Anzeigeblatt für seckenheiſm ung Moesheſm. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 25 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 0.80 5 Redaktion, Jruck und Nerlag von J. Helfrich in Seckenheim. rewe Anzeigen: f Die(ſpaltige Garmondzeile oder deren Raum 10 Pfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 102. Samstag, den 23. Dezember 1905. 5. Jahrgang Zweites Blatt. Das Geheimnis der Brüder. Kriminal⸗Roman von J. Fichtner. (Nachdruck verboten). Wie lange wir ſo ſtanden und lauſchten, wie in edelſchönen Schwingungen ſeine Seele ſich vor uns offenbarte, wie viel Zeit dies in Anſpruch genommen, das fühlte keines, bis ein 85 Mißklang uns in die Wirklichkeit zurück⸗ ef. Eine alte, kunſtvolle Uhr, auf welche ich ſo ſtolz war, hob aus und verkündete in auf⸗ dringlichſter Weiſe die zwölfte Stunde des Tages. Ich tobte innerlich und mit Recht— der Künſtler brach jäh ſein Spiel ab und legte die Geige hin. Ich war ſtets ein begeiſterter Verehrer wahrer Kunſt— nun fühlte ich mein Auge feucht werden, als ich die Erſchütterung wahr⸗ nahm, welche dieſe halbe Stunde auf den ſtarken Mann— des Volkes hervorgebracht hatte. Er ſaß auf einem Stuhl, tief herabgebeugt und ſchluchzte wie ein Kind, wobei er das Taſchentuch krampfhaft an die Augen drückte, um womöglich den Ausbruch zu dämmen. Wir ließen ihn ungeſtört, hatten wir doch ſelbſt mit dem Aufruhr zu kämpfen, den dieſe machtvollen Töne in unſerer Seele erweckt. a „Achim!“ hörte ich Erika leiſe rufen. Nun ging er wieder zu ihr und reichte ihr die Hand. a Schnell umfaßte ſie dieſelbe und drückte in ſpontanem Empfinden ihre Lippen darauf. „Mein Achim— mein Stolz! Dein über Tot und Leben!“ Sie rief es laut genug, daß alle es hörten. Ernüchternd, wie ein kalter Waſſerſtrahl wirkten dieſe Worte auf mich ein. Dort lag der Kranke, der ſich in meine Pflege und Obhut begeben und ich hatte die Pflicht, darüber zu wachen und zu wirken, daß er ruhig der Geneſung entgegen gehen könne. Er glaubte die Urſache ſeiner Krankheit völlig gehoben und nun— noch dazu unter meinem Schutz— ſollte dieſe Gefahr ſich von neuem erheben! Wie kam ich denn dazu, ohne meinen Willen und Wiſſen plötzlich ſo ganz mitten drin in dem unlösbaren Knäuel der Wirrniſſe zu ſtehen. Ich war ja nun gezwungen, zwiſchen dieſe Liebe zu treten mit der harten Forderung: Es kann, es darf nicht ſein! Die quälenden Erwägungen trieben mich auf und ab— die ganze Weihe des ſoeben ge⸗ habten Genuſſes zerſtob vor den grauſamen Forderungen der Pflicht, wie eine Seifenblaſe. Und ich wollte und mochte nicht grauſam zer⸗ ſtören und konnte und durfte meiner Pflicht nicht untreu werden. 5 Noch hatte ich dem Künſtler meinen Dank nicht ausgeſprochen; jetzt trat er ſelbſt zu mir. „Es iſt unverantwortlich, Herr Doktor, daß wir uns dieſe Störung erlaubt. Ich habe aber ſo viel von Ihrer Güte gehört, daß ich nun auch auf Ihre Verzeihung hoffe.“ Wie ein in Demut Bittender ſtand er vor mir, nicht wie einer, der im reichſten Maße ſoeben ſein Beſtes gegeben. Und doch was blieb mir anderes übrig, als ihn von meiner Schwelle zu weiſen, ihn— um deſſen Gunſt ſich übermorgen die Erſten und Vornehmſten der Stadt ſtreiten würden. i „Ich habe nichts zu verzeihen, mein junger Freund! Was geſchehen iſt, das hat die Macht des Genies hervorgerufen. Es iſt mir 20) ſehr leid und peinlich, daß ich Sie bitten muß, anf die Schulter klopfend. die rechten Bahnen geleitet worden wäre.“ leuchtete, kunſtvoll gemalte Halle mit einem Ihre mir perſönlich ſo werten weiteren Beſuche vorläufig bei mir zu unterlaſſen. Ich habe da eine ſtillſchweigende Ehrenpflicht übernommen, welche ich Ihnen wohl nicht erſt näher zu er⸗ klären brauche.“— Ich blickte nach Erika hinüber und er verſtand mich ſofort. „Sie ſollen durch mich nicht in unange⸗ nehme Konflikte geraten, gewiß nicht; aber danken muß ich Ihnen doch für dieſe Stunde, die mir gezeigt hat, daß mir doch noch der Lohn für mein Streben zu teil werden wird.“ Er reichte uns die Hand, ein leuchtender Blick flog zu der Geliebten und in ſeine Haltung trat ein Ausdruck von ſtolzem Selbſtbe⸗ wußtſein. „Ich will es mit Ihnen hoffen!“ ſagte ich, den Druck ſeiner Hand erwidernd. Nun hatte ſich auch der alte erhoben.“ Er ſtrich mit ſeiner großen Hand über die Stirn; in ſeinem Geſicht lag tiefe Erreguug. „Ich habe mein Konzert weg!“ ſagte er. „Morgen kann ich nicht kommen und— ſo 1. du ja auch nie mehr ſpielen, wie eben jetzt!“ „Das will ich nicht beſtreiten“, entgegnete der Sohn. „Jetzt kennen Sie ihn, Herr Doktor; ſagen Sie mir nun, war ſolch ein Talent nicht der ſchwerſten Opfer wert?“ Er ſah mich beinahe angſtvoll forſchend an. „Ich glaube wohl, daß es jedes Opfers wert iſt. Sie haben nicht nur den Vorzug, es richtig erkannt zu haben, Sie haben auch um die Ausbildung gekämpft wie ein Held.“ „Das weiß Gott allein“, ſagte er leiſe im tiefſten Ernſt. Es überkam mich wieder ein tiefes Mitleid. „Laſſen Sie's gut ſein“, ſagte ich, ihm „Solch ein Talent gehört der Welt und iſt von unſchätzbarem Wert für dieſelbe. Tauſenden wird es Er⸗ hebung, Läuterung, edelſten Genuß gewähren; es wäre ewig ſchade geweſen, wenn er nicht in „Ich danke Ihnen“, ſagte er bewegt. „Sie wiſſen nicht, was Sie mir da für einen Troſt geben.“— a Sie empfahlen ſich nun beide in kürzeſter Weiſe. Nach Verlauf von weiteren zehn Minuten begleitete auch Sophie Fräulein Franke nach Hauſe. 8. „Du willſt alſo wirklich nicht mitgehen?“ fragte meine Frau zum dritten mal ihre Schwe⸗ ſter, als wir uns bereit machten, das Her⸗ tingſche Konzert zu beſuchen. „Ich ſagte dir ja ſchon, ich habe ſein Beſtes gehört!“ erwiderte ſie, ohne dierekt nein oder ja zu ſagen. i „Des Menſchen Wille iſt ſein Himmel⸗ reich! Es wird ja auch nicht das letzte Konzert ſein; alſo laß ſie nur!“ Die Dunkelheit war heut ungewöhnlich ſchnell hereingebrochen; es war ſehr trübes, drohendes Wetter. Ich prüfte mit meiner Brille die wenig erfreuliche Ausſicht und kam zu der Anſicht, daß wir wohl einen Wagen würden nehmen müſſen. 5 „Es iſt mir übrigens ganz lieb, daß du zu Haus bleibſt“, geſtand meine Frau, als wir um einhalb acht Uhr das Haus verließen. „Da weiß ich doch die Kinder in guter Obhut!“ Schwägerin Sophie ſchwieg aber darauf.— Der Konzertſaal lag ziemlich im Zentrum der Stadt; der Andrang war wohl ein großer, denn es dauerte eine Weile, ehe wir vorfahren konnten. Ein kalter, häßlicher Nebelregen machte den Aufenthalt ſelbſt im Wagen höchſt ungemütlich. Dagegen gewährte die heller⸗ feinen, auserleſenen Publikum, einen höchſt an⸗ heimelnden Eindruck. Mehrere Herren, welche wir bei Franke kennen gelernt, grüßten verbindlich. Von der Familie Franke ſelbſt war niemand zugegen. Der Unternehmer ſchien gut auf ſeine Rechnung zu kommen, denn die eben in Flor kommende Konzertſaiſon bat mit dieſem heimat⸗ lichen Künſtler einmal etwas Beſonderes. Das Podium war mit feinem Blattwerk dekoriert und als der Künſtler eintrat und im tadelloſen Geſellſchaftsanzug eine vorzüglich anſprechende Erſcheinung bildete, wurde er mit einer Ovation, die wohl dem jungen Mit⸗ bürger galt, empfangen. Bei den erſten Geigenſtreichen kam noch lautlos ein Herr die Reihen entlang und ſuchte nach ſeinem reſervierten Platze. Es war der Polizeiinſpektor, den wohl ſein Amt ſo lange zurückgehalten hatte. Nun kam er ganz in unſere Nähe; wars der Zufall, der es ſo gewollt hatte? Es be⸗ fremdete mich, daß er nicht nach Sophie fragte; ich bemerkte jedoch, daß er öfters den Kopf wendete und nach einer beſtimmten Richtung nach einer Ecke des Saales ſah, wo ſich die billigeren Plätze befanden. Seine Aufmerk⸗ ſamkeit zwiſchen den Darbietungen des Künſtlers und jener Richtung ſchien ſich zu teilen. Plötzlich ſagte er ganz unvermittelt zu mir; „Wie kommt es, daß Ihr Fräulein Schwägerin und deren Freundin ſich dort in jener Ecke und nicht hier befinden?“ „Wer?— Was?“ fragte ich verwirrt, da ich nicht glaubte, recht gehört zu haben. Der Künſtler hatte eben geendigt und ein Beifallsſturm erhob ſich; mechaniſch ſtimmte ich ein, während Heidorn mit ganzer Hingebung ſeinen Anerkennungszoll entrichtete. „Und dieſen vorzüglich begabten Menſchen will er nicht kennen,“ ſprach er halblaut für ſich. Ich nahm die Gelegenheit wahr und ver⸗ drehte mir den Hals, um nach jener Ecke zu ſpähen, das bemerkte er nun auch ſofort wieder. „Dort, dicht an der Säule, beide Damen ſind verſchleiert— ich kannte aber Fräulein Sophie ſofort an der Haltung des Kopfes—“. „Unſinn“, entgegnete ich unwirſch.„Das konnte ſie bequemer haben, wenn ſie überhaupt gewollt hätte, wer weiß,„wer“ ihr ähnlich ſieht.“ (Fortſetzung folgt.) Vermiſchtes. — Rührende Dankesbeweiſe hat ein Lehrer in München erhalten, in deſſen Schule bereits Weihnachtsgaben an Kleidern verteilt worden ſind. Das Elternpnar des Abe⸗Schützen ſchrieb: „Geherter Herr Lehrerr In dem das ich ſelber nicht erſcheinen kann, ſo erſetze ich die Feder, um meine Tauſend Dank Pflichtigkeit zu er⸗ fielen. Dauſendmahl vergelsgott. Achtungs⸗ vollſt Frau Her Joſef Theres Sch. Elltern.“ Eine andere Mutter ſchrieb:„Ich dachte mir's ſchon, daß mein Bub etwas bekommt, weil er mit Ihnen gar ſo zufrieden iſt“. — Von der Lokalbahn. Fremder:„Was iſt denn? Hält der Zug hier gar nicht?“— Stationsvorſtand:„Kann leicht ſein, denn ſeit wir die neue Maſchine haben, bringt der Zug⸗ führer's Zügle oft net zum Stehen.“ — Sein Wunſch.(Vor Gericht.) Rich⸗ ter:„Angeklagter, zu ſechs Jahren Zuchthaus ſind Sie verurteilt. Haben Sie etwas hinzu⸗ zufügen?“— Verurteilter:„Nee, hinzuzufügen habe ich nichts, aber bitten möcht' ich, ob man nichts wegnehmen könnt.“ PPPTCTCCGCCCCCCTbTWTWT—TTT—TWTWT—T—T—WTWTWVTVWTWT—W————WW—T——T—W—W—W—WWWWTW—W—— Radfahrer-Oesellschaft Seckenheim. Montag, den 25. Dezember, abends ½8 Uhr findet unſere Weihnachts- Jeier mit Gahenverloſung ſtatt. f Hierzu werden die Mitglieder und Freunde des Vereins höflichſt eingeladen. 5 Der Vorſtand. Turn-Verein Seckenheim. Einladung zu unſerer am 24. ds. Alts., abends 6½ Uhr im Saale des „Zähringer Hofes“ ſtattfindenden Weihnachts-Feier verbunden mit Gahenverloſung, theatraliſchen-, und tur⸗ neriſchen Aufführungen. 8 Allen Freunden und Gönnern unſeres Vereins dies zur gefl. Kenntnis. Der Turnrat. Kautſchukſtempel ieder Art für Geſchäfte, Behörden und Private liefert in beſter i 5 Ausführung zu Fabrikpreiſen. Muſter gratis, J. Helfrich. Symphonion, Gesang⸗Uerein„Liederkranz“ Seckenheim. Einladung. Dienſtag(2. Weihnachtsfeiertag), den 26. Dezemker, abends 7 Uhr im Local zur„Roſe“ findet unſere diesjährige 2 2 Weihnachts-Leier beſtehend in muſikaliſchen-, komiſchen und Geſangsvorträgen, ſowie große Gabenverloſung ſtatt. Wir beehren uns hiermit, zu dieſer Veranſtaltung unſere verehr⸗ lichen Mitglieder, ſowie Freunde und Gönner unſeres Vereins freundlichſt einzuladen. Der Vorſtand. — CFF heinrich Keßler P 6, 2 Mannheim P 6, 2 gegründet 1878 empfiehlt zu Weihnachts⸗Geschenken Oiolinen u. Zithern von 5 Mk. an, Deutsche und echt ital. Mandolinen zu den billigſten Preiſen. 1 billigſt, von 2 Mark an, Harmonikas Nrelhig von 12 Mark an Lerner alle Sorten Facon-Violinkasten, Notenpulte, Trommeln, Drehorgeln, Schweizer Spielwerke eto. Kindergeigen von 1.50 Mk. an. Bei Spieluhren 5 pt. Rabatt. EBreitestrasse, 6 an von Mk. Hherren⸗Ahren P, 3 i 7 f g Tel. 3701 Mannheim Breitestrasse, Tel. 3701 Ring E Gold. geſt. v. Mk. Lan 5 5 5 5 kann die Buchdruckerei erl in d Ordentlicher Zunge d e uchdruchere J. heilt 5 Teihnachts- Geschenle 5 finden Sie unstreitig in grösster und schönster Auswahl am billigsten bei: keſeumayer i ce als grösstes Spezial-Geschäft am hiesigen Platze G0 N Schöne doppelte Waschgarnitur (auch als Weihnachtsgeſchenk geeig⸗ net) zu verkaufen. Wo? ſagt die Exped. ds. Bl Grosse Wohltätigkeits- Geld- . Lotterie d. Krankenpflege-Austalten 25 2b. Roten Straßburg i. E. SEiehung sſcher 20. Jan. 06. P 1, 3 4052 Sheen M. 70, 000 50 ckenhe 1. Bets. M. 200000 502. ab. M. 10,0008 Damen⸗Ahren 8 155 von Mk. an 5 Silberne Namen⸗Ahren 0 von Mk. N an Goldent Herren⸗Ahren 8 1 5 5 Mk. 28 an bon Herrenringe in hübſchen Muſtern zu ſtaunend? 5 3. Hauptg. M. 5000 5 6049 zuſ. 35, 4 1 11 Lose 10 Mk. 405 1 Al. Porto u. Liste 30 Pf. versendet das General-Debit J. Stürmer, Strassburg i. E. für Geschenke — billigen Preiſen. Goldene Namen- Ahren 8 8 von Mk. LO an Cavalitr⸗Ahren, hochmodern u. elegant. —— Lager in: Glashütter und Schweizer Uhren Medaillons, Herze Ohrringe, Broschen Keolliers u. Uhrketten Möbel verſchenlit niemand; bevor Sie aber ſolche kaufen bitte um Ihren w. Beſuch. Offeriere Ihnen z. B. Muſchelbettſtell. m. u. bl. pol 37 Mk. 5 franz. Bettſtellen„ 9 Grösste Auswahl in Haus⸗ und Cafel⸗Ahren in allen Farben und Stilarten. Moderne Bijouterie a ü aſchkommode m. Marm. 8 in größter Auswahl. Chiffon m. Muſchelauffl. 45, 48„ Vertikow mit Spiegel A . Nachttiſche mit Marmor 183 Salontiſche m. Stegverbnd. 19.50 Trumeaux mit Spiegel 35 Mk. Kameltaſchendivans 45, 50, 55„ Rücheneinrichtg., hochmodern. Jugendstil, 11⁵ Darmſtädter Richtung. 5 5 0 f chtung⸗ Reichere Einrichtungen ſtets vorrätig. Regulateure von Mk. 100 (44 Tage Geh- und Schlagwerk.) Brillantringe u. Broschen eie. 5 Spezialität: e 1 B. ompl. poliertes engl. helles Schla⸗ zimmer mit 2türigem Spiegelſchrank inkl. Glas und Marmor, Handtuchſtän⸗ 128 2 Stühle für nur 270, 320 Mark u. ſ. w. ſehr billig. i Zier-Uhrchen und Wecker Sureau- und Kuchenuhren Kataloge zu Diensten. i Möbelkaufhaus Zier- und Tafel- Bestecke„zur guten Quelle“, in echt Silber und ſchwer verſilbert. n N Ann he Im. S2, A. f 2 J 1 Juericho's Kaffes-Mischungen . finden allgemeine Anerkennung und das mit Recht, denn jede einzelne Marke iſt aus den edelſten Sorten ſachkundig zuſammengeſtellt, nach neueſtem Heißluftverfahren geröſtet und da täglich friſch, feinſtes Aroma bedingt. Nirgends werden Sie einen beſſeren, billigeren und ebenſo friſchen Caffee kaufen können als in meinem Hauſe. Allen Kaffeekennern und Liebhabern einer guten Taſſe Kaffe empfiehlt ſich ein Verſuch. 9 5 5 Kaffee, roh und gebrannt à Pfund Mk. 1.00, Mk. 1.20, Mk. 1.40, Mk. 1.60, Mk. 1.80, Mk. 2.00. Billige Marken à Pfund 90 Pfg., 80 Pfg., 70 Pfg. Cacao Chocolade Tee rein, leicht löslich Lindt, Suchard, ſchwarzer Souchong, à Pfd. Mk. 1.20, Sarotti, Tell. Congo u. ſ. m. Präſentpackung Präſentpackun 1.50, 1.80, 2.00, 3 Tafel 20, 25, 30, 20, 30. 40, 00, 2.40, 2.80. 40, 50, 70 Pfg. 80, 100 Pfg. Zur Weihnachtstafel: Orangen, Mandarinen, Datteln, Feigen, Krachmandeln, Parranüſſe, Erfrif chungswaffeln, friſche Trauben, Deſſertäpfel, Preiſelbeeren Dunſtzwetſchen, M i elonen, Reineclaudea, Aprikoſen, Pflaumen, Ananas. Als Weihnachtsgeschenk: Cognac, Jamaika-Rum, Arac de Badavia, Pfeffermünzlikör, Kümmellikör, Wachholdergeist, Steinhäger, Kirschwasser, Zwetschenwasser, 7 Klosterlikör, alle Sorten Punschèessenz. Christbaumlicher, der Carton von 28 Pfg. an. 1—— Beim Einkauf im Betrag von 3 Mk. an wird itt tttitttttttttiititt Meine reichhaltige Weihnachts ausstellung in Spielwaren als: Sportswagen, Heuwagen, Herde, Schaukelpferde, Puppen u. ſ. w. empfehle zum Einkauf von Weihnachtsgeſchenken. Ferner empfehle große Auswahl in Lampen, Emaillwaren, Bestecken, Messern und Scheren. August Sehmidt, Speuglermeiſter. 1 Zum Winterbedarf empfehle mein reichhaltiges Lager in Mannfakturwaren ſpet. Qualität in Werktagshosenstoffen. Wollwaren: Lamachales, Umſchlagtücher Damen- und Kinderhauben und Mützen, Ohrwärmer, Unterhoſen, Jagdhemden, Jagdkappen, Fauſthandſchuhe in Leinen, Wolle und Plüſch. Wintermützen für Herren und Knaben. Zur Aussteuer: Settfedern, Daunen, Barchente, Federleinen, Drelle, Damast, Cattun, Cölsch, weiss Leinen la. Oualitäten 5 ferner wollene u. wasserdichte leinene Pferdedecken. Hanf in la. Qualitäten. E. Werber. An den Sonntagen vor Weihnachten bleibt mein Geschäft bis 7 Uhr Abends geötfnet. 1 1 8. 2 2 5 . 5 85 2. 28 5 5 H K 4 — 2 85 * 1 5 * 5 — 1 itt * 0 ühmaſchinen für Familiengebrauch, auch zum Sticken vorzüglich geeignet, sowie für gewerb⸗ liche Zwecke. 1 Wandkalender 1906 mit Brieftaſche ſalonfähige Ausführung, gratis ver⸗ abfolgt. august Jericho, Colonſalwaren u. Dellkatessenhaus. Grosses Lager aller Arten Taschenuhren in Gold, Silber, Nickel und Stahl Regulateure, Haus-, Wand- und Küchenuhren Damen- und Herrenketten Trauringe Hroſchen, Armbänder, Ohrgehänge, Ringe, Vorſtecknadeln Manſchettenknöpfe, Anhänger Geschenkartikel, Cafelaufsätze, Bestecke, Menager ete. Schaufenſter mit ſichtbaren Preiſen. Ein Beſuch meines Geſchäf⸗ zes dürfte Sie von der Reichhaltigkeit und Billigkeit meines großen Lagers überzeugen. Auf ſämtliche bei mir gekauften Gegenſtände leiſte die weitgehendſte Garantie. Hermann Herth Uhrmacher und Juwelier Mannheim, Breitestrasse Halteſtelle der Elektriſchen Bahn J 1. Gratulationskarten für alle Gelegenheiten empfiehlt 2. Helfrich. 8 1. 7 Die vielen Vorzüge und Verbeſſe⸗ rungen, welche die Pfaff-ähmaschinen aufweiſen, haben dieſem Fabrikat einen Weltruf verſchafft. Für Güte u. Leistungstähigkeit der Pfaff⸗Hähmaschinen kaun daher jede gewünſchte Garantie geboten werden. Allein-Verkauf in„ vis-a-vis dem Martin Decker, A 3, 1 Theatereingang. Telephon 1298. Eigene Reparaturwerkſtätte. Lager in sämmtlichen Nähmaschinen und Strickmaschinen in allen Syſtemen und für jedes Gewerbe. Pruück-Arbeſten für Behörden und Private liefert in hübſcher Ausführung billigſt die Buchdruckerei J. Helfrich. . Hartmann, Architekt Bureau für Architektur u. Bauausführung Mannheim, Friedrichsring 0 3, 17 Telephon Ro. 2980. ebernahme tech. Arbeiten jeder Art zu koulanten Bedingungen. Rat und Auskunft in gauſachen koſten frei. Alle Wackartikel in den denkbar beſten Qualitäten zu ſoliden Preiſen. 3 Spezialikät:. Kunſtmezle altbewährter Backfähigkeirn. 5 a in großer Auswahl. 5 Beſonders empfehten unſern ausgezeichneten 3 No t w Sir naturrein, ſehr angenehn und wohlbelömmlich, gefl. Beachtung. 7 direkten Imports in allen Preislagen. Greulich& Herſchler. Filiale: Seckenheim, Friedrichſtr. 59. Für Weihnachten ſind neu eingetroffen: 2 a 333 5 7 i sammtliche Spiel-Waaren und empfehle meine Weihnachtsausſtellung einem gütigen Beſuch unter Zuſicherung billiger Preiſe. Gleichzeitig bringe ich mein großes Lager in: Tuch und Buxkin Normalwäſche, fertigen Hemden und Hoſen, Kleiderſtoffen, Caputzen, Chals, 3 Tallientücher ꝛe. Erinnerung. Ed. Merklein. ſowie ſämtliche Kurzwaren in empfehlende Rum Deutschen Oäcilien-Verein Seckenheim. Am Dienstag, den 26. ds. Mts.(Stephanstag) hält der I bieſige Cäeiltenverein im Saale zur„Kapelle“ ſeine Weihnachts-Feier ab, wozu die verehrl. paſſiven(Ehren⸗) Mitglieder, ſowie Freunde und Gönner des Vereins freundlichſt eingeladen werden. Anfang präcis abends 7 Uhr.. Wirtſchaftsempfehlung. Elſner verehrl. Einwohnerſchaft von Seckenheim und Umgebung die 8 ergebene Mitteilung, daß ich die ſeither auf den Namen meiner Frau betriebene Wirtſchaft Hof 1 Erteilung der Conzeſſion nunmehr auf meinen Namen übernommen abe. 8 r Bei aufmerkſamer Bedienung bringe prima Lagerbier der Schwetzinger Ritterbrauerei zum Ausſchank, ebenſo empfehle gute kalte und warne Speiſen zu jeder Tageszeit. Spezialität: Garantirt reine ſelbſtgezogene Rotweine. Um geneigten Zuſpruch bittet a Valentin Kunzelmann. Panorama Mannheim. Neu ausgeſlellt! Aoloſſalrundgemülde Erstürmung der Spicherer höhen (6. Auguſt 1870.) Täglich geöffnet. Zu den Feiertagen empfehle als Ferner unterhalte reichhaltiges Lager in: Verkauf: Größeres Bauerngut ungefähr 50 bad. Morgen Ackerland und Wieſen mit Bewäſſerung(Mühlteich), zwei Wohnhäuser, gut rentables Mühl⸗ 8 praktiſche Geſchenke: gehend de din . 8 werk mi aſſer- oder ſampf⸗ . Bier⸗ ieb. Feu e Wirtſchafts⸗ .. Oefen, Kochherden be e bee * Wein⸗ 1 8 ˖ bog 5 f 1 25. 8 is Mk. 68.000.— . Likör⸗ Service er en Näheres i . Kaffee⸗ ſowie alle Erſatzteile hierzu pre. 0 Speiſe⸗ Kohlenkasten, Kohlenlöffen, Salbftgerupte Servier⸗Platten änsefedern . Servier⸗Teller Ofenschirme, Ofenvorsätze, t 5. fortwährend zu haben bei 1 Servier⸗Bretter 3 c ee wancteler, Slumemasen Eisenwaren,„„ 9 und Slumenkörbe, Th. Beisser Obstaufsätze, Nippsachen, 5. f Butterdosen, Zucker dosen, 10 erkzeuge aller Art, p 4, is Mannheim f 4, 18. Rauch⸗ und Schreibgarnituren aller Art, Porzellan- und Glaswaren. Vereine erhalten Vorzugsqreise. Rüchenwagen,. 0 0 Steh, Zug-, und f 9 Zimmer Rüchenlampen. Fuftorschneidmaschinen, und Küche zu vermieten. Brotkasten, 5 8 Lriedrichſtraße 101. daun Milch-Centrifugen, 1 75 5 mess. Pfannen, 5 N n ee Selbst-Tränker 5 bbemtsch, Hausfreund, 5 taubsägekarten, für Kälber. Uetter oem üpenm 1 Schlitten u. 5 N 5 1. dene h Funn. e Fleischhack⸗, Reib⸗, 1 N 5 f Wasch- und Hinkender Bote o wis Verkaufslokal: Wörthstrasse. erke J. Helfireh. Wringmaschinen. 8 2 8 e 2 2 „„. 1— 8 2 3 Jauchepumpen, In Seckenheim jeden Samstag bei Herrn Georg Volz(in der Nähe des Rathauſes) von 9—3 Uhr Sprechſtunde. Sunuopog flo- sf 91881 3