Auzeigeblatt für seckenbeim ung Nesbeim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 Redaktion, Bruck und Verlag von J. Helfrich in rmeuheim. g Anzeigen: Die lſpaltige Garmondzeile oder deren Raum 10 Pfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 76. Mittwoch, den 21. September 1904. 4. Jahrgang. Deutſches Reich. gerlin, 19. September. Bismarck, der älteſte Sohn des mittag 10½ Uhr in ſeinem Schloſſe zu Fried⸗ richsruhe, wo auch ſein Vater ſeinen letzten Atem aushauchte, geſtorben. Berlin, 17. Sept. Das„Marine⸗Ver⸗ ordnungsblatt“ veröffentlicht eine kaiſerliche Order über die Organiſation der aktiven Schlachtflotte. Darnach wird das Kommando des erſten Geſchwaders von dem Kommando der aktiven Schlachtflotte abgezweigt und letzte⸗ rem unterſtellt. Das Flaggſchiff des Chefs der aktiven Schlachtflotte gehört in allen dis⸗ ziplinaren, gerichtlichen, Ausbildungs⸗ und Ver⸗ waltungsangelegenheiten zum Verbande des erſten Geſchwaders. f Berlin, 19. Sept. In dem Reichshaus⸗ haltsetat für 1905 ſollen Mittel eingeſtellt werden, um allgemeine Ermittelungen über Lage und Wünſche des Mittelſtandes vorzu⸗ nehmen. aufgenommen werden. Ausland. London, 19. Sept. Aus Tſchifu wird telegraphiert, daß die Japaner weitere Forts von Port Arthur eingenommen haben. Das Bombardement hat begonnen. General Stöſſel, wiederum zur Kapitulation aufgefordert, ließ dem Ueberbringer ſagen, denjenigen, der die nächſte Aufforderung zur Kapitulation über⸗ bringe, ließe er aufhängen. Tſchifu, 19. Sept. Militäriſche Sach⸗ verſtändige, welche die Vorgänge bei Port Arthur genau verfolgt haben, ſchließen daraus, daß augenblicklich ein Sturm auf die Feſtung ſtattfindet oder unmittelbar bevorſteht. Sie gründen dieſe Anſicht auf das heftige Bombar⸗ dement vom 15. September, welches in der Regel einem Sturme vorangeht. Die Ankunft wichtiger Boten zu einer Zeit, wie die gegen⸗ wärtige, beſtätigen dies ebenfalls. Nach den neueſten Nachrichten ſind die Japaner mit dem Belagerungswerke fertig. Nom, 20. Sept. Die„Tribuna“ berichtet aus Liaujang über den Vormarſch der Japaner auf Mukden: Die Armee Kurokis iſt durch Fürſt Herbert erſten deutſchen Reichskanzlers iſt am Sonntag vor⸗ ſtärkungen erhalten, welche es ihm erlauben, Es würde dies allſeitig mit Freuden zwei Diviſionen verſtärkt worden. Die japa⸗ niſchen Streitkräfte werden jetzt auf 300000 Mann und 850 Geſchütze geſchätzt.— Aber auch General Kuropatkin hat erhebliche Ver⸗ nötigenfalls die Offenſive zu ergreifen. Man erwartet die Entſcheidungsſchlacht jeden Tag. In Tieling iſt alles vorbereitet, um es den Ruſſen zu ermöglichen, noch weiter nach Norden zurückzugehen. Aus Nah und Fern. * Seckenheim, 19. Sept. Unter anderen Lehrern erhielt auch Herr Hauptlehrer Schlötterer von S. K. H. dem Großherzog das Verdienſtkreuz vom Zähringer Löwen ver⸗ liehen. Der allgemein beliebte und geachtete Herr wirkt bereits 21½ Jahre am hieſigen Platze und ſteht im 67. Lebensjahre. Möge es ihm vergönnt ſein, dieſe landesherrliche Aus⸗ zeichnung noch lange Jahre in gegenwärtiger Röſtigkeit zu tragen und gratuliren wir Herrn Schlötterer herzlich. Seckenheim, 20. Sept. Das auf letzten Sonntag anberaumte Wettſpiel konnte leider nicht zum Austrag kommen. Da Schwetzingen, ohne vorher abgeſchrieben zu haben, nicht erſchien. Es iſt dies umſomehr zu bedauern, als Seckenheim zum erſten Male ſeine voll⸗ ſtändige erſte Mannſchaft auf dem Platze hatte, von der man ſich viel hätte verſprechen können. Dies mag wohl auch der Grund geweſen ſein, warum Schwetzingen einem Kampfe auswich, und ſo Seckenheim zwang, das Spiel auf einen ſpäteren Termin zu verlegen. Aber aufgehoben iſt nicht aufgeſchoben, und wenn Schwetzingen glaubt, an einem ſpäteren Termine gegen eine durch Erſatz geſchwächte Mannſchaft der Secken⸗ heimer leichtes Spiel zu haben, wie es bei den letzten Wettſpielen dieſer Vereine tatſächlich der Fall war, ſo dürfte es ſich getäuſcht haben, denn Seckenheim wird alles aufbieten, beim nächſten Zuſammentreffen, vorausſichtlich Sonn⸗ tag, 2. Oktober, wieder mit vollſtändiger Mannſchaft antreten zu können. Mannheim, 18. Sept. Eine abſcheulich rohe Behandlung ließ der Taglöhner Adam Bohn ſeinem dreijährigen Söhnchen zu teil werden. Er hob das arme Würmchen an beiden Ohren in die Höhe und ſchleppte es ſo von der Straße weg in einen Hausgang, wo es noch weitere Mißhandlungen durch den Un⸗ menſchen von Vater erdulden mußte. Wie gerichtsärztlich feſtgeſtellt wurde, waren beide Ohrmuſcheln eingeriſſen, außerdem wies der Körper des Kindes Spuren der Mißhandlung auf. Das Schöffengericht verurteilte den rohen Menſchen in ſeiner Sitzung vom Samstag zu einer Gefängnisſtrafe von 3 Monaten. Mannheim, 19. Sept. Geſtern nach⸗ mittag kurz nach 6 Uhr wurde die Berufs⸗ feuerwehr alamiert. In dem im zweiten Stock des Hintergebäudes des Hanſahauſes befind⸗ lichen Lager der Firma Zilke u. Co. war Feuer ausgebrochen. fand an den in dem Raum aufgeſtapelten, leicht brennbaren Vorräten, wie Hüten, Filz und Packpapier, ſowie an Regalen, Tiſchen und Stühlen reiche Nahrung. Durch einen energiſch ausgeführten Angriff gelang es, den Brand in etwa 1 Stunde zu bewältigen. Der Schaden iſt ſehr bedeutend und wird auf 12000 Mk. geſchätzt. Die Entſtehungsurſache iſt noch nicht ermittelt, ſie dürfte möglicher⸗ weiſe auf einen Kamindefekt zurückzuführen ſein. Neckargemünd, 18. Sept. Der geſtern abend halb 7 Uhr fällige von Eberbach kom⸗ mende, etwa 110 Achſen ſtarke Güterzug ent⸗ gleiſte am ſogen. Hilsbacher Uebergang, wie von zuverläſſiger Seite mitgeteilt infolge Schienenbruchs. Die Maſchiene die erſt im Jahre 1902 gebaut iſt, ſchob ſich noch ꝛc. 150 Meter auf den Schwellen fort und grub ſich dann in den Boden ein, die nachfolgenden Wagen ſchoben ſich teils ineinander, etwa 8—10 Wagen mit Inhalt ſind zertrümmert und etliche 20 mehr oder minder beſchädigt. Das Perſonal, das die Situation ſofort erfaßt hatte, konnte ſich durch Abſpringen retten, ſo daß glücklicherweiſe niemand verletzt wurde; dagegen dürfte der Materialſchaden auf minde⸗ ſtens 250 000 Mk. zu veranſchlagen ſein. Eine Zeitlang waren ſämtliche Gleiſe geſperrt, in⸗ folgedeſſen alle Züge erhebliche Verſpätungen hatten. Die Aufräumungsarbeiten, die die ganze Nacht fortgeſetzt wurden, ſind ſchon ſehr weit vorgeſchritten, ſo daß in 2 bis 3 Tagen der Verkehr wieder vollſtändig aufgenommen werden kann. Die Unfallſtelle iſt ſeit geſtern abend der Schauplatz vieler Neugieriger. Eine Der Berghof. Volks⸗Roman von J. Oberparleiter. 210(Nachdruck verboten.) Auf Gregor machten dieſe Worte einen tiefen Eindruck. Er war ſichtlich bemüht, dem überſtrömenden Gefühle Einhalt zu tun und ſich den Anſchein eines Unbefangenen zu geben. „Herr n e be ſprach er,„die Verhältniſſe haben ſich hier auf dem Berghofe ſeit Kurzem ſo geändrt, daß mir jetzt ein Herzenswunſch iſt, was ich früher aus mancherlei Gründen nur ungern geſehen hätte.— Ich werde mich glücklich fühlen, wenn ich meine —— wenn ich Vroni unter dem Schutze eines ſo tüchtigen Mannes weiß.“ Die zitternde Stimme verriet die Seelen⸗ ſtimmung, die ſich Furtners bemächtigte. Er ſchritt auf Leger zu und ſchüttelte ihm treu⸗ herzig die Hand. „Tauſend Dank,“ ſprach Leger,„dieſe Worte laſſen mich Alles vergeſſen, was ich der Vroni wegen erlitten.“ „Dort,“ verſetzte Furtner, indem er mit der Hand nach Vronis Kammer wies,„ſind noch Zwei, denen das Glück Vronis ebenfalls am Herzen liegt Lorenz und Leni.“ Indem ſich Leger vom Forſtinſpektor ent⸗ ſchuldigend verabſchiedete, eilte er in Vronis Kammer. Eben wollte ſich auch der Inſpektor entfernen, als Vroni, in Thränen aufgelöſt, hereinſtürzte und ſich Furtner an den Hals warf. a „O, Herr Furtner! Herr Furtner!“ ö wehklagte ſie,„Georg, der Arme, er iſt wirklich tot, o, dies Unglück!“ Die Ankunft Vronis rief auch die in der Kammer Befindlichen herbei. Gregor preßte ſein Kind mit Inbrunſt an ſeine Bruſt.„Du Engelskind!“ Du, Du haſt Thränen für ihn, der Dir ſo viele bittere Stunden bereitete? Wer hat doch geſtern noch geſagt, daß„Berg und Thal“ nimmer zu⸗ ſammenkommen?“ „Ich war es, Herr Furtner; ja im Leben, iſt es was anderes, aber der Tot gleicht Alles aus, der macht Berge eben— mit ihm ſchwindet aller Haß und Groll.“ Gregor warf auf Lorenz einen bedeutſamen Blick.„Ja, ja,“ ſeufzte er,„der Tot ſoll Alles ausgleichen!“ „Ja, ja,“ ſprach der Forſtinſpektor, der ſich, um die Familiengruppe nicht zu ſtören, in den Hintergrund zurückgezogen hatte. „Ach! wie muß ich mich ſchämen!“ rief Vroni die erſt jetzt die Anweſenheit des Fremden wahrnahm, indem ſie ſich das Antlitz verhüllte. „Nein, mein Kind,“ ſprach der Forſtin⸗ ſpektor, indem er vortrat und väterlicher Weiſe die Hand Vronis ergriff,„nicht ſchämen brauchen Sie ſich, ſtolz können Sie ſein auf Ihr edles Herz. Die Thränen, die Sie eben um Ihren Feind vergoſſen, zieren Sie mehr als Gold und Edelſteine— dieſe Thränen haben mir Ihr Inneres erſchloſſen und mich davon überzeugt, daß mein junger Freund hier eine glückliche Wahl getroffen. Ich beglück⸗ wünſche Sie, Herr Leger.— Damit aber auch ich zu dieſem Glücke etwas beitrage— hier, mein liebes Kind, übergeben Sie ihrem Bräu⸗ tigam dieſes Dokument— es ernennt ihn zum Förſter im hieſigen Revier.“ Mit dieſen Worten überreichte er Vroni ein Schriftſtück. Lorenz und Leni, die noch immer zurück⸗ gezogen im Hintergrunde ſtanden, warfen einander einen glückſtrahlenden Blick zu. Leger hatte ſeine Braut voll Seligkeit an die Bruſt gedrückt. „Welch glücklicher Tag, flüſterte dieſe leiſe, während eine Freudenträne in ihrem Auge perlte. 5 Gregor war indes zu den Geſchwiſtern herangetreten.„Lorerz,“ ſprach er,„war es Euch nicht auch ſo, als ob Staſi durch den Mund ihres Kindes verkünden wollte, daß mit dem Tode auch Euer Haß ſchwinden ſoll? Solltet Ihr allein nicht vergeben können, wo ſelbſt Margarethens Herz ſich ihrer vermeint⸗ lichen Feindin öffnete?“ Bei dieſen Worten riß ſich Vroni von. ihrem Bräutigame los und ſtürzte zu Leni. „Muhme!“ rief ſie in höchſter Erregung, „was höre ich— Staſi hieß meine Mutter! auch Ihr hattet eine Schweſter gleichen Das verheerende Element RII11ICCCCCCCCCCCCC(CCCCCCCòò àVb0CbCbCbCbCbCbCbCbGbTbTbTbTbTbTbTbTbTbTbTbTbb 1 Unterſuchung, wem die Schuld an dem Unfall zuzumeſſen iſt, wurde ſofort eingeleitet. Der Ort des Unfalls gleicht einem wahren Trüm⸗ merfelde. Mindeſtens 20 Waggons, die alle mit Güter beladen waren, ſowie die Lokomo⸗ tive ſind in einer Weiſe beſchädigt, wie man es kaum für möglich halten ſollte. Waggonteile ſind auf einandergetürmt und Trümmer liegen weit umher. Von einigen Wagen iſt der Ober⸗ bau faſt gänzlich von dem Räderwerk abge⸗ dreht. Alle Art Güter bedecken die Unfallſtelle. Ottenau, 18. Sept. Die 11 Jahre alte Tochter des Lindenwirts Gabriel Heck wohnte der Obſtkelterei bei. Sie wurde beim Loslaſſen des ſogenannten Spannbengels vom Wendelbaum zu Boden geſchlagen, ſo daß ſie kurze Zeit darauf ſtarb. Darmſtadt, 17. Sept. Auf eine eigen⸗ artige Weiſe kam ein hieſiger Geſchäftsmann in den Beſitz eines nunmehr zahm gewordenen Storches. In der Anhöhe zwiſchen den beiden Bahnſtrecken, welche beide und zwar die eine von Darmſtadt die andere von der Hammels⸗ trift nach Kranichſtein führen, fand in der letz⸗ ten Zeit vor Abzug der Störche eine Verſamm⸗ lung derſelben ſtatt, welche ein ſogenanntes Storchengericht abhielt. Ein anſcheinend alter Storchenveteran ſtolzte vor die in einem ziem⸗ lichen Halbkreis verſammelten 23 Mitglieder und nachdem er eine gehörige Anklagerede ge⸗ klappert hatte, fielen plötzlich ſämtliche bis auf einen über den Uebeltäter her, welchen inzwiſchen ein anderer hervorgeholt hatte und hieben nun mit ihren Schnäbel und Flügeln auf denſelben ein, daß es nur krachte. Der eine abſeits ſtehende ſchien das Weibchen des Geſchlagenen zu ſein, was man aus dem Geſchrei ſchließen konnte, das es von ſich gab. Glücklicherweiſe gelang es einigen Männern, die Störche durch Holzwürfe zu verſcheuchen und den hilflos da⸗ liegenden mitzunehmen. Jetzt hat ſich derſelbe bei Herrn Carl Lindau in der Geflügel⸗Mäſterei ſoweit erholt, daß er in dem großen Gehöft täglich Spaziergänge unternehmen kann. Eine beſondere Freundſchaft hat er mit dem frei herumlaufenden Hofhunde geſchloſſen, allerdings erſt, nachdem er verſchiedentlich denſelben mit ſeinem Schnabel abgewehrt hatte. Jetzt gehen dieſelben gemächlich nebeneinander her und niemand darf dem Storch zu nahe kommen, gleich fährt der Hund dazwiſchen. Intereſſant iſt es zu beobachten, wenn Meiſter Adebar beim Schlachten der Geflügel ſeinen unerſättlichen Appetit zu ſtillen anfängt. Ganze Eingeweide verſchlingt ſein unergründlicher Magen.— Als Lagerſtätte hat ſich derſelbe einen Korb in die Reihe geſchafft, welcher ihm in der warmen Schlachthalle aufgeſtellt wurde. ö Stuttgart, 19. Sept. Das über 800 Einwohner zählende Städchen Binsdorf wurde am Samstag durch Großfeuer heimgeſucht. Nach amtlicher Angabe ſind 104 Gebäude ab⸗ gebrannt. 500 Perſonen ſind obdachlos und haben Hab und Gut verloren. Der Schaden an Gebäuden wird auf etwa 500 000 Mk. ge⸗ ſchätzt, an Mobilar und Vorräten auf 300 000 Mk. Das Feuer entſtand, wie gemeldet wird, wahr⸗ ſcheinlich beim Obſtdörren. von Samstag vormittag halb 12 Uhr bis Sonntag früh 5 Uhr. Es ſtehen nur noch 5060 Häuſer. Es waren 10 Feuerwehren zur Stelle, allein bei der dem Brandherd ent⸗ ſtrömenden furchtbaren Hitze konnte man ſich mit Spritzen nicht nähern und mußte ſich auf das Abreißen von Gebäuden beſchränken. Menſchen ſind nicht zu Schaden gekommen; ein in Lebensgefahr be⸗ findliches Mädchen wurde von einem Lehrer gerettet. Das Vieh war größtenteils im Feld und iſt alles gerettet. Winkel, 17. Sept. Eine wilde Schlägerei hat hier einen entſetzlichen Ausgang genommen. Ein 70 Jahre alter Mann, der Ackerer G. Hoemar, wurde dabei totgeſchlagen; als der mutmaßliche Täter iſt ſein eigener Sohn, ein Mann von 37 Jahren, verhaftet worden. Solingen, 15. Sept. Eine geradezu einzigartige Stellung unter den Städten, die elektriſche Beleuchtung beſitzen, nimmt das kleine Monheim im Kreiſe Solingen ein. Das Städtchen hat nur 2000 Einwohner, aber es brennen dort 1500 Glühlampen, ſo daß faſt auf jeden Kopf der Bevölkerung eine Glüh⸗ lampe entfällt. Von den etwa 250 Häuſern Monheims ſind 150 an das Stromverteilungs⸗ netz angeſchloſſen; auch die ſtädtiſche Straßen⸗ beleuchtung iſt durchweg elektriſch. Die meiſten Handwerker, Bäcker und Metzger bedienen ſich zum Betriebe ihrer Maſchinen der Elektromotore, das gleiche iſt bei ſechs Landwirten der Fall, die mit Elekrizität dreſchen. Demnächſt ſollen auf den weitgedehnten Ackerflächen Monheims auch Verſuche mit elektriſch betriebenen Pflügen angeſtellt werden. Thorn, 19. Sept. Von dem hieſigen aus dem Manöver zurückgekehrten Ulanen⸗ Regiment Nr. 4 iſt der Ulan Kochanowski verſchwunden. Man vermutet, daß er bei einem Patroullenritt in einen Torfbruch geraten und verſunken iſt. Alle Nachforſchungen waren Düſſeldorf, 18. Sept. Auf der hieſigen großen Gartenbau-Ausſtellung wurde bisher vergeblich. die auf Veranlaſſung der Großherzogin von Baden veranſtaltete Schwarzwaldausſtellung mit der goldenen Medaille preisgekrönt. Au⸗ ßerdem wurde als Extra⸗Ehrenpreis wegen der Originalitäk der Schwarzwald⸗Ausſtellung für dieſelbe ein namhafter Geldpreis zuerkannt. Bremerhaven, 17. Sept. Auf einem Ausflug bei Kiautſchou wurde von einem tollen chineſiſchen Hunde eine Anzahl Soldaten der Ablöſungstruppen der deutſchoſtaſiatiſchen Bri⸗ gade gebiſſen; trotz der ſofort erfolgten Impfung erkrankten 3, einer genas, der zweite ſtarb in Singapore und wurde dort begraben; der dritte ſprang in's Meer und ertrank.. Marſeille, 19. Sept. Infolge des nunmehr einen Monat anhaltenden Streiks hat die Schiffahrt einen Ausfall von 250 000 Tonnen für die Ein- und 150 000 Tonnen für Namens; geſteht Muhme,— ſie war meine Mutter.“ Leni zog Vroni an ſich und küßte unter Thränen auf die Stirne. Kind, ja meine unglückliche Schweſter Staſi war Deine Mutter.“ „O, glückſeliger Augenblick!“ rief Vroni unter Freudentränen;„nun brauche ich mich meiner Abkunft nicht zu ſchämen, und Ihr, die ich Euch nur ſo nannte, ſeid wirklich und leibhaftig meine Muhme, und Lorenz, der mir bisher mehr als ein Freund, iſt mein Vetter!“ Sie ging zu dieſem und herzte und küßte ihn. Gregor harrte noch immer auf eine Antwort. Lorenz ſtand, den Blick zu Boden geſenkt, da. Kein Laut kam über ſeine Lippen, aber ſeine Miene verriet, daß zwei einander wider— ſteitende Gefühle in ſeinem Innern um die Oberherrſchaft kämpften: das der Verſöhnung und das des unerbittlichen Grolles. Vroni riß ihn aus dieſem Zuſtande des Zweifels. Sie war an ſeine Seite geeilt und erfaßte Hand. „O Vetter!“ ſprach ſie,„ich habe ein großes Unrecht an Frau Furtner gut zu machen: ich, die ich ſie als hartherzig, als ungerecht gegen mich verurteilte, ich mußte heute an dieſem Uuäglückstage zur Erkenntniß kommen, daß ihr Herz gegen mich nicht haßerfüllt iſt, daß ſie nur der unerreichbare Wunſch, ihren Liebling durch mich olücklich zu ſehen, verbitterte. O, daß ich ſie ſo verkannte! Ergriffen warf i ſie ſich Leni an den Hals. „Du haſt es erraten, wertlos daſtand, bei der Hand. AArgloſes Kind,“ ſprach Gregor leiſe,„wie Vertrauen e Du ſelbſt von Deinem Feinde nur das Beſte denkſt, weil auch Du nur gut ſein kannſt wären doch alle Menſchen ſo wie DBS... Leni nahm ihren Bruder, der noch immer „Bruder!“ ſprach ſie mit bedeutſamer Miene, richtet nicht, ſo werdet ihr auch nicht gerichtet werden, heißt es, und vergiß nicht, daß der Menſch am erhabenſten iſt, wenn er vergibt!“ Lorenz ſchritt auf Gregor zu, indem er ihm die Hand reichte.„So will ich auch nicht Haß ſähen,“ lispelte er,„wo man heute ſo viel Liebe erntet.“ Ein Strahl der Freude zog über das Antlitz Gregors. Mit einem innigen Hände⸗ drucke dankte er Lorenz für dieſe Worte, dann nahm er Kreuz und Kette und trat an Leger heran. „Hier, Herr Leger,“ ſprach er mit zittternder Stimme,„übergeben Sie Ihrer Braut das Andenken ihrer Mutter. Durch Ihre makel⸗ loſe Hand wird das einſt entweihte Sinnbild der göttlichen Liebe die Weihe zurückerlangen und der Trägerin zum Segen gereichen.“ (Schluß folgt.) 1 — Gute Ausrede. A.:„Studiert denn Ihr Sohn immer noch?“— B.:„Freilich! Wiſſen Sie, er wird Mediziner und da bleibt er lieber etwas länger auf der Univerſität, weil die Leute zu älteren Herren doch mehr Der Brand dauerte Paar abgeſetzt. 8 die Ausfuhr zu verzeichnen, ſowie über 1 Million an Staatsſubventin verloreon. Der Zoll hat um 3 Millionen weniger ergeben als in dem Zeitraum des Vorjahrs. Vermiſchtes. — Sämtliche auf der Strecke Heidelberg— Friedrichsfeld oder umgekehrt gültigen Fahrt⸗ ausweiſe berechtigen künftig allgemein zur wahlweiſen Benützung der Züge der an die preußiſch⸗heſſiſche Eiſenbahngemeinſchaft ange⸗ gliederten Main⸗Neckarbahn und der Züge der Badiſchen Bahn. — Eine geradezu unglaubliche Submiſſions⸗ blüte wird aus Schwelm(Rheinland) präſen⸗ tiert. Für die Verdingung der Erdarbeiten zum Schlachthaus⸗Neubau waren 26 Offerten eingegangen; die Höchſtforderung mit 21600 Mk., dann folgen Angebote von 16000, 15000, 13000, 12000, 10 000, 8000, 7000 bis zum Mindeſtangebot einer Firma in Kalkar mit 6360 Mk. — Eine Dame mit einem Vollbart erregte in Straßburg um die Mittagsſtunde beim Münſter ungeheures Aufſehen. Die ſtattliche Dame, welche in Begleitung von mehreren Herren ſich befand, beſitzt, nebſt einem martia⸗ liſchen Schnurrbart einen wohlgepflegten Voll⸗ bart. Die Bartdame war begreiflicherweiſe von vielen Neugierigen umringt und entzog ſich ſchließlich den ſie anſtaunenden Blicken mit ihrer Begleitung durch Entſchlüpfen in die Räuberhöhle(„Güſchtel“). — Die Strafkammer Dortmund ver⸗ urteilte zwei Bergleute, die bei einem Brande in ihrer Eigenſchaft als Feuerwehrleute Schläuche zerſchnitten hatten und dadurch die Löſchung verhinderten, zu je neun Monaten Gefängnis. — In der letzten Sitzung des Gewerbe⸗ gerichts in Halle a. d. S. klagte der Vater eines Lehrlings gegen deſſen Lehrmeiſter, einen Buch⸗ druckereibeſitzer, auf Löſung des Lehrverhältniſſes wegen ſchlechter Behandlung. Die Beweisauf⸗ nahme ergab, daß der Lehrling wegen Unauf⸗ merkſamkeit und Ungehörigkeiten mit Worten wie„Kaffer“,„Ochſe“ uſw. bedacht worden ſei und einige Ohrfeigen erhalten habe, Kläger wurde mit ſeiner Klage abgewieſen, da das Vorgebrachte nicht ausreiche, das Lehrverhältnis zu löſen. Wenn ein Lehrling durch ſein Ver⸗ ſchulden mal mit einigen Schmeichelworten wie „Kaffer“ belegt wird oder gar einen Klaps an den Kopf erhält, ſo ſei das nicht tragiſch zu nehmen und ſo aufzufaſſen, als ob derſelbe unwürdig behandet würde. Eine ſtrenge Lehre habe noch niemand im Anſehen und im weiteren Fortkommen Abbruch getan. Der Lehrling werde gut tun, ſeine Empfindlichkeit etwas zurückzuſtellen, dafür mehr aufzupaſſen, damit er etwas tüchtiges lerne. Lehrjahre ſeien eben keine Herrenjahre. a — Feſtfrohe Leute ſind die Bewohner von Maaſtricht(Holland). Dieſer Tage wurde ein großer Fackelzug abgehalten; im Zug waren 20 Wagen, in denen Herren mit Zylinder ſaßen, und 4 Muſikkapellen; und all dieſer Aufwand wurde gemacht, weil die Taube eines Herrn im Wettfliegen von Madrid einen 1. Preis errungen hatte. Das ſiegreiche Tier⸗ chen ſaß in einem auf dem Bock des erſten Wagens ſtehenden Käfig und nahm ſo an der Feſtfreude teil. Ganz Maaſtricht war auf den Beinen, und es wurde geſungen, gejubelt, ge⸗ tanzt und geſprungen bis ſpät in die Nacht hinein. — In Brittiſch⸗Columbin wurde in der Nähe von Vancouver ein Zug der Conada⸗ Pacific⸗Bahn von 6 bewaffneten Räubern an⸗ gehalten und der Zugführer gezwungen, den Poſtwagen abzuhängen. Den Räubern fielen 7000 Dollar in die Hände. — Die Stadt Brüſſel iſt bereits berühmt wegen ihrer originellen Klubs. Das gibt es einen Klub des Schweigens, einen Klub der Dicken, und nun hat ſich, um einem dringenden Bedürfnis abzuhelfen, der Klub der Kahlköpfe aufgetan: aufgenommen werden nur Leute mit einem abſoluten Kahlkopf wie eine „Billardkugel“. — Unmöglich.„... Sie wollen Jung⸗ geſelle bleiben, Herr Kommerzienrat? Unmög⸗ lich! Auf Ihre zukünftigen Töchter hin werden ja jetzt ſchon Schulden gemacht!“ * Seckenheim, 20. Sept. Der heutige Ferkelmarkt war mit 73 Stück befahren und wurden 60 zum Preiſe von 10— 14 Mk. pro 1 1 N 15 5 7 Bodenanstriehe als und der Haushaltung notwendigen Materialien und Gerätſchaften zuverläſſiger Bedienung Bernſteinlackfarbe, Fpirituslack, Uuiverſal-goden- 00 2 e farbe zu 50 Pfg. das Pfund, gut trocknend, ſehr ausgiebig und dauerhaft, Lodenöl, e e Stauhfreies Oel, Parket- und Lingleum-Wichſe, Möhellacke, Polituren. 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Wir beehren uns hiervon die beteiligten Grundbeſitzer und Beſitzer von Anlagen in Kenntnis zu ſetzen. Seckenheim, 17. September 1904. Bürgermeisteramt Volz. Schmitt. Bekanntmachung. Die Sonntagsruhe in der Induſtrie betr. Nr. 5 768. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß nunmehr nach einer getroffenen Regelung der, gemäߧ 105 d. R.⸗G.⸗O. und der Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 5/ II 1895(R.⸗Geſ.⸗ Bl. S. 12) zuläſſigen ausnahmsweiſen Beſchäftigung von Arbeitern an 6 Sonntagen im Jahr im Handwerk der Schuhmacher, Schneider, Putzmacherei und Kürschner ſtattgegeben wurde und zwar an den 2 Sonntagen vor Oſtern. 8 5„ Pfingſten. e 5„ Kirchweihe. 3 1„ Weihnachten. Seckenheim, 17. September 1904. Bürgermeiſteramt Volz. Schmitt. Bekanntmachung. Nr. 5765. Nachdem in einem weiteren Hausſtande dahier Scharlach ausgebrochen iſt, bringen wir nachſtehend die zur Verhütung der Ver⸗ breitung von Diphterie und Scharlach vorgeſchriebenen Maßregeln zur öffentlichen Kenntnis: f Verordnung. „Das Familienhaupt, in deſſen Wohnung eine Erkrankung an Diphtherie oder Scharlach vorkommt, iſt verpflichtet; a. für thunlichſte Abſonderung des Erkrankten zu ſorgen; b. die zu ſeinem Hausſtand gehörende Kinder im Alter bis zu 14 Jahren— diejenigen, welche die Volksſchule beſuchen, ohne Unterſchied des Alters— vom Beſuche der Schule und der Kirche abzuhalten und darauf hinzuwirken, daß der Verkehr dieſer Kinder mit anderen Kindern, insbeſondere auf öffentlichen Straßen und Plätzen, tunlichſt beſchränkt werde; c. die erforderlichen Desinfektionsmaßnahmen gemäß der beige⸗ druckten Anweiſung(Anlage J) zu bewirken. Die Maßregeln unter a und b ſind zu beobachten, bis 4 Wochen ſeit Beginn der Erkrankung abgelaufen ſind und eine ſorgfältige Reini⸗ gung des Kranken entſprechend der Anweiſung über das Desinfektions⸗ verfahren ſtattgefunden hat. Wird der Kranke oder werden die zum Hausſtand gehörenden ge⸗ ſunden Kinder aus der Wohnung entfernt, ſo hat die Maßregel unter b auf die letzteren bis zum Ablauf von 8 Tagen ſeit dieſer Entfernung Anwendung zu finden. f Wenn mehrere Erkrankungen im gleichen Hausſtande erfolgen, iſt die Maßregel unter b bis zum Ablauf von 4 Wochen ſeit Beginn der letzten Erkrankung zu beachten, ſofern nicht entſprechend der Beſtimmung in Abſatzung 3 die Abkürzung dieſer Dauer ſtatthaft iſt. Bei ſtattgehabter Erkrankung an Diphtherie kann auf Grund einer ärztlichen Beſcheinigung, daß die vollſtändige Geneſung des Erkrankten eingetreten, die vorſchriftsmäßige Reinigung und Desinfektion vorgenom⸗ men und kein neuer Erkrankungsfall im Hausſtande vorgekommen iſt die Beobachtung der Maßregel unter a und b durch den Bezirksarzt ſchon nach 14 Tagen ſeit Beginn der Erkrankung nachgelaſſen werden. Der Zutritt zu Leichen der an Diphtherie oder Scharlach Geſtor⸗ benen iſt tunlich zu beſchränken, insbeſondere Kindern nicht zu geſtatten. Auch zu den Leichenbegängniſſen dürfen in ſolchen Fällen Kinder nicht beigezogen werden. f Seckenheim, den 17. September 1904. Bürgermeiſteramt: Volz. brunteubane geſucht. Schulhausneubau Seckenheim. Griechiſche Weine ärztlich empfohlen für Kinder, Kranke und Magenleidende. 2 Die ſchönſte und reichhaltigſte 4 Bux k in- un d für Berbſt und Winter erhalten Sie von E 6* ep-Pber. 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