Anzeigeblatt für Seckenheim und Noesheim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 Redaktion, Druck und Verlag von J. Helfrich in Seckenheim. N Anzeigen: Die[ſpaltige Garmondzeile oder deren Raum 10 Pfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 47. Samstag, den II. Juni 1904. 4. Jahrgang Ausland. Petersburg, 9. Juni. Hieſige Banken, darunter die ruſſiſche Reichsbank, erhielten aus Charbin beinahe gleichlautende Depeſchen, welche einen großen Erfolg Kuropatkins melden. Die Armee Kurokis ſoll vollſtändig umzingelt ſein und ein Hauptſchlag gegen die⸗ ſelbe unmittelbar bevorſtehen. Ebenſo wird beſtätigt, daß das Wladiwoſtok⸗Geſchwader aufgebrochen ſei und in der Nähe von Port Arthur ſich befinde. Petersburg, 10. Juni. Der Zar hat ein Telegramm des Generals Kuroptkin er⸗ halten, worin dieſer mitteilt, daß das japaniſche Geſchwader ſich in mehrere Diviſionen geteilt hat und Stadt und Feſtungswerke von Port Arthur unaufhörlich beſchießt. Bisher hat die Beſchießung noch keinerlei Verluſte an Menſchen und Material angerichtet. g Tokio, 10. Juni. Die Japaner haben um ganz Port Arthur zahlreiche Mienen und Gegenmienen gelegt. Aus Nah und Fern. Heidelberg, 7. Juni. Zum Bahnhof⸗ neubau wird bekannt, daß die Geſamtkoſten nicht, wie zuerſt angenommen wurde, 20, ſondern 24 Millionen Mark betragen werden. Der Geländeerwerb iſt auf 6 200 000 Mk. veranſchlagt. Die Errichtung eines Rangier⸗ bahnhofes iſt nur in dem durch den Heidel⸗ berger Güterverkehr bedingten Umfang vorge⸗ ſehen; das Rangiergeſchäft wird im großen und ganzen dem neuerbauten großen Rangier⸗ bahnhof in Mannnheim zugewieſen. Die neue Bahnhofanlage wird in etwa zehn Jahren vollendet ſein. 0 Heidelberg, 8. Juni. In dem be⸗ nachbarten Kirchheim gerieten ein von auswärts dahin verzogener verheirateter Hauſierer und deſſen lediger Bruder mit einigen in der Nach⸗ barſchaft wohnenden Burſchen nachts 11 Uhr in Streit. Nach kurzem Wortwechſel griffen ſie zu den Revolvern und gaben etwa 12 bis 14 ſcharfe Schüſſe auf ihre Gegner ab. Außer einigen leichten Verwundungen der übrigen er⸗ hielt der ledige Friedrich Windiſch zwei Schüſſe in den Unterleib, die ihn lebensgefährlich ver⸗ letzten, ſo daß er in die Klinik verbracht werden mußte. Karlsruhe, 8. Juni. Zum Projekt der Neckar⸗Kanaliſation erfährt die Heilbronner „Neckarztg.“, daß nach der Antwort der bad. Regierung nunmehr auch die der heſſiſchen ſowie der württembergiſchen Regierung einge⸗ laufen iſt. Baden ſowohl wie Heſſen haben eine Beteiligung an den Herſtellungskoſten ab⸗ gelehnt. Dagegen ſeien die drei Uferſtaaten wenigſtens vorläufig darüber einig, daß einmal von Württemberg ein ſpezieller Plan mit Koſtenvoranſchlag ausgearbeitet wird. Zunächſt ſoll eine Kommiſſion aus Vertretern der drei Uferſtaaten über die Einzelheiten beraten. Die württembergiſche Regierung werde demnächſt über den Stand der Angelegenheit in der Ab⸗ geordnetenkammer interpelliert werden. Karlsruhe, 7. Juni. Nach hierher ge⸗ langten Nachrichten iſt der Geſchäftsführer der deutſchen Waffen⸗ und Munitions⸗Fabrik in Karlsruhe, Direktor Platz, der ſich auf einer das unbewohnte Amerikareiſe befand, während derſelben an einem Hitzſchlage geſtorben. Eberbach, 9. Juni. Geſtern abend hat ſich der 75 Jahre alte Glaſer und Witwer Wilhelm Neuer von Eberbach auf dem Speicher ſeines Swiegerſohnes, bei welchem er wohnte, mittelſt eine Piſtole erſchoſſen. Der Grund zu dieſer Tat iſt unbekannt. Achern, 9. Kuni. Geſtern abend ereignete ſich im hieſigen Felſenbad ein bedauerlicher Unglücksfall. Der faſt 17 Jahre alte Sohn des Bürgermeiſters Ketterer aus Fautenbauch badete mit mehreren Kameraden. Als er ſich einige Zeit im Waſſer befand, wurde er an⸗ ſcheinend von einem Schlaganfall betroffen und ertrank. Da das Waſſer an dieſer Stelle über 2 Meter Tiefe hat und es den Mitba⸗ denden nicht gelingen konnte, den Bedauerns⸗ werten ans Land zu bringen, ſo wurde die Leiche erſt nach einer halben Stunde, nachdem das Waſſer abgelaſſen worden war, geländet. Wolpadingen(A. St. Blaſien), 9. Juni. Letzten Montag nachmittag ſchlug der Blitz in Anweſen des Gaſtwirts Schäuble, das bis auf den Grund durch Feuer zerſtört wurde. Der Schaden beträgt etwa 18000 Mk. Den Anſtrengungen der Löſch⸗ mannſchaften gelang es, die durch Feuer be⸗ drohten Nebengebäude zu retten. Waldshut, 8. Juni. Infolge Blitz⸗ ſchlages brach in dem Hauſe des Landwirts Schlachter in Buchenſchwand Feuer aus. Das Haus brannte nieder; vier Stück Vieh, 1 Schwein, ſämtliche Hühner und viele Vorräte wurden ein Raub der Flammen. Möhringen(A. Engen), 7. Juni. Kürzlich badeten mehrere Schulknaben von Hattingen in der Donau. Zwei Burſchen von hier warfen von der oberhalb der Badeſtelle befindlichen Halde Steine auf die Badenden herab und ließen große Steine hinunterrollen. Ein 12jähriger Knabe wurde von einem ſolchen Stein getroffen und lebensgefährlich am Kopfe verletzt. Die Täter ſind verhaftet. Konſtanz, 6. Juni. In einer Wirtſchaft zu Steißlingen riß ein Mann aus Rielaſingen einem„guten Freunde“ von Friedingen ohne vorausgegangenen Wortwechſel das eine Ohr⸗ läppchen faſt ganz weg. Lorſch bei Worms. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde bei dem Wirt Rothenheber an der Wormſer Straße einge⸗ brochen und Eßwaren und Getränke geſtohlen. Am Diestag fanden Kinder in einem nahen Kornfelde einen Korb mit Mineralwaſſerflaſchen, ſowie eine Flaſche Kognak, von der ein kleines Quantum getrunken war, und eine Partie Handkäſe, während im Keller zwei Beile ge⸗ funden wurden. Da die Behörde vermutete, daß die Diebe in der Nacht den Raub abholen würden, wurden zwei Nachtſchutzleute mit der Beobachtung der Umgegend beauftragt, während der Polizeidiener Schneller ſeinen Dienſtgang im Orte machte. Um 12 Uhr bot dieſer in der am Ende des Ortes gelegenen Wirtſchaft von R. zuletzt Feierabend; von hier aus ging er nach ſeiner nahegelegenen Wohnung, holte dort ſein Doppelgewehr und begab ſich in die Nähe der Fundſtelle. Gegen halb 1 Uhr hörten der Wirt R. und einige noch anweſende Gäſte einen Schuß; merkwürdigerweiſe ließen alle Anweſenden dieſen Schuß unbeachtet und gingen nach Hauſe. Als am Morgen nach 3 Uhr die Landleute nach den umliegenden Feldern gingen, fanden ſie Schneller in einem Tabakfelde tot auf dem Geſichte liegen, den Finger am Abzug des Gewehres und den einen Nachbarskinder. Original⸗Roman von Irene v. Hellmuth. 30)(Nachdruck verboten.) Es war nicht ſehr weit bis zu dem Hauſe ihres nächſten Ge und va ſchlüpfte durch die ihr wohlbekannte enge Thür und ſtand klopfenden Herzens ein Moment lang ſtill. Der Flur war nur ſchlecht beleuchtet, aber Eva wußte hier ganz genau Beſcheid; ſie lieferte ihre, von den geſchickten, fleißigen Händen gefertigten Arbeiten immer hier ab. Von da aus wan⸗ derten ſie in den Laden, wo die tadellos aus⸗ geführten Stickereien die Bewunderung der zahlreichen Käuferinnen erregten. Der Geſchäftsinhaber, ein älterer, freund⸗ licher Mann, empfing Eva mit einer Ent⸗ ſchuldigung, daß er ſie noch bemüht habe, zu ihm zu kommen, aber der Auftraggeber, ein anſcheinend ſehr nobler Herr, wolle durchaus nicht länger warten; er ſei ſehr ungeduldig und hätte darauf beſtanden, daß die Ausführung ſofort in Angriff genommen werde. Es handle ſich um feine, geſtickte Vorhemden, die man Niemand anders als ihr übergeben könne. Sie Sache war bald beſprochen und Eva wunderte ſich ein wenig, daß man ſie deswegen treffen zu können. hierher kommen ließ. Es wäre eigentlich gar nicht notwenig geweſen. N Eine heimliche Angſt bemächtigte ſich ihrer, ſie ahnte, wer der Auftraggeber ſei, und daß er zu dieſem Mittel gegriffen, um ſie ſicher Eva fürchtete ſich plötzlich, wieder auf die ſtille, faſt menſchenleere Straße zu treten. Arbeitgebers, einige Sraßen hatte ſie bald durcheilt, unn noch die kurze Strecke bis zur „Haben Sie nicht Jemand hier, der mich begleiten könnte?“ fragte ſie mit ängſtlicher Stimme. Der Alte ſchüttelte halb verwundert den Kopf und betrachtete verſtohlen das bleiche Ge⸗ ſicht des Mädchens. „Sie ſind alle ſchon weggegangen, Fräu⸗ lein, nicht einmal der Laufburſche iſt mehr da. Wenn Sie ſich fürchten, ſo will ich ein Stück mit Ihnen gehen.“ „Nein, nein,“ wehrte Eva eifrig. Sie ſchämte ſich ihrer Schwäche. Hochaufgerichtet verließ ſie gleich darauf das Haus, von dem Alten reſpektvoll bis an die Thür begleitet. Draußen umfing ſie eine milde, warme Luft. Der Mond ſtand am Himmel, nur hie und da verdeckten vorüberziehende Wölkchen ſeine leuchtende Scheibe. Eilig ſchritt Eva heimwärts, ihr Herz klopfte ſo bang, ſie mußte ſich ſelbſt Mut zu⸗ ſprechen. Schon glaubte ſie, daß all' die aus⸗ geſtandene Angſt umſonſt geweſen, daß ſie ihr friedliches Heim unangefochten erreichen würde, als ganz plötzlich bei einer Straßenecke, wie aus dem Boden gewachſen— Kloßmann vor ihr ſtand. Sie wich einen Schritt zurück. Im erſten Augenblicke ſah es aus, als wollte ſie fliehen, doch mochte ſie wohl einſehen, daß ihr das wenig nützen würde. Mit einer trotzigenzBe⸗ wegung hob Eva den Kopf und ſah den vor ihr Stehenden an. „Beharrlichkeit führt zum Ziel,“ begann dieſer lachend.„Endlich iſt es mir gelungen, des ſcheuen Vogels habhaft zu werden. Wes⸗ halb fliehen Sie meine Nähe, als wäre mein Athem Gift? Sie ſtacheln mich dadurch nur immer mehr auf. Bekanntlich ſtrebt der Menſch gerade nach dem, was ihm verſagt iſt. So wächſt meine Leidenſchaft für Sie um ſo höher an, je weiter Sie ſich von mir zurückziehen! Eva,— machen Sie mich nicht toll,— es könnte gefährlich werden für Sie und— mich! Wenn Sie gut zu mir ſind, können Sie mich um den Finger wickeln, denn ich liebe Sie ja bis zum Wahnſinn, und Sie müſſen meine Frau werden! Ich glaube jetzt das Mittel gefunden zu haben, mit dem man etwas bei Ihnen erreichen kann. Sie ſind ſtolz, Eva. und ich habe die Macht, Sie zu demütigen, und werde nötigenfalls von meinen Mitteln Gebrauch machen! Hüten Sie ſich alſo, mich zu reizen.“ Er hatte ſich dicht an das bebende Mädchen herangedrängt und flüſterte das Alles in haſtiger Eile in ihr Ohr, ſo daß ſein Atem 7 e . 3 e 0 ö 29 1 55 1 5 DViauf entladen. Wie der ſpäter hinzugezogene Arzt konſtatierte, war die Kugel dem Schneller direkt ins Herz gedrungen und hatte den ſo⸗ fortigen Tot zur Folge. Der Tot muß augen ⸗ blicklich eingetreten ſein, da an der Fundſtelle nur wenige Tropfen Blut gefunden wurden und auch auf dem Felde keinerlei Spuren eines Toteskampfes zu entdecken waren. Ob der von Schneller abgegebene Schuß nach dem Einbrecher abgefeuert wurde, oder ob ſich das Gewehr beim Fallen nach der Verwundung entlud, wird wohl nie feſtgeſtellt werden können. Einem der Nachtſchutzleute begegnete kurz nach der Tat in einer nahen Seitenſtraße ein Mann, der ohne Kopfbedeckung vom Felde kam; der Schutzmann fragte, wohin er wolle, und auf die Antwort, daß er nach Klein⸗Hauſen gehe, ließ er ihn, ohne ſeine Perſonalien feſtzuſtellen, ruhig weitergehen. Hier iſt man allgemein der Anſicht, daß ein Fremder die Tat verübte, denn im ganzen Orte wird niemand einer ſolchen Mordtat fähig gehalten, zumal Schneller als humaner Beamter bekannt und allgemein beliebt war. Kehl, 8. Juni. Ein bedauerlicher ſchwerer Unglücksfall ereignete ſich am Abend des 6. Juni auf der Landſtraße unweit Griesheim, Amt Offenburg. Der 26, Jahre alte ledige Dienſtknecht Friedrich Oberſt von Unteröwichs⸗ heim, Amt Bruchſal, fuhr am genannten Abend von Willſtätt nach Offenburg und lud dort ſeinen Wagen mit Kalkſteinen. Bei der Rückfahrt wollte er vorn vom Wagen abſteigen, glitt aber dabei aus und fiel unglücklicherweiſe gerade vor das linke Vorderrad. Die Pferde gingen noch einige Schritte weiter und das Rad drückte dem Bedauernswerten die Bruſt ein. Etwa um 8 Uhr abends fanden ihn dann Leute von Sand unter dem Wagen, den die Pferde von ſelbſt angehalten hatten, in be⸗ wußtloſem Zuſtande. An den erlittenen inneren ſchweren Verletzungen iſt der Verunglückte dann bald darauf geſtorben. 5 Maxdorf, 8. Juni. Eine Zigeuner⸗ bande hatte ſich geſtern an der Ellerſtadter Ae niedergelaſſen und machte einen treifzug in unſer Dorf. Hierbei kam eine Zigeunerin zu einer Bauersfrau, um ein Al⸗ moſen zu erbitten. Während die mit Teig⸗ machen beſchäftigte Frau ihre Hände reinigte, merkte ſie, daß die Zigeunerin ihre Taſche einer unerlaubten Reviſion unterzog. Die Bauers⸗ frau ſtellte auch ſofort den Verluſt eines Zehnmarkſtückes feſt und veranlaßte die Ver⸗ folgung der Diebin. Vom Polizeidiener und einigen Bürgern wurde die Zigeunerin feſtge⸗ nommen. 0 Zweibrücken, 8. Juni. Der bei der Firma H. Fürſt, Oel⸗ und Fettwarenfabrik, angeſtelle und in deren Filiale in Mannheim beſchäftigte Reiſende Siegfried Reichmann aus Wien iſt, nachdem er ca. 800 Mark einkaſſiert hatte, nach Unterſchlagung dieſes Geldes flüch⸗ tig gegangen. f Ansbach, 8. Juni. Die Frau des Wirtes Iffner in Unternbiberr, der mit ſeinem Sohne ſchon längere Zeit in Haft ſitzt, iſt nun auch verhaftet worden. Die Frau geſtand ſo⸗ wohl der Gendarmerie wie dem Geiſtlichen gegenüber, daß die beiden Männer die junge Frau des Sohnes ermordet und dann ins Waſſer geworfen haben. Sie hatten die rauenvolle Tat verübt, da die junge Frau itwiſſerin eines anderen Verbrechens war. Es iſt nämlich ſeinerzeit ein Zahlmeiſter bei einem Manöver dortſelbſt ſpurlos verſchwunden. Eſſen, 8. Juni. Unterſchlagungen, die bei der Bochumer Spar⸗ und Kredikbank feſt⸗ geſtellt wurden, betragen nach genauer Reviſion nahezu 900 000 Mk. Der frühere Aufſichtsrat ſoll zur Schadloshaltung der Aktionäre heran⸗ gezogen werden. Der flüchtige Direktor Holl⸗ mann iſt unauffindbar. Mainz, 8. Juni. Schwurgericht. Der Fabrikarbeiter Jakob Andres in Worms, welcher vor einigen Wochen einem dortigen Fuhrknecht das Ohr vorſätzlich total abgeſchnitten hat, wurde unter Vereinigung der Frage bezüglich mildernder Umſtände zu 2½ Jahren Zuchthaus verurteilt. g Wimpfen(Heſſen), 7. Juni. Ein be⸗ dauerlicher Unglücksfall ereignete ſich geſtern in hieſiger Stadt. Der 19jährige Chriſtian Hüb⸗ ner ritt ein Pferd in der Schwemme. In dem zeitweilig ziemlich hochgehenden Neckar geriet das Pferd an eine tiefe Stelle und Roß und Reiter verſanken in der Flut. Die Leiche des jungen Mannes konnte bis jetzt noch nicht auf⸗ gefunden werden, während das Pferd geländet wurde. Braunſchweig, 8. Juni. Vergangene Nacht wurde auf dem Gute Hagenhof bei Königslutter der Fuhrknecht Duwe unter dem Verdachte verhaftet, die elfjährige Tochter der Arbeiterwitwe Bebenroth ermordet zu haben. Die Ermittelung des Mörders iſt mit Hilfe eines Polizeihundes erfolgt. Der Hund wurde zunächſt in den Raum geführt, wo die Bluttat verübt war und dann zu dem verſammelten Gutsperſonal gebracht. Das Tier ſtürzte ſich ſofort auf Duwe und biß ſich in ſeiner Kleidung feſt. Um noch eine Probe zu machen, mußte ſich Duwe umziehen. Auch diesmal fand der Hund ihn heraus. Dume leugnete anfangs, heute vormittag aber hat er die Tat geſtanden. Darmſtadt, 9. Juni. Der Wirt Adam Rothermel von Hapertshauſen, der ſeit geſtern unter der Anklage des Mordes vor dem hie⸗ ſigen Schwurgericht ſteht, hat ſich heute nacht in ſeiner Zelle erhängt. Aus Oſtpreußen, 8. Juni. Unglaub⸗ liche Dinge ſind kürzlich am königlichen Gym⸗ naſium zu Braunsberg vorgefallen. Etwa 17 Schüler aus U III und O III, die durch Kon⸗ ferenzbeſchluß des Lehrerkollegium ſitzen ge⸗ glieben waren, wurden auf Veranlaſſung des königlichen Provinzial⸗Schulkollegiums in Koͤ⸗ nigsberg nochmals ſchriftlich und mündlich ge⸗ prüft und für reif befunden, in die höhere Klaſſe aufzuſteigen. Berlin, 9. Juni. die Eiſenbahnverwaltung an die Einführung von Blitzzügen auf der Strecke Berlin⸗Köln. mit einer Fahrzeit von 5 Stunden. Man glaubt das erreichen zu können, wenn man die ganze Strecke mit nur einer Lokomotiwe durch⸗ fährt, nur in ſehr wenigen Orten, Hanover, Dortmund und Düſſeldorf anhält und auf der einfacheren Strecke Berlin⸗Hannover mit einer Geſch windigkeit von 130 bis 140 Kilometer in der Stunde fährt, im übrigen aber 100 Kilometer Geſchwindigkeit beläßt. Dortmund, 7. Juni. Peinliches Auf⸗ ſehen erregt die dem letzten Pferderennen er⸗ folgte Disqualifizierung des Rennpferdes „Aſſurec“, das im Caſtroger Jagdrennen (2000 Mark 4000 Meter) als erſtes mit zehn Längen gegen Riefbrocks„Modeſt“ gewann. Es ſtellte ſich nämlich heraus, daß das Pferd unter Anwendung unerlaubter Hilfsmittel zu zu einer höheren Leiſtungsfähigkeit gebracht worden war. In der Satteldecke war eine elektriſche Batterie verborgen, von der aus Drähte unter den Schweif des Pferdes führten, durch welche mittels Druck auf einen Knopf Strom geleitet werden konnte. Man erblickt hierin eine betrügeriſche Manipulation, und die Polizei beſchlagnahmte das Sattelzeug mit der elektriſchen Einrichtung. Die Sache wird N ein gerichtlichliches Nachſpiel aben. Lüttich, 8. Juni. In Tilff erſchoß geſtern in einem Wutanfall ein junger Mann, der Neffe eines Rechtsanwalts, ſeinen Oheim und deſſen Mutter, worauf er einen Selbſt⸗ mordverſuch machte. Krakau, 7. Juni. Die Frau des Pro⸗ feſſors Bogucki wurde von ihrem Dienſtmädchen aus Rache, weil es gezwungen wurde, einen Tag länger im Dienſt zu bleiben, mit einer Axt derartig verletzt, daß ſie verſtarb. Auszug aus den Standesregiſtern der Gemeinde Seckenheim. Geſtorbene: Mai. 3. Eva, T. d. Taglöhners Jakob Hirſch u. ſ. E. Maria geb. Volz. 8 i 5 Lydia Anna, T. d. Magazinarbeiters Johann Joſef Moog u. ſ. E. Katharina geb. Weber. Philipp Adolf, S. d. Arbeiters Leonhard Weißling u. ſ. E. Sofie geb. Kammerer. „Eliſabetha, T. d. Schuhmachermeiſters Phil. Wohlfart u. ſ. E. Katharina geb. Gund. Eva, T. d. Taglöhners Georg Blümmel u. ſ. E. Margaretha geb. Reinhard. „Maria, T. d. Maurers Georg Fuchs u. ſ. E. Katharina geb. Eiſenhauer. . Emma, T. d. Taglöhners Johann Georg Bauſch u. ſ. E. Suſanna geb. Seitz. Anna, T. d. Fabrikarbeiters Joſef Albert Seltenreich u. ſ. E. Eliſabetha geb. Schmitt. 2. Wie verlautet, denkt Helena, T. d. Bahnarbeiters Adam Arnold u. ſ. E. Johanna geb. Grieſer. 5 5 r ihre Wange ſtreifte. Eva fühlte Zorn und Etel in ſich aufſteigen; ſie fuhr mit dem Taſchentuch über das vor Erregung glühende Geſicht, als müßte ſie ſelbſt den Hauch weg⸗ wiſchen, der ihr ſchon wie eine Verletzung erſchien. N a „Sparen Sie jedes weitere Wort.“ rief das Mädchen heftig erzürnt,„laſſen Sie mich meiner Wege gehen, wir haben uns nichts mehr zu ſagen. Wenn Sie es noch einmal wagen, ſich mir in den Weg zu ſtellen, ſo rufe ich um Hilfe!“ „Schreie doch, es wird Dir wenig helfen!“ lachte er boshaft. a„Was wollen Sie denn von mir?“ hub Eva wieder an.„Daß ich nicht Ihre Frau werden kann, habe ich Ihnen ſchon einmal geſagt, ich denke, das genügt,— und nun ver⸗ laſſen Sie mich!“ b f„Daß ich ein Narr wäre! So leicht ſollſt Du mir nicht entkommen, ſchöne, ſtolze Prin⸗ zeſſin!“ N f 0 Sein Lachen klang ſchrill und beänſtigend, man ſah es ihm an, er war im höchſten Grade, 1 Die Wut entſtellte das Geſicht, die ugen irrten unruhig umher. Eva hoffte im Stillen, es werde irgend Jemand vorübergehen, den ſie anrufen konnte, und ſie war feſt entſchloſſen dazu. Die leiden⸗ ſchaftlich glühenden Blicke Kloßmanns äng ſtigten ſie ungemein, ihr Herz ſchlug heftig, und doch wollte ſie ſich nichts merken laſſen. otenſtill lag die Straße, nichts war zu ſehen . kulation zu vergrößern. Geld und Gut zu ſtehlen. iebt es in Wolfenſtein Leute, die das Andenken weit und breit. Es galt alſo, ſich ſelbſt zu helfen. „Ich ſagte Ihnen ſchon vorhin, treiben Sie mich nicht zum Aeußerſten!“ begann Kloßmann wieder, und ein hämiſcher Zug er⸗ ſchien auf ſeinem Geſicht.„Ich werde ſonſt den guten Bürgern unſerer Stadt eine Ge⸗ ſchichte erzählen, bei der ſie Augen und Ohren aufreißen ſollen. Ich werde erzählen, was ich in Wolfenſtein erfuhr,— daß dort vor Jahren ein hochangeſehener Mann, ein Bankier, lebte, der das Geld mit vollen Händen ausgab, der glänzende Feſte veranſtaltete und den Leuten weißmachte, ſeine Frau hätte ihm ein Ver⸗ mögen von einer halben Million eingebracht. Seine Gemahlin war ja tatſächlich ſehr reich geweſen, aber das langte bei Weitem nicht aus, denn der Mann hatte vornehme Paſſionen. Er ſuchte ſein Kapital noch durch Börſenſpe⸗ Leider ſchlug ſein Vorhaben fehl. Als der aus noch ein wußte, griff er die ihm anver⸗ trauten Gelder an; das heißt zu deutſch, er wurde zum Diebe! ihn genau ſo, wie man Diebe zu beſtrafen pflegt, daß heißt, man ſperrte ihn ein! Im Zuchthauſe ſollte er darüber nachdenken lernen, daß es verboten iſt, ſeinem Nebenmenſchen j nes Mannes verfluchen,— weil er ſie um alles brachte, was ſie beſaßen. in die Hände gefallen, Wut erwürgt! Ihn und die Seinen! Mann nicht mehr ſie iſt Ihnen nicht. Deshalb beſtrafte man Füßen das — aber unſere ſchlaue Polizei hatte, als ihm der Boden unter den zu heiß wurde und Alles verloren war, Weite geſucht, 0 kam gar bald auf die Spur des feinen Herrn und brachte ihn hinter Schloß und Riegel. Das mag ihm freilich ziemlich unbequem vor⸗ gekommen ſein, aber er ſaß feſt. Allzu lange hielt der Vogel, der das Fliegen 8 war, es allerdings nicht aus in der beengenden Ge⸗ fangenſchaft. Nach zwei Jahren ſtarb er, und die Welt hatt: einen erbärmlichen Schuft weniger! Wohin die Frau mit ihrem Kinde gezogen iſt, weiß man in Wolfenſtein nicht. hätte wohl genaue Auskunft geben können. Mich intereſſirte die Geſchichte ungemein, des⸗ halb erkundigte ich mich nach allen Details, und heute weiß ich, daß es genau um jene Zeit war, als eine Frau des gleichen Namens in unſerer Stadt ankam, ſich hier einmietere und ſeitdem hier wohnt! Kennen Sie die Geſchichte vielleicht auch, Eva? Ich denke, genau bekannt, 0 onſt würden Sie nicht ſo hochmütig und ſtolz ſein und den Antrag eines Mannes abweiſen, der es gut und ehrlich mit Ihnen meint. Sie würden froh ſein, Ihren unehrlichen Namen mit einem ehrlichen vertauſchen zu können. Glauben Sie Noch heute giebt Wäre er ihnen ſie hätten ihn in ihrer Er vielleicht, wenn die Sache bekannt wird,— und ich werde dafür ſorgen, daß ſie es wird, „ giebt es noch einen angeſehenen Mann, der Ihnen ſeine Hand reicht?— (Fortſetzung folgt.) . * 3 glaubhaft zu machen, widrigenfalls ſie bei der Feſtſtellung des geringſten f haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuſchlags die Auf⸗ vor Abgang des 21. Anna Maria, T. d. Cigarrenmachers . Schwarz u. ſ. E. Maria geb. ammer. 29. Wilhelm, S. d. Fabrikarbeiters Leonhard Obermeier u. ſ. E. Anna Barbara geb. Bächtel. 29. Wilhelm Karl Adolf, S. d. Apothekers Emil Ketterer u. ſ. Paula geb. Gebhard. 29. Martin, S. d. Taglöhners Peter Klumb, Val. S., u. ſ. E. Eliſabetha geb. Stutz. 28. Katharina Luiſe, T. d. Landwirts Georg Leonhard Volz, Joh. Gg. S., u. ſ. E. Maria Luiſe geb. Volz. 28. Johann, S. d. Bahnarbeiters Georg Peter Karle u. ſ. E. Anna geb. Jennekens. bekannt. wurden. Redaktion des Herald Vermiſchtes. — Wie die Wiener„Polit. Korreſp.“ er⸗ „Dieſes Blatt wird von fährt, ſind die über den Reinhart'ſchen Millionen⸗ nachlaß gepflogenen amtlichen Erhebungen ohne allen Erfolg geblieben. Nachlaſſe iſt weder dem Generalkonſulat in Kalkutta, noch den indiſchen Behörden etwas — Schlaue Chineſen. Herald“ hatte zur Zeit des Boxer-Aufſtandes dem bekanntlich in Newyork ſtark vertretenen Chineſenvolk damit ſchmeicheln wollen, daß er an jedem Tage zwei Spalten Berichte in chineſiſcher Sprache abdruckte, die von dem Redakteur eines chineſiſchen Blattes verfaßt Natürlich hatte niemand ſonſt in der Inhalte dieſer Berichte, und darum erfuhr man erſt nachträglich, daß der hochbezahlte chineſiſche Redakteur alltäglich fettgedruckt dem chineſiſchen Teil folgenden Paſſus vordruckte: Von einem ſolchenſpucken. Der„New⸗York eine Ahnung von dem gedruckt und gehört einem Chriſtenteufel. Es iſt nicht mal wert, daß ehrliche Chineſen darauf Will ein guter Chineſe wirklich er⸗ fahren, wie es in China ſteht, ſo abonniere er ſich auf das einzige, von Chineſen gedruckte, herausgegebene und verkaufte Blatt, Redaktion ſich Pell Street 27 befindet.“ — Etwas voreilig haben ruſſiſche Patrio⸗ ten bei einer Metallwarenkabrik in Stuttgart eine Menge„Siegesplaquettes“ beſtellt. Denkmünzen haben quadratiſche Form und zeigen das Bruſtbild des Heerführers mit der in ruſſiſchen Lettern ausgeführten Unterſchrift: „Generaladjutant A. H. Kuropaktin“. deſſen Dieſe infamen Chriſtenhunden macht. Jede Hausfrau ſpart, wenn ſie ihre Einkäufe bei Georg Nöſer Zwangs- Oersteigerung. Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinſchaft ſollen im Wege der Zwangsvollſtreckung die in Feckenheim belegenen, im Grundbuche von Seckenheim zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungsvermerkes auf den Namen des Tarl Rohr, Johann Rohr und Firma E. Nen in Darmſtadt eingetragenen, nachſtehend beſchriebenen Grundſtücke am Mittwoch, den 27. Juli 1904, Vormittags 10 Uhr durch das unterzeichnete Notariat im Rathauſe zu Feckenheim ver⸗ ſteigert werden. ö Der Verſteigerungsvermerk iſt am 11. Mai 1904 in das Grund⸗ buch eingetragen worden. ö Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchamts, ſowie der übrigen die Grundſtücke betreffenden Nachweiſungen, insbeſondere der Schätzungsurkunde iſt jedermann geſtattet. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, ſoweit ſie zur Zeit der Ein⸗ tragung des Verſteigerungsvermerkes aus dem Grundbuch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens im Verſteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger wiederſpricht, Gebots nicht berückſichtigt und bei der Verteilung des Verſteigerungser⸗ löſes dem Anſpruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachge⸗ ſetzt werden. Diejenigen, welche ein der Verſteigerung entgegenſtendes Recht hebung oder einſtweilige Einſtellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht des Verſteigerungserlös an die Stelle des verſteigernten Gegenſtandes tritt. l 2 Beſchreibung der zu verſteigernden Grundſtücke: Grundbuch von Seckenheim, Band 54, Heft 18, Beſtandsverzeichnis J. Ordnungs⸗Zahl 1, Lagerbuch⸗Nummer 6890 g, lächen⸗Inhalt 6 a 64 qm Straßenfläche Sand tengenhof, Pl. 4 5 Schätzung 1900 Mt. Ordnungs⸗Zahl 2, Lagerbuch⸗Nummer 6891 d. Tlächen⸗Inhalt 8 a 46 qm Straßenfläche Sand Stengelhof, Pl. 4 Schätzung 2500 Mk.“ Mannheim, den 30. Mai 1904. Gr. Notariat Mannheim IX. als Vollſtreckungsgericht: Breunig. Militär-Verein Seckenheim. Einladung zu der am Fonntag, den 12. ds. Mts. ſtattfindenden Beſichtigung des Panoramas in Mannheim, mit ſich anſchließendem Beſuch des Vereins ehemaliger Grenadiere daſelbſt. Unſere Mitglieder laden wir zu zahlreicher Beteiligung hiermit ein. Abfahrt Nebenbahn 12“ Uhr mittags; die Billete ſind 15 Minuten Zuges in Empfang zu nehmen. Einladung. Die Mitglieder der hieſigen katholiſchen Kirchengemeindevertrerung werden auf Fountag, den 12. Juni, nachmittags 3 Uhr zu einer Versammlung in der Sakriſtei der Kirche einberufen. Tagesordnung: Genehmigung des Kirchenſteuervoranſchlags für 1904. Seckenheim, den 9. Juni 1904.. Kathol. Stiftungsrat: Val. Pfenning, Pfr. Klee- Verkauf. Der Klee von den Grundſtücken im Niederfeld an der Mannheimer Straße, Lgbch.⸗Nr 1066, 1068 a, 1068 b, 1069, im Geſammtflächen⸗ inhalt von 77 àa 23 qm iſt zu ver⸗ kaufen Näheres bei Wilhelm Rudolf, hier, oder Jacob gertram, Mannheim G4, 7. Zu verkaufen: 10 Stück jährige Hühner, eine Henne mit Jungen der reinraſſigen Hamburger Silberlack, ſowie ein aut erhaltenes Bernerwägelchen mit Geſchirr. Gg. Albert gühler. n E H. ENEINMANN Nach S S Natnlaesige 8 fa Wager be 55 9 5 5 Fneumeles auer Loufdadden M 28. Luſtsthläuthe 2 280d. wre dn dere! 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