— 7 warme Anſprache an die Anweſenden. mit Zitherbegleitung muſterhaft Auzeigeblatt für Seckenbeim und Mloesbeim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 Redaktion, ruck und Verlag von J. Helfrich in geckenheim. Nr. 15. Anzeigen: Die iſpaltige Garmondzeil, oder deren Raum 10 Pfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Mittwoch, den 8. März 1905. 5. Jahrgang Aus Nah und Fern. [ Seckenheim, 6. März. Am letzten Sonntag hielt der Evang. Arbeiterverein wieder einen Familienabend mit Theateraufführung im okal zum Löwen ab. Derſelbe war ſehr gut beſucht und iſt auch ſchön verlaufen. Nach einer Begrüßung des 1. Vorſtandes ſprach Fräulein Heidt einen ſchönen Prolog:„Dem Kaiſer“. Dann hielt Herr. Pfarrer Roth eine Hierauf wechſelten Theaterſtücke und gemeinſame Ge⸗ ſänge mit einander ab. Die Theaterſtücke wurden durchweg ſehr ſchön geſpielt und erhiel⸗ ten den ungeteilten Beifall aller Anweſenden. luch wir wollen nicht unterlaſſen, hier an dieſer Stelle den Mitwirkenden für die Mühe unſern beſten Danf auszuſprechen. „ Seckenheim, 6. März. Der dies⸗ jährige Ball der Zimmerſchützengeſellſchaft am Samstag abend im Gaſthaus zum Bad. Hof nahm, wie nicht anders zu erwarten war, einen glänzenden Verlauf. Die Idee des Vorſtandes, Ein Tag in Tyrol“ zu veranſtalten, fand ſeitens der Beſucher gute Aufnahme und waren wider Erwarten viele dem Feſte angepaßten Koſtüme vertreten. Der Eingang zum Saal wurde durch eine elektriſche Gebirgsbahn bewerk⸗ ſtelligt und befand ſich der Beſucher plötzlich in Mitte einer reizenden Gebirgslandſchaft. Die Dekoration, ſchneebedeckte Berge, grüne Wieſen, plättſchernde Bäche, idylliſche gelegene Land⸗ häuſer, bergſteigende Touriſten uſw. vorſtellend, wirkte großartig und fand ungeteilten Beifall. Der künſtliche Berg, hergeſtellt von Eberbacher elsblöcken“, wurde fleißig beſtiegen und das unell mit elektriſchem Aufzug gut benützt. ür die Unterhaltung ſorgte neben der Tanz⸗ muſik in erſter Linie die Tyroler Sängergeſell⸗ chaft„D' Wimmersbacher“(3 Herren und Damen), welche verſchiedene Gebirgslieder vortrugen. uch ein Preisſchießen für Damen und Herren fand lebhafte Beteiligung. Ebenſo erfreute ſich Das Knusperhäuchen“ und das„Zum ſüßen Nädel“ guten Zuſpruch. Die ganze originelle Idee des Feſtes war einſchlagend und nur allzufrüh für die Feſtteilnehmer mahnte die frühe Morgenſtunde zum Aufbruch. handbreit. Mannheim, 5. März. Ein gräßlicher Mord wurde Samstag vormittag in dem Hauſe Lit. B 7, 12, das in einer der wenigſt be⸗ gangenen Straßen unſerer Stadt liegt, verübt. Frau Mina Hirſch Wwe. bewohnt in dem fraglichen Hauſe allein das zweite Stockwerk. Frau Hirſch teilt ihre Wohnung nur mit einer Perſon, ihrem Dienſtmädchen, der 22jährigen Suſanne Senges. Geſtern vormittag begab ſich Frau Wittwe Hirſch wie gewöhnlich an Samstagen zum Gottesdienſt nach der Syna⸗ goge, während die Senges allein in der Wohn⸗ nung zurückblieb, um die Zimmer in Ordnung zu machen. Kurz nach 10 Uhr kehrte Frau H. nach ihrer Wohnung zurück. Als ſie den Ab⸗ ſchluß geöffnet hatte, fiel der bejahrten Dame die Ruhe in der Behauſung auf. Die Dame begab ſich nun nach der Wohnung, um nach dem Müdchen zu ſehen. Erſt als ſie den Salon betrat, ſollte ihr die Gewißheit über den Verbleib ihres Mädchens werden. Lang aus⸗ geſtreckt lag dasſelbe, über und über mit Blut beſudelt, als Leiche auf dem teppichbelegten Fußboden. wurde erſt klar, auf welch' ſcheußliche Weiſe das arme Opfer abgeſchlachtet worden iſt. Die Leiche lag der Länge nach rücklings auf dem Boden, die beiden Arme ſeitlich ausge⸗ ſtreckt. Der Kopf glich einem einzigen Blut⸗ klumpen. Die Stirne iſt der Breite nach gänzlich geſpalten. Die klaffende Wunde iſt Die Gehirnmaſſe iſt ausgetreten Dieſe ſchwere Verletzung allein hätte genügt, um das arme Weſen auf der Stelle zu töten. Der Mörder hat ſich aber hiermit nicht begnügt denn er hat ſeinem Opfer noch die Kehle halb durchſchnitten und die linke Ohrmuſchel mittels Meſſer zerfetzt. Auch die Bruſt des Mädchens weiſt mehrere Stichwunden auf. Allem An⸗ ſcheine nach hat der Mörder von ſeinem Opfer nicht eher abgelaſſen, bis dasſelbe vollſtändig das Leben ausgehaucht hatte. liegt nicht vor. Man neigt der Annahme zu, daß es ſich mehr um einen Racheakt handelt. Der Mordtat verdächtig iſt der 27 Jahre alte verheiratete Tapezier Georg Becker, hier wohn⸗ haft, gebürtig von Heidelberg. Er wurde ſofort am Samstag mittag verhaftet und in das Unterſuchungsgefängnis abgeführt. Ob Bei näherer Beſichtigung der Leiche a Kampfes zeigen. Ein Raubmord Becker wirklich der Möcder iſt, ſteht noch dahin; er leugnet entſchieden, doch ſind die gegen ihn vorhandenen Verdachtsgründen ſehr ſchwerwiegender Natur. Kirchheim(A. Heidelberg), 4. März. Geſtern geriet der Kaufmann Benz von Heidel⸗ berg zwiſchen ſein Fuhrwerk und eine Mauer und wurde dabei ſo ſtark gegen die Mauer ge⸗ drückt, daß er Verletzungen erhielt, welche ſeinen Tod zur Folge hatten. Benz wollte heute Hochzeit machen. Peterzell, 5. März. Der unter dem Verdachte, kleinen Kindern Branntwein gegeben zu haben, wodurch der Tod eines Kindes herbei— geführt wurde, verhaftete Taglöhner Beha von Lauterbach wurde mangels Beweiſe aus der Haft entlaſſen. Freiburg, 5. März. Geſtern in der Frühe fand man einige Meter von der Land⸗ ſtraße Freiburg⸗Zähringen entfernt die Leiche eines etwa 40jährigen, dem Arbeiterſtande an⸗ gehörenden Mannes auf offener Wieſe. Der Platz ringsumher ſoll, wie der„Fbg. Ztg.“ von Augenzeugen mitgeteilt wird, Spuren eines Uhr und Uhrkette ſowie das Portemonnaie des Mannes lagen zerſtreut um die Leiche herum. Das Gericht und die Staats⸗ anwaltſchaft begaben ſich bald nach Auffinden der Leiche auf den Fundplatz. Der Tod des Unglücklichen wurde, wie Strangulationsſpuren am Halſe zeigen, durch Erdroſſelung herbeige⸗ führt. Es liegt alſo ohne Zweifel abermals ein ſchweres Verbrechen vor. Der Getötete iſt ein 35 Jahre alter Kurzwarenhändler(an⸗ ſcheinend Hauſierer) und ſoll Feſenmaier heißen. Der Mann war taubſtumm. i Rhodt(Pfalz), 4. März. Zu Anfang dieſer Woche erſchien ein Herr aus Mülhauſen im Elſaß hier, wie er angab, iſt er Notariats⸗ gehilfe, um Nachforſchungen zu pflegen über Verwandte eines gewiſſen Pflanz, der im vorigen Jahrhundert ausgewandert iſt und der in der neuen Welt ſich ein fabelhaftes Ver⸗ mögen erworben haben ſoll, deſſen Höhe ſieben Millionen Dollar(28 Millionen Mark) beträgt. Der Erblaſſer ſoll in Rhodt geboren ſein, doch konnte bis jetzt zur Stunde der Nachweis noch nicht erbracht werden, obwohl hier die Familie Pflanz noch ſtark vertreten iſt. Schon im In letzter Stunde. Original⸗Roman von W. Spangenberg. 85(Nachdruck verboten.) 55 Wonne erfüllen mußte, als ſie den nach em Süden führenden Zug beſtiegen. Und Nie beglückt war das von Liebesluſt und lebesfreude erfüllte Brautpaar, während es in digem Empfinden an den zauberiſchen, vom onnenglanz überfluteten Landſchaftsbildern vorüberſauſte! Und dann ſaßen ſie wieder and in Hand, Auge in Auge verſunken und räumten von der glückverheißenden Zukunft, für die in naher Zeit des Prieſters Hand ſie verbinden ſollte. 10 Auch die nächſte Umgebung des Rhein⸗ wald ſchen Landhauſes prangte wieder im zungfräulichen Frühlingsſchmucke; von Jahr zu ahr hatte der ſorgſame Gärtner Verbeſſerungen gli Verſchönerungen angebracht; der Garten 75 einem kleinen Paradieſe und das kleinſte f eckchen zeigte von der peinlichen Pflege, die m der Beſitzer angedeihen ließ. Heute ſchien 1 einwald ganz beſonders viel und wichtiges 8 thun zu haben; mit einem großen, breit⸗ n Strohhut auf dem Kopfe, in einem 5 nleinenen Jackett eilte er bald hier, bald et hin und erteilte die nötigen Anweifungen, dann ſtieg er bis ans Dach die Leiter hinauf und hantirte mit den üppig wuchernden Wein⸗ ranken, deren friſches Laub das Haus noch dichter als vor Jahren einhüllte. Unterdeſſen ſchritt durch die zufällig offene Gartenthür ein Wieder war's ein Maientag, ſo herrlich und ſchön, daß er das Menſchenherz mit Freude elegant gekleidetes Paar herein, beſah ſich fiüchtig die Blumenbeete und ſonſtigen Anlagen vor dem Hauſe und wandte ſich dann nach jener Seite hin, wo Rheinwald ſich befand. Dieſer war jedoch in ſeine Arbeit ſo eifrig vertieft, daß er die Ankommenden, welche ihm ſchon mehrere Minuten zugeſehen, gar nicht bemerkte und erſt durch leiſes Kichern aufmerk⸗ ſam wurde. „Grüß Gott, liebes Brüderchen, bitte, ſteige doch ein wenig zu uns herab!“ rief Gretchen neckiſch zu ihm hinauf. Freudig erregt und erſtaunt zugleich ſchaute er aus der Höhe auf ſie hernieder. Die verſchleierte Dame hatte er ſofort erkannt, doch wer war der ſtattliche Herr, mit dem ſie Arm in Arm daſtand, an den ſie, ſich ſo zu⸗ traulich anſchmiegte? „Nun, nun, lieber Bruder, komme herunter!“ rief Gretchen wieder mit luſtigem Lachen. „Du ſollſt des Rätſels Löſung ſofort er⸗ fahren.“ 5 Einige Sekunden, er hat den Erdboden erreicht, Bruder und Schweſter flogen ſich in die Arme, begrüßten un küßten ſich. „Mein Bruder Julius— mein Bräutigam John Barkly!“ machte ſie die beiden Männer bekannt. Die Lippen halb geöffnet, einen fragenden Blick auf die Schweſter werfend, wandte Julius ſich dann dem Herrn zu, deſſen männ⸗ lich ſchönes Geſicht dunkles Lockenhaar und ein gleichfarbiger Vollbart umrahmten, ſah ihm in die treuherzigen Augen, reichte ihm die Hand und ſagte in einem Gemiſch von Herzlichkeit und Verlegenheit: „Seien Sie mir willkommen!“ „Sie ſind überraſcht, Herr Rheinwald, und das finde ich ganz natürlich,“ ſagte Barkly, „daß ich ſo unerwartet und unangemeldet bei Ihnen erſcheine. Ich bitte dieſerhalb um Ver⸗ zeihung, kann aber nicht umhin, dieſe kleine Sünderin dafür verantwortlich zu machen. „Mit Vergnügen will ich dieſe Verant⸗ wortung übernehmen, doch vor allem wollen wir ſehen, wo unſere anderen lieben Leute ſtecken!“ In freudiger Erregung hatte Gretchen das ausgerufen und eilte den beiden beflügelten Schrittes voraus. Sie hatte eben die Schwelle des Hauſes überſchritten, als die Schweſter ihr entgegentrat. „Eva!“— Gretchen!“ klang es faſt jubelnd durcheinander. „Du allein?“ fragte die erſtere. Gretchen wurde der Antwort überhoben, denn ſchon kamen Barkly und der Bruder hinzu, es folgte die Wiederholung der Ueber⸗ mit dem wettergebräunten Antlitz? Ein Aus⸗ vorigen Jahre war ein Mann aus dem Elſaß hier, um in dieſer Sache Nachforſchungen an⸗ zuſtellen. München, 5. März. Der Polizeibericht meldet: Geſtern abend kamen auf dem hieſigen Hauptbahnhof aus dem Poſtwagen der Strecke Ulm⸗Salzburg 3 Poſtbeutel mit etwa 12000 bis 15000 Mark Wertinhalt abhanden. Köln, 5. März, In Rosbach a. d. Sieg warf geſtern die irrſinnige Frau eines Rotten⸗ arbeiters ihre drei Kinder in die Sieg und ſprang dann ſelbſt hinein. Alle vier ſind er— trunken. 5 Berlin, 5. März. Mit der Einführung der 4. Wagenklaſſe in Elſaß⸗Lothringen wird auch die Pfälziſche Eiſenbahn die 4. Klaſſe auf ihren Linien einrichten, ſelbſt wenn das rechts- rheiniſche Bayern ſich nicht dazu entſchlöſſe. Die bayeriſche Staatsregierung ſoll auf der Reformkonferenz dieſer Einführung in der Pfalz ſchon aus Konkurrenzrückſichten zuge⸗ ſtimmt haben, da ſonſt der pfälziſche Perſonen⸗ Tranſitverkehr ſtark Not leiden würde. Berlin, 5. März. Der„Schleſ. Ztg.“ zufolge wird die militäriſche Bewachung der Gefängniſſe und Zuchthäuſer vom 1. Oktober ab aufgehoben. Die Bewachung der Strafan— ſtalten liegt dann den Zivilbehörden ob. Berlin, 5. März. Endlich hört man wieder etwas vom„klugen Hans“, dem Wunderpferde! Er hat ſeinen Pfleger Schultz übel zugerichtet, der mit ſchweren Verletzungen im Lazaruskrankenhaus darniederliegt. Schon ſeit einiger Zeit bemerkte die Umgebung, daß Hans„nervös“ geworden war. Er erledigte ſeine Schularbeiten nicht mit gewohnter Friſche, bekundete aber andererſeits einen hervorragenden Appetit. Neuen Exempeln und arithmetiſchen Nüſſen, die ihm Herr von Oſten zu knacken gab, begegnete er mit den Zeichen äußerſter Reiz⸗ barkeit. Als Andenken an den nervöſen Hans wird der Verletzte zeitlebens eine entſtellende Geſichtsnarbe davontragen. Gleiwitz, 5. März. Der„Oberſchleſiſche Wanderer“ meldet: Geſtern abend iſt auf dem zur Preußengrube bei Miechowitz gehörigen Jelka⸗Schachte die Arbeiterbühne der 320 Meter⸗Soole auf die 270 Meter⸗Soole herab⸗ geſtürzt. Hierbei wurden 20 Bergleute in die Tiefe geriſſen; 16 davon ſind, da die Waſſer⸗ haltungsmaſchine durch die Steinmaſſen zer⸗ trümmert wurde, erſchlagen oder ertrunken. Die übrigen 4 Mann ſind gerettet. Eine Leiche iſt bisher geborgen. Die Grube gehörte dem Grafen Thiele-Winkler. Paris, 3. März. Geſtern abend wurde an der ſüdlichen Stadtgrenze von Paris die mehr als 70 Jahre alte Hausbeſitzerin und Rentnerin Bardon ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie war an Händen und Füßen gefeſſelt und hatte einen Knebel tief im Munde ſtecken, an dem ſie erſtickt zu ſein ſcheint. Die alte Dame lebte trotz ihres Reichtums ohne Dienſtboten und beſorgte ihren Haushalt allein. Die Mörder ſcheinen übrigens nur geringe Beute gemacht zu haben. tundren hinter Turnchansk iſt unter den Renn⸗ tieren eine Seuche ausgebrochen, welcher 20,000 Tiere zum Opfer fielen. Mehrere Tunguſen welche das Fleiſch der erkrankten Renntieren genoſſen, ſtarben. Newyork, 1. März. Seit heute erhalten die Maurer in Newyork die höchſten Löhne, die ihnen hier bisher je gezahlt wurden. Auf Grund einer neuen Vereinbarung zwiſchen der Maurergewerkſchaft und dem Verbande der Bauarbeiter erhalten die Maurer jetzt einen Stundenlohn von rund drei Mark gegen früher 2.75 Mk. für die Stunde. Die Maurer hoffen danach, in der Bauſaiſon, wo ſie lange Ar⸗ beitszeit haben, durchſchnittlich 240 Mark wöchentlich zu verdienen. Die neuen Lohn⸗ vereinbarungen kommen 9000 Maurern zugute. Zur Erklärung ſtellen die Maurer in Be⸗ rechnungen, dieſen hohen Löhnen die hohen Koſten des Lebensunterhaltes in Newyork und den Umſtand gegenüber daß ſie nur ein halbes Jahr lang Arbeit haben. Auszug aus den Standesregiſternu der Gemeinde Seckenheim. Getraute: Februar. 4. Fahrbach Wilhelm Sattler mit Anna Bauder.. ö 9. Zahn Karl Architekt mit Suſanna Barbara Lochbühler. 11. Probſt Philipp Bahnarbeiter mit Maria Eva Raule. 16. Kegel Joſef Taglöhner mit Anna Kreutzer 16. Frey Fritz Architekt mit Anna Maria Seitz. 18. Blümmel Wilhelm Schuhmacher mit Katharina Sichler. 23. Bühler Hermann Landwirt mit Anna Suſanna Seitz. Geſtorbene: Februar. 3. Anton Mathias, S. d. Fabrikarbeiters Peter Appel u. ſ. E. Mathilde geb. Nied 15 Tage alt. 4. Luiſe, T. d. Mechanikers Albert Gutbrod u. ſ. E. Fanny geb. Brüſtle 3 Monate 25 Tage alt. Suſanna Eliſabetha Sturm geb. Klumb, 69 Jahre 8 Monate 9 Tage alt. Landwirt Adam Ding, 61 Jahre 3 Monate Margareta, T. d. Straßenwarts Stefan Winkler u. ſ. E. Katharina geb. Schreck 5 Tage alt. Taglöhner Franz Link Ehefrau Barbara geb. Stefan 42 Jahre 3 Monate 6 Tage alt. Vermiſchtes. — Ueber eine ergötzliche Kleinbahn⸗Idylle wird aus Oberbayern folgendes berichtet: Stieg Irkutsk, 5. März. In den Tunguſen⸗ bei Feilnbach in Station Feilnbach in die elek⸗ 21 Tage alt.* da neulich ein biederes Bäuerlein von Kronwitt triſche Bahn Aibling⸗Feilnbach ein, um nach Aibling zu fahren. Trotz öfterer Aufforderung des Schaffners, das Fahrgeld zu berappen, weigerte ſich der Bauer mit dem Bemerken: „Dös gibt's net, Moanſt i bin ſo dumm wie die andern. Zahlt wird erſcht, bal ma in Aibling ſinn. Zahl i vorher, unn da Zueg bleibt wieda ſteck'n, kann i den halbeten Weg zu Fuaß hoamgehn, unn dös Fahrgeld kriegſt nimma z'ruck. Abſchieb'n Schaffna, daderbei bleibt's, in Oabling kriegſt Dei paar Pfennig.“ Und richtig blieb es dabei, der elektriſch Beför⸗ derte entrichtete erſt an der Ankunftsſtation ſeinen Obolus. Der Kronwitter Mann hat übrigens ganz recht gehabt; der Bahn geht öfters die Elektrizität aus und wems dann eilt, der geht am beſten zu Fuß weiter. — Der böſe Tannenbaum. Aus Gießen berichtet der dortige Anzeiger:„Im vergangenen Herbſt ging ein junger Gelehrter, der längere Zeit auf der hieſigen Univerſitätsbibliothek tätig war, mit einem Stipendium nach Griechenland zu wiſſenſchaftlichen Studien. In der Weih⸗ nachtszeit ſandten ihm ſeine Angehörigen aus Mecklenburg einen Tannenbaum als Chriſtge⸗ ſchenk. Doch die Zollbehörde zu Athen lieferte den Tannenbaum nicht an den Empfänger ab, ſondern ſchickte ihn nach Mecklenburg zurück mit dem Bemerken, daß die Einführung eines ſolchen Baumes in Griechenland wegen der Reblausgefahr nicht angängig ſei.“ — Eine Feindin des Lichts. Eine junge Dame, die Guslaternen ausdreht, dürfte zu den Seltenheiten menſchlicher Art gehören. Wie ein Bielefelder Blatt berichtet, beſitzt aber dieſe Stadt ein derartiges Weſen. In der letzten Zeit kam es wiederholt vor, daß eine Gas⸗ laterne in der Gütersloher Straße nachts aus⸗ gelöſcht wurde. Man legte ſich nun einige Nächte auf die Lauer. Um die mitternächtige Stunde trippelte mit zierlich tändelndem Schritt eine Maid auf die Mittte des Platzes, kletterte behende an der Laterne hinauf: Huſch! erloſch die Flamme. Von rauher Hand wurde die laternenlöſchende Jungfrau beim Abſtieg feſtgehalten und von Gasarbeitern zur Polizei⸗ wache geführt, wo ihre Perſonalien feſtgeſtellt wurden, Sie gab als Erklärung für ihre merkwürdige Handlung an,„es mache ihr Spaß!“. 5 — Eine ganz ſcheußliche Tierquälerei ließ ſich am vergangenen Montag einer der Fahr⸗ burſchen eines Sandgrubenbeſitzers in Bebra zu Schulden kommen. Das rechte Pferd wollte nicht ziehen: infolgedeſſen band er die Zunge des Tieres an einen Strick und ſchlang dieſen um die Deichſel, damit das Tier durch den Anzug des Sattelpferdes zum Ziehen ge⸗ zwungen wurde. Bevor es aber hierzu kam, ſprang das gequälte Pfrd zurück und riß ſich die Zunge faſt ganz heraus. Der Tierquäler wurde ſofort verhaftet. — Die wegen Verdachts des Mordes in raſchungsfeene, wie ſie ſich ſoeben draußen ab⸗ geſpielt. ſchaart und nahmen Teil an der Freude, die alle beſeelte. 5 Freude! Gewiß, Julius und Eva waren glücklich, nach mehreren Jahren die Schweſter wieder einmal in ihrer Mitte zu ſehen; zuvor⸗ kommend und liebenswürdig wie möglich be— gegnete ſie deren Bräutigam, deſſen ſympatiſche Erſcheinung den günſtigſten Eindruck auf ſie machte, und doch konnten ſie ſich eines Gefühls der Beklommenheit nicht erwehren. Vorzugs⸗ weiſe Julius empfand eine ihm unerklärliche, rätſelhafte Unruhe, ihm war es, als müſſe jeden Augenblick Haller dazwiſchen treten und ihn mit Vorwürfen überhäufen— hatte er ihm nicht Mut zugeſprochen, ſeine ſchon geſunkenen Hoffnunger auf's Neue belebt! Und noch ein anderes war es ein dunkles, unbeſtimmtes etwas, dem er keinen Namen zu geben ver⸗ mochte und das eine ſo recht ungezwungene, frohe Laune nicht in ihm aufkommen laſſen wollte. John Barkly, wer war der Mann g 7 . länder, vielleicht ein Italiener. Aber die ſeltſam leuchtenden blauen Augen, wo hatte er ſie geſehen, wo war er dieſem Blick begegnet? Es mußte ſchon lange her ſein, denn ſo ſehr er auch ſein Gedächtniß anſtrengte, er vermochte ſich keiner Begegnung zu erinnern. Nachdem die Gäſte ſich körperlich geſtärkt und von den Anſtrengungen der Reiſe ſich wieder ein wenig erholt hatten, begab man ſich * Bald hatten auch Julius Gattin und, ſſeine Kinder ſich um die Ankömmlinge ge⸗ ſich mit ihm, in einiger Entfernung folgten 6 worden, es ihm zu ſagen. in den Garten und durchkreuzte denſelben nach allen Richtungen. Frau Rheinwald und Eva hatten Barkly in der Mitte und unterhielten ihnen Julius und Gretchen, ebenfalls in leb⸗ haftem Geplauder. 5 „Erlaube mir eine Frage, liebe Schweſter,“ ſagte Julius.„Fern davon, in Deine per⸗ ſönliche Angelegenheit eindringen zu wollen, möchte ich doch wiſſen, ob in letzter Zeit Richard Haller einmal an Dich geſchrieben hat.“ Gretchen ſtutzte. „Wie kommſt Du zu Frage, Julius?“ „Gretchen, mir iſt es längſt kein Ge⸗ heimniß mehr, daß Du vor Jahren im Ge⸗ heimen mit Haller verlobt warſt, aus ſeinem eigenen Munde habe ich alles, bis ins kleinſte, erfahren. Ich weiß auch, wie es gekommen, daß ihr Euch entfremdet wurdet.“ 5 „Nun, dann kann ich mich darauf be— ſchränken, Dir mitzuteilen, daß Haller nicht an mich geſchrieben, mich dagegen kürzlich in Dresden beſucht hat, nachdem ich mehrere Wochen mit John verlobt war.“ „In Dresden war er?“ rief Julius ver⸗ wundert.„Und kennt er Dein jetziges Ver⸗ hältnis?“ „Ja, es iſt mir aber nicht leicht ge⸗ Merkwürdig aber iſt, daß John und Richard früher die beſten Freunde waren und ſich nun wegen mir ent⸗ zweit haben.“ 8 a dieſer Waldshut verhafteten Heizer Duffrin 3 Sie erzählte nun dem Bruder alle Einzel⸗ heiten, und als ſie geendet, bemerkte Julius: „Dein Bräutigam iſt alſo von Geburt Deutſcher und war in Amerika! Wie iſt er dorthin gekommen und wie lange hat er dort gelebt?“ s „Das weiß er ſelbſt nicht genau, weder das eine noch das andere.“ „Sonderbar, ſonderbar, bemerkte Julius nachdenkend. Beide ſchritten hierauf auf die Laube zu, in der die anderen ſich niedergelaſſen hatten, und ſetzten ſich zu ihnen. Alle waren froh ge⸗ ſtimmt und unterhielten ſich lebhaft, nur Julius war wortkarg, ſprach wenig, ſah entweder Barkly an oder ſtierte Minuten lang gedanken⸗ voll vor ſich nieder. „„Sie beabſichtigen, ſich ſchon in etwa drei Wochen trauen zu laſſen, wie mir Gretchen mitteilte, ſagte er plotzlich zu Barkly. „Wir haben es uns wenigſtens vorge⸗ nommen,“ ſagte Barkly. „Und ich habe den Herrn gebeten, die Hochzeit doch hier bei uns zu feiern,“ warf Frau Rheinwald ein,“ erhielt aber eine ab⸗ lehnende Antwort. „Wie ich mir denke,“ bemerkte Eva, „wünſcht Herr Barkly aus Rückſichten auf ſeine Verwandtſchaft die Hochzeit in Dresden zu begehen“ (Fortſetzung folgt.) f Schlotterbeck wurden wieder freigelaſſen, da ſie ihre Unſchuld nachweiſen konnten. — Der Thronfolger kann noch nicht leſen. Einem Warſchauer Stimmungsbericht der„Voſſ. Stg.“ iſt folgendes entlehnt: In den letzten Tagen ſind mehrere Schutzleute in verſchiedenen Straßen der Stadt auf Poſten erſchoſſen wor⸗ den. Jetzt wird jedem Schutzmann ein mit Revolver bewaffneter Artilleriſt beigegeben, der über ſeine Sicherheit wachen ſoll. Die Offiziere der Ulanen und Huſaren, die während der Un⸗ ruhen das wehrloſe Volk niedergeſäbelt haben, werden derart boykottiert, daß, wenn ſie in ein Kaffeehaus eintreten, das Publikum ſofort die Zeche bezahlt und das Lokal verläßt. Ein hie⸗ ſiger armer Jude, deſſen zwei Söhne ſich vor dem Militärdienſt ins Ausland geflüchtet haben und der infolgedeſſen 600 Rubel Strafe be⸗ zahlen ſollte, hatte ſich mit einer Bittſchrift an den Thronfolger gewendet, damit ihm die Strafe erlaſſen werde. Der aus Petersburg eingetroffene Beſcheid lautete:„Da der Thron⸗ folger bei ſeinem frühen Alter noch des Leſens 5 ben werden.“— So ſorgt unfreiwilliger Humor auch in ernſter Zeit für Heiterkeit. — Vergiftung einer Milliardärin? Wie über London gemeldet wird, iſt eine der reichſten Frauen der Welt, die amerikaniſche Milliardärin Standford, in Honolulu nach dem Genuß von Sodawaſſer, dem anſcheinend Gift beigemiſcht war, unter großen Schmerzen geſtorben. Bereits vor ihrer Abreiſe von San Franeies ſoll verſucht worden ſein, Frau St. zu ver⸗ giften. Die Verſtorbene war ſehr wohltätig und ſpendete mehr als 120 Millionen Mark, errichtete auch eine Univerſität. — Ein neuer Schmugglerkniff iſt an der ruſſichen Grenze bei Tilſit entdeckt worden. Grenzſoldaten ſchoſſen einen gewaltigen Papier⸗ drachen herunter, der in ſeinem Innern zwanzig goldene mit Edelſteinen beſetzte Uhren und wervolle Spitzen verborgen hielt. — Die Negerbevölkerung der Vereinigten Staaten beträgt 9 204 631 Köpfe. 77 Proz. ſind Landarbeiter; ferner zählt man 21000 werden im Himmel geſchloſſen“!“— Ehemann: 12000 Damenſchneider, 10000 Lokomotivführer und Heizer, 5000 Schuhmacher, 4000 Muſiker, 2000 Schauſpieler und 1000 Rechtsanwälte — In der Stadt Syrakus in den Ver⸗ 8 einigten Staaten ſtarb kürzlich John Dunſen unter Hinterlaſſung eines Vermögens von faſt acht Millionen Mark. Er war in ſeiner Jugend Stiefelputzer ohne jegliche Bildung, wandte ſich dann dem Pferdehandel zu und erwarb dadurch ſeine Millionen. — Poeſie und Proſa. lieber Freund, „„ es bleibt ewig wahr: Ehen „Ganz gut— aber merken Sie ſichs: Rechnungen werden auf Erden bezahlt!“ g —, Boshaft. Jüngerer Lebemann(zu ſeinem bejahrten Freund, der ſich vor einigen Tagen verlobt hat):„Willſt du nicht ſo gut ſein, mich deiner künftigen Witwe vorzu⸗ ſtellen?“ Seckenheim, 7. März. Der heutige Ferkelmarkt war mit 100 Stück befahren und unkundig iſt, kann der Bitte keine Folge gege⸗ Aerzte, 16000 Prediger, Zimmerleute, 20 000 Barbiere, faſt ebenſovieleſ wurden 80 zum Preiſe von 2426 Mk. pro 15000 Maurer,] Paar abgeſetzt. Bekanntmachung und Einladung. Am Dienstag, den 21. März 1905, nachmittags 5 Uhr findet im Rathausſaale eine Sitzung des Bürgerausſchuſſes ſtatt. Die erren Mitglieder werden dazu mit dem Erſuchen um pünktliches Er⸗ ſcheinen eingeladen. Gegenſtände der Tages⸗Ordnung ſind: 1. Die Wahl der Mitglieder der Rechnungskommiſſion für 1905. 2. Die Wahl der Mitglieder der Kontrolbehörde für 1905. 3. Die Einführung der erweiterten Volksſchule in Rheinau, hier die Errichtung zweier Hauptlehrerſtellen. 4. Die Herſtellung der Wilhelmſtraße in Seckenheim. 5. Die Anſtellung eines Recfners(Erhebers) für den Nebenort Rheinau. N Y ſandgrube in Seckenheim. 7. Genehmigung der mit Herrn prakt. Arzt Dr. Alfred Reh in Rheinau bezügl. der Behandlung von Ortsarmen und Mit⸗ gliedern der Gemeindekrankenverſicherung abgeſchloſſene Verträge. 8. Die Aufhebung der Nachtwache und Anſtellung eines dritten Polizeidieners in Seckenheim. 9. Den Verkauf von Gemeindegelände an die Eiſenbahnverwaltung. 10. Die Verbeſcheidung der Gemeinderechnung, Gemeindekranken⸗ 1 08 ſowie der Rechnung der Ortsviehverſicherungsanſtalt ür 1903. 11. Bekanntgabe eines amtlichen Erlaſſes: Aufhebung der gemeinen Schafweide betr. 8 2. Genehmigung des Gemeindevoranſchlags für 1905. Erläuterungsbericht zu obiger Tagesordnung liegt bis zum Sitzungs⸗ tage in Seckenheim auf dem Rathauſe Zimmer Nr. 6 in Rheinau auf em Gemeindehauſe zur Einſicht auf. Seckenheim, 10. März 1905. f Der gürgermeiſter 3 0 13. Bekanntmachung. Zubereitung von Mörtel für Bauausführungen betr. ö Nr. 32.434 J. An die Bürgermeiſterämter des Landbezirks: Es ſt zu unſerer Kenntnis gekommen, daß in den Landbezirken von Bau⸗ nternehmern öfters Humus⸗ oder Mutterboden zur Mörtelzubereitung derwendet wird. Wir machen nachdrücklichſt darauf aufmerkſam, daß aß dies unzuläſſig iſt und nur ſcharfnörniger Sand als zur Her⸗ ſte ung von brauchbarem Mörtel geeignet erachtet werden kann. Mannheim, 2. März 1905. Groh. gezirksamt: Abteilung 4. Neff. Nr. 1648. Vorſtehendes bringen wir zur öffentlichen Kenntnis. Seckenheim, 4. März 1905. Kürgermeiſteramt: Volz. Gärten⸗ und Aeckerverpachtung. 9 Nr. 1702. Am Freitag, den 10. März 1905, Vormittags bil Ahr werden 6 Gärten(bisherige Waſchbleiche) auf die Dauer Martini 1913— alſo auf 9 Jahre— und 6 Aecker, welche bei andgrube entſtanden ſind, letztere auf 1 Jahr(bis Martini 1905) athausſaale öffentlich verpachtet. den u Ju gleicher Zeit findet auch die Verloſung der Altwaldſtücke unter ſofe Berechtigten ſtatt, welche hiermit aufgefordert werden, die Looszettel 15 in Empfang zu nehmen, ferner werden die im Neuvermeſſungs⸗ 1 17 liegenden Spitzen, ſoweit ſie nicht von den ſeitherigen Pächtern Furückbehalten werden, für die Dauer der Reſtperiode verpachtet. Seckenheim, 6. März 1905. Gemeinderat: Volz. Uergebung von Bauarbeiten. „Zum Neubau eines Schulhauſes in Seckenheim werden nachſtehende Arbeiten an in Seckenheim u. Rheinau anſäßige Handwerker vergeben: 1. Verputzarbeiten,. Schreinerarbeiten, Ratſchreiber Ritter. Ratſchreiber Ritter. „Die Errichtung der Stelle eines Aufſehers für die Gemeinde- 4. Glaſerarbeiten, 5. Tüncherarbeiten, Zeichnungen, Bedingungen und Arbeitsbeſchriebe können auf dem Rathaus in Seckenheim Zimmer 7 jeweils morgens 9— 12 und mittags 2—-4 eingeſehen werden, woſelbſt auch Angebotsformulare abgegeben werden. Die Eröffnung der Angebote erfolgt Freitag, den 17. Mär; 1905, mittags 3 Uhr in Gegenwart etwa erſchienener Bieter. Die Zuſchlagsfriſt beträgt 14 Tage. a Seckenheim, den 28. Februar 1905. Gemeinderat: Ratſchreiber Volz. Ritter. Zwangsuerſteigerungs⸗ Zurücknahme. Mittwoch, den 15. März 1905 in das Rathaus zu Seckenheim beſtimmte Zwangsverſteigerung der Grundſtücke Lagerbuch⸗Nummer 162 a, 4746 und 6048 der Ge⸗ markung Seckenheim, Eigentum der Schloſſer Fruno Honeg Eheleute in Seckenheim findet. nieht ſtatt. Mannheim, 28. Februar 1905 5 Gr. Notariat LX. 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Militär-Verein Seckenheim. Einladung zu der am Sonntag, den 12. März 1905, nachmittags 3 Uhr im Lokal„Zähringer Hof“ ſtattfindenden General. Berſammlung. Tages⸗Ordnung: 12 Geiſchten tagen des e 2. Bericht des Schriftführers, 3. Kaſſenbericht des Kaſſiers, 4. Vorſtandswahl, 5. Verſchiedene Vereinsangelegenheiten. ſchiedene Eintritt: Gesangverein Liederkranz Seckenheim. (Lokal zur Roſe.) Sountag, den 12. März, abends 7 Uhr kommen ver⸗ Theaterstücke zur Aufführung. Hierzu ladet jedermann freundlichſt ein Der Vorſtand. e den 19. März werden die Stücke nochmals gegeben. 1. Platz 30 Pfg., 2. Platz 20 Pfg. Sonntag, den 19. Märcz haben unſere Ehrenmitglieder freien Zutritt. Wegen Wichtigkeit des Tagesordnung iſt puͤnktliches und vollzähliges Erſcheinen ſehr erwünſcht. Der Vorſtand 5. Men del Sonntag, den 19. März, zum„Schwanen“ Anton Peter& Cie. Ladenburg a. h. von ſämmtlichen Evang. Arbeiter-Verein Seckenheim. nachmittags ½3 Uhr im Lokal e eneral⸗Verſammlun Fabrik⸗Niederlage der Tages- Ae 5 a 9. Chemischen Lack- und Farb-Werke 3. Verſchiedenes Um 4 Uhr Vortrag des Herrn Verſicherungsmathematikers Braun aus Mannheim über„Die deutſche Volkswirtſchaft vor 100 Jahren“, wozu freundlichſt die Mitglieder einladet Der Vorſtand. Oel⸗ und trockenen Farben, Oele, Spiritus, Bernsteinlacke, fertig zum Austricl. Staubfreies Bodenöl, Parquetwichse Verkauf zu Fabrikpreiſen durch Herrn Georg Röſer, Seckenheim. Panorama Nen ausgeſlellt! Mannheim. Koloſſalrundgemälde Erstürmung der Spicherer Höhen (6. Auguſt 1870.) Täglich geöffnet. Eintritt 50 Pig, Kinder 30 Pfg., Vereine Preisermäßigung. Zabn-Atelier Theodor Seiser P, 15 Strohmarkt Mannheim Strohmarkt P K, 15 5 Um einem mehrfach geäußerten Wunſch ſeitens meiner Seckenheimer Bekannten zu entſprechen, habe ich mich enſchloſſen, in Seckenheim eine 8 Filial⸗BYraxis zu eröffnen. 15 Zahnziehen nach Wunſch ſchmerzlos. 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