i It f enhei Anzeigeblatt für seckenbeim und Moesheim. 0 tiger Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 Redaktion, ruck und Verlag von J. Helfrich in geckenheim. ö Anzeigen: Die I[ſpaltige Garmondzeile oder deren Raum 10 Pfg 5 bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 66. Mittwoch, den 17. Auguſt 1904. 4. Jahrgang Deutſches Reich. Kontreadmiral Matuſſewitſch dem Zaren„Novik“ und das Torpedoboot„Besſchumny“ i meldet, begann das ruſſiſche Geſchwader bereits vor. 5 a 1 Berlin, 15. Aug. Der, Lagerpoſten in am 10. Auguſt bei Tagesanbruch in See zu Tiaofang, 16. Aug. Die Geſamtſtreit⸗ aribib iſt vermutlich von Viehräubern durch gehen. Um 9 Uhr morgens verließ das Ge- kräfte der Japaner auf dem ganzen Kriegs⸗ Schüſſe verwundet worden. Gefreiter Johann Dohlus, früher im bayer. Inf.⸗Regt., erhielt eine Fleiſchwunde am linken Unterarm, der Reiter Wilhelm Dawo, früher im bayeriſchen Infanterie⸗Regiment, eine Fleiſchwunde im linken Unterſchenkel. Berlin, 16. Aug. Trotha meldet aus Hamarkari vom 12. Aug.: Der Angriff gegen die Hereros wurde am 11. Aug. früh mit vollem Erfolge begonnen. Mühlenfels warf den Feind nach ſehr heftigem Kampfe bis Hamarkari zurück und nahm den Ort. Die Abteilung Heyde verblieb, mit ſtarken feind⸗ lichen Kräften ſich gegenüber, die Nacht zum 12. Aug. 15 Kilometer nordöſtlich von Hamar⸗ kari. Eſtorff warf den bei Otjoſongombe be⸗ findlichen Feind weſtwärts zurück. Deimling vertrieb die Hereros aus Omoweroume und nahm abends die verſchanzte Station Water⸗ berg. Der Feind hatte ſchwere Verluſte, iſt zerſprengt und im Rückmarſch nach allen Seiten begriffen. Die Hauptmaſſe des F indes bewegt ſich oſtwärts. Der Weg wird ihm ver⸗ legt. Die Truppen kämpften mit höchſter Bravour. Tot fünf Offiziere, neunzehn Mann; ee fünf Offiziere und zweiundfünfzig ann. 5 Ausland. Eukareſt, 14. Auguſt. Geſtern gingen zwei Waggons Spenden des Königs und der Königin für das ruſſiſche Rote Kreuz ab. Petersburg, 16. Aug. Ein kaiſerlicher Erlaß verfügt die Abſchaffung der körperlichen Züchtigung im ganzen Lande. Das Los der Bauern ſoll beſſer geſtaltet werden. Zahlreiche Begnadigungen ſind erfolgt. 5 Petersburg. Ueber einen Ausbruch des Port Arthur⸗Geſchwaders liegt ein amtlicher ruſſiſcher Bericht vor. Aus ihm iſt herauszu⸗ leſen, daß die geſamte ruſſiſche Flotte den Durchbruch verſuchte und daß dieſer auch ge⸗ lungen iſt. Als Ziel war Wladiwoſtok ver⸗ abredet worden, allerdings wurden einige Schiffe beſchädigt oder abgedrängt. Wie der ſchwader, aus ſechs Panzerſchiffen, vier Kreuzern und acht Torpedobooten beſtehend, Port Arthur. Die Japaner hatten ſechs Panzerſchiffe, 11 Kreuzer und 30 Torpedoboote gegen die Ruſſen vereinigt. Das ruſſiſche Geſchwader manövrierte in der Abſicht, die feindlichen Schiffe zu durch⸗ brechen. Inzwiſchen legten die japaniſchen Schiffe ſchwimmende Minen und erſchwerten dadurch das Manörieren ſehr. Um 1 Uhr nachmittags gelang es dem Geſchwader nach einem Kampfe, der 40 Minuten währte, durch⸗ zubrechen und den Kurs auf Schantung zu nehmen. Der Feind folgte mit allen ſeinen Schiffen, holte das Geſchwader langſam ein und begann um 5 Uhr wiederum den Kampf. Dieſer währte mehrere Stunden, blieb jedoch unentſchieden. Geſchwaderchef getötet und der Kommandant des Panzerſchiffes„Zeſarewitſch“ verwundet. Faſt gleichzeitig blieben die Maſchinen des Panzers 40 Minuten lang ſtehen, wodurch die anderen Schiffe gezwungen wurden, in ſeiner Nähe zu manörieren. Der Oberbefehl ging auf den Fürſten Uchtomski über. Mit Anbruch der Dunkelheit nahm der„Zeſarewitſch“, da er nicht imſtande war, dem Geſchwader, das er aus den Augen verlor, zu folgen, Kurs nach Süden, um zu verſuchen, ſelbſtändig nach Wladiwoſtok zu kommen. In der Nacht war er Torpedobootsangriffen ausgeſetzt, bei Tages⸗ anbruch befand er ſich beim Schantung-Vor⸗ gebirge. Der älteſte Offizier ſtellte, nachdem er die Beſchädigungen beſichtigt hatte, feſt, daß das Schiff Wladiwoſtok nicht erreichen könne. Der„Zeſarewitſch“ begab ſich daher zur Aus⸗ beſſerung nach Kiautſchau.(Solche Arbeiten ſind in einem neutralen Hafen unſtatthaft. Der deutſche Gouverneur hat, wie wir ohne weiteres annehmen dürfen, entſprechend ge⸗ handelt.) Während des Kampfes wurden Ad⸗ miral Withöft und drei Offiziere getötet, acht Offiziere leicht verwundet, darunter der Kom⸗ mandant des Panzerſchiffes„IJwanow“. Auch Mannſchaften ſind gefallen oder verwundet. Um 9 Uhr abends traf der„Zeſarewitſch“ in Kiauſchau ein und fand dort den Kreuzer Während desſelben wurden der ſchauplatz ſchätzt man auf 320000 Mann, wovon 100 000 vor Port Arthur ſtehen, auf das die Japaner ihre ganze Anſtrengung richten. Das ruſſiſche Heer verharrt nach wie vor in abwartender Haltung. Die Stadt Mukden ſcheint gegenwärtig ſtark geſichert. 5 Liaufang, 15. Aug. Die Japaner fah⸗ ren fort, hier ihre Truppen zurückzuziehen, um ſie nach Port Arthur zu ſchicken. Die Ruſſen ſchätzen die Belagerungsarmee vor Port Arthur auf 90 000 Mann mit 400 Geſchützen, davon 50 Mörſer. a London, 15. Aug. Port Arthur wird unausgeſetzt von den Japanern bombardiert. Das Fort Schihying, 6 Kilometer von Port Arthur, wurde erſtürmt. 3 Aus Nah und Fern. SSeckenheim, 16. Aug. Einen ſchönen Erfolg hatte wiederum der hieſige Männer⸗ geſangverein auf dem am letzten Sonntag in Hockenheim abgehaltenen Geſangswettſtreit. Er errang in der erſten Landklaſſe den 1. A-Preis und wurde ihm, da er von ſämmt⸗ lichen am Wettgeſang beteiligten neunzehn Vereinen aller Klaſſen die beſte Punktzahl erzielte, der Hauptehrenpreis der Stadt Hocken⸗ heim, beſtehend in einer prachtvollen großen ſilbernen Weinkanne, zuerkannt. Mit unge⸗ heurem Jubel wurde dieſe Nachricht bei der Preisverteilung von der wackeren Sängerſchaar anfgenommen. Wir gratuliren dem Vereine und wünſchen ihm, daß er auch in Zukunft noch ähnliche ſchöne Erfolge zu verzeichnen haben möge. a * Seckenheim, 16. Aug. Bei einer Streitigkeit am verfloſſenen Sonntag wurde dem verheirateten Adam Falter von hier von einem ebenfalls verheirateten Mann aus Ilvesheim drei Meſſerſtiche beigebracht, welche die Ueber⸗ führung desſelben in das akad. Krankenhaus nach Heidelberg nötig machten. Dort ſoll er ſeinen Verletzungen erlegen ſein. Mannheim, 16. Aug. Am Sonntag fand in Neckarbiſchofsheim der Gautag des Verbandes der Gewerbevereine und Handwerker- Der Berghof. Volks⸗Roman von J. Oberparleiter. 11)(Nachdruck verboten.) 8„Nur. keine Vorwürfe!“ grollte Georg, 95 verträgt heute mein Kopf nicht.— Was Wise geſtrigen Abend anbelangt, ſo iſt 355 er Niemand anders ſchuld, als dieſer rünſpecht, dieſer Jägerbube! 1 was hat's gegeben?“ „Was wird's gegeben haben? Schenke beim e 8 dem Wirte angekündigt, daß di für den Forſtinſpektor bereit war er und hat ausgelaſſen— warum hatt er dieſen Buben in Schutz genommen—“ Georg den die Erinnerung an die Affaire etwas angegriffen zu haben ſchien, neigte ſich, In der„das ſollteſt nicht thun Schurſchl, das ſchadet eſer ein immer halten ſoll, weil derſelbe morgen, alſo heute kommen wird. Da haben ihn die Gäſte als zukünftigen Iz gratulirt. Daraufhin hat er 5 85 Basten angeſtoßen, und dieſe wieder haben ihn und die Vroni leben laſſen. Da hat der Lump die Frechheit gehabt und geht auch auf mich zu und will auch mit mir anſtoßen—“ „„Was! der Hungerleider?“ Das haſt Du Dir des nicht 2 laſſen?“ Iſt leicht reden,„gefallen laſſen,“ wie Feaglung dn bal anbandeln wollen, trinkt der au ˖ 88 g hab mig und geht ſeines Weges. Ich gefallen laſſen müſſen, daß mich die Andern noch ausgelacht haben.“ i „Nun, und Du?“ „Ich hab meinen Zorn an dem Waldheger den müden Kopf auf die Arme geſtützt etwas zur Seite und murmelte in nur halbverſtänd⸗ lichen Worten:. a „Der Wirt wird eine Rechnung bringen —— es iſt mir ein Malheur paſſirt mit den Krüg'eln und Gläſern.“ „Da haſt Du dich gewiß wieder recht aufgeregt,“ beſchwichtigte die beſorgte Mutter, Deiner Geſundheit, und Du biſt dann den andern Tag ganz mißlaunig.— Und das alles wegen dieſer nichtsnutzigen Dirne!“ „Schau, Schurſchl,“ ſprach Margareta nach einer kleinen Pauſe weiter,„weißt, was ich mir ſchon gedacht habe? Die Mädln ſind alle eines Schlages. Die meiſten lieben es ja, wenn die Buben eine„Schneid“ haben, aber dieſe Vroni iſt ſo ein ſcheinheiliges Weſen und mag daher auch wieder lieber einen Schein⸗ heiligen, wie dieſer Jägerburſche iſt. Wie wär's wenn Du es bei ihr mit der Sanftmut verſuchteſt, vielleicht würdeſt Du weiter mit ihr kommen.— Schau, Schurſchl, 10,000 Gulden wären halt doch gut, wenn ſie in der Familie blieben— beſonders jetzt, wo der Vater ſo notwendig Geld braucht, um einen Bau übernehmen zu können.“ „Der Teufel ſteckt in dem Mädl! Hab ich es nicht ſchon auf alle mögliche Art ver⸗ ſucht, ihr dieſe Grillen aus dem Kopfe zu treiben?“ brauſte Georg auf. „Schurſchl, ich gebe noch nicht Alles ver⸗ loren,“ tröſtete die Mutter,„zwar iſt Vroni aus dem Hauſe, aber wie lange dauert es, iſt ſie wieder hier— da müßt ich den Vater nicht kennen; der wird nicht zugeben wollen, daß der Wille des Alten in dem Punkte nicht ge⸗ halten wird, denn da fürchtet er zu viel die Nachrede der Altberger. Hauptſache wäre es alſo vor der Hand, dem Jägerburſchen mit der Förſterſtelle das Spiel zu verderben oder ihn ganz und gar wegzubringen.— Aus den Augen, aus dem Sinn heißt's.— Warſt ja immer ein findiger Kopf— ſollte es da kein Mittel geben?„Weißt, was der Schlaukopf, der Findig, zum Vater gemeint hat?: Wo die Löwenhaut nicht reicht, muß der Fuchspelz helfen.“ 2 Georg, der bisher nur mit geteilter Auf⸗ merkſamkeit den Worten gefolgt war, ſchien plötzlich mehr Intereſſe an der Sache gewonnen zu haben. f „Findig, ſagt Du?“ fragte er,„iſt das nicht der entlaſſene Herrſchafsbeamte?“ „Derſelbe— eine durchtriebene Haut,“ war die Antwort. a a Georg ſchien wie elektriſirt. Bebend ſprang ich dieſe meinte er,„ſo will vereinigungen des Pfalzgaues ſtatt, zu welchem Heidelberg zählen. die Kreiſe Mannheim und Auf der Tagesordnnug ſtanden: Die Einteilung der Gauverbände, Genehmigung der infolge Vereinigung der Verbände zweckentſprechend abgeänderten Normalſtatuten und Landesver⸗ bandsſatzungen, Feſtſetzung des Jahresbeitrags der einzelnen Vereine zum Landesverband. Die einzelnen Punkte erfuhren ſeitens der zahlreich erſchienenen Delegierten eingehende Ausſprache und fanden nach bisweilen erregter Diskuſſion Annahme. Mannheim, 15. Aug. Ein blutiger Krawall, an dem ſich mindeſtens 20 Schiffer beteiligten, entſpann ſich geſtern abend in dem Jungbuſchviertel. Von dem Meſſer wurde ausgiebiger Gebrauch gemacht. Zwei Verletzte wurden mit dem Sanitätswagen in das allge⸗ meine Krankenhaus verbracht. Der Schiffer Ernſt Fahrmeyer hat einen erheblichen Stich im Rücken, der zweite Verletzte hat einen Stich in den Hinterkopf erhalten, daß er jetzt noch bewußtlos iſt und man noch nicht in der Lage war, ſeine Perſonalien feſtſtellen zu können. Friedrichsfeld, 12. Aug. In der geſtrigen Bürgerausſchußſitzung wurde mit Stimmenmehrheit die Stelle eines zweiten Rat⸗ ſchreibers bewilligt. Karlsruhe, 10. Aug. Zur Zahl der Gymnaſien, die heute ſchon 14 im Großherzog⸗ tum beträgt, iſt nun ein weiteres getreten; das bisherige Progymnaſium in Donaueſchingen iſt als Gymnaſium anerkannt worden. In der Reſidenz ſoll in Bälde ein zweites Gymnaſium gebaut werden. 8 Taubiſchofsheim, 14. Aug. In einem benachbarten Orte ſtahl eine 21jähriger Sohn ſeinem Vater Staatspapiere im Werte von 47,000 Mk. Er wollte nach Würzburg reiſen, wurde aber von ihn verfolgenden Radfahrern noch rechtzeitig eingeholt, vom Bahnperſonal feſtgenommen und der Gendarmerie übergeben, welche ihn nach Tauberbiſchofsheim transpor⸗ tierte. Der Vater erhielt wieder ſämtliche Papiere zurück. Vom Oberlande, 14. Aug. In den letzten Tagen gingen viele Gewitter nieder, welche zwar den gewünſchten Regen brachten, leider aber auch durch Hagel Schaden anrich⸗ teten. So fiel bei dem Wetter in Tennenbronn daß gemacht werden konnten. Der Schaden an Bäumen und Obſt, hauptſächlich jedoch in den Gärten an Kohl, Bohnen, Rüben ꝛc. dürfte erſt bei der Ernte voll zu überblicken ſein; ſehr viel Obſt wurde herunter⸗ geriſſen, ebenſo voll lag der ganze Boden mit Blättern ꝛce. Was von den Hagelkörnern ver⸗ ſchont blieb, hatte ziemlich ſtark unter dem Sturm und dem darauffolgenden Wolkenbruch zu leiden. N Elzach, 12. Aug. Geſtern nachmittag ertönten hier die Feuerwehrſignale. Bei dem vom Kandel hergezogenen heftigen Gewitter hatte der Blitz in den ſogenannten Facklerhof in Unterprechtal, eine halbe Stunde von hier, der Hagel an manchen Stellen ſo dicht, Schneeballen geſchlagen. Der Hof brannte nieder Das niedergebrannte Anweſen gehörte dem Landwirt Jakob Volk. Verbrannt ſind 3 Stück Jung⸗ vieh, 8 Schweine und 3 Ziegen. Leider iſt der Beſitzer mit den Fahrniſſen nicht verſichert; der Schaden beträgt etwa 20 000 Mk. Bruchſal, 15. Aug. Heute morgen 3 Uhr wurden drei aus Kaiſerslautern hier zugereiſte jugendliche Diebe namens Brill, Gehm und Schneider von der hieſigen Schutz⸗ mannſchaft an der Tat ertappt. Letztere hatten gemeinſchaftlich die in der Bahnhofſtraße befind⸗ liche Sodawaſſerbude erbrochen und ſich in die⸗ ſelbe eingeſchlichen. Da der Eigentümer der⸗ ſelben alles unter guten Verſchluß gelegt hatte fiel ihnen nichts in die Hände. Gotteszell, 16. Aug. Vor ungefähr vier Wochen erſchoß ein Hirtbube aus Unvor⸗ ſichtigkeit einen 5 Jahre alten Knaben. Der Burſche flüchtete aus Furcht vor Strafe und wurde jetzt im Walde in der Nähe von Teis⸗ nach verhungert aufgefunden. Eſchweiler, 10. Aug. Ueber eine eigen⸗ artige Folge von Hitze berichtet der„Bote a. d. Inde“: Zwei Imker aus Eſchweiler ſchickten eine Anzahl Bienenkörbe nach Walheim, von wo die Körbe zur Heide weiter gehen ſollten. In neun der Körbe ſchmolz infolge der großen Hitze das Wachs und die Völker kamen um. Friedberg, 11. Aug. Geſtern kam es in einem hieſigen Hotel erſten Ranges zwiſchen drei feingekleideten Damen—. Kurgäſte aus Bad⸗Nauheim— zu einer heftigen Prügelei. 2 Ursache das ewig männliche! angeblich ein junger Arzt. 5 Beuthen, 15. Aug. Beim Abteufen eines Brunnens erſtickten in Bielſchowitz zwei Grubenarbeiter an Kohlenſäuregaſen. Beide waren verheiratet. Osnabrück, 14. Aug. In der Nähe von Rheine ſchoß ein Gendarm anläßlich eines Tumults in die Volksmenge und tötete den 74jährigen Invaliden Ungru, der die letzten drei Feldzüge mitgemacht hatte. Danzig, 10. Aug. Wegen Furcht vor Strafe hat ſich der Sergeant Voſik vom Grenadierregiment Nr. 5 mit ſeinem Gewehr in der Kaſerne erſchoſſen. Elberfeld, 10. Aug. Vor Heimweh iſt hier eine Dienſtmagd zur Brandſtifterin ge⸗ worden. Das Feuer wurde glücklicherweise gleich bemerkt und konnte nach einiger Zeit gelöſcht werden. Wie ſich ergab, war das Feuer an fünf Stellen niedergelegt worden. Das Mädchen legte ein Geſtändnis dahin ab, daß es den Brand entfacht habe, weil es Heimweh und den Wunſch gehabt habe, aus dem Dienſtverhältnis möglichſt bald entlaſſen zu werden. Hirſchberg i. Schleſ., 16. Aug. In Johnsdorf bei Löwenberg brannten die katho⸗ liſche Kirche und 3 Bauerngüter ab. Primken au, 15. Aug. Heute vormittag brach in dem Walde an der Bahnlinie zwiſchen Oberleſchen und Armadebrunn auf Bunzlauer Gebiet Feuer aus, das ſich auf das dem Herzog Ernſt Günther von Schleswig⸗ĩHolſtein gehörige Gebiet ausdehnte, desgleichen auf das Neuvor⸗ werker und Wolfersdorfer Revier. Das Dorf Neuvorwerk iſt vollſtändig niedergebrannt. Die Einwohner konnten nur das nackte Leben retten. Alles Vieh und viel Wild iſt in den Flammen umgekommen. Die Garniſon von Glogau und die Sprottauer Garniſon ſind zur Hilfeleiſtung aufgeboten. Paris, 10. Aug. Ein nervenerſchüt⸗ ternder Vorfall ſpielte ſich am Mittwoch in der Gemeinde Vouhe bei Niort ab. Ein drei⸗ jähriges Kind hatte ſich im Getreide verſteckt, während ſeine Eltern mit einer Mähmaſchiene die Ernte einbrachten. Die Maſchine erfaßte das Kind und ſchnitt ihm vor den Augen der entſetzten Eltern den ganzen Unterleib weg. Auszug aus den Standesregiſtern der Gemeinde Seckenheim. f Geborene: Juli. 3. Wilhelm Friedrich, S. d. Bahnarbeiters Johann Daub u. ſ. E. Katharina Suſanna geb. Edelmann. 8 10. Luiſe Katharina, T. d. Landwirts Philipp Hörner u. ſ. E. Anna Margareta geb. Frey. „Anna, T. d. Bahnarbeiters Mathäus Raufelder u. ſ. E. Katharina geb. Rudolf. Georg Karl, S. d. Landwirts Georg Marzenell u. ſ. E. Maria geb. Böhles. Wilhelm Ferdinand, S. d. Formers Jakob Hauck u. l. E. Barbara geb. Horſch. Maria, T. d. Cigarrenmachers Georg Berlinghoff u. ſ. E. Eliſe geb. Huber. Luiſe Margaretha, T. d. Bahnarbeiters Philipp Seitz, Joh. S., u. ſ. E. Anna Maria geb. Raufelder. Georg Otto, S. d. Maurers Georg Kilz u. ſ. E. Barbara geb. Kern. Anna Maria, T. d. Schreiners Peter Bickon u. ſ. E. Maria geb. Grieſer. Maria, T. d. Fabrikarbeiters Ludwig Schleicher u. ſ. E. Anna geb. Schmitt. Anna Katharina T. d. Schmieds Friedrich Barth u. ſ. E. Margareta geb. Seitz. Eliſe, T. d. Bahnarbeiters Karl Möll u. ſ. E. Maria geb. Weber. Karl Friedrich, S. d. Bahnarbeiters Georg Heß u. ſ. E. Frieda geb. Kleinböck. 5 Getraute: i Juli. 2. Hopfenarbeiter Johann Joſef Gropp mit Margareta Jakob. 16. Gewerkſchaftsbeamter Joſef Müller mit Eva Katharina Greiner. 30. Cigarrenmacher Georg Kettner mit Eliſa⸗ betha Reinhard.. Hopfenberichte. a Vom Bodenſee, 12. Aug. Zur Zeit durchtriebene Haut befragen, was der Fuchs⸗ pelz koſten ſoll.“ Damit machte er ſich fertig, Altberg zu gehen. um nach „Schurſchl, haſt vielleicht zu wenig Geld bei Dir?“ fragte noch die beſorgte Mutter, „Du weißt, gewiſſe Leute haben immer beſſere Einfälle, wenn ſie in den Taſchen etwas klingen hören.“ Damit ſchob ſie dem Schurſchl ihre Börſe zu und geleitete ihn unter mütterlichen Wünſchen auf ein glückliches Gelingen ſeines Vorhabens zur Thüre hinaus. N 6. * recht ſchwül an. Dunkle Wolken, die ſich über dem Fichtenſchlag, dem Wetterwinkel Altbergs, ällmählich auftürmten, ließen für den Abend eines jener Gewitter befürchten, wie ſie häufig zwiſchen dieſen beiden Höhenzügen ſich nieder⸗ ließen.—— Der Nachmittagsgottesdienſt iſt zu Ende. Die weiblichen Andächtigen begeben ſich gruppen⸗ weiſe wieder in ihre Behauſungen oder halten unter dem Schatten der mächtigen Caſtanien⸗ bäume am Ortsplatze ein Plauderſtündchen. Auch Vroni war mit Leni in der Kirche ge⸗ weſen. Beide ſchreiten nun den Hügel hinab dem Waldhäuschen zu. In Vroni's Antlitz kann man Zufriedenheit leſen, — vergeſſen war der vormittägige Auftritt mit der Berg⸗ hofbeſitzerin— Ruhe war wieder eingekehrt in ihre Seele. f Eine Anzahl junger Burſchen ſchlägt die Richtung nach den Gaſthäuſern ein. Auch im „Tannenzapfen“, dem beſten Gaſtlokale des Ortes, finden wir eine Geſellſchaft, doch be⸗ ſteht dieſelbe zumeiſt aus den älteren, wohl⸗ habenderen Männern des Ortes. Ein ſeltener Gaſt tritt dort ein— es iſt Lorenz, Lenis Bruder. Von dem Tote des alten Furtner durch die Schweſter verſtändigt, iſt er vorzeitig in die Heimat gekommen, um, wie er ſagte, mit Gregor noch eine alte Rechnung abzuſchließen. Nicht nur ſeine Tracht, ſondern auch ſein ganzes Weſen zeigt den Aelpler. Die Alpenwelt mit ihren unvergleich⸗ chen Reizen wurde ihm zur zweiten Heimat, Der Nachmittag desſelben Tages ließ ſich er ſelbſt ward inmitten der herrlichen Alpen⸗ natur zum idealen Menſchen: Er betrachtet alles, was dieſe an Schönheiten bietet, mit anderen Augen als andere, gewöhnliche Menſchen. Ihm ſingen die Vöglein ganz andere Weiſen als jenen; das Murmeln des Bächleins gilt ihm, dem Einſamen, als Freundesgruß; die Blümlein, die ihn alle kennen, nicken ihm von ferne zu— die Gemſen, die Rehe, ſie flüchten nicht vor ihm, den alten Bekannten. Seine liebſten Freunde ſind ihm die weißköpfigen Bergesgipfel— denen kann er ſein Leid klagen; er weiß, daß es da oben kein Falſch gibt wie tief unten im Thale, wie draußen im Lande. Frühmorgens, wenn ihn der Auerhahn weckt, dann ſteht er auf, und dann ſteigt er immer höher und höher, bis daß die Alm tief unter ihm liegt.— Und wenn er nun einen Blick tief hinunter ins Thal wirft und weit hinaus in die Alpenwelt, immer weiter und weiter, bis wo der Himmel und die vergoldeten Berge eins ſind,— dann fühlt er, daß er inmitten eines wunderbaren, unermeßlichen Domes ſteht, dem an Pracht und Herrlichkeit kein Dom auf Erden gleicht.— Die Bergrieſen ſind ihm nichts anderes, als die granitenen Säulen, auf denen das blaue Gewölbe ruht! Die mächtigen Felſengerüſte, die an den Rieſenſäulen ange⸗ bracht ſind, erſcheinen ihm als Altäre, als Kanzeln, die die Natur zur Verherrlichung des Schöpfers aufgeſtellt hat. Und wenn dann der Himmelvater ſelber die goldene Ampel auf⸗ zieht und das ewige Licht anzündet, daß die Firnen wie ſilberne Kuppeln herüberleuchten, während übers Thal tief drunten geheimniß⸗ voller Dämmerſchein ausgebreitet iſt— dann braucht er keine Orgel, die ihn erſt zur An⸗ dacht ſtimmen ſoll: nein, dann ruft ihm mit tauſend Zungen die Natur ſelber zu:„O Menſch, wie groß iſt der Herr, und wie mächtig ſind ſeine Werke!“ (Fortſetzung folgt.) Konſultation.„Ich ſage Ihnen, Kollege, es iſt ein ganz ſchrecklicher Fall. 8 Patient iſt in ſeinem Leben ſchon von zwölf Aerzten aufgegeben worden!“—„Was für eine Krankheit hat er denn?“—„Er bezahlt die ärztlichen Rechnungen nicht!“ 1 1 e 4 werden im Bezirk Tettnang für Frühhopfen Mk. 140—170 per Zentner bezahlt. Die Qualität läßt mannigfach zu wünſchen übrig. Im Vergleich zu früheren Jahren iſt ein be⸗ deutender Ausfall zu erwarten. Nürnberg, 12. Aug. Das Geſchäft vollzieht ſich jetzt mehr und mehr in neuen Hopfen, von denen außer Tettnanger nun auch ſchon vereinzelt Hallertauer und Badiſche an den Markt kommen. Im Laufe des geſtrigen Tages hat ſich die Zufuhr in neuer Ware auf 0 Ballen gehoben. Zumeiſt liegen beſſere Sorten vor, welche nach wie vor 170 bis 185 Mark löſen, während grünfarbige Hopfen mitt⸗ lerer Qualität um 165 bis 170 Mk. abgingen. Im ganzen wurden in diesjährigem Gewächs geſtern 80 Ballen umgeſetzt. Spalter Land. Abenberg. Am Montag hat es hier den ganzen Tag langſam geregnet, und hat der Niederſchlag auch noch einem Teil des Hopfens zur Doldenbildung geholfen, für einen Teil jedoch kam der Regen zu ſpät. Durch den Regen iſt auch bezweckt worden, daß die Pflücke— weil unſer Hopfen geſund iſt— noch um eine Woche verſchoben werden konnte.— Roth. Mit der Hopfen⸗ pflücke wird jetzt ſchon begonnen, während in voriger Woche noch vereinzelt geblattet wurde. Die große Hitze in den letzten Tagen hat das Produkt gereift. Die Ernteausſichten ſind nicht gerade günſtig und dürfte ein Rückſchlag gegen das vorige Jahr zu erwarten ſein. Nürnberg, 13. Aug. Heutige Notierungen des Nürnberg Marktes(Preiſe für 50 Kilo): 1904er Württemberger.. 175180 Mk. 1904er Marktware. 155— 165„ Vermiſchtes. — Die Stiefkinder der heutigen Zuſtände. Unter dieſer Ueberſchrift ver⸗ öffentlicht der„Hammer“ einen Artikel, deſſen Schlußſätze lauten: Die wahren Stiefkinder des modernen Staates ſind die kleinen Handels⸗ und Gewerbetreibenden. So ein Handwerks⸗ meiſter oder Ladeninhaber hat es oft zehnmal ſchlechter, als ſein Berufsgenoſſe, der als eiſter oder Arbeiter in einer Fabrik tätig iſt. — Gewiß, an einigen Wohlfahrtseinrichtungen des Staates hat auch er teil oder kann freiwillig daran teilnehmen. Aber unſtreitig iſt für den Arbeiter hier mehr beſorgt, als für den ſelbſt⸗ ſtändigen Klein⸗Gewerbetreibenden. Er muß ſich abrackern und abplagen, um ſein Leben durchzuſchlagen. Zwar iſt er ſein eigener Herr, weiß aber mitunter nicht, wenn er ſeine Arbeiter ausgezahlt hat, ob etwas für ihn und ſeine Familie übrig bleibt. Bleibt es, wie es jetzt iſt, ſo kann man vorausſagen, daß Handwerk und Kleinhandel in gar nicht ferner Zeit zu Grunde gehen. Warum verdienen dieſe Stief⸗ kinder nicht das Mitleid des Sozialpolitikers? Selbſt ſind ſie nicht fähig ſich zu helfen, und doch iſt es nötig, ſie zu erhalten, ſie zu kräftigen. Sie ſind ja das naturgemäße Bollwerk gegen den Umſtrrz. — In einem Schreiben an den Kaiſer teilte der frühere Artilleriſt M. mit, daß er dem Stabsarzt, der ihn zum Halbinvaliden ge⸗ ſchrieben habe, mit Dolch und Revolver zu Leibe gehen wolle. M. hatte ſich dieſer Tage vor der Ferienſtrafkammer in Straßburg im Elſaß zu verantworten und wurde zu einer Woche Gefängnis verurteilt. — Der hochangeſehene Stadtverordnete, Zimmermeiſter Wilhelm Tſchentſcher in Liegnitz wurde wegen Verleitung zum Meineide verhaf⸗ tet. Eine für ſeine Freilaſſung angebotene Kaution von 80000 Mk. wurde abgelehnt. — Ja, treu iſt die Soldatenliebte Folgendes Geſchichtchen erzählt die„Staatsb. Ztg.“: Während der letzten Kaiſermanöver war in Merſeburg bei ärmeren Leuten ein Feld⸗ webel einquartiert, der ſich in das bildhübſche Töchterchen verliebte. Er machte ihr einen Heiratsantrag, den er auch nach dem Manöver brieflich wiederholte. Das Mädchen lehnte aber ab, weil es— von zu geringer Herkunft ſei! Der Feldwebel ſtarb bald darauf; ſein letzter Wunſch war aber, daß ſein Erbteil dem Mädchen übergeben werden ſolle. Dieſes erhielt kürzlich die Nachricht, daß es 24,000 Mk. abholen könne. N — Von einer wahren Hamſterplage wird bekanntlich die Gemeinde Hechtesheim in Heſſen heimgeſucht. Nachdem im Mai von ihr über 60⁰ Mk. für Vertilgung dieſer Tiere ausgegeben wurden, begann man in der verfloſſenen Woche abermals mit deren Einlieferung. Es wurden in dieſer Woche allein laut„Mainzer Journal“ 1480 Stück alte zu 10 Pfg. und 4100 Stück junge Hamſter zu 5 Pfg. das Stück eingeliefert, was wiederum eine Ausgabe von mehr als 350 Mk. verurſachte— ohne das, was nach⸗ kommt. — Der Anzeigenteil der„Poſener Zeitung“ vom 5. d. M. Anzeige: „Erkannt! Der Herr, der mir Diens⸗ tag abend auf dem Wilhelmsplatz, als ich in den Anlagen mit meiner Braut ging, eine Ohrfeige gegeben hat, iſt von mir erkannt. Wenn er ſich bis Samstag abend nicht bei mir einfindet und entſchuldigt, ſo werde ich die Sache der Polizei übergeben. Meine Adreſſe iſt ihm bekannt und meine Braut kennt ihn auch, denn er hat ſie früher mit Anträgen beläſtigt und einen Korb bekom⸗ men. Deshalb hat er mir auch die Ohrfeige Er iſt erkannt! W. T., Schneider⸗ gegeben. geſelle. a — Ein braver Mann. Theaterdirektor: „Sie wollen 50 Mark Vorſchuß haben? Wenn Sie nun aber morgen ſterben?“— Schauſpieler (mit Entrüſtung):„Herr Direktor, ich bin zwar arm, aber ehrlich!“ — Gemütlich. Dame:„Jetzt habe ich Ihnen doch ſchon viermal geklingelt und Sie ſind nicht gekommen; das wird mir denn ſchließlich doch zu bunt!“— Magd:„Das hab' ich mir auch gedacht, deshalb bin ich jetzt gekommen!“ *Seckenheim, 16. Aug. Ferkelmarkt war mit 83 Stück befahren und wurden 70 zum Preiſe von 16—20 Mk. pro Paar abgeſetzt. a Zede Hausfrau ſyatt, wenn ſie ihre Einkäufe bei Georg Röſer macht. Bekanntmachung. . Die Tabakfelderaufnahme betr. Nach Mitteilung des Hauptſteueramts Mannheim beginnt die Auf— nahme der Tabakfelder mit Einſchluß der amtlichen Feſtſetzung der zu vertretenden Gewichtsmenge auf der hieſigen Gemarkung am Dienstag, den 16. d. Mts. Indem wir dies den Tabakpflanzern der Gemeinde bekannt geben, machen wir auf folgendes aufmerkſam: Bis zu entfernt ſein. 2. Die Pflanzer ſollen den amtlichen Ermittelungen auf ihren n tunlichſt anwohnen oder ihre Grundſtücke in geeigneter Weiſe bezeichnen(letwa durch Aufſtellen von Stäben, auf denen der Name des Pflanzers angegeben iſt, an den beiden Grundſtücksenden). 3. Den Pflanzern iſt bis zum Beginne der Aufnahme Gelegenheit gegeben, Unrichtigkeiten in der Anmeldung zu verbeſſern. 1 Grundſtücken Seckenheim, 15. Auguſt 1904. 8 Hürgermeiſteramt i. B: Seitz. — f. dem bezeichneten Tage muß die zur Regelung der 8 erforderliche Behandlung der Tabakpflanzen(das Köpfen und Beizen) vollſtändig bewirkt und müſſen etwa vorhandene Erſatzpflanzen N Bekanntmachung. Die Bewirtſchaftung der Neurott⸗ und Alteichwald⸗ ſtücke links der Eiſenbahn gegen Friedrichsfelder 5 8 140 Gemarkung betr. Verbreiterung der B meſſung der Neurott⸗ hat und daher die Be erfolgter Vermeſſung unterbleiben muß. Seckenheim, den 16. Auguſt 1904. Gemeinderat i. V. Seitz. Wir bringen zur allgemeinen Kenntnis, daß infolge ahnlinie Friedrichsfeld⸗Schwetzingen eine Neuver⸗ und Alteichwald links der Eiſenbahn ſtattzufinden wirtſchaftung dieſer Grundſtücke bis nach Fertige Hoſen. Emil Werber empfiehlt ſein reichhaltigs Lager in 2 8 Tuch, Buxkin, Hemdenstoff, Cölsch, Baumpallzeug, Cattun u. Kurzwaren. Prima Fruchtsäcke, Wachstuch zu Schürzen in bekannt guter Qualität. Fertige Hemden. eee Mit billigen Preisen ziehe ich Kunden an; mit guter Ware halte sie fest. Ein Verſuch überzeugt. Schuhe u. Kleider Otto Baum,] 1, 7. Oed 5 Blaue Anzüge, 5 * + 2 Ferner empfehle: 8 2 — 9 1 * W Arbeiter-Glauſen. 5 baun richten der verlange koſtenlos Voranſchlag Biſchoff K Henſel Mannheim. Vertreter für Seckenheim: Georg Röſer. Jedermann der geſonnen it elektr. Licht oder Kraft zuber geeignet. In verkaufen: 1 Ziege, einige Zentner Heu, 1 neuer Herd, 1 kleinerer Ofen, 1 eiſerner Schubkarren, 1 Setzlatte, 1 Leiter für Maurer, 1 Oelfaß für Pfuhl⸗ Ackerſtraße Ar. 4. 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