗Deklamatoren hörten wir die Herren Deichmann und Bren⸗ mer, welche mit ihren originellen Vorträgen wahre Lachſalven her⸗ vorrriefen. Das wohlbekannte Quartett der Sängerhalle, die Herren Göpferich, Gebhardt, Menz und Jeckel, brachten drei Lieder ernſten und heiteren Inhaltes in gewohnter Exaktheit zum Vortrag und fanden überaus dankbare Zuhörer. Herr Andr. Rück eigte ſein heiteres Talent im Vortrag zweier gelungener Couplets. ie Klavierbegleitung lag in den bewährten Händen des Herrn Bauſch, während eine Abteilung der Kapelle Petermann die Zwiſchenpaufen ausfüllte. Auch dieſen Herren gebührt für ihre ſehr gute Leiſtung Anerkennung. Die Leitung des ganzen Abends lag Herrn Jean De Lank ob, der ſich ſeiner Aufgabe in wirklich tadel⸗ loſer Weiſe entledigte. Die Abwicklung des Programms ging raſch und glatt von Statten. Die Sängerhalle kann mit berechtigtem Stolz wie auf alle ihre Veranſtaltungen, ſo auch auf dieſe wohlgelungene Bierprobe zurückblicken, womit ſie bewieſen hat, daß ſie nicht nur auf dem Boden der ernſten Sangeskunſt, ſondern auch auf dem Gebiete des Humors ihren Mann ſtellt und beiderſeits über gute Kräfte verfügt. Das zur Probe verabreichte Sonnenbräu, ſowie die Spefſen, machten Herrn Reſtaurateur Landwehr alle Ehre. Der Kriegerverein Heranſtaltete am Sonnag, 4. Dezember im Saale des Ballhauſes ſeine Weihnachtsfeier mit Kinderbeſcheerung. Die Mitglieder nebſt Familienangehörigen hatten ſich hierzu ſehr zahlreich ein⸗ gefunden. Die Kinderbeſcheerung, welche ſchon nachmittags 3 Uhr begann, wurde eingeleitet durch einen Prolog, geſprochen von Lina Hackelberg. Sodann begrüßte der 1. Vorſitzende, Herr Rechtsanwalt Klein die Anweſenden. Hierauf ging das Weihnachts⸗ ſpiel„Den Menſchen ein Wohlgefallen“ in Szene, wobei die mit⸗ wirkenden Damen Fräulein Köhler, Ohr und Brunn ſowie al Kaſper und Eugen Hackelberg den wohlverdienten ifall ernteten. Nachdem noch von Kindern verſchiedene Gedichte vorgetragen worden waren, wurden die Kinder mit einer Kleinigkeit beſcheert. Um 8 Uhr fand die Hauptfeier ſtatt. Nachdem der Abend burch Muſikſtücke der Kapelle Becker eingeleitet war, begrüßte der erſte Vorſitzende die Erſchienenen, ſprach über die Bedeutung des Feſtes und wünſchte allen Anweſenden einen gemütlichen Abend. Zunächſt ſprach Fräulein Köhler einen hübſch abgefaßten Prolog. Sodann folgte ein Geſangsvortrag des Herrn Georg Jacob, der großen Applaus fand. Die beiden Theaterſtücke„Eine Weihnachts⸗ überraſchung“ und„Hohe Gäſte oder Exzellenz und Elefant“ fan⸗ den durch die Damen Fräulein Brunn, Ohr und Ziegler, ſowie die Herren Betzga, Sutter, Wolf u. Gräf eine flotte Wiedergabe. Die Pauſen wurden durch Kuplets, vorgetragen von den Herren Sutter und Gräf, ſowie durch Muſikſtücke aus⸗ gefüllt. Die Regie lag in den Händen des Kameraden Auguſt Schweitzer, der durch das gediegene Programm ſich den vollen Dank aller Teilnehmer an dieſem Abend erworben hat. Velycipediſten⸗Verein Mannheim E. B. Die Generalverſammlung fand am letzten Freitag ſtatt, und war ſolche ſehr gut beſucht. Dem, durch den Vorſitzenden erſtat⸗ teten Rechenſchaftsbericht über das abgelaufene 21. Vereinsjahr entnehmen wir, daß die Mitgliederzahl von 68 auf 67 geſtiegen iſt, und das Vereinsvermögen, welches nunmehr Mk. 3766,65 beträgt, eine Zunahme von M. 850 erfahren hat. Der Verein hat auch im abgelaufenen Jahre das Tourenfahren eifrig gepflegt, und ſich mit großem Erfolg am Reigenfahren beteiligt. Die Vorſtandswahl ergab folgendes Reſultat: 1. Vorſitzender: Otto Oppenheimer. 2. Vorſitzender: Karl Hellmann. Schriftführer: Wilhelm Harke. Kaſfier: Otto Chatelain. Fahrwarte: Heinrich Gräber, Hermann Hennecke. Beiſitzender: Willy Möſſinger. Verein Knabenhort. Am letzten Freitag hielt der genannte Verein eine Generalverſammlung ab, welche im Café„zur Oper“ abends halb 9 Uhr ſtattfand.— In ſeiner Eröffnungsanſprache teilte der Vorſitzende, Herr Landgerichtsdirektor Wengler, die Gründe mit, welche es ihm unmöglich gemacht hatten, die Einladung für einen früheren Zeitpunkt ergehen zu laſſen. Zu ſeinem lebhaften Bedauern ſah er ſich auch genötigt zu bemerken, daß der bisherige Schriftführer, Herr Oberinſpektor Buch, durch die Rückſicht auf die große Arbeitslaſt, die ihm ſeine Amts⸗ führung fortwährend auferlege, ſich genötigt fühlte, ſeine Stelle im Vereinsvorſtande niederzulegen. Bei der nachfolgenden Be⸗ prechung der Rechenſchaftsberichte und Voranſchläge gab der echner, Herr Kaufmann Berge, den Anweſenden bekannt, daß der Verein durch Tod und Wegzug viele Mitglieder ver⸗ loren habe. Gleichzeitig bat er, ihn mit Rückſicht auf die zu⸗ nehmenden Arbeiten des Vereinsrechners und ſein Alter von ſeiner Aufgabe entheben und mit der Kaſſenführung eine jüngere Kraft betrauen zu wollen. Die Verſammlung wünſchte ein⸗ ſtimmig, er möchte hiervon abſtehen und auch fernerhin ſeine Stelle bekleiden; man wolle ihm ſoviel als möglich Veihülfe ſeiſten. Im weiteren Verlaufe der Verhandlungen wurde als ſöchſt wünſchenswert bezeichnet, in tunlichſter Bälde einen wWeiteren Hort zu errichten und die Bezüge der Herren Hortleiter zu erhöhen. Deshalb würde man es ſehr freudig begrüßen, wenn durch Beitritt neuer Mitglieder und durch Zu⸗ von Geſchenken die Vereinsſache gefördert und der Vorſtand in die Lage kommen würde, die obengenannten, ihm ſelbit am Herzen liegenden Zwecke und Ziele recht bald zu er⸗ reichen.— Herr Profeſſor Caspari übergab alsdann 200 Mark, die dem Verein zugute kommen ſollen. Mit Dank gegen den gütigen Geber wurden dieſe in Empfang genommen. Durch Akklamation erfolgte die Wiederwahl der Herren Wengler und Berge. Herr Bürgermeiſter v. Hollander ſprach dem Vorſtande den Dank für ſeine bewieſene Treue aus und gedachte dabei auch der bewährten Mitarbeit des bisherigen Schriftführers. Man beſchloß, den Vorſitzenden zu ermächtigen, für die Wiederbeſetzung der Stelle eines Schriftführers Sorge zu tragen und ſpäterhin geeignete Vorſchläge zu machen. Nach⸗ dem die Weihnachtsfeiern feſtgeſetzt waren, rühmte der Vor⸗ ſitzende unter Bezeigung des Dankes für das dem Vorſtand ausgeſprochene Vertrauen unter allgemeiner Zuſtimmung die große Treue, mit welcher die Hortleiter ihre ſchöne, aber ſchwere Pflicht erfüllen, und dankte ihnen für dieſelbe herzlich. Ins⸗ beſondere erwähnte er dabei auch die langjährige, verdienſtvolle Mitarbeit der beiden früheren Leiter des erſten Hortes, des Herrn Oberlehrers Bruder und des Herrn Hauptlehrers Fröber, und hob dankbar hervor, daß dieſe ihm ſtets als leuchtende Vorbilder unermüdlicher und tüchtiger Pflicht⸗ erfüllung erſchienen ſeien. Der Verein Knabenhort werde ihnen jederzeit ein dankbares Andenken bewahren. Herr Hauptlehrer Göller dankte für ſich und namens ſeiner Herren Kollegen für die ihnen zuteil gewordene Anerkennung und wünſchte der guten Sache einen guten Fortgang. Möchte dieſer Wunſch eine ſchöne Erfüllung finden und dem Verein, welcher bisher eine ſegensreiche Tätigkeit entfaltet hat, ein namhafter Zuwachs an Mitgliedern und Einnahmen zur Weiterführung derſelben baldigſt beſchieden ſein! Wer ſich für die edlen Beſtrebungen, die der Verein befolgt, näher intereſſtert, hat demnächſt eine gute Gelegenheit, dieſe kennen zu lernen, wofern er die Weihnachts⸗ feiern beſucht, welche am Sonntag den 18. ds. Mts. für die Horte veranſtaltet werden. Der Rheiniſche Automobilklub veranſtaltete in ſeinem Klublokal„Hotel Meder“ am Donners⸗ tag den 8. d. Mts. einen gemütlichen Herrenabend, zu dem ſich eine Reihe hieſiger Mitglieder zuſammenfand, um bei fideler Unterhaltung und feuchtfröhlicher Autlerlieder einige angenehme Stunden zu verbringen. Die Regie lag in den Händen des Herrn Rechtsanwalt Dr. Seelig, der es beſtens verſtand, Humor und Laune zu wecken und zu fördern. Herr Hofſchauſpieler Möller, der als Gaſt erſchienen war, gab einige hübſche Deklamationen in ſächſiſcher Mundart, Herr Neumaier unterhielt durch zündende Scherze und Herr Hartmann durch Gaben in Mannheimer Mundart. Den muſikaliſchen Teil hatte Herr Muſtklehrer Lenz übernommen, der ſich als ausgezeichneter Interpret klaſſiſcher Kompoſitionen wie als hervorragender Klavierhumoriſt entpuppte. Ihm wurde beſonders reicher Beifall zuteil. Der ganze Verlauf war ein guter und die Bewirtung im Hotel Meder die beſte, ſodaß Über die kleine gelungene Veranſtaltung nur mit Anerkennung berich⸗ tet werden kann. Im Januar hält der Klub im Goldenen Saale des Apollotheaters ſein Winterfeſt unter Mitwir⸗ kung hervorragender Künſtler. Verein für Feuerbeſtattung Mannheim⸗Ludwigshafen. Im Saale des„Pfälzer Hof“ hielt am Montag vor acht Tagen auf Veranlaſſung des Vereins für Feuerbeſtattung Mannheim⸗ Ludwigshafen Herr Dr. Karl Weigt aus Hannover ſeinen ange⸗ kündigten Vortrag über„Wert und Weſen der Feuer⸗ beſtattung“. Herr Bankdirektor Wüſt⸗Mannheim machte das gußerordentlich zahlreich erſchienene Publikum, worunter auch viele Damen, mit den Satzungen des Vereins für Feuerbeſtattung be⸗ kannt und ermunterte zum Beitritt in den Verein, nachdem er noch die notwendigen Formalien, welche die Feuerbeſtattung nach dem Ab⸗ leben ſichern, bekannt gab. Der Vortragende, Herr Dr. Weigt, leitete ſeinen Vortrag ein mit der Schilderung der ſchüchternen Verſuche der Feuerbeſtattung im Jahre 1878 zu Gotha(welche damals ge⸗ wiſſermaßen als Sport bezeichnet wurden) und ihrer Fortſchritte bis in die heutige Zeit. Auch die Fortſchritte der Feuerbeſtattung in anderen Ländern, ſo in Italien, Spanien, Frankreich, Amerika uſw. wurden geſchildert und die Vorzüge derſelben bei auftretenden Seuchen in beredten Worten beſonders hervorgehoben. Die recht⸗ liche Seite der Feuerbeſtattung behandelte der Vortragende ebenſo eingehend an der Hand von obergerichtlichen Entſcheidungen, wie auch die hygieniſche Seite von ihm als die ausſchlaggebendſte zu Gunſten der Feuerbeſtattung in die Wagſchale geworfen wurde, da ſelbſt der dickſte Bazillus, der ſonſt viele Jahre lang ein gefahrvolles Daſein friſte, bei 1000 Grad Hitze ſein Leben unbedingt beſchließen müſſe. Den Schluß des Vortrages bildete eine Erklärung der Feuerbeſtattung ſelbſt an der Hand von Plänen bereits ausgeführter Krematorien. Auf verſchiedenes andere ging der Vortragende ein, das wir aber in dem Rahmen eines knappen Referats unerwähnt laſſen müſſen. Eine ungemein reichhaltige Anzahl von Lichtbildern, welche nach Schluß des Vortrags von Herrn Dr. Weigt vorgeführt wurden, brachte zunächſt die verſchiedenartigen Gebräuche der Beſtattung in den einzelnen Län⸗ dern des Erdenrunds und zu verſchiedenen Zeiten zur Veranſchau⸗ lichung, der ſich dann eine Vorführung der beſtehenden und im Bau begriffenen Krematorien Deutſchlands, der Schweigz etc. und alles was damit zuſammenhängt, anſchloß. Den vom Publikum am Schluß des Vortrags geſpendeten reichen Beifallsäußerungen ſchloß ſich der Vor⸗ ſitzende, Herr Bankdirektor Wüſt, mit beſonderen Dankesworten an den Vortragenden an. Sandhofen. Weihnachtsfeier des Geſangvereins„Aurelia“ Sandhofen. Einen wirklich befriedigenden Verlauf nahm die am Sonntag den 3, Dezember ſtattgefundene Weihnachtsvorfeier des Männergeſangvereins„Aurelia“ Sandhofen. Ein gut geübter Weihnachtschor eröffnete das Programm. Es folgte dann ein Singſpiel, das in ſeiner Urwüchſigkeit einen wirklich origi⸗ nellen Lebensakt darſtellte und von allen Mitwirkenden ſehr anerken⸗ nenswert wiedergegeben wurde. Großen Beifall erntete das Duett für Tenor und Alt„Lachtäubchen“, welchem ein Violinvortrag mit feſſelnder Wirkung folgte. Mit verſtändnisvoller Sicherheit wurde der Chor„Sängermarſch“ von Böttcher geſungen. Zwei humoriſtiſche Szenen ſtachen beſonders aus dem zweiten Teil des Feſtprogramns hervor. Wie vollkommen und zutreffend der Chor die Forte, Piano und Pianiſſimo zu verwenden verſtand, zeigte der Schlußchor„Die Heimat“. Der Männergeſangverein„Aurelia“ hat ſich einer Aufgabe entledigt, die einem künſtleriſchen Boden entwachſen iſt. Iſt es doch vor allem der Chormeiſter des Vereins, Herr Lehrer Jul. Th. Auch, der dem Männerchor das Werk vorzubereiten half. Die Sicherheit der Chöre ſtellte denn auch dem Dirigenten ein lobenswertes Zeugnis für ſeine muſikaliſche Tüchtigkeit und Sachkenntnis aus. Zum Schluſſe ſei noch der Kapelle Sandhofen gedacht, die die Pauſen durch vor⸗ trefflich vorgetragene Konzertſtücke gut auszufüllen wußte. Wir gra⸗ tulieren dem Männerchor„Aurealia“ zu ſeinem wirklich gelungenen Abend und wünſchen ihm weiteres Blühen und Gedeihen. Schmetzingen. Die Geſellſchaft„Runder Tiſch“ Schwetzingen ſtattete am 8. ds. dem Klub Olymp Plankſtadt ſeinen diesjährigen Beſuch ab; welch letzteter aus dieſem Anlaß einen Feſtabend veranſtaltete. Sehr zahlreich waren die Herren von Schwetzingen erſchienen. Der Präſident des Klub Olymp Plankſtadt, Herr Louis Trunk, begrüßte die befreun⸗ dete Verbindung und hieß ſie herzlich willtommen. Der Vor⸗ ſitzende der Geſellſchaft Runder Tiſch Schwetzingen, Herr Bahn⸗ meiſter Hofmann, dankte für den Willkomm und ſprach den Wunſch aus, daß die Verbindungen zwiſchen den beiden Geſell⸗ ſchaften immer enger werden möchten. Sein Hoch galt dem Kluh Olymp. Herr Direktor Simm feierte in beredten Worten die beiden Vorſitzenden vom Runden Tiſch, worauf Herr Fabrikant Pitſch, der 2. Vorſitzende vom Runden Tiſch, dankend erwiderte und ſein Hoch der Freundſchaft weihte. Unter Geſängen und Solovorträgen verlief der Abend auf das ſchönſte, wozu auch die vorzügliche Verfaſſung von Küche und Keller des Herrn Erkenbrecht zum„Pflug“ beitrug. Wejnheim. Konzert des Singvereins Weinheim. Das am 3. d.., Samstag, im Saale„zur Eintracht“ ver⸗ anſtaltete Konzert des Singbereins erfreute ſich ſeitens ſeiner Mitglieder eines ungemein regen Beſuches. Zeigte ſchon die Zuſammenſtellung des Programms von feinem muſikaliſchen Ver⸗ ſtändnis, ſo entſprachen die Aufführungen im einzelnen nicht minder den Anforderungen, die an ein Konzert eines Männergeſangvereins geſtellt werden müſſen, damit es überhaupt dieſen Namen verdient. Es ſoll dem Dirigenten, Herrn Hodapp, der die Leitung an dem Abend hatte, zum Ruhme angerechnet werden, daß er den unvergeß⸗ lichen und leider zu früh aus dem Leben geſchiedenen Schubert mehrmals hat zu Wort kommen laſſen. Und in der Tat, eine würdigere Einleitung konnte für den Abend nicht gefunden werden als durch Schuberts prächtige Ouverture zu„Roſamunde“, die zugleich zu dem nunmehr folgenden, von Schubert für 4 Stimmen und Klavier ge⸗ ſetzten 23. Pſalm(der Herr iſt mein Hirte) geſchickt überleitete. Herr Hodapp hatte es unternommen, dieſen Chor für Orcheſter zu inſtru⸗ mentieren, und es ſoll rückhaltlos anerkannt werden, daß ihm dieſer Verſuch gelungen iſt. Ein Lorbeerkranz, durch die Hand des Vereins⸗ vorſtandes geſpendet, dankte dem Dirigenten. Sein Beſtes bot der Chor in dem ſchwierigen Brambach'ſchen„Es muß doch Frühling werden“. Hier kam die Sicherheit des Einſatzes, die feine Abtönung in der Dynamik, die klare und deutliche Ausſprache beim Geſamt⸗ chor ſowohl wie bei den 4 Soliſten muſtergiltig zum Ausdruck. Die⸗ ſelben Vorzüge wieſen auch das bergiſche Volkslied„Sandmännchen“ und das ebenfalls im Volkston gehaltene Rheinberger'ſche„All' meine Gedanken“ auf. An Orcheſterchören wurden noch vorgetragen das zarte und duftige„Frühlingsnetz“ von Goldmark und„Auf offener See“ von Möhring. Sehr ſympathiſch klang die Stimme des Herrn A. Stöldt, der mit wohltönendem, weichem Bariton das Solo des Steuermannes ſang. Dieſer Chor erzielte, da er als letzte Nummer auf dem Programm ſtand, eine mächtige Schlußwirkung. Als Soliſtin war für den Abend Frl. Martha Fickler, Konzert⸗ ſängerin in Heidelberg, gewonnen. Sie ſang zwei Lieder von Richard Wagner„Der Engel“ und„Träume mit Orcheſterbegleitung und am Klavier„Frühlingstraum“ von Schubert,„Inmitten des Balles“ von Tſchaikowskyg und„Ständchen“ von Brahms. Fr. Fickler hat einen wunderbar weichen Mezzoſopran, der über einen bedeutenden Umfang und ſtaunenswerte Technik verfügt. So wußte die Sängerin ihren Liedern einen beſonderen Reiz zu verleihen. Die Zuhörerſchaft geigte denn auch nicht mit ihrem Beifall und nötigte ſie zu einer neckiſchen Dreingabe in ſchwäbiſcher Mundart. Herr Hodapp bot die Begleitung zu allen Liedern am Klavier mit gewohnter Meiſterſchaft. Mit voller Anerkennung ſoll noch des ſtädtiſchen Orcheſters von Heidelberg gedacht werden, das mit feinem Verſtändnis und warmer Hingabe ſich ſeiner Aufgabe widmete. Geradezu herrlich war das Vorſpiel zum 5. Akt aus„König Manfred“. Es iſt dem Singverein, ſeinen Sängern und ſeinem Dirigenten, für dieſen erhebenden Abend aufrichtiger Dank zu ſagen und zu hoffen, daß er noch öfter Gelegen⸗ heit findet, in dieſer Weiſe zu zeigen, daß in Weinheim auf wahre und echte Kunſt etwas gehalten wird.(Weinh. Anz.) *** Ankündigungen. Maunheim. Theoſophiſcher Vortrag. Mittwoch, 14. Dez., abends präzis halb 9 Uhr im Schloßhotel, M 5, 9, Vortrag über:„Darwinismus⸗ Gvolutionstheorie und Theoſophie“. Mannheimer Ruder⸗Geſellſchaft. Sonntag, 18. Dez., Weih⸗ nachtsfeier im Bootshaus. Dienstag, 20. Dez., abends 9 Uhr, ordentliche Mitglieder⸗Verſammlung. im Winterlokale Wilder Mann. N 2. Verein Müdchenhort. Sonntag, 18. Dezember, nachmittags 3% Uhr, in der Mollſchule Weihnachtsfeier der Mädchenhorte. Verein Knabenhort. Die diesjährige feierliche Weihnachts⸗ beſcherung findet am Sonntag, 18. Dezember, ſtatt und awar: für Hort 1 um ½5 Uhr nachmittags im Schulhaus über dem Neckar, 4. Ouerſtrghe 4; für Hort II/III um 3 Uhr nach⸗ mittags in der Friedrichsſchule, UA2, 4; für Hort IV um ½5 Uhr nachmittags in der Luiſenſchule, Tatterſullſtr. 28. Mannheimer Turnerbund Germanin. Damenturnen, jeweils Montags und Donnerstags abends von—10 Uhr. Männerturnen, Mitt⸗ wochs, abends von 8½ bis 10. Kür⸗ und Riegenturnen, jeweils Dienstags und Freitags, abends von—9 bezw. von—10 Uhr. Turnhalle: Luiſenſchule, nächſt dem Tatterſall. Eingang: Seckenheimerſtraße, durchs alte Schulhaus. Lokal:„Wilder Mann“(Hoflokal) Litera N 2 Nr. 10. Schwimmelub„Salamander“, Mannheim. Der Verein bezweckt die Hebung und Förderung volkstümlichen Badens und Schwimmens als Mittel zur Körperlichen Kräftigung, ſowie die Ausbildung ſeiner Schwimmer dahin, daß dieſelben imſtande ſind, ohne Gefahr für ihr eigenes Leben, Ertrinkende mit Sicherheit zu retten und an ſcheinbar Ertrunkenen ſachgemäße Wiederbelebungsverſuche vorzunehmen. Zur Zeit hält der Club ſeine Bade⸗ und Uebungsabende jeweils Montags, Dienstags und Freitags im hieſigen Eliſabethbad von 7 bis halb 10 Uhr abends ab. Die Uebungen der Zög⸗ lings⸗Abteilung finedn von 7 bis 8 Uhr, die der Herren⸗Abteilung von 8 bis halb 10 Uhr ſtatt, für die Damen⸗Abteilung iſt der Dienstag Abend von halb 9 bis 10 Uhr feſtgeſetzt. An genannten Abendſtunden iſt das Schwimmbaſſin für den Club reſerviert und kann das Bak von den Mitgliedern unentgeltlich benützt werden. Ver⸗ ſammlungen finden jeden Donnerstag im Lokal Scheffel. eck, M 3, 9, ſtatt und können Anmeldungen daſelbſt, ſowie be dem Schriftführer Herrn Jacob Ziſch, R 4, 6, erfolgen. —e— 5. Sein 12 Mannheim, F 1, 2 9 adwigennfen A. Rh. Gold- 1 über⸗ 5 0 Telephon Nr. 3730 Ludwigsstrasse 8. 9 Waren 5 85 94 luit 68278 Pelzuaren-Lager. + 20* DiSgeme Fabraikati.OrA. 5263 9 extra Rabatt. Stets Eingang von Neuheiten. 9 Hermann Prey 1 1 5— Kunststrasse Spelalltät- Pelzjacken nach Mass. 1 22 1 0 Herrenpelzkragen, Herrenpelzmützen 51 Pelzfutter und Sesdtze Vorlagen und Decken. Ninter-Ueberzieher, ſehr reiche Auswahl, zu billigen Preiſen. Schuh& Kleider. Stolas, Colliers 5 Muffen, e e e. 7 3———.—— 17143 Otto Naunt,.1. 7. Für Tei ihnachtsgeſ chenkte! FSSSSS—————— 8 1 Fanee e Tendedsdadcansda düchlor, angpeſm, N5, L. b /Laschenmesser III 7 2—— Seit 1900 Platze. 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