3 Skſkenheimer Anzeiger Anzeigeblatt für Seckenheim und NRoesheim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 30 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 1.10. Redaktion, Druck und Lerlag von J. helfrich in Seckenheim. An f eigen: Die einſpaltige Petitzeile oder der n Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 50. Samstag, den 22. Juni 1907. 7. Jahrgang Etwas, was jeder wiſſen ſollte. Die Blätter dieſes Buchs ſind ſozuſagen zuſammengerutſcht, in einandergefältelt, zu⸗ ſammengebacken und»geklebt, durcheinander⸗ gekommen, von ihrem urſprünglichen Platz weit weggerückt, ſo daß man ſie zuerſt ſauber aus⸗ einanderfalten, glattſtreichen muß, um leſen zu können, was ſie ſagen wollen. Nachdem man aber dieſe Vorarbeit getan hat, kann man ganz genau leſen, was darin geſchrieben ſteht. Wie aber bei manchem alten Buch die erſten Seiten, das Titelblatt und die älteſten Aufzeichnungen herausgeriſſen ſind, ſo ergeht es uns auch da. Die älteſte Erdſchichte, die urſprünglichſte Er⸗ ſtarrungskruſte der Erde können die Geologen leider nicht feſtſtellen. Wahrſcheinlich, daß ſie nicht zu hochmütig werden, ſonſt könnten ſte auf den Gedanken kommen, ſie hätten ſte ſelbſt gemacht und könnten ſie nachmachen, wenn ſie Amphibien und Reptilien, alle von einer Form und einem Aufbau, wie wir ihn unter den jetzt lebenden Tieren nicht mehr finden. Auch von den Pflanzen treten ſchon einige auf, namentlich Algen. In den Steinkohlenab⸗ lagerungen tritt uns eine Pflanzenwelt entgegen, die wie die damalige Tierwelt von der jetzigen vollkommen verſchieden iſt. Eine ganze fremde Welt hat damals gelebt, als dieſe zweite Ab⸗ lagerung und Erdſchichte ſich bildete, aber doch läßt ſich in ihr ſelbſt eine fortwährende Ver⸗ änderung und Weiterentwickelung beobachten. 3. Dieſem zweiten Zeitalter folgte ein Drittes, das ſich deutlich in drei Unterabteilungen unterſcheiden läßt, die Trias⸗, die Jura⸗ und die Kreideformation. In der Triaszeit muß ganz Deutſchland ein flaches Küſtenland ge⸗ weſen ſein, in dem durch abwechſelnde Hebung und Senkung des Bodens bald ſeichte Meere ſich ausbreiteten, bald große Binnen⸗Seeen Formation will man auch die erſten Spuren von Säugetieren entdeckt haben. —(Fortſetzung folgt.) 77 Aus Nah und Fern. „»Seckenheim, 21. Juni. Verfloſſene Woche war der neue Gouverneur von Kamerun, Herr Geheimrat Dr. Seitz, bei ſeinen hieſigen Verwandten auf kurze Zeit zu Beſuch; von hier aus fuhr derſelbe zur Audienz zum Groß⸗ herzog. Die Hochzeit des Herrn Gouverneurs mit Fräulein Jähns findet am 6. Juli in Berlin ſtatt und ſchon am nächſten Tage lich⸗ ten ſich die Anker des Schiffes, um die Neu⸗ vermählten nach dem fernen Afrika zu bringen. * Seckenheim, 22. Juni. Morgen Sonntag, den 23. Juni findet in Mannheim im Ballhaus die Landesverſammlung der badi⸗ ſchen Gewerbe- und Handwerkervereine ſtatt. wollten. Wir kamen nur die durch Waſſer entſtanden, die zu verſchiedenartigen Ablage⸗ Zu derſelben wurde ſeitens des hieſigen Ge⸗ und Meer bewegten und veränderten und rungen Anlaß gegeben haben. Da wo jetzt die werbevereins der„Vorſtand desſelben, Herr nachher abgelagerten Maſſen. Dieſe älteſte Alpen ſich erheben, muß damals ein Meer ge⸗ Schmiedemeiſter Böhles, delegiert, jedoch haben Schichte werden wir wohl auch niemals er⸗ kennen können, da alle Punkte der Erde im Laufe der geologiſchen Zeiten ſchon viel— fache Umwälzungen und Veränderungen erfahren haben. Man nennt die Geſteine dieſer älteſten Schichte— kryſtalliniſche Schiefergeſteine. Der Gneis ſoll das älteſte Glied dieſer Bildung, Formation oder Schichte ſein. Schon in dieſer aͤlteften Schichte ſoll es lebende Weſen gegeben haben— das Urſchleimtier, das man Eo⸗Zoon nennt, deſſen Ueberreſte man gefunden haben will, das aber nur in den Köpfen gewiſſer Forſcher zu exiſtieren ſcheint. 2. Nach und nach ging dieſe erſte Schichte in die zweite über. In dieſer zweiten Schichte giebt es Grauwacken, Sandſteine, Kalkſteine, Kohlenablagerungen. In ihr giebt es wirklich ſchon viele Verſteinerungen, d. h. verſteinerte Lebeweſen, die zu jener Zeit gelebt und in dieſe Erdſchichte hineingeraten und verſteinert worden ſind. Es ſind Lebeweſen, die den jetzt lebenden gar nicht ähnlich ſind; aber maſſenhaft traten ſie auf; man nennt ſie Strahltiere, Muſchel⸗ und Schneckentiere mit durchweg fremdartigem Ausſehen; ſeltſame Gliedertiere, die ſpäter vollſtändig verſchwinden; eigentüm⸗ liche Fiſche mit oft abenteuerlichen Geſtalten, weſen ſein, denn die Alpen enthalten in ihrem Geſteine ausſchließlich eine Tierwelt, die im Meere lebte, während in den Sandſteinen, Kalkſteinen, Salzſtöcken und im Mergel nur Tiere und Pflanzen der Erde, des Landes ge⸗ funden werden. Der Buntſandſtein in dieſer Schicht iſt 300— 400 Meter dick oder„mächtig.“ Es iſt ein guter Bauſtein von rötlicher Färbung, das Heidelberger Schloß iſt mit ihm gebaut. Im Muſchelkalk giebt es viele verſteinerte Muſcheln, darum heißt er auch ſo. Zu dieſer Schicht gehören auch die Salzſtücke in Baden und Württemberg, die nichts anderes ſind als Ablagerungen und Reſte des Salzwaſſers von Meeren. Im Kuper dieſer Schicht finden wir aus der Pflanzenwelt die ungeheuren Schachtel⸗ halmen— und aus der Tierwelt Fiſche, die mit Lunge und Kiemen zugleich atmen können; am intereſſanteſten aber ſind in dieſer Zeit die Tiere des Feſtlandes. Das ſind lauter Unge⸗ heuer an Plumpheit, Größe und wahrſcheinlich auch an Wildheit und Gefräßigkeit. Man nennt ſie Saurier. Zu ihnen gehört der 5 Meter Nabe Zanklodon, der halb aufrecht geht wie ein änguruh, mit kleinem Kopf, ſehr langem Hals, ungeheuren bekrallten Hinterfüßen und einem Stüͤtzſchwanz. In den oberſten Schichten dieſer auch ſämmtliche anderen Mitglieder Zutritt zu den Verhandlungen. Die Verhandlungen begin⸗ nen punkt 10 Uhr und ſollten beſonders von den Handwerkern, welche die Tätigkeit der Handwerker⸗ und Gewerbevereine das ganze Jahr kritiſteren, nicht verſäumt werden. Hier können dieſelben erfahren, was zur Beſſerſtel⸗ lung der Handwerker geſchieht und empfohlen wird. Montag nachmittag 3 Uhr ſind die Teilnehmer an der Landesverſammlung zu einer Dampferfahrt auf dem Rhein und Beſich⸗ tigung der Hafenanlagen eingeladen. Dieſelbe iſt koſtenlos und wird der Dampfer von der Stadtgemeinde Mannheim bereitwilligſt zur Verfügung geſtellt. Karten zur Dampferfahrt werden nach der Hauptverſammlung am Sonn⸗ tag im Ballhauſe ausgegeben. „Seckenheim, 21. Juni. Das Tabak⸗ ſetzen iſt jetzt ſo ziemlich beendigt und mußten die meiſten Pflanzen infolge der trockenen Wit⸗ terung mit Waſſer geſetzt werden. Letztere Arbeit, welche früher durch das erſchwerte Waſſerfüllen am Neckar und an den Brunnen im Felde recht mühſam war, iſt in den letzten Jahren inſofern leichter, als durch das Ent⸗ gegenkommen des Herrn Brauereibeſitzers Ph. Pfiſterer an deſſen Geſchäft mühelos Waſſer Das schöne Mädchen von Bellemon. Roman von Wilhelm Kunde. Und die dritte Notiz endlich lautete: „Im Laufe des Nachmittags iſt der ker B ö e ee e eee nun erboten, unentgeltlich Ihre Verteidigung hier nach dem Juſtizpalaſt in Gent überführt worden. Trotzdem man über den Termin der Abfahrt großes Stillſchweigen beobachtet, hatten ſich doch hunderte von Perſonen auf dem Platz vor dem Juſtizpalaſt eingefunden und nur das Eingreifen eines großen Polizeiauf⸗ gebotes konnte den Mörder vor Mißhandlungen der wütenden Volksmenge ſchützen.— Es wird jetzt in Gerichtskreiſen angenommen, daß Gruner nach Ausübung ſeiner Tat den Raub ſeinem Komplizen übergeben hat, der ihn in Sicherheit bringen ſollte, indes er ſich ſelbſt unverdächtig davonmachen wollte. Von dem Andern fehlt bisher jede Spur.“ Erwin war im ganzen dreimal vernommen worden und ſeine unſicheren und unbeſtimmten Ausſagen hatten das Netz von Verdachtsgründen eher dichter geknüpft als gelockert. Da führte ein Wärter eines Tages einen elegant ge⸗ kleideten Herrn herein und entfernte ſich wieder. Beſuch bekam. Es war das erſte Mal, daß Erwin Der Eintretende betrachtete den Gefangenen ein Weilchen, dann ſagte er in freundlichem Tone auf Deutſch: „Ich bin der Rechtsanwalt Winter, Herr Gruner; wie Sie aus meinem Namen ſehen, deutſchen Urſprungs. Ihnen ſollte, da Sie mittellos ſind, von Seiten des Gerichts ein Verteidiger geſtellt werden. Ich habe mich zu übernehmen, einesteils weil mich der Fall intereſſiert, und andererſeits, weil mir trotz der ſich häufenden Verdachtsgründe Ihre Schuld noch keineswegs ſo unzweifelhaft erſcheint, wie dem neunmal weiſen 8 Smet. Ich bitte Sie herzlichſt Vertrauen zu mir zu haben und mir alles mitzuteilen, was irgendwie zu Ihrer Entlaſtung dienen könnte. Sie dürfens mir glauben, daß ich es gut mit Ihnen meine; denn ganz abgeſehen von Ihrer Perſon habe ich mehrere Gründe, die mich veranlaſſen, Ihre Verteidigung mit allem Eifer zu führen.“ Auf Erwin machten die freundlichen Worte ſichtlich Eindruck, aber die Erlebniſſe der letzten Zeit hatten ihn mißtrauiſch gemacht. Er witterte eine Falle und antwortete genau ſo unbeſtimmt und unzutreffend wie bisher und der Anwalt entfernte ſich nach einſtündiger Unterredung recht unzufrieden mit dem eigen⸗ artigen Klienten. Rechtsanwalt Winter und Prokureur Smet waren Studiengenoſſen, aber ſchon von Jugend auf verfeindet. Als Winter nun erfuhr, daß Smet zum erſten Male in ſeiner Eigenſchaft als Prokureur in der Knockerſchen Mordange⸗ legenheit fungieren ſollte, hatte er ſich alle Mühe gegeben, die Verteidigung des vermeint⸗ lichen Moͤrders zu bekommen und es war ihm auch gelungen. In den Kreiſen der Richter und Rechts⸗Anwälte war man deshalb auf dieſen Prozeß, der in eine Art Zweikampf zwiſchen Verteidiger und Staatsanwalt aus- laufen mußte, doppelt geſpannt, denn Smet und Winter hatten aus ihrer gegenſeitigen Ab⸗ neigung nie ein Hehl gemacht. ** * Durch den weiten, winderöden Kloſter⸗ garten der Urſulinerinnen zu Paris ſchritt langſam Maria de Knocker. Es war etwa der fünfte Tag ſeit ihrer Abreiſe und ſie hatte noch keine Nachricht von zu Hauſe. Jan lag noch krank, Frau de Knocker hatte ſehr wenig Zeit und wollte auch ihrer Stieftochter den Aufenthalt bei den geliebten Erzieherinnen nicht vergällen. Da ſie wußte, wie lieblos der Ermordete immer gegen Maria gehandelt hatte, glaubte ſie nicht, daß das Mädchen ihm viel nachtrauern werde, wenn ſie auch die Tat noch ſo verabſcheuen mochte. Im übrigen hatte die Frau genug mit Jan und ihren geheimen Be⸗ obachtungen zu tun. Prokureur Smet hatte Maria erſt kom⸗ . v gefüllt werden kann. Seit voriges Jahr iſt nun ſeitens der Gemeindebehörde in dankens⸗ werter Weiſe am neuen Schulhauſe ein Hydrant erſtellt worden, an welchem gegen mäßige Ver⸗ guͤtung in kurzer Zeit Waſſer erhältlich iſt. Daß die Erſtellung des Hydranten Bedürfnis war, beweiſt die ſtarke Benützung desſelben.— Als Seltenheit im hieſigen Tabakgeſchäft kann die Tatſache bezeichnet werden, daß jetzt die letzte Partie Tabak von früheren Jahrgängen verkauft wurde. Während bekanntlich die andern tabakbautreibenden Orte ihren Tabak im Herbſt roh verkaufen, wird derſelbe ſeitens der meiſten hieſigen Pflanzer fermentirt, um höhere Preiſe zu erzielen. Infolgedeſſen kommt es vor, daß der Tabak jahrelang liegt und oft ſeitens der Pflanzer ſelbſt verſteuert werden muß. Daß jetzt ſämmtlicher Tabak verkauft wurde, iſt günſtige Ausſicht für gute Preiſe * Seckenheim, 22. Juni. Die Haupt⸗ probe zu dem am 22. und 23. ds. Mts., abends 8 Uhr im Nibelungenſaale des Roſengartens in Mannheim ſtattfindenden Roſenfeſt fand geſtern abend vor einem geladenen Publikum ſtatt, und haben auch wir einer freundlichen Einladung der Ausſtellungsleitung folgegebend daran teilgenommen. Iſt der Nibelungenſaal an ſich ſchon eine Sehenswürdigkeit ſelbſt, ſo ift er es jetzt doppelt durch den feenhaften Schmuck den ihnen Künſtlerhand angelegt und der obwohl ſehr reichlich, doch nicht überladen wirkt. Nach einleitenden Muſikſtücken folgte der Einzug der Roſenkönigin(Frl. Baſſermann) mit roſengeſchmücktem Gefolge. Nachdem die Roſenkönigin auf dem Throne Platz genommen kommt eine hübſche Schäfergruppe dargeſtellt durch Kinder. Sehr anmutig iſt der Roſen⸗ reigen, getanzt von 60 Damen mit Roſen⸗ reifen, ebenſo der von 60 Knaben und Mädchen getanzte Roſenknoſpenreigen. Hierauf folgte die Maiglöckchengruppe, Huldigung durch Prinzeſſin Mai und Prinz Waldmeiſter. Sodann ſchließt ſich die Huldigung der fremden Blumen: Feldblumen, Goldregen, Kornblumen, Margueriten, Mohn, Stiefmütterchen und Veil⸗ chen an, alle anmutig dargeſtellt in entſprechen⸗ den Koſtümen durch Mannheimer junge Damen. Sehr originell wirkt die Schmetterlingsgruppe und die Huldigung des klaſſiſchen Altertums vor der Roſenkönigin. Recht Anklang findet auch: Singen und Klingen aus Hain und Flur, Geſangseinlage 1. Frühlingsahnung, 2. Heide⸗ röslein, 3. Dornröschen. Beſonders erwähnens⸗ und ſehenswert ſind die während der Geſangs⸗ einlage maleriſch um die Roſenkönigin gruppirten Mädchenblumen und ⸗Knospen bei blendender Beleuchtung. Die Spalten unſeres Blattes ſind viel zu eng, um all das herrlich Darge⸗ botene eingehend zu beſprechen und können wir unſern geſchätzten Leſern und Leſerinnen nur raten, ſich ſelbſt heute oder morgen abend den Genuß dieſer ſelten gebotenen Darſtellung zu verſchaffen. N Seckenheim, 20. Juni. Reſerve⸗ und Landwehrübungen haben ihren Anfang ge— der neuen Ernte. nommen und ſcheint es angezeigt, auf die Familienunterſtützung der zu Friedensübungen einbezogenen Mannſchaften aufmerkſam zu machen. Die Unterſtützung beträgt für die Ehefrau 30 Prozent und für jedes Kind unter 15 Jahren 10 Prozent, insgeſamt aber für die ganze Familie höchſten 60 Prozent des ortsüblichen Tagelohnes. Reſerviſten und Landwehrleute mit mehr als drei Kindern werden alſo dafür geſtraft, indem ſie nur für drei Kinder oder eben nicht mehr als 60 Prozent des ortsüblichen Tagelohnes erhalten. Dieſe Unterſtützung kann ſchon nach dem Tage der Abreiſe des Uebungspflichtigen zur Truppe erhoben werden und iſt nicht als Armenunter⸗ ſtützung zu betrachten. Im Falle einer vor⸗ zeitigen Entlaſſung eines zur Uebung Einbe⸗ zogenen fordert die Behörde den zuviel ge— zahlten Betrag zurück. Der Anſpruch auf Unterſtützung iſt bei der Ortsbehörde zu ſtellen, wo der Einberufene vor der Uebung ſeinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hatte. Das Geſuch um Unterſtützung kann mündlich oder ſchriftlich geſtellt werden; es genügt etwa folgendes Schreiben: An den Gemeindevorſtand von. Ich bin vom... his... zu einer Reſerveübung eingezogen. Ich beanſpruche für meine Familie die ihr zuſtehende Unterſtützung. Meine Familie beſteht aus meiner Frau und ... Kindern. Die Kinder ſind geboren: N. am.., N. am.. uſw.(Datum, Name, Wohnung.)“ Der Anſpruch erliſcht, wenn er nicht ſpäteſtens vier Wochen nach Beendigung des Dienſtes erhoben wird. Mitteilungen aus der Seckenheimer Gemeinderats⸗Sitzung. (Vom 12. und 18. Juni 1907.) 14 Anzeigen über abgeſchloſſene Fahrnis⸗ verſicherungsverträge bleiben unbeanſtandet. 2 Anträge auf Ermäßigung von Zahlung an Beiträge zu den Koſten der Wiederherſtel— lung des Riedwegs wurde abſchlägig verbe— ſchieden. Dem Joſef Koger wird der Anſchluß ſeines Anweſens in der Schloßſtraße an die Kanaliſation geſtattet. Die Lieferung einer Betriebsuhr für das Rheinau-Schulhaus wird an C. Theod. Wag⸗ ner in Wiesbaden übertragen. Dem Bezirksbaukontrolleur Hecht in Mann⸗ heim wird die Bauleitung für den Schulhaus⸗ neubau in Rheinau übertragen. Den Eintritt des Ingenieurs Franz in Mannheim an Stelle des Fabrikanten H. Bolze in das Jagdverhältnis des 3. Jagdbezirks wird zugeſagt. Bezüglich dem Geſuch der Aktiengeſellſchaft für Anilinfabrikation in Berlin um Verlän⸗ gerung der Friſt zur Errichtung einer Filial⸗ fabrik auf Gemarkung Brühl bis 14. Juli 1909 wurde entſprochen. 4 Grundſtücke in Seckenheim und 1 Grundſtück in Rheinau werden amtlich geſchätzt. * Die Holzbedarfsliſte für das Jahr 1908 wird aufgeſtellt. Die Lieferung von Hafer wird an Kaufmann Joh. Friedel dahier übertragen. 1 Reklamationsgeſuch wurde nicht verbe⸗ ſchieden. Dem Adam Biegel, Signalwärter in Schwetzingen wird die Wohnung beim Schulhaus in der Friedrichſtraße vermietet. 1 Geſuch um Aufnahme in den badiſchen Staatsverband wird zugeſagt. Zur Feier der Kirchweihe in dieſem Jahre wird der dritte Sonntag im Monat Oktober gewählt. Ein Befreiungsgeſuch vom aktiven Militär⸗ dienſt wird verbeſchieden. Dem Jakob Reinhard werden die Tüncher— arbeiten im Gemeindehauſe übertragen. Die Maurer-, Spengler⸗, Zimmer ⸗, Stein⸗ hauer- und Schmiede-Arbeiten für den Schul— hausneubau in Rheinau wurden vergeben. Herr Gemeinderat Karl iſt zum Mitglied der Ortsbaukommiſſion dahier ernannt. Die vorliegenden Rechnungen werden ge— prüft und zur Zahlung angewieſen. Vermiſchtes. Mannheim, 18. Juni. In der am 1. Juli beginnenden Schwurgerichtsperiode des 3. Quartals kommt aller Vorausſicht nach die Anklageſache gegen den Mörder Ronellenfitſch zur Verhandlung, der bekanntlich am Faſt⸗ nachtmontage in ſeiner Wohnung ſeine Frau und zwei Kinder durch Stiche in den Hals tötete. Ronellenflitſch war zur Beobachtung ſeines Geiſteszuſtandes in die Klinik nach Heidelberg verbracht worden. Nach dem ganzen Benehmen des Angeklagten dortſelbſt ſoll jedoch kein Anlaß zu der Annahme vorliegen, daß er die Tat in einem Zuſtande krankhafter Störung ſeiner Geiſtestätigkeit beging. Von Reue über ſeine Tat ſoll der Mörder bis jetzt keine Spur gezeigt haben; in mehr ironiſchem als teil⸗ nahmsvollem Sinn ſoll er ſich kürzlich erkundigt haben, ob ſeine Kinder auch Kreuze erhalten hätten. R. befindet ſich ſeit 8 Tagen wieder hier in Unterſuchungshaft. Stupferich, 20. Juni. Einem be⸗ trunkenen Radfahrer von Stupferich, der bei Kleinſteinbach im Straßengraben eingeſchlafen war, wurde dort das Rad geſtohlen. Aber Betrunkene haben oft unverdientes Glück. Der Dieb verlor ſeine Brieftaſche, in der zwei Hundertmarkſcheine ſteckten, und dieſe ſind dem Stupfericher nun gerade ſo lieb als ſein Stahlrößlein. Von der Bergſtraße, 18. Juni. Die Kirſchenernte iſt ſo ziemlich vorüber, aber, wie bereits früher berichtet, ſehr gering ausge⸗ fallene Der Ausfall an Einnahmen, auf die von allen Landwirten ſchon lange gerechnet wurde, iſt daher ſehr empfindlich und mancher Geſchäftsmann muß ſich eben mit dem Troſt auf beſſere Zeiten zufrieden geben. Im Preis haben ſie ſo ziemlich Stand gehalten, unter 25 miſſariſch vernehmen laſſen wollen, ſich aber ſchließlich überlegt, daß ein perſönliches Verhör bei ihrer Rückkehr, die ja ſowie ſo bald er⸗ folgen ſollte, noch nicht zu ſpät ſei und auf Bitten Frau des Knockers auch von einer Be⸗ nachrichtigung Abſtand genommen. Zeitungen las man im Kloſter nicht und ſo war das Mädchen ganz ahnungslos Aber recht froh war ſie doch nicht; denn auch hier hatte ſie den Frieden nicht gefunden, den ſie begehrte. Auch hier machte ſich jetzt der Streit der Welt bemerkbar. Die franzoöſiſche Regie— rung hatte juſt ihre Maßnahmen gegen die Ordensniederlaſſen getroffen und die erſten, welche dem Geſetz gegen die Kongregationen weichen mußten, waren die Urſulinerinnen in Paris. Die Schweſtern rüſteten ſich, die Stätte, wo ihre Vorgängerinnen mehrere hundert Jahre gelebt, gelehrt und gelitten hatten, zu verlaſſen und außer Landes zu ziehen. Es waren trübe Stunden, die Maria an dem ihr in der Erinnerung ſo liebenden Orte verlebte. Aber nicht nur der Abſchiedsſchmerz der Schweſtern ging ihr nahe, nein ſelbſt in dieſen Räumen, wo die irdiſche Liebe kein Heim finden darf, trat ihr doch das Bild jenes Mannes wieder vor die Augen der, wie kein anderer, zu ihrer Seele geſprochen hatte. Sie hatte keine Ahnung von Erwins Schickſal, aber ſie beunruhigte ſich ſeinetwegen, hatte er ihr doch bei ihrem kurzen Aufenthalte in Brüſſel eine Andeutung über Gefahren gemacht, von denen er bedroht ſei. Im Hintergrund dis Kloſterparkes 2 ſich eine alte Kapelle, wo Maria ſchon als Kind oft in ſtiller Andacht geweilt hatte. Auch heute wollte ſie ſich wieder dahin begeben, aber ſie hatte noch nicht den weiten Laubengang durchſchritten, als eine dienende Schweſter auf ſie zukam und ihr mitteilte, daß ein Herr ſich angemeldet, der ſie zu ſprechen wünſche. Maria erſchrak und errötete. Ein frohes und doch wehes Gefühl durchzog ihre Bruſt. Mit pochendem Herzen folgte ſie der Schweſter, die ſie in den Beſuchraum führte. Es war ſonſt Sitte im Kloſter, daß die weiblichen Gäſte— und nur ſolche gab es— ſich für die Zeit ihres Beſuches der Haus⸗ ordnung unterwarfen, und dieſe verlangte, daß kein männlicher Beſuch ohne Aufſicht empfangen werde. Aber heute in der Aufregung gab man nicht ſo ſtreng darauf acht und die Schweſter verließ den Beſuchraum ſofort wieder, als ſie Maria hineingeführt hatte. Es war der Rechtsanwalt Winter, der Verteidiger Erwins. Er ſtellte ſich dem Mädchen mit vollendeter Höflichkeit vor und unterrichtete ſie in ſchonenden Worten über den Mord ihres Oheims und die Gefangennahme Erwins denn er hatte vorher Erkundigungen eingezogen und in Erfahrung gebracht, daß man Maria noch nicht benachrichtigt hatte. Es dauerte geraume Zeit, bis Maria ſich in das Ungeheuerliche gefunden hatte und taktvoll gewährte der Rechtsanwalt ihrem Schmerz und ihrer Beſtürzung Raum. Als ſie ſich etwas gefaßt hatte, fuhr er aber fort: „Sie werden erſtaunt ſein, mein Fräulein, daß ich Sie hier aufſuchte, aber ich hege die feſte Abſicht, nach dem Verbrechen, dem Ihr unglücklicher Oheim zum Opfer gefallen iſt, ein zweites— ein Juſtizverbrechen— zu verhüten das ſich gegen Erwin Gruner zuſpitzt.“ „Herr Gruner iſt nicht der Mörder, kann es nicht ſein,“ ſagte Maria angſtvoll, aber beſtimmt. Die Sorge um den Freund ihres Herzens hatte den Schmerz über den Verluſt ihres Oheims, der ihr ja nie nahe geſtanden hatte, augenblicklich verſcheucht. „Ich freue mich, daß Sie meiner Meinung ſind,“ erwiderte Winter,„aber wir ſind im ganzen Königreich wohl außer dem Beſchul⸗ digten ſelbſt die einzigen, die dieſe Anſicht ver⸗ treten. Wollen Sie mir nun, mein Fräulein, mehrere eingehende Fragen geſtatten. Ich werde vielleicht etwas indiskret erſcheinen und darum bitte ich, nicht zu vergeſſen, daß ich Gruners Verteidigung bin und nur das Beſte jenes Armen im Auge habe.“ (Fortſetzung folgt.) — — Hauptmann:„Kerls, das Karree, das ihr gebildet habt, ſieht ja aus wie ein Schweine⸗ ſtall! Laßt mich mal raus!“ 1 ö 1 — Unteroffizier(beim Marſchieren zu einem Rekruten):„Sie wollen Schauſpieler ſein: Sie können ja nicht einmal richtig auftreten!“ 1 Pfg. das Pfund kamen ſie nicht herunter. Kommende Woche dürfte mit dem Abnehmen der Johannisbeeren begonnen werden, denn ſie haben ſich ſchon gefärbt. Auch hier iſt es ähnlich wie bei den Kirſchen; ſie hängen zum Teil ſehr dünn und es gibt bei weitem nicht ſo viel, als in ſonſtigen Jahren. München, 20. Juni. In einer Kies⸗ grube bei Dachau wurde ein Bauernſohn und ein Dienſtknecht von herabſtürzenden Sand⸗ maſſen getötet. Neuſtadt a. H., 20. Juni. Im hieſigen Güterbahnhof ſtieß ein Militärſonderzug auf zertrümmert. Der Rangierzug entgleiſte. Viele Soldaten und Pferde wurden leicht verletzt. — Bei Hötensleben(Braunſchweig) überfielen zwei galiziſche Arbeiter einen Boten, nahmen ihm 700 Mk. ab, durchſchnitten ihm den Hals und warfen den Körper in einen Bach. Die Mörder entkamen. Berichtigung. Einen eigenartigen Schabernack hat ſich der Druckfehlerteufel in der letzten Mittwochs⸗ nummer unſeres Blattes geleiſtet. Aus„Fuß⸗ ballgeſellſchaft Seckenheim“ hat er ruhig„Frei⸗ meraden“ anſtatt„Vereinsmitglieder“ zur Ver⸗ ſammlung ein. Dieſer loſe Streich des Schel⸗ men iſt um ſo ärgerlicher, als er die zum allgemeinen Wohl gegründete Freiw. Feuerwehr zum Sportsverein machen will. Brief kaſten. Herrn V. hier. Sie haben alle beide nicht recht. Deutſchland hat 540 418 qkm und Kamerun 493 600 qm, letzteres iſt alſo größer wie das ganze Königreich Preußen, welches 348 355 qkm mißt. Colksbad Seckenheim. einen Rangierzug. Mehrere Wagen wurden willige Feuerwehr“ gemacht und läd die„Ka— Heute und Morgen für Männer geöffnet. Bekanntmachung. Nr. 3 777. Inſektengift zur Vertilgung der Baumſchädlinge iſt eingetroffen und wird an Reflektanten unentgeltlich verabreicht. Seckenheim, 19. Jun 1907. gürgermeiſteramt Volz. Totengräber⸗Stelle. Den Totengräberdienſt betr. No. 3836. Durch das Ableben des Totengräbers Volz iſt eine Totengräber⸗Stelle zur Neu-Beſetzung freigeworden. Bewerber evang. Konfeſſion werden gebeten, ſich binnen 8 Tagen beim Buͤrgermeiſteramt dahier zu melden. Seckenheim, den 18. Juni 1907. Gemeinderat: Ratſchreiber Volz. Ritter. Zwangs⸗Oersteigerung. Nr. 7689. Im Wege der Zwangsvollſtreckung ſoll das in Hecken heim belegene, im Grundbuche von Seckenheim zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungsvermerkes auf den Namen des Georg Jakob Sponagel, guchbinder in Seckenheim eingetragene, nachſtehend beſchriebene Grundſtück am Mittwoch, den 14. Auguſt 1907, vormittags 9 Uhr durch das unterzeichnete Notariat im Rathauſe zu Seckenheim ver⸗ ſteigert werden. Der Verſteigerungsvermerk iſt am 25. Mai 1907 in das Grund⸗ buch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchamts, ſowie der übrigen das Grundſtück betreffenden Nachweiſungen, insbeſondere der Schätzungsurkunde iſt jedermann geſtattet. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, ſoweit ſie zur Zeit der Ein⸗ tragung des Verſteigerungsvermerks aus dem Grundbuch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens im Verſteigerungstermine vor der Aufforderund zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerſpricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls ſie bei der Feſtſtellung des geringſten Gebots nicht berückſichtigt und bei der Verteilung des Verſteigerungs⸗ erlöſes dem Anſpruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nach⸗ geſetzt werden. Diejenigen, welche ein der Verſteigerung entgegenftehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuſchlags die Auf⸗ hebung oder einſtweilige Einſtellung des Verfahrens herbeizuführen, wid⸗ rigenfalls für das Recht der Verſteigerungserlös an die Stelle des ver⸗ ſteigerten Gegeaſtandes tritt. 8 Beſchreibung des zu verſteigernden Grundſtückes: Grundbuch von Leckenheim, Band 42, Heft 23, Beſtandsverzeichnis J. Ordnungs⸗Zahl 1, Laufende Nummer der Grund⸗ ſtücke im B.⸗V. I 3, Lagerbuch⸗Nummer 220, Flächen⸗Inhalt 4 a 08 qm Hofraite mit zwei⸗ ſtöckigem Wohnhaus, Scheuer, Schopf und Stäl⸗ len, ſowie Hausgarten an der Hauptſtraße Schätzung 12000 Mk. Mannheim, den 17. Juni 1907. Großh. Notariat IN als Vollſtreckungsgericht. greunig. Woſſtaltgcelts- 8 mne be Geld-Lotterie Samstag, den 22. Juni, abends für Badische Invaliden 9 Uhr Aehung schon 9. juli 1907 robe. Hing⸗ 2928 Baargewinne ohne Abzug Um vollzähliges pünktliches Er⸗ 44,000 Mark ſcheinen bittet 1. Hauptgewinn Der Vorſtand. 20,000 Mark...— 24,66 Hat J. Apfelwein Los 1 M. Narbe u. 44g 10 fi verſendet in Gebinden von 50 Liter versendet das General- Debit Stürmer, Strassburg. E) an aufwärts zu 28 Pfg. pro iter (an Unbekannte gegen Nachnahme) die Apfelweinkeltetel von Gg. Ph. Ullrich, 2 Jade er neee eee be Notenpapier, Violinſaiten Kolophonium J. Helfrich. empfiehlt Freiwillige Grundstücks-Versteigerung. Auf Antrag der Erben des Landwirts Johannes Gruber von Feckenheim ſollen die nachverzeichneten Grundſtücke der Gemarkung Seckenheim: 1. Lagerbuchnummer 1725, 7 Ar, 72 Quadrat⸗ meter Ackerland im Niederfeld, Herrengarten Anſchlag Mk. 475 Lagerbuchnummer 3021, 12 Ar, 14 Quadrat- meter Ackerland im Mittelfeld hinter den Dorf⸗ gärten Anſchlag Mk. 1200 3. Lagerbuchnummer 3962, 10 Ar, 26 Quadrat⸗ meter Ackerland im Oberfeld, Häuſemerfeld Anſchlag Mk. 600 4. Lagerbuchnummer 14519; 4 Ar, 96 Quadrat⸗ meter Ackerland im Kloggenheimerfeld bei dem Eichwäldchen Anſchlag Mk. 350 Mittwoch, den 26. Juni 1907, Vormittags 9˙½% Uhr im Nathaus in Heckenheim öffentlich verſteigert werden. Verſteigerungsgedinge können auf diesſeitiger Notariatskanzlei ein⸗ geſehen werden. Mannheim, den 14. Juni 1907. Großh. Notariat LX: Breunig. d am 25...— an Hochfeine Rennräder Mk. 120.— an, Fahrradzubehörtelle ſtaunend billig Fahrradreparaturen ſtaunend billig P.& H. Edelmann, Mannheim, D 4, 2, Tel. 1416. 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