Aus Welt und Leben 00000000000P0GPGGGG0GPGPGPGPGGGGGGGGPGPGPGGPGGGPGPPPPPPPPGPVPPPPPPPPPPV——TPTPTPTPTTTTbT———TTuTTT—Z—— p ꝓPPPPPꝓPPPPP ‚‚F ‚ ‚ ‚————— füanuamaaaaaaaaaaaaaamagaaaffaaü fa inaü ceegagaa Hans Joachim Moser: Unsterblicher Mozart/ 2nx Beaaer-s er ee Die Wiener Feſtwoche des Deut⸗ ſchen Reiches zu Ehren Mozarts und die vierzehn Mozartſendungen des Großdeutſchen Rundfunks ſeit dem 7. September dieſes Jahres ſeien nur als die zwei prominen⸗ teſten unter vielen Veranſtaltum⸗ gen der Kulturwelt in dieſen Ta⸗ gen hervorgehoben, um ermeſſen zut laſſen, was es für das abend⸗ ländiſche Geiſtesleben bedeutet hat (und immer wieder bedeuten avird), daß das Jahr 1791 Mozarts letztes Klavierkonzert und„Ave vevum“,„Zauberflöte“ und „Titus“, Klarinettenkonzert und„Requiem“, aber auch des Meiſters Tod gebracht hat. Wie es im Weſen ſolcher größten Schöpfernaturen liegt, wird jede der von ihnen bedachten Kunſtgat⸗ tungen hierdurch derart in ungeahnte Höhen geho⸗ ben, daß der Typus ſich faſt in Neues verwandelt. Mozart wäre obendrein kein Deutſcher, wenn ſich nicht unter ſeinen Händen der Typus jedesmal zu einmaligen Individuen auseinandergezweigt hätte. So entwickelt er aus der Singſpielgruppe Adam Hil⸗ lers, Neefes und Dittersdorffs als etwas Neues die Märchenoper; aber ſein Türkenmärchen„Die Ent⸗ führung aus dem Serail“ und das erhabene Spiel von der„Zauberflöte“ werden derart Leiſtungen eigenſten Gepräges, daß ſie ſelbſt zum neuen Ur⸗ modell alles ſeither auf verwandtem Fellde Geſchaffe⸗ nen geworden ſind. Oder die drei Daponte⸗Opern „Fügaro“,„Don Giovanni“ und„Coſi fan tutte“ ſtellen ſoſehr eine jeweils eigengeſetzliche Welt für ſich dar, daß man zu ihrem Verſtändnis keineswegs etwas won den Hunderten von Buffoopern vor ihnen zu uwiſſen braucht; wenn bei dieſen doch weſentlich nur der(gewiß oft hochkultivierte) Beluſtigungszweck regiert hatte, ſo gibt Mozart hinter ſprühender, prik⸗ kelnder, mitreißender Heiterkeit zuglerch den tiefen Ernſt menſchlicher Probleme— freilich als echter Rokokomenſch ohne ethiſch⸗moraliſche Belaſtung—, und unter ſeiner Notenfeder wird jede zunächſt zeit⸗ 55 erſcheinende Muſikfloskel tief ſinnvol profi⸗ iert. Aehnlich auf dem Gebiet der Inſtrumentalmuſik: ob Klavier⸗ oder Violinſonate, Flöten⸗ oder Piano⸗ fortekonzert, ob Serenade oder Sinſonie, ob Quar⸗ tett, Klaviertrio oder Streichquintett— keine dieſer Formen hat Mozart erfunden. in keinem einſchlägi⸗ gen Beleg iſt er ohne vielerlei Einflüſſe von Vorläu⸗ fern oder Mitſtrebenden zu denken, und doch—: jedesmal hat er Gipfelleiſtungen hervorgebracht, von 85 ſich niemand bis dahin etwas hatte träumen aſſen. Ein Künſtlerleben von unvergleichlicher Art war da an einem tragiſchen Punkt, in einer äußerlichen Talſenke. noch vor Abſchluß des 36. Lebensjahres zu Ende gegangen. Die alänzendſte aller Wunderkinder⸗ laufbahnen hatte vom 6. bis 16. Jahr die Mitwelt in freudiges Staunen verſetzt. Stiller vollzog ſich nach jenen Reiſe⸗ und Auslandsiahren die Reifung zu früher Meiſterſchaft vor allem in Salzburg. Die große Reiſe des 21jährigen dann über Augsburg und Mannheim nach Paris läßt durch erſte, unglücklich Wien im Banne Mozarts/ (Eigener Bericht der Nohtg.) Wien, im Dezember. „Die größte muſikaliſche Huldigung, die je einem Genius ehrend dargebracht wurde, vollzieht ſich im Kriegsjahr 1941 in Wien.“ Mit dieſen Worten leitet Reichsminiſter Dr. Goebbels ſeinen Geleitſpruch ein, den er der Feſtſchrift zur Mozart⸗Woche gewid⸗ met hat. Selbſt in Friedenszeiten könnte man ſich die Ehrung des muſikaliſchen Genies, wie es Mozart für alle Zeiten repräſentiert, nicht mit mehr Ver⸗ anſtaltungen verknüpft denken. Trotz der Fülle der feſtlichen Ereigniſſe in den Theatern und Konzert⸗ ſälen Wiens iſt das Intereſſe, der Wille mitzufeiern, ſo außerordentlich, daß ohne die Einſchaltung des Rundfunks Tauſende nicht zu dem muſikaliſchen Ge⸗ nuß kämen, an dem teilzuhaben ihr Kulturbewußt⸗ ſein ihnen ein Recht aibt. Das offizielle Programm der Feſtwoche iſt zum Großteil mit Sälen verbunden, die hiſtoriſchen Reid haben und die Atmoſphäre der Mozart⸗Zeit herauf⸗ beſchwören. Wir denken an die Große Galerie zu Schönbrunn, wo Eöͤwin Fiſcher mit dem Stadt⸗ orcheſter der Wiener Symphoniker eine Serenade bot, die in ihrer Erleſenheit mit dem Glanz des Raumes feſtlich korreſpondierte.„Die Entfüh⸗ rung aus dem Serail! in der Neuinſzenierung der Staatsoper bildete den Auftakt zu dem Opern⸗ zyklus. mit dem das Andenken an den 150. Todestag Mozarts geehrt wird. Dr. Karl Böhm iſt als Mo⸗ zart⸗Interpret länaſt bekannt und geſchätzt. Seine muſikaliſche Leitung der„Entführung“ war hierfür erneute Beſtätigung. In Erna Berger(Gonſtanze) und Irma Beilke(Blondchen) hatte das von Oscar Fritz Schuh regielich betreute Enſemble ſeine Glanz⸗ punkte. Die männlichen Rollen hätte man ſich bei aller Anerkennung des Gebotenen repräſentativer beſetzt denken können. Bühnenbild: Wilhelm Rein⸗ king. Der zweite Tag brachte im Palais alte In⸗ ſtrumente mit Proben aus Mozarts Kammer⸗ muſik zum Erklingen, wobei eine verſunkene Klangwelt in unſer Bewußtſein gehoben wurde. Dankbar begrüßte man dieſe ſeltene Gelegenheit Anſchließend wurde im Feſtſaal der Nationalbiblio⸗ thek, jenem Meiſterwerk Fiſcher v. Erlachs, in An⸗ weſenheit des Reichsleiters Baldur von Schirach eine Ausſtellung„Mozarts Schaf⸗ fen in Dokumenten“ durch Generalintendant Dr. Drewes eröffnet. Mit Ehrfurcht betrachtet man die wertvollen Mozart⸗Autographien, die ſich im Beſitz der Stadt Wien befinden. Man bewundert auch die Leihgaben der Preußiſchen Staatsbibliothek Berlin(Figaro⸗Partitur) und die„Don Giovanni“⸗ Partitur, die Paris zu dieſer Ausſtellung beigeſteuert hat. Vor den vergilbten Blättern auf denen Mozart in ſeinen letzten Stunden ſein„Requiem“ zu vollen⸗ den ſuchte, weicht die Bewunderuna des Genies der Erſchütterung über die kurze Spur ſeines Erden⸗ wallens.— Die Bayriſche Staatsoper München hatte für die Wiener Feſtwoche die Oper„Coſi fan tutte“ neu inſzeniert. Dieſe Inſzenierung machte mit einem Enſemble bekannt, das in ſeiner Homogenität wohl nur von dem Wiener Figaro⸗Enſemble erreicht wird. Auch im Timbre waren die muſtergültig behandelten Stimmen von Clemens Krauß. der die Rokoko⸗ Schnörkel der Partitur nachzeichnete, ohne den muſi⸗ kaliſchen Geſamtbau aus dem Auge zu verlieren, vollendet abgeſtimmt. Viorica Urſuleac, Julius Patzak, Carl Kronenberg und Hans Hermann Niſſen waren den Wienern aus dem Theater oder dem Konzertſaal bereits bekannt. Aber auch Hilda Güden (Despina) und Georgine v Milinkovic(Dorabella) machten dieſem Enſemble erleſener Stimmen alle verlaufene Liebesleidenſchaft, durch den Tod der Mutter im fremden Lande und durch den erſten Miß⸗ erfolg(das Ueberſehenwerden in Frankreich über den Opernkämpfen zwiſchen Gluckiſten und Piccini⸗ ſten) die Kurve der ſelbſtverantwortlichen Ausprä⸗ gung des Menſchen noch ſteiler aufwärts ſteigen. Und als der rohe Fußtritt eines Oberküchenmeiſters Graf Arco den bisherigen fürſterzbiſchöflichen Hoforgani⸗ ſten mit 25 Jahren ins freie Wiener Künſtlerdaſein hinausſtößt, verläßt Mozart damit nicht nur die überſtändig gewordene Sphäre des ſpätbarock⸗abſolu⸗ tiſtiſchen Muſikbeamtentums, um über Sturm und Drang in die frühromantiſch beleuchtete Wiener Mu⸗ ſikklaſſik einzutreten, ſondern es wird mmit dieſer ſymbolhaften Stunde auch recht eigentlich der neue, deutſche Stimmungskünſtler geboren. Nur noch zehn Jahre des Schaffens blieben ihm von der„Entfüh⸗ rung“ bis zur„Zauberflöte“, reich an liebenswürdi⸗ gen Augenblicken einer heiteren Künſtlerehe, noch reicher an Schaffensekſtaſen eines herrlichen Meiſter⸗ tums, aber auch wachſend verdüſtert durch wirtſchaft⸗ liche Sorgen und geſundheitliche Hemmungen, bis eine durch ſein Sichverſchwenden allzu verwöhnte und im eigenen Wohlleben aleichgültige Mitwelt es geſchehen läßt, daß er in Not und Sorgen ſtirbt. Man hat ſich ſpäter lange darin gefallen, in Mo⸗ zart nur einen früh abberufenen Götterliebling zu ſehen, der mit ſtaunenswerter Leichtigkeit und am⸗ broſiſcher Anmut alles, was ihm juſt einfiel, zu Pa⸗ pier gebracht haben ſoll. Man ſah nicht, was eigent⸗ lich alle guten Porträts nach dem Leben ſchon ver⸗ rieten, den ringenden deutſchen Menſchen, der mit verzehrender Arbeitsenergie ſeine zahlloſen Werke bis zur äußerſten Formenreife gebracht hat. So übermütig ſich Mozart unter Freunden auf der Kegelſtatt oder im Redoutenſaal zu geben verſtand — in allen entſcheidenden Lagen ſeines Lebens da⸗ gegen nud beim Entſtehen ſeiner Hauptwerke tritt der metaphyſiſche Grundzua ſeines Weſens mit grü⸗ belnder Nachdenklichkeit hervor. Kein Wunder, daß ſo immer wieder g⸗Moll, der Tonbereich des Tragiſchen, ſich als ſeine Lieblings⸗ tonart herausſtellt: S⸗Moll⸗Quintett, g⸗Moll⸗Trio, g⸗Moll⸗Klavierquartett, g⸗Moll⸗Sinfonie und Pa⸗ minenarie ſeien als nur einige ſolcher Herrlichkeiten genannt. Wie Mozart jedoch der tief peſſimiſtiſchen g⸗Moll⸗Sinfonie das ſtrahlende Siegesſtück ſeiner C⸗Dur⸗Jupiterſinfonie hat folgen laſſen, ſo meiſtert er immer wieder ſcharfſinnig und männlich alle niederziehenden Stimmungen. Derart tief und mächtig iſt die Geiſtigkeit ſeiner zartgliedrigen Ton⸗ werke, daß Goethe das hellſichtige Wort ausſprechen konnte;„Mozart hätte die Muſik zum Fauſt ſchrei⸗ ben müſſen!“ Glücklicherweiſe iſt er trotzdem nicht in die Gefahr mancher deutſchen Tonheroen verfal⸗ len, aus Gefühlsgeladenheit gelehrt und ſchwer ver⸗ ſtändlich zu ſchreiben: im Gegenteil forderte jene Grundſtimmung ihn als Gegenpol zu Witz und Laune heraus. Der Meiſter des„Veilchen“ und von„Komm lieber Mai“, des Vogelfängerliedes und von ungezählten köſtlichen Menuetten zeigt ſich auf höchſter Höhe zudem vollkommen volksverbun⸗ den. Noch Jahrhunderte werden ihn dafür als Bringer unendlicher Beglückung dankbar verehren. Die Mozartwoche des Deutschen Reiches Ehre. Rudolf Hartmann war um eine differenzierte Regie bemüht. Der dritte Tag der Feſtwoche wurde mit dem Feſtkonzert der Wiener Philharmoni⸗ ker unter Leitung von Hans Knappertsbuſch eingeleitet. Das von Georg Kulenkampff meiſterlich, wenn auch etwas herb geſpielte Violin⸗ konzert A⸗Dur war von den großen Symphonien in -Dur und g⸗Moll umrahmt, an denen Hans Knap⸗ pertsbuſch, der auch am gleichen Tag den„Don Giovanni“ interpretierte, ſeine Meiſterſchaft be⸗ ſtätigte. Wiederum beſtachen die Bühnenbilder von Joſef Fenneker. Paul Schöfflers vollendet geſunge⸗ ner„Don Juan“ fehlt der Zug ins Dämoniſche, um ſeine Leiſtung als vollkommen zu werten. Anton Dermota, der ſich den„Belmonte“ noch nicht ganz er⸗ obert hat, darf den„Octavio“ zu ſeinen beſten Par⸗ tien zählen. Fritz Krenn hielt den Leporello von je⸗ der buffonen Uebertreibung fern.— Im großen Muſikvereinsſaal zeigte Wilhelm Backhaus, daß er nicht nur Beethoven und Brahms zelebrieren kann, ſondern daß er ſich auch dem Stile Mozarts mit Meiſterſchaft ergeben zeigt. Im Redoutenſaal der Hofburg veranſtalteten die Wiener Sänger⸗ knaben unter Führung von Ferdinand Großmann gleichzeitig einen Konzertabend„Der hei⸗ tere Mozart“. An as⸗capella⸗Chöre ſchloß ſich die von Richard Roßmayer bearbeitete komiſche Oper „Die Gans des Kalifen“ an.— Welche Inter⸗ preten für die Kammermuſik während der Mozart⸗ Woche zur Verfügung ſtehen, beweiſen die Namen Elly Ney. Wolfgang Schneiderhan und Max Strub. Vormarsch im Schnee (PK.⸗Aufnahme: Kriegsberichter Trautvetter, Sch., 39 Zäune aus Reisiggeflecht gegen Schneeverweh ungen werden überall im Oſten von unſeren Baubataillonen längſt den Hauptſtraßen errichtet. (PK.⸗Aufnahme: Kriegsberichter Fenſke, Atl.,.) Im Südatlantik torpediert Die Boote mit den Ueberlebenden eines von einem deutſchen Unterſeeboot im Südatlantik torpe⸗ dierten feindlichen Frachters nähern ſich dem U⸗Boot. (PK.⸗Aufnahme: U⸗Bootwaffe, HH.,.) Das Palais Pallavicini und der Eroica⸗Saal des Pa⸗ lais Lobkowitz gaben dem Spiel der Quartett⸗Ver⸗ einigungen der beiden Letztgenannten den adäquaten Rahmen.—„Die Hochzeit des Figaro“ im Re⸗ doutenſaal der Hofburg dürfte die vollkommenſte Opernaufführung der Feſtwoche ſein. Hier kann nur mit Superlativen gewertet werden. Wir beſchrän⸗ ken uns auf die Namen: Dr. Karl Böhm, Oscar Fritz Schuh(Regie), Caſpar Neher(Bühnenbild) und das Enſemble, von dem wir aus Raumgründen nur Marig Reining. Maria Cebotari. Martha Rohs, Mathien Ahlersmeyer und Paul Schöffler nennen können.— Gleichzeitig muſizierte Hans Weis⸗ bach mit ſeinen Wiener Symphonikern im großen Konzerthausſaal. Wilhelm Kempff, Wolfgang Schneiderhan und Ernſt Morawetz waren hierbei ſo⸗ liſtiſch eingeſetzt. Außer dieſem offiziellen Programm iſt ein„Wie⸗ ner Programm“ eingerichtet worden, über das wir bei der Würdigung der vier letzten Tage der Feſt⸗ woche kurz berichten werden. Dr. Julius A. Flach. eeneeeeeerereee 4⁰* Naub vrb lu% N0¹l — Junge Menſchen bei den Völkern, die nicht ſchreiben und leſen können. haben ſicher auch oſt ge⸗ nug den Wunſch, dem oder der Geliebten eine Nach⸗ richt zukommen zu laſſen. Daß ſie das auch ohne un⸗ ſere Hilfsmittel ganz aut können, zeigt der bekannt gewordene Liebesbrief einer Indianerin, die ihren Liebſten einladen wollte, ſie in ihrem Wigzvam zu beſuchen. Sie gehörten zu verſchiedenen Stämmen, ſie zu den Bärenindianern, er zu den Schlammſiſch⸗ indianern. Das iſt zunächſt anit der Bilderichrift, die die Indianer haben und in der ſie ſehr viel aus⸗ drücken können, ſehr einfach dadurch kenntlich ge⸗ macht, daß mit ein paar Strichen die Umriſſe eines Bären und eines Fiſches hingezeichnet ſind. Dann ſieht man eine große gebogene Linie, das iſt die Hauptſtraße. die zwiſchen zwei Seen entlangführt, die auch durch die Umrißlinien bezeichnet ſind. Von dieſer Hauptſtraße zweigt ein Nebenweg, durch eine dünnere Linie angegeben, ab und führt zu zwei Hüt⸗ ten, die man als Dreiecke ſieht. In der einen Hütte erſcheint eine Hand, es iſt der Wigwam der Brief⸗ ſchreiberin, den der Geliebte aufſuchen ſoll. Durch drei danebenſtehende Kreuze wird angedeutet, daß die Indianerin und ihre Freundinnen Chriſtinnen ſind. Von der Hauptſtraße zweigt auf der andern Seite ein zweiter Nebenweg ab, der zu dem Wigwam des jungen Mannes führt. Neben der Linie erſcheint der Fiſch, der ihn bezeichnet, und dieſer hat bereits die Richtung auf den Wigwam der roten Schönen. M kann danach annehmen, daß die beiden durchaus einig ſind und er der freundlichen Einladuna folgen wird. — Bei dem bulgariſchen Innenminiſter Ga⸗ browski erſchien kürzlich ein Mann aus dem maze⸗ doniſchen Städtchen Schtip, das früher Jugoſlawien gehörte und nach dem Siege der deutſchen Truppen wieder zum Mutterlande Bulgarien zurückkehrte. Der Mann aus Schtip legte nicht weniger als eine Million Lewa auſ den Tiſch des Innenminiſters und an erzählte dann die Geſchichte dieſes Geldes. Es hatte einem reichen Oheim des Ueberbringers gehört, einem Bürger von Schtip, der im Jahre 1920 ver⸗ ſtorben war, einſam und verlaſſen, denn alle jünge⸗ ven Verwandten des Alten waren nach Bulgarien geflohen. Der letzte Wunſch des Sterbenden war, daß ſein Vermögen zur Errichtung eines Kranken⸗ hauſes in Schtip verwendet werden ſollte— aber erſt dann, wenn die Stadt wieder bulgariſch geworden ſein würde. Das ſchien damals kaum im Bereich des Möglichen zu liegen, und der alte Mann wagte natürlich ein ſolches Teſtament nicht ſchriftlich auf⸗ zuſetzen. Er konnte es nur, auf dem Sterbebette zwei alten Bulgaren der Stadt mit der Bitte mit⸗ teilen, ſeinen in Bulgarien wohnenden Neffen irgend⸗ wie zu benachrichtigen. Tatſächlich gelang es dem Nef⸗ fen, lange nach dem Tode ſeines Onkels, nach Schtip zu kommen, wo man ihm dann den letzten Wunſch ſeines Onkels mitteilte ſowie den Ort. wo das Geld verborgen war. Dann aber wurde der Neffe von den Serben verhaftet.... Die Jahre gingen, die beiden Alten, die am Totenbette des Onkels ge⸗ ſtanden hatten, ſtarben— dann endlich ſchlug die Stunde der Befreiung für Mazedonien, für Schtip und für den Neffen. Und der nahm das Geld an ſich, begab ſich ſofort nach Sofia und händigte es, getreu dem Wunſche ſeines Onkels, einundzwanzig Jahre nach deſſen Tode dem bulgariſchen Innen⸗ miniſter aus. Das Stäodtchen Schtip aber wird nun ſein Krankenhaus bekommen. * — Die gewaltige Lemming⸗Wanderung, die in Lappland erſt für das nächſte Jahr erwartet war, hat in dieſen Tagen begonnen. Die erſten Scharen, be⸗ ſtehend aus Zehntauſenden dieſer kleinen Nagetiere, haben ſich bereits in Nordſchweden in der Nähe des Stouremanſees gezeigt, und nach den vorläufigen Berichten ſcheint der Marſch zunächſt in nördlicher Richtung zu gehen. Es iſt jedoch nicht ausgeſchloſſen, daß die Wanderung aach die gleiche Richtung bei⸗ behält, denn die Wanderungen pflegen in Schweden von Weſten nach Oſten von den Hochgebirgen zum Meere zu zu gehen. Die nordiſchen Bauern ſind über den Lemmingzug ſehr erfreut, da ihnen dadurch eine unerwartete Hilſe gegen die Rattenplage zuteil wird, die noch niemals ſo unerträglich geweſen iſt wie in dieſem Sommer. Die Wanderungen der Lem⸗ mingtiere, die in der äußeren Geſtalt unſeren Ham⸗ ſtern am ähnlichſten ſehen, ſind faſzinierend. In Mil⸗ lionen von Exemplaren ſtürzen ſich die kleinen Nage⸗ tiere bellend und pfeifend einem unausweichlichen Schickſal entgegen, das ſie am Endpunkt ihrer Wan⸗ derung in das Meer führt. Die Geſetze, nach denen ſie ihre Wanderung antreten und die ſeltſame Stur⸗ heit, mit der ſie nichts achtend in den Tod hinein⸗ raſen, bildet nach wie vor ein bisher völlig un⸗ geklärtes Rätſel der zoologiſchen Wiſſenſchaft. Habichte, Eulen, Füchſe, Marder und Krähen pflegen die Wanderzüge zu begleiten. Tauſende und aber Tauſende der wandernden Lemminge ſterben unter⸗ wegs vor Kälte oder kommen ſonſt in irgend einer Weiſe um; aber der Marſch geht ununterb weiter, bis der gewaltige g das Mieer erreicht ——0— 0 große Lemming⸗Wanderung war in Schwe⸗ n. Theater, Musik und Kunst in Kürze Chriſtian Sinding geſtorben. Das norwegiſche Tele⸗ grammbüro meldet: Der bekannte norwegiſche Komponiſt Chriſtian Sinding iſt am Mittwochabend im Alter von 85 Jahren geſtorben. An die niederrheiniſche Kunſtausſtellung in Baden⸗ Baden reiht ſich jetzt in den anſchließenden Sälen für den Monat Dezember die alljährliche eihnachtsaus⸗ ſtellung der in Baden⸗Baden ſelbſt ſchaffenden Künſt⸗ ler und Künſtlerinnen. Sie weiß ſich aufs glück⸗ lichſte zu behaupten, umſomehr, als ſie ihre Verwurzelung mit der heimatlichen Landſchaft und ihren Menſchen bewußt und lebhaft betont. Beschwingte Anmut auf dem Eise Zauberhaftes Wiener Eisballett, von Wiener Mädels ge⸗ tanzt, findet immer ungeteilten Beifall bei allen Eislauf⸗ freunden. (Schirver, 35 „ * Die Siadiseite * Mannheim, 4. Dezember. Sonnenuntergang Donnerstag 17.28 Sonnenaufgang Freitag.05 Beachtet die Verdunkelungsvorſchriften! Er gab mehr ais Ou. Eine Mahnung zum 4. Opferſonntag, 7. Dezember P. K. Im nächſtgelegenen Dorf befindet ſich unſer Hauptverbandsplatz. In einer der armſeligen Katen liegt auf dem Fußboden auf Stroh, über den einige Decken gebreitet ſind. ein Schwerverwundeter. Oft war ich in den vergangenen Wochen beim Einſatz mit ihm zuſammen. Manchmal diente uns dasſelbe Erd⸗ loch oder der gleiche Graben als Deckung, wenn die feindlichen Granaten um uns einſchlugen. Geſtern war ich bei ihm. An der kahlen Wand hängt ſein ſeldgrauer Rock. Neben dem Eiſernen Kreuz l. Klaſſe ſchimmert noch etwas: Das ſilberne Verwundetenabzeichen. Stumm reichen wir uns die Hand.„Ja, ia, jetzt hat mich's zum fünften Mal erwiſcht... und diesmal ſchwer“, ſo ſpricht er mit leiſer Stimme. Schwer geht ſein Atem, ſein Blick aber iſt trotz der Schmerzen, die er leidet, derſelbe jungenhaft unbekümmerte, den ich immer an ihm kannte. Fünfmal verwundet. Fünfmal geblutet. In Be⸗ thune in Frankreich riß ihm am 24. Mai 1939 ein Granatſplitter die erſte Wunde im Rücken. Splitter einer Gewehrgranate trafen ihn an der linken Hand und am linken Auge am 9. Juli dieſes Jahres hier im Oſten bei den mehr als harten Kämpfen um Opotſchka. Im gleichen Monat am 26. Juli verletzte ihn ein Granatſplitter am linken Unterarm. Es war bei Waſſez. Am 31. Auguſt, pauſenlos beſchoſſen in ienen Tagen die Bolſchewiſten aus ſchwerſten Pan⸗ zern den Ort Waſſiliewiſchtſchina, da erwiſchte ihn ein Granatſplitter am linken Oberſchenkel. Und nun, am 7. Oktober, am Rande der Waldai⸗Höhen, trafs ihn ſchwer. Von einem Spähtruppunternehmen brach⸗ ten ſie ihn zurück. An der rechten Hüfte war ihm das feindliche Geſchoß in den Unterleib eingedrun⸗ gen. Die Aerzte haben es herausgeholt. Wird ihre Kunſt, wie ſchon ſo oft, Sieger bleiben? Wir wollen es hoffen. Ich denke in dieſem Augenblick an jene junge Mutter in Hamburg. Leiſe fragt er:„Was machen meine Jungs vorne?“ Er weiß, er wird nicht ſo bald wieder bei ihnen ſein. Das bedrückt ihn. Ich nehme ſeine Grüße an die Kameraden mit und wün⸗ ſche ihm eine gute Reiſe ins Reich, die er, ſobald transportfähig. mit dem Sanitätsflugzeug antreten wird. Warum ich dies niederſchreibe, ihr Lieben in der Heimat? Der Führer ſprach am Schluß ſeiner Rede zur Eröffnung des Kriegswinterhilfswerkes:„Du, der Du auf der Straße von einem Sammler aufge⸗ fordert wirſt, mögeſt Dich umſehen, ob Dir nicht einer begegnet, der mehr gab als Du.“ Er, dieſer Schwer⸗ verwundete iſt einer von ihnen. Sie alle, ob ſie das ſchwarze ſilberne oder aoldene Zeichen an der Bruſt tragen, ſie alle gaben mehr als Du. Sie gaben ihr Blut.— ⸗Kriegsberichter Hellmuth Egelhaaf. Wunschkonzert in Sicht! Am Sonntag bereits, dem 7. Dezember! Die Mannheimer ſind alſo einmal wieder feſte am Wünſchen. Das heißt, es iſt bereits geſchehen. Daß dieſes Konzert eine große Sache wird, ſteht bomben⸗ ſeſt. Nicht weniger feſt ſteht für den Nichteingeweih⸗ ten, wer dazu verpflichtet iſt. Aber gemacht: Alles in denkbar beſter Ordnung! Die Namen? Tut uns leid, wir müſſen dicht halten, beziehungsweiſe ez ſoll eine Ueberraſchung geben. Eines ſteht feſt: Leute kommen aufs Podium, Leute, das ſind ſchon gax keine „Leute“ mehr, das ſind erklärte Lieblinge der Mann⸗ heimer. Zügelt alſo begreifliche Ungeduld und laßt den Sonntag herankommen. Karten zu 5, 3 und 2 4 ſind bei der Köc⸗Verkaufsſtelle im Plankenhof noch zu haben. Sonſt nirgends. Und der Kartenkauf muß raſch geſchehen! Die„Libelle“ gut beim Zeug Auch in der erſten Dezemberhälfte braucht Anna Edwards, das Nummernfräulein mit der ewig ſtrahlenden Laune, ihre Schilder keinen Belang⸗ loſigkeiten voranzutragen. Immer folgt ihr eine nette, zuweilen ſogar eine glänzende Sache. Mit der Aequilibriſtik fängt es an, beziehungsweiſe mit „Blum und Blümchen“. Blum balanciert Blümchen vielfältig auf der Stirn, Blümchen gibt zackige Handſtände dazu. Die beiden begegnen uns noch einmal als„Gummy und Ingeborg“ mit einer komiſchen Nummer, die gewürzt wird durch die— Stürze von Gummy und ſein grotes⸗ kes Talent. Die Vortragskünſtlerin heißt Marlene Mathan. Raſſig, blond, ſchlank, mit dem Leander⸗ ton in der Kehle und einem Revertoire im ſchönen Köpfchen, das ſich angenehm von Gehabtem abhebt, Mit aſiatiſcher Ruhe zaubert„Lu Chang Fu und verliert dieſe Ruhe auch nicht, wenn das Tel⸗ lerſpiel tückiſch wird.„Bunke und Anita“ ſind meiſterliche Bandoneonſpieler. Sie verzichten ſo⸗ gar auf die tonfüllende Orcheſterbegleitung und es ibt doch einen guten Klang. Oeſtlich kommt„Nuki an“, eine Tänzerin, die durch das unheimliche Spiel ihrer Arme und Hände beſticht und nichts aus⸗ läßt, was den maleriſchen Effekt erhöhen kann. Noch öſtlicher treiben es die„, Original Sa⸗ wabas“ aus Japan. Beſte, alte japaniſche Arti⸗ ſtik: Bambusläufer, todſichere Balancen auf dem ſchwebenden, nur loſe eingehängten Querbalken, köſtliche Antipodenſpiele. Der Schluß iſt auch wieder antipodiſch: Papa Sawada wirbelt zwei Mädels mit dem dritten Gang herum! Reizvoller Zufall. daß beide Mannheimer Klein⸗ kunſtbühnen einen Jongleur als beſten Mann an die Rampe ſchicken können. Hier iſt es Bela Kre⸗ mo: Man kennt ihn ſchon, das heißt, man lernt ihn erſt jetzt ſo richtig nennen. Ein geradezu geiſtvolles Spiel treibt er mit Bällen. Hüten und Zigarren⸗ kiſten. Kein Zufallswurf ſchleicht ſich ein, es bildet ſich kein toter Punkt. Kremo könnte man tagelang zuſehen. halt zum Jongleur geboren iſt. Franz Schmitt. Wenn man u Kartoffelverſorgung. Wir verweiſen auf die Bekanntmachung des Städt. Ernährungsamtes in der geſtrigen Nummer, in der ein Abſchnitt der Be⸗ gugskarte für Kartoffeln zur Belieferung mit zwölf fund Kartoffeln aufgerufen wird. Dieſe Menge iſt als Vorratslieferung für die Zeit gedacht, in der wegen des Froſtes Kartoffeln nicht verteilt werden können. Den Haushaltungen iſt daher dringend zu empfehlen, dieſe Lieferung nicht ſofort zu verbrauchen, ſondern vielmehr aufzubewahren. Auf die Pflicht der Kleinverteiler, den Abſchnitt 8 der genannten Karte nach der Lieſerung umgehend beim Ernährungsamt abzuliefern, wird nochmals hingewieſen. Wundervoll. Dieſem Bela Die Stadt erwarb das Mozarthaus Das Haus des Hofkammerrats Serrarius in F 3, in dem Mozart im Herbst und Winter 1777-78 wohnte Das ehemals dem Hofkammerrat Serrarius gehörige Mannheimer Mozart⸗Haus, wo der junge Meiſter im Winter 1777/78 entſcheidende Mo⸗ nate ſeines Lebens verbracht hat, iſt aus Anlaß des 150. Todestags von W. A. Mozart(5. Dezember 1941) von Oberbürgermeiſter Renninger in den Beſitz der Stadt Mannheim übergeführt worden. Das in F 3,5 gelegene Gebäude wird zu gegebener Zeit wieder⸗ hergeſtellt und dann als eine der Bedeutung Mann⸗ heims als deutſche Mozartſtadt entſprechende Ge⸗ denkſtätte der Oeffentlichkeit übergeben werden. Fer⸗ ner wird künftig ein Straßenzug der Stadt Mann⸗ heim den Namen„Mozartſtraße“ erhalten. a. Grau und rerrußt, ſtill und ſozuſagen übrig⸗ geblieben zwiſchen mehrſtöckigen Mietshäuſern, ſteht es als Haus Nr. 5 im Quadrat F 3. Das Auge hat Mühe, es als das zu erkennen, was ſeine Plakette pon ihm meldet. Sein Anblick iſt beinahe ſchmerzhaft. Obwohl es auch ſo noch möglich iſt, im Geiſte die 150 Jahre zurückzudenken, als ein Wolfaang Amadeus Mozart in ihm ein⸗ und ausging.„Mannheimer Barock“ nennt man den Stil. in dem ſeine Zeit das zweiſtöckige, langgeſtreckte Haus — ſechs Fenſter im zweiten Stock, fünf und ein gro⸗ ßes Eingangstor im erſten— gebaut hat. Architekto⸗ niſcher Ausdruck einer behäbigen Bürgerlichkeit im Schatten und Schutze ſeines großen Schloſſes und einer Stadt, die ſelbſt einen Goethe bewog, ihrer in Verſen zu gedenken. Das Mozartzimmer im Erdgeſchoß Mit aroßen Erwartungen war Mozart— und wie viele vor ihm und nach ihm— mit der Mutter am 30. Oktober 1777 nach Mannheim gekommen. Sie bezogen ein Wirtshaus— ob es das Gaſthaus „Zum Prinzen Friedrich“ in B 2, 8, in dem Mozart bereits 14 Jahre vorher mit dem Vater und der Nannerl drei Tage übernachtete, wiſſen wir nicht — über das die Mutter in ihren Briefen an den Vater nach Salzburg heftig klagt. Denn ſie„ſtehe eine erſchreckliche Kälte aus, denn wann ſchon ein kleines feur gemacht wurd, ſo bald es abgebrannt iſt, ſo iſt das Zimmer widerumb kalt, es wurd nie⸗ mals nachgelegt, ein jedes ſolches kleines feur koſtet 12 kr.— untertags muß ich aroße kaelte leiden, ich kann jetzt wie ich ſchreibe vor Froſt kaum die Feder halten—“. Mitte Dezember finden wir die beiden im Hauſe F 3, 5, wo ſie ein Zimmer im Erögeſchoß bezogen hatten.„Jetzt ſind wuer Gott lob einmahl aus dem Wuertshaus ausgezogen“, ſchreibt ſie am 14. Dezember,„und haben ein ſaubres Zimmer mit zwei ſchoenen Betten einen alkoven bei einem Hofkammer Rath“, und Mozart ſelbſt,„daß meine Mamma und ich ein recht autes logis haben, wiſſen Sie ſchon——“. 3 Als Ausgleich für die freie Wohnung mußte Wolfgang die„Hausnymphe“ unterrichten,„eine Mamſelle mit 15 Jahren, welche ſchon 8 Jahr Cla⸗ vier ſpillet“. Thereſe Pierron war die Stieftochter des Kammerrats. Ihr wirklicher Vater, Pierron, war Kammerdiener und ⸗medicus des Kurfürſten geweſen und auf einem Hoffeſt in Schwetzingen von einem Leibarzt namens Bechtel erſtochen worden. Die Mutter,„eine drollichte, plaudernde 40jährige Frau“, heiratete dann den um 20 Jahre älteren„angeneh⸗ men und klugen“ Serrarius. Ifflands Neigung zu Mozarts Schülerin Ueber das Haus ſelbſt ſind wir von Mozart in ſeinen vielen Briefen nur flüchtig unterrichtet. Da⸗ gegen ſchreibt zwei Jahre ſpäter ein nicht minder berühmter Zeitgenoſſe, A. W. Iffland, Dalbergs großer Schauſpieler, Spielleiter und Theaterdichter, So sieht es heute aus (Photo: C. W. Fennel.) ausführlicher ͤarüber. Für Iffland war Thereſe, die er auf einem Ball kennengelernt und der Mozart bei ſeiner Abreiſe eine Klavier⸗ und Violinſonate gewidmet hatte, eigentlich der einzige Liebesroman, den er in ſeinen Briefen als wirklich erlebt erzählt. Im Januar war er im Hauſe des Hofkammerrats „durch einen Singemeiſter, mit dem ich Umgang hatte“, eingeladen worden. In einem Brief an die Schweſter nach Hannover ſchildert er nun den Ein⸗ druck, den das Haus und die Wohnuna auf ihn mach⸗ ten.„Indem zeigte mir mein Führer das Haus. Ich klingelte. Die breiten Steinernen Treppen, die eiſernen Geländer mit Meſſingernen Knöpfen, die reinlichen Vorplätze, der niedliche Hof(), alles Beſte 93 dem edlen Geſchmack des wohlhabenden eſitzers.“ Betreten wir den Hof des Hauſes, ſo finden wir alles ſo wieder, wie es uns Iffland in ſeinem Briefe ſchildert. Im Hintergrunde rechts einen Anbau, Spendet Grammophonapparate und Schallplatten! Ein Rufruf von Dr. Goebbels Ein Aufruf von Dr. Goebbels Der Reichspropagandaleiter der NSDAV und Reichsminiſter für Volksaufklärung und Provaganda erlätzt folgenden Aufruf: 5 Die deutſche Wehrmacht hat die bolſchewiſtiſchen Angriffsfronten vernichtend geſchlagen! Unermeßliches Leid und unvorſtellbares Elend 3 damit unſere Soldaten von uns allen fernge⸗ lten! Nun ſtehen unſere Väter und Brüder Tauſende von Kilometern von der Heimat entfernt. Sie brechen den letzten Widerſtand des Gegners und beſeitigen damit für alle Zeiten die Gefahr des Bolſchewismus! In den troſtloſen Weiten des ſowjetiſchen Ran⸗ mes erfüllen die deutſchen Soldaten trotz aller Unbill der Witterung in täglichem Einſatz ihre Pflicht. Ihre Strapazen und Entbehrungen ſind ungehener. Sie vermiſſen die einſachſten Einrichtungen der Ziviliſa⸗ tion. Rundfunk können ſie nur in ſeltenen Fällen hören. Sie haben kaum Möglichkeit der Unterhaltung und Entſpannung. Wir alle wollen unſeren Soldaten an der Oſt⸗ —9— und im hohen Norden den Kampf erleichtern elfen! Für die Kampfpauſen und Ruhetage wird die Hei⸗ mat ihnen die Möglichkeit der Entſpannuna ſchaffen! Ich rufe daher zn einer Spende von Grammophon⸗ apparaten und Schallplatten auf. Gebraucht werden Koffer⸗ und Tiſchapparate ſowie vor allem unterhal⸗ tende Muſik⸗ und Schallplatten. Deuke jeder, der ſich von dieſen Dingen ſchwer trennen kaun daran, daß er damit vielen Soldaten an der Frout ein Stück Heimat vermittelt. Uns bleibt zu Hauſe ſo viel Möglichkeit der Ent⸗ ſpannung, daß die geopferten Apparate und Schall⸗ platten, gemeſſen an dem, was unſere Soldaten ent⸗ behren, kaum ein ſchweres Opfer bedeuten dürften. Die Sammlung wird in der Zeit vom 7. bis 14. Dezember 1941 durch die Partei durchgeführt. Die ge⸗ ſammelten Apparate und Schallplatten werden im Einvernehmen mit der Wehrmacht direkt an die Front geſandt. Zeigen wir unſeren Soldaten, wie wir mit ihnen verbunden ſind und ihnen durch Taten danken! Mur brauchbare Dinge! Die Reichspropagandazeitung der NSꝰDA teilt zu dem Aufruf des Reichspropagandaleiters zur Spende von Grammophonapparaten und Schallplat⸗ ten für die Soldaten ergänzend mit: Die Sammlung wird von den Politiſchen Leitern der NSDAP in der Zeit vom 7. bis 14. Dezember 1941 durchgeführt. Geſammelt werden Koffer⸗ und Tiſchapparate ſowie guterhaltene Schallplatten. Selbſtverſtändlich dient die Sammlung nicht dazu, alte unbrauchbare Inſtrumente aus den Haushal⸗ tungen zu entfernen, ſondern es ſollen nur Appa⸗ rate geſpendet werden, die ohne Reparaturaxbeiten direkt an die Front geſandt werden können. Großer Wert wird auf Schallplatten mit guter Unterhal⸗ Die Muſik ſoll unſeren. tungsmuſik gelegt. Soldaten Unterhaltung und Entſpan⸗ nung bringenl! Um den Sammlern die Arbeit zu erleichtern, werden die Volksgenoſſen aufgefordert, ihre Spen⸗ den nach Möglichkeit zur zuſtändigen Ortsgruppen⸗ geſchäftsſtelle der NSDAP zu bringen. An einem der obengenannten Tage werden die Beauftragten der Partei in jedem Haushalt nachfragen, um Spen⸗ den entgegenzunehmen. Die Spender erhalten eine künſtleriſche wertvolle Urkunde. e Vor dem Einzelrichter: Der Schein kann trũgen So leidvoll ſah man ſchon lange keine Angeklagte mehr auf der Bank ſitzen. Stur guckt ſie in eine Ecke, ihre Antworten gibt ſie leiſe und ſchmerzdurchſchüttelt. Eine arme Frau, die halt einmal, ein einziges Mal iſt? Nicht ganz— eine rückfällige Diebin. Nach dem, was offenbar wurde, iſt ſie gar nicht ſo zart. Es gehört doch ſicher etwas dazu, einer Frau, die man eben erſt kennengelernt hat, in die Wohnung zu folgen— längſt nach Mitternacht und im Anſchluß an eine feuchtfröhliche Runde— und ihr ſozuſagen im gleichen Arbeitsgang den Geld⸗ beutel zu ſtehlen?! Das war bei ihr eine Sache von Minuten. Als die Geſchichte ruchbar wurde, ver⸗ ſuchte ſie einen Oberkellner zur Ausſage zu beſtim⸗ men, er habe den Geldbeutel mit 70 Mark Inhalt im Lokal gefunden und ihn ihr zwecks Weitergabe an die Verliererin ausgehändigt. Der Herr Ober konnte ſich beherrſchen. Sie gab das Geld erſt zuvück, als die Anzeige längſt bei der Kriminalpolizei anhängig war. Nur das Geld, Geldͤbeutel ſowie Fleiſch⸗ und Fett⸗ marken waren weg. O, ſie iſt nicht ſo zart, wie ſie dem Richter weismachen möchte. Das beweiſt auch ihre Hartnäckigkeit, die Geſchichte auf einen„Fund“ zu friſieren. Vier Monate Gefängnis und die eindringliche Be⸗ lehrung, bei der Aufforderung zur Strafverbüßung ja nicht zu den bei ihr üblichen Drückebergermethoden zu greifen. Sie gelobte es mit bibbernder Stimae und naiv⸗ſentimentalem Augenauſſchlag. Beſagte Annemarie war Halbtagsmädchen. An⸗ derthalb Jahre lang. In ihrem Abgangszeugnis wurde der Fleiß ausdrücklich vermerkt, wohingegen der Paſſus von der Ehrlichkeit... Mit anderen Worten: Annemarie beſtahl ihre Dienſtherrſchaft auf eine gemeine Weiſe. Wäſche, Kleider, Strümpfe, Schuh, eine goldene Uhr und 150 Mark an Bargeld wechſelten den Ort. Im gleichen Hauſe beging eine andere Familie die Unklugheit, den Keller nicht ab⸗ zuſchließen. Sofort witterte Annemarie eine neue Möglichkeit und angelte ſich aus dem Koffer wiederum Kleider und Wäſche und dazu einen wertvollen Be⸗ ſteckkaſten. Sie iſt bisher noch nicht beſtraft, was bei ihren knapp neunzehn Jahren nicht wundernehmen darf. Vier Monate Gefängnis auch für ſie. Wenigſtens machte ſie dem Gericht keine Schwierigkeiten.—tt. e Mit dem Egk. ausgezeichnet. Wachtmeiſter Hans Hieronymi, Auguſta⸗Anlage 5, wurde mit dem EK.., Gefreiter Eugen Stur m, Neckarau, Belfort⸗ ſtraße 21, wurde mit dem EK. II. ausgezeichnet. an Unſere Glückwünſche. Herr Hermann Zett⸗ ler, S 6, 41, kann heute ſeinen 70. Geburtstag feiern. — Herr Euſtach Maier, Ingenieur a.., und Frau Pauline geb. Bauer, wohnhaft Rheinau, Herrenſand Nr. 26, können morgen auf 40 Ehejahre zurückblicken. — Ihren 75. Geburtstag begeht morgen Frau Karo⸗ line Brüſtle Witwe, Käfertaler Straße 36. un Der Männergeſangverein„Liederkranz“ Wald⸗ hof hatte zu einer Familienunterhaltung eingeladen. Das Vereinslokal Hoß war beſetzt bis auf den letz⸗ ten Platz, als Vereinsführer Karl Meckler mit herzlichen Begrüßungsworten Gäſte, Ehrenmitglie⸗ der und Mitglieder willkommen hieß, mit warmen Worten der Kameraden im Felde gedachte und ſo⸗ dann in launiger Art der Gemütlichkeit die Wege ebnete. Die Darbietungen wurden in der Haupt⸗ ſache von Sängern und Angehörigen von ſolchen be⸗ ſtritten. Als„Profi“ ließ ſich Herr Meiſner, Ber⸗ lin, z. Zt. Palmgarten Brückl, mit zwerchfellerſchüt⸗ ternden Vorträgen vernehmen, die Kapelle Kaſtner ſpielte muntere Weiſen, und die Aktiven des Ver⸗ eins ſangen unter der ſtraffen Stabführung Herrn Hartmanns march ſchönen Chor. Eine Sammlung hrachte einen hübſchen runden Betrag, der dem WHW überwieſen werden konnte. gemäße Frauenpflege“. wohl der mit dem Erdgeſchoß durch durchgehende Zimmer verbundene, von Mozarts Mutter erwähnte „Alkoven“. Stille und Ruhe liegt über allem. In ſeinem leider ſo völlig vernachläſſigten Gewand träumt das Haus von Zeiten, als Wolfgang Amadeus der Hausnymphe Sonaten und Konzerte einſtudierte und Jahre ſpäter der große Iffland ſich vom Kammer⸗ diener beim Herrn Hofkammerrat von Serrarius einführen ließ. Blick auf Iudwigshafen Einheitliche Bürgerſteuer. Nach der vor einigen Jah⸗ ven durch die Initiative von Oberbürgermeiſter Dr. Stoll⸗ eis erfolgten Eingemeindung von Maudach, Oppau, Oa⸗ gersheim und Rheingönheim zu Groß⸗Ludwigshaſen, waren in den verſchiedenen Stadtteilen die Beträge für die Bürgerſteuer verſchieden bemeſſen. Im kommenden Jahre wird der Hebeſatz für die Bürgerſteuer im ganzen Stadt⸗ gebiet von Groß⸗Ludwigshaſen einheitlich ſein. Er beträgt nach einer Mitteilung des Oberbürgermeiſters für alle Stadtteile 600 v. H. „Naturgemäße Frauenpflege“. Der Verein für Geſund⸗ erhaltung e. V. Ludwigshafen führt am Nachmittag des kommenden Sonntags im Brauereiausſchank der Aktien⸗ brauerei eine Vortragsveranſtaltung durch. Dabei ſpricht Frau Liſa Mar, Baden⸗Baden über das Thema„Natur⸗ Die Veranſtaltung iſt nur für Frauen und Mädchen. Tagung der Gaukriegerführung„Rhein“. Zu einer Ar⸗ beitstagung hatten ſich die Kreispropaganda⸗Obmänner der Gaukriegerführung„Rhein“ in Ludwigshaſen zuſammen⸗ 8 Nach einem Gedenken für die gefallenen Helden ieſes Krieges referierte der Gaupropagandaobmann, Hauptmann Falkenbach⸗Koblenz über die Themen:„Der unſichtbare Krieg“ und„Weltanſchauliche Schulung“. Außerdem berichtet er über den Empfang der Gaupropa⸗ gandaobmänner durch Reichsminiſter Dr. Goebbels in Ber⸗ lin ſowie über die Bedeutung des NS.Reichskriegerbundes im allgemeinen. Spielzeug⸗Ausſtellungen. In faſt allen Ludwigshaſener Stadtteilen werden in verſchiedenen Schaufenſtern z. 3. Weihnachtsausſtellungen aufgebaut, in denen Spielzeug ge⸗ zeigt wird, das von Ludwigshafener Jungmädel für Sol⸗ datenkinder gebaſtelt wurde. Auch Spielzeug, das von An⸗ gehörigen Ludwigshafener Betriebe in ihrer Freizeit her⸗ geſtellt wurde, iſt zur Schau geſtelli. Die ausgeſtellten Stücke ſimd zwar nicht verkäuflich, doch geben ſie viele An⸗ regungen für alle, die ſelbſt gern Spielzeug baſteln. Die Arbeit nicht aufgenommen. Vor dem Amtsgericht in Frankenthal hatte ſich Franz N. aus Ludwigshafen zu verantworten, weil er, trotzdem er dienſtrierpflichtet wor⸗ den war, die Arbeit nicht aufgenommen hatte. Dadurch, daß bei ihm die Verhältniſſe beſonders gelagert waren, konnten ihm vom Gericht mildernde Umſtände zugebilligt werden, immerhin wurde er zu einer Gefängnisſtrafe von. drei Monaten verurteilt. Heidelberger Querschnitt Gaſtinſzenierungen. Der Intendant des Städtiſchen Theaters, Hanns Friederici, wurde von der Direktion der Kgl. Flämiſchen Oper in Antwerpen eingeladen, im März Mozarts„Zauberflöte“ neu zu inſzenieren. Außerdem wurde er eingeladen, im Frühjahr am„Theater der Stadt Dresden“(Theater des Volkes)„Der Widerſpenſtigen Zäh⸗ mung“ neu zu inſzenieren. Altersfeſte. Ihren 96. Geburtstag feierte Frau Frieda Anderſt, Hebelſtraße. Den 82. Geburtstag beging Peter Roſtock, Wieblingen. Die Gründung des Kleingärtnervereins Heidelberg⸗ Wieblingen wurde durch den Stadtgruppenführer Diebol⸗ der vorgenommen. Zum Vereinsleiter wurde Wilhelm Schweik beſtimmt. Beim Holzſchlitten verunglückt. In die hieſige Klinik wurde der 70jährige Einwohner Knopp aus Schönau ein⸗ geliefert, der beim Holzſchlitten verunglückt iſt. Rund um Schwetzingen * Schwetzingen, 3. Dez. Ihrem 90 Geburtstaa konute Frau Anna Wießler, geb. Gärtner, Notarswitwe, Karl⸗ Theodor⸗Straße 15, bei guter Geſundheit ſeiern.— Frau Anna Röſike, geb. Heiſer, Karl⸗Theodor⸗Str. 27, Frau Magdalena Moll, geb. Schmitt, Blumenſtraße 4, und Frau Eliſabeth Gramlich, geb. Zeh, Forſthausſtraße 3, konnten ihren 75. Geburtstag feiern— Am Sorartag, 7. Dezember, findet im Falkenſaale eine Morgenfeier der NDA, Ortsgruppe Schwetzingen, ſtatt, wobei der Orts⸗ ruppenleiter ſprechen wind. Die Politiſchen Leiter ſowie ie Jugendgruppe der NS⸗Frauenſchaft werden die Ver⸗ anſtaltung ausgeſtalten.— Zm Rahmen des Monatsappells feierten die Artilleriſten das Feſt ihrer Schutzgöttin St. Barbara. Gedichte leiteten zu einer ſchlichten Feierrede des Kameraden Dr. Stoffel über, die an das perſönliche Gefühl appellierte. Mit einer ergreifenden Totenehrung klangen die ernſten Worte aus. Kameraoſchaftsführer Dehouſt durfte eine wohl ſeltene Ehrung vornehmen Kamerad Heinrich Volz waltet nun ſeit 30 Jahren ſeines Amtes als Schriftwart. Wie groß die Opferbereitſchaft zur Ausübung eines ſolchen ſonſt wenig beachteten Poſtens bei„unſerm Heiner“ war, fand beredten Ausdruck in den ehrenden Worten unſeres Kameradſchaftsführers. Die uneigennützige Arbeit wurde durch Ueberreichung eines ſchönen Geſchenkes belohnt. * Plankſtadt. 3. Dez. Die Schulſammlung des VDul ſiſt in hieſiger Gemeinde am letzten Wochenende von den Schü⸗ lern der oberen Klaſſen durhgeführt worden. Dabei er⸗ wies ſich die Bevölkerung, wie bei jeder Sammlung. als ſehr opferfreudig, ſodaß es den jungen Sammlern einen rieſigen Spaß bereitete, als ſie ihre Liſten mit ſchönen Be⸗ trägen bei der Schulleitung ablieſern konnten. * Ketſch, 3. Dez. Unter großer Teilnahme wurde hier Otto Seybold zur letzten Ruhe getragen. Die Wehr⸗ macht war dabei durch eine Ehrenabteilung vertreten. Par⸗ tei ſowie Reichskriegerbund gaben dem Kameraden das Ehrengeleite und ſchoſſen als letzten Gruß drei Ehrenſal⸗ ven. Ortsgruppenleiter Vogel würdigte in einem Nachruf den Verſtorbenen und legte einen Kranz nieder. Der Be⸗ triebsführer der Sunlicht AG ſowie die Gefolgſchaft nab⸗ men in ehrenden Worten von dem Arbeitskameraden Ab⸗ ſchied. Aus der Zweiburgenstadt * Weinheim, 3. Dez. Die Ausgabe der Lebensmittelkar⸗ ten für die Zeit vom 15. Dezember 1941 bis 1. Jonuar 1942(31. Zuteilungsperiode) erfolgt: A. an die Normal⸗ verbraucher nur am: Samstag, 6. Dezember 1942, von 14 bis 18 Uhr, in den nachſtehenden Ausgabeſtellen: Bezirk 1: Rathaus(Schloß), Kartenſtelle, Bezirk 2: Dieſterwegſchule Zimmer 1 Bezirk 3: Dürreſchule, Zimmer 1 und 2, Be⸗ zirk 4: Friedrichſchule, Zimmer 55, Bezirk 5: Gewerbeſchule Zimmer 2(Eingang Bahrhofſtraße), Bezirk 6: Gewerbe⸗ ſchule, 2. Stock(Eingang Schulſtraße). B. An die Selbſt⸗ verſorger in Brot, Milch, Fleiſch, Oel, Schmalz oder But⸗ ter bei der Kartenſtelle(Schloß) Zimmer 15, 2. Stock, wie folgt: Montag, 8. Dezember 1944: Buchſtabe A bis H, Dienstag, 9. Dezember 1941: Buchſtabe J bis S, Mittwoch, den 10. Dezember 1941: Buchſtabe Sch bis Z, und zwar je⸗ weils von 8 bis 11 und 14 bis 17 Uhr. Der Perſonalaus⸗ weis iſt zur Abholung mitzubringen, ohne denſelben wer⸗ den die Karten nicht abgegeben. An Kinder erſolgt keine Abgabe. Weinheim, 3. Dez. Am 2. Dezember nahm ſich in den Abenöſtunden ein in der Innenſtadt wohnhafter 28 Jahre alter lediger Mann in ſeiner Wohnung durch Beibringung von zwei Stichen in die Herzgegend das Leben. Die Be⸗ weggründe ſind unbekannt.— Dos Standesamts⸗ regiſter verzeichnet in der Zeit vom 17. bis 30. Novem⸗ ber: fünf Geburten, eine Eheſchließung und ſieben Sterbe⸗ fälle.— Bei der unter großer Anteilnahme erfolgten Beſtat⸗ tung des 78jährig verſte benen verdienten Schulmannes Hauptlehrer i. R. Adam Bock wicdmeten unter Kranz⸗ niederlegung ehrende Abſchiedsworte für das Schulkolle⸗ gium Pg, Rektor Neureither und für die Krieger⸗ kameradſchaft 1872 Kameraoſchaftsführer Heinrich Moll.— Der Führer hat dem Krankenhausarzt Dr. Walter Kau⸗ ert in Weinheim, der zur Zeit als Oberſtabsarzt und Lei⸗ ter eines Reſervelazaretts ſeinen Dienſt verſieht, das Treu⸗ dienſtehrenzeichen für 25jährige treue Dienſte zum Wohle der Allgemeinheit, verliehen. 2 — Machwuchs der Meisterturner im Anmarsch die alljährſche große Nachwuchs⸗Ausleſe, die beſonders im Kriege von erhöhter Bedeutung iſt, da die jungen Meiſter Mit Reichswettkämpſen des Turner⸗Nachwuchſes in Kaſſei wurde der Arbeitsplan des Reichsfachamts Turnen 1941 eröffnet und mit Reichewettlämpſen iit Maintz(Stadt⸗ halle! am kommenden Samstag und Sonntag ſindet er ſeinen Abſchluß. Sie umſaſſen die Meiſterklaſſe im Geräteturnen, Jahrgänge 1918—23 deren beſondere Betreuung ſich aus biologiſchen Gründen als notwenbig erwieſen hat. In allen Sportarten vommt man weitaus früher zu ſeiner Höchſtleiſaung als im Geräteturnen. Bei den deut⸗ ſchen Gerätemeiſterſchayten betrügt das Darraſchnittsa⸗ter 28—29 Hahre. Ein ſarker Block von Turnern dieſes Al⸗ ters verſperrte immer mehr der nachdrängenden Jugend dat Weg. Um ſie bei der Stange zu halten, wurde die in dem entwicklungswichtigen Alter von 18—23 Jahren ſte⸗ hende Jugend in beſondere Schulung genommen und ihr in den Reichswetteämpfen Wettlampigelegenheit in großem Rahmen geſchaſſen. Die Ergebniſſe waren derart, es ſei Bur an die aus dieſer Schulung hervorgegangenen Namen Karl Stadel, Helmuth Bantz und Jalob Kieſer erinnert, daß die beſolnndere Schulung und der Wettlampf des Nach⸗ wuſhſes im Jahresarbeitsplan der Turner Au nahme ſand. Neben den Deutſchen Gerätemeiſterſchaften, die allfähr⸗ lich den Leiſtungsvergleich der Männer bringen, ſind auch dieſe alljährlichen Reichswettlämpſe ent turneriſches Er⸗ eignis erſpen Ranges. Sie ſtellen die große Leiſtungs⸗ prüſung des turneriſchen Nachwuchſes dar und bilben den Abſchluß einer umſangreichen Lehrarbeit, die in acht Ar⸗ beitsgemeinſchaſten ſeit Februar in Geſialt von Wochen⸗ endlehrgängen zur Durchführung gekommen ſind. Rund 150 Jungturner aus allen Gauen Großdeutſchlands nahmen an dieſer Schulung teil. Darunter ein großer Teil noch im HJepflichtigen Alter befindlichen, hervorragend veran⸗ lagter junger Turner. Da der Andrang weit ſlärker iſt, als zugelaſſen werden können, ſo mußte zunächſt im Aus⸗ ſcheiungstampf erwieſen werden, ob und wer ſein turne⸗ riſches Können zum vollen Einſatz und zur vollen Wirlung vor den Kampfrichtern zu bringen vermag. Es treten alſo in Mainz keine Eintagsfliegent und Treibhauspflanzen an und die Reichswettkämpſe wepden den Beweis erbringen, daß wir über bervorragenden Nachwuchs auf dem Gebiete un hexes deutſchen Geräteturnens verzügen. Jede einzelrne Uebung wird ſichtbar unter Beweis ſtellen, ein wie hervor⸗ ragendes Mittel der Erziehnlng, insbeſondere auch des jun⸗ gen deutſchen Menſchen zu Kühnheit und Mut, zu Härte zur Körperhaltung und Körperbeherrſchung, zum neſtloſen Einſatz des ganzen Kerls unſer deutſches Geräteturnen heute iſt. Dler Wettkampf ſelbſt iſt zwar wieder ein Zehn⸗ kampf, aber in ſeiner Zuſammenſetzung miterſcheidet er ſich grundſätzlich von dem ſeitherigen u. iſt ein Lortrupp der vom Reichsfachamtsleiter M. Schneider durchgeführten Auſlocke⸗ rung der(turneriſchen Arbeitsmethode und des Wettbampf⸗ betriebes, bei dem die Leiſtungsfreudſe im Vordergrunſee ſteht. Schwung und Sprung beherrſchen das Feld. An ihhten entzündet ſich der Eiſer der Jugend. Seitpferdtur⸗ nen und Las vernrampfte Turnen an ſtillhängenden Rin⸗ gen, die der Jugend iden Aufſtteg verſperrten ſind ver⸗ ſchwunden. Am Reck und Barren ein feines, beſchwing⸗ tes Turncn, das dem Geiſt dieler Geräte entſpricht und iüber das unter den deutſchen Turnern, die daran immer leiſtungsfähig, am Reck ſogar überlegen weltführend wa⸗ ren, fein Zweifel herrſcht. Sie werden immer eine Do⸗ mäne der deutſchen Jugend chiben. Am Langpferd den kraftvollen, mutigen und ſchönert Leiſtungsſprung, in dem alles drin iſt, an ungehemmtem, aufbauendem, zweckvollem Ankauf an Höhe, Haltung und im Flug und beim Niederſprung. An den Schaukelringen das herrliche, beſchwingte und mutige Turnen. An Stelle des internationalen ſtei⸗ ſen Kraftmeiertums, elegante, leichtbeſchwingte Bewegungs⸗ Hier iſt noch brachliegendes Neuland zu bear⸗ eiten. Schließlich das Bodenturnen, das Gerät der Ju⸗ gend, an dem ſich ihre ganze Leiſtungsfreude ausleben kann. Beſtechende Haltug, Eleganz der Bewegungsfüh⸗ rung und die unbedingte und unerbittliche Beherrſchung des Körpers ſind die Forderuncen. Pflicht⸗ uid Kürübun⸗ gen an dieſen fünf Geräten bilden ein lebendiges Ganzes, bei dem alles fließt und alles Starre ausgemerzt iſt. Von ausſchlaggebender Bedeutung ſind die Pflichtübungen, die den Gegenſtand der Schulung Harſtell et. Sie werden in letzter Feinleit und Volllommenheit verlangt. Wer hier verſagt, ſcheidet aus. Die Zufammenarbeit zwiſchen Reichsjugendführung und NoSRe kommt auch bei dieſen Reichswettkämpfen in ſchöner Weiſe zur Geltung. Es zeigt ſich, der entſchloſſene Wille alle Wege zu beſchreiten, um unſere Jugend leiblich zu extüchtigent. Zugelaſſen werden 125 Nachwuchsturner, von benen faſt die Hälfte im H⸗pflichtigen Alter ſteht, 28 ſteben z. Zt. in der Webrmacht. Unterſchiedlich iſt das Aufgebot der ein⸗ zelnen Gaue. An der Spitze marſchiert Württemdera mit 15 Teilnehmern, Nordmark ſtellt 11, Weſtſalen 9, Baden, München⸗Oberbayern und Niederrhein 8. Sachſen 6, Heſſen und Nüederſachſen 5, Moſelland und Elſaß 4, Mitte, Mit⸗ telrbein, Mainfranken, Franken, Berlin⸗Brarndenburg. Kurheſſen und Danzig ie 2 und Weſtmark, Schleſien und Niederſchleſten ſe einen Teilnehmer. Badens Aufgeſiot bilden: E. Erdel. K. Erdel, W. Furtbmann, K. Zuwerſt, F. Rothmund⸗Villingen, W. Böckel⸗Pfor⸗ſeim, F. Schöps⸗ Karlsruhe, A. Kaicſer⸗Gaggenau, R. Mücklich u. W. Pfiten⸗ — vom 184⁰ Mannheim turnen im ſeldgrauen Rock mit. 8 Der Titelverteidiger J. Kiefer⸗Boß Kreuznach iſt diesmal an der Teilnahme verhindert. In der Switzen⸗ gruppe ſind zu erwarten die Gebrſider E. und Th. Wied⸗ Stutigart, E. Braun⸗Dortmund, H. Münder⸗Göppingen, G. Braun⸗Gelſenkirchen. 7. Winterkamptsplele der Kl Die Winterkampfſpiele der Hitlerjugend zählen ſchon zuu feſten Beſtandteil des deutſchen Winterſports. Sie ſind Die Melodie des Herzens ROWAN vod RUDorf ScHNEHDER-scETUE 9 Böham runzelte die Stirn. Er ſah eine Sekunde lang von der Schweſter weg, ehe er fragte:„Wie heißt 5 ria Kerpeta“, wiederholte die Schweſter.„Ihr Mann iſt Autohändler.“ „Autohändler,, ſaggte Böham. „Noch etwas?“ fragte die Schweſter. „Vielen Dank, Schweſter“, ſagte Böham, drehte ſich um und ließ ſie ſtehen. Die Schweſter ſah ihm nach, er ging geradeaus den Gang entlang zu der kleinen Tür, welche die Klinik mit den rivatwohnungen verband, die Schweſter ſolgte ihm mit den Augen, bis er ver⸗ ſchwunden war, und machte ihr Mäulchen. Aber ſie hatte nicht geſchwindelt. Die Dame in Rot hatte mit der Filmſchauſpielerin Kerpeta geſprochen, und die Schweſter hatte keine andere Auskunft bekommen, als ſie danach fragte, und konnte nicht ahnen, daß dieſe Auskunft eine andere Perſon betraf. Die Dame in Rot hatte mit Gerda ein paar Worte gewechſelt, aber vor dem Portal der Klinik hatte ſie noch die Filmſchauſpielerin Kerpeta getroffen. und als die Schweſter ſie fragte, hatte ſie geglaubt, über dieſe werde Auskunft verlangt. Es war niemand ſchuld, es war ein Mißverſtändnis, die Dame in Rot hät'⸗ ebenſo gern über Gerda Mencken Auskunft erteilt. Fünftes Kapitel Nachdem Gerda an der Ecke der Schreckerſchen Klinik mit der Dame in Rot„Wie geht's— danke Ihnen auch“ gewechſelt hatte, ging ſie weiter in die Stadt hinein. Sie ging ohne Eile. Sie kaufte von einer Blumenfrau ein Sträußchen Veilchen, roch dran und ſteckte es an ihre Jacke. Sie war gut an⸗ gezogen und in auter Laune und ſah ausgeruht und gepflegt und friſch aus und bewegte die Beine ohne alle Müdigkeit. Die Männer ſahen ſie an die Min⸗ ner blickten auf ihr Geſicht und ihre Haltung, ſie gefiel den Männern. Es gab auch Frauen, die ſie ſchteller als ſonſt dazu berufen werden, zur deutſchen Spitzenklaſſe aufzurücken. Die 7. Winterlampſſpiele der HJ werden vom 18. Februar bis 1. März wieder auf den Olympia⸗Kampfſtätten in Garmiſch⸗Partenkirchen veran⸗ ſtaltet. Das große Jugendſeſt gliedert ſich wieder in drei Abſchnitte, die Kampfſpiele, die Jugendmeiſterſchaſten und die Mannſchaftslämpfe mit der Jugend der am neuen Europa auffbaunvelligat Natiorten. Im Slilauf führt die HJ in zwei Altersklaſſen und den bewährten vier Wer⸗ tungsgruppen Hochgebirge, Mittelgebirge, Beraland und Flachland Abfahrts⸗ und Torläufe in einer Wertung, Sprung⸗, Lang⸗ und Geläudelauf durch. Die Pimpfe des Da beſtreiten einen Abfahrtslauf urpd Eiskunſtlauſen. BDM und Glaube und Schönheit nehmen am zuſammengeſetzten alpinen Lauf und mit den Jungmädeln am Eiskunſtlauf teil. An den deutſchen Jugendmeiſter⸗ ſchaften werderi nur die Beſten der He urd des BD der Altersklaſſe A zugelaſſen. Den Beſchluß der Winterkampf⸗ fpiele bilden Jugendländercämpfe, an denen erſtmals auch die Mädel bereiligt ſein werden. Zu den Mannſchaftswett⸗ bewerben der Jungen und Mädel ſtellt iedes Land fünf Teibzehmer. Die Jungen tragen weiterhin ein Eishocken⸗ turnier aus. Das Eiskunſtlaufen wird nur als Schau⸗ laufen gewertet. Gronveranstaitungen in Mannheimer Eisstadion Am 6. und 7. Dezember Zum letzten Male in dieſem Jahre werden im Mann heimer Eisſtadion 2 Großveranſtaltungen zur Abwicklung gelangen. An beiden Tagert wind Edi Rada aus Wien ſeine Eislaufkunſt zeigen. Er beherrſcht die ſchwierigſten Sprünge, und ebenſo ſicher die bangſamen ſowie ſchnellen Pirouetten. Auf Grund ſeiner bis jetzt gezeigten Form hat er die beſhe Chance, das Erbe enies Horſt Fabers in der Deutſchen Meiſterſchaſt im Herren⸗Einzel anzutreten. Weiterhin wenden wir das beliebte Wiener Tanzpaar Stöhr⸗Hackl, welches im Reihsſieger⸗Wetubewerb im Eistanzen beſtimmt zu Meiſterehren kommen wird. ſehen. Dieſes Tanzpaar, welches ſeit Jahren zu den eleganteſten Eislaufpaaren gehört, wird meben den m nen Tänzen, wie Fox, Tango, Paſſodouble natürlich auch den beſchwing⸗ ten Wiener Walzer vorführen, ſodaß unſere Eisliebhaber zu einem großen Genuß kommen. Wie immer wird im Rahmen dieſer beiden Veranſtal⸗ tungen auch das Eishockey nicht zu kurz kommen. Zum zweiten Mal in dieſem Jahre trifſt wiſere Mannheimer Mannſchaft auf einen Schweizer Gegner. Dieſes Mal wird nämlich eine Eishockeymannſchaft aus Bern, welche in der Schweizer Meiſterſhaft immer ein ernſtes Wort mitgeredet hat, ſich in Mannheim vorſtellen. Boxländerkampf mit der Sowakei Die Mannſchaften für Litzmannſtadt Die deutſchen Amateurboxer haben in dieſem Jahr noch zwei Länderkämpfe vor ſich, am 7. Dezember in Litzmann⸗ ſtadt gegen die Slowakei, und eine Woche ſpäter, am 12. Dezember, in Stockholm gegen Schweden. Die Slowalen haben ſich trotz ihrer hohen Niederlagen— gegen Deutſch⸗ land verloren ſie zweimal mit:14 und einmal ſogar:16 — nicht entmutigen laſſen und ſind immer wieder gegen die ſtärlſten Boxnationen angetreten, um aus dieſen Kämpken zu lernen. Der Boxſport ſteht in der Slowakei erſt im Anfang ſeines Werdens, und auch in Litzmannſtadt wird es den Gäſten wohl ſchwerlich gelingen, unſere Mannſchaſt zu ſchlagen, obwohl dieſe in mehreren Klaſſen mit Nach⸗ wuchskräften beſetzt iſt. Die beiden Mannſchaften werden wie ſolgt ſtehen: Fliegengewicht: Dietrich(Nürnberg)— Minarek: Ban⸗ tamgewicht: Seidel(Berlin)— Strba; Federgewicht: Petri (Kaſſel)— Pauer: Leichtgewicht: Schmedes(Dortmund)— Akay: Weltergewicht: Garz(Magdeburg)— Siladi; Mittel⸗ gewicht: Kubiak(Herne)— Hrebicek: Halbſchwergewicht: Schmidt(Hamburg!— Kalamen; Schwergewicht: Klein⸗ holdermann(Berlin)— Javorek. kuropälsche Krlegsmelsterschaſten An die Stelle der Europameiſterſchaften im Amateur⸗ boxen, die 1941 nicht zuſtande kamen, treten im kommen⸗ den Jahr„Europäiſche Kriegsmeiſterſchaften im Boxen“. Das wird der oſſizielle Titel der vom NSRo in der Bres⸗ lauer Jahrhunderthalle für den 21.—25. Januar 1042 vor⸗ bereiteten Veranſtaltung ſein. Die durch die Kriegslage bedingte Einſchränkung binſichtlich der Teilnahme aller Länder wird dadurch wettgemacht, daß jede Nation in allen Gewichtsklaſſen zwei Bewerber nennen kann. Dadurch wird eine zahlenmäßig ſtärkere Beſetzung erreicht und außerdem erhält auch der Nachwuchs Gelegenheit, ſein Kön⸗ nen mit den Beſten anderer Nationen zu er roben. Es wird in Turnier⸗Form gekämpft. Die Slowakei hat be⸗ reits gemeldet, weiterhin rechnet man mit Mannſchaften aus Italien. Ungarn, Schweden, Finnland, Dänemark, Kroatien und der Schweiz, ſowie Deutſchland als Gaſtgeber mit zwei vollſtändigen Staffeln. Eder im Haag geschlagen Im us der Künſte und Wiſſenſchaft in Den Haag ſtanden ſich am Mittcthem deutſche Weltergewichts⸗Box⸗ meiſter und der Mittelgewichtsmeiſter der Niederlande, Juc van Dam, in einem Zehnrundenkampf gegenüber. Der Niederländer riskierte nichts, boxte lediglich auf Si⸗ cherheit und gab Eder wenia Gelegenheit, einen guten Kampf zu machen. Nach Ablauf der Runden wurde ein Punktſieg des Niederländers verkündet. obwohl Eder ein Unentſchieden verdient hätte. anſahen. Die Frauen ſahen mit einem einzigen Blick Geſicht, Haltung und zuerſt die Kleidung. Sie hatte keine Angſt vor Blicken. Sie war neunundzwanzig Jahre alt und eine erwachſene Frau, ſchön auch im Morgenlicht, kein Kind und kein Mädchen mehr, mit den zurückhaltenden Bewegungen eines Menſchen, der wie du weiß, daß Schönheit nicht alles iſt, daß Kleider nicht alles ſind, daß all das gut iſt, aber nicht dag Leben. Sie wußte vielleicht nicht, was das Leben iſt, es konnte ſein, daß ſie es nie gewußt hatte, wer weiß es? Sie war zwei Jahre lang verheirgtet geweſen, ſehr jung mit einem jungen Mann, ſehr elegant, viel Geld, Inhaber einer großen Firma, ein großes Haus, beinah wie Film. Aber donn hatte eineg Tages etwas nicht geklappt, und die Firma lag ſchief, und eines andern Tags hatte wieder etwas nicht geklappt. und auch das Haus lag ſchief.—„Kannſt du mir deinen Schmuck leihen?“ fragt eines Nachts der junge Mann.— Warum nicht?— Aber es hatte wieder nicht geklappt, Sorgen kamen, wenn es beim Film Sorgen gibt, Auseinanderſetzungen ihres Vaters mit dem jungen Mann kamen, Wertpapiere ſchlichen von einem Safe in den andern, auch merkwürdige Unterſchriften waren dabei. Aber eß klappte nicht mehr. Eines Morgens lag auf dem Klubdivan des getäfelten Arbeitszimmers eine ſtille Geſtalt, der junge Mann, bleich, ſteinern, flach wie ein Handtuch und tot. Die Firma ging kaputt, das Haus ging kaputt, auch ihr Vater wäre kaputtgegangen, aber iemand ſprang für das Gröbſte ein ein Freund der Familie, Herr Rönnelin. Inzwiſchen waren die Jahre vergangen, der Vater tot, die Mutter war tot, Gerda war allein. Rönnelin war ihr geblieben. Sie ging jetzt in die Stadt, um Rönnelin zum Eſſen zu treffen. Sie hatte nie genau erfahren. was damals los geweſen war, der Vater ſchwieg. Rönne⸗ lin ſchwieg, ſyäter deuteten beide einiges an. doch nicht genng oder zu viel. Aber der Name wurde ge⸗ vettet und auch ſonſt allerlei, ſchien es. Es war vor fünf Jahren geweſen, Gerda war ſehr belrofſen ge⸗ meſen und batte ihren Monn nicht vergeßen. Aber ſie wußte nicht. oß ſie ihn oelient ſotte, Menhenel ich'en es ſo. Sie bolte ihn aus Lebe genommen er hatte ſie auch aus Liebe genommen oder aus Ehr⸗ geis. Weißt du, was Liebe iſt? Wenn oͤn viel Geld Hauokls- uno winrscharTs-ZEHune Weihnachtszuwendungen 1941 in der lohustener und Sozialwersicherung Die den Gefolgſchaftsmitgliedern anläßlich des Weih⸗ nachtsfeſtes 1941 gemachten Zuwendungen ſind grundſätz⸗ lich ſteuerpflichtiger Arbeitslohn. Die Lohnſtener lann aber nach den belannten geringeren Lohnſteuerſätzen einbehal⸗ ten werden. Dieſe betragen bei einem Arbeitnehmer, auf deſſen Steuerlarte Steuergruppe 1 beſcheinigt iſt, 18 v..⸗ iſt Steuergruppe II beſcheinigt, 14 v.., iſt Steuergruppe III beſcheinigt, 10 v.., und wenn Steuergruppe IV be⸗ ſcheinigt iſt bei Kinderermäßigung für eine Perſon 8 v.., 2 Perſonen 6 v.., 3 Perſonen 3 v. H. und mehr als 3 Perſonen 1 v. H. Hierzu lommen die Kriegszuſchläge. Die Weihnachtszuwendung lann aber auch dem lauſen⸗ den Arbeitslohn zugerechnet und die Lohnſtener von dem ſich ergebenden Geſamtbetrag berechnet werden, wenn der Arbeitnehmer auf dieſe Weiſe ſteuerlich günſtiger fährt, was aber nur in den wenigſten Fällen zutreffen wird. Die Lohnſteuerpflicht entfällt inſoweit, als die Weih⸗ nachtszuwendung auf das Eiſerne Sparkonto überwieſen wird. Sie kann auf das Eiſerne Sparkonto in voller Höhe oder auch zur Hälfte überwieſen werden, wenn ſie 500“ nicht überſteigt. Ueberſteigt ſie 500, ſo dürſen nur 500 4 oder aber 250/ überwieſen werden. Die Weihnachtszuwendungen 1941 ſind weiterhin ſozial⸗ verſicherungspflichtig. Dies gilt ohne Rückſicht darauf, ob ſte freiwillig oder nicht freiwillig gewährt werden. Die Weihnachtszuwendungen ſind jedoch inſoweit ſozialverſiche⸗ rungsſrei, als ſie eiſern geſpart werden. Bei eiſernen Sparen werden die Beiträge zur Kranken⸗ kaſſe und Arbeitsloſenverſicherung nur dann berabgeſetzt, wenn das Arbeitseinlommen nach Abzug des Sparbetrages weuiger als 900/ monatlich beträgt. Wenn alſo in einem Fall das Monatseinkommen nach Abzug des Eiſernen Sparkontos mehr als 300/ beträgt, dürfen die Beiträge zur Kranlenkaſſen⸗ und zur Arbeitsloſenverſicherung beim eiſernen Sparen nicht herabgeſetzt werden. Zeutralſtelle der Krankenkaſſen für werdende Mütter Werdenden Müttern und Wöchnerinnen ſoll die Mög⸗ lichleit gegeben werden, die Leiſtungen der Krankenverſiche⸗ rung in Anſpruch zu nehmen, ohne daß der Verſicherungs⸗ träger und ſeine Angeſtellten von der Schwangerſchaft, Etibbindung und Mutterſchaft erſahren. Zu dieſem Zweck wird Curch einen Erlaß des Reichsarbeitsminiſters eine Zentralſtelle errichtet, an die ſih die werderden Mütter wenden können, in der Gewißheit, daß geheimgehalten bbeibt, was nach ihrer Aufſaſſung nicht bekannt werden ſoll. Als Zaitralſtelle gilt die Arbeitsgemeinſchaft der Reichsverbände der Krantenkaſſen, Berlin⸗Charlottenburg 2, Uhlandſtraße 195/96. Die Zentralſtelle hat die Anträge auf Gewährung von Leiſtungen der reichsgeſetzlichen Kran⸗ kenverſicherten von ſolchen werdenden Müttern, Wöchne⸗ rinnen und Müttern, die Wert auf Geheimhaltung legen, entgegenzunehmen und die Leiſtungen unter ſtrengſter Ge⸗ heimhaltung aur Stelle der zuſtändigen Verſicherungsträger zu gewähren. Bei der Zentralſtelle kann die Gewährung von Wochenhilfe, Familienhilſe, Krankenhikfe oder Fami⸗ lienkranlenpflege, Familienkrankenpflege und Familien⸗ ſterbegeld für das Kind beomtragt werden. Die Mitglied⸗ ſchaft bei der Krankenverſicherung kann darch das Arbeits⸗ buch, die Quittungskarte, die Quittung über die letzte Bei⸗ tragszahlung, die Mitgliedsbeſcheinigung, ſerner durch eine Beſcheinigung des Betriebsfühners oder auch durch Beſcheinigung des Kreisleiters der NisDApP nachgewieſen werden. Dun beſonderen Ausnahmefällen kann eine eides⸗ ſtattliche Erklärung genügen. Für die Bemeſſung der Bar⸗ leiſtung gilt der wirkliche Arbeitsverdienſt als Grundlohn. Die Inanſpruchnahme der Leiſtungen ſetzt einen ſchrift⸗ lichen Antrag an die Zeutralſtelle voraus, für den Vor⸗ drucke zur Verfügteng geſtellt werden. Die Zentralſtelle ſtellt Beſcheinigungen zur Fnanſpruchnahme der Hebamme oder eines Arztes, ferner für Krantenhäuſer oder Wöchne⸗ rinnenheime aus. Der Brierwechſel der Zentralſtelle mit den Müttern erfolgt in verſchloſſenem Umſchlag ohne Ab⸗ ſendencrngabe. Zahlungen der Zentralſtelle erfolgen unter einem Decknamen. Die Regelung tritt mit dem 1. Dezem⸗ ber in Kraft. Nach dem Ausweis der Deutſchen Reichsbank vom 29. November 1941 ſtellte ſich die Anlage der Bamk in Wechſeln und Schecks, Lombards und Wertpapieren auf 19265 Mil⸗ lionen. Im einzelnen betragen die Beſtände an Wech⸗ ſeln und Schecks ſowie an Reichsſchatzwechſeln 18 800 Mil⸗ lionen 4, an Lombardſorderungen 24 Mill. 4, an deckungs⸗ fähigen Wertpapieren 58 Mill. und an ſonſtigen Wert⸗ papieren 283 Mill.„. Der Deckungsbeſtand an Gold und Deytſen beträgt 77 Mill.. Die Beſtände der Reichsbank an Rentenbankſcheinen belauſen ſich auf 276 Mill. 4, die⸗ jenigen an Scheidemünzen auf 107 Mill. und die ſonſti⸗ gen Aktiva auf 2011 Mill. 4. Der Umlauf an Reichsbanknoten ſtellt ſich auf 17 799 Mill. 4. Die fremden Gelder werden mit 2409 Mill.& ausgewieſen. Zweckverband„Gasverſorgung Baden“, arlsruhe. Auf Grund der Beitrittserklärungen der Stadtlreiſe Ba⸗ den⸗Baden, Karlsruhe und Pforzheim, ſowie der Städte und Gemeinden Bretten, Bruchſal, Buchen, Bühl, Eber⸗ bach, Emmendingen, Endingen, Ettlingen, Gaggenau, Grötzingen. Hockenheim, Kehl, Neckargemünd, Ofſenburg, Raſtatt, Säckingen, Schwetzingen, Stockach, Triberg Villin⸗ en, Waldshut, Waldkirch und Walldürn zu dem 3—— and„Gasverſorgung Baden“ mit dem Sitz in Karlsruhe * H. Fuchs, Waggon⸗Fabrik..⸗G., Heidelberg, wieder 9 9. H. Die oHV., in der 1,08 Mill. AK. vertreten waren. ſtimmte nach Erledigung der Regularien der vor⸗ geſchlagenen Verteilung von wieder 6 v. H. Dividende zu —5 7— die turnusmäßig ausſcheidenden AR⸗Mitglie⸗ er wieder. * Maſchinenban Ach, vorm. Pokoruy& Wittekind, ankfurt a. M. In der Auſſichtsratsſitzung wupde eine Berichtigung des Aktienkapitals um 60 Proz. von 1 980 000 um. 1 188 000 auf& 3 168 000 beſchloſſen. Das Geſchäftsjahr 1940 ſchließt mit einem Reingewinn von 4 904 204. Die Geſellſchaft ſchlägt der am 19. 12. 1041 haſt, iſt wenig Gelegenheit für Liebe. Immer Diners, immer etwas los, immer viel zu ſehr in Dreß, um unter die Haut zu ſehen, man blickt ſchlecht durch Puder und Frackhemd ins Herz. Manch⸗ mal ſchien es auch, daß ſie für Liebe gehalten hatte, was ein junges Mädchen für Liebe hält. Nein, ſie wußte es nicht. Ingwiſchen war viel Zeit verſtrichen, und ſie war gewachſen, aber der Tote war nicht mit⸗ gewachſen, er blieb zurück. Sie vergaß ihn nicht, aber ſie blickte zurück nach ihm. Sie blickte auch vorwärts, aber wohin? Eine Zeitlang dachte ſie, ihr Blick gelte Rönnelin. Damals war Rönnelin aufgetreten. Reſpekt, Trauer und Verehrung um den Mund, der Vater zitternd, aber Rönnelin rettete ihn. Der Vater vergaß es nie, und ſie ſollte es wohl nie vergeſſen? Rönnelin ſprach nicht davon, aber manchmal war Trauer und Hochachtung um ſeinen Mund wie da⸗ mals, und dann dachte ſie, er denke dran. Es hatte ſich von ſelbſt verſtanden, daß er ihr nähergetreten lwar, das Haus mußte verkauft werden, ſie mußte ſich anders einrichten, kleiner, Rönnelin half ihr dabei. Es war noch groß genug. Er verwaltete ihr Geld oder die Reſte davon oder die Schulden davon, ſie wußte es ſelbſt nicht genau; manchmal dachte ſie, ſie ſollte es wiſſen. aber ſie erfuhr es nicht. Mit der Zeit befreundete ſie ſich mehr mit Rönnelin, mehr, als wahr war, aber dabei ging etwas in ihr nicht recht mit. Es war kein Geheimnis, daß er ſie heiraten wollte, er ſagte es. Er hatte Geld und eine chemiſche Fabrik, die gut ging, er wartete nur drauf, Er war groß und machte gute Féügur und diente ihr.— Noch was? Ja, vielleicht.— Sie hatte bisher weder ja noch nein geſogt, ob ſie wollte. ſie hätte es wiſſen müſſen. Manchmal ging ſie zu Bett und wußte, daß ſie wollte, und wachte morgens mit Entſetzen auf und wußte beſtimmt, daß ſie nicht konnte, je näher die Entſcheidung kam. Die Entſcheidung kom näher wie eine Wolke, die größer wird, Gerda ſchaute nach der Beleuchtung aus, nach der Sonne, welche die Wolke goldig umkränzt aber es blieh doch eine Wolke, zie immer größer wird Wird die Wolke ſie Agecken? Wird ſie vorüberziehen. Rönnelin liebte ſie er ſogte es, ſie wußte es, ſie fand Liebe muß reicher machen. wieſo war Liebe eine Wolke? Rönne⸗ lin diente wahrhaft um ſie, war ganz Treue, ganz ſtatifindenden oßhV eine Dividende von 6, vom Hundert auf 3 168 000 vor. wonach 15 Progent für Rechnung der Aktionäre angelegt werden(i. B. 10 v. H. auf 43 Weill. 4 alteg AK, da 660 000& auf Grund eines HB⸗Beſchluſſes aus 1833 erſt ab 20. 4. 1940 gewinnberechtigt 9. Außerdem fall der HB vorgeſchlagen werden, das A zur Aufrundung um 4 32000 auf Grund der 1. D8 vom 9.§. 1941, K 1. Abf. 2. unter Ausſchluß des geſetlichem Bezugsreches der Aktionäre zu erhöhen. Darüber Rinaus ſollen auf Grurd einer Genehmigung des Reichswirtſchaſts⸗ winiſteriums weitere 4 800 000 Aktien ausgegeben wer⸗ den. Damit erhöht ſich das Aktienlapital auf 4 4000 900. * Paſſage⸗Kaufhaus Ach, Saarbrücken— Kapitalberichti⸗ gung. Die Geſellſchaft berichtigt ihr Grurdkapital von 150 um 1. B auf 2,75 Mill. und gewinnt durch Zuſchreihung zu den Beteiligungen 402 000 4, durch Zuſchreibungen zu den ſonſtigen Forderungen 100 800 und durch Entnahme aus den Rücklagen 850000 4. Den überſchießenden Be⸗ trag von 108 800 reiht ſie in die Verbirdlichkeiten ein, e denen die Pauſchſtener mit 101 900 enthalten iſt. Die Ertragsrechnung weiſt einen Rohüberſchuß von.79(.403 aus. Einſchließlich 65 625& Vortrag ergibt ſich ein Rein⸗ gewinn von 123 700(i. B. abzüglich 1890 Berluß 65 625 41, üder deſſen Berwendurg teine Angaben veröf⸗ jentlicht werden. Die Vorjahrswerte beziehen ſich auf das Rumuſgeſchäftsiahr vom 1. 7. bis 31. 12. 1939. Konkurſe und Vergleichsverfahren im November 1941. Nach Mitteilung des Statiſtiſchen Reichsamis wurde im November d. J. durch den„Reichs anzeiger“ die Eröffnung von 86 Konkurſen und einem gerichtlichen Vergleichsver ah⸗ ren bekanntgegeben. Die entſprechenden Zahlen für den Monat November 1940 ſtellen ſich auf 49 und 3. e Heſſiſche Ziegeleien und Kalkwer'e AG. Kaſſel⸗Wolfs⸗ anger. Bei der mit 140000 Kapital ausgerüſteten Ge⸗ fellſchaft ergab ſich in 1940⸗41 G1..] nach rurd K90 4 Abſchreibungen ein Verkuſt von 4780, der durch 20 Gewiunvortrag ſich leicht auf 4760 4 verringert. Keine einheitiiche Kursgestaltung an den Aktienmärktes Berlin. 4 Dezember. Zu Beginn des Donnerstag⸗Verkehrs wurden etwas mehr Papiere gehandelt als in den letzten Tagen. wobei die Notierungen vielſach aber unvercerdert blieben. An⸗ dererſeits war die Kursgeſtaltung nicht einheitlich, nach wie vor waren hierfür teilweiſe Zufälligkeiten verantwork⸗ lich. Montanwerte lagen allgemein ſchwächer. So ver⸗ loren Vereinigte Stahlwerke und Buderus ie 0,25. Hoeſch 20, Mannesmann urd Rheinſtahl ſe.25 v. H. Braun⸗ kohlauwerte wurden überwiegend geſtrichen oder unnerän⸗ dert notiert. Am Kaliaktienmarkt gaben Saczdetſurth 1,5 v. 90 her. In der chemiſchen Grupne blieben Farben mit 197% unverändert. Von Hercen, Goldſchmidt und Rür⸗ gers erbielten eine Strichnotiz. Gummi⸗ und Sinoteum⸗ aktien wurden höher bewertet, ſo Conti⸗Hummi um 6 und Dt. Linoleum um 1 v. H. Elektro⸗ udd Verſorearngswerte n ein ruhiges Bild. Accumulatoren, Licht und Kraſt, die beiden Siemenswerte, Bekula. EW Schleſien und Waf⸗ ſer Gelſenkirchen ſtellten ſich auf Vortagsbaſis. Rüeag ver⸗ loren indeſſen 0,50, Schleſ. Gas und Geſſürel ie 0,75. Ac 1,50 und Lahmeyer 276 v. H. Deſſauer Gas wurden um .25 v. H. heraufgeſetzt. Kabel⸗ umd Draht, Metall⸗, Bau⸗ 119 Textilwerte ſowie Braurreianteile konuten ſich ſoweit notiert, behaupten. Von Zellſtoffwerten wurden Aſchaffen⸗ burger und Feldmühle geſtrichen, während in Waldbof die ausgeſetzt wurde. Zu erwähnen ſind noch von Maſchinenbaufabriken Demaa mit minns 130 v. H. ferner Hote betrteb mit minus 1 und Gebr. Juraheers mit minus.5 v. H. Von variablen Renten ſtellte ſich die Reichsoltbeſitzanleihe auf ½2 50 geoen 1276. Berlin, 4. Dez. Am Geldmarkt blieben Baluten verändert. 8 4 Frankfurt a. UN. Pt. Gold u. Silber— 84 880 Dentsehe testverrlosliehe Werte Deutsche Steinzeus„ 883.0 Duriacher H 3. 4— orEtrrschE SraATSANLEHEN Echbaur- Werger, 19 Elektr Licht u Kraft 27? art Schatz D. R8 1014 101.J Eazinger-Union 4 Baden 1927 93— 116 Farbten 106 c Altdes Dt. Reich. 162 162.2 Cesturel—— SrADTANLEREN Grün u. Bilfinger— 4440 100•7 Harpener Berabau— 185 4 Mannheim 26 101.2 4 Plorzheim 28 Heidelberaer Zement — i00 Hoesch Bersw. 189.0 PPANDBRIEEEE um⸗ 100.7 101.2 100.5 Klein. Schanzl. Becker 2. Klöckner-Werka 89 185% Lanz-G 7. Ludwisshaf Akt.⸗Br. .vdwisshaf Walan* Mannesmaunn Metallgesellschaft 248.0 Rhein Elektr. Mannh. 172.0 Rhein- Westf Elektr. 157.0 4 Rh Hro- Bank 47 8 NDUSTREE- OBL GATIOONEN IR üesers„„ 2— 104.0 104.1 Salzdetfurm— 188.0 1644Salzwerk Heilbronn. 393, 896,0 —— Schwartz-Storehen— 102.7JSeihndustrie(Wolſt). 189.0 105.5Siemens u Halske 921“ 820.0 151.7 Süddentsche Zucker— 1743 8 Zellstoſł Waldbok 260,5 181.5 BANEKEN Badische Bank 1480 Bavr Hvv. u.-Bank Commerzbank. 14743 Deutsche Bank 145.0 Deutsche Reichsbank 132.5 Dresdner Bank 1480 Plälz. Hvp.-Bank 145,0 6 Daimler-Benz 27 4 Ui Ind-Bank 39 104.1 6. Gelsenkircben v. 36 104.5 4 Krupp v 86 10247 40 Ver Stahlwerke 105.7 1 16. Farb RM-Anl. 2 151.5 AKTPEN AAa-Ada Schuhfabrin Adlerwerke Klever 151.0 15645 * 66.0 106. Aschaflenb Zellstoſf 147.0 Aussd.-Nürnb Masch 2115 Bgavr Motorenwerke 182.5 ontin. Gum—%%%% 75 5 PaimierBeng—. 198.2 107.2 Rhein Hp-Bank— 1760 Deuische Erdol 168.0 168.7 1% Zwisebenkurs. Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat Dezember 140% 222³5 107. 162¹3 1⁸⁰ Rheingesel.] 80..].3, 4 Rbeinnesell iE23“„ Mannheim.792 702.%02 Bheinteiden.12/.0%— 2 97/K Kaub 209 201 1 92 1 Breisach..821.%—1,7460Köin 2 4 182 5 ehl 42.43/2.32,2.28/.252.2 Stralburs.32,.22.20.152.15/Negkarpege Mazau 13.8813.91.871.81 3,75 Manubeim 2,70ʃ.65 Rückſicht, ganz Wartezeit, immer Blumen, immer Sorgfalt, immer Lächeln, manchmal platzte er auch, und es wurde etwag ſichtbar. Was wurde 12 Gerda ſah es nicht genau, es konnte ſein, daß ne⸗ lin mit einem Trumpf im Hintergrund diente, es ſchlen, manchmal wurde der Trumpf ſichtbar, wenn auch noch nicht zu ſehen war, welche Karte eg war. Allmählich wurden beide reizbar. Es konnte ſein, ex wartete ſchon zu lang, aber Gerda wartete auch. Worauf? 4 Sie traf ihn um eins, er ſtand ſchon da mit Zeitungen unter dem Axm und lächelte nachſichtig, weil ſie zu ſpät kam, ſie hätte es gern gehabt, wenn er einmal zu ſpät gekommen wäre, aber er kam nicht zu ſpät. Sie war in der beſten Laune geweſen, jetzt war die Laune weg, es war nichts zu machen. ſie ſpürte es nur. Er küßte ihr die Hand und führte ſie zu ſeinem Wagen, den er am Ranoſtein ſtehen hatte, und nahm einen Strauß Märzenbecher von einem der rüwärtigen Sitze und gab ihn ihr lächelnd. Sie roch dran und dankte und kam ſich nicht ſehr edel vor, weil ſie keine Freude dabei empfand. Es waren ſchöne Märzenbecher. Sie ſtiegen ein, und Rönnelin ließ den Motor anſpringen und fragte wohin und hatte ein unſchlüſſiges Geſicht, während er mit dem Fuß auf der Kuppelung rumſpielte, und dann ſagte er, er müßte zu Bondy. „Es iſt mir nicht recht“, ſagte er,„aber ich müßte hin. Es wartet da ein großer Kunde auf mich, mit dem ich reden muß. Ich kann es in der Halle ab⸗ machen, nur ein vaar Minuten.“ „Gut“, ſagte Gerda. 8 Sie fuhren zu Bondy, aber der Geſchäftsfreund war noch nicht da, und Gerda wartete draußen im Wagen und Rönnelin in der Halle, und beide dachten an den Abend neulich und die ſonderbare Geſchichte mit der Polizei, und Gerda dachte anders drüber als Rönnelin. Dann kam Rönnelin heraus und ſagte. der Geſchäftsfreund ſei noch nicht da. und was ſie machen ſollten.—„Wir könnten inzwiſchen örin eſſen“, ſagte er.„Ich wollte ja nicht mehr hinein⸗ gehen. aber ſchließlich iſt es einerlei,“ „Gut“, ſagte Gerda wieder. (Fortſetzung folgt) * FaMILIEN-ANZEIGEN Es starb für sein Vater- land am 23. 11. 1941 in treuer Pflichterfüllung in einem Kriegslazarett im Osten im 58. Lebensjahr mein innigstgeliebter Mann, unser über alles geliebter Vater, unser guter Bruder, Schwager und Onkel. 26 264 Maior Hermann Rode Kommandant eines Stalag, Inhaber hoher Weltkriegs- auszeichnungen. Ein Offizier bester Prägung, von wahrhaft aufrechter und untadeliger Gesinnung, besaß er durch seine väterliche Güte und vornehme, ritterliche Haltung die Herzen aller, die ihn kannten. Er war und lebt in uns weiter als uns. Vorbild. Mannheim. Augusta-Anl. 25, den 3. Dezember 1941. In tiefstem Schmerz: Garola Rode, Hans-Woli Rode, Oberltn. im Stabe einer Geb.-Div., 2. Z. in einem Res.-Lazar., Hermann Rode, Unteroffiz. in einem Artillerie-Reg., Walter Rode, Obergefr. in einer Genesenden-Komp., Inge Rode, Wilhelm Rode, Fabrikant, Elisabeth Rode, Gisela Rode, Brigitte Bartsch geb. Rode. Danksagune Unseres nun im Leben von uns Abschied genommenen lieben Vaters Anton Porten- kirchner haben viele in sehr großer Liebe und Verehrung gedacht. besonders seine Con- cordianer. Für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden und all denen, die ihm das letzte Geleit gaben, sagen wir unseren herzlichsten Dank. Mannheim, Nürnberg u. Neu- kirchen, 3. Dezember 1941. Hans Portenkirchner, Adelhaide Zimmermann geb. Portenkirchner⸗ nebst Angehörigen und allen Verwandten. Edi Hambsch -Sturmmann in einem Gebirgsjäger-Reg., am 3. November sein junges, blühendes Leben im Alter v. 21 Jahren fürs Vaterland gab. Sein inn gster Wunsch, seine Lieben in der Heimat wieder- Zusehen, bleibt unerfüllt. Er kand seine letzte Ruhestätte im Osten. Mannh,, Seckenheimer Str. 36 den 3. Dezember 1941. In tiefem Leid: Prau Christel Erb-Hambsch nebst Gatte. Heinrich Hambsch, Uoff, bei der Luftwaffe, u. Frau Eliriede, Friedrich Köpfer, z. Z. im Felde, und Frau, Oskar Hochadel, z. Z. im Felde, und Frau, Karl Blechschmitt, im Felde, und Frau. 3 erhielten wir am November die Snne iicne Nach- richt, daß mein lieber Sohn, uns. guter Bruder, Schwage Onkel und Nefie 26 293 Josef Zieger Gekreiter in einem Inf.-Reg. Inh. des EK 2. Klasse, am 29. Oktober im blühenden Alter von 22/½ Jahren im Osten den Heldentod starb. Mhm.-Rheinau. Otterbacher Straße 12, den 4. Dez. 1941. In tiefem Leid: Mina Zieger, Mutter nebst Angehörigen. Todes-Anzeige Meine innigstgeliebte, treu- sorgende Frau, unsere herzens- gute Mutter, Schwiegermutter und Grohmutter, Frau Sophie Lösch geb. Vogt ist am 2. Dezember 1941 un- erwartet im Alter von 66 Jahren heimgegangen. Mannheim. Dietrich-Eckart- Str. 16 und Windmühlstr. 18, den 3. Dezember 1941. In tiefem Schmerz: Georg Lösch, techn. Reichs- bahninspektor a. D. Hax Adam und Frau Marta geb. Lösch Josei Lösch(z. Z. Wehr⸗ macht) und Frau Erna Karl Lösch u. Frau Trudel und 4 Enkelkinder. Die Beerdigung kindet am Freitag, dem 5. Dezbr. 1941, um 14.30 Uhr. auf dem Fried- hof Neckarau statt. Von Bei- leidsbesuchen bitten wir ab⸗ zusehen. 26 254 VERSTEIGERUNGEN Grohe Pelzversteigerung in Mann- heim am Dienstag, dem 9. De- zember 1941. Beachten Sie die Anzeige am Sonntas in dieser Zeitung! 1417 OFFENE STELLEN Energischer Betriebsleiter(in) des- gleichen kaufm. Kraft für Fabri- kationsbetrieb sofort od. später gesucht. Spezialausbildung er- kolgt im Werk. Ausführl. Be⸗ werbungen m. Lichtbild, Lebens- lauf. Zeugnisabschrift. u. Refer. erbeten unt. Ga. L. 726 über Ann.-Exp. Carl Gabler, GmblI., 268. I, Theatinerstr. 8/1. Expedient z. baldig. Eintritt ge- sucht.— Angebote v. seriösen, tüchtigen Kräften, die evtl. an- gelernt werden, erbeten unter Nr. 26 126 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. Kraftiahrer, der bei Eignung zum Expedienten aufrücken kann, gesucht. Absolute Zuverlässig- keit Bedingung.— Näheres un⸗ ter Ruf 506 34.(26 127 MAN-Kraftfahrer, erfahren, gut empfohlen, für größeren Last- zug gesucht.— Näheres: Fern⸗ sprecher Nr. 201 19. 26 156 Buchbinder u. Hilisarbeiterinnen werden sofort eingestellt. Mann. heimer Großdruckerei. R 1.-6. VERKAUFE Grundstück-u. Kapitalmarkt THEATER FllM-THEATER Gebr.-Träger und Eisenbahn⸗ schienen zu verkaufen. Naheres Fernsprecher 488 34. St2834 Alle Sorten Obstbäume u. Sträucher zu verkaufen. Ed. Wallenfels, Viernheim, Adolf-Hitler-Str. 10. St2857 Erstklassige größere Gaststätte, eytl. kleines Hotel. Mannheim- Heidelberg. per sofort od. späte- zu kaufen oder zu pachten ge⸗ sucht. Erstklass. Referenzen.— Kapital-Fachmann. Ausführl. Angebote unter Nr. 25 618 an die Geschäftsstelle d. Bl. Futter- Gelberüben, Futter- Erd- kohlrabi zu verkaufen. 26272 Alex. Schmich. Seckenheim. Fernsprecher 470 44. 1 Bücherschrank mit 7 Fächern, gute Bücher, gut erhalt., großer Spiegel, 2 Waschkommod., pol. 1 elektr. Tischlampe, 1 gut. Bett mit gepolst. Rost, neuen Matr., neuem Unterbett u. Nachttisch. 1 Waschkomm. mit Marmor u. Spiegelaufs., 1 Fliegenschrank, weiß, zu verkaufen. Schimper- straße 20. parterre. St2851 Hochwertiger Foto-Apparat für RM. 150.— zu verkaufen. Angebote unt. P St 2858 an die Zstöckiges Wohnhaus, Eppelheim Nationaltheater Mannheim. Don⸗ nerstag, 4. Dez., Vorstell. Nr. 96. Miete D Nr. 9, 1. Sondermiete D Nr. 5:„Mutter Erde“, Drama in 4 Aufzügen von Max Halbe. Anfang 17.30, Ende 19.45 Uhr UNTERHALTUNG zu verkaufen. 1. Stock: 3 Zim., 1 Küche, 2. Stock: 22 Zimm., 2 Küchen, 3. Stock: 242 Zimm., 2 Küchen. Einfahrt überbaut, part. Schuppen, Garten. bei RM 10 000.— Anzahlung. Näheres bei Heinrich Henn, Plankstadt Stephanienstraße 16. 26 265 Landhaus mit Zentralheizung u Garten, in gutem Zustand, mit od. ohne Einrichtung zu kaufen gesucht. Wert bis 50 000 RM. Angebote unter B 106 an Car! Gabler GmbH., Frankfurt a. 85 Steinweg Nr. 9. 26 2 billig zu verkaufen. Adresse in der Geschäftsstelle. St2844 Weihnachtsgeschenkl!— Photo- apparat mit Lederetui 9412 mit allem Zubehör, u. a. Messing- stativ mit Lederhülle und vieles andere zu verk. Adresse in der Geschäftsstelle d. Bl. St2879 Märklin Miniatur- Pabrikanlage neuw., zu verk., best. a. Modell- Dampim. mit gr. Dynamo u. gr. Transform. f. Beleucht., Antr. d Versch. Modelle deh. 4 Motoren. Außerd. 1 Akkordion m. 8 Bäss. Anzus. werktags von 19-21 Uhr. Erlenstr. 56, prt. rechts. St2854 Kleiner Radio„Siemens“ m. Laut⸗ sprecher, kompl., zu M. 85.— zu verkaufen. Angeb. unt. St 2895 an die Geschäftsstelle d. Bl. Damenstieſel mit angeschraubten Schlittschuhen, Größe 37/38. zu verkaufen. Augartenstr. Nr. 22² 5. Stock links. 26 251 Kinderwagen, neu, weiß. herd zu verkaufen. G 3 2 Tr. bei Küchler. St2890 Schreiner, Transportarbeiter, aucl ältere Jahrgänge. sucht: Bau- mann& Co., Mannheim, Abtlg Expedition, Qu 5. 4. Zuverläss., eriahrener Heiser für Oststadt gesucht.— Angebote unt. Nr. 26 258 an d. Geschäfts- stelle dieses Blattes erbeten. Buchhalterin- Kontoristin für doppelte Buchführung und all- gemeine Kontorarbeit per sofort gesucht. Kann evtl. auch ein älterer Herr sein.— Angebote unter Nr. 26 049 an die Ge- schäftsstelle dieses Blattes. Hiesiges erstes Architekturbüro sucht per sofort oder später ge- wandte Stenotypistin mit guten Aligemeinbildung. Damen, die 5 Dauerstellung u. angenehme Tätigkeit, Wert legen, Ferden gebeten, zureichen unter Beifügung von Zeugnisabschriften, Angabe de, Gehaltsansprüche u. des frühe⸗ sten Eintrittstermines unter Qu M 6560, Anzeigen-Frenz, 5 685 5. Schließfach 57. Ein Servierfräulein sofort ge- sucht.— Näheres F 2, 16, zum Mohrenkopf. St2856 Wirtschafterin od. Stütze zu ält. Ehepaar sofort od. spät. gesucht (Familien-Anschluß). Tel. Anruf nur abends Nr. 445 75. 26269 Tücht. Hilie für d. Haushalt ges. Mädchen od. Frau, tagsüber od. stundenw. Vorzust, mögl. 12-15 Uhr. Haas, Nietzschestraße 34. 26.2⁴⁰ Alleinmädchen, evtl. Stunden- frau, in gepflegten Haushalt Zu älterem Ehepaar für sofort ge. sucht. Sondermann, G 8 Nr. 5 Ruf 278 43. 26 2322² Küchenmädchen oder Tagesfrau von morgens 7 Uhr bis 15 Uhr für sofort gesucht. Gaststätte 2. Schützen, Meerfeldstr.32(26253 Große Puppenküche, (komplett), zu verkaufen. Näh. Fernruf 423 04. 26 237 Rauchtisch. Gr. Küche f. Ge⸗ 2flam. Gasherd,] meinschaftskü., Windjacke, u. Afl. Gasherd Deckbett, Be-mit 3 Back- u. Geschäftsstelle dieses Blattes erbeten. AUTOMARKT Staubsauger. fast neu. 120 Volt.] Auto-Rösslein, C 1. 13, Ruf 220 85 das erste Haus für Auto- und Motorrad-Zubehör, ist sich mit seiner jahrzehntelangen Erfah- rung in der Branche bewuht, seine Kunden fachmännisch und aufmerksam zu beraten. Die Spezlalabteilungen für Bereifung Vulkanisation u. Neuprofilierung, durch Qualitätsarbeit weitgehend bekannt, geben iedem Kraft- fahrer die Gewähr, bestens be⸗ dient zu werden. Benützen Sie bitte den neuzeitlich eingericht. Luftdienst zur Schonung lhrer 3 0 es wird Ihr Vorteil sein. TIERMARKT Einlegschwein,.80—2 Ztr. schw., geg. schweres Schlachtschwein u. Aufgeld zu tauschen gesucht. Seckenheim, Lorettostraße 17. 26 2271 Brauner Dackel 5 3 Ihr. alt, sehr Vermietungen wachsam, zu vk. 3Näh. zu erfr. in 5 Geschst. d. Bauernstil⸗— Läbelle. Taglich 19 Uhr, Mittwoch u. Sonntag auch 15 Uhr: Gast- spiel Bela Kremo,„Zum Jong- lieren geboren“- 5Orig. Sawadas, Japans schönste Schau, und weitere 7 Trümpfe des Varietés und Kabaretts. 37 Zentrum der Stadt, zwischen F 3 und F 4. Unser Programm vom.—15. Dezember: 1. Hell- muth Kreuzer, die Lachkanone; 2. Die 3 Benz, Original deben- der Propeller; 3. Ernst Sylvester jongliert unter der Devise: „Alles mit Humor“; 4. Markoni (vom Kabarett der Komiker Berlin), die lebende Antenne; 5. Original Gino Oklas Comp. die herrlichen Musikal-Clowus; 6. Will Willee, der jugendliche Xylophon- Virtuose; 7. Hilde Brun, die akrobatische Tänze- rin; 8. Sandor, Ulusibnsakt.— Täslich Beginn 20 Uhr, Ende 22 Uhr- Sonntag ab 16 Uhr. Ein- tritt für alle Veranstaltungen 50 Pfennig. 316 Heute und morgen im Rosen⸗ garten: Rosita Serrano, die be- liebte chilenische Lied- und Chansonsängerin, mit Kurt Ho⸗ henberger und seinen Solisten Karten von RM..— bis.50 bei den KdF- Dienststellen, Konzertkasse K. Ferd. Heckel. Mannheim. 9 3. 10, Verkehrs- verein im Plankenhof, handlg Dr. Tillmann. P 7. 19. Musikhaus Planken. 0 7. 13. Kiosk Schleicher am Tattersali. Ludwigshafen: Kohler-Kiosk am Ludwigsplatz. Beginn 19 Uhr. Musensaal-Rosengarten. Veran- stalter: Mannheimer Gastspiel- direktion Heinz Hoffmeister.— 4. Dezember bereits ausverkauft Uta-Palast: Tägl..00..30,.15 Uhr„Alkazar“. Augusto Geninas preisgekröntes Meisterwerk. Ein Difufilm in deutscher mit Fosco Geachetti. Maria De⸗ nis, Mirella Balin, Rafael Calvo. Spielleitung: Augusto Genina. Das ergreifende Geschehen jenei 72. Tage, das die Welt in Atem hielt, wird in diesem einmaligen Filmwerk in bezwingender Echt- heit wieder lebendig.- Ein un⸗ vergeßliches Meisterwerk. das jedem zum Erlebnis wird!— Jugendliche haben Zutritt. 3 Alhambra. Palmgarten, Kleinkunstbühne im Ab heute in Erst⸗ aufführung..40..50,.15 Uhr: „Alles für Gloria“. spiel, wie Sie es sich nicht besser wünschen können. In den Hauptrollen: Laura Solari, Johannes Riemann, Lizzi Wald- müller. Hans Fidesser, Leo Sle⸗ zak u. a. Ein Film, an dem Sie Ihre helle Freude haben werden. Ein musikalisches Lustspiel. reich an turbulenten Verwechslungen In den Hauptrollen: taura Solari— Johannes Riemann Czzi Weldmuller— leo Slezak Ein Lust-[Hens fidesser— Hemy tocenzen Heuie Erslaufführung! biE WOcueNSscHAu .40 4 50 7 15 · ALHANHBRA025 Jugd. Uber 14 Jahre zugel. Die Wochenschau.- Jugendl. über 14 Jahren zugelassen. Alhambra. Sonntagvorm. 11 Uhr: Frühvorstellg. mit dem Kultur⸗ Großfilm„Indianer“. Ein Ex- beditionsfilm unter der Ver⸗ wendung der Filmausbeute der 3. Gran-Chaco- Forschungsfahrt von Prof. Dr. Dr. Hans Krieg. Eine Reise zu den Indianern Nord- und Süd- Amerikas, ein Film wie aus einem Paradies. Die Presse schreibt: Das gehört zum besten Kulturfilmschaffen das wir je saͤhen. liche zugelassen. Es empfiehlt sich, Karten im Vorverkauf zuß lösen. Schauburg. 2. letzter Tagl Ein 100prozentiger Lacherfolgl.40,.45,.15 Uhr: Lili Murati, Karl Ludwig Diehl in:„Was geschah in dieser Nacht?“ mit Irene von Meyen- dorff, Hans Brausewetter, Theo Lingen. Lucie Englisch. Von Theo Lingen humorvoll insze- niert. Neue Wochenschau.— Jugendliche nicht zugelassen. Gut möbl. Zim. an berufst. Hrn. Sof. zu v. Mei⸗ dinger, L 6, 7. St2872 lattes: 26 257 Vermischtes Foto-Rohr, P 2. 2 Schön möbl. Zi. DasFachgeschäftſper sof. zu vm. für alle vor-Brahmsstraße 4, kommend. Foto-“, St. r. Stz877 ihre Berwerbuns ein⸗ 963 wie angefangen. stecke und Ein- machtopf z. vk. Adresse in der Geschst. St2821 Wärmeröhren zu verkauf. Angeb. u. P St 2866 an die Geschäftsst. Schöne Wanduhr Präz.-., neuw., Prs. 160 Mk., zu verkauf. S 4, 4, Hinterhs., 3. St. Anzus. v. 11 bis 3 Uhr. Stz2871 Gr. Ausziehtisch -Zug, 6 Stühle u. 2 Sessel, mit neuem Bezug, I Konferenzzimm. Seelgn, zu verk Angeb. u. P S. Nr. 2865 an die Geschst. d. Bl. Radiokasten so- Radio zu verkf. Adr. i. d. Gesch. Krimmeriacke fast grau, Größe 44-46. preiswert zu verk. Anzus. Runkel, Keppler- str. 33.(26 252 Schöner Mantel für—12jährig Jungen u. Burg zu verk. St2850 Kobellsträbe 14, Schneider. WB. Kindertisch gut erhalten u. Stüchlchen nebs Schaukelpferd 2. verkf. Viktoria- Str. 23. St2867 1 1 Einderauto 20.— Arbeiten.(88 --Schecks An kauf und Um- tausch. Tausch- Dorss. R.—(95 Möbl. Zimmer zu miet. gesucht. — Sehen Sie, u Sie haben eins zu vermieten aber keiner weih es. Durch eine Kleine Anzeige in der„Neuen Mannheirderzei- tung“ hätten Sié Ihr Zimmer si- Schön möbl. Zi. an Hrn. sof. zu vm. Eichendorff. Str. 18, 4. St. IKs. St2864 Schlafstelle mit Kachelofen für 2 berufstätig. Per⸗ sonen zu verm Hein, H 6, 13 barterre. St2863 Gut möbl. Zim. fliegend. Wasser, Bad, Telef., zu cher längst, vei⸗ mieétet! verm. L 14. 45 1 Tréppé. 26278 VERMIETUNGEN Vereine und Gesellschaften Musikalische Akademie des Nationaltheater-Orchesters u. Philharmonischer Verein e. V. Wir laden hiermit zu einer Mit, gliederversammlung auf Don⸗ nerstag, den 11. Dezember 1941 nachm. 5 Uhr, im Nebenzimmer der Gaststätte Rosengarten ein Tagesordnung: Vorlage und Genehmigung der Abrechnung des Geschäftsiahres 1939/1940 2. Beschlußfassung über die Auf- lösung des Vereins; 3. Wahl de, Liquidatoren; 4. Vorlage und Genehmigung der Liquidations- abrechnung nebst Schluhrech- nung; 5. Beschlußfassung üben die Verwendung des Vereins- vermögens. Der Vereinsführer: Dr. Fritz Reuther. 26 241 Geschäfts-Empiehlungen Schauburg. Ab morgen der große Lustspiel-Schlager in Wieder⸗ aufführung:„Der ungetreue Eckehart“ mit Hans Moser, Thec Lingen, Rudi Godden. Lucie Englisch und dem bekannten Schlagerlied: Ich hab die schö- nen Mädel nicht erfunden. Schauburg.— Sonntagvormittag 10.45 Uhr; Große Jugend-Vor- stellung: Weiß Ferdl in einem seiner schönsten Lustspiele „Der arme Millionär“. Dazu die neue Wochenschau. Gapitol. Waldhofstr. 2, Ruf 527 72. RSSSSS Damen- u. Herren-Friseur-Salon! Unserem verehrten Kundenkreis zur Kenntnis, daß unser Damen⸗ u. Herren-Friseur-Salon wieder ollkommen geölfnet ist. Emil Moser und Frau, gegenüber de- Ortskrankenkasse. 26 236 vermieten. L 10 Nr. 6 Gut möbliertes Zimmer sofort zu — Näheres: Wagner, St2860 1 Wohnzi.-Bild, St2887 Pupp.-Tischchen 2 Sessel u. Bank WB., Holz, Z2. vk. Stark, H 7, 9 9. St2878 .-Taschenuhr neu. zu verkauf. Adr. i. d. Gesch. St2873 .-Wintermantel Gehrock, Paletot, Seide gef., Gr. 44-46, sehr gut erhalt., zu 35 M. zu verkauf. Fr. Miehm. T 5. 16. Besichtigg. nur Ang. u. St 2892 Samstag von-7/an die Geschst. Uhr. 802861½ d. Blattes. rahmen, 30.— Schrankgramm., 30.—, Z. vk. Haaf, Fdhm., Wilhelm- str. 84, abds. 6 U. St2885 Kauigesuche Kinderdreirad zu kaufen ges. Ang. u. St 2846 Einf. Soſa evytl. m. 2 kl. Sesseln zu kfn. gesucht. Am 1. Dezember erhiel- ten wir die unfaßbare Noachricht, daß unser lieber, hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe 26 267 Danksagung Für die vielen Beweise herz- licher Anteilnaͤhme sowie für die zahlreichen Kranzspenden- beim Heimgang unseres s0 plötzlich verschiedenen lieben U. treusorgenden Gatten, Va⸗ ters, Grobvaters und Bruders, Apotheker Otto Schlesinger, unpd de Begleitung zur létzten Ruhestätte sagen wir unseren herzlichsten Dank. Besonders danken wir der NSDAP Orts- gruppe Käfertal-Nord, der Krieger- u. Soldatenkamerad- schaft, dem Männergesang- verein Sängerbund, dem Evgl. Kirchenchor Käfertal und der Mannheimer Altherrenschakt der früheren Burschenschaft Arminia, Karlsruhe, für die ehrenden Worte am Grabe u. die schönen Kranzspenden. Ganz besonderen Dank sagen Wir Herrn Pfarrer Schäfer für die trostreichen Worte in der Grabkapelle. 26 255 Mhm.-Käfertal, Lindenstr. 22. den 3. Dezember 1941. Die trauernden Hinter- bliebenen. Ordentl. Mann z. Holzsägen sofort gesucht. St2883 Fernspr. 266 86. Servierfräulein sofort gesucht. Grohe Wallstatt⸗ str. 13. St2876 Stellensuche Junge Bedienuno sucht Aushiljis- arbeit oder für d. Geschst. d. Bl. Putafrau zuverlässig, für täglich 3 Stun- den in gut. Haus gesucht. St2882 Jge. Frau sucht Halbt.. Beschäf- tigung, evtl. als Bürohilfe. Ang. u. St 2881 an d. KAUF-GESUCHE Amtl. Bekanntmachungen Fernspr. 266 86.] Geschst. d. Bl. STELLEN-GESUCHE Gebr. Piano gegen bar zu kaufen gesucht.— Preisangebote, an: Habel. Ludwigshafen a. Lutherstraße 4. 6 280 Stilleb., an die Geschst.“ Eingerichtete Schreinerei Sehr schön möbl., hell., gr. Zimm. in gutem Hause per sofort zu vermieten. Telephon vorhanden G 7, 26, 3. Stock. 26 270 Alleinsteh. Frau findet in ruh. Ort im Südschwarzwald bei kleine! Familie gute Unterkunft bei voller Verpflegung. Monatlich ca. 100 Mk.— Angebote unter St 2870 an die Geschst. d. Bl. Pension im Neckartal sucht noch einige Dauerpensionäre(innen). Fl. Wasser u. Heizung vorhand. Anfragen erb. unter Nr. 25 65⁵ Kan die Geschäftsstelle d. Bl. MET-GESUCHE Reformhaus Wacker, (auch stillgelegte) für sofort od. später azu mieten oder zu kaufen ge. sucht. Angebote unt. Nr. 26 263 an die Geschäftsstelle d. Bl. benützung, heizung, Nähe .Ankauf von Gold und Silber, alte Silbermünzen, Brillantschmuck. Hermann Apel. Mhm., P 3, 14. Planken, gegenüber Modehaus Neugebauer. Geégründet 1903. Gen. A u. G 41/8186. 42⁴ Gebraucht. Schrank(mit Fächern) zur Aufbewahrung von Kartei- kästen geeignet. zu kaufen ge⸗ sucht. Angebote unt. Nr. 25 667 am die Geschäftsstelle d. Bl. Kauimann, lange Jahre selbständ., zuletzt Geschäftsführer in Klein⸗ betrieb, an selbst. Arbeiten ge⸗ wöhnt, sucht ähnlichen Ver⸗ trauensposten.— Angeb. unter Nr. 26 239 an die Geschältsstelle dieses Blattes. TAUSCH-ANZEIGEN Skistielel Gr. 43 geg. Gr. 37.38 2 täuschen ges. Tel. 255 42 oder Ang. unt. St 2853 an die Gesch. Damen-Halbschuhe Gr. 40 gegen Gr. 39-39½ zu tauschen gesucht Auernig, P 3. 4. I. 8 Neuer Radio, 5 Röhren(Wechsel strom 120.240 Volt) geg. gleich· wertigen(Gleichstrom-) Apparat zu tauschen gesucht. Zu erkrag.: Neckarauer Straße 211-13, sbrecher 426 61. 6 292 Freibank: Freitag früh Damen-Skischuhe, Gr. 40, wenig 8 Uhr, Kuhfleiſch. Anf.⸗Nr. 1000 dis 1500. Ohne Freibank⸗Nr. wird kein Fleiſch verabreicht.(201 getragen, gegen gleichwertige.s Größe 41, zu tauschen gesucht.“ Näh. Tel. 205 68. t2898 — Herren-Mantel und Anzug, auch Einzelstücke, für große, starke Figur. zu kauf. ges. Angeb. unt. St 2823 an die Geschäftsstelle. Adrema-Druckmaschine für Hand- od. elektr. Betrieb sowie Präge⸗ maschine zu kaufen gesucht. Angeb. mit Preis unt. Nr. 26 238 an die Geschäftsstelle dieses Bl. Elektr. Eisenbahn, Spur 0. mit Zubehör, sowie 1 P. skistiefel, Größe 37, zu. Eau gesucht.— Angebote unter Nr. 26 256 an die Geschäftsstelle dieses Blatt. Gebr. Radioapparat, Netzanschluß sofort zu kaufen gesucht.- An⸗ gebote unter Nr. 26 262 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. Dam.-Schlittschuhe Größe 26-27, mögl. m. Schlittsch.⸗Stiefel. Gr. 38, zu k. ges., evtl. Tausch geg. .-Schlittsch., Gr. 28. Tel. 26571 (26 231) Ski-Schuhe Gr. 39-40 zu kaufer (26 235 gesucht. Roth, Dammstraße 6 Ruf Nr. 516 26. St2889 Geschäftsstelle -2 möblierte Zimmer m Zentral- Küchen. Augusta-Anlage zum 1. Januar od. spät. gesucht. Angebote unter St 2884 an die dieses Blattes. El. Wohnung od., leer. Zimmer Sof. od. spät. zu —————— Wohnungstausch näch Fertigstellung der tech- nischen Instandsetzungsarbeiten der Badebetrieb bis auf weiteres wieder geöffnet vom Freitag dem 5. 8 an, und zwal von 9 bis 17 Uhr. Kassenschluf 16 Uhr, samstags 9 bis 14 Uhr, Kassenschluß 13 Uhr.— Bad Heidelberg.G. 26 294 Heute letzter Tag! Sybille Schmitz und Gustav Fröh⸗ lich in„Clarissa“. Ein Gustav- Althoff⸗Film mit Gustav Diess! Julia Serda u. a. m.— Voller Spannung ist dieser große Gesell- schaftsfilm, der Sybille Schmitz und Gustav Fröhlich als Liebes- paar in zwei überaus packenden Rollen zeigt. Hauptfilm:.05 .05 u..20. Neueste Wochen⸗ Schauz,.35,.35 und..50 Uhr. Jugendt ab 14 Jahren zugelass Im Radium-Solbad Heidelberg ist“ Gioria-Palast. Seckenheimerstr.13 Ab heute der neue Gigli- Film „Mutter“ mit Benjamino Gigli Garola Höhn, Friedrich Benfer Emma Gramatica. Gigli's herr- liche feiert wieder Triumphe in diesem Film mit einer packenden Handlung und grohgartigen Schauspieler- Lei- stungen.— Neueste deutsche Wochenschau. Beg.:.00,.05 .20, Hauptfilm:.00..20,.35 Jugendliche nicht zugelassen. Stimme Weihnachts- u. Nerieke Bis 1000 Stück noch erhältlich: Landkarte der Wéstmark. je St RM.—, mit Firmen-Eindruck. Hervorragendes Werbemittell- Trifels Verlag. Kaiserslautern Eckelstraße 4, 4228 Ludwigshafen. 26 259 Mannheim, E 1. 11, Fernruf Nr. 242 20, das Haus für naturgebundene Lebens- weise. Biologische Nährmittel sowie die bekannten Haustees u. viel. and. für eine vernünftige Lebensführung. Prämienlisten eingetroffen. Stürmer. O 7. 11. 1 Aug. Renschler, Schimperstr. 30-42 Fernspr. 519 87/88, das Groß⸗ handels- Unternehmen in Bau- materialien. 146 Eisenwaren— Haushaltartikel Werkzeuge vom grohen Spezial- geschäft Adolf Pleikter K 1. 4. Breite Straße. 43 mieten gesucht.“ Wohn.-Tauschl Nauerz, Kron-Biete in Mann prinzenstraße 62 heim: Schsne 2 Zim., Küche Bad. Mans., geg. ebensolche oder St2869 Den Luftschutz- ähnl. in Stutt⸗ keller erst ver- gart od. Umgeb. assen, wenn ent-] Ang. u. St 2848 warnt ist! an die Geschst. WOHNUNGSTAUSCH Wohnungstausch! Ein Zimmer, Küche u. Baderaum. im Almen. hof, gegen 2 Zimner, Küche im leindenhof, Almenhof. Neckarau, Rheinau zu tauschen gesucht. Zuschr. erb. an Joseph Vögele .-., Mannheim. 236 UNTERRICHT Unterricht in Klavier und Block⸗ flöte nach bewährt. schnellförd. Meth. Mäßiges Honorar. Lissi L 3. 1. Tel. 265 19. Durchschreibe- Buchführung fül Anfänger Lehrgänge. Unter⸗ richtszeit von 19—20 Uhr. Be⸗ ginn: 14. Januar 1942. Privat- handelsschule Schüritz, Mann- heim, 0 7. 25(Kunststraße). Die Osterkurse beginnen am 16. April 194². 16115 Drogen— Foto— Parfümerie— Drogerie Munding, P 6,-4. Fernsprecher 284 27. 320 Palast-Tageskino, J 1, 6, Breite Straße, Ruf 268 85. Von vorm 11 bis abends 10 Uhr durchgeh geöffnet.(Wiederaufführung): „Die graue Dame- Sherlock Holmes“ nach dem Bühnenstück „Die Tat des Unbekannten“ mit Hermann Speelmans, Trude Mar- len, Elisabeth Wendt. Edwin Jürgensen, Theo Shall. Régie Erich Engels. Ein fesselnder Kriminalfilm. Eine tolle Ge- schichte um gestohlene Déku⸗ mente. Wer ist„Die graue Dame“?— Geheimnisse um Mister Word.- Ein Wirbel pak⸗ kender Geschehnisse. Sensation Spannung— Kampf.— Jugend nicht zugelassen. Beginn de Abendvorstellung.30 Uhr.— Dierneueste Wochenschau. Dazu die neueste Wochenschau. Jugend- Woche!— Heute 5EUTScHI AKTENeEskEttscHarft UNo Al- EINNERNNAERUNS För Kinder im Alter bis zu 1½ Jchren duf die Abschnitte A · O der Kinderbrot· korte je eine groſʒe Dose Nestle Kindet · nohrung Broschöre, Gesunde Kinder · gſdckſiche Mõner“ kostenlos und unverbincllich durch dio FPUa NESTIE EREUeNIssE Seatis- Ttarnno RNPLs Die Standardzigcreite der Osterreichischen Tabakregie 4 Pf. Man Verlange beim kinkauf Backw nder Reese-Gesellschäff, Härnein 5 Bronchien undUllftröhre zeigen durch Hustenreiz. Verschlei- muns oder Atembeschwerden an. daſßß etwas gicht in Ordnuns ist. Hartnäckige Bronchitis. quälender Husten Luftröhrenkatarrh und Asthma werden seit Jahren mit Dr. Boether-Tabletten auch in alten Fällen erfolgreieh bekämpft.'es bestätigen die vielen vorliegenden Dankschreiben von Verbrauchern. Dr. Boether-Tabletten sind ein un- schädhches kräuterhaltiges Spe- zialmittel Enthält sieben erprobte Wirkstofle. Stark schleimlösend und auswurffördernd. Beruhigt und kräftigt das angeariflene Bron- chiengewebe. In allen Apotheken RM..31 und.24. Broschũre kostenlos durch MEDOPHARM. München 62/8 Interessante — Lichtspielhaus Müller. Ruf 527 72. Heute letzter Tag:„Roman eines Arzies“. Ein Füim vol! Spannung und echt. mensch⸗ licher Konflikte mit Albrecht Schoenhals, Camilla Horn. Maria Andergast nach Motiven des Romans„Heimkehr ins Leben“ von Ditz.“ u..05, Neueste Wochenschau: .10 und.25 Uhr. Tennis- Klingen für harten Bart u. zarte Haut. Nur heim Fach- handel erhältlich. Willv Bracht Haan bei Solingen. Rasier- klingen-Fabrik. 1257 Jawohl, das ist das Richtige! enn man so weit ist bei der Wahl einer guten Damentasche, dann sind alle Fragen zur Zu- kriedenheit gelöst und Sie wer⸗ den erfreut sein, weil Sie die Gewähr haben, für Ihr Geld auch den richtigen Gegenwert zu bekommen.— Offenbacher Lederwaren kauft man bei Bauer, Mannheim. H 1. 3. Breite Strahe. 9 Ludwigshafen. Wigstraße Nr. 40. Schallplatten, Sprech Apparate Radio-Schwab. J 1. 19.(30 Staubsauger- Schläuche für alle Fabrikate vorrätig. Beide End- stücke einsend. Brackenheimer, Mhm., N 4. 17.(Ausschneiden.) BRIEFMARKEN Regina-Eichtspiele Mh.-Neckarau. Heute.10 und.15 Uhr, un- widerruflich letztmals:„Ich klage an“.— Ab Freitag der große Heiterkeitserfolg mit der temperamentvollen Musik von Walter Kollo:„Krach im Vor- derhaus“.- Samstagnachm..30 und Sonntagnachm..30 unsere beliebte Märchen-Vorstellung „Tischlein deck dich“. Kleine Eintrittspreise. Filmpalast, Neckarau, Friedrich- straße 77. Sonntag.30 Uhr: Jugend- u. Familienvorstellung: Harry Piel in„Jonny stiehlt Eurcpa“. Es schmeckt bei ied. Stũ -Brieimarken, neue und alte Sätze Zzu kaufen gesucht. Angeb. unt. 8 2761. an dis Geschäftsstelle. Hauptfilm:.30..40 GHu Juin heute selten STUCK A. 6. WIINeRENNMEREIEN MaNau-sNaMuN-sErr⁰-1e * Weltberöhmte ToNDTTOREIEAPFEES k besser! Ganz gleich. ob Sie die feinen Torten versuchen oder, das ver- schiedenartige Gebäck Und da bei ist alles sehr preiswert! Be⸗ achten Sie meine Schaufenste und überzeugen Sie sich durch einen Besuch.. Konditorei und Kaffee H. C. Thraner, das ge. pflegte Tageskaffee im 8 der Stadt- Mannheim. C 1. 8 Fernrut 246 58/ 59 7 S uchre luve ExMepäng degen graue Haare iat wosserhell, gibt grouen flecren die frühere Furbe Wieder. Leichte- ste Anxvendg., unschädl. Durch seine Göte Weltruf etſongt. Seit 40 Jahren bewährt. in allen ein · schlägigen Geschäften zu haben. Pariumerletabric EXIEFAMMd ü m b R. Serlin SW oI des