Aneigeblatt für Seckenbeim ung Mpesbeim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 Redaktion, Bruck und Verlag von J. Helfrich in Seckenheim. Anzeigen: Die ſpaltige Garmondzeile oder deren Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 85. Mittwoch, den 8. November 1505. 5. Jahrgang Ausland. Petersburg, 6. Nov. national⸗polniſche Kundgebung wird aus Kaliſch gemeldet: Am Turm der Joſefskirche iſt eine Fahne mit polniſchen Wappen aus⸗ gehängt. Vom Turm wurde die polniſche ationalhymne geblaſen. Die Volkspartei verlangt die volle Autonomie Polens mit deinem Landtage in Warſchau. Wie die Blät⸗ ter melden, befindet ſich der Generalgouver⸗ neur von Finnland an Bord des Panzer⸗ ſchiffes Slawat in Helſingforr. Im Gouver⸗ nement Kursk verlangen die Bauern von den Großgrundbeſitzern die Abtretung oder Pach⸗ tung von Land. Im Kreiſe Novofibkan plün⸗ derten Bauern die Landſitze. Tondon, 6. Nov. Libau iſt ein ganzes Regiment Infanterie zu en Revolutionären übergetreten. Bei einem ampf zwiſchen Infanterie und einer Abteilung oſaken wurden die Koſaken vollſtändig ver⸗ nichtet. — Aus Nah und Fern. ] Seckenheim, 6. Nov. Die bad. Frauen⸗Vereine betreiben in ihren Flick⸗ urſen eine ſehr nützliche und hilfreiche Tätigkeit. Flickkurſe ſind Vereinigungen von rauen und Mädchen, in welchen zerriſſene Kleidungsſtücke und Wäſche ausgebeſſert wer⸗ den. Die Teilnehmerinnen erhalten zum Teil wenn nötig die Stoffe dazu von den Vereinen und werden in der Anfertigung der Flickarbei⸗ ten durch Vorſtandsfrauen und Induſtrie⸗ ehrerinnen belehrt und unterſtützt. Lokal, Licht und Heizung ſtellen gewöhnlich die Ge⸗ meinden. Auf dieſe Weiſe wird vielen Haus⸗ müttern und Haustöchtern, namentlich Arbei⸗ terinnen, koſtenloſe Gelegenheit gegeben, die zerriſſenen Sachen zu flicken und zu ergänzen und dadurch viel Geld zu erſparen. Solche Flickkurſe ſind in 86 Zweigvereinen eingerichtet, owohl in Städten als auch in recht kleinen andorten; ſie werden überall fleißig und mit ſteigender Frequenz beſucht, weil die Teilnehme⸗ rinnen natürlich bald die mehrfachen Vorteile dieſer Einrichtung herausfinden. So wird z. B. von Karlsruhe berichtet: Die Flickabende des Ueber eine Bei den Unruhen in Winters 1904/05 haben Ende Oktober begon— nen und wurden bis März fortgeſetzt. Sie waren von 140 Frauen beſucht. Die Teilnah⸗ me an dieſer wohltätigen Einrichtung iſt gegen den vorigen Winter abermals geſtiegen und iſt ſomit dargetan, daß dieſe Flickabende einem wirklichen Bedürfnis entſprechen. Es wurden im Ganzen 1830 Meter Stoff zur Ausbeſſe⸗ rung von Kleidungsſtücken und Wäſche ver⸗ wendet. Davon wurden 1643 Meter vom Vereine angeſchafft und 187 Meter geſchenkt. Das Vorleſen von Erzählungen u. dergl. wurde auch an dieſen Flickabenden fortgeſetzt und fand ſichtlich den Beifall der Teilnehmerinnen. — Baden hatte einen Flickkurs mit 36 Teil⸗ ſeine Urſache hat. nehmerinnen und daneben noch eine Flickſchule Zuhörer dieſelbe Zufriedenheit bekunden und mit gutem Beſuch; Bödigheim hatte einen wand 18 Mk.; Bretten hatte einen ſolchen mit 18, einen Spinnkurs mit 17 Teilnehmerinnen, Aufwand 61 Mk. für Beides. Broggingen hatte einen Flickkurs mit 25 Teilnehmerinnen. Brombach hatte Flickabende mit ſehr großer Beteiligung uſw. Von keinem Orte wird be— richtet, daß ein Flickkurs nicht zuſtande kam oder eingegangen ſei. Das iſt das beſte Zeug⸗ nis dafür, daß dieſe Flickabende einem weit⸗ verbreiteten Bedürfnis entſprechen und entgegen⸗ kommen. Wie wir hören, wird auch der hieſige Frauenverein von Anfang Dezember an einen ſolchen Flickabend 2 mal in der Woche einführen und abhalten. Wir kön⸗ nen dem Verein nur dankbar dafür ſein und wünſchen, daß dieſe wohltätige Einrichtung recht zahlreich benützt werde. Auch hier hat die Gemeinde in dankenswerter Weiſe Lokal, Licht und Heizung in Ausſicht geſtellt. )(Seckenheim, 7. Nov. Einen ſchönen Erfolg erzielte der Geſangverein„Liederkranz“ mit ſeinem 1. Unterhaltungsabend. Das Pub⸗ likum war ſo zahlreich erſchienen, daß ſchon lange vor Beginn der Vorſtellung der Saal dicht beſetzt, ja überfüllt war und viele wieder den Heimweg antreten mußten. Eingeleitet wurde das reichhaltige Programm durch den Vortrag eines wirkungsvollen Männerchores. Bei dieſem wie bei dem 2. Chore fiel der Fortſchritt in den Leiſtungen des Vereins gegen früher auf das Angenehmſte auf. Die vielen Flickkurs für Mädchen mit gutem Beſuch, Auf⸗ Theaterſtücke und Sologeſänge mit Proſa wur⸗ den ſo flott und ſicher geſpielt und geſungen, daß man ſeine Freude daran haben mußte. Jedes beſchäftigte Mitglied, ohne Ausnahme, führte ſeine Aufgabe mit Geſchick, Humor und lobenswertem Eifer durch und konnte dafür den aufrichtigſten Dank in dem lebhaften Bei⸗ fall der Erſchienenen entgegennehmen. Laut⸗ loſe Stille herrſchte bei allen Nummern, ſo namentlich bei der ausgezeichneten Deklamation „Des Kindes Zuverſicht“, was ſehr erfreulich war. Alles in Allem— ein recht ſchöner, tadelloſer Verlauf, der wohl in der tüchtigen Direktion und der guten Disziplin des Vereins Wünſchen wir, daß am nächſten Sonntag bei der Wiederholung die recht zahlreich der Einladung Folge leiſten. § Seckenheim, 6. Nov. Am ver⸗ floſſenen Samstag veranſtaltete der Mannheimer Reiterverein(Tatterſaal) eine Hubertusjagd und nachfolgende Galopprennen für badiſche Land⸗ wirte mit folgendem Reſultat: 1. Wilhelm Karl⸗Seckenheim, 2. Renner⸗Mutterſtadt, Reiter, Eigentümer Schaaf⸗Neckarau, 3. Ludwig Loch⸗ bühler, Reiter, Eigentümer Leonh. Karl; 4. Arthur Pfiſterer, Reiter, Eigentümer Zucht⸗ genoſſenſchaft Seckenheim. Mannheim, 7. Nov. Heute früh 6 Uhr fuhr ein von Heidelberg kommender Per⸗ ſonenzug einem nach dem Induſtriehafen ab⸗ gehenben Güterzug in die Flanke. Einige Wagen des Güterzugs wurden aus dem Gleis gehoben. Menſchen kamen nicht zu Schaden, doch iſt der Materialſchaden erheblich. Der Verkehr iſt auf der Strecke geſtört. Mit den Aufräumungsarbeiten wurde ſofort begonnen. Mannheim, 5. Nov. Der Bürger⸗ ausſchuß in Feudenheim genehmigte den Verkauf von 37 Hektar 82 Ar und 26 Quadratmeter Gelände an die Süddeutſche Diskontogeſellſchaft hier zum Preiſe von 1 134678 Mark. Auf dem angekauften Areal ſoll ein Villenviertel errichtet werden. Schwetzingen, 6. Nov. Der ſeit längerer Zeit vermißte Landwirt Joſ. Schiruska, von dem angenommen wurde, daß er ſich ein Leid angetan hätte, befindet ſich, wie aus einem Das Geheimnis der Brüder. Kriminal⸗Roman von J. Fichtner. .(Nachdruck verboten). Er wandte ſich zur Tür— ich folgte ihm. „Von dem Austauſch des Flügels ſoll ich alſo nicht erſt ſprechen,“ bemerkte ich noch. „Halten Sie das, wie Sie wollen, es iſt mir alles gleich; wenn Sie glauben, daß es nötig iſt, ſo ſagen Sie es ihm bei erſter, beſter elegenheit.„Adieu, Herr Doktor.“ „Auf Wiederſehen! Vielleicht kommen Sie gelegentlich mal her, um zu ſehen, ob der on auch aushält und der Transport nicht geſchadet hat.“ „Das kann ich. Adieu, gnädige Frau,“ und eilig ſchritt er durch das Wohnzimmer hinaus. „Ein ſonderbarer Menſch,“ ſagte meine Frau, ihm noch immer nachſehend. „Ein Künſtler im Arbeitskleide,“ ergänzte zante Sophie, die, hingeriſſen von der Klang⸗ fülle der Töne, ſich wahrhaft ſchweigend dem enuſſe hingab, auf einem guten Klavier zu pielen. „Was haſt du denn aber ſo lange mit ihm zu verhandeln gehabt? Kann ein Mann aus dem Volke denn wirklich ſo intereſſant feſſeln?“ intereſſante Problem zu löſen.“ „Gewiß,“ pflichtete ich bei,„und das iſt es auch, was mich— genug davon, ſprechen wir von etwas anderem,“ ſuchte ich gewaltſam meine immer wieder zu dem Geſprächsgegen⸗ ſtande zurückkehrenden Gedanken loszureißen. Es war mir ſelbſt unangenehm und be⸗ ſchämend, aber ich konnte nicht leugnen, ich befand mich auf einer Art Spionage, zu welcher eigentlich doch kein anderes Motiv vorlag, als daß mir einige fremde Menſchen etwas ſeltſam erſchienen waren. „Du findeſt den Tauſch doch nicht un⸗ liebſam, oder uns benachteiligt?“ fragte ich. „Im Gegenteil— höchſtens als einen Vorteil!“ „Einzig unbezahlbar,“ ſchwärmte Tante Sophie und lächelte mich mit ihren hübſchen braunen Augen dankbar an.„Ihr werdet mich jetzt nicht mehr los werden, ich fürchte, mein Schmollſtübchen wird vollſtändig vereinſamt.“ „O weh!“ lachte ich und lief hinaus. Sie waren ja ſo vollauf mit der neuen Er⸗ rungenſchaft beſchäftigt, daß ſie mich nicht ver⸗ miſſen würden. Nur wenige Minuten hatte es gwährt und wieder ſaß ich in meinem Studierzimmer und grübelte.—— i ſein, einen gebildeten Mann derart lange zu „Warum denn nicht?“ antwortete Sophie ſtatt meiner,„es gibt darunter wohl ſo manches Stunde meines Ausgangs erwarten. 3. Das herrliche Herbſtwetter hatte über Nacht einen Umſchlag erfahren. Grau in grau war die Deviſe dieſes Tages. Der Regen praſſelte an den noch einfachen Fenſterſcheiben und heulend tobte der Wind im Schornſtein. Deſſen ungeachtet konnte ich kaum die Ich ſehnte mich nach Luft, nach Abkühlung und im warmen Mantel, bewaffnet mit dem Regen ſchirm, trat ich hinaus. f Die Haustür war gerade ins Schloß ge⸗ fallen und als ich öffnete, ſtieß ich auf meinen Wirt, der ſich eben bemühte, das widerſtrebende Regendach zu öffnen. „Guten morgen, Herr Doktor! Ver⸗ wünſchtes Wetter das.“ „Auch ſchon ſo früh heraus?“ fragte ich, ihm dankend. 5 „Wir haben Sitzung im Rathaus, ſonſt würde ich mir dieſen ſchönen Tag von innen betrachten.“ „So, ſo! Ich glaube, der Weg führt uns ein Stückchen zuſammen— ich gehe Parkſtraße!“ f 2 „Dann allerdings, das iſt nett.“ Wir gingen nebeneinander die faſt menſchenleere Straße.— „Das in Rede ſtehende Geſchäft iſt alſo ſchon abgewickelt. Ich ſah geſtern die Trans⸗ %%%ͤͤ 1. ß 8 33 8 8 r 28 5 1 1 aus Amerika hierher gelangten Privatbriefe hervorgeht, bei Verwandten in Amerika. Heidelberg, 5. Nov. Als ſich der Wirt der Reſtauration„Germania“ in der Bahnhofſtraße mit einem brennenden Lichte auf den Hausgang begab, um die Gaslampen anzuzünden, erfolgte plötzlich eine Exploſton. Dem betreffenden Wirte wurden Haare und Schnurrbart vollſtändig verbrannt. Auch dem Zimmermädchen, die gerade während der Ex⸗ ploſion den Hausgang betrat, wurden die Haare verſengt; auch hat es durch den furchtbaren Knall noch momentan das Gehör verloren. a Weinheim, 6. Nov. Ein Paſſagier, der in der Nacht von geſtern auf heute mit dem um 11 Uhr 35 Minuten von Friedrichsfeld abgehenden Zuge von da nach Weinheim fuhr, wurde unterwegs, während er ſchlief, ſeines Geldes, ſeiner Uhr und ſeiner ſonſtigen Hab⸗ ſeligkeiten beraubt. Als der Tat verdächtig iſt man ſeinen zwei Kopeegenoſſen auf der Spur. Neulußheim, 6. Nov. ſchaft zum Ochſen in Streit, der ſich auf der Straße fortſetzte und zu einer großen Schlägerei ausartete. durch Meſſerſtiche ſchwer verletzt. Ueberlingen, 5. Nov. Amtsgefängnis wurde der Flaſchnermeiſter Sutak aus Mimmenhauſen eingeliefert. Sutak war nachts mit einem ſeiner Gehilfen in Streit geraten. Er hatte dabei zum Revolver ge⸗ griffen und ſeinen Gegner durch einen Schuß am Kopfe verletzt. Außerdem mißhandelte S. den Verwundeten mit dem Revolverkolben. In das hieſige Köndringen(A. Emmendingen), 6. Nov. Geſtern fuhr ein Straßburger Automobil in den Wagen des Landwirts Mößmer. Der bird die Bedürfnisfrage bejaht. Wagen wurde zur Seite geworfen und das Automobil derart beſchädigt, daß an ein Weiterfahren nicht gedacht werden konnte. Das Automobil wurde deshalb zur Bahn gebracht, um auf dieſer an ſeinen Beſtimmungsort be⸗ fördert zu werden. 8 ö Gundersweiler, 3. Nov. Als der Bäcker K. Steller von Imsweiler geſtern hier durchfuhr, warf ihm der 15jährige Jakob Greß, Sohn von Valentin Greß 2., einen Stein der⸗ art an den Kopf, daß eine klaffende Wunde entſtand, die heftig blutete. Der rohe Barſche wird einer exemplariſchen Strafe nicht ent⸗ gehen. Frankfurt, 6. Nov. In der Station Kelſterbach iſt der Schnellzug 104 auf den Güterzug 7615 aufgefahren. Zwei Lokomotiv⸗ führer ſind ſchwer, 2 Reiſende leicht verletzt. Der Schaden iſt bedeutend. Bremerhaven, 3. Nov. Ueber 2000 japaniſche Kriegsgefangene, darunter etwa 600 Nichtkombattanten, werden Ende November aus Rußland in Bremerhaven eintreffen, um in die Heimat zurückbefördert zu werden. Da ſich unter den Heimkehrenden über 100 Kranke und Verwundete befinden, ſucht die japaniſche . in Berlin japaniſche Aerzte, die Eine Anzahl Burſchen gerieten geſtern abend in der Wirt⸗ N gf Farrendungs bezw. einer Partie Heublumen wird genehmigt. Mehrere der Beteiligten wurden tragen. nach Japan zurückkehren wollen und bereit ſind, gegen koſtenfreie Ueberfahrt die Pflege der Kranken auf den Schiffen zu übernehmen. Aus Niederbayern, 4. Nov. Alter ſchützt vor Torheit nicht. Vor einigen Tagen ſchloß in Perlersreut ein ſehr ungleichalteriges Brautpaar den Bund fürs Leben. Er zählt 72 Jahre, ſie hat erſt 22 Lenze geſehen. Mitteilungen aus der Seckenheimer Gemeinderats⸗Sitzung (Vom 3. November 1905.) Vier hier eingereichte abgeſchloſſene Fahr⸗ nisverſicherungsverträge blieben unbeanſtandet. Die bei den Rechnern der Gemeindekaſſe, Gemeindekrankenverſicherung, des Schulhaus⸗ baufonds, der Ortsviehverſicherungsanſtalt, des gemeinſchaftlichen Schulfonds, des Schulkom⸗ petenzfonds und des kath. Armenfonds vorge⸗ nommenen unvermuteten Kaſſenſtürze haben keine Beanſtandung ergeben. Die abgeſchloſſene Verſteigerung des Die Darſtellung der Gemeindekaſſe auf Schluß des Monats Oktober, welche durch den Hauptrechner vorgelegt war, wird bekannt gegeben. Die neuerrichtete Ratſchreibergehilfenſtelle für den Nebenort Rheinau wird an Rat⸗ ſchreibergehilfen Guſtav Adolf Sauer in Rheinau mit Rückwirkung vom 1. Auguſt d. Js. und einem Gehalt von 840 Mark jährlich über⸗ Zu dem Geſuch des Wirts Ignaz Fischer in Mannheim um Erlaubnis zum Betriebe der Gaſtwirtſchaft zum Haltepunkt in Rheinau Für die am 1. Dezember d. Is. ſtatt⸗ findende Volkszählung werden die Zähler— für Seckenheim 30 und Rheinau 20 ernannt. Ferner wurden verſchiedene Verwaltungs⸗ angelenheiten erledigt und Rechnungen zur Zahlung angewieſen. 8 Vermiſchtes. Ludwigshafen, 6. Nov. Am Sams⸗ tag abend empfing die Ehefrau Friedrich Faller bei dem Gypſermeiſter Kurſeß den Betrag von 62,20 Mark. Auf dem Heim⸗ wege trat ein junger Mann an die Frau heran und riß ihr das Portemonnaie aus der Taſche, ſowie den Hut vom Kopfe und verſchwand damit. O deſſa, 6. Nov. Die Zahl der Toten während der bisherigen Unruhen belaufen ſich allein auf 3500, die der Verwundeten auf über 12 000. Alle Spitäler ſind mit Ver⸗ wundeten überfüllt, ebenſo die Schulen, die zu Krankenhäuſern eingerichtet ſind. Viele Leichen liegen von einer Nacht bis zum nächſten Mittag auf den Straßen, bis die Behörden den Befehl zur Beerdigung geben. Pepi, Herr Förſter!“ Poſen, 6. Nov. In Oſtrowo wurden geſtern abend auf dem Wege nach Mielcarek der Häusler Glapa und ſein Sohn hin ter⸗ rücks von zwei Infanteriſten überfallen und ausgeraubt. Sie erhielten ſchwere Verletzungen am Kopf. Der Vater war ſofort tot, am Auf⸗ kommen des Sohnes wird gezweifelt. Er konnte jedoch von der ſofort benachrichtigten und erſchienenen Gerichtskommiſſion noch vernommen werden. Auf Grund ſeiner Aus⸗ ſage erfolgte noch nachts in den beiden erſten Bataillonen des 155. Infanterie⸗Regiments eine Unterſuchung. Die Seitengewehre von zwei Infanteriſten wurden voller Blut ge⸗ funden. Die Infanteriſten wurden natürlich ſofort verhaftet. — Bei der amtlichen Reviſion der Spar⸗ kaſſe in Freisbach(Germersheim) ergab ſich ein Defizit von 16 000 Mk. — Bei der nächſten Volkszählung am 1. Dezember d. Js. kommen 63 Millionen Zähl⸗ karten zur Verwendung. Dieſelben werden von einer Berliner Firma angefertigt und in 29 Eiſenbahndoppelwagen expediert. Auf⸗ einander gelegt würden die Zählkarten eine 800000 Meter hohe Säule bilden, was etwa das 53fache der Höhe des Kölner Domes beträgt. —„Dumme Gänſe“ hatte ein Weinguts⸗ beſitzer aus Sey im Aerger über eine ſchlechte Telefonverbindung einer Telefoniſtin zugerufen; dieſe„Gänſe koſteten ihn 60 Mark Geldſtrafe⸗ — Höchſtes Lob.„Ein netter Bub', Ihr —„Und g'ſcheit wie ein Dackel!“ a — Die Kochkiſte bei den alten Juden. Der„F. Ztg.“ wird geſchrieben. So neu die Kochkiſte auch zu ſein ſcheint, ſie iſt doch ſchon ſeit Jahrtauſenden bekannt: ſie war eine Not⸗ wendigkeit für den jüdiſchen Haushalt, um das am Freitag angekochte Eſſen am Sabbath warm zu halten. Den Römern war dieſe Eigentümlichkeit der Juden ſo auffallend, daß römiſche Dichter die Juden als die„Leute mit der Kochkiſte“ bezeichneten. Invenal erwähnt in dieſer Weiſe an zwei Stellen die Kochkiſte der Juden, die mit Heu ausgefüllt iſt, das die Speiſen warm hält(im Talmud kommt ſie auch vor). Dieſe von Juvenal genannten, mit Heu gefüllten Kiſten fehlten vor 1800 Jahren in keinem jüdiſchen Haushalt, da das jüdiſche Geſetzt jede Anwendung des Feuers am Samstag verbot. n — Luſtiger Abſchluß eines Trauerſpiels. Aus Tirol ſchreibt man der„Voſſ. Ztg.“: In der Maria⸗Thereſia⸗Straße zu Innsbruck warf ſich ein armer italieniſcher Arbeiter vor einen Motorwagen der Straßenbahn auf die Schienen. Aber zum Glück bemerkte der Wagenführer rechtzeitig den Vorfall und bremſte ſo ſcharf, daß der Lebensüberdrüſſige nur einen ungefährlichen Stoß erhielt. Inzwiſchen waren verſchiedene Leute hinzugekommen, die den Selbſtmordkandidaten von den Schienen weg⸗ zogen und ihm ein Glas Waſſer reichten. Der Wagenführer aber zeigte ſich ſehr unge⸗ orteure der Firma Franke. Sie ſind be⸗ friedigt?“. „Vollauf!— Wenigſtens meine Frau und Schwägerin ſind des Lobes voll.“ „Das freut mich! Sie haben ſich auch bald an die richtige Adreſſe gewendet, ich ſah, daß Hertung ſelbſt dabei war!“ 5 „Sie kennen ihn!“ fragte ich unvermitelt, denn mein Herr Wirt ſah mich erſtaunt an. „Gewiß! Man kann ſagen, er iſt mit dem Geſchäft verwachſen, die Seele desſelben — ſonſt ein etwas menſchenſcheuer Geſelle. Ich ſtimmte lebhaft zu.„Ob er ver⸗ mögend iſt, mußte ich fragen. g„Nicht, daß ich wüßte! Ich kenne als Mitglied der Einſchätzungskommiſſion ſeine Verhältniſſe, er hat einen hübſchen Verdienſt, ſonſt nichts. Durch Herrn Rat Franke wird er auch nicht reich werden; er verſteht es, gut zu leben und braucht ein hübſches Sümmchen auf ſeine Paſſion, der nobel auftretenden Söhne gar nicht zu gedenken.“— Wir trennten uns nun.. i Der häßliche Verdacht, der mir Hertung gegenüber hatte aufkommen, wollen, verſchwand, als ich ihn am Bette ſeines Sohnes traf, die klaren blauen Augen voll Glückſeligkeit über die ſchnelle Geneſung desſelben. Die hohe markige Geſtalt in der blauen Bluſe erhob ſich ſchnell bei meinem Eintritt. „Er lacht ſchon wieder und iſt ganz ver⸗ güngt!“ ſagte er mit warmen Vaterfreuden. „Da wird mein Beſuch wohl nicht mehr nötig ſein,“ erwiderte ich, mich von dem Wohl⸗ gehen überzeugend. ö Er ſchwieg etwas verlegen. „Wir können Sie nicht ſo viel in Anſpruch nehmen, was würden die anderen Kranken ſonſt ſagen!“ „Oh— das iſt keine Gefahr,“ lachte ich —„bis jetzt haben ſich noch nicht viel ge⸗ meldet. Die Stadt ſcheint mit tüchtigen Aerzten gut verſorgt zu ſein.“ ö „Tüchtige wohl genug; liebevolle Aerzte hat es nicht viel.“ „Da wäre es ja geraten, ſich als Spezialiſt dafür zu intereſſieren. Wo haſt du deine Mutter, Fritzchen?“ i „Ausgegangen— ſie kommt vor einer Stunde nicht wieder.“ Es klang hart und unfreundlich, wie eine Mahnung, nicht auf ſie zu warten.“ „Sagen Sie ihr, daß Sie die Umſchläge fortſetzt, mehr iſt nicht nötig— es iſt ſehr ſchnell gut geworden.“ Ich erhob mich zum Gehen. „Wollen Sie uns recht bald die Rechnung ſchicken— oder— kann ich das nicht ſofort begleichen!“ Ich lehnte ab. Ein launenhafter Menſch, mußte ich denken, ſteht er mir nicht jetzt gegen⸗ über, als ob er mich zum erſtenmal ſähe? Nun gut— geh deiner Wege, es lohnt ſich wohl erſt nicht, dich mit mehr Intereſſe zu 88 als andere gewöhnliche Menſchen⸗ inder. 3 ö 8 komiſche Situation lachen müſſen. doch ſelbſt etwas beſchämt daüber, zog den Als ich ihm aber die Hand bot, umſchloß er die meine in feſtem Druck, ſeine Augen blickten tief und traurig, als er ſagte:„Gott lohne es Ihnen., Ich trat aus dem Hauſe, kreiſchend drehte ſich die Wetterfahne auf dem einen Eckhauſe des alten ſoliden Baues. Der Sturm drückte mich faſt zur Seite und plötzlich fühlte ich, daß ich barhäuptig wurde— mein Hut flog quer über die Straße, und mit langen Schritten ſuchte ich ihn zu erhaſchen. * Als dies mir gelungen war, ſuchte ich mich wieder in Poſitur zu ſetzen, ich zupfte mir meinen Mantelkragen zurecht, drückte den Hut feſt und dabei ſtreifte mein Blick das vor mir liegende ſtattliche Palais.„Ein ſtolzer Beſitz“ mußte ich denken,„ſelten gelingt es wohl einem Mittelloſen ſich ſolchen zu machen.“ Da tauchte dicht an's Fenſter gedrückt ein Geſicht vor mir auf— es war das des Be⸗ Beſitzers; ernſt, forſchend— beinahe ſtechend blickten die ſonſt ſo lächelnden Augen auf mich nieder. 5 Eigentlich hätte er doch erſt über meine War ich eigen zu Hut und machte, daß ich fort kam in mein trautes Heim. (Fortſetzung folgt.) f 8 8 2 e — 2 S DO 8 e 22 O halten und ſchrie:„Sie Depp, Sie! Wenn Sie ſich umbringen wollen, ſo gehen S' anders⸗ wohin, ich überfahre keinen— aber meine Zeit verlier“ ich wegen ſo einem Rindvieh!“ Darob allgemeines Gelächter. Die Sache wurde aber kroch luſtiger, als der dem Tote entronnene Italiener einen Landesmann bat, ihm die Worte des Wagenführers zu überſetzen. Unter großer Heiterkeit zerſtreuten ſich die Leute. 3— Gegen den Raſſenſelbſtmord manifeſtiert I aauf die praktiſchſte Weiſe der Kaufmann Burton I Garriſon in Berwick in Pennſiylvanien, der Idieſer Tage zum achtundzwanzigſten Male ater wurde. Der kinderreiche Herr iſt 65 Fahre alt und zum dritten Male verheiratet. Beon ſeinen 28 Kindern ſind allerdings bereits 25 geſtorben. Im Jahre 1890 herrſchte in Berwick eine ſehr heftige Diphtherie⸗Epidemie, ie ihm an einem Tage die Frau und 15 Kinder entriß. Die 16 Gräber liegen Seite aan Seite in langer Reihe auf dem Kirchhofe von Summer Hill. r— Vorzug. Onkel(zum Neffen, der in deeſſen Heimatſtadt ſtudieren will):„Du biſt — jetzt noch ein Neuling hier, lieber Karl! Wenn Du daher irgend etwas haſt, wende Dich nur vertrauensvoll an mich!“— Neffe: „Lieber Onkel, dürfte ich mich nicht lieber an Dich wenden, wenn ich nichts habe?“ — Zwiegeſpräch. Er(ſpät nach Hauſe kommend):„Wa— warum biſt Du denn noch wach, liebe Frau?“— Sie lergrimmt): „Ueber Dein langes Ausbleiben. Ich koche vor Wut!“— Er:„Was Du nicht ſagſt! Du kannſt ja gar nicht kochen!“ 5 — Endlich. Nachdem die ältliche Dolores endlich einen Bräutigam geangelt hat, ſtellt ſie ihn in ihrer Freude auch dem alten Gärt⸗ ner vor:„Von ganzem Herzen Glück, gnädi⸗ ges Fräulein“, entgegnet der Alte.„Seit zwanzig Jahren habe ich auf dieſes glückliche Ereignis gewartet.“ — Viel verlangt. Verkäuferin: „Was willſt du wein Kind?“— Der kleine Guſtav:„Um zehn Pfennig Schinken, für'n Vater recht mager, für d' Mutter aber recht „fen 8 Gewohnt.„Was, jetzt nacha zehn Jahren müſſen Sie noch eine Landwehrübung mitmachen? Da wird Ihnen aber das Ge— horchenmüſſen unangenehm ſein.“—„O nein, ich bin ja verheiratet.“ N — Immerhin etwas. Erſter Stromer: „Weeſte, Juſtav, ick habe ſo eene furchtbare Leere im Magen!“— Zweiter Stromer: „Da biſt du ja noch beſſer dran wie ick: ick habe ja niſcht drin!“ — Galgenhumor. Der Angeklagte wurde zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt und ſoll eben abgeführt werden. Präſident:„Die Sitzung iſt beendet!“— Verurteilter:„Oho! Jetzt fängt die Sitzung erſt recht an.“ Seckenheim, 7. Nov. Der heutige Ferkelmarkt war mit 44 Stück befahren und wurden dieſelben zum Preiſe von 21—27 Mk. pro Paar abgeſetzt. 5 Alle Zeitſchriften können bezogen werden von J. Helfrich. 5 15 5 i betreffend. . Nr, 167340 1. daß in den Stallungen ärztlich feſtgeſtellt worden iſt. Stallſperre iſt verhängt. Mannheim, den 30. Oktober 1905. Bekanntmachnng. Ausbruch der Rotzkrankheit im Stalle des Pferdehändlers Löb Marx hier K 2, 33 Wir bringen hiermit zur öffentlichen des Pferdehändlers Löb Marx hier, K 2, 33 bei einem am 25. d. Mts. umgeſtandenen Pferde Rotz(Wurm) tier⸗ Groſth. gezirksamt III. Kenntnis, Der Unterzeichnete empfiehlt ſein Lager in ſämtlichen Bürsten- und Pinsel-Waren en gros- u. detail-Verkauf. Verkaufslokal über der Treppe im Hofe des Herrn Holzhändler Bühler, an Werktagen bis abends 8 Uhr geöffnet, an Sonntagen ge⸗ ſchloſſen. Stückverkauf nur gegen baar. L. Gilmer. mit — Wohnung cheuer Arbeiterinnen für dauernde und lohnende Beſchäf⸗ und ſonſtigen Gebäulichkeiten nebſt Gartenländ hier oder in einem der umliegenden Orte mit guter Ver⸗ kehrsverbindung, Bahnſtation und möglichſt Gas⸗ oder Elektrizität, für Geſchäftszwecke, auf längere Dauer tigung ſuchen Reis& Co., Friedrichsfeld. 5 Nr. 112822. Vorſtehendes bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis. Seckenheim, den 2. November 1905. gürgermeiſteramt: 3 Volz. Zugelaufen Nr. 11247. und bei Herrn Brauereibeſitzer Pfiſterer dahier abzu⸗ holen iſt ein Fchäferhund. Seckenheim, den 3. November 1905. i Bürgermeiſteramt Volz. zu mieten event. im Gaſthaus zum„Stern“ Militär-Verein Seckenheim. Einladung SFountag, den 12. d. Mts., nachmittags ½3 Uhr findet General⸗-Uerſammlung 3 3 ſtatt. Um zahlreiches und pünktliches Erſcheinen bittet . Der Vorstand. unter R. M., zu kaufen geſucht. Angebote mit genauen Angaben 10897 an die Exped. ds. Blattes erbeten. auch Kalender: Rheinisch. Hausfreund, Letter vom Rhein, und Küche zu vermieten. Zimmer Schloßſtraße 36. Regensburger Marien kalender, Hinkender Bote empfiehlt J. Helfrich. Serren⸗Yaletots . Einfarbig und gemuſtert von Mk. 8 bis 24 Mk. N Serren⸗Valetots Neueſte Muſter. Apparte Facons . von Mk. 27 bis 52 Mk. 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