Antiger Anxeigeblatt für Seckenheim und Moes heim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 Redaktion, Druck und Verlag von J. Helfrich in geckenheim. Nr. 63. Anzeigen: Die Iſpaltige Garmondzeile oder deren Raum 10 Pfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Samstag, den 6. Anguſt 1904. 4. Jahrgang Ein Beitrag zur Geſchichte Setkenheims. Von Eduard Sauer⸗Seckenheim. Der zweite Eintrag— 6. November 1788 — betrifft die Beſitzergreifung der kleinen Jagd auf der Ilvesheimer Gemarkung, diesſeits des Neckars. Die verwittwete Freifrau von Hund⸗ heim⸗Ilvesheim hatte wenige Wochen zuvor die kleine Jagd an den Staatsminiſter F. L. v. Oberndorff verkauft. Da die Hundheim'ſchen Beſitzungen größtenteils Lehen waren, reichte ſie als Vermünderin ihrer Kinder bei dem Kur⸗ fürſten eine Bittſchrift ein, um die Erlaubnis zu dieſem wahrſcheinlich ſehr notwendigen Ver⸗ auf zu erwirken. N Daraufhin erließ Karl Theodor folgendes: „Se. kurfürſtl. Durchlaucht ſind durch den von dero kurpfälziſchen Regierung ein⸗ ſtimmig mit der kurfürſtl. Lehenkammer er⸗ ſtatteten unterthänigſten, unmaßgeblichen An⸗ trag auf Erteilung des höchſten Conſenſes in der zwiſchen der Hundheim'ſchen Vormund⸗ ſchaft und dem kurfürſtl. wirklichen Geh. Staats⸗ und Conferenzminiſter, Hofrichter und des Malteſerritterordens Großballey vom Herzogtum Neuburg, tit. Herrn von Obern⸗ dorff abgehandelten Uebertragung der kleinen Jagd in der Ilvesheimer Gemarkung dies⸗ ſeits des Neckars dahin mildeſt zu genehmi⸗ gen bewogen worden, daß ö 1) das mit dem Käufer abgeſchloſſene Kapital dafür nicht an die Gärten und Reparation des Lehenshauſes“), deren Unterhalt und Herſtellung dem träge⸗ riſchen Geſchlecht obliegt, ſondern an unbewegliche freie Güter oder Gefälle, die einen beſtändigen Nutzen bringen, angetraut 5 2) der Revers erwähnten Freiherrn v. Oberndorff für ſich, ſeine Neffen und derſelben eheliche Leibeslehenserben wirk⸗ lich beigebracht werde, daß der von ihnen errungen werdende obgedachte Jagdſtrich dem Lehen der Burg ) Mit dem Lehenshaus ka 8 i 1 Ireen gemeint 9 5 nn nur das Schloß Cronau') und des Dorfes Alsheim“) beigeſetzt 5 3) Bei dem ſich ergebenden erſten Beloh⸗ nungserneuerungsfall mit und oben erwähnte Burg und Dorf geziemend. requirieret und in ebendemſelben Lehen und Reversbriefe darüber namentlich eingerückt werden ſolle. f Genannter Regierung wird es dannhero auf ihren untertänigſten Bericht vom 9. Sep⸗ tember unverhalten, nun, wann die obrück⸗ folgenden Aktenſtücke beiliegender Implo⸗ rationsſchrift der verwittibten Freifrau von Hundheim als Vormünderin und des derſelben obrigkeitlich angeordneter Beiſtand und ihres Sohnes, auch von des letzteren Vormund noch vollends unterſcheieben ſein wird die förmliche Bewilligungsurkunde mit der Lehen⸗ kammer ausfolgen und verabfolgen zu ſaſſen. München, 1. Oktober 1788. Carl Theodor, Kurfürſt. Frhr. v. Vieregg. 1 Schmiz. Mit dieſem Erlaſſe und einer Vollmacht des Miniſters in der Taſche begaben ſich der Sekretär Höpfle und der Hilfsförſter Blank von Schönau auf das Rathaus zu Seckenheim und verlangten, daß im Beiſein des Gerichts⸗ ſchreibers Beſitz von dem betr. Gebiet genom⸗ men werde.. Da inzwiſchen noch der kurpfälz. Geiſtl. Adminiſtrationsrat Reinecker und der freiherr⸗ lich v. Hundheim'ſche Verwalter Niebergall von Ilvesheim her eingetroffen und ſich als bevoll⸗ mächtigt zur Uebergabe der kleinen Jagd aus⸗ wieſen, konnte der Akt ſtattfinden, welcher ähnlich wie der vom 22. September verlief. Am Anfang der Jagdgrenze, beim Grenzſtein Nr. 1, am Seckenheimer und Ilvesheimer Feld, überreichte Niebergall dem Sekretär Höpfle ſein Gewehr, aus welchem dieſer den erſten Schuß abfeuerte. Dann ſchritt man die Grenze am Neckar hinauf bis an die Scheide der Gemarkung Neckarhauſen, wo ein zweiter Schuß abgegeben wurde. Inzwiſchen ſchoß Blank einige Haſen und am Dreimärker der 5 einpf 1 und Dorf Alsheim liegen in alz. einp. Pechter des Gutes Alsheim war um 1820 Adam Eder von Seckenheim. der Grenze wurde der Vorgang mit einem dritten Schuß geſchloſſen. ö f Der Jagdſtein in der Nähe der Linde wäre ſomit der Grenzſtein der ehemalig frei⸗ herrlich v. Hundheim'ſchen und nachmaligen v. Oberndorff'ſchen kleinen Jagd auf Ilves⸗ heimer Gemarkung diesſeits des Neckars. Ausland. London, 3. Aug. Ueber die finanzielle Lage Japans ſchreibt Mr. Lynch, der„Daily Chronicle“-Korreſpondent in Tokio: In Europa macht man ſich keine rechte Vorſtellung von den Leiſtungen des japaniſchen Patriotismus. Japan wird in finanzieller Beziehung eine große Ueberraſchung bieten. Es wird Rußland an den Weltbörſen ebenſo gründlich ſchlagen wie auf den Schlachtfeldern. Ebenſo bereit⸗ willig, wie jeder Tropfen Blut vergoſſen wird, wird auch jeder Yen hergegeben, der zur Aus⸗ ſteuer und als Sparpfennig aufbewahrt wurde. Wenn der Krieg vorbei iſt, werden alle ihr Geld zurückerhalten. Dann wird ein mächtiger Aufſchwung eintreten. Tſchifu, 4. Aug. Der endgültige Angriff auf Port Arthur ſteht unmittelbar bevor. Schon ſind hier 200 Männer, Weiber und Kinder angekommen, welche am 1. Auguſt den Befehl erhalten batten, Port Arthur ſofort zu verlaſſen. Sie berichten von einer ſchweren Schlacht am 1. Auguſt, bei der die Verluſte auf Seiten der Japaner 15,000 Mann, auf Seiten der Ruſſen 5000 Mann betrugen. Die Japaner rückten dann vor und nahmen zwei Forts auf der Landſeite ein. Nunmehr werden die Geſchütze weggeſchleppt, um die letzte Attacke vorzubereiten. l f London, 4. Aug. Mehrere Kanonen⸗ boote, vier Torpedoboote und zwölf Torpedo: boots⸗Zerſtörer verſuchten Montag abend einen Ausfall aus dem Hafen von Port Arthur, wurden aber zum Rückzug gezwungen. Petersburg, 5. Aug. Japaniſche Offiziere, welche in Gefangenſchaft geraten ſind, beſtätigen, daß bei der letzten Fahrt des Wladiwoſtok⸗Geſchwaders am 8. Juli zwei japaniſche Torpedoboote irrtümlicherweiſe von Japanern ſelbſt beſchoſſen und in Grund ge⸗ bohrt worden ſind. 8 Der Berghof. Volks⸗Roman von J. Oberparleiter. 80.(Nachdruck verboten.) „Es iſt alles recht!“ Furtner nicht ohne 1 bedenkt doch: 10,000 Gulden mir nichts, ir nichts hinauszuwerfen an eine Perſon, die keinen rechtmäßigen Anſpruch darauf zu er⸗ heben hätte— es iſt wirklich ganz und gar 1. a1 rief er erregt,„es war n verrü A i Vater ſeligl“ ckte Idee von meinem „Was, 810 meinte die letzten Worte nicht gehört,„wie Ihr?“ Dabei umſpielte ein liſtiges Lächeln ſeine Mundwinkel. „ Daß eine verrückte Idee meines Vaters dazu gehörte, eine ſolche Verfügung zu treffen!“ „Na!“ lächelte Findig,„da haben wir ja Findig, als hätte er das Mittel um dieſer Teſtamentsklauſel ein Bein zu ſtellen.— Ja, ja, es gehörte aller⸗ dings ein nicht normaler Verſtand eine ver⸗ n dazu, 5 a regor begriff erſt jetzt, wo Findig eigent⸗ lich hinaus wollte. t ies Auen as Vater den geſunden Verſtand abſprechen zu . ſträubte ſich denn doch ſein kindliches Herz. 5 g 5 Nein,“ f prach er mit Entrüſtung, recht unterbrach ihn ſichtliche Verlegenheit— Gegen eine derartige Zumutung, ſeinem viel mir auch daran gelegen wäre, dieſes Capital von 10,000 Gulden in meinen Händen zu behalten, da ich gerade jetzt wieder zur ee Uebernahme einer Bauſtrecke Betriebscapital benötige, ſo verſchmähe ich dennoch dieſe Art, mich in mein Recht zu verſetzen. Ueberdies ſind der Arzt und der Ortspfarrer als Zeugen unterfertigt, und dieſe würden unſerer Behaupt⸗ ung gewaltig entgegentreten. Nein, nein—“ „Ich begreife überhaupt nicht,“ fiel ihm Findig in's Wort,„wie Ihr als ſonſt ſo ge⸗ ſcheidter Mann zugeben konntet, daß dieſer Findling ſich ſo in der Gunſt Eures Vaters feſtſetzen konnte?“ 5 8 „Aber Ihr wißt doch, daß ich ſeit mehr als 20 Jahren nur höchſt ſelten und dann immer nur auf ganz kurze Zeit im Eltern⸗ hauſe mich aufhielt. Was ſollte ich da auch? Der vorausſichtliche, ja der beſtimmte Nach⸗ folger am Berghofe war doch mein älterer Bruder. Wenn der gegen den Willen meines Vaters nichts einzuwenden hatte— mir konnte es recht ſein; ich hatte bereits mein Erbteil und daher nichts zu verlieren. Als mich jedoch nach dem Tote meines Bruders die Sache näher anging, war's zu ſpät.— Zu meinem Bedauern mußte ich erkennen, daß die Vorliebe meines Vaters für Vroni bereits viel zu feſt gewurzelt war, als daß man dagegen etwas hätte unternehmen können. Und auf Ehre ge⸗ kann dem böſe ſein. Mädchen eigentlich nicht einmal Das offene, ehrliche Auge,— dieſe beſcheidene Zutraulichkeit, mit der es Jedermann entgegen⸗ kommt, benimmt einem jedes Vorurteil—— meine Frau freilich— wenn nur nicht dieſe fatale Teſtamentsklauſel wäre—“ Furtner hatte dieſes Geſpräch halb für ſich geführt, er ſah gar nicht auf Findig, der jedes Wort mit ſarkaſtiſchem Lächeln auffing. „Ei, ei,“ meinte er,„der Herr Furtner wird ja ſelbſt zum Anwalt der Angeklagten. Unter ſolchen Umſtänden gäbe es doch das einfachſte Mittel von der Welt, der ganzen Angelegenheit eine für beide Teile befriedigende Löſung zu geben.“ 8 f „Nun, und dieſes Mittel wäre?“ „Wundert mich ſehr, daß Ihr nicht ſelbſt darauf verfallt.— So viel ich weiß, habt Ihr einen heiratsfähigen Sohn— was hindert Euch, eine Heiratscombination einzugehen?“ „Mann!“ fuhr ihm Furtner in's Wort, —„Mann! Ihr bringt mich aus dem Häusl; als ob das nicht der Stoff des täglichen un⸗ friedens im Hauſe wäre— als ob nicht gerade deswegen dieſe Vroni den ſtändigen „Zankapfel“ bildete.—— So ſehr mein Sohn Georg ſich Mühe nimmt, die Neigung des Mädchens zu erwerben, ſo erfolglos bleibt ſein Bemühen.— Kann ihr's übrigens nicht ver⸗ denken,“ murmelte er für ſich.—„Ihr werdet doch ſchon davon gehört haben, daß ſie ſich dieſen t?“ 1 e Aus Nah und Fern. Friedrichsfeld, 2. Aug. Das neue Schulhaus iſt endlich fertiggeſtellt. Lehrer und Schüler freuen ſich, die alten, unzureichenden Lokale mit den neuen, ſehr ſchönen und freund⸗ lichen Lehrſälen vertauſchen zu dürfen. Geſtern mit Beginn der Schule, nach den Ernteferien, wurde dasſelbe bezogen. Eine eigentliche Ein⸗ weihung fand nicht ſtatt. Heidelberg, 3. Aug. wurde bei Friedrichsfeld der Heute morgen Bahnarbeiter Nikolaus Sebold von einer Flaſche, welche aus einem in voller Fahrt begriffenen Schnellzuge geworfen wurde, am Kopfe getroffen und ſo ſtark verletzt, daß er in das akademiſche Krankenhaus hier verbracht werden mußte. Dieſer, wie früher ähnliche Fälle mögen den Reiſenden wiederholt zur Warnung dienen, das gefährliche Hinauswerfen feſter Gegenſtände aus fahrenden Zügen zu unterlaſſen. . Heidelberg, 2. Aug. für den Bau der dritten Neckarbrücke ſind in Angriff genommen. Bereits ſind die Funda⸗ mentpfeiler eingerammt. Die Arbeit iſt einer Stuttgarter Firma übertragen. Die Brücke wird hauptſächlich für den Transport des Schottermaterials der Porphyrwerke von Doſſen⸗ heim und Schriesheim benützt werden. Doſſenheim(A. Heidelberg), 1. Aug. Mit knapper Not entgingen Ende letzter Woche einige Arbeiter dem ſicheren Tode. Sie waren mit den Betonierungsarbeiten eines Neubaues im hieſigen Schloßbruch beſchäftigt, als plötzlich eine 8 Meter hohe Betonmauer einſtürzte und die Arbeiter ohne Zweifel zertrümmert hätte, wenn ſie ſich nicht gerade vorher zum Frühſtück abſeits geſetzt hätten. Königheim, 1. Aug. Heute vormittag fiel das 1½jährige Söhnchen des Landwirts Richard Uehlein in einem unbewachten Augen⸗ blick in einen mit wenig Regenwaſſer gefühlten Zuber und ertrank. Lahr, 3. Aug. Die veröffentlichte Mit⸗ teilung vom Ausbruch einer anſteckenden Krank⸗ heit unter den Pferden der Artillerieregimenter auf dem Schießplatz Griesheim iſt unzutreffend. Weder bei der hieſigen Abteilung noch bei andern Regimentern iſt von einer derartigen Krankheit etwas bekannt. Rümmingen(A. Lörrach), 3. Aug. Heute nacht wurde aus dem Stall des Land⸗ wirts Stöcklin hier ein Ochſe ſamt Halfter im Werte von 450 Mk. geſtohlen. Als der Tat dringend verdächtigt wurde deſſen Knecht, Melchior Haid, Schweizer, heute morgen ver⸗ haftet. Derſelbe wollte mit dem Tier über die Landesgrenze nach dem Elſaß gehen, wurde aber bei der Wirtſchaft„zum Friedlinger Hof“, Gemeinde Weil, feſtgenommen. Meßkirch, 3. Aug. Unterlehrer Sck mid in Worndorf wurde geſtern vom Blitz erſchlagen. 4 Großſtadelhofen(A. Pfullendorf), 3. ug. tiefbetrübender Unfall. Der 60jährige Land⸗ wirt Goreth war mit Abladen von Frucht Letzten Samstag ereignete ſich hier ein beſchäftigt und ſtürzte dabei rücklings herab auf die Deichſel; er erlitt ſolch ſchwere innere Verletzungen, daß er andern Tags ſtarb. Vom Hohenkrähen, 2. Aug. Geſtern nachmittag 4 Uhr zogen ſchwere Gewitter über den Hegau, welche ſich beſonders zwiſchen Hohenkrähen und Hohentwiel entluden. An einzelnen Orten waren ſtarke Hagelfälle, welche beſonders auf der Gemarkung Düchtlingen ganz bedeutenden Schaden an den jetzt in voller Reife ſtehenden üppigen Gerſtenfeldern anrichteten. Die Gewittererſcheinungen dauerten bis zum Abend fort. Raſtatt, 3. Aug. Vorgeſtern abend wurden von ruchloſer Hand in den ſtädtiſchen Anlagen vor dem Bahnhof 9 prachtvolle Pal⸗ men im Werte von ca. 500 Mk. abgehauen. Vom Täter hat man keine Spur. Achern, 3. Aug. Vor Mädchenhändlern wird gewarnt. Wie badiſche Blätter Berichten, Bie Arbetten zieht ein Herr und eine Dame, mit weltmänn⸗ iſchen Manieren, in Mittelbaden umher und ſuchen Mädchen zu engagieren, angeblich in Dienſten höherer Herrſchaftshäuſer, in Amerika, St. Louis uſw., teilweiſe heißt es auch, ſie wollten Mädchen an Kindesftatt annehmen. Im Bezirk Bühl iſt es ihnen auch bereits in einem Orte gelungen, zwei Mädchen zu enga⸗ gieren und fort zu nehmen. Vor ſolchen Leuten kann nicht genug gewarnt werden. Zell a. H., 2. Aug. Der durch den letz⸗ ten Brand angerichtete Schaden beläuft ſich auf ca. 250000 Mk. Abgebrannt und be— ſchädigt ſind im ganzen 59 Gebäude. Don aueſchingen, 2. Aug. Ein ganz raffinierter Hotelſchwindler konnte kürzlich hier verhaftet werden. aus Wuchtzenhauſen(Württ.) gab ſich in einigen hieſigen Hotels als„Ingenieur“ Alois Baur aus Bingen a. Rh. aus, aß und trank ſtets vom Beſten, was Küche und Keller auf⸗ wieſen, bis man Verdacht ſchöpfte und die Gendarmerie benachrichtigte, welche den gänz⸗ lich mittelloſen Schwindler alsdann verhaftete. Seine Schuld beträgt insgeſamt ca. 70 Mark. Auch in Vöhrenbach iſt der Gauner„unbezahlt“ verduftet. Appenweier, 3. Aug. Beim geſtrigen Ge⸗ witter ſchlug der Blitz in die elektriſche Zen⸗ trale in Offenburg, von der das Licht des hieſigen Bahnhofs geliefert wird. Gegen 3 Uhr erloſchen plötzlich alle Lichter. Auch ein Ar⸗ beiter, der ſich am Schaltbrett zu ſchaffen machte, wurde am Arm verletzt. Bühlerthal, 2. Aug. Ein heiterer Fall ereignete ſich, wie man der N. B. L. ſchreibt, am letzten Sonntag im hinteren Bühlertal. Kommt da eine heiterere Geſell⸗ ſchaft in modernem Automobil daher, Männ⸗ lein und Weiblein, alle kräftig gebaut, anſcheinend wollten ſie die Hundseck oder den Wieden⸗ felſen erſtürmen, doch die Geſellſchaft hatte die Rechnung ohne den Wirt— Pardon!— ohne diejenige einer mitfahrenden Ehefrau ge⸗ macht, denn in der Nähe des Hotel Schindel⸗ peter erhielt dieſelbe Beſuch vom Klapperſtorch am Kahn gehalten habe. Der Kaufmann Alois Baur ernſt⸗ und brachte in aller Kürze ein allerl Kind zur Welt. Ob das Reiſeziel per. noch erreicht wurde, iſt nicht bekannt gem Vom Bodenſee, 1. Aug. C legte ein Senne von Nonnenhorn die von da bis zur ehemaligen Rheinmündut Rohrſchach in 7 Stunden, von 8 Uhr fr 3 Uhr nachmittags, ſchwimmend zurück hat damit alle heurigen Bodenſee⸗ ſchwimmer übertroffen. Die ihn in Kahne begleitenden Kameraden beſtätigen, daß der kühne Schwimmer ſich nicht ein einzigmal In der Hälfte der 14 Kilometer betragenden Entfernung reichten ſie ihm Wurſt, Käſe und Brot; Waſſer hatte er genug um ſich, um den Durſt zu ſtillen. Die nach erfolgter Ankunft am jenſeitigen Ufer feſtgeſtellte Gewichtsabnahme ſoll lt. Schw. M. 8 Pfund betragen. Heute ging der Dauerſchwimmer in gewohnter Weiſe ſeiner Arbeit nach. Grenzach, 2. Aug. Im Rhein ertrank ein Familienvater ans Baſel, der auf einem Spaziergange mit ſeinen Kindern ein Bad nehmen wollte. Plötzlich rief er um Hilfe und verſchwand vor den Augen ſeiner Kinder, die am Ufer ſtanden, in den Fluten, bevor Ret⸗ tung gebracht werden konnte. Oppau, 3. Aug. Eine große Roheit wurde von dem Tagner Zimmermann hier verübt. Der Genannte hat unlängſt einem Frankenthaler Landgerichtsbeamten eine Hündin geſtohlen, die fünf jungen Hunden das Leben ſchenkte. Als nun ein Oppauer Polizeibeamter die Behauſung des Hundefängers betrat, um die jungen Hunde für den Eigentümer in Em⸗ pfang zu nehmen, packte Zimmermann die Hündin an den Hinterbeinen und ſchlug ſie wiederholt mit dem Kopfe gegen den ſteinernen Fußboden, um ihr ſchließlich mit einem Stiefel⸗ abſatz das Gehirn aus dem Kopfe zu ſtampfen. Auf ähnliche Weiſe brachte dann der Menſch auch die fünf jungen Hündchen um Leben. Der Täter wurde verhaftet. Ilsfeld(bei Heilbronn), 4. Aug. Heute nachmittag kurz nach 2 Uhr iſt im Gaſthaus zum Hirſch Feuer ausgebrochen, das bei der gegenwärtigen Hitze und Trockenheit mit ra⸗ ſender Schnelligkeit ſich ausdehnte, ſo daß bis jetzt 28 Häuſer und die dazu gehörenden Scheunen rechts und links der Straße bis hinauf zur Kirche ein Raub der Flammen geworden ſind. Die Kirche und das Rathaus ſind abgebrannt. Nach einer Meldung der „Frkf. Ztg.“ iſt nahezu das ganze 1400 Ein⸗ wohner zählende ſtattliche Dorf vernichtet. Gerettet konnte nur wenig werden, da das Feuer mit raſender Schnelligkeit um ſich griff. Eine Unmaſſe Vieh iſt in den Flammen um⸗ gekommen, 80 Menſchen erlitten Ver⸗ letzungen. Von 560 Gebäuden ſind 310 Häuſer eingeäſchert worden. Ein Mann iſt in den Flam⸗ men umgekommen; ein Kind wird vermißt. Guntersblum, 2. Aug. Man iſt hier allgemein geſpannt auf den Ausgang der Unter⸗ ſuchung, die gegen den hieſigen Metzgermeiſter „Ah, Ihr ſprecht wohl von dem Forſt⸗ gehilfen?“ „Von demſelben,“ war die Antwort,— „und wenn, wie es heißt, dieſer Menſch nach ſeinem verſtorbenen Vater die Föſterſtelle er⸗ halten ſollte, dann holla!— wird geheiratet — und dann, verlaßt Euch auf mein Wort, werden die 10,000 Gulden ſofort gekündigt.“ Mit jenem lauernden über die Brille hervorlugenden Blicke fragte Findig: „Alſo Ihr wißt das ſo ſicher, daß dieſer Leger die Förſterſtelle erhält?“ „Wieſo nicht? Spricht man doch allge— mein davon als von etwas Selbſtverſtändlichem. — Jeden Tag kann der Forſtinſpektor kommen, und wenn alles zur Zufriedenheit abläuft, dann wird wohl auch gleich die Beſetzung vor⸗ genommen.“ N. i„Wie aber,“ entgegnete Findig, jedes Wort ſcharf betonend,—„wie aber, Furtner, wenn Leger die erhoffte Förſterſtelle nicht erhielte, he?———— Zeit gewonnen, Alles gewonnen! Schlagt ein Furtner,— dabei bot er die Hand dar— es ſoll dies meine Sache ſein!l“ Gregor trat einen Schritt zurück: „Wie wollt Ihr das zu Wege bringen — habt Ihr ehrliche Mittel?“ i 8„Wo die Lödwenhaut nicht reicht, muß der Fuchspelz herhalten“— kennt Ihr dies Sprich⸗ wort?“ war die Antwort Findigs, dabei 8 N 1 ſein grauen Augen in unheimlichen einem Male Herr feerſt recht den Zündſtoff in Margarethens n dem Pul g Weſen ſeines Gegenüber einen ſolchen Abſcheu bekommen zu haben, daß er faſt im Begriffe ſtand, ſich des Beſuches mit kurzen Worten zu entledigen, als ſich aus dem Nebenzimmer einer jener Zwiſte zwiſchen Frau Margarete und Vroni vernehmen ließ, wie ſie ſich nun täglich auf dem Berghofe wiederholten. Irgend eines nichtigen Grundes wegen wußte Marga⸗ reta einen Streit vom Zaune zu brechen, um ihren Zorn an der verhaßten Vroni auszu⸗ laſſen. „Ah! es ſcheint, Eure Frau hat ein Wörtchen im Geheimen mit Euch zu ſprechen,“ meinte Findig mit ironiſchem Lächeln,—„will durchaus nicht ſtören.— Solltet Ihr jedoch dennoch den Fuchspelz nötig haben, bitte— er ſteht jeder Zeit gegen angemeſſene Entlohnung zur Verfügung.“— 8 3 Mit dieſen Worten verließ Findig die gute Stube in dem Augenblick, als Margareta aus dem Nebenzimmer in dieſelbe hineinſtürzle und die Thüre mit allem Anzeichen höchſten Ingrimmes hinter ſich zuſchlug. Sie ſchien ſich eben zum Kirchengang vor— bereitet zu haben, denn ſie trug den Sonntags⸗ ſtaat und ein mächtiges Gebetbuch, deſſen Ecken mit Silber beſchlagen. Tic in ihrer Aufregung mit Wucht auf den iſch. f „Nun, nun, Margaretha, was hat's denn wieder gegeben?“ beſchwichtigte Gregor. Die harmlos klingende Frage ſchien aber kammer geſchleudert zu haben. Die Sie ſchleuderte das Hände in die Hüfte geſtemmt, kreiſchte ſie: „So, das fragſt Du noch? Von wem kommt denn auf unſerem Hof alle Gift und Galle als von ihr, dieſer Erbſchleicherin! Wer anders ſtiftet Unfrieden in unſerer Ehe, als ſie!— wer anders liegt uns am Hals und verkürzt uns unſer Erbgut, als dieſe Dirne! — wer thut dem Schurſchl, dem armen Jungen, alles zum Trotz, ſo daß er ſich kränkt, und es kein Wunder iſt, wenn er über ſie unwillig wird.“ „Nun, was den Georg anbelangt,“ warf Furtner raſch ein,„ſo hätte ich auch ein ernſtes Wort zu reden. Er führt ja ein wahres Schlemmerleben: ſeit geſtern Morgens hat man ihn nicht zu Geſicht bekommen. Wohin ſoll das führen? Wirſt als Mutter gut tun, ihm das an's Herz zu legen, von mir, als ſeinem Stiefvater, faßt er alles ſchief auf, und doch kann es ſo nicht fortgehen!“ i Margaretha fand nicht ſofort eine Antwort. Sie mußte ſich geſtehen, daß der Vorwurf ihres Mannes nur zu berechtigt ſei, und doch wollte ſie es nicht offen zugeben. Sie biß ſich in die Lippen, wie ſie es zu thun pflegte, wenn ſie einen Groll unterdrücken wollte. „Nun, und was ſoll den eigentlich jetzt wieder der Grund zum Zwiſte mit Vroni ſein?“ fragte Furtner, bevor noch Margaretha zu Worte kommen konnte. (Fortſetzung folgt) Dirt Phil. Hof ſchwebt. Vor einigen fand auf die Anzeige eines Metzger⸗ n hin bei dem Genannten eine Reviſion den Kreistierarzt Dr. Eberhard, den jt Dr. Weißheimer, den Bürgermeiſter und die beiden hier ſtationierten Gen⸗ 1 ſtatt, wobei etwa ſechs Zenkner Fleiſch⸗ in einem derartigen Zuſtand gefunden „daß ſie der Waſenmeiſterei übergeben mußten. Ob die Waren aus nicht inem Fleiſch hergeſtellt oder ſpäter ver⸗ dorben ſind, iſt bis jetzt noch nicht feſtgeſtellt. Auch eine Anzahl Gefäße, in denen das Fleiſch enthalten war, wurden vernichtet. Landau, 3. Aug. Im Vollzug des Urteils der Landauer Strafkammer wurden von der Polizei die im Keller der Firma Eiſenhardt in Landau lagernden beſchlagnahmten 17000 Liter„Wein“ von Eiſenhardt Wambs⸗ ganß in den Kanal laufen gelaſſen. Weitere nymi die Direktion der ungarniſchen Staats⸗ bahnen angewieſen, behufs Tariferleichterungen für Futtertransporte Ausnahmetarife für den Transport von Mais, Kleie, Oehlkuchen, Haeckſel, getrockneter Schlempe und anderen Kraftfutterarten ſofort in Kraft treten zu laſſen. Bremen, 3. Aug. In der Pauli⸗ brauerei wurden Veruntreuungen in Höhe von 35,000 Mk. entdeckt, die durch falſche Lohnliſten ermöglicht worden waren. Der Täter hat ſich erhängt. New⸗York, 3. Aug. Ein neuer „Wolkenkratzer“, der die höchſtliegenden Bureaus der Welt beherbergen wird, ſoll in Wall Street, der New⸗Yorker Börſenſtraße errichtet werden. Das Gebäude wird 26 Stockwerke hoch ſein, von denen ſich das oberſte 346 Fuß hoch über dem Straßennuveau befinden wird. Das höchſte Gebäude in New⸗ork iſt gegen⸗ wärtig das Parkrow Building, deſſen Dach, „„ n 8 3 wollte; beim Schwimmen der Unteroffiziers⸗ ſchüler ein Mann auf ſeinen eigenen Wunſch frei ſchwimmen, wurde aber don plötzlichem Krampf erfaßt und ging unter. Obwohl es gelang, ihn in kürzeſter Friſt ans Land zu bringen, blieben die ſofort angeſtellten Wieder⸗ belebungsverſuche leider erfolglos. — Die Urmacherverbände beſchweren ſich über Mißſtände im Leihhausweſen, da die Leihhäuſer beſonders durch den Verkauf von Uhren den Uhrmachern Konkurrenz machen. So ſoll das Leihhaus in Münſter ein Taſchen⸗ uhrenlager im Werte von 60000 Mk. halten, während in München in einem Monat ſogar für 50000 Mk. Uhren verſetzt worden ſeien. Die Uhrmacherverbände ſammeln noch weiteres Material, das dem Miniſter für Handel und Gewerbe in Form einer Denkſchrift unterbreitet werden ſoll. 15000 Liter lagern noch in Godramſtein. Budapeſt, 2. Aug. Wie der„Peſter der Lloyd“ meldet, hat der Handelsminiſter Hiero- Straße liegt. den Zierturm nicht mitgerechnet, 309 Fuß über — In der Schwimmſchule in Biebrich Jede Hausfrau ſpart, wenn ſie ihre Einkäufe bei Georg Röſer macht. ö Bekanntmachung. Nr. 4917. Wir bringen zur öffentlichen Kenntnis, daß die Ge⸗ meindekaſſe während des Urlaubs des Herrn Gemeinderechners Bühler, das iſt vom 1. bis 28. Auguſt d. Irs. durch den Sohn Friedrich des Herrn Bühler verwaltet wird. Seckenheim, 22. Juli 1904. a Gemeinderat: F Bekanntmachung. Den Schutz der Brieftauben und den Brieftaubenverkehr im Kriege betr. Nr. 87 442 1. Hiermit bringen wir nachſtehend das Reichsgeſetz, betr. 80 Schutz der Brieftauben und den Brieftaubenverkehr im Kriege, vom 28. Mai 1894,(R.⸗G.⸗Bl. 1894 S. 463) wiederholt zur öffent⸗ lichen Kenntnis. Mannheim, den 1. Auguſt 1904. Groſherzogliches gezirksamt: Dr. Bachert. 5 4 5 Die Vorſchriften der 0 nach welchen das Recht, Tauben zu halten, beſchränkt iſt, und nach welchen im Freien betroffene Tauben der freien Zuneigung oder der Tötung unterliegen, finden auf Militär⸗ brieftauben keine Anwendung. ö Dasſelbe gilt von landesgeſetzlichen Vorſchriften, nach welchen auben, die in ein fremdes Taubenhaus übergehen, dem Eigentümer des letzteren gehören. 8 2 Inſoweit auf Grund landesgeſ. Beſtimmungen Sperrzeiten für den Taubenflug beſtehen, finden dieſelben auf die Reiſeflüge der Militär⸗ brieftauben keine Anwendung. Die Sperrzeiten dürfen für Militärbrief⸗ tauben nur einen zuſammenhängenden Zeitraum von höchſtens 10 Tagen im Frühjahr und Herbſt umfaſſen. Sind längere als zehntägige Sperr⸗ zeiten eingeführt, ſo gelten für Militärbrieftauben immer nur die erſten 10 Tage. f 8 3. Als Militärbrieftauben im Sinne welche der Militär⸗(Marine⸗) Verwaltung gehören oder derſelben gemäß den von ihr erlaſſenen Vorſchriften zur Verfügung geſtellt und welche mit dem vorgeſchriebenen Stempel verſehen ſind. f Privatperſonen dieſes Geſetzes erſt dann, wenn in ortsüblicher Weiſe bekannt gemacht worden iſt, daß der Züchter ſeine Tauben der Militärverwaltung zur Verfügung geſtellt hat. N 4. 5 a. beſt Für den Fall eines Krieges kann durch 5 d Ein werden, daß alle geſetzlichen Vorſchriften, welche das Töten h 1 infangen fremder Tauben geſtatten, für das Reichsgebiet oder 19 1 8 19 desſelben außer Kraft treten, ſowie daß die Verwendung Militärbehsz zur„Beförderung von Nachrichten ohne Genehmigung der Urk 155 mit Gefängnis bis zu 3 Monaten zu beſtrafen iſt. a „urdlich unter Unſerer Höchſteigenhändigen Unterſchrift mit bei⸗ gedrucktem Kaiſerlichen Inſtegel. Gegeben Neues Malats, den 28. Mai 1994 b. gez. Wilhelm. „ Graf v. Caprivi. Nr. 4887. Vorſtehendes bringen wir hier e Kenntnis. ngen wir hiermit zur öffent ichen Seckenheim, 3. Auguſt 1904. Bürgermeiſteramt: J. Seitz. Empfehlung. Unterzeichneter empfiehlt ſeine neuhergerichtete zur gefl. Benützung. Beſtellungen werden in akob Marzenell, Makler entgegenge⸗ den Herren Landwirten Seckenheim von Herrn Y nommen und das Getreide in der Behauſung abgeholt. 5 b Hochachtend i Müller, 6 Fritz Seyfert, Jues hen. dieſes Geſetzes gelten Brieftauben, gehörende Militärbrieftauben genießen den Schutz Kaiſerliche Verordnung Bischoff 8 Hense! Electrische Licht- u. Kraft-Anlagen d Mannheim Maschinen, Apparate u. Installationsmaterial. N Vertreter für Seckenheim: Georg Röser, Kaufmann, woſelbſt wir Lager halten in: Birnen, Schirme, Schalter, Tassungen, zu billigſten Preiſen Mit Koſtenvoranſchlag gerne zu Dienſten. Sſcherungen, Litzen u. s. w. Mütter. Zur Kinderpflege empfehle: EKinderschwämme Tokayer EKinderseife Malaga Kindermehl Hafercacao 5 Kufeke, J. 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