—— Sehruheiner An Anzeigeblatt für Seckenheſm und Noesheſm. 35 4. 292 8 50 55 1 90 5 0 835 174 9 14 1 Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 Redaktion, Druck und Verlag von J. Helfrich in Seckenheim. Anzeigen: Die Iſpaltige Garmondzeile oder deren Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. S0. Samstag den 7. Oktober 1905. 5. Jahrgang Japaniſche Ueberhebung. Ein Roſtocker Kapitän ſchreibt dem „Roſtocker Anzeiger“ aus Tokio:... Ich muß bekennen, daß ich mich meines Hierſeins durchaus nicht freue, ich wäre viel lieber anderwo. Es iſt wirklich kein Vergnügen, mit den Ja⸗ panern jetzt umzugehen. Die Frechheit und Inſolenz dieſer Leute kennt jetzt keine Grenzen. Ein ganz miſerabler Kuli dünkt ſich jetzt viel mehr als jeder Europäer, und was das ſchlimmſte iſt, er glaubt, jeden Europäer an⸗ rempeln zu müſſen und ihm auf irgend eine Weiſe ſeine Verachtung, oder beſſer geſagt, Nichtachtung ausdrücken zu müſſen. Ich will hnen einmal einige Beiſpiele anführen: Während der Seeſchlacht vom 27. bis 29. Mai lag ich mit meinem Schiff in Sakon, einem Platz etwa 190 Seemeilen nördlich von Moji und etwa 80 Meilen vom Kampfplatz entfernt. Am zweiten Tage der Schlacht liefen einige japaniſche Torpetoboote ein zum Kohlen⸗ nehmen und brachten die erſten Siegesnach⸗ richten. Dies verurſachte ja natürlicherweiſe einen ungeheuren Jubel ſowohl bei der Be⸗ völkerung als auch an Bord meines Schiffes bei dem japaniſchen Teil meiner Ladungsclerks. Ich hatte deren 18 Mann an Bord(Ladungs⸗ ſchreiber, Köche und Stewards für Paſſagiere). Dieſe Leute fingen ja den auch an zu feiern und Sacki zu trinken. Abends 9 Uhr ſaß ich friedlich ſchreibend in meiner Kajüte, als einer der Ladungelerks zu mir kam, vor mir auf den Tiſch ſchlug und die ſchönen Worte ſprach: „Now we are smashing the russians and after that we will kill all the b... germans“, zu gut deutſch:„Jetzt vernichten wir die Ruſſen und hernach werden wir die verdammten Deutſchen töten.“ Ich erſuchte den Mann ganz höflich, die Kajüte zu verlaſſen, doch wollte er ſich frei⸗ willig nicht dazu entſchließen. Ich ließ ihn alſo pa forec hinausbefördern. Dies hatte zur Folge, daß alle ſeine Landsleute ſich um ihn ſcharten und die Offiziere mit Meſſern und Wir gingen anderen Inſtrumenten bedrohten. dann natürlich energiſch vor; einigen der Kerls wurde auf die Finger geklopft, daß ſie ihre Waffen fallen ließen. Ruhe gab es jedoch erſt, ſetzen ließ. Als ich in Kobe ankam, wollte ich die Sache der Polzei übergeben, doch wurde mir von meinem Agenten geraten, dies zu unter⸗ laſſen, da doch nichts darauf folgen würde und ich ſowie das Schiff nur Nachteil davon haben würden. Das deutſche Konſulat kann die Leute nicht beſtrafen, weil ſie nicht zur Schiffsbe⸗ ſatzung gehören. Gemeldet habe ich die Sache doch und gebeten, es zur öffentlichen Kenntnis zu bringen. b Ein anderes Mal wurde ich am hellen Tage in Moji von einem Poliziſten auf der Straße angehalten und gefragt, ob ich Eng⸗ länder oder Deutſcher ſei. Als ich mich als Deutſcher bekannte, überſchüttete mich der Kerl mit einer wahren Flut von Schimpfwörtern. Dies war nahe dem Laden meines Schiffs⸗ händlers, und dorthin zog ich mich zurück. Der Schiffshändler erklärte mich dann für gut japaniſch geſinnt, und erſt dann konnte ich mich unbeläſtigt an Bord verfügen. Ein Wunder iſt das nicht. Beinahe jede Zeitung verhetzt das Volk gegen die Deutſchen, und ſo etwas muß bei einem erſt halbzivili⸗ ſierten Volke ſchließlich doch Folgen haben. Ich muß lachen, wenn ich immer dieſe roſigen worin Bildung und Höflichkeit der Japaner verherrlicht werden Ziviliſiert ſind in Wahr⸗ heit nur einige wenige; der größte Teil be⸗ ſteht immer noch aus halbwilden Horden. Der Japaner nimmt überhaupt nur von der Ziviliſation, was ihm paßt. Moral zum Bei⸗ ſpiel kennt er überhaupt nicht. Nun zu Korea. Ich habe hier jetzt immer viele engliſche und amerikaniſche Paſſagiere. Ein jeder hat mir bisher immer geſagt:„Die Koreaner werden von den Japanern ganz nichtswürdig behandelt. Mißhandlungen jeder Art ſind an der Tagesordnung. Vor einiger Zeit wurde ſogar ein engliſcher Miſſionar in Fuſan, der nur einen Koreaner in Schutz nahm, derart mißhandelt, daß er ſechs Wochen lang zu Bett lag. Dafür wurden drei Japaner mit Geldſtrafen von je fünf Ven und 3 Tagen Ge⸗ fängnis, die ſie natürlich nie abgeſeſſen, beſtraft. Ich könnte noch vieles derartiges erzählen. nachdem ich die ganze Geſellſchaft an Land Artikel über Japan, Land und Leute leſe, Aehnliche Geſinnungsäußerungen der japa⸗ niſchen Bevölkerung ſind ſchon früher bekannt geworden. Man darf ſie nicht überſchätzen, aber man darf ſie auch nicht unterſchätzen. Ausland. Paris, 5. Okt. Ein„engliſcher Staats⸗ mann“, der ſich hier aufhält, hat nach der „Pairie“ prophezeit, im Falle eines Krieges zwiſchen England und Deutſchland werde nach Verlauf von zwölf Tagen die deutſche Flotte zerſtört und nach weiteren drei Tagen würden 200 engliſche Schiffe 150000 Mann bei Kiel ans Land ſetzen.[Umgekehrt iſt vielleicht auch gefahren, was die Landung betrifft! Aus Nah und Fern. Mannheim, 5. Okt. Am Mittwoch mittag 12 Uhr fiel die 69 Jahre alte Witwe Eliſe Braun von Feuerbach infolge eines Fehl⸗ tritts die Treppe zu ihrer im 4. Stock befind⸗ lichen Wohnung herab. Sie erlitt einen Bruch der Wirbelſäule, ſodaß der Tot ſofort eintrat. Schriesheim, 4. Okt. Geſtern Abend ſcheute das Pferd des Herrn Dr. Scherer und ſprang direkt in einen vorüberfahrenden Eiſen⸗ bahnzug. Es wurde eine kurze Strecke geſchleift und getötet. Herr Dr. Scherer ſelbſt wurde mit einer klaffenden Kopfwunde aufgefunden und ins akademiſche Krankenhaus überführt. Karlsruhe, 5. Okt. Ueber die Ein⸗ berufung des badiſchen Landtages liegen mehrere Meldungen vor, nach welchen dieſelbe auf den 5. Dezember d. J. feſtgeſetzt iſt. Grötzingen, 4. Okt. Geſtern nach⸗ mittag ½4 Uhr ſchlug hier ein Blitzſtrahl, ohne vorherige Anzeichen eines Gewitters, in das Gaſthaus zur Kanne ohne zu zünden. Der Strahl, der faſt ſämtliche Zimmer berührte und zum Teil ſtark demolierte, forderte kein Menſchenleben, obwohl ſich überall z. Zt. Leute aufhielten. Offenburg, 5. Okt. Heute morgen ſtellte ſich der Bürgermeiſter Hermann Haas von Kappelrodeck der hieſigen Staatsanwalt unter der Selbſtbeſchuldigung, als Kaſſier der Vorſchußbank in den letzten 15 Jahren rund 300 000 Mk. unterſchlagen zu haben. Haas, Der rote Kaſpar. Criminalnovelle von Carl Caſſau. 7(Nachdruck verboten.) Auch der rote Kaſpar hatte ſich eingefunden. Er war Augen⸗ und Ohrenzeuge davon, was ſich jetzt von Theres, die abgerufen ward, ungeſehen, zwiſchen Schwarzkopf und Gold⸗ midt vollzog. „Habt Ihr meinen Schein bei Euch?“ fragte Harry protzig. „Den Schein? Ei ja!“ „Hier ſind die 2000 Gulden!“ Er warf ſie, als wär's eine Bagatelle, auf den Tiſch und fügte bei: Gebt mir den Schein zurück!“ Schwarzkopf griff haſtig zu und gab dann den Schein heraus, den Goldſchmidt ſofort in Atome zerriß. Dabei lachte er: „Heut' Abend wird Verlobung gefeiert; lade Sie dazu ergebenſt ein!“ N Hier kehrte Theres zurück und lud ihn ebenfalls ein, worauf Herr Adam zu bleiben beſchoß. Der rote Kaſpar hatte tückiſch Alles mit angehört. Er ging bald daran, ſeinen Plan zu überlegen, denn das Geld mußte er haben. Der Boden brannte ihm unter den Füßen. Zwar lag gegen ihn noch kein Verdacht vor, aber mit dem Kittel und Taſchentuche hatte er eine unverzeihliche Dummheit begangen, das ſagte ſich der Schlaukopf ſelbſt! Noch eilig die 2000 Gulden an ſich raffen und dann fort, fort! Das war jetzt ſeine Loſung. ö Er umlauerte den„Goldenen Vock“ von Abends an. Ging der geizige Adam Schwarz⸗ kopf noch am Abend zur nächſten Station — eine Fahrt war bei ſeinem Geiz ausge⸗ ſchloſſen— ſo mußte er durch den Finkenherd, einen Forſt, wo er leicht zu überwältigen war; ging er erſt am frühen Morgen— denn Uebernachtskoſten würde er ſparen— ſo war ihm ſeine Beute auch ſicher. Alſo aufgepaßt! Die Verlobungsfeier begann. Michael eingeladen, die Theres ihre Freundinnen; Harry Goldſchmidt bis den feinen Mann heraus. Die Verlobungsfeier wurde ſehr pompvoll vollzogen; der Wein floß in Strömen, und an des ſchwachen Leibes Pflege fehlte es auch nicht. Adam Schwarzkopf, der einen guten Happen zu eſſen, einen guten Tropfen zu trinken nie verachtete, tat ſich am Allem weidlich bene, bis er genug hatte und auf ſeinem Stuhle entſchlief zum Gaudium der Uebrigen. Valentin Grimpner, der ſolide und mäßige Menſch, hatte doch auch wohl ein wenig zu vergnügt gefeiert, denn Abends um 10 Uhr erinnerte er ſich, daß er nach Stauhagen müſſe. Er ließ ſich auch nicht halten, ſondern ging durch den Finkenherd Stauhagen zu. Er kam aber nicht allzuweit. Trotz der ſchon ziemlich vorgeſchrittenen Zeit war es im Höffel hatte gute Freunde und Nachbaren dazu Walde warm, und Grimpner war es auch warm. Er ſetzte ſich in's Moos, um einem Augenblick zu ruhen und— entſchlief. Der Vögel Morgenlied erweckte ihn. Schlaftrunken rieb er ſich die Augen und dachte: „Sakra, Du haſt ja die Zeit im Walde verſchlafen. Aber ſo geht's wenn man einmal uur vom Wege der Solidität abweicht!“ Herr Adam Schwarzkopf hatte ſein Schläfchen im Lehnſtuhl beendet. Der Tag graute, als die Feier zu Ende war, der Bräutigam blieb im Hauſe, die Gäſte gingen; Herrn Adam, dem ja bei längerer Abweſenheit in der Stadt etwas entgehen konnte, trieb der Geiz, eiligſt aufzubrechen. Er trank noch Kaffee und machte ſich dann auf den Weg. f Der rote Kaſpar hatte wie ein Bluthund auf der Fährte lauernd aufgepaßt: er erreichte dann den Finkenherd eher als Adam Schwarz⸗ kopf und überfiel ihn an der Stelle, wo Grimpner den Schlaf des Gerechten geſchlafen. Hurtig drang der Gauch auf den ängſt⸗ lichen Schwarzkopf ein und forderte ſein Geld. Der Wucherer ſchrie um Hilfe. Da ſtach Kaſpar mit dem bereitgehaltenen Meſſer zu. Schnell war der ſonſt ſo ſchüchterne Grimpner auf den Beinen und rief: 8 „Ich komme zu Hilfe!“ „Der rote Kaſpar erſchrak und entrann, Grimpner aber hatte ihn längſt erkannt, doch der lichtſcheue Adam Schwarzkopf glaubte, ſein Angreifer habe Complicen und entlief 8 welcher ſeit 1882 Kaſſier des Vorſchußvereins und ſeit 1903 Bürgermeiſter von Kappelrodeck iſt, ſoll das Geld hauptſächlich im Lotterieſpiel verloren haben; er wurde ſofort in Haft ge⸗ nommen. Außer den Unterſchlagungen hat er ſich nach ſeiner Angabe auch noch verſchiedene Wechſelfälſchungen zu Schulden kommen laſſen. Raſtatt, 5. Okt. Ein im hieſigen Feſtungsgefängnis untergebrachter Militärge⸗ fangener ſoll dringend verdächtig ſſein, voriges Jahr den Raubmord an dem Apotheker aus Altbreiſach verübt zu haben. Frankenthal, 3. Okt. Der 15 Jahre alte Anton Jeck, der am 22. September aus dem verſchloſſenen Kleiderſchrank ſeines Vaters 107 Mk. geſtohlen hat und dann verduftete, wurde geſtern auf dem Wurſtmarkt in Dürk⸗ heim von ſeiner Schweſter abgefaßt und der Polizei überliefert. Der Junge hatte von dem geſtohlenen Gelde nicht mehr einen Pfennig. Breslau, 5. Okt. In Ebersdorf, Kreis Striegau, ſind eine Anzahl Perſonen, die an einer Hochzeitsfeier teilgenommen hatten, unter Vergiftungserſcheinungen zum Teil ſchwer er⸗ krankt. das junge Paar. Olten, 5. Okt. Der vor dem Hauen⸗ Unter den Erkrankten befindet ſich auch * Land, an Holzhändler aus Bordeaux verkauft. Die Kaiſerin beſaß dieſe Domänen ſeit 1857, in welchem Jahre ſie ihr von ihrem Gatten zum Geſchenk gemacht worden ſind. In den Waldungen, die wahrſcheinlich abgeholzt werden, befinden ſich mehr als 400000 Bäume. Den mehrere Millionen betragenden Kaufpreis haben die Käufer ſofort erlegt. — Oyama— ein Finnländer. General⸗ lentnant Koreſtewzew behauptet, daß der Ober⸗ kommandierende der japaniſchen Armee ſeiner Herkunft nach Finnländer ſei. Noch bis heute wohnen Verwandte Oyamas in Narwa, die mit dem hohen japaniſchen Militär in Ver⸗ bindung ſtehen. Eines Verbrechens wegen wurde Oyama von der ruſſiſchen Regierung nach Sachalin verſchickt, entlief von dort und wandte ſich nach Japan. Oyama iſt ein finniſches Wort und heißt„Sumpf“.(2) — Wrangels Orthograhie. In den Tagen des Dänenkrieges von 1864 trat einſtens der Kriegminiſter v. Roon mit allen Zeichen der Verlegenheit in das Arbeitskabinett König Wil⸗ helms J. Ein Schreibebrief des„ollen Wrangel“, den der General ſoeben durch einen General⸗ ſtäbler empfangen, war es, über den ſich Roon den Kopf zerbrach, denn in dieſem Briefe, der ſteintunnel ſtationirte Bahnwärter machte ſeine Tour durch den Tunnel und trat dabei in eine Weiche, aus der er ſich nicht mehr befreien konnte. Er war nicht im Stande, ein Not⸗ ſignal zu geben. Ein Zug von Baſel brauſte über den Unglücklichen hinweg. Es wurden ihm beide Beine abgefahren, zudem er noch ſchwere Kontuſionen am Kopfe. imſtande, Aufſchluß über den furchtbaren Vor⸗ fall zu geben, ehe er ſtarb. Vermiſchtes. (J Am 5. d. Mts. wurde in Friedrichsfeld der 27 Jahre alte ledige Fabrikarbeiter Wendelin Mai von Etzenroth wegen Sittlchkeitsverbrechen, begangen an einem 15 Jahre alten Mädchen, durch die Gendarmerie verhaftet. — Ein Dienſtmädchen in München war im Laufe der Jahre wiederholt wegen Diebſtahls verurteilt worden. Da es ſich um Rückfall handelte, wurden die Strafen allmäh⸗ lig ſehr bedeutend. Das Mädchen hat alle über ſie verhängten Strafen abgeſeſſen. Nun iſt es in allen Fällen freigeſprochen worden, da nachträglich nachgewieſen wurde, daß es zu jener Zeit unzurechnungsfähig war. i D Beim Abmarſch der Leobſchützer Hu⸗ ſaren vom Lamsdorfer Schießplatz ſcheute ein Huſarenpferd vor dem heranfahrenden Auto⸗ mobil des Grafen Pückler⸗Friedland und warf ſeinen Reiter ab, der an einem Genickbruch ſtarb; ein anderes Pferd ſtürzte und erlitt einen Beinbruch. — Verkauf von Beſitzungen der Ex⸗ Kaiſerin Eugenie. Die Ex⸗Kaiſerin Eugenie hat, wie aus Bordeaux berichtet wird, ihre bei Solferino(Depart. Landes) belegenen Domänen und Waldungen, zuſammen faſt 16000 Hektar Er war noch dem König vorgelegt wurde, bezeichnete der alte Feldmarſchall den Ueberbringer, einen Hauptmann von T..., als den feigſten Offizier der preußiſchen Armee, während im Nachſatze für denſelben einen hohen Orden als wohlverdiente Auszeichnung verlangte.„Was ſoll ich denn von dieſem Widerſpruche halten?“ frug Roon ſeinen Kriegsherrn, der lächelnd er⸗ widerte:„Ach, da kennen Sie Wrangel ſeine Rechtſchreibung nicht. ſten“, ſondern fe⸗igſten(fähigſten) Offizier.“ — In einer Wirtſchaft in Hamburg Tabak in feſte Hände uͤbergingen, können es Er meint nicht den„feig⸗ ſpielten zwei Freunde eine Partie Billard, wobei der eine Spieler ſich eine Knackwurſt be⸗ ſtellte. Dieſe wurde von dem Wirt gebracht und auf einen Nebentiſch geſtellt. Als der Be⸗ ſteller nach wenigen Minuten die Wurſt ver⸗ zehren wollte, war ſie vom Teller verſchwunden. In der Annahme, daß ſein Freund die Wurſt aus Scherz während des Spiels verſpeiſt hätte und anſtandshalber bezahlen würde, beſtellte er die zweite Auflage. Dieſe erſchien und— war bald darauf wieder verſchwunden. Das war unſerem Freund denn doch zuviel. Er verbat ſich„dieſe ſchlechten Witze“, der andere aber wollte nichts fortgenommen haben. Bald war ein eifriger Austauſch von Verbalinjurien im Gange, der ſchließlich in Tätlichkeiten ausartete. Der Wirt, der vermittelnd eingriff, entdeckte ſpäter den wahren Täter. Ein mit ſeinem Herrn im Local anweſender Hund hatte ſich unbemerkt über die Würſte hergemacht und ſte ſich in aller Ruhe unter einem in der Ecke ſtehenden Tiſch wohl ſchmecken laſſen. Eine große Verſöhnungsfeier, deren Koſten der glück⸗ liche Beſitzer des Hundes tragen mußte, war die Folge dieſer ſchweren Straftat. — Die ruſſiſchen Namen. Man behauptet, daß das Telephon nur langſame Fortſchritte in 3 5 Rußland macht, und gar kein Wunder. Man ſtelle ſich einen Mann vor, der zu dieſem In⸗ ſtrument geht und folgendes hineinbrüllt: „Hallo! Sind Sie da, Doiaſtkivsmarkvoiszski?“ —„Nein, es iſt Zollemſchonskaffirnocknſtiffs⸗ growoff. Ich möchte gerne wiſſen, ob Kliver⸗ wudkiromans keffskillmajuwehziwaziweiberiews ki noch bei Dviſaſtkivsmartvoiszski iſt oder nicht?“ — Luſtiger Zecher, der bei ſeinem Aus- tritt aus dem Wirtshauſe bemerkte, daß es regnet:„Na, wenn der Himmel es felbſt anders beſchloſſen hat, dann muß ich wohl wieder umkehren!“ — Ermutigung. Prinzipal:„Sind Sie mit Ihrem Gehalt zufrieden, Müller?“ Sagen Sie's nur offen— mehr bekommen Sie doch nicht!“ — Splendid.„Der reiche Veitekel ver⸗ ſprach Dir doch einen abgelegten Sommeran⸗ zug.— was gab er Dir?“—„Ae Badehoſ'!“ f„ — Mild. Hausfrau(zu dem neuen Dienſtmädchenh:„Das ſind ja ein Paar Strümpfe von mir, die Sie da tragen, Anna ... ſo hatte ich den Familienanſchluß eigent⸗ lich nicht aufgefaßt!“— Seckenhem, 3. Okt. Der heutige Ferkel⸗ makt war mit 87 Stück befahren und wurden alle zum Preiſe von 20—28 Mk. pro Paar 8 abgeſetzt. — Tabak. Mannheim, 4. Okt. Nachdem die Cigarrentabak⸗Orte zum größten Teil verkauft ſind und innerhalb 8 Tagen etwa 180000 Ztr. einzelne Händler nicht überwinden, auch ſchon die Herbſttabakorte zu belagern. Dieſes ſonder? bare Treiben führte freilich bis jetzt nur zu einem Kauf von ca. 300 Zentnern in Kirchheim zu 28 Mk. und Trinkgeld. Erfreulicherweiſe hat dieſes Vorgehen bis jetzt keine Nachahmung gefunden, weil der vernünftige Händler ſi ſagen muß, daß die Herbſttabake, die durchweg ſpäter reif geworden ſind, noch viel an Farbe verlieren und auch ſonſt verderben können. wurden weiter verkauft in Bellheim ca. 100⁰ Zentner zum bisherigen Preiſe von 30 Mk, und ſind in dieſem Orte jetzt noch etwa 3000 Zentner zu verkaufen. In Hatzenbühl wurden ca. 200 Ztr. ſtark verhagelter Tabat zu 20 Ml. begeben, doch hat bis jetzt kein Händler an dieſen Käufen ſich weiter beteiligt. In der, Hardt wurde Graben, ſtark verhagelt, zu 22 bis 24 Mk. geräumt, Büchenau ca. 1800 Ztr. (angehagelt) zu 25—27 Mk., Karlsdorf etwa 1000 Ztr., ebenfalls etwas verhagelt, zu 2 bis 26 Mk. e hafte Frage bei feſten Preiſen und finden täg' lich Umſätze darin ſtatt. Rippen geſchäftslos · ( Südd. Tabakztg.) — ebenfalls und zwar Staudorf zu. lachte herzlich und ſagte: „Potz ſapperment, vor mir ſind noch nie im Leben Zwei auf einmal davon gelaufen!“ Damit ſchritt er dem proviſoriſchen Bureau zu. f Daß ihm der Gendarm Ballauf hoch zu Roß begegnete, kam ihm ſehr apropos! Er erzählte demſelben Alles, was ge⸗ ſchehen. „Der rote Kaſpar?“ fragte Ballauf. „Hat er nicht lange Nottopp als Bote ge⸗ dient?“ „Ei freilich!“ „War er nicht vorher Knecht beim Rain⸗ huber?“ „Jawohl!“ a„Donner und Doria, jetzt geht mir ein Licht auf! Wohin floh er?“ f „Südlich, dort hinaus, natürlich dorthin, wo er die nächſte Eiſenbahn erreicht!“ Grimpner „Ich will ihm nach, habt Dank, Herr Grimpner!“ Er wandt ſchon ſein Roß und ſprengte Taſchentuch mit Bichtel's Anfangsbuchſtaben! Hollo, iſt iſt's! Da er jetzt beim ſcheuen Schwarzkopf attrapirt iſt, ſteht die Sache feſt! Ha, was wird der Herr Staatsanwalt ſagen, daß Ballauf mehr entdeckt hat, als er ſelbſt? Meine Beförderung iſt gewiß! Wenn ich nur den Gauner erſt hätte!“ Er mußte den Flüchtling bald eingeholt haben, aber der rote Kaſpar war in der Nähe, ſah den Gendarmen und dachte ſich gleich, daß er verfolgt werde. „Das ſoll ihm nicht gelingen!“ ſagte er höhniſch und ſtieg auf den nächſten Baum. Als der Gendarm vorbei war, änderte Kaſpar vom Baume herabkletternd die Richtung und erreichte glücklich am Nachmittage die Bahn⸗ ſtation, die er im Auge gehabt. Aber der Schlaue hatte die Rechnung ohne— Ballauf gemacht, denn in dem Augenblicke, als er in den nächſten Zug einſteigen wollte, faßte ihn des Landdragoners Fauſt und legte ihm Hand⸗ ſchellen an. zum Unterſuchungsgefängniſſe. Die Be⸗ ſtätigung für die Verhaftung lieferte er nach⸗ träglich ein. ** * Der Staatsanwalt, ſowie Herr Aſſeſſor Grünhoff waren im höchſten Maße perplex und enttäuſcht, als der Gendarm Ballauf ihnen ſeine Combingationen mitteilte. Sie waren aber zu pflichtreue Beamte, um etwa auf dem eigen⸗ ſinnnigen Kopfe zu beſtehen, So transportirte er den Burſchen ſondern ließen ſofort Bichtel's Koffer, der verſiegelt worden, aus dem Rainhuber ſchen Hauſe nach dei Stadt ſchaffen und Grimpner zum Verhöre laden. Als der Koffer angekommen, wurde Sepp vorgeführt. „Würden Sie“, „wenn Sie den Koffer nachſehen, feſtſtellen können, wieviel daraus entwendet worden?“ Sepp war von der Gefängnißluft ange griffen, dennoch ſagte er friſch: „Jawohl, das könnte ich!“ „Verſuchen Sie es!“. ünd Sepp Bechtel ſtellte feſt, daß ihm Arbeitskittel, neun Taſchentücher, ein Hals⸗ . drei Unterbeinkleid, zwei Hemden und drei tücher fehlten. 5 Nun führte man ihn wieder ab, ohne jedoch zu ſagen, aus welchem Grunde er ges rufen ſei, Ballauff aber ward angewieſen. in des roten Kaſpar halten. 5 Das Reſultat war ein überraſchendes, 9 Ballauf fand nicht nur den Kittel bis au einen, ſondern auch die Hemdem, Halstuch, Taſchentücher bis auf eins und das Beinklei. Das Ergebnis ließ leicht die Combination, zu der rote Kaſpar war der Einbrecher bei Nottopp geweſen. i (Fortſetzung folgt.) 3. 1 8 8 5 1 In alten Tabaken herrſcht leb? fragte der Staatsanwalt, Quartier Hausſuchung z i zur Wahl eines Abgeordneten zur Zweſten Kammer. Nach unmittelbarer allerhöchſter Entſchließung Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs vom 26. Juli 1905 iſt die Wahl der Abgeordneten zur Zweiten Kammer der Ständeverſammlung am Donnerstag, den 19. Oktober 1905 vorzunehmen. — Die Wahlhandlung findet in den nachbezeichneten Wahllokalen ſtatt. Sie beginnt um 11 Uhr vormittags und wird um 8 Uhr nachmittags geſchloſſen. — Bezeichnung Wahllokal Wahlkommiſſion Bezirk J(Seckenheim) 4 umfaſſend das Oberdorf(gegen Edingen) ausſchließlich Luiſen⸗ Rathaus Seckenheim Bürgermeiſter Volz, Vorſteher, Gemeinderat Phil. e Math. 0 f und Lauerſtraße„Zimmer Nr. 6 Volz, Joſef Sohn, Joh. Adam Heierling, Bürgermetiſteramts⸗ 7(Bürgermeiſterzimmer) Sekretär Schmitt, Protokollführer. 5 3 Bezirk II(Seckenheim) umfaſſend das Unterdort einſchließlich Luiſen⸗ und Lauerſtraße, Rathaus Seckenheim Bürgermeiſterſtellvertreter Seitz, Vorſteher, Gemeinderat Ad. ſowie ſämtliche außerhalb Ortsetter im Hauptort Seckenheim Zimmer Nr. 7 Schmich, Joh. Georg Karl, Stefan Arnold, Ratſchreiber Ritter, 1 belegenen Gebäude(Ratſchreiberzimmer) Protokollführer. a Bezirk III(Rheinau) f umfaßt den als nebenort Rheinau erklärten Teil der Gemarkung Gemeindehaus Rheinau Stabhalter Wöllner, Vorſteher, Gemeinderat Joh. schreſber at Seckenheim. Stabhalterzimmer Gemeinderat J. Roßrucker, Fritz Scherer, Gaſtwirt, R reiber . Ries, Protokollführer. * Das Wahlrecht wird in Perſon durch Stimmzettel ohne Unterſchrift ausgeübt. Zur Stimmenabgabe werden nur Diejenigen zugelaſſen, welche in die Wählerliſte aufgenommen ſind. 5 g 5 1 a. N . Die Stimmzettel müſſen von weißem Papier und dürfen mit keinem Kennzeichen verſehen ſein; ſie ſind in einem mit amtlichem Stempel verſehenen . Umſchlag, der ſonſt kein Kennzeichen haben darf, abzugeben. f N 8 1 Wahlberechtigt ſind alle männlichen Perſonen über 25 Jahre, welche im Zeitpunkt der Wahl im Großherzogtum einen Wohnſitz haben und ſeit mindeſtens zwei . Jahren die badiſche Staatsangehörigkeit beſitzen. Jedoch genügt einjähriger 1 der badiſchen Staatsangehörigkeit, falls der Wohnſitz im Groß⸗ * herzogtum vor der Wahl mindeſtens ein Jahr gedauert hat.(Bei Wahlen, welche im Jahr 1905 ſtattfinden, beſitzen Perſonen, welche vor dem 9 1. Januar 1905 die badiſche Staatsangehörigkeit, erworben oder 1 7 Wohnſitz im Großherzogtum genommen haben, die Wahlberechtigung, auch 4 wenn der Beſitz der badiſchen Staatsangehörigkeit oder der Wohnſitz noch nicht die oben bezeichnete Dauer erreicht.) 9 Die Befugnis zur Ausübung der Wahlberechtigung ruht: 75 i 2 1. Wenn der Wahlberechtigte unter Vormundſchaft oder wegen geiſtiger Gebrechen unter Pflegſchaft ſteht; 1 2. wenn über das Vermögen eines Wahlberechtigten der Konkurs eröffnet iſt, während der Dauer des Konkursverfahrens; . 3. wenn der Wahlberechtigte, den Fall eines vorübergehenden Unglücks ausgenommen, eine Armenunterſtützung aus öffentlichen Mitteln bezieht, 5 oder im letzten der Wahl vorausgegangenen Jahr bezogen hat; die Befreiung von der Entrichtung des für den Beſuch öffentlicher Unterrichts- 1 ſchuldi 45 Entgelts und die unentgeltliche Beſchaffung der für die Beſucher ſocher Anſtalten erforderlichen Unterrichtsmittel gilt nicht als Armenunterſtützung; 4. wenn der Wahlberechtigte trotz rechtzeitiger Mahnung und ohne Stundung erhalten zu haben, bei Abſchluß der Wählerliſte mit der Entrichtung einer ihm für das vorausgegangene Steuerjahr gegenüber dem Staat oder der Gemeinde obliegenden direkten Steuer im Rückſtande iſt. Wählbar ſind alle wahlberechtigten Staatsangehörigen, welche im Zeitpunkt der Wahl das dreißigſte Lebensjahr vollendet haben und auf welche nicht Ziffer 1 . bis 3 des vorigen Abſatzes Anwendung findet. Seckenheim, den 6. Oktober 1905. Gemeinderat 3 Ratſchreiber . Volz. Ritter. 5 1 Bekanntmachung. 3 9 1 We 9 50. Wine der eg betr. 2 0 B 4 1 M U 5 N. 10 491. Die gemäß Verordnung Großh. Miniſterium des Innern vom 2* 4 5 a 32 5 75 5 058 2808 d 55 5 ab in Der Neerkalfahr 1 1 EI Au- Ate 1181 908 1er . reitag, 13. Oktober„Vormittags r an der Neckarfähre beginnend, 8 i eee 1! 0 Mannheim 1, 5, Sreitestrasse 1 Wir beehren uns hiervon die beteiligten Grundbeſitzer und Beſitzer von 5 8 11 1 1 Anlagen in Kenntnis zu ſetzen. Künstliche Zähne und Gebisse. Seckenheim, den 6. Oktober 1905. 5 1 3 Bürgermeisteramt eder Spezialität: Kronen- und grückenarbeiten. 1 2 itter. 5 Plombieren in Gold, Amalgam, Porzellan und Emaille. . Bekanntmachung. Schmezloſes Zahnziehen. Reparaturen ſchnellſtens. 3 Nr. 10 481. 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