Anxeigeblatt für Seckenheim und Nvesheim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 30 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 1.10. Redaktion, Druck und Verlag von J. helfrich in Seckenheim. . Anzeigen: Die einſpaltige Petitzeile oder der n Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 61. Mittwoch, den 31. Juli 1907. 7. Jahrgang Etwas, was jeder wiſſen ſollte. (Schluß.) Ilvesheim iſt wieder ſchwieriger zu erklä⸗ ren. Es kann auch von lub herkommen mit dem Artikel y hieße es ylub, Ilubesheim, Ilbesheim; es giebt auch ein galliſches Wort ailbhin, Kieſel Kies; das würde auch nach der Oertlichkeit paſſen, ebenſogut wie die Benen⸗ nung von der Krümmung des Neckars, der gerade da die größte Krümmung macht. In einer Urkunde des Kloſters Lorſch vom Jahre 786 heißt es Ulvinisheim, darin könnte ſogar der Name Ulpia verborgen, wenn man nicht wüßte, daß die Mönche die Namen gerne latiniſiert haben, weil ſie mit Vlubes nichts anzufangen wußten, haben ſie Ulvinis daraus gemacht; von einem Eigennamen ſcheint es am allerwenigſten herzukommen. Auch hat kein einziges Dorf in der Umgegend ſeine Benen⸗ nung von einem Eigennamen, wahrſcheinlich auch Mannheim nicht, ſondern alle von der Lage oder Ortsbeſchaffenheit; in der Nähe von Ilvesheim befand ſich ein ausgegangener Ort namens Hohenſtadt, der ebenfalls in Lor— ſcher Urkunden erwähnt wird und ganz gewiß von ſeiner Lage den Namen hatte. Wenn nun aber ſo viele Namen in unſerer Gegend keltiſchgalliſchen Urſprungs ſind und meiſtens die Beſchaffenheit der Oertlichkeit zur Namen⸗ gebung mitgewirkt hat, dann iſt es nicht abzu⸗ weiſen, auch unſer Seckenheim aus dem Kelti⸗ ſchen zu erklären. Nun heißt aber im galliſchen seac und secc, verwandt mit dem lateiniſchen siccus, ſo viel als ausgetrocknet, trocken gelegt, geneigt zum Eintrocknen. Deshalb behaupte ich: als der Neckar nach und nach ſeinen rich⸗ tigen Lauf erhielt, wurden zwiſchen ſeinen Läufen trockene Stellen freigelegt, die der Neckar ſelbſt mit ſeinen früheren Ablagerungen erhöht hatte; um dieſe Erhöhungen mußte er ſeine Windungen machen. Auf ſolchen trocken gelegten, größeren oder kleineren Anhöhen und Flächen wurden dann die erſten Hütten, Wohn⸗ ſtätten, Dörfer von den erſten Anwohnern erbaut. Eine der größten Anhöhen und Flächen dieſer Art mag unſer Terrain geweſen ſein und erhielt deshalb auch den Namen von dieſer Trockenlegung. Bei den Kelten dürfte unſere älteſte Anſiedelung, alſo in vorgeſchicht⸗ licher Zeit etwa Seacan oder Secana geheißen haben. Das volkstümliche„Seckene“ wäre dann die direkte Ableitung von Secana, ohne die Endſtelle heim. Als nämlich die Franken ſich ſpäter nach Abzug der Kelten, Gallier, Römer, Allemannen in dieſer Gegend niederließen, wer— den ſie den Namen mit Beibehaltung der wohl ſchon ihnen unverſtändlichen Grundſilbe seco Sekkanaheim genannt haben. In Lorſcher Urkunden heißt Seckenheim, ſeit 823 oft genannt, Sickenheim oder Siggenheim, wie wenn noch die Erinnerung an siccus gleich sec, seac nachwirkte. Es giebt noch andere Namen, die von derſelben Wurzelſilbe abgeleitet ſind, z. B. Seckach, das heißt die austrocknende Bach, was heute noch zutrifft, ſoviel als Dürrenbach, welcher Name auch vorkommt. Denſelben Namen führt die ſtolze Seine bei Paris, die zu Römerzeiten Sequana hieß und von den Kelten wohl auch ähnlich genannt wurde. Dieſe Namengebung von Seckenheim uſw. ſtelle ich zur Diskuſſion. Andere Erklärungen wollen alle dieſe Namen von Eigennamen ableiten; Schriesheim gleich Heim des Schrieſo, Heddes⸗ heim gleich Heim des Hettino, Ilvesheim gleich Heim des Ilbo, Seckenheim gleich Heim des Secko, Mannheim gleich Heim des Manno; aber wenn man ſo erklären will, ſo muß man erſt nachweiſen, daß dieſe Namen alle wirklich exiſtiert haben, was ich von den meiſten bezweifle. a Wir haben nun die Geſchichte unſerer Gegend bis an die Grenze der geſchichtlichen Zeit herabgeführt, denn nach den Kelten kamen die Gallier, Römer und von ihrer Zeit an wiſſen wir aus geſchriebenen Quellen, wie es in unſerm Lande und in unſerer Gegend aus⸗ ſah und wie es der Bevölkerung dieſer Gegend ergangen iſt, die zu allen Jahrhunderten an dem Gang der großen Geſchichte teilgenommen hat. Einen langen Weg gaben wir miteinan⸗ der zurückgelegt durch die Dunkelheiten der Urgeſchichte und der Vorzeit hindurch, allein erleuchtet durch die zwei Faceln der Geologie und der Praehiſtorie. Es möge uns dieſer Weg nicht gereuen, ſondern erfreuen. Aus Nah und Fern. J Seckenheim, 30. Juli. Die vom Männergeſangverein beim nationalen Geſangs— wettſtreit in Mannheim errungenen Preiſe ſind von heute ab im Schaufenſter des Herrn Ed. Merklein ausgeſtellt. Der vom Fürſten zu Fürſtenberg geſtiftete Ehrenpreis, ein ſilberver⸗ goldeter Deckelkrug, iſt ein Prachtſtück und wird allgemeine Bewunderung erregen. Für Freunde des Geſangs wird es zweifellos von Intereſſe ſein, die Chöre, mit welchen die Preiſe errungen wurden, zu hören, wozu ſich beim Gartenfeſt am kommenden Samstag Gelegenheit bietet. Mannheim, 29. Juli. Der 45 Jahre alte verheiratete Hilfsarbeiter Philipp Beer wurde heute nacht von einem Paſſanten durch Meſſerſtiche in die linke Wange und in die Unterlippe ſchwer verletzt. Der Täter hatte die Frau des letzteren angerempelt, was ſich der Ehemann verbat. Hierüber kam es zu Tätlichkeiten. Der Täter ging flüchtig, wurde aber ſpäter feſtgenommen.— Ertrunken iſt am Samstag im Verbindungskanal hier der 16 Jahre alte Nieterlehrling Guſtav Maier. Er wollte von einem Krahnenſchiff aus in einen daneben liegenden Nachen ſpringen. Da dieſer Nachen im gleichen Augenblick von einem Mit⸗ arbeiter ſeitwärts geſchoben wurde, ſprang Maier auf das Seitenbord, fiel rücklings in das Waſſer und geriet unter das Krahnenſchiff, ſodaß ihm keine Hilfe 21 werden konnte. Sandhauſen(A. Heidelberg), 28. Juli. Auf dem Bruchhäuſerhof bekamen am Samstag abend drei Knechte Streit miteinander. Als der eine der ai, nach Hauſe gegangen war und ſich zur Ruhe begeben hatte, über⸗ fielen ihn dort die zwei andern und brachten ihm ſo ſchwere Verletzungen bei, daß an ſeinem Aufkommen gezweifelt wird. Aus dem Odenwald, 29. Juli. Der „Weinh. Anz.“ berichtet:„Ein junger Marine⸗ offizier war dieſer Tage in einem Gaſthauſe abgeſtiegen. Er trat als Gentleman auf, hatte Geld, viel Schneid, aber ſonſt nichts weiter. Sein Schneid ging ſogar ſoweit, daß er auf der Dorfſtraße den Dorfpoliziſten hart anfuhr, als ihn dieſer nicht militäriſch grüßte. Der Poliziſt nahm erſchrocken ſeine Hacken zuſam⸗ men, und ſtellte ſich, ſo gut es ging, in militä⸗ riſche Poſitur. Der junge Seeoffizier war ſehr ſtolz auf ſeine Achſelſtücke, die mit ihrer hohen Rangbezeichnung gar nicht recht zu ſeinem bartloſen Jünglingsgeſicht paſſen wollte. Da Das schöne Mädchen von Bellemon. Roman von Wilhelm Kunde. Präſident und Prokurator nahmen von dem überreichten Formular Einſicht; dann aber erwiderte der Präſident:— „Die überreichte Depeſche iſt ziemlich be⸗ deutungslos. Wenn ſich die engliſche Ange⸗ legenheit zu Gunſten des Angeklagten erledigt, ſo kann es dieſem ja zur Beruhigung dienen, auf den Gang unſerer Verhandlung aber übt es ganz und gar keinen Einfluß. Der uns vorliegende Tatbeſtand iſt ein ſo in ſich abge⸗ ſchloſſener, daß er von früheren Strafvergehen des Angeklagten kaum berührt wird.“ In dieſem Augenblicke traf ein Depeſchen⸗ bote ein, der Winter ein Telegramm überreichte. Der Rechtsanwalt erbrach es, überflog die Zeilen und überreichte in der Freude ſeines Herzens über die unerwartet günſtige Botſchaft dem Ueberbringer ein blankes Goldſtück als Trinkgeld. Die kleine Szene wurde viel beobachtet und erweckte nicht geringe Aufmerkſamkeit. Winter warf dem Angeklagten einen be— geiſtert aufmunternden Blick zu und erhob ſich, indem er ſich an das Gericht wendete. Mit leiſer ruhiger Stimme ſagte er: ö„Auf Grund einer mir ſoeben zugegan⸗ genen äußerſt wichtigen, ja für den Verlauf des Prozeſſes geradezu entſcheidungsvollen Mit⸗ teilung beantrage ich eine Vertagung der Verhandlung und ſtelle das mir übermittelte Telegramm gleichzeitig nur geneigten Verfügung des Gerichts.“ Eine allgemeine Spannung folgte dieſen Worten. Im Publikum und auf den Zeugen⸗ bänken machte ſich eine geradezu nervoͤſe Un⸗ ruhe geltend, als der Präſident das Telegramm durchlas. Auf keinen aber hatte der Vorfall einen ſo großen Eindruck gemacht, als auf Jan, der neben ſeiner Mutter geſeſſen hatte. In beinahe verzweifelter Erregung war er aufgeſprungen und hatte ſeine hohe Geſtalt emporgeregt, wie als wenn er verſuchen wollte, Einblick in das ſenſationelle Dokument zu nehmen. Seine wie aller übrigen Neugierde ſollte aber bald be⸗ friedigt werden, denn ruhig begann der Präſident nach kurzer Zeit: „Ich glaube, daß das Gericht dem Antrag des Herrn Verteidigers entſprechen muß. Das mir übergebene Telegramm, das uns der Herr Verteidiger vielleicht noch erläutern wird, kommt aus Zee⸗Brügge und hat folgenden Inhalt: „Molski verhaftet, als er ſoeben ver⸗ kleidet an Land gehen wollte. Haben ihn von Berlin aus verfolgt. Ihre Fährte war die richtige. Er hat verſucht, ſich wieder nach Belgien zu ſchmuggeln, da ihm in Deutſchland der Boden zu heiß iſt. Daß er der Mörder iſt, unterliegt keinem Zweifel, denn er hat in Berlin wertvolle Sachen verkauft, die dem alten de Knocker gehörten. Treffe binnen kurzem in Gent ein. Sandte das Telegramm nur um weiteres Unheil zu verhüten. Schultze.“ Die Verleſung des Telegrammes machte einen verſchiedenartigen Eindruck. Am größten war die Wirkung auf die Zuſchauer. Eine ganze Anzahl von ihnen hatte ſchon nach den wenigen Worten ihre Meinung geändert. Augen, die Erwin eben noch haßerfüllt angeblickt hatten, ſahen jetzt freundlich grüßend zu ihm herüber. Anders war es am Richtertiſch, wo man derartigen Zwiſchenfällen gegenüber eine größere Gemütsruhe bewahrte. „Wollen Sie uns eine nähere Erläuterung geben“, wandte ſich der Präſident an Winter „Gern“, erwiderte dieſer.„Herr Schultze iſt ein Detektiv und von mir beauftragt worden, die Fährte des nach meiner Meinung wirklichen Mörders aufzuſpüren. Meine Herren, für die Anklage ſtand von vornherein feſt, daß auf Grund von— verzeihen Sie den harten Ausdruck— beinahe tölpelhaften Indizien nur mein Klient die abſcheuliche Tat begangen haben kann. Die Anklage hat ſich nicht einmal die Mühe gegeben, zu prüfen, ob von den andern in Betracht kommenden Perſonen eine der Täter geweſen ſein kann. Nach meiner Meinung kann es keinem Zweifel unterliegen, N* 5 . 90 f ö 0 „ VWVVTVFVVVVTVVTUFPVUVVVTVUTFUUUVETTTTETETE!TEETETET—TT R. W 2 8 eines Tages ſchien es ihm, daß auch einige Bewohner des Dorfes ein Haar in dieſem Kontraſt gefunden hatten und war von der Stunde an verſchwunden. Doch nicht ganz. Im nächſten Dorfe tauchte er wieder auf und ſetzte dort die Herzen der Dorfſchönen in Flam⸗ men, bis ihm auch hier der Boden zu heiß ſchien. So ſoll es der Herr Pfeudooffizier, denn um einen ſolchen handelte es ſich, etwa 14 Tage ungeſtört vor der Polizei getrieben haben, bis ſeine Spur endlich verſchwand. Wie nachträglich verlautet, ſoll es ſich um eine Wette gehandelt haben, die in Mannheim geſchloſſen worden iſt. Der bartloſe junge Mann ſoll gewettet haben, 14 Tage im Oden⸗ wald als hoher Offizier ſich aufzuhalten, ohne ſich von der Polizei erwiſchen zu laſſen. Die Wette hat er anſcheinend alſo gewonnen. Die Hauptleute von Köpenick ſterben nicht aus.“— Ob die Geſchichte wahr iſt, laſſen wir dahin⸗ geſtellt. Heidelberg, 28. Juli. Die Straf⸗ kammer hat geſtern Frau Ritzhaupt von Wies⸗ loch wegen grober Mißhandlung und ſchwerer Körperverletzung ihres Stiefſohnes, des Hjähri⸗ gen Ludwig Ritzhaupt, zu einem Jahr Gefäng⸗ nis verurteilt. Der Vater Ludwig Ritzhaupt, Taglöhner, der ſich an der Mißhandlung ſeines Kindes beteiligt hat, erhielt 2 Monate Gefäng⸗ nis. Frau Ritzhaupt wurde ſofort zur Ver— büßung der Strafe abgeführt. Pforzheim, 28. Juli. Geſtern nach⸗ mittag hat der 16jährige Lehrling Schleich ſeinem Lehrherrn Schäfer 15300 Mk. unter⸗ ſchlagen, die er auf einer Bank erhob und iſt flüchtig gegangen. Bis jetzt fehlt jede Spur. In ſeiner Begleitung befindet ſich der 17 Jahre alte Kaufmannslehrling Fritz Tumulka aus Beuthen. München, 29. Juli. Geſtern Abend gegen 9 Uhr feuerte ein Maurer durch die offenſtehende Tür eines Cafes im Weſtend⸗ viertel mehrere Schüſſe auf die anweſenden Gäſte ab, von denen einer getötet wurde. Der Täter entleibte ſich dann ſelbſt. München, 29. Juli. In einer Mini⸗ ſterial⸗-Bekanntmachung über die Automobil— Tourenfahrt heißt es: Die Erfahrung habe gezeigt, daß Zuverläſſigkeitsfahrten leicht in Schnellfahrten ausarteten und durch die An⸗ häufung vieler Fahrzeuge den öffentlichen Verkehr ſtörten. Die Genehmigung zu ſolchen Veran⸗ anſtaltungen in Bayern werde deshalb verſagt, weil ſie geignet ſind, den öffentlichen Verkehr zu ſtören. Von der Nahe. Eine originelle Wette kam in dem am rechten Ufer der Nahe gelege— nen Oertchen Weiler zum Austrage, gelegent— lich der Kirchweihe. Ein junger Mann ging die Wette ein, ein Dutzend Schweinekotelette zu vertilgen. In Anweſenheit einer größeren Geſellſchaft begab er ſich an das große Werk. Ein ganzes Brot und 4 Schoppen Wein gingen den gleichen Weg. Der junge Mann hatte 50 Mark verdient. 2 2 Nacht wollte der Schutzmann Weber eine unter polizeilicher Aufſicht ſtehende Frauens⸗ perſon wegen Nichtgeſtellung feſtnehmen und wurde dabei von dem Zuhälter Menzel ange⸗ griffen. Der Beamte gab in der Notwehr einen Schuß ab, der den Zuhälter ſofort tötete. Paris, 29. Juli. Prinz Orloff wurde geſtern, als er in ſeinem Automobil von Fon⸗ tainebleau nach Paris zurückkehrte, durch einen Steinwurf verlezt. Der Stein wurde von einem Unbekannten gegen das Automobil ge⸗ ſchleudert und traf den Prinzen an den Mund und zerſchlug mehrere Zähne. Eine Unter⸗ ſuchung iſt eingeleitet. Mailand, 27. Juli. In Urio bei Intra(Lago Maggiore) wurde eine Anzahl Studenten, die morgens nach den Alpen auf⸗ gebrochen waren, auf dem Marſche von einem heftigen Gewitterſturme überraſcht. Der Blitz ſchlug mitten unter die Schar ein und tötete auf der Stelle den 26jährigen Alphons Tol⸗ meiſter aus Eichsfeld und den 18jährigen Auguſt Urban aus Tilſit. Fünf andere Stu⸗ denten wurden verletzt. Madrid, 28. Juli. Der Hauptmann Kindelan, welcher mit dem Ballon„Maria Thereſta“ in Valenzia aufgeſtiegen und nach dem Meere verſchlagen worden war, berichtet dem Madrider Aero-Klub über ſeine Auffindung folgendes: In der Nacht nach ſeinem Aufſtieg flog der Ballon über dem Mittelländiſchen Meere, um ½7 Uhr morgens ſichtete Kindelan das Schiff„Goya“, das auf ſeine Hilferufe den Ballon zu erreichen ſuchte, doch waren alle Bemühungen vergeblich. Der Ballon wurde ſodann nach den Balearen und dem Löwen⸗ Golf und um die Mittagszeit wieder nach dem Süden getrieben. Infolge des Gasverluſtes ſank der Ballon, ſo daß er die Meeresfläche berührte. In dieſer gefährlichen Lage blieb Kindelan bis ½8ð8 Uhr abends. Der Ballon wurde immer flacher, ſo daß Kindelan beſchloß, den Korb zu verlaſſen. Er legte die Rettungs⸗ gürtel an und ſprang ins Waſſer. Nachdem er faſt drei Stunden geſchwommen war, wurde er von dem engliſchen Dampfer„Weſtpoint“, der zu ſeiner Rettung ausgeſchickt worden war, erblickt und vollſtändig erſchöpft an Bord ge⸗ hoben. Kindelan hatte ſeit ſeinem Auffſtiege weder etwas gegeſſen, noch etwas getrunken. Auch der Ballon wurde von der„Weſtpoint“ aufgefunden. Die Preisrichter der Ballon⸗ wettfahrt beſchloſſen, Kindelan den erſten Preis zuzuerkennen. Die ſpaniſche Regierung beab— ſichtigt, dem Kapitän der„Weſtpoint“ das Militärdienſtkreuz zu verleihen. Vermiſchtes. — Mütter! Leſen und ausſchneiden! Der Hochſommer iſt eine Zeit ernſter, Gefahr für alle künſtlich ernährten kleinen Kinder. Bei heißem Wetter, beſonders aber an ge— witterſchwülen Tagen zerſetzt ſich die Kuhmilch leicht und kann alsdann den gefährlichen Darm— katarrh hervorrufen. Deshalb richtet auch JJ. ͤ ͤ ͤ ͤ T... ĩ v]˙7,. * 9 9 7 7 e e gerade jetzt die Centrale für Säuglingsfürſorge folgende dringende Mahnung an alle Mütter: 1. Jede geſunde Mutter ſollte ihr Kind ſtillen, das iſt der beſte Schutz vor Erkrankung. 2. Die Kuhmilch, die zur Kindernahrung verwendet werden ſoll, muß ſehr ſauber be handelt und ſehr kühl aufbewahrt werden, um ſie vor dem Verderben zu ſchützen. 3. Die Milch ſoll ſofort, wenn ſie im Hauſe iſt, abgekocht und danach tüchtig abge⸗ kühlt werden. Erſt wenn die Milch völlig er⸗ kaltet iſt, darf ſie zugedeckt im kalten Waſſer aufbewahrt werden. Das Waſſer muß jede Stunde erneuert werden. — Der Bedarf an Schiffsjungen für die Naiſerliche Marine iſt in dieſem Jahre be⸗ ſonders groß, weil zum erſten Male mit der Einſtellung der Schiffsjungen zum Herbſt des Jahres begonnen wird. Nachdem daher im Frühjahr bereits 750 Jungen in den Dienſt der Marine getreten ſind, ſollen Anfang Okrober abermals 850 zur Einſtellung gelangen. Als Durchſchnittsalter für die Eintretenden gelten 15½ Jahre, jedoch darf ein Mindeſt⸗ alter von 14½ und ein Höchſtalter von 18 Jahren nicht überſchritten werden. Die Schiffs⸗ jungen werden nach ihrer Einſtellung während des erſten Winterhalbjahres auf dem zunächſt bei Friedrichsort, ſpäter bei Flensburg ver⸗ ankerten alten Panzerſchiff„König Wilhelm“ untergebracht, um in den Anfangsgründen ihres neuen Berufes unterwieſen zu werden. In dem darauffolgenden Frühjahr treten ſie ſodann auf den ſeegehenden Schulſchiffen der„Freya“ Klaſſe(große Kreuzer) oder der„Stoſch“⸗ Klaſſe längere Auslandsreiſen nach europäiſchen, Mittelmeer⸗ und amerikaniſchen Häfen an. Nach zweijähriger Schiffsjungendienſtzeit erfolgt die Ernennung zum Matroſen oder Torpedo⸗ matroſen; darauf, und zwar häufig ſehr bald, die Ernennung zum Obermatroſen und nach durchſchnittlich ſechsjähriger Geſamtdienſtzeit, alſo in einem ungefähren Lebensalter von 22 Jahren, die Beförderung zum Unteroffizier. — Das Ende eines Erpreſſers. Der ehemalige Rechtsanwalt Eduard Brunner war kürzlich vom Landgericht 1 in München wegen Erpreſſung, die er mit Hilfe ſeiner Geliebten an einem Anſpacher Einjährig-Freiwilligen be⸗ gangen hatte, zu einer langen Freiheitsſtrafe verurteilt worden. Er iſt jetzt im Gefängnis einem Schlaganfall erlegen. Aus dem Odenwald. In Rimbach ſollte ein vor kurzem verſtorbenes fünf Monate altes Kind keines natürlichen Todes geſtorben ſein. Auf Anordnung des Gerichts wurde die Leiche ausgegraben, es konnten aber keine Anhaltspunkte zur Beſtätig⸗ ung des Gerüchtes feſtgeſtellt werden.— In Schlierbach hat ſich auf dem Speicher des Wohnhauſes ſeines Bruders der 33jährige Landwirt Johann Georg Rittig erhängt.— Eine Frau aus Willingshauſen brachte aus Verſehen ſtatt Leinöl Terpentinöl auf eine Wunde und ſtarb infolgedeſſen an Blutver⸗ vergiftung. Berlin, 29. Juli. In der vergangenen daß nur Molski und er einzig und allein die Tat begangen hat. Meine Herren, in der nächſten Verhandlung werde ich Ihnen mit einem Entlaſtungsmaterial kommen, daß ſich jedermann wundern wird, wie überhaupt die Erhebung der Anklage möglich war. Jeden⸗ falls erneuere ich meinen Antrag auf Ver⸗ tagung.“ Nun erhob ſich Smet. Tiefe Bläſſe lag in ſeinen Zügen und mit erzwungener Ruhe ſagte er: „Ich muß trotz der eben gehörten Mit⸗ teilungen einer Vertagung wiederſprechen. Die Schuld des Angeklagten liegt ſo ſonnenklar, daß auch zu ihr der ſogenannte Molski als Zeuge kaum neue Angaben wird machen können. Molski wird uns höchſtens über das Vorleben des Angeklagten und ſein Verhältnis zu dieſem Auskunft geben können. Ob dieſe aber für die Beurteilung des Tatbeſtandes von ſolcher ausſchlaggebenden Bedeutung ſind, daß ſich bei der Ueberlaſtung der Gerichte eine Ver⸗ tagung rechtfertigen läßt, bezweifle ich ſehr. Auf jeden Fall aber bitte ich bezüglich der beantragten Vertagung um einen Gerichts- beſchuß.“ Molski vor dem Unterſuchungsrichter. Das Gericht beſchloß aber doch die Ver⸗ tagung der Verhandlung, denn die Anklage richtete ſich ja auch wegen Beihülfe gegen Molski, der nur nicht zur rechten Zeit zur Stelle geſchafft werden konnte. Nunmehr war er aber, dank der unausgeſetzten Bemühungen kommen würden. Das Gericht vertagte die Verhandlung auf unbeſtimmte Zeit. Erwin wurde wieder in die Unterſuchungshaft zurück⸗ geführt. N Maria konnte ſich der Tränen nicht er⸗ wehren, als man den Geliebten gefeſſelt aus dem Gerichtsfaal brachte. Eine Möglichkeit, mit ihm zu ſprechen, war ihr nicht gegeben worden. Noch an demſelben Tage wurden Winter und Molski von dem Unterſuchungsrichter ver⸗ nommen. Als Molski im Vorzimmer den Rechtsanwalt erblickte, ſagte er, harmlos lächelnd. „Ich muß mich ja bei Ihnen für das Freiquartier bedanken, Herr Doktor, kann Ihnen aber verraten, daß Sie all die Mühe und Ausgaben umſonſt aufgewendet haben, denn ich bin wirklich an der ganzen Geſchichte unſchuldig wie ein neugeborenes Kind.“ „Na, das wird ſich ja finden“, antwortete Winter ſarkaſtiſch. Der Unterſuchungsrichter nahm den Dicken gleich in ein ſcharfes Verhör. Vor allen Dingen wollte er herausbekommen, in welchem Verhältnis Molski zu Erwin Gruner ſtand. Das Gerhör führte aber nach dieſer Richtung hin zu keinem Reſultat. Der Dicke wußte mit großer Geſchicklichkeit jeder poſitiven Angabe auszuweichen. Er behauptete, Erwin zufällig gewiſſermaßen als väterlicher Beſchützer weiter- gewandert zu ſein Er hätte freilich nie ge⸗ glaubt, daß der anſcheinend harmloſe junge Mann emes derartigen Verbrechens fähig war, deſſen man ihn jetzt bezichtigte. „Aber die Welt iſt ja ſo verdorben, und man kann keinem Menſchen mehr trauen, fügte er mit ſcheinheiligem Augenaufſchlag hinzu. „Wir wollen keine Gefühlsergüſſe von Ihnen hören“, fiel ihm der Unterſuchungsrichter ins Wort,„teilen Sie uns nur kurz und klar 1 mit, was Sie von der Sache ſelbſt wiſſen. Nach Lage der Dinge ſcheint es mir, daß Sie an der traurigen Begebenheit nicht ſo unbe— teiligt ſind, wie Sie ſtie ſich jetzt ſtellen möchten. Beantworten Sie mir nur einmal 5 99855 Was wiſſen Sie von der Mordtat elbſt.“ „Sozuſagen, gar nichts!“ „Was heißt: ſozuſagen“? „Nun, daß ich keinerlei achtungen gemacht habe.“ „Alſo, haben Sie indirekte Beobachtungen gemacht“? 5 „Ja, na, ſchließlich kann man das ja ſo nennen. Etwas ſicheres weiß ich freilich nicht- Aber die Welt iſt ja ſo ſchlecht, und man kann keinen Menſchen trauen.“ direkte Beob- (Fortſetzung folgt.) in Oſtende getroffen zu haben und mit ihm ig e Knabe von einem jungen Löwen abel Der Knabe ſpazierte in der Nahe eint dem Exerzierplatze aufgeſtellten Menagerie un als ein ohne genüge nde Aufſicht umher junger Löwe ſich auf il Stück der Schädelhaut perſonal hatte Mühe, Das Befinden des digend. — Vom Fünfmarkſtück. tembergiſche Kammer hat einſtimmi die Regierung zu erſuchen, im die Prägung von Fünfmarkſtücken licherer Form einzutreten. N Dr. v. Zeyer erklärt te, die Fluß. Württemberg ſelbſt habe angefertigt, das kl d das bisherige Fünfmarkf — In einem fanden einige junge Burſchen Einer der Burſchen ging die V eine Flaſche Bier die Blindſchl zu ſchlucken. Zum Entſetzen der! er dieſelbe in die Hö ö dem Schwanze voraus— in den Hals gleiten. Trotz 5 Tieres gelang es ihm, es vollſtändig ſchlucken. Er trank hierauf 5 Bier und ging dann Suat n der Mann mit dem Sto geringsten Be schwerden. Köpenick findet ke inen Pol infolge der Hauptmannsgeſchicht Penſionierung des Polizeiinſpektor Köpenick bereut man bereits. Es bisher nicht möglich geweſen, für des Polizeigewaltigen von Köz ſatzmann zu beſchaffen. Jetzt nach Berlin gewandt, um von d tige Kraft zu erlangen. Es Ausſicht, daß ein Polizeioffiz dem perſönlichen Dien ſt des Poli zugeteilt iſt, zum Polizeiinſpektor von ernannt wird. — Barnums Zirkus ver 3 0 Meldung zuf folge ſoll in 1 rtown der Zirl Barnum und Bailey dur inen fur Orkan vollſtändig vernicht ei und alles Erdboden gleich gemacht worden ſein. Perſonen ſeien verletzt worden. — Koſtſpieliger Buchftabenf Firma von P. Böning in 125 he nſalza einem Lieferanten in Ruſſiſch⸗Polen elf bahnwagen Bauholz beſtellt. fg Schreibfehlers hatte der Lieferant aber& ſulza, das in Bayern liegt, anſtatt adreſſiert und die Holzſendung Bekanntmachun Nr. 103799. Die ſchwüle gewitter hat den Winzern die ſehr deprim Peronosporapilz nicht nur an den oberen, bis Blättern, ſondern auch an den Beeren ſo ſta Vorjahre, eine Vernichtung des Traubenherbſt Auch an gut behandelten, mehrmals mit Ku tritt der Pilz in genannter Form auf und ſind oder an allen Beeren mit weißem Schimmel üb geboten, die Reben in allernächſter Kupferkalk zu beſpritzen, daß vornehmlich die Tra getroffen werden. Wer raſch an dieſe Arbeit gaht. wird rtrages zu retten imſtande ſein. Mannheim, 26. Juli 1907. Gr. gezirksamt, Abt. I Levinger No. 4824. Vorſtehendes bringen wir Seckenheim, 30. Juli 1907. Hürgermeiſteramt Volz.„ 1 5 Pfe Elektrische 4 Zellen Bäder Syſtem Dr. Schnee, Karlsbad. . den neuen pr. Lesen Gutachten von Prof. 2 Hofrat„r. Stitzing 3 2e opfung etc. erzie lt. hirekt Feb. chalet, agel Mannheim, N 3, 3 9 loan 11 ut, E ektron“ Sommer 1907. 5 Wenn der Gockel kräht, Regnets früh und ſpät Nr nicht, das Vieh, ſpät und früh! Barometer ſinkt daß man faſt ertrinkt; Barometer ſteigt, Iſt es auch dazu geneigt!— iſt Du mit dem Inſtrument 0 ärgern permanent Nimm das Luder in die Hand, es an die nächſte Wand, dafür das Paraplui, nttäuſcht Dich heuer nie! Der Schäfer Thomas. Gut pariert. Eine Dame will ihre f 0 die ſie aber nicht zu Hauſe findet ſie auf dem Klavier ib und ſchreibt mit dem Finger darauf. Nach einigen Tagen die Dar nen; die erſtere meint; vor einigen Tagen bei Dir.“— erwiderte die andere,„ich habe Deinen dem Klavier geleſen.“ Ein Pechvogel.„Wiſſen Sie, ich habe 0 h. Wenn mir wirklich mal ein Herzen fällt, dann fällt er mir auf von ſeinem Freunde beim f die Hand gedrückt bekam, m krachten):„Au, aul— Schei⸗ derne een e Pfarrer:„Hat erſtorbener Gemahl gut auf den b 0 habt— Witwe:„Gewiß, zwet Geſellſchaften verſichert.“ Jubilſ lünms⸗Ausſlellung Mannheim 1907. Internatſonale Kunst- und grosse Gartenbau- Ausstellung. 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