J 0 0 5 Anzeigeblatt für Seckenheim ung Npoesheim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 Redaktion, Druck und Verlag von J. Helfrich in Seckenheim. 5. Anzeigen: Die Iſpaltige Garmondzeile oder deren Raum 10 Pfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 67. Samstag, den 20. Auguſt 1904. 4. Jahrgang Ausland. Petersburg, 18. Aug. Ein Privat⸗ telegramm berichtet, daß die Japaner bei einem geſtern erfolgten Angriff auf Port Arthur gegen 500 Mann verloren hätten. Genera] Stößel hat auf die Aufforderung, unter militäriſchen Ehren zu kapitulieren, geant⸗ wortet, daß er die Feſtung bis zum letzten Mann verteidigen wolle. Man glaubt, daß Port Arthur nur noch für 8 Tage Pro⸗ viant hat. Aus Nah und Fern. * Seckenheim, 18.5 Aug.! Der am Sonntag geſtochene Adam Falter iſt nicht, wie wir in letzter Nr. berichteten, ſeinen Ver⸗ letzungen erlegen, ſondern befindet ſich auf dem Wege der Beſſerung. ] Seckenheim, 18. Aug. Die Fußball⸗ geſellſchaft Seckenheim 1898 eröffnet ihre Herbſt⸗ ſaiſon mit einem Wettſpiel, das ſie nächſten Sonntag, 21. ds. Mts., Nachmittags 4 Uhr in Seckenheim mit ihrer erſten Mannſchaft gegen die erſte Mannſchaft des Mannheimer Fußballklubs Allemania zum Austrag bringt. Es iſt dies das erſte Mal, daß ſich obige Mannſchaften gegenüberſtehen, ſo daß alſo das Reſultat vorderhand eine offene Frage bleibt. Jedenfalls wird ſich Seckenheim, das, ohne vorher geübt zu habeu, noch obendrein mit zwei Erſatzleuten antritt, nicht geringe Mühe geben müſſen, um ein einigermaßen günſtiges Reſultat zu erzielen. Aug. Bei der Ilvesheim, 19. heutigen Gemeinderatswahl wurden folgende Herren gewählt: Georg Bühler, Metzgermeiſter, Balthaſar Keilbach, Landwirt, Adam Joachim, Landwirt, Johann Weber, Schiffer, Bernhard Zeh, Schiffer, Heinrich Jäger, Wirt. „Mannheim, 19. Aug. Geſtern nach⸗ mittag zwiſchen 12 und 5 Uhr verfertigten mehrere Knaben aus Käferthal auf dem freien Felde beim ſog. Goldfiſchteich dortſelbſt aus Bordſtücken eine Hütte, trugen Dachpappe, Stroh und Reiſig hinein und zündeten es an. In unmittelbarer Nähe der Hütte hatte. der 13 Jahre alte Johann Gallei einen Kinderwagen aufgeſtellt, worin ſich ſein ihm zum Hüten anvertrautes 1⅝ Jahre altes Schweſterchen befand. Durch den herrſchen⸗ den ſtarken Wind wurde die ganze Hütte ſofort vom Feuer ergriffen, welches ſich auch dem Kinderwagen mitteilte. Während die übrigen Knaben die Flucht ergriffen, nahm Gallei das Kind aus dem brennenden Wagen. Er ſowohl wie ſein Schweſterchen erhielten hierbei ſchwere Brandwunden, letztere heute nacht erlegen iſt, während erſterer in Lebensgefahr ſchwebt. Mannheim, 16. Aug. Eine Razzia auf Felddiebe veranſtaltete in der Nacht vom Sonntag auf Montag die Feudenheimer Gen⸗ darmerie unter Mitwirkung der Ortspolizei, da man ſchon ſeit längerer Zeit in der Ge⸗ markung Feudenheim große Diebſtähle an Obſt, Kraut und Kartoffeln bemerkte. Der Erfolg der Patroulle war ein nicht geahnter. Mehrere Radfahrer wurden auf friſcher Tat abgefaßt und in den Gemeindearreſt eingeliefert. Die Verhafteten ſind von hier und aus Neckarau. In der gleichen Nacht wurden einige Obſtdiebe von den Söhnen des Ge⸗ meinderats Back abgefaßt und ebenfalls in ſicheren Gewahrſam verbracht. Weiler(A. Sinsheim), 17. Aug. Der 28 Jahre alte Maurer Johannes Oechsner, G. S., ſtürzte beim Umdecken ſo unglücklich vom Dache eines Hauſes, daß derſelbe nach Hauſe getragen werden mußte, wo er nun ſchwerverletzt darniederliegt. Offenburg, 17. Aug. In Altenheim wurde der 25 Jahre alte verheiratete Rechen⸗ macher und Taglöhner Chriſtian Kammerer verhaftet. Am Sonntag abend nach 10 Uhr ſtand der 18 Jahre alte Wilhelm Hild vor dem Gaſthaus zum„Schwanen“ und pfiff einem ſeiner Kameraden, der in der Stube ſaß. Hierauf kam der ſtark angetrunkene Kammerer aus dem„Schwanen“ und traktierte den W. Hild dermaßen, daß derſelbe ſich ſchließlich vor dem Wuͤterich in die Bahnhofs⸗ reſtauration flüchtete, wo er über und über mit Blut überſtrömt ankam. Kammerer folgte ihm nach, unterwegs mehrere junge Burſchen, die ihm in den Weg kamen, beohrfeigend. Als Kammerer in das Reſtaurationslokal kam, zog er das Meſſer und verſetzte dem Wagnergeſellen Auguſt mehrere Stiche, wovon einer ein Auge entfernt worden. ſtark gefährdete, bis ſchließlich beim letzten Stich oben in den Kopf das Meſſer abbrach. Die ſteckengebliebene Spitze des Meſſers konnte nicht Der Schwerverletzte mußte in das Krankenhaus nach Offenburg verbracht werden, Kammerer, der in ſeinen ledigen Jah⸗ ren faſt an allen Raufhändeln teilnahm, und denen das ſchon eine nette Anzahl Vorſtrafen hat, iſt ein roher Geſelle, der das Leben ſeiner Mitmenſchen nicht hoch anſchlägt. Wollbach, 17. Aug. Der am 11. d. Mts. über die hieſige Gemarkung niedergegangene Hagel hat in den Weinbergen bedeutenden Schaden angerichtet. Er dürfte ſich nach der heute zu Ende geführten Schätzung auf mehr den 5000 Mk. belaufen. Kirchen(A. Engen), 17. Aug. Ein trauriger Unglücksfall ereignete ſich geſtern vormittag. Dem verheirateten Landwirt Johann Birk wurde bei der Bedienung der Dampf- dreſchmaſchine der rechte Arm faſt ganz weg⸗ geriſſen. Der Verunglückte, ein fleißiger Mann und Vater von unverſorgten Kindern, wird allgemein bedauert. Schwenningen(A. Megkirch), 16. Aug. In der Rößlewirtſchaft des Joh. Gg. Pfiſterer, Beſitzer des hieſigen Saalbaues, iſt in der verfloſſenen Nacht Feuer ausgebrochen. Der größte Teil des Wirtſchaftsgebäudes, ſowie der neben daran gelegene ſog, kleine Saal iſt abgebrannt bezw. ſtark beſchädigt. Die Nach⸗ bargebäude, ſowie der Saalbau haben keinen oder nur wenig Schaden erlitten. Um die kritiſche Zeit waren im Saalbau noch Hoch⸗ zeitsgäſte verſammelt und die nun abgebrannte Wirtſchaft ſtark mit Gäſten beſucht, unter welchen bei Ausbruch des Brandes eine Panik entſtand, die aber ohne weitere Folgen ge⸗ blieben iſt. 8 5 32333 Waldſee. Dem„Rh. Volksbl.“ wird von hier geſchrieben:„In hieſiger Gemeinde findet gegenwärtig die Tabakreviſion auf dem Gelde ſtatt. 3 Zöllner walten ihres Amtes, jedoch nicht zur Zufriedenheit aller Pflanzer. Zur Ermittlrng der mutmaßlichen Tabakernte * wurde lant Beſchluß des Gemeinderates das „Blätterzählverfahren“ beliebt. Die Anbau⸗ fläche ſpielt demnach hierbei gar keine Rolle, doch wird ſie manchem Pflanzer„unverſchuldet“ Der Berghof. Volks⸗Roman von J. Oberparleiter. (Nachdruck verboten.) „Und wenn dann die Rieſenampel immer höher und höher aufgezogen wird, und ſich das ict Licht über den ganzen großen Dom aus⸗ 1855 und ſich millionenfach in den glänzenden Thauperlen wiederſpiegelt;— und wenn er ſich dann allein fühlt inmitten dieſer unbe⸗ ſchreiblichen Erhabenheit der Natur, inmitten dieſes Gottesfriedens, den kein weltlicher Laut ſtört: dann durchrieſelt ihn ein heiliger Schauer, — dann wirft er ſich nieder auf die Kniee, und Thränen der Wehmut und Dankbarkeit ergießen ſich über die Wangen. g So betet Lorenz droben im Gebirge, und er glaubt, daß ſein Gebet dem Himmelvater gerade ſo lieb iſt, wie das der andern Chriſten drunten im Kirchlein. Wenn Lorenz in dieſer Weiſe unter ſeinen Bekannten im Wirtshanſe zu Altberg zu er⸗ zählen beginnt, ja dann lauſcht alles ſeinen orten mit größter Aufmerkſamkeit. Heute aber— redeſelig.„Heute,“ auf einen Sprung in den„Tannenzapfen“ ge⸗ kommen, um ſeine alten Bekannten zu be⸗ grüßen.— Das Wetter zieht immer drohender 12) nein, heute iſt er nicht ſagt er,„wäre er nur wegen, auf den Berghof zurückzukehren. )eran, und er will ſeinen„Augapfl“, ſein „Herzblattl“, die Vroni, nicht allein mit Leni im Waldhäuschen abängſtigen laſſen.“ Ein ferner Donner mahnte ihn an den Aufbruch.— Eben verabſchiedete er ſich, als das Poſt⸗ horn und der angekündigte Forſtinſpektor mit Leger anlangte.— Ein flüchtiger Händedruck zwiſchen Lorenz und Leger war der Willkomm⸗ gruß, worauf Erſterer den Weg ins Thal antrat. Gleichzeitig ſehen wir in entgegengeſetzter Richtung zwei Männer auch dem Thale zu⸗ ſchreiten, es iſt Georg. Furtners Stiefſohn, und Findig.— Die Beiden ſcheinen in überaus eifrigem Geſpräche zu ſein, doch hätte ſelbſt der aufmerkſamſte Lauſcher durchaus nichts entnehmen können, ſo leiſe führten ſie diefes Geſpräch, als fürchteten ſie, daß etwa das ſich erhebende Lüftchen einen Verräther machen könnte. Mit Wohlgefallen ſehen ſie das immer drohender werdende Gewitter herannahen. Endlich ſchlugen ſie einen nach der ärm⸗ lichen Hütte führenden Seitenweg ein, in welcher ſie ſpäter verſchwanden. Zur ſelben Zeit finden wir Vroni vor dem Waldhäuschen in begreiflicher Erregung. Furtner war gekommen, um ſie zu 35 r wollte nicht, daß der letzte Wille des verſtorbenen Vaters ſo mißachtet werde— aber Vroni war zu ſehr in ihrem heiligſten Gefühle, dem der doch gleichzeitig das 18 Kindesliebe, im Gefühle der Dankbarkeit für den verſtorbenen Pflegvater verletzt worden, als daß ſie ſich neuerdings den Gehäſſigkeiten Margaretens und Georgs ausgeſetzt hätte. „Ihnen, Herr Furtner,“ ſprach ſie,„danke ich für den guten Willen, mir Ihr Haus wieder zu öffnen, aber es geht nicht; über kurz oder lang käme es wieder zum Auszug, dafür würde ſchon der Herr Georg ſorgen; denn was den anbelangt, ſo merken Sie ſich, Herr Furtner, daß Berg und Thal nie zuſammen⸗ kommen. Ich fühle mich glücklich in dieſem Häuschen, weil mich hier nicht bloß der Mund, ſondern auch das Herz willkommen heißt, und weil die Liebe mir den Tiſch deckt.— Morgen, Herr Furtner, will ich meine Sachen und das einzige Andenken meiner unglücklichen Mutter abholen. Es thut mir das Herz weh um Ihretwillen, Herr Furtner, aber an einem Orte, wo man mir ſtatt Brod Steine reichen möchte, wo ich nur der Zankapfel in der Familie ſein ſoll, an dieſem Orte kann meines Bleibens nicht ſein.“ g Mit dieſen Worten kehrte ſich Vroni der Hütte zu. 5 15 Eine gute Weile ſah ihr Furtner wie in Gedanken verloren nach. „ſeltſames Mädl; man ſollte es kaum glauben, daß in einem ſo ſchwachen Geſchöpfe ein ſo entſchiedener Wille 8 3— und anfte, „Hm!“ murmelte er, gefühlvolle . verhängnisvoll. Jeder Pflanzer meldet auf geſetzlichem Formular ſeine Tabakäcker an nach Plan⸗Nr. und Flächengröße. Als Grund⸗ lage hierzu dient ihm der Kataſter, welcher ihm nach Vorbereitung durch das kgl. Ver⸗ meſſungsamt, durch das kgl. Rentamt gegen Gebühr ausgehändigt wird. Nun findet der Zoll⸗Reviſtons⸗Beamte, welcher Stock⸗ und Blätterzahl feſtſtellen ſoll, die im amtlichen Kataſter angegebene Fläche durch Befund ſeiner eigenen Vermeſſung für unrichtig und proto⸗ kolliert eine Maſſe Pflanzer wegen falſcher Flächenangabe. Minde ſtſtrafe pro Fall 2,20 Mk. Das iſt ein unhaltbarer Zuſtand, der dringend Remedur bedarf. Der Bauer zahlt ſeine Steuern, Vermeſſungskoſten und handelt nach dem ihm amtlich ausgehändigten Kataſter. Zu einer Prüfung desſelben iſt er nach ſeinem Bildungsgange nicht befähigt, zu einer Ab⸗ änderung der amtlichen Urkunde nicht berechtigt und doch wird er beſtraft. Wem muß er glauben? Dem Meſſungsbeamten, welcher durch ſeine Prüfung amtlich qualificiert und patentiert iſt oder dem Zöllner, welcher hierzu nicht berufen erſcheint und deſſen Meſſungs⸗ Qualifikation jedenfalls, weil nicht hierfür geprüft, ſtark im Zweifel zu zieben reſp. an⸗ fechtbar iſt. Auch hier muß energiſch der Grundſatz vertreten werden Schutz der Land— wirtſchaft!“ Meiderich, 16. Aug. Aus nicht be⸗ kannten Urſachen geriet der Metzgermeiſter H. Schmalhaus mit einem Geſellen, welcher ſchon längere Jahre bei ihm in Dienſten ſtand, in Streit, bei welchem der Geſelle zum Meſſer griff und den Meiſter niederſtach. Die Ver⸗ letzung war ſo ſchwer, daß der Meiſter nach kurzer Zeit verſtarb. Aſchaffenburg a. M., 16. Auguſt. Billige, allerdings etwas gar zu hart gebackene Eier hätte man am letzten Samstag am hieſigen Bahnhofe in Ueberfluß haben können. Ein aus Oeſterreich kommender, ganz mit Hühnereiern angefüllter Wagen, mit dem reſpektablen Inhalt von etwa 150,000 Stück geriet nämlich auf der Station gegen Stock⸗ ſtadt zu während der voraufgegangenen Nacht in Brand, ſodaß der Wagen ſchwer beſchädigt f und auch die ſämtlichen Eier verdorben nd. Frankeneck, 17. Aug. Nachdem der hieſige Gemeinderat infolge Verwandtſchaft ſeiner Mitglieder nicht mehr beſchlußfähig iſt, erlebte die hieſige Bürgerſchaft das wohl ſeltene Vergnügen, durch Bürgerverſammlung unter 7 Bewerbern den Polizei⸗ und Gemeindediener zu wählen. A N Nürnberg, 17. Aug. Was koſtet das Maß Bier auf der Landesausſtellung 19062 Eine hieſige Zeitung ſchreibt: Wie wir erfahren, werden von dem Pächter der Hauptreſtauration der Ausſtellung verlangt: 66000 Mk. Pacht, 70000 Platzmiete, in Summa 136000 Mk. und außerdem noch 25 Mk. für jeden ver⸗ ſchänkten Hektoliter Bier! Donnerwetter! Lienlas(Bezirk Bayreuth) iſt Wir bitten unſere Mathematiker einmal auszu⸗ rechnen, was dann das Maß Bier koſtet. Bayreuth, 18. Aug. Das nahe Dorf vollſtändig Nur die Schule und ein Es herrſcht große Klagenfurt, 18. Aug. Ueber Moline im Vleimstal ging ein furchtbares Unwetter nieder. Durch Blitzſchlag wurden verſchiedene Gebäude vernichtet und 5 Perſonen getötet. In den Regyel⸗Bergen verurſachte ein ſchreck⸗ liches Unwetter großen Schaden, wobei eben⸗ falls mehrere Menſchen getötet wurden. Bei Malborghet hat eine Waſſerkataſtrophe die Bahnſtrecke an vier Stellen beſchädigt. Ein Perſonenzug ſteht zwiſchen zwei Abrutſchſtellen. Frankfurt a. Main, 18. Aug. Heute vormittag wurde vor dem Eſchersheimer Tor ein Radfahrer von der Lokalbahn Eſchersheim — Frankfurt überfahren und getötet. Düſſeldorf, 17. Aug. Die Attrak⸗ tion des Vergnügungsparkes der Ausſtellung, der Hungerkünſtler Succi, wurde nach 21tägi⸗ gem Hungern in Freiheit geſetzt. Nach einem feierlichen Umzuge konnte man für 30 Pfg. den Hungerkünſtler bei ſeiner erſten Mahlzeit (Spargelſuppe, Hackfleiſch und Sekt) bewun⸗ dern. Nunmehr will auf Grund einer Wette die Ehefrau Auguſte Schenk aus Dortmund elf Tage und elf Nächte hungern. Breslau, 18. Aug. Bei der geſtrigen Feuersbrunſt in Roſenthal, bei der 107 Ge⸗ bäude eingeäuſchert worden ſind, wurden die geſamten Erntevorräte, alle Wirtſchaftsgeräte und faſt das ganze Mobilar ein Raub der Flammen. In Polau im Kreiſe von Roſen⸗ thal ſind 12 Gebäude niedergebrannt. Cavaleſe, 18. Aug. Ueber die Ort⸗ ſchaften Molina und Predaja ging geſtern nacht ein Wolkenbruch nieder, bei dem 8 Perſonen ums Leben kamen. Zürich, 16. Aug. Die General⸗Ver⸗ ſammlung der ſchweizeriſchen Offiziers⸗Geſell⸗ ſchaft nahm auf Antrag des Oberſt⸗Diviſionär Secretan einſtimmig eine Reſolution an, welche dem durch Kuropatkin aus dem ruſſiſchen Hauptquartier ausgewieſenen Oberſt Audeoud das Vertrauen der ſchweizeriſchen Ofſiziere ausdrückt. Groß⸗Schlatten(Siebenbürgen), 18. Aug. Die elf Kilometer von hier entfernte Ortſchaft Topanfalva iſt heute gänzlich nieder⸗ gebrannt. Der Schaden überſteigt 1½ Mill. Kronen. New⸗ York, 18. Aug. Lynchgericht fand geſtern in Statesborough (Georgia) ſtatt. Mehrere 1000 bewaffnete Weiße zogen vor das Gefängnis, überwältigten die Miliz und bemächtigten ſich zweier Neger, die wegen Ermordung eines weißen Mannes niedergebrannt. Wirtshaus blieben erhalten. Not. und eines Kindes, ſowie wegen unſtttlichen Angriffs auf eine weiße Frau und Ermordung derſelben verurteilt worden waren. Die Miliz⸗ ſoldaten weigerten ſich, auf die Menge zu feuern, da ſie fürchteten, ein Blutbad anzu⸗ Ein großes richten. Die Weißen ſchleppten dann die beiden Neger fort und verbrannten ſie„in üblicher Weiſe“ am Pfahl. Man fürchtet, daß 13 andern Negern dasſelbe Schickſal droht, weil ſie mit einer Vereinigung von Farbigen in Verbindung ſtehen ſollen, deren Mitglieder geſchworen haben, die Weißen zu töten. Auszug aus den Standesregiſtern der Gemeinde Seckenheim. Geſtorbene: Juli. 1. Friedrich Heinrich, S. d. Eiſenformers Johann Philipp Hauck u. ſ. E. Barbara Bertha geb. Hach 1 Jahr 16 Tage alt. Karl Martin, S. d. Grundarbeiters Martin Gruber u. ſ. E. Maria geb. Falter 3 Monate 26 Tage alt. Totgeborenes Mädchen Leonhard Hoffmann. Karl Joſef, S. d. Töpfers Heinrich Schmitt u. ſ. E. Klara geb. Blümmel 3 Monate 27 Tage alt. Paul Konrad, S. d. Bahnarbeiters Thomas Winkler u. ſ. E. Anna Chriſtina geb. Raufelder 3 Monate 19 Tage alt. Landwirt Johannes Fedel 80 Jahre 6 Monate 11 Tage alt. Georg Karl, S. d. Landwirts Georg Marzenell u. ſ. E. Maria geb. Böhles 3 Tage alt. Margaretha Weißling geb. Möll, Ehefrau des David Weißling 67 Jahre 3 Monate 2 Tage alt. . Schloſſer Franz Heinrich Arnold Dreßler von Dinklage 19 Jahre 8 Monate 6 Tage alt. Anna Maria, T. d. Cigarrenmachers Friedrich Schwarz u. ſ. E. Anna Maria geb. Hammer 2 Monate 3 Tage alt. Eliſabetha Adler geb. Fantz, Wittwe des Eiſengießers Georg Adler 55 Jahre 4 Monate 12 Tage alt. Maria, T. d. Zimmermanns Peter Anton Heierling u. ſ. E. Maria geb. Grimm 5 Monate alt. g 29. Georg Nikolaus Neubauer 23 Jahre 7 Monate 24 Tage alt. Adam, S. d. Maurers Georg Peter Scholl u. ſ. E. Roſa geb. Zwick 5 Monate 27 Tage alt. i Hopfenberichte. 0 *Seckenheim, 18. Aug. Die Hopfen⸗ ernte iſt flott im Gange. Der Ertrag iſt im allgemeinen ein ganz minimaler, da die Ent⸗ wicklung der Pflanzen durch die langanhal⸗ tende Trockenheit empfindlich gelitten hat. Philippsburg, 16. Aug. Ein Teil der ausgeprägten Hopfenbauorte mußte ſeit 3 Wochen dem totalen Untergange ihrer herr⸗ lichen mit viel Schweiß gepflegten Kulturen zu⸗ ſehen. Mehr oder weniger leidet jede Hopfen⸗ von Landwirt Weſen. Welch ſeltene Miſchung von Tem⸗ peramenten. Sinnend ſchritt er dem Walde zu, nicht ohne vorher noch einen Blick auf die Waldhütte zurückzuwerfen, als ſuchte er nochmals Vronis Geſtalt.— Der Weg führte durch den Wald 5 ins Thal hinab. Lange ging Furtner in Gedanken ſo vor ſich hin, als ihm plötzlich ein Mann entgegen⸗ kam— Er war Lorenz, der, eben vom „Tannenzapfen“ kommend, der Waldhütte zuſchritt. 8 Die Beiden hatten ſich ſeit ihrer Trennung vor nahezu zwanzig Jahren nicht wieder ge⸗ ſehen, und ihr ſo plötzliches Zuſammentreffen kam ihnen daher zu überraſchend. Einige Momente ſahen ſie einander ſtarr in die Augen— dann brach Furtner zuerſt das Schweigen. „Irre ich nicht— Lorenz?“ ſagte er mit ſichtlicher Verlegenheit, damit wollte er dem Angeſprochenen die Hand reichen. Lorenz trug in der einen Hand ſeinen Gebirgsſtock, in der anderen einen mächtigen Strauß von geſammelten Bergkräutern.— Es ſchien ihm dies ſehr willkommen zu ſein, um dem Händedrucke ausweichen zu können. „Ah, da ſchau her,“ meinte er,„dieſes Zauſammentreffen,„der Here Furtner, der Berghofbeſitzer!“ f 5„Ja wohl, Lenz, der bin ich,“ lächelte Gregor, doch nimmer der, wie vor zwanzig Jahren.“ an einem Jeden. Die Zeit arbeitet an einem Menſchen, wie eine Brettſäge am Stamm: Im Anfang geht ſie ſchön langſam vorwärts, und da merkt man nicht viel am Stamm, daß er ſich verändert; wenn ſie aber dann ſpäter,“ meinte Lorenz,„recht im Gang iſt, wenn die Fachbretter aufgezogen werden, daß der ganze Waſſerſtrahl das Triebwerk wie eine Furie peitſcht, ih! da fliegen dann die Sägeſpäne nur ſo, daß ſie bald einen Haufen bilden, und auf Ja und Nein iſt der Stamm entzwei,— — Iſt's nicht auch ſo mit uns? Anfangs, da glaubt der Menſch gar nicht, daß er alt werden kann,— da geht es ihm faſt zu langſam, da will er bald groß, bald mündig ſein; wenn aber dann die Fachbretter aufge⸗ zogen werden, daß der Waſſerſtrahl— die Leidenſchaften, der Kummer, das Elend— ſo recht eingreifen ins menſchliche Räderwerk, ja! dann fliegen die Späne— die Lebenskräfte, nur ſo dahin, und da freſſen ſich die Zähne immer ſchneller und ſchneller in's Mark des Lebens, bis daß endlich die letzte Lebensader entzwei geht.“ „Und glaubt denn der Lenz, daß es auch uns ſchon an's Mark geht?“ „Haha wills meinen; alte Scherben ſind wir bald haufenweiſe liegen die Späne hinter uns.— Wo iſt denn der jugendliche Frohſinn, der Uebermut? die Brettſäg hat ſie mitgenommen, dafür ſind ſo verſchiedene Sprünge ins Bretterwerk kommen— das ſind die 5. e Mängel, die krankhaften Zuſtände. Man hört — ja die Zeit, die nagt ſie ja faſt ſauſen in den Ohren, dieſe ver⸗ wünſchte Brettſäg', und gar bei manchem Stamm— wenn da recht viele Aeſte da⸗ zwiſchen kommen, Herr Furtner, verſtanden? — die Gewiſſensbiſſe, ih! da kreiſcht ſchon einmal die Säge, daß einem die Haare zu Berge ſtehen!“ Lorenz hatte ſich förmlich in Aufregung hineingeredet; auf Furtner dagegen ſchienen dieſe Gleichniſſe einen unangenehmen Eindruck gemacht zu haben.— Wozu dieſe Anſpielungen? War er nicht noch ein Mann, der mit der Welt zu rechnen hatte, der nach menſchlicher Vorausſicht noch ein erkleckliches Sümmchen von Jahren Zeit hatte, um ſein Conto mit der Welt abzuſchließen? Mißmutig wandte er ſich zum Gehen. „Na, Lorenz,“ meinte er in halb bos⸗ hafter, halb ſcherzhafter Weiſe,„halt Er nur ſeine Brettſäg' ein wenig auf, Er verſteht ja dieſe Kunſt. Wozu wären ſie denn da dieſe Heilkräuter, um die Er ſo in den Bergen herumkriecht? Ihn ſcheint ſie ſchon hart mit⸗ genommen zu haben— dabei wies er lächelnd nach der Stirne— was aber mich anbelangt, ſo iſt der Stamm Gottlob noch kernig und das Mark noch geſund— damit nichts fuͤr ungut;“ Fiuurtner ging ſeines Weges. Lorenz hin⸗ gegen ſah ihm mit Verachtung und zorn⸗ blitzenden Augen eine Weile nach: „Geh nur, Du geſunder Mann mit dem kranken Herzen,“ murmelte er,„Deine Krank⸗ heit ſitzt tiefer, als Du glaubſt.“ Faortſetzung folgt.) baugemeinde unter den Folgen der Brenner⸗ ſelben Flotte an der holländiſchen Küſte mit krankheit. In die Ernte wurde eingetreten. eingerechnet, kamen in dieſer Nacht etwa 8000 entſchloſſen Forſt Karlsdorf erzielten für Frühhopfen 200 Menſchen um. etwas zu Mark per Zentner.— Zivilverſorgung. Karl:„Papa, was Vermiſchtes. E Die Maſchinenfabrik Gebrüder in Leipzig⸗Plagwitz hat aus Anlaß ihres 25⸗ jährigen Beſtehens 300 000 Mark an Geſchenken Brehmer iſt eigentlich Zivilverſorgung?“ „Wenn der ausgediente Unteroffizier irgend eine Verſorgungsſtelle bekommt und der aktive Offizier eine Bankierstochter heiratet.“ Vater:][holung der es ja ein und Stiftungen für ihre Beamten und Arbeiter geſtiftet. Es erhielt z. B. jeder Arbeiter für jedes Jahr, welches er bei der Firma beſchäftigt war, 40 Mk., für 2 Jahre 80 Mk., für 10 Jahre 400 Mk., für 20 Jahre 800 Mk.; Jubilare, welche 25 Jahre bei der Firma ge⸗ arbeitet haben, erhielten außer ihrem Spar⸗ kaſſenbuch von 1000 Mk. noch 1000 Mk. Jubiläumsgeſchenk, ſo daß für dieſe Geſchenke allein 130 000 Mk. zur Auszahlung gelangten. terung ihres militäriſchen — Die ungariſche Ortſchaft Telkeſd gedienten Vorturner, wurde durch eine Feuersbrunſt zerſtört. In ſchen Ausbildungsformel den Flammen kamen 9 Menſche um. — In Zürich wurde der Kammerdiener Rudolf Kitzler verhaftet, der in Wien dem Großbrauereibeſitzer Anton Dreher eine Samm⸗ lung koſtbarer Kravattennadeln im Werte von 20000 Kronen geſtohlen hatte. — Die größte Strandung des Jahr⸗ hunderts. Däniſche Taucher haben in dieſen Tagen bei Thorsminde an der Weſtküſte Jüt⸗ lands die Wracks der im Jahre 1811 daſelbſt geſtrandeten engliſchen Kriegsſchiffe„S. George“ dieſer Vorbildung ſoll und dadurch dem und., Defence“ gefunden und ſind damit be⸗ Vorſtand oder ſchäftigt, etwa noch werthabendes Wrackgut zu bergen. So hat man eine Reihe alter Schiffs⸗ Entſcheidung über Au kanonen an die Oberfläche gebracht, die jede 0 5 obliegt dem Turnrat. ein Gewicht von 10,000 Pfund repräſentieren. daß der Gebrauch von ie beiden untergegangenen Schiffe hatten jedem Einzelnen zum zuſammen 192 Kanonen und etwa 1400 Mann Beſatzung an Bord. Die Zahl der Geretteten bezeugen wird. war ſo gering, daß man die Zahl der Umge⸗ kommenen auf rund 1400 angeben kann. Ueber⸗ haupt ſtellen dieſe engliſchen Strandungen in der Weihnachtszeit des Jahres 1811 das größte Seeunglück der letzten hundert Jahr dar. Gleichzeitige Strandungen von Schiffen der⸗ hier verarbeitet militäriſche wird, Aufruf an alle im Oktober d. eintretende junge ente. Der Turnrat des Turnvereins Seckenheim hat den Beſchluß gefaßt, im Oktober ds. Irs. ins pflichtet ſind, die nötige Vorbildung zur Erleich⸗ welcher mit der militäri— zu teil werden zu laſſen. auf die aktiven Turner des ſondern alle ſich in hieſiger zum Heeresdienſt ausgehobenen jungen Leute, welche nicht von jeher ſich mit Sachen zu befaſſen, ſehen und die Ehre eines Mannes herabwürdigt Anſehen des Vereins ſchaden könnten, ſind hierzu herzlich willkommen. Anmeldung hierzu beliebe man ſchriftlich beim mündlich bei turner in den Uebungsſtunden zu machen. Die fnahme jedes Einzelnen Wir weiſen darauf hin, dieſer Einrichtung ſicher Vorteile gereichen wird, was jeder gediente Soldat mit beſtem Gewiſſen Da der Uebungsſtoff, welcher ſich ausſchließlich auf Vorbildung und zwar bis auf beſchränkt, ſo die allergeringſten Anfänge iſt es deshalb auch ſolchen Leuten, die bisher noch nicht geturnt haben, mit den andern gleichmäßig vorwärts zu kom⸗ f wir darauf 278. zum Heeresdienſt lich als dem Grund den Turnern, welche freiem Entſ eer einzutreten ver⸗ 9 b tern wollen Dienſtes durch einen allgemeine ziemlich vertraut iſt, Die Teilnahme an lediglich nicht nur Vereins beſchränken, Gemeinde befindlichen i 575 tereſſenten dieſer Einri das Beſtreben hatten, welche das An⸗ wohner die vereine und werdet die Die einem Vor⸗ wird. nicht ſtattfindet. höchſtes Ideal erblicken wir darin, was wir uns bringen ſuchen, zum Wohl und Segen der In⸗ gebraucht wird und die wir darin finden, namentlich unter den beſſeren Kreiſen, gleich Null iſt. deshalb auch hier wieder Thun ſicher niemand zum Nachteil men, vorausgeſetzt natürlich, daß jeder, der iſt, für ſein leibliches Wohl noch thun, ſofort von Anfang an den Uebungsſtunden teilnimmt, da eine Wieder⸗ erſten Anfänge wegen Einzelner Auch betonen wir noch, daß jeder doch lernen muß und was er hier bei uns freiwillig nicht lernen will, unterm militäriſchen Trill ſchon beigebracht wird und zwar auf eine Weiſe, behagen dürfte. die gerade nicht allzuſehr Bei dieſer Gelegenheit weiſen hin, unſern Verein nicht ausſchließ⸗ Vorſchule für den Heeresdienſt zu betrachen, ſondern wir haben uns nur aus e hierzu entſchloſſen, weil wir aus chluſſe den Leuten den Uebergang vom Civilleben ins militäriſche tunlichſt erleich⸗ und zwar ſoweit es uns durch geeignete Vorbildung hierzu möglich iſt, was Unſer daß alles zur Aufgabe machen und zu voll⸗ Beachtung finden dürfte. gereichen ſoll. Nur müſſen wir unſer Bedauern ausdrücken, daß erſtens von chtung ein ſo minimaler Gebrauch zweitens die Unterſtützung, Wir richten an alle Ein⸗ Bitte, tretet ein in die Turn⸗ unterſtützt die edle Turnſache, ihr Ueberzeugung gewinnen, daß euer gereichen Der Vorſtand. macht. ſehr leicht möglich, Jede Hausfrau ſpart, wenn ſie ihre Einküufe bei Georg Röſer bürgerrecht beſitzen und nicht beim Militär dienen, werden aufge⸗ — Zimmer Nr. 5 Amahlung auf eine vollſtändige Einrichtg. Schl Anzahlung auf die Einrichtung; eines einzelnen v. Wohn⸗ Zimmers afzimmer 1. 10— wöchentliche Rate und — 2 5 wöchentliche Rate 5 Mik. Anzahlung. N. Fuchs Möbel- und Ausſtattungs⸗Geſchäft maundem D 8, 2 Mannheim — 2* einzelue Gegenſtände mit Anzahlung auf eine elegante vollſtändige Aus⸗ ſtattung Mk. 30.— wöchentliche Rate Auahlung auf einevollſt. Wohn⸗ Schlafzimmer⸗ und Kücheneinrichtung — * 1 wöchentliche Rate — 5 5 empfiehlt billigſt Schulspeicher⸗ Am Montag, den 22. d. Verpachtung. Mts., Nachmittags 6 Uhr, werden auf dem Rathauſe zwei Schulſpeicher zum Hopfentrockuen für das laufende Jahr öffentlich verpachtet. Seckenheim, 19. Auguſt 1904. Gemeinderat. Ratſchreiber Seitz. Ritter. Ia. staubfreies SFE Tußbodenöl Fussbodenlack fertig zum Anſtrich. Parquettbodenwichse Georg Röser. Humoristischer Club Secekenheim. 5 Morgen Sonntag nachmittags 3 Uhr Versammlung im Gaſthaus zum„Stern“. Vollzähliges Erſcheinen erwartet. Der Vorſtand. Fußball⸗Geſellſchaft Seckenheim 1898. Sonntag, 21. ds. Mts., Nach⸗ mittags 4 Uhr, auf unſerem Platze Wettſpiel mit 1. Allemania Mannheim. Der 1. Captain. s Gefunden eine Sammet-⸗Kappe. Abzuholen gegen Einrückungs⸗ gebühr. Leauhard Alter. Gelegenheitskäuft Kleiderſtoffen, vorzüglichen Herrenſtoffen, Baumwollwaren kauft man vorteilhaft bei J. Lindemann, Mannheim A 2, 2. Griechiſche Weine ärztlich empfohlen für Kinder, Kranke und Magenleidende. Georg Röser. Junges braves Madchen geſucht. Fritz geyfert, Müller, lvesheim. Chilisalpeter liefere von jetzt ab zu Mk. 9.75 per Centner, ab hier. a Johann A. Rennig, Rheinau-Stengelhof. Gasthaus zum Deutschen Hof Morgen Sonntag grosses Garten konzert Abends großartige elektriſche geleuchtungen, wozu jedermann höflichſt eingeladen iſt. Musikverein Seckenheim. Rothe& Luft Ingenieurbureau für Inſtallationen Mannheim Elektrische Licht⸗ und Kraftanlagen, Wasser- versorgungsanlagen, Wasser- u. Gasleitungen Bäder, Closet, Küchen- u. Warmwasseranlagen, Uebernahme von completten Bau- Installationen. Großes Lager iu Beleuchtungskörper und allem Inſtallations material. Vertreter für Seekenbeim: Stephan Arnold. Kostenvoranschläge kostenlos. Mit billigen Preisen ziehe ich Kunden an; mit guter Ware halte sie fest. Ein Verſuch überzengt. Schuhe u. Kleider Otto Baum, I 1. 7. Für die jetzige Bedarfszeit empfiehlt Pferdeohren, Brust- und Fliegennetze, Pferdedecken Strohhüte. Kappen. Cattun, Baumwollſtoff, Leinen, Melton ꝛec. billigſt E. EN erkl ein.. Medizinische Präparate, Drogen Tierarzneimittel Sämtliche Apotheker waaren 5 für den freien Verkehr, Artikel zur Krankenpflege, Verbandſtoffe, Kindernährmittel, Medizinal⸗ und Kranken⸗Weine zu haben in der Medizinal⸗Drogerie z. Domhof. C. T. Stenz, Ladenburg. n Fertige Hoſen. glaue Anzüge, Emil Werber empfiehlt ſein reichhaltigs Lager in Tuch, Buxkin, Hemdenstoff, Cölsch, Baumwallzeug, Cattun u. Kurzwaren. — a Ferner empfehle: Prima Fruchtsäcke, Wachstuch zu Schürzen in bekannt guter Qualität. Arbeiter-glouſen. n g aus meinem Saison- u. Räumungsverkauf i Erdarbeiter gebe zu fedem annehmbaren Preiſe ab. 5 ollstaub 5 Sommerblousenstoffe e 06 ne E u. Wolle d Göhner zum Düngen iſt fortwährend zu um damitvollſtändig zu räumen, zu Spottpreiſen. geſucht 918656 eee e 2. Salomon Hirsch II. G 2, 2. Bau e Rheinau Carl Arnold, Seckenheim Mannheim, neben der Wirtſchaft zur Margarethe. ad. Hof. 0 5 2 2 8 8 0 e 5. CCCTVVCTTTTTbTbTbTbTTb TTT Blu menkohl LOUIS LANDAUER rauben Breitestrasse& 1, 1. MANNAREIR. Telephon Nr. 1838.᷑᷑³]d f a Beſte und billigſte Bezugsquelle für Fertige Betten, Bettwaren. Federn un Backäpfe! OCitronen Zwiebeln Breitestrasse 1, 1. d Daunen. Spezialität: Neues Sauerkraut in allen Preislagen. für Mk. 45.— dazu gehörig: 1 Bettſtelle nußb. lackiert federdichter Barchend und 1 Deckbett„ 15.50 f 1 Kiſſen„ 0 zuſammen Mk. 45.— i und beſten Zuthaten hergeſtellt. Damen- Rind Schlafzimmermöbel 2 s 3 5 Beſonders preiswert: Fertiges Bett 5 Bei meinen Betten kommen nur doppeltgereinigte Federn zur i ſind eigenes Fabrikat aus ſolideſten Drell erconfektion, Kleiderstoffe, Leinen in nur guten Qualitäten, hervorragend billig. 55 Pfund 10 Pfg. Neue Q UT Ken Salz und Eſſig Neue Heringe Stück 6 Pfg. ö Fertiges Bett für Mk. 70.— dazu gehörig: 0 1 Bettſtelle Ia. nußb. empfiehlt Aug. Jericho. Mk. 12.— Verwendung.(lackiert Mk. 18.— 1 Strohmatratze„ 4.— 5—— 1 Bettroſt„ 18.— 1 Seegrasmarratze 5 Sämtliche I teilige Seegrasmatratze 74 7 mit Keil Mk. 9.— 5 m. Keil Mk. 14.— Sc I. Matratzen und Bettröſte 1 derben 150 onhei I Kiſſen 4.50 verleiht ein zartes, reines Gesicht, roſiges⸗ ugendfriſches Aussehen, weiße ſammet⸗ 8 weiche Haut und blendend ſchöner Teint. 7 5 Alles dies bewirkt nur: Radebeuler u Baumwollwaren; zuſammen Mk. 70.— Steckenpferd⸗Lilienmilch-Ceife von Bergmann 8 Co., Radebeul mit echter Schutzmarke: Steckenpferd à St. 50 Pf. bei: Georg Röser.