V4 . N f 1 18 e 9 n 5 einer Aweiget R—— N 3 a 1 Anzeigeblatt für Seckenheim und Mpesbeim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 30 Pfg., durch die Poſt bezogen viertelfährlich Mk. 1.10. Redaktlon, Druck und Lerlag von J. Helfrich in Seckenheim. Die einſpaltige Petitzeile oder deren Raum 10 Pfg Anzeigen: bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 38. Samstag, den 11. Mai 1907. 7. Jahrgang Deutſches Reich. gerlin, 6. Mai. Der frühere Gouverneur von Togo, Horn, der wegen des Todes des Negers Zedu zu 900 Mk. ev. 3 Monaten Ge⸗ fängnis verurteilt war, iſt von der Disziplinar⸗ kammer für die Schutzgebiete mit Dienſtent⸗ laſſung unter Belaſſung von ¼1 der geſetzlichen Penſton beſtraft worden. Aus Nah und Fern. Wieblingen, 8. Mai. Heute früh wurde eine menſchliche Leiche im Neckar geſehen, die alsbald ans Ufer gebracht wurde. Die Leiche wurde als die des 9 Jahre alten Volks⸗ ſchülers Robert Sieg von Heidelberg erkannt, der am Mittwoch den 20. März bei der Großen Mantelgaſſe in Heidelberg durch eigene Unvor⸗ ſichtigkeit den Tod in den Wellen des hoch⸗ flutenden Neckars gefunden hat. Schwetzingen, 9 Mai. Blätter er⸗ zählen mit ernſter Miene eine ſehr böſe Storchengeſchichte. Darnach wurde letzthin die Leiche eines ertrunkenen Storches im Schloß⸗ gartenweiher aufgefunden. Der Fall bildet das tragiſche Ende, einer ſchlimmen Ehetragsͤdie. Das Weibchen hatte, wie Augenzeugen berichten, einen Galan mitgebracht, welcher dem recht⸗ mäßigen Eheſtorch das Haus ſtreitig machte. Das nahm ſich der Gekränkte ſo zu Herzen, daß er im Schloßgartenweiher den Tod ſuchte und fand. O du armer Storch! Philippsburg, 7. Mai. Ueber das Schickſal der bayeriſchen Rheinfeſtung Germers⸗ heim hat bekanntlich im bayer. Landtage— auf Anfrage— der bayer. Kriegsminiſter die Erklärung abgegeben: die Feſtung müſſe in ihrem jetzigen Beſtande erhalten bleiben; ſogar müſſe eine Verbeſſerung, etwa durch vorge⸗ ſchobene großere Forts, im Auge behalten wer⸗ den, ſofern Mittel hierfür bewilligt würden. 5 Zeit wird an der Nordſeite ein weiteres tück Feſtungsmauer abgebrochen, aber lediglich nur, um an dieſer Stelle maſſive, zu Artillerie- zwecken beſtimmte Laboratorium zu errichten. Sundheim(A. Kehl), 8. Mai. Der 13jährige Sohn des Schuhmachermeiſters Auguſt Stache von hier ließ ſich geſtern nachmittag de Schützenplaz vom Zuge der Eiſenbahn überfahren und wurde ſofort getötet. Was den Jungen zu dieſer ſchrecklichen Tat getrieben hat, iſt lt.„Kehl. Ztg.“ bis jetzt unbekannt. Vorgeſtern früh ließ er ſich durch einen Schul⸗ kameraden bei ſeinem Lehrer krank melden und entfernte ſich von zu Hauſe. Letzte Nacht kehrte er nicht in die elterliche Wohnung zurück. Der Junge trug einen Zettel in der Taſche, auf welchen er ſeinen Namen und Wohnort verzeichnet hatte. Dadurch war es möglich, die Perſonalien des jugendlichen Selbſtmörders ſogleich feſtzuſtellen. Pfullendorf, 8. Mai. Der ſechzig⸗ jährige verwitwete Maurer Mauch war geſtern morgen mit dem Ausbeſſern eines Daches beſchäftigt. Während er am unteren Teile des Daches arbeitete, löſten ſich über ihm die Dach⸗ platten ſamt den ſchweren Hohlziegeln, wahr⸗ ſcheinlich weil die Nägel durchgeroſtet waren, los, und der Arbeiter wurde drei Stock hoch hinab zur Erde geſchleudert. Er wurde leblos vom Platze getragen. Eine Schuld bei dem Unglück iſt niemanden beizumeſſen. Ludwigshafen, 9. Mai. Der Polizei iſt es gelungen, geſtern hier zwei Hochſtapler dingfeſt zu machen, die als Spezialität den Wechſelgeldſchwindel betrieben. Es iſt der Kellner Kurt Mokarsky aus Neuſiſtroi und der Maſchinenſchloſſer Hch. Joſ. Ebert aus Frank⸗ furt a. M. In verſchiedenen Wirtſchaften gaben ſie gewöhnlich ein Goldſtück hin und ſtrichen dann mit dem vorgezählten Kleingelde auch das Goldſtück wieder ein, um dann zu verſchwinden. Berghauſen, 7. Mai. Ueber die ent⸗ ſetzliche Tat einer Geiſteskranken wird von hier berichtet: Die 40jährige körperlich und geiſtig zurückgebliebene Anna Mußgnug ſetzte das ihr anvertraute zweijährige Pflegekind der Karl Gondelmannſchen Eheleute von hier in einen Kübel und übergoß es mit kochendem Waſſer. Unter entſetzlichen Schmerzen gab das bedau⸗ ernswerte Weſen nach zwei Stunden ſeinen Geiſt auf. Speier, 8. Mai. In letzter Nacht ver⸗ ſuchten drei Zöglinge der hieſigen Staats⸗ erziehungsanſtalt das Gebäude in Brand zu ſtecken, um bei der hierdurch entſtehenden Ver⸗ wirrung entfliehen zu können. Die Täter ſind verhaftet. Schwerin, 9. Mai. Der Großherzog und die Großherzogin ſind heute mittag nach Hamburg abgereiſt. Der Großherzog gedenkt dort heute nacht mit dem Erbgroßherzog von Mecklenburg⸗Streliz an Bord der„Leonore Woermann“ ſeine Reiſe nach Togo und Kamerun anzutreten. Berlin, 10. Mai. Ein Bootsunfall bat ſich geſtern nachmittag auf dem Spandauer Schiffahrtskanal ereignet. Der Rendant 3. hatte mit ſeiner Frau und zwei Knaben im Alter von acht bis zehn Jahren eine Boots⸗ partie unternommen. Die beiden Knaben ver⸗ ſuchten das Boot zum Schaukeln zu bringen, verloren hierbei das Gleichgewicht und fielen ins Waſſer. Während es gelang, den einen Knaben aus dem Waſſer zu ziehen, geriet der andere unter einen vorübergehenden Dampfer und ertrank. b Berlin, 10. Mai. Im Grunewald trug ſich geſtern nachmittag ein ſchweres Automobil⸗ unglück zu. Ein Chauffeur, der mehrere Beamte eingeladen hatte, fuhr den ſogen. Kilo- meterberg beim Wilhelmsturm im raſenden Tempo hinunter und verlor die Gewalt über die Steuerung. Das Automobil fuhr gegen einen Stein und wurde vollſtändig zertrümmert und die Inſaſſen unter den Trümmern be⸗ graben. Der Chauffeur und zwei Perſonen wurden leicht, eine weitere ſehr ſchwer verletzt; dieſe letztere hat noch nicht das Bewußtſein im Krankenhauſe, wohin ſie gebracht wurde, wieder erlangt. Mitteilungen aus der Seckenheimer Gemeinderats⸗Sitzung. (Vom 8. Mai 1907.) Für die aus der Gemeinde Seckenheim die Gewerbeſchule Ladenburg beſuchenden Schüler wird die Hälfte des Eintrittsgeldes mit 10 Mk. auf die Gemeinde übernommen. 7 Anzeigen über abgeſchloſſene Fahrnis⸗ verſicherungsverträge bleiben unbeanſtandet. 1 Anweſen in Seckenheim und ein ſolches in Rheinau wird amtlich geſchätzt. Der Bedarf an Koks ſoll bei dem ſtädt Gaswerk Mannheim auch für das Winterhalb⸗ juhn, 1908 zu Großabnehmerpreiſen gedeckt werden. Der Erbe von Riedheim. Roman nach einer Idee von K Felden von Irene von Hellmuth. Baron Egon aber war mit einem mal ruhig geworden. 8 ja,— er iſt es“, nickte er,„jetzt weiß ich, daß Du die Wahrheit ſprichſt. Ich ſah ihn einmal,— und da— wurde etwas in mir lebendig, das ich damals freilich nicht begriff. Aber heute verſtehe ich es. Er ſieht ja meinem verſtorbenen Sohn, ſeinem Vater ganz ähnlich. Mir fiel es wohl auf, ich dachte lange darüber nach, aber wie konnte ich einen ſolchen Zuſammenhang ahnen! Wer konnte denken, daß ich in ihm meinen Enkel wieder⸗ finden würde!“—— Die beiden bemerkten in ihrer großen Er⸗ regung kaum, daß Saldern das Zimmer ver⸗ laſſen hatte. Baron Egon ſtreckte der ehemaligen Amme die Hand 21„Ich gebe Dir mein Wort, daß ich fur Dich ſorgen werde. Es ſoll Dir an nichts mangeln, ſo lange Du lebſt! Deine Nachricht hat mich unausſprechlich glücklich emacht. Seit dreißig Jahren der erſte 13 den ſoll man im Schloſſe feiern! — Und Marianne,— was wird nur Marianne dazu ſagen? Die wird Augen machen! Nun werde ich auch noch ein wirkliches Glück ſchauen dürfen, nun wird es hell werden um mich, und das tut not nach all den langen Jahren des Kummers!“ In ſeinen Augen fchimmerte es feucht. 10 fühlte ſich ſo wohl wie ſeit langer Zeit nicht. Marie Burghardt hatte ſich entfernt. Sie wollte nach dem Forſthauſe gehen und den Enkel dem Großvater zuföhren. Darnach ſollte ſie ein paar freundliche Zimmer im Schloſſe beziehen. So war es ausgemacht. Der Alte war wie umgewechſelt. In fieberhafter Spannung ſaß er da und wartete. Als Marianne nach Hauſe kam, wurde ſie ſofort zu dem Baron beſchieden. Ihr Herz klopfte unruhig, denn ſie wußte, daß nun ein Sturm losbrechen würde, weil ſie dem aus⸗ drücklichen Befehl getrotzt und zu dem Geliebten geeilt war. Ihr Erſtaunen war daher ſehr groß, als ſie zwar mit hocherhobenem Haupte aber in kaum zu unterdrückender Erregung bei dem Baron eintrat und dieſer ſie mit glücklichem Lächeln empfing. Er trat zu ihr und zupfte ſie an dem kleinen roſigen Ohr, das unter den blonden Löckchen hervorguckte. „Na“, begann er in neckendem Ton, „ſchon wieder bei dem Liebſten geweſen?— Was? Schickt ſich denn das für eine feine Dame, daß ſie heimliche Zuſammenkünfte im Walde hat? Haft Du ihn denn gar ſo lieb, Deinen ſtattlichen Schatz, daß Du alles andere vergißt?“ Marianne war ſehr rot geworden. Sie wußte nicht, was ſte ſagen ſollte. Beinahe ſcheu blickte ſie den Alten an, als fürchte ſie für ſeinen Verſtand. Sie hatte den Baron immer nur mürriſch und finſter geſehen und nun war er ſo n 5 Er legte den Arm um die zarte Geſtalt und ſie ſchmiegte ſich an ihn, während ein holdes Lächeln auf dem ſchönen Geſicht erſchlen. „Großpapa“, begann ſie ſchüchtern,„was iſt denn geſchehen? Du biſt ſo anders?“— „Beantworte mir erſt einmal meine Frage, Du Schelmin. Warſt Du bei dem Oberförſter Hellborn?“ „Ja, Großpapa!“ „Und Ihr habt Euch furchtbar lieb?“ „Ja, Großpapa!“ „Und könnt gar nicht von einander laſſen? Wollt Guch heiraten?“ „Ja, Großpapa!“ „Mädel, kannſt Du denn gar anderes mehr ſagen?“ „O ja, Großpapa!“ „Na warte,— jetzt wirſt Du aber gleich geſprächig werden,— willſt Du den Ober förſter auch dann noch,— wenn ich Dir ſage, — daß er— mein Enkel, der Erbe von Riedheim iſt?“——— „Ja, Großpapa!“ jubelte Mariaſune und nichts 88 e Die Darſtellungen der Rechner über den Stand der Gemeindekaſſen auf Schluß des Monats April 1907 werden zur Kenntnis gebracht. An die mit Vornahme der Berufs⸗ und Gewerbezählung betrauten Perſonen ſollen Ver⸗ gütungen mit je 3 Mk. bezahlt werden. Die vorliegenden Rechnungen werden ge— prüft und zur Zahlung angewieſen. Auszug aus den Standesregiſteru der Gemeinde Seckenheim. April. Getraute: 4. Emil Klumb, Bildhauer, wohnhaft in Seckenheim und Emilie Katharina Haſenzal, wohnhaft in Biebesheim, Heſſen. 13. Mathäus Frey, Maſchinenarbeiter und Eliſabetha Hartmann, ohne Beruf, beide dahier. 13. Heinrich Weißling, Margaretha Maas, dahier. 20. Michael Müller, Maurer und Anna Maria Stahl, ohne Beruf, beide dahier. 20. Wilhelm Stengel, Fabrikarbeiter, wohnhaft in Mannheim⸗Neckarau, und Eliſabetha Gruber, ohne Beruf, dahier. 20. Auguſt Hertlein, Schuhmacher und Suſanna Hartmann, ohne Beruf, beide dahier. 25. Jakob Schalk 2., Kaufmann, wohnhaft in Viernheim und Suſanna Eliſabetha Seitz, ohne Beruf, dahier. 27. Georg Guſtav Berlinghof, Rangirer, wohn⸗ haft in Edingen und Anna Barbara Moog, dahier. 27. Philipp Hildebrand, Former, wohnhaft in Ilvesheim und Eva Margaretha Moog, dahier. 27. Friedrich Ludwig Haas, Bierkutſcher, wohn⸗ haft in Seckenheim⸗Rheinau und Hermine Werner, ohne Beruf, wohnhaft in Rußheim. Geſtorbene: April. 2. Katharina, T. d. Bahnarbeiters Gg. Nik. Jakob u. ſ. E. Anna Maria geb. Klumb, 3 Monate 8 Tage alt. 2. Andreas Adolf Buntzel, Techniker, 56 Jahre 5 Monate 14 Tage alt. 4. Peter Ernſt, Fabrikarbeiter, 46 Jahre 1 Monat 19 Tage alt. 15. Karl Peter, S. d. Valentin Grimm u. s. E. Anna Barbara geb. Blümmel, 1 Monat 12 Tage alt. 18. Anna Margaretha, T. d. Wirts Valentin Kunzelmann u. ſ. E. Marie geb. Gruber, 9 Monate 16 Tage alt. 21. Eliſabetha Heidenreich geb. Eder, 61 Jahre 8 Monate 21 Tage alt. 22. Maria Magdalena, T. d. Ferdinand Klumb, Cementeur u. ſ. E. Maria Magdalena geb. Behr, 4 Jahre 11 Monate 24 Tage alt. 25. Ernſt, S. d. Konrad Bächtel u. ſ. E. Marie geb. Fath. und Anna beide Maurer ohne Beruf, 4 1 5 9 5 6 Monate 4 Tage alt. 29. Totgeborener Knabe. Vermiſchtes. Ludwigshafen, 10. Mai. Bei Aus⸗ ſchreitungen, die geſtern abend in Ludwigshafen vor und in der Leimfabrik von Dr. Zimmer⸗ mann, in welcher geſtreikt wird, ſtattfanden, wurde Herr Bezirksamtmann Matheus durch einen Steinwurf ſo ſchwer verletzt, daß er die Beſinnung verlor. Er wurde in die nahe Apotheke gebracht, wo er ſich langſam erholte. Die Arbeitswilligen, die ſeit Wochen die Fabrik nicht verlaſſen hatten, wurden, um ſie nicht ſchutzlos in der Fabrik preiszugeben, unter ſtarker Schutzmannseskorte herausgeführt. Aber kaum hatten ſie die Straße erreicht, als Hunderte auf ſie eindrangen, von den Schutz⸗ leuten losriſſen und übel mit ihnen verfuhren, Mit Fäuſten, Brettern und was ſonſt zur Ver⸗ fügung ſtand, drang man auf die Leute ein, man warf ſie zu Boden, trat auf ſte und ver⸗ letzte die meiſten mehr oder minder. Die ganze Nacht hindurch dauerten die Anſammlungen an und auch heute morgen hielt eine ſtarke Menge noch die Fabrik belagert. Von den Schutzleuten ſind durch Wurf verletzt Danner und Mattern, durch Stiche Froſch und Nutzenberger. Froſch mußte ins Städt. Krankenhaus überführt werden. — In der glücklichen Lage, keine Umlage erheben zu müſſen, befinden ſich 12 Gemeinden des Bezirks Raſtatt. — Goldſtein als Erzieher. Die Kriminal⸗ polizei verhaftete auf dem Hauptbahnhof in Frankfurt a. M drei internationale Taſchen⸗ diebe, beſtehend aus Vater und zwei Söhnen von 10 und 13 Jahren. Die Knaben wurden vom Vater auf Diebſtähle ausgeſchickt. Im Reiſegepäck der Verhafteten wurde eine große Zahl von Uhren und Schmuckſachen gefunden. Der Vater gibt an, er heiße Goldſtein, ſtamme aus Warſchau und wohne in London. — Das Zeppelinſche Luftſchiff hat in neueſter Zeit wieder verſchiedene Verbeſſerungen erfahren; es wird noch flott daran gearbeitet. In einigen Wochen ſollen wieder Flugverſuche über den See ſtattfinden, woran ſich dann größere Landfahrten anſchließen werden. Das erſte Ziel ſoll Stuttgart ſein; man iſt auf den Ausgang dieſer erſten Landfahrt allgemein geſpannt. Graf Zeppelin hegt die größten Hoffnungen und glaubt an ſicheren Erfolg. — Ein Bock als Gärtner. Wie aus Osnabrück gemeldet wird, iſt dort eine Ein⸗ brecherbande verhaftet worden, darunter ein ſtädtiſcher Nachtwächter. Die Bande hatte in den Städten des Weſtens bereits zahlreiche ſchwere Einbrüche verübt. — Zu überraſchenden Aufklärungen führte der Streit zweier Einbrecher um die Beute. Der Schloſſer Paul Jäche und der Monteur Lesvinowski gerieten in Moabit in Streit. Levinowski war dabei übel zugerichtet und gab aus Wut Auskunft über die verbrecheriſche 28. Joh. Peter Seitz, Landwirt, 54 Jahre — e N Tätigkeit ſeines Genoſſen. Jäche eine Menge Platina verkauft habe. Es ſtammte von dem Diebſtahl, der ſeinerzeit bei der Firma Siemens u. Halske in Charlotten⸗ Er erzähle, daß burg ausgeführt wurde. Damals wurden zwei Brüder als Einbrecher verhaftet und beſtraft. Das entwendete Metall iſt nur zum Teil ge⸗ funden worden, der Dieb hatte es vergraben und im Vertrauen Jäche davon Mitteilung gemacht. — In Plonar, einem kleinen Dörflein am Fuße des Kamor, zu Altſtätten(Schweiz) gehörig, hatten die Männer beim Gemeinderat um die Eröffnung einer Wirtſchaft petitioniert. Die Frauen aber waren einſtimmig dagegen und es gelang ihnen, den Gemeinderat zur Abweiſung des Geſuches zu bewegen. Des⸗ wegen verzichteten aber die Männer nicht auf ihr Schöppchen; ſie tranken es einfach in den Wirtſchaften anderer Orte und kamen nachts umſo ſpäter heim. Die guten Gattinnen drängten nun ſelbſt auf eine Wirtſchaft im Dörflein, und der Gemeinderat von Altſtätten hat ſie bewilligt. — Auf dem Friefhof von Sarbag an (Dep. Landes), vernahm ein Paſſant aus einem halb zugeſchütteten Grabe Hilferufe. Nachdem der Sarg freigelegt und geöffnet worden war, entſtieg ihm eine tags vorher beſtattete Frau. Sie ſtarb kurz darauf an einem Blutſturz. — Zur Geſchichte der Seife. Die Seife gehört zu den Erfindungen der Neuzeit, doch darf aus dieſen Tatſachen nicht geſchloſſen werden, daß die Menſchen des Altertums und des Mittelalters die Reinhaltung ihres Körpers vernachläſſtigt haben; im Gegenteil, ſowohl die Egypter und Griechen, als auch insbeſondere die Römer haben durch Einrichtung von Ba⸗ degelegenheiten, deren Reſte wir heute noch be⸗ wundern können, ihren ſtark ausgeprägten Sinn für Reinlichkeit bekundet. Statt unſere Seifen benutzen ſie Oele und wohlriechende Salben. Homer und Plinius erwähnen ferner gewiſſe Schönheitsmittel. Letzterer berichtet von einer Miſchung von feinem Talg und Buchenaſche, die bei der Haarpflege in Anwendung kam. Da unſere Seife eine Zuſammenſetzung von Fettſäuren und Laugenſalz iſt, kann ſich das von Plinius beſchriebene Haarmittel von ihr nicht weſentlich unterſchieden haben. Nach einer Notiz im„Lancet“ iſt die Seifenſtederei erſt im 17. Jahrhundert zu einem beſonderen In⸗ duſtriezweig geworden. Von jener Zeit ab nimmt der Bedarf an Seife beſtändig zu. Anfangs kam die Seife allerdings weniger als Reinigungsmittel des Körpers als zur Säuberung von Gegenſtänden in Betracht, und noch vor hundert Jahren ſcheint ſie wegen ihrer ätzenden Wirkung auf die Haut für die Körperpflege wenig geeignet geweſen zu ſein. Heutzutage iſt die Technik ihrer Herſtellung ſo weit ver⸗ beſſert worden, daß ſie auch der zarteſten Haut keinen Schaden zufügen kann. — Der Freiersmann. Dem Vater von ſieben Töchtern leuchtete das Geſicht vor Freude, ſchlang ſtürmiſch die Arme um den Hals des Barons,„wie könnte denn ſo etwas möglich ſein? Du ſcherzeſt wohl,— ich faſſe es nicht!“—— Es dauerte lange, bis Marianne begriff, was eigentlich geſchehen war. Mit großen, erſtaunt blickenden Augen ſaß ſie neben dem Alten und lauſchte geſpannt der ſeltſamen Er⸗ zählung, dann berichtete ſie, was Klaus von ſeiner Pflegemutter gehört und daß er im Beſitze des Medaillons ſei. Marianne weinte, aber es waren Tränen des reinſten Glückes. Der Alte ſtreichelte zärtlich ihr lockiges, blondes Haar und ſie ſchmiegte ſich an ihn wie ein Kind. „Gott ſei dank“, ſagte Baron Egon, daß ich meinen Enkel als Ehrenmann wiederfinde, ich ertruͤge es nicht, wenn ich mich ſeiner ſchämen müßte.“ „Auf ihn kannſt Du ſtolz ſein, Großpapa“, verſicherte Marianne mit glänzen Augen und ihre Wangen plühten vor Eifer.„Er iſt ſicher einer der beſten Menſchen. Wir beide wollen uns bemühen, Dir einen heiteren und zu⸗ friedenen Lebensabend zu bereiten. Du warſt lange genug einſam und freudlos, nun wird das alles anders. Frohſinn und Freude ſollen wieder hier einziehen! Der große Feſtſaal ſtand allzu lange unbenützt.“ 5 „Ich fürchte“, meinte Baron Egon weh⸗ mütig,„es wird nicht mehr lange dauern mit mir.“ „Sprich nicht ſo, Großpapa!“ bat Marianne, „Ich will zufrieden ſein, wenn ich mich an Eurem Glücke freuen darf,— ſollte es auch nur für kurze Zeit ſein.“— Marianne durchfuhr plötzlich ein heftiger Schreck. „Wo iſt Herr von Saldern,— weiß er es ſchon?“ fragte ſie und auf ihrem ſchönen Geſicht lag ein faſt ängſtlicher Ausdruck. Auch der Alte wurde unruhig, als er⸗ innerte er ſich erſt jetzt wieder ſeines Neffen. „Saldern war dabei, als Marie Burghardt mir die ſonderbare Geſchichte erzählte. Doch dann war er plötzlich verſchwunden. O Gott, — Kind,— wenn er dem Oberförſter jetzt im Walde begegnete, dann könnte es ein Unglück geben. Du kannſt Dir denken, in welcher furchtbaren Stimmung er ſich befindet. Das Schickſal hat ihm auch einen böſen, böſen Strich durch ſeine Rechnung gemacht; alle ſeine Hoffnungen ſind mit einem Schlag ver⸗ nichtet,— das erträgt ein Menſch ſchwer. Den Oberförſter haßt er als ſeinen Todfeind.“ „Um Gotteswillen, Großpapa, Du machſt mir angſt“, ſagte Marianne bebend.„Klaus wollte, als wir uns trennten, noch einen Gang durch durch Revier machen.“ „Beruhige Dich, mein Kind, Saldern iſt doch kein Meuchelmörder.“—— „Aber er iſt in ſeiner raſenden Leidenſchaft zu allem fähig, ich kenne ihn. Er hat keinen guten Charakter. Ich begriff es nie, weshalb Du mich zu einer Heirat mit ihm zwingen wollteſt.“ 3 a „Weil ich ein alter Ggoiſt bin, Marianne!“ „Aber Großpapa“, wehrte das Mädchen. „Ja, ja, ein Egoiſt. Weil ich wußte, daß Saldern Dich liebt, ſo hoffte ich, daß er ſich aus Liebe zu Dir ändern würde, wenn Du ſein Weib würdeſt. Ich dachte nur an mich; ſelbſt bei der Sache. Nicht an Dich. Jetzt 10 ich es, und ich ſchäme mich faſt vor mir.“ i In dieſem Augenblick kam Marie Burghardt mit allen Zeichen einer ſchrecklichen Aufregung zur Türe hereingeſtürzt. „Herr Baron“, jammerte ſie zitternd,„ein furchtbares Unglück iſt geſchehen, man hat den Oberförſter, Ihren Enkel, ſoeben erſchoſſen im Walde gefunden! Ein paar Holzfäller hoben ihn auf und trugen ihn ins Forſthans! Wild⸗ ſchützen ſollen es getan haben! Man hat einen Menſchen im eiligen Lauf quer durch den Wald daherkommen ſehen. Der ſoll ihn erſchoſſen haben! Aber er iſt entkommen!“ Marianne ſtieß einen markerſchütternden und ſank ohnmächtig zu Boden. Als ſte wieder zum Bewußtſein kam, beugte ſich Baron Egon liebevoll über ſie. „Großpapa“, klagte das Mädchen weinend, ich ertrage es nicht, daß Klaus von mir ging!“ „Mein liebes Kind“, entgegnete der Baron mit einem traurigen Kopfnicken,„man erträgt gar viel im Leben.“ Tief aufſtöhnend ſank er in einen Seſſel. Sein ganzer Körper zitterte. (Schluß folgt.) 1 5 f 2 8 N 7 23 420 4 R 8 1 r 9 2 8 1 2 88 8 8 1 1 1 S NN 3 als ihm geſagt wurde, im Salon ſitze ein — Ein ſolider Vater. 2 mean*. R F R 9 S 4 2* 3 5 N 1 r 1 N* 5 Frau(zu ihrem] dir, Männchen, unſer Alfred wurde verſetzt.“ Freiersmann und unterhalte ſich mit den Mäd⸗] Mann):„Die armen Kinder!... Morgens,]— Profeſſor:„Ich werde ihn morgen wieder chen.„Was iſt ſein Geſchäft?“ fragte er, ſich! wenn Du aufſtehſt, ſind ſie ſchon lange in der einlöſen.“ nervös die Hände reibend.—„Weinhändler“,] Schule und abends, wenn Du aus dem Wirts⸗ antwortete die Mutter.—„Weinhändler?] haus kommſt, ſind ſie immer ſchon im Bett! Seckenheim, 10. Mai. Der am Dem Himmel ſei Dank!“ rief der Vater aus. „Er wird ſicher einem der älteren Jahrgänge den Vorzug geben.“ — Bedingte Zuſtimmung. Onkel(geizig): „Nicht wahr, die Zigarre, die ich Dir geſchenkt, iſt ſchwer?“— Neffe:„Ja, ſchwer— zu rauchen!“ Schreib' Anſichtskarte!“ — Zerſtreut. ihnen doch wenigſtens'mal eine — Kaſernenhofblüte. welcher Entfernung beſteht die Reinigung des Gewehres?“—(Alles ſchweigt.)— weiß keiner? In der Entfernung des Schmutzes.“ Profeſſorsgattin: Dienstag ſtattgehabte Ferkelmarkt war mit 102 Stück befahren und wurden 80 zum Preiſe „In] von 25— 30 Mk. pro Paar abgeſetzt. Volksbad Seckenheim. Heute und morgen für Männer geöffnet. Unteroffizier: „Das „Denke Einladung. Die Bürgermeiſterwahl betr. Nr. 2803. Nachdem in den beiden Wahltagfahrten vom 8. und 27. April 1907 eine gültige Wahl eines Bürgermeiſters aus dem Grund nicht zu Stande gekommen iſt, weil keiner die erforderliche Stimmen⸗ zahl auf ſich vereinigte, hat das Großh. Bezirksamt Termin zur Vor⸗ nahme einer dritten Wahl auf Mittwoch, den 15. Mai 1907, Vormittags von 11 ½ bis ½1 Uhr in das Rathaus(Bürger⸗ ausſchußſaal) in Seckenheim anberaumt. Indem wir hinſichtlich der Wählbarkeit zum Bürgermeiſter auf die Beſtimmungen der 88 12 und 13 der Gemeindeordnung verweiſen, bemerken wir, daß die Wahl durch den Bürgerausſchuß zu erfolgen hat, deſſen Mitglieder wir hiermit zur Teilnahme an der Wahl einladen. Bezüglich der Folgen der obigen(dritten) Wahl beſagt§ 14 Abſ. 3 der eit. Gemeindeordnung: „Wenn in drei Wahltagfahrten eine gültige Wahl aus dem Grunde nicht zu ſtande kommt, weil keiner die erforderliche Stimmen⸗ zahl auf ſich vereinigt oder der Gewählte nicht wählbar iſt, oder die Vornahme einer zweiten oder dritten Wahl verweigert wird, ſo wird mit Umgehung einer weiteren Wahl der Bürgermeiſter von der Staats behörde auf höchſtens zwei Jahre ernannt.“ Seckenheim, den 10. Mai 1907. Gemeinderat Ratſchreiber Volz. Ritter. Bekanntmachung. Den Ortsbauplan Seckenheim betr. Nr. 2686. Wir geben bekannt, daß wir Abdrücke des Ortsbau— plans Seckenheim herſtellen laſſen und an Intereſſenten verkaufen; der Preis eines ſolchen im Maßſtab 1: 1000 hergeſtellten Plans(zwei Blätter), der ſich insbeſondere für Baugewerbetreibende eignet, beträgt 10 Mk., während ein im Maßſtab von 1:3000 hergeſtellte Verkleine⸗ rung, die allgemeines Intereſſe beanſpruchen dürfte, nur auf 3 Mk. pro Stück zu ſtehen kommt. Beſtellungen nimmt das unterzeichnete Bürgermeiſteramt entgegen. Seckenheim, den 6. Mai 1907. gürgermeiſteramt Ratſchreiber Volz. Ritter. Bekanntmachung. Die umlagepflichtigen Einwohner werden daran erinnert, daß der 1. Termin der Anlage fällig iſt und innerhalb 8 Tagen bezahlt ſein muß, widrigenfalls erfolgt Mahnung. Seckenheim, 10. Mai 1907. Gemeindekaſſe: Seitz, Rechner. Sammel⸗Anxeiger. Rur für Mitglieder der 2 1 020 erg ſigeoſfaſtet Setkenheim. Palmkuchen ſind N Kaliſalz ſoll ſofort abgeholt werden. Bekanntmachung. Die Verkaufszeit an den Sonn- und Feiertagen in Mannheim und Tudwigshafen iſt ab 1. April d. Js. von 11 bis 1 Uhr durch Ortsſtatut feſtgeſetzt. Es iſt von den Geſchäften Vorſorge getroffen, daß trotz der verkürzten Verkaufszeit die verehrl. Kundſchaft prompt und ſorg⸗ fältigſt bedient wird. Die Inhaber der Ladengeſchäfte in Mannheim. E. Werber empfiehlt zur Frühjahr- und Sommersaison ſein reichhaltiges Lagerſ in: Manufaktur- und sämmtlichen Kurzwaren. Hüte und Mützen. Fertige Arbeiteranzüge. Ferner große Auswahl in leinen und wasserdichten Pferde- decken in nur la. Qualitäten. * i e h- H r a ft- Tutter-Zusatz Arematik. iſt ein die Fresslust im hohen Grade ſteigendes und die Fettproduktion begünſtigendes Präparat für Mastoleh und Pferde. Poſtkolli Mk. 4.75 franko Nachnahme. Albert Schmitt, Mannheim⸗Neckarau 4. Gratulationskarten in großer Auswahl neu eingetroffen bei J. 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