* N Ju heit „ 1 5 5* 5 Anzeigeblatt für Noesbeim und Seckenbeim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 Redaktion, Druck und Verlag von J. Helfrich in Seckenheim. Anzeigen: Die Iſpaltige Garmondzeil« oder deren Raum 10 Pfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 26. Samstag, den 1. April 1905. 5. Jahrgang f Ausland. Takio, 30 März. Die Japaner rücken ſchneller als vermutet vor und haben eine aber⸗ malige Umgehung des Feindes zum Zweck. Eine allgemeine Bewegung wird binnen kurzem erwartet. Man nimmt an, daß die Ruſſen ſich in das Sungari⸗Tal zurückziehen, um ſich in der Nähe von Charbin zu konzentrieren. Petersburg, 30. März. Der hieſigen Geheim⸗Polizei iſt die Entdeckung eines weit verzweigten und gut angelegten Komplotts ge⸗ lungen, welches gegen das Leben des Groß⸗ fürſten Wladimir ſowie gegen den General⸗ gouverneur Trepow und den Miniſter des Innern, Bulygin, gerichtet war. Nach ſorg⸗ fältiger Beobachtung wurden geſtern nacht ins⸗ geſamt 12 Mitglieder der Kampfesorganiſation in verſchiedenen Teilen der Stadt gleichzeitig verhaftet. Dabei iſt ſchwer belaſtendes Beweis⸗ material beſchlagnahmt worden. Das Haupt dieſer 12 iſt ein gewiſſer Sawizki, welcher unter der Kampfesorganiſation eine leitende Rolle geſpielt hat. Außerdem ſind unter den Verhafteten zwei Frauen zu nennen, eine namens Javanowsja, eine fanatiſche Anarchiſtin und eine namens Leontjewa, die Tchter des früheren Vizegouverneurs in Poltowa. Zwei von den männlichen Mitgliedern überwachten, als Droſchkenkutſcher verkleidet, in unauffälliger Weiſe die Ausfahrtsſtunden des Generalgou⸗ verneurs Trepow, Miniſters Bulygins und des Großfürſten Wladimir. Bei 9 Perſonen, welche alle den gebildeten Kreiſen angehören, ſind die amen noch nicht feſtgeſtellt worden, da alle unter falſchen Päſſen lebten. Aus Nah und Fern. . Seckenheim, 1. April. Der Voran⸗ ſchlag für 1905 ſieht Ausgaben im Betrage von 199 137 Mk. vor, dieſen ſtehen an Ein⸗ nahmen 87 087 Mk. gegenüber; der reſtliche Aufwand mit 112 050 Mk. wird durch die ürgergenußauflage, welche 4594.80 Mk. ein⸗ bringt und eine Umlage von 35 Pfg. auf 5 Steuerkapital von rund 31 Millionen ge⸗ deckt. Das Steuerkapital hat gegen das Vor⸗ lun um 1½ Millionen zugenommen. Die mlage von 35 Pfg. wird auf eine Reihe von ———— Jahren beibehalten werden können, da im Rahmen derſelben über 15,000 Mk. für außer⸗ ordentliche Aufwendungen enthalten ſind und das Steuerkapital im ſteten Wachſen begrif⸗ fen iſt. *Seckenheim, 31. März. Am Sonn⸗ tag, den 2. April feiern die Eheleute Wendelin Kreutzer und ſeine Ehefrau Gretchen geb. Gruber das Feſt der ſilbernen Hochzeit. Dem Jubelpaare die beſten Glückwünſche. ll Seckenheim, 29. März. Die Fuß⸗ ballgeſellſchaft Seckenheim 1898 wird kommen⸗ den Sonntag einen ihr bislang unbekannten Gegner, die erſte Mannſchaft des Fußballvereins „Pfalz“ Ludwigshafen zu Gaſte haben, der ſich Nachmittags 3 Uhr Seckenheims erſte Mannſchaft zum Wettſpiel ſtellen wird. Von Intereſſe dürfte es ſein, ob und bis zu wel⸗ chem Grade ſich die Seckenheimer Mannſchaft ihrer vorjährigen glänzenden Form wieder ge⸗ nähert hat. Denn unverkennbar ſind bereits die Fortſchritte, die ſie in einem Zeitraum von 14 Tagen gemacht hat. Konnte man im erſten Wettſpiel gegen Mannheimer Fußballgeſellſchaft 1896(Reſultat 3:1) alles andere denn Zu⸗ ſammenſpiel und Balltechnik gewahr werden, ſo zeigte letzten Sonntag die Stürmerreihe, obwohl nur 4 Mann ſtark, bereits ſchöne An⸗ ſätze ihrer früher ſo vorbildlichen Kombination, die denn auch ihren Ausdruck in zwei famoſen Toren fand. Und vollends die Verteidigung! Die Läufer Pfiſterer und Meier wetteiferten mit den Verteidigern Sauer und Lorentz beim Abwehren der zahlreichen gegneriſchen Angriffe. Selten hat wohl das Spiel der Seckenheimer Hintermannſchaft einen beſtechenderen Eindruck gemacht als an dieſem Tage. Zeigen dieſe Spieler auch morgen dieſelbe brillante Form und die vollſtändige Stürmerreihe ihre gewohnte Zuſammenarbeit, ſo darf man, falls auch die Ludwigshafener nicht ſchlechter ſind als ihr Ruf, einen intereſſanten Kampf auf dem grünen Raſen erwarten. Sofort nach dieſem Wett⸗ ſpiel tritt die 2. Mannſchaft der Seckenheimer Fußball⸗Geſellſchaft 1898 der erſten des Fuß⸗ ballklubs Ladenburg gegenüber. Da ich mich außerordentlich über den Sportseifer der Secken⸗ heimer Junioren freue, da derſelbe eine günſtige Perſpektive auf die Zukunft des Seckenheimer Fußballſports eröffnet, ſo tut es mir doppejt leid, ihnen für ihr Debüt eine glatte Nieder⸗ lage prophezeien zu müſſen. Doch dürfen ſie ſich keineswegs hiedurch entmutigen laſſen, ſondern unentwegt an ihrer Vorbildung arbei⸗ ten: Früh übe ſich, wer ein Meiſter werden will! Möge für dieſen Tag auch der Wetter⸗ gott einmal ein Einſehen haben, und nicht wie ſeither durch Sturm und Regen Spieler und Zuſchauer gleich beeinträchtigen und mögen beide Spiele unter einem energiſchen Schieds⸗ richter einen angenehmen Verlauf nehmen, die beſſere Mannſchaft gewinnen, und auch aus der ungerechtfertigter Weiſe ſo großen Schar der Gegner des Fußballſports mancher Saulus zum Paulus werden, daß er mit ſeinen eigenen Augen ſich ein derartiges„möderiſches Schien⸗ beintreten“ und wie die Koſenamen des Fuß⸗ ballſports alle heißen mögen, aus nächſter Nähe anſehe. Mannheim, 30. März. Der Streik in der Motorwagenfabrik von Benz u. Co. nimmt ſehr bedenkliche Formen an. Die Polizei⸗ direktion hat geſtern mittag den Auflaufparapheu (§ 116 St.⸗G.⸗B.) angeſchlagen und fügt hinzu: Wir vertrauen auf die Beſonnenheit der Ar⸗ beiterſchaft, daß ſie ſelbſt dazu beiträgt, Aus⸗ ſchreitungen hintanzuhalten. Da es am Dienstag nacht zu erheblichen Ausſchreitungen gekommen iſt, wird darauf aufmerkſam gemacht, daß große Anſammlungen von Menſchen nicht geduldet werden können. Im Laufe des geſtrigen Tages wurde auf Requiſition der Firma berittene Gendarmerie an die Fabrik entſandt und für die Abendſtunden von 6-10 Uhr wurden 70 Schutzleute von der Innenſtadt nach dem Fabrikrevier beordert. Die Menge, welche ſich geſtern abend in der Nähe der Fabrik aufhielt, war noch weit größer als am vorhergehenden Abend, nur ſtand ſie nicht, ſondern war durch die Aufforderung der Schutzleute, weiter zu gehen, in fortwährender Bewegung. Die Streikenden verhielten ſich vollſtändig ruhig; wenn die Frauen und die Kinder zu Hauſe blieben, würden Szenen, wie ſie bedauerlicherweiſe vorgeſtern abend vorkamen, vermieden. Das Gejohle und Gepfeife, das auch geſtern abend wieder aus der Menge er⸗ tönte, vollführten nur die Kinder, die ſich ſicht⸗ lich eine Freude daraus machten, die Polizei Freigesprochen. Familienroman von Lud w. Butzer. Stad pat am Abend erreichte Hartfeld das d chen Schrobenhauſen. Längſt war ihm e Ueberzeugung gekommen, daß ein Weiter⸗ 5 8 bei der Nacht in der e g mit ierigkeiten verknüpft fein alt großen Schwierigkeiten pf dazu war er vollſtändig durchnäßt und hungrig. Er hatte abb den ritt Teil des in zu ſeinem Ziele zurückgelegt, und da kleb de große Sehnſucht nach ſeiner Familie e entſchloß er ſich ſchweren Herzens zum Aus en. „Aus einem an der Landſtraße gelegenen dairtshauſe klangen die Töne einer Flöte Von 1 5 weichen, melodiſchen Spiele angezogen und 5 er feſten Hoffnung, hier keinem Bekannten 01 begegnen, betrat er die große, niedere ie Dieſe war für ländliche Verhält⸗ 1 0 beſetzt. Die Leute ſaßen rauchend 50 5 Brand ihrer Tabakspfeifen mit Zunder 1 5 ienpan unterhaltend, um die großen, dens eniehe⸗ auf welchen Talglichter und 8 e e e Ein ſtarker 0 eichmäßig i Auggen Raume 2 5. basdie anweſenden Gäſte unterhielten ſi lebhaft und blickten dabei immer 1 15 Innern nach. Der Mutter gegenüber ſaß der eine ſeltſame Menſchengruppe, die auf einer mäßigen Erhöhung im vorderen Teile der Stube ihren Sitz hatte. Es waren zwei Greiſe mit ſchneeweißen wallenden Bärten und mit ernſten ſympathiſchen Zügen, die unter der Bezeichnung „Die weißen Sänger“ im Lande umherzogen. Das meiſte Intereſſe erweckte jedoch ein weißgekleidetes Mädchen, das mit künſtleriſcher Vollendung die Flöte blies. Ueppiges, tief⸗ ſchwarzes Haar, das aufgelöſt über die Schultern fiel, ließ die Farbe ihres leidend blaſſen Ge⸗ ſichtes weiß wie Marmor erſcheinen, und der Glanz ihrer großen, träumeriſchen Augen ſchien in eine andere Welt hinüberzuſtrahlen. Hartfeld erhielt in der Wirtſchaft Nacht⸗ quartier und nahm an einem freien Tiſche, der Sängergruppe gegenüber, Platz. Die einfachen, gemütlichen Volkslieder der beiden Greiſe und die Flötenvorträge des ſchönen Mädchens fanden ein dankbares Publikum. In Hartfeld erweckte das einſchmeichelnde Spiel eine Flut von Erinnerungen. Mit halbge⸗ ſchloſſenen Augen ſaß er in die Bank zurück⸗ gelehnt, die Gegenwart vergeſſend, und träumte. Der trauliche Raum, in dem er ſeine Kindheit verlebt hatte, tauchte vor ſeinem Geiſte auf. Die Mutter ſaß neben ihm. Er glaubte ihre Hand zu ſpüren, wie ſie leiſe über ſeine Haare ſtrich, und den koſenden Hauch ihres Mundes auf der Stirne zu fühlen. 5 Der Klang ihrer Stimme hallte in ſeinem Vater und blies die Flöte. Deutlich ſah er ihn vor ſich in der blauen Uniform mit den funkelnden Epaulettes, ſeiner hohen Stirn und dem mächtigen, weitabſtehenden Schnurrbart. Auf dem Tiſche flackerte das Kerzenlicht und der Docht trieb glühende Roſen. Eines Tages aber hörte das Flötenſpiel auf— für immer. Jahrelang lag das Inſtrument auf dem hohen Schrank in der dunklen Kammer. Die Mutter war ſchon lange krank geweſen, als er in einer Nacht, vom Vater aus dem Bettchen gehoben und zu ihr hingetragen wurde. Sie war ſehr blaß und eingefallen, als ſie die mageren, zitternden Hände auf ſeinen Kopf legte. Und dann trug ſich etwas Ungewöhnliches zu— der Vater weinte! Heftig weinte er, ſein ganzer Körper bebte und zitterte „Lang, lang iſt's her...“ hauchte es in ſanftem Flötentone. Erregt fuhr Hartfeld empor. Seit ſeiner Kindheit hatte er die ſchwermütigen Töne nicht mehr gehört. Er griff ſich an die Stirne und ſah hinüber zu der Flötenſpielerin, und der rätſelhafte Blick des blaſſen Mädchens begegnete ernſt und voll dem ſeinen. Und dann beſchlich ihn die Sorge. Stelle als Prokuriſt erachtete er unter allen Umſtänden als verloren; ebenſo war er ſich klar darüber, daß er von n fort mußte. Aber wohin? Die Zukunft erſchien ihm ſo ſchwarz, wie die Nacht im Gefängniſſe. Und der Fluch, der auf ihm laſtete, er lag j Seine 1 4 1 zu necken. Der Anſchlag der Polizeidirektion hat jedenfalls nicht beruhigend gewirkt. Viel⸗ fach hielt man ihn für den Aufruhrparagraphen und ſprach vom Belagerungszuſtand. Es ging ſogar das Gerücht, man habe auf dem Kaſernen⸗ platze eine Kompagnie marſchbereit aufgeſtellt. Gegen 7 Uhr kam ein Automobil aus der Fabrik mit zwei Arbeitswilligen, ſie wurden mit Hochrufen und Pfeifen empfangen. Kurz vor 7 Uhr kamen die Arbeiter von Brown u. Broveri in geſchloſſenem Zuge und zerſtreuten ſich bei der Fabrik unter der Menge, die um 7 Uhr ſchon ihre größte Särke erreichte. Gegen halb 8 Uhr flaute das Menſchengewoge ab. Die noch in der Fabrik befindlichen Arbeits⸗ willigen blieben in der Fabrik. Herr Fabrik⸗ inſpektor Bittmann war geſtern abend ſelbſt bei der Fabrik, um ſich ſelber von dem Ver⸗ halten der Arbeiter zu überzeugen. Während des ganzen mittags fanden unter ſeinem Vor⸗ ſitze Verhandlungen zwiſchen den leitenden Per⸗ ſönlichkeiten der Fabrik und dem Arbeiter⸗Aus⸗ ſchuſſe ſtatt. Die Herren beſtehen jedoch auf den Bedingungen des Aufſichtsrats und der Arbeiterausſchuß beruft ſich auf das Ueberein⸗ kommen vor dem Gewerbegericht. Jedenfalls wäre es ſehr zu wünſchen, daß die Bemühungen des Herrn Fabrikinſpektors zur Beilegung des Streikes bald von Erfolg begleitet ſein mochten. Fünf Mann aus Nürnberg, die geſtern per Automobil vom Bahnhof abgeholt werden ſollten, ſchlugen ſich ſeitwärts in die Büſche, als ſie von dem Streike erfuhren und das Auto fuhr leer nach Hauſe.— Jetzt herrſcht vor der Fabrik Ruhe, da die Streikenden ſelbſt Ordnungsdienſt eingerichtet haben. Mannheim, 30. März. Die Ver⸗ mittlungsverſuche des Fabrikinſpektors Dr. Bitt⸗ mann im Streik bei der Firma Benz u. Cic. ſind bis jetzt ergebnislos verlaufen. Die Firma erklärte, daß ſie überhaupt jedes Zugeſtändnis zurückziehe. In einer Verſammlung der Strei⸗ kenden wurde darauf mit 411 gegen 3 Stim⸗ men beſchloſſen, den Streikfortzuſetzen. Heidelberg, 30. März. In Nenenbürg erſchoß geſtern der Leutnant Bloem vom hieſigen Grenadier⸗Bataillon ſeine Geliebte, die Choriſtin Margareta Schwarz, vom hieſigen Stadttheater und beging dann Selbſtmord. Leutnant Bloem war erſt 20 Jahre alt. Das Motiv der Tat ſoll ſein, daß ſich der geplanten ehelichen Ver⸗ bindung unüberwindliche Hinderniſſe in den Weg ſtellten. Heidelberg, 29. März. Verhaftet wurde das Dienſtmädchen Troſt wegen Kindsmords und deren Libhaber, ein Wittmann, wegen Verdachts der Teilnahme an dem Verbrechen. Das Kind wurde in einer Abortgrube ge⸗ funden. Ettlingen, 30. März. Totgeſtürzt iſt geſtern abend der 70jährige Landwirt Fr. Joſ. Lauinger. Infolge eines Fehltritts fiel der alte Mann vom Heuboden in die Scheuer, wobei er ſich außer einem Beinbruch ſo ſchwere innere Verletzungen zuzog, daß er in der Nacht noch ſtarb. Freiburg, 29. März. Gaß von hier wurde heute in Hamburg ver⸗ Der Tapezier haftet. Derſelbe hatte ſeine Braut um ihre Erſparniſſe mit rund 2000 Mk. beſchwindelt und dann ſitzen laſſen. Es iſt dies derſelbe Haß, der wiederholt mit dem Mord an dem Heizer Wittmer im Mooswald in Verbindung gebracht wurde. Wyhlen(A. Lörrach), 30. März. Geſtern abend ereignete ſich hier ein bedauernswerter Unfall. Die 78 Jahre alte, ledige Roſa Felizitas Schmidt von hier fiel vom 2. Stock die Treppe herunter und erlitt hierbei eine Gehirnerſchütterung, an deren Folgen ſie bald darauf verſtarb. Mitteilungen aus der Seckenheimer Gemeinderats⸗Sitzung (Vom 28. März 1905.) Die Schätzung eines Grundſtücks von Rheinau wird vorgenommer. Ueber die Legung eines Schienengeleiſes im Bärloch wird mit Zigeleibeſitzer Georg Müller ein Vertrag abgeſchloſſen. Der vorgelegte Entwurf eines Dienſtver⸗ trages mit Rechner Heß in Rheinau wird gutgeheißen. Gegen die Aufnahme des Stefan Simons von Rheinau in den badiſchen Staatsverband werden keine Bedenken erhoben. Zum Schulhausneubau Seckenheim werden ie Arbeiten wie folgt vergeben: ie Verputzarbeiten an Peter Klumb und Adam Heckmann um 7847 Mk. Die Tüncherarbeiter Loos 1 an Philipp Stickel um 1082 Mk. Loos 2 an Michael Weiß 1700 Mk. Die Glaſerarbeiten Loos 1 an Wilh. Hartmann um 3644.10 Mk. Loos 2 an Auguſt Wolf um 2493.90 Mk. Die Schreinerarbeiten Loos 1 an Philipp Hauck um 1986.05 Mk. Loos 2 an Georg Seitz um 3650 Mk. Locs 3 an Agapit Kollnig um 1959 Mk. Die Schloſſerarbeiten Loos 1 an Karl Eier⸗ mann um 1393.55 Mk. Loos 2 an Michael Roßrucker um 1393.55 Mk. Die Prüfung von 4 Fahrnisverſicherungs⸗ anzeigen mit einer Geſammtverſicherungsſumme von 9 899 Mk. wird vorgenommen. Verſchiedene Rechnungen werden zur Zah⸗ lung angewieſen. Vermiſchtes. () Seckenheim, 1. April. Am 29. v. M. wurde der hieſige Militär⸗Verein durch den Beſuch ſeines geehrten Gau⸗Vorſitzenden, Herrn Rechtsanwalt Dr. Plein aus Mannheim beehrt. In dieſer Vorſtandsſitzung wurden die wichtigſten Punkte für den Gau⸗Abgeordneten⸗Tag, der am 9. Juli dieſes Jahres hier ſtattfindet, be⸗ ſprochen und ſoweit möglich erledigt. 125 * Seckenheim, l. April. Bekanntlich lief vor zwei Jahren der Holländer van Dyken mitten im Neckar bei Eisgang von Heilbronn nach Mannheim und von da auf dem Rhein nach Mainz mit von ihm konſtruierten Waſſer⸗ ſtiefeln. Hier in Seckenheim ſtieg er ans Land und nahm im Gaſthaus zum Pfälzer Hof eine Erfriſchung zu ſich. Jetzt macht genannter Herr eine bis jetzt gewiß noch nicht dageweſene Hochzeitsreiſe. Seit kurzer Zeit verheiratet, unternimmt derſelbe mit ſeiner jungen Frau einen Waſſerſpaziergang mit den bedeutend verbeſſerten Waſſerſtiefeln. Die Reiſe begann in der Vaterſtadt der jungen Frau, Eßlingen, und ſoll durch den Neckar über Mannheim nach Amſterdam gehen. Heute Abend gegen 6 Uhr wird das junge Ehepaar hier in Secken⸗ heim eintreffen und hat, wie wir erfahren, im Pfälzer Hof telegraphiſch Diner beſtellt. Auch ſoll Herr van Dycken bereit ſein, Intereſſenten ſeine eigenartige Erfindung eingehend zu er⸗ klären. l Mainz, 29. März. Bei der Submiſſion für die Niederlegung der Feſtungswalle der Nordweſtfront in Mainz betrug die Höchſtfor⸗ derung 246,000 Mk., die billigſte 106,302 Mk. ſo daß ſich die Differenz auf nicht weniger als 140,098 Mk. beziffert. Leipzig, 30. März. Die Ehefrau des aus dem Dienſt entlaſſenen Gerichtsdieners Nowack ſprang aus Furcht vor Nahrungsſorgen mit ihrem Zjährigen Kinde vom 4. Stockwerke in den Hof, wobei beide ſchwer verletzt wurden. Der Mann iſt ſpurlos verſchwunden. * Seckenheim, 28. März. Der heutige Ferkelmarkt war mit 75 Stück befahren und wurden 75 Stück zum Preiſe von 26— 30 Mk. pro Paar abgeſetzt. fenrräger ges 8e Mf 7S-an E e batentie. j ikete der erst Feumaties aan eee Leufdecden A 28. Luftsthlauthe H 2. ZZ ab. ee eee e Ulpugpeg flogen laenen Man verlange Preisliste m. Abbifdungen! RSder-HAb Zahlung ausWlts Gebrauchte Räder in fsusch. nervorregende Neuerungen in Moterzweics dern ef. lens 3 ff eng. u fuss M8. 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Der ſorgengequälte Mann war ſo ſehr in düſteres Grübeln verſunken, daß er nicht bemerkte, wie allmählich ſämmtliche Gäſte auf⸗ gebrochen und außer den Sängern nur er allein noch in der Stube ſich befand. „Sie werden von einem böſen Verhängnis verfolgt— armer Mann!“ hörte er plötzlich eine leiſe, melodiſche Stimme neben ſich. f Ueberraſcht erhob ſich Hartfeld. Die bleiche Flötenſpielerin ſtand neben ihm. „Sie wiſſen., waren Sie heute Sie kennen mich?“ fragte er verwirrt. N „Ich ſehe Sie heute zum erſtenmal,“ ent⸗ gegnete das Mädchen ruhig, indem es ſich Hartfeld gegenüber niederließ. Di.ieſer hatte ſich ebenfalls wieder geſetzt und ſtarrte nun, keines Wortes fähig, einige Sekunden auf das ſchöne, bleiche Mädchen. WWiſſen Sie, welches Unglück mich ver⸗ folgt?“ fragte er endlich aufgeregt. „Nein, das weiß ich nicht“, antwortete das Mädchen. Nach einer Weile fuhr es haſtig und abgebrochen weiter:„Sie ſind un⸗ ſchuldig.. alles iſt gegen Sie... überall Nacht! Ach Gott, mir träumt ja. Ich hab' Schlaf. Verzagen Sie nur nicht.. oh, ver⸗ zagen Sie nicht!“ Hartfeld glaubte zu träumen. War dies ein menſchliches Weſen neben ihm? Er fuhr ſich durch die Haare und grub ſeine Finger- nägel krampfhaft in die Ballen, und als ob er ſich noch mehr vergewiſſern wollte, daß alles Wirklichkeit ſei, erfaßte er die Hand des Mädchens. „Und kommt meine Unſchuld an den Tag, wunderbares Kind.. und werde ich dieſe Stunde erleben?“ fragte er fieberhaft geſpannt. Der Schweiß ſtand ihm auf ſeiner Stirne. Die Flötenſpielerin entzog ihm langſam ihre Hand und ſah längere Zeit in die dunkle Stubenecke vor ſich. Ihre Züge wurden mit einem Male belebt, und verworren begann ſie: „Ich weiß es nicht. Sie ſind unſchuldig. Ich glaub', mir träumt; ich bin ſo ſchläfrig... Auf einer Wieſe, bei einem Gebüſch, ſeh' ich Sie liegen.. Schlafende Soldaten nein Tote ſind's! Auch Sie... Auf Ihrer Bruſt liegt ein kleines Kreuz— ein Orden. Finſtere Nacht Ein ſchönes Mädchen kniet bei Ihnen—“ „Kind, du regſt dich auf; geh' ins Bett“! ſprach in dieſem Augenblicke eine Männeſtimme hinter den Beiden, es war einer der Sänger. „Meine Tochter iſt etwas leidend— ent⸗ ſchuldigen Sie, Herr!“ wandte ſich der Alte man Hartfeld.„Sie ſcheinen ihr Intereſſe er⸗ regt zu haben und ſind von ihr vor etwas ge— warnt worden— nicht? Nehmen Sie ihr Geplauder nicht ernſt, Herr!“ f Das Mädchen ſaß geſenkten Hauptes regungslos da; ein Zittern lief durch ſeinen Körper. Hartfeld hatte ſich erhoben, und den greiſen mocgen bleiben Sie Sänger etwas bei Seite führend, fragte er: „Iſt Ihre Tochter eine Seherin?“ „Sie hat das, was man„Zweites Ge⸗ ſicht“ nennt, und— Sie ſcheinen mir ſtark aufgeregt, Herr! Meſſen Sie doch den Phantaſien des Mädchens keine Bedeutung bei! Es ſind nichts als krankhafte—“ „Bleiben Sie hier, Herr! Nur bis über⸗ Gehen Sie nicht fort!“ rief die Flötenſpielerin dazwiſchen. Sie hatte ſich raſch erhoben und ſtand nun, die beiden Hände des jungen Mannes erfaſſend und mit Todesangſt in den Zügen vor den beiden Männern. „Nun iſt's aber höchſte Zeit, Roſa! Komm— ſogleich! gebot ihr der Vater energiſch. „Gute Nacht, Herr!“ „Vater“, drang das Mädchen im Hinaus⸗ gehen leiſe und mit verzweifelter Geberde in den Alten,„laß ihn nicht fort! Morgen geht er zu Grude! Mein Geſicht von vorhin war falſch; morgen, um dieſe Zeit, geht er zu Grunde... hör' doch Vater! Er darf nicht fort,... laß ihn nicht!“ „Armes, krankes Kind, morgen biſt du wieder geſund und ſpielſt die Flöte; ſchlaf aus!“ ſagte der Alte traurig. Hartfeld hatte von dem Geſpräch nichts verſtanden. Er begab ſich gleich darauf zur Ruhe, konnte aber nicht ſchlafen. (Fortſetzung folgt.) Bekanntmachung. Die Beiträge für die land- und forſtwirtſchaftliche Unfallverſicherung im Jahre 1904 betreffend. g N. 43 500 1. Nachſtehend bringen wir gemäß 8 37, Abſatz 1. Ziff. 2 der Verordnung vom 17. Auguſt 1889 die Grundlagen zur öffentlichen Kenntnis, auf welchen im diesſeitigen Amtsbezirk die Um⸗ legung der Beiträge zur land- und forſtwirtſchaftlichen Unfallverſicherung für das Jahr 1904 erfolgt. Die Geſamtzahl der abgeſchätzten Arbeitstage beträgt für die er⸗ mittelten 5181 land- und forſtwirtſchaftlichen Betriebe 1,988,050. . 850 Bei dem durchſchnittlich Jahresarbeitsverdienſt von- 900 Mark f i. 2 Mark 80 Pfg. und dem hieraus berechneten Tages⸗Arbeits⸗Verdienſt von 2 Mork 20 Pf ſtellt ſich der Arbeitswert, mit welchem der Amtsbezirk an dem Geſamt⸗ bedarf der bad. landw. Berufs⸗Genoſſenſchaft für das Jahr 1904 Teil zu nehmen hat, auf 2,619,490 M. Nach Verhältnis dieſes Arbeitswertes hat der Bezirk die Summe von 31.171 Mk. 93 Pfg. aufzubringen und es entfällt auf je 100 Mk. Arbeitswert ein Betrag von 119 Pfennig. g Mannheim, 24. März 195.. Großh. gezirksamt: Eppelsheimer. Nr. 2 256. Vorſtehendes bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis. 5 Seckenheim, 30. März 1905. gürgermeiſteramt: Volz. Schmitt. Zur Kommunion Aupfehle mein reichhaltiges Lager in: uch, Buxkin, Cheviot, weissen und farbigen Kleider- stoffe, Shirting, Hemdenstoff, Unterrockstoff etc. üte— Cravatten Corsetts Handschuhe Hosenträger Taschentücher Beſondere Beachtung verdienen meine reichhaltige Muster- eolleetionen. Um geneigten Zuſpruch bittet E. Werber. Sammel-Anzeiger des Bauern-Vereins. Es wird bekannt gegeben, daß in den nächſten Tagen Kaiserkronen (Frühkartoffeln) eintreffen werden. 3 Der Vorſtand. 88 185 e R Turnerbund Jahn Seckenheim. Einladung. Zu der am nächſten Sonntag, den 2. April, nachmittags 3 Uhr im Lokal zum„goldenen Hirſch“ in Seckenheim ſtattfindenden General-Verfammlung betr. Fahnenweihe ladet hiermit die aktiven und paſſiven Mitglieder um zahlreiche Beteiligung ergebenſt ein. N Der Vorſtand. Herren-Anzüge. 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