ö c let Anzeigeblatt für Seckenheim und Jloesheim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 30 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 1.10. Redaktion, Druck und Jerlag von J. helfrich in Seckenheim. An 0 ige n Die einſpaltige Petitzeile oder der n Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 8. Samstag, den 26. Januar 1907. 7. Jahrgang Troja. Wer kennt nicht den Namen der Stadt Troja, unter deren Mauern der trojaniſche Krieg 10 Jahre lang wütete, bis die Stadt durch die Liſt des Odyſſeus eingenommen und zerſtört wurde, bis der Tag kam, von dem der Seher ſang:„Einſt wird kommen der Tag, da die heilige Jlios hinſinkt, Priamos auch und das Volk des lanzenkundigen Königs“, denn Jlios iſt Troja. Der unſterbliche Heldengeſang des Homer hat das Schickſal dieſer Stadt und ihres größten Helden Hektor, die Wechſelfälle dieſes 10jährigen Krieges und das Schickſal der größten Helden dieſes Voͤlkerkampfes Achilles, Agamemnon, Menelaus, Odyſſeus, Neſtor, Ajax und wie ſte alle auf griechiſcher und trojaniſcher Seite heißen, unſterblich gemacht. Dieſer troja⸗ niſche Krieg iſt nicht nur eine ſchöne Sage, ſondern es muß ihm ein wirkliches geſchicht⸗ liches Ereignis zu Grunde liegen und wenn es wirklich ein geſchichtliches Ereignis war und wenn es wirklich eine Stadt Ilion oder Ilios oder Troja gegeben hat, ſo müſſen noch Spuren von dieſer Stadt vorhanden ſein, trotzdem jener Krieg ſchon tauſend Jahre vor Chriſtus ausgekämpft worden ſein ſoll— ſo dachte ein deutſcher Mann namens Schliemann. Begei⸗ ſtert von dem Heldengeſang des Homer, ent⸗ ſchloß er ſich, trotzdem ihm damals alle gelehrte klaſſiſche Bildung mangelte, er war ein Kauf⸗ mann, in jene Nordweſtecke Kleinaſiens, die von dem Fluſſe Skamandros durchflutet wird, zu reiſen und dort das homeriſche Troja zu ſuchen. Er ſuchte und er fand; was er fand, wollen wir in Kürze melden. Vom Gebirge Ida ſchiebt ſich ein Hügelzug nach Weſten vor, der gegen die Ebene des Skamandro ſteil ab⸗ fällt. Der größte Teil dieſes Hügels beſteht aus dem Schutt verſchiedener Anſtedelungen. Es wurden offenbar die Reſte zerfallener fruͤhe⸗ rer Häuſer über die Seiten des Berges hinab⸗ gewälzt, wodurch ſich die Baufläche jedesmal vergrößerte. Hier fing Schliemann an zu graben. Er fand zuerſt Feſtungsanlagen, wie ſie an dieſem Platze ganz natürlich ſind, eine Ringmauer, eine nach außen geböſchte maſſive Futtermauer aus Bruchſteinen, oben etwa 3,5 Meter breit; auf dieſer Ringmauer ſtand die eigentliche Verteidigungsmauer aus Lehmziegeln. An den Ecken liegen turmartige Vorſprünge, etwa 20 Meter von einander entfernt; der ganze umſchloſſene Raum mißt 90 auf 113 Meter. Der Hügel maß vor dem Beginn der Ausgrabungen vom Urfels bis zur Oberfläche 16 Meter Höhe; ſchon 2 Meter über dem Urfels begann die erſte Fundſchichte. Den ganzen Raum durchziehen nun Grundmauern in verſchiedenen Höhen und Tiefen nach allen Richtungen und da gilt es nun herauszufinden, wie dieſe Mauern zuſammengehören, aus wel⸗ chen Zeiten ſtie ſtammen und was eigentlich darauf gebaut war. Das iſt eine Arbeit, bei der die Phantaſie frei waltet und alles mög⸗ liche, aber auch unmögliche finden oder— erfinden kann. Die erſte Fundſchicht enthält nur ſehr unanſehnliche Mauerreſte. Bedeuten⸗ der ſind die Spuren der zweiten Schicht, 6 bis 9 Meter über dem Urfels, die zweite„Stadt“, nach Schliemanns Anſicht das homeriſche Troja. Wir wollen gleich bemerken: über dieſer zweiten Schicht ſoll noch eine dritte, vierte und fünfte liegen, jede ungefähr 2 Meter ſtark; die letzte, oberſte Schicht, Grundmauern und Architektur⸗ bruchſtücke, ſtammen aus der römiſchen Kaiſer⸗ zeit. Die zweite Fundſchicht alſo ſoll das homeriſche Troja ſein; es gehört aber eine ſtarke Phantaſie dazu, um hier eine„hſtolz emporragende Akropolis“ zu ſehen. In Wirk⸗ lichkeit ſind da zwei durch einen Zwiſchenraum getrennte rechteckige Räume zu unterſcheiden; an den Stirnſeiten befinden ſich offene Vor⸗ hallen; auch ein freiſtehender Thorbau, ein Propylaien, iſt zu erkennen. Der größere rechteckige Bau war ohne die Vorhalle 20 Meter lang und 10 Meter breit; er war jedenfalls der Hauptbau der Burg, die Männer⸗ wohnung, während der andere rechteckige Bau die Frauenwohnung geweſen ſein wird, wie es damals üblich war. (Fortſetzung folgt.) Aus Nah und Fern. r. Seckenheim, 25. Jan. Am Sams⸗ tag, den 19. d. Mts., Abends 8 Uhr fand im Gaſthaus zum„goldenen Stern“ zur Erinne⸗ rung an die Tage vor Belfort und zur Ehrung unſerer lieben Veteranen Belfortfeier ſtatt. Herr Demgenski übernahm den muſikaliſchen Teil und eröffnete mit einem ſchönen Marſch den Feſtabend. Kamerad Hörner begrüßte die erſchienenen Feſtteilnehmer und dankte allen denen, die zur Verſchönerung der Feſtfeier bei⸗ trugen, gedachte insbeſondere der Veteranen, für die ja gerne der Militärverein ſolche Feſt⸗ tage begeht und deren Ehrung ſtets zu fördern gedenkt. Seine Begrüßung ſchloß derſelbe mit einem Hoch auf unſern oberſten Kriegsherrn, Kaiſer Wilhelm II., und auf unſern hohen Protektor, unſern allgeliebten Großherzog. Sehr anerkennenswerte Theater⸗ und Muſikſtücke wur⸗ den abwechſelnd vorgeführt. Ein von Kamerad Rudolph vorgetragener Veteranengruß fand freudigen Beifall. Kamerad Pfiſterer hat in beredten Worten alles das geſchildert, was die tapferen Krieger in den kalten Januartagen zu erdulden hatten. Allgemeinen Beifall erntete das von Herrn Demgenski vorgetragene Muſik⸗ ſtück„Der Trompeter von Säckingen“, ebenſo ein Potparri aus Tell von den Herren Dem⸗ genski und Pfiſterer. In ſehr zu Herzen gehenden Worten ſchilderte Kamerad Berling⸗ hof das deutſche Vaterland. Der Männer⸗ geſangverein ließ es ſich nicht nehmen, an der Feier unſerer Veteranen teilzunehmen und den Abend durch Geſangsvorträge zu verſchönern und zu verherrlichen. Herr A. Bär hat durch ſeine vorzügliche Geſangs⸗Solo's die Herzen Aller gewonnen und ſo die richtige Feſtſtim⸗ mung des Tages hervorgerufen. Ihm gebührt hierfür unſer allerverbindlichſter Dank. Sehr intereſſant waren die von Veteran Lochbühler geſchilderten Kriegserlebniſſe. Veteran Loch⸗ bühler dankte dem Vorſitzenden für den ſchönen Abend, den man ihnen bereitet habe, und für die liebevollen Worte, die ihnen vom Vorſitzenden zu Teil wurden. All den Mit⸗ wirkenden, welche zum Gelingen der Feier beigetragen haben, ſprechen wir im Namen des Vereins unſern herzlichen Dank aus. Beſonders danken wir den Damen und Herren des humoriſtiſchen Clubs, ſowie den Rednern Pfiſterer und Berlinghof. Kamerad Rudolph für den Vortrag des ſchönen Prologs unſern beſten Dank. Dem edlen Spender für den guten Gerſtenſaft ſei in Stille ehrend gedacht. Ganz beſonders noch dem Leiter Herrn Jakob Herdt für die ausgezeichneten und gut gelungenen Theatervorführungen unſer Zur kalten Herberge. Eine wahre Geſchichte von Anno 1820 von E. W. Stich. Totenblaß, bebend am ganzen Leibe ſtand die unglückliche Kati vor dem drohend blicken⸗ den, ſtattlichen alten Herrn und ſie war ſo er⸗ ſchüttert, ſo von Furcht bewegt, daß ſie ſich an dem Tiſche anhalten mußte, damit ihre bebenden Kniee nicht einbrachen. Der Freiherr aber fragte mit heftigem Zorn:„Bin ich alſo in eine Mördergrube ge⸗ raten und iſt hier die Wolfshöhle, in der die blutdürſtigen, räuberiſchen Beſtien hauſen, die uns ſo tückiſch bei Nacht und Nebel überfallen haben?. Und Du Mädchen mit dem heuchleriſch frommen Madonnengeſicht— Du gehörſt auch zu ihnen?— Dazu der Poſtillon, den ſein Herr uns nicht genug loben konnte? Gewiß mußte der den Böſewichtern durch ſein Waldhorn⸗Blaſen das zum Ueberfall verab⸗ redete Zeichen geben, denn, ſo wie der blies, waren ſchon die Burſchen aus den Gebüſchen über uns hergefallen. Vielleicht wegen ſeiner Jugend noch nicht ſo verhärtet wie die andern, mag es ihm ſpäter im Gewiſſen gebrannt haben, daß er auf die Roſſe einpeitſchte und uns ſo wunderbar gerettet hat.“ Bei der ſo ungerechten Beſchuldigung ihres wackeren Jugendfreundes gewann aber das am Arm, Mädchen ſofort wieder ihre Beſinnung und Sprache und heftig abwehrend, rief ſte:„Nein — nein, Euer Gnaden— nein!. Die heilige Jungfrau und die Heiligen im Himmel wiſſen es, der arme Maxl iſt ſo unſchuldig wie Sie gnädiger Herr! Aber auch wie— ich Ach, er hat ja für Sie geblutet— ſtirbt vielleicht für Sie, der ihm doch ſo ganz fremd war, für Sie, der ihm gar nichts anging!“ Mit dieſen zuletzt leiſer geſprochenen Worten fiel ſie vor Schwäche in die Knie, deſto beredter aber bat ihr ſchönes, unſchulds⸗ volles blaues Auge! Mit viel milderem Tone entgegnete darauf der Reichs⸗Freiherr:„Ja, Mädchen, Du haſt Recht! Wie konnte ich denn vergeſſen, daß die Böſewichter auch nach ihm geſchoſſen haben!. Doch was bedeutete Euer rätſelhaftes Geſpräch, das Ihr vorhin zuſammen geführt habt Du mußt mir alles anvertrauen, denn kein Wort der Unterredung entging mir, und biſt Du nicht ganz wahr gegen mich, ſo muß ich ſowohl Dich als auch den jungen Poſtillon dem Gerichte überliefern, das dann ſchnell heraus⸗ finden wird, ob Ihr beide unſchuldig oder ſchuldig ſeid und am Ende gar das Blutgerüſt beſteigen müßt!“ Mit dieſen Worten faßte er das Mädchen hob die fieberhaft Bebende vom Eſtrich auf und ſchob ihr den nächſten Stuhl hin... Der Jungfrau kam aber auf einmal der Gedanke, Gott ſelber habe ihr den wür⸗ digen, fremdem Herrn geſendet, um ihr in dieſer entſetzlichen Lage ratend und hilfreich beizuſtehen, ſie vor Verzweiflung zu bewahren. Sie ſtand ja jetzt ſo mutterſeelenallein da, ſeit⸗ dem ſie die Schuld des Vaters ganz erkannt und der letzte Freund, den ſie hier auf Erden beſaß, der geliebte, treue Maxl da draußen auf ſeinem ärmlichen Strohlager vielleicht mit dem bittern Tot rang. Mit kindlicher Innigkeit ſprach ſie beim Beginn ihrer Enthüllungen dieſe Gedanken dem Freiherrn aus und verſchwieg dem fremden, alten Herrn, zu dem ſte ein ſo unbegrenztes, wunderbares Vertrauen gefaßt hatte, nicht das Geringſte. Voll Aufmerkſamkeit hörte ſie der Baron an, und während des Fortſchreitens der Erzählung wechſelte ſeine Miene im Ausdrucke des höchſten Abſcheus, innigen Mitleids und immer mehr ſteigender Anteilnahme. Als ſte geendet, ſaß er einige Minuten im tiefen, ſchweigenden Nachdenken da, dann erhob er plötzlich ſein geſenktes Haupt und forſchte ein⸗ dringlich: „Wie war das, mit dem hohlen Baum, den der Verwundete noch erwähnte? Verſchweige mir ja nichts, Mädchen es iſt hoch⸗ wichtig für ihn,. für Dich.. Und haſt Du mir die volle Wahrheit geſagt, ſo will ich Dir, Du armes, gequältes Kind, raten gleich einem Vater.. Alſo, was ſollte der hohle Baum⸗ ſtamm?“. Ein zartes Rot der Scham färbte die 9 Totgeburte. einigen Tagen Brauereigehilfe Frz. Meyer, Jahre in einer Brauerei in Crumſtadt im * Seckenheim, 25. Jan. Im Jahre 5 1906 wurden in das hieſige Standesregiſter eingetragen: 199 Geburten, 40 Eheſchließungen und 104 Sterbefälle, unter letztere zählen 7 (Seckenheim, 25. Jan. Vergangenen Sonntag ſpielte die 2. Mannſchaft der Secken⸗ heimer Fußball⸗Geſellſchaft gegen F.⸗C.„Vik⸗ toria 3.“ unentſchieden 2:2 Tore. Kommenden Sonntag ſpielt obige Mannſchaft gegen F.⸗C. „Phönix“ Ludwigshafen 2. Mannſchaft. n. Ilvesheim, 25. Jan. Der hieſige Konſumverein erfreut ſich trotz ſeines kurzen Beſtehens bei den hieſigen Frauen der Mit⸗ glieder großer Beliebtheit durch Führung von nur guter Ware und nimmt die Mitgliederzahl desſelben erfreulicher Weiſe immer mehr zu. Durch die guten Erfolge, welche man hier erzielte, trägt man ſich in gewiſſen Kreiſen mit dem Gedanken, auch in Seckenheim einen Konſumverein zu gründen und den Anfang hierzu durch Beitritt in den Ilvesheimer zu machen, ähnlich wie Neckarhauſen und Laden⸗ burg. Mann Eine neue heim, 24. Jan. Rgoößpenickiade hat ſich hier geſtern ereignet. Geſtern vormittag zwiſchen halb 9 und 9 Uhr verſchaffte ſich ein Unbekannter unter dem Vorgeben, er ſei„Kriminalſchutzmann“, im fünften Stock des Hauſes Dalbergſtraße 13 hier in das Zimmer eines Aftermieters Eingang, nahm daſelbſt eine Durchſuchung vor und eignete ſich dabei aus einem mittelſt Nach⸗ ſchlüſſels geöffneten Handkoffer 82 Mk. bares Geld an. Eberbach, 24. Jan. Als geſtern Nacht der Briefträger Koch kurz vor der Einfahrt des Würzburger Schnellzuges um 11 Uhr noch das Gleis überſchreiten wollte, kam er auf bis jtzt unaufgeklärte Weiſe zu Fall und wurde ſchwer verletzt. Dem Unglücklichen mußte der linke Fuß oberhalb des Knöchels abgenommen werden. Außerdem hat Koch noch Verletzungen am Kopf und an der Hand erlitten. Der Zuſtand des Verletzten iſt nicht lebensge⸗ fährlich. Ludwigshafen, 24. Jan. Paſſanten bemerkten geſtern abend am unteren Rheinufer eine Frauensperſon in verzweiflungsvollem Zuſtande umherirren. Als ein Schutzmann darauf aufmerkſam gemacht wurde, und hin⸗ zueilte, bemerkte er gerade noch, wie die Frauens⸗ p rſon in den Wellen des Rheines verſchwand und nicht wieder zum Vorſchein kam. die Lebensmüde iſt, konnte bis jetzt nicht feſt⸗ geſtellt werden. N i Wer Aus der Provinz Starkenburg, 2J. Jan. Ein ſcheußliches Verbrechen hat vor der kaum 17 Jahre alte der ſeit einem Ried beſchäftigt iſt, begangen. Er hat ſein f Voll Begeisterung der Freude nahm man Abſchied von dieſer ſchönen Feier f und freute ſich, wieder einmal einige ſchöne Stunden im Verein verlebt zu haben. 10. * verhaftet und ſoll zunächſt auf ſeinen Geiſtes⸗ zuſtand unterſucht werden. f München, 23. Jan. Heute morgen nach 8 Uhr ſchoß in einem hieſigen Hotel an der Sonnenſtraße ein Offizier ſeiner Ehefrau eine Kugel in den Kopf und brachte ſich ſelbſt einen Schuß gleichfalls in den Kopf bei. Die ſchwerverletzte Frau, die kaum mit dem Leben davonkommen wird, wurde in die chirurgiſche Klinik verbracht, wo ſie alsbald ſtarb. Der Mann iſt leichter verletzt. Er wurde vor einigen Tagen aus einer Nervenheilanſtalt ent⸗ laſſen und dürfte die Tat in Geiſtesſtörung verübt haben. Harburg, 24. Jan. Ein frecher Raub⸗ anfall wurde hier an einem Kaſſierer für das ſtädt. Gaswerk verübt. Die Räuber ſtreuten dem Kaſſierer ein Pulver in die Augen und betäubten ihn dann durch Stockſchläge. Hierauf raubten ſie ihm die einkaſſierten Gelder in Höhe von etwa 800 Mk. Von den Räubern fehlt bislang jede Spur. Frankfurt a M., 24. Jan. In Müke(Oberheſſen) fiel eine Briefträgersfrau während eines epileptiſchen Anfalles auf einen glühenden Ofen und wurde bei lebendem Leibe geröſtet. Prag, 24. Jan. In Brandeis wurde eine Näherin verhaftet, weil ſie mehr als 40 ihrer Lehrmädchen den Offizieren des Dragoner⸗ Regiments in ihre Wohnungen zugeführt hat, wo die Mädchen berauſcht und mißbraucht wurden.. Lemberg, 24. Jan. Ein Wachtpoſten bei einem außerhalb der Stadt gelegenen Ma⸗ gazin iſt erfroren. Die Rettungsgeſellſchaft mußte innerhalb 48 Stunden in 400 Fällen intervenieren. 2 2 Poſen, 24. Jan. In der Provinz er⸗ froren in den letzten Tagen auf Landſtraßen ſieben Perſonen. Eſſen, 24. Jan. Der Wagen des Direktors der Arenberg'ſchen Bergwerksgeſell⸗ ſchaft wurde an einem Eiſenbahnübergung vom Zuge erfaßt. Der Direktor wurde ſchwer ver⸗ letzt. die Pferde in den Stall und erhängte ſich. Paris, 24. Jan. Infolge der unge⸗ wöhnlichen Kälte ſind im Laufe des geſtrigen Tages mehrere Perſonen geſtorben. a Auszug aus den Standesregiſteru der Gemeinde Seckenheim. Dezember. Aufgebote: 5 Wilhelm Jakob, Bahnarbeiter und Katha⸗ rina Volz ohne Beruf, beide dahier. 10. Karl Heinrich Klumb, Maurer und Anna Barbara Volz, Näherin, beide dahier. 17. Leonhard Kern, Landwirt und Anna Katharina Karl, ohne Beruf, beide dahier. 27. Philipp Eck, Schuhmachermeiſter und Anna Der unverletzt gebliebene Kutſcher führte eigenes Kind mit Säure übergoſſen und dadurch deſſen Tot herbeigeführt. Das Scheuſal wurde 29. Johann Jakob Karolus, Marie Herdt, ohne Beruf, beide daher. 29. Johann Michael Auguſt Pfeiffer, Bahn⸗ arbeiter und Barbara Gruber, ohne Beruf, beide dahier. 31. Friedrich Diefenbacher, Glaſer und Anna Katharina Seitz, ohne Beruf, beide dahier. Getraute: N 6. Hermann Mathäus Seitz, Landwirt mit Anna Maria Karl, ohne Beruf, beide dahier. 5 8. Georg Rudolf, Eiſendreher mit Marie Riegler, beide dahier. a Peter Heilmann, Metzgermeiſter wohnhaft in Viernheim mit Margareta Söllner, dahier. 5 5 13. Georg Wilhelm Treiber, Landwirt mit Marie Söllner, beide dahier. 8 Schmied mit Eva Blümmel, beide dahier. Geſtorbene: Anna, T. d. Barbara Stahl, 8 Tage alt. Jakab Wilhelm, S. d. Jakob Ludwig Kettner, Packer u. ſ. E. Katharina geb. Wenzel, 2 Monate 5 Tage alt. 15. Eva Katharina Seitz geb. Maas, 56 Jahre, 7 Monate 18 Tage alt. 17. Wendelin Neubauer E. Anna Margareta geb. Johann, 51 Jahre 11 Monate 18 Tage alt. 20. Eder Chriſtina geb. Eder Witwe des Kaufmanns Adam Eder, Monate alt. 24. Totgeborenes Mädchen des Jakob Reinhard, Tüncher u. ſ. E. Eva geb. Bühler. 8 Vermiſchtes. — Auch im Süden herrſcht große Kälte. Lugano meldet ſtarken Schneefall und eine Temperatur von 9 Grad Kälte, einen der höchſten Kältegrade ſeit den letzten vierzig Jahren. Nordwärts der alpinen Wetterſcheide gehts noch ſchärfer zu: Zürich— 18 Grad, München— 19 Grad(auf der bayriſchen Hochebene ſtrichweiſe— 25 Grad), Dresden — 19 Grad, Berlin— 14 Grad, Breslau— 21 Grad, Wien— 20 Grad, Petersburg— 23 Grad, Krakau und Lemberg— 26 Grad, Hermannſtadt— 24 Grad Celſtus. der Alpen war die jüngſte Nacht ebenſo eiſig; am Pas de Calais ſteht die Temperatur auf — 10 Grad, in Paris auf— 12 Grad; ſelbſt ſüdwärts gegen den Golf von Biscaja hat die grauſige Kälte an Raum gewonnen, auch Nizza hatte Froſt und Kälte von— 3 Grad. In Trieſt herrſchte geſtern bei einer heftigen Bora 12 Grad Kälte, was ſeit 1869 nicht mehr beobachtet worden iſt. Alle Arbeit ruht dort. Schulen und Theater ſind ge⸗ ſchloſſen. — Das finanzielle Ergebnis der Landes⸗ ausſtellung in Nürnberg ergibt 1 Million Fehlbetrag und Garantiefonds. — In Zeckritz in Sachſen raſte eine tollwütige Dogge in eine Schaar Schulkinder, dbotenbleiche, abgemagerte Wange Kati's, ſie ſchlug die Augen nieder und flüſterte: „Ach gerade von dem hohlen Baum rührte die Haupturſache unſeres Kummers her! Wäre der arme Maxl hier irgendwo, wenn auch in der niedrigſten Hütte geboren worden. und hätte Mutter und Vater und wäre dieſer nur Torfſtecher geweſen, vielleicht hätte uns mein 5 Vater heiraten laſſen; aber ſo fand man ihn ausgeſetzt als kaum einjähriges Bübchen in einem hohlen Weidenbaum und böſe Leute nannten und nennen ihn jetzt noch ein Kind der Sünde— ein unbekannter Findling, den der damalige hochwürdige Herr Pfarrer, weil man nicht wußte, wie das ganz verlaſſene Knäblein hieß, den Namen Maz gab!“ Da ſprang der Freiher in heftigſter Ge⸗ mütsbewegung von ſelnem Sitz auf und rief mit zitternder Stimme:„Das kaum einjährige Kind fand man in einem hohlen Baum In hieſiger Gegend? An einem Kanal entlang der Heeresſtraße, ſeitwärts etwas im Gebüſche? — Etwa vor zwanzig Jahren, bei Beginn des Herbſtes!“/ c 85 „Leider weiß ich das nicht. Als es ge⸗ ſchah. war ich noch nicht geboren, und nur die Otrtsbewohner, haup:ſächlich die alte Pechler⸗ Waben, welche den Maxl aufgezogen hat, haben mir davon erzählt“, verſetzte das Mädchen, verwundert über eie ſo plötzliche Veränderung im ganzen Weſen des fremden Herrn. Jegt eilte der Freiherr zur Türe, beſann ch aber eines andern, kehrte langſamer zurück chen väterlich am Kinn mit 3 83. 5 der einen Hand, während er die andere auf ihre kalte Stirne legte.„Geh, mein Kind“, ſagte er, indem er gewaltſam ſeine Gefühle unterdrückte,„ſchicke ſofort nach dieſer Pechler⸗ Waben, wie Du ſeltſamer Weiſe dieſe Frau nannteſt, und laſſe ſie mir ſofort zur Stelle ſchaffen! Dem, der ſie mir noch in dieſer Nacht zur Stelle bringt, gebe ich als Boten⸗ lohn drei Louisd'or. Alſo gehe, mein Kind, und ſei feſt überzeugt, daß der allmächtige Gott ſegnend über Dir waltet und über dem braven, beherzten Max, der gewiß nicht an dieſer Wunde ſterben wird! Geh.. Auf dem Hofe höre ich Lärm! Gewiß iſt nun mein Freund, der Graf, zurückgekehrt Du aber ſchweig über alles, was wir be⸗ ſprochen, wie das Grab und das Gleiche be⸗ fehle auch Deinem Jugendfreunde.. Was einmal geſchehen iſt, kann leider nimmer gut gemacht werden; deshalb wollen wir aber noch immer retten, was ſchuldlos in dieſes ſchreck⸗ liche Geheimnis verwickelt ward... Nur die alte Pechlerin bringe mir für's erſte ſo ſchnell als möglich herbei!“ g Wunderbar getröſtet, aber ſehr erſtaunt eilte Kati nun fort, den Auftrag des Frei⸗ 0 ſogleich zu erfüllen; dieſer jedoch warf ch erſchöpft auf einen Stuhl, blickte zum Himmel auf und, indem er wie zum Gebete die mageren feinen Hände zuſammenfaltete, flüſterte er tiefbewegt:„Thereſia! blicke ſegnend auf uns vom Himmel herab- 3 VV Auf ſchreckliche Weiſe jedoch wurde die Paradieswirtstochter abgehalten, ihren Auftrag ausrichten zu können. Der Lärm im Hofe der Taferne war nämlich nicht von dem Schweizer⸗ wägel verurſacht worden, auf dem der Graf mit dem Landarzt von Schleißheim zurück⸗ kehren ſollte, ſondern der Gendarmerie⸗Offizier mit mehreren ſeiner Leute kam von ſeiner Streife auf die flüchtigen Räuber wieder und brachte einen Leiterwagen mitgefahren und beſetzt von Bauern der Umgegend. trugen ſoeben die Ladung des Fuhrwerks, zwei Leichname in lange weiß⸗graue Lodenkittel ge⸗ wickelt, in die Hausflur. Als ſie nun den erſten Toten dicht vor dem furchtſam zurück⸗ weichenden Mädchen auf den Boden nieder⸗ legten, erkannte Kati dieſen ſogleich trotz ſeines angerußten Geſichtes und ſtürzte mit dem Jammerſchrei des höchſten Entſetzens„Jeſus, Maria und Joſef mein Vater!“ wie leblos auf die Steinplatten nieder. 5 8 Der Leutnant durchritt anfänglich ver⸗ gebens mit dem größeren Teile ſeiner Gen⸗ darmen die Strecke, auf der jener räuberiſche Ueberfall geſchehen war, ohne jedoch etwas ver⸗ dächtiges zu bemerken; er hatte aber zugleich auch einige ſeiner Leute zu den Gemeindevor⸗ ſtehern der umliegenden Ortſchaften abgeſchickt mit dem Befehle, ſich ſofort mit kundigen Männern zu einem förmlichen„Keſſeltreiben“ auf die flüchtigen Böſewichter aufzumachen. HHlortſetung folgt) 63 Jahre 9 Weſtwärts Zahlreiche Unfälle werden gemeldet. erfordert 41 Prozent des * Dieſe . 11 13 25 4 1 4 von denen 14 gebiſen wurden. Perſonen ſind zur Schutzimpfung nach Berlin gereift. — In Steißlingen(Gonſtanz entlud ſich ein piſtolenartiger Schuß aus einer Zigarre, die ein 75jähriger Handwerker rauchte. Drei Finger der rechten Hand wurden ihm wegge⸗ riſſen. — Beim Bildhauer.„Ich ac Sie darauf aufmerkſam, wenn mein Grabme nicht fertig iſt, wenn ich ſterbe, Ser ich die Annahme.“ n— Der Schah von Perſien und der Bahnhofsportier. Als der Schah von Perſien, der verſtorbene Muzaffer⸗ed⸗din, das letzte Mal durch Dresden kam, paſſierte folgende hübſche Geſchichte, die den Vorzug der Wahr⸗ heit haben ſoll. Es war bei der Abfahrt des Zuges, und der Adjutant des Schahs lief mit dem Ordenskäſtchen, aus dem er eifrig Löwen⸗, Sonnen⸗ und andere Orden verteilt hatte, auf den Zug zu. Da erblickte er einen ſtattlichen Mann in Uniform, deſſen breite Bruſt faſt unter der Ordensfülle verſchwand. Dieſen gewiß wichtigen Herrn hätte er beinahe zu bedenken vergeſſen. Raſch drückte er ihm einen Orden in die Hand, ſprang in den Zug, t 5 ſtarker großen Schaden unter den Herden an; auch trat ans Wole und rief 0 Deen nach:„Ach, Exzellenz, den hab ich ja ſchon!“ Der ſtattliche Mann mit den vielen Orden war der frühere bekannte Portier des Dresdener Böhmiſchen Bahnhofes, der den betreffenden perſiſchen Orden ſchon bei einer früheren Schah⸗ Durchreise erhaben hatte 4 — Wolfsplage. In den nördlichen und nordweſtlichen Gegenden Spaniens, 191 ſächlich in Galizien und im Pyrenäengebiete ſind, wie aus Madrid gemeldet wird, fag. Schneefälle ganze Rudel hungriger Wölfe von den Gebirgen herabgekommen und in die Täler eingefallen. Dort richteten ſie Menſchen griffen die Beſtien vielfach an. In einem Dorf der Provinz Huesca wurde ein Wolf erſchlagen, der ſich in die Kirche geflüchtet hatte. Bei El Ferrol ereignete ſich ein grau⸗ ſiges Vorkommnis. Eine Bettlerin, die außer einem vollem Brotſack ihr vierjähriges Töchter⸗ lein trug, mußte einen Bach überſchreiten, über den ein ſchmaler Baumſteg führte. Sie ſetzte ihr Kind auf den Boden nieder und brachte zuerſt den Brotſack an das andere Ufer. Kaum hatte ſie den Steg paſſiert, als ein gieriger Wolf erſchien und das Kind vor den Augen trägers auf die Straße, berichtet. Hanbbrieſteager len unterwegs von Wölfen zerriſſen. Als er abends nicht heimkehrte, begab ſich die Frau des Brief⸗ ſuchen. Sie wurde auf derſelben Stelle, wo ihr Mann den Tot gefunden hatte, von Wölfen überfallen und gleichfalls zerriſſen. Am anderen Tage wurden von den Einwohnern des Dorfes die zerfezten Kleider der Unglüclichen und ſpärliche Leichenreſte von ihnen gefunden. — Er kann es nicht. Tante: Ihr auch in der Schule?“— Frigchen: Da, aber das kann der Lehrer ſelber nicht ordent⸗ lich.“— Tantr:„Nicht?“— Fig ben.„Nein, geſtern ſagte er: 3 und 1 ſei 4„und heute ſagt er wieder 2 und 2 ſei 4.“ N Seckenheim, 26. Jan. Die geſtrige Reichstagswahl hatte hier folgendes Reſultat: 5 Dr. Sickinger(nat.) 345, Tremmel(zent.) 310, Dr. Frank(ſoz.) 305 Stimmen und wurde letzterer im ganzen Wahlbezirk mit ca. 1000 Stimmen Mehrheit gewählt. 5 Ilvesheim, 26. Jan. Hier erhielten f bei der geſtrigen Reichstagswahl Dr. Sickinger 92, Tremmel 66 und Dr. Frank 209 Stimmen. um ihren Mann zu 5 „Rechnet N und dieſer ſetzte ſich langſam in Bewegung. der Mutter auffraß. Der friſch Dekorierte aber beſah ſich den Orden, Gomeky in Ungarn wurde, Volksbad Seckenheim. In der Gemeinde 5 Heute und morgen für Männer webine wie aus Budapeſt 5 Bekanntmachung. ö Dungoverſteigerung betr. Nr. 550. Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß am Dienstag, den 29. Januar l. Js., öffentlich verſteigert wird. Seckenheim, 22. Januar 1907. g gürgermeiſteramt * Volz. Radfabrer- Gesellschaft Seckenheim. Nächſten Montag, 28. d. Mts., zum„Reichsadler“ Zusammenkunft. Jabs Erſcheinen erwartet Der Vorſtand. Milftar Verein Seckenheim. Der Militär⸗Verein begeht am Kountag, den 27. Jannar, Abends 7 Uhr im Saale zum„Zähringer Hof“ dahier, die Feier des Geburtstagfeſtes Ir. Mafeſtät Kaiſer wilhelm II. n und theatraliſchen Aufführungen und darauffolgendem eſtball Wir laden unſere verehrl, Ehrenmitglieder und Mitglieder nebſt deren Familienangehörigen, ſowie die Gemeinde⸗ und Kirchenbehörde, die Lehrerſchaft und alle patriotiſch geſinnte Vereine freundlichſt ein. Kirchenparade findet Sonntag, den 27. ds. Mts., 9½ Uhr ſtatt. Antreten 91¼ Uhr im Lokal. Orden, Ehrenzeichen und Vereinsabzeichen ſind anzulegen. f Die verehrliche Einwohnerſchaft wird freuuligft gebeten am Feſt⸗ tage die Häuſer feſtlich zu beflaggen. 8 Einführungen ſind nur in Begleitung von Mitgliedern geſtattet. dern haben Vorzeiger von Einladungskarten Zutritt. Der Vorſtand. Philipp Woll 5 netarltaße 9. Seckenheim negarfraſe 9. e. 5 Großes Lager in Uhren aller Art. Gald⸗- u. Silberwaren Brillen und optiſche Gegenstände. 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Für den gefamten gaubhezirk 8 0 erwachſene männl. Arbeiter(über 16 Jahre) Mk. 2.90 5 weih.„ 5 jugendliche männl.(unter 16 Jahre)„ 10 weibl. EIS Dieſe Feſtſetzung tritt am l. Februar 1907 in Kraft. Mannheim, den 12. Juli 1906. 5 Groh. Jezirksamt: Eppels heimer. a Vorſtehendes bringen wir biermit zur amauce; 15 2. 1 5 No. 325. Kenntnis. 1 gürgermeiſteramt Volz. Fußball Geſellſchaf Seckenheim 1898. Morgen Nachmittag(Sonntag, den 27. ds. Mts.) Qeitspiel zwiſchen der 2. Spiel der F.⸗G. 1898 und der 2. Mannſchaft der F.⸗C.„Phönix“ e Spielbeginn 3 Uhr. g Der 2. Spielführer. Männergesang⸗Verein Seckenheim. Samstag, 26. Januar, 9 Uhr b Probe. Sing Um pünktliches Erſcheinen bittet Der Vorſtand. ce weiße Gans entlaufen. Neckarſtraße 13. Schöne — mit 3 Zimmern, Küche, Garten, 5 Sau. 8 Kleine Familie fach Wohnung mit Garten. Offerten mit Preisangabe unter N. P. 92 an 85 Exped. ds. Bl. Wegmusshalber verkaufe ich 5 einige neue ungebrauchte Tahrrüder weit unter Preis. 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Wegen Wichtigkeit der Togesordnung iſt pünktliches und vollzäh⸗ liges Erſcheinen ſehr erwünſcht. Der Vorſtand. EEE Zur Kinderpflege empfehle: Blütenhonig, garantirt ächt Fenchelbonig in Flaſchen Spitzwegerich ⸗Saft in Flaſchen Anöterich⸗Saft in Flaſchen Fencheltee, Camillentee, Lindenblütentee, Pfeffermünztee, Sennesblätter Schwarzer fee neu ſte Ernte, loſe gewogen das Pfund von Mk. 1.20 bis 3.50 in luftdicht verſchloſſenen Packetchen von 20 Pfg. bis Mk. 1.00 Tokayer Wein OCasseler Hafercacao Nestles Kindermehl Kufekes Kindermehl Hafermehl, Reismehl, Quäker Oats Cond. Schweizer milch Friedrichsdörfer Zwiebak Albert Biscuit's Babi- Schwämmchen Babi-Seife Orangen, frische Trauben und Tafeläpfel 20 Pfg. Aug. 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