N 88 38 r R n en 8 n. 1 a 1 8 * * 1 1* —— 1 5 4 1 N r a 92 ö ˙²˙QmI M ⏑ Ä——P— ̃— 9 W N 8 N 8 9 ö 8 benheiner Antiger Anxeigeblatt für Seckenheim und Nvesheim. * Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 30 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 1.10. Redaktion, Druck und Uerlag von J. helkrich in Seckenheim. Die einſpaltige Petitzeile oder der n Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. ai ee Nr. 44. Samstag, den 1. Juni 1907. 7. Jahrgang Aus Nah und Fern. Karlsruhe, 29. Mai. Die badiſche Landwirtſchaftskammer wird ihre konſtituierende Sitzung am 18. Junt abhalten. Wie man hört, iſt als Präſident Prinz zu Löͤwenſtein in Ausſicht genommen. Mannheim, 29. Mai. Ueber das Reſultat der Mannheimer Ballonwettfahrt wird mitgeteilt: Geſtern abend hat in Straßburg die Jury als Reſultat der Ballonwettfahrt in Mannheim die Preiſe wie folgt zuerkannt: Hauptm. v. Abereron erhält den Ehrenpreis des Großherzogs von Baden, Oberlt. Bernecke mit Ballon„Coblenz“ den Ehrenpreis des Statthalters von Elſaß Lothringen, Herr Beauclair mit„Cognac“ den Preis der Stadt Mannheim, Dr. E. Ladenburg(Berliner Verein für Luftſchiffahrt) den Ehrenpreis des General⸗ konſuls Reiß. Mannheim, 28. Mai. In letzter Woche tagte hier im Ballhaus der recht rege beſuchte 3. Deutſche Spritiſtentag. Aus allen Gauen Deutſchlands waren Anhänger der ſpiriſtiſchen Lehre und der neueren Pſychologie herbeigeeilt. Der Vorſitzende des Mannheimer Vereins, Herr Hartmann, begrüßte mit einer längeren An⸗ ſprache. Es enſpann ſich eine ausgedehnte Diskuſſton, die hauptſächlich darin gipfelte, die von vielen Vertretern der offiziellen Wiſſenſchaft nach exakt wiſſenſchaftlicher Prüfung zu Gunſten einer überſinnlichen Welt niedergelegten Arbeiten populär zu machen und eine umfangreiche ſpiri⸗ tiſtiſche Organiſation zu erzielen. Der Ober⸗ leiter Feilgenhauer, Herausgeber der„Zeitſchrift für Spiritismus“ ſprach über„Die Kulturauf⸗ gabe des Spiritismus“. Als nächſtjähriger ongreßort wurde Dortmund gewählt. Karlsruhe. Die Waiſenkinder des ſtädt. Waiſenhauſes durften ſich ſchon wieder der Auszeichnung durch Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin dadurch erfreuen, daß ſie, nach⸗ dem eine kurze Spanne Zeit über den letzten Beſuch im Großherzoglichen Schloß verlaufen war, die Freude genießen konnten, von Ihrer Königlichen Hoheit im Schloſſe empfangen zu werden. Unſere geliebte Landesmutter unter⸗ hielt ſich denn auch mit jedem einzelnen der Kinder und mit den Pflegeeltern aufs ange⸗ legentlichſte. Auch Seine Königliche Hoheit der Großherzog hat unſere Waiſen zu ſich beſchie⸗ geſprochen. Nachdem den Kindern die Räume des Schloſſes gezeigt waren, wurden ſie mit Kuchen und Wein bewirtet. In den Herzen der armen Kleinen wird durch dieſes große Wohlwollen unſeres geliebten Herrſcherhauſes das Gefühl der Anhänglichkeit und der Treue zu Fürſt und Vaterland nur gehoben werden. Von dieſem Geſichtspunkte darf die ganze Bürgerſchaft der Stadt dieſen neuerlichen Be⸗ weis der Gnade und wohlwollenden Geſinnung für unſer Waiſenhaus dankbarſt begrüßen. B. P. Sinsheim, 29. Mai. Im Walde beim Buchenauer Hof, Gemeinde Weiler, wurden dieſer Tage von Straßenwart Feil in Weiler zwei Kreuzottern entdeckt. Es gelang dem Feil, ein Tier zu töten, während das zweite entkam. Das getötete Tier iſt über einen Meter lang. Beim Begehen der betreffenden Gegend dürfte Vorſicht geboten ſein. Baden⸗Baden, 29. Mai. Heute abend 7 Uhr iſt der König von Siam mit ſeinen Söhnen und Gefolge hier eingetroffen und hat im„Hotel Stephanie“ Wohnung ge⸗ nommen. Am Bahnhof wurde der König im Auftrage des Großherzogs Friedrich herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Weiter waren zum Empfang anweſend im Auftrage der Staatsbehörde Geh. Oberregierungsrat Haape, im Auftrage der Stadtgemeinde Baden Herr Oberbürgermeiſter Dr. Gönner. Nach der Begrüßung fuhr der König direkt nach dem Hotel. Frankfurt a. O., 29. Mai. Vor der Strafkammer hatte ſich geſtern der Kaſſterer Karl Thieß, ein Vorſtandsmitglied des im vorigen Jahre mit einer Unterbilanz von 200 000 Mk. in Konkurs geratenen Spar- und Vorſchuß⸗Vereins in Fürſtenwalde a. d. Spree wegen ſchwerer Urkundenfaͤlſchung, Vergehens gegen das Genoſſenſchaftsgeſetz und Betrugs zu verantworten. Thies wurde zu 4 Jahren Ge⸗ fängnis, 300 Mk. Geldſtrafe und 5 Jahren Ehrverluſt verurteilt. Ein Jahr Unterſuchung wurde ihm angerechnet. Kreuznach, 30. Mai. Bei einem Aus⸗ fluge rannte ein 18 Jahre alter Radfahrer auf der Landſtraße mit feinem Rade gegen eine den und mit einer größeren Anzahl derſelben Telegraphenſtange und zog ſich derarte Ver⸗ letzungen zu, daß der Tot ſofort eintrat. München, 30. Mai. Die Polizei fand bei einem Wirte in der Volkartſtraße einen Ruckſack, den ein Bauarbeiter zurückgelaſſen hatte. In dem Ruckſack befanden ſich die Milz, die Leber und die Gedärme, die bei der Leiche des vor etwa einem halben Jahre in Großhadern ermordeten Schulkindes Schmelz fehlten. Mitteilungen aus der Seckenheimer Gemeinderats⸗Sitzung. (Vom 28. Mai 1907.) 15 Anzeigen über abgeſchloſſene Fahrnis⸗ verſicherungen bleiben unbeanſtandet. Die ſtattgehabten Verſteigerungen über abgängige Rebpfähle mit einem Erlös von 2.30 Mk., über 2 Stämme Windfallholz mit einem Erlös von 2.40 Mk., über Pfuhl mit einem Erlös von 10 Mk. und über Gras⸗ erträgnis mit einem Erlös von 4893.40 Me. werden genehmigt. Das Geſuch des Jakob Wagner in Rheinau um Erlaubnis zum Betrieb der Kantine der Anthraelt⸗, Kohlen- und Kokswerke, G. m. b. H. in Rheinau als Schankwirtſchaft mit Brannt- unter Bejahung der Bedürfnisfrage befürwor⸗ tend vorgelegt; desgleichen das Geſuch des Kaufmanns Gg. Heidenreich hier um Erlaub⸗ nis zum Betriebe der Schankwirtſchaft mit Branntweinſchank zum goldenen Hirſch hier. it dem Verleger der Rheinauer Zeitung ein neuer Vertrag abgeſchloſſen. Die Inſtallation der elektriſchen Licht- leitung in der Dienſtwohnung des Hauptlehrers Gersbach wird auf die Gemeindekaſſe über⸗ nommen und der Neuen Rheinau-A.⸗G. in Rheinau zur Ausführung übertragen. 3 Grundſtücke von Rheinau und 4 Grund⸗ ſtücke von Seckenheim werden amtlich geſchätzt. Die von Hauptlehrer Gſcheidle auf 1. Juni l. Irs. geräumt werdende Dienſtwohnung ſoll zur Vermietung ausgeſchrieben werden. Die Herſtellung eines Schrankes fur die Induſtrieſchule in Rheinau wird dem Schreiner Hch. Kropp in Rheinau übertragen. Herr Bürgermeiſter Volz wird zum Ab⸗ Das schöne Mädchen von Bellemon. Roman von Wilhelm Kunde. „Nein Jan,“ entgegnete das Mädchen ruhig, zich werde unter bleiben. Mutter iſt in der ſtüche zu ſehr beſchätigt; wir haben jetzt ſo wie o keine andere Gäſte zu erwarten, und den „Wird gemacht, Bas,“ grinſte der Vlame. Dann erſt ging Molski zu Jan. „Haſt du den Alten bearbeitet?“ fragte er dieſen. Jan bejahte brummend. Sie waren den Seitenweg, der an dem Wirtshauſe vorbeiführte, hinaufgeſchritten und kamen ſo ohne von einem Menſchen geſehen zu ſein, nach der Hintertür eines alten, zweiſtöcki⸗ gen Hauſes. Ein Hofhund knurrte ihnen ent⸗ gegen; als er aber Jan witterte, ſprang er Herrn dort ſtöre ich wohl nicht,“ wendet ſie ſich ſchweifwedelnd umher. 1 mit einem ſchwachen Lächeln gegen Erwin. 9 erwiederte dieſer g „Aber mein Fräulein,“ errötend. „Tu, was du willſt,“ knurrte Jan unzu⸗ feleden,, ich kann dich nicht zwingen“? man ſah, wie ihm vor Erregung das Blut zu Kopfe ſtieg. Haſtig ſtülpte er die Mütze auf den Kopf und ging, die Türe hinter ſich zuſchlagend, hinaus. Molski öffnete ruhig wieder und rief dem Davoneilenden nach: „Ich denke, du willſt mich mitnehmen.“ „„So komm doch!“ rief Jan, was kann ich dafür, daß Du ſo dick und bequem biſt.“ Molski ging gemächlich hinaus, ging erſt nach dem links liegenden Stall und ſagte zu em dort ſitzenden Kutſcher, ſeinem Vertrau⸗ nsmann: „Gebt mal ein bischen Obacht auf den S2 aber er könnte Dummheiten machen.“ Jan pochte an die Türe. „So kommt doch entlich herein!“ rief da eine ungeduldige Stimme;„Ihr kommt ſo wie ſo ſchon recht ſpät.“ Jan pochte auch an die Stubentüre und betrat dann das Zimmer. Ein alter Mann ſaß auf einem Stuhl, in einen ſchmutzigen Schlafrock gehüllt, den Hals mit einem dicken Shawl umwunden. Ein gro⸗ ßer, rotglühender, eiſerner Ofen verbreitete eine unausſtehliche, trockene Hitze. Das Zimmer war eine große Rumpelkammer, und zwar ent⸗ hielt es wertvolle Gegenſtände, die man ſonſt in einer Bauernſtube nicht findet. Neben gro⸗ ßen geſchnitzten Truhn ſtanden auf mehreren Tiſchen Vaſen und feines Porzellan, Tanagra⸗ figuren und griechiſche Amphoren, eine ſchöne Sammlung geſchnittener anſcheinend antiker erl. Fortlaufen wird er ja nicht, das weiß Steine und in der einen offenſtehenden Truhe ſah man ſchönen, alten Silberſchmuck. Molski hatte kaum einen Schritt über die Schwelle getan, ſo flogen auch ſchon ſeine Augen gierig in jeden Winkel. Der alte Mann wendete ſich um und ein Ausdruck des Entſetzens überflog ſein Geſicht, als er Jan und ſeinen Begleiter erblickte. Haſtig ſprang er auf, warf die auf dem Tiſche ſtehenden kleineren Gegenſtände in die Truhe, welche offen ſtand, und verſchloß ſie ſchnell. „Was wollt Ihr und wo kommt Ihr denn her?“ ſagte er erregt;„man kommt zur Vordertür herein und nicht von hinten.“ „Ohm,“ ſagte Jan, ihn zu beſchwichtigen verſuchend,„ſeid nicht bös; von vorn kommt man ja doch nicht durch; der ganze Flur iſt verbaut.“ „Wer iſt der Mann?“ fragte Ohm kurz. „Ich bin Antiquitätenhändler,“ fiel Molski ein,„und im Auftrage eines engliſchen Herrn auf der Suche nach einem ſeltenen Stück.“ Der Alte ſpitzte die Ohren. „Was iſts denn?“ „Ja,“ erwiderte Molski lauernd,„es iſt dabei zu verdienen und nicht wenig.“ Der Alte biß auf den ausgeworfenen Kͤder. „Was iſt denn Mann?“ fragte er haſtig. „Einen Augenblick; ich ſehe hier bei Euch ſo mancherlei herumſtehen, was in Brüſſel und London Aufſehen erregen würde. Es iſt eine komiſche Schrulle von Euch, ſich hier in einem Dorf ſo zu verkriechen, denn in dieſer Auswahl weinſchank wird Gr. Bezirksamt Mannheim N ſchluß des obligatoriſchen Vertrags und der Auflaſſung ꝛc. bezüglich der von Herrn Dr. Erich Kunheim in Berlin auf dem Ortsteil Rheinau unentgeldlich überwieſenen Straße (Adaſtraße) bevollmächtigt. 3 Zeugniſſe des Bezirksbauſchätzers über Wiederherſtellung von durch Brand beſchädig⸗ ten Gebäuden werden Gr. Bezirksamt mit dem Antrag auf Auszahlung der zuerkannten Brand⸗ entſchädigung vorgelegt. Dem Geſuch des Hch. Appel hier um Anſchluß ſeines Gebäudes in der Luiſenſtraße an die Kanaliſation wird ſtattgegeben. Von einem Schreiben des Kreisausſchuſſes Mannheim, wonach der Gemeinde zur Beſtrei⸗ tung der Koſten des Haushaltungsunterrichts ein Beitrag von 70 Mk. bewilligt wurde, wird Kenntnis genommen. Von der Continentalen Waſſerwerksgeſell⸗ ſchaft ſoll in Rheinau ein Standrohr um den Preis von 190 Mk. erworben werden. Die Herſtellung der Pflaſterarbeit in Rheinau wird dem Pfläſterer Friedrich Weiß hier übertragen. Georg Schmitt und Georg Kettner, beide Cigarrenmacher hier werden zum Antritt ihres angeborenen Bürgerrechts zugelaſſen. Die vorliegenden Rechnungen werden ge— prüft und zur Zahlung angewieſen. Vermiſchtes. „Seckenheim, 1. Juni. Das 300⸗ jährige Jubiläum der Stadt Mannheim wird in geradezu großartiger Weiſe gefeiert. Die ſtädtiſchen Behörden und die Privaten wetteifern im Schmücken der Häuſer und Straßen und iſt die im Feſtſchmuck prangende Jubiläumsſtadt, ohne zu übertreiben, eine Sehenswürdigkeit geworden. Seit Donnerstag abend weilt das Großh. Paar im Schloſſe und auch der Frem⸗ denſtrom iſt ein noch nie dageweſener. Das geſtrige Feuerwerk im Vergnügungspark der Ausſtellung lockte Tauſende und Abertauſende an, jedoch war es nur einem Teil der Zu⸗ ſchauer vergönnt, das prächtige Feuerwerk in der Nähe zu betrachten. Das Gedränge im Vergnügungspark war geradezu beängſtigend und zogen es deshalb viele vor, das Konzert von Meiſter Böttge anzuhören und auf das Feuerwerk zu verzichten. Der halb 12 Uhr von Mannheim nach hier und Edingen abge⸗ gangene Zug der Nebenbahn war geſtern abend derart beſetzt, daß noch ſämtliche Plattformen belegt waren. [ Ilvesheim, 30. Mai. Von den 19 Vereinen, die ſich an dem Geſangswettſtreite in Friedrichsfeld beteiligten, hat die„Aurelia“ Ilvesheim die beſte Punktzahl erreicht und ſomit außer dem wertvollen von der Gemeinde Friedrichsfeld geſtifteten Ehrenpreis auch noch einen goldenen Lorbeerkranz errungen. Die Leitung des Vereins lag in den bewährten jänden des Herrn Lehrers Oskar Pfeifer in eckenheim. Wir gratulieren! Frankfurt a. M., 29. Mai. Die gehn ſtädtiſche Sparkaſſe hatte beim ahresſchluß 1906/07 einen Kursverluſt an Wertpapieren von 345008 Mk. zu verzeichnen. Zur Deckung wird der Zinsgewinn des abge⸗ laufenen Geſchäftsjahres von 108 368 Mk. Ver⸗ wendung finden. Der Reſt wird aus dem Reſervefond gedeckt. Berlin, 28. Mai. Im koͤnigl. Zeughaus zu Berlin ſoll eine Andenkentafel mit den Namen der in vaterländiſchen Kriegen gefallenen oder tötlich verwundeten höheren Offizieren aufgeſtellt werden. Die Zeughausverwaltung richtet an die Familien, Kirchenvorſtände, oͤffentliche und Hausarchive, Bibliotheken und Behörden die Bitte, durch Mitteilungen das Zuſtandekommen dieſes Ehrendenkmals zu unterſtützen. Braunſchweig, 28. Mai. Der Landtag wählte einſtimmig den Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg zum Regenten. Dieſer Ausgang der Wahl war ſeit einigen Wochen mit Beſtimmtheit zu erwarten. Nachdem Regentſchaftsrat und Landesverſammlung im März beſchloſſen hatten, die Wahl eines neuen Regenten in die Wege zu leiten, wurden zunächſt zwei Prinzen genannt, die für die Regenſchaft in Frage kamen, der dritte Sohn des verſtorbenen Regenten Prinzen Albrecht von Preußen und der jetzt gewählte Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg. Die braun⸗ ſchweigiſche Regierung trat anfangs für die Wahl des preußiſchen Prinzen ein, gab aber nach, als ſich herausſtellte, daß für dieſen bei der Wahl keine Einſtimmigkeit zu erzielen ſein würde. Herzog Johann Albrecht iſt Mitglied des Kolonialrates und erſter Vorſitzender der Deutſchen Kolonialgeſellſchaft. Von 1897 bis 1901 hat er für ſeinen Neffen, den jetzigen Großherzog von Mecklenburg⸗Schwerin, die Regentſchaft geführt. Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg iſt am 8. September 1857 zu Schwerin geboren, ſodaß er jetzt an der Schwelle des 50. Lebensjahres ſteht. Er iſt der dritte Sohn des im Jahre 1883 verſtorbenen Groß⸗ herzogs Friedrich Franz 2., des tapferen Führers im Kriege gegen Frankreich. Herzog Johann Albrecht iſt auf dem Vitzthum'ſchen Gymnaſium in Dresden erzogen, beſuchte dann 1878 die Metzger Kriegsſchule, ſtudierte 1879 bis 1880 Jura in Bonn und trat dann als Pre⸗ mierleutnant beim Garde-Huſaren-Regiment ein. Er ſchied aus dem aktiven Dienſt aus, um 1895 die Wahl als Präſident der Deutſchen Kolonial⸗Geſellſchaft anzunehmen; bald nachher berief der Kaiſer ihn auch in den Kolonialrat. Noch im ſelben Jahre beſuchte er ſelbſt Deutſchlands bedeutendſte Kolonie Oſtafrika. Offenbach, 28. Mai. Ein Herr erſchien im Winter im Bureau der Bürger⸗ meiſteret und meldete die Auffindung einer Leiche im Gemeindewalde, worauf ſofort die notwendigen Anordnungen getroffen wurden. Schließlich entpuppte ſich die ganze Meldung als eine Ulkerei, die der Gemeindekaſſen Un⸗ koſten verurſachte und den Behörden Spott bereiten ſollte. Der Herr wurde ermittelt und zu ſieben Tagen Gefängnis und zur Tragung der ſehr beträchtlichen Koſten verurteilt. M. Gladbach, 29. Mai. Nach einem von 8 Vereinen beſuchten Preisrauchen in Oden⸗ kirchen verſuchte ſich ein Teilnehmer zu erſtechen, ein anderer ſprang ins Waſſer. Wittenberge, 29. Mai. Der 34jährige Polierer Gottſchalk in der Möbelfabrik von Ulrich hat den 48jährigen Werkmeiſter Döhring, den er als Urheber ſeiner Entlaſſung hielt, hinterrücks erſchoſſen. Der Mörder gab dann auf ſich ſelbſt einen Schuß ab. Beide ſind tot und waren Familienväter. — Als der Täter des im Oktober vorigen Jahres im Eſſener Stadtwald an der Eng⸗ länderin Miß Lake verübten Mordes wurde der zwanzigjährige Verſicherungsagent Zapp verhaftet, der wiederum ein Mädchen zu vergewaltigen ſuchte. Er geſtand den Mord ein. Chaumont(Dep. obere Marne), 29. Mai. Der Champagnerfabrikant Grevin aus Avize, der mit ſeinem Automobil aus der Schweiz zurückkehrte, wurde ſamt ſeinem Chauffeur bei Hierck durch einen Sturz aus dem Wagen getötet, als er einem die Straße ſperrenden Geſpann ausweichen wollte. — Guten Appetit. Wegen wiſſentlichen Vergehens gegen das Nahrungsmittelgeſetz mußte ſich der jetzt zu Rixdorf, früher zu Charlottenburg wohnhafte Schlachtermeiſter Fritz Guſtav Sachs von der 1. Strafkammer des Berliner Landgerichts 2 verantworten. Der Angeklagte betrieb in Charlottenburg eine Schlachterei, in der geradezu haarſträubende Zuſtände herrſchte. Am 30. Juli trat bei ihm der Schlachtergeſelle Wächter ein. Schon am erſten Tage machte W. in der Werkſtatt Ent⸗ deckungen, die bei ihm Erbrechen hervorriefen. Aus vollſtändig faulem Fleiſch, das von Maden wiͤmmelte, wurden„Knobländer“ fabri⸗ ziert, die ſich eigentümlicherweiſe eines guten Abſatzes erfreuten. Nach einigen Tagen konnte es W. in dem Geſchäft nicht mehr aushalten. Am 11. Auguſt begab ſich W. zur Polizei⸗ wache und nahm als corpus delieti ein Stück Fleiſch mit, das vollſtändig verfault war und das von ihm zu Wurſt verarbeitet werden ſollte. Die Erzählungen des Geſellen wurden anfänglich mit einigen Mißtrauen aufgenommen, da man zuerſt an einen Racheakt glaubte. Als jedoch am nächſten Morgen in dem Ge⸗ ſchäft unvermutet eine Reviſton vorgenommen wurde, zeigte es ſich, daß die Schilderung des W. noch viel zu harmlos war. In einem Vorraum lag das„Wurſtmaterial“, völlig verfaulte Kuheuter, die einen peſtilenzialiſchen Geruch von ſich gaben. Auf einem Hackklotz lag fertig zubereitete Wurſtmaſſe, in der die fingerlangen Maden ſpazieren gingen. Noch ſchlimmer ſah es in den übrigen Räumen aus. Das Urteil lautete auf ein Jahr Gefängnis. Der Angeklagte wurde ſofort verhaftet. — Ein Berliner Luftballon im Gewitter⸗ ſtuem. Ueber die Landung des Ballons „Bezold“, vom Berliner Luftſchifferverein, die in der Nähe von Gablonz in Nördböhmen erkenne ich den Mann von hohem Kunſtge⸗ ſchmack. eigenartigen Figuren der chineſiſchen Liebesgöttin Kuan YHün——?“ Der Alte ſprang auf und rief die Hände mit den eingebogenen Daumen ineinander reibend: „Kuan Pün, Kuan Pün— ob ich ſolche Figuren haben. Das iſt ja mein Steckenpferd, eine ganze Sammlung habe ich davon: Auf der Lotos tronend, auf dem Drachen ſtitzend, mit zwei Armen, mit ſechs Armen, mit dem Knaben, ohne ihn, die Perle auf der Stirn—“ Er trat an die Truhen und ſchloß ſie auf. Ehe er aber zu kramen begann, zuckte er plötzlich mißtrauiſch auf. Molski bemerkte die Regung, griff in ſeine Taſche holte einen Hundertfranksſchein hervor und ſagte: „Herr Knocker, ich bin Ihnen ein Fremder; geſtatten Sie mir, daß ich Ihnen den Genuß, den Sie mir vorausſichtlich bereiten werden, mit dieſer Kleinigkeit vergelten.“ Des Alten Augen funkelten. Haſtig griff er nach dem Schein und nun, nachdem jede Be⸗ ſorgnis beſeitigt war, kramte er aus der tiefſten Lade ſechs der erwähnten Kuan Mün⸗Figuren. Molski beſchaute ſie mit Kennerblick und gab ſie wieder zurück, indem er ſagte: „Das iſt nicht, was ich ſuche. Ich fahnde nach einer ganz ſeltenen, ſiebenarmigen, von der nur wenige Exemplare vorhanden ſind. 1 14 Ihr kennt doch die wunderſchönen. Eine buddhiſtiſche Mörderſekte, die ſuͤdchineſiſchen Tſai⸗la⸗yns, ſtellen ſie als Symbol ihrer Ge⸗ heimlehre auf.“ „Das tut mir leid,“ ſagte der Alte,„habe nie etwas davon gehört.“ „So,“ gab ihm nach einer kleinen Pauſe Molski zur Antwort,„dann bedaure ich ſehr, für die andern habe ich keine Verwendung. deren haben wir in London genug. Aber ich bin doch nicht umſonſt hier geweſen. Dieſes Zimmer birgt ja wunderbare Schönheiten. Wenn es Ihnen nicht unlieb iſt, bringe ich Ihnen in einiger Zeit mal einen Auftraggeber mit; der Kerl hat ſoviel Geld, daß er es im beſten Willen nicht totſchlagen kann. Und wenn er ſeinen Anfall hat, kauft er Ihnen die ganze Bude mit einem Male ab. Sind dieſe großen Stücke nicht verkäuflich?“ Er wies auf die herumſtehenden Vaſen, Amphoren uſw. „Nein,“ ſagte der Alte,„dieſe Stücke ſind mir nur verpfändet. Sie ſollen aber heute ab⸗ geholt werden. Ich erwartete ſchon, als ſie kamen, meinen Arbeiter mit Dienern des— na der Name tut ja nichts zur Sache—“ „Jedenfalls nun,“ ſagte Molski, ihm mit der Herzlichkeit eines Biedermanns die Hände ſchüttelnd,„wollen wir Sie nicht länger auf⸗ halten; ich habe auch noch mehr zu beſorgen. Alſo ich komme gelegentlich mit heran und dann werden wir ja weiter ſehen.“ „Wie es Ihnen beliebt! Wenn es Ihnen gelingt, Ihren Lord da drüben zum Kaufe des ganzen Lagers zu i dann ſoll es Ihr Schaden nicht ſein. iſſen Sie, wenn man alt wird, und nicht mehr alles ſo überblicken U 92 n kann, hat man keine rechte Freude mehr am Geſchäft. Ich will nach Brüſſel und mich ausruhen. Und dann— hier in dieſem Neſt iſt man doch nicht ſicher. Ich habe zwar alles zu meinem Schutz getan, und mehr als man auf den erſten Blick ſieht, und in unſerm Orte iſt ſeit Menſchengedenken kein Verbrechen vor⸗ gefallen, aber ganz ſicher iſt man hier nicht, denn übelwollende Menſchen gibt es überall.“ „Ja, ja, das iſt nun mal leider ſo; na hoffentlich kann ich Ihnen zu Ihrem Wunſche behülflich ſein. Jedenfalls auf Wiederſehen.“ Er ſtreckte dem Alten die Hand entgegen. Man verabſchiedete ſich gegenſeitig und Jan ſagte, als ſie auf den Flur traten: „Können wir nicht wieder hinten hinaus⸗ gehen Ohm?“ „Nein,, erwiederte dieſer,„geht nur den Weg, den alle kommen,“ aber Molski war ſchon zum Hofe hinabgeſtiegen und rief ſcherzend: „Laſſen Sie uns hier nur weiter gehen, man ſpart dann am Wege und braucht nicht ſchauderhafte Pflaſter zu treten,“ Leife flüſterte er mit ſataniſchem Lächeln: 9 5s iſt ein Geſetz der Teufel und Geſpenſter, Wo ſie hineinkommen, müſſen ſie hinaus.“ Der Alte ließ die beiden knurrend den ge⸗ wünſchten Weg ziehen. Daß ſich Molski etwas am Schloß der Haustüre zu ſchaffen machte, konnte er nicht ſehen. Als ſie hundert Schritte vom Hauſe ent⸗ fernt waren und Molski nach mißtrauiſchem Umheräugeln ſich vergewiſſert hatte, daß die Luft rein war, ſagte er: 5 R Nr A e n RRR 2 erfolgte, liegen jetzt folgende Emeheten vor:] und an ihm den Bollan an eine Stelle zu Des Ballon war am Freitag abend 8 Uhr ziehen, wo eine Landung möglich wäre. Bereit⸗ mit dem Oberſtabsarzt Dr. Flemming und dem] willigſt legten die Leute Hand ans Werk und Oberleutnant Liebich als Inſaſſen in Berlin] zogen den Ballon, der etwa 15 Meter über aufgeſtiegen und am Sonnabend gegen 10 Uhr] dem Erdboden ſchwebte, in das Tal hinab nach vormittags gelandet. Die Luftſchiffer hatten[ Antoniwald, wo auf einer Wieſe Halt gemacht eine ſchwierige Nachtfahrt zu beſtehen, da der] und die Landung verzogen wurde. Nachdem Ballon vier Stunden lang von einem orkan[ Oberleutnant Liebich dem Korbe entſtiegen war, artigen Gewitterſturm hin- und hergeſchleudert] wurde die Entleerung des Ballons bewerk— wurde. Um dieſer kritiſchen Situation ein] ſtelligt und die Hülle von der Station Ende zu machen, ſetzten die Inſaſſen alles] Joſefsthal-Maxdorf nach Berlin zurückgeſandt. daran, um noch in der Nacht zu landen, was[ Die beiden Luftſchiffer waren bis auf die Haut ihnen jedoch nicht gelang. Am Sonnabend durchnäßt und völlig erſchöpft. Der Ballon Morgen trieb der Ballon über die Iſergebirge, erreichte ſeine höchſte Joͤhe mit 3000 Meter. wiederholte Landungsverſuche waren ohne Erfolg. Erſt gegen 10 Uhr vormittags glückte es, auf Wochenprogramm dem Buchberge bei Maxdorf, wo das vom Ballon herabgelaſſene Seil ſich im Walde ver⸗ der mannheimer Jubiläums-⸗Ausstellung. fangen hatte, an die Landung zu ſchreiten. 3 1. Juni Oberſtabsarzt Dr. Flemming kletterte an dem ergnügeng werk. 3 9 4—6 10 nachm.: 1. Ital. Philh. Blasorchiſter Seil herab und erſuchte die herbeieilenden Ge⸗[ 8-11 Uhr abends:]„Prinz Piemont“.(Dirigent: 1 e 418055 das Seil zu erfaſſen Maeſtro Luigi della Guardia). Pavillon vor dem Palmenhaus: — 4—6 Uhr abends: Bad. Leibgrenadier⸗ Regiment r * A 1. Ital. Philh. Blasorcheſters„Prinz Piemont“. (Dirigent: Maeſtro Luigi della Guardia). Vergnügungspark: 4—6 1 55 nachm.: 1. Ital. Philh. Blasorcheſter 8—11 Uhr abends:„Prinz Piemont!(Dirigent: Maeſtro Luigi della“ Guardia). Pavillon vor dem Palmenhaus: 4—6 Uhr nach.:] Kapelle des Bad. Grenadier 8—11 Uhr abends: Regiments Nr. 110 aus Karls— ruhe.(Dirigent: Muſikdirektor A. Boettge). Beleuchtung: Allgemeine große Beleuchtung der Ausſtellung mit Gasfackeln(Friedrichsplatz; und Flammenbögen (Sondergärten). 8 einhalb bis 10 Uhr abends: Scheinwerfer. 9-10 Uhr abends: Konturenbeleuchtung(Waſſerturm) 9—10 einhalb Uhr abends: Leuchtfontäne. Eintrittspreiſe: Auch nach 7 Uhr abends 1 Mk., Kinder 50 Pfg. Sonder— Austellungen: Wochenausſtellung(bis 5. Juni). Stadt⸗Jubiläum: n— Rundfahrt der Fürſtlichkeit durch ie Stadt. Muſikfeſt: 3. Konzert im Muſenſaat. Hiſtoriſcher Einakter-Abend im Hoftheater. Illumination der Stadt. — Die Ziehung der Offenburger Pferde- 1 So nun weiß ich genug; Du ſolltt n mal]! Nr. 109 1 A. Boettge).] Lotterie findet, wie uns von der Generalagentur „ ſehen wie ſchön alles geht. Was meinſt dus einhalb bis 10 Uhr abends: Scheinwerfer. J. Stürmer, Straßburg i. E., mitgeteilt wurde, denn, wie'es ſich mit ſeinen Schutzvorrichtungen] 910 Uhr abends: Konturenbeleuchtung(Waſſerturm)] garantiert am 6. Juni l. Irs. ſtatt. Die verhält?“ 10-10 einhalb abe eee: beliebten Loſe finden ſehr guten Abſatz und N Spiegelfechtereil“ brummte Jan. 3 9 kann baldigſter Ankauf nur empfohlen werden, .„Ich denke auch,“ ſagte Molski, ſich be⸗ We r e 50 fg, denn die Gewinnausſichten ſind ſehr günſtig, 1 haglich eine Cigarre anzündend:„Na, ich habe Sonderausſtellungen: da die Hälfte der Einnahme verloſt wird. Es ja die Augen. 15 er paffte ſo] Wochenausſtellung Gore dauert bis 5. Juni.] kommen bei geringer Loszahl Gewinne i. W. munter in die friſche Winterluft, als hätte er, l e 8. von Mk. 25000 zur Verloſung, welche ſämt— das ruhigſte Gewiſſen von der Welt. 1 ee ee ee liche mit 80% in Bar ausbezahlt werden. an war etwas hinter ihm zurückge⸗ Stadt⸗Jubiläum: Loſe a Mk. 1.—, 11 Loſe Mk. 10.—, Porto 11 und murmelte, 2 mit einem böſen a rea 5 und Liſte 30 Pfg., ſind ſolange Vorrat reicht 1 Blicke meſſend: n W 2. Jute bei der Generalagentur J. Stürmer, Straß⸗ 1„Ich 1975 auch die Augen offen!“ Pavillon vor en aimengane burg i. 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