Anzeigeblatt für Seckenheim ung J lbesheſm. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 Redaktion, ruck nud Nerlag von J. Helfrich in geckenheim. Anzeigen: Die Iſpaltige Garmondzeile oder deren Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 83. Samstag, den 15. Oktober 1904. 4. Jahrgang. Ausland. Tokio, 14. Okt. a Hauptquartier der japaniſchen Mandſchurei⸗ Armee beſagt, die Japaner hätten im geſtri⸗ gen Kampfe— am 12. Oktober— allge⸗ meine Erfolge gehabt. Alle 3 Armeen haben entſchiedene Vorteile errungen. Die zur Um⸗ zingelung der Ruſſen bei Prentſihu vorge⸗ nommenen Operationen nahmen einen gün⸗ ſtigen Fortgang. Die Zahl der im Kampfe ſtehenden Truppen übertrifft diejenige in der Schlacht bei Lianjang und an mehreren Punkten iſt der Kampf ein ſo verzweifelter, wie bisher noch nicht im gegenwärtigen Kriege. Die Verluſte ſind ſehr groß. Die Angriffe der Ruſſen in der Umgegend von Penſihu wurden auf allen Punkten zurück⸗ gewieſen. Die Verfolgung der Ruſſen geht beſtens vor ſich. Die Ruſſen flohen in Un⸗ ordnung nach Norden. ü n Tokio, 13. Okt. Die Ruſſen ſollen längs der ganzen Front auf dem Rückzuge begriffen ſein. Die ruſſiſche Abteilung, die mit dem rechten japaniſchen Flügel bei Benſihu kämpft, ſoll allem Anſchein nach eingeſchloſſen ſein und 8 Geſchütze verloren haben. Aus Nah und Fern. ( Seckenheim, 14. Okt. Der neuge⸗ gründete interkonfeſſionelle hieſige Frauen⸗ Verein iſt durch Beſchluß des ECentral⸗ Comites mit Allerhöchſter Genehmi⸗ gung Ihrer Kgl. Hoheit der Groß⸗ herzogin als Zweigverein in den Landes⸗ verband aufgenommen worden und hat da⸗ durch Körperſchaftsrechte erworben. Es wird die hieſige Einwohnerſchaft auch freuen, zu hören, daß Ihre Kgl. Hoheit, unſere hohe Protektorin, dem Vereine den Betrag von 50 Mark„zur Erleichterung der erſten Ein⸗ richtung“ aus höchſtihrer Handkaſſe zu ge⸗ währen die Gnade hatte. Seckenheim, 14. Okt. Wie bereits angekündigt, findet nächſten Sonntag, 16. Okt., Nachmittags 3 Uhr in Seckenheim das Rück⸗ wettſpiel mit dem Fußballverein Speyer ſtatt. Leider iſt auch diesmal die Secken⸗ heimer Mannſchaft arg zerriſſen, indem die⸗ ſelbe trotz eingeſtellten Erſatzes wohl ſchwer⸗ ö 515 auf 0 vorſchriftsmäßige Elfzahl ge⸗ Ein Bericht aus dem racht werden kann. Selbſtverſtändlich wird dabei das Zuſammenſpiel ein weniger f chönes und abgerundetes, und der alte, bewährte Kern der Mannſchaft wird alles aufbieten müſſen, um einer Niederlage zu entgehen. § Seckenheim, 14. Okt. Das Pro⸗ viantamt Mannheim kauft noch diesjährigen Hafer und eventl. auch Roggen bei Zahlung marktgängiger Preiſe. Angebote werden daher jederzeit gerne entgegengenommen. Schwetzingen, 12. Okt. Vor dem hieſigen Bezirksrat ſtand geſtern die Fried⸗ richsfelder Gemeinderatswahl erneut zur Ver⸗ handlung. Das Ergebnis war die Kaſſierung der Wahl. Nun hat ſich der Verwaltungs⸗ hof als höchſte Inſtanz noch einmal mit der Sache zu beſchäftigen, da feitens der unter⸗ legenen Partei Berufung eingelegt wird. Bretten, 12. Okt. Geſtern abend brach im benachbarten Gondelsheim durch Exploſion einer Petroleumlampe im Stalle des Landwirts Karl Horſt Feuer aus, das binnen kurzer Zeit Scheuer und Haus des genannten, ſowie die Scheuer und den Schuppen des Landwirts Karl Lotſchein einäſcherte. Dem Landwirt Lotſchein iſt auch einiges Vieh verbrannt. Pforzheim, 13. Okt. Ueber eine Großherzogs⸗Geburtstagsfeier in der Türkei wird dem Pf. A. geſchrieben: In Kaſtro, einem Dorfe auf der Inſel Thaſos, warf am 9. September das deutſche Kriegsſchiff „Loreley“ Anker. Es hatte an Bord den kaiſerl. deutſchen Botſchafter in Konſtantin⸗ opel, Frhrn. Marſchall v. Biberſtein, ferner Genercllkonſul Steifenſand und eine Anzahl Herren von der deutſchen Botſchaft und vom Generalkonſulat in Konſtantinopel. Der Be⸗ ſuch galt den Zinkminen des Herrn Speidel aus Pforzheim. Nach Beſichtigung der Minen fand ein gemütliches Beiſammenſein in der Behauſung letztgenannter Herren ſtatt, wobei Exz. von Marſchall auf die patriotiſche Be⸗ deutung des Tages hinwies, einen Toaſt auf unſeren Großherzog als Neſtor der deutſchen Fürſten ausbrachte und dabei ſeiner chen des Meiſters anweſend, ſowie die Knaben Befriedigung Ausdruck verlieh, dieſes Feſt nen. Bei Anbruch der Dunkelheit fand im Auslande bei Badenern begehen zu kön⸗ Galatafel an Bord der„Loreley“ ſtatt und um 10 Uhr abends dampfte dieſelbe wieder nach Konſtantinopel zurück. Furtwangen, 13. Okt. Der 20 Jahre alte ledige Malergehilfe Albert Benzen⸗ höfer fiel am ſtädtiſchen Krankenhauſe etwa 10 Meter hoch vom Gerüſt herunter; er brach den rechten Arm und erlitt ſchwere innere Verletzungen. Baden⸗Baden, 13. Okt. Der deutſche Kronprinz ſcheint ein ſehr gemütlicher Herr zu ſein. Wie dem„Echo von Baden-Baden“ mitgeteilt wird, beſuchte er während ſeines hieſigen Aufenthaltes das Konzert der ungari⸗ ſchen Hauskapelle im Hotel Stephanie. Nach⸗ dem er eine Weile zugehört hatte, ließ er ſeine Violine bringen, ſtellte ſich zu den Muſikern und ſpielte eine Stunde mit der Kapelle ver⸗ ſchiedene Muſikſtücke, u. a. das Lieblingsſtück ſeiner Braut, der Herzogin Cäeilie. Zum Schluß ſchenkte der Kronprinz dem Dirigenten der Kapelle, Muſikdirektor Dombovari Josei Babary, eine prächtige Buſennadel mit Mono⸗ gramm und Krone Offenburg, 12. Okt. In einer hieſigen Wirtſchaft übergab ein Gaſt der Kellnerin einen Hundertmarkſchein zum Wechſeln. Als er nach Umlauf einiger Minuten auf Aus⸗ zahlung des die Zeche überſteigenden Betrages drängte, wurde ihm die Mitteilung, die Kellnerin habe einem anderen Mädchen den Schein zum Wechſeln am Büffet übergeben und dieſe habe denſelben, meinend, es ſei ein imitierter Schein, in den Ofen geworfen. Ludwigshafen, 12. Okt. Eine fol⸗ genſchwere Exploſion ereignete ſich geſtern abend im Hauſe des Bäckermeiſters Gg. Gickeleiter zu Ludwigshafen. Während des Anheizens des Backofens platzte das Dampf⸗ leitungsrohr. Die herausſtrömenden Gaſe entzündeten ſich und ſchlugen nach rückwärts. Der Bäckerburſche Gg. Gickeleiter, ein Ver⸗ wandter des Meiſters, trug hierbei ſchwere Brandwunden davon. Im Backofenraum waren außerdem noch das jährige Töchter⸗ Ludwig und Auguſt Volkmer, welche eben⸗ falls Brandwunden im Geſicht und an den In letzter Stunde. Original⸗noman von W. Spangenberg. 6)(Nachdruck verboten.) Es war um Mitternacht, als Frank heim⸗ kehrte und ſich geräuſchlos auf ſein Lager ſtreckte. Am Morgen erſchien er heiterer als ſonſt und gab ſeiner Gattin einige Banknoten mit dem Bemerken: f „Hier, Eva, aber ich bitte Dich dringend, künftighin weder Deinen Vater zu beſuchen, noch auch etwas von ihm anzunehmen. Ich will nicht, daß er ſich damit brüſtet, mich durch Almoſen zu unterſtützen, und fühle noch Kraft und Fähigkeiten genug in mir, meine Familie ernähren zu können.“ N f 5 Ueberraſcht ruhte ihr Blick auf den Bank⸗ noten, die ſie in der Hand hielt, aber es war keine Freude, die ſie darüber empfand, im Gegenteil, die einem Verbot gleichkommende Bitte des Gatten, ihren Vater nicht mehr zu beſuchen, ſchnitt ihr tief ins Herz. „Haſt Du Ausſicht auf eine beſſere Stellung, hilft Dein Freund Dir?“ fragte ſie ſchüchtern. „Ja, er hilft mir, es werden wieder ſchönere Tage für uns kommen.“ ** d Drittes Kapitel. Still und zurückgezogen, von dem rauſchen⸗ den Getriebe der Hauptſtadt unberührt, ver⸗ lebten die Bewohner der Villa Rheinwald ihre Zeit, ungeſtört von dem geſchäftigen Haſten und Jagen, wie es da drinnen, in den das Häuſermeer durchkreuzenden Straßen jedem ſich nach Ruhe Sehnenden eine Plage war. Der große Park, in deſſen Mittelpunkt, von Geſträuch und Baumgruppen aller Art um⸗ geben, ſich die Villa erhob, während Stallungen und ſonſtige Nebengebäude im Hintergrunde lagen, prangte jetzt, Ausgangs Mai, im reichſten Blätter⸗ und Blütenſchmucke, der ein würziges Aroma ausſtrömte. Schon früh, ſobald die erſten Sonnenſtrahlen durchs Fenſter drangen, erhob ſich Rheinwald, ging hinaus und durch⸗ ſtreifte, dem lieblichen Concerte der gefiederten Sänger lauſchend, ſein Beſitztum. Bevor die Kinder zum Schulbeſuch nach der Stadt fuhren, nahm er mit ihnen in einem Glaspavillon, den er auf einer kleinen Anhöhe hatte errichten laſſen, das Frühſtück ein. Hier verbrachte er dann, unterbrochen von kurzen Spaziergängen, die er in Zwiſchenräumen wiederholte, den größten Teil des Tages leſend, oder ſich ſonſt⸗ wie unterhaltend. Oft wurde es Abend, ohne daß er inzwiſchen die Villa betrat. An weniger warmen Tagen ließ er ſich wohl auch ſein Pferd ſatteln, einen Ritt in die Umgebung zu machen, oder er unternahm, wenn Wilhelm und Gretchen von der Schule zurückgekehrt, mit ihnen eine Tour nach dem nahen Walde. Dieſe Lebensweiſe hatte den gewünſchten Erfolg, ſein übermäßiger Leibesumfang ſchwand und er fühlte ſich, wie er häufig ſagte, förmlich verjüngt, ſo daß er ſich ſelbſt noch eine Reihe von Jahren beſten Wohlbefindens glaubte prophezeien zu dürfen. Seine Tochter Eva hatte Rheinwald ſeit dem Tage, an dem er das Anerbieten gemacht, ſie bei ſich aufnehmen zu wollen, nur noch einmal geſehen. Sie war gekommen, dem Vater mitzuteilen, daß ſie, da Frank jetzt beſſer für ſeine Familie ſorge, vorläufig von einer Trennung abſehen wolle. Rheinwald deutete dies als ein gutes Zeichen, ohne ſich jedoch großen Hoffnungen auf eine ernſtliche und nachhaltige Beſſerung des Schwiegerſohnes hinzugeben. Er war Menſchenkenner genug, um zu wiſſen, daß jemand wie Frank, der ſo ſtark zum Nichtstun, zum Leichſinn neigt, nur ſelten aus eigener Kraft wieder in andere Wege einlenkt, hatte aber aus Schonung für die Tochter über dieſe ſeine Anſchauung ge⸗ ſchwiegen. In einſamen Stunden jedoch ging ihm dieſe Angelegeaheit oft durch den Kopf, ſo auch heute, als er Nachmittags, die Augen halb geſchloſſen, im Pavillon in einem Lehſtuhl ruhte. „Guten Tag, lieber Herr Rheinwald!“ ſchreckte ihn eine bekannte Stimme auf. Kommerzierat Lindenberg ſtand vor ihm. „Tauſend!“ rief Rheinwald freudig,“ haſt Du es wirklich einmal gewagt, Dich in dieſe F CCC Armen davontrugen. Die Verletzungen des Bäckerburſchen ſind erheblich, doch glaubt man ihn am Leben erhalten zu können. Rammels bach, 13. Okt. Der vor 22 Jahren nach Nordarmerika ausgewanderte Karl Korb kam vor einigen Tagen in die Heimat zurück. Geſtern wurde er von der Gendarmerie in Empfang genommen and nach Kaiſerslautern überführt, um eine Strafe wegen Verletzung ſeiner Militärpflicht zu verbüßen. Er wurde ſeiner Zeit in eine Geldſtraf von 300 Mark, bei Nichtzahlung zu 60 Tagen Gefängnis verurteilt, welche Strafe er nun antreten muß. Kempten, 12. Okt. Als der heute früh um 2 Uhr 34 Min. fällige Schnellzug auf dem hieſigen Bahnhofe eintraf, begaben ſich ein Oberkontolleur und einige Grenzwächter von der hieſigen Zollbehörde in den Zug und nahmen während der Fahrt desſelben eine Reviſtion vor. Die Grenzwächter nahmen in dem Zuge drei Schmuggler, darunter eine Frau feſt, die eine größere Menge von Saccharin bei ſich Bewegung und riß die beiden Arbeiter mit. führten. Ein vierter Schmuggler ſprang bei der Station Hergatz aus dem Zuge und wurde heute früh auf einem Nebengeleiſe tot aufge⸗ funden. Die Zollbeamten hatten von Lindau aus bereits die Kemptener Polizeibehörde ver⸗ ſtändigt, welche die Schmuggler verhaftete und in die Fronfeſte abführte. Bei den Schmugg⸗ lern wurden im ganzen 123 Kilogramm Saccharin vorgefunden. Die Schmuggler ſollen ihr Handwerk ſchon ſeit längerer Zeit be⸗ treiben. Das Saccharin hatten ſie in den Taſchen ihrer Ueberzieher und im Futter der Aermel eingenäht. Die Frau trug es unter ihren Kleidern. Ein fünfter Schmuggler hatte bereits in Lindau Verdacht geſchöpft und daher den Zug verlaſſen. Alle Schmuggler ſind aus Niederbayern. Dürkheim, 12. Okt. Ein Bubenſtück wurde dieſer Tage einem hieſigen Wirte verübt, indem dieſem nicht weniger als 24 meiſt fette Gänſe von ruchloſer Hand vergiftet wurden, welche alle bis auf einige, verendeten. Hoffent⸗ lich gelingt es unſerer Polizei, den oder die ruchloſen Täter dieſer gemeinen ermitteln. Augsburg, 12. Okt. Ein neuer Saiſon⸗ Artikel. Ein Augsburger Steinmetzmeiſter inſeriert ſeit einiger Zeit:„Wegen vorgerückter Saiſon habe mich entſchloſſen, Grabſteine zu weit reduzierten Preiſen abzuſetzen.“ Der Mann befürchtet offenbar den baldigen An⸗ bruch eines geſünderen Zeitalters, in welchem das Sterben aufhört. Möge er recht behalten! ö Neuſtadt, 11. Okt. Von der Launen⸗ haftigkeit des Glücks erzählt der„Hochw.“ folgendes Stückchen: Ein Schollacher Hof— bauer hatte von der Gauausſtellung eine Brotſchneidemaſchine aus Neuſtadt kommen laſſen. Da ihm dieſelbe aus irgend einem Grunde nicht gefiel, ſo ſandte er ſie dem Neuſtadter Kaufmann zurück. In der Aus⸗ ſtellung maſchine ausgeſtellt und da ſie der Kommiſ⸗ Tat zu vermißt. wurde u. a. auch dieſe Brotſchneide⸗ 75 ſion gefiel, zur Lotterie angekauft. Und wer gewann dieſelbe? Unſer Hofbauer von 1 Vielleicht gefällt ſie ihm jetzt eſſer. Münſter, 14. Okt. Unter Anwendung von Chlorkalk hatten unlängſt der Wirt Willmann und der Tagner Schacka in der Fecht nach Forellen gefiſcht. Sie warfen Ehlorkalk ins Waſſer, wodurch die Fiſche vergiftet wurden, die ſie dann herausfiſchten. Sie mußten ihre leichtſinnige Forellenfiſcherei ſchwer büßen. Das Schöffengericht verurteilte ſie zu 4 Wochen Gefängnis.. Kiel, 13. Okt. Heute gingen 16 See⸗ Offiziere, darunter drei Schiffskommandanten, Fähnriche und Mannſchaften aſiatiſche Kreuzer⸗Geſchwader ab. Der Trans⸗ port, deſſen Führer Kapitänleutnant Iſendahl iſt, trifft Ende November in Shanghai ein. Franfurt, 12. Okt. Heute vormittag verunglückten in einem Porzellanwarenhauſe in der Brönnerſtraße an einem Aufzug zwei Arbeiter. Der Aufzug ſetzte ſich plötzlich in Der eine wurde ſchwer, der andere leichter verletzt. Raringen, 12. Okt. Ein Rechtsſuchen⸗ der erſchien vor dem hieſigen Vormundſchafts⸗ richter und verlangte eine Auskunft. Da ſeinem Erſuchen nicht augenblicklich entſprochen wurde, ergriff er im Aerger einen Stuhl und ſtürzte damit auf den Richter los. Dann ergriff er den anweſenden Referendar, den er gegen die Wand warf. Jedoch wurde er bald von den übrigen herbeeilenden Beamten überwältig und der Polizei übergeben. i Berlin, 11. Okt. Eine auffallende Anklage hat ein Unfall im Betriebe der Ber⸗ liner Hochbahn zur Folge gehabt. Vor kur⸗ zem wollte ein Kaufmann Holtz mit ſeinem dreijährigen Söhnchen eine Fahrt mit der Hochbahn machen. Auf dem Perron konnte er, da er einige Packete trug, ſeinen Sohn nicht an der Hand führen uad ſo ſchritt dieſer vor ihm her, um den haltenden Zug zu betreten. An der Tür des Wagens an⸗ gekommen, geriet der Knabe zwiſchen Bahn⸗ ſteig und Trittbrett, die an dieſer Stelle einen Zwiſchenraum von 17 Zentimetern laſſen. Mit den Händen klammerte er ſich an dem Trittbrett feſt, mit den Füßen be⸗ rührte er die Stromleitung. Trotzdem der Vater ſein Kind ſofort emporriß, wobei er ſelbſt einen empfindlichen elektriſchen Schlag erhielt, war es bereits zu ſpät; der Knabe ſtarb gleich darauf. Nun hat der Staatsan⸗ walt am Landgericht 2 gegen den unglück⸗ lichen Vater die Anklage wegen fahrläſſiger Tötung erhoben. a Wien, 12. Okt. Hier wurde geſtern ein myſteriöſer Mord entdeckt. Im Bezirk Maria⸗ hilf wurde ſeit einigen Tagen der dortſelbſt wohnende Fabrikant Klein mit ſeiner Frau Als ſeine Wohnung geſtern polizeilich ſtellte ſich heraus, daß das geöffnet wurde, Dagegen wurde Ehepaar verſchwunden war. für das oſt⸗ in den verlaſſenen Räumen die Leiche des 73 Jahre alten Armenrats Joſef Sikora aufge⸗ funden. Die ganze Leiche war zerſtückelt in einen Sack eingebunden und unter einem Ruhebett verſteckt. Da Frau Klein einen un⸗ ſittlichen Lebenswandel führte, nimmt die Polizei an, daß ſie den ſehr wohlhabenden Sikora ihn ihre Wohnung verſchleppt hat, wo er von dem Manne ermordet wurde. Nachträglich ſtellt ſich heraus, daß eine Kellnerin von Pforzheim 120000 Kronen in der Lotterie nicht gewonnen hat und daß ihr auch niemand das Los um 80000 Mk. abgeſchwätzt hat.„Sonſt iſt aber alles wahr an der Nachricht.“ 5 8 Von einem eigenartigen Wiederſehen berichtet der Reiter Panzer. Bevor er in die ſüdweſtafrikaniſche Schutztruppe eintrat, war er bei einem oſtpreußiſchen Beſitzer bedienſtet. Als er in Swakopmund einen Pferdetransport abholte, war er nicht wenig erſtaunt, von einem Schimmel mit freudigem Wiehern be⸗ grüßt zu werden. Er erkannte nun das Pferd, das er bei ſeinem früheren Herrn zwei Jahre hindurch geflegt hatte. Auf ſeine Bitte erhielt der Mann den Schimmel als Dienſtpferd zu⸗ geteilt. — Eine alte Rothaut, die noch gegen die Blaßgeſichter kämpfte, iſt in Nordamerika ge⸗ ſtorben: Der Häuptling Joſef von den Nez⸗ Perces⸗Indianern. Im Jahre 1878 begrub er die Streitaxt, nachdem ſeine Krieger von General Miles umzingelt worden waren. Er gelobte, nie wieder gegen die Weißen zu kämpfen und hielt ſein Wort. Secken heim, 15. Ol, Bei der geſtrigen Verſteigerung der Jagd, welche be⸗ kanntlich in drei Diſtrikte eingeteilt wurde, erreichte der erſte Diſtrikt nicht die Taxe und wird deshalb nocheinmal verſteigert. Der 2. Diſtrikt mit 1000 Mk. Taxe, wurde von Herrn Fritz Netz in Mannheim um 1630 Mk. und der 3. Diſtrikt mit 500 Mk. Taxe von Herrn Direktor Bolze in Mannheim um 910 Mark geſteigert. Tür Wirte! Bismarkheringe Rollmöpse Sardinen Ochsenmaulsalat Georg Röser. Ordentlicher Junge kann die Buchdruckerei erlernen in der Buchdruckerei J. helfrich. Gegend zu verirren, wo die Haſen und Füchſe ſich gute Nacht ſagen?“ „Nur um mich zu überzeugen, ob Du noch unter den Lebenden weilſt. „Oho, ſoweit iſt es noch nicht, daß mich Himmelsgendarmen zur großen Armee ab⸗ get ich denke, das hat noch ein Jahrzehnt eit.“ „Nein, Rheinwald, der eigentliche Grund meines Hierſeirs iſt der: meine Familie weilt ſeit ſechs Wochen in Harzburg zur Kur und in den nächſten Tagen will ich ſie von dort ab⸗ holen. Haſt Du nicht Luſt, mich auf dieſer kurzen Reiſe zu begleiten?“ Rheinwald wiegte nachdenklich ſein Haupt hin und her. 5 5 „Ich bin ſo bequem geworden,“ ſagte er, „daß mir das Fahren auf der Bahn nicht mehr behagt, ja läſtig iſt.“ „Mein Gott, die paar Stunden von hier nach Harzburg— in zwei Tagen iſt die ganze Geſchichte abgemacht und Du ſitzeſt wieder hier! Mir wäre aber Deine Geſellſchaft ſehr angenehm.“ f „Na, nieinetwegen— wann ſoll die Fahrt losgehen?“ „Uebermorgen!“ „Sage mal, Lindenberg,“ fragte Rhein⸗ wald,„was treibt denn eigentlich Dein Wild⸗ fang, Windbeutel, oder wie heißt der windige Rotkopf gleich?“ Du me Handgriff, jeder Federſtrich, den er machte, war eine Dummheit. 8 „Wahrhaftig, ich bemitleide den armen Vater, dem der ungeratene Burſche doch wahr⸗ ſcheinlich wieder zur Laſt liegt,“ bemerkte Rheinwald. „Daß der Alte ihm noch etwas giebt, olut ausgeſchloſſen, denn er riefe die Verſicherung ge⸗ Sohn nun endgiltig aus Es iſt mir ein jetzt treibt, er K dabei, Donnerstag früh ſieben Uhr, Du holſt mich ab, wir fahren dann zuſammen zum Bahnhof.“ Lindenberg entfernte fich, Rheinwald ver⸗ fiel wieder in Nachdenken, die Mitteilung des Freundes, daß Frank mit Windheim verkehre, hatte ihn ernſt geſtimmt, der eine ſchien ihm noch verachtenswerter als der andere. Der Schwiegerſohn verfügte, wie er durch die Tochter erfahren, über größere Geldmittel als früher, Windheim war von ſeinem Vater ver⸗ ſtoßen, lebte auf elegantem Fuße, trotzdem er ſich beſchäftigungslos umhertrieb— woher kam das alles? Wer konnte die Antwort auf dieſe Frage geben? 8 Der Donnerstagmorgen kam, reiſefertig, in heiterer Laune, trat Rheinwald in das Kinderzimmer, wo die Haushälterin mit dem Ankleiden der Kleinen beſchäftigt war— er nahm den zättlichſten Abſchied von ſeinen Lieblingen und ſagte: 555 0 „Frau Birkner, ich weiß zwar Wilhelm und Gretchen bei Ihnen in ſicherer Obhut, aber ich bitte Sie dennoch, achten Sie ja ſorgfältig darauf, daß den Kindern nichts zu⸗ ſtößt. Man kann nicht wiſſen, welche unvor⸗ hergeſehenen Ereigniſſe eintreten.“ i„Seien Sie unbeſorgt, Herr Rheinwald, ich werde über die Kinder wachen, wie über meinen Augapfel. 6 (Fortſetzung folgt.) 2 Bekanntmachung. Nr. 5765 und 9209. Nachdem in zwei weiteren Hausſtänden 79 dahier, Diphterie und Scharlach ausgebrochen iſt, bringen wir nachſtehend 5 die zur Verhütung der Verbreitung von Diphterie und Scharlach vor⸗ vorgeſchriebenen Maßregeln zur öffentlichen Kenntnis: Verordnung. Das Familienhaupt, in deſſen Wohnung eine Erkrankung an Diphtherie oder Scharlach vorkommt, iſt verpflichtet; a. für thunlichſte Abſonderung des Erkrankten zu ſorgen; b. die zu ſeinem Hausſtand gehörende Kinder im Alter bis zu 14 Jahren— diejenigen, welche die Volksſchule beſuchen, ohne Unterſchied des Alters— vom Beſuche der Schule und der Kirche abzuhalten und darauf hinzuwirken, daß der Verkehr dieſer Kinder mit anderen Kindern, insbeſondere auf öffentlichen Straßen und Plätzen, tunlichſt beſchränkt werde; c. die erforderlichen Desinfektionsmaßnahmen gemäß der beige⸗ druckten Anweiſung(Anlage)) zu bewirken. Die Maßregeln unter a und b ſind zu beobachten, bis 4 Wochen ſeit Beginn der Erkrankung abgelaufen ſind und eine ſorgfältige Reini⸗ gung des Kranken entſprechend der Anweiſung über das Desinfektions⸗ verfahren ſtattgefunden hat. Wird der Kranke oder werden die zum Hausſtand gehörenden ge⸗ ſunden Kinder aus der Wohnung entfernt, ſo hat die Maßregel unter b 5 auf die letzteren bis zum Ablauf von 8 Tagen ſeit dieſer Entfernung 4 Anwendung zu finden. ö Wenn mehrere Erkrankungen im gleichen Hausſtande erfolgen, iſt . die Maßregel unter b bis zum Ablauf von 4 Wochen ſeit Beginn der . letzten Erkrankung zu beachten, ſofern nicht entſprechend der Beſtimmung .. in Abſatzung 3 die Abkürzung dieſer Dauer ſtatthaft iſt. . Bei ſtattgehabter Erkrankung an Diphtherie kann auf Grund einer 3 ärztlichen Beſcheinigung, daß die vollſtändige Geneſung des Erkrankten eingetreten, die vorſchriftsmäßige Reinigung und Desinfektion vorgenom⸗ 1 men und kein neuer Erkrankungsfall im Hausſtande vorgekommen iſt 1 die Beobachtung der Maßregel unter a und b durch den Bezirksarzt 4 ſchon nach 14 Tagen ſeit Beginn der Erkrankung nachgelaſſen werden. . Der Zutritt zu Leichen der an Diphtherie oder Scharlach Geſtor⸗ 3 5 benen iſt tunlich zu beſchränken, insbeſondere Kindern nicht zu geſtatten. 1 1 Auch zu den Leichenbegängniſſen dürfen in ſolchen Fällen Kinder 1 nicht beigezogen werden. g 5 . Seckenheim, den 13. Oktober 1904. 1 d Bürgermeisteramt: r 5 Volz. Bekanntmachung. 1 5 Die Fortſchaffung von Schutt uſw. betr. 3 Wir bringen in Erinnerung, daß die Ablagerung von Schutt am Neckarvorland(Katzenneckar) und Kieskopf ſtreng verboten iſt und Zu⸗ widerhandlungen bei der Großh. Rheinbauinſpektion zur Anzeige gebracht *. werden müßten; ferner darf kein Schutt mehr auf die Straße im Koch⸗ 3 bhegel— Mittelſtraße— gebracht werden, da die Auffüllung dieſes 5 Weges jetzt beendigt iſt. Dagegen kann auf die Wilhelmſtraße an den von uns kenntlich Die ſchönſte und reichhaltigſte Bux EKkIin- un d leiderstoff-RKRollektion für Herbſt und Winter erhalten Sie von er ber. Auerkaunt beſte Oualitäten. Spißzen, Länder, Rindermützen etc. Hüte: Mützen. Fabrik⸗Niederlage der Chemischen Lack- und Farb-Werke 0 0 8 J 2 14 Anton Peter& Cie., radenburg a. h. 5 von ſämmtlichen ö Oel⸗ und trockenen Farben, Oele, Spiritus, Bernsteinlacke, fertig zum Anstrich. dtauhfreſes Bodenöl, Parquetwichse Verkauf zu Fabrikpreiſen durch Herrn eorg Röſer, Secenheim. Dοοοοοοτοοο Fußball⸗Geſellſchaft 8 Nen inge en 8 1 1 5 Frauen- und Rinder- Sung 1 auf urſerem Platze ihümpke, Wettſpiel wollene Socken, mit Speyerer Fußballverein I. Hemden⸗ u. Hemden⸗ Der 1. Captain. e. 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Die Schlüſſel ſind bei Herrn Karl Volz, Friedrichſtraße, erhältlich. Der Vorſtand. Kalender 5 haben bei b J. Helfrich. J 8 8 Schönes Castanien (große ital. 8 2 75 einge⸗ Tochterk alb troffen. zu verkaufen. August Jericho. Oefen, Herde i kauft ene Röser. Blütenhonig Alte Oefen und Herde werden zu verkaufen. in Zahlung genommen. Georg Röser. Jakob Volz, Luiſenſtr. 16. Garantirt reiner Nachdem der hieſige Frauen⸗Verein als Zweig⸗Verein in den Verband des Bad. Frauen⸗Vereins aufgenommen worden iſt, laden wir alle Frauen Seckenheims herzlich ein, unſerm Vereine beizutreten, indem wir auf die bereits bekannt gegebenen Arbeiten und Zwecke des Vereins hinweiſen. Der geitritt erfolgt durch eigenhändige Unterſchrift in die cirkulierenden Mitgliederliſten. Dabei möge angegeben werden, welchen Beitrag die ſich Anmeldenden monatlich entrichten wollen. Seckenheim, den 4. Oktober 1904. Im Namen des Vorſtandes: Frau Bürgermeister Volz. Frau Dr. N. 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