Anzeigeblatt für Moesbeim und Seckenheim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnemenk: Monatlich 25 Pfg., durch die Pot bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 Redaktion, Bruck und Verlag von J. Helfrich in geckenheim. Anzeigen: Die[ſpaltige Garmondzeile oder deren Raum 10 Pfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 61. Samstag, den 30. Juli 190. 4. Jahrgang Der Krieg gegen die Herero hat uns bis zum 19. Juni einen Geſamtver⸗ luſt von 428 Mann, darunter 32 Offiziere gebracht.„Gefallen ſind 129 Mann, darunter 14 Offiziere, verwundet 121, darunter 14 Offiziere, an Wunden geſtorben 9 Mann, darunter 3 Offiziere, an Krankheiten 48, darunter 1 Offizier. Vermißt und ermordet 121. Nach Südweſtafrika entſandt ſind bis zum gleichen Tage 211 Offiziere, 51 Sanitäts⸗ offiziere, 64 Militärbeamte, 5965 Unteroffiziere und Mannſchaften, 38 Feldgeſchütze, 1 Ma⸗ ſchinenkanone, 12 Maſchinengewehre, 12 Mu⸗ nitionswagen, 3322 Pferde aus Oſtpreußen, Poſen und Schleſien, 1310 Pferde und 420 Maultiere aus der Kapkolonie, 547 Pferde und 25 Maultiere aus Argentinien. Von der Schutztruppe für Kamerun wurden nach Süd⸗ weſtafrika abgegeben 4 Unteroffiziere, 1 Sani⸗ täts⸗Unteroffizier, 2 Feldgeſchütze,! Maſchinen⸗ gewehr. General von Trotha will, wie es heißt, die Ankunft der Anfangs Auguſt ab⸗ gehenden beiden Haubitzen⸗Batterien abwarten, ehe er einen entſcheidenden Angriff macht. Vorausſetzung dabei iſt⸗ allerdings, daß die Hauptmacht der Hereros vom Warteberge aus nicht ſchon vorher in nordöſtlicher Richtung zu entweichen ſucht. Dicht um und auf dem Warterberge hat man nämlich jetzt die Haupt⸗ maſſe der Feinde zu ſuchen, wo die Entſchei⸗ dungskämpfe ſchon früher durch amtliche Meldungen und Briefe aus dem Schutzgebiete angekündigt worden ſind. Ein Abzug nach Norden aber würde jetzt den ausnahmslos berittenen und leichtbeweglichen Kolonnen des Generals v. Trotha ſo viel Angriffspunkte bieten, daß ein glücklicher Verlauf dieſes Abzuges aus⸗ ſichtslos erſcheint. Die Herero werden nun die Zwi⸗ ſchenzeit freilich dazu benutzt haben, ihre Stellungen in dem bereits durch ſeine natürliche Lage und Figuration ſchwer zugänglichen Bergland durch künſtliche Befeſtigungen in den Zugängen und Päſſen noch zu verſtärken. Daß ihnen hierzu auch das Verſtändnis und Geſchick nicht fehlt, geht aus zahlreichen früheren Gefechten— wir nennen nur Otjihinamaparero, Onganjira, Oviomba— deutlich hervor. Die Aufgabe, die den deutſchen Truppen zufällt, wird dem⸗ zufolge aller Vorausſicht nach eine ſchwierige lichen Tiefebenen, weit ausgedehnte und dichte den Kämpfen bei Taſchitſchiao, daß General Stellungen inne auf den Höhen ſüͤdlich von und harte ſein. Der Waterberg, das Omu⸗ weroumwe⸗Plateau, unterſcheidet ſich ſcharf undd in die Augen fallend von den Gebirgen des ſüdlichen Hererolandes. Herrſchen dort die Formen der Spitzküppen, des dachähnlichen Aufbaues und bald ſcharfer Grate, bald rund⸗ licher Rücken vor, ſo iſt hier die Tafelberg⸗ Formation des Sandſteinmaſſivs ſchon aus weiter Ferne erkennbar. Die Bewachſung der Hochebene iſt eine ſo mannigfache, wie man ſie in Südweſtafrika nur ſelten findet; gute Vieh⸗ weide iſt überall vorhanden. Den Fuß des Gebirges umgeben wiederum, wie in den öſt⸗ Dornbuſchwälder, die ſchwer zu paſſieren ſind. Die bereits im Jahre 1873 begründete Miſſions⸗ ſtation Waterberg(Otjoſondjupa) liegt am Südabſturz des Plateaus und ſteht mit den weſtlichen Ebenen durch den Paß von Omu⸗ veroumwe in Verbindung, den der Häuptling Michael von Omaruru mit ſeinen Leuten be⸗ ſetzt hält. Wenn hiernach die Schwierigkeiten des Geländes ganz außerordentliche ſind und ihre Ueberwindung unter dem Feuer eines ge⸗ ſchickten und verwegenen Feindes gewaltige Anſtrengungen und vielleicht nicht geringe Opfer erfordern wird, ſo iſt doch der entſchei⸗ dende Schlag gegen die Herero in den Stel⸗ lungen am Waterberg zu erhoffen, die wie kein zweiter Punkt unſeren Truppen die Ge⸗ legenheit geben, die Maſſe des Gegners zu umſchließen. Ausland. Tandon, 28. Juli. Das Reuter'ſche Bureau meldet aus Tokio vom 27. Juli zu Oku am Samstag den Vormarſch auf Ta⸗ ſchitſchiao antrat. Die Ruſſen hatten befeſtigte Taſchitſchiao, die ſich von dort öſtlich und weſtlich der Bahnlinie erſtreckten. Am Sonntag Morgen entwickelten die Ruſſen allmählich ihre volle Stärke, die General Oku auf 5 Diviſionen mit 100 Geſchützen berechnet. Das ruſſiſche Artilleriefeuer verhinderte den japaniſchen Vormarſch. General Oku entſchloß ſich daher, die Dunkelheit abzuwarten um einen Nachtan⸗ griff zu unternehmen. Zwei ruſſiſche Diviſionen paner auf die Ruſſen geworfen. ruſſiſche Stellung öſtlich und weſtlich von ſtanden am Wege nach Saiſching. Um 10 Uhr wurde plötzlich der rechte Flügel der Ja⸗ Die alte Tacctingling wurde mit Leichtigkeit genommen und um Mitternacht die zweite ruſſiſche Stellung angegriffen. Gegen Tagesanbruch hatten die Japaner die Höhen öſtlich von Schenſchinſchi⸗ bung genommen und verfolgten die Ruſſen auf dem Rückzuge nach Taſchitſchiao. Petersburg, 28. Juli. Der Miniſter des Innern, Plehwe, wurde auf der Fahrt zum Warſchauer Bahnhofe durch eine Spreng⸗ bombe getötet. i Petersburg, 28. Juli. Das Attentat auf den Miniſter v. Plehwe wurde an der Brücke des Warſchauer Bahnhofes ausgeführt. Rechts von der Brücke befindet ſich ein Re⸗ ſtaurant. An einem Fenſter desſelben ſaß ein junger Mann und beobachtete aufmerkſam die Vorgänge auf der Straße. Als er den Wagen des Miniſter v. Plehwe bemerkte, ſchleuderte er durch das Fenſter eine Bombe, die nach einer Verſion unter, nach einer anderen in dem Wagen Plehwes explodierte. Dem Miniſter wurde der Kopf abgeriſſen; von dem Wagen blieben nur die Hinterräder übrig. Der Luft⸗ druck bei der Exploſion der Bombe war ſo ſtark, daß ſämtliche Scheiben der nach der Brücke gerichteten Bahnhofsfront zertrümmert wurden. Die Polizei bedeckte den Rumpf des Miniſters mit einem Tuch und brachte ihn fort. Als der Mörder das Reſtaurant ver⸗ laſſen wollte, wurde er am Eingang verhaftet. Bei ihm wurde noch eine zweite Bombe ge⸗ funden. f Petersburg, 27. Juli. Durch einen Tagesbefehl des Statthalters Alexejew wurde der Großfürſt Boris Wladimirowitſch zum Oberoffizier für beſondere Aufträge beim Gene⸗ ral Kuropatkin ernannt. Dadurch werden die von franzöſiſchen Blättern über den Großfürſten verbreiteten Gerüchte endgiltig widerlegt. Tokio, 28. Juli. In der Schlacht bei Taſchitſchiau ſoll nach einer Meldung des Blattes„Jiſi“ aus Tientſin General Kuropat⸗ kin an der linken Schulter ſchwer verwundet und ein anderer ruſſiſcher General getötet Der Berghof. Volks⸗Roman von J. Oberparleiter. 60)(Nachdruck verboten.) Was hatte ſich beſonders auf dem Berg⸗ 805 nicht alles zugetragen! Die kleine Vron, as einſtige Schmerzenskind, wuchs zur lauteren Freude des alten Furtner zur blühenden Jung⸗ frau heran.„Ein guter Engel hat mir dieſen meinen Augentroſt zugeſandt,“ hörte man oft⸗ mals den alten Mann ſagen. Je mehr Leid er an ſeinem eigenen Sohne Albert erleben mußte, deſto mehr Freude bereitete ihm Vroni. Immer ſchlimmer wurde es nämlich mit dem Zuſtande Alberts. Er war offenbar einem unaufhaltſamen Siechtume verfallen, dem auch die ſorgſamſte Pflege und ärztliche Kunſt nicht inhalt zu tun vermochte. . Endlich betrachteten es ſogar Alle als eine gütige Erlöſung von ſchweren Leiden, als der edauernswerte das Zeitliche ſegnete. In dieſen trüben Tagen fand der alte, nun ſelbſt ſchon gebrechliche Furtner an Vroni und Leni ce Stütze Vroni war ſeit ihrem erſten Jahre an indesſtatt angenommen worden. ſeit vielen Jahren wieder einmal lichen Hofe erſchienen und zwar zum Begräb⸗ niſſe des Bruders. Er brachte jedoch dem elterlichen Hauſe nicht mehr jenes Intereſſe entgegen, das man ſonſt erwarten konnte— Gregor war am väter⸗ Gregors Frau ſchien über den Stand hinaus er war zu ſehr Weltmenſch geworden. Die heimiſchen Gebräuche und Sitten erſchienen ihm zu kleinlich, zu ſpießbürgerlich. Mit mit⸗ leidigem Lächeln ging er darüber hinweg. Aus verſchiedenen Andeutungen jedoch war zu entnehmen, daß auch die goldenen Berge des Stiftshofes viel an Glanz verloren hatten. Aufwand zu machen, und ihr Söhnlein aus erſter Ehe mußte zum netten Liederlich heran⸗ gewachſen ſein. Trotz aller Zurückhaltung, die Gregor ſich in ſeinen Mitteilungen auferlegte, leuchtete doch durch, daß ihm der Tot des Bruders gerade nicht ungelegen kam,— hatte er nun doch als der einzige Sohn ein bedeu⸗ tendes Erbe zu erwarten, denn außer dem Berghofe mußte ja doch ein Baarkapital vor⸗ handen ſein. Vroni konnte nach ſeiner Meinung als Findling nicht in Betracht gezogen werden, obzwar es ſich nicht leugnen ließ, daß ſie der Vater mit beſonderer Aufmerkſamkeit behandelte und daß er ihr mit Wohlwollen zugetan ſei, während er gegen ihn— gegen Gregor— ſelbſt, den leiblichen Sohn, auffallend kühl und zurückhaltend war.— Gregor brachte dies auf Rechnung der Jahre langen Trennung, der beiderſeitigen Selbſtſtändigkeit und der ver⸗ ſchiedenen Lebensgewohnheiten. Der tägliche Umgang mit Vroni, und deren einſchmeichelndes Weſen mußten natürlich den Alten für dieſelbe günſtig beeinfluſſen. Sobald Gregor jedoch nur in den Beſitz ſeines rechtmäßigen Erbes gelangen würde, wollte er dieſes Kuckucksei „Vroni“ ſchon aus dem Neſte räumen.— Da⸗ mit tröſtete er ſich.— Gregors Anfenthalt auf dem väterlichen Hofe währte nur kurze Zeit.„Die Geſchäfte,“ behauptete er,„geſtatten keinen längeren Aufenthalt.“ 8 War der Empfang ſchon ein kühler, ſo war es der Abſchied noch mehr. Gregor hatte gehofft, mit einer ausgiebigen Geldaushilfe auf den Stiftshof zurückzukehren, aber der Vater war nicht zu bewegen, ſein Erworbenes ſchon zu Lebzeiten aus den Händen zu geben. Recht mißmutig kehrte daher Gregor dem Vaterhauſe den Rücken. Der Empfang, den ihm Frau Margaretha bereitete, war durchaus kein freundlicher, und „geiziger Filz“ war nicht gerade eine der ſchlimmſten Bezeichnungen, womit ſie Gregors Vater beehrte. Auf dem Berghofe waren ſeit dem Tote Alberts recht traurige Tage eingekehrt. Hatten auch Alle das unabwendliche Schickſal voraus⸗ geſehen, ſo waren ſie doch, als das Ereigniß endlich eintrat, tief erſchüttert. Vroni, die ſonſt ihr heiteres, fröhliches Weſen, durch ihren ſelbſt die Arbeit begleitenden Geſang den ganzen Hof belebte, glich einem geknickten Röslein. Die aufrichtige, ungekünſtelte Theil⸗ nahme für den Dahingeſchiedenen, der Anblick des lebensmüden, ſiechen Greiſes übten auf ihr ſo empfängliches Gemüt einen tiefen, 5 8 ſtellt werden konnten. worden ſein. Die Verluſte der Ruſſen in der Schlacht werden auf über 10000 Mann ange⸗ geben. Die japaniſche Takuſchan⸗Armee drängt nach hierher gelangten Meldungen ſtark gegen Haitſcheng vor und zwingt dadurch die Ruſſen, die Stadt zu räumen und ſich nordwärts zurückzuziehen. Tientſin, 28. Juli. Die ruſſiſche Mand⸗ ſchurei⸗Armee iſt im Rückzuge auf Liaojang. Die Japaner richten ſich jetzt zu einem vollen Sturm auf Port Archur, der mit 80000 Mann unternommen werden ſoll. Sie hoffen die Feſtung in den nächſten Tagen einnehmen zu können. Fremdländiſche Offiziere glauben aber, daß Port Arthur nicht vor Ablauf eines Monats fallen werde. Aus Nah und Fern. *Seckenheim, 29. Juli. Das Proviant⸗ amt Mannheim kauft fortwährend Stroh und bezahlt je nach Qualität 1.50 1.80 Mk. pro Centner. * Ilvesheim, 29. Juli. Geſtern Vor⸗ mittag gegen 10 Uhr brach in der Hofraithe des Herrn Bäckermeiſters Wagner, dahier, auf bis jetzt noch unbekannte Urſache Feuer aus. Die mit Getreide und Heu gefüllte Scheuer wurde in kurzer Zeit von dem verheerenden Element vernichtet. Auch 4 ſchöne Läufer⸗ ſchweine ſind mitverbrannt. Dem thatkräftigen Eingreifen der Feuerwehr und der hieſigen Einwohnerſchaft gelang es, die ſtark gefährdeten Nachbargebäude zu retten und den Brand auf ſeinen Herd zu beſchränken. Der Betroffene ſoll nur ſchwach verſichert ſein. Neckarelz(A. Mosbach), 27. Juli. Letzten Sonntag nacht fuhr der 36 Jahre alte Tünchermeiſter Karl Emert auf eine Wieſe, um dort zu wäſſern, auf dem Feldweg ſtürzte derſelbe mit dem Rad ſo unglücklich, daß die verurſachren Verletzungen den Tot herbeiführten. Schifferſtadt, 27. Juli. Der Händ⸗ ler Mich. Hauck hier bemerkte ſchon einige Zeit, daß ihm auf ſeinem Grundſtücke, Gewann 8 gr. Erde— Mathäsheidel, die Gurken geſtoh⸗ len werden. Er machte ſich nun die Mühe und lauerte von geſtern Mittag an in dem nahegelegenen Walde auf den Dieb. Am Abende gegen ½8 Uhr kamen wirklich zwei junge Männer angerückt und machten ſich nun an die Arbeit, Gurken zu ſammeln. Hauck ſchlich ſich nun bei und als ſich die Diebe ertappt ſahen, gingen ſie auf H. mit Meſſer und Stock los, der ſich dann mit ſeinem Re⸗ volver wehrte und einem jeden der Diebe einen leichten Schuß in den Oberſchenkel beibrachte. Einer davon flüchtete darauf, den anderen konnte H. zur Polizei hierherbringen, woſelbſt auch deren Namen, G.. Butzler und Ph. J. Baader, beide aus Mutterſtadt, feſtge⸗ Aus Württemberg, 27. Juli. In der Darlehenskaſſe von Untergröningen bei Gaildorf ſtellte ſich ein Fehlbetrag von über 10,000 Mk. heraus. Der Kaſſierer des Vereins, großer Schnelligkeit die Hälfte Kaufmann Sättele, wurde verhaftet. Ueber ſein Vermögen wurde Konkurs verhängt. Vom Abtskopf, 26. Juli. Der Wirbel⸗ ſturm, der dem geſtrigen Gewitter vorausging, hat in den Hopfenanlagen von Blankenborn erheblichen Schaden angerichtet. Auch mehrere Obſtbäume wurden zuſammengeriſſen. Lichtenau, 26. Juli. Im ſogenannten Dugenauloch bei Helndingen ſuchte und fand die zweite Frau des hieſigen Gemeinderats K. Schm. mit ihren 3 Kindern den Tod. hatte die bedauernswerte Frau um Hals und Hüften angebunden. In der letzten Zeit war an der ſtillen und braven Frau ein gedrücktes Weſen zu ſpüren, und ſchließlich genügte ein geringfügiger Anlaß, die ſchreckliche Tat auszu⸗ führen. Mainz, 27. Juli. Der Schiffer Nikolaus Kiſſel von hier ſtahl ſeiner Mutter das Spar⸗ 1 erhob 400 Mark und ging damit urch. 5 Ramsbach(Poſt Oppenau), 27. Juli. Zu dem Brande vom 18. Juli d. J. bei Landwirt Joſeph Roth in Langenbach(Ge⸗ meinde Ramsbach), ſtellte ſich als Brandſtifter der Dienſtknecht des Beſchädigten, Georg Kimmig, ledig von Griesbach im Alter von 30 bis 35 Jahren heraus. Derſelbe ſoll die Tat einge⸗ ſtanden haben und wurde geſtern durch die Gendarmerie nach Oberkirch abgeführt. Hirſchhorn, 27. Juli. Der Schiffer Wunſch von hier wollte von einem Schiff zum anderen überſpringen. Er erreichte aber ſein Ziel nicht und fiel in den Neckar. Obwohl ein anderer Schiffer ſofort helfend zur Stelle war, ertrank Wunſch. Schon nach wenigen Minuten wurde er geländet. Aber die ſofort angeſtellten Belebungsverſuche blieben erfolglos. Warum lernen denn verhältnismäßig ſo wenig Neckarſchiffer ſchwimmen? Dieburg, 27. Juli. Eine Bauersfrau war mit ihrer erwachſenen Tochter auf einem Dickwurz⸗Acker um Futter zu machen, als ganz plötzlich ein ſtarker Rehbock aus dem Unterholze im nahen Walde hervorbrach und auf die Frauen in mächtigen Sätzen zuſtürmte. Dieſe faßten die Sache anfangs ſehr harmlos auf und hielten dem herankommenden Bock Futter entgegen. Dieſer aber ging auf die gute Ab⸗ ſicht keineswegs ein, ſondern attackierte mit eingelegtem Kopfe ſchnurſtracks und ſehr heftig die Frauen. Dieſe merkten die Gefahr jetzt erſt und ſuchten ihren kühnen Feind an den Hörnern zu packen. Der Bock aber ſetzte den Frauen derart zu, daß dieſe laut ſchreiend das Weite ſuchten, von dem gehörnten Wüterich noch eine Strecke weit verfolgt. Der Sieger ſetzte dann wieder in mächtigen Sprüngen dem nahen Walde zu, während die Frauen ſchreckens⸗ bleich nach Hauſe eilten. Regensburg, 27. Juli. Der„Regens⸗ burger Anzeiger“ meldet aus Moosbach in der Oberpfalz: Geſtern Nachmittag entſtand auf bisher unbekannte Weiſe ein Brand, der mit des ſchönen Dorfes Heumaden in Aſche legte. 10 Anweſen, Letztere 19 Nebengebäude und die Ortskapelle wurden ein Raub der Flammen. Das Schulhaus konnte gerettet werden. Der Schaden iſt ſehr groß und ungefähr nur der vierte Teil desſel⸗ ben durch Verſicherung gedeckt. Köln, 27. Juli. Mehrere Tauſend ge⸗ ſtohlene Fahrräder, deren Eigentümer nicht er⸗ mittelt werden konnten, haben ſich beim Kölner Polizeipräſidium angeſammelt. So behauptete wenigſtens ein Kölner Staatsanwalt. Berlin, 28. Juli. In Tempelhof er⸗ krankte eine Familie nach dem Genuß einer Mehlſpeiſe an Vergiftungs⸗Erſcheinungen. Ein 15jähriger Knabe iſt bereits geſtorben, während die Mutter desſelben und drei weitere Kinder ſowie eine ebenfalls dort wohnende Frau Rech⸗ nungsrat Rhode und ihr Dienſtmädchen ſchwer krank darniederliegen. Leipzig, 27. Juli. Beim Baden im Muldefluß bei Rochlitz verſanken plötzlich vor den Augen der am Ufer weilenden Eltern die 18jährige ſehr beliebte Naive des Leipziger Schauſpielerhauſes Marie Schäfer und deren verheiratete Schweſter. Beide ertranken. Thorn, 27. Juli. Der Bankier Adam wurde auf dem Heimwege vom Bahnhof über⸗ fallen, beraubt und in die Weichſel geworfen. Die Leiche wurde ans Land geſchwemmt. Petersburg, 28. Juli. Die Moskauer Polizei nahm den öſterreichiſchen Untertan, Felix Reiſinger feſt, der vor 12 Jahren in Prag als Kaſſierer der dortigen landwirtſchaft⸗ lichen Bank faſt eine Mill. Mark geſtohlen hatte. Reiſinger lebte ſeitdem mit falſchem Paß in Rußland und beſaß in Moskau ein Kontor. Vermiſchtes. — Den erſten Preis der Mannheimer Bäckerei⸗Ausſtellung ſoll, wie aus Karlsruhe gemeldet wird, ein braves junges Paar, das in einem Jahre heiraten zu können hoffte, ge⸗ wonnen haben. Der Preis beſteht bekanntlich aus 3 kompletten Zimmer⸗ und 1 Küchenein⸗ richtung im Werte von 5000 Mark. — Falſche Einhundertmarkſcheine. In der Zeit vom 15. bis 17. l. M. wurden in Elberfeld, am 16. in Remſcheid, am 19. in Solingen und am 20. l. M. in Mainz von dem unten näher beſchriebenen Unbekannten falſche Einhundertmarkſcheine in den Verkehr gebracht. Die Falſifikate ſind in der Länge und Breite etwa 2 Milimeter kleiner und aus glattem Papier gearbeitet, die bei den echten Scheinen vorhandenen Faſern fehlen, das Papier von den echten Scheinen iſt gerieft, dagegen das der unechten nicht. Die Warnung auf der vorderen Seite iſt unleſerlich, ebenſo die beiden roten Stempel, welche verſchwommen ſind. Neben der Ortsbezeichnung Berlin, den ſteht auf den Falſchſtücken„dem“ 1. Juli 1898. Beſchreibung des Unbekannten: ca. 23—24 Jahre alt, 1.671,75 Mtr. groß, ſchlank, hellblondes Haar, bartlos oder kleines blondes Schnurrbärtchen, ſchmales Geſicht. dauernden Eindruck aus. Hing ſie doch mit Leib und Seele an Denjenigen, die ſich mit ſo viel Liebe der Verlaſſenen angenommen Wie gerne hätte ſie ihnen dieſe Liebe ver⸗ golten, wie gerne hätte ſie zu Erleichterung ihres Lebens beigetragen. Die Altersſchwäche machte ſich bei Furtner immer fühlbarer. Immer mehr kam er zur Ueberzeugung, daß es mit ihm zu Ende gehe. Wenn er nun daran dachte, wie es mit ſeinem ſchönen Beſitztum werden ſollte, ſo mußte ihm das Herz bluten. Gregor hatte ihm von jeher nur Gram bereitet, er hatte auch keine beſon⸗ dere Freude an der Wirtſchaft, dazu ſeine hochmütige, verſchwenderiſche Frau— und doch war er ſein Sohn, ſein Kind!. 5 Zu den beſten Beratern Furtners gehörte der Pfarrer von Altberg. Es verging kein Tag, an dem dieſer nicht am Berghofe erſchienen wäre, um ſich nach ſeinem Freunde umzuſehen. Nun, da Trauer dort einzog, erachtete er es als ſeine beſondere Pflicht, Troſt zu ſpenden und mit Rat und Tat bei⸗ zuſtehen. Er war es ja, der einſt Furtner, und dieſem als Stütze zugeteilt. Mit Leni etwas verwandt, nahm er, ſo oft ihn ſein Weg am Berghofe vorüberführte, Gelegenheit, ſich nach ihrem Befinden zu erkundigen. Bald mehrten ſich dieſe Beſuche, und bald verging faſt kein Tag, an dem er ſich nicht hätte ſehen laſſen. Toni, wie man ihn daſelbſt nannte, war nicht nur ein hübſcher, ſondern auch ein gebildeter und ſehr geſittener junger Mann, Er war äußerſt ſtrebſam und bei ſeinen Vor⸗ geſetzten ſehr beliebt. Er hatte daher Ausſicht, in Bälde einen ſelbſtſtändigen Poſten zu erhalten.— 85 Auch Vroni hieß ihn ſtets willkommen. Es that ihr wohl, ſich mit ihm über Dinge ausſprechen zu können, die über den Geſichts⸗ kreis ihrer gewöhnlichen Umgebung hinaus⸗ gingen.— Was Wunder, wenn dieſer anfäng⸗ lich freundſchaftliche Verkehr zwiſchen den beiden verwandten Seelen bald einen zutraulichen Charakter annahm, bis ſie ſich endlich ge⸗ ſtanden, daß ſie einander in inniger Liebe zu⸗ bewog, ſich des Findlings anzunehmen. Ja noch mehr— er nahm ſpäter Vroni in ſeine erziehliche Obhut und brachte dem Mädchen ſolche Kenntniſſe bei, daß es in wiſſenſchaftlicher Hinſicht weit über das Ziel ſonſtiger Landkinder getan ſeien. Muhme Lehne, ſo nannten ſie Beide, hatte ihre ſichtliche Freude an dieſem Verlaufe der Dinge; und Furtner hatte Toni als einen viel zu ehrenhaften jungen Mann kennen ge⸗ lernt, als daß er den jungen Leuten Hinder⸗ niſſe in den Weg gelegt hätte.— War doch das Glück Vronis ſein eigenes— und Toni, das wußte er, konnte ſeinen Liebling glücklich machen.. g So waren denn die jungen Leute auf dem 5 ür einander beſtimmt, und es hing nur von der Beförderung Tonis ab, wann die Vereinigung ſtattfinden ſollte.— Leider ſollte Furtner dieſen ſchönen Tag nicht mehr erleben. Seine Kräfte nahmen zuſehends ab. Alle Sorgfalt, alle Pflege, alle Liebe der Seinen, alle ärztliche Hilfe ver⸗ möchte nicht mehr, ſeinen Lebensfaden zu ver⸗ längern. In den Armen Vronis, die in der letzten Woche nicht mehr von ſeinem Bette wich, verſchied er. N „Ach, Vroni!“ waren ſeine letzten Worte, „ach wüßteſt Du, was mein Herz ſeit langen Jahren bedrückt...“ Noch wollte er weiter ſprechen— doch die Kräfte verließen ihn— einen langen, dankbaren Blick verſenkte er noch in die thränenumflorten Augen ſeines Lieblings — und er hatte ausgerungen. Mit dem Ausdrucke des heftigſten Schmerzes warf ſich Vroni über ſeine Leiche, als wollte ſie dieſelbe durch ihre Liebkoſungen ins Leben zurückrufen. 2 Mühe, ſie von dem geliebten Verſtorbenen zu trennen und endlich zu beruhigen.——— Unter allgemeiner Beteilung der Be⸗ völkerung der Umgebung wurde Furtner zur ewigen Ruhe beſtattet. a 85 „War er doch,“ betonte ſein geiſtlicher Armen, ein Tröſter der Unglücklichen, Allen, die ihn kannten, ein Vorbild ehrlichen Strebens — Friede ſeiner Aſche!“ i c(Fortſ ezung folgt.) Der Pfarrer und Leni hatten Freund in ſeiner Grabrede,„ein Wohltäter der Derſelbe trägt zeitweiſe grauen Jägerhut, hie und da auch Panamahut, hellblaue Jägerjuppe, auch dunklen Sackrock, weiſe Weſte, graue oder dunkle Hoſen, weißes Vorhemd mit Steh⸗ kragen, langen weißen Schlips, weiße Weſte, Zugſtiefel. Derſelbe hat das Ausſehen eines Viehhändlers und trug goldene Uhr mit Sprungdeckel und noch mehrere Geldſcheine bei ſich. Da nicht ausgeſchloſſen iſt, daß der Un⸗ bekannte auch verſuchen wird, die Falſchſcheine hier abzuſetzen, wird zur größten Vorſicht beim Einnehmen und Wechſeln von Papiergeld ermahnt und gebeten, ſachdienliche Mitteilungen, welche zur Ermittelung des Täters führen können, ungeſäumt der Polizeimannſchaft bezw. Gendarmerie zu machen. — Das am Sonntag niedergegangene Gewitter hatte im Gemeindebezirk Steinheim und Umgebung bis gegen Königsbrunn ſchweren Hagelſchlag im Gefolge. Die Schloſſen fielen in ſolcher Menge, daß die Felder zum Teil wie mit Schnee bedeckt ausſahen. Auf den be⸗ troffenen Feldern iſt die Ernte vernichtet. — Sonntag Vormittag entlud ſich über Schwenningen ein heftiges Hagelwetter, welches einen großen Teil der Ernte vernichtete. Be⸗ ſonders auf dem„Villinger Oeſch“ und gegen Weilersbach ſind die Felder arg zugerichtet. O. Als beſonders heiße Sommer werden urkundlich die der Jahre 484, 550, 590, 812, 874, 923, 1112, 1231, 1236, 125860, 1350, 1352, 1356, 1366, 1372, 1388, 1390, 1392 und 1394 bezeichnet. Aus dem Jahre 872 wird mitgeteilt, daß vom 4. Juli bis 29. September kein Regen gefallen iſt. — In der St. Georgskirche zu Hagenau entdeckte man während des Hochamtes einen in der Blaſebalgbühne der großen Orgel verſteck⸗ ten Dragoner im Drillichanzuge. Der„Find⸗ ling“ gab an, er habe ſich abends in die Kirche begeben und ſei beim Schließen der Kirchtüren mit eingeſchloſſen worden. Ein Unterofſizier nahm den Dragoner, der übrigens ſchon ſeit einigen Tagen„vermißt“ wurde, nach dem Gottesdienſte in Empfang und führte ihn ſofort dem Regiment zu. f— Bei dem Verſuche, ihr kleines Kind, das kurz vor dem Einlaufen eines Zuges auf den Bahnkörper unweit der Station Kalt⸗ ſcheuern bei Köln geraten war, zu retten, fand die Mutter ſelbſt ihren Tod, ſie wurde von der Maſchine erfaßt und zermalmt, wäh⸗ rend das Kind wie durch ein Wunder von einem Bahnbedienſteten gerettet wurde. 5 — Der Totengräber zu Boppard a. Rh. hat wegen der geringen Sterblichkeit ſeiner Mitbürger an das Bürgermeiſteramt ein Schrei⸗ ben gerichtet, in dem er über ſein geringes Einkommen klagt und bemerkt, daß er von den drei Leichen im Juni unmöglich den ganzen Monat leben könne!— Es wäre auch gerade⸗ zu kannibaliſch, dies von dem Manne zu ver⸗ langen. — Von dem ruſſiſchen General Stackel⸗ berg berichten Berliner Lokalblätter folgende Szene:„Nach der Schlacht von Wafangau wußte man nicht, wohin man augenblicklich die ſchwer verwundeten Offiziere bringen ſollte. General Stackelberg hatte ſeinen eigenen Eiſen⸗ bahnzug. Schon machte man Anſtalten, einige verwundete Offiziere dorthin zu tragen, als der General ganz energiſch dagegen proteſtierte. Im Zuge befindet ſich nämlich die Frau Stackelbergs, die ihn auf den Kriegsſchauplatz begleitet hat, wie deren Schweſter. Da der General leidend iſt, ſind beide Damen angeb⸗ lich zu ſeiner Pflege dort; auch eine Milchkuh wird überall mitgeführt; ebenfalls aus Geſund⸗ heitsrückſichten, während der großen Hitze müſſen die Dächer des Waggons vom Stackelbergſchen Zuge unaufhörlich mit kaltem Waſſer begoſſen werden, das oft ſchwer zu ſchaffen iſt.“ Der bedauernswerte Kuropatkin! — Sereniſſimus ſind auf der Hirſchjagd. Eben wird ein Rudel dicht an Sereniſſimus durchgedrückt. Durchlaucht krachen und noch einmal, und— in hohen Fluchten verſchwindet das gefehlte Wild. Ein Moment erſtaunten Schweigens. Dann wenden ſich Sereniſſimus an den treuen Begleiter:„Aeh, lieber Kinder⸗ mann, haben wieder einmal— von— Be⸗ gnadigungsrecht Gebrauch gemacht!“ — Enfant terrible. Du, Tante, nimmſt Du jeden Abend Deine Zunge aus dem Mund wie Mama ihr Zähne?—„Wie kommſt Du darauf?“—„Papa ſagte neulich, Du hätteſt eine falſche Zunge!“ — Ahnungsvoll.„Was werden Sie nach dem Examen beginnen, Herr Studioſus?“— „Unbedingt zum zweitenmale verſuchen!“ — Die Marken. Fritzchen:„Weißt Du, zu uns kommt alle Augenblicke ein Poſtbeamter, der dann die Möbelſtücke frankiert!“ N Jede Hausfrau ſpatt, wenn ſie ihre Einkäufe bei Georg Röſer macht. Bekanntmachung. 0 Die Verſteigerung des Gemeindeobſtes an Ort und ſtelle findet am Montag, den 1. Auguſt, Nachmittags von 1 Uhr ab, ſtatt; dieſelbe nimmt ihren Anfang am Damm unterhalb des Nr 2 Ortes(bei der Waſchbleiche). Nachher werden 22 Stück Wellen in der Sandgrube verſteigert. Seckenheim, 28. Juli 1904. Gemeinderat. J. V.: Gg. Jak. Seitz. Ratſchreiber Ritter. Bekanntmachung. Geſuch der Anthrazit⸗, Kohlen⸗ und Kokswerke Geſellſchaft m. b. H. in Rheinau um Geneh⸗ migung zur Einleitung der Abwaſſer in den Nr. 4743. Rheinauhafen betr. Die Anthrazit⸗, Kohlen⸗ und Kokswerke, Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung in Rheinau beabſichtigen die Abwaſſer aus ihren Waſch⸗ und Badeeinrichtungen, das Regen⸗, Kondens⸗ und Kühlwaſſer in das 2. Becken des Rheinauhafens einzuleiten. Die Beſchreibungen und Pläne liegen während der Einſprachsfriſt — das iſt vom 29. Juli 1904 bis 11. Auguſt l. Irs. einſchließlich— auf dem Rathaus Seckenheim, Zimmer 7 und der Kanzlei des Großh. Bezirksamts Mannheim zur Einſicht offen. Wir bringen dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß etwaige Einwendungen bei dem unterzeichneten Gemeinderat oder dem Großh. Bezirksamt Mannheim, während der obigen Einſprachsfriſt vorzubringen ſind, widrigenfalls alle nicht auf privatrechtlichen Titeln beruhenden Einwendungen als verſäumt gelten. Seckenheim, den 29. Juli 1904. Gemeinderat: J. V. d. B.: Seitz. Hafermehl Reismehl Milohzucker Albertbiscuit Fenchel Fenchelhonig Ratſchreiber Ritter. Bekanntmachung. Das Einſperren der Tauben während der Saatzeit betr. Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß das Fliegenlaſſen der Tauben, während der Herbſtſaatzeit— das iſt vom den 1. bis Samstag, den 15. Oktober l. Js. Samstag, verboten iſt. Seckenheim, den 15. Juli 1904. Kinderschwämme EKeinderseife Kindermehl! Kufeke, p. Doſe k. 1.30 Nestle's, p. Doſe 2k. 1.20 Mütter. Zur Kinderpflege empfehle: Tokayer Malaga Hafercacao Eicheloacao Badesalz Med. Thran Flaschensauger Condenz. Milch per Doſe 48 Pfg. Zwieback, p. Pck. 15 Pfg. nohter Frledrichsdörfer. August Jericho. Ratſchreiber Ssekenheim, Empfehle Neckarſtraße 9. 80 Wand⸗ Taſcheruihreng 6 8 32 ſowie i Gold- und Silber-Waaren in allen Preislagen. 80 Uhrmacher eee Mannheim Gelegenheitskäufe Kleiderſtoffen, kauft man vorteilhaft bei J. Lindemann, F Hachhilfe⸗ Unterricht e e Ritter. vorzüglichen e— Herrenſtoffen, G0 ang ercilee 8 Baumwollwaren Von wem? ag te xped. d. 5 Transportable Ackumulatoren für Muſikwerke und ſonſt. 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