N Fetkenheiner Anzeiger Anzeigeblatt für Seckenheim und Npoesheſm. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 30 Pfg., durch die Poſt bezogen viertelfährlich Mk. 1.10. Redaktlon, Druck und Verlag von J. Helfrich in Seckenheim. Anzeigen: Die einſpaltige Petitzeile oder deren Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 46. Samstag, den 8. Juni 1907. 7. Jahrgang Aus Nah und Fern. [] Seckenheim, 7. Juni. Der vom Geſang-Verein Liederkranz in Friedrichsfeld errungene La-Preis iſt im Schaufenſter des Herrn Kaufmann Merklein ausgeſtellt. Derſelbe beſteht aus einem Pokal, goldener Medaille, Erinnerungsmedaille und Diplom und iſt vom Gemeinderat Friedrichsfeld geſtiftet. z. Seckenheim, 7. Juni. Am 2. Juni fand in Roth das diesjährige Volksturnfeſt des Bad. Pfalzturngaues unter ſtarker Beteiligung ſtatt. Es traten, nach der vorausgegangenen Kampfrichterſitzung, kurz nach 9 Uhr 290 Turner an, um in friedlichem Wettkampf um den Siegeskranz zu ringen. Leider hatte das Wetter durch den öfters einſetzenden Regen, die flotte Abwicklung des Wetturnens ſehr beein⸗ trächtigt. Es mußte ſogar von 12—/ 2 Uhr ganz eingeſtellt werden und der Schnellauf der ebenfalls als Wettübung vorgeſehen war, wegen des aufgeweichten Bodens fallen gelaſſen werden. Die noch für den nachmittag übrig gebliebene kurze Zeit füllte ein ſtattlicher Feſtzug durch die feſtlich geſchmückten Ortsſtraßen, ein Sonder⸗ wetturnen und Wettſpiele aus. Das Wetter war am nachmittag einſichtsvoller geworden und ſo entwickelte ſich ein reges Treiben auf dem Feſtplatz. Das Reſultat war nach der Siegesverkündigung welche durch den 1. Gau⸗ turnwart vorgenommen wurde für die Mit⸗ lieder des hieſigen Turnvereins folgendes: s erhielten von 40 erreichbaren 1 8 Karl Klumb 36¼, Ad. Wolfhart 34, Joh. Erny 34, Jak. Hartmann 33, Gg. Erny 32, Gg. Marzenell 31, Wilhelm Erny 28 ½, Karl Klumb II und Jak. Bauder 27. Aus dem Sonderwetturnen im Schleuderballweitwerfen gingen im geſamten 3 Sieger hervor, darunter 2 vom hieſigen Turnverein, Ad. Wolfhart mit 32,5 und Gg. Marzenell mit 31,5 Meter Weite. Aus Baden, 6. Juni. Ein merkwür⸗ diger Fund wurde, wie man ſich erzählt, am vergangenen Samstag in dem Hauſe eines Arztes in Biberach gemacht. Das Dienſtmäd⸗ chen fand am Nachmittag dieſes Tages an der Wand des Korridors einen Schmetterling(Kohl⸗ weißling) ſitzen, der ein ſeltſames Anhängſel mit ſich ſchleppte. An einem Flügel des Schmet⸗ terlings war nämlich mittelſt eines leichten Seidenfädchens ein kleines Blatt Papier befeſtigt, auf dem die Worte ſtanden:„Konſtanz, Auf⸗ ſtieg 31. Mai.“ Daß der Schmetterling den immerhin weiten Weg von Konſtanz nach Biberach in der kurzen Zeit zurückgelegt hat, iſt wohl nur mit Hilfe einer günſtigen Wind⸗ ſtrö zung erklärlich, oder aber ließe ſich denken, daß der geflügelte Bote von einem über die Stadt weggegangenen und vielleicht in Konſtanz aufgeſtiegenen Ballon freigelaſſen worden iſt. Heidelberg, 7. Juni. Am Sonntag, den 9. ds. Mts. hält der Verein der Hunde⸗ freunde ſeine diesjährige Schau für Hunde aller Raſſen in der Turnhalle des Gr. Gymnaſiums hier ab. Als Richter ſind gebeten: Heinrich Boppel, Cannſtadt, Profeſſor Treiber, Plank⸗ ſtadt, Rechtsanwalt Schnell, Landau, Profeſſor Dr. Meyer, Stuttgart, Dr. Gerber, Pforzheim, Jakob Rieſe und L. F. Diefenbach beide ae a. M., ſowie Bankprokuriſt Pieper, udwigshafen, Heinrich Irſchlinger, Schwetzingen. Bei dieſen gewiß kompetenten Richtern können die Ausſteller ſicher ein ſachliches Urteil er⸗ warten, und da die mit erſten Preiſen prä⸗ mierten Hunde ſilberne Medaillen, ſämtliche prämierten Hunde Diplome bekommen und für eine große Anzahl Ehrenpreiſe wie alljährlich geſorgt iſt, wird auf zahlreiche Beſchickung ge⸗ rechnet. In der beſagten Turnhalle iſt jedoch der Raum beſchränkt und es empfiehlt ſich die Anmeldung des Hundes unter Einſendung von 2 Mk. Standgeld per Poſtanweiſung unter Angabe der Raſſe, des Namens, und des Geſchlechts des Hundes an Herrn C. F. Beiſel, Heidelberg, Hauptſtraße No. 64. Da an dieſem Tage eine Schloßbeleuchtung ſtattfindet, dürfte ſich außerdem der Beſuch von Heidelberg ſchon aus dieſem Grunde empfehlen. Meldungen ſollen ſofort erfolgen. Lahr, 5. Juni. Ein Musketier der 5. Kompagnie des hieſigen Infanterie-Regiments hat ſich vorgeſtern abend von ſeinem Truppen⸗ teil entfernt. Der Mayn war lt.„Lahr. Ztg.“ ſchon einmal, im Joie 1903, deſertiert, hatte ſich in der Schweiz aufgehalten und ſich Ende 1906 freiwillig beim Regiment geſtellt. Er wurde ſodann wegen Fahnenflucht zu 7 Mona⸗ ten Feſtung verurteilt⸗ Am 28. v. M. kehrte er nach Verbüßung ſeiner Strafe in ſeine Kompagnie zurück, um ſchon nach ſechs Tagen wiederum zu deſertiert. Lambsheim, 5. Juni. Um zur Er⸗ kenntnis der für die Pfalz zur Anpflanzung geeigneten Kirſchenſorten zu gelangen, wird der Landesbauinſpektor Rebholz in München dahier ein großes Verſuchsfeld anlegen, auf welchem alle in Europa gepflanzten Kirſchenſorten geprüft werden ſollen. Nach erfolgter Prüfung werden die für die Pfalz geeigneten Sorten zur An⸗ pflanzung empfohlen werden. Lautenbach(A. Oberkirch), 5. Juni. Aus Rache von der eigenen Frau wegen Diebſtahls zur Anzeige gebracht wurde der 34 Jahre alte Eduard Linggenfelder von hier. Dieſer hatte von ſeinem Arbeitgeber, dem Chemiker L. Lutz hier, Lederabfälle entwendet, welche, etwa 120 Kilo, von der Gendarmerie in ſeiner Behauſung gefunden wurden. Wie man ſagt, ſoll eine Tracht Prügel die Urſache der Denunziation geweſen ſein. Karlsruhe, 6. Juni. Es ſind vor kurzem neue Beſtimmungen über die Verleihung der Landwehr-Dienſtauszeichnung ergangen. Darnach kann dieſe Auszeichnung künftighin an ſolche gediente Soldaten, welche nach einer aktiven Dienſtzeit von über 1 bis 2 Jahren mindeſtens 52 Tage oder bei einer aktiven Dienſtzeit von über 2 Jahren mindeſtens 38 Tage geübt und ihre Dienſtpflicht vorwurfrei erfüllt haben, verliehen werden. Auf Grund der neuen Beſtimmungen ſind in den letzten Tagen zahlreiche Landwehrdienſtauszeichnungen an Mannſchaften des Beurlaubtenſtandes ge⸗ geben worden. Freiburg, 6. Juni. Durch Verfügung des Gr. Bezirksamts iſt das bisher ortspoli⸗ zeilich vorgeſchriebene Verhängen oder Ver⸗ blenden der Schaufenſter und Schaukäſten während des Vormittagsgottesdienſtes an Sonn⸗ und Feiertagen nun auch hier in Freiburg (wie das in Karlsruhe ebenfalls nicht mehr üblich) nicht mehr nötig. Die ausgeſtellten Waren müſſen jedoch hinter Verſchluß ſein. Die Aufhebung jener nicht mehr zeitgemäßen Vorſchrift iſt vor allem den Bemühungen der Handelskammer zu danken. Zusmarshauſen, 4. Juni.„Lieb Das schöne Mädchen von Bellemon. Roman von Wilhelm Kunde. Es wurde Nachmittag. Molski war wieder fortgegangen und Jan in den Keller hinabgeſtiegen. Dieſe Gelegenheit benutzte Maria, aus ihrem Zimmerchen hinabzuſchlüpfen. Sie trat auf den frohbewegten Erwin zu, und überreichte ihm einen Brief, indem ſie flüſterte: D Denken Sie nicht Böſes von mir, aber ich möchte nicht ohne Abſchied von Ihnen fortgehen. Laſſen Sie den Brief nicht ſehen.“ Sie hatte ſeine Hand gedrückt und war, ehe er ſich von ſeinem Staunen erholt hatte, wieder verſchwunden. Erwin wähnte zu träumen, aber das Briefchen in ſeiner Hand bewies ihm die Wirklichkeit. Sein Herz klopfte ſtürmiſch und ſo ſehr er ſich auch ſehnte, den Inhalt kennen zu lernen, wagte er es doch nicht, das Schreiben hier zu öffnen. Und er tat recht daran, denn kurz darauf kam Jan ſchmutzbedeckt aus dem Keller nach oben und blickte, wie immer, mißtrauiſch auf ihn. Einige Minuten ſpäter traf Molski ein und zu dieſem ſagte Erwin: „Ich möchte jetzt einen kleinen Spazier⸗ gang machen. Ich bin heute noch nicht fort⸗ gekommen.“ „Aber natürlich, bitte“, erwiderte der Dicke.„Solange Sie ſich meinen Wuͤnſchen fügen, ſind Sie innerhalb der angemeſſenen Grenzen durchaus Ihr freier Herr. Sie wiſſen ja übrigens, welches Schickſal für den Fall, daß Sie mir entfliehen, Ihrer Tante droht.“ Ehe Ewin aber ſeinen Entſchluß wahr machen konnte, hatte Jan ſich freundlich, wie nie zuvor, an ihn gewendet und geſagt: „In dem dünnen Rock wird Ihnen zu kalt werden; trinken Sie erſt noch ein Glas Grog und dann ſehen Sie ſich unſer Dörfchen an.“ Ehe Erwin noch abwehren konnte, hatte er ihm auch ſchon das angebotene gebracht. Erwin, der durch den Brief aus Marias Hand in eine ganz wunderſame Stimmung verſetzt war, dankte mit einem freundlichen Wort. Er trank haſtig, doch dauerte es immer⸗ hin eine Zeit, ehe das Glas geleert war; dann aber wollte er hinaus, konnte es aber jetzt auch nicht verhindern, daß Jan ihn auf das liebenswürdigſte zur Tür hinaus geleitete. „Gott, ſei Dank,“ ſagte Jan, als Erwin den Raum verlaſſen hatte,„ein wahrer Segen, daß der deutſche Muff mal endlich ausgeht. Es war auch die hoͤchſte Zeit. 80000 Molski und Jan ſchien ein tiefer Zwieſpalt eingeriſſen zu ſein; den ganzen Nachmittag ſprachen ſie kaum noch ein Wort miteinander. Es ſchien, als habe jeder vor dem andern ein Geheimnis zu bewahren. Maria kam während des Nachmittags nicht mehr nach vorn; ſie ſaß entweder oben in ihrem Stübchen, oder im Hinterzimmer bei ihrer Stiefmutter. Als es zu dunkeln begann, füllte ſich das Schankzimmer mehr und mehr mit Gäſten, die aufgeregt und laut miteinander disputlerten. Jan hatte alle Hände voll zu tun, rief aber vorläufig Fan de Knocker nicht zu Hülfe. Er hatte Maria ſchon vorher mitgeteilt, daß Molski ſie mit dem Kutſcher zur Bahn ge⸗ leiten werde. Molski war Maria zwar ſehr wider⸗ wärtig, aber ſte überlegte, daß der Weg zum Bahnhofe ja nicht weit ſei und hoffte, Erwin würde den Dicken begleiten. Aber die Stunde der Abfahrt rückte heran, ohne daß Erwin ſich wieder eingeſtellt hätte. Molski war im Innern ziemlich be⸗ ſorgt, aber er ließ nichts merken. Marias Abſchied von Jan war nur flüchtig, denn ein wirklich liebevolles Band knüpfte ſie nicht ihrem Pflegebruder an; Jan drückte ihr die Hand, wünſchte gute Reiſe und verſchwand wieder nach vorn, was auch weiter nicht auffiel, da gerade wieder Bier verlangt wurde. Maria und Molski verließen das Haus; der vlämiſche Kutſcher folgte mit dem Gepäck. — —— Vaterland...]!“ Die Familie des Oekonomen Johann Holland in Vallried ſtellt zum Herbſt den ſiebenten Soldaten. Der erſte, fünfte und ſechſte Sohn dienten im 3. Inf.⸗Regt. in Augs⸗ burg, der zweite beim 3. Feld⸗Art.⸗Regt. in München, der vierte beim 12. Inf.⸗Regt. in Neuulm, der dritte bei den Schweren Reitern in Landshut und jetzt wurde der ſiebente zum Trainbataillon ausgehoben. Vermiſchtes. Seckenheim, 7. Juni. Die für die am 12. ds. Mts. vorzunehmende Berufs⸗ und Betriebszählung nötigen Formulare ſind nun⸗ mehr den Haushaltungsvorſtänden zugeſtellt. Obwohl die Ausfüllung der Formulare etwas ſchwieriger iſt, wie bei der Volkszählung, dürften die beigefügten Muſterbeiſpiele dieſelbe weſent⸗ lich erleichtern. Da die letzte Volkszählung durch das Entgegenkommen der hieſigen Ein⸗ wohnerſchaft recht flott von ſtatten ging, indem die meiſten Formulare bei Abholen durch die Zähler von den Familienvorſtänden bereits ausgefüllt waren, ſo iſt zu hoffen, daß auch bei dieſer Zählung, welche zu Steuerzwecken keine Verwendung findet, dasſelbe Entgegen⸗ kommen herrſcht. Seckenheim, 7. Juni. Geſtern Nach- mittag ¼5 Uhr kamen die Teilnehmer der Herkomer⸗Rennen von Eiſenach über Würzburg⸗ Heidelburg nach Mannheim. Tauſende von Zuſchauern beſetzten die Seckenheimer Straße, beſonders die nächſte Umgebung des Schlacht⸗ hofes, wo der Haltepunkt war. Mit lebhaften Hallo rufen wurden die erſten Wagen empfangen. In kurzen Abſtänden folgten die Automobile, ſo daß im Laufe der zwei erſten Stunden ca. 80 Wagen das Ziel paſſtert hatten. Als erſter kam Nr. 9 Edgar Ladenburg⸗München mit Wagen Mercedes. Als zweiter Nr. 19 Laden⸗ burg⸗München mit Wagen„Benz“. Dritter war Nr. 1 Baron Adrian de Turkheim⸗Seuilly mit Wagen„De Dietrich“. Sämtliche Wagen, noch mehr aber die Inſaſſen, waren über mit Staub bedeckt und boten einen nicht gerade reizenden Anblick. Kurz vor Mannheim wurde ein Schüler beim Ueberſchreiten der Straße überfahren, er mußte per Chaiſe ins Spital verbracht werden. Wer kurz hinter Seckenheim ſtand und die Automobile in faſt voller Fahrt daherraſen ſah, den nahm es nicht Wunder, daß ſeit Beginn der Fahrt ſchon ſo viele Unglücksfälle zu verzeichnen ſind. Nachdem die ſtartenden Wagen alle am Schlachthof verſam melt waren, und die Inſaſſen den größten Staub entfernt hatten, fuhren ſie im Corſo durch die Ausſtellung und dann zum Schloß⸗ hof. Abends war gemeinſames Soupe auf der Terraſſe des Waſſerturms, dann ſahen ſich die Fahrer die ihnen zu Ehren veranſtaltete Beleuch- tung der Ausſtellung und das herrliche 17 85 werk an. Heute früh kurz nach 6 Uhr fuhren die Wettfahrer ab Schlachthof nach Freuden ſtadt⸗Lindau. Singen, 6. Juni. Der öſterreichiſche Fabrikant Hayden, der einen Beamten der Firma Maggi zum Verrat von Geſchäftsge⸗ heimniſſen zu beſtimmen ſuchte, ſitzt immer noch in der Unterſuchungshaft in Radolfzell. Der Großh. Amtsanwalt hat einen Antrag auf Haftentlaſſung gegen Stellung einer Kaution von 100 Mark abgelehnt. Walldürn, 5. Juni. Der Hagelſchaden, den das ſchwere Wetter am 26. Mai in der Gemeinde Dornberg angerichtet hat, beläuft ſich auf über 75000 Mark. Nur 15 Bauern müſſen ſich darin teilen und alle ſind nicht verſichert. Zuſammen beträgt der Schaden in Walldürn, Höpfingen, Sindolsheim und meh⸗ reren Hofen über 200 000 Mark. Was wollen einige Hundert Mark Verſicherungsprämien dagegen beſagen? Die Gemeinde Gommers⸗ dorf an der Jagſt zahlte letztes Jahr 284 Mk. Prämien. Ein Unwetter zerſtörte die Ernte. Die Geſchädigten erhielten 27000 Mark. Man kann unſeren Landwirten nur immer wieder den Rat geben, ſich gegen Hagelſchlag zu ver⸗ ſichern. Aus der Pfalz, 6. Juni. Bei einem Gewitter wurde in Krottelbach der Ackerer Karl Pfaff, während er pflügte, ſamt ſeinen beiden Kühen vom Blitze getroffen und ſofort getötet. Ein anderer Blitz zuckte mitten durch den auf dem Bahnhof ſtehenden Poſtwagen, ohne Schaden anzurichten. Das Perſonal kam mit dem Schrecken daoon. Wiesbaden, 5. Juni. Hier wurde die Haushälterin eines hieſigen Großinduſtriellen, Minna Weyland verhaftet, weil ſie Wertpapiere in Höhe von faſt 200000 Mark geſtohlen hat. Die Verhaftete hat den größten Teil der Pa⸗ piere ihrem Liebhaber, einem Schauſpieler Haufen zugewendet. Er iſt ebenfalls verhaftet worden. München, 4. Juni. Die hieſige Erd⸗ bebenſtation meldete eine auffallende Zunahme der Erdbeben in den letzten Tagen, die ſämtlich in Aſten ſtattgefunden haben dürften. Berlin, 6. Juni. Die Gewinner der 300000 Mark⸗Prämie der preußiſchen Klaſſen⸗ lotterie ſind in der großen Mehrzahl in Berlin und Rixdorf zu ſuchen. Es ſind verhältnis mäßig wohlhabende Leute. Berlin, 6. Juni. In der vergangenen Nacht wurde ein Mädchen von zwei Männern in der Nähe der Achenbachbrücke beraubt und in die Spree geworfen. Paſſanten retteten das Mädchen und brachten es nach dem Krankenhauſe Moabit. Hamburg, 5. Juni. In einer Ver⸗ ſammlung, in der Hamburger, Berliner und Bremer Firmen vertreten waren, wurde in Anweſenheit des Herrn Gouverneurs Dr. Seitz. 50 000 Mark für den Bahnbau in Kamerun gezeichnet. — Beſucher:„Bei dir iſt ja alles ge⸗ pfändet, lieber Freund, wie iſt denn das zuge⸗ gangen?“— Student:„Sehr einfach, der Gerichtsvollzieher kam, ſah und ſiegelte!“ Zubiläums⸗Ausſtellung Mannheim 1907. Internationale Runst- und grosse Gartenbau- Ausstellung. Am Mittwoch mittag 2 Uhr fuhr der König von Siam im Automobil von e kommend, vor dem Park⸗Hotel in Mannheim vor, um kurz darauf die Ausſtellung zu be⸗ ſichtigen. Bekanntlich ſtudiert der Kronprinz von Siam in Heidelberg und dieſer hatte ſeinen Vater begleitet. Außer dem waren noch zwei juͤngere Söhne des Königs bei ihm,— der dritte etwa im Alter von 10 Jahren—, ein Miniſter, ein Adjudant und einige andere Perſonen. Sämtliche Herren trugen Civil⸗ kleidung, der König einen grauen Jaquetanzug mit ſchwarzem ſteifen Hut. Als Begleiter war ihnen beigegeben: Oberſchloßhauptmann von Berckholz und Flügeladjutant von Muller. Nach kurzem Verweilen im Parkhotel begaben ſich die Herrſchaften zur Kunſthalle, wo ſie von 80 Bürgermeiſter Ritter, Profeſſor Hellwag, onſul Melchers und Gartenbau⸗Ingenieur Keerl empfangen wurden, die die Hoftafel im Schloſſe früher verlaſſen hatten, um den König von Siam zu begrüßen. Später kam noch hinzu Profeſſor Ludwig Dill und der fran⸗ zöſiſche Konſul Pradére Niquet. Der König und ſeine Söhne beſichtigten mit großem In⸗ tereſſe alle Säle der Kunſt⸗Ausſtellung und ſchienen vor allen Dingen an ſolchen Bildern Gefallen zu finden, die figürliche Motive, Akte ꝛc. zum Gegenſtand hatten. Nach ein⸗ ſtündigem Beſuch ging man über die Terraſſen am Friedrichsplatze wo der König ſich durch ein Glas Waſſer erfriſchte, um dann nach dem Ueberſchreiten des Friedrichsplatzes die am Rondellplatze bereitſtehenden Hof⸗Equipagen zu beſteigen. Es war geplant, die Königlichen Herrſchaften durch die Auguſta⸗Anlage hindurch zum Vergnügungspark zu fahren, ihnen hier den Feſſelballon, die Abeſſinier und anderes zu zeigen, und ſie dann durch die Sondergärten zurück zu den Blumenhallen zu geleiten. Der König ließ jedoch ſchon nach kurzer Zeit ſeinen Wagen umkehren und fuhr zum Parkhotel zurück, da er um 5 Uhr vom Großherzog im Schloſſe erwartet wurde. Da der König von Siam zurzeit in Baden⸗Baden zur Kur weilt, ſo iſt es ſehr wahrſcheinlich, daß er ſeinen Beſuch in Mannheim wiederholt, um dann die Gartenbau⸗Ausſtellung eingehend zu beſichtigen. Nach einem Beſchluß des Ausſtellungsvor⸗ ſtandes ſollen von jetzt ab an jedem erſten Sonntag eines Monats die Eintrittspreiſe um die Hälfte ermäßigt werden. Die Preiſe für jede Einzelausſtellung betragen demnach 50 Pfg., ſtatt 1 Mark für beide Ausſtellungen zuſammen 75 Pfg., ſtatt 1.50 Mk.— Kinder zahlen ſtatt 50 Pfg. nur 25 Pfg.— Für den lau⸗ fenden Monat tritt dieſe Preisermäſſigung am 9. Juni ein. Seckenheim, 7. Juni. Der am 4. ds. Mts. ſtattgefundene Ferkelmarkt war mit 100 Stück befahren und wurden 80 zum Preiſe von 15 24 Mk. pro Paar abgeſetzt. Kurz darauf trat ein neuer Gaſt herein, ein herkuliſch gebauter Mann mittleren Alters. Er wurde von allen Seiten lebhaft begrüßt und auch Jan ſchüttelte ihm herzlich die Hand. „Wie gehts dem Onkel?“ fragte er. „O gut,“ ſagte der Rieſe nach einem mit Schnaps gefüllen Bierglaſe greifend und es halb hinabſtürzend.„Ja, es geht ihm gut, aber was da mit unſerm verdammten Tyras iſt, weiß ich nicht; das Vieh liegt wie tot und rührt kein Glied.“ „Wird ſich überfreſſen haben,“ ſagte Jan leichthin,„morgen iſt es wieder gut.“ „Wollens hoffen,“ ſagte der andere,'s iſt ein treues Tier, man hat ſich recht daran gewöhnt.“ Damit kehrte er zu den anderen zurück und eine Debatte über die Weihnachts⸗ Beſcherung begann mit all dem Eifer, deſſen die Vlamen fähig ſind, wenn es ſich um Geld— ausgaben handelt. Als nun Jan einen Augenblick Ruhe atte, entzündete er eine kleine Laterne und ſagte zur Mutter: „Ich gehe jetzt in den Keller, um mal nach dem Apparat zu ſehen, und danach muß ich ein neues Faß anſtechen. Jetzt trinken ſie doch nicht, die Gläſer ſind übrigens alle gefüllt.“ Die Mutter ſtimmte ihm zu und ſetzte ſich auf den Stuhl neben dem Ofen, ſtill vor ſich hinträumend. Vernehmlich drangen die Hammerſchläge 1 n We 1 des Jan aus dem Keller, dann aber wurde alles ſtill. Es dauerte wohl eine Viertelſtunde, dann kam Jan wieder hinauf. Er reinigte ſich mit einer Bürſte die Beinkleider ein wenig, füllte ſich ein großes Glas mit Schnaps und trat mit dieſem in der Hand an den Tiſch der noch immer laut diskutierenden Bauern. Er brachte ein all⸗ ſeitiges„Sankte!“ aus und jedermann tat dem beliebten jungen Gaſtwirt Beſcheid. Dann aber, als ſich die Bauern wieder ihren Intereſſen hingaben, ging Jan, der in⸗ zwiſchen den Schnaps hinutergeſtürzt hatte, zur Mutter und ſagte: „So jetzt werde ich das Faß anlegen. Das ganze Rohr hatte ſich verbogen. Ich habe eben ſchon gehämmert, aber ich muß es mit den Händen umbiegen, ſonſt ſchlage ich es entzwei. Er füllte ſich wieder ein Glas mit Schnaps und rief vom Schanktiſch mit lauter Stimme:„Sankte, Ihr Herren!“ und als ihm Beſcheid getan war, fügte er hinzu: „Trinkt nur immer aus; ich lege juſt ein neues Faß an.“ Allgemeiner Beifall folgte dieſen Worten und nach fünf Minuten floß der Gerſtenſaft wieder in vollem Strahl aus dem Apparat. Das Zuſammentreffen. Molski und Marie waren langſam zum Bahnhof gegangen. Der Blame folgte einige Schritte hinter ihnen. 5 Vergeblich verſuchte der Dicke mit ſeiner Begleiterin ein Geſpräch anzufangen, Maria gab nur einſilbige Ant⸗ worten. Im Bahnhof betraten ſie den Wartſaal, da noch Zeit bis zur Abfahrt des Zuges war. Plötzlich ſah Maria auf und ſagte mit bebender Stimme: „Iſt der andere Herr, Ihr Gefaͤhrte, ſchon abgereiſt?“ Molski beſann ſich eine Weile. dann er⸗ widerte er: „Nein, wahrſcheinlich nicht. Er blieb allerdings ziemlich lange aus. Freilich“, fügte er mit einem ſpöttiſchen Lächeln hinzu, hinter einer glatten Larve ſteckt oftmals eine finſtere Seele. Man kann ſüß reden und mit Tauben⸗ augen um ſich ſchauen und doch den Mordſtahl auf Könige zucken. Der Anarchismus hat manchen in ſeine Netze gezogen.“ „Maria, die aus der Rede nicht klug wurde, hatte nur das Wort Anarchismus gehört. Es war ihr als müſſe das Herzblut ſtocken, dennoch raffte ſie ſich zuſammen und fragte leiſe: „Ja,“ erwiederte Molski, jedes Wort ſcharf betonend,„er iſt einer dieſer Teufel in Menſchengeſtalt.“ „Das iſt nicht wahr!“ rief Maria mit flammenden Augen. (Fortſetzung folgt.) Arbeſts-Uergebung. No. 3 427. Die Gemeinde vergibt die Tüncherarbeit für die Reparatur am Treppenhaus im Gemeindehaus— bei der Poſt. Angebotsformulare können auf dem Rathaus Zimmer No. 7 in Empfang genommen werden, woſelbſt auch die Bedingungen zur Einſicht offen liegen. Die Angebote ſind bis zum 14. Juni l. Js. beim Ge⸗ meinderat hier einzureichen. Seckenheim, den 7. 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