N Leollendete ſie hohnvoll. 5 beoffen, daß Du Dich Anxeigeblatt für Seckenbeim und ipesbeim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. roch u.„ en Redaktion, Druck und Verlag von Anzeigen: Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Pyſt 1 1 Die Iſpaltige Garmondzeile oder deren Raum 10 P bezogen vierteljährlich Mf. 0.8 0 f J. Belfrich in Leckenheim. bei Wiederholungen eutſprecenden Rabatt. 7 2 1 9 8888 5 2 Nr. 2 Mittwoch, den 4. Mai 1904. 4. Jahrgang Eng! and und nun Englands Anſehen ſchweren Schaden behördlichen Unterſtützungen verſagt hatten. 8 8 durch das Vorgehen der Regierung erleide. Fernere Gründe waren: die vermehrte Ein⸗ er Engländer gegen den tollen geſtellt werden. daß die im Somalilande verringert werden ſolle. gen ſei und daß man von ihm nichts mehr zu befürchten haben werde. Er ſei darum jetzt in italieniſches Gebiet hinüber gegangen. Die bisherigen Er⸗ rungenſchaften in Somaliland laſſen aber be⸗ fürchten, daß dies eine allzu optimiſtiſche Auf⸗ faſſung iſt, und die höhniſche Frage, die ein iriſcher Abgeordneter an den Kriegsminiſter richtete, ob der Mullah denn nicht hinterlaſſen habe, wann er wieder komme, dürfte nur allzu berechtigt ſein. In Wirklichkeit liegt die Sache natürlich ſo, daß die Regierung eingeſehen hat, daß ſie ſchließlich doch nichts gegen den ullah wird ausrichten können, ſondern daß jede Fortſetzung des Feldzuges nur noch eine Menge Geld mehr koſten würde, wobei noch gar nicht einmal ausgeſchloſſen wäre, daß die Engländer noch eine Niederlage wie die von Erego und Gumburru erleben müßten und der⸗ artige Schlappen ſind doch ſchließlich nichts Angenehmes. Seit 1901, in welchem Jahre die Expeditionen gegen den Mullah begannen, den man zuerſt kühn den„Wahnſinnigen“ nannte, ſind bis jetzt drei, oder wenn man ſagen will, ſogar vier Expeditionen gegen den⸗ ſelben geſandt worden, ohne daß es gelungen wäre, des Mannes habhaft zu werden oder ihm überhaupt einen bemerkenswerten Schaden zu⸗ zufügen. Die Hülfe der Buren, der Abeſſinier und der Italiener wurde in Anſpruch genom⸗ men. Jetzt ſoll es offenbar den Italiener überlaſſen wer den, allein mit dem Mullah fer⸗ tig zu werden. Die liberale Preſſe hat ſich von vornherein mit aller Schärfe gegen dieſe Feldzüge ausgeſprochen und immer darauf hin⸗ gewieſen, daß ſie nicht nur vollkommen unnütz ſeien, ſondern auch noch eine Menge Geld koſteten und dem britiſchen Anſehen in dieſem Teile viel ſchadeten. Jetzt kann ſie erſt recht darauf hinweiſen, daß ihre Warnung berechtigt geweſen jetzt drei Jahre dauernde Feldzug der Mullah wird ein⸗ Das beſagt die Ankündigung des engliſchen Kriegsminiſters im Parlamente, ſtehende Truppenmacht Als Grund gibt die Regierung an, daß der Mullah ſoweit geſchla⸗ ſo große Verluſte erlitten habe, des dunklen Erdteiles außerordentlich erklärt ſich ſehr' wenig dieſem letzten Schritt der Regierung. „Morning Poſt“ Zahl ſeiner Anhänger bedeutend zunehmen werde, ſo daß ex den Engländern ſicherlich noch bedeutenden Schaden zufügen könne. Andere Blätter wieder erinnern daran, land nicht weniger als 352 Tote und 224 Verwundete drei Millionen Pfund(60 Mill. Mark). Ueb⸗ rigens wurde die Mitteilung von der Aufgabe des Feldzuges zu einem Zeitpunkte gemacht, da alle Welt auf die Budgetrede des Kanzlers geſpannt war. Daß dieſe kein roſiges Bild von den Finanzen ent⸗ warf, wird nicht verfehlen, der Regierung eine Stütze gegen die Angriffe zu geben, die in den Kreiſen ihrer Anhänger und Gegner gegen ihren Entſchluß auftauchen. Deutſches Reich. Berlin, 29. April. Die Nachricht von dem bevorſtehenden Eintreten des Dr. Bumiller in die Schutztruppe in Deutſch⸗Südoſtafrika iſt falſch. Dr. Bumiller denkt gar nicht daran, ſeinen Poſten in Paris aufzugeben. Berlin, 28. April. In einer großen Verſammlung der Anſiedler in Windhuk und Umgegend wurde geſtern auf das Entſchiedenſte gegen die amtliche Darſtellung der Urſachen des Hereroaufſtandes ſtiert. Danach iſt dieſe unvollſtändig und ent⸗ ſtellt. Wanderhändlers, der den Aufſtand hervorge⸗ rufen hätte, durchaus unzutreffend. Die Ur⸗ ſachen mit den Hereros ohne deren Unterwerfung ab⸗ geſchloſſen ſind, das Verbot des Waffenhandels im Kolonialblatt prote⸗ Namentlich ſei die Beſchuldigung des ſeien vielmehr: die Schutzverträge, die den die Räumung aller ruſſiſcher Südſtellungen Aber auch ein Teil der konſervativen Preſſe einverſtanden mit Die z. B. ſpricht die Befürchtung aus, daß der Mullah durch dieſen moraliſchen Sieg außerordentlich gewinnen, und daß die t daß die verſchiedenen Feldzüge gegen den Mullah Eng⸗ gekoſtet hätten, und außerdem etwa ſehr geſchickt gewählten wanderung, die Abtretung großer Gebiete an Geſellſchaften, die Farmverkäufe und die Feſt⸗ legung von Reſervaten. Nicht zum wenigſten verurſachte aber das Verlangen der übermütigen Herero⸗Kapitäne nach ihrer früheren unbe⸗ ſchränkten Herrſchaft in der Verwaltung der Bezirke Ukahenſia und Waterburg die Verhält⸗ niſſe. Die Verſammlung erklärte, der Reichs⸗ tagsbeſchluß, nur zwei Millionen Mark als Darlehen oder Hilfeleiſtung gewähren zu wollen, ſei„gleichbedeutend mit dem Zuſammenbruch der Kolonien“. Die meiſten Anſiedler würden vorziehen, in Deutſchland verarmt zu leben oder in außerdeutſchen Kolonien ihr Glück zu ſuchen. Sie wollen nicht in einem Lande weiter arbeiten, zu deſſen Zukunft ihnen das Ver⸗ trauen geraubt worden ſei. Sie beklagen aufs Tiefſte den Reichstagsbeſchluß. Was eine falſche amtliche und außeramtliche Kolonial- politik verſchuldete, hätten die Anſiedler mit Gut und Leben bezahlen müſſen. Zum ruſſiſch⸗japaniſchen Kriege. Tokio, 2. Mai. General Kuroki berich⸗ tet: Im Laufe der geſtrigen Kämpfe leiſteten die Ruſſen einen 2ſtündigen hartnäckigen Wider⸗ ſtand. Die ruſſiſchen Streitkräfte umfaßten die ganze 3. Diviſion, 2 Regimenter der 6. Diviſion, eine Kavalleriebrigade und ungefähr 40 Schnellfeuergeſchütze. Wir haben 28 ruſſiſche Geſchütze ſowie eine große Anzahl Gewehre und viel Munition erobert. Ferner haben wir mehr als 20 Offiziere, eine große Anzahl Unter⸗ offiziere und Soldaten gefangen genommen. Ich erfahre, daß General Saſſulitſch und Kaſtalinski verwundet ſind. Unſere Verluſte betragen ungefähr 700 Mann, die der Ruſſen über 800 Mann. London, 2. Mai. Die Abendblätter mel⸗ bei Antung und Tatukan. Die Ruſſen gehen auf Foenhuantſchan zurück. f mit den Eingeborenen, die von Deutſchland ge⸗ forderte Nachſicht, mit der ſie ſtets behandelt wurden, und die dieſe ſtets als Schwäche aus⸗ g gelegt haben. Uebergriffe einzelner Wander⸗ ö händler haben erſt ſtattgefunden, nachdem die Tokio, 2. Mai.(Reutermeldung.) Um 11 Uhr vormittags waren die Ruſſen ge⸗ zwungen, Antung aufzugeben. Geſtern ſetzten ſie die Stadt in Brand und zogen ſich auf Nachbarskinder. Original⸗Roman von Irene v. Hellmuth. 28(Nachdruck verboten.) Die Beiden waren ſo ausſchließlich mit ſich ſelbſt beſchäftigt, daß ſie nicht merkten, wie nebenan die Hausthür geöffnet wurde und Frau Linde, von Hilda und deren Mntter bis zum Ausgang begleitet, heraustrat. Die laute, erregte Stimme Sigmunds tönte bis hierher. Heftig erſchrocken kam die alte Dame auf das Paar zu und ſchüttelte ihren Sohn energiſch am Arm 5 „Was bedeutet das?“ ſchrie ſie ihn an, ſo zornig, wie es ihre Stimme noch nie ver⸗ nommen.„Wie kommſt Du hierher, was kümmert Dich das Mädchen noch?“ Ich ging eben vorüber, und da——“ Seine Mutter ließ ihn nicht ausreden. „Und da hat ſich das ſaubere Fräulein wohl auf die Lauer gelegt, biſt Du kamſt?“ „Ich will doch nicht 8 nochmals übertölpeln läßt? Und Sie,“ wandte ſie ſich an Eva, die hoch aufgerichtet daſtand,„laſſen Sie ab von meinem Sohne; es hilft Ihnen nun nichts mehr, digte ſich Eva ſchluchzend,„und da wollte ich Hilfe holen für die Aermſte!“ Faſt ſchien es, als beabſichtigte Sigmund, ins Haus zu eilen, doch ſeine Mutter, die dies bemerkte, hielt ihn am Arme feſt.„Dahinein kommſt Du nicht!“ rief ſie außer ſich und zeigte Luſt, ihn mit Gewalt zurückzuhalten. „Brechen wir dieſe Scene ab,“ murmelte er und wandte ſich zum Gehen. Er ſchaute nicht zurück, obgleich ihm das Herz ſtill zu ſtehen drohte vor Schmerz. Ein unſägliches Mitleid mit dem armen, geängſtigten Mädchen überkam ihn plötzlich. Wenn die Mutter ſtürbe J und Eva ganz allein ſein mußte? Er hätte vielleicht helfen oder wenigſtens eine Erleichterung ſchaffen können. 5 Das Schluchzen Evas klang ihm noch in den Ohren, während ſeine Mutter ihm erzählte, mit welcher Bereitwillig die„lieben Nachbarn“ das Geld hergeben wollten. Eine Bagatelle, eine Kleinigkeit hatten ſie die Summe genannt, die nötig war, um alles zu decken. Und von einer Verzinſung wollten die„guten Leute“ erſt recht nichts wiſſen, die Rückzahlung könne ganz nach Belieben erfolgen, nicht. Sie hätten genug und übergenug, und freuten ſich, dem langjährigen Nachbarn dieſen kleinen Dienſt erweiſen zu dürfen. Frau Frau Senneback hätte Mutter und Sohn für den folgenden Abend zu einem„kleinen, ein⸗ er iſt für Sie verloren! Wozu alſo die Mühe?“ „Meine Mutter iſt ſchwer krank,“ vertei⸗ fachen Imbiß“ eingeladen, ſelbſtverſtändlich könne man das nicht ablehnen. es eile damit durchaus „ Dienſtmädchen wichſte die Stiefel. 5 Noch lange ſang Frau Linde das Loblied der„treuen Freunde“ während Sigmund mit finſterem Geſicht dabeiſaß, und kaum hinzuhören chien. i So, nun biſt Du vorläufig heraus aus der Patſche,“ ſchloß die heute ungewöhnlich redſelige Frau ihren langen Bericht. i „Aber hüte Dich vor Wiederholungen, ein anderes Mal helfe ich Dir nicht mehr. Und — die Sache mit— Hilda überlegſt Du Dir noch, wie? Es iſt wirklich ein nettes Mädchen, da wärſt Du aus allem heraus, wenn Du ſie nähmſt.“ Er machte eine ungeduldige Handbewegung. „Nun, wie Du willſt,“ brummte Frau Linde,„ich meinte es gut mit Dir.“ Schon im Hinausgehen wandte er noch⸗ mals den Kopf zurück. „Du haſt heute der Marie gekündigt,— mußte denn das unbedingt ſein, Mutter?“ „Jawohl, es mußte ſein,“ klang es in hartem Ton zurück,„den Luxus eines Dienſt⸗ mädchens kann ich mir nun nicht mehr er⸗ lauben.“ „Gute Nacht,“ ſagte er mißmutig, dann ging er. Aber es litt ihn nicht in ſeinem ſtillen Zimmer. Unaufhörlich mußte er an die angſt⸗ vollen Worte Evas denken. Er horchte hinaus, alles war ſtill, nur aus der Küche nebenan drang noch ein ſchwaches Geräuſch. Das Föngwangtſchöng zurück. Die Japaner beobach⸗ ten ſcharf die Jalumündung. Mitteilungen aus der Seckenheimer Gemeinderats⸗Sitzung (Vom 29. April 1904.) Verſchiedene Anzeigen über abgeſchloſſene Fahrnisverſicherungsverträge und Aenderungen an ſolchen bleiben unbeanſtandet. Die amtliche Schätzung von 4 Grundſtücken wird vorgenommen. Die Gebühren des Orsbauſchätzers wurden nach den neueſten geſetzlichen Beſtimmungen geregelt. Zur Ableitung der Abwaſſer aus dem neuen Schulhaus ſoll ein Rohrkanal von 108 m Longe in die Hildaſtraße ausgeführt werden, dieſe Anlage erfordert nach dem Koſtenvoran⸗ ſchlag einen Aufwand von 1950 Mark. Dem Geſuche der Metzger von Seckenheim und Rheinau um Uebernahme der Fleiſchbe⸗ ſchaugebühren auf die Gemeindekaſſe kann nicht ſtattgegeben werden, da die derzeitige Regelung den allgemeinen Verhältniſſen entſpricht. Auf Antrag der Schulkommiſſion Rheinau wird Erteiulng von je 4 Ueberſtunden in Klaſſe 4 A und B unter Uebernahme des Aufwandes auf die Gemeindekaſſe genehmigt. f Die mit Erlöſen von 79 und 49 Mk. ſtattgehabten Verſteigerungen der Karouſſelplätze zum Sängerfeſt in Seckenheim und Rheinau werden genehmigt, Verſchiedene werden erledigt. Eine Anzahl Rechnungen werden zur Zahlung angewieſen. Auszug aus den Standesregiſtern der Gemeinde Seckenheim. e Geborene: April. 1. Eliſabetha Friederike, T. d. Schreiner- meiſters Agapit Kollnig u. ſ. E. Luiſe geb. Mößner. Luiſe, T. d. Magazinarbeiters Stefan Gropp u. ſ. E. Maria geb. Biegel. Wilhelm Philipp, S. d. Maurers Valentin Grimm u. ſ. E. Barbara geb. Blümmel. Georg, S. d. Bahnarbeiters Heinrich Volz Phil. S., u. ſ. E. Margareta geb. Müller. Anna, T. d. Land wirts Peter Frey, Joh. Mich. S., u. ſ. E. Anna Barbara geb. rey. 9— 2 Eliſabetha, T. d. Schloſſers Karl Robert Hauck u. ſ. E. Eliſabetha geb. Helfrich. Hermann, S. d. Fabrikarbeiter Friedrich Spies u. ſ. E. Barbara geb. Mülfeld. Philipp Hemrich, S. d. Bahnarbeiters Philipp Jakob Volk u. ſ. E. Anna Maria geb. Wolf. Suſanna Verwaltungsangelegenheiten Eliſabetha, T. d. Taglöhners Ludwig Kern u. ſ. E. Eliſabetha geb. Eder. Anna, T. d. Töpfers Jakob Stahl u. ſ. E. Katharina geb. Jöſt. ö Anna Barbara, T. d. Bahnarbeiters Jakob Schreck u. ſ. E. Anna geb. Eiermann. Wilhelm Martin, S. d. Taglöhners Martin genannt Mathäus Volz u. ſ. E. Margareta geb. Erny. Karl(unehelich). Anna Katharia(unehelich). Anna Maria, T. d. Küfers Jakob Stein u. ſ. E. Katharina geb. Lauer. Maria(unehelich). Maria, T. d. Korbmachers Joſef Satori u. ſ. E. Roſalia geb. Maier. Paul Georg, S. d. Zimmermeiſters Hein⸗ rich Zwingenberger u. ſ. E. Magdalena geb. Eder. Anna Maria Eliſabetha, T. d. Eiſendrehers Johann Philipp Blümmel u. ſ. E. Maria geb. Hauck. Emma(unehelich). Luiſe(unehelich). Hermann Philipp, S. d. Landwirts Phil. Volz I. u.. E. Anna Maria geb. Bürgy. Wilhelm Ferdinand(unehelich). Getraute: 14. 15. 18. 23. 24. 25. 25. 27. 27. 27. 27. 27. 28. 29. April. 2. Former Heinrich Weidner und Margareta Volz. 9. Schloſſer Otto Day und Anna Magdalena Volk. 14. Landwirt Heinrich Lindner und Eliſabetha Frey. Landwirt Jakob Mathias Volz und Anna Weißling. Bierbrauer Karl Schwab und Suſanna 23. 30. Schreck. Aus Nah und Fern. * Seckenheim, 3. Mai. Die dies⸗ jährigen Frühjahrsrennen in Mannheim hatten für die hieſigen Pferdezüchter wieder ein recht ermutigendes Reſultat. Herr Wilhelm Karl erhielt am Samstag beim Galopprennen auf in Baden gezüchteten Pferde mit ſeinem F.⸗W. „Kneiſel“ den 1. Preis. d Seckenhe im, 2. Mai. Der Mai ſoll nach den Prophezeiungen Otto Falbs im großen und ganzen eine ziemlich kühle Witterung und meiſtenteils Trockenheit aufweiſen. Der 15. und 29. Mai werden von ihm als kritiſche Termine 2. Ordnung bezeichnet. Dem hundert⸗ jährigen Kalender nach ſoll der Mai mit einem Gewitter beginnen, worauf er bis zum 8. kühl und rauh bleibt. Vom 9.—11. ſteht gelindes Wettter zu erwarten, während es vom 12.—20. kalt werden ſoll, um dann aber für das letzte Drittel des Monats ſchöne und warme Tage zu bringen. i „Ilvesheim, 3. Mai. Am Mittwoch, den 11. ds. Mts. wird J. K. Hoheit die Groß⸗ herzogin Luiſe unſeren Ort mit ihrem Beſuche beehren, zwecks Beſichtigung der bedeutend er⸗ weiterten, ſchön und praktiſch eingerichteten Blindenerziehungsanſtalt. Gleichzeitig findet in der Anſtalt eine Ausſtellung von Induſtrie⸗ arbeiten der Induſtrieſchulen der umliegenden Orte ſtatt. Die Großherzogin, eine eifrige Förderin der Blindenerziehung und Bliaden⸗ fürſorge, iſt bekanntlich auch Protektorin des Vereins für badiſche Blinde. J. K. Hoheit wird über Ladenburg hierher kommen und von dort aus nach Karlsruhe zurückkehren. Mannheim, 1. Mai. Geſtern beging der Verwalter des hieſigen Allgemeinen Kranken⸗ hauſes, Herr Johann Heinrich Sonner, das Feſt ſeiner 25jährigen Tätigkeit im hieſigen Allgemeinen Krankenhauſe. Seckenheim, 2. Mai. Wir leben eben in der Spargelzeit. Es gibt viele Leute, die ſich hierauf das ganze Jahr freuen und nicht mit Unrecht; denn dieſes Gemüſe iſt ſehr ſchmackhaft und geſund, von großem Nährwerte und dabei auch blutreinigend. Es gibt Ge⸗ genden, wo ſie gerade maſſenhaft gezogen werden, z. B. im nahen Schwetzingen. Hier wird zurzeit jeden Abend Spargelmarkt abge⸗ halten, der von auswärts ſtark beſucht wird, und man hat ſchon ausgerechnet, daß die alte 9 der pfälziſchen Kurfürſten jährlich etwa M. 400,000 für dieſe Stangen einnimmt. Die erſten Spargeln in Schwetzingen wurden im Jahre 1820 gezogen; in den 30er Jahren pflanzte man ſchon etwa 40 Morgen und heute iſt es noch weit mehr. Auch der Verſandt nach auswärts, zumteil als Konſerven, hat einen großen Umfang angenommen. Freiburg, 1. Mai. Der„Kuß“ iſt ein „grober Unfug“, wie aus einer ſchöffengericht⸗ lichen Entſcheidung und der Beſtätigung dieſes Urteils durch das Berufungsgericht hervorgeht. Anton Winterhalter, Fabrikant in Schwärzen⸗ bach, ließ ſich am 8. November von der Macht des Augenblicks hinreißen und gab einem Mädchen einen Kuß. Hierdurch zog er ſich eine Anklage wegen groben Unfugs zu, den das Schöffengericht Neuſtadt am 11. März mit 50 Mk. Geldſtrafe oder 10 Tagen Haft ahnde. Er legt gegen dieſes Urteil Berufung ein, dieſe wurde geſtern hier in zweiter Inſtanz koſtenpflichtig zurückgewieſen. Freiburg, 1. Mai. Im Bürgeraus⸗ ſchuß wurde ein Antrag eingebracht, der Stadt⸗ rat wolle eine Vorlage betr. Anſtellung eines zweiten Bürgermeiſters dem Bürgerausſchuß machen. n Freiburg, 1. Mai. Hier wurde ein 19 Jahre alter Uhrmacherlehrling verhaftet. Derſelbe verlaßte ſeinen Vater unter Vorhalten eines Revolvers zur Herausgabe von Geld. — Vom Kaſernhof. Ankerofftzier(zum Einjährigen Müller, der Kunſtmaler ist);„Don⸗ nerwetter noch einmal, exerziereu Sie miſera⸗ bel!.. Ja ja, der königliche Dienſt iſt eben ganz was and' res, als Ihre eigerahmten Fett⸗ flecken!“ * Seckenheim, 3. Mai. Der heutige Ferkelmarkt war mit 82 Stück befahren und wurden 80 zum Preiſe von 20—24 Mk. pro Paar abgeſetzt. ö Und das, ſowie alle die anderen niedrigen Hausarbeiten ſollte in Zukunft die Mutter allein verrichten? Und um ſeinetwillen? Nein,— das durfte nicht geſchehen. Als alles im Hauſe ruhig war, ſchlich er hinunter. Er wollte noch einmal nach Eva ſehen. Unangefochten kam er auf die Straße, dann ſtand er lauſchend vor dem kleinen, ſchmalen Hauſe. Der matte Lichtſchein drang noch immer durch die Ritze des Fenſterladens, doch drinnen regte ſich nichts. Lange ſtand er da, und ſtarrte vor ſich hin. Aber ſeinen Vorſatz. hineinzugehen und nach der Kranken zu ſehen, führte er nicht aus.——— .. E Doktor Linde verkehrte jetzt häufig mit Sennebachs. Auch ſeine Mutter kam ab und zu, um ein Plauderſtündchen mit ihrer„lieben Nachbarin“ zu halten. Freilich, ganz nach ck war die Unterhaltung mit Dieſelbe hatte eine türlich nicht unbemerkt bleiben, wie er ſelbſt ſagte. anderen Tage von der billigen Toilette der Frau Kanzleirat, von dem dünnen Seidenſtoff, den die Frau Buchhalterin ſtets zu ihren Blouſen verwandte, von dem geſchmackloſen Kleide dieſer und jener, aber von dem aufge⸗ führten Theaterſtück ſelbſt hatte ſie gewöhnlich ſo viel wie nichts begriffen. Sennebach dagegen war ein gemütlicher, alter Herr, nur ſehr von ſich und ſeiner— Seife eingenommen. Er ſchleppte Sigmund ſogar einige Mal mit in ſeine Stammkneipe, wo der junge Doktor ſich immer noch beſſer unterhielt, als zu Hauſe. Der häufige Ver⸗ kehr zwiſchen den beiden Familien konnte na⸗ und die guten daß Sig⸗ Leute munkelten längſt ſchon davon, werden mund und Hilda bald ein Brautpaar würden. Frau Sennebachs tat nichts, dieſes Gerücht zu widerlegen. Wenn ſie gefragt wurde, ob man gratuliren dürfe, zuckte ſie nur mit vielſagendem Lächeln die Achſeln und ſagte; „Noch nicht,— aber wahrſcheinlich bald.“ Die Verkäuferinnen des Sennebach ſchen Geſchäfts erzählten den zahlreichen Kundinnen unter dem Siegel der Verſchwiegenheit, daß es bald eine Verlobung im Hauſe geben würde, und richtig, eines ſchönen Tages nahm der alte Sennebach den jungen Doktor mit ſich, um ihm bei dieſer Gelegenheit ein wenig„auf den Zahn zu fühlen“, wie ſeine Frau ihm aufgetragen hatte. Es wurde dem ehrlichen Manne herzlich ſauer, den er war kein Diplomat, Deshalb fiel er auch gleich „Und kurz und gut, mein lieber, junger Freund,“ ſchloß er halb ärgerlich, halb lachend ſeine ungeſchminkte Rede,„die Hilda iſt Ihnen von Herzen gut und mir und meiner Alten ſind Sie als Schwiegerſohn willkommen, wir könnten uns keinen beſſeren wünſchen. Ihre Frau Mama iſt auch einverſtanden, alſo, was wollen Sie noch? Das Mädel bekommt außer einer feinen Ausſtattung einen ſchönen Happen Geld mit,— 30 000 Mark bar, ſpäter noch mal ſo viel, alſo,.— topp,— eingeſchlagen, Schwiegerſohn! Jung gefreit, hat nie gereut!“ Sigmund wollte etwas erwidern, etwas Herbes, Bitteres,— aber als er in die luſtig zwikernden Aeuglein Sennebachs ſah, blieb ihm das Wort in der Kehle ſtecken. Schließlich war es auch ganz gleichgiltig, was jetzt noch kam. Es blieb ihm wenigſtens die Möglichkeit, ſeiner Mutter ein ſorgenfreies Alter zu ſchaffen, ſie hatte es verdient um ihn. 5 Es war ſeine Pflicht, dafür einzuſtehen: denn daß ihr die Rückzahlung des Kapitals ſchweren Kummer bereitete, wußte er ganz genau. 5 Als er einmal gelegentlich eines Beſuches Hilda allein und mit rotgeweinten Augen traf, und er auf die Frage, was ſie den quäle, zu Antwort erhielt?„Das kann ich Ihnen am wenigſten ſagen,“ da wußte er es, das Mädchen grämte ſich um ſeinetwillen. Gortfegung folgt. 752 Bekanntmachung. Die Vornahme der Vorfeuerſchau betr. Nr. 3058. Wir bringen zur allgemeinen Kenntnis, daß Feuer⸗ ſchauer Ad. Wenz von Edingen am Donnerstag, den 5. Mai 1904 mit der Vorfeuerſchau dahier beginnen wird. Seckenheim, 3. Mai 1904. gürgermeiſteramt Volz. Zugelaufen Nr. 3 082. iſt am 20. April 1904 dem Metzgermeiſter Heinrich Neudeck hier, ein grauſchwarzer Schäferhund(Rüde) ohne Halsband. Seckenheim, 3. Mai. 1904. gürgermeiſteramt Volz. Bekanntmachung. Verloren ging zwiſchen Mannheim und Seckenheim eine Herren- uhr mit ſilberner Kette. Abzuholen beim Bürgermeiſteramt. Seckenheim, den 30. April 1904. gürgermeiſteramt Volz. Schuldiener⸗ und Badmeisterstelle. Auf 1. Juli dſs. Js. iſt die neuerrichtete Stelle eines Schuldieners und Badmeiſters in Rheinau durch einen Civil⸗ oder Militäranwärter zu beſetzen.. a Demſelben obliegt die Reinigung und Heitzung der Schulſäle, ſowie der Betrieb des an 2 Wochentagen geöffneten Schüler⸗ und Volksbades. Die Anſtellung erfolgt in den erſten 5 Jahren wiederuflich mit beiderſeitiger vierteljährlicher Kündigung. Als Gehalt ſind 900 Mark jährlich vorgeſehen. Bewerbungen, denen Führungszeugniſſe beizufügen ſind, ſind bis 1. Juni ds. Js. an den unterzeichneten Gemeinderat einzureichen. Seckenheim, den 28. April 1904. Gemeinderat Ratſchreiber Volz. Ritter. Versteigerungsankündigung. Zum Zwecke der Erbauseinanderſetzung werden die zum Nachlaſſe der ledigen Näherin Suſanna Frey von Seckenheim gehörigen und auf deren Namen im Grundbuche eingetragene nachverzeichnete Grundſtücke am Mittwoch, 11. Mai 1904, vormittags 91, Uhr, auf dem Rathaus zu Seckenheim öffentlich verſteigert. Die Veſteigerungsgedinge können beim unterzeichneten Notariat eingeſehen werden. 5 a. Auf Gemarkung Mannheim. 1. Ob.⸗Nr. 15067. 15 a 53 qm Ackerland im Hermsheimer Bös⸗ feld über den Vogelanwänder. Anſchlag 700 M. b. Auf Gemarkung Seckenheim. 2. Ob.⸗Nr. 5248. 23 a 59 qm Wald im Sand Münchwälder. Anſchlag 600 M. e. Gemarkung Edingen. 3. Ob.⸗Nr. 679. 15 a 30 qm Ackerland bei der alten Nachtweide. Anſchlag 650 M. Mannheim, 27. April 1904. Großh. Notariat 9: Breunig. Freiwillige Olundstücks-Versteigerung. Auf Antrag der Erben der Privatmann Valentin Gund Witwe Suſauna geb. Wörns in Neckarau werden am Samstag, den 7. Mai ds. Is., vormittags 9 Uhr im Rathauſe zu Neckarau die nachbeſchriebenen Grundſtücke der Ge⸗ markung Neckarau verſteigert, wobei der Zuſchlag erfolgt, wenn mindeſtens der Anſchlagspreis geboten wird. a Beſchreibung der Grundſtücke. 1. Lgb. No. 13923, 16 à 16 qm Ackerland im Morchfeld, In der Morch, qm zu 1.50 M. 2. Lgb. No. 14007, 11 a 23 qm Ackerland im Morchfeld,„Im Reff“, qm zu 1.10 M. f 3. Lgb. No. 14260, 14 a 98 qm Ackerland im Kloppenheimerfeld „Rohrlach“, qm zu 60 Pfg. 4. Igb. No. 14777, 22 a 50 qm Ackerland im Kloppenheimerfeld „Bei der Kirche“, qm zu 60 Pfg.. 5. Lgb. No. 14928, 19 a 67 qm Ackerland im Kloppenheimerfeld Rindszunge, am zu 70 Pfg. i 6. gb. No. 15326, 22 a 98 qm Ackerland im Hermsheimer Bös⸗ feld, Saumagen, am zu 55 Pfg. i 7. Lgb. No. 15491, 8 a 62 qm Ackerland im Hermsheimer Bös⸗ feld, Katzengraben, am zu 70 Pfg. ö a. 2 Die weiteren den wen, können im diesſeitigen Ge⸗ ſchäftszimmer eingeſehen werden. Mannheim, 20. April 1904. Gr. Notariat XI: ae Militär⸗Verein Seckenheim. Einladung. Anläßlich des am Sonntag, den 8. ds. Mts. ſtattfindenden Süngerfeſtes des Männer⸗Geſang⸗Vereins Seckenheim laden wir unſere Mitglieder zu zahlreicher Beteiligung am Feflbhaukett am Samstag, den 7. und zum Feſtzug am Sonntag, den 8. ds. Mts. ein. Zuſammenkunft am Samstag Abends 8 Uhr, am Sonntag Mittags ½2 Uhr, jeweils im Vereins⸗Lokal. Um pünktliches und zahlreiches Erſcheinen bittet Der Vorſtand: Heinrich Mendel. Geſchäfts-Exöffnung und Empfehlung. Der titl. Einwohnerſchaft, Bekannten und der geehrten Nachbarſchaft, die ergebene Mitteilung, daß ich das Waaren⸗Geſchäft meines Schwiegervaters, men habe. Es wird mein eifriges Beſtreben ſein, durch gute Waare, äußerſt billige Preiſe und aufmerkſame Fedienung eine große Kundſchaft zu erwerben. Ich habe das Geſchäft mit allen gangbaren Artikeln ausgeſtattet, bedeutend vergrößert, um allen Wünſchen gerecht zu werden. Um geneigten Zuſpruch bittet Herrn Braumeiſter Huber, übernom⸗ Hochachtungs voll Georg Röser, Kaufmann Colonialwaaren, Oele, Fette ꝛe. 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Mai veranſtaltet der Männergeſang⸗Verein Seckenheim ein größeres desangs-Fest verbunden mit Preiswettsingen. Bei dieſer Gelegenheit wird Seckenheim von vielen Vereinen aus Nah und Fern und vorausſicht⸗ lich auch ſehr vielen Fremden beſucht werden. Der feſtgebende Verein hat bis jetzt Alles aufgeboten, das Sängerfeſt zu einem wohlgelungenen zu 2 5 2 0 Feſtes beizutragen. geſtalten, und glauben wir, keine Fehlbitte zu thun, wenn wir an die verehrl. Einwohnerſchaft das An⸗ ſuchen richten, auch ihrerſeits durch Dekoration und Illumination ihrer Häuſer zur Verſchönerung des Wir ſind der Ueberzeugung auch in dieſer Hinſicht nicht vergebens an das ſchon wiederholt bewieſene Entgegenkommen unſerer verhrl. Mitbürger zu appellieren und ſprechen ſchon an dieſer Stelle im Voraus Namens aller Feſtteilnehmer und des feſtgebenden Vereins den aufrichtigſten Dank aus. Der Feſtausſchuß. .— 0 2 02 9.2 g 9.2 8 22 2.2 oe 80 2. 22.2 222 20.2 8 N 5„- (L= 82 82 8 82 ä 82 85 eee Fabnen- und Dekoratſonsstoffe. 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