e* 5 4 4* N 5 1 ö ö 3 Jelht —— voller Miene einher. N 8 e * R F ö ee hrinet .* 4 e Anzeigeblatt für Seckenheim und Npesheim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 80 Me. durch die Poſt bezogen vierteljährlich. 1.10. Redaktion, Druck und Lerlag von J. helfrich in Seckenheim. 5 An ö eigen: Die einſpaltige Petitzeile oder deren Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 30. Samstag, den 13. April 1907. 7. Jahrgang Belthrung zur Bekämpfung der hauptſächlichſten Arten der Obflbaumſchädlinge. (Von Herrn Landwirtſchaftsinſpektor Kuhn in Ladenburg.) 1. Die Geſpinſtmotte hauptſächlich an Zwetſchgen⸗ und Apfelbäumen auftretend, hat ſich in den letzten Jahren ganz gewaltig aus⸗ gebreitet, da nichts geſchehen iſt, um dieſen Schädling zu bekämpfen. Es ſind kleine Lem lange grauſchwarze Räupchen, welche die Aeſte der Zwetſchgenbäume mit einem dichten Gewebe überziehen und unter deſſen Schutz kahl freſſen. Wiederholt ſich dieſe Kalamität mehrere Jahre intereinander, ſo leiden die Bäume wie beim orſtſpannerfraß in hohem Grade und können u Grunde gehen. Die Räupchen verſpinnen ch Mitte bis Ende Juni in kleine, gelbweiße tonnenförmige Puppen, welche dicht beiſammen⸗ liegend, von Geſpinſt umhüllt, an den Aeſten hängen. Im Juli fliegen die kleinen weißen, ſchwarzpunktierten Motten, um ihre Eier an die jungen Zweige abzulegen und ſomit die Brut für das nächſte Jahr ſicher zu ſtellen. Dieſe Eier überdauern die ſtrengſten Kälte⸗ perioden. Als wirkſame Bekämpfungsmittel ſind zu empfehlen: 1. das Beſpritzen mit Arſenkupferkalklöſung (zu beziehen bei Emil Houben, chem. Fabrik, Emmendingen Breisg. 10 kg zu 8 Mk.) 3 kg des genannten Pulvers werden unter ſtetigem Umrühren in Hundert Liter Waſſer aufgelöſt und die befallenen Bäume damit innerhalb eines kurzen Zeitraumes mehrmals tüchtig be⸗ ſpritzt. Bei pünktlicher Arbeit iſt die Wirkung abſolut ſicher. Das Pulver muß moͤglichſt friſch verwendet werden. 2. Das Ueberſpritzen mit gewöhnlicher Kupferkalklöſung, wie man ſie bei den Reben verwendet, iſt ebenfalls, wenn auch nicht ſo durchſchlagend, von Wirkung. Man ſtellt die⸗ ſelbe folgendermaßen her: Auf 80 Liter Waſſer löſe man 2 leg Kupfervitriol auf und ſchütte dazu unter Umrühren eine geſtebte Kalkmilch, welche man durch Auflöſen von 4 kg teigigem Kalk in 20 Liter Waſſer erhalten hat. Die Miſchung beider Flüſſigkeiten darf erſt unmittelbar vor dem Spritzen vorgenom⸗ men werden. Dieſelbe muß gelbes Curium- papier braun färben. Die beſten Rebſpritzen erhält man bei C. Platz in Ludwigshafen. Dieſelben müſſen mit einer 4 m langen Bam⸗ busſpritzröhre verſehen ſein, welche in bequemer Handhabung das Ueberſpritzen der Bäume vom Boden aus geſtatten. Metallröͤhren von der angegebenen Länge ſind zu ſchwer. Bequemer iſt die mit Luftpumpe verſehene Baumſpritze von Holder in Metzingen(Württemberg), die ein Pumpen nicht verlangt und deshalb noch bequemer als die Rebſpritze zu handhaben iſt. Eine ſolche Spritze mit Bambusrohr beſitzt der Gartenbauverein in Neckarau. Gute Rebſpritzen kommen auf 26—30 Mk., die Holder'ſche Baumſpritze auf ca. 50 Mk. zu ſtehen. Die Anſchaffung ſolcher teuren Spritzapparate ſollte naturgemäß entweder auf genoſſenſchaftlichem Wege oder durch die Gemeinde erfolgen. Die Bekämpfung der Geſpinſtmotte ſollte eine möglichſt allgemeine ſein, da die leicht⸗ beflügelten Motten ſich über weite Strecken ausbreiten. 2. Der Ringelſpinner mit dem Goldafter auch Gabelraupe genannt, weil die Raupen ſich über Nacht und an kühlen Tagen in den Aſt⸗ winkeln in dichten Klumpen zuſammenſcharen. Es ſind 3 em lange, buntlinierte Raupen, welche im Mai ausſchlüpfen und erheblichen Schaden am Laubwerk des Baumes anrichten. Die Vertilgung dieſer Raupen iſt einfach. Nimmt man ſich die Mühe, in der Frühe die vom Raupenfraß heimgeſuchten Bäume zu kontrollieren, ſo wird man die in der Gabe⸗ lung der Aeſte ſitzenden Raupenklumben leicht entdecken. Man kann Hunderte auf einmal zerdrücken, wenn man einen Lumpen oder einen Strohwiſch zur Hand hat. 3. Obſtmade und Apfelblütenſtecher. Erſtere veranlaßt das Wurmſtichigwerden des Obſtes. Die fleſſchfarbigen Räupchen verpuppen ſich einzeln in die Ritzen der Pfähle und unter die Rinde des Stammes, auch in die Halme der Strohbänder bei jungen Bäumen. Der Käfer des Apfelblütenſtechers überwintert in denſelben Schlupfwinkeln wie die Cocons der Obſtmade, um im März und April die Eier an die auf⸗ brechenden Blütenknoſpen zu legen, ſo daß die bald ausſchlüpfenden, kleinen Maden, Gelegen- heit finden, die Staubfäden der Blüten aufzu⸗ freſſen und die letzteren zum Abſterben zu bringen. Dieſe beiden Schädlinge laſſen ſich am beſten dadurch bekämpfen, daß man im Laufe des Sommers Heu- oder Strohſeile um den Stamm bindet und dieſelben mit einem 20 em breiten Pergamentſtreifen oben umſchnürt, ſo daß deſſen loſes, unteres Ende die Heuſeite überdeckt und die Inſekten zum Unterſchlupf einladet. Die Heuſeile ſind im Spätherbſt oft ganz vollgeſpickt mit den Maden und Käfern der genannten Schädlinge. Man kann dies daran erkennen, daß ſie von Meiſen und Amſeln fleißig abgeſucht werden. Entfernt man dieſe Heu⸗ und Strohſeile Anfangs Dezember, um ſie zu verbrennen, ſo hat man eine große An⸗ zahl von Apfelblütenſtechern und Obſtmaden vertilgt. Jedoch hat dieſe Bekämpfungsart nur einen Wert, wenn ſie gemeinſam und allge⸗ mein ausgeführt wird. (Schluß folgt.) Deutſches Reich. Karlsruhe, 10. April. Das Ergebnis der Wahlen zur badiſchen Landwirtſchafts⸗ kammer liegt jetzt vollſtändig vor. Gewählt wurden 16 Kandidaten des Bauernsvereins, 11 Kandidaten der landwirtſchaftlichen Bezirks ⸗ vereine und 1 Bund der Landwirte. Aus Nah und Fern. Seckenheim, 12. April. Wir machen darauf aufmerkſam, daß nächſten Sonntag, 14. ds. Mts., nachmittags ½4 Uhr der landw. Bezirksverein Ladenburg im Gaſthaus zum „Löwen“ dahier, ſeine Generalverſammlung abhält, bei welcher Herr Landwirtſchaftslehrer Doll Vortrag über Ernährung und Aufzucht des Junggeflügels halten und außerdem auch über Hagelverſicherung geſprochen wird. Die Landwirte werden zu zahlreichem Beſuch ein⸗ geladen. Zuzenhauſen, 9. April. Die ſog. „Kuh des armen Mannes“, die Ziege“, wird ſchon ſeit Jahrhunderten bei uns in Deutſchland gehalten. Von einer veredelnden Zucht war lange keine Rede— bis endlich in den achtziger Jahren im vorigen Jahrhundert die badiſche Der Erbe von Riedheim. Roman nach einer Idee von K. Felden von Irene von Hellmuth. Julius von Saldern glaubte ſein Spiel bereits gewonnen zu haben; er triumphierte dem Onkel gegenüber, daß Marianne jetzt viel ſanfter und ruhiger geworden ſei, er wiegte ſich jetzt in der ſicheren Hoffnung. ihre Liebe doch noch zu gewinnen. Die junge Baroneſſe hatte ihren alten Freund Grollmann zum Vertrauten ihres Lie⸗ desgeheimniſſes gemacht. Er war es auch, der den Boten machte zwiſchen Forſthaus und chloß. Oberförſter Hellborn ging mit ſorgen⸗ Er konnte nicht glauben, daß es ihm gelingen würde, Marianne zu er⸗ ringen. Er ſah keinen Ausweg und die Heim⸗ lichkeit war ihm unſäglich zuwider. Längſt wäre er vor den alten Freiherrn hingetreten, um von ihm die Hand des Mädchen zu erbitten, wenn Marianne in ihren Briefen nicht immer und immer wieder gebeten hätte, es noch zu ver⸗ ſchieben. Und doch litt ſein Herz unter der Trennung, und er ſehnte ſich unausſprechlich nach dem geliebten Mädchen. Endlich brachte Grollmann die Nachricht, die Baroneſſe dürfe jetzt wieder ausgehen und erwarte Klaus an dem Ort, wo ſie ſich zum Rerſten Male getroffen. Eine heftige Unruhe erfaßte den jungen Mann. Er konnte kaum die Zeit erwarten und befand ſich viel früher an der bekannten Stelle als ausgemacht war. Als Marianne endlich erſchien, ſtrahlend in Liebreiz und Jugendſchoͤnheit, da ſchloß er ſie ſtürmiſch in ſeine Arme. Voll Glück ſahen ſie ſich in die Augen. „Mein holdes Lieb“, flüſterte er bewegt, „ſo hab' ich Dich endlich wieder! Ich faſſe es kaum, das Glück iſt zu groß für mich!“ „Ja mein Klaus! Hier bin ich Deine Marianne!“ „Meine Marianne!“ wiederholte er ſinnend. „Wie es nur kommen mag, daß Du gerade mich liebſt, den einfachen Mann mit dem buͤr⸗ gerlichen Namen, der Dir nichts zu bieten hat als ſeine treue Liebe.“ „Ja, gerade Dich liebe ich“, lächelte ſie, „mein Held, mein Retter. Wer weiß, was ohne Dich aus mir geworden wäre! Vielleicht wäre ich elend umgekommen da oben und hätte meine Marotte mit dem Leben bezahlt!“ Sie ſchauderte leicht zuſammen und fügte das Köpfchen feſter an ſeine treue Bruſt. „Das Leben iſt doch ſo wunderbar ſchön, nicht wahr?“ flüſterte Marianne. Er nickte. „Aber es ſtärt mein Glück, daß wir nur heimlich zuſammenkommen können. Lange halte ich das nicht mehr aus. „Folge meinem Rat und warte noch“, entgegnete Marianne beſtimmt.„Ich werde es Dir ſagen, wann die rechte Zeit gekommen iſt.“ Sie plauderte unaufhörlich, um den Ge⸗ liebten 4 zerſtreuen. „Weißt Du“, lächelte ſie,„wenn ich Dich ſo vor mir ſehe, ſo ſtolz und ſtattlich, faſt ariſtokratiſch mochte ich es nennen, dann kommt mir der Gedanke, Du ſeieſt gar nicht der Oberförſter Hellborn, ſondern ein verzauberter Prinz oder dergleichen.“ Er lachte über ihren ſonderbaren Einfall. „Du biſt ein Kind, Marianne! Die Märchen der Kinderzeit ſpuken noch immer in Deinem Köpfchen.“ Sie warf ſchmollend die Lippen auf. „Ich bin kein Kind mehr, Klaus, ich bin eine Braut,— Deine Braut! Uebrigens ſtehe ich mit meiner Anſicht nicht allein. Großpapa hat etwas Aehnliches geäußert, als er Dich er⸗ bickte. Und da war ich ſo ſtolz auf Dich, weil Du ein ſo ſchöner, ſtattlicher Monn biſt, und weil Du mich liebſt, mich unbedeutendes Ding. — Siehſt Du, ich hatte Dich ſchon lieb, als ich Dich das erſte Mal ſah, und Du merkteſt es gar nicht.“— 5 Der junge Mann berauſchte ſich förmlich an dem kindlichen, unſchuldsvollen Geplauder des lieblichen Mädchens. Darüber vergaß er alle Sorgen, vergaß, daß ihn Standesvorur⸗ teile von der Geliebten trennten, daß es heiße Kämpfe koſten würde, bis er ſie vor der Welt ſein Eigen nennen konnte. Er n N N e 8 N — 55 Regierung ihr Augenmerk auf eine durchgrei⸗ fende Hebung der Ziegenzucht richtete. Man hatte es zu dieſem Zwecke mit vielerlei Ziegen⸗ ſchlägen probiert, zuletzt aber doch herausge⸗ funden, daß die weiße hornloſe Saanenziege die allein richtige iſt. Wir haben beiſpiels⸗ weiſe hier Ziegen im Alter von 3— 4 Jahren, die täglich 5 Liter Milch geben.— Wie be⸗ kannt, wurde im Jahre 1894 in hieſigem Orte ein Ziegenzuchtverein gegründet; Ittlingen und Hoffenheim folgten nach und vor vier Jahren haben ſich dieſe drei Vereine zu einem Kreis⸗ verband zuſammengeſchloſſen, mit dem Sitz in Zuzenhauſen. Seit Beſtehen des Verbandes ſind ſchon mehr als 1000 von Mitgliedern ge⸗ züchteter Tiere nach allen Richtungen Deutſch⸗ lands verſendet worden; die zahlreich einge— laufenen Anerkennungsſchreiben können denn auch als erfreulichen Beweis gelten, daß die Abnehmer mit der Lieferung zufrieden waren. — Auf 1. Mai ds. Js., vormittags 10 Uhr iſt wiederum ein hierorts abzuhaltender Ziegen— markt anberaumt, verbunden mit Prämnerung. Pforzheim, 11. April. Der Gen⸗ darmerie gelang es, 3 Burſchen zu ermitteln, welche in der Nacht vom Karfreitag zum Samstag den letzten Zug der Nebenbahn Pforzheim⸗Ettlingen zwiſchen den Stationen Weiler und Ittersbach zur Entgleiſung bringen wollten. Es wurden zu dieſem Zwecke zwei große Bohlen, beſchwert mit Steinen, ſowie mehrere Haufen Steine auf das Gleiſe gelegt. Glücklicherwerſe wurden dieſe Hinderniſſe recht— zeitig entdeckt und beſeitigt, ſo daß ein Unglück nicht entſtand. Fitzt hat die Itiersbacher Gendarmerie als Urheber des Auſchlags drei 19— 20 Jahre alte Burſchen von Dillweißen— ſtein ermittelt. Dieſe werden ſich demnächſt vor Gericht zu verantworten haben. Vom Bauland, 11. April. Auf größeren Gütern hat man der Leutenol wukſam entgegengearbeitet durch Dingung oſtpreußiſcher Landarbeiter, welche in großer Zahl ſchon ein⸗ getroffen ſind. Die Leute ſind, was Kleidung und Koſt anbelangt, ſehr beſcheiden und ſie gehen gerne nach Süddeutſchland. Hochemmingen, 11. April. An einem der letzten Abende fiel die etwa 10jährige Tochter des Landwirts Adolf Bartler in das Güllenloch. Ihr war ein Gummiſpielball in die Grube gefallen und ſie wollte denſelben herausholen, verler das Gleichgewicht und ſtärzte hinab. Ein zufällig vorbeigehender 16 jährigen Vurſche hatte das Unglück mit ange⸗ ſſhen, ſprang ſofget hinzu und rettete das Mädchen wieder aus feiner gefährlichen Lage. Berlin, 8. April. Einen Kanfirmanden im Gewicht von 270 Pfund dürft es hishe; wahl nog nicht gegeben haben, Ain ber vaudenen Sonmiag iſt ein ſoſcher in der Kirch Grünheide bei Elkſer eingeſennen worden. Es iſt der I4jährige Sohn des Gaſtwilis Fielitz aus Grünheide. Bei normaler Größe weiſt der junge F. ein Gewicht von nicht weniger als 270 Pfund auf. Amſterdam, 9. April. Unter der 5 „Köln. Volksz.“: Ein Stadtverordneter in Breda, der wegen„öffentlicher Trunkenheit“ auf der Straße aufgegriffen und eingeſperrt worden war, erwies ſich als ein Mann, der ſich nicht leicht ins Bockshorn jagen ließ. Als er in einer Zelle ſeinen Rauſch ausgeſchlafen hatte und ein Schutzmann ihm die Freiheit wiedergeben wollte, erinnerte er ſich plötzlich ſeiner Eigenſchaft als Stadtvater, und voll Würde ſprach er:„Da ich nun doch einmal hier bin, wünſche ich, die Arreſtantenzellen zu beſichtigen.“ Der verblüffte Schutzmann diente nun dem eifrigen Stadtverordneten als Führer. Turin, 10. April. Als Urheber viel⸗ facher Diebſtähle, die auf italieniſchen Eiſen⸗ bahnen am Reiſegepäck verübt wurden, wurde eine große Geſellſchaft von Eiſenbahndieben entdeckt, deren Mitglieder zum Fahrperſonal gehören. Einige Schaffner und Bremſer wurden verhaftet, die ſich mit Ausplünderung des Gepäcks in Schnellzügen beſchäftigten, und ein Vorrat von geſtohlenem Gut wurde beſchlag⸗ nahmt. Salzburg, 10. April. Im Groß⸗ arlertale demolierte eine große Lawine einen Kuhſtall. Eine arbeitende Magd und zwölf Rinder wurden begraben. Die Leiche der Magd wurde geborgen.— Während hier ſchönſtes Frühlingswetter iſt, herrſchen im Ge⸗ birge vielfach Schneeſtürme. Vermiſchtes. — Berlin hat ſeit 1905 um 100 000 Einwohner zugenommen und zählt jetzt 2100000 Einwohner ohne Vororte. — In Sennheim(Elſaß) wollte ein Dentiſt, der im Garten mit einem Flobertge— wehr nach Spatzen ſchoß, Spaß machen und ſchoß auf eine entfernt ſtehende Frau, da er glaubte, das Gewehr trage nicht ſo weit. Das Geſchoß drang der Frau ins Herz, ſodaß ſie tot zuſammenbrach. — Um vom Militär freizukommen, hatte ſich ein bayeriſcher Soldat durch Beilhiebe die eine Hand verſtümmelt. Er wurde deswegen von dem Militärgericht in München zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Den Soldaten hatte zu ſeiner Tat die Sorge um ſeine alte, alleinſtehende Mutter veranlaßt, die ſich ohne ihn nicht ernähren konnte. Als er an Weih⸗ nachten zu Hauſe war, ſah er ſo viel Elend, daß er den Entſchluß faßte, ſich vom Militär frei zu machen. Die Mutter hatte vorher ein Geſuch um Freilaſſung einreichen wollen, war aber vom Ortsbürgermeiſter daran verhindert worden, der ihr ſagte, es nütze nichts, weil ſie kein Anweſen beſitze. Der Sohn bleibt nun auch beim Militär, weil die Verſtümmelung nicht derart iſt, daß ſie ihn militärfrei macht. der Hauptmann und Kompagniechef Schule vom Inf.⸗Regt. Nr. 133 in Döbeln hatte am 22. Januar 35 Jute ſeiger Kom⸗ pagnie bei ſtrenger Kälte dreiwietlel Sumden lang ohne Haͤndſchuhe exerzteren laſſen, ſo daß 11 Leuten die Hände erfroren und mehrere bis Als die Liebenden ſich endlich trennten, geſchah es unter dem gegenſeitigen Verſprechen, ſich täglich hier zu treffen. Markanne wandte noch oft den Kopf zurück nach dem Manne, der ihe unverwandt wachblickte, bis ſie zwiſchen den Büſchen verſchwan d.— Es war einige Tage ſpäter. Rittmeiſter von Saldern kam eben vom Schloſſe. Da er Marianne nicht dort getroffen hatte, befand er ſich in denkbar ſchlechteſter Laune. Sein Zorn ſteigerte ſich noch, als er, den Weg durch den Park einſchlagend, zwei Diener im eifrigen Geſpräch hinter dichtem Strauchwerk ſtehen ſah. Die beiden bemerkten den Offizier nicht, er blieb ſtehen und lauſchte. Aus den Reden entnahm er unſchwer, daß die ſchöne Baroneſſe irgend einen beſonderen Zweck verfolgen müſſe, wenn ſie in den Wald lief. Die hämiſchen Geſichter der Diener ärgenten ihn unbeſchreiblich. Er ballte die Hände vor Wut, als der eine ſeinem Kollegen zuflüſterte:„Unſer Baroneßchen hat ganz recht, wenn ſie dem eingebildeten Menſchen eine Naſe dreht; der wird niemals ihr Mann. Ich habe es mir gleich gedacht, daß da etwas dahinter ſteckt. Wenn es aber ans Tageslicht kommt, dann gibt es einen Heidenſpektakel! Der Herr Rittmeiſter wird Augen machen, wenn er erfährt, daß ſich ſeine Angebete einen anderen Schatz geſucht hat. Geſchmack beſitzt das Baroneßchen übrigens, das muß man ſagen.“ 5 Die beiden Schwätzer entfernten ſich. Der Rittmeiſter war wütend. Es trieb ihn hinaus, — er mußte erfahren, was dahinter ſteckte. Wenn ein anderer ihm das Mädchen wegge⸗ ſchnappt harte, der mochte ſich hüten vor ihm. Mit raſchen Schritten eilte er durch den ſonneuflimmernden Wald. Es waf ein herr⸗ licher Sommertag, doch Saldern achtete nicht auf die Schönheit ringsum. Plötzlich verlang⸗ ſamte er den Schritt. Vorſichtig ſpähte er durch die dichten Büſche, denn er glaubte ein fröhliches Lachen gehört zu haben. Dicht unter Spitzmarke„Er wahrt das Geſicht“ ſchreibt die ihm befand ſich ein anmutliger, verſchwiegener Talweg, umſäumt von Erlen und Buchen, und was Saldern dort ſah, brachte ſein lm zum Sieden. Ein ſchmucker, hochgewachſenet Jägers nann, vertraulich ihm zur Seite eine anmutige, hellgekleidete Mädchengeſtalt: Dieſes Paar ſchritt in angelegentlichem Ge⸗ plauder, nur mit ſich ſelbſt beſchäftigt, den ſchattigen Weg entlang. Die lächelnden Blicke, die das junge Mädchen während des Sprechens dem Manne zuwarf, bewieſen, daß er ihr nicht fremd war. Ein großer Hund folgte dem Paare als treuer Begleiter, Den Mann kannte der Offizier nicht, doch er vermutete, der Uniform nach, daß es der junge Oberförſter ſet, von dem ihm der Onkel erzählt hatte. Doch das Mädchen an ſeiner Seite war die Freiin Marianne von Riedheim! Saldern erkannte auf den erſten Blick, daß er hier ein heimliches Liebespaar vor ſich habe. „Hölle und Teufel“, murmelte er in⸗ grimmig. Er konnte ſich kaum faſſen vor Wut. In ſeinen Augen blitzte ein Strahl töt⸗ lichen Haſſes auf. Er machte eine Bewegung, zu vier Wochen dienſtunfähig waren. Das Kriegsgericht verurteilte ihn zu drei Wochen Stubenarreſt. Die Verhandlung und die Ver⸗ kündigung der Urteilsgründe geſchah in ge— heimer Sitzung. — Der Reichstagsabgeordnete Freiherr von Heyl zu Herrnsheim ſtiftete aus Anlaß der Hochzeit ſeines älteſten Sohnes der Stadt Worms eine Summe vom 300000 Mk. für ein ſtädtiſches Geſellſchaftshaus. — Eine eigentümliche Methode wurde bei der Rekrutenmuſterung in Lind au gehandhabt. Den betreffenden jungen Leuten wurde nämlich mit Blauſtift das Körpergewicht, Maß ꝛc. auf den bloßen Körper aufgezeichnet, ſo daß einzelne wie tätowiert ausſahen. Was für einen Zweck mag denn dieſe Art von„Liſtenführung“ haben? a — Für die Jubiläums⸗Ausſtellung Mann⸗ heim 1907 mit Gartenbau⸗-Ausſtellung will der König von Württemberg einen Ehrenpreis für hervorragende gärtneriſche Leiſtungen ſtiften. Ein ſchauerlicher Fund wurde geſtern in einem Brunnen der Anſtalt für Schwach⸗ ſinnige und Epileptiſche in Rommelshauſen (Würitg.) gemacht. Seit Juli vorigen Jahres wurde ein Zögling dieſer Anſtalt vermift. Nun ſollte vor einigen Tagen an obigem Brunnen etwas in Ordnung gebracht werden. Ein Wärter ſtieg hinab und ſagte:„Da liegt ja ein Sack!“ Als Licht gebracht wurde, fand es ſich, daß es der Vermißte war, der mit ab⸗ gefaultem Kopf und Armen herausgezogen wurde. Es iſt faſt ein Wunder zu nennen, daß in der Anſtalt, die über 120 Perſonen zählt, keine Krankheit ausgebrochen iſt, denn das Waſſer dieſes Brunnens wurde täglich in die Anſtaltsküche gepumpt und zum Kochen, Trinken und ſonſtigen Zwecken verwendet. Ob der Gefundene freiwillig den Tot geſucht, oder hineingeworfen wurde, iſt noch fraglich. Aus der Sommerfriſche. Tochter: „Mutter, ſoll ich den Kuchen machen?“ Mutter:„Ja, Zenzi! Nimm aber an' Butter und a' paar; Eier dazu— mir ſcheint, morgen bab'n wir a' elend's Wetter, und menn da d' Stadileur' net herauf kommen, müſt'n wir ihn ſelber eſſen!!“ — Rückſichtsvoll. Frau:„Aber Konrad, ſchämſt du dich nicht, nachts zwei Uhr heimzu⸗ kommen?“— Mann:„Sei nicht bös, lieb's Weiberl— ich kann wirklich nichts dafür! Wir waren heut' unglücklicherweiſ' zu vierzehn am Stammtiſch, und da wollte keiner zuerſt heim!“ — Kindermund. Rudolf:„Ich reiſe mit Mama 6 Wochen ins Bad.— Elly:„Biſt du denn ſo ſchmutzig?“ Seckenheim, 9. April. Der heutige Ferkelmarkt war mit 102 Stück befahren und wurden 80 zum Preiſe von 25—30 Mk. pro Paar abgeſetzt. Volksbad Seckenheim. Heute und morgen für Männer geöffnet. als wollte er ſich auf den Mann da unten ſtürzen, aber er beſann ſich. Zähneknirſchend ſtand er da und folgte jeder Bewegung des ſchönen Paares, das nicht ahnte, daß es beob⸗ achtet wurde. Plötzlich wandte ſich Saldern und ging auf dem kürzeſten Wege in Schloß zurück. Die Qualen wildeſter Eiferſucht tobten in ſeinem von Haß und Rache glühenden Herzen; er war unfählg, einen klaren Gedanken zu faſſen. Er liebte das ſchöne Mädchen lei⸗ deuſchaftlich und ihre Kälte, ihre Zurückhaltung fachte ſeine Leidenſchaft nur um ſo ſtärker an. Und nun kam einer— ein Menſch mit ein⸗ ſachem, bürgerlichen Namen und den erwählte ſich die ſtolze Freiin von Riedheim zu ihrem Liebſten! Unerhört! Wie er ihn haſte, dieſen Dieb, der ihm das Herz des Mädchens ge⸗ ſtohlen! Deshalb alſo dieſe Kälte all ſeinem Liebeswerben gegenüber! Marianne liebte einen andern, hatte einen Bürgerlichen ihm vor⸗ gezogen, ihm, dem Rittmeiſter von Saldern, dem zukünftigen Majoratserben von Riedheim! Er hielt es für ſeine Pflicht, dem Freiherrn ſeine überraſchenden Beobachtungen ſofort mit⸗ zuteilen. Der alte Herr ſchlug eine halb ſpöttiſche, halb ingrimmige Lache auf, als er die inte⸗ reſſante Neuigkeit vernahm. (Fortſetzung folgt.) a Waffen und die zur Dispoſition der Erſatzbehörden entlaſſenen Mann⸗ aufmerkſam, daß unentſchuldigtes Fehlen oder ä Prücfarbeſten für billigſt die 4 R CCT N Z ²˙ ˙ AA ̃ͤ A Arbeitsvergebung. Die Ausführung von Pflaſterarbeiten in Seckenheim betr. Nr. 2136. Wir vergeben die Herſtellung der Pfläſtererarbeiten im Orte Seckenheim für 1907 und zwar: 600 am neues Pflaſter und 100 dm altes flaſter(Umpflaſterung) im Wege des öffentlichen Angebots. Bewerber werden erſucht ihre Angebote bis längſtens Montag, den 22. April ds. Js. und mit entſprechender Aufſicht verſehen, bei dem unterzeichneten Gemeinderat hier einzureichen. Die Bedingungen können auf dem Rathaus dahier eingeſehen werden. Seckenheim, 12. April 1907. Gemeinderat: Ratſchreiber Volz. Ritter. Bekanntmachung. Die Verhütung von Waldbränden betr. Nr. 2122. Gemäß 8 368 Ziffer 8 R.⸗Str.⸗G.⸗B. und§ 23 Ziff. 2 P.⸗Str.⸗G.⸗B. wird hiermit verfügt, daß für die Zeit bis 1. Okto⸗ ber ds. Js. bei anhaltender Trockenheit das Rauchen in den Waldungen der Gemarkung Feckenheim verboten iſt. n werden— vorbehaltlich etwaiger ſtrafrecht⸗ licher Verfolgung wegen fahrläſſiger Brandſtiftung— polizeilich mit Geld bis zu 60 Mk. oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft. Seckenheim, 12. April 1907. gürgermeiſteramt Volz. Bekanntmachung. Die Verleihung von Ausſteuergaben aus der Luiſenſtiftung betr. No. 2095. Aus den Zinſen der„Luiſtenſtiftung“ wird in dieſem Jahre einem evangeliſchen Brautpaare eine Ausſteuergabe verliehen. Bewerbungen, für welche nur dürftige, beſtens beleumundete Paare in Betracht kommen können, ſind binnen 8 Tagen ſchriftlich bei dem unterzeichneten Bürgermeiſteramt einzureichen. Seckenheim, den 11. April 1907. gürgermeiſteramt: Volz. Frühjahrs⸗Kontrollverſammlung 1907 im Landwehr-gezirk Mannheim, Bezirk des Hauptmeldeamts Mannheim, für die Ortſchaften des Amtsbezirks Mannheim. a Zur Teilnahme ſind verpflichtet: Sämtliche Unteroffiziere, Mannſchaften und Erſatzreſerviſten der Jahresklaſſen 1894 bis 1906 mit Ausnahme derjenigen der Jahres⸗ klaſſen 1894 und 1895, welche bereits zur Landwehr II. Aufgebots über⸗ geführt worden ſind und derjenigen der Jahresklaſſe 1895, welche in der Zeit vom 1. April bis 30. September 1895 eingetreten ſind. Es haben zu erſcheinen: In Seckenheim(Schlößchen): Montag, den 22. April 1907, vormittags 10 Uhr. Die Mannſchaften der Infanterie von Seckenheim und Ilvesheim. Montag, den 22. April 1907, nachmittags 20 Ahr. Die Mannſchaften der übrigen Waffen, die Erſatzreſerviſten aller Ratſchreiber Ritter. ſchaften aller Waffen von Seckenheim und Ilvesheim. Bezirkskommando Mannheim. Vorſtehendes bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis. Seckenheim, den J. April 1907. gürgermeiſteramt Volz. Schmitt. Freiw. Feuerwehr Seckenheim. Am nächſten Sonntag, den 14. de. Mts. findet eine Schnlübung an sämtlichen Spritzen für die Steiger⸗ und Spritzenmannſchaften der beiden Kompagnien ſtatt. Antreten um 7 Uhr vormittags im Hofe des Spritzenhauſes. Ich mache darauf 2 nach 8 10 er Kommandant. Abſ. 1 unſerer Satzungen beſtraft wird. — Täglich friſch! Täglich friſch! * Eier 100 Stück zu 5¾, 6¼, 7½ Mark. Süssrahmbutter Suüssrahmtafelbutter Gemüse, Obst und Conserven. a Ra batt-Sparverein Mannheim. Aug. Jericho. Behörden und Private liefert in hübſcher Ausfü rung Buchdruckerei J. Helfrich. Bekanntmachung. Am Sonntag den 14. April 1907, Nachmittags ½4 Uhr findet im Gaſthaus zum Löwen hier eine landwirtſchaftliche eſprechung ſtatt, wobei Herr Landwirtſchaftsinſpektor Kuhn über Hagelverſicherung und Herr Doll über Ernährung und Aufzucht des Junggeflügels ſprechen wird, wozu Jedermann freundlichſt eingeladen iſt. Seckenheim, 12. April 1907. gürgermeiſter Volz. Sammel- Anzeiger. Uur für Mitglieder der 15 2 ere rseſgaſt Jetkenheim. 8 junge Gänſe hat zu verkaufen Jakob Ditſch alt, Wörthſtraße. Steckkartoffeln ſind eingetroffen und ſollen ſofort abgeholt werden. Zahnarzt C. Henning Bismarchſtraße Mannheim L 8, 14. Sprechstunden: täglich 9—12 und ½3—½6U Uhr. An Sonntagen 10 12 Uhr. — irh. Ar-Jutter-Zusatz * 1* 0 R* n ft Arematik. iſt ein die Fresslust im hohen Grade ſteigendes und die Fettproduntlon begünſtigendes Präparat für Mastoleh und Pferde. Poſtkolli Mk. 4.75 franko Nachnahme. Albert Schmitt, Mannheim⸗Neckarau 4. Mmännergesang-Uerein Seckenheim. Samstag, 13. April 1907, abends präcis ½9 Uhr Sing-Probe. Um vollzähliges und pünkt⸗- liches Erſcheinen bittet Der Vorſtand. Fußball Geſellſchaft Seckenheim 1898. Morgen Sonntag, den 14. d. Mts. Wettſpiel der 2. Mannſchaft gegen Fußball⸗ Club Revitia“ II. in Ludwigshafen Abfahrt 124. Der 2. Spielwart. 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