ö * faber Aueh Anxeigeblatt für Seckenheim und Noesheſm. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 30 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 1.10. Redaktion, Druck und Lerlag von J. helkrich in Seckenheim. Anzeigen: Die einſpaltige Petitzeile oder der n Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 19. Mittwoch, den G. März 15057. 7. Jahrgang Modernes Bauernlegen. Auf dem landwirtſchaftlichen Gütermarkte hat ſich das Großkapital in den letzten Jahren ſehr unliebſam bemerkbar gemacht. Nicht allein in den eigentlichen Induſtriebezirken ſchwinden nämlich die Bauernhöfe von Jahr zu Jahr immer mehr, ſondern auch außerhalb dieſer Ge biete ſuchen Großkapitaliſten durch den Ankauf von Grund und Boden ſich eine ſichere Kapital— anlage zu verſchaffen. Aber dieſer Beweggrund verleitet den Großkapitaliſten nicht einzig und allein zum Ankaufe von Bauerngütern. Das erworbene Landgut gilt ihnen nicht bloß als eine gewöhnliche Kapitalanlage. Sein Beſitz ſchließt eine Menge weiterer materieller und immaterieller Vorteile in ſich, ſofern die Güter ſich zu luxuriöſen herrſchaftlichen Sitzen aus⸗ bauen, ſich mit ihnen Luxusanlagen verbinden laſſen, Gelegenheit zur Anlage von Jagdgründen bieten u. ſ. w. An den nötigen Mitteln dazu fehlt es dieſen Kreiſen ja im allgemeinen nicht! Gerade mit Rückſicht auf ſolche Vorzüge ſucht namentlich auch das große Kapital der Induſtrie eine Inveſtierung im Grundbeſitz, und derartige Momente ſpielten vielfach mit, wenn in den letzten Jahren Ländereien zuſammen gekauft wurden. An und für ſich läßt ſich dagegen nichts einwenden! Der Käufer muß ſchließlich ſelbſt am beſten wiſſen, in wie weit er mit Rückſicht auf dieſe immateriellen Vorzüge der Kapitalan— lage auf die ſonſt erreichbare höhere Verzinſung verzichten kann. Man muß ſich aber hüten, die geringe Verzinſung des Grundkapitals, die ſich auf ſolche Weiſe ergibt, als Grundrente anzu— ſehen, um dann zu dem Ergebnis zu kommen, als ob der Grund und Boden an ſich in der— artigen Betrieben die ſonderbare Eigenſchaft be— ſäße, eine beſonders niedrige Grundrente zu ge— währen. Wenn ja auch dieſe Klagen ſeitens Großkapitaliſten wohl nicht ſofort einſetzen werden, ſo iſt doch zu bedenken, daß auch der beſtgefüllte Geldbeutel mit der Zeit leer werden kann, und daß dann auf eine möglichſt gute Verzinſung des angelegten Kapitals doch Be— dacht genommen werden muß. Eine dem auf— gewendeten Kapital entſprechende Rente wird ſich dann aber nicht erzielen laſſen, weil für Der Erbe von Riedheim. Roman nach einer Idee von K. Felden von Irene von Hellmuth. „Das iſt freilich ein herbes Schickſal und wohl geeignet, einen Menſchen zu verbittern und ihn zum griesgrämigen Sonderling zu machen“, ſagte er endlich mitleidig.„Aber noch war ja das Kind da,— folgte auch dieſes den Eltern ins Grab?“ Der Inſpektor nickte:„Auch dieſes.“— Er nahm einen herzhaften Schluck und fuhr dann fort:„Um den Kleinen kümmerte man ſich in jener Zeit des Schmerzes und der Trauer nicht viel. Er war bei ſeiner Amme gut aufgehoben. Dieſe hatte ihr bequemes Kinderzimmer, und da ihr Mann als Diener im Schloſſe angeſtellt war, durfte ſie ihr ei— genes Söhnchen, das genau ſo alt war, wie der kleine Majoratserbe, zuſammen mit dieſem verpflegen und nähren. Sie ſorgte anſcheinend treulich für die Kinder, die in den erſten Lebenstagen ja weiter nichts begehren als zu ſchlafen und zu trinken. Im Schloſſe war man ſehr froh, der Sorge um den Kleinen vorerſt enthoben zu ſein; denn der alte Baron Egon ſchloß ſich in ſeine Zimmer ein und ließ niemanden zu ſich als ſeinen Kammerdiener, genoß wenig, nur hie und da ein Glas Wein und eine kräftige Suppe. Alles andere ſchickte den Grund und Boden ein zu hoher Preis ge— zahlt wurde. Deshalb braucht man ſich auch gar nicht mit der freihändleriſchen Preſſe ſo ſehr zu freuen, wenn ſie meint, es ſei ein großer volkswirtſchaftlicher Nutzen, daß ſich die wohl— habenderen ſtädtiſchen Hürger neuerdings mehr dem landwirtſchaftlichen Berufe widmen und dieſem ihre Kapitalien zuführen. Der Nutzen iſt nur ſcheinbar, denn in Zukunft könnten auch ſolche Käufer einſehen lernen, daß das Gut zu teuer erſtanden worden iſt, ganz abgeſehen davon, daß ſolche Käufer die Landwirtſchaft nicht als Erwerbszweck, ſondern mehr als an— genehme Beſchäftigung anſehen. Abgeſehen von dieſen mehr perſönlichen Momenten, birgt eine ſolche kapitaliſtiſche Kumu— lation des Grund und Bodens aber ſchwere volkswirtſchaftliche Schäden allgemeiner Natur in ſich. Die ſelbſtändigen bäuerlichen Betriebe laufen Gefahr, nach und nach zu ſchwinden. Ein zahlreicher gut geſtellter Bap ernſtand iſt aber für das wirtſchaftliche Wohlbefinden eines Volkes unbedingt notwendig. Nur zu leicht werden Landwirte durch die hohen Preiſe be— wogen, ihre Beſitzungen zu verkaufen und ſich mit dem Gelde der Induſtrie zuzuwenden, die zur Zeit vielleicht mit weniger Mähe eine gute Verzinſung des Anlagekapitals ermöglicht. Für den einzelnen Bauern iſt da allerdings nichts zu befürchten, er bekommt ſein Beſitztum gut bezahlt. Um ſo mehr aber für den Bauern— ſtand und die bäuerliche Bevölkerung! Da⸗ durch, daß die landwirtſchaftl. Bevölkerung ſpeziell aber das kleinere und mittlere Bauerntum, in anderen Berufsgruppen aufgeht, verſchwinden auch jene Beſtandteile konſervativen Geiſtes und konſervativer Eigenart, die ſpeziell in einem mit ſtarker Induſtrie durchſetzten Staate und bei der dadurch bewirkten Bevölkerungsfluk— tuation nur ſchwerlich entbehrt werden können (Schluß folgt.) Aus Nah und Fern. Ladenburg. 1. März. Wir machen darauf aufmerkſam, daß auch in dieſem Jahre wiederum Lehrkurſe über Geflügelzucht an der hieſigen Landwirtſchaftlichen Winterſchule abgehalten werden. Die Leitung der Kurſe iſt dem Herrn Landwirtſchaftslehrer Doll aus Karlsruhe übertragen. Der erſte Kurs für männliche Teilnehmer erſtreckt ſich auf die Zeit vom 18. bis 27. März d. J., der zweite Kurs für weibliche Teilnehmer wird vom 12. bis 20. April d. J. abgehalten werden. Die Teilnehmer haben die Reiſe- und Aufenthaltskoſten ſelbſt zu beſtreiten; dagegen erfolgt die Unterrichtserteilung unentgeltlich. Minderbemittelten Teilnehmern kann der Erſatz der nachgewieſenen Reiſeaus— lagen und eine Beihilfe zu den Verpflegungs— koſten im Betrage von 1 Mark pro Tag ge— währt werden. In den Anmeldungen, welche ſpäteſtens bis 10. März d. J. an den Wander- lehrer für Geflügelzucht, Herrn Doll in Karls— ruhe, Schloßplatz Nr. 19, zu richten ſind, iſt anzugeben, ob von dieſer Begünſtigung Gebrauch gemacht werden will. Hoffen wir, daß die Söhne und Töchter unſerer Landwirte und ſonſtige Intereſſenten von dieſer Gelegenheit, ſich in allen Gebieten der Geflügelzucht unterweiſen zu laſſen, recht zahlreich Gebrauch machen. Immendingen, 3. März. Faſt täglich paſſieren hier Extrazüge mit italieniſchen Ar⸗ beitern, welche über den Brenner, Arlberg und Bodenſee kommend, ins deutſche Arbeitsgebiet auswandern. In letzter Zeit ſind in etwa 30 von ſolchen Zügen etwa 10000 Italiener hier durchgefahren; an einem einzigen Sonntag kamen über 1000 Italiener über den Bo⸗ denſee. Konſtanz, 2. März. Eine Eiſenbahn⸗ fahrt über den Schwarzwald bietet gegenwärtig ganz beſondern Reiz. Während in Konſtanz und Umgebung der Schnee nur noch ſpärlich Feld und Flur bedeckt, wird das Bild von Engen ab ſchon weſentlich anders und es wachſen die Schneemaſſen von Immendingen an in grandioſer Weiſe; ſo lagern in den Bahnhöfen von Villingen und Triberg ganze Berge von Schnee und hunderte von Händen ſind fortwährend beſchäftigt, den Verkehr auf der Bahnſtrecke zwiſchen dieſen beiden Städten aufrecht zu erhalten, indem ſie Schneeberg auf Schneeberg häufen. Einen ganz beſonders ſchönen Anblick bieten die Wälder. Tief ver— ſchneit, die Aeſte ſchwer beladen, grüßen die Schwarzwaldtannen zu dem Reiſenden herüber, und es macht den Eindruck, als ob der Wald ſtolz wäre auf ſein prachtvolles Winterkleid. er unberührt wieder heraus. Nach acht Tagen ließ er die Amme Marie rufen und forderte deren Bericht über das Befinden des Kindes. Das letztere war von Geburt an ein ſehr ſchwächliches Geſchöpfchen, und Marie jammerte, daß auch ihr eigenes Kind ſich durchaus nicht zu entwickeln vermochte. Der alte Freiherr forderte hierauf von ihr mit aller Strenge, daß ſie ihren kleinen Sohn in fremde Pflege gebe; doch ſie weigerte ſich entſchieden und drohte, davonzulaufen. So ließ man ihr den Willen, denn wo ſollte man auch raſch eine andere zuverläſſige Amme hernehmen. Aber ich glaube, daß das ein Fehler war, denn ſchließlich kann man es einer Mutter nicht ver- denken, wenn ſie mehr auf ihr eigenes als auf ein fremdes Kind ſieht. ſich nicht nachweiſen. Kaum vierzehn Tage nach dem Tote der jungen Baronin Wanda ereignete ſich weiteres, ſchreckliches Unglück auf dem Schloſſe. Der Mann der Amme Marie, der einen Vertrauenspoſten im Schloſſe be— kleidete, wurde eines Abends, ſo hieß es, bei einem Silberdiebſtahl ertappt. Man rief den Freiherrn herbei und der von all dem Unglück verbitterte Schloßherr ordnete die ſtrengſte Be— ſtrafung des vermeintlichen Diebes an. Um— ſonſt beteuerte derſelbe ſeine Unſchuld, er be— zichtigte ſeine Neider und Haſſer als die Schuldigen, er beſchwor hoch und heilig, ſich nicht am Eigentum des Freiherrn vergriffen zu haben und bat um Nachſicht,— er wollte Doch Beſtimmtes ließ * ſogar die Beweiſe ſchaffen. Aber Baron Egon wollte von allem nichts hören. Ohne die Sache genauer zu unterſuchen, befahl er, den Diener einſtweilen in einem der Erdgeſchoß— räume hinter Schloß und Riegel zu ſetzen, bis man ihn dem Richter übergeben könne. Die junge Frau,— eben jene Amme, warf ſich dem erbarmungsloſen Freiherrn zu Füßen, um— klammerte ſeine Kniee, und bat und flehte für ihren Mann, immer wieder deſſen Unſchuld be— teuernd. Umſonſt vergoß ſie Ströme von Tränen, die Hand des Freiherrn winkte nur ein kaltes:„Nein!“—— Am andern Morgen fand man den unglücklichen Diener in ſeinem Gefängnis erhängt vor. Er hatte ſeinem Leben ein Ende gemacht, um der erlittenen Schmach und der noch bevorſtehenden Beſtrafung zu entgehen. Die Tränen ſeiner armen jungen Frau ſchienen angeſichts dieſes fürchterlichen Unheils verſiegt zu ſein. Ich ſah das junge Weib damals vor mir. Die ſchwarzen Augen brannten förmlich in dem weißen, von der Wut verzerrten Geſicht, daß es mir beinahe unheim⸗ lich wurde; die blaſſen Lippen murmelten fort— während Verwünſchungen gegen den Freiherrn, den ſie als den Mörder ihres Gatten bezeich⸗ nete, und an dem ſie ſich furchtbar rächen werde. Ich glaube, ſie war damals nicht recht bei Sinnen und hätte Baron Egon ihre wilden Wutausbrüche gehört, und ihre Flüche ver⸗ nommen, er hätte ſie wahrſcheinlich mit den Hunden davon hetzen laſſen.— Daß der Ge— 8 . ch an nehmen die Schneemaſſen in mendingen an zugenommen haben. Noch iſt das Kinzigtal tief verſchneit, aber ſchon in Offenburg wird die Schneedecke weſentlich dünner, und dieſer Prozeß pflanzt ſich immer weiter fort, um in der Gegend von Raſtatt ganz zu verſchwinden. Waldshut. Der 55 Jahre alte Zimmer⸗ mann und Landwirt Franz Behringer von Happingen(St. Blaſien) machte im Auguſt v. J. der Gendarmerie die Anzeige, es ſeien ihm 5 Bund Roggenſtroh geſtohlen worden. Als Täter bezeichnete er den im gleichen Hauſe mit ihm wohnenden Landwirt Herrmann Ebi. Er erzählte auch, daß er den Ebi ſchon einmal be— troffen habe, als einen Bund Stroh, der ihm gehörte, wegtragen wollte und um ihn eventuell als Dieb überführen zu können, habe er eine Anzahl von Bunden mit roten Schnüren ver— ſehen. Bei einer auf Anregung des Behringer ſtattgefundenen Unterſuchung des Strohlagers des Ebi durch die Gendarmerie wurden vier derart bezeichnete Bunde gefunden. Ebi ſtellte den Diebſtahl entſchieden in Abrede und die weiteren Erhebungen ergaben, daß Behringer die Garben ſelbſt in das Strohlager des Ebi verbracht hatte. Wegen falſcher Anſchuldigung wurde Behringer nun von der hieſigen Straf— kammer zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Angeführt ſei auch noch, daß die Verhandlung weimal angeſetzt werden mußte, da beim erſten Termin eine Anzahl Zeugen und beſonders der Angeklagte betrunken waren, weshalb dem An— geklagten erſt Gelegenheit gegeben werden mußte, ſich im Amtsgefängnis auszuſchlafen. Heilbronn, 4. März. Nicht wenig erſtaunt waren heute früh die Anwohner der Kurzenſtraße, als plötzlich, nachdem ein Fuhr— werk die Straße paſſiert hatte, eine mehrere Meter lange und 2 Meter breite und tiefe Erdſpalte entſtand. Vermutlich war hier ein unterirdiſcher Waſſerlauf, der eine Höhlung ausſpülte. Hanau, 2. März. Bei dem benach⸗ barten bayeriſchen Orte Alſenau wurde laut „Hanauer„Anz.“ der Kolporteur Brender aus Biſchofsheim in der Rhön faſt völlig erfroren aufgefunden. Er ſtarb auf dem Transport nach dem Krankenhaus. Poſen, 4. März. Auf dem Dominium Neuguth bei Liſſa brannte infolge Unvorſich— tigkeit eines Viehfütterers, der eine Laterne umſtieß, ein Viehſtall ab, wobei 171 Stück Maſtvieh in den Flammen umkamen. Der Schaden beträgt 100000 Mk. Bergedorf. Ein heiteres Vorkommnis macht gegenwärtig in Vierlanden die Runde. Ein dortiger Landmann hatte eine Fahrt nach hier unternommen und ſein Pferd in einer Gaſtwirtſchaft ausgeſpannt. Gegen Abend ſchirrte er ſein Rößlein wieder an und die 1 wurde angetreten. Vor ſeinem auſe angekommen, machte er Halt und ſpannte ſein Pferd wieder aus, das aber nur wider— ſtrebend ihm folgte und nicht zu bewegen war, Hau ö in den Stall hinein zu traben. derſelben Weiſe wieder ab, wie ſie von Im⸗ [Dampfers Hamburger Lotteri-eLoſe Da ſtutzte unſer Landmann, und als er ſich jetzt das Pferd näher anſah, ward er gewahr, daß er in Bergedorf ein fremdes Rößlein vor den Wagen geſpannt hatte. Am anderen Tage gelangte er in den Beſitz ſeines Pferdes, und auch das vertauſchte Roß kehrte wieder in den heimiſchen Stall zurück. München. Ein ſenſationeller Raubmord, der in der vornehmen Geſellſchaft Münchens vor drei Jahren begangen wurde, iſt jetzt auf— gedeckt worden. Vor drei Jahren verſchwand plötzlich der Sohn des Kommerzienrats Hentſchel. Der junge Mann hatte leicht gelebt, und war auch öfters trüber Stimmung geweſen, ſo daß die Annahme berechtigt ſchien er habe Selbſt— mord begangen. Auch eine zweite Verſion, der junge Hentſchel habe die Flucht ergriffen, fand Glauben. In den letzten Wochen dieſes Monats machte ſich ſein Freund, ein in der Sport⸗ Qund Kunſtwelt bekannter Münchener Lebemann dadurch verdächtig, daß er Juwelen, die dem verſchwundenen Hentſchel gehört hatten, einem Juwelier zum Kaufe anbot. Auch ſonſt ſprachen verſchiedene Umſtände gegen den Lebe— mannn, der heute verhaftet wurde und ver— gangene Nacht in ſeiner Zelle einen Selbſt— mordverſuch unternahm. London. In Montreal in Kanada brannte die prächtige evangeliſche Schule ab. Unter den Schülern brach eine Panik aus. Viele verbrannten. 24 Leichen wurden ge— borgen. a Schweidnitz, 4. März. Im Kau⸗ bier Forſt ſtürzie beim Baumfällen ein ſtarker Baum um und fiel auf eine Anzahl Perſonen. Ein Forſteleve wurde getötet. New⸗- York, 4. März. Die Polizei fand bei dem Kabinen-Steward eines deutſchen in Höhe von einer Million Mark die in Amerika ein— geſchmuggelt werden ſollten. Die Looſe wurden beſchlagnahmt. Vermiſchtes. (J Seckenheim, 5. März. Das am letzten Sonntag hier ſtattgehabte Wettſpiel der 2. Mannſchaft der Fußball-Geſellſchaft Secken⸗ heim gegen die 3. Mannſchaft der Fußball⸗ Geſellſchaft Mannheim 1896, endigte mit dem Siege der letzteren 5:2. Amſterdam, 4. März. In den Kaſſen des Holländiſchen Lotterie-Vereins„Merkur“ in Arnheim an der preußiſch-holländiſchen Grenze ſind Defraudation von insgeſamt einer Million Mark feſtgeſtellt. Die Zahl der über ganz Deutſchland verbreiteten Geſchädigten be— trägt 13000 Mitſpieler. — Badiſcher Ka valleriſtentag. Anläßlich der in dieſem Frühjahr ſtattfindenden Standartenweihe des Vereins ehem. Kaval— leriſten in Schwetzingen iſt beabſichtigt gleich— zeitig mit dieſer Feier einen 1. Badiſchen Kavalleriſtentag abzuhalten. Die vorbereitenden Arbeiten ſind in flottem Gange und begegnet 5 die gegebene Anregung im Kreiſe ehemaliger Waffenbrüder von der Kavallerie lebhafter Sympathie; freuen ſich doch viele darauf, alte Freundſchaften zu erneuern und Erinnerungen an eine ſchöne Zeit aufzufriſchen. Eine gluͤck⸗ lich Idee war es, als Tagungsort Schwetzingen, „die Perle der badiſchen Pfalz“ auszuwählen, deſſen prächtiger Schloßgarten alljährlich den Anziehungspunkt tauſender von Fremden bildet, und das ferner in unmittelbarer Nähe Heidel⸗ bergs und Mannheims liegt, in welch letzterer Stadt bekanntlich aus Anlaß der in dieſelbe Zeit fallenden Jubiläums-Ausſtellung groß— artige Veranſtaltungen geplant ſind. Schwetz ingen war lange Jahre Garniſonſtadt ſämt— licher drei badiſchen Dragoner-Regimenter und zwar in früheren Jahren der Regimenter Nr. 20 und 22 und ſeit 1890 der 4. Eska⸗ dron Dragoner-Regimenter Nr. 21. Darum alle auf ihr badiſchen Kavalleriſten nach dem gaſtlichen Schwetzingen, das alles aufbieten wird, Euch den Aufenthalt ſo angenehm als möglich zu machen! — Eine kleine Verwechslung iſt Morgens zwiſchen 9 und 10 Uhr einem Offizier in Karlsruhe paſſtert, der ſich von der Hirſch⸗ ſtraße nach der Jollyſtraße begab. Er trug Uniform und einen Zylinder. Ein Schutz⸗ mann machte den Herrn darauf aufmerkſam, worauf dieſer von der Straße verſchwand. — Der aus dem Weinfälſchungsprozeß bekannte frühere Reichstagsabgeordnete und Weingutsbeſitzer Sartorius erhielt eine Steuer— nachforderung von 36405 Mk. — Vor 10 Tagen drückte eine Holzſäge⸗ maſchine in Heidenheim einem Vater den Fuß ab. Am Freitag widerfuhr dem Sohn an derſelben Maſchine das gleiche Unglück. — In einem Lübecker Warenhaus hatte der Dekorateur an einem Poletot den Preis irrtümlich ſtatt nit dem Mark-Zeichen mit dem Pfennig⸗Zeichen verſehen. Ein junger Mann bemerkte dies, er holte ſich einen Schutzmann und ging dann mit dieſem in den Laden und verlangte den Poletot zu 9 Pfg. Es wurde ihm nun bedeutet, daß hier doch nur ein Ver— ſehen vorliege, und für 9 Pfg. doch kein Pa⸗ letot zu liefern ſei. Der Käufer beſtand auf ſeiner Forderung und erhielt den Paletot. — Ein Arbeiter in der Stadt Zürich erhielt am Zahltag von ſeinem Meiſter ein falſches Zweifrankenſtück. Nun hat das Be— zirksgericht den Arbeiter mit zwei Tagen Ge⸗ fängnis beſtraft, der Meiſter aber ging vor— läufig leer aus. Seckenheim, 5. März. Der heutige Ferkelmarkt war mit 62 Stück befahren und wurden 50 zum Preiſe von 24— 30 Mk. pro Paar abgeſetzt. — hausbüchlein für Eheleute und Ehe⸗ lustige heißt der Anhang zu dem diesjährigen Gratis-Taſchenkalender der Schuhfirma Otto Baum, JI, 7. Der Text iſt intereſſant. mütszuſtand, in welchem ſich die Amme befand, nicht zur Entwicklung des ihr anvertrauten, kleinen, ſchwächlichen Kindes beitragen konnte, iſt leicht erklärlich. Doch daran ſchien niemand zu denken. Noch heute glaube ich, daß Marie den hinfälligen Zuſtand des Kindes abſichtlich verſchwieg, und daß ihre Rache darin beſtand, daß Kind ohne ärztliche Hilfe hinſiegen zu laſſen. Es bekam plötzlich heftige Krämpfe, ſo hieß es damals, und ſtarb am Zehrfieber. Nun wurde es noch unheimlicher in dem alten Schloß. Wenn ich an den armen Freiherrn denke! Wenn er ſich irgendwo im Schloſſe blicken ließ, ſtob die Dienerſchaft ängſtlich aus⸗ einander, denn ſeine Nähe ſchien gefährlich. Oft wanderte er halbe Nächte lang mit einem Licht in der Hand durch die weiten, verödeten Hallen und Gänge. um ſich dann wieder tage- lang einzuſchließen. Manchmal auch lachte er wie ein Wahrſinniger laut auf. und rief immer wieder:„Wozu lebe ich eigentlich noch? Warum ſtarb ich nicht, wie alle meine Lieben? Was tue ich noch auf der Welt?“ „Aber er blieb am Leben, trotzdem er ſo oft den Tot herbeiwünſchte. Freilich, lange dauerte es, bis er ſich einigermaßen wieder zu⸗ ſammengerafft hatte. Er war ein völlig ge— brochener, alter Mann geworden, und lebte ſeine Tage in apathiſcher Ruhe dahin. Ja, der Arme war gewiß ſchwer heimgeſucht morden! In kurzer Zeit alle Familienange⸗ hörigen von dem unerbittlichen Herrſcher Tot dahingerafft! Die geliebte Gattin, der blühende Sohn, die liebliche, junge Baronin,— und nun auch noch die letzte Hoffnung ſeines Alters der einzige, direkte Erbe ſeines Namens und der zukünftige Majorats⸗ Das alte berühmte Adelsgeſchlecht ſollte nun mit ihm erlöſchen, das Majorat an eine Alte damals Die nun überflüſſig gewordene Amme verließ mit ſeines Reichtums, herr! Seitenlinie fallen. Was der lt durchgekämpft, mag Gott allein wiſſen! ihrem Kinde bald darauf das Schloß für immer. N denn ſie ſagte, hier würde ſie ihres Lebens nimmer froh werden, die Erinnerung an ihren unglücklichen Mann, an deſſen Unſchuld ſie feſt bemüht ſich redlich, den alten Freiherrn aufzu⸗ glaubte, verfolge ſie, wohin ſie ſich auch wende. Man hat ſeit dreißig Jahren nichts mehr von ihr gehört. Der Name der Marie Burghardt iſt vergeſſen, keiner denkt mehr an ſie. Das waren die Ereigniſſe, die ſich in unheimlich raſcher Folge auf dem Schloſſe abſpielten. Ich habe das alles miterlebt“, ſchloß der alte Grollmann ſeine Erzählung. „Der arme Freiherr“, ſagte Oberförſter Hellborn teilnehmend,„nun begreife ich es freilich, daß er zum Sonderling wurde. Lebt er denn nun all die Jahre ganz allein in dem weiten, ſtillen Schloſſe, hat er gar keine Ver⸗ wandten oder Freunde?“ „Seit einigen Jahren lebt eine junge Großnichte hier, die er zu ſich nahm, weil ſie gänzlich verwaiſt in der Welt ſtand. Sie entſtammt einer entfernten Seitenlinie des alten Adelsgeſchlechts, iſt aber vollkommen mittellos und nur* die Großmut des alten Herrn Sie zog fort aus unſerer Gegend. angewieſen. Sie nennt ihn auf ſeinen aus⸗ drücklichen Wunſch„Großpapa“, obwohl ſie, wie geſagt, nur weitläufig verwandt iſt. Aber das Mädel ſollten Sie mal ſehen, Herr Ober— förſter! So etwas reizendes gibt es ſo leicht nicht mehr. Gewachſen wie eine Tanne, ſo ſchlank und biegſam, und zierlich iſt ſie wie ein junges Reh! Und dabei nicht ein bischen ſtolz. Jedermann im Schloſſe würde für Baroneſſe Marianne durchs Feuer gehen. Sie iſt das belebende Element. Denn trotzdem ſie gar keine Geſellſchaft und keinen Umgang mit Altersgenoſſinnen hat, kein Vergnügen kennt, iſt ſie doch voll ſprühenden Uebermuts und heitern. Er hat ſich auch ſchon ſo an ſie gewöhnt, daß er ſie gar nicht mehr miſſen mag. Aber trotz ihrer Jugend beſitzt ſie einen feſten Charakter, und was ſie ſich vornimmt, das führt ſie durch. Sie iſt auch die einzige, die dem alten Herrn widerſprechen darf, er duldet das von Niemand. Hat einer im Hauſe irgend ein Anliegen, ſo wendet er ſich an die Baroneſſe und kann ſicher ſein, daß ſeine Wünſche erfüllt werden.“ (Fortſetzung folgt.) — Ehrlich. Sie:„Nicht wahr, Oskar, du heirateſt mich nicht wegen des Geldes“— Er:„Gewiß nicht— das kriegen ja meine Gläubiger! 4 f 1 2 0 5 Bekanntmachung. Die Unterſuchung der Blitzableiter im Jahre 1907 betr. Nr. 213481 Auf Grund des§ 119 des Polizeiſtrafgeſetzbuches wird angeordnet, daß auch im laufenden Jahre fämtliche glitz⸗ ableiteranlagen im Amtsbezirk— ſolche, welche mit dem Geſtänge der Telephon- und Telegraphenleitungen verbunden ſind ausgenommen— von Sachverſtändigen zu unterſuchen ſeien. Anlagen, welche im vergangenen Jahre mittels elektriſcher Meſſung geprüft wurden, ſind in dieſem Jahre einer Beſichtigung zu unterziehen und umgekehrt. Wir fordern die Beſitzer bezw. Verwalter der mit einer Blitz⸗ ableiteranlage verſehenen Gebäude auf, entweder ſpäteſtens bis zum 5 15. Mai 1907 den amtlichen Sachverſtändigen Herrn Schieferdecker— . meiſter Karl Auguſt Rath hier, S 6, 33 mit der Prüfung zu beauf— tragen oder die Prüfung durch einen anderen Sachverſtändigen vorneh— men zu laſſen und uns bis ſpöteſtens 15. Mai 1907 anzuzeigen, an welchem Gebäude, an welchem Tage und durch welchen Sachverſtändigen die Prüfung vorgenommen wurde. Hinſichtlich derjenigen Blitzableiteranlagen, zu deren Prüfung bis zum 15. Mai weder der amtliche Sachverſtändige beauftragt worden, bezw. über deren Prüfung wir bis dahin nicht benachrichtigt ſind, oder welche durch ungeeignete Sachverſtändige geprüft wurden, werden wir, die Beſtrafung etwaiger Unterlaſſung vorbehalten, event. unter Heran⸗ ziehung des amtlichen Sachverſtändigen das Geeignete anordnen. Die Herren Bürgermeiſter des Landbezirks haben dies in ortsüb— licher Weiſe bekannt zu machen und uns den Vollzug anzuzeigen. Mannheim, den 16. Februar 1907. 1 N Großh. gezirksamt Abt. IV.: 1 a Freiherr von Rotberg. Nr. 1367. Vorſtehendes bringen wir biermit zur öffentlichen Kenntnis. f Seckenheim, den 2. März 1907. gürgermeiſteramt: Volz. 3 Bekanntmachung. „ Die Wahlen zur Landwirtſchaftskammer betr. No. 1235. Das Großh. Miniſterium des Innern hat auf Grund der 88 3 Abf. 3,§ 5 Abſ. 2,§ 9 und 20 der Wahlordnung für die Landwirtſchaftskammer vom 8. Januar 1907 beſtimmt, daß die Wahlen 3 zur Landwirtſchaftskammer, ſoweit dieſelben in den Wahlbezirken ſtatt⸗ * finden(§ 9 Ziffer 1 des Geſetzes vom 28. Sept. 1906 die Landwirt— * ſchaftskammer betr. 88 1 ff. der Wahlordnung) am Samstag, den 6. 3 April 1907 vorzunehmen ſind. . Die Wählerliſten für dieſe Wahl ſind aufgeſtellt und liegen vom Samstag, den 9. März ds. Js. ab 8 Tage lang an Wochen— tagen während der beſtimmten Dienſtſtunden(Vormittags von 812 * und Nachmittags von 2— 6 Uhr) am Sonntag, den 10. März ds. N 1 Vormittags von 8— 9 Uhr und zwar jene für den Hauptort Seckenheim 1 im Rathauſe in Seckenheim, jene für den Nebenort Rheinau im Ge— meindehauſe in Rheinau zur Einſicht der Beteiligten öffentlich auf. Innerhalb obiger Friſt(9. einſchließlich 16. März) können Ein⸗ ſprachen beim Gemeinderat ſchriftlich angezeigt oder zu Protokoll ge⸗ geben werden; ſpätere Einſprachen werden nicht mehr berückſichtigt; nur die in der Wählerliſte Eingetragenen können an der Wahl ſich be— teiligen. Wahlberechtigt find: 1. Die Eigentümer, Nutznießer und Pächter land- oder forſtwirt⸗ ſchaftlich genutzter, im Großherzogtum gelegener Grundſtücke, ſofern für ſie der ſelbſtſtändige Betrieb der Landwirtſchaft oder Forſtwirtſchaft oder beider Wirtſchaftarten zuſammen ſich als die weſentliche Grundlage der Lebenshaltung darſtellt; 2. Die Eigentümer, Nutznießer und Pächter land- oder fortwirt— ſchaftlich genutzter, im Großherzogtum gelegener Grundſtücke deren Grundſteuerkapital zuſammen mindeſtens 5000 Mk. beträgt; 3. Die geſetzlichen Vertreter und die Bevollmächtigten, welche mit der Leitung der in Ziffer 1 und 2 bezeichneten Betriebe betraut ſind, alle drei Kategorien nur dann, wenn bei ihnen auch die nachbezeichneten beſonderen Vorausſetzungen und zwar: männliches Geſchlecht, das zurückgelegte 25. Lebensjahr, „Reichsangehörigkeit, d. Wohnſitz im Großherzogtum, „Tatſächlicher Betrieb der Land⸗ und Forſtwirtſchaft im Groß— herzogtum als Unternehmer oder Betriebsleiter. Es ſind hiernach wahlberechtigt in erſter Reihe diejenigen Per— ſonen, welche die Landwirtſchaft ſelbſtſtändig im Hauptberufe betreiben Y 0 And zwar ohne Rückſicht auf die Größe ihres land- oder forſtwirtſchaft⸗ . lichen Steuerkapitals; in zweiter Reihe ſolche Perſonen, welche, ohne Berufslandwirte zu ſein, doch einen land- oder forſtwirtſchaftlichen Be— trieb von einer gewiſſen Bedeutung ausüben; das Geſetz verlangt von dieſer Kategorie ein Grundſteuerkapital von mindeſtens 5000 Mk., endlich die geſetzlichen Vertreter und die Bevollmächtigten, welche mit der Leitung der oben in Ziffer 1 und 2 bezeichneten Betriebe betraut ſind. Geſetzliche Vertreter im Sinne der obigen Ziffer 3 ſind die kraft geſetzlicher Vorſchrift beſtellten Vertreter nicht oder nicht voll geſchäfts⸗ fähiger Perſonen, alſo die Vertreter juriſtiſcher Perſonen, des privaten oder öffentlichen Rechts, von Minderjährigen, Entmündigten. Bevoll— mächtigte ſind die rechtsgeſchäftlich mit der Vertretung des Vollmacht⸗ gebers betrauten Perſonen. a 5 i Zum Schluſſe weiſen wir darauf hin, daß es ſich für jeden Be— teiligten empfiehlt, Einſicht in die Liſte während der Auflagefriſt zu nehmen, da es ſich im vorliegenden Falle um die erſtmalige Aufſtellung der Liſte handelt. März 1907. 8 28 Radrabrer-Gesellschaft Seckenheim. Morgen Donnerstag, Abends 8 Uhr im Vereinslokal zum „Reichsadler“ Zusammenkunft. Um zahlreiches Erſcheinen bittet Der Vorſtand. P hilipp Wolf, Uhrmacher Uecharſlraße 9. Ueckarſtraße 9. Seckenheim Großes Lager in Uhren 7 aller Art. Gold- u. Hilberwaren, Orillen und optiſche. Gegenſtände. Trauringe ohne Lötfugen(D.⸗R.⸗P.) in allen Größen und Breiten. Altes Gold und Kilber wird zu höchſt en . Preiſen in Zahlung genommen. g Für jede bei mir gekaufte Uhr leiſte 2 Jahre ſchriftliche Garantie. g Jedes Brautpaar erhält 2 bei einem Einkauf von 20 Mk. an einen * gutgehenden Wecker gratis. 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