Anzeigeblatt für Seckenheim und Joesheim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 f Redaktion, Druck und Verlag von J. Helfrich in Seckenheim. Anzeigen: Die Iſpaltige Garmondzeile oder deren Raum 10 Pfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 55. are kee Samstag, den 9. Juli 1904. 4. Jahrgang Deutſches Reich. Berlin, 7. Juli. Der Staatsſekretär des Innern Graf Poſadowsky hat den Bun⸗ des⸗Regierungen einen Entwurf von Beſtimm⸗ ungen zur Verhütung von Blei⸗Erkrankungen der Maler, Anſtreicher und Lackierer mit dem Erſuchen um eine Aeußerung darüber zugehen laſſen, ob Bedenken gegen Erlaß dieſer Vor⸗ ſchriften beſtehen. Ein weſentlicher Punkt bildet die Belehrung der Maler und Anſtreicher über die ihnen drohende Bleivergiftungsgefahr, über die Symptome der Blei⸗Erkrankungen und ihr Verhalten gegenüber dieſer Gefahr durch ein jedem Arbeiter auszuhändigendes vom kaiſerlichen Geſundheitsamt ausgeſtelltes Merkblatt. Berlin, 7. Juli. Durch die Blätter geht die Nachricht, die deutſche Reichsregierung habe den Wunſch geäußert, daß die Entſcheidung über die handelspolitiſche Verſtändigung zwiſchen Oeſterreich⸗Ungarn und Deutſchland noch vor dem Zuſammentritt des Reichstages im Novem⸗ ber d. J. getroffen werde. In Verbindung hiermit iſt die Nachricht verbreitet, in Bundes⸗ ratskreiſen rechne man darauf, daß die neuen N dem Reichtstage ſämtlich im aufe des Winters zugehen und daß die Wir⸗ kung des Inkrafttretens des neuen Zolltarifs ſich am 1. Oktober 1905 werde geltend machen können.— Demgegenüber wird der„Tagesztg. für Brauereien“„von eingeweiter Seite“ ge⸗ ſchrieben, daß nach den Vorbereitungen der Zollbehörden und nach den direkten Weiſungen der Landesfinanzbehörden der deutſchen Bundes⸗ ſtaaten die Reichsregierung den Plan haben müſſe, den neuen Zolltarif mit dem Beginn des neuen Etatsjahres, alſo am 1. April 1905 in Kraft zu ſetzen. Ausland. Petersburg, 7. Juli. Als dem Zaren mitgeteilt wurde, daß Rußland im fernen Oſten nur über 18 Berggeſchütze verfüge, hielt er dies für ſehr unwahrſcheinlich. Es wurde bei der Putilow⸗Fabrik in Petersburg unver⸗ züglich angefragt, ob die Beſtellung von 80 Berggeſchützen noch nicht fertig ſei. Dabei ſtellte ſich heraus, daß der Auftrag ſchon längſt erledigt war, doch niemand dachte an die Be⸗ förderung nach dem Kriegsſchauplatz. Dieſer Tage ſind die Geſchütze an den Beſtimmungs⸗ ort abgegangen. Eingeweihte Kreiſe glauben, daß die Poſition des Generals Altvater durch dieſe Geſchützlieferung erſchüttert ſei. Der Zar habe ſich über die bodenloſe Gleichgültig⸗ keit ſehr erzürnt. Tokio, 6. Juli. Nach einem Berichte des Generals Kuroki ſind die Japaner in Vorpoſtengefechten am Motienpaß, wo ſich ein heftiger Bajonettkampf entſpann, und bei Chiakoolin ſiegreich gegen die Ruſſen geweſen. Die Japaner hatten einen Verluſt von 13 Toten. Außerdem wurden 12 Offizieren und 36 Mann verwundet. Die Ruſſen ließen 53 Tote und 40 Verwundete zurück. Sie erlitten während der Verfolgung noch größere Verluſte. Aus Nah und Fern. * Seckenheim, 8. Juli. Ertrunken beim Baden im Neckar am Bierkeller iſt heute Vor⸗ mittag halb 11 Uhr der auf Wanderſchaft be⸗ findliche Schloſſer Arnold Dreßler, geb. am 4. September 1884 zu Dicklage, Kreis Vechta, Oldenburg. Die Leiche des Verunglückten iſt bis jetzt noch nicht geländet. Seckenheim, 8. Juli. Ein ziemlich regneriſcher Juli ſteht uns nach Otto Falb bevor. Der 13. Juli wird von ihm als ein kritiſcher Termin erſter, der 27. als ein ſolcher dritter Ordnung bezeichnet. Dem hundertjäh⸗ rigen Kalender zufolge bringt uns der Juli in Scheer gen diebe e e e der erſten Hälfte große Hitze und zahlreiche Gewitter. Vom 12. ab ſoll es dann trübe und kühl werden. Mannheim, 8. Juli. Erſtickt iſt am 7. l. M., nachmittags 1½ Uhr, ein 15 Jahre alter Maurerlehrling von Viernheim, durch ausſtrömende Gaſe, als er in die Dunggrube des Neubaues Lameyſtraße 27 hinabſtieg, um Bretter, die das Saugrohr der ſtädtiſchen Ab⸗ fuhrmaſchine verſtopften, zu entfernen. Der herbeigerufenen Feuerwehr gelang es, den Leichnam des Verunglückten aus der ſtark mit Stickgaſen angefüllten Grube zu bergen. Mannheim, 7. Juli. Der eines Mehlfuhrwerks griet unter ſein Fuhrwerk und erlitt dabei ſo ſchwere Verletzungen, daß Knecht mißt. ertrunken ſein. der Tot ſofort eintrat.— Der Kaufmann und Fiſchhändler Hrabowski wird ſeit 5. Juli ver⸗ Er dürfte beim Baden im Rhein Mannheim, 8. Juli. Eine ſchwere Keſſelexploſion ereignete dem„M. G.“ zufolge ſich geſtern nachmittag zwiſchen 3 und 4 Uhr auf dem im Rheinvorland vor Anker liegenden Schiffe„Siegfried“ der Niederländiſchen Dampf⸗ ſchiffreederei Küpper, Roland u. Co., wobei der Maſchniſt Johannes De Graf, ſowie die Matroſen De Waarth, Iſaak Baſtian Kruit und Joh. Cornelius Hammer mehr oder minder ſchwer verletzt wurden. Das Unglück ereignete ſich während der Reinigung des Dampfkeſſels. Am ſchwerſten verletzt iſt der Maſchiniſt De Graf. Derſelbe erhielt am Kopfe eine bis auf die Knochen reichende Lappenwunde. Außerdem trug er am Oberſchenkel, Geſicht und Rücken ſchwere Brandwunden davon. Die anderen drei Verletzten haben ſtarke Brandwunden im Geſicht. Sämtliche vier Verletzten wurden teils durch Sanitätswagen, teils durch Droſchken ins Allg. Krankenhaus verbracht. Ihr Befinden gibt zu Beſorgniſſen keinen Anlaß. Selbſt den am ſchwerſten ver⸗ letzten Maſchiniſten hofft man am Leben erhalten zu können. Schwetzingen, 7. Juli. Herr Bürger⸗ meiſter Haefner hat in der geſtern abend ſtattgehabten Sitzung des Gemeinderats dieſem die Mitteilung gemacht, daß er beabſichtige, ſeine Stelle als Bürgermeiſter der Stadt den Staatsdienſt zurückzutreten. Schwetzingen, 5. Juli. Von den hieſigen Dragonern ſind wiederum zwei Ge⸗ freite und ein Dragoner, welche ſich freiwillig nach Südafrika gemeldet haben, einberufen worden. Dieſelben haben ſich am 13. ds. Mts. auf dem Truppenübungsplatz Münſter zu mel⸗ den. Bei den Afrikakriegern befinden ſich ſo⸗ dann von der hieſigen Eskadron 1 Sanitäts⸗ unteroffizier, 1 Unteroffizier, 2 Gefreite und 1 Dragoner. Heidelberg, 6. Juli. Als ein hieſiger Schutzmann geſtern mittag im Stadtteil Neuen⸗ heim einen Sprachlehrer namens von Hout aus Holland wegen eines Sittlichkeitsvergehens Daniel in der Löwengrube. (Nachdruck verboten.) Das Städtchen Schöpſenſtedt war in großer Aufregung. In früher Morgenſtunde war eine Menagerie angekommen und hatte ihr langes Gezelt auf dem Marktplatze aufge⸗ ſchlagen; mächtige Plakate verkündeten dem ſtaunenden Volke, daß ſchon am Abend die Vorſtellungen beginnen und„Meiſter Alexander, der erſte Löwenbändiger der Welt“ ſeine uner⸗ reichten Produktionen dem verehrten Publikum von Schöpſenſtedt vorführen werde. Als der Abend kam, war die ganze Be⸗ wohnerſchaft des Städtchens vor der Menagerie verſammelt, und wer die 50 Pfennig Entree erſchwingen konnte, leiſtete der freundlichen Einladung des unermüdlichen Augrufes Folge und trat in die vielverſprechende Bude ein.— Hörnergeſchmetter begleitete den Eintritt des großen„Löwenbändigers“ in den Hauptkäfig, wo die Produktionen mit dem„Schrecken der Polarmeere“, dem grimmigen Eisbären und der hinterliſtigen Hyäne, welche„die Toten nachts ausgräbt und lebendig verſchlingt“, vorgeführt wurden. Den Beſchluß bildete end⸗ lich die Vorführung des ziemlich altersſchwachen Löwen, der auf Geheiß ſeines Meiſters allerlei Sprünge ausführte und als Glanzſtück des Ganzen mit aller einem Löwen zu Gebote ſtehenden Grazie ein Stück Zucker aus dem Munde nahm. ö Sehr befriedigt ob der Vorſtellung kehrten die biederen Schöpſenſtedter zu ihren Penaten zurück, um daheim im weichen Federbette von reißenden Tieren und ſchaurigen Abenteuern zu träumen. Nur einige Honoratioren vereinigten ſich noch im„goldenen Löwen“, deſſen einſt vergoldetes, altersgraues Wahrzeichen ein viel vergnügteres Geſicht machte als der wirkliche Leu der Menagerie. „Teufel, mit dieſen Beſtien der Menagerie möchte ich nicht Brüderſchaft trinken!“ meinte der behäbige Metzger. „Schlechtes Geſchäftchen, Löwenbändiger zu ſein,“ ſprach gewichtig der würdige Bäcker⸗ meiſter Klaus,„das Ende vom Liede iſt, daß dieſer Alexander eines gutes Tages mit Haut und Haaren aufgezehrt wird. „Bah,“ ruft der milchbärtige, ſtets vor⸗ laute Apothekergehilfe Daniel dazwiſchen,„die f 1 Sie es verlangen,“ gab jener kühn und kalt zurück. „Daniel in der Löwengrube!“ höhnte der Bäckermeiſter zurück, den die Renommage des Jünglings in höchſten Zorn verſetzte.„Ich wette 100 Mark, daß Sie den Löwenkäfig nicht betreten!“ „Es gilt!“ ſchlug der Apotheker mutig ein, die übrigen Herren ſind Zeugen.“— Vergeblich ſuchte der Schneidermeiſter ö Fippel, der Hafner Siebentopf und der Klemp⸗ nermeiſter Blechſchmidt die Wette zu hinter⸗ treiben; die übrigen freuten ſich mit einem leichten Gruſeln auf dem Rücken, daß Schöpſen⸗ ſtedt ſolch intereſſante Wette erleben ſolte.— Am folgenden Tage, nachmittags 4 Uhr, ſollte die Wette zum Austrage kommen. Tages geworden. Geſchichte iſt nicht ſo ſchlimm, wie ſie aus⸗ ſchaut; nur muß man einen ſtrammen ſcharfen Blick beſitzen, um dieſe Katzenviecher im Schach zu halten.“ 5 „Na ſo einen Blick, wie Sie ihn beſitzen!“ lachte ſpottend der Bäckermeiſter Klaus, welcher ſich über die Antwort des jungen Mannes heimlich erboſte.„Sie gingen mir nicht in den Löwenzwinger, werter Herr Daniel!“ „J, mit dem größten Vergnügen, wenn Wie ein Lauffeuer verbreitete ſich am anderen Morgen die Kunde von dieſer haar⸗ ſträubenden Wette in der Stadt, und Apotheker Daniel war mit einem Schlage der Held des — Die einen ſahen ihn ſchon von den Tatzen des furchtbaren Leuen zerfleiſcht, ſeine Heldenſeele aushauchen, die anderen hofften, daß ihn ein Gott gleich ſeinem Namensvetter in der Bibel aus der Löwen⸗ grube retten werde.— Der ehrſame Bäckermeiſter Klaus hatte eine unruhige Nacht: Er ſah den toten Apotheker Daniel in ſchrecklich zerfleiſchtem Zuſtande auf der Türſchwelle ſeines Ladens ſtehen und ihn des Mordes anklagen; in e art verhaften wollte, ſetzte ſich dieſer mit einem großen Meſſer zur Wehr und brachte dem Schutzmann einen tiefen Stich in den linken Oberſchenkel bei. Es koſtete Mühe, den ge⸗ fährlichen Menſchen feſtzunehmen. Der Schutz⸗ mann wurde in das Akademiſche Krankenhaus verbracht. Mannheim, 6. Juli. Große Unregel⸗ mäßigkeiten, die kürzlich hier in einer Rechts⸗ agentur und einem Inkaſſogeſchäft aufgedeckt wurden, gaben der Kriminal-Polizei Anlaß auch in den übrigen Betrieben dieſer Art Reviſion abzuhalten. Das Ergebnis war die Verhaftung von 4 Agenten. Es ſind dies der Rechtsagent Simon Seligmann von Hatten⸗ bach und ein angeblicher Bureauvorſteher Kaufmann Saly Bergmann von Berlin, die unter der Firma„Herold, Inkaſſo- und Rechts⸗ inſtutut“ eine Rechtsagentur und Auskunftei betrieben haben; weiter wurden verhaftet der Agent Georg Martin von Freiburg, der ſich „Generalſekretär der allgemeinen deutſchen Kranken⸗ und Sterbekaſſe Frankfurt a. M., Filiale Mannheim“ nannte und ein Agent und Rechtskonſulent Joſeph Grabing aus Magde⸗ burg. Gegen alle vier wird laut„Frankft. Ztg.“ Anklage wegen Unterſchlagung und Untreue bezw. Kautionsſchwindel erhoben werden. Brühl, 6. Juli. Eine Zigeunerin ſchenkte auf der hieſigen Polizeiwachtſtube einem mun⸗ teren Knäblein das Leben. Die Frau hatte um Unterkunft gebeten, da ſie kein Obdach finden konnte und wohl raſcher als ſie ſelbſt erwartet, wurde ſie von der Geburt überraſcht. Nachdem alles glücklich vorüber und der Junge in kaltem Waſſer gebadet war, trabte die Wöchnerin morgens um 7 Uhr, um 1 Familien⸗ mitglied reicher, von dannen. Waldkirch, 5. Juli. Heute vormittag fand man bei einer Bank am Waldesrande in der Nähe der Galgenbrücke die 19jährige Fabrikarbeiterin Erminia Mongarlin von Grions(Ital.) und den 25jährigen Maurer Pietro Leoncedis von Venzone(Ital.), der zuletzt in Freiburg gearbeitet hatte, erſchoſſen vor. In der vergangenen Nacht gegen 12 Uhr hörten die Bewohner des Bahnwärterhauſes einige Schüſſe fallen und heute morgen wurden die Leichen durch Bahubeamte der Station entdeckt und Anzeige erſtattet. Es liegt lt. FeElzth.“ ein Selbſtmord im Einverſtändnis vor, da das Mädchen noch vorher ihre Wert⸗ 5 er beide Oberſchenkel brach und außerdem noch verſchiedene Verletzungen am Kopfe davon trug. Ludwigshafen, 5. Juli. Von der Eiſenbahndirektion wurde in Hinſicht auf die letzten Unglücksfälle unterhalb Alſenz, wobei bekanntlich die Frau des Bahnwarts Klein vom Zuge erfaßt und getötet wurde, verfügt, daß Frauen zu Nachtdienſt nicht mehr ver⸗ werden dürfen. Die Verfügung iſt auf die ganze Pfalz ausgedehnt worden. Straßburg, 6. Jul. Geſtern vor⸗ mittag fand die Beerdigung von Frau Eliſa Meguin geb. Bochkoltz unter beſonders ehrenden Umſtänden ſtatt. Frau Meguin, eine durch große Herzensgüte bekannte Dame, hatte während des Feldzuges 1870/71 ſich in uner⸗ müdlicher Pflege verwundeter Krieger beider Nationen derart hervorgetan, daß ihre Ver⸗ dienſte, abgeſehen von Kriegsmedaillen uſw., durch Verleihung des Verdienſtkreuzes für Frauen und Jungfrauen anerkannt worden waren. Das Offizierkorps der Garniſon hatte in dankbarer Erinnerung an die Liebestaten der heldenmütigen Frau von jedem ſelbſtändigen Truppenteil einen Vertreter entſandt, welche Noymphenburgerſtraße exmittiert. unter dem Befehl des Generalleutnants, v. Pawlowski, Kommandanten der Feſtung Straßburg, der Verblichenen bis zum Kirchhof St. Helenen das letzte Geleit gaben. Der Regimentskapelle des 172 Infanterie⸗Regi⸗ ments war der ehrvolle Auftrag geworden, der Entſchlafenen den letzten Aſchiedsgruß darzubringen.. München, 6. Juli. Ein hieſiger be⸗ kannter Baumeiſter, der früher in ſehr guten Verhältniſſen gelebt, kürzlich aber einen Mil⸗ lionenprozeß gegen die Stadtgemeinde München verloren hatte, wurde heute Dienstag Abend unter großer Menſchenanſammlung und Aſſiſtenz von Polizei aus ſeiner Wohnung an der Das Publi⸗ kum erging ſich in nicht gerade ſchmeichelhaften Ausdrücken gegen den Hausbeſitzer. Ein wahr⸗ haft trauriges Schickſal. r Nürnberg, 6. Juli. In dem Dorfe Speikern unweit Lauf hat ein Bauer ſeine 2 ¹ Stiefſchweſter 16 Jahre lang in einer Kammer ſachen einer Kollegin, welcher ſie Geld ſchuldete, ſchriftlich vermacht hatte. Kürzell(A. Lahr), 5. Juli. Bei dem Newyorker Schiffsunglück iſt lt.„Lahr. Anz.“ die ganze Familie des aus Kürzell gebürtigen Markus Kopf, Friſeur in Newyork, Sohn des Heinrich Kopf, Jagdaufſeher in Kürzell, be⸗ ſtehend aus Frau und 4 Kindern, ums Leben gekommen. Durmersheim(A. Raſtatt), 5. Juli. Blechnermeiſter David Haitz von hier ſtürzte heute mittag, während er auf dem Dach des Schulhauſes arbeitete, ſo unglücklich ab, daß ſeines Hauſes gefangen gehalten. Er hatte ſeiner Zeit ausgeſprengt, daß das Mädchen nach Amerika ausgewandert ſei. Infolge einer Denunziation ſah ſich die Gedarmerie zu Er⸗ mittelung veranlaßt und fand das Mädchen, wie die Frkft. Ztg. meldet, vollſtändig ver⸗ wahrloſt, zum Skelett abgemagert, eine Beute des Ungeziefers. Es mußte in das Kranken⸗ haus gebracht werden. Rom, 6. Juli. Nach vieltägiger entſetz⸗ licher Schwüle entlud ſich heute morgen ein Hagelwetter, wie es Rom noch nie erlebt hat. „Die Hagelkörner hatten buchſtäblich die Größe von Taubeneiern.. — Das japaniſche Gehirn wächſt langſamer als das Gehirn der Europäer, wenigſtens im allgemeinen. Dieſe Tatſache hat Edw. Anth. Spitzka feſtgeſtellt, wobei er zu ſeinen Ver⸗ gleichen die Beobachtungen von Profeſſor Ta⸗ gachi von der Untverſttät Tokio, von Biſchoff 5 und Marchand über die Deutſchen, von Gilt⸗ ſchenko über die Ruſſen, von Retzius über die Schweden, von Matiegko über die Tſchechen heranzieht. So wiegt das Gehirn des japa⸗ niſchen Kindes von 9— 14 Jahren durchſchnitt⸗ lich 1235 Gramm, das europäiſcher Kinder in demſelben Alter 1300— 1350 Gramm. Bei den Japanern findet man das Maximum des Gehirngewichtes zwiſchen 40 und 50 Jahren. Vergleicht man jedoch die Größe des Gehirns mit der Größe des ganzen Körpers, ſo ergiebt ſich, daß das Gehirn des Japaners relativ größer iſt als das des Europäers, was die erſtaunliche Fähigkeit der japaniſchen Raſſe und ihre intellektuellen, politiſchen und ökono⸗ miſchen Fortſchritte erklären könnte. — Vorſicht beim Kirſcheneſſen. Dieſer Tage verzehrte in Worms eine Frau zwei Pfund Kirſchen ſamt den Kernen und trank darauf ein Glas Bier. Sie wurde ſchwer kannk ins Krankenhaus gebracht, wo bald darnach der Tot eintrat. — Vorgebaut. Tante(die auf Beſuch gekommen, packt die Geſchenke für ihre Neffen und Nichten aus):„... Und wem ſoll ich dieſe hübſche Orgel geben?“— Papa(ſeufzend): „Die gibſt du am beſten dem Fritz!“— Tante: „Und warum?“— Papa:„Nun der macht ſie am ſchnellſten kaputt!“ — Au! Gaſt:„Kellner, was für Biere haben Sie?“— Kellner:„Hieſiges und Mün⸗ chener.“— Gaſt:„Sonſt nichts?“— Kellner: „Nein, aber das Münchener kann ich Ihnen warm empfehlen.“— Gaſt:„Nein, danke, ich trinke es lieber kalt!“ (2) Seckenheim, 9. Jul. Die geſtern Abend 7 Uhr ſtattgehabte Sitzung der Bürger⸗ ausſchußmitglieder befaßte ſich mit der Stellung⸗ nahme zur Abtrennungsfrage der Rheinau. Der Rechtsbeiſtand der Gemeinde, Herr Rechts⸗ anwalt Zipfle, Karlsruhe legte die Bedingungen klar, unter welchen der hieſige Gemeinderat einer Zuteilung von Rheinau zu Mannheim zuſtim⸗ men würde. Unter anderem verlangt derſelbe für den Quadratmeter Wald 1 Mk. und für den Quadratmeter Ackerland 3 Mk., während Mannheim nur den geringen Betrag von 22 Pfg. für Wald und 2.20 Mk. für Ackerland geben will. Nach längerer Debatte, in welcher nament⸗ lich ein Teil der Rheinauer Bürgerausmit⸗ glieder das Mannheimer Angebot als genügende Entſchädigung betrachteten, ſtimmten ſämmtliche hieſige Mitglieder für die Bedingungen des Gemeinderats, einige der Rheinauer Mitglieder gegen dieſelbe, während der größte Teil der Rheinauer Mitglieder ſich der Abſtimmung ent⸗ hielten. Jede Hausfrau ſpart, wenn ſie ihre Einkäufe bei Georg Röſer macht. blutigen Lettern aber erglänzte auf ſeinem Firmenſchilde:„Fritz Klaus, Bäckermeiſter und Mörder!“ Entſetzt wandten alle Kunden ſeinem Hauſe den Rücken. O es war ſchrecklich! — Nein, lieber wollte er ſeine Wette verlieren, als ſich ſolcher Verantwortlichkeit ausſetzen und ſeinen Mitmenſchen in den ſicheren Tot treiben! Doch er hoffte, daß Apotheker Daniel noch zur Vernuuft kommen und von ſeinem wage⸗ halſigen Vorhaben ablaſſen werde; deshalb ließ er es auf einen Verſuch ankommen. Schon lange vor 4 Uhr, der Stunde, zu der Apotheker Daniels Mut auf die Probe geſtellt werden ſollte, war die Menagerie bis auf den letzten Platz gefüllt, ſo daß kein Apfel zur Erde fallen konnte. Kein Schnöpſenſtedter wollte ſich das ſeltene, ſchaurige Schauſpiel entgehen laſſen. i Dumpf tönte es vom Turme herab 4 Uhr, und Daniel kam noch immer nicht. Schon frohlockte der Bäckermeiſter über den„Prahl⸗ Ir 1 a N 0 Prahl. Bäckermeiſter Klaus nicht, der zerknirſcht vor Hohn und Spott, zornglühend, ſeine Wette Löwenbändigers, trat totesmutig in das Zelt. wirklich verloren zu haben, eiligſt verſchwand. Der unglückliche Bäckermeiſter erbleichte, hans“. Da ertönte ein„Ah!“ von allen Lippen, und Apotheker Daniel, im Koſtüm des denn ſchon ſchritt ſein Gegner ſtolz und feſt die Treppe zum Löwenkäfig empor. Schnell die für alle Fälle bereit gehaltenen 100 Mark erhebend, drängt er ſich durch die Meuge: i„Keinen Schritt weiter, Unglücklicher! Ich gebe meine Wette verloren, hier die „Ich nehme nichts geſchenkt, Herr Klaus; entgegen! men hat. Bekanntlich haben die Schnaken ich will meine Wette ehrlich gewinnen!“ ant⸗ wortete ſtolz der Apotheker. „Unſeliger, ich flehe Sie an, haben Sie Mitleid mit mir; denken Sie an ihre alte gute Mutter; Sie gehen einem ſicheren Tote Hier lege ich Ihnen das Geld zu Füßen!“ a „Ich fürchte mich nicht,“ erwiderte kalt Herr Daniel und näherte ſich der Käfigtüre, hinter welcher der Inſaſſe ein furchtbares Ge⸗ brüll anhebt, das allen Zuſchauern das Blut erſtarren macht. Aber Herr Daniel zuckt keine Wimper und ruft den Menagerieknechten zu:„Jetzt öffnet die Tür der Löwengrube, aber erſt laßt die Beſtie— in den Nebenkäfig hinaus!“ Prompt werden die Befehle ausgeführt, und mit dem ganzen Stolze eines Helden und Siegers präſentiert ſich der Apotheker dem Beifall klatſchenden Publikum als„Daniel in der Löwengrube“!— Alles lachte, nur der — Ein eigenartiges Amt hat der Ge⸗ meinderat von Solothurn jüngſt beſetzt: für 150 Franken hat er eine Frau angeſtellt, die von Zeit zu Zeit die Schuljugend einer Kopfunterſuchung unterziehen und im Notfalle die Säuberung von Schmarotzern vorzuneh— —— Gegen Schnaken hilft Carbolineum. 5 auf den B organe, finden ſie doch ihre Opfer unter dem Gazevorhang. Mit dieſem Carbolineum tränkt man unn einen Gegenſtand, z. B. ein Stück Pappdeckel und hängt dieſes duftende Inſtru⸗ ment in den verſchiedenen Räumen auf, ziem⸗ lich nahe an die Decke, und zwar nur tagsüber. Vor dem Carbolineum rücken die Schnacken aus. Am Abend entfernt man die getränkten Pappdeckel aus dem Zimmer— und der Schlaf iſt ein ungeſtörter. Jedenfalls ſollte das einfache und billige Mittel probiert werden. — Zur Erfindung der Fährräder dürfte folgende Aufzeichnung von Intereſſe ſein: „Anno Domini“ 1738 erfand Wagner Dür in Aichach einen Wagen, der von einem Tor zum anderen fuhr, ohne Gaul oder ſonſt etwas, ſondern man trat auf die Räder, dann lief er. Der Mann wurde am Schießplatz als Hexen⸗ meiſter verbrannt. i — Der ſchönſte Punkt. Aſſeſor:„Heute, meine Herren, habe ich den ſchönſten Punkt in der Umgebung des Ortes entdeckt!“ 1 Mehrere Honoratioren:„Ah!— finden Sie endlich auch etwas ſchön an unſerem Städt⸗ chen! Und welchen Punkt halten Sie für den ſchönſten?— Aſſeſor„Jenſeits des Bahn⸗ dammes— da iſt eine Stelle, wo man das Neſt nicht ſieht!“ — Aus der guten alten Zeit. Beim Manöver. Hauptmann:„Die Magern ſtürmen, die Dicken ſchreien hurra!“ — Ein Pariſer Kind.„Nicht wahr, Mama, es iſt Frühling, wenn man Salat äumen ſieht?“ 1 nur noch 10 Tage wegen anderweitiger Vermietung. samtliche Warenvorräte müssen bis dorthin geräumt sein.) Beste Gelegenheit sich für den Winter billig und fein einzukleiden. J Jeder Artikel wird tatsächlich weit unter Preis abgegeben. Max Heubauer, Ormstein 8 Schwarz Breitestrasse I I, 2. Mannheim. TI, 2 Neckarstrasse. Herren- und Knaben- Bekleidung. a Bekauntmacbung 52 Ortsſtraßen betr. Gewerbeverein Seckentzeim . 3 10. ds. 5 i 5— 4322. Wir bringen zur 5 e 1 im e eg den e e Mets e rtsbauplan als Verlängerung der Ackerſtraße au geführten Straßen⸗ 6 J- 1 ſtrecke zwiſchen Hilda⸗ und Luiſenſtraße(Lagerbuch Nr. 615) die Be⸗ enern er Umm un zeichnung* N im Lokal zum„Löwen“. Mittelstrasse Wegen Wichtigkeit der Ta a gebeten, vollzählig zu erſcheinen. f gesordnung werden unſere Mitglieder beigelegt wurde. Seckenheim, den 1. Juli 1904. 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